Nr. 244. Freitag, 23. Oktober 1908. 127. Jahrgang. Mbacher ^ Zeitma Pränumeratiunspreis: Mit Postverlrndung: ganzjähriss »0 li, halbjührig lb K. Im Kontor: ganzjührig >2 ll, halbjährig 11 X, ssiir die gustellunff in« Hau» ganzjährig » li. — HnstrtlonKgtbühr: stiir llrinf I» nicht zurückgestellt. Telephon-Nr. der «edaktion 52. Amtlicher Heil. Seine k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 15. Oktober d. I. dem Statthaltereirate in Trieft Alois F a -biani den Titel und Eharakter eines Hofratcs mit Nachsicht der Tazc allergnädigst zu verleihen geruht. Vien c r t h m. i». Den 20. Oltober 1908 wurde in der f. l. Hof» und Staats» druckerei das I.IV. und I.XXXVI. Stück der italienischen, das X^VI. und Xl'VlI. Stück der böhmischen Ausgabe des Reichs» gesehblattes des Jahrganges 190« ausgegeben und versendet. Den 21. Oltober 1908 wurde in der l. l. Hof» und Staats' dnlckerci das I.XIII. und I.XXIII. Stück der rumänischen, das X<ÜII. Stück der kroatischen und das X«DV. Stück der slovenischen Ausgabe des Reichsgesehblattes des Jahrganges 1908 aus« gegeben und versendet. Nach dem Amtsblatte zur «Wiener Zciwng» vom 21. Oltober 1908 (Nr. 243) wurde die Weiterverbrcitung folgender Preß-erzeugnisse verboten: Nr. 117 .I/^oc» clol Ul»1äo. vom 10. Oltobcr 1908. Flugblatt «An die deutschen Hausbescher in Bilin». 111. Lieferung der periodischen Druckschrift: «Europas Für» sten im Siltcnspiegel der Karikatur». «Nroatischc Korrespondenz» vom l4. Oltober 1908. Nr. 1<» «Der Älih.. Die heltographicrtcn, in Pola in der Nacht vom II. —12. Oltobcr l. I. afsichirrten und am Aodcn liegenden fliegenden Vlättcr mit der Überschrift: ,<'ittn,clini» und «^ttHäiui 6i l'dll.. Nr. 2529 «II ?npc)Iu. vom 12, Oltuber 1908. Die zweite Ausgalx der Zeitschrift: «II lonolo» vom 13. Oltober 190«. Nr. 1t; «^ln^ I6k»,r8ll<;» vom 15. Oktober 1908. Nr. 99 «8kmo3t»t,w«t» vom 13. Oltober 1908. Nr. 2 <^n>. vom Monate Oltober 1908. Nr. 44 .«träi I.i<1„. vom 1«. Oltober 1M8. Nr. 81 «Hll»l!. Oltober 1908. Nr. 28 und 2!» «l'utin^ki vjonnik. vom 29. September und 1. Oktober 1908 falten Stils). Nr. bb « sendet. Dasselbe enthält unter Nr. 16 die Kundmachung des t. l. Landespräsidenten im Herzog» tumc Kram vom 20. Oltober 1908, Z. i,292/pr., betreffmd die Hauptlvahlortc für die bevorstehenden Landtagswahlen aus der allgemeinrn Kurie. Von der Redaktion des LandeOgtsctzblatleS für Nrain. Laib ach, am 22. Oltober 1908. MchtamMcher Heil. Aus dem englischen Untcrhausc. Auf eine Anfrage, ob im Falle der Verständigung zloischen der russischen und der türkischen Regierung über die Frage der freien Durchfahrt russischer Schiffe durch die Dardanellen die englische Regierung ihre Zustimmung zu einem solchen Abkommen davon abhängig machen wolle, daß dcn englischen Kriegsschiffen das gleiche Recht eingeräumt werde, erwiderte Staatssekretär des Äußern, Sir Edward Grey, daß die Dardanellen. Frage nicht zu den Programmpunkten gehöre, die für die Konferenz in Betracht gezogen wären. Seiner Ansicht nach würde es die Schwierigkeiten der Lage nur vermehren, wenn man sich auf die Erörterung von Fragen, mit denen man sich im Augenblicke nicht zu befassen brauche, versteifte. Der Interpellant könne sich aber für versichert halten, daß die englische Regierung bei jeder Erörterung dieser Frage darauf bedacht sein werde, daß die englischen Interessen nicht nachteilig berührt würden. Auf die weitere Frage, ob die englische Regierung glaube, daß diese Angelegenheit zwischen Rußland und der Türkei zu regeln sei, und ob die türkische Regierung sich abwartend verhalte, erwiderte Staatssekretär Grey, er halte die Besprechung dieser Frage augenblicklich nicht für angezeigt. (Beifall.) In bczug auf die der mazedonischen Gendarmerie attachierten Offiziere erklärte der Minister, daß die Pforte auf die Anfrage der Mächte über die Zurückziehung dieser Offiziere noch nicht geantwortet habe. Jedenfalls beabsichtige die Regierung nicht, jene Offiziere zurückzuberufen, welche die Türkei im Dienste zu behalten wünsche. Marokko. Die „Agence Havas" veröffentlicht folgende Note: Die französisch-spanische Note, die Montag den Signatarmächten von Algeciras als Entwurf des Schreibens überreicht worden ist, das der Doyen des diplomatischen Korps in Tanger Mulay Hafid überreichen soll, nimmt die von Mulay Hafid in seinem Schreiben vom 6. September d. I. ausgesprochene Zustimmung zu dein Algeciras-Abkommen wie zu dessen Durchführungsbestimmungen zur Kenntnis, Präzisiert aber folgende Punkte, bezüglich deren ein Übereinkommen der Mächte besteht. Diese Punkte sind: Die ausdrückliche Bestätigung der Algeciras'Akte, der Bestimmungen bezüglich des Polizeiwesens wie bezüglich der Unterdrückung der Kriegstonterbande, ferner die ausdrückliche Anerkennung der Verpflichtung des Maghzen gegenüber Privatpersonen und der Schulden Abdul'Asis' bis zum Thronverzicht ohne weitere Prüfung des Eha-lallers der Schulden und schließlich die Bestätigung der Schadloshaltungs-Kommission von Casablanca. Mulal) Hafid wird auch die Freiheit und die Sicherheit der Verkehrswege garantieren und seinem Volke kundtun müssen, daß er gewillt ist, mit allen Ländern Beziehungen zu unterhalten, wie sie dem Völkerrecht entsprechen. Frankreich und Spanien behalten sich, entsprechend dem Rechte jeder Macht, ihre besonderen Angelegenheiten zu ordnen, vor, den Rückersatz ihrer militärischen Ausgaben wie die Schadloshaltung für die Ermordung ihrer Staatsangehörigen zu fordern, wie dies auch die anderen Mächte in einen, solchen Falle tun könnten. Hafid werde, um als Sultan anerkannt zu werden, ausdrücklich erklären müssen, daß diese Feuilleton. . «Treu bis in den Tod.» Von Itl;;cl'5r^ 'Zioli.Vpl^rh. Autorisierte Übersetzung aus dem Dänischen uon H. Fi ck. (Aachdrucl verboten.) Mit glühenden Wangen und glänzenden Au-Nen kniete Inger Lise neben dem Lehnstuhl ihrer Mutter. „Ach, Mutterchen," bat sie, „laß mich doch den Ring verkaufen. Er gehört ja mir." Die Mutter blickte liebevoll in das zu ihr aufgewandte Gesichtchen. „Ich weiß wirtlich nicht, was ich dir antworten soll, Kind. Du wünschest, daß loir uns von dem einzigen Wertgegenstande, den wir besitzen, trennen, baß wir den schöllen, alten Ring verkaufen, um deinem Bräutigam Geld zu einer Reise zu verschaffen, von der wir nicht einmal wissen, ob sie ihm wirklich Nutzen bringen wird." „Aber ich sage dir ja, Mutter, ich habe selbst oen Brief von seinem Lehrer am Konservatorium feschen. Er schreibt, es ist absolut notwendig, daß Henrik wenigstens ein Jahr bei dem großen Violin-lneister in B. studiert und daß er sich an seinem lNoßen Talent versündigt, wenn er nicht dahin geht. Henrik hat die besten Empfehlungen an den Me<> slcr, so daß er, wenn er nur für die erste Zeit Geld hat, den Unterricht jedenfalls gratis haben wird." „Ja und dann?" .Wie kannst du so fragen, Mutter? Du hast ^selbst ost gesagt, du hättest noch nie so schönes Violinspiel gehört wie dasjenige Henriks und du hast doch sogar den großen Ole Bull gehört. Nenn Henrik nur ein Jahr den Unterricht des großen Meisters in B. genießen lann, wird er selbst berühmt und verdient bald so viel Geld, daß loir heiraten können." „Ja, wenn wir dessen nur gewiß wären, mein >Und." „Mutter," fuhr Inger Lise mit ihrer zwanzigjährigen Beharrlichkeit fort, „nun sitzt er oben in seinem Zimmer und ist so verzweifelt, weil er nicht weiß, wie er Geld zu seiner Studienreise schaffen soll, und wir haben einen Ring, der jetzt als ein totes Kapital daliegt, aber der, wenn wir ihn verkaufen, ihm die Mittel zur Reise gibt. Wie kannst du dich da bedenken? Als ich im vorigen Winter so krank war, wolltest du ihn doch verkaufen. Ist das Glück deiner Tochter denn nicht ebensoviel wert wie ihr Leben?" „Ja, gewiß, Kind, wenn man nur wüßte —" „Mutter, es geschieht für sein Glück, und sein Glück ist auch das meinige." „Ja, ja, liebe Inger Lise, dann tue wie du willst. Möge es euch beiden Glück bringen." Inger Lisc umarmte entzückt ihre Mutter und holte dann den Ring. Vorsichtig nuckelte sie das Etui aus seiner Papierumhüllung, öffnete es, nahm den Ring heraus und legte ihn vor ihrer Mutter hin, damit diese sich noch einmal an seinem Anblick erfreuen sollte. Ja, dieser Ring war wirklich sin Pracht stück, welches durchaus nicht in das bescheidene, beinahe ärmliche Heim der Witwe Paßte. Die Platte des Ringes bildete ein gekrönter Namcnszug von echien Diamanten, während die Worte „Treu bis in den Tod" an dem Ringe eingraviert waren. An der inneren Seite standen ein Name, ein Datum und eine sehr alte Jahreszahl. Dieses wertvolle alte Erbstück war von der Familie stets hoch in Ehren gehalten worden, und außer Ingcr Lises Mutter war noch kein Mitglied derselben so ungünstig gestellt gewesen, um an dessen Verkauf denken zu müssen. Für Frau Dahl war seit dein Tode ihres Mannes das Leben oft recht schwer gewesen; aber sie hatte bisher doch der Versuchung widerstanden, den kostbaren alten Ring zu Geld zu machen. Sie gab Inger Lises Bitten nur mit schwerem Herzen nach: aber sie mochte sie ihr nicht abschlagen, denn sie verstand ja so gut die liebevolle, aufopfernde Absicht ihres kleinen Mädchens. Manches Mal hatten Inger Lise und Henrik den kostbaren Schatz hervorgeholt und bewundernd das glänzende Spiel der Steine betrachtet. Und wenn sie die Inschrift „Treu bis in den T«.»d" gelesen, hatten sie sich zärtlich die Hände gedrückt und davon gesprochen, daß, wenn Hcnrik ein großer Violinsp'ieler würde, er den Ring immer tragen sollte. Die schönen Diamanten würden an seiner Hand blitzen und funkeln, während alle Menschen hingerissen seinem Spiele lauschten, und nur Inger Lise würde wissen, daß hinter den glänzenden Steinen eine Inschrift verborgen war, die nur ihr allein galt: „Treu bis in den Tod". Inger Lisc und ihre Mutter wußten, wieviel der Ring wert war; denn während der vorhin erwähnten Krankheit ihrer Tochter hatte Frau Dahl den alten Antiquitätenhändler in ihrer Straße darnach gefragt, und er hatte ihr ein ganzes Vermögen, achthundert Kronen, dafür geboten. üaibacher Zeiumg Nr. 244. 2252 25 Oktober 1908. Bedingungen scincr Absicht entsprechen. Die Note betont schlichlich die Notwendigkeit, Abdul Äsis und seinen Beamten eine ehrenvolle Behandlung zu gewähren. Politische Neberftcht. Laib ach, 22. Oktober. Tie „Zeii" meldet, es seien bereit« alle erforderlichen Vorkehrungen getroffen, damit die erhöhten Offizicrsgagen, wenn der bezügliche Beschluß der Telcgationen die kaiserliche Sanktion erhalten hat, samt der Aufzahlung für Oktober und November zur Auszahlung gelangen können. Ter betreffende Erlaß liegt bereit und es ist nur das Tatum einzusetzen. Die Honvcd erhält nach dem vom 2. Mai votierten Finanzgesctz die erhöhten Gagen gleichzeitig mit dem k. u. k. Heere. Was die österreichische Landwehr anbelangt, so sei eine besondere gesetzliche Maßregel nicht erforderlich. Im Sinne des Landwelirgesetzes herrscht zwischen den Heer-und Landwehrgebühren Gleichheit. Im Augenblicke des sanktionierten Delegationsbeschlusses treten ohne weiteres auch bei der Landwehr die Gebühren des erhöhten Schemas in Kraft. Ein Berliner Telegramm der „kölnischen Leitung" bezeichnet die Meldung des „Matin", wonach der Botschafter Freiherr von Marschall geäußert haben soll, die beste Lösung für die Türkei sei die Kriegserklärung an Bulgarien, als böswillige Verleumdung, die in einein offenbaren Widersprüche mit den Absichten der deutschen Negierung und den Auffassungen des Freiherrn von Marschall stehe. Deutschland verfolge zweierlei: Etwaige Schwierigkeiten Österreich-Ungarns zu erleichtern und die Türkei als lebensfähiges, möglichst starkes Staatswesen, sowie den Frieden zu erhalten. Die Nachricht des „Matin" verdächtige Deutschland in einem Augenblicke, da das bulgarische Bundes» komitee und das türkische Komitee in Sofia sich verständigt haben. Dies sei um so mehr zurückzuweisen, als Deutschland eine unmittelbare Einigung der beteiligten Staaten befürwortet habe. — Die „Voss. Ztg." meldet aus Sofia: Der italienische diplomatische Vertreter teilte dem Minister des Äußern Papritov mit, der italienische Botschafter in Konstantinopel habe vom Großwesir die Versicherung erhalten, die Türkei rüste nicht gegen Bulgarien, worauf Paprikov erklärte, wenn Bulgarien Versicherungen über die friedlichen Absichten der Türkei erhalte, werde es die einberufenen Reserven nach Ablauf der Übungsfrist entlassen und keine neuen einberufen. Die „Frankfurter Zeitung" meldet aus Petersburg: Rußland Plant im Einverständnis mit England Kompensationen in Mittelasien, wo die Provinz Ascrbcidschan unter dem Vorwand der Ge» fährdung russischer Interessen durch anarchistische Zustände in Täbris einstweilen okkupiert werden soll. In der „Peking-Zeitung" erschien kürzlich ein kaiserliches Edikt, demzufolge sich in China längs des ^langtse, sowie an der Meeresküste und ill den Provinzen des Südens und Nordens Gesellschaften unter dem Namen „Politische Vereinigung" lchang wen she) gebildet haben. Eine große Anzahl Aufrührer soll ihnen angehören. Sie sammeln Geldbeträge, angeblich zu dem Zwecke, sich dem Studium der Zeitfragen zu widmen: in Wahrheit stacheln sie zum Aufruhr an. Deshalb sollen die Behörden in strengster Heimlichkeit diesen Gesellschaften nachspüren und ihren Fortbestand mit aller Strenge verhindern. Wo immer sich Mitglieder solcher Gesellschaften finden, sollen sie sofort in Gewahrsam genommen und bestraft werden. — Dazu schreiben die „Peking Daily News", schon früher sei von dein Handels-Supcrintendenten für Südchina und einem chinesischen Gesandten im Auslande über diese Vereinigung berichtet worden. Es wurde festgestellt, daß sie sehr start ist, zahlreiche Zweigniederlassungen und gefährliche Mitglieder hat. Das Ministerium des Innern und das Gouvernement von Peking beraten jetzt darüber, wie gegen die Mitglieder der Politischen Vereinigung vorgegangen werden soll. Tagesneuigleiten. — ^Schneeverwehungen in Galizien.j Seit Sonn» taa schneit es in Lemberg und in ganz Ostgalizien nn> aushörlich. Wegen Schneeverwehungen mußte der we-samtvertehr auf der Strecke Tarnopol.Zbaraz bis auf weiteres eingestellt werden. In Lemberg ireffen samt. liche Nahnzüge mit mehrstündigen Verspätungen ein. Tie elektrische Stadtbahn verkehrte infulge der durch die Schneemenge verursachten Störungen sehr unregel-mäßig. In der Lemberger Herrengasse blieb ein Ant» mobil im Schnee stecken. In den ustgalizischen Bezirken haben die Baumbestände unter der Last der Schnee» massen beträchtlichen Schaden gelitten. — Wn Orenzkuriosum.j Unweit des schweizeri-schen Durfes Nuggwil im Danton Thurgau steht ein Bauernhaus, Nuggisberg genannt, daneben eine im Jahre 1684 erbaute Kapelle. Die Grenze zwischen dem Kantun Thurgau und St. (Hallen geht mitten durch das Haus und die Kapelle hindurch; der alte Grenzstein steht mitten in der Mauer der Hinterseite des Schlusses. Der Bauer bezahlt seine Steuer zur Hälfte dem Kantun Thurgau, zur Hälfte dem Kanton St. Gallen. Zur Schule gehen die Kinder nach dem thurgauischen Watt» ^reidurf und zur Kirche nach Noggwil. Den Militär» dienst leisten die Sühne dem Kanlun Thurgau. Einer der früheren Besitzer sull ein Schlaumeier gewesen sein. Kam der St. Gallische Steuereinzieher, gewöhnlich ein Landjäger, su rettete er sich in die thnrgcmische Hälfte, kam der lhurgauische, su fand der Rückzug in den Sanlt Gallischen Hausteil statt. Auf die Dauer half ihm aber auch das nicht. — lUngliicksfälle, die nicht mehr passieren sollten.) Der „Vibliüthek der Unterhaltung und des Wissens" entnehmen wir fulgende beherzigenswerte Ausführun» gen: Unglücksfälle werden sich niemals ganz verhüten lassen, aber es gibt solche, die so häufig sich ereignet haben, und die su leicht zu verhüten sind, daß man mit denen, die sie verschuldet haben, kaum nuch Mit» leid empfinden kann, auch wenn sie selbst noch su schwer vun ihnen betruffen werden. Es sollte zum Beispiel nie mehr passieren, daß jemand mit einem Gewehr uder Nevulver auf sein Kind, seinen freund, seme Vraut zielt und im Glauben, die Waffe sei nicht geladen, ab» drückt und ein Menschenleben vernichtet. Nachdem su viele Kinder schon verbrannt sind, weil sie mit Streich» hölzern in Abwesenheit der Eltern gespielt haben, ist es geradezu unverzeihlich, wenn Eltern, die genötigt sind, die Kinder eine Zeitlang uhne Anfsicht zu lassen, nicht, ehe sie weggehen, die Streichhölzer su unlerbrin-gen, daß die Kinder sie nicht erreichen können. Die meisten sseuersbrünste entstehen durch weggewurfene, brennende Streichhölzer. Die Herren Raucher, die Hauptsnirder in dieser Hinsicht, sollten brennende Streichhölzer nicht mehr su „wegwerfend" behandeln und zum wenigsten sich bemühen, die brennenden Streichhölzer vurher ausznblasen. Unzählige Unglücks-fälle werden verschuldet durch das Wegwerfen vun Kirsch, und Pflaumenkernen, Obstschalen usw. in Zim> mcrn wie auf der Straße. Mau sullte diese unglück-liche und unsaubere Gewuhnheit also aufgeben. In jedem Summer ertrinken Hunderte, weil sie Voute rudern, ohne es zu verstehen, uder durch Schaukeln, Plötzliches Aufspringen usw. Voute zum Kentern brin-gen. Jährlich verbrennt elendiglich eine Anzahl töricl». ter Dienstmädchen, die Petruleum ins ssener gießen, um es schneller anzufachen. Alle diese nnd viele ähnliche Unfälle können vermieden werden und sullten, wie ge» sagt, nicht mehr passieren. — reißen und sie durch milde Methoden auf die rechte Nahn zu bringen. Durch die Methoden dieses Mannes wurden in den letzten vier Jahren in Denver mehr Vergehen durch jugeudliche Missetäter verhindert nnd mehr Knaben auf den rechten Weg zurückgebracht als die gesamte Polizei der Stadt in zwanzig Jahren voll. bringen konnte. Die Knaben selbst, die ihrer Vergehen wegen vor Richter Lindfey kamen, sind seine freunde und Helfer geworden, anstatt ihn der Strafe wegen grimmig zu hassen, »vie es unter dem allen System der Fall ist, und arbeiten Hand in Hand mit ihn,. Unter dem allen System gelang es der Polizei nnr, die lang. faulsten und unvorsichtigsten Mitglieder einer Anzahl Banden abzufassen, die zusammen allerhand Untaten vollführten, währeud die übrigen ihre Vorsichlsmaß. regeln verdoppelten, Falls Nichter Lindsey eines ein» zigen Mitglieds der Vande habhaft werden kann, stellen sich die anderen binnen kurzem bei ihm, und zwar frei» willig. VolaI- und Provinzial-Nachrichten. Die Nauchssrottc iviinnios) bei Markoliööiua nnd dic Hydrographie des istrischcu Karstes. Von G. And. Perlo (Bischoflack). (Schlich.) Vom Gesichtspunkte der Hühlenbildung und der Art des Fortschrittes der unterirdischen Gewässer in den Kalkgegenden ist die Nauchgrotte von der höchsten Wichtigkeit! lein Ort ist mir bekannt außer Adelsberg und St. Kantian in Osterreich, Han-sur-Lesse in Vel» gien und Nramabiau in Frankreich, der wie hier einen so verzweigten und verwickelten Hohlenlompler, ans-wiese. Unter einer fläche von 0 5 Quadratkilometer ist es mir bereits gelungen, über 1600 Meter rnlwictel. ter Kanäle zn entdecken! Und alles ist noch nicht er-schlössen! Die Natur schien hier ohne eine mögliche Gegenrede beweisen zn wollen, daß die Höhlen keinen anderen Ursprung haben als in den vorher vorhandenen Spalten des Erdreiches, die späler von den wildarbei-tenden Wässern vergrößert wurden. Was die Nachfur-schung anbelangt, die wohl die richtige Wirkung der Dislokationen s^usammeuziehuug, Verschiebung, Felsen-bildungen, Näche, Verwerfungen, Erdbeben usw.) fein kann, die unseren Erdboden in unzählige unregelmäßige Vielecke zerteilt hat und genau das Verhältnis bestim» men, durch welches die erosive Kraft des Wassers diese Spalten verlängert, erhöht und gebreitet hat, so kann ich diese fragen hier nicht behandeln, da sonst meine Arbeit ausschließlich eine geologische Abhandlung sein müßte. Demnach muß ich hier anführen, daß man in der Nanchgrolte, wie in den meisten Kallgegenden zwei Arten von Spalten genau unterscheidet: die einen, ge> nannt Schichtenfugen, ziehen sich parallel zu den Schich. ten und Lagen des Terrains und sind i.enen Fugen ähn» lich, welche die einzelnen Steine der architektonischen Nanten unter sich trennen; die anderen, senkrecht oder schräg zu den Schichten und öfters auch die Schichten» bänle über 100 Meter hoch schneidend, sind lang unl» eng nnd lrenzen sich öfters; sie gleichen den Rissen alter Ruinenmanern. Diese werden nach dem franzö» fischen Geologen Daubröe Diaklaseu genannt. Wegen ihrer vielen Schnittpnnkle in einer Anzahl von ver. schiedenen Höhlenflächen haben die Schichtsugen und die Diallasen, gleich einer Vorarbeit, den unterirdischen Wässern die Wege abgesteckt, denen sie folgen mnßlen; getrieben dnrch die Schwerkraft, die sie stets zwingt, sich zn senken, sind diese Wässer durch die kleinen Hohl» rälime zwischen den Schichten sdurch die Schichtsngen) geronnen, oder sind längs und am Grnnde der Dia» klafen geflossen, oder von den Schichtfngen zu den Dia» llasen und entgegengesetzt gemäß den Lauucn der An-läge aller dieser Spalten gesprungen. Im ersten Falle formten sich dort niedrige Galerien oder Tunnel, wo-bei die Breite die Höhe überwiegt; im zweiten Falle entstanden lange, sehr enge Gänge mit bedeutender Höhe, im drillen Falle aber bildelen sich auffallende Denivellalionen (Wasserfalle und Siphons). Alles das kann man genau in der Ranchgrolte beobachlen. Ans der großen Domhalle führen zwei Eingänge in die alle und in die neue Waffelhöhle. Die obere, gegenwärtig trockene Galerie, ist voll der schönsten Sinterbildnngen. Man wähnt in einem Feenreiche zu sein, wenn man diese Hallen betrilt; es ist »vie in einer Kirche so still, anheimelnd. Geräuschlos ist die schwarze Finsternis, selbst die schweren, monotonen Wasser, tropfen stören nicht die hehre Rnhe; die Ratnrmächte haben diefen Schinucklasten tief im Innern des ftei-nigen Karstes geborgen. Eine Sinterwand hemml das weitere Vordringen am Ende der allen Wasserhöhle. Aus der oberen Galerie führen vier weitere Schlund-spalten in die tiefer gelegene neue Wasserhöhle. Dnrch die westlichste nahmen wir den Abstieg und plötzlich befinden wir uus am Grunde der Halle, gerade an der Slelle, wo das Wasser kopfüber in den Siphon stürzt. Hier ist das Bett durch vorspringende Felfen beengt, so daß sich das Wasser schäumend und kochend mit angst-licher Hast und Hestigleil im Wirbel drehl. Das Wasfer. quanlum beträgt hier in den Sommermonaten 4000 Kubikmeter in 24 Stnnden. Ein Blick auf das unHeim-lich wirre Vett des Baches weiter in der Höhle be-weist iedoch, daß das scheinlar so harmlos dahinziehende Wäsferchen zuzeiten fich in eiuen verheerenden Slrom verwandell, der riesige Felsblöcke wie Kieselsteine weg-schwemml und gewaltige Gefchiebslagen wie leichle Schaummassen mit furtreißt. Das Wasfer nagt gierig nnd zerstörungslüstern an den Felswänden der Höhle, die ihm zu enge geworden sind. Nicht weil vom oberen Höhlenende erscheint dieses Wasser durch einen Tiphon in die Höhle. Etwa 500 Meter nordöstlich von diesem Höhlenursprunge liegt das breite Kessrllal von Groß-Loi-e, das eigentlich aus zwei Tälern besteht, einem llei-neren westlichen und einem größeren östliche». Bloß der breite, fast ungegliederte Talboden südlich vom Emmerichs Blicke hingen immer angstvoller an der Mutter, er hatte das Gefühl, als verändere sich ihr Gesicht zusehends. Sein Herz schlug bang und schwer, wie ein Hammer. Nie hatte er jemand schwer krank gesehen. Und jcht — was ging mit feiner Mutter vor? Wic konnte er ihr helfen, wie ihre Lage erleichtern? Ihr Atem kam mühsam, keuchend, die Oberlippe trat etwas von den Zähnen zurück, und cin scharfer Leidenszug grub sich immer tiefer um 'hrc Mundwinkel. Und er so allein mit ihr — so hilflos und ungeschickt — wenn doch der Arzt käme! Plötzlich lief ein Zittern durch Neuntens Leib. Tic erbebte, wie ein Vaum erbebt, wenn der erste Stoß des Sturmes ihn trifft. Jetzt wieder — ihrc klugen öffneten sich noch größer, angstvoller, und dann schüttelte es ihren Leib wic im Krampf. Entsetzt legte Emmerich den Ann um sie — „Mama - - < liebe Mama . . . was ist dir?" Mit verzerrten Zügen sah ihn Renate an, fremd, verständnislos. Sie kannte ihn nicht. In diesem Augenblick öffnete sich die Tür, und der Arzt trat ein. Einen Vlick nur warf er auf die Kranke, deren Körper im Schüttelfrost hin und her wankte, dann befahl er dem Stubenmädchen, ihm zu helfen, die gnädige ^rau ins Vett zu bringen. Bange Minuten vergingen. Endlich richtete sich ^er Arzt auf und winkte Emmerich mit sich hinaus ins Nebenzimmer. Sein Gesicht war ernst. „Eine Lungenentzündung. Und ich fürchte fehr - - . sehr . . . Die gnädige ^rau ist cnlfetzlich her-abgctommen . . ." Als er Emmerichs erschrockenes Gesicht sah, setzte er eilfertig hinzu: „Nun, man braucht nie zu verzweifeln, die Hauptsache ist sofort eine gute Pflegerin. Aber eine wirtlich gute, liebevolle,'gewissenhafte — denn von der Pflege hängt jcht alles ab. Hier im Haufe befindet sich ein >Nankenfchwcstcrhcim — wenn Eie sich dahin wendeten!" Emmerich riß seinen Hut vom Nagel und stürmte dem Arzte voran, die Treppe hinunter. Das Heim der Pflegerinnen befand sich zu ebener Erde. Als er eintrat, wurde ihm der Vescheid gegeben, das; gegenwärtig alle Schwestern außer Haus beschäftigt seien. Die erste würde in etwa vier Tagen frei. Wie betäubt stand er da. Was nun? Von der Pflege hing alles ab, hatte der Doktor gesagt, und sofort nnchte eine Pflegerin beschafft werden. Zwar gab cs noch manche Orte, wo er hoffen durfte eine Pflegerin zu bekommen, aber es fiel ihm schwer auf die Teele, das; der Arzt gesagt hatte: nnr eine liebevolle, gewissenhafte — wie sollte er die gerade her ausfinden? Claudia siel ihm ein, wenn er an die telegraphierte oder an Margit? Nein, Margit war nichts. Und Claudia würde vor übermorgen nicht kommen. Zu spät — alles zu spät . . . ' Plötzlich kam es wie eine Eingebung über ihn. Martha! Nenn er zu ihr ging — sie bat — auf den >tnien anflehte — sie würde kommen! Und sie würde auch liebevoll uud gewissenhast sein! Es war Ende Juli, ihre Schülerinnen mußten fchon Ferien haben und wenn auch nicht - es handelte sich um ein Menschenleben! (Fortsetzung folgt.) gleichnamigen !7rte liegt im Nummulitentalk. Der nörd» liche im Facoioen Flv,sch. Neide Talbäche führen hie: aus Dämmen- vom östlichen sind außerdem die seil» lichen Zuflüsse abgesperrt, welche durch Staudämme in kleine Seen geleitet werden. Der Südrand des .Kessel» tales weist drei Felsponore nebeneinander aus- zwei gehören dem östlichen Bache an und sind immer in Tätigkeit, der dritte liegt wie sein Bach gewöhnlich trocken. Der mittlere ist der wasserreichste und größte; er ist der einzige, der noch ein kleines Höhlentor anf. weist, Einst war dieses Tor der richlige Eingang der )1iauchgrolte' nach und nach aber haben die Schwemm, massen den Höhleneingang su verstopft, daß ein weiteres Vordringen hier ganz ausgeschlossen ist. Von hier durch, fließt das Wasser ungefähr einen halben Kilometer lange unbekannte Hohlräume uud erscheint nachher in der Nauchgrotte. Das Flußende in dieser Höhle weist ebenfalls zwei Abflußslränge auf, einen allen und einen neuen- ersterer funktioniert nur noch bei Hochwafser und besitU wie dere zweite am Ende tiefe Siphons. Die Höheillote ist hier 355-5 Meter. Das Wafscr aus der Nnuchgrotte kommt nach einem 750 Meter langen UN' bekannten unterirdischen Lause durch einen Siphon wieder in der Schachthöhle „Skalonova" zum Vorschein. Im Süden von Markov^-ina liegt dieser Schacht. Am Grnnde einer kleinen Doline führt ein 11 Meter tiefer Schacht in eine unbedeutende Aushöhlung. Der Boden bildet Steinschutt. Ein Felsriß in der nördlichen Schachtwand ließ mich auf eine weitere Schachtforl-setzung vermuten. Nachdem über ein Meter Schutt weggeräumt worden war, stießen wir auf eine enge Schlundspalle, die nur mit Mühe nnd Hot auf der Strickleiter durchklettert werden konnte. Mehrtägige Hläumungsarbeiten in der Schachtröhre mußten vor-genommen werden, um den weiteren Abstieg gefahrlos zu gestalten. Bei 107 Meter Tiefe wurde der Schacht-grnnd erreicht. Hier fand ich unverhofft das Wasser aus der Nauchgrotte wieder gewiesen). Das Wasser brlritt und verläßt die > , durch Siphons. Eine steile, 53 Meter lange Wasser-kaslade führt zum Endsiphun lWasserliese 8 Melerj. Von der Muchgrotte bis zum Einlaufsiphon in der Schachlhöhle Skalonova besiht das Wasser ein Gefalle von genan 9 5 Meter bei 750 Meler Länge. Der End» siphon liegt hier 417 Meter hoch. Von hier verschwindet das Wasser unseren Augen. Vermutlich fließt es der Hauptdrainagehöhle zu, die in der Nruchspalte, welche die ganze Talebene von Materia von Südost nach Nord-West der Länge nach durchquert, liegen wird. Einen weiteren Zufluß des unlerirdifchen Haupllaufes bildet die 214 Meter liefe Tchnchthöhle „Ienceresta" mit sehr starler ununterbrochener Verlikalentwäfferung. Nn-passierbare Abslußspallen hindern auch hier das wei» lere Vordringen zur Hauptwasserhöhle. Das ganze Wafser der Talebene von Materia fließl der Lindner Höhle bei Trebi5 zu, nachdem ein kleiner Teil davon <40.000 bis 50.000 Kubikmeter iu 24 Stunden» del Nisan0'Pseudoa.uelle „^ki tulit.il> v ?i««ni in Il!lii 5<>!'n 1. Ml)il<^iin !.jml^vli ,^<>Ill" führen dürfe. —«. " lZwei Zuchthauöpflauzen.) Ein 14jähriger und ein zehnjähriger Knabe verübten vorgestern vormittags bei der Besitzerin Maria Porenta in Hradetzkydorf einen frechen Diebslahl. Die beiden Taugenichtse halten gleich zwei Raubvögeln schon einige Tage vorher dieses HauS umkreist, lim den richtigen Augenblick zu er> haschen und unbemerkt eindringen zu können. Den Im-pnls zum Tiebstahle gab ein 'Gerücht, wouach die Äe-sitzerin von ihrem ill Amerika weilenden Manne viel Geld zugesandt erhalte. Als die beiden vorgestern vor< mittags bemerkten, daß außer kleinen Kindern niemand im Hause aliwesend war, bewnrfen sie solange ein Zim° mcrsenster mit Sleinchen, bis eine Scheibe zertrümmert wurde. Der Jüngere kletterte über die an der Haus< mauer wachsende Weinrebe, öffnete das Fenster und stieg ins Zimmer. Während er den Diebslahl vollführte, machte der ältere die „Mauer", um den Komplicen rechtzeitig zu warnen. Nach einiger Zeit kam der Dieb aus dem Hause lind brachte ein Svarlassabuch der städtischen Sparkasse mit einer Einlage voll 536 K, ferner eine goldene Herrenuhrkelte, drei goldene Fin-gerringe, einen Ohrring und eine silberne Taschenuhr nebst Kette mit. Nun verließen sie schleunigst das Haus und gingen in die Sparkasse das Geld holen. Erstaun-lich ist es, mit welcher Schlauheit sie das Geld be> hoben. Der ältere Dieb, der besser gekleidet war, begab sich in die Amlsräume, während der defekt gelleidete Komplice im Vorhause Wache stand. Unter dem Vor-wcmde, die Mutter sei lranl, wünschte der ältere Bursche 260 I< zu behebeu und erhielt sie anch. Das Geld wurde ehrlich geteilt, worauf sich beide zum Büchse»' macher begaben und je eine» Revolver um 8 l< und drei Schachteln Patronen tauften. Von dort gingen sie auf den Obstplatz, tauften mehrere Kilo Weintrauben und wanderten in den Tivoliwald, wo sie Schieß» Übungen auf eiu Blatt Papier Veranstalteteil. Dauu nahmen sie in einem Gasthause einen Imbiß ein und warfen einem halbverhungerten Hunde um 2 I< Schin» ken und 4 Stück Brot zu. Von dort begaben sie sich auf den Slaatsbahnhof in Unter-8i5ka und „nternah-meu einen Ausslug nach Nischoflack, von wo sie abends zurückkehrten. In der Stadt besuchten sie noch einig? Gastlolale, wo sie hauptsächlich Kramer Würste ver-zehrteil. Nachdem sie sich gesättigt hatten, wohnten sie auf dem ersten Platze zwei Vorstellungen im Kine» malographen „Path5" bei. Hier ereilte sie das Schick» sal, denn sie wurden durch einen Sicherheilswachmann erkannt lind verhaftet. Die beiden Diebe hatten anßer der Taschenuhr alle Preziosen, ferner das Sparlafsa-buch und eine» Geldbetrag von 217 !< 10 !> noch bei sich. " lDiebstahl.) Vorgestern nachts wurde durch bis-her unbekannte Diebe das Nüfett aus dem Untersrainer Bahnhöfe mit einem Nachschlüssel geöffnet. Die Strolche stahlen bei 60 K Kleingeld, eine 'Nickeltaschenuhr nebst solcher dünner Kette, eine goldene Herreunhrlelte mit ovalem Medaillon, ferner vier goldene Ringe mit einem schwarzeil, bezw. blauen und weißen Steine, zwei Ehe-ringe, »veiters Virginia- und andere Zigarren. * Mn Ageni als Opferstockbieb.j Diesertage wurde in der Pfarrkirche zu Nevlje im Bezirle Stein ein etwa 38jähriger Reisende für Rouleaux und Jalousie» bei einem Opferstockdiebstahle ertappt und dem Bezirks-gerichtc in Stein eingeliefert. Der Dieb ist von mitte!-gioßer, starker Statur, trägt eineu brauneu Schnurr-und Cpitzbart sowie einen braunen, abgetragenen Rock. Alle jene Personen, die den Dieb in einer Kirche ge> sehen haben, wo ein Opferstockdiebstahl vollführt oder versucht wnrde, werden gebeten, den, nächsten Gendar-merieposten oder der städtischen Polizei i» Laibach hie-von Mitteilung zu machen. " ^Verloren) wurde: eine alle Zeh»fro»e»»ole, eine Zwanzigkronennole, ein Geldbetrag von 14 l< und ein Geldtäschchen mit über 5 l<, serner ein grünledernes Geldtäschchen mit einem kleinen Geldbeträge und ineh-reren Rechnungen, eine goldene Krawattennadel uiil einem Herz und einer Taube, eine Hundert kronen note, zwei Wagenplacheu, eine Pferdedecke und eine Zwanzig-kroneiüwte. Theater, Kunft und Literatur. — lSlovcnischcs Theater.) Die gestrige Reprise der Posse „Vl-ü^jli mi^l" erzielte ein volles Haus uud wurde mit lebhafter Heiterkeit ausgenommen. — sAuö der deutschen Theaterkanzlci.) Heute ge-langt Gouuods Oper „Margarethe" een. Es sind dies die Laibacher Zeitung Nr. 244. 2263 23. Oktober 1908. allcrm'M'sK'n Kmnposilioin'n, welche voraussichtlich einen, durchschlafenden Erfolg haben werden. Das eleqmtt broschierte Album ist zn dein wlihlfeilen Preise von dlei Mart bei sämtlichen Musilalien - Buchhändlern käuflich. — ^lunstausstcllunq in Venedig.) Die achte inter» natilinale ^innstausslellunq in Venedig N'elche im April 1909 eröffnet Iverden wird, verspricht iwch »ueit präch. tiger und interessanter ,zn werden, als ihre Vurgän» gerinneil. (5iner der Hanptanziehunqspnnlle der Aus-slellung wird der ungarische Pavillon werden, der sehr N'ich ausgestattet sein und das magyarische Hans sym-lwlisieven wird. (5in anderer Pavillun wird den eng. lische» und holländischen Ausstellern gelvidmet sein. Die bereinigten Staaten von Amerika werden eine beson» ^>"re Abteilnng haben, welche von der Nationalalademie l» Newyvrl eingerichtet lvird. Überdies werden beson» bere Ausstellungen einiger hervorragender Künstler zu scheu sein, wie Nroyer, Stuck, Nesuard, ^orn, Te Maria, Talione, Passini, Pali.^a, Calandra, ^mw-lcuti, Sigimrini, ^atturi und ?iw. Die Ausstellung^-leilung hat mehrere Künstler beauftragt, die weniger besäumen landschaftlichen Schönheiten Italiens, z. N. Siziliens uud Nord»Italiens, zu illustrieren. Telegramme bes k. k. Telegraphen-Korrespondenz-Bureauo. Die Ereignisse auf dem Vnlkan. Berlin, 22. Oltober. Der serbische Minister des Äußern, Milovaiwvi«'-, äußerte sich einein Mitarbeiter ^'s „^otalanzeigers" gegenüber, daft die Wünsche des serbischen Volles darin bestehen, die Anerlenuuug sei-ner gcvechteu Ansprüche und Gewährung der Garantie sür die vitalsten Interessen des serbischen Staates und der Nation als Grundlage einer gesicherten Erislen,', ä» erreichen. Ob dies mit Hilfe einer Konferenz der Mächte oder dnrch einen diplomatischen Akt erreicht ».'erde, sei für Serbien eine ^rage zweiter Ordnung. Es folle von serbischer Seite nichts unversucht bleiben, die Steine auf dem Wege der Verständigung hiuweg-Mäumen. Die akute Gefahr einer kriegerischen Ver-wictluug halte er zur Zeit sür überstanden. Wer dem Kronprinzen selbstsüchtige Aspirationen unterschiebe oder behaupte, er lehne sich gegen den Willen seines Vaters aus, betreibe auf eigene Hand den Nrieg nnd louspiriere dazn mit dem Volke, sage wissentlich Un-wahres oder kenne den Kronprinzen überhaupt nicht. (5ciinjc, 22. Oktober. Da in Antivari die Ordnung wieder hergestellt lind volle Nuhe eingetreten ist, wur-den die vor dem österreichisch.ungarischen Konsulat postierten Mililärwachen zurückgezogen. (5etinje, 22. Ollobei. Die Meldung, daß Fürst Nikolaus an den Kaiser von Rußland eiu Schreiben gerichtet habe, worin er als Kompensation den Sandschak Novibazar verlangt, ist absolut erfunden. j>lo»stl,ntinopel, 22. Oktober. Dem „Sabah" zn-lulge hat die Pforte Nachricht erhalten, daß Bulgarien liotz seiner ^riedensversicheruugen mit den militari» scheu Vorbereitungen fortfahre. .^onstantinopcl, 22. Oltober. Wie der „Ildam" "!ahrt, hat der englische Botschafter gestern dem Groß. Wesir kategorisch erklärt, er halte direkte Unterhand, umgcn mit Bulgarien nicht für angezeigt. Dasselbe <'lalt erfährt weiter, daß der Minister des Äußern -"'wsis Pascha die 3ürlei auf der Konferenz vertreten werde. Nubapcst, 22. Oktober. In den Berichten der glätter über deu Besuch, den Minister des Äußern 'Neiherr von Aehrenthal gestern im Klub der Un-nuhäi^iglcitspartei abgestattet hat, werden dem Mini. l^' Äußerungen in den Mund gelegt, die er niemals ^Macht hat/ Wir sind ermächtigt,' festzustellen, daß ^ch'ü Berichten jede Anthentizitäl fehlt und daß ins-Nl'>u„i>c're die darin enthaltenen angeblichen Mitte,, ''»gen des Ministers, betreffend die Verläßlichkeit der "bischen Mannschaften bei den Regimentern, oder be» äffend den beabsichtigten Austausch von Negimeutern, !"wie betreffs irgendwelcher militärischer Maßnahmen "'wahr sind. ., Prag, 22. Oltober. Während des gestrigen Tages lasierte,, dentsche Studenten wiederholt die' Straßen, "l)"e behellig! zn werden. Erst nach 8 Uhr abends wurden drei Markomannen, als sie über den Grabe» >^'M'», von etwa zehn Bnrschen verfolgt und ihnen schloß !'ch alsbald das promenierende Publikum an, so daß ^n Studenten eine etwa 3W Personen zählende -'-'ü'nge „achzog. Die Wache deckte die Swdenten, die !'ch dann dnrch die Zeltner-Gasse zn ihrer in der ^ilklasstraße befindlichen Wohnung begaben. Bei der Rundung der Zeltnergasse in den Altstädter Ning wurde die Zeltnergasse für die Demonstranten abge-l^'N't, so has; ^, Studenten unbehelligt in ihre Woh. uiiug gelangten. Zwei Personen wurden verhaftet. In "luv zogl'n abends nach N Uhr etwa 50 Lehrlinge nach Sci)i„^ ^,^ ^tbildungsnilterrichles siner Ve'r» ^ubarung gemäß aus dem Schulgebände vor die deutsche ^ultsschule iu der Ieseniusgasse und wollten dort die ^'»stcr einschlagen. Sie wurdeu jedoch von der Mache ^'seinliudergetrieben. Ein Lehrling zog sich in ein /^'nüberliegendes Haus zurück und schleuderte von "N aus einen Stein gegen die Volksschule, wodurch ""e> Fensterscheiben im Parterre in Trümmer gingen. Der Täler, der noch nicht 14 Jahre alt ist, wurde poli. zeilich abgestraft. Er ^agt, daß der Angriff auf die Volksschule von einem älteren Lehrling angestiftet wor-den sei. Newyorl, 2l. Oltober. Durch einen Wolleubruch, der die Stadt Shawnee bei Oklahoma heimsuchte, sind über fünfzig Personen ums Leben gekommen. Verantwortlicher Redakteur: Anton F u n t e l. Die Bor- und Lithlum-hftltigfe Heilquelle SÄLVATOR1 |i«whIu-l sich bet Nieren- und Blasenleiden, Gicht, |v laokerhamnihr und caUrrhallschen Affectlonen. I Natürlicher 6it«nfr«i«r Säuerling 2 Hauptnlederlagen In Lalbaoh: Michael Kastner und Peter Lassnik. Verstorbene. Am 21. Oktober. Theresia Dobnilar, Arbeiters» ssattin, 31 I., Radetzlystraß«' I I, '1'u1)cü-cul. pn!m. — Johanna Fortic, Lolomotivfühieiswitwc, 61 I., Bahnhofgassc ^2, Pneu» monie. An, 22. Oltober. Johann Glof. Nesiher. 71 I., Stndentcnssasse 7, (.^rciiwm», int,««<. - Josef Kapler, In-wohnrr, 6<^ I., Kailstädterstraßc 7, Tuberlulosc. Meteorologische Beobachtunqen in Laibach. Seehöhc :Mi 2 m Mittl. Luftdruck 73«-^ mm. c.y 2U. ^l, 741?! g g^NO. z.starl bewöllt ^ 9U ^^ 742 6, 1 91 NO. mäßig 23 l 7 ,,.. ,^ , 741 8> 1 2 » , . ,0-0 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 19°, Nor» male 9 3°. Wettervorausillsse für den 23. Oltober für Steter» mail, Kärntcn und jtrain: Wechselnd bewölkt, mäßige Winde, kalt, stellenweise Morgennelirl, Frostwettcr, anhaltend; für das Küstenland: wechselnd bewöllt, stürmische Bora, sehr kühl, nn. beständiges Wetter. Seismische Berichte und Beobachtungen der Laibacher Erdbebenwarte >l!fN>!!,,d!'l l>l!U der tirai», Npavlasjl' >«!<7>. (Ort: Gebäude der l. l, Staats.Oberl'ealschllie.) ^iage: i)iördl.Vn>ite 46°<>:V; Östl. Länge von Greenwich 14° 3l. Bebe „berichte: Am 18. Oltober zwischen l3 Uhr* und 13 Uhr 15 Minuten Erbstoß V. Grades in Mileto (Catanzaro), verzeichnet in Reggio Calabria. — Am 2l. Oltober gegen 3 Uhr 5 Minuten zwei starle Erdstöße in Asch (Böhmen). Im Vogtlande wurden zwischen 13 Uhr und 22 Uhr gegen 30 starlc Erschütterungen verspürt. Bodcnnnruhe'" am 23. Oltobcr: Am I2-Eelunbrne Pendel «sehr schwach», am 7. Sclundcnpcndel «sehr schwach» bis «schwach», am 4-Srlundcnpendcl »mäßig starl». Seit gestern geringe Zunahme. * D>c ^'i!l'zisl,>'„ sich a»l miNslsuropiiijchs ^cü »,>b wslbe» »u,< Miüsi-üach! l>is ^iOssnach! <1 Ulir bi« i!4 >U„ «sM!!, *^ Die !>!>> r ,< l>e wird in >!>>«!'»!'!'!> lö!ärlcn>at>fü llajs!f!z!e>!^ ')!,lelchlnstf bi» z» l Alilliuirlrl »!>ch!- schwach», Uu» l l>i« » MiNimeler »lchwach», lw» 2 l>>« -« Millimrlsl,! >müs,i« stall», vl»i 4 l>>« 7 Millinirlrr,, >so,< 7 bis <<1 UiIl!,!!s!>N! «schr «arl» »»d iibrr >0 Mill!»,«'!!'! '»»tiss orbs»!!ich slarl», -''»!ri»f Buds»......^b," b<>bs!l!r! altichzlil!« l»i!!rs»!>„df Das heutige Prooramm im Kinematograph Pathe: ]>cr kurzsichtig« Jäger (komiscb). Verwertung des KißeB in Schweden (interessante Naturaufnahme). — Eine Abenteuerin (Trauerspiel in 8J Bildern).— Das teuiÜBchoDiabolo-spiel (prachtvolle Farbenprojektion). — Daß Pech eines (iattiMi (sehr komisch). (39«) 20 Landestheater in Kaibach. II. Vorstellung. Ungerader Tag. Heute Freitag den 23. Dltober: Margarete (Kauft). Oper in fünf Alten von Jules Barbier und Michel Earr6. Musik von Ch. Gounod. Anfang um '/,« Uhr. Ende nach 10'/, Uhr. Vm üel LMM A' sie ÄKMlii Iil.nzl. muh man besonders vorsichtig sein, denn man hat einen Katarrh weg, ehe man fich's versieht. Da muß man denn immer gleich Fays echte Sobener Mineral» Pastillen zur.Hand haben, damit so ein Katarrh auch gleich im Ansang bequem und ohne Bernfsstörung bclämpst werben lann. Fays echte Sobener haben ihrer promptm Wirkung wegen einen Weltruf und sie sind heute für ungezählte Tausende schon ganz un» entbehrlich. Der Preis ist niedrig: li 1 2b die Schachtel und sind dieselben in jeder Apotheke, Drogerie oder Mincrnlwassclhllnolung zu haben. Achten Sie, bitte, baß Sie leine Nachahmung erhalten. General'Repräsentanz für Österreich-Ungarn: W. Th. Gunhert, Wien IV., Große Neugasse Nr, 27. (4?4) 2-2 Klaviepstunden werden Bleiwelsitraße 22, 2. Stock, links, erteilt. ] =Modewarenhaus = Heinrich Kenda, Laibach, j -------«>•<» ------ (3761J 7 s, j Mein reich illustriertes | Damenhut-Journal 1908/09 für Herbst- und Winterhüte versende ich gratis und franko. I Frau Theresie Škof gibt im I eigenen sowie im Namen aller Ver- I wandten die traurige Nachricht, daß I ihr unvergeßlicher und innigstgeliebter I Gatte, Herr (4235) I Johann Škof I Hausbesitzer I gestern nachts um 2 Uhr nach langem I schweren Leiden, versehen mit den heil. I Sterbesakramenten, im 71. Lebensjahre I im Herrn verschieden ist. I Das Leichenbegängnis findet morgen I Samstag den 24, d. M. um 4 Uhr nach- I mittags vom Trauerhause, Studenten- I gasse Nr. 7, aus auf den Friedhof zum I Heil. Kreuz statt. I Laibach, am 23. Oktober 1908. I Separate Parte werden nicht anggegeben. I ---- ¦_______ I I Im Namen meiner Familie sowie im Namen l aller Verwandten gebe ich tiefbewegt die traurige Nachricht, daß am 21. d. M. um II Uhr abends l meine Mutter, resp. Großmutter, Schwester und l Tante, Frau W« Ml O. IM Lofomotivfilhrcrswitwc l im 60. Lebensjahre nach lurzem schweren Leiben selig I im Herrn entschlafen ist. l Das Leichenbegängnis findet Freitag den l 23. d. M. um halb ü Uhr nachmittags vom Trauer» l hause, Vahnhosgasse Nr. 22, aus auf den Friedhof l zum Heil. Kreuz statt. Laibach, am 22. Oltobcr 190». (4227) Josef Ziortiü ! Revidcnt. ! Statt jeder besonderen Anzeige. Josip FortiÈ, rerident južne železnice, naznanja v svojein in v irnenu vseb aorodnikov prijateljera in znaucem žalostno vest, da je po kratki, nnièni bolezui prerninula njegova mati, oziroma babica, BoBtra in teta, gospa Ivana Mi m Pqtvsek vdova strojevodje južne železnice dno 21. t. m. ob 11. uri zveèer t GO, Jetu BTOJe Btarosti. Pogreb predrage rajuice bo r petek dne 23. t. m. ob pol 5. uri popoldne iz hiSe štev. 22 v Kolo- * dvorskih iilicah na pokopališèe k St. Križu. Drago rajnico priporoèam ¡ blag spornJo. V Ljubljani, dne 22. oktobra 1908. Namesto vsakega posebnega obvestila. Laibacher Zeitung Nr. 244.__________________________________2264 ________________________________________23. Oktober 1908.^ Kurse an der Wiener Börse (nach dem offiziellen Kursblatte) vom 22. Oktober 1908. Die notierten Kurse verstehen sich in Kronenwährung. Die Notierung sümtlicher Altien und der „Diversen Lose" versteht sich per Stücl. ____ Geld Ware Allgemeine Staats» schuld. Einheitliche Rente: »", tonver, steuerfrei, ^re.en (Mai-Nov,) per lta,se . . 9b 85 9« »5 d etto (IHnn.-Iuli) per Kasse 85 7b 95 95 4 2»/„ ö. W. «oten (Febr. «lug. per «assc......98 8b 9Ä<»5 t »«^ ». W, Silber (Npril-Vlt.) per «asse......ss 9c 99 i» 18SUer Gtaattlose 500 fl. 4"/„ib, 5« 155-5« 1860er „ 100 sl. 4"/„2l? - 22,-- »8S4er ,, Iv'fi. . 26, -265- l8S4er .. 5« fl. . .261-265— Dom.-Pfanbbl. 5 120 fl. d 86 - »lsl»b»tzn.Z»°nt,sä,»l». »eischltibnngen. »lisabeth-Bahn i. «.. steuerfr,. zu »o,o<»o fl.....4"/„ —'--------'- Franz Iosepb-Vahn in Silber (dlv. Lt.) .... b'/<"/«N?'7«'l''-?0 VaKz. Karl Ludwig-Nahn (dlv. Stulle) Kronen . , , 4"/« 9b 40 96 40 Rudolf Vahn in Kronenwähr. stcuerfr. (diu. St.) . . 4«/„ 95 65 9«'«» Vorarlberg«! Bahn, stfr.. 400 und »000 Kronen . . 4"/, 95 HO 9« 5« z» lla«l»lchnllu>tllch«ilmn«en «»«eftempelt« Gistnbahn.Aktlen «lisabeth-V. 200 fl. KM. 5'/.°/, von ^00 Kr.....453 - 45b — detlo Lin,,-Nudwei« 200 sl, o. W. O. ü>/VV„ .... 427 - 430'-deito Salzburg-Tirol 200 » Ktaatl zu« Zahlung üb«» n»««n»l Eisenbahn > Plloritilt» Böhm, Wcstbahn, «m. 1895. 400. 2000 u. 10.000 kr. 4"/„ 9S1» 97 10 Elisabeth Vahn 600 u. 3000 M. 4 ab 10"/„......11490,1ü'9« Elisabeth-Vahn 400 u. 2000 M, 4"/„........,13 - <14 - ssribinandK-Nordbahn Em. 188L 9« 10 99 io detto Em. 1904 98 eo 99 6« Franz Ioseph-Nahu Em 1884 (div. Et.) Silb. 4"/„ . , . 96 50 9? 50 Galizischc Karl Ludwig - Vahn (div. Et.) Nilb. 4"/,,. . . 95'«« 9ü «N Ung.-galiz. Vahn 200 sl. O. 5"/« 103 ib >«4-2b dstto 400 u. 5000 Kr. z'/,"/» 85 45 8ö 40 Eorarlberger Bahn «im. 1884 (div. St.) Silb. 4»/„ . . !15'«5 3« «5 Staatsschuld der Länder der ungarischen Krone. 4°/„ ung. Voldrcute per Kasse , i0Ä-9b lw tb 4°/„ betlu per Ultimo I09'i^ 11015 4°/n unsslll. Rente in Kronen- währ. stfr. per Kasse . , 92 1< 92 30 4°/„ bcito per Ultimo 92-1« 92 «n 5>/i°/n dctto per Kasse «1'5« «17» Ungar, Hrämicn,Nnl. u 100 fl, i»4?5!««-7ü belto ll 50 fl 184 75 <«»'?» Thels,.Mea,,.Lo!e 4°/„ . . . , 1 w - ,44 5« 4"/<> ungar. Gruuden.tl.'Oblig. 92'4« 9340 4«/a troat. u. slau. Gldentl.-Obl. 98 b« 94 bo Andere öffentliche Nnlehen. Äll«», Lanbes-Anl. (div.) 4"/» 90'40 91 40 Äosn.-Herceg, Eisenb. -Landes- Unichen (bw.) 4'/,"/„ . . 87 40 9840 5"/„ TonauRcg.-Anleihe 1878 102-5«! 103 5« Wiener «erlehrs-Anl. . . 4°/« 95 75 9« 75 dctto I9va 4°/, 95 5« 96 50 Nnlehen der Stadt Wien . '. 100 45101 45 detto (N. oder G.) l«?4 12U- - 121-- detto <1»94).....9« 90 93 90 bctto (GaS) v. I. 189« . 95-30 96-3U detto (lileltl.) v, I. 1900 9540 l!S^0 dettll (Inv.-N.)V,I,1!»02 95-45 9« 45 «»rsobau-Nnleheii verlosb. 4"/„ 95 4<> 9«-4<> Russische Staiitsanl. v. I, 190« I. 100 Kr. p, K, . . 5°/« 9«'20 9670 delto per Ultimo . . 5°/« 9S-10 96 e« Vulg, Staat« - Hypothekar Änl. 1892......6«/« 118 10119 10 Veld Na« Vulg, Staat« - Goldanlclhe 1W7 f. 100 Kr.. , 4>/,«/„ «5 6« — - Pfandbriefe usw. Vodentr..allg.5st.!, 5<>I.vl.4"/n 94-ee 95-«> Vühm, Hnpothelenb. verl, 4°/« 97 20 9»-L« ^cnlrlll-Nod.-Kied.-Vl.. ostcrr.. 45 I, verl.....4'/,«,« i0L- —- detto «5 I. Verl. , . . 4°/„ «?>- 9l>'— Kreb.-Inst.. österr., s.Verl.-Unt. U, üffentl. «Il>, Kot, ^. 4"/, 94 7b 95-75 Landezb, d. Küu. Galizien und Lobom. 57'/, I. rückz. 4°/„ 92 25 94-25 Mähr. Hupothelcnb. uerl, 4»/^ 96 ib 97'l> N.-üslcrr, Lll,!dcK-Hvp.-«nst.<"//,"/» 8825 89-25 betto verl......4"/<> 96-75 97-75 Osterr.-ungar, Banl 50 Jahre verl. 4"/„ ö. W.....97-!»o 9«-!>n detto 4"/« Kr......98-85 99 «5 Tvarl., Erste öst.,«0I. verl. 4°/c, 98-60 99 60 Eisenbahn-Prioritäts. Obligationen. Östcrr. Nnrdwcstb. 200 sl. N. . 102-5« —'- Ctaatsbahn t!>0 ssr..... 40»- 4>'5'— Tüdbalin k 3"/n Iänuer-Iuli 500 ssr, lper St.) . . . 272-S« 274 60 Südbahn k 5"/n too fl. S. o. V, 120 - 120-75 Diverse Lose. Deri Serb. Präm, Anl,p, INU Fr, ^>/» 97- 10U-4« ßnotlzin«l fl. KM, . . . 145-— 155- Oscner Lose 40 sl...... Lü0-- - >- Palfsu-Lose 40fl. KM, . . . 1,18-- 208' Noten Kreuz, öst. Oes. v. I« fl. 4?-?5 5, 75 Rote» «re»z, ung, Ges, v. 5 sl, 25'50 27-5« Rubuls-Lose ,0 fl......68'- 72-- Salm-Lose 40 fl, KM . , , 2I0-- 24 >-Türl. E.-Ä.Aul, Präm.-Obllg. 400 ssr. per kosse . . , l>!0'45 181-45 detti, per Medio , . . 1V>)'45 18,'45 «eld Ware Wiener Komm.-Lose v. I, 1874 484»— 494-»ew.-Ech. d. 3"/<>Präm, Schitid d, «odentr,-?lnst, — 76'— Nltien. Hl»n»porl»Bnttrneh«nngen. «ussta-Tcvliycr Eiscnb, 500 sl. zneo--, «370-- Böhmische Ätordbah» 15« sl. , 40,-.. 404- Äuschtiehrabcr Eisb, 50« sl, KM, 2855 — 2875'— betto (lit, Ij> 200 sl. per Ult. lohb — ,058 — Donou - Tampsschiffahrt« - Ges., I,, l. l, priv., 50« sl. KM 97«-— 982-— Tur Bobci'bachci-E.-V. 400 kl. K62-— b?«-— sscldinands-Nordb, 1000sl,KM, 5040>- 50«o-Kaschau - Oberbcrger Eisenbahn 200 fl. E....... 35?'- »58'50 Lemb. - Czern,- Iassy-Ellenbahn. Vesclllchllft, 200sl. S, . . 554— 555'- lo>,b, öst., Tricst, 500 fl., KM. 420— 4l<8'- Öslcrr, Nordwestbah» 200 sl, S. 448 — 452-- dctlo dit. U)20«fl. E. p Ult, 44?-- 45,'^ Pran-Duxel Elsenb, 100 fl. abssst, L20-— 22''— Ltaatsciscnb, lil>0 fl. E. per Ult. 68475 «85 75 Lilbbahn 200 fl. Silber per Ult. 120-9« 12! »« Sübnorddeutsche Bcrbinbungsb, 20« fl. KM...... 399— 400 — Iransport-Oes., iiileni., «,-G. 200 Kr........ 114— 1,8 — Ungar. Westbahn (Naab-Eraz) 200 sl. S....... 402'7b 403-50 Wr. Lotalb,-«llien-Ves, 200 sl, 205-— 215-— Vanleu. «nglo-ibsterr. Van!, 120 fl. , 294- 295 - «aülverci». Wiener per Kasse --— —-- detto per Ultimo 5l.1'50 »14-5« Vude!,lr,-Anst, üst.. ZUU kr. . 1047-— >05!«'- ^,ttr, Äod.-Krcdbt, öst,, 200 fl. b32-— 536'-«rcdltaustal! sül Handel und Gewerbe. 320 ttr.. per Kasse —-— —-— dctto per Ultimo 633'- 63<-- ftredilbanl. ung. allg.. 200 fl. 74050 741 5n Lepositenbanl, all»., üoo fl. , 4b2'— 452 75 Eslumptc - Ocsellschast, uiebel- . ösleir,. 400 kr..... b»»'— b<<ü — Giro- u. kasstüverein, Wiener. 200 fl........ 448 — 450'— Hlipo'hclcubaül. »st. 2N0Kr. 5"/„ L87'— 289--Läubclbaiil, üstcrr., 20« fl,, per Kasse....... —-— —'- dctto per Ultimo 4«3— 434-— „Mcrlur", Wechselstub.-Nltien- Gesellschaft, 2!«» fl. . . . 59»'- 602 — Österr-ungar. Nant 1400 Kr. 1739-— 1749-- . 2«,-— «c>8 dO „Elbemiihl", Papiers, u. V-G. 1W fl........ 189 - 192— Elcllr.-Gel. allg, österr.. 2<>«fl. »9S-— 397 5» E!eltr.-<«e!clllch,, intern. 200 sl, 6,7-- «ü»^ Elellr. Gelclllch.. Wr. ln Liq». 2,9 — «21 — Hirtcnbcrger Patr,-, Zündh. u, Mct,-ssabril 400 kr. . , 975- 95l> — Liesinger Brauerei 100 sl. . . 8L5— 23«— Wontan-Wcs., üst. alpine 100 sl. 65150 652 50 ..Poldi.Hütte". Tiegelguhstahl- ff.-N.-G. 200 fl..... 42,-— 424 — Pragerltisen-Industrie-GeseNsch, 20« fl........ i!650-—^660 — ,'ttima- Muranv. - Ealgo-Tarjaner Eiscnw. ,00 sl..... 558- 55s-" Talg o-Tarj. Ett'intuhlen 100 sl, 586'- 5«9 — ..Echlöglinichl", Pap>cr1..20«sl. 306— 8l0'— „Lchodiiira", ».», s. Petrol.- Industrie. 50« Kr. ... 464'— 4?<— ,,Stci>rermühl".Papierl.»,V.G, 430'- 435-» Trifailei Kohlcnw-V. 70 fl. . 2«?'- 2?»— Lürl. Tabatregic-Ves. 200 Fr. prr Kasse...... —-- ^'^ dctto per Ultimo . . . 877— 87" — Wafseiif.-Ges., üstcrr., loo fl, , b74' 5«0>- Wr, Bauaefellschasl. 100 sl. . , 147 60 I4»e<> Menerberge Ziegels..«lt.-Ves. 702— ?><>" Devisen. Kurze Klchln» und Scheck». Amsterdam....... 198-67' ,9« «?' Deutsche Banlplätze .... 1,7-25 1,7'37- Londoil........ »39 50 23s'70 Pari«......... 9537 N5-52' St. Petersburg...... 251 50 252- Zürich und Basel..... 95-27' 95'40 Valuten. Dulaten........ 11-22 ,1'Nt Ü0ssraulen-Stücke..... 19 12 I9'14 2<>-Marl-Ttülle...... 23-50 23'54 Deutsche Reichsbauluoten . , ,1? 25 ,,7'5i! Italienische Vauluoteu . . . 95 15 95 »b Mubel-Nuten....... 2-51 ^ 252" von Renten, Pfandbriefen, t-k-iorl taten, Aktien, Losen et*'., Ikevinen und Valnten. Los-Verslcherunpr. (H4 I «V« Cm Mayer ' IjRlbach, NtrilHrtcHHMe. Privat-Depots (Safe-Deposits) unter •^•ntm'VeiBCh.luia <3.«r Fait*l-Verzlniano r»n Bareinlagen Im Kento-Korrent tni auf aire-Koit«. |