, lÄM VSo SS. ttlWkig l» ^»rtdo» vv«k»nMed »l«d«»im»t ,sn«e?»lf»Mok ziIoiiws»-Ai»s»d«^ Lekslftl«tt»mg. V««A»k»Ibmg un6 Vuek6niek«nl: ^»Idor. UuröiöOV» ««n 1k. Olitöd«!' WK vsWASpk«!»«: ^dkots«, »on«u. 23 vtn. «»wll«« 24 01^, »G«OT RS oi«. Mk ö»» abtias «oait». » VtA. kli»MiW«>ss « »w t tt» Maribom iieiwÄ Vladimir Gottan justifiziett Ablehnung de< Snadengefuche« — Der Delinquent im Vanzerauto — Freche Schrelbwelle der römischen Vrefse - Zynische Ägnorieruna der menschlichen Auslandsproteste Die zweiseldoste Bilanz einer wettpolitischen Reise Macdonalds Abschied von Amerika. „Jeder künftige Krieg muß zu einem eng-lisch-amcrikanischen werden." Dieser Satz, der kürzlich von der maßgebenden amerikanischen Zeitschrift „Foreign Affairs" ausgesprochen wurde, beleuchtet grell den wahren Stand der Dinge auf der anglo-ame» rikanischen politischen Front. Mit Besorgnis verfolgte man seit einigen Jahren die ungi'lnstige Entwicklung der Be-zieihung Mischen den beiden angelsächsischen Großmächten. Tie ungeschickte Politik der letz ten englischen konservativen Regierung hat viel zu der Abkühlung zwischen London und Washington beitragen, fodaß zum ersten Mal seit absehbarer Zeit man überhaupt v. der Möglichkeit eines anglo-amerikanischen kriegerischen Zusammenstosze? zu sprechen begann. Die Politischen Ursachen des englisch-amerikayischen Zerwürfnisses sind jedoch bei «ll ihrer Wichtigkeit gewissermaßen zweitklassiger Natnr im Vergleich zu den wirtschaftlichen Ursachen. (Gerade deswegen muß man die Ergebnisse der jetzigen Reise Macdonalds, die ja dem Zweck dienen sollte, eine Besserung der englisch-amerikanischen Be ziebungen zu erzielen, mit gewisser Zurückhaltung beurteilen. Die Festreden, die während Macdonalds Anwesenheit in den Vereinigten Staaten gehalten wurden, klangen, wie ia nicht anders erwartet werden konnte, sehr vorteil-kiaft. Auch die gemeinsame Erklärung Mac-i>on>alds und .Hoovers machte den bestmöali-chen Eindruck. Auch muß der (Gerechtigkeit halber festgestellt werden, daß das moralische Ergebnis des ?^esuches Macdonalds in den Vereinigten Staaten durchaus positiv ist; das gegenscitiqe Vertrauen zwischen London und Wasbinliton, das in den lekten Jahren sehr ins Wlinken geraten ist, ist in vollem Mas^e wieder hergestellt, ja, ist stärker geworden als es vielleicht je war. Dieses gegenseitige Vertrauen, das zweifellos die Lösung vieler schwebender Probleme günstig be< influs^en wird, vermag jedoch nicht die tiefen elementaren liegen sähe zu verwisck)<'u, die zwischen den beiden angelsachsischen Ländern existieren. Der englisch-a'merikanische Wettkampf um die Welt1?egenn)nie hat durch den Besuch Maedonnlds in Washington eine Atempause «gewonnen, nichts mehr. Beseitigt wttrd< dieser Wetfkampf nicht und wird kaum beseitigt werde,: können. (Gewisse „Realitäten" sind stärker als die besten Absichten der einflußreichsten Staatv-männer. Und diese Realitäten sehen im Falle England-Amerika ungefäljr so aus: Die aTnerikanischen Investitionen im Auslände, die vor ^riegsbgar dem Besteben des britischen ReickeS drv^t. England muß schen, P o c a, 17. Oktober. Das vom Rechtsvertreter des Hauptangeklagten und zum Tode durch Erschienen ver« urteilten Kroaten Vladimir Gortan ein-gerichte Gnadengesuch an den König von Italien ist abgelehnt worden. Der Entscheid wurde dem Borsitzenden des Tribunals, Ge» neral C r i s p l n o, telegraphisch aus Rom mitgeteilt, worauf sofort die Mahnahmen fiir die Justisizierung des Verurteilten getroffen wurden. Aurz vor S Uhr frtih wurde lvr Verurteilte in einem Panzer automobil unter scharfer Bedeckung einer Karabinieri-Truppe und der faschistischen Miliz auf eine einsame Stelle außerhalb der Stadt gebracht, wo bereits das frisch aus' geschaufelte Grab auf sein Opfer wartete. Bladimir Gortan, der die Z^assuna nicht :«r-lor, wurde gefesselt, mit dem Antlitz vor das Grab gestellt und durch eine Salve in den Rücken niedergestreckt. Der Tod trat sofort ein. Um halb 7 llhr friih wurde die ?' iiN-zierung durch Plakate in der ganzen Stadt dir B^vijlkerung mitgeteilt. R o' m, 17. Oktol:er. Das mit größter Spannung Vkwartete llr. teil im Polaer „Terroristen"-Proz»tz wurde in hiesigen fascistischen Kreisen mit größter Genugtuung u. Befriedigung zur Kenntnis genommen. Die Blätter betonen, das Urteil sei durchaus gerecht, denn es treffe Sla-?n genau so wie Italiener, insbesondere aber die ersteren, die die antistaatliche Propag''«-da ins Werk gesetzt hätten. Die Regierung Italiens sei vollkommen berechtigt gewesen, gegen die umstürzlerischen Elemente mit al» ler Schärfe des Gesetzes vorzugehen, da sie gezwungen wer, die Interessen Italiens zn verteidigen. Die Demonstrationen in ^^agreb und Beograd im Znsammenhange mit dem Polaer Prozeß seien deshalb ganz und gor ungerechtfertigt, ebenso seien aber auch alle Interventionen und Proteste des Auslandes unzulässig und deplaciert. „Giornale d'Italia" kommentiert den Aus gang des Prozesses u. a. wie folgt: Das Urteil in Pola gegen die Terroristen von Pisi-no, die wohldurchdachte verbrecherische Anschläge gegen Italien verlibten, sei gerecht und entspreche der Nlirde der italienischen Nation. Man könne jetzt saoen. daß es sich um einen Mordanschlaf» handelt, der von sla wislhlen Terraristen angebettelt wurde, die im Dienste einer wohlbekannten ausländischen (?!) Prnnaraunei- k'ulvef mit ledvrtran und trockenem ^a!!:exlr.tt Zubereitet. cZe^sen I^.IIil-wert alltiemein lit-kannt ist. I^.rtUiltlicti in allen ^potiieken unä Drnkorien. l355l)>.4 tlon auf italienischem Boden gegen den italienischen Gtaat zu begriinben. Das Urteil möge ihren Verbündeten jenseits der Staatsgrenzen zur Warnung dienen. Italien '''^r. teidige mit allen Mitteln feine Grenze» und fein Recht. Sowohl das zitierte offiziöse ''l^latt wie auch die tibrige Presse beschäftigt sich mit den Protesten aus Jugoslawien und dem übrigen Ausland und stellt hiebei die Frage auf, was man denn jenseits der vroze« Italiens bezwecken wolle. Die Politi? Italiens fei l^nsiebtlich ihrer Ziele so klar, daß jeder Zweifel m,zul«siig sei. Das «erbreck??» vnn Pisino sei von flawifchen Elemente« ar. ganisiert und geleitet worden. Der Getlstet, wie auch der zum Tode Verurteilte feie« ita. lienifche Staatsbürger. Niemand habe deshalb ein Recht, fich in die internen «naeli-genheiten ItaNenS einzumengen. Wieder Blut in Sofia Der Sekrelilr »es m>,e»»»Nche» »att»«aI»»«Uees i« Ver-kehrszenirum v»« Soft« «rschoffe« - Der «ampf Wisch«, Mtch>ilvw» »ö Pr»tegervw»Gr»ppe S o f i a, 17. Oktober. entwifcht. Auf der Polizeipräfektur »vrde« sämtliche in Hast genommenen Personen nach kurzem Verhör wieder in Arei^it ge» setzt. Die Nachricht von diesen ne»tejk« Ut» tentat hat in ^r Stadt geradezi» Panit ausgelöst. Der allgemeine (kindruck läßt sich da. hi» Wfammenfaffen, daß die Bevölkerung schon selbst Sofia als „SchlachthaTe" zu bezeichnen beginnt. Wie in informierten Kreisen verlautet, sind in den nächsten Tagm neue Mazedonier.Attentate zu erwarte«. Gestern abends wurde im VerkehrSzen-trum von Sofia der Sekretär deS Mazedonischen Nationalkomitees Basil Vasil » j e w von einem Unbekannten durch Revol' verschüsie auf der Stelle niedergestr^t. Der Bruder des Erschossenen ist der Mörder des ProfefforS Baidarow in Barna, eines bekannten Anhängers der Protogerow-Gruppe Die Polizei zernierte sofort die TNordstelle und nahm alle nach Waffen durchfuchten Personen fest. Die eigentlichen Täter sind Reue Gefechte ln der Mandschurei Wiederaufflammen der russisch-chinesischen Operationen. — Ein wesentlicher Erfolg der Chinesen. C h a r b : n, 17. Oktober. Die Kämpfe zwischen den Russen und den Chinesen haben wieder mit voller Wucht ein gesekt. Nach heftigen Kämpsen gelang es gestern den Chinesen, einen kleinen strategischen Erfolg zu erringen, indem sie den wich tigen Knotenpunkt Ling Kiang Shiel in ihre Hände bekamen. Börsenberichte Zürich, 17. Oktober. Devisen: Beograd 9.12K5, Paris 20.32, London 25.17. Newdork 517.1l), Mailand 27.0725, Prag 15.Ü05, Wien 72.09, Budapest 90.22, Berlin 123.?;7. » L j u b l j a n a, 17. Oktober. Devisen: Berlin 1352, Bndapest 989.80, Aürich 109.').V0, Wien 790.44, London 275.KK. New-York 50.50, Pari.^ 222.08, Prag 107.73, Trieft 290.55. Der delgische Zteparalions-sachverständige Delacrotr 1° Der belgische Delegierte des in Bade»tz-Baden tagenden Organisationsausschusses für die Internationale ZahlungSurch Erschienen in den Riicken vollzogen werten. Die diesbeztiglkchen MaßnalMen sind bereits getroffen worden. Man wartet jedoch noch auf die Erledigung eines Gnaden gesui^S, welches durch das italienische kriegsministerium an den König weitergeleitet wurde. Die Tatsache, dah das Gna. dengesuch weiter desördert wurde, läsxt darauf schliefen, daß die Begnadigung auch wirklich erfolgen wird. Di« Bollstreckung der Todesstrafe muh jedoch im Sinne der gesetzlichen Bestimmungen 24 Stunden nach ^r Urteilsfällung vollzogen sein. F i u ni e, M. Oktober. In Fiume wurden heute mit dem Polaer Prozeß zusammenhängenden Protestslug' blätter des Internationalen Antisaschiftischcn Komitees plakatiert und verteilt. Diese Flugblätter haben bei den Behörden eine wahre Panik hervorgerufen. Die Untersuchung darüber, wer die Flugblätter verbreitet hat, ist ergebnislos verlausen. Neue Spannung in Österreich Die Sozialdemskralie lehnt den Dersassnngsenlwurf des Kabinetts Schober ab — Scharse TSne der „Arbeil«r-ZeU«ng" Wien, IL. Oktober. Je mehr sich die Debatte über den Ver« fassungsentwurf des Kabinetts im National-rat dem Ende nöl)ert, desto grüßer ist die Nervosität in allen politischen Lagern. Die ,^roße Woche" des Kampfes um die Reform österreichischen Staates — so wird sie von der Presie allgemein bezeichnet — begann im Zeichen von Konflikten im Lager der Christlichsozialen. Während sich der Vizekanzler und Heeresminister Baugoin in einer seiner letzten Reden gegen den Gedanken einer Zusammenarbeit mit der Sozialdemokratie aussprach, wobei er neuerdings sein vollstes Vertrauen in die Heimwehrbewegung versicherte, hielt der Fiihrer des linken Flügels der Christlichsozialen, Kunschak, eine flammende Rede für die Demokratie, wies darauf hin, daß eine Verständigung mit der Sozialdemokratie wohl möglich sei. Die österreichische Presse miht diesem inneren Konflikt der Christlir!^ sozialen wesentliche Bedeutung bei. Die „Arbeiter. Zeitung" veröf. fentlicht einen außerordentlich scharfen Artikel unter dem Titel: „Die Regierung droht mit dem Bürgerkrieg, wenn wir nicht erlauben, daß sie Wien um die bisherigen Rechte bringt." In diesem Artikel wird die Rede des Bundesministers Schumy über Verfafsungsfragen erwähnt. Das Organ der Sozialdemokratie schreibt, die Sozialdemokratische Partei werde auf diefe Vorschläge nie und niemals elngel)en. Wenn die Negierung mit dem Kriegsznstand droht, so mitge sie nur bald beginnen. Sie müsse aber auch wissen, was dies bedeute: Die letzte Bank werde unter dem Ansturm der Einle- ger zusammenbrechen. Der letzte DoÄar und Pfund Sterling werde aus dem Staate gehen. Der Schilling werde in die Tiefe saufen, weil eine furchtbare Jnslation die Folge fein werde. Produktion und Berkehr werden im Staate stillgelegt werden, Staatsbürger werden gegen Staatsbiirger ankämpfen, das Blut werde in Ztrömeu flie» f;en, und das Ausland werde die Grenzen besetzen. Zum Schlnße betont die „Arbeiter-Zeitung", die Rede Schumy stelle einen äußerst plumpen Erprefsungsversuch dar. Der ebenfalls fozialistisch gefärbte „Abend" veröffentlicht die Erklärung eines ung nmnn ten sozialdemokratischen Führers bezliglich der Erklärung Baugoins und Schumys. wel cher u. a. sagte: „Mit Gewalt und Drohungen läßt sich eine Verfaffungsresorut nicht machen, und wir werden in diesem Falle gar nicht verhandeln. Läßt die Negieruilg Putsch und Bürgerkrieg zu, dann werden wir Sozialdemokraten es ^rauf ankommen lassen. Und so wird ein Bürgerkrieg entstehen, der alle noch heute beste^nden Werte vernichten wird. Es wird ein Blutvergießen kommen, dessen Umsang und desfen Folgen »akst lrartea!m?«»I»rk«rtondiiro »potaüt" ta Narldor, ^leluaackrova 35! „Marlvorer Zeltunc^' L7v. schen den bei^n angelsächsischen Mächten im ,ner schärfere Formen annimmt. In der gan^ letzten Zeit ist das anierika-Nische lkapital auf dem Wege über Indien und Vorderasten nach Äfrika (Abessinien und Aegypten) gelangt. Ueberall sieht sich England in Bedrängnis, überall fpürt eZ die sich immer weiter ausstreckende Hand Amerikas. Das mglisch-amerikanische Flot-tenwettvüsten ist ja nur der äußere Ausdruck eines ticfergreifenden und gefährlichen wirtschaftspolitischen Prozesses. Einem solchen Kcmpf ist Enxiland ciuf die Dauer nicht gewachsen. Es lvar in seinem Interesse, eine AbschwKchung des englisch-amerikanischen Gegensatzes Au erlangen. Das war die Mission Macdonalds in Washington. Von den politischen Ergebnissen seiner Reise hat man in d?^alds in Amerika durch Hoover ans der Diskussion kieraus-genmnmen wurden und daß sie wahrscheinlich gentung. ?)die Forderuncjen der 3erden, droht New^iork ein allgemeiner Verkehrsstreik, da 25.000 Chauffeure ihre Sympathie für die Streikenden erklärt haben. Die Ben^^ingesellschaften versuchen die Versorgung der Tankstellen durch nics?torga« visierte Arbeiter aufrechtzuerhalten. Um Ge nxilttätigkeiten zwischen Streiken-den .ind StreikbrecZ^rn zu verhindern, hat die Po-!li?,ei die Besetzung von Tankantomobilen mit Nichtorganisierten verboten. Vss 8piel äer ?niiie88ii» V^srevslci Roman von Gerald Cumberland. 40 l^achdruck verboten.) Er war ihr alles geworden und sie Hm nichts. Noch ein oder zwei Tage, dann würde er für immer aus ihrem Leben ver» fchwin'den. Der Eintritt eines der taubstummen diensteten unterbrach sie in ihrem Grum'ln. Sie nahm die Depesche nnd riß sie auf. Das Telegramm enthielt nur das eine Wort: „Bischof". Es tvar ein l^heimwort, aber däe Prinzessin brauchte nicht nach dem Code AU greifen, um seine Bedeutung zu erfahren. Sie wußte den Sinn dieses Wortes, das besagte: „Das Schlimmste ist s^eschehen". Tie Nachtricht enthielt nicht nur, daß Iem Strin ger verhaftet war, son'dern daß auch die Kriminialpolizei ihnen auf der Spur war. Die Depesche war um 12 Uhr 5)7 Minuten mittags in London auflsegeben. Jetzt war es 3 Uhr 42. Kein Augenblick war also AU verlieren. Es war gut, baß alles für ei-nen plötzlichen Aufbruch vorbereitet nxlr. Leute, die fürchten müssen, mit der Polizei in Zkonflikt zu kommen, lassm sich immer einen Weg zur Flucht offen. Troh'dem war die Prinzessin unschliissig, fle wußte nicht recht, was sie mit Frank Mitchell beginnen sollte. Es gab A^vei Möglichkeiten flir sie. Entiveder sie vertraute sich ihm an und nahm ihm sein Ehrenwort ab. keinen Fluchtversuch zu unternehnien, während sie sich gemeinfam nach Rouen begaben, oder sie behandelte ihn als lie"li-chen Gefangenen, ließ ihn betäuben und Iie-wußtlos in den Wagen bringen, der sie und ihre Begleiter an den neuen BestimmungZ-ort fahren würde. Noch einen dritten Weg gab es, den sie einschlagen konnte. Während sie in großer Verwirrung in ihrem Zimmer auf- und ging, kam ihr Plötzl-ich dieser Gedanke. Sie konnte Frank freilassen! — Doch — das wiederunl führte auch nicht zum erstrebten Ziel. Sell>st wenn Frank in Frellieit war, würde Fräulein Stansmore gefangen bleiben. .?>errgott, lvenn sie nur wüßte, wo Irene Stansmore verborgen gehalten würde! Dann ki)nnte sie Frank es verraten, ihn freilassen und selbst t^ie Konsecsuenzen ihres Verrates tragen. Frank würde dann mit Hilfe der Kriminalpolizei Irene befreien. Wenn sie sich ihm anvertraute, würde die Sachlage nur kompliziert. Es war absolut denkbar, das; er sein Wort verweigerte. Viel leicht n>ar Frank seüb^t ^die Ursache der unerwarteten Wendung. So jagte ein Gedanke den «anderen. Jetzt nach Tisch würde Frank bestimmt schlafen. Es wäre ein leichtes, ihn zu betäuben, ließ sie ihn dagegen wecken und teilte ihm mit, was sich ereignet hatte, setzte er vielleicht ihr und ihren Leuten Widerstand entgegen und es konnte zu einem neuen Kampf zwischen ihnen kommen, der inl günstigsten Falle eine gefährliche Ver-zi^erung zur Folge hatte. ^ Es )var am bestm, sich seiner während des Schlafes zu bemächtigen. Sie selbst w0ll' te schon abwarten, bis sie ihn versöhnen konnte. Befand sie sich erst einmal in Nouen bei ihrem Chef, bei Gros, so würde sie schon Fräulein Stansmores Aufenthaltsort herausbekommen, — dann war für sie die Zeit zum Handeln gekonimen. Vertraute ihr Frank Mitchell völlig, dann könntc; sie sich ihm auch schon jetzt anvertrauen; aber sie fühlte, daß er in ihre Ehrlichkeit noch immer Mißtranen setzte. Jetzt mußte sie ai^ch an ihre eigene Si. cherheit denken. Der Zeitpunkt, ihre bisherigen Genossen zu verraten und Frank in Freiheit zu setzen, war noch nicht gekommen. Auch besasz sie im Augenblick zu wenig flüssiges Geld, um ihre eigene Flucht bewerkstelligen zu können. Sie verließ ihr Zimmer und teilte den beiden Taubswmmen mittels Zeichensprache ihre Befehle mit. In zn>anzig Minuten konn ten sie das 5)aus verlassen hcrben. Sie gab Anlveisnng, Frank Mitchell in seinem Zimmer zu ü^vfallen, zu betäuben und gefesselt in den Hausflur hinabzubringen. I^eder der Leute sollte die nötigsten seiner Sachen mitnehmen. Das Feuer in der Küche mu^te ge- ^reltass, den 1A. i??to?^r lk)?!)'. heute gar nicht übersehen werden können. Die Herrschasten im Lager der Reg'.erungS» koalition mögen es nur versuchen, aber vorher sollte man fichs' gut überlegen." -o—— W z^vrfest ln Neuchattl Neuchatel, Oktober. Die schwci.;<.r eidgenössischen Bahnen sind um ihre fabelhaft billigen, raschen und bequemen >Ä>nntagszüge wirklich zu beneiden; kein anderes europäisches Netz hat es ihnen bis jetzt auch nur entfernt gleichgetan. MeS-mal hieß dcis Ziel: Neuenburg am See, und sein ^rü>hnites Winzersest. Die Stadt ist besonders bekannt wegcn ihrer höheren Töch-terpensionate, die erstklassig sein sollen. Wir wissen nicht, ob dazu irgendeine Beziehung herrscht: Jedenfalls findet man hier lm Durchschnitt die hübschesten Mädel der Schweiz — und vielleicht sogar, o^ne jeman iden zu nahe treten zu wollen, 'iv^llteleuro-Pas, Neuenburg oder Ncuchatel — sie liegt dicht an der Sprachgren>.ze — bezieht überdies ein herrliches „Schloß", geschmackvolle Anlagen, einen sckMen Quai mit Möwen und Schwänen, und eine ganze Menge vornehmstilvoller Patrizierwohnungen. Man lst hier ausgezeichnet, am interessantesten in der „Schule der Gcrstwirte", einem wundervollen alten Gebäude, wo man von lauter „cand. Hot." beiderlei Geschlechts unter professora-ler Aussicht bedient wird. Allenchalben herrscht heute Gott BachuS, und seiner fröhlichen Azisgelassenheiten ist kein Ende. Durch Tausend Symbole wird man immer wieder auf das Eine hingewiesen: Min, Wein, Wein. Seit zehn ^gen jubelt, springt und tanzt das sonst fo si^werblütige und schweigsame Völkchen: der „Suser" ist herrlich geraten, es gibt ein treffliches Jahr! Der ganze Faschingtrubel ist auf den ersten Oktobersonn tag verlegt: die Straßen sind voller Masken, bunte Serpentinen und Guirlanden flattem i^ lustigem Uebermut von den Balkonen der strengen Bürgerhäuser, und plötzlich verkün det ein Kanonenschuß, daß die Konfettifchlacht beginnen kann. Punkt 3 Uhr fetzt sich der Festzug in Bewegung: Herolde, Musiker, Sänger, Zünfte, alle in bunter, mittelalterlicher Tracht, über ihren Köpfen ein raufche« der Wald von Fahnen und Standavden; Pfeifende Knaben, Mädchen mit Harmonie kas, spielend in wundervoll genauem Takt; allegorische Wagen, die Rebe in der Menfch-heitsgefchichte darstellend; ein sinnbetörendeS .^eer junger und hübscher Mädchen, deren Bedeutung man aus leicht begreiflichem Gründen vergißt; ein klein wenig Ironie auch und leichter Spott, auf den Völkerbund etwli, die Entwaffnung, die Vereinigten Stia ten von Europa; aber das liegt offenkundig am wenigsten. Wiederilm ein Kanonenschuß — Disziplin muß sein^ — der Zug ist zu Ende, man „darf". Was darf man? In einer Wolke von Konlfetti sich dem Mädel näh ern, das sich gerade fangen läßt. Oh, gar nicht so wie etwa in ^ris am Katrinentag. Aber immerhin viel, viel mehr als sonst ge< stattet ist. Die Berner und Aürcher und ÄZ ler und Genfer Burschen gehen wacker und taipfer vor. Die gestrengen Fräuleins von li>scht werden. Sie selbst telephonierte nach dem Auto, verbrannte ihre Papiere, räumte in Eile Schränke und Schübe und packte ihre Koffer. Dann visitierte sie daS ganze HauS, ob nichts Belastendes liegen geblieben sei. Indessen eilten die beiden Taubstunlmen die Wendeltreppe aufwärts. lNeräuschloS öffneten sie Franks Schlafzimmertür und warfen einen vorsichtigen Blick hinein. Frank lag schlafend im Bett. Sein Gesicht zuckte nervös. Die Beiden krochen bis an daS Bett. Einer entkorkte eine Flasche mit Chloroform und goß eine reichliche Menge der widerlich riechenden Flüsiigteit auf einen wollenen Lappen. Eben wollte er ihn über Franks Mund halten, als dieser erwachte. Mit einem Blick hatte er die Situation erkannt. Er schlug nach dem Mann, der sich über ihn geb^gt hatte, aber jener wich auS und der Schlag verfehlte sein Ziel. Ein kurzer Kanipf entspann sich. Franks Lage war 'M-sslücklich. In zwei Minuten hatten ihn die beiden Männer überwunden und durch daS Betäubungsmittel in tiefe Bewußtlosigkeit versetzt. ?liber ehe er noch die Besinnung verlor, glaubte er die ganze Falschheit Tamara Va renskis zu durchschauen. Vor n>enigen Stun den erst batte sie ik)m ihre Hilfe angeboten, jetzt ließ sie ihn durch ihre Helfershelfer überfallen. ?^esfun^* ??i'imm^? ?7?^? den TSchterpmfionaten verhüllen schaudernd ihr Gesicht; so viele, ihrer armen Schüflein haben sich heute verirrt! Zu>m Glück läßt der zweite ^nonenschuß nicht allzulang auf siÄ) warten: die schöne Sache ist zu Ende. Die Mädels werid^n plötzlich wieder still u. sittsam, die Burschen gehen zum Fedcrwei-ßen, Aum „Suser", an dem sich die alten iiid genossen, Hre Väter, bereits festgekneipt haben. ap. -o- Wenn »in ganzts Ämndau» flachtet... Der Meldung einer Zeitung von Sevilla zufolge ist vor kurzem die ganze Einwohner schast einer Irrenanstalt der Stadt Vall?« doid gezüchtet. Die meisten Patienten sind gemc^ingefährlich. Die Wahnsinnigen sind zurzeit über ganz Spanien verstreut, und das Merkwürdige bei der Geschichte ist, daß es vielen Geisteskranken gelungen ist, gute Stmmt während der drei Tage an« dauernden Festlichkeiten seine zukünftige Gattin nur einmal ohne Schleier zu sehen. . Sonst bleibt der Bräutigam ziemlich im Hintergründe. Zunächst wird die Braut zu dem Feste geschmückt. Eine alte Araberin bestreut ihr das Gesicht mit einem gelblichen Puder, legt Rot auf und malt die Augenbrauen mit Schwarz. Sie „verschönt" ferner Balken, Stirn und Kinn durch aufgemalte kleine goldene Sternchen und Ara^sken. Nach' dem der Kopfputz geordnet ist» legt die Braut weite Beinklei^r aus Silberbrokat an sowie ein Ncberkleid von feegrünem Velvetstoff, der so di^. bestickt ist, daß er steif wie ein Brett geworden ist. Ms Zei-ck)en ihrer Verehelichung werden lhr dann die Hände rot gefärbt. Sobald die Braut auf ihrem Hochsitz in dem Empfalrgsraum Platz genommen hat, hält die Musikkapelle ihren Einzug. Sie spielt auf Pfeifen und Trommeln sowie einer eigenartigen Form von Geigen, d^ 'nur zwei Saiten haben. Jedesmal, wenn die Kapelle ein Stück beendet hat, geht der K^a>pellmeister mi^ einem Teller samuieln Daun treten die Tänzerinnen auf. aber w^r sich danlnter die schlanken dunkeläugigen ^-uris aus Tausend und einer Nacht vorstellt, dürfte in den meisten Fällen schwer enttäuscht sein; denn die berufsmäßigen Tänzerinnen sind meistens wohlbeleibte Damen „in den besten Jahren", die ihr Doppelkinn im Takte der einsi^rmigcn Tanzmell>dien schaukeln und . von Zeit zu Zeit einen Miseren Schrei ausstoßen. In einer Pause zieht sich die Bmut -zurück, um nach kurzer Zeit vollkommen umgekleidet wieder zu erscheinen. Dieser K^lei-dertvechsel wiederholt sich einicze Male und hat den Zweck, den swunenden Zuschauern die ganze Pracht der Mitssift an Garderobe v-orzuführen. Es kommen Gäste und' Gratulanten, um ihre Geschenke zu Überbringen, welche, oh« ne besichtigt zu tverden, mit einer sieifcn Verbeuglmg als Dank entgegen'genommen werden. Wcibrend des Empfanges werden Kaffee und Süs^iffkeiten serviert. Drei Tage lana wiederholt sich dieses Gckiauspiel. Deutschland an dei^ Wende S«itschei»««ß»kamps zwisch«« Aeaklion und Aepnbltk — Das alle >«d da» >ewe Deulschland — A««d »m das Dolksbe- sehre« Fiugender>s Äu benDerhandlungtnllderetn deutsches Zünddvlzmonopol i Heute begann in ganz Detttfchl«»nb die Auflegung vim besonderen Ästen je!.?r Wähler, die es wtins«!h^n. bah die bisherige Ber» ftänbigmigSpltlitik der detttschen Rachkriegs-kabinette, insbesondere aber die Außenpolitik des Reilos nach d«r Konzeption Dr. Str e. semanns, verurteilt «nb verworfen wird. Nach Art. 78 der Verfassung von Weimar ist ein Drittel der Wählerschaft (in diesem Z^lle also 4 Millionen Wähler nötig), um sich für l»i« Notwendigkeit einer Bolksbesra-gung über einen Gesetzentwurf zu erklären. Der Chef der Deutfchnationalen Partei, Geheimrat Hugenberg, lM gemeinsam mit dem Führer des Stahl^lmS, Franz G e l d t e, einen kurzen Gesetzentwurf auS» gearbeitet, durch dessen Annahme das deutsche Volk jede Kriegsschuld von sich wälzen soll, gleichzeitig aber auch alle^ Verpflichtungen des Bersailler Friedensvertrages. Damit auch den DaweS-Plan und den kiirzlich im Haag akzeptierten Aoung-Plan. Sollten sich also 4 Millionen Wähler dasiir erklären, was nach den Wahlergebnissen vi^ 20. Mai Berlin, w. Oktiober. 1928 leicht möglich wäre, kommt nach den VersassungSbestimnntngien der Gesetzentwurs vor den Aeic^tag. Der ReichStag würde in diesem Falle den Gesetzentwurf glatt ablehnen, doch ist die Regierung verpflichtet, den Gesetzentwurf der Volksat^immung anheim-zustellen. Für die sichere Annahme des Hu-genberg-Projektes ist aber im Plebiszit die gewöhnliche Majorität ersorderlich, also 2V Millionen Wähler. In Deutschland spielt sich jetzt ein entscheidender Kampf zwischen Reaftion und Repn-blik, zwischen Gestern und Heute, zwischen einer sicheren Gegenwart und einer unsicheren Zukunst ab. !'qann sie zu würben. Di Leute nahten, floh der Verbrecher. In ähnlicher Weise wurde zwei Tage später in Rath eine Frau durch ein Lasso zu Boden geworfen. Sie webrte sich aber so kräftig, daß der Mann unter Znrsicklassnng seincs Strickes entfloh. Durch diesen Strick gelang es wenige Talge später den mutmaßlichen T-äter, d'?n 20 Jahre alten erwerbslosen Iohan«: Stausberg, zu verhaften. Er gestand, die geheimnisvollen Morde und Neberiälle begangen zu haben. StauHberg isr ein anscheinend schwachsinniger Mensch, der aus der Ehe eines notorischen Trin?7rs'mit einer schwachsinnigen Frau e?itstan,int. Sieben seiner Ge schwister sind in jungen Jahren gestorben. Er selber, der Aelteste von zehn Geschwistern, kann weder lesen, noch schreiben und ist verwachsen. Als Krllppel wurde «r von früher Kindheit an geneckt und später kränkten in die Frauen seelisch. Sie verabredeten mit ihm Stelldicheins in den entlegensten Gegenden der Stadt und ließen ihn dort vergeblich warten. Seine verbrecherischen Taten erklärt er ausschließlich aus diesem Frauenhaß. Stausberg wurde vom Untersuchungsrichter einer Heilanstalt i'lberwiesen und auch dort blieb er bei seinem Geständnis, bis sich ein Verteidiger seiner annahm. Diesem erklärte er, in Tränen ausbrechend, es fei alles nicht wahr. Er habe keines der Verbrechen begangen. Die Polizei beharrte darauf, daß er der Täter sei und schien Recht zu behalten, denn ein Vierteljahr lang hörte 7nan nichts von ähnlichen Verbrechen. Am 30. Juli aber unirde die 35 Jahre alte Emnia Groß aus Elbing in einem Düsseldorfer .Hotel ermordet'aufgefunden und in der Nacht zum 21. August wurden in Abstanden von 20 Minuten, drei Passanten in derselben Stadtgegend, ein' lSjähriges Mädchen eine Frau und ein Mann, hinterrücks von einem Mann angefallen, der ihnen blitz schnell mehrmals hintereinander mit einein Messer in den Rücken stach und verschwand. Drei Tage später'würde das grauenhafteste dieser Serie von Verbrechen entdeckt. Auf cinenl Feldweg bei der Stadt, fand man die deichen zweier Kinder. Einem sünfiährigen Mädchen war durch einen einzigen Messerschnitt der Kopf vom Rumpfe abgetrennt worden. Das zweite, 14 Jahre alte Mädchen, wie^ ebenfalls SchnittN'^den am Halse mif, hatte sich aber dann mifcheinend losgerissen, wiir geflohen, ist aber, nach wenigen Schritten von dem Mörder eingeholt und durch mehrere Messerstiche in den Rücken ermordet worden. Noch in derselben Nacht wurde in einem anderen Stadtteil ein Mädchen durch Messerstiche schwer verletzt. Die Polizei konnte nur eineS feststellen: daß der Täter kein Sittlichkeit^verbrechen verübte und seine Opfer auch nicht beraubte, es sich also offenbar um einen Geisteskranken handle. Zwei Monate später, am 30. ^ptember, fand man an einer abgelegenen Stelle der Rheinwiese die Leiche eines Madchens, das durch acht Hiebe mit einem hammerartigen Instrument auf den Schädel getötet worden war. Es war die 31 Jahre alte Hausangestellte Reuter, die am Abend vorher eine Tanz-nnterhaltlmg besticht batte und dann offenbar von einorher eine Halksangestellte. die angeblich 'nfolge eines Unfall«^ vom Rad gestürzt ist der schwedische Zündholzkönig Jvar Kreu-ger (vorn), der dem Deutschen Reich gegen Einräumung eines Zündholzmonopols eine Anleihe von 5lX) Millionen Mark gewähren will, nach Berlin yekommen. Hier hatte er Besprechungen mit seinen Mitarbeitern Ahlström (rechts) u. dem Direktor der Deutschen Unionbank, Hallström (links). Die Verhandlungen über das Zündholzmonopol mußten infolge einer Geschäftsreise Kreugers unterbrochen werden, dürften aber schon rm Lause der jetzigen Woche fortgesetzt werden. war, eine Wunde erlitten hatte, die genau so aussah, wie die Schä^elverletzungen der Reuter. Nun wurden abermals Berliner Kriminalisten berufen und sie wollten auch bereits ihre Nachforschungen als ergebnislos abbrechen, als am 12. Oktober im sogenannten Dirfkrug ein Mädchen gefunden wurde, daS ebenfalls durch acht Schläge mit einem ham-n:erartigen Instrument auf den Schädel nie dergeschlagen worden war. Es starb, ohne die Besinnung wieder erlangt zu haben. Die Aufregung der Düsseldorfer Bevölkerung über diese grauenhaften, unaufgeklärten Mordtaten ist ungeheuer, und die Oberstaatsanwaltschaft bat für die Aufklä^ rung der Verbrechen eine Belohnung von 3000 Mark ausgesetzt. Gestern nachts wurde eine Ra.^zia abgehalten, die zu zahlreick^n Festnalhmen geführt hat. Kann Varls zufammenstarzen? Während der Umbauarbeiten bei der Pas riser Untergrundbahn hat sich die Oberflä^ che mehrerer Straßen in erschreckender Weise gesenkt. Diese gefährliche Erscheinunz hat sich k>esoniders an der Kreuzung !^r großen Boulevards mit dem Boulevard Seba-stl>pol bemerkbar gemacht. Der Pariser Magistrat hat nun die Frage aufgeworfen, ob nicht eines schönen Tages ganz Paris zu-samntenstürze" ki^nnte. Sachverständige haben dage^gen erklärt, daß Paris zum größ't-.'n Teil auf Sand ruhe, und daß die Unterminierung der Stadt durch die Untergrundbahn nicht s'o gefährlich sei, 'da die Bauten auf solideni Vetonfnndament ruhen, wodurch die Gefahr eines Zusammensturzes kaum im Bereiche der Möglichkeit liegt Kurze Nachrichten t. Der Dollarschatz der Bettlerin. Au5 Newyork, 14. d., wird berichtet: Bei einer alten Bettlerin, die gestern an Hunger gestorben ist, wurden Effekten und anders Wertgegenstvnde inl Werte von über 400.000 Dollar ansgefundcn. t. Mit Pfeil itnd Vogen eine Löwin erlegt. Aus LoN'don. 15. d., wird gemel.det^ Wie aus Jo^hannesburg berichtet wird, hat ein Mölfsähriger Knabe, der in der Nähe von LorenzoMarque.z Vieh hütete, mit Bogen und Pfeil eine Löwin erlegt. Das Tier war plötzlich aus einem Busch herausge-sprungen nnd hatte sich auf einen Ochsen geftiirzt. Der ^nabe schoß auf die Löwin einen Pfeil ab. der ihr in den Bauch dra'lg. Durch die 5^n>egungen deS gereizten Tie« M sfreNacf, ?ien Ig. Oktobci? 1029 res wurde der Pfeil nur noch tiefer in die Wunde hlneingerissen. Der ^abe näherte fich uner^ockeil der Bestie und schok thr einen Kw^ten Pfeil inZ Auge, der sie tötete. t. Dampfer i» Seenot. AuS Bergen, 17. d'. M., wird gemeldet: Der Rsstocker Dampfer „Ellen Larfen", ^der in einem Gewitter« swrm den Vordermast verloren hatte und auf dem Meer umhertrieb, ist hier mit eizo-ner Kraft eingelaufen. Durch ausströmen« den Dampf wurde ein Ausfiger Kohlenträ- «r getötet._Aus B'.ktoria^Brtt. Colmn- «a), 15. d., wird gemeldet: Der Passagier, dampfer „Einpereß of Canada" ist bei Albert Head an der Südspitze t»er Insel Van« couver in dichtem Nebel mit LVO Passazic« ren an Bord auf ein Felsenriff geraten, sämtliche Passagiere und Mannschaften konnten gerettet werden. „Emperes^ of T!-nada" liegt mit der Plattseite auf den: Felben. l. Einer, der hingerichtet werden will. Aus Budapest, 14. d., wird gemeldet: Wie aus MisVolcz berichtet wird, hat der dort vor einigen Tagen wegen Gattenmord^s zu lebenslänglichem Zuchthaus verurteilte Arbeiter August Magyar seinen Verteidiger <^u sich rufen lassen und ihn driftend ge-^ j^ten, eine Eingabe an das Gericht zu ma« chen, damit das Urteil auf .Einrichtung durch den Strang abgeändert lverde. Da der Verteidiger sich weigerte, dieser Bitte nachzukommen, erklärte der Verurteilte, er wer« de selbst ein diesbezügliches Gesuch an das Vericht einreichen. » Xkealer und Kunst Rotlvnalweater ln Marlbor Repertoire: Tonuerttag, den 17. Oktober um 20 Uht: ^Kirchenmaus". Ab. C. Kupone. ' > Freitag, den 13. Oktober:, Geschlossen. ! SamStag, den 19. Oktober u.m 20 Uhr: „Äer-gernis im St. Florianstal". Ab.' B. Ku» Pone. - ^ Sonntag, den 20. Oktober um 20 Uhr: „Bür germeister von Stilmond". Kupone. ' ' » Neue Operetten. Franz Lehar hat, mit M o l n a r als Textdichter, eine Ope« rette fertiggestellt „Die Kinder des Herrn Pally". — Von Granich st ädten l-iegt eine neue Operette „Reklame" vor. — Als neuer Operettenkomponi.st stellt sich der Kapellmeister Martin K n o p f vor, mit einer Operette „Duett im Grünen", Ten von Br, Hardt'Warden. Srazer MuMrlef 7.)ie vergangene Woche verlief in' Graz in musikalischer und dramatischer Beziehung zienilich ereigniÄos, da weder die Theater noch die Konzertsäle Bemerkenswertes'böten Bloß der Violoncello - Klavierabend der „Urania" machte eine löbliche Ausnahme durch die Uraufführung des Violoncellokon« zertes in D-Moll, Op. 122 von Leopold S u ch s l a n d. Prof. Suchsland hat uns schon viel Cchl^neS auf fast allen (^bieten der Musik geschenkt, sein Cellokonzert aber gchört ulchreitig zu dem Besten,?das er bis« her geschaffen hat. Das dreisätzige Werk ist formvollendet aufgebaut, die schön erfundenen, vornehmen Themen werden ivirkungs-voll mit höchster kontrapunktischcr Kunst verarbeitet, die ab^vechslungsreic^ .Harmonik macht sich alle neuzeitlichen Errungen-s6)aften zunutze, ohne aber jemals den siche« ren Boden g^under Tonalität zu verlassen, die Rhythmik ist straff und interessant und, :vas als großer Vorzug zu lverten ist, das Werk ist nicht breitspiurig uird geschwätzig, sondern das, was gesagt iverden soll, wird kurz und Prägnant ausgedriickt. Infolgedessen tritt auch beim Zuhörer kein k^ühl der Ermüdung ein, sondern das Interesse wird vom ersten Takte an bis zum Cchlllsse lvachgehalten. Besonders schön^ist der träu-nierische langsame Mttelsatz, der deni Cel-listen Gelegenheit zu süfzer Kantilene und inniger Empfindung Mt. Sonst ist daS Solocello nicht eigentlich konzertnlnsjig im lmMÄufigen Sinne behandelt, sondern wächst zumeist m>r farbege^end aus dem übrigen Klangkijrper heraus. Leider konnte bie UnmffÄhrimg nicht mit Orchester statt« sinden, sondern es mußte diese? durch die Vom Komponisten cinjjcrichtcte Klavicrbear- beitung ersetzt wetden,'dte zwar-außerordentlich volltönig und orchestral gesetzt ist, aber doch nur einen schwachen Begriff»von >der Klangivirkung d«r Origincrlbesetzung gibt. .Hoffentlich hören wir das prächtige Werk, das von Prof. Josef W a g « e s (Cello) und Dr. Alfred Schmidt (Kla- vier) mit vollendeter Meisterschaft wiedergegeben wurde. recht lbald in einem unserer großen Kon.zerte !n der Urgestalt. Ter gro« ße Erfolg, der die beiden Künstler:lnd den Autor immer ivieder hervorrief, würde eine Aufführung in großem Mafvstabe gewiß rechtfertigen. . . ^ , G. G. Müller. Zum Kapitel Äutoraserei Die ifurchtbare Automobiltatastrophe auf der Reichsbrücke, hat die iAutorase^ei > wieder einmal in den Vordergrund behördlil^ier und gesellschaftlicher Diskussion geri'lclt. Paß die Poli^ilichen Maßnahme,!. »gegen Schnellfcchren im Stadtbereich.ihre gute Wir kung zeitigen,.ist nur Ku.begrüßen, und zwar sowohl im. Interesse der Kraftfahrer sclbst, als auch.im Interesse.t>es Publikunls. Trotzdem scheint uns die behördliche Maßnahme ln einer Hinsicht lückenhaft. Es.'ist eine bekannte Tatsache, daß eK in unserer Stadt, wie auch in der Provinz Herrenfahrer und Chauffeure gibt, die im » n'geh'eite r-' t e n Zustande mn Volant sitzen und da-' durch sich selbst, die etwaigen Insasscn und' Fuhrwerke und Passanten in Gefahr> bringen. Da nun angeheiterte Kraftwagenlenker selbst inl'Vorüberfcchren.leicht!festgestellt wer den/könneqi, ivare l'es'-sehr angebracht, '.dieselben'in jedem bedenklichen-Falle vorzeitig zum Halten zu bringew.und'von'der Stalte weg zu verhaften. Dadurch würde viel Un-gM, vermieden werden und der.betreffende Kra also/durch.polizelliche. Prä-ventivznaßnaihmen die. UnglückSMe,. da sie M^anz nie z^i verni^eidenisein wevden,..anf ein Minimum herabzi;drücken.. Namentlich^ in diesen Herbstwochen mit ihren Äeingar"' tenausflü.gen sollte d^ie Sicherheitsbehizrije' mit doppelter^Wachsamkcit tätig sein. ^ . noch etwas. Zahlreiche Unglücks-' i'älle cherden auch von achtlösenPassanten/ Fuhrleuten und' Radfahrern verursacht, da die Schuld'Wirklich nicht in 'allen'.Fällen'aitf die Auto lenker gewälzt'werden kann.' Dje Schulkinder sollten in den Schulen ähnlich wie in England,'Deutschland,' FrÄ u. anderswo praktische auf t^r Straße von Lehr Personen darin unterrichtet werden, wie man d(n (^e^steig beim Ueberqueren der Straße verläßt, - ohne sich der - (^fahr . auszusetzen, unter die Rädev eines Kraftwagens zu' kommen. Man kann heute fogar Erwachsene, sehen, die,', ohne sich nach beiden Fahrtrichtungen umgesehen M haben, einfach über die' Straße gehen. Wie oft ist eS wirklich nur A)er Wachsamkeit des rechtzeitig abbremsend« Lenkers zu verdanken, daß der Passant nicht umgestoßen,' verletzt oder getötet wird. Im.Straßenverkehr ergeben sich Pflich ten nicht nur für die Lenker von Fahrzeugen, fondern auch für die Passanten. Das „Edelweiß" Weinltfefeft Das vonl hiesigeit Radfahrerklub „Edelweiß" vergangenen Samstag ini Unionsaale veranstaltete Weinlescfest-mit Tanz nahm, wie vorausgesehen werden konnte, ' einen glänzenden Verruf.- ' , - > 'Der Dekorationsansschuß verlich- den Sälen mit^ kunstgerechter Han^ ein''frischgrünes Bild.'Originell warmer „Klopotetz", der im Haulptsaale seine Ausstellung ^^sand/' Um 21 Uhr hielten die lachenden Winzer und Win^rinnen sowie'Hirten mit ihrem Bürgermeister in hübschen Trachten unter vor-anmarschierender Musik ihren'Einzug. Ein effektvolles Bild. Jnl Weingarten. N'o die Hirten und der „Gmoanvorstand", Maler-nleister Josef dko f,' ihres Amtes ivalteren, ging es lustig her, im Zeichen deS „Klopo« tetz". Der Nadfahrerreigen war in der Tat ein Meisterstück, vorgefi'chrt von den .Herren Franz Pernek, Franz S k a s a, Fritz Halb w i d l, Adolf S ni e h, Ioisef S in e h, Otto D a d i e n. Dem Nennlriler des KlubS, .Herrn Karl Mei s'in ge r, gebührt für die Einstu^dierung und inusters)afte Leitung besonderes Lob. Beifallsstürme durchbraustm nach dieser seltenen Vorführung den Saal. Der .^apellineifter der beliebten Schönherr« la^'ellc, Herr Ma^ Schön Herr ^lvling M r i b o r, den 17. Oktober. jeden Tanj^ustigen in seinen Vann. Wer sich beim Tanze allzusehr ermüdete, lvandelte ins Gemütlirl)e, wobei die anderen drei Musik-kaMen'unktreinandei: konkurrierten. Einen Kenneö idet'VsrhMnisse'wird es nicht Wun« derlinvhsne:t,'iva? es doch der'Edelweißklub, der AU - seinen Fdste geladen hatte. Die Saalrädet wurden von der hiesigen ksportfreudigen'Firma Bogomir Divjak 'gebaut und kostenlos dem'Klub'zur Verfü« 'gunL'gestM lin. GeMlnderatSstptng. Der städtische Gomcinderat''hält"Donnerstag, den 24. d.> um 18'Uhr eine' außerordentliche Sitzung ab.-'Die Tagesordnung umfaßt die' Verhandlung über d'iö'Einhebimg'des Mietzinses u. die Einfühtung dek''Gemeinde-Lebensmittel-steUer^ ^ ^ . m. Wiedereröffnung des Kino „Apollo". Das hiesige.Groß^upänat. erteilte dieser Ta-de dem Kämten der^ Kreissparkasse, Herrn Emil V o L! o Pl've e, die Konzession zur Eröffnung eines neuen Kinos in Maribor. Wie iverlaütet, wird dcrs neue Kino lin den Räumen des gestern spätabends etwas.angeheitert nach/Hause und verschaffte seiner gehobenen Stimmung in der Weise^Luft,, dgß..er..sämtliches Küchengeschirr tzürchs Fenster fliegen Neß. Der Spaß dlixfte dem sonst biederen Mann etwa 3l)0 Dinai; kosten. ««iNt »»»»a rv>»» IS«? »TN- m. Gestohlene Kleider. Die.Polizei konnte gestern bei^ eineM' gewissen.Franz K. mehrere Kleidungsstücke ausfindig machen, die seinerzeit dem Besitzer Jgnaz V i v o d in Lobnica.bei Ruve, abfanden gekommen waren. K...will die Kleider bei einem Bekannten gekauft haben. ln.'Berhaftet wurde -^gestern nachniittags ein-gewisser ^Leopold Dorn wegen Be-leidigung'.-des Hi?ereS. Dorn, welcher.schon öfters Jnzidente niit 'Militärpersonen hervorrief,, wuvde- der Staatsanwaltschaft zur weiteren Al;itshandlung übergeben. . ^ ' NI. Die Polizeichronik des gestrigen Tages weist'inSgesamt^'w Anzeigen auf, davon je eine'wegen Ueberschreitung der VerkehrSvor 'schriften, nächtlicher Ruhestörung' und öffentlicher Gewalttätigkeit, sowie 2 Fund- u. 1 Verlustanzeige.' nl. Fremdenoerkeh't. Im Lause dc.Z gestrigen Tages sind 77.Fremde, darunter 27 Ausländer,^ in Mai:ilior zugereist und in vsr-schiedenci;' Gastihösen abgestiegen. m. Die Arteitsbörse in Maribor lbenötigt dringend 4 Aaßbinder, 2 Wagner, tt Tischler, 10 Mnmlermaler, 1 Mechaniker.. 1 Aulo-niechaniker, I.Schlosscr, 10 Winzer, 2!) Knech te. Ntanrer, 10 Zimmerlente nnd mehrere Köchinnen.. Nl. Wetterbericht voni 17. Oktober, 8 Uhr: Ln/tdrucl 737, '^euchtigleitSinelser -1-1. Ba- lntooslvo Arbeit erkortZert intensive Lr. nkkruiiL. vio ciitliült ii, kan^entfZerter k'nrm clio alz yueZ. I / ^nerkle ^ienenäen t^Ükrztosse. xjn ic-Uer ^i-beiteiKle.vcl-vcnclo morxenz und „zcli- ' 1Z67l.Z rometerstand 745, Temperatur Wind-Bewölkung ganz. Nieder- schlag Nebel. : S. K. ^elezniöar. Tanzschule. Mit N. Oktober 1929 hat-'der beliebte Tanzkurs in , ! Gambrinushalle begonnen. Am Lehrplan stchen'die letzten Neuigkeiten, wie Tango, CisoEight. Enq. Itsch-Valse und Mle-Blou, welche in der Heu rigen Saison den Tanzsaal beherrschen. Versäumtes. kann noch nachgeholt werden. Tie Tanzabende finden jeden Dienstag u. Freitag statt. 0onn>r»tt,> 17. - Hausgemachte Blut- und Leberwürste heute Donnerstag und Freitag im Hotel Halbwidl. i40Sa * S. N. Svobod«. Samstag, den 19. d. M. wird im Gasthause des Herrn L e 8 ni k („Mesto Ptnj") .die- diesjährige Tanzschule eröffnet. Die Tanzabende finden jeden Mittwoch und Samstag um 20 Uhr statt. — Der Ausschuß. . . . Aus Vtul p. Brückenschlag unserer Pioniere. Vergangenen Dienstag schlug eine Abteilung des in Ptuj stationierenden. Pionierbataillons, unter den: Kommando des Leutnants Herrn M a r.k o v i 6, zwischen der Sw'dt- und der Eisenbahnbrücke von Breg au^ über Ne Drau bis zum Stadtufer im Parkc» eine Pon tonbrucke. Der Brückenschlag ?^gann "'N 8^^ Uhr vormittags^.und zu Mittag war die 150 Meterlmige Felöbrücke bereits fertiggestellt. Diö Pion^er^^ prnteten große Bewunderung, da seit Kriegsausbruch dieS dje erste Feldbrücke war, die zu Uebungszwecken über die Drau geschlagen wurde. Im Laufe des Nachmittags wurde' die Brücke wieder abgetragen. p. Eine neue Autonnternehmung. Der Be sitzer des Cafss Md der Restauration »Europa" in.Ptuj, Herr M a tz, hat heute einen modernen, geschlossenen Kraftwagen zur allgemeinen Benützung in Verkehr gebracht. Freitag, 18. Oktober. Ljubljana 12.30 Uhr: Reproduzi.'r-te Musik. — 13: Zeitangabe, reproduzi ert« Musik und Börsenberichte. — 13.30: T»ZeZ-Nachrichten. — 17: Nachmittagskonzert. —? 19.30: Italienisch — 20.30: Konzert. 22: Nachrichten und- Zeitangabe. — B e o-g r a d. 12.40: MittagSkonzert. — 19.50: Opernübertragung. — Wien 16.45: Nach-MittagSkonzert. 19.30: Italienisch. — 20: Solistenkionzert! ^ Anschließend: Ls'ch-, te Abendinusik. — Breslau 19.05: Virtuose'Violinmusik. — 20: R. Strauß' Musikdrama „Salome". — 22.35: Stenographie. -.Brünn 17.30: Deutsche Sendung. — .19.20: Opernübertragung. --i 22.15: Konzert. — D aventry 17.30: Leichte Musik. — 21:'Konzert. — 23.40: Tanzmusik. — S t u.t t g a r t 20: Klavier« konzert. 22: Das jüngste tsck)echisckie Lied in Wort und Ton. — 23.15: Unterhaltu:i.vZ konzert. — B e r I i" n 17.20: Unterhol-tungslllusik. — 20: d'AlbertS Oper „Tiefland". Anschließend: Abendnnterl)altung.- — Langenberg 17.35: VeSperkonzert^ —^ 20.30: Iahrmarkts-Jntermezzo. — Anschließend: KonzertMertragung. — Prag 16.30: Nachnrittagskonzert. — 17.30: Deutsche Sendung.— 22.15: Tanzmusik. —< Mailan d 716.30: Kinderlieder. _ 17:! Nachnlittagskonzert. ^ 20.30: Symphonie-konzert. — 23.15: Konzert. — M ü nche n 16: Teekonzert. 17.30: Orgelkonzert. 19: Rick>ard«Wagtter-Stunde. — 20.10: dersinnde. — 21.15: Abendkonzert. — B n-d a p e st 17: Konzert. -- 22.30: Zigeuu.'r-nudsit. — 22.30: Jazz. ^ a r s ch a n 17.15: Orckx'sterkonzert. 19.25: Konzert. — 20.15: Konzert. — P a r i s 20.20t Ubeirdkon^rt. — Frankfurt 13.40: Schach. — 20: Ewttgarter Uebertra^ng. — 21.4ü: Etuttgorter Uevertrag»ng. 23: Stuttgarter Uebertrogvng. ^ ». . ».MSWI » , Spott ?toch tinmal „Stapid"-- „Mattbvr'^ Reprise des F«schalderbys. Die laufende Herdstsaison bringt lommeli-den Sonntag einen neuen Schlager: a-p i d" und Maribo r" entschlossen fich ein Freundschaftsspiel durchzuf^ren, welches eine Art Revanche darstellen soll. Be« kanntlich gelang eS „Rapid" im Entschsi-dungSkompf um die .^vbstmeisterschaft nach einem sensationellen Treffen „Maribor" 8 wichtige Punkte abzunehmen. Nun bietet sich Maribor" eine günstige Gelegenheit, die erlittene Schlappe wieder wettzumachen. Die Wederholung des Treffens wird somit >räeder ein Ereignis für die lieimische Fuß« hyllgemeind( darstellen und sich gewiß eines regen Zuspruches erfreuen. Wie verlautet, treten beide Mannschaften in ihren besten Aufstellungen an, was gewiß bedeutend auf t!en Ausgang des nochmaligen „TerbyS" einwirken wird. Als Spielleiter dürfte Schiedsrichter N e m e c in Aussicht genom» men werden. Das Treffen gekit um lü Uhr niüchmittags. auf der neuen „Rapid^'-Dport-onlage in l^ene. ^ Am B o r s P i e l absolvieren die beiderseitigen I u n h m a n n s ch a f t e n das Eröffnungsspiel um den M.d.'Wmiderpo-sal. tvroi»r Handballer in Mattbor Den Eisenbahnern ist es nach langwieri« gen Verhandlungen gelungen, sür kommen« den Sonntag die bestbekannte Herrenhand, ballmannschaft dcS „G r a z e r S p o r t« k l u b" für ein Wettspiel nach Maribor zu engagieren. Die Grazer Gkste stellen zurzeit zweifellos die beste österreichische Handballklasse dar, was sie im Laufe der diesjährigen Saison bei zahlreichen Veranstaltungen vollends beweisen konnte^,. Sie stehen in der steirischen Ranaliste an zw?i' ter Stelle hinter ^Sturm", dem sie knapp mit 7:8 unterlagen. Die Mannschaft schlug im Kampfe um die heimische Meisterschast u. a. „tsastner Sc Dehler" mit 12:2, „Ha-koah" mit 18:2 usw. Die sonntägige erste internationale Herrenhandballveranstaltung verspricht somit nicht nur einen interessanten Verlauf zu nehmen, sondern eine sehens wertes Sportereignis zu werden. ! VtttteU««ß des M. O. Die Platzinspektion beim sonntägigen Eröffnungsspiel der Jugendpokalwettiämpfe besorgt Herr J l o-v a r. Das Spiel geht um 15 Uhr am „ :a-ribor^-Sportplatz vor sich. Der Sekretär. : Die Slagenfmte Körperbilidimg sowie eine willkommene Ablenkung von des Tages MÄhen zu bieten, ^r^ Tintritt ist jederzeit möglich un-d wollen fich die Damen Montag und Freitag ab 19 ^r in der Turnhalle der Lvhrerinnenbil-VungSanstalt einschreiben lassen. ^ Die jltgvllawische Hochsch»ltenni»mek» P»^chaft gewann vergangenen Sonntag in Zagreb der „HaSk"-Spieler W e i t n e r, Ilachdein er im Finale K r n i ^ mit 8:Ü, LiS, S:1, 4:K, 6:4 besiegte. In der Damen-Vofkkmren» blieb Frl. Maksimoviü siegreich. : Vuropiiische Leichtathletik. Der Verlauf der leichtathletischen Län«erkämpfe dieses Jahres hat die Bestätigung erbracht, daß Deutschland nach wie vor an der Spitze der europäischen ^Leichtathletik steht, trotztem ein qewisse? Rückgang der Spitzen-teistlingen nicht zu verkennen ist. ^n der klmck)inavischcn Presse sind mit dein Ende oer Loichtathletiksaison ZusammenstcllunHen der lü besten Jahresleistungen auf den verschiedenen Gebieten erschienen. Wertet man d«s« Ziffernzahlen mS^ig nach Punkten, dann ergibt sich nachsteh^de Reihenfolge der Nationen: l. Deutschland Ü47, T. Mnn-land SS3, 8. Slhweden 279, 4. Frankreich 1VSS, ö. England 163, 6. Ungarn t07, 7. Norwegen 196, 8. Italien 94 Punkte. : S>a»«schaftS-Meisterschaft Der Cottage-Gislaufverein, dessen GasWel Heuer auch tn unserer Stadt allgemeines Aufsehen erregen konnte, schlug vergangenen Sonntag den W. A. C. Somit belegte Cottage den zweiten Platz in der TenniSmannst^ft - RangUste Oesterreichs. Die Haupterfolge errangen »ieder Eiffer-mann und Decker. : Der «ongrez de? svzialkftische« Internationale siir körperli«^ AuSdildnng fa',d gestern in Prag statt. Der jtongres^ befaßte sich mit der Zweiten intemationalen Arbeiterolympiade. die im Jahre W3l in Wien stattfindet, mit der Frauenfrage auf dem Gebiet des ArbeiterturnenS und -fportS, mit dem internationalen tzygienedienst und der geistigen Erziehling in den Arbeiterturn- und 'spvrtverbänden. : Vinda fahrt »ieder Weltrekord. Auf der Mailäni^r Sim.plon'Bahn unternal^m am Freitag der Radwektmeister Bind« Rekordversuche über KO Kilometer und eine Stunde ohne Schrittmacher. Die ihm kürzlich von seinem Landsmann Casvni entrisse-nen Bestlst^^tun^en verbesserte er abermals, und zwar ganz erheblich. In einer Stunde bewältiizte er 47.777 K^ilometer. Den Weltrekord über SO Kilometer schraubte er auf 1:08:35. : Henne fährt Vettrekard. Der bekannte Motorradrennfahrer Ernst Henne verbesserte gestern in München auf BMW den Weltrekord über einen Kilometer mit fliegendem Start für Maschinen bis .M) ccm. Er fuhr einen Stundendurchschnitt von 196.7 Kilometer. : „Edelweiß 1899". Sonntag, den 20. d. Besuch der Grazer Radfahrer vom Alpen-ländischen Radfahrerbund. Ankunft der Grazer zwischen W und !1 Uhr in Mati-bor. Um !A Uhr AbfaHrt nach Sv. Mklavi zum bekannten Peperl Wrus. Die P. T. Mitglieder werden höflichst gebeten, rjch zahlreich am Empfange zu beteiligen. Autobus für Familienmitglieder steht zur Verfügung. Zusammenkunft Punkt !3 im Slub-heim. — Der erste Fahrwart. Bollswirtschast Sotdktuna nach der Satlerunosbefeeiuno Die Handels-, Gewerbe- und Jndustrie-kammer in Ljubljana hielt Dienstag vormittags eine Plenarsitzung ab, der u. a. für den Kreis Maribor auch Herr Regierunx^s« rat Dr. R a t e j beiwohnte. In der Sitzung kam eine Reihe von äußerst wichtigen Fra^n zur Erörterung, zu denen die oberste Vertretung der Wirtschaft SloweniznS nach eingehender Aussprache Stellung nabm und diesbezüglich auch Beichlüfle faßte. Unter anderen wichtigen Angelegenhe-ten sei hier die Frage !^r Einr^chung von Steueranmeldungen herausgegriffen, Hin-fichtlich derer für kleine paufleute und Gewerbetreibende die Fordenlng nach der Auflassung derselben aufgestellt wurde. Die Fa-tierung, die doch die Grundlage sür die Mit Wirkung des Steuerpflichtigen bei der Steuerbemessung bilden soll, kommt in der Praxis nur teilweise zur Geltung. Nach dem Steuergesetz kann der Anmeldungsboqen nur von jenen Kaufleuten und Gewerbetreibenden richtig ausgefüllt werden, die regelmäßig Buch fschren. Da eS jedoch zahlreiche Kaufkute gibt, die dies nicht tun, wird d'e Erwerbsteuer Heuer nach der freien Beur-teil>ung des Steuerausschusses bemessen werden, weshalb dadurch die Fat'.erung ihre eigentliche Bedeutung verliert. Die .Handelskammer stellte fich auf den Standpunkt, daß angesichts dieser Tatsache der Fatierungsbogen sür jene Kaufleute, die nicht verpflichtet sind, über den Waren-untsatz Buch zu führen, in der Weise umge-äindert wer^n foll, daß er mich von solchen Kaufleuten ausgefüllt werden kann. Für Ge werbetreibende, die nicht mehr als vier Ge-hilhfen beschä^ftigen un^ in die zweite Gruppe mit einer KAöigen Enverbsteuer eingereiht find, soll die Besteuerung pauschaliert werden, wie dies in einigen anderen Staaten der Fall ist, wobei die Steueranmeldung in Wegfall ^mmt. Die Erfahrung des AuS landeS zeigt nämlich, daß sich die Pauschalierung der Erwerb^uer sehr gut bewährt hat. Im Sinne dieses Beschlusses wird die Kammer beim Finanzministerium die nötigen Schritte einleiten. X He«- und «trahmarkt. M a r i b o r, 16. Oktober. Die Zufuhren beliefen sich auf 9 Wagen Heu, 3 Wagen Stroh und 1 Wagen Streu. Heu wur^ zu 7!^1(X), Stroh zu 50—66 und Streu dö Dinar ^r 166 Kg. gehandelt. X Adzahlmig der Agrardankaktien. Der VerwaltungSausschuß der neugegründeten Privilegierten Agrarbank entschied, daß die zweite Rate der Aktien dieser Bank ztvischen dem 1ü. »Oktober und !b. November, i)ie dritte zwischen dem IS. Dezember und lZ. Jänner und die vierte Rate im Lause des Monates März n. I. erlegt werden muß. Die nötigen Formulare wurden den Zeichenstellen bereits zugestellt. Der VerwaltungZ-ausschuß beschloß ferner, die Spareinlagen mit 6 Prozent zu verziirsen. X venehmigung des Ausgleiches der .»Sa-vinja". In der Angelegenheit der in Zahlungsschwierigkeiten geratenen Strumpffabrik „S a v i n j a" in ^lec kam ein Ausgleich zustande, wonach die Gläubiger mit 26^ be-friedigt werden. Die Quoten sind 90 Tage nach Bestätigung des AuSgleik!^S durch daS zust^dige Gericht zu liquidieren. Das Kreis gericht in Celje hat jetzt diesen Ausgleich genehmigt. X Liquidation. Die Blech- und Metallfabrik „Uranus". G. m. b. H. in Ljubljana, ist in Liquidation getreten. X Sontingentiervng der amerikanischen A«tomobilind»ftrie. Der scharfe Konkurrenzkampf, der insbesondere in der letzten Zeit unter den amerikanischen Automobilfabriken ausgebrochen ist, führte zu einer Sättigung des Absatzmarktes und zu Krisen in diesem Industriezweig. Deshalb richtete der Auro-fabrikant Miller an alle einschlägigen Un ternehmungen Nordamerika? die Aufforderung. die Automobilerzeugung zu kontingentieren, da sonst Zusammenbrüche zu erwarten seien. Er selbst habe unter dem Rückgang des Automobilabsatzes nicht zu leiden, doch sehe er fich veranlaßt, diesen Vorschlag seinen Konkurrenten zu unterbreiten, um ?ine ^qemeine Katastrophe zu vermeiden. Ueber dsesen Vorschlag wird jetzt lebhaft verhandelt. Aus aller Welt Das Testament de< Junggesellen In einem Vorort Londons starb unlängst ein alter Junggeselle. In den letzten Jahrzehnten seines Lebens hatte seine Antipathie gegen alles Weibliche noch erheblich zugenommen, und sein alter Kammerdiener mußte dasür sorgen, daß kein weiblicher Fuß die Schwelle seines Hauses überschritt. Als man den Nachlaß dieses Sonderlings ordnete, fand man ein Testament, das die Leu te, die mit den Gepflogenheiten des alten Ha gestolz vertraut waren, aufs höchste überraschte. Das sehr bedeutende Vermögen des Verstorbenen war nämlich in acht gleiche Teile zerlegt norden. Ein Achtel erhielt der Kammerdiener, ein Mann in den siebziger Iahren. Die anderen Teile aber waren sieben alten Jungfern, die sämtlich noch am Leben waren, zugeschrieben worden. Diese eigenartigen Versilgungen wurden in dem Ti^tament in folgender Weise durch den Erblasser erläutert. „Ueberdenke ich meine irdische Lavfbahn, dann muß ich gestehen, daß ich durch eine ungewöhnliche Vorsehung vor einer Fülle von Aerger, Verdruß und Sorgen bewahrt worden bin. In erster Linie dadurch, daß im Lenz meines Lebens mir nicht weniger als sieben Damen — einen Korb gegeben haben. Ich habe aus diesem Grunde den größten Teil meines LebenS nit einer Sorglosigkeit genießen dürsen, wie sie nicht einem einzigen meiner Freunde beschielen gewesen ist. ES wäre undankbar, den weiblichen Wesen, die mich durch ihr Verhalten vor dem gleichen Schicksal lv-wahrten, den unschätzbaren Dienst zu »'rr gkssen, den sie mir geleistet haben. Sie ^vkarlblMff Zeitung^ ??untmer 279.' sollen daher an dem vermögen, da» ich hinterlasse, in gleicher Weise beteiligt seiir wie mein tre»ter Diener." -O— Der MMlardar Sarnegle als „Aaltchman»er" Während der letzten Hausse an der Nelv-Yorker Börse muß ein dortiger Spekulant ein schönes Stück Geld ergatterl haben, denn er gab dem jungen Griechen, der ihm jeden Morgen die Stiefel Putzte, ein blankes Zehndollar-Ttück. Der Schu'hp'itzer, ein ziem liches Greenhorn, befah sich Mißtrauisch die Münze, lief dann dem generösen Kunden, der inzwischen den Laden verlassen hatte, nach, holte ihn atemlos an der 42. Straße ein und gab ihm daS Goldstück mit der Bitte zurück, ob er ihm nicht lieber Papiergeld dafür geben wolle. Das erinnert übrigens an eine Geschichte, die vor Jahren dem Milliardär Carnegie passierte. Er kam eines Tages an einem unansehnlichen Hause vorbei, aus dem Orgelspiel ertSnte. Carnegie trat ein und sah, daß er sich in einer Negerkirche befarch. Er hörte dem Gottesdienst zu und legte, als am Schlüsse desselben eine Sammlung veranstaltet wurde, ^ne Hundert-Dollar-Note auf den Teller. Der Teller wurde dem Pastor gereicht, der folgende Ansprache hielt: „Brüder, die Sammlung hat vier Dollar eingebracht, a— Die schwarze Lifte der «nficheren Suaden, Die Juweliere von Budapest haben beschlossen, eine gemeinsame schwarze Liste von Kunden aufzustellen, die mit ihren ^-lungen im Rückstand sind. Sie folgen damit dem Beispiel der But^pestsr Schneider, die schon seit langem eine schwarze Liste führen. Diese soll heute bereits zwanzigtaulend Namen enthalten. Leute aus den sogenannten ersten Gesellschaftskreisen soll man auf dieser Liste finden, Rechtsanwälte, Aerzte, Professoren. Großkaufleute und sigar eine Anzahl von Bankiers. Die Budapester Schneider müssen ein besonders schweres Dasein haben, wenn man hört, daß ihre Außenstände !^e Höhe von rund fünfhundert tausend Mark erreicht haben, von denen sie zwei'hunderttausend Mark bestimnit als Verlust buchen müssen. Wer hat als Erster „auf große« Fuß' gelebt? , Als der Graf von Anjou, Geoffrey Plan^ tagenet, eine Geschwulst am Fuß ^kam und sich aus diesem Grunde besonders große Schuhe mit langer Spitze machen ließ, wurden diese von seiner Umgebung sofort nachgeahnchth. Bon jenem Zeitpunkt an griff die Mode der „Schnabelschuhe" immer mehr um sich, und schließlich bekamen die Schuhspitzen eine unglaubliche Länge. Auf diese Art entstand die Redensart „auf großem Fuße leben" für einen Mensci^n. ' O Alno Burg-Kino. Bis SamStag gelangt der große Filmschlager ^Ein Liebestraum" mit dem Frauenliebling Nils Asther und Joan Crawfordinden Haulptrollen zur Vorführung. Die LiebeSgeschichte eineZ russisc^n Prinlzen und einer C^nsonette. Montag kommt die Novität „Ehampag-uer". Ein Film deutsch-englischer Produktion mit Betty B a l f o u r, Jack T r e-vor und Vivian Gibson als Hauptdarsteller. Donnerstag, den 24. d. setzt l^r bereits langersehnte Sensationsschlager „Manolescu, der König der Hochstapler" mit Ivan M o S j u h i n. Brigitte Helm und Dita P a r l o in den Hauptrollen «in. ^ In Vorbereitung: Greta G a r b o in Tolstois „Auna Kareuniua". Union-Kiuo. Nur heute, Donnerstag, wird der herrliche, überall mit größtem Erfolg aufgeführte LandschaftSfilm „Im Paradies Euro^" vorgeführt. Die wunderschönen Landschaftsbilder der lieblichen Schweiz werden von Alpenliedern begleitet. Ab Freitag gelangt der gewaltige russiscbe Monumentalsilm „Kosaken" nach Leo N T o l st o i zur Aufführung. ^.ÄarWer yttM, Veil k«. OVtokie? Kleiner /^NTeiqer VGGGVVVG^VVVVVW Aa»nenbädee «ck IHOfiMW Ob brogu 23.__14Uit7 Glowenifch wir^ unterrichtet. Matstrova 1/1, Tür 4. U0ü0 U«rei«< Matra^» wer^n gewaschen und frisch aufenz, k Polster, 6 Tuchenten, 4 Le-dersessel. 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V«I6« — V«og«arot -»üd^ekea u»ä «lu«>l »«tailt^«', erÄelea — ua6 luuu» «!l> Xa- voa »Im»». vr. ^ ^ldersdeßm krkallwrt . l,oaä« tbr v. u.». .k«Eot»nn»cIj»«I.«l.»I«Ur«d l^odo^akk ksreksnts K»rantiert v»sc!i' unä lickteckt »ovie sn-äere xute ?IWIDGIIG ttr Kleläer u. ^Sscke in xrüöter ^U5>vtikl erdßltlick bei iZ752.z ^ut. N»eml. »Undor, L»»po»>r» al, til Veiedtet ckea Llo«»ni «vlAeksa SpiSUpla. (Koiileastzulefedtik). »»»»«r?»t»rIK»»>nrI«I»tun»«n ^lleraeueste patentieNv Apparate kür 5o6»vv»5»er unä alkokoltreie vetrSnke. k^euezte I'^ckteszenrea wr alle »Ikokolkrelen OetfSnke. Wn tu« m!I»M- m u««il klvlUl M1« Mllllilw lilMIIlvI. tliultkielte Xiteloze unä Xo»tenvm»nzck!RS!e «»»ti». — Üilltx»te?lel»e. — prompte öeiutte5, Sckviezermutter. OioSmutter unä Isnte. t^riu IlMieIlillvMcIl.R5Sili!i!r St»»t>d»I,ntl»eI»I«r»U»ttln öäittvoct,, äen 16 Oktober 1989 um 2S Utlr neek iSnIvlem scdv««n l-eläen Im 52. l.et)en»j«tue zxotteixeden vel»ct»i«äen j»t. l)»s l-eietiendeeSaxal» äer teuren Oeiiinxezckkeäenen tlnäet 8»m»t»x» äen 19. Oktodei- um n»lt> 17 Ukr nict, ev«nxellscllem kitu» von 6er l-eieken» dille äe« «tttätliclien frleäiiole» tn l^dreije »u, »i»tt. ^»rtdor. Qroü-(Zer»u (N«5»en), äen 17. Oirtod« 19Z9. 14107 Hiatvecilltxd» Lette, l^ranr ö/i»tesebit5ck. Lotin. ^iiilelmine vomitor» xeb ^»te,edit»cii. Molitt» Aiunä», fteo. ^»tegekitsel». p»vl» /^»tO«lkit»ell. Ivekter. frAnr l)omltOr, Io»«f 5liunll»,8«:kvIexelAükae. Xlt» a^rlx»nVorv»n6t«n ekM,,a,kt«ir lmä Ur Sie «väHktloo v»r»i,t,Mr«I»cvk V6-» - 0r«otl ^r .«vidorik» ti»ll>rv»« la ftiuridor. ?«ir «lOq N,5>u««ke» v««I äG« v»,»at. MortUodL 0ir«ktor St>i»w» - WUckA »oliod»tt I« M»ridor.