Slttriftlrttanq: Wgtb- ». A«tn» ttft) boct 11—" Uhr form. 5»»»kwr«idt» wndfn -ulil lanägegstbrn, HBKUIII« ®B-Vtidurjirc nicht dcrückfichti,!. ■ ■uttlitigsngea damit idik Vcnr«!:»iu> »c*»a •mtuaa bfi d>2ijk seft-■dkatrci ®c»il$ttn titljfptn. — ®rt M»drih»I,»,en Prc,»-o«chl«t. Xu .Scntlitf w»chl» n(4ctnt J»efaC«Jin!og 110» £oaoci*toj ■R(dl. • ÄOEto BM.MO. tferwallnng: Ratbau«gasse Nr. * (SiflCRf« {«■«.) vezogsbedi»go»zti>: Tatch dir V«ß de»»gkn l . . . K »•» "olli|äljti|i . . . K fl'40 W9 . ... K It-M SdlUlttl Bitt * 111 i lytt AaikI»»» in« £airt: WloEolIla . ... K i-10 yicrKliridnj . . . K *•_ ....»» — wan)UI)iig . ... K if— 811t« anttan» nfcdirn sich tl« oii8«atbUHtcR um die (ütnca Wfiltntuaj.aebiiottiL iHaflriritrtt «loiinemeatt. «clttn l'i« tut a&KfltUjuij M 4«. Hilli, Donnerstag. 9. Juni 1904. 29. Jahrgang. Ausgegangene pervakifche Saat. Da« ssonst so friedliche T ü s s e r bot vergangenen Eam«»ag und Sonntag da« Bild einer von nationalen Leidenschaften durchtobten Kampsstätte. E« galt wen Pervaken Tüffer«. eine Kraftprobe zu verranstalten. Die Heißsporne in der Partei lechzte?» schon nach der Gelegenheit, die durch die Cillierr Pervalen und ihr» Press« entfachten Leiden-schasteen endlich einmal au«toben lassen zu können. Man wollte die Probe machen, wie weit man den .Anfang' mitreißen könne, wie sich die „Knüppel» garde'" schlagen werde. Mnd diese Knüppelgarde hat »ine „gute Arbeit' geleist,et. Die paar Gulden für Freibier und Zigarren! haben sich reichlich bezahlt gemacht. Die verhetztzien und trunken gemachten Burschen schlugen ihre Freiheit in die Schanze. Drei sind bereit« verhajftet — weitere Verhaftungen stehen bevor. In w»elche Wut man die Leute hinein hetzte, lehren die bll«tiünftis>en Ausdrücke, die man zu hören be» kam: »Und wenn Blut fließen soll, wir weichen auch tder Gewalt nicht !" Zu bestialischen Taten hat «an idie Leute entflammt. Ruhige Spaziergänger betagt«« Leute, die jedem Streite ängstlich au« dem Wege gehen, wurden überfallen und blutig ge-schlagen. Auch da« Jammergeschrei der um ihren Vater: geängstigten Kinder hielt die Wüteriche nicht ab, im ihrem Sinne „pervakifche Kleinarbeit" zu verrithteo. ZAngesicht« der traurigen, eine ernste Sprache führenden Folgen der Verhetzung muß sich da«g»-schärfste Augenmerk auf die geistigenUrheber der wvüslen Ausschreitungen richten. ZZlber e« wird sich die alle Geschichte wieder» holen,: »Die verhehlen L'Ute au« dem Volke, die nur dda« blinde Werkzeug in den Händen der Ver» Hetzer r waren, werden da« au«kosten müssen, wa« ihnen > die „Intelligenz", wie sich die Pervaken be-scheide»» selbst zu nennen belieben, eingebrockt hat; die Pßcrvaken aber werden leer au«gehen. Angeheizt! Von Aloi« Ulreich. ?Mit klopfendem Herzen stieg der schöne Arthur die Ttrepp» zu jener hübschen Frau hinauf, die ihn für hqeule eingeladen halte. Da« war wieder ein» mal «ein Lieg seiner Liebe«kunst! Ganz leise klopfte er an n die Tür. Dreimal — so war e« ausgemacht wordeien. Schrille nahten, der Schlüssel wurde um» gedreheht und wahrhaftig, die hübsche Frau stand vor i ihm. Eine warnende Handbewegung und ein ängstlicher Blick verrieten ihm, daß etwa« nicht in Orduwung fei. »»Verzeihen Sie, mein Herr," flüsterte die hübschche Frau. „Gedulden Sie sich nur einen Augen» blick, , «ein Mann ist noch zu Hause." ,£,C(>o!' , »Aber er wird gleich fortgehen. Treten Sie für ei einen Augenblick hier ein.- Dabei schob sie den schöner»«» Anbur in einen finsteren Raum, schloß rasch } die Tür und zog den Schlüssel ab, nachdem fie zugesperrt hatte. *3 Der schön» Arlhur stand mit leisem Zähne» klapp,P-rn etwa fünf Minuien in dieser vorwelilichen Finsttsternis, immer lauschend, ob nicht der rücksicht«» lose ? Mann, der durch seine Bequemlichkeit die Zufamurnlnenkünft» meiner Frau störte, endlich weggehe. Wie die Gericht«o»rhandlungen lehren werden, hat man e« mit einem abgekarteten Spiele zu tun, da« von langer Hand vorbereitet ward. BeweiSsührrnd hiefür ist auch der Umstand, daß Besucher Tüffer«, die sich dem Orie von Cilli her näherten, bereit« umerweg« davon unterrichtet wurden, wa« von peroakischer Seite in Tüffer ge-plant werde. Eine Hauptrolle spielte natürlich ein Hetz-Priester und zwar der Kaplan B o z i n a. Mit ihm teilt sich in da« Verdienst, die Massen ausgewie» gelt zu haben, der Direktor de« Bräuhause« Ed. K u k e tz. und e« ist bezeichnend, daß sämtliche Verhastkte Angestellte de« Bräuhause« sind. AI« Ausgangspunkt für die wüste Hetz» diente den Veranstaltern, wie bereit« vor Jahren, eine Fahnengeschichte. Der Gem»indeau«schuß Tüffer« hatte den Be» schluß gefaßt, den zur Firmung eintr«ff!nd»n Fürst» bischof N a p o t n i k festlich zu empfangen. E« wurde de«halb an die HavSeigenlümer die Aus-forderung gerichtet, ihre Häuf»r zu beflaggen, ge-mäß dem Worte de« Hauptpfarrer«, Herrn Schuscha, daß die Feier nur einen kirchlichen Charakter, nicht aber einen politischen tragen solle, jedoch zu» gl»ich angeordnet, daß national« Fahnen, gleichviel ob deutsche oder slovenische, nicht au«-gesteckt werden dürfen. Hier fetzte nun die Ver» hetzung mit allen ihren Hebeln ein. Der Koplan Bozina, das Urbild eine« Deutschensresser« im Priestergtwande, fanatisiert» die Leule, indem «r auf sie einsprach: „Die Pfarre ist eine slovenische. Zeigt den Deutschtümlern, daß ihr euere Nation hochhaltet!" Der Bräuhau«direkior Kuketz, ein Reserve-osfizier, der viel in deutschen Gesellschaften ver» kehrt und dort den Unparteiischen hervorkehrt, soll die Leute mit Bier regaliert haben, al« sie e« glücklich zuwege brachten, da« panslavistische Drei» sarb auf dem Kirchturm zu hissen und unverfehn wieder zu bergen und d»r Kaufmann E l«» Allmählich begann die Sache etwa« ungemül» lich zu werd«n. Arthur nahm ein Zündhölzchen, streifte e« leise an und leuchtete in dem Raum umher, in welchen ihn ein böser Zufall vertrieben hatte. E« war ein kleine« schmale« Badezimmerchen, in welchem gerade eine Wanne und ein Kleider» haken Platz hatten. Da Herr Arthur schon etwa« müde geworden war, ließ er sich am Rande der Badewanne nieder, indem er seinen Gehrock vorsichtig über die Beine faltete. Da« Hölzchen war verlöscht und Arthur starrte in die Finsterai«. Angenehm war e« nicht liese« Warten. Und e« ist selbstverständlich, daß Herr Arthur einige kräftige Verwünschungen über den Mann der hübschen Frau ausstieß. Wie dieser Mensch überhaupt aussehen muß? Sicher ist es »in kleiner, häßlicher Patron, mit einer lustigen Glatze, einer kupferrot»» Nase und einem großen Mund, der stet« dumme« Zeug schwätzt. Ja, am Ende spinnt der Kerl gar . . . Gerade in diesem Augenblicke vernahm Artbur «in verdächtigt« Ge» rausch. Ein paar Schritte und dann ein intensive« Rasseln in nächster Näh«. Zuerst horchte er mit angehaltenem Atem. Al« der kratzende und schlür» sende Lärm weiter fortdauerte, erhob sich Arthur von der Badewanne und zündete wieder ein Streich-Hölzchen an. Zu seinem Entsetzen bemerlte «r. daß b a ch e r d. I., gleichfall« Rtstrvtosfizitr, zeigte sich witdrrum splendid mit Zigarren. Die.niederen Götter' unter den Tüffer,r Pervaken, die Kom» mi«. verteilten unter die in den Markt kommenden Bauernburschen rolblauweiße Abzeichen und allen«-halben hörte man die Burschen sich brüsten: .Da« habe ich vom E l « b a ch e r bekommen!" Köstlich ist auch die Geschichte von dem slo» venischen Weibe, da« gleichfalls fein Scherflein zu der allgemeinen Verdltzung beitragen wollte. Sie versprach j»n»n Burschen, die dem Gemeinderat«» beschluß zu Trotz »ine panslavistische Fahne hissen würden, zehn Kronen, die sie sich allerdiag« erst von einer deutschen Frau au «leiden mußte. Da« Geld geriet leider in unrechte Hände und der gedungene Mob kam um den versprochenen Lohn. Natürlich bekam da« W»ib nicht« Schmeichel» haste« zu hören. Bereit« am Vormittaxe de« Sonnabend« kamen Bauernburschen mit einem mächtigen Fichtenbaume in den Ort und unternahmen e«, ohne sich auch nur im Geringsten um die Genehmigung de«Bür» germeifter« oder de« Pfarrer« zu kümmern, den» selben aus dem der Pfarre gehörigen Grunde vor der Kirche aufzupflanzen. Hauplpfarrer Schuscha unt»rsagte ihnen die«, weil er die Dinge sich ent» wickln sah und weil e« in seiner Absicht lag, jede Friedensstörung hintanzuhalten. Hauptpfarrer Schufcha ist »b»n einer jener seltenen Prie» st » r , die ihren Pri»sterb»rus al« »in hehre« Frieden«amt auffassen und die für die Ver» Hetzer nur ihren ehrl>ch»n Zorn und ihre Verach» tung übrig haben. Ja seinem Geiste wirkt auch Vikar Konönik: ihnen diametral entgegengesetzt schaltet und waltet d«r bereit« genannte Koplan Bozina, dem e« al« Rufer zum Streit« eine Wonne bereitet, die Saat de« Hasse« gegen alle« Deutsche auszustreuen. Die abgewiesenen Burschen wandten sich nun an den Bürgermeister. Herrn Anlon Weber, dem sie ehrenwörtlich beteuerten, keineswegs daß jemand in dem Ofen, der von außen geheizt wurde, Feuer machte. Für einen Augenblick er» götzt« er sich an dem kühnen Phantasiegebilde einer Badeidylle. Al« ab«r wieder einig« Minuten ver« gangen waren, ohne daß feine Retterin erschienen wäre, schwanden die kühnen Hoffnungen. Trotzdem war e« ihm rätselhast, wa« eigentlich lo« war. Da« stand fest, daß er sich in einer der verhäng» nisvoUstrn Situationen desand, in die überhaupt ein junger Mann geraten kann. Inzwischen prasselte da« Feuer lustig im Ofen, der nach und nach eine stark fühlbare Wärme au«« strahlte. Wenn nur der Raum etwas größer gewesen war«, daß man vor der strahlenden Wärme hätte fli«h«n können! Verzagt saß Herr Arthur am Rande der Wanne und machte die unliebsame Entdeckung, daß »r zu schwitz»« begann. Er griff nach dem Taschentuch? und trocknete sich die Stirn, nachdem er feinen Zylinder aus den Kleiberhaktn gehängt haltt. GltichMig hustete er, um der Außenwelt ein Zeichen von feiner Gegtnwart zu gtben, denn er glaubie noch immer, daß er durch «ine Kette unglückseliger Zufälle in die fatale Situation gekomm»n war. Die Außenwelt schwieg. Nur der Ofen flammte und zuckle und spie eine mörderische Hitze au«. Und draußen war «in so lieblicher Juni-Nachmittag! Gette 2 «feittttrur* «»ach«" Nummer 46 den Versuch der Hissuog einer panslaoistischen Fahne zu unternehmen. I« Vertrauen auf die Ehren-hafiigkeil der Bittsteller und ihrer H i n l e r « ä n-n e r verwendete sich nunmehr der Bürgermeister bei dem Haupipsarrer. woraus die Bewilligung zur Errichtung de! Flaggenmast«» erteilt wurde. Al« jedoch nun der Baum ausgerichtet wir, ver-höhnte man die Vertrauensseligkeit der Deutschen und machte sich daran, eine mächtige rot-blau-weise Fahne auszuziehen. Al» di s poli» zeilich verhindert wurde, rottete sich ein Pöbel» hause zusammen, der blutrünstig« Drohungen au»-stieß, wie selbst durch di» Gendarmerie bezeugt werden muß. Da sich die Lag» nämlich immer be« drohlicher gestaltete, mußte Gendarmerie ausgeboten werden und da man mit der Tüfferer Mannschaft nicht da» Autlangen fand, wurde von Steinbrück und Ponigl Hilfe angesprochen. Verwunderlich ist die Auskunft, die der Gendarm von dem dienst« tuenden Beamten erhielt, al» er um halb 12 Uhr nacht» auch nach Cilli um Beistand telegraphieren wollte. E» wurde ihm bedeutet, e» wäre nutzlo», da Telegramme in der Nacht nicht «ehr bestellt würden. DieCillier Verstärkung kam infolgedessen erst am nächsten Tage. E» wurden zwei Verhaftungen vorgenommen und die angesammelte Menge schließlich zerstreut. Doch verbrachte die Bürger« fchast schließlich eine schlaflos» Nacht, da man jeden Augenblick da» n»uerlich» Losbrechen der Tumulte zu besorgen hatte. Am Sonntag vormittag» setzten die Pervaken ihre Absicht, eine panslavistische Fahne zu hissen, aber doch durch. Für Geld und Freibier gedun-gene Burschen hinge« um 10 Uhr während der Messe die Fahne, die im Kirchturm versteckt wor-den war, zu einem Kirchturmsenster hinaus. Die Türe zum Turme hatten die Burschen hinter sich versperrt. Der Gemeindewachmann verlangte die Niederholung, Einrollung und Wegschaffung der Fahne; er wurde jedoch nur verspott« und ver« höhnt. An eiuer Schnur ließ man später die Fahne herab, ein ,A>vio" brüllender Haufe, unter dem man auch Cillier Prroaken. Frauen und Laudwehrmänner bemerkte, hinsichtlich welcher auch berett« di» Untersuchung eingeleitet ist, nahm sie in di« Mitte und trug sie im Triumph durch die Gaffen der Stadt, zu« Brauhause, wo sie noch« «al« ausgezogen würd». Hier sand nun »in wüste« Zechgelage statt. Ein Teilnehmer äußerte sich in drastischer Weise über die Art, in d»r dir Lrut» da« Bi«r hinunt»rg»stürzt haben. J»d»« Mal, wrnn sich Dir«klor K u k« tz z«igt», b«grüßt« ihn wih«rn« d«r Beifall und stürmischer Jubel und ein G-sin« nung«genofse rief ihm zur Zeit, al« der Anschlag gtglückt war, frohlockend zu .Eviva Victoria!" Wie der Tag begonnen, so endete er auch. Halt, jetzt rührte sich etwa«. Arthur schöpfte Hoffnung . . . Schritte, die bi« zum Ofen führten, da« Schlürfen der Kohlenfchaufel und — Prasseln und Zischeln der Flammen, denen neu« Nahrung zußrführl wurde. Jetzt war die Sache aber schon sehr unange« nehm. In seiner Verzwtiflung legte Arthur seinen Mund an die Türspalte und flüsterte halblaut: .Gnä — di — fl« — Frau — Si« — haben — auf — «ich — vergessen!" Herr Arthur zog feinen unwiderstehlichen Gehrock au«, nah« den Kragen ab und stellte feine Manchetttn in die trockenen Tiefen der Wanne. E« begann ih« nun zu dämmern, daß er die«mal schmählich hineingefallen war, daß dos Ganze ab-gekanet» Sache war, um ihn zu foppen. Und da« mußte ihm passieren! Ihm, dem schönen Arthur au« dem Unterricht«minifterm«. dem Liebling» der Hofrätinne« und SektionSchefSgaltinnen. Wenn «an da« i« Ministerium erfährt, dann ist er ein» fach unmöglich gemacht, seine Karriere — sutsch! Verzweifelt fetzte er sich wieder auf den Rand der Badewanne und starrt in di« glüh«nden Wandplatten de« Ofen«. Schon hatte er die Hemdärmel ausgestreckt und da« Gilet abgelegt. Der Schweiß rann ihm in Bächen über sein Gesicht; die Haare warm zerrauft, die Augen traten hervor ... Eine Am späten Nachmittage wurden ruhige Spizier» ganger in den Anlagen deS Parke« von Burschen de« Brauhaus«« überfallen und blutig geschlagen. Ein Tüfferer Bürger, der seine zwei Kinder im Alter von fünf und fech« Jahren bei sich hatte und dem Taufpaten feiner Kinder, einem zu Besuch in Tüffer weilenden Agramer Herrn die Anlagen zeigen wollte, ward von vier Burschen umringt und an« geheischt: „Seid ihr Slovenen oder nicht?* Al« Herr Krainz, so ist der Name de« Tüfferer Bürger«, sah. auf wa« e« angelegt ist, antwortete er mit .ja-. Trotzdem schlugen die Angreiser aus ihn und feinen Begleiter ein und brachten ihn«n mehrfach« blutige Verletzungen bei. Auf da« Jammergeschrei der Kinder eilte ein Deutscher zu Hilfe, auch er wurde an der Hand verwundet und ih« die Kleider zersetzt. Einer der Burschen schlug, mit eine« «ächtigen Knüttel bewaffnet, derart wild um sich, daß «r auch einem seiner Genossen eine blutende Rißquetschwunde am Kopf« btibrachte. Al« man für diesen ärztliche Hilf« herbeiholen wollte, ver-suchte er zu entkommen. Zivei der Angreifer wurden verhaftet, die zwei übrigen entkamen. Der Gast-wir« Sorko, dem der blutig geschlag«ne alte Herr zugerufen hatte: „daran ist ihre Verhetzung schuld!" bttätigte seine Gesinnung am Tatorte, indem er für die Angreifer Partei ergriff und dem Deutschen, der Herrn Krainz zu Hilfe geeilt war, hestige Vor« würfe machte. Fürstbischof N a p o t n i k tat anläßlich seine« Scheiden« und bei Erteilung de« Segen« den be» zeichnenden Au«spruch : .Von diesem Segen schließe ich jene Burschen au«, die sich für ein G l a« Bier zu Demonstrationen kaufen ließen." Und schon früher, al« ih« über die Ursache der Au«» schreitungen bericht« wurde, hatt» er sich geäußert: „Unier »in» solche Horde gehe ich nicht !" Tatsächlich wurden auch die Himmelsträger nach Hause gesendet und die Firmung nur in den Kirchräu«en vorgenommen. Allgemeine« B«fr»md»n erregte da« Verhalten der Gendarmerie während der sonntägigen Au«-fchreitungen am Vormittag. Hätte si? »« nicht an tatkräftig»« Einschritten fehlen lassen, so würden die Ruhestörungen im Kei«e erstickt worden sein. Zu ihrer Entschuldigung beruft sich di« Gendar-m«rie nunmehr auf erteilte Weisungen, wonach st» nur zum persönlichen Schutze de« Bürg»r»»ister« am Platze war. Dieser Haltung spendet natürlich da« Cillier vervakische Hetzblatt hohe« Lob und das Blatt schreibt, nachdem «» s«in Ergötz«» an d«r Schilderung gehabt, wie zur kritischen Zeit die Menge den Wachmann überwältigte und nachdem e« dargetan. unter welchem SchrcckenScegiment die Tüfferer Deutschen standen, folgende» : .Alle Ehre aber der k. k. Gendarm,ri«. die unendliche Sehnsucht nach Kühle hatte sich seiner bemächtigt. Doch'nirgend» winkte Erlösung. Alle» verichlossen. Nur di«seS wärmespei,nde Ungetüm, diese" entsetzliche Ofen prasselte in gleichmäßiger Ruhe fort. Da packle Herrn Arthur eine furchtbare Wut. Er hätte am liebsten alle» zerstören mögen. Rasend schüttelte er die Badewanne und riß voll Ingrimm derart an dem Kleiderhaken, daß derselbe von der Wand fiel. Arthur» Zorn kannte keine Grenzen. Er trommelte mit den Händen an der Tür und stampfte mit den Füßen gegen die un-glückliche Badewanne, daß ,» nur so dröhnte. Dabei schrie er unzusammenhängrnde Worte au» heiserer Kehl,. Endlich sank er. vor Aufregung und Anstrengung ermatt«, auf die Badnvanne. und da er uichl mehr die Kraft hatte, sich aufrecht zu er« halten, fiel er über den Rand in die T>,f,n d,r-,elben. Hier wimmert« er wie ein Kmd und stöhnte nach Wasser und kühlet Luft, rief den Namen der fchönen Frau und oerfluchie gleichzeitig den Ofen. Längst hatte er die Fähigkeit verloren, zu beurteilen, wie lang« «r schon in dief« Höll» war. Ja, «in paarmal war «» ih«. al« lräu«« »r schlecht, al« müsse «r plötzlich aufwachen . . . Aber dann er-innerten ihn di« strahlende und sengende Wär«e, der riefelnde Schweiß auf seinen Wangen und die ttopfnassen Haar« an die schaiderhaste Wirklichkeit. erkannte, daß e« unnötig war, einzuschreiten, uil die äußerst taktvoll auftrat. Die Höll» ab« hatten die Tüftler Deutfchtü«ler. al« sie sah«», daß sie «achtlo« in dieHände der .te> geisterten' Menge gegeben waren." Jede weitere Bemerkung zu dieser Noch ec-übrigl sich. Nicht genug an den traurigen Vorfällen, di« eine so ernste Sprache führen und den Markt und feine Bewohner, gleichviel welcher Nationalität, » wirtschaftlicher Hinsicht aus» Schwerst« zu schädig«» geeignet sind, tragen sich die Tüffer» Pervaken mit dem Plan«, dem Kravalle in eine« „Httzsest«' eine Neuauflage zu geben. W«« man ihnen die« vereitelt, kommen sie wahrschem-lich zu dem am Sonntag den U.d.M. tn den Räumen de< Cillier .Narodni dem" stattfinden)» Soko (feste, u« sich dort i« Ruhme«gla>z» ihrer Heldentaten zu sonne». Cilli ist aber nicht Tüffer und wir ralea de» Herren, sich «it ihren Herau«forderungen nicht «f die Gasse zu wagen. Also Achtung. Cillier! Der Nassenkamps im fernen Osten. ?»rt Arthur. Die Gerüchte erhalten sich, daß der Genml Stösse! unter bestimmten Bedingungen zur Uebergabt von Port Arthur bereit fei. — Z' Tschisu tin,«?offene Nachrichte» besag««, daß i» d«n letzten Tagen im Hasen von Port Arthur m der Flut zahlreiche menschliche Lerchen ant L»d geschwemmt wurden. E« sind sowohl russisch« alt auch japanische Soldaten, welche offenbar bei da Katastrophen de« .Peiropawlow«k" und „Hachse' um« Leben gekommen sind. Die Leichen sind zu» größten Teile schon im Zustande der Äecivesmi-und von den Fischen ang«sr«ssen. Au« einzelne» »och an d«n Kadav«r» hängenden Unisorutftsw sind die Angehörigen der beiden Nationen Mira-ander zu unt«rsch«idtn. Pet ZZetehl des Aureu. E« verlautet, der Zar habe Kuropatkitt den Ersatz Po:t Arthur« um jeden Preis«-besohlen. Mit Port Arthur steht und fällt tot Ansehen deS Reiches bei der niederen VolktkUffe Rußlands. 40.000 Mann sollen nach dem Evdei gehen — der sicheren Vernichtung «nlg«gen. Hefechte. Eine Abteilung der japanischen Streit«#, welch« in Takuschan gelandet ist. überraschte ind schlug Sonntag eine Kosakenabieilung aus der Straße nach Kintschou. — Bei Munschvon sand «in 0" steht statt, in welchem die Russen zurückgedri-y wurden. Aus Tokio werden japanische Erst^e aus der Liaotanghalbinsel gemeldet, wobei 5 Echwa-dronen nördlich von Takuschan und 6 Bataillon russische Jnsanderie bei Lunwarmiau zurückge«»-sen wurden. — In den Kämpfen bei TellHl wurden die Russen nach drei Angriffen d»r J«a- Aber jetzt . . . das . . . da« war»« Schrille. Nochmal« raffle sich H«rr Arthur auf. Wilch kläglich»« Bild bot »r doch in diesem Augendlick. Weun — .si»" am End« käm» und . . . Ta würd» d«r Schlüfstl ang»st»ckt. umgedreht und da« die Tür geöffnet. Ein großer, elegant« Mi« stand auf der Schwelle. „Guten Tag. junger Mann!" begrüßte «i Herrn Arthur. .Nicht wahr, sie habe« sich bei tat ganz gut unt«rhalt«n? Ja. ja. e« ist ein bißche, warm h«ut« . . . Na, j«tzt kühlt «« sich Ich» ol g«g«n Abend . . .* Arthur hörte nicht« von der Fopperei ind de» blutigen Höhne; et schnappte nur nach der Wa Lust, die dereinströmte. Mechanisch griff « «ch sein»« Stock», srtztt den Zylinder auf, nahm W Gilet in die Hand, und indem « einen schäm Blick nach dem großen Manne warf, — de« ÄnOtn der hübschen Frau — drückte «r sich rasch zir tit hinau« und «lte die Treppe hinab, ohne zu höra. wie ihm der Mann der hübschen Frau nachrief: .Ich bitte . . . machen Sie un« doch bald «ieter da« Vergnügen!" Unten stürmte er in einen Wagen und faßte den felfenfesten Entschluß, nie «ehr «it einer Kt» heirateten Frau anzubandeln . . . Wunnnift 46 «er zzurückae warfen. — Bei Wasankou und Kotja-pudze? schrillen die Ruffen zu (Srfolprn über di» Japaner. Zur See. 'Da» japanische Linienschiff „Schikifchina" ge-rtex bis» Talinwan aus eine Mine und sank. Da» gleich» Schicksal ereilte ein russische» Kanonenboot. — D).e russische Oftleefloit« ist noch immer {»»• «niudfci'.g. ?otitische Rundschau. sKi» MiniKerinm Kramar-Ztaernreityer k Der tÄiener Korr«spond«nt ver Petersburger „No-woje WikMja", welcher bekanntlich mit den jung« tschechischen Führern in intimster Verbindung steht, »elegr apdiert dem genannt«» Blatte: In den lsche-cht'cheen Kreisen gibt man sich der Hoffnung hin, daß wie letzte Red» Baernreither« in d»r öfterrei« chifcheen Delegation zu Pourparler» zwischen den Tlchecchen und Deutschen und zur Bildung eine» KoalittionSministeriumS Kcamar-Baernreither führen wird. .?er Kaiser über die italienische Aniuersi- tttsfrra>e. Der Laidacher .Slooenec", da« Organ de» Herrn Dr. Sustersic, meldet au» Pest ein <§e-sprach) da» beim Cercle noch der bei Eröffnung der Delegationen gehaltenen Thronrede »wischen dem Naifer und dem italienischen Delegierten Mau-roner stattfand. Delegierter Mauroner sagte: „Wir wüniäten, Majestät, die endliche Errichtung einer Unioetistiät in Trieft." — Kaiser: „D i» werdrn Sir «it keine« Falle bekommen!* Bei diesen Worten m jchüt der Raiftt »int Handbewegung. um (einen Worieen besonderen Nachdruck zu verleihen. — Der Berichhierstaiter de» «Slovenec" erklärt, er könne durch Zeugen beweisen, daß dies,» Gespräch tat* iächlicch geführt wurde. Unmittelbar nach dem Ge-fprachjt hallen alle wer italienischen Delegierten temomstratio Osevpest verlassen und weder an den Plencur-, noch an den AuSschußb ratungen teil-«enoinimen. — Nach Trieft darf die italienische Un:oeerfttäi nicht kommen, da sie dort den Slo-veneni zu unbequem würke, aber den Tirolern wird «an st» zum Geschenk machen. jper Abg-eozdnete in Sch»ei»eftall. Für Svnntiag hate der ischech, ch-radikale FreSl nach dem Orte Kischitz eine Versammlung einbe-rufen.. zu der sich aber nur wenige seiner Anhänger «iigeftzunden hatten. Dagegen waren außerordentlich viele Eoztaldemokraten erschienen. Da e» Frr«l angesiichts diese» Umstände» ablehnte, die Ver-sammltluag abzuhalten, entstand ein Krawall. FreSl wurde« geprügelt und mußte sich in einen Schwein-stall fflüchien, in dem er zwei Stunden versteckt dirs*. Dann erst konnte er sich in Sicherheit bringen. FreSl. behauptet demgegenüber, er habe sich nicht in devm Schweinestall versteckt, sondern er sei dort ringeHrerrt worden. «Per streit- nni habsüchtige <Äoß». Zwischen dem früheren Fursterzbischof von Olmütz, Dr. Kohn.i, und dem Domkapitel ist wegen der Höhe ve» r?on Kohn beanspruchten Ruhes.edalle« ein Zwist l auSgedrochen. Dr. Kohn verlangt für Leben»-Hauer: ein Viertel de» Reinerträgntise» der erz-dtschöpflichen Güter, während da» Domkapitel ihm jährlicich nur (!) 60.000 Kronen bietet. Außerdem oerlaniigt Kohn eine Entschädigung (?) von 1.0004.900 Kronen dafür, daß er die Güter des Erzdi«i»lum» bester und enrägniSreicher gestaltet hat. ZDemgegenüder macht da« Domkapitel geltend, daß » er al» Erzbischof von Olmütz um mehr al« 1.000.0.909 Kronen an Wald abgeholzt Hai. Aus Stadt und Land. ßilkier Hemeinderat. Der SchulhauSbau. ?Jn Ergänzung unsere« legten Gemeind»ral«-berichthie« bringen wir heute den in der Schuldau«-bau-bAngelegenheit durch den Bürgermeister-Stell-v«rtrtttl«r Herrn Dr. Gregor I e f e n k o erstatteten auSfükichrlich«» Bericht, der folgenden Wortlaut hat: , »Der Eemeind«rat hat am 23. Jännrr v. I. den BVelchluß gefaßt, daß aus den Bonumpelltschen Gründndtn die Mädchen - Volk«- und Bürgerschul« errichtchlei werden solle und zwar nach den vorlie-gen denen Plänen, die ohnehin größtenieil« bekannt sind. < E« wurde damal« gedacht, zu diesem Zwecke ein zwzweisldckige« Gebäude auszuführen, dazu kam eine fi für sich alleinstehende Turnhalle und zu dieser ein BeVerbindungSzang. Diese Pläne wurden vom Ge«ei,«inderaie angenommen und dann mit de« nö-tigen b Protokoll« an den Lande«fchulrat gesendet. M-tchi- Am 14. Mai v. I. kam die Entscheidung de« Laiidetschulrate«, in welcher die Genehmigung dies«« Plane« au«gejprochen und nur noch einige Aenve-rungen, welche mit den großen Zügen de« Baue« nicht« zu Min hatten, verlangt wurden. Der Lande«» schulrat stellt« damal« die Forderung, daß der Z«ich«nsaal «in« ander« Lag« bekomme; r er Zeichen-saal hätt« eine Lage, in w«lch«r die Beleuchtung eine derartige sei, laß der Fachunterricht nur in den Vormittagsstunden möglich sei. Der Schulbau-autschuß hat sich mit diesen Aenderungen befaßt, di« auch teilweise durchgeführt wurden. Der Z-ichen-faai wurde von der einen Seite aus die andere gebracht; freilich gelangte man auch damit zu feiner vollkommenen Lösung, nachdem da« gewünschte Nordlicht bei diesem Zetäiensaal« auch nicht vor-Handen war; doch haben sich diese Ansprüche de« Lande«schulrate« nicht erfüllen lassen, weil eine gänzliche Abänderung de« Bauplane» nöüg geworden wäre. — Mit der zweit.n Entschei« dung vom 20. September wurde au«gesprochen, tat der Land««schnlrat mit dies« Aenderung einverstanden ist. nur wurde von der Gemeinde verlangt, daß tue Pläne mit den Heiz- und Len> tilaiion« - Vorrichtungen vor der Erbauung vorgelegt werde» sollen. In diesem Stadium waren waren wir so weit, an die einzelnen Arbeiten schreiten zu können. Mit dem Baue konnte im vergangrnen Jahr« nicht mehr begonnen wrrden, nachdem die Herstellung d«r Detailpläne mehrere Wochen in Anspruch genommen hatte und wir ohnehin schon spät in die Zeit gekommen waren. AIS wir nun zur Ausarbeitung der Detailpläne gelangte», verdichteten sich die Mängel, die die Pläne in den Augen Vieler hatten, immer mehr, e» wurden Stimmen laut, di« aus einzelne stör«nd« Punkte hinwiesen, n»u« Ideen, neue Ansichten wur-den ku»d, kurzum, e« äußerten sich die Bedenken, die dem bezügliche» GemeinveratSdeschlusie voran-gegangen waren. Keiner fand an der Lösung die vollständige B-friedigung Wenn man die Lösung ansehe, so werd« man verstehen, daß viele mit dem nicht einverstandm wann, deß die Haupifayav« tti Gebäude« in der Schillerstraße sein soll und nur ein kleine« Stück in der Grabengaff. Die unoer-baute Fläche hätte einen offenen Eiutlick in den Hos und den häßlichen Hinterbau gewährt, dazu war allen die einzelnstehende Turnhalle nicht recht und auch der Raum für Hof und Garten war viel ^ zu klein. In diesem Stadium bestaub die Krage: Sollte man bei der Ausführung de» Plane» verbltiben, trotzdem man von den zahl« reichen Mängeln überzeugt war oder sollte man an eine radikale Abänderung schreiten? Re?ner glaube, e» wäre töricht gewesen, wenn man diesen zweilen Weg nicht eingeschlagen hätt«, obwohl nicht zu verhehlen fei, daß es immerhin «in« peinliche Sache ist. ein von eiier höheren Instanz bereits genehmigt«« Projekt umzuändern, um «in« rollständig n«u« St-tuativn zu schaffen; di» Mängel und Bedenken waren aber so zahlreich, daß man sich dennoch htezu »mschloß. R»dn»r rechne es dem Herrn Bürgermeister hoch an, daß er die Adänder»ng«arbei-un sofort und mit Energie in die Hand nah« und das SchuIhauSdau-Komttee anwies, die Frag» von Neuem zu studieren. Er wolle über diese Zeit uu? die zahlreichen Komtteesitzunaen hinweggehen, er wolle hier nur versichern, daß sämtliche Mitglieder de» Komitee», Schulfachmänner. Aerzte, Architekten und Ingenieure mitarbeiteten und sich jeder redlich Mühe gab, um zu einem gedeihlich«» Zi«l« zu gelangen. Bevor diese Lösung gelang. ergaben sich bereit» einige Moment«, in w«lch«n man den ur-iprünglichen Plan abändern mußt». Er wolle nur Einige» erzählen. So war in dem vom Lande«-schulrate genehmigten Projekt« die Entfernung zwischen dem Straßenniveau und dem Parterre-doden mit 0*80 m und dann mit l'20m in Au«-licht genommen. Man wurde sodann von einer kompetenten Persönlichkeit aufmerksam gemacht, daß man unbedingt hoher geben müsse und so wurde beschlossen, noch um 80 cm höher zu gehen. Die» war notaen?ig, damit die Kellersoht« döher liege al» da» höchste Grundwafsrr und damit auf auf diese Weise die Möglichkeit geboten sei, eine Zentralheizanlage ohne Anstand untervringen zu können. Ein« weitere w«s«ntliche Linderung wurde damit getroffen, daß man den Wünschen der Fach-männer und der Staitbalterei entgegenkam, indem man de« Z«ichensaal «in» streng nördliche Lage gab; der Zetchensaal selbst wurde länger und schmäler. Ueber Einschreiten der Schulsachmänner fei auch ein Phystkzimmer geschaffen worden, eine Neuerung, die fedr zu begrüßrn fei. Damit werd« ein Raum geschaffen, der sowohl de« Unterrichte Seüe 3 zum Vorteile al» dem Gebäude zur Zierde gereiche. Die? seien nur einige Momente au» den vielen Aenderungrn, die tn grundsätzlicher Weije vorgenommen werden mußten. Nun ging man daran, diese Aenderungen auch in »tnem Plane z» vereinigen und da stellte sich bald herau», daß man zu einer oedethltchen Löfung nicht leicht kommen könne. Einzelne der Skizzen waren au» ästhetischen, andere au« technischen Gründen nicht durchführbar. Trotz Per vielen Arbeiten de» Stadtdauamte» und einzelner Mitglieder de« Komitee« war kein Plan zu »rlangtn. der so recht hatte brfrikdiarn können. Di»« wurde in dem Augenblick» ander», al« sich durch alle Versuche die Ueberzeugung durchrang, daß der in Au«stcht genommene Bauplatz zur Errichtung zweier Lehranstalten Überhaupt untauglich sei. Ditstr Platz war zu klein, und weil man sich in diesen engen V»thältniss»n herumplagen mubtt, so konnte man zu einer gedeihlichen Lösung nicht gelangen. In dem Augenblick», da man die« einsah, waren sämtliche Mängel und Widerstände beseitigt und man konnte nun den jetzigen Entwurf tn Vorlage bringen. — Redner erinnert daran, daß einer der ersten ou«wäritgen Fachmänner bereit« vor vier Jahren fein Gutachten Über diesen Bauplatz dahin ad^ab, daß dieser Platz sür zwei Lehranstalten nicht ausreiche und er verlangte damals den ganzen Boniempellischen Grund. Au» finanziellen Gründen, um den Gememdesäckel zu schonen, hatte man so-lange an der Aneinander'ethung der beiden Lehranstalten festgehalten; al« man aber durch inten-sise« Studium erkannte, daß dergestalt eine wirklich befriedigende Lösung der Angelegenheit nicht zu erreichen sei, wurde diese Idee fallen gelassen. Die Aneinanderreihung dieser Gebäude sei auch au» fachmännischen, streng pädagogischen Gründen nicht angezeigt; auch die finanziell» Se'te der Frage stelle sich nun nicht so unangenehm tar. Da neben einem Schulgebäuve ein ander« Bau nicht aufgr-führt werden soll, wär« d«r Grund unv«rzin«lich liegen geblieben. Redner ladet zur Besichtigung der ausgelegten Pläne «in und erklärt an der Hand derselben >owohl di« Situation, wi« auch di« Ein-t?ilung de» Gebäude« in eingehender und erschöpfender Weis«. So verweist er aus die äußerst günstige Lösung der Abortsrage. Für die Turnhalle sei eine Länge von 20 Meter vorgeschrieben worden, dieselbe wurde aber nur mit 15 Meter projektiert, weil diese Größe für eine Turnhall« für Mädchen hin-r«ichend sei. Im eisten Stockwerke seien di» »inzelnen Lehrzimmer, das Lehrmittelzimmer, da» Modell-zimm»r außerordentlich günstig gelegen. Dasselbe lasse sich von den Dir»ktionSkanzl»t»n sagen, die mit Wart»rä»m»n ausgestaltet wurden. Im zweiten Stockwerke befänden sich der schön gelesene Physikfaal und die Räume für die Fortbildungsschule. Die Fa^ade sei einfach über hübich, da» Gebäude werd« d«r Stakt zur Zierde gereichen; die Kosten werden nahezu die gleichen sein, wie beim «rsten Projekte. Schließlich macht der Berichterstatter ausmeik-fam, daß dir Lehrzimrnrr «twaS kleiner« Ausmaß« erhalten, als wie solche in dem bereit« genehmigten Projekte vorg«skb«n waren. Di« gesetzlich vorge-fchriebenen LehrzimmerauSrnaß« seien für ein« Anzahl von 80 Schülern für jede Klaffe berechnet; man könne sich jedoch anstrengen, wie man wolle, so werd« man nicht imstande sein, ein Schulzimmer zu schaffen, da« vom hygienischen und pädagogi-fetten Standpunkte au« für 80 Schüler geeignet erscheinen könne. Lebhafter Beifall folgte den klar und über-sichtlich ausgebauten Vortrage, woraus der die«be-züglich gestellt« Antrag uiit Stimmen«inmülizk«it durchging. 7rome«adeAo«zert Morgen Donn«r«tag finfc«t im Waldbaus? ein Piomenade-Konzert mit ivlgender Voriragsordnung statt: 1. „Castaldo', Marsch von Novaifchek; 2. Ouvertüre zu „Rosamunde" von Franz Schubert; 3. .Ueber d«n Wel-len", Walzer von I. Rosa«; 4. .Da« Erntefest", charakteristische« Tougemäld« von R. Etlenberg; 5. „Neue Wiener Li«d«r", Potpourri von Drrscher; 6. „Glühwürmchen", Jihll« von Paul Linke. 7. .DorsfchwaU>,n". Walzer von Joh. Strauß; 8. 8. .Bruder Slraubinger", Marsch von Eh«ler. Konzert „Kotel Stadt Wie«". Ko«tm„den Samstag findet im .Hotel Stadt Wien" ein Konzert statt, zu wtlche« di« Bortrag«folg« nachstrhend« Musikstück« verzeichnet: 1. .Sänqermarfch" von Moritz Schachenhoier; 2. .LeS Piitmeur«", Walzer von Waldteufel; 3. Ouvertüre zur Oper »Die Stumme von Porn«" von Auber; 4. „Ich hab' in den Himmel gefeh'n", Lied au« der Operette .Das Veilchenmädel^ von Josef Htllmt»b«rg«r; 5. .Waldkonznt", Polka concertante von Ludwig Seite 4 Nummer 46 Schachenhoser' 6. Vorspiel zur 3. Abteilung au« der Oper „Da« Heimchen am Herd" von Karl Soldmark: 7. a) „Janiifcharen-Marfch" au« dem historischen Zeilbild „Die Türken vor Wien" von Ernst Reilerer, d) ^Sievringer-Marsch" nach be-liebten Wiener Liedern von C. W. Drescher; 3. .Sa««, und Seide, Walzer au« der Operetie „Der Fremdenführer" von C. M. Ziehrer; 9. .Wiener am Land", große« Po pourri von Karl Komzak; 10. a) „Loblied der Wienerin" au« .Eine tolle Nacht" von Leo Held, d) .Kärntnerlieder". Marsch von Seifen. Sonnwendfeier. Moraen Dooner««ag abend« find«, im Hotel Erzherzog Johann über Einladung de« Turnverein«» ein« Zusammenkunft der Vertreter v«rschiedener Berein« Eilli« bedus« Bildung eine« Au«schusse« für Veranstaltung «mir Eonnwrndfiitr statt. A«nn»erein. Am 16. und 17. Juli 1904 findet in Billach da« II. Gauturnsest de« südöster-reichischen Gaue« verbunden mit dem 49. Grün-dung«seste de« dortigen Vereine« statt. Anmel-düngen nehm«n bi« 13. d. M. enigecien: Der Turnwart Herr Ferdinand Porsche jed«n Dienstag und Donner««ag am Turnplätze von 8 bi« 9 Uhr abend« und der Schristwart Herr Anton Patz (Sparkasse) j«d«n Tag von 9 bi« 12 Uhr vormittag«. Deutsche gafelruude „Sch«rfe»an". Morgen Donner«!»!, abend« 3 Uhr treffen sich die Mit. glieder und deren Freunde wie gewöhnlich im Sasthause .Zur Krone". Laibacherstraß«. KUlier Mäunergesaugvertin. Kommenden Freitag um 9 Uhr adend« find«« im Kasino di« üblichen Proben statt. Ztirgerlicher SchStzenKlnb. Mit dem nächsten Sonntag endet da« Bestschießen. Bi«her verzeichnen die meisten Treffer auf Tiefbest:H«rr Hauptmann Pischely und Herr Jng. Wehrhahn; auf «rei«. beste Herr Karl Janitsch mit 101 Kreisen. Herr Uhlich mit 33 kreisrn und H«rr Vinzenz Winkler «it 33 Kreis««. Sountagsrnhe i» Stadtamte. Vom nächsten Sonntage an wird auch im Stadtamte die Sonn-tag«ruhe eingesührt sein und zwar in der Weise, daß zur Abwicklung de« drinaeudsten Parteienver» kehre« nur ein Beamter, ein Kanzltig«hilf« und «in A»i«di«ner Dienst zu halten demüssig, sein w«rd«n. Mit dieser humanen Neuerung, die aus da« Wärmste zu begrüßen ist. geht Cilli auch in di«f«r Hinsicht vitltn anderen Städten rühmlichst voran. Studienreise Der Hüttmkur« der L«obn«r Bergakademie. unter Ltitung dr« H«rrn Professor« G a n g l Edler v. Ehrenwert und zwei Assistent«» traf am 5. d. M. zur Besichtigung der ärarischen Zinkhütt« und dt« Hüttenwerke« Store hier «in und nahm im Hot«l »Stadt Wien" Quartier. Aene» Holdarleiter- uud Hraveurgeschift. Di« H«rr«n I i ch a und B l«s s t n g haben am Hauplplatze Nr. 9 »in Goldarbeit»- und Eraveur-geschäft mit eigener Erzevgung«welkftälie eröffnet. StellenaAsschreivnng. An der zweiklassigen deutsch«» PrioatooltSschule mit O«ff. R. in Lichten» wald a. d. Save, Steiermark, kommt mit 1. Sey-t«mb«r 1904 «in« provisorische Lehrstelle zur Be-setzung. Mit d«rs«lb«n ist «in« Jahrt«-Remunerotion von 849 Krön«» und «in« Lchulvereintzulage von 200 Krön«» verbunden. Bew«rber (Bewerberinn««) um diese Stelle wollen ihre «it de« Reifezeugni« belegten ungrsttmpelten Gesuche bi« 15. Juli 1904 Krim deutschen Schuloereine in Wi«n, I. Bräuner-straße Nr. 9 einbringt«. $iu deutscher Kla,ier«i«»er fit »es Aluterland. Der in Graz. S a ck st r a ß e 13 wohnhafte Klaviersti««er, Herr Franz Weber, unternimmt in regelmäßigen Zntabschnitt«» Fahrten in da« Unttrland und können wir veasrlb«n den deutsch«» Familien in jeder Hinsicht nur besten« ««pf«hl«n und ihnen anratkn, sich i« Bedarfsfall« mit ih« in« Einvernehmen zu fetzen. Ein« Midmuug für da» ^-talMnjen«. D«r bei der englischen Schiffahrtsgesellschaft ^Royal Mail Steam Company" auf der Li»i« Sou,ha«p-ton—Südamerika al« SchiffSkapell««istkr angrst«llt« Herr Eduard Wambrecht«samer hat durch seinen alljährlich d«n Sommer hier zubringenden Vater. Herrn Franz Wambrecht«sa«er dem hiesigen Lokal-Mus««« di« 21/, ra lange und 35 cm breite, sehr schön gezeichnet« Haut einer Lodra viäo? zum Geschenke gemacht die für einige Tage im Schau-senster der Buchhandlung Rasch zur Ansicht au«-gestellt ist. Aom Mtze getr»sie». Wie wir bereit« be-richteten, hat der Blitz om 4. d. M. den Arbeiter Kaspar Ulipitsch erschlagen. Er stand im Rufe eine« fleißioen und r«chtschaff«ntn ArbtilerS uns dinterlüßt ein Weib und »irr Kinder. Drei Schritte von der UnglückSstätie befand sich die älteste Tochter de« Gastwirte«. Herrn Confid«nli. welche derart ge-lähmi wurde, daß sie erst nach zwei Stunden d«n Gebrauch der Sprache wieder «langt«. — Ein Blitz gelangt« auch zur selben Zeit nächst Cilli in die Telegraphenleitung und vadm seinen Weg durch dir Erdleitung de« Cillier Postamt««. auf den Schienen. Der 62 jährig« K«uschl«r Anton kolar au« Bouschr bei Lubetschno ward in drr gestrigen Nacht um bald drei Uhr vom Zuge Nr. 134 bei Kilometer 347 9 unweii Storö getötet. Der L«ichnam de« gräßlich zugerichtet«» ward ein« lang« Streck« mitgeschl«ift. ES kam zu «iner Zertrümmerung de« Hinterhaupt»« und Abtrennung de« linken Unterschenkel«, außerdem wi«« die Leiche «in« groß« Rißwunde a« linken Oberschenkel auf. Man glaubt e« mit «inem Selbst-morde zu tun haben, auf den ein vorhergegangener häuslicher Zwist hinweisen würde. Allgemeine Ent-rüstung weckte da« Verhallen der Gemeindevor-stevung von St. Loreuzeu, auf derem Grund« di« Leiche gesnndrn wurde. Dieselbe ließ den einen gräßlichen Anblick darbietend«» Leichnam wohl aus die Seite schaffe«. li«ß ihn j«doch viel« Stunden lang völlig unbedeckt »nd der Sonnenhitze ausgesetzt. ZnsammenSrnch. Der Kaufmann Karl K o ß in der Grazerstraß«. ein Führer der hi«sig«n So-zialdemokrattn, mußte seinen Ge«ifchtwarenlad»a schließen. Vetterbeovachtuugen im Monate Mai. Die auf 12 Tage verteilt» Regenmenge brirägt 81'3 mm. während da« bisherige Mittel 143 mm ausmacht. Von Schn«»- und Hag»lfäll»n blieben wir vrrfchont. Da« Mittrl dir Temperatur mit mit 15 4" C war um 11" C höhrr al« da« bi«-heripe. Dir Temp«rawrgr«nzin erreichten 29*0® C am 18. und 15° C a« 6. Per arme chraf Kleisbach. Wüiend fällt die .Domovina" über Sr. Excellenz Graf Gleispach her und vermundert muß man sich fragen, wa« er denn Neue«. Große« verbrochen hat an der „Nation", richtiger dem .Natiönchrn". Und da «r-führt man d«nn, daß er da« Kapitalv«rbrrch«n auf sich genommen hat, im Hoirl „Stadt Wien", da« al« va« „deutschnationalfte" Hotel drr Stadt be-zeichnet wird, abgestiegen zu sein un^ nicht im Narodni dom. Na, so groß kann da« Verbrechen wohl nicht s«in, drnn stlbst slovenischnationale Partngänger und Abgeordnete, wir können mit Namen aufwarten, ziehen deutsch« Hotkl« d«r Be-wirtung durch und der Gesellschaft im Narodni dom vor, ja selbst der deutsch« Reich«ritter und slovenisch« ReichSratSabgrordnrt« B«rk« läßt sich öfter« in dem .deutschnationalsten' Hoiel der Stadt blicke«. Seldmarschall'-Leutnaut Kart Freiherr vou Hlrban f. Berganaenkn Freitag sand in Römerbad unter allgemein»! Teilnahme der Bevölkerung die Beerdigung S». Exz«ll«nz, d»« k. u. k. Ftldmar-schall Leutnant« Karl Freiherr von U r b a n statt. Zu dem Leichenbegängnisse de« so verdient«« Ge-neral« hatt« sich da« Offizi«r»korp« r«S Cillier Jnfanterie-Bataillon« unter Führung de» Herrn Oberstl. Kopsinaer, sowie die Gutsbesitzer und d«r Adel der Umgebung eiagefundea. Ungemein zahl reich erschien auch die bäuerliche Bevölkerung, die den hochbetagten, stet« freundlichen Herrn in idr Herz geschloffen hatte, Bauern ward deSbalb auch die Ehr« zu,eil, i„n zu Grabe tragen zu dürfen. Militärisch« Abteilungen waren zum Kondukt» nicht erschiene«, nachdem die die«bezüglich»n Vorschriften nur sür Garnisonen gelten. I« Trauerhause und a« Grabe hielt der evangelische Pfarrer von Cilli, Herr Fri» Maq ergreisende Trauernde«, die aller Herze» bewegt««. I« da« Aug« so manch«» Zu hör«r« stahl sich eine Trän». Mit allgemeiner Be friediguag ward e« aufgenommen, daß der römisch-katholisch» Pfarrer von St. Margarethen, der ob feiner Friedfertigkeit unter der Bevölkerung in hohem Ansehen stehende Herr I a m s ch e k. feinen duldsame» Sinn auch damit erwie«. daß er der evangelische» Bestattung au< dem OriSfriedhof« keinerlei Schwierigkeiten in den Weg legte, worin er sich wohltuend von dem Großteil feiner Amt«-drüder unterschied. Wa« aber in Römerbad angeht, muß auch anderwärt« statthaft sein. Au« den Ruhme«blättern d«s tapfere« Offizier«, der mit Feldmarfchall Leutnant v. Urba» dahinging, fei fol gende« hervorgehoben: Mit vierzehn Jahren zu« Roman«ngr«nz-Jnsaitt«ri«.Reqi«r«te ass«nti«rt, würd« «r im Jahre 1348 zum Leutnant ernannt. Bor seinem «rst«n Grf«chte bei BaherSdorf r«ihte ihn fein Bater. der Rrgimtntskommandant war, «it folgenden Worten in »in» Kompagnie ei»: Kordonisten! Mein Sohn geht h»ut» da« erstemal in« Feurr — er soll lernen vorwär,« zu gehe«. Da« lern, er nur bei Euch. Gott befohlen! Der junge Offizier war auch an der Spitze der Stür-«enden, die Bay?r«dorf einnahmen und bracht« den Jnsurgeutenoderst kitzko al« Gesang»«-« in« Quartier. Für sein heldenmütige« Vowdei «rhirlt er trotz seiner 16 Jahre da« Militärs«-dienstkreuz mit KtiegSdekoraiion und den russische» Annenorden mit den Schwertern. Am 1. Jmri besuchte der Kaiser Prag und ernannte Freiherr v. Urban aus dem Garnison«ball zum Hauptmaim. Zn sech« Feldzügen, in Italien, Tirol. Ungan. «o«n>en und Dal«atien verwundet, ging er 1884 als Feldmarschall Leutnant in den Ruhestand, nachdem er «it de« Leopolds- und eisernen Krone«-orden ausgezeichnet worden war. FML. Karl Freiherr von Urban stand im 71. Lebensjahre. Er war zu Brünn als der Sohn des F«ld-marschall-LruinantS und Maria Ther«si«n-Ordent-riiterS Karl Freiherrn v. Urban geborrn und be-gann fein« militärisch« Laufbahn im Jahr« 1847 al« Kad«u im Jnfant.-Repiment« Nug«nt Nr. 30. Freiherr v. Urban wurde für sein« hervorragende» Leistungen im 1843 er Feldzuge in Siebtobür««» mit d«m MiliiSr-Verditnstkrkuz au«g«z»ichnkt. I» Jahr« 1366 zrichnete er sich in der Lchlacht bei Custozza au«, wofür ihm die All»rhöchste Anerkennung zu teil würd». Zum Od»rstl»utn>ial de-fördert, nahm »r an der B«kämpfuna dr« Lii> stand»« in Dalmati«» teil. Er macht« als Brigadier die Okkupation der Herzegooina mit unv erhielt bei feinem Uebertritt in den Ruhestand für sei«« pflichtgetreue und vor dem Feinde au«g«zeichiie» Dienstleistung nebst Feld«arschall-Leutnant«-Cha-ratter ad honores daS Ritterkreuz d«S Leopold-OrdenS. Sei, 1834 weilte «r in Römerbad i» seiner Villa „Justina-. Fuffer. (Verschiedene«) Am 6. d. Ä. traf der Gendarmerie Oberst S m o l« zur Jaspi-zierung d«« Gendarmrriepostrn« hierort« ein. Et wäre interessant zu «rfahrrn, w«lch« Stellung et zu d«m ^lattvolltn" Verhalttn d«r hiesigtn 9aß darmen anläßlich d«r Ausschreitungen e.nnah». — Kaolan Bozina geizt nicht nur nachdem Lord-«r «ine« OrgauisaiorS der Deutjchenhetze in Tüner. fein Sinn steht auch dannach, den slovenifchaa-ti»nal«n G«sang in Tüfftr zu heben. Da« Sländ-ch«n. da« die von ihm geschulten Sänger de» Fürstbischöfe vortrugen, fand jedoch nicht de« Lei-fall d««s«lben. woraus «r auch k«in Hehl mach«. Znttressant ist, daß Kaplan Bozina e« für ver-«indarlich finde,, bei Beerdigung»» Priest»» und Chorm-ifter in »iner Prrson zu frin. ES ist in jw Cillier pervakischen Hetzblatt« auS Anlaß ihre: Hilfeleistung bet «inem Brande der jüngsten Zed abermal« auf das Gemeinste verhöhnt und cer-spaltet. Tatsache ist, daß in d«m betreffend«» Falle, die F«u«rwehr binnen 19 Minuten und zwar Dtt Steiger noch früher, gerüst«t dastand. Di« Ma»»> schasi will di«s« lügenhasten Artikel der Tomooiia damit beantworten, daß sie künftighin zu Bcäid» in der Umgebung nicht m«hr ausrückt, da an, statt Dank «rhoff«n zu können, sich nur den did>-sche« Angriffen deS Cillier Hetzblattes autze-setzt sieh,. Kiffer. (Wolkenbruchartiger Rege».) Heute Nachmiltag ging hier zwischen 1 und2W «in schweres G«witt«r ni«d«r. In Berbinvuag «rt einem wolkendruchartigen Regen fiel Has«l. tet ii den Kulturen große» Schaden anrichtete. Der Rege» war ein derartiger, daß er^die Reisende«, «a to» Reiseziel Tüffer. abhielt, in der Siatisn d«a 3«j zu verlasse«. S per „Mar»«rger Autera»hu»g«»er»i» f*t euUaffeue Sttifstug«" bemüht sich, für drei sonst Schutzbefohlenen, di« demnächst ihre Fmhm »ieder «rlangen, geeigneie Dienstposten zu find««, «. z».: 1. für zwei intelligente, junge Schützlinge vricht>per Dankbarkent. Treue, Rechischaffenbeit und Anhang-lichkei» zu vergrlten. — Nähere Angaben zu g«d«n ist sehr g«?rn« bereit di« um gütige Teilnahm« «r-suchend« W«r»inSl,ilung. JaHr - »ad ?iehmirtte in Zlatersteiermart D. Juni: Peilenstein, Bez. Drachenburg, I. u. B.; Rann. B«z. Peuau, Schweinmark« — 10. Juni: Trisail. B>«z. Tüff«r. I. u. V. — 11. Juni: Rann. Schwrm««larkl.— 13. J»ni. St. Andrä W-B., Bez. Prttwu, I. u. V.; Drachenburg. I. u. B.; Gltinstetttin, Brz Ltibnitz, I. u. V.; Heil. Geist b. Lvtsche,, $c|. Gonobitz, I. u. V.; St. Johann bei Unt«rd>rauburg. Bez. Windischgraz, I. u. B.; Rann, I. ». B.; Rohitsch, I. u. V.; Sachsenfeld, Bez. CtUi,. I. u. V.; Sie»er«berg. Bez. Lichten-wald. I. i». V. — 14. Juni: Friedau, Schweine-markl. — 15. Juni. Mon'prei«, Bez. Dramen-barg, V.; Lploinitz, B«zirk Gonoditz, I. u. V.; Ptttau, ttilinvtr- u. Pferdemarkt. SudMlärKische Kolksöank in Hraz. Stand am 21. Mail 1904: Einzahlungen für Geschäft«, axtctl« 2;31.%3*80 K, Spareinlagen zu 4 v. H. von 1829 Parteien 2,547.L64'69 L, Kontokurrent: Kreditoren, 148.564 78 it. Kontokurrent: Debitoren l 10.232 3iZ K, kurz« Darlehtn 1,324.373-22 K, Wechsel u»nd Devisen 927.451'24 X. eigene Ein-lagen 2541.918-27 K. Wertpapiere 335 362 50 K. Gelboerkehhr im Mai 1,068.240-37 X, Mit» glieder 30^79. Herichtssaat. Z)ie ?rr«j«ffe der ßillier Aejirk,Vertretung. Schein wieder ein Prozeß, bei dem di« Be-ziikSveriretiung mit Glanz durchgefallen ist. Den Schaden hyaden bei dem ewigen, gänzlich autsich ttlosen Prozessieren natürlich nur die S t e u t r t r ä g t r ; der Dr. Sernec, welcher mit soviel Geschick di» Prozesse der Bezirktverlre-tunq führn, kommt ja — ob so oder so — auf sein« Roßten Die jüngste Schlapp« d«r Bezirks-Vertretung. auf dem Boden de« G«richt«< betraf einen Exziindierungsprozeß. Die Be Streiite.le am 3. d. M. das Urteil ge-sallt. mit welchem die BezirkSvertreiung auch in diesem Stitreue sachfällig würd und zum E-Iatze der nicht unbedeutenven Kosten an die Beklagte sällt wuurde. £i«< Gegnerin der AeSertrittsöewegnng. Die i im Jahr« 1824 g«bor«n« Hausbesitzerin Katharina > Hecht hatt« sich am 4. d.M. vor dem Eillier k. > k. KreiSgericht« unter dem Vorsitz« deS k. L.-G.-.-R G r«g v r»n w«g«n Religionsstörung oeraninivorltn. Frau Hecht, «in« kinderlose, m» lückSgütet-rn gesegnet« Frau, al« Betschwester be-m. glataubt ihre katholische Ueberzeugung durch e Schmiiähreden gegen den Protestantismus im gemeine«» und di« UebeitrittSbrwrgung im be-nd«r«n l betatigey zu müssen. Wahrscheinlich er-offi sie sijich hiefür himmlischen Lohn und hier aus den diei« Gewopenheit ihrer geistlichen Freund«. — 3" ihchre« Uebeielier geriet sie jeSoch mit dem ^Naseesetz he in Konflikt und «ine staatSanwaltschasi» litte AnkMaze legie ihr Fo'genceS zur Last: Am 15 März \ d. I. sand in Etlli daS Leichenbegängnis " pensnfiommen Osfizitr« statt. Während der ge« «äv de« I katholischen Ritu« vollzogenen Einsegnung in« Frau ■ Hecht an eine -n ihrem Hause wohnende «vangelischche Frau heran «nd sagte zu «hr laut, so alle : i1»it«h«vdrn «S hören mußten: „Sehe« jetzt i ist er gestorben. Gestern war d«r Kapu-r bei > ih«, aber er hat nicht beichten wollen, ant ft Katholiken ist e« doch viel besser. Wenn ?»» d «rr ll o e r d......Evangelischen jemand st stirb«, dann sitzen ihm sieben Teufel l im Genick! Ich w«rde Ihnen ein Buch geben, in welchem zu lesen ift. wie schwer Luther gestorben ist. Selbst di« Jud«n haben «iaen besseren Glauben als di« Evangelischen. Ich sage schon nicht« über die geborenen Protestanten, aber »ine Schw........ist e«. wenn man übertritt — Dits» Worte sprach di» Angeklagte nach der beeideten Aussage zweier Zeugen in großer Aus« regung und mit lauter, erhobener Stimme, so daß sich selbst eine seitwärts stehende Nonne »ach der Sprecherin umsah. — Nach dir verlesenen Aussage eine« GelichtSbeamien hat di, Angeklagte wieder-hol« höchst beleidiaenve Aeußerungen über die Evan» gelischen getan. Die Beschuldigte verlegt sich aus« Leugnen, sie will nur gesagt hab»n: Martin Luther s«i von Teufeln verfolgt worden. — Nach d«r Leu-munvSnote de« Stadtamie» Cilli wird Frau Hecht al« sehr bigott und «igknsinnig geschildert. Der Vertreter der Staatsbehörde Siaaisanwalt- Siell-Vertreter Dr. Äoceoit v. kvndenheim hält zunächst die Anklage wegen Verbrechen« nach § 122, lit. b. ausrecht, denn die >nkri»inierlen Aeußerungen seien geeignet, der protestantischen, also einer ge-setzlich anerkannten Religion, wrnn schon nichi Verachtung, so doch Geringschätzung zu b«z«ipen. Sollte sich jedoch der Gerichtshof einer milderen Auffai-sung zuneigen, so ersuche er um Schuldigspreckung wegen Vergehens der Beleidigung einer gesetzlich anerkannten Religion« » Gesellschaft im Sinne deS § 303 Siraf-Gesetze«. Die Einsegnung sei eine öffentliche Reliaion«übung und die Angeklagt« hab« wahrend derselben durch ihr höchst unanständige» B«n«hm«n ein große« AeraerniS gegeben. Der Um-stand, daß die Angeklagte eine eifrige Katholikin fei. der di« Absicht, eine katholische Religionsübung stören zu wollen, ferne gelegen sei. käme hier nicht in Betracht. Die Angeklaa«« müsse daS Bewußisein idr«S unanständig«» Handeln« gehabt haben. Der Verteidiger de? Beklacten bestreu« sowovlden Tatbestand de« Verbrechen« der Religion«störung al« auch jenen nach § 303. Die Angeklaa»« have weder die Absicht gehab«, «iner Religion Verachtung zu bezeigen oder sie zu beleidigen, noch eine öffentliche Religion«landluna zu stören; da« Ganze sei viel-mehr nur ein unvernünftig,« Geschwätz gewesen, da« nicht g,gen die Evangelisch,n al« solche, sondern lediglich gegen ihre Mi»lSpar«e, gerichtet ge-wesen sei. Si,, eine eifrige Kirchmbrsucherin. habe schon öfter« ärger g«.:en bi« Ueb«rtritt«dewtgung wettern gehört und in ihrem Unverstände darin nichi« Unrechte« erblickt, e« dem gleichzuiun. Er ersucht um Freispcetung der Angeklagten. — Der Gericht«hof spricht jedoch Frau Hecht de« Ver-gehen» nach § 303 schuldig und verurt.ili sie zu einer A r r «sl st r a f« in d«r Dauer von a ch t Tagen. — Das sind die Folgen, wenn man der Verhetzung nur allzuwilliges Odr leiht und ihr dann nachbetet: Seit: 5 UNTER In jedem besseren Geschäfte erhältlich. 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