«I» piMl» Vk 1 so /2 5Äiriw«kbii»s (ssltzloa WmikdAn 2K70> »0Wi« V«nl>»»lwajj vuelnßntokDf«! (s»l«ßo« lntissvdOi» SVZ4>: WK«I»0«. ^löW« «1.4, Ii» »looi^Ko. «mW »1.57. ört»fIIÄi» RGvkMA -.ch-. II » II »tr. gy? 6«»« IS diovemksr Z?2? IiWOfWt«»» ». »k» ^«fidor: »IUfiiösv« ul. 4 lVsfvvslwnq» K»»UA«pk»Is«: KdtwIchN, mon»tl. ZV 0ln. »ushsilsi, 24 vln. «^urek incinaLl. II VtR. i>e <« ßtzktß» /^u»t»n«t mon»t!. SS Vi». Lti»elnumm«k » d», 2 Mridom iiemm Senat Beo^rad, 15. November. In der heutigen Senatsstzung wurde nach Erledigung der ErössnungSftrmalitLten die Mitteilunq iiber die Einliringunq de» ElearinxebkommenH mit der TWchojlowa» lei stsmt^cht. Das Abkommen ist bekanntlich in der qestriqeli Skupschtinasitzunq keneh-min? worden. ttrieqsminister General Et > ^ a « ovi 6 deantn?ortete eine Interpellation des Senators Miloje <^onanovi^» welcher folterte, dic HeereSverwaltunq mehr als bicilanq ihre Bediirfnisse bel den land« wirtschastlichrn PreduMten und nicht im Weo? duri^, .^n tsis^nhändler auftaufen mö» sie. Ter Minister erklärte» daß die ftir die !l?kercsve!pfl'?5iinq erforderlichen Aontingen te on Ketreide usw. nach Mahyabe der mi» litärisss?», Zi^«'ssenlnae direkt von den ltmd-mit t chaftlichen Nenofjenschafte« dezsgen «viifden. Der Interpellant gab fich «it dieser Anwort zusried^. Der Senat gitta sodann zur Vildvnst »o« Äeratungslzusschiisfe« sür das Zahi^rzte« und Zahntechnikeraesetz, bie Kulturkonven-tion mit Polen, den vom Senator Hr>attse einbemfonen Konferenz besli^tiist. In seiner Antwort dankt Roose-velt für die Clnladunq und erklärt hiebei, das; alle die 9riegSfchilIden liotreffenden Probleme im Eitwernsymen mit sämtlichen Nationen zu lös."!! seien. Dabei möchte er die Wiiil)iuq!l.'n<'r .'^iisaininenkun^t als inoffi-zielle persönliche AuSsPwme betrachten und nicht als mehr. ?^encrgefccht an der «^ussisch-volinichen Grenze. W a r s ch u li, 15. November. Bei einen, Fellergef?cht, welches sich zwischen fli'ichtenden rufsisch'^n Bauern und der Sowietgrenzwache an der polnisch-russischen l>)renze bei Radoszkowt> e «'reignete, wurden 8 Bauern qctötet, wühfend sieben Personen volnischl's Gebiet erreichen konnten. Börsenbericht L i u b I j a n a, 15. Noveiuber. DaViseu: Äerlin bis 1ö78.l6, Zürich 1109.35 bis l London 191.97 bis 193.57. New t)ork Sazeci 5738.81 b. 57S7.07, Paris 225.77 bis :??kx8s», Pral, 170.45 bis 171.31, Triest LV-1.Z5 bis 29li.75. Z a q r e b, 14 November. Devise«: Berlin I.'ZtiV.M bis Mailand 294.35 bis 2M!.75, Loiidon bis 193.12, Newyork Lch.'er .^^740.:?0 bis 5772.36, Paris 225.79 bis 22l).s>l, Prac^ 170.55 bis 171.41, Zürich IIst8.3'> bis 1113.85. Züri ch, 15. Nounb.'r. Devisen: Paris 2l).37, London 17.35, Nenniork 519.75, Mailand 2t».00, Prag 15.38, Berlin 123.575. Sefamtlvfung des Abrltftungsproblems Sinn und Inhalt des französischen Abrüstungsmemorandnms Etappenweise Angleichung der Militärstaaten an einem Ber- teidignngStyp Pari s, 15. November. Wie einer von der Aftcnce .i^avas verösfent lichten offiziellen Mitteilung zu cntnehin^n ist, wird der in G<'nf underbreitete französische konstruktiv^ ^Abrüstunflsplan eine G e-s a lu t l ö s u n ins Änqe fassen, und zwar in dem Sinuc, daß man etappeuweise die Form einer niilitärischcn Organisation suche Ulid uerwixtlickK', die unter den gegebenen Politischen iiud tocbnisch^'n Uniilündcn. die für scde t^^el^end besoiidlloyfl-Äntikricgspakt und Völkerbundstatut. Ohne diese Boraliksetzungen tnäre der vorgelegte Plan nudnrchführbar. Alle Mächte hätten den GnlndsiU^ zu bestätiffin. daft kein Unter-?ei6iner des ^tellosig^AntikriegspakteS lpgen-über einem Angreifer nentral bleiben könne. Im Falle eines Bo..'''stes gegen den Anti- kriegSPatt haben die Möchte ihre wirticl)ast-lichen und sinailziellen Beziehungen zum Vlngreiferstaat abzubrechen. Der Plan sieht ferner vor: den Beitritt aller vertragsschließenden Teile zum allge-n»einen Schiedsgeri6)tspakt. Die Heere der vertragsschliehien^n Teile — heißt es iin Plane weiter ^ werden allmählich auf den einheitlichen Typ eines nationalen Heeres mit kurAfristiger Dienstzeit nnb beschränktein Esfektivb^talld all» ein GesanU-i'lberblick über den Hergang der Kaltchrophe nicht möglich ist. Die japanische Hauptstadt bietet das Bild einer vom Erdbeben heinl-gesuchten Stadt. Die Ctrastcn sind über-schiveiuult, die Schaufenster zertritMlllert.Di? Lichtversorgllng der Stadt wurde unterbrachen, sl> daß Tokio in vollständiger Dunkelheit stand. Da? Pergnllgttng'?vierlel von Tokio wurde l^esonder.? starf beschädigt. DiiS Hotel „Imperial" steht teilweise unter Wasser. Die Grnfer Revolte B e r ld. November. Der oberste Militärauditor überreichte dem eidgenössischen Militärdepartement den Bericht über die blutigen Borfälle in Genf. Aus diesem Bericht geht b?rvor, daß die Zivilisten das Militär vor der Schießerei beschimpften und mit Steinen bewarfen. Die Truppen seien bemüssigt gewesen, von der Feuerwaffe Gebrauch zu machen. Der Neberfall sei vorbereitet gewesen. mag sein, daß die Menge die WacnungSrufe des Offiziers nicht gehört habe. CS sei auch von den Dächern auf das Militär gcschosscn «vorden. Insgesamt seien 157 Schlnse gefallen, davon etwa 30 auS einem leichten Mas ^nnenge' wehr. Stuimkatastwvve im Staate iRewyott N e w y o r k, 15. Novenil'er. Ein Hurrikan, der eine Ztundengeschvin-digkeit von 65 Meilen entwickelte, wuteU' ü^r dem Küstengebiet des Staates Newyork und richtete im Hafen und im Golf von Newyor? großen Schohner Island ist von der Außenivelt durch die Meeresfluten vollkommen abgeschnitten. Das Wasser steht in deli Straßen bis zu drei M^-ter hoch. Auch die Landstraßen sind streck^rl-weit überschwemmt. Tie Militärla'erne 'st eingestürzt. Die größten Verwüstungen mur den weniger durch den lSturni als vieiinehl durch die genialtii^e Springflut verursaciit, die alles niederriß, was sich ihr in den Weg stellte. Leichte Küstenfahrzeuge wurden sechs bis sieben Kilometer ins Landinnerc zespül!, wo sie auf de,» verloü>steten Feldern als Tritmnierhmtfen liegen blieben. Die längs der Küste gelegenen Ortschaften bieten ein trostloses Bild »urchtbarster Zer. störung. Viele Kilometer nvite ttüstenstri^be wurden in einen ungeheltien Triimmer-haufen verlvandelt. Unter den Trünimern der eingeitiirzten Häuser ivurden zal)lreiche Menschen ^egr<,' ben. Die Rettungsmannschaften stof^n nter wieder ans versti'inrmelte Leicheir. größere Schiffe sind der Katastrop')^: zuin Opfer gefallen. Sie wurden durch d^.'« iDr-kan überrascht und sind gesunken, iv»bei di< Besatzungen den Tot» in den hausl)of)en Wogen »anden. Felder und Plantaben ?ii,d weit in das Landinnere hinein lllier» schilvemmt und vollständig vernichtet worden Präzedenzwahlen im Saargebiet S a a r b r ü ck e n, 15. November. Bei den saarländischen i>?reistagswalileu erl)ielten die Nationalsozialisten 23 lfrüher 7), die Kommunisten 58 (21), die Sozialde-mokraten 29 (46), die Dentsch-saarländischc Bolkspartei 14 (30) und Z'as Zentrum 11k (114) Mandate. Von den etiva in zwölf ^r ten Aufgestellten Kandidaten der (separati« stisch-frankophilen) unabl)ängigen Bitrger-und Bauernpartei sind im ganzen nur sieben Kandidaten in kleinen Genleinden zum Ziele gelangt. In der Stadt Saarbrücken erhielten die Nationalsozialisten 8 ^letzte Wahl 1y2s> einen) Sitze, Kommunisten 12 (8), Wirt, schaftspartei 6 (7), konnnunistische Lpposi-tion 12 (8)', Deutschnationale 2 (3), Deutsch' saarländische Volks;,arlei f. (III, Sozialde-mokraten 8 (12) und das Zentrum 17 (18' Mandate. Das Ereignis dieser Wahl ist und bleibt die Tatsach.', daß der akxiegl'l-enen Stimmen auf die deutschen Parteien entfielen. Der separatistisch-frankophile Saarbund vermochte von insgesamt ."^30.000 Stimmen nur 1341 Stimmen auf nch zu vereinigen. Von diesen 1.341 Stinimen müssen jedoch jetzt die Stimmen der wahlberechtigten Franzosen, der geflüchteten Rheinland-Separatisten und der Mi?>tM-Leute abgerechnet werden, da sie an der Volksabstimmung im Jahre 1935 nicht leilnelzmen können. Ä ist also dainit zu rechnen, daß bei der Bolks-abstimmung ein noch viel größerer Stinl-menanteil für Deutschland herauskommt Im Kreise Saarlouis erhielten die Separa. tisten nur 400 von 54.000 Stimmen, in Warndt nur 125 von 5800 Stimmen. Von 4300 Gemeinderatösiyen erhielten die Se» paratisteu nur sieben Mandate. Diese Wahl ist ein Präzedenzfall und zeigt mit aller Deutlichkeit, daß im Iadre 1935 die BolkS. abstimmung unzweifelhaft eine geivaltiae Mehrheit für Deutschland ergeben muß. Sine Asphaltstraße Zagreb- Beograd. B e o g r a d, 1 l. November. Der Bau einer gr^'^s;en ?lsrlic?llstraße, die I Beograd nnd Zogreb verbinden und dem -n t ternationalen Verkehr dienen soll, ist bereits beschlossene Sache. Der Minister für öffent liche Arbeiten Dr. S r k u l j hat die Ar« beiten bereits ausgeschrieben. Die Arbeiten !>ürften Ausgaben in der Höhe von 8( Millionen Dinar erfordSrn. Die Straße wird eine Länge von rund 400 Kilometern aufweisen. Die Aufnahme der Vauarbeiten dürfte nicht lange auf fich warten lassen. Vis zur Beendigung der Arbeiten wird sicherlich auch die grohe Savebrücke zwischen Beograd nnd dem Borort Zemun fertiggestellt sein. Srzdlfchos Ds. Bmm -Aardlnalk Vom jugoslasifchen «piSkopat. Z a g r e b, 14. Rovenrber. .^ute trat in Zagreb die Konferenz des sulioslawischen römisch-katholischen Episkopats zusannnen. An dieser Konferenz nehmen W Bischöfe und bi'jchöfliche ^legierte teil. Das Bistum Lavant ist durch Hllfsbischo Dr. T o m a 2 i e vertreten. Den Borsti der »tonferenz ftihrt Erzbischof Dr. Bauer Zagrcb. Morgen trifft auch der päpstliche Nuntius Dr. Pellegrinetti aus Bel>grad hier ein. Wie verlautet, ist die Frage der Ernen MlNsi Dr. B a u e r s zum Kardina in eine entscheidende Phase getreten. Amtsantritt des nenen deutschen Gesandten. Beogra d, l4. November. Der neue deutsche Gesandte Baron D u» f o u r - F e r o n e e ist heute in Beograd eingetroffen und hat seine Agenden bereits übernt-inlnen. Bekanntlich war er bisher der Gehilfe des Generalsekretärs des Völkerbundes. Der neue Gesandte wird in den nächsten Tagen von S. M. dem König in feierlicher Audien^^ empfangen werden, um ihnl seine Beglaubigungsschreiben zu iiber reichen. Ableben des InfanterieinfvektstS. B e o li r a d, 14. November. In Beograd ist der Jnfanterieinspektor Divisionsgeneral Mroslav D a m j a n o« v i c gestorben. Er war auch Borsitzender dcr I^dontmission für die Majorprüfungen. Di<' 5tcls? eines Inspektors der jugoslawi ictien Infanterietruppen bekleidete er seit dem Jahre 1V27. Der SvmbS< deimiefthet ungarisch« MinifterprSAdent «it de« Srgebniffen znsrieden. Pisa, 14. Stovember. Der König von Italien enipfing den un« garis6)cn Ministerpräsidenten Gömbös in seiner Villa in San Rossore. In der Beglei-lung GönWs befand sich auch der ungarische l^aiÄte De HoN). Nach der Audienz blie. t'en die beiden ungarislj^n Staatsnmnner Gäste des Llönigs, worailf Gömbös die Riick reise nach Ungarn antrat. B u d a p e st, 14. Novein'ber^ Ministerpröi'iident Gömbös ist um 10 Uhr aus Roin lmet»er l)eindgekehrt. Während der Fahrt INI Zuge erklärte Gömbös den Journalisten, er sei mit dem Ergebnis seiner Rom-Reise außerordentlüch zufrieden. Ter Ministerpräsident erklärte ferner, ulit '.östeni Entschluß heimgekehrt zu sein, sein Arbeits-programttl durchzuführen. Nachmittags be. richtete er dem Reichsverweser über daS Ergebnis seiner Reise. Gvnibös wird' an, Miit. woch in! Auswärtigen Ausschuß des Abqe. civdnetenhauses in einem längeren Exposce die Resultate der Rom-Reise darlegen. Hinrichtung de» ehemalige» afghanischen KriegSminifter». Peschawar, 14. November. Der frühere Kriegsmimster des Königs Alnannullah von Afghanistan Gula.m Nabi Khan wurde m Kabul aus Befehl des Königs standrechtlich erschossen, weil er sich angeblich des Hoch Verrates nnd der Aufwiegelung von Einge-borenenstmninen schuldig gemacht haben soll. Nabi 5ihan flsh nach dem 'stürz Amannul-lahs iin Jahre 1929 nach Rußland», wo er vorHer eine Zeitlang afghanischer Gesandter gewesen; seit niehrercn Jahren lebte er in ^utschland, von wo er vor einigen Wochen in Begleitung des Brilders des gegenwärtigen jtvnigs'nach Afghaniiban zurilckgekebrt war. Skupfchtina und Smat RegimmgSvorstellung im Senat ^ Die erneuerten Anträge des Senators Hribar Beograd, 14. November. Die Skupfchtina trat heute zu einer kuv-M Sitzung ih«» Plenums zusammen. Nach den EinileitungSformoMäten teilte der Borsitzende Dr. Kumanudi dem Hause mU, daß der Außenminister und der Handels-«minister einen p«visorischen ^ndelSver-trag mit Griechenland eingebracht hätten. Vor dem Uebergang zur Tagesordnung forderte der Abg. Jovan M i s i r l i ö für seine Interpellation in der Angelegenheit der hauptstädtischen „Rattenaffäre" die Dringlichkeit. Der Innenminister Laziö lehnte das TringlichkeitSbegehren mit der Ben«r-kung ab, daß eine strenge Untersuchung ohnehin eingeleitet sei. Die Schuldigen würden der schärfsten Ahndung nicht entgchen. Abg. Ivan LonLarevis richtete eine Interpellation an den Ackerbamninifter. In dieser Interpellation, die ebenso auch an den Fi-nanAmimster und an den Handelsminifter gerichtet ist, wird die Forderung erhoben. Akaßnahmen gegen das Borgehen der Zucker fabriken zu treffen, die die Verbrauchssteuer auf die Landwirte abwälzen wollen. Die Bildung von Beratungsausschüssen für die eingebrachten Gssetzentwürfe wurde vertagt. Die Skupschtina genehnvigte schließ-lich noch den Clearing-Vertrag mit der Tfchechoslowalei, worauf die Sitzung geflossen wurde. Beograd, 14. November. Die Regierung hat fich in der heutigen Sitzung des Senats vorgestellt. SenatSPräfi dent Äc. Pavelis verlas nach den Ein gangsformalitäten die königlich Ukase über die Denlission des fricheren und die Bildung des rekonstruierten Kabinetts Dr. SrLkiL, wobei dem König Ovationen berei tet wurden. Ex praesidio wurde dem Senat ferner mitgeteilt, daß die Skupschtina dem Senat zwei Entwürfe habe zugehen lassen: das Zahnärztegesetz und die Äulturkonven tion mit Polen. Wie aus weiteren Mitteilungen des Se natspräsidenten heworging, ^t Senator Ivan Hribar seine in der früheren Session gestellten Anträge erneuert. Es handelt sich ^ebei kenntlich um eine Resolution über das stuatswirtsi!^ftliche Programm, ferner um einen Antrag über die nationale Aner kennung für die Offiziere unter der Lei tung des Generals Rudol/ Maister, und schließlich uin die Aufhebung der Fideikomis-se in Slowenien. Diese Anträge werden in der morgigen Senatssitzung ihren BeratungS ausschüssen zugewiesen werden. Das Rein der partelen Papen in einer schiefen Lage — Die Parteien lehnen Papen nach wie vor ab B e r l i n, 14. Novemt««. Berlin steht im Zeichen innenpolitischer .Hochspannung. Bon einem Tag zum anderen wird ein« entscheidende Wendung in del deutschen Innenpolitik envartet, vielfach glaubt man, daß sich Schicksabha'tes fiir daS anze deutsche Volk entladen müsse. Bor allem: man erwartet ein eindeutiges Wort der Regierung. Das Um und Auf lautet: wird der Reichstag wieder aufgelöst wie der am 31. Juli gewählte oder bleiv^i Papen und fein .HerrenkluH an der Spitze des Rei. oll dieser B^trvbung von seiten des Reichs-Msidenten entgegengestellt worden fein, doch 'st dieses Hindemis so k»etn, daß Papen es mÄhelos überspringen kann. HindenHuvg wünscht nämlich das Zustan» dekommen einer Regierung der nationalen j! onzentration. Papen möge es noch einmal init den Parteien versuchen, er begann mit Befragung der Fraktionsführer am Sonntag und kam dabei keinen Schritt vorwärts. Papen wußte es im vorhinein, daß die Verhandlungen scheitern müssen, er ke-jann die Berihandlungen nur deshalb, um agen zu könne, die Parteien hätten die von hm ausgestreckte.Hand zuriickgestoßen und damit den Beweis erbracht, daß auch dieser Reichstag als für jede positive Arbeit unfähig erklärt werden müsse. B e r l i n, 14. November. In der Frage der Dienstentlassung hoher ireußischer Beaniter durch die kommissarische Regierung Dr. B r a ch t hat der Reichs-iräsident von Hindenburg eine Entscheidung zcfällt, die in Kreisen der demokratischen Opposition Befremden ausgelöst hat. Dr. Bracht, der von Papen anläßlich der gewalt an?en Verabschiedung des alten Preußen-Kabinetts eingesetzte ReichskonMissar, hat nämlich nicht weniger als 140 höhere Beamte fDirektoren, Räte. Referenten usw.) aus dem Dienst entlassen. Dki^sc Beanrten .ie. jörten durchiwgs dem Zeiltrum und der Sozialdemokratie an, die Mher das Preu-ten-Kabinett gebildet hatten. Der iln Sinne des Leipziger reichSgerichtlich?n Urteiles noch immer amtierende preußische Mnister-präsideitt B r a u ll richtete in dieser Angelegenheit ein Schreiben an den Reichs-Präsidenten. Hindenburg antnwrtete kühl, ^)r. Bracht habe im Sinne des Leipziger "rteiies das Recht, pveußisclie Beainte zit rttennen -u befördern uich zu pensionieren. B e r l i n, 14. November. Der preußische Landtag tritt am 24. No venrter zusammen, Vertretern der Länder, die zur Tagung des ReichsrateS nach Berlin gekomme,! lvaren, gab Papen zu verstehen, daß er seinen ReickMkomnnssar in Preußen abberufen werde, :venn es im Landtag gelinge, eine verfassungsmäßige Regierung zu bilden. Papen weiß ganz gut, daß das nummerische Verhältnis im preußischen Landtag gemeinsam mit der allgemeinen Situation keine Mchrheitsbildung zmäßt. Die Nationalsozialisten und das Zen trum kämen ivoU als Koalition in Frage, doch fiich diesbezügtiche Verhattdlungen noch nicht eingeleitet worden. Dr. Bricht wird demnach noch iveiter in Preußen regieren. Großes Aufsehen erregte es, daß der Reichskanzler vor seiner heute erfolgten reise nach Dresden — sie gilt als Staats-besuch ^ für Mitttvoch die beiden Soziali, stenfühver Weis und Breitscheid zu sich bit-ließ. Nach seiner Rückkehr aus Dresden findet nur noch eine Aussprache mit den» Zentrumsführer PMat KaaS und mit Prälat Leicht von der Bayrischen BolkS-Partei statt. Nur die Koinmunisten werden von den Parteienvevhandlungen ausae-schlossen. Reichstagspräsident Göring hat den Reichstag zum 0. Dezember einberufen, de^n letzten verfassungsmäßigem Termin. Sisersuchtsdrama aus de« VerlshungSbal. P a r i s, 14. November. Ein furchtbares Eifersuchtsdrania hat sich während einer Ge sellschaftSfeier in Compiegne abgespielt. Ei-ner der bekanntesten Aerzte der Stadt hatte anläßlich seiner Verlobung mit einem Mäd-chen von Compiegne einen großen Ball veranstaltet, zu dem nicht weniger als 300 Personen eingeladen Ovaren. Ein junger Arzt, der die Braut seines Kollegen liebte, feuerte während des Balles drei RevolversMffe auf seinen Nebenbuhler, der sterbend inS Spital gebracht werden mußte. Der Mörder richtete dann die Masse gegen sich selbst und erschoß sich. 6V.M Dollar gewonnen, das Lo« verloren. D u b l i n, 13. November. Bon einem tragischen Pech wurde -..'ine kleine Angestellte aus Newizork, Nina F i e l d, betroffen, die auf ihr LoS 50.000 Dollar gewonnen hatte. Sie gab ihre Stelle ?uf und fuhr über den Ozean, uni ihren Gewinn in Dublin einzukassieren. Es waren auch olle ihre Papiere und der Nachweis über oen Ankauf des gezogenen Loses in Ordnung. Als sie aber das Weltbureau in Dublin betrat, fehlte die Hauptsache, das Gewinst-los, das ihr während der Ueberfahrt abhanden gekommen oder gestohlen worden war. Die schwer enttäuschte Newyorkerin wurde von der Lotterieleitung getröstet, die ihr eine Summe auszahlte, mit der sie sechs Monate in Dublin leben kann. Falls nach Ablauf dieser Frist das LoS nicht präsentiert wird, werden ihr die V0.000 Dollar auÄe-zahlt. Kvnlg Georg »auft vie Mmiensommluno dt« Äarea Der letzte russische Zar Nikolaus d<'r Zureite loar passionierter Markensamnller. Es ce-schah manchn:al, das; er sein Erscheinen im Ministerrat oder in Audienzen ci^sazite. um in Ruhe die neueste Briesmarkensendung sor tieren zu können. Als die Revolutin^ ausbrach und die Zarensanlilie den Weg in die sibirische Stadt Tobolsk antreten nlußte, kümmerte sich der Kaiser in erster Linie um seine Briefmarkeimlben. Während die Za-rin um ihren kostbaren Schmuck, der .;anze Hof um die Zukunft der Dylmstie besorgt toar, hatte Nikolaus der Ziveite einen Wunsch, der alles andere in den Hintergrund drängte: die rote MauritiuS-Marke und andere Seltenheiten seiner Sammlung sollten gerettet werden. Nach der Ermordung der Zarenfamilie in Jekaterinenburg stürzten sich die Rotgardisten auf die Habseligkeiten ihres früheren Herrschers und verteilten sie unter sich. Fitr die Marken hstten sie aber kein Bersttndnis. Sie ahnten nicht, daß die Markenalben des Zaren einen gewaltigen Wert haken. Auf welcheil Jrr^rten die Markensainm» lung des Zaren nach vielen Jahren in London auftauchte, wird wohl iür imnier ein Geheimnis bleiben. Jedenfalls steht in die-fen Tagen die Versteigerung dieser Samnt-lung in Loi^n bevor. Bon Markeniachver-ständigen wurden die Raritäten der Zaren-aliben auf ihre Echtheit geprüft. Sogar ein Röntgenapparat wurde zu diesem Zivecke benutzt. Es verlautet, daß König Georg ron England, der gleichfalls leidenrchaftli.5?er Martensammler ist. die Absicht hate, eine Anzahl der wertvollsten Zarenniarken bei der bevorstehenden Versteigerung zu kaufen. M Mlordknwerte ln Abfällen Das Bureau of mines in den Bereinigten Staaten hat unlängst einen Bericht herausgegeben, in dem es nachweist, daß in den U. S. A. aus der Wiederverarbeitung von Abfällen nicht weniger als eine Milliarde der Wirtschaft erneut zugeführt wird. Den weitaus größten Teil diefer Summe liefert die Eisen- und Stahlindustrie, bei der vor allem auch die Schrottgeivinnung einen sehr breiten Raum einnimmt. Der Jchr<'?lvdars an Zinn wird zu 50« durch Mfallverarbei-tung gedeckt, und nicht weniger als 500000 Tonnen Kupfer werden au's Abfällen ge-Wonnen. Aus abgefpielten Kinofilmen wird das Silber ausgeschieden, wobei 300000 m 2.Ü kg Silber liefern. Dazu kommen die Abfälle aus der Juwelenindustrie, der Zahntech nik und aus der photographischen Industrie sowie aus zahlreil^n anderen Industrien, die ebenfalls ihren Anteil beisteuern. Bedenkt man, daß eine ganze Reihe von Abfallvevarbeitungsprozess^ gar nicht in diefem Berichte des Bureau of mines Äuf-mchme und Berücksichtigung gefunden Haien. so kommt man zu dem Schlüsse, daß die von diesem errechnete Summe von einer Milliarde Dollars noch ganz bedeutend übe? chritten »vird. Da« unwitlviertefte Do» der «irde Das niedrigste Niveau, auf dem Mensche,, hr Dasein fristen, ^indet man in Süd-Su-matra bei den K u d u ^ Zustände, die fich atsächlich kaum über das Tierische erheben. Die sogenannten „wilden Kudu" find ein auf den unzugänglichsten Teil dsr Urwälder l'eschränktes Völkchen, das familienweise zu» sanlmenlebt und in kleinen Horden ohne festen Wohn fitz umberschweikt. Die Nacht wird :mter ganz einfa » I »I W s^enekmiet voyi t. 8o?I«!pnI. unä Vvlkszezunä. L. ^r. 1^16 v. M. IX. l9N. steht auf d<'r Suche nach Nahning^mitteln. Ihre stanze Kleidung besteht aus oin«nl zwischen den Acinell Lturchflezoqenen ^chaMurt auv BauiN'bast und einer 5lopsbinde auS dem gleichen 5to'f. Eine lange, an dem einen Ende ziMspihte Stange aliS hartem Holz bildet ihre einzige Waffe. Mit einem ge'loch tenen Tragikorb ans den: Ni'icken durchziel)en sl? den Wald auf dor Nahrungssuche. Sie essen alles, loas genics^tar ist. Fremde fliehen sie und m:rmeiden seil,st die Beri'chrunfl mit den benachbarten >)orden des gleichen Ttamiiles. To eroibt sich dn-^ ,>^en von Tänzen u. Pertinl'i^ilnqen si'der Art, ja seW von lr^end lyelchor Mislik. 5i?bali> die Binder grosj s^e-nnq sind, trennen sie sich von den (Altern und zieben auf ei«^ette Faust mnher, deinenlspt'.'ch.'nd sind auch ihre Hochzeit-j^qe» dränlie denkbar einfach. Die Ankiindigunst der Absi6tt sicnüqt. c5bensv einfach ist die Zckxit'ttllg dici'cr (Ichen. Man st^ht o^ine ivei« lere ,'^^armalitätelk wieder nustlnanker. (5i-ne andere soziale Cinricht^tNi»^ ftir die sva-nilie qibt i'ö nicht, ebensoweni^l wnndbesttz oiier Territoriasrecht. da^> den einzei>len .'^^orden l^estittmite (^fiete zuweist. Nellg'sn, sell'st der einfachste Aberglaube ist ihnen im-lu'tannt. Zie galilx'n nicht an Zänkerei o^r ^^anberd?Nt.cen und fühlen sich welirloß ge-«VN rankheit un>^ Tod. Stirbt ein Mit^ilicd der .^iorde. so läp,i man es eiiriach an der 5te!se liassen, wo der Tod eit ereilte. Die 5.>c'rde iit>er zieht nviter.' «l»sing. Bch^ndsrH fchm«rzlich war für Magdeduvg txr Verlust der Me^rjchaft^ im Wasserball, als dessen Metropole eS von je-her gegolten hatte. M«»gdekurg will sich aber noch nicht gefchlagen erkennen. Ein Gütes ha^ die krMs^ La« mit sich gebracht: die beiden gtvsjen Tevnne, di« sich w Magde-bürg bisher dauenck bekämpft haben, haben nunmchr n»icder Freundsl^ft geschlossen, um gemeinsam den ttamps gegen Köln auf« Hune'hmen. Sie haben den Mner Bereinen eine ^vausfordnung zu einem Ltampf um die Meistersl^ft geschickt, der. Anfang Mrz IM in Ma-gdeburg statMn^ soll. Es ist M erwarten, daß die AAlner Gchwinnner die Herausforderung annehmen werds'n, '»daß cnlderordenUich interessante Mknpse bevor-stii^. Wrlchks ist die deutsch« Gthwimmerstadt? Seit vielen ,^^ahren Wvebt ein 5tan,p'> zunsch^'i, Den Ztädten Magdel^uvg und Üöln nln die (ü'hre, als die deutsche ^chwinliuer» skiidt l'ezcichiiet zu norden, ^'ange Zeil l)in-^ilr Halle Ma^deturq die ^-lihrnng, aber in der lei^Uen Taison wurde" seine Bor)err-ichast ».rschiittert. Bei den deutic!)en Tchnnm-ittörmeisterschakten sonnte Wln sechz Tiege einheiittsen. wäl)rend Magdeburg iianz leer Sin m«er VicherheitSsaPchtr«. Zwei Bämberger Konstnekteme halben beim Patentamt einen neuen Sicherheits-falv^rm angenleldet, nachdem die Versuchsanstalt das neue Mo^ll aur, sejile Tauglichkeit geprüft hatte. Nm Rande des ?^all. schirmjd si,»d taschenarti^ Zäcke angebracht, die durch elastische T>preiUlieder geöffnet werden.. Beim Fall d^ngt die Luft in die Vis WU»O II» Kfiftckek killisE k i>iO min6O>fRfOrtigO ist nur bsim kinicouf killi>, okG? 6ofiiss ksim ZtromvOrbrouek um»o tOueOfk KaufGn As nickt» an» ^GkGI, ok ^is Ii«kt»torlcG, Kfir»»ckoftIiekG 7»>IV8k^ I I Säcke ein, und die Lücke bewirken die Oeff-nung des !^allschirn,s. Ein Versagen soll bei diesem Modell völlig ausgeschlossen sein. 33 Menschen verschüttet Furchtbare Emstuqkatastrophe Leichen Warscha u, IZ. November. Heute nvyr-gens nnl <» Uhr ereignete sich hier eine furcht bare iils» astrophe, durch die 19 Personen ihr Leben einbns^ten und 7 Personen schlver >»cr le^r wurden. Eine vier 'Ztack hohe Mauer eines Magazins der Brauerei .^berbusch u. Zchiele, einer der gröftten Vrauerei in WtN--schau, stiirzte ein uud druckte ein daneben ste hendes hi^lzernes Miethaus viilli^ zu Bo« den. Die Vewohiier deZ .^lauses, insgesamt 33 Personen, lanter arn,c ?frbciterfmnisien, in Warschau — Bis jetzt 19 geborgen wurden von der Katastrophe in, -cki'lase überrascht. Die sofort alarmierte Fenerwehr und Po« lizei leitete eine schnelle NettnnKskatian ein. Doch konnten l9 Personen nur niehr als Leichen geborgen werden, sieben Personell sind sch'ver nerle^t, davon einige so. schwer, dasi nian an ilnoin Änstommen zweifelt. Das Magazin, das sich nicht nlehr ini b'-slen Bauznstande befand, nmr nnt riesigen Porräten an (^rste itberlastet. Ein genialer Trick Immer wieder neu sind die Einfälle der Juwelendiebe Der Inhaber eiueS e!leganten Juwele»»» ladens in der City von London, Joel Sniith, wurde dieser Tage von einem iiberaus raffi« nierten Betrliger durch einen originellen Trick geschädigt. Vor einigen Tagen hatte sich im (V>eschäft des InwelierS ein sehr ele» ganter älterer .f>err, der den rechten Arnl in einer Schlinge verbunden trug, von einem Diener begleitet, eingefnnden. Er suchte einen kostbaren Vrillantring, wie er sagte, ein Geburtstagsgeschenk siir seine Tochter. Nach langen» Suchen siel die Wahl des Gentlemans auf eilten herrlichen Ring, dessen Preis der Juwelier »nit hutldertzwanzig Pfund angab. Der alte .^^rr zog die Brief- tasche und wollte bezahle»!, „^ch Hab' »nein Gold zu .<>ause vergesse»»," rief er plötzlich sichtlich in»angenehnl ler5lhrt an'^. Der ,Juwelier »nachte sich erböti^^, den Ring in die Aohnnng des j>tn»»den zn schicken, er »nöge die Rechnung beiin '^»lipfang lugleichen. Der alte.^'»err erklärte sedoch dezid ert, dasj er die Gewohnlieit habe, rie»na»,dein, auch nicht siir wenige Ztnnden, schuldig zu bleiben. l^-r il>erde da.^ ^'!>eld durch seim'n wiener holen lassen. Da sein Arn» verletzt sei und er nicht schreiben könne, tat er den Im»ie-lier, ein Stück Papier zu nel^men nnd seiner Ivrau einige.^jeilen zu i-l^niben, da»nit diese dnrch den Liener das v,el^ schicke. Der Juwelier ka»n freilich diesem Ersuchen prompt nach und c^risf willig zum Bleistift. „Schreiben St?," sagte ihm der alte Herr. „Meitie Liebe, 'chicke mir durch den Diener hundertzwanz^g Psund, ich brauche fie sofort." „Wie soll die Unterschrift lauten?" erkundigte sich der Juwelier. „Ein seltsamer Zufall," meinte liun lächeliid der alte.Herr, „ich hei^e auch Smith. Schreiben Sie nur einfach Smith." Der Tiener ging »nit dem Zettel, nach einer Vierlstunde kam er mit dem Geld zurück. Der alte .'<'>err iibergalb die Banknvte»i dein ^^uwelier, ».ahnl den Ring zn sich u»id verivr^, lmlz wieder eii»en größere»» (.^inkaus zu inachen. Das Erstaunen des Iuiveliers war »nckN gering, als nach Geschäftsschln^ ihn seine Frau fragte, wesha'li er so dringend hnii^ dertzwanzig Psund ,,ebraucht habe. '.'!nn stellte sich heraus, das; der raffinierte Gan-»»er, der den Trick !.isfenbar sehr gründlich vorbereitet hatte, den kostbaren Ring, deir er bei Joel Slnith kmlfte, durch dessen s^rau begleichen ließ. Ein Schtosi feiert seinen tW. Y^urtstog. Das liekaimic lmqrise »iönigc'schlos; lienschivangau bei Silken in» '.'illgiui feiert im November seinen lOX Gekinrt^tlist. ^ill ^ahre kantte ^'^tronprinz '.vl'orinii« lian von Z^iiern die Burgruine, deren Ursprung liereits auf das Iaihrlmuderi ',i>-riickgeht. Da^ 5chl.os', u>nrde von dein ).>tüi!-cl>elier Vauuteister Ziebiand im Stile eines niittelalterlickieii Ritterschlosses, geb^iut. Die beruh Iii testen M'ünel^.nier ttiinstler, ivie rij,^ v. Schwiiid un>d Ludwig v. Scinlxrnthaler versaitjen die Ränine niii Vild^'rn lins .'»er deutschen .'(xldensage. Mariniiul^ns ^olin, der später als Ludnn^i der ,'jweite den k'estieg, verbrachte den grös^ten Teil feiner Ingend 'IN .^ohenschnxin'gan. l^s6)ichll!-l> bedeutend wurde das 5ch!os; d>idurch, Erinnerungen aus der Studienzeit (S',ortrog anläßlich der Jahresfeier der Alatura an der hiesiflen Lehrerbildungsanstalt 1897-19zL). Die Welt iiiid ihr ganzes Dritin und Dran ist eigentlich liichts MldereS als eiiie Riefeirparzelle, bespickt »nit eitler Unzas)l von erw-üiifchteil und niterwiillschten lörenzzei-chen. Diese Gren.^zeickien, die iin realeil Leihen gewisse charakteristische Fornieil haben, sei es, das; sie geivissen Gestalten aus der >loprivnik'schen'!') KrWllographie ähnolll, sei es, das; sie elnen foriilvollendeten Ztilin-der gleich sehen, »ind neleitbei beinerkt aus einer niettev^esten Substanz, die ini Stande ist, verschiedenen Mltastrop^'n Trotz zu bieten, fabriziert iverden, iltid ilvlche Substailz in der Regel gleich Stein ist, ulld dal?cr diese l^rvn>^zeiäx'n furziveg Grenzsteine genannt nvrden, diese l^renMine also bezeichnen mein und meines S^chbars Hab lind Gut. ?lls Grenz- niid Merkzeichen kann inan aber iveiters aiich lx'trachteir z. B. lÄ»rtc»iMille, — z. B. draußen in der eheinaliqen Kolonie ^ das» ich von Stack>i?idraht gar nicht sprecht', danil gennsse Türchen, s^'nsterchen und ^aulusinche»» dnrch welckie ei»l Nnbernkecer nicht gucken oder so^iar seine Nase hindurch stecken dtnk, ohne zn riskieren, das; er dom »ovrivliik Mt,r Profesfv»^ ^n, der Anstalt. strengen Wächter oder »loch stren^iereu Wäck) terin des I)ältslickien ^riedeiis belehrt ilnrd, daft geivisse Vorrechte erst durch gegenseiti^ie aintliche Lebensle^itimationen erivorten lner den kiznnen. Das silld also Greiizsteine, festgeniauert in der Erde, als Hüter der Ilnantastbarkeit per-iAnlichen EigelltumS. Ausser diesen konkre» ten Grenzsteinen flir nnbenieglickie Gi'iter gi'bt es al'er Gre»lzzeichc»l für bewegliches Gut uild zwar fiir ein äußerst tvlvej^licki't's. das nicht ein Millioiistel Sekunde ruhl, das sind Grenzzeickx'n auf uilserer Lebensbahi^. Iedeii» liienschlickieit Lekeiivsen, sei es in der Wildnis der Tschungel oder iui Zentrum de? raffiniertesten ^loinforts, sei es ein ^irösut oder arm inie eine .^ircheiimaus. a>erden diese Glviizsteine gesetzt Uitd zwar durch den grös^ten '.?lrchitekten, den asliiiächtigcn Weltlenker, kostciilns, zoll- Nild portofrei. De,l erstell Greilzstei,» bekomuien ivir als Geburtstaxisgesckieilk, »ind liun fm'gen sie nack^eiuand^r in kleineren oder gi^öheren Zeit aibschnitten. seder Greilzstein init denl Mal^n wort: Mckkehr nnnii^gliih, tnir fort, nur fort bis zunt nächste», Grenzzeich^il. Uild u>eiln du dich uiirschaust, — der Greii^steiiie ei>»e lange Reil)e --- uild es ivird dir zur Gewiss, heit, vielleicht »»och ihrer drei^ zwei uild naheii wird der letzte. Mösle uns allen, die wir heute dei» lv.edeilktag llnserer Matura seierii. vom lieben .'^)ittnntlvaier l^-schieden sein, das; der Zeitabstaild zwischen den Grenzsteiiien. die wir noch zn passieren haben wevdeii, ein iiiSgliMt i^in mischte. Nuii blicken wir aber zurück, zui'ück l iö zu jenem, uns allen gemeinschaftlick^n Grenz» steiil, der uils in jeileni Augeilblick gesetzt wlirde, als »vir eille Cilcheit, eiil Ganzes ivurdeii, als wir ansiilgen, tiaiiieradeii zu sein. Mit Freude, ja mit Stolz kaiin »ch kon« statieren, daß wir eine gnte (5int)eit abgabei», deiili von» Aiifang bis zuin (5nde »inlerer Stlldieilzeit l)errschte zwisckzen iiiis eine .<>ar monie, die nicht ein einzigesmal durch etilen Misjton gestört wurde. Ich teloiie zivar, dah wir gute Musiklel)rer gehabt l>aben, d>^^> an der erwähiien .^'^arnionie Miren wir sellist und alleiii die Schöp'er. (5s darf dalier niemand Wuiider nehmen, nienn ich behmipte, daß wir Nils wirklich allseiti^i ^harmonisch eiltwicleit l)abeii. !j6ar einer ndel, so n>aren es alle, umr eilier belrütt, betrübt waren alle, saszte einer einen gcn'alljgeii Fünfer in der ^Nlerbereitiing, so teilten das gleich? Los nieiin schoii nicht '/^> de-^ .'-alNsinngeS, so doch die vier letzten im Alphabel: Thoinüsler, Schnnrrer, Vodoscheg »iNd Z^olnir. 'Zt^enn Kollege Kleuieiieie iii ei''!il'derls'^r '^t?eise eiile konibinierte Gestalt dec» tesserateii, monoll. oder trikl. Systeui.^ im alten Lilavier kästen des 7. Jahrganges verschwiilden lies;, gleich fand er eifrige Nackichlner, die ihn da durch die schnüre Büi'de als Lastenträger des naturhistvrischen üabiiletts bedeutend er leichterten, er ater infolstedessen in den .Uoprivnik'scheil Aiinalei» niit einen, p. v. an das erimiernde Merkmal gekennzeichnet wurde. Ilnserc Har,nonic äusserte sich aber liuct^ — insbesondere in unbel4iu''chten Äu^^enblicken — in süj^en, herM'zwin^enden Lcinteu, als »vir auf den Ariegsruf: '^^ul^en, seil? olle do? uuisono und lnit donnnVihnlicl'ienl Geheul erwiderten: Joooo!-"""'). linser ^triegs^eschrei machte dil? cilie Vut»? an» Rande des Siadtpark» erbeb.'», un!> liätte der Van nit einen soiiden ster ge.^bt, er wäi-e gewis; aus den geratei»! So steht er al'er heute, ernst nnd still, ^^n seiilen einstiii^'n ^ilnssen^iiinnl'rn paradieren Schränke lind l^hedellen, ail Stelle der Orgeln kniiieii !,iochlield>' und 'Nadeivaniien. Der alte Vair lriuinil '>'on vergai,gene,i Zeiten, nnd in diesein Vriiien 'ährt er hie nnd du jäs)linii>? empor, denn aus der VelWnaen!>''!t loin an seil, 'Iln' die herz.zere!sjeulk' ^>ohnlet''llie ,iielodiscl)e <5-Mollskala Mlt l>ereinten lksrä'ten in voller liarino ulscher ^-ntfaltnng - gingen nnr ans Vl'rk. wen,i es tiall, die Puite de.- alten lin^ f.'',r-n'nrdigen Zeick)ensaales zn deinoliereii oder ililv .ar es der Geprügelte eder der Prngeliide. Und das alles iin .'>iahineif der schönsten >>arnmnie tk^ortsetzung fokgt.) «>!->!<) (5ine iU'licl^^' "^^eiUllsnui'., nn».' .'^'»ohnsec w>n' ein sein l'e.nilUl'i- Z''tlli"g i^mereset war niich cin ^.MiirMrKr ZntÄF^'ÄMiiKr'ZiN?. Mittwoch, lien M. ?7övemkvr IVZS. anl ö .Dezember 1870 LuZtwig t« Zweite in dem berühmten TastoKimmer «e Eini-^llnq der deutschen Fürsten mit König Wil-dein Ersten vollzog. StfMIIcher S««d Sechs iungc Leut^ in T«lp>pau machten sich auf den Wog, um den ^nntag in der schönen Umgebung der Stadt AU verbringen. trugen prallgefÄllte Rucksäcke und erregten dadurch die Aufmerksamkeit der Polizei-I'eamten. Wenn jemand am Sonntag fril?h NM sttl)4 Nhr mit einenr großen Aducksack ein« I'.ergeht, so kann er imr ein Dieb'sein, kal-sttlierten die br<,von Polizeiikemnten. Alle scchv nnlfzten nlit auf die Wache, wo ihre '^iänzcl einer genauen Durchsv:^ng unter-zl?gcn murden. »var l!^ttäuschung der Beanlten, als sie feststellten, daß außer ein paar Broten uni» etlvas P^unlennmS sich nur grosse Mengen hen ?^'l,ört>e hervorrufen könnte. Sonst ist der der sonntacsuchen Wanderuncien verfehlt. Ein Gedenktag der deutschen Mytorfliegerei. Auf dcnl .^rataner Anger in Magdeburg wllrd<' eine Gedenktafel enthüllt, die dem ersten ^lug init einenl deutschen Mowrflug» i^cllq aelmiltt ist. Vor 23 Iahren im Oktober l908 führte Hans A r a d e als erster Deutscher lnit einer deutschen Maschine «einen längeren ?vlug aus. Ter Name Grade ist niit öer Ettlwictlui^g des Flugwesens aufs encsstc verknüpft. 1903 führten die Gebrüder in Alnerika den ersten Motor'lug auv. -ien konnten sich zwölf Sekunden lang in der Lu't halten. Erst sechs 5ai)re später, iin Oktober 1909, ssliiclte denl Piloten Eu-Icr in Teutschland der erste Motorflug, und snrz darauf konnte Grade zum ersten Mal init einv'nl deutsche»! Flugzeug und futschem starten. Han5 Grade begann im.Herbst 1W6 mit den ersten ^Flugversuchen und gewann schon ein ^ahr später den Flug um den Lanz-prei'?, der ihm 40.000 Mark einbrachte. Sodann unternahm er eine Reihe von Schauslügen in Teutschland und im Ausland. Im Jahre 1910 wurden die Grade-Fliegerwerke in Bork bei Brandenburg gegründet. Grade beteiligte sich an einer großen Zahl von Flugveranstaltttngen und Wettbewerben und errang inehr als dreißig Preise. Im Jahre l013 konstruierte Grade die erste Maschine, init der Sturz- und Rückeuflüge ausgeführt uvrden konnten. Nach dem Kriege im Jahre 1018 wurde die Flugzeugfabrtk !n eine Au-tomobiifakrik umgelvaudelt, die kleine Wagen, deren Karosserie dem Rump'. eines Flugzeugs ähnelte, baut. Au« Wut p. i» Sticktcheater. ZiehrevS volkstümliche Operette „Die Landstreicher" bringt Sonntag, den 19. d. die Dilettantengruppe des Sokolvereines aus Studenci bei Maribor im hiesigen Stadttheater zur Aufführung. Diese !^kannte und melodienreich^ O^vette erzielte bei den letzten Aufführungen in Studenci einen durchschlagenl^n Erfolg. Die überaus niedrig gs^tenen Eintrittstarten find bereits in der Haupttvasif im Borverkauf erhAtlich. P. Wieder DiphtheriefLlle. In den letzten Tagen wurden wieder sieben neue Erkrankun gen all Diphtherie verinerkt. Die meisten Erkrankungen ereignen sich in der Umgebung der Stadt. Auch ein neues Opfer h?t die Epidemie gefordert, und zwar ist im Kmnken Haufe in Ptuj die lSjährige Marie Berlak gestorben. p. viae SwbrecherDatche versetzt die Umgebung von Ptuj in Unruhe. In den letzten Tagen wurden bei versGedenen Befi^rn in Spuhlje, Brstse und Sv. Marko Einbrüche verübt; den Verbrechern fielen KleidungS stücke, Wäsche, Schuhwerk, Sparbüchsen und Bar^ld zunl Opfer. Es soll sich um drei Burschen handeln, die die EinVrüc^ gMein-sam ausführen. Den emsigen Rachforschungen der Gendarmerie ist eS bisher noch nicht gelungen, die Burschen dingfest zu machen. P. Im Tonkitis gelangt Mittwoch und Donnerstag der afrisanisl^ Tonschlager „Abenteuer in Tunis" zur Bvrfühntng. Radio Mittwoch, 1«. Rooemter. u b l j a n a, 17.30 Uhr: »tinderecke. — 18: Salonquintett. 19.30: Literarische Stunde. — 20.30: Älavierkon.^rt Kvarc-ch i« die G«age des GtSdtische« U»t»t»s«iternchmeus. In der Nacht von GgmStag auf Sonntag wurde in die Garage des Städtischen Autobusunternehmens am Unterlahnhof eingebrochen. Der Täter zerschlug mit einem Spaten das Tor. Im Ge bände selbst nahm er aber nichts an sich, da es ihm wahrs^inlich nicht ratsam schien, AutobedarfSartikel zu entwenden, bei deren Berkauf er leicht ertappt werden könnte. e. Gtadtkins. Dienstag und Mittwoch der berühmte Chaplin-Film „Lichter der Groß-städt", rolnantische Pantomime aus dein Leben eines Vagabunden. In der Hauptrolle Charlie Chaplin, von donl auch die Musikbegleitung stammt. « Ä«» ll Kl AW W Ii llO 158« »ur emptodlen» ^ ^ ?!»»eke via 14 — <)xIHz re^.po68.vs.?5.S92/Z2 aus den, Opernhause. — 22.15: Orchester-konzert. — Warschau 2l.05: Solistenkonzert. — Königswusterhausen 19: Gerhart Hauptmann als Mensch und Freund. Vortrag. Au» Vollkane Po. TodeSsal. Am Sonntag, den 13. d. verschied nach län^rom schweren Leiden im Alter von 81 Jahren Herr Albert P a u-s ch e r, Ledermeister in LoLe bei PoljLaile. Mit dem Verblichenen sank ein Mensch inS Grab, ^r weit über die Grenzen seiner Hei mat Z^kannt, beliebt und geschützt war. Herr Pauscher u«r ein biederer und aufrechter Charakter, dsn Mitmenschen gegenüber stets gpfälilg und HUfSbereit. Er ruhe in Frieden! Der sldwerbetroffenen Familie unser tiefstes Beileid! po. TrO»i«ß. Am Sonntag wurde in der hiesigen Pfarrkirche Herr Jgnaz P i h l a r, Besitzerssohn auS Belovlak bei Ptuj, mit Frl. Antonia H o k l, Besitzerin in Luseöka vas bei PoljiZane, getraut. Beistände waren für den Bräutigam dessen Bruder Herr Dr. Jairko Pihlar auS Maribor und für die Braut der Gastwirt Herr F. Rober auS Lu-seöka vaS. Dem jungvermühlten Paare unsere herzlichsten Glückwünf«!^! po. Der dem Sodawasser- und Är«'ch-Zl^!erzeuger Franz Koropee in Konjice ge .i. zweitonnige Opel-Lastwagen kam 'orj^csteru in der Kurve beim Hause deS Herrn W. Schweiz ins Schleudern, über-scl/!lug sich und stürzte über den zwei Meter tiefen Abhang. Wie durch ein Wunder kamen d«r Autolenker sowie der Mitfahrer nnt nur geringen Verletzungen davon. Das Auto aber wurde stlirk beschädigt und es ging auch der größte Teil der sich im Auto befindlichen Flaschen in Trümmer. Der hiesigen Feuertvehr gelang es nach schwerer Mühe, den Wagen auf die Straße zu bringen. veie» yOtileiblßkeit mck HIMOrrtzsitzeU, «a. aen- und Darmstölunaen. Leber- und Nilzaa-schwellunq. Stücken- und Kreuzfchmerze» ist daS natürliche „Sr>W».I,Ies«.VittenWiffer. täglich mehrmals genommen, ein herrliche» Mittel. Aerztliche Prüfungen bei Erkrankungen der vn. terleibSoraane haben sestgestellt. daß daS An»z. JOsef-Wasser sicher lösend und immer gelinde ableitend wirkt. Das ^!tzra«z.^es-.vitterwafter tit w «po. lheken Drogerien und Sve»eleihandlu«aen ee-bSltlich. Am Mtlmje —if. Trauung. Am verflossenen Sonntag fand in der hiesigen Pfarrkirche die Trauung des Herrn Anton P u n g e r t n i k, chniiednieistiers in Mislinje, mit Fräuleil» Maria K am pl aus Vitanje statt. Als Trauzeugen fungierten für den Bräutigam .Herr. Ernst Tischler und für die Braut der Bürgernieister und Gastwirt Herr Konrad Pirch aus Bitanje. lreuvermähl-ten Paare unsere herzlichsten Glückwünsche! -^ik. Sterbefall. In der Ortschaft Tra-behinje bei Vitanie starb am 13. d. nach längerer Krankheit der langjährige Gemeinde-Vorsteher der Ortsgemeinde Brezen und Grundbesitzer Herr Josef Borovnik vul-go Podlesec im Alter von 61 Jahren. —ik. Z^amenSänderung. Dsni in der Orts gemeinde Brezen zuständigen Besitzer Franz Ruönik wurde seitens der Banalverwaltung die Aenderung des Faniiliennamens in Ztravs bewilligt. —ik. Meisterprüfungen. Vor der diese. Tage in Celje tagenden Prüfungskomnnssion der.Handels- und Geivorbekammer in Linb-ljana haben die im Siin'e des neuen Gewerbegesetzes vorgeschriebene Prüsilng be- standen und wurden im betreffenden Gewerbe als Meister bestätigt der Tischlerge^hilfe Franz R o m i h und der Hafnergehilfe Anton P e t a c i, beide aus Bitanse. Die genannten ha^en die Prüfung mit sehr gutem Erfolge abgelegt. Sport NochMf sviie Die Herbswieiskerschäft ist nun nach verschiedenen Mißhelligkeiten in ihrer ersten Phase unter Älch und Fach gebracht. Ausständig sind jetzt nur mehr fünf Spiele, die „Rapid" nachzuholen hat. Die Konstellation an der Spitze der Tabelle ist diesmal derart unklar, daß diesen Spielen die größte Bedeutung zukommt. „Rapid" hat bekanntlich „Jlirija" geschlagen, aber gegen „Zkelezni-öar" verloren, während das Spi^ gegen „Svoboda" vorzeitig bei einem unentschiedenen Stand abgi^ri^n wurde.. Die Annullierung dieser Spiele hat in den Reihen der MeistrrschaftSanwärter größte Verwirrung hervorgerufen, zumal der anhaltende Forin-fortschritt „Rapids" so manc^ Rechnung zu durchkreuzen droht. Me Schwarzblauen sind nun gezwungen, auf die zwei ehrlich verdienten Punkte gegen „Jlirija" zu verzichten und den Kampf neuerdings von vorn aufzunehmen. ES erscheint aber doch recht fraglich, ob die Kämpfe noch vor Einbruch der Kälte bewilligt werden können. In fünf Wochen find wir schon mitten im Winter. Der LNP. hat sich nicht den Kopf zerbrochen und vielmehr bereits für nächsten Sonn tag die Austragung des ersten Spieles angeordnet. Als Reihenfolge wurde die bereits ausgeloste Ordnung beibehalten. „Rapid" spielt also zunächst gegen „Svoboda" (Ljub-ljana). ^S Treben geht kommenden Sonntag anl „Maribor"-Platz vor sich. : Die TenniSsetti»« deS G. G. K. MOrl« bor ersucht alle Mitglieder, ihre Sportutensilien abholen zu wollen. Die Garderobe wird ab Mittwoch täglich nacb 13 Uhr geöffnet sein. Für zurückgelaffene Sachen übernimmt der Berein keine Garantie mehr. : Der Vkiritor" hält heute. Dienstag, um halb 21 Uhr im Hotel „Orel^' eine wichtige Sitzung ab, w der die letzten Vorbereitungen für die am 2V. d. stattfin-dende Generalversammlung geregelt werden sollen. Die Ausschußmitglieder mögen wegen der Wichtigkeit der Angelegenheit zuverlässig erscheinen. : Iaeobfe« schlSßt Tilde«. In Kopenha. gen spielte der Däne Anker Jaeobsen anläßlich des Gastspieles der Tilden-Truppe gegen Tilden und gewann 0:6, k:1, 6:1. Tkeaterm» Kunst NaUonaltdeakr in Marldor NßPsrtsßr« Dienstags den 15. November um 20 Ubr: „Die «rase« W« Uelje«. Ab. A. Mittwochs den 16. November: Geschloffen. DOtMEtStR^ den 17. November um 20 Nhr: ,Liran Minister". M. V. «tolWeater l« aelje Sonntag, den 50. November: »Die vraie» von Äelle". Mäßig erhöhte Preise. ^ Um 20.30 Uhr: „Friederile". Opernpreise. Kino Union-Tonkino. Ab Dienstag der berühm te Tauber-Film „Die große Attraktion" mit Richard Tauber, Marianne Winkelstern und Siegfried Arno. Als Beiprogrumin ein großartiges Fox-Journal mit den neuesten Weltsensationen. ^ In Borbereitung der neueste Willy-Foch-Ählager „Prinz von Arkadien", ein fa^lhaster Lie^film mit Willy Forst und Siane Haid. Burg-Tonkino. Ab Dienstag das glänzende Lustspiel „Ihre Majestät die Liebe" mit Käthe Nagy, Franz Lehrer, Szöke Szakall, Grell Theimer und Tibor von Halmay in den Hauptrollen. Wer einen wirklich schönen Film und ein glänzendes Lustspiel sehen will, versäume nicht diesen Filni. In Vor-k)ercitung: Brigitta Helm iM „Gigli, eine von uns". Ter neueste Großton sllN!. A VMtMoch, lv. NM." NmiWer 'V»?. /IsZcal QHZ^sZiilc Dteixwi. vi> t». Nvv«Wd«r Sine dringend» vettedrspoilzeilltke Maßnahme Die Pobreska cesta ist in ihrem Anfangsstück für den Anto« verkehr zu fperren Eines der frequentiertesten Straßenstücke des rechten DrauuferS kiUdet das Anfangsstück der P o b r e 8 l a cesta vom Brük-kenkopf bis zum Gasthause Friedau. Ist schon beim einbiegen in ?»ieseS Straßenstück am Vrückenkopf selbst große Borsicht sowohl seitens der Fußgänger, als auch der Fahrer notu'cndig, weil man, um auS der Haupt-verkchrSrichtung oder ln dieselbe zu kommen, scharf rechtwinklig einbiegen muß, so ist da? Pesaliren oder Beqelien des weiteren StiltkeS, wo die Straß? sich stark verengt, anftc'igt und ungefähr flcg^'nüber der Mag« dalein'nsirclie wieder nbfä^t, ohne jede Ue-beitreibilng al-Z wirklich lebensgefährlich zu bezeichnen. Die zahlreichen Passanten dieses Ber-kchrsweges werden ebenso wie der am rechten Briickenkopf postierte Nerkehrsschutzmann es bestätigen kiinnen, daß eS dortselbst schon zahlreiche Unfälle und sonstige Kalamitäten qec^eben hat. Taß es am rechten Briickenkopf selbst nicht schon zu größeren Unfällen ge-iDmmen ist, muß der verantwortungsvollen ve, kebrSregelnden Tätigkeit der Verkehrs-Polizei zugeschrieben werden, welche den Verkehr aus vier Hauvtstraßenzügen u. zw. von der RuSka cesta, Dvofakova ulica, Dr« tavna cesta und Pobreska cesta einerseits und auZ der Reichsbrücke anderseits in bei-den Richtungen zu überwachen und zu regeln hat und dem man es daher nicht noch zumuten kann, der Abwicklung des Verkehrs a;?f dem erwähnten gefährlichen Stück der Pobreska cesta sein ilugenmerk zuzuwenden. Ist die verengte Straßenstelle in der Pobreska cesta nahe der Magdalenenkirche schon insolge ihrer Anlage dem dort besonders uttl die MittagSzo:t oder an Samstagen herrschenden Verkehre kaum mehr gewachsen, so ist es in letzter Zeit, wo gerade an dieser kritischen Stelle noch ein Neubau im Entstehen ist, überhaupt nicht mehr möglich, dieses Straßenstiick ohne Lebensgefahr zu passieren. Der Neubau engt die Straße noch mehr ein, infolge Oes dort aufgestapelten Baumatertals, der l^^erüste und der zum Bau und vom Bau fahrenden Materialfuhrwerke, die dort außerdem noch längere Zeit zwecks Ab- oder AufladenS stehen bleiben müssen. Die Hauptgefahr verursachen jedoch die diese Stelle Passierenden Personen- und Lastautos wegen t^r (gegenüber dem gewöhnlichen Fuhrwerk) bedeutend höheren Fahrgeschwindigkeit und der viel breiteren Bauart. Hiczu kommt noch der Umstand, daß die Chauffeure, um die dortige Steigung ohne Zeitverlust passieren zu können, einen An- lauf nehnlen, was bei der kotigen Straßenbeschaffenheit oft ein Verreißen des Fahrzeuges zur Folge hat. So wäre eS beispielsweise vergangenen SamStag beinahe zu einem verhängnisvollen Karambol zwischen einem Radfahrer und einem Lastauto gekom men, da letzteres dem Radfahrer, der ohnedies schon auf dem für Fußgänger bestimmten äußersten rechten Rand der Straße fuhr, keinen Platz zum Passieren ließ und ihn samt dem Rade an die dort befindliche Straßenbarriere drückte. Nur wie durch ein Wunder kam der Radfahrer »nit einer leichten Verletzung davon. DaS Lastauto fuhr infolge Platzmangels auf der falschen Straßenseite und mit unverantwortlicher Geschwindigkeit. Dieses und ähnliche Borkommnisse sind an der geschilderten Straßenstelle an der Tagesordnung, ohne daß die hiefür verantwortlichen öffentlichen Organe bisher an eine Abhilfe gedacht hätten und diese wäre doch auf folgende Weise s" leicht zu schaffen: Ganz «halich »i« eS «e sttttische «». tob«»»nterneh«««G ln tichtißer Erkemtt-ais her SachKige schon lAnßft wnkchsAhrt, indem ste die nach Psbreye fnhrendea Antobnffe tiber die DrßavnR »nd Triaitka eefta leitet und?rft beim v«fthUN< Arie-da« ln die Podresen eeftn eimniinden läßt «nd nmgekehtt, gerades» ssite das Vesoh-een dies^ Lntzerlt gesthrlichen Vtrasjen» stückes zwischen Vriiiknkops nnd Gasten» Frieda« skr AutoS »ertehrSPplizeMch ge-sPerrt «»erd,«, «as durch Anbringung zweier einsacher Lasel« an deiden Endpunkten kenntlich gemacht werde« «itßte. Für ei« Auto spiett der Aeit»erl«st durch Uuisahrung dieser WegabkSrzuug, ähnlich wie es die ftßdtische Untod«s««terneh-«ung schon seit Jnheen Praltiziert, ohnehin keine >o>e. Da wir vor den» Eintritt der kalten Jahreszeit stehen, so ist eine Abhilfe für diese Berkehrskalamität doppelt geboten, weil die Gefahrenmonlente an dcr !:eschriebenen Stelle sich bei andauernd schlechter Witterung, bei stärkerem Schneefall oder gar bei Bereisung natürlich noch bedeutend steigern. Der gemachte Vorschlag ist nicht nur beachtenswert und leicht durchführbar, sondern stellt eine geradezu zwingende und unumgängliche Notwendigkeit im Interesse des Verkehrspublikums dar. Im Falle seiner Nichtbeachtung müßte die Verantwortung für ein sich etwa ereignendes Unglück in den meisten Fällen wohl nur die mit der Regelung soll^r Verkehrsfragen betrauten öffentlichen Organe treffen. Dreifache« AubtlSum et»e< Rtatldom ÄadvfirteNm Am Samstag, den 12. d. fand, tvie schon gestern furz berichtet wurde, im Festsc^e des Hotels „Orel" eine rührende, intime Feier statt: Der Oberchef der SeidenraHrik in der Mlinska uli?a Herr Karl Thoma gab ein Festessen, zu welchem er seine gesamte Beamtens«^ft, alle Meister und Arbeiter — bei 250 an der Zahl — eingeladen hat. Anlaß zu dieser rü>hren!^n Aufmerksam keit, die heutzutage nicht mehr »zeitgeinäß" ist, gab sein vollendetes 6b. Lebensjahr, ferner das Zvjährige Betriebsjnbiläum und die Feier seiner silbernen Hochzeit. Die Feier »erlief in außerordentlich familiärer Stim-niung und dauerte bis in die Morgenstunden. Nachdem Herr Rischavy eine kurze Ansprache an die i'ersan^melten Festgiisie gehalten liatte, meldete sich Z>or Maschinen-monteur Herr Friedrich ErjavLn i k zum Wort, ivelcher in seiner Anrede das cdle Herz des Ju'bilanten feierte, wobei er letonte, daß er iveit in Europa keinen solchen qutlnütigen, wirklick) sozial gesinnten Fakrikcunternehmer gebunden )ntte. Er sei viel gereist und hatte vieles gesehen und erlebt in 7^^airkreich, D'.'tttichland und Oester, ceich, aber einem Z!vbsichtigten Erhöhung des Brotpreises ersucht wi?d. Die Preisevh^ung wird mit der Einführung der 'Unrsatzsteuer aus Mehl begründet. Die Erhöhung würde W Para keim Wecken betragen, wenn derselbe 95 Deka hätte, oder ü0 Para Pro Kilo, wenn das Backen solcher Wecken nicht zugelassen würde. IN. Volls»ni,erstt«t. Freitag, den i8. d. mit 20.15 Uhr spricht Herr Ren« G o u r-diat über Figaros Hochzeit und über Heiraten im Theater. Der humoristische Vortrag wird in französischer Spraö^ gehalten werden. — SamStag, 19. d. a^nds veranstaltet das bel^schv Mmmerguartelt „Ouatour de Bru^elles" im Kaifinosaal ein Kammerkonzert. Karten sind ab Donnerstag bei Höfer und BriSnik erliältlich. m. Vitterbericht vom 15. November, 3 Uhr: FeuchtigkeitSmi^'sser — 2, B>arom,eter-stand 7Sl, Temperatur -s- 4, Windrichtung Bewö'^ung gai^, Niederschlag —, Un,-gebm-» m. Sinstelung her Gtraßenarbeiten. Jil-folge der ungünstigen Witterung iverdcn in den nächsten Tagen die Pflasterungsatbei-ten vor denr Hauptibahn^?, in der Aleksan-drova cesta und in der Sodna uiica eingestellt und im Frühjahr wieder fortgesetzt. Außer einigen Aanalisierungsavbeiten ?ommt im nächsten Jahr die Pflasterung des oberen Teiles der VetrinjSka ulica an die Reihe. m. »«A der rhettttrkontlei. Statt der angekündigten Posse „Frau Dttnrster" wird am Dienstag, den Ib. d. das Schauspiel „Die »Graben von Eeije" von Bratto Kreft siir das Abonnement A au?fgeführt. Die Rurigs Erstaufführung von Nusie' „Frau Mini» ster", die in der vergangenen Saison tömal über die Bretter ging, findet Donnerstag, den 17. d. für das Abonneinent B statt. Monnenten, die diese Posse nicht zu besuchen wünschen, wollen dies an der Theater, kasse vorbringen, damit ihnen ein. anderes Schauspiel zugeteilt wird. — In Kürze ge-langt die Posse der amerikanischen Schriftstellerin Margaret Mayo „Mein Kind-Mine) zm ErstaufBhrung. Das Pub ltkum wird sicherlich auf. seine Rechnung kommen. Die Regie führt .^rr Tomasic-. .1. Sonntag, den 2V. d. g^tierr inr Dheateriaal das bekannte heimische Brandl-Trio. Pormittags um lo.so Uhr wird eine Schiller-Matinee veranstaltet, wäihrend abends unr 29 Uhr ein Konzert stattfindet. ^«KAIKSßsRlN V^ünseken 8ie . velcke aNe ppeltubs 8 Diu. m. EsMNNtOlnrse beginnen. Die Teilnehmer versamnleln sich DienZtag, den 15. No-vember um 19 Uhr in der Bürgerschule in der Cankarjeva ulica, 2. Stock (Eingang von der Razlagova ulica durch den Hosraum), wo über die weiteren Stunden beschlossen werden wird. Erscheinen können auch sc>lche, die sich erst anmÄdm wollen. m. «erzweiflunAStat eines Familienvaters Bon seinen: Garten aus benrerkte Sonntag nachmittags in Belense ein Bergarbeiter, daß nebm dem Teich ein Mann unruhig auf und ab ging und ein sonderbares Gehren an deil Tag legte. Plötzlich sprang er in den Teich und verschlvand in der Tiefe. Die Leiche konnte erst Montag geborgen werden. Es handelt sich um den 76jährigen Bahnarbeiter Franz Pusnik, der in der letzten Zeit von großen Sorgen geplagt tvar. Er hinterläßt drei unversorgte Kinder. DaS Motiv der Tat dürfte jedenfalls in der tiefen seelischen Depression zu suchen sein. m. Ein großes VohltätigkeitSkouzert findet am Sonntag um 18 Uhr im Uniollsaale statt. Auf dem reichhaltigen Programm sind u. a. Lieder, Reigenauftritte sowie ein '^wergleinparadies. Das erste Mal treten un'ierer „Süngeknoben" aus allen hieiigeu schulen unter Leitung des Herrn N a m-« a k auf. Die Beranstaltnug verspricht un^ Schönes auS der Jugendarbeit. m. Heute Dienstag Wunderexperimentc des Herrn Goengali. Mittwoch Ninons. die ^ltattraktion. Belikn kavnrna 1^11? ven !s« Vudc^etjahre^. Wie mitgeteilt ickrd. siud die Ziffern nur als effektwe Auöqabeiintcn bezw. Einnahinen .^u verstehen, .chne Riicksicht dar-Ouf, was vorgesehen ist, wnH noch gezahlt oder einigenontnien miißte. .y?an hntte für das erste HaGjahr einen :!^<'lrag von :i787 Millionen Dinar 'iir die nslgelneinen Ausga!ben vorgesehen, ^attisch gelang es. die effektiven Ausgaben dieser Zeit 2W Millionen hcruilterzudrücken. Im allgen,einen kann festgestellt norden, das; die Richtlinie, die eine fastisclie ^.'lnsgabe von etn'a 7l>?S der vorgesehenen Vudget-ziffer vorsieht, eingehalten wird. Tie L^'lnnahmen des ersten .'!>albjahreS waren mit .'i7k^7 Millionen Dinar prälimi--niert. Tatsächlich sind nur 2794 Millionen eingegangen. Die Vri'inde für den Mindereingang der AlMlien siu^ l'efannt; sie liegen in den cillgemeinen wirtfchastlickxn ?)erhält. Nissen, besonder.^ aber iin Ni'ictgang unsere:' ^'lns^enhandelo, irv'Hall^ die und ^i-iian.^einnahmcn sehr geuiten habt'n. Bemerkt nnrd jedoch, das^ sich die (^innahnien im «.^el'leinber dieses ^^alN'e.i ivieder l>l'ssern begannen. 5o beträft der Dnrch» ichnitl der (^intlahinen jm ersten »aldi.ihr der ^lorgei'.'he^n'n ,^if'er. ini Äep- ten^l'er fedoch 81.7-?,!. ^ Die 'liktischün Me.lrail'^gas'en iibe.r den (!^innal>iiien lviragen iilier Millionen Tin'n'. tioch ilnls'. t^'tonf n'elden, das^ die Einnns)i»en au.> den 5!nat»wirtscha^ten nnd ^'>en EiieudahlNaren nicht oollzässlig anfge» nonnln'n wnrden, so das;, dieses '<^ild nicht vollständig tft. Die ^üfrechterhaltung des Budgctg'leich-gewtchtes wich in Europa s)eute täglich schwerer. Man kennt dies an den Bilanzen Frcmtreichs, ivv ein Defizit von l3 Milliarden Franken ertvartet w'rd, und in anderen Staaten. Man hofft kei ui?S, daß es gelingen wird, unser Budget durch strengste Einschränkung aller nicht unbedingt notwendigen Ausgaben aktiv zu erhtu'ten. Vs ist auch AU bemerken, daß die Passivdaten unseres Budgets verriiWrt iverden, so daß man schon mit einiger ^icl?er1ieit damit rechnen kann, das; es möglich sein wird, ein nicht passives Staatsbudget einzuhalten. Einige Besorgnisse geben die Ailslandä-verpflichtungen des staytes, deren Einhaltung init Schwieriigkeiten verbunden ist. Bisher ist tereits ein Rückstand von 2Ül Millionen Dinar festzustellen, doch ist diese sunlme nicht so bedeutend, imnn umn bedenkt, das; jetzt nach der Ernte mit einer starken Erho!)nnsi der Staatseitinahmen M rechnen ist und das; diese dann die Möglichkeit einer Liqnidieritng der staatlichen ?he, keine außerordentlichen nnd ebenso auch keine nal!^»träglichen .Kredite bewikki^t wurdeii, daß demnach niit Ueberraschlingen nicht zn i-enen ist nnd das; die Leitlinien streng eingehalten iverden. Da«? (Gleichgewicht i,n Bnd^.iel ist eine der l^rnndl'agen der 5talnsjsierung unserer Va-slitn. nnd ^chon aus diesen» Gründe ist onzn-nehnien. das, nian sich die grös,te Mi'che g-'l^'en nn'.'d, sed!" Neb'?isli"issige Ausgabe .'^n vermeiden. nx'il >^ie Ansreisiterhaltnng des Dinarwertes einet! integrierenden Bestandkeis unseres ?i^inanzpregran,nies dachellt. Stromverfofgung Zagrebs Tie 2l>^dl '^agwl> enimicteit sich s^i rasch, t'as; i!ir Elektrizitätsn'erk schon lange nicht inehr ddn Anforderungen gerecht loerden kann. Man dachte urspriinglich an die Errichtung eines ^traftu'erkes an der Ze bei )^reÄce^ doch sies', inan.^dieses Projekt.'all'.'Ni da die Isnxiitiiione?^ NiLs^'nsumnien schlingen msch!eii. So kain es, das', die ^tadt selu ilsvett 5trmn ans ^tarlovac l^ezieht, doch ist dies nnr eine cinstivoiligc ^'i>snng, da liüch diese .^irartgnelle bald erschöpft sein ktiirfte. Nun intereisierl sich die Ttadt ,Zagreb für die n'sti i^itäl, die iin neuen falori':s? f'i), Zavetaitat 3 f0j, Ärba'> ! banal 0 <>(). Drinabanat 1 sl), Donaubauat .'i (l), Moravabanat 4 Pardarliatiat 2 (1), '^^ograd, ^emuu, Pnneelw 0 (0). —^ -l. Al'geschasfte Au^^ileiche aus;erhalb> de'i .^?onlurscs: im Draubanat 5 (0), Savebatiat. il (I), Drinabanat I (;'»), Donauwuat ^ (ti). X Ausgleich...?;rai,z jt o lla r, Weingarten lu'sit,er in 'Llovensgradec, angebotene Quote AmneldungSfrsst bi.? 7.,'Tag- satmng ain !?. Dez'.'Ulber nni i0 30 Uhr beinl Beziil^-igericht in -3lovensgradec. X Stand der Rationalbank voni 8. d. M. sin Millionen Dinar, in lZIaninl'.'rn d^'r Nn« ters6)ied gegenii'ber der ^^orwoche). A kti- ^»solvenzen. Der Verein der .'^ildn-striellen und lv,iis;kanfleute in Ljubljana ver o'fentlicht 'ür die ^'^eit vom l. bis l0. d. M. nachstellende Statistik (die .Dahlen in den ^Uaunuern liezielien sick) auf die Bergleich^'-zeit des !!iorjahres: l. Ervffnete ^onknrse: inl Draubanat 2 sSV Tavebannt 0 (l), jkkü-stenlandlannt 0 l.'^),"Drjna>bl,nat l fl). Zeta banai 0 ss). Donnubanat 1 (5). Morava. banat w). Bardarbanat l il). Beograd, >unln, Pan<°evo 1 s1). _ Zwangsanögleirsie aus;!'rbalb de^ Kouknrses: im Dranl»anaf l 3aver'^e direkt beiin Produzenten zu kaufen. Zur Verfitgung iverden auch die besten Sor-temveiüe stehen. Der Most reift schön heran und wird in einigen Wochen gerade die beste Zeit für das erste Abziehen sein. Die Preisbildung ist ausserordentlich günstig. Alle Prodllzenten des Bezirkes OrmoZ-Lsuto-mer, die Ware zur Berfligung haben, n>ol-len sich an der Veranstaltung beteiligen. Die ÄnineldnnsV?n sind bis spätestens 14. De-ze-luber bei der (Genossenschaft vorzubringen. X Verdränqüng bes auSlSnblschen Viehs vom öfterretchischen Markte. Der Auftrieb von helmischen Rindern auf die österr«i6)i-sksien Mkirkte, inslvsoudere auf den Wiener Markt, steigert sich von Woi^ zu Woche. Beim .ktzten Ninderauftrieb tixlren bereits rngd 83?^, nänllich I8(i2 Etück Vieh von insgesaint 2244^ österreichischer Provenienz. Aus Un^iarn kamen nur 100, aus I u g o-s l a w j e n lo aber ebenfalls nur ll)l^ >^tütf gezählt wurden. X «teuerermäßigung fiit Landwirts 1« P»lsn. Znr (Erleichterung der schwierigen Situation in der Landwirtschaft hat das Pol nisch-i? Ainnlizministeriniil lvschlossen, jenen Landwirten, die na6)zuweisen tx'rinSgcn, deis; sie' ikiren Steuerverpflichtuttgen biöher voll und püitttlich nachgekommen stnd, eine Ät:!nererini?gigttng l»is z,, 50?,: z» telvilli- X ««portsteiqerungen in Oesterreich. Bei der^ herrschenden Lchrnuipfung des Hanoels Verkehrs über dien (Grenzen 'l^ist die Entwicklung des österreichischen (Gemüse- und Obsterportes einen be'riedigen-den Ztand ank. Bon ?lepfelil iverden Heuer etwa lOO.VlX» g (davon q nach Deutsch Der Wettgetreidemarkt Auf den, Wel^getrcidemarkt hält die Lchiväche nnvevinindert an. ^n l! h i c. a-a o I)iU der Mizenknrs in der vergangenen )i.^oche den Tiefstand von 12 Cent je Bushel erreicht, nnd auch an den übrigen l'lberseei-schen Plätzen weicl)en die Notierungen uu-anshaltsaui. Der Ausgang der Präsidentelt-wa)l in den Vereinigten Staaten hat auf die Marktlage keinen neniteusmerten Etn-flus^ anSgeilbt. Die Vorräkd in Auierika sind tveiter anszergewvhnlich gros;, nnd der Ex-portiwerschus; be^zis^ert sich in den Vereinigten Staaten nach den neu-osten Schätzungen auf 418, in Kanada auf 475 Millionen Bn-shcl. Argentinien t>erfi"lgt an? der alten Enlte noch iniiner liter 77.'i.s)00 Tonnen ausfnhrl)ereite,l Weizeu und l)70.0l^l1 Donnelt Mais. Die Erilte geht unter günstigen B-odilrgungeil ihrer Neite entpegen. Utld auch aus A u-st ral ie n liegen gunstige Saatenstandöincldungen vor. Die Weizenver schif''ungelt haben ili der abgelaufenen Wo-' che um 400.000 Qliarter zugi'nomnten. Ber-ladungell ans Australien sind fast verdop-pelt worden, doch wurden auch all« Argen-tinien uuld Nordamerika etwas größere Men gen ans detl Wog gebracht. BeulerkeuSlvert liild die starken Verschif- fungen voll R n sz ! n d, die dieznlal 1V2.0l)0 Qnartcr l'etrügen. In F -r a n k-r e i ch drücken die reichlichen Ernteergebnisse auf den- Preis. In D e u t s ch l a n d können sich die .l nüt)t die Billigkeit des Ilel^'erseeloei-zens zu groszeil ^iänfeu aus. .'^n 'X u m ä-il i e ll lierrschl Weizenmangel, nvshalb die ^cotierluigeu fest sind. In B o l e n haben die Preise' trot; schlechter Weizeliernte nach, gegeben. In der Tschechoslowakei Nieral bei gedrückten Noli<'rungen uläszige 1llnsäj.^e erzielt. In U n g a r n wurde ein vorII l>'.'.rg11 des Weizeu a nssllhrvc rbot erlas seil, wodurch die Preise irieiter zurückgegangen sind. Der Buhapester ?eruiiilverke)r war flau. In O l? st e r r e i ch hat das Wie-ller (^schä't an Ninfang iveselltlich abga» ktschen SpirituHind'lstrie dürften in !urzer Zeit abgeschlossen werden. Man erwartet l?ine Einigung in der Weise, daf^ die ver. schiedenen Spiritnsnnternehnrunsien verbind liche Erklärungen abgeben müssen, wonach innerhalb Iahres^ist die Besitzver.^älmisse so geregelt iverden sollen, dah eine inind^-stcs 70?»ige IillalldbeteiligtiNg ilachgewiesen iverden kann. X Tschechoslowakische Gemliseziichter fordern Vinsnhrverbote. Der Verband der (^^ müsezüchter in der Tschechosloivakei verlangt in einer Denkschrift Einfuhrverbote für Ke. nrüfe, Ermöglichung deS (ÄemüfexporteS durch Koinpellsationsgeschäfte, Eriveiterung der Einfuhrfck)eine auf Ziviebel und frisrk>eS sowie konserviertes Kraut in der Höhe der gültigen Zollsätze. Ferner fordert er ivescnt-iiche Herabsetzung der TranS^wrttari'e im Itlland oder zumindest Ansnahinetari^e für die Saisonzeit nnd niedrige Exporttarif? aus den HauptproduktionSzelltren. In den großen ^onsuinzelltren sollen Markthallen mit Kühlanlagen gebaut iverden. X Aushebung des AuSsuhrl»erbotes sllr ungarischen Roggen. Der ungarische Mini-sterrul bes^^lof^ die Anfliebuilg des Äusfuhr-lievbotes inr Roggen. Mr diesen Beschluß war hauptsächlich der Uinstand niaßgelend, das; die l^urige Roggenernte 8.1 Mi. ergab, gelten i>.5 Mill. cs iin Vorjahre. X Verschuldung der ungarisch«» Land. Wirtschaft. Eilles der schwierigsten ProtUe-Ute, das die Negierltngen der östlicheil Agrar staaten zu meistern halben, ist die Regell:,ig der Landivirtescl)ulden,. dilrch derx?!! Last ilild drohende Nneinbringlichkeit die gesa'nte Wirtschaft ailfS äußerste gefä'hrdet ist. Di<.se Bauernverschnldung stellt geilnsserinaszen ^as (Äagellstück zu der Arbeitslosigkeit in den illehr indllstriell organisierten Staaten dar. We/che Dinleilsiollell diese 'Zl>irtschaftSgefal)r in Ullgarn angenourmen l>at. geht ans eilieil, Bericht des ungaris^tien ^'«nanzininlsters lier vor. Danach lietragen die itabulierlen Lchnl den der Laildiuirts6>aft an die Banken l..'!'z.'< Milliollen Pengi^ nnd die nichtintabulierten Lin'dite e'iva 3^ bis 100 Mill. Pengi^. Von? gesaiilten laildivirtschaftlichen Besitz stnd blos, t>3?n der 7vlctch:? l«istenfrei. Bücherschau b. Stenographische Auszeichnungen de^' 2onatSsij,ungen des Königreiches Iugosla. Wien. Das erste Buch eiilhält die Auszeict^-llungen über die ^itzullgen des Lenat!S ln oer Zeit voui 11. Jänner bis 21. Mä:z Zu bezieheil beim Senat des ^töni,. reiches Illgoslaivien, Ltenograpiiisches Vi. ro, Beograd. b. Reuzeitlil^r Psirsichliau. Von Rud .lf Trentle. Troivipsch u. ^Zotiu, Frailkfurt d. Oder. Preis Nink. 2.40. Asm ersten Spatenstich bis zum Versand und .^toiiservierui >g filld alle "vragen des Psirsichbaues gründlich i.'ild erschöpfend behalidelt. Der Pfirsicl>-pflanzer ivird durch die N'ertoollen Angaben iil diesem wirklich preisiverten Buch selbstäu dig und erfolgn'ich arbeiteii. b. Trauben am Haus, Traube» im Garten. Von Walter Poenicke. Verlag Troivil^sch u. Solln. Franksurt a. d. Oder. Preis Mk. 2 80. Diese kurze Anleitmig unrd.von sehr gnteiii Bildiuaterial niiterslützt. Die gesauite Behandlung des ^^^ebstockes von. der Pflänzling bis zur Ernte, die richtige Torteuivahl ist Übersicht! !ss> znsaiumeilgestellt und bildet eliieii nin'rse!Ui6i'".l Ratgeber für jeden (Gartenfreund. b. Golgatha, ^iovellen von Liia .5sch. Vor» lag Ernst Eivert, .^iassel. Dicke ^^ovellen-saiuuilnng ails dem Nachlas; der leider zu früh l)elmgegaiige»ten begabten juiigell Dichterin übertrifft nilsere Erinavtnngen. 5chon die lieiden ersten Roinane haben nnS freudig überrascht, dieser Band alvr zeugt vvn glösjter Fälligkeit. Vorzüglich aiisti^'arbeitet lind feiii durchdacht die Charaktere, de'in ?e-ben abgelailscht und ivarin menschlich ge-schildert die Handlung. Eiil s'5^sch?nk für unsere Fraileil und Mädchen. MtttwvH, ^ 1s. fSS?.' 'MrKör^r MiMg^ SZWiMr Al^. iviLl)iiii^isc«e8 Rbeumatvmus Die Krankheitm der kühle« und feuchten Jahreszett Mit der kühlen und regnerischen ZlchreS zeit stellen sich häufiger ais sonlst körperliche «eschiverden ein, die der Laie oft ganz zu Unrecht als «ymptom des RlhewnatiSmuS deutet. Was versteht die Medizin eigentüch unler RiheumatiSmuK? Das griechische Wort „Rheuma", daS heißt „Fluß", wurde aus der Vorstellung k^rnommen, daß der Krankheitsstoff im Körper herumfließe. .Heute ist es die klinische Bezeichnung für schnrerchafte Erkrankungen d r MuÄeln und Gelenke, die teils durch EriMtung, teiiS durch Infekt ton hervorgerufen werden. Der R)eumatlSlnus kann ein Zymptom ganz anderer Krankheiten sein. Bevor die Diag nose auk Rheumatismus gestellt nxrden darf, urilssen Gallensteine, Nierensteine, Ncrvenveränderungen und andere Krank« heitcn als Ursache auSi^eschlossen sein. Die Be deuttln^ der rheumatischen Krankheiten ist aus;erordcn!lich groß. Tie Erkrankungen, die unter den Begriff des Rheumatismus fallen, scheiden sich deutlich in zniei Haupt-gruppen, den Gelenk- und den Muskelrh?umatismus. In der ersttn Grnp^>c ist zunächst der akute Geienkrh^u-niatisnnls zu nennen, «ine InfektivnSkrank. hl?it, deren Erreger noch unbekannt ist. Sie ist selir häuiig und wird durch die söge-nanltten rheumatischen Schädlichkeiten aus« sclöst, durch Zugluft, 'euchte Wshnung, Turchnäßtsein usw. Bor dem Ausbruch d'n häufig Mandelentzündungen beobachte i. Symptome der Krankheit sind Fieber, entzin^liche, schmerzhafte Ähwellungen nichrercr G«itG»I« Die Haffkrankheit, die zmn ersten Male im Jahre 19S4 unter den Fischern des Frischen Haffs festzustellen war, wütet wieder im deutschen Osten. Nach wie vor sind ihre letzten Ursachen nicht bekannt. Man glaubt darüber nur mehr oder minder richtige Z^t maßunyen aufstellen zu können. Die Krankheit tritt vornehmlich im Herbst, besonders im September und Ätober aus. Ihre Symptome stich plötzliche Muskel-si^rzen, vor allen Din^ in den Beinen, im Nacken oder tm Nückm. von wo aus sie ihre Ausbreitung nehmen, Grmatwng, Er-schwerung der Körperbewegungen, im fort-g^tttenen Zustand sogar LSHmung, die auf Schmerzen bei der geringsten Belvegung oder Berührung zurückzuführen ist. Der Urin nimmt eine schwarzbaune Färbung an und enthält viel Nweiß. Nierenblutungen und Erbrechen stellen sich ein, wobei der Nierenaufban tiefgreifende Äründerungen aufzeigt. Im Blut ist Vermehrung der weißen WutkSrperchen festzustellen. Mne Besserung kann schon in einigen Stunden erfolgen, manchmal n^mmt sie aber einige Tage in Anspruch. TodeMlle >siv?d nicht aus geslNossen. Im Lav^ der Jahre l)at die Haffkrankheit eine Aenderung durchgemacht. Sie f>. daß die Haffkrankheit in der Tat nach heißen somnicrn wie lVA und 1932 eine besondere Verb^^ei-tung gefunden hat. Dagegen bleiibt ung-klSrt warum man die .Haffirankheit nicht schon vor 19S4 beobachten konnte. Oder wurdi? sie damals anders bezeichnet und eingeordnet? Me man sieht: es gtkt noch Fragen, die lhrer Beantlvortung harren, ehe das Ae« hetmnis der Hafkkrank^t als en^ltig entschleiert gelten kann. »r»»>d«G«U Vefißil. ÄdiV inck IdkUedeii (3. Fortsetzung.) » Aoman von Sert Nokberg Lopz^rixlit dv k'euektvsnüer. N,lle (Sssle) Und Grak> Kentner dachte, daß die Mama alles mit ins Grab genommen hatte: Liebe, Wärme, Behaglichkeit, Frieden. Ihr einziger Solhn füllte sich jetzt fremd im Hause seives Baters! Wie bitter das war! Langsam stand der Graf auf. Sein Blick umfaßte noch einmal die vhm so vertraute Umgebung, dann ging er hinaus, das Bor-derziminer sorgsam abschließend. ^n langen Gang hinunter, durch dessen hohe Bogenfenster die Abendsonne schien, ging er dann nach dem BibliothekS^zimmer. Er wollte noch eine Stunde lesen. Wie lange er so gestanden und die vielen Bücher angesehen hatte, um eines von ihnen als Stioff zu wählen, wußte er nicht. Er wußte nur, daß plötzlich Hinter ihm ein leises, seines Rascheln erklang, so, wie es von seidenen Damenkleidern herrü!^, und er wandte sich um. 7 m iveißen, niederen Kaminofen lehnte die junge Schloßfrau und sah in unver«vandt an mit ihren heißen Augen. Spionierte sie ihm nach? Zorn war ihn ihm, daß er sich das gefallen lassen sollte von ihr. „Sie wünschen, bitte?" Zwischen den Zähnen kragte er es, sich d^lbei knapp verbeugend. Mit ihrem gleiten-'^en, katzenartigen Gang kam sie näher. „Ich liebe dich! Nimm mich )ier heraus, denn ich ersticke an dem Etel. ^r in meinen« Lelx'n ist." s-Gte bart auf. „Frau Gräfin belieben zu scherzen. Die Rechnung stimmt doch? Oder ist doch ein Fehler unterlaufen?" „Ja, ein Fshler, ein riesengroßer Fehler. Ich habe nicht wissen können, was,nan sich nnt einer solchen Heirat zufügt." „Das geht oit so. Man muß es dann tragen, oder glauben Sie, daß ich mit dieser Heirat meims Baters einverstanden war?" „Ich hake eS mir denken können, daß Sie mich ^ssen, Äarl. Und — heute versteh ich es auch." Aus halb zugekniffenen Augen Nickte er auf sie nieder, die ihm nicht bis zur Schulter ging. Wie eine schöne, gefährliche Katze schien ihm diese Frau, wie ein Raubtier, daS iim gleichen Augenblick streicheln und tödlich verwunden konnte. Nun, er verlachte solche Frauen, hatte sie immer verlacht. Noch dichter ttat sie auf ihn zu, ichlang die Arme um ihn. »Ich liebe dich! Nimnl mich mit. Nimm mich hier heraus oder es geschieht ein Unglück." „Weshalb diese Drchung? Ich lerne doch nicht anders denken." Ihre Arme unlschlangen ihn fester. „Ich liebe dich! Seit ich dich sah, »veiß ich erst, !vas ich mir, was ich meiner Jugend angetan habe. Ich bin noch nicht ganz zwan zig Jahre alt." Er versuchte sich, ohne brutal zu werden, zu befreien. Si- unrklammerte ihn nur uin so fester. „Wußten Sie denn nicht schon lange, schon damals, daß Sie jung sind und nicht zu dem alten Manne paßten?" „Ich wollte aus dem Zirkusleben heraus; mir war alles gleich", sagte sie. Er löste chre weißm Arme von seinem Körper. Mit Gewalt löste er sie jetzt. „Ich fühle nichts für sie, höMtens Haß, den ich Ihnen aber in radikaler Form nie gezeigt hätte, selbst dann nicht, wenn mein Bater einmal sterben sollte." Sie warf sich wieder an seine Brust. „Dann töte ich mich, denn ich liebe dich so sehr, daß ich daran sterben werde." „Ich verbiete Ihnen, noch länger so zu sprechen, Frau Gräfin. Sie sind die Frau meines Baters, und selbst wenn Sie es nicht wären, würde ich niö^s für Sie enrpfinden." „Warum nicht? Bin ich nicht jung und schön?" „DaS find Sie bestimmt!" „Dann fliehen Sie mit mir." „Nein!" Mit hängenden Armen staild sie vor ihm. Ihr perlmAtter'arbener ^nt schimmerte, und das schwere, dunkle Haar war wellig und fast blau. Die inandelsörinig geschlntte-nen Augen sahen ihn an und der leuchtend rote Milnd war halb geöffnet. Ein leichter Taumel ging über i^hn hin, dann hatte er sich wieder in der Gewalt. Er verachtete diese Frau jetzt mehr, als er sie haßte. Denn sie war ja bereit, den Namen Kentner M schänden. Sie würde einem anderen genau so in die Arme sinken, ^n ein Zufall sie mit diesem änderet» zusammenführte. Aus ilhrer Langweile heraus, gewiß, er wollte gerecht sein, aus der inneren Ruhelosigkeit, einem Unbe^r'edi^t-sein heraus ivarf «sie sich dent eritbesb'v all den Hals. »Jetzt werden Sie es Ihren Bater er-zählen?" Scheu, leise kamen die Worte von lehren Lippen. „Nein! Er wird es nicht erfahren, wa^ ich hier beim Lesen mit offenen Augen für dunmieS Zeug geträumt habe", jagte Gwf Kentner fes^ Er wußte ja, daß es der Tod des Vaters wäre, denn er liebte diese Frau! Er ging an ihr vorliber. An der Tür verbeugte er sich. ,Lch darf mich gleich verabschieden, :nein Zltg fährt schon sehr früh." „Sie weisen mich zurück? Sic ^vollen nrir nicht helfen?" „Nein! Ich kann Ihnen nicht helfen! ES handelt sich um meimn Bater." „Er ist ein 9?arr! Er hätte schon lmnler ^fsen müssen, daß ich l>hm nur nai^, .lxil ich das ZirkuSleben satt hatte und das iilein Herz eines Tages erwachen müsse. Jetzt ist es soweit. Ich liebe nur ^ch." „Sehr verbunden, doch ich tveiß init die-ser Liebe nichts anzufangen, ich würde Sie nicht lKlben, wenn ich Sie an cinenl a:rderen Orte, in einer völlig anderen Position ae« trofft hätte." „Ah! Das wagen Sie mir zu sagen? Wissen Sie, daß es genug Männer gibt, die nur darauf warten, mir zu Füßen knien zu d-iirfen?" „Möglich! Ich werde bestimint nie dazu gehören. Und ich bitte Sie. gutigst bedenken zu wollen, welchen Name,: Sie tragen." „Der Naine bedeutet lirir nichts iiiehi, gar nichts. Ich hasse Sie! Ich hasse Sie settt.' Hüten Sie sich, daß Sie nicht eines enterbt dastehen, .'iccin Einfluß nuf )'^iren Pater ist unbegreilzt." 5i)7 MtlkNH, Kn"1'L.' ÄöMiter IliMl!» m ilmrW keiiiltict ^ient I^ellerz Llssiluiä voriüe-lick avcli alz Desinkeiction.'imittel iür slanäe. (Zesickt. ?äkne. ^unä unc ^rsAcden von tlustva uliä Vei-zeklei-munT. Kei rtielmigtiseden Zcllmer/en, ^rktilwnLvn. tür ^s»5aT«n. bei (Uiecier-relken. Xreu^sekmerxen sowie Sckmor- üen iin tZesici^te und im xan^en Xürper kongtn man f'ellers Llsakluiä oun sction über 35 ^adre. LrkSltlick w Xpotbekea imÄ einsckIäLieen tiescliRlten ?u 6 v^. 9 viil unä?f> öln. I^er k'o?'t mimlesten» t PiUret (9 Probe-, 5 !>ol>pel- o6er 2 Lrt>' IZe Spe^isltlszcben) kiir S8 Vln.. secbs ^olck« Pakete ttir 250 via. senäet ^po-tkelcLk ^uzen V. k'eller, 3wblca vonjs. Ll^aplats 182 (Savska vimovikia). Verk5tStte unä ^uto-Qvszen Im Zentrum äer »«s«kt »u vGrmiGtGN. ^viufr»een: 8oänA ulies 15, I. 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K»v»s»te pgs»? i'Ic'k» «„«eveiden Lbetrsdiklsor va6 kv? cki« S«6>k»lo» wUotvertUeb» lI6» ^8?Ll^. vrnek ^»r »Ueellior»»'« nttHioo« to kve 6«» ll»e»o,,«d«» ai»6 «teo vraek »«»ol»»«»»!,-»»? Vtreklo» Lt»nk» »». veiäe >'«kilio».