LMachcrWMllng. Nr. 253. Pränu melatlon «l> re»,?: Im lomptelr ganzi. N. ll, halbj. ft. s>.5(,. Fill die Zustellung in« Han« halbj. f>« ll Mi! 5« Poft I,,,!-,,!, fi. 0 Mittwoch, ll. Dezember Vn1ert<«n«gebühr b!» ll» ^««en: lm»l«0ll., »m. «otr., «m. l fi.! sonft pi. »ieilc im. u lr., »m.8tr., »m. l<) fl, u. ,. w, >1n!cll>o»«ftempl-S n,,rb hitmit zur öffentlichen Kenntnis gebracht, l»"ß das ,. ,. Reichsgericht im Laufe des Jahres l«73 ltlne regelmäßigen Sitziuigen alle drei Monate abhalten ""d d^selben am 2l>. Jänner. 24. April. 10. Juli und "^> Oltober beginnen wird. Vom l. l. Reichsgerichte. Wien. am 7. Dezember 1872 Dcr Stellvertreter des Reichsgerichts-Präsidenten: Apfaltrern m. p. Viichtaintllcher Theil. ^ Die t, l. Landesregierung in Krain hat dem Kaspar ^bar ^,„^ h^ Johann Bollar, beide von Alt» twiner, aus Anlaß der von ihnen mit eigener Lebens« aesahr bewirkten Rettung des Matthäus Voltar vom Ncheren Tode des Ertrinke»« im Wocheiner, See die ""fache LebeuSrettungs'Taglia zu gleichen Theilen zu< plannt. Der Herr Landespräsidcnt Graf Alexander NucrS. ^rg hat dem Gefertiglen seine Landlags-Diätcn mit '"laender Widmung eingehändigt: ^ür den krainischcn Schnlpfennig 35 fi.. für die laibacher Feuerwehr 30 fl., flir die Stadtarmen 25 fl. Indem diese Beträge ihrer Bcslimmuna zugeführt wurden, wirb dem edelmüthigcn Herrn Spender im Zainen der Bethcllten hiemit der wärmste Dank axs-ideSsonds einen Theil der Mehrauslagcn für die zu liationalisierenden Schulen übernehmen solle, wird abgewiesen. Zur Action in Deutschland signalisiert die „Spener'sche Ztg." unter „Berlin 5. De-zember" nachstehendes: „Die Hieherlunft der bairischen, sächsischen und Würtembergischen Minister, welche Mitglieder des Buu-desratheS sind, läßt auf eine, wennauch vielleicht nur kürzere Zeit dauernde, energischere Thätigkeit des Bundesrathes, zunächst der Ausschüsse des Bundesrathes, schließen. In erster Linie steht der Gesetzentwurf bezüglich des unbeweglichen Eigenthums der R-ichsverwal-l tungen, welches nach dem Vorschlage des Reichlanzlers als in dem Besitz des Reiches befindlich anerkannt wer« den soll. serner dürfte auch der LaSter'sche Gesetzentwurf wegen Ausdehnung der Reichscompetenz auf das bürgerliche Recht Gegenstand der Verhandlungen werden. In der vom Reichstag beschlossenen neuen Fassung die« ses Gesetzentwurfes bleibt belantlich die Genchtsorgani-sation von der Reichscompetenz auSgeschlossc^. Da in-dessen die Durchführung der Reichszivilprozeßordnung nicht ohne Einwirkung die Organisation der Geichtsbehäroen möglich ist, die Prozeßordnung in dcm von der technischen Commission festgestellten Entwuls nickt nur eine einheitliche Organisation der Behörden, sontnln auch die Herstellung eines gemeinsamen obersten Gerichtshofes als RevlsionSinstanz in Ansicht nimmt, so soll zunächst auf dem Wege freier Besprechungen der Versuch gemacht wer« den, eine Verständigung zwischen den aro'tz^n Bundes staaten über die hicdurch gegebene Beschränkung der Iu> stizhoheit der einzelnen Staaten herbeizuführen. Es wärc nicht unmöglich, daß an diesen Conferenzen noch Vevoll. mächtige anderer Staaien als die vier Königreiche theil« nähmen." Pmrsschub und Kreisordnung in Preußen. Die „Voss. Ztg." charakterisiert die vor kurzem erfolgte Vermehrung der HerrenhauSmilMder in Preußen in folgender Weise: „Zwar ist diese Collection von Capacitäten anders ausgefallen, als man nach inspirierten Blättern erwarten durfte, vom liberalen Standpunkte au5 muß man aber mit dieser Wahl durchaus zufiieoe» scm. Es ist, als ob sie in demselben Oelste vollzogen lst, der einst den Ie-su'tengeneral Lorenz Ricci zu dem berühmten «usspruch trieb: 5int, ut 8uut, aut nou siut, sie sollen bleiben, so wie sink, ooer aufhören zu sein. Das güt auch von Ul'serem Hcrrenhause. In der Anlage verdorben, laßt sich da nichts bessern und reparieren: darum bleibe e?, WaS eS ist, bis es beseitigt wir^. Unter dc,i 24 Namen ist leiner, der dieser Bedingung nicht entspräche, leiner, auf den nicht die Definition paßte, lmlche vor 12 Jahres der Kronsyndicus und Professor Pernice von dem preu- ßischen Pair in böthen gegeben hat. Wenn der Pair nicht weiß, wie er stimmen soll, so gilt, wie Pernice jagt, folgendes: „Es gibt in einem solchen Halle nur einen Factor, welcher >n dem Gewissen dessen ruht, der über uns regiett; guf,>ng von Her>>?« Hcrie»hau»es hin, welch.s bei der frühern Berathung in dcm amen« dierten 8 82 qegen das Prili^ip des Gesetzes verstieß und schliehllch das eigene Wert ablehnte, und bittet, durch die jetzige Ablehnu"q nicht einen noch größeren Fehle» zu begehen. Die Gencraldiscussion wird um 4 Uhr geschlossen. Zur Krise in Frankreich. D»e französischen Gli dicscm Verlangen abzustch.:», und drücken in sehr e^nschmeichclllden Wo> ten oil. Hoffl'llllg aus, daß diese Partei sich schließlich mit der the'lwe'sen Auflösung d!>r Assemble zufrieden geben werde. „Der Geist der Disciplin und der pol> tische Takt", schreibt t>er „Temps", „welchc die äußerftr Linke während der letzten Krise bewiese», «eben uns Hoffnung, daß sie ihr Verlangen nach Auflösung dn Assembly auf jencs Maß einschränken weide, welches zur Sicherheit der republikanischen Jache genügend und auch zu erreichen ist, daß sie die kluge Transaction, welchc die übrigen Gruppen der Linken bereits angenommen, nicht verschmähen werde." Politische Uebersicht. tzaibach, 10. Dezember. Zu den Vorlagen für den preußischen Land' tag veltlimmt das „Deutsche Wochmbl.," daß in Bezug auf das Civilehege setz es »ich bestätigt, daß die Führung der Civilstandsregister liür^rl'chen OcaiN' lcll übertragen weide:: soll, daß ade? «nisn^inS weise da, wo eS dni ürtlichm Verhältnissen a, gemessen "' schemt, auch Geistliche mit den betreffenoen Funclionc" betrout werden können. — Die Vorluge deS EiseN' b a hng esetz e s hat sich verzögert. Dieselbe ist adtt nun, nachdem sich das Staatsmi nstcrium darüber schlils' sig gemacht hat, zu erwarten. Die Gesammtfordcruos dürfte die Summe von 120 Millionen Thaler über-steigen. Der Staalöverlrag zwischen Baiern und AiN-temderg wegen Herstellung eimr Elsellbatlnvcrbindui'.s zwischen Heidenheim und Ulm, mit Benützung baierlsclel' Gebiets, wurde c>m 8. d. ill Mimcheii unterzeichnet. Die französische» Journale betrachten die Vera>' derungen im Ministerum als ein Untcrpful'b der Beruhigung und als eine Garantie, daß die Lösu«!< der constilullonelleu Fragen ohne neue Krisis clfolgcn werde. — Das „Iaurlial officiell" veröffelltlicht c>>l C'n^lümi'ss Goulards ',um Miniiler des Iuncril, Lc^n Say's zum Fman^nimsttr, Fourton« zum Miluft^ oel öffcütlichell Arlieitel» und Eattnc>»,>ü zum Stlllc-Pla fecicn.— Die Versammlung der Vmteu sprach sich i>ach langer Debatte zu gunsten der Auflösung der N a< tionalversammlulig aus. Zuin Prcisidenlcn lliulde Magliin ernannt, oer mit bestem Dank die Se>'' dung annimmt. Von den regierungsfreundlichen Journale» hält t>tl „Soir" die Auslösung der Kammer für unvermeidlich» Das „Journal des DedalS" g,bt die Hoffnung »'^ auf, daß »,'ie Commission, welche vorwiegend aus a,e» mäß>gte» Mäinicin bestehe, die Nothwen^gleit einer Vcl' jöhnllng begreifen, und daß die Rc^ierliüg chreiscits eine solche durch enl^egeülumlneücie Haltullg erleichtern werde« Die radicalen Blätter crllärcn nalinlich einstimmig. d>i6 die Nothwendigkeit der Kammerauflösung jetzt unwidel' leglich liach^euiiesen sei. Ritter Plaubart. Novelle von Albert Reinhold. (Fortsetzung.) Am Morgen nach jenem Abend trat Lenore frühzeitig in das Zimmer, wo sich die Gehcimrälhin befand. Die würdige Dame saß schon dem, "Kaffee und blickte fast verwundert auf, als sie Lenore so früh sah. „Na, Kind, schon aufgestanden? Siehst aber noch so schläfrig und übernächtig aus. zum Gotterbarmen. Weiß der Himmel, was das werden soll. welin's so fortgeht l" Die Geheimräthin seufzte, aber Lenore konnte ein Lächeln nicht unterdrücken. „Mir fehlt niltts, liebste Tante, durchaus nichts, du machst dir unnütze Sorgen. Freilich, heute habe ich etwas auf dem Herzen und wenn das herunter ist und du mir beistehst, dem da drüben — sie deutete nach dem Nachbarhause hinüber — h'Nter seme Schliche zu kommen, dann, Tantcher', bin ich ganz zufrieden," Die Geheimräthin wußte nicht, waS sie fagen sollte. ,Dem da drüben?" »Nun ja, Tantchen, dcm da drüben . sagte pe« no« hliter. „Ich habe einen sonderbaren Fang gemacht." Die Veheimrüthin wurde immer erstaunter. „Sprich deutlicher, Kind, ich verstehe dich nicht", sagte sie. „Tante, du weißt doch. o < Dame. welche der Freiherr bei sich hat." „Die Dame?" fragte die Geheimräthin. „Was ist'S mit der?" „Tante — sie ist in imseiem Hause." „In unserem Hause? Die Dame?" Die Stirn der Geheunräthin zog sich in finstere, bedrohliche Falten. „Tantchen", schmeichelte Lenore. „du willst dock nickt, daß wir einer Aimen. Unglücklichen, die um Hilfe fleht, unsern Beistano versagen?" Lenore wußte die G^heimräthin an der rechten Stelle zu fassen. ,Bewahre. Kind, wo denkst du hin? Aber ich verstche dich nicht, du spricl'l so unklar." Lerior' erzählte nun haarklein die Erlebnisse dcs vorhergehenden Tages, nur hütete sie sich. ihren eigenen Besuch im Nachbarhause zu verrathen, davon durfte die Tante natürlich nichts erfahren. Die Geheim»älhin war außcr sich vor Crstaunen und Neugierde und am liebsten wäre sie lm erst^, Augenblicke hingeeilt, die D me zu sehen, abereincstheils Paßte sich das wohl nicht ,,, ganz. andernlhcils bat Le-uore sie auch dringend, die i^ame nicht zu beunruhigen, da dieselbe außerordentlich Furcht vor einer Rücklehr zu dem Freiherrn von Werde, habe. „Siehst du. Lenore," sagte oie Gehcimräthin, nach» dem die Nichte ihren Bericht beendet hatte, „Art läßt nicht von Art. Ich blut, dabei, die ganze von Wer-den'sche Familie laugt nichts, und unsere Vorfahren werden entschieden im Rechte ft'wefen fein, als sie sich mit derselben veruneinigten. Es ist doch schrecklich — das arme unglückliche Geschöpf! Was mag es unter der Gewalt dieses Tyrannen ausgehalten haben l?" „Das dachte ich auch, Ta»tchen," ^,ab Lenore z>"' Antwort, dadei aber blitzte ein scheinisches Lächeln >" ihrem Antlitze auf. „WaS mag es ausschalten bM"! Talltchc«. ich dachte mir, wir wolltcü die Oame cin!l' weilen hier bei uns behalt»,:,." Die Gcheimräthin dachte einen Moment darülil nach. ,. Oas wird nicht gel,en. Lenore. Glaubst du nichl, daß der Elende sie zurückforderi, wnd?" „Oas ist nicht allei» nicht unmöglich, sonder» sogal höchst wohlschemlich, aüer wir müssen u»S daher ge^dt doppelt vorsehen, Tantchen. Es ist wohl anzunehmen, daß hier irgend ein Geheimnis zugrunde liegt, wclch^ das Tageslicht zu scheuen hat, und wir wolle» diejenigen sein, welche eS ergründen. I» diesem Augenblick meldete ein Diener oe" Freiherrn von Werden. ..Führe ihn in das Empfangszimmer," sagte d>e Geheimräthin lnrz, dann wandle sie sich zu Lenoren, welche vor Schreck die Sprache verloren zu habe» sch'"'' „Der geht schnell vorwärts, gerade einer von der alten Sorte. Nun, er soll mich kennen lernen. Gehe du mittlel' welle zu der Dame. Lenorc, ich werde mich dann sM' gleichfalls dorthin bemühen." Die Gchelmräthin erhob sich und trat vor den Spiegel, welcher ihre stattliche Gestalt in ihrer volley Größe zurückgab. Sie legte die breite», goldgelbe» Haube"' bäxder glatt, ordnete die grauen Locken und ließ elne prüfenden Blick über ihre ganze Gestalt gleiten. Dann verlieh sie das Zimmer. . Wenige Augenblicke später stand die GeheimriitY'« dcm Freihcrrn von Werden qeaenüber. „Gnädige Frau, ich muß dringend um VerzechlMll bitten, daß ich eS wage, Sie in so früher Morgens!«««" 201" DleschwelzerlscheVundesvtrsammlung trat am 7. d. zur Neuwahl des Vundesraths und des Bundesgericht«, zu^ Prüfung keS Budgets und Beschluß^ fassung über einigt Gesetzvorlagen des Gundesrathes zusammen. Vei der bedeutenden Majorität der Revisionisten im Nalionalrath: ist die Gestellung der.OundeS.^ ««iernng aus Mitgliedern dieser Parlei sicher. Vetreffs Wiederaufnahme der Revision findet sich lein Entwurf in bm bundesräthlichm Porlagen; dieselbe wird aus der Mille des Nationalrat'hes angeregt werben, und sofern der Ständerath nicht zustimmt, erfolgt verfassungsmäßig die Berufung an daS Volt, ob überhaupt die Revision aufzunehmen sei oder nicht. Spricht sich die Mehrheit bejahend aus, so ist von beu Räthen ein neuer Entwurf auszuarbeiten, der dann abermals der Volksabstimmung unterstellt wird. Auf Einladung des Conseils-Präsidenten versam» lnelte sich die Majorität der italienischen Kam-^tr, um über mehrere Fragen zu berathen. ES wurde über die Besteuerung des beweglichen Eigenthums und über den Gesetzentwurf wegen der religiösen Körper-fallen berathen. Die Minister wohnten der Versammlung bei. In Bczng auf den Gesetzentwurf, die rcli-aibsen Körperschaften betreffend, wird versichert, daß die "«sammlung übereingekommen ist, den ministeriellen ^esehcntwurf im Prinzipe anzunehmen. Die ..Independanc» bclgc" meldet aus Madrid. 7>. Dezember: „Alle Municipalitäten haben ihre Con-scribierten abgegeben; in dieser Beziehung herrscht voll-lonlniene Ordnung. Eine 150 Mann starte republic lanischt Bande wurde in Sierra DespenaperroS geschlafn. Der Chef der Föderalen in Alevy, Palloch, wurde bei einem Zusammenstoße mit den königlichen Truppen gelobtet, seine Bande wurde zerstreut. Drei kleine car< lasche Banden, welche gestern die Grenze überschritte haben, werden eifrig verfolgt." In Athen spricht man von der Demi,ston Deli. Corgis'. Alle Glätter verlangen die sofortige Entlassung de« Premiers, weil derselbe auf Reclamation des Vertreters Rußlands Staatsbeamte entlassen. Wiener Weltausstellung 1873. Herr S. L. Ioaquim Henriques Tradesso da Sil-"eira, Delegierter m,d Mitglied der portugiesischen Aus-stellungS-Commission, ist auS Lissabon in Wien ei„;e-lroffeu und hat alle auf die Exposition Portugals bcziig. lichen Vereinbarungen zum Abschlüsse gebracht. Berichten neuesten Datums aus Teheran übcv die Vorbereitungen PcrsicnS für dic Ausstcllung entnehmen wir, daß der Schah in Nc.^itun^ von uier Printen, Mehreren Ministern nn»> einem großen Gefolge die Ausstellung zu besuchen entschlossen ist. Um Persien würdig zu vertrtten, werden in Teheran selbst jctzt vielfliche Ein» leitungen getroffen, und sollen aus den rcichcn Sammlnn-czcn des Schahs kostbare Ocgtnständc ausgewählt und nach Wien zur Ausstellung migcscndet werden. Inmisch^.i ist die Bildung einer eigenen persischen Commission für die Ausstellung in Wien selbst im Zuge. Eine wesentliche Bereicherung und Zierde erhält die orientalische Abtheilung der Ausstellung dnrch den Gau eines „Cercle oriental'." Dieses Gebäude ist be. stimmt, den Mittelpunkt deS Verlchrcs für den Orient während der Ausstellung zu bilden, und verdankt sein Entstehen lediglich dem patt'otischen Wunsche, im handelspolitischen Interesse dic Anbahnung fruchtbarer com« zu belästigen," begann der Freiherr mit seiner cinneh wenden, wohlklingenden Stimme. ,Es ist allerdinsss noch sehr früh," enigegnete dlc Geheimrüthin sarkastisch . „Ich hoffe, gnädige Frau, Sie werden mem Er» scheinen mit den Uuls'ä.'deil entschuldigen. Meine Schwe. sl«r ist seit aestcrn verschwunden und —" .Ihre Schwester? Ah!" rief die Geheimräthin spöttisch aus. „Ich habe nicht gewußt, daß S>e noch line Schwester besitzen." . ^ „Es nimmt mich das nicht wunder, gnäd'gc F>au, snyl- der Freiherr ruhig. ..Wohl di- wenigste" haben von der Existenz buses Kindes gewußt, welcdcs ,m «us» linde geboren, bald nach dem darauf erfolgten Tobe »Neiner Mutter in ein Pensionat gegeben wurde." Die Gchcimräthin wurde immer verwunderter, chr Besicht nahm 2uch eine Art von Verlegenheil an. Es bar jedenfalls außerordentlich fatal, wenn sich die Sache l° verhielt, gewiß hatte man Grund, bei dieser Ange-heil.sehr vorsichtig zu handeln. ..Aber Sic haben leine Ursache. Herr von Werden, slcb im mindesten über das Perschwinden Ihrer Schwc» sler zu beunruhigen — eine erwachsene Person wird sich ">chl so leicht verlieren." ..Es liegt ein anderer Grund vor. welcher mich sür meine Schwester fürchten läßt." sagte der Freiherr llaurig Ich hätte die Tha'sache gerne verheimlicht, '" eigenen^Interesse meiner armen Schwester. Jahre la>'8 habe ich mich von jeder menschlichen Gesellschaft ferngehalten ihretwegen; ich hoffe, gnädige Frau. sollte es der Nclt zufällig verborgen bleiben, daß Lydia von werden eine arme Irrsinnige ist. von Ihnen erwarten zu können, daß Sie dieselbe damit nicht bekannt machen." (Schluß folgt.) merzieller Beziehungen zwischen der vsierreichlsch«una.ari. schen Monarchie und den, Oriente zu erleichtern und din Bcsuchtm der Ausstellung durch Eimichtung zweck mäßiger Bureaux alle gewünschten Informationen über die Beziehungen zwischen diesen Ländcln an die Hand zu ^eben. Oas Gebäude wird im rein orientalischen Styl? ausgeführt und soll alles in sich oereinigcn. was in einem kleinen Rahmen ein klares Bild des ganzen Orients vors Auge zu fllh.c» geciqnet. »st. Die Betheiligung Ost Asi us an' der Weltausstellung wird ungewöhnliche Proportionen annchmrn und zum erstenmale ein eben so glänzendes als vollständiges Bild der voltSwirthschafllichcn ZustÄnrc jem'ö Bänder-gebieles rnlrollen. — Der japanesische Spczialcommissär für die Ausstellung ist bereits unterwegs und auch China wird seine Agenten bald nach Wien entsenden.— Der für Japan, China und Siam ursprünglich festgesetzte Raum im Industriepalastc mußte bedeutend erweitert werden, um den gestellten Anforderungen entsprechen zn können. Für die Ausstellung der Arbeiten der Kunstdilcttan-tinnei' wurde ein eigenes Executiocomitö eingesetzt. Unter den englischen Colonien, welche Vorbcrntungen für die Beschickung der Ausstellung treffen, wird die australische Colonie „Victoria" mit ihren Producten besonders glänzend vertreten sein. Wie daS östtrr -ungar. Consulat in Melbourne berichtet, besteht die königliche Äusstellungscommission für Victoria aus 34 Mitgliedern und ist überdies die tönigl. Commission für die londoner internationale Ausstellung bevollmächtigt worden, alle Vorkehrungen für eine übersichtliche Vorführung «ller Erzeugnisse der Colonie zu treffen. In ähnlicher, reger Weise wird sich auch Neuseeland an der Ausstcllung betheiligen, wo, wie wir der „Littelton Times" entnehmen, zahlreiche Meetings abgehalten werden, um die Beschickung der Ausstellung zu diSculieren und vorzubereiten. Das Gouvernement hat für die Bestreitung der Kosten der Vorarbeiten für die neuseeländische Exposition 2000 Lstrl. gewidmet. Uebcrall ist in den Colonien der 'Gedanke der lei-tende, daß die Weltausstellung des Jahres 1873 Gelegen« heit bieten werde, den europäischen Markt für überseeische Producte zu erweitern und neue Absahquellen zu gewinne«. chagesnmigkeiten. - Se. l. und l. Apostolische Majestät sind mit Sr. lais. Hoheit dem durchlauchtigsten Herrn Erzherzoge Kronprinzen Rudolf Sonntag, den 8. Dezember, abends von Salzburg nach Wien zurückgekehrt. — (Hoffeste in Wien.) Da« Jahr 1873 wird, wie «Vaterland" meldet, außer den solennen Vorgängen, welche die Anwesenheil zahlreicher fürstlicher Gäste bezeich, nen werden, auch noch flir den Hof eine Reche von Fa-milien-Festlichleilen bringen. Es wird sich da vorerst um die 25jährige Jubelfeier der Regierung des Kaisers han. deln; ein Zeitabschnitt, der ohne Zweifel mit besonderem Glänze begangen werden wird. In das Jahr 1873 fällt ferner die Mündigleitserllärung des Kronprinzen, welcher im August sein fünfzehntes Jahr erreicht; im Frühling desselben Jahres soll die Vermählung der Erzherzogin Gisela, die mit dem siebzehnten Lebensjahre in den Stand der Ehe tritt, vollzogen werden. — (Der jüngste Minister in Europa) dUrfte der ueu ernannte ungarische Handelsminister Graf Iichy fein. Graf Iofef Zichy v. Vasonleö wurde im Jahre 1841 zu Preßburg geboren und steht somit im 31. Lebensjahre. — (Gin großer Studentenerceß) fand vorgestern zwischen 1 und 3 Uhr nachtS am Hauplplatze in Graz statt, der die Verhaftung von nicht weniger als 37 Erceoenten zur Folge halte. Sämmtliche Verhaftete wurden von der Sicherheitsbehörde dem l. l. Landesgerichle eingeliefert. — (Ein gestohlenes Amtssiegel.) Vor einigen Tagen wurde aus dem Amtslocale des l. l. Un» tersuchungSgerichles in Peltau ein Amtssiegel, welches um den l. l. Adler in lateinischen Buchstaben die Umschrift: „K. l. Bezirksgericht Pettau" trägt, von einem unbekannten Thäler gestohlen. — (Wiederhergestellter Eisenbahnverkehr.) Der infolge der Wasserschäden auf der Rudolfsbahn unterbrochene Verkehr wurde auf der Strecke Friesach-Schauerfeld wieder eröffnet; die Strecke Schauer, feld-Schreisling dürfte wahrscheinlich gestern dem Verkehre Übergeben worden sein. Locales. — (Personalnachricht.) Mit dem vorgestri-gen Schnellzuge ist Se. Excellenz der Herr Kriegsminister Freiherr v. Kühn von Wien hier durch nach Trieft gereist. — lFUr die Feuerwehr.) Der Herr LanoeS-präsident Graf Alexander AuerSperg hat dem Herrn Plirgermeister Darl Deschmann von seinen Landlags-diälen den Betrag von dreißig Gulden mit der Widmung für die laibacher Feuerwehr Übergeben. — (Tagesordnung) der am Freitag den 13. d. um 5 Uhr nachmittags stattfindenden GemeinberathS, sitzung: 1. Bericht der Finanzleclion, betreffend a) die SuppanS.Gründe; b) die Taglien der Stadtwachmann- schaft. 2. Anträge der Vausection: a) über da» Gesuch de« Karl Tauzher wegen Eröffnung einer Zufahrtsstraße vom Hause Nr. 71 in der Klagenfurterftraße im Anschlüsse zum Plviecte der Verbindung der Wienerftraße mit dem Rudolfsbahnhofe; b) Bestimmung der Baulinie beim projectierten Umbau des Hause« Nr. 46 am Marienplahe. 3. Vorträge der Schulsection: ») n-egen Errichtung einer Parallelklasse fUr die 2. Klasse der 2. städtischen Volksschule; d) wegen Bestellung eines Supplenlen fUr einen erkrankten Lehrer; o) über die Eröffnung der Ge. werbeschule. 4. Bericht der Polizeisection Über das neuerliche Gesuch der Friedhofsverwaltung um Erhöhung der Gebühren für den Tobtengräber zu Sl. Christof. — (Für den lrainifchenSchulpfennig) sind folgende weitere Beiträge eingegangen: Vom Herrn Landespräsidenten Grafen Alexander Auersperg ein Theilbetrag feiner Landtags-Diiilen mit 35 fi. Vom Ortsschulrath m Hotederschitz im Wege des l. l. Bezirks-schulrathes Planina das Erträgnis einer unter dem dortigen Lanbvolle eingeleiteten Sammlung mit 3 fi. 30 kr., und zwar: Andreas Cigale 30 kr., Jakob Rupnil 10 kr., Johann Rupnit 16 kr., Josef LeStouz 16 kr., Joses Gru» ,oen 20 kr,, Anton Nagode 19 kr, Matthäus Rupnil 13 kr.. Andreas Petril 10 kr.. Marko Nagode 15 kr., Janes Hozan 16 kr., Janes Plölar 10 kr., Martin Rupnil 10 kr., Josef Brus 18 kr., Franz Menart 18 lr., Thomas Grum 20 kr., Johann Nagode 40 kr., Matthäus Gruden 50 kr. Vom Blirgermeisteramte zu Unteridria im Wege des k. l. Bezirlsschulralhe« Planina daS Samm-lungSergebniS von 7 fl. 20 kr., und zwar Sebastian LeSlovic 1 st-, I- Iereb, Straßeneinräumer, 50 lr.; Ursula Kenoa, Wirthin, 60 lr.; Thomas Cefarin, Landmanu, 20 lr.; Franz Velitanje, Landmann, 50 lr.; Anton Stumpf, Postenführer in Idria, 20 kr.; Anton Koäir, Gendarm in Ioria, 20 lr.; Johann Tratnil, Bergmann, 20 lr. ; BlaS Ceru, Landmann, 20 lr. ; Blas Petriö, Landmann, 20 lr. ; Valentin Iur-laviiö, Landmann, 20 kr.; Jakob Moknil. Landmann, 20 lr.; Lulas Vonöina, Landmanu. 30 lr.; Maria LeSkovic, Krämerin, 30 kr.; Agnes Polaröel, GrundbesiherStochler, 30 lr.; Lovro Remic, Landmann, 30 kr.; Agnes Von^ina, Wirthin, 30 lr.; Maria Leslovic, Postmeisterin, 1 fl. 50 lr.; Matthäus Kauili, Landmann, 20 lr. Vom Herrn l. l. Bezirlshauptmann Globoinil inAoe^sberg als Ergebnis einer daselbst veranstalteten Collecte 50 st., mit der Widmung zur Anschaffung von Lehrmitteln für die Schulen des Bezirkes Ndelsberg, und zwar: A. Globocnil 5 st.; I. Dorat, l. l. Bezirlscommifsär, 2 fl.; R. Holevar, l. l. Bezirkscommissär, 1 st.; Dr. Razpel, BezirlSarzt, 5 fi.; Pilz, Bezirlsingeuieur, 1 fl. ; A. Wunder. Geometer, 1 ft.; I. Pochtet, ökonomischer Referent, 1 fi.; A. UrbaS, l. l. BezirlSrichter, 1 fl.; A. Gertscher, l. l. Gerichts-adjuntt, 1 fl., Dr. Kraus, l. l. GerichtSabjunlt, l fl., Fr. Sedlal, l. l. Steuereinnehmer, 1 ft., Fr. Schitnik (5on-lrolor 1 ft., I. Slermec, StereramlSofficial 1 ft., A. Nu6iö,^SleuerllmtSofficial, 1 fi., Andreas Laurent, Bur-germeister, 2 fi., <>. Dezember Der Kaiser ernannte zu Herrenhausmitstliedern auf Bebens zeit: Fürst Fritz Uichtenstein, Graf Joseph Waldstein, Baron Franz Mladote» , Graf Guido Thun, Graf (5aSpar Üudrun, Graf Giorgi, Professor Hofier, Varo» ltouis Ha ber, Graf Khucnburg, Abt Neslhubcr, Graf Semienski-Vlevicky. Wien, 10. Dezember. Gestern ertheilten Se. Majestät der Kalscr üdcr 70 Audienzen. Trieft, 10. Dezember. Gchern früh lst hier von Wien der l. l. Vizeadmiral G^ion Pöck uno des At^uos mittels Eilzuges der Hcrr Kriegsminister Freiherr von Kühn angekommen, und es haben beide heute früh 5 Uhr an Bord des KriegSdampfcrs „Greif" die Reise nach Pola fortgesetzt. telegraphischer Wechselcur« oom 19. Dezember. PapierReute 66.05. Silber-Rente «9.90. i««Oer 5> 102.20. Voill-Actte» 964. ,i —. Napol^nsd'c, 8.74 Handel und WolkswirthschaMches Der Neal-Credit in Kram. Vollswirthschaftliche Slizze von Gustav Dzimsli. (Fortsetzung.) Verzweifelt fällt jetzt der bedrängte Grundbesitzer auf alle möglichen Manipulationen, und um das unumgänglich nothwendige Kapital zu erlangen, fällt er schließlich sogar den sogcnanteu Vaueln«Magnaten in die Hände, welche ihm, mit dem Hintergedanken dcr baldigen Erwerbung der Hypolhetar-NealUäl um einen Spottpreis, auf lurze Zeit, im günstigsten Falle gegen Schuldschein, im ungünstigsten! gegen Wechsel, das unumgänglich benöchigte Darlehen vor« strecken. Der Grundbesitzer befindet sich aber nicht in der öage, die in seiner äußersten Nothlage eingegangenen Verpflichtungen, welche bei weitem seine Kräfte Übersteigen, zu crMen, und der exekutive Verlauf seine« Besitzes ist dle unausbleibliche Folge dieser durch den Zwang der Verhältnisse conlrahierten Darlehen. Hätte indes die Spartasse den Grundbesitzer zu eiuer den Vermögens-Verhältnissen desselben angemessenen RUck-^ahlulig ihres Darlehens im vertragsmäßigen Wege genöthige l, so würde nach Verlauf einiger Jahre von diesem Darlehen schon wieder so viel abgetra» gen sein, daß der Grundbesitzer für den Fall des durch die obigen Verhältnisse nothwendig gewordenen Gelobe, darfes von der Sparlasse das benüthigte Kapital wieder hätte erhalten können, und es wäre dadurch die Nothwen-dlgleil der Aufnahme von Da-lehen auf lurze Zeit und gegen hohe Zinfeu oder von Wechsel-darlehen entfallen, sohin aber auch der als weitere Con-sequenz solcher Darlehen herbeigeführte executive Perlauf der Realität vermieden worden sein. Die Sparlasse läßt aber auch, wie vorstehend erwähnt, das gegebene Hypothelar°Darlehen durch viele Jahre anliegen, und es gewinnt allerdings den Anschein, als erweise die Sparkasse dem Grundbesitzer durch jahrelang: ^elassung dieses Kapitals gegen geringe Verzinsung desselben eine besondere Wohlthat; allein dem ist nichl so, denn diese anscheinende Wohlthat wird gerade nach Jahren zu einem Uebel für den Besitzer und respective fUl die Nachfolger im Vesihe ber Hypothelarl ihrem in der Regel die pupillarmäßge Sicherheit der A' pothel erschöpfenden Darlehen, am 2. Satze erscheint der Uebergabsvertrag zur Sicherstellung des LebcuSunlerhallel ber Eltern und der elterlichen Erbsentfertigungen der Geschwister. Jetzt tritt an den neuen Vesitzer die Verpflichtung-zul Zahlung der Erbtheile an die Geschwister, und eS liegt wieder die Nothwendigleit zur Aufnahme eines Kapital« vor; allein angesichts dieses Lastenstandes wild er überall mit feinem Ansuchen um Verabfolgung eines Hypothelal' Darlehens abgewiefen, und in vielen Fällen sind eS bit eigenen Gefchwister, welche den executive« Verlauf der Reo< lität herbeiführen, um zu ihren Erblheilen zu gelangen, istortschuna, solstt.) Nlldolfswerth, 9. Dezember. Die Durchschuitto-Prelle stellten sich auf dem heuttPN Marltt, wir iolgt : ! fi. lr. ^L^ Weizen per Mehen 5 50 Gutter pr. Pfnud . — , Korn „ 4 — Eier pr. Slilcl . . - ^j. Gerste .. 3 60 Milch pr Maß . -^ 1<' Hafer ,. 1 90 Rindfleisch pr Pfd ' " Halbfruch! ., 4 K5 Kalbfleisch „ — 7. Heiden „ 3 30 Schweinefleisch „ -, A Hirse „ 3 30 Schöpsenfleisch „ — A Kutunch „ 3 30 Hähudel pr. Stuck ^ "" Erdäpfel .. 1 50 Tauben „ " ' linsen '„ - -. He„ pr. «lentner - ^ ' Erbse» ,. - — Stroh .. - "" A Fisole» „ 6 40 Hol,, har««« 32". ««ft s "" Niudsschmalz pr. Pst», — 5)0 — weiches, „ Schweineschmalz „ 48 Wein, rother, pr, Eimer 12,-" »peck, frisch, . 85 — weißer „ 10" ScteÄ, geräuchert Pfd. — ^ — Leiufamen per Mehen — ! ^ Theater. Heute: GaNvorstellniig der Frau Emma Schcnl - Ull -may er, Mitglied des Stadthcaters in Graz. Zum Varthc'lc der Schauspielerin Emilie B r a m b i l l a: Therese KrONts Komische« Genrebild mit Gesang in 3 Allen von L. Haffnel. Musil vom Kapellmeister A. Mllller. Meteorolog che Heotlachtullsseil ill kailwch «U.Mg. 725^70 > 4.» ^WT^Mg^nz^bew.^Tl, 10. 2 „ N 726,70 > 9.^ SW. z. start z.Halfte bew.^eN 10., Ab. 726,!)« 4. fi.« > S. heftig , Regen ^ ^ Wechselnde VewiNluua.. Abends ziemlich anlügehcitert, Mo«^ Hof. Nach 9 Uhr Regen. Nacht« stürmischer Sildwind. Das T»' gesmittel der Wärme > 6 6". um 7 2" über dem Normale. N^ntwortticher Redacteur: I«na, v. K ! e i „ m a t, r. ^Ns!sN^«»vt^ Wie». 9. Dezember. Die Vorbürse zeigte große Verstimmung. Hie Curse wichcu im allgemeinen; jene der in letzter Zeit am stärksten favorisierten Papiere stürzten u>N PlNflUU^lU)!. )0 bis 15 ft. Ursache hiervon waren die angeblichen Fallimente einer aütwcrpeucr Vaul und eines brlisseler Hause«. Mau wußte uichl zu ermessen, wie start dieser Schlas auf die fremden Vürseu wirke» werde, u»d zog es in Berücksichtigung unserer start angespannte« Lnrse vor, zu umfassenden Ncalisiernugen zn schreiten. Im Verlaufe der Mlttagöbijrsc griffen b'^ Facloren, welchen an Erhaltung der Stimmung gelegen ist, kräftig ein, und sic bcwirlten cine Erholung im durchschnittlichen Velrage der Hälfte des eingetretenen Verlustes. ^Ur 100 si «whtitlichf Staatsschuld zu 5 p«t.: w Noten vtr,in«l.Mui-N°vember 6610 66.20 ^ ^ „ ssebruar-Nuguft 6610 66.20 « Silber » Iänner-Iul, 70 20 70.30 „ ^ „ April-October. 70.20 70.30 kose«,I. 1839......912.- 3,5.- . ^ 1854 (4 "/«) zu 250 ft. 96,50 9750 I I 1860 zu 500 ft. . .102.75 103.^ ^ , 1860 zu 100 fi. . 125.- 125.50 „ „ 1864 zu 10N fi. , 144.— 145.— Staa«,2)°mänen-Psandbriefe zu 130 st. ö.W. iu Silber . . 114.— 114.50 ». »»n»deutlaftunas Db«igat»or.,n Für 100 fi. Gt! W^ll.^ «Uhmen .... zu 5 PL. «lctie« vvu ^ranspovtulzlerneij- v'uugeu Veld Waar: «lfüld-Fiumaner «ahn . 174.— 174 50 Vöhm Wcstbahn.....-_.__ __.__ «larl-Ludwig-Bahn .... 230 — 231.— Donau-Dampfschifff. Vesellsch. , 642.— 645.— Ellsabtth-Weftbahu.....247 50 248.— Elisabeth-Weftbahn (^'mz-Vild. wtiser Strecke) .... 213.— 214.— Fesdwands.Norbtlhn . . . 2140—2150.— züiifluche»,V«rel««»«hl, —.— —.- Fra'^^'ost^e.«'!,^ , 218 50 219 Lemberg'lz^il.'Iassyes'Gahll -.- ------- Lloyd, «fterr ... 565.— 568. - Oefterr. Nordwestbayn , 216— 217 — Rub°lfa-V°chn..... 170.50 171.— Sielimbürger Nlchr. -------—.-- Stallt?bllb" . . »3850 33950 Vlidbakn . . 198— I98.l»0 Sildb«ies« (für 100 ft.) «»^. öft «odiN-Credit ^lnftal« Geld Waare ^erloel!llr zu 5 p« . . 42,75 ".<" <>.,«?» «,?s» Gelds»»^«» «. Münz-Ducat«,. b fl. 12 k, bfl. 1^ "' ^opoleonsb'ur . . 8 « 73z. ^ " ^1 . Preuß.Easse«scheiu. ,^1 . 63,. ^ "^ , K<,w»s«e «rl«dtntlllftun°«. Obligationen, ^' > ««uuottrm,«: w.7b ««lb, »s »»"''