pranmnkralions - Prcisr: Fiir Laibach S-nzjlihrig . . . 6 fl. — ft. Halbjahrig . . . 3 „ — „ Bierteljahrig. . . l „ 50 „ Monallich . . . — „ 50 „ Mit der Post: Ganzjahrig . . . S fl. — ft. Haltjahrig . . . 4 „ 60 „ Bierteljithrig. . . 2 „ 26 „ (Jilt Zustellung inč HauS eiertet« jahrig 25 tr., monatlich 9 hr. ffiinjclnc 'Jhtmmern 5 It. Laibacher Tagblatt. Anonyme Mittheilungen merben nicht beriicksichligt; Manuskripte nicht zuriickgesendet. Udiltlii*: Bahn^osgasse Nr. 132. Skprdilion uni 3eftralee finrtan: Kongrehplatz ilk 81 (Buchhandl eon 3. v. Sleinmotir St F.Bamde 3nftrlimprttft: 'Trihr bit einspaltigc Petitzeile S ft bei jtoeimaliger 6infd>altitng ii 5 tr. breimol i 7 tr. 3n[erticn6ftcmeel jedrimal 30 ft. 8ei gtktzeten Snfctetcn unb Sfteret EioschaUung rntfvrtflcnber Dtabntt. Nr. 53. Samstag, 6. Marz. — 52;;S.«" 1' 1869. JI! i 11»«t g e r! I hr sollt bemnachst die Neuwahlen fur den Gemeinderath vollziehen. Die Wichtigkeit derselben, die tiefeingreifende Bedeutung, welche diese Wahlen fur jedrn Burger der Stadt ohne Ausnahme haben, ist Euch bekannt. Es gilt unser Gemeinwesen endlich wieder auf eine dauernde, gesunde Grundlage zu stellen und die Settling desselben in die Hande von MLnnern zu lcgen, deren Unabhangigkeit, Kenntnisse und Arbeitskraft uns die sichere Gewcihr bieten, datz sie ihrer wichtigen Aufgabe auch gewachsen find. Die Manner, die wir Euch vorschlagen, warm theils schon lange als Gemeinderathe thatig, theils find sie Euch als allgemein tzeachtete Mitbiirger bekannt; scimmtlich aber gingen fie aus Probewahlen irnter lebhafter Betheiligung als Kandidaten hervor, welche das Bertranen eines grotzen Theiles der Wahler genietzen. Entgegen diesen Einleitungen zu einer regen Wahlbewegung hat der nationale Berein „ Slovenija" den Beschlntz gefaht, an den Wahlen nicht Theil zu nehmeit, ja er forded sogar durch eine osfentliche Erkltirung die Burger Laibachs zur Wahlenthaltung auf. Wenn es wahr ist, was jener Berein vorgibt, datz unter der Settling der nationalen Gemeinderathe die ftdbtifchen Angelegen-' heiten am besten beforgt wurden; wenn die Ursache jenes Eutschluffes nicht die Boraussicht des gewiffen Unterliegens im Wahlkampfe, fonbern die frciwillige Entsagung ist: so ware dies eine unverantwortliche Autzerachtlaffung der stadtischen Jntereffen, da es ja das Gemeinde-wohl fordert, datz jeder Einzelne fiir die Wiederwahl jener stadtischen Vertreter mit alter Kraft einstunde nnd auf keinen Fall fich der Wahl freiwillig enthalten durfte. Doch jeder mann fennt die Erfolge jenes Gebahrens, das den Unfrieden genShrt, die Parteinng grotz gezogen und schliehlich zu beklagenswerthen Ansfchreitungen gesithrt hat, unter denen der gute Ruf unserer Stadt, das geistige nnd materielle Wohl der Biirger empfindlich gelitten! Mitbiirger! Eucr Wille ist es nicht, datz die Bewohner Laibachs — roie es jener Berein anftrcbt — itach ihren politischen Ansichten, nach Abstammung und Sprache in zwei fettibliche Lager fich theilen, vielmehr ist es Euer fehulichster Wunfch, bei der freiesten Bewegnng des Einzelnen mit vereinter Kraft im friedlichen Burgersinn und edlen Wetteifer das Gemeinwohl zu sordern. Bereits zweimal habet I hr durch Euere Wahlen kund gegeben, datz Jhr den verderblichen Prinzipien der Hinwegfetzung iiber jede Berantwortung, der nationalen Gehcifsigkeit, der geiftigen Abfchlietzung in der Gemeindevertretnng keinen Platz gonnen wollet. Doch der Eigensinn der Bertreter diefer Anschauungen hatte fiir Eure wiederholten Kundgebungen tein GehLr, er fiihrte schliehlich zur Auflvfung des Gemeinderathes. Nun follet Jhr zum dritten male Euch daritber ausfprechen, welchen HLnden Jhr das Gemeindewohl anvertrauen wollet. Mitbiirger! Laffet Ench durch die Angriffe, deren die liberate Partei ansgefetzt ist, nicht abhalten, Enrer ersten Biirgerpflicht zu geniigen, und bedenket, datz es jetzt um fo ittehr Ehrenfache ist, fo zahlreich wie moglich bei der Wahlnrne zn erfcheinen, damit es fich zeige, datz die Anhanger der guten ©ache die Mehrzahl unter ben Wahlern bilden, inbgen ftch ihre Gegner an ber Wahl bethetltgen oder nicht. Zweimal fchon habet Jhr echten Burgersinn bei ben Gemeinberathswahlen gezeigt, zahlreich unb iibereinstintmenb gewtihlt, wie es konstitutionellen Šitrgern ziemt, beibe tnal habt ihr gesiegt. Wohlan! es gilt das britte ntal zn zeigen, batz Ihr Euerer Biirgerpflicht bewntzt seib, Euere Ausbauer moge auch biesmal nicht erlahmen, unb ber Sieg, ber uollstZinbige Sieg, wie wir ihn branchen, wird Eueren Eifer unb Euere Miihen bauernb lohnen. Unb nun Mitbiirger: Auf zu den Wahlen! Erscheint vollzahlig! Wahlt einmuthig! Als Kanbibaten roerdeit empfohlen fiir ben III. Wahlkorper: (Wahltag 9. Marz) Bilina Ferdinand, HauSbesitzer; Fink Franz, Kleidermacher; Goltsch Franz, HauSbesitzer; Hansel Bincenz, HauSbesitzer; Hauffen Josef, Handelsmann; Komar Johann, HauSbesitzer; Legat Franz, Hafner; Leskovic Karl, Handelsmann; Miknseb Lorenz, HauSbesitzer; Sakrai^ek Andreas, HauSbesitzer. Laibach, am 5. Marz 1869. II. Wahlkorper: (Wahltag 10. Miirz) Burger Leopold, HandelSgesellschafter; Deschmann Karl, HauSbesitzer; Dr. v. Kaltenegger Friedr., k. k. Obersinauzrath; Dr. KeeSbacher Friedr., PrimariuS; Mahr Ferdinand, HauSbesitzer; Pirker Raimnnd, k. k. Realschul-Professvr; Nndesch Franz, HauSbesitzer; Dr. Schoppl Anton, k. k. RegierungSrath; Stedry Wenzel, k. k. Oberingenieur; Dr. Snppan Josef, Advocat. I. Wahlkorper: (Wahltag 12. Miirz) Dreo Alexander, HauSbesitzer; LaHnik Peter, HauSbesitzer; Mallitsch Andreas, HauSbesitzer; Pauer Josef, HauSbesitzer; Dr. Pfefferer Anton, Advocat; Dr. Recher Nikol., HauSbesitzer; Samaffa Albert, Metallgieher; Sennig Bincenz, HauSbesitzer; Dr. Snpantschitsch Franz, Advocat; Terpin Cdmund, Handelsmann. lorn konflitntioncllcn Dcrcinc in Laibach. Gerichte durch dieses Gesetz noch nicht. Soll auf Grunb dcS GesetzeS tin Gewerbegericht in's Leben gernfen werden, so mutz der beziigliche Antrag den NachweiS enthalten, roic die Kosten fiir die Amtslo-kalitaten, Schreibgeschafte rc. anfgebracht werben sol< len, ohne den Staatsschatz zu belasteii. DaS dnrfte in den meisten Fallen durch tine Umlage geschehen. Jst der Kosteupunkt geregelt, bann wendet sich baS Justizministerium an ben Lanbtag urn tin Gutach-ten, ob bieser baS Gewerbegericht in bem speziellen Falle fur nothwenbig unb nutzlich erachtet unb an das HandelSmiuisterium, unb bann wieder crlatzt das Jnstizministerium itu Einvernehmen mit dem Handelsministcrium tine Berordnung, welche daS betreffende Gcwerbegtricht sSrmlich tinsetzt, den Um-faug dcS BezirkeS, auf welcheu sich bie Thatigkeit besselben erstrecken soll unb ben Ort sestsetzt, an bem eS feinen Sitz haben roirb. Diese Berordnung Hat auch beziiglich der Kosten nach den eingebrachten Borschlagen zu bestimmen. Die norddeutsche Thronrede. Berlin, 4. Marz. Der Reichstag des nord-deutschen BunbeS wurde vom KSnige in Person mil solgender Thronrebe crosfnet: VGeehrte Herren vom Reichstage des norddeut-schen Bundes! AlS ich Sie zum letztenmale urn mich verfam-melt sah, sprach ich die Zuversicht aus, bag die Jruchte Jhrer Arbeiten in unserem Naterlaude unter dem Segen dcs Friedens gedeihen werden. Ich sreue mich, dah diese Zuversicht nicht getauscht worden i|1, unb indent ich Sie heute im Namen der verblindeien Re-gierungen begrllhe, blicke ich init Genugthuung auf einen Zeitraum zuruck, in deffen Berlause die Einrich-tungen des Bundes in sriedlicher Entwicklnng erstarkt unb besestigt find." Die Thronrede zahlt nun die einzelneu Gegen-stande der Bnudesgesetzgebnng auf, welche tine Ver-schmelzung der einzelnen Theile herbeifUhren sollen unb fahrt bann fort: „Der Bnndeshaushalts-Etat fiir 1870, welchcr einen hervorragenben Gegenstand Jhrer Berathungen dilden roirb, fordert dazn auf, tint Erhohuug der ei-genen Einnahmen des Bundes ins Auge zn fasten. Die Erleichternngen, welche der Berkehr durch Aufhe-bung unb Ermahigung von Zollen unb durch Herab-setznng dcs Briefportos erfahreu hat, haben Ausfalle an den Einnahmen zur Folge gehabt, deren Ersatz nothwenbig ist, roenu bie Schwierigkeiten ilberwunben roerben sollen, welche dem Haushalt der einzelnen Bnnbesstaaten burch die nnregelmahige Wirkung bes Mahstabes fiir die Matrikular-Beitrage bereitet werden. Ich rechue auf Jhre Mitwirkung bei den Vorlageu, welche Jhnen zur Abwendnng bieser Gesahrdnng werden gemacht werden. Urn der Konsular-Berwaltimg des BundeS den geschaftlichen Zusammenhang ntit der Fnhrung der ausroartigen Angelegenheiten zu crhalten unb urn bie ijolitifche Einheit Norddeutschlands in der seiner Ver-faffung unb seiner internationalen Bedeutung entspre-chenden Form zum Ausdruck zu bringen, sinb in ben Etat fiir 1870, Jhren Antrcigen entsprechenb, bie Ansgaben oufgenommen worben, welche burch die Leitung der auswartigm Politik des Bundes uud burch deren Vertretnng int Auslande bedingt find. Die erste Aufgabe bieser Vertretung roirb auch in Zukunst bie Erhalmug bes Friebens mil alien Volkern bilben, roetche gleich nits bie Wohlthaten besselben zu schiitzen roisfeu. Die Erfllllung bieser Aufgabe roirb erleichtert roerben burch bie freundschaftlichen Bezie-hungen, welche zwischen dem norddeutscheu Bunde unb alien ausroartigen Machten bestehen, unb welche sich vor knrzem burch bie friebliche Losting ber bie Ruhe bes Orients bebrohenben Spannung von neuem be-roahrt haben. Die Berhandlnngen uud ber Ersolg ber Pariser Konferenz haben Zeugnih abgelegt von bem aufrichtigen ©treben ber europciifchen Machte, bie ©egnungeit bes Friedens als ein werthvolles Gemein-gut unter gemeinfaine Obhut zu nehmen. Angesichts diefer Wahrnehmnng ist eine Nation, welche sich bes WillenS unb ber Kraft beroujjt ist, fremde Unabhangigfeit zu ochten unb bie cigene zn schiitzen, zum Vertrauen auf bie Dauer elites Friebens berechtigt, ben zn ftoreit ausroartigen Regieruitgen bit Absicht, ben Feinben der Ordnmig die Macht sehlt. Mit diesern Vertrauen, geehrte Herren, roollen Sic an die Arbeiten gehen in dent Sinne, roelcher Jhre Berathungen bisher geleiiet hat, in dem Bewuht--sein der grotzen nationalen Aufgabe des Bundes unb in der Zuversicht, bah die verbllndeten Regiermtgen bei der Lvsung bieser Aufgabe freubig mitroirfen." Oesterreichische Romlinge. AuS Rom bringk bie „KSln. Ztg." bie inter-effantc Nachricht, batz die von den aristokratischen Wallfahrern aus verschiebener Herren Lanbern be-schlossene HnlbignngSabresse an den Papst nicht zu-stanbe kSmmt, unb zwar aus Riicksicht fur Oester-reich, fQr Welches einige in bem Adretzentwurfe enthalten gewefent Sttlltn vtrletzend fcin mntztrn. Wenn man aber glanbt, datz bitfc Rncksichtnahme von btnjtnigtn auSging, bttttn sit wohl am natkr-lichsttn zugtkommtn wSrt, von ben in Rom rati* lenben Ssterrtichischtn Kavalitren namltch, dah bitfe sich ttwa gtwtigtrt hatttn, ihrt Namtjt unttr tin Schriftstuck zu fttztn, welches Btrunglimpfungtn ihrtS Battrlanbts tnthielt, so taufcht man sich. i rwmm ■ ■■■............ —.... v; • Reichsraths-Berhandlungen. Sitzmtg bes AbgrordnetenhauseS vom 4. Marz. Dtr Praftdent eroffttet bie Sitzmtg urn 11 Uhr. Der Minister des Jnnern legt einen Gefetzentwurf Hetreffs ber offentlichen Krankenheilanstalten auf den Tifch bes Hanses nteder. Unter den Petitioncn befindet sich die ber Wiener Gerneinbereprasentanz urn Eiufiihrung birefter Wahleu. Abg. Kura it bo wiinfcht diese Petition unb bie aiv deren gleichlautenden bent Verfaffungsausschuh zu itber-wetfen, bamit bieser bie Frage unverweilt in bie Hand nchtne unb nicht erst, roenu die Antroort ber Regie-rung auf bie an sie in bieser Beziehung gerichtete Interpellation erthcilt fein rcerbe. Der Dbntann des VerfaffungsauSschusses fagt zu, datz ein Subkornitee des Ansschuffes bald seine Aufgabe zu lofen sich be-miihen roerbc. Der Gefetzentwurf betrefss ber Bewillignng eines Lotterie-Anlehens fiir bie Stabt Stanislau roirb bem Finanzansschntz itberroiefen. Die Vorberathnng bes VolksfchnlgesetzeS soll nach Antrag des Abg. Herrmann einem Sonberans-schutz iiberwiesen werben, wahrenb Abg. Dietrich bie Vorlage bent konfeffionellen Ansschnsse zngewiesen sehen will. Bei ber Abstimmuug rourbe ber Antrag des Abg. Dietrich attgenomnten. Hieraus solgie bie Berathuug bes Gesetzentwurses Uber bie Errichtung vvn ©eroerbegerichten. Dr. Fetz erstattet fobann Bericht iiber ben Ge-fetzentwurf, betresfenb bie Errichtung von Gewerbe-gerichten. Das Gesetz rourbe nnr mit einer einzigen un-wesentlichen Abandernng genehmigt. Die Tagesord-nung ist erschopft. Nachste Sitzung Montag. Die Gewerbe-Gerichte.' Das AbgtorbntttnhanS hat in ftintr vorgestri-gen Sitzung tintn fiir bit Jnbnstrit, unb zwar so-wohl fiir bit Arbtitnthmtr als auch fur bit Arbtit-gebtr wichtigtn Gtsetztntwurf trltdigt. Ditstr han-btlt von dtr EinsUhrung von Gtwtrbegtrichten zur Schlichtung unb Entschtibung von Strtitigktiten. bit aus dtm Lohn-, Ditnst-, Arbtits- unb Lehrver-HSltnisst tntspringtn, bann von Strtitigktiten iiber Ersatzanspriiche auS ber Beschabigung von FabrikS-gegenstSnben, unb enblich von Streitigltitttt, wtlcht sich auf Pensions-, Kranktn- unb anbtrt btrartigt Kassen beziehen, insoserne zn biesen Kassen sowohl von ben Arbtittrn, alS auch von ben Arbeitgtbern BtitrSgt gtltisttt wtrbtn. DaS Gesetz gibt bit allgemtintn Normen an, wit bit Gtwerbegerichte znsammtngtsttzt werben unb tote fit sunktionirtn sollen. Eingesuhrt roerben biese Ieuilleton. Laibach, 6. MSrz. (Der unbetannte Fremde. — Die vorurtheilslosen Reiseuden. — Die (Storie der „fremde« Ferse." — Der Feuilletonist auf Reisen. — Die dret inhaltsschwereu Worte diefer Woche.) ES ist bctanutlich ein bcliebtcr AnSweg aller jener, bie vor einer Behorbe, einem Gerichte u. f. w. sich zu verantworten haben, batz fie sich auf abwe-fenbe, verstorbene ober gar nicht existirenbe, erfun-bene Zeugen berufen. So entstanben in grotzen Gerichtsprozeffen crfunbene Ptrfontn, z. B. bie Viki Horvath u. f. w. Diese Reflexion kam unS in ben Sinn, als roir diefer Tage ein Manifest an die Bevolkerung lafen, in welchem man zum Zeugen der Thatigkeit des Gemeinderathes nicht etwa bie WSHler, fonbern — bie Reifcnben aufritf, nur mit bem Untcrfchiebe, batz bie Behorbe in unfcrem Falle der GerichtShof ber offentlichen Meinung ist. Also bie Reisenben bezeugen es, batz Laibach unter ber Herrschaft ber Nationalen „sreunblich unb reinlich" gcworben ist. Der Journalist, ber Anwalt ber offtntlichen Meinung, aber verlangt zu wissen, wer diese Rei- senben waren. Unb noch bazn Reisenbe so gedie-gener Art, namlich ..vorurtheilslose Reisenbe." ES ist ihut bieS cine neue SpezieS von Reisenben, cr famtte wohl Weinreiscnbe, Reisenbe, bie in Wolle unb Kattnn machctt, aber Reisenbe, bie in Gemeinbe-rathSurtheileu macheii, so eine Art vomis voyagcur purlHincntariquu ober comis voyygeur clu magistral, bit famtte er iticht. Wir waren eS zwar gewohiil, in einem hie-sigen ©latte stets einen unbefannttn Frcmben zitirt zu sehen, ber iiber bas Theater, kurz iiber alles mogliche fein Urtheil abgab, hicltcn bies aber nur fur cine gewiihnliche Albcrnheit ber betreffenben Rcbaktion, welche sich fchamte, felbft so cine Anficht anszufprcchen unb eS baher vorzog, biefe bem „grotzen Unbctanuten" in ben Munb zu legen, Aber feit „bie freinbe Ferfe" in einem ofsizicllen Aktc bie Rollc bes eiitfchcibenben Richters zu fpieleu berufen ist, feitbem fontten wir tins nicht gettug iiber die Logik der nationalen Manner verwunbern. Dcnn wenn ein Frember, b. h. fin seit 40 Jahren in Laibach Ansassiger, jedoch nicht im Lanbe Gcborcner ein Wort iiber (Scineinbeangelegenheiten sprach, ba hietz es fofort: „es ist tin Frember, ber bie Vcr-haltnisse nicht fennt" unb nun aber roirb ber Frembe gar als Zeugc beS Lobes anfgerufcn. Sonberbarc Herren, biefe — Reisenben. Also ein freunblichcr Anfenthaltsort war Laibach! Der reisenbe Handwerksbursche, welchem bei Jeschza seine Knochen zerschlagen wurden, kannS bezeugen, es miitzte nur fein, dah es ein Reisenber roar, ber nicht zu ben ..VorurthcilSlosen" gehorte. Die Maka-bamisiruug mag ihut wohl gefallen haben, aber ber Mcnfch tebt nicht von ber „Matabamisinmg‘‘ allein, soubern er braucht auch P f I a ft e r unb Verbanbc. Wir waren doch neugierig zu Horen, was bit Reisenben zum Gemeinbebesizit gefagt haben unb ob man bie vorurtheilslosen Reifcnben auf die „gol-denen Serge" gefiihrt hat, bie bie nationalen Manner wirklich gegebcn haben, int Gegenfatze zn ben „gol-benen Bergen," welche bie Liberalen ongeblich vcr-fprechen. Doch Parbon! nteine Damen, so ebcn bemerken wir, bah wir uns auf bem Wege ber Politik befinben, fiir ben Fcuilletonisten eine prepovedana pot. Der Feuilletonist spielte focben bie Rollc eineS Reisenben, ber sich aus ein sremdes Ge-bict begab, unb da man heutzutage auf das Urtheil ber Reifcnben so Diet Wcrth legt, so glaubtc er, auch auf frembent Gebictc nicht blos reifcti, fonbern auch urtheilen zu sollen. Ein Feuilletonist ist ja iiberhaupt nichts anberes als ein Reisender, er reist in a lie Gebictc des gcselligen unb sozialen LcbcnS, Im Gegentheil, gerade biefe hochadeligen Oestcr-reicher, die Thun's und Bloome's u. s. ro., bestanden darauf, dah die gcgen das hentige Oesterreich ge-richtetcn Scitze in der Adresse beibchalten rocrben miihten, rociin sic fid) an beiselben bethciligen solllen. Die franzosischen Theilnehmer an bcr Adresse waren eS, welche unmittelbar, bcvor bitfclbt bern heiligen Voter iibergebcn roerbtn solltc, ben Wunsch auS-sprachen, bah bit auf bit Ssterreichische Regierung bezuglicheu Ausdriicke des TabelS gestrichen werben mochten. Die Oesterreicher aber crklarteu, „es sei ihre Pflicht, sich iifaer biefen Punkt, bcm Papste gcgcnuber frei »ach ihrem Gewissen auSzusprechen" — das heiht, alS Anklager ihres BaterlanbeS im Vatikan aufzutrcten. Darnber entstanb tin Mei-nungsstreit und die Folge desjelben roar, dah die Uebcrqabe der Adresse vorberhanb unterblieb. Bemerkt muh hievei noch werben, bah bcr Papst ben Text bcr Adresse vorher bereits privatim gelesen unb gebilligt hatte. Seine Heiligkeit hatte also bie Angrifse gutgeheitzen, wclche Burger eines anderen StaateS gegen ihre Regierung und die Gesctze ihres Landes Sffentlich und »or a tier Welt kehren roollten. Lokal- und Provinzial-Angelegenheiten. Lokal - Chronik. — (Der Slovene ein Fremdling im eigenen Van be.) Die Deutschen in Krain konncn sich liber bie ublichen Borwiirse ber slovenischen Presse, fte seien Fremdlinge im Lande unb hiitten feitt Recht, iiber dessen ZustLnde mit zu reben, bamit trosten, bah es auch ben itationalen Miinnern in Slovenien nicht beffer ergehe. So roirb ber „Novice" aus ber Um-gebung von Triest geschrieben, bah untcr ben bortigen Lanbgemeinben eine bebeutenbe Agitation gcgen bie Wahl zweier ausgestellter Kandibaten stir den Triester Stabtrath im Zuge sei, wclche beide zwar gcbornc Slovenen find, boch nicht bas Gliick hattcn, im Tcr-titotium das Licht ber Welt zu erblicken. Es find dies bit Herren Cegnar unb Zor. Ersterer, beint Tc-legraseitamte in Triest angestellt, hat sich in ber slovenischen Pocsie mehr als Nachahmer Koscskis, benn als origenetler Dichter eintgeit Namen gemacht, er War 6ei bcr Griindung bcr ocrschicbenen Čitalničen brsonders thatig, in benen er bei vcrschicbenen Anlafsen ber lanblichen Bevolkerung bie Thcoric „ber fremben Fcrsc" in erregter Weise unb eingeheub zu belenchten pslegte. Nnnmchr agitiren zwei gewesene Stabtrathe, beibe geborne Tcrritoriale, gegen bie bejagten slovenischen Kanbibatcn, bie fie cbcnsallS als „Fremdlinge" bezeichnen. Es ist cine eigenthUmliche Jronie bes Schicksals, bah bie Wasse ber „sremben Ferse" gcgen bie Apostcl ber nationaleit Kirchthurmpolitik gekehrtroird. flberall bie Nenigkeiten besichtigend und von allem nur das oberflachiidit wiedergebend, statt beS..rothen Badeker" und „ber Ledertasche" scin Skizzenbuch fiih-rend. Nun, und biefe Woche hat er scin Skizzenbuch wahrlich nicht umsonst gefuhrt. Drei Schlagworte stehen barin, von wclchen ber Dichter singt: Drei Wone ntnii id) cud) i»haltsschwci> @ie gchei, von Munde zn Mund« — Unb biefe brei Wortc heihen: Erklarung, Tombola unb katholischer Berein. Das crste ging von Munb zu Mund aller Bewohner unfcrer Statzt, das zweite ging haupt-sachlich von Mund zu Muud jeuer, welchen das Kasino nichts bietet, jcner erbgefessenen Garde einer Zeit, welche nach bent Urtheile „vorurtheils- foser Reisender" beffer war, als die jetzige, das britie ging von Munde zu Munde aller jcner zarten ©celen, welche dcn mSrdcrischcn Stahl mitgewohn-ter Hand in die Kchle ber „Hcndeln" fenken, und letztercS nicht fchuell todtcn, weil das Fleisch zarter und beffer ivird, wenn ber TobeSkainps bes Hiihn-chens lange dauert. Jene gottessnrchtige Schaar, totlche ben Kochloffel mit eben ber Meistcrschast hanbhabs, wie bas Gebetbuch, und welche wir suglich die A m a z o u e n d e S G l a u b e n s nennen kbnuten. — (Also boch!) Wie wir vcrnehmen, sinbet bie Abstinenzerklarnng bes Bereins „Slovenija" in Bezug auf bie Gemeinberathswahlen nicht bie unge-theilte Zustimmnng bcr Wahler ber ©egeupartei, bereit viele leine Lust silhlen, sich die Auslibung eines ftaats-bUrgerlichen Rechtes, narnlich bes Wahlrechtes, par ordre du Mufti ber Fuhrer verkltmmern zu lassen unb an ber Wahl theilznnehmen beabfichtigen. Wir feheit betnitach, tote es scheint, bennoch einent beroegten Wahl-gangc eittgegcn. — (Die Wahl eines Lanbtagsabge-o r b n c t e n) siir bie I'anbgerneiubeit bes Wcihlbezirkes Krainburg-Vack, an ©telle bes oerstorbenen Domprobstes Kos, wurbe von ber Sanbesregierung auf ben 19. April attsgeschrieben. Der Wahlort ist Krainburg. — ($ crSnberungen iin Kuratklerus.) Uebersetzt wurbe ber Kooperator in St. Barthelmci, Herr Anton Sorz, in gleicherEigenschast nach Reisniz. In ben Ruhestanb begab sich Herr Thomas Seschun, Vokalist in St. Gcorgcn ltachst St. Marcin. Laibacher Gewrrbebank. Die Herren Aktivna« ber Vaibacher Gewerbebank werben hiermit wicbcrholt aufmcrfsain gemacht, bah nur jene Attic* nare bas Stimmrecht bei ber am 15. b. M, stattsin-benben Generalvcrsammlung auSUben kbuneit, welche ihre Aktien-Jnterirnsscheinc bis langstens am 8. Marz hinterlegt haben. Der Rechnungs-Abschluh unb Ein-trittskarle werben ben stimmberechtigten Herren Aktio-ntiren rechtzeitig zugesenbet werben. Aus bent Bereinsleben. Konstitutioneller Serein in Laibach. Derselbe hielt gestern Abends seine eilfte Hauptversainiiilung. Den Vorsitz siihrte der Obniann Dr. S u p p a n; Schriftfilhrer war Dr. S d, r e y; als Regierungskommifsar fimgirte Magistratsrath Jeras. Anwesend 142 Mitglieder. Nach Lesung und Genehmigung des Prowkolles der letzten Bersammlung sprach Dr. v. Kaltenegger iiber vie Errichtunb und den viutzeii der Volkskllche, indent er uuter Hinwetsung auf bit voransgegangene publizistische Brhanvlung dieses G^genstandes haupksachlich jene Momente hervorhob, aus welchen sich die Mdglichkeit der Eiufilhrung dieses Institutes in Laibach brurtbeilen liege. Der tonftitutioncUe Berein Habe sich unter anderen Zwecken anch die Fbrdernng des materiellen Fortschrittes znr Aufgabe gesetzt, er sei sowohl von diesem Standpunktc als durch seinen Beruf, Erscheinungen sozialer Bedeutung zu besprechen, veranlaht, diesem Institute seine FLrderung angedeiben zu lassen. Die Hanptprinzipien, welchen die Bolkskiichen ihre Entstehung verdanken, seien jenes ber Vereinigung der Arbeit und jenes der HumanitLt; der Z w e ck : bie Berabrei-chung einer mit geringen Mitteln bcigestellten guten Soft, welche an Minbcrbemitteltc unt die Gcstehungspreise — also nidjt als Almosen, sonbern im Wege bes Berkaufes — hintan-gegebett roirb. Filr den Ansang sei sowohl bie Schafftmg eines Be-triebslapitals behufs Abaptiruug eines Lokales mtb Beistel-lung der Vorrathe, battn bie Mitwirknng geistiger mtb materieller Arbeitskrafte noihwenbig, in welchen Beztehungen die Opserroilligkeit ber BevLlkernng hinzutreten ntilffe, — spater mitffe sich bad Institut selbst erhalten, was nament- Das wichtigste bcr brei Wochenereigniffe fcheint dein Fenillctonistcu jedenfalls die Tombola zu fcin, benn sic allem war eine Unternehmuug, bei bcr ctwaS zu gewinncn roar. Es roar fogar Diet zu geroinnen unb sehr schone Sachen; fur ben crstcn ber Geroinnste, bas treffliche Btlb unseres voter-lanbischen Meisters, hatte ber Feuilletonist gerne an her seinen 10 mit schroerem Gelde vergeblich an-gekauften Tafeln fiir „Stehcnbe" noch eine fchbne Zu-gabe geopsert, ja cr hatte fogar bie Erklcirung sammt bet Rcbe bes katholischen Prafibcnten mit in ben Kans gegeben. Uebrigens liegt eine grohe Aehnlich-keit zwischen einer Tombola unb bent katholischen Lereine, beibe bicnen znr Erheiterung bes Publi-kuttts, in bciben muh man, um einen Gewinnst zu ttiachcn, sich einkausen, ber Unterschieb liegt nur barin, bah in ber Tombola jeber AuSsicht auf bie Geroinnste hat, wahreub im katholischen Bereiue uur bie auscrwahltcn eine solche haben, unb bah bie Geroinnste bcr Tombola in itiifclichen Din-gcn bestehen, roahrenb bie Geroinnste bes katholischen Sereins entroebcr ber Gregor- oder ber PiuSorden find. lid; burnt mtiglich feitt roirb, rocmt jene, fiir wetdie baSfelbe bcrechttet ist, hievon eine it ausgicbigett ©cbraud) machcn. Rebner besprid)t sobami bie sett zwei Moaaten mit bera beften Erfolge in Graz befteheube Bolkskitche. Dort sei bie Anregung von bcr Gcmcinbe ausgegangen, roelche nameittlich in Absicht auf bie (Srleidjterung bes Loses bcr arbeiteubcn Klafse btet Komitec's zttsammenstellte — eiitS filr bie Wohnnngs-, eins fiir Nahrnngs- unb eins fiir die Sparfrage. DaS Koniitee fiir die DiahrungSfrage emanzipirte sich bald als sclbstcindiges Koinitee znr (Srilttbitng einer Bokks-fiiche, crticfi einen Ausruf an bie BevLlkernng zur Entrich-tung frciwilliger Beitrage, roeld)e alSbalb in bcr Hiibe von 4000 fl. cittfloffen, wofilr Antheilsfchcine a 2 fl., roelche zur Mitglicbschast am Bercine bcrechtigten, herattdgegeben roitr-ben. Die Gcmcinbe ftellte cin Lokale nitcntgeltiich zur Disposition unb fteuerte 1000 fl. zur erftcn Einrichtnng bei,* bie jedoch einen Kostcnanfwanb von 3000 fl. vcrursachte. Die Lcituiig ber Aiistalt, bie Ucberroadmug bed Hantierens in ber jtilche, bas Kaffen- unb Rcchnnitgswcscn roirb von Volontars besorgt, bemimgead)tet ist bie Regie imnter noch eine fostspieltge. Es werben Spciscmarken von brei Kate-gotten vertlicilt, beren ciite filr bie Portionen zu 10 fr., bie attbere fiir die Portionen zu 6 fr., die britte fiir bie Brot-portioncn beftimmt sei. Der Vcreiitsaudschuh roirb aus ben beitragetibcn unb ntitroirfenbett Mitglicbern gebilbet, roelche letztcre, haupt-sachlich aus Damen bestchenb, die Kilchengeschafte beauf-sichtigen. Wenn in Laibach bie Idee burdigefithrt werben soll, werbe man bie in Graz gcroonnenett Erfahrttngcn benlltzeu kdttnen, roefentlich ntilffe aitf bie Mitroirtung ber graitcn-welt gercdmet rocrben. Da bie Grilnbung einer Bolkskilche iibrigend nicht Sache des konftitutionellen Bereines unb befsen Aufgabe nur bie Fbrberung dieses Unternehmens sein koiine, so stelle er im Auftrage bes Ausschussed ben Antrag auf folgenbe Resolution: »Der konstitutionelle Berein anttkttmt in Wilrbigung bet sojialett Wohlthat und Bedeutung der Bolkiiliiche e« at« cine Aufgabe be« Gerneinsinnes, diesem Jnstitnte auch in unseter Stadt Eiitgatig zu versd)afseii, und empfiehlt jedem einzelnen seiner Mitglieder die lhatkraftige Unletstlltzung hiezu." G. Heim a,t it uuterstiltzt biefen Antrag, indent er auf die besoitdere Wichtigkeit diese« GegeustandeS himveiSt und namentlich die FLrderung desfelben von der ncutn Gemeinde-vrrtrctnng moartet. Sohiu roirb ber Antrag einstimmig ongcitontnten. Der nadiste Gegenftond ber Tagesorbnung war die Besprechung bcr beuorftehenben Gemeinberathswahlen. Znerst ergttff Dr. Schaffer bas Wort unb beleuchtete in Ian-gerer Rebe (auf bie wir nachstens noch aussilhrlicher zurllck-tomnien) bie Wichtigkeit ber bicsjahrigtn Neuroahlen, charak-terifirte bie Taktik beiber Parteien unb fchlotz mit einer bringenben Aufforberung znr lebhaften Betheilignng an bcr Wahl. Schliehiich verlas er einen an bie Wabler zu rich* lenben Aufruf (ber auf ber eiften ©cite bes heutigen Blattes abgebrutft ist) unb ftellte int Nanteit bes Ansschnfses ben Antrag: „Die verchrte Bersammlung wolle beschlietze«: W fet anlahlich ber bevotstehenben Gcmeinbcratbsroahlen von Seite bes konstitntioitellcn Bereins ber verlcfene Aufrttf an bie Wfihler zu richten unb in geeigneter Weise zu ueroffent-lichen." Als nachster Rebner sprach Professor P e r g e r fiir bie Diafsenbetheilung bei ben Wahlen, inbent er barauf hittroies, bah schon bie Rllcksicht fiir bie zn roahlcnbeit fflemeinberathe, benen eine grojje Zahl von Sttmmen mehr Sicherheit uitb Frendigkeit tn ihrem Wirken geroahrett roerdc, dies erfordere. Daun sei es aber and, an der Zeit zu zeigett, bah roir nicht nur in Wort unb Lieb ben Prinzipcn ber Frciheit mtb bes Fortschritts unb ihrcn jetzigen ReprSsentanten in Defter-reich, ivic jiiitgst Dr. Giskra, zti huldigcn verstchcn, sondent dah roir es auch Lurch Thaten erhartett koniteu. Eine grohe Massenbetheilignng der liberalen Wahler roirb bcr beste Beroeid sein, bah politischc Rcifc, wahrc Jittclligcuz unb ber echte Geift ber Frciheit in ben Reihen bcr Wahler Laibad)S zn finbeu seien. Hicranf iiahin Dr. SccSbachcr bad Wort unb sagte, die Gegner protlamircit ŽBahlenthaltung unb die Namen, die untcr bcr Erkliirnug stchcu, jroingeu un6 benn bod), die Sachc filr tuahr unb ernst gtmciut zn haltcit. Allein tuic ein Feldhctr int Kriege, rocmt er cine vortrcfflidjc Position vcrlassen fiitbct, iittmrr nod) auf ciiicu Hintcrhalt benkt unb sich mit Boi'ficht nahert, so forbcrt es and) bit politiscke Klnghcil, die vollstiiiidige Wahlenthaltnng bcr Gcgttcr nicht ciniach aid absolut flcroih auzuitchmcu. Uebrtgcud gibt cd and) nationale Wiihlct, bic nicht Mitglicbcv bcr Slovenija ftttb, unb c3 ist bod) immcrhitt benkbar, bah rocnigstcitd biese roahlett; auf a lie FLlle ist Borftdjt a in Platze mtb ein Mohnruf an unfvrc Wiihlcr in bicfcv Nichtung nicht llbetfliiffig. Nun erhob fid) Dr. ffialteneqger, um auch fcincr-f:itd cine zahlreichc Betheilignng an ber Wnhl zn befilrivor-tctt. Es forbcrt bird uiifrrc cigcuc El,re unb iff and) ein nnabrocisliched Gebot ber Parteitaktik; roir mllffcn a tie korninen unb cinmilthig roiihlcn. Gcroih roirb bic« uicmaub mehr zn fchLtzcn roiffcn, aid bic tiinftigcn GcmeinbcrSthe, benen died in alien schroicvigen mtb zwcifclhaften Fragen bie bcste Bcrnhiqung geroiihrcn roirb, bah ihre Maubautcu mit ihrcn Entfchcibuitgcn zufricbcn sein rocrbvtt. Aid letztcr Rebner iiber biefen Gcgenstanb sprach Knstod Desd)man», mn cine Rcihc von Bcmcrkuitgen an bie Erklarung ber Nationaleit zn kuilpscu. Die Gegtter ttcsiicn unS dcntschc Hartei, nnd tootfm tins damit verdcichtigeu, als ob wrr irgimb wclchc Beziehun-gcn nach aiificit Ijattcu, wiihrend wir in Wahrheit nichls andcrcs find, allc echte Oesterreichcr, Krainer nub Laibacher. was ode WSHler fcitt fotten. Wir foitncn in tcincm antic: ren Sinnc deutsche Partei gcimmit rueuben, als bnf; wir bo« Deutsche schiitzcn mib wissen, bajj 11:18 bic Kenntnih besscl-bcu fitr unser govtfommvn nothweudig nub nlitzlich ist, cine Thatsache, bic srlbst Dr. Blciweis inchl bcflveitcu roivb unb wora 116 man 1111« ninmicrmchr ciiicii Bonvnrf machcn faim. Wic sichl cS ilbrigcne in it tiicscr anf cinmal pvofla-mirteii Wahlenthaltung ans? Ist sic in ben Kvpfen bet Sloveuen gcwachscn? 9icin. Sic ist nichtS als czechifche gZadjiiffi’rci unb ein nciicr Vcrsnch, roiebet etivas frembcS zu intportimi, roomit bic (Segucr, wie fdjon so oft, FiaSko machcn wetbcn. Was fitr Ansichtcn imb Projcctc Ijabcn dicsclben nicht schon ucttrctcii unb luicber ausffcgebcn! Als einst das bcfanntc Sdimcrling'schc Rnndschrcibcn crfchicn, da war Dr. Ahacii son. der erste, bet eiite Be-lcnchtung ucrlangte; iibcr die Februar-Bersassnug erhvb sich im trainer Landtag grosser Jnbel. Da begannen sich in Prag die fiiberaliflischeit Bewegnngcn gcltenti zn machen und auch unferc Nationalen mnhtcn ans emmal Fvdcralisten werden. Spater lam dann das Marbnrger Programm nnd der innerLsterreichische Generallandtag, doch auch diese An-sckannng danerte nicht long. In Czcchicn kamen Tabors in die Mode ; die mntzten aitch wieder nachgeahmt werden, und wenn die Berichte der nationalen Blatter richtig find, so roirb es dieses Friihjahr bci nns Tabors in Slenge gcbeit, die sich wieder mit dem Konigreich Slovenien und ahnlichcn Dingen beschaftigen werden. Letzteres KLnigrcich ist iibrigenS dnrch die SKarburger Landtagswahl etwas beschnitten worden und seine Grenze roirb jedensalls miter Spielseld feiit intissen. Was ist also diese ganze WahlenthaltungV Audi nur roicdcr cine lLckerliche Nachmacherei, bnrch roelche iibrigens unsere Nationalen biesmal bic Czechen itbertrofsen habcn, ba letzterc nie so roeit giitgcn, sich bci Komninnalwahlcn nicht zu bethei-ligcii. Wir biitfcit itbcrzcngt scin, bajj ber gefimbe Sinn unscrcr Btirgcrschast auch bic Hohlheit bicscs jiingfteit Ma-novers unscrcr Gegner burchsckauen unb sich badurch in der Ausiibuug des Wahlrechtes nicht beirren lasscn wirb. (Allgc-nteiner Beisall.) Bci ber Abstimmnng roirb bcr von Dr. Schaffer im Namen bes Ansschnsses' gestellte Antrag angenommen unb beschlossen, ben Aufrnf in bciben LanbeSfprachen bnrch Bcr-theilung. Abbnick in ben Zeitnngen unb Plakate zn vcr-tiffentlichen. Bevor zum lctztcn Gegenstanbe ber Tagcsorbnuug Ubcr-gcgaitgcit roirb, theilt Dr. Sup p a n mit, datz voin hcutv gen Lcitattikel bcs ..Tagblatt" „Warnm roir wahlen" Sc-paratabdriicke gemacht tourben, roelche jurSBertheilung unter ben Anrocscnden bereit liegctt. Dr. Schrcy rcferirt im Namcn des VcrcinsauSschusscS ilber bic formcllc Bchanblnng bcs Dr. Ganstcr'schen Antra-gcs anf Aufstelluiig cincs Programmes jeiier wirthschasllichcn Fragcn, wrlche cine Rcgclnng im Lanbc bringcnb bebttrfen, unb stcllt untcr Hintocisniig auf belt Nmstanb, bofj die Li>-fuug biefer viclscitigcn Ansgadc nur bnrch bas Zusainnicu-wirkcu bcr Bercinsmitglieber erreichbat ist, 1111b bofj alien bic Gelegenheit geboten wcrbeu folic, ihrc Kciintnisse unb Erfahrungen iibcr bic roirthschafllichen Znstanbc unb Be-bllrfiiiffe iinscres Siatcrlanbes zum ollgcineinen befien zu »crrocrthcn — belt Aittrag : cS fci ber AnSschntz zu bcauftra= gen, line uTlgcineiiie Einlabimg an die Vereinsmilglicbcr zur Theilnahme an biefcu Bcrathnngcn crgchen zn lasscn, cven-tucll auch speziclle (Sinlabungcit folgcn zu lasscn, sohin bic zuiti iScitritle bereit Eikliirten in ein Soinitii zu oercintn, welchem dann selbstandig bie Dnrchfllhrung biefer Arbeit oblicgcn roirb. • Dicfcr Antrag roirb , iwchdem noch Dr. @ chaffer zur regen SBetheilignng an bicfeit Arbeitcn nachbriicflichst jaufforbertc, angenommen unb sohin bic SBcrfammlung gc-chlosscn. Eingesendet. Der Bcrcin „Slovcnija" hat befchloffcti, sich von ben Wahlen zu cntljalten. Sinb abcr Wahler ber Stadt Laibach unb in welder Anzahl ini Lcrcinc ..Slovenija V" Wir keimen ben Bcrcin nicht, er hat scin Mitglieberverzeichnih nicht, roic ber konstitntionellc Bcrcin, verossentlicht. Man crzahlt, batz viele Gcistliche vom Lanbc unb sehr viclc Ricl't-roablcr Mitglieber bcs Vcrcincs feicn. S 011c n b i e f e be schlichenki>nncn,wasdieB it rgcr Laibach s in G e m e i n d c a n g e l c g c n h e i t e n z n t h n n habcn? I (finer, der nicht Mitgliev des Vereins __________________..Slovenija" und doch Wiihler ist. Witterung. I Laitach, 6. Marz. 9'iaditS heiter. sOiorgettS starker flletf, ctroaS dnnstig. Zunehmende Bewvlkung. W a r m e: Morgens ti Uhr — 4.0 , Nachm. 2 Uhr + 3.5° (18B8 + G.9°, 18G7 0.0".) Barometer: 322.77."' Das gestrige TagcSmittcl der Warme — 0.2", nnt 2.2" unter dem Normale. Gedenktafcl fiber die am 9. Marz 1869 stattfmdeuden Lizitatronkn. 3. Feilb., Bratovs'sche yical., Dobrava, BG. Wippach. 3. Feilb, Gaspcrini'schc SScrlafjreal., Neitniarttl, BG. Neumarktl. — 3. Feilb., Novotni'schc Neal., Wcixclbnrg, BG. Sittick. — 1. Feilb., Perhavc’fcbc Real., Scnofctfch,1 250 ft., BG. Adelsberg. Telegraphischer Wechftlkours vom 6. Marz. 5pcrz. Rente vsterr. Papier 63.10. — 5perz. Rente 6fterr. Silver 70 40. — 18G0er Staatsanlehen 103.00. — Bankaktien 730. — Atrebitaftien 297.40. — Lonbon 123.10. — ©ilber 121.—. — K. k. Dulateu 5.80. Die Theatkkloge Nr. 38 im crftcit Range bes hicsigcn Theaters roirb out 8. Miirz BorniittagS 10 Nhr in tiffcntlicher gerichtlicher Lersteige^ rung bci bent k. k. Lonbesgerichte Laibach veroutzert nub urn bcit Schatznngswerth vvu 140G fl. ii. W. ausgcbvtcn. Die nahereu Bestimmungen wollen von ben p. t. hicr-auf Rcflektircnbcn in ber Viegiftratur bes f. k. Lanbcsgcrichtcs eingefeheit werbeu. (48—3) Theater. j Znm Borthcilc bes Gefangskomikers Anton M ii 11 e r. . „ Hmte: , , D« Iliiqjchmiadi. A lanbliga G'spatz in 1 Akt von Lois Grois. G'sunga unb tanzt roirb a babci. Ein jtutiidjfr Vater. Posse in I Akt von £>. F. Berg. Judith unit Holostrnes. Parobie mit Gesaug unb Tableau in brci Bilbern von j Johann Nestroy. Die fcit uielctt Jahrcli bestehende ^ j m\ SC1 s* m i Fkiltrspritzkil jeder Grotze, mit unb ohiie Schlanchvorrich-tuitg, zu ticrfdnebencn Preisen, unb fitr Gemeinben mit ber Begiiustignng ratenweiser Abzahlnna, writers Nolirende iieinpnmprn zu 100 fl.. mit bcnett man 60 (Stmev in der Stnnde iibcr-fchaitten fonn, sinb zu habcn in ber Glocken- und Metallstietzerei, mechauischen Werkstiitte von Albeit Siiimissa in Laibach. (8—9) der ersten k. k. landcsbefugten iBiinntr-Sltibtr-/abrik I bcs bS V/ IK M. & J. Mandel in Prohnitz, bekannt durch ihr ausgezeichnetes Fabrikat, befindet sich noch immer in bcr Stenmlicc ?]£ Nr. 24 bcint (59—1) SfjJ Johann Bach. | Derselbe einpfiehlt scin wohl assortirtes Lctger von $6: Sommeranzitgen 5 bie 26 fl. 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Lilionese, Es werden hier dem Publikum belt uufevigcn nachgeiuodite Artikel zu billrgcrcn Prcifeu empfohlcn, wclchc uatllrlid) nicht die richtige Wirkung ha be it konueit; urn SSerroechSlungen zu uermeibcn, bitten roir gcitau auf nnjerc Firma zn achten. vom Mi-, itiftctium fleprilft unb konzesfionirt, rcinigt bic Hant Don fcbcrflcrfcn, Somiiiersprossen, Pockcnflecken, tirrtrcibt ben gclben Tcint und bie Rothe ber Nafc, sichcrcs ffliittcl filr fkrofulfife Un-reinheiten bcr fiaut, crfrifcht unb •ecrjtingt ben Tcint unb nmcht bcn-fclbett Blenbenb roeitz unb zart. Die Wirkung erfolgt btmtcn 1.4 Tagcn, wositr die Fabrik gorantirt, L FI. 2 fl. GO kr. unb 1 fl. 30 kr. Bartering!!tigs Pomade L Dose 2 fl. 60 kr. und 1 ft. 30 kr. Binnen 6 Monatcn crzcngt dicsclbc cinett vollen Bart schon bet jungett Seuteit von 1G Jahrcn, roofiir bic Fabrik garantirt. 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Rente, eft. P»V-bto. bto. ost.inSilb. Lose von 1854 . . . Lose von I860, ganze Lose von 1860, Siinft. Priimiensch. ». 1864 . Grundentl.-Obl. Steiermark jnSpEt. Sarnten, Stain u. Kiistcnlanb 5 „ Ungatn . . jU5 „ Kroat.n. Slav.L „ Siebenbiirg. „ 5 „ Action. Nationalbank . . . Creditanstalt . . . 91. o. EScompte-Ges. Anglo-vsterr. Sant . Deft. Bobencreb.-A. . Ocst. Hypoth.-Bank . Steier. EScomxt.-BI. Jfaif. Ferb.-Nordb. . Silbbahn-Gescllsch. . Kaif. Elisabeth-Bahn. Cait-Lubwig^Bahn Siebenb. Elsenbahn. Kais. tzranz-JosesSb.. Fiinfk.-Barcser ir.-B. Atsotb-Fium. Bahu . Pfandbrlefet Nation. ii.W. vertoSb. Ung. Bob.-Crebitanst. Allg.°st.Bob.-Erebit. bto. in »S J.riickz. . Geld Ware 59.80 60.— 64.80 64.90 63.35 63.45 70.70 70.80 95.— 96.— 104.80 105.- 107.— 107.50 127.10 127.20 89.— 90.— 86.— 94i— 78.75 79.25 78.50 79.- 75.50 76.— 732.- 734.— 300.50 300 70 792.— 794.— 300.50 306.- 287.— 289.- 126.— 128.— ‘/30.— 2318 '2322 236.30 236.50 l78.— 179 Is 19.50 220.— 160— 160.50 174.— 175.- 189.— 189.50 163.50 164.— 96.— 96.30 93.— 93.50 107.50 108.— 90.- 90.25 Ocft. Hypoth.-Bank . Prlorlt&ts-Obllg. Siibb.-Ges. juSOOfft. bto. Bons 6 pEt. Norbb. (100 ft. CM.) Sieb.-B.lroofl.o.W.) !»ubotf»6.(300ft.d.ro.) Kranz-Ios. (200 ft.©.) Lose. Srcbit too ft. o. TO. . Don.-Dampssch.-Ges. ,n 100 fl. CM. . . Triester 100 fl. CM. . bto. 50 ft. o.W. . Ofener . 40 fl. o.W. Etzterhazh fl. 40 CM. ©aim . „ 40 „ Palffy 40 „ Clary . „ 40 „ St. Genoi«,, 40 „ ZLN"« f0: Keglevich . 10 „ DiuboIfSstift. 100.933. Wechsel f3 TO on.) «Ufl6b. 100 fl. siidb.W. Franks. 100 fl. „ „ Lonbon 10 Ps. Stcrl. Paris 100 Franc« . Miinzen. Kail. Miinz-Ducatcn. SO-Francsfliick. . . Bereinsthaler . . . Sitber............... Gelb Ware (18.50 99.— 113.75 114.25 241.50 242.50 94.— 94.50 89.— 89.25 90,— 90.50 90.50 91.— 169,— 169.50 ■ »G.5oj 97.— 120.— 121.— 57.— 58.-36.— 36.50 42. 84.50 37.50 33.— 22.50 24.50 16. 15.50 102.40 102.75 122.90 48.90 5.81 9.85 1.81 121.— 43.— 35.50 38.— 33.50 23.— 25.50 16.50 16.50 102.50 102.90 123.— 49.— 5.82 . 9.86 1.81 121.50 Berleger und filr die Redaktion verantwortlich: Ottomar Bamberg. Druck von Jgn. v. Kleinmayr & Fed. Bamberg in Laibach.