P»»I» »In 1'So 74. kt»en«,n» «,üen«i>.»en dtek«m«l. SewMsiwng m««mkd»n Z»70). V«fW«lwng u Vved»/^fs>9«n I^Vvkpoeto d«il»z«n H., »Ir. 17S 6«n 4. August 192^ u H!,m« I« ^Usü!S«v> uj. < iV»r^»ltung» öO»ug«pi«!»i> Adko!«n, mon»tl. 2D l>ln, »u»t«ll«n 24 VIn. «^urc^i k'osi monstl. ZI vt», ka» s«« ltbftg» moilWh. HS Vi». Äntslnumm» « so u. 2 vi„ Mribom iitimila WLLWSSSZMWWWLWk^^'WWWWSMMI^SSM^MWMWWWMWM« ''«WWIWWWWWWWIWM^^WWIM^IWWW» Httlet VleblSzit lm September tleber Wunsch de< Reichskanzlers Httler / Sin ftnfaNoneNes HandMreibm HMers an Zteichsinnenminiftee Dr. Frick / Deutschland lm Seichen der Trauer um Hlndenburo ZziitoorKu»»!«»« «m Soiiat«», äea 5. ^uzu»t: »GE>s ^dkskrt 5 Ukr, kllckkekk 24 Ukr, l)m 155—. U»«!»»» ^dl>dkt 6 ^kr. l^ackkekr 23 vkr. 0m56-. NSKe-Punkt clor 5«j8on! Xi>m«lck»aU«n k«i ^«ribor, ^Iolt«»n6r«»v» 55» ?Ml. i»t»n»?d. Zl S685 llm die Sonnreauliemno Beograd, S. August. Der Ministerrat hat einen Kredit von Tin M.l)00 als erste Rate für die SannsRegu« ierung bewilligt LnspeNvrat svr Tuberkulose-BeUmvsuna B e o g r a d, S. August. Äe'm Ministerium für Soziale Fürsorge Vollskiesundheit wurde «in eigenes In-spel.'orat für Tuberkulose-Bekämpfung ge, gründet, mit dessen Leitung der bekannte Fachttlann auf diesem Gebiete Oberministe« rialrat Dr. ^van 9)^ a t k o, ehemaliger Primarius am Mg. Krankenhaus in Maribor lind Dozent der Prager Universität, betraut i"',rd«. Sxkvnls Alfons w Aaqrsb. Z a g r e b, 5. August. Gestern abends traf Exkönig Alfons von Spanien mit seinem Sekretär mittels Kraft« wagen in Zagreb ein. Der Exkiznig lenkte selbst seinen Wagen. Er machte vor dem .^i?tel „Esplanade" kurze Rast und ließ fich ticin den Photoreportern knipsen. Der Exkönig gab keine Erkttrung ab, er bereist den ?^alkcln incognito. Wieder verkjandlung»« iiter Oftchlna»Vahn T o k i o, 2. August. Halbamtlich verlautet, datz der russische Botschafter dem japanischen Außenminister kl klärt habe, daß die russische Regierung de« reit sei, an Verhandlungen über den Erwerb der chinesischen Ost^bahn teilzunehmen. Die ^c,n:sctreIicrung behalte üch vor, demnächst zum letzten japanischen Borschlag in dieser ?^rlige Stellung zu nehmen. Port Durban — «ln zxlte« Gingap«? Paris. — Der stets gut infornlierte Marinekorrespondent der „Information" führt in einM Artikel aus, daß England daran denke, neben Gingapur «ine zweite Flottenbasis, und zwar in Port Durban an der Nordküst« Australiens, zu errichten. In diesem Zusammenhang weift das Blatt auf dns Abkommen zwischen England und Holland hin, wonach England die Benützung der holländischen KriegShäfen in Niederländisch-Indien gestattet ist. ,'ittrich, 3. A u g u st. D e v i s e n. Paris -l>2l75, London 1Ü.44S5, NeMork 3VS.7Ü, A'ailand ?K.S3, Prag sS.73, Wien Ü7.10, Ljubljana, den 3. August. — Devisen: Berlin l3l3..W-1323.1k, Zürich N08.3S-l 113.85, London 170.78-l72.38. Newyork Ccheck 3372.1«—3400.42, Paris 334.07— Si.'5..w, Prag 141.01-141.87, Triest 290.79 —^03.10, l^sterr. Schilling (Privatelearing) 8.10_8.20. Ä e r l i n, 3 August. I« Sinvsrnehm«« mit der Fa«Uie des Dahinßkfchiedenen Keildsprt^nten »mdea NU« VeifetzungSseterllchkeiten sestgslstzt. A« Montaß, den S. Auguft um 12 Uhr mittags tritt der deutsche Neichs» taß t« einer offiziellen «ommemorationS sitznng zusammen, in der Reichskanzler u. Reichspräsident H i t l e r die «edScht. nisrede halten wird. Die große nationale Trauerfeier findet am Dienstag, den 7. »ugust um ll l;hr im «lesenhofe des Tonnenderg-Rotionaldentmales statt. Der Gorg mit den sterblichen Ueberresten des Reichspräfidenten «ird in der Nacht zum Dienstag unter grasftm militSrifchen «e-Pränge von Neulteck nach Lannen^rg ge> bracht und im Heldenvorhof des Ratio-noldenkmals aufgebahrt «erden. Während der Trauerfeier um lt.sg Ikhr wer. den in ganz Deutschland alle Schiffe, S». senbahnziige, Etrafftndahnen und Privat ?ahrz«ugo zum Zeichen der Trauer eine Minute stillstehen. Das ganze Leben im Vkutschen «eich steht im Zeichen tiefster Trauer um den dahingeschiedenen Reichs prsfidenten. In den Häfen und auf haher «ee haben olle d-utfchen Kriegs, u. Han. delsschiffe die Flaggen ouf Haldmast gehißt. «ine ganze Reihe von Städten und Oete» befchlofj i« ihren Traueesitzungen dis lttrichtung van Hindenburg.D-nemä. lern zum Zeichen des Dankes des deutschen Volles dem Monne gegeniiber, der Deutsch lands Vröße und Ola»j^ ober auch die Erniedrigung und die Riederlage heroisch miterlebt und den Wiederausbau als grei ser Mann in die Bahnen einer ruhigen Entwicklung zu lenken verstanden hat. Berlin,.?. August. Die Vereinigung der Kanzler» und der Wräfidentschoftswürde hat in deutschen po litischen Kreisen die verschiedentlichsten Auslegungen gefunden. Während in na. tionalsozialistis^n Kreisen diese Maßnahme als ein Ergebnis der Totalitätsbeanspruchung hingestellt wird, scheint mon in anderen Kreisen die Dinge so hinstellen zu wollen, als ob diese Ernennung mit den Verfassungsbestimmungen nicht im Einklang wäre. Um alle diese Kom-mentar« mit einem Schlage zum Verstum «en zu bringen, richtete Dr. F r i ck das «achstehende V«!^eiben: „Unlählich des Unglückes, von dem das deutsihe Volk betrosfen wurde und im vunsch», doh die Frage der Vereinigung von Kanzler. u«d »räsidentschaftswiirde gesetzlich geregelt »ird^ ersuche ich Die, nachstehenl^s zur Kenntnis nehmen zu wollen: 1. Die vräße der PersInlichkeit des verstorbenen Reichspräfldenten von Hin. denburg verlieh dem Titel Reichspräsident eine einmalige und unauslischliche Vedeu tung. Dieser Titel ist unzertrennlich ge. worden mit dem grosftn Verstorbenen. Ich ersuche Sie daher, mich in Hinkust als Staatsoberhaupt amtlich wie auch nicht amtlich wie bislang nur als Reichs kanzler oher Führer betitteln zu «ollen. Diese Versügung gilt nun für alle Zukunft. 2. Ich wünsche und ordne on, daß die Reichsregieruug unverzüglich alle erfor-derlichon Maßnahmen trifft, damit die verfafsungsrechtlil^ viltigkeit meiner Ve-trouung mit de« Aunttionen der Roichs. präsidentschast so dald wie miiglich die Sanktian des deutschen Volkes erhält. Ich ftehe aus dem Stan^unkt, das» alle Macht rom Volk« ausgeht, ich will daher, da« das deutsche Volk in einer freien Vahl mein Amt bestätigt. Au« diesem Grunde bitte ich Sie, unverziigltch alles veranlassen zu wollen, das^ diese Frage in allernächster Zeit der Ration zur Entscheidung unterbreitet wird. «ez. Adols Hitler. In politischen Kreisen glaubt man, dafk die Volksabstimmung, die den Reichs» lanzler Hitler t« seiner Funktion als Reichspräsident bestätigen soll, im Tep» tember stattfinden wird. B e r l i n, 3. August. Reichswehrininlster General B l o m-berg erlics^ an die Reichswes)r den nachstehenden Aufruf: Di« Wehrmacht hat ihren !^ührer im Welt krieg verloren. Tief erschüttert stehen wir an ^r Bahre. Das Heldenleben d<'s großen Mannes hat daniit seinen Abschlns; gefunden. Ein Leben trcuester Pfli6)tersi',llung, das stet? nur ein Ziel konnte, den unermüd-lichcn Dienst an Volk und Twierland. Mit deni Tchmerz uin den Verlust, den wir mit seinen« L>inscheiden erleiden, verbindet sich das <^efühl des TtolzeS, daß er einer der Unseren war. sein großes Vorbild als deutscher Mann und deutscher Toldat wird unS für alle Zelten heisiqcS Vermächtnis bleiben. Sein Beispiel des Dienstes am Baterland bis zum letzten Atemzug wird uns fiir immer mahnen und lehren, auch unsere Kraft und unser Leben weiter einzusetzen für daS neue Deutschland, seine Tore hat der Feld-marschalleutnant uns gei^fnot und damU der Sehnsucht von Jahrhunderten deutscher Geschichte die Erfüllung gegeben. Im Gedenken dieser Heldenhaftiqkeit schreiten wtt kien Weg in die deutsche Zukunft voll Vertrauen in den Führer des Deuts<^n Reiches, Adolf Hitler. P n ri ?, August. Alle Blätter beschäfligen sich eingehend't init der durch den Tl)d .?>indcnburgS bewirkten Neuänderung im Reiche. „M a -t i n", „I o u r n a l" und nvch einii^e Leitungen bemerken, Hitler habe nicht einmal den Tod Hindenbnrgs abgewartet und sich seiner Funktion bemächtigt. Ties bedeute den Beginn einer Diktatur, die, n'enn auch vorübergehend sein werde, de?«-noch entweder in der Richtung der Reft^?u-rierung der Anarchie oder eines tier^as-sungSmästigen republikanischen ^nstemS hinauslaufen werde. Man werde sehen, i'b Hitler der Begründer einer neueil Tunai't!^'' oder der einer nenen Republik sein werde. Man könne aber sagen, sein Ttern nicht mehr ersteh'^'n werde. (5S sei interessant, das; der Ztaatöstreiäi non einenl Riesen durchgeführt wurde, dem die Beine schlottern. Von nun an sei .'^'>itler der faktische Herr Teutschland?. Mit seiner Ver-antwortng und MacWöhe aber sei au:ii seine Vereinsannlnq grösser «lemordcn. i gar o" behauptet. Hitler habe heute eine gri'ßere Macht als ienmls ^^uvor en? .Hohenzollern, doch habe die ReichSivesn' N!?^> nicht ihr letztes Wort gesprochen. Ein „Vund der guten Sitten" in China. In China geht es immer noch drunter und drüber. Räuber überfallen D-Züge nnd Schiffe, und auch sonst ist es mit den guten bitten der Chinesen nicht mehr weit her. Wenigstens werden diese Worte in einer Verlautbarung gesagt, in der ein „Bllnd der guten Sitten" angekündigt wird, den» sich jeder „anständige Chinese, der Wert auf die 5sulturgüter seines Volkes" legt, anschließen soll. Das gesamte chinesische >^-0-milicnleb«n soll durch diesen Bnnd, iZer j'lber die Ehrbarkeit und Tugendhaftigkeit seiner Mitglieder wachen wird, reformiert iverden, wie denn itberhaupt der chinesische Mensch aufgefordert wird, alle seine schlechten Eigenschaften zu Gunisten der guten möglichst umgehend abzulegen. Edieaoo bleibt unmdio C h i e a g o, 2. August. Der Streik in den Chicagoer Schlachtviehhöfen und fleischverarbeitenden Fabriken hat sich heute dadurch verschärft, als die Fleischer und Fleischergehilsen ebenfalls in den Streik getreten sind, ivährend bisher niir die Schlachthofan-gostellten, die die Versorgung des Viehs unter sich haben, streiften. Dadurch ist die Fleisäiversorgung weiter Teile der Bereinigten Staaten erMich geflährdet. In Chicago ist man sehr enttäuscht darüber, dasz der Leiter der NWl-Mtion. Gmeral J«>hnson, von dem «man sich eine Schlichtung des Streiks versprach, aus «seinem Sommerausenthalt in Anarillo nicht hieher geeilt ist. Ueber den Streik befragt, erklärte Johnson: „Ich habe nicht die Mficht. mich in diesen Streik ein^mischen, wenn ich es verhindern kann." Man weih aber ^lAhnson auf direkte Instruktionen '.'»on Nooset>e!t sofort zur stelle sein wird. » M i n n e a P l i §, ?. August. Tron der Verhängung des ^Ausnahmezuitant"'? durch den Stoatsgouverneur t>on Minl'.<''l'-ta hat das K^onlitee der Transportarbeilcv--organisation beschlossen, kient-e wicdei- i'ibei-all Streikposten aufzustelken, mn den Transport mittels Lastkraftwagen ^^u unterbinden. Man rechnet mit heftigen ,^ttsani!uenstö^en zwischen den Ttreikenden einerseit? und den ArbeitÄvilligen und der Polizei andcrscuö. Die Ausisichten fiür die Beileiinng des Streiks stehen durch die neue A^tirn l'e? ^^trerkausschusses sehr schlechi. Morquife de Pompadour gegen Z^riedrich den Groden. Jene herrsch- und ruhmsüchtilie franziVsi-sche Dame, nach der ein Jahrhundert lang die steinen pompösen Handtaschen genannt wurden, die Marquiie de PouWodour, bat schon viel von sich reden gemacht. Iei^u l?üt man Briefe von ihr entdeckt, in denen sich die hohe Danie sehr abfällig ül'er Friedrich den Groden äuftert. Die Briefe ivaren in einer alten, herrlichen Äommodc versteckt, die ons dem 18. Iahrhu'ldert staunnt nnd vor kurzem von einem.Holländer erworben wurde. ist selbstverständlich, dns^ die Franzoseil alle .f^ebel in Beivcgung setzten, um der Vriefe wieder habhaft zu werden Sie gingen dann auch nach Frankreich zurück. lehrend die l zu lebenslänglichen Kerker verurteilt. Hudl, der 1894 ge-l^oren lvurde und inl Weltkrieg den Rang eines Oberleutnants erreicht hatte, ift im Kriege mit fast sämtlichen Tapkerkeitsme-daillen und >iricgsorden dekoriert worden, da er sich insbesontiere beim Sturm auf den Lovl^en hervortat. Hudl war beim Ueberiall auf das Bundeskanzleramt der Befehlshaber. Tie Anklage lautete aui .Hochverrat. Ter Angeklagte erklärte, daß er sich unschuldig fi'lhie. Fi'lr die Politik habe er sich so weit interessiert, wie jeder andere intelligente Mensck). Bon 1923 bis zum Verbot sei er Mitglied der nationalsozi.is >' Partei gewesen. Hlndenburg auf der Bahre Das Beileid der Souveräne und Staatschefs / Das größte Leichenbegängnis in Europa / Im Spalier der polnischen Regimenter B e r l i n, 2. August. Im Laufe des heutigen Tages erhielten die .Hinterbliebenen des verstorbenen Reichs Präsident von H i nd enb urg auf Schloß Neudeck eine Unzahl von Beileids-^telegrammen. Briefen usw. Cbenso trafen bei der Reichsregierung die .Kondolenzen aus allen europäischen und außereuropäischen Hauptstädten ein. Der englische Äl)nig Georg betont in seinem .Kondolenzschreiben, daß die i^roßen militärischen und staatsnlän-nischen Borzüge dem Marschall Hindenbnrg in der Geschichte des deutschen Volkes ei- nen Ehrenplatz zugewiesen haben. Ihr Beileid brachten ferner zum Ausdruck: der fran zösische Staatspräsident Lebrun, Minister-Präsident Doumerque und Außenminister Barthou, der italienische Ministerpräsident Mussolini, der i'sterreichische Bundespräsident Miklas, Bundeskanzler Dr. Schusch-nigg, der polnische Staatspräsident MoS-cicki, Präsident T. G. Masaryk, Reichsverweser Horthii u. a. m. W a r s ch a u, 2. August. Die polnische Regierung hat in den Vormittagsstunden den Tod des Reichspräsiden» den von Hindenburg in Extraausgaben mitgeteilt, in denen der Lebenslauf ausführlich dargestellt wird. Die Polnische Regierung ließ in Berlin ihr Beileid sowohl te-le^raphisch als auch durch den Bots6)af'er Lipski zum Ausdruck bringen. Botschafter Lipski ttilte der deutschen Reichsregiernng mit, daß die polnische Regierung alle erforderlichen Maßnahmen getroffen habe, um einen reibungslosen .li^ondpkt i:ber dcn polnischen .Korridor zu ermiigtichen. Teni verstorbenen Generalfeldmarschall und Sis^ ger von Tannenberg werden die polnischen Regimenter die letzte Ehre auf polnischem Boden durch die Aufstellung eines Spaliers erweisen, durch welches her Leichenzug füh« ren wird. B e r l i n, 2. August. Mehrere RegierungSfunktionäre und hohe Beamte sind bereits nach Neudeck abgereist, um alle Vorkehrungen für die Ueberführung der Leiche des Marschalls Hindcnburg nach Berlin zu treffen. Nach dem bisherigen Pro gramm der Leichenfeierlichkeiten zu urteilen, wird es das größte Leichenbegängnis der Gegenwart in Europa sein. Ganz Berlin ist in Trauer gehüllt. Gleich nach B^nntwerden der Trauer» künde, begab sich daS gesamte diplomatische Korps nnter der Leitung des Doyens in das Reichspräsidentenpalais, um sich in das aufgelegte Kondolenzbuch einzutragen. B e o g r a d, 2. August. Die Nachricht vom Ableben des Marschalls Hindenburg traf auf der hiesigen deutschen Gesandtschaft um I(^ Uhr ein. Gleich daraus wurden auf dem Gesandtschaftspalais die beiden deutschen Staatsflaggen auf .Halbmast gesenkt. Um l1 Uhr trafen die Mitglie der des diplomatischen Korps auf der deutschen Gesandtschaft ein, um dem Gesandten von H e e r e n ihr Beileid zum Ausdruck zu bringen. Als erster traf der päpstliche Nuntius Möns. Dr. Pelegrinetti ein. Jin Namen des Außenministers Jevtiö kondoUer te der Chef des Protokolls Dr. N o v a -k o v i 6. Es kondolierten ferner die Mitglieder der deutschen Kolonie, und der Jugoslawisch-deutschen (^sellschaft. Am Tage der Beisetzung des Reichspräsidenten werden in den hiesigen evangelischen u. katholischen Kirchen Dcauergottesdienste stvttfiuden. Berlin, 2. August. In t»er Wilhelmstraßc ist eine große Men» schenmengc versamnielt, die in ehrfurchts» ^Vollem Schweigeil der Auffahrt und Ab« ifahrt der kondolierenden Persönlichkeiten zusieht. Tiefer Schmerz ist auf allen Ge» sichtern zu lesen, man sieht namentlich äl» tere Männer und Frauen in Tränen. DaZ Ableben des Hüters der Nation, der dem Volke ein Vater war, greift an denl Schick» sal des Einzelnen. Eine seltsame Fügung will es, daß Hindmburg gerade an deni Tage starb, an dem vor 20 Jahren der Welt^ krieg begann. ' Das Arbeitszimnier im Reichspräsidentenpalais hat Trauer angelegt. Der Schreib tisch des Verstorbenen, sein Stuhl und die Kronleuchter sind mit Flohr umhüllt, dic Mste des Verstorbenen ist mit Lorbeerkränzen und Flohr umgeben, flankiert von Lorbeerbäumen. Alle Kinos und Theater sind geschlossen. Awel Tobesurtelle in B e o g r a d, 2. Auguft. Vor dem StaatsgerichtShof zunk Zchukc des Staates wurde heute das Urteil im Prozeß gegen mehrere Mitglieder der auf-richrerischen „Ustasi"-Organisation gefällt. Die Angeklagten Andro Grabi(>ek und To-mo Posezi wurden, da sie außerhalb der Staatsgrenzen sil,d, Mm Tode durch den Ztrang in contumatiam ^verurteilt. Pier An l^cklagte erhielten lebenslänglichen .'lkerker, und z»var: Ztjepan Petro>vie, Stjepan Ca-boli, Josef Pavlic und Franz Maroni-!. Die übrigen Angeklagten wurden zn !>ler-kerstrasen von 5 bis 20 ^aliren verurteilt. ^iment an der Beograder Oper engagiert. Z a g r c b, 2. August. Der Opernsänger >Mario ö i ni e n c ist !llr die Raison an der Beograder Oper en^ag^iert worden. 300 amerlkanische Voliziften vertrelben 2000 Streikende Noch immer ist der Arbeitsfrieden in Amuika nicht ^ eingestellt. Dieses neueste Ltlxitbild stanunt aus ^ wo dteih'iu-dert Polizeibeamte unter Fiihrung des Bürgermeisters, 2000 Streikposten mit Tränengas in die gincht jagten. ZamSta?^ dw 4. «Mst l«4. „Vartborer Zeitung" Nummer 17ü Alle ^este sind abgesagt. Die Schiffe der Reichsmarine und der ^ndelSmarine haben ihre Flaggen auf Halbmast gescht. B e r l i n, 2. August. Wie verlautet, soll Hindenburg unter dem Turm des Tannenberg-Denkmales in Ost-Preußen beigesetzt werden. Da^ Tannenderg-Denkmal ist zum Andenken an den Sieg HindenburgS an den Masurischen Veen errichtet worden. In der Berliner „Börsen Zeitung" heißt eS: „Geschichtsschreiber späterer Jahrzehnte werden aus der Klarheit zeitlicher Entfernung heraus die Bedeutung dieses außerordentlichen an Ehren und Verehrung unvergleichlich reichen LebenS und die Bedeutung dieses ungewöhnlichen Menschen ermessen können, desien Jugend in die Zeit von Kö-nigZgvätz und Sedan fiel und der als Mann den ganzen Aufstieg Deutschlands mitmach, te, dessen Feldherrnruhm im Weltkrieg bis in den loj,ten Winkel deS Planeten verbrei-tet gewesen ist und dessen Name als Präsident des Reiches in der ganzen Welt nur mit größter Ehrerbietung genannt wurde." Vapfi Witt In «aftell Sandolfo R o m, 8. August. Papst Pius der ^lsle hat gestern die Audienzen etwas frijher als gewöhnlich ansetzen lassen, um gegen Adend die Fahrt in die Sommerrosidenz der Päpste, Eastell Gandolfo, antreten zu können. Der Papst, der die Fahrt im Kraftwagen unternahm, war nur von seinem Beheimkämme-rer begleitet, während der Gouverneur de«: Batifanstadt und der Kommandant der Polizei vorausgefahrcn Ovaren, (^ne Abteilung der Schweizergarde sicherte d'.e Fahrt in die Sommerrcsidenz. Um dem heiligen Vater den Aufenthalt in der Sommerr?sidenz so angenehm wie nur möglich zu gestalten, hat sich der Präsident deS BerwaltungsrateS der Vati'kanstadt. Graf Natti, in den letzten Wochen mit besonderer Hingabe der wohnlichen Einrichtung des Castell gewidmet. Der Papst hat den Wunsch geäußert, in seinem Tagewerk möglichst nieniff Aenderung eintreten zu lassen. Er wird daher auch n>?i-terhin täglich seine engsten Mitarbeiter mit dem Kvrdinal-TtaatSsekretär Pacelli empfangen. Auch die iiblichen Audienzen werden regelmäßig abgehalten iverden. sogenannten Schwoizersaal, dem größten Kaum der päpstlichen Tommerresidenz, ch überdies ein Thron errichtet, der bei größeren Audienzen Verwendung finden soll. Sechsfacher Rekord eines amerikanische« Wasserflugzeuges. N e w y o r k, 2. August. Ein neues Zi-corski-Wasserflugzeug. daß das Vennwort „Transatlantittyp" führt, hat nach Vlätter-meldungen während eines achtstündigen Pro beflugcs über Long Island ganz außeror-dentlich<^ Flugleistungen vollbracht. DaS Flugzeug, daß .^7 Fahrgäste und 3 Tonnen Post beförderte, umflog viermal die Insel und legte tn 7 Stunden ö4 Minuten eine Strecke von 1Sö0 Meilen zurürk. Der Apparat hat damit sechs Weltrekorde gebrochen. Das Flugzeug, daß außer einer fünfköpfigen Besatzung noch zahlreiche Sachverständige, u. a. Oberst Lindbergh, an Bsrd hatte, entwickelte eine Stundengeschwindigkeit von 1ö7 5 Meilen und führte eine Ladung von 4 ein halb Tonnen mit. Der Transatlaiftik-ttip wird von der Panamerikanischen Air West in den Luftverkehr mit Südmerika eingestellt werden. ttinder zu d«n Wlve« unterwegs . . Englische Zeitungen veröffentlichen laufende Veriöite über den Mndert«nSpor^, der von England nach Australien geht. Nach diesen Berichten sind vierunbzwanzig Kinder unterweqs, meist Kinder aus kinderreichen Familien, die in den Dominions als Landwirte ausgebildet nierden sollen. Bei der Kinderfracht vom Mniterlande nach den „Kolonien" »-.handelt es sich mn die Aktion der „Kinderauswanderungsgesellschaft" der Engländer. Kiirder, die IArperIi6) tlnd geistig kräftig genug sind, das neue Leben, bei den „Wilden" zu ertragen, wurden natürlich besonders bevorzugt, aber auch Kinder, die daheim, im furchtbarsten wirtschaftlichen Elend verkommen wären, wurden in den Kindertransport ausgenomnien. um später einmal für England wichtige Arbeit in den Dominions zu leisten. Ztalien hat seine Truppen nicht Mückgezogen Die Truppen in Manövntätigteit / Schuschnigg besucht in Kürze Mussolini / Oesterreiili soll in einen faschistischen Korporationsstaat verwandelt werden 'Rom,? August.. Die an der österreichischen Grenze kon-zentrierten italtenisch«n Truppen sind noch nicht in ihre Garnisonen instradiert worden, sondern sie nehmen teil an den Divisions' Manövern im Raum« von Bozen und lldi-ne. Diese DivisionSmanöver sind die grogen Vorbereitungen für die Gommermanöoer, die in der zweiten Augnfthitlfte in den Apen-ninen stattfinden sollen. Die Verwendung dieser Truppen in den Divisionsmanöv?rn ermöglichte der italienischen Regierung, die Grenze vom Tage des nationalsozialistis^en Putsi^S in Wien an gerechnet zu sicher». Die Lage in Oesterreich ist nach Ertlärun» gen des Bundeskanzlers Dr. Schuschnigg eine derartige, daß jede Ueberraschung und damit jede europäische Verwirklvng ausge» sthlossen erscheint. Der„Popolo dIta l i a" schreibt, daß ?italien im Falle, daß die gegenwärtig in Oesterreich geschaffene Lage durch irgendwen bedroht werden sollte, einen neuen Zeitverlust durch diplomatische Aktionen nicht dulden wtirde, sondern es Die Gtuhwerftoysnng werden Sie mit den itblichen Abführmitteln nicht los. Der Darm gewöhnt sich zu leicht daran und Sie müssen in immer größeren Mengen genommen werden. Hier wirkt sicher und angenehm Rohitscher natürliches Mineralwaffer „D«»at". wiirde die direkte Aktion erfolgen. In diese« Zusammenhange wurde der österreichislhen Negiernng der Rat erteilt, die Miffion von Popens ungefährlich zu machen, da man fie in Rom als ein gefährliches Manöver Deutschlands betrachtet zwecks Stärkung des deutschen Einflusses und der progressiven Anschlußbewegung. Große Vedentung wird dem Besuch bei' gemessen, den der neue Bundeskanzler dem-näck'st in Rom abstatten wird. Dieser Begegnung zwischen Mussolini und Dr. Schuschnigg wird auch Vizekanzler Starhemberg beiwohnen. Diese Begegnung wird insbesondere vom innerpolitischen Gesichtspunkt wichtig sein, da man in Rom die Kontinuität der österreichischen Außenpolitik insolge der Berufung des ^kivwehrmannes Berger-Walde-negg als Außenminister ohnehin für gesichert hill^. YS handelt sich jegt in Rom um darum, dast Scknischniggg l»ie Politik deS Vundeskonzlers Dr. Dollfuß sortsetzt. damit Oesterreich in Bälde ein faschistischer Kor« porativstaat wird. Dos Skkkimnt« der „Derboientn WaNtnkadt' oeMkt Der zweite Enropäer, der Smara lelien durste srüher als gewöhnlich nach Hause kam, fand sie ihren Mann auf der fliegenjagd vor. Jn einem^ Räume, der sich aus dem Hofe befand, hatte, er sich eme regelrechte Fliegerbrutstätte eingerichtet. Mit sii^t?nisch verzogenem.Gesicht stand cr da, fing ein>: fette Fliege , nach der anderen, ris; einer nach der änderen Flügel und Beine aus u. warf die. Rümpfe- in einen Topf. Entjekt folgte die.Frau diesem Unternehnien. In der Küche angelangt, stellte der Mann d.'n Topf aufs Feuer üni) röstete die dicken Flic-genleiber, ohne' sie' vorher gewaschen zu haben. Ie^t erkannte die unglückliche Frau die „Vationalspeise" ihres Mannes wieder. Von Ekel geschüttelt, sprang sie ihm an die Kehle, ließ.ihn aber gleich tvieder los und schleppte ' ihn zum Tcheidungsrichter. Als Grund seiner seltsamen Kochgelüste gab der Mann einen unnatürlich ausgebildeten ^lic-genhaß an, den er nur befriedigen könne wenn er l>ie Bestien bei lebendigetn Lcjkie röstete und berzehrtis. Die Frail brcZcsi ni''' lig znfäinmei^. Aus Madrid wird berichtet: Das l^eheimnis der „Verbotenen Wüsten« stadt" Tm ara ist gelüftet. Nach gefal)r-vollem Marsch über hundertneunzig Kilo^ Meter quer durch die stiarkic-Wüste und das gefürchtet« Territorium von Reguibat ist Hauptmann Buyon an der Tpitze einer Ab" teilung des spanischen Kanieltorps in diese Stadt eingezogen. Buyon ist der zweite Europäer. der Tmara selien durfte. Di'r erste war der französische Forsckier Michel Vieu-change, der eine halbe Stunde in Smara mit dem Leben bezahlte; er starb an Erschi^pfnng, nachdem er mehrere Tage in einem .«»iorb verborgen, ohne Nahrung auf einem Kainel durch die Wüste transportiert worden n>ar. Bieuchanges Aufopferung hat sich nicht gelohnt; denn, wie Bnvon meldete, besteh! Smara nur aus zwei Arabv'rforts, einer Mo schee und einer Handvoll verfallener Hütten. Nicht einmal eine Mauer hat die verbotene Stadt, die auf einer felfigen Erhebung liegt und nur wenige Einwohner beherbergt. Die beiden aus fchwarzem Stein gebauten Forts sind gut erhalten; die .Häuser zeigen in ihrer ?lrchiteltur spanisrl>en Einflus^. 5^cdcn-falls sind diejenigen, die in Smara Schätze vermuteten u. das Städttchen als Wüstenme-tropole be^^.'ichneten, cnttäu'6>t worden. j smara verdankte seine Entsteheung der > Laune eines Wüstenlaids namens Zidi Ma-1 el'Ainin, der znerst in Cliingueti predigte, bald aber seinen Einflus; bis zu den Stäm--mcn der Zemur im Herzen der spanischen I Sahara ausdehnte und seine Nesideitz in ^ Grizim lnihe der Hantara-Wüste aufschlug. Als seine ?)tacht wuchs, genügte ihn, Grizim z nicht und er lies; sich an einem strategisch^ wichtigen i'lreuzungspnnlt verschiedener tta« rawanenrouten nied<'r. 5o entstand ^mara. Tidi Ma-el-Ainin begann später auf den Thron von Maroklo zu aspirieren; er begab sich nach ?lordcn, starb aber bald in Tizini, während Mulen .Hafid fast gleichzeitig dem niarokkanischen Thron entsagte. Die Araber des Nordens riefen Mulet) Pusof zu HasidS Nachfolger aus; die Stmnme des Siidens. die unter dein Einflns; des verstorbeneu Si--di Mael-Äinin standen, wählten dessen söhn Mohamlned el .Hiba zum Lnltan. Hiba zog nach Norden, um mit seinem Gegner zu kämpfen, und sniara verfiel. Nun haben die spanischen Truppen die Stadt besetzt. Sonderbarer Scheldungs- gmnd Der Ehemann enthüllt fich nach zweijähriger glücklicher Ehe als leidenschaftlicher Fliegenbratenesser .. In einem kleinen Städtchen im Südm spielte sich folgender Borfall ab. Ein Ehepaar, das biS^r in tiefstem Frieden, gelebt hatte, erschien vor dem. Scheidungsri^tsr und verlangte auf der Stelle geschieden zu werden. Beide Ehegatten ^ weigerten sich, eine Begründnug ihres beiderseitig gleich heftigen Wunsch^ nach' raschestem Auseinandergehen anzugeben. Der ScheidungSrichter war ratlos. Ob der eine Teil deni änderet« etwa nntreu geworden sei, fragte er. Mann und Frau sahen sich haßerfüllt an. Nein, behaupteten sie, noch viel schlimmeres sei gestehen. Was es ist denn Schlimnieres als die Untreue des einen Ehegatten gegen den anderen gäbe, wollte.d^r Scheidungsrichter wissen.. „Flje-genbraten!" schrie die Frau, und nun, kam die ganze Sache heraus. Der EhegMe nämlich hätte sich , nach ztt^l Iahren glürklichsv Ehe seiner Frau alS leidenschaftlicher Flie-genbratenefser enthüllt. Das heißt, so rich- tig gestimmt hatte die Sache mit dem Essen, von Anfang an. nicht. Zu Beginn der Ehe lmtte der Marm der Frau das Regiment über die .Küche damit entwunden, daß er ihr erklärte, er sei eiil ausgezeichneter Fein-schlnecker, und wenn sie sich seine Liebe oder auch nur seine gute Laune erhalten wolle, so miisse sie sich schon damit abfinden, daß er den Koch spielte und das Mahl bereite. Das tat er nach Beendigultg einiger kleinerer Ehezwiste denn auch. Die Frau hatte ihren Mann eben doch lieber als ihre Küche und ließ ihn gewähren. Sie ging ihrem Beruse nach und. freute sich, wenn sie abends müde nach Hause kam, die wirklich vorzüglich zubereiteten Speisen vorzufinden. Die kamen ihr nranchmal zwar nicht ganz geheuer vor, wenn sie ihren Manit jedoch frag te, aus welchen Jngredenzien sie bestünden, erklärte er, daß . es sich um ein Spezialgericht seitteS .Heimatortes handele. Als dieser Tage die Frau jedoch einmal Peinliches Abenteuer deS belgischen Gesandten in Athen. Athen,?. August. Der belgische H^esandte in Athen, Leon N em r hatte gestern ein nnangenehinr''' Abenteuer zu bestehen Er hatte sich znr Verabschiednng des Ministerpräsidenten Tsaldaris zum Bahnhofe begeben. Vor dem Bahnhofe, der von l^eheinipolizisten uinstellt war, hielten ihn die Agenten an und ver-langteil seine Legitimierung. Anstatt seinen diplomatischen Pak vorzuweisen, schrie der (^'sandte den (^eheiniagenten erregt an. gleicheit Augettblirl N'arfcn sich die uinstesi-enden Polizeiagenten auf den (Gesandten, rißen ihlt nieder und bearbeiteten ihn nn't (^nmnliknntteln und !väustcn, so das^ der Gesandt«! nicht nnbetrnchtliche' Verl^hnngen erlitt. An Ort und Stelle nnterzogen sie ihn dann einer Leibesvisitation, wobei der di-Ploniatische Pas^ des l^esandten zun, Vorschein kant. Tie griechischeit Behörden ha ben sich sofort in üblicher Forin an den (Gesandten geioendet und ihn wegen dieses pciii lichen -^vischenfalles um Entschuldigung gebeten. Der diplolnatische Zwischenfall nahm aber so ernste Formen an. daß der ilali^' Nische Gesandte als Permittler angerufen wurde dem es schließlich nach langer Müh-' gelang, den Zwischenfall beiznlegen. Magen, und Darmftörungen. Änfällc von Leibiveh. Stockungen im PfortaDersysiem geregtheit Nervosität. Schwlndclge'ijhl allge-meines Unwohlbekinden werden durch läqlicb ein Glas natürliches ..Franz-Iosef".BlttLrwass!?r ge. lindert Aerzte von Wellruf preisen vi? vor^üg« lichen Dienste, die das j^ranz.Ioses-Wnsic'r b'?' fonders blutreichen korvulenten Persc>nen Äich« tike^ uird Hämorrkjoidalkranken leistet. Das „Franz-Iofef" , Bitterwasser «st m Apotheken, Drogerien und Spezereihlindlun-gen erhältlich. Erster Bavtisten-Weltkongreß in Berlin Aus Berlin wird uns berichtet: In der Zeit vom 4. bis 18. August kommen über Ausländer aus 60 Nationen der A^elt nach Teutschland, uin anl Bapli-stemveltkongres^ in der Ausstellungshalle 2 am Kmserdamin teilzunehinen. Für die Baptisten ist das .^ahr 1U4 von zn^isach hoher Bedeutung. Erstens einmal wurde vor gerade llX> fahren der berühmteste Baptistenprediger der Engländer, Eliar-leS Haddon Spurgeon, geboren, und zme'« tens wurde im ^abre 1534 der erste deutsche Baptistenprediger und Organisator, der in vielen Ländern Europas gewirkt liat, Io-l)ann Gerhard Oncken, von einem nmerika-nischen Baptistenprediger getauft. Diese leyte Tatsache hat die Baptistenführnng l^wogen. Dentschland — das erste Mal in der schichte des BaPtizisniu? — als ^ongrehor^ zu wä^hlen. '^ver sind die Baptisten und auf m.^n Grundsätzen baut ihre Lehre sich auf? Di? erste Baptistengemeinde entstand im s^al^re 1S33 ln 2ont»lm. Sechs Jahre später wurde AMung- M die Glaribenslehre berMs nach Amerria oerpflanzt. Die eostrn Baptisten wollten steine Gemeinden wahrer Christen" bitt>en un^ damit MM^chengemeins^ften zu^m-menschließen, die sich streng den Sehren der Bibel richten. Tie Baptisten wurden in England uuier (5rom.well als „eifrige Revolutionäre" gran« sam verfolgt. Heute sind die Gemeinden in allen ^'ändern Ki>vperschlaften des öffentlichen >1^echts. Sie lehnen es ab, Kirchensteuern zu erheben, sie tragen sich finanziell vi^l-lig aus freiwilligen Spenden, Liebesgaben und jenem „Zehnt", den die (vemeindemit-glieder je nach ihrem Vermögen höher oder niedriger entrichten. Die Baptisten, die sich in „biblischer Gemeindezucht" üben, haben heute in der ganzen Mlt rund Millionen Anhänger. Au diesen 12 Millionen ?ominen iwch etwa 2 Missionen russische Baptisten hinzu, die es trutz der Religionsversolgungen in Sowjet-ru^and vermochten, qich im religionsfeind-lichften Lande der Welt zu halten. Bor dem Kriege wurde die Zahl der russischen Baptisten auf 1 Million geschätzt. Wie steht Deutschland nun zu den Bvpti. stcn-Gemeittden? Allein in Berlin gibt es etwa 10.000 Baptisten mit 15 Kirchen. Ganz Teutschland besitzt etwa 70.000 Baptisten. Als Oncken im Jahre 1834 seine Sonntags-jchule in Hamburg ins Leben rief, begann er mit sage und s5)rcibe sieben Menschen, die sich der baptistischen Lehre verschrieben und in ihrenr Zinne zu wirken versprachen. Oncken, der als ffaufinonn nach England gegangen ivar, hatte dort die Baptistengemein-den und ihr in vielen Dingen segensreiches Wirken fennen gelernt, so die Missionstätig-kcit der Ba-ptisten, ihren Äampf gegen die Unterdrückung der Sklaven, die innere und äußere Mission, ^n einem zeitgenössischen Wt'rf wird ^'^ohann t^erhard Oncken der „'.Ulihnbrecher für biblische Wahrheiten" genannt. der fin- ein lebendiges Christentum k^önnen in der Lehre Jesu erzoqen". Vom 1^.^. bis 14. Lebensjahre genießen sie einen Neligionsunterricht. Als l^cmeinde-mitglieder werden sie erst dann aufgenommen, wenn sie nach eigenem Urteil und nach eigener innerer Ueberzeus^ung Baptisten geworden sind und um ihre Aufnahme in die wenieinde ersuchen. Innerhalb der Baptisten gab es verschiedene Nichtunl^en. Als Wilhelm der Dritte niit den übrigen „Dissenters" im Jayre 163!) auch die Baptisten in die Toleranzakte aufnahm, war es mit ihren inneren Kämpfen noch lange nicht zu Ende. Die Hauptgegner unter den Baptisten waren die Par-ticular Baptists und die (General Baptists sauch Universal Vaptists und Free Will Baptists oder arininianische Baptisten). Die eine Richtung ist für die Mission, die andere dagegen gewesen. Im Jahre 1813 versuchte Enciland dem Baptistenstreit im eigenen Lager ein Ende zu machen, indem es die Bavtist Union griin dete, die alle Richtungen zu gemeinsamer Ai^eit verewigen sollte. Am verbreitetsten ist die baptistische Lehre in 'Amerika. Es gibt in UZA über .?0 Millionen Anhänger der Baptisten, sowie ein auSgedchntes Zchul- und Pressswesen. SaoMag, Sen '4. AuM 1SS4. Witz und Humor »«richiigt. ' „Ich möchte so aussehen, w'e sie und ''6anderbi^ts Vermögen haben " — „Schweich ler!" — „Wieso? Wenn ich Banderbilts Vermögen hätte, wäre es doch egal, wie ich aussehe." Ein neuer Veras. „Was treiben Sie jetzt?" — „Ich spekuliere an der Börse in Menen." — „Sie mit Ihrem Dall-es? Wie machen Sie das?" ^ „Ich stell' mich bei der Bi^rse aus: kommt einer heraus und hat eine freundliche Miene, schnorr' ich ihn an!" ^«ZcaF ZrtNog, d«n 3. August Austakt M Festwoche Jntemationales Schachturnier / Premiere im Stadtpar! / Bor der stierlichen Eröffmlna der III. Mariborer Festwoche / Die ersten Veränstaltmtgm Morgen, S a nl s t a g, den 4. August um 10.30 Uhr wird am Ausstellungsgelände in der PreSernova ulica die dritte Mariborer Festwoche feierlich eröffnet werden. An der Eröffnungsfeier schließt sich von 11 bis 12 Uhr ein P r o m e n a d e-k o n z e r t der Militärkapelle, das eben-dort stattfindet. Am Abend wird' das große interna-tioitale S ch a ch t u r n i e r, das vom Mariborer Schachklub anläßlich seines 15-jährigen Bestandesjubilmnn organisiert wird, eröffnet. Es ist dies das dritte internatio-nale S ch a ch t u r n i e r, das voin Mariborer Schachklub anläßlich seines 15-jährigen Bcstandesiubiläunl organisiert wird, eröffnet. Es ist dies das dritte internationale Turnier in Jugoslawien überhaupt. Das erste fand vor drei Jahren in Bled und das zweite ein Jahr später in RogaSka Slatina statt. Wie wir bereits berichteten, nehmen am bevorstehenden Schachturnier nachstehende Meister teil: Miß Men Ki k und Rej fik (Tschechoslowakei), Spiel-m a n it (Oesterreich), Lajos Steiner (Ungarn), Dr. A st a l o «, Dr. D r e z g a und P i r c (Jugoslawien), ferner Milan Vi dma r, jun., der Sohn des Großmeisters Dr. Bidmar, als Vertreter des Ljub-ljanaer Schachklubs sowie K ram er und StuPan fiir den Mariborer Schachklub, insgesamt soniit 10 Meister des Schachbretts. Die Auslosung der Spielfolge wird Samstag, den 4. d. abends vorgenommen. Die erste Runde wird Sonntag, den 5. d. von 8..W bis 1:^.30 und von 15» bis 17 Uhr, die weiteren Runden an den darauffolgenden Tagen bis einschließlich 1.'^. d. von 0 bis N und von 15 bis '^0 Uhr ausgetragen. Das Schachturnier findet im Parterrcsaal des Theatergebäudes statt. Für die Sieger des Turniers werden einige recht niisehnliche Preise ausgeschrieben: erster Preis .'^5X10, zweiter l?000, dritter 1500, vierter 1000 u. fi'lnfter Preis 800 Dinar. Ferner wurde für Nicht Preisträger ein Punktchonorar von 100 Diuar pro Punkt festgesetzt. Die Eintrittsgebühr ist recht mäßig bemessen: einmaliger Besuch 5, für Studenten 3, perina-nente Karten 30, für Studeuten 20 Diuar. Die auswärtigen Teilnehmer am Turnier treffen inr Laufe d<'s heutigen Nachmittags in Maribor ein. Am Abend treffen sich die auswärtigen und heiinischen Turniorteilneh-mer zu einer intimen Begrüßungsfeier. Der erste Festwochentag bringt auch die Premiere von Paul l^olias köstlichen! Lustspiel „Kulturveranstaltuug iu (?rna mlaka" als F r e i l i ch t a u s f ü h r u n g in: Stadtpark. Die Erstaufführuug findet SamS tag, den 4. d. unl 20 Uhr statt. Das Lustspiel ist reich an spanneilden und zugleich überaus unterhaltenden Momenten, sodaß die Besucher voll und ganz auf ihre Rechnung kommen werden. Die Borbereitungen wurden bereits abgeschlossen; heute abends findet die Generalprobe statt. Nach den Bor bereitungen zu schließen, ist mit einer erst-klassioen Freilichtausführung zu rechnen. Der darauffolgende Sonntag (5. August) bringt eine ganze Reihe von Sport-v e r a n st a l t n n g e n. Bormittags finden statt ein S t ä d t e-T e n ti i s t u r-nier Beograd—Maribor auf den Tennisplätzen des Sportklubs „Maribor" und ein internationales Motorradrennen des Motoklubs „Maribor" auf der Kreisstrecke Maribor—Kamnica, nachmittags Qualifikationsspiel der Fußballmannschaften des SK.Svoboda sMari-bor) und des SK. Reka (Liubljana) am Svoboda-Sportplatz. Anl selben Tage feiern ferner die Mariborer Schuhmacher-meister im "Gambrinussaal die.50jähri-ge Bestandesfeier ihrer Standesvercini-gung. Promenadenkoirzerte fin^n a'ber int Ausstellungsgelände von 10.30 bis 12 und um 20..'j0 Uhr statt. Vom ersten Tage an werden deni Publikum verschiedene Ausstellungen zur Besichtigung offenstehen. Zu erwähnen wären in erster Linie die Ausstellungen für Fremdenverkehr, Gast- un5 Hotelwesen, Ge werbe, Wein, Kunst und nationale Handarbeiten, Waldläufer und Pfadfinder, moderne Erziehung und Segelflug sowie die Ausstellung des Jugoslawisch-siamesischen Komitees. Der Vergnügungspark ist Heuer besonders reichhaltig. Allerlei Groß-stadtattraktionen harren hier der Besucher, wie Karussells, Autodrom, Tobogan, Schießbuden, Tanzboden, verschiedene Schaubuden u. a. m. Allabendlich werden am Ausstel lungelände Promenadekonzerte und ab 22 Uhr Barietevorstellungen stattfinden. Das Interesse des Pilblikums für die Ber anstaltungen 3. Mariborer Festwoche ist überaus rege, sodaß Heuer ein starker Bo such enivartet wird. Die 5« proz. Fahrpreisl ermSßigung, die für die ganze T^uer der ^estwo^, d. i. vom 4. bis 15. d. bewilligt worden ist, wird gewiß dazu beitragen, daß auch der Besuch von auswärts nichts zu wünschen übrig lassen wird. Naubkatzen lm Stadtpar» Eine Erwiderung aus Lefertreifen. Es wird uns ge'ichrieben: Bezugnehmend auf Ihre Notiz „Raub-latzen iiu Stad^park" die in der Folj^e vom 1. August erschienen ist, erlauben sich die Billen^wohner am Stadtpark folgendes zu bemerken: Da die Billenbewohner ain Stadt park wegen der ständigen Ratten- und Mäu-seplage, die einen erheblichen Schaden an den eingelagerten Obst- und Lebensmittelvorräten anrichten, stets gezwungen sind, sich Katzen zu halten, erheben die Bewohner Einsprnck) gegen die Anregung einer neuer-licheu iftatzenjagd, die in den Morc^enstun-den stattfinden soll. Es ist noch vielen Menschen der Unfug gut in Erinnerung, wie das Jagdgesetz außer Acht gelassen wurde und die Hau'5tiere knapp bei den Häusern, kei-nesn'egs „in flagranti" ertappt, angeschossen wurden, so daß die Bewohner durch die scharfen Schüsse erschreckt und aus dem Schlaf geweckt wurden. Auch ist die setzige Behauptung, daß die Glatzen ini Park serienweise die Singvögel rauben, stark übertriebe«. Es handelt sich ausschließlich um gepflegte Haustiere, die es nicht nötig haben, wildern zu gehen und sosste es vereinzelt vorkommen, so ist dies leider, laut Naturgesetz eine Tragi)die in der Tierwelt, wie es deren mehrere gibt, die Nicht nur in unsereni Park vorkommt, sondern ans der ganzen Welt, ohne daß man deshalb in Kulturanlagen des Morgens an Vild-West-Znst'ände erinnert wird und die Ml^->rgenspaziergängcr gefährdet wären. Es wäre daher für Vogelsreunde ratsamer, das st^eld für Munition zu sparen und es im Winter zum Ankans für Vogelfutter zu verwenden. um so nicht nur einzelnen Vöglein das Leben zu retten, sondern in wahrstem Sinne des Wortes ganzen Serien davon, denn die Fntterhäus^n weisen dann, trotz rühmlichen Ansnahmen einzelner Bogel-freiinde, oft eine bedenkliche Leere auf und es ist manchmal ganz unglaublich, was alleS unseren gefiederten, sich sehr vermehrenden Freunden, an „Leckerbissen" darin zugemutet wird, gauz abgesehen von all den anderen „V'^gelfreunden", die ihre „Bogesliebe" erst zur Sommerszeit entdecken, wenn die Liebe nicht Gefahr läuft, ihnen nur das Geringste zu kosten. u,. Gedächtnisfeier für General Maister. Gestern vormittags fand in der Dom- und Stadtpsarrkirche ein Trauergottesdienist für den tvrstorbenen General Maister statt, di)r von Stadtpsarrer Msgr. U m e k zelebriert wurde. Anwesend war die Familie des Berstorbenen, ferner u. a. Stadtikom-uiaudant General H a d t i Sie mir 10«» Dinar schulden'? Nein, aber uiarten Sie noch eine Wo-e, dann habe ich's vergessen. Ich ZamStay, dien 4. August 133^ .Maribor«? Nummer l??» 37^jälhrige Besitzerin Theresia Godee aus Pesnica — und rhr n>urden -von i>er ^ttettungsabteilung in die Vvbäranstalt des Allgemeinen Kranlkenhauses üiberführt. m. zu« Senjor'H«im. Im Falle günstiger Witterung verkehrt kommenden Sc^nntag, den 5. d. ein Autobus non Maribor—Haulpbftlatz bis Ribniea uni» zurück. Abfahrt um .I Uhr, Rückkehr nach Maribor um halb 2>l Uhr. Der ?^ahr. preis beträgt für die .^in« und Mckfahrt 50 Dinar M Person. Da die Karten numeriert sind, ist sür jeden Teilnehmer der Sitz reserviert. Dieser Ausfluq empfiehlt sich k^esonders fiir jene, die das Zeujor«Heim besuchen wollen. Anmeldungen sind bis Samstag mittags an die Telephonnummer zu richten. m. Am ^ischmarkt wurden heute Sardellen zu 14, Barboni zu 24 und Dentali zu Dinar Pro Killi geliandelt. m. Die Gerderschule in Bisoko. In unseren liegenden diirfte wenig bekannt sein, daß seit 5 Iahren in Bisoko in Bosnien ein dreiklassige Gerbersckiule, die einzige die ser Art in Jugoslawien, besteht und sich eines zufriedenstellende!» Besuches erfreut. Aufgenommen werden Absolventen von min d«^st^ns zwei Mittelschulklassen oder angehen de Geri^r, die ihre Lehrzeit bereits zuriick-gelegt haben. Die Schule ist mit allen moder nen Behelfen ausgestattet und besitzt ein großes Laboratorium, sodaß es den Schülern erml^glicht wird, sich in der Verarbeitung der .Häute und des Leders in seder .Hinsicht vollkommen auszubilden. Allfähr-lich wird eine Ausstellung von Schülerarbeiten organisiert. m. Sine angeschwemmte Leiche. Bei Sv. Mcirfo unterhalb Ptuj wurde die Leiche eines Hungen angeschwemmt, die bald identifiziert n>erden konnte. Es handelt sich um den LebzelterlehrUng Johann V o g r i n c. der vor et-wa einer Woche in der Mhe der ^ttelchsbviicke in Maribor ertrunken ist. Die deiche wurde dortselbst beigesetzt. m. Vetterbericht vom 4. d., Uhr: ?^euch-tigkeitsmesser —I, Barometerstand 7?.?, Temperatur Winrichtung O, Bewi>l. kung teilweise, Niederschlag 0. * «pllsitme 2«" Din U.—. Entwickln, Kopieren, Vergri^ßern. Drogerie Kam. 8099 » Mvles Marionettentheater nur noch l?eute in Belika kavarna. Morgen vollftän« dig neues Programm. 8«87 Hotel H«»Ibwidl» Samstag Bauernkapelle. » Waldaufenthalt! Saznica sTante Resi). Sonntag: Ruser ,>;zkapelle. Prima: Brat--Baokhühner. Pekreer Weinperlen. 8V7t1 » «afthaus „Lokomotive". Samstag, den 4. d. großes Abendkonzert. Schönherrkapel-le Sehr billige Backhithner. Prima Weine, laden hiislichst ein I. M, (^olob. Nicht ausländisches, aber heimisches, an- .qenehmes Jordan-Bitterwasser ist billiger, welches Magen, Darm, Leber, Nieren, i^al-len-Blasensteine, Hämor7hoiden, Asthma, S5oerose dauernd, ersolgreich heilt. Ueber-all erhältlich. Schlitzt unftttn Landwirt i Der Ausbeutungsfeldzug durch manche gewissenlose Obsthändler des Auslands hat eingesetzt / Die Tattik des Miirbemachens Kürzlich ereignete sich in Maribor der Fall einer gewissenlosen Ausbeutung unserer Landwirte durch einen ausländischen Obsthändler. Die betreffenden Landwirte, die mit ihrem Obst zur verabredeten Bormittass? swnde an Ort und Stelle eingetroffen wa^ re, mus;ten mit Zugvieh, Wagen und Ware stundenlang auf den betreffenden Ueberneh-mer ivarten, der wieder einmal den bekannten Trick des Mürbomachens zur Anwendung gebracht I^tte. Die Ware wurde sodann auf den Waggon verladen, aber die Leute lwuf;ten noch immer nicht, zu welchen: Preise der Händler die Ware bezahlen wird. Erst nach erfolgter Verladung begann das Feilschen, wobei der.Händler die Landwirte so weit als Ml)glich unter Druck stallte. Die Ware war bereits verladen, was blieb den armen Landwirten weiter übrig, als sich Ins ^Schicksal zu fügen. Dieser Fall zeigt ganz deutlich, was dem Landwirt droht, loenn er unter dem unge« Heuren Druck der Wirtschatskrise und Zah-lungsmittel^nappheit seine Ware sozusagen um jeden Preis hergrbt. Abgesehen davon, dak die zuständigen Behörden solchen gewissenlosen Elementen auf die Finger schauen nrü^ten, sollte auch der Landwirt bedenken, da^ es bei der heurigen quantitativ ohnehin nicht überreichen Obsternte gar nicht nötig ist, sich weist s^ott wie mit der Ware vorMrängen und das Angebot zu steigern, da dies auf die Preisgestaltung ungünstig wirkt. Es l^t demnach keinen Zinn, aus zweifelhaste .Kaufangebote blindlings einzu' gehen und die Angst unr die Perfektuierung des Verkaufes erkeinien zu lassen. Die mas;-gebenden Faktoren würden gut tun, eine Art von fliegender Kontrolle auf den Ueber-nahmsstellen einzurichten in dem Sinne, daß nicht nur die Ä^re auf ihre Qualität, sondern auch die Perkaufsabsck>Iüsse ans ilire Bedingungen geprüft werden. Wir '.vollen der Hoffnung Ausdruck geben, das; diese ^5eilen nicht in den Wind geschrieben sind und dafi Mittel und Wege gefunden werden, um unseren Landwirt vor ?lu§beutung lichst zu schützen. Dieser Schutz ist aus Volts-wirtschaftlichen l^ründen einfach unerläßlich Au« «Wj Uhr ihren Anfang nimmt, wärmstens empfohlen wird. Im Falle ungünstiger Witterung wird die Veranstaltung auf Sonntag, den 12. d. verlegt. p. Schweinepest, ^n der Pre^ernova uli-ca ist das Auftreten von Gchweincpest festgestellt worden, weshalb alle Schweineställe unter K'ontumaz gestellt werden mus^ten. Jede Zufuhr sowie jeder Berkauf von Schweinen aus den Stallungen in der erwähnten Masse ist strengstens untersagt. Jeder neue Krankheitsfall ist nnverliiglich drm städt. Tierarzt zur Anzeige zu bringen. Bei der Säuberung der Stallungen ist besmidets darauf zu achten, da^ durch das Schichwerk keine .Krankheitserreger übertragen werden. p. Obftversteigerung an den Banalftra-ften. Der Bezirksstraßenausschus; teilt mit, das; der Verkauf des dies-sährigen Ertrages der die Banalstrasten einsäumenden Obstbau me an den nachstehenden Tagen im Verstei-gerung'^wege vorgeno-mmen wird: Montag, den s?. d. um 8 Uljr Straße TnrniK—Evetlin, um 9.:^ Uhr Ptuj—Dsurmanec, II Uhr Rogatec—Ptuj—lZenarska und um Uhr Ptln—Dubrava; DienStag, deil 7. d. um 7.M Uhr Ptus—Dornava. um ll) Uhr Slop. Bistrica—^^l>'ikole—.Hajdina und um 11 Uhr Na5e—yajdina. P. Jahrmarkt. Montag, den 6. d. wird in Ptlüj der übliche Jahrmarkt abgehalten. p. Umtausch der Ariegsschadenrente. Das Moueramt lädt alle Besitzer von Kriegs-schadenoWgationen, die dieselben zwecks Um tausches voin 14. bis 29. Juli dortsslbst hin-terl^egt baben ein, die neuen Obligationen gegen Borweisung der bei der Deponierung der alten Stückc ausgestellten Bestätigung zu behüben. p. Biirgermeister Jeriie rst von seinem erlaub zurückgekehrt und hat wieder die Leitung der Amtsgeschäfte übernonmnen. p. Pionierübungen. Bis Mit.e Oktober llält das Pionierbataillon auf der Drau Uebungen ab, weshalb zwischen den beiden Brücken und ölD Meter von der Eiseilbahn-brücke abwärts täglich von 6 bis 11.30 und von 15 bis 19 Uhr jedes Flössen untersagt ist. Da auch Nachtübungen abgehalten werden, ist von 20 bis 4 Uhr im erwähnten Drauabschnitt jeder Verkehr verboten. An Sonntagen finden keine Uebungen statt, wes halb an diesen Tagen das Flossen un^nge-s6>ränkt vorgenomnten werden kann. p. Wohltätigkeitsveranstaltung. Der Verein der (^werbetreibendeil in Ptuj veranstaltet komniettden Sonntag, den 5. d. !m Volksgarten ein großes Sommerfest, bei dem die Stadtkapelle mitivirkt. Auch die Tanzlustigen lvevdcn auf ihre Rechnung kommen. Das «Programni sieht ferner Lie-devvorträge, - Bestkegelschiekvn u. dgl. vor. Ter ?)i^einer!rag ist für die Veschasfung von .^lizidenl für arme Kinder bestimmt, »veshalb der Besuch der Veranstaltung, die um 15 Aus <5e>se Evangelischer Gottesdienst. Da Herr Pfarrer M a Y auf Urlaub weilt, muß der Gemeindegottesdienst am Sonntag, dem 5. August entfallen. c. Kirchenkonzert. Zu Ehren des Heiligen Konrad von Parzham, dem — wie an anderer Stelle berichtet — in der hiesigen puzinerkirche eine dreitügige Andacht gewid met war, veranstaltet der Gesangverein „Celljski zvon" unter Führung des Herrn Prof. Mirko Mo L an Samstag, den 4. d. in der Kapuzinerkirche ein Kirchenkonzert. Beginn um 20 Uhr. Die Eintrittskarten (Sitzplatz Din w.—, Stehplatz Din 5.—) sind beim Pförtner des .Älpuzinerklosters erhältlich, ^r Reingewinn aus diesem Kon zert dient zur Deckung der Kosten für den neuen .Hauptaltar in der genannten Kirche. Schon aus diesem Grunde ist ein zahlreicher Besuch dieses seltenen Konzertes zu erwarten. c. Dreitägige Andacht in der Kapuzinerkirche. Zu Ehren des Heiligen Konrad von Parzham fand in der hiesigen .Kapuzinerkirche eine dreitägige Andacht statt, die am Donnerstag ihr Ende nahm. Der heilige Konrad^ ein Kapuzinerlaienbruder, versah im .Kapuzinerkloster zu Altötting in Bayern durch volle 41 Jahre den Pförtnerdienst u. zeichnete sich durch eine ans Wunderbare grenzende Nächstenliebe aus. Konrad von Parzham starb erst vor 40 Jahren. Viele seiner Landsleute erinnern sich noch in Dankbarkeit an diesen edlen und hilfreichen Mensck)en. Die Andacht bekani am Don nerstag vornnttags durch die Teilnahme Seiner Ei^zellenz des hochwürdigen .Herrn Fürstbischofs Dr. Johann T o m a 2 i o aus Maribor, der auch ein feierliches Pon-tifikalamt zelebrierte, ein ganz besonders festliches l^epräge. Fürstbischos Dr. Toma-!i5 kam in B>'gl?itnng des Mariborer Dom propstes .'Herrn Dr. V r a ber nach Ce-lie. c. Begrüßung am Bahnhof. Am Donners tag um 18 Uhr suhr ein langer Zug mit tschechischen Turnern und Turnerinnen, etwa 5i0N an der Zahl, die zum großen So-kolfest nach Zagreb strebten, durch unseren Stadtbahnhof. Der Zug hatte zehn Minuten Aufenthalt. Der Eintrit auf den Bahnsteig war jedermann frei. Die Eisenbahnerkapelle musizierte recht eisrig und fand bei den Gästen im Zuge lebhaften Beifall. Besonders waren die Turnerinnen durch ihre originelle Tracht aufgefallen. c. Stramunterbrechung. Das Elektrizitäts werk in Fala teilt mit, daß am Sonntag, dem .^1. August, wegen Ausbesserungen an der Fernleitung der elektrische Strom für Celje und Umgebung in der Zeit von 5 bis 15 Uhr ausgeschaltet wird. c. Wedenktaselenthiillung. Zur Enthüllung der Gedenktafel für Franz Leenik, der im Borjahre im Massiv der .^krlatica den Bergtod fand, geben wir noch folgende Einzelheiten bekannt: Der Aufstieg in die Berge erfolgt von .Kranijfka gora aus. Der Weg führt zur .siütte auf der Krnica u. von dort bis zur Gedenktafel noch eine Stunde berg-wärts. Dort wird um 10 Uhr vormittags der K'atechet Herr Binko L a v r i aus Ljubljana den Gedeirkgottesdienst halten. c Bundeskanzler Gch«schnigg und Celje. Einer Mitteilung des „Slovenec" enweh-men '' »r, daß sich der neue österreichisij^ Bundeskanzler Dr. Schuschniggin sei-neit Jugendjahren amh längere Zeit in Celje aufhielt, wo sein Bater Major und Donrmandant des HWgen Landwehrbatail-lones ivar. c. „Bim"-Riesen überlebt. Ein altes kroatisches Sprichwort sagt: „Svako Ludo do tri dana!" Kein Wunder währt länger als drei Tage. Auch die drei Reklameriesen in ihren gelben Fräcken, die am ersten Tage ihres Auftretens in Celje wie Wundermenschen wirkten und einen Zauber auf groß und klein ausübten, wurden am Abend des dritten Tages von den Fußgängern kaunl noch beachtet. Und morgen wird man sie vielleicht als langweilig und höchst überslüs-sig empfinden. Ja, kein Wunder währt länger als 3 Tage! c. Fußball am Mittwoch. ^.!lm ülltttt^lvoch-abend haben die Altherren des ZK Celje und die Mitglieder des „Merkur" am Glacis um den Fußball gegeneinander gekämpft, Xkeater Kunft Sommertheater im Stadtpark SamStag, den 4. August um 20 Uhr: „Kul. turveranstaltung in „Örna mlaka". s^rst« aufführung. Ains UnioN'Tonkino. Seniationelles gros;arti-ges Dappelprogranntt „Der flammende Tod " nnt Buffalo Bill und „Das Recht siegt" mi! ^cn Maynard. Beide sprechende Filme sind von überaus spannender .Handlung mit e!--ner Ui^zahl von atemberaubenden Verwicklungen. Es folgt der erstklassige Film „Die Siindcrin" (Die Straße der Sünden). Ii« Burg'Tonkino. .'heute letzter Tag für die Ausführung des l^^oßfilms „Der schwarze Husar". Ab Samstag die erfolgreichste aller Operetten „Gräfin Maritza" mit Szöke Szakall, .vut^ert Marischka, Ernst Verebes. Dorotk,ea und Eliarlotte Ander in den Hauptrollen. (5in ausgezeichneter lustiger Filnl voll wunderbarer Aufnahmen, herrlicher Szenen und glänzender Ausstattung. Radio Gamstag, 4. August. LjMjana, 12.1.^ Uhr Mittagsmusik. 15^ Vortrag. 19.30 Wochenschau. 20 Konzert ?! Pokalkonzert mit Zithereinlagen. 22 L-.'ichte Musik. — Beograd, 20.10 Konzert. 21 Liederabend. 21.30 ?pcrcttenübertragnng. — Wien, 10.35 Lieder und Arien. 20.15 Sti>i^ lers Operette „Mädchen im Mond". 22.-^0 Wiener Mulsik. Nachtkonzert. Deutschlandscnder, -?0.10 .^ionzert. 23 Tanz-ntusik. — Daventrii-Nationlil, 2<1 Bunter Abend. 21.^25 Klavievvortrag. 2.^ Tanziuusik. — Warschau, 2s^ Chopin-Äbend. 20 10 Lic» dervortrag. 21.15 Leichte Musik. 2.^1 Tanz mufik. — Budapest, 20.:^0 Abendiliusik. 2l.10 Zigeunermusik. 22. Orchesterkonzert. — Ziirich, 19.50 Konzert. .21.10 Volksstück. 22.15 Tanzmnfik. Stuttgart, 20.15 Allgäuer Feierabend. AI ^^achtmusik. — Oberitalien, 20.45 Moderne Musik. — Prag, 20 Sing^ spiel. 22 Abendveranstaltung. 23 Nachtmuiit. — AlUn, 20.15 Orchester^on,zert. 2^2.20 NaLtit musik. 24 Tanzmuisik. Rom, .20.15 Hör^ spiel. 21.80 Syinphoniskonzert. — Miinchen, 20.10 Allgäner Feierabend. Leipzig, 20.W Orchesterkonzert. 22.-30 Tanzmusik. — Berlin, 20.15 Bunter Abend. 22.'V Tanzmu'ik. — Strasburg, 20.30 Elsässischer Abend. 22.30 Tanzmusik. — London-Regional, Konzert. 21.15 Orchesterkonzert. 22.30 Ton^ musik. ^ .Hamburg, 19..3k) .ertung seiner Ernte abivarten muß. Wegen der günstigen Ernteaussichten fallen die Hanfpreise allmählich. Die Spekulation rechnet Mar beharrlich auf d!^' geringen Lageworräte und hält feste Preise, doch jetzt, wo in einigen ^gen schon frilscher .Hanf da sein wird, haben die Preise nachgelassen. Jetzt sind wieder die KÄufer zurÄckhaltend geworden. Die Pflanzen sind besonders schön entwickelt, und wenn es in den letzten Tagen zu keinen Elementarkatastrc^pihen kommt, kann man eine Rekordernte erwarten. Großmarktpreise: Transmissionen - S4 AS SS Dinar, prima .'oalfter sekun'da 18, prima Gesäjirrsträn-ge 18, sekunda IS, prima Stränge 18 bis 23 Dinar, bei ziemlich schwacher Tendenz. Äadlungsabkommen mit Griechenland ?«Sl»ichung der Aakt»^ durch Aompensa. tio«, gebundene Forderung^ und frei« De» vise«. Zwischen Jugoslawien und Griechenland ist in Ergänzung des Handelsvertrages anstelle des am 1. d. abgelaufenen ein neues Abkommen unterzeichnet worden, das für die Dauer eines ^hreS, d. h. bis 31. Juli 1035, gilt und stch hauptsächlich auf die Be-gleic^ng der beiderseitigen Forderungen ^zieht. Nach diesem Abkommen .wird die nach Griechenland eingeführte jugoslawische Ware zur Hälfte durch Kompensation, d. h. durch griechiMe Lieferungen naH Ju- goslawien, beglichen. Die andere Häl'fte ist zu W°/o durä) gebundene jugoslawische Forderungen in Griechenland, der Mt jedoch durch freie Devisen zu bezahlen. Besondere Bestimmungen gelten für die Falturierung sugo^lawisä^n Wei zenS, der zu 80-/,» in transferfreien Devisen bezahlt wird. Der gegenseitige Verkehr der Verden Na-lionalbairken wird gleichfalls geregelt. Die Griechische Bank gibt Kompensationsbons (Kafsenscheine) auf den Namen und im Auftrag des jugoslawischen Exporteurs aus, die auf Drachinen lauten, und der Hälfte der jugoslawischen Exportforderung entsprechen. Diese Steine >verden zur Bezahlung griechischer Waren vertvendet, die nach Jugoslawien eingcfi'chrt iverden. Was die gebundenen jugoslawischen Forderungen in Griechenland betrifft, sind u. a. Vorschriften betreffs Mn'bilislerung auf dem Wege über die Rutsche Reiä^bank, bei der Griechenland aktiv ist, in das Abkommen aufgenommen. Auch die gebundenen Kontigenttarife für die griechischen Lieferun gen nach Jugoslawien sind im Abkommen neu enthalten. X Uebetnahme eine» Bergwerks durch den Staat. Amtlich wird mitgeteilt, daß im Auftrage des Forst, und BergwerkminlsterS Dr. Ulmanski eine Fachkommission dieses Mi nisteriumS eine Neberprüfung der im Jbar-tale gelegenen Privaten Bergwerke durchführte, um die Gründe für die Einstellung der Arbeit seitens der Arbeitnehmer festzustellen. Die Kommission stellte f^t, daß die Bergwerksunternehmer den Arbeitern und Angestellten an Löhnen und Gehältern etwa drei Millionen Dinar schulden. Zwecks Sicherstellung dieser Forderungen sl>wie der! staatlichen Abgaben hat das Ministerium > jnach langen Berhandlungei, den weiteren jBetrieb der Bergwerke im Jbartal selbst j übernommen. Das Ministerium hat zu diesem Zweck dorthin einen Beamten entsendet, der mit allen Kur Verfügung stehenden Mitteln die Arbeit fortfüi^en wird. X J«g«sla»ischer Uutzenhandel i« ersten HaldjAhe. Nach,Mitteilu»tgen der General-zolldiroktion nahm auch in der ersten Hälfte des laufend, ^hres in der A u s f u h r Italien mit 402.4 Millionen Dinar die erste Stelle ein. ES folgei» Oeisterreich mit Ä83.3 Millionen oder 17.8 Prozent, T^utjch. band mit A>SL (1L.H Prozent) und die Tschechoslowakei nnt Ivb Millionen 'L>inar (6.S Prozent) der Gesamtausfuhr. Unter den Lieferstaaten steht Italien mit 282.5 Millionen Dinar (1S.1 Prozent) der Gesamtefnfuhr ebenfalls an erster Stelle. ES folgen Deutschland mit 245.2 l14 Prozent), Oesterreich mit 21S.g (12 Prozent), die Tschechoslmvakei mit 1S3.1 (11 Prozent) und England mit 178.5 Millionen Dinar Prozellt). Mit I t a l i e n ivat in ersten Jahreshälfte unsere Handelsbilanz um 119.9 Millionen Dinar aktiv gegen 131.8 und Iy5,l in den Jahren 1933 und 1932. Aktiv war die Handelsbilanz auch nnt O e st e r r e i ch, und zn)ar um ö7 Millionen gegen 135.6 und 69.1 in der Vergleichszeit der beiden vorvergangenen Jahre. Mit Deutschland mar der Güteraustausch für Jugoslawien um 4.? Millionen Dinar passiv, wogegen im ersten Halbjahr 1933 der Außenhandel passiv »oar. Mit der Tschechoslowakei war der Warenaustausch weiterhin Passiv, und Mar nm 88.1, während in den Ber-gleichsperioden der vorvergangenen Jahre das Passrvum 67 und 47.5 Millionen Dinar ausmachte. X Maislieftrunge« nach Frankreich. Die Pariser Regierung hat für das dritte Vierteljahr 1934 Jugoslawien ein Kontingent von 590, Ungarn ebenfalls 509, Argentinien 750 und Rumänien 300 Waggons Mais zugestanden. X Vergebung einer Vahnhosreftauration. Die im Neubau untergebrachte BahnhofSre-stauration in R a k e k wird im Verfteige-rungStvege verpachtet. Die Angebote sind bis 10. d. an die Bahndirektion in Ljubljana zu ri6)ten. X Gold- und PlatiUPreise. In London wurde dieser Tage das Gold auf der Basis von 138 Willing pro UnzL gehandelt, während das Platin bei 155 notierte. Gegenüber Gl>ld ha! somit das Platin etlvas im Preise nachgelassen. Der Rückgang der Platinpreise ist darauf zurückzuführen, daß auS Kanada .größere Mengen eingeführt werden und der Bedarf an diesem Edelmetall ständig abnimmt. X Fortschritte in der heimischen Vchim-melköseekzeugung. Der bei der BanatSver-waltung in Ljubljana als Molkereireserent beschäftigte bekannte Fachmann Herr P a v-lica regte schon vor zwei Jahren in verschiedenen Molkereien Äoweniens die Erzeugung von Roquefort- und G o r-g o nz ol a^äse an. Die versuche sielen sehr gut aus, obwohl hiebei nur Kus>milch verwendet wird, die bekanntlich nicht den nötigen Fettgehalt besitzt. Dieser Tage erhielt Herr Pavlica vom Zetabanat die Einladung. die Erzeugung vc»m Schimmelkäse dort zu organisieren, da dortselbst in erster Linie Schoefzucht betrieben wird. ES wird damit gerechnet, daß Jugoslawien in der Erzeugung von Schimmelkäse bald so große Fortschritte ausweisen wird, daß wir unS von der Einfnhr diefer Spezialkäseforten frei machen und Roquefort und Gorgonzola sogar selbst ausftlhren werden. X Prager Gchweinemarkt. Auf den letzten ScsKiveittmnarkt wurden 973 Fleisch-4» srsMere Fleisch- und 235 Fettschweine, zusammen 12.'>3 Strick zugeflVhrt. Aus Böh» lnen stamn,tett stvS Frisch-, auS der Slo» Mkei 165 Fleisch-, au? Rumänien 75 Fett«, aus Ungarn. 160 Fett- und auS Polen 45 schwere Fleischschweine. Die Geschäftstätig, keit war zienilich lebhait Fleischschweine zogen um 0.80—1 und BaVonyer um 0.5)0 l>tronen pro Kilogramm an. ES notierten: bömichc Fleischschweinee 5.20—6.90, sloiva-tische ^seischsk^eie 6.W—710, polnische schtvere Fleischweine 6.20^.70, rumäniche Fettschweine e^.20—6.49, ungarische Fett-schweine 6.30—6.90 Kronen pro Kilo Le^ bendgewicht. Berbrecherjagd »in «OrlSufer DilingerS. Die Jagd auf den berüchtigten amerikanischen Bandtt^n Dillmger, die nun m't dem Tod des kanglpörfolgten Staatsfeindes Nr. 1 ihr Ende gefunden hat, cr^r»ectt die Erinnerung an ^ deutschen Raubmörder H e n n i g, der vor mehr als einem Viertel jahr^inndert die gesuchteste Persönlichkeit der deutschen Verbrecherwelt gewetfen ist. Hennig hatte sich einer ebenso grausamen wie tückischen Mordtat schuldig gemacht. Er hatte den aus Obcrschlosien stain'nleildcn Kellner August Giernot im Wald zwis6)en Potsdam und Glienicke erschossen. Als die Behörden den Ermordeten aufgefunden hatten, nahmen sie fälschlich Tötung von eigener Hand an, und, Giernot wurde auf den Selb-stmörderfriedhof beigesetzt. Seine Angehörigen ^vußtey, daß er wenige Tage vor seiner AuffsnVuNg mit einsin Mann vonr Hause fortgeglmgen war, der ihm eine Bü-fettiepstelse in. Atisicht. gestellt hatte. Da nach Angabe dez Unbekannten zur Erlangung dieser.Stelle eine Kaution von 500 Mark notwendig »var, hatte August Giernot sein Sparkassebuch mit einer Einlagsziffer von 700 Mark mitgenommen. Bald nach seiner Aussindnug gelangte ein Brief eine.' Berliner Bankiers an August Giernot5 Adresse, der ihn ausforderte, einen Wechsel im Betrag von 550 Mark sofort einzulösen, widrigenfalls der Betrag von dem oerpfändeten Sparkassenbuch a^ehoben würde. ?Us der Brnder des Ermordeten die Präsentierung des Wechsels verlangte, stell» te es sich heraus, daß die Unterschrift August Giernots gefälscht war. Bsvor noch der Bruder die Behörde verständigen konnte, hatte sich der angebliche Bankier auS dem Staub gemacht. Man vermutete, daß er der Mörder gewesen war und daß er mit dem Mann, der August Giernot aus seiner Wohnung weggelockt hat, identisch sei. Danlals hatte er sich Oberinspektor Reimann aus Potsdam genannt. Diese Benennung war offenbar gleichfalls eine unrichtige gewesen, ^r Fall wurde dem Berliner Kriminalinspektor Braun übertragen, der durch viele Tage im Polizeipräsidium das Handschriften Material der Verbrecher studierte, um aus einer Aehnlichkeit der Aechselunterschrift auf den Täter sck^ießen zu können. Nach vielen Nachforschungen hatte der Beamte in alten Strafakten des Lederarbeiters Rudolf Hen« nig die Handschrift des Gesuchten erkannt. Nun setzte ein geivaltiges Kesseltreiben ein. um Rudolf .Hennig als muttmaßlichen Täter zur Strecke zu bringen. Alle Berliner Zeitungen veröffentlichten in großer Aufmachung das Bild HennigS und schilderten höchst untständlich desien LebenSgewohnhei. ten unter gleichzeitiger Hinzufügung einer genauen Personalbeschreibung. Tagelang warteten die Äriminalbeainien schon in den frühesten Morgenstunden aui den Bahnhi^en. ausgerüstet mit Photographien HennigS, um diesen kür den Fall, daß er aus Berlin flüchten wollte, zu verhaften. Srlitießlich erliielt die Polizei von einem Berliner .^usbositzer, der seither Schul;-' mann ge^vesen war, die Mitteilung, daß ln seinem Hause ein Kaufmann namens Hi'in wohne, welcher der gesuchte Hennig sein dürite. Tatsächlich gelang es auf Grund dieser Angaben zwei Krinnnalbcamten, Hennig zu verhaften. Auf den Vorhalt, daß er >Henntg sei, erwiderte der Gefundene mit verblüfienver Ruhe, daß er einen Mann namens Hennig nicht kenne, und erbat sich, sofort zur Polizeistation zu gehen, damit t»ort der Jrrtnm anfgeklärt werden könnte. Auf der Treppe de» Polizeipräsidiums drehte er sich blitzschnell um und hielt dem ihn: folgenden Beamten seinen Revolverlauf entgegen. Als dieser erschreckt beiseite wich, srsilng ihn Hennig mit der Waffe zu Boden, sprang iiber die Treppe mit einem einzigen Satz hinab und raste über die Straße. Die Beamten folgten, aber Hennig war schneller nnd flüchtete in ein HauS bis zum ol«!rsten 'Stockn>erk, UNI dort zwei Schüsse aus seinem Revower abzugeben. Vom Brett des Gangfensters schwang er sich zu einem offenen Treppenflurfenster deS NebenI^nseS. wobei er eint'n stink Stockwerk tiefen Hof liber-s^rang. Durch die Da^/ucke eilte er von Samstag, t»en?. AuMtst IM .Manbvrer Zeitung^ Nummer l'TS. Sanddi bentfi dos Land M Mahtiima Gandhi wird auf seinei: Rundreise durch Indien in Kalkutta von seinen Anhidl^rn freudig empfangen. Dach zu Dach, um schließlich auf das Dack) Tre^kowftraße N zu gelangen. Lofort uin-ringten Schutzleute und Kriminalbeamten .hauS und durchsuchten dasselbe vom '.«oden bis zum ^ieller, ohne aber den Raub-mcrder finden zu können. Tar in dem bomufzten Haufe ^ic Troppen liiimb-stceilt, und zivar in ^'^emdärnieln, da er Hut und Mantel l>cint Klettern nieggeworfen halte. Dann war er in eine unten im Hailse befindliche Echu hnm che r werk statte getreten ilnd hatte den Meister gebeten, iiim seine 'schuhe gleich zu l'esohlen. Der Schuhmacher wnfzte uvch nichts von den Vorgängen auf der Strasse. Als er Hennig den Rücken gewendete hatte, stahl er dem Meister rasch die ^i^lMntosfeln sowie die grüne schirnintütze und konnte sich in dieser .Meidung gleich einenl harnilosen ^^usbe^hner geniütlich zwischen den SchutzmannKposten hindurch entfernen. Dieser ^ag-d auf Hennig folgten zahllose andere Das Publikum wsllte die Polizei unterstützen. kam es, daß Duhent»? Un» fchuldige, die .Hennig ähnlich sahen, an dessen Stelle festgenommen und vmi der wüten den Volksmenge verpriigelt wurden, bevor sie den Jrrtunl aufzuklären vermochten. Die Behörde glaubte ihn noch im Lanbengelände des Berliner Ostens. Keine Hausfrau tränte sich in dieser liegend <,uf den Tenz zn treten. Hennig erwiderte sofort und machte sich erbötig, gegen Lieferung des ersten Artikels das Honorar von 400 Marl? abholen zu lassen. Als man den Boten Hennigs festnahm, war dieser derart betrun>kcn, das; er keine Angaben machen konnte. Weitere Bo» ten .Hennigs erwiesen sich als harmlose Schuliungen. Droschkenkutscher und so weiter, die seine Ahnung hatteir, wer ihr Auftraggeber eigentlich war. Hennig. der beobachtet hatte, daß die Polizei seinein Boten gefolgt war, höhnte in emem Brief den „Lokalanzeiger". Einem Znfall war die Perhaftung Hennigs zu danken. Sie erfolgte anläs^llch eines ?^hrraddiebftahls, den .Hennig verübte Trotzdem .?)ennig denr Kriminalsck^utznlann Joeks bei seiner ^estnckhme durch die Backe geschossen lia'tte, war der Beamte doch so geistesgegenwärtig, den Verbrecher nl^t s.^i-nem Knüppel niederzuschlagen. Auf der Atolizeis^tivn stellte sich heraus, daß der 5P0K7 Mariborer Fußball am Sonntag Die Entscheidung um den Aufstieg des GK. Svoboda in die erste Klasse. Sonnjag, deil 5». d. um 17 llhr findet am Sportplatz S.^l. Snoboda das letzte Qnalifi-kationsspiel dos S.st. Tnoboda uin den Aufstieg in die erste Klasse für Slowenien statt, l^egner ist S.^i. R e k a aus Ljnbljana, der sich ebenso wie E.^. Svoboda nach nieh^ reren Qualifikationsspielen für das finale qualifiziert hat. Da es sick) um zwei annähernd gleich starke lyegner handelt, verspricht das sonntägige ^nfsballWettspiel einen spanneden Verlauf zu nehmen. ÄntemaNonole Alpenfohrt Der deutsche, franzöisische, italienische und schweizerische Automobilklub veranstalteil nn ter Mitwirkung der Autoklub^ von England, Oesterreich und Jugoslawien vom 7. bis Ii?, d. die 6. Internationale Alpenfahrt. Da die Strecke auch durch unsere Gegenden fiihrt, ersucht die Sektion Maribor des III-goslawischen Atomobilklubs ihre Mitglieder und die übrigen Lenker von Motorfahrzeugen, am 1l. und 12. d. auf den Straßen Zagreb—'Zu^ak und Zagreb—Ljubljana_ Wurzenpaß vorsichtig zu fahren und den Teilnehim'rn an der Alpenfahrt dadurch entgegenzilkonlmen, daß streng di^' rechte Straßenseite eingehalten wird und daß die Kvnkurrenzwagen stets vorgelassen iverden. Da für die Teilnehmer an der Alpenfahrt eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 4? bis Stundenkilometern vorgeschrieben ist, «lverden dieselben selbstredend beiweiten höhere Geschwindigkeiten einhalten. Die Wagen der Teilnehmer an der Alpenfahrt tragen eine Tafel mit der Auffchrift fCou-pe Internationale des Alpes). SlyMPla AomN« plant „Slawisch? Spiele" Wie aus Beograd gemeldet wird, wurden auf Anregung des Jugoslawischen iDlnmpi-ichen >tolnitees Verhandlungen, init den O. C. der Tschechoslowakei, Bulgariens und Po lens eingeleitet, die auf die Abhaltung von „Slan> ischen Spiele n" hinziel<'n. Diese .'»tämpse sollen iuimer ein Iaihr vor den Olympischen Spielen stattfinden, und zwar wurde ein (Einvernehmen bereits in dem Sinne erzielt, dafi die einzelnen Disziplinen auf vier teilnehnieltde Länder anf-geteilt n,erden und gleichzeitig znr Austragung gelangen. Ini Jahre lWl, sollen die .Klampfe in der Leichtathletik, in, ^^-echten, iini Tennis und iln Tisch-Tenni'^ in Polen stattfinden, Turnen, Arauensport, Boxen und Ringen sollen in der Tschechoslowakei durchgeführt werden. Jugoslawien hat s^ußball, Schwimmen, Rudern und Segeln übernommen, auf Bulgarien sind?l?adfal)ren. Reiten und Motorradkonkurren^^n entfallen. Paris fi^rte, hatte Magne noch einen kritischen Augenblttt. Als er irachsr St. Cloud eine Steigung im vollsten Tempo hinunterfuhr, hatte er Reifenschaden und kam zu Siurz. Er verlor kc»stbare Zeit und erst als il>m ein Privatfahrer das Fahrrad liel), konnte Magne seine Fahrt fortsetzen. Sein Zeitvors'pruug in der <^esamtklassifikation war aber so groß, daß dieser Zwischenfall seinen Endsieg nicht mehr gefährdete. Ter Belgier Snlvere Maes hatte die letzte Etappe vor Lapebie, dem Deutschen Stoepel, Z^er waeke und Speicher gewonnen. Magne ?am erst als siebenter an. In der e s a m t-k l a s s i f i s a t i o n fiel Magne mit der .^auptsieg zu vor Mar'.ano sItalien, l47:l1.SN), Lapebie (Frankreich, 1 Vermaeke (Belgien, und Vietto 2), Deutschland s4.Il:4Z.W) und Belgien (1',7:10.14). Die e s a m t-k l a s s i s i f a t i o n der Einzel-fa hrer ergab: Felician Berwaeke s'?el-gien, 11^:11.:;'-., I.^ Morelli lItalien, 2.' 3ilvere Maes. iBelgien, 1)Molinar sFrankreick). 149:30.ö0 4.'. Level (Frankp.'ich, 1.^^:11.49) 5. : Leichtathletijcher Dreistätdtetampf in Ruff^and. In Mo'>fau fand ein Dreistndte- kämpf Moskau — Lenirrgrad _ Charkow statt. Moskau ging daraus mit Punkten vor Leningrad mit 31?.5> Punkten und Eharkow 1?abhochsprung: ^2solin sMoskau) und Raewski sEharkow), j.' __ Tamen: SM Meter: Bikonia 2l!.2, russischer Rekord. — Weitsprung: Schamanowa Moskau) 5.«?! — Tlsku'^werfen: Barisowa (Moskau) 37.17. russischer Rekord. : Für altes Davis-Cup-Syftem. In nichi öffentlicher -ituing l'efas,:cn sich die Teilnehmer an der Londoner Tagung de-^ inter-nationalen Lan>n'^en>ns-Berbandes mit deni Antrag Südafrika?, die Tavis-Lup-.^ämpfe aus wirtschaftlichen ls^ninden nur alle zwei Iachre auszutragen. §^bniohl sich massgebend.' Tennisnationen wie England und Australien nachdriu'klich fi'ir diesen Borschlag einsetzten, verfiel der Antrag mit dem äus^ersl knappeil Ergebnis von 12:11 stinnnen der Ablehnung. Borher hatte bei einer internen Zusantmenkunft de.^^ Davis-Cuv-Ausschus'e-Z der Stifter der Trophäe, Mr. Dwiglit Taoi?, gegen den südafrikanischen Antrag gesuro-chen und unter dem Einfluß dieler Ausni.^- Fahrraddieb der Raubmörder Hennig war. Das Aufsehen war so gwß. daß die Berliner Matter Extraausgaben veranstalteten und »taiser Wilhelm telegraphisch von der Verhaftung des Mörders in Kenntnis gesetzt wurde. Noch ininter glaubte sich .Hennig nicht verloren. Auf den, Berliner Polizeipröstdium spielte er den Geisteskranken lind pla.pper!e dem l^erichtsarzt jedes seiner Worte nach. Nur als dieser sagte: „H'emvig hat dett Mer-not ermordet!" stutzte er, schüttelte den Kopf und verriet sich dadurch. In dem Buch „Kriminalfälle" der „Uni-vevsttas", Deutsche Verlagsgesellschaft, Berlin, erzählt Regierungsrat Liebermmm von Sonnenberg voll den Taten des gefüvchteten Banditen, der genau ein ^ahr nach der Ernwrdung seines Opfer? se^:e Untat a^lf dem S^fott büßen mußt7 : SK. Rapid. Die Reserve spielt am Sonn tag gegen die Svoboda-Reserve um Uhr in folgender Aufstellung: Franges, Löschnig Josef, Antolii'ie. Baumgartner, Fritz, Simmerl, Vinzenz, Bröserl, Schuberl. Maröinko Elnmerich, Berzel, Schwarz und Hansi. Das Spiel findet am Svoboda-Platze statt. Die zweite Jugend spielt um g Uhr gegen die Svoboda-Iugend am Rapid-Platze in bekannter Aufstellung. : Fast 48 Kilometer pro Stunde mit dem Aad. 47.972 km Stundengeschwindigkeit hat bei den Nizzaer Ren,ten der Italiener Olmo in einem Verfolguirgsrenilen, das er gegen den Aeltrekordmann Richard lFrankreich) über s, k„n absolvierte, erzielt. Es ist dies der beste Stundendurchschnitt, der in deir letzten Jahren in cinein offenen Rennen verzeichnet wurde und dürfte von der U. C. I. voraussichtlich als Spezialrekord registriert wer den. : Uebertaschende Niederlage von Helen Jacobs. Man meldet aus Scabright, 31. Juli: Eine überraschende Niederlage erlitt beiul hiesigen Turnier Helen Jacobs durch Frl.Babcock 4:6, 2:6. Das Daimendoppel gewannen Jacobs-Ryan — Van Ryn-Cruir-hank 7:5, 6:3. : Das Endergelmis der Tour de France. Ww schon kurz gemeldet, ist der Franzose Antonin Magne Sieger der 28. Tour de France geworden. Schon i,n Jahre 1931 gelang es Magne, das Riesenrennen M ge« »Vinnen. Heuer hatte er es nicht leicht, gegen die schwere italienische Gvgnerschaft zu bestehen, und in zaihlreicl^n Äappen ivar die stärkste Untersti'ltzung seiner Landsleutc nötig, um ihm das gelbe Trikot, das Ehrenzeichen des 'Npitzen'ffihrers ^n sichern. Auch in der letzten Etappe, die von (Z«u naK j>ier zeigt man, wa« man kann U Hübsches Bild aus einem Strandbad, wo man am Tau Gelegenheit hat, seine Kraft und Gewandtheit zu zeigen. Zeitung* Hummer l7S. GiMsttag, d«n 47 August 1V34^ ^cilirt ir)s Llaue t?om»n von ^»n» ^lrtkNmm«? « lmmvrk pccnrssenvr? vMen vrpl.)^« osKx« ^ei8?ei^. ve«o^vi.8». ^Wenn mich mein erster Eindruck nicht täuscht, glaube ich, mich für den Charakter des lungen Mannes verbürgen zu dürfen. Ich hätte sonst nicht gewagt, Sie zu behelligen." „Dil'sc Bürgschaft setzte ich voraus!" erwiderte Frau Prenner mit feiner Ueberle- genheit. Dann kam ein Anruf von Früulein Beckmann, Busses Sekretärin. Man brauche ihn im Büro und hatte schon eine ganze Zeit nach ihm gesucht. Busse verabschiedete sich „Verwöhnen Sie mir den Jungen nicht zu sehr!" „Höchstens ein ganz klein wenig!" lachte Frau Prenner und reichte ihm fröhlich die Hand. Als Anne, die von der Anwesenheit des neuen Hausgenossen mit nicht geringem Erstaunen Kenntnis nahm, den Besucher die Treppe hinaufgeführt hatte und ihn in den kleinen Raum treten ließ, der als Unterkunft für ihn auSersehen war, konnte Paul Märkl einen Ausruf freudiger Ue^berraschuna nicht unterdrücken. M« ein schöner Traum erschien eS ihm, daß «r hier sollte wohnen dürfen. Die vordere Querwand des Zimmers wurde von einem breiten Fenster fast vollkommen ausgefüllt. Der kleine Schreibtisch daneben, ei-ne Ottoinane, das Waschbecken mit laufen-dem Wasser, ein einfaches, mit einer Stepp, decke belegtes Messingbett, ein runder Tisch mit mehreren Stühlen und ein in die Wand eingelassener Kleiderschrank — daS war Paul Märckls künftige Behausung. Der Blick aus dem Fenster bot eine wunderbare Fernsicht über das bunte Dachge-Winkel von Nürnberg, aus dem die Burg rung mag dieser oder jener Delegierte doch für die asliährlich? Austragung gestimmt ha-ben. Ziemlich einmütig sprachen sich dagegen d,e Teilnehn^er an der Sitzung des Davis^ Cuv'Äusschusses gegen das im Vorjahre ein gefichrte Systvm dcS Trostturniers aus. For-mell muß noch eine schriftliche Umfrage bei den in London nicht vertretenen Ländern vorgenommen werden, iwch kann man annehmen, das; auch diese für den Fortfall des Vorbewerbe? stimmen werden. Der Davis-Tup würde wieider nach dem alten S1?-stem ausgetragen werden. mit ihren Türmen und Zinnen majestätisch emporragte. Drunten «»ber, vor dem Haus« wiegten sich die Bäume d«S Parke» im leisO. sten Windhauch deS VorfrühlingStageS. Das Mädchen Anne war unter der Tür stehen geblieben und hielt ihr reizendes Lächeln für den Fall bereit, daß der junge Herr sich nach ihr umsehen würde. Sie mußte aber zu ihrer Betrübnis feststellen, daß ihrer Per ^nlichkeit nicht die geringste Beachtung geschenkt wurde. Als Paul Märkl wieder bei Frau Prenner erschien, strahlte die helle Freude auS seinem Gesicht. „Nun?" fragte sie erwartungsvoll. „ES kommt mir vor, als ob Ihnen die Stübe passabel erschiene." Märckls Augen leuchteten. „Ach Oott, gnS dige Frau, ich habe noch nicht so herrlich bewohnt. Ich glaube, ich werde mich wie im Himmel fühlen. Die elterliche Wohnung in Regensburg lag mitten in der Stadt. Und als Student in Erlangen bewohnte ich eine recht unfreundliche Hinterstube. Darunter war eine Wäscherei. Wenn ich das Fenster öffnete, hatte ich die ganze Bude voll Dampf und Laugengeruch." „Nun, dann darf ich ja hoffen, das; Sie sich bei uns wohlfühlen werden/' Märckl lächelte. „Hoffentlich nimmt Herr Direktor Prenner mich nicht allzu urgnä-dig auf!" Die junge Frau verzoz kaum merklich das Gesicht. Märckl hatte den Eindruck, als glitte ein flüchtiger Schotten über ihre Züge. „Mein Mann? — Ach nein, n«it den, n^er» den Sie sich schon vertragen! — Uebrigens, wenn Sie Luft lMn, ich lasse in der Teras, sc den Tee servieren." Als der junge Mmm an ihrer Leite eben durch die Di«l« schritt, trat ein elezam gekleideter Herr ins Haus, legte an der Garderobe mit hastigen Beivegungen Hut und Mantel ab und drehte sich dann mit einem Ausdruck unfremMichen Staunens nach der Fmu um. .Ah. du hast Besuch!" sagte er flüchtig, musterte den fremden Mann einen kurzen Augenblick mißtrauisch und schlug die Rich-tung zum Speisezimmer ein. Aber Frau Prenner hielt ihn zurück. Ihr Gesicht verriet eine geheime Unruhe »Busse hat mich gebeten, Herrn Märckl, seinen Neffen, bei uns aufzunehmen. Er soll als Prak-tifant in die Fabrik eintreten. Ich habe unserem jungen Gast das Ma-nsardenzimmer zur Verfügung gestellt." „Ueberraschende Neuigkeiten!" brummte Herr Prenner. „Mein Teilhaber hätte mlr gut und recht ein Wort darüber sagen können." Seine Stimme war abweisend, von betonter Kiilte. Gleich darauf verschwand er, Eile vorschützend, im Zimmer, ohne den Gast zu begrüßen. Frau Prenner b-iß sich verlegen in die Lippen. Sie schien fich über die unschöne Art zu schämen, mit der ihr Man den jungen Menschen behandelte. „Mein Mann ist ein bißchen grob!" versuchte sie den Eindruck der Szene zu mildern. „«Sie dürfen es nicht allzu tragisch nehmen. Man geivöhnt sich bald daran, und außerdem meint er es ja auch nicht so schlimm." Paul Märckl hörte kaum auf ihre Worte. Mit einer Deutlichkeit, die er selber als erstaunlich empfand, glaubte er das Wesen dieses Mannes schon im ersten Augenblick zu erkennen. Es gibt Menschen, die im Grunde ihres .Herzens böse sind. Ihr Leben ist ein lauerndes Hinschleichen, ein ewiges Mißtrauen, ein eifersüchtiges llelvlnehmen allen s^rölich-seins. Jln Grunde sind es Schwächlinge, arme Ai^eaturen, die mit ihrem Widergeist sich einen Damm aufbauen wollen gegen die sieghafte Kraft der Jasager, der wohlgemuten Kämpfer. So einer schien Gmtl Prenner zu sein, obwo<^ sein Gesicht beim ersten Ansehen nicht einmal unschön wirkte. Ct'was wie Kraft und Zielwille enströmte den streng gemeißelten Zügen, dem scharfkantigen, stets glattrasierten Kinn. Ader bei genauer Beobachtung wnnte man bemerken, das; >ie Beherrschtheit des Antlitzes zuzeiten oerfiel. Sl^e FÄten entstellten dann die Mundwinkel, die Augen verloren den alten Glanz und schienen wie von matten Schleiern umhüllt. Und dies war Emil Prenners wahres Geficht. ^ul Märckl sah sich, als er auf die be« sonnte Terrasse hinaustrat, Plötzlich in ein schmerzliches Ahnen um mancherlei Gehei'n-nisse hineinglottm. Was ihm an Frau Prenner schon beim ersten Anblick aufgefallen war. jener Anhauch des Leidens, daS schien ihm nun in finsteren Umrissen verständlich zu werden. Unmöglich, daß die Frau an der Seite dieses Mannes glücklich war! Er hatte den Satz kaum zu Ende gedacht, da sohlte er schon sein Herz von strömendem Mitleid sich weiten. Er malte sich aus, wie das gefesselte Leben dieser Frali in Qna len und Bitterkeit stch hinschlci>pen .nochte, wie die heimlichen Sehnsüchte nach Freiheit und .Hingabe sich mählich verbluteten und liinstarben in der Dumpfheit ihrer Ehe. Mit einmal empfand der junge Mensch ^ein Dasein mit neuen Aufgaben beschfent. Bielleicht durfte man dieser armen Frau ein Helfer sein. Das Leben war'ihm behutsam verwandelt, aufwärts führte die schönere Bahn, beglückende Wunder schienen sich einstellen zu wollen. Währenddem hatte sich Frau Prenner in einem der Korbsessel niedergelassen und eine hauchzarte Stickerei zur ^^and genommen. (Fortsetzung folgt.) Falsch verstanden. „Noch nicht gebessert? Haben Sie ineine Verordnung befolgt, eine Stunde vor dein Frühstück lauwarmes Wasser zu trinken?" — „Gewiß, Herr Doktor, ich habe mein möglichstes getan. Aber es mehr als zehn Minuten lang zu trinken hal, te ich nicht aus." ^ Bücberscba« » b. Die Linse. „Ferien allerorten". Unter diesem Zeichen steht daS Juliheft der Monatsschrift „Die Linse". Neben einer Fülle schöner Bilder findet man reizvolle Abhandlungen. Verlag in Berliii.Lankwih, Derflin« gerstraße 23. Einzelpreis Mk. —.70. Aeltere Probehefte gratis. b. ««»Politik. Juni-Juli IM. Aus dem Inhalt dieser beiden interessanten Hefte: Franke: Napoleons Feldzug nach Rußland. Nickel: Der Raum als Waffe. Rabl: DaS Oel und die kleinen Nationen. Seidenza.').': Der neue .Kautschukplan. Cylin Roß: Anieri« ?a und das sckMarze Weltprobleni. Diehl: Die Westmark und ihre Aufgabe. Zeck: Die Saar in der deutsch-französischen AuSeinan» dersetzung. Schmidt: Die Sonderart der saarländischen Kulturlan^lchaft. Stuben» rauch: Die landwirtschaftliche Rationierung in der Smvjetunion. Hartig: Geopolitik und Akuiturrunde. Außerdein die üblichen Berichte von Albert u. Karl Haushofer, Grund fragen und Literaturberichte. Verlag ?urt Bowinckel, Berlin-Grunewald. Im Jahres« bezug 23 Mk. b. IrOsluvteur. Franz^ösischi-deutscheS Sprachlehr- und UnterhaltungSÜatt. Ber^g in La Ehaux de Fonds, Schweiz. b. Der Z^anatiker von Gchönbrunn. Erzählung von Kurt .Heynicke. Geb. Mk. IM. Verlag „Die Rabenpresse", Berlin. Zwei Attentate, sagt der vereinsamte Napoleon auf St. .Helena, haben mich in die meist« Gefahr versetzt: das des Bildhauers Eeracchi in Paris und das des „Fanatikers von Schönbrunn". Das Schicksalsleben des jungen Deutschen steigert stch in vorliegender Erzählung vom privaten Leben bis zur geschichtlichen Tat und zum MvthoS. ^ie ein- zelnen Abs6)nitte seiner Tat werden auf unmittelbare ilnd dranlatisch sieiadeue Weise er zählt. Der Fanatiker von Schönbrunn findet hier eine von der geistigen Seite vorgenommene Deutung, die seiner Jugend und seiner Kämpfernatur entspricht. b. vje>»ik. D.e Juninumlner dieser »orbildtichen Zeitschrift ist nlit besonderer Sorgfalt redigiert. Interessante Aufsätze und Berichte, alles reich illustriert, Literaturschau und wie immer eine genau ausgearbeitete informative Beilage. Berlag in Zagreb, KumiSi^^e-va ulica 4. Im Dauerbezug Din. Probenummern durch den Berlag. g»ei Velten. Sie: „Du sagst doch, ich sei deine ganze Welt, und dabei liebäugelst du mit Frau Schmidt!" — Er: „ES gibt doch auch zwei Welten: „die Alte und die Neue Welt!" Lued« stlll«» I«ll>i»dsr mit so dls vinZlr tiir ein Tperislteselijitt. Oekl. ^u-sct^ritten unter »Lieder unä rentabel« an clie Vervaltuntl. se«4 Littel,» luw v»»el»On virä jn5 N»us «enommen. Vorvsitun«. U7Z lcoelit die pralct!5cliv. silme Xttclün. erkjiltlicil w »lleu bv«or«» (Zssekittton. l^ruela-Xopiola. korvorr»»«» 6e» 0e»totelct!oll»mlttel 6«r Nilrvvvxs. miläen» lUe SedmerLvo dvlm Urlvlorou, vormlnöernKompl!lc»tl<)nei» dvi Tripper', oltrleon Xuk'r»uea. ?ro»t». tlti». «»raletcken. lv allen Xpo-tliolcsn Z0 vin. l)i»lrreter po»t verzimö ^potdelro Slum. Lu-dotle». 0c!odr. dr. 8S2S-Sl. lU. «oso MMMGAMMMMMMM» 5 ocksr l0 Limmer. p»rk ZS0.00N vin. 8 Prozent I^einertrA». vutsbe5it?unLen. ?»millendituser verkauft littitondüro i^sridor. Lloven-Sil» ulles ?6. LK55 I^«tvr»»lU0 kuel»sli»5«i> 7u verk»ut»n. Xär. Verv. 86SK Xompl«tt» Xüelioaolnrielituni. I^wlUo. Xinäerbstt. vivsn. Qrtmmookon samt plstt«n u-ver»elileäeno8. VnjszniStkI trx 7. 8578 Z »usierOlednvt» Sitiespjta. aeäiea. tacielloze l?c)!>8lissr- ^^Ätrstzen 7u verlcsuisn. Xöresze Verv. 86Z7 tiso»»«r »ptllief 8»Ioa»i»kv»«l Z5l) Oin. 8clilstäivsn 3^ Din. lilvines s1iv»n 150 s>in. Z mo« cle5no Ämmerkreäenzen. < Osunente6erptt!»ter. ^nziuir. eest» Z-l.. roelits. DSSZ »WWWVWWWWWWWWUWWUWW fo»t«rl«r »pllll«. vsis». Xopi .'»eliv^sr?. entlauten. Xd^nxe. den xoeen keloiinune lzei ^repinkc», ^elisks e. ?. 864ö VWVGWVVWWG»»VVG»D» ^Vii- drsuclien eins »rd»»«i'« ^va»» M«a«nv,e»i» unä. ^Ielc8sn. ^rovs 40. 85ZS Ta Ammer un«! Xiied« an kln. ^ärez5e Ver>v. 8b44 Z-»l»mrli« ^okouai. mit Ksäe^immor uncl lerrssse u. Woduuo» mit ösllccm. 'I'errs8se. ksäe?Im-msr »b l. September ?u vermieten. Iruizarjeva 5- 864! l^ok»! mit !5. ^usust 2u ver. mieten. Xc)808!coes ZZ. 8638 Leiidn«». rv>nv8. mitdllerts» /immer nur fiir feinen. 8oliä. i^ieter. Liinksflev.-, 14. p»r. torre. Iil>li8. 8640 Ammer uo«l Kllod«. ^»nsar. 6e. nur »n ? rnl'iee ?er8<)nen ru verielien. Kettejeva ?5. S64Z Vormiete »oelelcli Ämmer u. Kttedo. lic,f8oltie. »n irwei k'orsonen. Ir^aZIis ce.^ta 5. Ilclce prlmorsl<»._8Ü6S Vermlet» leer,» Ammer. !^IlN8ki, ulica 34-l. 8650 VGGGGffVGWV»WGWG»WG Ll«»»iit mddl. 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Sudotics. 8535 l.el>riui>iv o6. l.ellrmü«1ebon, sioveniscil und äeutsed ^pre-el,enä. mit Sürsierseiiule virä »ukevnommen. l)vliksts»8en. sescdtift 'soni OZisk. (tisvnl trx 17. «360 DGVGWGGGGVVVVW» G G Xontorlstin mit S jSilrieer ?r» xis in Z Stellen, mit i(onnt. nl» clor slov. u. äeutscil. Spreche »ovie »ilen lZürczsrlzeiten 8uelit 5c>lortiLen clementspre-etlvnllen Posten, siescii. ^n» frsxen u>ntvr »Seldständie 8S8S« an äie Vsrv. 858S 22 »lte» ?riiul«lv. bis- lior sedon über 5 .1stire lm KS^Ksroi«esc:tiüft tStie. versiert sucii in Kontorsrbeitön, wünselit 2veck8 Ortsverän-öerunL eine psssenäs Stelle. (Zeil, ^nträeo unter »i^nee-künälLter k^osten« an äie Ver-valtunx. 8588 (Zockvnket )^nt!tudorkulo8«nllsa! u»ä tilr ät« k«ä»kt1o>» v«r»i,»,»ort1iek, — veuck »SI,rtt»or,lt« i» U»rjt»oss. kür 6« «06 6»» 0»uok vr«ot^«»rtUeI»i 8t»»Ieo ö«»ck« Wok»I»»tt ü» >t»ridor,