LaibllcherWMtlmg. Nr. 43. Prän» lücratiousprc!): Im Tomptolr ganzj. ft. II, h,,l-j. N. 5.50. ssür die ^nftelluüss ins Ha>^ halbj.50Iv. Mt derPost ganzi.st. l5, halbj. ft. ?.5o. Diensmg, 23. Februar Insert» onsgebühr bis 10 Zeilen: imal Sü ll., ^m.«ulr., ,°l:>.l ss.:sonN pr.^nl!:l!i!.!;!l.,Lm.«ll,, H'",!'., ir. u.s. >.. Ius^ti^niifteiupcl jedeOm. 3., l>. I86U. 3lichtaintlicher Theil. . ..^e. Majcstäi der ilaiser und Ihre Majestät dic hierin haben zum Zwecke dcr Wicdcraufstellung der Marien-Säule ani St. Iakobsplatzc zu ^aibach einen Mittag von Vierhundert Gulden aus Allerhöchsten '"wlltmittcln hnldreichst zu spenden geruht. Laibach, 22. Februar. . Die Einberufung des ungarischen Reichstages ist 2^'ch allerhöchstes Handschreiben erfolgt, in welchem dcr . ' April als Eröffnungstag bezeichnet wird. Vis dahin kldcii die Neuwahlen wohl beendigt sein. Es gibt ^ eine lebhafte Wahlagitation von Seite der Linien, sc^ bis jetzt steht die Partie zu Gunsten Dcaks uud ^!'^ Partei, und es ist anzunehmen, daß dieselbe den '^ davontragen wird. .,, Die belgische Eisenbahn Frage hat für den Augcu-H , uiic friedlichere Gestalt gewonnen und die belgische ^lcrnng hat nach dem „Memorial diplomatique" iu , '^' an die französische Regierung gerichteten Note zu Felsen gesncht, daß dem Eiscnbahngcsctzcntwurfc die ^utik gänzlich fremd, das; derselbe nur dnrch materielle ^lmsscn dictirt nnd das Brüsseler Eabinct von dem Punsche lich^t sci, die freuüdschaftlichstcn Beziehungen "ut dcm Eabinct der Tuilcricn zu unterhalten. Das '^milorlal« will wissen, daß diese Note einen guten 'udniek gemacht lind weiteren Verwicklungen vorgebeugt I^'e, in Gössel selbst scheine eine Ministcrkrisc bevor-i"!tehcn. ^ Es ist nicht ohne Interesse, die Stimmen dcr ^'cssc über den belgisch-französischen Streit zn hören. Von preußische u Organen schreibt die in Regic-^"Nskrciscn gut informirte ..Weser-Zeitung:" ..Man ^l Vcigicll eine Schöpfung Palmcrstons genannt, diejenige, "Us tnc er am meisten stolz gewesen ist. Wir lassen YM diesen Stolz nnd zweifeln nicht, daß in seinen Eol-rgen, von denen einige wieder die leitenden Stellungen das gleiche Bewußtsein "°ch lebendig ist. Nichts natürlicher also, als daß das " "!sclcr Eabmct zu allererst den freundschaftlichen Nath ' Mnds cmgcholt hat, wie es sich gegenüber der Trans- habe ' ^' ^'^'^ ^iscndahn-Gcscllschastcu zn verhalten 3n, . ,^^'^ 'u London vorgestellt haben, was dcr y,^^lmnistcr soeben der Dcpulirten-Kammer ansein- t>cn N^^' ^ ^'^ frauzöfischc Osldahu-Gescllschaft durch ^achti ^"6 ^"e ^^^ Monopol erlange, welche zum ^rchc n^ wichtigsten industriellen nnd Handelö-In- d^^' v^lgicns ansgcbcntct werden könne; cS wird dietziy ^"Mvicscn haben, daß. wenn man die Gesellschaft ^ott lhrcn Willen gegen den eigenen durchsetzen lasse, hish^!' ^^'tercn Differenzen nnd in Folge dessen Ein- sei'i! ly^ bcr französischen Regierung unausbleiblich ob lii,^. ^"' und wird mit dcr Frage geschlossen haben, ^5 o> ^ liewandtcu Umständen sich nicht das pii» einc s^ '^'' als das beste Präservativ empfehle. Auf Vlinisi^elltc Frage kaun man leicht die Antwort dcr m^ Unh^' " britischen Majestät errathen; sie wird "clgie» v "^ zustimmende gewesen sciu. Möglich, daß sich a»ch "" uielleicht auf die Empfehlung Englands l»!,ss ci,^"^"ußcu cicwcudet hat; die neuliche Acußc- ^luch ü^^crUncr Blattes l.ißt das sogar vermuthen. >ein. ^^.^^ußcns Antwort kann dann taum ciu Zweifel ^lNen in "^'lich hat man in Berlin geantwortet: ,.3Sir ^ache cvs. ^"' Dingen wie England, nnd in dieser fische 3l"'l-" Ist dem so, uun. dauu taun die Ü"' selbst ,7"'^ getrosten Muthes sein, da es sich ""nth csfu,^ 'lllil. daß Englaud uud Preußen für ihren ^n. Da', ^Mfalls auch praktisch anfkommcu wür- Mand i> ^""' ^c aber schwerlich genöthigt sein. ""'Ma d.i '^^' Preußeu iu zweiter ^inic und die ^'ischci/^,, ^oßcn vernünftigen Mehrheit des fran-^ttren E^. .^ "' der Reserve — nun, da werden die >dc>t lwb^"s cs doch wohl bei dem Bellen sein Vc-^rardii/ w ,."" ^"s Beißen bleibe« lassen. Hcrr Emil '^cken. O.'ll ,, , idccllcn belgischen Nascustnbcr ciu-,?'l'lt haben s '^^" auch noch ciu ideelles >a,>l!!l l ^Onen. denn l5. /"^ cr dafür an England Revanche ""pt Jemand 1?.^' "chl Preußen, hat. wenn über^ ^ Die ..Dailv ^°"^ ^'lgiens geführt." findet die Großsprecherei dcr n t 7,5 ^.nächst .f"'"Uswenigcr "ls beruhigend, wenn in uud bis zu einem gewissen Punkte die Union und die Opinion Nationale zu Bundesgenosse!! gehabt. Die demokralischcn Ionrnalc dcr Provinz sind einstimmig in ihrem Urtheile zu Gunsten Belgiens. Sie würden ebensowenig als wir selbst Frankreich dem Anslcmde preisgeben ; wie wir, tadeln sic die gewaltsamen Uutcrnch-muugcn Preußens, allein sie protcslircn gegen Behanp-tuugcn, die leider im Auslande Glauben gefunden haben nnd die das französische Voll als von Erobcrnngslnsl verehrt uud so vom Fieber des Militarismus befallcu darstellen. daß es scheinen könnte, als habe die Regierung Mühe, dem kriegerischen Impulse dcr Nation zu widcrftchcu. ES sind dies radical falsche Vehauptnngeu. welche selbst durch cine nur oberflächliche ^cclüre dcr angesehensten Organe der nnabhängigcn öffentlichen Meinung zur Genüge entkräftet wcrdcn." Ueber die von Graf Walcwsky überbrachte Erklä» rnng dcr griechischen Regicrnug erfährt man, dieselbe enthalte die Versicherung, die griechische Regierung füge sich dem Willen dcr europäischen Mächte nur darum, weil sic die Unmöglichkeit ciucS Widerstandes einsehe. Sie behalte sich aber sowie in dcr Vergangenheit, auch iu dcr Zukunft das Rccht vor, die im türtischen Rcichc zcrstrcnt lebenden Ehristcu ^n beschützen, nnd werde nie dcm legitimen Rechte, ihr Territorium zu erweitern, cut' sagen, je nachdem es dic Politischen und geographischen Bedürfnisse Griechenlands erheischen wcrdcn. Parlamentarisches. V3ien, 1H. Februar (Gebühren.) Iu der am 19. d. M. stattgcfnn-denen Sitzung des Abgeordnetenhauses wurde unchstchcu-dcs Gesetz eingebracht, desscu Tcrt die „Reichsr.-E'orr." mittheilt: Gesetz vom .... iu Betreff dcr den Aclicus,cscllschaftcn und den Eom-manditgcsellschaftcn auf Acticn, dann den Erwerbs- und Wirlhschaftsgcnosscnschaftcu zukommenden Vegünstigungeu bei Anwendung dcr Stcmpcl- nnd Gcbülircngcsetzc. § 1. Die in dcm Gcsctze vom 10. Juli 1tt!!i). Nr. 5>5 R. G. Bl., dauu in dcr Verordnung vom 1l). Jänner I860, Nr. 9 R. G. Äl,, den Crcditan Üalteu, dann anderen Acticn- und Eominanditgcscllschaf-tcu auf Aclicu gewährten Ausnahmen von den Gcbüh-rcngcsctzcn werden auch auf jene Crcditanstaltcu, Acticn-nnd Eommandilgcsellschaftcu ans Atticn ausgedchut, welche uach dem Gcsctzc vom . . . über Actiengcscll-schaftcu, Eommanditgcscllschaftcn ans Acticn, dann über Erwerbs- nud Wirthichastsgcnosseuschaftcu einer besonderen Aufsicht dcr Reichs- und ^andesbchördcn nicht mehr unterliegen. tz 2. Die ausschließlich über die Rcchtöbc;ichuugen dcr Genosscnschaft zu ihrcu Mitgliedern geführten Äüchcr uud Geschäflsaufschrclbungcn dcr rcgistrirten Erwerbs-nnd Wirlhschasts-Gcnosscuschaftcn sind von dcr in dcr T.-P. 5l) des Gesetzes vom !.">. December 1.^02 uud im f? 1l des Gesetzes vom 29. Februar 1864 erwähnten Gebühr befreit. Dagegen habcn dicse gesetzlichen Vorschriften auf jene Bücher und Gcschäftsanfschrcibungcn, in welche Rechtsbczichungcn zn dritlcn Personen eingetragen wcrdcn, Anwendung zu fiudcu. § '^>. Die Scalagcbühr für den Gesellschaftsvcrtrag ist bci registrirtcu Genossenschaften innerhalb der ersten vierzehn Tage dcr Monate Jänner nnd Juli jcdcn Iah rcs von dcr Gesammtsuminc dcr nach Wirlsamkcit die-scS Gesetzes in dem abgelaufenen halben Jahre von dcn Gcnosscuschaftsmitglicdcru gclcistcteu statutenmäßigen Einlagen ohne Anwendung des § 16 des Gesetzes vom 9. Februar 1850 zu bemessen und uumittelbar abzuführen. Iu dieser Gebühr, auf welche der in dcr T. - P. 55 ö, <: des Gesetzes vom l3. December 1862 uorgc-scheue Miuimalsatz keine Anwendung sindct. ist zugleich die Gebühr für die Quittirung der Eiulagcn enthalten. tz 4, Innerhalb derselben Termine habcn die rcgi-strirten Genossenschaften auch die Scalagcbühr für dic nach Wirkfamkcit dieses Gesetzes iu jcdcm halben Jahre ihren Mitglitocrn ausgezahlten Oewinnauthcilc (Zinsen, Dividenden, Siipcrdividcndcn) nach dcr Gcsammtsnmme der letzteren zu bemessen und nnmittclbar abzuführen. ....^ ^ ^Ü'L ^ ^ ^s"'^ "u"l '3. December 18t>2, Nr. 89 R. G. Bl., findet auch <,„f die rcgistrir^ teu Genossenschaften Anwendung. 8 6, Die Eingaben und Eintragungen in dic Scpa ratrcgistcr, welche für jene Actien und Commanditgesell schaftcn auf Acticn, bei denen der Gegenstand des Un tcruchmens nicht in Handelsgeschäften besteht, dann für dic Erwerbs nnd Wirlhschaflsgcnossenschaften geführt werden, unterliegen uicht der Gebühr nach dcr T.-P. 43, I, des Gesetzes vom 13. December 1862, sondern sind jc nach dem Unterschiede, ob über die Eingabe eine öffentliche Kundmachung ciutrcteu soll oder uicht, nach der T.-P. 47i hielt gestern Abends seine erste Sitzung, welcher scitcus der Ncgicruug Minister Dr. G>5kra und Ministcrial-Sccrctär v. Schar-schmidt beiwohnten. Die vom Berichterstatter Abg. Dr. Diustl angeregte Frage wegen der formellen Be-handluilg der umfa»igreichcn Gesetzvorlagen wurde cin^ stimmig dahin cuischiedc»', daß die Gcsctzc als sclbststtin-diqc Gesetze uud nicht als ciufachc Adändcruugcu dcS Haudclsgesctzcs zu behandeln seicu, uud man trat sofort in die Veralhüng ein. Bekanntlich haben sämmtliche Handelskammern und mehrere juridische Corporation«!»» über dieses die wirthschnfllichcu Intcrcsscn tief beruh' ilndc Gesch Gutachlcu abgegeben, welche bci dcr Vera» thun^ in Berückfichlignng tommcu. Gcstcru wnrdc das erst? Hauvlstück: Allgeincinc Vcslimmi:ugcn, und dns zweite Hmptstück: Gemeinsame Oestimmnngen, bis z»m ^ 15>" Iictathcn. Eine große Discussion crqab sich bei tz 4 Ii», cl, worin bestimmt wird, daß Assecurauz - Gesellschaften, welche auf dein Grmids^tze dcr Gegenseitigkeit beruhen, vou dcu Vc« stimmlii'qcu dicscs Gesetzes ausgenommen sind, sowie die im 8 11, Alinea 4, damit in V^vindnng stcheudc Bc« stimunlug, daß Assccuranz-Gcscllschaftcn aus Acticu die specielle Bewilligung der Regierung cinzuholeu haben, bis eine allgemeine gesetzliche Rcacluuq dcs Versicherungswesens erfolgt sein wird. — Minister Dr. Giskra stellte die Vorlage eines, das Assccurauzwesen regelnden Gc-sctzcs, an wclchcm bcreitS gearbeitet wird, im Laufe dicscr Session iu Aussicht. ^- Au der Discussion lie-lheiliiUcn sich nebst dem Berichterstatter die Mgeorc^clcu Dr. Klnu, D>. Sücacr, LipPinaU!! uud Dr. Stamm; schließlich wird dic Vorlage l,is j? 4 uuocräudcrl angc. nommen. Die §ß 5, 6 und 7 wcrdcn in einer vom Abg. Dr. Sticgcr vorgeschlagenen Fassung angenommen. Ii,S-dcsondcrc wird durch dic ucuc T^liruua. des § 5> bestimmt ausaesprochcu, daß durch das Gcsctz vom 15). Novcmbcr l8li7, fcrucr durch vorliegendes Atticn-Gesctz und das seincrzcitiqc Assecurcmzgcsctz das Ver< cilisgcsttz vom I,,hre 1852 in Bezug auf alle politi» schcn so»vohl als Immunitäts- und Erwcrbsvercinc außer Wirksamkeit tritt. Bci ß 17 wurde Alinea 3, wonach alle bestehen, dcu Gesellschaften ihre Stalutcn zur Revision vorzulegen hätteu, dimit ihueu beurkuudet wcrdc, welche Vc. stimmnngcn dcs Geselischaftöve,träges als Vedlugungeu für deu Bctiieb des concessionirleu Unternehmens zu gelten hobcn, >» 8U<>^»><» dclasscu, da eine derartige obligatorisch vorgeschriebene Rcvisiou mit mancherlei Schwierigkeiten iu dcr Durchführung zu kämpfen hätte. — Dcr Regicrnugöverlrctcr crtlärlc, iu der nächsten Sitzung den Standpunkt dcr Regierung iu dieser Frage präcisircn zu wollen. A) s ü 61 r? t A Wien, 20. Februar. (Schulaufsich t.) Da« erzbischösiichc Eousistorium hat, wie die „Eorr. Schw." meldet, auf Grund der Vollzugsvorschrift zu der Verordnung dcs Unterrichtsministeriums vom 10. d. M. 306 bereits die Auffordcniug crhaltcu. dic Geistlichen bis Ende dieses Mounts dev Fuuctioncn in Bczug auf die Volksschule zu entheben. Im März wird die Activi-, rung der neuen SchulaufsichtSbehöroeu erfo>gcu. > Trieft, 21. Februar. (Die Explosion von Liffa.) Eine Deputation der Ocmciudc Lissa hat jene UnglückSstclle besucht, wo der Dnmftfcr „Radetzty" in die Luft geflogen ist. — Von dieser Deputation wird gemeldet, daß uon den 304 Mann, welche sich auf der KriegSfregaltc „Radetzty" befanden, sich mir 23 durch Schwimmen gcrctttt halten. — Es gcht das Oerücht, ca sci im 5^ohlcumagaziu Feuer entstanden, welches sich un< bemcrtt der Pulverkammer mitgetheilt hat. U us land. Aloren;, 21. Februar. (Palast int ri guen in Neapel. — (Zinc Interpellation. — Confe« reu; mit d c m frauzösis ch en Botschafter.) Ans Floreuz wird dcm „Corrlcrc mercantile" von Genua geschrieticu, es sei umsonst, die Intriguen zu dcmcn-tlrcn, welche wähiend der Anwesenheit des Königs in Neapel zum Sturze des Ministeriums gesponnen wurden. Sie waren durchaus Palastmlrigucn. Verschiedene Flectionen von Politikern nahmen zu diesem antiparlamen-tarischcn Millcl d>e Zuflucht. Die Einen entschuldigten sich damit, sie wollen nur den 3chmerzcusschrci des Voltes, ein in der italienischen Geschichte nicht ncncs Wort, zu den Füßen dcS Thrones bringen. Andere wollten d?m König die Ucbcr^uguug beibringen, es stehe ihm zu, das Kamlmrvotum zu intcrprelircu. Man verbreitete das Gerücht, General Pcsctlo sei zum Ao-jutant«.u des Königs ernannt, dies enthüllte die Betheiligung dcr Anhänger Rattazzis au diesen Intriguen, denn der General gilt als ein eifriger Anhänger desselben. Auch eine neue Interpellation in dcr Kammer soll i:> Bezug auf die Zustände in dcr Emilia gestellt werden, welche wirtlich trostlos sind. C'S Mirce bekanntlich eine Commission zur Untersuchung derselben ernannt, welche jedoch nicht dahin abgegangen ist. - Am 18. soll eine laug': Ccmfcleuz zwischen dein französischen Botschafter und dem Conte Mcnadrca stattgefunden h>,bcn. Anlaß hiezu war eine in dcr Nacht dem Hrn. Malarct zugekommene Chiffcrndcpesche. Cs wurde viel bemerk', daß nach dieser Couferenz Mcnabrea zu verschiedenen, im Vorzimmer u^rsammcllen Devulirtcn äußerte: Wer weiß, ob wir nicht bald gulc Nachrichten bekommen. London, 17. Februar. (Die Adressen auf die Thronrede) wurden gestern in beiden Häusern ohne Abstiunnuuq nna/uommcl,. Disraeli belobte das Ergebniß dcr Pariscr Coufevcnz; Gladstone ucmcvltc: Preußen sci es vornehmlich gcwcscn das dcn Couscrcuzplan nngercgt habe; doch acbührc fämmtlicheu Bclheiligten gleicher Dank für den Erfolg. Dic betreffenden Acten-stücke ließen sich vorerst noch nicht uorlcgtn, weil sic nock nicht abgeschlossen seien. Die Verhandlungen mit Amerika würden hoffentlich befriedigend endigen. Die Nichterwähnung SpamenS in der Thronrede erklärte er damit, daß die dortige Revolution noch nicht als beendigt zu betrachten sei. Die Scssion, sagt die „Times", sci als ein Lamm eingetreten, und es müsse sich zeigen, ob sic sualer vielleicht einen löwenhaftcu Chatter entwickeln werde Vrüssel, 21. Februar. (Dcr Senat) genehmigte mit /)(i gegen 7 Stimmen das Eiscubahngcsetz, Bukarest, 20. Fclnuar. (Dcmcuti.) Officicll wcrdcu dic hicr in Umlauf befindlichen Gciüchte übe> eine cvc,'Handlung wuidc erwähnt, daß in der „Z'stavH" ein dcu Fülsleu com» pi omixilcudcr Artikel erschienen. Der Flust ninncllc sich nachträglich, daß jener Artikll, welcher die Recht-feltigung des Fürslcu iu Ansehung des Alicutats eulhäll, allerdings vouihm stamme, wcUirmd er für die sonsng'» in j uem Blatte erschicncncn Artikel keine Vcrcmtwortuüg übelnehmen t^nn. R'ferenl: Es wiid spä'cr uoch dl»rgethan werden, daß jeues Blatt in dieser ^n,jclcgcul)sit eine sehr wanke!,dc Stellung ciimadm. Der off.Nllichc Ankläger üünschl mit Äczu.; auf den Fürsten noch die Verlesung zweier Briefe, woiülnr sich zwischen Ankläger u>,d Vertheidiger Dr. Fuutal ein Wortgefecht cnlfpiunt, b'S endlich der Gerichtshof behufs Bcschl.'ßf^ssuna sich zurückziehl. Präs.: Der Inhalt der erwähnten Blicfc ist in keinem Zusammeuhau^e n'it der Verhandlung, sie wer-dcn daher nicht verlesen. Nachdem das Verhör mit dcm Fürsten beendigt ist. fragen Sü,- (zum Dolmetsch Poppo^ uics) dcn Finsl^n, w^s cr »och zu seiner Rcchtfcltio.un^ anzubringen habe. — Ang^k!.: Jetzt kann ich l'ichts f^>c<>, weil daS Uedcrlcguug eif^idcrt, uur da^ muß ich wicdcihcileu, d'ß dir Geständnisse der Angeklagte» in B.lgiad erzwungen waren, um mich uud meine Familie ^» iniuilcu. Ich huffe, doß der G^iichtShof sich von meiner Uuschuld ül'crzcugcn wird. Schon scit 185)? ar-dcilet eine drille Parici d^irau, die zwei legimuen Fa^ milieu zu stülpn. Rcfercut Scb'!stycu: Wir löuucu »uu jetzt zum Verhöre des Trift'ovics übergche». (Er wurde betanut' lich durch ca^ Belgrader Gericht zn 20jähr>gcm ^leitlr !!! (! il>m verliltheilt.) Referent verliest l!UU die Giüudc des U>theils. Äcluerkeuewerlh ist es, daß iü' Urtheile ei wähnt wird, scin >x <>s!'<> bestellter Vei lhcidi' ger habe gcsagt, cr wisse zur Vertheidigung s.'incS Clien-ic Ursache meincv Vcrhaftuug ist. daß ich uämlich mit^ 'Iladouauouich in Tcmcsvar zusammengekommen bin > und von ihm einen VcrfassungSculwurs erhielt, um dic-^ sen durch dcn jungen Fürsten Pctcr unterschreibe,! zu lassen. Allciu dicsc Zumulhuug ist grundlos, denn nie wurde mir eine solche Urkuudc mitgetheilt. Wohl aber ist eö wahr, daß ich in Tcmcsuar mit dem Aovocaten Radovauovich znsammcugctommcn bin, um die Vermö-gcusangclcgcnhcltcn des Demetcr Lodics zu ordnen. Bei oicscr Gelegenheit haben wir auch über die politischen' Verhältnisse Serbiens gesprochen, ohne aber über einen Umsturz ctwaS zu erwähnen. Richter: Aus einer Zuschrift des serbischen Ministeriums geht hervor, daß Sie doch sehr start au dem Umstürze agitirt haben, daher ich Sie zur Angabc der Wahrheit auffordere? — Angeklagter: Ich kann nicht mehr aussagen als ich bereits gcsagt, denn ich habe mich in dicsc Angelegenheit nicht gemengt und hatte von dcn Dingen die vorgefallen sind, leine Kenntniß. Richter: Wo haben sie sich vor und uach dcm 10. Iuui aufgehalten? — Angeklagter: in Botßeg. Richter: Seit wanu kenne» Sie Radovanovich und wann habcu Sie ihu zuletzt gesprochen? — Angeklagter: Ich kenne ihu seit sechy Iahrcu und vor drei Iahreu habe ich ihu zum letztcnmalc gesprochen. Richter: Sind Sie auch mit ihm in Correspon« dcnz gestanden? — Angeklagter: Erst als cr mir schrieb, ich möge mit ihm in Tcmcöuar zusammenkommen, worauf ich ihm antwortete, daß mich in Temcsvar Jedermann kenne, daher es mir licbcr wäre, in Szcgedin mit ihm zusammenzukommen, worauf cr mir wieder geantwortet, daß cr imincm Wuuschc nicht nachkommen könne. Außer dicscu drei Briefen habe ich kcinc erhalten. In einem dieser Schreiben ersuchte cr mich auch, ihm drei Revolver uud dre> Dolche zu kaufen, die ich ihm auch in TemeSvar übergab. Richter: Zu welchem Zwecke licß Nadovanovich durch Sie die Waffen ankaufen? — Angeklagter: Das weiß ich nicht, denn weder schriftlich uoch mündlich hat er etwas darüber crwähut, übrigens ist das in Serbien gar nicht auffallend, Waffen zu besitzen. Richter: Wo siud die Briefe, die Radovauom'ch Ihucn schrieb? — Angckl.: Ich pflege alle Briefe, d'e mir zukommen, zu verbrennen und habe auch diese verbrannt. Richter: Radovcmovich gibt aber an, daß er schon früher mit Ihnen correspondirt auch über die serbischen politischen Verhältnisse, und daß er mit Ihnen vereinbart, nur in Chiffcrn zu correspondiren? — Angcll.: Vor ungefähr einem Jahre hat cr mir ein Chiffernalphabct übergeben uud ersuchte mich, ihm nur so zu schreiben, weil man seiuc Briefe öffne. Ankläger: Es ist auffallcud, daß Tnflovics an-gibt, er habe oll die erhaltenen Briefe stets vernichtet, während bei dcr Hausdurchsuchung doch viele Briefe gt' funden wurdcu, und wie kommt cS, daß gerade die Briefe des Radouauovich nicht vorgefunden wurden? Ilh möchlc jene Briefe sehen. TrislovicS erzählt jetzt den Inhalt der zwische" ihm und Radovanovich gewechselten vier Briefe. Oeffentlicher Ankläger Strakay: Weshalb hat dtt Angeklagte dem Nadovanovich geschrieben, dnß er nicht imch TemeSwar kommen könne, weil man ihn dort kenne? - Angelt.: Im Jahre l5>5>9 hielt ich mich mit dem Fürsten dort als serbischer Emigrant auf und glaubte, wenn Raoovanovich als serdischsr Unterthan mit einem Emigranten verkehren weide, dies dcm N^' douanovick Unannehmlichkeiten bereiten werre, ich habt dicS unr ans Freundschaft angerathen. Richter: Erklären Sie, wic es komme, daß Sieden elften B,ief nicht dem Ucbcreiul''mmcn gemäß in EyiffelN fchricbcn? — Au^ctl.: Ich war zu nachlässig, um " gesprochen. Richter: Radovauovich sagt, daß er mit Iovano' vics die Verfassung ausgearbeitet habe; er sagt ferne', daß er Ihnen die Verfassung und deu Plan dcS M"^ des mitgetheilt habe? — Augetl: Das ist nicht w^' ich wünschte daß Nadovanovich mir das ins ^M sagte. (Derselbe wurde bekanntlich bingerichtct.) WcSh^ hat man ihn nicht am Lcbcn gelassen, nm ihu mit ^' zu coufiolNireu? Referent: Bezüglich der Zusammenkunft hat ^ douuiovich so bestimmt ausgesagt, daß cr hinzufügte/ sage dics so, alö wenn cr mit Triflovics confronts würde und stehe am Ende scincs Lebens? — Angck^ Ich berufe mich darauf, daß Radovauovich über n>'^ fi!nf veischiedene AuSsagcu gemacht hat. iltichtcr: Sie habeu augcgcden, daß Sie mit 3^ dovauovich in Ai'gclcgcuhcilcn dcö LodicS ;usanuNens lommcn siud, während Radovanovich angibt, er h". mit Ihnen über politische Verhältnisse veihandelt, al> dcr Gegenstand der Corrcspondenz soll ein politisches west" scin. , Richter Ianilscl: Icl, bitte hierüber mündlich « au!w0l!cn. — An^cll.: Das ist nicht wahr, das ^ Radovaiiouich in Folge der Foltern so gesagt. , Vertheidiger Fartas: Rasovanovich hlit im ei! Verhöre wirklich gesagt, cr habe Lodics geschrieben, >p ter hat er das wieder zurückgenommen. ,^ Richter: Radovanovich behauptet, Sie halten '" aufgefoidert, ihm zu berichten, was für eine Stimw" im Volte herifchc, worauf er Reisen im Lande u" nahm uud auch berichtete, daß villc Unzufriedene da,c^ — Nngetl.: Ucbcr solche Dinge habe ich mit iyl" correfpondirt. ^... Nichter: Kennen Sie dcn ViloticvicS? — W'^ Ich leune ihn und bin mit ihm verwandt. i,il Richter: Welche Geldbeträge haben Sie 'h'" ^. März laufenden Jahres im Auftrage dcs Fürsten > ^ gcbcn und zu welchem Zweck? — Angckl.: ^ ^scha das Gcld ihm übergeben, daß cr cs in dic Kamer > „ (Bank) dcs Majcr Nischa deftonire. damit dieser cs ^ au dic Kamcrascha nach Bukarest sende. Mundl^ .^ merkt der Angeklagte: Ich habe daS Geld "lM".^he zu dcm Zwecke übergebeu, daß er die türkischen ^^fei» dafür taufe, und nur dann, wenn sie nicht zu wären, cS in die Kamcrascha dcponire. . ^b Referent: Major Nischa wurde verhört, un an, daß Viloticvics nie Geld devoniren wollte. 307 Ankläger: Ich bitte zu constatiren, daß dcr Angenagte cr,t jetzt so aussagt, nachdem cr gehört hat, wie °cr Filch hierüber ausgesagt hat. . dichter: Vilolicvics sagte, daß cr deu Stautovics l nicht wahr. er möge diesc Briefe vorweisen. (Er ist ""'falls hingerichtet.) Ncfercnt: Dieser Brief ist wahrscheinlich vor- Richter: Biloticvics behauptet, Sie hatten ihm in ^w« die 27,800 Gulden übergeben mit dem Bcmcr-'"'' dicsclbcn dem ^tadovanovich nach vollbrachtem Morde zu übergeben? — Angekl.: Das ist nicht wahr. Richter: Vilotievics sagte, er sei in Pest gewesen. ^° er Sie und den Fürsten bat, ihn nicht in die Sache °u verwickeln, worauf Sie ihm sagten, er möge sammt !?e.r Familie krcpircn. — Angeklagter: Weder dcr ^.'l>l noch ich haben dem Vilotievics etwas Aehnlichcö 6e>agt. ^. Vertheidiger Farkas: Ist es coustatirt, wann dieses sprach stattgefunden hat? — Referent: Am 8. Sep- under 1807. (Die Verhandlung wird ans fünf Minn' o,! Unterbrochen. Hierauf erklärt dcr Präsident, daß der ">l und Stanlovicö nach Hause geführt werden köu- ^ worauf das Publikum eiligst den Saal verläßt ' ^n Fürsten im Gange scheu zu können.) ^ dichter: Kennen Sie den Autouovies? — Augc» ,,»> ' III) kenne ihn seit 20 Jahren, in näherer Ac- ^wss stnnd ich nicht zu ihm. s.,, Achter: Haben Sie ihn gesehen, als cr beim Für- ' " m Pest war? — Angckl.: Er war in Pest wegen ""Mlung einer Vollmacht, dcr Fürst war nicht in Pest, .,,^' er nach Botözcg fuhr. Gesprochen wurde nur ^ die Ockonomic des Fürsten. , , dichter: Antonovics gibt an, dcr Fürst habe ihm "utgethcilt, daß Sie dcmPlaue des Nadovauovich, Mi. 3"^ iu ermorden, beigestimmt haben. —Angckl.: Wenn ^"tonooils das sagt, so lügt cr. dichter: Da Sie jede Mitwisscnschaft an dcn Pla« sw< ^^ I^adovanouich und an dem Morde in Abrede ^!^, so halte ich Ihnen einen Brief vor, den Sie di^ ^"' ^'^"tt" aus Eonstantinopel schrieben: aus ^ /"''Vricfc geht deutlich hervor, daß Sie schou damals . > -Nittel sannen, um die Herrschaft Obrenovich, zu mir^cn? —, Angekl.: Als die Familie 5karagcorgicvich pichle, arbeitete die Familie Obrenovich mit allen ^itlcln daran, sie zn stürzen, und als dies 1858 gc-°>'g. verttleb sie v!cle Acamtc, und im Interesse dieser 'hncb »ch Men Brief. Richter: In diesem Briefe kommt die Stelle vor: '.".enn Kuprlll Pascha geblieben wäre. so hätte dieser « v>ß uu dem Sturze dcr Obrcnovich gearbeitet." — 'MI. : Wenn ich es schon sagen muß, so will ich gc-hc>d ' ^.^ lnch die türkische Regierung daran gearbeitet ' c. unsere Familie wieder auf den serbischen Thron zu! ^,. ^'chtcr: Iu diesem Briefe kommt auch vor: ..Es l>ll,<>'! "'chts übrig, alö au dem Sturze dcr Obrenovich zu s^ . "-" — Angckl.: Es sind jetzt schon zehn Jahre eri,n!^^ ^^ lmd 'll) kann mich darauf nicht mehr Nov^^": ^s wird Ihnen ciu Brief des Nadova-fil,,^, ^rgclcscn, den dieser am l>. Juli 1808 im Gc-^Ulii!, ^" ^^ schrieb; ans diesem Briefe gchl auch stand ' ^^l>l', daß Sie n:it seinen Absichten cinver-d»^^' ,Wcn'cu. — Angekl.: Es ist nnmöglich, daß Ra-^Ncd^^! '"' Kerkcr, wo cr gebunden war, diesen Brief v^ ^' ^ilicr Brief wurde unterschoben in der Absicht, bcnn !" ^ ^^uslcn Karagcorgievich anzuschwärzen, uud bisih^/ 'hn geschrieben, hat er es auf Befehl der scr- ^,^yinung gelhau. Vros^Uer: W^ ^st Ihnen über die Verfassung der Eic den^"^^' ^^k Obrciwvich" bekannt und kennen Wnr ^ Erfasser Sabarlh? — Angctl.: Dicsc Bro-^'nine,, '"^' in zchu Exemplaren durch die Post zugc-"Utgcthe'il! ' l,abc sie gclcscu, ob ich sic auch anderen Ni^^c. weiß ich nicht. don dcm m)- ^°nn und wo erhielten Sie die Knndc da erhielt >°"e? ^ Angckl.: Ich war in Volßcg und pcschc i, ^ «us Pest von unserem Diener die Dc-^iord l„ " ^ mittheilt, Spista habe ans Seinlin den 3ii. ^°plN!'ch angezeigt. "oc Noai '^v5"'"e" Sie dcn Lazar Marics undSta, ^ Nich ,)«"")' ^ sl"gekl.: Ich kenne sie. Ersten? ^'7°'" Stankovics oft in das Haus des ?7 ^inst aab ,""''. Er war öfter im Hause, denn Mstes. """ 'lim Hild zur Vctseibung seines Gc- » dichter > ^i^ I^""t, die 6^„ » 6 ist Ih„cn iidcr die Vcträgc bc-^°>ns W>ss^ °'^ "°"' Fürsttu crhiclt?-Angetl.: ^ Ducatcn. "^'^ er einmal 2000, dann wieder !^ae dcs F^s^", babm angegeben, daß Sie im Auf. "Bazias 27.800 si 'lllllen Sie, weshalb wurde dieses Gcld uicht durch die Post nach Belgrad gesandt? — Angckl,: Ich glaube, daß Icdclmaun sein Geld auf die Weise schicken ta»i', wie cö ihm b^licbl. Nichtci: Haben Sic dem Biloticvicö auch cin Zchrcilieu des Fürsten übergeben? -- Ailgell. : Nein. Richter: Weshalb haben Sie dem Bilolieuics ge^ radc in Bazias das Gcld übergeben? — Augcll: ^jch liin von Pc>t bloö zu diesem Zwcck^ nach Bazias gc-leiSt, weil ich nach Serbien mcht gchcu dürfte. Münd» lich fügt cr hinzu: Ich mußte von Pcst ws Tcmcovar eine Damc bcglcileu, mit dcr ich ciu Verhältniß lMlc, uud als mich dcr Fürst um dic Ursache dcr Reise bc- > fragte, lomitc ich ihm aus Rücksicht sur dic D^mc die l Ursache nicht sagcn, uud da saglc cr uiir, ich möge duo l Geld nach Buzias mitnehmen. ^ Richin: Sic habeu augcgcbcu, daß Sie uicht i wußten, zu welchem Hmeckc Nadouauovich dic Waffen t brauchte? — Augell.: Ich erkläre noch cunnal darauf, ^ daß mich der Gclichtshvs für veriückt haltci» müßte, ,' mcnu ich Waffen zu folchru Zwecken fo öffcutlich gc- > tauft halle. Ich hörte damals, d^ß cS mit den Tür-tcu zum itliege kommen wcroc, uud so wolltc ich ihm > zu ciucr patriotischen Handlung behilflich sein, ^ Richter: Ich foroeic Sie nochmals zu einem l offcuen Gesläuduissc auf, ob Sie an der Ermolduug dcs Fülstcu Michael thcilgenommcn haben? — Au- ' gctlaglcr: WaS ich nicht weiß kauu ich nicht gestchcu. ^ Wcuu ich schuldig wäic, hältc ich mich lcicht lulferuei, können. Schluß dcr Verhandlung uin halb 2 Uhr. — Mou° tag Foltsctzuug uud Vcruchmuug dc) SlaulouicS (Waudcrcr.) Mgesnmigkeiten. — (Confeslionsw cchsel.) Wie die „Bohemia" mittheilt, hat der Caplan Llaniclaua Nilsche iu Vcunncrs» rvls bei rer I. t. V.zillöh.iuptmannschaft Kaadcu die An-ziigc gemacht, daß el aus der talho!l>chcn Kilche austret-.'. Alö Gluno gab el den Wiocislallo der Vifchüfe g/geu die neue» fleiht'illichcn Gisl'l,e in Ciöllithauien a". — (Die 3 ii d l> ah u - D ! rcc li oli) läßt nächst bcm Mndliilgcr Bahnhöfe ein großes Zinöhaus nnt 80 Wuhnungrii filr ihvc Beamten mid Diener banen. (Ein nachahuniiiüvcnhelj Beispiel, dem libngmö dic würltenchergischc NcglVrnna. bezilglich ihrer Buhiici! zum Vortheile dcö Dicnslcö sowohl als dcr Bediensteten vorausgegangen ist.) — (N a ub nnd gchei me H inrich l u n g.) Aus Szen-lcö (Ungarn) wild vom 17. d. M. geschrieben: Bor acht Tagen un'ließ der hiesige Einwohner Paul Granitz spät Abmds daö Wirthehans. nachdem cr vurhcr srinc Zechc dezahll und dabei die Unvorsichtigkeit begangen halle, dcn Inhalt seiner Brieftasche, dcr ans 11,0 fl. bestand, dein ebeiiflillö dort anwesenden Andreas Bugyi ;n zeigen. Eine Slnnde später fand man den Paul Gra-nitz in bewnßlloscln Znstandc auf der Gasse nnd neben ihm lag eine schwere Stange. Nach längere,i Bcmnhnngen gelang cö, ihn wieder znm Beivnßtseill zn bringen, n»d da sagte denn Gra-uilj an?, daß Bngyi ihn nbcrfcillen, seiner Brieftasche beraubt lmd dann durch mehrere Streiche mit dcr nwähuten Stange niedergeschlagen habe. Bngyi mochte meinen, daß sm' Opfer tudt sei, und begab sich in seiner Wohnung zn Belt, wo ihn jedoch bald die Nemesis erreichte. Er wnrde in Folge der obigen Aussagen verhaftet nnd vor da» Gericht gestellt, welches ihn drei Tage später ;um Tode ncrnrtheilte Die Hinrichtung erfolgte nicht öffentlich, sondern - nnd eS ist dies der erste derartige Fall in einem Zimmer uor den Mitgliedern des Gerichtes, vor mehreren Aerzten und vor zehn Zen^cn. — (Aus dcr ssamilic Bis m a r cl.) Iu der „Fried-lilndischcn Zeitnng" (Mecklenburg) begegnen wir folgender Notiz: „Der Btaalstauwait v. Biöüiarcl zn Anclam, ein Neffe deö Vnn-deSlanzlers, hat sich mit der Techier des Conditors V. in An-clam verlobt. Der Bundeskanzler hat den Verlobten seine herzlichsten Olilclwüüschc dargebracht und dnrch nichts angedeutet, dah er es dem Neffen irgendwie verdenke, nnr dem Zngc seines Herzens gefolgt zn fein." Tic Mutter des preußischen Minister Präsidenleu war selbst eine Bürge,l!chs. — (Fortschritt.) Dcr Sultan hat angeordnet, daß das Verbot der Znlassnng uou Christen in die Moscheen im ganzen Reiche anfgrhabeu werde. — - (Der deutsche Tnrnverei n) in London hielt am 10. d, M. Abends sein fünftes jährliches Wiuterschanturucn. bei dem über 2000 Persoueu sich als Zuschauer clngcfnnden hatten. Drm Jahresberichte zufolge haben sich seit der Griiudnug im Jahre 1861 4759 Mitglieder dem Pcreiu angeschlosscu und c« ist bemerlenswerlh. daß nnter der jetzigen Miigliedcrzahl dte Engländer doppelt so start als die Deutschen sind Das franzö> fische Element ist dnrch etwa ',,. dcr Zahl dcr Deutschen vertreten. Nebeu audcrcu Leibcslibuugeu wird auch Boxen nnd Schwim» men von dcn Mitgliedern gctriebc» uud cö besteht im Nahmen des Turnvereins »och ciu Liebhabcrorchester, ein dramatischer nnd Gesangverein, die alle da« ihrige znr Unterhaltung und Erheilc-ruug der Gesnmmtheit mit beitragen. Au den Dienstagen nnd Freitagen hält eine weibliche Tnrnclnssc ihre Uebungen in der Halle dcS Vereins. — (T h ic rbä u d ig e rs c c n e,) Die gegenwärtig in Liverpool weilende Abaudcr'schc Menagerie war vor einigen Tagen der Schauplatz einer Emletzeu erregenden Scene. Als der Thicr-vändigcr Abaccomo während der Vorstellung in einen Löweu-läsig trat, warf ihn unmittelbar darauf ciu großmächtiger, mäh--mnloscr Lüwc von hluten nieder nud bearbeitete ihn mit sciuen fiirchterlichcu Tatzen. Ein schrecklicher Kampf entspann sich ; mi! einem Faustschlag gelang es schließlich Abaccomo, den Löwen von sich hernnter zn werfen, nnd er war im Begriffe aufzuspringen, als ein zweiter i?öwe anf ihn logging. Ein Schlag mit dem schwer mit Blci gclndeneu Peitschenstiel brachte den neuen Angreifer sehr bald zur Raison, und einige Hiebe desselben Instruments anf dcn Kopf dcs ersten Löwen machten diesen besinnungslos. Trotz seines zerfleischten Rückens setzte der nnlrschrockene Thierbändiger die Vorstellung rnhig for«. Locales. — (Probewahlen.) Vorgestern Vormittags fand im Saale der Schießstättc die vom Ceutralcomit6 ausgeschriebene, zahlreich besuchte Probewahl für den I. Wahl« körpcr statt. Nach ciuer die Wichtigkeit der Sache de-^'uchtcudeu Ausprache Dr. Suppaus wurde zur Wahl ^schritte», aus welcher als Candidate» fiir den I. Wahl' örper die Herren: Dreu, Laßuit, Mallitsch, Dr. Rech er, Pauer, Dr. P fcfferer, Sama ss a j,m., Seuuig, DrTupftautschitsch imd Terpltt hervorgiugeu. — (Naturschau.) Die milde Witterung begüustiget die lHntwickluug dcr Frühlingspflanzeu. Die Zahl dcr zur Alüthc gelanamdeu wurde iu deu lcyteu Tagen vermehrt durch deu gcmeiucu tzuudszcchn (l^')tlii-0iiium' wllltibüt'gklit: lH^idius Margalil: schwere lüipelliche Ve-lchädigung'. Ios.s Voz'c: schwele lürperliche PeschHdiguiig: Malhias Tmölc: Diebstabl. Aus dem conftitutiollcllen Vcrein. Gcstcru Abends 7 Uhr ronrdc die Verhandlung nber die S tc n erreform fortgesetzt. Herr Desch» uia n n rcferirte uamcus dcs Ausschusses über die G e-baudestcuer. Er stellte nachstehende Anträge: 1. Mit Bczua. auf § 15; des Gesetzentwurfes lvärcu die Alpen-und Wiuzerhiiltcu den zuin Betriebe der ^audwirlhschast erforderlichen Ocbäudcn aleichzuslelleu, daher uach l^ 2 als steuerfrei zu erklären. 2) Es sei entweder kein Minimum dcr Gcliäudcstcucr (als solches ist im § 17 dcr VorlM ein Betrag von , d>c Ell'kommcl'stclil'i-solle znr Erl»'chlenlN,j dc> L,lstc>, des N^lbcsiycs bei trudln, sic messen l^sn sr^icbi^cr gcin cht w,rdl». Auch die l^llgf'i! im V'»l)iUt!i>ssc ^l dcm gcrii'gcrcn Einkommen c> heische diel;. Ocide A t>ä>i/ wuidci', »'ach-dcm Dr. u. ilal tc " rg l^e r sich damit im Pi'ii'cip mi-veo'lcil'dsn üklü't, ci,'stilnmig anqcuommrn, »ud dcr zum zweiten Auir.g gcsl,lllc Ocl,cnaul!a., dcs H. Richter, die Pio^irssion üi-ci dic 20. El^ssc hinuns »icht mit '/, sondern mit !"/„ fesizlis.l)ci> - abgelehnt. Nuch-dem somit die Besprechung d r StcuerooNagcu c>schupft war, wuide bcschlosscn, daß der Vercinealissctmß die emschlä^gc P.'t!lion an das Ab^eordUltcuhaüS zu ucr-fassen und abzusenden habe, und die Vcisammiuna. so. hin um 8'/, Uhr geschlossen Korrespondenz. ? Kraiüburss, 51. Februar. (Mechanische Mahl-mllble. — La »owlrlhschasllicbes ) Die uom Herln Leopold Iugovi;, Landlci^sabqeordncten, am Savestiome all-hier eibaute mechanische Maklmüble ist in jüligst^r Zcit in Ättneb ss^ltzt worden. Dc>« Aeuhfre dieses grohen Gl-bllude« bictet lis.en angenehmen Andl'ck dar, und tlügt wesentlich zur Velsckünelung b^i. Die innelr (z>nricbiunc, zeichnet sick duich die schöne und solive ConsNuttion des Maschinerien und die nelten Tischlerarbeiten aus. Die Tur-bine hat über 70 Pfe^iliasl »nd bei icgllmäbigkm Ganqe des ganzen Welles welden in 24 Stunden nulls alvobe«ual)len fnr den II. Wahlkörper, auf der Tchicsistatte. Zu dem fürchterlichen Unglück von Lissa finden wir im „N. Wr. Tagbl." nachstehende Nachrichten: Tc!e> gramme der Marincscttion deS Kriegominisleriums bc< richten, in den Nuchmittagsslunden dcö 20. Februar sei vom Insel- und Festungscommando zn ^issa dic erste Nachricht eingelangt, es habe dcr auf Fort Wellington in ^lssa aufgestellte optische Telegraph die Meldung sig-nalisirt, daß 10 Seemeilen iu Nordwcst der Insel cine österreichische Fregatte in die Vufl geflogen sei. Weitere Meldungen constatircn, daß es die auf cincr UebungS-sahrt begriffene Fregatte „Radetzt!)" war, welche von oicsem schrecklichen Unglücke betroffen wurde. Alle Rct-tungSmittcl wurden vom Fcstungocommandanten iu ^issa sogleich in Bewegung gesetzt, und ein Telegramm, daS m Wlen in der 'Nacht vom Samstag auf Sonntag eintraf, meldete, daß bis Abend dcr ^mieuschiffö-Fähnrich Karl Aarth und A2 Mann vom Marsgast (soviel wie Gefreiter in dcr Landarmee) abwärts gerettet worden. Die Dampffrcaatlc „N^detzly" stand unter Coin, maudo dcS ^lülcusttüffs-Capitanc! Adolf Nitlcr u. D a <>< lulit. Ihic B'Ma,,mmg zal)ltc 365) iiöpfe. Von hohcrc» Cl,algcn b^fandei! sich an Bord: ^micuichlffö-^lculcnauts Eduard Piltucr; Amznst Flcihcrr v. Llli-danck (Sohn ciius Fcldinaischall-Viculci'antS, die Vinttcr lebt iu Wicu); Julius von Jäger (Pole von Ocdurt, hcillltcte liori^cs Jahr eine jung/ Polin, tic vor acht Tage» in Trlcst ciucS Kindes genas); Kail Barlh (gc-retlcl, doch schwcr ocrloundel); Rudolf Nillcr v. Jenny (Wicncr), Fidclio La.^urich (Tricstiucr), Marine - Licule« nant Fiicdrich Schelhc; Scccadcttcn Friedlich Fr,tz i^sch ffle sich drei Tagc vor der Kalastrophe wegen Kraut« heil aüs und b>findct sich oezeil im Spilal iu Pola); ^liori; Frelheir vou ^ümchau (Zohn ciueö Obeistlicutc« innllS in d^r Armcc); O^ta< von Permi; P^ul Weiße (W cocr, nahe oc>wandt mit dcm Besitzer deS HolelS Mliusch); llall Frlihcrr von Zlelueg^ (Klagcnfurlcr); Ludwig Poll>'k (Wlcnei/ ; Joseph Klecmann (Sohn c!uco Belpflegel!cc>mlcn iu Wie»); Hemiich Vauger sollte di>! ostlisiallsche Ej,pcdiliou uiltmachcn, dc« betagte Vater bat jedoch dringend, d»,'u Sohn ulcht in so ferne Gewässer zu schicken, worauf Langer aus den „Nadctzly" veifctzt wuldc, um su seinen Tod zu ftndcn). Fregatten-aizt cistcr Elassi Dr. Adolf V.'jlol) (hieß bi? vor Kni ^m Wojllch und Magyar süte sciucn Namen); A>zt zwcilcr Classe Dr. Julius Lunzcr (inachtc im voligcn Iah,e in Wien sein Doctoral). Verwaltung^ Official August Ernst. Müschiucntmistcr Ferdinand Müller l^V^tcr von zwei ziinderu), Konrad Kiedser (drei K'Uder), Auto» Eüdling (fünf Kindl'!), Adolf Schimko (Wicnc,), uud Feidinand Hl,tl,un ucht ui'Ucilctzt ocblicbcu, dic ii0ll>^n si>,d mc>stens schwcr vcrlctzl. Fast alle Officicre haden in dcr ll>l)mooUen Seeschlacht b i Lissa gefochten. Eapitän Daufalit commanlillc in dieser Schlacht duö Schiff „Donau". Dcr „Nadctzly" war eine Fregatte von 182tt To-, ncn, mit 29 dreißlgpfündigen Kanonen bewaffnet, die! Dampfmaschinen des ..Radrtzty" hatten 300 Pferdetrasl.! Dic Geschichte dieses Schiffes ist folgende: Im Jahre 1848, während Venedig von den Oesler-rcichcrn blolirt wurde, erließen in der „Grazer Ztg." zwei Officicre, die auf dcr Fregatte „VenuS" eingeschifft waren, dcr jetzige Obcrst Paradis, cin auch in unseren industriellen Kreisen schr populärer Name, und der Eorvctlcn-Eapilän Schwarz ciucn Aufruf zur Bildung cincS FondeS, uin für dic österreichische Mariue ciu Kriegsschiff anzulaufen. Es wurde von den cingc» laugten Beiträgen cin „Nadctzty-Fond" augelegt uud im Jahre 1853 ergänzte dic Regierung dic vorhandene Summe bis zu einer Höhe, daß auf englischen Schiffswerften eine Fregatte crbant werden konnte, dic 185)5 vom Stapel lief und deu Namcu „Graf Radctzky" erhielt. Das Schiff sümpfte unter Tegctthoff gegen die Da-ncn auf dcr Höhe von Helgoland om 9. Mai 1804 Eapitän dcs Schiffes war damals Iercn.iasch, der von einer vorbeifliegenden dänischen Granate am Ohr verwundet wurde. Außerdem ficlcn damals nuf dem ..Na- detzly" ein Seccadet und vier Mann. Acht Mann wurden schwer, fünfzehn leicht vcrwnndct. Intcrcssaut ist die Episode, daß während des Set-trcffcus bei Hclgolaud eine feindliche Kugel in die Vor< cajütc des CapitäuS eindrang und dort das Porträt des Fcldmarschalls Nadctzfy zu Staub zerschmetterte. Es war dies wie ein Vorzeichen für das Schicksal des unglücklichen Schisses. Nachstehend folgen die Na men der Geretteten: Schwerverw u n det sind: Schiffsfähnrich Karl Aarth. Lootse Karl Dev.ich, Steuermann Wilhelm IM' cich, Matrosen Jakob Miloh, Georg Papalino. Leicht Vcrwnndcte: Die Matrosen Bardaro Grisogano, Spiridion Letoniza, Johann Zaar, F haben sich erbeben. - Die Wahlen wurdcn su^pe»' di,t, — Die Eisenbahnen vom PliiüuS nach Athc" wurde dem öffentlichen Verkehr übergeben. — D>t Nühc ii, t-e» Provinzen wiro nicht als gesichert betrachtet' Telegraphische Wecksslcourse > vom 22 Frbliiar. ! !°,p?rc. MelaNiquc« üi W. — 5>pcrc. M,talliqncs mit Mni- u»° NuvemberrZinsen <:i.W - 5velcNaliülml-Anlehcu »'>? > sl!r Van-, Wort- und SchWdaüholz, fi^, lsi> dic clüßl'rst crreichliale VegUnsliquiig ill dcr Eilis"«' ' nach Tpanirn, wo möglich die zollfrcic Bel,a»dliii,li Dagcg^ ^ sucht sn>, nicht sehr lossischcr Wrise. die Einfuhr lchtel'rr in Oesi"' Vl-ich ftldst durch mögüchft hohe SchichMc ,^il eischw^eu. 3l«ftekom,nene Fremde. Am 21. Februar. S'adt Wie». Die Hcrmi- Schwätzer. Kansm., ^umaiu'. ^ sender, und Nalhailöly. von Wien. - Kohn und 8^"' Kanft., von Gra;. — Heimnnn nnd Faßl, Nrisendcr, ^" Miliicheii. — Bnchn'mcr, Kanfm, von Tnest. — GloboüM' Gswertsbes., von Eieucrn. Elefant. Dir Herren: Palsmic. Npolheler. hmi CzakathM^ ! — Kouiicic, Großhändler, uan Trich. - Polencii nnd M' ^ Kanfl., vo» Wini. — Fran Illvor„!ci, Pnvnl<', von Tirol. Baiser von Oesterreich. Herr Kersroaiii, Biirl,crmeistcr, »<>" Dornb.'rss Landschaftliches Theater. Hentr: Znm Bn^fice dr« Herrn Stefan: Die Idee,» der Madame Auvray. Schauspiel von D n m a S, nnd Der Al'ssrordllete. ß Lebensbild von V D rg. ^ > Meleololo^isckje Vl'.lillllchlullUl'll ül ^llilMlH> ! ^ "F k^ 5ß ! : : « 5-rs «U.Mg. 324,88.^4.4 SO, schwach lrilbe > 2?. 2 „ N. 324.7» -^ «... SO. schwach ganz bew. ".<>' « !0„ Ab. 32."..!. ^' 4., SO. schwach trübe ^„> Wo teuoeclc taailbcr dicht glschlossen, Wiuddrehliüt! /^ I SW. nach SO, Negeuwolkeu. Das TageSmittcl der 2v" l> ^ 5 1", um 5 3" iiber dem Normale. ,. ' > Verantwortlicher Redacteur: I^nai v. K l e < n m a U r^. > Ill>l^l»v^NlU)I. Wien, 2i». Februar. Die Börse fest u„d dcr Äerlchr i» Actieii zur lhci!wci,>u höheren Notiz lebhaft. Deviftn nnd Valuten maller cmSgebotcn. Gelb flüssig. ^^^ NUstemeine Staatsschuld. FUr 100 sl. Geld Waare Einheitliche Etaatbschnld zn 5, p6l,: ill Noten verzins!, Mai:^loucmbrr -.— —.— „ „ „ Fl'bNiar^Angust «1.^0 0^.— „ Silber „ Iänncr-Inli . —.— —.-- , „ „ Apnl-Oclober. «7.W »>Y,— In östttr. Währ . . zu 5M. 5ft.60 58,U<> dello v. 1.1d6« . . 5, „ 63.20 63 4" detto r,lcf,ahlliar (^) . 5 « W.- 9Ä.50 delto „ (y. 5 „ b?.- '.^-''0 Silber-Anl. 18^4 (r.St) 5 „ 74 50 75.^ 1«65(FrcS.) 5 ,. 7?.?5 78.- Metaüiqms . . .zu4'/, pEt. 55 50 55 75 Mit Verlo, n.J. 1839 195.25 195.75 Mit Verlos, v I. I854 zu 25>> ft. . . „ 4 „ 89.- 8950 M'l Verlos. v.J. 18«0 zn 500 fl. . . „5 ,. 9«.70 96.80 MitVrlos. v.J. 1860 zu IO> fl. . . „5 „ ^(»,— 101.-MitVeros.n I. I864 zu 100 si...... 124.70 124.90 Loll!0-Re»nnsch zu 4li l.il-o «u»' pr. Stück.....23.50 24.— Slaattz,Domänen-Pfandbriefe zu 120 fl. ö W. (3l),< ,^r, b pCt.) in Si.ber pr. slücl . . . 116. - 116.50 Grundentlastunfts- c bligatlonen. Filr 100 ft. Geld Waare Nieder-Ocsterrcich . . zu 5 pCt. 89.— 89.50 Ober-Ocslerrcich . . „ 5 „ 89.— 89 50 Salzburg .... „5 „ 8?.— 88.- Boymen .... „ 5 „ 91.75 92.50 Mähre» .... „ 5 „ 69.— 89.50 Schlesien , . . . „ 5 „ 88.50 89.— stelcrmarl ... „ 5 „ 88.— 89.— Ungarn.....„ 5 „ ?ft 50 78 75 Tcmeser-Vanat . . „5,. 7725 77.75 Kroatien und Slavonien „ 5 „ 78 50 79. - Galizicn .... „ 5 „ 70.50 70'?5 Silbenbllrgen ... „ 5 „ 7450 75.. Gnlouilia .... « 5 „ 69.50 70 50 Uiig. ni. d. V.-E. 1867 „ 5 „ 77.75 78 - Tem.B.m.d.V.-E. 1867„ 5 „ 75.50 76.-Actien ^Pr. SMck), NlltiiMlllbllUl...... 716-718 — ilaiser sserdinandS-Nordbahn zu 1000 st. EM . . . 2300-231» _ Eredit-Nnstalt zu 200 si. ö. W, 285.50 286.« N.li,Eöcom.-Oes.zu500si, ü.W. 785.- 78?.— Stlltscisrub.-Gcs. zu 200 ft.LM. cder 500 Fr...... 320.25 320.50 Kais. Elis. Bahn zn 20c ft. CM. 179 50 180.— SUd.-norbd.Ver.-«.20O« „ 158.75 159.— Geld Waare Sub.St.-,l.-vm.u.z.-i.<3.200fl. ö. W. oder 500 ssr. . . . 232 40 232 6" Gul.ilarl-Pud,-B. z.20l»ft.«M. 216.— 216.50 Böhm. Wrslbahu zu 200 fi. . 185,— 18550 Och.Don.-DllMpssch-Ges. ^« 650.— 652.- Oesterreich. Lloyd in Trieft Z I 290,— 291.— Wicn.Dampfm.-Actg, . ' . —.— 300.— Pester Kettenbrücke . . . , 650.- 655.— A:ialo-Austria-Ban! zu 20) fi 273.— 274. - i'embcrg Ezeruowitzer Actie» . 179.-179.50 Vttslchcr.-Gcsellschaft Donau . 250,- 256.- Pfandbriefe (für 100 fl.) National- j bant auf ^ vcrlosbar zu 5"/. ic'1 ^ ^01.60 it. M. 1 Nallonalb.auf».W.verloSb.5„ 96.50 96 75 Ung.Bod.-Cred.-Anst. zu57, „ 92 50 93.-Alla. öst, Bodeu-Eredit-?llistal< verlosbar ,u 5°/„ in Silber 107.25 107 50 dto.iu33I.rllckz.zu5pEt.inö.W. 90.25 90 75 Lose (pr. Stuck.) Tred.-N.f.H,u.G.z.100fl.i!.W. 163.75 164.— Don.-DmPfsch.-G.z.1U0fi.TM. 96.— 97.- Stablgem. Ofen „ 40 „ Ü. W 35.50 36,- Slllm « 40 « „ . 41.50 42.— Geld M'^ Palffy zu 40 fi, ö. W. 34 50 A,, >ll°ry „ 40..... 37."- UgO St. Oruoi« „ 40 „ ^ . 32 50 s'^ Wiudischgriih „ 20 « « . 22.- A'gli Waldsteiu „20^ „ . 24 50 ^ Krglrvich „ 10 „ „ . 15.- ^ Rudolf-Stiftung 10 „ „ . 15.50 ' Wechsel (3 Mou.) . Augsburg filr 100 fl südd. W. 102 1" 1" ^ Franlfurt a.M. 100 si. dctto 102,^0^.^ Hamburg, fllr 100 Marl Vai:lo 9<».15 '^5,! London fllr 10 Pf, Sterling. . 122.30 1^?0 Paris für 100 Franks . . . 48,65 Cours der Geldsorten K. Münz-Ducatei-. . 5 fi. 79j lr. 5 st- ^^ , Napoleonsd'or . . 9 „ 76 „ ^ " ^ , Russ. Imperial« . - „ — „ ^ " 8l " Vereiusthaler . . l ^ ^1 " <^ " ^ - Silber . . 119 „ 75 „ 120 - --------' n ^ Kraiuische GrundeutlaNungs - Obligatloltt ' valuourmts: 86 50 Geld. 90 Wa»"