soiiQkv« pIaL»ll0 V ^otovw^ O umii vchrMtOitMWg, V«?valt««A v»»a»dnt«k«?«i, lvaridor, ^Nküteva Ni«» 4. I«leph«» 24 ve?«g»ps«is«: msRatttch vü» A>«» Zustellsn . ... 21'^ vurch pojt . ... 20-— ttuTtand, «onoltich . . , ZO-. einz«lnummer Vt» 1 d»» 2»— v» »« S«»»»H ch dB» I«» «<» vOUid»»»«»«», vrt«<« otz»»Mat«»« »ich« »«,»<»NOND », »M M« «. !« d» i» ?«,»«» »,«t». W?I«KI«« ». »>, w W »„ »««« Ar. 2iS MaHdor. Dienstag den 27. September ty»? S7. 5o»rg. Die Ankunft der deutschen ÄournaWen Die Teilnehmer der deutschen Jouniali. stencxkilrsiizn sind heute mittags um !2.5() Uhr mit dem ^tärntner Zuge hier cingctrok-fen. Außer den offiziellen Vertretern hatte sich auch eine sehr zahlreiche Menschenmenge zum Empfang der deutschen Gäste eingefunden. » Als die Gäste ihrem Wagen entstiegen waren, übermittelte ihnen als erster der ^^er» treter des Gros;iupans in Maribor. !<>err Regierungsrat Dr. I p a v i c, den Will-konlingrusj. Nedner verlieh in seinen Worten der Hoffnmlg Ausdruck, der Besuch der deutschen Journalisten mi)ge znr Vertiefung der gegenseitigen Beziehu»gen beitragen. !oier-auf ergriff 5x'rr Vürgeruleister Dr. L e s-kovar das Wort, der im Nnnien der Stadl Marikior die Journalisten ans das herzlichste begrüßte. Im Namen des Journalistenklubi? in Maribor richtete dessen Obmmin Herr Kasper einige herzliche B<'grüMlttg'Zwor-te an die deutschen Kollegen, die die schönsten M a r i b o r, S(i. Ceptcmber. Eindrücke von ihrem Besuche mitnehmen mSgen. Fi'lr die (^äste, die ob des herzlichen Emp« fanges sichtlich cluf das angenehinste berührt waren, dankte der Herausgeber der „Deutschen Rundschan" .Herr Dr. P e ch e l in war men Worten für den herzlicl)eu Empfang utid sprach die Hoffnung ans. das; sich die gegenseitigen Beziehunkien noch inniger gestalten mi^gen. Hinanf begal>en sich die Gäste in bereitgestellten Automobilen ins.Hotel „Zum Moh ren", wo ihnen vom Deutschen politischen Verein ein Mittaq^'ssen vorbereitet worden mar. An! Na.-s'mittag unternnlnnen die deutschen Journalisten im gros'.en Autobus der ^ladtgemeinde, den diese in lieben^^würdiger Weise zn diesem ^^nx'cke zur Veriiigung ge. stellt hatte, ei»?en Aueslug ins Drautal. Am Alx'nd findet im .Hotel „Znm Mohren" ein Bankett statt, das die ?ladtgemeini>e Maribor zu Ehren der deutschen Gäste veranstaltet. Eine Schlacht zwischen Sendarmen und Komitadschis o. S t l p, ?i). September. Zwischen den bulgarischen Freischärlerbanden, die i» der Vorwoche in der Nähe von Gjevgjelija un» ter einem Schnellzug eine Höllenmaschine z«r Explosion s^cbracht haben, und den sie verfolgenden (Gendarmen ist eine förmliche Schlacht im l^wnge. Der heftige Kampf tobte gestern den ganzen Tag und auch lzente vor. mittags und ist derzeit noch nicht beendet. Eine gegen 5W Mann starke Gcndarmerie- abtcilnng umzingelte die bulgarischen Komi, tadschis auf der Belasica-Planina. An Ort u. Stelle ist atlch der Gcndarmeriekomman. dant General T o m i eingetroffen, der per 'önlich die Operationen gegen die Banden leitet. Nach bisher vorliegenden Meldungen ist bereits eine Reihe vM 5lomitadschis gefallen. Aber mich aus Seite der Gendarmc. rie gibt es bereits zaszlreiche Verwundete. ElementarkatastropHen in aller Welt o. Z ü r i ch, Sl?. September. Aus der «lenzen Schiveiz treffen Meldungen über gro. Ke Ueberfchwemmungen ein. die bereits un. gclieuren Schaden verursacht haben. Alle Bergbäche und Fliisfe find stark angcschwol. len und find an vielen Orten die Waffer aus den llfern getreten. Das Hochwasser hat 5l^hlreiche Brücken weggerissen, Strafjen liber schwemmt oder unterivas. September. N.'^ch Meldungen ci"s Moskau wüten alif der ^trinl uild b<'sout>ers in Il?lta neue ^'slige Erd-lx'ben, die die infolge der letzten Erdstvs;e er^chro^'ken«' Bevölkernug uc»ch mehr in Au^it versehen. (Einzelheiten fehlen noch, da alle Verbindungen mit d^nn Erdbebeiigebiet unterbrochen sind. » o. 5 s u si l j a n a, IC,. 5epleml>er. Das Obferoatorium Prof. Velars unter dem Triglov verzeichnete gestern unt» heute starke Erdstöfje in einer Entsenilm^ vo?l etwa 2500 stilomcteru. (Es di'irfte sicb um das Beben auf der Hcilbinftl Krim handeln. Anm. d. Ne'd.) Ruhe in der Residenz o. B e o g r a d. 2l>. September. Im politischen Leben der Residenz herrscht schon einige Tage vollständiger Stillstand. Alle Erwartung konzentriert sich auf die Eröffnung der nenen Skupfchtina und die dann mit GroMtricb einsetzenden Verhandlungen in den einzelnen Klubs. Ministerpräsident V u-k i e e v i ö ist aus die ^agd nach Syrmien ttnd Anftenminister Dr. M a r i n k o v i ^ nach PoZarevac abgereist. Levine kommt nach Beograd o. V e o g r a d, September. Wie die heutige Presse meldet, kommt der bekannte amerikanische Z^lieger L e v i n e im Laus der näis^sten Woche nl^ch Beograd. Jetzt ist er nach Venedig ab!?ereist. um sick, an den Wett-flligen um den Schneider-Pokal zu beteUi-gen. König Doris' neuerliche Brautfal?rt o. S o f i a, Sf). September. Wie aus fichercr Quelle verlautet, unternimmt ^önig Boris im Laufe des heurigen Winters in Begleitung des Minifterpräfidenten Ljapcev Kino Apollo. Ab Montag: Gefchaffen für die Liebe Prachtvolle? orientalischer Film mit der schü» nen Bcatrice I o y. Vor seder Vorstellung neues Prograunn des .Herrn Svengal^ N3W abermals eine Auslandsreise. Man spricht davon, daß er sich noch Heuer mit einer it«»» lienischen Prinzessin verloben wird. Börsenberichte L l u b l j a n a, 2i;. September. D v-Visen: Berlin Zilnch 10V5.50, Wien ^>.75», London Newyork 56.74 Prag lNK.4s), Mailand 30!>.37ii. — E s f e k-t e n (Geld): Celjska posojilnica lli-i, Lailba-r^"'r st reditbank I l0, Erste Kroatische 850, Kreditanstalt Venke s.'iü, Stickstoff R»-27ll, Krci'in-i^cl>e Industrie 415, Bau-gesellscl'N'ft .'><>, ^S^ir l94, Maschinenfabrik 70. — H.o l z m a r k t : Tendenz unverändert. Abscblns; 4 Wasiions, und Mar l Waggon Buchenstänmie, 80 mm., von 2 tMti. aufm., 2l) cm. Breite aufiväits, Prima, Sekunda, franko Wosst^on Grenze 5.'i0, 1 Waggon Flch ten- und Tannenbretter 20, 25, 30, 40 mm. l a, 2 a, 3a, Monte, parctNel 1—2 cm., franko Waggon Verladestation 470. s V^qgon trockene Buchenkohle, gegabelt, franko Waggon Verladestation 83, 1 Waggon trockene» Bucheuscbeit'holz, fra»iko Waggvn Verlade» slation l9.50. — L and n?. Produkte: Tendenz ruhi-g. Mschli'lsse keine. ..Völkerdlinner" Oft ist daranf hingewiesen worden, daß viele Deutsclie im Ausland ihr Volkstum aufgegeben halb^'u und das; deren Können und Arl>eitskrast anderen Nationen zugute gekoul men ist. Mau hat oft davi'lber den biltereu Ausdruck „Völkerünuger" geprägt und fol-geuder Foll zeigt, dof? damit nicht zuviel gesagt ist. Mit der „Amerikanische«, Legi«?»" kamen u. a. ein Vater uiit seiueni Si>hn an. Der Vater. August Hauke. 7> Iallire alt. war seinei-.eit im .^lriege lk>7(i/71 mit den deuk« scheu Truppen als Mitkämpfer in Paris eingebogen und durch den Triumphbogen mar. schiert. Sein Sohn Frank, der im Weltkrieg in der amerikani^clx'n Armee diente, zog Il>l8 nach dem Waffenstillstand ebenfalls als Sieger durch de«i Trinm;.>bbogtn. Nim stehen sie beide, wie das Bild zegit, am Grabe des Unbekannten Sollten unamit ^lerechnet wl'rtx'n, das; auch die diesmalicie BrauNahrt il^'öniq Boris ergebnislos verlaufen lnrd der Köniq unbeiveibt Mch Sofia .zurm-ktchren wrrd^ Das Projekt niit d^r italienischen Prinzessin Ilena, da? schon im vorigen Iah' re in Brüche qinc^, s>?fl sich endlinltiq zer« schl>ofes fsir sich habe, dagegen allf starke Widerstände bei der ru'uiä-nischen ^könig'^witwe sowie bei der Prinzessin selbst ftoszen soll, da, wie es heisit, Königswitwe Mnria andere .^xiratspläne mit ihrer jiinffsten Tochter verfolge. Dieser voraussichtli6)e neue Mif;ersolg der Brautfahrt König Boris rust in Sofia, wo der junge Ltöni^i ilberans populär ist, übiir-oll schmerzliche Cnttänschung hervor, und Wrt nian sein Miszgeschick ans die nnglüfk-?sassnng des bulgarischen Thro^ifolgege-seheS zurück, das aus der ReligivnHverschic-denheit beinahe unüberwilldliche Schwierigkeiten schafft, sowie auf das Mifztranen der europäischen in die Stabilität der bulgarischen Bersiältnisse. Die niikglückte Brai't fahrt König Boris könnte daher sehr leicht innerpolitilsche ?volgeu und einen Rücktritt !dcs Kabinetts Ljaptschew znni Nachtrag haben, zumal ja auch im Regierungslager selbst Stimmen lant sind, die nach einer stärkeren und tatkräftisseren !!>aud verlangen, welch letztere de'Nl Lande endlich die so heis,-crsehnte Königin gelien und der ?lnomalie, daß Bulgarien das einzige Land der Welt sei, das weder eine Königin noch einen Dhronfolger habe, ein Cnde inachen soll, .^tö-nig Boris ist auf seiner ^Auslandsreise Udingens überall uiit lirZeslickien .^>eiratÄniträfen nberschiveurmt worden, in welchen junge, hübsche Tameu aus allen Weltgegenben dem jnngen, st^inpathi^chen Monarchen Herz und >(>and antraigen. Tie .s^eiratsanträ-ge swittlmten jedoch leider nur von „Uneben-bürtl^en", und so manche dieser ungekrönten Bräute zogen scharf ^egen i?)re gekrönten Cchlnestern los, die es deui Bulgarenkönig so schwer machen, eine 5?ebensgefn!hrtin zu finden, nnd gaben ihm den Rat, onf das ganze Ebenk'irtigkeitsprinzip zu verzichten lind nach demokratischer Sitte eine ??ran zu wälhlen, ssir ldie sich sein Herz entscheide. Der Glfenteich Nlwelle von Draga N i t s ch e - H e g e-2 d u » i c. „Habt ihr uo6i nie davon gehört, wie ein Treuloser im Mondschein Lachen und Sin-t?en verniu,iut und den Tönen nachgeht, immer näher und näher den Teich heran, bis er iin weiszen Licht tnnLende Elfen sieht, die sich an den.^'»änidcn Helten? S^e drehen sich im reise nnd loeten und winken und nnischlingen seinen Leib uiit ihrem n>eif;en SMeier nnd lassen ihn nicht mehr los!" Lnzia Tnrena streckte sich. Und aufrechtstehend, den Blick ^roß und ernst allf das d^ln-kle Wasser gerichtet, sagte sie langsam, nn'd eine Art von schiuerzlicher (^rau-sainl'keit la^ in der jungen Stiinme: „Und der Treulose lnus^ uiit hinein in den lautlosen Reigen und die Elsen drehen sich und halten ihn unschlunlien, bis er tanzen nnlß wie sie, bis sein Ateni stille steht — bis !<"in Herz bat anfgehi'-'t zu schlagen!" Lllzia Tarelia schwieg. Auf der l^esellschait aber lag es alif einen Augenblick wie ein 'ck'werer Bann, als traue sich kein lautes Wort l?ervor nnd ein bekloin-menes?lt>men ging dlirch die Reihen. Da sah ich ^'.'iaslig zn Lorenz Wellroth hin. Er l)atte sich jählings alkfgesettt, seine Augen waren starr lind sahen groß iln>d ängstlich über die grosse Fläche, nach dem Widern User hin. In seinen Zügen inalte sich plöklich ei:: säh^'r, lähmender Sck^''<'ck- Ta atourger vom Tage Sine Frau erschießt ihren Satten Ans Pt'ag wird geineldet: In Pisek wurde der Mathematllprosessor Lepcska vcn seiner um lio Jahre jüngeren Frau erschossen, von der er sich scheiden lassen wollte. Er kehrte ^am Uilgliickstag abends ans d^'ln Restanrant l,ein» nnd setUe sich nied.?r, um eine .Leitung zn lesen. Seine Frau ging lnit einem Bronnling in der .^>and leise NN ilnl herml, setzte die Waffe ganz lia-he an sein.('^interhanpt uud di-i'lckte ab. Ter Professor lvar augenblicklich tot. Tie Frau ging sotdann zur Pvlizei, wo sie ?nrz lneldete: „Ich bin die Frau des Professors Lepeska. Ich bitte lnich zn verhaften, weil ich soeben meiileil Mann erschossen habe." Dabei zeigte sie keinerlei Erregung. Die Frau gab an, das; sie ihren alten Malm bei vollem Be-wusztseill und mit Absicht erschossen habe, weil sie aus der Sitliativn, in die sie durch das Ehescheidungsverfahren gerateil sei, keinen anderen Allslveg gewlls'.t habe. Ans die Tat Hobe sie sich schon längere Zeit vorbereitet und sich in der .'siandhabung des Browning geiibt.Einige l^yinnasiasten, bei deilen der strenge Professor nicht belielit war und viele Mädchen und Frauen haben der Mör-deril: Blunien Nlld Geschenke ins Gefängnis geschickt, die von der Gefängnisverwliltinlg beschla^gnahult nnirdeu. LhineMHe NSuber-romantik Bei einein An!?flllg nach den Ming-(^)rä-bern nördlich von Pekillg nnirden die (Gesandten von Belgien und der Tschechoslowakei, die nur von eillein Eballsiellr bosjleitet lvaren, voil bmmfsneien Balrditen überfallen. Tie TiploiUi^ten, denen die Pistole auf die Brust gesetzt wurde, nniszteil nicht nur ihre sämtlichen Wertsachen abgeben, sollderli die Banditen raubten aus dem Allto noch o'beirdrein die Iackets nll^d Bestell, welche die f^esandten n'egen der Wärme abgelegt hatten. Ueber den Zwischcilfall niel-det lnan aus Pekillg: Freitag kain es zu eineui sensationellen Uoberfalt. Ter belgische (Gesandte dD ermalle uli-d der tscheckwssmvaki^'che diplonmtische Vertreter H a l l a ke'hrten mittels Automobils von einem Aussluge in die Unlgebull^a von Pekillg llach der Stadt zurück. Das Alltonlobil wurde von eiileui chine-sischeil Ehailfsellr geleitet. Plötzlich wurde das Antolnobil von eillem Bailditen angel)alten, der g<^gen die beibeil Gesandtell den Revel-ver richtete ulld sie aufforderte, il'm sogleich säintlichell Wertsachen aiiszlchäli'digen. Tie Minister waren in dieser Situatioil genötigt, ihln ihr Geld ullid die Riilge und Uhren aus-zllliefern. Der Szeiie wohnten einige Ehine-sell bei, die aber nicht das Geringste zum packte ich ilM beiin Arm. „Loreirz, was halt Du?" Es lvar bereils vorüber. Er lachte kurz auf mld wandte sich zu uns: „Ach, lvas, lagt ims g^chell. Ich glaube gar, ich Phantasierte. Tas illacht lvohl die späte Stunde. . Da gingen wir. Tvch dort, wo die Strafte zum Dorf lnn-biegt, sah sich Lorenz Wellroth noch einmal uln. Ueber d'.'m Teich lag ein starres, schweige'"''"'s Dilster. Seit der Zeit lnochte ich Llizia Tareila lllcht mehr sehell. Sie hatte den Blick tief ulid Nlatt, Nlld NM den herbgeschlossenen Mmld einetl Leideilszug, der luir ins Herz schnit. Aber auch Lorenz Wellroth wnrde mir fremd llnd wenn ich sein übernrütiges Lachen hörte, war es nlir immer, als lilnßte ich ihn warnen. Er beistch de»? ^^ng sorglos heiterer Menschen, alles ailf die leichte Schulter zll llehmell, nnd dann kam noch eiil Znnschellsall, d"r nlich fast galiz von ih-nl trennte. In dieser Zeit hatte nänllich Frain Dokt^or .'^^ab.'rt mit ihre? To5'ter .Helene Ausellkhalt genoinnlen. Erst hief; es, die nelieu Gäste blie'ben nur kurze Zeit. Tocki bald hatten die beideil Damen unser liebliches Tal so iils .Herz geschlossen. das; sie d-^u ga.'l,;eii Scininer hier ztlznbrinqen aedachten. Ulld ll!lin salh ich oft die schlailse Helene Habert anl Feldrain sit^eil, das Skiz^eilbiich aus den Knieil und die ernstei?, dilnklen Angen anf die sck-iniickeu Landbänschel» und die frifchgrull^'n gsrichtet. ^n e t t u n k". Schutze der Minister unternahmen. Die Ge-sbe der siebelltel? Rüde vor Erregung gestorben. Alle übrigeil Runden zusauline« tMbeil es nur aus vier, die S'icgesrunde Tun-iiet)s gar llicht auf eiuen einzigen avinseligen Ttoeil gebracht. Llein Wunder — denn diese siebeilte Rulide war kein jtinderspiel für Meilscheil lilit schlechten Herztölren uud erhöhtem Bllltdruck. Trotzdeln ist keiner von den Glücklichen, bie im Stadion von Ehicigo ihr Angell an dem blutigen Schauspiel weiden durften, an ihr gestorben. Die siebente Rullde hat, ein interessautes Phäno? men für Seelenforsck^.'r, ihre Opfer fozusc^gen erst iin libertragenell Wirkungskreis zu Fall gebracht. Die drei, deren Raulen uild Stulld der nüchterlle Draht verschweigt, nn'd die — war es Erregullg. Enthusiasnlus, Ellttäu-schuilg oder Wettvel'lust? — von denl Schlag, der eigeittlich den arinen Bi'lcherwurln Tllllney k. o. nra'chell sollte, getrofseli lmirden, standn' ülit geschlossvlien Augen ulld init ge-balltell Fäusten daheim ain Leutsprecher ihres Apparates, llnd ehe sie bis zehn zählen konnten, schlug auch schon ihre letzte Rlirlide. Lailitlos brachell sie zilsaininen, ausgezählt von de^m strellgen, aber lnlbarmherzig gerechten eineln kleinen Ort kennt mail sich bald, da ist s, als gäk>e es keilie Freindell. Man versteht sich viel besser, weil man sich verstehen will, nlvd lllan findet s^ch, weil man sich sricht. Aber da ist wieder Lorenz Wellrotlh ge-kolNlllell Nlld hat alles an sich gerissen, l)at die kk'ilien, scheuen Rankell zertreten, die eben zn grüllen begalinen. Mit der lachellden Siegesgennscheit schc'ner, Verivöhnter Menschen trat ex in diie stille Welt der ernsten, ilachdelliklichen Helene, wie ein Blitz hereinleuchtet in dunkle Nacht. Wir saßen des Abellds beim Trailbenwirt iiilid Lorellz Wellroth war nneder el«l'Nlal der Uek"'rlnnticsite vou alleil. Da trat Helene .Habert an der Se'ite ihrer Miilter ill lillseren .^treis. Ich sah das blitzschnelle Zllsamineilströnlen der beideil .Herzen, sah etlvas Frelildes, Niegeahntes in Lorenz Wettroths schölieul Gesicht. Da lvußte ich, daß die beiden vonl Sck'ck'al b'.-sti>liiint warell, sich annige'hören, ill Glück nnd Not. Eillige Tage darailf traf ich .Helene im Wald. Sie war sehr schweigsmll. „Verliebt?" fragte ich scherzend. Sie tat, a^s hätte sie nichts gehört. Doch als ivir des Abellds wieder beiul Traubeilwirt saßen, sllchte ihr Blick unrilhig Loreilz WellrothS Gesicht. In ihre«l Augeli lag eiile snst hilflos« Erivartung. Zwei Tlige später lvar die stille Helene Lorellz Wellroths Braut. Sonlltag sah ich sie wiedl'r. Sie trug ein schlichtes Gewand und die rote Rose in ihrein .Haar leuchtete wie ^iin ibr«'»' Liebc. ich in tvil» ScUitiMler Liv ooul «LP^eulver 19^?. PSIv-mSl« vis .? o l l t j s« drinxt aackstelienöeN. immerdin beieicbnenclen I'all: In einer serblsckcn tlÄUptstaät amtiert ein ke^irks-bauptMÄNN. äe88en VorbiläunL 8icb sut vier Volk!?5cbullil288en erstreclite. (iiingtlxen Ke-?ieiiuiis;en ?u clen llortieen (i^wnssislprotes-?!nren und l^arteisÄns^ern batte cier l^snn /u vesclÄnken, äal! er al?;bAl6 Äe »k I e l n e a t u r a« ablegte. Vor äen VValilen Tum N. Leptemder vl»räe äem ^a^ne sueb clie »e r o lZ e s t u r a« in ^usxicbt gestellt, Venn er e5 /n^tancke bi'ni«en ^ercke. cksK clor Kanclicllit der I^exierunxi?>pgstel in meinem k^e-z^jske clurciiclrinxt. l^er stez:>rk?;d!ZUlZtlN2NN ^ari 8icb enerei^cli »uk llie ^VÄlilgxitatian (unä niclit etvs gui^ Stnclium!). nnd mit vollem k^rw!?:. tler I?exlenme8l^ln;earc1neten xie>vSdIt. I.lu6 cler l?ez!irli^liguptmium msclite clie — »rrolZe tiirs. Vor einigen l'axen «ad cler ükers;lüc>. !i?eibranciie nnck Zenen Profe?i8c)ren. clie ilin examiniert liatten, ein ^Ken6e?5en. VVa in aller Welt vircl clie l^fg^e cler Lcllnlciuslifi-Ixation auf .'»k> einkaclie ^rt uncl >Vei5e kelö^t kil!» in .lukrasls^ien?! » ^iu eilelnalixer Qemoinäerat 6er Ltsät k?e-oxraä unc! ansonsten sneeZeliener Lürser liek Iiilr?licti meinen Lolin in 6ie erste Klasse einer kecixracler 8erKi8c:lien Vollcsscllullclazze elN8c!irLit?en. Der Kleine be.'^ucllte clie Lclinle elva l5 1'axe. äie l^raxe 6ez I^elirer5. v^s rum veifeIIo8 ein euter 8er. be: »In Ibrer 8c:lill!e sinci zu viel Kinäer. die Klassen 5in .« Schiedsrichter dort oben. Kein Protest gegen diese unwiderrufliche Entscheidung war ihnen verstattet. „Die Seiidnng ist beendet. Schluß. Auf Wiederhören im Jenseits!" Pause. Aus ihren <^r>absteinen aber inögen kmnmewde Geschlechter lesen: Diese hier fanden als erste Bürger ihres Landes den Tod in den Wellen des Aekhers. So starb man anno 1927. -rn- Radio Europaprogramm Dienstag, 27. September. Wien, 11 Uhr: Vovmitta-gsmusik. — liZ.lA: Nachniittalgskongert. _ 19.30: Esperanto- 'Kllrs ffir Anfänger. — SY.05: Ver^gesiene Operetteiischlager von einst (Sl^ppe, Strauß, Millöcker, Telli Niger, Weinberger, Zeller, Reii?hardt u. a.). — Graz, 20.vö: „Von Aerzten und Patienten", ausschließend zwei einschlägige Schairspiele. — Zagreb, 17.00: Nachmittagskollzert. — Malland, 20.4v: Opernülbertvagung aus dem Theater. — Prag, S0.10: Kaimnerinusrk. — Leipzig, I9.ii0: Uebertragiung ans der Dresdener Staatsoper: Mozarts „Cl>st san tutte". — dem Schrecken die Häirde aufs Herz gepreßt llnid scheu nach Lu^^ia Darenas Schenktisch, chen gesehen. Und da halbe ich einen Blick auf. gefangen — solch einen wilden, drsheiltden Blick! ..." Der loderte wie eine hoiße Flamme. Und dann kam die Mondnacht, die letzte, die ich dort iin Tal zugebracht habe. Es war im Spätsomlner und dilmpf zum Ersticken. Zum Abelldessen hatten wir uns alle ivie sonst im Gaist,;immer des Traulbeii-wirtes zusammenlgefulrt^n, aibcr we-der Lorenz Wellrotihs lustige Worte, noch Max Grtitus' oft gewagte Witze brachten Leben iA die Gesellschaft. Bisiveilen sah ich verstohlen zu Lorenz hini'llber. Er schien mir heute, trotz seiner lächelnden Mii^?ne, anders als scnrst. Etwas Unistätes, Gequältes lag in seinein Wesen, un.d auch die Art, ivie er mit seiner Braut scherzte, h-atte etwas Genlachtes und Uebereifri^s, als läge das duinpfe Gefühl eines Schicksails darauf. Das moch^ten wohl alle ompfilii^n, deiln noch nie giingeil wir so bald aiuseirran« der, wie damals. Sinnend schritt ich die vier llicdrigen Stufen in mein Zimmer hinauf, llnd setzte lliich aufatiilend ans osfene ^nster. Es mochte scholl gegen Mitternacht sein, aber immer noch lvar es drnckeilid schwül. Vorüber huschende Fledermäuse streiften fast meine Stirn lind aus der Ferne tönte der Unken klagender Nachtgesang. (Hchluß fola^l ^Vlaklttkßtk Seltt Z.'' Asbestanzllge für Feuerwehrleute W -Vesoiddcte AnzÄsie mis Aö>'''t sind fl1r dit ^ucm'chrleute in Los An.i!:!eS '^ntworser! worden, deren schwierige Aufgabe es ist, dns Felter zu bekänipfen, dos hnuüq -n.'eu au?, gedehnten kalifornischen Ocrg.'bltü.'n wliiN. T^'r, vor dem bei Oe'lbrcind.'n v"':oent>cl''n Feuerivehrman'1, der Waszen stehende üopf bis ist vor der driitkenden und crst^.k.'nü^n.^?i^,e gut geschi'cht. Die Augen werden von cineni besonderen Tchild im Helni bodcclt. m. vi« »feuer Sreistagsabqeordneter. ^rr Petejan hat das Krl>istaq?'niandat wegen seiner W-cchl zum Abgeordnete,^ niedergelegt. An seine C:clle tritt nun der E-isenwkmer und M^irbnn^er l^'melnderat Herr Aloins ^anZek, der gegenwärtig d<'r Unabobuch erschien in melireren tausend (5remplaren und ist bereits vergriffen. Numnebr hat die Volk.^idruckerei (L j n d s k a t i s k a r n a) in Maribor einverständlich mit dem Stadt-fchi'lrat die Fibel neuerdings als Neuauf- Nachrichten aus Maribor Vattlarch Demktriuö in Maribor Wie bereits berichtet, traf das Oberhaupt der serbisch-orthodoren Kirche, der Patr i-archDem ct ri u s, aiu vergangenen Samstag mit dem Zuge nui am Haupt lbahnhof ein. Zu seiner Vegrii^ung suhren ibni Sta'dtkoinntandant General S P a s i «! und der Obmann der hiesigen Lkirchengeniein-de Peter M : oviä bis Pragersko entgegen. Letzterer insonnierte während der kurzen ?>ahrt Mischen Prageriko und Maribor den hohen 5tirchenfi'irstcn über die hiesigen kirch-li6)en Borhältnisse und teilte ihm gleichzeitig ulit, das? der ^i'irstbischof Tr. U' a r l i n die Gelegenheit sich nicht entgehen liest und ihn, den Patriarchen, sür die Taucr seines Aufenthaltes als Gast eingeladen habe. Ter Patriarch nahui die schölle Geste des Bischofs als sichtlichen Beweis des Herzlilien Einvernehmens zwischen beiden Kirchen mit Frende entgegen. Ani Perron des Bahnlioses fand sich zur gegebenen Zeit eine mehrhllndertki^psige Menge ein. Znr Begri'ls^ung waren neben den eingangs erwähnten Herren noch erschienen: Grosz^upan Tr. S ch a u b a ch, BezirkÄiauvrmann Tr. I p a v i c. Negie-rnngssekretär S u 8 a, Bizebü'. liueu'ler Tr. L i p o l d u. a. m. Zuerst entstieg dem Salonwagen die Begleituna, bestehend ous dem Privatsekretär des Pitriarchen nnd zweier böherer G,'istlichen, worans der Patriarch selbst im Ras?mcn der Wngaon tiir erschien: ein silberkiaariger Greis mit wallenden! Bart, dessen Gesichtsausdrlirk nicht wenig an Rabindranatb Tagore erinnert. Herr M i o v i 6 hielt soda»nl eine kurze Ansprache, in der er seiner Freude darüber Ansldri'ck verlieh, das Oberhaupt der serbischen Kirche au'k dem Boden von Mari-bo? begrüben zn ki)nnen. Nedner wies auf die Mission der Kirchen hin sowie auf die gemcinsa>men Anfgaben derselben. Ter Pa« tliarch dankte in kurzen Worten sür den schönen Empfang, indem er betonte, es srene iiin se'hr, Slowenien nnd die Slonienen näher kennen ^u lernen. Nach Ueberreichnng eines Blnmrnstranstes durch ein kleines Mädchen schritt der Patriarch mit Gefolge, ldie Amvesenden segnend, zn dem von Flirst-bischok Tr. Karlin zur Versiigung gestellten Wagen. !^n Begleitnng des Gros^^?.upans Tr. S chanb a ch, des fnrstbischoflichen t»oikaplans Um ek nnd des Obmannes der ^irchengemeinde snhr der Patriarch zuerst in die ^llernnder-jiaserne. wo er vor der Türe der .^kapelle von Prota T r b o j e v i <: im Ornat nnd mit Evangelinm erwartet wurde. Gleich daran? fand in der !?a-tzelle ein Dankgottesdienst statt, worauf der M a r i b o r, ?en Palais fnhr, wo er lin Vestibi'il von seinoiu Gastgeber Tr. a r l i n überaus herzlich begrüfjt wurde. Gestern vornliltags fand in der serbischen jiapelle ein vom Patriarchen zelebrierter F e st g o t t o s d i e n st statt. Mittag? gab Fürstbischof Tr. a r l i n seinem Gaste zn Ehren ein intiuies Bankett. ?.il'it dem Nackiiulittag'^schuellzng verlies? der Patriarch Maribor, u-m seine ^irchenvisitation in Ee-lje und Ljubljana sortznsehen. .... 'z!,: »«»xi ^^inder bestens anemp'oihlen werden. m. Verstorbene in Maribor. In der Vorwoche sind in Maribor verschieden: 17. September: Marie P i ch l e r. Wirtscha^'tobe-amtensaattin. i?7 ^alhre: 21. September: Va» lentin N u s. Magazineur, s>1 Jahre: 22. >^r^vten?ber: Karl S o k o l, Lokometivfiihrer i. R., 7? Iaibre; September: Marie C t r a u st, Eisenbabnersgattin, .'»s» Iasire; ?-». Sevtember: Olan Perm e. Farble-bre-rin, II Ia'lire: ?5,. Sevtember: Johann Krebs, Strastenarbeiter. m. Mit dem Fahrrad um die Welt. Ge- j stern streiften auf ihrer Weltreise per Fahr-j ra'd unsere Stadt der e^lieumlige ruinänische Polizeiko-mmissär Temetrii's L i v s a und seine Fraik Eleonore, ^s^err Lipsa ist Vkitglied des runiänischen Sportverbandes und des Nadfahrerklubs „Mmvan". m. Freie Wohnungen. Das hiesige en't:n-stanzliche Wohnnnasgericht schreibt folgend? freie Wohnnngen ans- Pre^ernm'a ulim ."1. Parterre. Zimmer, sliicke nnd Nel'enräu-nie: Tr^a^ka cesta si.?. Parterre, 3 Zimmer, stüche und Nebenräume: ^idovska ulica !2, Eparherdjimmer; Vetrinjska ulica 13, 'öos, 1 Zimmer mit trair^portablem Spar» lj- rd; Studenci, Zr'.njskega ulica i>, Parterre, ?varherdzimnier: Stiidenei. Erjav^eva ulica .i, 1 Zinlmer, Uüche un.ö Nebenräume: Sl. B^stcioa IN), 1; spalherdzimmer; Rodva« nse, Nadvansska cesta Sparherdzim-n:er: Pobrc^je, Zrkovska cesta 72. 1 Zimmer, und Nebenräume: '^ kel bei Polj^ane Nr. ^1, 2 Zinvmer, !>küche und Nebenräuime. Di<''5bezi'igliche Ansuchen sind bis spätestens Donnerstag, den 2?>. September 1927 beim erstinstanzlichen W<'N'ölkt. ' Wäscheseinputzerei, S^^r^ial-Glanzbüg« lerei, M. R a k u S a, Slovenska ulica 15, neben der Ljnbljauska kreditna bauva, omp- ficiilt sich. 11300 -rn- NacNrtmlenau^Vtuj Eine Wlnvyofe Wer ptuj Gestern um zirka halb 22 lihr wütete über unserer Stadt und deren nächster Umgebung ein scl^eres Unwetter. Eine Wind-l,'ose tobte uiit furchtbarem (Getöse und be-N'irlte, dast stch die Strasten der Stadt im Nu leerten. Zahlreiche Ziegel wlrrden v-on den Tüchern gerissen und auf die Straßen geschleudert. Auch manche Fensterscheibe zerschellte iin Sturmwind. Der Sturmregen war auch von starkem H a g e l s ch l a «begleitet. Varbarisc?;er Lleberfall auf einen Gtraßeneln-rSumer Vergangenen Samstag fand im Gasthans Prah in Unter St. j^t nnigung eine reck)t gut besuchte UiUerhaltnng statt, au der sich auch mehrere Vurschen aus der nächsten Umgebung beteiligten. Dieselbeil sprachen in mehr als ausgiebigeu, Mas?e den: Alkohol zu und begannen die Gäste in gröblichster Weise zu belästigen. Uui Ermesse zu veruieiden, legte sich der il^sährlge Slras;eueinränu?er der Be-zirk'v.iertruung Stefan P o l e n ö a k, der bei der Uuterbalti'na anGilfc^weise als Kellner fungierte, ins Mittel, nnd schas'te einige dieser Bnr'chen an^ dem Lokal. Tie Burschen weigerten sicli nics't weiter und gingen ihres Weges. ?ll'5 Polen5ak gegen 2 Uhr nachts l'eiuikc'hrte, wnrde er in der Nähe von Ober St. Ki ni^gung von mehreren Burschen inmitten der Straste überfallen und mit Weingartenpfählen derart bearbeitet, dast er bewnsttlos am der Straste liegeil blieb. Po-len5ak wurde von einem zufällig vorüberfah-renden Automobilisten ins Allgemeine Kran-ken'haus gebracht. Ueber eigenen Wunfch wnrde der bedeiuernÄverte Maun hierauf von der Rettungsabteilung in seine Woh-uung gebrackit. t^a er den Wunsch äusterte. zu .'^^ause zn stert>en. Gleich nach Eintressen des Rettungsantos in Gradi!-5a 4 gab der 'chwerverwitt,dete Poleneak seinen Geist auf. Die Gendaruierie hat eine strenge Unter-suchung eingeleitet. Polenoak wnrde als sleistiger nnd arbeitsauier Mensch überall ge-schättt. Er hiuterläs?t eine sinrge Frau u'ud fünf nnuründlge jtinder im Alter non 1 bis l» Iahren. p. Menonl vor dm Geschworenen. Am Freitag, den M. Septemlber findet i«t Mar'bor die Schwurgerichts-verhandlung ge« gen den ehemaligen Magistratslx'amten Mi-chacil V? enoni statt, der b^'kanrittich S<',«.000 Dinar an Geineindegeldern unterschlagen bat. Als Zeugen n'ikrden u. a. ailch Bürger» Meister Dr. Sen ^ ar und der kmnmer-zielle Tirektor d^^r Sl^arkasse in Pt'lis, K a s-P e r, vorgc'laden. Lettterer hat bekanntlich d-ie eßit^cheide^ide Neviiion diirchgekukirt und die Malversationen aufgedeckt. In hiesigen Bevölkerungskreis^m berrscht für diesen Pro zest das denkl'ar gröstte Interesse, da ma-n offenbar mit ^ixnteren sen5ationellen hüllilngen rechnet. '7GZN Kunst und Literatur Ekössnung vtS National-theaters in Maribor Die heurige Spielzeit des Nationaltheaters wird am li. Oktober mit G o g o l „Ncoi-sor" eröffnet. A,n 9. Oktober geht Emiuerich a l ui a n s „Bajadere" als hiesige Erst-ans'i'ihrmlg in Szene. In Vorbereitung stellen: „Traviata" sNeueinstudiernng) nnd Smetanas „Ku^". Im Sch.uispiel werden einstudiert: „Die Muschel", ein Werk des slolivenischen Tichters sl r a i g h e r, serner Berl,ard Shaws „Pygmalion" und die uioderne ^o>mödie „Schiincs Abenteuer" von Fler s-C a i l l a v e t. m. Todesfall. Saimstag nachts ist nach kurzer rankheit die hiesige Bürgerschnllehre rin Fräulein O l g a P erm 6 ilm Alter von 31 Ialjren verschieden. Tas Begräbnis findet beute Montag, nm 17 Uhr nachmittags von der Friedbofkapelle in PobreZse ans statt. Friede ihrer?l'che! Ten .Hinterbliebenen unser innicisteS Beileid! -s- „Eine Frau von Format". Als gesellschaftlicher Anstatt der Berliner Raison gelangte, wie uns aus Verlin berichtet wird, im Theater des Westens die neue M a.s a-ry--Operette unt allen Zeichen der Sensation erfolgreich zur Urausführn?,g. Obwohl Lilbretto lSchanzer und Welliich), und Mllfik sKraust) ziemlich konveutionell gehalten stnd, triumphierte die große ttunst der Mafsary auf der ganzen Linie. Die Wiener Oper in Paris. Die Ver-haildbnngen über das nächstjährige Enscnndle-gastspiel der Wiener Staatsoper in Paris stnid nabe vor dem Al>schlust. Als Zeitranni des Gastspieles ko-mmt Mitte Mai bis Mitie Juni des I^chres 1l)28 in Betracht. Es stnd! iul ganzen sieben Opernvorstellungen geplant. Das Programm wird Beethoven, Mozart, Wagner und Richard Straust umfassen. Der Kostenaiustivaiid für das Gastspiel, das g^'hörig ei«lgeleitet und 'diirchgesührt, auch einen bokien Ertraa sichert, dürfte sich um 2')0.lXX) S6)il-ling bc'wegen. -j- Eine Stunde Tageszeitung. Die Leitnng der „Pressa" will versuchen, ans dem Wege des Preisausschreibens eine Art Schauspiel zu ge^vi^nien, das fketcliartig, fesselnd, ab?? streng sacl>lich die Arbeit des Zeitungsmannes in einer kurzen, aber büliueiunirksamen Hand lung verkörpert und anblanfen läßt. DoS Thv'ma leiltet: ..Eine Stunde Tages^^it-ung". Die Bedingungen des Preie^iisschveibens sind erhältlich durch die „Interirationale Presse-ailsstellung Kol«! i9?8", Lt'öln, Kaiser-Fried-rich-U'er 2. Für die besten Arbeiten sind fol« gende Preise ausgeietU: 1. Preis 2.'i o.v? O.gtz u ln IVIuncIgsruek Ein beikles Thema: Mundgeruch. Mancher leidet daran und weis^ es aar nicht. Tr mertt nur. das; man eS oermeid't. mit ihm zu sprechen. Ter Gebrauch von Pebeco-.^abnpasta schützt da vor. Tie MAndhühle wird rein und srisch. pcv cco TeUe Zesk»«g^. Vkimmnet SIS Tlom ?/. Cefikember 1y?7l Aus der GporNoek Karl Sitzl gtwinnl dm Wanderpokal der „Marbmger Zellung"! Willu Leyrer unterliegt 5: s: 7, S: o. 7:9 Vor einer äußerst zahlreichen auserlesenen Anl)änc,erschar des schönen meisten Sportes yelanczte si^stern vormitta-^s bei hernichem Wetter der !^X'rausfordionAspiel, n>ar ibreu? ('«i^egner auch technisch überleben, ^dock) nmugelte es vor dem Woal an de>m entschei^denden Abschluß. Meih-rere aussichtsreiche Charicen blieben aus diese Art und Weise unausgennht. Auch „M^ribor", der zwar die slinfere ANd entschlossenere Elf stellte, sonnte nicht recht befriedigen und hat die Mannschaft von ihrer vor nicht so langer Zeit gezeigten Form viel eingebi'lftt. Tie beste Untersetzung hat die Mannschaft noch in ihrer Halfreihe. Die erste SpieVhalfte zeigte ein offenes Spiel, wü'hrend in der zweiten Halbzeit die Gästemminschaft in st^wdiger lleberlegenheit geigte. „Maribor" kam nur dreimal vors Val und ist einmal erfolgreich. Was dos ne6, immer der bessere, doch beging er den Fe-Hler, zu wenig ofsensiv zu sein. .^'>ingegen zeigte Hitzl ein schd zllgleich richi-geres Spiel, das nocl? da,^u von einem se'hr guten Nehispiel unterstiikt iniirde. Karl .^'»ihl ivor auch ini (^rofzen und (Manzen der ''.^ln» griffslustigere. Nach Beendigung des liierten Seats, dos die Entscheidung brncl^te, wurde dem Sieger lnlter dem Beifall der Zus6iauer von? Vertreter der „Manbnrger Zeitung" der Pokal überreicht, der ihn auch im Namen des Blattes herzlich be^glüctivün'schte. Im Namen des S. ji?. Maribor, des veranstaltenden Vereines, begliickwünschte den Sieger .^"^err Nado e-p e c. internationales Arlberg-Rennen Bei Regen und Schneegesti^ber wurde ge-tern das 1. Internationale Arlbergrennen Ilm den Großen Bergpreis von Oesterreich ür Motorräder und Äutv^mobile -abgehalten. Tie Rennstrecke war 22 ^iloiueter lang. Tie beste Zeit des Tages erreichte der Motorrad-sahrer B n s s i n g e r auf A. ll. S. (89.9 Stunttenkilometer). Ve beste Zeit aller Automobile erzielte S t n cl au.s Ä. T. M. (8k.'> Stundenkilmneter). Spiel selbst betrifft, wurde bis auf Ausna^hmen fair qespielt, doch fehlte Tempo. Schiedsrichter.f'err N e m e c. einige es an HandbaN S. K. Ptuj schlägt S. K. !Allrija komb. mit II (5 : 3)! :peltzer schlägt Bars!! B u d ards. Sein (Gegner war der berühmte Meisterläufer B en Lauf über 490 Meter bei ^,7 Sekunden zurücklegte. Zu Anfang des Laufes war Dr. Peltzer im Nachteil, doch bereits nach ?tX) Meter war das Laufen eigentlich schon zu seinen Gunsten entschieden. Peltzer gewann in 4^,1 Sekunden. Barsi wurde in Sekunden Zweiter. Motor-Welttongreß in London : Jugoslawien schlägt Ungarn 5 : l (2 : V)! Das gestern vor 70V0 Zuschauern in Zagreb ausgetragone Länderspiel Jiiyoslawien-Un-garn endete überrraschender Weise mit einem verdienten und überlegenen Sieg ulrseres Teams. : 1. S. S. K. Maribor-Reserve—G. K. Svoboda-Reserve Z : tt (2 : 0). Das Spiel brachte der das zwecknmhigere Spiel vorführenden ?i^'servemannschaift „Maribors" den verdienten Sieg. „Svoboida" vergab eine?» (!^l.fmeterstoß. Im Iugen'dspiele der vorgenannten Vereine konnten die Ingendspieler „Ä)!ari>bvrs" ü-ber i>hren l^egrier mit 5 :0 den Sieg erringen. : Klippstütter Julius, ist -wch Vollendung seiT^er 18 monatl-?'köPli» gen Zuschauevmenge in Bndapest ausqetra-gene Läriderspiel Ungarn-^Ocsterreich brachte den Niel schußtÄchtigeren Unqarn nrit 5 : 3 (2 : 2) den Sieg. Ter Amateurländerkampf Ungarn-Oesterreich endete ebenso 4 : 2 (3:1) überlegen für das ungarische Amateurteam. : Steiermark-Westungarn SS : 44. Steier« mar? hat auf dem (Gebiete der Leichtathletik im sonntägijgen Meeting ihren ersten Sieg errunaen. Der braveu, iu uiächtiger Eittwicklllng sich befindlichen 5^an>dballfmuilie des S. Ptuj brachte der let.Ue Sonutag einen schö nen und ehrenvollen Sieg. Tie kombinierte Fmnilie der „Ilirija", die vergangenen Sonntag ioftierte, nnis;tc eine schwere Niederlage hilluchmen. Die heimischen Spielerinneil befanden slck) in 5^!?chforni. Besonders gut war 'diesmaal ^rl. T k a l e c, die allein neun Tore ensenden konnte. Auch die Gäste spielten atifopfernd, konnten aber gegen die infolge Uinstellens gehobene Spielstärke der heimischen Spielerinnen nicht aufkommen. Tas Spiel leitete Herr B a l t a-z a r aus Ljubljana eillwandfrei. Das Match erfreute sich eines recht zaihlrelchen Bösliches. Man sieht nini bereits mit großem Interesse den koiunienden Spielen mit „Maribor" und „Mura" entgegen. Der diesjährige Motor-Weltkongreß wird in der Zeit vom 14. bis 16. November in London unter dem (^hrenvorsitz des Prinzen von Wales aibgehalten werden Sechs nichtige Punkte stohen auf der Tages ordmlng, nnd zwar: 1. Stras;en>bau und des seil Vervollkoulünnkung in bezug auf (5nt^vick lung, Dichte und Wirtschaftlichkeit des Stra ßentransportsivefens; 2. das Motortrausport wesen als Mittel zur Entwicklung von Wirt-sä^aftsauelle«, der Welt; 3. die Notiveudigkeit der .^nsmnmenarbeit zwischen Straßen- und Schienentvalusporten ((5lsenbalhnen); 4. die (^^utwicklung der Motorfahr^zeuge muß dem Dienst auf schlechten Straßen und dem Olier-felder-Dienst angepaßt werdi^nl-, 5. Ausbau der Erleichterungen für >den internationalen Straßenverkehr; K. Brennstoffe für motori-sckie Stvaßcnfahrzeuae. Am 17. Noiiembt'r fin« det ein offizieller Besuch der a«i diesein Tage beginueuden Londoner LastinwgenauÄstelluiig dilrch die Teilnebn?er des Weltkongresses statt. Eine große Hilst für Rechner bietet die Uninersal-Rechenmaschine System „Trium-phator". Alle Rechnungsoperationen wie Addieren, Subtmhieren, Multiplizieren und Dividieren können mit unglaublicher Schnelligkeit erledigt werden. Die Zeit und Nervenersparnis ist einfach, kolossal. Generalvertretung Ant. Rud. Legat L Co., Maribor, Slovenska ul. 7, Telephon l(X). Auf der Pokrasinska razstava (Landesausstellung) in Ljubljana Pavillon „E" 52—54. 11153 * Grohcs Jntereffe erregt auf der Pokrasinska razsw'va (Landesausstellung) in Ljubljana die schwedische „Hal!^"'Schrci!bmaschi-ne Modell 12. Die Maschine übertrifft in Bezug auf Material und Konstruktion alle bisherigen Schreibmaschinen-Systeme. Generalvertretung für ganz Jugoslawien Ant. Ru'd. L e g a t & C o., Maribor, Slovenska ulica 7, Telephon 1lX>. 11152 * Uhren, Goldwaren auf Teilzahlung. Ohne Preisaufschlag. Jlger, Maribor, Ao-sposka ul. 15. 82^6 - ,--- Seeräuber 31 U<««» Ulavde Faeröre. Er tvandte den Kopf uud neigte ihn zur Seite. „Das nicht", sagte er . . . „wenigstens vorerst nicht . . Sie brach in ein verächtlickM Lachen aus: „Feigling!" schrie sie zwischen desi Stießen dieses Lachens. „Feigling! Ah! ich wußte es Wohl!" Mit geballten Fäusten ging er aus sie los: „Was wußtest du?" Sie hörte zu lachen auf, sah ihn an — und ihre schwarzen Augen warfen Blitze: „Du fragt noch?" schrie sie. „Dil wagst zu fragen?" Gr beqnegte jäh den Kopf: „Antworte, Hexe! . . . Was wußtest du?" Sie krampfte die Finger wie zivei N'ütelrde Krallen: „Feigling!" wiederholte sie. „Ich wußte es, daß du Angst f'aben, das; du gehorchen, daß dm zu Kreuze kriechen N'ürdest, du krie5)en-der Hund du! Ich wußte es, daß du nur zu glücklich sein würdest, so sür iniuier vor Krieg und Schlacht auszukueifen, wie du immer und allzeit vor allenl und je'den, gekniffen bist, was wirtlich zum Flirchten war, wie du vor . . Sie stockte, trot; ihrer Verwegenheit sekundenlang vor dem furchtbaren Blick dv's Ltor-sarcn zaudernd. Mer die Minute daraus errötete sie ob dieses Zauderns, denn sie war tapfer: „Wie du vor meii^en Liebhabern geknissen bist! Wie du vor . . ." Sie vollendete nichl. Zum ersteuinal hatte er die.-> i>s ^"dcv die Nase Er stürzte sich auf dcn hingeschlagenen Körper. (?r schlug noch einmal rasend, be-sinnnugslos, bereit zil tt)ten: . »fSchivcia.! brüllt- cr. Aber mit wi'i^ 'uder Austrenguilg richtete sie " ' allf den ?llenliogcu in die Höhe: „Feigling! Feigling!" heulte sie noch lauter, als er aehenlt s'atte. ..Feigling, der unch uuibringt, aber uicht wagen täte, eilien a«ide-ren um^^ubringen! Feiglina! Feigling! . ." .Er schlug noch iminer. Tie siel wieider nieder und verstuimnle eudlick. am End'' ihrer Krast und Willensstärke, uud ploi^lich sing ste vo- und vor Wut zu schluchzc'n an. Da ließ er von ihr ab, nachdenr er den bewe-gu7lgslosen Körper mit dem Fuß unig^'drel)t. Aber ste war nicht ohnmächtig. Und sie ver nahm, wie er äns^ers-^aw der großen Kajüte der M''"'!ischaft seine Befehle erteilte, mit einer Stinnne, die dein Rollen des Donners oder der Geschütze glich. „Die Segel ain'! Pfeifen! Alle Mann an Deck, bei Gottes Zorn! u-rid jedermann auf sei nen Posten z"nl Ankerlichteii!" ü^bgleich es jet^t inondlose Nacht ivar, lxfand sich das „Schöne Wiesel" eine halbe Stunde darauf miter Seael und ti'.' Fa sn't. I!i. Sieben Tage darauf kehrte das „Schöne Wiesel" nach der Tortuga zurück . . . Au dieisem Tage ging es an Bord der kii-uiglichen Fregatten hoch her. Der Geschwaderchef als hohe Standesperson gab dem Stattf'alter Eussi Tarin sowie den beiden Konnssaren Seiner Majestät, den Herren von Saint-Laurent und Begon, ei„ — obgleich diese nur gewöhuliche Kameralbevmte ivaren; aber auf fünfzehnhundert Meilen (5utsernung von Persail^es duldet die Etikette gern einiuas eiui^e Nachüässigk'iten. — Zu diesem Seefest waren alle Beamte der Infel st.laden. Die Admiralssregatte, festlich bewimpelt und mit Laub uud Blumen i'iberall geschmückt, hatte da.^ Uusseh^'»? eines schwilni« uieuden Palastes bekomnieu. Auf dein Achter-kastell sah man ein Zelt ans kavinesinrotem, goldbesraniten Saininet errichtet, unter wel-s^ch die eingelad^e» einem langeu, ganz mit edlen Weinen, Apsclmost, Limonade und andern devgleickien Getränken, so-wie auch mit Schokolade, Früch, ten und Gebäck bedeckten Ti'chen niederließen — deni anch die gebülhrende Ehre a«itaten, indem sie auf des Königs Gesundheit ein volles Gla-s nach den, andern leerten. Dermaßen, daß lange schon vor Sonnenuntergang und oab es nichts mehr als Lio'^er, Lachen und freudiges Getöse. Dam ungeachtet war die Schiffswache keineswegs vernack^lässigt worden, und die Stomruianngehilfen auf Wacht richteten ihre Fernrohre nrit all der Sorgfalt auf den Horizont, wie sie die Vorschriften des Herrn Colbert für die Marine auf Seiuer Aller-christlichsten Vkalsestät Schiffen in Uebung gebracht haUen. dergestalt, daß auf dem Höhepunkt des Festes ein Ouartiermeister c-hnc alles Zl^ern dassellbe stören kam, um dem Ges-chwaderchef Meldung zu machen — und n-och dazu unter dom goMefranften Sammet-zelt selber —, daß ein Segel in Sicht sei, welches sich von? Ankerplatz her nähere. T'.'r Geschwaderchef saß gerade mit dem Glas in der .<>and. Die Nachricht hatte an sich uiebts Außergeuwhnliches. Er nahm sie scher.'^haft aus: „Was Knckuck", sagte er, und hob sein bis MN Nand gefülltes Glas, „das Segel kommt uns ja wie aelege-n! Wiss>komu»en! Meine Herren, trinken wir auf dieses Segel!" Alle tranken. Der Ouartiermeister a>ber, die Mütze in der .^''vand und die Fersen geschlossen, ei'lsernte sich nickt. Nnd endlich wurde der Geschwaderchef anfmerksam: „Was ist de?ni noch?" sagte er, „warum bleibst du da starr ''ri's!''''t>fsar'^ stehen wie ein Iimae? So red' doch, zu.m Kuckuck!" „!?>err Adiniral", sagte der Bursche, „näm^ licli dieses Segel. u''d desihalb . . „Ich meine, mir kommt es so vor, a-ls lvenn das gehauen wie gestochen — der der-dmnmte Korsar ist, der vergangene Woche hier unter Segel gegangen ist .. „Hallo!" schric der Admiral und wuri^ mit einem Schlage so ernst wie ein Erzbischaf. — „Das „Schone Wiesel", willst du sagen? das vom Thomas Lämmchen," „Ja", sagte der Quartiermeister. Dieser Name wirkte wie ein Schlag mit dem Zauberstab. Lachen und Lie^r verstummten. Herr von Cussi Tarln erblich. Die Herren von Saint-Laurent und Begon näherten sich mit gespitzten Ohren. Der Geschwaderchef iildesfen blieb ruhig. Er zuckte nur mit den A:^eln. „I wo!" saglte er nach kurzem Nachdenken. „Ob's nun Thomas das ^ännnchen ist oder sonst wer, uns braucht's nicht weih zu tu«l! Mag er hermvk!ommen, wenn er es ist. Ist das „Schöne Wiefel" etwa zum erstenmal für acht bis zehn Tage ausgvsa?hren, wohl wn neue Mannschaft anzuwerben?* Bei diesen unerfahrenen Worten schüttelte der Statthalter Enssi den Kopf. Der Quartier meistcr stand indessen unentwegt vor dem Ge-schüvadevches und tat den Mund auf, redete aber nichts. „Bist du noch nicht fertig?" schrie der Aimiiral rot vor Zorn. „Was sthlt dir dcnn noch, dn Schuft von einem Seesud^n, d« Steißkerl du! Ich soll dir wohl gar ein Glag Wein anbieten? oder einen Tritt in den Hintern?" In dieser treuherKigen Art nämlich verkehrten die Marineosfiziere mit ihren Matrosen. Und im Nlu war wirklich d^ Quartiermeister die Zunge gelöst: „Ganz gewiß nicht, Herr Admiral!" en-t-gegnete er. „Es ist nur, weil doch aber diese Korsarenifregatte nicht wie die anderen Male ZINN Anckerplatz znrückkchrt." „Ja, wie denn?" swl^e der Geschwader-chef erstaunt. f^^tsetzima " Nmnmer SlS Vom ?7. GeptemÜe? Mtirß«eße? zeli»«g^. ViirtscksktUcke kun«>5eksu Äagreber Börsenwoche Die Lage au.f dem Geldmarkte kmt sich in der lctttcn Zeit eine Kseinigkeit gebessert. Jiilmcrliin hntte diese Bessening mif die Börsenlcqc direkt keinerlei (^nfluß. Dcr Baeikliktienmarkt li7rivei''e sind die .tzursc der kinzelm'n ?^anfaktien and^^uernd stvrbil und, so^^rnc Tcki'^vanfiinq^'n zu verzeich^zlen sind, spalten sich dicse innerhalb eines Ras)inens von ein bis kiöchstens zwei Punkten. Im Lause dieser Bericki^eii'^che Verzeichneteil Eskompteb»inkakterten slnrs ""„ 91, Krebifs>''nk!^ktien liefen u>m einen mn W Tch^iisse nack). Hypo» thtkenbl^nks^ktien waren "n? Wocheninitte et as fester ('"nrieilt und er^iclti'n Unisähe b<^im hölieren Kurse von und Zum Wockien^chsn^ diese? Pinvier wie^erunl vernachlässig. In vaibacher Kreditbankaktien Mgte sich in die'ser VerichtÄvoch?rt 85)0 bis 860, Tchli-sse bei 85)0. Serbische Vonk teitdiert luiverändert fest bei 130— l.^2, wobei au6i kleinere Posten z-u die sen .Kursen umgesetzt wurden. Aktien der Landesbank Sarajevo lvfestiglen sich ,^nm ??ock>enschluk aus Geld, wobei der Wi-renknr.? sich nn-l" ä^ndcrt bei 140 hielt, ^nter nationale Bank blieb unv^'rändert bei >^2.5)0 bis t;7.t')0 notiert. Akrarbnnk hielt sich in fester Tendenz bei lfi bis 17. Etiva-s Belob^ung wies in dieser Berichtswoche der Markt d^'r I n ld n st r i c w e r t e ouf. Die anhaltende Hansebewcgung auf deul Prager Platze, der auch die Wie>ner und Buda^>cster Börse folssten, zeigte auf dem hiesigen Platze zwar nur gering' Auswirkungen, doch konvten Arbitrasteir>erte eine leichte Besserung verzeickimn. Co tendierten Guttmannaktien weiterhin fest bei 24t>—wobei Uinsiitze bei 2(»0 er-^elt wurden. Slavoniaaktien fanden in dieser Bericht!?wochc seitens eines hiesigen (^^ro^-ibairkißistituts stärkere Aufna-Hme, »vodurch auch die in der letzten Zeit verzeichnete .iurs AUNl Tvotierte zum Wochenbeginn erreicht wnrde. Slaoex-akt!.' sind zum Wock^enischluf; bei 100 gefragt, ohne dass sich Ware aus dem Markte zeigt. Au^ Raßieaer Union besserten sich U'M eine Kleinigkeit a-tlf I740__185>0, blieben jedoch ilmsatzlos. Aktien der Osijeker Zuckersabr^k konirten im Einklaq^g mit der festen Beurteilung, die dieses Papier seitens der Pmger Börse erfahrt, auch hier au^'ssvlen. Jin Lau^e der BevichtÄvoche bess-.nte sich der iiilirs dieses Papieren von 548—^ a"f 557..^0^5li0, zu welchem auch Schlüsse getätigt wunden. Die Zuckerf^mp^^ne, nnninebr bei ollen jugoslawischen Zuckerfabriken begonnen hat, wird günstig beurteilt. Drava?ktien wa-rsn in dieser Verichtswom Wochenschlub notierte prompte Steta 382 bis 38^^.50, kassa-.^teta 384.50-385. Der Umsatz in L^rieg<.entschädlgungsrentr war in dieser Bt'richtÄvoche niittrl. Agrarschuldverschrei. düngen »md Inoestitionsanleihe tendierten unverändert sest, bei geringen Umsätzen. Auf denl Devisenmärkte überstieg auch in diciser BcrichtÄveche dasAngebot der privaten 5>ant> den Bedarf. DieNational b a n k intervenierte lediglich mit geringen Posten in den Devisen London und Ziirch. Zum Wochenschluß tendierten die Devisen ^rlin und London so»nie Prag etwas fester, während Newyork u. Wien leicht abbröckeilen. Die Tevise Mailand war in dieser Berichts wciche stabil bei 300.75 MittetkurS. Der Stand der deutschen Industrie d^irch Hermlsgabe vo-n ^ichilldverschreibungeA oder Attien aufgebracht wurden. ES muß auch die Tlttfache hervorgehoben werden, t»aß die vollkommene Cnrtavertung und die Beschei« denheit der gesetzlichen Nevalorisierung der Indlchrie die Möglichkeit boten, sich ohne Bergilti«?g Pvei Drittel ihrer früheren Verpflichtungen M entledigen. In dn Zeit vo-n: Iaiire 192i bis zum Auglllft 1027 wutden in Deutschland kj70 neue (^'ellschasten in4 Leben genasen. Die Erhöhung des Aktienkapitals der einzclnen Unternehmungen erreichte de«i Ges.imeb;.'»rag von 2750 Millivuen Vkark. Auf auslän^is.chen (^elldmärkten wurden für Rechnung der deutschen Industrie für 1^23 und ml.f heiimischen Märkten für 500 Millionen Reich?mar' Obligationen gezeichnet. Ausserdem verfügt i^ie deutsche' Industrie im ?liuslande iiber orohe Beträge kurzfristiger Kredite. Trotzdem l)errsM in unterrichteten Ä^reisen allgemein di" Auffassung vor, daß die deutsch« Indu strie mit .^«apitailien nic^ genügend versorgt ist und daß sie deslialb noch für eine Reihe von Iahren zu aiusländischom Kapital wird ihre Zuflucht -neihmen müssen. inl>us;e wettgemacht wurde und der .'.iurs ^ » Wochcn'chlich »li.dcrum b>i I«-I4^öN Ildjsf<'r stellt 42^?^ » "r ganzen Es ilnterliegt keinem Zweifel: Deutsch^land ist einer der ersten Industriestaaten der Welt. Seine Erzeugnisse sind in beiden Erdhälften bekannt und wegen ihrer Güte sehr gesucht. Der Weltkrieg hat der deutschen Industrie auf der einen Seite einen grossen S6)lLg venX^t, auf der anderen sie dag^'gen in ge nblei-bens der Ile^rs.'cprodukte die Verwertung der Ersatnnittel zn einer 'ch'er .:ng, von dein iie sich jedoch infolge Einset»>^'ns aller sN'älte sehr bald erholte und die P!)rkr'ea'"^'>''l"' in den einzelnen Zweigen bereslts fast durchivegs erreichte, in anderen ilhn soi^r bereits überschritten latte. Es wäre darnmwrhl am Vlat^e, einen kurzen U ^erblick über den bent-igen 5tand der dei'i'^Fvn."Industrie zu e?'Nverfen. ??a^ch genauen anltlichpn Daten betrug inl (^Geschäftsjahre 1025/2« die Gesmutzaibl der Personen, deren Eristen, an die Industrie ge blmden ist sAribeiter, Beamte, Eipentüiner, 0 000 iui hre 1882. ganzen Bevölkerung D"its!'''land.7 vor. Die Znhl der rein industriellen Arbeiter beträgt 0.800000, da-vo?? 2,000.000 Iranen, steacIiüber 7,5)00.000 s1..^.00 0s^ ^rauen'j iu^ ?^ahre 1007. Darnach die d^'r In>'l"'k?'i'''arbe!ter iin Laufe der l?j;ten zv.x'i Iabr^?es>nte um 2<)?6 und die de'- "?muen mir NN' angewack>s?n. Wa5 d'e . d«''.' Indui'ti'ie ver- wundeten Maschinen anbetris^'t, sind die -Ziffern in noch schneslerem Tenipo und gröste-r^in Ansuias;e f'n<".""achsen c?ls die Zahl der Arbeitskräfte. Der l^rnn^d ist vor allein dann .Ul suchen, daft alle Industriestaaten die Menschenkraft durcki ina^chi.'^elle Arbeit zu ers.t'en su'chen, nin d^^-diirch die 5?erst?slilngs- 2ü—100 Per kg, Käseleibchen 1—10, Vier ILO-1.75 per Stück. Obst: Aepfel 3—8, Birnen 4—8, Pflaumet 7—8, getrocknete 1(^12, Psirsi«^ k—10, Trauben 8—12, Datteln 25^35, Mandeln tt0—75, Nüsie, geschält, 45—52, Feigen 10 bis 12, MoHn 18 per kg. Zitronen 0.7^1.25 per Stück. Gemtise: Kopfsalat 0.25—1.50, Krautköpfe 0.50—40, Karfiol 1—4, Gurken 0.25—2, Ein>legegurken 0.05) ^.10, Speisekürbisie 0.50 bis 4, Möhren 0.25—0.5i0, Rüben 0 25, Rotruden 0.50^-1.5)0, Kohlrüben 0.5)0—0.75 per Stück, Erbsen, schält 4—5, Schotten-bohnen 1, (Grünzeug 0.25)—0.50, Pil^e 1—3, .^'rrenpilze 4—5 per .s^aufchen. Tomajen -3, Zwiebeln 1..50—2.5)0, Knoblauch 7 bis 12, Kartosfoln 1—2, Smierkrmit 4..50, Zaner« rü^n 2 per kg. G«treidc und Mahlerzeugnisse: Weize« .3.25)- 3.5)0, Rl>g^n 2.5>s^—3, (^ei^te 2.75—8, .^f<'r 2..50-2.75, Mais 2.80-3.25, Hirse .3—4, .Haide 4—5, Bohnen 4—4.50, Erbsen 12—14, Linsen 12—14, Weizenmchl 4-5.50, Ro-^^mnehl 4.50—5, Maismehl 2.75—3, .hai-demehl 8—9, Weizengries si, MaisssrieS 3.75—4.50, Rollgerstr K—12, .Hirn in, ''^abre 1805 sind an-geiboten, ohne auf Interesse zu stoßen. Danica«»ktien sind etivas fester bei lfl5 bis 175 gegen 1W bis 105 zum Wochenbcainn. Auch VevLe besserten ihre Kurspositionen un? einige Punkte auf 140 bis 145, blieben jedech ohne Umsätze. Ragnseaakticn Zeigten in die'er Berichts>ttioche einen neuerlichen Kursge-iviurr. Zum Wochenschlus^ wurde festes (^e-ld bei 3!>2.i^ gelea^t, wahri'nd Ware nicht unter 420 notierte. Infolg!e der l?olhsn Spannnng konnte es jedoch zn keiner Unisatztätig^eit kom wen. Trifailer notierten unverändert zwischen 48V bis 400. der Vonvöchentlichen Abschwächilng dvm Anlagemarkt nahui die Rursgestnltung der K r i eg s e n t s ch ä-6 u n g s r e n t e im Lause dieser Be-Mcht^oche neuerlich Richtung nach oben. ^s^^kNtna kam wiederuu, von, Beogra-r ^^latze. Allerdings war bie Kursbeive-nach aufwärts in dieser Woche nicht lo s urun^ wie in «der Vorwoche und ginq in z^lich gemäßigtem Tempo vor sich. Etivas ^roff ivar nur der KurSsprung zum Wochen-veglnn, n« die Steta von 370 bis 371 spninZ. die motorischen Kr^'te ji' '^c'r deutschen In-d'.'"^- ',' T' -'l're 1^0^ >11'» 7 izn Ia-Hre 1020 gar auf i7,s^50.000 P'erdestärfon ansi'.'irachs-.'''. "-fk Ma- schinen mit eleltri'cher Triebkraft rnud l l.5w.000 Pserdekrältc. E'n wichtiges s?apitel ist die f i n a n-zi elle Seit" der denisch^,, Industrie und 'iberl)Mlpt der ?'ei"v<'"»d>'.''a der Kavit'.ihlien. den drei Iichrzehnten vor den? M.'s-'. i.'.it' wurden zur ^chas^'nn'i von nen^n Unternebmunaen rund ^>^00 Millionen Mark verwendet. Die vo^st>1n>'-''e Entwerli'na der „nd die Revasorisierunq der di'utschen Zahlunasiul^t-tel v'^.'rset^ten ^'er Isid>'''trie eiiieu argen Schlag, nnd eine ganze Reiihe pyn Unter-nel^Mlinaen nini^te den Betri'^b einstellen. Jene UnternepMuna^'n fedocki, die diesen furchtbaren ^-inauzkrach überstanden haben-mns'.ten i!hr A^ktiv'n^apital den neuen Ver-bältnissen anvasien. Sosort nach eingesetzter 'i^tabilisiernng der Reichsmark brauchte die deutsche Industrie nnge^eure Kapitalien, die auf bei^mischen oder ausländische» Mä^ltcu Die Berichte van den Auslandsmärkten lassen noch immer keine Veränderung bezw. Besserung der Lage erkennen. Die Nachsrage ist nach wie vor schwach. Aus dem itvlieni schen Markte, woihin bisher ein Großteil der l'ugoslawis.chen Exportsuare kliuierte, ist in der letzten Zeit gleichfalls eine Verringerung lder Nachtrage zu verzeichnen, da der Mittel stand infolge der hohen Preisforderungen den Konsum merklich eingeschränkt hat. Vm: großenl Einslnß aus die (Gestaltung dieses ?.1tiarktes hat die Preisgestaltung auf dem Fleiisch- soilvie OMnarkte, die in Italien in d-.'r letzten Zeit eine 7iach abivärts gerichtete Tendenz verfolgte und dal?er zur Vergröße rung des Koninuls von >^leisch und Obst au Kosten des Eierabsat.zes führte. Auch in den nördlichen Nachbarstaaten ist die Lage eine ähnlliche. Auch au^ diesen Plätzen ist das Angebot weit größer als die Nachfrage. Ungeachtet dessen vx'vden im ju'gvslmvi^chen Ein-kmns-^ebiet noch immer unvt'rhnltnism^s'g hohe Preise bewilligt. In dieser Bericht>vock)e wurden Dinar 1.35 bis 1.40 pro Stück bezahlt. Demnach nx'rden an'f dem l)iesigen Markte b5s?<'re Pre'««? beirilligt als auf den Au'londsplät'.en. Die Zufuhren sind jedoch trotz der hohen Preise sehr g^'ring, sodaß für den Erport kaum größere Posten in Betmcht kommen. MorNberichte Mari bor, 24. September. Infolge nasser Witterung uu'd sinkender Tenlpern'tur war der hiesige Markt aui Smnstag nicht so reichlich beschickt wie soust. Wohl sehten Mr bei Eintritt kühlereu Atters größere ZllsuHren seitens der Speckbauern ein. .'ocute waren sie mit 35 Wagen erschienen unid verlausten Schweinefleisch im Großen zu Din 15)—17.50 und im Kleinen zu 10—27. Dis Preise der übrigen ^leischgattun gen, Fleischwaren und sonstiger Lebensmittel l>lieben fast unverändert, nur die E i e r ha-ben sich gegenüber dcr Bom)ochc um 50 Para per Stück verteuert. Iu n ggeflüg el ist wieder etivas billiger. O b st wird nach wie vor noch immer in größer-'n Mengen an' den Markt gebracht, jedoch sind die Preise v'rhältnismäßig hoch, .^"^eute ivaren 10 Wagen mit Obst und 20 mit K'nriosfeln und sonstigen? Gcniüse auf d-^u? Markte. Iusolee Ulasser Witterung wurde heute eine ziemliche Menge Pilze ans den Markt gebracht, die zu Diu. 1^3 und die Herrenpilze zu 4—5 das Häufcheu verkaust wurden. - Im lgend'n die Einzelpreise: Fleisch- und ^leischworen: Rindfleisch 10 bis 15, .Kälbernes 15)—20, Schweinernes 15 bis .'^0, Schöpsernes 8-10, Pserdesleisch 1 bis 7, Innereien 8^-10, S^vck 22-25, Schmalz 22—27, Rauchfleisch 24—34, Wurstwaren >8 bis 45 per Kilogramm. X Die nächste Sitzung des BerwaltungS« ausschusses der Gewerbebank fini^et am 30. Septvncher und 1. Oktober in Be!0grv.d sta.tt. Bei dieser Gelegenheit wird der Generaldirektor Dragie einen aussü^hrlichen Bericht über die Tätigkeit der Anstalt in den nächsten Monaten vorlegen. Außer anderen Fragen wird au.ch über bie Eröffnung von ^ifialen unid geivevblichen Krei>itanstia,lten verhandelt werden. X Eigene Herstellung der Banknotm. Di« Notenpresse der Nationalban'k wird mit 1. Ja nuar 1929 ihre Arbeit ausnehme:!. Von d« an werden i>ie j-ugoslMvischen Banknoten im eigenen Staate hergestellt werden. Das notwendige Papier wir^ an'iiangs aus Frankreich beMen werden, unhrige 1000—1100. Preise f^ das Kilogramm Lebendgewicht Din 10—11.^ und für das Schlachtgewicht 15—18. -Hl- Der Landwirt Vermehrung der Wintereier .'^'»erbst- und Wintereier sind selten vnd darnnl eine gesuchte und gut bezahlte Ware. Es ka>in deinuach die Rentabilität der Hühnerzucht nicht lediglich darauf beruhen, wieviel Eier eine .Henne im Laufe des IahreS legt, sondern sie wird wesentlich dadurch beeinflußt, wit'viel Eier sie in den .'^rbst- und Winteruwnaten legt, wv die Eier einen hoben Preis haben. ?)!an spricht bei Hühnern von Winterlegern und ttleint damit, daß es Rassen gibt, welche die natürliche Veranla>gung haben. auch im .Herbst und Winter Eier zu legen. Mit der Veranlaiplng allein ist es jedoch nicht getan; es gehört mancherlei dazu, dieselbe zur Entivicklung zu bringen, es ist oft Geflügel u. ö.: Ba^thendel 15>-25, .Hennen tut, wichtiger als 30-60, Enten 40-45, Truihnbner 5!0-0isl Körperwärnie vorhai.den, weshalb sie nnter 2..')0, Rahm 12—11 der Liter, Bulter 40 lns'der Winterkälto wenlger leiden und so bei Teeli'utter ^t0^()0, ü^l^chte —Id. ^täsel sonst güustiaen Wohn- und FütterunAsvtt- s. Vom ?7. Septeinvr? W?? Hältnissen auch bei mäßiger Wnterkälte Eier l^n. In dieser We.se sind viele mittelschwere Rassen veranlagt, wie Plynwuth-Rocks, LanghanS» La Fltche u. a. Aber auch kleinere SchIlihnS. Daß diese aber auch wirklich im Winter Eier legen, dazu gehdrt, daß sie bis dahin bereits vollkommen entwickelt sind. Wiiltereier werden zunächst von den jungen Tierrn geliefert, ^e auS F'rühbrut ge-^en sind, die also im Monat März, längstens April erbrütet wurden. Tie Italiener und manch« LandhNhner gehören zu den frührei'fen Cchlä^n, die in fünf, längstens sechs Monaten ausgewachsen sind. Die früher genonnten mittelschweren Rassen brauchen KU ibrer körperlichen Entwicklung scchs bis sieben Monate. An die vollendete ^ltwicklung des Körpers schließt sich die Allsbildung des Eierstockes und damit die Ledere i^fe an. T-aß die 5>uhner nicht nur früh erbrütet, sondern auch gut gefi'lttert und gepflegt fern müssen, damit sicf» die körperliche Entwicklung unk die Ausbildung des Eierstockes rasch vollendet, ist ncitürlich, ebenso aber auch, daß die Hübner in den Wintermonaten einen warmen. reinen Stall und reichliches Futter erhalten müssen. Wintereier werden auch von den ältesten Hennen gelegt, die beginnen, wenn die jungen Hennen im Dezeinber und Jänner eine Pause machen. Um alte Hennen um diese Zeit legereif zu niachen, ist es erforderlich, daß sie mit Eintritt der Mauser reichlich mit Kraft-futt<^r derselben werden, damit die Neubildung des Gefieders rasch unid leicht vonltat-ten geht und die Körperkrast nicht nachläßt. Ist d»'? sck»lies't an da'^ n^u- hergestellte Federkle^d unmittelbar auch die Neubildung des Eierstockes s^r die nächste Lcgeperiode, und im Dezember, länastens Jänner nimmt die Henne ihre Le^etätlcvkeit wieder auf, bis sie diirch die eintretende Brutlust unterbrochen wird. („Heim und Scholle".) l. Zusammensetzunq des Stallmistes und bes l^nstdilngers. Während Stvllmist alle drei Pflaii^ennährsto«^, K^li, Phosphorsän-re und Stirkitoff ent'HAt, sind die sogenannten A^tnstdünger, wenn sie nicht miteinander geinischt werden, einseitige Düngemittel, die SewShnlich ni^r einen Hauptnährstoff, diesen aber in großen Mengen enthalten. Die künstlichen Düngemittel haben aber den Vorteil, daß man dem Boden immer jene Wanzen-nährsto-ffe geben 5ann. die er gemde braucht. Das schwefelsaure Ammoniak enthält bei-spielsweise in einem K^ilo-gramm etwa 2(X) Gramm Stickstoff, während ein K'ilogramm Stallmist nur etwa k Gramm Stickstoff enthält, wovon nur der vierte Teil in leicht auf-rnHmbarer Fcmn vorstanden ist. Man brmlcht daher cvuch von schivefelsaurem Am-moüiak nur den 50 Teil um dieselbe Stick-stvsMnginig zu erzielen wie durch den Tttill Mist. Daliei kommt auch die Zeit--, Avbeit-un>d Geld^^pnrnis der Aufbringung in Betracht. Für die Düngung der Herbstfaoten ist schweselscnires Ammoniak in einer Menge von lX) bis llX) Mo-gramm per Joch anzuwenden. Es wirkt wohl langsamer, dalür aber anhalte,rder, so doß der Stickstof'ftiedarf auch für das Frü!k)jlfthr gedeckt ist und eine KopfdünPlng unterbleiben vann. liischen Dikachent^ter. der die Scharen der Engel gegen den Teufel und seine Heere führte. ?luf diesen TTHMgel Mickioel, auf den ZÜ-!ye Odins übertragen worden sind, ist der ^t^utsche Michel zurückzuführen. Die chriistli-chen Priester taten alles, um das straihlende Mld des streitbaren Erzengels recht fest der Vorstellung des Volkes einzuprägen. Ter Name Micheal gen>ann bald große Berbreuung und als unter Heinrich dem s^gler unld so-dvnn unt^ Otto 1. Michaels Bild auif dem ReichÄanner die deutschen Krieger zu heiliger Begeisterung entflammt hatte, daß sie in den Schlachten Merseburg (V33) und airf dem Lech^elde die gefÄrchteten Ungarn vollständig schlugen, da galt Michael bei allen Völkern Europas al^ des deutschen Volkes mächtiger Schutzherr. Die Identifiz-ie-rung von Volk unid Schu^paNon und die Bezeichnung „Deutscher Michel" für die deutsche Nationalität ergab sich darauf leicht. ssllr clis ssrsuen«,slt Aus der Welt der Modedame Wir bringen heute die Abbildungen eines Herb st-E n s e m b l e s aus Drcipelle der Farbe Ls'aille. Das Röckchen ist mit F-cil-tengruppen verziert. Der Gürtel ist etwas höher angebracht. Zum Kragen und den Man schetten des Mantels wurde das Murmeltier benützt. Zum zweiten Mantel wurde die Form eines Bolero und der Fuchspelz gewählt. Auch der dritte Mantel wurde in Bolero-Form ans Velours de laine verfertigt. Dieser apparte Mantel ist mit engen Streifen von Haaren geschorener li'aninchen geschmückt. Zum letzten Mantel wurde ebenf^^lls velour de laine silberner Farbe benutzt. Die strahlenförmig ange^brachteu Säumchen verleihen diesem ?^'antel ein originelles. Ausselien. Der Kragen ist mit Otterpelz reich geschmückt. Auch in d er heurigen Saison wird dem geradlinigen Sport-^sleidertypus mit plissierten Röckchen Vorzug a^'zeben, welcher im- mer von verständigen Leuten gesucht wird, nachdem er nur in unwesentlichen Kleinigkeiten eine Abänderung erfuhr. Als Verzierungen werden Sou-taschen, kleine Säumchen, Tressen, schräge Inkrustationen, Knöpfchen verwendet. Die tti o d e r n e n F a r b e n sin-d blau, schwarz, braun, ferner neutrale helle Töne von Grai'blau und beige, als Grund einer unendlichen Zahl von Nuancen, wie Sandfarbe. Blscuitfarbe. Antilopenfnrbe usw., für den blauen Ton die Farbe „hirondelle", Ad-M'iralblau. Die Boleroform erfreut sich großer Beliebtheit, ebenfalls Spitzengarnituren, eingefetzte Streifen einiger Nucineen der Grundfarbe des Kleides, lange Aermel, die in sehr feine Manschetten auslaufen, und mit Soutaschen in der Art von Armbere körperliche Mängel und Gebrechen oder abstoßende K'rankheiten, z.B. Aussatz, die sofortige Scheidung. Da dem Ehemanne das unbei^chränkte Züchtigungsrecht zlist^^t, bilden SMäge, mit denen er seine bessere Ehehälfte traiktiert, keinen Scheid-un'gsgnmd. Er darf feine Frau nur nicht totschlagen! Bei traignschem Ausgang der Züchtigung verfällt er dem Richterspruch und wird erdrosselt. Die Ehefrml jedoch darf es niemals wagen, ihre Hand gegen ihre Eltern oder Schwiegereltern zu erh^n. Für den chlnestfck>en Eb^mann gibt e' aber noch eine Möglichkeit« sich au^ leaalcm Wea« lci- ner Frau zu entledigen: er kann sie verkaufen! In Si-ning-^l entspricht der Preis einer F^-au dem eines Pferdes. Sind die Füße der Frau nur ungenügend verkrü'.'pelt, so sinkt der Preis a,lf 15 bis IN Taels bercvb. für die lnon auch ein.mit Mängeln behaftetes Pferd ersteht. Für 5^0 Taels und mehr wird schon wertvolleres Material angeboten: die vollendetste Frau erzielt einen Marktpreis von höchstens 100 Taels. Das ist aber ein Luxus, den sich mir Mandarinnen oder reiche Kau^leute leisten können. Endl'ch eine chinesische Ehe gelöst U'erden, daß einer der Gatten — fast ausnais'mslos die Frau — freiwillig in den Tod gelit. Für diese Art der Scheidung gibt es mannigfache Gründe, z. B. Lebensüberdruß. Gemütskrankheit, Weltflucht, lmi der Peinig^ing einer Schwiegermutter zu entjiliehen u. a. m. Äubereltuna der Gans-leber Gansleber mit Zwiebel. Etwas Zwiebeil wird fein geschnitten und in Gansfett geröstet. Die Leber wird in Scheiben geschnitten, mlf die geröftete Zwi^ibe! gegeben, langsam geröstet, vorfichldig umgedreht und dann mit etwas Wasser aufgekocht. Zum ^Schlüsse ) '"d die Leber gefal^n und et'wos papriziert. Gansleber mit Pilzen. Pilze werden über Nacht in Wafs^»? eingslneicht mit etiv-as Fett und Zwiebel steröftet. Ga?esleber wird ge- schnitten. komn.t daraius, 'ba??» vorsichtit^ umgedve-ht. mit etwas Milch vergossen und gar gedünstet. GanSlebergulasch. In feingeschnittenen unid in Fett angerösteten Zwiebeln werden dünn'gelchnittene Erdäpfel mit Wasser und Paprika gekocht. Wenn sie fast weich, komMt die in Scheiben geschnittene Leber da^u und wird, zllgedeckt. mit ihnen fertig gedünstet. Kalte Glinsleber. Man ninrmt ein wenig Gansfett, läßt es zergehen, gibt die Gansleber erst ailf der orderen Seite hinein, drcht sie dann um. gießt etivas Wasser daran, deckt sie zu und läßt sie gar braten. Dann legt man sie in eine tiefe Schüssel, salzt und pfeffert sie und stellt sie in die Kälte, damit d^s Fett auf ihr erstarrt. Faschierte Gansleber. Die GanSleber wird wi- frükier angeaeben vorbereitet. Bis nun das Schmailz gestockt ift, nimmt man die Leber hera>us, streicht sie durch ein Sieb, ver mengt sie so mit dem Fett, daß e? eine ganz gleichm^^v'ge Masse wird, füllt diese in einen Tiegel unli» bewahrt sie an kühlem Orte u erkennen. Es ist keine Frage, daß der Hlltrand größer g?tragen wird. Man sieht ganz große Fil^chüte — vor allem »n Schwarz — in der Art, wie sie in Bangvok schon im Sommer sehr gefallen haben. Doch bleibt dieser große ^'»ut seiltenen Gelegenheiten vorbehalten, da er zu PelMänteln mi-t großen Kragen weder Vleidsom noch praktisch ist. Gleich^itig mit dem großen Hut ist die ganz kleine kj^^appe — vandloS oder mit kleiner flacher ^rempe in all ihren Ehren eingesetzt. Die hat sich an de? D!e^biltol!lippe ini^iriert, llt vou EtiM bis zmn Nack''' mi>ere sind, Verlan-sten große (Gekonntheit. Einzelne .<(>äuser bringen kleine sZ)^i>arze Lpitzen'htttchen, die an die spanischen Hauben eri^mern und kleid sanl sind. Sollte das der Beginn des Abend-Hutes sein, den wir so lanx^e entbehrt hail'-.^n? (5s wäre dies begrüßenewert. Aber diü grauen sind ja verliebt in die sportliche Allure, und es steht dahin, ob sie diese ^r« ten Kc'bilde, denen hie und da sogar ein zartes Cchleierchcn über Ttirn imd Nase fällt, ak.^eptieren. Und währcnid man «wch jensationesler von der neuen Hutinode mun« seit, werden sich die Frauen dc>ch wieder zu den kleinen »der grossen ?sil.^hntl'n entschlie« fien und es wird sich ni.cht viel gecin'dert haben... Kleine Küchengeheimniffe Klumpigen a ? a o vermische man vor dem Anrühren am besten mit Ttaubzuckcr Er wird dann ohne Schwierigkeit ein klare? (Getränk geben. S a n d t o r t e ist häufig ein C6)mcr' zenskind der .Hau'?srau; trotz aller angewen-deten Sorgflt bleibt sie gerne „sihen" — wie ter küchentechnische Ausdruck das Ztrienng« werden d^s Tcigeö nenut. Es hat sich bei vielen Versuchen gezeigt, das; Candtorte »mmer gut gerät, wen«: alle ihre Bestand« teile: Eier, Zucker, Mehl, usw. nicht kalt, sonldern envärmt verwendet n>erden. Die gefüllte Tortenform darf nieinalz lierum« gerückt odl?r gestoßen werden. Ka f f e e ivird bedeutend besser, wenn dem .Hochwasser eine Winzigkeit doppel-kohlcnl'Mres Ziatron beisie setzt wird. A e P fe l lassen sich o>l)ne Fleischvcrlust schälen, wenn der?lpfel eine Minute in ko« 6)endes ??..Ol!nie Eanti-a>l»o auf. Als .^i'^'^^'marken werden die im Jahre l.O5ö gedruckten Pro;'<,qan doal.irken ohne Wcrtongaibe verwendet. Bliau, in großen Format nit hellblauem Rahmen, zeigen si« den Äops von O'Hia.^ins und erh-alten in der Reick^^zdruckerei den Auf, dru Eorrec» Aereo sowie ein? Wertangabe in sk Co. herg<^stellt, eine Marke zu 25 Cts. violett mit de^m von zwei Frauengestal-ten flankierten Landeswappen. Die gelbgrü-ne l0 Cts. von Spanien nlit deu> Aufdruck des Lan'desnmneus kursiert in S p a-n i f ch , M a r o k k o. Die viol,.'tte 20 Cts. von Mauritius trägt dord<'n sein soll. Das '^Äisserzeichen ist das der neuen englischen ^^olonialinark.'n. Die Dienstumrkv' zu 7^^ Cts. von Paraguay durch ein.'-: '.'ierzeiligen Aufdruck: Nnliilitn-slnen-^ s^.5>i mit der Anschrift s)fsielnl i>? eine Freimarke unig'.'iu>nlidelt worden Auch Per > ien hat setzt seine Lustpostnmrken erh.it?l'n^ i»'>e'M die Au'5siabe 10i)0 einen Aus>druck erhielt, der in arabischer >lnd französischer Schrift: mit eineuk Doppeldecker ausgedruckt erhielt. An'läs?lich einer Breismarkcn-au^stessung in Montenid^'" verausgabte Uru g n a t? drei ungezähnte Erinnernngsmarken init den' Bil>d de^ .^^Nluptpolstgebäudes d?r Hanptsta^dt- 2 C. grün, rot, 8 blau, die mit einem bosonderen eirunden Stempel ohne Ortsangc's'e entwertet worden sind. Spinnen als Menschen-vemichter u. TierrSuber Das gefährliche Spiuncnweibchen. — Die Brunhilde der Spinncnwelt. — Die Web» spinn? als Lotsck)lägerin. — Vögel und Fische sangende Spinnen. — Bon der Ta, ches Heilmittel. Aus swlifornieu kanl kürzlich die Nachricht, das; über zwanzig Personen dur.ch den Liß einer Spinne getölei worden seien. Unter den vielen Raubspinneuarten — Ulan zählt deren mehrere Tausend — ist di^ „Lathrodeetus ui.ictans" zweifellos als die kriegerischste anzusehen. Sie überfallen uieist nachts ihre Opfer iui Laufe oder Sprung nnd töten sie durch eine einzige Einspritzung. Be-zeichnenderu'eise ist bei dieser Art oft das Weibchen ftärker als das Männchen. Beiin Liebeewerbtlk-finden grosse stampfe anf Leben und Tod unter den Männchen statt, und der Werber, der als letzter auf d<'r Wahlstatt bleibt, ..führt die Braut lxim". Aber auch sie kann — eine Brunhilde der Spinuenivelt — deul Männchen gefährlich werden. Forscher beobachteten, das; oft das Weibchen bei oder nach der Begattung da^' Männchen tötet. Es ist anzunehmen, di^s; es 'ich bei de-i Mazienrergiftungen in ^talifornien um die Lathrodert>us t redec?cniau»tatus" bandelt. Diese Würgcrin unter den Spinnen ist schon olt den? Bn.'h auf der Weide wie auch dein Menschen gesns'rlich g« worden. Das t^ikt, das sie dent Menschen aus ihre,n verderbenbringenden :!5tachel einsi'vint. ist nen entietzlicheli !volgen: es wirkt i'tärler al» Strychnin, betäubt fast uninittelbar den Orgaui>?nins und führt, wenn nicht sofort l^egemnittel angewendet werden, zun? Tode. Un!er den vielen Raubspinnen gibt es ,'Spezialistii'nen", die es auf eine einzelne Tierart-abgesehen l^aben. Da ist die W^'b-splnne (Araneia), die mit ihrem wie die Klinge eines Ta'chenuieksers gelorniten ^ie-fcrfühler auf diäter und 5li,selten Jagd luacht. i.hnen zuerst i^it furch bare Wunden sch^ci-gi und dann in die klaffende W-un.de ihr sofort tödlich wirkendes Gift träufelt. Die in Südamerika vorkommeude Bogelspinne zagt auf ihren bis zu sieben Ienti-meter langen Bei-neu kleiilen Vögeln, ^soni>ers Palibris, nach und noch denl Ergebnis neuerer Forschungen ist die D^s^n'pinne (Dolmnedes) eine gefähr liche Fi'schraub^rin. Ein etiva ein Fünftel PfunZ) sck^aix'res Eremplar wurde vom Forscher Petcrs in Alaska beobachtet. Das Tier ließ sich an einem vier Meter langen We'b-faden anf den Fluß nieder und Packte eine sieben Zentimeter lange Elritv am >tops. Der Fisch tauchte sofort bis zuul (^rund nieder, um sich den Räu>bcr abzuschsitteln- Nach einer Weile kam er hoch, mar aber tot. Er hatte im W>->isser den tödlichen Biß erhalten, was nur dadurch uiöglich war, das; sich die Wasserspiniie bis zu acht Minuten unter Wasser halten kan?s. Mit einer der bekanntesten Rmibspinnen-geiflügeligen Netz, von dem ein Flügel auf dem Wasser schovebte, Ka^ilquappen. Das eine Weibchen packte eine .Kaulquappe und schlepp te sie ins Netz, mos die anderen Froschlarven veranlaßte, Hu solgen. So verstrick'^n sich nach und nach alle Artgenofsen in dem von den Spinnen gebauten ^ngnetz. Eine Gefahr für Mensch und Tier bedeutet auch der Skorpion, ivenn auch im allgemeinen das Skorpiongift a^rf den Menschen nicht tödlich wirkt. Der giftigste Geselle ist der Felsenikorpion, der in Afrika und Ostindien heimisch ist. Als Heil,nittel gec^en Skorpion« giit wurde von den Eingeborenen mit Borliebe ein Oel venvendet, in das krepierte Skorpione getränkt wur^n. Als b<'io«ideres Kuriofum sei erwähnt, daß die abergläubische Landbevölkerung Cüditaliens viele I-alhrhunderte lang als einzige Rettung gegen den Biß der Tarantel einen in wahnwitziger .'ixnt ausgeübten Tcmz ansah. sDie ..Taran, tella") soll dodurch ihren Namen erhalten ha ben.) Die Wirkung inar, diaß die (^eftoclienen durch den raienden Tanz in großen Schweiß gerieten und sich dann völlig ei^chöpst auss La^^ier warien. Die von der Tarantel <^!lo« chenen wären aber auch ohne diesen Erfolg eines rufsifch-römifchen Bades nicht zu« grmtde geganc^en, denn der Bist dieser Spin« ne ist nicht schädlicher als der der .Äreu?^ spinne. Die Tarantel ist alw, ebenso wie iha^ ^nosse, der Skorpion, nicht gerade ''in an-genelimes Lebi'wesen, aber doch immerhin „besser als ihr Ruf". Artur Iget. Der Büchertifch b. Sonnenland. Ein Mädchenblatt. Erscheint am 1. und 1.^. jeden Monats. Leitung: Ncvria Don,amg. Bezugspreis vierteljährig RM 2.15, S 2..^. Berlagsansbalt Tprolia, Innsbruck. Mit dem feinen (Gedicht „Altar-blnmen imd Lichter" von Elfe .Hasse wird das Iuli-.Hest eingeleitet. Dr. Nosmnrie (^as;ner spricht ill ihrer i'de^len nnd doch wii-kliMeitÄrohen Art über „l^rechtigkeit nnd Liebe" nnd A. Schlegelmann bringt die Fonsetzung ihrer Studie über Mar Reger. „Waldtuärcheli" von Ad« .Kaufmann-Brun-ner, zu den Bildern von Erika Stanger erzählt, bringt eine sommerliche Note in das Heft, '^ür ernste Leserinnen ist das l^edicht „Leid" von Marg. Seemann. Die Heraus-geberin erzählt über „Bücher" nnd von der reizen'den Erzäblnng „Wie es weiter kam" liegt nun der Schluß vor. Ein Au'satz von Dr. med. A. .Herde über das Bergsteigen u. Wandern, die Sonnenlandpost nnd die Bü-chersckmli beschließen das Heft. b. Von Kant zu Cou«. Den Titel „Vnn der Macht des Gemiites" haben viele ichon einmal gehört, ohne zu wissen, daß er weitergeht: „durch den bloßen '-'iner krank-haiten (Gefühle Meister zu sein". S-eigt man ihnen den twllen Titel, so sie: märe ia unge'ähr dasselbe wie CoNt>? Ist es auch! Alles ist 'chun einmal dagewesen. Die Menichs^.'it hat ein knrzes (Gedächtnis: sie der g'ßt eine Erkenntnis, geht andere Wege und kebrt auf Uniwegen wieder zu ihr zurück. Es ist reizvoll, iich in die kleine .^tant'i''^-' " '.u ^'erliefen, auch braucht uienmnd ücs ... Nanu'n des PI?i!c>sophen 'II der "^^chris'tleiter der ..Weinen Fahne" O. Sck,midt hat es mit Erläuterungen uud praktischen Einleitungen versehen und so jedem zugänglich gemacht; es is^ für nur W Pfg. vom Banm-Berlag, Pfullingen sWürtt.) zu beziehen, auch jede Buch-haiildluug l>esorgt es gern. b. Die Seelennot eines bedrängten Volkes! Zn>ei Ereignisse lmben in ^>.'n le>U''n Wochen nenerdings die Lage in Südtirol grell beleuchtet. Das eine war die Bölker-bundligentagung in Berlin, wo Vertreter nerith''edenster Nationen die sckMersten An-klwgen gegeil Italien erhoben wegen der in ganz Europa einzig dastehenden Unter, drnckung d<'r durch den Fr'edensvertraa von St. s^iermain Italien einverleibten Deutschen. Das andere die Rede Mistsolinis aui 2l',. Mai in der italienischen ^^mnnier. worin er vor aller Welt den Willen Italiens kundtat, das Deutschtnm in Südtirol auszurotten, indem er beteuerte, die Erricl'tung einer eigenen Provinz Bozen sei nicht, wie es si) manche aeglanbt bat ten, en' ilgt, nm r>en Deutschen Zngeständnilse irgend u'elcher Art zu Mielchen, sondern unl ne nlir nmso rascher ^u italienisieren s..Per piu ra^'p'damente ita^ lianizznre"). Der von Mussolini so unver-bohlen znm AuÄiruck gebrachte absolute '^ernÄitungsn^ille aegen alles, was deutsch ist, tritt ain brutalsten in Erscheinnng, wi? er mrk das .Heiligste übergreiit. ai'f das reliii öfe natienale Unterdrückung ?ur religiösen wird, schildert an Hand au identischer Do^innei^t'' eine !n letzten Wochen erschienene SchrÜt ..Die !Seelennot eines bedrängten Volkes". In leidenschafkZ-lo-ser Sprache, ausschließlich auf Dokumenten (Gesetzen, tgl. Deketen, Verfügungen der Behörden. Straflde^reten der Verwaltungsbehörden, richterlichen Stra^'urtcilen, Erlässen der bilschöflichen Ordinariate, Denkschriften usw.) fußend, legt der Verfafser d^e Eingrif-fe der ItalienisieruRgsmaf^imhmen der italienischen Regierung in religiös-kirchlicher Hinsicht dar. — Die Seelennot eines bedräng ten Volkes. Von der nationalen zur religiösen Unterdrückung in Südtirol. Nach authentischen Dokumenten dargestellt von Athanasius. 1027. Marianische Vereinsbnchihand-lung, Innsbruck, Marin Theresienstraße 40, Anslieferinrgsstelle für den Buchhandel. Preis S Mk. 2.—. b. Die sechs Bücher der Kunst. .HerauS-geber Uuiversitätspwsesjor Dr. A. E. Brinck. mann, Itiöln. 5. Buch: die Ltunst des Barocks und Rokokos von Pros. A^ E. Brinckmann. jiöln. G. M. 10.—, Halbleinen. Akademisck)c Verlagsgesellschaft AtA'naion m. b. .H., Wild park-Potsdain. Die Saninllung ist die wohl, sei^lfte Weltgeschichte der Kunst, erschwinglich des Gebildeten. In dem vorliegenden Bande bohanldelt der beste .^tel,ner der Barock- und Rokokozeit diese glänzende Epoche, die heute in den Vordergrund des Interesses gerückt ist. Worauf es Brinckinaun in seiner aufs äußerste konzentrierten Zufanimensassung an komnlt, das ist der Einlsatz und Anteil der Bölkerindioidualitäten, die mit verschiedener .^raft nnd verschiedenem Erfo'lg in die Entwicklung der künstlerischen Ideen des Barocks eingreifen. Italien findet z^ierst die neuen Fonnen; Sl'anien, Frankreich, E'iigland, Niederlande, Deutschland, zerlegen, zersetzen sie unH verbinden sie mit eigenem schöpseri-SV«? .1.10 uolgt an! Niemand kann widerstehen! Ab morgen Dienstag, den 27. d. M.: „Die Sh» des Dr. Jmhosf" (Wenn das Herz der Jugend spricht.) der erschütternde Roman einer ungleichen Ehe, der in den Cchlußakord auSklingt: „Der Jugend die Jugend!" Erstklassige Darstellung durch die schöne L ee Par ry und den größten deutschen Schauspieler Albert B a s s e r m a n n, der eben in diesen Tagen das Wiegenfest begeht. Dieser bedeutungsvolle Tag im Leben deS großen llünst-lerS kann nicht besser gewürdigt werden, als eben durch die Vorführung dieses Prachtfilmes. Bassermann legt in seine Rolle sein ganzes hohes Künstlertum und seine ganze persönliche Individualität. Einschließlich Dienstag, dm 27. d. M. läuft der große Tom-Mix-Film: Ab heute Camstag llu't wieder ein gro'zer Tom « Mir - Film, und zwar: „Der Held des Tages" Tin wunderschöner Abenteuer-Film in 6 Akten mit starker dramatischer Handlung, romantischen Begebenheiten. Tom Mix erl'b» einen 'abenteuerlichen Traum, der znr ^'irklichk' t wird. Ts gibt In diesem Film Bilder vo.i i^.iuS-rvo'Iste.^ Anmut u. romantischestem Reiz, deren Schönheit auf den Beschauer nicht ohne Wirkung l,leiben kann. Besonders der Kampf auf der Bucg ' nd die Befreiung und Flucht sind von P2ck!.'u?^ster Wirkung. Der Film hat bei der ieinerviltg... Erst-vorfübrnnfl großen Erfolg gehabt, wird dies auch jetzt bei der Reprise in Studemi der Fall sein. tlAmorrkvicien! 20.000 Heilerfolge olleln in Oesterreich Oriol-Hämorrhoidal-Zcipkchen. TepotZ' Islz d. d. Zagreb. Beograd. Lsubljana. 101ZK Kleiner Anzeiger. Zclme'iler- mil ZclueiilNli»!«!' Adelijjs »u Koniluneniprelsen ^leksanärvva Treibrieme» bester Qualität, maschinell vollkommen ausgezogen, für Mühlen, Sng'.'werke, Dreschmaschinen, Fabriken usw. sowie auch Näh- und Lindrte-men auf Lager bei 7^van lila» vos, Aleksandrova cesta 13. Ver lanqen Sie Offertel )8l)L Akkumulatoren-Anlagen Schlamm, Asche, alles ttupfer, Messing, Zink, lauft jed. Quantum ..Calin" k. d., Zagreb, Man daliöina 1._ödvl Private Zuschneideanstalt» Ljub-ljana. Stari trg 19. 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Bekannten und Freunden die Nachricht, daß unsere innigslgeliebt« Tochter, Schwester und Kufjne, Fräulein Olga Perm? Biirserschuilehreri» Samstac^ nachts nach kurzem, schweren Leiden im 31. Lebenssahre sanst entschlafen ist. Das Bexjräbnis findet Montacl, den 26. September um 17 l^hr (5 Ahr nachmütags) von der Friedhosskapelle in PobreSje aus, statt. Ilm siilles Beileid wird ersucht. Mari bor, den 26. September 1927. Familie Verme. im Name» «ller VerwaNdle». Zulll klir 6le vvi^siUvortlick: .ismirnalkt. — k^ilr llon ilersuLLeber unci 6en Druck versnt^ortUek: Direktor