Nr. 285. P,Hnum«l»tlo»«plei«: Im somptoil ganzj. ff. N. holbj. fi. » K0. stur dl« Zustellung in» H««« halbl. b0 lr. »tl» d« Post ga«,i. !l. ib. h?,Ib!. fi. ? 50. Donnerstag, 13. Dezember. Ins«rtl«n»8«b«,: FNr lleln« Inserat« »l» zn 4 gellen «» lr,, größere per Hell« 6 lr,, bei öst««n Wiederholungen p«r Z«»deinlö>ullgs-Commissärs, des Professors Lob-mayer, der griechisch-orientalischen Cultusgemeinde und der kroatisch-slavonischen landwirtschaftl. Gesellschaft. Der Gouverneur Graf August Zichy und dessen Gemahlin find um 11. d. M. inFiume eingetroffen. Vom Ausland. „Im Vordergründe der Tagesereignisse stehen die beiden überraschenden Nachrichten über den bevorstehenden Besuch des deutschen Kronprinzen im Vatican und über die Begnadigung des Bischofs von Limburg" — nnt diesen und ähnlichen Worten leiten die „Kölnische", die «Schlesische Zeitung" und eine Reche anderer deutscher Blätter ihren Tagesbericht ein. Auch m der Wiener Presse ist denselben Nachrichten eine ganze Reihe von Leitartikeln gewidmet, welche natürlich beide Meldungen in Verbindung mit der preußischen Kirchenpolitlk bringen. „Aus Hoslreisen — so wird der ..Kölnischen Zeitung" aus Berlin unterm lO. d. M. telegraphiert — wird bekannt, dass man Allerhöchsten Ortes dem Besuche des Kronprinzen bei dem Papste nur die Bedeutung einer Höflichkeitsbezeigung beilege. Eine Zusammenkunft mit dem Könige von Italien war schon früher in Anssicht genommen, als es feststand, dass der Kronprinz von Genua aus zur See nach Spanien reisen würde, nur über den Ort der Zusammenkunft war ein Entschluss noch vor-behalten. Für Rom hatte man sich erst in allerletzter Zelt entschieden. Von einem Besuche des Papstes konnte also erst nach dieser Entscheidung die Rede sein Dass ein solcher Besuch bei den durch die Correspon-denz zwischen dem Kaiser und dem Papste genugsam bekundeten freundschaftlichen Beziehungen zwischen Preu-hen und der Curie beliebt wurde, ist durchaus nicht ausfallend, zumal, da man hier nicht entfernt daran ge« dacht haben will. dem Schritte eine unmittelbare politische Bedeutung beizulegen." Die französische Abgeordnetenkammer hat, wie bereits in Kürze gemeldet worden, dem Ministerium den verlangten Nachtragscrebit von 9'/, Mil-lionen Francs für die Expedition nach Tonkin mit fehr großer Mehrheit bewilligt. Die Minderheit bit-deten die Rechte und die äußerste Linke, deren Redner auch die ostasiatische Politik der Regierung am schärfsten angriffen. Ob und wann ein neuer und dann wahrscheinlich viel größerer Nachtragscredit verlangt werden wird, hängt von den Entschließungen China's ab, dessen Vertreter noch am 5. d. M. verlangte, dass der französische Vormarsch auf Bac-Ninh und Sontai eingestellt werde. Vorläufig si„o die diplomatischen Verhandlungen wohl noch im Gange, und auch die militärische Action soll, wie Herr Ferry ausdrücklich erklärte, innerhalb der vorgesteckten Grenzen bleiben. — Allein das hängt doch wieder davon ab, was in Ostasien von gegnerischer Seite geschieht oder vielleicht schon geschehen ist. Denn über den weiteren Verlauf von Courbets begonnenen Operationen liegen noch keine Nachrichten vor. Tagesneuigkeiten. — (Im k. t. Hofoverntheater) werden vom 25. März bis 15. Mai sechs italienische Vorstellungen stattfinden. Für dieselben wurden bereits Frau Luc ca. Frl. Turolla und der Tenorist Mierczwinsli ge-Wonnen; mit Frau Marzella Sem brich dürfte in den nächsten Tagen ein Vertrag für vier Abende abgeschlossen werden. Außerdem sind mit mehreren italienischen Künstlern durchaus ersten Ranges Verhandlungen im Zuge. — (Abbazia.) Der Generaldirector der Südbahn, Herr von Schüler, hat sich in den letzten Tagen persönlich von dem Fortschritte des Baues der Anlagen im Curorte Abbazia überzeugt und hiebet gefunden, dass die allgemeine Eröffnung im Februar kommenden Jahres wird stattfinden können. Mittlerweile wurde auf eine möglichst güustige Verbindung mit der betreffenden Bahnstation Mattuglie Bedacht genommen in der Weise, dass Vom 15. Dezember d. I. an auf der Linie St. Peter-Fiume ein Eilzug mit allen drei Wagenclassen im Anschlüsse an die auf der Hauptlinie bestehenden Courierzüge in Verkehr gesetzt werden wird. — (Todesfall.) August Offenbach, ein be-gabter Musiker. Sohn des bekannten Compositeurs Jacques Offenbach, ist am 7. d. M. zu Cannes im Alter von 21 Jahren gestorben. — (Brand des Brüsseler Parlamentsgebäudes.) Wie gemeldet, ist oiesertage ein Theil deS Parlamentsgebä'udes In Brüssel ein Raub der Flam' men geworden. Es dürften daher einige Daten über diesen Bau von Interesse sein. Das in der Rue de la Üoi gelegene Palais de la Nation wurde im Jahre 1779 bis 1783 sür die alte Nathsversammlung von Brabant nach Guimard's Plänen erbaut. In den Jahren 1817 bis 1830 führte es den Namen Palais des Ctats Gcneraux und dient jetzt für die Sitzungen des belgischen Senats und des Abgeordnetenhauses. In dem vorderen Giebelfelde waren bemerkenswerte Reliefs, von Gode-charle im Jahre 1782 ausgeführt, aufgestellt, welche eine symbolische Rechtspflege repräsentieren. Was die Eintheilung des prächtigen Palastes betrifft, fo enthielt das Erdgeschoss eine schöne Vorhalle, aus welcher man rechts nach den für die Sitzungen der Abgeordneten, links nach den für den Senat bestimmten Räumen gelangte. In dieser Vorhalle, welche jedermann frei zugänglich ist, befindet sich eine Neihe schöner Sculptur-werke. In der Mitte der Halle befinden sich vier allegorische Figuren, welche die Freiheit der Presse, des Cultus, der Vereinigung und des Unterrichtes darstellen. In den Sälen für die Commissionen befinden sich wertvolle Gemälde. Besonders erwähnenswert ist das Bild Don Juan d'Austria's nach der Schlacht bei Lepanto von Slingeenyer, Leopold II. beschwört die Verfassung 1865 von Raul, In dem Sihungssaule der Abgeordneten befand sich über dem Sitze des Präsidenten eine Statue Leopold I. von Wilhelm Greß. Den Sitzungssaal des Senates zierten 15 Bilder von Gallait und Wildnisse berühmter niederländischer Meister. Im Con-ferenzzimmer des Senats waren aufgestellt: Nicaise de Keysers letztes Porträt Leopold I. und Bilder von Verboelhoven, Fourmois u. a. An das Palais de la Nation stoßen die Gebäude mehrerer Ministerien an. Locales. Wahlen für die Dandels- und Gewerbekammer. Die unterzeichnete Wahlcommission bringt zur Kenntnis, dass sie mit dem Erlasse der h. l. k. Landesregierung vom 4. Dezember 1883, Z. 9266, in Ge-müßheit des § 8 des Gesetzes vom 29. Juni 1868, N. G. Bl. Nr. 85, und § 10 der Wahlordnung sür die Handels- und Gewerbetammer für Kram zu Laibach zur Einleitung und Durchführung der Neu-, beziehungsweise Ergänzungswahlen bestellt wurde. Die Wahlcommission hat die Listen der Wahl-berechtigten, geordnet nach der Handels- und Gewerbe« section und letztere noch nach den drei Abtheilungen, d. i. Großindustrie, Montangewerbe und übriges Gewerbe, zusammengestellt. Diese Listen werden vom 23. Dezember 1883 bis inclusive 6. Jänner 1884 zur Anbringung allfälliger Einsprüche öffentlich aufliegen, und zwar die Listen für die Wahlberechtigten in der Handelsfection und in der dritten Abtheilung der Gewerbesection (der übrigen Gewerbe) bei den k. k. Sleuerämtern und rücksichtlich Hauptsteuerämtern, die Listen aller Wahlberechtigten für die erste und zweite Abtheilung der Gewerbeseciion (Großindustrie und Montangewerbe) bei den l. l. Bezirkshauptmannschaften, die Listen aller Wahlberechtigten der Sladt Laibach beim StadtmaMrate Laibach. Einsprüche gegen die Wahllisten können in obiger Frist bei den bezeichneten Behörden, bei denen die Listen ausliegen, oder auch direct bei der gefertigten Wahlcommission (Laibach, Rain Nr. 6, II. Stock) eingebracht werden. Nach Ablauf der Reklamationsfrist werden die Wahllisten von den besagten Behörden der Wahlcommission übermittelt, welche nach Erledigung der etwa eingelangten Reclamalionen die berichtigte Wählerliste verfassen und auf Grund derselben die Legitima-tiouskarten nebst den Stimmzetteln für den Wahlact ausfertigen und deren Zustellung im Wege der k. k. Bezirlshauptmannschaften, beziehungsweise des Stadt-lnagistrates veranlassen wird. Unter einem macht die Wahlcommission auf nachstehende Bestimmungen der Wahlordnung aufmerksam: § 3. Zur Ausübung des autiven Wahlrechtes sind berechtigt: 1.) Jene Mitglieder des Handels« und Gewerbe-standes, welche im Vollgenusse der bürgerlichen Rechte sind und im Bezirke der Kammer eine Handelsunter-nehmung, ein Gewerbe oder einen Bergbau selbständig oder als öffentliche Gesellschafter betreiben, dann jene Laibacher Zeitung Nr. 285________ 2412 13. Dezember 1883. Personen, welche als Vorstände oder Directoren com« merzielle oder industrielle Actienunternehmungei, leiten, wenn 2.) von den aufgeführten Unternehmungen der für die Wahlberechtigung vorgeschriebene Erwerbsteuerbetrag oder beim Bergbau die vorgeschriebene Masscngebür entrichtet wird. ß 4. Die Wähler fiir die Handelssection und jene der drei Abtheilungen der Gcwerbcsection bilden je einen, demnach alle Wahlberechtigten vier Wahl» lölver. § 5. Wahlberechtigt für die Handelssection sind: Banquiers und Wechsler, Handelsleute, Spediteure, NiedellaMälter, Handelsagenten, Credit- und Versicherungsanstalten, Apotheker, Eisenbahn-, Schiffahrts. und andere Transports'Nnternehmungen, — wenn von einer Unternehmung in der Landeshauptstadt Laibach ein jährlicher Erwerbsteuerbetrag von mindestens 10 fl. 50 kr. üstell. Währ., in den übrigen Orten des KammerbezilkeK Kram von 8 fl. 40 kr. österr. Währ. ohne Zuschlag entrichtet wird. Wahlberechtigt für die erst? Abtheilung der Ge-werbesecUon (H 1 a) sind die Hütten- und Hammer-werksbrsitzer, Fabrikanten, Baugewerbe und alle anderen Gewerbetreibenden, welche von einer oder mehreren im Kammerbezilk? Kram befindlichen Gewrrbs-unternehmungcu eine jährliche Erwrrlisteuer von min-bestens einhundert Gulden österr. Wäh». ohne Zuschlag entrichten. Wahlberechtigt für die zweite Abtheilung der Ge-werbesection (§ 1 d) sind jene Bergbautreibenden, welche jährlich eine Mc>ss?ngebür von mindestens vier Guldcn österr. Währ. entrichten. Wahlberechtigt für die dritte Abtheilung der Ge-werbesection (§ 1 o) sind alle Gnuerbetreibenden und Fabrikanten, welche für die Abtheilnug der Groß-industrie nicht wahlberechtigt sind; ferner die für die Handelssection nicht wahlberechtigten Handeltreibenden, deren jährliche Erwerbsteuer ohne Zuschlag mindestens vier Gulden zwanzig Kreuzer östei r. Währ. beträgt. § 6. Wer in mehreren Wahlkörpern berechtigt ist, kann nur in einem derselben sein Stimmrecht ausüben; es steht ihm jedoch frei, sich zu entscheiden, in welchem er es ausüben will. Erfolgt die Entscheidung des Wählers nicht vor Ablauf der R^clamationSfrist (§ 12), so hat die Wahl. commission demselben, wenn er in der ersten Abtheilung der Gewerbesection und zugleich in einem oder zwei oder allen drei anderen Wah!köspe>n wahlberechtigt ist, die Legitimationskarte und den Stimmzettel nur für den Wahlköiper der ersten Abtheilung der Orwetbesection, wenn er für die Handelsscction und für die zweite oder dritte Abtheilung oder für beioe diese Abtheilungen der Gewerbesection wahlberechligt ist, die Legitimationskarte und den Stimmzettel nur für die Handelssection, wenn er in der zweiten und dritten Abtheilung der Gewerbefectiou wahlberechtigt ist, die Legitimationskarte und den Stimmzettel wir für den Wahlkölper der Monlangewerbe auszufertigen. § 7. Gesellschaften, Vereine, Gemeinden, Gewerkschaften und andere derlei Collectiv.Personen besitzen nur eine Stimme, welche diejenigen abzugeben berechtigt sind, denen nach Gesetz oder Statuten die Vertretung zusteht. Wenn Frauen oder solche Personen, die unter Vormundschaft oder Curatel stehen, im Alleinbesitze eines Geschäftes sich befinden, so übt das Wahlrecht in ihrem Namen der Geschäftslmer aus. In allen übrigen Fälleu findet die Ausübung des Wahlrechtes durch Bevollmächtigte nicht statt. § 9. Ausgeschlossen vor, der Ausübung des activen und passiven Wahlrechtes sind jene Personen, welche nach den bestehenden Gesetzen von der Ausübung des activen und passiven Wahlrechtes in der Gemeinde ausgeschlossen sind. § 20. Die Eingaben an die Wahlcommission sind zu adressieren: „An die Wahlcommifsion für die Handels- und Gewerbekammer in Laibach." Die Stimmzettel und alle anderen Eingaben der Wahlberechtigten an die Wahlcvmmission werden von der Post portofrei befördert, wenn sie auf der Adresse den Beisatz „ in Wahlangelegenheiten" tragen. Laibach am 11. Dezember 1883. Wahlcommission für die Handels« und Gewerbekammer in Laibach. — (Die Generalversammlung des Vereins der Frauen der christlichen Liebe) deS heil, Vin-cenz von Paul fand unter dem Vorsitze der Präsidentin Sophie Gräsin Auersperg^Ehorinsky gestern nachmittags 3'/2 Uhr statt, und war dieselbe sehr zahlreich von ausübenden Mitgliedern und Wohlthätern nnd Wohlthäterinnen des Vereins, darunter der Gemahlin des Herrn Lcinoesfträsioenten, Frau Baronin Emilie Winller, besucht, Am Schlüsse dieser Versammlung lud die Frau Gräfin Auersperg die Anwesenden ein, die am 22, d. M, nachmittags 3 Uhr an selber Stelle abzuhaltende Christbaumfeier recht zahlreich zn besuchen, Den auvsuhrUcheu Bericht über die Generalversammlung tragen wir noch nach. —^ — (Todesfall.) Der hochwürdige Dechant in Vigaun, Herr Sylvester Keße. ist gestern (den 12. d.) abends um halb 7 Uhr gestorben. Die Beerdigung findet Samstag um halb 10 Uhr statt. — (Das Grubenunglück in Sava.) Ueber die Explosion der schlagenden Wetter, worüber wir schon kurz telegraphisch berichteten, kommt uns nachstehender, eingehender Bericht zu, dem wir Folgendes entnehmen: Die krainische Industriegfsellschaft treibt seit 37, Jahren von der Gemeinde Alpen aus einen Förderstollen unter ihren auf oem Reichenberge gelegenen Spatheisenstein« Bergbau, Derselbe hat gegenwärtig eine Länge von circa 500 Meter, führt durch Schiefer und festes Gestein und ist zur Ventilation und Wetterführung der sich in den kleinen, in der Mitte des Stollens befindlichen Anthracit-Lagern häufig bildenden schlagenden Wetter mit einem am Stollenmundloche befindlichen, durch eine Turbine getriebenen Ventilator versehen. Am 4 Dezember (als am Barbara-Tage) wurde nicht gearbeitet, infolge dessen und infolge der an diesem Tage eingetretenen Luftdeprcssion sammellr sich im Stollen eine größere Menge Klihlenwasserstoffgas. Die Bergknappen, welche am 6 Dezember morgens ihre Schicht antraten, ließen nun die ihnen wiederholt eingeschärften Vorsichtsmaßregeln außeracht, setzten die Turbine erst eine Stunde vor dem Arbeitsantritte, und zwar nur mit halber Kraft in Betrieb, um wärmere Luft im Stollen zu haben, und be» fuhren den Stolle» gegen die ihnen ausdrücklich eingeschärfte Vorschrift auch mit offenem Licht, Der Vorhäuer Josef Rasinger fuhr wohl mit der Sicherheit«-lampe in den Stollen ein. allein ihm am Fuße folgten, wie nachträglich auö del, Lage der auf dem Unglücksorte aufgefundeneu Leichen coustatiert werden konnte, mit offenen Lichtern die Häuer Valentin Nouk und Johann Smolej, welche durch ihr leichtsinniges Gebaren die Explosion verursachten. Zwei Förderer, welche den ersteren nachgegangen waren und welche noch circa 150 Meter vom Unglücks-orte entfernt waren, als die Explosion erfolgte, erzählen, dass sie plötzlich einen ei,orm starken Lichtstrahl gesehen, eine Detonation gehört und einen starken Stoh, der sie bewusstlos machte, erhalten hätten. Der eine von den beiden erholte sich bald, konnte den Stollen ver« lassen und um Hilfe rufen, welche auch sofort zur Hand war, doch war ein Eindringen in den Stollen nur bis zur Stelle, auf welcher der zweite Förderer lag. der mit unbedeutenden Verletzungen gerettet werden konnte, möglich. Die unter der Leitung des technischen Directors L. v, Pa» tz und des Aergvelwallers Heinrich Feßl in Angriff genommeneu Rettungsversuche der noch im Stollen befindlichen Arbeiter blieben leider resultatlos, da die im Stollen befindlichen Kohlenoxydgase ein Eindringen in denselben unmöglich machten und die Herren Bergverwalter Feßl und Grubenvorsteher Nabiö nebst mehreren Arbeitern, welche sich zu weit in den mit gif^ tigen Gasen angefüllten Stollen vorgewagt hatten, bewusstlos aus demselben gebracht werde» mussten. Da die Windleitungslühren, welche frische Luft zuführen tonnten, gebrochen waren und anzunehmen war, dass die drei Unglücklichen, welche sich noch im Stollen befanden, sofort getödtet wurden, musste mit Rücksicht auf die Lebenden mit den Nettungs-arbeiten nur successive, soweit nämlich die Windleitungs-röhren, welche frische Luft zuführen, ergänzt werden konnten, vorgegangen werden. Am 8. Dezember vormittags langte man nun am 260 Meter vom Tage entfernten Unglücksorte an und fand dort nahe beieinander die drei Leichen: den Vorhäuer mit der Sicher» heitslampe sowie die beiden Häuer mit offenen Lampen. Herr Oberbergcommissiir Dr. Ruch. welcher sofort an die Unglücksstätte eilte, um die Arbeiten zu inspirieren, constatierte, dass die Einrichtungen des Bergbaues tadellose seien und dass die Ueberlebenden keinerlei Schuld am Unglücke trifft, sondern dass dieses nur der Unvorsichtigkeit der bedauernswerten Opfer zuzuschreiben sei. Dieselben waren leider alle verehelicht und hinterlassen 3 Witwen und 11 unversorgte Kinder. Da die Pensionen, welche den Hinterbliebenen statutenmäßig aus der Bruderlnde zukommen, kaum zureichend sind. werden dieselben, wie wir vernehmen, vom Ver» waltungsrathe aus den Mitteln der Gesellschaft ent-sprechend erhöht werden. — (Todt aufgefunden.) Man schreibt aus Gurkfeld: Am 13. v. M. vormittags hat der Kaisch« ler Anton Mlakar aus Langenarch in seiner nächst der Ortschaft Langenarch liegenden Waldung die Leiche des 78jährigen Bettlers Johann Tomazin aus Novise gefunden. Tomazin war seit dem 10. v. M nicht mehr gesehen worden, und ist derselbe vermuthlich an Altersschwäche gestorben. Der Leichnam wurde in die Todten-kammer nach Arch überbracht und wurde am 14. v. M beerdigt. — (Landschaftliches Theater.) Gestern begann da3 auf mehrere Abende berechnete Gastspiel des Herrn Blaset mit Nestrolfs stets unwiderstehlich wir lender Posse: „Der Färber und sein Zwillmn.sbruber". Trotz der erhöhten Eintrittspreise war das Haus nahezu ausverkauft, und es wurde der geschätzte Gast mit rauschendem Applaus empfangen, Herr Blasel individualisierte nicht nur die köstliche Doppelrolle mit all der ihm eigenen Drastil in Sprache, Mienen und Geberden, sondern wusste dieselbe auch mit vollendeter Virtuosität ^ der modernen Auffassungsweise entsprechend mit Details l auszustatten, über die nach der Hand zu sprechen es ' eben schwer wird, die man mit ansehen, mit empfinden ^ muss, um — ihrer elementaren Gewalt mit zu erliegen. Der Beifall des fort und fort Lachsalven entsendenden Publicums steigerte sich von Scene zu Scene und erreichte, wenn möglich, seinen Eulminationspunkt bei dem Vortrage der Couplets, bei denen Herr Blasel nicht oft genug vor der Rampe erscheinen konnte. Neben Herrn Nlasel sind Frl, Herrmann (Roserl). Frl. von Beck (Cordelia) und Herr Ander (Peter) zu nennen. _______ —C8. Neueste Post. Original-Telegramm der „Laib. Zeitung." Budapest, 12. Dezember. Die liberale Partei beschloss auf Antrag des Ministerpräsidenten, an dem Ehegesetzentwurfe festzuhalten und denselben ohne Motivierung ans Oberhaus zurückzuleiten. Die U'iabhängig-keitspirtei wird. an ihren früheren Beschlüssen festhallend, die Zurückleitung bekämpfen. Wien, 12. Dezember. Das Abgeordnetenhaus genehmigte heute den Gesetzentwurf über die Forterhebung der Steuern und Abgaben smuie die Bestreitung der Slaatsansqaben im ersten Quartale des Iahrrs 1884 mit großer Majorität auch in dritter Lesung, erledigte sodann in zweiter Lesung den Gesetzentwurf über die Aushebung der R?crutencontingente im Jahre 1884 ohne Debatte nach der Regierungsvorlage und, nahm schließlich die Baurechnungen der im Staatsbetriebe stehenden Eisenbahnlinien genehmigend zur Kenntnis. Ein Antrag auf Gewährung von Steuererleichterungen für den Bau von Arbeilerwohnungen nach dem Cotlagesysteme wurde nach eingehender Motivierung seitens der Antragsteller dem Steueraus' schusse zur Vorberalhung zugewiesen. Agram, 12. Dezember. Heule morgens 3 Uhr 14 Mln. wurde ein ziemlich heftiger Erdstoß in der Richtung von W st nach Ost, begleitet von rollendem Getöse, verspürt. Handel und Wl'kswirtschaftliches. Laibach, 12. Dezember. ?luf dem heutigen Marftr sind erschienen: 8 Wagen mit Getreide, 6 Waaen mit Heu und Stroh. 14 Wagen und 2 Schiffe mit Holz (20 Cubikmrtcr). Durchschnitts» Preise. _____ ^^ Mll,- ^iz,-""--------------- Mtl.. Älg^» N,!lr, N,^l7 " !'r, N,,k. Wrizen pr.heltolit, 7 96 8 70 Vutter pr. Kilo . -,85-j— Korn . 5 36 5 93 Eier pr. Stück . . —>3' -! — Gerste „ 4 87 5^ 7iMilch ftr. Liter . > 8 — Hafer ., 2 92 !i 15 Rindfleisch pr. Kilo —60 — Haibsnlchl , —,— 6 70 Kalbfleisch „ — 56------ Heiden „ 5 20 5 77 Schweinefleisch „ —52----- Hirse „ 5 3U 5 23, schupfen fleisch „ - 36------- Kuluruz „ 5 40 5 67 Hähndel pr. Stuck — 45 -^ Erdäpfel 100 Kilo 2,86-------Tauben . _ ig — Linsen pr, Heltolit. 8 50------^Heu 100 Kilo . . 2 14 - Erbsen „ 8 50------Stroh „ . . 1 87 - Fifolcn „ 9,50-----Holz, hnrles, pr. ------- Rmdsschmlllz Kilo-94------ Klafter 6 90------- Schweineschmalz „ — 88------------ weiches. „ 4 40------ Speck, frisch „ — 60-------Wcln, roth,, 100Lit.------24 — — aeriiuchert „ — 74 — - - weider „ 20 — Angekommene Fremde. Am 11. Dezember. Hotel Stadt Wien. u. Hirsch, l. t. Obcrstlieut.. und Achauz, l. k. Ocnic.Obcrlieut., Trieft. — Kapuscinski. Reis.; Kuchler und Weber. Kauflte.. Wien. — Fürth, Kaufm,, Budweis. — Schnntor, Bezirlsarzt, Idria, Hotel Elefant. Vlascl, Schauspieler, Wien.— ?. Andreas a Vincis. Minoritcnordens-Pricstcr. Innsbruck. — Sclmabl und Schnabler, Kauflte,, Görz. — Lengyel, Kaufm,. Kanifcha. — Saxer, Kaufm,. Fcldtirch. Verstorbene. Den 11. Dezember. Albin lierar. Tischlerssohn, 5 I., Petersstrahe Nr. 50, Diphtheritis. — Josef Kulcc, Hausbesitzer, 88 I., Bahnhofgasse Nr. 21. Schlagflufs. Theater. Heute lungernder Tag): Gastspiel des Komikers Herrn Karl Blascl vom l. l. priv. Carltheater in Wien. Zum erstenmale: Unser Schaber!. Posse mit Gesang und Tanz in 4 Bildern von Leon Treptow und Bruno Zappert. — Musil von Ernst Nciterer. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. ^ ^>° eZ^ 3" i5 « 3 5«3 Z "« ksZ Zs « 5Z. 58S 7U.Mg. 731.52 —4.6 windstill Nebel 12, 2 „ N. 728.24 - 2.8 windstill Nebel 0,00 9 ., Ab. 727.86 — 5.4 windstill Nebel Nebel anhaltend. Das Tagcsmittel der Temperatur — 4,3", um 3,5« unter dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: P. v. Radics. MM^MM ^> elegant.solid, billig^reMter MS-IVMUW >VT? »M wähl bei Tischler I. G. Hl L. Franll, ___________________I. Tapezirrcr. M<«. II. Hezirk. Ob«< Dum!»llrll>!e Nr. 103. nl«"t« Müö«l.Mbnm sammt Preiscourant gratis. (4254) Laibllcher Zeitung Nr. 285 2413 13. Dezember 1883. Course an der Wiener sörse vom 13. Dyemlier 1NN3. M« d«n °fficWm «°ur«b!att.) Stllllts'Nnlrhli». «otnnenie.......79 !0 79 «5 Vilbtr«nte.......?» 7b! 7» »0 I»5tn 4°/» «taatllosl . 350 ss, lll->5>l,l ?l> l3»n 4»/o »anze boo , l«< üo 1»4 »o liillo« 4«/i, hüufttl 100 „ l4l 50 — - 1»«4» Staatsles« . . 1«! „ iß? — lS7 tl I8«4er , . . 50 , >6S l>o l«?»- «omo»«cnttilsche»ne . p«St. ti— — — 4°/, Oeft. Volbrente, ft,un? 55 , Pavierr^nte »°/„ , , . . 85-»L f"i 4>> , «ilenb,.«lnl. illofl. ö.W.S. ,zl> LK 1»l» ?ü , Oftbahn.Pliorttäten . . 9175 8»lb , Etaat«°c>bl. (lln«. Ofib.) ii5 — —— , „ Vom I. I870 96 80 »/ »0 , PlH«ien»«nI. k looss.ö.W. N4 — Il4 »0 tyelh»N«g..Lose 4°/, 100 st. . . Iill 30 110 «0 Vrn»deutl.. Obligationen («ll io« «alizische.......90 ,0 98?«; ö°/, mährische.......104 — I0L — ö'/« nitbetljfterlllchlsch« .... iob'— 10«-— b°/<> ?b«löft«rieichischt .... i<>4 e»-------- b°/, ftnrilche.......lU4 — ,«6 — l»/« llliatilch« und slavonische . IN!» — 10» — L°/, ftebeilbgigilch«.....»<» 50 100 — ««l>» Ware 5°/, Ieme«var«Van»t« . . . »9 K0 10» — 5°/, »Ngaiische......105 to 101 -^ Nudere öffentl. Nnlehe». Donau.0i!!^.^öost II«/^ ,«0 fi. . 115?« 11« 2L bto. Anleihe 1878. ftcuerfiel . 10» 50 108 L0 «nlehen b. Stadtgemembe Wien 10140 l03'X0 «nleyeu d. Gtabtgemeiube Wi«n (Silber ^l Void) , . . .-------—'— Präm<»°lb 11» »5 ii»,b dto. in 50 , , 4>/,'/» »5 «5 »5-?b dto. w 50 . „ 4"/„ . i,!-ÄU 9«'»!) dto. PrHmien^VchuIbverlchi.3'/« »7 bo Ü8 — Oeft. Hypclbelenbllnl 10j. 2'/,°/» 1 lfl»N"?c!s.Aahu.....10» b!) 1U3 — »e>^>i,ische Karl» Ludwig »Vahn ^UU ft. S. 4>/,»/„ . . 98 50 »8?5 Oeftrr». «»rbweftbahn . , . . i(,z — 1L^ 40 Siedrutüigei......9, 5<, 9^20 «elb wa« Vtaatsbahn 1. «misfton . . . 1u» — lS» 50 Sübbahn k 8'/o......1»7 70 l»8 — « . t »°/°......l»0 76 1,1 >i Un«.»,aliz. Nahn . . . . ««75 ,l. . 1b» ?Ü 110 »^ Lalbachel Pramicn.Anlchtn »0 fl. »3— 24 — Ofen« «ose 40 sl. . . . . . ,«.^. 45 - Palsf>S°se 40 fi...... 355^ 3S'b» «othen «reuz. 5ft. V«s. y. i„ st. i,- . z« 50 «ubolf.kose l0 ff...... ig2li 13 75 6alm«kolr 40 N...... ^^.^y ^z,l. . . . 2«,50 ,7.— Wiubiichgrätz.Lose »0 fl. . , , ,e 50 37'50 »ank. «ctien (per Stil5). ««nl.«esellsch«tt, Wien« zoä st. ü. - « ^ «anlutlein, Wl«ner. 100 fl. . . ,oz«, ,03 70 Nbncc.»Anft., Oeft 3U0fl. tz.^a«/ ,1, 7^ z^.25 — «z-^. z»Nbtli>anl«ft.««0fi.Ä.50«/.«. 107 50!103^ - Oefterr.-llng. «anl.....»37— 85k - Nnionbam ic>l> n......ia» 7b 10'— «erleb»«banl «Ul„. ,40 a. . 14«-.^<«-5^ «llb Ware Vlctien von Transport' Unternehmungen (per «tk«v »lb,echt«Vahn »«0 ss. ««lb« . — — —— «lfslb.yium«,.«ahn!i00ss.Gilb. 1»b «0 1«» — «nsstg..Tepl.«isenb. zoe ss.HVt. ->- --Vöym. storbbahn 150 fi. . . . l»5 5a,i»S bc , Weftbaha ^00 fl, . . . 30, — 30l — »»Ichttehrab« «:s. Oefterr. 500 fl, 2M.....5^a — lb»— Drau.«lls.t«»t..Db..Z.)li00ft.E-------____ Duf.«obcnbachcr!L,.N.z!aaN.S,__________ Elisabeth'Nahn 2uu st. IM. . . 2»4 — »24 »^ „ liü^HubWeis 200 st. . . , 1«8'6 ifrlln,«Ioses» st, Oilber . 175z5 I?5 50 SiebenbUraer Eisenb. »«0 st. O. 17a — 170 50 Vtaatseisenbab'l ^)ci !'l, ö. W. . 3ia>— 310 üO --------------------------------------ä^b üb«? Vüdbahn 300 fi. Silver . 138 80 130 10 LiüboNüibb, »erb.«». «sfi.ülM. 144 5c 146 — lheis-Bahn 300 ss. «. «ll. . . «4b bu »lU — lram»ray-Ges.,Wr. 170 fi. ü.W. «1? 75 »18 — , wr.. neue 100 fi. . .83 8b l>« ?l» Ira,,»pi'?lii 1«L — 1S0L» llng. Nordostbahn 200 ss. Gilbcr 14«-— 148 k» !ln«,«L«stb.(«aab.»ra,)M»ff.e. 1«5 — 1«5,-«5 IndnftrieAetlen (per «lücl). Lgybi und «inbbera. Visen, und Etahl.Ind. in Wien 100 fi. . ->>— —>— leisenbahnw..Leiha, 1.80 st. 40«/„ la« b« 107 bo »Elbemuhl", Papielf, u. «.»T. «5 5c S6 — Vtontan^Gesells. öfterr.»alpine . 64 40 S4'70 Pragcr «iis^^Iüb^Ges. 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Landesgericht Laibach hat über die von Georg Auer als Eigenthümer der Realität Einlage 3tr. 82 ll.ä Kapuzinervorstadt überreichte Aufkündung des daselbst aus dem Schuldscheine ddto. 1. August 1806 intabulierten Capitales pr. 1225 fl. 6V2 tr,C. M. für die dabei eventuell mit 1000 fl. als Gläubiger betheiligte Hiergerichts unbekannte Niklas Iamnig'sche Verwandtschaft den hierortigen Advocaten Herrn Dr. Anton Pfefferer als Curator aä aotum bestellt und demselben das bezügliche verbeschiedene Auskündungs-Pare zu-gefertiget. Laibach am 27. November 1883. ^5128^3) Nr. 8294. Dritte exec. Feilbietung. Am 17.Dezember 1883, vormittags 10 Uhr, wird im Verhandlungssaale des k. k. Landesgerichtes Laibach in Gemäßheit des in der „Laibacher Zeitung" Nr. 214, 217 und 224 eingeschalteten Edictes vom Iten September 1883, Z. 6277, zur dritten executiven Feilbietung der Realität des Mathias Kosir Grundbuchseinlage 375 aä Tirnauvorstadt geschritten werden. Laibach am 20. November 1883. (5228—3) Nr. 8257. Bekanntmachung. Das t. k. Landesgericht Laibach hat für die unbekannten Rechtsnachfolger der verstorbenen, auf der Realität in der Grundbuchs-Einlage Nr. 66 der Catastralgemeinde Kapuzinervorstadt betheiligt gewesenen Tabular-gläubigerin Maria Cuvan zur Empfangnahme des von Johann und Agnes Frifch erwirkten Pfandrechtslöschungsbescheides vom 24. Juli 1883, Z. 5327, den hierortigen Advocaten Herrn Dr. Anton Pfefferer als Curator bestellt. Laibach am 20. November 1883.