^^^^^ Donnerstag, 28. FcblUlll 1901. Illhlgllllg 120. ^"«?^'"«>m7^-------------------------------------------------------------------------- 9"!tl<... Mr!« il « ^"tlsenbllng: a°i,zjühr'n ^5 Vlir d,' ^ "strie und Kunst gefördert ^^s^'Klr Vieine voll^"m "?"'"' ^ass, Euer « ^us^ und Meinen ' "- Februar 1901 5 Ech, ^"«z Joseph m. p. ^"^llerhüch^ Majestät haben das e, Ä"uht: ^^"'Handschreiben allergnädigst zu ^Verfüllt'ez ^ber! Mit besonderer Be- ll " d„ ,s,........„„ E^soige wahrzunehmen, welche die einheimische Urproduction, Industrie und Kunst auf der Weltausstellung des Jahres 1900 in Paris erzielt haben. Diese Erfolge sind nur dem einmüthigen und eifrigen Zusammenwirken aller jener zu danken, welche sich an dem Ausstellungs-Unternehmen betheiligt haben. Mit den Ausstellern gebürt insbesondere der Oberleitung der österreichischen Ausstellungs-Nbtheilung, der österreichischen Centralcommission und deren Delegation in Paris, den einzelnen Landescommissionen und Landescomitss. den Special- und SubconuM und dem Localcomiti in Paris, sowie dem Beirathe des Generalcommissärs das vollste Lob. Als Präsident der Centralcommission hat fich der Handelsminister Freiherr v. Call mit vollster Hin« gebung erfolgreich bethätigt, wofür Ich ihm Meine dankende Anerkennung ausdrücke. Ich gedenke dabei der Verdienste, welche sich dessen Vorgänger im Präsidium der Centralcommission und namentlich auch Sie in Ihrer früheren Eigenschaft als Handelsminister und Präsident dieser Commission um die Förderung des Ausstellungswerles erworben haben, und sage denselben sowie Ihnen hiesür Meinen wärmsten Dank. Die vollste Anerkennung spreche Ich auch den Ministern aus, die in ihrem Wirkungskreise an den Ausstellungsarbeiten betheiligt waren. Wien, 19. Februar 1901. Franz Joseph m. p. Mit besonderem Allerhöchsten Handschreiben vom gleichen Datum geruhten Seine l. und k. Apostolische Majestät Seiner Durchlaucht dem regierenden Fürsten Johann II. von und zu Liechtenstein anlässlich dessen sehr erfolgreicher und fördernder Wirksamkeit im Interesse der ehrenvollen Vertretung des österreichischen Gartenbaues auf der im Jahre 1900 in Paris stattgefundenen Weltausstellung Allerhöchstihren wärmsten Dank auszusprechen. Seine l. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 23. Februar d. I. dem bei dem Obersten Gerichts« und Cassationshofe in i Verwendung stehenden Oberlandesgerichttrathe in Trieft Franz Legat taxfrei den Titel und Charakter eines Hofrathes allergnädigst zu verleihen aeruht. Svens m. p. Nach dem Amtsblatte zur «Wiener Heitung» vom 26ten Februar 1901 (Nr. 47) wurde die Weitelverbreitung folgender Presserzeugnifse verboten: Nr. 10 «Das kleine Witzblatt» vom 10. März 190l. 9ir. 4 (FraueN'Nllmmer) «Der Scherer» vom 15. Hornungs 1901. Die von Karl Habermann in Innsbruck herausgegebene, in der deutschen VerlaqSanstalt G. I. Manz in München gedruckte und im Commissionsverlage der deutschen Buchhandlung in München erschienene Druckschrift: «Zur Wiedergeburt des deutschen Voltsthums», «Auswahl der besten deutschen Vücher». ! Nr. 51 «privo liäu» vom 20. Februar 1901. ! slr. 15 «8vobo vom 15. Februar 190l. Nr. 15 «5I»roäni Isi" ^"g 5H't s" ledoch nicht gemeint, 'oN"" in d-" , " ^w"n Welt des ! ^^.2>enz d^" bitteren Ernst großer "" > d>lleder.^ ltu"kn, „nd ^ '^ mit ^ c^" Uewgang, ^ l Uve,lu " ^gischl s> da« große Wort ertheilte ^s 5 I etwa? " ^.^Accorden der -Don ^ ""' Fzz,."töum"lie7' ^"""' an den ^dd^die?« ^ot'd"r Gelegenheit bietet, ^>n dr^ufmerlsam eit^""' wenigstens im s'ili>^Nich"^atischen' ^ tz«e und da auf die !? >n? Echa^e K"e Mozarts zu lenken; ^^Nl^erali^ h "d "och da zu heben, dii < !°<."' die un>d °uch K?^. ^meist unbekannt ?l 5^1>n U die einmal die Znt l '^ !? K°k>"2 deN^ '"lt jenen classischen l ' ^u? drawati ck^"^" "ird. die an der l '^N ^"n l.n Epoche stehen, die vor ' btgalm. Sie gchdren der Antike ebenso wie der Nenalssancekunst der ganzen musikalischen Welt an! — Das hat uns die Aufführung >er Ouvertüre zu Mozarts unsterblichem «Don Juan» wieder lebhaft in Erinnerung gebracht: Sie bildete allerdings nur eine winzig kleine Abschlagzahlung von der großen Ehrenschuld gegen den unsterblichen Meister, aber das Publicum zeigte sich auch für diese dankbar. Der der Mehrzahl nach aus Philharmonikern bestehende Streicherchor zeigte seine bekannten Haupt« vorzüge in gleichem, edlem, saftigem Striche, in reiner Tongebung, rhythmischem Gefühle, in verständnisvoller Phrasierung und poetischer Vertheilung von Licht und Schatten in dynamischer Beziehung. Ein tadelloser Streicherchor setzt nicht nur tüchtige, gleichwertige Musiker, sondern auch regelmäßiges, schulgerechtes, sorgsames Zusammenspiel voraus, wozu allerdings Zeit, viel Zeit gehört. Dass der Streicherchor der Philharmoniker auf dem besten Wege zur Vollendung ist, bewies er durch sein rühmenswertes Zusammen« spiel, seine verständnisinnige Auffassung und das Eingehen auf die Intentionen des Dirigenten, Herrn Musildirectors Josef Zöhrer, der die einzelnen Tonstücke poetisch schön zur Geltung bringen ließ. Karl Reineckes stimmungsvolles Vorspiel zu «König Manfred» besticht durch die schöne, edelerfundene Melodie, die, an Schumann'jchen Genius mahnend, den freundlichsten Eindruck hinterlässt. Dieser wurde durch die zart-poetische Wiedergabe wesentlich gefördert. Eines freundlichen Erfolges erfreute sich auch die zweite Serenade in Oäur für Streichinstrumente von Robert Fuchs. An ursprünglicher Erfindung, rhythmischer Frische und Vielgestaltigleit reicht sie allerdings nicht an die berühmte erste Serenade, die den Namen des Compositeurs so rafch populär gemacht, heran. Die Hand des Meisters zeigt sich jedoch auch in dichm Werke; seine Leichtigkeit, Correctheit, Eleganz, vor allem aber das anmuthig stießende echt musikalische Gewand, mit dem er liebenswürdig die einzelnen Sätze umkleidet, wirken mit unmittelbarem Reize auf die Zuhörer. Am meisten verleiht die naive Anmuth des Larghetto der Serenade das charakteristische Gepräge der Nachtmusik, während das Finale«Presto gegen die früheren Sätze mit seinem stark äußerlichen Feuer abfällt. Der treffliche Vortrag der Serenade wurde durch lebhaften Beifall nach jedem Sahe anerkannt. Mit schönem Erfolge trug die Harfen-Virtuosin Fräulein Marie John, eine Schülerin des Prager Conservatoriums und gegenwärtig Mitglied des Spörr« Orchesters in Graz, mehrere brillante Salon-Nummern — die mildeste Bezeichnung für diese der Harfen« Literatur entspringenden Concert-Compositionen — vor. Was auf dem Instrumente, dessen Hauptcharalteristil doch nur auf Arpeggien und schnelle Läuse gestellt ist, herauszubringen ist, brachte die Künstlerin heraus, und wer den complicierten Mechanismus einer modernen Pedalharfe kennt, wird die meisterhafte Vchanollmg des Instrumentes durch Fräulein John mich Getmr zu würdigen wissen. Mit besonderem, poetischem Reize weiß sie insbesondere das aeolsharfenähnliche Verklingen der Arpeggien hervorzuzaubern, und manche neuen überraschenden Effecte in Flageolet.Olockenlönen u. dergl. waren von überraschender Wirkung. Höher als all diese Kunststücke stellen wir jedoch die vollendete, saubere Technik der musikalisch veranlagten jungen Dame, mit der sie auch den Aufgaben dei Instruments im Orchester, und das ist doch sein Hauptzweck, gerecht werden wird. Fräulein John wurde durch reichen Beifall nach zed« Nummer ausgezeichnet und dankte hiesü« duich Mi hübsche ZuaM«. ^ Laibacher Zeitung Nr. 49. 394 28. Fewm^^. Die «Oesterreichische Volkszeitung» hält den Ezechen vor, dass gerade die Verfassung die Hemmnisse beseitigt hat, die der nationalen Entwickelung der slavischen Voller hinderlich waren. Es sei höchste Zeit, dass der Kampf gegen die Verfassung aufhöre. Das Parlament muffe wieder arbeitsfähig werden. Das fei die Lofung aller treuen Anhänger des Staates zur Feier des vierzigjährigen Gedenktages der Verfassung. Das «Illustrierte Wiener Extrablatt» wendet sich gleichfalls gegen die Czechen, denen es zuzuschreiben sei, dafs die Verfassung noch immer der Vertheidigung bedarf, gibt aber der Hoffnung Ausdruck, dass diese Kämpfe ein Ende nehmen werden, und weist darauf hin, dass historische Entwickelungen, namentlich wenn sie so einschneidende Veränderungen bringen, wie das Einführen des Verfaffungslebens in Oesterreich, ihrer Zeit bedürfen, um zu voller Reife zu gelangen. Das «Neue Wiener Tagblatt» fagt, seit der Zeit, in welcher der fünfundzwanzigjährige Gedenktag be« gangen wurde, habe man den Kampf um den Ausbau der Verfassung hintanfehen müssen, und an seine Stelle sei der nationale Kampf getreten. Politische Aeberftcht. Laib ach, 27. Februar. Das Herrenhaus hält Samstag, 2. März, eine Sitzung ab, in welcher die Adrefsdebatte beginnt. Der vom Subcomite" der Adresscommission des Herrenhauses beschlossene Adressentwurf ist. wie gemeldet wird, nicht eine bloße Paraphrafe der Thronrede, sondern das Ergebnis eines Compromiffes. Einige Stellen zeigen deutlich die Spuren einer solchen Com° promissverhandlung. Auch die Sprachenfrage wird an einem Punkte des Entwurfes berührt. Der Entwurf lehnt sich im wesentlichen an das von der Mittelpartei im Jahre 1897 entworfene politische Programm an. In den Kreisen der Herrenhausmitglieder wird betont, dass die der Rechten angehörenden Mitglieder des Sulcomite's, Graf Harrach und Dr. Ritter von Bilinsli, sich gegenüber dem Compronüssvorschlage sehr entgegenkommend verhielten. Der Polen club hat folgende Beschlüsse gefasst: 1.) Die parlamentarische Commission des Polenclubs wird beauftragt, mit dem Ministerpräsidenten neuerliche Unterhandlungen in Angelegenheit der De-partementeintheilung des Ministeriums des Innern zu pflegen, nachdem die erste Intervention erfolglos geblieben ist. 2.) Die parlamentarische Commission wird beauftragt, mit den Czechen und anderen Parteien sofort in Verhandlung zu treten zu dem Zwecke, um zu veranlassen, dass täglich zwei Sitzungen des Abgeordnetenhauses stattfinden. In der Vormittags^ sitzung wären die Dringlichkeitsanträge zu berathen, in den Abendsitzungen hätten meritorische Verhandlungen stattzufinden. Die Verhandlungen des dritten öfter« reichischen Städtetages werden vom «Frem-denblatt» in sympathischer Weise besprochen, indem es einem großen Theile der von den Gemeinden an^ den Staat gestellten Forderungen die Berechtigung zu-! erkennt und darauf hinweist, dass die Regierung selbst! Vorschläge zur Besserung der finanziellen Lage der Aus fremden? Ktanirne. Roman von Vrmanos Gandor. (4b. Fortsetzung.) «Ich habe auch den Eindruck gehabt, dass du für deine eigene Rechnung fpieltest, Lotta», sagte sie. «Du selbst hast die Einsätze bestimmt, ohne Herrn Dom-brosti zu fragen, ob er einverstanden war. Wenn du Unglück gehabt hättest, wäre es auch deine Sache gewesen, den Verlust zu tragen. Das Glück war dir außerordentlich hold gesinnt; du darfst mit gutem Gewissen die goldenen Früchte, die es dir in den Schoß schüttete, als dein Eigenthum betrachten!» Beinahe widerwillig strich Lotta den Gewinn ein. Das Geld, übrigens eine nicht unbedeutende Summe, lam ihr wie geschenkt vor; ihr Stolz sträubte sich dia/gen, es zu nehmen, aber sie fah ein, dass es lächerlich gewesen wäre, den Streit, wer rechtmäßiger Eigenthümer des Gewinnes sei, länger fortzusetzen, zumal dem überreichen Russen nicht das geringste an dem Gelde gelegen sein tonnte. Die Gesellschaft zerstreute sich in die angrenzenden Räume. Der Diener reichte Kaffee und Liqueure herum; man saß und stand, unbefangen plaudernd, paarweise und in kleinen Gruppen umher; selbst der fchärfste Beobachter hätte leine Spuren des eben stattgefundenen aufregenden Glücksspieles entdecken können. Frau Vollmar nahm Lottas Arm und führte sie in da« Boudoir, in dem auch Pombroski mit noch einigen anderen Herren weilte. «Wird oft so hoch bei euch gespielt?» fragte Lotta le^e. Yrau Vollmar zuM die Achseln. Gemeinden ausgearbeitet hat. Die Sanierung des autonomen Haushaltes wäre jedoch nicht bloß finanziell, fondern auch verwaltungsmäßig durch Reformen in den Gemeinden selbst anzustreben. —Die «Deutsche Zeitung» hebt den großen moralischen Erfolg des Städtetages hervor und beruft sich darauf, dafs in zahlreichen wichtigen communalen Interessenfragen eiw müthigc Befchlüfse gefasst wurden und dafür geforgt ist, dass diese die gewünschten Ziele erreichen und nicht folgen- und resultatlos verhallen. — Das »Neue Wiener Journal» sieht den größten Erfolg des Städtetages darin, dass ein ständiger Ausschuss geschaffen wurde, dessen Wert ethisch und praktisch inb Gewicht fallen würde. Mit Bezug auf die Schritte, welche mehrere Mächte gegenüber der macedonischen Bewegung in Constantinovel unternahmen, ist die Version aufgetaucht, dass die franzöfische Regierung in einer an die übrigen Cabinette gerichteten Cir-cularnote die Initiative in dieser Angelegenheit ergriffen hätte. Eine Meldung aus Constantino pel bezeichnet diefe Darstellung als irrig und führt diefelbe auf eine Verwechslung zurück. Der französische Minister des Aeußern, Herr Delcasse", hat nämlich vor einiger Zeit aus Constantinopel einen sehr pessimistisch gehaltenen Bericht über die Lage in den asiatischen Provinzen der Türkei erhalten ! und denselben zum Gegenstand einer Circularmittheilung an die übrigen Mächte gemacht. Um Macedonien habe es sich jedoch hiebei nicht gehandelt. Wie man aus London schreibt, hat die LLaFu« ol' I^lbsru!» in diesen Tagen eine Broschüre über die Kosten des südafrikanischen Krieges pulili-ciert. In dieser Schrift wird ausgeführt, dass im October 1899, als der Krieg eben begonien, der Schatzkanzler die Kosten auf 11 Millionen Pfund ver- " anschlagte. Schon im März 1900, bei der Einbringung des Budgets, wurden aus den ursprünglichen 11 nicht ^weniger als 50Millionen, und am letzten Freitag hat Schatzkanzler Hicks-Beach als Antwort auf die Anfrage des Deputierten H. Lewis erklärt, es sei ! vorderhand unmöglich, festzustellen, wie hoch die ge-sammten Kriegskosten sich belaufen werden, bisher feien ungefähr 815 Millionen Pfund gebraucht worden. Die Liga der Liberalen bringt nun in Erinnerung, dafs nach dem Abschlüsse des Krimkrieges im März 1856 der damalige Schatzkanzler, Sir George Corne-wall Lewis, die gesammten Kriegsauslagen mit 76 Millionen festgestellt hat, dass fomit der zweijährige Krieg gegen Russland weniger gekostet hat, als die ,noch nicht ganz anderthalbjährige Campagne gegen die zwei kleinen südafrikanischen Republiken. Der Unter-schied ist jedoch leicht zu erklären durch die gesteigerten Preise, durch die weitaus größere Entfernung und durch die Thatsache, dass die im Kriinfeldzuge von Seite Englands aufgewendeten Truppen nicht die Hälfte der nach Südafrika aufgebotenen betrug. All ! diese Erwägungen, deren Ernst von niemand unterschätzt wird, und selbst die keinem Engländer gleich- ' giltige Thatsache, dass durch das Deficit vom Jahre i'i900 mit 52 Millionen, zu dem noch das Deficit pro 1899 mit 14 Millionen hinzukommt, die Nationalschuld um 66 Millionen erhöht wurde, haben die Ent- «Hin und wieder. Die Herren lassen ja keine Ruhe, und mein Mann felbst macht auch gern eine Partie. Mir persönlich ist die Geschichte in der Seele zuwider, aber was kann ich dagegen machen? Um des lieben Friedens willen füge ich mich.» Lotta schwieg. Eine besondere Nachgiebigkeit auf Seite Andriquettes, zumal ihrem Manne gegenüber, hatte sie noch nicht wahrgenommen. Doch gleichviel, was kümmerte das sie? Frau Vollmar trat auf die Herren zu und war bald in eine lebhafte Unterhaltung verwickelt. Lotta hatte dem Diener eine Tasse Kaffee abgenommen und sich etwas zurückgezogen. Nach einigen Minuten gefellte Dombroski sich ihr wieder zu. «Sie gestatten doch, dass ich Sie wieder nach Hause begleite, gnädige Frau?» fragte er ruhig. «Ich fürchte nur, der lange Weg möchte Ihnen lästig fallen.» «Im Gegentheile l Der Weg ist mir immer sehr kurz erfchienen. Ich wäre untröstlich, wenn Sie mir gerade an diesem letzten Abende meines Hierseins meine Bitte abschlügen!» «Ich finde keinen Grund, Ihnen diesen Schmerz zu bereiten», sagte Lotta lächelnd. «Ich bin Ihnen sogar zu Dank verpflichtet. Jedenfalls vertraue ich mich Ihrem Schutze lieber an, als dem des biederen Mu-latten unferer Freunde. In Zukunft werde ich wohl selten abends hierherkommen.» Sie stockte, um, als sie dem aufleuchtenden Blicke des Russen begegnete, erröthend hinzuzusetzen: «Mein Mann kehrt nämllch übermorgen von seiner Reise zurück. Natürlich bleibe ich dann die Abende daheim.» «In einer Hinsicht beruhigt mich das», sagte Dom-broSli gepresst, «ysfcn gestanden — der Gedanke, Sie schlossenheit der überwiegenden Majorität des ^^ Volkes, ohne Rücksicht auf Kosten und OPI"^^! afrikanischen Krieg bis zum erfolgreiche" ^^ fortzuführen, nicht im geringsten erschüttert. ^ K> wohl ein, dafs es ein Irrthum war, 'M , ^, schung Pretorias den Krieg für beendet '"^ man glaubt aber, jetzt bessere und zu^f."-.»^ ^ zeichen dafür zu haben, dafs der MM» Buren thatsächlich dem Ende nahe sei. Tagesneuigleiten. ^, — (Eine Kette, die nicht gei^M werden kann), wurde unlängst von b" ^ ellF Zteel Company für eine riesige BaggermasW ^; Jedes Glied dieser Kette ist über einen A ^, einen halben Meter weit und hat ein GeN>^ ^ O Kilogramm. Die aus 72 Gliedern bestehende " daher 54 000 Kilogramm. ^kiln^' — (Ein indischer Gedacht"'* .^M Auf feinen Reifen durch Indien wurde dew ^ ^ Lord Curzon während seines letzten Besuches ,^ p ein indischer Gedächtnislünstler vorgestellt, vc ^ seine Gäste. Lord Elgin, Lord Lansdowne " ^F durch feine Leistungen in das höchste Ecst°u"e ^ Der Brahmine hat die merkwürdige Gabe, " ,^ ^ zu vergessen, dass er einmal seinem ^ ^d -i geprägt hat. Zuerst wählten der Vice« sp ff Curzon, Major Baring und Mr. Lawrence, ^^i!^ einen Satz und sprachen ihn nur einmal uo > ^ s sagte jedes von den vieren immer nur el ^i dem Satze, den er dem Gedächtnislünstlcr ^,^ aufgeben wollte, und zwar alle vier immer ^ je ein Wort. Die Probe wurde ferner bad" " ^l fchwert, dafs die Worte jedes Satzes vernmy^ ^ der richtigen Ordnung, in der sie in ^'^n an» -^ kommen, aufgegeben wurden. Lord Curzon ^» > Veispiel mit feinem vierten Wort, Lady ^, ihrem zweiten. Major Baring mit le^ ^ Mr. Lawrence mit feinem zwölften W°" "' .M^ Worte erschöpft waren. Lord Curzon fagte " „ l«, Citat. Lady Curzon und Major Baring '^sei>^ weniger schwierige Zeilen aus den finnlosen ^/^ Carrolls in «Through the Loolina/Glaß' "^h ^ / las noch Oberst Robertson regelmäßig abwe^.^ ', anderen Zahlenreihen vor, die der Künstler ^ s^ addieren sollte, und schließlich wurde ""gesteh eine Quadralwurzelaufgabe mit neun ZM' .^ ^ nebenher aeistig ausgearbeitet werden " Ahle" st nun alle Worte der vier Sätze und "^ liiFF gesprochen waren, wiederholt der Oedäcyl" ^ ohne zu stocken, die Worte nicht etwa eve > ,^ ^, wie sie thatsächlich aufgegeben waren, s" .,^M / für sich besonders und in richtiger M"''^el"^ Curzon war höchst erstaunt, als er die ^ ^ ^ geworfenen Worte feines griechischen <^ ^B^ richtigen Ordnung zurückerhielt und klaW' ^ b>'^ fall. Die drei anderen waren nicht ^'^gel",/ besonders als der Gedächtnislünstler oh^H^.^ schloss, die richtigen Lösungen der großen " ^, F und der langen Quadratwurzelaufgabe "^ ^ ^ haben Sie denn das gemacht?» frag" ^>H/ einfach,» antwortete der Gedächtnisklinstler^^^^, öfters in gerade diefer Gesellschaft' ^ pel ,-das vorletzte Wort — «zu wissen, ware ^ So lieb mir Vollmars sind — ^icht l^ , »Herrenabends hier im Hause sind nM ^ sympathisch.. . lsKff Lotta schwieg. Etwa zehn Sch"" ^c> der Mitte des Zimmers hin lachte uno ? ^c .^ briquette laut mit dem stattlichen H^Mh^!,/ am grünen Tische so ausgesprochenes <" ^ü^/ hatte. Lotta hatte ihn schon öfters '" ^ ^ Boudoir gefehen - ein Herr Reisch"b">« ^ war ihr schon aufgefallen, dass ^^^ demselben in einer merkwürdig vertra" ,^^ ap, ^ kehrte. Blitzartig tauchte auch die "e^ll^ Hausfreund der Vollmars hinzielende ^ ^ Schwiegervaters in ihren Gedanken a"!- o<' l «Wissen Sie, ob Herr Reische"° " .^ ist?, fragte sie den Russen unvermMe" ^ ^ von seiner Frau scheiden zu lassen», erN" A «Und der schuldige Theil?» .... <"^ war, verabschiedete sie sich wenige '-«"^B ^ l Andriauette, um in Dombroölis Veg" l weg anzutreten. ' ^^K^Zeitung Nr. 49. ______________________________395___________________ 28. Februar 1901. We», sM ^°"^ ^ jedem der vier Sätze, die ich be-^ hoi«." ' ^üren. Dann zog ich in meiner Vorstellung theile A'? ^"ien und theilte jede Linie in so viel illln igelsv. s " Satz Worte enthielt. Wenn mir dann tt sei »>.z . ein Wort gesagt wurde mit dem Bemerken, 3?^' ^ck . ^^ Ehrenfräulein des Hofes gnädig » ?" °n d«N^ "" ^stickles Costüm, ich hatte den e X, "lichen 9 . ""^ ich war vor allem mit einer außer- , 3 sonders °l ^lV..Perrücke aufgeputzt. Aber was 5 ^!""' Nak ^W" hatte, das lvaren ganz unerhörte - w^' die b^tt ^ """ l« sonst g°r nicht steht, 5 3""e siH ,°"?'tablich zwei Eisendrähte waren. Man ^ 3 ^« ich ^?'"' dass ich fünfzehn Jahre alt war 5 ^ ^ «lim,«?^" "" wie Fräulein Dingskirchen oder 1 U ^derte m,I ^"' ich »veiß nicht, welchem Theater. ^ 2"^«n, die A'k"b "icht, eine großartige Miene ^ ^ ^° "ahe wi. ^ ^ höchst elegant und gnädig hielt. ^ !3"' damu w,^". ""sllch an das Proscenium heran- 6 2^' Venn ^^ ledermann nach Gefallen bewundern ? 2"' !° aikn ^" der Provinz und in der Vorstadt c' «i besonde« ^ c^ ^ ""lh' das artige Publicum achtete / 3.'^e°ttt »7 "^^ "ber in Paris, im Veaumar. ' lI« ich einen"^75dM °m Tage der Premiere. !t' ^ 'lls ich ,^ °^' d°" ich mir nicht hatte träumen k' 'l, ^s. gerad I ,7« ""^ Lotternd wie ein Marquis '' dol«?" Lache? :^^ ^" der Rampe vorgieng, da brach '^ ^.^ Publicum <."" ^°"e ausl Ich glaubte zuerst, 5 ^ ^" nicht ",^" das Stück lachte, aber als das ö' ^. l llilsterte ,?"^^. im Gegentheil immer stärker 5 flacht «kr ^ ^"°d mir ins Ohr: «Weißt du, ^ t,." "staunte,, , >.'' ' ^eber mich?. Gekränkt warf ich ^ "Al!^° ries ^ Wüthenden Blick in den Zuschauer-L ^e°?' das is,/'" Spassmacher zu: «Das ist nicht ^ ^ Ü!^en» E n "^ Reclame für einen Händler mit ^' 'eh'^ die bau«n° "" ""inte: «M sieh da, eine 11! / l>^ ^ hkute v« ""?" "einer Schwiegermutter!. Ich l«' !, "'"nium ^. >, "' wie zwei ziemlich hübsche Damen ^ >-^ windsckz,,". !^ ""ine Rache, dass sie heule / 7^ ^ ""'^" ^ dermaßen lachten. . ^ 3°^s An^i/"lMare, sternhelle Winternacht. ^ ^ Aoschke ,n n ?"' "" ber nächsten Straßenecke ff lo^zierg 2 Mlnen. wurde von Lotta abgelehnt; l ^NV^^^^e w den.. ^ ^ Ä? ""d Plii^ugeftorene Schneedecke überspannte ^ ^'enel!? schoten ,.'. ?^"l Dombroski hatte Lotta ^ d^N Boden s^a .es sich thatsächlich auf dem 6 ^ d?>- Fa t S ^'"3' ^""e sie seine Führung ^ /V diefHl^^ legten sie den langen ^ ^°H,. l"rz v"" Straßen zurück. ^ lih K sei^ "°r dem Weber'schen Hause hemmte / , .I>bleib,^""e und zwang so auch Lotta .^ ^1^'?^.^^° "°^ ab., sagte er. «und es l^ ^ Heche ich^ und wann ich wiederkomme. Viel. < Z dii?. ""Mal v,"' '""«er Rückreise von Hamburg p . ^ " durchf^' °ber wahrscheinlicher ist es, dass ^ ?"V'sch ini^""d de„ Rest des Winters im / >. 3^"den c^ ? "' EgMe «bringe. Es können ^ d ^H" e« H' '"^'"' bis wir uns wieder. 6 ^ Na? lassend", M'r «ne Beruhigung, Ihnen H 3 '« Z^t 'l^ u können, unter der mich jederzeit § 3>?N LoI "^e. Noch einmal wiederhole ^ 3>es l,.bez Neitt.^"" ^ie eines Tages des ^l 3 «dürfen '?""des «nes treuen, selbstlosen ^l VU "° ^ eine^ ,^ ' i n Wort von Ihnen an /l Z^n^Ihr S.^ Depesche, um mich un. ^l ^ >l« Si? c^öu rufen. Wollen Sie mir dass sich der ganze Saal erhob, um sie zu sehen. Ich wurde immer wüthender und sagte ganz leise zu meinem Kameraden: »Was haben diese Schwachlöpfe denn, und was sagen sie eigentlich?» Der Kamerad erwiderte, um mich nicht zu verletzen: «Ich weiß nicht, es ist vielleicht deine Perrücke, die ein wenig zu groß ist, die sie zum Lachen reizt!» Da fasste ich einen energischen Entschluss, um den Grund der Heiterkeit zu beseitigen: ich riss die Perrücke abl Nun aber erfolgte erst eine schreckliche Ez> plosion im Saale! Man applaudierte fünf Minuten lang. Ein Straßenjunge von oben aber schrie: «Er soll sie in seine Waden packen, das wird die ganz schön mästen!» Der Director machte mir voller Verzweiflung ein Zeichen, die Bühne zu verlassen, der erste Schauspieler stieß mich höchst eigenhändig hinter die Coulissen, und die Vorstellung konnte endlich weitergehen. Ich musste eigentlich im folgenden Acte wieder erscheinen, und ich wollte es auch durchaus, aber der Director sagte: «Wenn Sie sich erlauben, noch einmal auf die Bühne zu geben, müssen Sie drei Francs Strafe zahlen!» Drei Francs! Das war eine bedeutende Summe; das war mein ganzer Wochen« gehalt. Ich ließ den Kopf sinken und gie>ig melancholisch zu Bette. Ich habe nie wieder Louis xiv. gespielt!» — (Insectenfreundschaft.) Ein Professor der landwirtschaftlichen Hochschule zu Plantahof Land» quart in der Schweiz, Thomann, hat kürzlich auf eine eigenthümliche, in Europa noch niemals beobachtete Thatsache aufmerksam gemacht. Er hatte nämlich auf einigen Pflanzen, z. B. auf dem gemeinen Sanddorn oder Seelreuzdorn, ein wunderbares Zusammenleben von Raupen und Ameisen beobachtet. Die Raupen gehörten einer Art des Feuerfalters an, die Ameisen der Art I'ttluii«» ciuoro»,. Diese krochen in großer Zahl auf dem Rücken der Raupen herum und betasteten sie beständig mit ihren Fühlern, ohne dass sich jene dadurch im ge« ringsten belästigt zu fühlen schiene». Zweifellos beschützen die Ameisen durch ihre Anwesenheit die Rauften vor mannigfachen Feinden. Die Rücksicht der Ameisen gegen die Raupen geht soweit, dass sie zuweilen sogar deren Puppen in ihre Wohnungen hineinschleppen, damit die jungen Schmetterlinge dort in Ruhe auslriechen können, und diese Erscheinung ist umsomehr bemerkenswert, als die Ameisen sonst gegen die Gegenwart von fremden Körpern in den Gängen ihrer Behausung sehr empfindlich zu sein pflegen und sie schleunigst an die Luft befördern.! Selbstverständlich leisten sie den Raupen ihre Dienste nicht aus uneigennütziger Liebe, sondern gegen Bezahlung. Die Raupe spendet ihnen nämlich einen syrupähnlichen Saft, der für die Ameisen als höchster Leckerbissen gilt. Am dritten Üeibesringe der Raupe befindet sich eine kleine Spalte, aus der von Zeit zu Zeit ein Tröpfchen durchsichtigen Safte« austrttt, den sich die Ameisen sofort zu Gemüthe führen. Möglicherweise wissen die Ameisen die Raupen noch in anderer Weise auszunützen. In Europa ist ein solches Zusammenleben, wie gesagt, jetzt zum erstenmale entdeckt worden, während in den tropischen Gegenden, nach den Beobachtungen in Indien und Amerika zu schließen, die Raupen der Feuerfalter von den Diensten der Ameisen geradezu abzuhängen und nur in Ausnahmefallen ohne sie auszukommen scheinen. Theater, Kunst und Literatur. * (DeutscheBühne.) Dem neuesten bühnen« dramatischen Ereignisse, der Erstaufführung der viel« besprochenen, vielgelobten und verketzerten Officiers-Tragödie «Rosenmontag» von Otto Erich Hartleben wurde natürlich mit größtem Interesse entgegengesehen, und diese Antheil-nähme drückte sich in dem zahlreichen Besuche der gestrigen Vorstellung aus. Wir behalten uns eine gelegentliche eingehendere Besprechung des geistvoll aufgebauten Seelengemäldes, das, auf einem alltägigen Motiv fußend, durch von Act zu Act zunehmende meisterhafte Steigerungen den Zufchauer nicht zu Athem kommen lässt, vor. Die frischen, lebensvollen Bilder aus dem intimeren Kasernleben des deutschen Officiers mit ihren zahlreichen liebenswürdigen Einzelnzügen verleihten dem Stücke einen ganz eigenartigen Reiz, den auch die überhandnehmende zersetzende, nervöse Grau in grau - Stimmung nicht völlig zu zerstören vermag. Gegen die gewaltsame Lösung des Conflictes find mit Recht gewichtige Bedenken erhoben worden, doch erscheint sie nach der psychologischen Motivierung, beziehungsweise der krankhaft überreizten Auslegung von einer neuen Species der Ehre des Herzens im Gegensatze zur starren Osficiers-Standesehre folgerichtig. Die Wirkung des Stückes war eine tiefgehende, der Erfola. dank der verständnisvollen Regie, die mit den zur Verfügung stehenden beschränkten Mitteln das Menschenmöglichste leistete, und der trefflichen Darstellung, ein großer. Herr Am an charakterisierte den an seiner gekränkten Herzensehre im Conflicte mit der Standesehre zugrunde gehenden Lieutenant mit ergreifender, schlichter Innigkeit und natürlicher Lcbenswärme. Cr wuchs von Act zu Act mit seiner Rolle und führte die Steigerungen derselben mit schöner Wirkung durch. Dass Herr Aman eine bösere Controle seiner Sprechweise zu üben hätte, dieser wiederholt geäußerte Wunsch ist auch diesmal sehr am Platze. Da« geopferte Officiersliebchen gestaltete Frl. Vevsferth in natürlichem, einfachem Tone, discret, mit schmerzlich verhaltener Leidenschaft glaub« würdig und sympathisch. Die vielverwendete treffliche Schauspielerin wurde durch Ueberreichung eines prächtigen Blumenkorbes besonders geehrt und mit Herrn Aman wiederholt gerufen. Mit gewinnender gemüthsvoller Wärme spielte Herr Kühne den Freund des verrathenen Liebenden, mit wohldurchdachter, charakteristischer Schärfe Herr Sobek den angeblichen Verführer. In den anderen Rollen machten sich durch frifches, natürliches Spiel die Herren Werner. Pistol, Baumann, Her-linger, Weißmüller. Schiller und Braun verdient. ^. — (Alfred Grünfeld), l. l. österr. Kammervirtuos und königl. preuß. Hofpianist, veranstaltet am 17. März um 5 Uhr nachmittags in der Tonhalle ein Concert. Grünfeld gehört zu den berufenen Lieblingen unferes Concertpublicums, und daher bedarf es wohl nur Kiefer kurzen Nachricht, um dem Künstler ein volles Haus zu sichern. — Eintrittskarten in der Eoncertagentur Otto Fischer, Tonhalle. — (Ibsen schwer erkrankt.) Nach einer Meldung aus Christiania ist der nordische Dichter Ibsen an Influenza schwer erkrankt. In den letzten Tagen sollen sich schwierige Complicationen beigesellt haben, die bei dem hohen Alter des Dichters Besorgnisse zu erregen geeignet sind. — («Vollsthiimliches Handbuch des Oesterrelchischen Rechtes».) Die confefsionellc Gesetzgebung und die Schulgesctzgebung sind in den letzten Jahren im Mittelpunkte der politischen Discussion gestanden, und die Verhältnisse bringen es mit sich, dass dies auch weiterhin der Fall sein wird. Umso wichtiger ist es, dass nicht nur die in erster Linie interessierten Kreise — die Lehrerschaft und die Geistlichkeit — sich mit den diesbezüglichen Gesetzen vertraut machen, sondern jeder denkende Staatsbürger dies thut. Diesem Bedürfnisse entsprechen die Hefte 8 bis 10 des Werkes von Doctor I. Ingwer und Dr. I. Rosner: «Volksthümliches Handbuch des Oesterreichischen Rechtes». (Verlag der Volksbuchhandlung Ignaz Brand, Wien Vl., Gumpen-dorferstraße 18; Preis pro Heft 25 Heller.) Höchst lesenswert und interessant find die historischen Rückblicke auf den Iosefinlsmus und das Concordat, die den Hintergrund bilden für die durchsichtig klare Darstellung der Cultusgesetzgcbung und der Schulgesetze. Ferner bringen die vorliegenden Hefte noch die Abfchnitte: Das Kunst-und Sittenwefen — Das Sanitätswefen. Das Werk ist gewissermaßen die Jurisprudenz des täglichen Lebens — unentbehrlich für jedermann. — («Der Stein der Weifen».) N. Hartlebens Verlag, Wien, ist der bewährte Freund eines großen, nach Bereicherung seiner Kenntnisse strebenden Leserlreises, er bildet seit länger als einem Jahrzehnt eine reiche Quelle der Information über alle Erfor-fchungen und Erfindungen. Das uns kürzlich zugegangene 17. Heft enthält den dritten Theil der Artikel-Serie über die Geschichte und Cultur des chinesischen Reiches, eine umfangreiche, durch viele instructive Bilder erläuterte Abhandlung über den Wasserstoff lpreisgekrönte Arbeit!), Artikel naturwissenschaftlichen und technischen Inhaltes, Beiträge zur Landwirtschaft, Statistik, Meteorologie, zur Erd« und Völkerkunde u. v. a. «Der Stein der Weisen» erscheint in halbmonatlichen Heften im Umfange von 32 Großquartfeiten und mit mindestens 20 Abbildungen. Alle in dieser Rubrik besprochenen literarischen Er-schelnungen find durch die Buchhandlung Jg. v. Klein« mayr H Fed. Namberg in Laibach zu beziehen. Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Postdienst.) Die zwischen den Postämtern Veldes und Obergörjach täglich zweimal verkehrende Fuß-botenpost wurde in eine Postbotenfahrt umgewandelt. — Zwischen der Postablage in Gradische und dem Poftamte in St. Martin bei Littai wurden anstelle der wöchentlich ' zweimaligen Botengänge wöchentlich viermalige Botengänge eingeführt. —o. — (Kranlencafse der k. l. priv. Süd« bahn - Gesellschaft.) Wie wir dem soeben in Druck erschienenen Rechenschaftsberichte der obgenannten Kranlencasse entnehmen, ist das Ergebnis des Jahres 1899 als ein ungünstiges zu bezeichnen, da der Reserve« fond eine Verminderung von fl. 15.230 13 erfahren hat. Diese Verminderung ist auf die bedeutende Erhöhung der ausgezahlten Krankengelder und auf den mit Rücksicht auf den niedrigen Coursstand am 31. December 1899 sich ergebenden beträchtlichen Coursuerlust zurückzusühren. Hiebei ist zu bemerken, dass sämmtliche Ausgabsposten, mit Ausnahme der Curlosten, eine mehr ober minder beträchtliche Vermehrung gegen da« Vorjahr nachweisen. Der Stand der Mitglieder der Krankencasse betrug am 31. December 1899 24.582 (-s- 1240). Die Zahl der Arbeitstage bezifferte sich auf 6,428.134 (-s- 263.366). Die Krankentage betrugen 456.866 (-^- 108 634); im Durchschnitt entfielen auf ein Mitglied 19 9 Kranlentage (-j- 16 04). Die Zahl der von Versicherungspflicht besreiten Vcdiensteten betrug am 31. December 1899 1663 Ne« bienstele (Veamte). -^ Die lausenden NeiMye devMtzlkdn Laibacher Zeitung Nr. 49._________________________________396_______________________________________28. F.'brM^^!>^ bezifferten sich auf si. 184234 1? (-j-fl. 10.33? 88), der von der k. l. prlv. Silbahn - Gesellschaft entrichtete Beitrag auf si. 91.918 21 (->- sl. 5156 12). — Unter den sonstigen Einnahmen finden sich Geschenk im Betrage von 52 fl. — Die an die Mitglieder ausgezahlten Kranlengelder betrugen fi. 197,768 54. Als gegenwärtiger Reserdefonb ergibt sich ein Betrag von st. 47?.«49'4Ü ( — sl. 15.2301.^); es sehlt somit ein Actvag von st. 59.43«'0N a„s dessen volle statute»,, müßige Höhe. — Der Ausschuss, welchen, als Obmann und RechtSconsulent Dr. Alfred Hermann vorstand, hat die ihm obliegenden Agenden in zwölf monatlichen Sitzungen der Erledigung zugeführt, während die Kranken-casse-Bureaugeschcifte unter Leitung des Obmannes durch den Iuspector Gustav Vogel und in Verhinderung desselben durch den Oberofficial Anton Schladt zur Erledigung gelangten. Außerdem wurden rucksichtlich der auf Grund des günstigen Ergebnisses des vorjährigen Abschlusses beabsichtigten Einführung weiterer Mehrleistungen und der hiemit verbundenen Statutenänderung in einem hiczu gewählten, Subcomits wiederholte und eingehende Berathungen gepflogen. —ik. — (Neue Postablage.) Die l. l. Post. und Telegrafthendirection in Trieft beabsichtigt, in der Ortschaft Kolovrat des Bezirkes Llttai eine Postablage zu errichten, welche mit dem in Gallenegg-Islak befindlichen Postamte durch einen wöchentlich dreimaligen Botengang in Verbindung gesetzt werden soll. —ik. — (Die Eitalnica in Laibach) versendet soeben ihren Jahresbericht zu Beginn des Jahres 1901, welcher zunächst den Ausschuss dieses Vereines, dann die Mitglieder, die im Lesezimmer aufliegenden Journale und endlich die Vereinsstatuten anführt. Der Verein zählt drei Ehrenmitglieder und 29? Mitglieder. Die Zahl der Zeit« schriften beträgt 54. — (Zur Volksbewegung in Krain.) Im politifchen Bezirke Stein (40.210 Einwohner) wurden im Jahre 1900 243 Ehen geschlossen und 1404 Kinder geboren. Die Zahl der Verstorbenen belief sich auf 1026. Unter diefen starben an Tuberculose 100. an Lungenentzündung 58, an Diphtheritis 17, an Scharlach 17, an organischen Herzfehlern 56. Verunglückt sind 17 Personen. Ein Selbstmord oder Mord lam nicht vor, dagegen ereignete sich ein Todtschlag. —o. — (Gemeindevorstand s-Wahl.) Bei der Ersatzwahl des Gemeinderathes in Gereuth wurde infolge Mandatsniederlegung des Gemeinderathes Franz Lukan anstelle desselben der Grundbesitzer Johann Trpln aus Sibersche gewählt. — (Todesfall.) In Höflein starb vorgestern der dortige Pfarrer, Herr Johann Debeljal, im 69. Lebensjahre. * (Schadenfeuer.) Am 18. d. M. abends brach in dem hölzernen, mit Stroh eingedeckten und un» bewohnten Hause des Kaischlers Georg Rade in Unter« radence auf bisher unaufgeklärte Weife ein Feuer aus, welches das Haus sammt den darin aufbewahrten Futter» vorräthen einäscherte. Das Feuer wurde vou den herbei« eilenden Insassen aus den Ortschaften Unter-, Mitter-uud Oberradence in zwei Stunden gelöscht. Der Schaden beträgt 300 X, ist aber durch eine gleich hohe Ver-sicherungssumme gedeckt. —r. — (Waldbrand.) Man schreibt uns aus Littai unter dem gestrigen: Heute nachmittags entstand in dem nächst Littai gelegenen Walde Svibenj ein Feuer, welches große Dimensionen anzunehmen drohte. Dank dem raschen und energischen Eingreifen der auf der Elfenbahnstation Littai bediensteten Arbeiterschaft gelang es jedoch durch tüchtige Arbeit, den Brand in einer Stunde vollständig zu unterdrücken. Das Feuer dürfte durch Kinder verursacht worden sein. Der angerichtete Schaden ist noch nicht er' mittelt. —>k. — (Wuthlranlheit.) In der Ortschaft Sanct Martin a. d. Save, Ortsgemeinde Moste, gelangte bei einem Hunde der Ausbruch der Wuthtranlheit zur Con-statierung. Aus diesem Grunde wurde für drei Monate die Hundecontumaz angeordnet. —ik. — (Die Kälte und das Hochwild.) Nach-richten aus Inner« und Oberlrain zufolge hat die anhaltend strenge Kälte fowohl das Hochwild in die Ebene getriebm, als auch die scheue Vogelwelt in die unmittelbare Nähe der menschlichen Wohnungen gebracht, x. — (Alpines.) Die Orojen-Hütte auf der Erna Prst wurde im vergangenen Jahre von 44, die Tomec-Hütle aus der Begunscica von 32 und die Vodnil-Hütte auf Velo Polje von 39 Touristen aufgesucht. Geschäftszeitung. — (K. k. österreichische Staatsbahnen.) Von morgen angefangen wird für Reisegepäck, welches im Localvertehre der l. l. österreichischen Staatsbahnen zur Beförderung gelangt, versuchsweise die Einführung getroffen, dass den Parteien über Verlangen außer dem Gepäckscheine eine Abschrift des Gepäckscheines auszufolgen w- Die Au^erUgung dieser Abschriften kann nach Wahl der Partei w d« VerMdt. vde« in der Vestimmungs» ftaUon «folgen. — (Kartoffel.Ausstellung) Vom k. k. Handelsministerium ist der hiesigen Handels» und Gewerbe-lammer die Nachricht zugekommen, dass in der Zeit von«, 1. Mai bis 30. Juni d. I. in Barcelona eine Kartoffel-Ausstellung stattfinden wird, welche alles umfassen soll, was sich auf die Beschreibung, die Pflanzung, die Nutzbarmachung der Kartoffeln, die einschlägigen maschinellen Vorrichtungen und auf die mit der Kartoffel in irgend welchem Zusammenhange stehenden Industrien bezicht. Diese Ausstellung veranstaltet das «lugtltuw /^ricolo (,'ktnlän ä« 8uil I-Muro» — unter dem Protectorate der königl. Regierung, der Deputations de Catalogue und des Ztadtrathes von Barcelona — zur Feier seines fünfzigjährigen Bestandes. Der erforderliche Platz wird jedem Aussteller unentgeltlich zur Verfügung gestellt, und hat dieser nur die Auslagen für Vitrinen, Installation,! Transport und dergleichen zu tragen. Die ausgestellten Objecte können verkauft werden, doch dürfen dieselben vor, Schluss der Ausstellung nicht entfernt werden. Die ausgestellten Objecte werden von einer Jury beurtheilt, und findet eine Prämiierung statt. Die Anmeldung auszustellender Objecte muss bis spätestens 1. April 1901, die Installation vor dem 20. April erfolgen. Anmelde» formularien können verlangt w?rden unter der Adresse: ?uLrtklerriga> 21, pi!u«ii>kl — Spanien.» ! — (Lieferungsausschreibung,) Das k. l. Handelsministerium theilt der hiesigen Handels- und Gewerbelammer mit, dass je eine Offertverhandlung, betreffend ») die für die Einrichtung des neuen «O^o^itl)! «oinm«roi»1» im Hafen von Barcelona nöthigen Materialien und Apparate für Waren»Ladung und -Löschung. Kraftübertragung, Brandsignale, Beleuchtung «,, d) 32 > Decimalwagen für erwähntes «l^ioZitu commOioial» auf den 10., beziehungsweise 17. April d. I. anberaumt er-scheint. Offerten (auf spanischem Stempelpapier) sind bis spätestens a) 10., K) 17. April d. I. an die «^uuw Hierauf betreffend die Wahlen in Galizien, zur."." '^ß^' ^ Im Laufe der Debatte wies M"" ^M" v. Ko erber die gegen politische Beamte "' Ml^ erhobenen Anwürfe zurück/Er sagt die g""" B° suchung der vorgebrachten Anschuldigungen ^^i"< erklärt, die letzten Wahlen wurden unter ^ ^ mäßig günstigeren Verhältnissen vollzogen, -^M der angestrengten Beschwerden war "^ hett'!', z überaus gering. Die Regierung sei gew^ ^liz^ culturellen und wirtschaftlichen InteM" ^B zu fördern. Ein das Misstrcmen der ^M erweckendes Vorgehen entferne uns von ^^M' (Beifall). Die Dringlichkeit wird nach la"A -^ ! abgelehnt. Eine kaiserliche Verordnung, ^^ M. Vermiigensilbertrogung (Gebürennovelle), ' erste Lesung dem Gebürenausschusse M'""' ^ Nächste Sitzung morgen. Die Beisetzung Verdis. ^ P' Mailand, 27. Februar. Heute sa^ ^ M setzung Verdis und Giuseppina StrepM" ^^ Verdi geschaffenen Tonkünstlerheime sta", ', z M Graf von Turin in Vertretung des ^">s^ Emanuel, der deutsche Consul in Verlre« „ ^ sers Wilhelm, sowie Vertreter der österrel«^ ^ französischen Regierung sowie zahlreiche "^"^ ordnungen sich betheiligten. Eine Compag'"" mit Fahue leistete die Ehrenbezeigung. Das neue rumänische Gabinet- ^ Bukarest, 27. Februar. Das n" ^ i hat sich in folgender Weise conMlelt. ^H Präsidium und Aeußeres. interimistlsch ^ ^ jl^ Inneres. Stojceöco Justiz, Jean N " D^ Haret Unterricht, Palladi Finanzen, M^ , Die Minister wurden beretts beeidigt. .^pB.,, Bukarest, 27. Februar. ^Oe-^ Sturdza theilte in der Kammer und '"'^z so^. Bildung des neuen Cavinettes mit """ " iF" ^ das königliche Decret, mit welchem die ^^ ^ gelöst werden. Die Neuwahlen für den ^„nB ^., am 22., 23. und 24. März, jene M/e " ^") 26„ 27. und 28. März (n. St.) s^V (W gewählten Kammern werden am "' .I-^n ^ ^ zusammentreten. Sturdza und die uvl'U ^he^ waren sowohl in der Kammer als au", derselben Gegenstand lebhafter Ovationen. ^ ---------------------------^ alll Unruhen in Oporto. ^sche^ ' Madrid, 27. Februar. . Oporto meldet: Zahlreiche Studenten v"l ^,cde ^ mit den Rufen: «Es lebe die 3"^'^« ! der Reaction!. die Straßen, brachten "" ^sge^ des brasilianischen Consuls und den Red"» he^, der liberalen Blätter Ovationen dar " . ^/ das Haus eines katholischen Vereines ^ hel^ Polizei zu Fuß und zu Pferde mach" ^b" ^ Gebrauch, wobei viele Demonstranten v" ^F' , den. Vier Personen wurden ins SP"" " , Aus Südafrika. ^. "A ' London, 27. Februar. Die D^l H^ < aus Capstadt: Die Streitmacht, welch^" „ A / ! werde auf fünf- bis achthundert U"^ , Außerdem folgen ihm die Ueberreste sew ^ ^ sowie jene Herzogs. .^i ^,c^! London, 27. Februar. l meldet unter Vorbehalt, dass 2ord lge^^z ^ Botha eine Zusammenkunft hatten, ""g^ll^ für die Uebergabe des letzteren fesU ^F^' H Botha ein vierundzwanzigstündiger ««" °lieli, mit der KriegLmedaille betheilt werden s^apsi^. We Pest. "b" neui H° ' 27. Februar. Gestern wurden 3/' VngM?"ungen an Pest zur Anzeige ge-"" die z«V^ des Umsichgreifens der Pest ver° ^ °" do n "V bie Sicherheitsmaßregeln. dV> ?'8 sind in ?- Februar. Nach einer amtlichen ^lfälle nn. , ^p^ vom 22. bis 24. d. M. 3- Aolnh^"?lommen. ?" sind h^ i^Iebruar. In den letzten zwei ^°n der Pesj Persollen gestorben, darunter Angelowmene Fremde. ^»?"2? ^ b"el Stadt Wien. 3°^?A' ^" Maii^/^annt, Gutsbesil)er, Billichgraz. -Vlo n,slte,. Lim "^^.°ft. - Galla, Adler, Dempf, Spitzer, >!tti 3""' Rotl^ M ^"^r, Hebenstreit. Drexler. Nass, >H^nberg Z'M?"'^, ^»"' Altmann. Prlegrini, ^W?g. ^ F/' ^sl e-, Wien. - Schreiber, Wachs, Me.. ^ ftr„. ^illlnt. Nu^'^ ' "' l- Oberlieutrnant, Przemysl. — " s>^' tt m ?^' ^ Messner. Restaurateur. Marburg, ^"»"tner' in», m -- selitsch, Reisender, Iudenburg. ^^2^, verstorbene. ^Z°b l.Tuberaub ^°'ä Seuuig, Kaufmann. 37 I., ^. ^^üngasst 14 !-.^ "^ Josef« Hvala. Fabrilsarbeiterin, ^^^'"lchllftlich«. »^t^^iedruar. Die Durchschnittspreise stellten sich 5 --------------------M53M5: «^ Pr.«,. »^.^^. ^ k x k «je, »____ ,^ ^ Eier pr. Stück . . - 6------ Obstu . . ' I ^ 2 «0 Schweinefleisch - 1 ^0 - - Mss ' - . ^ I Z7I Schöpsenfleisch . - 30 - - Lft dr n * " - H ^" H^"bel pr. Stück 13b - - Mn "' «"er . _ b -. tauben . - 45------ !!'°ltn ' . >_ """ -" Heu pr. <; . . . . 3 80------ VdAd,^' . ^ ^ - - Stroh . ..... 4 20------ z^N^e 185 ^ b°lz.hatt.,pr.Lbm. 7---------- >^?"z. l^"!- -weich., . 5 80-- >^tiiü^, ' 130 .. ^ Wein,roth..pr.Hltl.-------------- ^^r^^?"» vom 277Februar. '''''-^^V^ ^eobllchlUllgen^Laibach. i f^^-^^l- Umdruck 736-0 m». ««I. ^^^^^!^____^eiter^____ <^1'1 °"geöln^^ 7^ ^ ^- mäßig , theilw. bew. > 0 0 " «estrig^n Teulperatur -2 3°, Noi- ^^/"«ntw^^-----------^^^________________ ^-^^^d°"«ur- ««ton Funtel. Dr. J. Q. POPP'a Ihr Anatherin iat ein ausgezelch- » «v . rn jY ¦¦"« TTfc T \T nel*-'4 Mittel zur Dosinfeotion der A N AIM Hl-C I M Muiidhühlf und gugen Entzündungen XXJL! -CX JL ±L JLj ltlll dw Mund- und Kuchenschleimhaut. , i ij f „ . , ,_..,-„ ,o lcn ^111"-' "lil:l1 üborzeugt, dass Ilir lt. k. Hot-iSalinarzt, WIEN, l3/<> « Aiiatherin keint; Süureu enthält, wie Nur echt mit blauor Etiketto, PV Jetzt viele Mundwässer fr»m Golddruck mit meiner M ^163) 5-B Zahnarzt Dr. H. Fr«nU. Firma. ö iß. 140, fl. 1'—, fl. — ftO. O«pQU: Apothikar Ploooll und die miltttn Apothektn und ParfUmtrlen. J5AUCRBgL^yCfH r wsLTEEifftmrns [ 2 XZrlirbwungs-QefMInk.ynökertraiTcnBaHaikrmtscc \ T Haoptaiederlage für Krain: Michael Kastner, Laibach. I L i|||||||||lljljllMllllllllllllllllllllllllllllllllllllt|ll|l||l)|lllll||HIIIIIHIIIH|lllUI|l||ssil|(||)'l Im Gasthause „Miramar", Alter Markt Nr. 10 sind jeden Freitag verschiedene frische Meerfische auf italienische Art schmackhaft zubereitet, zu haben. 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Clnen urohkn. vol!ltan!»t«n, «!0bt «5. c>,e> lei «z in 6«s kamllle, le! «z im Leruf, >m Telcnäkt, im Lllreau, «es« ei,illn au5MIillicken, au! l«<1« fläz» Nu3!!Ul,l< iieiienile!! Ntiaü !>«!!!,<.'» müct,« ten, au! cleilen Ci-^esti ad«s <^ez Pi-«il«l «eye» !)!5nes vos^ickle» muhien. ll«r Nt-liL volkz. un6 klimIlleN'Ntlaz b!<,!e! eine voI!IMn6i<,e un6 nan6 öe5 la«liÄ,«n llel,en5, llll 61« 7ei! Eourse an der Wiener Börse von, 27. Februar 1901. «°«°e« °f^n«^ Nie notierten llourse veislehen fich l» leronentoilbrnng, Dte Notierung fümmtlicher «ttien und de« «Dlveissn tinle» nerfteht stch per <3»l!. """ ^"" ^nt,e«tl, Rente »UV üli 188 60 »AlOer ., »Mi l. b«/» 168 —1«9b0 »864er „ »00 l. . . l>u»5Ul!09- dlu. „ «I l. . . «0« 50 209 — lt»»n..Vsanbbr, k »»0 fl. t»°/, . ««», ,, ««, _ jlallllschnld d»r in» Allch»« rath» v»llr»t»n»n ßüniz» r»lch« und zänd»l. Oesterr. »olbrnite, ftft., »00 fl„ Plr «ass».....4°/» i»8»o»»8 40 dto. «ente ln Kronenwähr., stfr., per «lass«.....4°/„ W — W ^0 dto. dt«, dt«. per Ultimo 4°/» 98 — 9z zo c>tfttrr.Intxftitl«n».«ente,flft., . pei «affa .... »V.°/» gz-?b 8b 95 schretbnn»«». «l«abrthbahn ln »., fttuerfttl, zu «4.000 Kronen . .4»/° Ilü—------ ylanz.IoltI<«<,yn ln Gllbei (btv.Et.). .... °V,°/° t1»5(i«0^ ttubolslbahn ln KlonenwÜhr. fteu«<«i (di». St.) . . 4°/» 957z 9« ?ü Volarlberzbilhn in »ühl. fteuerft., 40U Ki.. . . 4°/» 9^ 7» 9g 70 >»» »»,«stn»tz.»ise»»..«ttVud». «wo fi.».«. v. ü'///,........44» — 45t — blo. s»Izb..Xvo« Tlnate z«r Zohl>»n< k»»nu>m«en» UNlen».>Pf»»s.' vbl! Ollb. 4" ,„ . . . »t, 75 W lib ««rarlbergtl «llyn, 8 «0 tl« 40 dto. dt«. per Ultimo . . . . liu 80 »18 40 4»/« dto. «ente ln »lunenwähi., steurriiel, per «nsia . . . 9» c>0 »»70 4»/» oto. dt«. dto. per Ultimo . »8 50 92 70 Un«. <3t.'!til..«l,!l. «old »00 sl. 12» i!0 ,U «0 bt«. dto. Eilber »00 sl, . . . 100'bb l0l,-t,5 dt«. Otaat»'0bl<«. (Un«. ONb.) v.J. 18?«....... »19'—i»»'eo dto. Gchanliegal'Ublös.»Obloo»r. I?obo 171— dto. dto. k »0fl. —100Kr. 170 —171 - Thelß»«e«.H«le 4^>/„ .... 14« 50 l43 50 4°/» unzar. Vrundentl.'vbllg. 93— S3 9<1 4»/, lioat. und siavon. dett« 9» l»ü 94 — Ander» 2MU. Anl»h»n. L°/, Vmau.Nea..«nltihe »878 . »0«'t0 10? 10 «nlehtu d« stadt Vor, . . —-— — — »nleyen d. Etadt Wien . . . 104'iw 105 20 oto. dto. («vllo^ od. »old) --- —-- dto. bto. (»894, .... 9»-bO 9430 bt«. dto, (1898) .... 9b »0 9630 UHrstbau»«nlehen, verlo»«. b°/„ 93 ?b tl» 3b 4°/, ltralner L«nft,4«/, W20 97 30 O»ft. una Allnl 4U>»jHl,r, oe«I, 4°/^......... »9' 100 — dto, dt«, «Ml, verl, 4°^ , 99 — 100 — Vpa«affr,<.est, »oI ,ve?< 4°, «gilb U9 »5 dt«. 5 b°/„...... 1»4'i>z 1»5 25 Nng.'galiz, Vahn..... 108 — 10« 7b 4°,» Unterlrninlr v«bu,u , , 99 «> »00 — ,w,rs» zos» (pei Vtüll). ««zlnsliche Los«. »o/o VodlNtrtdlt'Los, «m. 1880 «39 50 z>41 bo S°/„ „ „ «m. 188» »85, - »37 — 4«/<,DllNHU'DllMpf1ch. 100fl. . . 270-385- »«/« Donau»««gul.'LoIt . . , »5? bc l»b9'ö0 N»v«z<»»l»che «ss«. vudb War, Aetien. tzlan»psrl»Vnl»l» n»hmung»n» «ulstg'lepl. «tlleub. bO> ll. . »1«0' »180 «uu» u. «etritb»«?!. s. städl, Ltrahenb, . ^eroom.'Iussy'Vistnb.» VestMchas« »(»0 sl, K, . . . b4U — b43 - «loyb, Oefi,, Trieft, »«»fl.llM. 8»0 — 8«i> — Oesteri. Nord»,«b, »00 ll, K. 4L9 — 470 — bto, bto, llit. «) «00 fl. T, 480 — 4»! bU Prag'Di^ci , »00 ll, G. . . S69-- «70 — VÜdbllhl, Ll)0 sl. V..... 104 ?b 105 7b Eüd^lllbb, «erb..«. »00 sl.TM. 3?s'b0 878 b!) Xramwad°«e1., Heue Wr., Prio rität»°«ctlen 100 sl, . . . 194 - 18« — Nng.^ali», «istnb. 800fl. Ellber 4»1 — 4»» - Un«'Weft°.(«llad'rllz>»0<»sl.O. 4L»-- 4»4 - Wener Üocalb^bnen. ««..»,<. — - ------ ß»nk,n. «n«lo-0tfl. Nanl »»0 fl. . . «75-— »?? — «llnlvereln, Wiener, «00 sl. . 4Ss - 470 — Vobcr.-illlfl.. vest.. »00 fl. H, 88, — 888 - «rdt..«lnft. f. Hand. u. «, 1««fl. — - .^— bto, dtu, per Ultlm« . . , «71 «1 87» b0 lredltbanl, «lllg, ung,, »00 ft. . «80- - «»»-— Deposttenbanl, «llg., »00 fl, , 414 — 4,5.- V«c«mptt,»ts,, NdcVN,, b00 sl l!l»o- 138»- Vlro- u, «lassen»,, Wiener, »00 sl, 4sb-— 4«9 — H«>othel».. 0esi„!i00fl.»0°»«?« ^. 0eslerr..ungar, «<>»«, 6U<> "- A^. Unibnbanl »00 fl. ^ ,, . >^ Verl>hr«baitt, «ll«., »" "' IndnNri»«ßnl»r' n«hmung»n. ^ «a««es.. «Ilg, öf<,. "" sl-' ^ F' «gXdier ^se». und Ztahl'^" ^> ^' i» Wie» im» »' , ,»< ^ Vlont«N'«^ll!ch,. ^?M!l. ' >' Talao.Iorj. Olelnlo» en U ,. ^,.i> W»ssen,,-«l>.,0e»,!"W"!>««!' «"" Wlenerb^r Zl,«e>.«""' "^ Dlviftn. «mfterd«« . - - ^ !!<,<< A Deutsch, Plätze , - ^^. llonbo», . . . s, " P»ri« , . . ' ^ l Lt, ^eze^bur« z z«lul»n. ^^ Ducaten ..,-'. '! ,,!>!.' »Y.ssr<>nc«'Vtucke . - . '^^' Deutsche «eichsbanlnat" - »> ^ Italienllll,« «anlnolrn - - , '"" > »I»,l.Ulnt,N. . . ' ' ' ^X^