Ar. 19. Pienstag am IB. JcBrimr 1877. II. Ja Pränumerations-Bedingungen. F»r OTiUi t Mit V-st- «imtiHuit« .. i.«o »ersendung: fr'»#* • • • »•» . . ».10 ... 7.w> . ,»«»» «»«,»»>, «»»«-»n, Einzelne Tkummern 5 kr. Erscheint jeden 4.K $.40 Sonntag, Dienstag und Donnerstag Morgens. Inserate werden angenommen i» Kr liivtiuitn Dci „SiUin .Scimn|", H«. cnt(Of>( Är. « ron HlhM). ««(•Uni Rfka» 3n|«r«tt >>ir »ic „liiltn an-. R. in Wie», und .itlrn »»»,>««»<» Sl»»ie» »ff SMrtiMMt, .(•(. «itn-xcidj in Oioj, «. C»»tlil im» Rottn k «ttn». ta Wie», ft. IRüUft, ^unnj» - S^cniui in »«>»-». Durch alle Länder. Tilli. 1^. Februar 1K77. Ti»za hat Samstag dem ungarifd^eit Reichstage seinen Rücktritt angekündigt. nachdem der Kaiser die von d«m ungarischen Ministerium einger»ichte Demission am 8. d. angenommen Hai. Die rntschltdcne Rede TiSza'S gipfelt in dcr Pointe, daß er den Punkt, an dem die Vcrhand-lungen schkiterten, die Zusammensetzung des Ge-nerulraihe» der Bank, als unannehmdchr erklärte aus Rücksichten auf die „staatliche Würde der Ratio»". Tie Rede TiSza's war von lebhafter Zustimmung und großem Beifallc begleitet und wird nach derselben die Ausgabe, die dessen Nachfolger übernimmt bmchau« kc>ne leichte sein. Die ungarische M i n i st er k r i s e hat nun auch wirtlich gestern noch feinen Schritt zur Lösung gethan uno haben sich die ersicu Versuche ein Eadinct zu bilden als erfolglos erwiesen. Der ge« strige „Pester L«oy^ brockte di<«brziiglich die Meldung, daß die mit S e n n y e q und M a j l a t h gefrih,tcn «Louserinzen durchaus refultat« l o « blieb«» und al« vollständig g e s ch e >» t e r t zu betrachten sind. Es wurden daher die Herren von Bitto, Ghyczy und S z l a v y im Auftrage de» Kailer? gestern »ach Wien bcru» fen uno ist gleichzeitig auch an T i« j a die Einladung ergangen sich heute in Wien zur Audienz bei Sr. Majestät einzusinken, um über weiter ein. zuvcrnehmente Pcrsöniick keitin feine Vorschlüge zu crsta ten. li» ist kaum anzunthme», daß eine der genannten Piriönlichfcittn sich an die stt wierige Auf- gäbe heranwagen wird und hä t man in Wien daher eine Wiedereinsetzung Ti « za '» al» nicht unwurscheinlich. Damit aber steht d r Ausgleich dort, wo er vor Eintritt ler Krise gestanden. In C o n st a n t i n o p e l bereiten sich neue Umwälzungen vor. Eine namhaft« Partei soll nämlich die Wiedereinsetzung de» Sultane M u r a d fordern und wird letzterer daher mit doppelter Strenge im Palaste Top Kapu de-wach». Die Tage Edhem Pascha'« al» Groß-vezier scheinen anch gezählt zu sein und bezeich-net man W e w f i t Pascha al» den 'JJtann der Zukunft, der allein geeignet sei. Midhat zu er-setz.«. Auf eine Befestigung der türkischen Zu-stände ist demnoch lange nicht zn rechnen uno könnte die Auflösung der Türkei nicht rascher er-folgen, auch wenn Rußland dieselbe besorgen würde. Daß unter solchen Verhältnissen die Frie-densunterhaiidlungen mit Serbien und M o n< tenegro keinen Schritt nach Vorwärts gethan, ist leicht begreiflich. Au« dem 5keich«ratbe Im Abgeordneten Haufe nahm man in der Sitzung vom 10. d. zu einem durchgreifenden Au«klinft«mittel Zuflucht, um mit der Exe-cutions-Or.nung überhaupt zu einem Ende zn kommen. Es rvuide nämlich über Antrag des Abg. Dinstl beschlossen, nicht paragraphenweise vorzugehen, sondern alle Amtiidement« auf' ein-mal entgegenzunehmen und dieselben dem Ausschuß zur Prüfung zu üvermachen. Run rauschte ein kleiner Platzregen der unterschiedlichsten Anregungen und Wünsche von allen Seiten nieder. In jedem Falle h«t der Ausschuß ansehnliche Arbeit bekommen unb wurde deshalb die nächste Sitzung des Hause» auch erst auf Mittwoch anberaumt. Zum ersten Gegen» stände der Tagesordnung wurde die Frage der Betheiligung Oesterreich« an der Pariser Weltau« stellung bestimmt und zwar mit Rücksicht darauf, daß zahlreiche In» dustrielle auf die Entscheidung dieser Frage war» ten, um ihr Benehmen darnach zu gestalten. So» dann wird der Bericht des Eisenbahn-AuSschusfe« über die Dux» Bodenbacher Bahn zur Verhandlung kommen. F. L. Wien 11. Februar. (Ot. Eorr.) (Awei Körbe — GortschakoffS Rück-tritt — Jkotbstandsbauterl.) General I g» natiff hat auf die Reise nach Petersburg von hier die herzlichsten Küsse des Grafen Zichy und — wie ich nach an maßgebendster Stelle emgehol« ter Information zu versichern in der sage bin — den Korb Oesterreich« mitgenommen, bet einem etivaigen russisch - türkischen Kriege im Sinne Rußland« mitzuthun. Kaum aber ist Ignatieff mit s.'inem Korbe von bannen gezogen, kömmt schon wieder S u l e y m a n V e tj, der eiste Kammer» Herr de« Sulian« A b d u l H a m i d mit einer Special-Missio» seine« Herrn und Gebieter» hier an, um die Gunst des Wimer-KabinetS im In-leresse dcr türkischen Sache zu erwerben. Ich glaube aber nicht fehl zu gehen, wenn ich die Vermuthung auespreche, daß dem ^ oten de« Sultan» ein glei» che» Schicksal zu Theil werden dürfte, wie dem Jenilketon. .L t e r i! f c t s." Original Novell« von Eduard Freiherr o. «rotlchreiber. (7. Fortsetzung.) „Wol bittere Gedanken mußte» die junge Frau bestürmen, wie sie ihn so ansah, ihn, dessen ganzes Le-bcnsglück sie geknickt, den sie in eigennütziger Liebe zu dem getrieben, wa« sein Untergang gewesen! Die sort-währenden Vorwürs«, die sie sich machte, das Elend und di« Entbehrungen hatten st, aus daS Krankenlager ge-worsen. Still und klaglos lag sie da und blickte aus ihren gebeugien Gatten und ein« Thran« bitteren Wehes stahl sich über ihr« Wangen. Smith sah eS und ein Funken der alt«n Liebe erwärmt« sein H«rz, er l«hnt« sich über sie, küßte ihr« Stirn und srug zitternd: „Lina, arme Lina, was ist Dir?" Ti« A«rmste brach in «inen Strom von Thränen aus, alt wollte ihr da« Herz bieche» und schlang ihre abgezehrten Arme um seinen Hals. Da« war zu vi«l für ihn, «r sank in die Kni«e und schluchzt« laut: „Wa» ist Dir, mein Herz, warum weinst Du?" „D mein Gott." ries sie in dem Ton« höchster Ler jweislung, „kannst Tu mir vergeben, daß ich Dein gan z«S Leben vergislel — o Gott — ich — " Und sie konnte nichi weiter, denn unaufhaltsame Thränen erstick-ten ihre Stimme. Das seit Monaten angehäufte Wehe und die mühsam zurückgehaliene Verzweiflung brachen sich Bahn. Smith sühlte mit Entsetzen, wie ihr Athem röchelnd würd« und ihr Schluchten in einen Kamps verging, der sie zu «rstickrn und den schwachen Leben» j sadcn der Unglücklichen jeden Augenblick zu zerreiben drohte. Selbst der Verzweiflung nahe, suchte er sie zu beruhigen: „Stille, mein Kind, rege Dich nicht aus: noch kann Alles gur werden! Sieh', ich wollte e» ja so, ich liebte Dich zu sehr. Gott hat uns ja auch manche glückliche Stunde geschenkt!" Allmählich Hüne Lina auf zu schluchzen und Smith sühlte. wie ihre Umarmung loser wurde, endlich siel ihr Arm kraftlos herab und der Kops sank schwer zurück. „Lina I" rief «r enrsrtzl. — Aber Lina hörte nicht mehr: sie hatte ausgerungen und war dein Jammer und der L.ual dieses Leben« entrückt!" Hier hielt Müller erschüttert in»«. Wanda schluchzte leise und di« alte Baronin sah st«is und unbeweglich mit glanzlosen Augen da. Nachdem sich dcr Erzähler ein wenig erholt, suhr «r mit leise vibrir«nd«r Stimme fort: „Smiih sah stundenlang in rathloser Lethargie bei der Leiche. Da lag sie nun, die er so innig geliebt, um deren will«» er Rang, Reichthum und Ehr« verlasien, die er in uneigennütziger Liebe zu seinem Weiln' gemacht und sich dadurch für alle Zeilen für lein« StandeSgcnossen moralisch todt gemacht hatte! Mit all' dcm Unglück. Elend und Jammer, die er erduldet, die er wegen ihr erduldet, hatte er nicht da» bescheidene Glück, nach dcm er gestrebt, «rkauscn können ; nein, es war nur ein Bor. spiel gewesen dessen, wa« er jetzt litt! Ich wunder« mich, daß er nicht wahnsinnig wurde! Die Verzweiftung trieb ihn Kriegsdienst« zu ne men und er suchte in sortwäh-renden Kärnpscn mir den Indianern dieselbe zu über-täuben. Er stürzte sich in die unglaublichsten Gesahren und lies dem Tode geradezu in den Rache»! aber der Tod ist keines Menschcn Freund: der ihm sucht, dem weicht er aus und der ihn flieht, den müht er unbarm-herzig nieder! Smiih gelang!« bald in den Rus außergewöhnlicher Tapserteit und stieg schnell empor; «r wurde binnen Kurzcm Obrist einer Abtheilung Soldaten d«r vereinig-ten Staaten, die unt«r dem Namen „Teusel des rothen Smiih" ung«h«uren Schrecken unter den wild«n Jndia-nerstümmen von Florida verbreitet«». Ti« sonivahrenden Gcsahren und das wilde Leben hatten jedoch eben so wenig an seinem Charakter zu rütteln vermocht, als sein srüheres Unglück, und er war immer noch der warme edle Mann, der cr stets gewesen. Vor ungefähr sechs Jahren machte ich zufällig seine Bekanntschast aus einer Reise, die ich in Geschäften nach Florida unternahm. Der Anlaß dazu war sol-gender: Ich war allein von einer größeren Niederlassung weggeriltcn, um eine ziemlich entse»nte Farm zu besuchen^ 1 Fortsetzung solgt.) ) gungcn behuf» schleuniger INaNgriff-uahmeder proponirten NolhstandSbauten öc. rossen und zum Ausbaue dcr Gürtelstraße nam-haste Beitrage aus Staatsmitteln und dem Stadterweiterungs-Fond« bewilligt werden, ferner, daß — im Falle der Minister sein Ohr den Bitten der ^cuirindrn verschließt» sollte, man sich sofort direkt an den Kaiser wenden möge. — Auf welche Weise auch immer die Hilfe — d. h. Arbeit — geschafft wird, da« eine steht fest, daß sie überhuipi und zwar unverzüglich geschafft werden muß. Aqram, U. Februar, (Ct.'Gort.) Die ungarisch« Minist« kr is« ist Wasser auf die 'Mihl« unlerer Jndepen-deuten, die sich g«r»c den pompösen, aber darum nicht mehr sagende» Namen der Kroatischen Opposition" bei-legen. Die bislang« Regierung sowie der Reichstag in Budapest, welche sich den croatiichen Sonderbestrebungen wenig günstig zeigten, sind den Herren längst ein Dorn im Auge und würd« man in diesen Kreisen nicht» sehn-licher wünsch«». als die Unmöglichkeit. dem jetzigen Reichstage ein parlamentarische« Ministerium zu ent-nehmen, um so in die Nothwendigkeit versetzt zu werden, den Reichstag überhaupt austulSsen. An« den Neu-wählen könnte nach den Anschauungen unserer „Opposition" nur ein Eadinet Sennyey hervorgehen, jedoch mit verändertem — rein konservativem — Pro-gramme. Und von einer solchen Regierung glauben unsere Independenten eine „vernünftige", da« heihl hier — in ihr«n Kram pasiende RationalitätSpoli-tit erwarten zu dürfen, „da der coniervali^e Staats-mann die Rationalitätenfrage nicht durch die gewaltsame Magyarisirung sondern — ip#i*sima verla — durch eine richtige administrativ« Politik, durch solch« kulturelle und wirthjchajtlich« Institutionen lösen wird, welche alle Angehörigen der ungarischen Krone besriedigen und zu einer gerne gesehenen Staats^nossm-schast »«reinigen soll." — Es ist nur Schade, daß aus diesen» in dein Organe der „Opposition" deutlich ausgedrückten Ideengange der Pferdefuß — die Erzielung der größtmöglichen Unabhängigkeit Croatiens — nicht minder deutlich hervorguckt, waS hoffentlich die neue Regierung, und mag diese aus welcher Fraktion immer hervorgehen, bestimmen wird, möglichst auf ihrer Hut zu sein. Der Großmacht«wahn unserer Selbstftändig-kkitslräumer dürfte hier ebenso «ine Enttäuschung er-sahren, wie die« jüngst bei Schluß des dalmatini-schen Landtage« der Fall war Wie nämlich der „Agram. Presse", die gestern zur Abwechslung wieder confiscirt wurde, aus da? Positivste versichert wird, be-fand sich in dem b«r«it« fertigen Adreßentwurs des dal-matinischen Landtage« ein Passus, welcher zwar in ho- magialstem Tone, do erg. Je» der dieser Namen bedeut.! dt» Sieg de» fanati-schen Panslavismus und den Krieg. Rußland rü-stet auch mit allen Kräften, uns wenn e« mit den Rüstungen zu Ende fein wird, dann dürfte die letzte Stunde für da« Regime Gortschakoff's geschlagen haben. Da« gräßliche Elend, daß sich unserer Ar« beiterbevölkerung bemächtigte, hat den Gemeinde-rath veranlaßt, eine Commission rivzusetzen, welche darüber berathen soll, wie dem Nothstände durch Schaffung von Arb:it gesteuert werden könne. In den wcstllchen Vororten fand letzter Tage auch eine eigene „NothstantS-Conferenz" statt, in welcher beschlossen wurde, sich im DepuiatiouSivcge an den Minister de« Innern zu wenden, damit Seitens der Regierung die nothwendigen Verjü- Eine entblätterte Nose. (Schluß.) E« war eine liebliche Mädchcnstimmc, und wie ein geheimnißvoller Zauber drang die Melodie von Schubert'S „Am Meer" durch meine Seele. Nicht lange konnten meine Zwestel währen — diese Stimme kannte ich nur zu genau, zu oft hotte ich ihr gelauscht und in gar mancher Dunkelstunde früherer Jahre hatte gerade dieses Lied mich beseelt. E« war Clara — kein Zweifel mehr! — Ich stürzte hinaus, trat leise an die nächste Thür auf dem Corridor und horchte — immer deutlicher, e» war Clara v. D. Mich überkam ein banges G'fühl, ein Ge« misch von Freude und Schmerz — ich weiß e» heute kaum noch zu bezeichnen. Ich eilte hinunter zum Wirth, zog ihn aus der Mitte seiner Gäste in mein Zimmer, und mit Fragen bestürmt, er-zählte er mir Folgende«: „Bor ungefähr 3 Monalen kam ein Schoo> ner hier an, dem Rheder hier drüben gehörig und von seinem Sohne al« Capitän geführt. Deifelbe brachte aber gleichzeitig auch diese Dame — sie heißt Clara v. D. — seinem Vater al« Verlobte mit heim. Der Vater, ein seldsisüchliger Stock-Däne, war empört, daß sein Sohn sich so vergessen könne, wie er meinte, zumal er, der Vater, längst eine seinem Patriotismus bester entsprechende Wahl getroffen hatte. C« kam zu Harun Kämpfen und der Sohn wurde mit feiner Braut flüchtig. Nirgend« aber fand er eine Stätte für sie, bis ich das aniie Kind aufnahm. Gehetzt wie ein Wild, mußte der Bräutigam in Folge einer Denunciation de» eigcncn Vaters schleunigst noch in dcr Nacht vcrschwindcv, denn er war Offizier der dänischen Flotte für den Kriegsfall. ES w»l ein schwerer Abschied, und gern hätte mir der Alte au« Dankbarkeit die Bude angezündet, wenn eben nicht die Preußen schon in Anmarsch gewesen wären. Trotzdem habe ich viel leiden müssen des armen Fräulein« willen. Seitdem ver-kümmert sie hier in Leid und Wrh', er kommt nicht, und keine Zeile hat sie di» jetzt erhalten über sein Schicksal." „So geben Sie ihr morgen früh diese Karte!" bar ich den Wirth der Harmonia, „viel-leicht kann ich etwas thun, um ihr Leid zu ver-kürzen." — Er versprach cS mir. Ich warf mich auf mein Lager, angekleidet wie ich war. Eben mochte ich entschlummert sein, als da» Allarmsignal „Da» Ganze sammeln" mich au» vtn eben beginnenden Traume riß. — AlS ich auf der Straße stand, sah ich hinauf zu Clara'S Fenstern. Eben zündete sie Licht an, aber ihre Fenster waren verhängt. Wol blickte ich, so lange es ging, zunick nach den erhellten Flächen, aber nur die kalten Schatten ihre« Körper» malten sich auf der Rouleaux - Leinwand. Zwei Stunde« später, es war 4 Uhr Morgens, zogen in langen, blitzenden Reihen die luftigen Sechziger durch die grünen Knicks dcr Sonderburger Chaussee zu, um in und um Alpcnrade neue Quartiere zu be-ziehen. Wieder vergingen Wochen. Ich schrieb an Clara — ohne Erfolg. Ich schrieb an den alten Moolenwaar zur Harmonia, erhielt aber keine Antwort. Da gab ich denn mit schweren Herzen die Nachforschungen auf. In dcr Mitte des November kamen wir wieder in Lübeck an. Ich beurlaubte mich für einen Tag nach Kiel, um meinen alten Freund, den Senator B.. zu besuchen. Derselbe war ver-reist. Ich tummelte umher, gerieth in den Stu« dentenkeller am Eiderdamm und spül Abends noch durchlief ich planmäßig die schon mcnschcnlecrcn Straßcn Kiels. Wieder zog mich, wie vor einem Jahre zuvor schon, ein eigener Trieb nach dcm Hafenquai, um hier dem Gcfchwirre und nächt-lichen Treiben der Seeleute zuzusehen. E« war eine regenschaurige Nacht, und kalter Frost schüt« leite meine Glieder, mich dran mahnend, endlich die Bahnhof«-Restauration aufzusuchen. Dicht hüllte ich mich in meinen Mantel und zog den Kragen über die Ohren. Da huschte eine weibliche Gestalt an mir vorbei den Quai entlang. Ich blieb stehen. Der matte Schein einer Laterne fiel über den Straßendamm und ließ mich nur unbestimmte Um-risse erkennen. E« war ein junge« Mädchen, auf-gelöste« Haar hing um ihren Kopf, nur ein dünne« Tuch flatterte um ihre Schultern. Ohne zu wiffen warum, eilte ich ihr nach. Sie blieb stehen, und ließ mich herankommen. „O, helfen Sie mir, retten Sie mich, aus diesen Klauen!" hauchte sie haldlaut wir entgegen, und noch eh« ich ein Wort erwiedern konnte, sank sie vor mir auf die Knie. „Was ist Ihnen geschehen, worin liegt die Gefahr, die Ihnen droht?" fragte ich. „Dort," zeigte sie mit ausgestreckter Rechten, „jenes Hau«!" Sie sprach nicht au«, denn laut schluchzend barg sie ihr Gesicht in beiden Händen. Ein Schauder durchlief meinen Körper. „Diese Stimme — Himmcl wäre c« möglich! ?" Ich ziehe sie bis zur nächsten Laterne. — „Clara, tretenden HgchwtsiiNi rt« eire bedeutende In-unbation be« nahegelegenen lerrainfl, insbesondere auch bcr Oelfadrik zu befürchten. Diesem Uebel« stände soll nun durch ben Durchstich abgeholfen werben; da« Wasser wirb hier über eine Art Wehrc hinabstürzen unb durch die Gewalt des-selben wird sich bie Flußsohle allmälig anSgleichcn, indem bie a^f dem Grunde liegenden Erb- unb Gesteinsme gcn hinweggeschwemmt werden. Zu dcm Durchstiche soll auch ein Slatthaltereiralh au« Graz sowie ein Miiglies bcr General Insp.ktio» der Eisenbahnen au» Wien hiehcr kommen. «. ("2Iue 5?ann) wird uns von einer Wolfsjagd berichtet, wc die in der Waldung zu Dobrooa am l. d. stattgefunden. Am 31. Jänncr wurde ein Wolf in dem genannten Walde a fgc-spürt und der Förster. Herr Zechner, lud daher am 1. alle Iagdfrcundc Ran,,'« zur Verfolgung diese« seltenen Wildes ein. Die Jäger hatte» kaum bie Siünde besetzt, als sich der Wolf auch schon zeigte. Vorerst schien er die Mienen dcr ihn um-kreisenden Feinde zu beobachten, um vielleicht au« denselben einen Schluß auf die Iagdtüchtig-kcit unb Gefährlichkeit ihrer Besitzer zu ziehen. Dann fetzte er sich mit einem Male gegen einen der Jäger in Bewegung. Meister I cgrim hatte seine Sacht auch ganz schlau gemacht, beim Herr i". ist zwar ein sehr guter Iug-ndbildner, aber ein um so schlechterer Schütze. Die Schlisse, welche er adfeiiertc verfehlen ba« Ziel um btr Wolf halte reichlich Muße und Gelegenheit sich feilwän« in die Büsche zu schlagen. Er burchranute unver-fehrl ba« Dickicht unb übersetzte bie Save, — ben Jägern blieb da« Nachsehen. Unser Schulmeister unb Iagdfreund Halle aber von den Strapazen der J igd cm mehrtägiges, schwere« Unwolsein da-vongelraacn. Und die Moral von dieser G'schicht' — heißt: Schulmeistertem, jage nickt L — Am FaschingSdienstag veranstaltet der „Ranncr Schützenvcrcin" eine große Eorsvfahrt, zu welcher außerordei.tliche Vorbereitungen getroffen werden. Aiuntes. (Aus offenem Meere verbrannt.) Au« New'Aork, wird vom II. Februar tcle-grafirt: Der Hamburger Dampfer „B a v a r i a" ist auf der Fahrt von New-Orleans nach Liver-Pool am 6. Februar im offenen Meere verbrannt. Die Passagiere und die Mann- Elara!" rufe ich aus, und wanke, selbst dem Umsinken nahe. — Wie sah ich diese? Mädchen wieder? WaS hatte dieser Ausz g zu bedeuten? — Bleich, aber doch so schd'i, stand sie eine Weile, einer Bildsäule gle-ch. Da hörte ich schnelle Schulte nahen, eben will ich mich umwenden und zu ihr sprechen, ba hält sie wir beide Hände wie zur Abwehr vor, «nsäglicher Schmerz malt sich in ihren Zügen, herzzerreißend — noch heute gellt e« in meinen Ohren, schreit sie: „Sie, Herr W.O wären Sie früher gekommen! Diese Schmach ist zu viel!" — Einen Moment packt mich Verwirrung, sie wendet sich um, und ist meinen Blicken entschwunden. Ich stürzte ihr nach, da — ein bumpfer Fall — ein Plätschern — eben eilt bcr Zollwächter mit heller Laterne au« seinem Häuschen heran — es ist alles still. Al« ich mich umsehe, stehen hinter unb neben mir noch viele Männer allerlei Au«schcn«. Sogleich ging'« an'« Suchen. Ich sprang mit in ein« bcr Boote unb erst nach einer halben Stunde zog man die Leiche Clara'« au« dem Wasser. „Schabe um de schmucke Dirn!" sagte ein robuster roh aussehender Kerl, der Wirth einer berüchtigten Matrosen• Taverne. Alle«, wa« ich erfahren konnte, war, daß Clara in eine dieser Höhlen der sogenannten Vingtbeux gerathen unb von bort entflohen war. Ob ihr Entschluß, sich zu tvbten, schon feststand, ehe sie mich erkannte, ober ob berselbe erst nachher' bei ihr reifte, — ich vermag es nicht zu sagen. Iebenfall« läßt ihr Notschrei: „Reiten Sie mich!" nicht auf biefen Vorsatz schließen. Wie Clara v. D. auf biese Bahn gelenkt worden, unb welche Stürme diese Rose entblät-terten, da« habe ich nie erfahren. E. W. schaft wurden gerettet, dieselben landeten in B-aufort in Südkarolina. «Wien in Wassergesahr.) Neuestcn Nachrichten zufolge ist die Donau d-rart ange-schwollen, daß eine Ueberschwemmung in Wien sehr zu befürchten ist. ( Der König von Ungarn al« Erbe.) Bergangene Woche wurde reim Bezirksgerichte in Vete«-Gi)!la da« Ifstjmcnt des gewesenen Sol-baten Franz K n a i f e l fröijnrt, welcher unter Anderem „2>r. k. k. apostolischen Majestät bem dem König von Ungarn" zehn Gi.Iben hin-terließ. Da« Brz^ksgeiichl wirb Se. Majestät auf dcm Wege dc« Mimst«« de« Innern von diesem Legale verständigen. Wird sich freuen, der König von Ungarn! (Eine Leicke und kein Grab.) Letz-ten Freilag Nach mittag« wurde durch die Agramer bürg. Leichenbestattung«-Gcs:U?chaft die Leiche einer bort verstorbenen Frau auf "en stäbt. Cen!ralfrie> Hof gebrach!. Trotz eisrigen Forschen« konnte jeboch, wie bie „Agr. Pr." erzählt, da« unter Nr. 156 hei der Kassä de« städtischen Magistrale« bestellte und auch bezahlte Grab n cht ermittelt werden, ebensowenig wußte der total betrunkene Todten-gräbcr einen Aufschluß zu geben, wa« et mit dem Grabe eigentlich sci. so daß in Ermanglung einer ToNenkammer der Sarg mit ber Vc storbcrcn in irgend einem Winkel de« Wohnhinse« de« Todten-gräbcr« untergebracht worden muß:?, wo dcrsclbc bleibt, bi« der Meistcr de« Friedbofe« feinen Rausch ausgeschlaten und ein Grab gegraben haben wird. Müssen nette Zustände herrschen ans dcm Anrainer Ceniralfriedhof! (Die Nüssen sind scklaue Leute.) das muß man ihnen lassen. Und wenn sie es auch nicht früh» schon unzählige Male bewiesen hätten, so würde ein einzige« Pröbchen, daß sie nenesten« geliefert, genügen ihre Schlauheit ins gehörige Vickt zu stellen. Wären» nämlich die Herren Slu-denlen, welche sich an deu Demonstrationen vor der Raf;:nfirche bcldeiligt hatten, mit mehr oder minder großen Fnihciisstrafcn bedacht wurden, er-hielten, wie ein Moskauer Telegramm meldete, die Mitangeklagten M ä b ck e n — je 25 Ruthen. streiche.......mehr sagt un« da« Tcle,ramm nicht. ,!. Februar Mitlag» zu einem merkwürdigen Junde, einer Svrudel-quelle Die Bohrung war zu einer Tiefe von löt Meter gelangt und hatte «in Kohlenslötz von 2t Meter durch-drangen, als sie aus eine Sandsleinschichle von 3-4 Meier stieß, nach deren Durchbohrung eine gewaltige Waffermenge durch das Bohrloch in die Höhe stieg, welche in einer Minute 126 Kubikmeter Waffer — in 80 Doppelhüben zu derselben Zeit — zu Tage ergießt. Das Waffer strömt mit großem Geräusche, stoßweise und pulsartig, au« der Tiefe, ebenso wie in Karlsbad, brodelnd und Blasen werfend, und mit einer Tempera-tur von -f- 18 Grab R. Aus dem Gerichtslaale. (Vom k. t. KreiSgerickte CiUi.) Wir sind heute in der Lage über die Thätigkeit de« hiesigen Krei«gerichte» im Jahre 1876 in Strafsachen einige statistische Daten mitzu-thcilen.^In dem genannten Gebiete sind nebst den vom Jahre 1875 verbliebenen 55 GeschäftSstücken im Jahre 1876 zuwachsen 1815'.) Sückc, milhin waren zusammen 18214 Stücke, wovon 18198 erledigt würben. Die Zah! ber vom Jahre 1875 überrollt-mencn Straffälle beträgt 363. der Zuwach« 1289, milhin zusammen 1652. von welchen 1246 zur Austragung gelangten. Es verblieben sonach noch anhängig 406 Fälle. Die Erledigung erfolgte in 468 Fällen ohne Hauplverhandlung. 97 Fälle ka-men vor den Geschwornen und 675 Fälle vor dem Gerichtshöfe zur Austragung. Die Zahl der im abgelaufenen Jahre Verhafteten bezifferte sich auf 511, von welchen mit Ende be« Jahres noch 109 ohne Urlheil in Haft geblieben find. Gegenüber den von ber Staatsanwaltschaft veranlaßten 1044 Verfolgungen, erfolgten 858 Verurthcilungen. Die Ralhskammer faßte in Folge von Beschwerten 184 Beschlüsse. Comissionclle Verhandlungen außerhalb dc« AmtSorle? fanden 155 rnn VtrilfungSic^hond« lungen in Uedertrclui g«fällcn fanten vo dem Kreis» gerichte 507 statt. >» Ltieater ^nnll nnd Literatur. un? vonntagsbetrahiungen de» „Praktischen Land-wiNhe«"^ — Ueber Maisreler fttr kleinere Winhichaslen (5 Abb) — Ueber die Entenzucht — Neßler's Apparat zur Abhaltungi der Luft von Weine (1 Abb.) Wie ent-iernt man den Schnee von den Dächern? (I Al'b > — Das .ttflolin, ein ausgezeichnetes Weinklärmittel — Da» beste Saatgut. — Ueber Husschmiermiliel. — Sollen wir für Lei» lies ackernd — Das Ueberwinlern de« Obste«. — Miltel, um schwachen Eisdecken auf Teichen und Klaffen eine größere Tragfähigkeit zu verleiden. — Welche Bücher soll der Landwirth kaufen? Marktbe-richte. — Briefkasten: Die besten Kartoffeln für Brener-eien- — Das öftere Ablaßen de« Weine«. — Blutftil-lende Mittel — Die Milcheraiebigkeit dcr Küche. — Das Schmieren der Dreschmaschienenlager. — Grünn-maiS als Futiermitiel. — Vorbereitung de« Kartoffel-felde« — Pflanzzeit der Obflbäume. In der Tiiat, wer fühlte sich nicht aufgcsorbert, diese Teilschritt kennen zu lerne», iver würde nicht den Wunfch aussprechen, sie zu lefen? Wir können sie >edem Landwinde auf das Beste empfehen. Der „Praktifche Landivinh" ericheint jeden Mittwoch und kostet mit Postversendung ganzjährig il. t, vierteljäbrig st. I. einzelne Nummer 10 kr. Die Redaction und Administration befinde« sich in Wien, 1„ Dominikanerbastei 5. So die „Tetschner Zeitung", ber wir diese Notij, die wir selbst unterschreiben, entirehmen- ^andwirtvschaft. Landet. Indulirie. (Die Leidensgeschickte der Bank „Slovenija") macht bie Runde burch alle Wiener- und Provinzial-Iournale. Die armen Köchinnen. ÜHägb« unb Hausknechte werben die „Stunde dcr Täuschung", in welcher sie. ver« leitet durch bie Mcsistogesänge der Clcricalen, ihr erspartes Baargeid dem nationalen Schwindel opferten, tief zu beklagen haben. E» wird, wie da« „Laib. Tgöl." versichert, dem Liquidation«-Comite nichts andere« erübrigen, al« zum Con-curfe zu schreiten. Die Nkehrzahl der Actien-besitzer, wcigcrt sich, di» angeordnete neuerliche Nachzahlung von 30 fl. per Actie zu leisten. Dcr Vertreter, der auf den AuSsterbe-Etat gesevten Bank ist gegen 500, sage fünfhundert Actien« besitze? klagbar aufgetreten. Die Aufregung gegen da« fallirte Bankinstitut ist keine geringe._ Gourse der Wiener Aörse vom 12. Februar 1877 Goldrente...........74.35 Einheitliche SlaatSfchulb in Noten . . 63. — „ „in Silber . 68.35 1860er StaatS-AnlehenSlofe . . . .111.90 Bankactien...........839 Creditacticn ..........149.— Vondon............122.90 Silber............114.50 Navoleond'or.......... 9.83 K. k. Ätünzducaten........ 5.87 100 Reichsmark.........60.30 Meine Anzeigen. Ittfe ii> «MC Rubrik •ln|«Mhal-tat« Aimoih« bis zu 6 Zalln Haarn wir* mit 20 kr. berechnet. Auak&nftc werden in der Expedition dieses Blatte» bereitaril-.ligtit and unentgeltlich ertheilt. Im Oase Laa ist des Fremdenblatt und I^aibacher Tagblatt »ogleieh in haben. 94—I 16 Klafter Sß-iöll. schöne« trockene« Bothen - Scheiterholx werden verkauft. N'iheres in der Ndntbergerwaar. n-Handlung bei Gustav Gollitsch. 95—1 Die Agentur fQr Cilli und Umgebung der Lebeus-und Renten-Versicherangs-Qesellscbast „The Gresh&m" in London empfiehlt sich dem P. T. Publikum zum Abschlüsse von Lebensversicherungen in allen Combinationen bestens und ertheilt bereitwilligst jede gewünschte Auskunst. Prospecte werden gratis verabfolgt. 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SilviUH ÜOH8, Erfinder des Auxilinm orientis, Specialist fOr Nerven- nnd Krampfleiden. Sprechstunde 8—10 Vm, 2—IXm. Berlin SW., Frledricbastr. 22, I. Etage. (Koltenr MiHh 1846. PATE GEORGE Pharmacien 4' Kpioal 'Vongf* lintAt-TabletUMi Grippe «a —*■ £ufikn «nd Prn» p«r ®(lbfTnr ■KlMfll UMS. Hu bittet dieses Blatt in jeder Familie weil aiMeiaira. 17— hnl ■ rtltf! TU Tl., gtohe 1 fl. SU ft. ■ bnaliut« per k utzen» »3 feteent «achlasl An 11 \ nr Verkläre t'hlldreas Teetk, englische .iuOnvnl'r, siir Sinfe* ßm Umhängen. wodurch klt< Ht Slibne chtrr nun tchmrr|l»ser erholten. Prei» 1 IL, per Xvjeab HO Pereeni billiger. Odoatlnr. Zahnpasta i in Porzellan airycfn zu so fr. ö. W. Bei I Dnyent «I Vettern Nachlaß. Lies« Zahnpasta ist da» »«r^glichlt! Mittel znt Dlnnznn^ der Aähn«. !»»>< aueb .S«hn.- f,eluiid an» die»-»end luril j» rtballen. de» .^ahnweinftein Ich»,er,!»« n»h auf unschädliche Weile za entfetnea, d>» -,u Hätt« und I« befetHgni. »o» Hinten nnd kacke«. wevdea >a berhinbeni. _ «'achoa Aromati** iur Beseitign»« ki< üblen >-> räche» au» dem Munde Iiaeb »km !a!>«krnucheii. iiadt den Spelten. nnd) de» Graals. geistiger ®-trnnte. »I«: ©e a 8trr n.J. unentbehrlich bei dem t»e-fache besserer und feinerer Gefellichaften. de, Dealer der »'rille »er -alon« n. f. 1». Sieie Carlma bestehen an» reinen, der CMnnbhcil oollloninirn itnidiriblich Pflaa-|tnbefi«a»Ueil(n. und find al» Praservali« (tflcn da» ,'lliilrn «er Lahne, i»wie gegen Aahschmerzeii denen» >N emviehlen. Bei «»esmalia«ni i»«br«u»« lant man rin« Pin«. wodurch »er iidle cüernch befeitigl wird. .In Schicht«!» ,u ao I». kau Aalbrphe»>,ae. kirfe» aa«r«i-aen Pnanz.attz lien bereitete Safser ist ein fett Jahren i Px.bte« nnb hewithrie» WUKl tat IfttriMaag, tierichonernn,i nnd iur-liinn (et Hant und iui Verlllgntij, aller ■ tun von tfül«t<» fl, Krii»tbriili-u-ltal»ain in i »4 lr. o. 03.. wtlcdet kldfl der veralteten »toitichad-n ««glichst ichnell dc» «t»fr!ti, «ilm tu lindert nn« »«lllinnmen yet», >a> sich durch lirsalrunii mrdurtt >l«»te. al» »« imtiledtenewerilir» Mine! allgemeine j-lilst: st« ist Htie otivfimn II nd macht durch änser» dilizen Vret» . ll andercit Z«d«wetzn°vlea Kderltaijlj. >!ai! zu »-den in .il^ichchc .unm; Äev,aituttz tu tu ti. tki fiacttt Itieecö t» Pereeui Nachlaß. t iilvrr*al Sp»i»rii|>iisrer «<» Itr. Göli«. i-ilttt aacrteltdt tu inner Wiriunj aus d>« ^er»«uang uud -vta!triuizu»>,, butiKjtfUjt üeiottt, al«: »ierdaniin«» Sodbrennen. ^oanitiDiNcal to-ben iiutt an, üiosUuiiitiUi.t, fliutfi la »er e>»gct»nrtelteti «tcomlditii c»tdn. it«r ||>I)Vc kr., einer nnncit Ht tr. Aagrn-Kssrna tun l>r. Komers-hausru jat ttfeaitiiiif. ^eilicUsnjj und Et-rwaj der S-Hkr«>!. , glacon >am«l »enaner ««edtaiichsanweiiang » ft. «0 kr. Iir>i>ik-v»Ibe gcaca VlaliaL« in gläsern iu 40 and s» it. BraehplaxKr, >ar,iialich anwendbar tei Unlerleib»dtilchea, derliiet uad «mvia^ lea v«n Ir. ffrifI, «taktischem örnchnrjl ja vasel. Jn «lechdilchscu sammt Beschneidn n«, Prei» S ft. HO rt. «. ft'. l ulversal[itla-trr van Or. Baron in Paris. I>a»l«lde ist mit Tip!»« »er liacnltillen in London «nd Pari» belegt. i»«licceaeli»i»t. £icfe» Pflaster littst defaader» sä» Hähneraiigen i?eichb«taea> ftratlbralcn (ÜMtitte). lede mänliche *tt föaaten »urch Berle«an»«n, «if. Stich oder schnitt, Zerophcln, il»et«i>i|ea uad 0»eich>»ürc, sur dea Wnrm uad Na^el-ftüsse. Itr Ie|»f ilitjtl' tostet 30 tr. Kranaösiarhes e»et «rt nach *>«-lieben fdiDMri, braun und dload binnen »i>«l'ien» in Minuten »au bebatf. litn Äpparal da,a. So« ist Itae, tüllrslm aud zwei Schalen ti. 1 iilacoa flüssige« Haarsllrbemitt«! t ft. (iicht n. Rhenmatisnius-Wattn uon l'attlsuu > echt), t badet in so and 40 It.. aach gegen <4»l>eb«trnien uad Heseafcha». I'aatlll« > dlfMtltM de ».In iHI-liaer i Vcrdauungiiseltrl.i Xie Oili-ner Pastillen an» dem detlchixten Ptltner Saaerdrnnnru ertragt, find >u enitiset»!-n bei Cotbrcnaen. «laatatramps, t'IHdiiichi un« beichiortlicher Verdauuag in Aalge der llederladnag de» Mageu» mit Speisea »der geistigen >Änr»aten. bei säur«!-, »asftoZen. Prei« t Seliachtel iio Ir. Cliina-t'lycerla-i'uaiade, den Haar-baten staileade an» »en Haar»uch» befot-dernbe Pomade Jn Hegeln >» 8» ft. und 1 ft. i» kt.____ _ K».«. Hi.il<|tirt sehr seine« Parsiim siir SatNilchet und Wilsch« «idetlsattPt. Prei» l jjlatan i fU AUKsSueger l.ebens-Kasens ti.n St. ait(»ta. Besten» tu en»lel)len bet bartnäSiger Eludltierstapfnuz. schlechter Verdauung. Hamart»oidaIl«t»«a. itin i^laiib It. and l st. »er ku»en» in Origiital» «istchen um ist Ptr.eat billiget. Dr, CmltoBira Wnrmtaliletten. liefe Zeltchen sin» al» ein anschlbarc« «üuriumitttl denen« zu empftblen; seid« schmecken sehe angenehm und Irinnen ouib Xtabem spielend beigebracht werden, Ptet» 40 Ir in ichachtelu sammt « de Botot. Aroai. Muad wauer, ncltberäbnit durch feinva ««irrst aagc-nehmen Grrnch i N» i>,schmaik an» seine oo!tteffli«l>eHe>li«tIan »en Äach-xnich» be« H«re« längere Zeit za »e>ken, d>« »ersetbe dutch die dinwiilunä^det Pomade hinlänglich gefatbi ist. Die «langen» luill Itnn luJletch «1» eine aa»ae,eiili-nele ua» aalbeetcoffcar Barlwich'e gebraucht werden. Prei« NO kr. Zahapatver l'aritaa. Preis i ft. 1'asttllea de Choeola» terrigi-aeax. Siien-Sh«e»labe gegen Vteichsachl u.». »Iulintb«lieinn|. Ut.l echichieinoft. Liberi-ilic (.r«unilhiil»l.r.«iiic. t faitet ■ fl. SO ft, .1 >» M «» I \^T Oili, a»o:bete „|itm nahten,,' «t. 27 Sitten, »«chlaabea «t. 27. empslehlt dem geehrten Padli» kam besten« folgen»« Rrtilel. Paftaerseadanaen werden aat griten (>eiiitlirfinin »er i!u,dala«r «e»iidr «. 16 kt. «A. t8. au«gefahrt. K. k. nr. Tatinoekinia-l'iimadr. tc» sich«rite und lest- Haarwach««illel. nach deren drei- bi« »ehatilgigeni »ebranche dae ?lu«fallen »et Haaee sicher und dauern» beseitiget.der »I.-chwitch« befotbett, da» Haar in feiner natürlichen Harde weich unb glänzen« erhalle» und die ö>»»l»prnl>ildung «er-bindert wirb, xiefelbe »ie» oett vielen Ärztlichen ftntetitaten empfohlen uad liegen zahlreiche anrtlennnng»ichrcilien zu Jeder-in .nn» Einsicht auf. — l nrch ihr, prachtvolle «aoftaming gereicht st« »rat sch«n>iia loitettdiich zat Zierde, i'vn« einet fit drei Monate au»relchen»ea l ose » ft. i. OS. Ffr AMitenleideade. Xen «utfaltk-»en ünip'ililiiiwii de» £ttota»ll"fibea »ugeaiaasfer« schließe ich mich au» eoül'ler lleberzeugnng an. .Ich benutze Dattel be betn!» feit eiret Reihe o«n .U'iten unb «er-»ante ihm bie Befähigung, mit meinen IM» Jahrtii flbrnb» bei (ich! die llcinste Tchrist ohne Jirille, zn der ich bereit« «ein« Znstncht genommen, lesen a. schreiben zn I»ttaeit, aagenrntzuadungen weichen diesem Ustlichen Minel in wei-igen In.ich. Prri» 1 fl. 10 kr. Hairath Kr. itetz. Nestitniloiia-Plald, voriugliche» ^ «et |Mf|M(,_9Ril I ft. «V Dr. Aarer a Macen-Ksseun, gegen »tatnple. Pla»ung»l«lilta, Aagenschwä-«en, Il«ttb«e, und erprobte» Mittel gegen die ketttanlhell, dan da« d'eauaetisberxee Wasser ut Hei-lang der San»- Siel», und Hatulirschwer^ »en mit welche» in «•f'titlt'lirii «taalen-nnd Piivaikrauten-Anftallen die besten Sie» fallaleerzielt wurden, wie e» ärztliche «Ant» achten, Zengilisse und ann, sehr beliebter anstiifenber ua» dlnl>e>a«gen»er «arnp, echt und Mreet de zagca von Pe«'i!>st Passilano an« Floren,. Prei« t II. In kr SehweUrr iieliOe I.iizueae aegen Chrtnfaaftn, Cbrtnfchmeri, Ldtenftechtn, Schwethärigleii. iltetl 1 fl. Zabn-remeut. I. I priv., znm selbst-dl imdiren h«liier Zähne. Prei« 1 ft. Anatkerlu-MuBilwaaaer. k. I. ptiv., echt, »an I. G. Popp allgemein bekannt «I« da» best« .Sotin.ijonfeVeit«ng»mt»el. I Rlaeon 1 ft. 40 lt., mit P»S l st. 7» kt. Vetorlnisrbrr Balsam an« Alpenkrlnleta in» k«8-baren Essenzen au« d°n »er k I. ?ande«r«^ieenn, «als. ,i«n erprobt, ist «ra botziiglich«« an» ftcher urlentie« Mittel «egen Jietoenktmjche. «tamtfie. *l|fiiir...;i'mii«, Reiften-«chen un» «eleuk«eatzila»nng. Per J i'j« t ft. So I». FleUeh-Eatrart l.iebix's,. »ie defte Satte in ctigiiial-Iäpsen ,u l Pfund, ein hald. ein viertel, ein »rittet P'und. MoospHiiiinen Leite! ! Ie. kchntk-»etjet in Prtßbntg. au«gezeichn«te» H-Ii«. rnittel gegen Hüften. Heiserkeit, »atatth ic. 1 Schacht«! US kt Zahnpulver, nach -forschn«! de» Pro-iessor« Heldet. 1 schachtet »o I». Plakerpulver. «in allgemein b«k«nn- >>a«Mittel g«g »eampfhasten te». vorzügliche« H«n«mittel g«g«n lka-Urri, mIr(«U, I " " «Lchachlei slsi Ir Pulver ne^fii Fusaaehwelsa. Die. fr« Pnloet «e>eitigt bea Fußschweiß an» ten dad itch etzen k n unan^eaebmeu Sie-rnch unb ist etptadt -n-chadlich Ptei» > Schichte! « fl. Dr. Cjuiit iri, berühmte» Husten- und ftatartb-PnIver 1 itt»hes«ndere dri statler Berfchlcimnng Irafliget Perioaen.) Prei« l Schachtel SS kr. Nearoxylio. 011» «Ipenkräntcrnbetci-lele» i-flanzenertract gegen gichtische. rh«n. matifch« besonder« Schwachezusränb« aller ttrl. 1 iVIacoa I ft., stärkere Sorte l st. «1 kr. Prager iiiektthee in Palelei, k 80 kr. nn» *eidlncrr's »rhmrrxstillendes Ulrhtpllastrr. 9tt. 1 i l>» It„ *t. I doppill Itäftia) & 1 fl. Sicherst« «iiiel a«. gen iWriefllthhnKtze«, »lubetteiSen, «9«. schwulste, usidulaoten tc.. den Schnrei, in Ißtzester Zeit stillend. Pastillen PreudiBl, gegen Heileeleit. besonder» Kantern a. riffitntitchen »ednttit besten« zn cmpietjkn. I Schachtel <11 Ir. l'rauzhraiiatwrtn. dir Flasche an kt. «tet 1 ft, &o It. 1« 'iie so« ten ersten Mcbieinal-ilallegien ZeutiehUnli« geprüfte nn» 0«» »et I. Statthalter«, in Ungarn wegen ihrer au«g«;e>ci>ae!en Beiioenddarlrit eout. v*i.1it. QriiXiooll«ne CVlutet, Beienlaagen uad Seiienstichen mit stcher«m ittfolge al» erste^ schnell «>>il,*,uc reiben zu 2 fl. «it«rt. tilahtung. Copatinr Ui-ne. riut > lüi!l>che «er-dittdun, ii«it »'»»siua.Bail.nn Mit anderen eminent »irleiiden balsaniischea Sud-Ranzen, gegen Irisch, und chraailche Sanaeaantstnfsr. Jn Paria in den Spi. tatet» eingeführt. Die Kapseln find in ZadttbLchie» eingehstIII. Xet iirsala ist cm sicherer. Ptei» 1 st. «0 kt., mit ififeu startetet Satte » ft. StiririirKfr'« ttrurlisalbe für ruterlelbslirüche, mit bestem titfo-ft «ngenMtitet. Prri« 1 ft. >0 U„ st» lerer ®«tt« 3 fl. 7» kt. _ Kau Ponlaiuede Jonrence Golden Stbt jedem Haart bi« so allgemein drwaa-ett goldblond« Haarfarbe auf da« 'vollendetste unb ilbtttaidKUbstc. Pr«i« 10 ft. )««en Sich«, Kbena,ati«mn», ede «tt «tampf in d«a Händ«n EntDlhofer'a Muskel- und Ner-ven-Ksaeax, an» arantatifchrn S'.pen-ttlatent bereitet für «ich,, und «heuma. tl«mn«, «etvenschwiiche, >Ae!enI»ich»etzen. Schwindel. Seilenft«ch«n. Hrmorrliaidal-leiben, Schw>»ch- d«t S«t» erbt za bta ist. »tei« 1 lieget 1 ft. Pastille« fnrtiranrea .Pastille« de K«na). Tiefe Pastillen sta» rotzäjlidd zu empfehlen, al« ein nätleate« an» hachst-mtgltchfte« Belebungami.'Ie! Im Seert>ch«ungen, ahne »»«wegen zu überreizen oder wohl gar ut Ichaden: leibe beseitigen männliche Schwache auch nach m angebmben alter an» sind daher besten« zu empfetzten. Prri« I ftlaeon» Ntit zAedranch»aniveniing 10 ft. Erhtea Dorsrk-Leberthrauill. Kl« votzllglichste« Heilmittel bei allen Bmft-nn» ikunge»Iranrhe«en anetkanm. tun vor-züglicher Caaliut nn» trineoi vWcldwmie; bit »Miteille ,n 1 fl. SO kr. Bei .Idn.ihme »«a l l>ayenb Flaschen XüPetcenetXachinß. Zahupnsi» von Papp. Prei« 1 ft.« tr. Mllen-Ocnir. Be«e. bclllantt Hant-»asta znt Ützcuauag «larr gefchmeiiigea » welchen un» wn,en Haut, Heilsamer und waftlthättget. al» ofoid-llream — erweicht bie Haut, macht sie weiß unb «erlernt Ihr Frische ua» uMifcnribijle-t. schützt bei tt geinialitget Anweadang roe Spröde ua» bianhwerden der Haat und ist anerlannl da» Hetleahstt gegen Frost. Preis > st. :,o kr. ^eneste »tfindnng. Für den la» nn» »den«, I.ohse'a Poedre Velnutiur, Frstsihend, baurrhaft. »aftchtdar aat bet laut, feiner, ,arter nn« sautmiarliget tli alle au.Ire de rU «et Wen. »««leiht dem leint eine litgea»liche Ftische und macht »I« Haat blendend weiß nn» geschmeidig Jn weißer, iibamo,»- nn« üioia-Fart» eine Lrrgiaat-Schachtel 1 ft. Gicht-Leinwand__ nn« fich«t heilcrt»«« Mittet anzuwenden. Ja Palete» MII »«Itanchoanweiwng za l st. i ft- »«Pbtlt starke fac iilaraung vor üiachahmang! »eine S«a>.^ mersptolien. Sonnenbrand, gelbe blecken».' Faliea m«hr ! Eiazige« Sch»«Mittel geg<» Sonnenbrand. Schönheit und Jugend »ie-derzugeben, Veriaag nur ba« wellderiihiMe K111 de i.r» ae l»h«, Schönheit»-t'iitinmiich. Bon bet lrini.»ich «tenßi»chen ittrgMruiig« • Diebu-inoi-Beh-rbe geprüft, o«n allen berüfmtlen X«ct«r«n, mtdieini-sehen Faenliaien, Damen und Herren al« ba« einzig bemähne Schänhri:»millel erprobt und anerlannl, nm die Hast gleichzeitig |'»f«tt blendend.weiü, v^ich. zart za machen nn» da« «.chautestent zn entsetu««. Jn feinet Anwendung zum Heißatachen »er Haat übtrtri n e» Poudre d »ct^nlipoiiilchez ^ie»»«l«ur Kililtz» ^il>tta«lit. Buchdcucktei von ZU^ultt in (ütlii.