Nr. 104. Mittwoch, 6. Mai 1908. 127. Jahrgang. Mlmcher Mum P»Änn»erat«»n»»,«<«' Mit « oN »er ! e., du » a - aa^iäbrin 30 « balbiäbrin 15 ll Im Kontor: aanzjährin I Dir .«aibacker Zeitu»!,» erlckr.!,! «üfllick. m« «luinabme der Lon» und ^rieNans, Dir »b» Zustell . ,g >>« Hm.« Z° Ur Z 2 li '^ Ins r.wn>ntbüh7! Mr lleine In,er°>? Z sich «°n«rchp!°h Nr, « b.e NebaMon D°!m°.n.«°N. ^, ,« 3pre<,.s.n„de'. der NebaNio. vo„ . bi« ,<> Uhr vor bi« zu 4 Zellen 50 d. gröherc per »silc ,2 d: bei bfleren wi?ieib°Iunnen pcr Zeile « k. f m,tt°gü. Un!r°»l.er.e Br.c!r werbe.. ...ch. «ngenommen. M°..»!l..i». n.ch. zuruckgeftelli. Telephon-Nr. der Uedaltion 258. MchtanrMcher Heil'. Vom Deutschen Flottenvcrciu. Der eben erschieiieive Jahresbericht des Teutschen Flottenvereines stellt in seiner Einleitung fest, daß der Flotteitgedanke im deutschn Volke ^>emeingnt gelvorden sei; denn alle Parteien, nur oie Sozialdeinokratie ansgenommen, stimmeii der Verstärkung dor deutsä)<'n Flotte zu. Von bemerkenswerten Einzelheiten heben nur Horror: Das gesamte Vereilisvermögen bezifferte sich "uf ^ Viillion Mark. Trotz mehrfacher Schwierigkeiten, die der Bericht nicht näher bezeichnet, die aber durch die letzten Vorgänge ini Flottenvereiii zur Genüge bekannt geivorden, sind, Hai der Flottenverein ivieder einen Mitgliederzuwachs zn ver-zeichnen. Die Zahl der Einzelmitglieder ist von N 15^20 iin Jahre l!)<>8:! im Jahre 1R)7 gestiegeii, die der körperschaftlichen Mitglieder von 5!)1.:!5(>7 Stück. Demnach hätte der Flottenverein endlich die erstrebte Mil lion mit 1,l)<8.^!)«) Mitgliedern erreicht. Die Ver Mlszeitschrift „Die flotte" erscheint jetzt in einer Anflage von Z75>.()l)0 Exemplaren. Die Mitteilun !ieir ail die Presse wurden zehnmal im Berichts-lahre in einer Auflage von je ^5)00 Eremplaren derschickt. An Marinebi'Iderbogen, die das Leben ilnd Treiben an Bord darstellen, wurden im, Be richtsjahre !)lX).00(> Stück bestellt nnd versandt. Der Kalender des ,FIottelwerei,ies gelaiigte in ciner Auflage von 20.l)lX) Stück zur Ausgabe nnd «st vollständig vergriffen. Ueber die Agitation des ^ereines lvird berichtet, das; zahlreiche Truck-M-iften nnd s^lngblätter versandt nnd gegen 7M "ortväge in, allen Teilen Dentschland5 abgehalten ^'rd<>n. .^riegsinarine-Ansstellnngen lvnrden im "erichtsjahre in 7« Städten, die tief im Binnen ^"de liegen, veranstaltet. An kostenlosen Lehrer- fahrten nach der Wasserkaute wnrde im Berichtsjahre oine mit 8W Lehrern veranstaltet, dagegen waren sieben Tchülerfahtten mit etwa ^)M Schillern )ll verzeichnen. Ersatzwahlen in England. In England steht eine Reihe weiterer. Ersatzwahlen bevor, bei denen es zn ernenlcn >iraft,-proben zwischen den Liberalen nnd den Unionislen kommen wird. Zunächst handelt es sich nm die Ei> satzwahl fiir den jüngst verstorbenen Premierminister. Eampbell-Bannerman hat seinen schot tischen Wahlkreis Stirling Bnrghc' nahezn dreißig Jahre, seil dem Dezember lttTX vertreten. Bei den allgemeinen Wahlen von l!)<)<) blieb ihm ein Nahlkampf erspart, da kein Gegenkandidat, aufgestellt war. Tagegelt hatte er im Jahre l!M() das Mandat nnr nn't der verhältnismäßig geringen Mehrheit von Stimmen gegen den nnionisti-schen Beiverber Obersten Dlike behatipten können. In den beiden vorhergehenden Wahlen von 1tt!>2 nnd 1tt!>5, war die liberale Mehrheit, nicht viel grö s;er, sie betrng M!>ll, bezw. 11^7 Stimmen. Die Nachwahl in dein gleichfalls schottischen Bezirke Dundee erhält dadurch ein besonderes Interesse, daß hier, wie bereilo bekannt, der in Nordwest-Manchester unterlegene Präsident des Handelo> aintes Winston Ehnrchill als Bewerber auftreten wird. Schon daraus ist zn entnehmen, daß eo sich in diesem Falle nm einen ziemlich sicheren liberalen Besitz handelt. Trotzdem will die nnionislische Partei den >t'ampf mit aller Energie aufnehmen und sie glanvt in (>>eorge W. Boi'tcr, dem Mitinhaber- einer Textilfaln-ik in Dundee, einen aus' sichtovollen .^mididaten gefunden zn haben. Noch drei weitere Nachwahlen sind für die nächste ^eit zn erwarten. Zunächst in East Wolverhampton/wo in der letzten Hanptwahl der liberale Bewerber mit nmd ^Wl,> Stimmen Mehrheit gesiegt hat. Ferner- ist durch den Tod des bisherigen Vertreters das Mandat für Shropshire lNewport-Bezirk) erledigt, ein alter konservativer Besitz, der in dm Wahlen von 1tt!>5 und M)<) nicht einmal angefochten wurde. Die liberale Hochflut aber, die 19()tt durch das Land ging, hatie ihren Weg auch in diesen Wahlkreis gefundeil und bewirkt, daß der konservative >landidat Oberst KlenlionMlaney nur mit äußerst knapper Mehrheit, mit 4848 gegen 4682 Stimmen, das Mandat behaupten tonnte. Im Bezirke Montrose Vnrghs, wo gleichfalls eine Nachwahl stattzufinden hat, rechnel dic uuioni-stische Partei anf einen Erfolg. Der Zwischensall in Teheran. Neber einen bereits in Berichten mehrerer-Blätter geschilderten ^wischenfall, der sich am 8. April in Teheran abspielte, erhält die „Pol. Korr." die nachfolgende authentische Mitteilung: Als der k. n. k. (Gesandte v. Nosthorn am Abend jenes Tages nach einer 3oiree in der niederländi schen (^sandtschaft mit seiner (Gattin die Heim-fahN angetreten hatte, bemerkte er unterwegs, daß dem russischen Gesandten von Hartwig und dessen Gemahlin ein Wagennnfall zugestoßen war. Fran von Posthorn erbot sich, Frau von Härtung nach ,Aause zu, bringen und Herr von Nosthorn verlief; den Wagen. Als dieser mit dm beiden Damen den Parlamentsplatz passierte, wnrde der Kutscher von einem Nachtposten angerufen. Nachdem der Nm unbeachtet blieb,, schoß der Posten auf den Wagen. Die Damen ließen nun halten, stellten den Soldaten znr Nedc und nahmen ihm sein Gewehr ab. Mittlerweile kamen Herr von Posthorn lind sein russischer Kollege auf den Schauplatz des Vor^ ganges, wo sie die beiden Damen von einer Schar Soldaten umringt fanden. Nachdem festgestellt LeutÜeton. Der Lebcnszwinger. Von Glnil Ftonian«». Nachbrixl verboten.) Der D-^N<1 raste dnrch die rheinischen Lande, l^rich Nöthe legte das Buch, in dem er bis IM gelesen, a,ns der Hand nnd lehnie sich in die ^oup^lster zurück. ,^ Auf soii,l,'m Gesicht lag ein müder, resignierter, pug, und seine gros'.en, stahlgrauen Angen blickten w dn^'n'm Sinnen in die trübe, von Negen-'bleiern eingehüllte Landschaft. . . >lns der lachenden Tonne Italiens hatte ihn ^U' Nachricht von dein Tode des Bruders gernfen 7' oes einzigen Brnders, mit dein ihn dock) kein Ulleres Band niehr verknüpft hatte, der ihm seit ">lttl,'m sch^>„ rm Fremder gewesen lvar. , . Nicht offener Streit hatte diesen Znstand her "''!ieführi, wi» ja auch ihr persönlicher und brief luiier Verkehr, wenngleich er- über die Grenzen des 'tunveniionellen nicht hinausgegangen war. niemals einen Bruch erfahren hatte. ^., .. Erich war eine Künstlernatur, ein Dichter, ein fawner, der Dinge lind Menschen nur vom phi^ Standpunkt ans betrachtete, ""rner dagegen, der strebsame Großindustrielle, ^präsentierte den Typus des starken, energievollen ^UIens- nud Tatmensl-Hen, dessen Leben ganz der ^lvoit, dein rastlosen Schaffen gewidmet war, der "sortschM von einem äußeren Erfolg zum an-^'cn und Stein auf Stein häufte zu einem stolen, weithin sichtbaren Lewnswerk. ^as war es, ivas Erich nicht verstehen konnte, ^ sein feinfühlendes, vielleicht zn sensibles, nach innerlicher Kultur ringendes Wesen von dem des Brnders abstieß: dieses Eichhingeben an das Materielle, dieses völlige Aufgehen in einem alles Feine, Ewige im Menschen ertötenden Leben der-Arbeit. Der Ing fuhr, langfamer. Schon nxir Erich am Ziel angelangt. Ans dem Häusergewirr der fchlotreichen In^ dnstriestadt hob sich ein massiger Kompler stolzer Fabrikgebäude nn't den sich daranschließenden Wohnungen für Hnnderte von Arbeitern ab — eine kleine Stadt für sich. lim den feingefchwungenen Muud de5 Kunst lers zuckte es. Dieses stolze Werk, es war ja auch vergänglich, gleich dem Leibe dessen, der es geschaffen. Ewigkeitswert hat doch nur. was die Seele freimacht, was sie emporfühtt zn neuen lichten Höhen der Erkenntnis und Schönheit linser inneres Leben zu einein Knnstwerk zn ge' stalten voll göttlicher Harmonie - das ist ein Ziel heißen Strebend wert! Ob Werner jemals dieses Ideal vorgeschwebt halte? Ein feiner Regen riefelte vom grauen Him inel nieder, als Erich aus dem Zuge stieg. Er begab sich in einein Wagen nach dem Trauerlianse Als er an den Notheschen Fabriken vorüberfnhr^ bemerkte er, daß in ihnen jedes Leben erstorbcn war. Das Niesenwerk trauerte um den Heimgegangenen Schöpfer. In der in dem vornehmen Teil der Stadt gelegenen stilvollen Villa empfing ihn die schmerz gebeugte Witwe mit den beiden Kindern, zwei hül^ schen blonden Mädchen, die sich vertrauend und innig an den Onkel schmiegten. Dann wnrde Erich in den kleinen, schwarz drapierten Saal ge führt, in dem auf einer Erhöhung der kostbare Sarg inmitten eines reichen Blumenflors aufgebahrt war. Ergriffen stand Erich an der Leiche des Bruders, den der Allbezwinger' Tod in der Blüte der Jahre aus seinen stolzen Plänen nnd Hoffnungen erbarmungslos ^origerissen. Die Schwägerin übergab Erich ein verschlossenes Schriftstück, das der Verstorbene für ihn hinterlassen hatte. Er öffnete es, als er oben in seinem Zimmer allein war. Im Hause hatte sich wohl schon alles znr Nuhe begeben und feierliche Stille umgab ihn. als er den Brief des Brnders las: „Lieber Vruder! Es ist eine Art Bekenntnis, das ich dir hinterlasse, eine Lebensbeichle, wie du sie von mir, der ja allgemein als eine verschlossene Natur galt. gewiß nicht erwartei liaft. Du sollst der Einzige sein. dem ich mich enthülle, dem ich einen Blick in mein tiefinnerstes Wesen tun lasse - gerade dn, Erich, der mich nie verstanden Hai. Vielleicht tragen diese Zeilen dazu bei. daß du dein Urteil über mich korrigierst, daß du mich verstehen lernst — vielleicht auch erfüllen sie noch eine höhere Aufgabe. Doch das l)ängt von dir ab." Ei-ich hielt mit Lesen innc. Verwundert sah er auf den Br-ief. Sonderbar erschien er ihm. Was würde er hören? Er las weiter. Nnd von Zeile zu Zeile wuchs seine innere Anteilnahme, sein Erstaunen. War das sein Brnder, der das sckxrieb, sein nüchterner, verschlossener, aeschäftsrnäßiaer Bruder? Der da zn ihn, redete, loar ja ein Mensch, ihm wesensverwandt, ein Mensch, der so gefühlt und — gelitten lme er! (Schluh folgt.) Lai^chel Zeiumg Nr. 104. V56 ^____________________ 6. Mai I^o. '.oorden lvar, lver den Schus; abgefeuert hatte, lourde der Mann in der russischen (Gesandtschaft iilteriliert. Alo die llächsten drei Tage verstrichen ivaren, ohne Das; die persische Regierliilg eine Entschuldigung vorgebracht hätte, stellte der (gesandte voil Posthorn all den persischen Minister deo .'Iengern das kalorische Verlangen, die Regierung solle binnen 24 Stunden ihr Bedauern über das (Geschehene zuul Ausdruck bringen. Taraufhiu einpfing er ein amtliche? Schreiben de^ Vliliisters deo 'Aeußern, in lvelchem dieser sein Bedauern über den Vorfall aufsprach und zugleich versicherte, das; die Legierung Maßregeln treffen werde, damit sich ein solcher Vorgang nicht wiederhole. Ta auch dem russischen (Gesandten eine ähnliche (^enngUinng zuteil wurde, hat, der Zwischenfall somit eine be-sriedigende Erledigung gefunden. Politische Uebersicht. Laib ach, 5. Mai. In .'liom hat kürzlich ein italienischer lranken^ und Unter-slükungskassen, Verführung Minorenner, allerlei gesetzliche Anregungen und schließlich die seruelle und hygienische fragen, insbesondere über Tuberkulose, zu deren Verhütung und Einschränkung die Frauen sehr viel beitragen könnten, und endlich über das allgemeine Wahlrecht. Die „5i. .5. Z." bezweifelt, daß sich in der italienischeil Kammer irgend eine Partei finden würde, die das Stimm-rcM der grauen auf die Tagesordnung brächte. Aus Varna, A. Mai, wird geilleidet: Ministerpräsident M a lino v traf heute fnch, von allen Ministerkollegeit begleitet, hier ein nnd hielt nachmittags vor einer zahlreichen Zuhörerschaft eine Rede. Betreffs der äußeren Politik erklärte der Ministerpräsident, die fürstliche Regiernng ver^ folgte mit stets gleicher Aufmerksamkeit die Eilt-Wicklung der makedonischen ^rage und lasse keine (Gelegenheit vorübergehen, die Tatsache hervorzuheben, daß diese ^rage auch eine bulgarische sei uild daß bei ihrer Lösung die Stimme Bulgariens uicht übersehen werden dürfe. Wir müssen beute, sagte Redner, mehr als je der ^ür Die Carreaudamc. Roman von U. 3lo«l. (3, Fortsetzung.) lNachdrucl v«rb°ten.) Nahrscheilllich nlit Absicht erzählte sie, dem ernsten jungen Mann allerlei Schul-, Eislauf- und TanZstuudengeschichteil. Nie in der Tanzschule die Mädchen immer miteinander tanzen mußten, bis der Tanzmeister ihnen einst bei einer besonderen (Gelegenheit männliche Partner versprach, und wie enttänscht sie, als er im entscheidenden Moment sein Häuflein grüner Jungen einführte, einstimmig: „(^ott, wie wenig!" gerufen hatten. Alles brachte sie so drollig vor und lachte selbst so allerliebst allsgelassen, daß Hermann wiederum mitlachte. Tabei fühlte er. wie der Vlick des Professors sich über das Zimmer hinweg auf ihn richtete. Urban hatte ihn in der Tat noch kaum lachen gesehen, aber Relly Baumgart konnte die schwärzeste Melancholie verscheuchen. Hermann war es zu Mute. als stünde er in die Betrachtung einer sonnigen Landschaft versenkt. Wie schien ihm alles grau in grau, was er sonst kannte! Sie war so recht geschaffen zur Gefährtin eines mühsam ringenden Mannes. Dieser würde bei ihr stets die blühende Oase t>er Anfheiterung finden und dabei auch in seinem Schaffen von ihr verstanden werden. Ein Senfzcn unterbrach Hermanns Gedankengang. „Denken Sie nur jetzt an keinen schweren svall!" mahnte Relly. Er hatte tatsächlich an eitlen schweren Fall gedacht — an seinen eigenen. Darum nahm er sich zusammen, um sich dem Zanber, der ihn hier nn erwartet umspinnen wollte, nicht zu sehr hinzugeben. kei und Europa den Beweis liefern, daß das, was uns bei dieser Frage interessiert, die Besseruug des ^oses der Ehristen in Mazedonien ist. Wenn die Reformation dieses Ziel anstrebt, wird sie nnsere volle Unterstützung finden. Tie wirtschaftlichen Interessen des Fürstentums fordern in gebieterischer Weise ein vollständigeres Eisenbahnnetz aus dem Balkan. Ter Anschlnß nnserer Eisenbahnen an die türkischen, in erster Linie bei .^üstendil, bildet daher eine der ersten morgen der Regierung. Ter aus dem Burenkriege, bekannte General Powell erklärte in einer Rede, daß Eugl a n 0 einer deut s ch e n I n v a s i o n vollständig preisgegeben sei. Tie deutschen Transportschiffe könnten iil dreißig Stunden l^lj.<)<><> Manu nach Euglauo werfen, während die deutsche Flotte stark genug wäre, die Nordsee, wo sie am engsten ist, zu blockieren. Infolgedessen tritt der General für eine schleu-nige Umänderung der jetzt vorgesehenen Terri torialarmee ein, lim England gegen Teutschland überall zu sichern. Ans Paris, :». Mai, wird gemeldet: Bei den heutigen M u n i z i p a l w a h l e n wurden von <^<) zu wählenden Mnnizipalräten 55 gewählt. ^."> Stichwahleil sind erforderlich. Tie ausscheidenden Munizipalrätc wurden zum größten Toile wiedergewählt. In die Stichwahl kommen znmeist Xandidateil der republikanischen Partei, darunter der Präsident des Mnnizipalrates Lefevre. Mall glaubt, daß das Resultat der Stichwahlen keine wesentliche Aenderung in der Znsammensetzung des Muuizipalrates herbeiführen lind daß die Majorität eine republikanische sein werde. — Nach den aus der Provinz einlaufenden Meldungen über Ergebnisse der Gemeindewahlen tritt in den Par-teiverhältnissen keine wesentliche Aenderung ein. In mehreren Gemeinden oes Departements Herault kam es zu Zusammenstößen. Tllgesncmgtciteu. — (Könige im T r a m b a h n w a g e n.) Aus Ehri-stiania wird berichtet: Bei ihrem Besuche bei König Haaton haben König Eduard und seine Gemahlin die lästigen Fesseln des Hofzeremoniells schnell abgestreift, und in heiterer Ungezwungenheit genießen die beiden Königsfamilien gemeinsam die Besuchstage, unternehmen Ausflüge in die Umgebung oder wandeln durch die Straßen der Hauptstadt, um in den Läden ihre Einkäufe zu machen. Zum Donnerstag hatte König Haalon seinen (kästen einen Ausflug nach Hol-mcnlollen. einem der schönsten Punlte der Umgebung Ehri-stianias, vorgeschlagen, und man beschloß, der Bequemlichkeit halber einfach die elektrische Bahn zu benutzen. Obgleich der Plan geheimgehalten wurde, hatte sich eine schaulustige Menge uni die beiden Trambahnwagen versammelt, die für dcn König bereitgestellt waren. Die Menge lachte herzlich, als dcr wohlbeleibte König Eduard mit einigem Mißtrauen Allein er tonnte sich ihm nicht entziehen. Als man sich zwanglos zn Paaren ordnete, nm sich in den ^peisesalon zn begeben, war, es natürlich, daß er Relly den Arm reichte, und bei Tisch fand er auch wieder seinen Platz neben ihr. Der Speisesalon, eilt vierfenstriges Gemach, durch Eutferuuug eiuer Zwischeuwaud gewonnen, war mit seiner ^tassctendecke, in die Gemälde eines berühmten Malers eingelassen wareil, seinem eingelegten Wandgetäfcl, dem geschnitzten Prlmkbiifett. das beinahe die ganze ^ängswand gegenüber dem feilster einnahm, dein kostbareil, schweren Silber-',eug lind deu auf den Wandgesimscn aufgereihten, ,^unstgcgenständc ein schr kostspieliger Raum. Im-nler iliehr und mehr nahm das ganze Heim des Professors das Anssehen eines Museums au, lind die Professorin beklagte sich denn anch gleich über die Ängsten, die ihr die ungeschickten Hände ihres Stubenmädchens verursachten. Sie sei froh, wenn Heinrich bloß Bilder kaufe, denn die könnten wenigstens nicht zerbrochen werde». Ermessen konnte Hermann den Reichtum, der in diesem einzigen Zimmer steckte, nicht, aber doch entfcrnt ahnen. Nie kam er in dieses Haus, an diesen Tisch? Überdies merkle er ganz gut, daß die gesamte Tafelrunde ihn lind die reizende Relly mit gewissen nachsichtigen Blicken in Augeuschein nahm. Was bedeutete dasV Nein! Es war, nicht möglich! Er bildete sich das Ganze nur ein. Tics zu denken, gewährte ihm sogar einige Er leichternng, denn was hilft es, das Glück vor fich gaukeül zu sehen, wenn man es nicht fassen kann? Hermann suhlte, wie es ihm heiß ins Gesicht stieg, wenn er seiller jnngen Nachbarin antworten mußte, wenn sie ihn, den Ungeschickten, der nicht gewohnt war, sich die, Speisen von der Platte, die Leopold ihm darbot, zu nehmen, bediente, als sei ^ ^,is natürlichste von der Welt. Sie entfaltete oor der engen Tür des Wagens Halt machte nnd ein wenig zögerte, ehe er sich entschloß, dcn „Aufstieg" über die schmalen, steilen Stufen zu wagen. „Darf ich Majestät behilflich sein?" nieinte Nansen, der an dem Ausflüge teilnahm, aber Nönig Eduard unternahm mit gutem Humor das Wagnis ohne Hilfe — und es gelang. Er schritt sofort durch den Nagen und nahm auf einem der vorderen Sitze Platz, als ob :r gewohnt wäre, täglich die Straßenbahn zu benutzen. Dort saß er lachend und scherzte, bis alle ihre Plätze gefunden hatten. König Haalon aber gefiel sich in der Nolle des Kondukteurs und sammelte lachend von jedem Teilnehmer den Fahrgroschcn ein, ehe er die zUingcllcine zog, um das Abfahrtssignal zu geben . . . — (A b n ah m e d c r menschlichen Stimm-traf t.) Eine Anzahl Londoner Aerzte und Gesangspäda-gogcn habe» in dcn Schulen der englischen Hauptstadt Beobachtungen über die Starte der menschlichen Stimmkraft angestellt, deren besorgniserregende Resultate die „Morning Post" veröffentlicht, Danach scheint sich die auch sonst schon von der Wissenschaft aufgestellte Behauptung zu bestntiqen, daß die menschliche Stimmkraft im Laufe der Jahrhunderte zurückgeht; anstatt sich zu veredeln, ihre Harmonien zu steigern und an Wohlllang zu gewinnen, zeigt sie alle Symptome zunehmender Erschlaffung nnd fortschreitenden Verfalles. Der stetig wachsende Lärm im Zeitalter der Technil, wo das Vrauscn der Maschinen und das Rasseln der Vahnen die Geräusche steigern und die Mcnschenstimme übertönen, sind auf die verschiedenen Organe, deren Zusammenwirken die Stimme hervorbringt, anscheinend nicht ohne Einfluß geblieben; jedenfalls ist ein stetig fortschreitender Verfall der Stimmorgane unverkennbar und wird durch umfassende vergleichende Untersuchungeil erwiesen. Die mangelnde planmäßige Uebung der Stimmorgane hat bei der überwältigenden Mehrheit der vorgenommenen Untersuchungen zu unverkennbaren Deformationen in den Größcnverhältnisscn der einzelnen stimmbildcndcn Faktoren, der Lunge, der Zunge und des Kehllopfes gefühlt. Die meisten Londoner Schüler können nicht allein nicht singen oder fehlerfrei rezitieren: ihre Sprcchwerlzeuge sind sogar allen Anforderungen der Muttersprache nicht mehr gewachsen. Unter .'!000 Schülern, die ein Arzt beobachtete, fanden sich nur zwei. die von Aussprache-fehlcrn völlig frei waren. Diese Symptome sind bedeutsam genug, um dies Problem einer systematischen Uebung und Entfaltung der Stimmorgane in den Mittelpunkt des pädagogischen Interesses zu rücken. Der amerikanische Professor und Stimmlehrer Pegram hat darauf hingewiesen, daß d>e meisten Stimmschäden mit einer mangelhaften Anwendung der Stimmorgane zusammenhängen; sie nötigen Zu einem gesteigerten Kraftaufwand, der die Organe zugleich überanstrengt und schwächt. Diese Erscheinung ist überall zu beobachten und hat ihre entscheidenden Ursachen in einer mangelhaften Benützung der Atmungsorgane. Nichtig atmen, das heißt, das Zwerchfell sich regelmäßig heben und senken lassen, so daß im Brustkasten eine Leere entsteht. Die Mehrzahl aller ungeübten Sprecher und Sänger arbeiten instinktiv mit eincM viel zu großen Luftaufwand, das heißt, mit viel mehr. als nötig, um die Stimmbänder in Schwingungen zu versetzen-Man lann darauf die Probe machen, wenn man beobachte!» dabei eine entrückende ^lnmut nnd ein besonders l^eschick, so das', es Hermann möglich wurde./M Klippen zu umgehen, keine Sauce zn versch»"»^'" iilld Mas zu zerbrecheil. Anbetnng5würdig war sie, weiblich holdselm wie keine zweite, aber er durste sie nicht anbeten . - -Je länger die Mahlzeit dauerte, desto übler win'^' Hermann zumute, und .^l,ellyc'Vestrebllllgeil, dac^e-sprach zwischen ihnen in (^ang, zn erhalten, foiiden bei ihn» keinen guten Boden. Er war so von den u ihm aufsteigenden l^edanken und EmpfindiliM'U ^ nominell, das^ er nnr hörte, was sie sprach, "hm' ^-' zn verstehen, und seine an Verstörtheit grenM^ Verwirrnng entging den vielen beobachtenden '"^ «en nicht. Bei Urbans liebte man einen guten ^'>1". Ta') einfache Abendessen war ein sehr reichhaltig'-' Mahl, nnd es danerte lange, ehe die Professor» da.5 seichen zum Anfbrnch gab. Endlich jed^ wnrde die Tafel anfgehoben. Tie Tamen M^ sich nach lint'5 in den Mnsiksalon nud dao "NW'", zende Boudoir der Professorin zurück, wahn'ild ^ Herren sich in das zwischen dem Salon und o». Speisesaal gelegene Hlauchzimmer begaben. .^ ^wei der Schwiegersöhne, .'liobertin und ^ra , dien, selNen sich „lit dem llniversitätoprofessor joN zu einem Tarok an den grünen Tisch, ViblM ^ . bihte nnd die übrigen lies'.en sich plaudernd auf >-mit Teppichstofsen bedeckte» ^auteuiw nieder. Trotz der Anwesenheit seines Schwiegerva" mcherle sich Tr. ^öber recht bitter über die ^he u» lobte.Uahler, weil er ledig geblieben war. ,^ „Wie denken Sie dan'lberV" fragte >whl"' "^ haft, sich all Hermann wendend. . ,,^ „Ich denke, das; man heiraten soll. so sru 1 ^ kann,. Vesondero, wenn man nicht gesonnen '^ ' haltsamkeit zu üben." Er sah den Lebemann M (Fortsetzung folgt,) Laibachcr Zeitunq Nr. W4. 957 ___________________________6. Mai 1908. wie viel leichter und Narer der Stimmllang sich bildet, wenn alle überflüssigen Muskelkontraktionen vermieden lverdcn. Einc planmäßig gebildete Atmung hat zudem ihre nnschäh barcn hygienischen Vorzüge: sie ist das bcste Vorbcugungs-miticl gegen die ikchllopfentzündung und Bronchitis. In England erheben sich gewichtige Stimmen, die der Einführung einer geregelten Stimm- und Atembildung in den Schulen, insbesondere in den Volksschulen, das Wort reden und darauf dringen, daß die heranwachsende Jugend durch regelmäßige Uebungen zur Entfaltung. Pflege und Beherrschung ihrer Stimmittel erzogen werde. Lolal- und Provinzial-Nachnchten. Laibacher Gemeinderat. — Der Laibacher Gemeinderat trat gestern abend zum erstenmal nach den diesjährigen Ergänzungswahlen zu einer Plenarsitzung zusammen, an welcher unter dem Vorsitze des Bürgermeisters Hribar 25 Gemeinderäte teilnahmen, darunter auch die ncugcwähltcn Gcmeinderatsmit-gliedcr Lilozar, Milohnoja, Parket und U^enic-nil. Zu Vcrifilatoren des Sitzungsprotololles wurden die Gemeinde-läte Lilozar und Milohnoja nominiert. Nachdem der Vorsitzende die Beschlußfähigkeit konstatiert und die Sitzung eröffnet hatte, begrüßte er die neu-lMvähltcn Gcmeinderätc und gab der Ueberzeugung Aus-drucl. daß sie sich ihrer Aufgabe wohlbewußt und bereit sind, gemeinsam mit ihren älteren Kollegen für den Aufschwung der Stadtgemeindc ihre Kräfte einzusetzen. Sie werden einer scharfen Kritik ausgesetzt sein. wobei erfahrungsgemäß diejenigen am lautesten schreien, die selbst "och nichts getan haben; allein auch eine abträgliche Kritik möge sie in ihrem Wirken nicht beirren, die Geschichte Werde ihr Wirken gerecht beurteilen. Der Vorsitzende erbat sich bei diesem Anlasse die Ermächtigung, den aus dem Gemeinderate geschiedenen Vertretern Gro^elj, Prosenc und Evetel für ihre langjährige Mitwirkung den Dank schriftlich aussprechen zu dürfen. Der Bürgermeister widmete sodann dem am Karfreitag verstorbenen Laibacher Bürger und Handelsmann Franz kollma n n einen warmen Nachruf. Das Vertrauen seiner Mitbürger hatte ihn seinerzeit in die Ge mcindevertrctnng entsendet und habe ihn später mit der Funktion des Präsidenten der städtischen Sparlasse bekleidet. Seiner nationalen Gesinnung habe der Verblichene durch sein namhaftes Legat zn Zwecken von Studentenstiftungen selbst beredten Ausdruck verliehen, Anläßlich des Hinschcidens seines Vaters habe auch Herr Robert KoN-wann für den städtischen Armenfond den Betrag von 1000 X gewidmet. Der Bürgermeister gedachte weiters des verstorbenen böhmischen Politikers und Patrioten Dr. Josef Herold und machte die Mitteilung, daß er namens des Gemeindcratcs an die Stadtdertretung der königlichen Landeshauptstadt Prag ein Beileidstelegramm gerichtet habe. Wie in frül)eren Jahren habe die Krainischc Spar-^sse auch heuer für die Laibacher Armen den Betrag von ^00 Iv votiert; zu dem gleichen Zwecke habe der jüngst "crstorbcne Herr Josef Vinzenz Krisper den Betrag von 200 X testiert, Herr Stephan Klun hat anläßlich °es Hinschcidens seiner Frau für den städtischen Armen-W»o den Betrag von 200 X und für die Renovierung der ^l> Geoigslapcllc auf dem Laibacher Echloßbcrge den Ve. '"g von 100 l< gewidmet. Der Bürgermeister gab writers bekannt, daß der Vizc^ Bürgermeister Dr. Nitler von Blei weis auf sein Man-dat als Mitglied des l. l. Landesschulrates verzichtet, habe. mir dessen langjährige Tätigkeit im Landesschulrate wurde k'" Nizebürgermeister der Dank des Gemcinderates aus-^sprochen und sodann an dessen Stelle Gemeindcrat Dr. ^ "n Tav (! ar als Delegierter der Stadtgemcinoe Lai- l °ch in den l. l. Landesschulrat entsendet. Bei diesem Anesse erbat sich Oemeinderat Dr. Triller das Wort und hob hervor, daß sich der l. l. Landcsschulrat bei Ne-icbung der Leiterstelle an der II. städtischen Knabcnvolls' ^"le in Laibach über den vom l. l. Stadtschulraic erstattn Ternovorschlag hinweggesetzt habe. Dieses Vorgehen ^'Ise als Demonstration nnd als Mißtrauensvotum für dak ^ ^' ^"Wschulrat aufgefaßt werden. Redner gab yer dc„, Wische Ausdruck, daß der neue Delegierte der "dlgcmeindc im l. l. Landesschnlratc gegen dieses Vor-' «^ Landesschulbchörde Verwahrung einlege. ^ Bürgermeister Hribar machte schließlich die Mittel-au/'m ^ wenigen Tagen eine große Reisegesellschaft freu ^"^"" '" Laibach eingetroffen und am Bahnhofe ^lnbNch begrüßt worden sei. Die Gesellschaft hatte vor-^ an d^ Bürgermeister die Anfrage gerichtet, ob sie in Nack s - "^ liroc, Angriffe zu befürchten habe und erst ^ seiner beruhigenden Antwort habe sie Laibach als H^'^chtungsstation gewählt. Aus ssiume, wohin sich die ^Mischnfl ^ laibach gewendet, erhielt Bürgermeister ban / Agende Depesche: ..Bürgermeister Laibach. Die ^^'lche Reisegesellschaft des deutschen Flottenvcreines sen-^ glichen Dank für die glänzende Aufnahme. An den riHj'"'^ '^lalanzcigcr', an die .Münchener Neuesten Nach. ^ "'. an die .Dresdener Nachrichten' sowie an die frank- furter Zeitung' wurde folgendes Telegramm abgesendet: In der nach dem Erdbeben glänzend neucrbauten Stadt Laibach, die mit ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten und der prächtigen alten Burg vom bayrischen Landesverbände des Flottenvereines mit über 100 Personen besucht wurde, bereiteten Bürgermeister und Stadt den deutschen Reisenden einen herzlichen Empfang. Die wohlhabenden Bürger der Stadt Laibach hatten über 30 Equipagen zur Vcr füguug gestellt und die Bevölkerung' der aufstrebenden Stadt nahm an dem herzlichen Empfange regen Anteil. Nciseleitung." Sodann wurde zur Erledigung der Tagesordnung geschritten. Gcmcinderat Dr. Triller berichtete namens der Personal- und Rechtsseltion über das Resultat der diesjährigen Gemeinderats-Ergänzungswahlcn. Der Bericht wurde zur Kenntnis genommen und die Wahlen verifiziert. Zum Vizebürgermeister wurde Herr Dr. Karl Ritter von Vlciweis-Trstenizli mit 23 Stimmen wiedergewählt; eine Stimme erhielt Gemeinderat Dr. Tavc-ar, eine Stimme Gemcinderat Dr. Ora/cn. Sodann folgte die Wahl der ständigen Sektionen. Gewählt wurden, und zwar in die Ma gi str at sse lt i on (Vorsitzender der jeweilige Bürgermeister) Dr. Karl Ritter von Bleiweis. Iaro-mir Hanu5, Josef Len5-e. Ivan Plantan und Ivan Kubic; in die Personal- u n d R e ch t s s e t t i o n Dr. Danilo Majaron (Obmann), Dr. Karl Triller (Obmann-Stellvertreter). Karl Mayer, Dr. Ivan Oralen, Ivan Plantan, Ivan Milohnoja und Dr. Ivan Tartar; in die F i n a n z-seltion Ivan Knez (Obmann). Ivan Milohnoja (Obmann-Stellvertreter). Josef Len<1e, Franz Mally. Karl Megliö, Karl Sajovic und Dr. Karl Triller; in die B a u -scltion Iaromir Hanu« (Obmann). Ivan Kubic (Obmann-Stellvertreter), Alois Len5-el. Ivan Paddel. Ubald von Trnlnczy, Josef Turk und Ivan Vcllovrh; in die Armensektion (Vorsitzender der jeweilige Bürgermeister) Franz Vergant. Engelbert Franchetti. Josef Kozal, Elias Predovü' und Urban Menic'nil; in die Po-lizeiseltion Dr. Karl Ritter vo» Vleilveis (Obmann). Dr. Ivan Oraxen (Obmann-Stellvertreter). Franz Vergant, Engelbert Franchetti. Josef Turk. Josef Vidmar und Alois Leni^el; in die Schulscltion Jakob Dim-nil (Obmann), Anton Lilozar (Obmann-Stellverlreter). Engelbert Franchetti. Josef Kozal, Karl Sajovic. Ivan Kubic und Ubald von Trnl«"»czli; in die Stadt ver^ schö nc ru ngs felt i on Franz Mally (Obmann). Franz Bergant (Obmann-Stellvertreter), Ialob Dimnil. Karl Mayer. Dr. Danilo Majaron. Ivan Knbic und Ivan Vellovrh, In die Spezialsektioncn wurden entsendet, und zwar in die Gewcrbcseltion Engelbert Franchetti. Josef Turl und Josef Vidmar; in die Teuerungsseltion Ialob Dimnit nnd Karl Megli^; in die kanalisiernngsscltio» Dr. Ritter von Vleiweis. Josef Turk und Urban iueniimil; in die Negulierungsseltion Anton Litozar und Josef Turk; in das Schlachthausdireltorium Dr. Karl Ritter von Vlci-weis; in das Verzehningssteuerdireltorium Engelbert Fran^ chetti; in das Wasserleitungsdircltorium Dr. Ritter von Äleiwcis und Dr, Karl Triller; in das Direktorium des städtischen Elettrizilätswerles Ivan Parcel; in den Schnl-ausschuß für die gewerblichen Fortbildungsschulen Ialob Diinnil und Anton Lilozar; in die DisziplinarlomnMo!, Jakob Dimnil und Dr. Ivan Oraxcn und endlich in die Assentlommission Engelbert Franchetti, Anton Gor5e und , Josef Turk. In den Landesverband zur Hebung des Fremdenverkehrs in krain wurden als Vertreter der Stadt-gemeinde Gcmeindcrat Dr. Oraxen entsendet. Gemcinderat Dr. Triller l^richtet über die eifo'> derlichen Ergänzungswahlen in den Vcrwaltungsrat der städtischen Sparkasse. Gewählt wurden aus der Mitte des Gemeinberates Jakob Dimnil. Iaromir Hanu5. Josef Ko-zat. Karl Megli5. Josef Vidmar und Josef Turl aus der Mitte der Bürgerschaft l. l. Oberrechnungsrat Anton Svetel. Bei diesem Anlasse stellte Gemeinderat Dr. Ora^ /en den Antrag, daß der Verwallungsrat der städtischen Sparkasse eingeladen werde, zwecks Ausschreibung der Stelle eines definitiven Sparlassedireltors dem Gemcinderate ehe stens geeignete Anträge zu stellen. Gemeinberat 5 ubic! sprach sich gegen diesen Antrag aus. da es nicht angezeigt erscheine, die Sparkasse jetzt schon mit der beträchtlichen Ausgabe für die Besoldung eines definitiven Direktors zu belasten und da einige Jahre noch mit einem provi sorischen Direktor das Auslangen gefunden werden könne Gemeinderat Megli^ schloß sich dem Antrage des Dr' Oraxen an. da die Bestellung eines definitiven, fachlich gebildeten Direktors unumgänglich notwendig sei. Nachdem noch Referent Dr. Triller die Notwendigkeit der Be stellung eines fachlich und juridisch gebildeten Sparkasse dirrltors hervorgehoben, wurde bei der Abstimmung d,r Antrag des Gcmeindcrates Dr. Oražen zum Beschlusse cr-hoben. Namens der Finanzseltion berichtete Gemeinberat Len,"-e über die Zuschrift des Bürgermeisters in betreff des flovcnischen Theaters in Laibach. Wie der Bürgermeister in seiner Zuschrift ausführt, befindet sich der Dramatische Verein und mit ihm das slovenifche Theater in einer lri-tischen Situation, aus welcher ihn nur eine radikale Al^ Hilfe befreien lönne; werde nicht rechtzeitig Abhilfe geboten, dann mühte der Verein die weitere Veranstaltung von slo-venischen Theatervorstellungen einstellen. Der Verein hab» sich deshalb an den Bürgermeister mit der Bitte gewendet, die Krise dadurch zu beseitigen, daß die Stadtgemeinde an die Stelle des Dramatischen Vereines trete, dessen Attiva und Passiva übernehme und dann selbst für die W seiner Aufgabe nicht nur vollbewußt ist, sondern sich auch nicht scheut, die volle Tatkraft einer unbeeirrten Willens-betätigung. unterstützt von selbstloser Opferfreudigst, dort einzusehen, wo es gilt. diese Aufgaben einer ehrenvollen Lösung zuzuführen. A. -^ (D a s Befinden des Kaisers.) Von einer Persönlichkeit aus der unmittelbaren Umgebung Seiner Majestät des Kaisers wird der „Korrespondenz Nilhelm" auf das bestimmteste versichert, daß das Befinden des Monarchen erfreulicherweise ein ausgezeichnet gutes ist. Seine Majestät der Kaiser arbeitet täglich in gewohnter Weise nahezu von den Morgenstunden an, nimmt die üblichen Vorträge entgegen und verfolgt mit regem Interesse alle Vorbereitungen zum Empfang des deutschen Kaiser-Paares und der deutschen VundesfUrsten. — (Personalnachricht.) Der Herr Landespräsident Theodor Freiherr von Schwarz und Frau Baronin Schwarz sind von Wien nach Laibach zurückgelehrt. '- (St a a t s subve n t i on.) Seine EMÜ^nz der Hcrr Ackerbauministcr hat dem Vereine „zur Förderuns, der Bodenkultur" auf dem Laibacher Moore für das Jahr 1008 zur Förderung des Obstbaues eine Staatssubvention von 700 X bewilligt und die l. l. Landesregierung fiir Kram ermächtigt, diesen Betrag dem vorerwähnten Vereine flüssig zu machen. ^- * (E i se nb a h n a n g el c ge n he i tc n.) Die k. !. Landesregierung für Krain hat zufolge Ermächtigung des l. l. Eisenbahnminisleriumö der l. l. priv. Südbahngesell-schaft in Wien den Baulonsens zur Herstellung der für die Sicherungsanlage in der Station Prestranel der Linie Wien — Trieft auszuführenden Hochbauten (Stellwerls-hütten) erteilt. -—r. — (Belobende Anerkennung.) Das 28, In-fanterictruppendivisionZlommando hat dem Herrn Oberstleutnant des Generalstabslorps Adolf Brunswick de Korompa anläßlich seiner Einteilung zur Truppendienstleistung beim Infanterieregiment Leopold II. König der Belgier Nr. 27 die volle Anerkennung für scinc allen Intentionen Rechnung tragende, vorzügliche Dienstleistung als Generalstabschef der Division ausgesprochen. — (Keine Erleichterungen bei der Neife« Prüfung an Lehierbildungsanstaltc n.) Nach einer Wiener Meldung des „Grazer Tagblattes" erklärte gestern Seine Exzellenz der Minister für Kultus und Unterricht im Budgetausschusse: Was die Erleichterungen bei der Reifeprüfung an den Lehrerbildungsanstalten betreffe, so müsse bemerkt werden, daß ein genaues Maß von Wissen bei diesen Prüfungen festgestellt werden müsse-Im Unterrichtsministerium sei bereits ein Vorschlag über diesen Gegenstand ausgearbeitet, worin von der Herabmin-derung der Anforderungen nicht nur keine Rede sei, sondern im Gegenteil erhöhte Anforderungen an die Schüler gestellt werden, da nur auf diesem Wege die Lehrer ihren Aufgaben entsprechen können. " (Sanitä t sd i stril tsv e r tre tu ng ln E i s n e r n.) Bei der vor einigen Tagen vorgenommenen Wahl in die Sanitätsdistriltsvertretung Eisnern wurde Herr Franz Koämelj, Besitzer in Eisnern, zum ^^ manne und Herr Franz Dem5ar. Besitzer in Zalilog. zum Obmannstellvertreter gewählt. —r. * (Ausschreibung von Siiftungs-Plätzen für Blinde.) Bei der Karl Freiherr von Flödniggschen und bei der illyrischen Blindenstiftung swb mit Beginn des Schuljahres 1908/1909 zwei Plähe 3« vergeben. Die Stiftplähe werden im Blindeninstitute in Linz genossen, woselbst mit dem Schulunterrichte am 16. September l. I. begonnen wird. Auf diese Stiftungen haben Anspruch in Krain geborene, arme, hilf^ lose und blinde .Kinder beiderlei Geschlechtes, insbesondere Waisen, welche gesund, bildungsfähig und wenigstens 7, jedoch nicht mehr als 14 Jahre alt sind. Gesuche um Verleihung dieser Stiftplätze sind im Wege der VezirlZhaUpl" Mannschaft des Wohnortes, bezw. durch den Stadtmagistr^ Laibach bis zum 1, Juni bei der l. l. Landesregierung ^ überreichen und mit dem Tauf- und mit dem Heinis scheine, dem Impfungs- und Armutszeugnisse, dann nm dem ärztlichen Zeugnisse über die Gesundheit und Vildungs-fähigleit des Aspiranten zu belegen. ^-l- — (Das hiesige Gremium der Kauf^ leute) hatte für gestern im kleinen Saale des „Mestm Dom" eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen? sie war jedoch nicht beschlußfähig. Die Hauptversammlung wird Dienstag, den 12. d. M.. um 3 Uhr nachmittag» im besagten Lokale stattfinden. Auf der Tagesordnung stehen die Reorganisation des Gremiums und die Abänderung der Statuten. ^' — (Maschinistenverein.) Vom Ausschusse dieses Vereines wird uns mitgeteilt: Die Ortsgruppe Laibach und Umgebung des österreichischen Maschinistenbundes hä" Sonntag den 10. d. M. vormittags um halb 10 Uhr r" Hotel Ktrulelj ihre Monatsversammlung ab. Die Wlglie^ werden eingeladen, sich hiezu vollzählig einzufinden. Vc' der Versammlung findet auch die Aufnahme von neue" Mitgliedern statt. Eintrittsgebühr 2 X. Monatsgebühl 1 X. Durch Mitglieder eingeführte Gäste und FachlollegeN sind willkommen. — Die Herren Industriellen werden gebeten, im Falle sie einen tüchtigen Maschinisten benötige" ober benötigen sollten, sich an den städtischen Maschiniste" I. 5 irovnil in Kle5e bei Laibach zu wenden, der e>ne vorzügliche Kraft besorgen kann. — (Weinbau- und Ke l le r w i r t sch a ft s' l u r s.) Dienstag, den 19. d. M. wird der l. l. Weinbau-inspettor B. Slalicty in Podberje bei St. Veit ('" Wippachtale) einen theoretischen und praktischen Unterricy über die Bekämpfung der Peronospora. sodann "ber l" Filtration und Klärung der Weine sowie über Behandlung im Anstiche liegender (bereits angezapfter) Weine ha"« -Anschließend findet eine praktische Demonstration neuesten Apparate zur Peronospora-Belämpfuna, sow eines neuen, großen Asbestfilters statt. Nach dem Vortrag werden die Weine des staatlichen Musterlellers, Slape ^ Lese 1907. verlostet weiden. Eine starte Beteiligung. "^ besondere seitens größerer Besitzer, Wirte. Wcinhändlcr wäre sehr erwünscht. Laibacher Zeitung Nr. 104. 959________________________________________v. Mm i^u. -— (Platz m u s i l.) Von morgen an wird die Musil bes InfanterieressimentZ N'r. 27 jeden Donnerstag von 6 bis ? Uhr nachmittags in der Stcrnallcc spielen. — (V e s i tz w c ch s c l.) Der Advolaturslandibat .Herr Karl Nemy Lcstowih hat die HauZrealität an der Aleüveisstraßc Nr. 7 vom l, u. l. Oberleutnant Herrn Hugo Leslowitz käuflich erworben. 15. — (Die Schülcrtüche in Gurlfcld) erhielt noch nachträglich von der Krainischen Sparkasse einen Unter-stühilngsbeitrass von 100 X; infolgedessen lann eine teil-weise Beköstigung der Schuljugend noch fortgesetzt werden. -^ (Ausflug der Juristen K ä r n t e n s.) Wir erhalten folgende Notiz: Beinahe sämtliche Juristen älärntens fanden sich am letzten Sonntag zusammen, um einen gemeinsamen Ausflug zu unternehmen, dessen End ziel der liebliche Vadeort Vcldcn am Wörthersce war. Hier Usclllen sich zu ihnen auch drei Landesgerichtörätc an6 Laibach, die bis Ledenitzen per Vahn fuhren, von da nach Melden aber eine Fußtour machten und von der Ausflugs-Nescllschaft äußerst liebevoll aufgenommen wurden. (3s war un herrlich schöner Manag, der es ermöglichte, die mannigfachen Neizc der Natur voll zu genießen und der auch auf bie gesellschaftliche Stimmung günstig einwirkte. Solche gc 'Ncinschaftlichc Ausflüge tragen zur Hebung des Standes-bclvußtscins und zur Förderung der Kollegialität viel bei und sollten auch in unserem Lande unternommen werden. Der lärntnischc Ausflug verlief in der animicrtcstcn Weise Und wird den Teilnehmern gewiß lange in angenehmer Erinnerung bleiben. — (Tod infolge ciner Wcttc.) Am 2. b. M. siegen 10 Uhr abends kamen mehrere Burschen von Groß-Dblak. Bezirksgericht Laas. in das Gasthaus dcü Blasig ^alV-i," nach Pfarrdors und tranken dort Branntwein. In ihrer Gesellschaft befand sich auch Peter Modic ans Groß-^blal. Infolge einer Wette tranl er einen Liter Branntwein selber aus. Er stürzte aber zu Boden und blieb sofort lot liegcn. —o— " (Ein Trunkenbold in der Domlirche,) Gestern abend kam der 28jährige Taglöhner Michael Hribar aus Eavina bei Stein in trunkenem Zustande in die Dom-luche, ging von Bank zu Bank und reichte den Andächtigen seinen Rosenkranz zum Küssen. Ein l^erbeigerufcner Sicherheitswachmann führte den Trunkenbold in den Arrest ab. — (Die Laibacher B c rc i n s l a p e ll e) konvertiert heute abend im Hotel „Südbahnhof" (A. Scidl). Anfang um 8 Uhr abends, Eintritt frei. — (Erster Birkhahn.) Der .Herr Bezirlshaupt^ Mann Hans Kresse in Stein erlegte gestern früh auf der Kreuzer Alpe (Krvavec) !. Telegramme des k. k. Telegraphen-Oorrespondenz-Oureaus. Wien, 5. Mai. Die erste Begegnung dcs Kaisers Franz Josef mit dem deutschen Kaiscrpaarr findet schon am 7. b., vormittags, in Mödling statt, wo der Hof-scparatzug aus Pola um 9 Uhr 35 Minuten vormittags eintrifft. Der Kaiser wird von Schönbrunn zum Möblingcr Südbahnhosc fahren, dort in den Hofsondcrzng der deutschen Gäste steigen und im Hofsalonwagen das deutsche Kaiserpaar begrüßen, Die Ankunft auf dem Penzingcr Bahnhöfe findet um 10 Uhr vormittags statt. Reichsrat. Sitzung dcS Abgeordnetenhauses. Wien, ll. Mai. Zu Beginn der Sitzung hält der Präsident den verstorbenen Mitgliedern des Hauses, Mini^ stcr Peschla nnd Dr. Herold, tief empfundene Nachrufe, die vom Hause stehend angehört werden. Der Präsident macht hierauf Mitteilung von der Mandatsnicdcrlcgung des zum Statthalter von Galizien ernannten Abg. Bobrzynsli, Sodann wird der Einlauf im Wortlaute verlesen, worauf mehrere Minister eine Reihe von Interpellationen beantworten. Sodann wurde die Sitzung geschlossen. — Nächste Sitzung morgen. Dic Dcmousirationclt dcr tierärztlichen Hörer. Wien, ll. Mai. Vor dem Gebäude der tierärztlichen Hochschule wiederholten sich heilte die Demonstrationen in verstärktem Maße. Der Eintritt in das Institut war durch Polizei- und Militärvostcn gesperrt. Gegen 10 Uhr waren ungefähr llOO Studenten vor dem Gebäude versammelt, die vom Rektor die Ucberlassung eines Saales für eine Besprechung verlangten und, als ihrem Verlangen nicht entsprochen wurde, zu demonstrieren begannen. Es herrschte ein ohrenbetäubender Lärm, doch wurde über Intervention des Rektors einstweilen von dcr Räumung dcs Platzes ab-gesehen. Als um halb 11 Uhr 25 Mann Polizeiwache zur Ablösung erschienen, wurde ihnen von den Studenten, die das Erscheinen der Wache mißdeuteten, unter feindlichen Rufen der Weg versperrt und erst nach Androhung von Waffengewalt freigegeben. Hierbei wurden zwei Studenten wegen Exzesses verhaftet, später aber wieder freigelassen. Dem Rektor der Hochschule sowie einzelnen erschienenen Abgeordneten gelang es nur schwer, einiger-maßen die Nuhc herzustellen. Der Rektor begab sich in das Unterrichtsministerium zur Darlegung dcr Wünsche der Studentenschaft. Um halb 12 Uhr zogen die Hörer ab. marschierten sodann zum Parlament und zur Universität, worauf sich der Zug auflöste, Wien, ll. Mai. (Vodenlreditlosc 2. Emission.) Der Haupttreffer mit 60.000 X fiel auf Serie 4777 Nr. 24, dcr zweite Treffer mit 4000 X auf Serie 3282 Nr. 14 je 2000 X gewannen Serie 490 Nr. 29 und Serie 115!» Nr. 10. Verantwortlicher Ncdaltcur: Anton F u n t e l. Die Lor- un6 I.itkwm-kä.Itlß-6 Nßilqusilv ^ d,wilt>ll 8icli dm Floren- UI!(1 Nl»8enleiäen, Nlcllt, 3 luolc««1,»snn,»>s unä e«tt»ssl,»Ii8c»,en Election«». ^ l 5l»türllel!er okenlreler 8Luerlin^. ^ Angekommene Fremde. Hotel lklefant. ^ Nm 4. Mai. Vrlcsncy, I»«.; Rubin, Pislo, Slrobl Herz, Kraus. Pcrlmann, Arnold, Deutsch. Pollal panisch' Popper, Gürtler, Dich, Spriegl, Reich, Löwy Posuischil' Salzcr, Fischer. Medak, Kohner, Ledercr, Ksttc,:' Fürst Fa.' britsbeschcr, Wicn. — Pravisam, Botto, Colontte z'tflte Udinc. — Nitler v. Gutmcmsthal, Gutsbesitzer WcireMein — Dr. Voliic, Advokat, Rudolftwrrt. - Blodig,'l. l jrommissär-Luloscvich, ttfm., Trieft, — Ohncwein, Msm Vozcn ^ Ma^r' Wechsler, Kstte.; sseistritzcr, Privat, Graz, - Kaiser Privat' Pola. — Braune, Privat, Gotischer. — Meten, '."^lly'ssabrilc-.' besihcr, Ncumarltl. — Kayscr, Direktor; Paley, ttsm ssrld-kircheu. — Silberstcin, Privat, Nrcslau. .- Reischl Privat s. Schwester, ttcszthely. — ViNcl, t. l. Oberbcrssrat: Pirc ?lpo^ theler, Idria. - Orönorny. Ing., Aussig, .., Melli. >na Villach. - Günther. Ina.., Arünn. - Veck, ttf.n Pilsen ~ Walter, Kfm., Vrod. - Deutsch, Kfm,, GroiManizsa.' — Tercntcl, .ftfin., Rann. — ilruzic, Kfm., Fiumc. — Tambur, lini, «lfful., Planina. Verstorbene. Am 4. April. Agnes Magister, Nrbciterswitwe, lü) I Karlstädtcrstraßc 7, Vitinm enr<Ü8. — U,,,,« Feldstein, Änch' bindcrstochter, 10 Mon,, Nadrhlystraßc 12, Ijlu«<:1n<.i8 e^p, — Iosefa Christina soba, barmherzige Schwester, 22 I., Nadehlystraftc II, 'I'ubsreul, pulm. iWctcorologtfäc 2$cobarf|tunfjen in Xaibafy. !3ecb,öf)C .-JO6-2 m. 2Rittl. ünftbrucf 7360 mm. JJfe_ü____rij TR^U. Hl. \13l 1> 21 -3| ©tß. mÜ|t^Ttetfixn5ew7~j " 9U^«b. 731 _9 14-2 nmibfK!I__ _&"*«________ 6| 7 n7g~|729r5|13-OJ5TCD. fätoödT » | 0 0 $a$ XageSmittel bet flfjtrtgen Xcmperatur 16-7°, SBot« siale 12-7°. aBettctüorouäfaqe für ben 6. 2Rai für Steiermarf, hörnten unb Ära in: ©JröfetenteilS bewölft, mä&iflc SBinbe, inilbc, ßleict)mäf3ig anljaltcnb, unbeftänbig; für baö Stiifienlanb: 3Bccf)jchtb bemölft, mäfjige SBinbe, mö&tg tüorm, gleichmäßig miljalteitb, Ürubung. ®ci?mtfrf)c iBcrid)tc unb iBcobnrt)tungcn bet taibadfex ürbbebentoarit fflrflrünbfl höh brr ftxoiii. ©parfaf?f )8»7). (Drr: ®cbäube ber f. f. ©taatg-Dberrealfcrjule.) «äße: Slörbl.»reite 46°03'; Öfit.iiänge üon ®reentui^ 14°31'. S3 e g i TT n______ j|g fcerb. fö. |ö. &f sei eg % bin«..» es |i i| »?; :i i •S_______^»___2$___£%________«§ # ** km h m b h m b h m b h m 8 h m ^_ = =- | T i~~ 6. Q^ 07 34 06'07 4330 08 0500 08 3000 09 40 E 5. 6000 12 29 43 12 35 54 13 00 31 13 09 31 13 26 E (2-0) ^ abua: 5. 10.000 07 35----------------07 47 - 08 45 V (6-0) 'jßxcn: 5. 9600 07 3184-----------0817—09- W (7-0) Sobenunru^e** am 6. 2Rot: 12• ©etunbenpenbe «fcf)r jetinjad)», 7.<5efunbenpenbel «JdjWadjt, 4«©elunbenpenbel «massig star!». * (E8 brbfiitfii: E = brcifarf)rä ^>ortgontaTprnbrI t>on Wfbtur-i^Irrt V = OTifro[fi«mo8rat)6 SBimitini, W = 8aif*rr«-^rnbf!. ?? 3)ie iH o b f ii ii ii r li b e mirb in folflfiibfii Slärrrgrabcit Hafflfijiett: »lu«y^Iä9C bi« ju 1 9Hinintftrr «frftr wwa4>, »oh 1 bi« Si äJliUimftfr • Irtjionc^», »on 2 bi« ? äJiUlimftern «mäfeifl stars», doii 4 bi« 7 ä»iHtmctcrn «ttart», Don 7 bi» 10 äJüllimcleni «ffb,r start» itub über 10 Wütltiiieier «aiife«-orbrntlirf) florf». - <-WfI[)nnriiic iöobnniiirub,f» bfbrutrl glfi^eitig ouHrftrnb* »flnrfo> Vurulit" auj allrii Keilbein. s^f f,s feste % flüssige •j^^""^ Neuheiten: ff Savon fin „Lilas Blanc" _ppr Stock......K - io » „Violette do Nice" per Stmk .... -wi Sty Ijak cine f luge, licöcSUama! ^^A bic gibi mir abctibž beim Sdjlafenfle^ctt feine S3on* ^^B bon§, fonbern jroei 5a^ cd)te ©obener SWineral» IV ^nftiflcn; unb a,ef) ic^ ^ur ©c^ule, bann brfomm \6) b^ immer n'c'rf) H^ ©töcf, bamit id) mic^ nicfyi erfstlte. ^^B Unb id) bin aud) nie Irans unb SJfama laßt, baran Pfl mären nur ^at)i edtjtc ©obener fdjulb. M 9Wan sanft ftc für K 1 25 bic Stfadjtel F2 in jcber 51^ot^cfc, ^Drogerie u. Mineral-F J hiaf(crl)anblnngf ^^9 incise aber jebroebe 92ad)a^mung mit tentjd)iebenb,eit WW jutüd. (460) 3—1 ®eucraI.5Repräfentanj für Dfterretd)»Ungarn: «ö. Z^. «utKjcrJ, SÖicn VI., ©rofje Wcugoffe Kr. 17. | Cafe Kasino | I täglich frisches I i Gefrorenes.j ßaibacfjer £eitung «Kr. 104. 960 6. SKoi 1908. Gieslhübl-Sauerbrann. Dem Besitzer des Kurortes und seiner Gemahlin wurden vor kurzem anläßlich des Festes ihrer goldenen Hochzeit vielfache Huldigungen zuteil, und fast zu gleicher Zeit zeichnete Seine Majestät den Herrn kais. Rat Heinrich Edlen von Mattoni durch die Verleihung des Konturkreuzes des Franz-Josef-Ordens aus. Obgleich goldene Hochzeiten zwar selten, dagegen Ordons-dekorierungeu um so öfter vorkommen, so erweckt eigentlich doch die Individualität des Gefeierten das meiste Interesse. Mattonis Individualität finden wir in dem Werdegang seines Unternehmens Gießhübl-Sauerbrunu, dieser Schöpfung rastloser Tätigkeit, Fleißes, zielbewußten Schaffens und sorgfältiger Erwägung markant ausgeprägt, und war es nicht allein kaufmännische Findigkeit, welche Mattonis Gießhübler Sauerbrunn, dessen Vertrieb die ganze Welt umspannt, zu einem internationalen Getränke machte, es war dazu auch die opferwillige Fürsorge Mattonis nötig, der es an nichts fehlen ließ, diese wunderbare Naturgabe gegen jedwede beeinträchtigende Einflüsse zu schützen und das unentwegte Prinzip, sie der Menschheit so zu überantworten, wie sie dem Schoße der Erde entquillt; in welch rationeller Weise Mattoni dies durchführte, beweisen die erst jüngst in Gieß-hübl-Sauerbrunn beendeten Quellenfassuugen, welche die% unveränderte Erhaltung dieses Heilwassers für unabsehbare Zeiten garantieren und auf alle Besucher des vorjährigen Baineologen-Kongresses einen geradezu überwältigenden Eindruck machten. (1888a) Öffentlicher Dank. ])i<> 1 nit]ichc Direktion der Krai-nischen Sparkasse hat zufolge Sitzungsbeschlusses vom 10. April 1908 der Vinzenz-Konferenz „Maria Verkündigung" don namhaften Betrag von 400 Kronen zukommen lassen. Für diese hochherzige Spende fühlt sich angenehm verpflichtet im Namen der Konferenz den herzlichsten und ergebensten Dank auszudrücken (1963) das Präsidium der Vinzenz-Ronfercnz „Maria üerhOndigung". Laibach am 4. Mai 1908. ! Voin tiefsten Schmerze yebeusst teilen wir » l allen Verwandten, Freunden nnd Bekannten mit, > l daß Gott der Allmächtige nnsern lieben, unver» > ! geßlichen Gatten und Vater, Herrn > WfMM Vtusiker > ! nach lanqcr, schwerer Krankheit zn sich gerufen hat. > l Das Leichenbegängnis des tenrcn Dahinge« > l schiedenen findet am 5. d. M. in Magenfurt statt. > l Die heil. Seelenmessen werden in illagenfurt > ! nnd Laibach gelesen werden. (1698) > ! Klagenfurt, am b. Mai 1908. ! ! Lina Heidegger «dols Heidegger > l Gattin. Sohn. > ! (Statt jeder besonderen Anzeige.) > Kurse an der Wiener Börse (nach dem offiziellen Kursblatte) vom 3. Mai 1908. Die nutierteu Kurse verstehen sich in Kroncumährimn, Die Notierung sämtlicher Mlien und der „Diversen Lose" versteht sich per Stück. Geld Ware Allgemeine Staatsschuld. Einheitliche Rente: 4"„ lonver. steuerfrei, ^ronc» (Villi-N«v.) per lluNe . . 9? 20 97 4« dettu (Iünn.-Iuli) per Zlasse g? 15 «735 4-2«/„ ü. W. «oten (Febr.-Aug.! per Kassc......»!'- 9g 20 4-2"/,, 0. W. Silber (April Olt.i per Kasse......ö9 — 99-2« 18«0er Ctaatslose 500 fl, 4"/^. l 5« 50 l 54 5« l8L0ei ,, lU0 fl. 4"/s,214'— Ül8'— «8S4«r „ 10'» st. . .li«3 5<)2e?b<1 18Ü4« „ 50 fl. . .263 50 2«7-b(i Pom.-Pfandbr. k 120 fl. b"/„2«8^0!i90 10 Vtaatsschuld d. i. Reichs-rate vertretenen Königreiche und Bänder. «Lfterr. Eoldrente stcucrfr., Vold per Nllsse .... 4<>/„tiü 90 ,iß io Ostcrr. Rente in Kronenw. stfr., pcr Kasse.....4"/» 97 2N 9?'40 detll, per Ultimo . . . 4"/„ 97 80 97-^0 dst, Investition»-Rente, stfr., «r. per Nasse . . 3>/,"/n »7«0 8« 1« Gislnbnhn'Sl»«i»schuld> »llschltibungtn. Elisabcth-Bahn i. O., stcuerfr., zu 1»,«0« fi.....4"/,, —-— —-— Franz Iosepl^-Bahn in Silber (dlv. Et.) .... 5>///n N9'4U,20-40 Vallz. «arl Ludwig-Vahn (div, Etücle) Kronen . . . 4"/„ 96 :>0 973« Nudols Bahn in Kronenwähr. stcuerfr. (div, St.! . . 4"/« 96 40 97'40 Vorarlberner Bahn, stfr,, 400 und 2 9« 50 97^50 Zu 3tlllll»schuld»eischrlibnngen lldgefttmptlll EisenlillhN'iiktirn Llisalieth-N. 2«>0fl. ttM. b^//« von ^00 ssl......458'- 462 50 detlo Linz-Äudweis 200 fl. ö. W. E, 5',<"/„ .... 428- 432--detto Laljburn-Tirül 200 fl, 0. W. L. 5l/„ . . . ,422 50426-50 ttrcmstal'Vahn 200 u. 2000 Kr. 4"/«.........l94'50 195-5« Weid Ware Vom Slaall zur Zahlung üb«' Nllmmtne EisenllllhN'Prioliiät» ßbliglltlont«. Vühm. Westbahn, »N5, 400, li00<1 u. 10.000 jlr, 4"/„ 97'10 9«,0 Elisabeth Bahn 000 u. 300« M. 4 all 10"/„......N5 50N6-50 Elisabclh Äahu 400 u, 2000 M, 4"/„........N3-IN!14'1>> Feidiuaüds-Nordbahn Lm. i««>> 9« 05, 9905 detto Em. l»N4 98 20 99 20 Franz Ioseph-Bahn En, 1884 /,/V„> 85 6« «6 «0 Vorarlberg« Bahn Ein. 1884 (biv. Lt.) Silb. 4"/„ . . »? 05 9805 Staatsschuld der Länder der ungarischen Krone. 4"/„ ung. Goldrenle per Kasse . m-— < 11-20 4"/^ detto per Ultinw in»—111-20 4"/„ unssar. 3/2"/n dctlu per ttasse «^-- «3-2» Unstar. Hrämien.ÄnI. il 100 fl. i«9 5,0 >!0,83 50 Thcis,.«ea..'Lose 4"/„ . , . . 146 2.°>150 25 4"/„ unnar. wrundei-tl.-Oblig. 93->0 94-1» 4"/„Iroat. u. slav. GrdentL-Obl, 94-5« 9550 Andere öffentliche Anlehen. Vosn, Landes-Anl. (div.) 4"/„ 9>'20 92 20 Vosn,-herceg, (iisciib. -Landes- Nnlchcn (d>u,1 4'/2"/„ . . 98 2« 99-20 5"/„ Donau Nc«.-Anleihe 1878 10350 — — Wiener Vcilchrs-Anl. . . 4"/„ 97-to 9« '.0 be!to 1900 4"/« 97 05 98 «5 Anlchcn der Stadt Wien , . 100 75 >0i-7l', delto (S. oder V.) 1874 120-e« 5> dcltll pcr UKimo . . 5"/„ 945« 94-U5, Bulff. Staals'Hypolheiar-Anl. 1892......«n/n 12! 4 Zeutral-Bod.-Krcb,-Vl., bsterr.. 45I, verl.....4'/,°/» 102-— — — bcttu , Kat, ^,. 4"/„ 9675 97-75 Landesb, d. Kün, Oalizien nnd Lodom. 5,?>/, I. riiclz. 4> S475 95-75 Mähr. Hlipothcleub. Verl. 4"/„ 97 60 98 «<, «.-österr. Landcs-Hlip.-Anst.'!"/« 9825 99-25 detto inll. 2"/„ Pr. Verl. 3'/2"//,"/n 89- 90-— dctto ucr!......4"/<> 98-l« 99-10 Ostcrr.-unnai, Banl 50 Jahre ' vcrl. <"/° ii. W.....9«-45 99.45 detto 49 50 Sparl., Llste öst., S«I.V«l,4"/« »9-- iua - Eisenbahn-Prioritäts-Obligationen. Österr. Nurdwrstb. 200 fl. T. . 102-90 103-90 Lwatsbahn k>«,o ssr..... 403- 409-— Sndbahn i^ 3",^ Iäimer-Iuli 5.00 Fr. sper St.) . . . 293-5>0 295 5,0 Lüdbahn k b"/„ »00 fl. S. 0. E, 120-30 I2l-l0 Diverse Lose. P«zln«l!cht fos». 3"/„ Vodenlreblt-Lose Em. 1880 276-65 282 65 bctto Vm, 1889 —-— ------ 5"/n Tonau Nenul.-Luse 100 fl. 257-50 263-50 Serb. Präm,-Aul. p. 100 ffr. 2"/n 10650 ti^-bo Zlnvllzinzllchl fose. Äubap.-Vasiliw (Tombau) 5 fl. 2090 22-9« Kreditlose 100 fl...... 452'- 462-— Klary-Lm'e 40 fl. KM. . . - 15U-- 15>><-- issuer ^ose 4« fl...... 21U-- 2^»-- T'alfsl,-Losc ^0 sl. KM. . . . 19U-- 196 — Notcn Kreuz, üst. Ocs. v. 10 fl. 50-85 54-85 Holen Kreuz, »na,, Oes. v. 5, fl, 27-50 29-50 »>udolf-L°se 10,1......«8-- 72-— Salm ^osc 40 fl, KM . . . 23>- 24! — Türl. E. Ä, Aul, ^räm. Obliss, <00 ssr, per ftosse . . . —'— -'- detto per Medio . . . 187-15 i8«-<5> Geld Ware Wiener Komm.-Lose v. I. 1874 497'— 50?--Gew.Sch. d. »»/n Präm.»Schuld d. Bodenlr.-Anst. Zlnltmelimnngln. Vlussin-Tepliyer Eisenb. 500 fl. 25,20'- 252?-— Böhmische Nurobahn 150 fl. , 399-— 402-- ÄuschtiehraderEisd, 5,00 sl. ,<>M. 306«-— »070-- detto (lit. 10 200 fl. per Ult. H20-— 1125--Duuau - Tampsschissahrts - Vcs., 1.. l. l. priv., l>00 fl, KM, IN22-— INüli-' Dux Vubenbacher V,-Ä. ^«0Kr. 56«!-— 5k!<-— FerdinandöNordb, inunfl, KM. K275'— 53««-— Naschn» - Oderbergcr Eisenbahn 200 fl. S....... 361-— 863-- Lcmb. - Czern,-Illssy-Eisenbahu- «csrlllchaft, 2U0sl, S. . . 564'— 5s>8'- Llol,d. üst., Trieft, 500 sl., KM. 423— 425'— Öslerr, ^ordwestdahu 200 ll, S, 446-— 448'-- dcllu (lit. l!) 200 fl. L. p, u>l. 442-50 44s-- Prag D»x.er(tiseub, I0«>!i.abnst. 225,--- 227-50 Ltaalsciscüb. ^0« fl, S. per Ult. 69440 695,-40 Lübbahu 20« fl, Silber per U!l, 136-5,0 137-50 Sliduorddeutsche Ueruiudnngsb, 200sI.KM...... 404— 407- Trausport Ges., intern,, N.-G. 200 Kr........ — — 140 — Ungar, Wcstbahn (Raab-Vraz) 200 fl. S....... 405-— 409'- Wr. Lolalb,-Al!ien Ges. 200 fl. 210 — 240-— Vanken. Analo-Österr, Vanl. 120 sl, , 295-75 2!ie-?5 Vanlvercin, Wiener per Kasse -— ^>— detto per Ultimo 522'25, 52»'li5 Vodenlr-Aiist. öst,, !<00 Kr. , 1057'— 1060'— ^c,ttr,-Bud..Nredbc. öst, 20« fl, 5!!5'— 542'-Nrcditanstali für Haudcl und bewerbe, IU0 fl., per Kassc —' - -->— dcUu per Ultimo 628-?5> ,"^!,-75> Nredübaul, nnss. allg., 200 fl. 74<-50 742-50 Depusileiibaul, all«,, 200 fl. , 456'— 457-- Eslompte - Gesellschaft, nieder- üsterr., 400 »r..... ,»85' - 588 — Giro- u. Kasscnverein, Wiener, 200 fl........ 455'- 457'— Hüputhclcubanl, üst, 2NN Kr, 5>"/„ 28,v— li89'— Ländcrbanl, österr., 200 sl,, per Kasse....... —-- —-- dettu pcr Ultimo 434'— 435'— „Mcrlur", Wechselstub.-Altien- Ocscllschast, 2<»<> sl. . . . si2- 6<«-- Ostcrr,'N!>nar. Vanl 1^00 Kr, !?!!>'— 1742-- Oeld Ware Unionbanl 200 fl...... 53S'5ü 53?'— Unionbaul, böhmische 100 fl. . 245'— 24S'— Verlchrsbanl, allss., 140fl.. . 330'— 331'"- Induslrlt'Zlnltrnehmungen. VauaeseNsch., nllss. üst., 100 fl, t:>:>'— !38— Ärlixcr Kuhlenbernli.-Orl. I0«fl, 715'— 7^9'— Eiseubahnverlehrs-Austalt, öst., 100 f!........ 39b'— »s?— Liscnbahuw.-Leiha.. erste, 100sl. 205'— 208'— ..Elbemübl". Papierf. n, V,-O. 100 fl........ 196'— 200— Elcllr.wes, allss, üslerr,, 200 fl. 408— «^'^ «ilcltr.Oclrllsch.. iutern. 200 fl. 584'— o85'-' Elcltr.Ocscllsch., Wr. ln Liqn. 218'- 219-5» Hirtcnbcracr Patr.-, ^iindh. u. Mrt,-ssabril 40» Kr. . , 973'— «77'"' Licsinaer Brauerei 10» fl, . . 250'— 254" Mo»!a»-(«cs,, us», alpiuc 100 sl. 648-25 649'«" ,,Puldi'Hü»te", Tieaclssusistahl- ff..«.O. 200 sl..... 446'— 4b0'-- Praarrltiscu-Inbustric-Gesellsch. 200 sl........ 2S2«'—2«30" Rima- Mnranl, - Salno-Tarjancr . .. Eiseuw. 100 sl..... 54»'7li 5<4 /0 Salao-Tarj. Slciuiohlc» 100 fl. 5?«'— b8i'-^ ,,Sch!ös,lm<,hl", Papiers.,200fl. 3!2'— 2>u'"' „Schoduica". vl. «, f. Petrol.- Industrie, 50» Kr, . . . 468'— 47^"" ,,S!c»rcrmühl",Papierf.!l.V,G. 435'— ^°" Irifailcr K'uhlcnw-G. 70 fl. . 288'— 2«!"" Türl. Tabalressic-Ges. 200 Fr. pcr Kasse...... —— ^'7^ detto per Ultimo . . . 407'- ^»^ Waffeiif, Ocs., üsterr., 100 sl. , b37'— l,«'-^ Wr. «aunelcllschaft, 100 fl. . . 148— ^l'" Wie»erbcr„e Zienclf,-VItt,.Grf. 710— ?^'^ Devisen. Kurze Zlchlen und Kchtck». Amsterdam....... 198-50 l9«'A Deutsche Banlplätze .... 117.'5 >^ .«: Italic»ischr Hianlplähc . . , 95-57' ?5^ London ....... 24017' 240" Pariö......... ""2' ^'75 Zt. Pctersburq...... 25! 25 25« /" Zürich uub Basel..... 95,4b »b-°/ Valuten. Dulatcn........ ,1»!' U'?3 2N.Frlluleu-Ntilcle..... 19«» ->.°.^ 20-MarlStNlle...... 23-49 "^ Deutsche üirichöbanliiote» . .117 60 1'/" I!alie„ischc Ua„iuotru . . . 95 <>0 «-'", Nubcl No'en....... 2'5< 2t>' ' ____________I^QS-Vs^slQ^Sl-UIIl^______________l34> VssllNlll!!« V«I! e«!-«!!!!»!!«!, lM^Wlll-lllss«!!» UN« «üf