Umtun fr 45. Kett«», den 6. R»»e«t»er 1904. IatzrA«»s XV. PettauerZeitung. Erscheint jeden Sonntag. frtil fftr PMa» mit in» Hau«: «»nattich 80 h, vi»n.ljihrig K »40. hildjähria * 4«0. gan,jährig 19.-, mitJWto«1«nbuna im Inland«: M-naitich 8b d. vierteljährig K 8.W, halb,ihrig K 6.-, ,«»jährig K 9.60. — »umm«n 20 h. H-»d^rifw, «erden nicht ptrück^llt. «uttndigungcn billigst berechn«». — veitttge sind erwünscht und »oilt» längsten« bi» Freitag jeder Woche eingesandt «erden. Der feiige tzofkriegKrar scheint wieder zu Ehren zu kommen und leider mit den »lochen (Erfolgen, wie damal« al« sich di« hochmögenden Herren am grünen Tische so lange über den Plan eine« F.ldzuge« berat-schlagt«, und jeder seine eigene Kriegskunst al» die einzig richtige prie«. bi» endlich nach höchst ernsthaft gepflogenen Beratungen der einheitliche Kriegsplan gerade in dem Augenblick? zu gutem Ende gedeihe« wollte, al» der Feind da» ganze schöne Konzept durch seine Erfolge aber den H«nfen warf. Position um Position in eigenem Lande wegnah«, sich darin befestigte n»d über die Fanfarsnaden: .Keinen Fußbreit von un-{errat Besitzt»«» soll der Gegner haben!" verschmitzt lächelte. E» schien eilte große Idee, den Schweiß der Edlen wen. die vier größte» deutschen Parteien zu .rolliieren". und gemeinsam berate» wa» den dentschen Volke in Österreich fromme und dann gemeinsam zu — taten. — vielleicht hat der österreichische Ministerpräsident ansang» nicht einmal über diesen nenn» Hoskrieg«ral der na-tionalen Deutschen Österreich» die Achseln ge» zuckt, sondern aus die ersten Taten der Berbün-delen gewartet, u» sich zu entscheiden; ans Tatra, nicht auf Resolutionen und Verwahrung?!,. bin-dende veschiasfe . Wer gemeüisawe» vorgehe» in nationalen und wirtschaftlichen Fragen Dinge, die die sich sehr dräuend »nd siegver-heißend au»nehmen. den Zeitnng»lefer>, eine er-veckliche Zuversicht und Kuragc einflößen, einem österreichischen Ministerpräsidenten aber, iu seiner Stellung al» Kurator diese» Reiche» aus der unanfechtbaren vafi» de» § 14 nicht i« mindesten imponiere». Räch der famose» Agramer-Universitätt-Ber-vrdnung sagte er mit aller Seelenruhe: .Ich An? der Iteyer «eimchwnik. Ach, die Welt ist voller Laster — und voll Sünde» ganz und gar; — wenig nützet da» Pflaster, — da» der fromme .tio«podur< — oft au» Eseltmilch bereitet — und au« mildem Schnsterpech, — iveil die Welt der Teufel reitet — und sie sagt: '« wär alle« Blech; — Pfla-fter samt Gebrauchsanweisung — hilft nicht« wenn man Bauchweh kriegt — nach moralischer Entgleisung, — weil da« Weh inwendig liegt. — Anderseit« ist e« erfreulich, — daß man fromme Blätter schreibt. — den» die Welt ist zu abscheulich! — und wa» mancher Böse treibt. — den der Satan schon am Kragen — oder sonst wo feste hat. — da«, nian muß e» leider sagen. — schädigt Bürger, schädigt Stadt. Schädigt selbst die lieben, guten — domobranci ▼ gradu Ptyj — schädigt Christen, schädigt Juden, — kurz ein Biedermann ruft: Psui! — Denn e» ist doch unerhört, — daß man fo viel Schulen baut, — wo die Jugend nur betört — wird und in die Bücher schaut. — ««statt draußen auf der Tratten — veh zu treiben, wie'« vor Zeiten — einst die frommen Väter taten, — die nicht« wußten von den Leiden — eine« Durchfall« beim Examen — brauche auch kroatische Beamte!" — und betrachtete de» ganzen Wetterregel! von geschriebene» und gesvrochenrn „Verwahrungen mit der Seelen-ruhe eine« Manne«, der sich vor solchen Ge-wittern nicht im mindesten ängstiget. Die kurze Antwort: Ich brauche auch kroatische Beamte!" konnten die Deutsche» wenn sie wollten al« c»»u» delli auffassen. Indessen der Hoslcieg«rat »och beriet, wa« zu tun sei, holte Herr v. Körber bereit« zum zweite» Schlage au« und warf de» Deutschen mitten in zwei deutsche Städte auf einmal je eine polnische und eine tschechische L al« der weniger beliebte Freiherr v. «lUMneMjud — mit einem tschechischen Land«»a«n-Ml>i ister, der al» her-vorragender Jurist den deutschen Parteien be-weise»» wird, daß die tschechichen Postulate ganz harmloser Natur seien. — .Und über diese Tat de« Kandidaten Jobse» allgemeine» Schütteln de« Kopse«." — Wieder schmerzliche Entrüstung de« HoflriegHrate«, der vou diesem Hauptschlage keine Ahnung htztte! — Denn Herr von Körber versteht sich eve^sscr auf de» Grundsatz im Kriegi: .Da« Heytimn»« un^^rotzden^n'^rl^HiHiiul^!?^^^ Sogar »och BorbereittugAllossen. — .will man bei dieser teuren Zeit? — Oho. damit läßt sich nicht spassen! — Man spricht zwar gerne von Kultur- — Bedürfnissen so allgemein. — doch meint man damit immer nur — tri» slawische, so wie in Krain. — Für Mittelschule» mit deutscher Sprache, damit die Jungen deutsch studieren, — will man sie also vorbereiten? — Da« heißt doch rein germanisieren I — Denn da« sieht ja sofort ein Blinder, — man will die armen Wendenkinder — so lange mit dem Deutschen quälen, — so lange ihnen da« Leben vergällen. — bi» daß sie infolge solcher Be-schwerden — Fürstbischöfe oder Hofräte werden I Ra ja. da« wäre »och so ein Modu« — die Bauern zurKulturzu führen.—Dagegen gibt« noch Mittel: den Exodn«. — oder ........ — Da« Studium in deutscher Sprache — trägt de» HtttCgigLiuiJ) Würde» ei». — da wär'« doch eitt^MWSSache — iu dem Punkt tolerant zu sein. — Der Bauer soll säen, mähen und ackern. — er ist dazu da. um sich zu rackern. — Anlegt er sich einmal nur aus« Denken. — dann »st er auch nicht mehr zu lenken. — Und erleichtert mau ihm noch da« Studiere». — danu mag ihn der Teufel bei der ist die Bürgschaft de« Erfolge«." — Und im» kommt da« allgemeine? vertan-gen »ach einem Landtinannminister al« Gegen-gift gegen den tschechische»! — Wer soll'S sei»? Man sieht förmlich da« boshafte Lächeln de« Ministerpräsidenten zu dieser .Pccsonenfrage." Ernanut kann nur einer werde» u»d Herr vou Körber weiß e« vo» de» früheren deutschen LandSmannministern her. daß nach ein paar Mo» naten dieser eine deutsche LaudSmannnminister von allen deutscheu Parteien scheel angesehen und heimlich bekämpft werde» wird, denen er nicht augehört. Und weil e« keinen Mensche» gibt, der e« alle» recht mache» kann, besonder« aber nicht allen deutsche» Parteien, so würde die ganze deutsche Miuisterherrlichkcit eben nicht lange dauern und die Blamage wäre noch größer. Run aber sollte mau meine», daß e« der Segnungen dieser .Ralliierung" genug sein könnten, die seit geraumer Zeit schon unter den völkisch gesinnten Deutscheu einer gefährliche» Gleichgil-tigkeit begegnete, seit dem christlich-fozialen Atten-tat auf die Schule im deutschen Nachbarlande ober dieser BnndeSqenofsenschaft übersatt ist. Der deutsche Hofkriegsrat ist nicht weniger bedächtig und schwerfällig wie der alte selig im Herr« entschlafene militärische und e« gewinnt fall deu Anschein, al« ob sich einer oder der andere Bundesgenosse der Ralliierung bloß an-geschloffen hätte, um sich vor der Welt da« Prä-dikat: .deulschnatioiial" zu sichern. Daß ein solch?« Bündnis weder Herrn v. Körber »och de» Slaven graue Haare macht, ist den» doch schon mehr al« bewiesen, den» die Deutsche» stehen heute ans dem Punkte, den Kampf un» ihre Existenz in Osterreich wieder von vorne beginnen zu müsfeu. Schlimmer hätte e« auch ohne Ralliierung nicht kommen können. Nase führe».— Jede»noch strebt er mit frommen, Sinn — zu einem gottseligen Wandel hin, — z. B. in Kutte oder Talar. — dann muß man ihn, da« ist ganz klar. — stet« liebreich sördern und unterstützen. — Damit kann man auch dem Volte nützen, — den» diesem spendet er Trost und Gnaden — und macht auch den Doktoren keinen Schade», — (obgleich die beim Volke »icht sehr beliebt) — weil e» mitunter Fälle gibt, — in welche» selbst der heiligste Mai»» — einen Ad-vokaten brauche» kann, — z. B. i» solche» weit» liche» Sachen, — dieselbst einem Bösen viel Kummer machen. — wen» plötzlich zur ungelegensten Zeit —da« corpus delicti nach der Saugflasche schreit.— Und dazu, da« muß man den Gegnern lassen, — bedars'» auch keiner vorbereituiigeklassen; denn hier wirkt die eigene Muttersprache — viel mehr zur Förderung der Sache, — die immer und zu jeder Frist — ein Zeug-ni« der Matura cum laudo ist. — Manchmal gewöhnt sich ein frommer Man». — sogar da« Zeitung«schreiben an, — obgleich e« zu den Vergnügen gehört, — die der Staats-anwalt mitunter stört. Im übrigen und unterdessen — darf man den Umstand nicht prrgessen, — daß vor nicht allzulanger Zeit — 1>er oberste Die vorbereitungstlasse am pettauer Gb^rgymnastum. In brr Landtag«sitzung vom 29. Oktober wurde über bfii Anirag auf Erricht»»» «inrr VorbereiinngSklasse ant Kaiser Kranz Josefrgaß a»f den päpstliche« Segen. — Ein Sprichwort gibt«, in dem e« heißt: — .Ein jeder kratzt Jfich, wo'« ihn beißt.' — Doch gibt'« auch einen wackeren Man». — der fangt die Sache schlauer an, — der übt sich so in kleinen Tücken — und birgt sich hinter dem sichere» Rücke» — der Feinde seine« Volk« und schlau — fleht er: Ich bitt gar schön, ich trau' — mich leider selber »icht zu kratzen, — obgleich mich« juckt; sonst müßt ich wandern — vielleicht noch» mal driim kratzt die — andern. — Lieb Vater» land magst ruhig sein; — der putz», sich seinen eigenen Heiligenschein — doch nur mit Schachtel» Halmen. — De« Oberlandes Almen — sind leider Gölte« schon verschneit — und fort ist auch die schöne Zelt. — die über Berg und Tal verkünd!: — „Ob'n aus der Alm. da gibt'S loa Sünd.' — Ob'» auf der Alm? da« mag schon sein — daß Lehrziel erreichen muß. hat nicht die nötige Zeit, sich mit einem Dutzend Knaben, die dem Vortrage nicht zu folgen vermögen, so eingehend zu he» schäft ige», daß er darob mit dem Gesamt unter» richte im Rückstände bleibt. Dagegen hat der Lehrer in der Vorbereitung«-klass« gerade die Aufgabe, da« zn tun, wa« dem volksschullehrer mit Rücksicht auf die fffar» wiegende Zahl seiner deutschen Schüler nicht möglich ist. Und er wird des gleiche« Schüler» materiale« wegen auch einen einheitlichen Lehr» plan haben, in welchem die Muttersprache der Schüler neben der deutschen die entsprechende Berücksichlignng findet, wa« in einer deutschen Volksschule mit der slovenische« Sprache und in einer slovenischen Volksschule mit der deutsche« nicht der Fall ist. Und dann wird fich der slovenische Gym» nasiast beim Lehrer der vorbereitungSklaffe jederzeit al« bei einem Berufenen RateS er» holen können, wenn ihm in besonderen Fällen die Kenntni« der UitterrichtSsprache augenblicklich im Stiche läßt. viel interesiante? dagegen sind die Au«» sühruiiaen deS Abgeordneten Dr. Ploj. Er meint, daß auch er seinerzeit da« Pettaner Gymnasium besucht habe, aber damals sprach jeder Lehrer auch slovenisch. Und er folgt daraus, daß «Nich jetzt am Pettaner Obergymnasium nur Lehrer angestellt werden sollen, welche der slo-venischen Sprach« mächtig seien. Und sie müßten natürlich die slovenische Sprache vi»kommeu beherrschen I dnm wenn auch die Hälfte aller Lehrer nnr der gewöhnlichen slovenischen. der Volkssprache, mächtig wäre, würde das weder ihm noch seinen slovenischen Schülern viel nützen. Da« ist de« Pudel« Kern! die Profefforen am Pettaner Lande«»Obergymnasinm sollen die slovenische Sprache, natürlich die Schriftsprache, vollkommen beherrschen, dann würde eine Vor-bereitungSklaffe nicht nötig sein! vortrefflich, Herr? Hosrat l Sie wiffen selber, wie ba« mit der neu-slovenischen Schriftsprache ist vnd daß man überhaupt nicht virl deutsche Profefforen auf-treiben könne, welche ihrer Forderung entsprächen. Also? die Sache wäre halt einfach umzukehren! Man müßte eben am deutschen Gymnasium s l o-venische Lehrer anstellen, die anch deutsch vortragen können, weil da» leider die Unter» richt«!s»rache am Pettaner Obergymnafium ist. Und diese würden leichter gesunden werden, toeil sie eben an deutschen Hochschulen studieren mußten. — Nicht wahr? Jawohl, schlau ist diese Begründung der Ablehnung eine Borbereitung«klasse am Pettaner da da« Lieb'n erlaubt ist; — doch nnt' im Tal ist d' Lust nicht rein, — dieweil sie oft verstaubt ist. — Und drrohalb gib acht allda — und heirat' nie deine Flamme. — denn diese Fron Iustitia — ist eine strenge Dame. — Nimmst du ein Weib so laß' e« erst — sein chemisch untersuchen. — ob sie nicht etwa schon Witwe ist — nach drei, vier Eunuchen. — Zeig' anch deine Braut den Freunden nie. — sonst könnt e« böse kommen. — wenn sie mit Detek-tivmanie, natürlich zu deinem Frommen. — die Nase in den Wäschkorb stecken — und an den Strümpfen und Unterröcken — und wn« sie sonsten »och hat, — beweisen, daß sie dich ver-fflfjrt — und ihr der Myrtenkranz nicht gebührt, weil ihre Tugend ein Loch hat. — Daran« ersieht ein jeder klärlich. — daß Heiraten ist stet« gefährlich; — dev» hat dich mal eine bei der Falte. — sö helfen de« Pfarrer« »Vorbehalte' — auch nicht mehr an« der Laube; — Matzikel hin. Matrikel her — und sträubst du dich auch »och so sehr, — sobald mal Fron Institia sagt: — e« war ein regelrechter Ast. — so bleibst dn unter der Haube. — Und die Moral von der Geschtcht — verehrte Männerwelt: — Heiratet keine fünffache Witwe nicht, — außer sie hat viel Geld! F. deutschen Obergymnafium. bedeutend schlauer al« die de« Abgeordnete» Dr. Jurtela. - Aber weniger fchlau war di« Bemerkung eine« der H-rren, daß sie keine VorbereituuaSklasic brauche«, weil sie ihre Kinder «ach Laibach schicke». Da« wäre besser ungesagt geblieben, denn der Bauer draußen, der seinen, Kinde ebenfalls die Segnnng einer höheren al« BolkSschulbilduiig teilhast werde» lassen will, kann seinen Sohn nicht »ach Laibach schicken. Und er würde e» auch nicht tu», weil er will, daß sein Sohn die höhere Schulbildung nicht al« tote« Kapital mi« sich herum'chlkppt. Er brauchte e« auch nicht z« tun, »eil er sch«n in E«lli st»ven,ich« P». rallelklassen findet, an denen, wenn er wollte, sich sein Ienge eine slovenische Untergymnasial-Bildung holen könnte. Aber da« ist e« ja eben, wa« der slovenisch« Baner b«zweckt. wen» er seinen Sohn in« Pettaner Gymnasium schickt; sein Junge soll deutsch lerne» nnd sich in dieser Sprache auch die höhere al« bloße BolkSschnlbildnng aneigne», denn wenn später auch entweder die Opfer z» groß werden, um den Jungen bi« zur Matura dnrchzudringen, oder wenn e« überhaupt nicht beabsichtigt war, ihn zur Hochschule, oder i»« Seminar zu bringen, so ist der Wert ei»«« Zeugnisse« über absolvierte vier Klaffen an ein«» deutschen Gymnasium in diese» Falle doch vielfach höher, al« ei» Zeugni« über vier bei slovexischer Unterricht«sprache absolvierte Gyiniiasialklaffkn. Denn im ersteren Fall« ift der junge Mann neben der gleichen Vorbildung auch der deutschen Sprach« in Wort und Schrift soweit mächtig, ak« ,« i» einer Lebensstellung, für welche die Ab» solviernng d«S Untergymnasium« Bedinguna i\t, ®rdert wird. Und da« ist brt viele» Fächle« ber Fall, die eine« spezielle» Talente viel-leicht besser zusagen oder au« dem Grunde ge» wählt werden, weil sich der junge Mann ein» weder mit einer speziellen Fachbildung zur Über-»ahme b«S väterliche« BeenfSqelchäfteS bester eignet oder sich früher und leichter fei» Brot verdienn» kann. Und für diese ist eine VorbereituugSklaffe am Pettauer deutschen Obergymnasiinn nicht weniger vorteilhast al« für di« anderen, die bi« zur Matura au der Lehranstalt bl«iben. Und da« e« so Ift, beweist der jährlich sich steigernd« Andrang slowenischer Schüler zu den städtischen deutschen Volksschule» trotz der ge-steigerten Aufnahmebedingungen, Die slowenischen Abgeordneten, deren Exodn« den Landtag bei der Verhandln»« über die ge» plante BarberntungSklasse am PettaNer Gymnasium beschlußunfähig machte, haben wenig Ur-fache, sich bei künftigen Wählerverjainmlnngeii dieser itationalpamotiichen Tat z» rühmen. Den Deutschen kann die Sache ja am Ende sehr gleichmütig sein, denn die Behauptungen der slowenisch-klerikalen Presse, daß diese geplant« Vorbereitn »»«klaffe bloß dem Schnlermangel a» Pettaurr Oberqymnasium abhelft» soll, iit ein ebenso großer Unsinn al» die gleiche Behaup» tnng bezüglich de« Studentenheime«. Den Zndrang slowenischer Schüler zu der städtischen dentschen Knaben-Volksschule durch gesteigerte Bedingungen mit einer Hand hemme» und mit der anderen Lockmittel zur Herbei-ziehnng von Schülern in« Gymnasium auszu-stellen, wem da« einfallen könnte, der müßte wirklich bei den Slowenisck^Slerikalen in die Schule gegangen sei». Au§ Stadt und Uand. Veränderungen i» k. K. 4. Pionier- KataUlsn. Ernannt wurden die Herreu:. Leutnant«: Eugen 2ivkov ic und Edmund Schmidt zu Oberleutnant«, KadettoifizierSstellverter Rudolf H u d t c zum Leutnant, alle drei im 4. Pionier-Bataillon. Transferiert: Hauptmann I. Klaffe Siüimund Hamböck von P. B. 4 zum P. v. S, rnptmanu Lima vom B. 2 zunTP. W 4. • tfwtfcilnniit Pau Woinovii « v. Iardol vom P. B. 5 zum P. B. 4 und Rudolf E ch t i r t r vom P. B 4 zum P!onier-Zeug«-Depot. Leutnant Friedrich Putz vo« P. B. 8 zum P. ». 4. Zumteil wurde dem Generalstabe Oberleutnant Adol Bär vom P. B. 4. Z»et nudure Höh»-. Beim letzten Rovember-Avancement wurden auch zwei Pettauer, »ie Sdhne de« pensionierten Wachsn,eister« Herrn Unar befördert und zwar Leutnant Aloi« U n q r zum Oberleutnant im Landwehr-Infanterie-Regimentk Str. S und der Hanptmann N. «l. im Genieslabe Theodor Unar zum Haupt mann I. Al. mit der Einteilung zur @ettir trtrrftion in Äomorn. Herr Houptman» im Seniestabe Theodor Ungr steht jetzt im 3V. Leben» jähre ff» ist tafei seine »eföcbef«n| zum Hanptniann I. Äl. in einem der wissenschaftlich höchst stehenden Sorp« der Armee ein Bewei« MNer besonderen' Tüchtigkeit. Den mit Glück« Mern keineSwea« geseaneten Eltern aber ist zu einem solchen Sohn? bestens zu gratulieren. Nertnisterium« hat »Nter. andern »ersetzt die Hevtea ««richt«, adjunkien Dr. «nton T »rggler von Pettau noch Marburg und Dr. Georg R a ü i ö von So« «obitz nach Peitou, Herr Dr. Torgala», der sich in fcni«Mfifnl»ürbi^» Gack» «wa, geb. Tichauet, seiue Lebeutgcsühltin u PeUau gekürt, erfreut sich seit seinem Hierseia der lebhafteste« Sympathien in allen Kreisen der Bürgerschaft, dü: sei» Scheide» ebenso lebhast bedauert. Für die «vsif. und sang,«kundige» Kreise unserer Stadt aber bedeutet da« Scheiden de« lieteoSwürdigru äRUffeaaMcu, der «cht faioft selber ein ou«ft' mä,ie*r fMf) unk To.kiws.tn ch. (sofern stet« bereit war. bei besonderen festlich«» Anlassen persönlich mitzuwirken und sein hervorragende« Talent in den Dienst der guten Cache zu stellen, «tan schwere» gestuft. Al« Mensch und Beamter hochgeachlet, «l« Künstl», viettach. bewundert uad verehrt, kam, Herr Dr. Toragler bei seinem Scheiden vou Pettau die vollste Überzeugung nach seinen neue» BestimmigSort Marburg mimitaun, daß ih« hier nicht nur unter seinen Freunde».yich den Verehrern seiner Kunst allein «in und dauernde« Gedenken gewahrt bMt. f ntpptdkeeiUgMRg. Wie alljährlich wurde auch fölir am 1. November die feierlich« Be-eidigüug der zuletzt eivgerückieu Mauuschaften de« k. u. k. Pionier.vataillon« am Dammika» nerplatze vorgenommen. Da« Bataillon wer hiezu in Parade unter dem rangältesten Hauptmann« a »«gerückt und nach dem Gotte«die>iste uach dem Paradeplatze abgerückt und hatte dort Ausstellung genommen. Nach einer kurzen kernigen Ansprache de« Kommandanten über die Heiligkeit de« Fahneneid«« trat die zu be-eidend« Mannschaft vor. Die Gide«foru>»l wurde den junge» Soldole» atteilmigSweise i» ihm Muttersprache vorgelesen und von ihnen laut nachgesprochen. Hierauf folgte die Dekorierung de» Zngiführer« E m e r i ch S i p p l de« Bataillon» mit dem ihm vom Kaiser für die vo» ihm unter eigener Leben»-gefahr bewirkte Rettung eine» Mädchen« vom Tode be« Ertrinken« verliehenen verdienstkreuz. Räch einer dem feierlichen Akte anqepagten und voa echt soldatischem Geiste ge. tragenen Ansprache durch den Kommandanten de» Bataillon«. Herrn k. u. k. Major Julius Remet. heftete er dem Braven da» ihm vom Allerhöchsten Krieg»herrn verliehene silbern« Vecd>cnstkreuz an btc Brust uud da» Offizier«» korp« beglückwünschte den Ausgezeichneten, vor dem dann im Beisein de» Kommandanten und der nicht eingeteilten Offiziere da« Bataillon defilierte. Möge dem jungen Helden, der da« eigene Leben zur Rettung eine« anderen Menschen-leben« ohne Bedenken einsetzte, eine schöne Zu-kunst beschiedeu sein. |: . )*m heutige,» »olk»timJiche* Vortraße de« H«rrn Professor» Friedrich BYlosf Über da« .Pettauer .Hta dtrecht' geben die bereit« angeschlagener Plakat- An«km,ft über Zeit nnb Ort de« Bortraae«. Daß e« ein hoch-interessaate« Thema ist.welche« sich derHerr Professor qew. dlt hat, dessen Bortrag über die ,H>r»ugerichte in Steiermatk' schon so große» Anklang fand, haben wir bereit« in der letzten Nummer er« wähnt. Die Handschrift de« .Pettaner Stadt-rechte«.' welche« im I. 1376 auf Begehren de» satzbar« sehen Biztm»» (Vio* dearaa) Haart der Genschker »ach der Weisung der Pettauer Rat«, geschworenen aufgeschrieben worden ist, befindet sich iir der herzoglich«« öibl!othjchoff, in seiner Abhandlung (da« Pettauer Stadlrecht vom Jahre 1376 von Dr. Ferdinand Bischvss k. k. Regieruug«rat und Prosesior an der Universität in Graz, Wien,1887 bei Carl Gerold« Sohn 8° Heft) ch «uler allen bi«her bekannt gewordenen «ittel-UUtliche«. Stadt. rechtSauszeichnagen «u» den deutsch-Ksterreichische» Ländern. mit Auß»ahme vom Wiener Recht»-buch) — dft reichhaltigste.' r~ E» umsaht im ganzen 195 Artikel mit) wurde zur Zeit der Regierung de» Erzbischofe» Piigram v. Salzbur«,, zu Zeiten al» Han» Genschker vizedom war (die Vizedom» saßen in Leibnitz) unter dem Stadt-richter .Peter Poltlein' und dep Ratigeschworenen: Mertlein» de« picken, Jurein» de» fleischhaker, Petrein» de« hossneider, Lienhartz in den Tra-gaßen. Juclein« de« statschreiber«. Herman« vo» atütew, H«Mca M Graser. de» schon Jacldn* 8d Jacob» de« Lindecker — nach dere» eisungen aufgeschrieben. Daß diese Handschrift >»n der h«rzoqi>ch^i. Pibllt>ch»k. i^ Uolfeubüu^ Sdem Zwecke zn echalten Ivl^e. wir mindesten! ie phologravhijche Reproduktion davon an-fertigen laste» z« könne«, ist „ach der Bereit-Willigkeit, mit der die Bibliochek»dir«k»ion daß Manuskript auch H«rrn Dr. Bischoff Nberlie«, kaum anzuzweifeln. Der MuseuM«-Berein würde dadurch sicher ei» U n i k a M wenn auch nicht im Originale, so doch in photographischer Treue aach der Urschrift in seineu Eammluiige» habe« »tid damit sich vielen Dank sichern. Aüd«Srkische Valkobank. Ende 1900 wurde die Südmärkijche Bolttbank in Gnu zu dem Zwecke errichtet, um ttö» wirtschaftliche Wohl der deutschen Volksgenossen in Österreich zn fördern durch Gewährung vo» Darlehen gegen Bürgschaft oder Hypothek-Erteiluag voa W«h>el-fk,«te», Eskoinptierung guter GeschästSwkchsel und Velehnung von Wertpapieren. Im Inseratenteile nn-sere« Blatte« ladet die BolkSbank zum Beikeitte und zur Benützung ihrer geschäftliche» Eiurich-tuugeu ein. Mester. Samstag de» 29. v. M. wurde „Die Eine weint, die Andre lacht' gegeben. Heinrich Lanbe hat mit der Bearbeitung diese« Schauspiele« den xutschen Bühnen ein zugkräftige« Stück verschafft. Die Handlung hielt die Besucher bi» zum Schlüsse X« letzte» Akte«, wo sich die Situation zur all-gemeine» Znsriedeuheit klärt, in Spannung und lohnte reichlicher Beifall die Mitivirkenden. Spe-ziell zu erwähnen wäre Frau Linde al« Witwe Rey. al« auch Serr Linde al« Notar Bidaut. Erstere gefiel sehr gut durch die Natürlichkeit, mit welcher sie die Rolle spielte; letzterer brachte den gutmütigen Notar sehr gut auf die Bühne und hat Herr Linde überhaupt ein gute« I Rolleuverstäud»«». Auch Frau W a l d« ü lle r | spielte die Witwe Banneau gut. doch hätte e» nicht geschadet, wen» sie dat Doppelspiel ihrer Rolle mehr zur Geltung gebracht hätte. Her Felix al« Arzt Borel würde gut spielen, wen» er die stummen Ge» sühlSSilßerun,,en nicht so stark übertrieben brächte, da sein sonst gute« Spiel dadurch beeinträchtigt wird. Frau S a l d e r n und Frl. L< n d w a y hielte» sich gut aus der Szene. Sonntag, den 30. Oktober wurde die Ope» rette .Der Kellermeister' wiederholt und müssen wir mit Befriedigung konstatieren, daß die«mal sowohl da« E»sei»blespiel al« auch der Gesang besser klappte. Donner«tag, den 3. d. M. war abermal« ei» Operettenabend und gab man Karl Zeller« .Der Obersteiger'. Die Theaterbesucher kamen au» dem Lachen gar nicht heran«, da Herr Di-rektor W a l d m ü l l e r al« Bergdirektor Zwack sein Beste« leistete und ihm in erster Linie der gelungene Abend zn verdanken ist. Frl. Wi tz a »i spielte die Nelly sehr gut und brachte besonder« im 1. Akte ihre Stimme voll zur Geltung. E« wäre erwünscht, wen» Frl. Witzaui al« So», breite öfter beschäftigt w»rde. Sie zeigte gerade beim Obersteiger, daß sie dort am Platze ist. Herr Kovacz al« Fürst Roderich spielte und saug aut, doch fehlt ihm znm Tenor die hohe Lage. Fr»» Waldmüller al» Kn»>t,ss, Flchteuau auch «it der Stimme beim Singen stellenweise mehr hervortretet, da fi» sonst vom Orchester überholt wird. Herr B r ä » n « r al« Obersteiger spielte gut und erntete auch Beisav. Das Ve<»ere ist itt Ttiid des 6if«! Etwas wirklich Besseres als alle bisher für Leinen- und Banmwollwftsche im Gebrauch befindlichen Waschmittel, wie Seife, Soda, Pulver etc. ist Schicht's neu erfundener (UasctoSxtraht . 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Rasch durch-!a» er die ersten Zeile», dann flog ein Lächeln der Befriedigung über seine Züge Er la»: ..Während ich dies schreibe, befinde ich mich allein usw' Wo war Sam? Sie sind doch sicher, meine nerren, daß Sie nacht« am Parttor nur eine Person bemerkten V .Ganz sicher," bestätigten wir beide. .Man hörte.nur eine Persyn gehen und ein Pferd trabe» Wenn un« unsere Augen getäuscht haben sollten, unser Ohr kam: uns nicht betröge» haben," fügte Mr. Suuderlah mit einem ge misten Eifer hin»». . .. fo .Nun gut. meine Herren, dann frage ich nochmals, wo wa, " Bei diesen Worten funkelten die Augen des Kommistar» förm-lich vor Stolz, und ich muß zugeben, daß auch ich ihm meine Be> wunderung für seine Kombinationsgabe nicht versage» konnte. Und doch, wen» ich wieder an John Jrving, an sein große», blaue» Auge, sei» ruhige», volltönende» Organ dachte — nur ihm nicht, ihm konnte ich ein so furchtbare» Verbrechen nicht zutrauen, mochten stch noch so viele Verdacht»mo-mente mit voller Wucht gegen ihn richten. Da kam mir ein Gedanke. Aber der Brief, Herr Kommissar, die angeb-liche letztwillige Verfügung de» verstorbenen? Sam war doch nicht fähig, die Schreibmaschine zu be-nutze«, und wen» ich Sie recht verstanden hab« ... .Richtig, sehr richtig," unterbrach mich der Be-amte, .anch ich habe schon daran gedacht. Mr. Sun-derlaU. wollen Sie die Liebenswürdigkeit haben, die Schreibmaschine hernberznholen? Ich möchte fest-stellen, welche Zeit die Niederschrift deS fragliche» Briefe» in Anspruch nimmt." Der Bnchh.Uter erfüllte diese» Wuusch sofort und begann das Schriftstück wortgetreu zn kopieren. Wir übrigen standen, jeder mit der Uhr in der Hand, »m den Tisch herum, und ich glaube, noch niemals ist das Abschreiben eine» Briefe» mit so viel Interesse verfolgt worden wie in jener Rächt. .Dreizehn Minuten." rief der Kommissar ans und steckte seine Uhr ei». .Dreizehn Minute», we»» wir annkhine». daß Mr. Jrving dieselbe Fähigkeit in der Beherrschung der Schreibmaschine beutzt. wie «ie, Mr. sunderlay." Dann ergriff er die Kopie uud begann laut vorzu-lesen, um die Richtigkeit festzustellen. Ich la» zum Vergleich das Original nach. Plötzlich hielt der Beamte mne. Erlauben Sie." Damit nahm er mir den Brief an» der Hand. Erstaunt blickte ich ihn an? doch kaum hatte er die erste» Reihen mit den Blicken überflogen, als er mit einem lauten: .und das ist das letzte Glied der Kette", beide Schriftstücke wieder ans der Hand legte. Etwas »»zart schob er den kleinen Doktor, der »eben ihm stand, aus die Seite und begann auf der Schreibmaschine Ernst, wras ,%h Lippr vieftcrfel» +. IHffltnl »o» V'I|>K ?<»noil>. («iil Jet1-) da» kleine ,t" anzuschlagen, dann zog er die Lettern herau» und hielt sie unS mit einem vielsagenden Lächeln unter die Augen. .Sehe» sie. meine Herren?" Auf den ersten Blick erkannte ich, daß die untere Halste von dem Buchstaben fehlte, das Stück mochte wohl beim Reinigen der Maschine weggerissen sein. .Aber wa» soll das?" rief I>r. Lionel, der bis dahin geschwiegen, jedoch seine stetig wachsende Aufregung nur schlecht verberge,! konnte; .erkläre» Sie sich doch näher! Das Ding ist zerschlagen, da« sieht jeder!" . ^ .Und das genügt. Herr Doktor." erwiderte der Kommisiar. .nm un» zu beweisen, daß die letztwillige Verfügung, in der das .t" noch ganz ist, nicht in dieser Nacht geschrieben ist. sondern nur in die Maschine eingespannt wurde." .Der Bries ist vor dem 15. November geschrieben!" Erstaunt fuhren wir alle herum. E» war Mr. Bandvillr, der diese Worte gesprochen hatte. Iu jeder Hand hielt er «iu« der Kopien, zwischen dknen wir vorhin die llbungsblätter eine« gal-scher« gesund«« hatten. .In diesem Brief. der am t4. geschrieben ist," fnhr er fort, .findet sich »och das volle .t", vom 15. ab sieht man. daß die Letter zerschlagen war!" ' Im ersten Moment waren wir alle sprachlos, der kleine Doktor lies, wie von der Tarantel gestochen, in dem großen Salon ans und ab. Mr. Sunderlah trat aus den Kommisiar zu: .Und was gedenken Sie nim zu tun?" .Den Mörder zu verhasten," lautete die Antwort, die wiederum eine drückende Schivüle hervorrief, selbst der Doktor hielt in seiner Wanderung inne. dauu fuhr plötzlich sein riiiideS Figiirchen zwischen unS. und mit einem lauten: »Gute Nacht, das halte der Kuckuck au»," schüttelte er jeden, mit großer Geschwindigkeit die Hand und war im nächsten An-genblick verschwunden. .Ich denke." nahm Mr. Snnderlay das Wort, .auch wir folgen dem Beispiele des gnten Doktor». Kür heute nacht ist unsere Tätigkeit doch wohl zu Sude." .Sie haben recht," enviderte der Kommistar. .doch mich bitte ich anSznuehmen; den» ich ge-denke noch diese Nacht nach NenorleanS znrückzn-kehren, um sofort die Verfolgung der flüchtigen aufzunehmen. Zu Ihrem Schutze und für etwaige Botengänge lasie ich Ihnen zwei meiner Beamte» hier, die stch schon im Dienerzimmer eincinartiert haben. Gute Nacht, meine Herren!" Damit verließ er »„«. Bald konnten wir sein Pferd vorm Hanse wiehern hören. Mr. Snnderlay schien seinen Mienen nach eben-sowenig wie ich von der neuen Einauartiernng er-baut z» sein, um so mehr, als uns bisher vo» diesem ZttwachS uiisereS Personals nicht das ge-ringste bekannt geworden war. Doch wir sahen wohl ein, daß nn» nichts andere» übrig blieb, als gute Miene zum bösen Spiele zn mache». ' . . Tann gingen wir drei in die obere Etage hinaus und suchten unsere Lagerstätte ans. Lange »och lag ich wach, und mehr wie einmal murmelte ich leise vor mich hin: .Arme Edith!" 7. Die schrecklichen Vorgänge des letzten Tages hatte» mich der-art erregt, daß während der ganzen Nacht an Schlas nicht viel z» denken war; halte ich wirklich für einige Minuten die Augen geschlossen, so ließe» surchtbare Träume mich bald wieder empor- + 178 + fahren. Hub als endlich die Morgensonne in mein Fenster lachte, hielt ti mich nicht länger im Beit; rasch entschlossen kleidete ich mich an nnd ging tu die »ntere Etage hinunter. Im ganzen Hanse war noch keine Menschenskrle ausgestanden. Die große Wanduhr in der Eingangshalle schlug eben die fünfte Stunde. Bulll», ein alter Bnllenbeißer des Verstorbene», erhob sich und kam knurrend auf mich zu; als ich ihn aber anrief, richtete er sich mit freudigem Winseln an mir auf nnd erinnerte mich dnrch sein treuherziges Gebahren daran, daß ich Hausgenosse geworden war in diesem Schlosse, welches ich vor drei Tagen als ei» Frem-der betreten hatte. Und wieder eilte» meine Ge» danken zu Miß Edith und ihrem traurigen Brief-chen, mit dem sie mich persönlich in eine Angelegen-heit verwickelt hatte, tote sie trauriger wohl kaum gedacht werden kann. Allerdinga, daran hielt ich nach wie vor fest, ohne eine Ahnnng von de» in-zwischen ei»getretene» Ereignisien zu haben. An der HauStür steckte der Schliisiel vou iunen «». Ich öffnete, trat mit bem Hunde in de» tan-frischen Morgen hinaus »nd ging zum Parktor hin-unter. Den Torschlüssel. der in der Halle hing, hatte ich zn mir gesteckt nnd beschloß «tut, meinen Spazier-gang bei dem köstlichen Wetter noch weiter anszn-dehnen, in der Hoffnung, hier unter Gottes freiem Himmel für meine mißhandelten Nerven das Heil-Mittel zn finden, das mir diese schlaflose Nacht vor-enthalten hatte. Es war ein Morgen von so eigen-artiger Pracht nnd Frische, daß selbst ich in meiner deprimierten Stimmung ueue Hoffnung schöpfte. Nach we»igen Schrittes, außerhalb de» Parktores bog ich vom Wege ab und schritt aner durch einen von schlanken Palmen nnd kriechenden, kletternden Lianen gebildeten Hai». Während ich vor-sichtig durch hohe Farnkräuter stelzte, zog ich einen Vergleich zwi-schen de» Menschen und dieser Pflanzenwelt. Hier wie da schlank-anfragende Bäume. kraftstrotzende Riese», die de» Blitz heraiiSzu-forder» scheinen, nnd doch fallen sie nicht ihm. den» mächtige» Gegner. zum Opfer, sondern der weitaus größte Teil dieser statt-lichen Burschen findet znletzt ei» nihmloseS Ende in der festen Umschlingung des Schmarotzers, der sich langsam und stetig an dem kräftigen Stamme emporgerankt hat. Immer mehr und mehr von seinen Wurzelsädchen bohrt das Schlinggewächs uuter dir Borke, immer dichter wird das Dach feiner saftigen Blätter nnd strahlenden Bliiten, mit denen er das Auge des Wanderers be« zaubert ,i,,b ihm bie stolze Krone der Palmen verbirgt. Unter einem glänzen-den üppigen Mantel spielt sich beim Men-schen wie bei derPfianzeder wütendste.aber in Heuchler!» scher Stille ge-führte Kampf umsDaieinab, nnd hier wie da ist iu den meiste» Fällen der tückische, mit leuchten-den Blüten ge» zierte Schma-roher Sieger. Der festen Umschling««» der Liane nn-»erliegt die stolzesteTamie, die kühnste Palme, wie Siegfried fiel vonder listigen Hand des grimmen Hage». Hoch oben in de» Baumkrone» zwit-scherten ei» paar Reisvögel ihr harmloses Liebchen; einige Kolibris bohrte» ihre lange», spitze» Schnäbel in die tiefroten Blüten. Friede — Wachsen — Blühen — und doch — hinter dem allen der Tod. Aus weiter Ferne hörte ich de» heiseren Schrei eines Raub-Vogels und neben mir im Stamme der Platane wühlte der Bohr-käjer. »m in das Mark des stolzen Baumes z„ dringe». Plötzlich hörte ich ein leises Rascheln i» den Farnen und sah f Pr»fess»r «ql» Fi»sen f. ,M>! 2c(t.) 59c. Die mcmc Tcchuische Hochschule in Talgig. Photographie von H «HIN. ,Alt lezt > gleich daraus eine schillernde Giftschlange unter der dichten Mo. decke verschwinden. Dieser Anblick gab mich der Wirklichkeit wieder; ich sah nn Unvorsichtigkeit ein nnd trat schleunigst deu Rückweg an. V< erst entdeckte ich, daß Bull» verschwunden war. u», so schnn eilte ich dem Wege zu, wo ich den Vermißten sofort entdeckte; hatte wahrscheinlich irgendein harmloses Nagetier ansgeschcu und kratzte unweit deS Parktores eifrig an dem Kleine» Baume». Schon von weitem sah ich hin • ihm mitte» im Wege etwas in der Sonne Gläiu. des liegen nnd erkannte zu meinem nicht gerin, -Erstannen drei kleine, an einem Ringe besesti Schliisiel, die. wie die dünne Rostschicht zeigte. 1(1, , einige Zeit im Freie» gelegen haben mochten. Wo scheinlich hatte das dichte Gras am Wegrand ? bisher verborgen, aus dem sie erst der noch im» r eifrig kratzende Hund ans den Weg geschlendert hm Während ich das Schlüsielbuud in der Hand hii ,, erinnerte ich mich, daß man gestern abend t i Schliisiel zu einem Fache im Schreibtisch des B, storbene» vermißt hatte, nnd sofort kam mir f- r Gedanke. einer vo» ihnen möge zu dem Schrc tischschlosse pasieu. Ließ stch dann die Zngehöri feit der beiden andern zu Schlösieru nachweise«, die sich in John Jrving» Zimmer befanden, so war oh/? weiteres der Verlierer sestgestellt. und mit der Tc sache, daß der Neffe deS Verstorbenen die verdäch.» ge» Korrespondenzen und wohl versehentlich anch die llbungsblätter eine» Fälscher» iu de» Schreibtiim vo» Mr. Meves verschlosie» hatte, mußte allerdings anch der letzte Zweifel an seiner Schuld schwinden. Und doch Aber nein, ich wollte und mußte mich frei halten vo» iebi; falsche» GesühlSsimpelei. Nur klare, einfache Tatsachen konnten Licht tu diese dunkle Angelegenheit bringe». In beschleunigtem Tempo eilte ich dem Hause zu. Da Mr. Snnderlay de» Schlüsiel zum Sterbezimmer zu sich gesteckt hatte nnd im Hanie noch alle» schlief, ging ich vorerst in Mr. Jrving» Räumlichkeiten. Das erste, wa» ich betrat, war du Schlasranm. in dem mir sofort die einfache, fast spartanische Ein richtnng ausfiel. Nebe» der Tür stand eine eiserne Bettstelle, am der eine zusammengerollte wollene Decke lag; etwa» entfernt dei Waschtisch, daneben eine Dnschvorrichtnng; ein ziemlich roh gr zimmerter Kleiderschrank und ei» ebensolcher Tisch und Stuhl ver vollständigten die Einrichtung des Raumes. Ei» schneller Blick überzeugte mich, daß ich hier die passendeu Schlösser iiictn zu suchen habe Ich ging alm inSNebenziin mer. Meine Vc mutung wa: richtig gewe sen.Gegkiillbr. dem Ei»gam> hingeiuAaud schrLnkchen und gleich dei erste Schlüsse, paßte. Ei» leise. Knacken im Schloß, dam sprang die Tii ans, »nd wa ich sah, sonnt auch stärker. Nerven als di> «,einigen i> große Erre g»ng bringe» Das Schränk chen war mi drei Bretter, schwarzem Samt ansgeschlagen und enthielt ans dreißig Flaschen, die sämtlich ebenfalls die ominösen schwarzen Eti ketts mit den weißen Totenköpfchen nnd de» lateinischen Name, trugen. Während ich dieie Musterkollektion von de» gesährlichei Giften mit »iiverhohlenem Granen betrachtete, schoß mir der Ge danke durch den Kops, daß die hier ansgespeicherten Giftmengei reichlich genügten, »m sämtliche Bewohner von Louisiaua in ein besseres Jenseits zn befördern. Mechanisch »ahm ich ein« der gläschche» heraus und entdeckte 4 170 !f. ii. Ox*- '/ V Ä- I <.y >'V V *'>'* • > i -V •. ,« Ijfi II' '> i meinem grobe» Erstaunen, das es — leer war. Nach der Auf-hriit hatte eS noch vor knrze», einen Phhtolaceenfaft enthalte», llem Anscheine «ach war die Phiole sorgfältig gereinigt und da-: da» Etikett gelöst, den» als ich feine» Rand ein wenig lockerte. m,g es sofort ab. darunter zeigte sich im Weise eiugegvsseu der nie: Becker & (so., Harvard. Meine Überraschung steigerte stch. Es war das Drogenhaus. I i dem ich vor wenige» Jahren gearbeitet hatte. Einer plötzlichen Eingebung folgend, nahm ich die Mn,ln!l> ifchchenein» ___ ich dem mi-ern heraus nd la» auf .'dem die gleise Firma ein-egofieu. Ein eichter Hoff-»ungSschim-ner durch->nckte mein öirn. Noch ein-»al überflog ch dir Fläfch-chen; Blau-iäure war nicht dazwi-,'che». und ebensowenig zeigte stch eine Lücke, aus der man da» Feh-lender in mei» nem Besitze befindlichen Phiole hätte entnehmen können. Alle drei Reihen waren auSge-füllt. Dreißig Fläfchchenauf drei Börtern. Schnell ver-schloß ich da» Schränkchen wieder und eilte in mein Zimmer hin-über. Ausdem Tifche stand «och immer das Kristall-gla». Borsichtig nahm ich da» Etikett ab und las zu meiner höchsten Be-friedigung: Dnbfon Br«>, Nenorlran». Hier stimmte etwas nicht. Ja. ich hatte beidieferEttt-deckung nicht übel Luft, ei- »e» Luft-fprulig zu ma-chen. so sehr entzückte mich der leise, allerdings, da» mußte ich mir im nächste» Augenblicke selber sage», sehr leise Hoffnungsschimmer. John Jrving fei doch nicht der Besitzer deS Gifte», nicht der Mörder, sondern das Opfer eine» raffinierte» Verbrechers. Ich nahm mir vor, ans keinen Fall über meine Beobachtungen auch nur da» geringste verlauten zu lasie». oder die Beamte» auf diese Spnr zu bringe». Nach dem bisl^rigeu Ergeb,«» der Untersuchung waren ja alle so fest von der Schuld de» unglücklichen jnngen Manne» überzengt, so daß sie eher die Spur verwischt al» in seinem Interesse verfolgt haben würden. «gortsehun« folgt) . mp 17 ; * Hungrige (»äste. Nach dem «emSlde van Adolf «berle >Mit Text., Ernst, Graf zur Lippe-Biesiersel» Am 2ö. September ist aus dem Jagdschloß Lop»horn Ernst Graf zur Lippe-Piesterseld, der Regen, de» Fürstentum» Lip^e. »ach kurzer grankheit gestorben^ am 9. Juni l»42 z» Oberkalsel bei Ban« gebo-ren. ist er mir wenig mehr al» zweiundsechzig Jahre ai, ge«ar> den. Sei, dem 10. September 18,59 war er mit der zwei Jahre längeren wrSsin »aroline von Aarteußlebeu vermählt! mit ihr Iraner» sechs Kinder am Sarge be» Dahinge-lchiedenen. drei SSHue und drei Tdchter. TieR». genlschasl wurde durch Persüguug de» am 2l>. MKrz l«S5> verstorbe-neu Fürst Wol-demar deinPrin-zen Adolf zu Schaumbueg-Lippe llberlra-gen; dieser über-nahmdieRege»,. schast am 2). SKAtjl «Oft. «beider vom verlior-benen Fürsten ü vergangene Landlag, sowie der n»n verstor-bene Äras Trust erhoben gegen diese Regen,, schuft Sinlprnch. weil sein Rech, ans Thronfolge »nd Regentschast dadurch verlebt worden war. Schließlich kam eine Sinigung dahin zustande, das» Prinz Adols die Regenischast bi» zur gericht. liche» diitschei-dung der Frage führen, daß sie dann aber der al» niichs,berech-iig, anerkannte Thronfolger übernehmen soll Ie. 15« wurde nun ausAalragPre». ßen» durch de» Punde»rol ein au« sech» Mit-gliedern de» Reich»gehch!» bestehender Ge-richl«hof unler vorlitz de» ik»' nig» Albert von Sachsen eingelegt, welcher die lhronankpriiche de» ivrasen ff ruft zur Lippe-Biesterseld anerkanntem daher legte am IN. Juli 1897 Prinz Adols die Regent, schast nieder. Sein Sohu. «ras Leopold. Hai an Steile seine» nunmehr ver-slorbenen Vater» so'ort die Rrgknischafi de« Fürstentum» Lippe übernommen. Professor N»l, Fiusen, der Erfinder der Lichtiherapie t- Mit Pro. sessor Nyl» Finsen. dem Srttnder de» Lichiheiiversahren«. der jeyl im frühen Alier von 44 Jahren gestorben Ist. Hai die Menschheit einen Man» verloren, der ihr nicht nur ein «illel zur «ekilmpsung snrchtbarer Krankheiten gegeben Hai. sondern der auch der medizinischen Wissenschaft »ine neue, fundamentale Methode schuf. Ta» Finsenfche Lichtheilverfahren wird vorläufig meist zur Bekämpfung schwerer Hautkrankheiten augeweudeii die Meihode besteht in der % % ! s?--7 vrz. i l 'f . > - *;■ '•' • ^ . •" m.y Auflös»»« 180 Belichtung der (vdiifrn SleUcn iiiltltlit der im LichtipcfUiim unsichtbar«», chemische» »Itraviolctlen Strahle», die dir Eigrnfchast habe», lehr lies in bi« erkrankten Herd« einzubringen und dort, dei Schonung de» gesunden, da» krankc «Vrwebe zu zerstiren und dadurch Heilung z» erzielen. Aus di« «rkrankle Stelle wird «in I« Röhren gesaßle»Linfens>»ste»i gerichtet, »nd a»s die zu belichtend« Stelle ein« Drncklins« ge-halten, um da» «Int. da« di« ultraviolet-ten Strahlen absor biert, zu verbrSngeu Um dl« BZäriq«strah len aulzuschalten fließt sowohl durch da« Llns«ust>st«m I» der Rühr« wl« auch durch dl« Dnickll»!« «in (alter Wasier-fltoin. HI« Sicht-quelle bitnt eine «let-.irische Bogenlampe Di« Erfolge lind bei Lnpu», der fressen-den Flechte und auch bei Hautkreb» ganz außerordentlich.Pro-sessor Finsen, der mit seiner Erfindung erst 1896 Hervorlrat, «r hielt ImvorlgenWIn-ter den Robelprel» 'im Betrag« von iS00,lw0kron«n, von denen er fast die HSlste zu gemein-»ützlg«» Zwecken h«r-gab.MateriellenNut- „ , „ >«n an» seinen Ent- «öchln- .,)ra,i Piolelsor ... kommt ticut nicht zu SXiiinn, »»mingen zu ziehen, wie dict Mld&c soll ich nun hel.schm.lhte er; «r Mathen?" JseuSgte sich mit «i- Prolessor «Maiheman» t r Ii»d starker Esser): „Wie- ^ Iahretgehait diel war,n et txnn fonftV!» von ein paar tau- •. . Kdchin: .Seihzehn.- s»nd Krone», die «r dann mach,» Sie heut« nur sunlzehn. O'iirc* »pvetli. der L«ebling»schÜI«r Piloty«, der wußte, wa» In dein Jünger steckte. AI» t Sorgfalt ift, die der Meister den dekorativen Tetall» zu teil worden läßt. Prosessor! .A«n. aber etwa» grÖBC«!-' für fein mühevolle« undverantwortungk- reiche» Amt von der dänischen Regierung bezog. Trotz seiner schweren Krankheit stand er b!» zu seinem Tod« an der Spitz« de» staatlichen Lichtheil-Institute» in Kopenhagen, da« im große» Stil« eingerichtet Ist. Xie Technische Hochschule zu Danzig. Die westpreußisch, Hauptstadt Danzig hat nun auch eine neue Pflanzstätte moderner deutscher wisfenschast erhalten. Tie Technische Hochschule ist In dem Idyllisch gelegenen Vororte Langfuhr erbaut worden, und d«r imposante Monumentalbau hat an einem fanstcn Bergabhange eine glückliche Lage. Die «lebet glänz«» von hellem Stein, und aus der Spitze de» zierlichen Dachreiter» thront di« .Wiffenfchaff mit lrnchieiider Fackel. Sine neu« All««, nach d«m verstorbenen Lberpräsi-b«»t«n und Stani»mlnist«r Goßter-Allee benannt, führt direkt aus da» Haupt-gebäube zu. In der Formengebung knüpfen sämtliche Aebäude au Danziger Renaissanrevorbilder an. Sin prächtiger Portalbau mit breit vorgelagerter Freitreppe, reich geschmückt mit Skulpturen und geziert mit dem vergoldeten Vronzerelief de» Stifter» der Hochschule, Kaiser Wilhelm U., ladet zum Eintritt. In dem Hauptgebäude sind in vier Stockwerken u. a.: Hbrsäle, vidlio-lhek. Eitzn»g»saal de» Senat«, Rektorziminer, ein» imposante Aula und ein f-v Meter langer Schnürboden für die Abteilung Schifftbau untergebracht. Letzterer ist mit einem Riesenreißbiett «»»gestattet, aus da» die Studierende» de» Schiffbaue» die Konstr»ktion»llnlen der Schiffe In natürlicher «röße aus-zeichnen können. Im Dachgeschoß sind auch zwei vollständige photographlschc Atelier« eingerichtet. Östlich vom Hauptgebäude erhebt sich da» chemische Institut mit den drei Laboratorien: «ine» für anorganische Ehemir und Etektro chemie, eine» für organische und eine« für Naheu»g»mittelchemie und land-wirtschaftlich lechulsch« ««werbe Westlich vom Hauptgebäude Ist ei» «lektro-technische» Institut und «in mafchinentechnische» Laboratorium, letztere« mit einem originellen Wassertiiri» und Schornstein, errichtet. Die Danziger Tech-nifche Hochschule wirb sech« Abteilungen umfassen: I. Architektur und Hoch bau; 2. Bniiingcuieurwesen und Eisenbahnbau; 3. Maschinenbau und Slekteo techuik; 4. Schiif«ba» und Schifftmafchinenbau! b. llhemie unb N. attgemeliie Aiissenschaste». L!> Professoren und 10 Dozenten werden an der Anstalt Ihre Lehrtätigkeit au»iib«n. Erbauer ber Hochschule Ist d«r Königlich« Baurai llarsten. Der Kosleuauswand betrug 5*/» Millionen Mark. Hungrige Gäste. Da« blonde Töchlerche» de« Förster» fühlt sich al» kleine H verdient «rneral zu werden!' AI» si« nun Haus« kam, fand sie solgende Zeilen in ihrem Zimmer: .Madame, Ich hal vernommen, wie vorteilhast Sie Im Beiseln Sr. Majestät von mir gesprochn haben. Da Dankbarkeit mir ble heiligste Pflicht Ist, so «ehalten SI« hier bei liegend «In« BIch«rh«it»kartr, bel beren Vorzeigung Ihnen niemand «in Ha« krümmen ober da» mindest« entwende» wirb, wenn Sie In die Hände meine Untergebenen geraten sollten. In Ihrem Keller werden SI« außerdem ii.V Flasch«» Champagner finde», wle Sie ihn b«ss«r In ganz Frankreich nicht be-kommen können, verschmähen Sie diese» Zeichen «einer höchsten verehrn».-nicht, llartouche.' — Die Herzogin ließ im Keller nachsehen und der Aeiu war wirklich In ber angegebenen Menge vorhanben. Ei. Gedanken eines RechtSanwalteö, .Die Leute sagen: .Frlebr ernährt Unsrlebe verzehrt.' — «erabe ba» Gegenteil Ist ber Fall!' Doch etwa«. A.! .hilft Ihnen benn Ihre Frau im Geschäft?" -B.: .0 ja. st« gibt da» «elb au», da» Ich Verdi«»«.' Zum Einwintern der Sartifsrli» sind t««rst«h«nd« Schafställ« mit großem Vorteil zn benutzen. In solche» schachtet man Grub«» bi» zu zwe^ Meter Tief« au», doch so, daß dl« Fundament«'d«« Stall«» nicht'grsährdlt werden Daraus wird dir ltrube mit qurrlaufrnben «in Mtter breiten ««stellen ver-s«h«n, welch« bt« Kartoffel» ausnehmen unb blcsc genügend lustig lag«r». Für Abführung b«r warmen Lust ift Sorgr zu tragen Dir Außenwänb« kön-nen bei ftrrngrm Frost« burch Mistbelag gesichert werben. So können die Kartoffeln ohn« Stroh «Ingewintert wrrd«u. Gegen Holzwürmer. Wenn man Benz!« ober »lmylalkohol tief genug In dl« Bohrlöcher ber Holzwürmer Mittel» ein«» »«ich«» Pinsel« hintintrflu-seit, sterben ble Tiere sofort ab, ba ste den «ernch nicht vertragen könne». Da bles«» Mittel aber höchst feuergefährlich ist, muß Vorsicht bei d«r Arbeit gebraucht lv«tb«n; also am Tag«. TchwrinSrouladen. Man schn«ld«t handgroß«, 4 Finger breite Scheiben au» einer Schweintkenl«, entfernt aber Fett und Sehnen auf» sorgfältigste. Dann legt man aus jede Scheibe »Ine feine Scheibe Speck, die man mit Küm> mel unb Zwledel bestreut und genau an» Ende eine halb« «ntgrätrt« Sardelle. Um dies« wickelt man jcb« Sch«ib« zu «Iu«r Roll« aus unb binbet si« zu. Run orbnet man dl« Rollen In «In« Kass«roll«, wo si« f«st liegen, gibt ein Stück Butter und 2 lass«» Brüh« od«r Wass«r barauf, läßt st« langsam gar schmor««, stäubt zuletzt Mehl an unb schärst ble sehr schön« und s«lmlg« Saue« mit ZI-trou«nsast od«r Kochwein, je nach dem ««schmack d«r Hautgenossen, ab. Homonym. «m Saum bin Ich und am Strauch, Xa» zarte Blümchen hat mich au». Ter Spieler nimmt mich oft zur Hand. Turch mich wirb viele» dir besannt; Denn täglich fast komm ich z» dir, Tee tund'ge Gänger singt tun mir. Juliut flatck. L»i»griph. II» bringt mit Z so manch«» Selb, Mit B erquickt » zue heißen Zeit. lt» sticht, wird I» vorangestellt, Und wächst mit K bann auf dem !?«>», Nimmst endlich du eli. »1 Dafür. Tann sinbest du'» nn inanchem Tier. guliu» Fatck. Buchstabtiiräisel. Wen» ihr mich kunstgerecht wollt bringe» Oin auf» Pavier. recht sauber — seiii. In»» müht ein ^nsirument ihr schwing,», ti» tan» au» freier Hand nicht sein. Und raubt ihr eine» meiner «Ueber, Unb setzt ein andere» an den lttand. ftieid' ich.zuteil dein tiethgen Schiller, Ter seine -Prüfung gut bestand. Unb wollt Ihr nochmals ei verlaufchen. — Hin andere« Zeichen Ufern hin, — Tann wird man meinen Worte» lauschen. »Senn zu erzählen ich beginn. Paul ltleln. Auftäsung folgt In nächster Nummer. Auslösung des Logogriplis i» voriger Nummtr: Tingen. Singen, Ring,». Singen. .—« «II, «tchi, »»rdtl,iilt»n. — veratitn-orlliibe »edaftlon von Ornsl Ufrillir. n-brurft und I,