81. Jahrgl Erscheint wOchendkli %inal ^it Aufnahme d«r FeifegcY ^riftldtung, Verwaltut.unci Bachdrockerel Tel. 35-67 2S«69. Maiibor. Kop&UfluM. 5] V fOlain Nr. 11 Dienstag, dan 14. IKnnar 1941 Ifiseraten- und Al>onn«nieiita-Annahme In der VenvaltuM. Bczugspretss \bholen oder durch die Post monatlich Din 26.—, bei Zustellung Uir das Ausland monatlich DIn 40.—. Einaelnoinnicr Dio 1J50 und Diu 2.—. Munskripte werden nicht rctournlert. Bei AnfriRcn Rflckporto L>eilegen* Poitnina plaJiana r ffotoviul. Preis DIn T50 riisninia pHit:«nH ▼ «o«wtiui. VriSIS VfffI f ünotiiioitr 5Htnnn Nordamerika v»r der Entscheidung 9 Sie Oltöalictireit rinrr rtmtln'atnrn ^Ita'tion Sto'ltntf un5 3apans / 3l>inne:,3'r Ie6rn fn eintm rriNl^en lauoinOiltf unitrtr <9«.4H(0le" / ODinfie toii5 Mt (urofllt^^in j>auptnfiMt bt|u(Otii / Genoior ODD^ier proi««iUri groni OtooKtte.i« Jtneotfpropaoanöo Rom, U. Jänntr. (Aval*—SUfani) — Rootevtlts Ermlchtlgungiforckmins; an (kfi Kongriß In Fragen d«r AuffrUttung ist nach «iirar Melen zum Ab-■iirf brachten. Die Angriffe, dauerten ijjidwilaug und veruTKachten umfang-•irhe Schäden und Brände. Die Zahl Menschenopfer ist allem Ansrhei-auch grosü. Ein Augenzeuge Ih!' i< htft,.dass die Stadt unter dera Bora-nhaa^l schauerlich-grandioses l'ild bot. Unter dan von den deutschen setroffonen Oebluden befin- den sich auch einigo Spitäler, zwei Luftschutzkeller und eine Kircho, Di« deutschen Flieger 4iiaiQen zeitweise so dicht und so knapp Über die Stadt herangeflogen, dass der Lärm der Motoren geradezu ohrenI)etäubend wirkte. Die Hilfsmannschaitcn traten sofort in Aktion und versuciiten die Folgen des Bombardements, so /;?ut es eben ging, zu beseitigen. Deutsche Luftangriffe werden ferner aus Westengland und dem Mer-sey-Gebiet gemeldet. London hatte eine ruhige Nacht. London, 14. Jänuei-. (Reuter) Wie as britische LuftfaiirtministeriUm mit-UU, hat die deutsche Luftwaffe auf eie Stadt in Südwestcngland einen Z'ei- bis dreistündigen Luftangriff dirciigeführt, der mehrer Brände zur F('ge hatte. Die Brande konnten rasrh einedärarat werden. Zahlreiche Gebäre wurden beschädigt und mehrere Personen getötet bezw. verwundel. ts britische Luftwaffe führt*', go-ster nur kleinere .\ktionen durch. Led4lich die Kanalhäfen waren wie-derua daö Ziel englischer I^uftangriffo. ^ie unö loulgarien (ta^ferPMctttr 0terani-5tonimtntar aur lanqfirn Otefie öe« HiloarMiAtn (Srftminiflerd 2>r. 3110b - „Suigor en eriefti Oir beDrutlanir>en eiu loen telner 9t cDlDte" Rom, 14. Jänner. (Avala.) Der diplo. aus London und nicht aus den Haupt. itische Redakteur der Nachrichtenagen. städten der Achsenmächte stammende Stefan i schreibt: D'e britische Pro- Polemik bszieht, da die Achsenmächte In ,:^anda, die alks verdreht und anrieh, darstellt, hat auch in Behandlung der ssten Ereifynisse den Versuch unter-'iimen, die Welt xu überzeugen, daß Vh die I.age im Donaubcckeii und ' dem Balkan nic^it im geringsten in 'er Richtung verändert hätte, dlt den i?incn Entjlandb und seiner Satelliten 'V iderläuft. Man könnte dies auch von Rede Fllovs sagen, da er, wie dlü ische Propaq:anda glauben machen 11, nichts neues ge5aefolgen. Der bulgarische Premier hat auch die Wirkllchktit erfaßt, die sich Im Sinne der Neuordnung abwickelt, einer Neuordnung, dx gegen das Chaog der früheren Verträge gerichtat Ist. Fllov hat auch betont, daß die Rückgliederung der Dolrudscha mit Hilfe der Achse und bei voll'in Verständnis Sowjetrußlands gelöst viirde. Das Blatt liefert den Be, weis datlr, daß die Haltung Bulgariens gegenübiJ den Revisionsmächten und ebenso a^h gegenüber dem Hegemonie-Konservajsmus deutlich definiert wurde. Bulgarien'will gewisse Maßnahmen treffen, um fir Jede Eventual'tät gewappnet zu sein uid Fllov hat auch hervorgeho- ben, daß die bulgarische Wehrmachr heute bestens vorbereitet und noch besser ausgerüstet ist als vor dem Weltkriege. Fllovs Rede hat überhaupt zahlreiche Klarhelten gebracht. Die Entscheidungen werden nicht verfrüht erfolgen, man wird sie aber auch nicht verspätet servieren. Wie Fllov überhaupt sagte, erlebt Bulga. rien jetzt die bedeutsamsten Stunden sei. ner Geschichte. ^er Ärien in 5(lba''iett Noch keine Bestätigung des Falle« von TepeKni, Athen, 14. Jänner. (Associated Press) Griechische Quellen melden einen weiteren Fortgang des griechischen Vormarsches in der Richtung auf Valona, um dessen Besitz sich früher oder später die größte Schlacht des italo.griechischen Krieges entwickeln dürfte. In Athener amtl chen Kreisen konnte noch keine Bestätigung der Nachricht vom Falle T e-p e 1 e n i s. d. h. von der Einnahme der Stadt, durch die Griechen, erlangt werden. ^lloto fä5ri nacü 39ieriln? Sofia, 14. Jänner. (Assodated Presto). Der deutsche Gesandte Baron Herbert von R i c h t h 0 f e n konferierte gestsrn mit den» bulgarischen Regierungschef Doktoj Bogdan Filov und dem Außenminister Ivan P o p 0 V, In hiesigen Kreisen wird diesen Kon'erenzen große Bedeutung beigemessen. h deutschen Kreisen wird an. bedeute!, d^ß Dr. FiJov und Baron von Richthofen ii Kürze zusammen nach Berlin reisen werden. Uruouau protefiirrt in £onöon Montevideo, 14. Jänner. (Associated | Der britische Hilfskreuzer »A s t u r i a s« Press). Die Regierung von Uruguay hat! hat nämlich den französischen Frachter gestern an d'e britische Regierung einen Protest gerichtet, der die Verletzung der panamerikanischen Neutrnlitätszone durch britische Schiffe zum Gegenstand hat »M e n d o z a innerhalb der panamerikanischen Neutralitätszone (unweit der uru. guayschen Küste) angehalten und durch, sucht. Massenversammlungen in Rumänien. Bukarest, U.Jänner. (.Avala-DNB) Der Kommandant der Legionärbewegung und Vizepräs'dent der Regierung H o r 1 a S i m a erließ an sämtliche Legionärorgu-nisatlonen des Landes die Weisung, um kommenden Sonntag in allen Städten Rumäniens Massenversammlungen abzuhalten, In denen die Redner über den Kampt des nationa'sozialistischen Deutschland und des faschistischen Italien zur Errichtung einer europäischen Neuordnung spre chen werden Rom über die englischen ^chiffaverlubte. R 0 m, 14 Jänner, (.\vala—Steftni.) — Der *M e s 6 a g g e r 0« ver\\'el?t auf die Schiffsverluste, die die Engländer in den letzten Tagen im Mittelmeer zu verzeichnen hatten. Das Biatt schreibt, es handle sich um drei versenkte Einheiten, d. i. um einen Zerstörer und zwei Unterseeboote. Zwölf Einheiten, darunter ein Linienschiff, zwei Flugzeugträger und zwei Kreuzer, seien mehr oder minder beschädigt. Diese Bilanz widerlege die Londoner Propagan-dabehauptunpen von der britischen Beherr schung des Mittelmeeres. Gerade Im Mlt-telmeer, i;o schreibt der ".Messageero«^, erleben die Enpländcr die lürschöpfung u. sogar Vernichtung ihrer wertA'ollften Krä* te, d. i. ihrer Flotte . >Maribortr Zeitung« Nitnmicf tl. Dienstag, den 13. Jänner 1941. Rom: Deutschland hat den Plan einer Invasion in England nicht aufgegeben »t »MffÄfS« TRitteunetr (orpeMeit / loOrul tofrt jäöer ötr.elUßt toirBei» aW »arWo, Mftrrtbi OTlilltarlrilHer iSiiurai 2>ut)ai / 3n illi6anien nur (Spfidirupp- uno 3lrtfner>etflHgleii licrlin, 14. Jänucr. (Avala.) Das DNB berichtet: Das Oberkommando der deutschen Wehrmacht gab am 12. il. bekannt: »Am gestrigen Tag unternahm die deut jiche Luftwaffe Aufklärungsflüge über dem britischen Raum. In der Nacht zum 13. Jänner griffen stärkere Kanipfgc-schwader kriegswichtige Objekte in London an. Es wurde festgestellt, daß im An_ griffsraum nördlich und südlich des Them sehafcns mehrere große Brände ausbrachen. Ein Großbrand mit starker Rauch_ ontwicklung war im südöstlichen Teil der Stadt zu beobachten. Ferner wurden mi. litärische Objekte an der englischen Süd. küste bombardiert. Weitere britische Häfen wurden ver. mint. Oesfern mittag versuchte der Feind mit schwachen Kräften neuerlich im besetzten Gebiet einzufliegen. Dabei wurden von Flackgeschützen zwei feindliche Flugzeuge abgeschossen, während ein drittes von Jagdflugzeugen zum Absturz gebracht wurde. In den frühen Morgenstunden des heu-thgen Tages warfen feindliche Flugzeuge einige Bomben in Süddeutschland ab, daunter auf die Stadt Bayreuth. Der Feind verlor gestern vier Flugzeugen. Amsterdam, 14. Jänner. (Avala.) DNB meldet: Der englische Rundfunk teilt mit, daß die deutschen Luftangriffe in der Nacht auf Montag hauptsächlich auf London und das Gebiet an der Them. semündung gerichtet waren. Der Angriff begann bei Einbruch der Dunkelheit, dau crte drei Stunden und war überaus hef_ tiR. Rom, 14. Jänner. Giovanni Ansal-d o schreibt im »T e I e g r a f o<'', Amerika wolle zur Kenntnis nehmen, daß das Schicks-al Englands besiegelt sein wer. de, bevor noch England die amerikanische Hilfe erhalten wird. Die Regierun'jf der USA täuscht sich, wenn sie annimmt, daß Deutschland den Plan einer Invasion aufgegeben habe. Das was sich nicht in. nerhalb eines Jahres zugetragen hat, kann sich in einem Augenblick ereignen. Rom, 14. Jänner. (Avala.Stefani). Der amtliche italienische Heeresbericht Nr. 220 vom 13. d. lautet: An der griechischen Front lokalo Patroillen. und .Artillerietät'gkeit. Unsere Luftwaffe bombardierte feindliche Trup. pen und im Marsch befindliche Verpflcgs kolonnen. An der Front bei T o b r u k schwacho .-Xrtillerietätigkeit. In der Wüste um Dscharabub kam es zu Akt'onen schneller Kolonnen. Eine vorgeschobene feindliche Stellung wurde erfolgreich bombardiert. Die feindliche Luftwaffe bombardierte einige Orte in der Cyrenaika, doch sind glückl'cherweise keine Menschenopfer z'.i beklagen. Im westlichen M i 11 e 1 m e o r torpedierte eines unserer Flugzeuge unter der Führung des Leutnants Copello, dem als Aufklärer Linienschiffsleutnant 0 1 i v a r i zugeteilt war, ein großes feind liches Kriegsschiff. Das in unserem Heeresbericht Nr. 217 als von einem Torpedo getroffen gemeldete encl'sche Linienschiff gehört der Klasse »Malaya« an. Die Fliegertruppe, der diese Torpedierung gelang, stand unter dem Kommando des Major-Piloton .Aiiton'o Fadda. In 0 s t a f r i k :i versuchte eine feind. liehe Abteilung einen Angriff auf zwei unserer StellunRen an der Sudan-Frr»n^ wurde aber unter Verlusten nbge^\iesen. wobei unsere Truppen zum Gegenaimriff vorgingen. Feindliche Truppen und Fahr, parks wurden beim .Ausbau von Defensivstellungen im Sudan von unserer Luftwaffe erfolfijreii'h bombardiert. In der Nacht vom 12. auf den 13. fMn. ner rr'f'^f'n feindlir^i' Fhc" n».'" T ii r i m nn, wobei t^e\\isse Schäden verursach! wurden. Einige Zivilpersonen wurden verwundet. In der gleichen Nacht griff die feindliche Luftwaffe Venedig und C a t a n i a an. In Venedig gab es einigen Schaden, sowie Tote und Verwundete. Auch in Catainia wurde Schaden angerichtet, doch waren keine Menschenopfer zu beklagen. Die Flak schoß ein Feind, flugzeug ab, das in Stadtnähe zu Boden stürzte. Ueber Venedig wurde ein zweites englisches Flugzeug von der Marineflak abgeschossen. Die Besatzung, bestehend aus sechs Offizieren und Unteroffizieren, wurde gefangengenommen. Kairo, 14. Jänner. (Avala) — Reuter meldet: Das britische Oberkommando für den Mittleren Osten gab gestern folgende Mitteilung aus: Libyen: die VortDcrei-tungsarbeiten im Bereich von Tobruik wer den fortgesetzt. — Sudan: Neuerliche Aktivität unserer Patrouillen. Unsere Trup pen unternahmen östlich von Galabat erfolgreiche Angriffe auf italienische Stellungen und fügten dem Feinde Verluste zu. Limoges, 14. Jänner. (Avala,) — Havas meldet: Im Zusammenhang mit den Folgen der Eroberung Bardias durch divi Engländer, schreibt General D u v a I: Die Einnahme T o b r u k s hätte eine viel größere Bedeutung als jene Bardias, weil sich in Tobruk wichtige Marine-Einrichtungen befinden. Es ist denuiach aller Wahrscheinlichkeit nach anzuneli-men, daß Tobruk energischer verteidigt und nicht so leicht den Engländern überlassen werden wird wie Bardia. London, 14. Jänner. »Suday Ti-m e s« brachte an erster Stelle in sensationeller Form die Meldung, daß die ersten »Flii'genden Festungen« im Luftwoge in England eingetroffen seien. Es handelt sich um viermotorige Bombenflugzeuge des Typi »Lockheed-Hudson«. Diese Maschinen brachten die Strccke aus Amerika nach England in einem einzigen Tage hinter sich. Dieser Bomber-Typ sowie noch nuucre Typen der Lockheed-Ventu-ra-Bonbeiiflugzeuge werden jetzt regelmäßig in England eintreffen. Rom, 14. Jänner. (Avala.) — Stefani meldett Wie alle italienischen Bevölkerungsschichten, so hat auch die italienische Aristokratie ihr Opfer auf den Altar der Heimat dargebracht. An der griechischen, Front fiel in einem heldenhaften Kanifjf der Herzog Camillo C a i t a n 1 de S c rin o n t a, Mitglied der berühmten italienischen Familie, die der katholischen Kirche zwei Päpiste und viele Kardinäle sowie auch zahlreiche Gelehrte und Heerführer gab. London, 14. Jänner. (Reuter). Das Lultfahrtniinisterium berichtet; Die feindliche Luftwaffe hat auch in der Nacht vom Sonntag zum Montag den am Sams- tag unternommenen Versuch, London durch Brandbomben in Brand zu stecken, wiederholt. Der Angriff dauerte drei Stunden und endigte etwa nach Mitternacht. Auf London und auf die Themse. Mündung wurde eine große Anzahl von Brandbomben abgeworfen. Es wurden zahlreiche Brände bewirkt. Die Feilcrweh ren vernichteten entgegen die Brandbom. ben und beherrschten so die Lage, Meh. rere Personen kamen ums Leben und es gab auch Verwundete. Wie Reuter ferner berichtet, haben starke britische Bomberverbände in der Nacht zum 13. Jänner umfangreiche An. griffsaktionen über Deutschland ausge. führt, insbesondere jedoch auf die franzö-sichen Invastonshäfen. Ziele der britischen Luftwaffe waren Brest, Le Havre, Var.. nes, Chartreuse, Evreux und Morlaix. Es wurden Flugplätze und andere Einrichtungen erfolgreich mit Bomben belegt. Reuter meldet ferner Bombardements auf Oelraffinerien und Lager in SUddeutsch-land, lialien und Belgien. In Regensburg wurden mehrere Brände ausgelöst. Eben, so wurden tn Marghera in Italien in den dortigen Oellagern Brände bewirk^. Nach einer Mitteilung des britischen Luft-fahrtministeriums haben kleinere Jägerverbände deutsche Schützengräben an der Kanalküste im Tieffluge angegriffen Drei Maschinen sind nichf zurüclcgekehrt. Die Roosevell-Bill fiber die England-Hille m SiöJuffton um öie »orloüe ioirt» Im ^ere» man öfluern / »er ötraolroMlcte ©enoior •JBfteeier deDouptet. We 3lnna5me otr »in für iiesi jtries Dtlxuie W a s Ii i n g t () n, 14. Jänner. (Aval Havas.) Wie in gut unterrichteten Krc.-sen verlautet, wird die Diskussion üb-gere Erholung nötig gemacht habe. Das italienische Oberkommando in Albanien übernimmt der Chef des Großen Generalstabes General Ugo Cavallero. Athen, 14. Jänner. (CBS). In griechischen Militärkreisen ist man der Ansicht, daß iler bisherige italienische Ober-befehlshabei" in Albanien, General Si)''du, [seinen Posl(;;i dem Cliel' des Großen Ge- Der mysteriöee Selbstmord in Zagreb gekürt. Zagreb, 14. Jänner. Wie bereits berichtet, hat sich der Privatbeamte Pau' P o 1 a n s k i in einem Klosett des Gasthauses »Dalmacija« unter mysteriösen Um ständen erhängt. Der Mann war beim Erscheinen eines Taxichauffeurs geflüchtet und endigte mit Freitod. Wie es sich nunmehr herausstellte, hat ein Ingenieur aus Wien dem Polanskl zwei Pferde und einen Wagen zur Betreuung übergeben und ihm dafür 6000 Dinar ausgezahlt. Polan-ski, der dem Trunlke ergeben war, verbrauchte das Geld und kümmerte sich nicht um die Pferde, von denen eines verendete, während das andere In herabge-kommenem Zustand auf die tierärztliche Kliniik gebracht werden mußte. Als der Eigentllmer nach Zagreb zurückkehrte u. sah, was inzwischen geschehen war, mach te er sich auf die Suche nach Polanski, der aus Angst vor der Verantwortung lieber aus dem Leben In den Tod flüchtete« Vom Regen in die Traufe. »Denke dir, der boshafte Mensch sagt, ich wäre fünfunddreißig Jahre alt.« »Wer weiß, ob er das böse gemeint hat; er hat dir vielleicht nur schmeicheln wollen!« Dtenstif, den 13^ jflnner 1M1. >Mariboref ZeThing« Niwmwt 11. 2)ie itarfei gelDt in Den ^rieg, toenn... 2)ir Oüiii 0fr lOrIf TRilitdrbero unotn / astrlln fitmiiilUrt e6mfan« / »ot-td^atlrr l>. jSaprn bei Qiuftrninlnltltr eara5f(i)oaiu Ankara, U. Jflnner. Wie dl« Cotmii-l>ia ßriMMtoastiag Corporation erfahrt, ist io «Mißgebiklieii türkisch«« IMsen Im Zuiallnn#fllMU^« mit der fröfffnung dW tirlriacli-engllseheQ Mtliiärtieratuagen er-Idlft worden, daß die Tfiriiei entschlösse «fi» Kir den Fall, daß deutsche Truppen dnrth PulgaHen «arsehieren soQten» in den Krieg tiavtifreife«. Wie in enfli* sph^ Krfieen Vfiilimtil, Dod die tihldech« engUadiiii MUNirbenittuigtfi mH der An-•«mmhmf dMteeher Truppen tu nien in ymmnuwiHiiif lu lyrilicep* in die^ m Krtüfin m man d«p Auffiiaung, daQ a 9iili ioliofi «twi in 14 Tafan werde «Hgw minwH w«lcheni Zimk dit dwt* M^ßm Tmppenftteaüinieniiahiiiifaq in Rn-tnAnlaii dlaneOf Ankara, 14» jiniw. (Rewtef.) Der emuHeche General C o r n w t I | «md der VtaemarschaO der tegliscliefli Luftwaffe E 1 m h r s t sind zwecks Teilnahme an der türkisch-englischen MUi-tärkopferet» in Ankara eingetroffen. Ple beiden englischen Generale wurden von einer großen Menschenmenge herzlichst begrüßt. Die l>eiden Oenerale l>leiben t>l8 End^ dieser Woche in Ankara* Wie es heifit, werden die engliachen MUitdrs auch die türkischen Wehränrichtungen und die Orenizonen inspizieren. Berlin, 14. Jänner. (C. B. S.) In deut sehen amtlichen Kreisen wurden gestern die in (Jer Auslandspresse verbreiteten Nachrichten über den Aufenthalt deutscher Truppen in Bulgarien als vollkom. mtn erdichtet und spekulativen Charak, ters bezeichnet. Istanbul, 14. Jänner. Außenminister Saradschoglu empfing den deut. sehen Botschafter v, Pape« zu einer längeren Auesprache über die jedoch kel. ne Einzelheiten in die Oeffentlkhkeit ge. langten. Man nimmt an, daß sich die Aussprache auf die deutßch-rtUrkischen Beziehungen beschränkt haben dürfte, ob wohl es nicht ausgeschlossen erscheint, daß auch die Gesamtlage im Nahen Osten Gegenstand der Beratungen gewesen ist. Im Übrigen konzentriert sich die Auf. merksamkeit der türkischen Presse auf die Vorgänge in Bulgarien, insbesondere auf die Reglerungskampagne zur Berqhi. gung des bulagriechen Volkes, Insbesondere wird auf die Rede Filovs hingewie, sen, der durchblicken Heß, daß Bulgarien die friedliche Revision des Vorortsvertra" ges von Neuilly wünscht. Der allgemeine Eindruck geht dahin, daß die Türkei Bul, garlen gegenüber nach wie vor Zurückhaltung übt. Ankara ist Bulgarien gegen, Uber In der letzten Zeit noch mißtrau, ischer geworden. 3apan bereitet fl^ auf einen 2)reifrontenfrieQ bor sDi» kwoRfkBt Ort!!» unO Omn TttoNfon out &'e omtrHanildfte j>ilff''eff(uno fttr (ünglanb a>ullrQlim Oolft, mit Sapan in lenm Aonflin su geraten . 'inöfi ASPIRIN lABI. FTTFN ^ 64^ / Aui Jai ü<*yi'reziehen. Dasselbe gilt für dte evidenzmäßige Erfassung jener Personen, die im Kriegsfalle für Hilfsdienste im Lande benötigt werden. Die Aufstellung dieser Listen muß im Sinne der erteilten Instruktionen bis Ende Jänner beend gt werden. Alle diese Maßnahmen sind ein Bestandteil der Vorkehrungen zur Durchführung des Planes über die zivile Mobilmachung. Wie die ungarischen Blätter nach weiteren Meldungen aus Budapest hervorheben, ist die tage in Mitteleuropa zwar als ruhig zu bezeichnen, doch müsse jede Erscheinung wachsam verfolgt werden, da man wichtige Ereignisse auf verschiedenen europäischen Sektoren erwarten könne 6(IDtDfrrr Dar Salonwagen des Gehlllen dca VerkehrsminifülfrH vollkummim zi^rtrüm-mert — Mehrere Waggons und diu Lokomollve dr>!« Personenzuges aus Zl-Oani most Infolgo falschen Weichen Wechsels schwer beschädigt — Glück im lln)jlü(>ii: nur Leirtitverlelzle Zugreb, 14. Jannei*. (lesteru vor ü Uhr früh morgens ereignete sich am Zflgreber Hauplbalinhof ein folgenschwerer Unfall, der mm Glück nur ninigc zerlrümmcrle Wa^ons zur Fol-«ß halte. Der aus der Richtung Zidani most in den Hauptbahnhoi' einfahrende Personenzug lief anstatt auf das ^Teleise Nr. 4 auf ein Stockgeloise auf da ein Weichen st ellej" die betreffende Weiche falscli gcslellt liatt^.. Der Lo-komoUvführer Anton Podlesek aus Maribor sah plötzlich das Unglück korameu und bremste mit aller Gewalt, doch konnte er nicht mehr den Zusammenstoss verhindern. Der Personenzug stiess aul den vor dem betonierten Prellbock stehenden Salonwagen des Gehilfen des Verkehrsrai' nisters. Der Zusammenstoss war von lerartlger Heftigkeit, dass der Salonwagen vollständig zertrümmert wnr-1e. Tni Zuf(e entstand rine furchlbarr Panik. Zahlreiche Fahrgäste erlitten durch die Zertrümmerung der Fensterscheiben die verschiedensten Verletzungen. Fasl alle Fahrgäste wurden durcheinander zu Boden geechleu-dcrt. Zum Glück erlitten die Betroffenen nur leichte Verletzungen. Es ist kein Schwerverletzter und glücklicherweise auch kein Toter zu verzeichnen. Der Sachschaden ist enorm. Das Unglück hätte auch viele Menschenopfer verlangen können, wenn der Anprall nicht vom Salonwagen aufgefangen u. der Zug direkt auf den Prellbock aufgefahren wäre. ;abe der »NSZ_W e s t ni a r k« veröffent licht Gauleiter B Ii r c k e 1 einen Aufruf, der volle Klarheit darüber schafft, daß vorbehaltlos und kompromißlos das Bekenntnis zu Deutschland gefordert wird. In den »Straßburger Neuesten N a c h r i c h t e n« wird ein Glückwunsch telegramm des Gauleiters Robert Wagner an den Führer und Reichskanzler veröffentlicht, in dem versichert wird, daß das deutsche Elsaß heute nur den einen innigen Wunsch habe, in der Genjein Schaft des deutschen Volkes um eine bessere und schönere Zukunft ringen und damit eine tragische und unglückliche Vergangenheit zum Abschluß bringen zu können. In dem gleichen elsässischen Blatt bringt Staatsminister Dr. M e i ß-n e r, der Chef der Präsidialkanzlei Adolf Hitler?, bekanntlich selbst ein gebürtiger Elsässer, zum Ausdruck, daß alle Voraussetzungen vorhanden seien, um die innere Eingliederung des elsässisch. Volkes in die große deutsche Volksgemeinschaft schnell und vollkommen zu vollziehen. Denn das Reich, in das heute das Elsaß zurückgekehrt sei, sei ein anderes als das Reich von 1871. Von den sonst üblichen diplomatischen Neujahrsempfängen wird in Berlin ähnlich wie im Vorjahr des Kriegszustandes wegen, in dem sich das Reich befindet, Abstand genommen. Das Berliner diplonn, tische Korps hat sich daher damit begnii. gen müssen, seine Glückwünsche für das deutsche Volk und seine Führung'durch seine einzelne Mitglieder in die in der Reichskanzlei :Misgelegten Liste einzutragen. Außerdem hat natürlich ein Tele-gramniwechsel zwischen den Staatsoberhäuptern der mit dem Reich verbündeten und befreundeten Machte stattgefunden. Der Krieg in Indochina. Wasliington, 14. Jänner. (Avala—• Reuter.) Staatssekretär des Aeußercn H u 1 I erklärte, er hätte dem Präsidenten der siamischen Regierung eine entsprechende Einladung gerichtet, da er mit ihm über jene Fragen zu diskutieren wünsche, die zum Ausbruch der Feindeeligkeiten zwischen Siam und Indochina Anlaß gegeben haben. Den Vertretern der Presse erklärte Hull, daß sich seine Aussprache mit dem siamesischen Regierungschef in erster Linie auf allgemeine Fragen er-, .strecken würde. Bang'kok, 14. Jännvr. (Avala—Reuter.) In der heutigen Mitteilung des Stahes des siamesischen Heeres heißt es, daß der Vormarsch auf dem Gebiete In-dochinas in der Westikambodscha anhält. Die Mitteilung besagt ferner, daß der Gegner seine Stellungen unter Aufgabe großer Mengen Kriegsmaterial verließ. Japan sucht Festigung der Handelsbeziehungen mit Südamerika. R i o d e J a n e i r 0, 14. Jänner. (Ava-la_DNB). Die japanische Wirtschaftsdelegation, die zwecks Überprüfung der Möglichkeit einer Erhöhung des Warenaus-tausclies gegenwärtig Südamerika bereist, traf gestern in Rio de Janeiro ein, wo sie sich zwei Wochen aufzuhalten gedenkt. iUud&Utie HiMsei^aUuie Ziehung der 4. Klasse der 41. Spielrundc (13. d.) üin 505.000.—: 65265 Din 200.000.—: .^0384 Din 200.000.—: 38475 Din 60.000.—:24059 Din 50.000.—: 64820 Din 40.000.—: 4'S243 Din 12.000.—: 32360 43768 51634 67499 70704 Din 8000.—: 13646 17958 20614 36331 3775Ü 54722 55175 67336 71709 09207 Din 5000.—: 16Ö2 1768 1910 22611 26413 32037 32310 42200 44744 46675 48113 48683 51530 56133 65450 74369 84587 86833 99436 Din 2000.—: 2445 2494 4601 7985 10623 12884 19144 23207 27606 289:^6 38585 44159 46783 51086 .12162 54048 59141 60989 61467 67679 69288 78640 82206 84113 86615 94884 96345 98891 (Ohne Gcwnlir). BANKüESCHÄF'r BEZJAK oevollm. Haupt kollektut der Staatlichen Klnss^njottcrie Mariboti OospusKa ui. 2b, i el. ^O.UV. Aus Stadt und Umocliuno TDaribor. Sknötao.. urn 14. ^änntr S)rriflfr @(lg mutfdie&fta^l DIE WOHNUNG EINES GASTWIRTES AUSGEPLt)NDEl< In der .Aleksandrova cesta \\urde gestern ein großer Einbruchsdiebstahl auf. gedeckt. Bisher noch unbekannte Täter drangen in die Wohnung des Gastwirtes Martin Polak in der Aleksr'ndrova cesta 70 ein und durchwühlten, offenbar auf der Suche nach Geld, alle Schränke und Läden. Wie bis zur Stunde bekannt ist, erbeuteten*'die Diebe eine Herren-Golduhr im Werte von 2Ü00 Dinar mit einer Goldkette im Werte von 750 Dinar und ein goldenes Armband im Werte von 850 Dinar. Außerdem entwendeten sie einen kleineren Geldbetrag sowie eine Alarmpistole. Daraufhin erbradien .sie noch das Wohnzimmer der Nachbarin Therese K u k o v e c und ließen eine silberne Brosche mit sich gehen, während sie im Zinnner des Untermieters Stanko M a t j a s i c alles unberührt ließen. SäHigfeit einiger KaatlidDer ^^gaben Im Sinne einer Verlautbarung des Steueramtes werden die der Entrichtung der Ergänzung s-ü b e r t r a g s t a x e verpflichteten Personen bzw. Unternehmungen darauf aufmerksam gemacht, daß die äußerste Frist für die Einreichung der diesbezüglichen Anmeldungen m o r g c n, Mittwoch, den 15. d. abläuft. Am gleichen Tage verstreicht aiicli die äußerste Frist für die Anmeldung und Begleichung aller o f f e n e n und 1 a u -f e n d e n R e c Ii n ii n g e n {Konto:k!ir-rente) nach Tanfpost 37 des Taxgesetzc-s, ferner der jährlichen Bill a r d t a x e (T i rifpost 08), der jährlichen R e k 1 a m e -taxe (Tarifpost 8) und der jährlichen Depottaxe für die Aulliewahrungs-stellen für alkoholisch o (} e t r ä n-'k e (Tarifpost 214). ^ Im Monate Jänner sind die A u t o t a x e sowie die Abgabe für den s t a a 11 i c Ii e n^i S t r a ß e n f o n d anzumelden. Nach Tarifpost 101 des Tax- und Gebührengesetzes sind alle registrierten Kraftwagen (Autobusse und Laslwagen) sann Beiwagen dem zuständigen Steiierainl an/.umt;!-den. Soweit die Fuhrwerke bei der zuslän- digen politischen (polizeilichen) Behörde nicht registriert sind, sind sie ebenfalls dem Steueramt anzumelden und ist gleichzeitig die Abgabe für den staatlichen Stra ßenfond zu erlegen, die für Wagen mit Federn jährlich 50, ohne Federn 40 und für Zweiräder 20 Dinar beträgt. Für den Bereich der Stadt Maribor sind diese Wagen beim Steueramt für Maribor-Stadt bis Ende Jänner anzumelden. Dortselbst sind auch die entsprechenden Formulare erhältlich. Am .31. d. läuft die Frist für die Einreichung der .\nmeldungen zwecks Senkung der E r g ä n z u n g s'S t e u c r zur B 0 d e n s t e u e r für das Jahr 1041 ab. berlicksichtigungswürdigen Fällen, die jedoch nachgewiesen werden müssen, wird die Annieldungsfrist bis 15. Feber verlängert. Diese Anmeldung ist beim zuständigen Gemeindeamt (Formular 50 Para) einzureichen. PJs wird besonders darauf verwiesen, daß die Nichteinhaltung der festgesetzten Fristen Strafe n und empfindliche Geldbussen nach sich zieht. ISefroIeiintsute'funi für (S^etoer&e- uno 3nI>u..ri.'gtor(te Im Sinne der diesbezüglichen Verlautbarung der Monopolverwaltung, Abteilung für flüssige Brennstoffe, lädt die Kammer für Handel, Gewerbe und Industrie in Ljubljana alle interessierten Gewerbe- und Induslrieunternchmungen ein. ihr anzumelden, weiche Pelroleummengen sie monatlich in ihren Betrieben als H'lfs-mittel (nicht zu Beleuchtungszwecken) benötigen. Die Anmeldung hat die genaue Bezeichnung der Unternehmung zu enthalten, ferner die Angabe, zu welchen Zwecken Petroleum benötigt wird, sowie lüe monatlich benötigte Menge. Die Anmeldung ist der Kammer spätestens b i s 20. J ä n-ner zuzustellen, falls die Betreffenden Petroleum schon im kommenden Monat Februar zu erhalten wünschen. Später eintreffende Meldungen werden erst im Monate März in Berücksichtigung gezogen werden können. ®ratie QlrKeit für öo« Oftottreu) Hine ihrer agilsten Organisalioneii besitzt das Bote Kreuz in Marija De-vica v Brezju. Der junge Verein, der erst vor wenigen .lahren gegrüii/icL wurde, zählt gegenwiirlig fil ordeiil-liche und 09 uiiLerslülzeiide Mitglieder sowie 10 Mitglieder des Jugend-Bolkreuzes. Darüber hiiiaus sieben liO Mitglieder in sleler Oplerhrrcilselialt im Sainarilenlieiisle. Diese br;Hlilen 218 Personen «Im' erste Hille und he-werkslelligten 218 l'cbcrriihriingen. (hirelnvegs ZilTern. die für eine Landgemeinde gewiss riiie Hekordleislung darstellen. Mil dem Mrlös einer Sani-melaklion wunlfii 88 ludleidtMide Kinder mil Kh id'-rn und Srlnil>>. tU be-daelit. An iter Si)ilze dieser wirklieii vorbildlieli wirkenden Hotkreuz-jMlia-le siebt der Obmann .\ugust Sker-bie. der in der kürzlieli staUgefun-denen .labrestagung einen Hinbliek in die Tätigkeit >Jugoslovanski biseri«, Maribor, Smetanova 34, entgegen Wir können liicht umhin, diese repräsentative Fremdenverkehrszeitschrift allen aufs wärmste zu empfehlen, die Sinn für Naturschönheiten und Heimatliebc besitzen und am Frcmilenverlyehr in Slov.'cn'en irgendwie, materiell oder ideell, interessiert sind. ni Ein reclil frphes usid glüekli-clics Jahr wünsfliett allesi gescliälz-ten .Abonnenten* Inserenten, ^Illarbel-Icm und Lesern prawoslaweii (iluu-bens die Sehrtftleltun|i{ und cMe Ver-.>valtuns{ der ,,Marlborer Zelfiinji'*! in. Todesfälle. Im Alter von 63 Jahren ist gestern der Staatsbeamte i. R. Hugo H 0 b a c h e r gestorben. Ferner verschieden der 84jährige Privatier Josef V e r-bajnsek und die 71jährigc Private Therese Reisman. Friede ihrer Asche! m In Ljubljana sind die Kaufmauiis-wilwc Frau Irma Bciiiiiel und die Private Frau Maria Hu ssler gestor-bt^ felerlage nuF an iwei Tagen (*tii Pöfl» nerstag und Preitag) gearbeitet, An tUf« Hiün Tagen hat Rieh cjle Lage etwas geändert. Bei fttÄrkfftr Nachfrage gtjlteni privater Käufer t^at da.^ Angiibot nactige-' laiksan, »odaß alle Hapiere lu Ende der Woehe mit fester Tendern at^e^^blMitn. Im folgenden' gebfln wir einen verglel* eh^nden Überblick der ?M ftnde dia^r tjnd der vorvepgSngenon Woehe nötler« ten Kurse: 4,1. m,— 'OK— 57.--83.~ 79.75 78.— 106.— 103r— 0«.50 10.1. 4äö.50 101." 57.— 83.50 79.50 78.— 98.50 10ß.50 102.-97.— + Oder "+ — V4 -r ys yi ^-1-' ly. wurde auch im Ltufe dieMr Woche lu unveränderten Küfsen gehandtlt. Sofia wur<]<) 2uni unvarändeften Kurse von 53.72, S a 1 o n 1 k I -.B 0 n s zu 40 und am letzten BOrsentagQ zu 30 gehandelt. Termingeschäfte wurden nicht getätigt. cheji Verbrauches erhalten. Ple Verwal»-tunß der Btaatimonepole wird die ent-»rnchcndcn Bewilligungen auege^en, auf Orund deren die Verkaufsstellen Petrole»-um fjbgrten 'werden. Dt« intero^lert^n Unternehnien niUssen in kürzester Pflat ihren Kamindm meWen, weiche Mengen Petfoieu«!! ik Ijenöti^en (unter Angab# dfiR Verwendwngpywicka), Im Monat Februar wird nämlich Petroleum nur mit Bewilligung der Verwaltung der Staata» monopole gekauft werden können. X Srn^nnung dar MHflladar dei Aua« fuhr* und daa RftifuhmiaaaiHtaaai. Der MInliter für Handel und Industrie hat ai» nen Entaeheld untarielchnat, wodurch dif Mitglieder dee Auafuhr^ und Einfuhraue* sohuMai bei der Direktion für den-AuBan« hantf% Krie^jsschadin 4C5—467, 4% Agrar 0—57, 4Vo Nordagrar 53—54. 6% Begluk 82—0, 6% dalni. Agrar 0—79.50, Q% Forstobligationen 0—71, 7% Stabilisa-iionsanleihe 97—0, 7% Investitionsanleihe UJO—0, 79p Seligman 103—0, 7% Blair 97—0, 8% Blair 101—0; National4)an»k 7100—0, Priv. Agrarbank 195—0. X Die Wclnauafutar aus Nordalowen^en hclief sich im ganzen Vergangenen Jahr auf 15.154.5 Hektoliter. Davon entfallen n. a. auf Deutschland 14.689.9, auf Böh. inen-Mähren 445.6, auf Holland 8.8 und auf Schweden 1.2 Hektoliter. Man ersieht daraus, daß Deutschland samt dem Protektorat sogut wie die ganze, aus Nord-slüwenien ausgeführte Weinmenge übernommen hat. X Zur Kontrolle des Außenhandele wurden jetzt der Einfuhr- und der Ausfuhrausschuß als beratende Organa der Direktion für AuBenihandel ein gesetzt. Die beiden Ausschüsse haben ihre Funktion bereits aufgenommen. Gleichzeitig haben die gleichartigen Ausschüsse bei der Nationalbank ihre Tätigkeit eln-liestellt. X Weizenlose Tage In Kroatien. Um die vorhancitinen Weizenreserven zu sparen, trägt man sich nach Zagreber Meldungen in Kroatien mit dem Gedanken, in diesem Banat zwei oder drei welzenlose Tage einzuführen. An diesen Tagen soll nur Brot aus Maismehl verabreicht werden. Brotkarten sollen ebenfalls demnächst "eingeführt werden. X Abschaffung der Ausfuhrprämien für nach den Deviseniändern exportierten Dörrpflaumen. B e o g r a d, 13. Jänner. Wie der i>Jugoslawisch€ Kurier« erfährt, hat der Devisenausschuß der Nationalbank einen Entscheid getroffen, wodurch die Gewährung vun Prämien für die Ausfuhr von Dörrpflaumen nach den Devisen ländern abgeschafft wird. Ab 15. d. wer-deji daher keine Ausfuhrprämien für Dörrpflaumen mehr erteilt werden. X Neue Bestimmungen über die Einfuhrkontrolle. Der Minister für Han^lcl und Industrie hat eine Anordnung über die Kontrolle der Einfuhr^von Wolle, Woll xarnen und Flocco, eine Anordnung über die Einfuhr vun Kohlen niler Art und eine Anordnung über die Einfuhr von technischen Fetten unterzeichnet. Diese drei Verordnungen werden anfangs nichster Woche veröffentlicht werden und sofort In Kraft treten. X Industrteunternabmeii und gewerbll-clie Betriebe werden PctrolMim nur mit Bewilligung der Monopolverwiltung kaufen können. Beograd, 13, Jänner. Wie der »Jugoslawische Kurier« erfährt, ist die Frage der Versorgung der Industriellen und handwerklichen Betriebe mit Petroleum durch einen Entscheid des Fin-izministers geregelt worden. Die betreffenden Unternehmen werden die von ihnen für andere a!s Beleucbfungs-zwecke benötigten Petroleummengen nach Maßgabe ihres bisherigen monatli- 15 ^a^re iDentfdie Suftlianfa {Von ummn Pa,*MMart)altar) Berlin, JVnner. Ajd 6* Januar 1041 sieht die Deutacha Lufthama auf aln fOnf* zehnjähriges Destehan zurück. Ala die Lufthansa im Jahre 1926 als Nachfolgarln des Junkers-Luftverkahra und der Aero-Lloyd A. G. Ihren Plugbetneb aufnahm, standen Ihr fast nur einmotorige Ver-kehrsflugzeuge zur VerfQgung, die kaum die halbe Re!segeschwlnd!gk^ der heute eingesetzten QroBflugseuge entwickeln ikonn^en. Die Iftngate Strecke führte ttbar rund 000 km, damals eine beachtenswerte Leistung. Doch bald flog die Lufthansa auf der ersten Ozeanhiftpoetverbindung Uber eine Entfernung von rund 1fl0.000 kra und unterhielt daimlt nicht nur die längste sondern aud) die achn^Urte Strecke der Welt, da sie in vier Tagen bewältigt werden konnte. Auch der Nordatlantik, dessen luftverkehrsmäßlge Erschließung die größten Schwierigkeiten machte, wur- Spocl fm (Stöfun fiiaufen Auf der immer mehr besuchten Eisttöhn im »2eIezni'Car«-Stadlon in der TriaSka cestfl findet Mittwoch abends um 18.45 Uhr eine öffentliche Produktion Im Eiskunstlaufen statt. Als Akteure dieser gewiß zugkräftigen Veranstaltung treten die bester» jugoslawischen Eislaufmeiater auf. Namen wie Sylva Pahne, Thuma; Betetto und Biter bürgen für die hohe Klasse der Läufer. Insgesamt werden sich uns drei Damen und drei Herren vorstellen, die bai dieser Gelegenheit das letzte Training fOr die am kommende^ Samstag und Sonntag stattfindenden Staatsmeisterschaften absolvieren. Für Sitzgelegenheiten wird bestens vorgesorgt sein. 3nttrnoMonalM9uft6aaturnirr Die internationale Geltendmachung des jugoslawischen Fußballsports macht ra. pide Fortschritte. Nunmehr wurden vom BSK und »G r a d j a n s k i« einerseits sowie von den ungarischen Spitzenklubs »Ferencvaros« und »Ujpest« anderseits ein internationales Turnier abge. schlössen. Die ersten Spiele werden zu den Ostern in Budapest vor sich gehen, während die folgenden Spiele in Beograd gelegentlich der prawoslawen Osterfeler. tage ausgetragen werden. Die Verlosung der Gegner wird erst bekanntgegeben werden. : Portugal und Spanien Irugoii iu Lissabon cinou Fussballkatnp! aus, der 2:2 unentschieden schloss. : Bei den broatlscheo Eislaufmel-filerürhuflen siegten ^krtid und Klara GomboS. Bei den Junioren waren Gross tincl Mira Petaj erfolgreich. ; .lugoKlawien uud Rumänien werden zwri FussbnllkAmpfc in diesem Jahre austragen. Dais orste Match findet am 4. Mai in Bukarest und das zweite am 6. September in Beograd statt. . : Im Radrahrländerfcatmpf ItaUeo— Schweiz blieben die ItaU^r erfolgreich. '! Eine Tatmlaraaigllila yoo CMfafc hat der dortige LTC veröffenillcht An der Spitze stehen äkuljeviö und Topalovic, während bei den Damen GriUn PejaöQvkS LiatenlühreriB lat ! Auf der Pohljnka fand am vorigen Sonntag ein Sldspringen statt, bei dem Botiö (Ljubljana) mit SS, 87 and 38 Meter und mit Note W-i den Siog davontrug. : Um die Veraetswig In den Ridi^ stand haben die kroati^en Fuasball-' Schiedsrichter Mllnarld, Vitojid, Mi-kuUäc u.a. angeaudH. : Zum Voraltmoden de« Schlftelch-terkoUeglums beim Kroatischem Fuae-ballverband wurde Schiedsrichter Wll-1er gewählt. de ' ersits 1936 van der Lufthansa in regelmäßigem Dienst überflogen, Fast 750 AtianfkRui«, darunter 90 durchgehende NordatUntlkl)l>«rqyerungen, find eine stoi za ^ähl, dl«, fflr akh spricht, besonders, wenn man wajB, mit wtich unvergleichlicher RegfImäÖ'gkelt, geflogen wurde. OaO aber auf jedem Fluge über den Süd-atlantlk etwa 9^^.000 Postsendungen bi-förd^rt Warden konnten, ist ein beredtes Zeugnis für die weltwirtschaftliche Be-Mjng dleacs Dlen«t«s, Doch nicht nur di? Ozean#, auch die Luftwege Über die Kontinente der Erde wurden erobert. Im feroen Asien, an den he'"en Gestaden Afrikas und in Südamerika lenialts der Ql^ticharwöste ^er Kordilleren konnte dia Lufthanaaflagi# im re-«etmäßigem Verkehr von Doutsehlands Oröß# kUndtn, Ja, aeibat dai »Dach der Welt«, daa PamlN und Hindukuaehcreblr-g#, konnte dein Lufhwrkahr kein# ßeh'ati-ke mehr biataa, Im Jahre 1037 wurde #s er9tn^-"g baiwungin, Bai dar Befrachtung dar laiituifgBfif-firn muß barQeVakJhtlgt warden, daß lait Saptambar 1039 die Beförderung«* und Kllometanahian natofgemlß absinkin mußten, obwohl der Dienst der Lufthansa |a auch im Krtega aufrechtarhattfn wird-Nicht weniger ala »wölf verschiedene Länder in Euroipa werden trotz daa Krieges heute regelmäßig angeflogen, und dabei beträgt div tlgtlehe StreeVenfeletunr: der tufthanaa 91.000 km» In dam Varltafir dar varfangeittn fQnf-?ahn Jahm wurden von dm Flugzeugaa der Lufthansa etwa 190.000.000 km lU" rückgelegt und dabei 2,100.000 Fluggäste befördert. GewalHf alnd auch die Luftpoatmen-gen, besondan; wann man aloh vargeg^n-wärtigt, daß aa aich dalsel Hi der Hauptsache um leichte Briefe handelt, 24.000 Tonnen sind befördert worden, und zwar größtenteils In der Nacht auf dem ansrma-schlgen euro^fschen Nachtpoststreckennetz. Auch der Anfall dar, Luftfracht verbwerte sieh mehr und mehr. 30.000 Tonnen beförderte Sttlckgüter stellen für den l uftverkehr ein ansehnliches Oewfcht dar. 3000 Güterwagen wären also erforderlich gewesen, um solche Oewlchtemengen fortzuschaffen. Die Lufthansa bat sich vnitr den schwierigsten Voraussetzungen entwlk-kein müssen. Jeder einzelne Mitart>elt<»r mußte sich seiner Aufgabe und Verantwortung bewußt sein, um der deutschen Handelsluftfahrt den Platz zu erkämpfen, den ale ala fOhrendea Unternehmen d^ Weltluftverkehrs nunmehr Inne hat. Diese Weltgeltung verpflichtet ganz besonders fflr die Zulninft, sie gibt aber auch die Qewißhet, daß die Lufthansa den neuen gewaltigen Aufgaben gewachsrin sHr wird. Unfcrc Slncfbote Die Hoaen Kön% Ludwige von Bayern König Ludwig in. von Bayern gab nicht allzuviel auf Äußerlichkeiten und war In seiner Kleidung sehr nachlä.«slg. Meist lief er mit ausgebeulten Hosen herum, die zahllose Palten hatten und bis auf die Stiefel hemlederglngen. Elnea Tages machte ein vertrauter Kammerdiener Seine Majestät darauf auf-merhaam, daß er mit seiner Kleidung be-relta' zum Qeapött der MQnchner Bevölkerung geworden sei. Man fange an. Ihn schon ganz öffentlich »Ludwig den Viel-fälllgen zu nennen. »Aber was schadet das schon?« fragte der Landesfürst. »Mir iat es Jedenfalls lieber, als wenn sie mich bei gerader, gebügelter Hose »Ludwig den Einfältlgen^r nennen wQrdiMU« Hallstt Cdie Dni Uniuck. »Glaubst du, daß es Unglück bringt, am Freitag zu heiraten?« »Aber sicher. Warum eollte denn diet^er Tag eine Auanalime machen.« • OflnaUg. »Kann ich Sl« wohl mal einen Augenblick sprechen?« »Ja, mein Lieher, Zeit let das wenigste, was ich habet« »Oott sei Dank, ee handelt sich nämlich auch um Oeldl« Dienstag, den 13. Jänner 1041. ■^Mafiborer Zeihing« Nummer t1. MM loitt ®in 9?ütft)Ii(f ouf bie tt)i(fttigftett Sreigniffc Dcrgangetiett SM 10. Relchötagsredc Adolf Hitlers ü'ber die Vorgeschichtc des Krieges und über die deutschen Siege im NordiMi und Westen, ein »letzter Appell an die Vernunft«; England kann noch Frieden schließen. Hermann Göring zum Reichsmarschall ernannt. Oraf Ciano in Berlin. Abkommen zwischen Finnland und Sowjetrußland über Demilitarisierung der Aaland^-Inseln und Rücklieferung von Materialien und Maschinen: Handelsabkommen. 21. Eingliederung der drei baltischen Staaten in die Sowjetunion. Anerkennung einer »tschecho-slowaki-schen« Regierung durch England. 25. Erfolgreiche italienische Luftangriffe auf Alexandrien und Haifa. 26. Der rumänische Ministerpräs-ident Gi-gurtu und Außenministr Manoigescu in Berchtesgaden, '7. Empfang des bulgarischen Ministerpräsidenten Dr. Bogdan Filov und des Außenministers Dr. Iwan Popov durch Hitler und Ribbentrop auf dem Ober-salzberg. 28. Der slowakische Staatspräsident Dr. Josef Tiso, Ministerpräsident Dr. Vojteh Tuika und Sano Mach bei Adolf Hitler auf dein Obersalzberg. Gigurtu und Manoilescu durch den Du ce in Gegenwart des Grafen Ciano in Rom empfangen. ;)0. Deklaration und Konvention von Havanna. siuoun ^ Außenminister Molotov betont die festbegründeten Beziehungen der UdSSR zu Deutschland. >1. Offizielle deutsche Angabe: seit Kriegsbegrnn 5,000.000 BRT feindl. Schiffsraum versen'kt. Ausschließlicher Gebrauch der deutschen Sprache in Luxemburg. 7. Besprechung des Ministerpräsidenten Grafen Paul Teleki und des Außenminister« Grafen Stefan mit dem rumänischen Gesandten in Rom Bossy über die Revisiönsfrage in Budapest. \ Der rumänische Ministerpräsident Gigurtu belont, Rumänien verbinde seine Politik mit der der Achsenmächte. Besetzung von Zeila durch Italien. Beginn der deutschen Vergeltungsluftangriffe gegen England. Zurückziehung der englischen Truppen aus Shanghai und Nordchina, Ungarisches Aide-meinoire betr. Vorschläge über die Methoden der bevorstehenden Verhandlungen in Bukarest überreicht. 10. Rumänische Demkschrift in Budapest überreicht, am gleichen Tage durch die ungarische Regierung beantwortet. 11. Agenzia Stefani berichtet über schwere Grenzzwischenfälle an der alba-nisch-griechischen Grenze. 15. Abreise der ungarischen Abordnung unter Führung Andreas v. Horys nach Turnu-Severin zur Verhandlung mit Ruimänien. 16. Schwerer Angriff der deutschen Luftwaffe auf London. Schweizerische Protestnote in London wegen Verletzung des Schweizer Luftraumes. 17. Blutige Gefechte im Somaliland. Deutschland kündigt die totale Blok-kade des britischen Inselreiches an. Durchbruch der englischen Verteidigungslinie in Britisch-Somaliland. 18. Beginn der bulgarisgh-rumänischen Verhandlungen in Craiova. 19. Rumänische Gegenvorschläge der ungarischen Abordnung in Turnu-Seve- . rin überreicht. Räumung des Somalilandes durch die britischen Truppen. 20. Berbera von italienischen Truppen besetzt. 21. Abbruch der Verhandlungen in Tur-nu-Severin. Abreise der ungarischen Delegation. 30. Wiener Schi'edsspruch der Achsenmächte; Rückgliederung Nordsiebenbürgens an Ungarn, Minderheitenabkommen zwischen Deutschland und Ungarn. <5e)>'(in6er 2. Italienische Truppen besetzen das Karawanenzentrjm Buna. 3. Ruhestörungen in Bukarest. Verpachtung englischer Stützpunkt-e an die USA und Abtretung von 50 amcri'kaniscli^lf Zerstörern an England. Ungarisch-sowjetrussisches Handelsabkommen. 4. Feieriiche Sitzung des ungarischen Abgeordnetenhauses aus .Anlaß der Rückgliederung Nordsiebenbürgens. Rücktritt der rumänischen Regierung Gigurtu, designierter Ministerpräsident General Anlonescu. 5. Reichfiverweser Horthy in Szatmärne-meti. Märamarossziget und Szatmarnemeti zu Ungarn heimgekehrt. Thronverzicht des rumänischen Königs Carol II. zugunsten seines Sohnes Michael. 5. .General Antonescu — Staatsführer Rumäniens. Rekonstruktion des französischen Kabinetts Petain. Bulgarisch-rumänisches Übereinkommen in Craiova über die Rüdkgliede-rung der Süddobrudscha an Bulgarien. Erster Vergeltungsschiag der deutschen Luftwaffe gegen London. 7. Exkönig Carol II. verläßt Rumänien. 8. Verheerende Luftangriffe auf London. 14. Ungarisch-rumänische Grenzfests'et-zungskommission tritt in Budapest zusammen. 15. Feierlicher Einzug des ungarischen Reichsverwescrs in Kolozsvar. 17. Der spanische Innenminister Serrano Suner in Beriin. 18. Einnahme von Sidi-^lBarrani durch die Italiener. Französisch-japanische Einigung über Indochina. 19. Reichsaußenminister v. Ribbentrop in Rom. 20. Beg'nn des buigarisch'^in Einmarsches in die Süddobrudscha. 23. Japanische Truppen in Französisch-Indoohina einmarschiert. Vereitelter englischer Anschlag auf Dakar. 26. Deutsch-finnisches Transitverkehrab-koimmen für Truptpcn- und Materiallieferungen. Protestnote der britischen Regierung in Helsinki überreicht. Graf Ciano in Biriin. 27. Abschluß des deutsch-italienisch-japanischen Bündnisvertrages in Beriin. 28. Der slowakische Staatspräsident Dr. Josef Tiso, Ministerpräsident Dr. Voj-tec hTuka und Sano Mach bei Adolf Hitler auf dem Obersalztoerg, Gigurtu und Manoilescu durch Benito Mussolini in Gegenwart des Grafen Ciano in Rom empfangen. 30. Der spanische Innenminister Serrano Suner in Rom. Abschluß der Besetzung der Süddo-brudscha durch die bulgarischen Truppen. (Schluß folgt). 3opand 6feinaJ^t .3(ali(nif(i^t0 Unterfee^oot 0: ' ■■ T ' ' "ü jk . - - '.n . ■ ^-H 0^- klar zum Artilleriegefecht. F'iierlich mit Fähnche« und Wimpeln g^ischmückt, fährt der schöne Kreuzer »Hyei«, eines der Prachtstücke der japanischen Flotte, in schnellem Tempo die Wesiküstc der japanischen Inseln, auf der Höhe von Tokio, entlang. Die Bordkapelle spielt die Nationalhymne, Matrosen und Offiziere stehen auf Deck, feierlich aufgereiht, in neuen weißen Uniformen und auf der Kommandobrücke, neben dem Kapitän des Schiffes, umgeben von einigen Flügeladjutanten, befinden sich in steifer Haltung ein 40jähriger, zwjrghaft kleiner Mann, in schlichter Uniform, ohne Orden, eine runde Brille vor den Augen; Seine Majestät Hirohito,, Kaiser des Reiches der Aufgehenden Sonne, und hält grüßend die rechte Hand an seine flach j Tellermütze. Weiter fährt das Schiff, entlang an endlosen Reihen von Kreuzern, Schlachtschiffen, Torpedobooten, Unterseebooten, Zerstörern und Küstenschonern. Die ganze japanische Flotte li'jgt da, in der leicht-öewegten See schaukelnd, geschmückt u. geputzt, ein viele Kilometer langes Band aus Stahl und Eisen, und grüßt den vor-beifahrende.n Kaiser. So feierte vor noch nicht zwei Monaten, das Kaiserreich Japan mit einer grandiosen Flottenparadi den 2600. Geburtstag der japanischen Mf^narchie. Man darf sich nicht wundern, daß als Krönung dieses feieriichen Tages (nach japanischer Sitte zugleich Staatsfeiertag und religiöses Fest) eine Flottenparade or ganisiert wurde. Denn die Flotte iist Japans Stolz, Japans stärkst.? Waffe, Japans wirksamste Figur auf dem internationalen politischen Schachbrett. Die ia-(panische Luftarmee wird von Fachleuten aller Nationalitäten als zweitklassig angesehen, die Landarinee ist zum größten Teil, mit all ihren großen Geschützen, ihren Tanks und Eliteeinheiten, in China ■;.'ngagiert, wo sie schon erheblich geschwächt worden ist — und so bleibt nur die Flotte übrig, die im chinesischen Krieg außer Kontroll- und Blockadefunktionen wenig tätig geworden ist, die ungeschwächt dasteht und die unbestrittenerweise zu den mächtigsten Seestreitkräften der ^rde gehört. Diese gewaltige Waffe einmal vollständig versammelft und vorgeführt zu haben, offen vor allen Augen, das war der politische Sinn der Parade, die der kleine Kaiser Hirohito an jenem feichmerzerfülit geben die Unterzeichneten allen Verwandten, Freundoit und Bekannten die criurif« Nachricht, daß ihr innlgstgeliehter, tinverpfc'^«-eher Gatte und Ztehvater, bezw. Onkel, Cousin, Herr HUeO HOBACHEK Staatsbeamter In Ruhe am Montag, den 13. Jännsr 1041 um 7 Uhr, nach langem, schweren Leiden, im Ö3. Lebensjahre gottergeben venschieden ist. Das Leichenbegängnis des unvergeßlich Dahingeschiedenen findet am Mittwoch, den 13. Jänner 1941 um 16 Uhr, von der Aufbahrungshalle in Pobre^je aus in das Familiengrab statt. Die hl. Seelenmesse wird am 16. Jänner um Vf6 Uhr in der Franzinkn-ner-Pfarrkirche gelesen v.'crden Mafibor» ManiUd, Oru. Wien, I3. Jänner 1941. Die tranefudeti FamiUaii Hobacher. Otsar» Horalcliy, von Braunitzer. Negratschker. 2\n Separate Parte werden nicht auggegeban. Schönes MÖBLIERTES ZIMMER separ. Eingang, sofort xu ver mieten. Krckova 19, Part, rechts- 222-5 Suche Stelle als INKASSANT Qcschäftsdlener oder ähnlich Erlege Din 5000.— Kaution. Adr, Verw. 223-7 U b Ida? MrlrtiMtfi P.LIAIMAH nipfiiili Nucm n Mrnir, HübI in ia"m Th Ufr. EHRUCRE PERSON sucht Arbeit, Wäsche waschen und bügelm lowie für einen Tag wöchentlich Bedienung Mario Subernlk, Slo' venska ul. IS. 224-7 AiiiM StäftäM Verläßliches, jüngeres madchen für alles, mit guten Koch-Ksnntnisien. wird für kleine Herrschaft gesucht. Adr. Ver» waltung. 2)8-8 mxdcnen für alles, relu und arbeitsam, sofort gesucht. Mu0 waschen können u. kinderliebend sein Adr. Verw. 238-8 Unser lieber und unermüdlich treu besorgter Os^\\e Vafdr. Schwiegervater und Großvater, Herr HF)H5 FISCHER TIERARZT ist für immer von uns gegangen, Die Beerdigang des teuren Toten findet am Dienstag, den 14 liinner um 15 Uhr in Zalec statt. 2aliCi am 13. lanner 1941. Alfred, Sohn Rosa geb Hifier, Gattin Hila. Schwiegertochter Sofe und Olga, Töchter Inge und B'bi« Enkelinnen statt IrOir beapnOartn nnzeige tleiiK im mit pltm 9int ROMAN VON KURT RIBMANN Urbeber'Reclitsschuts durch Verlag Oikar Meiiten Werdau I. Sa. SO »Den ganzen Betrieb Uberholen ,..? Ja, wie stellen Sie sich das vor?« »Sehr einfach. Schicken Sic zunächst einmal eine Reihe der alten, ergrauten und zum Teil faul gewordenen Meister und Abteilungsleiter in Pension. Einige von ihnen haben ihr Ruhegehalt gut und gerne verdient. Sie kommen nicht mehr mit. Hut ab, es sind tadellose Kerle do-i)ei! Es stecken aber auch einige darun. tcr, eile Bind hochmütig geworden, meinen, sie könnten alles allein am besten, halten jeden jungen Menschen, der etwas mehr gelernt hat als sie selbst, fl]r einen hochnäsigen Kerl, kümmern sich um die Fortschritte, die man heute tUglich macht, überhaupt nicht _ kurzum, die sind auf den Lorbeeren Ihre« H^rrn Großvaters eingeschlafen.« »Sie sind von ctwaffnender GeradJicit.« »Einer meiner übelsten Fehler! Ich habe mir zwei gute Stellungen damit bereits verscherit. Aber ich kann nicht anders. Schauen Sie, eine Frau vermag das gar nicht »0 tu übersehen. Die Leute haben zum Teil schon untar Ihrem Herrn Groß, vater gearbeitet, wie könnten Sie da auf den Opanken kommen, sie zu entlassen? Sie sind befangen, das ist ganz natürlich: aber ich bin fremd und unbefangen. Und glauben Sie mir, Ich habe schon mehr Betriebe gesehen, die an der gleichen Krankheit starben.« »Sehr freundlich. Sie verstehen es zu trösten. Wie denken Sie sich solche Oe* iieralrelnigung?« »Das alltrelnfachste wäre: verkaufen und die ganze Sache von neuem aufbauen. Etwas kleiner, auf wenige Dinge sfe. zialisieren... aber dafür ganz hervorra. gend eingerichtet.« Karola sieht den jungen Mann lange und eindringlich an. »AVso verkaufen ... von neuem anfangen ... klein auf wenige Dinge spezialisiert ... aber technisch hervorragend eingerichtet. So sagten Sie doch, nicht wahr/: »Allerdings, Ich weiB aiber auch, daß e« nicht 60 einfach getan ist, wie leb es hier sage. Doch ., »Lassen Sic mal!« unterbricht ihn Karola. »Lassen Sie mal jetzt alles Herumreden bei^ltel Bitte setzen Sie sieht Unsere Unterredung ist noch nicht zu Ende. Im Gegenteil! Ich glaube, sie beginnt jetzt erst.« Mit erstauntem Blick auf Karola s'etzt $ich Dr. Grote. Karola bleibt dicht vor ihm stehen. »Können Sic schweigen, Doktor Grote?« »Ich glauibe wohl. Allerdlflg», wtnn Sie mir jetzt gagen. daß Sie Handtücher im D-Zug gestohlen haben, müßte ich Sie wohl doch anzeigenI< entgegnet er mit «inem schwachen Versuch zu Schersen, Doch Karola, geht auf seinen Ton nicht ein. »Was ich Ihnen sagen will, verstößt gegen kein Oetetz. Darum also keine Sorge. Aber ich gebe mich ganz In Ihre Hand, Grote. Doch ich will Ihnen ganz ehrlich gestehen, daß mir Ihre Offenheit Imponiert hat. Ich habe das bestimmte Gefühl, daß man sich auf Sie ausgezeichnet verlafcSQn kann.« »Solange man nichts von mir verlangt, was iregen mein Ehrgefühl geht, unter allen Umständen.« »Wollen Sie mir Ihr Ehrenwort geben, zu keinem Menschen ein Sict1)eniwort von dem zu sagen, was Sie jetzt erfahren «ollen?« Blidk in Bliok si«ht Grote jetxi vor Ka-roU* »Dm kann ich nicht, ehe ich die Sache nicht kenne. Aber wenn Sie e« verlangen, Fräulein We$tner. bin ich bereit, alles was ich habe für Sie einzusetzen.« »DtnJce, Grote, Ich hoffe, dai wird nie nötig sein«, lächelt Karola, »Ich vertraue ihnen auch ohne Ehrenwort.« Sie drückt ihm kurz die Hand. Dann schreitet sie mit großeti Schritten durch den engen Raum. »Karajan Isi wieder in Deutschland.« Der Ingenieur fährt herum, förmlich erschrocken. »Karajan? Doktor Karajan?« »Von dem Sie mir erzählt haben, jawohl. Ich war gestern noch mit ihm zusammen. Wir haben uns verlobt.« Grotes Gesicht ist nicht gerade sehr geistreich. »Sie.. und Karajan?« stammelt er. »Das ist doch unmöglich! Die »Vtrelnig-ten« hatten doch den großen Proxeß gegen Karajan? Und er soHfe tatsächlich die Tochter der Pinna heiraten... die Ihn damals ... entschuldigen Sie, gnäd^fte Fräulein, at>er das ist mir unverständlich.« »Dabei Ist et gan« einfach 1« lächelt KaroU, »Karajan kennt mich Jt nicht. Er hat mich nie gesehen. Ich war eteti In Dresden. Meßdorff leitete den Betrieb u, hat auch den Prozeß geführt. Außerdem hieß mein Stiefvater Faarmann. Karajan hat auch meinen Namen nit gehört.« Grotes Gesicht wifd kühle Ablehnung. »Ach so.. nun verstehe Ich... Cr ahnt nicht, daß seine Braut dieselbe Ist, di^ damals... mH Meßdorff..,« »Bitte...« unterbricht ihn Karola, »es Ist kein Grund vorlianden, häßlich zu werden, Ich bin noch ni^ht am Ende. Wa^ damall geschehen ift, bedauert n'emand mehr als ich. jedenfalls habe ich keinen Begriff davon gehabt, was sich damals abhielte. Ich habe Doktor Meßdorff blind vertraut, habe Fabrik Ftbrük sein lassen und in Dresden musisiert, während hier in Radevormwald Fremde unsere Arbeit taten. Das ist meine Schuld. Vater kann man übeiliaupt nicht schuldig sprechen. Er war krank, Und meine Mutter? Ach Gott!« Sie lächelt trübe. »Daß mich das Schicksal nun mit jenem Mann zusammenführt, der für meine Torheit teiden mußte... ist nicht mein Verschulden. Ich habe sechs Jahre lang versucht, meine Schuld durch harte Arbelt zu löschen.« »Verzeihen S'e mir, Fräulein Westneri« sagt Grote gant leise, »Ich bin ein Tölpel gewesen.« »Ich will noch mehr tun«, fährt eie fort. »Ich wiH Do4(tor Karajan das wiedergeben, was ich ihm unwissend genommen habe. Die Früchte seiner Arbeit Seine Erfindung ist fertig. Ich werde meinen Betrieb hier verkaufen und von dem Erlös Karajans Erfindung finanzleren.« »Das wollen Sie tun, Fräulein Westner?« »6