Nr. 2?4. Montag, 30. November^l891.____________litt. Jahrgang. LllillallierWZeitmg. «b3!"»l»l!»»I ' ^" ^ ^ . » ^ ,,. c,». 5 „»».„... s D Är d,, g3st,llm.« W« H«u« »°""""«"/" ?«'"»" « w bi« '» Uhr »ormitta«». - Unfranllerte Vr!«,, werden nich« angenommen und Monulcripte »iHt zur5««eNeM. Mit 1. December ^'Nnt ein neues Abonnement auf die Lailiacher Zeitung. '''l'z ^ ünumerationS. Vedingungen bleiben «it^^ ""b betragen: z°Whr ^lma.- fiir Laibach: WzH - - 15 st. - lr. ganzjährig . . N fi. - lr. !""i»h ia ' 3 " '^ „ halbjährig - - 5 „ 5» „ °""°llich ^ ' 3„?5„ vierteljährig . ^ s,?5 „ >. ' ' 1 „ 25 „ monatlich . . -^ „ »^ „ ^>"l/nt!' Zustellung ins Hau« für hiesige ^ ^" per Jahr I Gulden. '? Tle Pränumerations'Vetriige »vollen Porto' ""'endet werden. ^^g. v. Rleinmayr H .-fed. Vamberg. 2 Amtlicher Weil. shocks/ "nd l. Apostolische Majestät haben mit ^ im «""^zeichnetem Diplome dem Ministerial. Dr. Leo Herz als ^Ms, ?^"2 der eisernen Krone dritter Elasse tzi^uyen der Ordensstatuten den Mterstand aller« ^ iu verleihen geruht. ^,^Fuminister hat die Bezirksaerichts-Adjuncteu '°Nf °e"'tter von Sombor in Murau nach Welz ^Vl.. Fleiherrn von Oiovanelli in Weiz >!^^u verseht. Nichtamtlicher Hheil. Verhandlungen des Reichsrathes. ^. -^ Wien. 27. November. '^ k ^" Sitzungen des Abgeordnetenhauses, in '^. tv.7 "lener'jche Antrag zur Verhandlung ge» ?l'ch k.^ ^"ch den ganzen Gang der Debatte, na. ^schen^ 'hre. wenigsten« für den Außenstehenden. >7y'Sendungen" geeignet. das Interesse der "s f,„ "'^ zu w.cken. Nachdem der Antrag einmal ?l°M " ^bracht und der Belathung durch einen «M dn^big erachtet war. musste der Regierung ^l.n^^'scussion dieses Antrages in der Voll-!>e?^ hause» durchaus erwünscht erscheinen. ^HeDiscujsion tonnte der Regierung we« . Neuileton. über Kammermusil und deren Pflege Hz ., in Krain. !>tY«V' wenigen bekannt sein. dass unser dem wir manche schöne, genus«. heuer in das zehnte Jahr semes l>oH^ ", t. Der wahrhafte M.'sillreund muss diese bort ? ^ freudigste begrüßen; denn er we'h. ^ia'r ^ der Kammerm.isik eine liebevolle und >n,us^ zutheil wird. die Bürgschaft e,ms ^^'""'schen Aufschwunges vorhanden ist. Dies .«b" folgenden Zeilen. ^ll3„si,"'5t mit Unrecht wird der modernen ^ Eei / c °"'le Plaftit als einzig ebenbürtlg U^ttu^ ^"ellt. hat doch gerade in diesen Wden > diX"?er menschliche Geist mit den e.nfachstm Rh,Ochste Vollendung erstrebt und erre.ch. >e,f'nd die Plastik die unverhüllte Schönhe >V'? Körpers durchgeistigt, "thüll d.e '' de n ?!' unsichtbare Gestalt der mensch 'che« >ttls" f"nsle Regungen sie im Wortlaut d.r 'l d r T" .' Der schönheitsdurstigen, heiteren Smn- ^ris V"t.ke war jene Bethätigung des ünstle^ >e U «M angemessensten, uns. deren V 'ck durch leaenheit bieten, die Motive, welche ihr Verhalten gegen-über dem Antrage bestimmten, klar und m erschöpfen« der Weise darzulegen. Man darf überzeugt em. das« man in der Mitte der Regierung ein lebhaftes Mtt» gefühl für die Berufsclass^n empfindet, denen durch d,e rapide Entwicklung der Gegenwart der Kampf ums Dasein erschwert worden ist. Die durch den Plener-ichen Antrag bezweckte Steuererleichterung würde aller-dings für die in dieser Wrise Begünstigten kaum so schwer ins Gewicht fallen, dass sie davon eme wesentliche Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Situation er-warten dürften. Allein wenig ist besser als mchts. und man begreift auch im Kreise der Regierung, dass d,e Steuerlasten, welche Staat. Land und Gememde auferlegen, dort. wo man ohnehin mit der Sorge rmgt. schwer genug getragen werden und eme Erleichterung wünschenswert erscheinen lassen. Es ist jeder Zweifel in dleser Richtung au«, geschlossen, nachdem der ssinanzminifter Dr. Stembach es als die Grundtendenz seiner Steuerreform erklärte dass die Schwachen geschont werden sollen wahrend diejenigen, welche vermöge ihres Vermögensstandes und ihrer Elwerbiquellen die größten Vortheile aus dem Staate ziehen, zu g'öheren Leistungen herbeigezogen werden müssen. Allein die näher« Prüfung des Plen r-schen Antrages ließe denselben für den Flnanzmimster nur dann durchführbar erscheinen wenn er stch über die Pflichten hinwegsehen wollte. d,e chm °u« semer wachsen. E« ist d,e erste und wich. tiqste Aufgabe des lln Staatshaushalte zu wahren und für d,e Er star lung des Budgets in dem Maße zu sorgen, dass eme Rucklchr des Deficits, das mühsam genug zum Verschwinden gebracht wurde, nicht mehr gefürchtet zu werden braucht. Der Finanzminifter hob demgemäß auch hervor, dass. wenn das Gleichgewicht im Budget nicht gestört wer« den solle, der Plenei'sche Antrag nothwendig einer Er-qänzung bedürfe, indem vermöge emer Mehrbelastung der höheren Stufen der Grwerbsteuer der dem Slaate erwachsende Nuifall gedeckt würde. Dabei ist u bunten, dass es emen ganz an- k,rn Eindruck macht, wenn eine durchgreifende Steuer- form n «röß7re Gerechtigkeit in der Vertheilung d r Steuerlasten ermöglicht, als wenn eme Ausnahms' b aü7s iaung zu einer unerwarteten plötzlichen Ueber- wälzu g d'r Lasten führt. Es ist auch bekannt, dass ^ Klaaen über die Steuerlast mcht allem der Er- gelten. also kaum anderthalb 3^?. n?«te alt Mehr dem Namen als dem Msen nach ^t Il^ fr ch in Kind des italischen Südens. In man nomlich schon 'm 17 Jahr. ^lallen "'""^" . nnn»la 6a camera und der ^w ä^ki . st r7 ^ Darstellung der nächsten Leb^ d^s Tanzes und des Liedes letztere we d's Erhabenen gewidmet. F°r«n und I„hal d.eser Mu Mücke war nach d« künstlerischen Se>^ h,n Endlich primitiv und ist mit der modernen Sona e nicht m entferntesten zu vergleichen. Archanqello Eorell, ? 3^3-1713) in Violinvirtuose jener Ze.t der «I ''""^7mannt wud schent die Bezeichnung .on.t. wmp,. genannt "»roe ,<, ^.^.^ ^^.^ chri^ M fit uck7"zu?rft gebraucht zu haben. D.nndieft sogenannten Sonaten, welche Tanze en -tü?n waren nicht dazu bestimmt zum Tanzen auf. a pel. sondern in der o«mera, dem Besuchszimmer z'r vornehmen Gesellschaft zu deren Unterhaltung vor-gelragen zu^wer ^^^ ^^ ^^^^ ^.^^ ^^^ ^ -r«P Keim den. von dem deutschen Gemus befruchtet, u re moderne Kammermusil hervorbrachte Aber wel-ck n reichen Entwicklungsgang mujstt diese Form durch< machen, um die Gestalt zu gewinnen die der hcut.gen Kammklmusik zugrunde liegt! Die Darstellung diese« Vroc.sses würde ein Blich ausfüllen. Wer vermöchte es mit wenigen Worten klarzulegcn. wie stch au« dem urwrünalich mouodijchen. das heißt einstimmigen Sonaten-labe drssen künstlerischer Aufbau lediglich m einer »l.,«'sctlmückllng der sich wiederholenden Melodie bestand beispielsweise die Ablösung der Hypothekarlasten gefordert, und die Nusnahmsbegünstiqung einzelner Be« cufsclassen wäre jedenfalls geeignet, den verwegensten Wünschen Thür und Thor zu öffnen. Die Regierung musste daher mit Rücksicht auf die Bedingungen des Staatsbudgets und aus Gründen der Billigkeit und Gelechtigkcit dem Plener'schen Antrage ihre Zustimmung verweigern. Die Regierung war bei der Ablehnung des Antrages ihrerseits von rein sachlichen Motiven geleitet, und der Finanzminister Dr. Steinbach hat auch mit voller Aufrichtigkeit sich in dieser Richtung aus-gesprochen. Die große Wirkung, welche diese Rede erzielte, macht es überflüssig, ein Wort des Lobes beizufügen. Hauptsächlich war es die zutreffende realistische Beleuchtung des Gegenstandes, wodurch das Haus auf den nüchternen Boden der Wirklichkeit zurückgeführt wurde. So erklärt sich der Umschwung, der zwischen Generaldebatte und Svecialdebatte sich vollzog und der in den Abstimmungen zum Ausdrucke gelangte. Die Majorität für den Plener'schen Antrag, da-durch ermöglicht, dass Iungczechen. deutschnationale und Antisemiten den Antrag unterstützten, hatte eine Zusammensetzung, welche zum Misstrauen herausforderte, und schon am nächsten Tage lieferte die Abstimmuug nach der Specialdeoatte neuerdings den Beweis, dass ein Parteiregiment in Oesterreich sich nicht lange zu behaupten vermöchte und dass eine österreichische Regierung sich nicht in der Art von einer Partei abhängig fühlen darf, wie dies die Traditionen der parlamenta« rischen Regierungsform voraussehen. Mit der Zurückweisung des Plener'schen Antrages an den Auischuss acceptierte das Haus den Standpunkt der Regierung, rs ist jedoch nicht nur aus das that« sächliche Resultat Gewicht zu legen, sondern man muss es sich auch gegenwärtig halten, dass diese Entscheidung wesentlich' durch fachliche Gründe herbeigeführt wurde und dass der Finanzminister Dr. Steinbach nicht erfolglos an die bessere Einsicht des Hauses appellierte. Wie während der ganzen Session wurde es auch diesmal bekundet, dass die Vertreter der Regierung die Debatte zu leiten nnd zu beherrschen vermögen. Zu Beginn der heutigen Sitzung stellte Abg. Swiezy den Dringlichkeitsantrllg, die Regierung aufzufordern, gegen den wegen der schlechten Ernte in Ostschlesien drohenden Nothstand Vorkehrungen zu treffen. Abg. Menger stellte den Zusahantrag, diese Vorkehrungen auch auf einige Industrieorte Wchschlesiens auszudehnen. und bei dessen fernerer Entwicklung zu der einstimmigen Melodie dieselbe Melodie erst in der Octave, dann harmonisch, das ist in parallel und endlich in contra« pilnktisch oder nicht parallel laufenden Intervallen als NebenNimme sich zugesellte — wie sich also aus diesem primitiven einzelnen Musiksatze, der durchaus mehr naivrn als bcwussten Charakters war, jener cyklische, principiell au» vier organisch zusammenhängenden Sähen errichtete, geistcrfüllte Bau entwickelte, dessen einzelne regelmäßig vierstimmigen Sähe ebenso organisch und kunstvoll motivisch gegliedert find wie das Ganze und aus dessen Zusammenhang sich uns die S?ele eines hohen erhabenen Geistes in der ergreifendsten Weife mittheilt? Aber wie einfach sind anderseits die Mittel, welche sowohl zur Aufführung dieses Baues diener als auch jene hohe künstlerische Wirkung hervorbringen. «Hier ist.» bemerkt Nohl in seiner preisgekrönten Geschichte der Kammermusik, «leine Massenwirkung, kein be-rauschender Klang, leine ausgesprochene Farbengebung, kein Glanz der Virtuosität, überdies leine Stütze durch Wort oder Handlung, keinerlei Hebung durch Ort und Vorstellung — alles ist auf das eine Ziel gerichtet, durch sinnreichste und flnefte Verarbeitung des einmal ergriffenen Themas Geist und Herz gleicherweise zu erfreuen.» Die Herren, welche diese Entwicklung schufen heihm Philipp Emanuel Bach. der Schöpser der Clavier' sonate. ein jüngerer Sohn des berühmten Leivzmer Cantuls; Haydn. der Vater des Streichquartettes de« eigentlichen Organes der Kammermusil; endlich Mozart und Beethoven, welche die letztere zum Triumphe dlr VaUmcker Seituna Nr. 274. 2304 30. Novmw l^. Neide Anträge wurden als dringlich anerkannt und dem Vudgetausschusfe zugewiesen. Abg. Kaiser richtete an den Obmann des Gewerbe»Ausschusses die Anfrage, was mit den Petitionen inbetreff des Flaschenbierhandels geschehen sei. Per Präsident dieses Ausschusses war jedoch im Hause nicht anwesend. Sodann wurde zur Tagesordnung übergegangen, und zwar zur Forlsetzung der Specialdebatte über das Budget, Capitel «Salz», im Zusammenhange mit dem Verichte über die Petitionen betreffs Herabsetzung der Salzpreise. Abg. Dr. Ignaz Lang betonte, es sei endlich an der Zeit, die Salzfrage zu Gunsten der ländlichen Bevölkerung zu regeln. Der Eonsum von Salz steige nicht, weil der Preis des Viehsalzes viel zu hoch sei. Redner erwartet Aufklärung darüber, ob die Regierung mit Ungarn Verhandlungen wegen der Verbilligung des Salzes eingeleitet habe und wünscht, dass auch der Handel mit Salz von der Staatsverwaltung übernommen werde. Abg. R. v. Wildauer trat für eine Besserung der Lage der Salinenmeister in Hall ein. Abg. Telyczewsli trat für ein billiges Viehsalz ein und klagte über die Verschiedenheit der Salzpreise in den Ländern. Redner empfiehlt schließlich die Errichtung von ärarischen Salzverlausstellen und die Verpachtung derselben und wünscht die Einführung von Luxussteuern und die Besteuerung der Turfspiele. Finanzmilnster Dr. Steinbach bemerkte zunächst gegen« über Abg. v. Wilbauer, dass die Frage der Lage der Salinenmeister in Hall im Ministerium in Erwägung gezogen und voraussichtlich bald zur Lösung gelangen werde. In der Viehsalzfrage weist der Minister darauf hin, dass sie einen integrierenden Bestandtheil des Zoll» und Handelsbündnisses mit Ungarn bilde, weshalb eine einseitige Erledigung nicht möglich sei. Es seien neuerliche Verhandlungen mit Ungarn eingeleitet worden, und man dürfe hoffen, dass es gelingen werde, die Frage 5 loun der dort bch^'^ZB tischen Geistlichkeit, das heißt des ErM,M'^W und der in dem dortigen Missionäre, die fast' durchwegs sranM^' MN sind, sondern selbst das Leben der dort ^u ^ europäischen und amerikanischen D'Pwm ^ U«' ihren Familien im höchste Grade bedroh ^^ glücke ist Peking von der Nordseite h". w° " ^ d>< aus der Mongolei einmünden, nicht b^' ^ ^zig chinesische Regierung in den letzten ^" ^ ^ darauf bedacht war. di? Hauptstadt "",^B" Osten und Süden hin zu befestigen, um o''^l' einen Angriff der Europäer von der See!«' zustellen. . ^ ,,lr'ich)^ (Eine neue Partei in F^n z^ Bildung einer großen radicalen P°""« ' ^ zM ist bekanntlich gescheitert. Daaegen hat ^ ^^l. radicaler Flügel gebildet, um ku"!"« ' „M. W zugehen. Die Parteivildnng ist mmmw >^°lel> erhalten nämlich folgendes Telegramm: ",^l>d»"' Goblet. Lockroy. Sarrie,,. Pkytral u"° " ^M" öffentlichen ihr Programm. Die b""plp"' ^ME sind folgende: Steuerreform. Reaelung oe» ^ M" der Kirche zum Staate. GeschesvorschlM , und Schuhe der Arbeiter. norddeutsche «' (Aus Deutschland.) D«e -^ j.z „^ gemeine Ztg.. schreibt, die Erklärungen^ ^,, ' die Welt überzeugen, dass die mancher,"' H^ W gepflegten pessimistischen Die Welt werde Vertrauen fassen. .^",^ ^ tont. die Nation wird die "HM ^ ^ ,,„d o' Hoffnungslosigkeit und Leichtfertigle't "n^ .^ ,B> zur Festigung des Friedens geeigneten ", stützen. .. Arsch" «. (Vom Fürsten Bismarck, ^H Nlätter verbreiten Gerüchte v°n "» Cap""'' ^. Müdigkeit des deutschen gleichzeitig Fürst Bismarck °l« best" ^te«'^ zeichnet wird, so ist die Quelle d" ch„ ^ durchsichtig. Bismarck äußerte i" ""^rs, B " sönlichkeit, er werde, wenn «'cht °"" eich.M Handlung des Handelsvertrages m«t ^ > . sich in den Reichstag tragen lasse". ^^. (Gladstone.) Wie dem Sh N'" ^ ^,, aus London mitgetheilt nmd. '''..„ Vesol«"> nehmende Gesundheit eine Quelle ">': fei""".»' seine Angehörigen geworden; er lelt>e ^ ^ ', oder definierbaren Krankhett. son0" icht e ^ nehmender Altersschwäche. SoMe /^ ^' so sei seinem endg'ltigen RllcMme ^ ,^ Leben bald entgegenzusehe',. ^^schaflel i ^ (Der französische V ° N A„ ^s l^,, Vatican) hat gleich nach Velanmw „^ gegen den ltrzbischof angetreten. G« heißt. d,e Vezlehungel'^^ tican und Frankreich wären seyr ci^^^< Tagesneuigleiten. ^ ^ Se. Majestät der Ka^ aarische Amtsblatt meldet, für ° " A"? 4 Gemeinden BoMLchota. Olttv^Y j„de" ^, ,°< ferner für die griechisch-katholischen ^ Atl^^ Gy"rgy>Alfalva. Kalusa, KörMo^^--^^ filnf " Ap langten, verbergen sich sch^ern g"Z,s, i^ ,^ Musikwerke, ein Quintett und "er M^F vorträge für Clavier. Geige und . edl" ^< sind. darunter neben sonst aller" OM ^ stücken die Ballade und P^Her"" ^> Im nächsten Jahre machten d.e ^ „>' ° ' leine Concessionen, sond rn 1"^ m"!""'M «strenges. Programm ""1 ^ Ka"l"""Äe 'h'^ kommenden Jahre war auch d«e « h^ch e ^ entschlafen. Erst im f^enden3^ ^ „l ^. Z wohlbekannte Cellist KretK des Fürstenhose« nicht w^n.ger " ' „ PubN , dings vor einem geben. Abende, die em durcha"« « dal« /^1,"^ aufweifen. Indes wurde °e"aL^ freund der für die dr.tte M W von vierzig Gulden g°r°n "t w>' H i" Glilcklicherwei e ,st d,e W My ^ dass sie auch die brechen vermag. Diese MA ^ unserem Falle! Dazu kam e.ne ^„„5 >^Htt Zeltnna Nr 274 2305 ____________ _______ 30. November 1891. Me ^ ^"chisch.oiienlalische rumänische Kirchen« >I„.H"k' die calvinilche Gemeinde Vyüre und ^» ti bt ^""""be Umrla.Lehota je 100 fl. zu ^ti^" Erdbeben in Japan.) Ausfuhr. ^ ^" ^lber da« Erdbeben in Japan vom 28sten ^3°l>r, ! ^°^ Erdbeben als das schlimmste seit ^Nnn«." üb' In hen Provinzen Aichi und Gifu ^l!! ^" ^^ Menschen gelobtet, mehr als 18.000 b'!^?,""hr als 48.000 Häuser zerstört; 200.000 ^ttl, ^ Obdachlos. Die Stadt Gifu mit 10.000 Ein-!'^in 3 ^"^^ zerstört, die Häusertrümmer ge« ^ltbb^ ^' ^°usende lamen in den Flammen um. ^ln ßßs!!! ^°""te bis zum 5. November. Im ganzen ?°« ii« ^ verspürt. Nach amtlichen Ausweisen ^!l„ I«", ^'^« Datum die Zahl der Todten und ^lt°,^ ^sfoire Fu latsch.) Der Vertheidi«« MXer n - "«latsch hat in einer Eingabe an das ^ 3","?"icht der Ansicht Ausdruck gegeben, dass. ^'h«5 .^ seit dem 10. August d. I. als Straf-M^z""' nämlich auf Sträflingslost geschl und zu ''"ch l verwendet wurde, die Todesstrafe an > ^tl^/v vollzogen werden dürfe, da das Gesetz !^be d?»!'""U' der Todesstrafe nicht zuliisst. Die ^»blu« ""seidiger«, welche mit dem Ansuchen um M. "u der Todesstrafe in lebenslänglichen Kerler ? «"beten 5. ^°" Znaimer Kreisgerichte zugleich mit ^t«bnl. '""ln über den Strafsall dem Obersten ,, "ln Mittel gegen die Influenza) r ""er «rzt in der indischen Armee. Doctor 'Munden haben. Es ist eine Arznei, «Hal« . °!ll> ^."'' die einer Pflanze entnommen und mit ^ in 3^ '" fällen von Malaria uud Nerven. ^knza ^ " angewandt wird. Dr. Hunter hält die ?'l,r ',/ "" A" Malaria; seine Arznei hat sich !^l lth" ' Heilmittel, sondern auch als Vorbeugung«. ?' I,b ^" Shesfield und anderen Orten, die l» h ^ ^°n der Epidemie schwer heimgesucht waren, '"bl lv^ "" Aerzten mit großem Erfolge an« "Illlc ," salomonisches Urtheil.) Rozsa 3"' don !°""en mit einer Gans zum Orlsrichter ge< >:,^°" jede behauptet, dass sie ihr gehört. — 7^?°. gehört das Gans der Iulcsa?. — Rozsa: .>«d> 3' '°»' ich!' - Ritter: '3^°. «e^rt ?'": «N^°i^"° ^lrag. selche in Vern pralticiert. hat das ^ ^" geringsten Erfolgelufriedena°b - «nd ^ ^ s.« ^^« 1882. in welchem Herr Concert-^7lup3 "! tr°t. fasste d°« Unternehmen Wurzel '>daz^lch bis m,f den heutigen Tag. Und ^7 et.t^"blicum anfängl.ch dieser Musitr.ch ung ^ di^'»endsten Weise widerstrebte, schenkt es "°« ,...^"^ 3illle seiner Gunst. in '^"chr begründete Kammermusit-I'Mut ^^»veckl^ neunjährigen Periode nachstehenden ?"« °I / u>'d wurde beziehungsweise erford«. ^ «Ermaßen ergänzt: I.V.oline: Gerstner; «. ^"°rauec, Müller, Pafferer. Wintermy. > >. Dr H°"ff'N. Nilerl 3 Violine: Nemrawa. '>,.^ Hauffs. 4 Violine: T'll. Salov'c; ^ndr^' Andreae. Morale; 2. V'^: !§- ^^nn^Ho^Ko'rel!' Ma^La«ner; ^'KV^' Handtmann. Wettach; E°"traba « ^ '^iüb « Strohmeyer. Vitsch; Clavier: Zöhrer. ^>^K''t3in° Vaumga3ner. Weltach;. H°r-X >9 ^^"'i trompete: Nemrawa; Elar.nette. X^"tt,' .^tlenat; Horn: Truschnow.tz. D !<>eis 7 'n dem vielfachen Mchsel war "Mm V »Ni ! ?"stner. der daher auch in tmser Äe-> Polinn R,chte die Seele dr« Unternehmen« ln,vi>l, '^krdel, verdient »g Azen wurden seit dem Jahre 1873 ">,«. ^^?!7^usilabende gegeben. so d«l« also V? dl^ührnng'der heurigen Saison für Herrn mo1!. Fragment ^-moN, op. poslk. I^moll' (Drr Tod und das Mädchen), op. 125, ^-6ur, Qnintrtte: op. 114 ^-clur (Fortlienqulntett). op. 163 Ocwi-. (12 Ausführungen.) 6.) Mendelssohn: kappricwlo ^V-moil für Lebensblindheit eines im parfümierten Salon heimischen Literaten zeichnete. Es fehlt daher den Werken dieses Frauen «Dichters jede höhere künstlerische Andeutung, wenngleich der vornehme Stil und das Formtalent besselbcn nicht zu leugnen find. Das gestern auf der hiesigen slovenischen Vühne gegebene Drama «Dalila» hat alle die erwähnten Schwächen des Verfasser«: unwahre Charalterzeichnung, verlogene S<>nti« Mentalität und frivole, haltlose Lebensanschauung der Fi« guren, denn im Grunde genommen sind alle diese Helden und Heldinnen, der charakterlose Componist Roswein, der Chevalier (tarnioli. Prinz Kalisch. die Courtisane L<>onore, ganz erbärmliche Sujst«, die uns stellenweise auftauchende heuchlerische Selbsteinkehr nur noch widewärtigkr erscheinen lässt Auch der Lehrer Sertorius sammt Tochter Marthe lassen uns gerade so kühl und gleichgiltig, als uns die Leidensgeschichte ähnlicher dramatischer Figuren lässt. Ganz unmotiviert erscheint die plötzliche Belehrung des gewissen« losen Wüstlings Carnioli. dessen schließliche cynische An» schauungen über die «braven Weiber» so ganz in die parfümierten Salons des zweiten Kaiserreiches passen. Der schöne Erfolg, welchen das Stück bei der gestrigen Auf» sührung zu verzeichnen hat, verdankt es der vorzüglichen Wiedergabe, der sorgfältigen Inscenierung und den präch» tigen Toftümen. Frau Voritnil. welche sich besonders durch elegante, geschmackvolle Toilette hervorthat, charakterisierte in feinsten Zügen die Circe Leonora u, b errang gleich ihrem Partner, Herrn Vorjtnil, welcher als Chevalier Carnioli in Spiel und Maske vortrefflich war, reichen Beifall. Auch über die übrigen Darsteller, Herren Danilo, Srsen, Frau Danilo sowie die Episodisten, lässt sich nur Gutes berichten, da sie alle rollenfest waren und sich mit Hingebung ihrer Aufgabe entledigten. Haben wir dem Schauspieler Voritnil Lob gespendet, so wiire es ungerecht, den Regisseur Voritnil zu übergehen, der uns gestern den Beweis lieferte, dass man auch aus ciner kleinen Vühne und mit geringen Mitteln durch ge» schicktes Arrangement eine überraschend hübsche Inscenierung erzielen lann. Bei einer eventuellen Reprise würden wir die gänzliche Streichung des ersten Theiles des vierten Actes, der die Erwartungsscene des Sertorlus sammt Tochter bringt, empfehlen. 5. * (Für Ornithologen.) Im Schatten und Gefilze der Nacholderstaube findet sich in der Regel nur das Rest der Wacholderdrossel, von den Bewohnern der schönen kärntischen Nockwelt «garer> genannt. Im Flach, lande lann es unter Umständen bedeutend andere kommen, Wie dies das folgende Beispiel darthut. Im Garten unserer Lehrer«Bildungsanstalt an der Resselstraße befindet sich inmitte der Eoniserengruppe auch ein cypressenartig ausstrebendes Wacholberexemplar von dem schlanken bäum» förmigen Aussehen, wie sie diesem Gewächse mitunter dichte Fichten, oder Tannenwälder der Alpen verleihen oder wie sich solche auch im Karstgeklüfte um Sapiano und Iurbani nicht selten finden. Den im Winde be« ständig schaukelnden Gipfel dieses Wacholoerbäumchens hat im abgewichenen Frühlinge eine Grasmücke zum Nist« Plätzchen erwählt und denselben bis zu ihrem Forlfluge nicht verlassen. Gin Grasmückennefl im Wacholder! Und doch fand das Vügelein eben nur in diesem Gewächs den nöthigen Schuh vor Katzen, die den genannten Garten gerne durchstreifen und dabei sich lauernd ins Geilste der Bäume versteigen, während sie die Nadeln des Wachol« ders scheuten und daher gezwungen waren, dem nistenden Sänger, der seinen Sommerhort ebenso absonderlich wie gut gewählt. Ruhe zu gönnen. ^ Trios: op. 49 D-moII, op. 66 Ornoll, Quartette: op. 12 Hg-äur (6an20N6tta), op. 44 O-clur und Ls-äui-, Quintett: op. 87 L-6ur, Octett: op. 20 ks-äur. (12 Auffüh. rungen.) 7.) Haydn: Quartette: Kais?rquartett tt-6ur, Serenade Oäur, op. 20 O-äur, op. 54 O6ur, op. 70 O6ur, op. 74 tt-moU und O6ur, op. 75 D-mull und ll-6ur, op. 76 O-moll und L-äur. (11 Aufführungen.) 8.) Grahms: Andante für Elaoier. Cellolonate: op. 38 L-moll; Trio: op. 8 U-äur; Quartette: op. 25 tt-moli und op. 51 OruoU; Quintett: op. 88 l?-äur. (6 Aufführungen.) 9.) Gold mark: Suite für Violine und Clavier, «Air» aus dem Violinconcerte; Trio: op. 33 L-mol!; Quintett: op. 30 L-äur. (4 Aufführungen.) 10.) Vollman n: Trio: op. 5 L-mol' Quartette: op. 9 ^-mo!1 und op. 14 (i-moil. (4 Aufführungen.) Je zwei Aufführungen erfuhren ferner: 11.) Boc« cherini: Quintett Oäur und Menuetto daraus; 12.) Lherubini: Scherzo l--mo11; 13.) Chopin: Im» promptu ^8-6ur für Elavier.Eellosonate op. 65, K-moll; 14.) Gade: Sonate op. 21, U-mol!; Trio op. 42 ?-6ur; 15.)Grieg: Sonate op. 8 ^-äur; 16.) Raff: Mnuett; Trio op. 102 Omoll; 17.) Rheinberger: Quartltt op. 38 Lg-lwr; 18.) Sllint«Sll«,,5: Septet op. 65 L5-6UI-; 19.)Spohr: Doppelquaitelt o,». 65 I)-m0l!;Quartelt op. 130 D-moli; 20.) Veit: Quartett op. 3 D-moN. Andante daraus. Endlich erlebten je eine Aufführung: 21.) Bach. W.helmy:Att sür Vwlme; 22.) Dilterzws: Quatt/tt D-^r; 23) Pooiäl: Septett op. 48 ^ . 11 k-moll; 26.) Vötz: Trio op. 1, k-moll; 27.) Händel.Hellmesberger: Largo; 28.) Kiel: Quartett op. 43 ä-moll; 29.) Klugharl: Quartett op. 42 r-öur; 30.) Liszt: Nngelu« ; 31.) Molique: Adagio aus dem D-clur-Loncerte für Cello; 32.) Popper: Romanze für Cello; 33) Reineck: Quartett op. 83 ^-clur; 34) Ritter: «In der Christmette.. Andante; 35.) Servais: Scherzo für Cello; 36.) Silas: Va« votte für Clavier; 37.) Smetana: Trio op. 15, 6-moII; 38.) Strauß: Cellosonate op. 6 k'-öur; 39.) Svendsen: Octett ä-6ur; 40.) Vieuxtemps: Ballade und Polo« naiss. Es «uss daher anerkannt werden, dass die Auf» führungen im grohen und ganzen ebenso gediegen al« abwechslungsreich waren, indem, wie wir aus dem Vor» stehende» ersehen, sowohl die Classiker den ihnen ge« bittenden Rang behaupten, al« auch die Modernen gar häufige Beachtung finden. Mit berechtigtem Stolze blickt daher da» Quartett Oerstlier an der zehnten Jahreswende auf diese Epoche zurück, die zwar mit reichen Mühen und Sorgen, aber auch mit vielen Erfolgen ausgefüllt ist. Die Mühen und Sorgen treten heute wahllich vor dem Erfolge Muck. wissen wir ja doch alle. dass, um mit dem Psalmisten zu reden, das Lehen nur dann köstlich ist. wenn es Mühe und Arbeit war. Der Boden für die Kammermusik ist also ge» Wonnen, jtht handelt es sich nur darum, ihr eine s.^ ^ 5" Z'ben. Das« dies in der bevor-3o7gan^ "°""<' "" wünschen wir wird man wahrscheinlich zur rechtsschiefen Schrift zurück» lehren. — (Suche nach Kohlenlagern.) Seit die Erbauung der Unterlrainer Bahnen greifbare Formen angenommen hat, wird in einzelnen Gegenden Unterkrains eifrig nach Kohlenstoßen geforscht. Nach den zutage ge» tretenen Anzeichen dürfte es besonders in der Gegend von Grohlaschitz gelingen, auf größere Kohlenlager zu stoßen. Eine unternehmende Persönlichkeit bietet alles auf, um die diesbezüglichen Bemühungen bald von Erfolgen gekrönt zu fshen. — (Arbeiter-Unfallverficherung.) Nach einer Entscheidung des l, l. Ministeriums des Innern sind Arbeitel»U>faUuersicheru!!gsanstalten nicht berechtigt, hin» sichtlich der Dispensation von Arzneien, welche aus Rech« nung von Kranlencassen an deren Mitglieder in den Apo» thelen verabfolgt werden, Vorschriften zu erlassen, da die Apotheker nur den politifchen als Sanitätsbehörden unterstehen. * (Von der Lehrer»Vildungsanftalt.) Dür an Stelle des Herrn Prof. Josef Klemencik, welcher bekanntlich nach vieljähriger verdienstvoller Berufsthätig« leit über sein Ansuchen in den bleibenden Ruhestand ver» seht wurde, neuernannte Religionslehrer Herr Kerzic hat seinen Posten an der Lehrer» und Lehrerinnen»Vil» dungsanstalt bereits angetreten, da der zeitweilige Katechet Herr Kolar infolge feiner Beförderung zum Pfarrer von Mariafeld seine Thätigkeit an den genannten Anstalten noch vor Monatsschlus« einzustellen gezwungen war. ^ — (Ernennungen.) Das l. l. Unterrichtsministerium hat als Lehrer an gewerblichen Fortbildungsschulen definitiv bestätigt die Herren Franz Papa, Oberlehrer in Bischoflack, Johann Pezoic und Georg Rezek, beide Lehrer in Krainburg. — (Theaternachricht,) Director Freund ist von seiner Geschäftsreise heute aus Wien zurückgelehrt und hat mehrere interessante Gastspiele für die nächste Zeit abgeschlossen und einige tüchtige Kräfte behufs vollständiger Completierung des Personales engagiert. Schon morgen Dienstag wird in der lustigen Posse «Ihr Corporal» Herr Dr. Nenno Ernst. Vber.Regisseur vom Iosefstädter« Theater in Wien, als Gast auftreten. Die Titelrolle spielt Director Freund, eine seiner besten Rollen. — (Gemeinde wähl in Dolsko.) Bei der Neuwahl des Gemeindevorstandes der Ortsgemeinde Dolslo im politischen Bezirke Stein wurden gewählt die Grund» besitzer, und zwar Josef Zupanciö von Dolslo wieder zum Gemeindevorsteher, Franz Goslintar von Klece und Franz Iupankii von Kamenca zu Gemeinderäthen. — (Influenza in Graz.) Vorgestern ist da« Auftreten der Influenza in Graz amtlich conftatiert worden. Der erste Fall. welcher zur behördlichen Anzeige kam, betrifft eine aus Weiz zugereiste Lehrerin. Im Laufe des vorgestrigen Tages sind weitere zwanzig Er» lranlungsfälle bekannt geworden. — (Promotion.) An der Grazer Universität wurde diesertage der Secundararzt im hiesigen Landes« spitale Herr Emanuel Iagodic zum Doctor der ge« sammten Heilkunde promoviert. — (Vom Wetter.) Die Vertheilung des Lust« druckes läfst für die nächsten Tage in unseren Gegenden abnehmende Bewölkung mit Nachtfrösten, später jedoch wieder unbeständiges und wärmeres Wetter erwarten. Neueste Post. Driginal-Telegramme der „Laioachcr Zeitung". Wien, 29. November. Dem ersten Delegations» diner beim Kaiser wohnten bei: die beiden Präsidien und je 27 Delegierte jeder Delegation, überdies Fürst hohenlohe. Graf Kälnoky. Graf Taaffe. Graf Szapary, Baron Bauer. v. Szögyenyi und Baron Stern-ck. Wicn, 28. November. Das große deutfche Musik-fest. welches alljährlich in einer anderen Stadt Deutschlands stattfindet, wird aus Anlass der großen inter» nationalen Musik« und Theaterausstellung im Jahre 1892 in Wien abgehalten werden. Wien, 29. November. Baronin Waideck, Gemahlin de« Erzherzog« Heinrich, ist heute nachmittags infolge Lungenentzündung gestorben. Auch das Befinden des Erzherzogs Heinrich ist sehr ernst. Prag, 29,' November. Auf der Strecke der Vuschtie» hrader Bahn zwischen Falkenau und Ellbogen entgleisten mehrere Waggons eines Güterzuges. Ein Bremser wurde hiebei gelobtet. Rom, 28. November. (Kammer). Bovio verlangte riicksichllich der jüngsten Erklärungen des Ministers einer befreundeten Macht die schleunigste Verhandlung der kirchklipolitischm Interpellationen und forderte die Regierung auf. Europa zu verkünden, dafs sie leiner fremden Macht gestalte, über die geschlossene römische Frage zu sprechen. In Abwesenheit Rudini's erklärte Nicotera. er halte die von Vovio erwähnten Erklä« rungen für unmöglich; noch weniger halte er es für möglich, dass sie von einer befreundeten verbündeten Regierung abgegeben wurden. Die römische Frage existiere jedenfalls nicht. Paris. 29. November. Der «Te"^' ^> «Liberte-. erkennen mit besonderer WärM ° ^. lichcil Charakter der Rede Eaprivis "" "^ivi " tieren mit der größten Befriedigung, dM " ^ ^ den Ereignissen von Kronstadt keine Vw^ ^i,, Friedens und in der Stärke der gegen" s«.^. zöfischen Regierung eine weitere FriedensMs, ) ,^, London, 29. Nommber. «Daily Mon"^ul aus T,en-Tsin vom Gestrigen, der Gen"" „ ^ die Lihung-Tschang habe die Nachricht "ha"^' h« kaiserlichen Truppen Zeugen der NiedermeM ^ belgischen Missionäre waren und keinen w^"' M be-dieselbe zu verhindern. Die mongolischen ^ K,„ finden sich auf dem Marsche nach drm ^" ^ Zusammenstoß mit den kaiserlichen NM bevorzustehen. . „.M ^ London, 29. November. Die er. Mathilde F' ders-Tochter, 2 Tage. Aller Marlt N, 'f""^' ^ Im Sp'tale: Arbeit", ^il' Den 27. November. Johann P"", ^ ^ W Siechthum. - Barbara Ceglar, Inwohnerin. . wnss. «„man, M«g°' Den 28. November. Johanna >fcil" ^ Typhus. Lottoziehungen vom 28. November.^ Trieft: 53 80 54 ^ ^ Linz: 57 7^^^^^ ß KZ ! W ft <"-> "'«'" «> *__^, ! s.°5 ^^..^5-5---^!^ ' 7U.Mq 735 6 "4 8' v- HnMZ ^M ^ 2«. 2 . N. 736 i) 5 2 O. lck'vaH ^ hewS^^ ___9 . N. 737 4 3 6^0^55-----^M ! o lX> 7U.Ä,ia, 735 7 3 2 O. !«""« ^n>M > , 29. 8 . z». , 734 0 ! 5'4 O. sch"°I he««"" ^" Den 28. November ttüber Tag. 77 4.5« " trüb. - Da« TaaesnntU'' der T"'.0"^ beziehungsweise um 2 5« ««imnöörtlicker Redacteur: 3>___^---^^ «Laibnchor ZeitunS'. be. ^^ e^ Abonnement mit diesem 5".^ ? „ werden höflichst ersucht, d^ u^, nnmeration t>»!<1it5^ ztt e» ^^!! die Expedition ununterbroaie, ^ zn können. ^^_^-^^^ W Gott dem Allmächtigen h°t e^'innigstS''^' W jorschlichcn Rathschwssc g«-^""'"^lein W unvergessliche Schwester, das 6" » H°sr°ths.Toch.er a« ^ W am 2«. Number um halb N ^zlig" W schwärn «eidcn, "erseh"' "/ ^lben'f"!^,,n''''"'! > acrame.üe.,. wn dieser Erde al Verl'"" h, ,^ » W Dic irdische Hülle d.r thcur " ^„, 4H fe. » > Montan, den ^0. Number «m ? OhlM>^'' > > mittag in dcr Tod ten la pell ^,^e i'" » > lich ringcsl'ssnet und im Fmn'luNl, ^.^^> » > ""^i7Nen Seelenmessen .."« > ^^Zeitnng «,. 274. ___________________2307 _____________________30. N°ve«b^^ ,»1U0fi, g W 12« bO 1»U, - Grundtntl.'Gbliaallonen (fül 100 fi. VM.). 5°/„ gottzllche...... 104 — W4'üo 5"/„ mährlsch«...... —-— — — .V>/„ »rain und Küstenland . . —'— — — 5"/„ »icberösterrelchilche . . . 10S 50 110 — K°/^ lroatische und slavonische . 104-50 W5 bo 5«/« slcbenbillmsche .... —'— —- — 5"/^ Temeser Vanat .... —-— — — ü"/n ungarische...... »»'35 so 85 Andere össentl. Hnlthtn Do»»» Neg.-Lose 5"/« IM fi. . 121 - 122'— dlo, «nlrihe 1878 . . 10» 5" 105 75 «lnlehen bei Eiadt Wörz . . Ill — —'— «nlehcil d, Etadtnenieinbe W!en 10» ?5 W4 75 Präm,°Anl. b, Ltabtgem. Wen 14950 I5N 50 UülseubllU°«nlehen verlos. b«/« »? ^ 98' - Pfandbriefe (für 100 fl.). Nobenci. all«, »st. 4"/„ dtll. dto. 4'/,°/». . .100—100-80 bto. dto. 4°/5 . . . »«»o 9U'?..' bto. Prllm.VchuIdverschr. »°/° 10»'- ls.9 bn Oest. Hypothelenbanl 10j, 50°/„ 98« 99'10 Oest'ung. Van! verl, 4'/,°/» . lov— 100!.', detto ' 4°/u . . 9940 S9'!»s, belto 50jHhr. . 4°/o . . »»40 »9l»N Priorit»t«'Gbligaiionen (ft!r 1W fi,), sserdlnands'Norbbahn Em. 188» 9b?b »s?5 Galizlsch« Karl-Ludwig. Nahn !" '"" Divtlst Hose (per Stück). Creditlose 10° fl...... «3 »5 l^'« ' '^ ' Vew.-Sch,d,3"/„Präm..Lchulb- _.^ verschr. der Nobencreditansllllt «4 "" Danll'Httie« (per Stück). «ln°l°°«st.Vanl200fi.«0°/,«. . !4e-?5 "7 25 Bankverein. Wiener. 100 fl, . <0« tt) 103 - Vbcr.-Anst, «st,. 2<>o fl, S, 40°/, 338- - 33? 50 Crdt, Anst, s, Hand, u, G. 1ß0fi. 27225 2?« ^ «reditdanl. Allss, un«„ 200>, . 3N 'd »I» 25 Deposittnvanl. «lllg,. 200 fi. . 19»— » « - V«conipte-Vel.. Nbrüst.. 500 fl, V05 - - «'" ^ Giro»u.lassend., Wiener«oofi. ^-' ' '-" »cld Ware ' Hv.p°thelenb.. bst. 200 ft. 2b°/n0 »13 — Verlehrlbllnl, «llg,, 140 . . l5b'- l57 — Actien von Transport« Unternehmungen lver Stück). Mbrccht-Vllhn 200 st. Silber . 8550 87 — «llfölb'Fluman. Vahn 200 fl.S. 20«.— 201' Vöhm, Nordbahn 150 fl. . . i?!j - 175 — . Westbahn 200 fi. . .836—33!"-Vuschrlehrader Gis. 500 fi. «M. 1140 Hb« dto. (lit, L.) 200 fi. . 448 — 4Ü0--Donau < Dampfschissfahrt« Ves., vesteil. 500 ft. TM. . . . 279 — 283 — Dran-Vis. (V.-Db.-Z.)200 fl. E. 19? 50 198'- -Dui-V°denb.«E!s.-V, 800fi.E. —-- —'-Ferbinllnds-Norbb.luoofi.llM. 27 5» 2757 «al. «°rl°LubW, Ä, 200 ft. CM. 2UL-75 20475 L«mb.»«lzernow. - Iassy - «tisen» bahn«»tsellsch, 200 ft, T, , . 234—235 — LIoyb.est..lMg„Iries<5l»0fi,IM, «34- 398- Oefterr. Norbtoestb, lüX, st. Vilb. 194' ^ Ii>l.' dto, (lit. N.) 200 fi. V. . . »08 5N 209'-Prag-Duxer Visenb, 150 fl. SUb. 8»-- 84^- Stalltseisenbahn 200 fi. Silber 272 25 «?2 75 Eüdbahn 200 fl. Silber . . . 78 50 79 - Eüo-Nordb.Vcrb.-V. 200fl.«M. 173 50 I'/4 53 Tiamwlly-Ves..wr.,170fl. V. W. 220—»«U- -» neue Wr., Priorität«. Ncrien 100 fl....... - Ung.»«llllz.«lsenb. L00st.<3ilb« 19««» 1»?LÜ Velb! Ware Ung, Norbostbahn 200 fl, Silber 19« — I9l,'li5 Un«,Wrstb.(Rallb-Graz)li00ft.S. 1»b'5U 19? - Indufirit'Actien (per Stück). Vauges,, «ll«, vest,, 100 ft, - 10950 »!1 5v Vgybier Eisen- und Stahl-Ind. in Wien 10« fl...... ..— —-. Visenbahnw,-Lelhg,. erste. 80 fl, 94— 9S - «ElbemW» Papierf. u. V.-G. 43 «5 44 25 Liestnaer Brauerei 100 fl. . . 84 — «« - - Montan - Vesrll.. österr,-alpine UN 60 61 l<,< Präger lk!sen-Inb,-Grs, 200 fi, 351 — 353 — Ealao-Tari, Vteiiilohlrü 80 fl. <>U5'- «l< — «Scklügelmühl», Papiers, 200st, —-- 195— «Steyrermül,>»,Papler<.u.V.-V. 1«I— !<l7U5^ Waffenf.-G,,Orst, in Wien 100fl. »94-—398 — Waggon-Leihlllist., Nllg, in Pest 8« fi......... 87 50 88 50 Wr, Naugrscllschllft 100 fi. . . 7950 »<> 50 Menrrl,eia,erI 57 97, London ........ II? 85 II« 35 Pari«......... 4K-75, 4« »0 Daluten. Ducaten........ b»0 56» LN-ssrani-K'Etücke . . . . ; 9l»5 9 3s, Deutsche Meichzbanlnoten . . 5? 87» 5795 Papier-Rubel...... I!» I'I»^. Italienische Vanlnoten (100 L.) 4ü b0 4b.9«s Rlljeigebllltl jul Llliblickel Zmullg Rr. ^?4. Montag den 30. November 1891. ^^^ .........'-......-------- Nr. 959 V. Sch. R. .«iNel,' Fehlstelle. '^0 fl°^"e Lehrstelle mit dem Gehalte ^erbun/.b^<'n',iven Besetzung. Gesuche sind bis zum ^slelie,. Gulden Iahresgehalt dotierte V°lhein°" brr zweiclassigen Vollöschule ^uI^V^ «"°ugt zur de. > V"^ ^'^kn Lehrposten sind bis zum l^ein^^mber 18 91 ^"be?N"lrath Radmannsdorf. am l g. 1059 V. Sch. R. '-i!> ^,. Lehrstelle. ^?"° blNe» Ui ,n>"bunaSgcsuche sind im vor-!^ 10 ?"Ue bis zum ^,^^r^ ^it H^lsschulraih Adelsberg, am 24sten ^8)z^^_--------------------__ 2>^ Nr. 5637. ^^tanntmachunss. t >nnt " lllsgerichte Nassenfuß i ^besch^^^t. dass nachstehende ^t cye.de dem für die theils un-!,)>°e° Abwesenden . theils mit Tod Vl«" Up^ulargläubiger. beziehent-^^ 5^ ^"chs°lqer. bestellten Cu-^iilldi^" ^"l'-'l We.bl von Nassen-!it^ "argarelhll Pangre von Za- ^^"24. März 1^^ «ib "°" bnbar von Iesseniz; «'filr IH i2.Mm 1891. Zahl ^ >iosef Kocjan von Slantorh ^ ^91. Zahl >^m?"'n. Maria nnd Jose, «°lch'id , ^tooc; H'M^^'Iuli 1891. Zahl ^'nko^lef Gurenc von Madatic. .^N^ Juli 1891. Z.4236, «cheid /"^»ole von Lesnjice; L'>^31 Juli 1891. Zah' ^z ^lal °''f Sku^k von Vinoveröec. V°" 3l^ ^'"'nec. Kaspar Mala-<>. ^eber. Maria Klemenc,c von , l?>'lia w'kl Sldlar von Vinooersec ^^^'"Wricht Nassensuß. ani (4788) 3-3 8t. 7352. 0. lcr. okrajno »o6igö6 v I^oii na> xnanM: !^l» proZn^o ^lari^ 3kuk, omoi6N6 ^or6as ix 1'r6dn^682, (po 6r. liri8p6r^i), 6nvohuj6 86 i2vröilna 6raida Vai6Ntinu Vilarju 1a3tn6Za, »oäno na 2995 golä. 06N^6N68» 26ml^i8öa vloZna Zt6v. 43 Kata8traln6 odöin6 Usevk. 2» to 8k äoloöuMa 6va 6raib6na 6n6va, in 8io6r prvi na äan 23. 6606mdra 1891. I. in ärußi n» 6an 27. ^»nuvgr^a 1892. I., v«akikral oä 11.6o 12. ury äopü16n6 pri t6M Loäiööi 8 pri8tavicom, 6a 86 boä6 w X6lnl^i8ö6 pri prv6m rüku 16 xa ali ö6x C6nitv6no vr6äno8t, pri äruZ6m rüku pn, tu6i poä to vr6äno8tjo oääalo. l)i>aHk6ni po^i, v«l6ä Kllt6rik ^6 P036dno V8ak ponuänik 6olz»n, prs6 ponuädo 10 °/y vai-göins v rolcs 6rai-d6N68» komisarM polo2iti, 06nitv6ni ?.üpl8nik in 26m!MnMni i2pi36k Isis v r68l8trllturi na upv8l6ä. V Ix)ii än6 15. oktobra 1891. (5182)3^1 ^. Nr. 6568. ^ Executive Realitäten-Versteigerung. Vom l. k. Bezirksgerichte Möttlmg ^^"^^^^^^^^ « wc Fe»w!un,«.T°«!»tzu°»e>, und 12. December Ivui. und die zweite auf den 14 Jänner 1«»