eiNZELPteiS: M Rpt Simslag-SoonUig IS Bpl >aimiag-9oanui| i« npi Siiiroutatr gntung Amtliches Organ d«s Vtriif und Schrtftktitunft Marburft a. d. Ond, BftdMne Nr. 6, Pemrut: 29-81 25-M, 25-60. Ab 18.30 Uhr ist Schriftteitunt nur auf Pemrut Nr. 26^67 erreichbar — UnverUn^ 2iiichrliten wtrdtn nicht rflckMstndl — Bet Anfragen ist das KQckporto buznKiren. — Foititbackko&to Wien Nr. 54.0D8. Stelrlschen Heimatbundes tirschthit wOchentÜch sechtmtl als Morgenzeitung (mit Ausnahme der Sonn* und Feiertage) Bezugspreis (im voraus zahlbar) monaüich KM 2.10 einschl. Hostge* bOhr: bti Lieferung Im Üü^ifband tuzQel. Porto; bei Abholen in der üeschäftssteile RM Altrtich durch i^t monstlich RM 2.10 zuzQ[^. 36 Rpt. Zustetigebühr Jtr. 167 0ltar6uro-2>ratt, 2>inMtao, i6.3unl 1942 82.3aOrgono Orestar halimifschwr 8«Ml«g Im MHtelmew Kampfflieger zertrümmern britischen Geleitzng Zwal Rr«iii«ri «In ZintSr»r und vl*r Traitspertor vmtankt — Ein Sehlachtuhiff, «In Rügt«ugtrSgar. «In Zwttörar und vi«r Fraditor tchwar baschSdigt — Dar Angriff dauart an Moskauer Indenkengress ' Rom, 15. Juni Der Italienisehe Wehrmachtbericht gibt Dckannt: Im Gebiet von AIn e< Qazala lebhafte Artillerie- und Spähtru|;ypU(igkeit. Die vom Feind in den KtmpUn des 12. und 13. Juni ertittenen Verluste stiegen auf Panzer und 13 Geschütze z6r$tort oder erbeutet, sowie auf 700 Gefangene. Die Luftwaffe unternahm wirksame Angriffe auf Auto« und Truppenzusam-menziehungen in den unniittelbaren feindlichen Nachschublinien. Acht Panzerspähwagen wurden in Brand gesetzt, einige Dutzend Lastwagen getroffen und beschädigt. Im M'ttelmt€r ist eeK getiem eint lief-tlge Luft- und Seeechtealt. gigen zwei große, stark geschätzte brltficne Oelelt-züge ipt Otni^ In ornntarlnNlMMni Bmuminoil DaS' Italienische Hauptquartier gibt bekannt: Einer der beiden in WeftnmtditMrlclit vom 15^ Juni gentnnteti OeMttflge. dir unter starkem Oelelt von Schlachticnlflea und zweier Flugzeagtriger vom Atlantik kam, wurde in den erüee Stimdea des 13. Juni von «flStfer Anlkllrang Richtet und während IM ganten Tages ver' folgt Er wurde ge^im wiederholt von itafenisdien Luftatreltkriften Im ^gebiet zwischen Saidlnlen uad Tutila aihie-grtffM. Starke Verbinde von flugzeugen, Bomben und Stnrdcan^ riugzengen, die recntztlUg in den im günstigsten gelegenen StObiHlnltteti tn-sammen gezogen wc^ea wtreil, griffen vom Morgengrauen Vs Sonneonntergang, trott des Abwehrfeaers der Oeleibchflfe und der heftigen Angriffe der von den Flugzeugbtgem aufflestlegMen Jflger, In ununterbrocnenen mllen ati. Es wurden zwei Kreuzer, efn Torpedo" bootzerstörer und vier Dampfer versenkt, ein Schlachtschiff, ein Plugzeugträger, zwei Kreuzer, ein Torpedotiootzerstorer und v*er Dampfer wiederboK vtm Toipe-dos und Bomben getroffen and schwer beschXdlt^. In hefH«!en Uiftklmpfen, de sich f^l dem JedMmaltgen Auftatithen unserer Angrtffsverbftnde entwickelten, wurden 15 Mndllche Fingzeuge l^rennend abfifesefiossen. 20 Italienische Flugzeuge sind nicht zu ihrem Stützpunkt zurückf^ekehrt. Einige Mannschaften wurden von Seenotflugzeugen geborgen. Der Kommandant eines Schwanns, der Komntandant einer Gruppe und zwei Staffelkommandanten werden vermlBt. Von den Mannschaften Rind mehrere verletzt. Drei FlugzeuJte erreichten, obwohl sie von Sf^hOssen durch-'öchert waren, heimisches Gebiet. Die Aktionen wurden eelt den frOhen Morwnstunden des beuff»en Tafei fort" «»esetzt un<( «rehen ^egen die flW'tfebre' benen felncH^cben Einheiten noch welter. Rill lertwenffltifr Qorili^^nidnvenioih HRP Der so schwer pstroffwe OeleH^ug setzte sich aus insgesamt etwa dreißlK RlnheHen zusammen, aus eittfrm Schlachtschiff. vier FlijffzeugträKCm. vier Kreuzern. etwa zehn Torpedobootszcrslörern und zwölf bis vierzehn mit Kriegsmaterial voll beladencn Damrifem. Man kamn annehmen daß er nach ErzwijiSfunÄ der Durchfahrt durch '^f"n Kanal von SizHlen 'n versch''»'^enen Orupt>en nach Alexan-irien und Malta gelangen sollte. Tum ersten Mal nach der Sichtung vi^tirde' der Qeteittug südwestlich von Kap Teulada in dar Nähe der algerischen Küste zwischen HiUlippevtHe und Bone vrachte dem bereits ^s sekier Ordnung gebrachten Qeleittug schwere Verluste bei. Am Nachmittag griffen Verbände der italienischen Luftwaffe aus Sizilien in zwei aufeinanderfolgenden Wellen den Geieitzug so heftig an, daß der größere TeH dör übrl^fgebliebenen Schiffe nach Qlibrahär abdrehte. Nur dn Weinet Verband von wenifiren Handelsschiffen suchte noch im Schutze leichter Einheiten die Fahrt ostwärts fortzusetzen. Dieser Veitand wurde Jedoch wn Montag morgen erneut das 2iel hairtor Schlägt der Itailienischen Luftwaffe. Am ErPNg sind nach den Angaben des Blattes ungefähr 300 Fluffz^ge verschiedenen Typs beteiligt. Der sehr stark gesicherte Geleitzug. der sich volil b»5lÄden mit englischem und nordaimerikamdschem Kriegsmaterial von Gibraltar aus In Marsch gesetzt hatte, war offensichtU^h dazu bestlmrmt, dte britischen Streitkräfte iti der Marmarica zu unterstützen. Der Bedarf an Menschen, Waffen und Materiail muß für das britische Kotranando außerordentlich stark und dringlich sein, stellt der Di-p3lctor des »Giomale d' Italla« fest, wenn es das britische Kornmaudo nach den bereits erlittenen vernichtenden Schlägen noch einmal versuchte, die Durchfahrt durch das Mittelmeer zu erzwingen und die ita'lieiiische Blockade zu durchbrechen. Gswiillige Biiliesseliiig In Nonlafrlka Dratsch^ltollttnlsch« Verbind# htb^n vqii ilr Hach^im Ub«r Aerom« dl« MItUlniMrkUtU •rr^icht Rom, 15. Juni Das ftaÜMlioba fUraptquartiar gibt bekannt: Dia neaa Pbaee, dia aach dem Fall von Bta' Hachelm begann, hat nach blutigen Kämpfen zur Vernichtung der Mndtlchen KrIKa geführt. Die deutschen ttttd ItaiMeobed StrHtkrlfta baben nach einem Vormarsch über Acroma und cfle Via BaMa hütatis die Kflsia «r^cbi Sämiliclia groBan Verbind des Fdndes waMflch davon sind eingesohtoaean. Dia Zahl der Qelangeaeii «mmI daa AnamaB der Baute ist btober noch nicht a ObarMiiaB. Tieler Hibncli vor Sevastopol Mfdtm Mols« d«r Kämpf# oitwärts Charkow — Vom 2* btt 11. luni 4M iowletfltfgtoilgo vorn chut FUhrerhauptquartler, 15. Juni Daa Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im Kampf um Sewastopol wurde der Feind trotz hartnäckiger Gegenwehr aus mehreren abrit bafeatlgten Srellungea der Südfrönt der Festung geworfen. Im Nachstoß gelang der anf^lfendan Infanterie ein tiefer Einbruch in das feindliche Ver-teidigungssyltem. Über dem Feslungsge-biet achossen als Begteltschutz der Kampfgeschwader eingesetzte Jagdverb&nde ohne eigene VMuste 16 Sowfetflugzeuge ab. Im Raum ostwärts Charkow wurden die fteste des geschlagenen Feindes vernichtet oder gefangen genommen. Die gestern gemeldeten Zahlen haben alch auf fiber 26 0Ö0 Gefangene, 266 Panzer und 208 Qeseh&tze erhöbt im Raum ostwärts Kursk wiesen deutsche und tmnrieche Truppen wiederholte Angriffe des Feindes ab. Im mittleren und nördlichen Frontabschnitt nahmen eigene örtliche Angriffsunternehmungen Im rückwärtigen Frontgebiet weiteren günstigen Verlauf. An verschiedenen Stellen wurden einzelne Gruppen regulärer Truppen und Banden vernichtet. An der Wolchow-Front wurden stärkere feindliche Angriffe in schweren Kämpfen abgeschlagen. In Laft)land schlössen deutsche Jagdkommandos in wegelosem Urwaldgelände überlegene feindliche Kräfte ein und vernichteten sie. Im hohen Norden belegte die Luftwaffe das Hafengebiet von Murmansk mit Bomben und beschädigte einen feindlichen Zerstörer. In der Zeit vom 2. bis 11. Juni verlor die Sowjetluftwaffe 456 Flugzeuge, davon wurden 343 In Luftkämpten, 60 durch Flakartillerie und 2S durch Verbände des Heeres vernichtet, die Übrigen am Bodert zerstört. Während der gleichen Zeit gingen an der Ostfront 47 eigene Flugzeuge verloren. Scherl>BiIdor4ieiiit-M.) In Nordftfrika warfen deutsche und Italienische Truppen den Feind in harten Kämpfen weiter zurück. Der Gegner verlor hierbei 52 Panzer und zahlreiches Kriegsgerät. Deutsche Jäger brachten am gestrigen Tage 14 britische Flugzeuge zum Absturz. Im Kampf um Sewastq)ol haben sich bei der Wegnahme des Forts Stalin ein Bataillon einer nledersÄchsischen Infanteriedivision unter Führung des Major Arndt, eine Plonierkonipanie unter Führung von Oberleutnant Heyer und eine Sturmgeschützbatterie unter Führung von Hauptmann Cäsar besonders ausgezeichnet. Die Hysterie der Teibehmer — Schlotternda Angst vor der Zukunft — Ph¬nen der jüdischen Macht \n den USA — Bis tum „siebenten SchweLfi" Vor ungefähr zwei Wochen hatten sich die Juden der Sowjetunion unter den schützenden Fittichen Stilins in Moskau zu einem Kongreß versammelt, teils um sich selbst vor dem nahenden Debakel Mut zuzusprechen, teils um Ihr Gift In die Welt zu verspritzen, teils um erneut Alarmrufe durch den Äther an ihre Frfeunde in Washington ' und London zu richten. Die Vorgänge auf dem Kongreß selbst sind an «ich unerheblich. Da war einmal die »feierliche« Inszenierung des Kongresses, denn Moskau wollte es sich natürlich etwas kosten lassen, wo es um seine Juden, das heißt um die Herren der Sowjetunion, ging; dann gab es Frontdelegationen, die unter der Führung eines gewissen Aron Kuschmir die Tapferkeit der jüdischen SoldRten verherrlichten; man vernahm die Reden des Vorsitzenden des sowjetischen, antifaschistischen Komitees, Schachno Epstein, der die Tugenden der Juden hervorhob und die Sowjets beschwor, den Boden der Sowjetunion von der Naziplage zu befreien; und schließlich ertönte noch vielstimmig das hysterische Gekreisch der weiblichen Teilnehmer gegen Hitler und Mussolini. Das alles gehörte zum Programm und bot keine Überraschung. Es mag nur vermerkt werden, daß neben der Selbstverherrlichung der Juden und ihrer zur Schau getragenen Selbstzufriedenheit, sich doch eine große Unsicherheit und eine schlotternde Angst auf dem Kongreß vor der unentrinnbaren Zu-Kunft bemerkbar machte. Alle diese Juden in Moskau, frauen und Männer, hatten noch vor drei Jahren auf die Lehren der Weisen von Zion geschworen und ^[laubten an die jüdische Weltherrschaft. Nun wird In der Welt das goldene Kalb entthront und ihre Illusionen und stolzen Hoffnungen brechen wie ein Kartenhaus zusammen. • Will man dem Kongreß eine Bedeutung zusprechen, so ist frs höchstens die, daß man das Judentum in London und in den Vereinigten Staaten wieder einmal zu neuen Anstrengungen aufgeputscht hat. Die jüdische Macht In Nordamerika ist ein schwer zu .erklärendes Phänomen. Es gibt im ganzen In den Vereinigten Staaten 5 bis 6 Millionen .luden auf eine Bevölkerung von rund 140 Millionen, In den Fi-nanTvnalästen Wallstreets, In der Ind'i^trle und m den Zeitungskonzernen sind die Juden nicht in der überzahl, und doch kann in ganz USA weder in der Politik noch In der Wirtschaft noch in der Gesellschaft oder In den Kulturunternehmun-ß(en irgendetwas Wesentliches Regen den Willen der Juden geschehen. Krieg und Frieden sind in USA von der Zustimmung oder Ablehnung dieser kleinen rassischen Minderheit abhängig. Als eine, wenn auch nicht ausreichende F.rklUrung dieses Phänomens mag der Umstand dienen, dnß die Nordamerikaner aus Üherzeiigting oder aus Gewohnheit verschiedenen kirchlichen OrgnnisaMonen und Bekenntnissen angehören, die weitgehend alttestamenfarisch gefärbt sind. Das beruht auf der anglo-ameriknnischcn puritanischen Tradition, Haben sich doch die Engländer in der Idee gefallen, und zwar im Widerspruch zu allen blologl- Seite 2 »Marburger Zeitung« 16. Juni 1942 Nummer !6i sehen iind historischen Erkenntnissen, einer der verlorengegangenen Stämme Israels zu sein. Diese Vorstellung wurde dann von den nach der Neuen Welt ausgewanderten Puritanern noch stärker ausgebaut. In den meisten us-amerikanischen und in vielen englischen Kirchen ähnelt Gott in der Vorstellung der Gemeinde dem Jahve des Alten Testamentes. In der letzten Zeit ist es wiederholt vorgekommen, daß bei den vielen »interreligiösen« Veranstaltungen Rabbiner und Pfarrer genieinsam amtierten. Die Juden haben aus der »Bill.of rights«, d. h. aus dem Gesetz über die Kürger- und Menschenrechte, eine »bill of jews«, ein Judenrccht, zu machen verstanden. Wenn nun der Alarm-,und Hilferuf des Moskauer Kongresses in' die Vereinigten Staaten und nach England gelangt, so werden alle jenen geheimen Kräfte, Freimaurerlogen, Bibelforscher usw., alle kommunistischen Organisationen, Terror-grup^en und dergleichen mehr dadurch angefeuert, ihr Äußerstes herzugeben, um die Sowjetjuden zu unterstützen. Da im offenen Kampfe eine Niederlage die an-flere bisher abgelöst hat, so ist anzunehmen, daß man geheime Schleichwege su then wird, um Korruption und Verbrechen in die Reihen der Gegner zu schmuggeln. Auch auf die inneren Zustände in der Sowjetunion mag der Kongreß einen ge wissen Einfluß ausgeübt haben. Der Kon-fjreß erließ nämlich einen Aufruf an die Bauern und Arbeiter, in dem sie aufgefordert wurden, bis zum »siebenten Schweiß« sich anzustrengen, um die Pro-iluktion zu steigern und das Vaterland zu retten. Davon wurde freilich nicht gesprochen, daß die Juden in dieser Arbeits-lielze mit gutem Beispiel vorangehen würden. Die meisten unter ihnen leiden noch immer am Heisefieber. Seitdem der Weg nach Ostasien' und weiter in die Vereinigten Staaten durch deren Krieg mit Japan ^'esperrt ist, sind die Türkei, der Iran und der Irak das Ziel der jüdischen Sehnsucht. Aber um dahin, in eine mehr oder weniger gesicherte Ferne zu gelangen, ist es heute nicht mehr so einfach für die Sowjetjuden. Neben dem Aufruf an die Bauern und Arbeiter hat der Kongreß noch eine dringende Aufforderung an alle Sowjetbürger erlassen, sich an der Staatsanleihe von zehn Milliarden Rubel zu beteiligen, tlie iiufgelegt werden soll. Jeder möge zum wenigsten einen .Monatsverdienst für diese sogenannte »Siegesanleihe« opfern. Auch hierin sind die Teilnehmer des Kongresses »licht mit gutem Beispiel vorangegangen. Alle die Aufrufe der Juden ktinnen nichts nw der Tatsache ändern, daß das Gespenst einer Hungersnot am Horizont des der Sowjetunion verbliebenen Gebietes sich zu zcijj;en beginnt. Durch den Verlust der Ukraine hat AAoskau 34 v. H. seiner Saatfläche verloren. Die f'eldbc-fitellung in Ersatzgebieten stößt auf die größten Schwierigkeiten. Es fehlt an Saaten und an Traktoren, es fehlt vor allem an Personal, das mit Traktoren umzugehen versteht. Es gibt auch nicht genügend Benzin und Pferde, und so sind weite Strecken Saatland unbeackert geblieben. Die Zukunft ist düster. Der Davidstern, der über der Sowjetunion vor 23 Jahren aufgegangen war, ist im Erlöschen. K. V. Ungern-Sternberg Brande wüten !r Murmansk Berlin, 15. Juni Die Hafenanlagen von Murmansk waren auch am Sonntag heftigen Luftangriffen ausgesetzt. In mehreren Wellen erschienen deutsche Kampfflugzeuge vom Muster Ju 8K in den Vormittagsstundjn und warfen ihre Bomben schweren Kalibers auf die am Hauptkai gelegenen Hallen und Lagerschuppen, wo erhebliche Zerstörungen und Brände hervorgerufen wurden. Die im Norden und Osten der Stadt .Murmansk noch von den Angriffen des Vortages schwelenden Brände wurden durch neue Bombenwürfe erweitert. Dichte Rauchwolken lagen über dem Stadtgebiet und wurden von den Besatzungen der deutschen Kampfflugzeuge bereits aus einer Entfernung von über 150 Kilometer gesichet. Ein Sturzangriff auf die Bahnhnfsanlagen von Murmansk richtete schwere Zerstörungen in den Betriebseinrichtungen an. Raffinerien anl Amba niederoebrannt Vigo, 15. Juni Nach einer Meldung aus London sind die Raffinerien der LcRo-Pctroleuni-Ge-scllschaft auf der holländischen AntHlen-insel Aruba durch einen stündigen Brand vollständig zerstört worden. f)ie Ursache des Brandes wurd'J bisher noch nicht geklärt. Die Raffinerien wurden bekanntlich vor wenigen Wochen von deutschen U-Booten beschossen. Diese haben damals mehrere im Hafen liegende Tanker ver-b'Cnkt. Grosseinsatz der Maulhelden R«d«iiiflation als Z«ich«n ctor Schwäch« — Reos«v«lt IrnnltUn «InM Matt^naufgtbols am »Tag dar varainigtan^ Natflanan" Berlin, 15. Juni Mit einem riesigen Reklamerummel beging man am Sonntag. in Washington den »Tag der vereinigten Nationen«. Nicht weniger als 16 Botschafter und Gesandte nahmen im Rundfunk das Wort. Vor allem aber ließ es sich der Erzkriegs-verbrecher Roosevelt nicht nehmen, einen neuen Beweis dafür zu liefern, daß die Erscheinung dieses Weltpräsidenten-Aspiranten — genau wie sein berüchtigt ter Vorgänger Wilson — einst ein Problem medizinisch-psychiatrischer Erörterungen sein wird. Nachdem er dieser Tage persönlich mit dem Abgesandten des Blutsäufers Stalin über den beabsichtigten Verkauf Europas verhandelt hatte, predigte er am Sonntag wieder über seine sogenannten »vier Freiheiten«. Wie man sich die Verwirklichung dieser »Freiheit der Rede und der Religion, das Freisein von Entbehrungen und von Furcht« unter bolschewistischer Polizeiaufsicht vorstellen muß, hat das den Plutokraten jetzt so ans Herz ge- wachsene Moskauer Mßrderregime seit deutschen und des italienischen Oberkom-Jahr und Tag zur GeniJge bewiesen. | mandos über die harten Schläge gegen Sie beten vor lauter Angst | Sewastopol, in Libyen und gegen einen »Die Menschheit marschiert dem Licht ''•"'^'^hen Geleltzug im Mittelmeer. Die-entgegen«, kennzeichnet Roosevelt den Tatsachen haben die vereinigten Plu-Weg, den er und sein Konsorte Churchill '^'^raten und BolschewMsten nichts entge-den Völkern Europas zugedacht hat. Zum S^nzusetzen, und so sind sie angewiesen Schluß verlas dieses Muster eines politi- Offensive des Bluffs. Sie erträn- schen Heuchlers ein sogenanntes Gebet, Völker in Illusionen und führen das »eigens für den Tag der vereinigten'®'^ mit Taschenspielerkniffen hinters Licht. Nationen geschrieben« worden sei und in I doch selbst der Sprecher dft Lon- dem es u. a. hieß »Gib uns den Sieg über Nachrichtendienstes zugeben, daß die Tyrannen, die alle freien Menschen i London und Washington mehr japanische und Nationen versklaven würden, er- Kreuzer als versenkt oder beschädigt gequicke all diejenigen, die für die Sache meldet haben, als die Japaner bei Kriegs-der Freiheit kämpfen 1« ausbruch überhaupt besassen. So ist es Wo solcher Wahnsinn verzapft wird, auf allen Gebieten der Kriegsführung, da darf_ auch der bigotte Halifax nicht nicht zuletzt bei den Schiffsversenkungen. fehlen. Er faselte davon, die Verbündeten würden ihre Feinde »unter dem furchtbaren Schlag, der bereits niederzusausen beginnt, taumeln sehen.« Wer bekommt denn eigentlich Hiebe? Wie es mit diesem »Taumeln« bestellt ist, zeigen die letzten Meldungen des NKh ein DSA-Rreuer hei Midvav versenkl Insgasamt varloran dla USA 180 Flugxauga I wichtigen Ortschaft, die der Sitz des Toikio, 15. Juni Dais kaiserliche Hauptquarti»;>r gibt bekannt: Im Laufe der kürzlichen Angriffe auf die Midway-Inseln versenkten japanische Marinestreitkräfte auch einen schwere-n anierikanii'scheii Kreuzer des San Fran-cisco-Tyips (9950 t) und ein U-iBoot. Diese Versenkungen erfolgten außerhal'b der Verluste der USA-Marinestreit-kräfte, die schon früher bekanntgegeben worden sind. Das heutige Kommunique fügt noch hinzu, daß sicli die Zahl der bei dem gleichen Angriff abgeschossenen feindlichen Flugzeuge auf insgesamt 150 Maschinen beläuft. Bei dem Kreuzer der »Sati-Francisco«-Klasse i^t bemerkenswert, daß es sich bei dieser Kreuzer-Klasse um Elite-Schiffe der USA-Flotte handelt. Sie sind u. a. mit neun 20,3 cm-Geschützen und acht \2J om-Flakj?»^schützen bestückt, besitzen zwei Katapulte Jür Bordflugzeuge und ha'ben eiue Geschwindigkeit von Knoten. Ihre Besatzung beträgt v551 Mann. Zu dieser Klasse gehören auch die Kreuzer »Indianapolis«, »Miiii-neaipollis« und »Tuscaloosa«. Unaufhaltsames Vordrinxen an der Tschekiangfront Jaipanische Ei-nlfsiten, die die Grenze von Kiaiigsi am Sonnabendmorgen überschritten haben, sind^schneW nach Süden vorgestoßen und haben am Sonntagmor-gen Kwangfeng, eine wichtige fein^iche Versorgungsbasis, 25 km östlich von Kwangsin, besetzt. Nach einem späteren Frontberioht sind ja,panische Streitkräfte auf iht>i^m weiteren Vormarsch nach Westen nach der Besetzung von Kwangfeng im Morgengrauen des 15. .luni in Schangjao, einer Hauiptquartiers der dritten Kriegszone des Feindes ist, eingedrungen und haib^n sie um sieben Uhr morgens vollständig besetzt. Schangjao ist ein strategisch wichtiger Punkt im Nordosten der Provinz Kiangsi, der auch den Namen Kwangsin führt. Gripps entschuldigt sich bei Tsohungking Im Zusaimmenliang mit dem Tag der vereinigten Nationen fühlt; sich der »verunglückte Indienreisende« Sir Staf-ford Criipps bewicigen, an die tschung-king-chinesische Adresse eine »trostreiche« Rundfun'kbotschaft vom Stai;^! zu lassen. England, so heißt es darin, habe die ganze Macht'Dsiitschiands und Italiens zu spüren bekommen und habe kein weites Gebiet ^sessen, in das es sich zu besserer Verteidigung und größerer Sicheriieit hätte ziurückziehen können. E>i»D großen Städte un-d Produiktions-zentren seien Nacht für Nacht erbarmungslos bombardiert worden und nach dem Fall von Dünkirchen und den großen Materialverlusten habe man in England mit dem Aufbau neu beginnen müssen. England sei bis zur Grenze seiner Möglichkeiten beansprucht gewesen und sei nicht in der Lage, China zu helfen. Und ails die Sowjetunion »angegriffen« worden sei, habe man dorthin alle Hiilfe geschickt, die England habe schicken können. Nach dem Ausibruch des Krieges mit Jaipain sei schließlich der Überschuß Englands nicht groß genug gewesen, Tschungking-Chima weitere Hilfe zufkom-men m lassen. Gripps schließt seine Botschaft mit einer Vertröstung auf die Zukunft, in der aWes besser werden wird und England ajuch wieder Hilfis schicken wöHe. Schreckensnacht von Charkow 1200 Manschen eingesperrt und verbrannt »Nach den Verlustzahlen zu urteilen, die uns erreichen, kann man kaum glauben, daß die zweite Front in der nächsten Zukunft erwartet werden kann« — gab nach dem Ncwyorker Sender der Bolschewi-stenfreund Gripps zu. Die Weltpest als einzige Hoffnung Das Wasser steht ihnen bis zum Halse, sie sehen keine Möglichkeit mehr zu aktivem Eingreifen in den Kriegsablauf, und deshalb glauben sie, die Welt weiterhin täuschen zu müssen durch ein Trommelfeuer verzweifelter Lügen und Zukunftsversprechungen. Die Geheimabmachungen in dem Angstvertrag mit den Bolschewi-sten sind der klassische Beweis dafür, wie weit Churchill und Roosevelt heute zu gehen bereit sind, um eine auch nur vorübergehende Erleichterung ihrer Lage zu erkaufen. Gripps hat gestern noch darauf hingewiesen, daß der Besuch Molotows etwas zuwege gebracht habe, was im Juli 1941 in Moskau nicht zu erreichen war. Dies bedeutet ein klares Eingeständnis, daß England heute bereit ist, in seinen Zusagen an Stalin viel weiter zu gehen als noch vor einem Jahr. Der Widerstand der Bol-schewisten ist seine letzte Hoffnung. Ihn zu erhalten und anzustacheln, scheut England auch nciht den erneuten Verrat an Europa, dessen Völker sich nicht mehr bereit finden, ihre Haut für die Inseikrämer zu Markte zu tragen. Darüber können auch noch so viele Reden, selbst aus dem Munde des Mr. Roosevelt, nicht hinwegtäuschen. Berlin, 15. Juni D'urch die Erzählung eines Gharkower Arztcs, die die »Deutsche Ukraine-Zei-timg« mitteilt, werden jetzt weitere grauenhafte Einzelheiten von dem unmenschlichen Wüten der Sowjets vor ihrem Abzug aus Charkow am 23. Oktober 1941 bekannt. Der Arzt war Augenzeuge eines Massenmordes, wie ihn nur die mit Blut geschriebene Geschichte uer Sowjets kennt. Nach vorher angelegten Listen wurde in den letzten Tagen jeder verhaftet, der als unzuverlässig galt, ond das war jeder, der nicht eingeschriebener Kommunist war. über 1200 Mann wurden in einem Gebäude zusammengepfercht, das dann am Tage vor der Flucht angezünciet wurde. In den Räumen waren Benzin und Petroleum ausgegossen worden. Das Gebäude wurde umstellt und mit Maschinenpistolen auf jeden geschosscn, der nus dem Fensler auf die Straße springen wollte. Audi auf die Bevölkerung, die auf die entsetzlichen Todesscreie zu Hilfe eilen wollte, wurde geschossen. Aus dem Knistern des Riesenbranües war weithin das Schreien der Opfer zu hören. Auch das Wüten der Sowjets vor imer Flucht aus Odessa wird uurch immer neue Entdeckungen bolschewistischer Schandtaten ins Gedächtnis . zurückgerufen. Die flüchtenden Sowjets haben nicht nur Kriegsmaterial, Lebensmittel und lebende Tiere, sondern auch Verwundete aus den Spitälern in das Meer geworfen. Außerdem sind' 250 Personen in die Gefrieranlagen dw Hafens eingesperrt worden und dort erfroren. Londons Vorrat a« Bnropa eiMliiini Genf, 15. Juni Zu den britisch-sowjetischen Abmachungen schreibt »Newyork Times«: Die Sowjets bestanden auf stillschweigende Anerkennung ihres Anspruchs auf die Randstaaten, die sie besetzt hatten, als Hitler nach Polen einmarschierte, und die Engländer wurden schließlich dazu überredet, ihre Zusitinitmung dazu z-u geben, und zwar nicht nur desha-lb, wetl es für die Kriegsan^trengungen von Wichtigkeit war, Stalin zufriedenzustellen, sondern auch, weil die Sowjetunion jetzt der einzige starke Vci^üniete ist, Trhnapli amrtkaiiisclRr RriBfiifllinnB Stockholm, 15. Juni Der Newyorker Nachrichtendienst bewundert die Diskretion, mit der über den Untergang des Flugzeuträgers »Lexing-ton« in der Schlacht im Korallenmeer Stillschweigen bewahrt wurde. Erst nach der Schlacht bei den Mtdways hätten es die amerikanischen Militärbehörden für zweck-mäßig gehalten, diesen Verlust bekanntzugeben, da sie vorher befürchteten, den Japanern dadurch einen Anhaltspunkt zu geben. Doch sei die »Lexingtbn« nicht von den Japanern versenkt worden, sondern aus taktischen Gründen durch amerikani-scheTorpedos auf den Grund des Ozeans geschickt worden. Mit dieser Spitzenleistung von Schönfärbung zum Trost für empfindliche Verluste dürfte die USA jeden bisherigen Rekord auf diesem Gebiet geschlagen haben. 7» Wiki^ ieilut GldckwunschtelPgramm des RelchNinal'-schalis. ReichsmarschaJl (löring ütK-rmil-tcltc dem rumänisclien Stuatsführor Murschall Anlonescu aus Anlali soiiu'» (M). Geburtstages tclcgraphisch seine boslon Wünsche und gedachte dalwi der hisloriscIi?n Aufflahc, die. der rumänische SlaatsführLT für seine Nation öbernornnKn hat. StaRl^prö^idenl Wangtsrhlnftnel auf lit-spektl4)n»tr«tfle. Slaatf>präsjdonl Wangi-schingwei l>egab sich in Regleitung rli'S .Außenministers Cboulnnghsuaiig und des japanischen Militärberalcrs im Flugaeug nach Kanton zur Inspektion der militärischen Lage in der Provinz Kwantung. Schwem Aulobi'sun^lüek In Franltfleh. In der Nähe von Bourges fuhr ein voll-^"sotzler Autobus in 'voller Fahrt ^inen Baum, da ein Heifen geplatzt war und der Fahrer infolgedessen nin. tinwalt über den Wagen verloren haltiv Drei Personen kamen ums Treben; 10 wiMtrre l'abr. gaste wurdeji zum teil sehr schwer verletzt. der England in Eurofpa_übrig bleibt. Vielsagend fügt das Blatt sodann hin- o::;: ..a v.„.r v.,,..., zu, dall trotz der Londoner Abmachun- Ow m. b n - Veriatckieitunc tgün BnunmaftneT- gen es mehr als wahrscheinilicli ist, daß i Ma'borr . . ^ . .. -1 iii fl Lffau uDdRaftüf 6 eine siegreiche Sowjetuniion »die Frage zur zei« tDr Anieiceo dir n, T7^n;;;;rw) der territorialen Grenzen wieder auf- Lirterunff je» Binttp-. bei hohttci wirft Hi«» roit icfv i "der BeirlebsstörunB «ibi Keine« Anspruch iP' Wiril, wenn aie reü ist«. l Rückithlun« dt» Buunueldu Nfuinmer 167 »Marburger Zeitung« Iß. Juni 1942 Seite 3 Jifkuk Jiikt Auf der Such« naclv stark gaticirartam britischen Geleitiug — Zwei Tage Seeauficlärung zwischen Sizilien, Spanien und Afrilca Oie schöne Stadt auf der mceruraspülten Ltindzunge schwebt unter uns hinweg, die Kulissen der Icuchtenden Felsengebirge Siziliens versinken. Wir sind in unserem Kampfflugzeug allein: der Flugzeugführer, der Funker, und ich in dor Rolle des Heckschützen. Die Sicht ist r^länzend, die Maschine liegt ruhig, wie ein Brett in der Luft, In der ersten halben Stunde reist es sich recht bequem. Dann beginnt man langsam hin und her zu rutschen. Plötzlich _sleht die ganze Größe und die Schwierigkeit der Aufgabe vor einem. Es gilt den großen britischen Konvoi 7,11 finden, den gefährlichen Schwärm von Kriegsfahrzeugpn, der vorgestern von Gibraltar in östlicher Jlichtung ausgelaufen ist. Genau vorgeschriebener Inltweg Unsere Schwestermaschinen und wir sind über die ganze Breite des westlichen Mit-tr.lmeeres verteilt. Jede einzelne von uns hat ihren vorgeschriebenen Marschweg: sechs, sieben oder acht Stunden Flug. Wir haben in diesen Stunden nichts anderes zu tun, als mit pedantischer Treue den befohlenen Flugweg zu fliegen, von Minute IM Minute immer wieder den Horizont abzusuchen, diö Funkverbindung mit dem Ein-(lalzhafen zu halten, immer wieder zu navigieren, festzustellen, wo wir eigentlich sind, und schließlich dem wundervoll ruhi-(jen, gleichmäßigen, zuverlässigen Singen (}cr beiden großen Motoren zu lauschen, Dies sind unsere ständigen Aufgaben, und hinzu kommt noch die größte: niemals müde werden! Fliegen und Schauen Wir fliegen und fliegen. Die Zeit scheint stille zu stehen. Das Meer Hegt steif wie Glas unter uns. Nur, wenn wir zum Tiefflug hinuntergehen, wird es in Millionen Wellen lebendig. Unsere Augen werden weit und leer wie die Augen von Seeleuten. Sie hän-fien unentwegt am Horizont. In gleichmäßi-ncr Bewegung haben zwei Paar Hände alle liinf Minuten den Feldstecher an die Augen. Manchmal steigen plötzlich Küsten aus dem weiten, erstarrten Azur auf. Dann er-ffreift uns so etwas wie Entdeckerfreude. Finger zeigen auf die Karten und dann nach Osten, Westen oder Süden. Manchmal brechen die Küsten ganz unvermittelt am Horizont herauf, manchmal ahnt man sie schon lange vorher 9n der sonderbaren Trift des Wassers, an dem breiten, wunderlichen Dunst über dem Horizont. Die Südspitze .Sardiniens bleibt droben im Norden liegen, die Balearen, Minorca, Mallorca tauchen auf, die kleinen, zerklüfteten Pityusen, und mit einem Male steht die Ostküste Spaniens breit und groß vor uns mit ihren kahlen, wilden, unwegsamen Bergketten. Begegnung mtt SchlffMi Drunten Hegt ein Zerstörer mit großer Fahrt, obwohl er, gemessen an der unsrigen Tcglos im Wasser zu stehen scheint. Wir Stößen herab, es ist ein Spanier. Kurze Zeit später begegnet uns ein französischer Frach- ter in der Tiefe. Sein Deck ist mit großen Weinfässern beladen. Uns fällt dabei ein, daß wir seit einigen Stunden nichts mehr rjetrunken haben. Hart an der Grenze der spanischen Hoheitsgewässer machen wir kehrt. Drüben liegt Afrika, das Atlasgebirge — die Sicht wird immer klarer —, die beiden Marokkos über Oran bis Tunis. Wir haben den Wendepunkt erreicht. Das Ende unseres Auftrages. Wo ist der britische Konvoi? Das Meer schweigt sich aus. Der Funker lächelt geduldig. „Wo nichts ist.,sagt er, und zuckt mit den Achseln, „vielleicht haben die anderen Kameraden mehr Glück gehabt." Da Ist endlich der gesuchte Konvoi! Gegen Mittag des nächsten Tages — wir sind seit Stunden wieder über See — geschieht plötzlich das große Wunder; der Konvoi steht vor unserer Nase am Horizont, eins, drei, fünf, sechs,.. schwarze Gcspen-sterschiffo ziehen am Rande des Himmels entlang, starrend von Waffen, von düster-nen Rauchfahnen überweht hält er seinen Kurs, Das ist unser Wild. Wir haben es aufgespürt. Wir nehmen den Standort auf. Wir zählen die Schiffe. Im Tiefflug, wenige Meter über dem Meer, pirschen wir uns heran, um möglichst lange unbemerkt die Aufbauten der Kriegsfahrzeuqe zu studieren. Da, jetzt hat man uns drüben entdeckt. Erst ballert die schwere Flak aus allen Rohren los. Aber wir liegen viel zu lief über dem Wasser und die häßlichen braunen Wölkchen verpaffen irgendwo in der Luft, Aber nun steigen Fontänen aus dem Meer. Breitseiten der Artillerie schlagen weit hin- ter uns ein. Maschinengewehrgarben peitschen däs friedliche Wasser. Zwei Punkte oder drei lösen sich drüben von den Schiffen, feindliche Jäger steigen auf. Nun müssen wir raschest heim Jetzt ist der Augenblick da, wo wir ab-kurven müssen. Wir haben nicht die Aufgabe anzugreifen, sondern unsere Meldung nach Hause zu bringen, und zu Hause hat man abgeschossene Aufklärer nicht gern. Hart über dem Wasser brausen wir ab. Wenige Minuten später verschwindet der Konvoi hinter dem Horizont, und auch die Jäger haben uns verloren. Wir fliegen heim, wir wissen: von unserer raschen Arbeit hängt Svstem und Wucht des künftigen Angriffs ab. Kriegsber. Theo Goerlitz, PK PK-Autii.: Kriegsberichter Zwilling (Wb.) Im nordafrikanischen Kampfgelände Generaloberst Rommel zu kurzem Besuch im Kommando der italienischen Streitkräfte Sdmeidlge Haileaisclie Torpedoboote Erinnerungen an das Kreta-Unternehmen vor einem Jahre eine schützende Nebelwand, wälirend es seUist sclineidig die Nebelwand durchbrechend, sicii dem Feinde stellt. Denn inzwi sehen wurde klar, daß drüben ein enßlischcr Flottenverband ließt, der von unserer Luftwaffe angefiriffen wird. Man sieht die Stukas fliegen und zurückkonunen. Als die Nebel wand dünner wird, erkennt man am Horizont mehrere Punkte, sieht Qualm und das Aufblitzen von Mündungsfeuern. Die Punkte werden sclinell größer. Bald sind Decksauf-banten verschiedener großer Einheiten zu erkennen. Wer den feindlichen Flottenverband herankommen sah, zweifelte bereits am Entkommen der Transportschiffe. Da werden die feindlichen Schiffe plötzlich wieder kleiner und verschwinden allmählich ganz so, daß die Transportflotte wohlbehalten die weite Bucht einer Insel erreicht. Nach der Landung ist erst ein klares Bild von den Ereißnissen zu gewinnen. In der vorhergehenden Nacht waren Teile einer anderen deutschen Transportflotille kurz vor Kreta plötzlich anf starke englische Flotten-einheiten gestoßen. Scheinwerfer blitzen auf, und die Engländer schössen bereits zwischen die deutschen Boote. Mancher Kamerad mußte ins Wasser, um schwimmend oder im Schlauchboot sein Leben zu retten. In diesem Augenblick braust das italienische Torpedoboot »Lupo« heran und fährt allein einen schneidigen Nachtangriff gegen den englischen Verband. Es gelingt ihm, zwei englische Kreuzer zu torpedieren. Dann schiebt sich der Italiener zwischen die englische Flotte und die deutschen Transportschiffe imd zieht so zu deren Rettung eine sehr lange Zeit das konzentrierte Feuer des Feindes auf sich. Immer wieder krachen die englischen Granaten, aber der Kommandant imd seine Männer halten durch. Man erkennt klar, daß der Italiener die englische Flotte von den kleinen deutschen Booten ablenken will. Erst nachdem die meisten Boote mit deutschen Soldaten sich in Sicherheit bringen konnten und das Italienische Torpedoboot mehrere Treffer erhalten hatte, räumte es das Sch'achtfeld, Ein anderes italienisches Torpedoboot — »Sagittario» — ^übernimmt es, den nächtlichen Kampfplatz^am Morgen abzusuchen, und es kann dabei noch manchem deutschen Soldaten das Lehen retten. Auch dieses Torpedoboot der Italiener hatte selbst ein schweres (jefecht mit einem englischen Kreuzer am hellen Tage durchzustehen. Es hatte hierbei Glück, indem es den Kreuzer versenken konnte, wogegen es seihst wie durch ein Wunder ohne Schaden und Opfer davonkam. Durch den heldenhaften Einsatz dieser beiden italienischen Torpedoboote ist damals vielen deutschen Soldaten das Leben gerettet worden. Die beiden Konimandanten erhielten Lucc-WLitbiid j neben der goldenen itilienischen Tapferkeits-Itillenische Bombenflugzeuge Uber Malta mcdaille das deutsche Eiserne Kreuz. Ein Jahr ist nun seit dem Abschluß der Kämpfe um Kreta vergangen, die zur Eroberung der stark befestigten und von den Engländern besetzten Insel durch Streitkräfte der Achsenmächte füliiten. Zur Sicherung der Landungsunternehmungen auf Kreta waren italienische Flottenstreitkräfte eingesetzt. Ein Teilnehmer am Kreta-Einsatz gibt eine interessante Schilderung von der Überfahrt deutscher Transportflottillen, die von italienischen Torpedobooten gesichert wurden. Die deutschen Truppen waren auf einer Anzahl kleiner Fahrzeuge eiilgeschifft worden, unterwegs wurden sie immer wieder von deutschen Transportflugzeugen überholt, die vollbeladen in Richtung Kreta dahin-brausten und den deutschen Soldaten in ihren kleinen Fahrzeugen ein Qefuhl der Zuversicht gaben. Dicht vor dem Ziel Kreta war bereits deutlich wahrnehmbar — sab ein italienisches Torpedoboot Funksprüche zum Fülirerboot der deutschen Transportflottille hinüber, und alle Boot«} änderten plötzlich ihren Kurs um iSO Grad, das heißt, sie liefen in die Richtung zurück, aus der sie gekommen waren. Kurz darauf wurden in der Ferne am blauen Himmel des Mittelmeeres weiße Tupfen sichtbar, die sich scimell vermehrten und als Sprengwolken der Flak auszumachen waren. Das begleitetJdc italienische Topedoboot nimmt hohe Fahrt auf und zieht um die deutsche Transportflottille bclicrl-IJildcrdicnsl ILucc) Italiener legen Minensperren Im kühnen Einsatz legen hier Italiener Minensperren, um die englische Position im Mittelmeer immer schwieriger zu gcstdltcii Die Neger der USA und der Krieg Der im Namen von Demokratie und Gleicli-heit geführte Krieg hat in den Vcrciniijtcii Staaten den Rassenkampf gegen die Neger nicht beendet. Neger werden nicht nur weiterhin im täglichen Leben diskriminiert, es kommt auch nach wie vor zu Gewalttaten gegen sie, die sich keineswegs auf die Süil-staaten beschränken. Eine jetzt hier vorliegende Nummer der illustrierten Wochenschrift »Life« berichtet von V'orfällcn. die sich vor einigen Wochen in Detroit abgespielt haben, als eine Reihe von Negcrfaiiii-lien Häuser, die sie gemietet und für die sie im voraus bezahlt hatten, bezieiicn wollten. Die Nachbarn verhinderten gewaltsam in Straßenkämpfeii, an denen auf beiden Seiton Hunderte beteiligt waren, den Einzug der Neger. Die Polizei ging nur gegen die Neger vor, und auch die Behörden bracliten die Neger später Hiiderweitig ufitcr. Selbstverständlich ist das Rassenproblciii gerade für die Armee von akuter Bedeutung, und man löst es nicht dadurch, daß der Boxer Louis bald als einsam auf Wache stehender schlichter Soldat, bald als kühner Pilot in den Zeitungen abgebildet wird. Im Frieden hatte die Armee der Vereinigten Staaten nur vier Negerregimenter. Schon im Herbst 1^40 ist jedoch angekündigt worden, daß Neger jetzt im Verhältnis zu ihrem Anteil an der I3evölkerung in die Armee aufgenoimneu werden sollten. Demnach würden zehn Prozent der Armee aus Negern bestehen. Ende 1941 waren nach einer Darstellung in ;>Sur-vey Graphic« hunderttausend Neger eingezogen, und während des laufenden Jahres sollen dazu hundertfünfundsiebzigtauscnJ weitere kommen. Eine besondere schwierige Frage ist die nach der Verwendung von Negern in ütii-ziersstellungen. Wie seinerzeit berichtet, hat Roosevelt zu Beginn der amerikanischei» Beteiligung am Kriege aus demonstrativen Gründen zum ersten Male einen Neger, Benjamin O. Davis, zum Brigadegeneral ernannt. Im vorigen Weltkrieg war ein Neger, der seiner Laufbahn nacli auf denselben Grad Anspuch gehabt hatte, als Trainoberst nacii Liberia abgeschoben worden. Im Weltkriege glaubte man die Ansicht bestätigt zu finde:i, daß Neger schon deshalb sich nicht zu Offizieren eigneten, weil sie bei ihren Rassegenossen keine Autorität hätten. Bei einer Negerdivision. deren Offiziere bis zum Majors-rang F"arbige waren, sollen sich große Schwierigkeiten ergeben haben. Inzwischen hat die Organisation und die Erziehung des Selbstbewußtseins bei den Negern jedocli Fortschritte gemacht, und es soll vorkommen, daß Negersoldaten gerade Offiziere ihier eiscnen Rasse durch Bereitschaft zur Disziplin zu unterstützen suchen. Vor diesem Kriege gab es frcilich außer dem erwähnten General Davis nur einen einzigen aktiven Negeroffizier in der Arime der Vereinigten Staaten, und zwar dessen Sohn, einen Hauptmann; ein anderer Neger hatte es bis zum Oberstleutnant gebracht u. war dann pensioniert worden. Wenn Neger in die Offiziersschule West Point eintraten, wurden sie von ihren weißen »Kameraden« der sogenannten »SchVk'eigekur« unterzogen; ein .kihr lang sprach niemand je ein Wort mit ihnen. Die wenigsten haben das ohne Nervenzusammenbruch überstanden, und üherhaunt haben sich nur wenige dieser Probe ausgesetzt. Auch heute ist die Zahl der Neger, die zur Offiziersausbildung zugelassen werden, noch verhältnismäßig gering. Während sie im vorigen Kriege in einem besonderen Aus-bildungslager untergebracht wurden, uelmien sie jetzt an den normalen Offizierslehrgän-gen teil. In einer dieser Schulen gibt es unter zwölfhundert Offiziersanwärtern fünfzehn Neger. Dagegen gibt es in Tuskegec (Alabama) eine besondere Fliegerausbil-dungsschule für Neger; man halt diese Einrichtung freilich für ein Experiment, da im allgemeinen behauptet wird, daß Neger keine guten Piloten abgäben. Über die Kameradschaft zwischen Weißen und Schwarzen im amerikanischen Heer wird nichts gesagt. Sicherlich aber wird die stärkere Beteiligung der Neger in der Armee das ganze amerikanische Rassenproblcm in der einen oder anderen Richtuiig stark beeinflussen. Seite 4 »Marburger Zeitung« 16. Juni 1942 Nummer 167 Votk und JCuttue Hofmanii*Wellealiol dirigierte Boccaccio Aus dem Stadttheator Marburg Ndchdem Samstag die Premiere von Suppes komischer Oper „Boccaccio" einen glänzen-rien Verlauf genommert hatte, folgte bereits sSonntdq die nicht minder erfolgreiche erste Wiederholung, diesmal unter der musikalischen Leitung des bewährten Kapellmeisters Walter Hofraann-Welleohof Voll freudifjer Hingabe an die reiche Har-monienfolge der Oper, läßt Hofmann-Wellon-hof das Feuer eines wahrhaft mitreißenden Temperaments in das Orchester überströmen, rlds ihm willig folgt. Ein Freund wechselnder Rhythmik, steigert er die lebhaften Partien 7u stellenweise rasendem Tempo, um diann fifn idhen Ubergang zum breit ausladenden Maestoso, zum gemächlichen Andante oder Idngsom wiegenden Walzer genießerisch riuszukosten. Besonders wirksam kamen der Hotte Studentcnchor und die damit kontrastierende feierliche Kirchenszene, sowie der Schluß des 1. Aktes „Er ist ein Prinz und sonst nirhts mehr" zur Grltunq. Ferner das f iprilf» des 2. Aktes, dns aus einem kosenden Wal^ortakt in ein stürmendes Presto ausklingt, nrimentlich aber das melodiöse Zwischenspiel aus der „Srhöncn Galathe". Auch diese Aufführung hatte viele dar-slcHcrischc und musikalische Höhepunkte zu vcrzeirhncn. Erinnert sei nur an die Szene unter dem Zauberbaum, die, ungeachtet der Komik, aus Musik und Gesang empfindungs-reirhe Akzente auslöst. Weiters das beschwingte „Immerzu undici, dodici, tredici" und vor dllem dtis in seinem zarten Piano unliesrhreiblirh wirkungsvolle „Hab" Ich nur drine Liebe". Zur eingehenden Besprechung der sams-idgigrn Preiniere wäre nachzutragen, daß in der Reihe der kleineren Rollen Ludwig Mönrh als Kolporteur gebührend zu nennen ist. Auch muß die tadellose Mitwirkung Her Chöre in dds verdiente Licht gerückt werden. Die Spiolireudigkeit aller Mitwirkenden stand auch bei der Wiederholung in schönem Einklang mit der frohen Aufnahmebereit-srhaft des Publikums, das sich durch stür-mischrn Rnffill mehrere Wiederholungen er-'/wcinrj, Marianne von Vesteneck Peter Otten spricht deutsche Balladen Erste Veranitaltung der Zw«ig»tellt Marburg der Kamerid»ch«ft iteiriicher Künttler und Kunstfreunde Zum ersten Mal erging seitens der Kameradschaft sleirischer Künstler und Kunst- freunde e. V., Zweigstelle Marburg, ein Ruf an alle, die echte Kunst schätzen und lieben, zu einem deutscher Balladendichtung gewidmeteo Abend dem vom Festsaal der Burg «in feierlicher Rahmen verliehen wurde. Nach einer herzlichen Begrüßung der Ehren- und Festg^ste erläuterte Pg. Petein, drr Leiter der Zweigstelle Marburg, Sinn und Zweck der Kameradschaft. Mit schöngewählten VVort^-n den Begriff Küastlerschaft umreißend, betonte er: Künstler sein heißt nicht tatenloses, wirklichkeitsfremdes Trän-men. Künstlerschaft heißt Mut, Tatkraft, künstlerisches Fühlen und Streben, Phantasie, Begeisterung. Nichts gemein aber hat der Künstler mit dem Begriff des engherzigen Spießers, dem lauen, faulen, schlaffen Menschen, der nicht heiß und nicht kalt, sich für nichts begeistern kann ... Petpr Otten von den Städtischen Bühnen Graz — jenen, die ihn kürzlich als Vermittler Hölderlin'scher Dichtungen hören konnten, kein Fremder mehr — war berufen, uns in den reich blühenden Garten deutscher Balladenkunst zu geleiten. Nach eininen erklärenden Worten über das Wesen der Ballade, reichte er uns aus diesem herrlichen Garten die schönsten Blüten dar. In der zeitgenössischen Balladendichtung leuchten zwei Namen mit strahlendem Glanz: Agnos Miegel und Lulu v. Strauß und Torney. Das Wunderwerk einer Ballade, Agnes Miegels „Nibelungen", war autersehen mit seiner unerhörten Kraft, »einer grandiosen Steigerung und atemraubenden Gewalt .lum packenden Auftakt der Vorträge zu werden. — Bildhaftes Leben gewann Lulu v. Strauß-Torneys „Die Mutter": greifbar fast sahen wir die arglos-froh spielenden Kiodec, die alte Frau in ihrer herben Strenge, den ler-lumpten, gehässig-tückischen Sohn, die «tingelnd zischende Flamme luid mit beklemmender Erschütterung erlebten wir den Schluß. Auf den Schwäbischen Dichterkreis zurückgehend, brachte Otten uns zunAchst die phantasievolle Ballade „Der Zauberleucht-turm" des empfindungstiefen, mehr romantischen Eduard MöriJce und gelangte sodann 7u Ludwig Uhland, dem Meister der Balladen, An „Bertran de Born" erkannten wir, wie Uhland, im Streben nach erhöhtem Stimmungsgehalt und einfachem, innigem Gefühl, aus alten Quellen den frischen Born nie versiegender Vnlkskraft schöpft, um seine Dichtungen so damit zu durchtränken, daß sie, dem Ton der alten Epen nahekommend, unmittelbar aus dem Herzen des Volkes zu fließen scheinen. .\ugust von Plalens höchste Reinheit der Form, gewonnen durch würdevolle Einfach- großen westphälischen Dichterin Annette von Droste-Hülshoff offenbarte sich in dem bis zum Schauerlichen düsteren ,,Der Knahe im Moor " und in der sich zum angstvollen Miterleben formenden „Vorgeschichte". Umso lichter und klar „Die Lerche", ein lebendig gewordenes Gemilde des erwarh^-nden Morgens. Der abschließende Teil des Abends war Goethe gewidmet. Balladen, den meisten wohl, zumindest aus Schulerinnerungen, bekannt — doch hatten wir sie jemals schon so gehört, so erlebt? Jubelnd, stolz, sieghaft; „Der Sänger". Und in „Der König von Thüle"; dieser herzzerreißende Abschied des Greises vom letzten, was ihm bliebl Sinnfällig glitzerte in „Der Fischer" das Lockende, Verführerische des Wassers auf. Zuletzt beschenkte der Vortragende uns mit zwei in Fülle und Macht der Phantasie sowohl wie Gewalt des G®staltungsvermögens wahren Wundergebilden aus Goethes gedanken- und gehaltvollen Balladen: „Die Braut von Ko-rinth' und „Der Gott und die Bajadere". Jede Dichtung ein eindrucksstarkes Erlebnis, das Seltenheitswert besitzt. Peter Ottens formend« Plastik und Wucht der Darstellung vermittelte uns diese erlesene Auswahl deutscher Balladen in selten erlebter, nachhaltiger Welse. Begeisterter Beifall dankte dem Vortragenden für den ungewöhnlichen Abend. Marlanne von Vesteneck -t- Die Slowaicti Nlrdert die volksdtutschtn Studenten. D«s «towakische Parlament be-fchloß ein eigenes volksdeutsches Studenten-gesett, wonach die Deutsche Studentenschaft In der Slowakei für alle Volksdeutschen Studenten zur Pflichtorganlsation bestimmt wird. nach Südosten o. Brandkatastro^e tn «ioar dtattehea Gemeinde Ui der npe. Di« deutsche Ge. melndc in der Zips, Nfeicrhöfen, wurde durch cüic Brandkalastrophe vollsländiit zerstört. Ucj; Volk.sgruppeuführer, ^ Fran« Karuiasln, vcranlaßto sofort wirksamj Hilffimaßnahinc, die fast im Augcnblidi der Katasti'oplic in .\ngriff genommen wurden. In Frcßburg wurde eine Samni-lung zu Güsten der schwer hcimgesucii. tcn Bevölkerung von Meierhöfen veraji-staltet, die Iwreils am ersten Tag 140.0(10 Kronen ergab. Die umliegenden Kreiso führen durch die Nachbarschaftshilfe dl« Hilfsaktion weiter, während die übrigen Kreise eine große Sammelaktian eingelcitrt haben. o. Lehlion für JUdlsehen l^lultlmlllioiiär hl Rumänlea. Das Auftreten der Juden in Bukarest ist noch immer jiiemlich anma-ßend, wie. wiederholt von der Bukarcsltr Presse an^pran^rt wird. „Porunca Vn mii" bericntet, daß der in Bukarest an-sössigc jüdische Multimillionär Alcxandrii Floi^scu. der fn'iher Sammy Blumen, feld hieß und aus der Gcwjid von Czernowitz stammt, auf der Straße eine Dame belästigte und daraufhin grOndlich verpröflelt worden sei. — Florcscu-BIu-mcnfeln spielte frflher einmal auf Grund seines Geldes eine Bolle und ist aus drr Carve-Zcit her Trä^r von 2 hohen rumii< nischen Orden; „KTX)ne von RumänieJi' und „Stern von Rumänien". Das Blalt fordert deshalb erneut, man solle allen Juden in Rumänien ihre Orden entdeheu, 0. Den grltchlscheo Bauero wird geholfen. Um den gricchischcn Bauern in Ihrer Auf. bauarbeit zur Seite zu stehen, gab der griechische Plnanzminister wesentliche Steuerermäßigungen bekannt, die sich atif den Qrund und Boden und die gewonnenen Erzeugnisse erstrecken. Film „Der grosse König" in Marburg Soldatenfrauen im Film Demnächst lauft im Esplanade-Kino in Marburg der Großälm „Der große König" mit Otto Gebühr in der Hauptrolle. Neben einem ergreifenden Lebensabschnitt dieses Preußenkönigs stellt die Handlung auch die deutsche Soldatenfrau in deij Mittelpunkt des eindrucksvollen Geschehens. Soldatenfrauen — wieviel Stolz und Treue, wieviel Tapferkeit und stille Gpfcrbereitschaft liegt für uns Deutsche In diesem Wort. Sie waren es, die in schweren Stunden unserer großen Geschichte ein gemeinsames Schicksal auf sich nahmen und in der Heimat ihre Pflicht erfüllten — wenn es manchmal auch noch so schwer war, stark und treu zu bleiben. Ganz Um das schönste Frauenbildnts. Die Be- ^iiclifr der Ausstellung »Das schöne Frauen-hildiiis im Küiistlerhanse in Wien werden (.■nii^clacleii. vom f )onncrsta};. dem 18. Juni ah •liircli HintL'rlej:;img eines Stimmzettels, der den N'rinien des Künstlers und den Titel oder aio Katalognummor des Bildes enthält, anz»i-Sichcn, wciclu's Werk ihnen am be.sien Rcfällt. Auf eirund dieses fintschcides wird demjenigen Künsflcr, der die meisten Stimmen auf sich vereini^f. oin Preis zuerkannt werden. Llnde-GedächtnisausstetlMng im Deutschen Museum. Zum UKl. üehurtstag des uroRen deiMschen l'orschers und Inpenieurs Carl v(in t.inde. der die Krzeu.junfi und An-uendunj; der KMIte in neue Bahnen lenkte und du.' reehnik der Oasverllüssi^junK schuf. Iiat d;js Deuisciu' A^iiseum, dessen verdientester 1 ordertr uml lanßjahrißes Vorstands-inift^lied Linde v.nr. i'ine Cied.ichtnisausste!-Iiin^ ciiijierichtet. Den Mittelpunkt nehmen eine .Marniorbüste und ein Porträt Lindesein (iczeitrt werden Briefe Lindes sowie 16 l-hrcnurkunden und weitere Urkunden und .Medaillen von Hochschulen, Instituten und .\usstellunpcn. Zahlreiche Apparate und Modelle nehon einen tinhiick in die Forscliungs- und Inqenijnirarheit i.indes und damit plcich- ...... ............................ ........... /eitiß in die un^'cheiire Knlwicklunp:, die die lischcm Gehalt beschwingt, erklang Nikolaus ! haben Soldatenfrauen die Schwere Ihres Kaltetcthnik his m unsere Zeit genommen i Lenaus ,,Der Postillon" wie ein zauberhaftes Schicksals erleben müssen, doch aus jedem Frühlingslied. ■— Die kraftvolle Eigenart der ' Krieg erstand neues Leben, geboren und be gleich, ob es die Frauen unserer großen Heer-1. j fi» i-.i j ^ führer waren oder die Millionen von unge- heit und Wohllaut der Sprache, unter stren-. nannten Frauen — sie alle nahmen mutigen ger Bcobarhtung der Gesej/e und Betonung j Herzens das Schicksal der Soldatenfrau auf dos klassischen Versraalos, wurde vom sich: fern vom geliebten Mann doppelte Ar-Sprecher durch den leicht skandierenden ' beitslast zu leisten und dennoch für alle an-Vortrag von „Das Grab im Busento" hervor-! deren ein Hort des Vertrauens und der müt-gehoben. Aus Schdlers handlungsreichon, terllchen Fürsorge zu sein. Deutsche Solda-im hohen Gldnz ihrer dichterischen Sprache i tenfrauen — Immer haben sie ihre Pflicht erstrahlenden Balladen wählte Otten zwei mit heißem Herzen erfüllt! die Geschichte von starker GegensäUlichkelt und erwies der deutschen Siege kann nicht an ihnen sich damit als sprarbllcher Gestalter von vorübergehen) denn sie sind es, die daheira prägnanter Differenziertheit: dorn erschüt-1 unermüdlicher Opferbereitschaft mithal-terrid gestalteten Ungestilm des Wahrheits- ( fen, die stolzeh Erfolge des deutschen Vol-Suchers in ,,Das verschleierte Bjld zu Sais" i erringen. Für sie kämpft draußen der wIj V blumigen lieblicher Helle, „Das , .Soldat, ihre Briefe, ihre Worte sind Ihm Hei-Mddchen aus der Fremde . „,31 und ewiger Kraftquell. Durch wundersamen Reichtum an musika-1 In jedem Ringen des deutschen Volkes botet von deutschen Soldatenfrauen, di^ stark und glttobig in Deutschlands Zukunft schauten. In eine große Zeit, da es galt, den preußischen Boden vor feindlichen Ubergriffen zu sichern, führt der Velt-Harlan-Film der Tobis „Der große König". Auch in diesem Kampl sind es Frauen, die mithelfen am Sieg. Dn ist Luise, die Frau des Feldwebel Tresko^^' aus dem Regiment Bemburg des großen Friedrich. In der preußischen Niederlage bri Kunersdorf verlor auch sie alles: Heimat-hflus, Eltern und Bruder, doch sie fand Treskow, den Mann ihrer Liebe. Sie wlrH eine echte Soldatenfrau, sie geht mit dem Geliebten durch Not und Kampf, sie bllu ihm, die schwere Schmach seines Regiment zu überwinden, dem der König alle Ehr« nahm, weil es dem Feind gewichen war. In schwerster Stunde aber, als der FeldwebrI Paul Treskow sogar den Glauben an seinen König verliert und die schlimmste Schande des Soldaten, die Fahnenflucht, auf sich Ih-den will, de ist es Luise, die alles daransetzi. ihn zu hindern. Als dann das tiefste Leid ihr nicht erspart bleibt, als sie den Liebsten hergeben muß, da versinkt sie nicht in grundlose Verzweiflung. Sie weiß, daß er ihr in ihrem Kind ein Vermächtnis ans Herz gelebt hat, das Verpflichtung und Aufgabe für sii; bedeutet. Für Ihr Kind wird sie arbeiten und schaffen, sie wird es so erziehen, dat^ es der Opfer eines großen Kampfes würdin sein wird und sein Erbe, errungen durch Blut und Leid, antreten kann. mmmm DAS SUMPFORGELWEIB Roman von Maria Berchtenbreiter Urheber-FOci-liisscIimi durtb Vertag 0. Meister, \\'erij«u (■">1 h'oitsct^ung) A'ielleicht bleibt der Peter doch blol^ nielir ein Halber — cm Krüppel tastete jSich die l^lis in eine ncuu Holl" um;; hinein. — .-Dann kann sie ihn iiitlit heiraten — '. -Da hiiX wiilil r>xlii! Dann iiiiniiU sie i von mir! Das kann ich beschwören iljn nicht, ponn ilit- \\alp jchoii so, -.Wenn ich alles so ciit wüßt, wie diu den hrtf Uber uiv Menschen i zitterte. 1',' Rt^gcn und Wind rieselten und niesel- V 11: fiitien Ke-'l vrjMer K'"'»'.. der sich d.c j endlos über die Birkenstraße hin, Kiiiicrnägel^ ^yesscbnltel ü; vi>?n ""M ober die gleiche Straße, die sie eins! im ., 'f'M Spätherbst enflanj? gewandert waren, ihr nicht einen l lligen Knxlit biib ab- . ni-7 c j' cf ■ j ben ntög.n, b.b' ich luf d.- StolP mn- ^ ^dis in das Ten Trift gok,'irfc;l .Hau .b. Mcnsdi! id,! verkniffene Gesicht dt^ .Mannes. Zweini.H hrr.iich einen H-ruem!'« i Ii f Mitten im kr.öcheltielV'n Schmutz vier ' Male gelang e. >»Was hast?« fragte er argwöhnisch. | daß es so ist — dann mußt mich heiraten, :tlch weiß es noch nicht für g'wiß — hörst!« kann sein, ich tu mich täuschen — aber i »Ich denk' gar nicht dran —«. Hart eher wie nicht —«. Und als er sie, von einer Ahnung erfaßt, mißtrauisch anschaute, strich sie sich mit beiden zitternden Händen von den Hüften abwärts gleitend über die Schürte. Flr starrte noch immer. Dann begriff er. Sofort spreitete er alle Stacheln aus, seine Augen wurden hart, seine Uppen weiß imd schmal. *Es ist nicht von mir! Niemals nicht !■ irkenstr;i'^', a .iCh den dt." I.oicnz mühsam sein FaMTad schob, blieb iiie fdiö stehen, rVm Aus 'ruck wie von «.'inem bar »Noch vor kaum einer Stund' hab' ich mich der Walp gegenüber aufs hohe Roß g'setzt, hab' ihr ß'sagt, daß ich nix wis- ;,cn Horchen t'.f in sich r.fhor hinein vr-' " will vpn dir. daß ich kein abgelegtes Sellien au! Ji c.n Gcsicht. in ili'cn \iigcn Oewand von ihr anlegen tJit —«. uchs eine incrl würdige Ai'g^t. Das vcr-l. ii' ihr st aliii'j' »Himmelkreuz ■ «. •:.ihte H.iar l. n,' ihr st ahii'»' um diel hab' das halt so hing'red', weil mir ^(■hläfen. 'jede Viertelstiind' anders ums Her/, ist. Lorenz Sie stockte und uurile Bald leicht, bald schwer, balii zum Wei- (Inch vf)M einer anschwellenden und 'jbtr-, neu, t)ald zum Lachen. Weil ich zwischen klang es durch den Regen. »Lorenz, ich bin nicht gan^ arm. Ich hab' schon noch was zu kriegen aus dem Hof. Die Walp hat's versprochen. Geld will sie mir geben, eine Hypothek tut sie wieder nehmen aufs Haus — Ihre brüchige Stimme versagte. Sie trat ein paar Schritte zurück und lehnte sich schwer atmend an einen Birkenstanim. Den harten Druck im Rücken beachtele sie nicht. Und so wußte sie auch nicht, daß ihr Kopf mit dem welken Haar am Totenbrett injhte, daß ihr Gesicht von dem morschen Holz umrahmt war. Auch der Mann sah das nicht. Der würgte an seiner Wut, an dieser ganzen ungeheuerlichen Überraschung, die er wie einen kalten Kettenring um die Knöchel, wie Handschellen an den Gelenken empfand. Ein Griff nach seiner Freiheit, nichts anderes war das! Einfangen wollte sie ihn! Nimmer auslassenl In den Ehestand nötigen! Der Lorenz raste inwendig. »Und wenn du in Gold gefaßt wärst und wenn dir die Walp noch obendrein den ganzen Hof schenken tät — Ich nehm' dich nicht! Du Strohwisch, vor wieviel Türen hast schon g'kehrt? Jetzt soll ich dich wieder ehrlich machen, he?« Er sah fast nichts mehr vor Wut. Daran war auch der Regen schuld, der Immer iii.'ichiii.' wi-rdcndcn Not ge/wungcn. wci-'Hoflcn und l'ürchtcn hin- und herschwaii- dichter nlederstrftmte, durch das kahle ii-r/iircdcn. l.nrcn?, tu nicht «Idch wild kcn tu'. Aber Loren/. — wenn es so ist — Birkengezweig prasselte und das erlo-wcriJcii ich iinifj dir was saijcu 'wenn ich für gewif^ iind wahrhafti;; weiß, sehene Gesicht der FJis iiborrannj dieses mmammmBmmmmmsmmmmmm Gesicht, das noch vor wenigen Wochen schnippisch, leichtsinnig und auch beinahe lieblich gewesen war, jetzt aber kantig vergröbert aussah. Ihr Mund klaffte. Da sagte er ihr noch das Letzte. »Mir war's doch nie um dich! Mif war's um die andere. Immer um die an dere. Was ich mit der Walp g'habt hab' und wie wir auseinanderg'kommen sind, ist dich nie was ang'gangen, Sie war dodi eine, wie's eine zweite nimmer gibt, eiiu' wilde, große und heiße. An die Walr rcicht so was wie du nicht heran, Idi hab's auch erst g'wußt, wie sie — wio sie sich um den andern umg'schatii hat — Er blickte zurück zum Haus, das in der winterlichen ödnis lag, selber wie au^ der Erde gebrochen als grauer, nassci Riesenpilz, torfbraun das Dach und schadhaft, wie von einer Schnecke angenagt Noch einmal flackerte sein Herz unruhig auf. Walp! Warmer dampfender sommer licher Moorboden, Heidekraut, borstig, aber blühend und voll Duft. Wolkenschat-ten drüber, ziehendes, weißes Segel Blauen So war das einmal gewesen. Jetzt war Winter. Ein recht übellauniger noch dazu Regen, durchsetzt mit Schnee — und in dieser Trostlosigkeit ein weinendes Mäd chen, für das man auch nicht einen Funken Mitleid aufzubringen wußte, nur einen stumpfen, hassenden Zorn und den unbändigen Wunsch, diese Last loszuwerden, diese unwilllmmmene. klammernde und saugptide Last. Nummer im »Marüurger Zeiiungc 16. Juni IM4'^ Sert« 5 .>4us Stadt und £muI „Basoidere GslsoeDlienen'' In dksen letzten Tajfcn der Spinnstoff- und Unsere Rollos ond das Schicksal Ihrer Menschen I AnUßlich des Kriminologischen Lelir- Neuen Ltbetutnut brachte dit Befreiung sach in du letrtc Winzerhaus \^'enn der Führer in ^Mein Kampf« das' Anfhiühcn. War doch der Absatz des weithin Altkl^ldersammlunjr wird ' der eheinaligen Ostmark in die; Rpschätrten »KnlloÄwrs* stets pesichert, so- 1 ganges für Staatsanwälte, der ge.genwärtiit auch in der Unter-) zu»aninicnfaßtc: »Auch wenn diese, inn^e die KJiiifor ans ^Icitrinark an das Verständnis und die Opler-i wirtschaflhch gcdacht, glcich- pehiiKlcrt kommen kn ... den AInenländern «nJ .'"V''"' r" ""x"' - —.— ----------------------.......... ............ konnten. D.inn kam die i ^ tiFiit Ktntlfindcl, kam {liccr 1 hereilschaft aller Volksgenossen nochmals ja selbst wenn ste schädlich wäre, sie, „nHlickliche Orcnzzichunfi. die mit einem | ^^ta.itssckretär Dr. Roland iTeislcr nac^ appelliert. Qcnau so, wie wir mit StoU auf i so gilt dies im ^ Schlag die engen, seit Jahrhunderten aufge-IGraz und begab sich nach einem BesucV das erreichte Ergebnis der Wollsanimiunfl: !n i f " Maße für deren ureigensten Bestand-. b/mtm B'ndunr^en mit dem Mutterland rer-|bei Gauleiter Dr. Uiberreither zur Univer-den ersten Tagen des Monats Jänner zurück-i.v Unterland; und wer unseren unter- Killen sollten. Mit einem Unverständnis oh- sität um dort zur Rechtsfakultät der Stti blicken können, wollen wir auch dem Rnd-1 steirischen Bauern der weiß auch, daß necloichcn vernachlJtssipten die neuen Macht- efgebnls dieser Samniluns: enteegensehen; i a® ■ ideelle Moment weit mehr als liai,pr dieses Clcbiet. Die Preise sanken auf Durch die Einmütigkeit der großen Geber-, Aussicht auf materiellen Vorteil ihn davor | tinvorstellbar niedrigen Stand, der nicht fiont des Unterlandes eine vorhüdllche Oe- sicn dem stemschen Heimatl.ind' r'nmal die r« «fphunrrsknpten deckte. Und enttreniden und von anmaf^enden Machtha- doch verloren die M^^nschen nicht den Mut; bern ködern zu lassen. rjprselbcn Sorgfalt, mit dem gleichen Wie wenig diesen Fremdlingen am Wnlil i FleiPi wurde wcriter sein müssen, Sic stehen zum gröDten '23 Jahren, die sie nur d.y.u nnrjT anf die Befreiung gehen. • . ... ..... nPflltlTr^fl DA 41169 f mil I *i H V'llM li^itArfe e.m 1 liA \lAi4iar' Teil bereits im'drittlet! Kriegsjahr imermüd-j möglichst lieh im Einsatz Neue Arbeitskräfte kommen I das ihnen gemäße Niveau herunter täglich hinzu und alle folgeti dem Befehl des Führers: 'Die Leistungen der deutschen Rü-stungslndustric müssen noch weiter gesteigert werden!« — Diese Männer und Frauea, die an verantwortlichem Posten stellen, brauchen Schutz- und Arbeitskleider, für «^ie wird gesammelt Daß man diesen Ruf zur Abgabe von Alt-Kleidern und Spinnstoffen richtig verstanden hat, zeigt das Sammelergebnis in einem kleinen Dorf mit 778 Einwohnern hei nur 20! zudrücken. Eines der am meisten von der Raub- und Mißwirtschaft betroffenen Gebiete ist w^hl unsere Kollos. Jedem, der auf einer dieser langgezogenen Hügelketten gestanden hat, mußte das Ufr/, aufgehen, ob so viel Ueblichkeit und Schönheit dieser einzigartigen Landschaft. Und wenn ihm dann in einem dieser gastlichen Weinberghäuser der köstliche Rebensaft gereicht wurde, der leichte Mosel oder der süffige Burgunder, der herbe , _ . raminer Haushaltungen. Dort wurden allein in den oder welche Sorte immer von den vielen, die ersten drei Sammeltagen abgeliefert; j hier mit Sorgfalt und Liebe stit Jahr und Tag An Mäiinerkleidung: 106 .lacken, 78 Mosen, i hörte er wohl auch 48 Mützen, 40 Westen, 17 Mäntel, l Anzug, i erzählen von Freud und Leid 2\ Sonstiges; An Frauenkleidung; 54 Kleider, j S".,Ymbauern. von argem Frost, der im 47 Blu.sen, 38 .lacken. 28 Schürzen, 2.S Röckc, I bedroht, vom Ha- 12 Mäntel, l Kittel und 35 Sonstiges Außer-1 8«'»chla_g der ihn I.ehensmut cinrehen dem wurden an Altspinnstoffen (Lumpen) ließ in die cl^user und Hütten der Kollo.^^r Nun haben sie erreicht. Die A^ensthen. die so m,?nchon Winter durchgefroren und durchgchim'^crt h.iben. erhallen wieder ein gcrcchtts FntgcM für ihrer Hände Arbeit, ^ie können sieh endlich wieder so manches anschaffen. nn (Ins sie seit jähren nicht mehr denken durften. Sn geht die Arbeit mit neuer Lust und Freude doppelt gut vonstatten. betreut und beraten von bewfihrten Fachkräften. Da kann es nicht verwundern, wenn d'e Statistik 7.o"it. daß der Verbrauch an Leb.2ns-mittel in diesem Jahr deutscher Kriegswirtschaft. die in anderen (legenden zwar wohl verstanden, aber immerhin recht spürbare Einschränkungen für den einzelnen bedeutet, hier gegenüber der letzten Jahre um ein vielfaches gestiegen ist, was allein schon den ungeheuren Wandel genügend kennzeichnet. Trotzdem ist es nicht der materielle Vor- 136S Kilogramm gesammelt. Dieser stolze Leistungsbeweis soll auch uns ein Ansporn sein, im Haus noch einmal auf die Suche nach Altklei()ern und Spinnstoffen zu gehen, denn jedem Untersteirer wird es einleuchten, daß diese Kleidungsstücke vordringlicher sind als sorgsam in Schränken und Truhen verwahrte Garderobe für besondere Gelegenheiten. »Besondere Gelegenheiten« wird es nach dem Siege ^vieder geben, dann werden wieder Feste gefeiert und Freuden des Urlaubs, Wanderungen und Sport ausreichend genossen werden können. Der Krieg aber gibt dem deutschen Volke die emmalige Gelegenheit sich durch seinen rückhaltslosen Einsatz an Front und Heimat zu bewähren und behaupten. Das Gebot, das die Stunde diktiert, wird die Mehrzahl aller Volksgenossen bereitwillig und opferfreudig finden. Es darf keinen geben, der diesmal versagt und den Sinn und die Notwendigkeit einer Altkleider- und Spinnstoffsanimtung für die Soldaten der .^^be^t nicht einsteht. Die Geschichte hat zahllose Beispiele zu nennen, in denen ganze Völker in Zelten des Krieges und der Not freiwillig jedes Opfer auf sich nahmen. Das deutsche Volk steht hier nicht rurück. Es hat seine Opfer- und Hilfsbereitschaft bei jeder Sammlung für das KriegswinterhiUswerk und das Deutsche Rote Kreuz bewiesen und auch bei der Wollsammlung für die Front wahre Rekorde der Oebefreudigkeit aufgestellt Deshalb wird jeder Untersteirer auch in den letzten Tagen der jetzigen Sammlung weiter seine Pflicht erfüllen. von den vielen Rebkrankhdten, die es das ganze Jahr über zu bekämpfen gibt, und von der Weinernte, die in guten Jahren zu einem frohen Fest wird. Es gab manche Krise im Laufe der Jahrzehnte, Immer wieder gefolgt von neuem Hügel. Gleich groß ist die Freude über die Wiedervereinigung mit dem steirischen Unterland und der Stolz, dem deutschen Volke und dessen f'ührer angehören zu dürfen, an dem sie alle hängen in schrankenloser Liebe und Treue. Kr...er m. Todesfälle. Im Marburger Kranken-Inus starben; Die 41-jährige Private Maria Gabritsch aus Robitsch-Sauerbrunn und das 7-jährige Reichsbahnerssöhnchen Wenzel Meglitsch aus Marburg. In der Hamerlinggasse 2 in Marburg ist die Oe-richtspräsidentensgattin Marie Ziher, 56 Jahre alt, gestorben. Zweites Svnphoiiie-RMnrt in Oiii Anläßlich d^s »Tages der Musik«, der am 19. Juni zum ersten Male in großem Rahmen in Cilli begangen wird, veranstaltet das Städtische Symphonie-Orchester um 20 Uhr im großen Saal des Deutschen Hauses sein zweites Symphonlekonzert. Dieses Konzert, das wie der ganze Tag der Musik, unter der Gesamtleitung des verdienstvollen Leiters der Kreismusikschule Cilli, Pg. Oiistav Müller, steht, bilf det die Krönung dieses musikerfüllten Tages und weist ein abwechslungsreiches Programm auf. Nach dem wirkungsvollen Concerto grosso in d-moll op. 3, Nr, 11 von A. Vivaldi, in dem die Schönheit unseres Streichorchesters wiederum aufs beste zur Wirkung kommt, wird die vorzügliche Pianistin Fräulein Hilde Förster aus Judenburg das Konzert in d-moll, Nr. 10 von J. S. Bach für Klavier und Orchester zum Vortrag bringen. Die Gesangskünstlerin und Gesangspädagogin Frau Maria Tutta, früher in Laibach, jetzt in Trifail, singt sodann, vom Orchester begleitet, zwei der schönsten Arien von Georg Friedrich Händel, darunter das wunderbare »Es blaut die Nacht«. Joseph Haydns entzückende, einfallsreiche Symphonie in G-dur, Bekannt als die »Symphonie mit dem Paukenschiag« bildet den Abschluß. Bei dem großen Interesse, das für dieses Konzert herrscht, sichere man sich rechtzeitig Karten im Vorverkauf im Amt Volkbildung. Alle andern Veranstaltungen am Tag der Mtisik finden bei freiem Eintritt statt. Mder nflssen rolleo Iflr des Siegl Die auf vollen Touren laufende deutsche Rüstungswirtschaft und die Versorguiig des deutschen Volkes mit den lebensnotwendigen Gütern erfordern gebieterisch, den zur Verfügung stehenden Transportraum bis zum letzten' auszunutzen. Es darf daher nicht mehr vorkommen, daß Güterwagen wegen t^bcrsciireitung der Entladefrist der weiteren Verwendung — wenn auch nur für wenige Stunden — entzogen werden. Jeder Güterwagen, der heute durch Nachlässigkeit oder durch Gleichgültigkeit über die Ladefrist hinaus auf einen Güterbahnhof oder auf einem Anschlußgleis stehen bleibt, fehlt in einem Rüstungswerk oder sonst an einer wichtigen Bedarfsstelle. Jeder derartige Wagenstillstand hilft also dem Feind und erschwert unseren Soldaten den Kampf. Daher immer dran denken: Räder müssen rollen für den Sieg! m. Pfschausgabe in Marburg. Im Laufe dieser und der kommenden Woche gelangen in der r-'ischausgabestelle in Marburg für alle eingetragenen Kunden wieder Fische zur Ausgabe. Wir bitten, die bekannt gegebenen Ausgabezeiten einzuhalten und Verpackungsmaterial sowie die Fleischkarten mitzubringen. dentenschaft und den als Gästen erschic nenen Rechtswahren zu sprechen. Rekto Prof. Dr. Polheim hieß in der Aula namens der Universität Graz den Staatssekretär willkommen. Staatssekretär Dr. Freisler ergriff da; Wort zu einem einstündigen Vortrag, ii welchem er die Grundlagen des nationalsozialistischen Rechtes überhaupt und de: Strafrechtes im besonderen umriß. Ai Stelle einer abstrakten Begriffsjurispru denz müsse das Recht ein Spiegel des Lebens sein, zwar nicht wie es ist, aber wit es sein soll. Die Notwendigkeit, daß der Rechtswahrer der Strafrechtspflcge unmittelbar aus dem Leben schöpfen müsse unends zu zweit oder zu dritt kamen, so streiflo einer unaufgefordert Strümpfe und Schuhe von den l'üßen und stieg am unterhöhlten Ufer iiis Was-KiT. Er ging langsam, gc^on das ziehende Wasser ues Flußarmes sich anstemmend, durch die Furt hinüber zur kleinen, wei-dcnumschlossieuen Bucht. Zuweilen stieg «las Wasser bis ül)cr die Knie des Knuben find er kj-empelle s^ine kurze Hose auf. Unter einer überhängenden Weide lag im fctillen Wass-er das Boot. Der Knabe warf <1ie Zweige, die es verdeckten, an Land, löste die Kette und stieß, brtMlbcIntg «rleichßcwncbt haltend, ab. Langsam und mit dem bedächtigen Gesicht eines sorgen-«len I'ischers ruderte er herüber, wo die •nderen mit Gepäck und der Ungeduld warteten, die Insel zu betraten. War uiK'li iler Hüeklnhrl diis lief im vVassrr liegonde Ihwl an Land gezogen, wandteji wu* uns mit einem grimmigen Frohlorken noeh einmal nach dem jenseitigen UIVt um \yir slaiiblcn uns getrennt >f>n riner Wrll. in der es SISdte und Schulen gab; wildes GelAehter zerriß die Stille, und ein Habicht flog wn der höchster» königlichen Tanne ab. Wir schnitten Ruten aus dem GesU'unp und stocherten mit ihnen in der Erde, aie schwarR war von den Feuern des veraaii-cenen Sommers, und rüttelten an dem Fahnenmast, daß er erbebte. Der Pfaerwucherl; mit nackten Fü-ßtMi traten wir das Gras nieder, rissen die Tür aus rostigem Schloß und nahmen die Läden von den Feustern. Langsam wich die Muffigkcit des Winters, und wir richteten, das letzte Licht des Tages nützend, die Lager her für die Nacht. Wietler machte sich einer auf, ohne Worte, das Beil in der Hand, um Holz zu schlagen. Es knackte im Dickicht, und wir hörten das Beil niodersauseai. Behutsam setzte ein anderer den Topf mit dem Wa.s.ser, von einem ahsciligi-n Gehöft mitgebracht, auf den kleinen rostbraunen Ofen. Dann saßen wir t»ei offener Tür um den Tisch, in dessen Mitte aufgestapelt war, was fürsorgliche Mütter mit auf den Weg Mgeben hatten. Der Tee schmeckte nach Rauch, und wir nahmeoi von dem Brot-ber^, wie die Schnitten lagen. Währenddem hing drauton unsere Fahne schlaff am Masl, auei" als der Wind durch das Tal strich, bauschte sie sich mächtig auf, hoch über den Wipfeln der Tan-ne>ü. Wir wußten, im Doi'f hüitcr dem Wehr sagten die I^ute: Sehl, die Insulaner sind dal Wir taten, als hörten wir nicht, wenn sie drül>cn sonntäglich steif um Uier enl-langgingen und herübersahen, wir türmten unter Schweiß Steiw; gegen den Fluß auf. Die Nordspitz« imserer Insel bröckclle ab, und sie wurde mit jedPm Hoebwasscr, das im Frühjahr kam, gefährdetet'. isnm .M)cr atn^ncLs war kein Einheimischer I fragte ilui; „Weißt du, mein guter Freund, dunkelte über d>''m Fluß,! was Philosophie ist? «hloß eine Wand t.m uns. ^ t,, Wil N\arfen Geäst aufemander, zündtleni „du hast ein Viertel deint s Lebens ver-Cs an und sahen itu. wie der Rauch her- loren*'. Weiter fragle ei" Kannst du vorkam, eme zarte Flamme am Holz zun- GeographieT' .. .K, Är»«"'" "i*- SO »che Später, wenn die Kloben ein stilles Der GelehrU.' seuf/te; ..Nur das nackle Feuer brannlen, hockten wir im Kreis darum. Selten sprach einer ein Wort, al^^r im Widerschein der Glut trat aus den Knalienaugen ein Glanz von solcher Gläubigkeit, wie ich sie in nachfolgiAnden JaluTn nie wiedtr im .\nllilz eines Mei)-schen .sah. Majichmul hoti finer ' Insel vorsank W«ith9h das L«b«ns leinst war ein gelehrler Herr aul' Reisen an die Elbe gekommen und suchte einen l'ährmann, der ihn zum anderen Ufer brächte. Ivi* fand schließlich einen Fischer der ihn in seinem Boot hinüberruderte. Während der Üherfahrt becann der Ge. lehrte mit, dem Fiscbcr ein Gespräch. Er Lelx^n? Und auch davon hast du die Halftt^ versäumt. Kennst dn wenigstens Mathematik oder Astronomie?" Jetzt wurde der Fischer fast argt^rlich. „Nichts davon kenne ich, ich weiß gar nicht was die Wörtei' l)edeuten''. „Oh, du üt'dauernswetr'r, dn zu Bekla, gender", l ieF der (kMehrfe aus, „drei Viertel sind deines U^K'ns sind dahin!" .\ls er diesx' Wort«' ausm^spixx.hen hatte da erschrak er über eine Welle, die gegen das Boot spril/.te, neigte .sich zurück. hinkam das Übeigewieht und fiel köptlings aus dem Boot uis Was.ser Trie-fend und schreiend tauchte er wieder aiif und rief um Hilfe. Da al)er halte ihn der Fi.scher auch schon Iwim Krugr Gelebrle „Nun, datu) halte dich nur gut an uin* fest, sonst üind alle vier Viertel deines Lebens dahin:** lachte der l'iscber und zog den gelehrlen Herren /u .sieh ins si chere M Ch H;ms<:n Setle 6 »Marburger Zeitunj;« 16. Juni 1942 Nummer 167 Dr. Ley kommt morgen nach Graz Appell der politischen Leiter Im Stefa-tiiensaal — Rede vor den Betriebsführern der steirischen Rüstungsbetriebe in Bruck an der Mur Kciclisor^anisationslcitcr Dr. Lcy trifft A\itt\vocfi, clcn 17. Juni, von Kärnten kommend, in Graz ein Gauleiter Dr. Uiber-reilher wird Dr. Lev auf der Packcrliöhe begrüßen. Am sleichen Tajje um Ifi Uhr HjIcI: Archiv spricht der Reirhsorganisationsieitcr im StcfHniens.'tai in einem GroBappell zu den hauptnmiliehcn politischen LeiKfrn des (jaiiLs, sowie zu den ehrenamliichen politischen Leitern des Kreises Graz-Stadt und der Umgebunsisortsgruppen vom Kreis Graz-Land. Donnerstag, den 18. Juni, begibt sich Dr. Lcy nach FJruck an der .\^ur, nm dort 7u tlen Betriebführern der steirischen Rü-stunfisbetriebe um 11.30 Uhr im Stadtsaal zu sprechen. Kleine CliioniR m. A«if dem Felde der Ehre gefallen. Der im \'olkstumskampf bewiihrte Medizinstudent Richai'd Tischler ans Wöllan ist im Osten gefallen. Kamerad Tischler, dessen Familie sich stets mit Begeisterung zum deutschen Volk bekannte und darunter viel zu leiden halte, führte nach der Heiniholung der llntersteiermark die Ortsgruppe des Steirischen Heimalbünde.> in Wöünn. f"r rückte dann als l'reiwilliger ein und hat seine Haltung nun mit dem Heldentod gekrönt. m. Bad Neuhaus und Tüffer-Römerbad berichten. In Bad Neuhaus schlössen Vinzenz Strachounik aus Tschcrnc inid Ro-?^alie Scherdoner aus Hundsdorf bei Wöl-lan den Hund fürs Lehen. Gestorben ist die 41-inhrigc .V\aria .Weschl aus Stcrmetz. — l>as Standesamt Tüffer-Römerbad meldet für die letzte Woche sechs Geburten, eine Lhesciilicßung und zwei Todesfälle. Den Bund fürs Leben schlössen Siegfried Bla-galiiischek und Johanna Kasc.snik, beide aus Bischofdorf. Gestorben ist die 77 Jahre alte L^rsula l'erme geb. Nowak aus Retschitz. ni. Unglücksfälle. Beim sogenannten Husarensprung«" gegenüber der l'elhor-iiisel machte sich der H-jährige Schüler Gotthard Scharler aus Marbi;rg, Schnu-(lerergasse .^0, zu schaffen, wobei er derart unglücklich ausglitt, daß er über die rdsplatton stürzte. Scharler erlitt hiebei eine Schnillwuiide am rechten Knie sowie ilaula^bschürfungen an Händen und Beinen. In der Fraustaudnerstraße in I)r,'un\eiler wurde die 34-inhrige Eisen-hahnersgattin Katharina .\rech aus Thesen, l'cttauerstraße 5 wohnhaft, als sie mit ihrem Fahrrad heimwärts fuhr, von einem entgegenkommenden Radfahrer umgestoßen utui überfahren, wobei sie außer Hautabschürfungen am Kopfe und beiden Hcinen auch schwere innere Verletzungen erlitt, Sie brach bewußtlos zusammen. — Beiden \'erunglückten leistete das Deutsche Rute Kreitz die erste Hilfe und überführte sie in A^arburger Krankenhaus. Auch m Urlaub wollen Sie die „''^arburger les?n! Wenn verreisen, me'den Sie ihr« nauo Anschrift (Ansclii iflnnderun^) dem zuständig^en Postamt. Zeitung" Vertriebsabteilung Das Handwerk des ItateriaBdes hUl zun Wettslreit ai GroAe vort>erelt«ide Kundgebung 1» CtHl Das Arbeitspolitische Amt der Kreisfüh rung in Cilli veranstaltete am Donnerstag abend eine große Kundgebung der Cillier Handwerksmeister. -Meisterinnen und Gesellen, an der fast 1000 Personen teilnahmen. Zur Austprarhe kamen Probleme der Handwerkerschaft und verschiedene Maßnahmen, die auch im Kreis Cilli wie im übrigen Un-terlande zur Durchführung gelangen. Pq. Haberlik, der Kulturreferent des steirischen Handwerks, spraih über dfe von der untersteirischen Handwerkerschaft durchzuführenden Aufgabe, um die Lebenshaltung des hiesigen Menschen durch wertschaffende Werke 7.n verbessern. Mit dem Hinweis, daß dem Handwerk in kommender Zeit eine große wirtschaftliche Bedeutung zukommen werde, zeigte er den Weg auf. der wieder zur richtigen Besinnung auf die Arbeit des Handwerks führt und vor allem jede Möglichkeit einer Verflachung von vorneherein ausschaltet. Besonders in der Untersteiermark sei in gewissen Handwarkszwelgen noch genau so eine deutsche Formensprache vorhanden, wie vor 100 und mehr Jahren. Der schöpferische Geist müsse wieder aufgegriffen und Allgemeingut werden. Um dem Begriff Handwerk jene ihm zukommende Achtung zu sichern, wird in Kürze im Unterlande ein friedlicher Handwerkerwettkampf ausgeschrieben, wie er bereits in der Obersteiermark mit größtem Erfolg aufgezogen werden konnte. Der untersteirische Handwerker, dem eine gewisse Aufgabe vor-fteschrieben wird, soll somit die Möglichkeit erhalten, seinen schöpferischen Geist und sein Können zu dokumentieren. Durch Auszeichnung der Besten wird eine allgemeine Befruchtung einsetzen und mit Hilfen an diese Stoßtruppführer des Handwerks sollen ihnen alle Schwierigkeiten aus dem Wege geräumt werden. Große Kreisausstellungen werden nach der dreimonatigen Dauer des Wettkampfes die Handwerker der Öffentlichkeit als Kulturträger vorstellen, während das Beste vom Besten in einer Ausstellung In Marburg gezeigt werden soll. Die anwesenden Handwerkei nahmen die Bekanntgabe der für sie getroffenen Maßnahmen mit größter Genugtuung zur Kenntnis. Abschließend gab Amtsleiter Fg. Fladi-scher einen geschichtlichen Uberblick über die Entwicklung des deutschen Handwerks und die Ursachen seines Niedergangs, die liberalistisch-materialistlschen Einflüsse, das Fehlen der Kameradschaft, des Zusammengehörigkeitsgefühls und das Außerachtlassen der schöpferischen Kraft, das zur Serienerzeugung und somit zum Absterben jeder Vorwärtsentwicklung führte. Erst Adolf Hitler habe dem deutschen Handwerk wieder ein Ziel gesetzt: die Lebenshaltung der Volksgemeinschaft zu verbessern. Diesem einen Ziel müssen alle dienen. Im Gegensatz zu früher lautet jetzt die Parole nicht mehr: verdienen, sondern: Werte schaffen. Von wirtschaftlicher Warte aus gesehen bedeutet auch dies die Sicherung des Bestandes des deutschen Volkes. SescIiBlt an! den Tote*kireM Gcbirgsartilleristen zeigen bei einer Übung ihre hervorragende Ausbildung Hine hervorragende Leistung vollbrachten Auch das KöiiigsschloB in Stockholm macht davon keine Ausnahme, wo«eine ceheimnis-volle weiße Frau umgeht. Die übrljicn i?000 Gespenster sincj sozusagen bürjferliche Gespenster, die ihre Wohnumr meistens in sehr kürzlich die Übungatruppen einer Gebirgs- alten RürEerhäusern in den Städten oder artillerieahtetlung die ein schweres Geschütz auch in alten Gasthäusern aufjjeschlajrcn auf dem berühnitcsten Klctterberg des Wilden haben. Sie alle, die adllKcn und die biJrKcr-Katser, dem 2 0.1 m hohen Totenkirchl. dem Hchen Gespenster machen immer wieder schwierigen Klctterbcrc des Wilden Kaisers von Zeit zu Zeit von sich reden im Inntnl, in Stelliinp brachten. ' — In gefahrvoller Arbeit wurden die senk- niirgmr'.tintt rcchten, von Kaminen durchzogenen Fels-' mauern und die auch für qciibte Touristen. schwierigen Abstürze von Gebirgsartilteristen [ in voller Ausrüstung und mit ihrem schweren,' Harkiordmuio ant dm fiabici der BtiKhhwIrficlnlt Eine wicbtise Anordnung für die Unter-stelerniark Die AnspannuHK in der Brotgetreidever-sorKuns: hat es notwendig gemacht, die Aus-mahlunssvorschriften der ansenhlicklichen VersorsunKslase anzupassen. Cs darf daher aus Roggen und Weizen nur mehr IMehl hergestellt werden, welches einer vollen Aus. mahlung entspricht. Es ist sowohl für die Handelsmühlen. wie die Lohn- und Um-tauschmühlen in der Untersteiermark vorgeschrieben, welclie Mehlarten künftig gemahlen werden dürfen. Die Änderung der Mehltypen erfordert auch besondere Anweisungen für die Herstellung von Brot aller Arten, sodaß für die Bäcker genaue Vorschriften über die Zusammensetzung des Brote», wie auch über die Brothezelclinungen ergangen sind. Ebenso sind die Preise dem Ausmahlungsgrad angepaßt worden. Es hat sich herausgestellt, daß vielfach bei den Lohn- und Unitauschmühlen Übermah-lungen festgestellt wurden, die zu erheblichen Bestrafungen geführt habe:, um bei allen Beteiligten die Nachprüfung r erfolgten VermahlunK in der Lohn- und lintauscir-mühlerei zu erleichtern, ist best imt worden, daß bei der Beförderung v ii Erzeugnissen aus der Verarbeitung von Oetrelde in der I.ohn- und UmtauschmÜhlerei künftig auch in der Untersteiermark ein Rückgahe-und Transportschein mitzuführen und auf Verlangen vorzuweisen Ist, Der erforderliche Rückgabe- und Transportscheinblock wird vom Oewerbewlrt-schaftsverband an die Lohn- und Unitausch-miihlen ausgegeben. Herzlich willkommen Fritzchen kommt sehr spät "ach Hause. — 'Wo hast du denn gesteckt?^; fragt Mutti. »Bei Schulzens«. »Kamst du denn auch da nicht ungelegen?« »Oh nein, im Gegeffteil, weißt du. Frau Schulze hat »ich so gefreut. Als ich kam, sagte sie: Du hast mir gerade noch gefehlt!« in RuinSnien — Wirtscliaffsniaclit von morgen Bi'Vfcltcil.; zcrlcKton OcschOtz bczwiingcri. WicMlnes Dnrchnncslmd lUr die ehenah sowieltechen Gebiete - Die Verlagerunx der Em Spalilrupp hatte vorher die günstigste europäischen Krall nach dem Osten Route ausfindig gemacht. Das Geschütz i ^ , wurde, auf Tragtieren verlastet, bis zum so- deutscli-runianisc len Beziehungen, so genannten Neustadler Holzschlag gebracht "^y^rdc ini letzten Üericnt der deutsch-rumä- und dort auf Sondertransportgeräte umgela- "'sehen nandelskainmer festgestellt, nehmen den, um dann in beschwerlicher Arbeit durch zu Tag konkretere Pormen an. Und den Teiifelswurzgarten zum Einstieg gebracht yciter wurde ausgeführt, daQ Rumänien bei zu werden. ' erwartenden Güteraustausch zwi-Um 10 ijhr vormittaps wurden die Lasten. ^che" den europäischen und bisher sowjet- am Einstieg zum Zottkamin übernommen: russischen Gebieten, der eine der bedeut- der weitere Weg führte über drei glatte sanisten wirtschaftlichen Umstellungen Curo- Wandstiifen zwischen Zott- und Kraftkamin in sich schließen wird, eine besondere zum Rosigen Kamin, durch diesen und durch Rolle .spielen dürfe, eine Steilrinne, die die Fortsetzung des Kraft- Rumänien war bisher der östlichste Vorkamins bildet, zur ersten Terrasse. Die noch Posten Europas, jetzt aber rückt es als wich-mit Schnee gefüllte Schmidtrinne vermittelte tiges [)urchganßsland der Mitte zu und ge-den Durchstieg zur zweiten Terrasse, von der winnt damit an allgemcin-europäischer Be-aus der weitere Anstieg zum Gipfel keine be- deutung. Wenn man sich vor Augen hält, da3 .sonderen Schwierigkeiten mehr bot. Auf der alle großen Ströme der westlichen Sowjet-zweiten Terrasse war von der Mannschaft union. der Dnjestr, der Bug, der Dnjepr, der ein Biwak bezogen worden, und um 9..'WUhr Don und der Donez, in das Schwarze Meer am Morgen des folgenden Tages konnte dem fließen und über dte Donau die rohstoffrel-Kommandeiir das Geschütz feuerbereit ge- chen Gebiete der Ukraine in unmittelbarer meldet werden. FSeziehung zu Mitteleuropa bringen, so lassen Der Abtransport erfolgte auf dem gleichen sich die Aussichten erkennen, die sich für Wege. Um 17 Uhr waren Mannschaften und Rumänien in Zukunft ergeben können. Schon Geschütz wohlbehalten aus der Wand. Durch heute beschäftigen sich die rumänischen po-systeniatische Vorarbeit und mit den Erfah- litischen und wirtschaftlichen Kreise auf dem Hingen, die bei ähnlichen Unternehmungen Gebiete der Planung mit diesen Perspekti-der gleichen Abteilung (Elmauer Halt im ven. Bereits vor dem Kriege war Konstanza Winter, Scheffaiier Spitze über die Nord- einer der größten Umschlaghäfen für Petro-wnnd) gemacht worden waren, konnte mit Icum zwischen Ü.st- und Mitteleuropa. Der zum größten Teil alpin wenijr erfahrenen geplante Stichkanal, der diesen Hafen mit tepakt ange.schlossen hat, auf dem Wege, zumindest In wirtschaftlicher Hinsicht ein süd-ost-europäisches Zentrum zu werden. Die nach allen Seiten hin abgeschlossenen Wirtschaftsverträge der letzten Zeit, die bis nach Ankara hinuntergehen, sind ein Beweis dafür. Für die Zukunft hegt man in Rumänien noch größere Erwartungen. Es Ist erwiesen, daß auf der Grundlage einer Intensivierung der rumänisclien Landwirtschaft eine Industrie zur Verarbeitung von Agrarerzeugnis-sen aufgebaut werden kann, die in der Lage sein dürfte, nicht nur den rumänischen Eigenbedarf, .sondern auch die Bedürfnisse der Nachbarstaaten. z,u decken. Hierunter fallen besonders Kühlanlagen, Qemüsetrocknungen, Marmeladenfabriken, Molkereien, Fabriken für Fleisch- und Fischkonserven. Eine ganze Reihe solcher Anlagen sind schon in letzter Zelt errichtet worden, und das Aufbaupro-grainni der Regierung Antonescu enthält weitere Vorhaben. Die deutscheii Kreditunterstützungen, die im Rahmen des rumänischen Zehn-Jahres-Aufbauprogrannns :iuf lange Sicht gewährt wurden, bieten die tie-währ für ihre Durchführung. Hand in Hand mit diesen Vorhaben niuR natürlich auch ein systematischer Ausbau des Straßen-. Elsenbahn- und Wassernetzes gehen. Auch auf diesem Gebiet liegen bereits , , , . , MU 11 . rx , .. . , . . großzügige Planungen vor. und es ist zu er- Kräften eine solche Leistung vollhracnt wer- der Donau verbinden soll, und das Projekt warten, daß ein Teil von ihnen noch während den. (fr.) einer Erdölleitung-von Konstanza zum Do-1 jes Krieges verwirklicht wird, während «ni- iiauhafen Giurgiu sind Beispiele dafür. | dere, wie z. B. das Projekt eines GroBkraft-In Bessarablen und Transnistrien verfügt werkes an der Donau, das auch auf bukari-Rumanien über Gebiete mit landwirtschaftli- scher Seite größtes Interesse findet, wohl chen Reichtümern, die denen der Ukraine in nichts nachstehen. Die Großstadt Ode.ssa, die .Aus aSiu Wdt a. Der Gipfel der Frechheit. Zwei Z'geu ncrinnen leisteten sich die.ser 'läge ein Tolles sich seit dem Herbst vergangenen Jahres in Stück. In einem Fotografengeschäft in Burla- rumänischem Besitz befindet, erhält in diesen dingen erleichterten sie, als der Inhaber ihre Piovinzen ein neues Hinterland, während Fotoahzügp im Nebenrniim holte, die Risse umgekehrt Odessa für die betreffenden Ge- und bezahlten* die Bilder mit einem Teil des biete der natürliche Ausfuhrhafen sein wird, gestohlenen (jeldes. Die Kühnheit der einen Zusammen mit der Moldau-Provinz besitzt Diebin den Rest des gestohlenen (teldes ;i.is- Rumänien damit ein ungemein reiches Agrar- gerechnet in dem Garten des l-otograf^n zw gebiet, das sich zwi.schen den Karpathen und vergraben, wurde den beiden £iiPi Verhäng- dem Bug erstreckt und durch die Wiederer- iiis. I )if'( a'iu'nrn T e ' "i ^'h ihrer an und Öffnung des Eiseubalinverkehrs über Czenu- sperrte sie nach Anfklnning lies i)iehst;ihls —Lemberg—Krakau auch direkten An- Schluß an das groBdeutsche Absatzgebiet hat. a, Überm Schwatzen die Kinder verwcch- Zu gleicher Zeit hat Rumänien mit dieser seit. Sehr ausgedehnt und iiihaltsreidi iiiuR Bahnlinie auch wieder Anschluß an die die Unterhaltung gewesen sein, in die zwei Transversale Ostsee—Schwarzes Meer er- Fiauen in Fürstenfeldbruck hei Müncnen halten. beim Einkauf in einem Geschäft geruien Aber auch nach dem eigentlichen Balkan waren. Als sie sich trennten, vcrwschseltc werden die wirtschafts-politischen Beziebuu- die eine die Kinderwagen und fuhr mit dem jien wieder enger geknüpft.nachdem endgültig fremden Säugling nach Hause. Erst dort ent- die Zeiten vorüber sind, wo Kleine Entente, deckte sie das Unheil. Die andere Prau hatte Balkan-Entente und ähnliche Versailler Kon- inzwischen alle Welt wegen ihres »Kcraub- struktionen zwischen den einzelnen Südost- ten Kindes* alarmiert, bis sich der Irrtntii schlief^lich aufklärte. a. Gespensterstatlstik in Schweden. Schweden. dus sehr reich ist an ialirhundertealfen liiMnen und Schlössern, besitzt auch ei-ie ' taaten unüberwiiidbare Zollniauern errichteten. Das Zentrum des Südostens Der Plan des Baues einer Eisenbahnbrücke )er die Donau zur Herstellung einer sclinel .ninerordentliche große Zahl von herühmttjii Icn Verbindung zwischen Bukarest und Sofia (ieistereiscliginungen. Eine schwedische Zji- wird wahrscheinlich erst nach dem Kriege tung hat unlüng'^t die Bereclinung aufgosic'lt. verwirklicht werden können, aber die Tat- daU Schweden insgesamt 400(1 berühmte Ge- saclie allein, daß er gegenwärtig in beiden speiistei t>c«:itzc Die Hälfte dieser Ztlil Südosthauptstädten auf das lebhafteste be- \\olint in alten AdeKsclilOssern. l>f:nii fast snvochcn wird, deutet auf die großen Mög- iede alte Burg und iedrs Schloß kann sich llclikeiten der Zukunft hin. Das eine Zeitlaiig rühmen, einen eigenen Hau geist zu besitzen, infolge seiner Außenpolitik so Isolierte Ru- üer ii) den altersirrauen Mauern umgeMt. män'cn 'st. nachdem es sich dem Dreitnit(;h.' v^rVehr verfüct erst nach Abschluß des Krieges aufgenommen werden kpnn. Obgleich das Schwergewicht der rumänischen Wirtschaft auf dem Agrarsektor verharren wird, ist angesichts all dieser Pläne doch auch mit einer weiteren Entwicklung der runiäni.schcn Schwerindustrie zu rechnen. Sie verfügt .schon heute mit den Malax.i-und Reschitza-Werken über zwei Untenieh-luen von europäischem Ruf. die durcii die Zusammenarbeit mit den Reichswerken Hermann Goring noch bedeutend an Ausbaufähigkeit gewonnen haben. Die Zusammenarbeit mit Deutschland ist auf dem metallurgischen Gebiet vor alle.ii bedingt durch den Mangel an Rohstoffen und Rrciinmatcrialien innerhalb Runiänieits — vom Erdöl abgesehen. Der Aufbauplan der Regierung ist anderseits so umfassend, daß sich in Rumänien sowohl für das deutsche Kapital wie die deutsche Technik und Industrie ein Zuknnftsfeld eröffnet. \'0\) dem die bisherige schon so enge 'Zusammenarbeit nur ein Vorspiel sein dürfte. X Kleidcrrationlerung Im »Land der Wolle«. Austrällen. das klassisclie Land der \^'olle. führte soeben die Kleider-Rationierung ein. \Me von englischer Seite festgestellt wird. Ist die Zahl der Punkte zw^r etwas größer als'in England, aber es ist fraglich, ob die' notwendigen Zufuhren herankommen. um die Versorgung aufrecht zu er-liulten, da Australien den größten Teil «einer Baumwolle aus den USA einführt. Die austrn-lische Regierung hat ferner ah 1. Juli bedeutende Eiusciiränkungen im Pisonliahn- Nummer 167 »Marbufger Zeitung« 16. Juni 1942 Seite ANNAHMESTELLE „Dreimal habjs |ch es schön gefärbt] aber das gräßliche Blumenrnuster ist Dauerware und nicht herauszubekommen, Tag für Tag muß ich mich darüber ärgern. Tun Sie mir einen Gefallen und nehmen Sie's mir abl" i.Na, die Freude können wir Ihnen gerne raachen. Immer her damit — die Altkleider-uäd Sp'mnstoffsammlung kann alles gebrau* eben. Und auf einö Bfume mehr oder weniger kommt's bei' uns nicht an." iiiiiiuiiiiiiiniiiiimHiiiiiitiiimiiiiiiiHuiiiiiiHitiiiitiiiiiiiiiiiiiiiiiiii Winken in der "Vcrkehrsrichtung oder seitliches Ausstrecken eines oder beider Arme in der Verkehrsrichtung bedeutet: »Straße frei!« Saoet und Jmouh Bansporifesi in Rann Ein Festtag der Jugend Am Sonntag, den 21. Juni, findet In Rann das 1. BannsportJeat der »Deutschen Jugend« des Bannes Rann statt.* Dieser Tag wird ein Festtag der Jugend werden. Um 9.45 Uhr findet in Ran'n auf dem Platz vor dem Landratamt eine große Morgenfeier statt. Anschließend kämpfen die besten Leichtatlethen um den TKel eines Bannsiegers im Reichssportwett-kampf. Nachmittag, um t5 Uhr, finden am Sportplatz die Schauvorführungen für die Bevölkerung statt. Jungmädel-Spiele, Entscheidungskämpfe im Keulenweitwer-fen, Reiterkämpfe, Mädelgymnastik, Hindernislauf, Pimpfenspiele und Fußbali-und Handballspiele werden einander abwechseln. Als Abschluß dieses Festtages findet dann im Anschluß an die Vorführung die Siegerehrung durch den Kreisführer statt. Dieser Tag wird ganz im Zeichen der Jugend stehen und die Bevölkerung von Rann wird gerne dem Rufe der Jugend Folge leisten und regen Anteil am 1. Bannsportfest des Bannes Rann nehmen. Die rnDMImeislerschsIt vor den Abscllnss Die Kämpfe in der steirischen Fußballmeisterschaft stehen vor ihrem unmittelbaren Abschluß. Im SK Kapfenberg steht schon seit Tagen der Meister fest. Rapid und Cilli haben sich am vierten und sechsten Tabellenplatz fest verankert und sich so in der oberen Hälfte festgesetzt. Rapid hat nur noch ein, Cilli dagegen noch drei Spiele auszutragen und somit gute Aussichten für eine weitere Verbesserung des Tabellenplatzes. Die Rangordnung* lautet nach deft letzten Spielen vom Sonntag (Kapfenberg:Leibnitz 11:0, Reichsbahn:GAK 3:2 und Donawitz: Grazer SC 6:0) wie folgt: 1. Kapfenberg 17 15 '0 2 78:15 30 2. Reichsbahn Graz 16 10 1 5 61:37 21 3. Donawitz 16 8 3 5 57:51 19 4. Rapid 17 8 1 8 43:35 17 5. Rosental 16 7 3 6 43:41 17 6. Cilli 15 1 1 7 52:41 15 7. GAK 17 7 1 9 42:53 15 8. Grazer SC 17 6 0 11 40:68 12 9. Zeltweg 15 5 0 10 33:50 10 10. Leibnitz • 16 2 2 12 19:77 6 : llamlballwpil^Minpf Itann Kann ;Sondrr* slurni Lohrerbildunf{sanslalt Marburii 9:4. Am .Sodiilag, den 11. .Iimi fand in Miu'lturg am Rapidsportplatz das Ausscheidungsspiel um den unterstoirisehen Jugcndmeisler im Handball zwischen dem Bann Rann und denj Sonderstanim der LBA Marburg statt. DtT Bann Rann konnte das Spiel, diis zur Halbzeit3;2 stand, nach ül)ork'^nem-Kampf in der zweiten Halbzeit 0:1 gowinnen. Somit stehen im Enilspiol am Sonntag, den 28. Juni in Marburg dtT Hann Hann und dyr Hann Marbürg-Sladt tjcjjenülx'r. Die Sieger ans dieser llogrgnung wird die untersloirische Jugpnd 1mm (lt*n (iebiels-wottkänipfen in Graz im Handball vertreten. : Titelkampf Heusfir—Neusei. Dor dout-sehe Halbsciiwergewichtsmeistfr Richard Vogt, der gegen Adoll Heuser am 27. Juni in Ilamßurg um den Titel im Schwergewicht boxen sollte, ist vorerst nicht abkömmlich. Sofort hat Walter Xcusel, (Ut als Anwärter auf Schmelings Eiiropaniei-stertilel anerkannt wurde, seine Hechli* auf die de\itsche Schwergewichtbni^'isler-schaft gellend gemacht. Meister Adolf Heuser hat sich bereit erklärt^ Neusei anslelli; von Vogt als Ht-ransfordcrer anzunebnion. sodaß der Kampf um die Meisterschaft vi)n Deutschland im Schwergewicht am 27. .hmi gesichert bleibt. : Zur Belreuunf( der Vorwundoteii, und zwar der Arm- und Beinamputierte,ii, wurde in Dresden der erste Reichslebi^ gang für Schwimmeister durebgeführl. Amtliche Bekanntmachungen Der Chef d«r 2lvUVerwaltung in der Untersteiermark Der Beauftragte für die Zivilrechtspflege Dienststelle Marburg a. d. Drau 9 HR A IV 63 Einlrainng einer oHenen Handelsoesellschafl Eingetragen wurde in das Register am 12. Juni 1942: Silz der Gesellschaft Marburg a. Drau als Zweigniederlassung der in Wien unter der Firma „Bc.wacbungsgesell-schaft der Industrie, Inh. Janisch & Co." bestehenden Hauptniederlassung. Firma: Bewachungsgesellschaft der Industrie, Inh. Janisch & Co. Zweigniederlassung Marburg. Gesellschaftsform: Offene Handelsgesellschaft seit 20. Dezember 1939. Persönlich haftende Gesellschafter: Oskar Bierdümpfl, Kaufmann, Wien, Johannes Janisch, Kaufmann, Wien. Einzelprokura erteilt an: Dr. Alexander Boldog, Wien. Als nicht eingetragen wird bekanntgemacht: Geschäftslage: Marburg/Dr^u, Hcriengasse 43. 5652 Gez. Dr. Tlroch. Der Chef der Zlvilverwaltung in der Unterstelermark Der Beauftragte für die Zivilrechtspflege Dienststelle Cilli EIntraauna alnw Ganeneiiicllaff Eingetragen wurde in das Genossenschaftsregister des Amtsgerichts Cilli am 11. Juni 1942 unter Gen VI 71. Sitz der Genossenschaft: F r a ß 1 a u. Genosscnschaftsfirma: Raiffcisenkasse Fraßlau, eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftung. Gegenstand des Unternehmens: Der Betrieb einer Spar- und Darlehenskasse 1. zur Pflege des Geld- und KFcdilverkehrs und zur Förderung des Sparsinns} ' 2. zur Pflege des Warenverkehrs (Bezug landwirtschaftlicher Bedarfsartikel und Absatz landwirtschaftlicher Erzeugnisse)} 3. zur Förderung der Maschinenbenutzung. Genossenschaftsvertrag (Statut) vom 17. Jänner 1942. Ein Geschäftsanteil beträgt RM 50,—. Die Haftung ist eine unbeschränkte. Der Vorstand besteht aus dem Obmanne, seinem Stellvertreter und weiteren einem bis drei Mitgliedern. Die Mitglieder des ersten Vorstandes sind: Obmann: Hermann Roßmanith, Bürgermeister in Fraßlau, Obmannstellvertreter: Viktor R o b i d a, Landwirt in Fraßlau, Vorstandsmitglieder: Karl W i r a n t, Geschäftsführer in Fraßlau, Anton Dößnlk, Landwirt in Lettusch, August Schwelger, Landwirt in Fraßlau. Bekanntmachungen: Die von der Genossenschaft ausgehenden öffentlichen Bekanntmachungen erfolgen im Wochenblatt der Landesbanernschaft Südmark. Die Willenserklärung und Zeichnung für die Genossenschaft muß durch zwei Vorstandsmitglieder, darunter den Obmann oder seinen Stellvertreter erfolgen, wenn sie Dritten gegenüber Rechtsverblndlichkeit haben soll. Die Zeichnung geschieht in der Weise, daß die Zeichnenden zu der Firma der Genossenschaft ihre Namensunterschrift beifügen. 5574 Soeben erschienen; Kletner>nzeiier iiifiiiiiiimiiiiiiiiiilllllllllllllllllHIIIIIIIIIIIIIIIilllllllllllll ledM Wuri tcott«! 10 Rpi du fettKedrncktt Won ir RdI Der Wortorels eilt bb '.0 IS Bochttabn M Wort ^Ufereebühi (Kennwort) 3f - ^ol bei Stelleneesnchfn ?■ «PI. rflr ZoRodhDt »ob Kennworibrteten ««rdes SO Rof Porto berecbnei Anzelneo-AnnahnitRchlDfl: Am Tu« vor CrschcInen am 16 Ubr »Kleine An-seleen« worden nor tettt. VorclDttndDQt des Betrages n auf Nnnieti Josef Boezio, ein Be/^ug-schein auf 7.50 kg Fleisch und ein Bezugschein atjf 4 kg öl in Verlust geraten. Der Finder wird gebeten, alles gegen Belohnung bei der Polizei abzugeben. 5664-9 Ein grauer Frauenhandschuh wurde am Sonntag verloren. Bitte ihn gegen BG'.Oiin'nu^ in der Schernaumflliale, Kerii-stockgasse, abzugeben. 5680-9 Diebstahl! Jene Person, die am Sonntag, den 14. Juni, die Aktentasche vom Rad stahl (vor dem Gasthaus Kerent-schitsch in Ranzenberg) wirj aufgefordert, die Tasche mit dem Geldbetrag, Lebensmitteln und Kleiderkarten, lautend auf den Namen EÜsabelli Rogatsch, Marburg, Edmiuid-Schniidgasse 4, und Mario Rogatsch, Albensberg, lu'l der Dienststelle des Reichs-kommissars (Verwaltung), Gerichtshofgasse 9, abzugeben, ansonsten erfolgt die Strafanzeige? 5683-9 9i Mllllt"*''* ..... in im dm fmmUlm das Untmrimndm» I Danksagung Junge Frau sucht Stelle als Wäscherin, auch Bedienerin. Adresse in der Verw. 5661-7 Allen Verwandten, Bekannten, und besoncers den Mitarbeiterinnen danke ich bestens für die' Kranzspenden und Beileidsbezeugungen. 5065 FAMILIE ZEBE ALOIS. Unsere herzensgute Gattin, Mutter und Großmutter, Frdu Maria Ziher hdt uns heule iür immer verlassen. Dds Begräbnis findet am Mittwoch, den 17. Juni, um 16 Uhr, auf dem Friedhof in Drduweiler sldtt. Mdrburg, am 15. Juni 1942. In tiefer Trauer: Dr. Franz Ziher, Kreisgerichtspräsident i, R., Gattej Nada Macjus, Tochterj Franz und Rudolf, Enkel, und die übrigen Verwandten. 56H2 Seft0 6 »Marburger Zeitung« 16. jani 1942 Nummer lö*; ttadtthsaf r Marburfl/Drau s u DfemUg, den 16. Juni, 20 Uhr Lisa. bMlmm dlchl Ein muKikalischM Luttsplel (n «inem Vofsptel mia 3 Akten von Crntt Prm and Udwlg Weys. ~ Mulik Von Hans Lang. Mittwoch« 4«q 17. Jnai, 20 Ute OetclilostefK VortteUmg fBr die Wehftticlit Komische Op«r in 3 Akten von Frani v. Stippj Kein Kartenverkiuf nimiiuimimuiH im AndieAnfgebervonAiuelgoiiI Die AtmireiiabteUaiif behllt tick Abiadenui* 5en dee Aueifettteitef, loweil aif Grund er bMtehesdlen Vorschriften nStIf sind« vor« oliBe dai dor AnselMnsnffobor lUeron iMMer verstindigt werden Icann* Die AnzelfenibteÜiinf der .HarbnTfer Zeltnnf* R A ^ HoMnduitrl* A^. Marburg (OMtt) ■dSbi «• Einladung xur G«noralv#irtammluiig am 14, Intt IMlh U lAr» I« itai- UekktllM te Fbw Ii Ttgetordnimot t. Beritit 4et Varweltiingtretei Über d4i Oeeclilftljehr INI. 1 Bericht de« Aufelchterikät. . 3. B«schlle6uoa über d«a Bericht des Verwtltimg»ret«i M den JahresabftcUüfi 1941. 4. Neuwahl dei VerWeitungsrate« und Auftlchtsrates. 5. Allf&Ulgee. Stimmberechtigt werden nur Jene Aktionire leia, welche im Slxine des § 14 der Statuten ihre Aktiee 4 Tage vot der Generalversammlung bei der Firme in Marburg erlegt haben. . .. ««9 wird aufgenohiiiteii in (Mhöf »Ztf TTtsNc, Marburgt TegetthoRitraße 8* 9^ ayM'Xiho JohuBM Heecier«. Merilia Mhk, Le« SIeaeh« (khav SiMM ia IUub«k*ri Te^fUnitAP Operette QA6PAR0(%E Ein GroSfUm der Ufet 5492 NeeeftI daeiaeha Wochcaickael Keliertlhiif fOr jugendliche untei 14 jähren titeM lugtiaieeo tSPLAMAOi r"' eute I6b li.30,3l Uhi UBBB-liiiliNliR-UIWlIiUlPfllUH (ViiHmn f&r loitadliehe laielaMeaf HoMundlnnB Stmscliill A Fettier ia Marburg, Lendgasie B» bleibt ttegee Gefiilgiohefta« urUtibeii «OH 18. bis alaMlilielUi^ 14. loil L I. ge* •oklotsea. 8612 I—® — AMTLICHE BEKANNTMACHUNGEN Der Oberbürgermeister der Stadt Marburg/Drau Cmlhrangssnit A. Bmkmnntmadtung Am Dicn.^tag, den 16. 6. 1942t beginnt eine weitere Ffieli-ausgabe für den Stadtkreis Marburg. Die Ausgabe erfolgt nach den auf>gegehenen Nuimnem der elngetragei^ KondSti* liaten, für den gesamten Stadtkreis MJtrhtirg, linkes und rechtes Drauufer, durch das Fi.schfachgCSchflft Walter Abt, Marburg, Tcgetthoffstraßc 10. S679 Es werden fflr die Ausgabe folgende Tage und Zelten vor* gesehen: Buchstahe A B C D E Dienstag 16. 6. 1942 Buchstabe F G H I Mittwoch 17. 6. 1942 Bu-'istahe J K v. 1 bis 2000 Donnerstag 18. 0. 1942 Biich^fahe K von 2(X10 aufwärts L Freit,-''- 1^, 6. 1942 Buchstribe M N 0 Samstag 20. 6. 1Ö42 Buchstabe P Q R Montat; 22. 6. 1942 Buchstahe S Sch Dienstag 23. 6. 1942 Buchstabe St T U V W Z Mittwoch 24. 6. 1942 Bei der Ausgabe der Fische iet von jedem Vertorgunge-berechtigten die Nummer, die Flelschkarte der 37. Zuteilung«* perlodc rur Abstempelung und das notwendige Verpackungs-papier mitrubringen. Die vorstehende Reihenfolge ist Im Interesse einer reibungs-In.^en Abgabe unbedingt einzuhalten. Im Behinderungsfailc kann der Verbraucher die auf ihn entfallende Ware im Anschluß an die Gesamfaufteilung, d. i. am Mittwoch, den 24. 6. 1942 beziehen. Bisher noch nicht eingetragene Kunden können ersf ijach dem 24. Ti. 1042 für die nächst« Fischausgabc in die Kunden-liste vorgemerkt werden. Der Leiter des Eralhrungsamtes. Im Auftrage: Nletzsehe. DER LANDRAT DES KREISES RANN VlahuiMrkie Für die Gemeinden Lichtenwald und Montpreis wurden folgende Viehmärkte iestgesetit: 1. in Montpreis am 26. Februar, 5. April, 4. August, 20, Oktober, 2. Dezember. 2. In Lichtenwald am 17.>Fcbrudr, 12. April, 20. Se[> tembcr, 3. Novombcr. 5648 Der Landrat; gez.: Dr. Kern. Oer Oberbflroeraaeleter der SUdt Marbnrf/Ihe« 8 c b 0 I i M I -■*- - Der Chef der Zlvllyerweltung in der Untersleiermark Oer Beauftragte für die Zlvllrechlapfl«ge Dienststelle CUli ginirasung einer GenournnschaH Eingetragen wurde In das Genossenschaftsregister de« Amtsgerichts in Cllli am U. Juni 1942 unter Gen VI 73. SItt der Genossenschaft: Hochenegg. Genotsenschdftsfirma: Faiffeisenkasse Hochenegg, eingetre* gene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftung. Gegenstand des Unternehmens: Der Betrieb einer Spar- und Darlehenskasse 1. xur Pflege des Geld* und Kreditverkehrs und cur Förderung des Sparsinnsj 2. xur Pflege des Warenverkehrs (Bezug ]andwlrt«ch«ft* Itcher Bedarfiertlkel und Absatz landwirtschaftlicher Erzeugnisse)! 3. xur Förderung der Maschinenbenutxung. Genossenschaftsvertrag (Statut) vom 24. JSnner 1943. Ein Geschäftsanteil beträgt RM 50,—. Die Haftung ist eine unbeschränkte. Der Vorstand besteht aus dem Obmanne, seinem Stellvertreter und weiteren einem bis drei Mitgliedern, Die Mitglieder des ersten Vorstandes sind; Obmann: Adolf Zotti, Besitzer in Hochenegg, ObmarmstellvertTeter: Johann Jost, Landwirt in Lipoweti-Bischofdorf, . < Vorstandsmitglieder: Leopold Lednig, Landwirt in Eindd* Neukirchen, Josef Koschucb, Landwirt in Bischofdorf, Michael P u s c h n i k , Angestellter in Hochenegg. Bekanntmachungen: Die von der Genossenschaft ausgehenden öffentlichen Bekanntmachungen erfolgen im Wochenblatt der Landesbauemschaft Südmark. Die Willenserklärung und Zeichnung für die Genossenschaft muß durch zwei Vorstandsmitglieder, darunter den Obmann oder seinen Stellvertreter erfolgen, wenn sie Dritten gegeo-über Rcrhtsverbindlicbkeit haben soU. Die Zeichnung geschieht in der Weise, daß die Zeichnenden zu der Firma der Genossenschalt ihre Namensnntersrhrlft beifüae&, 5571 ScMIferefnscfkrelbeils Alle Ua Kalenderjahre 1936 geboresaa füader weidsa mit Beginn dea SchtUjebres 1943/43 ichulptlicbtta. Die Ertlehungsbiureehtigtea werden auigefordeH, ihre Kind^ die Gebartsjahrganges 1990 am Montag, dea iZ lest 1041 In dar lait von nns 14^1B Übr bei einer der unten engeführten Schulen sur Binichreibung xu bringen. Die Binechreibung erfolgt in der der Wohnung nächstgelegenen Schule. Mitsubringan sind eine Qeburte» Urkunde und Impfxaugnlsse. ^ Die Einschreibungen finden In folgenden Schulen fttetti Knabenvolkischule III, Merburg/Drau, Josefstra0e 15t Knabenvolksschule IV, Marburg/DriU, SchAnirerltrABe 10| Knebenvolktechttle V, Maiburg-Leitersberg, Kokoschinegg-allee 22| Knebenvolkstchule VI« Marburg-Brunndorf, Haydngesie) Knebenvotksichule VlI, Marburg-Dreuweller, Zwettendoriei-strafiet Knabenvolksschule VIII. Märburg-Thesen, Auergasse 20{ Mädchen Volksschule Ii, Merburg/Dreu, Narvikelrafie 2i Mädchenvolksschule IV, Mhrburg/Dreu, SchönererstraOe I0( Mädchenvolksschule V, Marburg-Lettersberg, Kokoschinegg* allee 22) MädchenvolkMchule VI, Marburg-Brunndorf, Nibelungen-gassei Mädchehvolktsehule VlI, Marburg-Drenweiler, Zwettendor-ferstraftet MIdchenvolkssrhule VIII, Marburg-1>eieö, Auitgiiie 20| Gemischte Volksschule, Marburg/Dre'u-Gemät Qetnitchte Volksechule, Marburg/Driu-KOtscht Gemischte Volksschule) Meiburg/Drau*LeQbach| Gemischte Volksschule, Merburg/Drau-Pickerndorf» Gemischte Volksschule, Marburg/Drau-Rofiwein> Gemischte Volksschule, Marburg/Dreu-Rotweini Gemischte Volksschule, Marburg/Drau-Zwettendorf. Jene Erziehungsberechtigten, die schulpflichtige Kinder nicht tum Schulbesuche anmelden, beben mit gesetsilchen Strafen tu rechnen. Der regelmäßige Unterricllt neginiit am Sonnabend, den 29. August 1942. Dia SchOler häbrö itcn an diesem Tage um S Uhr früh In der Schule, in d4r eis ein-gerchrieben wurdeb, einiufinden. 5649 I. V. SImM. Der Chef der Zivil Verwaltung In der Untereielennark Der Beaeltragte »r die ZlvUtecbtepnega Dienststelle Marburg a. d. Dran 9 HR A n 282 Aentferensen bei einer f>frma Im Register ward« am 12." Juni 1942 bei der Firma: K. Woriche neil. Anton Mectm,- Sitz Marburg, folgende Änderung eingetragen: Firmawortlaut geändert in: Anton Matzun, KäUfhaus Sitz: Mäiburg a. d, Drau , Inhaber: Anton Matzun, Kaufmann in Marburg a. d. Driu, Herrengasse lo. Als nicht eingetragen wird bekanntgemecbtt Geschäftstweig: Schnitt- und Fertigware, . • Geschäftslage: Marburg e. d. Dreu, Herrengasse 10 und 8. 5650 Gez. Dr. Tlrtcb. Der Chef der ZIvUverwaltttng In der Unlerftelermerk Der Beaultregte fttr die ZlvUrechtapnege Dienststelle Marburg e. d. Drau^ ÖHR C III 35/32 Aentferansen bei einer Im Register wurde am 12. Juni 104S bei der Plrtna: Deutsche umsiedlungs-Treuhänd-Gesellschelt mit beichr&nk-ter Haftung, Niederlassung Marburg/Drau Sitz: Maiburg a. d. Drau als Zweigaiederlassung dar in Berlin unter der Firma „Deutsche Umsiedlungs-Treublnd Gesellschaft mit beschränkter Haftung" bestehenden Hauptniederlassung, folgende Änderung eingetragen: Dr. Karl Schneider, Baakdirektor, Berlin, ist tun Qälchäits-führer bestellt " Prokura erteUt an Werner Schadt in Barlin. Er vertritt In Gemeinschaft mit einem Geschftftsführer oder mit einem Prokuristen. Die Prokura für Dr. Karl Schneider ist erloschen. Die gleiche Eintragung ist bei dem Gerichte des Sitte», dem Amtsgericht Berlin, bereits erfolgt und im „Deutschen Reichsanzeiger" Nr. 119 vom 23, Mai 1842 kundgemacht 5554 Get. Dr. Tlrock Der del der ZIvttventillttai la dir tfateraialknnerk Der Beenilragte Mr die ZlvUrechlepflege Dienstetelle Marburg a. d. Dren HR A I 127 LötäMMg einer Unna GelOscht wurde im Register em 28. Mai 1042 die Firma: Em. Bieber« Marburg. SS53 Gea. Dr. Tlroch. ■ in «■iwiinii» I« II « i ..i-i . m Der Cbel der ZlvUverwelluag la der Unterslelemark Der ieauitrafle fOr die Zlvilredtkepflefe Dienststeile Cilli Cfnlresimg einer Oenoisemclkeft Eingetragen wurde In daa Genotsenscbaftaregleter des Amtsaerichts in Cilli am 11. Juni 1942 unter Gen VI 77. Sitt der Oenoiseatchaft! Brlechstein. Genossenschaitsfirma: Raiffeisenkasse Erlacbatein, eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftung. Gegenstand de« Untemiibmens: Der Betrieb aiaer Spar- und Darlehen«ka«sa 1. zur Pflege des Geld- und Kreditverkehr« und tur Förderung des Sparsinns» 2. tur PQege des Werenverkehrs (Bezug landwirtschaftlicher Bedarfsartikel und Absatt landwirteebaftllcher Erzeugni««e)t 3. zur Förderung der Maachinenbenutzung. Genossenschaftavertreg (Statut) vom 8. Oktober 1941. Bib Q^schäftsanteU betrAgt RM SO,—. Die H^tung ist« eine unbeschxlnkte. D« Vöritand bisteht au« dam Obmanne, «einem Stellvertreter und weiteren einem bi« drei Mitgliedern. Die Mitglieder des ersten Vorstandet «indi Obmann: Anton Stumberger, Landwirt In Belo Nr. 16, Obmannstellvartretert Marku« Leskow«cbek, Lendwirt in Dwor Nr. 32i Vorstandsmitglieder; Franz Pesdewscbek, Landwirt in Senowitta Mh 32, Josef Straschek, Landwirt In Gel Nr. 2, Atma ftedel, Recbnerin in Brlächatein Nr. 13. Bekanntmädbtingem Dia von der Qeno««eatcbaft autgehenden öffentlichen Bekanntmachungen erfolgen im Wochenblatt der Landeibeuemtcheft Sfldmark. Die Willenserklärung und Zeichnung für die Qenossenscheft mu6 durch zwei Vorstandsmitglieder, derunter den Obmann oder seinen Stellvertreter erfolgen, wenn «ie Dritten gegen* Über Rechttverbüidllchkeit haben «oil. Die Zeichnung geschieht in der Wet«e, daO die Zeichnenden tu der Finne der Genossenschaft ihre Namensunterschrift beifügen. 5569 Der Oef der ZlvUverwaltung la dar Unterslelerttark Der Beenftragte für die 2UvilrecbtsptIege Dienstttelle Marburg e. d. Drau 8 Gen I 3/1 flnirasuns einer oenotfenacbaft Eingetragen wurde In de« Qenossan«chaftsragi»ter an 11. Juni 1942t SItt der Qenos«enschaft: KÖt«ch bei Marburg, Wortlaut der Firmai Raiffeisenkasse fCOtach-Bachem, ein-getragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftung. Gegenstand de« Unternehmen«: ist der Betrieb einer Spar* und Darlehenskasse 1. Zur Pflege des Geld- und ICredltverkehri und tur Pör