Ni. 2N7. Donnerstag. 20. Nolicmbci 1 »U2. 121. IahiM,. Zeitung. libtia ?.!"^^°"^"<«: Mi! Poftdrrlexduni,.' ganziähr«« 30 X. halliMr!« lü li, Im llvnlol: llllnz-' '« " >i, haüijäbiia t, li. ^.^ hi, ^.lfteNu»« <«» Hau« gllnziähri« » li. — Inseltlonsgibühr: Für Nel« ^Mtillte hi« zu 4 geilt» 50 k, grüüi'rr psr Zsils 12 t>, dei i>c!l,l,ch! llnnrnommrn, ^lianullliple nicht zuluckgtftellt. Amtlicher Teil. Seine k. und k. Apostolische Majestät geruhten '''l Allerhöchster Entschließung vom 31. Oktober d. I. "! -lsststenz-Arzt ^ ^,^ Reserve, Doktor der gesamten '^llunoe Uainillo Seenlaun des Infanterieregi- 'cntä Ritter von Milde Nr. 17, zum provisorischen "Wetten-Arzte allergnädigst zu ernennm. Verordnung des Finanzministeriums vom 8. November l: 0^, k äffend die Gebühren der als Sachverständige ill bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten verwendeten Sanitätspcrsonen. . . '^'f Grund des Artikels I.V des Einführungö-Nl si i! ^"^ Zivilprozeßordnung (Gesetz vom 1. A:-de?! 5 ^' ^' ^,- ^l. Nr. 112) wird zur Ausführun., ü^ <^" b" Iivilprozeßordliung (Gesetz vom 1. Au« '^^5, R. G. Vl. Nr. N^j) verordnet: li^^ Gebühren der als Sachverständige in bürger. so„c>, .. ^'streitigkeiten verwendete: Sanitätsper-dcro^ ""^' ^ ^" bis 2i>, dann 31 der Ministerial. 3lr 52^"^ ^'" ^' September 1897, R. G. Vl. deroi^ ^' bemessen. Dagegen findet die Ministerial-^t au««,« ,, ^' ^ll'lck des Reichsgesetzblatte« in deutscher Aus« "gegeben und versendet. 3.embel"?^" ?"t«blatM„e verbogn: ^NNabe,,^».'^" ^vte aus dem Waldviertel» ddto. Horn, Nr N ^« ^ »iebclmonds IW2. Nr U» ',, ^"'''"' vom i>. Novcmbrr 1902. Nr 4« '"u'l.v^. vom 1,. November 1W2. ! Nr' 8^ '"'"'Un zu sprechen. Sie haben die Gefahr der Situation her-aufbeschworcn. Sie haben sich zunächst zu entscheiden, und Mar in einer knapp bemessenen Frist. Die „Zeit" bedauert, daß die Parteien bei der Negation verharren und den Weg zu Positiver Geitenü,. machung ihrer Nechte nicht finden. Die „Oesterreichische Volkozeitung" gibt den An-schauungen Ausdruck, es seien die Voraussetzungen für ein Koalitionsministerium nicht vorhanden. ! Das „Deutsche Volksblatt" meint, daß das even« tuellc Mißlingen der schwebenden Verhandlungen ^ die Auflösung des MgeordnetenHauses zur Folge haben und die Eprachenfrage ohne dasselbe gelöst würde. Einen Grund zur Beschwerde würden die Par^ teien nicht haben, denn 'ie selbst seien es, die diese ^ Frage nicht löseil wollen. Die parlamentarische L»ige iu Ungarn. Man schreibt aus Budapest: Ministerpräsident v. SM hat sich gegenüber der Opposition vom äußer- > sten linken. Flügel stets überaus entgegenkommend gezeigt. Er tat dies offenbar aus zwei Gründen. Fürs ^ erste wollte er die Verbindlichkeit vergellen, Nx>lche die , als Herr von , SM seinen Frieden nnt den Parteien schloß und an die Spitze der Negierung trat. Diese VerbinolichteU besteht darin, daß die genannte Partei den Ausgleich nicht mittelst Obstruktion im Parlainente bekämpfen werde. Seinen zweiten Grund hat dieses Entgegen-lommen in dem Prinzipe der reinen Parlaments-Wahlen, welchen Grundsatz Herr von TM zu pratti-sll>r Geltung brachte. Wer reine ParlamentSwahlen macht, wird sicherlich der parlamentarischen Oppose tüin ihr volles Recht lassen und wird sich auch nicyt allzu empfindlich zeigen, selbst wenn die Opposition e5 manchmal an entsprechenden Formen und politi« schein Talt fehlen läßt. Herr v. Sz6ll hat seine reinen Wahlen gemacht in der Ueberzeugung, daß es in Ungarn möglich sei, eine regierungsfreundliche Majo> rität auch mit reinen Händen zu schaffen. Die Vevöl" terung hat bei den letzten Wahlen dieje Ueberzeugung Sz6ll5 in vollem Maße gerechtfertigt, und sie hat bei diesen Wahlen ihre politijcl>e Reise gezeigt. Vom Par-lamente selbst läßt sich dies nicht in uneingeschränl-tem Maße behaupten. Die äußerstlinle Opposition bewegt sich noch immer im alten Geleise, sie tut, al) ob sie es im Gegensatze zu der Bevölkerung darauf abgesehen hätte, den Nachweis zu erbringe,:, daß reine Wahki! in Ungarn zu den unrealisierbaren Idealen gehören. Zu dieser alten Oppositionofchull! innerhalb ten liegt aber seine Schöpfung, nämlich die reinen Wahlen, fehr am Herzen, er wird daher nicht zugeben, daß das Parlament zum Naub einer offenen odec Feuilleton «ine en, ^', s" Natur, von Upsala, von den Käme-^le. ">'.'""" Arbeitsfreude und seinen: Arbeits-^ t>H "? Sonne leben und in der Sonne sterben ^ Der ^ U '""n das Leben für andere lebt." '"ald^^atten schnitt immer tiefere Zacken in die ^b de>^' ^' wußte, daß ich ihn verlassen sollte, bleicht n ^ate ich ihm, feig in meiner Furcht, ihn ., Der 3 """a wiederzusehen, ^ollio!^ 3, ^l ermüdend, endlose Sümpfe und "Ach "^' Zuletzt verlor er die Geduld. ^"Idig ^'^mcn kürzerm Weg?" fragte er un< derlei" ".^"ge"d '" ihm war schon des „ewigen ^, lliuoe. !!>?en ^""ioerte ich ruhig. „Es gibt eincn I>?"ing^l?ber der ist ungangbar, denn dcr benutzen." ^ "°ch- und auch sonst ist er kaum »^ ''^i//Ä^ du dich, Alter!" lachte er. ^ -^ ode. ^ '""twortete ich. „Ich fürchte mich für " bleich! für zchnl" Sein Händedruck, Herr, als ich es endlich über mich gewann, mich von ihm zu trennen, wärmte bis ins Herz hinein. Sonnenblut gibt andere Wärme als gewöhnliches Blut. „Ich weiß, di, wirst mich nie vergessen, Alter!" rief er mir nach mit seiner frisck)en, ein wenig sieges-gewissen Stimme. Er kannte seine Macht. Nun, war das zum Wundern? Ich winkte nnt der Hand eine Bekräftigung seinec Worte. Da lief er zurück, umarmte mich und drückte mir den einen Strauß Maiglöckchen in die Hand. Dann setzte er seinen Weg im Sonnenscl>eine fort, und ich bog iii den Wald ab, wiederum ein einsainer und kinderloser Mann. Ich wriß nicht, wie lange ich gegangen war, viel-leicht eine halbe Stunde, vielleicht inehr, als meine Füße plötzlich wie vor einem gähnenden Abgrunde innehielten und eiskalter Schweiß mir aus der Stirn brach Ich war zu alt, um nicht auf dergleichen zu achten. Doch wem galt das Vorzeichen? „Gefahr, Gefahr!" scholl es in der Luft um mich her. I,Gefal)r, Gefahr!" Gott im Himmel, wem galt das Vorzeichen? Hastig wandte ich mich um und fing an zu laufe,?, ohne zu wisfen, warum und wohin. Da aber kam die Gewißheit wie ein mitten ins Herz geschleuderter ^ Hans, dem Sonnen-Hans, einsam draußen auf dem Todesmoor, ihm galt das Omen! Gott im Himmel, warum sagte ich, daß ein kürzerer Weg da seil Nun aber hieß es denken, schnell denken. Und ich dachte damals schneller als der Gedanke selbst. Bog ein, durchschritt eine Rodung und fing an zu laufen, ruhig und berechnend, denn ich wußte, mit wen: ich wettlief. Wie ich auf die Landstraße herauskomme, sehe ich Olof vom Sjö dastehen und gaffen, den Kopf dem Todesmoore zugewendet. Es bedürfte weiter nichts, um zu begreifen. Olof war ein Schwachtopf, einer, der immer mit dem we-iiigst Wichtigen begann, wenn er etwas berichten sollte. Natürlich hatte er ungefangen, zu beschreiben, wo der Weg ginge, statt zu sagen, daß er zum Tode führe für ieden, der nicht icdes Hügelchen, jeden Halm, jede Schattierung kannte. Doch jetzt war keine Zeit, sich zu härmen! Ich rief Olof zu, er möge fich beim Häusler Karl Stricke verfchaffcn, dann stürzte ich auf das Moor hinaus, das blutrot in der Abendsonne glühte, lockend und anmutig wie der blumengeschmückte Busen eines Weibes. Gott, Gott, warum gabst du dies zu! Niemals sind Füße schneller geflogen, als damals die meinen, und gleichviel berechnete ich unaufhörlich jeden Atem-zug, jeden Schritt. Ich mußte ihn erreichen. Ich mußte! Bis zum Rufstein war die Gefahr nicht so groß' bis dorthin hieß es bloß dem Wege folgen. Endlich erblickte ich wcit drüben einen Schatten, der wuchs und zusanuuenschrumpfte und drei beweg, liche Arme hatte. Er war es mit seinem hohen Stock. ziaidlicker Leitung Nr 267. 2204 20 Nov^mrer 1902. verhüllten Obstruktion lverde. Herr von Sz6ll wird, wenn das Abgeordnetenhaus nicht in regerem Temp» arbeitet, ganz gewiß den Versuch machen, noch einmal mit reinen Händen an die Bevölkerung zu appellieren. Die ersten reinen Wahlen haben gezeigt, daß es möglich ist, eine regierungsfreundliche Mehrheit auch ohne Wahllorruption zu schaffen. Die zweiten reinen Wahlen müssen zeigen, daß es auch möglich sein wird, die Säuberung des Parlaments von turbulenten Elementen und die Hebung des Niveaus der Parlaments« Verhandlungen mit reinen Vlitteln herbeizuführen. Politische Uebersicht. Laib » ch, 19. November. Die M ill isterl rise in Bulgarien hat in den Petersburger „Novosti" bemerkenswerte Betrachtungen hervorgerufen. Das russisckie Blatt schreibt unter anderem i „Das Ministerium, schwach und un-entschlossen, hat seine Zuflucht zu Mitteln genoiU' men, lvelche vom Standpunkte der Interessen Bulgariens nicht gerechtfertigt werden können. An der Spitze der Regierung stehend, haben die als Russophile geltenden Cankovisten ihre Russenliebe nur zu ihren Zwecken ausgebeutet. So haben sie während der letzten Wahlen dem, bulgarischen Volle im Namen Rußlands Versprechungen gemacht, deren Erfüllung im vor-hinein unmöglich war. Dadurch haben die Canto» visten dein Einflüsse Rußlands in Bulgarien Schaden zugefügt. Und auf dieser schiefen Bahn mußte die cantom'stische Regierung zu einem verhängnisvollen Zusammenstoße mit der offiziellen russischen Politik gelangen. Dieser Zusammenstoß trat auf dem Gebiete der mazedonischen Frage ein. Der während der l^ipta» Feierlichkeiten leichtsinnig angezettelte mazedonische Aufstand war nur ein gewaltsames Mittel dazu, um Rußland zum Verlassen seiner vorsichtigen nnd ruhigen Politik zu nötigen. Durch diese unverzeihlichen Fehler auf dem Gebiete der auswärtigen Politik hat das Ministerium Tanev sein ferneres Dasein unniög» lich gemacht." — Di.e Sofianer Blätter verzeichnen das Gerücht, daß fämtlick>e Offiziere mazedonischer Nationalität, deren Zahl groß ist, beschlossen hätten, auo der bulgarischen Armee auszutreten, um ihrem Lande zu dienen. Wie die „K. Z." aus Berlin erfährt, dürfte die Errichtung der theologischen Fakultät an der Universität in Straßburg jetzt, nach» dem ein Einverständnis zwischen der preußischen Regierung und der päpstlichen Kurie erzielt wurde, ge» sichert sein. Der englische Kolonial»Sekretär Chamberlain wird in wenigen Tagen seine Reise nach Süd» afrika antreten. Aus diesem Anlasse fand im Stadt» Haufe zu Birmingham, dessen Vertreter Cham--berlain im Parlamente ist, ein Bankett statt, an dem Vertreter aller Parteien teilnahmen, und der Minister benutzte die Gelegenheit, um sich nochmals über Zweck und Ziele seiner Reise auszuspreckien, bei der es sich um wichtige Angelegenheiten und nicht um eine ein« fache Parade handle. Wir wollen — sagte der Minister in Erwiderung auf einen Toast — ans Südafrika einen integrierenden Bestandteil des Reiches machen. Wir dürfen nicht darauf warten, daß jede Bitterkeit schnünde, ich kann vielmehr namens der Negierung versichern, daß wir jede Not lindern werden. Vor allel.? müssen wir edel und weise denjenigen gegenüber han-deln, welche uns unterstützt haben, wir müssen aber auch diejenigen, welche uns betämpft haben, bekehren, damit sie sich mit ihrem Schicksale zufriedengeben uno Bürger des geeinigten Reiches werden. Unser Wunsch ist es, aus der Bevölkerung Südafrikas eine einHeil liche Nation zu machen. Es sind schon größere Schwie-rigleiten beigelegt worden. Sehen wir nicht, daß die Nachkommen der Männer, die mit dem Marquis Montcalm gegen General Wolfe um Quebec gelämpft haben, uns einen Premierminister von Canada fen' den, der einer der ihren ist? Die Ausgabe sei schwer, aber nicht unmöglich, und da sie nicht unmöglich ist, würden die Engländer sie zur Durchführung bringen. Die Regierung schenke dem Gouverneur Milner stets Verrrauen,und er gehe nachSüdafrila, um etwas mehr von Milners Politik kennen zu lernen. Er wünsche all? Vertreter del' Bevölkerung zu sehen, die ihn zu sehen wünsäM, man werde ihm, wie er glaube, auf halbein Wege entgegentommen und er hoffe, die Freundschuft der neuen Untertanen des Königs zu gewinnen. Er hege eine sehr optimistische Anschauung bezüglich der Zukunft Südafrikas. — Im Ka, p > P arI ament c erklärte Premierminister Sprigg letzten Freitag, es würden Vorbereitungen für eine Rundreise Chain-berlains durch die bedeutenderer! Städte und durch die englischen, sowie holländischeil Distrikte des Landen getroffen, um den Kolonial'S ekretär mit den vcr< ichiedenen Nationalitäten der Kolonie bekannt zu l nachen. Tagesncuigleiten. — (Zur Geschichte der Sophismen) erhält die „Fianlf. Zeitung" folgende, jedenfalls launige Mitteilung: Jeder, der sich mit Logit einmal zu beschäftigen anfing, lennt selbstverständlich den schönen „itreterschluh". Ein Kreter sagt: „Alle Kreter sind Lügner." Folglich ist auch er ein Lügner, da er ja ein Kreter ist. Ist er aber ein Lügner, so hat er soeben gelogen, seine Behauptung war falsch, die Kreter sind also leine Lügner. I<>t5« — ist auch er lein Lügner. Seine Behauptung ist deshalb wahr. Die Kreter sin) aber dann wieder Lügner. Also hat doch auch er gelogen. Wenn er nun gelogen hat ... u. s. w. ucl iniiilit.uin. Auf jedem „Pennale" doziert der „Magister" dies Beispiel mehr oder minder richtig und verlangt wohl auch ähnliche Schlüsse. Etwas Analoges ist einmal sogar in Wirllichleü vorgekommen, und zwar — leicht zu raten — bei der hoch' edlen Rechtswissenschaft. Das lam folgendermaßen: Heiratete da in der schönen Zeit, wo man noch nicht an ein „Bürgerliches Gesetzbuch" dachte und in Deutschland auf dem Gebiete des Rechtes alles drunter und drüber ging, die Witwe eines adeligen Rittergutsbesitzers den Hauslehrer ihrer Kinde».-, einen Theologen, der aber erst Kandidat war. Damals galt bort, wo diese Geschichte sich zutrug, die „Pommernschc Bauernordnung", für den Adel und den höheren Veamten-stand das „Allgemeine preußische Landrecht". Da der Haus> lehrer nun noch nicht Pfarrer war, also auch dem höheren Beamtenstande noch nicht angehörte, so galt für ihn die „Pommernsche Vauernordnung". Nach den Bestimmungen dieses Gesetzbuches lebte er mit seiner ^rau in Gütergemeinschaft, und da sie Rittergutsbesitzerin war, wurde er Rittergutsbesitzer. Infolgedessen galt nun für ihn das „Prenßische Landrecht". Darnach jedoch lebte er nicht in Gütergemeinschaft, war also auch nicht Rittergutsbesitzer, sondern blof; — der Mann seiner Frau und Kandidat. Infolgedessen galt für ihn wieder die „Pommernsche Nauernorbnung", er war wieder Rittergutsbesitzer . . . u. s. w. a6 intinitum wie oben. Der Fall würde wohl auch einem salomonischen Scharf- sinn getrotzt haben, und — wenn die Beteiligten nicht gt' ftorben sind oder tcine Reform des Zivilrechts stattgefunden yatte, jo wäre e2 heute noch unentschieden: Ist er Rittergutsbesitzer oder nicht? — (Abe nte uer e i nes „blinden" Dampfe^ Passagiers.) Auf seiner Fahrt nach Rewyorl wuibt den, .napitän des dänischen Dampfers „Oslar 11." die Meldung gemacht, daß man drei „blinde" Passagiere im ^^^.^ Iteclt gefunden habe. Der Kapitän gab, wie es in solch«' dah er über Bord springen zollte, schließlich aber sich °^ neuem in den Tiefen des Dampfers verbarg und b^'nal einem — Sarge. Es war nämlich unterwegs ein ^"ls^ gestorben, und der Kapitän hatte, da man sich nicht me? weit von Newyorl befand, die Leiche einsargen und lN o untersten Schiffsraum bringen lassen. Johnston s^"".^ den Deckel wieder ab, hob den Toten heraus, verbaill ly unter einem Haufen alter Decken und Matten und legte 1 ^ selbst in den Sarg. worauf er den Deckel wieder "b" I'^ deckte und, so gut es ging, befestigte. Als Johnston» "^ schwinden belannt wurde, suchte man alle Raum« Schiffes nach ihm ab, aber vergeblich. Zwei Tage verging ' da stieß man bei erneuertem Nachforschen auf die Leiche u ^ den Matten, und somit hatte man auch den SäMl" ^ Johnstons Versteck. Man fand den Unglücklichen vor Hung^ Kälte und Angst selbst halbtot. Man mußte ihn aus ^ tragen und ihm Stärkungsmittel einflößen. Dadurch eryo. ! er sich so weit wieder, daß er beim Landen in Newyorl em neuen Fluchtversuch unternehmen lonnte. Dieser gelang, Johnston entlam glücklich ans Land. — (Der gebildete Schafhirte,) ^n eig^ tümliches Jubiläum feierte diesertage der SchaflM adeligen Gutes Seeholz in Dänemarl. Fünfzig I""" ^ durch hatte der „alte Gcrvig" seinem Gutsherrn die ^' gehütet. Am Iubiläumötage sagte der Zweiundsiebz'gM ^ seinen Schafen „Lebewohl!", um nur noch seiner ""^1 M seinen - geistigen Interessen zu leben. Gervig "" ""„^r lein gewöhnlicher Schafhirte, er sprach und O"^ ßi Dänisch von jct>r auch lorrelt Deutsch und Franzost!^ ist geboren im Elsaß und spricht am liebsten oeutsH^'^ seinen Schafen hat er immer nur deutsch 3es^"?A^ lM , wohl er nicht als Deutscher gelten will. Die franzosÜM ^ ! tionalität sagt ihm am meisten zu. Gcrvig ist "teluS" , selbst in seinen' Alter noch im hohem Grade 9^"^ ^ esiiert. Mit größtem Interesse verfolgt er die P"" ^, europäischen Staaten. In den 50 Jahren seines SaM"^^ tums hat er sich so viel erspart, bah er dem Aller M" entgegensehen lann, ,„. Mi — („Ich bin der Dottor Eisenbart. ) ^ Hann. Münden wird berichtet: Am 11. b. M- war ^ Jahre verflossen, seit Dr. Eisenbart, dessen ^ Hoch' ! Legende lebendig erhalten, hier verstorben ist. "< '^.^< edle, Hocherfahrene, Welberühmtc .Herr Ioh. Andreas ^ ^ bart, Königlicher und Kurfürstlicher Landarzt un ^^ luliste". wie es auf seinem Grabstein l>ißt. der an ^fM feite der alten Aegidienlirche hierb efcstigt ist, tam ^, November 1727 nach Hann. Münden und lehrte l Hofe „Zum wilden Mann" ein. Er erlranlte und '" ..^'tt nannten „Kleinen Stube" dieses Gasthauses ""!?^an" , am 11. November. In einem Briefe des Theologen ^^ , an den Konsistorialrat Hauber in Vückcburg 'st "N ^ hel rung von dem Auftreten des Dr. Eisenbart. « ^^ch Typus der unwissenden Marktschreier gilt. "halten ^^,i zog er don Marlt zu Marlt und forderte auf em" p Äsen-Schaubühne mit den Worten: ..Ich bin der beruym bart!" die Patienten auf. sich ihm anzuvertrauen. , zn ! — (Die Gefahren eines Zechgel°u^st-Ostafrila) schildert folgender Bericht der ..^^.--^ Er ging so leicht, daß selbst das Schwankmoor unter seinem Fuße sicher schien. Ich wagte nicht zu rufen, aus Furcht . . . Ein einziger falscher Schritt konnte ja genug sein. Das Moor glühte immer blutroter, und seine Tausende kleiner Wasserlachen begannen zu flimmern wie grau^ same, saugende Augen. Wenn er nur beim Nufstein rechts abbog, wo der Weg eine große Kurve beschrieb, so war er gerettet. Aber just zur linken breitete sich das Moor so lockend lind schön aus — und der Fußsteig schien gerade dort so sicl>er nnd fest. Nun bemerkte ich, daß das Kreuz, sonst zur War« mmg aufgestellt, umgeweht war — vielleicht schon seit lange. Hierher kam ja fast niemals jemand. Ich hatte keine Zeit, dem Pfade länger zu folgen' ich lief quercin, lief auf den ausgestreckten Händen des Todes, Herr, allein ich war ihm zu schnell, viel zu schnell. Sonnen-Hans war jetzt beim Rufstein. Er blieb stehen, zögerte . . . Das Gebet hatte nicht Zeit, meine Lippen zu ver-lassen, aber es saß in meinem Herzen. Stürzte der Himmel ein, fielen die Sterne herab, wurde die Erde zu Trümmern uni> flammendem Feuer? So war es für mich, Herr. Er wich links ab. Nun rief ich: „Hans, Sonnen.Hails, Hilfe, Hilfe, der Alte stirbt! Hans, Hans, Hilfe!" (Schluh folgt.) Helga. Eine Erzählung vom Nordscestrande von Th. Kühl. «Es flüstert in oämm'rMr Stunde ! in wellen Vlältern der Wind; das ist die traurig Kunde von zwei?» Herzen, mein Kind. Sie fanden sich nimmer zusammen, zn leuchten in seligem Schein, — zwei einjam lodernde Flammen verglühten in Sehnsucht allein.» Vor Frail Nootbaars Tür hielt der Omnibus, schwer und massiv gebaut. Auf dein Vock thronte Peter Lassen und ließ seineil, den Gcredingern wohlbekann^ ten Pfiff ertönen, worauf zunächst die Wirtin im Nah men der Tür erschien, eine rundliche, freundlich drein« schauende Fünfzigerin, dann kamen die „Herrfchaften" in der üblichen Begleitung von Hausmädckien und .Knechten und begannen das geräumige Innere der Kutfä)e zu füllen. Nur einer war seitab stehen geblieben und schaute mit geringem Wohlwollen das vorweltlicl)e Fuhrwerk ml. Das Ergebnis dieser Betrachtung war, daß er ein Paar Worte mit dem Klitscher redete und sich dann auf den Sitz an dessen Seite schwang. Fort ging nun die Fahrt, erst über Gereding^ holperiges Pflaster, dann hinein in die stille, schwer» mutige Landschaft. Wohl lag der Sonnensck)ein lachend auf allen Feldern, doch, selbst in Licht und Glanz ge-badet, vermochte diese Gegend nicht die Schwermut abzustreifen, die immer, manchmal svinnwebfein und manchmal wolkenschwer, auf dem einsamen, sturmge» küßten Flachlande ruht. Am Horizont lief die woißleilchteilde D" ^te entlang. An ihre dem Vinnenlandc 3"a"^, seeba" schmiegte sich das weltentlegene kleine <"o St. Marien. ^ dis Peter Lassen war eigentlich mundfaul ^ ^< meisten seiner Stammesbrüder, doch "'^ r d^"' .,5ch habe es gut? Was wißt denn ^,^e V Wißt Ihr, was es heißt, für Wochen,- "^ ^b"" ausgerissen sein aus semer Arbeü "^ ' .^?" denen Lebensadern ruhen und feiern Laibacher Zeitung Nr. 267. __________2205 _______________________________________20 November 1902. sl "'U'ch«" Zeitung": Die männlichen Bewohner einer Ort, !Ml des Distriktes Wilindu im Norden des Vezirles Dar-liall ' " ^"^^" ""^^ ^^ ^°^k '" "ner offenen Maluti-Gon " ^ li^""^ "'^ b'ebei bis spat in die Nacht hinem dm geschlagen und Tcmbo getrunlen. Gegen Morgen, als ball s^ "°" des fuße» Palmloeines am Vodcn der Matuti-Kck '^^"^' stattete ein Löwe der Gesellfchaft einen Be-tt!vn6s'"^ ^°^^ """ Negcrjungen aus ihrer Mitte, mehrere Knd m schwarze dabei verletzend. Vci Tagesanbruch Disi^ ^ Ueberresle des unglücklichen Nurfchcn im nahen Vlanckl ? ^ ^ " " ' " Deutschland obstruiert.) ^ ^et treue Leser von Parlamcntsberichten — so berichtei ^"^^lfurter Generalanzeiger" — wundert sich, baß d'e bemolr !'s "'"stüudigen Obstrultionsreden, die von sozial-halten» " Abgeordneten im deutschen Reichstage ge^ !>eht c s"^"> in der Zeitung so kurz abgetan werden; es Naleii l« ^' "^ "^" dk Nebaltioncn das „sachliche Nicht de ^. Zollgegncr unterschlagen. Das ist durchaus ^eise ^^' Die Neben werden eben auf eine Art uno Cy hat ^ ' b" für das große Publilum ungenießbar ist. Pause» ' ^^eordncte Heine — noch dazu mit große» gen w'^" '^^ ^°be — in seiner letzten dreieinhalbstündi« schwieria '"'^^ °"^"'" folgendes erzählt: „. . . Wie lichf ^ ^^ es schon in diestm großen Saale sein. samt-dtei ^^"bneten herbeizurufen. Wir haben eine —, zwei—, beibti, 3 '" '"' ^ünf —. sechs —. Türen. Wenn ich die eine ^ ""n „eben dein Präsidium mitzähle, so haben wir sieben ^ ^' ^' brci —, vier —. fünf —. fechs —. ^sich^-^ — 2^üren. Wenn ich noch in Betracht ziehe. "" ich w?? ^" Präsidium auch noch Ausgänge befinden ich Nchw^/"^' '"'e viele, da ich diesen Weg nie wähle — eine.^. .l nur an. es wäre eine Tür. so haben wir sieben '^on —-. drei —, rier —. fünf —, sechs —. an, ts ^,^' /'cht —. neun Türen. Nehme ich aber " ?c. ^ k ^""n. so wären es eine —, zwei —, drei i>vei ^, ^ haben wir, meine Herren, im Saale einen - . !^ ne^^^' "'" ^' 'unf -. sechs -. sieben -s° hllbf^ , ,' ^llngc: zähle ich aber die äußeren Gänge hinzu, lrchs ^ ""einen — zwei —. drei —. vier —, fünf — ^an^ ' ..'"ben - acht -. neun —. zehn —. elf — Neue Erfindungen. Nien en"l.^^""aM ^^ Patentanwaltes I. Fischerin Inv?""' ^" folgendes: ^>e ei ^Meinen herrscht die Anschauung, daß ber R u h. ^leilstosf s'- ""l)"ren Nauchfängen anfetzt, einfach ^us h'V°'' ^ stellt sich jedoch bei näherer Untersuchung 3!'ch ände, L^"°b,l Kohlenstoff der Hauptbestandteil ist, ^chlotrul.» . . ^^' luie Wasserstoff und Stickstoff, im ?"°'NMene i, ^uden sind. Eine neuerliche in England vor-.' /° Cli^. '»^"^""2 ergab »oeiters, daß der Ruh ^ sich l»,?''°'szusa"mcnsctzungen enthält. Man beschäf-^'chNttc l, ^ derselben Stelle damit, die zlveifellos au^ 3 ^üfen ^'^erbeffernde Wirlung des Rußes eingehender , ^'deaan,. '°^n pialiischc Versuche mit verschiedenen ""tel vorä?^" ""l" Benützung von Ruß als Dünge-ucnommen werben. ^'^seb^! ^^rl- und Putram-Bahn weiden gegen-<^'t ein^ ^"!^"^ Versuche gemacht um die Verlvcnd-^'°b vy,^ tzelßwassermolors für den An^ scheidet s^ ^" ^ ^ " ^ ^ darzutun. Der neue Motor ^ ^ unts!'^ "^ wesentlich von seinen Vorgängern. ,^Ue dei H^ ^luck stehende heiße Wasser nicht vom oberen >!? 3hli»>> entnommen und somit in Dampfform tz ^es^^''°" geleitet wird. sondern dah es vom Boden ,1. "sioi^lam "°^ "'^" Druck stehend, als Wasser in dir fehler de. ?^' ^ü>l wird. Auf diese Weise wirb der ^^-^^Hclhwassermotoren. ibr unrationeller Betrieb vermieden, und es sollen sehr gute Resultate erzielt worden sein. Der Druck, unter dem das heiße Wasser in den Reservoiren steht, beträgt 700 Pfund pro Quadratzoll, und die Gesamtfassungsfähigleit der drei unter dem Motor angebrachten Refeivoire beträgt 3500 Zentner. In Amenta würbe vor turzem ein Patent auf einen neuartigen elastischen Reifen für Automobile erteilt, welcher vor dem Pneumatik beträchtliche Vorteile zu besitzen fcheint. Dieser Reifen besteht aus einer wasserdichten Hülle, die eine Serie von Federn umschließt. Die Federn sind so geformt, daß die lilastizität an allen Stellen des Rcifenumfanges im loesentlichcn gleich ist. Um die wassc» dichte Auhcnhülle ist ein dünner elastischer Blechstreifen um diese Hülldecke gewunden, so dah sich dlese Hülle nicht leicht abnützt und undurchdringlich ist. Der Erfinder hält diesen Reifen besonders für schlverere Fahrzeuge als dem Pneu-matit lveit überlegen, während für leichtere Luxuswagen brr Pllcumatil im Gebrauch bleiben dürfte. Lolal- und Promnzial-Nachrichten. — (Der Namenstag der Kaiserin Elisabeth.) Anläßlich des Allerhöchsten Namensfesteö weiland Ihrer Majestät der Kaiserin Elisabeth hatten die Schulen gestern einen Ferialtag. Die Schuljugend wohnte mit ihren ^ehriorpern einer Gedächtnismesst in verschiedenen ttirchen bei. — (Entscheidung in W a h l a n ge l e ge n-heilen.) Ueber eine einschlägige Beschwerde hat der t. l. Verwaltungsgerichtshof entschieden, daß für die Wahlberechtigung in der Gemeinde die S t e u e r v or s ch re i. bung und nicht die tatsächliche Bezahlung der Steuer maßgebend ist. —u- — (Unverläuflichleit der Apotheker-Kon z e s si o ne n.) Wir lesen im „Frembenblatte": In Pharmazeutcntreiscn wirb die Entscheidung des Verwal-tungögerichtbhosc!,, welche die größten Konsequenzen für die Apothelcr nach sich zieht, auf das lebhafteste besprochen. Diele EntsckMung bedeutet — wenn nicht em neues Gesetz ge> schaffen wird — die Aufhebung der Verlauflichteit ber Per-fonalapotheten und Einführung der reinen Personallon-zcssion ohne Ablösung, sie bedeutet die Vernichtung der sogenannte-. Idcallvertc ber Apothelcr. 1050 Besitzer von Per-sonalavothelen Oesterreichs haben im guten Glauben an d'e Rechtmähigleit der von den Behörden aller Instanzen du»H mehr al5 40 Jahre bei Apothclenverlaufen gehandhabten Praxis etwa sechzig Millionen Kronen m chrc Geschäfte i:^ vefticrt und die 1050 Besitzer von Personalapothclen, welche die Konzessionen für große Summen erwarben, dürsten eine ,iemlich bedeutende Einbuhe erleiden. — (kellerwirtfchaftslurse.) Nie alljährlich, finden auch im heurigen Jahre von Seite des l. t. Weinbau, insvettorates für krain in der staatlichen Musterlellcrei in Rudolfsivcrt drei Kellercilurse statt. Jeder einzelne Kurs dauert drei Tage; jedem Weinbauer und Kellerwirt wir) dabei Gelegenheit geboten, sich alle theoretischen und piatti-schen Kenntnisse in der modernen Kellelwirtschaft anzueignen. Damit sich auch minder bemittelte und nxiter entfernte Weinbauer an diesen Kursen beteiligen lonnen. hat das t. l Ackerbauministeiinm Unterstützungen von 10 bis 15 X per Person bewilligt. Die betreffenden Gesuche sind, mit ge-mcindeamtlichen Armutszeugnissen belegt, an das l. l. Wein. bauinspeltorat für Kram in Rubolfswert zu richten. Der erste Kurs findet Ende des Monates Dezember b. I.. ber zweite im Jänner und der dritte im Februar 1903 statt. -^cne Neinbauer, die sich an emem dieser drei Kurse zu be-tliligen wünschen, haben dies bis sum 1o. Dezember b. I, dem t l Weinbauinspeltorate in Rudolfswert anzuzeigen und sich gleichzeitig zu äußern, m welchem Monate sie an dem Kurse teilnehmen wollen.__________________"^" "'stch,5.^te versand ihn nicht und sngte, verlegen i,< ^ln s'i,,^'' Wr ""gut, Herr!" ' ">"c^ . !>'" ^"" "'l-hr. Doch schim es, als wolle ''^„^°" ^'»' ^nhc, welche die eiMiartiae Gcaend , ?' lln.nn^".'^"lchor Tho Ac'pern nntieileil. Die w?'ch. und Wlte zwischen deil Brauen wich alt >»'. ^n Nu,^ V" ^"' leichten Filz vom 5wpse nahin !°^ sich , /X "' ^ ""lic-r der Mste, desto stärker ti!>i^Ha«r f , ' b"^ hiass^ Etirn und durch da^ '"'- ty^lili. ^"^ lies^ da dehnte sich seine Brust in ^un l ^' ''lufatmen. ^ W^'nit d.!./" ^"^' "lte Frauen im grauen t'l^'l'lt^n M .^"' Seidonschiirze und dem zierlich in?5'kö (^.^ / ^"bch"i, aus dem ein Welles, zer-^> "NNt> c35 '"'^ Killen Augen in die Wclt sah, ">lck^'lit s.l^'^'r ^l"hrt. dir er beloohnen sollte, l^'^rm/.) '^b um. .Uilhl war der grofte, wenn ^^rbiis^''''""""; vor den Fenstern schatteten Hol-l>!i^tl^' .""^ den, Erlengesträucl)e tiefer im ^ " di.f^/" »iuf deo .«iluclucko. Goldlack und tta-^''!^n>lsz "f ^'»n 7^-nster hinc-in, nnd um den llrn °fl.',ssus 's.^'u runden Tisch summte eine Biene, f'n^ ^r w> ^' ""' ^'"1 ""^ aowahrte mit Stau-'hü '^ttdui^ /'^ ^"" lederbezogenen Sofa ein ^d^lrnn Ä!' franz. .^„pfcrstiche. Da umfing ^n Blick bi" eine breite, an seinen, 3l'b ^rgchende Welle ''"^^'-/^l'^ Weinlaub ^^^ ten l>lur des Hauses, das fnr Monate se.ne Heun. .'. w si. , SV«ck" >„>d sonmwlte w!elb!t im llein.. Gn,tch, ,„ z^,^^ ^^h,,,^,, .r!ä,i^" No, l, >d!oli°sw Mn,s^,li„d, Dos „„'üb,«'!'« Hm« wic d^n> <«°>d >m dmttw, E,d, "'""'^!^'^> »r°u Cord!., .'^u, v".',„l 'derr Professor hmemgehm mochten", laate"si> He'l^ wird das Abendbrot bringen." '" Der 3iann starrte w,e gebannt auf die Lichter-i^'inxn., dann ging er langsam, mit zögerndein ^ch n sen Zimm?r, sich .uf der Schwelle noch ein-ma nve dend :md einen langen, staunenden Vlick zm-iickN'erf^id auf die beiden Frauen, hniter denen die Tür sich soeben schloß. (Fortsetzung folgt.) — (Sellionttrain des Deutschen und Oesterreichischen Alpenvereines.) Eingetretener Hindernisse halber lann ber für Samstag, ben 22. b., anberaumte Vortrug des Herrn Professors Josef Äesel über eine Besteigung des Großvenedigers an diesem Tag: nicht stattfinden. Der Tag, an welchem derselbe stattfinde, wirb nachträglich belanntgegeben werben. — (Die Laibacher Äereinstapelle) ver» anstaltet heute abends um 9 Uhr in bei „Narobna Kavarna" ein Konzert. Mtglieder frei, Nichtmltglieber zahlen ein Entree von 40 ii. — (Nudolfsweiter Wa f ser le i tu ng.) Endlich, nach langem Hoffen und Harren, erhielt die Stadt Nudolsswert ihre Wasserleitung. In der vorigen Woche würd: das Wasser eingeleitet, und die Stadt ist nunmehr ber gröhlen Kalamität überhoben. Nicht nur, daß sich dadurch d« sanitären Verhältnisse bessern werden, ist auch durch bie Hydranten, Brunnen unt> Hauseinleiiungen eitle große Feueisicherheit geboten. Weilers erscheint das mühevolle Wasscrzutragen ganz eingestellt. Ein Uebelstanb indessen macht sich allgemein fühlbar: Seit bei Eröffnung bei Wasser» leitung bleibt das Wasser fast alltäglich einige Stunden aus, ob nun mit dem Pumpen an der Quelle zu spät begonnen, ober das Wasserquantum sonst wohin abgeleitet wiro. So blieb am )9. b. M. um V28 Uhr früh das Wasser plötzlich aus. Die Spätaufsteher wären daher nicht in der Lage. sich zu waschen, geschweige denn ein Wasser zu trinlen. Dem tonnte wohl dadurch gesteuert werden, dah, wenn schon ber Wasserzufluh auf eine gewisse Ieit eingestellt werben muß, dies in ber Stadt rechtzeitig belannt gemacht werbe. —u— — (He i mifche Kun st.) Herr Ivan Svetec, Ariseui in Nubolfswert, hat ein Bilb aus Haaren ausgeführt, welches eine Winterlandschaft mit drei Häusern und einer Kirche vorstellt. Das Bild wirlt so täuschend, dah man im ersten Augcnblicie ein Gemälde vor sich zu haben glaubt. Licht unb Schatten sinb lediglich aus verscyiedenfarbigen Haaren dar» gestellt, wie auch ein auf einen Stock gestützter, mit Klaubholz belabenei Greis, welcher bem Heime entgegenwantt. taum besser zum Ausdrucke gebracht weiden tonnte. —«— — (Wahl eines G e me i n de v 0 1 st c he r S.) Bei der am 23. Oltober vorgenommenen Neuwahl des Gemeinde-Vorstandes der Ortsgemeinde Pobraga wvrbe an Stelle b:s bisherigen Gemeinbevoistchers Ivan Vo2i6, welcher nach Kroatien übersiedelt ist, der Ausschuhmann Anton Lozeij auö Podiaga zum Gemeindevorsteher gewählt. — (Gefährliche Drohung.) Am 16. b. M drohte der Taglöhner Johann Fralelj der Familie des Besitzers Franz Ka6ar in St. Martin an bei Save mit bem Erschlagen, unb rief tagsdarauf mit seinem Genossen, dem Taglöhner Gregor Marolt, bcm genannten Besitzer nach, er werbe ihnen nicht entkommen, er werde ihnen boch einmal in die Hände fallen. Die beiden Taugenichtse wurden von ber Gcnbarmeiicpatiouille verhaftet. —I. — (Ernteergebnisse.) Ueber den Ausfall der heurigen Ernte im politischen Bezirle Rabmanns borf geht uns folgende Mitteilung zu: Die Getreibcgattungen sinb mit Ausnahme des Heidens, welcher infolge der im September eingetretenen Fröste gar leinen Ertrag lieferte, recht gut bis mittelgut geraten. Die Hülfenfrüchte haben ebenfalls durch Fröste starl gelitten, dagegen war die Kartoffelern:e eine recht befriedigende, während die Obsternte ganz ausfiel. Die Ernte an Futterträutern, Heu und Grummet war ein« mittelgute, in den höheren Lagen, wie in ben Gemeinden Kronau und Weihenfels, eine schlechte, da das nahlalt: Wetter im Frühjahre mit Schneefällen die Entfaltung bi? Vegetation sehr behinderte; infolgedessen tritt in diesen Gemeinden ein Futtermangel ein, durch welchen ber Bieh-stanb sehr bedeutend reduziert wird. —0. — (Zur Volksbewegung in ttrain.) Im politischen Bezirle Krainburg (53.027 Einwohner) fanden im 111. Quartale d. I. 39 Eheschließungen statt. Die Zahl der Geborenen belief sich auf 508, jene der Verstorbenen auf 330. Unter letzteren erreichten 159 Kinber ein Alter bis zu 5 Jahren; ein Alter bis zu 70 Jahren erreichten 47, über 70 Jahre 56 Personen. Es starben an angeborener Lebensschwäche 14. an Tuberlulose 49. an Lungenentzündung 8, an Gehirnschlagfluß 6, an organischen Herzfehlern 9. an bösartigen Neubildungen 6, alle übrigen an sonstigen verschiedenen Krankheiten. Verunglückt sind 11 Personen (4 ertrun' lcn, 1, verbrannt. 4 durch Sturz, 1 durch Hufschlag. 1 burch Blitzschlag). Ein Selbstmord oder Mord lam nicht bor, dagegen ereigneten sich 2 Totschläge. —0. — (Sanitäres.) Im Bezirle Gurtfelb sind im Mo-naieOltober sporadisch aufgetreten: Nbbominaltyphus.Diph-theritis. Dysenterie. Masern unb Scharlach. Eine epidemische Ausbreitung hat nur der Keuchhusten in der Gemeinde St. Kantian erfahren und von dieser Gemeinde aus wurden sporadische Fälle in bie Nachbargemeinben Arch unb Sanlt Margareten eingeschleppt. Abbominaltyphus-Erlrantungen traten nur in der Gemeinde St. Margareten auf. Es gab in den Ortschaften Strmca unb Radula 5 neue Fälle, von denen am Ende ber Berichtsperiobe 2 Männer noch in Behandlung verblieben. Diphtheritis trat nur in ben Gemeinden Gurt, feld. Lanbsiraß, Naffenfuh. Savenstein unb St. Margareten auf; in jeder Gemeinde ereignete sich je ein Fall; sie hat zwei Todesfälle veranlaßt. Masernerlranlungen wurden von ben Gemeinden Cerllje (3 Fälle m einem Dorfe) unb St. Kantian (ein Fall) gemeldet); alle 4 ertränkten Kinder sinb ge-nesen. Am Scharlach wurde nur ein Todesfall von ber Gemeinde Arch gemeldet. Um Mitte Oltober begann in der G<< meinde St. Kantian eine Keuchhustenepibemie. welch« sich berzeit auf 15 Ortschaften ber genannten Gemeinde erstreckt. Von den 62 erkrankten Kindern sind 2 gestorben. 20 genesen. Von da aus wurde der Keuchhusten einerseits in eine Ortschaft ber Gemeinde Arch und anderseits in vier Ortschaften der Gemeinde St. Margareten eingeschleppt; in der erst. genannten Gemeinde sinb 4, in ber letztgenannten 8 Kinde, erlranlt. -^«- «aibacher g«iwn« Nr, 287. ____________^N«________________________________________20, N°«emb°r 1«^. — (Trauung.) Heute um MO Uhr vormittags fand in der hiesigen Franzislanertirche die Trauung de6 Handelsmannes Herrn Johann Griöar mit Fräulein Gabriele Lulanc v. Savenburg. Tochter des .Herrn Oberstleutnants Michael Lulanc v. Savenburg, statt. * (Rauchfa ngfeuer.) Gestern gegen z^ Uhr abends entstand im Vibalischen Hause in der Pre^rengass-Nr. 44 ein Rauchfangfeuer. Durch das offengelassene Rauch; fangtürl sprangen die Funlen auf den Dachbod^i. und entzündeten die daselbst aufgelagerten Papiergegenstände. Auch die Trambäume gerieten bereits in Brand. V<>vor jedoch das Feuer zum vollen Ausbruche lam, war die Feuerwache im „Mestni Dom" verständigt worden. Es erschien eine Abteilung der Feuerwehr mit dem Feuerwehrhauptmann Herrn Ludwig «tri-elj .-»n Ort imd Stelle und löschte oas Feuer, das einen großen Umfang hätte annehmen tonnen, da am Dachboden de? Dauses sc^r viel Brennmaterial aufgespeichert war. Der Schaden ist ein beträchtlicher. Vidali war der sichert. — (Zur Volksbewegung.) In der Stadt Laibach wurden im dritten Quartal« d. I. 91 Ehen geschlossen. Die Zahl der Geborenen belief sich auf 804, jene der Verstorbenen auf 287. barunter 89 Kinder im Alter bis zu 5 Jahren; im Alter von 15 bis Zu 30 Jahren starben 30, von 30 bis zu 50 Jahren 48, von 50 bis zu 70 Jahren 77, über 70 Jahre 39. Todesursachen waren bei 6 angeboren? Üebensschwäche, bei 55 Tuberkulose, bei 15 Gehirnschlaq-fluß. bei 18 organische Herzfthler, bei 20 bösartige Neu^ bildungen. bei allen übrigen sonstige verschiedene Krankheiten. Verunglückt sind 11 Personen auf verschiedene Weise. Selbstmorde kamen 3 vor, dagegen ereignete sich weder ein Mord noch ein Totschlag. —<>. — lSteinwild in Oesterreich.) Die „Reichswehr" meldet.- In den letzten Jahrzehnten haben die kaiserliche Hofjagdleitung am Toten Gebirge nächst Gmunden und der preußische Oberstjägermeister Fürst Pleß in seinen Untersbergcr Revieren nächst Salzburg den Versuch gemacht, das in Europa nur noch sehr vereinzelt vorkommende Steinwild wieder bei uns anzusiedeln. In ersterer Gegend hat man seit Jahren nichts mehr von Steinböcten gesehen, dagegei sollen in den Salzburger Bergen die Ansiedlungsversuch: noch nicht als mißglückt zu bezeichnen sein. Nun hat vor kurzem Baron Friedrich A o r n in der Nähe des LoiblpafseZ 17 Stück dieses Wildes in Freiheit gesetzt, nachdem er dasselbe Jahre hindurch in dem Tiergarten seines bei Neumarltl gelegenen Schlosses zu akklimatisieren versucht hatte. N'i: zwei Stück von dem Rudel sind über die Kärntner Grenze gewandert, zum Glück in ein Gebiet, wo ihnen auch volle Schonung gewährt ist. — (Die (^italnica in Krainburg) veranstaltet übermorgen um 8^/2 Uhr in ihren Vereinslolalitäten eine Unterhaltung, auf deren Programm zunächst die Aufführung der Posse „l^'slimc) ,ul Dunl^'" steht, woran sich ein Tanz-lränzchen anschließen soll. Die Eintrittsgebühr beträgt für Nichtmitglieder 60 k; '.'Mitglieder frei. Auswärtige Gaste willkommen. —iu— '" (Herzschlag.) Gestern nachmittags wurde im Hause Nr. 8 in der Schneidergasse die 68 Jahre alte Private Maria Leben im Anstandsorte tot aufgefunden. Ein herbe'-gerufener Arzt konstatierte, daß Maria Leben einem Herzschlage erlegen sei. Die Leiche wurde in die Veisetzlammer zu St. Christoph gebracht. * (Ein Schwindler.) Auf dem Lande treibt sick» ein Schwindler herum, der bei den Leuten Bestellungen auf ganze Anzüge entgegennimmt und sich Anzahlungen leisten läßt Die Leute bekommen die bestellten Anzüge niemals und sehen auch ihr Geld nicht wieder. Es sollen schon mehrere Leute auf diese Art betrogen worden sein. * (Dieb stahl.) Am 17. d. M. wurde dem Real. schüler Felix Kuflaj während des Turnunterrichtes aus einer unversperrten Labe in der Turnhalle ein silberne Zylinberuhr samt silberner Uhrlette im Werte von 32 X durch einen unbekannten Täter entwendet. * (Wäschedie bstahl.) Vorgestern wurde der Wäscherin Maria Nricelj aus Visovil Nr. 59, ein Bündel Wäsche, die sie vor dem Hause Nr. 9 in der Resselstraße stehen gelassen hatte, durch unbekannte Täter entwendet. Die Wäsche war mit den Buchstaben M. Z. gemarkt. * (Verlorene Gegenstände.) Auf dem Vodnil-platze wurde gestern vormittags ein gelbledernes Geldtäschchen mit einem kleineren Geldbetrage verloren. — (Ergänzung.) In dem Artikel: „Einst und Jetzt des Schlosses Kroisseneck in Kram" (Schluß) in der gestrigen Nummer unseres Blattes soll stehen Zeile 16 von oben vor dem Namen des Besitzers Eduard Hohn der Name des Besitzers: Franz von G r 0 m a d z l y und Zeile 12 von unten statt des Wortes „von" das Wort n a ch. Theater, Kunst und Literatur. * (Deutsche Vühne.) Die gestern aufgeführ!«. Schwank-Novität „Unsere Toni" von Gustav von Moser und Paul Lenhardt hat einen großen Heiterleitserfolg erzielt, der zu einem unbestrittenen geworden wäre, wenn die Autoren die letzten zwei Alte in demselben flotten Tempo gehalten hätten, mit dem sie in den eisten zwei Alten einsetzen. Hier wird im echten, lecken Schwanlstile, der lachend Unwahrscheinlichleiten bietet, eine Frau mit höherer Erziehung ge^ schildert, der sogar die Kunst des Staubabwischens völlig fremd ist, und die sich, in der edlen Absicht, ihrem geliebten Manne, der verreisen muß, die Ueberraschung einer Muster-Hausfrau zu bieten, als Dienstmädchen zur Erwerbung der nötigen Praxis verdingt, während ihre Magd die Rolle der Hausfrau spielt. Ein französischer Possendichter. auf dessen Erzeugnisse man sonst mit überlegenem Achselzucken und ästhetischer Prüderie blickt, hätte aus diesem Thema eine wahre Sturzflut verblüffender Verwechslungs- und Situa, tionslomil entwickelt; den deutschen Possendichtern geht aber im gegebenen Momente der Faden aus, sie bieten wol?» Szenen von großer 4)rou!gleu, zwiicyen oenen leoocy lang?, öde Strecken vermittelnden Dialoges liegen. Trotzdem bietet der Schwan! viel Unterhaltendes; er ist in seinen Eitua-lionen so komisch, daß er das Publikum in die heiterste Stimmung versetzte und große Lachwirlungen erzielte. — Die Darstellung war frisch und launig, hätte aber zuweilen ein! ichncUeres Zeitmaß vertragen; dergleichen Harletinaben tonnen nicht rasch genug abgespielt werden. Die Herren Lang, Reihner, O l m a r, B a ch m a n n und Walzer waren voll wirksamer Komil von Anfang bis zu Ende; letzterer holte sich niit der gelungenen Charakterisierung eincs verliebten Hausmeisters einen separaten Hervorruf. Obgleich ihre Rolle nicht recht in den Rahmen einer Tragödin paßte, zeigte Fräulein Müller ihre Vielseitigkeit durch die hu-n orvolle und elegante Darstellung des Inkognito-Dienstmädchens; freilich soll das Derbe derb angepackt werden, und in diesem Sinne war auch Fräulein v. Effner als verliebtes Mädchen für alles zu wenig urwüchsig-lernig, obgleich sie ihre Rolle ganz gewinnend zur Geltung brachte. Die Damen P 0 lanyi und Gärtner gesellten sich der lusti« gen Aufführung verdienstvoll an; Fräulein Paul mann hatte mit ihrer drastischen Komil die Lacher auf ihrer Seite. Das Wiener Jargon kam nur sehr vereinzelt zum Vorscheine, da im allgemeinen in allen Mundarten gesprochen wurde, ein Uebelstand, worunter die Einheitlichkeit der Aufführung litt. Das Theater war recht gut besucht. Allen Freunden der Fröhlichtcit tann übrigens der Besuch der Komödie ohne kritische Einschräntung bestens empfohlen werden. .1. — (Modernes Kochbuch.) Mit besonderer Berücksichtigung der hygienischen Grundsätze der Neuzeit uno der nationalen Küche bearbeitet von Sophie Meißner. Das Wert erscheint in 12 Lieferungen zu 50 l>. Komplett gebunden, 6 K. (A. Hartlebens Verlag in Wien.) — Bei der Verfassung dieses neuen vorzüglichen Kochbuches war es seiner Vcr-fasserin hauptsächliches Bestreben, einen Leitfaden durch da^ Labyrinth der feinen, wie auch der einfachen Küche für Stadt und Land zu schaffen. Dieses Werk ist das Resultat einer mehrjährigen, mühevollen Arbeit und behandelt speziell nur die Küche und daä Kochwesen. Nie Rezepte sind einfach, jedoch in moderner Richtung fachlich erklärt, für jedermann leicht verständlich und die meisten von der Verfasserin selbst erprobt. Da5 Buch dürfte bald in keinem Haushalte fehlen, wo man auf ein gesundes, kräftiges Essen Wert legt. Der wohlfeile Preis und die schöne Ausstattung des Modernen Kochbuches von Sophie Meißner, welches auch schon lompleit gebunden für nur (i I< zu haben ist, verdient Anerkennung. — („U eber Land und Mee r".) Durch reichen Inhalt und vornehme Bilderpracht zeichnet sich auch das neueste Heft der Familienzeitschrift „Ueber Land und Meer" aus. Der neue Roman „Für die Krone" von Richard V 0 ß . der. Dichtung und Wahrheit verschmelzend, das Schicksal eines genialen jungen Fürsten behandelt, hält die Leser in, Spannung, und zu dieser Schöpfung gesellt sich noch eine leinere Erzählung: „Hauptmann Iürgemcycrs Roman" von L. von Licreb und Willau. Aus dem Feuilleton hebcn wir namentlich den kulturhistorisch interessanten Artilel„Abstecher in^ Ruthenenland" hervor, den viele farbige Abbildungen begleiten, ferner die gleichfalls reich illustrierten Aufsätze über Entstehung einer Kirch^norgel und die neuen Herbst-moden. Gleich den Textillustrationen sind die großen Kunstblätter tadellose Mustcrlcistungen der Vervielfältigungstunst, und auch die bildlichen Darstellungen, die den Tagesereignissen folgen, zeugen von größter Sorgfalt der Ausführung. Wir nennen hievon besonders die Bilder, die Emile Zola und dem Polarforscher Tverdrup gewidmet sind. Abonnementspreis (vierteljährlich 13 Nummern) 3 M. 50 Pf,, jedes 14tägige Heft 80 Pf. Ausweis über den Stand der Tierseuchen in Kram für die Zeit vom 10. bis 17. November 1902. Es herrscht: der Vlotlauf im Bezirke Littai in der Gemeinde Tchalna > (1 <^eh), Treffen (l Geh). Erloschen: der Mollauf im Bezirke Krainbnrg in oer Wemciüde Nallas <1 («eh,,; im Vezirle Laidach Umnebunss in der (Aemeirde Wanafeld meinden Breßnih ^2 Geh), Onsische si Geh), Radmanusdors (2 weh,); die Schweinepest im Vezirle Krainburg in der Kemeinde Natlas li Geh.); im Bezirlc Loitsch in der Gemeinde Zirlnih sHandelsherbe); im Bezirke Nudolfswert in den Gemeinden Sagraz (4 Geh.), Seisenberss (2 Geh,). K. k. iiandesrcgiernnff für ilrain. iiaibach am 1«. November 1902. Telegramme des k. K.Telegraphen-ßorresp.-Bureaus. RcichSrat. Sitzung deS Abgeordnetenhauses. Wien, 19. November. Die Regierung unterbreitet einen Gesetzentwurf, betreffend die Gewährung von Unterstützungen aus Staatsmitteln, bis zum Belaufe von 3.000,000 l<, zur Linderung des Notstandes. Nach Verlesung des Einkaufes beantwortet der Ministerpräsident unter anderem eine Interpellation Schönerers und erklärt, er sei nicht in der Lage. die Anfrage desselben, ob die Deut« schen die Zustimmung zur Einführung der inneren czechischen Amtssprache gegeben haben, zu beantworten, Ob nach Zuge- ständnis der inneren czech. Amtssprache die DurchM der deutschen Staatssprache möglich sei, bemerkt der Mi I Präsident, die Regierung werde den Standpunlt ""'"^ sobald die Frage den Beratungsgegenstanb des H""! ^p werde. Der Ministerpräsident beantwortet ferner die ^ pellation des Abg. Malik und Genossen, betreffend das gehen des Dechanten und Pfarrers in St. Veit. p"'', "„, Bezirk Leibnitz ill Steiermarl, bei Ausstellung von 3°"' ^ Austunftsbögen. zum Zwecke dcr Erlangung vo» ^ gungen in Erfüllung der Wehrpflicht und legt bar. oaß ' Anlaß nicht vorliege, gegen den Genannten in st'"" ^u schafl als Matrilcnführer mit einer Verfügung ""M ^ Hierauf verhandelte das Haus die NotstandsaMl^ heilen und nahm nach längerer Debatte die Antrag ^ Notstanoz-ausschusses an. Der M i n i ste rp ra !'° ^ erklärte unter Hinweis auf die heute eingebrachte A0! ^ Vorlage sowie auf die bekanntlich zur Unterstützung v ^, bedrohten Industriezweige vorgenommenen staatliche ^ stellungcn, die Regierung wäre glücklich, wenn sie ". ^ii, Vereitwilligleit des Hauses, den Notleidende» H^".^ die Folgerung ziehen dürfte, daß mindestens ^"^M< wirtschaftlichen Angelegenheiten des Reiches je»e 6"w ^ leit unter den Parteien herrscht, welche der Megielung^^ letzten Jahren manche vielvcrheihende und von der rung freudig aufgenommene Altion gestattete. ^'^^M> Das Haus nahm writers in allen Lesungen dcn ,, entwurf, betreffend die tauschweise Veräußerung von schen Gründen in Pola sowie die Veräußerung des "^ ^z Gefangenhauses in Qlmütz und des ärarischen Neua/ in Wien, an. Nächsie Sitzung morgen. Geburt einer italienischen Prinzessin. R 0 m , 10. November. Königin Helene wurde vo>' " „ Prinzessin entbunden, welche den Namen Mafalda v ' Wird. Die Königin und die Prinzessin befinden stch ' "^ > Rom. 1!). November. Der König teilte p"!?"^lc!! Ministerpräsidenten Zanardelli die um 1 Uhr 4o ^ ^, früh erfolgte glückliche Entbindung der Königin v ^ Prinzessin mit. Der Palastpräfelt machte dem b'pl°'^,,d Korps von dem freudigen Ereignisse Mitteilung, 'g,, Zanardelli die Präfelten verständigte. Die Stadt ,>t "<-' Noch ein Adelsfälscher. ^ ! ^ raq, 1» November. Vor dem hiesigen 2""^^ Strafgerichte hat sich heute der ehemalige Beamte "^5 ^ steriums des Innern, Anton Peter Schlechta von ^^ wegen ähnlicher Delille, wie sie der jüngst verurteil»« ^ von Mildenburg begangen hatte, zu verantworten. ^ delt sich um Fälschungen, die in der Landtafcl, 'M ^ archiv und in der Gotzener Matril begangen "^ „ u"» um die Renobilitation im Interesse des Angeliag' .^ anderer Personen durchzusetzen. Der Angeklagte 1 ^ Schuld in Abrede. Die Verhandlung dürfte zw" " Anspruch nehmen. Die serbische Ministerkrise. . Äelgrad. 20. November. Das KabinettH^ ^t General Zinzar-Martovi.'- übernimmt das P"''""^ I,r Portefeuille. Velimir T°dorovi<> das Ministcriu'" , ^ ncrn. Oberstleutnant Vaso Äntoim- das Wn'!'" Aeußern, Vulkanische Ausbriiche. ^ ha London, 18. November. Ein vom 23-. ^ ^ tiertes. an den Kolonicnmirister Chamberlain u ^-„^ Telegramm des Gouverneurs dcr Inseln Ueber " ^^, welches jetzt vom Kolonialamte veröffentlicht ">" ' ^l ^ daß durch die Vullanausbrüch- vom 15. und 1«- ^M^ Verheerungen ein noch gröfze:es Landgebiet w Ag< schaft gezogen haben. Die gänzliche Räumung „ ^ Georgetown, die gegenwärtig von ihren ^"w"/ ^,f^, lassen ist, sei ernstlich in Betracht zu ziehe". ^ ' ßell) > haft, ob überhaupt ein Teil der Insel St. V'""' ^ l^' des Bereiches dcr durch den Vulkan drohenden ^ ' Die Wirren in Südamerika. ^ 6a Newy 0 rl, 18. November. Einer Depes^ M ^ racas zufolge ist die Blockade von Lavella ""'6" l^ Newyorl, 19. November. Nach eine" ^ P<,^ aus La Paz begleiten der Präsident von »"' ^ 0 und der Kriegsminister Montes die ^pcdM°'^n" Acres-Territorium, Mehrere Kongreßmitglttver ocr Expedition teil. ' ^.t, _________^ . Slü» I nnsbruck, 19. November. Durch 2^hH wurden in Matsch 25 Häuser samt den Oclon" ^O^. eingeäschert, 47 Parteien mit 150 Personen ''^5^^ Dcr Gesamtschabcn beträgt N0.000 X, wov°>' ' ^ l< .z. durch Versicherung gedeckt sind. Menschemeb" ^,^a V beklagen. Der Brand wurde angeblich von Kre ' ,^lve.^ verehelichten Riedl. gelegt, welche bereits vc")"l ^hl' 5° Petersburg. 18. November. 2)« eh" " dcr Wolga wurde eingestellt. Aus Odessa wer ^ Kälte gemeldet. ,., „ Ktaa^l '5 Newyorl. 19. November. Der fru^,^ M'' ,>c des Transvaals, Dr. Rcitz, veröffentlicht " ^ ^ .^ welchem er sagt, der Friedcnsvertrag om „Ml ^ nicht, die ihn mit dem Messer an der >""/ ßs l"!, ^ haben, um ihre Frauen und Kinder zu l" ,, cM ^ ^ verständlich Pflicht seiner Landsleuie m ^> ^ s >> b'"" F ein unter Zwang geschlossener «"trass " ^^e^ Reih führte ferner aus. die Engländer hatte'^^ol' gehalten und dadurch auch di? andere Par bunden. Laibacher Aitunq Nr 267. 2207________ 20. November 1902. Sei den-Bio use fi235 und höher — 4 Meter — sowie stets das Neueste in schwarzer, weißer und sa^bi^r «h?nne< brrss'Sl-idc» von «0 lr. bis fl, 14 65 per Me'er — glatt, qestreift, carrielt, gemustert. Dim'st'ic. 8s2l»t 8e!, Z-ßb zeillen ll2M28t« . LL !ls. » !!. U bb 8»» z°!. 8 bli » tl. ll«n l>s»n,«lil>n » ll! lls. » tl. ? tt plr Meter poito- und slcuerfrci ms Haus. — Muster umgehend. — Doppellrs Vnespoilo nach dcr Echmr,z. l14, ^0—8 G. Henneberg, Seiden-Fabrikant, (aosl. k. u. k. Hofl.) Zürich. 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D-o Schule t»'s ll iL °'"^"s. li 7 68. - Scbünbeck R, Reuwndliuch. °"^chl>ll7 v « ^""^' ^^- ^- Innungen und Innuna> ll 2 «F ' ^ ^60. — Linnert G.. Proltischc Motorenlunde. ^°sslnsch^ ^"^ ^-> Bedeutung, Zwick und M der Vau. 5>t. ^"^'» m der Pnchhaudlung Iss. r. l» l>i>'N-«,?r H Angrloulmene Fremde. Hotel Elefant. Arrnfs^ ^- November. Tintrr. Eetretär der «Anfer»; ' la«n y,..'t ^"llknicur: Tretwer. Nrumann. Glück, Steiner. Udine,'^ »'/'".'h. W'h. Me.. Wien. -- Nenier. Leonardo. ^ Dr H„. "'lot,«. Privatirr, s. Sohn. K°ftel»sic ,Dalmc„ien) ^'l'erndurs ^'"'"^ ^ldvolat. Ägram. - Lochl. Holzbändlei X°utl'!Nllm, ^l ^"N"- ^ 3aßl. Wrundbesitzerin. Glauchau. -^gio^?'''' Nürnberg. - Müller, j»fm.. Zürich. -^Wen). "'°"bcr. Gmz. - Maschle. Kfm,, Schluck.nau ^ Ep^s" ^' November. Mogain. sslm.. S'vfol (Ungarn). ^. ^"ch°,d ^^'"' ^"^' ^ Dalmbrrt, jtfm,. ss,a:,lfust a. M ^""N. P,./» ''"'' 6"er. — Feldba»er. lifm.. Budapest, — ^»,ls^^^lur,st: Ps^,r ^f,,^ priest - V.tler. Nfm.. ^>>dr-'«» -V^Mitiler. Ndiwlat; Ve»i-r. Helling. Steiner. U"' W,.»,?"^ Handler. S'nqer. Alharosa. Dav,d. Friedl. ^^^^Wl^Iulinn. kuck, Msler. «flte., Wien Vclftorbcne. ^"Me ^'/^""b e r. N»na Vrence. Dicnstmand, b0 I., '< Verzlähmung. 4^ 'l" 1« V ^" I'"U,pitale: dI'^mku.. "^'b". Maria Mcdm. VMrstochter, ^>ln t^' - I°h°nn ^d.avjc, F.h"inder. 47 I., bn7'^mu! ,^' ^ ss'""z Nelovar. Spengl.-r. b? I,, ^'l°hn"»ll"°" Schla,fl»h, - Nloi« Verti, Veseu-3k c^^n, 'i 7 «V ' ^"äoelll^it!» »cot». I. Tubcrl^s ^^"'ber. ^^ina ^cdenl. Schneidersgattin. ^0. Vorstellung Gerader Tag. Morgen Freitag, den 3l. November. Erstes Äusttclcn des Opernsängers (Bah.Puffo) Heinrich Hanno. Der Waffenschmied. Komische Oper in drei Vlufzügen. Dichtung und Musil von Albert Loihing. Anfang halb 8 Uhr. ________Ende 10 Uhr. Volkswirtschaftliches. Laibllch, 19, Nuvciubrr. Die Durchschnittspreise auf dem l,eutiqrn Marlte stcllle» sick wic folgt: 'veizcn p>. lj , .-------1« "0 Ämi.'r Pr. l(ss , 2 2<» Norn ...-------I^W ^ier pr. Stück . l^ .. Gerste ...-------'3?<» Milch pr. Lite» . .1« > -Hafer » . . — 14 40 Rindfleisch l»Pr.kß I ^4 ^-Halbfrucht » . . —!------Kalbfleisch » , 30 ., Heiden » . . ——18 20 Schweinefleisch » l HO -Hirse, weiß . . . .... 16 40 öchüpsensleisch » 80 ! -NulUlliß, alt . . — - >b- oähndrl pc. Ktück 1 10 -Eldavffl ». — 450 Bauden » — 4b -U n«en pr. Liter - 2b vcu pr. ^ . . . 8 80 Erbsen » — .^0------^-troh » » . . . 6 ssiwkn . —20 !- H°!^hart.,prK5m. 7 60 - — weiiM. , -----------!— «->^,'«!>ft .180------------------ ! Meteorologische Beobachtungen in ^aibach. VerlMe );<»«" «ustdrucl ?^« 0 s»,». i'ni^^^ "2 9'—3 8 SÖ. mützig bewültt ^^ 9 » Än 742 «j-4 8IO. zml. start bewül« 20,>7 » ss, j?41 2^—5 6j windstill j bew'ölll !13 Das Tagesmlttel der gestrigen Temperatur —4-?", Nor-male: 8 8°. Verantwortlicher Neballeul: Anton Funtel. BESTE NAHRUNG FÜR ^ gesunde & darmkrankej^ndep 35 auf c<23 IVmyins ^g^r 1903. ?r«j«: X 2 2«, mlt ^»^«u^nänn^ X 2 50. Xu de2i«l»el< vuu (450«) 3—3 lg. V. Xlsinmayr k fßll Lamlisrgs ?l^0'.^>ü!kl!.^''!lln^......s'l-r liüc» X 1300 8soc-llei>-^^llu«-^olctt^p«.....per X>l<< X 12 s!l,k5l s)s«ln^.p^!loe ......per X'Il) X 1050 l^Iuwery O'lln^e-peilvo......per Xill, X 9 — p. ko^......per kilo X 8 50, X 7 50. X 6 50 I^^nil,^............per Xilu X 7 50 0l-»i>ss«.pl:ll0« .....per Xilo X 10—, X 7 — ?^lioo8ou<'>ionß ........pee Xilo X 640 0u«i5v.p?Ily«..........per X,lo X 68' Lrocken !le»..........plü- X,!n X 6 — ?«» »!l» pt^ko«.........per X,!o X b 50 Zrut^>ee...........per X,!o X 4 — Llosclill!-« über 6>e vc»r?tlzlit:li<,n l^!^e»<8<:ll»N«n !c> i^^>er. <43U9) 4-3 llpe,il»lN«lt«n ll» 8ol»0ll»1»«!«n vun 6er z«v()^li Xoßn»ll fr»l>2 , ?lz»nllt H (^iv, 80M!ir.. pl-r Üuul,t:i1i«.........'/,y I^ll^r X 7'— Xoß ,ak fs»^x., pwl.at H Cie.. 40jä!,r., per 8oul5il!k.........'/,» ^'ter X 10 — Xo^u»k ul,ß»r., 8ekloe«»«r H Nermsin per Luutiill!«.........'/,, loiter X 4-— ^»»nllilcii-Null», leinst, eckt, 20Mr. p«s L,t«r X 8 — » » » I0M>-. pel Ir. p6l- I^itsr X 6' — 3vrm. 8Iikovit2, feinst, sckl,20Mkr. p«r I^it^r X 2 50 » » s«in, » ilHk^s. per I^,ter X 2 30 I?l»a«l1»«5o lu »p«il»iltit«ll: V«ls»n«. °wMen««««««««. L,, not!eit,n »uris «sstebsi flck in »s°n,mt>Hl,s,m<, «:l'- "''"»»»«^. "" «»» «>» <^slt! War» «o» Vtaate znr Zahlung ilber»o»»ent Msenb.Prlor. «lllabellibah,, »NN » »ooo M. 4'V, ab lU,«...... llb»N l>6«« Elüabethbllhn, 400 u, »000 Vl. 4»/........... N8?üN87!> lfianz Iolef V., Vm, l»S< (bw. V<) GOb,, 4°/n..... 39 « ,00 4b »alizvch, «°rl Ludw<«.«»hn (d 40 «oiarlbrrner Val,n, Em, l»«4 l^w. St 1 VUb. 4"/, , , «W5<>ll)0 4« Klaalllschuld del L8nd«l l»»l unglllischln Arun«. 4«/„>m<,, Voldrrnle per Kasse i»0Lb 1iv?5 t>«o, dlo, pel UMmo , , . , i»l»üö «i!<)7ü 4"/„ dlo, Rriilr !u lttontnwähr., steuerslel. pci Kasse . . , »? ül> »7 ?b 4'7, dt°, dlii. d «7 7« Un«. Ol. , Nnl olb ,. dto. Oilbci 1W sl. . , . — — - -dli,. Sla«>t«.Obl>«, (Un«, 0stb.) v. I, l«?N....... —-— —'- bt». Ech»nlregal,.«blö!'Oblia. —-— — — btu. Pi°m.°«.i»«W,? «5 «n 6^> 4"/^ lroal, ui,t> stauu», detlo «» l>« «!» bn Andere össentl. Anlehen. ^V^DonallNeg.'^nlrlhe 18?« , 107'—!»» - Anlehen der Stadt V»rz . , NS— w« - Anlehen der ktad, Wien . . , lüb 40 N»« 4„ dto. dto. (Silber ob, V°ld) ti!»!b0'iül'.-'» dlo. bto. (1»l»4). . , , »^ Kb i»7 «l> d!o. bto. <1«9«). . . , »« «»> M.<>» «»l gsandbries, »tt. «odtl lllln «st 87?l, »8„k> 0est.un««°n.«"/Mr.°erl .^^^^ dto dto «>j«br, »erl, 4°/» ,W„z ,<„ «^ Hasse ^0ft..«"I .»"' ^° '«>- 1W «0 EistnbahN'prioritzt»' Gbiiglllionen. ^U?ttertt"3 'S«),«.. Dlv»lsl los» . «'° "'«' , UN», „ » bsl. l«? — ll« — Lalbacher iiole , > ?^— 77 ,. »eld w«e «Men. Tl»n»pl>r1'Wnt»r» nehmungen. «uIIizTepI, Eijenb. «xisl. . . »l>?5 »«00 «au- » «etrieb« Ve< sür ftüdt. Ltrahenb. in Wien lil, X . 3'»» — 3"» - dto, dto. dlo. ltt, » . 3«2 - »<>3 - Vblim Norbbah» 15» fl, , . 3^1 — 8W — «u!ch«!tl)lab«l . l>0U «. «M. »44» !<4h« bto. dt«, llit. U»»0« fl. 8?« »«> — Donau Dampflchisfahrt» - Velell. Oelleri,, KW fl »M. , »9» - UU8 - Duz Vudsnbllchsl r»ow,-Iasl>,-ltal,!, UUO fl. L.. . «»« - i;«? — lVÜdl!Nl»! l!0U fl, E.....«N ^ 7« ^. Vübnorbd, «erb.V. 200 fl. TM, 40, - 4U4-, Iramway-Ve!.. Neu« Wr.Prlo« ritä« «Men KW fl, , . . , fl. Hilber 431- 4-,, b« Ung,Weftb,(«aab.<»ra,)»«N fI.G. 441 — 445 -wiener ^ollllbalznen. Ntt.Vef. . — — — ^. Danken. Änglo-Oest, Van! 120 fl. , L?o b« »?« - Vantverein, Wiener, »00 fl. . 448 - 449- «odlr.°«nfl , 0e,ub — »rvt..«ns»f H0 Kreditbank, Vlllg ung,. L«<» fl. 89« . «^» Drpnsllsübanl, «llg., fl. , 41« . 4,5 Mlomptt Kel., Ndr»«., 400 fl 4X4 b» 4«5 kd Giro ü.tiaNrl'v, Wiener - ,«0 — Llestnger Vrauere! K«) sl. , , »82 — »»« — Ml»,lün Gs«ellsch., Or4 7, Prager , i»»3 »3«5 »al^o larj, Ttrlntohlli, 1»7 — ,,SchI, x<»<» - , »4» «» trifniler »ohlenw-Vefell ?u fl. »l»I ^»U 3»A «» Wassen<.^»,,v»1l,«n« li........ 63<» — «4s»>- «Uilner Vauaesclllchaft 10t» fl. . ib? - 1l»l» — Wl«nerl,««erZ Vonbon........ »»«I«»»»»« Pari«......... 95 17 9b »7 G<, Ve»er»bur» . . — — — Valuten Pulaten ....... ll « l, 4« liU-^ranr» KtNlle..... ,»<.? ,l»«0 DeliÜck!' Neichsbanlnottn . . ,,^»"."7'° ^,alien!Icl»s «ül'lnoten . . "^ >ü "b«b «udel. Noten ^ b«,» » l.»,. 1^0) *-«••„ ?l"M".b,rI*r«'«», l>rl»rliHI«>ii, Aktl», -0"1 I^lh»«l», SpMjtlKHMH«-. ________ Privat- DepötH (.S»sH- DnjioMitu) Vfr/laitif rut Bif-Eliilini !¦ Cwti-Carrirt- »¦« wf tlrt-CtuH.