Montag, 25. Ftbllm 1901. Jahrgang 120. kaibllcher Mtung. «^^^—-—---------------------_------------------------------ ^lnl^,!'^^« li « ^?"ttlcnbun«: aanziähilg »0 «, Halbjahr!« lk «. Im Comptoir: aanz> ^ Dle «Ualbacher Ztltung» erscheint tHgllch, m!t «u«nahme der Gönn» und geierta«. T»e «dmlnlftr«««» befinvet ^^ ' l« 4 u»!?1«'!"l d!e Nuslellung In« Hau» ganMrlg » li, — Inser»lous»eb»r: Für llel»« X fich «ongrel»plah sir. », dle «ebaction Dalmati»'«asie «r. «. Eprechllunden t>er »ledaction von » hl« !0 Uh« ^^^^^^<>""n °^ n. größere her Zeile »8 l>: bel e«teren Wirberholunge» per geile S l». ^ vormittag». Unfranlierle Vrlefe werden nicht angenommen, Vianulcrlpte »!cht zurückgestellt. . ^ Etlicher Theil. U ^?^ster El^s.'^p^wlische Majestät haben mit l! )ö""gslatbe f, - '^""a vom ,8. Februar d. I. dem « t< bren. " ^ Landesregierung in Klagenfurt « i°bs! "rnden m???^lch der erbetenen Versetzung in V ^"? pflick^ ^°"b in Anerkennung seiner viel- " c"^ eI 3"n Dienstleistung den Titel und ^ "llergn^. "verrechnungsrathcs mit Nachsicht der ^l 'UN zu verleihen geruht. ^ ^^n 22 -t Ko erber m. p. ^ 'H">'?v!7^" ""rde in der t. l. Hof« und ^ "^kgch^'", SlUck des Reichögesehblattes in deutscher ^ ^'"22.^ ""versendet. ^>! ^ ^ .^?l ^ ""lde in der l, l. Hof- und Staat,. > .l' Ztück?" der ll^"".^ ^ ^ Stück der rumänischen, da, ^ ^^"rumä^u^e., das I.XXXV.. ^XXXVl! und ^ °u««eI ^3^r^ F,iedrich in Nerlm. 1896, << l»i Vten1n^s 'Dle Anarchic, von El.sie Necllls. >'' ^c ^? «l> l.^7». "^" Freimaurerloge ^ ^' ?' '^^?"" "°m 15. Februar 1901. ^ ^,< <' '^H' ^ ^. Februar 190l. ? " ll90n 'Zutsche/ N. . v"'" ^. Februar 1901. , ^ '^" N°rl>«ährerblatt. vom 16. Hornungs ^ ^ 'N^-üä.. 3i^ ^°i"m.?/ '^'"l>e das VII. Stuck des Uande«. ^ 8 bit'"« '"Hal! «"me?""' «ad versendet. don, »^tnachll >. l l>tt 5°- Februar,^,i" ^ - l Landesregierung für Krain ^ «n ^°!le und Ort. ^ ".' 2^4' betnffend die Festsrhung ^°N ^ '^ d°s HV/^llung der Wehrpflichtigen ^5>^°'bach'°" be/ «andesgesetzblatte« für Krain. ^^^^"-»ebruar 1901. ^""icher^heil."^ ^ »«bur,^ " Sei!« erhol, die .Pol Corr,. ^ >^°!°rif, U"d° Mittheilungen ^üier ten ! ^^^^^^Ulbestimmle Erzeugnisse der - Feuilleton. l '^"3/er Türken in Krain. ! 3?'^ der türkischen 3l> ol^im Iab^"^""^^ "nannte Kaiser '' H'^^^ Erzherzog Kclrl Ml«" ses"" verordnet'"^'schen ""b wlndischen ^ "Nd Kn Pläbe H ^" l""^ der Grenze ' ^^"P^^nn' "" ^^^^^ von 2000, Da die Erhaltung ^^,^ achte. Huber «ne Million Gulden an ^'Hn Etei ^b" herzog im Jahre 1576 ' ^5"t.a?i öu eine?^c""^ Kram und der ! ^> W ^lcher na^ Satzung nach Vruck an AN"e lan, ^längeren Verhandlungen der ! ^ ^t n? bekannt i?t^u"er d^ des l ^KeH für den iin/^zufolge verpflichteten '! .V ZK"3«N inen ")<"" der Besatzungen in ^ ^'.^ " st" pichen Bettrag von ^>d?' von Nn,^°" s°llte die eine ^d> ^u ^bische 5" " allein aufgebrachl " ^> U^len Nt^ ^"' ""che die übrigen l ^<"e^ den. H"'"'. für die kroatische Grenze ) «>^N «>°ch d^ und dai / «k? l>en^"en ^tt. ^h" ^79 vom Erz. ^/^"nnt. De s u"g Karlstadt Karlstädle« ^ "." die be^ zu gleicheni ""?N bl,eb bis zur Zeit de, norbamerilanischen Industrie (Gusseisen, Schmiedeisen und Stahl, Werkzeuge, Maschinen usw.), bei deren Einfuhr nach Nussland angewendet werden soll: Zum Verständnisse der Angelegenheit ist zunächst darauf hinzuweisen, dass in Russland drei Zolltarife in Geltung sind: Der sogenannte Normaltarif, der erhöhte oder Maximallarif und der Conventionaltarif. Der erste wird auf Erzeugnisse jener Länder angewendet, welche Nussland das Mtistbegünstigungsrecht zugestehen; der zweite auf die Einfuhrartikel aus jenen Staaten, in denen russische Waren keine Vorzugsrechte genießen; der letzte gilt für jene Länder, welche mit Russland einen Handelsvertrag abgeschlossen haben. Nach dem Normaltarife würden jene nordamerikauischen Pro-ducte, auf die sich der neueste Erlass des russischen Finanzministeriums bezieht, folgende Zollsähe zu be» zahlen haben: 1.) Guss' und Schmiedeeisen 75 Kopeken per Pud; emaillierte Eisengeschirre einen Rubel per Pud; polierte, gemalte, bronzierte, gemusterte, lackierte, emaillierte (mit Ausnahme der Geschirre), verzinnte oder verzinkte oder mit gewöhnlichen Metallen überzogene Eiseligusswaren 1 Rubel bis 1 Rubel 70 Kopeken. 2.) Werkzeuge für Gewerbetreibende, Künstler und Fabriken 1 Rubel 40 Kopeken. Gasometer, Gas-, Heißluft» und Petroleummotoren, Dynamos, Näh« und Strickmaschinen, Locomobile, Feuerspritzen und Maschinen jeder Art 1 Rubel 70 Kopeken per Pud. Durch den vom 28. Februar an in Kraft tretenden Maximaltarif werden die Zollsätze der ersten Kategorie um 20 pCt., die der zweiten um 30 pCt. er« hüht. Diese Zollerhühung wurde dadurch veranlasst, dass die Vereinigten Staaten russischen Zucker mit einem Zusatz» oder Ergänzungszoll belegt haben. Die Verhandlungen über die Behandlung des russischen Zuckers in den Vereinigten Staaten wurden von den beiden Regierungen schon seit mehr als einem Jahre gepflogen. Den Anstoß dazu gab die von der amen» tanischen Finanzverwaltung im December 1898 kundgegebene Auff >fsung. es sei die in Russland für Zucker« ausfuhr gewährte Steuerrückvergütung einer Ausfuhr. Prämie gleich zu achten. Das russische Finanzministerium theilte diese Ansicht nicht und vertrat vielmehr den Standpunkt, die Beschränkung der alljährlich zum inländischen Verbrauche zu liefernden Zuckermenge und der Vorbehalt der Einflussnahme auf die Preis-Kaiserin Maria Theresia in Kraft; da aber damals Unregelmäßigkeiten in den Zahlungen eintraten, so ließ die Kaiserin 1745 die Grenzregimenter errichten und das Libell außer Kraft fetzen. Nach langwierigen Verhandlungen und bedeutenden Geldgeschenken hatten im Jahre 1575 die Gesandten Ungnad und Preyner einen neuerlichen Frieden zustande gebracht, während die Kämpfe an den Grenzen und die Einfälle fortdauerten. So halte sich der tapfere Landeshauptmann von Krain H^rbart Freiherr von Auersperg am 22. September 1575 bei Vudakli am Radonia mit feiner kleinen Schar dem weit überlegenen Feinde entgegengeworfen und war dabei, heldenmüthig lämpfend, auf dem Felde der Ehre geblieben. Es war wahrlich mehr als Hohn, dass man am 9. December eine Schar Gefangener, meist Männer aus den edelsten Geschlechtern, die diese Niederlage überlebt halten, nebst Nuerspergs und Weixelbergers ausgestopften Köpfen in triumphierendem Aufzuge unter klingendem Spiele und mit fliegenden Fahnen vor dem Hause der Gesandten in Constantinopel vorüberführte, wo letztere selbst l stumme Zeugm dieses «kläglichen Spectatels» waren, l Man musste es als eine besonders glückliche Fügung ! betrachlen, dass der Kopf Auerspergs gegen ein schweres ! Lösegeld wieder ausgeliefert wurde; durch Vermittlung des venelianischen Bailo gelangte er nach Kram, wo er ! sich im Stammschlosse der Familie zu Auersperg befindet. : Nach Auerspergs Niederlage kam es an den Grenzen l fortwährend zu Reibungen und blutigen Zusammen- > stoßen. Um diesen Zuständen ein End«: zu machen und ! insbesonders Ferhadtieg, dem Statthalter von Bosnien, l entgegentreten zu können, gab Kaiser Rudolf II., > welcher nach dem am 12. October 1576 erfolgten ' Tode de« Kaiser« Mximilian N. glwtlhlt worden festsetzung im Inlande seien bloß Mittel zum Schuhe der Interessen der Consumenten gegen eine Ausbeutung seitens der Erzeuger. Die amerikanische Regierung hielt aber trotzdem an der Ansicht fest, dass infolge der gegenwärtig in Russland herrschenden Zuckerbehandlung die russischen Nnffineure ihre Erzeugnisse im Auslande um einm zw ifach niedrigeren Preis absetzen können, als im Inlandc, so dass darin eine Exportprämie erblickt werden müsse. Auf diesem Standpunkte beharrt sie auch jetzt noch, wiewohl das russische Finanzministerium gleich zu Beginn der Verhandlungen darauf hinwies, es würde in die Nothwendigkeit versetzt werden, einen erhöhten Tarif für die Erzeugnisse der nordamerikanischen Industrie festzusehen, falls die Vereinigten Staaten an ihrer Auffassung bezüglich de» Zuckers festhalten sollten. Es ist demnach die jetzt von Russland angekündigte Maßregel durchaus nicht als eine in Amerika unvorhergeschene in Kraft getreten. Dieser Zolldiffereuz ist übrigens leine übergroße Ve« deutung beizulegen. Es ist sogar sehr wahrscheinlich, dass sie binnen kürzester Frist in einer beide Interessenten befriedigenden Weise gelöst werden wird. Keinesfalls ist sie aber geeignet, das zwischen beiden Staaten bestehende freundschaftliche politische Verhältnis zu trüben._____________________________________ Politische Uebersicht. Laibach, 23. Februar. Die «Arbeiter-Zeitung» kennzeichnet die nunmehrige Sachlage in dem Sinne, dass die Jung« czechen vorläufig keine Obstruction machen. Das Parlament sei also nicht umgebracht und nicht gerettet, aber es könne jeden Augenblick umgebracht und nie aber gerettet werden, wenn sich die Dinge so entwickeln werden, wie sie begonnen haben. Auch wenn der Glücksfall eintritt und das Haus vor der unverhüllten Obstruction bewahrt bleibt, sei an ein Leben des Parlaments nicht zu denlen. Die schwere Krankheit könnte das Parlament nur mit Hilfe aller Parteien überwinden; nur wenn alle das Parlament wollen, nicht bloß zum Schein es sagen, könnte die Krisis überstanden, könnten vielleicht halbwegs normale Zustände herbeigeführt werden. Das «Neue Wiener Journal» bezichtigt die Czech en der Unaufrichtigkeit. Der Umstand, dass war, dem General'Statthalter Erzherzog Karl die Erlaubnis, bei Vruck a. d. M. ein Heer von 10.00N Mann mit 16 Geschützen unter dem Oberbefehle des Feldhauptmanns Georg von Khevenhüller zu versammeln. Obgleich der Marsch dieses Heeres, dem sich auch Theile der Kramer Miliz angeschlossen hatten, durch die steilen Gebirgspässe äußerst beschwerlich war, wurden doch schnell nacheinander mehrere von dem genannten Pascha besetzte Aurgen mit Sturm genommen und der Pascha zum Rückzüge genöthigt. Bald aber erhielt er bedeutende Verstärkungen und griff die schon sehr geschwächten Truppen Khevmhüllers mit einem mindestens 30 000 Mann zählenden Heere an. Infolgedessen musste Khevenhüller die eroberten Plätze im Stiche lassen und die Trümmer seines Heeres über das Gebirge zurückführen. Unter solchen Umständen war die Wahrscheinlichkeit des Zustandekommens eines Friedens wieder in weite Ferne gerückt und die räuberischen Einfälle der Türken in die Grenz-länder dauerten ununterbrochen fort. Gelang es auch den kaiserlichen Statthaltern und Hauptleuten, die Türken jähling« zu überfallen und mit schweren Verlusten zurückzutreiben (so machten Thomas Bakai. Erdödy, Graf zu Moslavina. Banus von Kroatien, und Josef Graf Thurn im October 1584 bei Slum 4000 Türken, die eben viele taufende von Krainern in die Sclaverei fortschleppen wollten, nieder, und im December 1586 ereilte eine andere Horde von gleicher Stärke dasselbe Schicksal), so brachte dies doch leinen Gewinn und d« Friede wollte nicht einkehren. Im Jahre 1588 brachten die Truppen des Kaisers den Türken bei dem Schlosse Silso eine empfindliche Niederlage bei, und auch in den folgenden Jahren erneuerten sich Kiimpfe von g-öhenm und gmna/rcm 1"' Laibacher Zeitung Nr. 46._________________________________374_______________________________________25^lB>' trotz der noch strengeren früheren Behandlung nicht» deu< scher Eingaben die Cz^chen außerhalb des Hauses eine sprachliche Concession nach der anderen erlangt Hütten, sei Beweis genug, dass die gescha'ftkordnungs-mäßige Behandlung czechischer Interpellationen im Parlamente eine rein parlamentarische Zwcckma'ßigkeitZ° Maßregel sei, die mit der sprachlichen oder nationalen Gleichberechtigung gar nichts zu schaffen hat. Das «Neue Wiener Tagblatt, enthält folgende Mittheilung: Ueber Vortrag des Ministers des Aeuhern Grafen Goluchowski hat Seine Majestät der Kaiser gestaltet, dass beim Leopold» Orden und beim Franz Josef-Orden zwei neue Classen errichtet werden, und zwar ein Ritterkreuz des Leopold-Ordens erster Classe und ein Officierstreuz des Franz Josef-Ordens. Dieses Ofsicierslreuz wird entgegen der bisherigen Gepflogenheit als Steckordcu mitten auf der Brust getragen werden. Man versichert, dass der istrianische Landtag im April zu einer Session, man weiß nicht, ob in.Parenzo oder Capodistria, einberufen werden wird. «Finnlandskaja Gazela» vom 21. Februar veröffentlicht Einzelheiten über eine ganze Reihe von Demonstrationen, die am 18. Februar, am Jahrestage der Veröffentlichung des kaiserlichen Manifestes an den sinnläudischen Senat, in Hclsingfors stattgefunden haben. Auf einer Straße wurde ein Stück schwarzer Leinwand mit den Namen derjenigen Senatoren, welche für die Proclamierung des Manifestes gestimmt hatten, ausgehängt. Abends wurden von den nach der Straße gehenden Fenstern der von Finn» ländern bewohnten Häuser schwarze Vorhänge heruntergelassen und in den Zimmein die Lichter ausgelöscht. Nm Denkmale Kaiser Alexander II. wurde von einer Dameudl'putation ein Trauerband niedergelegt. Gruppen junger Leute zwangen die russischen Ladenbesitzrr, das Licht in ihren Läden auszulöschen und drangen mit Gewalt in finnländische Häuser ein, um dort die Lichter auszulöschen. Andere Grupden machten eine Katzenmusik vor den Wohnungen einig?r Senatoren, denen Drohbriefe mit der Unterschrift des «geheimen patriotifchen Verbandes» gesandt wurden. Eine Adresse mit den Unterschristen von 850 Damen der Stadt Helsingfors wurde dem Vicepräsidenten des Senates überreicht. In dieser Adiesse wird gegen die Ueberführung der Acten des sin ruandischen Staatssecreta» riates nach Petersburg Einspruch erhoben. Auf Befehl des Reichssecretärs v. Plehwe wurde diese dann unter-lassen. Die Pforte leanlwortete kürzlich die vom 4. Jänner datierte Collectiv: ote der an dem bekannten Conflicte im Obersten Sanitätsrathe interessierten Mächte; in dieser Collcctivnote hatten die betreffenden Missionschefs gegen die seinerzeit erfolgte willkürliche Ernennung Namyk Beys zum otlomanischen Mitgliede des Obersten Sanilätsrathes und des Doctor Zitterer zum Sanitätsinspcctor in eina/hcndlr Weise Protest eingelegt. Die nunmehr erfolgte Antwort der Pforte versucht die in der Collcctivnote der Missionschefs angeführtm Gründe für ihren Protest zu widerlegen. Die von der Pforte in ihrer Antworlsnote vorgebrachten Gründe werden, nach einem aus Constantin- Belange in derselben Weise. Endlich brachte der Botschafter Pezzen im Jahre 1590 eine Erneuerung des achtjährigen Friedens zustande, der jedoch erst mit dem Jahre 1592 seinen Anfang nehmen sollte. Mittlerweile wurde der Statthalter von Bosnien, Hassanbcg, vom Großvezier Sinan Pascha fortwährend aufgehetzt, die Einfälle in das kaiserliche Gebiet fortzusetzen. Im Frühjahre 1592 nahm Hassanbeg mehrere feste Plätze weg, ließ dort, wo die Petrina in die Kulpa mündet, ein Bollwerk aufführen, erlitt aber im folgenden Jahre bei Sissel eine entsetzliche Niederlage. Hassanbeg war nämlich um die Mitte Juni 1593 mit 30.000 Mann über die Kulpa gegangen, um Sissek neuerdings zu belagern. Kaum hatte er aber vor den Mauern dieser Stadt sein Lager aufgeschlagen und die Belagerung begonnen, als er vom Banus Grafen Thomas Valac - Erdödy, Andreas v. Auersperg, Ruprecht v. Eggenberg, Siegmund Paradeiser und Melchior v. Rödern mit nur 5000 Mann unversehens angegriffen wurde. Was nicht auf dem Schlachtfelde niedergemacht worden war, fand zum größten Theile in den Wellen der Kulpa und ihres Nebenflusses Odra den Tod. Der Verlust der Türlen wurde auf mindestens 18.000 Todte geschätzt; unter den Todten befanden sich Hassanbeg selbst und eine Menge der angesehensten Heerführer. 20 Fahnen, mehr als 2000 Pferde, sämmtliches Geschütz, darunter prächtige Stücke, welche die Türken früher in Ungarn erbeutet hatten, ein großer Vorrath von Munition und viel Kriegs» material waren die Trophäen dieses glänzenden Sieges, an dem die Kramer unter Auersperg ehrenvollen Antheil halten. (Gchluft st>lgt,j opel eingelangten Telegramme, in dortigen diplomatischen Kreiseil als hinfällig bezeichnet und rufen den Eindruck hervor, dass die Pforte, tiotz der scharfen Polemik gegen die fremden Delegierten im Sanitätsrathe, nachzugeben beabsichtige; auch foust sollen Iu-dicien für diese Annahme vorliegen. Tagesneuigteitel!. — (Englische Kronrechte.) «Ein König hat viele Privilegiel,,, schreibt die «St. James Gazette», «aber das älteste ist sicherlich das Necht aus den lkops jedes an den Küsten seines Königreiches gesungenen Walfisches. Es ist nicht sehr wahrscheinlich, dass König Eduard vicle Walfischlöftfe erhalten wird, wie lange er auch regieren mag, aber es gibt noch viele andere Nebelteinnahmen der Krone, die nicht so selten sind, wie Walfische. Der König hat z. B. ein Recht auf jeden im Vereinigten Königreiche gefangenen Stör; ein in der Themse gefangener Stör fand einen Platz auf der Hoch' zeitstafel der Königin Victoria. Ferner sollte der König jedes Jahr von verschiedenen Personen erhalten: ein Tischtuch im Werte von drei Shilling, zwei weihe Tauben, zwei weiße Hasen, eine Katapulte, ein Pfund Kümmelfamen, ein Pferd mit Halfter, ein Paar scharlachrothe Strümpfe, tin?n Striegel, eine Zange, ein Ortscheit, einen grauen Pelzrcck, eine Nachtmütze, einen Fallen, zwei Messer, eine Lanze im Werte von zwei Shilling und eine silberne Nadel von feinem Schneider.» — (Eine gepfiffene Tageszeitung) Wir verdanken den Canarischen Inseln den Vogel, den Vuffon Zimmermusitant nannte. Sein Gefang ist freilich nicht fo süß und fchmelzend, wie der der Nachtigall, und wenn diese eine Künstlerin ist, so ist er bloß ein Virtuos, aber ein Virtuos, der die seltene Ehre genießt, bei den Bewohnern seines Landes Schule gemacht zu haben. In seinem Bulletin der «Biarritz Association» versichert nach der «Münchner Allg. Ztg.» O. Shea, dass noch heutzutage unter dcu Gomeros, den letzten Vertretern der Nrbewohner der Canarischen Inseln, die Unterhaltung mittels Pfeifens etwas ganz Gewöhnliches ift. Es handelt sich also nicht etwa bloß um Rufe oder verabredete Zeichen, wie sich deren z. B. die Pariser und andere Vagabunden und Gauner bedienen, um sich gegenseitig von der nahenden Hermandad zu benachrichtigen, sondern um eine wirtliche, articulierte Sprache, die fähig ist, die verschiedensten Dinge auszudrücken. Mit Erstaunen hört oft der die Gegend durchwandernde Tourist Melodien pfeifen, die von Hügel zu Hügel wie Frage und Antwort klingen. Es sind die Eingeborenen, die Fragen aneinander richten, das Landen von Fahrzeugen, die Zahl der angekommenen Gäste und die Ereignisse des Tages verkünden: es ist eine gepfiffene Tageszeitung. Oft ist es eine Auskunft, irgend ein Klatsch über den Touristen selbst, der mit Ueberraschung diese Modulationen vernimmt, die mit dem Gesänge der Canarienvögel auffallende Aehn-lichleit haben. Auch pfeifen die Gomeros, wie ihre Lehrmeister, ungemein laut, fo dass einem, wenn man in ihrer Nähe steht, die Ohren gellen. Indessen ist dieses Nachahmen ocs Gesanges der Eanarienvögel nicht die einzige Anleihe, die sie bei den Thieren machen: sie ahmen auch das Wiehern der Pferde und das Brüllen der Stiere nach. Doch sind letztere Formen des Zwiegespräches weniger verbreitet. Die Gomeros wiehern oder Aus fretnöetn Klanltne. Roman vo« vrmanos Gaudor. (12. Fortsetzung.) Der Zauber, den die interessante Persönlichkeit des Russen ausströmte, begaun unmerkbar — ohne dass sie selber es ahnte — Lotta mit immer dichteren Fäden zu umspinnen. Wie nahe ihr der Fremde in den wenigen Tagen ihrer Bekanntschaft getreten war. kam ihr erst zum Bewusstsein, als er eines Abends bei Vollmars von seiner nahe bevorstehenden Abreise sprach. Sie saßen allein in Frau Vollmars winzigem, kokettem Boudoir. Eine kleine Gesellschaft von ein-heimischen Herren und wenigen Damen — Aus» länderinnen — hatte sich in dcn gastlichen Räumen des liebenswürdigen Ehepaares zusammengefunden. Nebenan im Salon hatle »nan einen kleinen Temp3! aufgelegt, au dem sich die gauze Gesellschaft betheiligte; auch Herr und Frau Vollmar waren drüben bei ihren Gästen. Das Boudoir wurde von einer großen, ver» schleierten Ständerlampe nur matt erhellt. Heruntergelassene Portieren von schwerem, gewirktem Stoff trennten das kleine Zimmer von dem größern Salone und ließen nur ein undeutliches Stimmeugenmrmel von drüben hereinbringen. «Sie wollen wirklich fchou fort?» fragte Lotta, und aus ihrer Stimme klang aufrichtiges Erschrecke». «Ich hatte meinen Aufenthalt hicr eigentlich nur für zwei Ta.;e vorgesehen — nun sind fchon acht Tage daraus geworden — und ich gehe sehr schwer wrt — Sie dürfen es mir glauben, gnädige Frau — fthr schwer!» brüllen, um heftige Empfindungen. ^AhnE Furcht vor Gefahr auszudrücken. Für g ,^s ihnen das Pfeifen der Canarieuvögel, " ^ düngen zu äußern. f,n^ ' - (Einen nach Mittheilung der «Berliner M^'^^ respondenz» der bekannte Heidelberger ^ fessor Nisfl zu beobachten Gelegenheit. ^ ,/ ^ zweijähriger Dachshund, zeigte 5""' < a<, 3 ruhiges Wesen, wurde dann später in"" ^ ^ führte fortwährend Kreisbewegungen " „ib' ^ reagierte nicht mehr mit Bellen. '"° ^"' . schließlich wich er Hindernissen nicht .n"^,F''. y sich gegen Gehörs- und Gesichtseindrucle ^li^. nahmslos. Das Thier wurde getödtet, ^icü/ ^ zeigte sehr interessante Veränderungen "V >?l^ ^, auch bei Geisteskranken vielfach gefu"°l ^, Anschlüsse an diesen Fall vorgenommen ,^ ^ Untersuchungen hatten das interessante ^^ ^ pathologischen Veränderungen an der ^H^ck' ^ Verschiedenheit der Ursachen und der 0 > . ^ selben, nur graduell verschieden waren- ^jstt ^ - (Ein Buch von einem ^ ' Sensation, die ihresgleichen in e ^ ^ Wissenschaft nicht hat, steht unmittelbar ^^,.,, ^ noch der Stenograph, der es aufnehme« ^,,^,i^ ehrenwerten Secretär der englischen ^ .^ ^ wird Londoner Blättern nämlich "Ua"^ ^ «li während unserer Sitzungen zwei oder ^^ »,, ^ von Florence Marryat erhalten, °.M^,,l ie Negräbnistage, und andere zu "' ," .^ seitdem. y uns in Verbindung zu treten. Sie z"^el^ ^ materialisieren, da das nicht ein Tyeu ^^ ^ anderen Leben wäre. Aber wir w"^" M ^ überzeugt, dafs sie uns ein Buch n"/,.'^ ^> h seit sie den Fluss überschritt, dlcM ^ ^ wünschte, dass es stenographiert w"0^ M < die Vorbereitungen daz» getroffen-' F> «», einen so bestimmten Charakter, da^ w ^ l^ ^ kann, dass dieses wunderbare ""^ iV^ 5e »ccompU. werden m»ss. Ein Stenograf 5 ^ finden... a,l«b^> !i>, - (Künstliche F a rbenbN^ ^ Allen beschreibt in der «Physical/^c ^' z«, Versuche, in demn er den Einsts «M: b>« Wirkung verschiedenfarbigen Lichtes aUI ^ ^ ^ hat. Dabei fand er. dass eine langw°^ fiiB^ t), des Auges durch rothes Licht die ^ ^b ,^ ^ Gesichtes für rothe Lichtstrahlen ve" ^ ^ während die Empfänglichkeit f^/«^ <>' ^° beeinflufst bli«b. Es war fchon durch 0 ^< , H gewiesen worden, dass ein «rothblind^^ ^, 5«j größerte Empfindlichkeit gegen die ^d^ 'Y Farbenspectrums .zeigt. Aber auch «n u ^ '^i ^ durch anhaltende rothe Belichtung "'.^^ ^ nimmt vorübergehend die Eigenschaft^ ^ ' ^l Auges an. In glncher Weise kann l>" ^^ e> U Auges mit der betreffenden Farbe 3". ^. "c blindheit oder eine Violettblindheit e^^che ^, "i< merkenswerte Ergebnisse hatten dle " h^V 7> Uebermüdung des Auges nicht durch e" ^5 U ^ sondern durch eine Zoischenfarbe "^b^ cy Bei der Benützung von ^ Michael Donww'ski^stockte^ "/s /^ 1" ^ Entgegnuug. Als Lotta schwieg, >"" / ^ Weilesort: ^iM ^ «Vollmars sind die einzigen ^ ^ Welt, zu denen es mich hin und "Hich^,' ^ habe keine Verwandte, auch keine w' ^, / " Ich hatte nie Zeit, mir welche zu e" H/ ich ganz isoliert im Leben, und ^M^ " Gütern und Besitzungen ist kaum e> ^i»- ^ ein richtiges Heimatsgefühl in nur " ^ ^ «Sie haben leine Geschwister^ ^x ^ «Nein. Meine Eltern starben " M,> «. Kindheit, ich habe kaum eine VHF^ ^ ihnen. Der Tod mehrerer älterer, entse' ^l ^ ^ brachte allmählich alle BesitzungenHcc '^,'j ^ meiner Hand zusammen, aber g!""^ F' ? i H, nicht dadurch. Ich war von M/ j^Ki/ j^ müthig angelegter Mensch. Ich flih^F^, H in meiner Vereinsamung, trotz der ""^d ^ ly denen das Schicksal mich bedacht, "/.cHio^^' ^ wert sei. Zudem schließe ich mich l,eyU ii", ^ , Freundschaft gemacht habe, verleldet" ^,^ , ^ Anknüpfung. Die Arbeit ist ""Nk ft ^,, l, Freundin, aber bei alledem ist es vl".^^ g, Ziel und Zweck zu schaffen. Ich f"ge itt, V ^ was und für wen ich eigentlich al"H M^ ^ Tode fällt mein Vermögen, wenn '^ ^. b tarifch besondere Verfügungen ^^ h«!«^ ^, d Ich müfste denn fehr bald sterben, ^!^,> Onkel aus einer Seitenlinie unsere» 7h^F kinderloser Witwer in Wien lebt. "HF'" l ich ihn Überleben, was unserem M" l^"^^^ 46. ___________________________ 375________________________________________________25. Februar 1901. Ä b'ehtr b.?. sür gelbe Strahlen im Gegensatze zu ^°de ^^ ^"ebenen Fällen ganz unverändert, während ^lll lvuch/^blMit sür rothe und grüne Strahlen ^°nstalt /' ^ ""^ Eewerbeverein für Krain ^'kili/d^"" vormittags im Saale des «Mestni > a«s h"°" "ma 350 Personen besuchte Versamm-? ^uckzablu« 7°»esordnung sich eine Besprechung über ^hnern Lai^" ""s Anlass des Erdbebens den Be-bliche« M °"s Staatsmitteln gewährten un-, btt7ss^"lehen befand. ^ß,e die Vi lblna °ls Obmann des Vereines Kneten »."senden, namentlich den Reichsraths- ^ ^" P^s" Stadt Laibach, Herrn Dr. Tartar. ?"el^^^"'wenten der lrainischen Handels- und Ge- '' ^ AiilgerwA"" KuKar, theilte sodann mit. dass '' ,25wng7m" b^'b sein Fernbleiben durch die >' i? ^'8t habe ?"reichischen Städtetage in Wien ent- ^ »^ °uch b'lp ? bemerkte endlich, dass zur Versamm- ^ °°l?"z Va/«. ?"" Reichsrathsabaeordneten Seine !^ ^ ^" Word ° r? lhwegel und Dr. Ouster 3 it ein- l^ ^ ust ^ z. l"kn. die aber nicht anwesend sind. (Herr !., ^ber z»s_. "schien später in der Versammlung.) bes Herrn Dr. Greg or it wurde !n^n Et°n" ?" Versammlung Herr Terdina und He« Maurer gewählt, wäh- die Herren Elbert und Teriel ^°^ko al« webende Herrn Obercommlssär ^' gierte ?r >> "geordneten der Behörde vorgestellt »!l?'l gegen ^l^^weck ^er Versammlung dahin, dass kin ^rden sM ^zahluna der Erdbebendarlehen ein« ^? ^it sH°""'denn die Rückzahlung würde fiir Laibach ^l895?""" Echlag al/ das Erdbeben vom . Hierauf ' bedeuten. " 'tl3"'chen mV k"" Dr. Gregoriö zu einem l ^ 3°"n° das« ? ' bas Wort. Er conltatierte mit Ne-!> ^°?" kinil, sei-« . iu behandelnden Frage alle Theil-'°/ 2 °lle jene ?'.""b'"lärte. er wolle in chronologischer "'' ^ ' selche er^ ^ ^it der Erdbebenkatastrophe an-'^ l«2« "nwö z^"' bass es gegenwärtig der Bevölkerung ch l> ?" nach.,^^'^ ihren Verpflichtungen dem Staate H ^i! ^"i°n. ^7""rn. Wie schwer nach dem Erdbeben U Vbi?luelle 5>°?! ^e Constatierung des Schadens und ^ b«si? k. sich HI 5. "2 der zerstörten und beschädigten ^ '' .""^ jeder '«"isse l"er der betheiligten Haus-'< s!°s!, ^n Abschluss ^e °"^b' "le viel Monate bis zum e ^ ^j ,. Die b.,Ä.^r commissionellen Erhebungen ver-? ^s,^ ""en E/twa ^ " Objecte hatten während dieser ^ ^tta'^el bis ^ ü.'^ ^"" verglengen wieder min-^F lit, ,'«hig h "" Jahre, ehe die neuen Baulichkeiten H H^üglichs^^ der Hausbesitzer hätte "? <"" der?.Berücksichtigung verdient. Als Seine ^ ^on ^ibachs 5 .er ^ nach dem Erdbeben die ^ ^,, 'bier mull ^)^''' sprach er die denkwürdigen ^, "lh "' allein b« ^ ^°^en werden.. Es ist geholfen "^ ^ w« "ner lu««.n ^"«^" Katastrophe lassen sich ^ >^n Müsse?.^eihe "on Jahren überwinden, ^> l,,^^ "s"'l,„I,,,,, des Gesetzes die l^' ^^sich Mchemlichere ist, fällt sein Ver. ^' ^ ^'»em ErU ^" "der eine Million beziffert, mir ^ '^i, lt auf dem^ !i^ 'ch h°be dann nur noch "' ^i^n^ aNein ,b?le "ls bisher. Es ist sehr . ,Ks im zg"s:^u stehen. Ich beneide alle, die ?'eb°,," dem i ^,""'ger Anaehöriger sind. ^üt'bhelftn^belstande Ihres Alleinseins könnten ^ "nn. 'en.. sandte Carlotta ein. «Sie müssten '^ ^H^WnZüge^ c ^ ^lj"hen Eie""Äerholte er nach kurzem Schweigen. ^ >hr>.Eii ^mi?^ ^rau, aber es ist ein wunder lA ?9en , ^ch bin ,^"l" gewiss gutgemeinten Rathe ^^ ^ k^ch zum 5"'" Charakter und meinen Nei- ^' i^l?d'N ün^7"'enkben geschaffen, und wenn >e>. ^"tnah! geblieben bw," so rührt das ^»< lfassul' 'ch von Anfang an etwas reichlich > ^?e ich v°n der Ehe hatte. In meiner L' ^7^en^V,reremale mein Augenmerk auf wenigstens nach außen 3 si n,^ "ä e len^ensgefährtin erschien«,, aber ?'' ch w"^M Ide7l7" ^"'' Wd ich doch immer. >^>eH«le nlcht entsprachen. Vielleicht di/' Mcht fe' gerungen reichlich hoch, aber ich >i» n^ 7»^ M'r etwas davon abzuhandeln )t. ^.blleb. I^ das« ,ch den Anschluss verpasste ^«" /ineA>"e es mir einmal in den Kopf ^Re7>ein7'7 'us «iebezn schließen; im ^'tauchten ! «Elende arm und aus den hervorgegangen sein ö" sinden. w^^""' ^ider gelang es größte Milde walten lassen. Durch das Gesetz vom 3. Juli 1895 wurde den hilfsbedürftigen Besitzern Laibachs ein unverzinsliches Darlehen von 1,700.000 Gulden entweder gegen bücherliche Sicherftellung oder unter Haftung der Gemeinde gewährt; die Rückzahlung hat vom 1. Jänner 1901 an in 15 gleichen Jahresraten zu erfolgen. Auch dem Handelsstande wurde ein unverzinsliches, am 1. Jänner 1898 rückzahlbares Darlehen bewilligt. Für die damaligen Verhältnisse hätte diese Summe vielleicht genügt; allein da später zahlreiche Häuser niedergerissen werden mussten, an welche man ursprünglich gar nicht gedacht hatte, reichte sie nicht mehr für die fpäteren Verhältnisse aus. Das Darlehen genügte kaum für die Demolterung der Häuser und die Grund« legung neuer Gebäude; so blieb denn den Betroffenen nichts anderes übrig, als Schulden bei Geldinstituten zu contrahieren. Aus Staatsmitteln habe, wie Redner des weiteren ausführte, lein Hausbesitzer fein Haus gebaut; er habe sich, um nicht alles zu verlieren, arg verschulden müssen, aber diese Thatsache wurde maßgebenderseits nicht berücksichtigt. Hätte man im Juli 1895 voraussehen können, welche Folgen nach dem Erdbeben noch ein-treten werden und welchen directen und indirecten Schaden wieder das Erdbeben vom 15. Juli 1697 verursachen werde, so wäre gewiss die doppelte Summe als un« verzinsliches Darlehen bewilligt und der Termin der Rückzahlungen um zehn Jahre verlängert worden. Die t. k. Landesregierung in Laibach aber habe diese Gründe entweder übersehen oder gar nicht in Betracht gezogen. Ueberdies hätte die Erhöhung der Gemelndeumlagen und die Einführung der Personal-Einkommensteuer von den maßgebenden Kreisen berücksichtigt werden müssen. Redner führte nun die Zahlungen an, welche ein vom Staate unterstützter Hausbesitzer am 1. Jänner zu leisten hätte (Steuern und alle Umlagen, dle Rate des unverzinslichen Staatsdarlehens, die Rate des drei-procentigen Landesdarlehens, die drei Procente des Landes« darlehens, die Interessen der intabulierten und nicht in-tabulierten sonstigen Schulden, in den meisten Fällen die Baurate des Capitals, eventuelle ausständige Forderungen der Baumeister und Gewerbetreibenden). In solcher Lage befinden sich sicherlich 90 pCt. der Bittsteller. Vor dem Erdbeben verzinste sich ein Haus mit 3 3 M, nach dem Erbbeben mit 2 5 pCt. Die Besitzer der durch das Staatsdarlehen allein belasteten Häuser müssten auf da« Ein« kommen ihrer Häuser daraufzahlen, wenn sie allen ihren Verpflichtungen nachkommen sollten. Alle Bemühungen, vor dem 1. Jänner 1901 eine Zusicherung der Erleichterungen, betreffend die Rückzahlung des staatlichen Darlehens, zu erlangen, wurden dahin beantwortet, dass zunächst der Termin abgewartet werden müsse; früher lönne nichts verfügt werden. Die Frist für die Rückzahlung der den Kaufleuten und Gewerbetreibenden gewährten zinsenfreien Unterstützung wurde infolge Einschreitens der Vetheiligten vom 1. Jänner 1898 auf den 1. Jänner 1899 und sodann auf 1900 ausgedehnt. Die Lage der Handels- und Gewerbetreibenden in der Erdbebenperiode brauche nicht geschildert zu werden; die verhältnismäßig geringe Anzahl der Insolvenzen am hiesigen Platze fei nur der Solidität dieses Standes zuzuschreiben. Am 28. März 1900 erschien das Gesetz, betreffend die Gewährung von Erleichterungen bei der Rückzahlung der infolge von Elementarereignifsen gewahrten Staatsdarlehen. Die Bestimmung desselben, dass Erleichterungen bezüglich der Termine, der Höhe und Zahl der Raten, serner thellweise od^r gänzliche Abschreibungen der Darlehen bewilligt werden können, biete dem betreffenden Antragsteller den weitesten Spielraum. Allein die bei der k. k Landesregierung eingebrachten Gesuche wurden in der größten Anzahl abschlägig beschiedcn. Es wurde infolge« dessen beschlossen, eine Deputation nach Wien zu entsenden, welche dem Ministerium des Innern und jenem der Finanzen cine Denkschrift über die wirtschaftliche Lage Laibachs zu überreichen und die Bitte aufzusprechen hätte, dass die Zahlung der ersten Rate bis zum i. Jänner 1906 verschoben und die Zahl der Annuitäten von 15 auf 30 vermehrt werden möge. Vor ihrem Abgänge nach Wien sprach die Deputation bei Seiner Excellenz dem Herrn Landespräsidenten vor, um ihn als allein maßgebende Persönlichkeit um seine Unterstützung zu bitten; nllein der Deputation wurde bt'deulet, dass nur eine Vermehrung dcr Raten befürwortet werden könnte. «Seine Excellenz schien der Meinung zu sein, dass der Nothstand nicht ein derartiger sei, wie cr geschildert wird, und dass die Rückzahlungen leicht erfolgen können».* Das Gesuch wurde sohin von dem Ministerium d:s Innern mit der Ve- * Wie wir aus authentischer Quelle erfahren, sprach sich Seine Excellenz dahin aus, dass generelle Erleichterungen nach dem M'srtze vom 28. März 1800 nicht a/währt werden können, da dieses Gesetz die individuelle Vehandlung auf Grund der von den einzelneu Parteien eiuzuliriua.cudeu Ocsuche vorschreibe; dass weiters die Hinauöschiebung des Rückzahlungsbeginnes wohl leine wesentliche Erleichterung involoiere, Vielmehl im Jahre 1W6 die Situation der Hausbesitzer ganz dieselbe wäre wie jetzt, weshalb eine wirtliche Hilfe unter der Poraussetzung, dass es mit der Rückzahlung ernst gemeint sei, nur in der Bertheilung der Raten aus «ine längere Frist. z. V. auf 80 Jahre zu erblicken wäre. (Umnerlnng der. Ntdactwu.) gründung abgewiesen, dass eine generelle Behandlung dieser Frage dem Gesetze vom 28. März 1900 nicht entspreche und dass jedes Gesuch einzeln behandelt werden müsse. Redner kam sodann auf die die Rückzahlung der Erb-bebendarlehen betreffende Notiz in der «Laibacher Ztg.» vom 18. d. M. zu fprechen, welche nach dem jüngsten Erdbeben vom 16. d. M. wie ein Blitz aus heiterem Himmel die Bewohner Laibachs getroffen habe. Aber es sei nicht nur die erste Rate eingefordert, fondern es seien fowohl den Handels« und Gewerbetreibenden als auch den Hausbesitzern die Verzugszinsen angerechnet worden." Dieses Vorgehen liege gewiss nicht in den Intentionen der Regierung in Wien. Es wäre Aufgabe unserer Relchs-rathsabgeordneten, bei Besprechung des vom Abgeordneten Dr. Ousteritk eingebrachten Dringlichkeitsantrages dieses Vorgehen ins richtige Licht zu stellen. Dem Handelsund Gewerbestande wurden die Recurse im November v. I. erledigt, die Verzugszinsen jedoch vom 1. Jänner 1900 berechnet. Und dieser Handelsstand hat an 100.000 fl. allein zusammengebracht, welchen Netrag über seine Intervention auswärtige Firmen gespendet haben. Nachdem Herr Dr. Gregoriö an die Versammlung den Appell gerichtet hatte, die Angelegenheit nicht auf ein anderes Feld ablenken zu wollen, weil dies nur der Sache selbst Schaden brächte, empfahl er folgende Resolution zur Annahme: 1.) Von einem neuerlichen Gesuche an die k. k. Landesregierung wird wegen der consequent ablehnenden Haltung derselben und der Aussichtslosigkeit auf einen Erfolg Abstand genommen. 2.) Die krainischen Abgeordneten werben ersucht, ln ihren Kreisen dahin zu Wirten, dass der Dringlichkeit«-antrag des Abgeordneten Dr. Oustersi t bei den Mitgliedern der anderen Verbindungen die zur Annahme nothwendige Unterstützung finde. 3.) Wäre es unter den bestehenden Verhältnissen absolut unmöglich, den Antrag des Abgeordneten Doctor Onstersiö durchzubringen, so wäre es Aufgabe unserer Abgeordneten, Erleichterungen anzustreben. 4.) Sollte jedoch die k.!. Landesregierung, beziehungsweise die l. k. Finanzbehörde in Laibach auf den angedrohten Iwangsmahregeln bestehen und sie zur Durch« führung bringen wollen, so wäre sofort eine neue Versammlung einzuberufen, um eine Deputation zu wählen, die das Gesuch um eine Audienz bei Seiner Majestät dem Kaiser einzubringen hätte, um an Allerhöchster Stelle die traurige wirtschaftliche Lage unferer Stadt zu schildern und um Abhilfe zu bitten. Eine Versammlung wäre auch sofort einzuberufen, wenn die Action nnserer Abgeordneten leinen Erfolg hätte. Nach den Ausführungen deS Herrn Dr. Gregorik, die sehr beifällig aufgenommen wurden, ergriff Relchsraths« Abgeordneter Dr. Tavöar das Wort. Er warnte davor, sich in der Angelegenheit der Erdbebenbarlehen der Reclame zu bedienen, wie dies in den jüngsten Tagen geschehen sei, und verwahrte sich dagegen, dass die slo« venisch-liberalen oder die deutschen Abgeordneten Krains in Wien die Angelegenheit nicht mit gebürender Aufmerksamkeit behandelt hätten. Der Flnanzminister hat uns bereits Mittwoch erklärt, dass die Androhung der zwangsweisen Einforderung der Darlehen nicht zur Ausführung gelangen werde. Die betreffende Persönlichkeit, welcher in dieser Angelegenheit das erste Wort zusteht, hat mir gesagt: «Wenn Sie sich am Sonntag an der Versammlung betheiligen, so können Sie erklären, es seien 9b M. Wahrscheinlichkeit dafür gegeben, dafs Laibach aller möglichen Erleichterungen theilhaftig werden wird.» Im Ministerium des Iimern werden darüber Berathungen gepflogen werden, zu denen auch Seine Excellenz der Herr Landespräsident Freiherr von Hein zugezogen werden wird. — E« wurde mir auch gefagt, die Ansicht des Herrn Lanbespräsidenten gehe dahin, dass diese Angelegenheit nicht ftscalisch zu behandeln sei. Ueberdles hat uns Graf Pace, in dessen Händen sich diese Agende befindet, erklärt, er werde niemals vergrssen. dass er sich als Laibacher und Krainer fühle, und der Herr Graf hat mich auch bevollmächtigt, dies öffentlich zu fagen. Ich hoffe, nicht des Servilismus geziehen zu werden, wenn ich sage, dass sich Seine Excellenz der Herr Landekpräsident oftmals mit allem Eifer für den materiellen Fortschritt des Landes eingesetzt habe. Wenn ich an Seine Excellenz den Appell richte, er möge für Laibach und für Krain ein warmes Herz haben, fo bin ich auch überzeugt, dass dieser Appell nicht vergeblich sein wird. — Wir sind von einem Mi« nister zum anderen gegangen, aber dies eine wiederhole ich noch: Es gibt leinen Menschen, der da sagen könnte: Ich allein habe in dieser Angelegenheit etwas erreicht! — Deutsch fortfahrend, theilte Herr Dr. Tavöar «lit, Seine Excellenz Herr Baron Schwegel. der ver-hindert fei, der Verfammlung beizuwohnen, habe ihm erklärt, er fühle sich in dieser Frage einig mit allen krainlschen Abgeordneten, und seine energische Mitwirkung ln derselben sei ihnen sicher. — * Bon den Hausbesitzern wurde bisher noch leine einzige Partei amtlich qemahnt »nd daher wurden auch keiner Verzugs, zwsfu NMlnsiet. (Mmerlimss der Red^wu.) Lmbncher Zeitung Nr. 45. 376 ________ _____ 25. Februar^i^- Herr Dzimsli fchlleszt sich den Ausführungen Dr. Tavcavs an und bemalt, in de»> Apprll an den Herrn Landxichef sei die AuflM'rtjamlelt Seiner E^ellenz uuch aus den Umstand zu lenken, dass sich in Oberlrain eln^ neue Bahnverbindung entwickele, infolge welcher zu den großen industriellen Unternehmungen in Oberlrain tin neuer Zuzug zun« Nachth^lt' der Tlcldl L>übach er-solgei, werde (?). Nedner enipsiehlt die Annahme der Nrsolullon. Rrich merlt weiters, es sei, da er als Abgeordneter der fünften Curie ganz Krain vertrete, seine Pflicht gewesen, in der Angelegenheit der Erdbebendarlehen seine Schritte zu thun. Er habe in einer der ersten Sitzungen, gemeinsam mit den Abgeordneten Vencajz und Pogacnil, einen diesbezüglichen Antrag eingebracht; del selbe sei der betreffenden Section zugewiesen worden. Als dann die scharf kritisierte Notiz in der «Laibacher Zeitung» erfchien, habe er beim Finanzmlnister interveniert; derselbe habe sich gegen einen generellen Widerruf der Aufforderung ausgefprochen. Darauf habe er sich Donnerstag mit Vencajz an den Ministerpräsidenten gewendet, und dlefer fei thatsächlich mit dem Lanbesches von Krain in telephonische Verbindung getreten und habe die Einforderung der Darlehen sistiert. Die ganze Angelegenheit sei nun von der Section, welcher derlei Anträge überwiesen werben, und von der Regierung abhängig. Auch Herr Dr. Zustersic bezeichnete den Grafen Pace als einen warmen Freund Krains, wobei aber auch der Herr Landespräfident nicht vergessen bleiben dürfe. Diefer milsse sich strenge im Rahmen des Gesetzes bewegen, da sein Pouvoir beschrankt sei. Es wäre also nicht am Platze, gegen die Landesregierung Vorwürfe zu erheben, umfoweniger, als ihm (dem Redner) gegenüber der Herr Finanzminister erklärt habe, der Herr Landespräfident beabsichtige alles eher als fiscalisch vorzugehen. Herr Dr. Hudnil erklätte unter anderem, Doctor Oustersik hätte sich, als er seinen Antrag eingebracht, zumindest der Unterstützung feltens der connationalen Abgeordneten versichern sollen; im übrigen aber bedauere er, das« die Angelegenheit aufs politifche Feld übertragen worden sei. Iu murito empfahl er der Versammlung, den ersten Punkt der verlesenen Resolution zu streichen. Dr. Tavtar unterstützte diesen Antrag, da in dem ersten Punkte ein Mißtrauensvotum für die Landesregierung gelegen sei. Die Resolution gelangte sodann mit Weglassung ihres ersten Punktes einhellig zur Annahme, worauf die Versammlung gegen 12 Uhr mittags geschlossen wurde. Milchwirtschaftliches. Nir werden um Veröffentlichung folgender Zuschrift ersucht: Die dermalige Lage der Landwirtschaft in Kram erheischt mehr als eine gründliche Aenderung der Wirtschaftsweife. Der Getreidebau lichrt auf den mittleren und kleineren Besitzungen, wie solche in Krain zumeist vorhanden sind, keinen genügenden Ertrag, und daher ist es an der Zeit, ein größeres Gewicht auf die Vlehzncht zu legen, namentlich da die klimatischen Verhältnisse dem Futterbaue sehr zuträglich erscheinen. Aber die Viehzucht wirft erst dann eine Rente ab, wenn ihre Milch-producte verwertet werden können, denn die Aufzucht allein bezahlt in den meisten Orten nicht einmal das theuere Futter. Die Landwirte sind an vielen Orten zu der richtigen Erkenntnis gelangt, dass sie Mollereien gründen, von denen auf genoffenfchaftlichem Wege die Milch verwertet werden kann; wo sich aber die Landwirte solchen gemein» nühigen Einführungen gegenüber ablehnend verhalten, fällt es schwer, auf irgend eine Weife ihre materielle Lage aufzubessern. Für die Molkereianlagcn wurden bisher stets Landes- und Staatssubventionen bewilligt; die Bevölkerung ist dafür den zustäudlgen Behörden zu größtem Danke verpflichtet. Gegenwärtig ist die Errichtung verschiedener Mol-lereien w Krain theils im Zuge, theils ist deren Gründung mit den modernsten Mollereimafchinen eine beschlossene Thatsache, damit tadellose Mollereiproducte in den Handel gebracht werden können. Seit Neujahr wurde beispielsweise in Pölland bei Nischoflack ein Molkerei-neubau fertiggestellt, in welchem für die maschinelle Ein-richtung mittelst Dampfbetriebes Sorge getragen ward. Diese Anlage wird zu den bestens eingerichteten Molkereien in Krain gehören. In St. Michel bei St. P.ter am Karste und in Lirknitz haben sich auch seit Neujahr Michverwertungs-genosseuschaftcn gebildet, welche tadellose Milch und Molleleiproducte nach Süden zu versenden beabsichtigen. Die MUch wird sür dm Versandt eigen« durch Pasteu-nsivr. und Nuhlapvarair plävarktt; dadurch wird die Haltbarkeit derselben wesentlich erhöht. Die angeführten drei Mullereigenosseuschasten werden von der Special-fabrit sür Molkeieianlagrn, ^,lk»-8vMrator in Wien, complet neu eingerichtet. Auch a» einigen anderen Orten sind bereits Molkereigenossenschaften im Entstehen begriffen, oder wird deren Errichlnng angestrebt. Schließlich erscheint es sehr zweckmäßig, wenn ein theoretisch und praktisch ausgebildeter Mollereiinstruclor angestellt werden würde, der die Aufgabe hätte, das Molkereiftersonale zu beaufsichtigen und zu belehren, sowie die Bevölkerung auf weitere Disciplinen der rationalen Milchwirtschaft aufmerksam zu machen. — (Nachsicht der Freiheitsstrafen.) Seine Majestät der Kaifer hat mit Allerhöchster Ent-fchließuug vom 22. d. M. 26 Sträflingen der Strafanstalten den Rest der über sie verhängten Freiheitsstrafen nachgefehen, darunter zwei aus der Strafanstalt Vigaun. — (Ernennung im Iustizdienste.) Das Oberlandesgericht sür Steiermark, Kärnten und Krain hat den Nechtspraklitanten beim Kreisgericht in Rudolfswert Jakob Jan zum Auscultanten für den Oberlandes-gerichts-Sftrengel Graz ernannt. — (Beim k. k. Verwaltungsgerichtshofe) wird am 8. März eine öffentliche mündliche Verhandlung über zwei Beschwerden der Stadtgemeinde Laibach wider das l. l. Ministerium des Innern wegen einsprachiger Bezeichnung der Gassen stattfinden. — (Neues Bahnftroject.) Wie uns mitgetheilt wird, wurde dem Herrn Bürgermeister Ivan Hribar in Laibach im Vereine mit dem Herrn Dragotin! Laftajne, Bürgermeister in Idria, die Bewilligung zur Vornahme technischer Vorarbeiten für eine normal-fpurige Localbahn von der Station Oberlaibach über St. Iobst und Hotederschitz nach Idria auf die Dauer eines Jahres ertheilt. —o. — (Eine wichtige Versammlung der, VorsteherderApothelergremien.)Vor kurzem ^ fand, wie man aus Wien berichtet, dort eine Versammlung ! von Vorstehern der Apothekergremien statt, an welcher^ Vertreter dieser Körperschaften aus fast allen Kronländern ^ der Monarchie theilgenommen haben. Die wichtigsten^ Berathungsgegenstände dieser Versammlung bildeten die^ in Aussicht genommene Schaffung einer festeren Organisation des Apothekerstandes durch Gründung eines obliga-torifchen Verbandes aller Apothelergremien Oesterreichs und der seit Einführung der neuen Studienordnung fast gänzlich versiegte Zufluss zum Apothekerstande. Es wurde von allen Seiten darauf hingewiesen, dass der Mangel an Pharmaceuten bereits so groß geworden sei, dass selbst bestdolierte Stellen unbesetzt bleiben und dass daran zum Theile auch der Mangel einer obligatorischen Altersversicherung und das zu lange Studium Schuld tragen. Durch unrichtige Berichte über die Bezüge, die Stellung und die Aussichten bei der Pharmacie werden die Eltern von Gymnasiasten irregeführt und behindert, ihre Söhne d?m Apothelerberufe zuzuführen. Nachdem nun sichere Aussichten dafür vorhanden sind, dass die obligatorische Altersversicherung aller Angehörigen des Apothrlerstandes und eine Abkürzung der Praxis auf zwei Jahre eingeführt und das Apothekenwesen auch in anderen Richtungen reorganisiert wird, wozu bereits eine eigene staatliche Commission im Ministerium des Innern eingesetzt wurde und ihre Arbeit begonnen hat, liege lein Grund vor, diefen Beruf zu meiden, umsowenlg'r, als die Aspiranten mit der Ablegung der Praxisprüfung das Freiwilligenrecht bei der Medicamentenbranche erlangen. Ebenso ist für die Erleichterung des Fortkommens der Pharmaceuten während des zweijährigen Universitätsstudiums durch Stipendien für mittellose Studierende vorgesorgt. Der Anfangsgehalt eines Pharmaceuten beträgt heute bei freier Wohnung 1900 bis 2000 X, wobei für Krankencasse, Steuer lc, in der Regel die Apothclenbesitzer selbst auskommen; in einzelnen Fällen auch für die Prämienzahlungen an das Pensionsinstitut. — (Noth st and nach den Franzosen-kriegen in Unterkrain,) Im Jahre 1817 berichtete der Neustäbtlcr Kreishauptmann Ioh. Nep. Veßel, l. k. wirk icher Gubernialrath und Kreishauptmann, an das k k Landcspräsidium in Liibach über die Salztheuerung in einzelnen Gegenden Untertrains, woselbst die Landleute des zu hohen Preises wegen wenig oder gar lein Salz mehr gebrauchten. Der Bericht, dem ein gewisses historisches Interesse nicht abgesprochen werden kann, gibt an erster Stelle in der damaligen Hauptgemeinde St. Peter 58 Familien an, die schon seit zwei Monaten des Salzgenusses entbehren mussten. Im Bereiche der Vezilkobligleit Neudcgg wurden zwei Todesfälle angegeben, die in der Nahrungslosigkeit und insbesondere im Zalzmangel ihren Grund gehabt haben follen. In den Bezirken Auersperg, Reifnitz, Gotlschce, Weichselburg und Zitlich konnte laut Berichtes das erforderliche Kochsalz zur eigenen Nahrung nicht beigeschafft werden ein noch größerer Theil der Kreisinsassen ab.r war auch nicht in der Lag?, das zur Futterbeimengung für das Vieh erforderliche Galz zu gebrauchen. —y » — (Ehrung.) Man schreibt uns a"s ^ unter dem 24. d.M.: Anlüssllch des NamenM .^ hiesigen Bezirlshauptmannes, Herrn Matthias ^ wurde demselben am Vorabende gemeinschall ^> der hiesigen freiwilligen Feuerwehr mit M ^^,, nnd dem Männergesangschore «Zvon» aus ^^cM bei Littai eine Serenade dargebracht. I>" gBi an diese fand im Gasthaufe des H"?^^ Zlanc in Littai ei» Threnabend statt, an welch ^ der Aeamtenfchaft Vertreter verfchiedener andere^ rationen theilnahmen. ,, > D — (Ein gewaltthatiger G«,^ ^ 18. d. M. gegen 2 Uhr früh brachte der ^ ^,, sitzer Gregor Dolenc in Praprotno, ^"" ^ Bifchoflack, bedienstete Knecht Josef Osleo" ^ Gasthause der Witwe Maria Dolenc ^"' B Burschen Lukas Sifrer ohne jedweder Verania''^^ feinem Tafchenmesser mehrere Stichwunden bei. ^ legten sich die übrigen Gäste ins Mittel und N>°,^ Raufbold auf die Straße, wofelbst sie ihn "A^ prügelten und ihm drei Zähne ausschlugen. Die ^e ^ des «Kisrer sind lebensgefährliche. Osredlar lv" ^ Bezirksgerichte in Aifchoflack eingeliefert. d<< — (Die Generalversammlung^ Mufealvereines) findet heute um 6 M im Museum statt. Theater, Kunst und Literatur. ^ "(Deutsche Bühne.) Wie «ach de" ^ greifenden Erfolge der Erstaufführung vorausM" ^> erweist sich die lustige, melodiöse Operette <^,M^ streicher» dank der zündenden Darstellung und >^^ vollen Inscenesetzung nicht nur lebens-, Indern ^ ^< kräftig, worunter man ein ausgezeichnet beM ^al versteht, wie es die dritte Wiederholung am ^ ^ zeigte. Die trefflichen Leistungen fanden neuer!!«? ^e« diente Würdigung, das reizende Ballett den g' großen Erfolg. «,rsah""> — (Aeneftz.) Zum Vortheile des kunst"' ^^ feinfühligen und aufopfernd thätigen Kavellmel« ^< Julius Gottlieb, dem das Publicum so ""vl lel< Operettenaufführungen verdankt, wird heute Taun^ ^ zeit fo zugkräftiger «Wunderlnabe» aufgeM^^l Lieder als Einlagen werden uns auch Herrn G° ^ ^ Eomponistenbegabung erweifen. Es bedarf ^Mi^ weiteren Aneiferung, um das Publicum zu i ^g ^ Vefuche der Vorstellung und damit zur besten 6? verdienten Mannes zu veranlassen. . ^ ^ * (Philharmonisches Concert.) AF strige V. Mitgliederconcert der Philharmonie ^< fchaft stand unter dem Zeichen der Anmuth, "s,^ endeter Anmuth waren auch die Vortrüge t>e ^K. virtuosin Fräulein Marie John aus Graz, °' ^ ^ wohlverdienten Beifall erntete. Die reizende 3' ^F renade von N. Fuchs, wenn auch die Höhe der ^ e< ersten nicht erreichend, übte reizvolle Wirkung^ ^ freute sich ebenfalls freundlicher Aufnahme. ^ )> führlicher Bericht folgt. ^^-^ Telegramme ^ des k. k. Telegrap Lord Kitcheners mit der Meldung, Votha, ^s' durch Abgesandte mittheilen lassen, er gebe ä".^h umzingelt und infolgedessen actions" ^M sei; er bitte um eine Zusamuientunft zur "^ ^ "^ über eine allgemeine Uebergabe. Kitchens !^ M Zusammenkunft für den 27. d. M. um 2 " mittags fest. Ve^F London, 24. Februar. «Week? d^c^ meldet: Infolge von Verhandlungen M^" icc"!',„ lischen und den in Betracht kommenden «" ^ii!<^ würden die französisch n, russischen "N^ ^. Staatsangehörigen, welche als Mitkämpier ^> gefangen genommen und nach St. He"'!^^ wurden, freigelassen und auf Kosten der Regierungen in ihre Heimat geschafft werve > Die Vorgänge in China. ^F Tientsin, 23. Februar. (Reuter-^B'° Mehrere hundert Mann kaiserlich chincW ^il^! griffen eine 50 Mann starke deutsche ?lbtye' ^ y lich von Paotingfu an. Die Deutfchen "" zl'l,, bedrängt, trieben aber schließlich die CH"'" i« Auf Seite der Deutschen wurde ein 5U „ese" V und sieben verwundet: der Verlust der ^'^ auf 200 Mann an Todten und New"" schätzt. ^^ckerZkiiung Nr. 46. 377 _______ 25. Februar 1901. ', ,,. .^ z>. ^. ^.i>oiz„^Nt^iK der ^wacher Zeitung^ bei welchen das ^nnement mit diesem Monate endet, nu,n fluchst ersucht, die weitere Prä-die 5 ^!' ^^^«^^^ zu erneuern, um Zu ^"^^^'un ununterbrochen veranlassen , »»» ^"euigkeiten vom Küchermarkte. tniles. (k?3^ Werte mit Goethes Leben, Bildnis und Facsi-willuiia ""/""gen und erläuternden Anmerkungen unter Mit« T>l. Ha«"!. . " Fachgelehrten herausgegeben von Prof. ^bhabcr .""""nann, lleine UuSgabe, ll» Nände, in ^ 54 _. ""enband «. 36-—, in Liebhaber - Tassianband ^einmbanf. ^"be Ausgabe, 30 Vände, in Liebhaber« Poritz^ ^72--, "' Liebhaber»Safsianband X 10«--. -Heinl ^^'. '^^ Studentin, lv 2-4U. — Weishaupt Pr. c°nsttuctim, ?"^ l»es Liuearzeichnen II!.. geometrische Schatten, deiner ^ ^ «eleuchtungskunde mit Atlas, X 7-20. -Z'e leiia^'' ""^rich 3iietzsche. K 2 - 40. - Friedrich, Dr., 3r. NieuV"^ und sittlichen Gefahren in der Philosophie ^2'40 ' ^^'6U- — Langmann P,, Corporal Stvhr, 5"' Anfll^ ^°lm.Nasareff F.. Leonida, K --24. -sturen» n ^ Jahrhunderts: I,, Volchardt, Dr. B., U.Nül,^""wälzungen im 19, Jahrhundert, X - 36. -7^ljU I. ,/,^.Entwickelungslehre im 19. Jahrhundert, ..'Iahrh..,.^.-' Hirsch P.. Die sociale Gesetzgebung im ^brH^"' ^ -'3«. " ^uhne und Welt, III.. 10. ^er für V ,^60. - Haas. Dr. H., Anschauungs. ^aphie x i u ^"erricht '" der Geologie und physilal. Geo« ^kUtlch»« '^"- ^ Lour^Lt ?.. Lv ^ntüme. k 4 20. — ^ldt'ons °3""e. "«f. 1. X —W. - Lorinser, Dr. F., ^illiu°p^ ^amen religiösen Inhalts, k 2 16. — ^ Neil,>l ^., ^"cto, 'l'tÄctawlz 6e ßratm älvinil, l^ 10 08. ^7 ^ibli,ck, tZ^kph- S- I., Das Leiden unseres Herrn, X 2-38. 3°" Viiin^ ^""' Vl, 1/2, Nardenhewer, Prof. Dr. O.. Schriften "". ^lehrtencor^resse, «^ 5 40. - Allgemeine senden l.' ^ .^° beim Versehen von Kranken die dabei An« 6' I-. Das ^"^" haben, X -13. - Beissel Steph. 7" ^r^n^ " des Herrn und der englische Gruß, lv 1 44. ^wztz ^ « «u " ^ovum te8t»inLi»tuin ßraeoe st ?"lnan 2 ^^-,-- Spillmann I.. Lucius Flavus, histor. .'^us. S^e,' «9i^ ^ Pe'lch Heinr. S. I., Libera-w 16-80 ^^smus und christliche Gesellschaftsordnung, 1/3, ""an, 2 Nk Splllmann I., Tapfer und Treu, histor. .jungen °^^ 6 -. __ Weltgeschichte in Umrissen, Feder« ^' Iahrbund-?/ Deutschen, ein Rückblick am Schlüsse des - Czobcl Stef. v., D,e Ent- »un. i ^llgwnsbegriffe als Grundlage einer progressiven Amtier i('^ ^- ^ Woy. Dr. R., Rechenkunst für sicher Ulll.r-i ^ ^ Muther R., Ein Jahrhundert fran- ^orrätf,"' 12-60. "'b. Bam?. '" b« Buchhandlung Jg. v. Kleinmayr H >^^ "°erg in i'^^^ n-«..^s^,^ 2. _____ Angekommene Fremde. ^. Am ä', ^ b"lel Grajzcr. ^einberaer ^"^^'"°^- Tedesschi, Kfm,, Trieft. - Skala, U». Privat- ^7' "litt" Graz. - Lutz, Vuchhalterin: Heidi-?udolsswci ' ^nghi, Kfm.. Laibach. - Demfcher. Privat, ^°"°Vla N,^."«not. Kellner; Neumann, Kfm.. Wien. — "°ttschec'_I w"' ttratau. — Braune, Landtagsabgeordneter, w ^illus K,.^ Auster. Vodice. - Zega. Priester, Brno. ^''Budapest "'^' ^ Burgstaller, Villach. - Esler, si .^>n 24 c> , Hotel Elefant, .iurigler w^I.' ,"eb r u a r. Mayer. Privat. Wr.'Neustadt. — ^t The M.., ' ^- Eeric, Inspector der Ve>sichemng«gescll. ^——->^1^ Epstrin. Kfm,, Trieft. — Potolar. s. Frau, Besitzer. Gutenfeld. — Blauer, f. Frau, Beamter, Budapest. — — Dürnböck, Zach, Veucrmann, Kstte., Graz. — Tauber, Kfm., Zürich. — Fischl, Polihel, Lustig, Kflte., Prag. — Helfer. Kfm., Berlin. — Schorer, Kfm., Stuttgart. — Rosenfelder, Nfm., Fürth. — Domicelj, Kfm., Rakel. — Blick, Kfm., Gotha. — Mayer, Kfm.. München. — Pügner, Trebitsch, Eisenberg, Laher, Barner, Peschel, Gombrich, Fischer, Haas. Waldner, Roseuwasfer. Kränner, Doberauer, Scholz, Wesely. Gombrichert, Bachrich, Grünbaum, Naumann, Stössel, Kflte., Wien. Hotel Stadt Wien. Am 24. Februar. Wachsmann, Fabrikant; Spitz, Kfm., Linz. — Charbinowsky, Kfm., Töplch (Böhmen). — Fristits, Läschnigg, Kflte., Cilli. — Luderödorf, Guttmann, Sattler, Strata, Unterberger. Kfite., Prag. — Prieser, Hilbert, Lienhard, Stiissl, Rubin, Schisfler, Schnürer, Schreiber, Hoch-stätter, Pollal, Zirovzich, Völtel, Reitter, Fall, Bernardiner. Alscher, Kstte.; Speirr, Kalay, Monteure, Wien. — Nernetich. Privat; Stuparich, Reisender, Trieft. — Emilowitz, Besitzer, Podgorze bei Kralau. — Wolmuth, Loser, Roszofsly, Kann, Tenner, Kflte., Budapest. — Dr. Haidenthaler, Primararzt, Bad Hall (Oberösterreich). — v. Cpinler, Oberingenieur, Marburg. — Graf, Ingenieur, Wels. — Sirza, Privat, Innsbruck. Volkswirtschaftliches. Laibach, 23. Februar. Die Durchschnittspreise stellten sich wie folgt: Mail! Mgz«.-« Weizen pr.«, . .-------16 — Butter pr. lcß. . . 1 95------ zi'orn »..-------13 90 Eier pr. Stück . . — 6------ Aerste » . .-------13 50 Milch pr. Liter . . — 18------ Hafer » . .-------14 — Rindfleisch I»pr. kß 1 24 —! — halbsrucht . . .-----------— Kalbfleisch » 1 10------ Heiden » . .-------12 30 Schweinefleisch . 1 20------ Hirse, weih » . .------17 — Schöpsenfleisch » — 80------ Kukuruz ...-------12 70 Hähndel pr. Stück 1 30------ Erdäpfel » . .------5 — Tauben » — 45------- Linsen pr. Liter . — 24------ Heu pr. i . . . . 3 80------ Erbsen » .--------------- Stroh »».... 4 —------ Fisolen » . - 18 — — Holz,hart.,pr.Cbm. 8 50------ Nindsschmalzpr.lcß 19b------ —weich., » 550------- vchweineschmalz » 1 25----- Wem,roth., pr.Hktl.--------------- Zpeck, frisch » 130 — — Weiher, »--------------- — geräuchert » 1 40------- Lottoziehung vom 23. Februar. Linz: 5 60 35 27 37 Trieft: 40 20 12 3b 27 Meteorologische Beobachtungen in kaibach. Seehöhe 306-2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 rnm. 3 ^pH ! L"ti 3« , «lnstcht 3«^ - " «L ! sZ« 3"! ^'"^ del Himmtl» ZLZ ^Mü. N. 736 7 j -4^i3^ SDTMwllch"! heiter^ 9 » Nb. 734-7 -6-8 NW. mäßig __heiter _____ 7U.Mg. 735-3 -13-0j NO. schwach heiter 24. 2» N. 7342 1b N. schwach halb bewöttt 00 9.Nb. 7328 -4-6 windstill heiter 2b. l?U. Mg. I 731-7 j-13 0> SW. schwach j Nebel I 00 ' Das Tagesmittel der Temperatur vom Samstag -10 0° und vom Sonntag -54", Normale: 0 6", beziehungsweise 07". Verantwortlicher Redacteur- Anton ssuntel. Fanöestheater in Aaivach 87. iliorstellg. Heute Montag, 35. Februar Unger. T< T»er Wunderknabe. Komische Operette in drei Acten von Alexander Lanbesberg » Leo Stein. — Mufil von Eugen von Taund. ! 66Norftellg. Mittwoch, 27. Februar Ger.«^ Rosenmontag. » Eine OfficierStragödie in fünf Acten von E. Hartleben. So.ooo Uronvü delrüßt äer Nllupttretlsr 6or 1 v»lill«n zum Reinigen von Parlet.Böden, erhältlich bei Vrüder Vbe« Laibach, Kranciscanergasse. Nach auswärts mit Na nähme. ^844) 11—1 MMWM, (siuplstiisiisvssrt lür disarms, norväss » UNÄ 80d>v».l:ti9 ?Sr80QSQ) (668) 1 « unä reisen 3ie »ulclio ?räpHrllt« xuriiclc, weiell», > ^vLun »uck von «a«Hlol2l»ob«n ^ntorltätsn «ru> ^ plolileu, 6ocll n»ol» Hon oll«l»l»oU«n H2»Izs»«n nicdt m«l,r kisen enld»,lten, al» secier dilliße Ii8eii> iveiu, älllisr lrsinon lN«ül«tnl«oU«n ÜVort l»»b«n. 3h)nactju2 jnvavq quvuum uZljsqu: uu?m -Jam A zvq ul f^i ^vqivI M ZjjvoaoctZ uZhpjmwiz 2?q uz;i32hpjulZ «yZn Course an der Wiener Korse vom 23. Lebrnar 1901. «°«d«« °si«ellen «0««°^ Dle notierten b«l «^V!»l«n«.Nen?t.ft^° »»'- »8l0 *'""'>«„..«^ °'"° «5" «6 8b ^'^^'"enersrei. ^^'^neH A^T "'" »eld Ware Von» Vtaate zur Znhlnng über»u««ent <«lse»b.»Vrl«».' Tlllabethbahn «0U u. »000 Vt. 4°/„ ab l0°/,...... 1l» »0 ll4-40 (kllsabethbllhn, 400 u. »000 M. 4°/„......... N? »0 N7 »0 ssraiu Joses'«., »m. l834. (dlv. Lt!) Ellb., 4°/» . . . S? »0 «8 ii0 «allzlsche Karl«Ludwig-Vahn, (div, St.> Vilv. 4°/„ . . . »b?5 W2b «orarlbergec Vahn, Em. l884, (blv. Ot.) silb.. 4°/, . . . »S-40 9? ll0 dto, Vtllate.Obli«. (Un«. ONb.) v.J. 1876....... 11U-—11^60 dlo. schll»tiegal°ÄbI»l>0dl!g. . 9S lU 1«"' dto. Prüm.»«. k woil.^»00»r. 18« »i l«9 2b dlo. dto, k 50 sl. — 100»r. 168 llü l«» «5 TH,!h>«ea.»Uole 4°/, .... l4« - l4« - 4°/» M!«ai. «l>runbtntl,»0bl<«. S2 70 U» «« 4°/» lroat. mld slavon. dm» »« bo S4 — And»r« 2ff»nU. Anleh»«. ü'/i> DonaU'Neg.-Nnleihe l8?0 . 10«'l0 10710 Nnleben der stadt Vlrz . . —>— —-— «lnlcheu b. Gtadt Wien . . . »04 40------- dto, bto. fbllb!,» od. «old) —-— —'— dt«. dto, ilS«, .... S3 50 »4 »5 dto. dt«, (18S8) .... »5-80 W»ll Nersebau'Nnlehen, verlo«b, !i'/, 99-?ll 100 8» 4«/, «llllner Landt»»Unltlitu . 101-—> — — Gelt, «»« Psandbri»s» »ll. »odcr. all».»st,il,»NI.verl.4»/<, 94-»5 95»5 N..»fterr,Lande«H!ip..«nft.4»/, 9«'8ll »?-30 OeN.»un«. Vanl 40>/^HHr. Verl. 4°/,......... 99 - 100 — dt». dto. «Mr. «rl. 4»/, . 9« — KW'— Op 100 — Din»rs, zos« »8 5N 241 bn 3«/» „ „ !tm. 18«9 234 50 28« bu 4°/»Donau'DaulpfIch, lonfl. . . »70 — 88b - 5°/, l>onau'Uiegul,'^se . . . «z? 5c 2b»üO N»ver,»»«<«e Lose. Vudap.'Vassllca (Dombau) !i fi. 14-15 1» 15 llreditlose 1^- «aibach« llo>e...... l>?'— 59 — »tld Wal, «etien. Zl«n»porl«znt«'' n»hmnnz»n. «ulflg'le^l. »isenb. 50N sl. . «35- »145-Vau» u. Netritb»°«ts. s. st«dt. Gtraßenb. in Wien Ut. X . 277 — 278 50 »to. dto. bto. ll». N . . 274 50 276-VOHm. Nordbahn 150 fl. . . 430— «4 -«ulchtiehraber 25 8185 bto. btll. lllt. «) 200 ft. . 1l21- 1124 Donau ' Dampfschlssayrt« - «es. Oefterr., 500 sl. «W. ..771^—775-Dui-«obenbachsc «.»N, 400 Kr. 592 — 585-— sserdln»nb».«ordb. looosl.VVl. 6320 S340 L«mb.»««rnov, > Illsst,»lllsenb.» ««seMchaft 2<»0 fl, O, . . . 543 — 547 - 2l«!,b, Oeft., Trieft. 5UU fl.«U. 825— «30 - vefterr. «ordwrftb, 200 fl. 3. 4«7 — 46» — bt«. dto. (l?t. N) 200 sl. V. 477 50 478 5« Plaa-D»«« Msenb. loofi. «bgft. 182- 183 — Vtaatseisenbahn «00 sl. V. . . »69 75 670 ?b Oübbahn 200 fl, H..... 10» — 10?-— Oübnorbb. «erb.»«. 200 sl. «M. 37? — 379 -Iram»ay'««s., Neut M,, Prio rltat»»Uct — 883 - Depofttenbanl. «ll,., 2 4«» — Hypotbelb., 0««,. 200 sl, »U°^ » l9?'— 200 — «elb «a, Lanb»rba»l, vest., 200 fl. . . 413 50 414 0efterr.'un«ar. Vanl, «00 sl. . 1«7l i«7» Unionbanl 200 fl..... b« — 540' »erlthrNanl. «ll«., »« ft. . «N — 3,4- zndnstrl»»Ant»r« n»hmunz»n. «auges., «llg. «fl,, 100 fl. . . lt>2-- 15«-«aydler Visen, und Gtahl.Inb. in Wien lN0 fl..... 2U!l — »07- enba!inw,'L«il,g,.Erste, loosl. 839 — 342' ,,!i 240'^ Pari»......... 9V»2 9t>< Vt. Pettisbur«...... — — —-- Daluttn. Ducaten........ 11-83 ltl 20.ifranc«'slll 117t Italienilche »vanlnoten . . . 90 35 90'l »ubel'Äluttn....... z 58„ >>l SaifacTjet ffeitung Sttr, 46.__________________________________________378________________________________________________25. gfctruorjg^ Ein« kleine (modern«) wird untei- der Hand zu kaufen geauont. Gefällige Aulrägo sind an die Administration dieser Zeitung zu richten. (662) 2-2 liltPlI für distinguierten jüngeren Herrn bei seiner Familie. (652) 2—2 Anträge unter «Pension 1901» an die Administration dieser Zeitung erbeten. 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Franceta Preierna, 2. ilustrirana izdaja K 5*—, v platno & H vezane K 640, v elegantnem usnju vezane K 91—, po poäti 30 h veè. 5 fl Gregoröiö Simon, Poezlje I, 2. pomnožena izdaja, K 2-40 r elegantno | « vezane K 4-—, po poäti 20 h veè. ¦ M Aškero A., Baiade In romanoe, K 2-60, elegantno vezane K 4 —, po K poäti 20 h veè. jjfl Aškero A., Llrske In epske poezije, K 2-60, elegantno vezane K 4—, 8 po pošti 20 h vesi. I §8 Aftkero A., Nove Poezljo, K 3—, elegantno vezane K 4—, po poäti i M 20 h veè. a Bohelnigg, Narodne pesml koroiklh Slovenoev, K 3*40, elegantno | ffl vezane K 4-50, po poäti 20 h veè. Jj Baumbaoh, Zlatorog, poslovenil A. Funtek r elegantno vezan K 4-—, j « po poäti 10 h veè. 8 )] Joa. Strltarja zbranl aplsl, 7 zvezkov K 35— r v platno vezani K 4360, Sj v pol francoski vezbi K. 4840. A '1 Levatlkovi zbranl splil, 5 zvezkov K 21—, v platno vezani K 27—, | «] v pol francoski vezbi K 29§—, v najsiuejäi vezbi K 31*—. \ M Bedenek, Od pluga do krone, K 3—, v platno vezan K 4'—, po poSti ix f\ 20 h vesi. H a Funtök, Oodeo, K 2*40, elegantno vezan K 3-60, po poSti 20 h vec\ fl Majar, Odkrltje Amerike, K 320, po poäti 20 h veè. jjfl Brezovnlk, Šaljlvl Sloveneo, 2. za polovico pomnožena izdaja K 1-80, « po poäti 20 h veè. |jj | Brezovnlk, Zvonöekl, K 2*60, po poäti 20 h veß. 9 (624) E. 592/00 6. " Dražbeni oklic. Po zahtevanju Henrika Fajdiga, zastopnnega po gosp. dr. Franu Papežu v Ljubljani, bo dne 5. marca 1901, dopoldne ob 10. uri, pri spodaj ozna-menjeni sodniji, v izbi St. 6, dražba Antonu Farlan, posestniku v Zagonu št. 18 lastne zeralje, zemlj. vlož. št. 21, 22 in 23 davè. obè. Zagon, s pritiklino vred, ki sestoji iz dveh konj, voza, poljskega orodja in blaga. Nepremièninam, koje je prodati na dražbi, je doloèena vrednost na 6938 K, pritiklmi na 320 K. Najmanjši ponudek znaša 3848 K; pod tem zneskom se ne prodaje. Dražbene pogoje in listine, ki se tièejo nepremiènin (zemljiško-iknjižni izpisek, hipotekarrii izpisek i& katastra, cenitvene zapisniker itd.), smejo tisti, ki žele kupiti, pregledati pri spodaj oznamenjeni sodnijr, v izbi žt. 6, med opravilnimi urami. Pravice, katere bi ne pripušèale dražbe, je oglaaiti pri sodniji naj-pozneje v dražbertem obroku pred zaèetkom dražbe, ker bi se sicer ne mogle razveljavljati glede nepre-tniènine same. C. kr. okrajna sodnija v Postojni, odd. Ill, dne 31. januarja 1901. (681) jCgJu^ Oklic. fi Zoper zapuflöino Jožela " ^ v Ljubljani, katere dedièi so p ^ se je podala pri c. kr. de2elol • ^ v Ljubljani po Vinko Ogoreic«joÄbÄ sestniku v Skofeljci in sodrugj" Ätve. zaradi pripoznanja neobstoja ; ^j Na po8tavi tožbe odredil se J narok za ustno razpravo d* dan 16. marca ^j^bfl dopoldne ob 9. uri, tusodno. V o ^ pravic tožene zapušCine, . tt neznanih dediöev se P03 , ggefi skrbnika gosp. dr. Ferdinand odvetnik v Ljubljani. «eDe * Ta skrbnik bo zastopa' w* njib oznamenjene pravni stvan ^ $t nevarnost in stroške, dok'®r jjUjej" oglase pri sodniji ali ne ltn pooblašèenca. , . jjjoi, G. kr. deželna sodnija v LJU odd. I, dne 14. februarjal^^/ ^ Meyers Klassiker-Ausgab^ Unübertroffene Korrektheit- Selltsabt^ itattung. Eltganter Liebhabtr-^^, Deutsche Litteratur. - ^ Arnlm, 1 Bd., von J. Dohmte • • 2^ BronUno, 1 Bd., von J. /)"""•* g--Bürsfor, 1 Bd., von A. R. ßergf • t --ChamlMO, 2 Bde., von B. Kurt' i^ Klchondorff, 2 Bde., v. H. l™" %-«ullert, 1 Bd., vou A. Schult»«" ^ Goethe, 12 Bde.. von B- K«['.- " f Hauff, 3 Bde., von M. Mendhe»"- ^ Hebbel, 4 Bde., von K. 7*& " ' \f Heine, 7 Bde., von K. EUttr. • • ^ ^ If erder, 4 Bde., voa Is. Kurt ¦•¦ t^ Hoffmann, 3 Bde., von V. Seh****' t *~ Klnliit, 2 Bdu., von H. K*r* ' '. ' ¦" Kiirner, 2 Bde., von //• /•»in*r ' 4 --I.vn»u, 2 Bde., von 0- Bepp' ' ' ' \%" I-exslnK, 5 Bde., v. F. Bornm^s 6^-Ludwig, 3 lMe., von V. Sehv^te 2-XoTallau.Kouqui.lBd., v.l>°hT.r k" Platen, 2 Bde, v. Wolff«. Sehv*'i,r * " Itückprt, 2 Bde., von 0. -K""1^,, 1« " Schiller, 8 Bde., v. L. VtlUntiw 6 ^ Tietk, 3 Bde., von G. L. Mte; j ' K^ Uhland, 2 Bde., von L. Fr*n!!r' %" Wieland, 4 Bde., voa ö. i- *'* Englische Litteratur. * ^ AltonjflUohei Theater, 2 VAe- ' j K> Hurn 11, Linder uud Ualladen ¦ • ^ Hrron, Werko, ,Strodttna"nS g-" AiwKnbo, 4 Bde. ... - • • ' '„ tW Chancer, Canterhury-Ge»chlct"« j »0 -jj Shellev, AusgewähHo I>loWUI|f . j«S Sterne, Die empfindsame BeU %' — Tristram Shandy . ¦ • • ' ' ' 1 * Tennyson , Ausgow. Dichtung«"1 ' ^ ^ imerlkanlioh« inthologl« ¦ ' ' ' Italienische Litteratur. _ | Arlo«t, Der raiende Roland, 2B *• ^ I Dante, Göttlich« Komödie • • • 1-jj li^opiirdt, Gedichte. . • • • 'sd'e- ' Mauzont, Die Vorlobten, * ° Spanische und portuö1e*'fChfl Litteratur. L " BpanUchei Theater, 8 Bde- • • Französische Litteratur- ^ Beanmarehal», Mgaro» HocW j?5 Chateaubriand, Krzählun8en' ' , 1'' La Hruyero, Die Charakter« • • 1 j^ L«ia);e, Der hinkonde Ten»"' ' ^ 1';' Merimee, Ausgowiihlte *°ye' . l" Mollere, Ch»rnklcr-Komödien ' _ 4-J HabelalB, Garifautua, 2 B«- ¦' § 1 * Karine, Tragödien . . ¦ « • Ujj.. $ Unamnau, HokenntnSsse, « D . \ ^ — Auspcwählto Briefe ¦ ¦ ' ' , X^. Salut-riorrc, ErzähluiUTen • ' . l* Snlid, Ländliche Ewiihlu«»**" ^ . i^ S(u«l, Coriuna.......'"'.. ' Töpffer, Rosa und Gertrud ¦ • Skandinavische und ru$s'»ch* « Litteratur. i^ llJörngoB, Bauern ¦ Novell»0 •' § %' — DraiuatlBche Werke •¦*',. • Hl»» Kdda.........JLiJ' .- ,s Holbwrp, Komödien, 2 »«••'_, » l'u-ichkin, Dichtungen ¦•'',.¦ Toguer, Mthjoia-Sage. • • ' | * Orientalische Litteratur« ,^ KalldHNa, Sakimlala . ¦ ¦ '\. , • MorgtuilüiHÜRrke Anthoio»1 Litteratur des Altertum*- \jilholo(rle priechiicher u°° _ , . . J s nchor Lyriker....... , . ¦ jjß Q ^srhjlo«, Dramen . • ¦ * " "mJjietJ ajO S t.'iiHpidfl«, Ausgewählte Dr»> , . JjO iA Mmiior, Illas.........] , . • jM B — Odyunoe..........\ . , • ^ .vtp'nnklrii, Dramen. • • "'„tlke11 *r KMÜliIy, Geschichte der •" , g i.iltvratur.........' (# st** [| B Au«silhrltcho Verisele^^^^ |# Buchhandlung, \^/0^S V«u