.v! 288. Samswg nnl 14. December A 85« ,'Dic „Lail'^chcr Zcitiniq" nschciitt. mit AnKuihm.- dcr S^ni- iinl' Flictt.igc. täglich, u,>c> ^stct saxiült l>cii Ä^il^'ii im >l s, 1 lk i i s.. >', - .7 ^ Krcxzband im ^..M'l.ir qa»^>äl)rig ll st hall'i^r.q 5 ,l. ^ tr. F,.r di. 3>.^ss,m^ ins H<1>„1 si.w s.all'jähriq :i0 fr. m.l.r ^„,„tricks Mit der H.^^ m^lige (zi,.scha>tm.g 3 fr., snr zw.l.,.alige ^ kr., s'.r dre»mal.ge 5 kr. E. M. Inftrate l'is 12 Zcilcn tostc.l ^ st. f»r 3 Mal. 50 lr. f.ir 2 M,,l m,o 40 kl fü ''^ ''i ,'sh t Aemtlicher Theil ^Vc. k. k. Majestät haben übcr den a. u. An ,,-ag des Ministers für Cultus und Unterricht den, Professor der Naturgeschichte an der Theresianischen Akademie und Assistenten der Botanik a» der Wiener Universität, l)i- Georg Bill, znm Professor der Botanik und Zoologie am Il'anncnm i>' Gratz allere gnädigst zu ernennen geruht. Se, Majestät haben mit allerhöchster Enischlie-silMg vom 3. Dec. d. I., das am Linzer Kathedral. Capitel erledigte Ehren Canonical dem Demant u»d Pfarrer zu Aspach, Paul Sclncr, allergnädigst zu verleihen geruht. Das k. k. Finanzministerium hat den Concipisten erster blasse der k k. Stalthalterci in Linz, Alexander v. Mor zu Sunegg und Morde rg, zum Se-cretär der dortigen Steuer-Dircciion ernannt. Der Minister des Innern hat den t. k. Ritt--meister und Qua - Stabs - Auditor Gustau Wide mann, den lubstituirtcil Magistratsrath und Ober--Fiscal des Pesther Magistrats, Sttphan R.itter, uNd den k. k. Loltoamts.- Official Adalbert E i r i ch zu Oder-Kommissaren erster, und den Districts-Secletär dcs aufgelösten k. k. Districts-Ober-Eom-missarials in Erlau, Stephan N <> z s a h c g y i, so wie vcn Concepts.-Practikanlcn der Wi»ncr Stadt-hauplmannschaft, Carl Barthcl, zu Oder - ^om-Missalen zweiter Class« del der ncu crcillcn Ofen. Pcsther k. t. Polizei - Direction ernannt. ^ ,' ^I^^ , ..'/'. ^ Veränderungen in der k k. Armee Generalität: Feldzeugmcistci Franz G,af Khevenhuller-Metsch, Armee.^orps^ommandant, wurde zum (Zommandao ten der lV. Armee. — und Fcldmarschall-Licutcncnt Alexander Prinz zu Württemberg zum, InHader dcö II. Husaren'illlgimcnts, welches von nun an dcsscn Namen fnhrcn wird, ernannt. — Felomarschall-Lieutenant Fürst Carl Schwalzcnocra. wurde seiner Anstellung als Statthalter, dann Civil-und Militär Golwerncur in der Lombavdic, unter Bczeigung der allerhöchste» Zufriedenheit mit den dortselbst geleisteten Dienstcn, enthoben, und zum Commandanten des >ll, Aimec-Corps; dagegen Feldmarschall-liieulenant Fürst Edmund Schlvarzcndcrg zum Commandanten des XlV. Armee-Eosps ernannt. — Fcldmarschall-Lieutenant Wilhelm FrclHerrn v. Alemann wurde ein TlUppcN'Divisions'Commando beim Xl, Armec-Corps übertrage!»; wogegen General - Major Florian von Macchil) das Militär-Districts Commando in Ocden-durg übernahm. — General-Major Gcorg Eberle, Feld Gentt'Director beim I., erhielt die Bestimmung zlim IV. Armee-Commando. — General-Major Carl von Schlitter, General » Adjutant beim II. Amice-Commando, übernahm die Brigade Mihic beim ll. Armee-Corps; dagegen letzterer ein Brigade < Coin-mando in Wien. — Gencral-Major Anton Edler v. Nuckstuhl wurde zum ml Iul„« für den General-Inspector der Gmso'armerie ernannt, — und die General-Majore: Friedrich v. Sonnenmayer, ArtiNe^ rie.Inspector zu Pcsth, — nnd Joseph Schismann, wurden in den Ruhestand übernommen; hicbci dem Ersteren in Anerkennung seiner langen, und alicl) vor dein Feinde mit Auszeichnung geleisteten Dienste, die höhere Generalmajors Pension, und der Fcldmarschall-Lieutenants-Charakter iul lxmni'c», dem Letzteren, mit der Vormerkung für eine Friedensanstellung, die höhere Generalm^jors-Pelision, und dic von demselben com-mandirte Brigade dcs XIV. ArmceCoips aucr dein General Major Ios.'ph Hcrdy verliehen. Nichtamtlicher Theil. <3orrcfpoudeuzell. Tricst, 12. December. ..^.. Eine Gesellschaft vo>' ^iteratcn h^t sich hier gebildet, wclcbe ein Institut der Wissnschaste«, schönen Künste, Handel und Indlistrie zu errichten gesonnen ist, und das Andenke», der Anwesenheit un» seres geliebten Monarchen Franz Joseph im jüngst versiossenen Frühlinge in Trieft rege zu erhalttn bezweckt. Dic Gesellschaft grdellkt noch im Lause dieses Monats das betreffende Programm zu veröffentlichen, welchcs aus 57 Paragraphen besteht, Laut dirfts Programmes wird das Institut den Wahlspruch )>Vil-il)!,8 ,,,u»'»" führen, und sich in drei Scctiom'n theile,,, deren jede einen Director haben wild. In der ersten Section werden Naturwissenfch^ft, physische und mathematische, m der zweiten Humanitäts-gegcnstä'nde und schöne Kunst»', in dcr dritten Ha»-del und Industrie behandelt werde»,.''Em Präsident init einen! Vice Pl-asideltten, emem Oe^önomen, einem Cafficr, ciocm Archivar unb einrin Bibliothekar haben, nut den drei Smions-Dircetoren, ^ie 'Leitlü'g des Institutes z» besorgen, welches aus 12 activen, l»0 ordentlichen und einer unbestimmten Anzahl von Ehrenmitgliedern und Corrcspondenten zusammenge-fttzt ist. Ain ersten Montag jeden Monates werden die ordentlichen Sitzungen gehalten, bei welchen die action Mitglieder Vorlchmgen ü'.er jc»e Gegen, stände halten müsscn, welche in das Bereich der! Section, zu der sie gchöicn, einschlägig sind. Kein^ Mitglied darf zu gleicher Zeit in mehr a!s in einer Section eingeschrieben Wilden. Jedes active c st e r r.p t ch. V3ic»l, ll. December. Am 29. d. M. gelang cs der Gmsd'armerie.-.Patrouille, die Spur des berüchtigten,ungarischen Nä'nbcrhäuptlings Johann Far, kas auf der Pllsta Kunos zu finden. Derselbe rnt. kam jedoch unter Zurücklassung seines Pferdes, seiner Pistolen und eines Jagdgewehres in den nahe» Wald ,durch schleunigste, Flucht. Vier Individuen dieser Bande aber, Namens Michael u>,d Stephan Bodi, Kroll und, Szelösi, wurden in dem Augen» blicke festgenommen,, als sie deu, Landmanu .Franz Kasa beraubten Ueberhaupt ist die ungarische Gens. o'amierie raiNos thätig, die Straßen von Äaubge-sindcl zu säubern, was auch nach Möglichkeit schon gelang. Die meisten ^r, eingebrachten Räuber sind versprengte Honveds. — Im Auftrage des k. k. Kriegsnn'nisteriums »vcrden alle Eivil-Curschmiede, die den thierärztlichcn Ledrmrs absolvirt haben, und geneigt sind, in Militärdienste zu treten, aulgefordert, sich zur Vormerkung zu melden. Die im Falle eintretenden Bedarfes Assentirten werden mit täglichen 16 kr. sammt Biot nnd Service verpflegt. — Im Auftrage, des Handelsministeriums werden nun nebst den gewöhnlichen blauen, auch noch gelbe und rothe Zeitungsmarken angefertigt, wooo» die gelben den Werth von zehn blauen und die ro-then den Werth von fünfzig blauen Zeitnngsmarkcn vorstellen, u»d den Zweck haben, in allen Fällen, wo Zeitungen in größerer Zahl, jedoch unter einer Schleife und Aoress« versendet werden, in Anwendung zu kommen. « > .> — Dcr Iustizministex.i pflegt ^etzt sehr ost bei einzelnen Verhandlungen der hiesigen Gerichte zu er-schmie,, und Einsicht in den Geschäftsgang zu nehmen. Diese unvorbereiteten Untersuchungen, welche sich auch auf die Umgebung der Hauptstadt ausdehnen, sind geeignet, bei den Vcanttcn den streng. Z2N4 sten Eifer zum Dienste stets rege und jede Unzu-tömmlichkeit fern zu halten. — Der Bau einer Cigarrenfabrik zu Lemberg wird nächstens in Angriff genomnun werden. Die Verhandlungen mit dem Lembrrger Magistrate wegen Ueberlassung von Bausiächen sind geschlossen, lind letzterer hat sich bereit erklärt, dem Aerar fl'ir den beabsichtcten Bau ein geeignetes Grundstück von einem Joche unentgeltlich abzutreten. — Der russische Professor Dr, te Doubowiski befindet sich auf Reisen in Oesterreich, um im Auf. trage seiner Regierung die österr. Thierarzneischulen zu besuchen. — Das „Neuigkeits.Bureau" meld.t, daß der Hr. Ministerpräsident Fürst v. Echwarzenberg gestern eine lange Consercnz mit dcin königl. preuß, Gesandten hatte. — Dem Vernehmen nach ist die Veränderung des Klima's der Gesundheit des FM. Grafen von Nadetzky mcht zuträglich und macht die Rückkehr nach dem Süden wünschenswert!). — Wir entnehmen der „D. R." folgende Correspondent aus Wien vom 5. December und wollen diesem Blatte auch die Verantwortung für die Wahrheit der hier mitgetheilten Nachrichten überlassen! »Im letzten Ministerralhe stattete Fürst Schwär? zenbeig „och einMal einen umfasstnden Bericht über das Ergebniß seiner diplomatischen Sendung ab, bei welcher Gelegenheit die deutsche Frage eine sehr lebhafte Discussion Hervorries. Insbesondere aber war es die bevorstehende Neugestaltung des Bundes, die eifrigst besprochen wurde, da nämlich rücksichtlich derselben die Meinungen der Cabinelsglieder ebenso getheilt waren, wie d e der Prinzen des kaiserlichen Hauses, die auf dcn G cit von nalie an ?000 st. CM. ausgewiesen; um diesem Verluste vorzubeugen, hat derLandcsausschuß die Dotationen dieser Zeitungen verringert, bei dcr »Brenner Zeitung" die Herausgabe dcr Beilage nicht mehr gestattet, und dcn „M. Nowiny" die wöchcntl. Bogenzahl von 6 aus 3 herabgesetzt. Krakau, 6. December. Aus verläßlicher Quelle erfahren wir, daß der Staat eine Million Gulden CM. zum Aufbau des abgebrannte» Theiles der Stadt, und außerdem 700,000 fi. C.M. zur Bezahlung dcr auf den abgebrannten Häusern versicherten Schulden vorstreckt. Deutschland. Verlin, l l. December. Der „preuß, Staats-anzeiger" vom 10. d. enthält nachstehenden tönigl. Erlaß über die Einstellung der Mobilmachung des prcusi. Heeres: „Nachdem durch eine getroffene Vereinbarung mit dein kaiscrl. österreichischen Gouvernement die Gründe beseitigt sind, welche am «. November Meinen Befehl zur Mobilmachung Meiner ganzen Armee hervorgerufen haben, so beauftrage Ich das Staatsministerium, die weiter noch zur kriegsfertigen Ausstellung dcr Armcccorps in der Ausführung begriffenen Maßregeln einzustellen, und allmälig die Reduction der Truppen auf den früheren Stand cintrtten zu lasse». Potsdam, den 10. Dec. 1850. ! Friedrich Wil Helm. v. Mantcuffel, v. d. Heydt. v. Nabe, Simons-v. Stockhausen." — Die »Reform« schreibt: „Sicherem Vernehmen nach wird in demselben Augenblick, wo Preußen seine weiteren Rüstungen einstellt, und die all-mäligc Reduction der Armee bewirkt, auch seitens der k k. österreichischen Regierung tue Einstellung der Rüstungen und die Reduction dcr Armee erfolgen. — — Die »N. Pr. Zeitung« bringt nachstehende Mittheilungen: »Der Regierungspräsident v. Raumer hat sich dtsimtiv sür die Annahme des Ministeriums des Unterrichts, dcr geistliche» und Medicinal'Angelegrnhci.-ten erklärt. — Aus sicherer Quelle will dic „Deutsche Ztg." erfahren, daß den in Frankfurt galmsonnendcn Truppen der Kriegszustand unter Trommelschlag pro clamirt worden ist, und daß permanente Standgerichte eingesetzt sind, um alle Vergehen der Truppen gegen die öffentliche Ordnung schleunig abzuurtheilen und zu strafen. — In Churhesscn ist durchaus kein Zusammen stoß mchr zn befürchten. Ucber die Alt und Weise der künftigen Besetzung der Hauptstadt Kassel und i des Landes müssen die nächsten Tage uns Gewißheit bringcn. Mit dcm Churfürsten werden neuerdings Untechandlungcn in Frankfurt gepflogen. — Die aus Holstein lingetross.nen Blätter bestätigen die telegraphische Meldung vom Rücktritte des Generals Willifen. Man erwartet in Folge desselben ein lebhafteres Wiederaufnehmen dcr Feindseligkeiten ; größere Vorpostengefechte deuten bereits daranf hin Goth^, 5. December. Der Gedanke, die thü--lingcn'schen Staaten inniger als bisher mit einander zu verschmelzen, tritt »ach den Olmützcr Konferenzen wieder bedeutend in den Vordergrund. Auch ^,800 Lire; Administration der Posten 390,270 Lire; für Depcschenlransport <»l3,52li Lire. — Der „ Nisorgimento« enthält heute einen feindseligen, gegen die Politik des toscamschen Ca. binets gelichteten Artikel, außerdem noch einen Brief aus Berlin, welcher Etwas von gescheiterten Erwartungen wahrnehmbar durchschimmern läßt. Nom, 1. December. Die antikatholische Agitation in England beschäftiget hier die Gemüther auf das Lebbasteste. M^ e Italien und die Freiheit!« aus vollem Halse Der Ruf pflanzte siä) clectrisch, wie auf Verabredung, >" den Gefängnisse fort und das Anfsichtspcrsonale wurde mißhandelt. Sofort wurden d,e Gefangn.,^ 12N3 militärisch besetzt und sonstige Vorsichtsmaßregeln ergriffen. — Die Exceccnten haben die Verdiente Strafe erlittcn. Fr a ll k r e i ch. «Paris. 7. December. Die nächste Tagcssrage von politischer Bedeutung, welche aufzutauchen im Bigriffe steht, ist Victor Lesrancs Antrag auf Durch sicht dcs Wahlgesetzes vom 3l, Mai. Vor Kurzem noch schienen die Aussichten für dm Vorschlag die allcrgünstigsten; seitdem jedoch hat die Legitimisten-Partei sich anders besonnen, lind der zur Prüfung ernannte Ausschuß will den Antrag nicht in Betracht genominen sehcn. — Die traurige Verwirrung der Zustände wie der Begriffe, welche in Frankreich herrschen, wird neuerdings wieder in der Verwunderung offenbar, welche sich darüber aufspricht, daß die Nationalversammlung einmal Muße gefunden, sich mit Gegenständen dcs öffentlichen Wohles zu befassen. Und dennoch ist einer dieser Gegenstände von der größten Erheblichkeit. Es handelt sich nämlich darum, den Armen den Weg zum Rechte zugänglich zu machen, nachdem bis jetzt die unerschwinglichen Kosten in manchen Fällen die weniger Bemittelten so zu sagen rechtlos erscheinen ließen. Diesem Ucbelstand wird eidlich einmal abgeholfen. Die Muße der Nationalversammlung wird übri. gens nicht lange mehr dauern; schon sind neue Zwi-stigkcitcn mit der vollziehenden Gewalt in, Anzüge, und schon vergißt das ElyjV'e wieder die Rücksichten, die ihm die Botschaft in die Feder gaben und da-durch eine so gunstige Stimmung in allen Bestand-theilen der bürgerlichen Gesellschaft hervorriefen. Das Mißtrauen schießt wiederum wie Unkraut wuchernd auf. Der angeordnete Verkauf von zwei Millionen Renten drückt die Börse. Aus der telegraphischen Meldung ersehen wir, daß Graf Mont>,lcmbert von der Einbildung be-haftet ist, das Volk laffe sich durch Zwaogsinaßre-g,ln zur Frömmigkeit führen, während der gesunde Menschenverstand einen solchen Erfolg einzig nur von den Ergebnissen einer zweckmäßigen Erziehung erwartet. S ch w e i ;. Genf. Nach dem »Citoven« wurde hier ein! französischer Polizeiagent verhaftet, der mit Flüchtlingen Verbindungen angeknüpft und seine Brieftasche verloren hatte, welche Berichte über dießscitige Staatsmänner enthielt. Aarssau. Seit drei Tagen — schreibt man der »Aarg. Ztg." — wurde der Grä'nzverkchr wie' der sehr beschrankt. So dürfen z. B. badische ^'eute vom I«. bis 24. Jahre nur dann die Schweiz besuchen, wen» sie vom Orlsvorsteher einen Ausweis haben, in dem ganz pünctlich angegeben ist, aus was für einer Ursache sie die Schweiz besuchen wol. lcn und wie lange ihre Geschäfte dauern werden; so ist dann der Betreffende gezwungen, zu der ihm festgesetzten Stunde die Schweiz zu verlassen. Wie man vernimmt, haben badische Beamte bei ihren odern Behörden fälschlich angegeben, daß ihre jungen Leute in schweizerische Vereine gelockt werden, deren Ziel sey, ein Komplott zu sammeln, um mit diesem, sobald die Preußen das Land geräumt, mit aller Gewalt in das badische G>biet einzudringen. Großbritannien und Irland. London, 5». December. Folgendes ist der Inhalt der Avressc, welche sämmtliche Erzbischöse und Bisäwfe von England der Königis» überreichten: „Wir unterzeichneten Erzbischöfe und Bischöfe von England, nahen uns Ewr. M>'j, mit Gefühlen der Verehrung und Loyalität, zu einer Zeit, wo eine unver-antwoltliche Beleidigung der Kirche von England und Ewr. Maj., welcher die Oberherrschaft über alle, sowohl geistige als bürgerliche Güter dieser Kö nigrciche zukömmt, zugefügt wurde. Die Kirche un seres Landes, die ein wahrhafter Zweig der heiligen christkatholischen Kirche ist, in welcher Das reine» Wort Gottes gepredigt wird, und die Sacr.nncnte nach dm Vorschrift.!, Christi verabreicht werden wird von dem Bischöfe von Rom behandelt, als wäre sie die eines heidnischen Landes, und wird von demselben ob der nach .".00 Jahren erfolgten Nc stauration beglückwünscht, daß sie erst j,ht einen Platz unter den Kirchen der Christenheit einnehmen werde. Es wird vorausgesetzt, daß unser Volk zu einer Gemeinde zurückkehre!, wird, auf deren Irr. lhümer und Verdcrbtheiten es nach freier Ueberlc-gung verzichtete, und welche fortfährt, Gebräuche gc-gen Gottes Wort aufrecht zu erhalten, gotteslästerische Fabel,, und gefährliche Betriegereicn einprägt, und als nothwendig zum Heile del, Glauben an Lehren vorschreibt, welche auf keine Bürgschaft der HI. Schrift gegründet sind. Ein Theil jcner anmaßenden Voraussetzung ist es ferner, daß dem Gesetze zum Trotze, waches sagt: »daß kein fremder Prälat oder Potentat irgend eine Art von Macht, Autorität geistlicher oder kirchlicher Gerichtsbarkeit in diesem Königreiche sich aneignen oder ausüben dürfe," der Bischof von Nom den Anspruch erhebt, eine geistliche Oberherrschaft über das Volt dieses Reiches auszuüben; und indem er gewisse römische Geistliche sür besondere Plätze und kirchliche Sitze ernennt, hat er seine Ansprüche auf eine Suprematie über England wieder gellend ge-macht, und eine verfassungsmäßige Prärogative Ewr. Maj. verletzt Wir halten es für unsere Pflicht, unsern ge mrinschaftlichm Protest zu melden gegen diesen Versuch, unser Volk ciner geistigen Tyrannei, von welcher sie durch die Reformation befreit wurden, wieder zu unterwerfen; und wir stellen das d müthigc Nittgchich an Ew. Maj, mit allen constilutwnellen Mitteln die Ansprüche und Usurpation der römischen Kirche, durch welche religiöse Spaltungen genähtt und die Thätigkeit unserer Geistlichkeit in ihren Bc.-stredlmge,,, das Licht der wahren Religion unter dem ihrer Obhut anvertrauten Volke zu verbreiten, gehindert wird, zu vereiteln." Folgen die Unterschriften, mit Ausnahme der dcs Bischofs von Exeter und St. Dawirs. Neues ««d Nettestes. Wien, 12. December. Die Rückkehr des Feld-marschalls Grasen v. Nadetzky nach Mailand ist nun nicht mehr zweifelhaft und dürste im Laufe dcr nächsten Woche erfolgen. — Dcr wichtigste Schritt zur Verwirklichung der im §. 7 dcr Rcichsocriassung ausgesprochenen Bestimmung, daß das gnnze Reich ein Zoll- und Handclsgebict zu bilden habe, ist geschehen. Se. Majestät der Kaiser hat die Einführung des Tabak« monopols in den Kronläüdrrn Ungarn, Eroatien, Slavonien, Siebenbürgen und dem Temcschcr Banale genehmigt. Bei Einführung dieses Monopols in Ungarn wird dcr Tabakbau keineswegs gedrückt oder beschränkt, sondern nur geregelt und dessen Betrieb von der Bewilligung der Gefällsbchörde, jedoch nur in so ferne abhängig gemacht werden, als eö für den Bestand dcs Staatsgcfälls nothwendig ist. Dem Tabakpfl.nizer wird die Verpflichtung auferlegt, sein Erzeugniß nur dem Staate und zwar voll. ständig abzuliefern; dock ist der Handel damit in dlis Ausland ermöglicht. Im Ucbrigen wird das Mo-nopolsrecht in der Hauptsache nach den bisherigen Grundsätzen aufrecht erhalten werden. — Die Commission, welche seit Juni v. I. in Thätigkeit war, um Operate und Anträge zur Ein-sührmig dcs Tab^kmonopols in Ungarn zu liefern, hat nunmehr ihre Thätigkeit eingestellt; dagegen wird dem Vernehmen nach eine neue Commission in das Leben trelci', welche das übernimmt. — Die eine Regelung des Salzmonopols in Ungarn und Nebenländern betreffenden Verhandlun gen sind dcm Ende nahe, und es wird beabsichtiget, eine Gleichförmigkeit ,'„ dieser Beziehung in alim Kronlandern zu erzielen, um sodann dcn ganz freien Verkehr zwischen Ungarn lind dcn übrigen Krön-ländlrn in jeder Beziehung eröffnen zu können. — Nach Berichten aus Ungarn ist die dortige Fin.'nzwache förmlich organisirt, um den Dienst am standslos beginnen zu können. Die früher als ungarische Gcfällcmvache bestandenen Kontraschen, Salz. wächter und Ueberrciter sind, beim Vorhandenscyn dcr geforderten Eigenschaften, in die nunmehrige Fi-nanzw.iche eingereiht worden. — Dem energischen Einschreiten der Behörden ist es zu verdanken, daß der Unfug, welcher von s. g, israelitischen Kleinhändlern auf der Eisenbahn-strecke von Marburg bis Gloggm'tz durch Ankauf von Silber- und Kupfer - Scheidemünzen getrieben und wobei namentlich das aus dem Süden kommende Militär im Aua/ gehalten wurde, nunmehr gänzlich beseitigt werden konnte. — Der Herr Minister des Handels, Freiherr von Brück, ist gestern von seiner Reise aus Ungarn zurückgekehrt. — Der Andrang von Warensendungen auf der Nordbahn ist jetzt ein ungeheuerer, den der seit einiger Zeit gestörte Frachtvcrkchr hervorgerufen hat. Einige Stunden der Frachtcnaufnahme gewidmet, genüge», um die Warenlager mit Waren, welche expe-dirt werden sollen, zu überfüllen. — Der hiesige Schutzverein zur Rettung verwahrloster Kinder hat einen Aufruf an alle Men» schenfrcundc zur Verabreichung milder Gaben als Jahresbeiträge sür die Rettungshäuser ergehen lassen. — Der stadthauptmannschaftlichen Sicherheits. bchörde ist es gelungen, einen Ditbvcrein in der Leopoldstadt zu ermitteln, und vier Theilnehmer desselben zu verhalten. Auf die Spur dieser Individuen führte eine Modistin in der Leopoldstadt, welcher von einem Händler Bänder zum Kaufe angeboten wurden, die sie als einen Theil dcr ihr kürzlich gestohlenen Warcn erkannte. Die Verhafteten sind ein Eilberplattirer, ein Zeitungsvcrkäufer und zwei Mädchen. Ersterer hielt sich auf dcr Laimgrubc auf; man fand in seiner Wohnung viele Wachsabdrücke ron Schlüsseln u. dgl. m. Telegraphische Depesche»,. — Nendsburg, ll. Dec. Zwei Bataillons und eine Escadron Dänen sind heute, ohne anzu> greisen, gegen Sorgbrück vorgerückt. Bei Miel-berg und Lottorff sind resultallose Gefechte vorgekommen. — Wilhclmsbad, l0. Dec. Peucker hat dein Churfürsten die preußischen Commissäre vorgestellt. Eine churfürstliche Ordre ist erschienen, wodurch die Beurlaubten mehrerer Bataillons einberufen werden. — Turin, !'. Dec. Zu dem Flnanzgesetze sind in den Kammerbüreaux zahlreiche Abänderungen vorgeschlagen worden. - Livorno Mehrere Hausuntersuchungen sind vorgenommen worden, jedoch fruchtlos. — 3tom, 7. Dec. Dcr Papst läßt dcn Familien dicnstlsentlassrncr Beamten Unterstützungen aus eigenen Mitteln anweisen. — Genna, ;,. Dec, Neapolitanische Offiziere sind vom Volke insultirt worden. Paris, 10. December. Dcr „Moniteur« enthält ,:; volle Spalten militärlschei Beförderungen und Ordensverleihungen. Napoleon schenkt sür einen in, Stadthause abzuhaltenden Kriegcrball »2.000 Fr. Montalembert beantragt in der Legis. lativcn die strengste Sonntagsfeicr, so wie Straf-bestimmungen gegen öffentliche Arbeit und Wirths. hausbcsuch. — Faveron's Sclavereiantrag ist verworfen worden. — Morgen findet die Hypothckcnrcform-debalte Statt. — London, !). Dec. Das Parlament wird on, 4. Febr. eröffnet werden. Verleger: Ign. v. Kleinmnyr und Fedor Vamberg Verantwortlicher Herausgeber: Ign Alois v. Hleinmayr. Telegraphischer <3onrs - Vericht der Slaatspapicre vom >3. Dcc i«50. StaatSschulbvcrschleil'lMgs,! /i» 5 "^t. (iu (5M.) !)5 detto ., ^l/i^ .. ,. 82 5/lii dctto „ 4 .. ., 751/i D.n-lchm »lit V^rll'siülg v. I. l«!N. für .')»N st. Nss0 185!». „ 2'»!» „ 279 11/,tt Nilii"Stadt-Vanto-Ol'l. zii 2 1/2 PtC, linMl.) 5» Obligat. d,r allg. u»d uiiz^ir. ju .? , l>^>.» — Hofsanlülcr, dl'r altnc» ll)»i- „ 2 l>2 „ l — bardischci! Schuldl», drr m „ 2 l/4 ., ^ Florciiz u»d Glima ailsgl- „ 2 „ l 40 iiouiincncl! Alilchcn . . „ l »V^ >, ! !!>"> Vm,f-Actim, vr. Stück 115« i» (5. M. ?lVtim dcr Kaiser Fcrdinaubs-Nordbahn zu 100U si. C. M.....' . . l!4l l/^ ft.ui (5. M. slciim drr östnr. Donau-D.NlN'sschiUahrt zu 5U0 fl. » ^',! Wc>l'sel.(5olirs vom 13. Dc<^. l«50, ?l»!stslda>», für INN Thaler <5»rn»>, Nil,!. 177 1/5 2 Mmial. ?l!i^l'l>r^, für wl» tt!,l!dn, «»r., (««lo. l27G. llso. ssranssüst a.M,, fi,r l2<> si. südd. V.r.- ) sixs-Währ. i>» 2^> <>2 si. ?i»st, <"»<»' ^'i'!«l'»t, ^iil', ft»«ld. 14'. l^« I/2Pf. >) M'ü,,t. kivo,no, für ^«0 T^'amschc Vi>'', ^>l!d. l22 Bf. 2 Mmi^t. Loud,,'», für 1 Pfund St/rlinzi, (Änü-cn <2<2!l :l Ml'»a!. Marf.illi', für :«<»<> if><",fc», '. <^>i!d. N« 2 M'»^. 'üaril', sür .'l<»!»ss!^i,!^i . . li>,,,t>. l-^ 2 M>'»>><, Vutanst für 1 ft>!!ldc!, . . . para 2N! l/2 .^l T. Sicht. .«. ,2 pr. Vt. Agie. " »wm 12. Der. <85<> ^' Ärnf. ''G'^.''^ Kais. Münz-Di.catsn ?l.,>o .... :i:l '^32^ d.tto Rand- dto .. .... !l2 31 :l/tz Napolcmiöd'or „ .... K».l0 ^^' ------------------------'------------------!--------^ » > l -----^!«----^.ch. , der hier Aussekomlncl»?« «,»d Abgcv».isten. De» 10. December i 8 5 s). Hr. Philipp Pak'»,; —'Hr. F,a»z Ungero; Hr. Höüilzsfcld, —. und H>'. Wahi'; allc 4 Ha»^!^ lellte; — Hl^ Doliielü'co S^baiiiio; — <7>'. Woi, c^etoiv^ky; — Hi'. ^Maiii, — iiüd Fiiist GhikVii allc i Pi'ipatlei'l«, — u.Hl'. Matt!l!»'tl!, ^cniliiucittchliic,^ — all^' !) vo» Wl> »ach Tliest. —<>. ^^liüial»!!, H^,,., delölü., vo» T!ch^^thull',-Hl-. C'il^. W^Iaött, H^lld.'l^ nia»», o. Gi^ß nach Tl'lest.—u. ^i. Ni^i, Ii!^'i!,c>i^ l'o» Wicil „ach Göiz. ._,. H>>, Hmnalm Statt/ H^nd^l-j. ageul, von tldmr nach W>.'ü. — H>>. Antt'i, H^ffc, ?lrchitekc; — Hr, Ludwig ScNierprciS, Hai,dl'!^iqe»l, — Hr. Oliriy, Cap, aiü; ^, Hi. Ioh. R^bcliüi, . Besll)c!'; — H^'ir Ioscph Noth, Ha »dels .'.Co»'- lluö; — Hl. Cdliard Hqsseilstal'', - »l,d H>-, Chlistia" Schlcilk, l'>. — Hr. P^ll,>»jl>s .IUichi'r, Ha»dcl5alil'l,c. r»n Imme ii.nl) Wu'ii.'''—' -Hi, V.'r-gc'tlii,!, ittcsitzc'l, uo,i Tri^i nach G,alj. D >.' l, 11. Hr. H.woüd; — Hr. Carl Galli , — H>. Ioscl, — ». H'. Mo'0si,,allc 4,,Priuat!.>5; — Hi. Sch'vachhof.-.', Haüd^^üiai,!,, — uild Hr. Tx'l. zak , Miin^. - Eccictäi; — all^ l» l'on Wi»,'>, »ach Trieft. — Hr. P^r Zioali, Pii^ati^r, ^0» Tncst «ach S<'M"!l>g. — Hr, Ioh. llssai, Pii^, ».'on Trilst nach Noail. — H>', T»b,a^ Zillcl', Handels,,'., voo Trieft liach Wicu. — Hr. Jacob Sllppai^hi^), Bl'slher, vcl! Tril>st »ach Tl'ess^l,. — Hr SchlMd, k. t, H^frath, von Nie» »ach Italic,,. — H,-. Moih. Ei»?, Privatier, l'0» Wli'» »ach Goccschec. Den 12 Hl', i/cl'! ; — Hr. Nli„d; — /ir. P,ckj — Hr. Damd o^ayer; — Hr. Eli^z Klciü, — »öd Hr. Po!ats,k, alle 6 Halidelslemc»,---^.!'zrällleii, Kratochivill, Private, —^ Uüd H,v Cami < Fic',»', Pi.i'atl.!; — alle 8 voll ,Wi^,, »ach, T'irst. — Hr. Pctcr Wilheloi; — H>'. Heinrich Wlll,a»lü; — Hr, Vml.'l'z I"»^»».', — l,i,d Hr. Will). ScowSimpsol,, alle ^ Rentiers, — voi, T'i^i il^ch Wien. — Hr, Alois Br^llM'i'5, Gl!t^bl's>ß.r, roi, ?i^rai» »ach Wien. ^e^cichttisi dcr hicr Vcrstarl'cllelt. D e » 7. D c c c m b e r. Iol>, Wasüiu'k, K.'ll».>l,,ic!!^l', alr 30 Jahre, m d.'i- Capuziin'r.-Voriiadc 9^'. 62, a>, Berstl,»^ der ^.chl'l', lind wurde genchtlich b^'cha>,t. De» U. ?l„dreas Sele»z, T^glohi'"', alt 5!l Iahie, g>.,icl)ti,ch b^chalit. Den 9. Johanna. B^ndaschitz, ^aibach.^' Findling, alt I Iahl' «nid 7 Monate, in der Stadt N,'. 119, am Zehifiebel-. Den lft. Fi'ail Iohanila O.liacernil, r. t. Gian^ ^oll-Eini,eh»i<'rl>!vit,l'e, a!t 58 Jahre, ii, der Stadt Nr. 62, an der Al!s. Dem Job. Schegatlin, Hail^besißer, !>>» Kind llrslila, a!t 2 Jahre, in der St. Peters-Vorstadt Nr. lOl, an Fraisel,. Den 12. Deli, Joseph Grllm, Hauobesitzer zn Nadii,alin)dolf, leine, Gacti» Maria, alc 73 Iahie, in der Stadc Nl'. 44, an Alterssch»räche. Brauhaus - Verpachtung. In dcr Hauptstadt Gratz wird das Bläu-haus ,,zum glimm ?l>i>icr" auf 3 Jahre, nach Nmstäildl'n auch auf l» Jahre ueipachtet. Das Brauhaus ist nach den Erfordernissen der Neu^ zeit mit grosteu öocalitaten, einer eigenen Malz-wühle, einer englischen Malzdörre, einer großen Malzthenne und Eiskeller zur Aufbewahrung des Lagerbieres «ersehen. Pachtlustige »vollen sich an den Gefertigten wenden, Frau; Liebeuwein, Besitzer des Brauhauses ..zum grünen Anger" in Gratz Z. 232 l. ^) Beta n n t m n ch Zt n g. Um vielseitigen Anfragen, besonders oom z.^llide, zn begegnen, ha-bcn wir die Ehre dekanns zu geben, d^ß wir uns fortwährend, wie selt ^0 Jahren, mit der Verwechslung dlkr Gattunqm Gold- und Sil-bcrmün^cn befassen, und sowohl den Einkauf als Ve>.kauf von Staats-ya^leren und Loosen cn'gen billl g ste Prov l si,o n.besorgen, so wie auch fällige Coupons einlösen. " ", '.^""'" .j Gebrüder Heimaun, „.r! . SpilalMe Nx. 277. 3, 2,«5.,,(!) ,.,. ,,. Am nächstkommcndcn s. Jänner erfolgt bestimmt, lM uttwi0ern>st,ch"°^ ^>^,^ die vierte.^erlosunF^''''" ^ ^^^'"ZtM O tzV. Stück -^dö""'",'"'j,"",^'^^'^ Miiiiaiul - €01110 - Il()ii^eiis,ch.eineii mit Prämien von fi. 20000 — "' Jeder Nentt'nschein ^ewiintt lnindcstcns lind In,Lni.hach.ll'nd derlei Nentenscheine zum billigsten Course zu haben bei «?4blb. NV. M'y»s8S^K«5«'« In Wcihnachts nltd Renjahrs- Geschenken kann cs sicdcr nichts ilNl,'rcjsantl'rcs qcbcn, als cm Lotterie-^os Es lst dieß eine frcmwlichc Gal>c, welche nicht blosi für ein».'a ?lug>.'nbllck crfreut, sondern 0l,rch längere Zeir oaS allerangein'hmst^'Gefühl, die Hoffining, rege macht, und im Glücks-fqlle z,ur rcicbsten Gabe wird -' ' Die Classen- Lotterie, welche zll Gansten der fünf Invaliden - Fonde eröffnet warde, enthalt <3^,l^tt Gewinnste i>ll baren Gelde, mit Treffern von fl. Der Besitzer eines einzelnen ^oses z^ dieser Lotterie kalin /» und mehr dieser Gelvini^ste machen; außerdem verschaffr man sich aber auch durch Ankauf eines sol- ' ch c i^ ^ o sls d a ^, a n q cnehin e ')> cn> lißt se l) n , b ei el l^ e in 3l tt e der D a li kbarkc, l ul^ d M e n sch-lichkeil nnt^cwirkl ^u haben, indein bei dieftr Gel^-^otlerle, iveiche lllit der se zu dieser Lotterie sind in ^aibach billig zu haben, bei'm Handelsmanne *MoH. JEvr WVutscherm 2392. (1) ' ^ II »l s st ellllttg /^f^x, v o tt M^K'Wcihnachts- und NenOrs-DH , Geschenken