Anlag, 12. April 1901.________________Jahrgang 120. Aibacher Zeitmg. ^ ^ltll.l.Mr!» ll «^^"lenbung: nnnzjHhlig 3U ll, halbjährig 1» «. Im T om pl ot i: ganz. ^^^ "> ,u 4 ««n !, " " d k. A postolis ch e ?)i ajestät °'lbrll,.' k" Allerhöchstell Aufenthalt in " äu nehnlen geruht. 'l?V^ Majestät haben mit ^/?Üttiun ^^"bung ""'l «. April d.I dein ü ^ ^lrf^, "/5 Innern in Vettvendung stehen- Anton Grafen Ceschi ^n^s, ^ das Ritterkreuz des Franz """Madigst zu verleihen geruht. ^!?^' !'^-5 Apostolische Z^lajestät haben mit ^ ^itol,!! '^'W'"N voni !1. April d. I. den V'"' ^n ^liaratter eines NegieruiigSrathes ^chisch^'Wtttor der General-Inspection der ^ ^"l ^nn '^"bahnen Arnold Bardas, ^ "' 'UN 5" ^^cr Behörde Karl Ballak '«^llet^ ^'".' ^'^'l eines kaiserlichen Nathes ^Mer von^»^"^"' derselben Behörde Stanis-^ ,5^nsp^^ ^ ^ bicti zu Oberinspectoren der X> lmnm^ ^" österreichischen Eisenbahnen, ^>h. ^ttw!> .^^ "'"er Belassnng in ihrer der-"'"g, allergnädigst zu ernennen ^, Wittet m. l>. '3°">sk'r ^'^- -'lpostolische Majestät haben mit '> ?"' del !«!'^ung """! l>. April d. ,V den ^ls ^»bnln, ^^'^l°v>nspettion der österreichi- ^!>'U)of ,"' "arl Ritter Nischer von ^i " rin^ ^s H"nrich Graf den Titel und in Ver1^ "'P"tor5 di^K'r Vehörde nller° "lX'n n^llht. Wittet in. i>. <^. ^dt^'l C'n^ V.'ajestät haben mit ''^t? "" dl'r ^^'"U von» ^>. März d.I. dem ,^^^ura, '^'lbliothet Dr. Heinrich von ^>,, "t,.f "^ e i ln und G a n s h e i u^ den Titel «rruh^ '"C5 Cnstov allergnädjgst zu ver- Nach demNmtsblatte zur erkennung für die Erfolge, welche Dr. von Koerber erzielt hat. Das letztgenannte Blatt sieht darin auch eine bedeutsame Manifestation in dem Sinne, dass die Krone die Erzielung der Arbeitsfähigkeit des Hallfes gutheißt. Das Blatt hält die Einstellung der Obstruction für dauernd, da alle gegen die Obstruct tions'Taktik obwaltenden Gründe auch nach Ostern vorhanden sind. Wenn die politische .Mugheit das Aufgeben dieses Hazardspieles gebot, so werde man auch künftig solchen Eventualitäten ausweichen müssen. „Magyar Nemzet", das Organ der ungarischen Regierung, schreibt folgendes: „Diese Auszeichnung des österreichischen Ministerpräsidenten ist offenbar eine Anerkennung des Erfolges jener mühevollen, von patriotifchen und hervorragenden Qualitäten zeugenden Arbeit, mit welcher es Herrn von Koerber gelang, die Arbeitsfähigkeit des österreichischen Reichs« rathes zumindest derzeit wieder herzustellen. Die politische Welt Ungarns, aber auch die ganze öffent-liche Meinung schließt sich mit Freuden denjenigen an, die den österreichischen Ministerpräsidenten an» lässlich seiner Auszeichnung aufrichtig beglück« wünschen, denn Ungarn begleitet jedes Bestreben mit Sympathie, welches jenseits der Ueitha die Wieder« Herstellung des Zustandes der correcten und un» gestörten Verfassungsmäßigteit bezweckt. Die leiten« den Staatsmänner unseres Vaterlandes haben in der Vergangenheit wie in der Gegeilwart bereits be-wiesen, welch hohes Gewicht — und aus welcher Ur-sache — sie darauf legen, dafs wir als constitutionelle Kation mit nnserem Bruderstaate als mit einer con» stitutionellen Nation in Berührung treten tonnen. Es bildet dies die Garantie der großen Schöpfung ^ranz Deals, ail welcher die überwiegende Mehrheit der ungarischen Nation Jahrzehnte hmdurch mit un» geschwächter Kraft festhält, und unser Ministerpräsi» dent halte wiederholt Gelegenheit, nachzuweiseil, dass dies allein die richtige Grundlage unserer Politik sein könne. Deshalb begrüßt auch Ungarn mit Feuilleton. der Schuhe. .^ü ^l und ^wlspunkte für den Gebrauch von ',.^»^rn Mu>n finden wir bereits bei den ^'l,., Üen' ^'!'d zwar bei deren grauen und ^'l'i^esleil't in > Fußbekleidung wurde aus Pa> '','i^"n<.' ,,, V"" l"cht und elastisch. Je nach Ä^1> wa ^ ^Ul Stande des Besitzers oder < Xs' losth.! ^ ^chuhe mehr oder minder ^^/^'"if v schmückt; oft wurde auch eine ^>it ^Mi^ "mere ""^ ^ Sohle gemalt. w»lr t>i^ " lullte die Knechtuug und Unter- Mi7l,!!Bwn/'°^ ^,mm„«,i. ! ^Xel^n^" den Griechen und Römern. V^p ""ch cin "1 b" Iußbekleidnng, obgleich ^"' Diemen festgehaltenen verallgemeinert; >mr Iüng° ^'"r» ^ ^rs.-l Ü" ^ kragen von Schuhwerk '^l°^ d^ '^ "'heit der Ailsführllng im all ^) i^"'^^ ^"l-ben, sowie des verwendeten « ^rso '""t ließen keinen großen Spiel- «, ^chi..^'" ^eschinacl und Liebhaberei, V^ 'Urm ^""dnung im alten Nom be- in rothen Schuhen einber l ^'^ ^trm-, ""'' "'Wr den Aedilen (Polizei^ i ^/F), ^'?ciu, öffentliche Sicherheit und « ^>,^^'"l)e. di^" ""lt anch bezüglich der f '^,„ ,U H. s " verziert mit einem goldenen ^n?"°"d an der Spitze - rin X ^ ^l>natore,l waren. iiaifer Aurelian erweiterte später das Verbot und erlaubte nur Damen und den höheren Elassen farbiges Material. Als man dieses Verbot geschickt m umgehen wusste und der raffinierte Lurus schließlich zu den weitesten Extravaganzen ausartete, sah sich Kaiser Heliogabalus veranlasst, jnwelen-geschmückte Fußbekleidung überhaupt zu verbieten. Als bemerkenswert ist auch die Thatsache zu er-wähnen, dass die römischen Soldaten ihre Sandalen bereits mit eisernen Nägeln beschlugen nnd dadurch dcren längere Haltbarkeit erreichten, die sie in den Stand setzte, Tauermärsche mit entscheidendem Er» folge zu unternehmen. A,l Stelle der Schnabelschnhe traten im XV. Jahrhunderte sogenannte „Entenschnäbel", die dann wieder durch die „Stumpfen Bärenklauen" oder „Ochsenmäuler" ersetzt wnrden, Zn Zeiten Cromwells waren am Hofe Englands Schuhe mit großen Spitzeilrosetten nnd mit Juwelen besetzt in Gelu-auch. In der Stuart-Periode trug man sie vorn abgestumpft, während der bis zum Knie reichende Schaft des Stiefels mit Spitzen decoriert war. Im XVl. Jahrhunderte kamen zuerst in Spanien die sogenannten „Ttelzenschuhe" auf, die sich von dort schnell nach Italien weiter verpflanzteil, wegen ihrer Unbequemlichkeit und Gefährlichkeit beim Gehen iedoch sehr bald wieder aus der Mode verschwanden. Dagegen finden wir ähnliche Stelzen-schuhe noch heute bei verschiedenen Völkerstämmen des fernen Ostens. Bemerkenswert ist der unter dem Könige Ludwig XiV. von ssmnkreich sür Schuhe entfaltete Aufwand, der in d»> üi>»'spsmntoslcn AuKMvei-, fllngen ausartete. Die Glanzperiode des Schuhes aus der Zeit des alteu Noms kehrte zurück, und der all» gemeine Luxus beherrschte die Schuhe, nicht weniger als die Perücke. Später, das heißt nach der erstell französischen Revolution, tauchten daselbst die mit hohen und schmalen Absätzen versehenen Stiefel auf, die heute noch, unwesentlich verändert, mit Vorliebe von dem schönen Geschlechte und den Personen getragen werden, denen das leidige Geschick die nor> male Kö'rperlänge stiefmütterlich versagte. Der «rothe Mann». Die Indianer Nordamerikas glaubte man schon zu den dem Untergcinge geweihten Nassen zählen zu müssen. Der „rothe Mann" ist jedoch durchaus nicht dazu bestimmt, völlig von unserem Planeteil zu ver» schwinden. Im Gegentheile, sowohl die Indianer Eanadas wie der Vereinigten Staaten nehmen an ^ahl zu. In London weilt jetzt ein Nachkomme des berühmten Indianerhäuptlings Josef Brant, der den Zug der Mohawl-Indianer vom Staate New-Iork nach der Provinz Ontario leitete. I. O. Brant-Sero ähnelt fehr wenig den mit ungeheuren federn aus° geschmückten Indianern der Prärie, wie sie in der Vorstellung unserer Jugend leben. Vrant-Sero ist von mittlerer Größe, wohlgebaut, breitschultrig lind dunkelbroncefarbig. Er hat das rabenschwarze Haar seiner rothhäutigen Vorfahren und ihre gerade, wohl« geformte Nase. Er spricht fließend nnd correct eng« lisch, wie cin gebildeter Vrite. Von dem Leben der lieulisM Indimicr stählte rr, AolMd«^ Laibacher Zeitung Nr. 93. 682 12HrN5^ Freuden die kaiserliche Auszeichnung des Dr. Ernst v. Koerber, denn es erblickt hierin die Belohnung jener Bestrebungen, welche auch mit nnseren Wünschen ver^ wandt sind." Das macedouische Comite. Zur Verhaftung der Leiter de^ »nacedonischen Comites in Sofia wird der „Pol. Corr." von dort berichtet: Der Untersuchungsrichter im Processe wegen Mitschuld der Leiter des obersten makedonischen Co-Nlit6s in Sofia an der Ermordung Fitovskys und Mihaileanus in Bukarest hat die Verhängung der Haft über zwölf, zumeist von dem Aukarester Schwurgerichte iu cl,il>» ^ ^. ün'^ z» erreichen, lind fei Politifch werlu^ll" l^^' nerion, da fie den chinesischen Hof an '""^fdie^ während die Annerion eine Nückwitt"Ng ^ ZM schließlnlgen anderer Mächte habe» l"'"^, ^'»»^ wenn infolge dessen eine Unterbrechung ^,F' lichen Beziehungen zwischen den MäclM" ^ W^ einträte, wiirde diese von kurzer ^"" , M!>!^, ll'irllich von dieser oder jener ^c'acht oc'"^^ Staatsniännern der Nath ertheilt "'"'^'^lief'^, abzlllehileil, so seien wohl auch die ^,^. M»^ folgen vorausgesehen worden, lllld ^'! '^sgt, ^ niemand eine Lage, die einen Conflicts .^r^ beizufiibren. Den betreffel,^'» mnthlich daruln zu thun gewesen, da,sl ^,>, il^ keine vertragsmäßigen Anrechte """ ^i^''.,, Ehina felbst betrifft, fo fürchte es i'b"'dn^ -^ Zustiinmung zu dem Abkommen "'^,,i, zn ähillichen Forderungen Anlaf<- ,vu^^^<^ Tagcsncuiglcitcn. ^F — (DerS ,iltanalsTischl e'^ ^^l ^ allgemein bekannt sein. dass der Su""" ^„ v^ sich in seinen zahlreichen Muszestnndcn >>''« ^,^< z^ tisst. die man einem orientalischen HeM^" ^" g? »rinde. Der Grohtürle hat nämlich in lung^ ^ tt>^ Schieinelhandioerk gelernt nnd iibt e ^ W!^ herausgehen, sind nach Plänen gearbeitet. ^ !li . entworfen werden. Vor turzem übernnu ^^n ^, Gesandte in Petersburg im Auftrage s""" ,^sch. ° ^ Czaren einen vom Sultan verfertigten ^ ^, >n" ^ wahres Wunderwerk sein soll. Der "" ' ^^nte" ^ ottomanischen Wappen und mit dem voi ^.^. ^ ^ gebcnen Bildnisse des Sohnes des SuU"N" ^ssa'" ^s! Mitte befindet sich ein prächtiges ""U^ Le'v^ß, Berilstein und Gold. Man sieht, .^'L^sse"'" Ludwigs XVI. von Frankreich für die ^ ^l nigliches Handwert" nicht vereinzelt ^''^ „, c" ' ^F" — (Ein Pr 0 fess 0 rene' nt 0 !" „o" ^^t'' F e i t.) Als der von Friedrich WillM ^f iss' ^^ Nlis Halle verwiesene Philosoph ^'"lt" ^s P^^ ,ü> 1724 nach Marburg nocrsiedelte. wurden '^^^aldez"^ gchalt von der Universität nachstehende ^.^ ^ .^! gesichert: 50 Scheffel .Korn. ^0 A'"!" , Sch>"" ,'M' Erbsen, zwölf Viertel 5^afer. zwei ssemane'^^ "'^ .Nammcrgulden wert, ein Heidcochsc, ^^ ^^i!i,c <>! zehn Hammel, ü ein Goldgnlden. ande^ .^ Pre'i' Z ^ ü Centner acht Thaler, vier Ohm M" ^^, " ^ Thalern. Außerdem erhielt er noch ^^„,tsw°^M^ Kammern im neuen Observatorium a>» ^h,nte ,ü etwa 300 Thaler bares Geld. Da der ^alltp^i< e' diese Naturalien wieder zu den lMI'U ^ die s" , ^ verhandeln wusöte. trug ihm seine P"s' > ^ Th'' ^ malige Zeit beträchtliche Summe von ^, zg.M ^,^ — (Panil ineinerKirch e.) - ^ j„ d« ^ ^ll grnleldet: In Posen kam es am tischen Herz Iesu-.Vrche während des <^" ^,^ pM^ schrecklichen Panik. Es entstand in der .^^-?^ „Seit länger als hundert Jahren sind wir die treuen ivrennde und Verbündeten Englands. Unsere Vorfahren wanderteil aus dem schönen Mohawk-Thale nach Ontario, wo die britische Negierung ihnen eine Wl).lX)9 Acres große Laudfläche einränmte, die sich jetzt auf 50.M0 vermindert hat. Dort leben wir zufrieden, bebaueil unsere Farmen und machen schnelle fortschritte in der Civilisation. Wir sind jedoch noch immer den Sitten unserer Vorfahren treu. Unsere Häuptliuge werden auf dieselbe Art gewählt, lind dieselben Bräuche werden beobachtet, wie zu der Zeit, al5 nur noch in dem ganzen Lande zwischen Florida und Canada umherstreiften, ehe ein Weißer das amerikanifche Festland betreten hatte. Aber nicht vom Vater auf den Sohn vererben fich die Bräuche, sondern von der Mutter auf die Tochter. ^,n unferen ^.ndianerstämmen hat die frau eine größere Bedeutung als der Mauu. Diefranen bewahrten die Gebräuche, und wenn ein Krieger in der Schlacht fiel, fo waren sie es, die seine Thaten feierten uud sein (Gedächtnis erhielten. Sie wurden besser erzogen alo die Männer. Das Crbrecht geht durch die weibliche Linie, und bis zum heutigen Tage wählen die grauen im geheimen Nathe die Häuptlinge. Die Indianer sind weder im Aussterben begriffen, noch entarten fie. Besonders in Canada machen sie ausgezeichnete fortschritte. Wir erwachen jetzt und erfassen die Möglichkeiten, die vor uns liegeil. Unsere linder werden in den gewöhnlichen Schulen erzogen, und viele junge Leute studieren an den Universitäten. ^,n Canada sind Indianer ill jedem Berufe. Einige sind ^och^anwälte. viele Aerzte, und eine große Iahl ist tm Handel beschäftigt. Dr« odn vier sink w Ne« giernugsstellen. Der ^.ndianer liebt es nur nicht, Geistlicher oder Ladeninhaber zu werden, denn die alte Neigung zum Umherstreifen liegt uns uoch im Blute, und wir binden uns nicht gern an einen Platz, Die meisten von uns sind natürlich im Ackerbau beschäftigt. Wir genießen dieselbe» Rechte, wie nnsere weißen Nachbarn, wir stehen mit diesen überhaupt auf dem fnße völliger Gleichheit. Die Indianer sprechen in der Regel ihre Mutlersprache uud englisch, in der Provinz Qnebec auch französisch. Der Indianer ist ein guter öffentlicher Redner: stets bewahrt er eine gewisse Würde, lind sogar über den trivialsteil Gegen stand hält er eine interessante und passende Rede. Die Indianer Canadas widmen sich eifrigst der Politik, nnd es gibt wenige Berufszweige, in denen sie sich nicht ausgezeichnet haben. Cinige unserer Leute haben sich im Lande einen großen Namen gemacht, vor allem Oronhyatekha. Cr ist Doctor der Medicin und Friedensrichter. Cr besitzt die Gabe der Herrschaft über Menschen und ist selbst ein sehr bedeutender Mann. Man hat ihn den zweiten Sir John Macdonald Canadas genannt. Sein Pflegevater war Sir Henni Aclaild. Diefer fah ihn als Knaben, als der Prinz von Wales im Jahre 1tt(i() Canada besuchte. Sir Heun) nahm den Knaben mit nach Cnglaud, wo er erzogen wurde und in Orford promovierte. Dr. Oronhliatetha ist auf seine Nasse stolz. Mit seineil freunden spricht er indianisch, und er besitzt in dem indianischen Gebiete ein großes Heim, Ich bin sicher, dass mein Volk eine glänzende ^uknnft vor sich hat. Seit einem Jahrhunderte leben wir in Canada, wo wir fortkommen, und Canada, glaube ich. ist stolz auf die von uns gomachten Fortschritte," Au« fremöen, Sia»""" Roman von vrmanos '" Mit zitternden bänden b^"" ^,. c,^ ^ Papiere zu durchblättern, aber tw ^^'"'l.' ^ Blick in das Tagebuch und auf m>> ^d^ ^c' verstorbenen Matrowska geNM, .^.„i n"^)!.l Händen entsank. Aschfahl, Mtt .^ „M. ,v>'" ^ante fiel er zurück. Aber l'"'"-' ^,,d" mente hatte er sich wieder erholt „n ,^ ^ Bestürzt hatie Lorenz die ^ ^,,. Zügen des Greises wahra""»""^ ,^ „M ..Um des Himmels will", '' ^., Großvater?" stammelte er. ,, Hli»^' ^ Der Greis streckte abwehre»» ^, >ii'N.^ „Alle deine CnlhüllilNgcn n l ^^^,^ ^^-gegen die Cntdeckung, die ich 1^^ ^^,ft 1^, ,^ er heiser. ..Deine Mlltler ""'/ ^il!N<,,l^^ Todfeindes! Mehr als der "mn ,, " „,,t „.« ^'otizen sagt es mir deine MlN'Uä'N ^,^ die mir schon lange auffiel mW ei" ^l,'" dcnil einmal befreindete! Gott, " ^'^ ftl.lag! Du-du-bist m WM)l^ — Schürten l" ^ ^^Zeitung Nr. 83. 683 12. April 1901. i!^'6'nem 3/.^'"' und alles stürzte nach dem Aus-^ Saline ? l"^'3en Knaben, der niederstürzte, wurde ^l" erli,.. ^"pf vollständig zertreten. Zahlreiche 3. ^lDie ^"etzungen. ^lihii,^ > e r verteufel! e Dewet.) Einen guten !^ °^" in 9 ." "zählen Londoner Blätter: Am liü>s^ biet^t^ "' wandert ein junger Bursche auf und sch'l g zuw tf Vuriibergehenben einen verschlossenen N ltiigj. ""Use an. der auf der Vorderseite die In-!^2°'" tzit." c ^"'^ bes Burenführers Dewet. Zehn Z "Nd fi,^ ' Verr tauft einen solchen Umschlag, öffnet ^ Mnhii^. ' ' - "ichtö. Wüthend stürzt er auf den Ha ' Cie /! "'^ ^"^' "^" 'st ^nn hier Dewet?" ^^">°und^ ' ^" 'ücht gefunden?" fragt der junge lt?° ""schn << ^ ..^tein!" — „Na sehen Sie," sagte der l?>l " bons„ Kachelnd, "^'eftr verteufelte Dewct ver-htt. ^^ Ge ^ ""6 einem verschlossenen Umschlage!" '"^fallen. ^ ' ^" ..Galerie" verschwindet jetzt der "'pichst rasch. i"> s^lahi ^ lg efahrliche K l e i d u n g s st ü ä e.) ^.'^"cet" b«s. ldungsstücke aus Flanell ist durch einen ^ ^ babei ,?^'/^""' Abfall enthüllt worden. Es han-^"^Nven "" ^" guten Wollflanell, sondern um '»»a beso^,'^ ^aumwollstoff. der von weniger Wohles? ^b. N ^"^",^ ber kalten Jahreszeit viel ge-^ ^>t lvnk^^^ ^'"^ weichen und wärmenden Be-l^" beson.° ",,""^"ch ^u Nachthemden verarbeitet. >!?" ii'lüb. ? ^"^' ^'"dcr. Neulich min war ein sechs. "H l°"l irgend "" Nachtkleid aus Baumwollflanell V" Hemd k.^ ^''^ "N"u Nfen zu nahe getommen. ^ ^" Alia! .- "" gefangen. Die Mutter, die das <^ °«s den !.?<^"" Klassen hatte, lief auf dessen ^ s l ^ so sch ^^uzimmer herbei. Der Knabe hatte >l> ^ ^'ldei, Ha ^ Brandwunden davongetragen, dass er ^. sh'N der ^<^^' I'" Laboratorium des „Lancet" ^ "' ^t h^, "/"'ell auf seine Brennbarkeit untersucht ^iibl ^hxlick! .'"'^ """ heißen bläulichen Flamme. ^"M."^ tvcnn "^ ^r von brennendem Svirituü V^. das !>nzc ^^ bie heiße blaue Flamme schießt rasch v^ 3enuq dm ^ ^^fses hin. Es lann daher nicht ^^,^u vrii " gewarnt werden, Flanell in die Nähe "^ben!) D^ ' " ^ r 2 l, eatergarderobe ab -^>!i°?"^ nick ^"'titanischen Theaterdirectoren wird ^t?^«hleu «^ Vorwurf machen, dass sie es an ''"« ^. letzte i? ''"'' Und doch tlingt folgende Nachricht '!', ^"'lnotiz ^""ung. die der ,.Gaulois" bringt, wie ^lc,, " »Uch't ^ ^lbt sich freilich nicht als solche und '^l dez Pc»u ' jedenfalls launig erfunden. Der ^ ?'"lel v' s Theatre, das in einem sehr volk-^>d^"° Gardes °^ly" ^'^"' ist. hat die Idee >'li«n ^,. ^/"ve ni eine — Meinlindcrbewahranstalt M^^hlr^. ^ «lnder sind in den amerikanischen Fa. ^lllsz , ller )ie>^ ^'^er mussten die Mütter an den ^oiso ^- U^^ler Theater immer den drakonischen !'"häu>su den^/""den nicht zugelassen!", so dass >!^''w si^ ""Hnnttagsvorstellungen. die in Ainerita ^ot«^. diesem n s "' ^urova, leinen Zutritt erhalten ! sn>« /s^ube hat der praktisch veranlagte >y?" ^heat. . »"^lfen. Wenn die jungen Mütter l>s!«l! Aerobe „ ^'"'nen. so geben sie ihre Säuglinge > '^°°' die mit ?" ^s"^' u' der Kleinlinderbewahr. ^ ^ti^slasch, ,,^", nöthigen Zubehör. Wiegen. Spiel-1?^^ ssisten»!. ausgestattet ist. Eine Qberamme Mi' °^ die W> !'^" übernehmen die Pflege des kleinen X?n Vor,," ' surücllehren. die ihre Nachkommen-^'l'^^l nat i?/^'"^' Nummer zurückerhalte,!. Die c Th^tter it./ ' ^" gißten Erfolg gehabt. Die ?Xl^. U,ch s''!"', '" Menge zu den Vorstellungen '>^.>g de/^ ""'gen Tagen erscheint zur höchsten 3>'si^ "-n.,^°^"ten ein Anschlagzettel mit den ^3-^v^iuss «us dem Boden sitzen!) — (E i n e l e tz t w i l l i g e V e r f ü g u n g V e r d i s.) Ans Aussctto. dem Lieblingsaufenthalte Verdis während seiner letzten Lebensjahre, berichten italienische Blätter: Am 3. b. wurden auf einer zu der Besitzung von Sani' Agata gehörigen Wiese in Gegenwart der Familie und einiger Freunde zwei mit Aufzeichnungen von der Hand des Maestro gefüllte Kisten feierlichst auf einem Scheiterhaufen verbrannt. Das feltsame Autodafe wurde in gewissenhafter Beobachtung einer letztwilligen Anordnung Verdis ins Werk gefetzt, ohne dass der Inhalt der dein Feuer überantworteten Kisten vorher geprüft worden war. Die Zeugen dieser wehmüthigen Eeremonie tonnten das Gefühl nicht loswerden, dass vielleicht Entwürfe und Aufzeichnungen verbrannten, die für die musikalische Welt von unschätzbarem Werte gewesen wären. Local- und Promnzial-Nachrichten. Kraiuische Sparcasse. Gestern fand im Festsaale ihres Anstaltsgebäudes die diesjährige ordentliche Generalvelsammlung der lrainischen Zparcasse slatt. Der vom Vereinspräsidenten Herrn Josef Luckmann vorgetragene Rechnungsabschluß über das 60. Geschäftsjahr ter Anstalt weist gegen das Vorjahr wenig Aenderungen aus. Das gesammte Verwaltungs-vermögen, das einen Rückgang von 899.346 k erfahren hat, belief sich Ende 1900 auf 70.110.053 K> die Hypothekardarlehen betrugen 31.976.317 K---55M. der Capltalseinlagen der Interessenten, an Werteffecten werden 27,703.368 x, an Contocorrent < Gut-haben 2.248.128 k ausgewiesen. Die Interessenten. Einlagen beliefen sich Ende 1900 auf 56,091.759 k und haben gegen das Vorjahr um 1,268,552 X abgenommen. Wenn man die Elnlagenbewegung der letzten vier Jahre verfolgt und sieht, dass der Einlagenstand seit dem Jahre 1896 mlt einem Stande von 65,907.742 K 56 I> um 7,815,982 x 88 !l abgenommen hat, so war vorauszusehen, dass die Sparcasse, um diesen Rückzahlungen zu genügen, zu besonderen Hilfsmitteln die Zuflucht habe nehmen müssen. Dies war nicht der Fall; auch die höchsten Einlagebeträge wurden stets sofort bei Vorlage der Einlagebüchel ausbezahlt und die einzige Vorsichtswelse getroffene Maßregel bestand darin, dass vor ungefähr 2 V« Jahren die Gewährung von Hypothekardarlehen außerhalb Krains einstweilen eingestellt wurde, um unter allen Umständen in der Lage zu sein, dem Creditbedürfnisse der Realitäten-besitzer Krains nach Maßgabe der statutenmäßigen Zu-läfsigleit vollauf zu entsprechen, da anzunehmen war, dass dieses Credltbedürfnis wegen der Folgen des Erdbebens noch weiterhin ein steigendes sein werde. Diese Voraussetzung traf auch zu, denn die lrainischen Hypothekardarlehen haben sich thatsächlich seit 1896 um 2,926.035 K erhöht. Ungeachtet dieser beiden Ersordernlsbeträge von zusammen 10,742.017 x verfügte die Sparcasse, abgesehen von der Cassebarschast Ende 1900 per 605.004 X 59 l>, noch immer über disponible Gelder im Betrage von 2,248.128 K 95 !». Auf das Geschäftserträgnis übte der Rückgang des Elnlagenstandes gar leinen Einfluss, Im Jahre 1896, das eines der günstigsten war, belief sich dasselbe auf 448.041 K. im Jahre 1900 auf 416.128 K> war daher allerdings im Vorjahre um 31.913 k geringer, da jedoch seit dem Jahre 1898 die früher nicht bestandene Erwerb- und Rentensteuer in Kraft getreten ist. die im Jahre 1900 77.369 k erforderte, so ist, abgesehen von diesen neuen, im Jahre 1896 noch nicht bestandenen Lasten, das Geschäftserträgnis des Jahres 1900 eigentlich um 45.476 X höher, und zwar ohne dass irgend eine Erhöhung bei den Activzinsen, z. B. bei Hypothekarforderungen, vorgenommen wurde, wozu sich einige andere Spar-cassen veranlasst sahen. Deshalb hat auch die krainische Sparcasse an ihren vielen und bedeutenden Spenden für wohlthätige und gemeinnützige Zwecke bisher leine Einschränkung eintreten lassen; die hlejür verwendeten Beträge weisen im Gegen« theile eine fortwährende Steigerung auf. Mit berechtigtem Selbstgefühle lann daher die lral« uische Sparcasse auf diese Ergebnisse blicken, die Einleger lönnen aber darin die Gewähr finden, dass sie infolge der richtigen Gebarung mit ihren Einlagen darauf rechnen können, sie selbst unter schwierigen Verhältnissen jederzeit lückbezahlt zu erhalten, ohne dass von den formell vorbehaltenen Kündigungsfristen jemals Gebrauch gemacht würde. Wenn die seit Beginn dieses Jahres eingetretenen Verhältnisse von Dauer sein sollten, lässt sich übrigens erwarten, dass die Periode des sinkenden Einlagenstandes ihren Abschluss gefunden habe und von nun an wieder einer Steigerung desselben entgegen gesehen werden könne. Der Creditverein zählte 1900 225 Theil-nehmer mit dem bewilligten Credite von 1,607.720 X, der Sicherstellungsfond betrug 160.772 X und der Reservefond 112.888 k 73 l>. Die Geschäftsgebarung des Jahres 1899 ergab einen bilanzmäßigen Verlust von 1194 k 60 li. Die Verluste beim Creditvereine würden von nun an nicht nur permanente bleiben, sondern auch eine solche Höhe erreichen, dass in wenig Jahren der ganze Reserve« fond davon aufgezehrt wäre. Der Grund liegt in der Art und Weise, wie die neue Erwerbsteuer bemessen wird, in welcher Beziehung es genügt, darauf hinzuweisen, dass auf Grund der Bilanz für das Jahr 1899, welche den oberwähnten Geschäftsverlust von 1194 X 60 k ergab, die Crwerb-steuer sammt Umlagen für das Jahr 1900 mit 8395 k 47 li bemessen und einbezahlt wurde. DieReservefonds beliefen sich Ende 1900 auf 8.330.504 K 88 l. und haben sich sonach um 212.193 3 52 ll erhöht. Das reine Geschäftserträgnls belief sich beim Sparcassenfonde auf 122.213 k 69 l», beim Reservesonde mit dem für Spenden verwendeten Betrage von 138.908 k 48 k auf 293.914 k 91 li, zusammen daher auf 416.123 X 60 l>, gegen das Vorjahr weniger um 45.091 li 36 l,, was ausschließlich die Folge der Erhöhung des Einlagenzinsfußes auf volle 4°/„ ist. Ueber das nach Abzug des für Spenden verwendeten Betrages per 138.908 k 48 li verbleibende Erträgnis von 277.220 li 12 1» beantragt die Direction «) zur Abschreibung an den Sparcassemobllien 62 K 20 l,, d) zur Vermehrung des Pensionsfonbes 40.000 k, c) für den Fond zum eventuellen Baue eines deutschen Theaters in Laibach 40.000 X, zusammen 80.082 li 20 ll auszuscheiden und den Rest von 197.137 li 92 k dem allgemeinen Reservefonde zuzuführen, wodurch sich die Gesammtreserven auf 8,527.642 li 80 l, erhöhen und nunmehr mehr als 14'/«"/o der Einlagenguthaben betragen. Der Präsident gedachte noch der schmerzlichen Verluste, die der Verein durch das Ableben zweier seiner Mitglieder, der Herren Ferdinand Mahr und Josef von Rodange, getroffen, lieh der Trauer darüber beredten Ausdruck und dankte schließlich der Direction, dem Veamtenlörper, in erster Linie Herrn Amtsdirector "'ten f ""e ^ . und noch ehe Lorcnz ihn ^ ,^ ^ "^' l'r ruckling schwl'r mifschlcigond '^il ' "r H ""------------------------------------------- ^r^' ei,^°^ der sofort borbci^rnfcn wurde. <>!^Nft^ ^"'lciqanfall. Man brachte den ^e x""N(!h än Bette, ^mn Thills die »nil hr ^t^"""'" wm-, ,"chel'imlim selber die Nwlil noch nie ein in An.sicht i Hoch . '^' Verwl'MM'Nmlil vereitelt """'< w"hte ^" '"ne !^d >n.>>, ""W'„ ;„ „l^ Vorgefallene ein. 3''>>b/"il,n. die Tmwt seine. Schick^ ^. °N ab, "^'" '" dnrchml» nicht seinen (5nt. ^"5ls ^'" lim ""'- -lbor trotz ihrer Bitten nnd !^.'>v<,'r^ ""(> 5^,,, n„f ^^,,„ Vorsätze. ^V^' rr "3 Nachricht acben, wohin ich mich ^"b^'i^u solk'.'. "'l"" der GrosMter nach seiner ^i>'kt^!?"' Wnnsch, mich wiederzusehen ll>?^^unt) ' 1"""nd - so bedarf es nur ^sM^ icy tchre znrnck. Aber ich fürchte, ^ i/)n w„ "" "ue cwige Qnelle von Auf. "^ l^r /' Dn5 will ich vermeiden. Recht- ^tW.. "'^ "'6M mehr Zu suchen!" ^ frnyto Thilln wmmrf500ll. E5 zuckte schmerzlich um die kippen de5 juugcu Maunes. „Wollt ihr sie mir auch jetzt noch neben?" fragte ei, leise. „Sie ma^ selber entscheiden!" lautete die Antwort. Xioren,; drückte dantbar die Hand der Neben lvrau. (ir wusote, dass er an dieser Stelle auf eiue durch dk- Wandlung der Verhältnisse unbeeinflußte und unveränderte Gesinnnng rechnen tonnte. Auch die düsterste ^'acht geht einmal zn Ende. Tottor Verthold hielt eiue unmittelbare 5.'eben5-gefahr für nicht vorhanden, obgleich der Kranle noch nicht wieder,;nm vollen Bewusstsein gekommen war und sich ein '.iemlich l,eftige5 Fieber eingestellt hatte. ^.n der Morgenfrühe de5 nächsten Tages reiote ivrau Lotta ^'.'aifeldt ab. Sie war mit ihrem Manne übereingekommen, nicht erst den „Ausweisungsbefehl" abzuwarten, sondern vorher schon nach Trieft, ihrem früheren Wohnorte, abzureisen. Maifeldt selbst wollte noch erst an Ort und Stelle bleiben uud die Ent» Wickelung der weiteren Tinge abwarten. Die Plötzliche schwere Erkrankung des alten Herrn gab ihm ,;u allerband Betrachtungen und--------Hoffnungen Anlass. Starb Lorenz Weber senior, so war es unter den obwaltenden Umständen doch nicht ausgeschlossen, dass er sich cine mas;gebe»de Stellung in dein Haupt-geschäfle sichem t>mle. Lorenz war die Nacht über mit am Vette des Krant'eu geblieben. Gegen Morgen erst begab er sich ans sein Zimmer, um die uothwendigen Vorbereitun» gen für seine bevorstebende Reise zu treffen. Zuerst wollte er sich nach Hamburg wenden, um dort nach der letzten Ruhestätte seiner Mutter zu forscheu; in Hainburg wollte er auch die Antwort auf sein Schreiben, das er unter der bezeichneten Chiffre au die Leitung, in der die Anffordernng gestanden, ge' fondt hatte, abwarten. Gab ihm diese Antwort nicht die gewünschten Anhaltspunktc, so beabsichtigte er nach Wien zu fahren, wo nach den Tagebuchnotizeu der Vater seiner Mnttcr — i^orenz Webers Todfeind ^ damals gewohnt hatte. Tass diese letzte Ent-decknng ihm sein Bleiben ill Nenenburg und das Zusammenleben mit dem Großvater zur Unmö'glch« keit machte — davon war er,',u feinem tiefen Schmerze fest überzeugt. Grau und regenschwer hieng der Himmel über der Erde, als Lorenz am Vormittage hinüber in das Berthold'sche Haus gieng, um mit Kcithe zu sprechen uud — von ihr Abschied zu nehmen. Heftige Windstöße erschütterten zeitweilig die ^uft uud rissen mit brutaler Gewalt hnnderte von Blattern von den Bäumen. Ter Aufruhr in der Natur uud die melancholische Himmclsfärbuug har» monietteu qauz mit der trüben Gcmüthsverwssmin des jungen Manm'^ (Fortsthnny folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 83. 684 IL^lpnl^ Dr. Josef Suppan, für die treue und umsichtige Besorgung der Geschäfte. Nach Genehmigung des zur Verlesung gebrachten Berichtes und des daran geknüpften Antrages wegen Ver> Wendung des erzielten Reinertrages von 416.123 15 wird der Direction über Antrag des Revlsionscomitis das Absolutorium ertheilt und der vorgelegte Voranschlag für das laufende Geschäftsjahr gebilligt. Die Generalversammlung ertheilte sodann die nachträgliche Genehmigung über von der Direction in dem Jahre 1900 bewilligte Beiträge zu wohlthätigen und gemeinnützigen Zwecken im Betrage von 33.891 K 19 li, genehmigte den Voranschlag sür das laufende Geschäftsjahr, bewilligte als Zuschuss für die Thellnehmer zur Alterssparcasse 7500 15 und endlich über Vorschlag der Direction an Spenden: I. Für Wohlthätigkeits-Zwecke 15.160 15. und zwar: dem Laibacher Armen-Institute 5000 l5, dem hiesigen Elisabeth'Kinderspital als Subvention 1000 15. demselben weiter für die Unterbringung von fünf armen fcrophulösen Kindern im Seehospiz Grado 560 15, zur Unterstützung bedürftiger, aus dem Civilspitale entlassener Reconvalescenten 400 K, der Armenhaus-Inspection Laibach zur Anschaffung der Leibes« und Bettwäsche 200 X, der Laibacher Arbeiteolkranken- und Invaliden-Casse 200 k, dem Josef-Spital in Laibach für das Siechenhaus 400 15, dem Vincenz-Vereine für das Knabenasyl 400 15, dem Vincenz-Vereine für das Knaben-waifenhaus und die Vereinsfchule 1000 15, dem hiesigen Mädchenwaisenhause «00 x, der Vincenz-Conferenz zu St. Jakob, zu St. Nikolaus, zu Maria Verkündigung und zu St. Peter je 400 15, zusammen 1600 15; dem Vereine der Aerzte in Krain zur Unterstützung der Witwen und Waisen von Aerzten 600 15, dem Vereine der Damen der christlichen Liebe vom heil. Vincenz von Paul: a) zur Unterstützung armer Familien 400 X, d) für Zwecke des Iosefinums 1100 15, zusammen 1500 15; dem Elisabeth-Frauenvereine zur Armenunterstützung 300 15. dem Laibacher Handels-Kranlen- und Pensions-Vereine 600 X, der allgemeinen Arbeiter-Kranken« und Unter-stützungs-Casse in Neumarktl 200 15, der Kranken- und Siechen-Anstalt in Idria 400 15; den Franciscanerinnen in Laibach für arme Kranke 100 15, für die Nähschule 100 15, zufammen 200 15. II. Für Subventionier« ug von Lehranstalten 24.620 15, und zwar: der gewerblichen l. l. Fachfchule für Holzindustrie in Laibach: n) Beitrag zu den laufenden Ausgaben für Lehrmittel 400 15, d) zur Neistellung der erforderlichen Räumlichkeiten 1200 15, der l. t. Fachschule für Spitzennäherei und Kunststickerei in Laibach: ") Beitrag zu den Ausgaben für Lehrmittel 100 15, li) für die Beistellung der Schul-localitäten 400 15, der Fachfchule für Holzindustrie in Gottschee 1000 15, den gewerblichen Fortbildungsschulen in Gottschee, Krainburg, Stein, Neumarltl, Radmannsdorf, Bischoflack, Gurkfeld, Adelsberg, Rudolfswert, St. Veit bei Laibach, Neifnitz, St. Martin bei Littai und in Sagor je 100 15. jener in Mottling 140 15, der Musikschule der Philharmonischen Gesellschaft in Laibach 3200 15, für Erhaltung des Kammermusik-Institutes 500 15, der Musikschule der Glasbena Matica 400 15, der Ortsgruppe Laibach des Deutschen Schulvereines für den deutschen Kindergarten 1280 15, für den deutschen Kindergarten in Gottschee, Neumarttl und Sagor je 200 15, die Kleintinderbewahranstalt in Laibach 400 15, für Unterstützung der Privatarbeitsschule des Fräuleins Anna Sorre in Rudolsswert 100 X, dem Schulbezirke Gurlfeld als Zuschuss zur theilweisen Deckung der Kosten für eine dritte Lehrkraft an der Bürgerschule in Gurkfeld, VI. Rate, 800 15. der Mädchen-Fortbildungsschule der armen Schulschwesteru in St. Michael bei Rudolfswert, Subvention 200 15, zur Zahlung des Schulgeldes und der Lernmittel für fünf dürftige externe Schüler aus Krain der hiesigen Handels-Lehranstalt im Schuljahre 1900/1901 K 260 15, zusammen 1300 15, zur Erhaltung der deutschen höheren Töchterschule drs Institutes Huth, I., II. und III. Jahrgang, für das Schuljahr 1900/1901 11.300 15. ill. Für Unterstützung bedürftiger Schüler und Schülerinnen zu Handen der betreffenden Vorstehungen 919015, und zwar: dem I. k. l. Staatsgymnasium in Laibach 40015, dem il. l. l. Staatsgymnasium in Laibach 300 15, dem k. l. Untergymnasium in Gottschee 200 15. dem l. l. Ober-gymnasium in Krainburg: ») Subvention sür den Unter-stützungöfond 200 15. !i) für die Schülerbibliothel 200 15, zusammen 400 15; dem l. k. Gymnasium in Nudolfswert 200 15, der l. k. Oberrealschule in Lalbach 400 15. der hiesigen l. l. Lehrer-Bilbuugsanstalt: sür Candidate« und Schüler 200 15, für Kandidatinnen und Schülerinnen 200 15; der 1. und II. städtischen Volksschule in Laibach je 400 15, der Ursulinenschule in Laibach 500 15, der Ursulinenschule in Bischoflack 20015, der deutschen Knaben. Volksschule des Deutschen Echulvereines in Laibach 200 15, der städtischen deutschen Knaben-Volksschule 400 15 und sür die Echnlwerlstätte dieser Schule 300 15, der städ-lachen Novcn^chen Mädchenschule in Laibach 200 15. der KnMchen buchen Mädchenschule in Qaibach b<><> ,< der Knaben-Volksschule in Rudolfswert 200 15, der Mädchenschule in Gottschee und Rudolfswert je 100 15, den oberen Classen der Bürgerschule in Gurlfeld 100 15, der Volksschule am Moorgrunde 100 15, der Volksschule der Freiin Lichtenthurn'scheu Mädchen - Walsenanstall 200 15, derselben Volksschule zur Anschaffung der Lehrmittel und physikalischen Apparate 200 15, der gewerblichen Fortbildungsschule der I und 11. städtischen Knaben-Volksschule in Laibach je 100 15, der Hufbeschlag-Lehr-anstalt in Laibach 100 15, dem Schulpfennig'Vereine ill Laibach zur Beschaffung der Lehr- und Lernmittrl 400 15, dem Vereine «Nkroaml äo!»» zur Beschaffung der Lrhr-und Lernmiltel 400 15, dem Grazer Freitische mit Hin-weis auf die ärmeren Uuiversitätshörer aus Kraln 200 li, dem Grazer Freitische an der technischen Hochschulc, dem Asylvereine der Wiener Universität, dem deutschen Uni versitäts - Stiftungifond in Graz je 100 15. dem Vereine zur Unterstützung hilfsbedürftiger Schüler an der Laibacher Fachgewerbeschule 90 15, dem Vereine zur Pflege kranket Studierender in Wien 100 15. dein Vereine zur Unterstützung dürftiger deutscher Hochschüler aus Krain 400 15 und sür eine besondere Unterstützung 200 15, dem Unter-stützungsverelne für dürftige und würdige Hörer der l. l. Hochschule sür Aodencultur in Wien 100 15. den Studentenküchen in Kraiuburg, Rudolfswert und Gottschee je 100 15. IV. Für gemeinnützige Zwecke, Anstalten und Vereine 51.850 15, und zwar: der freiwilligen Feuerwehr in Laibach für den Vereins-sond 1000 15. dem katholischen Gesellenvrrelne in Laibach 400 15, den katholischen Gesellcnvereineu in Rudolsswert, Oberlaibach und St. Veit bei Laibach je 100 15, dem patriotischen Frauen - HilfsVereine in Laibach zur Unterstützung der Invaliden, Militärwitwen und Waisen, eventuell zu Vorkehrungen im Kriegsfalle, 600 15. dem patriotischen Landes - HilfsVereine vom Rothen ttrcuz>' zu gleichem Zwecke 600 15, dem hiesigen Zweigvereine der Gesellschaft vom Weißen Kreuze 200 15, den, Volkstuchenvereine 200 15, dem Landes - Lchrervereine in Laibach 200 15 und für die Auslagen der «Schul-zeitung» 200 15, zusammen 400 15, demselben aus> nahmsweise 300 15; der Section «Krain» des deutschen und österreichischen Alpenvereines für locale Zwecke 600 15 und für besondere Bauten und für Herausgabe einer Festschrist 120015. dem Fischerei-Nevierausschusse Laibach 200 15. dem kraimsch-tustenländischeu Forstvereine 100 15 und für Aufforstungsprämien 200 15, dem Hilfsbeamten« Unterstühungsoerein in Laibach 200 15, dem Museal-verein in Krain als Subvention 100 15 und als Veitrag zu den Kosten der Herausgabe der Mittheilungen 200 15, zusammen 300 15, dem Unterslützungsvereine der Buchdrucker, Steindrucker und Lithographen in Krain 100 15, dem deutschen Leseverein an den Hochschulen in Graz 60 15. dem hiesigen Iagdschutzvercin an Subvention 200 15, an Subvention sür das Hospital der barmherzigen Brüder in Kandia bei Rudolsswcrt 2000 15, dem hiesigen Vereine zur Unterstützung entlassener Sträf< linge aus Krain Jahresbeitrag 200 15 und jenem in Marburg 200 15, zusammen 400 15, an Subvention für die Waisenanstalt in Gottschee 200 15, dem Theaterverein an Subvention für die Saifon 1901/1902 3000 15, dem österr. Bunde der Vogelfreunde 100 15. dem Vereine «Bürgerhort» 500 15 und dem Vereine «Iugendhort» in Laibach 200 15. dun lrainifch-lüsten-ländischen Sängerbunde 200 15. dem Herrn Professor A. Müllner sür die Herausgabe d.'s Blattes «Argo» 200 15, dem Vereine zum Schutze des österr. Weinbaues in Retz 50 15, dem Unterstützuugsvcreine der cisleitha-nischeu Sparcassebeamten 40 15, dem allgemeinen Arbeiter-Fortbildungs- und Nechtsschutzverein in Laibach 100 15, der Gemeinde Gurlfeld für das dortige Spital zur Anschaffung von zehn weiteren Betten 2000 15, dem Diöcesan-Kunstvereine sür das Museum 200 15. der lrainischen Kunstwebeanstalt als Höchstbetrag 18 000 15. Veitrag zur Alterssparcasse 7500 «5; endlich als Beitrag für die Restaurierung der Capitelillrche in Rudolfswert 10.000 15. Im ganze» wurden somit an Unterstützungen 134.131 15 19 l. bewilligt. — (Militärische s.) Der bisherige Kriegshafen-Commandant in Cattaro FML. Ritter v. K e r c z e l wurde wie gemeldet, auf sein Ansuchen, unter Verleihung des Feld-zeugmeister-Charallers :ul lunux-o« und des Commandeur trcuzes des Leopold^Ordens. in den Ruhestand übernommen. FZM. Ritter v. Kerczel blicti auf eine 47jährige Dienstzeit .zurück. 1838 in Vrody geboren, erwarb er sich in der Schlacht bei Solferino als Obrrlieutenaut durch tapfere Leistungen die Allerhöchst belobende Anerkennung. Im Jahre 1878 zum Major befördert und zur Truppendienst-leistung beim Infanterie-Rrgimente Freiherr v. Kühn Nr. 17 bestimmt, errang er sich während der Occupation Bosniens durch hervorragend tapfere und sonst verdienstliche Leistungen erneliert die Allerhöchst belobende Anertemmng und den Orden der Eisernen Krone 3. Classe. Im Jahre 18!»!) wurde er durch Verleihung des Ritterkreuzes des Leopold-Ordenö aufgezeichnet und März 1900 zum Kriegs-Hafen-Commanoanten in Cattaro ernannt. — Der anf sein Ansuchen unter Verleihung des Feldmarschall-Limtenant «!,a,.,nor<>>' und Bekanntgabe der Allelhöchslen ——.------------------------ sso»n>" '.' Zufriedenheit in den Ruhestand übernommen ^ ^M' der t. t. Landwehrbrigade in Przemysl, " ^<^ v. Schadet, ist 1838 in Laibach geboren.,/« M Hainburger Cchulcompaguie 185« bei Sa)"'.^ ^M ttrie Nr. 29 in das Heer eingetreten und >m>rve ^^. 1859 zum Lieutenant ernannt. Nach Beendig".>^zB zuges in Italien, au welchem er theilgenomme ' ^ Oberlieutenant befördert, machte er die Weg" > W^ nisse des Jahres 1800 bei der Nordarmec ' ^ii^. adjutant mit. avancierte 1872 zum Hauptm""' ^fF^ Infanterie Nr. 23. wurde 1876 zu ^"^^^ Nr. 27 transferiert, und betheiligte sich '" ^ ^ .^ srlben an der Occupation Bosniens. Im ^"^ ,^ „F Infanteric-Regimente Nr. 23 rüäversetzt uno ^ folgenden Jahre zum Major ernannt. ^ I»fF', weiteres Jahr später abermals zu ^1"',!,,!«<. Nr. 27. wurde 1889 Oberstlieutenant. 1^1 «aiD"''' Regimente Nr. 83. Ende 1893 RegimentscoM'" . ^ Alexander III.-Infanterie Nr. 01 und Apr» ^^j;»-wehr-Brigadier in Przemysl. Im Novemw ^D-Generalmajor befördert, wurde er 1898 ^" ' .^ des Ordens der Eiseruen Krone 3. ^las,e " ^'M FML. v. Schadet besitzt den lönigl. preust'" M Adler. den kaiserlich russischen St. Annen- u" ^ italienischen St. Mauritius und Lazarus-^r i' — ( Lebensrettungs - 2 " 9 ^' M^' l l. Landesregierung hat dem Schüler an °" " . M", Holzindustrie in Gottschee Josef P r i m o 1 ^ ^,, H. dorf für die vou ihn, am 23. December """^oif ^' z Lebensgefahr bewirkte Rettung des ilMi"^" M ^ aus ttoflern vom Tode des OrtrintenS die ^'!^ ^,B rcttungs-Taglia im Betrage von 52 15 50 u z^ ^!- -(Walls a h r t.) ^Morgen um 7 Uhr - ^ abends findet von Laibach aus eine auf zwei ^ v ^l^ Wallfahrt auf den heil. Verg bei Görz statt, ^^l'^ auch der hochwürdigste Herr'Fürstbisch"!' Dr- ^ .^, D^ theiligen wird. Die Wallfahrer versammeln I' der Südbahnrestauraliou. 'l,i >l^ i — (Hradetzly - Vrücte.) Man sch"' ^,,,^. ' gesichts einer hübschen Postkarte, welche die ""' ',"tt^ nach dem Iur^platze führende Article m "> ^>M ,. Vilde wiedergiot und die Unterschrift trägt: „" ^ in Laibach", ift es nicht inopportun. ^"'' 5^^ dass diese Arücte nicht auf den Namen des ver? ^ ^ marschalls getauft ist. sondern über VoN" ^n , maligcu Äürgermeisterü Dr. (i. H. ^osta "' L^ vielverdienten, unvergesslichen langjahrM M. ^ Bürgermeisters I. N. H r a d e tz t Y ve'ew'ge ^. «^ berühmte Feldmarschall ist in Laibach cnlch "'^isleH i>>, lebendiger Erinnerung, während der ^"^i„!. '^'^ detzty bis auf den Namen vergessen zu sc'>' '^ ^ ., il,m diese Heilen zu seinem Rechte verhelf"- H, ' wähnung des Iur^ic-platzes weckt die ^^!" :„e lF ii früher dort „Unter der Trantsche" hieß. ^ua)^,^ schH l Erinnerung, um deren Verschwinden es eigei ^^ Zss , Sie bezeichnete den Ort. wo über demselben alil^^ , I ^ berge sich die ..Tranchöen" der Festung bei'^fl, — (Franz Josef 1. I"bll""" ^^^ . in Idria,) Der Lehrkörper der i. t. M"' ^ ,, ^ Idria hat anlässlich des 50jährigen Neg'""^ Z"./ z Seiner Majestät des Kaisers Franz Joses ^,,^. hiese ^ für arme Studierende aus Idria errichtet- ^ eii'^,,^ t tung wurde ein Betrag von 2100 X in ^.Hu>"" 'F Notenrente erlegt. Die Franz Josefs.^"^ v^ > ^ besteht vorläufig aus dem ersten St'ftp^'z l, ^ ^ lci!)U!'.gsrecht hat der jeweilige Lehrkörper oe ^n , ^ Volksschule in Idria. Den Anspruch aus ^hei^?' ,^ welche von Fall zu Fall nur auf ein Icchr.^ n,<>" ^ ^ wird, haben nach Idria zuständige ^ehrerlino ^F,^: z. zurückgelegter Voltsschule eine höhere Schu^, ^ ^ ^ deren Väter als Lehrer oder deren Mütter a ^^,, ^ dei Wertsvoltöschule gestorben oder pensio'ue ^ ^ ^ oder als solche noch wirken. Den VorM ^c <,/ i< Waisen oder Halbwaisen, in Ermangelung ' ^^ . render andere mittellose, fleißige Kinder " jj! ^ aus Idria. Die ansehnliche Stiftung^"" ^ >"^ monatliche freiwillige Beiträge de6 ^ehrlor^ ^. » Schulfreunde sowie durch Veranstaltung x l concerten zusammengeuracht worden. «ol^»'<" ^. — (Sanitäres.) Bei der lürM " ^H,5,^ ? ärztlichen Revision der Blatternlranlen in G^v,^, ^ ^ <, constatiert. daft sich von den fünf Kranke" ^F^' ^ der Reconvalefcenz befinden und nur noch "" ^p»l ^ ^ Blattern, welche gegenwärtig im Stadium ^lü F, ^ sind. behaftet ist. Im gleichen Kranlhelt2'l ^^^ ^ sich eine in Nirlenleiten an Blattern "lr"''^ de" ^, ^ Frauensperson, welche sich die Krankheit °' ,„ >'^< h eines Blatiernlranleu in Grohlipovit; zustez"9 ^ / ^ nach ist Hoffnung vorhanden, dass bei ge>u" ,„ °'>' der eingeleiteten sanilätspolizeilichen ^^^^l^ ^ geschleppte Epidemie bald zum Erlösche" H ^,,, , — (Weide brand.) Am 3. ^^0^ ' brach auf der den Orlsinsassen von Podcer e ' ^, <, ^ Altenmarlt, politischer Bezirk Loitsch, ^'^l, "'^. >I namens ..Polanec" ein Weidebrand aus, >^ ,„ v" ,^, ? Wind degünstigt. rasch um sich griff. "^,,0^ ? Gendarmerie-Patrouille hievon bcnachricht'" ^rH^ ^« von Podcerlev gelang es zwar. binnen 'hl'^!',, l >> Brand zu löschen, dennoch dürste die vo>» 3^ ^c«^^, l tl Fläche fünf bis sechs Hektar umfassen. hcsN"""/^ l ^' sich noch nicht constatieren, weil es nicht ^ ? ^, > die jungen, auf der Hutweide wachsende" ,l,l^A l '^ Feuer versengten Eichenbäumchen auftoM"U M^ 5, l ^ Feuer dürfte jemand gelegt haben, der durch ' Zel^ » ^ einen ergiebigen Graswuchs erzielen wolu^,^ ^ » sollen in der Gegend alljährlich vorkomme"'^ ^ l die augrenzendeu Waldungen eiue nich^ ?Hi ^ »^ wishalb nach dem unl'<n^I^g Nr. 83. 685 12. April 1901. ^°n« WM ^/" Selbstmord.) Vorgestern ll^ '" selner w ''^ ^er Conducteur der Staatsbahll inssen, ^z, Wohnung an der Wienerstrahe Nr. 8 tz«, """er dm^3^^"e Tochter kam noch rechtzeitig >Tode ^"'" ^n Strick und rettete so den 3^°^P?^^ Dem Bäckerlehrling Joses ^?.^om^ .^' wurde aus der Schlafstube eine h^ler illx ^ ^ Werte von 28 X gestohlen. ^° sluchtia "^^"lehrling I' s. der nach dem ^, '» (Neb ^' ^"5i^ ersahen) wurde vorgestern ans der 8^/^ie I. "? Radfahrer der Realschüler Franz ^te Lll.^?^^ "litt am Kopfe und am linlen 'üt^lCom^^rfungcn. ^^luslan.?Uelle Fachberichterstatter v^'teres in,?" ^'' schriftliche Expertise ein < ttgedrn ^"? ^'e^cn Ka,nn,ersprengrl für diese ^ '«> Zei v ' ln? ^ ^^achs jedoch mlt ganz ^>ter vo. 5' ^ verbunden wäre, sehen die Be- ' ^», lvlirde ^benltag.) Gestern vor hundert - ^t.in^'7" b^bn des Walzers., Joses i V' ^nner '^ "^ S°l)n eines Handschuhmachers "n, yat mehr als zweihundert Werle ge« '^ 5 zur^,!l "'Leitung.) Wien. Die am ^ ""'iens^ ^ ^langte Nr. 10 enthält u. a.: ^?" aus dem^ "" Abgeordnetenhauses MW :ü tH"»e in Cu^ " ^eamtenvereine (Frciplätze und Preis. ^ ^. "«schreib. ^ bem Schulvercim' für Beamten. " ^l?'^"ten.2^" Stipendien und Freivlähen), '^^errei^'^^ne, dem Vereine der l. k. Zoll- '? ^ ^'^anile? " ^ien, drm Centralverbandc der ^l)?^«'nten V'''^""'^uchsbeamten, dem Club ',' ^^/^canilen > « ^ dem Club österreichischer '' V'»! iljtkan' /'" seulllelon: «Ein hiswrisches ^ ^'^ ^be erledigter Stiftungen und offener ^ ^llk^ Telegramme z ' ' ^egraphell.Eorresp..Zureaus. ^M^Utia d.'H^^' I" ber heutigen vierten ti H, b e l e., i "nllallohol - Congresses erörterte ! ^>2^" Ältus.? ^ ""s Helsmgfors den Einfluss '' ^ V" dieN"'"sses auf die Lebenserwartung, >l>, nch.^^.^ehandlung der Abstinenten, ^tücr mitch,,.,, "unaßlgrn Alkoholiker seitens eng- ' ^ ^s. '""doc ?.^?^lchaften. Sodaun sprach der ^ > ^''""Ne>'^ ^^cht'secrelär Löffle r. über ' ' . 3zj, ^ zwischen Alloholismus und Ver- ^«t Dr 9^l-In der heutigen Gefcllfchasts- - ^ ?il»>n. ilehuna.V?'''"'" lParis) einen Vortrag! '' ö""t ff ^' es Alkohols zu den Verbrechen, ^o?"ih" l^c.t"ch über die Trunksucht und ,>< >i^l/ber h^^v.buch Deutschlands. Professor l^ ^«"Mn^ ^ ^!"kheilanstalten im Dienste der "/ ^ll°^^"stült ^""^ der mederösterrcich'schen '5 !>lt^l'lersr'^ ^ Ntowsli iiber den Stand >/ i )z^ ^. ProfeU'" den niederösterreichischen Irren- ' ' ^"'^ u^^!^ "b'u die Beziehungen ,' > ^ lti ^'luns,,"^ Zerbrechen und der Vorsteher ^ "^lf2'"Witon. Aoffhardt/über ^, """"„ gesaminelten Erfahrungen. ^ ^°"l„, ^ Ncisc Louws. "ll^ ^''h!^"da^ ^>nl. Beim Bankette erhob sich ' h "K. j„ "^s Kreuzers «Pelajo» zu einen, .>g. ^ 2"' "' 'klärte, er schätze sich ^ ^ '^>'?," sw. 3 b^r Gefühle der spanischen t' ^ l^ "n, ^" lchen Sehnte und d^r ganzen / ^Hsck'^°ei, qv "^ "uf das Wohl Frankreichs 5' ^l ^'> To.?""". Der Commandant eims ^ Al,^'l Trin?^"e dankle in seiner Erwide- ^ H ^i^ss dK'"^dcs Pväsidenlen. indem er 4 <^Y > wer ' W°"e in die Herzen aller ^ . ^ ^s G^"' Er trinke auf den Ruhn. ,l^ '^^l>l ^" filier Marine und seiner '5 ^"R^ ^'s^^^'l- Der Bischof von Toulon ^ ^3 l) ''ge p"chr an den Präsidenten Loubet >'! '^> '' d n b" Präfeeim: Die Liebe zur '' 'H',^ lich n Vol.sche,, Pn,ster nicht, sein l'5 ''>' Ä" di' zKr PräsidM erwiderte/Jene, " > ' ! ^i >ikug^"erlandsliebe. gepaart n.it der '"^ V.^l'^"t>er^ ^^"e, können und müssen ^l ktz>.,''.i"Zwnzosen wirken. H l ^>Ä!<^hlo.^p"l^ Bei dem an Bord des ^f ^l», Lebensschwäche. Am 10. April. Uchila Bohle, Arbeitcrm, ?5 I., Alter Marlt 30, SchlalMfs. Am 11. April. Alois Pogacnil, VefiiM'ssuhu, 3 M,, Millosicstrasjc l!, Nrol^Inlis clUuri-l,. — ssram'isca Such, Mchin, «si I., Polanaslrcche 20, Lungenentzündung. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Sechöhe 306'2 m. Mittl. Luftdruck 73« 0 mm. ^' 9 »Ab. 732 8 ^,0-1 O. mäßig heiter________ 1^s7^s."F7^I ?3l'9 > s'"?! SW. schwach j fast heiter > 0 0' Pas TageSmittel der gestrigen Temperatur 11 3«, Nor-male: 8-9°._________________________________ VersmiworiMr Redacteur: Anton Funlel. Die ausgezeichnet wirkende Tannochinin-Haartinctur I aus der (3662) 30 „Maria Hilf-Apotheke" des M. Leustek in Laibach kriiftigt den Haarboden und verhindert das Ausfallen der Haare. Preis einer Flasche mit Gebrauchsanweisung 1 X. ZUM Lackiere« von Blechwaren, Bronze-Imitation, hochfein, auf GipZfignren, Bronzieren von Stil'gengittern ?c. empfehlen sich Vriidev Cberl, Vchriftenmalcr, Lackierer, Nau» und Mvbel» Uuftveicher, Laibach, Fvanciscanergasse. (W8) N—1 Montag, den 15. April 1901, abends 8 Uhr in der Casino - Glashalle lii'-taiiiiliiii der deutschen Gemeinderatlis-wähler der Stadt Laibach mit der Tagesordnung: Die heurigen Ergänzungswahlen für den Gemeinderath. (1283) 2-1 Der Wahlausschuss. Victor GuPPantschitjch, k. l. Hofrath des obersten G^ichts- und Cassationshofes in Wien, und Leo Suppanlschltsch, Adjunct der krainischen Sparcasse in Laibach, geben hiemit tiefergriffen Nachricht von dem Tode ihres inuigstgeliebten, unvergesö« lichen Bruders, des Herrn Mchard Suppantschitsch langjährigen Beamten der Firma Aug. Tschinlel's Söhne in Wien, welcher gestern Donnerstag, den 11. April d. I., nach kurzer Kranlheit im 61. Lebensjahre in Wien verstorben ist und morgen am Centralfriebhofe daselbst beerdigt wird. Laibach, den 12. April 1901. Vom Schmerze gebeugt geben wir im eigenen und im Namen der abwesenden Angehörigen die traurige Nachricht, dass unser innigstgeliebter, un-vergesslicher Vater, beziehungsweise Schwieger- und Großvater, Herr Mchard Suppantschitsch Beamter der Firma Aug. Tschiulel's Söhne in Wien, nach lnrzer Krankheit gestern Donnerstag, den Uten April, um 5 Uhr nachmittags selig im Herru entschlafen ist. Das Leichenbegängnis findet Samstag, den 13. d. M., in Wien statt. (1293) Um stilles Veileid wird gebeten. Laib ach am 12. April 1901. Netth Riebet, geb Guppantschitsch. Matthäus Niebel, l. l. Forstinspertions'Commissär, Agr-.Inspcctor, Bes, d. gold. Verdienst.zlrcuzes. Danksagung. Für die vielen Beileidsbezeugungen anlässlich des Ablebens unserer innigstgcliebten, ünvergesslichen («Min, beziehungsweise Mutter, der Frau Ernestine Galiröek Oberlchrersgatlin, sowie für die zahlreiche, ehrende BrA'itnng der theureu Verblicheueu zu ihrer letzten Nuhestättr sprech r» wir allen den tiefgesiihlteu Dank ans. La ibach am 10. April 1W1. (I2U8) Tie trauernden Hinterbliebeneu. Am Kalhhausplalz Nr. 23, im 1. Stocke, gassenseits, ist ein möbliertes Zimmer mit separatem Kingange, an einen .stabilen, soliden Herrn des Civilstandes vom 1. Mai alr zu vergeben. (1889) 8—1 A]i7.ufraf»«n im I. Slocke, Laibacher Zeitung Nr. 83. 686 _______________ 12.Ml^>" Course au der Wiener Börse vom II. April 1901. «««d« °fM ^ Die notierten Lourse verstehen sich ln Kronenwährung. Dl» Notierung sämmtlicher Nctten und dei «Diverse!» Lose» versteht ftch per stück. ^^—-"^""^li^ AU,,m»in» z»aat»schuld. "'" ^°" «tlnheitl. Rente in Noten Mal« November p, «. 4»°/°. . . 93 30 98 50 !nN«t.Febi..«ua.Pl.ll.4»«/<, 93,5 9345 ..«<«, Iün.-Iul!pr,,h »8b4 ralh, v»rt«l»nt«. bto. «U>. per Mtlmo 4°/„ »7 so »7 »0 0«fterr.Inv«ft schrei»»»«»». «llwbethbahn in «., fteuerfrel, zu »4.000 Kronen . . 4»/» iiü'50 IIS 30 Franz. Joses-«ahn tn Ellber (dlvGt.).....ü'/<°/° i»i-5« 1«2b0 iiudolflbahn in Kronenwahl, steuerfrei (di,, Nt.) . . 4°/» 95 »5 SS 3b Vorarlberzbahn ln KionenwHhr. fteuersr., 4«0 »1. . . . »'/° »4'?ü 95'?5 Z» «taaiHfchnlbvnichrtib»«. ,e» »»»»sttn»». »iln»«.'«etle». »liwbethbahn » fi. «M. k»'/<°/» von »00 st.......494 «1 48» - dti». Alnz-Vudw. »U0 ft. «. W. v, dt«. sal,b. lu°/o...... Iiü'lo . -— «Ksabethbal/n, 400 u. »000 W. 4°/»......... »l8-10 —- stranz Josef.«,, «m. l»84, (dlv. St?» Silb., 4"/„ . . , . »L 40 8? 30 «allzlsche Narl«Ludwig»Vah», (div. l2l.) Ollb. 4"/, . , . 9l» »0 W »0 «orarlberzer Vahn, . 12110,2« — dto, bto. Ellker 100 sl. . . . 100 — I0U »0 dto, Llllllt«-Obli«. (Ung. vftb.) v. I. l87S....... l18'—!i8?b bto, <3chllnrre«»l.»lblös.'0bllg. . 9» 40 10«'4U dt«, Via«.'», i^ 100 N.— »00»1. 174 eo 1?ü 60 bto, bt«. k ÜO fl.-IOOKi. 174 60 175 «U Theiß.Ne»..^ 4°/» .... 141 7ö 14« ?b 4°/» ungar. Gründen« -Oblig. 9»— »4- «°/, llo<»t. und Ilavon. dett, »» bo 94N« And»» Vffwll. AnUhtN. ü°/» Donau.««g..«nlelhe »878 . 10? — 103 — «lnlehen der Stadt Vörz . . —-— —-- »nleljen b. Etadt Wien . . . 10» 50 l04 »0 bto. bto. lONKl od. «old) l^--1l!»' bto. bt«. (1894 .... 94-20 94'3l) bto. bt«. (1898) .... 9K-U!» 9«'^b VllrsebauMnlthtn, vtilolb. «'/« »00>— 100'ö0 4°/. Klllwer Lanbe«««nlehen . — — 97'- »»Id «an ßsandbrits» «tl. «obcr. alla.bft.il!LUI.uerl,4',^, 94 35 958!» st.°«fteri, Vande».«Anst. 4»/c> »7 - »8 — Olji..«««, Vant 40'/»jHt!r, «ll. 4«/^,......... 99'— 100-— dt,. dtll, MHHl. «ll. 4",, . 99 — 100 — Lparcafi,, 1.«ft,,«0I,,verl 4«/„ »8 3» »9 »5 lzls»nl>ahn'ßliolll8t«' Vbllgatlunln. «erdinüübsÄordbahn ü°/,...... l»» 80 1^3 - Ung.^ailz. «ahn..... 10S'l!0 1U7 2^, 4°/, Uuleitra!!«, Vehuen , »«'!«) 100 Dllxrft z„s» ^per Vtüll), «»rzlnsliche Uose. 8°/, Vode!!trebl>naU'Nc«ul,'Aose . . , «b?-?l> »r9 ?b Nnv«z«»»l, . . «»^-.„40.. Waldftcln l.w>l 20 fl..... z»9' - l»8l ö0 Gewinftsch. b, O«/« Pr..Vchulbn. d, Äcbencredltanll. Vu>. »838 515« 5» l»0 L«ib««hn Uofe ....,, b8>?i!UNg»N. »ulft^lepl, «isenb, 50« sl. . »170- »,»o «au> u, Äetrleb« 00 sl. «M. »l»^ 31,0' dto, bto. iM. U) »00 fl, . 1l43 1147 Nllnmi Hampfichlffayrt» ^ Ge>. Oeslerr., 500 fl. ll^it. . . 85« - »"»a — Vlit Äodeübllcher lt.-Ä, 40« ttr, ,',üi'- e.zz - g- «kstMchllft li^XI sl. N. . . . 54»! — 548 - Uioljd, Oest.. trieft, c»00 1 »00 sl. H. i>l8 5^» 519 Ü0 Praa»Dili« «t^rnb. «00sl. abzft. l«2 75 »83 — «wa««li!?,!bnd!! »00 >l, s. . . 70» »d 703 «b Hlibbahn W0 si, H..... 104 — 105 - slldnordb. Ierb.°«, »00 sl, «Di. 88l) - 58» — ttllMwaU'Vc!., HltUtWr., Pl1o» rltät^Kcllen 100 fl. . . . »97-139 50 Ung.Mllz. Etseub.»00sl. Kllber 418 — 43» - UngM<-Nd,^ab«Gr»z)»»hllcu> ilcl.'Vtj. —— —- «nglo-Oeft, «anl 1»0 fl. . . i8i! — »83 — Ällülveretn, Wiener, »!)0 II, . 498 6U 499 50 Hub«.-Anst,, Oest., »00 fl. H. 950 —9ö4-tldl.-Alist, s.Hanb. u. H. 16U st, -,- ->— dto, dt«, per Ultimo . . , ?08 — 70» — Treblibaul, Kllu. unz., «00 fl. 71« —7,3 Depofiwibanl, Mg., »00 sl, , 4«» —4»»'- E«com ^ . ^ ln Me„ 1"0 sl. ,,,., ,M, ° ^ Vlse!.balmw,^e>t?^^> Deutfche Plü'.e ..'.., ^ ^ Lonbon ->'''..' ^ P»rl< ..-'..-Et. Peter«bur« . > ' zalnt»n< „,< 'j,! Ducaten . - - - ' , , oll','^^ Deutsche i«e!chlban u° ", , , ^, l Italienische V°»l«""' ^ ^ «ubtl.Nottn. . - ' ^— 223-rL- -mad. "V«ricBL-u.5 TM ««»ten, t»r»ndl>rl«seu, l»rIorUAl«u, Aetlen, &.•«•• *te^ Dcflieu u»d Valulan. (m) I«os-Y«nl0h«rung. m9m Cm Mayer SfliXLlc- -u.za.dL "^7"«ciL©lor-a-«aciLA,ft Laibach, Spitalffftas«. m>M»tw»»»i'"........'......»......>»i»HiiiMtt»>miiiimmn ~~ ^rivat-lTepötsTs»^0^0!1^ ***** \ firriiiiii ru Sir EIKih« \^}?**!™*JŽ^^^*\/