LawacherMZeitung. Nr. 27«. Plänumeralionsplei«: 3m llomploir g«nzj. fi. II, !>,Ubj. N. 5>.5>N. Für die ^ustclluü,i inS Ha»? yalbj. ,'.,> li-. Mit dcr Post gauzi. st. I5>, hnlbj. sl. ?.5>» Freit»,,, 25. November ^nserlion»gebilhr bi« weilen: ,mal««»s., iü». «<» ll., !lm. I fl.; lr., üm. « lv., !in. 10 sr. u. s. w. ^nlrs!io»t>s!e»!pcl ^desm. 2l)lr. ^87«. Amtlicher Theil. Se. k. und l. Apostolische Majestät habe» anf i^ruud "»es vom Reichskanzler, Äiiuistcr dcs kaiserlichen Hauses und des Aeußcrn, erstatteten allernntcrthänigstcn Bor träges mittelst Allerhöchster Entschlicßnng vom ll'.. No vcmlicr d. I. den Eonccptsaspirantcn in« gcmcinsaincn Ministerinm des Acußern, Nüdisscr Freihcrru v. Biege leben „öd den provisorischen Attach«', Dr. Iur. Joseph Grafen Wodzicti zu Gcsandtschaftsattach^s allcrgnä ^lisl z>l eruennen geruht. Se. l. und k. Apostolische Majestät haben mit Aller l'öchslcr Entschließung vom 12. November d. I. über Antrag des Reichskanzlers und Ministers dcs kaiserlichen Hauses und des Acußcru dem Vcstalluugsdiplomc dce< ^lull Cseneral»,onsnl dcr argentinischen Republik für die l>n Ncich^rathc vertretenen ilönigreichc nnd Vänder init dc», Sitze in Wien ernannten Vcrcht das Allerhöchste Exequatur zu ertheile» geruht. Dcr Iustizministcr hat den Gerichts- und Gefangen Hausarzt Dr. Hermann Plumert in Prag zum Haus arzt der dortigen Mäuncrstrafanstalt ernannt. Der Minister für Cultus uud Unterricht hat den weiter des Real Untcrgymnasiums in Billach Johann '^raßnigg zum Vczirlsschuliuspcctor für den Bezirk Villach und dcu Professor an der Obcrrcalschulc in ^lagcufnrt Dr. Vinccnz Hart manu zum Vczirks-schulinspcctor für dcn Laudbczirk Klagcnfurt cruaunt. Nichtaiutlicher Theil. Dic Adrcßdcbatlc. Tvien, 21. November. Die Adrcßdcbattcu in beiden Häufern des Reichs-rathcs liegen hinter uns und mitten aus dem breiten 'Itcdcflus;, dein sic die Schlcußcn geöffnet, treten uns die Adreßootcn selbst als die einzig greifbaren Resultate dieses glänzenden parlamentarischen Schauspiels entgegen. Die Bedeutung dieser Aktenstücke, wie sie unverändert "ach den Ausschnßanträgcn, ohne Rücksicht anf die Einwendungen nicht unberechtigter Minoritäten nnd deren Passiven Widerstand zum Beschluß erhoben wurden, ist schon im Einblick anf die Partei-Elemente, denen sie el'tstammcn' nicht zu unterschätzen, wenn gleich ihr innerer Werth sehr darunter leidet, daß es eben immer "ur c i n Standpunkt ist, der in ihnen zum Ausdruck > tummt. jedoch selbst trotz dieser inneren Schwäche müß ! !"' diese beiden parlamentarischen itnndgcbungcn schwer i'is Glicht fallen, wenn zwischen ihnen wenigstens jene ^N'iuouic dcr Anschauungen bestünde, welche die Wucht dcs einen Votums dnrch das andere verstärken läßt. Das Ncradc (Gegentheil ist dcr Fall. Freilich rcpräscntircn die beiden Adressen keine diametralen Gegensätze nnd stim-'"en dieselben auch in dcn Zielen, die sic anstreben, s° ziemlich iibcrcin, »nchtsdestoweniger aber ist die Diucr-^»z dcr Anschannngcn über dic Mittel n»d Wcgc cinc !° l'cf greifende, daß die Möglichkeit, diese tief klaffende "luft z« überbrücken, tanin gegeben ist. Während die Adrcffc des Hcrrcnhanscs die Durch-Ehrung dcr Verfassung und nur dic Durchführung dcr ^"sassnng anstrebt, in ihr die Panaccc znr Hcililng nll' der Wirren im Staate erblickt, für cinc Reform °" Vcrfassnng iiu Sinne dcr Verallgcmcincrnng dcr ^U'en anch bei dcn hcntc ihr widerstrebenden Elementen l""cn Rann, hat, nähert sich die Adresse des Abgcord-''"'"Hauses in so manchem ihrer Abschnitte dcn, ("c danken einer Verständigung mit dcn Nationalitäten nnd Ilcdurch den Principien jener Rcgiernng, gegen welche ^ beide Kundgebungen, dort schärfer, hier gedämpfter, wenden. Wir unterlassen es, diesen Widcrsprnch, dcr glichen den Eonclnsioncn und dcn Prämissen dcr Adresse ^ Abgeordnetenhauses liegt, näher zu beleuchten, cr """nt lnoincnlan wcnigcr in Fragc, als dcr cclatantc ?^/!'s^ Wischen dcn 'beiden Adressen selbst, dcr cinc ^altlsche Bedcntung in dcm Augcublickc gcwinut, in Elchen, an die nns' dcn Adressen znr Krone sprechenden ., emeutc die Aufforderung, vielleicht die Pflicht heran "en wl.rdc, ihren Anschauungen gemäß das Staats-^>c" zu leiten. 5>er^'^ ''^ ^"' Parlamentarismus mchr als line bloße vrlr,cyast von Majoritäten, denn cinc solche Theorie degradirt den Constitutionalismus zu einem bloßen Rechencrempcl, in welchem wohl arithmetifch genommen die Nullen auch eine Rolle spielen dürfen, nie und nimmer adcr im Staate, dessen lebensvolle Bewegung sich nicht unter die Herrschaft mathematisch richtiger Bcwc sc zwängen läßt. Jedoch sclbsl ^nacaebcn, die conslilulio-m'llc Entwicklung wäre nichts als das Product einer Reihe von mallMialisch l.chiminbarcn Factoren. so müssen wir doch gerechte Zweifel darüber hegen, daß sich als Summe ans dcn ociden Adl'cßvotrn eine leden««' fähige Regierung ergclicn kann. Wir zweifem sogar an dcr Möglichkeit, cinc solche auch nur ans dem crsttn Stadium des unternomiueiun Bildnngsrelsnchcs hcrans-zulningcn. wenn die Plnlci Elcmcntc des Herrenhauses wie des Abgeordnetenhauses auch in einem solchen Momente starr und stcif an ihicn in den Mrcssrn niedergelegten Principien beharren wollten. Es winde eines nicht geringen Entgegenkommens von beiden Seilen bedürfen, um üdcihanpt clivns ^, schassen, nnd dieses Entgegenkommen müßte sich auch noch w.scntlich potrnziren. sollte das Geschaffene wivllich für sich Vcbcnssähi^cil. für dcn Staat aber ^cbcnoliast l>edcutcn. So liegt denn auch zwischen dcn Adichvolcn der beiden Hänscr der Gcdanlc dcr Coalition, dc^ Eomproinisscs nnl unbezwingbarer, nnwitierstchlicher «rast. jcmr bedanke, dcn die Majoritäten beider Hänser nicht gcnna uernrlhcilcn tonnten, zu dem sie selbst adcr sofort znrücktchren müssen, sobald ihnen die Anfgabc zufällt, sich auf dcm Boden dcr praktischen Politik zu bewegen. Die Personen könnten in einem solchen Falle wechseln, der Gedanke, das Princip müßte fortleben uud immer kräftiger nach Geltung ringen, je unvcrdolbcncr und corrcctcr die parlamentarische und constilutionellc Fortentwicklung der Monarchie ihre berechtigten Ansprüche erheben winde. Hätten sich die Rcdncr in dcr Adrcßdiscussion mit einem nur flüchtigen Blicke von dieser Stellung der Parteien zu einander Kenntniß verschafft, so manches Herde Wort, welches da, namentlich im Hcrrcnhausc, gefallen, wäre unausgesprochen geblieben, mancher Vorwurf wäre unterdrückt worden, da er sich leicht zur Sclbst-antlagc arstaltcn kann. Der Ausglcichsaedanlc, wie ihn Graf Potocli festgehalten, er bildet dcn rothen Faden, der sich durch die Adresse dcs Abgcoidnctcnhanscs zieht und in dieser cinc neue Stütze anch von einer Seite findet, die ihn scheinbar zurückzuweisen schciut. So ist dics ein Beweis mchr für die ^cbcnplrafl dicfcS Gedankens, er kann vcidnntelt werden durch vorüberziehendes Gewölk, aber so lange Oesterreich besteht, wird er immer wieder mit Klarheit zum Durchbrüche kommen. Persönlichkeiten werden kommen nnd gehen, dcr Aus-glcichsgcdanke jedoch, dcr wird bleiben, denn e r ist an keine Zeit, wohl aber Oesterreichs Bestand an ihn gc-bundcn. Politische Uebersicht. Laibach, 24. November. Ein Wiener MorAnblalt glaubte gestern scinc Leser mit cincr pikanten Darstellung dcr angeblichen vielgc-schäfti^cn Thätigkeit dcs Grafen Bcust bci dcn süddeutschen Höfen unterhalten zu sollen. Die „Wr. Abdpost." sagt hierüber: Wenngleich die Pointe dcr ganzen Er» zählung -^ die vermeintlich prcußenfreundliche Einwirkung dcs Hcrrn Reichskanzlers aclcgcntlich sciner jung. ftcn Anwesenheit in München — seither bereits durch Ocmcntis von compctcntcstcr Scitc, nämlich aus München selbst, anf dcn richtigen Werth zurückgeführt ist, so wolle» wir zur Charaltcrisirnna. dcr gauzcn Darstellung des oben erwähnten Glattes doch msch bemerken, daß 5ic angebliche „Mittelsperson," dcrcn sich dcr Reichskanzler bei dcm l. württembcra'schcn Hose bedient haben soll und welche als ..ein alter persönlicher und polili-ichcr Freund" dcs Grafen Bcust bczcichncl wird. diesem vollkommen unbekannt ist und cr nie die Ehre gehabt hat, mit derselben mündlich oder schriftlich, unmittelbar oder mittelbar ,zn verkehren. Dic Pforte hat an dic Unterzeichner dcs Parisc, Vertrages cinc Mittheilung folgenden Inhalts gerichtet: Mit peinlicher Uel'crraschlmg habe dic Hohe Pforte die rnssischcn Erösfnnngcn in Bczna auf dcn VcrNag von 185)0 empfangen. Aus diesem Anlasse erkläre sic nun. daß sic ihrerseits bcrcit sei. Mlcs aufzubiclct!, um das Gcschchcnlasscn cincS Actes zu verhindern sMir omp^tt'r 1.1 ooii^er.ition cl'uu. acw). welcher für dic Zukunft Europa'S und für den llllgcmcinen Weltfrieden so gc fahrbringcnd wäre. Die Hohc Pforte giot sich der Hoff' nung hin, daß ihre Anstrengungen bei den Unterzeichnern des Pariser Vertrages eine thatkräftige und ersprießliche Unterstützung (mi ii,Mii lmvl-^uo l,l Mu>t-niß gesetzt von dcr Vertagung des R> ichSiath.'s während dcr Oancr dcr Delegationen. PalllllNllitlMj'chc!». Die Abtretung der Militär,;rcn;c. Dem Abgeordncienhause wurde ain 22. d. das Gesetz vorgelegt, woduich d^iS Äiinistcrium dcr i>» Rnchsralhe vertretenen Königieichc und Väudcr zum Abschluß eines Uebcrcintommc»s mit dem ungarischen Mi nislerinm, betreffend die Äcilia,s!cislu»g zu den lM>n'in> same» Angelegenheiten in Full,e d^s Ucbergangcs eines Theils dcr Mililärgrcnze ans dcr iV^ililär' in die Eivil-vcrwaltnng erinächtigt wird. Das Gesetz lautet: 8 I. Nachdem im Lause des Jahres 1870 die zwei WcnaSdinrr Regimenter, sowie die Compagnien N und 12 des Slniner Gre»;rcssimcnteS und die Eom-muuiläten Zcngg llild Siss^l in die Eivilvcrwnltuug übernommen werden, so wird dcr ungarische Staatsschatz nach diesem Gebiete z» dcx basten dcr im Gesetze vom 21. December 18<>7, bclrcsftnd die allen Vändcrn dcr österreichischen 'Kionarchie gemeinsamen Angelegen» heitcn nnd ihre Behandlung (R. G. Bl. 1807, Nr. 14l>) als gemeinsam ancrlunnten Staatsangelegenheiten vom l. Jänner 187! in solcher Weise beitrage», daß von dcr alljährlich festzustellende» Illmm>.' dcr gemein samcn Anhaken die Quote von "/, „ pEt. zu ^aslru deS ungarischen Staates in Rlchnumi gcnommcu und die nach Ab;ug dessen verbleibende Suinme nach den i>'wcilig gesetzlich bestehenden Quolen-Vc, hallnissc» zwischen den Landein der migarischcn Krone uud den übrige» Läudcru Seiner Hlajcllal vertheilt wird. § 2, Werden auch die übrige» Thcile der Mililar-grenzc in die Eivilvcr>val<»»g übergehe» , so wild der ungariiche Staatsschatz von dcu V^slc» für die als gemeinsam anerkannten Staat^angell'fienhcitcn iveitcre 1"/^ pCt. in jencr Wcise leisten, wie dies im H 1 festgesetzt ist, d. l), in der Weise, daß von dcr alljährlich fcstzusttllcn-dcu Summe dcr gemeinsamen Auslage» vorerst dic Quote von 2 ftCt. zu Lasten dcö ungaiischen SlauttS in Rechnung genounnen, und die nach Ab;»g dessen verbleibende Summe »ach dem jcwcilig gcsctzlich bcslchcn-dcn Quoten Verhällnisse zwischen dc» Vändcrn der ungarischen Krone und den übrigen Ländern Smicr Majestät vcrlhlilt wird. Aus dem Motivcnb crichtc entnehmen wir Folgendes: In staatsrechtlicher Beziehung bemerkt der Bericht, daß, obgleich die Grüuduuq der Militär-greuzc überwiegend anf Kosten der Erblandc erfolgte und auch die militärischen Kräfte hauptsächlich aus den letzteren gezogen wurde», gleichwohl bei ci»cr Beseitigung dcr im gemeinsamen Interesse Oesterreichs und Ungarns ursprünglich durchgeführten Militarisirung keineswegs ein Anspruch der Erblandc auf Vereinigung eines Theiles des Grenzgebietes mit den österreichischen Ländern gerechtfertigt ist. Es wurde nämlich für die Gründung dcr Mililärgrciizc ausschließlich ungarisches Gebiet vci> wcudct, allerdings mit Zustimmung Ungarils, ohne daß jedoch hiebci von einem Verzichte oder einer Abtretung die Rede gewesen wäre. Da die Militärgrcnzc zur Ver< thcidigmig gegen den zu jcncr Zeit mächtigen und gefährlichen Nachbarstaat gegründet wurde, so entfällt naturgemäß mit dem Zwecke dieser Widmung auch die Äc-schräntuua. der ungarische» Tcrritorialfreihcil. Dic Amrlcnnuug dcs Grenzgebietes als Bestand theil der ungarischcu Lä»dcr ist aber auch im kaiserliche» Patente vom 7. April I^5i<», Nr. 211 R. G. M„ welches die Vorlage des croatisch-slcwoiuschcu Laudtagcs erledigte, uud im Grundgesetze für die Militürgrcn.zc vom 7. Mai 185)0, Nr.' 24Z R. G. Bl., enthalte», von dcnc» namentlich das letztere die Grenze und das gleichnamige Provinzialc als ein La»oa,ebict bezeichnet und bestimmt wird, daß die erstere im Verbände mit ihrciu Stammlandc Eroaticn uud Slavouicu zu bleiben habe. Nur zwei kleinere Thcilc dcr Militärgrcuze, na' mcutlich der Sichel bürg er District mit ungefähr 1l».0<)<) Eiuwohncrn und dcr Mariathalcr Di-strict mit ungefähr 400 Einwohner», wurden vom lraincr Landtage als zu diesem Landtage gehörig rcclamirt, weil dicsc Bezirke bei Errichtung dcr Militär grcuzc vou Krain abgetreten wordc» seien. In Folge dessen wurde dieser Anspruch gegenüber der ungarische» Regierung auch vorbehalten. Bei dcr minderen Wichtig' teit dieses Districtcs aber war es unzwcckmäßig, uo» der Austragung dieser Angelegenheit dic Erledigung dcr ganzen Frage abhängig zu machen. Was dic finanzielle Seite dcr Frage anb> laugt, so ergibt sich aus den Voranschlägen dcr Land' armcc pro 1808, 180'), 1870 annähernd cinc durchschnittliche Jahresleistung dcr Militärgrcuzc vou 844.000 Gulden. Aus den Rechnungsabschlüsse» für die Jahre 1800—1805) ergibt fich eiue durchschnittliche Brutto-Einuahmc dcr Militärgrcuzc von .';,28!).!)44 fl. Wenn die Vcrwaltungskostcn mit beiläufig 5>5> pEt., o. i. mit 1,80!).40!) fl. angenommen werden, so bleibt ein Reinertrag vou 1,480.475) fl. Nimmt mau nun au, daß von dem durchschnitt' lichen Erforderniß der gemeinsamen Angelegenheiten per 80 Millionen Gulden 2 pEt., wie daS Gesetz sagt, auf dic Militärgrcuzc entfallen, so gibt dies cinc Snmmc von 1,000.000 fl., welche demnach mehr als einen Ersatz für das bisherige Reincrträguiß dcr Grcuze bildet. Dcr Betrag vou "/,„ pEt., dcr nach dcm vorliegenden Ueberciukommeu für die gegenwärtig zu provin-zialisircudcu Enclaven der Grenze zu cutrichtcu kommt, rechtfertigt sich dadurch, daß »ach dcu Mitthciluugcn des Kricgsministcrinms dicsc Districtc cinc durchschnittliche Einnahme von 5!15>.000 fl., somit nicht ganz '/^ pEt-dcs Gcscnnmterforoernisscs abwerfen. Da dic Militärgrcnzc gleichsam als ein ucucr Theil-nehmer bei dcr Vcitragslcistuug zu dcu gcmciusamc" Auslagen eintritt, so ist cs auch gerechtfertigt, daß uach dem Iuhaltc dcs Ucbcrciukoiunlcus vorerst "/,„ pEt., welche auf die zu provinzialisirenden Districtc entfallen, von dcr Gcsammtsummc der gemeinsamen A»gclcge!^ heitcn abgezogen und erst dcr Rest nach ocm bekannten QuotcuvcrlMnissc zwischen Oesterreich uud Ungar» getheilt wird, u»d dasselbe Vcrhältmß wird daher bezüglich dcr 2 pEt. dann eintreten, wenn dic gesammte Militär-grcuze in Ungarn einverleibt sein wird. /ellilll'llill. Miß Rclla. Elinnlrlmgen ans dem indischen Meere. II. Die Djadougar. (Fortsetzung.) Der Capita» Mackinson hatte diese letzten Worte mit bewegter Stimme gesprochen; die Erinnerungen, welche er gewöhnlich schweigend in der Tiefe seines Herzens verschlossen hielt, waren in ihm erwacht und beherrschten ih», wie ein Bicnenschwaim, an dessen Stock eine unkluge Hand gestoßen. Nach ci»cm Augen-blicke des Schweigens fuhr cr fort: Sie begreifen u»n, Sir Edgar, was meine Tochter ist. warum ich sie bis zur Schwäche liebe, weshalb ich sie frci im Sonnen» lichte aufwachsen ließ, wie eine tropische Pflanze. Niemals hätte ich ci»e englische Miß aus ihr machen lön-mn; weshalb sollte ich versuchen, ihr Hwang aufzu» legen? Es gefällt mir. in ihr das lebende Abbild ihrer Gutter wndcrzuflnden. Inzwischen ist sie aber nun groß geworden und Gott weiß. was aus dem armen Kmde werden wnd. das dereits darnach schmachtet, jenes Europa kennen zu lernen, fi.r welche« sie nicht ae-macht ljt. " Während der Capitän Mackinson so redete cnt-ferute sich die Barke schnell vom Ufer. Die «rohen spitzen Segel, vom Wmde geschwellt, schaukelte sie sich sanft von rechts nach links und hinter dcm Steuerruder zeichnete sich eine Schaumfurchc, iu phospho-' rescirendcn Lichlcrn schimmernd. Die malabarischm! Matrosen lagen am Vordertheil des Schiffes ausgestreckt und wachten halb fchlafend. Ihre großcn, schwarzen^ Gestalte» in lange Stücke weiße» Vaumwollsloffes ein-^ gehüllt, welche sie gewöhnlich auch um den Kopf gerollt! trugen, waren sie Gespenstern ähnlich. Sir Edgar saß > am Hintcrthcil dcs Schiffes, a» dcr Seite dcs Eavitü» ! Mackinso», und dachte über die vertraulichen Mitlhei^ lungcn nach, welche dieser ihm soeben gemacht halte. Das juugc, halbasiatischc Mädchen in dem maletischcn Eoslüm, das cr beim Schimmer dcr Lampe erblickt halle, began» sich seiner Ei»bildungolraft zu bemächtigcn. Er sehnte sich darnach, sie beim hellen Lichte des Tages zu scheu; aber es mußten noch mehrere Stunden vergehen, ehe der Morgen erschien, und der Eapitän Mackinson sagte, indem er Sir Edgar auf die Achsel klopfte, mit leiser Stimme zu ihm: Alles schläft aus der Erde uud auf dem Wasser, mein juugcr Frcu»o. Anstatt hier zu träumen, steigen wir i» unsere Eabine hinab nnd versuchen wir zu schlafen, so gut cs geht. Dcr kommc»de Tag wird ermüdend sein. Wir bedürfen der Ruhc. chc wir uuscre Jagd beginnen. Sir Edgar und dcr Capilän Mackinso» legte» sich also auf die iu der Eabinc bcrcitctlN Ruhcl'lltcn »icdcr. Kaum halten sie aber die Augen geschlossen, als die Vibrationen ciucr indischen Mandoline sich aus dem kleinen Gemache hören ließen, das sich hinter dcm ihrigen befand. Auf daS etwas schrille Vorspiel dcs Instruments folgten bald die Töne einer klaren mctallrcichc» Stimme. Es war Nclla, wclchc daS in Indien sehr bekannte Lied sang: ,,^r6 !,ut! ki<1ll.r g,^n,."(He! Papagei, wo bist Du denn gewesen?) Dcr Gesang glich mehr dcm Gczwilscher dcs Bengali, als dcr Vocalmusit. Im Vcrcinc mit ocm Oemnr-mcl der an die Seiten dcS Schiffes anprallenden Wellen war er mchr geeignet, den Schlummer hervorzurufen, als denselben zu verscheuche». Der Capllan Mackinson hielt sich also nicht verpflichtet, d,c "n chul-digc Zerstreuung seiner Tochter zu ».«erbreche» Ucbn-geus schlief cr auch fast unverzüglich em. Was Slr Edgar betrifft, so horchte cr auf dlefc seltsamen Töne, diese feinen, perlenden Klänge, die wie Thaulropfcn übcr Blumenkelchc hiu zu rollen schienen, und er glaubte die Lieder zu hören, welche die Pcris dcr persischen Mähr-chcu singen. Sich so semcn Träumereien überlassend, fragte cr sich mit Staunen: Ist dieser unbeschreibliche sauber, der über alle Dinge dcS Orients ausgcgosse" i"st, ein Abglanz jener primitiven Zeitalter, deren heitere Größe die Völker des Occidents niemals gekannt haben ? III. Die Bholia. Dcr Morgen erschien endlich, die gerundeten Felsen dcr Insel Elcphanta. die sich. von den blassen Reflexen dcs Mondes beleuchtet, als gestaltlose Masse unbestimmt cibzcichnelcn. begannen sich mit rosigen Tinten zn färben. Die Gebirge der mharattischcn Küste, deren ausgezackte Spitzen Fcstuua.cn gleichen, die mit Thürmen flaukirt sind, ließen durch ihre tiefen Einschnitte d»c crstc» Sliahlc» dcr Soimc durchscheinen. Dcr Vrciten-wind blics mit geringerer Heftigkeit und die Palm- 1939 Arilgschronik. Die Ereignisse auf dein rechten i^oireufer scit 10tcn November lassen stch nach der „Presse" in Folgendem zusammenfasse,,: Das Co»ps dcs Generals lion der Tunn stellte nach scincm Nnckzngc a!,f Tonry >nn 10. November, wo cs enic sunccnlrirtc Stellung nahm, die Verbindung mil dnn Großhcrzog lion Mecklenburg her, der mil der 17. Diuisiou in Dourdo», ans l'albem Wege zwischen Tou»y »>id Versailles, Ausstellung nahm. Die 22. Division Sittich hielt Chartrcs besetzt und die ganze Front war^ ftegcn Sndw^slcn gerichtet, weil »nan einen Aiigrisf von Scilc Paladine'S von Artcnay auS crwarlcle. Äm 12len November masl,,tcn die Franzosen den F!a»kcnma,sch lines Corps v.,i, '.'lileüay an Chalcandun mid Charlies vorüber bis Dicux, indem sic slartc Colonnen ans Allenay in dcr Richtnng anf Toniy dcbonchircn licßcn. Der Großhc^og Mint am 12. ^l'ovcinbcr »on dicsm, ^lanlcinninsch lnchl nntcrlichlct gewesen z» sein, wril ll' sonst hatte bestrebt sein müssen, die Verl'indlmg dcs ^»len Flügels dcr Voirc-Armcc mit den ans der Brc l"g»c anrückende» Fveischaaien des Grafen K^aliy z» l>i»dern. Der Großherzig ließ also den Flanlcnmaifci, N"»z ruhig zu uild jltzle sich eist in Bewcgnng als c< vui, Versailles Kunde crhicll, daß dcr Feind vun ^reuj' l'lö Honvda,,, 4'/2 Mcilcn wcslllch von Ve'failleS. vor-s,crilckl sei »nd daß ihm von da ans einige lansend M^-n Oard.llNldwlhr entgegen geschickt wordcn feien. )i»n muhte gehandelt wcrdcn. I^aS erste lnuclischc Corps ruckle noidiocsllich vo> und „ahm, stark concentrirt, zwifchc» Epelno» und Oa-lardon Slcll»»g. Cpcrnon li^gt an der Eu>>', i^'/^ Mci lcn füdüsllich von Drcnx. Eine Abtheilung dicscs Co>po wüvdc zwischen ChartrcS n»d Gas verciiu^l imd da ^n,h ^cr cn^stl,' Anschluß a» die 22. Division Willicl, bcw^lstclligt. Chlnlrcs sollte nntcr allen Umstanden oc,-lheidiqt werden, wcil d>'.S Vorrnckcn dcr Flanzoscn gc Ncn Nogcul lc-Roi nnd Houdau dkscr Prsition lnsoi,-^crc Wichliglcil verlieh. Der Grohhcrzog vo» Vncklcn l'»rg, der am 11, noch in Auneau, westlich von El»!,, pcs, sland, folglc inil der 17. Division den, Fcindc >n,d «-'»lcichlc ihn uorwäils Drc»).- auch wirtlich. Dic 17. Di^nsion llütc, lÄcnelal Ticolow, dcv die Oftcraü^ici, ullcin iwcrnaln», gii^g im Bcrcinc init der Gardc-^and-wchr ans V^lsaillcs sofort zn,n '?!»g'iss iibci'. wars dcn Fcind ^,n 17. Noucmdcr bei V)ondan zu>i>ck nno Nnhm Drcuz- ein. Was nnn die Franzose» bctrisst. so wurcn nur einige stärkere DclachcmcnlS he« linten M-Ntts der Loire-Armee zur Unterstichnng Klr Ucl'crl-aschima des GroßhcrzoqS von Mccklln ^l'g in, Wcstcn nüfssctnlicht war, n/gcn Norden ssrzo N^l. Doch scheint die Unlcrslnknmi lcinc anSgicdil^ gc-^'cstn ,zn sein, wcil nnr 7000 Mobil garden sich vo> ^''cnr dem Fcinde glgcnübcrstclllcn. (5s maq anch scin, ^^ llüraliy in virlcn Colonl,cn vonnckle ,»,d jeder d>> s" Coloi'ncn eine ^l'lhcilnng regnläicr Tinppcn zngc-'"lcscn wnrde, ja das schein! nm so gewisser, als es "»' I«. bei Chaleanücüf-snr.'ThimcraiS, d,ei Meilen wch-l'ch von Epcvno» („nd »iclil wie nian nm1, dcn c,sttü I^'pc !^cn gcglandt: l'ci Cl)al^innc»! ^slliä, v^>> O'I^^'S) ^''^cr zi, cinem zlliinp!',' ^r 22. Division mit rini^el, ^"l'scnd Fiaoz^sen lain, dcr dic vollständige Aüfiosnug l" III»! ,en iü,- Fo!gc ha!t>'. Dicsc sicgrcichcn, wicivoyl "ll^diüg,' cln'aS vcisMten Op.lationc» dcS Groi'hcr-^ ^°gi< oo'., Mccklci>l'N>g sind si's die Pai'iscr Ccrnilnng^ ^'"cc von g,oßcr Vedcnlling, Mil sic dci, Niick n ih>c, ^"sslcllnng im Westtn vor ^,U!"nl)!g!!»li sichcrn. Die Loirc-Armce hat durch die Kämpfe vom 17. und 18tcn! November gar nicht gelitten; sie hält ihre Positionen j fest und nahm cimn großen Theil der geschlagenen! Corps ans. Ein Theil dcr bei Dreux geschlagenen Franzosen nahm seinen Rückzug nach Mantes (lind nickt Le ManS), drei Meilen nördlich von Drcnx, wo sie sich wahrscheinlich mit Nourbali vereinigten. K^raliy ist mit seiner Hauptmacht, die gar nicht im Feuer war nnd wahrscheinlich zu spat eintraf, in südwestlicher Nich-ln»,', zurückgegangen. Aus all' mü, ergibt sich, daß die illicit dcr Dcntschen erst jctzi beginut, nnd daß Prinz Friedrich Karl znnächsl seine beiden Corps bei Ctampc« ccüiccntrirl. nn, den Vorstoß der ^oi,c failles auszuhalten, wahrend Mantcufftl nöldlich um Paris marfchirt, um Bourbali zurückzudrängen. Die beiderseitigen Stellungen von hcutc lassen sich also in Folgendem skizziren: Plinz Friedrich «arl im Süden von Paris gcgcn Paladine, der Gioßhcrzog von Mcck-lcnburg im Westen gegen Km ally nnd Mantcüffcl im Norden gcgcn Äonrbaii. Ist Paladine so voisichtig. eiuc Schlacht nicht zu wagen, so können sich die Operationen im Sndwcstcu von Paris sehr in die ^ängc ziehen. Das S'chiihcnfcji in Ml-ran. Das am Allerhöchsten NcnncnSscsle Ihrer Majestät der Kaiserin in Meran verunstaltete <3ch,"che„fest nnd Frci-schießcn ist glänzend ansgefallcn, obgleich es nicht von dcr Witterung bcgiinstigt war. EchiilM aus allen Theilen des Bandes hallen sich zahlreich eingcsimdcn und der imposante SäMcnzug sctzle sich um 10 Uhr Pormiltags vom l. l. Haüplschicßstandc aus in Vewcgimg. PoranS fuhren Egnipagcn mil den, Hcrrn ^andcö-hauptmaun nnd Obcrstschichenmcister, den Obcrlchiihcnulcisicrn von Vierem, InnSbrnck. ^ozcn, Brixcn und Tricnt. Hierauf folgten in ihrer fträchligcn ^ialiouallracht, unler Bor-antragung dcr Echl'chensahücn nnd un»cr Klängen ihrer Miisitbaudcn, die Schntzc» wi, Mais, Schönna,' Algund, Tirol in Verbindung mil Nassau inid ^ralsch, dann dic Mnsilbande von Mcrcm, 21 Knaben in '.»iationallrachl mit den gezierten Vcstc». 4 Fahnenträger mil dcn Fahnen, besten, der prachtvolle Wcrndl - Etuhen , (5hrcnbcst Ihrer Majestät der Kaiserin, getragen vom schmucken Besitzer des Schlosses Goycu Johann Innerhofcr, die Erzhcrzog-Iohcmn-Fahnc, die Epingeser-Fahne von, Jahre 1707, getragen von Dr. Hollrigl, zwei Echicßslaudsahncn, unler denen eine vom Jahre 174A, welche schon so manchen Strauß mitgemacht; hieran reihten sich die Hauftlschießstände von Mcrau, Aozen und Ärizeu, dann Schützen aus allen Thälern, von allen Vcrgeu des Bandes, die Schützen von Parlschins uud Marling in Nationaltracht mit Fahueu und Musilbaudcn und den Schluß bildeten die Schlitzen von Naturus. Um 12 Uhr verließen Ihre Majestät die Kaiserin iu Begleitung der Frau Erzherzogin Gisela und der Herzogin von Alenson zu Wagen das Echlotz und fuhreu unter den Kläugen der Voltshymue uud tausendstimmigem Hurrah bis zur Eiumündung dcs Parlcs. Hier wurde Halt gemacht nnd dnrch den Oberfthofmcistcr Ihrer Majestät der Landeshauptmann und Oberstschiltzcnmcister Dr. v. Greb-mcr vorgestellt, welcher eine Ansprache hielt und Ihre Majestät Namens des Bandes, dcr Schlitzen, Vehördcn, der Gemeindevertretungen des Umkreises, deren Geistlichkeit und der Schießstaudsdcputalwnen von Innsbruck, Bozen, Vriren und Tricnl beglückwünschte. Nachdem die lebhaften Hochrufe und die Musik still geworden, sprachen Ihre Majestät huldvollst einige Worte! ^U!,,-. die l»l S^„dc dichr Uscr hä, si^cr si»d. als! , 'l'llir^l,,' a„ d'„ sc!,'i,en zln'Nl, d,r '-'wtagm'. bcveg-, ,," "m sch.,r„ch >h,c g'^ßen F^w','. A»s den, aznr«> ^'u>" N,!l>»,c!. dessen Klaihcil lein Wölkchen trudle. '''"',l'!l„ einigc großc (^cilr mi! '»"den klügeln; zahl-!°^' Tiüpp« ^1,, Wassil'ögel». Cnlcn „»:. Ncgenoögel. ^ i'ch plötzlich in d,c Vüjle cihobcn. c,,chncki durch den K'^sl,^ ii^ud ein.s Fa!sc„ ln»d gtcn die Nahe der "!"'.istc l,nn Panwcll an. N>'lw. ihr Baler und Sir , Z"r »„hincn anf dln, Bcid.ck der ^'^nle dn, Morden-"'s c ciü. ., Ecl,'„ Sie jcnc von Schilfrohr cingcflifUc ^»chl, ,^>h dm> lixlcn zn nnseicr'/inlei' in cme M.'sse von ,."'" ri"!^,nidcl? faglt der Capilän M^tinsl','. Oorl ^"'" wir land,,,. Che eine S'»"de vergeh!. ,,e" ,^'^' r,ülullcu. geschmückt uul dcr üppigsten ^in '""' "'^^cu mir die Vorstellung an daS c,sle p'f ^^"rotd. das die Welt nach dem Tage dcr Scho' , 'N bclruchlcie. Sic erinnci» mich an die G,ldcr. ,z» ljabci ^'^ ^'^' Wiltons den Maler M^nlin insvinit die,.. .'' ' ^'^"' Sic nicht anch, wie ich. Mih Mlla. " '"cue Vandschasl? Ja, antlvorle Nella mit einem ^achcln, all' das ist ^ schön; abcr schcn Sir, was mich träumen macht, das! ist jenes große Fahrzeug, tas mit vollen Segeln dort! uutcn vorwärts eilt! . . . In dsei Monaten wird es in, Europa landen. , Gewiß, es ist eine Wohlthat der Vorschnng, in Europa geboren zu scin, erwiderte Sir Edgar, und Der» jcnigc, der das ^icht dcr Welt in jcncm ^ande der Civilisation erblickt hat, nmß wünschen, dort auch die Augen zu schließen; abcr es gibt in unseren nördlichen Regionen harte nnd uuangcuchme Jahreszeiten, die uns, Ihre Bänder, welche die Sonnc stets erwärmt, köstlich! erscheinen lasscu. Die Parfis, Söhne dcr Oncbcrn. glauben, daß die Sonne die Seele dcr Welt ist und sic erbauen ihr Tcm- ^ pel. Solllcn Sie von ihrer Secte sein, Sir Edgar? Ach, Sie wissen nicht, daß die Sonne Indiens in wenigen Vlugcublickcu welk macht und verbrennt, was es ZartcS ans dcr Crdc gibt? Es mag scin, erwiderte Sir Edgar; abcr glauben' Sie. Miß Nella, daß das ^cbcn sich dort in seiner ^ Fülle entfaltet, wo dcr Schatten ;u oft auf Kosten dcS dichtes herrsch« ? Sie verdanke!, aber ^hic gläuzeude Civilisation dem ^ unanshörlichcn ttampsc gegen ein scmdscligrs Klima und! Ihren langen Nächten vcrdanten Sie ocn Glcmz Ihrer strahlenden Fcstc. . . Wo Hochmnlh nnd Eitelkeit sich Ncnoczvons geben, nnlcrbrach dcr Capita,, Macklnson. Hicr isl die Nalnr cm sorlwührcudls Fest und Alle können an seinem Glänze thcilmhmcn, dcr Arme eben so gut wie dcr Reiche! (Forlschimg folgt) des Dankes und geruhten die Oberschlitzenmcistcr zur Aufwartung zuzulassen, wobei Herr v. Grabmayer das auf weißem Atlas gedruckte, in blnuen Sammt a/bu>,dene Kad-schreiben des Bozener Hcmplschießstandes zu Überreichen die Ehre hatte. Hierauf wurde die kleine Marie Weinhardt, in der coqucttcn Tracht einer Marletendc, in, vom Meraner Oberschühenmeister Boscarolli vorgeführt und übergab mit den Worten: „Ich bitt' als Marketenderin Mit lindlich frohem Muth: Nimm diesen Strauß, o Kaiserin, Und sei den Schützen gut!" einen für diese Jahreszeit selten prächtigen Strauß aus Hamclicu, Azalee» uud Edelweiß. Ihre Majestät waren sichtlich freudig erregt und ließen sich nach gnädigsten Danlesworlen von der schmucken Gratulantitt den Namen sagen. Nun begann unter klingendem Spiel sämmtlicher Banden das Dcsiliren der Schützen. Das ergreifendste Bild bot der ritterliche Fahnenjunker Merans, Dr. HiM , rigl, als er mit feuriger Begeisterung die Spingeser-Fahne vor der Monarchin senkte und schwungvoll wieder hob. Nach dem Abzug der Schützen befahlen Ihre Majestät den Bürgermeister Putz an deu Wagen und geruhten Ihre Befriedigung auszufprechen. Als diefer wegen des ungünstigen Wetters fein Bedauern ausfprach, erwiederten Ihre Majestät: „Ihr Meran ist felbst bei trlibem Him, mel schön." Um 1 Uhr Nachmittags erschienen Ihre Majestät in Begleitung der Herzogin von Alenfon auf dem Haupt-fchießstande uud wurden von den Anwesenden unter nicht enden wollenden Hochrufen auf Se. Majestät den Kaiser und Ihre Majestät die Kaiserin begrüßt. Der Oberfchützenmcistcr Boscarolli empfing Ihre Majestät am Wagen, geleitete Allerhöchstdieselbe durch den reich-gezierten Bcstsaal auf den Balcon des Echießstandes, welcher die Aussicht auf die 3chießstandwiese bietet. Gleich nach der Ankunft der Kaiserin und der Herzogin auf dem Balcon wurde das Schießen durch den Vandcshanptmann eröffnet und dann von den Schützen wetteifernd forlgesetzt, daß die Berge weithin das Echo trugen. Noch während der Anwesenheit der Kaiserin auf dem Schießstande trafen Se. t. Hoheit der Herr Erzherzog Rainer ein und wurden vom Qberschützenmeister Boscarolli empfangen. Nachdem Ihre Majestät die Kaiserin nahezu ei«e halbe Stunde am Hauptschießstande verweilt und vorher noch sämmtliche Localitäten dort besichtigt hatten, bestiegen Sie wieder mit der Herzogin den Wagen und fuhren, das tausendstimmige Hurrah der herannahenden Menge mit freundlichem Gruße erwiedernd, unter den Klängen der Bollshymne und dem Krachen der Pöller von dannen. Äagesneuisskeiten. — Se. Majestät der Kaifer sind Sonnlag FrUH gegen 6 Uhr in Pest angekommen. Im Bahnhofe wurden Se. Majestät durch den Minister dcs Innern, Najner, und Oberstadlhauplmauu Thaiß empfangen Nachmittags .'j Uhr begaben sich Sc. Majestät nach Gödöllö, um dort einige Tage zu verweilen. — (Graf Franz Thun. 1-) Am 22. d. M. um 10 Uhr Morgens ist in Prag der in allen Kreisen hochgeachtete Graf Franz Thun in Folge eines Vlutschlag-flusies plötzlich verssieden. Das Wirten des Verblichenen, fchreibt die „Präger Zeitung," gehört der Geschichte an; waö er insbesondere zur Förderung der Kunst in Prag und in Böhmen gethan, wird unvergeßlich bleiben. In ihm verlieren der Dombauverein und der böhmische Kunstver-cin ihren Präsidenten. Graf Franz Thun, ältester Sohn Sr. Excellenz des Herrn Grafen Franz Thun, Besitzers von Tetfchcn, t. l. Kämmerer und Ministerialrath a. T>,, war am 13. Juni 180!) geboren und mit Frau Magda-lcna geb. König vermalt. Er hinterläßt drei Söhne und drei Töchter. Locales. Gcnelalvclsammlullss der vandwirthschafts« Gesellschaft am H». November. Einige Minuten nach 9 Uhr eröffnet der Vereins-Präsident v. Wurzbach, indem er die (knappe) Beschlußfähigkeit der Versammlung constatirt, die Sitzung mit einem Willlommensgruß an die Erschienenen. Er hebt hervor den erweiterten Wirkungskreis der Gesellschaft und das aufrichtige Streben der Negieruug, die Bodencultur durch ausgiebige Unterstützung aus Reichsmitleln in Aufschwung zu bringen. Doch harren noch wichtige Aufgaben auf dem Gebiete der einschlägigen legislative ihrer Lösung, so nennt Äedner die Grundbuchsreform, die Grundbücher sollen nicht mehr bloße Schuldenverzeichnifse sein; Forst- und Feldschutz« gefetzc müssen resormirt werden, es mehren sich täglich die Forst- nud Feldfrevel. Äedner mahnt nun in gemüthlichem Slovcnifch von der Ungednld ab, mit welcher dem lanq-famen, aber stetigen Fortschritte unserer ^'andwirthschaft die Erfolge abgebeifcht werden, denn ihm könne nicht sogleich der gemästete Kapauner entschlüpfen. — Schließlich macht dcr Präsident die von den auswärtigen Schwefle»gch'llschafien ernannten Repräsentanten bekannt und schreitet sodann z»r Tagesordnung. 1940 Der 5ccrelärs< Adjunct Bruß verlieb hierauf den! Rechenschaftsbericht des Centralansfchusses, welchem wir ent- , nehmen, daß sich die Geschäfte desselben bedeutend erweiterten, indem das Gegenstandöjahr bis nun fchon über 1A00 Erhibitenzahlen ausweise und 17 Ausschußsitzungen (wovon ^ durch Anwesenheit von Vertretern der hohen Regierung und des Landesausschusscs verstärkt) abgehalten worden seien. Die Angelegenheit der Errichlung einer Acker-danschnle sei wegen Klirze der Landtagssession nicht znr Viledignng gekommen, indessen habe sich die Gesellschaft wegen der bei Realerccutionen vorkommenden Mißbräuche (in diesem Blatte schon einmal erörtert) mit Erfolg um Abstellung bei der hohen Regierung verwendet. Viel sei mit den vom Ackerbauministerium bewilligien Staatösnbven« tionen geleistet worden; zur Hebung der Rindviehzucht habe man 5l')00 fl., flir Kleinviehzucht' MN0 fl,, fiir Seidenzucht 300 fl,, fiir Wein- und Obstcnltur 1600 fl., fUr lindwirlhsch.n'lliche Maschinen 400 fl., fnr Statistik 1000 Gulden, für VicneiiMt 15l) fl,, flir Leinsamen 300 fl.. fiir Wanderlehrvorträge A00 fl., fiir Forstwirlhfchaft 400 Gulden zugewiesen erhalten und zum größern Theile schon verwendet. Dcr Rechenschaftsbericht gedenkt insbesondere des nam-daslcn Materials zur Veredlung des heimischen Rinder-schlags, es seien bereits 76 prannirle und aus Slaatömil. >e!n l'cigcsch.iffle Zuchtstiere im ^aude vertheilt, wovon 3l auf Ober-, 23 auf Unter- und 24 auf Innerlrain kommen; serncrö werden mehrere berathende legislatorische Arbeiten des Vereines erwähnt, so in Äezng auf ein Fischereigcsctz, auf die Reform des Forstgesctzes, worUber jedoch die An-schaunngen noch nicht genügend geklärt feien, was also bis dahin hlnausgeschobeu werden mnsfe. — Auch sei es In-lemion des Ministeriums gewesen, eine Schule flir Milch-wirthschaft zn gründen, das Project fchciterte jedoch an dem Mandel einer geeigneten ^ehrsta'lte und Muilcrwirlhschaft. Der Bericht gedenkt anch des unerwarteten Erfolges der vom Auöschlisjiuilgliede V. Dimitz im heurigen Herbste abgehaltenen Wanderlehrvorträge über Karstbcwaldung und bietet noch manchen interessanten Einblick in das Wirken der unstreitig rasch anfstrcbcnden Gesellschaft. Bei Erscheinen dcs Herrn ^andespräsiden bank) erinnert im heutigen Inserate daran, daß die Einzahlung der zweiten 10 fl. per Aclie auf die angeorduetc Erhöhung des Belriebscapitals um 20 pEt. während der Zeit vom 20-30 d. M. zu geschehen hat. — (Slovenisches Theater.) Die auf morgen festgesetzt gewesene slovcnifche Vorstellnng findet nicht statt, da der dramatische Verein den morgigen Tag auf Ansuchen der deutschen Thcalcrleilnng dieser letzter» überlassen hat. Die nächste slovenischc Vorstellung ist nun als Gedächtnißfeier von Preäern's Gebnristag für Donnerstag, den 1. December, an dein anch die General-Versammlung der „Slovenöka Malica" abgch.llicn wnd, bestimmt. Rclulle Post. (Origii!al'TelcstNn:nl'.c der ^öalbachc'r Zcitunq.") ^v i cn, 2». )luvl,n!^r. Dcr (fiscnbahl» c»„oscl>«s; fiir dir Ttrrcte Vill«icli TarviS schläft vor (5'rl»iil)llNH dcr ,jil, scn-<^^r,il»tic der ssllll-zeu Htrccbc iiaibach TnrviS n«cl> Ä)taft^nl»c des (^l saulmtkuste«l,ufwaudc^ a»»f hochstenci HitO ftVrtwl^l' «ir,^l» Var ;l und l)ic;u flir > ^7N ciul» Credit vu>» ;wri ÄltilliolllN zu rröffnc,,. Pest. H4. Muvsmlrr. Die Delegationen wurde» eröffnet. Das vlir»irlc»;te )lotlib»lch enthält > 5?) Actenstiict,'. Veide Häuser cou stitllirten sich, das Ull^niische in vier Scctio-nen. In der cisleithanischcu D^le^ntion inter-pellirten »nehrere Mitglieder den ?teicl»ska',z ler, welche Scliritte er in der russisch türkischen Hrage ;ur <5rhaltunss dro Friedens fiir Oesterreich gethan halie. Verliu, 25. )toven,lier. (Eröffnung des Neichi>ta»^o des )^ildbundes. Die Thronrede betont dns Uebergewicht der geeinigten deut scheu IVehrkraft gegenüber Frankreich. Deutschland könnte den /frledensadschluft als gesichert betrachten, wen» Frankreich von der Kation gewählte Negicruugsvertreter hätte. Die verbündeten Hlegierungen si»d überzeugt, daft Hvailkreich wieder stark deu .Kampf rrnener,» werde, daher mall vertheidigungösähige <>irell: ze»l besulldcrs gegen Eüddeutschland herstellen uliisse. Die Thronrede verspricht Ä)t. und !»;. (5orpö älteren Bestandes stehen nördlich und nordwestlich vou Orleans conccutrirt uud halicu heute ihre äußersten Posten bis über (5ha tcauduu, Aluuuc, Augcrvillc und Pithiuicrs uorgeschobcu. Das 17. Corps cautouuirt au der ^oirc, uu« Mcr heruin; (iommaudaut dessellicil ist General-Lieutenant Durieur, während das 18. erst iu der Bildung begriffen ist uud vorderhand iu Tours furmirt werdeu soll. Anf dic ^iachricht von dcm eiligen Amückcn d^s Plinsn Friedlich Karl iibcr Seus uud Ioigny wurden alle disponchlcn Tlnppcu uou Gourgcs und N^vere« gegen Orleans di,igir<; man ^ihlte vorgestern (15). d.) in einer Nachl 15> Tsains Tllippcn, VagiMn nnd Vn° pfl^gsiuaga^iin', die vom Küolcnpunltc Ocssaise weücl besöldctt wnrdrn. Das gan^e Arsnml und alles Malcrial oun ^ourgcs wurde nach Toulouse trausporlirl. Schr ai,s>!l,n>lchcs schmercs Pusiliunsgcschütz ging „ach Ol' leans, das nuiünchr denn doch linfliger bcfcsliqt wird. Was den Wc,,r Correspondent die Vcndecr Firicolps nnd rinige ^ranctilcurS, dann lin^clüe Ncginiculs dc Marchc und die wenissc» ^nsmilcricuatailloue a!s brauchbar, so auch die Artillerie. Wenig tüchtig seien die Mobisgarden und die Cauallcric. ebenso Officicrc und General»'. Für Nn< slnug n»d B.'ü'affliüng. I'!s0n>lrs für H^stt'llung von l>ldgcschütz<,'i! l!i,d MilrailleuflU geschieht viel, aber es fchlt dc» g'schilltcu Arülleristcn. Von Oemchrci, Iwird in Folgr inangclndcr Unterweisung vicl zu Grundc 'gcrichtct. Die Stimmung der Bcl'öllernog ist in der Pcndcc Bictagin', ^!0!n,a»die und Girmide, dann dcn Äii0' ^nin^u pUiiol.sch. dagegcu liißl dcr Süden Frantreichs bcso„dl,s Vym,, Marseille Toulouse i,l dicscr Beziehung r>iel ^ii wüüslwn übrig. Vun ^ariö hofft man cincn grlße» i'lnsfall Trochu's in Verbindung mit der ^oirc-^lrmcc. Oie Flanzoscn geben die schlagfcrligcu Tnippcn Bon»ball's nächst AniienS anf llO.lXX), die des Generals ^riand lici Rouen uud Havre auf 5)0,000, die Kcratly's iu der Bretagne auf 40.000 cm. Der Berliner B u n des i u lh uahu, am 23. No< vcmbci' die Anschlußvertiäge mit Vadcu. Hessen und die Verfassung des deulschcn Äundes, sowie'die Crcdilsol' dcriing von 100 Millionen Thalern an. T clegraphisclier Wechsels ours um» i51, ilioucindtt. öftere. M^Miqus« 5>5>.75. - 5pcrc, M.lalliqlirs mit Mai-»iid Noveml'er.Zillft» s.!'».75> - 5>prrc, ^lalic.iiol.Aill-'hm l»5». , - I«i;<)<-r Ssanls-Nnlch»,'» !»l.25>. .. Ncmlacti^i, 721 - Ercdi!-Acüiu ii45».?5», - i!mldon tiii W. Sildrr 12!li.7ü. — K, l-Milnz-Dncatcil l>.05>. - z)illpol>'o»d'orS U).0>"jj. Anstekontmenc Fremde. A,n 2.'j. iliovrinlisr. ?tadt Wiei». Die Herren: Mudrn, Kellnrr, von Trirst. -^ Indriqo, .^lf»!. vuii Tricst. - Snirrler, von Ätarblirg. — (^raf Pacr, Pnuali.r, von Poilovic, Neumann, ttfm.', uon lViufut, - Schmissoz. l l. Mnieral. oun Ungarn. ~ Mantncr, Ingcnlcnr, vuil Prft. Äernhansrr, Kfm.,' von Wien (5l<-fal,r. Dle Herren: Nant, Handrlsm,, von Billichqraz. ^ ^idinar, von sslödnik, Znpancii. Louperator, von Ht. Mar^ tin Brauer, Haiidcl^n , dun Wien. Bettrlheim, Chcmi' ler, von Wien. Kotlnig, von Oberlaibach. — Oorjnp, Pa>> Ocnlier, von Triest. - .^toSmat, von hl, Berg. — ^tleincncic, von Zenqg, Theater. ^ ^" ^' ' Uriel Acosta. Trc,ne>spicl in 5» Acten von Gnhtoiu. ^ Z ZN n . "^ ^ I " " « 3 " " " sl" .g s;u7Mg? 325i.2 <" 7... windstill ' gmssbew^ ^l 2 „ N, ?j,i?.«, -j.w,« NO. schwach heiler 0,<>.> >!<»., Ab. :j' 4.»< NO, schwach^ sternenhell Vormitla^ Anfyeiterunci, sonniger, fast wullenloser Nachmit-lciss, Abendrcxh. Das Tug^niillel der Wanne -j- 7 5", um 5'^" ilder dcm Norinale. ^.'lllinnxnllich,'» »ti'daeteui': I«naz v, H, , , i „ », c> u l^ ^ Höchst beachteuswerth ^ filr alll! d>!>l'»!^'!i, >l>elchr ^!',!^!^l sii,d, ans eine solide !i»l> (^ll'c'l^ unsprechendc Wcise den, Olücle die Hand z» liiele», ^ > ist die im lieüügr,! Blallc erschienene Al.noüce de^ Hans^ > II<»Ucn%»icN4»r A? to. in II a milnr(t- » llt'li'nl^i'll'kj '^>r>,, 2.'l. Novcmder. Die heutig' Bölsc l'Iieli suwul)! hiüsichll'ch d»l ^t^sjenhujllglcit drr Schluss.', n!c< cinch !!! Hl'.;nss n»f die hcrlschende sll»l!!!l!!'!i li!"!>ch!l!ch d^ ljc-^»'lsl lll'^lUfl. siliern u»d volgcsllig^n ;nri,cl. Immnhin hielt sie sich nder leidlich nud tmni'ü flalle :)!i!ckc,änge „ich! vor. Eines d^r gesuchtesten Papiere waren l»"'" Nordual)!l^ »uelche an der Vovliörsc in glößeren Poslcn lxo 2c!e>i ermiUlelen. ^mlnnden wurden durch da« starlc Fehle» der SMck»' zichallcu. ^iucrsc Gc« rüchlc, wclchc ohuc jede Veglüulilli»»ss circulirlen und deren einet« die französischen Waffe» eine» Erfolz, errlü^e» liesz, waren ivlüirschcinlich nicht Ursache, sondern Wirllmg dec etwa« abgcllihltru Äärse-lempcralur, Teviien wave» im Hreisc um ein Gcriua.es hüher aehaltc» ^'nndun 1^4.75i). - Napolcoui, uoliltcn Mitte der Vörseirit 10 fl. 7 lr. t>iö 10 ft. 8 tr. _________ . ___ a. Allgs.»»eine Htaat^schuld. ,^i>r 1"» ft. (5 ell' W^ai' lHinh^illich.' ^ttiaisschuld zu 5 p»<6.10 « .. „ Flliruar-Augusl 5.'>,W s>(i.1<^ „ VUder „ Iäinier-Iuli . 6,'),^.^ »»5>.40 <. « „ Auril-Octuber. ^5.15 l»5.25 ^lriieranlshen inchahldar (') —.— —.— ^'u!»' n I, l^j'.^ ...... 23'0 z» !<><) jl. . . !0^.— 104.^ ltt«!i z» l»0 ft. . 11425' 114.75 ,n 1^>!l. b W. m K.lder . . II».- 120. - «. ^rnnd-utlastun^H-obliaatioupn. Für I<^ ft. AolM?!l ... zu 5 pCt 93,— 1,4 ^ <^!!!!1<^'....., k> " 7125 71^75 »»ileder-Ocsterrclch. . „ 5 .. A;_ ^_ Ober-Oeslcrrelch . . ., 5 „ 85 — 97,- Oiebiüdlirljcl! . . - „ l» ,, 74 — 75.- ...^,:::-«!' ... « 5 - "2. - 94- ü^ar. .... <5>. 7« 50 79.5 ^?. Äcttcn von 'Ul,nfi!,N«lll»e^. Aüglu-ijsteri. Baul adczest . . 1d9 25 I«9 75> Auglo-uugcil. Ban! .... 7i<. — ^0. - Bantucrein.......19^.50 2U0.— Bode!l:<3reditanstall .... — — —.— ^reditallnall s Handel u. Gew, . i>4i! 7l> ^47.25 ^redilllustllll, alldem, nugar. . , ^0.75 ^1 -^< Escomvte-Oeselljchuft, u ü. . . «^4. «W,-Franc°-üstcir. Banl .... '.^.75 94.— (Yeinralbllnl.......79.50 «0 50 HandelVbanI.......W.5<) «7.50 Nationalbanl.....725 — 72l> — Niederländische Vaul , . . .21^75 21!' — Bcrciuülianl.......l»0.50 91.— Vcrlchrsbllnl.......127.50 12«.- «Z. Actien von TranHportullter»»?!,- m,l„gell. Geld Waare Alfölv-Fiumaner Bahn . . . I»i5.— Ni5.5<) «öhm, Westbahn.....240.50 241 50 «lail-Ludwig-Bahn.....23 236.75 Donau'Dampfschifff. Gcscllsch. . 5^6,— 540. - ElUabeth-Wcstliahn.....212- 213- <5l>sabelt)'.Wcslvul)u (i!inz - Bud- weiser Strecke).....182.50 183.— sscrdu^udv^toidbllhn . . . 2045 2050 -l Fünft'rchen-Varcser-Vah« . . -.— ' — Klan-'5Hs,o5«.V<>'," . .'87 75 '88 25 ^emd^rq-ll^Nl.-Illssyer-va^! . 189.25 189,75 ^'luyb. üsterr........315..— 320 — Ollinibul!........ —. - —. lRndolss.Bahn......1«;i.50 1«2.50 ^siebeuliilrger Gühn . . . 1Ü2 — 1l»4. -iSlaalsuahn.......373,- 374.— Süddahn.......175.- 175,20 !S!ld'llordt> Verbind. Bah» . . 167.50 1 zu 5 p«lt........l<0.- 90.59 Ulig. i)od.-Lrcd.'A,lft. zn 5'/, pLt. 88. - 89.— r. 1>rioritätsobligatio»«en. -» 100 si. 3 —------- Fcrdiuands'Nordb, in Sil!) ncrz. 104.— 104 50 Fra!,.,'IoscphS'B,ih» .... 93.25 93 .',0 G.Harl-Ln^m B.l. T.^r^.l.Vn. 101,— 101.50 Oesterr. «ordwtftbahn . . . l»3 20 l,3 50 , Oelt, W„ e Siebend Vahu iu Silber vcrz. . 8^X> Frc. „ . . 111 5>0 - ." SNdb.-O.» ^U ft.z. 5"/.. sllr 100 si. 88.50 89 -Silt>b..B°»ö i4,^ Pari«, filr 100 Zsrauc.« . . . —.-- ""-^ (lsour« der Geldsl»rt?n Geld W°mc K. Mllnz-Ducatn, . 5 st. 96 lr. 5 si. 98 lr. Nllpoleo««d'or . . 10 „ 6j « 10 „ < " VcreiuSthaler. . . 1 .. 83z « ! ., A „ «ilbe, , . 123 „ - „ 123 « 50 . Kraiuischc Orunde»>lastunll« - Obligationen, 'P"-> j Ulllllolirung: 86.- Geld, Wamc-