H^125. Samstag, 4. Juni 1898. Jahrgang 117. LMcher Mnng. ^"M^a <°,^°"sp«is: Mlt PostVersendung: ganzjHhri« fl. <5, halbjHhri« sl. 7 5N. Im Comptoir: lIel»^i« ,1 Uhr vor» mittags. Unsranlierte Äriefe werden nicht angenommen, Manuscripte uicht zurückgestellt. Nichtamtlicher Theil. Ncgierilngs-Vorlagen. f^ ^le eingebrachte Vorlage, betreffend die Ein-bestn ^.""" staatlichen Verschleißabgabe von Zncker, feck« ^?" staatlichen Verfchleißabgabe im Betrage von ^» Gulden für 100 Kilogramm netto unterliegt: 188« l ^ im § 1, Z. 1, des Gesetzes vom 20. Juni Art > ^treffend die Zuckerbesteuerung, bezeichneten gebi'pl ä ^ zur Verwendung innerhalb des Geltungs-2) 2 . ^^ gegenwärtigen Gcfetzes bestimmt ist; canki , ^" °"^ 1 bezeichneten Art in a) Zuckerln, hälti Früchten, Chocoladen und anderen cacao-^ten ^"^" ^"^ Halbfabrikaten), welche in beln^" ^" mehr als 1 Kilogramnl aus einem Gebiete W?I "^"'' "uf welches sich die Wirksamkeit diefcs do, , s"'chl erstreckt; d) Liqueuren, welche in Mengen werk ^ °^ 1 5Mer aus eineni Gebiete bezogen nicht 's""? "^^ ^ bic Wirksamkeit des Gesetzes grünt, ^^ Berechnung der Verschleißabgabc zn-zucke,s",^ Agende Zuckergehalt der »uli 2 bezeichneten ^ninit ^" Waren wird im Verordnungswcgc be- ^edin '^ ^" ün Verordnungswege vorzuzeichnenden abaa?l"sen und Vorsichten sind von der Verschleiß-Herstell.. l"it: ^ ^"cker (8 1, Z. 1), welcher zur laden "'lg ^"" Zuckern, candierten Früchten, Choco-Liq^ ^'^ anderen cacaohältigen Waren oder von gebra??" dient und in diesen Waren ill ein Gebiet GeleX ^"d, auf welches sich die Wirksamkeit dieses ' ^. «lcht erstreckt; 2.) Zuckermuster, vertrct/^ ^^ch gilt für sämmtliche im Neichsrathc 1-A,^ c" Königreiche und Lander und tritt mit stinili,, 'l ^^^ '" Wirksamkeit. Die gesetzlichen Ve-werd,.,, 3^'' betreffend die Zuckcrverbrauchs - Abgabe, ^ burch dasselbe nicht berührt. Zeitun.? Gesetzentwurf, betreffend die Aufhebung des stimm,, ""b Kalenderstempels, enthält folgende Ve-dun, i ^ ^er Zeitungs- und Kalenderslempel wird des lÄ's^"""^ ^^^ "n aufgehoben. Die im 8 19 Zuckers?. ^^'" 6. September 1850 vorgefehene nicht 's ^"3 des Kalenderstempels hat bezüglich der W8 , ^Men, gesteulpelten Kalender für das Jahr ^^ Mcht stattzufinden, woacacn die Entrichtung des Kalenderstempels für die bereits vor dem 1. Jänner! 1899 hergestellten Kalender für das Jahr 1899 zu entfallen hat. In dem Motivenberichte zu dieser Vorlage wird ausgeführt: Seit vielen Jahren und immer dringender und lauter wird im hohen Abgeordnetenhause sowie außer--halb desselben, die Forderung wegen Aufhebung des Zeitungs- und Kalenderstempels gestellt. Allen diesen Bestrebungen liegt die Ansicht zugrunde, dass der Zcitungs- und Kalenderstempcl veraltete, mit den! sucialpolitischen Gesichtspunkten der neueren Gesetzgebung nicht mehr vereinbarlichc Abgaben bilden. Der Zeitungsstempel bedeute — so wird nicht ohne Berechtigung argumentiert — eine Belastung, welche nur capitalskräftigere Unternehmungen felbst tragen können, während finanziell schwächere den Stempel durch die Erhöhung des Verkaufspreises auf die Confumenten überwälzen müfsen, wodurch einerseits die Bildung und Entwickelung solcher Unternehmungen erschwert und unmittelbar auch die mit der Presse in Verbindung stehenden Industriezweige berührt werden, anderseits die Verbreitung von Nachrichten und Kenntnissen durch die Zeitungen gerade unter der ärmeren Bevölkerung behindert wird. In ähnlicher Weise wirke auch der Stempel in Ansehung jener Kalender, welche unter der ärmeren, insbesondere ländlichen Bevölkerung verbreitet sind und für diese häusig fast die einzige Lecture bilden. Bei ausländischen Zeitungen mache sich der Stempel als eine Belästigung des Verkehres, insbesondere des Fremdenverkehres, fühlbar und behindere auch — abgesehen von den umständlichen, in keinem Verhältnisse znm Ertrage stehenden Apparate zur Erhebung der Abgabe — den Eintritt von Blättern, welche im Inlande journalistisch nicht vertretene Vildungsgcbicte umfassen. Für die Stellungnahme der Negierung gegenüber dieser Frage waren bisher vor allein staatssinanzielle Rücksichten maßgebend, da es sich um Einnahmen von über 2^/, Millionen Gulden handelt. Diesen finanziellen Bedenken ist aber die Regierung nunmehr durch Einführung einer staatlichen Verschleißabgabe von Zucker zu begegnen in der Lage, ill welcher Nichtnng auf die Bemerkungen zu der dein hohen Hause zukommenden bezüglichen Gcsetzes-Vorlage verwiesen wird, und schlägt daher mit dem vorliegenden Gesetzentwürfe die Aufhebung des Zeitungs-und Kalenderstempels vor. Zu dieser Action hat die Regierung in Ansehung des Kalenderstempels sich der Zustimmung der ungarischen Negieruug versichert, welche aus dem Grunde erforderlich war, weil in dem mit Ungarn bestehenden Stempel- und Gebüren-Uebereinkommen vom 2. October 1868 die Uebereinstimmung der Grundlagen der Gesetzgebung über den Kalenderstempel vereinbart erscheint. Nach dem Gesetzentwürfe, betreffend die Arbeits-statistik, sind für die Zwecke der wirtfchaftlichen und und focialen Gesetzgebung und Verwaltung arbeitt statistische Daten systematisch zu erheben und zn verarbeiten sowie periodisch zu veröffentlichen. Diefe Daten werden sich auf die Lage der arbeitenden Clafsen, insbesondere in der Industrie lind im Gewerbe, im Berg/ ban und im land- und forstwirtschaftlichen Betriebe, im Handel und Verkehrswesen, ferner auf die Wirksamkeit der Einrichtungen und Gesetze zur Förderuug der Wohlfahrt der arbeitenden Classen sowie auf den Umfang und Zustand der Production in den bezeichneten Zweigen zu beziehen haben. Mit den hier bezeichneten Aufgaben wird im Rcsfort des Handelsministeriums eine abgesonderte Abtheilung betraut und ist die hiezu erforderliche Anzahl von Beamten und sonstigen Hilfsorganen zu bestellen. Diefe Abtheilung hat hinsichtlich der Besorgung von Erhebungen und Zwischcnvcrfügungen nach außen hin als ein felbst ständiges, nnr hinsichtlich der Oberleitung und des Instanzenzngcs dem Handelsministerium unterstehendes Amt zu fungieren. Znr Mitwirkung an den Arbeiten diefes Amtes sind die staatlichen und Gemeindebehörden, Handels-nnd Gewerbekammern, Gewerbegenossenschaften, Gewerbegerichte, genossenschaftlichen und anderen Schiedsgerichte, Arbeiter-Unfallversicheruilgsanstaltell, Kranken-cassen und sonstigen Arbeiter-Hilfscassm in der nach Bedarf im Verordnungswege zu regelnden Weife verpflichtet. Zur Unterstützung des arbcitsstatistischcn Amtes sowie zur Beförderung des gedeihlichen Zusammenwirkens desselben und der Betriebe, auf welche sich seine Wirksamkeit erstreckt, wird ein ständiger Bci-rath gebildet, der aus dem Vorstande des Amtes, aus je einem Vertreter des Ministeriums des Innern, der Finanzen und des Ackerbaues sowie des Eisenbahn-und des Handelsministeriums, aus dem Präsidenten der statistischen Ccntralcommission und aus 24 vom Handelsminister ernannten Mitgliedern besteht. Die ernannten Mitglieder des Veirathes haben zu einem Feuilleton. n°rt^ ""Meue Ccke der Jütische« Alpen. ^ ^" ^rau Prof. Ulba Hintner in der Seclion «Krai», "es beutschm und österreichisch«! Alpeiwereius. l>tal>/? wolkenlose Himmel, der einen kühlen Morgen 'VciMH l hat, verspricht uns einen schönen Tag. su Hf Mb zu thun, ist edler Geister Art. — und BerM?! ^" denn heute zu Ende kosten, was unsere hat. ^ ""s an Gipfeln gestern noch vorenthalten üllr cw<^ ^ ^^ '"Hl gercnen, verehrte Anwesende, N? ""f diese Spitzen das Geleite zu gebeu. Action ^^""^^" leitet uns der gute. von der bervol,3i l5"l" ^faltig markierte Triglavweg, ^ I l ^"""l' zunächst zn einem grünen Thälchen zwisH äe>r^ ^^ ^ ^ y^v^. — hinan, das Draz.' " Vrsevnik, dem Mali und VMki Der elw, ^'"' Sleme gar reizend eingesenkt ist. s"g! oli ' ^'"'" Boden, wie scholl die Volksbenenmmg bi'e'eil m ,""eisel "n gcwcfenes Seebecken, ist allen, "Uderapsäl'<-s die Almen triglavwärts wanderten, quell ^ ,' ^!" Tl""k aus dem silbernen Aerg-^cht ar 's . "" Grunde aus dem weißen Schütte lZMbt stch der Erinnerung für immer ein. hinauf ' langen, forfchcndcn Blick werfen wir Kein «», .. den gürtenden Höhen dieses Almbodcns. ^ras i ^'c""ser erster Vefuch gilt dem Kleinen Pfeilern ' c '^" Form, in zwei mächtigen Strebe-seld s M^?M0' sich mu aufdringlichsteil ins Vlick- ' "l. Besonders fallen im Kanone, der zum VrHevnik hinüberzieht, eine Anzahl von Zacken durch ihre bizarren Formen auf. Eine fruchtbare Phantasie könnte aus diesen Gestalten mühelos hohle Eckzähne, Fledcrmausohren, Krebsscheren, Maikäferfühler und ähnliches herauslesen. Auch der Volkswitz hat sich des Gegenstandes bemächtigt, er nennt diese Gratzacken keine Gelegenheit vorübergegaugen sei, bei welcher ste n Ausdruck gefunden hätte. So seien bei den fruhe"" ^, gicrungsjubiläen in den Jahren 1873 und 16^?>A,l thätigkeitsstiftungen geschaffen worden, und nun s"lle Intentionen Sr. Majestät gemäß auch diesmal a? .,^l lass des fünfzigjährigen Jubiläums ein Humamta erfolgen, der dem bedürftigsten Theile des kaufman'M^ Nachwuchses zugute käme. Der Antrag wurde unter fall einstimmig angenommen, worauf die Versann ein dreifaches begeistertes Hoch auf Seine Majestät Kaiser ausbrachte. — Wie man aus Warschau '"" ' ist dort ein österreichisch-ungarischer Hilfsuerein, der 3 ^ Andenken an das Regierungsjubilämn Sr. Viajesta ^ Kaisers ins Leben treten soll, in Bildung begriffen. Constituierung desselben soll am Jahrestage der Ty liesteigung Seiner Majestät, dem 2. December, 1 finden. . , «„ — (Regiments - Iubiläumsfele r.) ^ Trient fand am 2. d. M. früh die 200jährige I"b"" „,, feier des 28. Infanterie-Regiments König H".^ bert I. von Italien statt. Zuerst wurde Feldmesse celebriert, dann die Schmückung der ^^ ze sahne mit einem neuen Bande und einem silbernen « vorgenommen. Nach einer Ansprache des Command defilierte das Regiment vor Sr. k. und t. Hohctt ^ Herrn Erzherzog Ferdinand Karl, vo^ Statthalter, dem Corpscommandierenden, dem H"vl,' . dem Fürstbischof und den BeHürden. Nachmittags '^. ein Diner statt, bei welchem der Corpscominandle auf Seine Majestät den Kaiser, der Neg""^ Commandant ans den Inhaber des Regiments, ^ Hum bert und dessen Familie und der StaM)"^ auf das Regiment toastierte. An Seine Majestät ^ Kaiser wurde ein Huloigungstelegramm "7^ „cch-woraus dessen Danktelegramm und ein ^»' ? ds telegramm des Königs von Italien eintrafen. ^ , fand ein großes Mannschaftsfest statt. König H«"' „ verlieh dem Negimentscom Mandanten und versch^ Officicren Orocnsauszeichnungen. ^- Zer Granin vonr Kolöe. Roman von Drmanos Sandor. (27. Fortsetzung.) «Ja, dann würde vielleicht alles anders sein, Najah,» sagte Thora schmerzlich. «Aber wir dürfen nicht darüber grübeln, warum alles so kommen musste uud wie sich alles gestaltet hätte, weuu sie uoch lebte. Der liebe Gott weiß alles wohl zu machen. Es wird auch meines Vaters Herz weich nnd versöhnlich stimmen, wenn seine Zeit gekommen ist, und dann wird alles wieder gut werden.« Najah schluchzte laut. «Komm wieder, meine Sonne!» flüsterte sie. «Der allmächtige Geist möge dich unter seine Hut nehmen nnd dich in Gnaden wieder zurückführen. Er führe dich zum Guten, zum Glück!» Sie küsste Thora iunig die Wangen und entfernte fich dann hastig, um ihren Schmerz und ihre Trauer um den Abschied ihres Lieblings in der Stille auszuweiuen. Thora aber setzte sich still ans Fenster und blickte mit verschleierten Augen auf die Straße. Die Nach-mittagssonnc war schon verschwunden; die milde Dämmerung dcs Maiabends ließ sich allmählich auf die Erde nieder. Es hatte am Tage gereguet. Aus den Zweigen der Bäume, von den Blättern uud Blüten tropften noch hi,, und wieder ein paar klare Wasferperlen wie Thränen zur Erde. Thora musste fich gewaltsam zusammennehmen, um ihrer Erschütterung Herrin zu werden und das heiße Weh in ihrem Herzen niederzudrücken, damit es ihren Entschluss nicht wankend machte. So schwer hatte sie sich die letzten Stuuden in« Elternhause doch uicht gedacht. Wie geru wäre sie uoch einmal zu Theodor gegangen, um von ihm Abschied zu nehmen, aber — wenn ihre Flucht gelingen sollte, wenn sie nicht irre an sich selber werden wollte, durfte sie es nicht. Gegen 10 Uhr, als bereits alles dunkel uud ruhig im Hause war — mit Rücksicht auf die Krankheit des Senators gieng man zeitiger als sonst schlafen — schlüpfte Thora mit ihrer Haudtasche unbemerkt auf die Straße hiuaus. Auf der nächsten Droschtenhaltestelle nahm sie einen Wagen, der sie in kurzer Zeit au ihr Ziel brachte. Frau Bchreud erwartete ihre ehemalige Schülerin bereits seit einigen Stuuden mit ängstlicher Aufregung. Sie liebte das schöne, vornehm denkende Mädchen, dessen Empfindungen fie ganz nachzufühlen vermochte, uud der Gedanke, dass Thoras Flucht noch im letzten Moment hätte vereitelt werden können, hatte sie mit banger Sorge erfüllt. Erleichtert begrüßte Frau Behreud darum ihren Schützling, über dessen Aufnahme sie sich mit ihrer Schwester bereits persönlich verständigt hatte. Nachdem sie nun neben Thora in dem >vor dem Hause stehenden Wagen Platz genommen hatte, fuhren beide direct nach Eimsbüttel, nach der dem Kutscher voll der Clavicrlehrcriu bezeichneten Adresse. Thora lehnte während der Fahrt schweigend in der Ecke des Fonds. Ihr war so beklommen und todes- traurig zu Muthe, dass sie kaum athmen konnte. ^ bange Ahnung legte sich ihr wie Nebel auf die Was würde die Zukunft ihr bringen? ^„l Nach längerer Zeit hielt der Wagen vor Gitter eines kleinen Vorgartens, hinter dessen 0«"^ und Sträuchern die erleuchteten Panerrefcnster ^ anspruchslosen, einstöckigen Wohnhauses schu"" ^,, Ein älteres, sauberes Dienstmädchen ""'^M'» Ankommenden die Thür. In dein kleinen, bcl)G ^ Entrl'e begrüßte die Herrin des Hauses, eine )"" ^„,, blickende Matrone von einigen 60 Jahren, dle ^n menden. . D^ «Seien Sie willkommen und haben ^^h^ trauen zn mir, liebes Fräulein,» sagte die Frau ^, stabsarzt mit Wärme. «Ich habe viel 2'^^ . . Ihnen gehört und frene mich, Ihnen mem ^„ denes Heim zur Verfüguug stelle» zu dürfen. ^ ^ Sie näher, Fräulein, und denken Sie, Sie waren zu Hause.» ^wohl' Thora murmelte eiu paar Dankcsworte. Vo ' 1^ thuend der herzliche Empfang ihr war, er vcrn nicht die qualvolle Äugst, welche seit Stunden Brust bedrückte, zu vermindern. . ^jcht Die Matrone führte ihre Gäste in e" '^„ bürgerliches, gemüthliches, von einer glüiiverschle ^ Lampe mild erhelltes Wohnzimmer. Frau .^„ verabschiedete sich bald wieder, da die Stunden , ^, vorgerückt uud der Weg uach ihrer Wohnung, ' wenn sie fuhr, noch ziemlich weit war. (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 125. 1015 4. Juni 1898 <>--(Der Großherzog von Luxemburg.) °s anl 2, Juni ausgegebene Bulletin besagt: Der Groß- Mg verbrachte die letzten zwei Nächte gut. Es stellten Üm^ Schmerzen ein. Das Allgemeinbefinden ist, den "Wanden entsprechend, gleichfalls wohl. h "" (Ein Riesenbaum.) Unweit der Stadt ^Mca im südlichen Mexiko bei dem Dorfe Tule steht e mächtige mexikanische Sumpfcypresse. Der Stamm gt die heute noch lesbare Inschrift mit Humboldts men, die der große Forfcher vor einem Jahrhundert grub. Sein Durchschnitt, von unregelmäßiger Gestalt, M an 13 Meter in der Richtung des größten Durch- jed ck ""^ ^tt)" die Hälfte hievon in der Quere; er ist Ein ^^ ^°^ ausgebuchtet, dafs sein Umfang, unter lich^Wung aller der vorspringenden Streben, zu reich- bed ss^ ^^ anzunehmen ist. Der Baum von Tulc üvh ^' "ner Höhe von nahezu 50 Metern mit seiner zierl? immergrünen Krone, deren Aeste und Zweige reicks^ "^^ dk" Seiten überhängen, eine Fläche von Uchs - ^^ ^^ern im Geviert. Sein Grün ist frisch Jab?! ^ Belanbung dicht und trotz seines auf zwei «häufende geschätzten Alters zeigt sich an ihm heute dilrr "^ '^ zu Humboldts Zeiten ein einziger ein ^ (Kampf zwischen Heuschrecken nnd übei^ ^° emotive.) Die in letzter Zeit wieder stark ^^"bnehmende Heuschreckenplage in Südafrika iiber ^ ^^ "'^^ °^m den dortigen Farmern in eini^ ästiger Weise bemerkbar, sondern hat bereite verk?^ ^^^ unliebsalne Störungen im Eisenbahn« ^ A verursacht. So hatte vor kurzem der Schnellzug Abeni '"^"^" "°H ^"^ Elisabeth ein merkwürdiges Freist ^ ^" bestehen. Ätachdem der Zug Edenburg im walt' ^ ^si"'t hatte, stieß er plötzlich mit einem ge-!chre/^ schwärm der sogenannten Voetgangers (Heu-unan"^ zusammen. Millionen, vielleicht Villionen dieser ^ de ^"^" Insecten bedeckten das Geleise und machten zusek/ "votive fast zur Unmöglichkeit, ihren Weg fort-aus ^' "ns Zugspersonal schüttete große Mengen Sand "n ae" ^"nfriede, doch schreckte das die Thiere nicht ^ufe "6^"' erschwerte aber dem keuchenden, in seinem und l ^""mten Dampfrosse die Arbeit nur noch mehr siirch./^ '"gar ein Entgleisen der langen Wagenreihe be-""d n k ^"^'^ st"g ber größte Theil der Passagiere aus, alle a f ^ Locomotive hergehend, versuchten die Leute dersH ^ Mögliche Weife, die aufdringlichen Infecten zil ^derl'^"' ^^ ^"^ ^"^" ebenso interessanten wie ab-^ngetl," " ^"blick, das mächtige, dampfffteiende eiserne Drecke»' ^ machtlos gegen die Myriaden von Heu-dc>Z lH "ulämpsen zu sehen, die darauf versessen schienen, keine ^bknoe und zischende Ungeheuer, das ihnen so gar ^lnalml - "flößte, obwohl es Millionen von ihnen Biie ei, '!" lüttem Vorwärtseilcn erfolgreich zu hcnunen. sie d^ ^ ^^ge Schnecke langsam dahinkriechend, indem es t>^ Ablösen Zug nur mühsam nachschleppte, gelang sich durit s^^.? ^"' kolossalen Schwärm hindurchzuarbeiten und kartet 3 r ^^^ ^"6 es dann vorwärts, uin die un- ^ ^itvcrsäumuis wieder einzuholen. ^elN s ^ schnellste Eisenbahnzug der 'Caledn ?!3 ""^ ^"" «Engineer» noch immer der drecke »^'' S"t dem letzten Monat legt er die keilen ^" ^"f" nach Perth in Schottland, 32 englische enMch «3 Chains, in 33 Minute» zurück, d. h. 59 1 loniin^ "len i" der Stunde. Nach dem .Calcdonier» ^ucht ^äug der französischen Nordbahn. Dieser lischt mz^' ^ahrt von Paris nach Amiens, 81'/4 eng-5?-7 ^""en, 85 Minuten, d. h. er fährt in einer Stunde ^cal- und Prouinzial-Nachrichtens ^ Krainische Baugesellschaft. ll'ldz^an,'?^ ^^s am 10. v. M. vollendeten fünf-gesellschH'Whrigen Bestandes hat die krainische Vau-'l'ürdiss a, ä / willkommene Jubiläums-Festgabe eine b" Bice^ ??"^^ Denkschrift veröffentlicht, in welcher "l ebens^ '""'t ^ Gesellschaft Herr N. v. Gariboldi ^ndu,° U""blichcr wie fesselnder Weise die Vorgeschichte, ?el" arä^"" allgemeine Entwickelung derselben schildert, ^ohnu ", / N)eile der Bevölkerung wird noch die ^'adezu ,,. h' ^^ " den Siebziger und Achtziger Jahren ^"ngleiH gliche Zustände schuf und die sich auch, t.benzeit fjz/5 ""^ schwächerem Maße, bis zur Erd-ein. Hz' Ab" «lachte, in unangenehmster Erinnerung Migkeit a. — (Iubiläums-Medoillen.) Anmelduugeu zur Erlangung von Erinnerungs-Medaillen sind beim hiesigen Stadtmagistrate über 1400 erfolgt. Der älteste Ab-chieber wurde vor 63 Jahren, d. i. im Jahre 183b, assentiert und gehören noch weitere 8 Veteranen den Assentjahrcn bis 1840 an. Aus den Assentjahreu 1840 bis 1850 meldeten sich 127 und aus den Jahren 1850 bis 1860 159 Bewerber, die anderen Anmelder ent« fallen auf die Asfentjahrgänge von 1860 bis 1685. Unter den alten Veteranen sind noch viele sehr kräftige und gut erhaltene Männer. — (Entscheidung in Gewerbe - An-gelegen hei ten.) Ueber eine diesbezügliche Beschwerde hat der Verwaltungsgerichtshof entschieden, dass eine Ge< sellschaft auf Grund der einem Gesellschafter ertheilten Con« cession ein Gewerberecht nicht ausüben kann. —c>. — (An die bewaffneten österreichi« schen Bürger- und Schützen corps!) Das Eentralcomite" des Kaiser-Jubiläums- und V. österreichischen Äundesschießens wendet sich mit folgenden herzlichen kameradschaftlichen Grüßen an alle bewaffneten Bürgerund Schützcncorps unferes Vaterlaudcs: «Wie bekannt, foll das Kaiser-Jubiläums- und V. österreichische Bundes-schießen ein Huldigungsact für die erhabene Person unseres allgeliebten und allergnädigsten Kaisers und Herrn werden. Bei dem großen Festzuge sollen sich die Schützen vereinigen, um ihren Gefühlen der Treue und Dankbarkeit für unseren obersten Schutzherrn sichtlichen Ausdruck zu verleihen. An die bewaffneten österreichischen Bürgerund Schützencorps richten wir hiemit die freundschaftliche Aufforderung, dcn schönen Gedanken, lvelcher den Festzug beleben soll, durch ihre Theilnahme an dem Festzuge zu erhöhen und zn kräftigen. Wir sind sicher, dass diese Anregung in euren Kreisen lebhaften Wiedcrhall finden und freudig aufgegriffen werden wird. Mit Rücksicht auf den Umstand, dass die Festtage nahe herangerückt sind, bitten wir euch, eure Anmeldungen so bald als möglich an uns gelangen zu lassen. Mit Schützengruß und Handschlag für das Centralcomie' des Kaiser-Jubiläums-und V. österreichischen Bundesschießens, Wien 1898. Leo Freiherr von Gudenus, Präsident. Karl Fürst Trautt-lnansdorss, Molaus Dumba, Markgraf Alexander Palla-vicini, Anton Dreher, Dr. Eduard Ritter von Kopp, Vicepräsidenten. Dr. Johann Graf von Meran, Bunoes-Präsident. Dr. Roderich Krenn, Oberschützenmeister des Wiener Schützeuvercines.» — (Schießübung«? n.) Vom 20. bis 28. Juni finden an der Nordseite der Karawanken Schießübungen statt. Infolgedessen ist an diesen Tagen der Uebergang von der Golica nach Kärnten nicht möglich. Selbstverständlich können jedoch Golicapartien auf der Krainer Seite auch an diefen Tagen unternommen werden. — (Die gewerbliche Fortbildungsschule in Gottschee.) Man schreibt uns: Die gewerbliche Fortbildungsschule in Gottschee wurde am 26. Mai l. I. geschlossen und beendete damit ihr fünf-undzwanzigstes Schuljahr. Die Schule besteht aus einer Vorbcreitungs- und einer Fortbildungsclasse mit wöchentlich je acht Unterrichtsstunden. Im Schuljahre 1897/98 waren im ganzen 60 Schüler eingeschrieben, und zwar 39 in der Vorbereitungs- und 21 in der Fortbilbungs-classe; am Schlüsse verblieben 35 und 20, zusammen 55 Schüler. Unterrichtet wurde an 88 Schultagen mit zusammen 236 Unterrichtsstunden. Am 24. und 25sten Jänner d. I. wurde die Schule vom k. k. Ministerial-Inspector B. Pawlilek ill Bezug auf ihre Organisation und Leitung inspiciert. Sie erhält Subventionen vom Staate, vom Lande, von der lrainischen Handels- und Gewerbekammer, von der krainischen Sparcasse und von der Stadtgemeinde Gottschee. Obschon seit Jahren auf die Errichtuug einer zweiten Fortbildungsclasse hingearbeitet wird, scheiterte dieselbe an der Unzulänglichkeit der Geldmittel; durch steigende Frequenz und Mehrauslagen für Beleuchtung ist seit dem Vorjahre der Casscnstand gesunken und droht sich abermals empfindlich zu verringern, wenn es nicht gelingen sollte, eine Erhöhung der Subventionen zn erwirken. Hoffentlich werden bei der hervor-ragenden Wichtigkeit der Schule für Gewerbe und Handwerk nunmehr alle maßgebenden Factoren durch erhöhte Fürsorge uud lebhaftes Interesse dafür eintreten, dafs sie nicht dem Verfalle entgegengehen. Mit den Arbeiten der Fachschule für Holzindustrie zugleich werden Anfangs August oic Schülerarbciten der gewerblichen Fortbildungsschule öffentlich ausgestellt. — (Einbruchsdiebstahl.) Franz Golc, Knecht aus Berace in Steiermark, der bereits zweimal wegen Diebstahls und Landstreicherei abgestraft wurde, drang am 1. d. M. gegen 4 Uhr nachmittags in das versperrte Haus des Kaifchlers Erbeznik, vulgo Verliiek, in Laze, Gemeinde Mariafeld, nach gewaltsamer Absprenguug der Eingangsthür ein, entnahm eine dort befindliche Holzhacke, sprengte damit eine im Zimmer befindliche versperrte Kleidertruhe auf, stahl aus derselben dem Haus» söhne Iohaun Erbcznik Kleidungsstücke und Effecten im Werte von 57 st. und entfernte sich damit in die Gebirgs-waldung gegen Ianllberg. Als Nun der Befchädigte gegen 5 Uhr nachmittags nach Hause kam, entdeckte er sogleich den Diebstahl und begab sich in Gesellschaft zweier Besitzer aus Laze gegen Iantberg. Der Thäter wurde im Walde nächst Ianöe eingeholt, festgenommen, worauf ihm das gestohlene Gut abgenommen und er zum Gemeindevorsteher nach Unterkaschel geführt wurde, der den Geudarmerieposten in Iosefsthal verständigte, durch welchen. Laibacher Zeituna Nr. 125. 1016 4 'Juni 1896. der Dieb an das k. k. Landesgericht Laibach eingeliefert wurde. Bei der Escortierung gestand derselbe freiwillig ein, auch einen Anzug in einem Hause nächst Watsch gestohlen zu haben. —I. — Sonntagsruhe der Finanzbehörden.) Wie wir erfahren, hat das Finanzministerium die ihm unterstehenden Behörden nnd Aemter angewiesen, in Erwägung zu ziehen, ob und eventuell mit welchen Modifications! die Sonntagsruhe in derselben Weise wie im Finanzministerium selbst durchzuführen wäre. Bejahendenfalls wird es den betreffenden Be-Horden und Aemtern überlassen, die Sonntagsruhe in dem als dienstlich zulässig anerkannten Umfange zu activiercn. — (Ernennung.) Der Supplent am Staats« Gymnasium iu Marburg Herr Franz Vidic wurde zum Redacteur der slovenischcn Ausgabe des Neichsgesetz-lilattes ernannt. — (Wettfahren des Clubs slovenischer Bicyc listen in Laibach.) Wie bereits gemeldet, veranstaltet der Club slovenischer Bicyclisten auf seiuer Rennbahn morgen das zweite Wettfahren nach dem bereits mitgetheilten Programme. Das Rennen beginnt um 3 Uhr nachmittags. Um 6 Uhr abends findet ein Concert und die Verthciluug von Preisen im Garten, beziehungsweise in» Sokolsaale, statt. — (Sterbefall.) Am 16. v. M. starb in Rad-mannsdorf der t. u. k. Militär-Thierarzt i. d. Reserve Herr Josef Kosiruik, welcher seit 1893 das Amt eines t. l. Bczirts-Thierarztes in diesen« Bezirke bekleidete. Der Verblichene war nicht nur ein sehr tüchtiger Fachmann nnd Beamter, stets bemüht, dem landwirtschaftlichen Besitzer mit Rath uud That beizuspringen und die neuesten Errungenschaften der Thierheilwissenschaft auf praktischem Gebiete günstig zu verwerten, sondern wurde auch infolge seiner Charaktereigenschaften allseitig geschätzt, wofür die große Betheiligung aller Kreise der Bevölkerung an seinem Leichenbegängnisse den Beweis erbrachte. Unter den Trauergästen befanden fich die politischen Beamten mii dem Herrn k. t. Bezirls-haufttmantt Oskar Ritter von Kaltenegger-Niedhorst an der Spitze, viele andere Beamte, der Herr Bürgermeister mit dem Gemeindeausschusse, der t. k. Landesthierarzt I. Wagner mit mehreren Amts-Thierärzten, viele Ge-meindevorständc des Bezirkes, die städt. Feuerwehr, der Gesangverein, die Lehrerschaft u. v. a. — (Zoishütte am Kantersattel.) Ueber Ansuchen der Section Kram des deutschen und öfter» reichischen Alpenvereines wird vom 15. Iuui bis 15. September eine neue zweispäuuige Postbotcnfahrt mit vierfitzigem Wagen von Krainburg bis zum Gast-Hause Poschner in der Kanter, wo bekanntlich der kürzeste Zugang zur Zoishütte (drei Stuuden) beginnt, verkehren. Diese Postverbilldung hat Anschluss an den Mittagszug Laibach-Kraiuburg, kommt also rechtzeitig in die Kanter, um noch am Abend den Ausstieg zur Zoishütte zu ermöglichen. Ebenso bequem ist die Rückfahrt, die Auschluss hat an den um i) Uhr abcuds iu Laibach ankommenden Zug. Das Entgegenkommen der t. l. Post- und Tele-graphcn-Direction in Trieft, welcher diese Neuerung zu danken ist, verdient besondere Anerkennung, weil damit ein Haupthindernis regeren Verkehres in das reizende Kankerthal und die Stciuer Alpen beseitigt ist. Es ist nun ohne besonderen Aufwand an Zeit und Mühe leicht möglich, in eiuein Halden Tage von Laibach ill die Hochgebirgswelt der prächtigen Steiner Alpen ciuzudriugcu und am folgenden Tage voll einer Gipfclfahrt zurück-zulchr.eu. Die Zoishüttc erhielt heuer in den Psiugst-feiertagen den ersten Besuch durch zwei führerlose Wiener Tunristen, die sich über die treffliche Einrichtung der Hütte sehr lobend geäußert haben. Die Eröffnung eiuer ständigen Sommerwirtschast in der Zoishütte wird voraussichtlich am 1^. Juni stattfinden. Dem ersten Spender, welcher die Zoishütte im vorigen Jahre mit prächtigen Dolomitenbildcrn geschmückt hat, sind inzwischen zwei neue gefolgt, indem ein Mitglied der Section Kram eine Zusammenstellung photographischer Aufnahmen alls der Hüttenbauzeit, ein anderes Mitglied ein Aneroid-Barometer gewidmet hat. Im Laufe des heurigen Sommers wird ein neuer, bequemer Weg vom Suhadolnilgehöfte zur Zuishütte gebaut. — (Sicherheitssprengstoff«Dynammon..) Die Pulvermonopol-Verwaltung bringt neuestens einen brisanten Sicherheitssprengstoff «Dynammon» in den Verschleiß, der bei zahlreich im Bcrgbaue und beim Stembruchbctricbe durchgeführten Versuchen äußerst be-sriedigeude Resultate ergeben hat. Dieser dynamitartig wirkende Sprengstoff verbindet mit fehr bedeutender Kraft-entwickelnug absolute Sicherheit beim Transporte und bei der Aufbewahrung sowie bei der Heranbringuug an den Vcrbrauchsort, indem er weder durch Schlag, Reibung oder sonstige mechanische Impulse, noch durch Flamme und glühende Körper zur Explosion gelangt. Letztere tritt vielmehr nur bei kräftiger Initialzüuduug ein, wenn das Präparat mit der Kapsel adjustiert ist. Bei vollständiger Unempfiudllchteit gegen, niedere Temperaturen bietet Dynammun sohiu auch dic größte Sicherheit beim Gebrauche. Die angeführten, hervorragenden Eigenschaften s'chcru dcm ucueu Sprengstoffe owe ausgebreitete An- wendung, zumal bei solchen Betrieben, welche auch aus ökonomischen Rücksichten Anlass haben, inbetresf des von ihnen benutzten Sprengmaterials einen Wechsel eintreten zu lassen. Für den Bergbau mit Schlagwettergefahr ist als Ersatz der bisher angewendeten, ihrem Gebrauchszwecke nur unuolltommen entsprechenden Sprengmittet ein Präparat geschaffen worden, dessen Zulassuug zur Be-uützung in Schlagwetter führenden Gruben, auf Grund der einfchlägigen erfolgreichen Versuche, bereits ausgesprochen wurde. Dieses Präparat gelangt unter der Bezeichnung «Wetter-Dynammon» in den Verschleiß. — (Schwurgerichtsverhandlungen.) Am 7. Juni d. I. beginnen die Schwurgerichtsverhandlungen des k. k. Landesgerichtes in Laibach in der Chröngasse. Es sind folgende Straffülle anberaumt: Am 7. Juni: Gegen Johann Metnitz, 36 Jahre alten, ledigen Rech" nungsassisteuten der Bezirtskrantencasse in Laibach, wegen Veruntreuuug, und gezen Matthäus Dovt, vulgo Sa-farjev, 29 Jahre alten, ledigen Grundbesitzerssohn in Stoscc, Bezirk Umgebung Laibach, wegen Todtschlages des Grundbesitzerssohnes Ios. Sitar aus Stosce. — Am U. Juni: Gegen Valentin Stare, vulgo Steguar, 43 Jahre alten, verehelichten Arbeiter in Trieft, wegen Mitschuld an Münz» verfälfchung nnd versuchter öffentlicher Gewaltthätigkeit. — Am 10. Juni: Gegen Mathias Grohar, uulgo Primcev, 23 Jahre alten, ledigeil Schmiedgescllen in Podrecje, wegeil Todtschlages des Franz Faletic, ledigen Arbeiters aus Obcrseniza, Bezirk Umgebung Laibach, und gegen Andreas Oblak, vulgo Erjavcev, 20 Iahreu alten Grund» besitzcrssohn aus Kladja, Bezirk Bischoflack, wegen Todtschlages des Lutas Tercet, Grundbesitzerssohn aus Kladja. *(Aus dem Polizeirapporte.) Vom 2. auf deu 3. d. M. wurden acht Verhaftungen vorgenommen, und zwar fechs wegen Herumstreifens ill der Stadt und zwei wegen Trunkenheit. —i'. — ( Ueber fallene Wanderburschen.) Die ledigen Taglöhner Johann Pogacnik und Johann Tislar in Neumarltl begegneten am 22. v. M. gegen U Uhr abends auf der Reichsstrahe beim Loncar'schen Magazine bei Pristava die Wanderburschen Johann Ban aus Krizevac und Georg Dragija aus Agram, als diese beiden im angeheiterten Zustande kroatische Lieder sangen. Po-gacnit und Tislar stänkerten die beiden an, es entwickelte sich eill Wortwechsel, der in eine Rauferei ausartete, in deren Verlaufe Ban fünf Stich- und Schnittwunden auf dem Kopfe, eine Stichwunde auf der linken Hand uud an zwei Fingern der linken Hand je eine Schnittwunde erhielt, infolgedessen fchwer beschädigt wurde; sein College Dragija erhielt eiue leichte Beschädigung am Hinterhaupte. Die Thäter Pogaönik und Tislar wurden durch die Gcudarmerie an das l. t. Bezirksgericht Neumarktl eingeliefert. —1. — (Aus Muth willen lebensgefährlich verletzt.) Am 29. Mai gegen 7 Uhr abends befanden sich der Taglöhncr Peter Kristan uud der Grundbcsitzcrssohn Josef Rozman aus Svircah im Hause des Besitzers Iohanu Gros, vulgo Mel, ill Sviroah uud waren ill eill Gespräch verwickelt. Plötzlich versetzte Kristan dem Rozman ohne Veranlassung einen Stich mit einem Taschenmesser in die linke Brustscitc knapp unter dem Schlüsselbein, so dass ein bedeutender Blut-ergufs in dic linke Brusthöhle erfolgte, und Rozman lebensgefährlich beschädigt darnicderlicgt. Der Thäter wurde durch die Gcudarmcrie von Neumarktl verhaftet und dem dortigen Bezirksgerichte eingeliefert. —1. — (Staubferie u.) Wegen Reinigung der Amts-localitäten der hiesigen städtischen Buchhaltung und der städtischen Casse bleibell diese beiden Aemter am kommenden Montag und Dienstag, d. i. am 6. und 7. Juni, für deil Parteienverlehr geschlossen. Illusion »».or». Sonntag, den 5. Juni (Heiligste Dreifaltigkeit) Hochamt in derDomkirche um 10 Uhr: Cäcilienmessc von Dr. Johann Benz; Gra-duale von A. Foerster; Offertorium voll K. Ett. Literarisches. Im foeben erschienenen 4. Bande des 36. Jahr» ganges der Fachzeitschrift «Mittheilungen des Vereines für Geschichte der Deutschen in Böhmen» ist unter an' dercm auch eine umfangreiche Abhandlung von Doctor I. M. Klimesch, betitelt «Ein literarischer Streit aus dem Ende des 17. Jahrhunderts, die Geschichte der Wittin-gauer Cauouie nnd der Wittingauer Herrschaft betreffend», abgedruckt. Neumann, Commentar zu den Civilprocessgesetzen. Das cilste Heft behandelt die O 419 bis 467, demnach die Beschlüsse, das Verfahren vor Bezirksgerichten und die ersten Paragraphc über die Berufung. Alle diese Gesetzesbestimmungen sind mit großer Sorgfalt bis in die kleinsten Details erörtert. Scholl der jetzt vorliegende Theil des Abschnittes «Berufung» zeigt, wie gründlich der Verfasser in dieses Thema eindringt. Namentlich die Erfordernisse der Be-rufuugsfchrift find außerordentlich bclehreud, »md es wird ä» H 467, Z. 4, die fchwierige Frage über die Zulässig- keit voll Neuerungen eingehend und sachgemäß besproch^' Leider schließt das Heft mitten in der hochinteressant" Abhandlung über die Neuerungen ab. Für die Reform des österreichische" Wasserrechtes. Von Alfred Grafen Albert, " Poja, Verlag der Manz'schen Hofbuchhandlung. Um. diefer Auffchrift ist ein Vortrag erschienen, den der ""' fasser Ende März d. I. im «Verbände der Industry in den politifchcn Bezirken Baden, Mödling, NeiinkM^ Wr.-Neustadt und Umgebung» gehalten hat. Der VerW, der in seiner amtlichen Stellung vielfach ^l^M^ hatte, das gegenwärtig geltende Wasserrecht, seine VorM und Mängel genauer kennen zu lernen, hat !^'!.^ Jahresfrist, angeregt durch die im niederösterreichl!^ Landtage beantragte Gesetzesrevision, über denp^ Gegenstand eine Schrift veröffentlicht. Beschränkt >^ letztere Schrift auf einige wichtige Punkte des /"""^ rechtes, so ist der vorliegende Vortrag ^ne wichtigsten Wasserfragcn fast erfchöpfende Abhang Die Beschlüsse des niederösterreichischen und obeM" reichischen Landtages, das Gutachten des österrelchl!^ Ingenieur- uud Architettenvereines sowie der UM!» ' dass die Regierung in neuerer Zeit nur auf s^.,,,< schränkte Dauer Wasserrechte ertheilt, haben bie ^ lnerksamkeit der betheiligten Kreise in höherem Maße ^ sich gelenkt und der Zweck dieses Vortrages war, Frage einer Reform auch iu den indnstriellen K'^'Hl Discufsiou zu stellen. Es werden vielleicht manche ' ^, in allen Puukten „lit dem Verfasser übereinstimmen, l^ Leser der Schrift wird aber zugebe», dass die ^^^. durchsichtige Art der Darstellung der verwickelten V"Y^ nisse volles Lob verdient. Da die Frage nicht "^^,g der Tagesordnung verschwinden und über kurz ""^^si all eiile Reform geschrittcu werden wird, kann die V allen, die sich in Wasserrechtsfragen uuterrichten l bestens empfohlen werden. Der Kunst wart. Herausgeber Ferd. AvenH Verlag Georg D. W. Callwey, Müuchen (oiertelM^, M. 2 50, das einzelne Heft 50 Pf.). Heft ^ .?^M Zum neuen Wagner-Denkmal. — Neue "^ ,,c>l Literatur. Von Adolf Aartels. — Schiller ii' Dramen. Von Leonhard Lier. — Vom ""'^ M'li" Vortrag. III. Von Richard Batka. -^ ^'^ilc Weißhcimerö Memoiren. — Todte und lebende . Voll Hans Schmidkunz. — Lose Blätter: Mil, 6 ^ Von Wilhelm von Polenz. — Ueber Iubilaeo-^ Von Heinrich Steinhaufen. — Vom Tage M""^ ^t Alles in dieser Rubrik Besprochene kann du>n > hiesige Buchhandlung Jg. v. Kleinmayr " Vamberg bezogen werden. ^-«s Neueste Nachrichten. Hihung des Abgeordnetenhauses am 3. Juni. (0rigi> bezüglich die Obmänner sämmtlicher Parteien > (Beifall links.) .., ^M Abg. Refel (Socialdemokrat) wünscht dx- ' ^s Zuweisung der Vorlage, betreffend die Ausye^^, Zeitungs- und Kalender-Stempels, an den cmsfchufs. ^ ^sieliiglich Der Präsident erklärt, er werde auch dies^z die Clubobmänner befragen. ,, ^ stell''" Die Abgeordneten Povse und G"M, -lie^ einen Antrag, betreffend die Tilgung der ^^schl" durch Keulung; ebenso die Abg. Dr. Rofer, 1-nnd Genossen. . „„„« M' Das Haus.geht sodann zur Tagesordnung^ das ist zur Fortsetzung der Debatte über die c-v frage. ^mett^' Es sprachen die Abg. Dr. Kronaw ^ Dr. Schücker, Tittinger, Dr. Psc^'H^che'' Steiu er, worauf die Verhandlung aou wurde. — Nächste Sitzung Montag. Der spanisch-amerikanische Krieg- corlsi'ial.Itlearamme.) ,^ ^ Newyork, 3. Juni. Einer DHN M «Evening World- aus Port-au-Prmce zMH „us das amerikanische Geschwader gestern den "' u ^en° die Forts von Santiago de Cuba enttUcN, isst" zu gleicher Zeit 3000 Insurgenten die Stadt^ s„,t, hätten. Der Kampf soll ln erblttertn " dauern. Laibacher Zeitung Nr 125. 161? 4. Juni 1898 London, 3. Juni. Ein amerikanischer Augen-Auge berichtet, dass die sogenannte Schlacht von Santiago de Cuba eine unbedeutende Kanonade war. "n der Necugnoscierung Schleys nahmen bloß drei ^)'ffe theil. Nach 25 Minuten gab Schley Befehl, ^ Schießen einzustellen. Die Kanonade genügte, dass I, !>> ^""^^^ hewn Himmel umzog und dass als-z "ulo Regen niederströmte. . Newyork, 3. Juni. Ueber Port Antonio hier "getroffene Nachrichten von Schleys Geschwader be-Wen, dass der Dynamitkreuzer «Vesuvius» nach San-"M de Cuba abgeht, um die Minen an der Hafen-' ""dung zu zerstören. Nachdem dies geschehen sei, "vue Schley mit dem Geschwader in den Hafen em-sayren. h Washington, 3. Juni. Die Repräsentanten-^«Mmer nahm einen heute eingebrachten Gesetzentwurf f"' durch welchen Credite für Kriegszwecke in der ^l)e von 17,845.000 Dollars, darunter 10 Millionen "vuars für die Marine, bewilligt werden. <> ^ewyork, 3. Juni. Nach einer Deftefche aus ^umpa ivi^ ^^ versichert, dass bisher noch keine Mären amerikanischen Truppen nach Cuba abdangen seien. ^ Nladrid, 3. Juni. Der Generalcapitän auf ANonco telegraphiert, dass die Verpflegung keinerlei Myr b,ete. Die Insel werde nicht blockiert und seien w ^Asse mit Lebensmitteln eingetroffen, des ^."ris, 3. Juni. Der Madrider Correspondent ^ .,'^auluis. will von einer hochstehenden spanischen in F""Hteit erfahren haben, General Cervera sei nie den, 3'"^ be Cuba gewesen, sondern befinde sich auf ln -"M nach Manilla, wo er morgen oder über-KM?" eintreffen dürfte und mit weit überlegenen >len das amerikanische Geschwader angreifen werde. Gelegranitne. nann?°^!' ^ Juni. (Orig.-Tel.) König Humbert er-ftri^. General Tarditi zum Unterstaatssecretär des 1211^""' 3. Juni. (Orig.-Tel.) Heute nachts gegen Porti 5 ^"^en in Messina, Reggio di Calabria, Bari. spürt ^sanucciola und Mineo leichte Erdstöße verwes w°"'<. ?'^m. (Orig.-Tel.) Plimsoll ehe-stin Uz '"ltglied des Parlaments, der besonders durch war??m für die Interessen der Seeleute bekannt ' F heute früh gestorben. Melden b"a, '^ I""'- (Orig.-Tel.) Wie die Blätter den H's "hielt der neuerbaute Kreuzer «Swetlana» Ä«, / '^ch dem Stillen Ocean abzugehen. Deuter?""'", ^- Juni. (Orig.-Tel.) Meldung des '"p°ms^" Bureaus Die Regierung beschloss, einem Berlin?" ^^ubicate den Betrag von 180.000 Pfund ^lnit l?^^ ber Kriegsentschädigung vorzustrecken, ^elnulv ^^"dicat die Eisenbahn zwischen Söul und '-^^^ erwerben und ausbauen könne. ^euigkeiten vom Küchermarkte. ^°ldb,^ kleines Armee-Schema 18W, Mai, fl.-'b0. N i'^t°u .3"' 3" neuen directen Steuern, geb. fl. 3 -. -^ l-^ ,^e" m Bosnien und der HercegMina, geb., 3. Aufl., 3"»k>vandte ^/ h ^ "l. Die Naturärzte, st. - - 45. - Peters. ^tfa,s°l El^ . ^ , , ^ Ergänzung der zus.H^g Oesterreichs, st. --30. - Ru«tzler. Unsere I> H"."b Schloss.Mrten,.fl. -'72. - Zeltner. Die ^>il e nbesteuer. st. i_. ^ «^igt, Unsere nützlichen ll>. und d.^'^^Schütz-Holzhausen u.Springer. ft ,^'e und w"^" Ins"« Westindiens, fl. 1 20. - La-^1-80, ^'"> Machur°n. Andree im Nallon zum Nordpol. E,Zifi ^°)Il,ft^ Wegweiser für unsere Mütter, st. -96. d i'^sdiens" Kameraden, 8. Folge, fl. 1-50. - Steiner. Der H,. pprcch. i« ^ ^"' Reserve. Division Generalmajor N^acz ^ der S^^ ^ CustoM 1866. fl.-'80. -des rnssisch. türtischen Krieges "i°Mtllstus V<" '^ b°"'"°nu, Grundriss der Lehren des i«>tt' sl' ^..^""elsus. fl, I 80. - Hasert, Antworten der ^ der l (illustr. Ausgabe), geb. fl. 6'-. -^e.l "'Vier ^"' ^'"knte der Experimentalchenne. fl, —'60, ^ «^' Vlit K^?"' Nichtzuskerstoffi der Rüben. fl. ?'20. -^Uc,?"läthm i?^'l und Eisen (im eleg. Prachtba»d) fl. 9--. "V"'d!un3 j« c^5- v. Kleinmayr K Fed.Vambergs Angekommene Fremde. !^, An, ^ cv H"cl Bllittischer Hof. ^N Handels,^"' ^°l'l stover, Kfm., Trieft. - I°ha>'" ^2'°"n. A'°'N'. Koritgen. - Isidor Spielmann, Fritz ^8?°^"' »ie.,3 Goldberg. Reisende Wien. - Alexander baim?' ^ W «^ I"nsbrucl. - Joses Purri, Oberlellner, '^25' ^yp°gr?ph"^ ^^'lftle^r. Hambllrg. - Josef Verstorbene. Am 1. Juni. Karulina Lotic. Inwohnerin, 68 I. Echwarzdorf 25, Wassersucht. — Maria Gregoriii, ConducteurZ gattin, 72 I.. Petersstraße 23. Marasmus. — Franz Barborie, pens. Pfarrer, 65 I., Herrengasse 18, Lraucluti» Lmpky^em. Am 2. Juni. Stanislaus SeliSlar, Arbeiterssohn, 7M, Tirnauerlände 20, Lunqentuberculose. Im Elisabeth.Kinder-Spitale. Am I. Juni. Milan Koraöin, Schuhmacherssohn, 2'/, I.. Gangraena. Im Civilspitale. Am 28. Mai. Franz Iavasnil, Tischlergehilfe, 39 I., Tuberculose. Am 30. Mai. Maria Bizil, Nrbeiterswitwe, 57 I., Oeäem» pulm. Am 31. Mai. Anna Kurnil, Sesfelmacherswitwe, 64 I.. Oeäemn, pulm. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Sethöhe 306 2 m. „ 2 u. N. 733 - 9""16 7 "S. schwach" ^^Wvni"^"^" 9» Ab. 737 9 10 0 O, mähig dewölkt ____ 4^>?U.Mg.! ?39'0i 9-5 j N.mähig ^theilw. he'iter113 9 Das Lagesmittel der gestrigen Temperatur 13'1«, um 32° unter dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm«Ianuschowsly Ritter von Wifsehrad. (Wetterfeste Fayadefarben.) Die Hauptbedingung für gute Fa^abefarben ist neben der Schönheit in erster Linie ihre Wetterbestänbigleir. Diesen beiden Vorzügen verdanken die Fayade-färben aus der Fabrik von Karl Krön st einer, Wien, IlI/1, Hauptstraße Nr. 120, ihre Beliebtheit und Verbreitung über die ganze Monarchie und das Ausland. Viel zum Erfolg der Krön. 'teiner'schen Fa^adefarben trägt auch die solide und reelle Ge» chastsgebarung der Firma Kronsteiner bei, die das erste, älteste und größte Etablissement dieser Branche und daher besonders empfehlenswert ist. (1166) Danksagung. Nnlässlich der langen Krankheit und des Hin» scheidens unseres theuren Sohnes, beziehungsweise geliebten Bruders, sind uns von allen Seiten so viele Beweise herzlicher Theilnahme zugekommen, dass wir uns verpflichtet fühlen, sowohl für diese, als auch für die höchst ehrende, sehr zahlreiche Begleitung des lieben Entschlafenen zur letzten Ruhestätte unseren innigsten und herzlichsten Dank zu sagen. Laib ach am 3. Juni 1898. Familie Grebenz. Jeune Snissesse parlant bien fran^ais, desire place aupr6s d'enfants. Bonne» recommandations; s'adresser chez Mme. Rosier, Leopoldaruhe, Sohiiohka. (2177) 3—3 Im eigenen Interesse sollte jeder Raucher nur aus der bewährten Adlerpteife cSystem Berghaus> mit den durch Scheidewand in Rauchcanal und Sotterbehälter getrennten Abgüssen und den biegsamen Aluminiumschläuchen ohne Draht, Oest. Privilegium, rauchen, der reinlichsten, bekömmlichsten, besten und wirklichen Gesundheitspfeife. 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Rainer und der freiwilligen Feuerwehr von Domschale, der Laibacher Rohrschützen-Gesellschaft und des Männergesangvereines «Andreas Hofer» in Dom-schale, welche das Andenken an den theuren Verblichenen in so erhebender Weise ehrten, unseren wärmsten und tiefinnigsten Dank auf diesem Wege abzustatten. Domschale, den 3. Juni 1898. Die trauernden Hinterbliebenen. ^^^ . ^ ^5) ^. ^ sowie 80l»N2l-20, Nbl880 u farbig« ttonnsbssg - 8«iljy von ^I ^«^.^^. » ^^. ^^ ^-^^-M^ ^ ^- bls 5!. !4'65 per Meter — glatt, gestreift, carriert, gemustert, ^ >5 > D M> » H^ 5^'OU ^?> ^K > > > > V Damaste ?c. (ca. 240 versch. Qual. und 2000 versch, Farben. Dessins :c.) /"V >>I>>^<> >>MA /^1 >^ > > > U l'^ l.^ 2ll Moil u. LIOUM 2ll szllslll! Nn l»lw!e llllstll- u. Illlllrei inz «2ll8l ^ ^n^n ^ Z^ (^ t b "^ H5 Kr Mu»t«r u«U3Sb«nÄ. ^ ^--^ ^ (204) 9—4 Doppeltes Briefporto nach der Schweiz. ^^^' 3-35 p. Meter in den neuesten Dessins und Farben — tt. llounoborF» SoiabN-l-Hdrikou, ^nrioli (l^.u. ^.MMM). Laibacher Zeitung Nr. 125. 1018 4. Juni 1898. Unterricht im Radfahren wird auf der neuerrichteten schattigen Fahrschule im Garten des alten Spitales (Wienerstrasse) ertheilt. Anzufragen bei Bohineo & Majcen, Fahrrad-Ntoderlage, Wienerstrasse Nr. 5. (1888) 8 Z. 10.881. (2063) 3-2 Herrn Franz Haselsteiner Stuooateur und Theilhaber der Firma Fischer, Haselsteiner & Bock ftxm dwa.m.9 O.9 Leozilxardtgasee S^. Der Magistrat der Landeshauptstadt Laibach hat in seiner Sitzung vom 6. d. M. auf Grund der am 7. April 1. J. erfolgten commissioneilen Besichtigung und technischen Begutachtung Ihrer Construction der feuersicheren Dachboden-Wohnungswände und -Decken, welche Sie hierorts in der Villa Pfibil in der verlängerten Nonnengasse hergestellt haben, diese Construction als vollständig feuersicher befunden und beschlossen, dass die Ausführung von Constructionen solcher Art in der Stadt Laibach zulässig ist. Hievon werden Sie in Erledigung Ihrer Eingabe vom 26. März 1. J. mit, dem Befugen in Kenntnis gesetzt, dass bei Aufführung von derlei Constructionen in jedem speciellen Falle die baubehördliche Bewilligung laut § 20 der Bauordnung für die Landeshauptstadt. Laibach vom 25. Mai 1896 einzuholen ist. Ntadtma^istrat JL*»il>a.eli am 12. Mai 1898. Der Bürgermeister: Ivan Hribar m. p. $t^ Wir empfehlen uns den P. T. Interessenten zur Ausführung dieser Arbeiten und ersuchen allfällige Aufträge in das Hotel „Stadt Wien" zu richten. Drei schöne Wohnungen gassenseits, im I. und III. Stock, sind mit August-Termin Rathhausplatz Nr. 9 zu vermieten. (2068) 6—4 Näheres in der Kleiderhandlung. Heinrich Kenda, Laibach grösste« Lager und Sortiment aller Gravatten-SBecialitäten. (2144) 56 Fortwährend Oravatten - Neuheiten1 In einem grösseren, schönen Postorte Krains nicht weit von der Bahn, ist ein hübsches einstöckiges Haus mit Karten preiswürdig zu verkaufen oder zu verpachten. 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Die Hunde leaen, *° füb'0 reohnen, «plelon Musik und Clavier »n Pantomimen auf. llßM^ Neul Zum erstenmale I Täglioh 8 Uhr abend» Auftrete» *•* mit iliren 12 dressierten Wundertaube»' vom Liliputaner Zwerg Chan Picolo- i ^ m~ QröBBte Attraction. Phantastischer AJ>»£ Ermäßigte Eintrittspreise: Sperrsitz 40 »r^ j(j V'" 30 kr., II. Platz 20 kr., HI. pla?ät^0,f Kinder und Militär auf allen Blt*P}» lß^U' Hälfte. .iirrafli^ * Sonntag, den 5. Juni, finden unwioerru letzten Vorstellungen statt.^^^^ Course an der Wiener Börse vom 3. Juni 1898. "°ch ^ off»« ^bl"«' «elb Nare ztaat,schuld. Allgemeine O/, «Nnhtttülyt slnite in «l^nl ««. Mai.ttovtmbei . . . 101 9N 10« 10 »n Noten verz, Fsbr»lli°«l«gust 101^8" 1<>2 — „Gil»er vtiz. Illnner.Iuli 0 18«0el l^/, „ /<°/, 188'bU 12SÜN ltudolssbahn 4»/, ln »coneil». ««uers. (dw.«.), ftr »«<> »r. «um.........99 25 1NN 25 Vorarlbngbahn 4'/, l. Kronen». sttuers,, 400 u. «X» Kl. f. X» Kl. «,«......99 50 100 l>0 s» «tllal»lchulbvtrschre«»«^ «e««»»,eft«mp.«llt»»..«rNe». «»lab'thbayn ««> fi. «M, l.'/.«/, von lloou fl. l. «ü.pr. Ltück . 2b2?b2ü2?ü «». Llnz.Uubwtl« LUU st. ü. W. «eld Ware «>« Stllote »nr Zahl»«ß »»»rnommene Eistnb..Pri«^ v»llglltio»ln. Ellsabethbahn «>0 u. «(>00 Vl. 4»/, ab 10°/« «. Lt. ... iiö-bO 11? l.'0 Wlsabfnfl,,4>/,°/, 118 10 120-,n dto. bt». silber 100 fl., 4>/,°/» 100^10 101 u> dto. Ltaats.Vbli«. (Ung, Ostb.) ». I. 187«, 5°/,..... 1l8 ?b ,20 5» dto. 4>/,°/<,Schanlregal.Ab!..Ob<. K,a 35, INI i!l> dt». Pr«m..«nl. 5 100 ii. ö, W. 157 25 <5» 25 dt,. dto. 5 bO sl. «. «. ,57 25 158 25 lh«lß.Ne«..»«le 4«/, 10a fl. . 13U75 1U8 75 GrundenU.»ßfbligatisnen (für 100 fl. «M.). 4»/, ungarische (100 fl. 0. W.) . 8? 10 98 - <»/, lro«tllche unb slavonisch« . 97-75 98 75 Hndtt» össenll. Anlthen. Don»U'«e«.'lloIe b»/„.... 129 25 180 25 dw. .«»leihe 1,7« . . 1 ,<>--.------- sinlehen ber Stadt Vor» . . 112-50 — ^ Nnleuen b. 3t,id!nf»ls<»oe Wien 104^5 1U5 15 Nnleut» d, E!ad!gl'!!,e!»dr Wien lGubsl über Gold» . , , . zy!!'__1^7. NrimIen.Nnl, d. Vt«btam.W!«n 171 5><, 173 l,<» A"lAA"ii.^F^ ^' '"> " 101 75 Gelb Ware Psondirleft (für 1«, fl.). V^tl. alla.,«st.ln50I.»«l.<»/, 9U?0 98 en dto. Prilm.'Vchlbv. N°/<» l. E«». I20-— ,21 - dto. bto. «°/, N.»«. 117 ?b llU-50 ?l -»sterr, Lande«.H>,p,'«nst. 4°/, 99«0 I00NU Oesl'ung. Vanl Verl. 4°/„ . . 100 20 101 20 bto. blu. 50Mt. ,, 4»/o . . 100-20 101-20 Lparcasse.l.ost., »01.5'/,°/»«. l0I5N — — Prlorll8t«'ybligaN«n«n (ftr 100 fl.). fferdlnanb«lNordlmhn ««. 18»« 101-- 102- Oesterr. Norbwestbahn . . . ill — 1:1 60 Stnalsl,ahi!8<>/^Fic«,50ap.Vt. 221-— — - Siidlialin 8°/n ^ Fri-s, 500 p. Bt. 179 80 I8N6U bto. 5°/,ilLN0fl. p. 1N0tl. I27-. 127 70 Ung.'galtz. Nahn ..... 1U8 ü« 1U9 60 ^/, Untertrainer Vllhm» . . 99-50 IUU-— ßank«ßM» (p« «t»ty. «nglo»vefi. Banl 2«> fl. «0°/» G. ib« — 158 50 Vanlvereln, Wiener, 100 fl. . zg« 50 268 - ««dcr..Ansl.,Ocst.,L0Nsl.G.4a°/. 472 — 473- «rdt.Aüst. f. Hand. u.V. 1«0fl. __.__ __.^. bto. dto. per Ultimo Veptbr. .^57 50 35t<'— Crebilbanl, «lllg. ung., L00 fl. . 339 25 400 2b Depositenbanl, «lllg., 200 fl. . ^375 225 :ib lticomple-Wes., Ndiüst., b«« ll. 750 — 751'— Giro. u. Lllsseiw,, Wiener, 20NN. >^9__ »«i-— Ht,pu!hclb.,0tst..200sl.2b°/,». 84-H0 yz.,. Lüiiderbanr, Oest., »00 fl. . . ^7.^, 228 — Oeslerl.-uno.ar. Van!, A» ft. . 9,2 — 915 — Unionb«»! liUo fl..... U3L-— 297 — »erl»hl»b«nl, «ll,., l«0 K. ; ,7« _ 17^. - «eld Ware Attien von Glllnspon« Unternehmungen (per Stück). Nilfsig'Teftl. Eilend. »00 fl. . 1637 1N43 Vübm. Norbbahn 150 fl. . . 2li»'25 264 <>»' Vulchtiehiader Eis. 500 sl. llVl. 173^' 1?3s dto. bto, (lit. ll) 200 sl. . 61Ä'75»!14-Douau - Dampfschiffahrt««Ges., oesterr., 500 ft. CM. . . 478 — 4M - Dul-NobenbacherE.>V2N0N,l3. ?Z 50 72 — Ferdinands «ordb. lOONfl.CVl. 3515- l,5«b' Lemb-llzernow, Iassy-Tisenb.« Vesellschaft 200 sl. S, . . 284 50 295 5U «loftd, Oest., Triest, 500 fl. CM. 433-— 437-— vesterr. Norbwi-stb. 200 fl, 3. 2<8 7^249-— dlo. dto. (lit. U) 200 fl, G. 2L2-50!268'- Prass'Dux.er ltisenb. 150 fl. 3. . 95 5«! 95-75 Llaalscileiilillhii 200 fl. G. . 3L0 35 360 8t> Lübliahn 2l>0 fl. S..... 7« 5U 77'— Vüdiioldd. Nerb.-N, 200 sl. CM. L08 — 209 — Tramway-Ges..Wr.,170fl.0.V. —-— —-— dlo. 214- Nng«»eftb.(Naal' Gvaz^!00fl,3, LI0'nN 811'- Ollen« Aacalbahn?!!^ ?lct.-V«l. —-— —-— Industril'Actien (per Vtück). Vauges., «lllz. Oft., 100 fl. . . ,12 - 114 — Egydier Eisen» unb Stahl'In!». in Men 100 sl..... ! «4— «a-50 Vis«nbahn>o.3«-?b l87 25 „lklbemühl", Papierf. u. N.^« Liesinger Nrauerei 100 fl. . . <4»>5(, 1^9 50 Mo:>lan»Vtsellsch., Oest.»alpine i6«- ^. Wopiech ».».-«. 174-,76 - rrisllllcr «ohl'n»..««!. ^" L' 3'»^" ^ Wasfens.-«.,cest,ii> Men.lAV- F^ W^Wun^!ha»sl.,»ag„l»!p«'' Si0 7^ „5^ »" fl.....- ' ' ' 109^,^ Wl. ValigeleNschast 1"'l'^< 33« Wienerberger Zie«el'«ct<"<»«'' ,l,erse t«s« ,5 (p« stück). ß-?o ,. A»b«peft l> .^ ^ ' . «''zK^ «».!,... Kreuz. Oesl,O5!-^'^ l ^° « , No!l,rn Kreuz, Una, «. 2M. -^ . /s^ s< St ^.iwisliose " fl e^' . SO^ z W«ldstei».ü.se «° fl, Neutsche Plüze --''.. l-"g« <^ , Loiidoü .->''',»' ,^> V«ri« -'''.''" Ot. Petstltul« - - ' zalnlen. ^ >H,-H Vucaten . , - >''''. ,5»o! ^ !l,..ssrancs Stücke . - ' . . b°zi ">, D'.lt,che M'i^banwote» . ^ , , 8