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So erfuhr man vor einigen Tagen plötzlich, daß bei der Ber-ftaatlichung der böhmischen Nordbahn die deutscheu Interessen schwer gefährdet seien und noch ärger «»rde die Bedrängnis just als das Abgeordnetenhaus daran gehe« wollte, den Nest seiner Aus-gaben in dieser Tagung zn erledigen. (Hewiß sind bet der Verstaatlichung der böhmischen Nordbahn wichtige deutsche Interessen zn wahren, allein das tut mau nicht, indem man den eigene» dentschcn Parteiminister hiuierücks überfällt nnd die Sprachen-stage in Böhmen wird auch nicht dadurch zugunsten der Deutsche» gelöst werde«, daß man knapp vor Sessionsschluß im Abgeordnetenhaus obstruier». Hber darum handelt es sich ja schließlich gar nicht; Auf der Wohnungssuche! Bon Emma Ruiß - Wradats ch. Wer je schon in Wohnnngskalamitäteu sich be-mnden, wird die Klagen einer Wohnnngssucherin Meise», ivelche hier wahrheitsgetreu deu Äreuweg schildert, den sie gegangen. Die erste Wohnung, welche sür sie i» Betracht kommen konnte, besand sich in der verlängerte» ^razerstraße, wegen eines Uebelstaudes aber dachte sie, eventuell Besseres ztt finden und bat daher den Hausherr«, sie zwei Tage im Worte zu behalten, er sagte zu, doch am darauffolgenden Morgen, kam die Nachricht, daß die Partei selbst die betreffende tövhnung schon vergeben hätte. „Gut!" dachte sie uud machte sich wieder aus den Weg, um weiter Umschau zu halte«. Unterwegs ersuhr sie, daß in der Langenfeld« zasse ei» Beamter versetzt werde» solle und die Löhnung sehr schön nnd passend wäre. Nasch lies sie Erkundigungen einzuholen. „Ja!" hieß es, die besagte Wohnung wird rrei, doch ist sie schon einem alten Herr« versprochen, >»llte dieser aber davon abstehen, so wäre man gerne zweigt ihr dieselbe zu Überlassen. Nun mau wird zugestehen, daß aus solche Aussicht hin, eiu Warten auf diese Wohnung hin« fallig wurde. In der Nähe von dort fiel der Wohnung»-jacherm ein im Bau begriffenes HauS auf, ivelcheS seiner Vollendung entgegen ging; ein naheliegender Sedanke durchblitzte sie nnd da gerade der Besitzer d«S Gebäudes anwesend war, ging sie ans ihn zu »«d fragte, ob sich nicht eine kleine Wohnung indem neuen Hause befände? „O ja" war die Antwort — schon frohlockte ihre Seele — da könnte ich wohl eine bekommet! ? sragic sie hieranf. „Leider nicht mehr!" war die Antwort, sie smd bereits alle vergeben und auch mit Darangabe belegt. Schweren Herzens zog sie wieder ab und to&tc bangen Sinns: Was soll^pa werden, wenn gerade so wie auch der klerikale Flügel dcr christ-lichfozialen Partei keine Prinzipieupolitik treibt, wenn er nun nach der Wahrmnndaffaire noch eine Hildebrandaffäre zn schaffen nnd die Partei in die Opposition zu dränge» sucht, wenn die Regierung nicht der Wiederwahl Professor Hildebrands zum Rektor der Grazer Universität die Bestätigung versagt. Das alles ist parlamentarischer Firlefanz, nur bestimmt, die eigentlichen Motive dieser opposi'io-Helle» Unterströmuugen in deu deutsche» Regiernngs-Parteien zu decke», weil es dem Wähler doch schließ-lich über die Hutschnur gehe« würde, wen» er er-kennt, daß die „starken nackensteifen Männer", die selbst vor der Obstruktion nicht zurückschrecken, am Ende nichts anderes sind als wtiuisterkandidaleu. In der heutige» Zeit des abgeklärte» Parlamentarismus wird von den Parteien das Ministerport-senille so als eine Art parlamentarischer «ander« preis betrachtet. Hener erhält ihn der A., nächstes Jahr dcr B.. ein drittes Jahr der li. usw., damit „alle einmal daran kommen." Eignung, Befähigung, Kenntnisse, Grundsätze — Unsinn! Aber diese Ans-fassuug ist dnrchans nicht unmoralisch, beileibe nicht! Hat doch kürzlich ein Abgeordneter dieRotwen-digkeit eines solchen raschen Wechsels in der In-haberschast des Porteseuillcs iu geradezu klassischer Weise folgendermaßen „begründet": „Unsere Partei muß dieses Portseuille sich sichern, nnd zwar im Interesse unserer Unabhängigkeit. Gesetzt nämlich, in den unfertigen Häuscrn schon alle Wohnungen vergriffe» sind! Bei einer bekannten Familie klagte sie ihr bittres Leid. Ah, sagte die Fran des HanseS: „Eine kleine Wohnung?" Hier tiiis gegenüber hängt ja ein Zettel nnd sosort sandte sie ihr Mädchen darnach zn fragen. Dieses kehrte auch gleich wieder mit dem Bescheide zurück, daß die Wohnung eben wieder vor einigen Stunden vergeben wurde. Zuhauseangelangt, ersuhr sie von ihrem Schivager, daß nahe der Maut auch eiu Zettel mit kleiner Wohnung angeschlagen sei, sosort eilte sie hin, der Zettel war nicht zn sehen und sie begab sich in den Hos, ivo am Brunnen ein Mädchen Wäsche wusch. „Wissen Sie nicht, wo hier im Hause die kleine Wohnnng zu haben wäre, die angeschlagen war?" „Ja diese hier" — war die Antwort nnd das Mädchen zeigte nach einem kleinen Balkon „doch sie ist eben jetzt vergeben worden." Wieder zu spät! Run hörte sie, daß eine Familie provisorisch in eine kleine Wohnung zöge, bis die von ihnen gemietete frei würde, als sie darnach sragte, ersuhr sie, da? die kleine Wohnung, weuu sie wieder frei, von der Hausfrau selbst bezogen würde. Was nun tun, all' die Zettel, welche in der Stadt nnd anßer derselben angebracht waren, wnr-den von ihr schon 2 und .'!mal gelesen und durch-gemustert, sie boten ihr keine Hoffnung mehr. Nun versnchte sie aus's Geratewohl in Häuser zu gehen und nachzufragen, ob nicht vielleicht irgendwo in nächster Zeit eine Wohnung frei iverden würde. Matt sah sie mit große» Auge» an uud aus den Antworten: „Ich wüßte nicht" — „hier wird nichts frei" — „habe «ichts gehört" u. dgl. erwuchs noch mehr ihre Aussichtslosigkeit. Müd' uud mißmutig kehrte sie alltäglich gegen Abend in ihr Heim zurück, um tagsdaratis mit neuem Mute wieder auf die Suche zu gehen. Da, o glücklicher Tag, als sie eben von Gaberje hereinkam, wo sie wieder nach ein paar Wohnungen aussichtslos Unischan gehalten hatte, es erhält jetzt nnser Freund S das Portefeuille; länger als eiu oder andenhalb Jahre braucht er es uicht zn behalten, aber er erhält dann mindestens 8000 K Pension, ebensoviel werde» die Diäten nach dcr Pauschalierung tragen, er verfügt also dann über ein jährliches Einkommen von 16.000 mid ist damit ein »»abhängiger Politiker geworden. So aber können wir der Reihe nach in kürzester Zeit nns durch Sicherung eines ausreichenden Ein-kommens, die politische Unabhängigkeit sichern." — Wie es scheint, soll nun mit der Durchführung dieses ingeniösen Planes begonnen werden. Doktor v. Derschatta und Dr. Marchet sind schon allzulange Minister, daß es Prade wieder wurde, hat man schon bei seiner Wiedererneunnng iu gewissen Kreisen als eine GeschäjtSstöruug empfunden und in der christlichsozialen Partei scheint man deu Plane» oeS Kriegsministers weit vorauseilend für die Partei-minister gar die einjährige Dienstzeit einsühren zu wollen. Das Parlament wird so znr Fabrik, in der „unabhängige" Politiker dutzendweise erzeugt werden nnd es spricht sür die Genialität der Unter-nehmer, daß diese Unabhängigkeit, wie alles Gute ans der Welt, reiche Zinsen trägt in der Form von Ministerpensionen. - Politische Rundschau. Die Privatbeamtenverficherung. Ende dieser Woche wird dcr sozialpolitische Ausschuß seine Anträge betreffend die Abänderung trat eine bekannte Frau auf sie zu, denn alle Be> kannten wußten ja von ihrer Not, mit den Worten: „Ich weiß eine Wohnnng für sie"— „Was!" rief die Geplagte ans, „wirklich, wo, wo?" Kommen Sie nur gleich mit mir, fuhr jene fort — „ich weiß, daß sie gekündigt nnd noch nicht vergeben ist" - - die beiden liefen nicht, sie rasten dahin nnd siehe da, es war wie gesagt. Wo also habe ich anznsragen, war die nächste Frage der Wohnnngssucherin. Bei der Gemeindevorstehnng — hieß es. Rasch als triebe sie ein böses Gewisien, eilte sie wohin man sie beschieden, »m als Mieterin sich ztt melden. „Ja, die Wohnnng ist schon vergeben" ivard ihr zum Bescheide. „Vergebe«?!" seuszte sie, iväre es nicht mög-lich dies rückgängig zn machen ? „Ja — vielleicht, werde sehen, in ein paar Tagen kann ich Nachricht geben." — Sie eilte nach Hanse erzählte davon und bat ihren Schwager zu intervenieren. ES gelang — die Wohnung wurde ihr zugesagt. „Gott lob !" rief sie erleichtert aus, „ich weiß nun, wohin mein inüdes Haupt zu legen!" Nun konnte sie wieder nihig tuid gemächlich ihres Weges gehen uud war ganz stolz über den glücklichen Fang. Sie machte sich schon gar ichts mehr daraus, daß die betreffende Wohnung schatten-seitig und sie die liebe Sonne entbehren w isse, machte auch geduldig die Wege von Pontius zu Pilatus, damit der schadhaste Ösen durch eine» neuen ersetzt, die Wohnung gemalt und gereinigt würde — sie hatte ja die Wohtinng uud das war die Hauptsache. Im Geiste richtete sie dieselbe schon ein, machte Vorkehrungen znr Uebersiedlung und lud auch schon ihren Bruder ein, einige Wochen bei ihr zu ver-bringen, da sie in der glücklichen Lage sei, ihn be-Herbergen zu können. Als sie eines Tages dnrch die Herrengasie ging, so gemächlich nnd ruhig, wie schou seit langem nicht mehr, trat eine Fran anf sie zu, um ihr zu Seilt 2 Deutsche Wacht Nummer 54 des PrivatbcamtenversichernngSgesetzes endgültig fertiggestellt haben. Die leitenden Gedanken für den Entwurf dieser Novelle sind folgende: Die Leistungen dcr VersicheruugSpflichtiaeu dürfen unter keinen Umstanden erhöht werden; dagegen muß eine Erhöhung der Leistungen der Anstalt Platz greife», und zwar in erster Linie dadnrch, daß die gegen-wärtig 40 Jahre betrageude Karenzzeit für die PensionSversicheruug herabgesetzt, die Altersrente« aber trotzdem anf einer entsprechenden Höhe erhalte» iverdeu. Die Mittel Isiezu solle» bei gleichzeitiger Herabsetzung dcr HöchstalterSgrenzc von 55 ans 45 Jahren sür die Eintretenden einerseits durch eine Aenderung der Rechuungsgruiidlage, sür die in dem Gesetze ein zu niedriger ZiuSsuß angenommen worden war, andererseits aber dnrch einen staatlichen Rentenzuschuß, wie bei der geplauteu allgemeinen Altersversicherung, ausgebracht werden. Eine Notstandsaktion für Steiermark und Körnten. In der Sitzung des Abgeordnetenhauses vom 3. d. M. Überreichte« die dentschnatioualeu Abge-ordneten M a r et h I, Waldner, Nagele und Genomen einen Notstaudsautrag, in dem sie darauf hinweisen, das; Mittel» nnd Untersteiermark nnd einige Teile von Käritten dnrch die langandanernde Hitze in Notstand geraten seien. Sie sordern daher die Negierung aus, unverzüglich über die Mißernte und Fütternot in diesen Gegenden Erhebungen zu pflegen und »»mittelbar oder nach Abhaltung einer aus Sachverständige» und Betroffene« zusammengesetzte» Konserenz die zu ergreifenden Mittel sestzustelleu und darnach zu handeln. Die genannten Abgeordneten haben diesen Antrag als Dringlichkeitsantrag eingebracht. Sturmvögel flattern auf. In dcr slovcnischen Presse wird angekündigt, daß die im Bunde mit den sogenannten deutschsreisinnigen Studenten stehenden slavischen Studenten nnnmehr mit aller Entschiedenheit in den Kamps um die nationale Gleich» berechtiguug an den dentfchen Hochschule» eiutreteu werde». In Graz werden angeblich die ersten Schüsse fallen. In Wien ist es den Tschechen dank ihrer weitreichenden Beziehungen zn den Feudal» klerikale« ««« doch gelungen, ihrer «omensky-schule aus Umwegen das Oeffentlichkeitsrccht zu sagen, daß im Hause wo sie wohne, eine kleine Wohnnng eben frei geworden sei. „O, ich benötige keine mehr, Gott sei dank!" erwiderte sie, ich bin bereits versorgt. „Schade!" sagte die andere, es wäre eine liebe hübsche Wohnung gewesen. Dankend entsernte sich die Wohnnngssucherin und sagte bei sich: „Ob lieb, ob hübsch, ich will vou Wohnungen nichtS mehr wissen, seit ich versorgt bin!" Einige Tage daraus am Markte, tras sie mit ihrer Schwester nnd Schwager zusammen, diese waren auffallend erregt. „Du", sagte die Schwester zu ihr: „eben kam Herr D. ans uns zu---„so", fiel sie ihr gleich ins Wort, „wird Alles in meiner Wohnung hergerichtet, wie ich gebeten?" „Davon sprach er nicht", meinte die Schwester, „aber"--„aber", „nun aber?" sragte die Wohnungsinhaberin zaghast, „was willst du sagen?" „daß--daß du — die Wohuung nicht be- kommen kannst, wegen triftiger Gründe muß selbe als Natvralwohnnng abgegeben werden." Wie zu Stein erstarrt, blickte sie auf die Schwester, als sie sich halbwegs wieder gesaßt, hätte sie am liebsten weinen mögen, so viel Pech hatte sie sich doch nicht zugetraut. Doch plötzlich erinnerte sie sich der kleinen Wohnnng in der Herrengasse und erleichtert rief sie ans: „In Gottes Namen, es macht iveiter nichts ich nehme nun, die mir vorgestern angc-botene in der Herrengaffe" und stracks lief sie hin. „Kann ich die Wohuung ansehen?" fragte sie die HanSfran nnd erzählte ihr was vorgefallen^ „O wie leid tut es mir" erwiderte diese „gestern Nach-mittags habe ich die Wohnnng an ein alteS Ehe-paar vermietet." Nun lachte die Wohuuugssucherin hell auf, es war jenes Lachen, welches den Uebergang bildet von der alige»panntesten Aufgeregtheit zur völligen Wurstigkeit; sie versuchte nnu die •Sache vou dcr humoristische» Leite auszufassen und schob ihren Schicksalskarren wieder weiter; dabei kam sie »»» auch zu den entlegenen Villen außer der Stadt Eine Frenndin begleitete sie nnd bei einem Gehöfte verschaffen. Die Ehristlichsvzialen geberden sich sehr aufgeregt über die Suppe, die ihnen ihre feudale« Bundesgenossen vom tiefste» Schwarz damit eingebrockt haben. In dentschnationalen Kreiseil rnst das Ereignis begreifliche Besorgnis wegen des Unter-richtsmiuisters Marchet hervor, nmsomehr da die Abwehr der Wiener auch eine Spitze gegen Marchet enthält. In den sreisinnigen Kreisen trachtet man die Sache zn bagatellisieren und das Zugeständnis an die Tschechen als ein harmloses binznstellen, das sür die Entwicklung der nationalen Verhältnisse Wiens »nr von geringer Beden tu ng wäre. Die Janlnierdentschtn nnd Anchdcntschen treten natürlich voll »ud ganz ans die Seite der Tschechen, deren nationale Begehren sie sür berechtigt halten. Die Christlichsozialen Wiens wehren sich wohl nur deshalb gegen die Zugeständnisse an die Tschechen, weil eiu ruhigeu Hinnehme» derselbe» von ihren Gegnern entsprechend gegen sie ansgeuützt worden wäre. — Unter den Deutschböhme» herrscht gesährliche Mißstimmung, weil die Regierung nicht dgs bindende Versprechen abgeben will, den Tschechen ans dem Gebiete der Schule und des BeamteuwesenS keine ivciteren Zugeständnisse z« machen. Es weht allenthalben K r i s e n 1 u s t. Die Tschechen in Niederösterreich. In Wien erscheint bekanntlich ein tschechisches Tagblatt, welches von politischen nnd finanziellen Kreise» des Tschechentunis unterstützt und gefördert wird. Dieser „Vidensky Dennis' ist ein Hauptorgan der mit große», Eiser betriebenen Tschechisiernngs-bestrebnngen in Niederösterreich nnd ans seinem In-halte ergeben sich ganz merkwürdige Aufkläruugeu über die Mittel und Wege, welche die Tschechisiernng der alten Ostmark herbeiführen sollen. Die Tschechen scheineil insbesondere daraus aiiszngeheu, in Nieder-österreich Grund uud Boden zu erwerben. Es ist charakteristisch sür das Vorgehen der Tschechen, daß kürzlich eine freiwillige gerichtliche Feilbietung von Liegenschaften im Bezirksgerichte Pnrkersdorf nnd zwar in Weidlingau uud Hadersdorf vou dem k. k. Bezirksgerichte in PurkerSdorf im tschechischen Wiener Tagblatte eingeschaltet war mit der Bemerknng, es seien allensalsige Anerbieten an das bezeichnete Bezirksgericht oder an emen Notariatsbeamten Dostal in PurkerSdors zn richten. Wünschenswert wäre es nun doch zu erfahren, ob diese Einschaltung wirklich aus amtlichen Austrag erfolgte uud wenn dies der Fall ist, wieso das deutsche Bezirksgericht PurkerSdors im deutschen Lande Niederösterreich bazit kommt, ein tschechisches Agitations- und Verhetzung blatt zn Einschaltungen z« benutzen? Las feti'tr gerade noch, daß die k. k. Gerichtsbebörden bit TschechisiernngSbestrebungen unterstütze» ? Die Deutschen in Ungarn. Laut amtlicher Statistik ist im «omitate Kra'w Severm die Zahl der Deutschen in zehn Jahre« von 39.000 ans 55.000, in Toroutal von 259.000 ans 276.000, im Temescher Komitate von 110.000 ans 130.000, in Arad von 26.500 aus 34.500, i« Bacs-Bodrog von 159.000 aus 180.v>00, in Baran»: von 96.000 anf 103.000, in Temesvar von 19.0«» auf 25.600 gestiegen nsw. Demgegenüber ist Z:c relative Vermehrung der daselbst wobnenden Niimäncn uiid Serben bedeutend geringer. Evangelische Gemeinde. Morgen San» lag, findet um 10 Uhr vormittags ia der Ehristui> kirche GottcSdienst statt. Todesfall. Gestern starb in Laibach der ;r, j Cilli bei Herrn Rechtsauwal! Dr. »ovatschilsch in Verwendung steh nde Sollizitalor und Realitäten!:« fitzer He«ruF:a»z Machorzhizh Herr Machorzhud ein außerordentlich psiichlgetreuer, allseits beliedm Beamter, wurde durch den Tod von einem lange« schweren Leiden erlöst. Liedertafel. Morgen Sonntag nnd« um >/,9 Uhr abends im kleinen Konzertsaale d-i Deutschen Hausev die S o in m e 11i e 1) ertaf tl des MännergesungsveieineS Liederkranz um« der Leitung des Vereiussangwartes Herrn Edniini» Hübe! und unter Mitwirkung der vollständig Musikvereinsktipelle statt Die Vortragssolge, m die ÄnSncht ans einem genußreichen Abend eröffnet, verzeichnet nachstehende Vortrogsstücke. l. „Berliner j Lust', Marsch ton Paul Liucke. J. „Rote Moire*, j Walzer aus dcr Operette „Der Man» mit den drei Frauen" von Franz Lehar 3. .Rhein« wo Donaulied", Mäuneichor von I. E. Schmälzn, j 4. Ouveiture zur Opcrelte „Rakiris Hochzeit" Paul Lincke. 5. „Wie ist eS schön im Maien', ■ Männerchor von Rudolf Wagner. 0. „Mei Dimdle is saubei", Kärntner Volksweise sür Männttchcr von ThomaS itositat. 7. „Wien bei Nacht", große« Potpourri von R. Komzak 3. Achtgeiänge halt machend meinte selbe, ob nicht hier etwas zu finden wäre. „Fragen wir!" sagte sie und sie traten in den Hos. Ei» Ba»er»mädcl kam gerade des Weges, dieses hielten sie an uud zöge» Erkundigungen ein. Sie meinte, daß zu ebener Erde eine kleine Woh-»»ng leer stünde, als die Damen sragte», wo man ansragen könnte, lies sie mit den Worte»: „ich werde den Herr» gleich hole»", fort, doch wie er-staunten die beiden, als in dcr Person des Hans-Herrn ein höherer Militär vor ihren Auge» er» schie», welcher seinerseits auch ganz erstaunt drein-blickte, als er von ihrem Anliegen ersuhr. Er selbst bewohnte die ganze Villa und von einer kleinen Wohnung war keine Rede. Das Mädel hatte zweifelsohne die Damen mißverstaiiden. Weiter gieng cS nun, immer weiter, aber je weiter desto weniger Aussicht aus Ersolg. Da stand nun eiues Tages in der „Deutschen Wacht" eine kleine Wohnnng augekündigt. Kaum hatte die WohnuugSsucherin dies gc-lesen, als sie auch sofort iu die Celeja eilte; hier erfuhr sie nun die Adresse uud begab sich auch eiligst zur Stelle, unterwegs aber traf sie zusällig die Frau, welche die vermeintliche Wohnung iiine hatte, und fragte sie daher, wann diese frei würde. Mit erschreckter Miene staunte diese sie an, offenbar in der Angst, daß ihr vielleicht gekündigt werden könnte nnd sagte: ,Jch habe ja gar nicht ge-kündigt." Die WohiiiittgSsiicheriu begriff »icht recht und da ihr gedeutet wurde, daß wahrscheinlich ein i Irrtum mit dem NamenSverwandten vorliege, so eilte sie zn dem zweite» Herr» Z. im Orte, doch auch hier wußte man nichts von einer kleinen Wohnnng. Sie lies »im weiter z»r ersten Adresse und verlangte den Hausherrn selbst zu sprechen nnd nun stellte es sich heraus, daß die Notiz falsch ausgegeben uud er selbst eine kleine Wohnung sür jemanden suche, fcpch keine zu vermieten habe. Weilers wurde ihr gesagt, daß ans der Laibacher-straße eine Wohnung'im dritten Stocke frei wurde, unverdrossen gieng sie auch dahin und fragte dei der Hausmeisteri» an. ES war eine recht hübsche ircundlicdk Mausarde, die sie ihr zeigte, doch wußte sie ludst zu sagen, ob die Partei auszöge. Die gewartete, geplagte WohnungSsncherin wäre auch schon mit dieser Mansarden-Wohnung zufrieden gewesen, Dax sie selbe nur bekommen hatte. Als sie gerade in die Grazergaffe einbog, stieß sie mit dem Hausverwalter zusammen, rasch hielt sie ihn an und bat ihu eindringlichst es ihr fofo« wissen zu lassen, wann die besagte Wohnung frei würde--doch — sie wurde nicht frei md auch dort, wo in der Nachbarschaft ein ToSes'aü eingetreten und die Wahrscheinlichkeit nahe lag, 5a;; die Wohnung frei würde, half ihr Vormerken nicht», denn die Wohnung wurde auch nicht frei. Eines Tages wanderte sie über den Woglemü-steg, denn auch drüben gab es ja Hänfer, da hörtr r.< ein Silberglöcklein klingen. Der Seelsorger be^ab sich zn einem Sterbenden. Glücklicher! dachte sie, da brauchst sür httiu* Wohnnng mehr zu sorgen, das stille Kammerlcm steht sür dich bereit! nnd dabei schlich sich ihr in Gedanke ein: Wenn seine Seele Wohnung nininn in den himmlischen Quartieren, so bleibt sei» irdisches ans dieser Erde ja zurück--- und ganz stille schlich sie dem Priester nach. «« sieht ihn einbiege» in eine» Garten, hier hätte sie schon immer so gerne gewohnt--sinnend tat sie »ach. doch plötzlich rief sie aus: „Pfui"! wie weit ka»» sich doch das sehe-süchtige Verlange« einer so bedauernswürdige Wohnnngssucherin verirren! Wenn sie dann r«!«. hilflos wieder ihres Weges weiter gieng, imner suchend, immer spähend nnd es kam ihr ein Bekann«: in den Weg, so war ihre ständige Frage jcp „Wissen Sie keine Wohnniig sür mich?" Und zum Schlüsse all' dieser Not »nd Pein ward es ihr möglich gemacht, iu der alten Wohnmi; zu verbleiben — — — — — — ÜZMilkK. Blätter zur Anterhalwng und Belehrung für Haus und Familie. S»»»t»gsbeitage der „Veutscheu Wacht" tu Killt. Vr. 27 .Die Sadmart" erscheint jeden Sonntag al« unentgeltliche Beilage für die Leser der „Deutschen Wachs. — Einzeln ist „Die Slldmart" nicht tüuflich. 1908 Iwei Schwestern. Roman von ^erdeit von Felsen (l7. Foiisevung.» ll>iaud stand regungslos, bcit Arm mit der Waste noch immer steis vor sich hingestreckt, ltttb starrte aus ihr Opser, das taumelnd, wie Halt suchend, in die Lust griff. BennoS Arm ersaßte einen Baum in seiner Nähe, klammerte sich an ihn; doch unfähig, sich auf» recht zu erhalten, knickte er zusammen uud langsam, aber unaufhaltsam glitt er am Baumstamm nieder, bis er hingestreckt am Wege lag. Kein Laut war über seine Lippen gedrungen. Noch eine lange Weile stand Maud in derselben Unbeweglichteit und blickte aus die hingesunkene Gestalt. Was sie auch empfinden mochte — Genugtuung über die endlich erreichte Rache oder schnell erwachende Rene — dcr förmlich versteinerte Gesichtsausdrnck ließ es nicht erkennen. Dann ließ sie plötzlich die Waffe aus den klammernden Fingern gleiten und stürzte aus den Regnngslossen zu, achtlos in den Schmutz des WegeS kniend. Mit zitternder Hand tastete sie nach seiner Stirn uud sorschte, sich tiefer herabneigend, nach einem Lebenszeichen in dem blassen Gesicht mit den geschlossenen Augen. „Tras ich gut? Zu gut?" murmelten ihre Lippen. Ebenso plötzlich sprang sie dann empor: in der Ferne hörte sie Räder rollen. Menschen nahte». Sie bückte sich nach der weggeworfenen Pistole, mit tastenden Fingern in dem ausgeweichten Boden danach suchend, Dann wandte sie sich und floh wie gehetzt davon in die Stadt zurück. XIII Das hübsche Mädchenzimmer, das seit Wallizs Verheiratung Herta allein bewohnte, war zu dieser Stunde von einer rosa verschleierten Lampe erleuchtet, die aus dem Schreibtisch im Erker stand. Herta saß davor aus dem zierlichen goldenen Stühlchen mit der gitterartigen niedrigen Lehne. Sie hatte den Kopf in die Hand gestützt und saun vor sich hin iu brütende». Augenblick des Bruches mit Felix Olbrich aus ihu t Gesicht lag, verdeckte der warme Rosenschein des Lampen-lichtes; aber über die Veränderung, welche in ihren Zügen vor sich gegangen war — diesen bitter-schmerzliche» Lug, der die Mundwinkel hinabgezogen hatte, diese tiese, senkrechte Falte, welche zwischen den Augenbrauen stand —, vermochte er nicht hinwegzutäuschen. Ein nnbeschriebener Briesbogen lag vor ihr; der Ber« lobilngsring, den sie eben vom Finger gestreift, Icn*, daneben und harrte der Absendung. Herta sühlte, daß sie n.'.ch dem Vorangegangene« nicht anders handeln konnte, als den Ring an Felix Olbrich zurückzuschicken, der ihr mit dürren Worten das Verhältnis aufgesagt und den ganzen Tag hatte verstreichen lassen, ohne ein Wiedereinlenken zu versuchen. Ihr Stolz litt es nicht, sich an jemanden zu klammern, der nichts mehr von ihr wissen wollte, oder gar mit Bitten und Betteln eine Wiederherstellung des gestörten Friedens zu er-zwingen. Doch ohne ein Wort dies Pfand feiner ein-stigei« Liebe an ihn zurückzusenden, das sie sich mit soviel Wonne an den Finger hatte stecken lassen, das konnte sie nicht. Der schuldige Teil war sie ja; das ließ sich nicht wegdispntieren in all den qualvollen Stunden reuevollen Grübeln?; aber den Ton, der sich jetzt anschlagen ließ, nach dem, was zwischen ihnen lag, den konnte sie nicht finden. Plötzlich schreckte sie empor. Die Glocke an der HauStür wurde mit einem Ungestüm geläutet, daß es durch das ganze, augenblicklich so stille Haus schrillte wie die Ankündigung eines schrecklichen Ereignisses. Ans ihre angegriffenen Nerven wirkten die Töne wie elektrische Schläge. Sie saß eine» Augenblick unbeweglich und klammerte sich mit der Hand an die Kante ihres Schreibtisches, dann schüttelte sie die halbe Lähmung von sich und eilte nach der Tür. Am Treppengeländer blieb sie stehen und lauschte hinab. Drunten hatte man schweren Gedanken. Die Blässe, die feit dem schrecklichen I schon geöffnet. Sie unterschied die Stimme des Reiß- iMicfkftf>c»* VlUt TiQ^M, Mf ntlVM MMRIBfin I flummrllr, welcher »011 ber UJInlIrr mit ,»ehN.,ge,,vrn Ausrufen unterbrochen wurde. Da stürzte Herta die Treppe I>erab. Da« robuste, rotbäckige Bauernjnngengesicht des Burschen war soweit erblaßt, als es ihm möglich war; in seinen rnnden Augen stand der Schrecke». Noch einmal berichtete er aus Hertas Frage, die sie in möglichster Rnhe, die weinende Mutter dabei nmsast'end, an ihn stellte. Man hatte vor einer Biertelstunde deu Herrn angefahren gebracht», besinnungslos nnd ans einer Schußwunde in der Brust blutend. Die gnädige Frau war vor schrecken erst in Ohnmacht gesallen; als sie dann wieder zu sich kam, schrie sie schrecklich. Eins der Dienstboten sei zum Doktor gelansen, das andere sei dageblieben, nnd er selbst sei hierher gerannt, als zu den Nächsten, die das Unglück anginge. Und mm wolle er nur wieder schnell zurück nnd sehen, was es weiter sür ihn zn tnn gäbe. Die Tür schloß sich wieder hinter ihm. „Komm, Mama," sagte Herta mit unnatürlicher Ruhe zu dcr safsnngslosen Frau, welche mit gerungenen Händen in der Halle anf und ab lies und sichtlich nicht wußte, wie sie dieser Hiobsnachricht gegenüber zuerst beginnen sollte, „komm, wir müssen hingehen." Sie zog sie mit sanfter Gewalt zu einem Stuhl. „Setz dich so lange dahin, ich hole dir deiue Sache»." „Das Unglück, das Unglück!" wimmerte Fran Schröter. „Jetzt kommt's zn Hausen. Gester» ma» das mit dir, heute--o schrecklich, schrecklich. Und alles mit die Kinder! Da hat ma« gesorgt und ge-schafft sür sie sein Lebtag lang, und es ist alles gut gegangen, nnd nun jetzt, wo man dcnkt, daß man sie versorgt hat, da geht der Jammer erst los." „Liebe Mama, Klagen machen es augenblicklich nicht anders. Fasse dich, beherrsche dich, dn wirst Krast nötig haben!" Herta lies ins Sonterrain hinunter, suchte sich einen Dienstboten nnd sagte ihm, man solle Herrn Schröter zu Reißbachs nachschicken, so wie er ans dem Kontor nach Hause käme. Dann hastete sie neben der unaufhörlich klagenden und jammernden Mutter durch die abendlichen Straßen nach dem Marktplatz. Hatte sich das Ereignis trotz der Kürz« der Zeit schon herumgesprochen? Gruppen von Matsche« standen jedenfalls vor dem Hanse, in dessen erster Etage die Reißbachsche Wohnnng lag, sprachen ausgeregt durcheinander nnd blickten zu den erleuchteten Fenstern empor, deren zugezogene Borhänge allerdings nicht den mindesten Einblick in das Innere gestatteten. Bei den« Nahen der beide» Franc» trat man ehrer> bietig zurück, verstummle sür einen Moment, nnd dann nvar. Boll Grausen die Hände vors Gesicht schlagend, wich Frau Schröter mit einem leisen Ansschrei vor dem Anblick zurück. Der alte Sanitätsrat Mayer — er war der erste gewesen, dessen der ausgeschickte Bote hatte habhast werden können, ein altes, kränklich an« sehendes Männchen mit raschen, nervösen Bewegungen, wandte sich den eintretenden Frauen lebhast zn. „Schöne Geschichte das, meine armen Damen, die Ihnen da wie ein Blitz ans heiterem Himmel über den Kopf kommt!, Unbegreifliche Affäre — Mordanfall in unserem sriedlichen Städtchen. Haben Sie eine Er» klärung? Hatte er denn Feinde?" fragte der alte Arzt. Herta zuckte die Achseln. Der Ursache dieses grauenvollen Ereignisses nachzuspüren erschien ihr in diesem Moment weniger wichtig, als die Wirkimg desselben. „Wird er sterben, Herr Sanitätsrat?" Ein vielsagendes Hochziehen der Augenbrauen war die Antwort ans diese Frage. „DaS läßt sich mit Be-stimmtheit noch nicht sagen. Schuß dnrch den linken Lungenflügel. Wollens's sürs erste hoffen, daß wir ihn durchbringen." „Und meine arme Schwester? Wie trägt sie dies?" „Schlecht genug, wie mir scheint. Wir werden nns aus zwei Patienten gefaßt machen müssen." Er folgte mit Herta der voraneilenden Mutter, welche nach dem Anblick ihres Kindes verlangte. Wally war bisher ans einer Ohnmacht in die andere gefallen: in Momenten wiedergekehrten Bewußtseins schrie nnd weinte sie Über listige Schmerzen nnd verlangte da-zwischen zu ihrem Manne gesührt zn werden. Anch diesen Augenblick wandte sie sich wie eine Schwerleidende in der Sofaecke, in welcher sie mit verhülltem Gesicht kauerte. Das Hansmädchen stand sichtlich ratlos neben ihr. der Eintritt des Doktors nnd dcr beiden Franen wirkte erlösend aus sie. «Ich sagte eS ja," meinte der alte Arzt bei dem ersten Blick ans Wally, „daß wir es mit zwei Patienten zu tun haben werden. Richten Sie nur schleunigst noch ein Krankenzimmer her. Da« Beste wird sein, wir tragen das Bett mit dem Verwundeten irgend wohin in einen abgesonderte» Raum, wo er möglichst nngestört liegen wird." W« n"'iU"hr« VII» fiini t»"'". rltialgr In I Weser «Mnnt«im brn «ofl oben beWel». bin Vtrfr^len I de» Arzte« nach. BeNno» svgenni, |*«IIK«l •»*»» eil» er an cin«n flutrn Kingangt, nnb hastete wieder znrltck. dorthin. n»o er aiigkndlicNict, nötiger war. Einmal kam auch die Mutter zn Herta I»erein. um sich ihre Angst und Sorge an der Bnist de« äußer, lich so tapser aussehenden Mädchens auszuweinen. Nebenan im Wohnzimmer wachte noch jemand, für den es in dieser Nacht keinen Schlaf gab. Das war Herr Schröter. Mit trüb gesenktem Kops saß er da — ein geschlagener Mann, ein zweiter Hiob, den aus einmal Schlag aus Schlag trifft, nachdem er sich eben »och im Vollbesitz aller irdischen Güter gcivähnt ha«. Herta schlich zu ihm in heißem Erbarme», legte ihm die Arme um den Hals und bat ihn, nach Hanse zn gehen und sich schlafen zu lege». Morgen mit dem Frühesten sollte er über den Zustand hier Nachricht zu bekommen. Er zuckte mit einem kindlich hilflosen Gesichtsausdrnck die Achsel, sichtlich in Verlegenheit was er tun sollte. DaS Anerbieten lockte ihn, denn die« untätige Dasitzen und Trübsalblasen ging dieser' so durch und durch behaglich angelegten Natur gegen den Strich -, aber davongehe» »ud die Seinen in all ihrer Angst allein zu lassen, widerstrebte ihm mich. Herta bat indessen dringender, nnd da ließ er sich endlich zurede«. Nun fühlte sie sich völlig allein mit ihrer Onal. Sie schritt einige Male wieder wie znr Ber«higung durch das mattbelenchtete Zimmer, blieb am Fenster stehe« und drückte die heiße Stirn ans kühle Glas. Dunkel wie die Nacht, die hinter den Scheiben stand, von keinem Stern erhellt, so schien auch das Leben aus einmal vor ihr zu liegen: Angst und Grause» die Gegenwart nnd hoffnungsloses Trauer« und Entbehre» die Zuknnst. Langsam krochen die Stnnde» dahin. Wie lang eine Nacht sür den Wachende» sein kann, für den in Angst nnd Sorge Wachenden, das erfuhr Herta znm ersten Mal in ihren, Leben. Sie glaubte nicht, daß sie diese Nacht jemals vergessen würde. Endlich graute dennoch der Morgen in die Fenster. Sie löschte die Lampe, ansatmend, daß der Tag da war, aber im sahlen Zwielicht schien sie die Sorge «och unheimlicher anzugrinsen als vorher im Lamycii-schein. Nach ein paar weitere« Stnnden — ein srischer, klarer Februartag schien bereits dnrch die gelben Fenster-vorhänge — kam die Mutter hereingestürzt, mit einem Frenden«an«rns, den sie in halber BesinmmgSlosigkeit kaum zu unterdrücken sich bemühte, fiel Herta um deu Hals, und in einem Tränenftrom löste sich all' die beängstigte Spannnng der letzten Stunden. (Fortsetzung folgt.) stSelrbrmbtf*. Dem Andenken eines deutsch-nationalen Vorkämpfers. Kon «all P»»ll. Vorbei des Lebens Ringen! Der nnS ein Eckart war, Ihn nahm auf seine Schwingen Ein stvlzer deutscher Aar. Des Wächters Rast ist Sterben, Des Kämpfers Ziel das Grab Doch durfte er vererben Uns, was die Heimat gab: Die deutsche Herzenstreue, Den deutschen WahrheitSmut! Sie blühen stets auss ueue. Wo deine Asche ruht. Koldkörarr. „Das ist die hohe Bedeutung und die endlose Tragiveite der Abstinenz-beweguug: sie ist der Anfang zu jedem sortschrittssreudigeu Wirken ... Es handelt sich bei dcr Forderung der totalen Abstinenz um nichts geringeres als um die Erhaltung' der edelsten Menschenrassen. Vergessen wir nicht: wir sind das letzte Auf-gebot. Hinter uns stehen nicht, wie beim Untergang des Römerreiches, Barbarenvölker edelster Rasse, die befähigt waren, das Erbe der Kultur anzutreten. Weuu mir untergehen, so sind unsre Erben inferiore Völker, die niemals imstande sein werden, aus unsre Schultern sich zu stellen und die Kulturarbeit fortzuführen. Wenn man also den Trinksitten huldigt und damit die allgemeine Degeneration sördert, so kann man dieses nur noch tun nach dem srivolsten aller Grundsätze, nach dem Grund-satz: apres nous le deluge! — Warum ist dieser Grundsatz so empörend? Einsach deshalb, weil er der Ausdruck ist der häßlichste», der niedrigsten Regung des Menschenherzens, der «»«druck der Undankbarkri« «vir haben die Pflicht, fllr die Nachwrl« un« zu opfern. Die Borwelt hat sich für uns geopsert. Wir ernten bestündig, was wir nicht gesäet hatten. Wir wollen auch säen, was wir nicht ernten." Dr. nied. und phil. Gustav v. Bunge, Prosessor an der Universität Basel. Pratbische Mitteilungen. Schwarz lackiertes Leder besonders glänzend zu machen löst man 5 Teile Stearinsäure in 7 Teilen Terpentinöl warm aus nnd rührt es bis zum völligen Erkalten, wobei 3 Teile Kienrnß zugesetzt werden. Es gibt dies eine seine Salbe, die man vermittelst eines dünnen Läppchens aufträgt und auf de»i Leber verreibt. Mit einem reinen weißen Läppchen ist dann noch nach-zulackieren. Wie bringt man die Hühner zum Legen? Mag auch das windige, naßkalte Wetter viel Einfluß auf die längere Legepause habe«, so viel fleht fest, gute Fütterung, ein warmer Stall, dazu ein geschützter Platz (Schuppen) für den Aufenthalt über Tag und besonders bei Regen usw., trägt sehr viel dazu bei, daß die Legepause eine kürzere ist. Be-obachtet man aber auch streng das Geflügel, schaff« die schlechte» Lege-hühner sort, zieht nur von den besten Legeriune» nach, uud zwar Frühbrut (März, April), dann hat man bei Besolgung dessen, was sür eine gute Hühnerhaltung nötig ist, sast das ganze Jahr hindurch frisch gelegte Eier. Um Gemüse von Würmern und Schnecken zu befreien, wirst man es zerteilt in kaltes Salzwasser, woraus alle Würmer herauskriechen nnd bald tot oben schwimmen. Blumenkohl, den man in ganzen Rosen kochen will, wässert man gleichfalls so rill, allenfalls sann man auch etwa« ttfl'fl zugeben, doch muß man dann dir Rosen in reinem Essig wässern. Heiteres. Der Affe. Die Affensran (zu ihrem bezecht heimkehrenden Gatten): „Wo hast dn denn wieder so lange gekneipt, du alter Süffel! Du hast ja einen ganz kolossalen — Menschen!" Gelungen. Söhnchen (einer anrüchige» Familie, an einem Schul-aussatze arbeitend, zur Mutter»: „Mutter, gehört das Pserd zu de» nützlichen Haustieren?" — Mutter: „Na freielich--weißt doch, daß Vätern vorigen Winter wegen 'nem Pserd drei Monate versorgt war." Verrohte Kritik. „Offen ge° sagt, lieber Meist«, ich finde mein Porträt nicht ähnlich!" — „Sie haben recht, Sie sehen ans dem Bilde zu intelligent aus!" Der Weltreisende. „Sagen Sie, Herr Leutnant, gibt es eigentlich in der ganzen Welt ein Volk, wo eine Frau mehrere Männer hat?" — „Nein, nur in der halben!" Er weiß alles! „Ich habe mich heute sehr gut unterhalten, Männchen, vor Tisch, bei Tisch und »ach Tisch!" — „Du hast uoch eins vergeffeu: Unterm Tisch!" Im Vereine. Vorsitzender: „Dienstag findet die Beerdigung des Kameraden Meier statt. Ich ersuche die Herren von der Vergnüguugs-kommission, sich dieserhalb morgen zu einer Besprechung bei mir einzn' finden." Abfuhr. Et: „Was verlangen Sie als Beweis meiner opferwilligen Liebe?" — Sie: „Schicken Sie mir eine Ansichtskarte vom Nordpol — aber möglichst bald!" Rummer 54 a) „Schätzerl klein" von F La», d) „Der ver-liabte Buo" vo» Th Koschat. 9. „Auf brr Wacht", Flug elhornsolo vo» Flauz Diring. 10. „Hiawalha", Intermezzo vo» Nell Morret. 11. ..Leid", Männerchor »im Adols Kirchl. 12. „Ausweg", steir. Männerchor «m Josef Wöhrer. 13. .Walzer aus »Die Stadt »er Lieder" von Fahrbach. 14 „Der Vöglein FrühlingÄlied", Polka für zwei Piccolo von R. Komzak. 15. »Abschied", Männerchor im Volkston v. Kirchl. 16. Schlußmusik. Bekanntlich jährt die wackere Sängerschar den Wahlspruch: .GrüneS Steirerland, frifch und frei, Bleib dem deutschen Liede treu"! Hoffentlich bleibt dies nicht frommer Wunsch und giebt sich diese Treue der Bewohner der grünen Mark auch in einem zahl-reichen Besuche der morgigen Liedertafel zu erkennen. Eintritt sür die Person 1 Krone. Toni Daree, die bekannte und beliebte Wiener Soubretten-Diva veranstaltet am Sonntag tai 5. und Montag den 6. Znli, abends 8 Uhr, in Hotel Terschek einen humoristische» Familienabend inter Mitwirkung bedeutender Kunjikräste. Vom Poftdienfte. Der Haiidclsminister hat die Assistenten deS hiesigen Postamtes, die Herren Rudolf L a a und Änion Schneid zu Osfizialen in »er 10. Rangsklasse ernannt. — Die Posioffiziale Seorg Mühlbacher in Marburg und Anio» Mirnik in Eilli wurden zu Postoberosfizialen ernannt. Grundsteuer-Evidenzhaltung. Ernannt wurden^ Zu Obergeometern 1. «lasse die Oder-zeomeler l. Klaffe: Emanuel Martiny (Rann), C8far Barich lRadkersburg) und Anion Bicek (C'lli.) Ernennungen im Finanzdienste. Die t. k FinanzlandeSdirektion in Graz hat am 19. Zum 1908 ernannt. Den k. k. Finanzwach-lmmisfär l. ztlasse Martin Voh iionirollSbezirks-leiter in Eilli unter Belafsung auf seinem Dienst-«r» zum k. k. Finanzwach Ode» kommissär II. Klasse in der IX. Rangsklasse und den k. t. Finanzwach-lammisjär ll Klasse Herr» Zosef Wotschitich in Blli unter Versetzung als «ontrollsbezirkSleiter »ach Viobeu zum Finanzwachkommissär I. »Nasse in »fr X. Rangsklasse. An dessen Stelle wurde Kmanzwachkomissär I>. Klasse Herr Georg »lampfer Mi, RadkerSburg nach Eilli versetzt. Standortverlegung. Der behördlich autorisierte Bergbauingenieur Eduard Novak hat seinen Wohnsitz und Standort zur Ausübung seines Be-Bgnisies von Äomotau nach Eilli verlegt Promotion, Sonnabend den 1. d. M. findet in der Grazer Universität die Promotion des Herrn Franz F ü r st b a u e r, Rechlspraklikanten beim «reis-zerichle in Eilli, zum Doktor der Rechte statt. Prüfungserfolg. Herr Dr. Rudolf Alt-ziel» ler hat Freitag den Zuli die Richteramts-?rü'ung mit gutem Er'olge bestanden. Oestentliche Vereinsversammlung der Handelsgehilfen. Mittwoch den 8. Zuni, 8 Uhr abends, findet im Hotel Terschck (Hofsalon) eine Gehilfe »«Versammlung statt, und ergeht im alle Angestellten das höfliche Ersuche», sich an »erseiden vollzählig zu beteiligen, da wichtige Ange-legenhcile» zur Besprechung gelange». Berichterstatter Herr «nittel auS Wien. Klub der Gemütlichen. Nächste Zusammenkunft, Mittwoch den ». ds. im Garten des Hotels Terschek. Cillier Sportverein. Wie bereit« mit. zueilt, beabsichtigt die Vereinsleitung im kommenden Herbst eine Fechtakademie im Deutschen Hause zu veranstalten. Der Unterricht im Fleuret- und Säbel-fechten fiudci wöchentlich drei mal statt. Alle jene, »eiche sich am Unterrichte beteiligen wollen, mögen sich bei der Sportleitung. Cafe Union (Wagners Aismarkplatz 3. zur Anmeldung bringen. Die mannit,-suchen Vorteile, welche die Fechtkunst in der Ent-»mklung körperlicher, wie geistiger Vorzüge, vor allem d»n Mut. Entschlossenheit und G iftesizegenwart dringt, sind so in die Augen springend, daß eS sich znatezu erübrig«, hinüber ein Wort zu verlieren. Zum Preis der edlen Fechtkunst sei darum in aller »urze nur zeigendes angefühlt: Einsichtsvolle Pä-»«zogen haben gymnastische Uebungen von jeher zu »tn wesentlichsten Bestandteilen des Unterrichtes ge-rechnet. Schon der Um Hand daß alle Befähigungen »ei Geistes, alle Schätze der Wifsrnschast erst bei oofler Gesundheit und Tüchtigkeit bis Körpers zu man erfreulichen, gewinnbringenden Besitze werden, gibt »tr Ansicht daß der Mensch nur bei harmo-«scher Ausbildung seiner Anlagen zur vollen Geltung wi» ;um wahren Gebrauche serner Vorzüge gelange, Ernst und Nachdtuck. Die Fechtkunst, welche unter Mnastischen Uebungen einen der vordersten und mltzizsten Plätze einnimmt, wird sich daher schon wich den Einfluß, den sie auf die Kräftigung und L-. höhere Entwicklung deS physischen Lebens im Meu-schen nimmt, ganz abgesehen von ihien besondere», krajt der sozialen Verhältnisse herbeigesühiten Zwecken, der Aufmerksamkeit jedeS einzelnen empfehlen. Haltung und Gebaren veredelnd, alle Muskel» stärkend und zu Irischer Regsamkeit anregend, verleiht sie dem Blicke, indem sie ihn gewöhnt, den Bewegungen des Gegners und der Waffe zu folgen. Schärfe und Feinheit, dem ganzen Wesen des Fechters aber jenen entschlossenen Anstand, der, als der Ausdruck ver-nunstgemäßen Bewußtseins seiner selbst, feine schönste Zierde ist. Die rastlose Tätigkeit, in welcher sie alle Hebel der Körperkraft, die gesamte Ausmerksamkeit, iu welcher sie die Sinne erhält, der Mut. de» sie auch in dem minder Entschlossenen durch die Er-höhung seines Selbstvertrauens hervorruft bedingt eine höhere, kräftigere Entwicklung, die harmonische Ausbildung des ganzen physischen Menschen Der nervige Arni, der sichere und elastische Gang, der gewandte scharfe Blick, die gewölbte Brust, unter welcher die Lunge freier und voller atmet, gehören zu den glücklichsten Resultaten, welche der Fechter vorzugsweise erringt. Aus Freunde eines edlen SportS! Ergreift dankbar die sich Euch darbietende Gelegen-heit zur geistigen und körperlichen Vervollkommnung! Preisverteilung. In Anwesenheit der Preis-lichterinnen Frau Leopoldine Rakusch, Frau Elise Pospichal. Frau Iofefine Hoppe, Fräulein «aroline Zeilinger und Fräulein Zofefine Pospichal sand Sonnabend Vo>mittag die Verteilung der vom Stadt-schulrate Eilli gestifteten Preise für mustergiltig ausgeiührte Handarbeiten statt Preise erhielten die Bürge» schülerinnen: 1. Klasse: Fürst Anastasia, Putan Martha, Pirker Bertha. Staudinger Julie. 2. «lasse: Ehiba Emilie, GradiSnit Hermine, Su-panek Helene, Thomas Mathilde. 3. Klasse: Klim-bacher Erika von. Orel Elisabeth, Pischely Rosa, Wretscher Zosesa. Die Fortbildungsschülerinnen: 1. Zahlgang: Sichberper Walpurga, Rojnik Marie, Topolovschek Adelheid. Treo Johanna. 2. Jahrgang: Higersperger Wilheluiiue, Mohr Anna, Praschak Guda, Zeliska Adele. Außer Wettbewerb st?»de» die vorzüglichen Arbeiten der Fortbildungsschülerinnen Brau» Frieda, Brau» Irma, Toöaj Karoline Eröffnung des evangelischen Pfarr-und Gemeindehauses. Zu einer weihevollen Handlung gestaltete sich die feierliche Eröffnung des neuen Psarr- und Gemeindehauses in dcr Luther» straße, zu der sich viele getreue Gemeindemitglieder eingesunde» hatten. Vor der Psorte des neuen Psarr-Hauses, von dessen Giebel Fahnen in der Farbe deS Landes und der Stadt herniedergrüßten, während aus dem Gemeindegrunöe eine mächtige schwarz»rot-goldene Fahne gehißt worden war. hielt Herr Pfarrer Fritz May eine zu Herzen gehende, tiefempfundene Rede. Unter den Klängen eines Harmoniu'»s vollzog sich dann der Einzug in das mit ^ichenlaubgewinden geschmückte Haus. Zn e>ner im Anschluß an die Feier stattfindenden Gemeindevertretersitzung wurden die Herren find Hummer und Schriftleiter Walter zu Presbyter«, der Eillier evangelischen Gemeinde gewählt. Kirchenkonzert in der evangelischen Christuskirche am 3. Juli. ES war ein glücklicher Gedanke unseres Organisten Herrn Znter berger, die sommerliche Stille des muH» kalischen Lebens unserer Siadt durch ein Kirchen-konzert zu unterbrechen. Das Programm brachte eigene Kompositionen des Veians'alters und einiges vom Besten deutscher Kirchenmusik und >chloß mit Wagneis machtvollem Chor „Wach aus". Es lieS bei aller Einheitlichkeit in der Anlagt eine angenehme Abwechslung nicht vermissen, indem eS durch die Mitwirkung der kunstsinnigen Kreise vo» Eilli ermöglicht war, Znitrumental- und Vokalmusik miteinander abwechseln zu lassen. Von Jnterbergers eigenen «oinposnionen hörten wir ein Präludium für Orgel und Orchester, ei» Stück von reicher melodischer Erfindung, sowie einen Ehoral für Männerchor mit Orgel- u»d Bläserbegleitung. Zn der letztgenannten Komposition hat Znterberger daS eminent Musikalische des bekannten Textes „Wer geht dort schwer gedrücket" in einer Alt zum Ausdruck gebracht, wie man sie sich nicht leicht schöner denken kann. Die ersten beiden Strophen gehen entspecheiid den Worten deS Liedes schwer und traurig in düsteren Molltön?» aus einem uuwandelbaren Viervierteltakliythmus daher; mit der dritten Strophe aber („für mich hat er gestritten") wird es aus einmal belebter und Heller und bei den Schluß-Worten „Zetzt ist der Retter da" bricht der Drn> Schlußackord strahlend und hell durch. In Anton Eberhardts Duett „Lobe den Herrn, meine Seele" vereinigten sich der pastose Sopran des Fräulein Paula Heil und der in den tiefen Lagen außer- Seite 3 ordentlich weiche Tenor deS Herrn Erich Iakob^ zu einem lieblichen Zwiegefang, beqleitet von Geigen» und Cellotönen. Fräulein Heil fand noch Gelegenheit ihre prächtigen Stimmittel glänzen zu lassen in dem Sologesang von Reinhard Becker „Fürchte Dich nicht", den sie sehr schön zur Geltung brachte. Chor und Orchester hielten sich wacker und es war ein Ver-gnügen zu beobachten, wie sie dem Taktstock unsere» wackeren Kapellmeisters. Herrn Schachenbofer Folge leisteten. Herr Jnterberger. der unermüdlich am Continuo saß, erwies sich beim Vortrag zweier Sätze von Bach als ein trefflicher Orgelspieler, - der das schöne Instrument der Christuskirche wohl zu meistern versteht. Er leitete das Konzert ein mit dem Cho-ralvorspiel ..Vom Himmel hoch, da komm ich her", einem Satz voll künstlerischer Verschlingungen, die er klar und deutlich auseinander legte und brachte im Ver-laus des Abendes no Krone» stellte, wurde Heuer der Kilometer Zahl 125 um 37 Kronen, Zahl 123 um 100, Zahl 122 sogar um 130 Kronen verkauft. Wir gehen einer weiteren Verteuerung der Lebensmittel entgegen. Dom Schwurgericht. Zn der am Mon> tag beginnenden SchwurgerichtSsession gelangt nur ein Fall zur Verhandlung und zwar dr des wegen Mordes angeklagten N. W e d e n i g g. Die aus sechs Tage anberaumt g wesene Schwurgerichtsver-Handlung gegen AI. Panagl und Genossen wegen Verbrechen des Betruges, wurde iniolge Erkrankung des Angeklagten vertagt! Wochenbericht des Vereines Süd-mark. Neue Ortsgruppe» wurden gegründet in Großlobming bei Knittelield (30 Mitglieder) und Et. Peter bei Sraz (80 Mitglieder) in Steiermark; Grieskirchen (21 Mitglieder) und Neufelden (40 Mitglieder) in Oberösterreich; Waldenstein-Preitenegg (22 Mitglieder). Der Gau Gottfchee, alle Ortsgruppen der Sprachinseln zusammenfaffend, wurde ebensalls ins Leben gerufen. Die Ersatz-wählen in die Gemeindevertretung von St. Egydi ergaben eine Zweidrittel-Majorität der Deutschen; ein herrlicher Erfolg unserer Siedelungsarbeit. Dem „Deutschen Hause" in Rann wird sür eine Reihe von Zahren eine jährliche Unterstützung zugesagt. Seite 4 Deutsche Macht Nummer 5)4 Weitere »amhasle Spenden wurden ebensallS sür Krain bewilligt. Verein Südmark in Graz. Ausweis über erhaltene Spenden auS der Steiermark in der Zeit vom 25 bis 27. Juni 1908 Spenden liefen ein von: «nittelfelder Realschüler 50 und 10 & für daS ..Deutsche Haus" in Trieft. Aus den O. G. Bruckbach-Rosenau i Gasthaus Scherzer) l 1*20; O.-G. St. Egydi i. W -B, 12 Gründer: Herr Ludwig Franz in Admont 50; die deutsche Kcgelgc-sellschaft im Gasthose Bauer in Friedau a D. 50 Für den Kaiser Jubiläumsschatz „,^ür das deutsche Kind" sind weiters eingelaufen: Jng. Ludwig von Bernuih 5>0. Bemerkenswerte völkische Spende. Ein leuchtendes Beispiel völkischer OpferwiUigkeit geben allen deutschen Mittelschülern die deutschen Abiturienten des k k. Staatügymnasiums in Trieft, welche durch unverdrossene Arbeit in ihren eigenen Reihe» nicht weniger als 35» K aufbrachten, die sie wie folgt, verteilten: Verein „Deutsches Haus" in Trieft, „Deutscher Schulverein" nnd Verein „Süd-mark" je 100 X und sür die von letzterem ringe-leitete SammluM sür „DaS deutfche itind" mit der Widmung für deu teutschen Kindergarten in Servola (bei Trieft) 50 X. Es ist dies die erste Spende, welche Triester Mittelschüler den deutschen Schutzvereinen widmen und es wird dies wohl auch eine der größten sein, die aus diesen Kreisen bis heule aufgebracht wurde». Besondere Bcd-ulung ge-winnt diese, leider so seltene Tat, wenn man bedenkt, daß von k>en AbgangSschüler» kaum ein Drittel, also eine sehr kleine Zahl Deutsche sind. Wir hoffe», daß die deutschen Abiturienten im geschlossenen Sprach-geviet nicht hinter ihren Kameraden die ihren Ein-tritt in daS akademische Bürgertum mit einer solchen Tat begleiteten zurückbleiben, werden Heil den Wackeren I Verbot der Heu- und Stroheinfuhr nach England. Laut einer ämtlichen Mitteilung hat das Ackerbauamt (Board of Agriciiltuie) in London die Verfügung getroffen, daß vom 9. März lau'enden Jahres an Heu und Stroh, welches aus einem Orte oder Hafen Oesterreichs-UngarnS (Bosnien ung Herzegovina Inbegriffen) gebracht wird, in Groß-britanien und Irland nicht ausgeschifft werden darf. Ausgenommen von diesem Verbote sind Heu und Stroh, das vor dem 9. März eingeschifft worden ist, ferner das als Verpackungsmaterial benützt wird dann manufaktuiertes Stroh, daS nicht als Futter oder Streu verwendet wird, und endlich Heu und Stroh, das durch Lizenz anderwärts verwendet werden darf als für Futter und Streu. Lohnoerhültnisfe in Argentinien. Aus einer vom staatliche» Arbeitsamt« von Argentinien herausgegebenen Publikation ist über die Arbeitslöhne in Buenos Aires, sowie in den übrige» Teilen der Republik folgendes zu entnehmen. Die Höhe der Arbeitslöhne ist bei den einzelnen Sewerbe» selbst-verständlich sehr verschieden; doch kann der Durch-fchniltslohn von Werkführe.n mit täglich 10 Kronen f>0 Heller bis 12 Kronen (30 Heller, jener von Handwerkern mit 6 Kronen 30 Heller bis 8 Kronen 40 Heller und der Taglöhner mit 4 Kronen 20 Heller bis 7 Kronen angenommen werden. Daraus geht deutlich hervor, daß Argentinien derzeit wohl ein EinwanderungSland für Profefsisnisten. nicht aber für Sewöhnliche Taglöhner ist, da der Verdienst der etztercn bei der im Lande bestehenden Teuerung kaum zur Deckung dcr allernotwendigste» Lebensbedürfnisse ausre cht. Ersparniffe sind sür den Tag» löhner nur in den Sommermonaten (November bis April) möglich, wenn er sich an den Ernte-Arbeiten beteiligt Für dieselben wird ein TageSlohn von 10 bis 20 Kronen bezahlt. Nach Schlu» der Ernte-arbeiten erhalten die .xeldnrbeiter selten mehr als 3 bis 5 Klonen bezahlt. Warnung vor Auswanderung nach Patagonien. Der in Klettenberg in Weftphalen sich aushaltende Johann Psister veröffentlicht in Tiroler Blättern ein Inserat, in welchem er mitteilt, daß Landwirte und Handwerker aller Art, welche Unternehmungsgeist besitzen, und über ein Kap'tal vo» 800 Klonen verfügen, in einem gefunden und schönen Lande in wenigen Jahren ein größeres Vermögen erwerben können. Ueber diesbezügliche an ihn gelichtete Antragen teilt er mit, daß dieses Land Patagonien im Staate Argentinien sei Ueber die Aussichten der in der Regel kapitalsloien oder kapitalsarmen österreich scheu Auswanderer in Pata-gonien, ferner darüber, ob sie dort lohnende Arbeit und ein gute? Fortkommen finden werde», liegen dem Ministerium des Innern liiS jetzt keine Nachrichten vor. Unter diesen Umständen muß eindringlichst gewarnt werden, den Versprechungen PsisterS ohne weiteres Glauben zu schenken und sich von ihm zur Auswanderung nach Patagonien verlei en zu laffen. Warnung vor Auswanderung nach Sao Paulo in Brasilien. Die StaatSregierung von Sao Paulo hat, wie alljährlich, auch im Jahre 1907 schon im voraus die Anzahl der Einwanderer bestimmt, für deren Einführung sie de» Schiffarts-agenturen eine gewisse Summe bezahlt. Die Zahl dieser Einwanderer ist sür das erste Semester 1908 aus 10.000 Personen festgesetzt. Die Einwanderer sollen ausschließlich Europäer sei» und in irgend ei»em kluopäischrn Hafen das Schiff bcsti gen habe«. Die obengenannle Anzahl von 10.000 Einwanderern ist dem Umstände angcpaß-, daß die Kaffee Ernte 1907/1908 ziemlich niedrig geschätzt wird. Die Mehrzahl der Einwanderer ist für die jiafieepflanzungen bestimmt. Die Löhne auf de» Kaffeepflanzungen find aber nicht derart, daß österreichische Auswanderer bei der ungewohnten Arbeit, dem ungewohnte» Klima, sowie bei ihre» im allgemeinen höheren LebenSansprücheil sich Ersparnisse machen könnten. Warnung vor Auswanderung nach Parana. Die winschastliche Entwicklung der Kowuici, im brasilianische» Staate Parana in der zweite» Halste des Jahres 1907 ist infolge der von ungeheuere» Heuschreckenmaffen angerichteten Verwü-stungc» bedeutend schlechter geworden Viele Kolonien haben eine» große» Teil dcr erwartete» Ernte verlöre» und die Lag? einiger Einsiedlunge» wie zum Beispiel der Kolonie Lucena ist sehr mißlich geworden. Nachdem die fliegenden Schwärme der Heuschrecken die Mais - Bohnen,? Roggen- und Tabakpflanzungen vernichtet oder staik beschädigt hatten und Weiler gezogen waren, bauien die Kolonisten ihre Felder zwar von neuem mit Mais und Bohnen an; es wurde jedoch, da die Heuschrecken dort, wo sie sich längere Zeit ausgehallen hatten, eine unge-heure Menge von Eiern zurückgelassen, durch die junge Brüt auch die neue Saat vernichtet. Auch die Wies.,, und Steppen blieben von dcr Verwüstung nicht verschont und es trat infolgedessen Mangel an Vichtutlcr ein. Der angerichtete Schaden wird wahr-scheinlich eine Verteuerung der landwirtschaftlichen Produkte herbeiführen. Die StaatSregierung hat keine Verfügung getroffen, um dic Landbevölkerung in dem Kampfe gegen die Plage zu unterstützen und eine planmäßige Bekämpsung derselben zu organisieren. Die Kolonisten gebe» sich zwar Mühe, die Heu-fchiecken zu vertilgen, die ihnen zur Verfügung stehenden Mittel sind aber meistens nicht biurcichend. Mit Rücksicht aus die so schlechte wirtschas'liche vage in Parana, muß von der Auswanderung dahin noch immer dringendst abgeraten werden. Zehntes Kreisturnfeft, Graz. 11. bis 14. Juli 1908. Obwohl der Zeitpunkt der Anmel-dünge» schon überschritten ist, lausen die Melde» bogen in ununterbrochenem Strom ei», so daß der unermüdliche Obminn des Festausschusses. Per-Walter I. Goriupp. mit ihrer Aufarbeitung notge-drungen um einige Tage im Rückstände bleibe» mußte. Aber auch ohne Berücksichtigung der »och nicht ausgezählten Bogen hat dic Zahl der von auswärts gemeldeten Turner bereits 3000 über-schritten. Durch den verspäteten Einlaui der Mel-düngen muß die Versendung dcr Festkarten. Woh-nungS- und Speisekarten, dcr zu halber .'>ahrt aus den Staatsbahnlinien berechtigenden Legitimationen, deS Festführcrs und des Festabzeichens eine unlieb» famc Verzögerung erfahren Warnung vor Auswanderung nach Kanada. Der wesentliche Inhalt der gegenwärtig in Krast stehenden kanadisch - Gesetze und Verordnungen, betrcffcnd der Ausschließung von Einwanderern von dem Eintritte in das Dominium von Kanada, ist folgender: Ausgeschlossen vo» dem Eintritte in das Land sind Schwachsinnige, Blödsinnige. Epiletiker und Wahnsinnige. Taubstumme, Stumme Blinde und arbeitsunsäh ge Personen, außer, wenn die b treffenden Personen in Begleitung ihrer Familien kommen oder zu ihren schon in Kanada befindlichen Familien sich begeben und diese Familien entsprechende Sicherheit für den dauernde» Untrrhalt der betreffenden Per-fönen bieten. Ausgeschlossen sind serner Personen, welche an einer eckelerregenden Krankheit leide». Ist die Heilung i» verhältnismäßig kurzer Zeit möglich, so kann der Einwanderer dieselbe entweder an Bord deS Schiffes, aus dem er gekommen ist, oder auf dem Lande in einem sür diesen Zweck befindlichen Spitale unter Aufsicht der Behörden abwarten. Nicht zugelassen werden profeffionSmäßige Bettler und ver-armte Personen, serner solche, von denen vorauszu-sehen ist, daß sie der öffentlichen Mildtätigkeil zur Last fallen werde». Verbalen ist ferner die Ein-wandernng von Perfonen. welche überwiesen sind, ein entehrendes Verbrechen begangen zu haben, des- gleichen von Prostituierten und von solchen Pe-ionen welche Prostituierte »ach Kanada bringen oder zu bringen versuchen. Jeder unterliegt vor dem Ein-tritte in das Land einer ärztlichen Untersuchung durch behördliche ärzliche Organe. Die Regierung kann, außerdem wen sie es sür notwendig oder nütz lich hält, Verordnungen erlaffen, durch welche belic-bige Gattungen von Einwandern» von dem Einträte in das Land ausgeschlossen werden, sie kann auch verordnen daß Einwanderer eine bestimmte Summe GeldeS besitze» müssen, damit lie in das Land en>« treten dürfen. Einige solche Verordnungen sind zu Beginn dieses Jahres tatsächlich erlassen worden. Aus Grund derselben können Personen, welche nicht direkt von ihrer Heimat in ununterbrochener Reise und mit direkleu vor dem Verlassen der Heimal ge-kauften Fahrkarten nach Kanada reifen, ferner Per-sonen, welche vor dem kanadischen Einwanderungs-behörden sich nicht über den Besitz von mindestens 125 K ausweisen können, von dem Eintritte in da» Land auSgeschloffen werden. Personen, welche nicht direkt aus der Heimal und mit Fahrkarten, die sie vor dem Verlassen der Heimat gelaust habe», nach Kanada reisen, wird die Landung nur dann gestaltet, wenn sie lich in t einer Erlaubnis eines der in Europa amtierenden kanadische» Jmmigrationsagkntc» ausweisen können. Allen Einwanderern ist daS Mitbringe» und Tragen von Waffe» (mit Ausnahme der übliche» Brolmeffer) untersagt; die wiederholte Uebcrtrctung dieses Verbotes zieht Landesverweiliwt und Konfiskation der Waffen nach sich Auswanderung nach Amerika. Die Aussichten dei Auswanderer in den Südstaaten der Vereinigten Staaten von Amerika sind noch immer nicht derart, daß ma» den Auswanderern rat» könnte, dahin zu gehen. Die Klagen über iai Halten vo» Einwanderern in unfreiwiUigen, der Sklaverei ähnlichen Dienstverhältnissen (Peonaze) wollen nicht verstummen und haben sich, wie durch Erhebungen festgestellt wurde in einzelnen Fällen auch als stichhältig crwiefe». ZnsbcsonderS sollen einzelne in den Südstaaien befindliche Unterneh-mungen durch New Dorker Arbeitsvermittlungs-BurcauS sich Einwanderer zusenden lasse», die fcol» nach ihrer Ankunft gewahr werden, daß sie die Arbeit in den tropischen Sümpfen Floridas oder m den Tetpentinwäldern Alabamas nicht vertrage» und bei derselben nicht soviel verdienen können, m de» Arbeitgeber» dic Reisevorschüfsc abzudienen Ei wurde» gelegentlich von den Burrdesdehörden der Vereinigten Staaten von Amerika gegen Unter-nehmer in de» Südstaaten Anklagen wegen $«< lctzung dcS Gesetzes gegen die Sklaverei und das Erzwingen unsreiwilliger Arbeit erhoben Doch «r-teidigten sich die Beschuldigten in der Regel damit, daß ihnen dic Gesetze ihrcS Staates erlaubten, Arbeiter, die bei ihnen verschuldet wären, eventuell mit Gewalt zurückzuhalten, bis die Schuld abgezahlt ist. Wie aus guter Quelle verlautet, werden jähr» lich zirka 30.000 Menschen meistens durch New-?)orker Stelleiivermittlungsburcaus »ach den Süd« Iiaatc» gesendet. In einem Falle fand sich d« New Yorker Aufsichtsbehörde über die Stellenvrr-mittlu»gs-BureauS veranlaßt, einem ter Größte» BeimittlungSbureaus in Rew-Dork dic Konzefsiw zu cntziehen, da den Arbeitsuchenden unrvahre Sn> gaben über die Vcrhältniffc in den Südstaate» ze-macht worden waren. Die betreffenden Einwanderer waren in de» mciste» Fällen vermöge ihrer Scilm» Heilsverhältnisse oder ihrer jugendlichen Alters nicht geeignet, dic von ihnen gesordcrtc schwere Arbeit;u leisten. Alle mußten sich bei Abschluß deS Ardciti-Vertrages verpflichten, solange zu arbeiten, biS k Gcsellscha't, in deren Dienst sie treten, durch wöchentliche Abzüge vom Arbeitslohn sich für ta vorgejchoßcne Reisegeld bezahlt gemacht hätte. Wen« nun ein Arbeiter durch hersagen der Kräfte ola aus anderen Gründen gezwungen war. die Arbeit auszugeben, bevor er daS Reisegeld zurückgezahlt hatte, machte er sich nach den Gesetzen de« Staates Florida zum Schuldner des Arbeitsgebers in» wurde je nach der Größe seiner Schulden ist Zwangsarbeit verurteilt. In Reihen aneinander x-schmiedet, sollen solche verschuldete Arbeiter bei Suaßenbauten und sonstigen Erdarbeiter! verwenKt oder an Farmer bis zu Ende ihrer Liraszeu verdingt worden sein. Monatsausweis des EinlagenstandeS grgtn Kassenscheine und Einlagenbücher dcr k. k. pik Böhmischen Unionbank. Stand am 30. Mai l'.W K 59.678.931-89. Zunahme K 452.766 8«, Start am 30. Zuni 1908 K 60,131.698-75. Sachsenfeld. (Ertrunken) Vor einigen Tagen balgten sich zwei Burschen aus der Weit neben dem Sannstuße in der Nähe deS Markt» Nummer 54 Seite 5 Erste untersteirisehe fl|%4f#iaiAil «1# Bau- und Kunstschlosserei, Briickenwagenerzeugung WMIIII '«U WI ttlls Eisenkonstruktionswerkstätte Telephon Nr. 53 iiOIBZeSüiOlllerter H »MNerlCllllll^N-lllMlallnleiir Telephon Nr. 53 erlaubt sich hiemit seinen geschützten Kunden und den P. T. Hausbesitzern von Cilli und Umgebung ergebenst mitzuteilen, dass er sämtliche Wasserleitungs-Installations-Arbeiten gfgen 3jährige Garantie für richtig und solid ausgeführte Arbeit flbernimmt und bittet um geschätzte Aufträge. Kostenlose Voranschläge bereitwilligst. Hochachtungsvoll fi 148fi7 flrirflislilm tirr SchTiftleitiing. Herrn S. Rann. Darf ich auf den ver-sp;(xf>cntn Bericht noch rechnen? Heilgruß. Her'chtsl as Im Kampf gegen Lohndrcküer. Im Lo monale war es in Trifail zwischen htimi'che» u«d iialieniichen Arbeitern zu einem Hand zirixilgc gekommen, das vo i dem Bestreben die frem eilende» Gendarmen sahen fil geznungen, mit Bei Haltungen doi tuschen. Der A beiirr Franz Kppa letzte sich j doch verzweifelt zv7 Wehr und foroei tc leine Kameraden auf. ihn au« den Händen der Gendarmen zu befreien. Er tüi-jt (eine Undelonnenheii mit zwei Monaten Arrest. öichleiiseld. Hiebei stieß einer den ander» scherz-Krise in den Fluß Der Bursche am Ufer bekam Sngft, daß der Hineingestoßene ertrinken könnte, sprang ihm nach und ertrank hiebe«. Der Hineinge-flchkne konnte jedoch mit »»roßer Mühe das Ufer «wichen. Die Filiale Tiiffer der steiermärkilchen t°irdwirt>chastsgesellschaft hielt am 28 v M unter dem k»rsltze ihre« ObmanneS H. Balentinitsch eine Ber' imninlung ab. Der Wanderlehrer Herr Franz Gorican sprach über die Ravpenplage und deren Bekämpfung, iorote über die Verwertung deS Obstes unter beson-derer Berücksichtigung der Obliwci»rrzcugung. Der «ii^ezeichneie Bortrag wurde duich reiche» Beifall belohnt In der Versammlung wurden auch die von kr 85. Versammlung in Graz drei Mitgliedern der Kliirlk zugesprochenen ' uszrichnungkn verteilt. Rohitsch. (Vom Biene» zuchtve r-«ine.) Sonntag sand im Rasthöfe ^Zur Post" die titisährige Hanpiversammluug statt. Der Obmann kr Filiale, Oberlehrer Cekiinig. hiell einen Vor tilg über den „Lüneburger Stülper", seine Borteile Behandlung. Lehrer Pavaletz erstattete deu Lajirberichl. Zur Anschaffung einer Schleuder-«ichiiu- spendete die Beziiksvertielung 30 K --Urbtr Antrag des Lehr eis Ferner wurde der alte Ndistand gewühlt, und zwar: Obmann Oberlehrer ßekiniig. Säckilwart und Schriltiührer Lehrer Pavaletz. Ausschüsse: Artitsch Berz. ? irektor Lunony Schulleiter Wretzl Anschließend sand eine Vestchtigung der Bienen stäube an der Schule und ba statt. Rohitsch. (Gründung des Bezirks-»ereines 'ür Kinderschuy und Für-sorge.) Montag fand im Gastho'e ..Zur Krone" We gründende Versammlung dieses Vereines statt, eiderufen vom Bezirksobmanne Direktor Simony. 30 0 K sind als Giundstock vorhanden. Bezirks» nchier Dr. Zangger erörterte in längerer Rede Zweck und Ziele des Vereines. Die Wahl ergab: Lichksrichter Dr. Zangger, Obmann; GerichtS-rtjunft Dr. Pavlicek. dessen Stellvertreter; Ber-l«l>. kassier; Direklor Simony, Stellvertreter;' Sliiifch'tfch, Schriftführer; Pavaletz, Stellvert'eter; als Ausschüsse: Bürgermeister Ferschnig, Oberlehrer Leiir.iig. Debelak, Dechant Schalomon und Piarrer Echigulli. Steinbrück. (B e i m B a d e n ertrunken.) Ter ^chuhmatieigehife Josef Pack fand beim Baden in der Save den Tod. Er geriet in einen Wirbel, ter ihn niederzog. Das gleiche Schicksal ereilte den Sitener der Steinbrücke' Oeljadrik Johann Papc'ch. Der des Schwimmens Unkundige geriet unversehens a» (ine tiefe Stelle uud ertrank vor de» Augen seiner Kamrraden. die ihm keine Hilfe bringen konnte». äiiuityiaüuij, Schrifttum. Deutsch - oesterreichische Klassiker-Bibliothek, l. Serie. 1. Band. Friedr Halms Ausgewählte Werke. Band l. Novellen 219 Seiten, eleg gbd K. Mit diesem Bande beginnt die Ausgabe einer ausgewädlten Sammlung unvergäng-licher Schöpsunge» »er drutsÄ-österreichüchen Literatur in einer vornehmen und gediegenen Ausstattung Zn bunter Reihenfolge werden die Werke iolgender Er-zähler Dramaiiker und Lyriker erscheinen: Grillpar-zer, Lenau, Grün, Halm, Raimund, Stifter, Johann Gab. Seidl, EharleS Sealsfield, Mor. Hartmann, Fr. M. Felder, Ferd. Nürnberger, Johann Ludwig Deinharduei», Johann Nestroy, Ehr. Freih v. Zed-litz, Zoh. Nep. ilogl, R. Beck, H v. ÖWm u. a. Diese Sammlung kann alle» Literatursreunden a»ss beste empföhle» weiden. Aus'ührliche Prospekte liefert jede Buchhandlung und die Berlagsbuchhand-lung Karl Prochaska in Teichen gratis und franko Illustriertes Lexikon der Bade-. Brunnen- und Luftkurorte. Heilanstalten-Verzeichnis. Städte- und Wanderführer von Mitteleuropa. Dieses soeben im 13 Jahrg. erschienene Werk liegt uns vor. Ein staatlicher Band, reich illustriert, elegant gebunden, welcher mehr als lvxio Kurorte. Heilanstalten. Sanatorien, Städte und Orte ausführlich bespricht. — Unter Mitwirkung deS hohen Eifenbahil'Ministerlums, fast sämtlicher Verbände 'ür Reise und Fremdenverkehr, der Bade-und Kurdirektionen, Sanatorien, einer hervorragender Anzahl von Professoren und Aerzten bearbeitet, ver-zeichnet dieses Werk alles WissenSwlrte über die in den Kurorte» und Sanatorien bestehenden Einrichtungen, Klima, Kurmittel, AcrzteverzeichniS, Bäder-preije, Reijeverbindunge» usw. —Außer den moder- ' neu Kurorten sind eine große Anzahl kleinerer Orte besprochen, welche sonst in keinem Werke verzeichnet sind. — Wir empfehle» dieses Werk als bleibenden Ratgeber allen Heilbedürsrigen und Touristen. — Infolge getroffener Vereinbarung mit dem Verlage des ..Jllustr Lexikons" wird dasselbe an die Abon-nenten unseres Blattes gegen teilweise Vergütung der Versandspesen und Porto, zunr Vorzugspreise vo» nur Kronen 130 (Ladenpreis '0»st 5 K.) soweit der Vorrat reicht, franko zugesendet und wende man sich diesbezüglich mit Berufung auf diese Notiz und gleichzeitiger Einsendung des Betrages an die Verwaltung des Jllustr. Lexikons der Kurorte und Heilanstalten, Wien, V/I, Margaretenstraße 76. . Sommernachtstraum. Ein seltenes Er-cigniö ist es daß sich zwci der allergrößten Meister der Dichtkunst und der Musik so wunderbar zu-sammer.finde» wie Shakespeare und Mendelssohn-Banholdy. Angeregt durch den feingebildeten König Friedrich Wilhelm IV. vo» Preuße» unternahm e» ber geniale Jüngling, eine Sommernachtstraum-Musik zu schreiben, die durch keine seiner späteren Kompositionen übertroffen wurde Die herrlichen ein-zelnen Teile der Musik bringt das soeben im Ver-läge von Ullstein und Ko, Wien erschienene neueste Heft der „Musik für Alle". Gleich zu Beginn er-tönen d e vier fphärenhaften Akkorde, die uns in dem ganzen Werk begleiten. Nach der Ouverture gelangen wir in die graziöse Welt der Luft-, Wald- und Erdgeister. wovon »ns das Scherzo so wunderbar erzählt, wir befinden »ins in OberonS Reich Davon zeugen auch die »achl'olgendcn Stücke, der Elfenmarsch der den Auszug Oberons und TitaniaS mit ihren Ge-treuen bezeichnet und das reizende kleine Lied, mit dem die Eisen ihre Königin i» den Schlummer singen. Shakespeares wunderliche Figur, dcr Puck, der mit seine» tolle» Streichen uns in dcr Dichtung immer wieder begegnet, hat Mendelssohn zu dem stimmungS-vollen Intermezzo angeregt, dem der drollig-komische Marsch, mit dem die Handwerker auftreten, um die Probe für daS Feststück zu halten folgt. Zwischen dem 3. und 4. Akt steht als Zwischenspiel daS Nok-turno, den schlafenden Liebespaaren geweiht, den weichen Zauber einer sommerlichen Waldnacht auS-strahlend. Wohl am geläufigsten ist der pompöse Hochzeitsmarsch, der zu den besten Bühnenseststücken gehört die je geschrieben wurden. Ihn finden wir auch in dem „SommernachtStraumheft der Musik für Alle", dem sich dann wieder der derb-komische Rüpcltanz, dessen Thema wir bereits in der Ouver-ture begegneten, anschließt. Zum Schlüsse ertönt nochmals der Elfenreigen, an den sich in warmblütiger Melodie TitaniaS SegenSspruch anfügt. Mit den oben erwähnten vier Akkorden klingt daS Meister-werk auS. Ebenso wie bei den früheren Opernheften bringt die „Musik für Alle" in dieser Nummer ein geschlossenes Ganzes. Die Stücke sind leicht spielbar gesetzt, ohne die herrlichen Melodien zu becinträch-tigen Tie Hefte sind zum Preise von 60 I, in sämt- A u S w e i S über die im städt. Schlachthause in der Woche vom 22. bis 28. Juni 1908 vorgenommenen Schlachtungen, sowie die Menge und Gattung des eingeführten Fleisches. Name des Fleischers d>»> v«l«chla»>e» ki»a «Uiirlt« ftltildi n »«»<'« glütf'H I 1 <0 u .£• i S « c H Ji e — c £' ■ f | * g - - .-a W 35 « f .5 V « «! U) tß OC (X Zi Putschet Jakob . Gojictek Anton . (Srenta Johann . Jamchet Mariin «neS..... Hofidt Ludwig . Leskoicket Iatob. Pay'k Samu«! . Planinz Franz . Pleiersiy.... R?deu>chec,g Joses St'Ua! Zranr . . Seuijldurgg Anton Sielzer..... U«regg Audo!f . Poti^luber Franz Äastwiite.... Privaie .... - 2 - ! ö - I * — 10 3 6 6 eingeführtes Fleisch in Kilogramm £ £ I 3 s a X X 134 B a 1 ? S I S 0 , 00 IQ 19 - £viw 6 jiummn 64 lichtn Buch- und Mufikalienhandlangen sowtr direkt vom Verlage Ullftein und Sto, Wien, 1. Bezirk, Rosenbursenstraße 8. erhältlich. Seit 1836 bestehend Handel und Volkswirtschaft. <£)l>st- und Weimrntfausftchttn in Steiermark Einem uns eingesandten Berichte des Verbandes landwirtschaftlicher Senossenschajte» in Steiermark entnelimen wir u. a. folgendes: Aepsel versprechen im Durchschnitt genom-men einen gnten Ertrag, nnd zwar insbesondere in den Gebieten von Friedberg, Voran, PvUau, Hartberg, Weiz, St. Ruprecht a. R., Fehring, BoitSberg, Köflach. Leibnitz, Ehrenl,ansen. Mureck, Marburg, Pößuitz, Windisch-Feistritz, Frieda», Eilli, Schönstem :c. Birnen, welche im Borial»re einen im Verhältnis zu den Aepseln besseren Absatz hatten, werden in diesem Jahre nur eine schwache Mittel« ernte ergeben. Bessere Erträge sind zu erwarte» in Obersteiermark, und zwar in den obstreicheren Gegenden des Enns> und oberen MnrtaleS, sowie in Uutersteiermart, vornehmlich in den Obstbau-distrikten des Zave> und Drantales. P s l a u m e u und Z w e t s ch t e» sind nach ihrer ansgesprochenen FeHlernte im Borjahre sast in allen Obstbangebieten reichlich in ihrem Ertrage zn envarten, und zwar insbesonders in den Gegenden von Klein-Sonntag, Mureck, Groß-Sonntag. :>iadkersburg. Pettau, Marburg, Egqdi-Tunnel, Windisch-Feistritz, Sauerbruu«, Eilli, Wöllau, Schönstein. Ponigl :c. Kirschen nnd Weichsel n, welche allge-mein einen gute» Ansatz hatten, mußten insolge Trockenheit durch srühzeitiges Absalle» ei»? nicht unbedeutende Einbuße erleiden und kann daher deren ErnteerträgniS kaum über eine Mittelernte angesehen werden die riicksichtlich des milden sür die Borentwicklu»g günstigen reichen Blütcnslor hatte», ver» sür sie i» Betracht kommenden Obstbangebielen einen mittelguten Ertrag. Aprikosen sind in ihrem Ertrage in den meisten Gegenden minder nnd werden kaum eine Mittelernte liefern. Nüsse versprechen, gleichsam wie im Bor« jähre, eine mittelgnte, in einzelnen Gebieten Unter-steiermark» sogar eine gute bis sehr gute Erute. K a st a u i e n, welche gegenwärtig uoch in Blüte stehen, lassen in Anbetracht des vorwiegnid gün« stigen Ansatzes der vorgenannten Fnlchtgattnngen ans eine gute Ernte hoffen. Weintranben können, nach dem bisherigen Entwicklungsstand zn schließen, inbezng auf Quantität iu sehr reicher Menge erwartet werde». Der Ansatz derselben ist so reichlich, daß sich selbst altere Weingartenbesiber an einen ähnlichen Behang schwer zu eriunen wisse«. Wie ans Vorstehendem zu ersehe» ist, steht zu envarte« — iusoferne sich keine nachteiligen Witterungseinftüsse bis zur Ernte gelte»d machen — daß Steiermark einem guten Obst- und einem »och besseren Weinjahre entgegensehen kann. Nach aproximativer Schätzung dürste die Ausfuhr zirka 3500 bis 4000 Waggons Obst betragen nnd den heimischen Landwirten wieder einen nennenswerten Erlös herbeiführen. Bemerkt sei, daß dar Stand der ObsternteanSsichten in diesem Jahre allgemein ein besserer ist. unter anderem auch in Deutschland, wohin wir das meiste Obst exportieren; demzufolge wird auch die Preislage gegen das Borjahr eine entsprechend niedere sein. Pfirsiche. Winters und des Sommers eine» spreche» in den Nfidinn iüin Grosses Lager erstklassiger Stutzflügel, Mipon und Piaiii eigener sowie hervorragender Wiener Fabrikate Neueste Spezialität! 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Auf Uebei tretungen dieses Verbotes finden die Strafbestimmungen der Ministerialverordnung vom 30. September 1857, R. 0. Bl. Nr. 198, Anwendung. Diese Verordnung tritt mit 1. Juli 1908 in Kraft. Eiskasten etwas grösserer Speisekühler ist sofort zu verkaufen. Auch werdeil neue Eiskästen erzeugt. Ausführung aller Bau- u. Möbeltischlerarbeiten. Reparaturen Kasch und billigst. Martin Pernovschek, Tischlermeister, Cilli, Brunnengasse 7. ........... e 14375 Installations ■ Arbeiten Auslaufbrunnen, Bäder, Closets, Waschtische, Garten- u. Feuer-Hydranten etc. werden vom Städtischen (iasnerk übernommen und durchgeführt. Aufträge übernimmt die Betriebsleitung des Städtischen Gaswerkes. Dreijährige Garantie für regelrechte Anlage, fachmännisch solid und richtig durchgeführte Arbeit und gediegenes Material wird gewährleistet. Städtisches Gaswerk Cilli. ■ P ■■■■■■■■■■■■ Seite 10 Deutsche Wacht^ Nummer.H Eigenbauweine Nikolaiberger ä 36 h p. Liter Plankensteiner ä 48 h p. 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IfACCÄR Cilli, Grazerstr. 4T Telephon Nr. 47 «IIM A MmiU9^AIv Telephon Nr. 47 Bau- und Kunstschlosserei, Drahtgeflechte- und Brückenwagen-Erzeuger Beehre mich den geehrten Hausbesitzern von Stadt und Land die ergebenste Mitteilung zu machen, dass ich gestützt auf meine langjährige Praxis im Auslande für Hauswasserleitungsanlagen, sowie für Badeeinrichtungen mit Kalt- und WarmwaBser, Duschen- und Klosetteinrichtungen von der billigsten bis zur modernsten Ausführung ein Wasserleitungs-Installations-Geschäft - errichtet habe. - Meine gut eingerichtete Werkstätte sowie grössere Magazinsvorräte in Wassermuscheln, Röhren, Hähnen, Badewannen und deren dazugehörige Heizanlagen, ferner Klosettsitze und «Schalen mit modernen Spülwor- richtungen setzen mich imstande Jeder Konkurrent eiitjsejsentreten zu könne». Mit der Bitte an alle Herren Hausbesitzer sich vor Einleitung der Wasserleitung kostenlose Voran* Schläge bei meiner Firma einzuholen, empfehle ich mich hochachtungsvoll