Nr. 3! 2. Freitag, 18. Dezember 1914. 133. Jahrgang. MacherMZeitUW P«S»u««a««»»»p«<»l Mll Pustvelsenduna: nanMr!» «X, halbjährig ibll. Im «olitur: ganzjährig « »l. l>«lbjäl,^g 11 ^ 3ür dl« Zuftelluüg w« Hau« «anzjabng 8 X. — I»,s«r««»»»»»büh»: Für kleine I»l«ate b<« zzl vier Z,il«n »« b, nröße« pn geil« t« u; bti 0ft«en Wiederholungen P«i Zelle 8 b. Die «Laibacher Zeltung» erscheint täglich, mit Aufnahme der 3on»° und Feiertage, Nie AdlntnlftenN«« befind« sich Viitloöiöslraße Nr. 1«; die P«>»KN«« Millu«i5frraße Nr. 1«. Sprechstunden der Neballion von « bi» t« »l vormittag«. Uusront,erte Vriefe »noen nicht angenommen, Manuskripte nicht zurückgestellt. t«l«PH»n ««. >«r ««dalti»« 32. AnrMchsr Hsil. Den 16. Dezember 1914 wurde in der Hof» und St«at». d ruckerei das I^II. Stück der ruthenischen, das OXI. Stück der polnischen, das (Ü.XXIII. Stück der polnischen und ruthenischm, das 0I.XXIV. Stück der böhmischen, das 0IHXIX. Stück der Polnischen sowie das 0I.XXX. und Cl^XXXII, Stück der böh-mischen Ausgabe des Reichsgesetzblsttes be« Jahrganges 1914 ausgegeben und versendet. Nach dem Ämtsblatte zur «Nimer Zeitung» vom Itt, De> zember 1914 (Nr. 295) wurde die Weiterveibreitung folgender Preßerzeugnisse verboten: Nr. 47 «5szzH «Ing»,» vom 3. Dezember 1914. «V8«r. Karl Triller in. p., Landesausschnßbeisitzcr, Vizebürgerineister von Lnibach. Dr. Eugen Lampe m. r>., Domkapitular, Lanoesausschuhveisiher. Johann Suinil m. 11., Domfapitular. Kasimir Eljasz m. p., Gymnasialdireltor. ^ Die englischen Hilfstruppen in Frankreich. Ein auswärtiger militärischer Berichterstatter schreibt dcr „Pol. Korr.": Außer einigen Bestandteilen der Ein-l^borenenarmee hat die englische Regierung aus Indien auch noch Teile des dortigen Freiwilligentorvs und des Kaiserlichen Neichsheeres nach Frankreich hrrübergczo--gen. Das Freiwilligcntorps zählt 31.000 Mann, doch soll die Zahl der Kombattanten 29.000 nicht übersteigen. Tie Offiziere, besonders dio'in hohen Stellungen, werden gewöhnlich von der regulären Armee genommen, während bei den Instruktionsoffizicren dies ohne Ausnahme der Fall ist. Da die unmittelbar unter britischer Herrschaft stehende Bevölkerung 200 Millionen zählt. Mag es wundernehmen, daß Indien nur über ein so schwaches Freiwilligensorvs verfügt. Die Indicr sind aber nicht e nants stcheuoe, 2U0 Mann starke feindliche Abteilung derart ein, daß sich der Oberstleutnant sowie sein Hauptmann samt der Abteilung gefangen gaben. (Goldene Tapferkeitsmedaille.) Auszeichnungen mit dcr Silbernen Tapferkeitsmedaille 1. Klasse. Unterjäger Nikolaus Budnik des Feldjägerbataillons Nr. 1 (Maschinengewehr-Abteilung) benutzte den Augenblick, als sich. dcr Feind aus den gute Deckung bietenden Schützengral>en zu einem Sprung nach vorwärts erhob, um diesen durch überraschendes, ^ut aezieltes Ma« schincngeloehrfeuer zu überschütten. Der Feind muhte rasch wieder in seine Stellung zurück. Diesen günstigen Moment benutzten dann die Unsrigen zu einem Sturmangriff, durch den die Russen geworfen wurden. Zugsführer Johann N e u m eier des Fcldjä^'r-bataillons Nr. 14 verteidigte bei einem Gefechte seinen schwer verwundeten Kompes Feldjägcr^itail-lons Nr. 14 zeichnete sich bei einem Gefechte durch sein todesverachtendes Vorgehen au3. machte. »,I,wohl schwer verwundet, das Gefecht bis zum Schlüsse mit und aina dann erst zum Hilfsplah. " Kompaniehornist Franz Kubelta dcs Feldjäger-bataillous Nr. 2 zeichnete sich in eincm Walogcfechte durch iem beispielgebendes, tapferes Vorgehen und'dadurch aus, daß er durch sein initiatives Blasen des Signales „Vorwärts!" in kritischer Situation viel zum Erfolge beitrug. Zugsführcr Albin Niedermaicr des Feldjäger-bataillons Nr. 14 zeichnete sich durch sein unerschrockenes, tapferes Verhalten vor dem Feinde aus, gab durch sein aufmunterndes Zureden der untergebenen Mannschaft ein gutes Beispiel, übernahm bei einem Gefechte, als schon viele Offiziere schwer verwundet worden tvaren, das Kommando über einen Teil der Kompanie und führte diese zum Angriff vor. Patrouillcführer Josef Scifert des Feldjäger-bataillonö Nr. 2 tat sich durch scine beispielgebende Tapferkeit und Aucifcrung der Mannschaft seines Schwarmes beim Sturme bei einem Waldgefechtc besonders hervor. Jäger Josef Lerch des Feldjägerbatnillonö Nr. 1 trug in einem Mächte, da eine andere Verbindung nicht möglich lvar, freiwillig im dichtesten Kugelregen zu vcr-schiedcncnmalen Meldungen und Befehle in die Schwarm-linie vor. Oberjäger Johann Kuzylat und Unterjäger Ioh. Strom, beide des Feldjägerbataillons Nr. 14, zeichneten sich durch ganz besonderes, unerschrockenes, tapferes Verhalten vor dem Feinde aus und gaben der unterstehenden Mannschaft ein vorzüglich aneiferndes Beispiel. Ersterer, durch einen Gcschoßsplitter verletzt, kämpfte nach Anlegen eineS Notverbandes bis zum Schlüsse mit. Jäger Giuseppe Oiola des Feldjäncrbataillons Nr. 14 brachte während eines Gefechtes einen schwcrver« wundctcn Offizier trotz des heftigsten feindlichen FeuerS aus der Schwarmlinie, zum HilfsPlatz. Unterjäger Iofef Grah des Feldjägerbataillons Nr. 14 zeichnete sich bei einem Nachtgcfechte durch ganz besondere Tapferkeit aus, nahm trotz seiner Verwundung mit hervorragender Bravour an dem letzten Sturm teil und begab sich erst dann zum Hilfsplatz. Unterjäger Alois Kolb des Feldjägerbataillans Nr. 14 zeichnete sich bei eincm Gefechte durch sein äußerst schneidiges Vorgehen al3 Patrouillekommandant gegen den in Stellung befindlichen Gegner aus und brachte trotz heftigen feindlichen Schrapucllfeuers seinem Kompanielom-mandanten vorzügliche Meldungen. Die Zugöführer Scrafin Spich 3 und Josef Strahser sowie der Jäger Tit.-Zugsführcr Josef Sparer, alle drei des Fcldjägcrbataillons Nr. 18. verbanden in einem Gefechte einen Schwerverwundeten im heftigsten feindlichen Kugelregen und bargen ihn. Unterjäger Johann Ustrzhcki des Feldjägerbatail-lons Nr. 14 ermunterte in einem Gefechte feine im Vorgehen schon erlahmende Mannsckaft, stellte sich cm ihre Spitze und führte sie erfolgreich gegen den Feind zum Siege, wobei er verwundet wurde. (Schluh Laibacher Zeitung Nr. 312 _________ 2557___________________________________18. Dezember UN 4 verw.; GrsNes. Kra^ovec, 1. K., verw.; Inf. Kraäovec Johann, MGA 3, verw.; ResInf. Kregar Josef, 12. K., verw.; ErsRes. Kresal Martin, 4. K., verw.; Inf. KrÄö Johann, 4. K., verw.; Inf. TitGefr. Kriw Paul, 1. K., verw.; ErsRes. Kuhar Vartholomäus, 4. K., uerw.; Korp. Kuhar Johann, 5. K., verw; ErsRes. Kumft Peter, 1. K., uerw.; ErsRcs. Kunaver August, 10. K., verw.; Inf. Kurolt Viktor, 10. K., verw.; Inf. Kvedcr Johann, 7. K., vcrw. — (Kriegsauszeichmmgen.) Seine Majestät dcr Kaiser hat verliehen: das Ritterkreuz des Leopold-Ordens mit der Kriegsdekoration dem vor dem Feinde gefallenen Obechlmtnant Alois Velkavrh des IR Nr. 55; den Orden der Eisernen Krone dritter Klasse mit der Kriegsdekoration dem Hauptmann Josef Riedl des IN 7; das Militärverdienstlreuz dritter Klasse mit der itriegsdeloration dem Leutnant in der Reserve Josef Freiherrn von Weber des FKR 7; dem Hauptmann Gottfried Pittner Edlen vonPittingen des FKR Nr. 7; dm, Oberleutnant Viktor Stolla des FKR 7; den Leutnanten in der Reserve Friedrich von Vordeck und Oskar Ritter K alten ea. a. er von Ried horst — beiden des FKR 7; dm Majoren Josef Schwarz des IN 7; Michael L eyeü des IR 97; den Hauptlcu-ten Eduard Varger und Gustav Ritter Vartels von Bartberg — beiden des IR 7; Richard Neustifter des IR 27; Viktor Wolfbauer des FIV 8; Artur Kunze und Ernst Papaczek — beiden des FIV 9; Maximilian Herzog des MR 3; dem Leut-ncmt Egon Kraftf des IR 7; den Haufttlcutcn Anton Srjtka des IR 7; Humbert Zeh des IR 97; dem Oberleutnant Alois Radeglia dcs IR 97; dem Leutnant in der Reserve Erhard Rahen beck des IN Nr. 97; das Geistliche Vcrdienstkrcuz zweiter Klasse am weißrotcn Vandc dem Feldkuraten in dcr Reserve Johann Golec des IR 97. — Wetters hat Seine Majestät anbefohlen, daß neuerlich die Allerhöchste belobende Anerkennung bekanntgegeben werde: dem Leutnant Vladimir Vabiö des IN 97, daß die Allerhöchste belobende Anerkennung bekanntgegeben werde dem Major Hicronymus Frciherrn von Airoldi des DR 5; dem Hanz.tmann Johann Pctritsch des IR 97; dem Oberleutnant Josef N a g y des IR 97; dem Leutnant Josef Co-i,5 des IR 97; dem .Hauptmann Georg Edlen von Maresch, überkomftlett im FKN 8, bei dcr k. k. LandwehrFHD W; den Oberleutnanten Robert Bau m gart n er von Vnrfeld, überkomplett im FHR 3, bei der l. k. LandwFHD 22; Kurt Haarmann des FHR 8; Viktor Dal L a n o, übcrkomftlett im FIV 20, bei dcr Schw. HD 3; Franz P r o ch a Z t a, Vladimir Prochazka und Theodor Drcnnig — allen drei der Schw. HD 3; dem Leutnant Johann Kunz, überkomftlett im FKN 8, bei der k, k. Landw.-FHD 22; dem Oberleutnant Milan Lenko des FKR Nr. 7; dem Leutnant Norbert Soppe des FKR 7; dem Oberleutnant Proviantoffizier Georg Ott des FKR Nr. 7; den Oberleutnanten Emanuel Kuflaj des IR Nr. 17; Adolf Wunsch des IR 27; Egon Gabri-jel mus Uienienik. gewesener Buchhalter, 40 Jahre; Miteta Vitvicky. Mililärfuhrmann, 18 Jahre; Paula 2enko, Kontoristin, 22 Jahre. — ^Verstorbene in Laitmch.) Edmund Vehovec, Franziskanerfrater, 7o Jahre; Bogomila Kralj, Pflegekind, 4 Tage; Stephan Pcrz, gewesener Glaser, 42 Jahre; Gabriel Groß, Taglöhner, 40 Jahre; Alois An^lovar, Pflegekind, 2l Tage; Maria Umberger, gewesene Ncstaurntcurin, 74 Jahre. — (Schon Muntan und Dicustag) beginnt die Ziehung der ersten Klasse dcr m. t. t. österreichischcn Klassenlotterie. Vci postwendcnder Vcstellling sind noch Losc für die erste Zichnng bei dcr Klassenlose - Bctricdsgescllschaft dcr k. k. priv. üstcrrcichischcn Länderbanl, Wicn, ^., Eli» sllbcthstratze 1, sowie allcn Filialcu und Exposituren der f. k. priv. öfterr.'Länderbank zu haben. Wir verweisen cruf das heutige Inserat dieser Firma. „Ter Pfarrer von Kirchfcld", das große Wert des grotzen Dichters Ludwig Anzcngruber, hat die Wiener K u n stf i Im fa li r i k verfilmt und hat damit ein wirl-lich grobes Wert gcschaffcn. Dieser Film wird von mor« gen Samstag nn im Kino „Ideal" vorgcführt. — Heute Spczialabcnd mit dem großartigen Erfinderdrama „Das Geheimnis der M-Strahlen". 4308 Der Krieg. Telegramme de» k. K. Trlegraphrn-Kurrelpundenz-Vureau». Die Gntschetdung in Uordpolen gefallen. — Der Widerstand der russischen Hauptmacht gebrochen. Österreich- Ungarn. Vom nördlichen Kriegsschauplatze. Men,, 17. Dezember. Amtlich wird vcrlautbart: l'. Dezember: Die letzte» Nachrichten lassen "icht mchr daran zweifeln, daß der Widerstand der russischen Hauptmacht gebrochen ist. Am Südflügel in der mehrtägi-l«rn Schlacht von Limanova, im Norden von »nseren Verbündeten bei Lodz und nunmehr auch an derBzura vollständig «leschlagcn, durch unsere Vorrückuna. über die Karpathen von Süden hcr bedroht, hat der Feind den allgemeinen Rückzug angetreten, den er im Knrpathenvorlande, hartnäckig tämpfend, zu decken sucht. Hier greifen unsere Truppen auö der Linie Krosno»Zatliczyn an. An der übrigen Front ist die Verfolgung im Gange. Der Stellvertreter dcs Chefs des Gencralslabes: v. Höfer, Generalmajor. Zum Russeneinbruch in die Karpathen. Vudapeft, 17. Dezember. Das Ungarische Telegraphen, lorrespondenzburean melde! auö Marmaros^Tziget- In der heutigen Gcneralvcrsammlnng des KomiwtS Marma-ros hob Obergespan Nycgrc nnter Hinwcis auf die kriegerischen Ereignisse o schen Geistlichkeit, deren Patriotismus in böswilliger Weise verleumdet worden sei, Genugtuung leisten, u. wies auf die glänzende Nchabiliticrung hin, die ihr von dcn Militär- und Zivilbehö'rden zuteil geworden sei. Ebenso gc» reiche es ihm zu wohltuender Genugtuung, dah kein Tadel das patriotisch Vcrhaltcn dcs ruthenischcn Volkes treffen könne, abgesehen von den Fehltritten einiger weniger vcr« kommener Individuen. Der Obergespan erinnerte sodann au die Vesncl)c des Ministerpräsidenten Grafen Tisza und dcs Mcrbauininistcrs Baron Ghillany und schloß mit der Erklärung, dah die militärische Lagc dcs Komitates vollkommen bcruhigcnd sei uno die Ncvöllcrung in die siegreiche Kraft unseres tapferen Heeres und unserer ruhmvollen Verbündeten Vertrauen hegen könne. Der ruthe-nische bischöfliche Vikar Valog sprach dem Obcrgespan namens der ruthcnischen Geistlichkeit den Dank für die erhaltene Genugtuung aus. Die militärische Leistung der Monarchie. Köln, 17. Dezember. Dic «Köln. Vollszcituun." schreibt: Man wird überall, wo die geschäftigen Asscntm des Dreiverbandes bereits eifrig an dcr Arbeit sind, den vorläufigen Abbruch des Vorgehens der österreichisch-ungarischen Truppen in Serbien auszunützen, womit natürlich eine politische Aufbauschung der Räumung Belgrads ^ obwohl sie militärisch viel weniger zu bedeuten hat — sich verbinden wird, hoffentlich so llug sein, sich dadurch nicht über die wirkliche lmlitärische Kraft unserer Verbündeten, mit dcucn wir um so fester beisammen stehen, uud über die gesamte Kri?gslaa,e täuschen zu lassen. Was Ostcrreict>Una.arn militärisch leistet, zeigt es in Galizicu und Polen, wo es seit Acgiun des Krieges in reichen Ehreu gegen eine Übermacht kämpft, dcr es l'is heute cbcsowenin. gelungen ist, nach Wien wie nach Berlin zu marschieren. Auch die Bäume der Serben werden nicht in den Himmel wachsen. Alannnachrichte» russophiler rumänischer Vlatter. Budapest, 16. Dezember. Das Ungarische Tel.-Korr.-Vur. meldet: Dic russofthilcu Blätter Rumäniens sind unerschöpflich in dcr Erfindung von Alarmnachrichten, die in der Absicht verbreitet werden, die öffentliche Meinung des Landes gcgcn Ungarn aufzureizen. In letzter Zeit werden mit besonderem Eifer Gerüchte von Aufstanden dcr rumänischen Bevölkerung iu Abrudbanya und anberrn nicht uäher bezeichneten gebirgigen Gegenden Siebenbürgens in Umlauf gesetzt. Wir siud ermächtigt, zu erklären, daß an allen diesen Meldungen kein Laibacher Zeitung Nr. 312_____________________________2558____________________________________18. Dezember 1914 wahres Wort ist, daß die öffentliche Ruhe nirgends gestört wurde und namentlich, daß die rumänische Bevölkerung im vollen Einvernehmen mit den anderen Nationalitäten lebt. Es hat sich nirgends ein Zwischcnfall ereignet, der ein Einschreiten der Behörden notwendig gemacht hätte. Eine Staatslotterie für die Kriegsfürsorge. Wien, 17. Dezember. Die l. k. Generaldirektion der Staatslotlericn hat über Ermächtigung Seiner Majestät des Kaisers eine außerordentliche Staatslotterie veranstaltet, deren Erträgnis ausschließlich Kriegsfürsorgc-zwecken gewidmet ist, und zwar zu je ein Drittel der österreichischen Gesellschaft vom Noten Kreuze, dem Kriegsfürsorgeamt des Kriegsministeriums und dem Kriegs-hilfsburcau des Ministeriums des Innern, Für den Roten Halbmond. Wien, 17. Dezember. Die Bundesleitung der österreichischen Gesellschaft vom Roten Kreuz hat beschlossen, dem ottomanischen Noten Halbmond für die sanitären Kriestsuorsorgcn der türkischen Armee aus den Mitteln der Gesellschaft eine Spende von 25.000 /< zuzuweisen. Den gleichen Betrag hat auch der ungarische Verein vom Noten Kreuze gewidmet. Deutsches Reich Von den Kriegsschauplätzen. Berlin, 17. Dezember. Meldung des Wolff-Nureaus. 17. Dezember vormittags: Bei Nicuvort sehten die Franzosen ihren Angriff ohne jeden Erfolg fort. Auch bei Zillebecke und La Vassce wurden Angriffsversuche unter fehr starten Verlusten für den Feind abgewiesen. Die Absicht der Franzosen, bei Soissons eine Brülle über die Aisne zu schlagen, wurde durch unsere Artillerie vereitelt, östlich Ncimö wurde ein französisches Erdwert zerstört. Von der oft- und westpreußischen Grenze ist nichts Neues zu melden. Die von den Russen angekündigte Offensive gegen» Schlesien und Posen ift völlig zusammen« gebrochen Die feindlichen Armeen sind in ganz Polen nach hartnäckigen erbitterten Frontallämpfen zum Rückzüge gezwungen worden. Der Feind wird überall ver-folgt. Bei den gestrigen und vorgestrigen Kämpfen in Nordpolen brachte die Tapferkeit wcftprcutzischer und hessischer Regimenter die Entscheidung. Die Früchte die ser Entscheidung lassen sicl, zur Zeit noch nicht übersehen. Oberste Heeresleitung. Berlin, 17. Dezember. Über den Landsieg der deutschen Marine berichtet die „Kreuzzcituna." auo dem Großen Hauptquartier unter dem Kl. Dezember: Am Uten Dezember beabsichtigte ci,»e ganze französische Division bei Lombardzide nördlich Nieuport einen Durchbruchs-versuch. Elf Bataillone Marineartillerie uud Marine infanteric kamen dem Feinde zuvor und gingen im Sturm voran. Ein Marineinfantericbataillun mit entfalteter Fahne griff eine starke französische Stellung an. Nach blutigem Gefechte warfen unsere l>U0l) Mann 15.M1 Franzosen in die Flucht. Die Franzosen ließen eine große Menge Toter und Verwundeter auf dem Schlachtfelde und verloren über 5W Gefangene, darunter viele Offiziere. Der Zusammenbruch der russischen Offensive. Berlin, 17. Dezember. Die Nachricht über den großen Sieg im Osten verbreitete sich blitzschnell unter der Bevölkerung, deren Begeisterung unbeschreiblich ift. Im Nu hatten sämtliche Häuser beflaggt, wobei auch zahlreiche österreichische und ungarische Fahnen bemerkbar nnlrden. Die Schulen bleiben morgen geschlossen. Die Blatter jubeln über den großen Sieg, der sich den welt» geschichtlichen Siegen ersten Ranges anreihe und heben die rühmende Anteilnahme der österreichisch-ungarischen Truppen hervur. Das „Berliner Tageblatt" schreibt: Unsere Freude wird auch die Österreich-Ungarns sein. Der neue herrliche Sieg konnte nur errungen werden durch die treue Kameradschaft der uns verbündeten Heere. — Der „Lokalanzeiger" vergleicht die Schlacht von Polen mit den Schlachten bei Salamis, in den lata-launischen Gefilden und bei Leipzig und schließt: Dah sie für uns fiel, danken wir dem Genie Hindenburgs lmd dem Tooesmutc seiner Truppen, die unter den ruhmreichen Bannern Deutschlands und Österreich-Ungarns fechten. — Die „Tägliche Rundschau" schreibt: Prachtvoll bewährte sich hier in allergrößten: Stile die Waffenbrüderschaft mit den Truppen der Habsburger Monarchie. Die Notwendigkeit, alle verfügbaren Kräfte gegen den Haufttgegner zu werfen, erklärt, daß die Österreicher und Ungarn in Serbien nicht mehr Truppen einsetzten, als sie es taten. Die Serben, die heute in Belgrad gerade eine Komödie des Triumphes aufführen, wurden von den Östcircichcrn und Ungarn in Polen schwerer geschlagen, als sie bei Valjcvo geschlagen werden konnten. Urteil eines schwebischen Offiziers über die deutsche Armee. Stockholm, 17. Dezember. Der Chef der schwedischen Kriegsschule für Offiziersaspiranten, Oberstleutnant Bou. vena, der sich zweieinhalb Monate lang auf den Kriegsschauplätzen auf deutscher Seite aufgehalten hat, teilt dem „Äftonbladet" seine Erfahrungen und Eindrücke mit. Er sagt: Deutschlands militärische Hilfsmittel halte ich fast für unerschöpflich. Es ist unmöglich, daran zu zweifeln, dah die deutsche Armee imstande wäre, noch schwerere Aufgaben als diejenigen, vor denen sie heute steht, zu lüscn. Diese bestimmt vorgetragene Auffassung dcs Oberstleutnants beruht auf seiner Kenntnis der Organisation der Hauptreserven und der Ausrüstuna.smöa,Iichteitcn der deutschen Armee. Er meint, anstatt der Vorminderung, die man nach den fortdauernden Kämpfen dicscr vier Monate zu erwarten geneigt wäre, befinden sich die Kräfte der deutschen Hilfsmittel zu Wasser und zu llande in steter Steigerung. Er ist fe^t überzeugt, datz Deutschlands gegenwärtige Feinde cs militärisch nicht besiegen könnten. Zu dieser Auffassung Vouvengs trägt teilweise die Volls-stimmung bei, die er in ganz Deutschland bemerkte, und teilweise der Umstand, dah man sich in Deutschland cruch auf ein vorübergehendes Mißgeschick für die deutsche Armee gefaßt gemaHt und Matzregeln getroffen habe, dah cin solches nur von kurzer Dauer sein könnte. Gleichstellung der Militärdicnstzeit in iösterreich-Unyarn ^ mit der im Deutschen Neichc. Wien, 17. Tczembcr. Ter oentsä)e Äundesra't hat mit Bekanntmachung vom 28. November 1914 eine Verord-nnna. erlassen, wonach die auf Militärdicnstzciten bezüglichen Vorschriften der deutschen Reichsvcrsicherungsord-nung entsprechend auch für die Militäroienstzciten gelten sollen, dic während dcs gegenwärtigen Krieges in österreichisch-ungarischen Diensten zurückgelesst worden sind odcr noch werden. Diese Verfügung, durch welche im Verhältnisse zur Invaliden- und Hintcrblicbcnen-Vcrsiche-rnng die Dienstleistung im österreichisch-ungarischen Militärdienste der Dienstleistuna, im deutschen Heere gleichgestellt wird, ist für die zahlreichen österreichischen Staatsangehörigen, die bor Ausbruch dcs Krieges im Deutschen Reiche als Arbeiter oder Angestellte beschäftigt waren und hierla-nds zum Militärdienst einberufen wurden, von der größten Bedeutung. Sie verhindert für diese Perso° nen nicht nnr den Verinst der Anwartschaft aus der Versicherung wegen längerdanernder Unterbrechung der Bei-tragsleistuug, die auf die österreichisch-ungarische Militär-dicnstleistuna, entfallenden Zeiträume werden sogar als Veitraaszeiten angerechnet, bewirken also ein Steigen der Anwartschaft auf die deutsche Invaliden- und Hinterbliebenen-Versicherung. Tic während der Militärdienstleistung invalid (^wordenen und die Hinterbliebenen der Verstorbenen crlanffen den Anspruch auf den Bezug der Invaliden ^ odcr Hinterbliebenenrente, soweit gesetzliche Beschränkungen des Bezugsrcchtes bei Aufenthalt außerhalb oer Grenze des Deutschen Reiches eintreten. (5ine Abordnung des österreichischen Roten Kreuzes bei der Deutschen Kaiserin. Berlin, 16. Dezember. Die Kaiserin empfing eine Abordnung des! österreichischen Roten Kreuzes, welche sei! einigen Tagen in Berlin weilt, um die hiesigen Einrichtungen der freiwilligen Krankenpflege und Vcrwun-dctcnfürsorgc in Augenschein zu nehmen. Die Abordnung dcstcht aus dem Kommissär Grafen von AbcnZpcrg-Traun, Rittmeister Grafen Wurmbrandt, Oberstabsarzt Richter und Oberleutnant von Catharin. Die Ankunft des Fürsten Biilow in Rom. Rom, 17. Dezember. Fiirst Bülow ist um halb 10 Uhr vormittags hier eingetroffen. Zum Empfange hatte sich im Bahnhöfe das Personal der deutschen Botschaft eingefunden. Festnahme entflohener französischer Offiziere. München, 17. Dezember. Wie aus Füßen im Allgäu gemeldet wird, wurden fünf aus dem Go fangenenlager in Ingolstadt entflohene französische Offiziere, die Zwilllcidung trugen, bei dem Versuche, die österreichische Grenze zu erreichen, festgenommen und uach Fühen eingeliefert. Die Höchstpreise. Berlin, 1?. Dezember. Der Bundesrat hat daS Zivangsverfahren, betreffend die Übernahme von Gegen» ständen, für welche Höchstpreise festgesetzt sind, durch eine Vcrordnnng wesentlich wirksamer gestaltet. Ver Seekrieg. Der deutsche Fluttenangriff auf die englifche Oftküste. London, 16. Dezember. Die Admiralität teilt mit: Eine wichtige Flottenbcwcgung fand heute früh m der Nordsee statt. Scarborough und Hartlepool sind beschos» sen worden. Unsere Flottillen sind an verschiedenen Punkten in Kiinipfe verwickelt. Die Aktion wird fort« geseht. London, 17. Dezember. (Reuter-Meldung.) Nach weiteren Nachrichten über die Beschießung von Scar-» borough war das Wetter neblig, als die Beschießung begann. Viele Frauen und Kinder eilten in Nachtkleidern auf die Straße. Es verlautet, daß 50 Schüsse abgegeben worden seien. Aus Hull wird berichtet, daß die Behörden von Scarborough in früher Stunde die Nachricht von einem auf die Küste geplanten Angrisse empfingen. Die Verteidigung wurde sorgfältig vorbereitei. Alle Einheiten, Artillerie und Infanterie, befanden sich auf dein Posten. Das Blatt „Evening Chronicle" in Newcastle meldet, man glaube, daß drei deutsche Kreuzer an der Beschießung Hartlepools teilgenommen haben. Kaum hatten sie das Feuer eröffnet, als sic von vier englischen Zerstörern angegriffen wurden. London. 17. Dezember. Ein Lokomotivführer berichtet, daß er gesehen habe, wie in Scarborough drei Schornsteine zertrümmert wurden. — Aus Whitby wirb gemeldet, daß zwei Kreuzer den Ort stark beschossen ulrd die Signalstation sowie eine Anzahl Häuser zerstört haben. Die historische Abtei ist teilweise zerstört. Eine Person wurde getötet. Die Kreuzer entfernten sich später nordöstlich. London, 17. Dezember. Das Kriegsministerium teilt mit, daß die Schiffe, die bei Hartlepool in Sicht kamen, offenbar zwei Schlachtschiffe und ein Panzerkreuzer waren. Sie begannen um 8 Uhr früh mit der Beschießung. Um 8 Uhr 15 Minuten kam der Bericht der Küstenbatterie, daß feindliche Schiffe getroffen und beschädigt worden seien. Diese dampften um 8 Uhr 15 Minuten ab. Kein britisches Geschütz ist getroffen worden. Eine Granate fiel in die Reihe einer Abteilung Genietruppen, einige andere Granaten fielen in die^Reihen des 18. Bataillons der Durhamer leichten Infanterie. Die Verluste der Truppen betrugen 7 Tote und 14 Verwundete. Die Stadt erlitt einigen Schaden. Die GaZfabrik wurde in Brand geschossen. Von der Bevölkerung, die sich tn den Straßen drängte, wurden ungefähr 22 Personen getötet und 50 verwundet. Zugleich erschienen cin Schlachtschiff und cin Panzerkreuzer vor Scarborough und lösten 50 Schüsse, die beträchtlichen Schaden angerichtet haben. In Scarborough wurden 13 Personen getötet. Nirgends entstand eine Panik. Die Haltung der Bevölkerung war so gut, wie man nur wünschen konnte. — Das Wolff-Äu-rcau bemerkt zu dieser Meldung: So sagt Reuter, Augenzeugen berichten über die Haltung der Bevölkerung anders. London, 17. Dezember. Die letzten Berichte aus Scarborough besagen, daß 12 Personen getötet und 23 verwundet wurden. Amsterdam, 17. Dezember. Der „Nieuwe Rotter-damsche Eourant" meldet aus London: Es ist unnötig. Zu sagen, daß der Angriff auf die Ostküste hier tiefen Eindruck gemacht hat, obwohl das ruhige Aussehen Londons nicht gestört erscheint. Man erwartet gespannt die weitere Entwicklung der Ereignisse, worüber die Admiralität Mitteilungen versprochen hat. Vorläufig erhellt aus den Berichten, daß der Schaden in den beschossenen Städten nicht unbeträchtlich ist. — Den: Berichterstatter der „Yorkshire Post" erzählt cin Augenzeuge, daß in Scarborough Tausende von Menschen aus den Häusern auf die Straße strömten und nach der Eisenbahnstation und in der Richtung der Hauptstraße nach dem Innern des Landes zogen. Die wenigsten hatten etwas bei sich. Der größte Teil verließ Aort mittelst Eisenbahn. Von dieser aus konnte man Scharen von Menschen mit ihren Kindern auf Karren und allen möglichen anderen Fahr^ zeugen nach dem Innern des Landes wandern sehen. Amsterdam, 17. Dezember. Die Matter melden aus London: Ein Auacnzcuge der Beschießung von Scar-boronal) erklärt, daß die deutschen Kriegsschiffe außerordentliche Kaltblütigkeit und Mut bekundeten. Nichts habe darauf hingewiesen, daß es deutsche und nicht britische Schiffe ware-i. Sie fuhren in die Bucht ein und näherten sich dem Pier-Meer, was, soweit man sich erinnern kann, niemals ein Kriegsschiff getan hat. Einer der ältesten Fischer von Scarborough sagt, daß kein Lotse es wagen dürfe, ein Schiff so nahe an die Küste heranzubringen. Ein verwundeter Matrose aus Hartle-ftool erzählt, sobald die Annäherung der feindlichen Schisse signalisiert war, machten wir klar zum Gefecht, aber das Feuer begann schon, ehe wir den Hafen verlassen hatten. Die Küstenbatterien beantworteten kräftig das feindliche Bombardement. Der erste Schuß traf uns gerade, als wir den Hafen verliehen. Er schlug in die Kommandobrücke ein, richtete aber wenig Schabeil an. Ich glaube, daß unsere Kugeln den Feind erreichten. Unser Schiff wurde dreimal getroffen und wir flüchteten nach den Tees. Ein anderer Kreuzer, der Hartlepool verließ, blieb unbeschädigt. Italien Aus dem Senat. Nom, 16. Dezember. Der Senat verhandelte in seiner heutigen Sitzung die Interpellationen über den Zwl-schenfall in Hodeida. Im Verlaufe der Debatte erklärte Maragliano, Italien habe das Recht zu fordern, daß seine Fahne nicht ungestraft beleidigt weide. Gr sche volles Vertrauen in die Regierung, da er überzeugt s>.i, daft sic das Prestige der italienischen Fahne hochzuhalten wissen werde. (Zustimmung.) Morra führt aus: Worte gelten wenig. Wenn es notwendig ist, muß man zu Taten schreiten. Der Türkei müssen die üblichen hinziehenden Ausflüchte abgeschnitten werden. Redner erinnert an ein Wort Viktor Emanucls II., baß Italien nicht nur geachtet, sondern auch gefürchtet sein müsse. (Zustimmung.) Earafa erklärte, es handle sich um einen im türkischen Reiche üblichen Zwischenfall. — In Erwiderung auf die Interpellationen führte Minister des Äußern Sonn ino aus: Nach den in der Kammer abgegebenen Erklärungen habe er keine neuen Momente mitzuteilen. Der Zwischenfall von Hodeida dürfte im Sinne einer zufriedenstellenden Lösung seine Erledigung finden. In seinen weiteren Ausführungen teilte der Minister des Äußern unter Beifall mit, daß die Türkei über Einschreiten Italiens die in Syrien getroffenen Mahnahmen, wonach alle dort weilenden Ausländer ohne Ausnahme einschließlich der Konsuln der neutralen Staa- Laibacher Zeitung Nr. 312_____________________________2559____________________________________18. Dezember 1914 ten nicht mehr ins Ausland reisen durften und die Post nach Europa cingestcllt wurde, zunickgezogen habe. — Die Interpellationen sind hieinit erledigt. (fine Niederlage der Aufständische» in Tripolis. Nom, 17. Dezember. Die „Agenzia Stcfani" meldet aus Tripolis vom 17. d. M.: Infolgc des am 28. November in der Gegend von N'nlut slattgefundeneu Gefechtes marschierte behufs Wiederherstellung der Ordnung und Sicherheit in jenem Gebiete cinc gemischte ilolonne unter Vcfthl des Obersten Noversi, des Kommandanten der Hone von Icffren. auf der tztratze >mch Nalut Fegen Fessato, Capao und Zugan. Am 15. d. M. früh lam diese Kolonne in ein tiefes Tal vor Nalut, ein für Hinterhalte sehr geeignetes Terrain, wo sic von Nebelten, die eine vortreffliche Stellung bezogen hatten, mit Gewehrfeucr empfangen wurden. Es entspann sich ein heftiger .ttampf, in welchen auch die Besatzung von Nalut wirtsam eingriff. Tie Aufständischen, deren Zahl auf einige Hundert geschäht wurde ließen 1U Tote auf dem ,^ampfplal) zurück. Die Zahl ihrer Verwundeten konnte nicht genau festgestellt lverden. Auf unserer Seite wurde ein Ascarier getötet, 14 verwundet. Die Schweiz. Datz neue Bundespräsidium. Bern, 17. Dezember. Die Vereinigle Vundesver-summlung hat Giuseppe Motta zum Vundespräsidcn-tcn und Camille Tecoppet zum Vizepräsidenten für das Jahr 1915 gewählt. Motta ist im Jahre 1871 im Kantoll Tessin geboren, Katholik und konscruatw. Seit dem Jahre 1911 war er Vorsteher des Finanz- und Zolldepartements. Der neue schweizerische Gesandte in Rom. Vern, 17. Dezember. Als Nachfolger des kürzlich verstorbenen Gesandten Dr. Bioda in Noin ernannte der Bundesrat den Vizepräsidenten des Nationalrates Planta zum außerordentlichen Gesandten und beuoll-mächtigtcn Minister der Eidgenossenschaft beim König von Italien. Die Wahl ist bereits von der italienischen Regierung für genehm erklärt worden. Frankreich. Die französischen Kredite. Paris, 1?. Dezember. Die von den Kammern für das erste Halbjahr 1915 geforderten .Credite betragen K5iiü,264.40? Franlen, was einer Mehrausgabe von ü^2l),44^.UUü Franken gegenüber dcin gleichen ^citraumc dcs Vorjahres entspricht. Die Mehrausgaben für Kriegs-crfordcrnisfe umfassen 54W,li(12.3(> 1 Franken. Der Negic-rungscntwurf verschiebt die Einführung der l5'inlommen-steuer auf 1U1U. Befreit von der Erbschaftssteuer werden die Erben direkter Linie und die Gatten aller Militär^ pc-rsoncn, die bor dem Fcindc gefallen oder während des Krieges und des darauffolgcudcn Jahres an den erlittenen Verletzungen oder an Krantheiten verstorben find, die sie sich während de3 Militärdienstes zugezogen haben. Die Maßnahme findet auf MUitärpersouen der verbündeten Armeen Anwendung. Für drn Wiederaufbau der infolge des Krieges zerstörten Gcimnde und die Ilnterstüyung der durch den Krieg Geschädigten ist ein Kredit von :M> Millionen Franken vorgesehen. Der Entwurf erhöht den Höchstbetrag für die Ausgabe von Schahscheinen während des ersten Halbjahres 1915 anf zwei Millionen. Das Moratorium. Paris, 17. Dezember. Der Ministerrat beschloß, von den Kammern Kredite zu verlangen, nm die Bevölkerung der besetzten Gebiete zu unterstützen, Präsident Pvincarö unterzeichnete ein Dekret, wodurch das Moratorium für alle unter den Waffen befindlichen französischen Bürger und die Bewohner der beseyten Gebiete in Kraft bleibt. Für alle anderen Personen kann die Fälligkeit von Zahlungsverpflichtungen durch die Entscheidung der Vorsitzenden der Zivilgcrichte im kostenlosen einfachen Nechtsverfahren ausgesprochen werden. Die Vorsitzenden und die angerufenen Ge-richtsmstanzen können anf Antrag der Gläubiger die Emtrelbuug fälliger Forderungen gestatten. Durch diesen Erlaß werden alle sowohl vor als nach dem Ausbruche des Krieges eingeleiteten Verfahren berührt. Portugal Ausfuhrverbot für Bodenerzeuguisse. Lissabon, 17. Dezember. Der Ackerbauminister wird demnächst ein Ausfuhrverbot für die wichtigsten Bodenerzengnisfe erlassen, um dem von einigen Handelshäusern getriebenen Mißbrauch in der Getreideausfuhr zu steuern. In Angola herrscht Muhe. Lissabon, 17. Dezember. Nach einer Meldung aus Angola ist die Lage dort augeublicllich ruhig. Ruhland. Der llllti«i»nle Kredit. Petersburg, 17. Dezember. Eine im Finanzministerium unter dem Vorsitze des Finanzministers abgchal- cne Konferenz, an der Abgeordnete der Vörscnkomitees und Vertreter dcr größten Banken der beiden Hauptstädte teilnahmen, hat festgestellt, daß die mißlichen Umstände für den nationalen Credit beinahe überwunden seien, dah die Handelsbeziehungen mit deu befreundeten und neu< lralen Zaudern eingeschränkt seien uud daß neue Mittel lind Wege für die Vlusfnhr lcbb/lft gesucht würden. Einige Schwierigkeiten hätten sich ergeben aus dem Mangel an ausländischen Zahlungsmitteln. Die Emission der Kriegsanleihe in England. Basel, 1?. Dezember. Nach einer Londoner Meldung verhandelt Rußland mit Londoner Banken wegen der Emission von '1U Millionen Pfund russischer Kriegsaulcihe in England. (5in Wettbewerb zur^luffindung neuer Vetriebe der technischen Verwendung deS Attohol«. Petersburg 17. Dezember. Das Finanzministerium bewilligte bedeutende Mittel für die Organisation des internationalen Wettbewerbes zur Auffindung neuer Betriebe der technischen Verlocndung des Alkohols. Für die Entdeckungen auf diesem Gebiete sollen Preise bis zu 100.000 Nubel ausgeschrieben loerden. Rumänien. Dic Antwort dcr Kammer auf die Thronrede. Bukarest, 17. Dezember. (Meldung der Agence tM'graphiqne ronmaine.) Die Kammer hat die Antwort auf die Thronrede fast ohue Debatte einstimmig angenommen. Die Majorität und die Oppositionsparteien hatten bis auf die Unabhängigen, die tnrz ihre Stellungnahme präzisierten, auf jede Debatte verzichtet. Die Türkei Der Heilige Krieg. Konstantinopcl, 17. Dezember. Das Scheich ül Islamat erhielt von Alui-Efendi, dem Mufti der Scha-fiiten lion Medina, ein Telegramm aus Damaskus, worin gemeldet wird, daß der erste Zug der aus Medina abgegangenen Krieger mit der heiligen Fahne (Sandschal i Scherif) in Damaskus eingetroffen ist. Zwei tleine türkische Dampfer gesunken. ^ Der Unterssang der „Messitdije". Konstantinovel, 16. Dezember. Gin englischer Kreu» zer bombardierte ohne Erfolg eines unserer Karakals zwischen Jaffa und Gazza. Der russische Kreuzer „As-told" brachte bei Neyrut zwei kleine Dampfer zum Sinken. Tcr Untergang des alten Kasernschiffcs „Mcssudijc" ist nach dem clidcMüaM Ergebnisse der Untersuchung entweder s-uf dic Berührung ciner treibenden Mine oder aus ein cie^n dieses Schiff lanciertes Torpedo zurückzuführen. Dementierte Gerüchte. zil'.nstanli,wpcl, 1l>. Dezember. Das ollomanische Iüfovmaiioili>bureau demenlierl amilich in kategorischer Weise die Nachricht, wonach die Dardanellen von den anneblich in diese eingedrungenen Russen bescho^en woi^ deu seien oder daß die Russen Trapezunt neuerdings bombardiert hätten. Vew, „derunn für den Heldenmnt der deutschen Marine bei den FalNandsinfeln. K oustantinopel, 16. Dezember. Das ottomanische Informal? onsburecm hat aus verschiedenen Städten Ana-Aliens Telegramme erhallen, worin der Vcwundcrung für den Heldenmut dcr deutschen Marine in dcr Schlacht bei den FalNandsinseln Ausdruck gegeben wird. Die Vereinigten Staaten von Amerika. Die Anleihe filr Ehina. San Francisco, 17. Dezember. (Neutermeldung) Die amerikanische Anleihe für China im Betrage von 125 Millionen Dollar, die an Stelle der Fnufmachtc. Anleihe treten soll, ist im Prinzip abgeschlossen. Beeidigung des Fürstbischofes von BrcSlau. Wien, 17. Dezember. Seine Majestät der Kai» scr hat vormittags den ncuernamiten Fürstbischof von Vreslau Dr. Bertram beeidigt. Nach der Veeidiguug empfing der Kaiser den Fürstbischof in besonderer Audienz. Der neue Bischof v«u Naab. Budapest, 17. Dezember. Das Amtsblatt ver-öffentlicht die Ernennung des Domherm Anton Fetser zum Bischof von Raab. Todesfälle. Agram, 17. Dezember. Der hervorragende kroatische Komponist Ivan von Zajc ist hier im Alter von 83 Jahren gestorben. Auf Anordnung des Banus Baron Skerlecz wird der Verblichene anf Kosten des Landes bestattet werden. Die Stadt Agram, deren Ehrenbürger Zajc war, hat ihm ein Ehrengrab ge» widmet. Bndaftest, 17. Dezember. Der Großindustrielle Magnatcnhansmitglied Äaron Peter Herzog ist heute gestorben. Tie NichtinkeitÄliefchwcrbe des T>r. äviha verworfen. Wien, l7. Dezember. Der 5lassationsbof verwarf.eine Nichtigkeitsbeschwerde des ehemaligen Neichsratsabgeordne-ten uud Präsidenten des Mgeordnetentlubs der National-sozialen, Bezirtsrichters Dr. ävit^a, gegen das Urteil des Prager Schwurgerichtes, womit dcr verantwortliche Ne-dattcur der „Narodni list»)" Dr. Servaz Heller freigesprochen wurde. Die Nichtigkeitsbeschwerde l>atte sich Haupt' sächlich gegen die Nichtvcrnchmung der Polizeibcamlen mit Rücksicht auf ihre Verschwiegenheitspflicht gerichtet. In der Begründung wird die Anschauung der Nichtigkeitsbeschwerde, das; die Verschwiegenheitspflicht der Staatsbeamten sich nicht auf Angelegenheiten erstrecke, die nicht mit Beziehung auf den Beaintenbcruf vorgebracht würben, als unrichtig bezeichnet. Die Verschwiegenheitspflicht erftrecke sich vielmehr auf alles, was den Staatsbeamten in Ausübung scincs Berufes bclannt geworden ist. Über die Entbindung von der Vcrschwiegenheitsverpflichtung entscheide aber nach der Dienftpragmatit nur die vorgesetzte Behörde des Staatsbeamten. Uach Zchluß des Blattes eingelangt. Berlin, 17. Dezember. lAmllich.) Über den Vorstoß nnch der Ostküste Englands werden nachstehende Einzelheilen bekanntgegeben: Vei der Annäheru»»«. an die cnqlische Küste wurden unsere Kreuzer durch vier eng tische Torpedobootzerstörer erfulsslos augr^riffen. Ein Zerstörer wurde vernichtet, ein anderer lam in schwer beschädigtem Zustande nußer Sicht. Tie Batterien von Hnrtlepliol wnrden zum Schweigen ncliracht, die Gas» behiilter urrnichtct; mehrere Detouationcn und drei nroße Brände iu der Stadt konnte« von Bord aus festgestellt werden. Die Küftcnwachstatlon uud das Wasserwerk in Zcnrborollssh, die Küstcuwach- und die Sia.nalstation in Whitbn wurden zerstört. Unsere Schiffe erhiclteu von den Küstenbatterien ciuigc Treffer, welche mir neriua.en Scha de« verursachten. An anderer Stelle wurde «och ein wei» terer englischer Torpedobootzerstörer zum Einten gc» bracht. Vmntwl»rUlcher Redakteur: Anton F i» n t e l. - (Pustucrlehr z„ Weihnachten und Ncujahr.) Aus Anlaß der in der bevorstehenden Wcihnachtsperiode zu gewärtinenden außergewöhnlichen Stcissernna. des Frach-tcnverkehrcs werden folgende Maßregeln getroffen: Am U. Tczembcr werden die Amtsswndcn bei dcr hiesigen Fahipostüufgabestelle wie an Werktagen bis 7 Uhr abends ausgedehnt. Das Publikum wird im eigenen Interesse, wie nicht minder znr Erleichterung der schwierigen Aufgabe dringend ersucht, die Sendungen, soweit als möglich schon in den VorniittaMtundcn oder doch zeillich nach' mittags Zur Aufgabe zu bringen, damit sie noch am glei^ chen Taac abgefertigl werden lönncn, Zur schnelleren und leichteren Abwicklung der postalischen ManipulaNon empfiehlt es sich, die Sendungen in ihrem Umfange und Gewichte mit Rücksicht auf die T r ans ft orlst recke, die sie zu- Hodbiui Završanova in Umbergerjova nazuanjata potrtim srcem vseni »orodnikom, pri-jateljem in znancem žalostuo vest, da je njih predobra iskreno ljuhljena inati, stara niati, taaèa, teta, gospa Marija Umberger v èctrtek dne 17. t. m. ob pol 8. uri zjutraj t 75. letu svoje staroati, providoua s ev. zakramonti za umirajoèe, po dolgem muènem trpljenjn prominula. Pogreb drage pokojnice se vräi v «oboto dne 19. t. m. ob 3. uri popoldne lz Wie žaloatl PolJanBki naslp it. 10 »a poko-pališèe k Sv. Križu. V Ljubljaui, dne 18. docombra 11)14. Žalujoèi ostali. Mestni pogrDbni zavod v I^jubljuni. Laibacher Zeitung Nr. 312______________________________2560____________________________________18. Dezember 1914 lückzulegen haben, entsprechend fest und dauerhaft zu verpacken und mit cincr genanen und deutlichen Adresse (ge-acbenenfalls nähere Straßenbezelchnung, Hausnummer, Stock, Türüuimner) zu versehen. Die Adresse soll unmittelbar auf dein Umschlage selbst geschrieben sein; wenn jedoch dies nichl recht tunlich wäre, so ist sie auf der Sendung anzunähen oder aber der ganzen Fläche nach haltbar und fest aufzukleben, in leinein Falle jedoch bloß anzusicgcln. Sehr empfehlenswert erscheint es auch, dah eine Zweite ganz genaue Adresse in die Sendung selbst niiwcrpackt werde, da hlcdurch bei allfälligem Abfallet! oder Verwischen der äußeren Adresse durch das Offnen der Sendung die Möglichkeit geboten wird, sie an den richtigen Bestimmungsort zu leiten. Auch lst es wünschenswert, daß die Parteien die Vegleitadresse richtig ausfertigen und den Inhalt genall deklarieren, um bei der Aufgabe einem möglichen Anstande vorzubeugen. Insbesondere wird auf die Sendungen, deren Inhalt der Verzehrllngssieucrftslicht unterliegt, aufmerksam gemacht. Äei Sendungen, die nach Städten bestimmt sind, wo die Vcrzehrnngsstener eingeführt ist, wie Wien, Prag, Graz, Trieft usw., ist es behufs fchncllcrcr Abwicklung der Versteuerung empfehlenswert, auf den Paketadressen und auf den Vcaleitadressen den Inhalt in jenen Mengen (KUo-granm., Liter, Stück) anzugeben, nach denen die Ver-zehrungsstcuer zu berechnen ist. Im Interesse der schnelleren Bestellung der ankommenden Sendungen werben die Parteien dringend ersucht, den Paketbesteller möglichst r^sch und ohne Zeitverlust abzufertigen, d. i. die Abgabe-scheinc zu unterschreiben und die Postgebühren in kleinen ("cldsorten zu begtcichen, da das Wechseln größerer Geldnöten in der Regel unverhältniZmäßige Aufenthalte der Pciketbcstcllei zu verursachen pflegt und die geringste Äcrzö'gcrung auf den Gcsamtvcrlehr empfindlich hemmend einwirkt. Die Bestellgebühr für Pakete bis zum Gewichte von fünf Kilogramm ist mit 10 /l, für schwerere Pakete mit 20 /, festgesetzt. Gehören mehrere Pakete zu rincr Beglcitadressc, so werden die Zustellgebühren für jede Sendung separat berechnet. — Schließlich wird noch das die Post benutzende Publikum aufmerksam gemacht, i)iß der für die Adresse bestimmte Naum auf Korrespondenzkarten, bezw. Ansichtskarten nicht mit Wohltätigkeits-uder Schutzmarken zu bekleben ist, da solche Postsendungen als Briefe behandelt und als solche frankiert sein müssen, widrigenfalls ein Nachschußporto cingehoben wird. Wichtig für Jed« Frau Ut es, sich über Hygiene und Pflege dea Körper« zu unterrichten und ius-besomlere Klarheit darüber zu gewinnen, wie viele Leiden bei Frauen nur durch Unachtsamkeit entstehen und wie leicht diesen vorgebeugt werden kann. In populärer Weise gibt hierüber Aufklärung das interessante Buch «Was ist Hygiene», welches auf Wunsch von dem Chemiker C. Hubmann, Wien, XX., Potraschgaase 4, kostenlos zugesendet wird. 121H Meteorologische Veobachtungeu in Laibach Seehohe 306 2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 mm L 3Z ^ZT ZH Wind '""">' ?»^ F ^ ft? R d«o.m^z.s ^s^"ÜT^"" "?38 3"^1 "8VSNTsWach Mbei^>"^" l> N, N'.. 41 4 0 0 SO. mäh,a_______ I»^? U. F. > 43 0> -1 91 wmdsNll < » > 0 0 Das Tagesmittel kci gestrigen Temperatur betrügt 0 3', Normale -18». 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Osebe, korporacije, zavodi, družbe in drustva, blagajnice i. t. d. v kronovini Kranjski, ki so zavezane izplaèevati place in pokojninske užitke v znesku presega-joèern 1600 krön na leto za eno osebo, se po § 201. novele o osebnih davkih z dne 23. Januar ja 1914, štev. 13. drž. zak., pozivljajo, da vlože naznanila o upravi-cenih prejemnikih (tudi zasebnih uslužben-cih ne gledè na njih naslov, ali so zasebni uradniki, pomoèuiki, delavci, sluge, posli i. 1. d.) z napovedbo njih imena, stano-lišèa in posla, potem o višini in vrsti v le-tu 1Q14. izplaèanih prejemkov do 31. januarja 1915. leta pri davèni oblasti I. stopnje, v katere okro/.ju se stanovališèe službodajnikovo, oziroma sedež podjetja nahaja, in sicer: v Ljubljani pri c. "kr. davèni administra-ciji, na deželi pri c. kr. okrajnein gla-varstvu. Na prosnjo so dovoli vložitev naznanila pri oni davèni oblasti, v katere okrož- ju je stanovališèe upraviènega prejem-nika. V zmislu § 167. zakona z dne 25. ok-tobra 18%., drž. zak. št. 220, je izkazati: place, osebne doklade? aktivitetne doklade, stanarine, remuneracije, mezde i. t. d. v denarju ali prirodninah (naturalijah) ne gledè na to, ali se prejemki vpoštevajo v pokojnino ali ne; prispevki, ki so za prehrano ocikazani svetnitn duhovnikom in udoin redovnih skupšèin iz javnih za-kladov in od obèin; tantijeme, odredbine za navzoènost, kolegnine, preskusnine, šlolne pristojbine, mezde po dogovom in kosn, provizije i. e.; konèno pokojuine in preskrbnine vsake vrste. Naprei ustanovljena (stalna) in pre-menljiva plaèila so v istem znesku izkazati, ki se je dosegel v preteèenem letu, to je za èas od 1. januarja do 31. decembra 1914. leta. Ako stalnt ali premenljivi prejemki še niso obstojali skozi celo preteèeno leto je napovedati znesek letnega prejemka in aan, od katerega naprej all do katerega so se izplaèevali prejemki (§ 201. novele o osebnih davkih). Tiskovine za naznanila se dobivajo brezplaèno pri imenovanih davènih obla-stih 1. stopuje in pri c. kr. davènih uradili. Ako se naznanilo ne poda v predpisa-nem roku, so pravni posledki doloèeni v § 243., štev. 6. zakona, oziroma v § 244. novele. Kdor v naznanilu kaj neresniènega pove ali kaj zamolèi, se kaznuje po §§ 240. in 241. zakona. C. kr. finanèno ravnateljstvo v Ljubljani, dne 1. decembra 1914. Kundmachung der k. k. Finanzdirektiou für Krain vom 1. Dezember 1914, Z. ^ 1 3959 «l 1914, wegcu Überreichung der Anzeigen über die im Jahre 1914 ausbezahlten Dienst« bezügc zum Zwecke der Veranlagung der Einkommensteuer für das Jahr 1915. Icue Personen. KörpersckMften. An. stalten, Gesellschaften, Vereine, 5wsscn usw. im zirünlande Krain, Ivelche zur Autzzah-Inna, don Vcsoldunaon und Nuhcaenüsscn in cinein jährlich für cinc Persun 1W0 ^roncil ülx'rsteiaenocn Betrage verpflichtet sind. werden im Grunde des tz 201 der Persoimlstcucrnodcllc vom 28. Jänner 1U14, N. G. ÄI. Nr. 1A, aufssefordert. die Anzeige über die Bezugsberechtigten (auch Privatucdicnftete ohne Unterschied der Vc-nonimilss alö Privatbcamtc. Gehilfen. Vlrlx'iter. Diener, Dienstboten usw.) UN" ier Angabe des Namens, des Wohnortes und der Bcschäflissuua, derselben, dann übcr die Höhe und Gattung der im Jahre 1914 ausbezahlten Bezüge bei der Steuerbehörde I. Instanz, in deren Sprengel sich der Wohnort des Dienftgcbcrs, bezic« hungslveise der Sitz der Unternehmung befindet, und zlvar: in Laibach bci der Steuer-Administration und am Lande bei der k. t. Bezirlshauptmannschaft bis 31. Jänner 1915 zu überreichen. Über Ersuchen tcmn gestattet werden, die Anzeige bei jener Steuerbehörde einzubringen, in deren Sprengel der Bezugsberechtigte seinen Wohnsitz hat. Im Sinne des § 1U7 des Gesetzes vom 25. Oktober 18W. R. G. VI. Nr. 220, find auszuweisen: Gehalte, Personal-, Altivitätszulagen. Quartiergelder, Rcmu, neratiunen. Löhne usw. in Geld oder Naturalien, ohne Unterschied, ob der Bezug Mr Pension anrechenbar ist oder nicht; Beiträge, welche Weltgeistlict^n und Mit' gliedern regulärer Kommunitäten aus öffentliäicn Fondcn oder von Gemeinden zum Unterhalte zugewiesen sind; Tantiemen, Präscnztaxen, Äollegiengelder, Prü-fungstarcn, Stolagcbührcn, Akkord- und Stücklöhne. Provisionen und dergleichen; endlich Ruhe- und Versorgungsgcnüssc aller Art. Bei feststehenden und veränderlichen Bezügen ist derjenige Betrag anzugeben, welchen dieselben im abgelaufenen Jahre, das ist in der Zeit vom '. Jänner bis 31. Dezember 1N14, erreicht haben. Haben feststehende odcr veränderliche Bezüge nicht während des ganzeil Vorjahres bestanden, so ist der Betrag deS IahrcsbezugeS und der Tag anzugeben, von welchem an oder bis zu welchem die Bezüge zur Auszahlung gelangten. (§ 201 der Pcrsonlllsteilernobelle.) Die Drucksorten zu den Anzeigen bver-den bei den gnnnnten Steuerbehörden I. Instanz sowie bei den Steucrämtern unentgeltlich verabfolgt. Die Rechtsfolgen der Nichteinhaltung der obigen Frist sind im § 243, I. 6, des Gesetzes, beziehungsweise im § '244 der Novelle festgestellt. Unrichtige Angaben oder Verschwel gungen in den Anzeigen werden nach tz 240. beziehungsweise nach tz 241 des Gesetzes bcftrcrft. K. K. Finanz-Direktion. L«ib«ch, am 1. Dezelnber 1914. Laibach« Zeitung Nr. 312__________________________2561_____________________________ 18. Dezember 1914 4286 3-1 Razglas c. kr. flnanènega ravnateljstva za Kranisko z dne 1. decenibra 1914, štA I 396Ü de 1914, radi oddaj« napovedi v svrho priredbe dohodnine inplaèarine ter rentuine za leto 1915. V svrho odmere dohodnine in plaèarine za leto 1915 podati imajo davèni zavezanci, ne da bi èakali kakega posebnega poziva od strani davène oblasti, v zmislu § 202. postayt: z dne 25. oktobra 1896, drž. zak. štev. 220, najkasneje do 31. januarja 1915 naDOved o svojih davku podvrženih dohod-kih in v zmislu § 157. novele o osebnih davkih z dne 23. januarja 1914, drz. zak. štev. 13, tudi o davkih onih svojcev, ki žive z davènimi zavezanci v skupnem hiš-nem gospodarstvu. Poslužiti se je v to uradmh obrazcev, ki se dobe brezplaèno pri davènih obla-stih in davènih uradih. Napovedi so od-dati pri pristojni davèni oblasti prve instance, torei v Ljubljani pri c. kr. davèni administraciji v Ljubljani, na dezeh pa pri onem okrajncm glavarstvu, v Cigar okraju davèni zavezanec redno prebiva. Osebe, katerih davku zavezam dohod-ki ne presegajo 2000 K, so praviloma oprošèene oddajanja napovedi in so v to zavezane samo tedaj, kadar se posebno k temu pozovejo; vendar pa imajo tudi te osebe vselej pravico oddati napovedi. Na-sprotno pa so osebe, katerih skupni, na leto proraèunjeni dohodki ne presezajo 1600 K, sploh dohodnine proste. Dohodke, ki prihajajo iz razliènih vi-rov, treba je v napovedi izkazati posebej po posameznih glavnih virih (iz zemljiške-ga in hišnega posestva, iz samostalnih podjetii in opravil, iz službenih in mezduih prejemkov ter pokojnin, iz glavniške imo-vine itd.) ter ne zadostuje iste z eno samo vsoto na prvi strani napovedi navesti. Davku zavezaui dohodki se niorajo v zmislu § 156. novele o osebnih davkih napovedati v znesku, ki so ga leta 1914. v resnici dosegli. Ako dohodki še ne obstoje celo leto, tedaj jih je vzeti v poštev po verjetnem letnem donosu. Napoved se sme ali vložiti pismeno ali pa dati ustno na zapisnik, in sicer tudi pri pristojnem davènem uradu. Ker utegne pozneje naval strank narasti, opozarjajo se davèni zavezanci v svojo lastno korist, 'da svoje ustne napovedi èim prej podado. V svrho odmere rentnine za leto 1915 oddati imajo davèni zavezanci, ne da bi èakali kakega posebnega poziva od strani davène oblasti, glede vseh rentnini pod-vrženih prejemkov, razen onih, od katerih odbija rentnino dolžnik (§ 133. zak. o oseb. davk.), in ako presezajo rentnini podvrženi prejemki ali sami zase ali v zvezi z drugimi dohodki davènih zavezan-cev 1600 K na leto, v zmislu § 138. zak, o oseb. davk. pri oni davèni oblasti, katera je pristojna za sprejemanje napovedi za dohodnino istoèasno z napovedjo za do-hodnino, t. j. najkasneje do 31. januarja 1915 napoved za reutnino, in sicer imajo to napoved ah pismeno vložiti ali pa, in sicer tudi pri pristojnem davènem uradu, dati ustno na zapisnik. Napoved mora obsegati ime, stan in bivališèe davènega zavezanca, potem na-tanènejše oznamenilo davku zavezanih prejemkov, osobito ali so ti prejemki v de-narju ali v prirodninah, stvarnih užitkih ali drugaènih dajatvah in, v kolikor ne gre za eskomptne obresti, tudi oznamenilo dolžnikov. Pri glavniènih terjatvah treba navesti glavnièni znesek in obrestno merilo, pri lelninah vkupni znesek letnine in v njej zapopadenega glavniènega povra-èiJa, najxisled je v napovedi navesti še morebitne odbitke, ki jih zahteva davèni zavezanec, v kolikor so na podlagi § 130. postave sploh dopustni. Pri oddaji napovedi se je posluževati uradnih obrazcev, ki se dobe brezplaèno pri davènih oblastih in davènih uradih. Oddaje napovedi so v zmislu § 139. postave, v kolikor jih davèna oblast v to posebej ne pozove, oprošèeni tisti davèni zavezanci, 1.) ki so že v minulem davènem letu plaèevali rentnino, 2.) ki med tern niso spremeniU svoje-ga domovališèa in 3.) katerim se prejemki niso pomno- žilL Davèna odmera se v tern sluèaju opravlja prav tako, kakor da bi bile ime-novane osebe napovedale, da trajajo nji-hovi prejemki nadalje v isti izmeri, ki je bila doloèena v zadnjem preteklem letu. Rentnini podvrženi dohodki se morajo v zmislu § 128. novele o osebnih davkih za leto 1915 napovedati v znesku, ki so ga v letu 1914. v istini dosegli. Ako dohodki še niso trajali eno celo leto, tedaj jih je vpoštevati po verjetnem letnem donosu. One osebe, ki stopijo v zmislu § 227. novele o osebnih davkih vsled tega, ker so se doselile v ozemlje, kjer velja ta za-kon, ali ker so dosegle stalne službene prejemke v davku zavezani višini, tekom leta 1915. v dohodninsko, oziroma v zmislu § 145. novele vsled tega, ker so se doselile v ozemlje tega zakona, tekom leta 1915. v rentninsko dol/.nost, morajo to v 14. dneh' po nastopu dogodka, ki je povzroèil njih davèno dolžnost, pri pristojni davèni oblasti naznaniti in temu naznanilu priložiti napoved. Samopravni davèni zavezanci imajo napovedi sami oddati in podpisati. V koliko imajo podati davèno napoved namesto davènih obvezancev samih dru-ge osebe kakor n. pr. jerobi, oskrbniki, po-oblašèeiici itd., doloèajo §§ 262. do 266. novele, ozir. zak. o oseb. davk. ter èlen 2. izvrš. predp. VI. Davèni zavezanci se smejo s kaznimi zaradi nereda primorati, da podado s tern razglasom zaukazane napovedi, vrhutega zakrivijo, ako dolžne napovedi ne oddado, v zmislu § 243. zak. o oseb. davkih zataj-bo davka, ki se po § 244. novele kaznuje. Zlasti se pa tu opozarja, da dolžnost podati napoved in posledice zanemarjanja te dolžnosti niso odvisne od vroèbe po-sebnih pozivov, kakršne dosravljajo davè-ne oblasti davènini zavezancem v zmislu § 204., oziroma § 140. postave, ter da se v sluèaju, ako bi se pozneje proti ko-mu zaradi davène zatajbe kazenskim po-tom postopalo, nihèe lie more sklicevati na to, da obrazca za napoved ni dobil. Napovedi, kl bodo podane v svrho priredbe dohodnine In rentnine za davèno leto 1915, kakor tudi uspebi morebltnih v teku dotlènlh obravnav Izvršenib pogledov v knjige, se po èlenn II novele o osebnih davkih ne smejo vporabiti niti pri izvršitvi še tekoèih odmer, nitl vzeti kot povod naknadnih odmer ali kazenskih razprav glede kterekoli javne davšèine za èas pred 1. januarjem 1914. Davène prikrajšbe, povzroèene z ne-resniènimi podatki ali s tajenjem v zmislu § 239. zakona z dne 25. oktobra 1896, drž. zak. št. 220, zapadejo v navedenem paragrafu doloèenim kaznim. Opotnba: V Ljubljani se dobivajo uradni obrazci za napovedi k dohodnini in plaèarini ter rentnini tudi v tobaènih trafikah po 4 vin. C. kr. financno ravnateljstvo. Ljubljana, dne 1. decembra 1914. Kundmachung der k. k. Finanzdirektion für Kram vom l. Dezember 1914, Z.^NjW3 «x 1914, wegen Einbringung der Vckcuntnissc behufs Veranlagung der Einkommen« steuer und Besulduugsstcuer sowie der Rentcustcuer für das Jahr 1915. Zum Zwecke der Bemefsunl, der Einkommensteuer und der VcsoldunlMeuer fur das Jahr 1915 haben dic Stellerpslichtissen in Gcmähheit d<'s 8 202 des Gesetzes von: 25. Oktober 18W. R. G. Bl. Nr. 220. ohne erst cinc spezielle Aufforderunss der Steuerbehörde abzuwarten, bis längstens 31. Jänner 1915 ein Bekenntnis über ihr steuerpflichtiges Einkommen sowie auch über das ihrem eigenen Einkommen gcmäh § 15? der Per-sonalstcuernovellc vom 23. Jänner 1914, N. H. Bl. 13, zuzurechnende Einkommen der Angehörigen ihrer Haushaltung unter Benützung eines amtlichen Formulars, welches seitens der Steuerbehörden und Steucrämter unentgeltlich verabfolgt wird, bei der zuständigen Steuerbehörde I. Instanz, sohin in der Stadt Laibach bei der k. t. Steueradministration in Laibach und cnif dem Lande bei derjenigen Bezirks« hauptmannschaft, in deren Sprengel der Steuerpflichtige seinen ordentlichen Wohnsitz hat, einzubringen. Personen, deren steuerpflichtiges Ein-tommen 20U0 X nicht übersteigt, sind von der Abgabe eines Vetenntnisses in der Regel befreit und sind dazu nur verpflichtet, sobald eine besondere Aufforderung an sie ergeht; jedoch sind auch diese Personen in jedem Falle berechtigt, Bekenntnisse einzubringen. Dagegen sind diejenigen Personen, deren gesamtes Einkommen, auf ein Jahr berechnet, den Betrag von 16UU Kronen nicht übersteigt, von der Einkommensteuer überhaupt befreit. Das Einkommen, lvclches aus verschiedenen Quellen flicht, ist in dem Bekenntnisse nach den einzelnen Hauptquellen (aus Grund- und Gebäudcbcsitz, aus selbständigen Unternehmungen und Beschäftigungen, aus Dienst- und Lohnbezügen und Nuhegenüssen, aus Kapitalvermögen usw.) getrennt auszuweisen, und es genügt daher nicht, dasselbe in einer einzigen Summe auf der ersten Seite des Bekenntnisses einzubetenncn. Die steuerpflichtigen Einnahmen sind gemäh § Ibl> der Personalsteuernovellc mit dem Betrage, den sie im Jahre 1914 tatsächlich erreicht haben, einzubekennen. Haben die Einnahmen noch nicht durch ein ganzes Jahr bestanden, so sind sie nach dem mutmaßlichen Iahresbetrage in Ansatz zu bringen. Die Bekenntnisse können schriftlich eingebracht oder, und zwar auch bei dem zuständigen Steueramte, mündlich zu Protokoll gegeben werden. Wegen des späteren Parteiandraiiges werden die Steuerpflichtigen in ihrem eigenen Interesse aufmerksam geinacht, ihre mündlichen Bekenntnisse bald abzugeben. Zum Zwecke der Bemessung der Nentensteuer filr das Jahr 1915 haben die Steuerpflichtigen bezüglich aller der Nentensteuer unterliegenden Bezüge, mit Ausnahme jener, von denen der Abzug der Nentensteucr bei dem Schuldner stattfindet (8 1A8 P. St. G.) und insoweit die rentensteuerpflichtigcn Bezüge entweder für sich allein oder in Verbindung mit dem anix'rlix'itiacn Einkommen der Steuerpflichtigen den Betrag per 1000 X jährlich übersteigen, gemäh § 138 P. St. G. bei jener Behörde, welche zur Empfcmgnahme der Bekenntnisse zur Einkommensteuer zuständig ist, ohne erst eine spezielle Aufforderung seitens der Steuer» behö'rde abzuwarten, gleichzeitig mit dem Bekenntnisse zur Einkommensteuer, d. i. bis längstens 31. Jänner 1915 ein Rentensteuerbekenntnis zu überreichen oder mündlich zu Protokoll zu geben. In letzterem Falle kann die Aufnahme des Bekenntnisses auch bei dem zuständigen Stcueramte erfolgen. Die Bekenntnisse haben den Namen, Stand und Wohnort der Steuerpflichtigen, die nähere Bezeichnung der steuerpflichtigen Bezüge, insbesondere ob dieselben in Geld oder Naturalien, Sachnutzungen oder sonstigen Leistungen bestehen und, insofern es sich nicht um Eölompt-zinscn handelt, auch die Bezeichnung der Schuldner zu enthalten. Bei Kapitalsforderungen ist der Kapilalsbctraa. und der Zinsfuß, bei Annuitäten der Gesamtbetrag der Annuität und der darin enthaltenen Xwpitalsrückzahlung anzugeben; endlich sind in dem Bekenntnisse die vom Steuerpflichtigen auf Grund des § 130 des Gesetzes etwa in Anspruch genommenen Abzüge (insoweit dieselben überhaupt zulässig sind) anzugeben. Zum Zwecke der Allsfertigung der Bekenntnisse find amtliche Formularicn zu verwenden, welche von den Steuerbehörden unentgeltlich erhältlich sind. Von der Überreichung des Renten-stcuerbekenntnisses sind nach § 139 des Gesetzes, sofern sie nicht von der Steuer' behärde insbesondere dazu aufgefordert werden, jene Srcuerpflichtigen befreit, welche 1.) im vorausgegangenen Eteuerjahre bereits Rentenfteuer entrichtet. 2.) inzwischen ihren Wohnsitz nicht vcränbert und 3.) leine Vermehrung der Bezüge er» langt haben. Die Stcuerbemessung findet in diesem Falle gerade so statt, als ob die genannten Personen die Fortdauer ihrer Bezüge in dem im letztvergangenen Jahre besta-n. denen Ausmaße cinbckannt hätten. Die rentensteuerpflichtigen Bezüge sind im S,ime des § 128 der Personal-steuernovcllc für das Jahr 1915 mit dem Betrage, den sie im Jahre 1914 tatsächlich erreicht haben, einzubelenncn. Haben die Bezüge noch nicht durch ein ganzes Jahr bestanden, so sind sie nach dem mutmaßlichen Iahresbetrage in Ansah zu dringen. Diejenigen Personen, welche gemäh tz 227 der Pcrsonalsteuernovelle durch Zuzug in das Geltungsgebiet des Gesetze» oder durch Erlangung fester Dienstbezüge von steuerpflichtiger Höhe. im Laufe des Jahres 1915 in die Einkommensteuer-Pflicht treten, beziehungsweise gemäh 8 145 der Novelle durch Zuzug in das Geltungsgebiet dieses Gesetzes im Laufe des Jahres l915 rcntensteucrpflichlig wer« den. haben binne.:'. 14 Tagen nach Eintritt des die Eteuerpfüchi begründenden Ereig» nisses die Anzeige an die zuständige Steuerbehörde unter Anschluß eines Ve» kenntnisses zu erstatten. Die Bekenntnisse sind von den eigen» berechtigten Steuerpflichtigen selbst einzubringen. Inwiefern anstatt dcs Steuerpflichtigen selbst andere Personen, wie Vormünder, Kuratoren, Bevollmächtigte usw., das Stcucrbelcnntnis abzugeben verpflichtet und berechtigt sind, wird in den §8 2tt2 bis 2W der Novelle, bczw. des P. St. G. und im Art. 2. V. V. VI-, be« stimmt. Zur Einbringung der hiemit ange« ordneten Bekenntnisse können die Steuer» Pflichtigen durch Ordnuugsstrafen verhalten werden, überdies machen sie sich ge-mätz § 243 dcs Personalstcncrgesehes durch Unterlassung der pflichtmätzigen Einbrin« gung des Bekenntnisses einer nach § 244 der Novelle zu ahndenden Steuerverheimlichung schuldig und wird insbesondere darauf aufmerksam gemacht, datz die Pflicht zur Überreichung des Bekenntnisses und die Folgen der unterlassenen Einbringung desselben von der Zustellung der nach § 204, beziehungsweise nach 8 140 des Gesetzes seitens der Steuerbehörden zu be« wertstclligenden individuellen Aufforderung mi die Steuerpflichtigen nicht ab» hännig sind. und das; sich sohin gegen eine allfällige spätere Verfolgung wegen Steuer» Verheimlichung niemand darauf berufen könne, datz ihm lein Formular für das Bekenntnis zugekommen sei. Dic Nctenntnisse, die zur Einlom« mensteuer und Nentensteucr für das Steuerjahl 1915 aligegcbcn werden, sowie die (f-rnelmissc ctwaincr im Zu«c der be» treffenden Vcrl>andlunncn vorncnommenen Bücheinsichtrtt diirfen ncmüß Art. II der Persoualstcucrnoucllc wcdcr zur Durch, fiihrunn niich anhälmiaer Bemessungen, noch zur Einleitung vun Nnchtrngsbemef-sunge» oder Strafverhandlungen hinsichtlich irgendeiner öffentlichen Älinabe für die Zeit vor dem 1. .Innncr 1914 benutzt werde«. Steuerhinterziehungen durch unrichtige Angaben oder Verschwcigungen im Sinne des 8 2W des tt^setzes vom 25. Oktober 1896,' R. G. Bl. Nr. 220. unterliegen den in diesem Paragraphen festgesetzten Strafen. Anmerkung: In der Stadt Laibach sind amtliche Formularicn für Bekennt« nisse zur Einkommensteuer lind Vesol« dungsstcuer sowie zur Nentensteuer auch i>l den Tabaktrafiken um 4 l, erhältlich. K. k. Finanz-Direktion. Laibach, am I.Dezember 1914. 4292 3-1 Z. 30.348. Kundmachung. Es wird hiemit zur allgemeinen Kenntnis gebracht, daß die Iagdbarlnt der Ortsgemcinde Reifnitz am 4. Jänner 1915, mit dem Beginne um 8 Uhr uormittags in der Gemeilldelanzlei in Neifnih im Wege der össent» lichen Versteigerung auf die Dauer von fünf Jahren, d. i. vom 1. Februar 19lb bis 31 sten Jänner 1920 zur Verpachtung gelangt. Die Pacht» und Lizitationsbedingnisse können während der gewöhnlichen Amtsstunden bei der l. t. Äezirlöhcmptmannschaft Gottschee eingesehen werden. K. t. Nezirkshauptmannschaft Gottschee am 12. Dezember 1914. Razglas. S tem se da je na Bplošno znanje, da Be bode lor krajevne obèiue Ribnica dno 4. jannarja 1915 B «acotkom ob 8. uri zjutraj v obèineki pi-Barni t Ribnici potom javno dražbe v zakup oddal za dobo pctib let, to je xa èas oi 1. februarja 1916 do 31. januarja 1920. Zakupni in dražboni pogoji se zamorejo vpogledati pri c. kr. okrajnem glavarstvu r Koèevju T navadnih uradnih urab. C. kr. okrajno glavarstvo Koèevj«, dne 12. decembra 1914. Laibacher Zeitung Nr. 312___________ ________________2562_________ _____________________ 18. Dezember 1914 4286 Št. 1053/a. o.. Razglas o raxgrnitvi naèrta o natlrobni razdelbi, ozi-roma uredbi Btare nadrobue razdelbo posest- nikom iz Bršlina solastnih zemljilc". Naèrt o nadrobni razdelbi, oziroma uredbi stare nadrobuo razdelbe v katastralui obèini Berilin ležeèib in k zemljeknjižni vlogi št. 42 iste kat. obèine pripißanih parcel bode na pod-stavi § %. zakona z dne 26. oktobra 1887, dež. zak. St. 2 iz 1. 1888, od duo 28. decembra 1914 do vštetega dne 10. januarja 1915 v ob-dinski pisarni obèine Preèna razgrnjen na vpogled Tsem udeležencem. Naèrtova obmejitev 8 kolci 8e je na mestu samem že vršila. To Be splošno daje na znanje 8 pozirom, da morajo neposredno, kakor tudi poaredno udoložoni Bvoje ugovore zoper ta naèrt v 30 dneh, od prvega dneva razgrnitve dalje, t. j. od dne 28. decembra 1914 do dne 27. ja-naarja 1915 pri krajnem komiaarju vložiti pismeno ali dati uHtno na zapisnik. Ljubljana, dne 14. decembra 1914. C. kr. krajni konuBar za agrarske operacije III: v. n. Vrtaènik 1. r. g. 1053/A. O. Edikt betreffend die Auflegung dcs Planes über die Spezialteilung, bezw. Ordnung der alten Tei« lung dec den Insassen von Werjchlin gemein» schaftlichtn Gründe. Del Plan über die Spezialteilung, bezw. Ordnung der alten Teilung der in der Katastral-gemeinde Weischlin gelegenen und zu der Grdb.< Ginl. Z. 42 derselben Katastralgemeinde zuge« schriebenen Parzellen wird geuiäß § 96 des Ge» setzes vom 26. Oktober 1887. L. G. Vl. Nr. 2 ei 1886, vom 28. Dezember 1914 bis zum 10. Jänner 191k» einschließlich in der Gemeinde« tanzlei der Ortsgemeinde Pretschna zur Einsicht aller Beteiligten aufliegen. Die Absteckung des Planes an Ort und Stelle ist bereits erfolgt. Dies wird mit der Aufforderung lund« gemacht, daß sowohl die unmittelbar als die mittelbar Beteiligten ihre Einwendungen gegen diesen Plan binnen 30 Tagen, vom ersten Tage der Auflegung an gerechnet, d. i. vom 28. Dr» zembcr 1914 bis zum 27. Jänner 1915 bei dem Lokallommissär schriftlich zu überreichen oder mündlich zu Protokoll zn geben haben, Laibach, am 14. Dezember 1914. Der l. k. Lotallommissär für agrarische Opera« tionen III: I. V. Wrtaönik m. p. 4287 St. 909/a. o. Razglas o razgrnitvi naèrta o nadrobni razilelbi po-seBtnikom iz Žurg solastnih zeraljišc". NajSrt o nadrobni razdelbi v kataRtralni obèini Žurge ležeèib in k zemljeknj. vl. št. 16 in 16 iste kat. obè. pripisanih parcel bode na podstavi § 96 zakona z dne 26. oktobra 1887, dež. zak. št. 2 iz leta 1888, od dne 28. de-^enibra 1914 do vštetega dne 10. januarja 1915 t obèinski pisarni Y Osilnici razgrnjen na vpogled vsem udeleženceni. Naèrtova obmejitey a kolci in pojasnje-vanje Be je na mestu saniern že vršila. To Be splošno daje na znauje a poziTom, da morajo neposredno, kakor tudi posredno udeleženi STOJe ugorore zoper ta naèrt v 30 dnöh, od prvega dnora razgrnitve dalje, t. j. od due 28. decembra 1914 do dne 27. januarja 1915 pri krajnem komisarji vložiti piBmeno ali dati nstno na zapisuik. Ljubljana, dne 14. decembra 1914. C.kr.krajni komisar za agrarske operacije HI: v. n. Vrtaènik 1. r. Edikt betreffend die Auslegung des Planes über die Spezialtnlung der («emeinschaftsgründc oer Ill' sassen von Sürgern. Der Plan über die Spezialteilung der in der Katastralgemcinde Sürgcrn gelegenen und zu den Grundb. Einl. Z. 15 und 16 derselben Kataftralgemeinde zugeschriebenen Parzellen wird gemäß 8 96 des Gesehes vom 26. Oltober 1887, L. G. Vl. Nr. 2 ei 1888, vom 28. Dezember 1914 bis zum 10. Jänner 1915 einschließlich in der Gemeindelanzlei der Ortsgemeinde Osil» nica zur Einsicht aller Beteiligten aufliegen. Die Absteckung des Planes an Ort und Stell? und dessen Erläuterung ist bereits erfolgt. Dies wiid mit der Aufforderung kund-gemacht, daß sowohl die unmittelbar als die mittelbar Beteiligten ihre Einwendungen gegen diesen Plan binnen 30 Tagen, vom ersten Tage der Auflegung an gerechnet, d. i. vom 28. De. zember 1914 bis zum 27. Jänner 191b bei dem Lotaltommissär schriftlich zu überreiche« oder mündlich zu Protokoll zu geben haben. Laibach, am 14. Dezember 1914. Der l. l. Lolallommissär für agrarische Opera« tionen III: I. V. Hlrtaonik iu. p. 4306 St. 24.588 Razglas. Dne 2. januarja 1915 1. ob 10. uri dopoldne se bo vršilo v deželnera dvorcu (Kongresni trg) XXVII. žrebanje obveznic 4 °/o dežel- nega po8ojila vojvodine Kranjske. Od deželnega odbora kranjskega, v Ljubljani, dne 14. decembra 1914. Z. 24.588. Kundmachung. Am 2. Jänner 1915 um 10 Uhr vormittags findet in der landschaftlichen Burg (Kongresni trg) die XXVII. Verlosung der 4% Lan-desanlehens-Obligationen des Herzogtums Krain statt. Vom krainischen Landesausschusse, Laibach, am 14. Dezember 1914. 4252 L 8/14/4 Oklic. C. kr. okrajno sodiSèe v Èrnomlju, odd. I., postavilo je z odobrenjem c. kr. okrožnega sodišèa v Rudolfovem sle-deèe osebe pod skrbstvo: 1.) Matijo Spreicer iz TopliÈic štev. 4, zaradi sodno dognane slabo-umnosti; 2.) Marjeto Spitznagel iz Deskove-vasi št. 9, zaradi sodno dognane be-dosti in slaboumnosti; 3.) Matijo Adama iz Malega Ne-rajca stev. 23 zaradi blaznosti ter postavilo skrbnikom: ad 1.) Matijo Spreitzer, posestnika v TopliÈicah štev. 4, ad 2.) Ivana Kranjc, posestnika v Prelesju št. 10, ad 3.) Marijo Adam, posestnico v Malern Nerajcu štev. 23. C. kr. okrajno sodišèe v Örnomlju, odd. I., dne 9. decembra 1914. 4277 Cw II a 10/14/4 Oklic. Zoper Janeza Macele iz Kleèa 7, vložena je tusodno po dr. Josip Glo-bevniku iz Novega mesta nom. mestne hranilnice iz Èruomlja — menièna tožba radi 500 K. Vsled tega se je izdal zoper go-rajšnjega meniÈni plaèilni nalog z dne 27. novembra 1914, Cw II a 10/14/1. Ker je toženec sedaj neznano kje v Ameriki, postavi se mu kot skrbnik za èin gosp. dr. Schegula, odvetnik v Novem mestu, ki ga bo zastopal dotlej, da se isti ali sam zglasi, ali pa naznani sodišèu pooblašèenca. C. kr. okrožuo sodišce v Rudolfovem, odd. II. a, dne 11. decembra 1914. 4236 E 305/13/31, E 372/13/21 Dražbeni oklic. Na predlog zahtevajoèe upnice Notranjske posojilnice v Postojni, bo dne 2 8. decembra 1914 dopoldne ob pol 10. uri, in ako se ta dan ne opravi, tudi še dne 29. decembra 19 14 dopoldne ob pol 10. uri na licu mesta posameznih parcel dražba zemljišè vlož. St. 38, 39, 41, 47, 101, 162, 278, 280, 301, 352, 353, 397, 463, 465, 470, 471 k. o. Šmihel in sicer po posameznih parcel ah ali pa posameznih skupinah brez ozira na pripadnost parcel raz-liènim vložkom in ima ponudnik, ki zdraži gospodarsko skupino ali veè parcel, skupaj prednost pred ponudniki posameznih parcel. Na dražbo pridejo tudi solastnine do vl. St. 41 kat. obè. Šmihel in pritiklina v vrednosti 1345 K. Pod najmanjšimi ponudki se ne prodaja. Dražbene pogoje in listine, ki se tièejo nepremiènin (zemljiŠko-knjižni izpisek, hipotekarni izpisek, izpisek iz katastra, cenitvene zapisnike itd.) smejo tisti, ki žele kupiti, pregledati pri spodaj oznamenjeni sodniji, v izbi štev. 15, med opravilnimi urami. Pravice, katere bi ne pripušèale dražbe, je oglasiti pri sodniji najpo-zneje v dražbenem obroku pred za-èetkom dralbe, ker bi se sicer ne mogle na žkodo dobrovernemu zdra-žitelju uvelJHvljati glede nepremiènine same. 0 nadaljnih dogodkih dražbenega postopanja se obvestijo osebe, katere imajo Hedaj na nepremiÈninah pravico ali bremena, ali jih zadobe" v teku dražbenega postopanja, tedaj samo z nabitkom pri sodniji, kadar niti ne stanujejo v okolisu spodaj oznamenjene sodnije, niti ne imennjejo tej v sodnem kraju stanujoèega pooblašèenca za vroèbe. C. kr. okrajno sodišèe v SenožeÈah, dne 24. novembra 1914. 4278 E 110/14 Dražbeni oklic. Po zahtevanju Ivana Runovec iz Raèice, bo dne 1 1. januarja 1915 dopoldne ob 9. uri pri spodaj oznamenjeni sodniji, v izbi St. 1, dražba posestva vl. st. 255 in 284 k. o. RadeÈe. NepremiÈnini, ki jo je prodati na dražbi, je doloèenn vrednost na 3002 K 78 h in 4192 K 64 h. Najmanjši ponudek znaSa 1669 K in 2794 K; pod tern zneskom se ne prodaje. C. kr. okrajna sodnija Radeèe, oddelek I., dne 12. decembra 1914. 4265 C 107/14/1 Oklic. Zoper odsotnega Antona BaniÈ iz Broda vložila se je po Francetu Gregorièu iz Krškega tožba zaradi 316 K 24 vin. Narok za ustno razpravo doloèil se je na 29. decembra 19 14 ob 9. uri dopoldne. V obrambo pravic Antona Baniè postavljeni kurator gospod Franc Perhauc iz Krškega bo tega zastopal, dokler se ali ne oglasi pri sodniji ali ne imenuje pooblašèenca. C. kr. okrajno sodišèe v KrŠkem, odd. I., dne 11. decembra 1914. 4276 C 85/86/14/1 Oklic. Zoper Janeza in Heleno AntonÈiè iz Vrhnike, oziroma njih neznane pravne naslednike vložil je Jernej AntonèiÈ iz Vrhnike tožbo zaradi za-staranja terjatev 559 K 31 h, oziroma 520 K. Ustna.razprava bode dne 29. decembra 1914 ob 10. uri dopoldne. Postavljeni skrbnik Alojzij Žni-daršiè iz Loža bode tožence zastopal, dokler se kdo ne zglasi ali ne imenuje pooblaŠèenca. C. kr. okrajno sodišÈe v Ložu, odd. I., dne 10. decembra 1914. Dražbeni oklic. E536/14 Dne 20. januarja 1916 predpoldne ob 9. uri pri tem sodišèu, v izbi stev. 26 dražba sledeÈih nepremiènin: „ ,..., ,M . Cenilna Najmanjäi Zeniljiska Vloz. Ozoaèba nepremicnin vrednoat ponndek knjiga 6t.--------------------......____ K | h K h 1 biSa 8 poslopji, staTišCi in ! Želeèe 74 »emljiäkimi parcelanii ter j J srenjskimi pravicami najprej 3219 64 2146 42 po ßkupinab potem eel vlo-žek skupaj > I. pare. St. 1038, njiva 107 50 71 66 II. „ „ 1059/39, njiva 143 60 95 66 III. „ „ 105y/45, travnik 213 15 142 10 \ IV. „ „ 656 njiva s ^ g& 2?g &6 atogom i V. „ „ 1075/29, gozd 38 j 84 26 90 ' * VI. „ „ 1075/74, gozd 59 40 39 60 * * VII. „ „ 1076/19, paSnik 31 50 21 — VIII. „ „ 1076/20; pašnik 21 1 90 14 60 * * IX. ,. „ 946/1 ,biäa, pare. < j * štov. 946/2, vrt in drvarnica, 1 \ i pare. štev. 928/6, pašuik s [ 2186 : 1457 { 34 stogoni, erenjska pravica v 1 Želeèab in na Selu J ; Domik po naèinu, kjer se doseže najveÈji ponudek. Pod najmanjšim ponudkom se ne prodaje. C. kr. okrajno sodišèe v Radovljici, oddelek II., due 11. decembra 1914. Bettfedern und Daunen in grosser Jtusmahl und zu sehr billigen Preisen empfiehlt die Firma *136 6 j#. L S, Skaber ne, Zaibaeh.