Nr. 27. Vl»num«r»tioli«ple««: Im «omptolr ganzj. fi. II, halbi, st. b 5«. ssür bie Zustellung in» Ha»? halbl- 50 l>-, Viil der Post „anzl- f>. >5, hall!, N> ? 50, Samstag, 3. Februar. Ins«ll!on»g«bü«: F bei ßslcren Wiederholungen p«r Zeile 2 lr. 1883. Aintlicher Theil. Te. k. und k. Apostolische Majestät habe» mit Allerhöchster Entschließung vom 22. Jänner d. I. dem Seciionsralhe im Ministerium des kais. Hanfes und des Acußern Johann Freiherrn Vesque v. Pütt» l'ngen den Titel eines Hof« und Ministerialrathes taxfrei allergnädigst zu verleihen geruht. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 25. Jänner d. I. dem Zahlmeister des Landes-Zahlamles in Zara Vincenz DesranceSchi anlässlich der von ihm nachgesuchten Versetzung in den dauernden Ruhestand in Anerken« nung feiner treuen und ersprießlichen Dienstleistung taxfrei den Titel cines kaiserlichen Ralhes allergnädigst zu verleihen geruht. Ge. t. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 20. Jänner d. I. dem Posloificial Karl Frank in Pola in Anerkennung seimr vorzüglichen Dienstle,stilus den Titel und Charakter eines Postroutroluls aUergnäoigst zu verlachen geruht. P i n o m. p. Erkenntnis. Das t. t. Landesgericht Wiei: als Pressgericht hat aus «ntrun der t, k, Staatsanwaltschaft erkannt, dass der Inhalt der i« der periodischen, in Vndapest erscheinenden Druckschrist „Telephon. Wochenblatt für das «esanlintc Noll", Nr. 'l Uom Sonn» tag. den 21. Jänner 1883 enthaltenen drei Ärtilel: I. mit den Aufschriften „Der Socialisinus ist die Sonne der Inlunft. frei nach dein Italienischen von N. MV" 3«r Situation" und „Eine Nrbeiterstirmne aus Oesterreich. Steyr im Jänner 188:^", und zwar die beiden ersteren in ihrem ganzen Umfange, letzterer ln der Stelle von „Wie aus dem eben Angefühlten" bis „von der Waffenfabris unabhängiger Proletarier" die Vergehen nach 83 302 und 305 St. G,; II. des «rtilels mit der Aufschrift «Der Socialismus ist die Tonne der Hulunft" in drr StrNe bun „Nun der nämliche Gott" vis „beängstigten Vollsbetrilger" das Verbrechen der Neligionsstörung nach 8 122» St. G.; endlich HI. des Artikels mit der Ausichrist „Eine Arl'citerstimme aus Oesterreich" in der Stelle von „Als freudiges geichc» muss welchen derzeit von den Handelskammern nicht jene Beachtung gewidmet wird, als welche die Interessenten wünschen. Zum Schlüsse brachte Abg. Dr. Herbst eine In- terpellation bezüglich der Handhabung der Pressord- nung eiu. Dazu bemerkt ganz richtig ein liberales Blatt, dass die von Dr. Herbst beanständeten Maß- regeln vollständig gesetzlich seien, und zwar auf der , Pressorduung beruhen, deren Urheber Dr. Herbst ist. ! Das erwähnte Blatt meint, dieser Umstand hätte dem Interpellanten die Zunge lahmen müssen. Nicht um dle Handhabung, sondern um das ganze Gesetz handle es sich. und dieses wurde ja von denselben Männern geschaffen, die heute die Interpellation unterschrieben, und diese wandten es seinerzeit weit „energischer" an, als dies heute geschieht. Zur Lage. Die „Wehr-Zeitung" begrüßt die Conces« sionierung der Stadtbahn nicht bloß vom wirtschaftlichen, fondern auch vom militärischen Standpunkte mit lebhafter Genugthuung. Sie fchreibt: „Die Wiener Stadtbahn wird. fo sehr sie ein locales Be-dürfuis und so sehr sie geeignet ist, die Entwicklung der Residenz zu fördern, nicht allein für Wien eine Bedeutung haben, fondcrn sie muss naturgemäß auf uuser ganzes Eisenbahnsystem einen belebenden Einfluss üben. Uns kommt es natürlich in erster Linie auf den militärischen Wert einer Verbindung an, die es möglich macht, Eisenbahnzüge direct durch die Hauptstadt ohne jeden Aufenthalt zu führen, und wie die Berliner Stadtbahn ihre großartigste Rolle im Falle eines Doppellrieges zu führen hat, fo wird auch unsere Stadtbahn in der leider nicht ausgeschlossenen Eventualität eines Doppelkrieges eine Bedeutung gewinnen, die es gerechtfertigt erscheinen lassen würde, diese Bahn auch mit den größten Kosten ohne Rücksicht auf da« locale Beoiufnis ins Leben zu rufen. Indes ist auch der locale Wert der Bahn vom militärifcheu Gesichtspunkte betrachtet, nicht ganz gleichgiltig." — Die «Wiener Börse" bemerkt, man müsse es dem Handelsminister Baron Pino Dank wissen, dass er einer weiteren Verschleppung der für Wien zur.Lebens-frage gewordenen Stadtbahn-Angelegenheit dadurch vorgebeugt hat, dass er mit der Concessions-Ertheilung an Fogerly und Bunten vorgegangen ist. Abgesehen von dem directen Nutzen, welcher der österreichischen Eisen- und Ziegelindustrie aus der Erbauung der Stadtbahn erwächst, müsse auch der Umstand ins Auge gefasst werden, dass taufende von Arbeitern bei dem gigantischen Werke, welches einen Kostenaufwand von sechzig Millionen erheischt, lohnende Beschäftigung finden werden. Auch die Bauindustrie werde sich durch die Stadtbahn mächtig angeregt finden. Die Münchner „Allgemeine Zeitung" beschäftigt sich in einem Wiener Briefe gleichfalls mit dem Stadtbahnprojecte. Es heißt dort: „Unserer Stadt ist eine große, für die Entwicklung unferes städtischen Ver- JeMeton. Ver Wurzelgriiber. Vrziihlung aus dem uberösterreichische» V»lNlebm. Bon K. A. Kaltenbrunner. (9. Fortsetzung.) Der Fremde bedauerte lebhaft, dass seine Zeit 'ryr gemessen sei, weshalb er nur bis morgen bleiben S^^ewohl er gar gerne bei dem F^uer auf dem Schaff Wte sein mögen, drr Wnr„. b/" is" auch ohne Feuer schön" meinte aussüb i^ "^"' d" jetzt die Zeit der Veswgm.g e <Ä '^?'sprach und dem Fremden anrieth. dass GaU. ?"A'?d drr Miltagöhitze einige Stunden im ^asthau e Nast H.Uen und bis zum späteren Nachmit- «warten rnöqe, damit ihn das Steigen durch nahe un vier Stunden nicht zu viel Schweiß koste. .;«>,. ^"^"gnügte „fremde Herr" war vollkommen M^andcn. und Lukas gienq indessen zu seinem -" ttagstlsch nach Hause, wo Magdalnm und Thclla '"l Müde bemerkten, dass seine Stirne heute viel «"mger von Sorge und Kummer gefurcht war. als "'1«ln und dle vorausgegangenen Tage. Er erzählte »«")"" bl"' Fremden' uud fügle nachsinnend bei: "«» ist nur wie im Traum, als hätt' ich diesen let^n" ^ ^"Ü"'' langen Jahren schon einmal ge-^"> Lulas erklärte die dunkle Crinnerulig durch "en Ätachsatz: „Wohl möglich, dass es irgendwo ""außen im Reich" gewesen ist, im großen Feldzug anno Dreizehn. Vierzehn und Fünfzehn." . «tte,chlicher und länger als der arme Führer ptMe der Reisende drüben beim Wirt. der ihm — 'lemch gegen gute Bezahlung — köstliche Forellen, duftige« Wildpret und als schmackhafte Mehlspeise landesübliche «Aepfel im Schlafrock^ hatte bereiten lafsen. Starker, schwarzer Kaffee und gutes Getränke vollendeten die Zufriedenheit des Gastes, dem in der luftigen Veranda des Gasthauses einige Stunden auf die angenehmste Weise verflossen waren. Lukas ließ am Nachmittage nicht lange auf sich warten. Er kum, mit „Schrankenschuhen" (Aergschuhe mit dicken, schwer genagelten Sohlen) und einem starken „Griesbeil- (Bergstock) gehörig versehen; anch vergaß er die ..Kraxe" nicht, da der Fremde außer dem Mantelkragen anch noch einiges Gepäck bei sich hatte und vielleicht auch für den Abend im Berghause oben ein Paar Flaschen Wein, Brot, Fleisch, Zücker und Kaffee mitzunehmen waren. Lukas musste mit dem freundlichen Herrn aus Baieru — wie man seiner Nationalität auch annahm -— »zu gehöriger Stärkung" vorher noch ein Glas Wein trinken, worauf sie dann gegen vier Uhr auf« brachen. Der Fremde bezahlte, dcr Wirt rückte höflich fein Häubchen und betonte die Abschiedsformel: „Bitte mir die Ehre ein andrresmal aus!" mit besonderer Zu« vorlommenheit. nachdem cr den fröhlich scheidenden Gast zum bequemeren Bergsteigen leihweise mit Stock u„d Schuhen gehörig ausgerüstet und bis vor die Hcmslhür begleitet halte. Lukas, der feine Kraxe am Rücken mit dem Gepäck und dem genannten Mundvorrath beladen hatte, gieng indessen voraus. 6. Auf dem Schafberg. Nach einem nicht allzu hastigen Steigen durch nahe an drei Stunden erreichten sie ober der Wald- region die erste Sennhütte, wo sich bereits eine prachtvolle Aussicht eröffnet. Lukas aber ließ dem Fremden keine Zeit zu längeren AuSbrüchen feines Entzückens, sondern verwies ihn an den Gipfel und mahnte zur Rast in der Sennhütte, wo sie zur Erquickung die herrlichste Alpenmilch fänden. Die Sennerin, mit dem Wurzelgräber von Sanct Wolfgang wohl vertraut, brachte freundlich daS Verlangte in einer reinlichen hölzernen Schüssel, und auf wiederholtes, dringendes Bitten musste sie dann ein paar nationale Vierzeilige singen. Sie gieng auf einige Enlfermmg seitwärts, begann zu «almern" und muthwillig, wie diese Dirnen sind, sang sie aus dem Stegreif: Mein Vue, der zu mir Aus'n Samsta erst kimmt, War' über an graben* V'suech G'wiss nit dergrimmt. Ich brauch' mi nit z'fiirchtcn Vor sülchcne Herrn, Dä nix wölln als a Milli Und nit angrathi wern. Der Fremde lachte aus vollem Halse und drückte der lustigen Aelplerin ein Silberstück in die Hand. ..B'hüt Gott. Herr! Bald mehr kemma!" sagte die Sennerin zu dem Fremden und gab ihm einen treuherzigen Handschlag. Nach einer halbstündigen Rast gieng es nun auf das öde Gestein der oberen Höhe, und bei dem Stande der Sonne, in der zweiten Hälfte des Juni, kamen sie noch vor deren Untergänge zu dem wirtlichen Berg-hause am Gipfel. sFortsetzuna. folgt.) * grau. Lllilmchcr Zeitung Nr. 27 228 3. Februar !8»3. lehrsweseu5 bedeutsame Ueberraschung durch die Nach-, vicht zutheil geworden, dass die Regierung die Concession zur Errichtung der Stadtbahn ertheilt hat — ein Ereignis, das auch, da es sich um ein Unterneh-men handelt, das 60 Millionen beanspruchen wird, die der hiesigen Arbeit zustießen werden, mit Rücksicht auf die hier herrschenden Arbeitsverhältnisse von höchster Wichtigkeit ist. Die verhältnismäßig rasche Entscheidung, welche die Stadtbahnfrage nunmehr gefun« den, macht allseitig einen umso günstigeren Eindruck, als bei der Ausführung des Projectes alle Wünsche der Gemeinde Berücksichtigung finden sollen." Die „Norddeutsche allgemeine Zeitung" bespricht in einem Wiener Briefe die neuen Steuervorlagen und schreibt unter anderem: „Seit drei Jahren verhöhnt man das Cabinet Taaffe, dass es das Deficit nicht mit einem Federstriche aus der Welt geschafft, nicht im Handumdrehen bewirkt, was seine Vorgänger nicht in Jahrzehnten zu leisten vermocht; in dem Momente aber, wo es energisch auf das von allen ersehnte Ziel losschreitet, wird Zeter geschrieen, dass die steuerpolitische Sintflut über das Reich hereinbreche. Und so sehr wird unsere Opposition von der Angst geschüttelt, es könnte dem Cabinet Taaffe das Werk des Heiles gelingen, dass sie fchon bei der ersten Lesung der Steuervorlagen gegen dieselben Sturm lief." Das Blatt erörtert sodann das Wesen der einzelnen Vorlagen, recapituliert die vom Herrn Finanz» minister zur Entkräftung der Plener'schen Behauptun« gen vorgebrachten Argumente und fährt folgendermaßen fort: „Es ist also einfach unwahr, dass eine Hetzjagd gegen das Capital" beabsichtigt, dass ein gegebenes Wort, ein verbrieftes Recht gebrochen werden solle. Wahr aber ist, dass die neuen Steuervorlagen bestimmt sind, die öffentlichen Lasten möglichst gleichmäßig und gerecht zu vertheilen und Renteneinkünfte, die auch bisher steuerpflichtig waren, aber dem fatalen Fatieren glücklich zu entschlüpfen wufsten, etwas streu« ger zu fassen. Diese Wandlung mag gewissen Kreisen, die sich bei dem bisherigen modus vivendi 6t latondi überaus Wohl befanden, einen Tchmerzensschrei abpressen, der ehrlich gemeint, auch recht schrill sein kann, gewiss aber wenig geeignet ist, das Mitleid derjenigen zu erregen, die sich dem Steuerzahlen nicht zu ent-ziehen vermögen." Parlamentarisches. Wien. 31. Jänner. Der Immunität«.AuSschuss des Abgeord-netenhauses verhandelte heute mittags über das Be« gehren der Staatsanwaltschaft in Rzeszow um Zu« stimmung zur gerichtlichen Verfolgung des Reichs-rathsabgeordneten Anton Ritter v. Oborsti wegen der Uebertretung des § 312 St. G. V., begangen durch wörtliche und thätliche Beleidigung des k. t. Postexpe-ditors Stanislaus Köhler zu Lancut in Galizien. Der Ausschuss einigte sich in der Anschauung, dass nach dem Gesetze vom 21. Dezember 1867 nur das betreffende Gericht und keineswegs die Staats, anwaltschaft competent fei. das Ansuchen um Zustim-mung zur gerichtlichen Verfolgung zu stellen. Aus diesem formellen Grunde beschloss der Ausschuss, die Verweigerung der Zustimmung in diesem Falle zu beantragen, und betraute den Abg. Dr. Kusy mit der Ausarbeitung des Berichtes. Der Budget-Ausschuss des Abgeordnetenhauses setzte heute in Anwesenheit Sr. Excellenz des Herrn Unterrichtsministers Freiherrn von Conrad-Eybesfeld die Berathung über den Budgettitel „Mittelschulen" fort. Abg. Iireöek erstattete den Bericht über die Realschulen. Abg. Dr. Heilsberg richtete an den Unter« richtsminister die Anfrage, warum die beiden Staatsrealschulen in Graz nicht zu Einer Anstalt vereinigt Werden, da die Schülerzahl eine geringe sei. Se. Excellenz der Minister für Cultus und Unterricht Freiherr v. Conrad. Ey besfeld erklärte, dafs er einen entsprechenden Antrag der Landesvertre-tung gern in Erwägung ziehen werde. Die einzelnen Positionen für die Realschulen wurden im wesentlichen nach den Anträgen der Negierung eingestellt. Bei dem Titel ..Speciallehranstalten" bemerkte Abg. Hausn er. dass die Dotation von 17 000 fl. für die Kunstschule in Krakau unzureichend sei; er beantragte eine Resolution, dahingehend, dass diese Dotation um 1900 fl. erhöht werde. Se. Excellenz der Minister für Cultus und Unter-richt erklärte, dafs er zur Erhöhung der Dotation für die Krakauer Kunstschule einen Nachtragscredit von 1000 st. einbringen werde. Bei der Abstimmung wurde die Resolution des Abg. Hausner abgelehnt und die Position mit 16 000 Gulden eingestellt. ^Der Referent Abg. Iireöek fragte den Minister, in welcher Weife er die Kunstschule in Prag zu unter-stützen gesonnen sci. Se. Ex»ellenz der Minister für Cultus und Unter-richt Freiherr v. Co nrad-Ey besfeld erklärte, dafs er dieser Anstalt das beste Gedeihen wünsche, allein da sie ein Privatinstitut sei, könne er sie nicht anders unterstützen als wie beispielsweise kürzlich durch Uebersendung von Kunstwerken aus der hiesigen Ausstellung. Abg. Zeithammer bemerkte, dass die Subvention für das Prager Confervatorium immer gleich bleibe, obgleich die Zahl der unterstützenden Mitglieder immer mehr sinke. Abg. Dumba verlangte die Erhöhung der Sub-vention für das Wiener Conservatorium. Abg. Hausner fragte, warum das Lemberger Conjervatorium keine Subvention erhalle. Abg. Dr. Ruß beklagte, dafs das Musik-Proletariat immer mehr anwachse, und wünscht, dass an den Conservatorien Prüfungscommissionen eingeführt werden. Se. Excellenz der Minister für Cultus und Unterricht erklärte, dass er die geäußeiien Wünsche für Hebung der genannten Institute in besondere Erwägung ziehen werde, damit darin weder ein Zuviel geschehe, noch ein wirkliches staatliches Interesse versäumt werde, wie solches in dem culturellen Werte der Musik, in der Fördeiung der kirchlichen Musik u. s. f. gelegen sei. Dazu werde allerdings eine Organisierung des PrüfunaMesens dienlich sein. Die Positionen des Titels „Speciallehranstalten" wurden hierauf conform der Regierungsvorlage angenommen. Inbetreff der Gewerbefchule in Pilsen gab der Minister die Erklärung ab, dass er schon im nächsten Jahre einen erhöhten Credit beanspruchen werde, dagegen erklärte er, dass er eine Zusicherung inbetrcff der Errichtung einer medicinisch-chirurgischen Lehranstalt in Salzburg nicht ertheilen könne. Aus Trieft wird unterm 31. Jänner gemeldet: In der gestrigen Handelskammer-Sitzung führte als provisorischer Präsident Ritter v. Stabitz den Vorsitz. In seiner Eröffnungsrede sprach er der Kammer für das ihm gewordene Vertrauen den Dank aus, und gab er die Zusage, nach allrn seinen Kräften demselben ent-sprechen zu wollen. Er ersuchte deshalb um die weiteste Unterstützung und Nachsicht der Kammer. Redner wendete sich sodann an den Negierungsvertreter Hof-ralh Rinaldini, erinnerte an das gute Einvernehmen, welches stets zwischen Regierung und Kammer bestanden , und erbat sich namens der Kammer die Unterstützung der Negierung, auf welche die Kammer unter den bestehenden Schwierigkeiten und bei den fchweren Zeiten mehr als je rechnen muss. — Der zur Verlesung gelangte Bericht über das neue Gewerbe-gesetz gipfelt in dem Antrage, es sei an das Herrenhaus eine Petition zu richten, dahingehend, dass das neue Gewerbegesetz sür Trieft gar nicht oder erst dann in Kraft trele, wann die fchwere Zeit der Prüfung, welche Trieft durchmacht und noch durchzumachen haben wird, vorüber sein werde. Nach längerer Debatte wird der Autrag der Börse-Deputation angenommen, in der Petition zu ersuchen, dass das neue Gewerbegesetz in Trieft überhaupt nicht iu Kraft trete und dass weiters in Anbetracht der Dringlichkeit der Inhalt der Petition an die Herrenhaus'Mitglieder Barone Reinelt und Scrinzi zu telegraphieren sei. Aus Lemberg schreibt man der „Pol. Corr." unterm 27. Jänner: Se. Excellenz der Herr Handelsminister hat mit dem Erlasse vom 21. Jänner d. I. dem galizischen Landes-Ausschusse die Flüssigmachung der vom galizischen Landtage für den Bau der Trausversalbahu zugesicherten Subvention von 1100000 fl. in Erinnerung gebracht. Die Zusicherung dieses Landesbeitrages bildet bekanntlich laut Artikel'II des Gesetzes vom 28steN Dezember 1881 eine Bedingung des Ausbaues der galizijchen Transversalbahn mit dem Kostenaufwande von 24 200000 ft. Gleichzeitig mit dem oben angeführten Rrichsgesetze wurde auch einem galizischen Landesgesehe, in welchem dieser Bedingung entsprochen wird, die Allerhöchste Sanction ertheilt. Dieses Landesgesetz ermächtigt nämlich den galizischen Landes-Ausschuss, ein Änlehen von 1 100000 fl. zu contra/ Hieren, und bestimmt den Zeitpunkt und die Modalitäten , wann und unter welchen dieser Landesbeitrag successive an den Staatsschatz zu leisten ist. Der galizische Landesausschuss beabsichtigt, das Anlehen filr die TranLversalbahn gleichzeitig mit zwei anderen gesetzlich bewilligten Landesanlehen (1919 400 fl. zur Conuertierung des 6proc. Landesanlehens vom Jahre 1873 und 1025 000 fl. zur Dotierung und Einrichtung del Landesbanl), für welche auch die Tilgungsund Zinsenraten in das diesjährige Budget eingestellt sind, zu realisieren. Literatur.* „Deutsche Rundschau für Geographie und Sta« tistik." Das soeben ausgegebene fünfte (Februar.) Heft des V. Jahrganges dieser empfehlenswerten geo-graphischen Zeitschrift (A. Hartlebens Verlag in Wien; jährlich 12 Hefte ü. 36 kr.; Pränum.-Preis pro Jahrgang 4 st. 25 kr.) bringt auf 48 Seiten mit acht Abbildungen und einer Karte folgende interessante Artikel: Die Volkszählungen in Europa mit besonderer Rücksicht auf die Zählungsepoche 1878 und 1881. Von Franz Ritter von Le Monnier. >- Bilder aus Ostasrika. Von Karl Berghoff in Faschodc,. Mit emer Illustration. — G. N. Potanins Reise in die Mon» qolei 1876 bis 1877. Mitgetheilt von Heinrich von Paucker in Neval. Mit 2 Illustrationen. — Die Samoa-Inseln. Mit 3 Illustrationen. - Astronomische und physikalische Geographie: Das Zodiacal, licht. — Centralstation sür astronomische Telegramme. — Eine neue Theorie zur Erklärung der Fjord-Bildung. — Politische Geographie und Statistik: Zur Statistik von Frankfurt am Main. Von Dr. med. Wilhelm Stricker in Frankfurt a. M. — Englands Nahrungsmittel-Import aus dem Auslande. — Der Grenzverkehr Serbiens. — Kleine Mittheilungen aus allen Erdtheilen. — Berühmte Geographen, Natur-forscher und Reisende. Hanns Graf Wilczek. Mit 1 Porträt — Geographische Nekrologie. Todesfälle. Ioh. Albert Arndt. Mit 1 Porträt. — Geographische und verwandt? Vereine. — Vom Vüchert,sche. — Ein-gegangene Bücher, Kalten:c. - Kartenbellage: Karte der Bevölkerungsdichtigkeit von Europa. * Alles in dieser Nubril Angezeigte ist zu beziehen durch die hiesige Buchhandlung Jg. v. «leiumayr « Fed. Vamberg. Diese gediegen redigierte Zeitschrift will in popu« lärer, oder besser gesagt in nicht rein wissenschaftlicher Form die wichtigsten Neuerungen im Gebiete der Geographie besprechen und auch bereits Bekanntes in speciellen Schilderungen vertiefen. Sie führt daher dem gebildeten Publicum rasch und geordnet in fortlaufenden fesselnden Uebersichten die praktischen und wisstn« schaftlichen Erscheinungen, Thatsachen, Entdeckungen und Bestrebungen auf geographischem Gebiete in edel populärer, zugleich aber durchaus zuverlässiger Form vor, und wurde bisher von Heft zu Heft nur reich« haltiger und interessanter. Die ,.Deutsche geographische Rundschau" verdient es, auf dem T'sche jedes Gebildeten zu liegen, zu eifrigem Studium ihres belehrenden und fesselnden Inhaltes. Möqe der „Deutschen geographischen Rundschau" auch im fünften Jahrgange das allgemeine Wohlwollen erhalten bleiben, welches dieselbe heute in der Lefewelt genießt. „Australien" von Dr. Karl Emil Jung (Verlag von F. Tempfly in Prag und G. Fnytag in Leipzig). Der achte Band der rasch fortschreitenden deutschen Universal-Bibliothek ., Da 3 Wissen der Gegen -wart" enthält die zweite Abtheilung des ungemein instructive» Werkes: „Der Welttheil Australien" von Dr. Karl Emil Jung. Auch hier wiederum, wie in der ersten Abtheilung, wird ein selbständiges Ganze geboten. Der Autor, der eine lange Reihe von Jahren als Inspector der Schulen Südaustralieus gewirkt und auf feinen zahlreichen Berufsreisen Gelegenheit genommen hat, Land und Leute zu studieren, macht uns in dem vorliegenden Buche mit den Colonien des Austral-Continents, mit Tasmanien und mit den ethnologischen Verhältnissen Melanesiens bekannt. Die Darstellung geht in lichtvoller Uebersicht auf die natürlichen und culturellen Verhältnisse ein. Der Leser erhält die gründlichsten Mittheilungen über die Colonien Neu-Süd'Wales, Victoria, Queensland, über Südaustra- , lien, das Noroterritoriiim, Westaustralien, Tasmanien, ^ sowie über das Iilselgebiet Melanesien. In geographischer und geologischer Beziehung, inbetreff der Fauna und Flora, sowie bezüglich der jungen land- ^ wirtschaftlichen, industriellen und montanistischen Ve- « strebuugen werden Aufklärungen über diese Gebiete er- l theilt. Zu der Fülle der in angenehmer Form mit' getheilten Daten gesellen sich völkerpsychologische, höchst interessante Mittheilungen über Geschichte, Charakter imd Sitten d?r Eingeborenen. Besonders tiefe Einblicke hat der Autor in den Volkscharakter der Urbewohner ^ Melanesiens gethan. Seine Mittheilungen über die « Paguas sind von hohem ethnographischen Werte, l fesselnd, interessant und überdies geeignet, menschen' « freundlichen Cwilisalionsversuchen die richtigen Wege « zu weisen. Die ausführliche Geschichte der Missionen. > welche viele Opfer gefordert, aber nach blutigen i Kämpfen, die bis in die allerjüligste Zeit hineinreichten, sich endlich einen fruchtbaren Boden geschaffen haben, , die Berichte über die Fehden zwischen Protestanten ^ und Katholiken, deren Gegensatz sich unter den 3le"/ bekehrten mit auffallender Schärfe entwickelt hat, d>e Darstellung des Verhältnisses der Colonisten zu de" Eingeborenen, sowie die Belehrungen über die leider oft gewaltsamen Versuche, die Wilden zur Arbeit he^ l anzuziehen, verbreiten Licht über ein wenig gekanntes , Entwicklunqsgebiet und enthalten wichtige Beiträge ^ « Culturgeschichte. Das Werk, dem etwa 50 MM" tionen, Städtebilder, Abbildungen der australische" Wilden u. s. w., ferner fechs Landkarten beigegev" sind, kommt der Wissbegierde der Gebildeten eutgeg"', z Laibachcr Zeitung Nr. 27 229 3. Februar 1883. Vom Ausland. Wie Berliner Blätter berichten, wird der Li-cenzstkuer.GkslhelUwulf dem Bundesralhe in dieser Session nicht mehr vorgelegt werden. — Die Sitzungen des preußischen Abgeordnetenhauses werden nach den neuesten Bestimmungen am 6. Februar wieder aufgenommen werden. In Frankreich sind die politischen Krisen und Stürme, welche das Manifest des Prinzen Napoleon entfesselt hat, noch keineswegs zu Eude. Die Kammersitzung am 30. v. M. war wieder eine sehr stürmische; die Redner, darunter besonders der Mi' niswpväsident Falliöves, wurden unc>ufhörlich von rechts oder links unterbrochen, und nach rechts und links ergiengen auch die zahlreichen Ordnungsrufe des Präsidenten Brisson. Eine Entscheidung hat der Tag "och nicht gebracht, es wird aber gemeldet, dass der NMere rednerische Erfolg auf Seite der radicalen Redner für Floquets Verbannungsantrag gewesen sei und dass die republikanische und die demokratische Union nicht aus innerer Zustimmung, sondern aus Oftportunitätsgründen dem von der Negierung ange-nommenen Compromissantrage Fabres den Sieg ver-schaffen werden. Ueber das Schicksal, welches diesen «ntrag im Senate erwarte, gehen die Mmmngen vollständig auseinander. Die einen prophezeien die An-"ahme, die anderen die Verwerfung des Antrages. Darüber aber sind die politischen Wetterpropheten ziem-"ch einig, dass dem reconstruierlen Ministerium Failures nur eine kurze Amtsdauer beschieden sei und dass es, sobald der Kampf um das Prälendentengefetz ausgetobt habe, durch eiu Cabinet Ferry werde ersetzt Werden, in dem allerdings auch FaMres und die meisten seiner College« Platz nehmen würden. Die italienische Abgeordnetenkammer ist gegenwärtig mit der Specialdebatte des Budgets beschäftigt. Die Sitzungen sind in der Regel schwach Mcht. Am 29. v. M. war es jedoch anders; die Bänke der Abgeordneten wie die Gallerien waren gut besetzt, nicht etwa des Verhandlung«gegenstandes wegen, welchen das Blldget des Ackerbauministeriums bildete, sondern weil man einen Zwischenfall bei der Beeidi-gung des republikanischen Abgeordneten Cavallotti erwartete, der tagszuvor in einem offenen Briefe, den er auch noch allen seinen Colleger! zusendet?, erklärt habe, das« der politische Eid für ihn bedeutungslos sel. Unter allgemeiner Spannung verlas der Präsident Farim die Eidesformel; „Ich schwöre", sagte Caual-lotti, niemand nahm weiter das Wort und die Kammer leerte sich zum größten Theile, etwa fünfzig Ab« geordnete, der zehnte Theil der Grsammtzahl, wohnte den ferneren Berathungen bei. — Der Senat war mit der Berathung des Gefetzentwurfes über die mili« lärische Einlheilung des Königreiches beschäftigt, welche durch die Errichtung von zwei neuen Armeecorfts eine Aenderung erlitten hat. Tagesnemgkeiten. — (Das Testament des Prinzen Karl von Preußen.) Das Berliner Kunstgewerbe«Moseum ist in dem Testamente des Prinzen Karl in großartiger Weise bedacht worden. Der Prinz besaß eine kostbare Samm« ist ein schätzenswerter Veitrag zur Länder- und Völker« lunde und von besonderem praktischen Werte für jeden, d". fei es im Hinblick auf industrielle Beziehungen "f>er auf Reise« und Auswanderungspläne, ein spe» "elles Interesse daran hat, sich über den fünften Welt-tyell zu orientieren. In der neuesten Nummer (3) der „Illustrierten ^rauen.Zeitung" zieht vor allem eine Nelhe von Ab« N^ V? ""2 der Hamillon-Sammlung den Blick auf an ViVl '"""" weiß, wie allgemein sich das Interesse vor w «! ""Ä dastehenden Kunstschätzen zeigte, als die Nachricht von der überaus N um^I""bung derselben für das Berliner alle Zeitungen des In- und Auilan es ^ äu?n o ° dankenswerter ist es von der..Illustrierten l^X'^'una", dass fie dem Publicum mehrere der Ku«K' ^'nialuren aus den zahlreich vertretenen ei" 'U"°lchuften früherer Jahrhunderte sonne auch Sandro N^ «"^°^ 6"chnung °"^ ^m Dante des ^noro Botticelli in getreuer Nachbildung vorführt. Nr. 17 des praktischen Wochenblattes für alle Hausfrauen „Mrs Haus", herausgegeben von Clara ^t.udmtz in Dresden, Holbeinstrahe 19 (Preis viertel-lahrlich i Mark), enthält - Meine Babies. - Das doppelte Tuch. - Wenn das der Vater wusste. -«enehmen bei Tisch. — Die Frauen. — Modelaunen. T^^lavierklimpern. — Deckenauischmückung. — Leder->. mn hoheö Honorar!" meinte ein besorgter Theaterflcund. „Und wenn der Sänger nicht reüssiert?" — „Schadet nichts!" erwiderte Engel. „Wenn er als Tenor nicht) macht, ich nehme ihn ... für meinen Ponywagen !" — (Schneeschmelz-Up parate.) In Peters" bürg wurde am 26, v, M. eine öffentliche Probe mit zwei „beweglichen Schneeschmelz«Apparaten" abgehalten. Der Apparat besteht ans einem hölzernen Kasten, in« wendig mit Zinlplatten belegt. In diesem Kasten befin' den sich ein oder zwei Oefen von origineller Co»stru» tion. welche so angebracht sind. dass dieselben anfangs durch ihre erwärmten Wände und später mittelst des offenen FeuerS wirken; zn diesem Zwecke sind Schieber angebracht, durch deren Hin« und Herrücken die Richtung des Rauches reguliert wird, so dass derselbe entweder durch den Nauchfang oder direct in den Schnee geht. Die Versuche fiele» sowohl bezüglich der Ausgiebigkeit der Leistungen des Apparates als auch bezüglich des Kostenpunktes befriedigend au3. - („Der Verein vom letzten Mann") Dr. Vattier, dessen Tod aus Cincinnati gemeldet wird, war das einzig überlebende Mitglied eines der ältesten Vereine in den Vereinigten Staaten, der am 30. September des berüchtigten Cholerajahres 1832 entstanden war. Constituiert wurde der „Verein vom letzten Mann" in dem Atelier eines jungen Künstlers, wo sich sieben lebensfrohe Menschen zusammengefunden hatten und die Verwüstungen besprachen, welche die Seuche angerichtet. Jedes Jahr sollte am Jahrestage der Stift»ng, so kam lie Gesellschaft überein, ein Diner gegeben werden, an welchem sämmtliche Ueberlebende theilzunehmen hatten; gedeckt müsse jedoch immer für 7 Personen werden. Da3 letzte Mitglied habe bei seinem einsamen Festmahle eine Flasche Wein zu entkorken und auszutrinken, die bei dem ersten Bankett angeschafft und in einem Mahagoni» kästchen deponiert worden war. Am Grunde des Kästchens lagen die Statuten des Vereins verwahrt, und d?r Deckel desselben war versiegelt und verschlossen. Der Tod verschonte die kleine Gesellschaft durch vier Jahre; im fünften Jahre gab es bei dem Diner den ersten leeren Platz. Im Jahre 1839 befanden sich nur mehr 5 Mitglieder am Tische; im Jahre 1842 wurde diese Zahl auf 4 reduciert; im Jahre 1849 fassen nur 3 beisammen, und im Jahre 1855 blieben nur noch 2; einer derselben starb in demselben Jahre, und 1856 saß Dr. Vattier allein beim Diner und erfüllte, nun die geheiligte Pflicht des Entkorkcns und Austrinlens der Flasche, Aber auch durch die letzten 24 Jahre ehrte er das Andenken seiner Freunde, indem er an den Gedenk» tagen mit 6 leeren Gedecken in Einsamkeit speiste. Er hat jetzt d«3 Geschick seiner Mitgenossen getheilt, und der „Verein vom letzten Mann" gehört der Vergangen« heit an. Locales. — (Bestätigung.) Der Handelsminister hat der Wiederwahl des Josef Kus char zum Präsidenten und des Johann Ncp. Horak zum Vicepräsidenten der Han» dels- und Gewerbelammer in Laibach für das Jahr 1883 die Bestätigung ertheilt. — (Zur „Sokol"'Maskerade) können die Eintrittskarten von morgen Sonntag, jeden Tag von 2 bis 4 Uhr nachmittags in der C-talnica 2. Stock und tagsüber auch in der Handlung des Herrn I. Geba, (Elefantengafse) behoben werden. — Indem es voraus» sichtlich ist. dass am letzten Tage ein zu großer An« drang um Eintrittskarten sowohl in der Eitalnica als abends an der Casse eintreten dürfte, erlaubt sich das Comitö. das P. T. Publicum darauf aufmerksam zu machen und zugleich zu ersuchen, die Karten schon an den ersten Lagen lösen zu wollen. — (Die „Oesterreichische Touristen Zei« tung" von den Herren Edmund Graf und A. Sil-berhub er trefflich redigiert — bringt in ihrer letzten Nummer vom 1. d. M. einen unser Land betreffenden hochinteressanten Aufsatz: „Berichte über die Was» serverhältnisse in den Kesselthälern Krainö von Fr. Ritter v. Hauer. — (Schadenfeuer.) Man schreibt uns aus Stein: Am 16 d.M. gegen halb 10 Uhr nachts brach in der Schupfe des Grundbesitzers Ignaz Orehel in Drittai Feuer ans. Der Nachtwächter Valentin PernuZ, welcher dasselbe zuerst bemerkte, signalisierte den Brand, welcher jedoch, trotzdem dass sich sogleich Leute auf dem Vrandplatze einfanden, nicht aedämpft werden konnte. In zwei Stunden war das Wohn» und Nebengebäude, das Viehfntter. die Lebensmittel und einige Feldgeritth» schuften des Orehel und dessen NachbarS Lurenz Capude, ein Ruub der Flammen geworden. Die Bewohner au» Morautsch eilten sofort mit der Feuerspritze auf den Brandplatz, und nur diesem Umstände ist es zu ver» danken, dass sich daz Feuer im Orte nicht verbreitet hat. — (Aus den Nachbarländern.) Au» Graz wird unterm 31. Jänner geschrieben: Gestern vormittags 12 Uhr fand in der Hauskapelle deS k. k. Damenstiftes die Trauung des Herrn l. k Bezirtscom» missärs Otto Ritter v. Fraydenegg und Monzello mit dem Fräulein Marie Almasy v. Isadany und Töröl-Szent Miklös statt. Die Tranung vollzog der hochwilrd. Herr Ccnmuicus und Domcusloö Dr, Ioh. Worm, Als Beistände des Bräutigams erschienen die Herren: Seine Excellenz Statthalter Freiherr v. Klib eck. Major im Gcniestabe Baron Schaller und Statthalterei'Nath i. P. Adolf Edler v Pichler. Als Beistände der Braut fnn> gierten die Herren: Tassilo Graf Almasy, a. o. Gesandter und bevollm. Minister Ernst Baron Teschenberg und Fleglltten«Capitän Anton v. Teschenberg. Znm Altar geführt wurde die Braut von deren Bruder Geora von Almäsy, der Vräntigam Von der Schwester der Graut Fräulein Margitte v. Almasy, Als Brautjungfern fun« gierten Comtesse Serenyi. geführt von Barm, Cäsar Latter mann. Ministerial.Vicesecretär, Fräulein von Pittoni, geführt von Heinrich Ritter von Plessing. Oberlientenant; Frln. v. Tescheuberg geführt von Otto Freiherrn v. Apfaltrern und Frln. v. Ahsbnhs ge» führt von Gustav Edlen v, Neupauer. k. k. Statthalterei' Concip,st. — Auf dem Schlosse zu Pols sand die Ver« luliung deS Georg Freiherr« v, Washington, k. l. Reserve-Lieutenants, Sohucs de» HerrenhausmitgliedeS Laibachcr Zcituuss Nr. 27 230 3. Februar 1883. ssreiherrn Maximilian von Washington, mit Fräulein Gisela Gräfin Welsersheimb. Tochter des vrrstor« benen Oberlandesgerichts Naths Grafen Vincenz Wel-sersheimb, statt. ?Ius Zara, !etta8 abgesendeten Veileidsadresse entzogen worden sind. Die Betreffenden hatten vorher die von ihnen abgegebene Erklärung widerrufen und erklärt, dass sie ihre Uebereilung bedauern. Berlin, I.Februar. Fürst Bismarck ist unwohl und wird vorauksichtlich a/nöthigt sein, mehrere Tage das Bett zu hüten. Berlin, 1. Februar. In der heutigen Sitzung des Reichstages begründet Sonnemann seine Interpellation anlässlich des Ungliicksfalles der „Cimbria". Er b>fi'uwortet die Verwendung des elektrischen Lichtes bei der Schiffahrt. — Minister Schulz betonte die Theilnahme dcr Regierung gegenüber dem Unfälle der „Cimbria" und sagte, eine bestimmt formulierte An-fraqe könne die Regierung heute weder mit Ja noch Nein beantworten. Die auUlichc Untersuchung sei ein» geleitet, aber noch nicht beendet. Vor Beendigung der^ selben könne die Regierung keinerlei Beschlüsse fassen; sie dürfe der Untersuchung nicht vorgreifen. Paris, I. Februar. (Kammersitzung.) Justiz, minister Dcvös verliest die Rede des abwesenden Ministerpräsidenten. In derselben heißt es: Indem der Graf von Paris im Jahre 1873 den Grafen von Chambord anerkannte, bekräftigte er die Ansprüche der Famine Bourbon, und erklärte er sich zum Erben der Republik. Demzufolge hat die Republik Grund, Vor-sichtsmaßnahmen zu ergreifen. Die Regierung verlang» nicht die summarische Ausweisung su bioe; denn diese Maßregel hätte den Charakter der Gewaltthätigkeit und würde auch harmlose Personen treffen. Die Armee ist nicht durch eine Entschließung bedroht, welche auf wenige Perfonen beschränkt ist, da sie sich nicht auf andere erstrecken kann. Die Maßnahme ist eher ein Schutz des Besitzes der Grade, weil sie bloß eine Situation ins Auge fasst, durch welche den Regeln des Avancements Abbruch geschieht. Das gegenwärtige Gesetz hat nicht für den Fall vorzuforgen, als der Congress einen Prinzen wählen sollte. Das Gesetz verfügt eine Maßregel der Vorsicht und beabsichtigt nicht, sich einer Kundgebung des Volkswillens ent-gegeuzustellen. Redner glaubt, dass das Land dieses Gesctz erwarte und der Kammer für dessen Votierung Dank wissen werde. Madier de Monljau (Radicaler) befürwortet den Antrag Floquet auf sofortige Aus. Weisung des Prinzen. Die Kammer beschließt mit 396 gegen 134 Stimmen, in die Specialdebatte der Vorlage einzugehen. Iu der Spccialdebatte entwickelte der ehemalige Polizeifträfcct Nndrieux ein Amendement, welches den erstell Aitilel des Geschentwurfes durch den Artikel dci Erklärung der Mcnschenrechte zu ersetzen bezweckt, lmch welchem alle Bürger vor dem Gesetze gleich sind nud denselben alle Aemter und Würden nach ihren Fähigkeiten und ohne anderen Unterschied als den der Tugenden und Talente zugänglich sind. Die Rede An-drieux' rief lebhafte Unterbrechungen feitens der Linken hervor. Andrieux erwiderte hierauf: Sie haben kein Recht, mich im Namen der Freiheit zu unterbrechen. Der Redner fügte noch hinzu, dafs das Land von der Existenz der Prätendenten keine Notiz genommen habe; der vorliegende Gesetzentwurf mache für sie Reclame. Er sei ein Bewunderer der Principien der Revolution, ^ aber er liebe nicht die kleineu Robespierres und Saint< Just, welche die blutige Geschichte parodieren. Das von Andrieux zurückgezogene und von dem Bonapartisten Cuneo d'Orano wieder aufgenommene Amendement wurde mit 351 gegen 100 Stimmen ver« worfen. ! Petersburg, 1. Februar. In unterrichteten Kreifen wird angenommen, eine der ersten Amtshand- ^ lungen des zurückgekehrten Ministers des Auswärtigen ^ nach seinem Berichte an den Kaiser werde eine diplo-malische Aeußerung über seine Begegnung mit den Leitern der auswärtigen Angelegenheiten in Berlin. Wien und Rom sein; diese Aeußerung, welche wohl die Form eines Rundschreibens an die russischen Aot-fchafter und Gesandten haben dürfte, wird der gewon-nenen Uebereinstimmung iu wichtigen Fragen wie der allgemeinen Friedenszuversicht Austnuck geben. Handel und Volkswirtschaftliches. Verlosung. 1860er Staatslose. Bei dcr am 1. d. M. in Wien vor-genommenen Verlosung des Staatslottcrie-Anlchcns vom Jahre 1860 wurden nachstehende 110 Serien gezogen, und zwar: Serie 410 702 708 710 712 900 1338 1456 16!l8 1737 1805 1814 2392 2415 2453 2855 3104 3142 3228 3347 3805 3908 39l)3 4004 4223 4555 4569 4722 4805 4945 4967 5185 546? 6241 6539 6585 7164 7581 7809 7932 8238 6606 8994 9186 9399 9437 9527 9549 9612 9719 9783 9906 10124 10152 10213 10271'. 10368 10380 10760 10768 10843 10848 10871 10968 11001 11542 11605 11728 11805 11857 11891 12178 12202 12522 12633 12887 13098 13217 13264 13374 13807 13808 14511 14543 14970 15096 15154 15192 15242 15801 16489 16575 16576 16883 16905 17119 17150 17576 17754 1798? 16074 18097 16189 18353 19310 19368 19376 19459 19615 19975. Angekommene Fremde. V Um 21. Jänner. < Hotel Stadt Wien. Edler v, Hirsch, l. t. Oberstlieutenant, Genicoirector, Trieft. — Dr. v. Rosmini, Rcchtsconsulcnt, hiching. — Nowl), Ingenieur, Trisail. — Kopstcin, Ksm, Siofol. — Grügcr, Kfm.. Stcrnbcrg. — Gampcrt, ltsm,, Nürnberg. — Franz, Kmifmann, itlagenfurt. — Kellermami, Fischer und Kolincl, Ksltc.. Wien. Am 1. Februar. Hotel Elefant. Gismami, Guttzvcrwalter, Raunach. — /agar Fanny, Kaufmannswitwc, B'.od. ^ Zimmcrmann. Kauf' mannswitwe sammt Sohn, Nosegg, — Hirsch 5 ^ W^ 55 Z 3 L 5«Z ____F Z,5ß Z "____________5" «Z^ 7 U. Mg. 726.4« -j- 1.0 windstill Nebel , «^ 1. 2 „ N. 727,15 ^-4.0 SW. schwach bewölkt «'",, 9 „ Ab^729.86^ 1^8 ^W. schwach gewollt ""^e« '7'U Mg. 733.88 4>I,0 O. schwach Nebel 2. 2 „ N. 735.05 ^- 2.6 windstill Nebel 0,00 9 „ Ab. 737,34 ^- 0.6 windstill Nebel Den 1. Februar nebelig, regnerisch. Den 2. Nebel den ganzen Tag anhaltend, abends stark nässend. Das Tagesmittel der Temperatur an beide» Tagen -j- 2,3° und -j- 1,4", be-zichungsweise um 3,4° und 2,5" über dem Normale. ______Verantwortlicher Redacteur: P. v. Radics. Danksagung. Für die zahlreiche Vethciliquna beim Leichen» begängnissc meines unvergesslichen VruderS ÜF^äiuä I'g.nla.i' nnd insbesondere für die dem Verstorbenen gewidmeten Kranzspenden spricht den tiefgefühltesten Dank aus die trauernde Schwester. Laibach, 2. Februar 1663. Todes-Anzeige. Matia Göh geb. Lukesch gibt hicmit im eigenen somic im Namen dcr übrigen Verwandten Nachricht von dem sie tief betrübenden Ableben ihres innigst geliebten Gatten, des Herrn Zoljann Oötz. l. k. Obergeometers, welcher Mittwoch, den 30. Jänner 1883 nachts, in Wien nach langen, schmerzvollen Leiden im 56sten Lebensjahre selig in dem Herrn entschlafen ist. Die irdische hülle des theuren Verblichenen wurde Donnerstag, den 1. Februar d. I,, um «/.2 Uhr aus dem Lentralfricdhosc in Wien zur letzten Nuhe bestattet. Die heiligen Seelenmessen werden in mehreren Kirchen gelesen werden. Um stilles Beileid wird gebeten. Die trauernde Witwe. Separate Parte werden nicht ausgegeben. Eingesendet. ^ Im Kopf- und Nagenleidende! « An die „Einhorn " . Apothcke, Laibach, Nathhansvlal)- > Lange Zeit hatte ich an Appetitlosigkeit, so auch ei" > Freund von mir infolge zeitweiser Verstopfung an Kopswey ' gelitten, bis uns der Zufall einmal Ihre Vlutreinigungs/ Pillen, das Schächtelchcn :l 21 lr., in die Hände führte; t»e VIutreinigungs° Pillen verursachte» Besserung. infM « dieses bestellten wir eine Rolle mit sechs Schächtelchcn, k l s>' 1 5 kr. - Ich theile Ihnen nun mit Vergnügen dankend uns" Wohlbefinden mit, nnd indem ich noch um zwei Rollen p^ Nachnahme für einige Bekannte ersuche, stelle es Ihnen ste'' meine Danksagung als anch diese vorzüglichen Blutrein^ gungs-Pillen zum Wohle dcr leidenden Menschheit bekannt' , zugeben. « Ihr achtuugsvoll ergebeuer Franz Prosenz, « M)5-1_________ Verzehrungsstcuer.Vcamtcr^ 1 liok tur Uädolkäutol »Nor Ltilnäo, mit 900 IIIi!8t,rllt,i<"'^ > nebst ri-oigcoul.-mt, Mr 1 ll, 50 kr franco xu do/wwu "»" « 5. n. 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' Pavlerrent.: 5"/« .... 8555 85-bO , ^Ic»d,.Anl. ,2us!. ö.W.S. 13475 13« »5 , ^stbah«-Prioritäte» . . 89-52 89 75 , Staat«»Obl. (Ung. Ostb.) 110— ,10 5s » „, „ « vom 1.187« 94 «0 «4 »c >, Plilmien.«nl.5ioafl.ö.W. ,14 ?li 1,5- -^y««'«eg.,Uose 4°/« ,00 st. . . ;o» 50 ,,o - ^rnndentl.. Obligationen Ml lüigi,che.....«7,5 »»2b ^»»l^ >War« 5°/» Temesvar.Vanater . . »7'5u! »8 2!^ 5«/» ungarische......»?5>k! »!< 50 Andere öffentl. Anlehen. D°,illl,-Nlg.'i!<,se 5°/n ,00 fi. , 115-75 1,4-25 dto. «nleihe 187«, fteuersrel . 102— l02 5c Nnlehcn b. Stadtgemeinbe Wie« wl 75 !03 — Nnlehün b. Stadtgcmeinb,: Wien (Eilber ober Gold) . . . .--------------- Pramien-Nnl.b.Etabtssem.Wlln 123 10 123 40 Pfandbriefe (sllrlWst.) Vobenci.allg. öfterr.4'/,°/,Gold ,18 75 119 z>5 dto. in 5N „ „ 4»/,°/» »5 7.', »«5c, dto. in 50 » „ 4»/, , »1'4b 92 — dto. PrÄmien-Echulbverschr.»»/» 98— 98'üü Oeft. Hvpotbelenbanl iuj. 5'/,»/„ 100-50 ic., — Oesl.'ung. ÄanI veil. 5»/, . . ,0(,'üi, ,« «c. bto. „ 4>/,°/<> . . »? 20 9? 55 dto. „ 4°/„ . . ,251 «2-!>o Nnss. aNg.Vodencrebit-Äctiengel. in Pest in 34 I. verl. 5>/,°/l> . Ibi'— 102 25 Prioritäts ° Obligationen (slil 100 fi.,, Vlisabeth^^cstdahn 1. Vmilslon 98-60 »8'85 sseid!n>i!>ds'!)!orbbahn >>> Silb. ll,4 ?s> ic.5 50 lfraü;-(oo—,l>0 ^k v>.!i,>sche Karl > Ludwig»Vahn liü!, ,««l «»,! fl. <ö. l! 18-60 1,8 »a Ung.»gatt,. Nahn.....9175 «ll — Diverfe Uose lper Slücl). «lleditlose ion N...... l?«-7l 171 «s, «llarv«t!ose 4a sl....... .-— 88 «5 4°/n DonaU'DamVslch. inoss. !l/»-2l> 10»?5 Laibacher PiämicN'Nnlehen li» fi. »5-55 «4 — Ofcücl ».'ulc 40 N...... 88 50 »ü 5« PalffY'Lole 40 N......> 36-50 »n-75 Nöthen Kreuz, öst. Ges. ». 10 fl. 12-!»» ,2«^ Utudolf«ro!e >0 ft...... 20 »0 20-50 Salm»Lose 40 st...... 51'— 53 — St.«Gen°i«.^ose 40ss..... — — — — WalbfteiN'Lose L« fi..... »7-25 »?-?5 WinbllchgrätzU'5O il<»75 Ädnci.-Anst, Ocft,i!O0ft. S.40"/« ,0» - «10 — lirdt.'Nnst. f. Hand u. O. ino st. «8» «e ^80 — Elbt.'/lnft., Nllll, Ung. ^«0 st. . 285-70 28!>'— Deposttciib^. Nlla. 2^0 fl. . . . ,<><; 50 ^!i7,5, «iscomPteGes., Nicberüft. 500 ff. »55 —------- Hypolyelenl'., öst. »00 st. «5"/i, H. «0— «5-— Ländeibanl öst. iiun fl. V. 50«/,E. —— —>— Oesterr.-llng, V.nil.....»3« — 834 — Uniondanl IW st......li4 5t li4-?5 VerlcDrSdllnl «»>,. ,40 N. . . ,44»— —>— Nctien von Transport» Unternehmungen (per Etü 173 — „ Westbahn »l>0 fl. . . ,«3,,— «»2 — «uschtiehraber «lisd. 500 fi. EM. 8,8 — 825 — « M. ll) «00 fi. . l?5 50 178 50 Donau > Damvsschiffahrt ° Oes. Oestcrr. 500 N. CM.....59» — »00 — T>lau. l«7 75 Duf«Äobcuhach«E,'H.2»nN.S. -lO3 - 3N^ s,0 Elisabctb'Nahn 200 st. ÜVt. . . ,0!'50 2lO — « l!inzNahn !<(>0 fl. Silb. 19» >u,94 — FünfNrcheu.Varcser«kis.200ff.V, »18 - 21» — Galz.Karl^'udniia.N 200N. 2Vl. »0» — 3U3 50 Gra^Hostacher «..«, 200st. ii.W. ^«7 — 228 — Kableubsrg'Elscnb. 200 st, . . z« ^1. »7>— lla>t, ll) 200 fl. Silber . 2,»!-5N ii7 — Prag.Pufcr Liscnb. ,50fl.2ilb, 5« 50 6? 5c Nubols > Bah« 20U st. Oilber . I«l-15 1»>,i — Siebenbllrger «iilenb. 200 fl. G, lßl-,5 1»1 70 Staal«ci!c„b,b» WU N, 0. G. . 333'50 334-. Eübbabn 200 N. S ,»o «5 llng. Norb°,<>« - >S2 eo llnq.«0«ftb.<«aab.Gra,)2HONE. l«4 »5 l«4 76 Induftrie.Actic» (per Stillt), «kssybi und Kinbberg, Visen« und Stab>?nb. !n «ien 20« N. , — — — — Lisenbabnw.^eih,,. I,20Uft. 40»/<> 10? 25 108 »5 „Elbcmilhl", Papiers, u. A..Ä. S3- «t — MoutaN'Oesclls. östcrr.»alpinc . 7« — 7«-?s. Präger «iiscn.In»..««!, 2U0 st. ,7, — 1?z — Salgo^Tari. Hiscnrass. 100 N. . ,2« 75 >»» »5 Wassens.»«., Oest. in W. 10» st. ,44 — 14« - Trilailer ttl>hlcnw.'>.3el. lOO ft. . »,-^.------- Devifen. Deutsche Play«......58« »8-»6 vondoi,.........U3-05 »I9S« P»l,«.........,75, 4? 57^ Pel««bnr,......._._' — /. Valuten. Ducalen........ l-,5 »,5 20^Franc«>Stll« be 5» So Änzeisseklalt zur Laikacher Zeitung Nr. 27. Samstag, den 3. Februar 1883. Malz-Extract-Bonbons, zuboroitet vom Apotheker C. Piccoli in Ijttihach, \\ ienerstrasse, aus roinstom Malzoxtract (mit Dampf concontriort), loicht vordaulich, nalir-liast, roizatillond, anfeuchtend und schleim-lüsond, gogon Hunten, Heiserkeit, Lungen-, Urust- und Halsleiden. Nicht zu vonvochsoln mit ähnlichen Bonbons, dio im Hundul vorkommen und, aus ordinären Matorialicn zuboroitot, meistens dor Gosundhoit schädlich sind. Din Malzboiibons sowohl alß allo an-deron von mir zuboroiteton Pastillen führen in erhabener Prägung auf der ouion Seito don Namon des Erzeugers „(*. Piccoli", auf der andomn „Lal-biich". Ein Carton 10 kr. Bestellungen werdon umgohond gegen Nachnahmo effoctuiort. (327) 4—3 „Was orhält den Menschan gesund und kräftig?" „Ein tägliches Bad." „Weshalb badet man nicht täglich?" „Weil bishor kein praktischer und billiger Bado -Apparat oxistiorto. i-. Wer sich einon solchen WejTschon heizbaren BadeNtulil kauft, kann sich mit fünf Kübol Wasser und 5 kr. ------- Kohlon in grösstor Boqunm- lickoit ein warmes Bad boroiten. Ausftthrliclie lllusstrierte Preis-Cou-rante gratis und franco. L. >VEYL, k. k. Privil.-Inhabor, Wien,! Umptoir und Fabrik: III. Bez., Landstr., Hauptstr. lüfl,Stadtgoachäft: I.,K3iriitner-rt^_VU__________ (4Ü7) 10-7 Täglicli frische Faschingskrapfen bei (54OÜ) lß--lf> Rudolf Eirtisch, CondUor, jIja.iToa.cli., Congressplatz. Kalicyl-Mmlllmajssr, aroniatisches, wirkt «rsrisHeml. v«L ! Euer Wohlgeboren! Lanssc Jahre a.l'lircmchc ich Ihr Kc». cicl?c-Mu«d»vcxsfer nnd Kolttcyl.-Zcrl)«pul.'oer »lit misssczcichnctr», Ersolss und kann cs jedermann niärnlstcns anempfehlen. Senden Sie abermals von jedem drei Stück. .hochachlnna.svoll ^.n.-d<227i. VIN.I».»', Ps,nrcr. Obissc angeführte Mittel, über die viele Danksagungen einliefen, führt ft«», srisck am Lager und vel sendet per Nach' nähme sofort die „Vinhorn"-Apotheke des 8*~ Ohne diese gos. dop. Schutzmarke ist jeder (Hclitgcist nach Dr. Maliß sofort als Falsllicat zurUckzuwelsen. Gichtgeist nach Dr. Maliè ist ontschiedon das erprobteste Mittol gogon Gicht und Rheumatismus, Glioderreissen, Kreuzschmorzen, Nervenschmerz, Anschwellungen, Steifheit der Muskeln und Sehnen etc., mit welchem nach kurzem Gebrauch diese Leiden gänzlich bohobon wordon, wie dies bereits niaasonhafto Danksagungen beweisen können. Dioson Gichtgoist mit nobenstehondor protokollierter Schutzmarke, dio Flascho a 50 kr., vorsondot ocht por Nachnahmo ivu.r dio »Einhorn-Apotheke" des Jul. v. Trnköczy in Laibach, Rathhausplatz Nr. 4. Danksagung;. Horrn »Jiil. v.Timi1c<'>c«^j-, Apotheker in Laibach. Moino Muttor litt an furchtbaren Gichtschmerzen in den Füsson, gegon jß welche sie verschiodono Hausmodicamonto anwendete. Als die Krankheit sich immer mohr verschlimmerte und dio Mutter eich schon niohroro Tago nicht aut uon FüsHon halten konnte, erinnerte ich mich Ihros Dr. Maliö'schon Gichtgeistes ä 50 kr. und bestellte denselben unverzüglich. In der That erwies or Rich erfoig-reich, denn nach kurzem Gobraucho dieses Arznoimittols wurde dio Muttor von don qualvollen Schmarzen befreit. Mit vollstur Ueberzeugung erkläre ich dom-nach Dr. MaHc's Gichtgeist als ein ausgezeichnetes Heilmittel, indem ich denselben jedem Krankon in gloichor Krankheit anempfehle. Euer Wohlgcboron den herzlichsten Dank aussprochond, zoichno achtungsvoll orgebener (340) y—2 iPranz Ju^, Besitzer in St. Marem bei Cilh. j Faschingsdienstag den 6. Februar 1883 grosse Sokol-Maskerade in don Localitäten der früheren Schiesstätte. ----------»~ §$$$> Im \ f TC. 1c. prlv. Hirschkräuter Zeltchen und IllrsclikrJlnter-Sust, wirksamstes Mittel gegen linsten-, Hals- und BruRtloiden. Kin Paket 1U kr.. Saft it (50 kr. und 1 fl. 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