Nr. 279. Donnerstag, 4. December 1890. 109. Jahrgang. LmbaHer Zeitung. !n.U°"""°"V«l»: Mit PoNver, e 7ibung : «anzillhr!« fi. «». h°lWhrH st- ? .".. Im « ° m p t ° < i.-""ne Inle« e bl, u 4 «e! en 8b lr.. «rohe« per «eile « lr.- bcl »ftcren Wloberh°Iu»<,c„ per Zrill » lr. Die «Lalbacher Zciw»«» «rlcheint tHglich mit «lu»nahme der Honn» unb Ftierta», Dir «bm«»l»iu»<»» befindet sich 8re!«pl°h 2 die «tbaclion V°hnh°sga!,t 2.. Splechstu«b5n dlV «edition üglich v" l« bi» l» Uhr oormlttag«, — Unsranlleite Vriesc werben nicht angenommen unb VIanulcripte nicht zurüsgestelli Amtlicher Hheil z.« Sc. k. und k. Apostolische Majestät haben mit ^erhvchst unterzeichnetem Diplome dem Obersten des Mtandes Heinrich Scheuch den Adelstand mit dem Udicate «Scheuchenhain» allergnädigst zu ver. l"Kn geruht. __________ N« Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit /"höchster Entschließung vom 17. November d. I. ^ lnit dem Titel und Charakter eines Finanzrathes Zeichneten Steuer-Oberinspector Franz Usarski l,e, ?"^^ ber von demselben erbetenen Versehung in . ' bleibenden Ruhestand in neuerlicher Anerkennung ', dieljährigen treuen und vorzüglich,,, Dienstlei- I'N das Ritterkreuz des Franz.Ioseph.Ordens aller- ^blgst zu verleihen geruht. »N ^' ^ und k. Apostolische Majestät haben mit 3""Mster Entschließung vom 27. November d. I. dem yMdiener bei dem Landesgerichte in Graz. Franz h°lllar. aus N„lass seines Uebertrittes in den "uernden Ruhestand 0a« silberne Verdienstkreuz aller, """'gst zu verleihen geruht. Nichtamtlicher Mil Krainischer Landtag. Schluss-Sitzung am 2b. November. (Fortsetzung.) , Nenn jedoch das Land die Garantie übernimmt, llnt^'^ ^ "^ ""^" weiteren Rückhalt finden. H zwar in einem Vertrage, der zwischen der l. k. ^/laldirection der StaalSbahnen einerseits und der belN ^hlengewerksgesellichast als Eigenthümerin d^^ich^er Kohlenwerke anderseits abgeschlossen wer-Vm l ^^ diesem ^"traqe ist zum Zwecke der P.j°'"'."ng und Amortisieruna. der in Fraqe stehenden schon i^" ^" ^"^« """ 235 640 fi. gesichert, falls zinsu Einkünfte der Bahn die zur genannten Ver. sollte"^ ""^ Amortisierung nöthige Summe nicht decken "ld?l.^ b'" maßgebenden Kohlenlager sind äußerer Q^ mächtig und e,.thalten nach dem Outachte» ss - ^chverjtändigen 15 bis 20 Millionen Tonnen tr°a7.tt-3'l 3"cht. dass die Gesellschaft ihren Ver. s^Mchten etwa nicht nachkommen könnte, ,st voll» 'st >!^ ""begründet, ebenso wie die Annahme unhaltbar ^basg die Kuhlenlager in der Eontraclsdauer er° schöpft werden könnten. Die Regierung hat sich bei der Vorlage des Gesetzentwurfes über die Unterkrainer Bahnen über das Offert der Trifailer Kohlenwrrks-Gesellschaft im Motivenberichte folgendermaßen geäußert: «Ueber das eben gedachte Offert der Trifailer Kohlen-gewerlschaft sind indes noch sehr eingehende Erhebungen und Studien zu pflegen, welche bereits eingeleitet wo» den sind und von deren Ergebnis die seinerzeit mit der gebotenen Vorsicht zu treffende Entscheidung über die Annshmbarkeit der fraglichen Proposition und das Urtheil über den finanziellen Effect derselben für den Staatsbahnbetrieb sowie für das Unternehmen der projectierten Bahnen abhängig gemacht werden muss.» Die Regierung ist demnach dei den betreffenden Unterhandlungen mit der größten Rigorosität vorgegangen, und wenn sie sich endlich entschlossen hat, den Antrag der Kohlenwerks-Gesellschaft anzunehmen, so steht es außer allem Zweifel, dass sie überzeugt war. die Gesellschaft werde ihren Verpflichtungen nach allen Richtungen nachkommen können? die Kohle aber zum steten Gebrauche beim Staatsbahnbetriebe verwrndbar sein. Aber auch d,e Kohlenwerks-Gesellschaft musste anderseits vollkommen überzeugt jein. dass die Koh» lenlager in Gottsct>e so reichhaltig sind. dass es im Sinne des abgeschlossenen Vertrages möglich sein wird. jährlich selbst bis zu 100000 Tonnen Kohle an die Staatsbahnm zu liefern; denn im entgegengesetzten Falle hatte die Gesellschaft geradezu leichtsinnig ge-> handelt und unter Umstanden ihr ganzes über zehn Millionen betragendes Vermögen aufs Spiel geseht. Wenn daher die Einkünfte der Unterkrainer Bahnen nicht genügen sollten, um daraus die Verzinsung und Amortisierung der Prioritäku zu bereiten, so würde diesem Zwecke das Einkommen von 235 640 fl. dienst» bar gemacht werden, welches die Unlertrainer Bahnen aus dem in Rede stehenden Vertrage ziehen wreden. Dieses Einkommen ist den Untertrainer Bahnen so garantiert, wie nur irgend ein Einkommen garantiert werden kann. Mit äußersten Eventualitäten, wie sie bei Epidemien, Hungersnöthen und Feldzügen eintreten könnten, dürfen wir nicht rechnen, weil dann überhaupt jedes Calcul aufhört und kein Unternehmen in der Welt ausführbar wäre. So well also menschliche Voraussicht reicht, ist das Einkommen von 235 640 fl. ein festes und nach allen Seiten hin wohl gesichert; es kann den Unter, krainer Bahnen unter leinen Umständen entgehen und betränt beiläufig ebensoviel, als die Betriebskosten im alleräußersten Falle betragen könnten. Nehmen wir nun an. dass mit diesen aus dem Vertrage fließenden Einkommen vor allem die Betriebskosten gedeckt werden sollten, so bleiben noch etwa 300.000 fl.. welche für die Verzinsung und Amortisierung der Prioritäten an« zuschaffen wären. Mit Rücksicht cmf die Betriebskosten sowie mit Rücksicht auf den zwischen der Trifailer Kohlenwerks« Gesellschaft und der k. l. Generaloirection der Staat«, bahnen abzuschließenden Vertrag erscheint die Vehaup. tung wohl begründet, dass die Unterkrainer Bahnen jährlich doch em Erträgnis von 300.000 fl. abwerfen müssten, damit das Land keine aus seiner Garantie-Uebernahme entspringende Nachzahlungen zu leisten halte. Populärer gesprochen würde sich diese Behauptung etwa dahin ausdrücken lassen, dass die Unterkrainer Bahnen auf allen ihren Strecken täglich etwa 830 fl. einnehmen müssten, damit das Land jedweder Zahlung aus der übernommenen Garantie überhoben wäre. Es bleibt also nur noch die Frage offen, ob man von den Bahnen, die wir durch 25 Jahre auf das nachdrücklichste erstrebt, für welche die verschiedensten öffentlichen Corporationen wiederholt petitioniert haben und von welchen bis jetzt stets einmüthig in Schrift und Wort behauptet wurde, dass sie von vitalster Bedeutung für unser Unterland wären, ob man von diesen Bahnen hoffen und erwarten darf, dass sie auf ihren zahl« reichen Stationen von Laibach bis Rudolfswert und bis Gottjchee täglich wenigstens 830 fi. einbringen werden? Wenn man in den Unterkrainer Bahnen ein ernstes und nothwendiges Unternehmen erblickt, so ist es fast unmöglich, dass jemand behaupten könnte, ein i tägliches Einkommen von 830 fl. wäre nicht erreichbar. Wäre aber so etwas doch möglich, so würde dies nur em Beweis sein, das« die Unterlrainer Bahnen nicht nothwendig und dass es am besten wäre. sie überhaupt gar nie zu bauen; es wäre aber damit auch erwiesen, dass das Land. wenn es sich an den Bahnen durch den ! Ankauf von Stammactien betheiligt, eine halbe Million einfach wegwirft! Wie andernorts ist auch hier in erster Reihe auf die Istrianer Bahnen Rücksicht zu nehmen, die von allem Anfange an gewiss schlechter situiert waren, da sie über unfruchtbares Karstgebiet führen, wo weder Holz noch reiche mineralische Lager den Transport in Anspruch nehmen. Die Istrianer Bahn wurde vorerst in einer Länge von 143 Kilometer gebaut und im Jahre 1881 dem Velkehre übergeben. Die Einkünfte betrugen in diesem Jahre 171.816 fl.. im Jahre 1882 186.809 fl., im Jahre 1883 235.320 fi. und im Jahre 1684 257.729 fl. Man ersieht daraus, dass schon die ursprüngliche Istrianer Bahn nach einigen Jahren einen Iahresertrag von fast 260.000 fl. abwarf, und Feuilleton. Um die Freiheit. Hne Geschichte aus dem Podgorje von V. Nova t. lll. y.,.An Feldweg daher kam Peter, der Sohn des bän^ schlanker Bursche, brünett, ein dunkles Schnurr-liv^n zieite ihm mit dem ersten Flaum die Ober-, dock l war erstaunt, die DaZa im hause zu finden, ^ »rußte er sie und sehte sich zum Vater. ! ich n, ""'' sagt? Nasa, «hat mir angedeutet, und, euren ^ s" ""sir», warum ihr mich liefet. Man will lein Q °t)" '" die Soldatenjacke stecken, und das lst ^ ^pass. Die Flinte hat dir schon ein Kind geraubt^ Vr°k verderbe ihn, ein so junges, frisches Dmg ms ^ «lr «s^bracht zu haben. Und wo ist dieser Räuber? len glaubte wohl, er und sein Geld würde in Ewig. »an« l°"""enbleiben — ja wohl. Vicko ist laum ge-laui?^""d der Junge hat auch den letzten Fehen r>er-tonnen. "°^ '" b°"!l "°l- W" gewonnen, so ze» ban^uch der Marko wird noch den Vettelstab zur ^che.. "^"en und sich an fremder Schwelle sem Brot l men. Die Mutter begleitete ihren Sohn noch weit hinaus, dann bekreuzte und segnete sie ihn. Er schritt fürbass und entschwand ihren Blicken, die ihm thränend folgten, so lange sie ihn zu erreichen vermochten. . . . Es war spät im Herbste. Die Noidoststürme stürzten sich mit Macht zwischen den Klippen hindurch auf das Podgorje und brausten in den tiefen Karst' kesseln, und auf den Höhm des Velebit glänzte der erste Lalbllchtt Zeitung Nr. 2?j». 2328 4. December 1890. da sollten die Unterkrainer Vahnen einen solchen Ertrag nicht abwerfen! Was auf steinigem Boden zu erlangen war. das sollte auf fruchtbarem Erdreich nicht erlangt werden! Der Eisenbahnausschnss ficht keinen Grund zu der VesorgniS, dass das Land infolge der übernommenen Garantie durch eine lange Reihe von Jahren für jene Summe würde aufkommen müssen, welche es garantieren soll, und ebensowenig ist zu befürchten, dass das Land durch längere Zeit infolge der übernommenen Garantie größere Summen würde auszahlen müssen. Es soll durchaus nicht behauptet werden, dass in den ersten zwei oder drei Jahren das Land vielleicht einen Beitrag nicht werde aufzubringen haben; diese Zahlungen werden jedoch nichts weiter als Vorschüsse sein, die au« den späteren Einkünften werden zurückgezahlt wer^ den, weil nicht zu zweifeln ist. dass die Unterkrainer Bahnen in wenigen Jahren auf eigenen Füßen stehen werden, wenn sie entsprechend billig gebaut werden! Der Eisenbahnausschuss glaubt, dass dem Lande aus der Garantie lein Nachtheil, wohl aber ein Vortheil erwachsen dürfte, weil es nicht jene halbe Million auszugeben braucht, die durch eine längere Reihe von Jahren ohne Verzinsung in Stammactien angelegt wäre. Diese Ansicht lässt sich auch in einer anderen Richtung rechtfertigen. Der Artikel IV. des vorgelegten Gesetzentwurfes enthält die Bestimmung, dass die vom Baucapital ersparten Summen sowie alle anderen spä» teren Ersparnisse zu einem Reservefonds zusammengelegt werden sollen, der dazu dienen soll, um seinerzeit den Bau noch anderer Lucalbahnen in unserem Krön« lande zu ermöglichen. Dadurch wird eine Perspective eröffnet, die jedes Herz mit Freude erfüllen muss. daS sein engeres Vaterland wahrhaftig liebt! Die Gesetzes« bestimmung des Artikels IV. ist indes keineswegs so auszulegen, dass der genannte Reservefond bis zu der oben angedeuteten Verwendung brach liegen müsste und bei Verlegenheiten des Mutterunternehmens nicht an-gerührt werden dürfte. Jeder Reservefond hat als Reserve seinem eigenen Unternehmen zu dienen, weil er ja sonst kein Reservefond wäre. Da der Artikel IV. vom «Reservefond» handelt, spricht es der Eisenbahnausschuss als seine Ueberzeu« gung aus, das Gesetz sei dahin zu interpretieren, dass der Reservefond, der im Sinne des bezogenen Artikels aufzubringen ist. nöthigenfalls und vor allem zu Gunsten des eigenen Unternehmens zu verwenden, das heißt, in erster Reihe den Unterlrainer Bahnen selbst zu dienen habe und daher im Bedarfsfalle insbesondere auch zur D'ckung der rückständigen Zinsen und Amortisations-quoten der unter der Garantie des Landes herausgege« denen Prioritäten herangezogen werden dürfe. Diese Auffassung theilt auch die Regierung, wie dies aus der Zuschrift des Landespräsidiums an den Landesausschuss vom 29. October 1890 hervorgeht. Weil demnach anzunehmen ist, dass der «Reservefond» in erster Linie den Unterlrainer Bahnen im Falle einer unvorhergesehenen Verlegenheit aushelfen würde, so ist das Land umso leichter imstande, die Garantie zu übernehmen, da ihm nach Ansicht des Eisenbahnausschusses daraus eine nennenswerte Unannehmlichkeit niemals erstehen kann. Außerdem kann das Land auch selbst für einen eigenen Oarantiefond Sorge tragen. Nach dem vor« jährigen Beschlusse sollten um '/2 Million Stammactien übernommen werden. Infolge dessen hätte das Land vom Jahre 1892 angefangen in fünf gleichen Jahres» raten die genannte '/, Million flüssig zu machen. Wenn es jetzt infolge der übernommenen Garantie weder den Gtammactienbeitrag, noch einen Beitrag zur Verzinsung und Amortisierung der Priorities Obligationen zu zahlen haben wird, so erspart es jedes Jahr die Zinsen jener Beiträge, die zur Erwerbung von Stammactien verwendet werden sollten, und dies so lange, als die Stamm» actien nicht die volle gesetzlich bestimmte Dividende erhalten werden. Diese ersparten Interessen sollen zu einem Fonde vereinigt werden, der im Landeshaushalte separat ver« waltet und fruchtbringend angelegt werden soll und in erster Reihe dazu zu dienen hätte, dass das Land in diesem oder jenem Jahre daraus schöpfen könnte, wenn es infolge der übernommenen Garantie für eine gewisse Summe aufzukommen hätte. Wenn dann schließlich die Garantieperiode abgelaufen sein wird. würde das Land ein ansehnliches Vermögen in diesem Fonde liegen haben, das entweder zu Eisenbahn» oder überhaupt zu Landeszwecken verwendet werden könnte. Zum Zweck»: der Gründung dieses Fondes schlägt der Eisenbahn» ausschuss eine diesbezügliche Resolution vor. (Fortsetzung folgt.) Politische Ueberftcht. (Der Reichs rath.) In der heutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses dürften das Nndgetprovisorium, der Staatsvoranschlag und jene Verordnungen vor» gelegt werden, die während der Reichsrathsferien zur Unterstützung der von Elementarereignissen heimgesuchten Kronländer erlassen worden sind. Das Abgeordneten« haus soll geq^n dcn 2t). December vertaqt werden und gegen den 20. Jänner wieder zusammentreten. Die all» gemeinen Nenwahlen für den Reichsrath dürften Ende Juni stattfinden. (Aus Böhmen.) Nach dem «hlas Näroda» wird die Fachabtheilung für Landescultur schon im nächsten Jahre an den polytechnischen Instituten Prags eingeführt. Zum Präsidenten des neuen Landescultur-raths sei, falls Fürst Karl Schwarzenberg nicht wieder für diese Würde zu gewinnen wäre, Prin; Ferdinand Lobkowitz ausersehen. Weiter theilt «Hlas Näroda» mit. dass Rieger an den Sitzungen des Abgeordnetenhauses vor Weihnachten noch theilnehmeu werde und dass bloß Zeithammer, aber nicht zugleich auch Dr. Braf, aus dem Landesansschusse scheide. (Das Reichsgesetzblatt) veröffentlicht eine Kundmachung des Gesammtministeriums, betreffend die Aufnahme Bulgariens unter die Länder, deren Waren eine zollbegünstigte Behandlung genießen. (D?r Landtag von Niederäst erreich) nahm vorgestern einstimmig den Dringlichteitsantrag des Abg. Dumba an, dem Gelehrten und Wohlthäter Hyrtl anläjslich seines achtzigsten Geburlsfestes am 7. d. M. die Glückwünsche und Anerkennung des Land» tages durch eine Adresse darzubringen. Auf Antraq des Abq. Sittß stellte der Landlag die Unterstützung für die brotlosen P^rlmutterdrechsler auf 6000 st. und den Veitrag für einen Gründungsfund der Verkaufsgenossen-schaft derselben ebenfalls auf 6000 fl. fest. In der Debatte hierüber wurden die von den Abgeordneten Gregorig und Lueger erhobenen Angriffe gegen die österreichische Industrie von den Abgeordneten Lind« heim und Naschauer entschiedenst zurückgewiesen. (Dr. Eduard Herbst.) Dr. Eduard Herbst ist aus Prag, wo er an den Sitzungen des Landtages theilgenommen, nach Wien zurückgekehrt Er wird seinen auf den 9. d, M. fallenden 70. Geburtstag in Wien feiern, den ersten Sitzungen des Abgeordnetenhanses an» wohnen und gedenkt die Wintermonate sodann in Meran zu verbringen. - - — (Im ungarischen Reichstage) erinnerte vorgestern der Instizminister. dass nach dem Prow' soriuin vom Jahre 1671 die Amtssprache der FiumaN'r Gerichtsbehörden italienisch mit Zulassung kroatischer Emaaben s^i. Uebelhaupt sei die ganze staatsrechtlich? Stellung Fiume's noch nicht endgiltig festgestellt, tM seien die politischen Interessen Ungarns im groß" Ganzen gesichert. Der Minister gab dann Nuftlärungen über den Verkehr mit den österreichischen Behörden " Bezug auf die Sprachenfrage und theilte mit, da,» über den gegenseitigen Rechtsschutz mit der östel' reichischen Regierung verhandelt werde. Es werde eine Lösung angestrebt, welche bei Wahrung des Princip» der Parität auch gewissen praktischen Olsichlspumlen entspreche. Der Minister versprach Gesetzentwürfe uver die Neuorganisation der Gerichte sowie die Regelung des Bagatell- und Mahnverfahrens. Für spätere Zelten stellte er noch weitere Reformen in Aussicht. . (Tin Armeebefehl des deutschen Kaisers.) AMsslich des Jubiläums des NegieruM-antrittes des großen Kurfürsten erlieh Kaiser Wilhelm einen Armeebefehl, worin er die Schaffung des strtM den Heeres durch den Kürfürsten als die Grundlag der Machtentfaltung des Staates bezeichnete. Der G",' der treuen Gottesfurcht, des Gehorsams und der TaM' keit. welchen der große Kurfürst im Heere erweckte. '" zwei Jahrhunderte das Eia/n des Heeres geblieben. «"> ihm beruhe die Größe und die Stärke des Vaterlande«' Ihn zu bewahren, sei die heiligste Pflicht der Armee. (In der griechischen Patriarchenfrage/ sind die Verhandlungen zwischen der Pforte und dem Patriarchat abgebrochen. Das Patriarchat würde nun mehr bereitwillig seine Opposition aufgeben, wenn 0 Pforte ihm einen ehrenvollen Rückzug gestatten wuro^ Angesichts des Indisserentisnms. den die auswärtige' Mächte und die orthodoxe Bevölkerung selbst " f>e ganzen Sache bekunden, scheint die Pforte nicht.8^"«' dem Patriarchate goldene Brücken zu bauen, lndei! wird mit Bestimmtheit erwartet, dass das P^l'"^ vor dem N'ibruche der Weihnachtsfeiertage eine Lt)'"^ finden werde, die es gestatten wird, in dieser hews Ait die Kirchen wieder zu öffnen. , ^ (Die Luxemburger Angelegenheit)^ wie ein römischer Correspondent von zuverlässiger 2> erfahren haben will, einen neuen MeinungMisia > der Dreibimdmächte zur Folge. Trotz des bereu» . stehenden Einvernehmens der Bundesmächte wurde " bei England neuerdings bezüglich dessen Stellung ö Luxemburger Angelegenheit in eventuellen Fä^n > ch diert, und zwar erfolgte die bezügliche Anfrage 0" ,^ das italienische Cabinet. Die hierauf bezügliche Noie .^ dieseltage nach London abgegangen. (VetannMch 1867 d»e Neutralität Luxemburgs durch die Großm^ garantiert worden.) , ^ ( AusParis) wird uns telegraphiert: ^"gl ^. die Regierung bisher in die nur Detailpunlte treffende Budgetdebatte nicht eingreifen zu sollen 9^" ^ wird dieselbe, wie man versichert, in wesentlichen a ^ sätzlichen Fragen die Solidarität betonen und >^'^„ Vertrauensfrage stellen. In parlamentarischen ^ ^, glaubt man jedoch, die Gefahr einer Krise welve schworen werden. ^^ (Die italienische Thronrede.) 3""" ^ richteten Kreisen Roms wird angekündigt, dajo ^ italienische Thronrede anlässlich der Erössnunll Kammer ein sehr friedliches Gepräge tragen ""^li stützt auf die durch die internationale Laqe gege ^ Voraussetzungen, die Zuversicht auf die Erh""""« ^. europäischen Friedens zum Ausdrucke bringeu^^ Schnee im Sonnenglanze. Todt ist es und kahl in Podgorje, als hätte Gottes Gnade es ganz vergessen. Es dämmert. Von weitem rauscht mit den Windstößen das Gewoge des empörten Meeres durch die Luft daher, in den engen Schluchten pfeift der Sturm und heult und winselt um die Hütten wie ein wildes Thier. Trotz dem Wüthen des Sturmes steht der alte Doljan wie oft auf den kahlen Felikegeln und wenn die Windstöße eine Pause machen, dann hält er die hohlen Hände vor den Mund und lässt den Ruf er« tönen: «O— 0, Peter!» Er horcht —aber nichts ant« wortet, als der heulende Sturm. Er erwartet heute seinen Peter. Nach langem Warten hatte er endlich seine Eltern wiffen lasfen, dass man ihn entlassen habe. Acht Monate waren vergangen. Man hatte ihn in dem Spitale gequält und gemartert — die Wunde wurde nicht kleiner, sie fr,sst sich immer weiter. Die alte Dasa hatte recht. Wenn es nur nicht zu tief sich einfrisst! Doch Dasa sagt: «Wenn er nach Hause kommt, dann heile ich seine Wunden, was quält ihr mich?» — Sie war krank. Seit der Winter gekommen, kann sie nicht aus ihrer Hütte. In ihre Fetzen, wle ein Kind in seine Windeln, gewickelt, liegt sie auf ihrer Streu und will nicht« und verlangt nichts, als Brantwein. Peter gab Nachricht, dass er nicht zu Fuß nach Hause könne, die Füße schmerzten ihn zu sehr. D.r alte Luta suchte und bettelte die letzten Kreuzer zu-' Wammen und schickte sie seinem Sohne. So. bald zu Wagen, baid reitend, wie es die Gelegenheit ergab. dann wieder stöhnend am Stäbe — wankte er seiner Heimat zu. Schon war es Nacht und im weißen Schimmer des Mondlichtes lag das zerrissene, nackte Gestein des Podgorje. Wieder war der Alte auf einen Felskegel geklettert. Es gieng schon schwer, die Brust drohte es ihm zu zersprengen — ja, wenn noch Mara gesund wäre, aber seit dem Frühjahr, da ihr Peter fort« gezogen, hatte sie sich nicht mehr von ihrem Lager er« hoben . . . Der Alte horcht, ob der Sohn nicht käme. Endlich antwortete ihm von unten ein langqedehntes: «O — 0 — Vater!» Luka eilte hinab. Am Wegrande, auf einem Steine fand er Peter — er konnte nicht weiter. «Dass du nur wieder da bist. Peter, nun wird alles gut. Die alte Dasa wird deine Wunden heilen, sie verstcht das. Die Mutter liegt krank, und auch ich bin schwach. So ist es schlimm bestellt im Hause, es könnte nicht ärqer sein. Doch, dass nur du da bist.» Der Alte stützte ihn. und so kamen sie nach Hause. Peter legte sich zu Bette und stöhnte vor Schmerz die ganze Nacht. Mit dem Morgengrauen war der Lula wach. Er schien neugeboren, so hatte ihn des Sohnes Rilckthr vcrjünqt. Er eilte zu Thale, zu Dasa, um die H>,'il> trauter. W nn der Junge gesund wird. was kümmert^ ihn dann der Winter. Litt der Sohn acht Monute, so^ hat er auch mit seinem Weibe gelitten. Das ist nun' vergangen — mag es sein, wenn er nur frei ist vom Militärdienste. Nun wird er das Haus aufrechterh ^ die Alten stützen, sie werden sich aneinllnderdnllle die Lämmer — und leben — glücklich und W" was will man mehr? «,mler>" Als Luka zur Hütte der alten KräutersaM" ,^ kam. stieß er den Riegel zurück, öffnete die w ^ Thüre und trat ein: «Guten Morgen, Dasa! "'^ Gläschen Brantwein — und braue die Krau ^ Prter kann sich nicht rühren. Er stöhnte d,e 9°"' cM' vor Schmerzen, die Füße sind ihm wle "W A^< Daöa lag auf der Erde. eingewickelt in "ne a ^ deck.'. Sie rührte sich nicht. «Dasa!» Er veu« ^ über sie und schüttelte sie. Sie lag steif ulw sie war todt! «n mden "" Luka war erstarrt. Die zwei großen ^ce wollte ihre Hand h.'ben. Aber dieser dürre "" ^ ^ eher gebrochen wie Glas. so war er angedrun alten Körper ... Und abermals ward es Frühling. unt> ° „„d Herbst. Die Stürme heulten um d«e «"^ ^ pfiffe» durch die engen Schluchten. Und «?"i ^M, auf das Pudgorje und auf die Steinlrümmer " ^0 in der Luta Doljan und die Seinen verov gestorben. ^aibllchel Zeltung Nr. 279. 2329 i. December l890. r ...(Serbisches Consulat in Plevlje.) Die '«b'lche Regierung hat angezeigt, dass sie in Pleolje, m Sandzal Novibazar. ein Consulat zu errichten beab-, Mlge. Die Pforte hat keine Einwendung dagegen "Men. Plevlje ist bekanntermaßen von einer öfter-lelchisch-lmgarischen Garnison besetzt. ^. (Rauchloses Pulver in Russland.) ^le man aus Petersburg telegraphiert, wird dortselbst ^ der Errichtung der Fabrik für die Erzeugung rauch. °>en Pillvets mit großem Eifer gearbeitet, damit, ent-'p^chend dem Wunsche der Regierung, mit der Her-^uulig dirses Pulvers im Jänner 1891 begonnen ""den könne. .. (Aus dem Sudan.) Wie aus Alexandrien "legrafthisH gemeldet wird, wurde die Garnison von ^uallm im Hinblicke auf signalisierte Vorwältsbewe« AlNssen der Derwische neuerlich durch ein egyptisches ü^lllon verstätkt. Tagesneuigleiten. . Se. Majestät der Kaiser haben, wie die 'ltlf Wiederfehen! Auf Wiedersehen!» ertönte es von beiden Seiten. Herr Liounet stand regungslos. Thränen traten ihm in die Augeu. «Sie liebt mich noch immer.» murmelte er, der davunbrauseuden Wagenreihe nachschauend, vor sich hin, «aber em auderer ist ihr Vater geworden!» Und durch die dunkle Nacht führte der Zug Vater und Tochter ihrem Ziele entgegen — welchem Ziele? Dem lichten Morgen oder endloser Finsternis? XVII. Wie eine reizende Idylle in ländlicher Stille lag der einsame Meierhof da, in welchem Geneviöoe vor wenigen Tagen Schutz gegen das Unwetter suchte. «Wir sind am Ziel, dort brilben jenes Haus ist es!» Genevieve war es, welche an der Seite des Mannes, den sie nur als den Dienstmann Nnselm kannte, diese Worte sprach. Sie hatten kaum noch fünfzig Schritte zu gehen. Herr von Mrrulle schwankte, als erfasse ihn plötzlich ein Schwindel. «Der schwerste Augenblick der Prüfung ist ge« kommen.» sagte er sich. «o Kraft, Kraft! Nur jetzt keine Schwäche, jetzt, da alles auf dem Spiele skht!» Die Thür stand offen, als sie das Haus erreichten. Sie traten ein. Die Bäuerin befand sich allein im Vorhause. Veim Anblicke des jungen Mädchens drückte sich in ihren Zügen die lebhafteste Ueberraschung aus. «Sie sind es?» rief sie ganz bestürzt aus. «Mein Gott, das hätte ich nicht erwartet! Freilich haben Sie der Fremden gesagt, dass Sie wiederkommen wollten, aber heute früh noch erzählte mir mein Mann, dass Sie nach Paris abgereist seien, und so dachte ich. Sie würden nimmer wiederkehren. Es ist also nicht wahr gewesen? Sie sind nicht abgereist?» «Ihr Mann hatte recht, gute Frau. Ich war nach Paris zurückgekehrt, aber, wie Sie sehen, nicht auf lange Zeit. Ich habe der Fremden versprochen nmoerzukehren; ich halte mein Versprechen.» (Fortsetzung solgt.) Laibacher Zeitung Nr. 279. 2330 4. December 1890. abgefeuert babe, sei aber einfach unwahr, da sämmtliche Zeugen, welche sich in der Nähe des Thatortes befanden, aussagen, dass nach etwa sieben bis acht Schüssen, welche früher von den Verfolgern auf der linken Seite gegen die Vrata in die Luft abgefeuert wurden, später gegen die rechte Seite hin, wo die Vrüder Prewar gegen das Thal zu flohen, noch zwei Schüsse in kurzer Nacheinanberfolge gehört wurden. Da sich niemand, mit einem Vtwehre be« Waffnet, damals in dieser Gegend befand, könne nur Andreas Koiir die beiden Schüsse in mörderischer Absicht gegen die Vrüder Pretnar abgefeuert haben, und fei daher die Anklage wegen vollbrachten und versuchten Mordes gerechtfertigt. Gerichtspräsident Koievar erläuterte nun den Ge« schwornen den am Thatorte durch die Gerichtecommission aufgenommenen Sltuationsplan. Der Angeklagte, befragt, ob er sich schuldig bekenne, stellte dies mit Entschiedenheit in Abrede. Als er die erwähnten zwei Felsen passierte, sei ihm das Gewehr losgegangen, und es sei möglich, dass dieser Schuss einen von den Brüdern Pretnar getroffen habe, einen zweiten Schuss tabe er jedoch nicht abgefeuert; wohl aber seien nach allen Richtungen Schüsse gefallen, und bald nachdem der Schuss aus seinem Ge« wehre losgegangen, habe er gesehen, dass einer der Wild« schützen sich langsam zum Voden lauerte, und dies habe er auch, als er mit den übrigen Verfolgern zusammen« traf, mitgetheilt, mit den Worten: «Vielleicht hat den Wildschützen mein losgegangener Schuss blessiert!» Dem Maubschühen sei er nicht nachgegangen, weil er erschrak als der Schuss losgegangen war. Auf die Bemerkung des Gerichtspräsidenten, der Angeklagte sei in seinem Heimatsorte als vorzüglicher Schütze bekannt, erwiderte derselbe, er hantiere sehr selten mit dem Gewehre. Dem Antrage des Vertreters der Staatsbehörde, die Aussage des Vater« des Angeklagten, welcher sich, von der Rechts« wohlthat Gebrauch machend, derselben entschlagen hatte, in einem Theile zur Verlesung zu bringen, wurde, nach» dem sich der Bertheidiger Dr. Tavcar entschieden dagegen erklärt hatte, vom Gerichtshöfe leine Folge gegeben. Es folgte nun die Einvernahme der Zeugen. Andreas Pretnar. 25 Jahre alt, Vesihers-Sohn aus der Trenta, wegen Wilddiebstahls zu drei Monaten Kerlers verurtheilt, erzählt: Sein erschossener Bruder Anton und Josef Komai waren, als sie sich in das Revier der Gewerkschaft Weihenfels begaben, um Wilddiebereien zu versuchen, mit Gewehren versehen, und zwar hatte sein Bruder ein zweilüufiges, Komak ein einläufiges Gewehr; er, Zeuge, nur einen Vebirgsstock. Als er von Groß.Pischenza gegen da« Thal floh und Schüsse knallen hörte, habe er sich einen Moment umgewendet und gesehen, wie ein Mann das Gewehr anlegte und zielte. Bald darauf war er getroffen, empfand Schmerzen und versteckte sich im Gebüsche. Wer nach ihm geschossen, wisse er nicht. Den ganzen Sonntag und Montag bis spät abends blieb er ruhig im Verstecke, erst Montag nachts trat er den Heimweg an. Zeuge Josef Komac, 28 Jahre alt, Sohn des Bürgermeisters von Trenta, derzeit eine Kerlerstrafe von drei Monaten wegen Wilddieberei im Inquisitionshause in Laibach abbüßend, sagt, er habe sieben bis acht Schüsse gehört, ehe er verhaftet worden sei und sei auch am Fuße von einem Projectil gestreift worden. Als er nach Kronau escortiert wurde, habe einer der Treiber in slo« venischer Sprache gesagt: «Verfluchter Bub, musste er nach ihm schießen? Konnte er nicht das Gewehr nach seitwärts wenden?» Die übrigen vernommenen Zeugen sagen wenig Wesentliches, nichts Belastendes aus. Die vernommenen sachverständigen, die Büchsenmacher Kaiser und Dimic, erklärten nach Vorweisung des im hiesigen Vioilspitale dem verwundeten Andreas Pretnar herausgezogenen Rehpfostens, dass dieses Projectil geeignet sei, auf eine Distanz von hundert Schritten tödlich zu wirken. Die Gerichtsärzte Dr. Kapler und Dr. Schuster conftatierten, dass bei Anton Pretnar durch den Schus« der Tod sofort erfolgen musste, bei Andreas Pretnar aber die Gefahr eine fehr bedeutende war. Um halb 2 Uhr unterbrach der Vorsitzende die Verhandlung und beraumte die Fortsetzung derselben auf 4 Uhr nachmittag« an. In der um halb b Uhr aufgenommenen Nach-miltagsverhandlung gelangten noch mehrere Zeugen« ausjagen zur Verlesung, die jedoch wenig Wesentliches zum Etraffalle enthalten. Baron Rech bach gibt an, er habe dem Angeklagten etwa 6 bis 10 Patronen mit dem Gewehre übergeben. Die Gemeinde Weihenfels und das Pfarramt sprechen sich entgegen dem abfälligen Zeugnisse des Gemeindeamtes Kronau sehr lobend über das Be» nehmen des Vaters des Angeklagten selbst aus, von welch letzterem der Gerichtspräsident aus der Auslunsts« tabelle constatiert, dass derselbe bis nun noch nie abgestraft war. Sodann «klärte der Präsident das Beweis« versahten für geschlossen, und zog sich der Gerichtshof zur Fragestellung zurück. Den Geschwornen werden folgende Fragen vorgelegt: als erste Häuptfrage, ob der An« geklagte schuldig sei in der Absicht, den Anton Pretnar zu todten, den Schuss mit der Kugel gegen ihn ab» gefeuert zu haben; die zweite Eoentualfrage. ob er den Schus« nicht in der Absicht, den Anton Pretnar zu tbdten, llbgejeuert habe; d« dritte Eventualsrage. ob der «n»ellaute durch Abfeuern de» Gewehres gegen Unlon Pretnar eine That begangen habe. von welcher er als erfahrener Jäger einfehen und wissen mufste, dass die« selbe der G-sundheit und körperlichen Sicherheit gefährlich sein und dass dieselbe den Tod zur Folge haben könnte; die vierte Hauptfrage, ob der Angeklagte schuldig sei, den Andreas Pretnar mit Rehpfosten angeschossen zu haben, so dass die Verwundung eine schwere, mit einer mehr als breißigtägigen Krankheitsdauer und Unfähigkeit zur Arbeit verbunden war; di? fünfte Eventualfrage, ob er wusste, dass die beigebrachte Verwundung eine schwere sein und eine mehr als dreißigtägige Gesundheitsstörung zur Folge haben würde. Die sechste Hauptfrage bezieht sich auf die Uebertretung des Waffenpatentes, weil der Angeklagte ohne Waffenpass im Jagdreviere Pischenza eiu Gewehr trug. Der Vertreter der Staatsanwaltschaft vermisst in der vierten Hauptfrage die Kriterien des versuchten Mordes und beantragt in dieser Richtung eine Vervollständigung der vierten Frage. Der Gerichtshof zog sich zur Berathung dieses Antrages zurück und entsprach sodann dem Antrage des Vertreters der Staatsbehörde. Die Frage wurde dann dahin gestellt, dass nur durch da« Abprallen der Rehpfosten an der Rippe die Lebensgefahr abgewendet wurde. In diesem Sinne wurden auch die folgenden, auf den Fall bezughabenden Fragen abgeändert. Staatsanwaltfchafts.Substitut Dr. Kavcic begrün« dete nun in einer mehr als anderthalbstündigen Rede die Schuld des Angeklagten und plaibierte auf Bejahung der Hauptfrage auf Mord bezüglich des Anton Pretnar und auf versuchten Mord bezüglich des Andreas Prewar. Der Vertheidiger Dr. I avtar bedauert, dass seitens der Staatsanwaltschaft die Geschwornen gegen die Jäger voreingenommen werden sollten. Die berechtigten Jäger, welche die Jagdbarkeit mit schwerem Gelde bezahlen, haben zwar resultatlos gejagt, weil ihnen eben die unberechtigten Jäger aus der Trenta die Jagd verdorben hatten. Wenn nun die Forsthüter die Wilddiebe verfolgten, um ihnen ihr verbrecherisches Handwerk zu legen, so könne von einer Menschenjagd wohl leine Rede sein. Es sind eben verzweifelte Elemente, welche aus der Trenta nach Kram kommen, um in den angrenzenden Jagdrevieren zu jagen, Elemente, welche vom Iagddiebstahle leben und von denen man wissen konnte, es werde zwischen ihnen und den Iagdhütern zu einer Katastrophe kommen. Aus diesem Falle eine Anklage auf Mord zu erheben, sei nicht be-grü det, ebensowenig eine solche auf Todtschlag; lediglich die dritte Frage, auf leichtsinnige Handhabung mit der Feuerwaffe, sei zu bejahen. Bezüglich des Andreas Pretnar aber sei es nicht im mindesten erwiesen, dass gerade der Angeklagte nach ihm geschossen hätte. Der Vertheidiger empfiehlt den Geschwornen, durch ihren Wahrspruch nicht einen jungen, braven Menschen zu vernichten. Nach einer sehr umfangreichen Replik des Staats« anwaltes und Replik de« Vertheidigers hielt der Gerichtspräsident Kocevar das Resumi. Die Geschwornen (Ob» mann Herr Franz Hren) verkündeten um '/,9 Uhr das Verdict. Die erste Hauptfrage, gestellt auf Mord bezüglich des Anton Pretnar, wurde einstimmig verneint; die zweite Eventualfrage auf Todtschlag mit? gegen 5 Stimmen verneint; die dritte Eventualfrage wegen Vergehens gegen die Sicherheit des Lebens wurde mit 11 gegen 1 Stimme bejaht; die vierte Hauptfrage bezüglich des versuchten Morde« an Andreas Pretnar mit 9 gegen 3 Stimmen verneint; die fünfte Eoentualfrage auf Todtschag bezüglich des Andreas Pretnar mit ? gegen 5 Stimmen verneint, die sechste Eoentualfrage bezüglich des Vergehens gegen die Sicherheit des Lebens mit ? gegen 5 Stimmen verneint. Die siebente Hauptfrage wegen verbotenen Waffentragens wurde mit 11 gegen 1 Stimme bejaht. Der Angeklagte Andreas Kosir wurde fodann vom Verbrechen des Mordes und Todtfchlages freigesprochen, dagegen des Vergehens gegen die Sicherheit des Lebens und wegen unerlaubten Waffen« tragen« schuldig erkannt und zu sechs Monaten Arrest verurtheilt. Die Verhandlung endete um '/41V Uhr nachts. — Hosnachricht.) Ihre Majestäten der Kaiser und die Kaiserin sind gestern abends von Miramar nach Wien abgereist. Der aus sechs Wagen bestehende Separat« Hofzug hat gestern um 10 Uhr die Station Laibach passiert. Ein officieller Empfang fand wegen der späten Nachtftunde nicht statt. — (Allerhöchste S P e n d e n.) Se. Majestät del Kaiser haben dem freiwilligen Feuerwehrvereine zu Planina im politischen Bezirke Loitsch 60 fl. und jenem zu Ratschach im politischen Bezirke Gurlfeld 60 fl. aus Allerhöchsteren Prioatmitteln zu spenden geruht. — (Deutsches Theater.) Der Reigen der Operettenvorstellungen wurde gestern mit der bekannten reizenden Operette «Die Fledermaus» von I. Strauß eröffnet, und hatte sich unser musilfreundliches Publicum hiezu zahlreich eingefunden. Die Operette war gut stud eit und befriedigte im ganzen und großen das Auditorium. Hervorzuheben ist vor allem die Leistung der Frau Betty Haber land als Adele, welche durch ihr routiniertes, frisches Spiel und durch verständnisvollen Vortrag der Gesangspiecen rasch die Gunst des Pnblicums errang. Fräulein Nina Bachmann (Rosalinde) hat eine hübsche, sympathische Stimme, und zeugt ihr Vortrag von guter Schule. Nur fehlt der jungen Dame vorderhand jegliches Temperament und tritt ihre Befangenheit allzusehr an den Tag. Herr Haberland spielte und sang nut Verve und feiner Komik den Lebemann Eisenstein. Hett Iungmann, als Gefängnisdirector errang durch Spiel und Gesang gleichfalls Beifall. Auch die übrigen Partien wurden zumeist in befriedigender Weise durchgeführt» Die Musik wurde durch eine Abtheilung unserer Negi« mentskapelle unter der Leitung des Kapellmeisters Herrn Nemrava in bekannter trefflicher Art besorgt. MW" Freitag gelangt das Schauspiel «Eua» von R. Voh zu" zweitenmale zur Aufführung. Wir hoffen, dass diese se«' sationelle, spannende Schöpfung diesmal nach Verdienst gewürdigt werden Wirb. ^' — (Personalnachricht.) Wie aus Cilll gl' meldet wird, empfieng vorgestern mittag« der neue K""" gerichtspräsident Dr. Gert scher die sämmtlichen llon« ceplsbeamten des dortigen Kreisgerichts unter Führung des bisherigen interimistischen Amtsleiters, Landesgerlcht^ rath Jordan. Dr. Gertscher hob die Verdienste und die Objectivität sowie den unermüdlichen Fleiß des verstoß benen Kreisgerichtspräsidenlen Heinricher hervor und el' mahnte die Beamten, strenge und objective Richter zu sein und sich auf das sorgsamste von jeder nationale« Parteilichkeit und Agitation fernzuhalten. — (Dr. Emil Holub) hat gestern in »"» einen Vortrag über seine Reisen in Südafrika gehlen und trifft heute nachmittags mit dem Postzuge von G"» hier ein. Zu unserer früheren Mittheilung über den «^ tragsabend. welchen Dr. Holub hier heute veranstaltet, tragen wir noch nach, dass der Landesausschuss Übe Ersuchen des Stadtmagistrates den Redoutensaal zu be» fraglichen Zwecke unentgeltlich überlassen hat. . — (Reichsrath,) Das Abgeordnetenhaus "' Reichsrathes nimmt heute seine Thätigkeit wieder aU>. Landeshauptmann Dr. Pollukar sowie die Mhrza^ der lrainischen Abgeordneten haben sich gestern na«? Wien begeben, um an den Verhandlungen des RelH rathes theilzunehmen. . — (Nitolo-Abend.) Der Turnverein «Sol" veranstaltet morgen abends im Saale der h'esigen^ talnica unter Mitwirkung der Kapelle des heimatliche Infanterie-Regiments einen Nilolo«Abend mit interest«" tem Programm. Anfang um 8 Uhr abends. ,.,. — (Im Laibacher Bicycle.lllub) y" heute der Obmann einen Vortrag über «Eine NadM nach Trieft». Sodann folgt die Vallotage neu " gemeldeter Mitglieder. Eingeführte Gäste sind willlonune^ Neueste Post. Original-Telegramme der «Laibacher M Wien, 3 December. Der Landtag nahm «" 36 gegen 24 Stimmen nach längerer Debatte e Bestimmung der Vorlage über Groh-Wien an, we^ dem Bürgermeister die Nerechtiqung verleiht, im ä"^!^, Falle ein Mitglied für drei aufeinander folgende S'y" gen auszuschließen. «^h Miramar, 3. December. Ihre Majestäten 1^ abends mit einem Hofseparatzuge nach Wien abg" Prag, 3. December. Rieger« weitere« V"v>" im Landtage und seine Mitwirkung an ben ^ . ^ Verhandlungen desselben hängt von dem CrgebnMe gegenwärtigen Verhandlungen i» Wien ab. ,^t Paris. 3. December. Die «Agence Havas» w ^ aus Santiago in Chile vom Gestrigen: Die p""^ Situation ist äußerst gespannt und scheint ^A^i-t^me andere Lösung möglich sei, als Sturz des »" steriums oder Staatsstreich. «,ird Petersburg, 3. December. Au« Orenburg^ telegraphisch a/meldet. dass infolqe eines p^ ^uf Ueberqaliges der Temperatur von 3 Grad "^A -seü 30 Orad Kälte 30 durch eine Steppe reitende 5"^^ buchstäblich erfroren seien. In der Steppe !""" .^, schen und Vieh einer ganzen Warenlarawane umy men sein. ^^^s Z « M ^? ^ 3 2 . N. 726? 26 W. schwach bewöj »"» 9 . A. 7279 12 W. schwach ^"""l e"^ Trübe, regnerisch. - Das Tagesmittel der " —1-7", um 0 7" über dem Normale. Verantwortlicher Nedacteur: I. Naglic^^^, _________________________ ___________^_______ __^—-^^7. Als preiswertes, praltisches Weihnachtsgeschenk cmpse^h^ Nohseid. Bastroben ganz Seide) fi. w'»" ^elfe^' sowiefl. 1?2b. 17 50. 2125. 26 25. "is 29 60 "ade^^,; Es ist nicht nothwendig, vorher Muster kommen» ich tausche nach dm, Fest um, was nicht convemc '^ Ze' Muster uun schwarze«, farbigen "'d ^«»sb«" bcnstoffeu umgehend. Seidrufabril.Depot »> " Porto-(l. u. l. Hoflieferant), Iürich. Vliese losten 10 A/3-^^ »ach« Zeitung Nr. 279. 2331 4. December 18W. Course an der Wiener Korse vom 3. December 1890. «««^ om^n l°ur«bl°tt. «eld War,» Ctllllte.AnlehtN. ^'«whtitllche Rents in Noten «g hl» l»9 ,o '^n «8t»at«lo,e , , loo fi. ,7t, _.. ,^o - o^^olbreme. steuerfrei . „»7-^ „>« i< "" «otenr,nh.«°hn "lbtlner »obn «m,ss. ,884 », bo S8 »5 'H 3°"«nlt <«/ , , . . ,l.«e...... ,04... l«4 «I» 5°/« mälirische...... ,U9,^ ^.-^ 5°/« l^ain und ssüslenland . . ^.1. _.._ V/n nlederosterreickifche . . . ,yg.^ ,,^,_ 5°/« ste_ _^ ^>/n kroatische und llavonische . i„4 _ «,45« 5°/» Nebcnbürallchr , . . 11.^ _!,_ z°/n lemefer Nanat . , ^..^ ^... 5"/n,i»l,llrilchf...... yy,". ggz,, Undttt «jssentl. Anlehen. Donau'«t<>.'Lole 5«/, loo ft. . <», „<»ndc Wien ,s>»..^ 1^4 ^, Pr«ui,-Vm!, b. «ladtgcm. «»len ,.«, „. <^<,.^n VerlfNbn» ».'»Itl/.">. . ,m_,y, 2 l>». » ^0 ' ' »7 »k l.7.7. bto. Präm.'Tchuldverjchr. 8°/» ,,.° _^ is».-« Oe«. Hypothelenbanl 10j. Ü0°/» ,„^ ,,." «' ^st.-ung, »an, vnl. 4'/,°/« , „„.^ ,„ ^ betto » 4"/i, , . nn »y inn«,, Prioritiits-Obliglltioueu (ft»I 100 fl.). fterdinanbeNordbah» Bahn »m, l«!«» «»0 ft, K. 4'/,«/, . 98 ^0 gg,^ «eld War,» OcNerr. Nordwestbaw! ,,n>.4n,l>« — Ztaatebllbn..... , 157'—18« — LNbbatin il ,P'.....,4,"5l^«75 » 5 5»/« ,,7.49 ,,ß._. Uny'Nllliz, Valil, 1W — l"l — Diverse Lose vrr Ltllil) «lrekltlvse lno st..... «54 «»'8i ^ Tlar»,°Lolr 40 fl...... 54 ,s, 55'2b 4°/» Dnnau'Dampssch. l0<> fl. ««» — '»«'- Lalbacher PrHm,°NnIeh, 2N ft, 2N— ?4 — Ofener Lofe 4« fi..... s,N — 57 - Palffy.«°fe 40 fl...... KL ?> !N ft. , , ,g>— ,fl 5, Llllii-l'lse 40 fl...... gs, — «n n<> st. »ei.rI«.LcIe 40 ft, , , «, »5 nz «5 Wüldstein^Lvfe 20 fl. . ,8,^ »8 75 Wlnbisch.Hrätz-Lllse 20 fl. , — - —--«ew,-Lch. b.8«/„Präm..3chuld. verfch. b. NodencreditanNal» «— 29 — Vanl-Nctlen (per Elü, z», -75 8«« 25 Tlebilbaul. Mlla. im,,, ijüi» ft. , 5^7 h(, «58 — bepoMelibaul, 3»^. ziuu ft. »98 50 l«l» b0 Hicomp!« ^,M'r<,>st. ü0U fi. »ob'— Ll5 — «iro-u. Ha!!"»,.. «U!,n«>l(wzl. —>— —-- «eld Ware "lwothelenb., N«. »00». »»"/,« 69 — 7!» -känderbllnl, üst. 200 fl. V. . , 2l9 «5 llll9 7k Orstrrr.^ungar. Nanl »00 ss. , 882- »84 - Unionbanl 200 fl......«4U'50L4l — »,rlehr«b»nl, Nll«. l40 fl lb8 zu 159'50 Uctien vun Transport» Unternebmullgrn. ?per Vttlck). Nlbrechl-«ahn «00 fi. Silber . »g _ «7 .. Nlfülb-Yiuman. Äahn2<»Nfl. N. «",... z„,..zz Uühm. Nordbllhn 150 fl.. . . y„. ,. ,«».»' . Westbllhn 200 fl. . . .»zz_z,4.. Vulchtiehrader «ls, »lw fl. ,M "?,«, °°7,7„ bt.. lüt. U.)l,O0N. - »7u_.<> fi. H. ^.^ _.., iferdinandi-Äordb. IlX>a fl.«M. „»,. ,75« ü,ll>.llarl-«»bw..V. 20«ft. «M ,,.," „'.75 l!nnb..clzcr»°w,«Iassh.»ilen. vesteri.Nvrdweftb. »00 fl. «,ll> ,,z «^ «i» 25 dto. (Ut. tl.) 200 st. F. . . z«z »^ u?4 ? Hllly.Duier «isenb. 1«, fl. ^tlb °3 »5 °, itllat^llenblldn ^W fi. -ilb., «I. _' »I, ^n Lüdbahn 20« fi. 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'^^^«^^^>'§> ^,^^^!'»rech!,wlin!icdt(»ebiauchüunwri ^" ^^^^^^>5>>'^s>,n,,!!.!ebfKPst<,s!<'rmi»b.!!ebr!!«el>el'' ^ - .^^<^>^^^"">N'> a>!!>c >uan auf dies« u. weif» «ln-' ^ ^>^^d iw'riwne NalliabmlMllen »rilll. Laibach: I. Svoboda; G.Piccoli und 3. Groetschel: Klagenfurt: A. Egger, W. Thnrnwald, I.Virnbachcr; Villach: Tr. ^. Kumpf; Wolfsberg: A. Hutb : Vludolfswert: 3. v. sladovi« u. Fran; Haila; «adlersburg: C. E. Audricn: «admannsdorf: A. Noble!; Idria: Josef Warto,k.k.Wcrlsavotheler; Krain-burg: K. 8avnil; Cilli: I. Kupferschmied. (2390, 50—26 Ich empfehle als passendes Weihnachtsgeschenk 0 €3 hiirze n. für Frauen uiid Mädchen, von welchen stets 6- Mm 800 Stück, von der eiiit'achaten Hans« und KchtilNcliürze, bis zurseinaten seidenen HalonMchürze, zur Wahl bereit liegen. (5109) 4-1 Hochachtend C. J. Hamann Laibach, Rathhausplatz Nr. 8. Grosser Vorrat.)i von den neuesten echtfarbigen Schürzenstoffen. Auch werden Schürzen nach Mass und Angabe in kürzester Zeit angefertigt.