koAmlM pIuL»»» V xotovini. SchrUti«lwns, VenvaNung vuchdrutkerei, MaNdor» lusLiieva uliea 4. letephsi» 24 vezugsprels«: ttdholen, monatlich vin ZS»^ Zu,teilen . ... 21-^ vurch Post . ... 20-^ /Ausland, monatlich . . . 20^ Einzelnummer Vin 1 di» 2'^ ve> lZeslellung d«r Zeitung >ft der ^doH» neineni»de«rag lür Slowenien stir »Vien bei aitDU i^nzelaena» »ohm«» »eilen. Marivor. Donnerstag ven 7. SNover tS2S. Nr. 22? - ss^ Zostrg. Wege zu Paneuropa Diktatur Vilsudsn Bon unserem Berliner ^-Mitarbeiter. Der deutsche Abgeordneten lud für die Äu-sammenarbeit mit den Radikalen Novisad, 6. Oktober. Das „Deutsche Volkse blatt" bringt in seiner heutigen Nummer eine Rede des deutschen Mgeordneten Doktor K.r a f f t, in der er über die Gruppierung der einzelnen Parteien, über die demokratische Bereinigung und die Regeneration der radikalen Partei sprach. Er betonte, daß die deutsche Partei niemals an eine Partei gebunden war und in ihren Anschauuugen immer unabhängig geblieben sei. Gegenwärtig seien jedoch die wesentlichsten Hindernisse, die eine Zusammenarbeit zwischen den Deutschen und den Radikalen unmiiglich machten, wie z. B. die Stvuer. und die Gemeindeverwaltungsfrage in der Wojwodina, beseitigt. Die Deutschen seien nun zu einer Zusammenarbeit mit den Radikalen bereit, falls ihnen die ökonomifche und kulturelle Gleichheit sowie die unbehinderte kulturelle, soziale und wirtschaftliche Betätigung garantiert wird. Kurze Rachrichten Verlin, 5. Oktober. Das „Tageblatt" meldet mls Bukarest, daß der frühere griechische G e o r g in längstens zwei Wochen -nach Athen zurückkehren werde, um d<'n griechischen Thron wieder zu besteigen. Zwischen dem König und den griechischen Legitimiston lbosteht eine enge Fühlungnahme. In seinem Aufenthaltsort Sinala treffen täglich Abgesandte der Legitilnlsten aus Athen ein. Rom, 5. Oktober. Die Poli,^ei von Bologna hat in dem Vororte I m o l a i'cher hundert Personen verhaftet. Jmola war zu allen Zeiten eine Trutzburg der revolutionären Arbeiterbewegung. Später wden Vevsammlungsort derselben feststellen, wo ein vollftändiqes lVSaffendepot vorgefun'den wur^e. Im gleichen Hmlse wnr!oe an-ch kommunistische, sozialistische und anar5)isttsche Flu^scbristen in groster Menge beschllagnalhmt. Weitere Ver-liaftun'gcn stehen bev-or. Zlirich. s-,. Oktober. fAvala.) Schlichkur-se: Veograd ».14, Pisen: Ver-lin bis Wien 700..'^ bis 7.0N50, Mail8.15. 'röch Ws^2.75 bis 1l)!15.75, Amsterdam 22Ü4 .bis 227a Wirtschaftstagung des Kongresses — SchwZe-rlgkeiten, die nicht unüberwindlich find ^ Eine Wirtschaftseinheit von 250 Millionen Konsumenten (Von unserem Sonderberichterstatter.) Die Beratungen des Plenums galten hl'n^ te der W i r t f ch a f t Europas. Jeder, selbst der überzeugteste Paneilropäer. war sich der großen Schwierigkeiten lx'wuszt, die sich bei der Diskussion über dleses Thema ergeben uiui',-ten. Aber die Zuversicht blieb gros; bis ans Ende, denn der Kongreß übertrug die bei' den wichtigsten Referate einem Franzosen (Seimtor M. Francis D e l a i s i) ui'd einem Deutschen (Geheimrat Professor Dr. Julius Wolfs, Berlin). Senator Delaifi beia^mte freimütig sofort, das; die Formen der wirtschaftlichen Zu-fanWienarbeit Paneuropas bis jetzt noch nicht gefunden seien. Jedes politische System hingegen, das der »ökonomischen Leistungsfähig-' keit mcht Zkechnung trage, müfse Utopie bleiben. Soll der Kontinent den Zustand überwinden, der durch Ausrichtung ilnmer höherer Zollschranken hervorgerufen wurde, so müsse der Weg Amerikas betreten werden: d«n Tcil-staaten volle Autonomie in Fragen der Ge-setzgebung, Administration, Finan.^en, Rechtsprechung und Politik. Die Eins>eit soll sich nur auf Währung, Handel, Zoll und Tarif-wesLN erstrecken. Der Zilisammenschlus; der Kon tinentalstaaten zu einem Produktions- und Wirtschaftsgebiet bei voller politischer Unabhängigkeit ohne Zölle, Borzugstarife, aber mit Währungseinl)eit auf Goldbafis, freiem Warenaustansch und freiem Personenvlirkehr von Danzig bis Gibraltar, von Norwegen nach Sizilien sei nur eine Frage der Zeit. Europa wird eine Wirtschaftseinkieit von Millionen KRlfern werden. (Stürnnscher Bi.j fall.) Weniger optimist^ch sah Geheimrat Prof. Dr. Juliins Wolff (Berlin), denn die Ent-scheid^lug in der Z o l l v e r e i n S f r a g e liege in erfter Linie bei Frankreich und Deutfchland, wo ober beiderseits die Neigung zu einem deutsch-fran.zlifischen Zottbünd^nS noch nicht vorhanden sei. Redner beantragte die Einl^rusung einer internationalen europäischen Zoll- und .Handelskonserenz und deren Zusammenarbeit mit der internationalen Wirtschaftskonferenz des Völkerbundes. So bedeutend die internationalen Kartelle und Tmsts anck) sein mi^qen: sie umfassen doch erst einen kleinen Teil der europ?''ifchen Wirtschaft. Ziwei Fragen stehen im Vordergrund: die Kredit- und Bankenoraan'f^ition. Amerikas Borfprung bernbt auf der Krediterteilung an die AuslandSkänfer. Wolf'f schlos; seine nreisters>aften AuSführmi^en mit der Forderung: Internationales Giro, eine intern«'io-nale Banknote lund eine Europa-Bank. Ein wichtiges Referat „Die internationake Bedeutung der Donau fiir die WirtschaftS- W i e n, 4. Oktober. Verbindungen Mittel- und Siidostenrepas" hielt der bekannte tschechoslowakische Wirt-sch<^ftskapitän !jlornel Stodola (Brati-slliva), der nach einleitender Erläiiternng des BinnenschifiahrtSüveseus darauf hinwies, das; die Donau als Hauptschlagader des Verkehrs einen integrierenden Bestandteil der ökonomisS^en Rekonstruktion Europas darstelle. Eine Forderung erae'be sich aus alledeni: Schaffung von Freihafen, einer Donau — Wolga Seeverkehrskonzeption mit Suez als fiidlicker Aasis und dnrch ein Kanalnetz mit dem Nhein verbunden. Bor-bediussung: Bermindernng des wirtschaftlichen Ueberpartikularismns. sVeifall.) Dr. Siegfried S tra kosch verwies aus einen Lichtschinnner im gegenwärtigen wirtschaftlichen Ehaos: Paneuropa als Wirtschaftseinheit. Ilm den Zi'sammenbrnch der Konjunktur- und ??ntarkie-Jndustrien zu vermeiden, ihre Liquidierung durS) lleber-ganq zu anderen Wirtschaftsformen zu er» m'iqlichen, miiszte fchon je«?.t an die Organisation des wirtschaftlichen Panenropa herangetreten werden. Die Bildung der westenro-p/iif6)?n Kartelle weife bereits den Weg. Es liege an der Paneuropa-Beweaung, prabuk, tionspolitifche Aufgaben zn lösen und als ehrlicher Makler die Jndnftriellen und Fi-nanMänner Europas an den grünen Tisch zu bringen. Der cnmerikanische Delegierte (^enerail Frederic H. A l l e n betonte, da^^ es die gegenwärtige Atmosphäre (Thoiry) gestatte, die wirtschaftlichen Mänael des Bersailler Friedens zu belieben. Dazu sei der Völker-Ibttnd zu schwach. Forderung: Znksnnioil, Erweiterung der Westkartelle auf die Industrien des euro?'äischen Often«^ als Anfänge der Errichtung des wirtschaftlichen ttnter-banes fiir Pftneurapn. Enrr'na, d''r Fnl'^-'riff von Schönheit und ^rast. k-^nne zu Wohlstand, ^^ri^^en nnd ?^acht nur gel'^n^en, wenn es sämtliche Llrärt? ?''s^mmenschli<'f;t. Friedlich G o l o b. » Wi e n, 5. Oktober, .^eute abend'? besiaiin die g e i st i g e Tagung des pailenropäischen Koiiarefses, in der als Referenten n. a. ftira-chen: Eniil Ludwig über .,l^!oetbe als Europäer". Marcel D u n a über ,.??apoleen als (5'iiropäer" uiid ssnrt i l l e r über „D.'-n?okrat!e" sonne slanii ??? i ch a eli s und (^iustliv N i ck e l t. ?ibss scbs'^ffen wnrde die geistige Tagung mit e-ineni Vl^^rtrng des l^^e« dichtes Ellgen von V.'gesack durch Fran No-lande Coudenbove. Morgen werden dik' Nefoliltionen Verlofen, woralif der ^ongres; mit einem Schllifzwort von Eondenbove-^a-lersti und einem (^!eia<'n'solo voll Br?''nislav Huber m a n geschlofsi^n nxrdell wird. Das neue Kabinett des Marschalls P i l-s n d s k i, der zugleich den Posten des 5?^iegs-Ministers übernomlnen hat und dem der bisherige Prenlier B a r t e l als Vizepremier nnd Kultusminister aaigehört, weist zwar Männer sehr verschiedetler Schottierung ans, ist aber alles in alleni als linksdemokratisch zu bezeichnen. Gehört ihm doch sogar der Sozialist Moraczewski, i^r Premierminister des ersten Linkskabiilettes in Polen iln Jahre 191^, als Minister für öffentliche Arbeilen an. Die Rechtspresse tlit frci>li^ so, als ob ihr der Er'at) Bartels durch Pilstzdski nicht llnerlvünsch^ sei, indoin sie es für erfreulich erklärt, das; n^in Pilsudski endlich selbst die Verantwortlmg für die polnische Politik ütx'rnoinlnen hat, nachdem er bisher zwar den entsef)eld^'nden Einfluß, aber nicht die sorinelle Verantwortung gehabt habe. So lneint der „Knrjer Poznanski", das; sowohl V art el wie der Präsident der Republik nllr die Rollen von Mannegnins in der Hand Pllsitdskis gespielt hätten. Von einigen Seiten loird freilich die Ve-sorg^l's gecillf^ert, daß, michdein fchon bislier eine r>erschseierte Diktatur, bei der Pilfudski den stillen Teilhaber fpielte, jetzt die o f f e-neDiktatur unter der Fir?nci PilsudSkl folgen werde. In der Tat spricht manches für derartige Pläne, bosollderS wenn ma.n sich vergegenwärtigt, wie die gegenwärtige K a-b i n e t t s k r i s e in Polen, die letzten Endes ei ile S t a cl t s k r i s e darstellt, entskan-ist. Formell ist sie aus dem Kampf der Parteieil irm das Bndget nnd deffen .Eürzung iln Seiin erwacs)sen. Tatsächlich führt sie auf den Unlstiirz Pilsndskis im Mai zurück, wo der ^I^ampf zwischen der Negierlmg, hinter dor Pilsudski die Dräbte zog. und dem in ahllose Pm'teien zeMitterten Parlament einfette. Als das Kabinett Bartel seht wieder in derselben Zlrsninmenlsetninsi vor den Sejm trat mit der Androhung der AuflLfuuq, falls dieser stegen das .Kabinett votiere, imd der trot>dera diktatorisch regieren n'?llc, wobei er sich in erster Reihe aus die ysrm-'e ftiij^en .^u können glaubt, deren Offi-s.icrskorps er dl'rch beträchtliche Gel)altSer-siöhklngen fiir fich gewonnen I>at. ??elln Pilsndski sein Regi?ne mit der dro-bc»?den Geste gegen Nustland Zind Litauen bco'nat so u.stt'das fast ''aranf fi>llei,.'n. ev eitleiii '^'t.'rn.'and ^t:,ilcht hat, um Reroenleidend«n und Gemütstranken sschafft duü milde, natürliche „Franz-.Joses^'-Bitterivassor csute Verdauung, freien 'Äops und rul)igcn Zchlaf. Nach Erfahrungen berühinter Nervenärzte ist der Gebrauch des !Franz-Joses-Wasfers auch bei sä>lveren Erkrankungen des Gehirns und des Riiclen--^knarts mlf das au^elegentlichste zu enipfeh-len. Es ist in Apotheken und Drogerien er-Zhältlich. LV7S dcr EaT^ierun^saufgabo alnszi^-^'clchen, die doch vor allein mil einer d^s O>'?es liälte beginnen ml'!»'''. ?Z."'i.'n schläl^^ d!L Pilsndcli erqeliei'. 'l're'se .N'.s An-Zc^r; des r u s s i s ch - l i t a u : k ch n V c r-t r a g e s, demzu>ls;e N»tzl7.'.:d iich auf den '?l!':ndpunkt st.'llt, ^i>llna z.i N? re.lN den -'.fsiesproch^'«! s.'^, dccarl Ala'm. al^, ll' da.5 verarint»: d.'ji.'n >oir'.i,I-ni:li- cher Niedergang d'lvch ^.'n Au^n.'rkauf rüerschl^.Ischen stöhle während des encilischen 5^'igarbeiterstreik? d^.ch imr rcrL'l^e'^^'l^tnd peli.'mmt worden i't. wirttich an riill.'äsisiie l^'^ikapad:^ denken k^-'nt.'. lnanchl d'e-i^n ^.'Ilaim ,'icht crnite: zu nehmen, als die lilif T auzigod!.' t?ar O '! p r e u si e n cie^ichlelen poln.! i-.'n „Eri'ö 'rnn.^spl.uie". Ulichdcin Frankreich seinen Kredit aes^oppt lnl und di^' Ztnaten deuilich de- Zündet hal'.'ii, das; .'einen !^'ollar zu cr-warben hat. si.' llinii' nicht seinen nuichlodl'.nlel ui'd nom nlilil^n-ischen ^'bc^uviiuciiiu-^ .'N '."ner Politik ernste? -lr-l^eit und Ilparsanikeit zurintkehrt — was fveilicl) ilnler der Tiklatur Pilsilt!.'tl schwerlich ^11 en.'arten ist. t^;waö stimmt nicht! nnscren Fliez^ernnMen. a r i b o r, 4. Oktober. il Ivr Natur des nioderneu l'^ciegs-dcis'. tie technischen Errungenschas^.^^ i.ild <b>seits der ^tras^en und We^ie verwendet werden konnten n<^d so herc^eri^itet wareu, das; sie sogar erhebliche künstliche .<>indernisse spielend über Ivindcn kounten. Unter solchen Uuiständen ist es kein Wunder, das; sich die .^>eei'e auch die eben in eine entscheidende und erfolgn'iche Phase der Vervollkommnung sictretenen ^-lugteckmik zuntide machten und der strieqsührnng durch die vei'fkauenmSi'Äei' Roman von Hugo B e t t a u e r. Alle Rechte, insbesondere das dcr Uebersetzung, Verfilmung und des Nachdruckes, vorbehalten. Copyright 1l12L by N. Lvwit-Vcrlag, Wien und 10 Leipzig. Krause suhr zusammen, sein .^>erzschlag setzte fast aus. Ter Herr, der den Rauin betreten llMtte un^c» nnu von dem Postlagerschalter stand, war gros;, schlank, soinmerliä) gekleidet, blond nnd hinter stneiserlilasern lugten große, blaue, eiu wenig venvnndert dreinbliekende Aul^en änMich henwr. Krause stellte sich dicht neben ihn, kranUe in 'c>er nuchäugten Tasche, als ivnrde er nach irgendwelchen Poststücken suchen, er sa^h, wie der Aon'de Herr deui Beainten einen Zettel hinschob, auf dem ldie Worte „Blondes Gret-chen" standen. Ter Beamte, der unterrichtet war, tat, als würde er im Fach suchen, sagte „nichts da", 'der Herr zog eilig nneder ab, gefolgt von L^transe, der rasch die Tasche ab-geivonen und die .^taippe nüt eineul Strohhut vertauscht hatte. » Der Y^sonde ging niit uberraschen, schlen-kerndm Schritien einher, wie sie Leute l>ft eigen sind, Äie bein: Gehen stark denken und ihrer Phantasie freien Laui lassen. Krause, 'oer etwa dreis;ig Schritte hinter ihm blieb, stellte fest, das; die Ve»ix'gnnaen des Verfolgten bei aller nervösen Fahrigkeit doch har- Einführung der Fliegerwaffe ein neues und behent^res Gepräge gaben. Tie Neiterei als bisher berufene jtundschafterwasfe trat in de?: Hintergrund uud an ihre Stelle traten die Aeroplane. Statt der i'iblichen Reiter-känipfe fochten die Aeroplanc hoch oben in di^^r Luft ihre Zweikampfe aus und das war die einzige Art der Bekämpfung, die Erfolg versprach. Tie Abivehr von Fliegerangriffen vom Lande aus hatte unverhältnismäs;ig selten Erfolg. Jedenfalls stand der Munitions-anfwand in keinem Verhältnis zu der Aus-sich't, einen solchen Kampsvogel henmterzn-holen. Sein grös;ercr und stärkerer Feind war die Natur, niit ihren Luftströ>ntungen. Stünnen und Nebeln. Trotz Krieg, Abwehrkanonen, Sturm uud Nebel, feindlicher Gegenwirkung durä) Aero-plane und trotz der vielen .Hnnderte von Aufstiegen, die täglich auf allen Teilen der weiten Froult stattfanden, waren die Verluste im Lustkampfe mcht gar so auffallend und g^'wis; nicht so auffallend wie die Verlufte, die unsere Flugwaf^e im tiefsten Frieden zu verzeichnet! hat. Nachrichten t. Mgr. Vuliö mit dem Hl. Sava-Orden 1. Klasse ausgezeichtret. Msgr. B u l i ä, der Nestor der Archäologen Mitteleurolpas, erhielt anläßlich seiner 80. Geburtstages unter vielen an'deren Glückwünschen und Glückvun'ichtelegrammen auch ein Telegramm von Se. Majestät folgenden Wort-lantes: „Herzlick^st beglückvünsche Ich Sie znnl achtzigisten Ia'ljre eines Lebens, das mit so wertvoller Arbeit für Wissenschaft und Volk ausgefüllt war. Ich freue Mich, Mnen aus diesenl Anlaffe znul Zeichen meiner Anerkennung den Sv. Sava-Orden 1. Nasse Verlelben zu köntteu. Alexander." t. Köniliin Maria will filmen? Eine Filln-gesellschalt von Los Angeles hat der Kmii-gin Maria von Numänien eine Rolle in einein Fillin angeboten, 'der Tolstois Romlnn „Auferstehung" darstellen soll. Nach Zeitungsmeldungen soll 'oie Ki!>nigin das Angebot angenonnnen und beschlossen Haiben, das Spielhonorar einem Fonds für notleidende Kinder zukoinnien zu lassen. t. Perlobunstsz^eriichte iiber den italienischen Kronprinzen. „Ercelsior" verzeichnet das Gerücht, das; sich der Kronprinz von Italien 'demnächst mit einer der Schwestern des Herzogs von G n t j e, des Kronprätendenten der sra^l^ösischen Royalisten, verloben werde. t. Eine interessante Expedition. Tie russische ^lkal^omie ^der Wisse"' gasten entsandte eine Erpedition, die den Einflns; der Polarnächte auf den Menschen erforscht. t. Kein Selbstmord Freiherr von Sil'lichts? Wie die Blatter zum Mleben des Schriftstellers Freiherrn von Schlicht melden, konnte noch nicht sestgostollt werden, ob es manisch und sympathisch wirkten. Und unwill kürlich gedachte er des cinstüirdigen Spazierganges iur Hof des Zilchthauses, dieses Ganges in 'eer Rnnde, der durch drei Jahre bei jedeul Wetter taiitäglich absolviert werden nnlßte, iniiner neben, hinter, vor denselbeli Sträflingen. Tamals hatte er sich Erkenntnis der Menschen nach ihrer Art gehen zurecht gelegt und oft genug herausgefunden, das; 'der Schritt, die Körperhaltung beinl Gehen, das Fe'dern iin 5?nie oit niehr zu sagen hatten, als das Gesicht, das >durch äußerliche Erlebuifse un'Miängig vom. wahren Wesen stark beeinflns;t wird. Wie edel und weich waren die Beweg^lngen jenes Mannes gewesen, der zwölf Jahre wegen Ernwrdnng seiner Fran zn verbüßen hatte, nn'o wie viel reine Menschengüte, christliche Tenkungs art hatte Dengern später bei ihui im geuiein-sanien Schlassaal entdeckt. Ein anderer Häftling hatte Joachim von Tengern durch das Schleichende, Katzelmrtige seiner Bewegungen nnt Ekel erfüllt, fpäter lernte er ihn als ungemein gefälligen, liebensuiürdigen Ka-lueraden kennen, noch später a^ber wnrde er als Tennnziant, der seine Unglücksgenossen geringfügiger Vorteile halber verriet, entlarvt. Tiefer blonde Mann vor ihin nun batte die Bewegungen eines Mensck>en, der sich sck>wer verstellen kann, allerdings auch nicht überreich an konventionellen Hetninungen nwd ein wenig unbedenklich ist. Ter Blonde bog in die Friedrich?straf;e ein, die er novdwäUS gina. Krause solgte Es vergeht fast k?in Monat, in dem nicht uttudestens ein, weun nicht mehrere Unglücksfälle sich abspielen, und was am meisten ausfällt, a^n häufigsten auf den UoblingI-plätzen. Wenn auch die Presse bei ihreu die)-bezüglickM Berichten jedesinal eine strenge Ilnteesuchung über die Ursachen verspricht, eine authentische nnd befriedigende Aufklä-ruug über die Untersuchungs^'rgebnisse ist jedoch bisher noch nicht erfolgt. Die große Oesfentlichkeit, die an diesen Vorfällen lebl)asten Anteil nir.nut, hat eiu 5ie.i?t darauf, die Wahrheit zu ' chren. Der-ukalen lobt sie nur unter dem Eindrucke, daß bei der Arbeit unserer Fliegerwaffe nas nicht stimmt. Sie kann nur au zwei Möglich-koiten glauben: entuieder liegt der Fehler in der Maschine oder steht das Instruktionspersonale nicht auf der Höhe seiner Aufgabe^ Sei dem wie immer, es Ware hoch an der Zeit, daß die Fliegernnfälle bei nnS seltener werden, zumindest seltener, als sie im Kriege waren. Kostbar ist das Material und noch kostbarer das Menschenleben. A. L. vom Tage sich um einen Selbstmord handelt. Schlicht, der inifolge Schbaflosigkeit große Mengen Narkotika gebrauchte, hatte am Sonntag vor'dem Schlafenges)eu eine starke Dosis Verona! genommen, die seinen Tod herbeigeführt haben dürfte. t. Eine Version über das Trama Mayerling. Prinzessin Elvira von B ou c-b o n, angoblich eine Vertraute der verstorbenen Kaiserin Elisabeth von Oesterreich, veröffentlicht im Londoner „Daily Expreß" eine neue Versioir über ldie Tragödie von Mayerling^ ' Me Prinzessin will aus deut Munde der Kaiserin knrz vor ^ dcr Ermordung in eineni Gespräch auf einem Danvpfer 'des Genfer Sees den Hergang der Tragödie crfahren haben. Kronprinz Rudolf war bekanntlich, so erzählte sie, aus Gründen des Staatsinteresses niit der Prinzessin S t e-phanie vott.Beli;jen vermählt, aber ans dieser Verbindung war kein Liebesglück ent-sprllngen. So naHm Rudolf zn einvul H i l-feruf an den P a p st, als deut einzjg^ niöglich. erscheinenden Rettungsweg seine Zuflncht..Er.rics)tete an ihn ein bewegtes Schreiben, in deul er uui c>ie Auflösung seiner Ehe bat. Ter Papst hielt es jedoch für feine Pflicht, dein K'aiser sofort ?)!itteilung darüber zu manchen. Es folgte eine Szene Mischen deut Kaiser uud seinein Sohne, wobei dieser das Versprechet! gegoben haben soll, abgesvben von' einet Abschiedsznsa'nvmen-kunft, Maria V e t's e r a nicht mehr wie-derschen zu wollen. Tie Prinzessin berichtete noch, daß 't>as Unglück sich infolge eiites kurzen Schrei'bens des Kaisers vollzog, in dem er Rn-dolf mitteilte, daß die Vetsera seine (des Kaisers) illegitime Tochter sei. Tieses Schreiben sei Rudolf am Vor- iihni lnit äußerster Vorsicht. J-mnter rascher schritt 'der Blonde vorwärts, nm schließlich in >die El'iässerstraße einzuschwenken. Und nun spielte sich ein merkivürdiger Zunschensall ab. An der Ecke der Elsässer- nnd Novalistraße stieß der.Blonde mit oiner Frau zusamünen, die zwei Kinder, einen Knaben von etwa fünf nn't» ein NM ein Iabr jüngeres Mädchen führte. Sie tat es aber in jener rücksichtslosen Weise, die gemieteten Personen Kindern gegenüber oft eigen ist; die Kinder waren müde, wuvden mehr geschleift als geführt, die Sonne brannte uub.^rniherzig airf sie nieder, und gera'tie als der Blonde des Weges kain, begann der kleine Junge jämünerlich zn weinen un>d weigerte sich, weiter zn gehen. Tie Frau, statt ihn gütlich zu beruhigen, gab ihin einen Schlag inS Gesicht, woraus das Kin'd noch lauter weinte, während das Mä^dchen mit entsetzten, weit aufgerissenen Augen dastnn'o, uui wtthll iln nächsten Augenblick auch loszus>ettleu. Der blonde Mann n^'ilerbracb sein Tahin-stürinen, beugte sich zu den, hob ihn empor, letzte ibn auf d-.'n Arui und sprach so lustig un'd zärtlich auf ihn ein, ldaß sich das Kind sofort bernhigte un^d vergnüglich lachte. Tas kleine Mädchen aber, entweder erschreckt über den Vorgang oder eifersück>tig, begann nun seinerseits jäiumer-lich zn beulen, nnd zwar - gerade in de'M Augenblick, als. Krause auf die Gruppe ge-'stos;en war. Un'd itnivillkürlich tat Krause das selbe wie der von ibm verfolgte Mann, er nahm die Kleine auf den Arm, streichelte ihr 'VcunM'er --:- abend Iler Tragödie nach Mayerling übermittelt worden. Möglicherweise habe die Kai« serin sein Geheimnis dem Sohne auch schon bei seiner Entscheidenden Ausftirache mitgeteilt. Tie ^olge war, daß das Liebespaar zu dem Entschluß gelangte, gemeinsam zu sterben, da es nicht gemeinsam loben konnte. t. Der 7VlI. Todestag des heil. Franz von Assisi. Am Montag war dcr 700. ToüeStag des Stifters der Orden der Franziskaner, Minoriten, Kapuziner und Clarissen, des hl. Franz von A s s i s i, der als Sohn des reichen Kaufmannes Bernardone im Ja-Hre 1182 zu Assisi iu Umbrien geboren wurde. Eikle arulselige Hütte in Rivertorro bei Assisi biloete die Heimstätte des ersten Ordens des hl. Franz. Später spaltete sich dieser Orden in drei Teile, in die die strengste Arnlut beobachtenden Kapuziner, in die eigentlichen Franziskaner und in die Mino-riten, welche sich ^ourch das Konzil von Trieut eine teilweise Tispens von den aller-strengsten Ordensregeln geben ließen. Im Jahre 1212 erfolgte die Gri'mdung des zweiten Ordens, und Mar für die Frauen, der na5) der Midstisterin Clariffenorden genannt wurde, und im Jahre 1221 die Stiftung des „Tritten Ordens", der sür alle diejenigen bestimmt ist, dcnen es nicht möglich ist, in ein Kloster zn gehen und die doch als Weltleute eine feste religiöse Organisation bilden wollten. t. Abschaffung der Vielweiberei in der Tlirkei. Ko n st a n t i n o p e l, 5. Oktober. Gestern ist das neue Gesetz in Kraft getreten, 'das in Zukunft die B i e l w e i b e r e t in der Türkei v^e r b i e t e t unÄ den Ehemännern untersagt, die Frau nach dem bisher geltenden mohammedanischen Recht ohne Scheidungsprozeß zu verftoßen. Für daS Merecht gilt in Zukunft das s ch w e i z e -rische Zivilgesetzbuch. t. 13.250 Menschen durch Autounfälle getötet. Nach einer Blättermcldu»ig aus Washington teilte die ainerikanische Straßeniliau-Vereinigung i'iiber die Unfallftatiftik für lMZ mit^ daß im Lailfe des Iaihres bisl^er 13.250 Personen 'c>urch Automobilunfälle getötet und 50.0l>0 Personen verletzt worden sitrd. t. Bon Wölfen aufgefressen. Aus Bukarest wird gemeldet: In der unwirtlichen Gegen'v von Homorod wurden Mei Hirtenlkncvben von Wölfen aufgefreffen. Die Burschen weideten ihre Herde am Waldessaum, als sie bei einbrechender Dunkelheit von zwei Wolfen i'lberfallen wtirden. Am nächften Tage fand man außer 'den im Walde versprengten Tieren von den unglücklichen Knaben nur mehr die Kleider und Kuocheniülberreste. t. Neue Hochwafferkatafirophe in Amerika. Der amerikanische inittlere Westen ist von einer schweren Hochwasserkatastrophe heimgesucht worden, öie neben einem bereits in die Millionen, gehenden Sachschaden große Menfchenverluste zur Folge hatte. Infolge schwerer Wolkenbrüche sind sämtliche Flüsse aus 'oen Ufern getreten; der Telephon- und TelegrapheWerkchr fowie der Bahnvcrkeihr sind zum größten Teil lahimgelegt. Viele die heißen, feuchten Haare aus dem erhitzten Gesicht und beruhigte sie. Jnzwifchen hatte auch die Frau ihre Haltung wieder gefunden, sie uahin den .Herren die Kin'oer ab, tat gegen sie zärtlich und setzte ihren Weg langsam fort. . Krause und der Blonde aber waren, jeder ein Kind auf dem Arm, einige Sekunden gegeneinander gestan'oen, hatten einander gemessen: und unwillkürlich verlegen angelacht. Damit war >das kleiue Zwischenspiel beendet udn Krause nahm wieder die Fag'd hinter dem Unbekannten auf, der unter dem zermaMenden Verdacht stand, arme Frauen beraubt uN'd ermor'c^et zu haben. Er ging nun ^die Novalistraße und der Blonde verschwan'd knapp vor der Ecke der Tieckitraße in einem großen, altmodischen Miethans echt berlinerischer Art. Krause iv-artete einen Augenblick, dann sprang er rasch in den 'dunklen Hallsflur, kailerte auf der ersteu Stufe nieder nnd legte das Ohr an daZ Treppengeländer. So — nlin hatte der Manu die erste Treppe hinter sich, ging einige Schritte eben und dann wie'der trepp-answärts. Wieder et>en nnd wieder ailfwärts. Jetzt hörte- Krause genau elf Schritte, die der Ml^nn nach rechts zlirücklegte. Nun blieb er stehen. Kl'allie verilahnl uiit i'iberemvsindli-chen Obren das Klirren eines Schlüsselbnn-'des, 'oas Oefsnen nnd Znschlac'.en einer Tür. Also wohnte der Mann drei Tre'.>en boch, elf Schritte nach rechts von der Treppe entfernt. tFortjetzung loljzt.) "AMM M vvöSet sÄS' gß t«»ß^ ' Jette s Torser sind von der Außenwelt abgeschnit-1 die g«NliAe Familie Camardo in der Ortschaft ten. Besonders ernst ist die Lage in Ä a n-I Pistucci umgebracht zu halben. Der Verbre- s a s, WS Tausende durch Hochwasser aus ih ren Wolhuungen getrieben wurden und oib-dachlos umherirren. In Beavstown in Illinois steht ein c^anzeS Geschäftsviertel unter Wasser. Tie Illinois un!c» ihre Nöben^flüsse steigen ständig. Uelber die verw^üsteten Gegenden ist der Belaqerungszustand ver^,änigt worden, öin Teil der Miliz ist mobilisiert unk» bc'wacht die verlassenen Häuser, da bereits Banden in 'ten betroffenen Gegend»'n ihr Unwesen treikten. t. ein einundoierziflfacher Mörder. Ein kbenlso sclicner wie guter Fang ist der Polizei von Ncaptl sirc^Iückt. Man hat dort einen Mann nmncns l^rasipa verhaftet, der einer ungoheiierlichen Zahl schrecklichster Untaten anigeklaqt nzird. Bicher hat der Verbrecher schr'n M>;^rdtaten eingestank'en. llnter anderem erflärte er, daf^ er in der Gegend von Ferrandina cin«' gan^.e BaiK'mwmilie iim-flSbracbt hat, die er im Zchlase überrascht lhabe. Zu dc'r ^wnilie gehiirte auch ein junges Mäd.i5stn, da? t^'^reppa vergewaltigen wusste; als sie sich seiner Zudringlichkeiten erwehren wi?llte. crmort'ete er sie mit ihren Eltern zusammen. ?^eruer gestand Groppa Sollte bei der Versendung der Einladungsn jemand übersehen worden sein, so möge er dies gütigst entschuldigen und trotzdem erscheinen. In zuversichtlicher Envartung, daß unser Appell allseits Verständnis finden wird, g^-ben wir der angenehmen Hoffnung Raum, daß wir gelegentlich der anl Tonneri?tag stall fi?i, da bei eventuellem.^"»in-weis daraus nicht Rücksicht genommen wer-t>en kann. cher legte sein Gclständnis mit unglaMicher, zynischer Öffeniheit ab, ohne eine Spur vl>n Reue zu zeigen. Der Morder wurde bei der Verhaftung von einer erbitterten Volksmenge beinahe gelyncht. t. Sia« Hochzeitsfeier, die «ine ganze Wo-che dauerte. Aus Oedenburg wird ges6)rie-'öen: In der im Eisen^urger Aomitat gelegenen Gemeinde Visenbrunn feier-le der Sohn des reichen Bürgermeisters Franz Äriz mit dem schönsten Mädchen 'des Ortes seine Vermahlung, zu der 600 Gäste geladen waren, die eine volle Woche an den Gelaigmchkr°f c v°rli<>i,dcn .s Arbottcrin Mmic den A^orwung-n °ntsp^ch°n k°nn.°. M . j ^ d.rarti.o Ichw.rc Perlot- rcwck icd°ch nur bc. A.,k!»mmon che der jeweils angesetzten Proben. Um die Frage der Anfstcllu-ng eines Streich orch-ester-Ei^sembles auf eine niöglichst gesunde Basis zu stellen, glaubt unsere „Glasbena Matica" diese Möglichkeit etwa in einer engeren Organisation sämtlicher b'efür in Be« tracht kommenden Kräfte zu erblicken. ^elt wird. Sänttlicbe Verlettte wurden von der NettungäMeilnng ins Al^lgen^eine Krankenkiaus iiberfülirt. N-'ch zirka einer Stun't'e braner 5!iischarbcit konnte die Wehr wieder einrücken. m. Zum neuen Leiter der ?lr^eitsbörsr in Unsere „Glasbena Matica" gedenkt im Lau ^ Maril or wurde i'er bek.ulnte Journalist fe der heurigen Raison nur zwei Orchch'^al- ^ Herr Rudolf Golouh ernannt. Ter neue konzerte zu gc^en, ve^i denen das erste nach' Leiter unserer Arbeili^li^r'e ist So'äalpoliti-Tvn!i6)keit etwa anfangs Tezemher, daS! ker von gntem Ruf und bat bereits eine zweite anfangs März stattfinden soll. ^ langiö:'?rige ersolgreicl^e so^ial^o.itiscl)e Lans- Tas Programm des ersten !'ionzertes ent-! hinter sich. hält dir 6. Symphonie von «^^ajkovski sPatht -1 m. Versuchsfahrt mit dem städtischen Au-tique) und den „Äünstlersarn'.'.'al'^ von' tobuS. Gestern wurde mit dein stä^'ltjschen vvendson. Das M:ite !>'tonz an der zu befabrenden Strasse noch einige Donnerstag den 7. d. um 7 Uhr abends in' Maßni^üimen getroffen werden nn'istten: Be-der „Glasbena Matica", Zinrmer Nr. K (Ge- ^ s.-hneidung ^5er an der Straße stehenden bände GöH) gütigst elnf:n'o.nl .^u wollen. i Bäume, Anbringung von Wc^rnung'^tcifeln u. a. m. Wie verlautet, soll der Wagen schon in nächster Zeit dem Verkehre übergeben werden. Fahrplan und Fahrpreise werden rechtzeitig bekannt gegeben werden. m. Cisenbahner-Protestvcrsammlung. Der Ver^.urd der Cisenb^Iilier Jugoslawiens veranstaltet am Donnerstag, den 7. ^itober um Il> Ilhr iin grossen Göns.iale eine große l>sseutliche '-j?retcstversammlung, in welcl'^er verschiecene brennende Ztandec-sragen, insbesondere aller die ,iahl'ei«'!?en (5ntlassnngen, znr Sprache gelangen wercien. Der Verband fordert alle aktir-en und nichtaktiven Cisen-ba''.ner sowie sonstige Arbeiter ans, sich zahl-reil^ .'lU dieser '^.iersciinnilnr.g zu beteiligen. m. Di!N Frennd-'U und Nclanntcn des V. N. Cibulevstij. Vor drei ^^ai^ren starb in unserer 5ladt der hervorragende russische' Üa>pellnieister Valentin Nikolajevi^' (5 i b u-l e v s k i i. Seinen pli) Das Grab dieses unglücklichen Emigranten ist bis jettt vollständig vernael'lässigt. Uni dem unl das hiesige Musikleben versiemtvos» leu russisäjen Musiker wenigstens einiger-mas^en unsere Daukbirkeit zu bezeugen^ wurde auf Iuitiative d.'s 5'^errn Professor B e r a n mit einer S'nnnilnng znm .^^errichten des Grabes (5ibnsevskijs liegonnen nnd es wird hiemit nn? Beiträge ;n diesem Zwecke gebeten. Beiträge übernimmt au.ch unsere Redaktion. m. Grofzes Schlüdcnfencr in .Hoöe. G'stcrn nach 12 Uhr mitlags erhielt die hiesige Frei« willige Fenerwebr die telephonisch-e Mel« dung. daß in .Hot'c ein großer Brand ansge« brocl/^'n sei. Der Ueberland-L-^schzng n»iter dem ^'iommando des .'derrn 5'^anptnia'nn'^s Voller rückte soro-rt ans und fand in t^e das ^tall- und Wirtschostsgebände des Besißers Alois V i h a r in hellen Flammen vor. Ani Brandvlat^e war bereits die Feuer-wehr von Fram tätig, während nach der hiesigen V'''hr allch nocli jene von Ra«"je e''n-tra^. Dell vereinten Beiliük^n-ngen geling es bald, den Brand zn lokalisieren, so daß iln« sere Wehr uln l5 Uhr lvieder einrücken konn« 'e. D^r ^6^ad<'n. den der Besiver erleidet, ist ^'eträcbtlich, da außer einen, Schwein sämtli-cbe 5?eu- und Fllttervorräte den Flanrmen 'ilin Ov'er sielen ilnd der Besitzer nur nli< eireln aeringen Betrag versi-lert ist. Die Ursache ix^s Brandes ist bis settt noch nicht g«'« nall erhoben, doch vcrnnttet nian, daß er dl'rch spielende 5tinder hervorgerlifei^ wur« de. IN. Die Herbstzeit bracl'te llns bereits vor eilligen Tagen die ersten a st a n i c n r ö-st e r. Gegenwärtig siird erst einige wenic^ stände vorhanden. ln. Eine unbekannte weibliche Leiche. In der vorigen Woche lvllrde bei Sv. Peter eine weibliche Leiche alis i'-er Drau gezogen. Die Ertrilnkene, eine zirka ll'.') Zentinieter hohe Person, war zirka 3.'^ Jahre alt. Sie wurde in Sv. Peter beerdigt. IN. k5in guter Fangtag fiir unsere Polizei. l^'!'estern gelang es nnserer Polizei, fünf ge-tfä>^irlics-e Diebe un'o Einbrecher festzuneh« men. Die Ver^iasteten trieben sich in der letz« ten Zeit in Maribor herum, wo sie verfchie- FeuiNeton Memoiren des Lift-Mannes vom Eiffelturm 'Pari S, Ende September. Herr Basile (der Name ist etwas ver-stüimmc^lt, einem leicht verständlichen Wunsche dieser Persönlichkeit Rechnung tvagend) ist seit der Pariser Weltausstellung von 1890 'uuunterbrochl'n Listmann des Eiffelturmes. Er hat oie Freundlichkeit gcha»lit, uns aus seinem bowegten Leben einiges Iuteressante witzuteilen. Da er außer seinen technischen Fähigkeiten ikber einen ausgezeichneten Stil verfügt, setzen wir seine Worte unverändert !hiehin: „Heute sind es auf den Tag genau .?7 Jahre, daß ich im Dienste dieses Turmes bin. Ich lic'be ihn wie einen echa-benen Meister, dem trotz seines eisernen Charakters nie etn Ihartes )?^ort über die Lippen kam. Es waren schöne Zeiten dcrmals. Me Welt war froh und lachte, man glaubte an alleS Hohe und sah meinen Turm als Stim'bol da-für an, daß daS Erhaibene am Ende siegen würde. ' - - - - Tagtäglich meldeten sich ho^he und höchste .^errschasten, die hinausbefördert werden mußten. Die meisten von ihnen weilten inkognito in Paris, sonst hätten sie ni.ht dürfen. Am stärksten hastet in meiner Erinnerung das Bild d2s unglücklichen Zaren Nikolaus Z. Er ben>a>l>m sich wie ein .'»tind, tlatschte sroh in ^c'ie Hände, wenn er die ganze unge'heure Stadt zu seinen Füßen sah. Dann a'ber wurde er pli^tzlich na6?denklich und legte die Stirn in Falten: es überkam i!hn t«ann vielleicht d.ZS Bewußtsein der aib-soluteu Eilh-.'benheit, nnd er gestand sick) wohl mit Wehmut, daß 'das republikanische Paris eigentlich leichter zli beherrschen war als sein all'solutes Rußlaird. Er verlaugte itnmer, so hoch wie möglich einporgehoben zu werden; ich hatte zwar für seine Person keinerlei Verantwortung, aiber ich blieb doch sedesnwl ein Stockwerk tiefer und log, der Aufzug gche nicht weiter. Mevkivürdigerweise erinnere ich mich nicht, je einen Prä'siidenten der Repnblik hi-naufgeleitet zu haben. Die kannten ja ohnehin ihre gute Sbadt Paris un^k» verspürten nicht die mindeste Lust, sie von o^ben heraib zu betrachten. Dagegen geihören eine ganze Menge von Ministern, Abgeordneten, Dichtern, Gelehrten und besonders viele Kunst« levilmen M nwinen Äm^den. ES läßt sich da- raus gar manches über den Ebarakter nnd die. Bestrebungen 'oieser Persönlichkeiten ableiten. Bö'e Zungen heHen vor Zeiten behauptet, der Turin sei durch allerlei Einflüsse ernstlich bedroht, und man trage sich sogar luit dein Gedairkeu, ihn demnächst abzumontieren, ^ein Wort daran ist wahr. Seit seiner Er-rick)tung senkt er sich regelmäßig jedes Jahr. Das ist, wie die Gelehrten beweisen, ein ganz natürliches Ereignis. Seine Spit.^e schwankt in einem Kreise,'eessen Durchmesser 1 Meter betvc^gen soll. Aber darin liegt eben das Wesen seiner Stärke. Wäre er absolut sest, so würde sich längst eine .1^f eines Fl'inilienrates gestellt worden. Es bleibt hrzeichen 't'es Ideals bleiben." Ganz erschüttert verließ ic.i diesen Mann, der sicherlich zn den edeldeilkendsten des ^lontinents gehört. lUZ. »«I > «I M «M'77dViiVSlW! de« Aausleute durch Diebstähle bei hellichtem Loge schädigten. Sie tvaten gew^nlich gomeilrsmn in ein Geschäft, inszenierten ein «Gedränge und bei dieser Gelegenheit ent-wen'dete einer von chnen das erstbeste Stück. m. Der Verband der Privatangestellten J»goslawiens, Ortsgruppe Maribor, veran-/sdaltet am D o n n e r s t a g, den 7. Oktober um LV Uhr im Hossalon des Hotels „Pri Amnvrcu" eine?, Vortrag über oas Hand-UMgSgehilfenHesetz mit anschli'^i?ender De--batte. Dieser Vortrag ist für alle Handels-ilnd Privntlingestellten sohr wichtic^ und n^cr-den lille Äcitglieder und Berllsi?kolleqen ein-gclndell, sich daran iiu eiiienen Interesse zuverlässig zlt beteiligen. Ter "^^ln'^schns;. Bergistung. In '>'r vorigeu Woche veliilstete sich die 2!jn!irige Mnie !^' o-r e n z iil bei Maribl^ir durch den <^^'iulsi einer ^listigen Pflanze, ^ie nnisile ins '!?lll;^eilu'ine übern'ihrt iverdeu. ni. Grosjcs Weinlcscscst. Tie hiesli^.' Ortsgruppe der >Post- und Telegraphenaiigestell-teu veranstaltel aiil 2 o u n 1 den l<). Oktol'er in säinilichen ^^^otalitäteu der drinli'^l^nlle lxi jeder ^^t^iücrung ^in einles e s e st. Ter Eintritt zuiu ^-e-ite, das uin Ui Uhr l>eginut, ist frei. Tie be-lieibte .^ap.'lle „Trava" hat ihre MiNvir« lkung zugesagt. Tanz uird zahlreiche andere Belustigungen. Nin z^chlreichen Besuch bittet der Äu^^schus;. ns. Die Tombola der Freimilligcn Feuerwehr in Pobreije findet Sonntag, c^en Ii). il!ttalier vl>r dem Nüsthause statt. Ter erste Preicl ^lesreht au-z einer konipletten chencinrichUlug. '^l'r. m. Heu- und Strohmal'kt. 5.'^eute brachten ^ie Bauern 16 Ä'agen 5''eii, ^ Wa>n'n Grllni- met und 7 Wagen Stroh auf den Mar?t. Die Preise tvaren für Heu 80—100, für Grummet 75—90, für Stroh 40 bis 50 Dinar für 100 jtilogramm, be^v. 2 bis 2,50 Din. für eine Garbe. . m. Spende. „Ungenmmt" spendete für den armen, schwerkranken Invaliden 10 Dinar. Herzlichen Dank! j * Mittwoch den 6. Oktober findet auf viol-seitiges Verlangen ein nochnialiges Gastspiel dcs Experimentalpsychologen Herrn S v e n-g a l i in dor Belika kavarna statt. Das Pro-granllu ist vorzüglich auegewählt nnd iwer« trifft alleö auf dem Gebiete der Telepathin und A^achsuggestion bisher Gel^'istete. W58!) * Ter bekannte Telepath und Experimen-talpsychologe I^xrr Tvengali bleibt noch einige Tage in Maribor nnd gibt .^lonsulta-tianen in Graphologie nnd Chiromantie im 5'>otel „Pri zanwrcu", Zimnier Nr. 8. von 10—1? und von 15-1Y Ul)r. 10620 * Park-Case. Täglich stonzert nlit Tanz iiu neuen Tanzsaal von 21—2 Uhr. Porzügl. Rot- und ?t.'eistiv?i.ne, täglich frische .<0aus-mehlspeisen, Pfirsichbowle. 10047 * Grvjsta klet (Burgteller). Heute Mittwoch Hnnöball nnt Tanz. 10627 * Hallo, wohin am Tonnerstag? Zum Weinlesefest inl Gnsthause Drcisger, Lafters-berg. 1(j6I8 * Hallo! Cafe Europa! Achtung! Das beliebte russische .^tabarett Strekosa gibt ab heute Tonner^^t'ig den 7. d. ein gai?z neues 5 chlägerProgra »lU!. Nach Prog ra n? ni sch lu s; Gesellschaftstanz. Prima Bonvier- nnd Herrschaftsweine, sewie Anannebowle. Anfang halb 22 Uhr. - ' 10021 Nachrichten aus Vtuj Dalo Brotina bleibt in Vtui ".ii^^ie ivir ersaliren, ivaren die zu'ischen dem el)euia1igeu Tireller de^^ 'lliarilwrer Schauspielliause'i, Herrn Pala B rati n a und 'oeiil Dralluatilcheil ^-l^ereill iii Ptnj ge-jfi'chrten '^iechaiidlungen veül Crsolg begleitet. Herr '^^alo Braliila nberiia'iln die ^ei tung der itädtifehen Vi'chne und hat bereits inil seinen '^Arbeiteii begonnen. .'itnrze soll «auch eiue draiiuitische ^chnle unter der ^'ei-tung dieses hervorragenden !,tt"ii,s>lers eröffnet werden; ihre Hanptaufgabe nnrd darin bestehen, fi'ir die heiunsche '-Z^iihneli-snn'sr, die sich gegenu'ärtig noch auf eineui lkanui nennenciverlen 'X'ivean befindet, jnn-^e talentierte Tilettanten heranzubitden. Dieol^ziigliche Äuiiieldni^gen niiiiüm der c!lheaterinten'dant .'^xrr S kaza (^^aibacher ^^-editt'ank) entgegen, erstes Zti'ick gelangt in der helirigen Saison gegen (5n0e dieses Monats d'ankars Traina „!»inech!e" '(„Hla^'ei") zilr ''.'lufsührnng. Vel-ireiflicher-weise herrscht in 'hiesigen !>i reisen bereits das regste Interesse. Herrn Palo Bratiiia n^urde eine schiene nnd dantbare, tnenn anch schsvierige '','insga-^ irtschaftsgei'tes nnd ivnrde von schier nicht erwarteten? Erfolg aefri^nt. Die Äusstellung, die nuter der ansopfe-rnnisisvollen unki tadellosen i^^eitung bezlv. Mitarbeit der Herren B r e n 'i ^ nird Sagadin s^>wie '5er ^-ran H i n h e zil einer gläilz^niden Veranlstaltnng nnirde, wurde am Samotag vorinittags iui Äeisein des lGrosi/npans Herrn Dr. P i r k ni a t, e r, des Mgeordneen .^X'rrn Professor V e s e-n is a 7, des Herrn ^^liegierungseates Dr. None i na nnd ldes VizBlirgermeisters IHerrn N l »a ?. e >? in seierlirl)^'r Weise er-> lAffnet. Nach der Eröffnungsansprache 'des iGermten der Bezirksvertretnulg, Herrn Michael B r e ?? L i najhni >der >0',rof^/upan d?e i^röiffnnng der Ausstellung ^wr. '',^ln»ive-send war lt. a. auch der bekannte Obstzüchter-Md..Obs15P,^itks.»^l^to,.. Herr Hum e Das rei6)lich ausgestellte und überaus schöne Obit ern'eckte bei den zahlreichen Be-snchern Vennnidernng. Besonders schi^neS OD l^atteil B ren 6 i l", H i n e, D o-st a l, B l a i?, Al a riö und die Gntsver-'ivaltnng „O b e r-P e t t a ll" ansgestellt. Das ge^sainte Ol st der Äusste5ilng hat ein ^^ilanfiimnn ans ansgekanft. Ä'in Montag, Mn lelUen Tage der Änsstellnng, sind auch zahlreiche schulen, u. a. anch die Obst-nnd Weinbanschule aus Maribor, zum Besuche der Ausstellung eingetroffen. Es ivnr-de ^diesulal ^eer deutlichste Benieis erbracht, das; nmn sich auch in nllserer Stadt niit solchen nnd ähnlichen Veranstal'nngen iwr die Oefienllichkeit U'agen kann. Mögen die soeben erzielten schönen Cnolge nnseren Wirt-schaftskrelsen seuen Weg >reisel?, der uns einen Lichtblick aus dein Tuntel der gegen-N'iärtigen Ä!rtsch>.iftsnot gewahrt! p. Amtsantritt dcs Biirgermeisters. Am 11. d. M. übernimnit Herr Äürgernieister t' a s p e r, der die städtische Bnchlwltnng reorganisierte, ivir^o uiit Necht wrallf hingennesen, das; mn Ma-gisirate ein mit entsprechenden litenntnissen ausgestatteter Leiter anznstellen nnd das; inl Znsmnnienhaiige da>nnt die nnnotwendigen Beainteipstessen auszulassen seien. Mit den Lünden 'oer .^lriegszeit, als nmn stets neile Lente un't Rücksicht >anf l^ie danialige Ar-beitsnbei-^bkirdnidg in die Aeinter anfnahin nnd sie später nicht niehr entlassen ivollte, Inns; endlich eininal anfgerämnt werden. gegenteiliaen ^-alle kann in abfehtb^irer ^eit an eine Besserung.der städtischen Finanzen libechaupt lncht gedacht iver^dei?. P. Dic Regulierung der Grajena. Iir 'oen s^iemei,rdeausschust für «die k^raiena-Regu-liernnn wurden nachträglich kooptiert: Herr '^.'lichael B r e n S i für die Bezirksver-tretunsg, Herr Baunieister W. D e n g g als am fiilhlbarsten betroffene'.' Angrenzer nnd Herr Ozvald für die Staatsbcchn. p. Ei«e außerordentliche GenerÄoer-sammlung des Spar- «ud ^rfthutzvereineS im „Rarodni dom" wählte an Stelle des verstorbenen Obmannes, Herrn Dr. I u r-t e l a, den langjährigen Kassier i»es Institutes, .Herrn T o p l a k, zum neuen Obmann. In den Aufsichtsrat wurde Herr Dr. Zalamun und in 'das Präfidium Herr MahoriL entsandt. . ^ p. Ein Uebelstand im Kino. Eme schreckliche Atmosphäre bedvückt oft die Besucher der Kinovorstellnugen, da der Ventilator ülber- hanvt nicht in Betrieb gesetzt wird. Die maß« gebeiwen Faktoren werden aufgefordert, so bald als inöglich Abhilfe zu schaffen. p. Eine namhafte Spende flir die Grajena-Regulierung. Die hiesige Firma Hutter spendete für die Grafena-Regnlierungsarbei-ten den ansehnlichen Betrag von 1t).000 Dinar, wofür ihr in der legten Gemeinderats-sihnng der öffentliche D'nnk ausgespro.Hen wnrde. p. Eine neue Schlosserei. Herr Viktor K o-de l l a aus Ptuj gedenkt in der nächsten Zeit eine Tchlosserwerkstätte zu eröffnen. Die Lokalfrage macht noch Schwierigkeiten. p. Eine moderne Tischlerwerkstätte. Der hiesige Tischlermeister Herr Leopold M u r-k o richtet sich gegenwärtig in der Cankar- i gasse eine moderne Tischlerwerfftätte mit elektrischem Betrieb ein. p. Die Tombola des EyrM-Method-Ver-eines, die am Sonntag stattfand, erfreute sich eines zahlreichen Besuches. Die seinen Gewinste wuvden größtenteils von heimischen Gesck/äftsleuten und Privatpersonen gespendet. Die erste Tombola, eine Zimmereinrichtung, gewann ein Bürger^schüller. Vor der Tombola konzertierte die Stadttapelle. p. Errichtung einer Textilfadrik ia Str-nisie bei Ptuj? Wie verlautet, iist die Grün-'dung einer Textilfabrik in StrniZLe 'bei Ptus geplant. P. Svengali, der bekannte Telepath, Hyp-?tiseur und Experimentalpsycholog, wird voraussichtlich auch im hiesigen Caf6 „Europa" einige Vorstellungen veranstalten. p. Aus der Gchlachthalle. Der Motor für das AHlhauS in 'oer städtischen Schla-chthal-le wird bereits nwntiert. p. Stadtkino. Heute Mittwoch und morgen Donnerstag gelangt der erstklassige LuftspieVschlager „Hoch- und Deutsch-nieister" zur Borführung. — Am S a m s-t a g, den 9. und S o n n t a g, den 10. d. M. geht das spannen'oe Menteurerdrania „Das Geheimnis der Todesfchlucht" mit Fred T o m s o n in der Hauptrolle über die Leimvand. Nachrichten aus Selje Gründung einer landwirtschaftlichen Fort-bilbungsschule in Seye C e l j e, 5. Ottober. Sonntag hielt der vorbneitendc Ausschuß für dic Gründung einer landwirtschastlickM Fortbildungsschnle in Celje in der hiesigen Umgebungsvolksschule eine Sitzung ab, um alle Vorbereitungen für die Eröffnung der neun: Schule zu treffen. Der AMchus; rich" tete an den Gros;'/upan in Maribor ein Gesuch nui Eröffnung der Anstalt. Nach Erledigung dieses lyette Schule »vird für den landwirtschaftlichen Nachwuchs im Bezirke von großer Wichtigkeit sein, sie wird im neuen Um-gebungsvoltsschulgMude in Dolgo polje un-tergobracht werden. c. Die „Marburl^er Zeitung" bereits am Abend in Cclje! Allseitigen Wünschen Rech nuug tragend, wird die „Marburger Zei tnng" seit einigen Tagen schon ani Aben/t» zuul Verkaufe angeboten, was wir hiemit al len llnseren P. T. Lesern und sonstigen In teressenten in Eelje zur gefälligen Kenntnis bringen. e. Tit Leich? de.z Sicueranl.>btt!Uiten iSo, rinSek aufgesunden! Wie wir seinerzeit be» richteten, war der hiefige Steneramtsbeam-te o r i tt ij e k fpnrlos lverfchwundcn. Dieser Tage fanÄ nian ihn nnn in einem Walde bei önlnrtno ans einer holhen Eiche erhängt vor. Da sein Benehmen in letzter Zeit oft sehr sonderbar war, vermutet man, daß er den SelbstM'ord in Plötzlicher Sinnesvenvir-rung bedangen hat. c. Todesfälle. Am 1. d. verschied in Oster-/no bei Ee-lje Herr Michael Ml a t e r, Gc« fangenhansaufsehor i. N. nnd Vesitzer, im Alter von 80, und a'Ul l. d. M. in ^aberje bei Celje Frau .^tatharina S k a l e im Alter vo«!! 51 Iahren. R. i. p.! c. Besij;wechsel. .Herr Hano O g o r e u tz, Direktor der.<;.v?:g!te^le der '^-l^wische.i Bank in Celje, v<.s 'uste seine ^:i-:zuch von der Fir-ma I a r in e r erst..Villa an der Mariborska cesta der Firma D. .N a t' n s ch. — Das k't'r ? a r nl e r ka>ufte dieser Tage der Hvlzindustrielle Vierr Blasius 2 o d i n. c. Das Wohnungsgericht in Celje schreibt nenevdings ^ Ifreigowordene Woihnunaen an?, ' c. Preisermäßigung sllr elektrischen Strom. D>as städtische Elektrizitätswerk ordnete 'NN, 'o'aß sich die Besitzer von elektrischen ?^t'>otoren von 3 PS an Blindstromz'ähler an-zuschasfen .haben. Der S)r^Mreis für den Motorbetrieb wurde von 3.50 aus 3 Dinar herabgesetzt. c. Autounfall. Sonntag aibends prallten das Auto des Rechtsanwaltes Herrn Doktor Ogrizek und das Auto des Kaufmannes Herrn König mis Loka bei ^usem in der Nähe des Gasthauses Pisek in «Oret bei Cel^e aneinander. Das Auto des Herrn Dr. Ogri-zek wurde beinl Anprall stark beschädigt, während die Insassen glücklicherweise mit dem bloßen Schrecken davonkamen. c. Einbruchsdiebstahl. Smnitag wurde in die Wohnung des Kaufmannes Herrn Karl F l o r j a n ö i L in der Razlaggasse eingebrochen. Die Täter entwendeten mehrere Äleidungs- und Mäschestiicke. c. Ein rachsüchtiger Zecher. Sonntag um halb 11 Uhr aibends kam vor das Gasthaus G s u n d in der Hcrrengasse eine Gesessschasi luiit eineiu Auto angefahren. Im Gasthause saß ein Zecher, der die Gesellschaft zu belasbi-gen begann und sich über die anwesenden Danken beleidigend äußerte. Ms er wegen seilles Benehmens aus dem Gasthause entfernt worden war, zerfchnit-t er die Gummireifen des draußen stehenden Autos und ver-fchilvand. c. Im städtischen Schlachthause wurden in der vergangenen Woche 4 Pferde, 23 Ochsen, 20 Kühe, 11 Kölbingen, 61 .MVber nnd 34 Schweine geschlachtet. Davon wurden 31 Käl ber ausgt'führt. Eingeführt wurden 307 Kilo Rind-, 1230 Kilo K'albs- und 899 Kilo Schweinesleisch. Apollo-Kino. Ab Dienstag den 5. bis einschließlich Donner? tag den 7. Oktober: „Wenn die Mädchen träumen". Gunnar Tolnäs und Karina Bell in den Hauptrollen. Ein entzückendes Fillnwerk, durchweht von echtem Wiener Humor und Temperament eines liebreizen den Wiener Mädchens. Sechs wundervolle Akte. Der gegenwärtig im Apvllv'Kino zur Vor. führung gelangende Film „W enn Mädchen träumen" ist ein selten schönes Mrk voll liebreizender, malerisch^qveich angehauchter Handlung, geschöpft aus einem änßerst ansprechenden Mi-lieu. Die Hanblmig seht ein zu einer Zeit, da arme, hungernde Wie»ier s^inder zur Erholung und .^irästignng nach fremden Ländern geholt tvnrden, dort Gaftfreiundfchaft zu genießen. Da ist nnn ein herziges, kleines Wve'nermädel darunter, das trotz der beglük-lenden Aussicht, ein sorgenloses Wo^leben zu gmiießen, nicht froh werden kann, da das Beivlußtsein, zn Hause darbe^nde Eltern zu besitzen, es immertvÄhrenib sck)^ver beilwückt. Dieser Z-ug der Kleinen ist ln«isterhaft her-ausgegrifsen und bildet das eigentlich Psycho-lostisch ^lnzflehenide in der ganzen Haindwng. Dic übrige FabU zeigt uns, wie ein träumerisch veranlagtes Mädchen trob bester Erzie- Kummer?Z7 7. hmlg und trotz allen Rekchtums, das es um-gilbt, zu prickeilii'den Menteuern hinneigt und in Gesa^ ge ät, in die Ülauen eines gewissenlosen Verfuhrers zu geraten, bis es im letzten AugeiGlick durch don sie boschützenden „Onkel" vor einer großen Dummheit bewahrt bleibt, wobei der Onkel Egoiist genug ist, d'e gelivbtc Kleine sich fürs Lesben zu erringen. Wiener?ind besorgt dabei in gelimgener Weise Amordieuste. Gunknar Tol-näs und Karina Bell, die beiden Unzertrennlichen, sind die Glanzpunkte, die dem Film Wre Weihe geben imd ibn zu einem Zug-sti'lck machen, der grosse ?ln.ziehungskraft besitzt. Die Sensationslust wird enttäuscht; dafür kommt aber die Seele und das Gemüt bei diesen: Film auf hohe Rechnung. Prachtvolle Szeqierien schmücken die Handlung, die zedermann aufs beste befriedigen muß. —tb. Burg-Kino. Heute Mittwoch noch der inter^isnite Schlager: „Paris bei Nacht". »airliriir «eNe'S Ab Donnerstag den 7. d. d^r gr)ße amerikanische Filmschlager „Die sterbende Rasse". Ein amerikanischer Film, über den sich die deutsche Kritik in labendster Weise äußerte. (Siehe die betreffenden Maueranschläge!) Das Interesse sür diesen kolossalen Film ist derart groß, daß es geboten erscheint, sich die Karten im Vorverkauf zu sichern. Er behandelt die Tragödie der roten Rasse und ist eines der größten Film-werke dieser Art. 9 lange, spannende Akte. Richard D i x in der Hauptrolle. Kino „Diana" in Studenci« Von Mittwoch den 6. bis einschließlich Freitag den 8. Oktober: Harold Lloyd im großartigen Lustspielschlager „E r i st verlieb t". Ein Spiel, das bisher unübertroffen ist und bei dem der Zuschauer 2 Stunden lachen muß. Vorstellungen an Wochentagen um l3 und 2l) Uhr, an Sonn- und Feiertagen jedoch um IL, 13 und 20 Uhr» Der Landwirt Wie überwintern wir das frische Gemüse? Da im Herbste eine Ueberfülle von Gemüse vorhanden ist, im Winter aber diese wichtigen Nahrungsmittel oft senilen, wird wohl jede sorgsanie Hausfrau darauf bedacht sein, Gemüse sür den Winter aufzubewahren. Es gibt ja viele umstmidliche Ver Stroh u. dergl. mus^ aufgelegt werden. Auf durchlässigem Untergrund leisten auch vertiefte Beete zum Einschlagen der Gemüse gute Dienste. („Wirtschaftliche Rundschau"). l. Hiihnergrind. Der Hühnergrind wird . durch einen Pilz hervorgerufen. Die Krank-j heit ist auch auf Hunde, .^at^en und Menschen .übertragbar. Die Krankheit ist leicht erkennbar; besouÄers am Kamm und au den Ohr-fahren zur Gemüseaus'bewahrung. Es sei nur ' läppchen bemerkt weiße, wie Schimmel an cxas Trocknen und Eiusterilisieren erin- ! aussehende Flecken, welche sich nach und nach ner^. Aber wir müssen ja auch an Geld spa- ^ vergri^s^ern und einen weißen Ueberzug bil ren. Darum dürfen nur die einfaclisten und ^^n. Der Ausschlag kann sich über den Kopf, billigsten Verfahren bevorzugt werden. Der iiber den ganzen Körper vcrbrei Ueberwinterung der Gemüse in frischem Zu-! ten, nwbei die Federn ausfallen und einen stände muß daber ganz besonders gedacht ^ Schimmelgeruch haben und schließlich an Ab werc>en. Das Ueberwintern der Gemüse in ^ .'.ehrnng zngrnnlte gehen. Man weiche die frischem Zilstande ist das wichtigste Versah- ^ Borken mit Fett ein und entferne sie, be ren zur Haltbanuachnng, denn die Gemüse i pinsle dann die stellen mit Iodtiktnr oder erleiden keine Veränderung, weder in: Ge- ^pinsle dann die Stellen mit Iodtinktnr oder schmack noch im Nährwert. Es können kleine Mengen im frischen Zustande anfbe-washrt werden, so daß es anch dem einfachen Manne leicht ist, sich einen Wintervorrat an zulegen. Warum sind frische Gemüse im Winter haltbar? Die frischen GemiNe halten und gri'lner Seife liO Gramm ein. Sehr gut hilft auch die Einreibung einer einprozenti->gen Sublimatsa^Übe; doch ist. dieselbe giftig un>:» muß von einem Tierarzt verschrieben werden. l. D-s plöj^liÄe Absterben der Gurken- W m,ch Im Winter m,t wogen der lUcin-lM. ^ ist sto.s -.nf PlSdllche T<>mpcr<»»ttn. Wenn wir Im Svnimer Speisen aufbewaihren wollen, benutzen wir ja auch zur Nllbewal?rung leichtverderblicber Speisen entweder Kühlräume oder Eis. Im iSommer kostet uns die Erzielung niederer TeniPeraturen Geld nnd Mühe, der iWinter verschafift uns die billige Aufbewabrunas-imöglichkeit stanz unentgeltlich. Tie 7-n"s lpilze, die das Verderben der Gemüse verursachen, brauchen nämlich zu ihrer Entwick-Niig Wärme. Bei l) Grad oder ^ar bei Temperaturen unter 0 Grai» können sich die Pilze nicht ent»ivickcln. Auch ist die Vermehrung an 'onmpse und feuchte Luft gebunden. ISoll demnach das Gemüse haltbar gemacht werden, dann gehört dazu eine Temperatur von l) Grad nnd nicht zu feuchte Luft. Allerdings wird die Haltbarkeit 't^er Gemüse durch ibre Beschaffeniheit beeinflußt. So wieder-stcht festes Gemüse den Pilzcn nnd der Win-terkälte besser als lockeres Gemüse. Darnm sollte nur Gemüse von möglichst fester Be-'schaffenlheit eingewintert weri>en. Die weichen und empfindlichsten Sorten soll man zuerst verbrauchen. Das einzuwinternde Gemüse muß von tadelloser Beschaffen'heit sein. Zerplatzte Köpfe faulen ebonso leicht als die unausgebil'deten Kö.pfe, denn die letzteren find dem Verderben eber ausgesetzt als härtere Arten. Anch die Düngung bat großen Einfluß auf die Haftbarkeit. Gemüse, die auf zu stark gedüngtem Land gewachsen sind, halten sich nur wenige Wochen. Zur Ueber-winterunq im Freien eignen sich besonders die Kohlarten, Poree und Sellerie. Wichtig ist dabei die ssiinstige AuÄoahl des geeigneten Platzes. Auf ein Beet vM 1.2.^ Meter Breite werden die Gemüse reihenweise in kleinen Abständen eingeschlagen. Sie dürfen nicht zn eng stehen, denn der zn dichte Stand begünstigt das F-anlen. Dannt das Beet trocken liegt, hebt man an beiden Seiten des Beetes einen Graben von 40 cm Tiefe unt> Breite aus. Die ansgehobene Erde schichtet man neben der änßeren Gemüsereihe ans, so i>aß !t>as Beet nnt einem Wall von 40 Zentimetern umgeben ist. Wird es kalt, dann überdeckt man das Beet mit Brettern. Ans die Bretter wird Stwh, Lanb o'ver Deckreisig Mkühlung des -Erdreichs zurückzuführen. Iu'^besondere ist es kalter Regen, der in besagter .Hinsicht wirkt. Bei Freilandgurken behebt eine dünne Lage kurzen Mistes ailf dem Ve'den das Absterben. Auch flaches l Hacken, was nach jedem Regen wiederholt .....k. treffliche Dienste. ^ l. Fehler bei der Kaninchenzucht. Anfän« ger der Kaninchenzucht begehen nicht selten den Fehler, ihre .HWnnen schon 4 Wochen nach dem Wurf ve-» n-- zu lassen. iBei einiger Uebe.'i.^ln.?a wi>!) aber jeder das ! Unvernünftige dieser einsehen. Die Jungtiere müssen, wenn sie sich zn guten Zucht- und Fleischtieren entivickeln sollen, mindestens K bis 8 Wock?en bei der Mutter bleiben. Wie kl)nnen sie zu ansehnlicher Größe und guter Beschafsenheit kommen, wenn ihnen die Muttermilch vorzeitig ent-gezon wird? Solche Tiere lassen dann zumeist die ganze Zncbt degenerieren. Nun -hilft sich mancher Züchter dadurch, daß er decken läßt, aber die Jungen de^ letzten Wurfs bei der Mutter beläßt. Das bedeutet auch nur eine Zngrnniderichtnng des Tieres. Der näch ste Wurf besteht natürlicherweise aus Schwächlin'''en, mit denen nichts Rechtes an zufangen ist. l. Wie man den Pferden dnS Beitzen abgewöhnt. Es gibt Werde, die für ihre Umgebung durch ihre Beißwut eine ständige Ge fahr sind. Meist ist die Untugend den Tieren sehr schwer abzugewöhnen; man muß sie stets mit dem Maulkorb arbeilen lassen oder länft Gefabr, daß sie den Kutscher beißen. Ein sebr einfaches und, wie ber Einsender ^lanbt, unbedingt sicher wirkendes Mittel, 'den Pferden das Beißen abzugewöhnen, wjrd in tier „Deutschen landwirtschaftlichen Presse" mitgeteilt. Das Mittel stammt von einem polnischen Pferdeknecht, der damit einen sehr billigen Rttssenschinrmel Girierte. Der Mann brachte vom Roßschlächter ein Stück Pferdefleisch, das schon ziemlich stark rc^ch. Er ließ es noch zwei Talge liegen, bis es stank, wickelte das Fleisch in ein Handtuch un'd näberte sich mit dem Pakete 'dem Schimmel. Dieser biß blindlings in da? vorgehalte zurück, schüttelte sich, pustete und zeigte alle Zeichen des Unwillens. Nun ging der Mann, immer das Paket vor sich haltend, aus den Schimmel zu, dieser aber zog sich furchtsam zurück und biß nicht mehr. Von dem Tage an war das Tier wie verwandelt. Es biß niemals mehr. Der Einsender konnte das Mittel selbst noch ein paarmal erproben und hat ihn immer sicher zum Erfolg geführt. Sport Sport am Sonntag Sonntag gelangt die d r i t t e Rnn>de in der Fußballmeisterschaft des Kreises Vkiaribor zur Austragung und Mar weroen sich die Vereine SV. Rapid und SK. P t u j sowie TSK. Merkur und SK. S v o-b o d a gegeni'lberstehen. Nach den Ergebnissen, die die Spiele der zweiten Runde zeitigten, versprechen die kommenden Punktekämpfe einen sehr interessanten Verlauf. Ve-fon!oers das Spiel Merkur-Svoboda dürfte di« Erwartungen vollauf befriedigen. SK. S v o b o d a, der bisher an der letzten Stelle des Kreises Maribor stehende Verein, hat in letzter Zeit, was die Spiele gegen „Maribor" und „Rapid" zu Genüge beweisen, überraschenioe Fortschritte gezeigt und wird auch in diesen» Spiele einen widerstandskräftigen Gegner zu stellen bemüht sein. Vormittags werden sich voraussichtlich die Hand-ballfamilien der Vereine „Rapid" und „Maribor" treffen. Ein Abschluß des Spieles liegt jedoch noch nicht vor. BüKerschau b. Paul Richters spanische Reise. In der soeben erschienenen Nnmnier 49 der von Friedrich Porges herausgegebenen illustrierten Film- und Kinorundscl>au „Mein F i l m" erzählen Panl Richter unk» And Egede Nissen von ihren Erlebnissen während ihrer spanischen Reise. Ueberdies sind neue Binder Paul Nichters in seinen ji'ingstelz Rollen veröffentlicht. Der Kopf Gnnnar Tolnaes als Mahara'dscha schlnückt das Titelbild dieser Ausgabe. Sie enthält außerdem die sol-gen'ten Beiträge: .?enia Desnis Erlebnisse auf dem Gänsehäusel, „Der Erzengel im Fegefeuer" von Werner Fütterer, Steclbrief nach Claire Rommer, „Prag filmt in Wien", „Eine Prager starke Pier", ,.Das Kino vor 12 Jahren", „Der farbige Film", „Was die Filnrstars gerne essen", „Wien filmt", des weiteren Veröffentlichungen aus den Einsendungen zu den Preisausschreiben „Was läßt sich im Film nicht ausdrücken?" und „Kariikieren Sie ihre Filmlieblinge", sowie die Rubriken „Mein heiterer Film", „AileZ sür die Frau", ,^Der Film-Plhctoamatenr". N'i' ei.'.treten^te Abonnenten von „Mein Film" erhalten jcht das Harn^ ?>edtke-Bnch gratis. Preis der Einzelnummer 50 Groschen. Verlag: Wien, 6., Mariaihilferstraße Nr. 85. ^ Doch wird dieser Mann hiefür vor den Kadi geschleppt, jene eminent staatsfeindliche Rede wird aber jetzt nachgedruckt und mi unseren Gymnasien und Hochschulen offen und unbeanstandet weiter gelesen; wo ist da die Logik? — Wo ist da der Staatsanlvalt? — Wo ist da unser moidernes Preßgeseh^ » In den letzten Tagen verbreiteten die verschiedensten Zeitschriften die Nachricht, daß der Professor Mar Westenhofer (oer Berliner Universität) den Aussehen erregenden Vortrag hielt, wonach der Mensch durchaus nicht vom Affen sondern ganz im Gegenteile, der Affe von: Menschen abstammt. — Diese Behauptung stinimte mich recht nachdenklich, weil ich mir vorerst nicht die Frage beantworten ko: itte. ob wir jel.it Lebenden noch immer Menscl)en oder schon be--reits Affen geivoöoen sind. Nach längerem Gri'lbeln fand ich tatsächlich heraus, daß wir alle bereits Affen sein müssen, denn man behauptet doch schon seit längerer Zeit und uu-widersprochen: Die ganze Welt ist ein Affentheater! Seb. Li an«. mrfgelegt. Je größer die Kälte ist, uuijomehL! ne Ha»Much, fuhr aber sofort ganz entsetzt Dummheiten der Woche Irgendwo in Kroatien wurde letzter Tage ein Mann im Sinne des Gesetzes zum Schutze des Staates gerichtlich belangt, weil er sich über Mazedonien, wo er sein Militär-jahr aVviente, recht unflätig ausgesprochen haben soll. Wir wissen zwar ni6)t, was er eigentlich dort für ein Haar in 'der Snppe gefunden, aiber wir sind der Ansicht, daß jener Reservemann überhanpt nicht strafbar ist, solange man nicht den seligen D e m o-st h e n e s, der allerdings schon vor 2248 Jahroil gestorben ist, zur'strengen Verantwortung zieht, denn unflätiger als dieser kann er sich ü-ber Makedonien anch nicht geäußert haben. — In ^der dritten philippi-sclien Rede meint Deniosthenes, daß „er — der König Philipp von Mazedonien — nicht einmal aus einem Lande stannnt, das mit Ehren genannt wird, sondern ein nichtswürdiger Mazelo-onier ist, denn er stannnt aus einem Lan>de, ans dem sonst nicht einmal ein brauchbarer SNave zu kaufen kst.^ Das ist gewiß ein starker T-abak, und selbst, wenn der Reservemann die gleiche niedliche kultlir-geograp?iische Schilderung allein festgelegt hätte, fo besitzt er in DemostheneS doch einen Vorgänger, dessen Ansicht durch mebr als zwei !^a1')rtausen^t>e nnwideriprochen dkMluich daran doA etwas Wahres sein Historischer Kalender Samstag 2. Oktober: 962: Otto 1. w^rd in Rom zum deutschen Kaiser gekrönt. — 1187: Saladin nimmt den Kreuzfahrern Jerusalem. — 1741: Karl veu ^<^ayern läßt sich in Linz huldigen. — 1878: Eesangennahm^ des Jniurgente,iführers Hadfchi Loja. - Sonn, tag 3. Okt.: 1735: Lothringen wird an Stanislaus von Polen abgetreten. — 18t^7: Das erste Dampfschiff fährt auf dem Hudson bei Newtiork. — 1813: Aork siegt bei Wartenburg über die Franzosen. — Blücher überschreitet die Elbe. — 1848: Proklamierung des Kriegszustandes in Ungarn. — 18fi6: Friedensschluß zwischen Oesterreich und Italien; Abtretung Venetiens. — 1870: König Ludwig von Bayern bietet Wilhelm 1. die deutsche Kaiserkrone an. — Montag, 4. Oktober: 122k: Franz Seraphikns, Gnmder des Fran^iskanerordens, gestorben in Assisi. — I745i: Franz Stephan von Lothringen, der Yknnahl der Kaiserin Maria Theresia, zum deutschen Kaiser gekrönt. — I8M- Belgien erklärt sich von .Holland unabhängig. — Die mexikanische Deputation trügt deni (Zrz-Herzog Mar die Kaiserkrone Merikos an. 1908: Prollamiefun.! Bulgariens zum Königreich. — Dienstag, ü. Oktober: 1198: Gründung des Dentschen Ritterordens. — 1813: Die Freiheitsheldiu Eleonore Prohas-ka gestorben. — 1807: Einzrrg König W:l-^ Helms in Versailles. — 1906: Annexion von Bosnien und der Herzegowina. — 1910: Portugal wird Republik. — Mittwoch, v. Ok tober: 1901: Die Bnren siegen bei Sterks« strout. — 1915: Eröffnung ^r Kriegshand^ lnngen gegen Serbien durch die neugebildete Heeresgruppe von Mackensen. — Donnerstag, 7. Oktober: 1513: Schlacht bei Vicenza. — 15^71: Sieg Don Juans d'^lnftria über die Türken bei Lepanto. —- 1813: Napoleon ftüchtet aus Dresden. 1858: Prinz Wilhelm tritt die Regeirtschaft in Preußen an. — 1879: Abschluß des t^itsch^österreichischen Bündnisses. — Freitag, 8. Oktober: 1789: Feldmarschall Laudon erobert Belgrad. —-1813: Im Vertrag von Ried fällt Batiern von Napoleon ab. — 18l>2: Bismarck wird Ministerpräsident in Preußen. — 1912: Mon tenegro erklärt der Türkei d^^n Krieg. Grosser Sieg über die ^Serben bei Romanja P7a-nina. VraMsche Winke wr» Hau« h. Die Verdaulichkeit der Niisse, bekannte. lich eines der schätzbarsten ??aihrnngsm!rlel, hängt außerordentlich davon ab, dc^ß ne tü6)tig durchkaut werden. Gesch'.'ht ^ies nicht, so belasten sie den Verdanung^'appa-rat, rilfen Blähungöbeschlverden hervor und obendrein geht ein großer Teil der stoffe verloren, da der Magen si^' iiiclit aus« nützen kann. Außer anderen wertvollen Bestandteilen, anch mineralischen Salzen, ent-balten die Walnüsse ohne Schale iast 10"^; EinN'eiß und .'>7?» Fe!t, die Haselnüsse sogar 17.5?^ Eiweiß nnd Fett. Unt ein gntes Durchfallen zll erniöglichen, enipsiehlt es sich, die Nüsse nicht allein zn verspeisen, sondern stets Honigkuchen oder, was noch besser ist, Aepsel eazn zil essen. Beides zu-samlnen schineckt übrigens ausgezeichnet. Ruwüter 227 ?om 7. O7lo?er DT»stV>^> Wei^Sharbekten jeder Art, Brautausstattungen, Sticken und A-jour-Arbeiten übernimmt zu billigsten Preisen Mihi Grando« Sek. Wildenrainerjeva ul. 8/2. 10423 Gewissenhafter Klavierunterricht sür Alisän^er und Fortgeschrit» tene. Mäßiges Honorar. Adresse Verw. 10411 Tausche Zimmer und Stiche s.^>ausmeisterposten) aexien fllci' che Wohnung ohne yausmeiste« rei. Aletsandrova cesta 2!^ im Hose. 19564 Guter Mittagstisch gesucht. Anträge unter „Gutes Fett" an d. Verw. * Gut gehendes NachtgeschAft ist billig sofort zu verkaufen. Baruz din. 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