lINZELPBEBt wpdMOtAgi tt Hpf ■ Samslag-SonnUig 13 Rpl Worburott Leitung A m t II c h e t Organ des Verlas und Schrlftleltung: Marburg ■. d. Drau, Badgass« Nr. 6, Pernruf: 25-67, 35-68, 29-69. Ab I8J0 Uhr ist m Soliriftleitung nur äuf Peritrut Nr. 28-67 errtichb&r. — Unverlingtt Zutchrltten werden nicht rückgesandt. — Bei Anfragen Ut das KUckporto btkiilegtn. Postscheckkonto Wien Nr. 94.608. Steirlschen Heimatbundes Erscheint wOchentHcIi sechsmal als Morgenzeitung (mit Ausnahme der Sonn* und Feiertage) Bezugspreis (im voraus lahlbar) monanfch KM 2.10 einschl. (^stgc* biihr; bei Lieferung im Streifband zuzügl. Porto; bei Abholen in der üeschaftsstelle KM 2.—*. Altreich durch Post monatlich RM 2.10 zuzUgl. 36 Kpf, Zustellgebühr !]Vr. 106109 ^arbura-2>rau, <5ainetoo/6oniitao, 1S./19. ^i)rfl 1942 82. AaOrgang Unbeugsamer denfseher Angrlffswille Uns«r* Infani^rl« trMat« bis lum Leib Im Witser stohendt d%n Angriff vor * Zäh verteidigte boitchewiitliche tteiningeii genommen und Waldleger verniclitet — Tief In das sowjetische StUtzpunktsystem eingedrungen — Sehr hohe feindliche Verluste Berlin, 17. April | tfirials. Auch iti den umliegenden Indu Zt den KlitipfM tm Nordabidifiltt der I strleanlagen wurden wirkungsvolle 60m Ostfront, wo erfolgreiche Artllch« Angriffe betitreffer erzielt. trotx schwierigster Oelflndevefdittfilsse LnRangrllle auf rOdtvIrligs VerMiMimiini der SiralMs Führerhauptquartier, 17. April Das Ot)erkommando der Wehrmacht durchgeffihrt wurden, werden nrni Olier' kommando der Wehrmacht folgende Ein« zelhelten bekannt: Eine deutsche Kampfgruppe war gegen, eine, seit Wochen vom Feind erbittert vef-' gibt bekannt: teldigte und stark befestigte Ortschaft 1 Im mittleren Abschnitt der Ostfront griff und das anschließende WaldgeUhide *um der Feind an einer Stelle mit stärkeren Angriff angesetzt Heftige Kämpfe ent- Kräften an; der Angriff wurde abgewie-standen besonders bei dem VorstoB auf sen. Weitere örtliche Angriffe des Geg-zAh verteidigto Waldstellungen, wobei die ners im mittleren und nördlichen Frontabdeutsche Infanterie, bis zum Leib im Was- schnitt blieben ebenfalls erfolglos, ser stehend und durch den Schlamm wä-| Bei Luftangriffen auf rückwärtige Vcr-tend, dfcn Angriff vortragen mußte. Trotz- bin sehen SUdkUste schössen deutsche Jäger am gestrigen Tage In Luftlcänipfen elf britische Flugzeuge ab. Kampffliegerverbände griffen in der letzten Nacht Versorgungsanlagen in Söuthampton mit beobachteter Spreng-und Brandwirkung an. Engtlnfies 0-Boot von llalienisdiein TorpntiMiool verssnki Rom, 17. April Der italienische Wehrmachtbericht ^ibt bekannt; Von der Cyrenaikafront ist nichts von Bedeutung zu melden. Ein Flugzeug wurde von deutschen Jägern Jm Luftkampf abgeschossen. &n feindlicher Handstreich gegen eine der kleineren Inseln südlich von Kreta mißlang. Eines unserer Torpedoboote unter dem Kommando von Korvettenkap tän Euge-nio Henke versenkte im mittleren Mittel-nieer ein feindliches U-Boot. tot mitten fn"elnem"du^rdi das'Tau- ......................................................................................................................................................................................................... Wetter auifgewelchten Moorgebiet lag und das denno^ In 2ähem Vordringen erreicht und vernichtet wurde. Nachdem mehrere feindliche Gegenangriffe gegen die deutschen Stoßtruppen abgewieflen waren, drang eine weitere StoBgruppe mit Unterstützung von Panzerrt von einer anderen Seite in das Moorgebiet vor und stieß dort ebenfalls auf ein stark besetzss feind- Darunter 9000 Amerikaner — Tokio, 17. April Wie Dornet von einem japanischen Stützpunkt auf den Philippinen berichtet, ^ , ist die Zahl der auf der Dataan-Halbinsel liches Lager. Eine dritte Stoßgruppe stellte. bis zum 16. April gefangengenommenen die Verbindung zwischen den beWen er- hjSA-Truppen auf 50000 Mann gestlegen. 50800 Gefingene aaf der Balaan-HaUlHsel Corregidor ein Trümmerhaufen tten Kämpfgruppen her und vernichtete dabei einige OeschUtES. Die Bolschewl-sten erlitten bei diesen Kflmpfen und bei der Vernichtufig abgeschnittener feindlicher Einheiten sehr hohe Verluste. Ein erfolgreicher weiterer Angriff an der Nordfront bewies, daß troti! schwieligster Geländeverhältnisse, starker Ver-mlnung und heftiger Qegenabwehr die bolschewistischen Stellungen von den Darunter befinden sich 9000 Nordamerikaner. Während der letzten Woche waren die Straßen längs der Ostküste der Halbinsel Bataan von Tausenden von nordamerikanischen und philippinischen Kriegsgefangenen belebt, die den Gefangenenlagern zuströmten. Zahlreiche Gefangene, die mangels entsprechender Ernährung sehr geschwächt waren, humpelten nur mit großer Mühe auf den staujji deutschen Soldaten erfolgreich angegrif-1 gen Straßen dahin. Viele Zuckerplantagen fen wurden. Zwei Stoßgruppen drangen längs der Straße wurden von den Kriegstief in das feindliche Sttltzpunkteystem, gefangenen verwüstet, die dort einbra-ein, sprengten zahlreiche Stellungsbauten, j chen, um ihren Hunger mit Zuckerrohr zu machten die feindlichen Besatzungen zu | stillen. Oefangenen und erbeuteten Waffw und DIckc Rauchschwaden über der nlederge- Kriegsgerät in großer Menge. Mehrere Orgenangriffe des Feindes gegen die neu-gewönnene Stellung wurden abgewehrt iDid die von den Deutschen im Vorstoß gewonnene Stellung gehalten. Die deutsche Luttwaffe himntert auf die feindlichen Stellungen Die deutsche Luftwaffe urtterstutete mit starken Kampf- und Sturzkampffiugzeug-verbänden am 16. April im Nordabschnitt der Ostfront die Operationen des Heeres. In föftgesetzten Angriffen warfen die deutschen Flieger Ihre Bomben in feindliche Stellungen und in die, von den Hol-schewisten belegten Ortschaften. Volltreffer schweren Kalibers richteten in den Feld- und Artilleriestellungen des kämpften Inselfeste Corregidor Die japanische Artillerie war In den letzten Tagen weiterhin besonders aktiv und man konnte deutlich beobachten, wie die Betonbefestigungen auf Corregidor unter dem Hagel schwerer Granaten in wickle. Japanische Heeresflieger bombardierten gestern die Reste der philippinischen und nordamerikanischen Truppen In dem Berggelände nordöstlich der Stadt Cebu und stießen bei iiiren Angriffsflügen oft tief bis zum Boden hinab. Der Feind, der nicht In der Lage ist, dem wuchtigen Vordringen der Japaner und den heftigen Luftangriffen Widerstand entgegenzusetzen, flüchtete weiter in die Berge, * Die bergige, stark bewaldete nnd sehr fruchtbare Insel Panay liegt südlich der philippinischen Hauptinsel Luzon und hat eine Flächenausdehnung von II 520 qkm mit einer Bevölkerung von annähernd einer Million, Die Hauptstadt ist er bedeutende Hafen Ilo-IIo, von dem Zuckerrohr, Reis, Tabak, Pfeffer und Edelhölzer ausgeführt werden. Sleioende WlrlsdiansDol in Indien Berlin 17. April Die schon seit einiger Zeit aus Indien kommenden Nachrichten über eine Verschärfung der Wlrtschaftsnöte nehmen allmählich einen immer ernsteren Charakter an. Es ist bezeichnend, daß in Leit- TrUmmer sanken. Das gegnerische Feuer! Indischen Presse ebenso wie hat Inzwischen fast völlig aufgehört. Die »u wochenlange Besprecliun- Baracken und alle übrigen militärischen 8®" eizenknappheit stattfanden, Einrichtungen der Insel sind vollständig «"Ischließen mußte, zerstört, (jber der Festung lagern dicke grauschwarze Rauchschwaden. USA-Minensucher versenkt Bei einem der scliweren japanischen Luftangriffe auf Corregidor wurde auch der amerikanische Minensuciitr »Finch« durch Bombenvoiltfeffer versenkt. »Finch« hatte eine Wasserverdrängung von 840 Gegners erhebliche Zerstörungen an. Eine | Tonnen und besaß eine Besatzung von 72 j:roBe Anzahl Häuser wurde fn Brand ^e-' Mann. worfen und ein ganzer Ort, der dem Feind als Stützpunkt und Truppenlager diente, vernichtet. Gegen die sowjetischen HIfen Im Schwarzen Meer Deutsche Kampfflügzeuge griffen gestern die sowjetischen Häfen Im Schwarzen Meer mit gutem Erfolg an. Ihre Treffer lagen In Knhlenhäien und Lagerhallen. Die entstandenen Brände zerstörten große Mengen des für den Feind wertvcrtlen Ma- lapanisdi« Trappenlandono an! der PdllipplneniDsel Panav Das kaiserliche Hauptquartier bestätigt die gestern erfolgte Landung japanischer Truppen auf der Philippineninsel Panay. Das Hauptquartier teilt mit, daß sich die militärische Lage auf der Insel Panay ebenso wie auf Cebu, wo die japanische Landung am 10. April itattfand, zu Gunsten der japanischen Streitkräfte eut- einen Oetreidekommlssar einzusetzen, um wenigstens äußerlich den Versuch zu'ma-chen, der drohenden Gefahr einer Hungersnot zu steuern. Allgemein wird die Lage, besonders in Demi, als ernst bezeichnet, vor allem, well aus Pundschab keine Zufuhren mehr kommen. Die Händler betreiben zu erhöhten Preisen einen blühenden Schwarzhandel, und der Brotpreis ist bereits um über 100 Prozent gestlegen, sodaß man sogar schon Unruhen eiwartet, falls es nicht gel'ngt, eine fühlbare Abhilfe zu schaffen. In Ceylon macht sich bereits der Ausfall Burmas als Re's-lieferant bemerkbar, so daß der dnrfige Landwirtschaftsminister bereits in Delhi um Nahrungsmitlellleferungen betteln mußte. Ebenso hat der Vlzcbiirgermcister von Kalkutta einen Notruf an die Zeii-tralverwaltung in Delhi um Belieferung der Stadt mit den notwendigsten Nali-rungsmittoln und Kohlen richten müssen. Jlaum (äc aUe rd. Berlin, 17. April Vor zwanzig Jahren ging eine Welle des Peseiinismus über die Halbgelehrten hinweg; Die Erde sej zu klein geworden für die Menschheitl Bis nüchterne Zahlen und agrarwirtschaftlicher Fortschritt den Glauben erneuerten, daß die Erde Raum für alle bietet. Seitdem hat die Bevölkerung noch ständig zugenommen, sogar In steller Kurve. 2216 Millionen Menschen zählt nach einer neuen Zusammenstellung des Statistischen Reichsamtes die Erde, mit unterschiedlicher Wachstumsent-wicklung in den einzelnen Groß-Staaten. Notwendigerweise müssen zwar gerade während des Krieges so weitgreifende Übersichten und Zaiiien auf Schätzungen beruhen und mit dem erforderlichen Vorbehalt verwertet werden, aber es zeigt sich zumindest, daß bestimmte, seit langem erkannte Tatsachen fortdauern: 1. das starke Anwachsen einiger asiatischer und 2. die langsamere Zunahme der europäischen Völker, fowle 3. der Stillstand, wenn nicht gar Rückgang der Bevölkerung In den USA. Die 2,2 Milliarden Menschen wohnen auf einem Raum von fast 135 Millionen Quadratkilometern, das ergibt nach der Rechentabelle 16,4 Menschen auf einen qkm. Die durchschnittliche Bevölkerungsdichte der Welt ist somit wesentlich geringer als die europäische, die fast 47 Menschen je qkm aufweist, mit einer höchsten Menschendrängung in den westeuropäischen Industrie- und Küstenstaaten Belgien und Niederlande, deren überseeische Geb'cte aus mancherlei Gründen nicht aufnahmefähig genug waren; zählt doch Invn 7.U den dichtestbesiedellen Ländern der Erde mit 315 Menschen je qkm, während auf dem benachbarten Sumatra nuf 17 Menschen und in Borneo nur 4 Menschen fe qkm 'eben. In Europa findet man nur in Island. Norwegen und den anderen skandinavischen Staaten geringe Bevölkerungsdichten, während selbst das Generalgouvernement, das sich mancher wohl als ösd'che Einöde vorstellt, mit 120 Mensciten je qkm recht dicht besiedelt Ist. Asien bleibt trotz der Mensohen-anhänfunp:, d'e sich für Indien und China ergibt, mit einer Durchschnittsziffer von 30 Menschen ie qkm weit hinter Europa zurück. Die leeren Räume Innerasiens und Sibiriens wirken hier ein. Amerika ist nach wie vof die »neue Welt« mit nur 6,4 Menpchen je qkm, denn unbesiedelt ist zum BeisoTel noch immer das gewaltige Innere Brasiliens, dessen Bevölkerungspolitiker erst einen neuen Men-schentvp schaffen möchten, der das mörderische Klima des oberen Amazonas verträgt. In Bolivien gar, das so groß ist wie Deutschland und Frankreich zusammen, wohnen schätzungsweise nur 3,.35 Millionen Menschen; seit 1000 fand dort keine neue Volkszählung statt, das magere Ergebnis, das zu erwarten ist, reizt nicht *u einer genaueren Ermittlung. Dennoch ist sogar Bolivien mehr als doppelt so dicht bevölkert w'e der Erdteil Atisfralien mit seinen 7 M'llionen Menschen auf 7,7 Millionen qkm, während Tanan auf nur 675 000 akm etwa IfU Millionen Menschen ernähren muß. Die Gegensätze treten innerhalb des rnzifischen Raumes besonders stark auf, nher auch d'e Unterschiede zwischen Eiirona und Amer'kn rühren an grund-sätzlirhe Fragen. Die Welt ist nicht mit dem Rechenschieber in der Hand verteilt und erschlossen worden, doch die Zeit naht wohl heran, in der die Räume etwas planvoller aufc^eteilt werden. Eine Beherrschunnf von Großräumen durch Mächte, d'e n'chf dio erforderl'Vhe Volks-krnft aiifhrincren, Ist nuf die Dauer sinntos. Aiistrallon gibt das anstößigste Beispiel. T^urch E'nwnndertfnfTSgesrtre. seilist pTcen europäische Völker, hermetisch abgeschlossen, von England aus nicht Seite 2 »Marbufger ZeUcrng"^ 18./I9. ApfH 1942 Nummer 108/'J mit neuem Zustrom versorgt, erwarb sich Australien zuerst den traurigen Rut, der sterile Kontinent zu sein. Wenn ein ganzer Kontinent sozialpolitisch so falsch angelegt und falsch erschlossen werden kann, drängt sich der Wunsch auf, daß eines Tages der Raum für alle nach gesünderen Prinzipien verteilt werden möge. Man solte meinen, daß die Mächtc, (Jenen Raum in Fülle zur Verfügung steht, den besten Bevölkerungszuwachs aufweisen," aber das Gegentxjil scheint der Fall zu sein. Für die USA ergibt sich nach den neuesten Zählungen die Einwohnerzahl von 131 Millionen. Vor ein paar Jahren zühlte man dort noch 137 Millionen Menschen. Dieser Verlust ergibt sich vermutlich infolge der Einwanderersperre und der schärfer einsetzenden Wiederauswanderung, die zugleich eine Folge der anhaltend hohen Arbeitslosigkeit ist. Außerdem weisen die USA eine schnellere Zunahme der schwarzen Bevölkerung auf. Nicht heute, aber vielleicht in einem Jahrhundert ergibt sich hier eine noch gar nicht zu übersehende Gefahr, der Roosevelt durch seine Feindschaft zur »alten Welt« verbrecherisch Vorschub leistet, statt ihr entgegenzuwirken, England aber erwacht in diesen Tagen aus einer sträflichen Gleichgültigkeit. Am Beispiel Australiens erlebt es, wie es seinen Besitz vertan hat, sodaß sogar die Londoner »Times« kürzlich in ihren Spalten ein Unterhausmitglied, das nicht mehr an den Fortbestand Englands glaijbt, zu Wort kommen ließ. Der Abgeordnete erklärte, in 100 Jahren habe England statt 40 Millionen Menschen nur ooch 4,5 Millionen. Das heiPil, das England dann praktisch von der politischen Weltkarte gestrichen ist. An Japan sieht man dagegen, daß Völker auf engem Raum mit schmaler Nahrungsgrundlage und geringen sozialen Ansprüchen von gewaltiger Kraft erfüllt sein können. Aus den vielfachen Mißverhältnissen :jwischen Volk und Raum, aus dem unsinnigen Zwiespalt zwischen leeren und überfüllten Ländern und Erdteilen erwachsen weltpolitische Spannungen, zu deren Lösung dieser Krieg ebenfalls beitragen wird. F. Szl, Englands klägliche Rolle 'iPoiiiMe «nctensciiiD rDas Empire must mit seiner Fiotte versinlcen" Tokio, 17 April »Japan Times and Advertiser« befaßt sich mit der kläglichen Rolle, die England und vor allem die britische Flotte in diesem Kriege spielt. Das britische Empire verdanke seine Größe der Flotte, schreibt das Blatt und fährt fort: »Jedoch deuten die Taten der britischen Marino im jetzigen Ostasienkrieg darauf hin, daß alles dies dtr Geschichte angehört.« Die Ausfahrt der britischen Marinestreilkräfte zehn Tage vor dem Fall der Insel, wodurch die Landtruppen ihrem Schicksal überlassen wurden, »war Beweis für die Veränderung, die sich an einer Marine vollzogen hat, auf die England, die Herrin übe sieben Meere, einst stolz war-s-. Die Schlacht vor Ceylon sei einer weiterer Beweis für das moralische Absinken der britischen Marine, da nicht ein einziges der britischen Schlachtschiffe sich herangewagt habe, um die angreifenden Japaner zum Kampf zu steilen. Die »Dor-sethire« und die »Cornwall« hätten sich auf dem Wege nach einem sicheren Liegeplatz befunden, als sie von lapanischen Flugzeugen eingeholt und versenkt wurden. »Japan Times and Advertiser« schreibt zum Schluß: »Das britische Empire muß mit dieser seiner Flotte versinken, wie es mit ihr in der Vergangenheit emporgestiegen ist. Das Fundament, auf dem sich ihre Größe aufbaute, ist dahin. Man hat den Geist, der in den Herzen der Engländer hätte weiterleben und weiter-brennen müssen, sterben lassen. Brasiliens Regiermg gegen das Denbclituin Der brasiiianisclie Aussenminister Rooseveitt bestochener Handianger üNnle krnfMie Anniiiinmg IDr VeMsimnMR BMio Berlin, 17. AiprÜ Der kroatische Staat.sführer Dr. Pa-wentsdi hat Reich«rei;huiigen Petains roU Ltival und Daria n Donnerstag abend wurde folgende imrliclie Mitteilung ausgegeben: »Marschall Petain eniprhig Donnerstag ronnittag Präsiidciit Laval nach dessen Rückkehr aus Paris. Am Nachmittag besprach sich der Marschall erneut mit '"iotteiiadniiral Darlan und Präsident Laval. Sie hatten einen Mcinungsaus-fiansch über die politische Lage. Vor der Bildung der neuen Regierung ]5vird der Ministerrat am Freitag ein itztes Mal zusanmrcntreten.« Zwei neue ongarlsdie Mlnisier Budapest, 17. April Der Reichsverweser hat dem Staats-»ekretär im Justizministerium Stephan Amtai sowie den Vorsitzenden der Re-?:icrung.'^partei Bcla Lukacs zu Ministem »hne Oescliiiftsbereicli eniaimt. Stephan Antal wurde uivter Minisier-C)räsident (iömbös im Jahre 1932 zum Leiter der Presscabteilung des Ministcr-präsidiunis ernannt. Seit 1935 als Staatssekretär itn Justizministerium übernahm er die Vorbereitung mehrerer wichtiger fresetze. so u. a. die Reform des Wahl-reclits. des I^resse- sowie des Judengc-•tctzes. Vitez Bcla Lukac^s wurde 1935 Obor-gespan der Stadt Miskolcz. 1938 wurde zum Staajtssekretiir im Ackert>aumhii-sterium ernannt. Lukacs hatte führenden Anteil! an der Organisation der Regierungspartei, deren geschäftsführender Vorsrtzender er ist- Berlin, 17. April Der Privatkricg, den die brasilianische Regierung gegen das Deutschtum in ihrem Lande führt, nimmt immer schlimmere Formen an. Nach einer Reuter-Meldung plant die brasilianische Regierung, die zahlreichen, bisher völlig grundtos verhafteten Deutschen auf eine vor der brasilianischen -Küste gelegene, wegen ihres ungesunden Klimas berüchtigte Insel zu verbannen. Die Deutschen sollen dort hinter Stacheklraht in einem Konzentrationslager leben. Da der größte Teil der Gefangenen aurch die allen Anforderungen moderner Hygiene hohnsprechende Unterbringung und Verpflegung in den Kerkern von Rio de Janeiro physisch und seelisch auf das äußerste geschwächt ist, w'ürde die Verbannung auf die erwähnte Insel ihren sicheren Tod bedeuten. Auch die Plünderungen deutschen Eigentums durch den von der Presse und Rundfunk aufgehetzten Mob sind in Brasilien noch immer im Gange. Es bt in Deutschland bekannt, daß die Urheber dieser schamlosen Vorgänge vor allem in Washington zu suchen sind. Die GrundlügL* der Ägyptisierungspoliiik des Präsidenten Roosevelt in Südamerika ist die Beseitigung aller Positionen, die europäische Nationen dort im Laufe von | zwei Jahrhunderten aufgebaut haben. Alles, was der Fleiß und der Unternehmungsgeist von Deutschen, Italienern, Spaniern und Portugiesen in Südamer!ka aufgebaut hat, alles, was an die kulturelle und wirtschaftliche Leistung dieser Völker erinnert, soll eingestampft werden. Alilerdings hätte aucli Roosevelt es Tiietiiais wagen kötmen. die Axt an eine der wichtigsten Wurzeln des brasilianischen Staatslebenü zu legen, wenn er sich nicht beizeiten Hdfershelfer zu diesem sciiändliclien Werk in Brasilien selbst gesichert hätte. Es ist ein offenes Oeheinmis, daß der ständige Strom von nordanierikanischen Bestechungsgeldem, die in den letzten Jahren nach Brasilien flössen, bis in dte höchsten Regierungsstellen gedrungen ist. Nicht umi>onsit war der gegenwärtige brasilianische Außenminister Aranja jahrelang brasiliaiiischer Botschafter in Washington. Er, der als Mann von geringem Wohlstand dorthin gekommen war, verließ trotz großen persönlichen Aufwandes in seinem Amt die Hauptstadt der Vereiaiigten Staaten als vielfacher Mililionär. Heute ist ,Aranja der Führer der Roosevelt'schen Xgyp-ti-sierungskolonme in Brasiilien. Er strebt nach nichts andereni, als selbst Präsident von Brasilien zu werden und am Tage seines Amtsantritts die Landesgewalt in die Hände eines USA-Hoaltkontmissars zn legen. Daß die gegenwärtige brasilianische Regierung mit diesem Amoklauf gegen das brasilianische Deutschtum eine historische Schuld auf sich nimmt, an der Brasilien als Ganzes einmal schwer wird tragen müssen, liegt auf der Hand. Nur Narren, die die Zeichen der Zeit nicht zu deuten verstehen, kann entgangen sein, daß die brasilianische Regierung sich auf die Seite geschlagen hat, die den Krieg verlieren wird. In den letzten Monaten haben die Vereinigten Staaten die schwersten Niederlagen ihrer Geschichte einstekken müssen. Se sind ein schwaches Vorspiel für die Katastrophe, die die Nordamerikaner noch erwartet. Diese wird eine Katastrophe auch auf wirtschaftlichem Gebiet sein. Nach diesem Kriege werden die USA von den Weltmärkten, die heute von den Dreierpacktmächten mit der Waffe genommen werden, abgeschnitten sein. Die Welt von Morgen, die Weit des Friedens, wird die USA nicht mehr brauchen, nachdem sie im Kriege gelernt hat, ohne die USA auszukommen. Brasilien wird an die USA noch weniger ausführen können als bisher und wird dementsprechend noch stärker als vor dem Kriege von allen nichtamerikanischen Märkten abhängen, d. h. Handel mit Deutschland, Italien und Japan wird für das Brasilien von morgen eine Lebensfrage sein, Umgekehrt erobern die Dreierpakt-mächte gegenwärtig Gebiete, die ihnen sehr wohl gestatten, auf einen Handel mit Brasilien künftig zu verzichten. Die brasilianische Regierung meint offenbar, in diesem Augenblick den längeren Arm zu besitzen. Dies ist ein Irrtum. Der Arrft von Berlin, Rom und Tokio ist der Arm der Zukunft. Er wird von einem Hirn gelenkt werden, in dessen Gedächtnis jede, aber auch jede Schandtat eingegraben* ist, die die heutige brasilianische Regierung gegen Deutsche, Italiener oder Japaner begeht. Prozeis gegen die MOrder des Oberslieulnairis Massert Den Haag, 17. April Der niederländische Friedensgerichtshof eröffnete den Prozeß gegen die ehemaligen niederländischen Offiziere Bom und Krulthof. Die Angeklagten halten als Beteiligte an einer Meuterei am 13. Mai 1940 den ehemaligen Kommandanten von Dordrecht, Oberstleutnant Mussert, einen Bruder des Leiterfi der national-sozialisti-schen Bewegung in den Niederlanden, erschossen. Zeugenaussagen zeigten, in welch hohem Maße die Verhetzung in der damaligen niederländischen Armee um sich gegriffen hatte und daß Oberstleutnant Mussert ein Opfer dieser von England geschürten Hetze geworden war. Im Verlauf des Prozesses teilte Generalstaatsanwalt Prof, Dr. van Genechten mit, daß er tieabf^chtige, ein Verfahren gegen den ehemaligen niederländischen Ministerpräsidenten De Geer, der nach England geflüchtet war, später jedoch nach den Niederlanden zurückkehrte, anhangig zu machen. De Oeor hat vor einigen Tagen eine Broschüre veröffentlicht,, in d^r er »eine Haltung zu rechtfertigen versuchte. In der letzten Ausgabe von »Volk en Vaterland« nimmt der Leiter der NSB, Mussert, in einer scharfen Kritik gegen die Broschüre De Geers Stellung. Mussert stellt fest, daß De Geer, als die Gefahr am höchsten war, nach England geflüchtet sei und das Staatsschiff, dessen Lenkung ihm anvertraut war, verlassen habe. Mussert weist dann darauf hin, daß in den Niederlanden seit 1933 eine Verschwörung gegen Deutschland im Gange gewesen sei. Tag und Nacht sei gehetzt worden. Die verantwortlichen Männer hätten die Niederlande zu einem englischen Vorposten auf dem Festland gemacht. Für all das solle De Geer das erhalten, was er in seiner Broschüre wünsche, nämlich die Möglichkeit der Verantwortung. Denn er sei dafür auch verantwortlich, daß vom 10.—14. Mai 1940 Tausende von niederländischen Nationalsozialisten in tierischer Weise mißhandelt wurden. Unter Ministerpräsident De öeer sei auch in Niederländisch-Indlen die Geisteshaltung hervorgerufen worden, die schließlich Tausende von Niederländern auf kleinen veralteten Schiff^ in den Tod trieb. Der Gerlchtssaal »ei der einzige passende Ort för De Geer. Freitag, 10. April: Auf der Ikilblnsel Kertsch wurden starke Sowjetangriffe unter für den Gegner hohen Verlusten abgewiesen und dabei 101 Femdpanzer zerstört. Am Wokhow wurde eine feindliche Kräftegruppe vernichtet. — Im Indischen Ozean versenkten die Jatpaner einen britischen Flugzeugträger und einen Zerstörer. Samstag, 11. April: Deutsche U-Bootc versenkten vor der Ostküste Amerikas 12 Handelsschiffe mit 94 000 brt, darunter vier Tanker. — Der Indische National-kotigreß erteilte Gripps auf seine Vorschläge eine ablehnende Antwort. Soitntag, 12. ApHI: Im nördlichen Eismeer griffen Kampfflugzeuge einen feindlichen Geleitzug an und warfen zwei Handelsschiffe in Braiid. — Die ganze Untersteiermark begeht in Dankbarkeit gegen den Führer und voll stolzer Zuversicht den Jahrestag der Heimkehr ins große deu»tsche Vateriand. Gauleiter Dr. Uiberreither spricht hi einer feierlichen Massenkundgebung anf dem Marburger Adolf-Hitler-Platiz. Montag, 13. April: Bei einem Überra-schungsangriiff einer motorisierten deutschen Division verloren die Sowjets 650 Gefangene, 1000 Tote, drei Panzer-kampfwagen und 40 Maschinengewehre. Dienstag» 14. April: Im Mittelab-schnitt der Ostfront nahnten unsere Tnip-pen eine große Anzahl von Ortschaften. Im nördlichen Abschnitt wurde eine feindliche Kräftegnippe eingeschlossen und vernichtüt. — Deutsche U-Boote und Kampfflugzeuge versenkten im Atlantik, vor allem an der amerikanischen Küste, femer Im Nordn>eer 15 Handelsschiffe mit 120 200 brt, darunter acht Tan'ker. Mittwoch, 15. April: Die Angriffe der Sowjets haben ersichtlich nachgelassen. Schwere deutsche Artillerie beschießt mit siditlichem Erfolg kriegswichtige Anlagen in Leningrad, Donnerstag, 16. April: Im nil'tUereii Abschnitt der Ostfront wieder eine abgeschnittene Kräftegritppc der Sowjets vernichtet. Zahlreiche Bombentreffer atif die Hafenanlagen von Murmansk; drei Handelsschiffe in Brand geworfen. Auf Belell Raosevells Angeblicher Staatsstreich In Ekuador Madrid, 17. April Associated F'niss meldet aus Quaya-quil, daß in Ekuador angebüch ©in revolutionärer iPuitsch gegen die Regiie-riuig aufgedeckt und schnell niederge* schlagen worden sei. Die Führer sollen veriiaftet worden sein. Ir Aliic Veriiafteten shid aktive Mitglieder der konservativen katholischen Partei, die sich gegen eine zu enge Zusammenarbeit mit den USA wandte und für einen Zusammenschluß der lateinaineri-kanißchen Länder auf Grund der gemeinsamen Religion und Rasse otntrat. Es handelte sich um Männer, die als Nationalisten amzusehen sind. Der sogenannle Putsch dürfte allso eine Reglerungsraaß-nahnie sein, die auf Befehl Rooiievelts unter dem Deckmantel einer angeblicli droliendeai Revolution die natimialisti-schen Elemente ausschalten Söll, wie es bereits in Uruguay geschehen ist. In Buenos Aires laufen Gerüchte um, denen zufolge eine ähnliche »Revolution« dein-nächs-t auch in Kolumbien aufgedeckt werden wird. h MikifeH ieitek Das britische Kanonenboot »Indus« gesunken. Die britische Admiralität gibt bekannt, daß das Kanonenboot »IndusMC infolge eines Bombenangriffes gesunken ist. Zehn Mann seien verwundet worden. Die Mehrzahl der Besatzung befinde sich noch in Indien. — Öas 1934 von Stapel gelaufene Kanonenboot, das der indischen J\rtarine angehörte, hatte eine Wasserverdrängung von 1190 Tonnen. Belm Absturz dreier brasilianischer Mlll-tärllugzeuge 27 Mllltärpersonen getötet Aus Rio de Janeiro wird gemeldet, daß drül kürzlich von den Vereinigten Staaten gelieferte Heerusflugzeuge abstürzten, wobei 27 JV\ili-tärpersonen den Tqd fanden. Schiffbrüchige im Pazifik. Ein autralisclicr Fheger sah an der nordaustralischen Küste in Riesenlettern in den Sand geschrieben: »Hier sind 60 Bcsatzungsmitglieder eines amerikanischen Schiffes, das von einem japanischen Sturzkampfflieger versenkt wurde.< Der Flieger veranlaßte die Rettung der Schiffbrüchigen, zu denen aucli die Besatzung eines amerikanischen, bei einem japanischen Angriff auf Darwin abgeschossenen Flugbootes gehürtp._ Druck ond Verlajr- Marburger Verlans- ond Druckcrpj-Oes. m. b. H - Vcrlamileimnjf Egon Baumiwrtner-rrauotschriftlfelteT- Anton Oer«cii«cl(' aMe In Marbui ? a. d Prga Ptdynssg 6__ Zar ^eft tflr Afirdwn die Preisliste Nr t vom 1 Juni 1941 Eflliltj Anstalt der LIelarunc des Blattes bei höberer Oewalt (Klef B^lrlclßsförmjji ffibt ktinen Anspruch auf WreVrtTitfffHr dM Zeftnnf« tS./W. ApfH MfäiHSfmeHdiefßUH¥otiewasto^ Von Tatartn und allitri#! Zwergvölkern — Romantisch« Lieb#sabmt«iiar — Aut 1500 Jahran^'f^« Gatchlchla dar Krim Seite 5 Alf Krikn, ha April I «cIm mit seinem maurischcn Stil der tel-!>!• Krim lut ia v^eraangenen Jahrhun-1 Gitter und Läden die Geheimnts«v derten Ita pt^itlschen Leben derV61hcr nur die ein mor^nländischer Fürslenhof aus eine bescheiden« Rolle gMpidt In die Tausondundcine Nacht umschließt. frOöcre ^schichte ist sie eigentlich erst Ltebestregddte zur Zelt des Grolkn Kiir< *fUrsfc>a Für die Romantilc und den blutigen Scherz der Geschichte zugleich zeugt jene Episode ans der Zeit von firandenburgs Großem ICurfürsten (1640—lf88), wo Liebe und Eifersucht, Blut luid Tränen itl>er den Furstensllz auf der Krim heraufbeschworen. Ein Khan, der von den kriegerischen Erfolgen des großen Brandenburger fcurfürslen gehört halte und den ersten Begründer der deutschen soldatischen Tradition der Neu. zeit bewunderte, rüstete eine Gesandtschaft nach I3erlinaus, die aber bereits am Anfang ihrer Reise ausgeraubt wurde und nur ror 40 Jahren eingegangen dm*ofa die revolutiotiäre Episode im zarlstitcbea Rußland auf dem Panzerkreuxer f,Poteaikln" Tor Sewastopol und durch den Krtmkrieg in der Mitte des vergangenen Jahrhundertts hl dem sich die heutigen plutokratisch-hulschewlstlschen „Alliierten'^ gegenseitig mit wechselndem SchlachtenglOck und beiderseits mit wenig Ruhm den Schädel einschlugen, iveil tUe Russen das Erbe der Türkei antreten Wollten, deren Dar-danellenliolu'il ja auch heute noch Stalin fOr sich In Anspruch nltnmt Soviel Über die geschichtliche RoUe der fmBen von der Natur so reich beschenkten lalbinsel Im Südosten Europas, wo heule und seit Monaten an der Front hei Kertsch und vor Sewastopol der Bolschewismus Hekatomben opfert, um vergpbHch die deutsche Front zu erschüttern, Ijevor der große Wechsel der Jahreszeiten die End* •brechnung Europas mit seinem Todfeind bringt, Dtliliche SoMileai Iii einer Tatarensledluiig Aber die Krim hat trotz Ihrer bescheidenen politischen Rolle, die sie in der neueren Geschichte spielte, doch eine alte Vergan((enh«it. Uhsore Soldaten, die in kärglichen Ruhetagen zwischen harten Kämpfen die Insel durchslreifen, treffen a(lf mancherlei interessante Zeugnisse der Vcrgangenheiti Deutsche Soldaten sinernalim und heule noch eine der Anziehungspunkte Ta-lareif^clüosses isL Professor Schmidt miiftle vcrschwtadra Kulturgeschichtlich für uns Deutsche be.f sonders interessant ist otierhalb von Bacht-schisseraj im Felsentale, vorülwr an ortho doxen Mönchsklöstern tief im Felsgestein, auf über 200 Meter hohen Steilfelsen ge baut Tschufut Kaie, die aus dem 5. Jahr hundert stammende „Dopiiolfestung", wie ihr Name verdeutscht heißen würde. Heute künden nur noch Ruinen von ergangener Größe dieser itlealen Felsen-l'estung, die, von schroff abfallenden Fel-^:^ 300Jim ITALIC Nerlianna-I? Sarsis$ PK-Krlmsbcricliter ZUiidorf — Schcrl Sowletisches KriegsschitI vor der Krim vernichtet Durch deutsche Küstenartillerie wurde dieses Sowjetkriegsschiff so schwer yetroifeu, daß es vollstäudig inanövrierunfähie strandete in arg eerrupfem Zustande das feierlich angetragene ewige Freundschaftshünduis der Talai-enstaales der Krim mit Brandeji-burg ölx^rmittelii kormle. Xichtsdeslowe-niger wurden die Gesandten des KIiuuk vom Großen Kurfürsten mit gastfreundlicher Höflichkeit empfangen und mit den üblichen Ehrungen für sich selbst und Ihren Herrscher wieder in Marsch geselzt, der sie über Warschau in die llelmal führte. Auf der Rückreise erregte eine schöne polnische Gräfin in dem allen Räuberblut der 'Tataren den Wunsch, als besonderes Reisegeschenk ihrem Herrn die schöne Frau als kostbarste Perle für seinen umfangreichen Harem mitzubringen. Die polniiscTic Aristokrat in wurde kurzerhand geraubt und auf die Krim entführt Selbslverständlicli, daß der Khan der Tataren im schönen Gartensch/oß zu Baclit-schisseraj In heißer Liebe zu der fremden, obendrein ungläubig-katholischen Schönheit entbrannte und in steter Werbujig am Ende auch Erhörung fand. Darauf war die von uhrem Tlu\)n verstoßene bisherige Lieblingsfrau von sinnloser Eifersucht erfüllt; in Ihrer Wul durchschnitt sie der Rivalin die weiße Kehle. Dem aufs tiefste ergrinnnten Khan fiel keine andfi-e Lösung ein, als die eifersüchtige Mörderin rock; Im architektonischen Äußeren aber walirt auch heute noch das Mohammedanl- cchter Grandseigneur seinet' Zeit es aber nicht als ausreichend enipfanil, die so aobahn (ffregidor WcUbild-Glic&e. Der letzte ^»Stützpunkt« der Amerikaner auf den Philippinen Nach der vollständigen Besetzung der Bataan-ilRlbinsel und nach der Gefangennahme der restlichen USA-Truppen lieg^ die Inselfestung Corregidor, deren Abwehr bereits ersichtlich schwach geworden Ist, Im andauernden Feuerhagel japanischer ücschütze und Bomber senwandcn natürlich geschützt, In den Zeiten vor Erfindung des Schicßpulvers wahrhaft uneinm'hmhar gewesen sein muß. Tschufut Kalo hat die ganze Geschichte der Krim miterlebt. Es war naheliegend, daß die Goten, die in der Völkerwanderung die Herren des Schwarzen Meeres wurden, auch auf der gesegneten Krim gesiedelL halten. In der Felsenfestuiig hat zu Ende der zwanziger Jahre in der BolschewisLen-zeit ein deutscher Gelehrter, Professor Schmidt, Forschungen angestellt und talsächlich Spuren der gotischen Kultur gefunden. Unsere tapferen Soldaten also kämpfen auf der Krim in Wahrheit auf alten germanischen Siedlerboden. Ein solcher kuitui^eschichtlicher Nachweis alver palite keinesfalls in das Wunschbild der bolschewistischen Machthaber^ und so mußte eines Tages Prof. Schmidt, wie uns die sehr kundige Fühnrin durch die Geheimnisse der Ruinenwelt der allen Fe-slnngssladt hoch ülier den Felsental der Krim uiilleille, spurlos verschwinden, SHIsamo Völker Nach den Goten haben viele Völker nnd Rassen auf der Krim gesiedelt. Bis zum lÄ Jahrhuiulert war dort ein fix'ier laiarischer Staat, der datui unter türkische BotmäLUgkeit kam, von 1774—83 nochmals frei wurde und dann unter russische lleiT-schaft geriet. Neben den Talaren waren auch die Chesuren hier ansässig, und aus ihnen entwickelte sich der Stamm der Karaimen, dessen Ül)erl)leibsel zuletzt die Felsenfeslung bevölkerten und die heute ein besonders inlei'essanles, absterbendes Zwergvolk im Südosten Europas darstellen. Die Chesaren stammten aus Asien, ihiv Abkömmlinge auf der Krim tragen lieule alle Kennzeichen turkotatariseher Abstammung, sind schwarzhaarig, haben breite Gesichtsknochen, die türkische Form der Hakennase und zeigen das ruhige Tem[>e-rament der Türken. Im Gegensatz aber zu dem anderen Zwerkvolk auf der Krim N-on beiden leben heute nur" noch einige tausend Familien — den Krimschakcn, die dem Judentum enU stammen, sind die Karaimen betonte Judenfeinde. Sic haben zwar das Alle Tesla-menl in ilu*c mohammedanisch orlentirle Religion aufgenommen, lehnen al>cr den Talmud, das Schacliten und die rituellen Gebräuche des Judentums ab. Auch ilu* Gülleshaus — es sieben noch zwei kleine Delhäuser zwischen den Ruinen der Fel-senbiM-g, die im übrigen nur noch zwei Familien beherbergt, während die übrigen Karaimen zu Ende des vergangenen Jahr-hunderls zu Tal zogen — ist gleich tlem mohammedanischen nach Süden gerichtet und nicht wie das jüdische nach Osten. Die Feindschaft gegen die Juden bcstä- Weltblld-Oliese, Malta unter fortgesetztem Bombenhagel Immer wieder hämmern die deutschen und italicnisclien Boniben auf die Insel Malta, einstmals Englands unangreifbare Zwingburg im mittleren Mittelmeer. Die 24f) Quadratkilometer große Insel, von England zur Festung, zum Flotten- und Luftstützpunkt ausgebaut, war besonders auf Grund ihrer vorzüglichen Hafenanlagen als zentraler Stützpunkt der hritischen Mittelnieerflotte und als Mugzeug-hasis gedacht. Diese Rolle hat die FelseninSel durch die schweren Angriffe der Achsenmächte nunmehr ausgespielt tigt sich auch darin, daß die Heirat mit einem jüdischen Rasseangehörigcn den .VusschlnlJ aus ilcr Stauunesgirncinschaft nach sicli zieht, Irn liegensalz zu den Juden konnten die Karalmen im Zaristischen ItutMund auch Offizier wrrden und Grund und Boden erN^Trbeji. Als Weißriisseu >yurden sie ebenso wio die Talareit im Kampf gegen den Uolschcwismus sUirk niilgeuommeu, » Fraurnraiib und Liebestod Auch die Felsenfeslung Tschufut Kaie hat ihre vom Volk ülwrlieferle Romantik; ähnlich der viel späler stall gefundenen Liel)eslragCklic im KhanschlotJ im Tal. Düstere Zeugett dieser lYagödle Iii der Fe-stungssladt sind die im lelseu erhalleneu finsteren Verließe des Blulgerichts und der Ilinrichtungss'ätte, iiuler die Todeskan-diilaten enthauptet wurden; nacii der Exe. kulion wurden die Körper der Einfachheit halber über die Festnngsmaucr ins Tal gestürzt, wo sie zerschmollert den I{al>eu zum Fraß liegen blieben. Dieses Schicksal blieb im Jahre 1437 auch dem jungen und tapferen Bey Sa-ladin nicht erspart, der sich in die Tochter Nennekadja des Khans Tochlertnysch verlieb! halle uiid ilie Gelieble aus dem Schloß des uu'ichtigen Fürsten im Tal rauble, um mit Jhr zu guten Freunden in die l elsenburg "zu fliehen. Der Zorn des Khans erreichte aber das Liebespaar bald, Saladiu büßte seine Liebe mit dem Tode, Seine junge Gelieble alter sti'ufle deu Zorn des vülerlichen Wüterichs und stürzte sich freiwillig dem Geliebleu nach in die Tiefe, wo der Vater dnim die Leiche fand und ihr ein Mausoleum auf der Fei-senbnrg errichtete, das man heute den Fremdtin als einen der wenigen Zeugen der bewegten Vergangenheit der Ruiuea-stadt zeigt. So wandern deutsche Soldaten heule auf der Krim nicht nlir auf altem germanischen Siedlungshoden, sondern auch dui*cb die Geschichtc einer Insel, in der sich die Romantik des Morgenlandes mit den Maclitinteressen des Abendlaudcü reizvoll begegnen. Kriegsberichter Herbert Caspers (PK) PK-Aurn.ihnic: Kriccsbcrlctiier Ocrlath (Sch) Dlo AiiKcbctete So hatte ein Soldat an der Ostfront seinen Kameraden au die Wand des Ouartiers gezeichnet SeHe 4 »Mailwrgcf Zcltöng« lÄ/19. Aprtl 1042 Ntfuimer 108^ f •_ .Aua iffuf DM «M Mk ich ttani gem? (Jcfcurtstasskindern und Jobilaren darf man dne Freude machen. Wenn jetzt der lO-jäh-rigt Geburtstag der NS-Volkswohlfahrt und das einjährige Bestehen des Anrtes Vofks-wohlfahrt im Steirischen Hcmatbond gefeiert wird, so geht das das ganze deutsche Volk an. Denn diese Organisationen sind gleichsam unser aller Kind — sie sind aus unserem \ olke lierausgewachsen. Es wird gewiß so manchen geben, der an diesem Tage, wo wir stolz auf die cewal^ge Schöpfungr des größten Milfserkes aller Zeiten blickcn, sich die kleine Frage vortegt: Und was habe !ch dazu getan? Die Antwort ist nicht schwer. Natürlich haben wir alle etwas dazu getan wir haben alle onser kleines Teil dazu beigetragen, daß dieses Werk aus den ersten Anfängen werden und wachscn konnte, bis es das war, was es heute ist: der Träger der deutschen Volks-KeRunüheit und damit der detftschen Zuloinft. Wir sind natürlich alle Mitglied dieser Organisationen: Du, ich und alle, die wir kennen. Jeder gibt allmonatlich mit ganz selbstverständlicher Bereitschaft seine Spende dazu, weil er fängst eingesehen tiat, daß das notwenig ist und weil er immer wieder miterlebt, was aus diesen Geldern geschaffen wird. Umso überraschender erscheinen dem gegenüber die Worte, die in diesen Tagen Oberbefehlsleitcr Hilgenfeldt sprach: entscheidend für das Wachen und Werden dieses großen Hilfswerks sei nicht die M^gtied-, Schaft, sondern — und das wollen wir ons alle ins Herz schreiben — die lebendige Mitarbeit des ganzen Volkes! In diesen Worten liegt eine tiefe Wahrheit; wen wir nichts tun würden» ale monatlich unsere Spende geben, und damit wäre sozusagen der Fall für uns erledigt — dann hätte das große Hilfswerk NS-Volkswohlfahrt niemals so tief in unserem Volke einwurzeln können. Lebendige Mitarbeit — das bedeutet an diesem :>Lcbensabschnitti' dieses größten Hiltswerkes vor allem den Dank an das Heer der Tausende von unbekannten Helfern und Helferinnen, die jahraus-jahrein ehrenamtlich dafür arbeiten. Es gibt heute im ganzen deutschen Volke nicht einen, der nicht mit diesen Helfern und Helferinnen immer wieder in Berührung käme; sei es, daß sie an den Opfersonntagen mit der Sammelliste von Tflr zu, Tür gehen, daß sie Abzeichen verkaufen, die | Familien betreuen und sich um alle kleinen' Sorgen und Nöte in >ihrem« Hause oder ihrem Block kümmern, oder daß sie in so manchen Fragen der l^bensmittelkarten und Bezugscheine Rat und Hilfe wissen. Wir wissen es alle, daß diese viele Arbeit, die neben den Pflichten und Berufsstundcn des Alltags zusätzlich und völlig freiwillig, ehrenamtlfch geleistet wird, ein Opfer ist, das ohne, 2?weifel schwerer wiegt, als manche hohe" Geldspende. Man muß selbst einmal Helfer gewesen sein, um zu wissen, was das bedeutet: nacli einem langen schweren Arbeltstag, wenn man mfide und abgespannt heimkommt, sich nur eine kurze Rast zu gönnen und sogleich wieder treppauf-treppab durch die Häuser zu gehen oder zu Hause über Listen und Abrechnungen zu sitzen, oft bis in späte Nachtstunden hinein. Darum ist der Geburtstag der NSV und des Amtes Volkswohlfahrt im Steirischen Heimatbund zugleich der Tag des Danke. Heute danken die ganze Untersteiermark und das ganze deutsche Volk den vielen unbekannten und ungenannten Helfern und Helferinnen. In diesem Dank aber liegt auch das Versprechen, daß wir alle, wo es notwendig ist, jederzeit zu gleichem freudigem liineatz bereit sein wollen. t DAS SUMPFORGELWHB Roman von Maria Berchtenbreiter LVheber-Rechtsbchutz darch Verlae 0. Meister, Werdau (3. Fortsetzung) Da fuhr der Bruder am Fenster lieruin, seine Stime hatte sich duitkel cerötet: i'Zuerst wollen wir hören, was du uns zu aiitwx)rten hast. Icli hai>e inu Nimien von uns dreien zu dir gesprochen...« »Zu mir?tf wunderte sich die Walp. »Ich bin gewohnt, daß man mich anschaut, wenn man mit mir redet. Das mußt du dir merken, Georg!« sich lasse mir von dir keine Vorschriften machen. Ich weiß selber am besten, wie man mit dcniesgleichen umzusehen hat...« aMeinesg]eichen?<^ Walip sah üm an mit ihreni rätselhaften Aug<^n. die auch er nicht recht ertrug. »Nein, Bruder Georg, das glaube ich nicht, daD du schon viel mit meinesgleichen zu tun gehabt havst. Sonst wüßtest du, daß kein Frauenleut vor dir steht, das man mit ein paar Worten kleinkriegen kann. Ich hab mir iirmier allein helfen müssen, wie der Vater älter geworden ist. habe nie deinen guten Rat und deine Hilfe gebraucht. Ich hah mich ganz allein abgerackert wie ein Stück Vieh, werl ihr drei teht uiranier die dumm« Sidierlieit wler dem Schütz der HakeRkrenzlalme Rcsierufiffsprfisident Dr. MüUer-Haodos sprach auf der Tagong der Börgermeister • des Krcteea am Die letzte Tagung der Bürgermeister des Landkreises OUi wurde durch mehrstündige Anwesenheit des Regierungspräsidenten Dr. Müller-Haccius ausgeaeich-net. Der Regierungspräsident wurde vop Krdsführer und Landrat Dorfraeister in den Sitzungssaal geleitet, wo ihm Regle-rungsasseseor Dr. Pfaller sämtliche Bürgermeister des Kreises CilU zur Tagung angetreten meldete. Nach der persönlichen Vorstellung jedes einzelnen Bürgermeisters ließ sich der Herr Regierungspräsident von der Mehrzahl der Bürgermeister Beridht erstatten und gab ihnen Gelegenheit, auf diese Weise in offener Aussprache unmittelbar dem Vertreter des Chefs der Zivil Verwaltung die vordringlichsten Sorgen und Aufgaben ihier Gemeinden vorztrtragen. Anschließend richtete der Regierungspräsident dankbar aufgenommene Worte an die versammelten Bürgermeister, in denen er zunächst auf die in den nächsten Wochen besonders bedeuts^e Sicherung der Felderbestellung hinwies, wie überhaupt auf die Vielzahl der In der Untersleiermark gestellten Aufgaben. Ihre Durchführung darf durch keinerlei gegnerische Aktionen gestört werden und der Chef der Zivilverwaltung wird diejenigen Maßnahmen treffen, die die Sicherheit aller jener Menschen gewährleisten, die sich unter den Schutz der Hakenkreuzfahne begeben haben. Der Bürgermeister ist in seiner Ge-meimic, cne er mit Verantwortungsbewußtsein und beispielgebender Haltung zu führen hat, ein Eckpfeiler der Autorität des Großdeutschen Reiches, Üie gesteigerten Anforderungen und harten Notwendigkeiten des Krieges erfordern vom Bürgermeister erhöhte Anpassungsfähig- keit, Umsicht und warme Fürsorge für seine Gemeinde, gepaart mit dem Blick für das Ganze des Reiches und Volkes. Wir müssen nach dem Siege vor jenen Männern, die Jetzt an der Front stehen, mit unserer Arbeit bestehen können. Nachdem der Regierungspräsident den Bürgermeistern noch seinen Dank und seine Anerkennung für ihre bisherige Tätigkeit ausgesprochen hatte,versicherte ihm der Kreisftihrer und Landrat auch weiterhin der gewissenhaften Mitarbeit der Bürgermeister des Kreises Olli. In Begleitung des Regierungspräsidenten nahm auch Oberregierungsrat Dr. Wetz an der Tagung teil, in deren Rahmen Stabsleiter Mertznich über die besonderen Aufgaben auf dem Gebiete der Ernährungswirtschaft, Ober die Beschaffung landwirtschaftlicher Maschinen, die landwirtschaftlichen Aufbaugemeinschaften, Bodenverbesserungen und Qüterwegbau-ten, RAD.-Feldmeister TeJchert über die Erfassung weiblicher Jugend fOr den Reichsarbeitsdienst, Regierungsinspektor Kohl über den Abschluß von Versicherungsverträgen durch die Gemehiden und über die L<3insummensteuer, der Leiter des Emährungsamtes, Abteilung B, Schweickhardt, über Hausschlachtungen, Zuteilung von Bienenzucker, Verpflegung der Landarbeiter und Dienstverpftichteten und sonstige Fragen der Lebensmittelbe-wirischaftung und Referent des Laiidrat-amtes Fabschütz über die Einfühmng des Kennkartenrechtes berichteten. Ein Vertreter der Wehrmacht gab Erläuterungen auf verschiedene Anfragen im Zusammenhang mit der Erfassung der Wehrpflichtigen. Regierungsinspektor Lehnert sprach über Standesamtsfragen. Heimt, du lierriiclies Land... Genußreicher Af>end mit Dr. A. Defner Der durch den Steirischen Heiniatbund am Donnerstag, den 16. April, im Marburger Lichtspielsaal veranstaltete Vortrag des Tiroler Meisters der Farblichtbildkunst, Dr. A. Defner, war ein durchschlagender Erfolg. Der überfüllte Saal zeigte das große Interesse für den Künstler und sein Schaffen. Nach einleitenden Worten über die technische Entwicklung des Farblichtbildverfahrens ging Dr, Defner auf seinen Vortrag über, den er »Die Jahreszeiten im Farblichtbild« betitelte. Aus der A^itte des strengen Winters heraus führten herrliche Farbbilder die entzückten Zuschauer in den Frühling, Sommer und Herbst, mit der Weihnachtszelt fanden sie ihren Abschluß. Sie bewiesen, was ein Künstlcr-auge in den so verschiedenartigen Jahreszeiten zu sehen vermag. Dr. Defner ist nicht allein ehi Pionier und geschulter Fachmann in der Farb-lichtbildtechnik, er ist auch Künstler und Naturfreund. Wenn er von der zarten Hochgebirgsbtume oder den hohen Bergen und Gletschern, den Gebirgsbauem, von ihren Sitten und Gebräuchen erzählt, klingt aus Ihm die Liebe zu seinen Bergen Walp von früher vor euch — die dumme, gutmütige Walp, die sich geschunden hat, daß die Schulden auf dein Dach weniger geworden sind — jetzt steht ganz wer anderer vor euch — die Moorbäuerin, die selber der Hof ist und das Land und das Moor —.« Die zyei Brüder starrten die Walip an, ihr sotnmerileoklges Qesicht über der schwarzen, altmodischen Bluse. Dies^ abgenutzte Gewandstück hatte schon die Mutter getragen zur Kindtaufe oder zum Leichenschmaus, und so morsch und brüchig es auch geworden war, so verlieh es doch der Walp eine seltsame Würde. Die Elis ärgerfce sich über das Schweigen der Brüder, das einer Niederlage gleichkam, und begann zu sticheln; »Laßt euch doch nichts weismachen von der!« Es gab nichts Verächtlicheres als dieses »der«, womit sie der Schwester selbst den Namen verweigerte. »Das Ist eine ganz Schiauel Eine Feinspinnerin ist das! Eine Scheinheilige! Immer hat sie nur den Hof im Mund. Auch beim Vater hat sie sich so angestellt, drum war sie Liebkind bei ihm. Der Hof! Der Hof? Als ob sonst nichts da wäre für sie auf der Welt. Dabei weiß ich ganz genau, was sie jetzt tun wird. Verkaufen wird sie den Hof, in die Stadt wird sie ziehen zum Gschwendtner Lorenz, mit dem fic schon lang eine Liebschaft hat...« »Das ist gelogen I« Die Walp wurde nicht rot, sondern blaf^. Aber irgendwie war ihre Stimme nicht mehr ganz fest, : Gar nicht gelogen! Alles ist wahrt Der' und seiner Heimat. Initiger Beifall bewies den Dank der zahlreicfien Zuhörer. J, m. Marburgs »Deutsche Jugend« musiziert. Wie bereits berichtet, tritt am kommenden Montag anläßlich des Geburtstages des Führers das Bannorchester des Bannes Marburg-Stadt unter Leitung von Pg» Romich erstmals Im Rahmen eine« Konzerts im Götzsaal an die öffentlichkeit und wird ein ausgewähltes Programm zu Gehör bringen. Durch die Mitwirkung einer Singschar und einen Mädelchor dor Lehrerinnenbildungsanstalt erfährt der Abend eine weitere Bereicherung. Das große Interesse, das man dieser Veranstaltung entgegenbringt, zeugt davon, daß man diese kulturede Arbeit der »Deutschen Jugend« in Marburg wohl zu würdigen weiß. Man tut gut, sich für diese Veranstaltung in der Dienststelle des Amtes Volkbildung bald mit Eintrittskarten zu versehen. von 21°** bb S » Übr 90110 RMin^iiignr lür auwwfctejIwcMIrote md ■(iliflrtMerbRilieM Eine Spende Dr. Goebbels Der Relchspropasrandaileiter der NSDAP, Reichsmiuister Dr, Goebbels, wird auch in diesem Jahre 5000 deutsche Klein-etnpfänger an Schwerkriegsbeschädigte und Hinterbliebene der in diesem Kriege Gefallenen zum Geburtstag des Führers über dde RundfunkorganisatJon der N^AP verteilen lassen. Das Hauptamt Rundfunk hat mit den maßgebenden Dienststeillen der Oaue bereits den Kreis der zu betreuenden Volksgenossen festgelegt. Die Zuteilung wird noch im LaufAS des April erfolgen. 3000 RM Hr die Förderong BUBlKtftwMBr MntersiOTW Bei dem Empfang, der zu Ehren von Frau Winifred Wagner im Hause Neumann stattfand, konnte Frau Förstner-Wengers die erfreuliche Mitteilung machen, daß dem Stipendien-Fond des Ortsverbandes Graz des Richard Wagner-Verbandes deutscher Frauen aus Mitteln der Kultur- und Gemeinschaftspflege des Gaues Kärnten 1000 RM, vom Chef der Zivil Verwaltung der Untersteiermark zur Förderung musikbegabter Untersteirer 5000 RM und von der Stadtgemeinde Graz 250 Mark für sein Ziel, unbemittelten Volksgenossen den ^Besuch der Bayreuther Festspiele zu ermöglichen, zur Verfügung ge9teilt wurden. •« Lichtbildervortrag des Steirischen HebnaSundes Der Höhlenreichtum unserer schönen Steiermark, sowie die wissenschaftlichen Erfolge in anderen Ländern waren der Anlaß, daß wagemütige Männer um die Mitte des 19. Jahrhunderts sich die Erforschung der steirischen Höhlenwelt zum Ziele setzten. Besonders waren es die herrlichen Tropfsteinhöhlen, wie die Gralshöhle, die Lurgrotte und die Schächte des Schöckel, die der jungen Wissenschaft wertvolle Erkenntnisse lieferten. Bisher sind 500 Höhlen in der grünen Mark erforscht und die Ergebnisse dieser Arbeit der Allgemeinheit in Wort, Bild und Schrift zur Verfügung gestellt worden. In Tagungen, Ausstellungen und Vorträgen wurde der hohe Wert dieser Leistungen stets anerkannt. Die Steiermark steht heute mit Salzburg auf diesem Gebiet an ersteir Stelle im Gi'oßdeutschen Reich. Über das Thema >>Höhlenforschung in der Steiermark« wird Johann Gangl ani 24. April in Marburg sprechen und seinen Vortrag am 25. April in Tüffer, am 26. April in Trifail, am 27. April in Wöllan und am 28. April in Pettau wiederholen. m. Schwere Folgen eines epileptischen Anfalls. In der Luthergasse erlitt der 19-jährige Hilfsarbeiter Josef Klanetschek, wohnhaft in der Josefstraße in Marburg, als er mit dem Fahrrad seines Arbeitsgebers eines hiesigen Baumeisters, daherkam, einen epileptischen Anfall und stürzte zu Boden; prallte hierbei so schwer auf, daß er sich eine schwere Kopfverletzung zuzog. Lorenz hat auch schon den Moorbauern an den Nagel gehängt und geht jetzt in die Fabrik. Tüten einlegen ist leichter als Torf stechen. Und jetzt sind sie alle beide fein heraus. Mit dem Geld können sie sich ein Häusl kaufen oder bauen, einen kleinen Laden aufmachen, ganz gemütlich leben .. »Ich werde den Hof nie verkaufen!sr sagte die Walp. Eine Weile bli^b es still in der alten Stube, Nur eine FTiege surrte aufgeregt umher; Steffen schlug nach ihr, da bumste sie wie toll gegen die Scheiben. Dann sagte der Kooperator sanft: »Doch, Walp, du wirst den Hof verkaufen. Da magst abwarten, bist du ein günstiges Angebot hast. Aber dann wirst du ehrlich nach Recht und Gerechtigkeit mit uns teilen. Um der Seelenruhe unseres Vaters willen! Denn ich weiß, wie sehr er jetzt, nachdem ihm das große Licht der Ewigkeit aufgegangen ist, unter dem Unrecht leidet, das er uns zugefügt hat!« Die Walp schaute ihn an, als müßte sie über den Sinn seiner Worte eingehend nachgrübeln. Dann lachte sie plötzlich kurz auf: »Unrecht? Der Vater hätte euch ein Unrecht getan? Der Vater, der über-haiy)t nie gewußt hat, daß er Söhne hat, gesunde Buben, Mannsbilder voller Kraft und Saft? Nur zum Zahlen war er für euch da! Die zweite Hypothek auf dem Hof, die stammt von dir, Georg. Für dein Studieren.« »Das verbitte ich mir!« An der mächtigen Stirn waren die Adern wie Strange angeschwollen. 5flch habe mich immer bemüht, dem Vater so wenig wie möglich Kosten zu machen. Hab Stunden gegeben, Kosttage zusammengebettelt in der Stadt! Glaubst, daß das ein leichtes Brot gewesen ist an einem fremden Tisch? Hernach immer Vergeltsgott sagen, immer demütig sein, immer dankbar für die Bettelsuppen ...« Er war wieder ganz in die Mundart des Moorhofes verfallen. Die Salbung aus seiner Stimme war weg. Aber so gefiel er der Walp weit besser. »Hättest keine Bettelsuppen nötig gehabt!« Fast bedauernd maß sie seine Gestalt, »Wärst daheim blieben —- wärst ein Moorbauer worden — freilich, mit der Erden hättest dich anfreunden müssen und mit dem Misthaufen auch —« ' Sie hatte es gar nicht böse gemeint. Es sollte wirklich kein Hieb sein. Aber er rang förmlich nach Atem. »Es war der Wunsch der iWulter. Das weißt selber. Und jetzt verlange ich Achtung für mein geistliches Gewand !<■ Er war so erregt, daß er sich die Stirne wischen mußte. Beinahe ftü^lte die Walp Mitleid. Aber sie preßte die LippL'n zusammen, noch mußte sie dastehen bis an die Zähne bewaffnet. Es ging um den Hof. Steffen merkte, daß Georg so ziemlich am Ende seines Lateins war. Es schien ihm an der Zeit, wieder auf seine Weise einzugreifen. Langsam schob er sich an Walp heran, das massige Kinn vorgestreckt. So trüge jede Bewegung an ihm wirkte, so beännrstigend war sie aiicli in ihrer stummen Drohiniij. Nummer 1O0i> Seite 5 Bemiaug m fitbvMao des FHwi Der Reichsaiinist^r für Volksaufklärung und Propaganda fordert die Bevölkerung auf, aus Anlaß des Geburtstages des Führers, am April, ihre Häuser und Wohnungen bis Sonnenuntergang zu beflaggen. QroBdeulscIie Jiicead Krtifit den Fübrer Wie hl den Vorjahren wird auch in der Nacht vom 19. zum 20. April 1942 dre Mitler-Jugend als erste dem Führer zum Oeburtstag gratulieren. Der Qroß-deutsche Rundffunk überträgt in dieser Nacht von 2330 bäs 24 Uhr den Gruß der Jugend als RelchssesKlung. NafloMlir Feiertai ini dm 2. Hai mlöit Der nationale Feiertag des deutschen Volkes fällt in diesem Jahre auf einen Freitag. Der Führer hat deshalb entschieden, daß in diesem Jahr nicht Freitag, den 1. Mai, sondern Sonnabend, der 2. Mai Feiertag sein soll. Die Oefolgschafts-mitglieder sind an diesem Tage weitestgehend von der Arbeit freizuhalten, sofern nicht unaufschiebbare Arbeitsverrichtungen in der Landwirtschaft dem entgegenstehen. Mit Rücksicht auf die notwendige Erholung aller Schaffenden wird von Feiern abgesehen. Der fieKriüIhRr da DBK in brinilai iitorind Der Generalführer des Deutschen Roten Kreuzes der Landesstelle XVIII in Salzburg, Dr. Otto Berger, weilte am Donnerstag in Begleitung des Hauptführers des Führungsamtes IV, Schatzl, in Marburg und hatte mit dem Landesstellenarzt, Primarius Dr. Ernst Bouvier, und dem Kreisführer-Stellvertreter, Medizinalrat Dr. Hans TolHch, eine Besprechung, An der Konferenz nahm auch der Wacht-führer der Kreisstelle Marburg, Hans Tschertsche, teil. Es \vurden verschiedene organisatorische Maßnahmen für den Aufbau des Deutschen Roten Kreuzes Im Unterland besprochen. Generalführer Dr. Berger äußerte sich über die in der Untersteiermark bereits geleistete Aufbauarbeit des Deutschen Roten Kreuzes sehr anerkennend. Am nächsten Tag reiste Generalführer Dr. Berger nach dem neueingegliederten Gebiet Kärntens weiter, um verschiedene Aufbauart>eiten zu beslchti-. gen. Z««i PiMiilta nldni Max leger Nach - einer Pause von drei Jahren tritt heuer das Pianisteoehepaar Dr. Roman und IV. Elfe Klasinc wieder mit einem gemeinsamen Konzert vor das Publikum. Wie damals, steht auch diesmal wieder ein großem Werk von Max Reger als Hauptwerk auf dem Programm. In nimmermüder Arbeit treten beide immer M'ieder für diesen großen Meister der I3lütezcit deutscher Romantik ein, dessen farbenglühende Harmonik und üppige Klangphantasie sie immer mehr Menschen er« schließen möchten. Vor drei Jahren waren es die Variationen über ein Thema von Beethoven; indessen hat Dr. Roman Klasinc in seinem vorißiährigen Klavierabend das Präludium und die huge für die linke Hand allein in sein Programm au^ genommen, hat im Reichssender Wien einige kleinere Kompositionen gespielt. Heuer werden wir die Variationen über ein Thema von Mozart hören, die das Hauptthema der Klaviersonate mit dem türkischen Marscli verarbeiten. Reger hat selbst das Werk in zwei Fassungen komponiert: Zunächst als Werk für großes Orchester, in dem er die ganze glühende Farbenpracht seiner musikalischen Phantasie in den Dienst der Ausdeutung der Mozartmelodie stellt. Man möchte fast glauben, daß dann das . Klavier den Meister nicht befriedigt haben kann. Jedoch hat Reg:er die Klavierfassung nach der Orchesterfassung geschrieben und zwar mit Lust und Liebe; das ist daran erkennbar, daß er eine ganz neue Schlußvariation daziikomponiert hat, die im Gegensatz 7u der in der Orchesterfassung an gleicher Stelle stehenden auf Glanz und Virtuosität statt wie dort auf feinste Farbtönung abgestellt ist. Vorlrildliclies Polslrae Das Sammelergebnis um 45% gesteigert Die Ortsgruppe Polstrau, Kreis Pettau, brachte bei der letzten Reichsstraßen-sanimlutig den stolzen Betrag von 3894 Reichsmark auf, womit je Kopf durchschnittlich 1,70 RM gespendet und eine Steigerung gegenüber der bisherigen Sammlungen um 45% erzielt wurde. Einen schöneren Beweis des Dankes für die Befreiung konnte die größtenteils minderbemittelte Bevölkerung dieser Ortsgruppe nicht geben I ni. Bezug von Eiern in der 35. Zuteilungsperiode. In der 35. Zuteilungsperiode gelangen bis einschließlich 1. Mai auf die Binzelabschnitte a 35, b 35 und c 35 je zwei Hier für jeden Versorgnngsbcrecli-tigten zur Verteilung. Näheres im heutigen Anzeigenteil. VerpDiclitnig der ligewl in der Unterstelemiark 10 000 Jangen und Mädet des Unterlandes sprechen die Verpflichtungsformel: »Ich verspreche in der Deutschen Jugend allzeit meine Pflicht zu tun...« Ein Festtag des ganzen deutschen Vol kes ist der Geburtstag des Führers, insbesondere aber ist er eiJi Festtag der Ju-gemi. Nach einem Jahr der Arbeit tritt die Jugend der Untersteiemiark an und zum ersten Mal wird der Jahrgang der Vierzehnjährigen auf den Führer verpflichtet. Ein großer Lebensabschnitt beginnt damit für diese Jungen und Mädel. Bisher taten sie ihren Dienst im Jungvolk und bei den Jungmädel. Hier erlebten sie unbeschwerte Zeiten. Wir konnten sie auf den Sportplätzen bei frohem Spiel sehen, die Jungmädel bei ihren Tänzen und Singspielen, die Jungen in den Wäldern und Wiesen, wenn sie beim Geländespiel erbittert um die »Lebensfäden« kämpften. Auf den Fahrten in den Lagern lernten sie das große Erlebnis der Kameradschaft kennen, in den Heimabenden hörten sie vom Führer, seinen Soklaten und ihren Taten. Sie sangen die Lieder des jungen Deutschlands. Sie lernten Zucht, Ordnung und Einordnung in die Gemeinschaft. Am Vortage des Führergeburtstages werden sie in die Reihen der 14—ISjähri-gen Jungen und Mädel überstellt. In Zukunft werden größere Aufgaben an sie gestellt werden. Ihr Dienst wird nicht mehr nur frohes Spiel sein. Wie der Junge sich tun, in Liebe und Treue zum Führer und unserer Fahne!« S>ie sollen das schönste Geburtstagsgeschenk des befreiten Unterlandes für aen Führer sein! Verpflichtungsfeier in Marburg Wie in allen Orten der Untersteiemiark werden auch in Marburg Sonntag, den 19. April, di€ 14jährigen Pimpfe und Jungmädel zu den Jungen und Mädel der Deutschen Jugend überstellt und auf den Führer verpflichtet. Im Rahmen einer großen Feierstunde im Heimathundsaal, die in Anwesenheit des Bundesführers stattfindet, wird der Führer der Deutschen Jugend, Otwrstammführer Sehilcher, zu den Verpflichteten sprechen. Die Feierstunde beginnt um 9.30 Uhr. Feldposlpalcele waedern an die Front In den vergangenen Wochen wurden in allen Ortsgruppen des Steirischen Hei-niatbundes von der Deutschen Jugend mit großer Liebe Feldpostpakete gepackt. Es war der Stolz jedes Jungrnädels, recht viel an guten und nützlichen Dingen tür unsere Soldaten zusammenzubringen. iiui iiuiica ofjici wit* utr junge sicn — .----•— r,............... darauf vor1)ereitet, einst Soldat der deut- sorgsam Päck- s'chen Wehrmacht sein zu können, und un- Päckchen verschnürt, auch serem Volk mit der Waffe zu dienen, so wird auch das Mädel zu den Pflichten hingeführt, die ihm später als deutsche Frau erwachsen. Sie treten aus der unbekümmerten Jugendzeit und stehen nun unter dem Gebot der Pflicht, für Deutschland und den Führer zu arbeiten. Für die meisten von ihnen ist auch die Schule vorbei, sie treten in das Berufsleben und verstärken die innere Front des Reiches. Stolz sieht die Untersteiermark auf ihre Jungen und Mädel, die auf den Führer verpflichtet werden. Morgen werden 10000 antreten und die Verpflichtungs- mnnches lustige Brieflein beigelegt und zur nächsten Sammelstelle gebracht. Dort standen Lastkraftwagen, von der lugend mit Blumen geschmückt, zum Verladen bereit. Singend zog die Jugend mit dem geschmückten Wagen durch den Ort zum Bahnhof und geleitete so ihre klein^en Gaben ein Stück auf ihrem weiten Weg zur Front. Ks war ihren Oesichterii abzulesen, wie stolz sie darauf sind, auch einmal den Soldaten eine Freude bereiten zu können. So grüßt die Deutsche Jugend der Untersteiermark voller Dankbarkeit die tap- formel sprechen; »Ich verspreche, in der feren Soldaten, die vor einem Jahr ihr Deutschen Jugend allzeit meine Pflicht zu Land befreiten. In einen Monat 167 Rranice and Venrnglldile betreut Das Deutsche Rote Kreuz Cilli berichtet Die Kriegsstelte des Deutschen Roten Kreuzes in Cilli kann bereits auf eine erfolgreiche und segensreiche Tätigkeit zurückblicken. Unzählige Helfer und Helferinnen sind am Werke, Schmerzen zu lindern und in Unglücksfällen sofort hüf-reich einzugreifen. Eine Üt>ersicht über die Tätigkeit der Kreisstelle im Monat Mär/ veranschaulicht deutlich die Notwendigkeit der Organisation des Deutschen Roten Kreuzes, So konnte unter anderem in insgesamt 167 schweren Unglücksfällen eingegriffen werden, in vielen Fällen wurde rechtzeitig das Schlimmste verhindert und die Dankbarkeit der Bevölkerun;,' den stillen Helfern gegenüber besteht mit Recht. Die Rettungswagen der Kreisstelle haben im vergangenen M<«nat die beträchtliche Zahl von 4622 Kilometern bewältigt.'Auch für das Winterhilfswerk des deutschen Volkes waren die Helfer uiul Hellerinnen des Deutschen Roten Kreuzes tätig. Allein am Tag der Wchrniachi wurde von ihnen über oom Reichsmark im Kreis Cilli aufgebrajcht. Am Sonntag, den 19. April, 11 Uhr vormittags, findet im Kk-inen Sani des Deul sehen Hauses eine schöne I-\'ier stall. Kreisführcr und Landrat Dorfmeister wird als Kreisführer des Deutschen Roten Kreuzes die Vereidigimg von l(X) ausgebildeten neuen Helfern und Helferinnen de.N Kreises Cilli vornehmen. ni. Im Spiel schwer verunglückt. Der 2jährige Alois Tratnik aus Dreschendon bei Arndorf, stiirzte tieim Spiel so unglücklich, daß er sich schwere Koptverletzim-gen zuzog. Von» Deutschen Roten Kreu/ nii'ßte er in das Cillier Krankenhaiis befordert werden, m. Bestrafung wexeii Preisüberschreitung. Die PreisüberwucliunRssiellc de-Landrates des Kreises Cilli beleijiü den Besitzer Alois Skri^bl in Nesbiscli in der Gemeinde Bärental \vc.i:en I^reJs{il>er-sohreitiuiK mit einer Ordnug.sstrafe vi,n ■400 Keiclisitiark. Der fiauleiter spricbt zum lahreslag der Heimkehr des Unterlandes Bilder von der Grosskundgebun^ auf dem Marburger Adolf-Hitler-Platz B NlUtfl k/israt ^ 3 VA-Anfiiaiiiiioic .MireU Mtklii'ii.li "effe 6 fMarburgef Zelfung« 18./10. AprÜ 1942' Nummer 108/9 IUf«r1 3398 T«xtllgrotthand«l Anl. Kuchar Vlllach (Kärnten) Eintritt in die Walfen-SS Zur Zeit werderi wieder rreiwilllj^e in die VValfen-/^ eingestellt. Meldung kann für alle TruppciiKattunKen erfolgen wie: Infanterie. Artillerie, Panzer, GebirKstruppen. Naclirlch-tcntruppen, Kavallerie, Panzerjäjier, Flak, Kradschützen und Sanitätseinheiten. Angehörige der bergKCWolinten Hcvölke-ruHK können sich in erster Linie zu den Qe-blrKstruppen der Waffen-f^ melden. r-ingestellt werden: I'reiwilliKe auf Kriegsdauer, vom vollendeten 17. bis zum vollendeten 45, Lebensj'alir; freiwillige mit 4Va-jähriger Dienstzeltver-pflichtuiig, vom vollendeten 35, Lebensjahr; f^reiwilligc mit IS-jährlger Dienstzeitver-pfliclituriK. vom vollendeten 17. bis zum vollendeten 33. Lebensjahr. Bei der VerpflichtunK von mindestens 4Va Jahren entfällt die Ableistung des RAD. Mindestgröüe 170 cm (bis 20 Jahre 168 cm in Ausnahmefällen). Der Dienst In der Waf(en-^f ist 'Wehr-dlonst! Auch von der Wehrmacht Gemusterte können sich melden, dürfen aber noch nicht ausgehoben sein. Jedem in die Wafien-ff eintretenden Freiwilligen steht bei BewShrung die Führer- und Unterfülirerlauibaltn offen. Abitur ist hierfür nicht Voraussetzung. Entscheidend ist Führung und Leistung als Soldat. Meldungen als Freiwilliger können erfolgen bei allen Oendarinerle-, Polizei- und Dlenststellen, sowie bei der Ergänzungsstelle Alpenland (XVIII) der Waffen-^f, Salzburg-Aigen, Ovlenstormstraße 8. Ankiindisting der näclisten Aniialinieunter-suchunieen für die Waffen-^f im AnzoiKenteil der heutigen Aussähe. BNlneltilclie Mltteilnngen ♦ Ahctlicher Sonntagsdienst. Dauer: Von Samstag mittag 12 Uhr bis Montag früh 8 Uhr. Diensthabende Ärzte: Dr. Johann Trafi, KoküSchhieggstraRc 24 (Tel. 27-74) liir das linke Drauufer, Dr. Hermann Wo-rintz, rriedrich-Jahn-Platz 0 (Tel. 27-90) für das rechte Drauufer. Für Zahnkranke: Dr. Hermann Sedaj, Herrengasse 2 (Tel. 21-60). Dienstdauer: Von Samstag mittag bis Sonntag mittag. Diensthabende Apotheke; Mariahilf-Apotheke (König) Te-getthofstraße i. Kampf dem Volksschädling und Schmarotzer Härteste Strafen für Verbrecfien an der Volksgemeinscliaft Die Leistungen der Front bilden den Maßstab für die Haltung der Heimat — diese Forderung erdng ungezählte Male an uns alle und die Front ist stolz darauf, um diese ein.satzbereite Heimat zu wissen. So ist es begrüßenswert, daß diese Oemeinschaft gewillt ist, mit alten zur Verfügung stehenden Mitteln diese Front welter zu stärken und alle Außenseiter auszuschalten und ihrer verdienten Strafe zuzuführen. So wurden der 47jährige Max Kaiisch und der 51 Jahre alte Johann Czechowitz, die der Volksgerichtshof wegen Landesverrats zum Tode verurteilt und zum dauernden Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte verurteilt hat, am Freitag morgen hingerichtet. Sie haben aus Gewinnsucht im Auftrage einer fremden Macht Snionaqe gegen Deutschland getrieben. — Am Donnerstap wurde der 27 fahre alte in Gotha geborene Walter Harthans hin-eerichtet. den das Sondfrcericht in K«iln al?% VolksRchiidllnj? werben Diebstahls zum Tode verurteilt hatte. Harthaus hat fortgesetzt Feldpostscndungen beraubt. 10 fahre Zuchthaus und hohe Geldstrafen für I.el>en8mlttelschieber Der KäsehMndler Hugo Pengsch und der Schlächtermfister Leopold Fritz aus Berlin, die der iüdischen Penslonsinhaberin Kmmy Sarah FJerliner aus Wilmersdorf rroRe Mengen Fleisch. Butter. Hier und KSse zugeschoben hatten und dafür Wucherbeträge verlangten, wurden zu ie 7<*hn fahren Zuchthaus verurteilt, auRerf1<>m Roncsch zu ."^OGO T?M und Fritz zu 2.^000 1?M Geldstrafe. Der Wild- und Geflüpelhändler l^lchard Meisel aus Berlin, der Geflügel auch ohne Kunden-eintragung in seinem Geschäft abgab und Kalb- und Pferdefleisch, das er sich im Schleichhandel verschaffte, zu überprpTsen abgab, dabei das Pferdef'piach als Rindfleisch verkaufte, sowie Bohnenkaffee zu Wucherpreisen weiter verkaufte, erhielt vom SondergenVht Berlin vier fahre Zuchthaus tmd eine Wertersatzstrafe von ^000 RM zudiktiert. Stoffe »ohne Pankte« — vier Jahre Zucht* haus Auch gegen diese Sorte von Volksschädlingen wird mit aller Strenge eingeschritten Das Sondergericht Rostock verurteilte den Schneidermeister Bernhard Kasbuhm zu vier Jahren Zuchthaus, weil er sich durch ein besonderes Zuschneideverfahren t>ei der Herstellung von Uniformteilen größere Mengen Stoff einsparte, diese für eigene Zwecke verwendete und, ohne Pimkte der Kleiderkarte zu verlangen. Stoffe gegen Wurst, Schinken. Eier, Gerste. Hühner und andere f.ebensmittel eintauschte. — Weil er große Mengen von Feinseife, Rasierseife Kernseife sowie Paotere mit Seifenflocken. Feinwaschptilver tmd f^ersll ztirückhielt und versuchte, den Verkauf von Feinseife mit der Abgabe von Einheitsseife zu koppeln, wurde der DropeHebesitrer Friedrich VoB aus Güstrow in Mecklenburg vom Sondergericht Rostock zu fünf fahren Zuchthaus verurteilt. Gefängnis für Pflichtverletzuni; am Arbeitsplatz Das Sondergericht Innsbruck verurteilte den 30iährigen, aus St. Walburgen in Kärnten stammenden Leo Koschier wegen Pflicht-verietzung am Arbeitsplatz zu 15 Monaten rjefängnis. Koschier hatte sich schon in früherer Zeit In seinem Betreib als unzuverlässig und unbrauchbar gezeigt. Auf strenge Verwarnungen hin besserte er «ich einige Zeit, nachdem er den Arbeitsplatz gewechselt hatte. Bald änderte er aber wieder sein Verhalten, kam regelmäßig zu spat, verließ ebenso oft den Arbeitsolatz viel zu früh, machte nicht erlaubte Pausen und arbeitete derart schlecht, daß er teilweise zu seiner Arbeit die 25fache Zeit brauchte. Durch Störungen anderer und unbotmäßiges Benehmen verstieß er fortgesetzt gegen die Disziplin im Betriebe. Da alle Ermahnungen fruchtlos blieben, mußte das Sondergericht einschreiten. Diese Urteile sollten allen Volksgenossen, die immer wieder versuchen, die Kampffront der Heimat zu schwächen und die Volksgemeinschaft zu schädigen, eine ernste Warnung sein. m. Schau nicht in grelles Licht! In Thesen sah der dort wohnhafte tOlährige Hilfsartieiter fohann Hudin In einem dortigen Großbetrieb einen Elektroschweißer interessiert zu. Da er Ober keine Schutzbrille verfügte, zog er sich durch das allzu starke grelle Mcht eine vorübergehende Blindheit zu. Das Deutsche Rote Kreuz mußte helfend eingreifen und ihn rasch ins Marburger Krankenhaus Uberführen, wo sich die Ärzte um den Unbesonnenen bemühen, um ihm das^Augenlicht zu erhalten. Nonffag« €imn 20. Aprif 1942 20 Uhr Ii JHf Jhidsdit Juftkd sit$^ ftttiM CttSHifM däs fäktttes ffiftffftl/frf HolkBgmnoBMmn, k^mmi imhirmlthl Kmrtmnwommrkmui In clor DimnMMimitm d«s Amt«« VolHrbflcfung KleiiMS ClironiK m. Vof neuen Lehrgängen der Lehrerund Lehrerinnenbildungsanstalt in Marburg. Alle Jungen und Mädel im Alter von 14 bis 16 Jahren,'die einmal den Lehrerberuf ergreifen wollen, werden auf den heutigen Anzeigenteil aufmerksam gemacht, m dem eine Bekanntmachung Über die Aufnahme in die Lehrerbildungsanstalt und die Lehrerinnenbildungsanstalt in Marburg erschienen ist. Wir sind gewiß, daß dieser schöne und dankbare Beruf des Jugenderziehers großen Widerhall finden wird. m. Feierliche Eheschließung in Cilli. Vor dem Standesamt schlössen am Dienstag der Referent des Landratamtes Cilli, Pg. Wilhelm Fabschütz, und Fräulein Johanna Geyer aus Wien den Bund fürs Leben. Der Bräutigam ist ein alter Kämpfer der Bewegung und SA-Mann. Standartenführer Wolf und SA-Obersturmführer Dr. Eder aus Marburg waren die Trauzeugen. Der Standartenführer hielt vor der Eheschließung eine Ansprache an das Brautpaar, in der er den obersten Grundsatz der Ehe im nationalsozialistischen Staat eriäuterte. Nach der Trauung wurde das Brautpaar von einem Spalier SA-Männer und Wehrmannschaftsmänner, die in schöner Kameradschaft gemeinsam angetreten waren, begrüßt, — Vor dem Standesamt wurden außerdem Anton Schepe-tauz, Cilli, mit Marie Skorz, Weratschcf bei Windisch-Landesberg und Josef Pu-sar, Ciili, mit Maria Wuga aus Planintz?* bei Schleinitz getraut. TU. Todmlftlle. Der Ctltier Mustriello und Bäckermeister Josef KUrbiisch ist an den Folgen eines Schiaganfadls am Mitt-* woch, im AHer von 64 Jaihren verschieden. Weiters starben hi Cilli: Franz Kontschen, FeUx Kone2, Barbara Supa-neik und Maria Zinnauer. In Mahrenberg Ist die 37-jähri»e Private Maria Deutsch-maim geb. Martioi gestorben. In Pettaii starb im hohen AHer von 83 Jahren der Stetier-Oberverwatter i.H. Johattn Stertn-schegg. Femer Ist in CiHi der 76-iährige Polizeirevicrinsijelrtior i.R, Aimireas Be-dratsoh gestcwten. In Polstrau starb hrt 59. Lebensjahre der Steuerinspektor i R. Jakob Madmger. m. Tödliche Vergiftung in ClUL Das Dienstmädchen Barbara Perkonitsclt wurde von ihren Dienstgebern des Mor-» gens mit schweren Krämpfen aufgefunden« Nach ihrer Überführung durch das Deut-* scbe Rote Kreuz in das Krankenhaus stellten sich Vergiftungsersoheinungen eln^ denen bald der Tod folgte. Eine gründrn che Untersuchung wird die genaue Ursa-« che des Todes feststellen. Das Mädchen stand im 22. Lebensjahre. Das Hemel Hine kleine Spinnstuben^eschichtc VoD Heinrich Capellmano War da in einem Bergdorf ein armes Mädchen, das wollte unbedingt glücklich werden, aber ganz glücklich. Und da ihr keiner den rechten Weg dazu weisen konnte, so ging sie schließlich zu ihrer Muhme, die eine Muge, alte Frau war, die im Leben schon vieles gesehen und erlebt. Fragt sie also die alte Muhme, wie man es anstellen müsse, um ^'lücklich, ganz glücklich zu werden. Sieht die kluge, alte FVau sie eine Weile schweigend an. überlegt und sagt dann: glücklich, ganz glücklich) das ist viell Aber immerhin mein liebes Kind; ich kenne wohl ein Mittel, aber Ich weiß nicht, ob es leicht zu erlangen ist; siehe zu, daß du einen Menschen findest, der zufrieden ist. dann erbitte dir von llmi uas Hetnd und wenn er es dir schenkt, so : ielie es an; alsdann wirst tUi glücklich werden! 0 liebe Mulime, das ist doch leicht, meinte tlas Mädchen, da will ich mich schon gleich auf den Weg machen und ich hoffe, schon rtclit bald einen zufriedenen Menschen zu finden Also bedankte es sich für den guten It*at, machte sich auf den Weg und ging zum I )orfiehrcr. Der wird doch siclierlich zufrie-itcn sein, dachte das Mädchen; braucht weder im Stall noch auf dem Felde schwere Arbeit zu tun und trägt Sonntagskleider, wenn die andern im Kittel gehen. Aber als sie nun der Lehrer fragte, ob er zufrieden sei. lachte der. wurde dann aber nachdenk-licli und meinte; gewiß, es ginge ihm soweit ganz gut, aber zufrieden, ganz zufrieden sei er nun doch nicht; schließlich habe doch je- der Mensch noch so seine Wünsche. Dabei dachte er im Stillen an eine Zulage und daß er doch in einigen Jahren vielleicht auch einmal gehobener Rektor werden könnte. Da gingv das Mädchen weiter zum Pfarrhaus und dachte: der Pfarrer wird doch sicherlich zufrieden sein, hat hier auf Ürden keine Sorgen und den Himmel gewissermaßen in der Taschel Aber als sie den alten Herrn nun fragte, wiegte der würdig und bedächtig den grauen Kopf: zufrieden, ganz zufrieden —! das sei viel. Und wenn sie ihn frage, da müsse er schon sagen, ganz zufrieden, wie sie es suche, sei er nun doch nicht 1 Nein, nein! Dabei dachte er einerseits an seine Schäflehi, die ihm mit sündhaftem Trinken, Schmuggeln und andern Dingen manchmal das Herz sehr beschwerten, anderseits auch daran, daß man ihm einmal eine bessere Stelle geben könnte, als hier im einsamen Dorf. Ging also das Mädchen betrübt fort. Halt ja, der Bürgermeister! Der hatte es doclj am besten Im ganzen Dorf, bekam viel Geld, konnte allen kommandieren und jeder zog vor ihm den Hut! Aber als sie nun den fragte, machte dem Herrn Bürgermeister der Etat Sorge und seine Kostwirtin, die ihm mit Gewalt ihre ältliche Tochter anhängen wollte! Das heißt, so genau sagte er das nicht, denn er war ja eben der Bürgermeister! Vielleicht, daß ich dann besser zum Venn-hofer gehe, dachte das Mädchen: denn er Ist der reichste Bauer im Dorf, hat die Ställe voll Vieh und ringsum das beste Land und soviel Knechte und Mägde, daß er keine Hand zu rühren braucht! Aber kaum, daß sie ihn fragte, fing er an zu raisonleren von wegen Futter, Butter- und Viehpreisen und sogar mörderisch an zu schimpfen, als er auf seinen Nachbarn Jochen zu sprechen kam, weil der ihm die Wiese nicht verkaufen wollte, die bis an seine, des Vennhöfers, Ställe heranreichte! Nein, so lange er die nicht habe, könne von Zufriedenheit keine Rede sein. Ging das arme Mädchen also zur Stadt, und dachte, hier mußt du doch leichtllch zu< friedene Menschen finden, aber wo sie auch fragte, immer wieder war noch eine Reihe von Wünschen offen: der Herr Rat wollte Herr Oberrat und der Herr Direktor Herr Präsident und der Gefreite Wachtmeister und der Herr Hauptmann General werden und das Fräulein von der Schule wollte Frau und die Frau Doktor Frau Professor werden; und die unten standen, waren nicht zufrieden wenn sie nach oben schauten, und die oben standen waren unzufrieden, wenn sie nach unten schauten! Da merkte das Mädchen, daß die Bedingungen der Muhme doch schwer zu erfüllen waren, und traurig und mutlos machte es sich auf den Heimweg. Als es aber hoch oben in die Berge kam, sah es einen Mann, der reglos bei einer Herde Bergschafe stand und strickte. Ah, der Schäfer, dachte das Mädchen, ob ich ihn wohl noch fragen soll? — Aber er lebte doch so arm und einsam! — Um aber nichts unversucht gelassen zu haben, beschloß sie. zu guter letzt auch noch 'den Schäfer zu fragen. Als sie nach einem mühseligen Weg bei ihm ankam, saß der alte Mann auf einem großen Stein und strickte schweigend an seinem StrumpL Fragte ihn das Mädchen — aber es klang ganz hoffnungslos — ob er, der Schäfer, zufrieden sei. Schweigt der Schäfer und denkt: seltsame Frage, nimmt dann aber die Stummelpfeife aus dem Mund und sagt: Ja, er sei zufrieden! •— Ganz zufrieden? — Ja, ganz zufrieden, er habe alles, wie er es haben wolle, bei sich seinen treuen Hund und um sich seine lieben Schafe und über sich die warme Sonne und weit von sich das Gezänk der Welt! — Aber wenn es dann an bösen Tagen regne und stürme? — So woüe er das gar nicht missen; denn das gehöre zu seinem Handwerk und halte ihn frisch und gesund! •— Ob' er denn nicht wenigstens statt der Stummelpfeife eine ganze Pfeife wünsche? — O nein, denn gerade so eine Stummelpfeife sei für ihn das richtige; wärme ihm an kühlen Tagen gar wohlig die Nase! — Da faßte sich das Mädchen, überglücklich, ein Herz und bat: Ach Schäfer, liebster Schäfer, so schenkt mir doch euer Hemd! — Sieht der Schäfer lächelnd von seinem Strumpf auf: Mein Hemd! Liebes Kind, ich — hal> gar kein Hemdl — Anokdoto ein sonderbarer Sats Es ist nicht leicht zu lernen, wo das Komma hingehört. Aber wenn man nun denkt: Was Ist schon an einem Komma gelegen, so lese man folgenden Satz, und man wird finden, daß einige falsche Satzzeichen den Sinn des Satzes völlig verändern können: und der Direktor trat ein auf seinem Kopfe, einen Hut an seinen Füßen, bestaubte Schuhe auf seinen Brauen, eine Wolke hl der Hand, seinen Regenschirm in den Augen, einen drohenden Blick ohne Worte...« Versetzt man die Komma, und man wird finden, daß der Unsinn Sinn bekommt, denn dann heißt es »... und der Direktor trat ein, auf seinem Kopfe einen Hut, an seinen Füßen bestaubte Schuhe, auf seinen Brauen eine Wolke, in seiner Hand einen Regenschirm, in den Augen einen drohenden Blick, ohne Worte...« 9 1 m t 1 1 • i CREDITANSTALT-BANKVEREIN Hauptsitz: Wl«ii, I., Schott^ngats« 6 — Aktlankapitat und ROcklagan rund RM 116,000.000*— FILIALEN IN DER UNTERSTEIERMARK: Marburg/Drau« Burggasse 13 CIIII, Bahnhofgasse 1 Fernruf; 21-46, 22-58 f*ornruf: 76 W»lt«r« Filialen an allen bedeutenderen PIHixen der Ottmark, ferner in Krekeu. Budapest und Neutatx DURCHFUHRUNG SÄMTLICHER BANKGESCHÄFTE 9,9, Nummer 108^ »Marburger Zeitiwigc 18./19. April 1942 Seftc 7 Spoet und Jamcw Strassenmeister eröffnen den Rennbelrieb Leitersberg als Start und Ziel des Eröff-nungsrennens Marburg-Spielfeld-Marburg Mit lebhaftestem Interesse sieht niai dem sonntägigen Eröffnungsrennen unserer Radsportler entgegen. Die Abt. Edelweiß der SO Marburg setzte alle Hebel in Bewegung, um dieser ersten Rennveranstaltung der neuen Rennzeit einen vollen Erfolg zu sichern. Als Rennstrecke wurde der neugestaltete Straßenzug zwischen Marburg und Spielfeld gewählt, der in seinem doppelten Ausmaß genau 34 Kilometer beträgt. Der Start erfolgt in Leitersberg vor dem Gasthaus Kollaritsch, woselbst sich auch das Ziel befindet. Es nimmt nicht wunder, daß man sich in allen Rennfahrerkreisen der Untersteiermark fieberhaft auf das sonntägige erstmalige Kräftemessen vorbereitet und schon heute einen spannenden Kampf erwartet, dies umso mehr, als die Besten des untersteirischen Radfahrersports am Start erscheinen werden. Ludwig Maschera, Bergmeister Heinrich Losinscheg, Franz Rakef, Franz Podmil-schak, Albin Horwat, Theodor Seunig, Hans Horwat un-d wie sie alle heißen, werden diesmal den großen Kampf aufnehmen, in den auch die bekannten Rennfahrer aus Cilli und Windjschgraz eingreifen werden, sodaß die sportliche Auslese gewiß imponierend sein wird. ; Der Fußball vom 4(0ttimendeti Sonntag. Sonntag, den 19. April findet in Cilli ein Meisterschaftsspiel zwischen der Sportgemeinschaft Cilli und dem Marburger »Rapid« statt. Mit der Spielleitung wurde der Orazer Schiedsrichter Ksella bestimmt. : Nur drei Spiele werden in der Bereichsklasse am kommenden Sonntag Meisterschaftsbewerb abgewickelt der Doppelveranstaltung mit FC Wien— Austria und Vienna—Wacker kommt es noch zum Zusammentreffen zwischen der Post SO und FAC. : RSO Graz muß nach Klagenfurt. Im Spielprogramm für die Ausscheidungsrunde zum Hauptbewerb um den Tschammerpokal hat sich eine Änderung ergeben, und zwar wird die Begegnung zwischen dem steirischen Regionalsieger Reichsbahn SO Graz und dem Kärntner Pokalverein LSV Klagenfurt nicht auf Orazer Boden, sondern am Klagenfurter KAC-Platz abgewickelt. Das zweite Spiel des Sonntags führt in der Salzachstadt den dortigen SAK 1914 mit Vorwärts Steyer zusammen. CandwMscöafi Untersteier in der Pferdehaltung voran Den ülärskteo UcHtuiid liat der Kr(*is 6 -m Außer Die Ergebnisse der ViclizAlilung üi der Untersteiermark hal)en gezeigt, daß iiohti! Der Gesamlanteit au Pferdejiaehwuchs ist in d<'r Untcrsleiennai'k weit gerbiger als in der Alt-Steiermark. Alle Bestrebungen der Pferdezucht niüssej» daher kräftigst unterstützt werden, zumal auch die Qualität der I*ferdel>estandes in der Zeit der jugoslawischen Herrschaft und vor allem diu'ch die Maßnahmen des jugoslawischen Militärs stark ^litton hat. Der vorhantlenc B^'sland an Fohlen niulJ erhallen und dureli Nachzucht veruietirt und verlwssert werden. Entsprechende För. derungsinalinahnien für die Pferdezucht si'Vid eingeleitet worden. Duneben sind weitere Maßnahmen notwendig, die auf einen Ausgleich der Pfeixle-dichte der einzelnen Kreise liinzielen und auch unler den Betriebsgrößen eine ge-wisse Verlagerung anslrel>on. Alle I'ferde-verkäufer und Pferdekäufer müssen beach-teu, daß in Zukunft alle beabsichtigten Verkäufe und Käufo dem zuständigen Er-nährungsarat Al>t, A zu meiden sind und jeder Ankauf eines Pferdes der Genehmigung des zuständigen ErnäiirungsaniLes Ix.*-darf. Dabei wird eine gewisse t>enkung LuKe-nberg der Verkaufspferde iii die Kreise und UelrielK^ vorgenommen, die Pferde am dringendsten brauchen. kleioibelrlebr Nolltra zur OehKeuhalluiig Uhrrgoli««! Ferner werden t, A zum Kauf »nzubielen, djunil der teilweis<\ enislehende IMi ixlemaiigel r größeren Ikilriebe, iM'hohen werden kann und hierdurch die I.andl>e\virlsehaHung im Sinuc der l-j'/engungssclilaclil yesicherl wird. Der t*lKTgang /.ur Or-lisenliallnng wurde zur wirlsclial'ilichen Gesundung dieser kleinen Betri^'be ntui hesnnders der Wein-haulK'trielK: wesentli(;h heitragen. Was gpselii^ht mit «kii l.eihpft'rdtMt'.' Die iu der Untersteiermark l>etin l'-tide April JiM2 nochmals flnrehgcinnsli-i-t. Die Irupin'ii-tauglichen I.eihpfonle wenliMi daliei zur Welu'maelit eingezogen, die trupiMMunitaiig-liehen Pferde der Zivil Verwaltung (iIkt-gelHMi, welche sie an die gleiehen Mesilyx'r oder an andere Besitzer mit dringeixiem i'fcrdelK'darf nach Schätzung Uäuflich üher-lAtit. DaU'i werdeji die Hevcrse der jugoslawischen AruH-c mit entsprechend höherem Wert in Anrechnung gebracht und von der Zivilverwnltnng verrechnet. Die Beverse müssen Ix'i den Pferdeaushebnn-g^Ji der Wehrmachl mitgebracht werden. Du mit findet die f.eihpferdeaktii)U der Untersteiermark ihre endgültige Hereini-gung. Auch nach Deckung des Wehrnutchts-iH'darfes verl»leibl der l'ntersteiermark ein Pferdebestajui, der noch erheblieh über dem Stand der Alt-Steiermark liegt. Dies ist jedoch auch erforderlieh, weil infolge der gj'ringercn Intensität und noch fehlenden Technisierung und Masohini«ierung der TJnlerslciennark ein höherer Aufwand an GespaiuiariKUt imd em grötknvr Bedarf an Zug\'ieh erforderlich ist. Dr. Franz Das Jahr 1942 verlangt von der F.and-wirtschaft der Untersteiermark die größte Kraftanslren^ung, um die Selbstversorgimg der Untersteiermark mit Nahrungsmitteln sobald als möglich zu erreichen. Alles Land, auch das kleinste Stück, muß ordnungsgeinüß bestellt werden. Durch erhühlen Aufwand an menschlicher und tierischer Arl^itskraft und sorgfältigen Einsatz der vorhamlenen Betriebsmittel/, wie Handelsdünger, Saatgut usw., müssen die Voraussetzungen geschaffen werden, daß die Ernte des Jahi^es 1912 berclls 19. APRIl EROFFNUNGS-RADRENNEN Stoff um f4 Uhf Zisf zwischen 15*30 und IS Uhf vor dem Gasthaus Kollaritsch in Leitersberj^. □ I k.i 11 DOMaMStl 1« 0RÖSSTES FACHUNTERNEHMEN DER ALPENLÄNDER liefert GROSSKUCHENANLAGEN für Hotels, 0a8thÖfe, Anstalten, Fabriken, Krankenhäuser, Großbaustellen usw. In sfimtlichen Beheiiungsarten, GröRen und Ausführungen Die Frflhtahrsbestellung in der Untersteiermarli Von liMndesbttiwrnfflIirfr Sepp llainzlf BNiuflni|{t«r für Ernührtin«; und Latid-wirlüchaft dti« Chofs der Zivilverwallunit erhcblicli besser wird wie iu den Irülieixin Jahren. Auf dem Felde, im Ol)stbau und Weinbau muß schon in diesem .lahro 25 bis 50 Vo Mt^hrernte erwartet werden, in einzelnen Fällen, z. B. im ivarloifeliiau, werden Steigerungeji von 75 bis t:jl)"/o erwartet, was jedoch eine gute Bodenbearbeitung und die Verwendung von gutem Saatgut und Handelsrlünger voraussetzt. Hesonders muß die Selbstversoi'^ gung mit Brotgetreide, Kartoffeln, Gennlse und Fett angesucht werden. Wie der Anbau im Herbst 1911 und Frühjahr 1912 durchgi'führt wurde, wii^l bei der amtlichen Anbanfläehenerhebung im Mai ltM2 festgestellt werden. Im einzelnen ist folgendes. Ik'i der l'rüh-jahrslH'stellung zu beachten: 1. Die infolge des frühen Winters nicht l>eslelllen und die stark ansgesvinterleji F'lächen an Wintergelreide sind mit Kartoffeln, Mais, llafer unil CiersU^ zu Im'-stellen. In gewissen r-,ageu konnnt auch Sommer Weizen in Frago. 2. Die AnbaufläcluMi im Kartofleln und Gemüse sind auf Kosten von Hoffen mid vSommerfuttergetreide auszudehnen. .Auch auf uni^'lMX)chcnen Wiesen sind gu(e Kartoffelerträge erzielbai*. fnsgesaml wird l»ei Kartoffeln mit einer flächenmäßigen Vermehrung von üher lO®/,, geiTchnet, Ixm Gemüse mit fast iMW li'eklm' .Nfelirerzeu-gung. 3. Mit .\usnahmc von 15 Gemeinden der Kreises Cilli und den vier Gemeiiulen Maluvjil>erg, Hohenmautheji, Saldenhofen und Wuchern des Kreisies Marburg sind alle Hopfenflächen zu rodeji und andeivn Kulturen zuzuführen. 4. Durch richtige Verteilung des Wirl-schaflsdüngers und Handelsdüngers sind die Vorlveilingung*'!! für bessern^ Krnleji zu schaffen, in Anbetracht der Ernährungssicherung sind in erster Linie Kartoffeln, Getreide, Gemüse und Futterpflanzen für die Fetterzeugung Iwi der IfandelsdüngergalK' zu l)erücksiehtigen. Zur Unterrichtung über die Hanilelsdüngeran-Wendung kommen Merkblätter in allen Ge nieinden zum .Aushang und zur Vert<'iltuig. Die darin aiigi'}»eln'nen Düngenneiigen sit\d weitmögliclisl einzuhalten. r>. Größere .Saalgulmengen sind l^'roit-gestellt. Weitmöglichsie Büeklieferniig van Br.itgetreiile unenbürgens ab-wechslutigsvoll geformten Tilni teilen l>e-liebte Darsteller den Erfolg Marika Rökks. Wülf Albach-Retly verkörpert den herzens-eroheniden Adjutanten, Axel v. Ainbesser den auf Liebe verzichtenden Kaiser Josef. Die verständnisvolle Kaiserin wird durch Maria Eis mit feinen nicnschliclien Zügen ausjic-slatiet. Treflichc llofleute die kaprizii>se Hilde von Stolz und Hans Leitu'lt. f-ür Heiterkeit sorgen wie inuner Lucie Englisch und Rudoli Carl. (Marburg, Esplanade-Kino). Marianne von Vesteneck. noch nicht in genügender Zahl zur Verfügung, sie kommen orsi allmählich zur Ausliel'eriing. Dnrcli verstärklen, sorgfältigen Einsatz tles tiespamulien.sles und Handdiensles muli dii^ noch fehlende Teeli-nisierimg der I.iuidwirtsehaft weilmog-lichst ausgeglieheu werden. Durch stärkste Steigerung hl-fr'lirt im Steirischen Heimatbund ausschlielJ-lich die Aufgabe, der (iesundlieit. Stärkung und Erhaltung der rassisch boclistehenden deutschen Eamilie zu dienen, was sich auch in der einjährigen Arbeit im Unterland a:i der Schaffung des Gebietes ^^Mutter und Kjnd« verdeutlicht, das das liauptstück der Betreuungsarbeit schlechthin darstellt. Hier werfen wir einen Blick auf die Danerkindertagcsstatten die auch im Unterland ins Leben gerufen wurden und deren das Reich fast IJiXnl besitzt. in denen eine halbe Million Kinder Anf-iinlime fanden. Daneben sind es die vielen Kmdergürten und Kinderhorte, die ungezählten Hilfskindertagesstätten, die Erntekinder- 1 die. wie alle anderen Betreuungsgebiete, auch in der Üntersteiermark auf breiter l'ront in Angriff gcnouiiTien ist wie überhaupt den Kaniilien der im Waffendienst stehenden Männer die ^besondere Eürsorge der NS-Volkswohlfahrt 'und auch des Amtes Volkswohlfahrt im Steirischen Heimatbund gilt. Werfen wir einen weiteren blick auf das Ernähruugshilfswerk so rückt uns ein weiterer Aufgabenkreis nahe, der in seiner Vielseitigkeit und der Mannigfaltigkeit der Betreuungsgebiete in der VVelt Kleichfalls einmalig dasteht. Das Bild wäre nicht abgerundet, würde man des Hilfswerkes für die deutsche bildende Kunst nicht gedenken, daß dem unbemittelten deutschen Künstler In ungezählten Fällen mit Unterstützung den Weg zur Hohe öffnete und so in nicht geringem Maße beitrügt, durch Beihilfen dem kulturellen Faktor wertvolle Stütze zu sein. Wenden wir uns welter der Flüclitlingsbetrcuung zu, so wird ein Arbeitsgebiet aufgezeichnet, das neben der Sorge für die Rückwanderer mit einer Umsicht geleitet wurde, die die Bewunderung der übrigen Welt hervorrief. Bis tief fiineiii in die eroberten Gebiete ist dieses Hilfswerk vorgestoßen, hat zu seinem Teil in rastlosem und treuesteni Einsatz der Helfer und Helferinnen nicht nur dem heimkehrenden Deutschen in ihre Heimat die augenblickliche Not gelindert sondern stellte sich gleichzeitig in den Dienst der Bevölkerung dieser Gebiete und half überall, wo es zu helfen gab. Zu nennen ist weiter die Soldatenbctreuuiig die in den Kriegsjahren his auf den heutigen Tag in vorbildlichster Weise durchgeführt wurde. Es würde zu, weit führen, die vielen anderen Aufgabengebiete näher zu beleuchten. Niemals wird jemand ennessen können, welch Kroße polltische Bedeutung die NS-Volkswohlfahrt und ihre Arbeit, ja allein ihre Existenz für die Partei selbst gehabt hat und in Zukunft noch haben wird. Zweifelnde, skeptische, ja sogar fanatische Gegner {wurden durch die soziale Tat gewonnen und überwältigt. Jeder konnte in den 10 Jahren (ihres Wirkens sehen und sieht es weiter: in (dieser Partei bleibt es nicht bei den Worten , allein. Unser ganzes Volk und mit ihm die Bevölkerung Untersteiennarks stünde nicht mit dieser unerschütterliöhen Treue und Op-ferhereitsehaft hinter seinem großen Hilfswerk, wenn es nicht seine segensreichen Aus-v.-irkungen jedefn Tag und jede Stunde zu spüren bekäme. Und nun, an diesem Lebensabschnitt des lO-iährigeti Bestehens der NS-Volkswohlfahrt und des ehijührigen Bestehens des Amtes Volkswohlfahrt im Steirischen Hehnatbund, wollen wir nicht nur rückwärts schauen, wir wollen vorwärts blicken, neue Aufgaben erfassen und sie kompromißlos lösen. Wir alle wissen, daß nicht nur im Kriege die Sorge für Mutter und Kind, die Sorge für einen starken, lebenskräftigen deutschen Nachwuchs zu den wichtigsten Aufgaben unsere« Volkes jiehort, vielmehr ist uns gewiß, daß sich nach dem Kriege diese Aufgaben um ein Vieles steigern. Denn wir werden nach diesem gewaltigsten Ringen aller Zeiten kein »Volk ohne Raum« mehr sein, sondern unsere ganze Sorge ist es dann, Wiegen zu füllen. ülld: Archiv überbefeblsleiter Erich Hllgenfeldt Leiter des Reichshauptamtes für nationalsozialistische Volkswohlfahrt damit auf deni neu gewonnenen, Wtß*?steck-ten Lebensraum unseres Volkes auch ein starkes, wac^jes Geschlecht heranwäctist. i So schreiten wir freudig und getrost den Weg in die Zukunft, werden uns weiter zur sammenflnden und die Reihen noch enger schließen* im Dienst für die NSrVolkswohl-• fahrt als der größten und umfassendsten , Wohlfahrtsorganisatiou der Welt. Wir wollen kein Opfer scheuen, damit unter diesem großen Hilfswerk ein gesundes deutsches Volk heranwachsen kann. Wie alle Volksgenossen im Reich, so weiß auch die' Bevölkerung des Unterlandes um ihre Pflicht in diesem schönsten Dienst für den ewigen Bestand des deutschen Volkes. ; "T. r" >«.•, * -i ^ ; frMPa * V i-/- - ^ i -:v.v &■ Schcrl-Biliicrdictiit-iM. Helferin des' Hilfswerkes Mutter und Kind beim Besuch einer jungen Mutter, der sie Ratschläge in der Säuglingspflege gibt Fröhliche Stunde im Kindergarten I in Cilll Aufiiahincu: Lbiici Betreuung von werdenden Hflltern und WOdmerinnen 36 Kindertagesstätten im Kreis Marburg-Stadt Der Besuch der Bahnhoflabestello war im letzten Monat sehr repe tmd konnten neben WehrmachtaiiKehörii^en 120 Zivilpersonen, liarniiter 9t» Kinder, betreut werden. Gleich dem Aufbau der Dienst- und Hilts-stellen, machte auch die Errichtung der Kindergärten gute Fortschritte. Neben 11 in Betrieb stehenden Kindertagesstätten sind i weitere in Umbau und 21 in Planung. Die Kinder werden in diesen Tagesstätten auch weiterhin ausgespeist, wobei besonders auf Jie Verabreichimg von Gemüse und Apfel Wert gelegt wurde. Die Hilfsstellen hatten eine Besucherzahl von 777 Personen, in 7 Mütterberatungeii konnten 187 Besucher gezählt werden Gleichzeitig fanden 367 Hausbesuche statt Die Zahl der Volkswohlfahrtslietreuten betrug 381) Personen, darunter 99 werdende Mütter und .W Wöchnerinnen, wogegen die wirtschaftliche Fürsorge 301 Familien mit 1228 Köpfen umfaßte. Daneben war die Win-terhilfsbetreung mit monatlich 5794 Köpfen auch weiterhin bedeutend. yotkstokbeH 4. ^ M. H. äet kkietsf^ematk Annahme von Spareinlagen Erledigung aller Bankgeschäfte 2505 Marburg-Drau Burgplati Nr. S Fcmrnf 20-09 Gegfrfindet 1863 CILLI Bahnhof gaste Nr. 9 Femruf 2-13 Gegfrttndet 1900 Zahlstelle in SchSnstein Adolf-Hirici-Ptats Nr. 4 FernrMf 13 Pettau Ungartorgatse Nr. 8 Fernruf 57 Gegrftndet 1874 Spar- und Vorschuß-Verein eG.m.b.H., Marburci-Drau Hindenburgstrafie Nr. 37/1. Fernruf 26-35 ^ Gegrfindet 1874 Nummer 108/9 »Marburger Zeitung^ 18./10. April 1942 Seite Q 200 Bei begtnncnben 6vip!^e ü-Ctkoliungen 1711 KRÄFTIGES HAIS ».RACHEN-DESINFEKTIONSMiniEL ;SW-!Ss gmann» f ••t» Z(ihnpa«to Wir teilen allen Verwandten, Freunden und Bekannten mit, daß unser innigstgeliebter Gatte und Vater, Herr Andreas Bedratsch Polizeireyierinspektor i. R. am 17. April 1941 im 76. Lebensjahre verschieden ist. Die Beerdigung^ findet am Sonntag, den 19. April, um 16 Uhr» auf dem städt. Friedhofe statt. Ciili-Zaprestc, am 17. April 1942. Familien. Bedratsch, Podlogar, Jandritscbek. I :t4i8 Danksagung Wir kaufen laufend Schnitfware von den Dimensionen 12 lo 16, 18. liO. 24. 26 30 35 und 40 mm Stärke. Außerdem möchten wir ein Sägewerk, kaufen oder pachten. Josel Dusik, Holzwarenfabrik. Wien 21.. Siemensstraße 87. 1325 Bei welcli 1 Oravfur - .^/i Erstklassige hochträchtig und mit Kälber, sind ab Samstag, den 18. April im Gasthof Wlachowitsch in Marburj^ wiodei zu verkauten. Prack, Nutzviehhandlung-, \Vildon. Mlon. dir iiit) k,inntrn. wir rtnH hriüai'lif'hirr lakob Malinger St«*uoramtiiih|>rktur i. R. läiiKcrr SrlitruT/.rrfiilll Krhon wir Xacliriclit, liaL! iin<.fr lirliiT Hnjrh'r, Hrrr lohaim Stennschegg Sleucr-OhrrvtTuallPr i. K. utu U(iiint.rstav', . Ülerni^cliejc;;; Luide Storniscliojii;. <■"6"' ru*tiiii'i^tfi-ii] i. K., hcliHi'.-tfr». Hochhcben cincü Annes: für Verkehrsteilnehmer in der' vorher freien Richtung: »An> hallen!« in der vorher };e-sperrten Richtung: »Ach-(un}(l«; für in der Kreuzung; befindtichen Verkehrsteilnehmer: »Kreuzung frei machen I« Marbu^ar Zeilunfl sj e h ort in /mdt familie ß des Untmriandms £ Danksagung Für die itinigi- Aiiloilnalunr, div> lirlifTotlc «M'.lrltf und die vitlru KruuZ' uml Dlüuieurpctidfii aiiliiBlirl! des Heiuigui^cü uuscrer Uebcu gutcu Mull»-!-, (JroU-, L'rgrub- uud Selm icgeriuIiiler, ScliMPstcr uud Tautr, sugctiiwir mif. dti'äciii ^ pge u)i»ereti Iier/tiiiiigstcn Diiiik allen Verwandten und Bekautitni, jiaui bcson-d'jveu Dunk dem Krt^isin^pektcur und Ortsgruppen-lein^r Pj;. KalU-ubfck für diu srlitinru Altsrhinl,. Morl«*, Howic (l^r rranensrliafl, ilcr .Tnppnd und VI dir munnscUaft dc^ Sleirisclioii Upimatlunidffür tIa^ ciircnvolh; (iclfit«'. ;i46;4 l AMiijK RKn ri;R. Für die innige Anteilnahme, das liebevolle Geleite und die vielen Kranz- und Blumenspenden anläßlich des Heimg^anges unseres lieben Vaters, Großvaters und Sctiwiegervaters, Herrn josef RQrUsch brinfiren wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank zum Ausdruck. Clin, Laibacht den 18, April 1942. Wilma Potokar, Else Kürbisch, Töchter Stanislav Potokar, Schwiegersohn, und Enkel Danksagung riir dir vielrii Urwri^r aulriclitiger Autoituuhnir für dii? rciilu-ii Kran;, und Blunii-ospcnd<>ii und da» lirhcvoU«^ Gflriiti aiiläUlicli des ll^kimgung«'« iin^tTcs inai;j<.t;|[clicht(:ii (iutlf-ii und Va(»T-'. dos Hi*! rii herÄli ricftra t « fa ,-r l.. '*> ■J -i/iV - ■'i'. Danksagung l'itr di»; viflra Ufufist' hcr/lirh'liT Anteiin^linir. l^a^ lic.lx'voU»* liplfiip und di«- virlo» Kr.inr,- uii-d MhiHMii>I)rudvii anlHlülit'h dr- llrimpangf, Uc- lirn Guttfn.><, \ atrr.'», Si ii\virptT\iitrr». ('.rr!li> airrs ninl I rurollvnlor*.. Iforrii Kaspar Jerausch -piecliL'ii uir auf di«'.'t.'iii W ii!i-it<'ii lififlicli,!cii Dank aus. Marbnrjj.Ihauwnlpr. lö. \pril l'>l:2. !n lii'frr Traurr. LM I VMlIfF Ii: II AI MJI Seile 10 »Maitiifger Zclhuig« Aprfl IM ÜMMMf 106/9 Kleiner Anzeiger liniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiiiiiiimintiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiniZKlIIÜlinillR ^Crschelneij om 10 Uhr »inelne Anteltttt« nr ..........Mtndestrebflhr fflr ein« KMii« ABtetie RM I«— Ii eOltizcD Brlelmarken) lafcenonnoes I«4m Won kostet 10 Rpt dai t«tt redroclctes Wort 20 Rpl Der Wort nrei» rf'i hi* tti IS Diich*t3hen le Wort Zlff«r|cbflhr (Kannwort) 3£ i^l bd SteltentWactiM ff Pol ftr /erlanete Zutcvdanv vo« JCeunwort drjefeo •enfto H Ät»! Porto be rechnet AniHKen - AnmiiinetchluB ICD Voreiatendiat des Betrtrei ^Aacti l^eesttaedeka Gemeiridedreschmaschfnen, Traktorc, liefert Stanislaus Schmid, Untervopau, Posl Straß. Stmk. 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Seidl, Finanzamt. 3327^ Oesacht mehrere möblierte Zimmer für Beamte Angebote an Leiter der Agrar- bezlrksbehörde, Reiserstraße 3 ___ 3339-6 MAU. inmmer sofort gesticht. Angebote an H. Fricke, Ver-fnessungsinspektor, f?eiser-Straße 3. 3255-6 Wohnung, l Vfr~2 Zimmer zu mieten oder EinfamilieiiliattS, Groß-Marburg oder nSchster Umgebung, sofort zu pachten gesucht. Anträge unter »Angestellter«. Vermittlung wird honoriert. 3313-6 Abtelhiligsleiterln der Biiftdes« lugendrähning (viel auf Außendienst) sucht nettes Zimmer in Marburg. Gretl Weln-gand, Bismarckstraße 5. Bun-desiugendführung. 3347-6 Bahnpenstonist, rüstig, sucht Stelle als Gutssekretär oder Ausfiilfskraft gegen freie Station und etwas Gehalt. Adr. in der Verw. 3473-7 Gute Köchin (mittleren Alters) sucht Dauerstellung in einem kleineren oder mittleren Haushalt. Auch am Lande. Adr. in der Verw. 3474-7 Mftdchen mit 1 Jahr Präxis, sucht Stelle als Näherlrt. Zuschriften bittet Maria Korea, Lembach 146. 3330-7 15-jähriger Junge wünscht Lehrplatz bei Mechaniker oder Schlosser. Max Poschar. Popendorf 2, Amtmannsfeld (St. Lorenzen) bei Pettau. 3314-7 Hausgehilfin, ältere Frau, sucht mehr Heim als Stelle. Anträge unter >>Ruhiges Leben« an die Verwaltung. 3250-7 Küchenchef sucht Stelle für I. Mai. Zuschriften unter »Spezialist« an die Ver^^^ 3299-7 Angestellter, ungekündlgt, sticnt Stellung als Pftttmeisfer oder Aufsichtsorgan in größerem Unternehmen in Untersteiermark. Referenzen vorhanden. Eintritt kann sofort erfolgen. Angebote an die Verwaltung unter »Aufsicht«. ^ 3334-7 Teilweise möbl. Gartenzimmer zu vermieten. Zuschriften unter »Sonne und Wasser« an die Verw. 3475-5 Schönes, möbliertes Zimmer nn Herren zu vermieten. Ter-butzgasse 7, Drauweiler. ____3457-5 Werkslätte mit^ elektr. Kraft u. Lichtanschluß in Kranichsfeld, ca. 300 m» Arbeitsraum und Magazine, sofort zu vernachten. Zuschriften an die Verwaltung unter »Werkstatt«., 3372-51 Kanzleikraft mit etwas Praxis sucht Stelle, auch als Kassierin, auch halbtägig. Anträge unter »Stadt Marburg« an die Verw. 3332-7 Kaufmannsgehilfe der Manu-fakturbranche, mit 2 jähr. Praxis, sucht Posten. Anträge unter >Eintritt sofort« an die Verw. 3369-7 Vor E3nitellaDp von Arbeit*-krSfleo maß dir Zintimmani de* iDitaDdic«!) ArbeHaamtM eingeholt «rertlen. Kellnerin wird aufgenommen. Cafe »Steirerhof«, Marburg. 3386-8 Tfichtiga FriMurln wird sofort aufgenommen. Terpinz Rudolf, Pettau. 3477-8 Kinderloses Ehepaar sucht Stelle als Hausbesorger in einem Familienhaus. Adr. Verwaltung. 3468-8 Bedienerin fflr Vormittag gesucht. Mittagessen und Lohn Anzufragen zwischen 12—13 Uhr bei der Hausmeisterin, Parkstraße 24. 3441-8 Verläßliche, anständige Be-dteiMrin wird für einige Nach-mltkgstunden sofort aufgenommen. Anzufragen Tauns-kerstraBe 35^___ 3449-8 Ehrliches, kinderliebendes Mädchen für sofort gesucht. Oberverwaltung Maria-Rast 25 3452-8 Verläßliche Köchhi für alles, kinderliebend, wird mit 15. Mai aufgenommen. Anzufrag. Büdefeldt, Herrengasse 14-1. 3453 8 Köchin für alles wird sofort aufgenommen bei M. Jawurek, Reiserstraße 16. 3456-8 BedHenerin von 7—8 Uhr gesucht. Friseurgeschäft Ma-resch, Herrengasse 15. 3459-8 Lchrjange oder L^itmMdcheti gesucht. Frlssurgeschift Ma-resch, Herrengasse 15. 3460-8 Hansgehflllii mit Kochkennt* nisscn, die auch alle Häus-arbeiten verrichtet, wird per sofort oder t. Mai aufgenommen. Adr. Verw. 34§l-8 ÜaHiiehiltlii od^r Bedienerin. intelligentes Mädchen, wird für tagsüber aufgenommen. Vorzustellen bei Gottesheim, Tegetthoffstraße 24-L 3436-8 BMlIenertn wird von 8—12 Uhr aufgenommen. Sackgasse Nr. 6. 3433 8 Brave Hausgehilfin, audi ältere Frau, die gesund und kinderliebend Ist, wird sofort aufgenommen. Adr. Vetw. _ 3434-8 kaffeehauskfichln tflr dii^ 5>al-son ab 1. Mai gesucht. Anzufragen In der Kuranst^alt Bild radein. 3432 S Tüchtige Friseurin wird aufgenommen. Salon Kofesem, Meilingerstraße 63. Ebendört sind zu verkaufen: Wisch-tisch, Hartholz, echte Marmorplatte, 150 RM, Radständer, 35 RM, und verschiedene Artikel für Friseurinnen. 3430-8 Verkäuferin für Uniformierung und Köchln sofort gesucht K. Gränltz, Herrengasse 7. 3429-8 Kontorlsthi, unbed. Deutsch, Praxis, Mithilfe Im Geschäft, für sofort gesucht. Spezerel-geschäft, Bismarckstraße 17. 3425-8 Bedienerin gesucht. Anzufragen Frauengasse t-II, link«. 3422-8 Verkäuferin für die Spezerel-branche mit guten Referenzen. Lehrmädchen mit Bürgerschule, mit deutschen Sprachkenntnissen, werden aufgenommen bei Karl Sima, Pöitschach. 3401-8 Krankenschwester. An der Lehrerinnenbildungsanstalt in Marburg/Drau wird ab sofort eine geprüfte Krankenschwester eingestellt. Anfragen bei der Direktion, Schönererstraße 4/L_^02-8 Damenfriseurin wird gesucht für die Saison ab 1. Mai in der Kuranstalt Bad-Radein. Anfragen an Gumular, Friseur-salon, Bad-Radein. 3400-8 Kutscher oder guter Pferdewärter, für bessere Pferde, wird aufgenommen. Franz Fi-lipitsch, Marburg, Poberscher-straße 38^_ 3393-8 Kanzleikraft, auch Anfängerin» mit Schreibmaschinen- u. Stenographiekenntnissen wird sofort aufgenommen. Anträge unter »Danerposten« an die Verw. __3392-8 Haasgehllfia mit Kochkenntnissen wird bis 1. Mai auf-genommen^ Ernst Qert, Lebzelter, Herrengasse 13. 3302-8 Lehrmädchen für Gemischtwarenhandlung wird aufgenommen. Franz Wuga, Thesen, Pettauerstraße 19. 3383-3 £wel gute Frisetirlttnen werden sofort bei Salon »Paula« gesucht, 3202-8 Hausmelsterleate für Meiling gesucht. Anzufragen Badl-gasse, Villa Elsa. 3389-8 Selbständiger Handelsange* stelltcr, mächtig der deutschen Sprache, mit etwas Kapital, wird gesucht. Zuschriften uiv ter »Selbständig 630« an die Verw. 3361-8 Suche für sofort Stot>enmäd-chen, die auch häusliche Arbeiten verrichtet. Langjährige Zeugnisse erwünscht. Vorzii-•telien zwischen 6 und S Uhr abends: Reiserstraße Nr. 16, 1. Stock. 33.^1-8 — ' Lehrling, vertraulich, aus gutem Hause, mit g^uter Schul-tjildung, für ein Gemischtwarengeschäft sofort gesucht. Anträge unter »Lehrlhig« an die Geschäftsstelle der »Marburger Zeitung«, Pettau. _ 3354-8 Suche per sofort brave, kinderliebende Köchln. Vorzustellen Liselotte Ehriich, Rei» tergasse 8, ebenerdig. 3411-8 mit schöner Handschrift für nachmittags gesucht. Zuschriften und Anträge und die Holz- und Kohlenhandlung M. Rentschel. Dratiweiler. 3374-8 Erste Köchin, Kächenmädchen, AbWücherfn, Hotelatuben-fnioctien werden bei Plautz, Kämtnerstraße 3, aufgenommen. 3338-7 Einl versierte ^Ikellnertn wird Ab t. Mai ftufgeflom-men. Ansufragen H. Hönlg-man^, Harburg, Mellinger- sträßft 10. 3305-8 Perfekte Köchfai, Küchenmäd- chen und Wäscherin wird m-sucht. Anzufragen >F5it< haus«, Domplatz 5. 3251-8 HattalMMerln wird für ein Geschäftshaus in der Umgebung Marburgs gesucht. Zuschriften mit Bild unter »Frauenlos 40« an die Verw. 3384-8 Hin«telste1irllng wird In einer Gemischtwarenhandlung dringend aufgenommen. Anträge unter »Gemischtwarenhandlung am Lande« an die Ver-waUung. _3395-8 Oute Köchin (mittleren Altei«) für größeren Haushalt fflr sofort oder später gesucht Angebote mit Zeugnisabschriften und wenn möglich auch Lichtbild einzusenden unter »Dauerstellungt nach Oberradkersburg, postlagernd __3349-8 Freiwillige für den Wachdienst In den besetzten (iebleten, auch Pensionisten, Rentner, jedoch unbescholten und einsatzfähig, Im Alter von 24— 60 jähren, zu sofortigem Eln-hltt fBSucht. Auskunft bei allen AH)e!t8ämtem und bei der WertMleitung die (Istmark: T h I e t Rudolf, Wachnt.. Graz, Alte Pott-sttaB« 107/1. 2800-8 Ehrlicher, vttläBlleher ter odef Pensionist, mit Ptau, geeignet für (Gartenarbeit, dem überdies Beschäftigung als Hilfsarbeiter gebbten wird, sowie freie Wohnung In Marburg, bestehend aus Zimmer una Küche, findet Aufnahme. Anträge unter »1. Mai 1942« an die Verw. 3267-Ä Dienstmädchen mit etwas Kochkenntnissen wird sofort oder mit Mai aufgenommen. Dr. Worintz, Friedrich-Jaltn-Platt (Magdalenenljlatz^^^^t Hausmeisterleute, In mittleren Jahren, die Freude zur (Gartenarbeit haben, für sofort gesucht. Bubakgasse (Blumengasse) 18-1. 3282-8 Verkäuferin oder Verkäufer für Kunst-, Kunstgewerbeoder Papiergeschäft gesucht. Karbeutz, Marburg, Tel. 2ÖI8 3270-8 fukdt * Pffftuii Helmatbund-Legitimatkm, lautend auf den Namen Benzik Maria, wurde verioren. Abzugeben gegen Belohnung im Gasthaus Krempl. 3440-9 Verloren wurde am 16. y^rii eine Brieftasche mit 220 RM, Kieiderkarte, 7 Stück Fleischkarten, Einberufungszettel und Personenausweis, lautend au! den Namen Robitsch Johann. Der ehriiche Finder wird gebeten, dieselbe gegen Belohnung bei der Pollzeidir«?klion, Dooiplatz^ abzugeben. 3444-0 Nummer t08'9 >Marburj»ef Zeitung« 18./19. April 1etfp 11 Zimmermeister. TiS Jalire all, mit eigenem liauunternehmen und Haus in Marburg, sucht Ehebekanntflchaft mit Fräulein oder junger Witwe, womöglich mit etwas Kanzlei-und Landwirtschaftskenntnissen. Zuschriften wären erbeten mit Lichtbild unter «Ernst und bal(t« an die Verwaltung. 3363-10 Baronin Hilde Redwitz Wien IV., Prinz-Eugen-StraBö Nr, 34/8. Eheanbahnung für Stadt und Landkreise. Einheiraten. Sofort Verbindüngen Tausende Vormerkungen. Fräulein mit einem Kaufmannsgeschäft am Lande sucht zwecks Ehe die Bekanntschaft eines Kaufmannes oder Handelsangestell-ten Anträge unter »Heirat« Geschäftsstelle >jMarburgor Zeitting«, Pettati. 3355-10 Schuldlos geschiedene, berufstätige Frau mit größeren Er. sparnissen sucht Bekanntschaft zwecks Ehe mit einfachem, aber herzensgebilde-ten Herrn in sicherer Position, bis 50 Jahre alt. Zuschriften an die Verwaltung des Blattes unter >Natur-freunde«. 3481-10 Raucherkartc auf den Namen Franz Gutmacher verloren in Drauweiler. Abzugegen gegen Belohnung Zwettendorfcr-straßc 80. 3428-9 Eheanbahnung aller Kreise für! Stadt und Land, strengste Verschwiegenheit. Erstklassige' Erfolge mit Dankschreiben, j Stets Einheiraten. Frau Sav,' Graz, Lendkai 33, 2961-10, Schlosser der deutschen Reichsbahn wünscht Ehebekanntschaft mit Fräulein, Schneiderin, Kaufmännin od. Besitzerstochter. Nur ernste Anträge, womöglich mit Bild, unter s-Glücklichc Zukunft« an die Verwaltung. 3316-10 Zwei Kameraden, 22 und Jahre alt, wünsclisn mit zwei hübschen Kameradinnen Eht'-bekanntschaft. Geteilte Zuschriften unter ^32« oder an die Versv. 4535-1 ü Welches. Mädel oder Frau will netten Ostmärker, Maurer, heiraten? Anträge an die Verwaltung unter »Glücklicnes Leben« an die Verw. 3.3ö^-lO ruBgängcr müssen die (;ebweKe benutzen! Seit Jahren im Betrieb be-währtf, selbsttätig und mechanisch wirkende Staaklappen und Wehraufsälze jeder Länge und Stauhöhe, Patente Ing. Franz Mayer, Graz, Kosakengassc 2. 3308 AMTLICHE BEKANNTMACHUNGEN DKR LAISDRAT DES KREISES MARBLRG AN DER DRAU Marhnrg/Drau, dm 16. April 1942. Retrifft; Verbot der L'mwandlung von Wohnungen in Riinme anderer Art. Anordnung G«!tnüB § 1 (1) der Verordnung über das Verbot der Uiu-Wandlung von Wohnungen in Räame anderer Art vom 10. März 1942 (V.- u. A -Bl. Nr. 73, S. 517) ordne ich aoi daü dt« Genehnii-gungspflicht für die Umwandlung von Wohnungen in Räume anderer Art und für die Verwendang von Wohnungen für andere aU Wohnzwecke für alle Gemeinden den Landkreines Marburg (einscIilieBlicb der Gemeinden der AußendieoststcUe Windigch-graz) gill. Zuwiderhandlungen gegen die^e Anordnung werden im Sinne des § l obiger Verordtiting bestraft. , 3183 In Vertretung: Dr. BAUER. DER LANDRAT DES KREISES MARDÜRG/DRAU Wirtschaftsamt Zahl: A 97. WA.i2Co Marburg/Drau, den 1ö. April 1942. Ungültigkeitserklärung Der vom Wirlbcbaftsamte de^ Landkreiae-« Marburg'Urau auf den Namen Schalamun Karl ausgestellte Bezugschein Nr. 053681 vom 14. 3. 1942, lautend unf ein neues Fahrrad ist in Verlust geraten. Der genannte Bezugschein wird biemit aU ungültig erklärt! 3481 Im Auftrage: gez. Dr. Corroo. DER LAMDRAT DES KREISßtS CILLI Cilli. den Ii. .April 1942. Zahl: VI-Sa.Si.14/2-1942. fleslralung wegen Preisfiberschreitiiiig Der Besitzer Alois Skrabl in Ne»biäch Nr. 21. Gemeinde Bärenlal. wurde von der PreisUberwachu»g»ät»llc d«« Laudrateo hl Cilli wefen Übertretung von ergangenen Preinvnr.schriften mit einer Ordnungsstrafe von RM 400.— bestraft. 3485 Im Auftrage: Braumiiller. Bekanntmachung Der E rlali dra Herrn Reichbmiuitter« der Finanzen vom 2.1. Jünner 19>^}2 betreffend Vereinfachung bei dor Umi^atZbtouer (Wegfall der Voranmeldungen und Anwendung von Durchschnitt-»teuereätxen) t&t in der Uuter»teierinark noch nicht anwendbar. Ek verbleibt vielmehr biä auf weiterem bei der bisherigen Regelung. Die umaalKbteuerpflichtigen Uoterncbmer in der Unter-«teiormark haben deshalb nach wie vor vierteljährliche Voranmeldungen eiazureicbea. Diejenigen Unternehmer, dereu ülcucr-Pflichtiger Uintjatz im letzten voruugegaugeneu Kalenderjahr mehr alü 200 000 BM betragen hat. haben nach wie vor monatliche VorauHitahlungen. alle übrigen Steuerpflichtigen vierteljährliche Vorauszahlungen bi(i «pätestens 10. des auf den Vorauszahlung»-iieitraum folgenden Monats itu leititeu. Ebenso dürfen Durch-■chnittsteuerfeät^e von den Unternehmern der Untertileiexmark bi« auf weitered nicht angewendet werden. Die steuerpflichtigen Umsätze sind vielmehr nach den allgemeiuen StcuernHtzeii des Urasatzsteuergcsetzes zu versteuern, Graz, 19, April 1942. Der Bevollmächtigte des Chefs der Zivil Verwaltung für die Finanaverwaltuug io der Uutersteicrmark 3345 Dr. Albegger. Der Clicf der Zivilvcrwahung in der Unteroteiermurk Der Beauftragte für das Schulwe»en Aofnahme in die Letirerbildungs-anstalt und in die Lelirerinnen-liildmigsanstalf Marburg/Drau Die Auslese der für da» Schuljahr 1942/43 in die beiden Mar> btirger Lehrerbildungsanstalten neu aufzunehmenden Jungen und Mädel findet sofort narh Schulschluß im Monat Juli statt. l)i<^ Anmeldungen für alle, die derzeit noch eine Schule bestidien, nimmt der zuständige Schulleiter entgegen. Alle übrigen Bewerber, die am 1. September 1942 das 14. Lebensjahr vollenden bzw. noch nicht das 16. Lebensjahr überschritten und eine mindestens 8-jährige Schulausbihlung, (Ent-lasbuugszeugnis der 4. Klasse Bürgerschule bzw. der 4. Klasse Realschule oder Gymnasium) genossen haben, melden sich sofort persönlich oder sehriftlicb bei den Direktoren der beiden Mar-btirger Anstalten. Dabei sind mitzubringen bzw. einzusenden: 1. Personalausweis mit Lichtbild (vom Amtsbürgermeister auszustellen) und Mitgliedsauwels der Drutsriien Jugend des Steirischen Ileimatbnndes. 2. Da« letzte Schulzeugnis (beglaubigte ÜLerset/ung). 3. Gesundheitszeugnis des Arztes der Deutschen Jugend. 4. Dienstzeugnis der Deutsrhen Jugeiid im Steirisclien Hei-niatbund. •j. Zwei Lichtbilder (Paßbilder) des newcTbcrs. 6. Handgeschriebener Lebenslauf. Die Mädel und Jungen der Lehrerbildungsanistallen werde» in Gcmeinschaftsheimen untergebracht. Für die Bemessung der Beitrüge ist die soziale Lage der Familie maligebend. Bei geringem Einkommen i^t die Ausbildung kostenlua. Suhülerinnen und Schüler der Lehrcrbildun|sanitulu-n des ehemaligen }ugo»lawische,n Staates, die die deutsche Sprache genügend beherrschen und ilir Studium fortsetzen wallen, haben die Möglichkeit, unter Vorlage aller oben angeführten Dokumente sich ebenfalls zu melden und können nach entkprcuhender Überprüfuug auch in höhere Jahrgänge aufgenommen weriien. .Anmeldungen für Jungen: Direktion der Lehrerbildungsun-stalt, Marburg/Drau, Tauri^kerstraße 13. Anmeldungen für Mädel: Direktion der LehrerinnenbildungN- anstalt, Marburg/Drau, Schönercnitraße 4. l^titer Anmeldetag: 15. Mai 1942. G r a a, am l.'i. April 1942. 3t86 Im .Auftrag: URRACJG. Heim Bürgernteislrraml des IMarkten l-'rufiluii gelangt Wir Sfellr eines Der Chef der Zivilverwaltung in der Untersteiermark Der Beauftragte, für Ernährung und T.andwirtsrhuft zur Beset/iing. Besoldung nach TOA VII. Bewerber wollen ihre Ansuchen mit kurzem Lebenslauf an den Riirgcrme, April 19i2, 9 Uhr, in Eisenerz, Werk5rhu(zka*trrnt; 15 Uhr, in Kapfenberg, Werk«holel; 26. j^pril 1912, 9 Uhr, in Mürzzu^elilng. Huuptschnlr; 15 Lhr, in llartberg, Gasthof »ITaa« ; 27. April 1942, 9 Uhr, in Oberwart. Studt. Gesiindlifitsami; 11 Lhr, in Fürslenfeld, C.ii(lhof »Karner«; 2H. April 1912, 9 Uhr, in Feldhach, Gasthoi' ••Platzer ; 29. April 1942, 8 Uhr, in Graz. ff-Abschnitl XXXT, Kiirg; 30. April 1942, 9 Uhr, in V<>it>l)erg, Gasthof »Kuttroff !.-► Uhr, in Dentsrhlandsherg, Gailhof »Faulend.-; 1. Mai 1942, 9 Uhr, in Leibnit/, ff-Sturnihann 11 .''ifl, 14 Uhr, in Murerk, Gendarnierieposten; 2. Mai 1912, 9 Lhr. in Marburg. Gendiinnericpostpn, hmil-Gugel-Straße 8/1; 3. Mai W42, 9 Uhr, in Peitau, ^^in1^tbllndort^gruppl^ Minn« riteiiplata 7; 5, Mai 1912, 9 Uhr, in Cilli, Deutsches Haus, Bistnarrkpldt^ i>; f). Mai 1942, 9 Lhr, in Trifail, Gendarmeriepusten; 7. Mai ]912, 9 l^ir, in Fraßlau. Geudarnierieposten; 8. Mai 1912. 9 Uhr. in Sehönsteiu. Gendarmerieposten, 1 reiw illijte könneu fieli bei der Untersuehungskomnilssifitt melden. Arbeitsbuch und '^ehrpali (wenn bereits vorhanden^ sind mitzubringen. Nähere Finstclhingxbedingiingen im Texttei^ der Zeitiuig. Ergänzungsstelle Alpenland (Will) der Waffen-^f. Salzburg-3465 Aigen, GyleiistorniHtraOe 8. Fernruf 418 Sehr wichtig für alle! Soeben erschienen: U/LE E 2/31/1942 Bezug von Eiern In der 35. Zuteilungsperiode werden in der Unteisteicruiark | sechs Eier für jeden Versorgungsberechtigten auspegebrn und zwar: auf den Abschnitt a35 der Reichseierkarte 2 Fier; auf deu .Vbsehnitt b35 der Reichseierkarte 2 Eier; auf den Abschnitt c35 der Keichseicrkarte 2 Eier. Die Ausgabe der Eier erstreckt sich auf den gesaniteu Ner-surgungsubschnitl und erfolgt daher bis 3. Mai 1942. Um einen Doppclbe/ug zu vernieitlen, sind die Vt-rtciler verpflichtet, die Einzelabsehnitte a35. b35 und c35, die an der Karte verbleiben, durch Aufdruck ihres Firmenstempels zu entwerten. Graz, deu 13. April 1942 Im Auftrag: gez. Dr. .ARTNEU. Der Beauftragte des Reichskommissars für die Festisfunsf deutschen Volkstums, Mai bursr/Drau* Anfienstelle Petlau Verlautbarung! Am 22. April 1942 um 14 Uhr findet im Saale des Deutschen Hauses in Petiau, Ferdtuaud-Kofler-Platz, eine Wirtschaff ertagungr aller kommissariitch beiv rtscliafteten Industrie-, Handels- und Gewerbebetriebe der Landkreise Pettau und Luttenber^f statt. Pünktliches Erscheinen jedes Wirtschafters ist Pflicht. Der Leiter der Aussensteile y;ez.: Ursebit/ vt -i-« 'V,- Verordnnngs- nnd Amlsbiatt des Chefs der Zlvilverwaltuus in Jer Untcrstcieririark Nr. 77 vom 10. April 1942 INHALT: Verordnung über die Gcneuniigung-pflicht vuu Ketnmeldranl«- gcu und liuudfuukempfaug^gerüten vom 4. .April 1912; Bekanntmachung über dio Ri-iehssHirtschal'tshilfe in der Unter* Steiermark vom 1. April 1942; Anordnung über die Au»30 Uhr Abtndvontellunt FESTVORSTELLUNO Geschlossen« Vorstellung Iflr die Deulselie jHttnd Die EnlHUirong ans dem Serail Singspiel in 3 Akten von W. A. iViozart Beginn: 20 Uhr Ende: 23 Uhr Kein KartMtverkaiil Montag, 20. April Cavallerta ruatkans Oper in einem Aufzug von P. Mascagni Oer Balaxzo Musitidrama in einem Prolos und iwci Aktea Von R. Leoncavtllo Beginn: 30 Ulir Ei|dei 23 Uhr aummiiiiimiiimiimnnn' M ühlenmagazineur 347Ü für sofort geiucht. Aeltera Verheiratet« Kraft wird vorj^ecogfen. Antrl^e Unter „Mühlenmagazineur" an die Verwaltunsf. Dentsches Kotes Rreiiz Auskünfte io Angelcfeaheiten det Deatecliea Rele« Kreusea werdeo jeden Moaleg ia der Spreehnttiade von 14 bis 16 Uhr in der Kanzlei der kr«Uet«Ue €•• Deutschen Roten Kreuiee In CILLl, GeeiheitraBt 4« 28IS IL Stock« ctleili. Kaufe laufend sämtliche ARZNEIKRSUTER Blüten und Wurzeln gegen Kassa. WALTER 0REM5B, KräuturgroßhanUlungt Ciraz, Oartengasae 32. 1929 2926 ^^t4nae^en^ totitoia««!»« •M jraillla^ Uebefall erhlltUcb. UezogaqaellaB werden gera MdigmlmB mit 20 Jahre Prasit, eelbatKadiger Korreopoadeati tucht Dauerposten. Eintritt «offkrt möglich. Zutcbrif* ten erbeten unter >Ern Lebenisteilung mit Zuaatipen« sionsfenirfaerung. Angchote erbeten unter »Sofort 100c an die Administration. >. 3312 atataiaMWiiMMMttRiRtMtRttMaa#» gnOUSCHER HEIMATBUND Ami Volkbfliwig Maafkgoawlnacliafl Marbnrg Mlliwoeht den 2S. AprU 1941 nclaaaifcaai-gaal 10 Uhr K o i\r 2 £ A r auf zwei klavieren Or« mnI Or. il#a K LA S IM 2 Roger Me8ar|-BuBonl ^eiyr^ Vorvorkauf dar Eiutrittakaften ia der Verkauradiemt" •tello doa Amtea Volkbildung (Eoka Togetthoffitrate n —Gerichtihofgaiie) zum Preiie von RM 0.60 bis 2.50). PI Steirlaehor Heiaiatlinndt Aaal Volkbildaag, Sperlffv meinachaft Marburg Abt« Rapid, Fach Tounia Die Abteilung Rapid beginnt auf Ihrea Platzen Laagergaaae, mit dem Tennfsbefrlebe Dia Anmeldungen aur Toilnahine erfolgea In der Goieblftaatelle doa Amtea Volkbildaag, Mirkntg, Ecke TegetthoffstraBe—Gerichtahofgasse. Bedingungen t 1. Krwarb der iahraMuarlkaft«, 2. Zahlung dea MIlgliadaballHIgta and Sonderbeitragea für daa Fach Tenida. Iflliara AvakflnfM aind eriilliUek bei 4«r 6a* •chliftatlelU d«8 Amte« VoUtblldung. 8439 Seit S1 Jahren BnsUtlinis PERZ • Marimrg/Dr. Herren^asse 34 9 Musi1(alien ^oten) fP Harmonikas 9 In« Strumente 0 Grammophone % Platten % Saiten A Bestandteile eil Röhrchen mit 10 klelaea Neekratln-Tablelttbad (NeoknitiiietteB) koatal 68 Eine HHfe bei lelchteran Sdinier* len veradtledeiier Art Mar Iti Aptlhakeat •058 BlfUMIDff ^ Mdeede Befae dar fwmm, dto «let l\lllinlrll gehtn, 10 versehiedbae» 5r SSSSii Praiaiage» Beretvnj;aatalle»! ZUM INDIANER. Graz. Harrtngatia 28 oebeo Catd^ Herreohof, GUMMIHOF. Graz. Sporgaiga 4 nel»an Luegg. aowit FRAUENHEIL. Graz. Albrachtgaiga 9 Vorlangan tto Masakarto Nigrttrltgt Ol - ta '6m HUR6A5SB 1 .Nex Oemeicr •fii. Fraakergetie 12 10-49 ^ euRa-Kiho ub. DER RIN0-FILM3 Das hellige Ziel Dieaer Film diente dar Vertiefung des Otympi^de^ Gedankens in Japan und lelgt die deutäch-j^a-niKht Zusammanärbait auf dam Gebiete dea 5kl-aports, dar von dfutachan Fachleutan tn Japan alngefUhrt wurda. Dar ia Hofckaldo, dem lipa-' hta Pilt« handelt vom 1040 In Tokio, die we- nlKhea SMpara^es, gedrehte Film handelt vom Training fflr die Olympiade 1040 In Tokio, die we-en des Ching-Konfliktel abgeaagt werden mußte. I japanleehe Sklapriiger, dia achon 1936 an der wlntef-OIymplÄde In Garmisch-PartenWrchen teilttahmen, apil' deigaa. !la Aabtng Tapftten-Mualeftafeln. IIB 8« RM 8.80 Biomgartnefi Lehf> und Battdbueb für Müllerei nnd Müblenbau. ^6 AIIÄI16uii|«A. Zohltt^iehe weitere AbbUdttilgee auf Ta* feb. 368 S. ^ IM T.- Laraos OatSuef, VftehkuM« llir Augea»ptftar. Bd. L Oamne' trUche tüA physikalische Optik. Zalilreicbe Abbildnaaen. 303 S. *•'" Bd. U. Da« menaclilioho Auge. Zabireleke Abbildungen. III S. 2.90 Ritter, Taaobeobtteh fttt dea l>rahar «nd Sehloster dt^s Masehi' aenbaues. AuafOlirllohe Anleltnng amn Bereohnoo der Wei li-selrüder beim GawtadaBchneldcn, Bowie über das Friai'n. Viele TaboHen. 810 Abbildungen. 390 S. RM 4.2 lertig, in jeder Größe üad Menfr« nach aaamaMHHI MaBanfrabe tiefei4iat durah Fa. A. SchaMiagar» Grait Hartangasta 7 Rul 0584. Postversand1 6960 Cfo; Herrmgosse 26 «Ii