Nr. 19 Dienstag, 25. Jänner 1916. 135. Jahrgang. Mtmcher Zeitung » K, tz«i»ji« zu vier Zellen x« ^,. glüheie prr ^rlle lli k ^ b>< öftelln Wirdlv!/«»«««,!, pe^ iieüe k k. Die »Laibachri Heilung» eisäiem! lilssKch mil Äilinalime der Eonn- u„d ^eissianl-, 3ic Kdminiftratio» befindet sich Milloiiöitrafis 3il. l«; ble zl«>aktl«n Millo^iöftlof^ Nr. ls> Kp"l1,s>unl>tn der ikebnNiou v°» « tt» 10 Uh, »ulmitlan« Unf>al,l>ei!f Hjiieie wrrde» nichl ansisnoilimeu, Vlanuüripie "ill zursillgeslrltt. Geleph«« Pr. >»r V»>«K««n 32. Amtlicher Geil. Pen 22. Jänner 1916 wurde in der Hof« und Staats» drullerei da« Xl. Stück des Reichsgesetzblattes in deutscher Ausgab« ausgegeben und versendet. »ach dem NmtSbllltte zur „Wiener Zeitung" vom 21. Iün. «er 1916 (Nr. Itt) wuide die Weiterverbreitung folgender Preherzeugnisse verboten: Hie unbekannt wo gedruckten, in weiß»blau-roten Farben ausgestatteten Papillhüllen für das Wäschevulocr „Tetralm". Nr.« „Vollsrecht' vnm 13. Iänntr 1916 Nach dem «mtsolaite zur ..Wiener Zeitung" vom 91. und 23. Jänner l«I6 lNr. 16 und 18) wurde von der t. l. Polizei-direltion in Wien die Verbreitung folgender Druckschriften ein» gestellt: ,.I«hooa. Organ des himmlischen Vaters Jesus" und der «r. 2 ..Ueie mein göttliches Wort", Verlag Franz Schumi, Druck N. Tschopp in Zürich. Nr. 8 ,.Das ne»e Europa" (Dezembernummer 1915), Ver» lag d»>s Schweiz«-! Druck» und Prrlaghaules in Zürich. Nr 3„le> Schweiger VollSiuirt" l,,^'^ouam>8t« »ui««"), Druck und Verlag Artistische« Institut «Drell, Fühli H Co. iu Zürich Nr. 1 „Frnuenbestlebungen", Jahrgang 1916, Organ der deutsch schweizerischen F,oue»beweaung. Druck und Expedition Zürcher H Furrer in Zünch. Heft 7 . W'ssen und «eben", Druck und Verlag des V» tistischen I»stitut.o Orell. Fühli tiou»! »»»oeilltiou »uli tuo 1iuU»0l»iu,u n»,tinn»I Duion", !i«v Vorll 19! 5 Nichtamtlicher UeU!. Die Schuld Englands und Rußlands am Kriege. Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" knüpft an die Wa-ffenstrcclung Montenegro» cinen Rückblick über die Roll« des kleinen VallanstaatcS in dcn Ereignissen der europäischen Politik an. welche den gegenwärtigen Krieg schließlich herbeigeführt haben und .»rinnert daran, das; der Ausgang des Äallantricacs die großserbischen Llspira-tiol«n auf Vildunn eineö cinheillich.'n serbischen Staates mit Hinzunahmc osterreichisclf-unMrischcn Gebietes ermutigt habe. Geheime Vcrlfandlungen über einen engen Zusammenschluß beider Staaten auf diplomatischem, wirt- schaftlichen! und militärischem Gebiete uxi'rcn eingeleitet worden, während die russische Regierung sich erbot, für die Organisation der Wehrmacht Montenegros, die beträchtlich erhöht werden sollte, die nötigen Mittel und In-slrnltorcn zur Verfügung zu stellen. Es ist klar, dah die geplante Verschmelzung Serbiens und Montenegros unter russischem Protektorate mit der Spitze gegen die Integrität Österreich-Ungarns den europäischen Frieden eminent gefährdete. Tic geschilderten Vorgänge zeigen, bah. lvenu der aggressive russische Panslavismus nicht schon jcht den Krieg entfesselt hätte, die verhängnisvolle Tätigkeit dcr russischen Diplomatie auf dem Balkan unabwendbar in lrvniacn Jahren den Krieg herbeigeführt haben würde. Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" glaubt diese Tatsache feststellen zu sollen, weil der russische Minister des Äußern, Sasonov, der Träger dieser gefährliäicn Politik, neulich gegenüber dem Vertreter eines englischen Blattes sich in maßlosen Angriffen auf Deutschland er. s,inn und einen Krcuzzug dcr christlichen Nationen gegen dic antichristlichen kulturfeindlichen deutschen Barbaren predigte, dic jahrelang auf den »riea. hingearbeitet hätten. S«su„ol) »inis; und ancrtanntc wiederholt, dah Deutschland 44 Jahre lang der Hort dcs europäischen Friedens lvar und ist und mehr als einmal durch maßvolle Haltung vor Eingriffen rettete. Aber zur Erregung und Erhaltung dcr russischen KrieiMimmuna, wurde das Märchen verbreitet, das; Deutschland schon längst einen Überfall auf das ahnungslose Nussiand geplant und vorbereitet hätte. Dieser Fabel gegenüber möchten wir einmal an das Gedächtnis Sasonovs appellieren. Er kennt die friedliche Haltung Deutschlands während des japanischen Krieges Rußland gcgcnütx'r und die Dienste Kaiser Wilhelms für den ^arcn, als es für Nußland galt. mit Ehren aus dem Mandschnrci-Äbenteucr, das dem kandc ungeheure Menschenopfer und Geld gekostet hat. hcransznkommen. Sasunou mus; bekannt sein, das; Deutschland nach dem Frieden von Portsmouth den Augenblick für gekommen hielt, in seinen, seit dc:n Nnssisch-türlisäicn Krieg u. dem Berliner Kongresse trüben Beziehungen zu Rußland eine neue Seite aufzuschlagen und auf die Basis aufrichtiner aegcnscitiner Freundschaft zu stellen. Von Rußland hing es ab, die ihm cntgcacnsicftreckte Freundeshand zu ergrei» fen. Daß Rußland die Annnhcrnnn, an Enalnnd vollzoaen hat und dem feindlichen Ring um Deutschland ein neues Glicd hinzugefügt hat. ist bekannt. Der Anschluß an Eng. land hat die russische Politik auf cine abschüssige Bahn gebracht, auf dcr sie immer mehr eine zunehmende Oe> fahr für den europäischen Frieden werden muhtc. Die von altcrsher deutschfeindliche nationalistische Richtung Rußlands gelangte nach dem japanischen Kriege und nach der Revolution zu einer immcr größeren Macht. Die Re« gieruna, glaubte durch ihre Unterstützung Mittel zur Ve. lämpfung der revolutionären Propaaanda zu haben und duldete die ungeheuerlichsten Lügen über die Haltung Deutschlands lvährcnd dcs Kricacs und während der Ne« volution, die in der Folge Wurzel faßten. Tnß England mit allen Mitteln es darauf abgesehen hatte, Rußland mit den Zentralmächten zu verfeinden, zeigte die Haltung der englischen Politik während der bosnischen Krise. Dcr englische Vertreter in Petersburg, Nicholson, scheute sich im Februar 1l)0!i nicht, öffentlich seine Enttäuschung auszudrücken, txrß dcr Konflikt wegen Bosnien und der Hcrccgovinn friedlich beigelegt wurde. Schon damals hatte die russische Negierung aus London erfahren, daß der Krien, Rußlands mit den Zcntralmächten Enaland auf seine Seilc führe. Die Politik Sir Edluard Greys in der boönisäx'n Krise bildete neben der .Haltung in dcr marol» tanischcn Fraye im Iahrc 1911 die bedeutendste Etappe auf dem Weac zum Weltkriege. In, ersten Falle hat der russische Panslauismus, im zwcitcn Falle der fvnnzösische Chauvinismus die nötiac Ermutinnna, gefunden, nm im Frühjahre 1U14, vertrauend aiif die Untcrstichuna, Eng. lands, die Kricysfaclcl zu ciüzündcn. Vergebens bemühte sich dcr deutsche Kaiser, in treuer Freundschaft den Zaren von dem verhängnisvollen Schritte abzuhauen, dcr Deutschland gezwungen hat. sich an die Seite seines Verbündeten zu stellen. Kaiser Nikolaus hat auch diesmal die Warnungen dcs Kaiserfrcundes in den Wind sseschl«aen. So ist die auf die Tradition cincS Jahrhunderte aessrün' dcte dcntsch-rnssischc Freundschaft znsain», ". D11. Foryühünu.) mttcn m d>e konventionellen Lügen der Kulturmenschheit den Waldschrat aus Hauplmanns „Versunkene Glocke" hmem der hier eine ähnliche Nolle zu spielen hat wie m Molnars Sluck „Dcr Teufel" als Feder in der Uhr, die das Werk in Gang erhält. Gegenüber allen geschraubten Ehrbegriffen, gegenüber dcr Abkehr vom Lebenswillen, der blinden Jagd nach dem Geld steht der Geist uikraftlgcr Lebensbejahung gesunder Sinnlichkeit, natürlichen Empfindens und" lehrt die Menschen: „in Natur getreuen Armen von kalten Regeln zu erwarmen". In den Tagen der sterbenden Antike so erzählt eine alle Sage, soll ein Schiffer in der Ägäis den Klageruf gehört haben: „Der große Pan ist tot" Nun unser Knoblauch kündet das Evangelium: „Der große Pan lebt!" Das Fest des Lebens in rauschender Sinfonie ladet noch immer wie in den fchönheitstmnkenen Tagen des Altertmns zum Mahle. Wenn das Recht dcs Tierischen ,m Menschen hier betont wird, so klingt doch anderseits auch etwas an von dem Evangelium des gottlichen Meisters: «Ist,'icht das Leben mehr denn die Speise? Und der 5ic,b mehr denn die Kleidung?" Es sind auf jeden Fall ernste, tiefe' Gedanken, die vorgetragen werden, zum Nachdenkeil anregend, auch wo sie nicht zur vollen Klarheit geläutert werden. Der Faun, dieser Elemcntargcist, der jenseits von Gut und Böse das Recht der Sinne verficht, tut zum mindesten dort cin gutes Werk, wo cr dem Selbstmörder den Revolver aus der Hand nimmt, wo er Men-schenftaare vereint, die von kalter Konvention nusein-andcrgerisscn und doch füreinander sind. Der „Faun" ist hier also nicht das, was man wohl zuerst vermutet, ein Geist bloßer tierischer Sinnlichkeit und eklen Zynislnus', cr ist das, was Robert Hamerling im Leitwort seines „Homunkulus" den „heiligen Daseinswillen" nennt, ober was Anzengi-uucr in seinen „Kreuzlschreibcrn" in freudigem Pantheismus predigt: „Das alles gehört zu mir und ich gehöre zu dem allen". Es klingt hier an in dem Wort des Fauns: „Ich bin nichts, weil ich alles bin, und ich bin alles, weil ich nichts bin" oder um mit Fausts Erdgeist zu reden: „In, Lcbensfluten, im Daseinssturm wall ich auf und ab, Geburt und Tob ein ewig Mecr". Eduard Loibner, wohl dcr tüchtigste Schauspieler, den wir hier in Laibach seil la»M hatten, halte somit in der Titelrolle eine sehr bedeutende Auft gäbe. Wenn wir ehrlich sein dürfen, möchten wir meinen, er spielte zu gut; das war wirklich eine Faunmaöle, wie sie der große Maler Arnold Böcklin nicht schöner geschaffen hat, ein Voobsgcsicht, die vibrierende Beweglichkeit eines Waldschrats, dcr sich schm,ppcrnd, meckernd über Tisch und Bänke schwingt und troh dein gewandtesten Clown sein Rad schlägt. Soviel wir sehen können, verlangt das Stück aber eincn Salonfaun, der sich wie dcr Affe in Wilhelm Hauffs Märchen, solange ihm die Binde festgezogen ist, recht manierlich aufführen kann. Diesen Faun hätte man doch wohl aus jeder ßuten Gesellschaft sofort ins Irrenhaus abführen lassen, weil sich cin Mensch und gar ein Salonmcnsch so nicht benimmt. Loibncr müßte vorzüglich einen Mcphistoftheles spielen können, wo sich aber mit Recht oaS Phantastisch» dämonische nicht verleugnet, während Knoblauch seinen Faun doch mitten unter die steifzercmonicllcn Engländer hineinstellt, wodurch bei dcr Sfticlwcisc Loibncrs eine Kette von baren Unmöglichkeiten entsteht. Dabei 1st der Faun ja doch als Glied dcr Geislmoclt geschildert, das sich ja dcn Formen der Menschenwelt wird anpassen können. Herr Goldhaber war als eleganlcr Lord vorzüglich, während ihm die Mittel, schon rein stimmlich, auszugehen schienen dort, wo er in dic Ragc kam und natürliche Leidenschaft zu entwickeln hatte. Über die cm-dcrcn Darsteller ist schwer etwas zu sagen: es waren Typen zu verkörpern, wic sie Oskar Wilde ober Bernard Schaw geben, Spleen und Eant moderner Engländer. Bei der enormen Änspailnuiig dcr Kräfte im beständigen Possenbelricb und der Kleinheit dcs Persmmls ist eine feine. Ziselierung solch komplizierter Probleme billigerweisc nicht zu verlang,.'». ÄZas dcn Schauplatz betrifft, so verwöhnt uns die Ni'chnenleinma, nicht. Wir hatten bei dcr Erstaufführung von „Lolos Vnter" darauf hingewiesen, daß der Vermerk auf dem Thcaler-gctlcl „Ort der Handlung in Berlin" cin Undink ist, wenn das ganze Lokalkolorit ein wiencrschcs ist. Trotzdem wurde die falfchc Ortsangabe auch bel der zweiten Ausführung beibehalten. Im „Faun" werden verschiedene Schauplätze beschrieben, während in Wirklichkeit ein Szenenwcchsel nicht vorgenommen wurde. Warum streicht denn die Vühncnlcitung nicht lieber die Ortsangaben ganz, statt im vollen Widerspruch mit ihnen spielen zu lassen? Diese kleinen Einwände sollen das Lob nicht verkümmern, daß uns die wertvolle Dichtung in würdigcm Gewände vermittelt wurdc. Die Aufführungen am Samstag und Sonntag sahen wieder dichtbcsctzte Häuser. H. — (Das dritte bjcsellschaMonzcrt der Philharmonischen Gesellschaft in Laibach) findet morgen um 8 Uhr abends zu Gunsten der Kricsssfürsorgc im großen Kasinosaale statt. Mitwirkende: Frl. Nora Du es berg, Violinvirtnosin aus Wien, .ind Frl. Hilde Mahr, Kon° zertsängcrin von hier. Leitung: Konzertmeister Prof. Hans Gerstncr; Klavierbegleitung: Pianist Julius Varga. Vortrage: l.) Robert Fuchs: Serenade für Streichcrchor; Op. 9 in DDur. 2.) Karl Goldmarl: Konzert für Violine mit Klaliierbegleitung; Oft. 2« in A-Moll. Fr. Nora Du es berg und Julius Varga. 3. !i) Robert Schumann: Widmung; 1>) Erstes Grün; <-) Gustav Mahler: Urlicht; <1) Wilhelm Kienzl: Mai; Lieder, gesungen von Frl. Hilde Mahr. 4. n) Tartini-Corclli: Thema und Variationen: 1») Frih Krcivler: Caprice uiennois; «) Ienö Hubay: Enrmen Phantasie; Frl. Nora Du es berg. — i,Maöbena Matica".) Dienstag dcn l. Februar abends findet im großen Saale des Hotels „Union" ein Konzert statt. Darin wird dcr bcstuclannte Geigenvirtuose Zlatko Valokovi6, der sich im Konzerte am 4. Oktober I0l5 reichsten Beifall errungen hat, auftreten Die Klavierbegleitung wird Professor Krauth aus Aftram, den wir ebenfalls schon bestens kennen, besorgen. — („Ljnbljantzli Zvon".) Inhalt dcs Iänncrheftes: 1.) Otto 5upan5i5: Zu Weihnachten 19l5. 2.) Franz Albrecht: Aus dem Zyklus „Noter Frichling". 3.) Dr. Ivo korli: Stephan Zaplotnik. 4.) Ivan Trat an: Jakob Fajtingar. 5.) Ianlo Samec: Ein Todcspräludwm. 6.) Jakob Tarabanln: Die russische Publizistik. 7.) Stanko Svetina: Skizzen und Porträte: 8.) I. P ob olj5a r: Das Manuskript dcs ersten Bandes der Poesien von Gregormö. ll.) Nücher-besftrechunssen (mit Beiträgen von Josef Vreznik, St. Svetina, Maria Km et, Dr. K—r., Dr. Joses A. Glonar und I. Kapiftran). Laibacher Zeitung Nr. 19 ______________________ 141_____________________________________25. Jänner 1916 Der Krieg. Telegramme des k. k. Teiegr«ychen-AorrespsndenZ'Knre«ms. Ofterreich'Nngarn Von den KncgsschaupliUzen. Wien 24. Immer. Amtlich wird uerlaulbarl: Olsten Jänner. Russischer ztriegSschanplah: Nüi^o Neues. -Italienischer Xlricgsschauplah: Annäherungouelsuche des Feind«« i,n AbstinUrte von Lafr«ul« ilnd cm neuer Angriff einer italienischen Abteilung an» Nombon.Hangc wurden abgewiesen. Südösllichel- .^ricgsschniplal): Heftern abends haben wir Hlulari bcseM. Cinige Tmlsend Serben, dir dir Besatzung des Plnl»rs gebildet hatten, zogen sich, ohne es nuf ?ine« stampf anlunlmcu zu lassen, gegen Süden zuriilt. Überdies sind unsere Tlup» pen gesten» in Nitric, Dnuilougrnd und Podgorica eingerückt. Die (sutwajfuuug oco 1 audcc» vollzog sich bio zur Stunde ohne !>icibuuacu. An ciuzel »e« Punttcn habci» die munlcnegsinischeil Abteilungen das Erscheinen unserer Streittriiftc erst gar nicht al'gc w«utet, sondern die Wajfen schou jruycr niedergelegt, um hekntchren zu tonnen. An mderen Orte,, '^g dcr «veitaus größte Teil der (suUwnsfnelen die .^lic^cstefan-«enschaft der il,nen sreigcftcllteu Heinttehr vor. Die Be» villlerung empfing unsere Truppen überall frcu»ü»lich, uicht selten mit Feierlichkeiten. Auöschrrilungen, nie sie beispttl^weise. in Pvdgorica uorgetollwle,l waren, hörten auf, sobald die erste österreichisch ungarische Abteilung erschien. Der StellveKreter des 6hefs des (Neuer ilswbes: °,5.!.r,»ML, ^,^ Die Operationen mlserer u»d d«r. bulgarischen Truppe« in Albmlien. Inlonich», Ä. Jänner. (Ml^dliug der „Ag««« Ha-vas" ) ^1terreichisli>unssarische nnd i'ulgarischc Truppe« tzabm Berat genonlmcn. Die Bulgaren marschieren auf Aalonll, die öfterreichischungarischen SlrenMlsle auf Dnmzz«^ wo Wad Pas6,a Tnlppen zusannnenzleht. Hgisrr Wilholw '" Bazzas. Budapest, 24. Jänner. (Ungar-Burcliu.) ^ais« Wilhelnl ist, am 20. b. auS Belgrad kommend, un, 7^ Uhr morgens mit Begleitung jowie mil dem Herzog Iohmm Albrecht von Mecklenburg und dcm Oberstho^ marschall Baron Reischach in Bazias einyctrosscu. Nachdem der Baiser die (ihrenkompamr abgeschritten hatte, nahm er den Bericht des Temcöuarcr .^orpslommuldau^ ten entgegen. Nach länger« Konversation begab sich Kaiser Wilhelm auf die nächst» Berghöhe lind lieh stch dm Verlaus des Überganges dcr Gruppen über dic Donau bei Äoma genm« erklären, ^tnck längerem Ver-lueilen begab sich der Kaiser hieraus an Bord des Tcunp-fers „Softa", d« unyanscheu Fluh- und Seeschiff chrls' gesellschaft, der in Begleitung, des Dampfers „^ranz /serbwand" durch dir Kazan <5nge den Kaiser uach Or-lova brachte. Baiser Wilhelm hielt slch während der ganzen IahN aus Deck dcs Dunlpfcrs alls uild drückte wie' Erholt seine Bewulidcrung und sein Entzücteii iibcr die prachtvolle Gegend aus. Um .'l Uhi; ging e> in Orsova ons Laud, wo er mlt großen milttärlschcn Festlichlcitrn eiilpfangm wurde. Nach herzlichster Verabschiedung o^n den Herren und uom Herzog von Mcclleilburg, der in Orsoüa verblieb, brstleg Kaiser Wilhelm das Automobil, um,nach Bazias zurilckzulchrcn, you wo er um 7 Uhr abends die Reise mittelst HofzugeS fortsetzte, l. Hx'GinrUckunll der ^ahsflängr l86k und lxnl». ilMn»> ^4: IH,»»«'. H<«> bon- nnchfteu Tageu wild dil >lnndmach^l„g--^r-lH'nwint werden, mil wclchcr dic l'ci d.ll Mustonl'.M'n zuin Diclch nni l>e n«'>au«t t« N»chcnru, üftcrrvichiftMl Nandswrmpflichligc,, der (ik. lnlrtsjahrgun^ IKU^j uiid, IM» zur Eiirrücluna für den -'. ^e^xu^, Mch ^inlVMsc,n und anacwu'sen NKld<'n. sich an oibscol Tagt' lx'i oeiu in ihrem ^udstllclnlcgiti->nationÄ>lalic, dc.,vichneten , t. nnd l. Ergäl^unaHb^irts-lmnm«ndo. bezlvi <. t. Laiudt-Mchr.l^all^sschutzcn )Cr^ UMlHllUssöd^irtÄlo«m,cnso wir dics lx?Mlich dcr ,n den Jahre" i«<>5> 1«W >>>rd. 1^7 ^'^orcllAj,,crtolaM wird. bis ans loei'leret' im Nlnt«rl!«ntP. .u«l», in., den, Elappctnaumcn zn dcrwcnoni, ^' wel'löst >l^»eldei,, um ji« d:rcn Hcstjm» 'UunHeii ftir dic obertviihnie Einlüllnm«. l^lch^- sick mit ^'ncn dcr lchtvol'wutk-n'K'n ^'nndnurchun^n decken, nx'r» ^>», «u;^, dcr Einbvrnslmaölnndmaslmna .;u lmtnl'hmsu ^m, uach, se» nnr,. lnu ci,va irri^n Auffassungen zu l>e< lN'nnlm, noch b,>,,,^r.tl. dactz dil'. avsjerliald dcr Monarchic aomusteronl östcrreichischen ^Hl^stllrn,pslichtia«" i>n Wcac de, k^Vtb t, Veetrewnnsbchörde« in zfe«nt«i^ gcjc^ wcr. j>Nl, wenn sie einzurücken haben. Peter llarp in Wie»e. Wien, ^<. Jänner. Der gewesene rumänische Mini-slerpuisideil« Peter ^arp isl >» Wien cingckossln. Heutjches «tteich Vun den ztriegsschaupliihen. Blllin, 2l, Jänner Das Wolff-Bureau > eldel: ^losies HlNiftlqxartier, ^4, Jänner, Westlicher ,^irc^s-schaliplo^: Hege Artillerie, und Fliegertiiligleit auf bri. den 3citen. bin feindlich^ Geschwader bewarf Metz mit Bomben, von denen je ri«e nuf das bischöfliche Wcl>uncl»äudr >»„!» in ciue« ^aMrllti,os fiel. '^wci Per !m,ru wuldru qetottt, achl verwundet. Oiu Flugzeug de>> i»wjchwnocr^ wurde im H/ufllamps abgeschossen. Die ^n> iojsen stud gefangen. Ilnscrc sslicgrr bewai-fen Btt^chvf und mililnrischr ^lulagc» liiute, der feindlichen ^rlmt mit ^ombcn. 3iv l,elziellcn dat»ei in .iner ^)icil,e uon ^!ust-lnmpfrn die . ^sllicher >Nieaöjch.uiplau: ^'ordlili! von Dünabulg wurde uon unserer Artillerie cin russischel Cisrnbahnzug in Brano geschossen. ^nllail-llils.>s(l!M!pIlU.^ (^l« l'0l« griechische» ^oden '.ufgcftie-genco jciudtichlö ^lugzeuggcschwader belegte Bitvij «Mln.lflil» mit Bomben. Mehrere Personen wurden ge-<ölr, ldrr verlebt. Oluislc Heereslcituua, Montenegro. „Montenegro wird den Kampf bis anf das «uperfte fortsetzen." Vntareft, 21- Jänner. Die „Independence Rou-mnillc" lieröfscnUicht nach cincr drahtlosen Nachricht aus ^yoil ciuc ^otc du!?ldcn. Dcr Minister des Htihein nut der Äönigin Milena und dcn Prinzen sei aus dcr Neise nnch Paris !u Brindisi einget^osf^n. Der Nüuig verbleibe inmitten seiner Truppen. ^uglmo, 2l, Jänner. Der montenegrinische Ministerpräsident M'lMlobn' ächtete, wie, dcr Mai^andcr „Socolo" au^ Parii.' meldet, von Vriuoisi ciu Telegrannn an den monlencgriuljchcn ^cschäjtslräger, in ocm cs hriszt, Montenegio luer^c i»c» Flaums bis zum äußersten forlschcn. Dcl- .^löni», habe nur zwei Töhnc bei sich. Der Ministerpräsident hosse, daß die Verbündeten im Notsalle Montenegro eineu wirlsamcn Beistand leihcil wei> den, wie sie d>05 bereits sin das serbische Heer getan, ^ljou, 2l, Jänner. In einer zweitcu Verlautbarung gibt das montcncnriuische Äcuerultonsnlul die uom Mi-nislerfträsidenten Miju^lovi< erfolgte Information wieder, welche nochmals besagt, oah sich dcr >rönlg und seme Töhnc noch in Montenegro inmittcu oer monlcucgriui' schcn Truppen befinden, um die letzte Verteidigung zu organisieicn und die eventuelle Räumung zu erleichtern. Miju^ovi' siigle hinzu: Unser tragischem (5nde wird Hof fentlich den verleumderischen Anschuldigungen, welche schädlicher waren als der Feind, ein l5,ibe „lachen, -Znfols.c einer Parlscr Meldung der „Aamziu ^leflini" bcsindel >ich >tönig Molauo in ^lutari. nm den Wider stand zn ornainsiercn, ,, .. ^»gano. 22. Imlner. IlUien'schc Blatter bekunden, dus. <^!oncrl>< Mllrlinol'i'- an der ^ftlhe mehrerer Tau send Montenegriner nnd T^lien stch der Waffcnstrcckunn widcrsche »nd de,n i.tünig Moious ,cmen Wunsch m s-gezwunge>l habe sowie daß dcr »achllche Inhalt der öfter-«.chisch ungarischen Frie^nsbednM^ tchnen aus^ scklaaenden Einfluh «u oic ^'ttschl.esjung des ,','ö,ua.' e bt?ab Im wri^cn wird an.rl mnt. dah Montenegro , W vio m l) u'erde tnn lönncn, als ,icl) Weiler zurmt^ ziehen nnd aus dic^h^^^^^ ^^is^^m^^ dcn, Fcindc umstcht z» '"^". Da« .vo.r nnd ^'ncral ^nto. tämpft.. verzweifelt, um acac. ^uden c-nn- Vcr-b'ndun, .nil d.-n Ncstcn t"r ,cr 'schcn Armec hcrznM. ,,,n. .>?U. dicft V^rbind.^ »'« fl eichen ch w,rd der Meintr.ea i" ^n Mrg.n sortgescht wcr^n. Man .r->r,artcl VNfe der Verbünden o.n dcr ^cc an«- wr du-^tt.idiwma Stuwr,.. ..^'0 ^z'o^lc" orfuhr. d.ß ^n.ari vmn Prinzen Mirto und c^n..nnvl. D,rica<>5 fortda'.vrn. moa.- plannt wcrdc". datz dcr ^n-wusch von Mittcilni^cn m,t dcn österreichisch« llnaarischen Militärbchördeu nack dcm ^aUc dcr Lovceu-5t 3"''^ '" ^tin^e für beide Tmle oblianlorisch lonrcn. In den Zeitungen n,schät>lingcn ssecnchert. ÄlZer die zuständigen Montenegrinischen Ttcllen Werder» binnen tlirzem das Publifnm über die wahr<>' in Mmitl negro zugetragen haben, m> Das montenegrinische Heer fährt foit, unter dem Bcfchl des («cneralö Putotic, des früheren Ministerpräsidenten, fleacn din sseind zu lnmpfen, um sich niit dl'm seichisckcn v>»^'i ^l> vcrcinissen. LNvn, ^-l. Iänircr. i „Vlgence .ixiond". ncarinischl' (^neral Govozdnostlo und Öcutnn^U .^adov» nic crllärten Iouriialisten. daß die Neise der Königin Milcu ^>, v.!.v.^ licgro und Pr»NH Peter sind in >nonlcnta,rmlsch«r Voll^' tracht ill Begleitung von 30 Offizieren und 5>s> Noin cinaclroffcn. Sie wurden am Äahnhoi »,>, Vifwr Eniamlsl ^arnf;t und in dir löuialiche ^<>ll<7 Sa> ooya aclritel. I»n Bahnhos' sollen beide Htönigc cinanbcr nnrarmt haben lind vor dem Bahnhöfe von der Menschen« ineilge rd^„ fein. könia Nitolane reift mii scincr militeirischcn ^nleitun<, noch henic nach kyon nb. Lu«ano, 2'^. Iänncr. „Ancnzia Stcfani" meldet ou^ Brindisi uom ^'. d. M.: Heule nachw sind ^önig ^titoliüi« von Montenegro mit Gefolge, und Prills Peter hier lin gctroffen, um sich nach Lyon zu begeben. Prii und drei Mitglieder dvr Neg'icluna. sind aus nusl Wunsch des Heeres, den iwinpf fartzusevu». m Montenegro geblieben. ^unllno, ^. Inmnr. >w,na Nitoia-us ooil Mo»l< iicgl'o cinpfing ivählend scincs sicbenstilndiacn Vlufemlxi! tcs in Nom, den il,.,Ii<,',,>',schcn ÄInllcrn znfulffc, die ^lü sämflcr Frankreichs, Mutzlailds lill^b Englands und dcn (Ncs^ndten Serbiens, ilonig Villoi (5«mnucl und iiöni^ ^,iti>lans vel.nbschiedctcn sich voneinantx'l anscheilx,,l> lx'lHlich. ^woi italienisslx' Öosbnnnlr l»efllci!clcn drn >n> i,in imch Lt)0i>. Der Sitz dcr monttuegriuischeu Regierung in Lyou. Paris, 22. Jänner. Nach einer Blättermelbnng ist der Sitz der montenegrinischen Negierung noch Lyui, verlegt worden. Italien. Besprechungen bezüglich deo Bert»lril»e»« der italienisch»,, 3n»ppen in Albanien. Nom, ^. Jänner. Dcr Minister des Äußern Son nino hatte aestern einc Besprechung mii dem minister, der von einem durch mehrjährige uni^ Studien mit dcn albanischen Verhältnissen vrlliuul<.n Obersten begleitet war, und hatte sodann m »^mc'm schaft nn't dcm Kriegs^ und dein Marincuünistcr einc lange Besprechung mit dcm Ministerpräsidenten Vaian dra, dcr culch Cadorna beigewohnt zu habcn scheint. Die Umstände nnd Andeutungen der Zeitungen erlauben i»,< Annahme, daß der Verbleib der italienischen Trnppc in Albanien und die Erfordernisse fur ilnr ^ickcnlin, lonlret verhandelt worden seien. Vom italienischen Offizierskorps. ' Lugano, 23. Jänner, Gen?rn wächigcm Aufenthalt nach einer Versicherung 70. n«cl) einer anderen 30 serbische Deputierte einaetrofsrn Besuch französischer Minister in Italic,, Non., 2lz. Jänner. Die Zeitungen <"'>'")" H' angeblich bevolstehenben offiziellen Besuch des ft""s Laibacher Zeitung Nr. 19 142 25. Jänner 1916 schen Ministerpräsidenten Vriand in Rom, der nach der Reise Vnands nach London ganz logisch erscheint. An sämtlichen Stellen in Paris und Rom wurde die Ncise Brianbs nach Nom nicht ftr misgeschlossen erilärt, aber auch nicht bestätigt. Die früheren Minister Piclwn lind Varthou werden in Mailand eintreffen, um gelegentlich der Einweihung eines vom Komitee „France^Italia" gestifteten Hospitals politische Reden zu halten. «to», 24. Jänner. Der Ministerpräsident hatte eine längere Besprechung mit dem Konig und empfing sodann den Botschafter Frankreichs. Über die Neisc deö französischen Ministerpräsidenten Briano nach Rom verlautet aus Paris, daß, wenn sie stattfindet, sie anfangs Februar erfolgen wird. Sie sei ein Seitenstilck zur Reise Briands nach London zwecks Herstellung einer einträchtlichen diplomatischen, wirtschaftlichen und möglichst auch militärischen Wlrtsamleit der Verbauds-mächte. Zusammentritt der revublilanischcn Partei. Rmn, 23. Jänner, In den nächsten Tagen tritt doulchi melden, hat vorgestern ein deutsches Unterseeboot außerhalb des Hafens von Salonichi einen englischen Dampfer mit 250 Soldaten und 200 Maul» ejeln und Munition an Bord torpediert. Dant einem raschen Mauöuer strandete dcr Dampfer an der Küste, so daß die Bejahung gerettet werden tonnte, zwei Tor» pcdojäger und andere bewaffnete Schiffe unternahmen alsbald eine Jagd auf das Unterseeboot, die jedoch erfolglos blieb. Zwei griechisch« Dampfer gelapert. Tyralus, 23. Jänner. Dic griechischen Dampfer „ühnstophores" und „Athanasia" wurden gelapert und hier eingeschleppt. Die „Athanafia" beförderte 3300 Tonnen Nrottorn aus Newtwlk nach dem Piräus. Priimien für die Versenkung feindlicher Unterseeboote. Rom. 23. Jänner. Die Zeitschrift «Marina mercantile italiana" hat bereits 12.00ft Lire als Beitrag zur Sammlung für eine Prämie an die Besatzung desjenigen italienischen Handelsoanlpfers, der zuerst ein feindliches Unterseeboot versenkn würde, erhalten. Mehrere Schiffahrtsgesellschaften haben Beiträge gezeichnet. Der Unteistaalsselretär des Marineministeriums Batwglien hat seine Zustimmung zu dieser so patriotischen Initiative gegeben, Französische sslieaer ilber Vitolj, Zalonichi, 23. Jänner. Mclduna der ,,^'mv Ha< vas".) Ein französisches Luftyeschwader von 15 Flugzeugen beschoß heute moraens Monaftir lBitolja'» und verursachte bedeutenden Schaden am Bahnhöfe, an den zwscrnen, den Schienensträngen und Munitionslagern. Frankreich <5«n ^eschluftantrag der Kozialifte«. Paris, 2'V Iäliucl. Tie necinigten Tozilllisteii halicn der Kammer folgenden Neschllchantrag unterbreitet: Tic Kammer wolle beschließen, daß eine ständige Aborunung von 1l Mitgliedern in jcdcin Monat abwechselnd nulcr den tämftfcndcii Truppcu weilen soll, ohne in dic mil> täiischen Anordmnlgen einzugreifen. Sic sollte das Necht haben, nus ihre Gefahr die n,anze Front ui'u auch die Fcuellinic gu bcreiseu Wenu n'ährcud iurcl- Anwesen-hcit milUärischc Operatimle» im ^a»s,e sind, so sollen sie bei den lämpsmocn Truppen oder 'ici den Stäben oer beteiligten Armee sein und ihnen solqeu oürfen. Die militärische» Kommandcn müssen dc.n Abgeordu^tcu alle-Mittel zur Erfüllung ihrer Aufgabe dereil stellen. Auf Antrag des Abgeordneten Rcmmdcl hat die Kartei eiucn früheren Antrag alls Bildung eines Mue'msmnen Organismus, der die Tätigkeit dor klammer und des 3euntts in Verbindung bringt, allfrccht erkalten. Die ttammer. Pario, 23. Iäuner. Te.r Kammcr »uurdca uocütlcgt: cin Gesetz, betreffend die Untcrsuchlmg ^ilsücfgcstclllcr der Iahigänge !9l^ l9l7 und dcr Befreit-m der Iahr^ gange 19l5 -l9l?. Angenommen wlirde die Vorlage, betreffend die Nachmusterung der Befreiten und der Zurückgestellten der einberufene», Jahrgänge in den ktolo» uien. England Tr, .^»Nlonai'Toltarbcitervelbaud ttc«r» den Militarismus. London, ^. Jänner. Tcr National-Tockarlx'lteN'er. dand, eine- der wichtinstei, .(Yctverkschaften Ennlands, ent-nxnf eine Entschließung, nxlche in einer Versammlung Mittwoch beraten wcrdcil wird. Sie spricht slch negen jede Art von dauerndem Militarisumö aus, sieht aber das aeOeMvärtiae Vorgehen der britisch» Notierung als durch den jetzigen Krn'fi sterechtferliat an. Die itämpfc nm Tiaris. London, i^ii. Iänucr. „Daily Chronicle" lncldel anc< Vaöra' über die für die Eugläuder verlustreichen Kämpfe: Am P2. Jänner hallen urilischl' Gruppen l>ic neuen lürli-sclien Tt^llullnn lintcn 3issri«>.Ufev ^un^ich srmilal uulfos,'end angegriffen. Die (5nsslä>,dcr tMlrn fcitrn Fus; in einer türtischen Stellung ssefas;t. Während dcr Nacht sei der Feind abgezogen und stehe 25 Meilcu don 5iut-e!-Amnra. Nossen. Siuriu und der Wasserstand hätten Operationen erschnx'ri. Tie türkische Artillerie sei ^ivar minderwerli^, aber das Gelände sei so dl'ckimstöllX'. das; die Brite» «vos'^c ^llerlufte erlitten. London, 28. Jänner. ^..- ü!disä)e ^l,»l lcili Telegramme mit, dic ctz unter dem ^^. Jänner dom liriti' schen, Befehlshaber in Mesopotamien erhielt. Tarin wird ssesant, daß (General Ayler am !^l. Jänner die türtische Slcllunss bei Efsin angriff. Ten Tan, übvr wlirde beftig mit wechselndem Erfolge a,clämvft. Elendeö Wetter nnd strömender Regen erschwerten die Bewegungen der Trupc-pen außerordentlich. Tie dämpfe lmnllen infolge uon Überschtnelnmungcn am 2l. Jänner nicht wieder auf. sienmuinen werden. Aylcr dese^ue eine Stellung, die l.Mi Varos- von den feindlichen ücmsssräben eillsernl ist. Wic gemeldet wird, sind die Verlnstc nuf leiden Teilen sehr schtvev. T>er Vierverband und die Balkan« ftaaten Dad Achilleion für Uö»l« Peter. London, N. Jänner. lN^uler.) „Daily Chronicle" meldet miö Koch«: Der serbifchcn Ne^ierull« ist das Achilleion zu entlegen, weshalb sie ;ich in ttorfu niederläßt. Das Achilleion wird vom itüuia Pcler oder ^ioii' prinzeil Alexander bewohnt werden. Täglich werden zahlreiche Serben ausgeschifft. Iu der Tanitälsstatiou wurden bcreit^ Tnllsendc durch die franzosiscl^mcdizin!^ sche Mission »utcrsuchl. Die sslülhtlüil.e leiden am mei^ sten unter der Erschöpfung. 20 starben m, ^ftiwl a» den Folgen der Entbehrungen Die Franzosen ccrsorqen die serbischen Toldalen mit „elicn Ausrilstun^gencniländcn, sobald !ie sich non den Strapazen erholt hMllen )u .lbernch-mcn. Sie vcnueist darmis, das; sich bereits ^ahlrclchc griechische und snbischc Flüchilinsse im Landr liesinden. Die Pariser Presse über Uiinia ttonftaulin. Vern, ^8. Jänner. Die Unterredung des Königs der Hellenen mit dem Vntreter der „Associated Preß" erregt die Gemüter in Paris. Allo Vläitcr entnehmen ihr sclt° scimerweise mit besonderer (5»enna.ümna„ daß der >röni^ nicht mehr an den Siea, der Teutschen n.lm>l>e, „Journal" ond „Petit Journal" betone:,, lxiß die Alliierleu sich nichi hindern lassen würden, weiter nach ihrem Outdünlen die nutwendigen Maßnahmen zu treffen. Der „Temps" fraat, wenn der Könia glaube, daß die Alliierten nichl mel)r l'erniMet werden tonnen, loarlnn dann diese Än-griffe und Veteidinuu^en n^en, die Alliierten, die dle Herren des Meeres bleiben werden V Warum die öffonl-Ixl^ Meinung Amerikas gegen uns aufhetzen mit unbe-gründeten Änlla^cn^ „Petit Parisicn" spricht Kün,g Konstantin daö ittccht ad, im Kiamcn seines Voltcö ^u ^edcn. Im „Echo de Paris" luird tkvrx^uf hingewiesen, daß der Schuh der Alliierten dein Hellentbmuü aelte. Keinl.' Beleidissuna. des Königs tünnc m,f eine Politik E-influß hlilx». die älteren Tntume sei, als die Dlmastie l^rie-elienlandc-. „Matin" will der Unlerre^nna leine U^deutuny bei messen. Ein Btickerftreit in «alouichi. Paris, 24. Jänner. „Pe-tit Parolen" meldet auo Sxv lonichi uoul, ^li. d. M., daß ulsolfte Mehlma-ilsselK <',» Väcierstreit ausaebrochen sei und die Soldaten bereits am ^ö. d. M. ein .Kilogramm Vrol mit drei Trachmen be^hlteu. Die Türtei Bericht d«s Hauptqu«»rtlers. >tu,,stanie, während oielc insgeheim dasieneu ar-beilcten. lHinigc Freunde ^uanschittaiH Hütten ih,l inl Stiche gelassen, da sic mit seinem Vorgehen mcht ein^ ucritande,! icicu. Allc gutgesumten Chinesen seien mit seiner Herrschaft unzufrieden. Es wird allgemein ver urteilt, daß der Prä,ibeni seine persönliche Macht aus-vretten wolle, währei^d in der RerchsreglenlNg sehr viel Korruption herrsche, was seine ganze Sorgfalt in An jpluch üchlnen sollte. Tokio. 22. Jänner. (Reuter.) Der jüpanijll)e Ge sanote in Peting hat seiner Negierung telegraphiert, daß die chinesisch Regierung anülich den Aufschub der (5r richtung der Monarchie bekanntmacht. Hie Bereinigten Staaten von Amerika Der Offizlersnungel. Haag, 24. Jänner. Der „Daily Telcgruph" meldet aus Newyorl: Der Chef der Atlantischen Flotte machte betunnt, daß eine Vermehrung der OffizirrSstcllen um 4l) u. H. dringend notwendig fei. Auch die Mannschafts» bestände uülssen in demselben Verhältnis vergrößert wer» den. <Ärueral Wood, der frül)ere Generalstabschef. fordert' eine Miudeststärfe der ^anbannee t,on 2ll).(XX^ Mcnm und die sofoNlge Bildung einer Reserve von 45.000 Offizieren, um eine Armee von zwei Millionen Manu sichren zu lönnen, wenn der Kriegsfall emtreten folltc. lHahrbeniebsmitteibchellung der Ttaalobah»«».) S fahren. Mit Rücksicht hierauf hat das Elsenbahnministe rium in jüugster Zeit eine weitere Bestellung von 4000 bis längstens Ende des laufenden Jahres zu liefernden Mterwagen und von 4.'!tj in gleichmäßigen Monatsraten bis längstens (5nde Juni l917 cinHllliefenlden Lokomo tiven und Tendern mit den österreichischen Lolomotiv und Naggoubausabrilcn vereinbart. Das .^ostcnerforber nis für diese neuerliche, ssahrpartvmnchmng dürfte un gefahr dcn Netrag von «0 Millionen Kronen erreichen. Bei .Vinzurechnung diefer Bestellungen zu den seit Krieg,, be^nn bchellten und zum groß«n TeUe bereits eingelw fetten 5^ «otomotiven nebst Tendern und 25 478 Wll' ?.«'.^ )/3°" ^'' Personen' und Dienstwagen unb 22.6»^ Owcrwllßen - mit einem Kostenerfmdcmissc von 240 Millionen Kronen ergibt sich eine Gesanrtbchel^ lung zur dle österreichischen Sraatöbllhnen seit Kriegs» beglnn von 961 Lokomotiven nebst Tendern, .'M15 Per« Men- und Dienstwagen und 26.383 Güterwagen mit einem GesamttostenerforderMe fton rund 320 Millionen Kronen. Laibacher Zeitung Nr. 19___________ _______ 143__________________________________25 Jänner 1916 «Todesfall.) In Gries bei Vozen ist am 21. d. der Landesrcgicnmgsrat a. L. Herr (Gottfried Fricd° rich im 67. Lebensjahre gestorben. Er hnltc vor Jahren als Bezirlshauptmarm in Stcin und dann bei tx>r hiesigen Landesregierung gedient. — sDie Getreidebezuge auo Numnnieu.» Infolge der lmsgezeichnetcn Wasserstandsverhältnissc der Donau yehei,, wie wir hören, die Verladungen dcs Getreides aus den ruinänischcn Häfen sehr flott vonstatten. Bisher hat bereits mehr als eine Million Meterzentner verschiedenen Getreides das Eiserne Tor passiert. Aber auch nnf dem Landwege l'egiuncn sich die Transporte csiatt abzuwickeln, da sich die bisher getroffenen Maßnahme!» sehr gut bewähren. — (Die Blattern.) Amtlich wird lerlnulbart: Vom 9. bis 15. d. M. wurden in Gnlizi^n 1522 Ertrankima.cn an Blattern in '7>5 Bezirken (All) Gemeinden) und in der Bukowina ltt Erkrankungen in 3 Bezirken i8 Gemeinden) festgestellt. In Galizicn handolt es sich mit Ausnahme einer Erkrankung, in der Bukowina ausschließlich um Einheilnische. In den anderen Verwal-tungsgebieten waren vom 9. bis 15. d. M. 106 Gllran-lungen an Blatten: zu verzeichnen, darunter 6 in Mosch-nach, Bezirk Nndmnnnsdorf. — (Der Flecktyphus.) Amllich wird Verlautbart: Vom 9. bis 15. d. M. wurden in Galizicn 225 Erlran kungen an Flecktyphus in w Bezirken (47 Gemeinden) bei Einheimischen festgestellt. In den anderen Vcnval-tungsgbicien waren vom 9. bis 15. d. M. 9 Erlranüm-gen cm Flecktyphus zu verzeichnen. Unter Einheimischen ist leine Erkrankung an Flecktyphus vorgekommen. — (Vom Vollsschuldicustr.) Der l. k. Landesschul rat für Kram hat die Zulassung der absolvierten Lehr-amtskandidatin Maria Gabriel zur unentgeltlichen Schulpraxis als Probelmididalin au t>cr vicrllassigen Volksschule in Mottling zur XcniUniö aenommcn. — Dcr k. l. Bezirksschulrat in Tschcrn<.'lnl'I hat an Stelle des cin^ acrückten Lehrers Ernst Lusteräiä dic absolvierte Lehr^ amtslandidatin Amalia Ur^iö zur Supplcntin an der einllassinen VultSschuIc in Gribljc bestellt. - Dcr k. l. Bezirksschulrat in Mndolfölucri hat die Supplcntin in Unterlvarmbcrg slaiharina Valcric Ieraj z„r provisorischen Lehrerin an der emllassigcn Vc>llsschulc in Obc>r° Suiica ernannt. — Dcr l. l. Landcöschulrat für Kram hat die Zulassung der absolvierten Üchramislandidatin Ruia Divjat zur unentgeltlichen Schulpraxis an dcr sechsklassigcn Volksschule in Mnriafcld zur KcnillniS genommen. — (Preisverhiiltnisse auf den größeren Rinder« martten <>» Kram.) Nach den amtlichen Berichten betrug im Dezember v. I. dcr Durchschnittspreis für 100 Kilo Lebendgewicht auf den Nindermärtten in den nachstehenden politischen Bezirlen: Gottschcc: für halbfette Ocliscn 220 K: Gurtscld: siir Mastochsen 220 ss, fnr halbfette Ochsn 215 K, fiir magere Ochsen 205 5l; Krainburg: für Mastochsen 220 K, für halbfette Ochsen 210 K, fi«r maqerc Ochfcn 200 K; Littai: für Mastochscn 220 K, für halbfette Ochsen 210 K, für magere Ochsen 200 5l; Nudolfäwert: fiir Mastochsen 220 K, für halbfette Och-scn 200 K. für magere Ochsen 200 Ä, für Einstcllochscn 20U K; Tscheruembl: fiir halbfette Ochsm 220 K, fi.r magere Ochsen 200 K. — (Verlor« n) wurde am Neujahrstayc auf ',em 3üche vom kil^cchause Zalavul am 2lKcn Mlirkl bi' zur Petersbrücke ein größerer Geldbetrag. Der redliche ^wd.'»- !"-',:? das Geld dcr l. t. Polizei ül,crgclx>n. ^ (Ein Kind nn Nrnndwunden sseftorben.) Die Be fiherin. Gertrud Hribar in Mittcrvellach begab sich die > serlage auf den Wochcnmarkt nach Krainbu'rg und lich ihre sechs Kinder unter Aufsicht ihrer uKcstcn Tochter Maria zu Hause. Während die übrigen linder in die Schule gingen, entfernte sich auch die 13 Jahre alte Ma-rill Hribar, um Wäfchc zu wafchcn, zu dem 300 Schritt vom Hause entfernten Bache und ließ ihren 1>/l. Jahre alten Bruder im Nette schlafend allein zurück. Als sie nach cincr Weile zurückkam und die Zimmcrlür i'ffncle, schlug ihr cme dichte Nauchwolkc entgegeni da<> Äctt brannte und unler dem Bette lag ihr Brüderchen mit brennenden Kleidern. Auf ihre Hilser.lsc lanK-n Nach-barsleute herbeigeeilt, die das Feucr löschten, doch hatte das Kind bereits so schwere Brandwlinden criMe,:. daß ce> troh ärztlicher Hilfe am selben Tage starb. Auf welche Weise daö Zimmerfcucr entstand, ist unbekannt, Kino Ideal. Von hcute bis Donnerstag ein Wocho, allerncucstc Kriegsaktualitäton (nur abends). 2.) „Sein einziger Sohn", Schauspiel in drei Alten mit Alexander Moissi in dcr Hauptrolle, 3.) .,Amor im Quartier", Echlagcrlustspicl in drei Akten mit der reizenden und sympathischen Filmtünstlerin Aud Nissen in dcr Hauptrolle. DiefcK Programnl ist für Jugendliche nicht geeignet. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. Von heule bis Donnerstag: „Sein einziger Sohn" Schauspiel in 3 Akten mit dom Berliner Ilof-PchauHpiolcr Alexander Moissi in der Hauptrolle. Außerdem: „Amor im Quartier" Kin lustiger Militärscbwauk in 3 Akten mit der sympathischen und reizenden KilmBchauspioleriu 7%mmd bissen. $^T Samstag: *"VI „Der Geheimsekretär" Der beste Detektivfilm, der je gezeigt wurde, mit „KINO IDEAL". Wohnung abgeschlossen, HOtinsfitip, zw^i Zimmer nml Küche, sucht Angestellter der Buohhandlung. 244 — (Ein frecher Einschlcichcr.) Während der Besitzer Anton Mihell'-i/- in Nußdoil, Gerichtsbczirk Adelsberg, vor einigen Tagen abends mit seiner Familie in der Küche versammelt war, drang ein '.mbekannter Dieb dvrch ein Fenster ins Zimmer und entwendete aus emem un-versfterrten Koffer einen Geldbetrag von 1208 K. Das Geld bestand aus einer Fünfziglronennote, das übrige aus Zwanzig-, Zehn- und Zweilron^nnoten. — (Hülinerdicbftahl.) In einer der letzten Nächte wurden der Besitzerin Marianna Koprivmk in Ober-« Fernig aus dem Stalle sechs große Hühner gestohlen. ü litiir ist sofort zo vermißten: EriayecstrassB. Villa Nr. U/I, Vom tiefsten Schmerze erfüllt, grbrn wir die trauriqe Kunde von dem Hinscheiden unseres innigst geürdten Gatte» ,»ld Vatrrs, des Herrn Gregor Erzen MagiftratSbeamten i. R., di-r nchsln den iii, d. M. nachiinttaqs, versch?n mn den l)f,l. Sterbesnlrllmenten, in seinem 76. Lebens, jähre sanft cnlschlirf. Die Be»rdiqung findet Dirni>tass den 2». d. M. um 4 Uhr nnchixitlags vom Hnu!e Marin Theresia» Straße Nr. 13 a„f di-n Frü dhof zum Hl. Kreuz ftatf. Laibach, am 24, Iciimcr 1916. Elisabeth Erie« Gattin, Viktor Ericn »fn,'^s! ^)p, bll l, l, EwalKbohn Dirtüio!, Trifft Sohn. Statt jeder besonderen Anzeige. Gertrude Skube, geb. Žabjek, gibt im eigenen 8/twje Jin Kamen der übrigen Verwandten schmerzerfüllt Nachricht von dem Hinscheiden ihres innigst-geliebten Gemahls, bezw. Onkels, des Herrn Johann Skube Realscbnldiener i. R, Besitzer des silbernen Verdienstkreuzes, der Ehrenmedaille für 40jährige treue Dienste etc. welcher am 23. d. M. um 6 Uhr abends, nach langem schweren Leiden, versehen mit den Tröstungen der heil. Kirche sanft im Herrn entschlafen ist. Dms Leichenbegängnis des unvergeßlichen Dahingeschiedenen findet Dienstag den 25. Jftnuer 1916 um 4 Uhr nachmittags vom Trauerhause Vegova ulica Nr. 6 auf den Friedhof zum Hl. Kreuz statt. Die heil- Seelenmessen werden in mehreren Kirchen gelesen werden. 234 Laibach, am 24. Jänner 191«. 236 2-1 gto?i 1304 Razglas. V zmislu razpisov c. kr. dezeine vlado /. dno 12. januarja 1916, St. 272, 11 z ane 22. januarja 1916, ät. 2929, zaukazuje mostni magistrat poostren pasji kontumac. --1-81 V l)0(^ro^Ju mestne obÈine morajo nositi do preklica nagobènike in jih je poleg tega voditi na vrvici. Dokler traja p^aji kontumac, je strogo prepovedano odpravljati pse orez posebnega dovoljenja magistrata iz okoliSa, v katerem je kontumac *azglagen. Prestopki tega razglasa se bodo kaznovali najstrožje po kazenskih Predpiaih zakona o živinakih kužnih boleznih. dne 24. januarja 1916. Z. 1304. Kundmachung. Im Sinne der Erlässe der k. k. Landesregierung vom 12. Jänner 1916, Z. 272, und vom 22. Jänner 1910, Z. 2929, wird hiemit vom gefertigten Stadtmagistrate eine verschärfte Hundekontumaz angeordnet. Im Gebiete der Stadtgemeinde Laibach müssen alle Hunde mit einem beißsicheren Maulkorbe versehen sein und sind ausserdem an der Leine zu führen. Ohne Bewilligung des Magistrates dürfen Hunde aus dem Kontumazgebiete nicht entfernt werden. Übertretungen dieser Kundmachung werden nach den Strafbestim-mungen des Tierseuchengeset/es strengstens geahndet werden. Sta,a.tmaglstrait X-4Sii"ba.cLi, am 24. Jänner 1916. Laibacher Zeitung Nr. 19_______________________________144____________________________________2b. Jänner 1916 JlmteBlait 230 3—1 Št. 2016. Razglas. Na podiagi deželnega zakona z dne 18. febrnarja 1885 (dež. zak. žtev. 13) se s tern splošno naznanja, da morajo posestniki žrebceT, kateri hoèejo v prihodnji spužèalni dobi spu&lati byojo žrebce za plemonitev tujih kobil, zglasiti te svoje žrebco najpozneje do 5. februarja 1916 pri politiènem okrajnem oblastvu, v cigar okoliša se nahaja stajališèe žrebèevo. Dovo-ljeno je zglaßilo izvršiti piaraeno ali ustno ; ob jednem pa je naznauiti ime in priimek, potem atanovališèe žrebèevoga posestnika, kakor tudi pleme, starost, barvo in stajališèe žrebèevo. Za žrebce pod štirimi leti in za noriSko žrebce pod tremi leti 86 sploh ne dajejo do-pu&tila za spušèanje. Kje in kdaj bode izborna komißija zglašene žrebce prcgledovala in zaDJe dajala dopngtila, se bo ob svojem èasu razglasilo. G. kr. deželna vlada za Kranjsko. V Ljubljani, dne 22. januarja 1916. I. 2016. Kundmachung. Auf Grund des Gesetz's vom 18.Februar 1885, L. G. Nl. Nr. 13. wird hiem,t allgemein kundgemacht, dah die Hengstenbesiyer jene Hengste, welche sie in der nächsten Befchälveriode zum Belegen fiemdei S«utrn zu verwenden beab' sichtigen, bei der politischen Äeznts ebörde, in deren Sprengel der Standort des Hengstes liegt, längstens bis zum b. Februar 1916 anzumelden haben. Die Anmeldung laun schriftlich oder mündlich geschehen und ist bei derselben der Vor- lind In-name, dann der Wohnsitz des Hengstenbesitzers, ferner die Abstammung, das Alter nnd die Farbe, gleichwie der Standort des Hengstes anzugeben. Im allgemeinen werden Hengste unter vier Jahren und norische Hengste unter drei Jahren nicht lizenziert. Wo und wann die KörungSlomm'ssion die angemeldelell Hcngste untersuchen und lizenzieren wird, wird seinerzeit Verlautbart werden. K. k. Landesregierung für Kram. Laibuch. am 92. Jänner 1916. 204 3-3 g. 2362. Kundmachung. Aus der Friedrich Sinmund Freiherr von Schwitzen'schen Stistung für wahrhaft arme, notleidende, in Laibach wohnhafte Witwen und Fräulein vom train Herrenstande gelangen im Jahre 1916 drei Stiftungspräbenden zu je 252 k (zweihundertzweiundfünfzig Kronen) zur Verleihung. Verwandte des Stifters bis zum 4. Grade, wenn sie auch nicht von diesem Stande wären, und unter den übrigen Vewerberinnen jene. welche sich wegen Krankheit in erhöhter Hot» läge befinden, haben dei, Vorzug. Hie Verleihung dieser Stiflungspräbenden erfolgt nach Anordnung des Stifters jeweilig für ein Jahr, doch lann ausnahmsweise d,e Verleihung auf Lebenszeit an solche Vewer» herinnen erfolgen, welche mit einem chronischen unheilbaren Leiden behaftet sind und dies durch ärztliches Zeugnis nachweisen. Bewerberinnen um obige Stiftungsprä» benben haben ihre Gesuche b,s längstens Ib. Februar 1916 bei der l. l. Landesregierung in Laibach ein» zubringen und sich ülier Älter, etwaige Krant» heit, Vermögenslosigleit und sittliches Betragen, fermr mit der Bestätigung des lrainijchen Land!'5ausichussss, daß ihre Familie dem lrainischen Herrenstanbe angehöre, oder in welchem Grade sie mit dem st,fter verwandt sind, end ich über den ledigen oder Witw»n> stand und über en Wohnort in Laidach dokumentarisch auszuweisc». Ein allfälliger Kraniheitszustand ist durch ein ärztliches Zeugnis zu erweisen. K. k. Landesregierung für Kram. Laib ach, am 19. Jänner 1916. 231 3—1 A 247/15/22 Poziv upnikom zapušèine. Anton Poljšak, poaestnik v Za-pužah štev. 35, je due 14. novembra 1915 umrl. Vsi, ki imajo proti zapnšèini kako terjatev, se pozivljajo, da priglaso in dokažejo svoje zahtevke pri tern so-dišèu dne 24. februvarja 1916 ob 9. uri dopoldne ustmeno ali pa do tega dne pisraeno. Èo bi bila spla-èilom priglašenih terjatev zapnsèina izèrpana, ne bi imoli sicer upniki, za katerih terjatev ni vknjižena za-8tavna pravica, proti zapušèini no-benega zahtevka. C. kr. okrajno sodišèe v Vipavi, odd. I., dne 19. prosinca 1916. 209 E 121/15/9 Vepsteigerungsediht und Hufforderung zur Anmeldung. Auf Antrag der betreibenden Partei k. k. Finanzprokuratur in Laibach in gesetzlicher Vertretung des k. k. Staatsschatzes findet am 26. Februar 1916, vormittags 10 Uhr bei diesem Gerichte, Zimmer Nr. 123, auf Grund der hiemit genehmigten Bedingungen die Versteigerung folgender Liegenschaften statt: Bezeichnung der Geringgte» Bergbuch Zabl & Uebot Liegenschaften ----------r—— I 1.) 13n Grubeofeld „Josef" 8 318 40 Suppl. PaK- Grubenmaße I ^a l- 2.) 161 Grubeufeld „Johann" deB Pag. 4 Doppelmaße krainißchen 730 BergbucboB 30 lf>& Grubenfeld „Helene" 4 Dop-n»Q pclmaßo und 2 Überscharen i ad 1.) und 2.) Kai-Gem. Škofle, Bezirk und Eisenbahnstation Se-sana — Steinkohlenbergbau; ad 3.) in der Kat.-Gem. Famle, Steuerbezirk Senosetsch, Steinkohlenbergbau Adria. Das zur Versteigerung gelangende Objekt wird auch unter dem Betrage per 318 K 40 h hintangegeben werden. K. k. Landesgepicht Laibach, Abt. HL, am 15. Jänner 1916. Gegründet 1866 Gcstrichte und gewirbfe WOLLWAREN jeder Art, erzeugt von den leistungsfähigsten Fabrikanten, deren Vertretung ich am hiesigen Platze allein habe, empfehle ich bestens. 2696 10 Hochachtend C. J. Hamann Laibach. Rathausplatz Nr. 8 Dr. mcd. Banholzer's Präpnrete Bind ärztlich erprobt und empfohlen; werlen boi \o* blutbild. nden Krfini^uriRsmittel für iiesiinde, b«»te Medizin fflr Blutarme, Rekonvaleszenten (Krieger), Lungenkranke , überarbeitete Nervenkranke, schwächliche Frauen und Kinder, sliiikt Korper und (jiemt, fördert *¦ uK,n- x. ¦ R(:wli;h,l«17nnat.m... Paket K3- und K ß-. 3311) 10-2 Erhältlich in Apotheken, teilwei»« auch Dronerien , wo nicht, durch Vogels Laboratorium München, Gtorgcn»tr. öl. — Literatur grati«. nilDemeine Unifonnierunos-flnstalt Back & Fehl °" *» Laibach Stari trg 8 Laibach (entlang der Straßenbahn). Großes Lager fertiger Uniformen, < Regenmäntel, Kappen sowie sämtlicher Winter - Ausrüstungssorten. Erzeugung aller Uniformen und feiner Zivilkleider. MotnWohiui L*L§?"*'* gesucht ""^Pl von oiner stümligeu, ruhigen Partei zum Maltermin, bestehend aus 4 bia ö Zimmern nebst Zugebör. 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