pwe»«« V Lr»«t»eio» «'6vd«o»lioli »»«li«»»»! 470). ». skOl. kir. 2024) JorLiöe,, ulie« 4. »ieli» >k«kport» ll ll -I-X- '»' vlv I». « ^«wg. 6«n 1». »»»', 1»« »» >» ut. 4 (V«»h»»llu»D), ka»aG»p»«i>«: woll»t!. 2? I)ii>, 24 Diu, «lurek ?«i»t woaitl. ZI via, ttr ä», »»»Bei» 3L vi». Li»»«!^»»»«»«» 1'50 uml 2 vi». p»«<» «n T^So Mriborer iieitm England vermittelt zwischen beiden Gtandpuntten pisnica 15. lIHr? PUMttl VIn»r 75 - änm«16uns«n djj» Nltt««. Mufsolinls Bedlngunom für den Abeffinlenfrledm Mussolini l>at sich bekannUich be. lcit erklärt, der Einladung dcs Völkeröun« dcs^ über eine Beilegung des italienisch-obes' slNlschen Konflikts zu verhandeln, zu entsprechen. In den politischen Kreisen Roms wird «mgedeutet, dast Mussolini in diesen Ver-linndlnngen folgende ^rderunHen stelli'n ilxrde: 1. Abtretung desjenigen abessinischen Gebietes an Italien, das Un Augenblick der Aufnahme der Verhandlungen von ttalisni-schen Streitkräften beseht ist. 2. Waffenstillstanj).Wgett MchMige Auf-liebung aller Sanktionen. Z. Ausführung des Vertrages, der im Iah n' I9W zwischen Ztalien, Großbritannien !lnd FrankreiFy iiber die Aufteilung ')lbefs« 'kiens in Interessenzonen geschlossen wurde. diesem Bertrage ist die Vesti-nMung enl' biilten, dag Großbritannien auf ?lbessinicn iil dem Sinne einzuwirken habe, daß es der Ausdehnung der itali«ni>schen Eillflußzone diiZ i;u einer wesblich von Aiddls Abeba lie-'senden Linie und ferner den Bau eimr Eisenbahn von Eritrea nach Jtnlienisch-soma-liland durch Italien unter italienischer Ber-'wltung zustimme. !^tallen wird fermr E^dlunglanh und ausgedehnte Konzessionen für die AuSbeu« tung der Naturschci^ Abessiniens nerlangc'n. ii. Entwaffnung Abessiniens. Wenn diesen ^Forderungen grundsaj^lich zu gestimmt wi,^, so! Mussolini — so sagt man in Rom — bereit, die Verbandlungen losort «^nvzuneÜnic'n. Admiral Beatty, der Gieß»r vo« Gkagerak, gestorbe«. o n ^ o u, IL. Mr^. Neuter berichtet: A^dmiral Beatty ist i^iestorben. Lord David Vsatty wurde 187! in Boro» dlile in Irland geboren. MS junger Marine-')ifizicr wurde er bereits lAV8 im Range eines Fregattenkapitäi:S Kommandant der Rarineschützm. die in den ^mHfen uericht Nr. 152 lautet: Marschall Badoglio meldet: An der Eryträa-front und an der Somaii-Fi^ont nichts Nenes." Japans weitere VIS«» für Rordchina In dem Augenblick, in dem daS neuc iapa« nisch' Kabinett nunmehr gebildet ist, dessen politische Linie auf dem asiatischen Kontinent lnit Spannung envartct wird, interessiert ei« ne Aensjerung, die Generalleutnant D o !' a r a. der politische Berater der Ltwan-lung-Arnlee in Nori^na, soeben in Dairen auf der Durchreise nach Tokio gemacht ha!. Er drückte sein ^dauern darüber anS. daz die politischen Vorgänge in Tokio ihn zu be. schlennigter ))iückkehr gezwungen hätten, be. vor er seine nordchinesischen Pläne völlig -durchkühren koimte. „Meiile Abreise ivird indessen keinerlei Aenderung iu der Haltung der japanischen Armee gegenüber Nordch^na zur Folge haben", erklärte er. Er sagt« ^or. aus. daß die beiden unabhängigen Stegierun-gen in Nordchina, die Aurzett dort b^tshen, der Polo^ische Rat von Hopei und Ts«!^char nnd der Rat vnn Ost-Hopei, wahrscheinlich sohr bald verschmolzen werden »vürden, aber es n^ürdc imnierhin noch einige Zeit dauern, bi.) das danlit s>ergesteNte einheitliche Re^> nie in Ostnsieu Macht davstesle. Ucb<'r.'tl« te Maßnahmen nmrden nui)los sein, aber Iayan habe das sichere (Yefiihl, das; die L'ag» sich beständig zu seinen Gunsten vorbesser?. Doihara glaubt nicht, daß die lomnulnistisch!" Gefahr in dem Japan znnäct>st interessiere,,« den Gebiet noch sehr groß sei. Göbbels eröffnet den Wahlkamps. Pari s, 11. Mär-z Die Agence HavaS berichtet: Reichspropa« gandaminister Dr. G ö b l> e l S erkl'ir!? !N seiner großen Wahlrode u. a.: ^vrankreich wi'lnscht den "^vnoden. Auch wir wollen '?^rie^ ^en. Mr woNen uns nicht bloß dem V?Ik?r-bund anvertrauen und lediglich dem Willen Englands. Wir arbeiten mit Konsequenz. Der Trsolg wird zeigen, das; wir im Recht sind. .Heute muß ?^e Welt mit uns rechnen. Einstiens n>aren die Rehden der den!' schen Reichskanzler schlechte Etilübunst^'n. Weim aber heute der Fülner spricht, dann hört ihn die ganze Welt, deini hinter >>i:s^'r ^«^n die Nation, die Armee u!>^ die tel. SportnachsiMen : Tennismeister von Südafrika wurde Faegnharso«, im Finale gegen Bertranl mit tt—4. tt-4, 1—0, K—Mit Kirl'N als Partner holte sich Farquharson auch das Doppel, der Titol im Damenf!nal<' fiel an Mrs. Heine-Miller. : Reuer Damenweltrekord im Schwini' men. Auf der bekannt „leichten" Dilsseldorfcr Bahn gab es bei dem internationalen Mee^^ ting einen wahren Rekordsegen. Besondere Erwähnung verdient der lieue WeltlX!kord der Dänin Christensen, welche llX) Meter Brust in der hervorragenden Zeit von 1:22.8 zurücklegte und damit dix alte Weltbestleistung der Dentschen Hoezner um N.t'> Sek. ^verbesserte. Daneben wuri^n noch ein ^deill'cher und vier däiiisch<' Rekorde sev' lgier .Maribvrer Asftmlg" Nummer t. ZreitQg, den 13. MSrz lSSc Frankreich fordert nach wie vor den 5tstu5 quo ante Mhle BmrteNung der Loge in ?dom / ,,DaN« Mail" Interview mit HMer, der aNen Staaten Richtangrlfstpakte bietet / Der Döikerbund vor keiner schweren Entscheidung hanUmlgen mit anderen Stochbarpoaten be-gmmtn «erden, und zwar aas direktem Ve-ge. Deutschland würde sich sreuen, wenn ein anderer Staat, sagen wir England, mit prak tischen Borphlägen als Vermittler in diesen Fragen austreten wtirde. Die deutsche Regierung wird M Abänderung der jetzt geschas» fenen Lage keinen weiteren Schritte unter-nehmen. Wir haben die SouveränULt des Reiches wieder hergestellt, und eine t»er ältesten Provinzen Reiches wieder unter den Schutz der gesamten Ration gestellt. Wir habe« daher keinen Grund, unser Berhand-lungsangebot zeitlich zu begrenzen. Ich mSch Paris, 11. Mär^. Der sranzöfische Antzenmmister F l a n-di « rst um 17.3b Uhr nach London abgereist, um an den dortselbst morgen stattsin-denden Beratungen der Locarno-Mächte dezw. an der Ratstagung des Völkerbund teilzunehmen. Flandin wird von einer grS-szeren snzahl von Experten und Journalisten begleitet. „Paris S o i r" brachte in den Abenl^unden die Mitteilung, der Außenminister Frankreichs werde in London die Forderung nach der Wiederherstellung des früheren Zustandes in der entmilitarisierten Rheinlandzone fordern, eine Forde, rung, die, wie das Blatt zu wissen glaubt, auch Belsen unterstützen werde. Nur auf diese Weise könne von einer Organisation des Systems der kollektiven Sicher^it gesprochen werden unter der Aegyde !«s Völkerbundes. Sollte aber Frankreich die Undnrchführbar-keit dieses Systems einsehen, dann fei es klar, daß es aus einer solchen Lage die schärfsten Konsequonzen werde .pehen müssen. In dem Falle, dah es sich herausstellen würde, das; die internatiiZnalen Verträge keinen Wert mehr bssthen, tviirdc Frankreich den Vülkerbmrd verlassen. B t.' r? i n, U. März, politischenreisen herrscht die Ausjas-sung vor, das; der Führer und .Kanzler Hitler i» keinem Falle den Befehl stir die Zurücknahme der deutschen Truppen aus der entmilitarisierten Rheinlandzone geben wiirde. Diesen Standpunkt werde Deutschland aus Griinden seiner Ehre aufrechterhalten und sei deshalb bereit, auch das Sthlimmste in Kauf zu nehmen. Die deutsch: Armee bleibt im Rheinland. Das ist die os-si,iiesle deutsche Stellungnahme. N lZ ttl, N. rcittnscheu polilischcn nUt üeu Mnchtc- t,ilung in lüantcil Zilbertalern erhalten, niüssen sie als Qulttn ns^ ihren ^-inj^erab-drucl in die Lohnliste si^'-ben. Ter ,'^eig<'fingl!r wird auf cillem 5t<'mpcllisse,l cingcfärbl und in der ^^'ohnliste ou'-gedrückt. (Deutsche Prefsc-Photo-Zentrale-M) ebsuso auf Oefterreich und die Tschechoslowa, kei bezieht. Ich habe den Eindruck, dah die beantragten Rick^angriffspatte am besten durch Verhandlungen mit den beteiligten Rc gierungen durchgesührt werden können. I^ch will damit sagen, do^ iiber die Pakte, die die Sicherheit Deutschlands aus der einen, Frank rei^ und Belgiens und etwa Hollanl^ aul der anderen Seite garantieren sollen, zwi» scheu den genannten Regierung und den beiden Garanten England und Italien verhan' delt werden müßte. Es wäre vielleicht wünschenswert, daß sich die genannten Nation-nen zunä<^ mit ihren künstigen Garanten ins Einvernehmen setzen wiirden. Aus ähnliche Weise könnten Nichtangrisfspattver- Riefige Sxploilon in einer Mailänder Motorenfabrik te aber etwas hinzufügen: Sollten diese Bor-schlage, wie die früheren, abgelehnt oder einfach ignoriert werden, dann wird die deutsche Regierung Europa mit neuen Vorschlägen niö^ mehr beunruhigen. Deutschland ^ sagte Hitler stellt Frank reich gegenüber keine Forderuugen u. wird sie auch in Hintunst nicht stellen. Deutschland schlägt nur den Abschluß von Nicht-angrissspattell vor, aber m»r für den Fall, daß sie von England und Italien auch garantiert würden. Aus diesem Grunde ka»m von einer Äonzentrierung der Truppen im Rheinland zu Öffenfivzwecken keine Rede sein. Zch bin überzeugt, daß ein französischer oder englischer Staatsmann, der das linglück hätte, ^in Land in einer derart tragische« Lage vorzufinden, wie ich sie ge. sunden habe, dasselbe tun würde". Der i^richterstatter fügt dem Interview hinzu, er habe in der Unterredung mit .Hitler den Eindruck gcwc^nnen, daß er entschlos sen sei, bei deni einmal durchgeführten Schritt zu verbleiben. L o n d o n, 11. März. Das Hauptaugenmerk wird heute dcn Be^ ratungen des BAterbundes im St. Iamez Palac^ gewidmet. An der RatstaguZkg wer-den zehn Außennrinister teilnehmen. Eden für England, Flandin für Frankreich, Beck für Polen, Litwinow für die Räteunion. Garica für Spanien. Titulescu für Rumä^ nien, Monteiro für Portugal, Munck) füi Dänemark, Ruschdi Aras für die Türkei und Ban Zeelmd für Belgien. Es geht um die schwersten Ent.scheidungcn des Völkcrbun^ des seit Jahrei?. P a r i s, 11. März. Der russische Botschafter Potemkin hat heute auf dem Quai d' Orsay vorgespro chen und die' Regierung Frankreichs dahin nirterrichtet, daß Sowjetrußland solange ge gen Verhandlungen mit Deutschland sei, bi'^ die deutschen Truppen auS dem Rheinland zurückgezogen würden. Wie aus Loz^on be dichtet wird, sprach auch dort der- Sowjet^ botschafter M a j s k i im Foreigen Office vor und forderte von England schärfste Maßnahmen gegen Deutschland. G e n f, 11. März. Die Nachrleiten aus Paris bestätigen di' Verschärfung des Gegensatzes zwischen Fla,? d i n und E d c n. Flandin soll denl enjil'-schen Außenminister erklärt ^ben. daß sich Frankreich der Konsequenzen seiner cner irischen Borgangsweise ^'wußl sei. W^iln sil, Deutschland den beantragten Maßnahmen dersetzen sollte, dann iverde sich Frankreich für eine weitere Aktion entschließen und sich hil'bei vor allem ans die eigene mrlitäriss',^ Mnchl stützen. Pari s, 11. März. Der „K' a t i n" melden aus Berlin, da«' i der Reickiskanzler üen Botschafter voll R : b > bentrop als Beobachter zu den Beratnn ^qen des Völkerbundratcs nach London cnt ''.'nden iverde. Mlidame T a bo u i s behauptet »ri .O e u v r c", die britische Regierumj huli' did frairzösisäie Regierung befragt, ob sie b<' reit sein würde, ntit Deutschland in Berhar.d lungen zu treten, und zlvar ohne vorher« Zurücknahme der deutschen Truppen au5 den' Rheinland. Ms Basis führte A^dame To liouis an: 1. Deutschland vcvpflichtel sich, in der remilitarisierten Zone keine neuen :Les-'' stigungen ailzulegen oder die alten wieder :,i Stand zu setzen. 2. Deutschland oerpftichic' sich, ohne besondere wichtige BeÄingunzen in den Mlkerbund zurückzukehren und I. D«u:s1' land stimmt dem Luftpakt zu, t?» den Bestimumngen über die allgemeine Abrii stung einbezogen werden sollen. Die :iahl der Radioabonnenten auf 7!» Millionen gestiegen. B e r l i n, 11. März DaS berichtet: Im Feber ist dic Zahl der Runilfunkhorer bszw. Abonnentei! Ulli weitere I1l).ä20 gestiegen nird erreichet' dmnit 7,5?4.(>1() Hörer. Heidengedenttag in Berlin '.'lnto- und ^lngzcng-Molorensabric I^sotla FrajchtNl in Ma'lan^ ereignete sich ein. schwere (trplosion. der w Totl' und 15 Tch^ververletzie zunt Opfer fielen. Der Ausgang der Explosion war ein Ähmelzofen. Man sieht auf dem Bild die fast vi>llig zersti^rti.' Ma schinerchaÜQ nach dem UnMck. (S^rl-Mldsv^nj^W) HAchsMWßler Hitler degrüKt SshMl tuea»bejchäd»g! Freitag, den IS. MSrz .,Mi»rBl>ver Zetwng" Nummer Wichtige Amendements zugunsten des Draubanats Das Budget anoenommen / Sine SrNSning de< Ännenmingsergebnis stürmisch Ovationen bereitet. Die Skupschtina le^te n'in 2 Uhr die Vera-tullgen über den Bericht ldes I m m u n i-tätsausschusses fort, der, wie bereits berichtet, die ?luMeferung von neun Abgordnetcn i-in Znsammenhaivge mit den: Attentat auf den Min^sterprSfiidenten Dr. Stojaldinovi6 forderte. Im Mehrheits-bericht wurde festgesteNt, das; es inl Interesse der verdächtigen Abgeordneten, deren Auslieferung verlangt werde, selbst lioge, daß ihre Schuldfvage geklärt werde. Der Miicher hcitSbericht foriderte hingegen die Mlehming des AuÄieferungSbeyehrens des Inneirmini-sters Dr. ZdoroSec. Nachdonl Dr. ^nko B a-riLe v i 6 für die Oppo^timl und Boja C v r r k 6 für die radikale Union gesprochen liatden, erhob sich der Minister des I,rnern Dr. Aoro 8 ec zu der nachstehenden Er-ssSrung: „Die Linke dieses Haufts hat das Borge, hen der Polizeiorgane des itsteren und nn« Mftig kitifiert. ES ist meine Psttcht als Ressortminister, die Polizeiorgam in Schutz zu nehmen. Das Verbrechen, das am K. März in der Skupschtina veriibt wurde, ist schon an sich sehr schwer. Berücksichtigt man dann noch den Ort und die Aeit, dann ergibt sich die imperative Pslicht der UntersUil^ngsbehttr' den. die Nmstönlie und Tatsachen rasch und allseitig zu untersuchen, da es sich nich^ nur um die beiastenden Mmnente bezüglich des Attentäters, sondern auch seiner Hilfer han» delt. ?^um Schlüsse erklärte der Minister, das^ jene Mgeordnele. denen die Mitschuld nach« gewiesen werden wird» ihre gesetzliche Be-strasung zu erwarten haben, Jnnenmi- Der frühreife .Änabe „Kurte!" Aon K a r l L ü t g e. lNa^druck verboten.) „.Purtel" — so sagt ni'an m Schlesien. Der Berliner Op'reltenkonlponist KuU Zorlig, der, wie viele MnsiNchöPfer, ein frlzh reifes Talent gewesen ist, wird von Lailds« kuten aus Schlesien, auch in Berlin, «einer Aohlheimat. so gerusen. Aber das hat mit der heiteren (^ieich'chte selbst, die hier erzählt werden soll, wenig zu tiM. Der Knabe ^Kurtel" galt in Pre^an um die Jahrhundertivcnde als inusikolischeS ?Äuttderkind. ein irühreifes T<^lent. Ob, sehr.,srül?reis" so^ar . Mtt Ilihrcn, als cr berrito ditrch !<'>n Klovierspiel all<;emeine Berwuudet^nilg er- nister ersuchte schließlich um die Annahme des Berichtes des JmmunitätSausschusses. Die Slupschtiira nahm den Bericht niit großer Mehrheit an. Dsm Gericht werden demnach ausgeliefert die Abgeordneten Va- Mnifterpriifident Dr. Gtoj«chinovic sil Tvbie, Voirlo Urosevic, Radivoj Nauo-Vi6, Jovan Nenadovie, Jilg. Nikola Kabalin, Dr. Srdko Vukanovit, eine Verordnung über die ArbeitSverficherungfür Arbeits Unfähigkeit, Alter und Ableben zu erlasien. Der Postminifter wurde ermächtigt, die Kredite zu übernehmen sür die Legung des TelephonkabelSBeograd Maribo r-SttwtSgrenze. Mir die Au-schasfuug »»« Hochfrequenzanlagen dieser Telephonliwie Vesgrad-Marivor wurden S Milliom» Dinar bewilligt. Der Finauz' minister ««de »ur Abänderung des Art «2 des Taxgesetzes im Sinne der Vorstellungen des Gastgewerbes bevoVMchtigt in dem Sinne, daß für das Ausschenken der t e i n e ab 1. April 1836 die Taxe« be. trSchtlich. gesenkt «erden können. Das Finuntgesetz enthält ferner die Er. mälhtiguug der Gefamtregierung, die p o . l i t i f ch e n Gefetze ohne Mitwirkung der Sk^chtwa erlassen zu dürfen, nnd zwar das Preßgesetz, das VereinSgesetz nnd das Wahlg^tz. B e o g r a d, 11. März. Ministerpräsident Dr. Milan S t o j a d i n o v i ü empfing heute um 10 Uhr die parlamentarischen Vertreter des Drau Banats und machte ihnen die Mittei^lung, daß die Regierung die Kredite sür die nor» malspurige Bahn i^rnomeljj-^Vrbovsko be willigt h«^, die 19W bereits in Bau genom men werde« soll. nommen werden. So wurden den Mag!» tratSbediensteten die Bezüge neuerdings tark gekürzt, u. zw. den Ai^estellten um 2 und den Arbeitern um 1 Million. Der Zinsfuß für die von der Städtischen Spar« lasse gewährten Anleihen mußte vo», 7 ai»f M/» gesmkt werden, was wi«^ 1 Million Mnar Swsparmtg bedeutet. Die Lasten muß ten nicht unwesentlich erhöht werden, vor allem bei den Einkünften aus der Kanal-gebühr, der Verbrauchsteuern und der Ein-^r^teuer. Um die stark angewachseneiv fliegenden Schulden und die großen Rückstände im Schuldendienste soweit als nlösslich abzubauen, Mug der Finanzausschuß den Verlans einiger städtischer Wohnhäuser und Bauparzellen vor. Mr den nächsten Mnter sollen die entsprechenden Mittel sür die soziale Fürsorge rechtzeitig bereitgestellt werden. Die Gemeinde m'?ß eine große Kon trolle, auf die Wirtschaftsausführung des Theaters erhalten. Schließlich sollen die Honorare für die Mitglieder des BauauS« schusses, für die der Regulationsfond mkf-zukommen hat, gesenkt werden. Für die Debatte waren 18 Redner augemeldet, weShabb sich dieselbe bis spät in die Nacht hinauszog. Doranfchlagsdebatte im Stadtrat Der Stadtrat von Ljubljana trat Mittwoch abends zu einer Sitzung zusammen, um den Voranschlag für das Jahr IflZg/Z? zu verabschieden. Die Verhandlung leitete der ^inanzreferelit Dr. Koru n mit einem längeren Exposee ein, in dem er hervor hob, daß die Finanzlage der Stadtgemeinde keineswegs beneidenswert sei. In den letzten Jahren scieir die Ausgaben stark erhi>ht, die Einnahmen aus verschiedenen Gründen jedoch gelenkt worden. Die Gemeinde könne deshalb ihren laufenden Verpflichtungen nia und der Tr^aska cesta ihren Ii! VMlWllMWMyV iiervorxeriifon ciurcli verclc>i't>enc ?oei«;en. bildet clie kinwstike ^nvonäunx Nlir s. I?!'. Nlt Z5. V. l?Z5. Anfang, ii'ihrt danli in gerader '^ichluns? zum Moor, überquert dieses llnd w^ndtt sich dann dem Süd<'il zu. über Ig. Vlolc. Pv^id und ?rl wl'd. Die Streck-.' !^^iubljaim—^elenje beträgl u'ld die ^orlsetzung bis Su^af 2^.7 ^lsonio-ter, so daß di« ganze Entsernnng t'ls ',ur Adria Ns> Kilometer auSniachen wird. Die Stras^ ivird durchwegs 8 Meter breit !cln und wird Steigungen bis und .^iurven nlit einen« großen ^adins auslvcisen ^ür die erste Zeit ivird dieselbe nur matada ni-siert n>erden, n>ess>alb die Koste!? <' no regt hatte, fiel ihm nach dem Anhören elneS Walzers eine Melodie ein, van der cr sich M unkl^arer Verwllnderung sagte, daß er sie nicht geHort haben könne. Er brachte die Noten, dies? erste eigene ^Komposition, zu Papier und spielte den Walzer danir dein Dienstinädchen "lor. Das Mädchen war begeistert und drehte sich im Walzertakt im Mmm«r. Der junge Konrponift empfand üb^'r Werk und Beif-all ndcht ,venig Beglücktheit und hütete den Schatz. ?lHer nur kurze Zeit. Geldgier ergriff ihn. Ja ^ »nl Musilu'!» terr^cht hörte nämlich der jährige ünabe Kurtel, daß es Verleger fiir Musikstücke gebe, und daß diese den Konipoiristen die Misik. schöpfungen gegen gutes Geld abkaufen. Vr zog Äenstinäd6,en ins Bertrauei.. „Weißt du, Marta. dn klwntest mal. hingehen zu denl Manll. M. heißt er und er wohnt in der Scl)lvcidnihcrstraße. Und darfst dort aber nichts davon sagen, daß ich noch jung bin! Sonderu dn erzählst einfach, daß ich ein alter Ntann bili. der ih»», Lehnstuhl ganz gelähmt sitzt und deshalb nicht selber hlllkommen kann." Auf den Einfall, die Noten uiit der PM einzlls6>icken, kan: der kleine Koinponist nicht, oder cr hielt seine Noten dazu fitr zu wertvoll . . . l^nug, das Dienstmäidcheit giilg zu denl danrals einzigen in Betracht kommenden Musikverleger von Breslau, dessen Nanien der Knabe Aurtel beim Musikunterricht aufgeschnappt hatte. Nach kaum einer halben Stuilde kcl)rte d'e Maid mit beschwingtein Schritt und gerate lenl Gosicht zunlck. „Nun —fragte begierig der jungc Ton-schi.^fcr. T^s Mäd.'lM hatte schimmernde TroP'eu in den Augen. Es wischte sich init den, Arniel gefühlvoll übers Gesicht. „Hier ist das Geld", stieß eS erregt hervor. Älnn st-urzte es aus dem Zlmmer, um die grosze Neuigkeit gleich der Fvan Doflor und der ssiiehln zu knilden. Der .^^nabe ^?urtel fand 7ü Marl voi iul> auf dem Tisch. Fünfundsiebzig Mark? Fi'lr ^^alire e^n Vermögen! Maura erschien — stolz an» deil Sohn --zur Unzeit im Zimmer. Sie kanl im Augenblick hinzu, als „Kurtel", der hoffnnng>?.''ollc'. frühreife Sprößling, das l^eld eilig in der Tasche bergen wollte. Mit'der Linken nahm es Malna rasch au sich. „Das heb' ich dir aus . „Mauia!" „Was denn, das kannst du do nichi behalten? Aber ist es wirklich w!ihr. .^iur-tel? Du hast einen Walzer koinpoiliert?" „Wie l)eis;l er denn — Arglos antwortete der kleine Komponist: „Pariser Nachtleben!" Schallend, es knallte laut vor Vntriistung, erhielt der jugendliche Walzerkomponist von der rechten .'^>and der raschen Manta e,ne Ohrfeige geschmettert. Denn sosr n h reif wilnschte die Mnttt'r den söhn wirklics, „'cht. Manivt« Si AlStKW, HS« w. »g kein Gc'flü'gel und keine LebenSnuttel auf Äen Markt zu bringen. Da die kroatischen Bauern d'SzipIiniert find, wird es am kommenden Sonntaq so gut wie keinen Leben'?-mit-teZmarkt in Zagreb geben. i Die IdeensVizzen zum Bau der Gave» (Kisenbahn^^üSe in Zagreb. Am Montag !)at die ^^nstcindiqe Jury, der auch Prof. Mirko RoS (Zürich) Mgezo^en wurde, di^ Ideel'. ftiMn zum Bau der neuen großen Eisen-bahnbriicke über die Savc in Zagreb geprüft. Der erste rPeis von ^izetonsul in Newyork, Dr. Ante P a v c. l i t-, vermählte sich kürzlich in ^'>er 'lomen:-schen katholischen Kirche am St. Mar Place in Newyork mit Frl. Ann S in i t h aus einer angesehenen Chicagoer FamUic. Dl« Trauung vollzog der slolvenische (^c'istlich? u. ^I^rofessor an der katholischen Universität in Washington, ,^^^0 Leonhard B o g o l i n. Trauzeugen waren die Legation^sekretüre Nikola Peraziv und Borislav Angj l?-1 inoNi 6 von der jugoslawischen (i?«^Iondt-schaft in Washington. Nach der Trau.mg iand ein Empfang im Ritz-Carlton-Hot^l statt, an dem über hundert Personltchlcitcn teilnahmen. Dr. Ante Pivelie ist kürzlich in^^ Aup.enministeriutti nach Beograd versetzt wor ^<'1' Der gute «ame. ^in betannter französischer Lustspieldi6)-l'.^r, der gerade außerordentlich in „Mode" ist, sprach kürzlich mit einem guten ?^reund iiber seme Werke. Dor schien ein wenig zurückhaltend. Endlich loinUe er sich nicht ent° halten, dem Freund Vorhaltungen üb^'r seine Massenproduktion von Lustspielen zu machen. „Es ist nun einmal — nimnl mir meine O^enheit nicht i'll>el", sagte der Freund, „nicht zu verkennen, daß deine letzten Stücke nicht ganz so gut waren wie die frülieren. Du schreiM oben zu viel, du gibst dich aus. Und schließlich stops. „'vielleicht hast du nicht ganz Unrecht", meinte er dann, „(^enau das gleiche, das du nnr vorhältst, hat man übrigens aucl> Moliere vorgeworfen. Und iveißt du, was er darauf sagte? Äeber Freund, sagte Moliere, sehen Sie sich ^ch die Welt an. Wieviel gute mtd gelunge ne Sacken hat der liebe Gott gemacht und wieviel schlechte daneben, llnd was hat er ^^ s'^vdew für emen Namen!" Werbung. Irvffen sich zwei Sckiotten. ,.L>a^n Sie n»einen Brief nicht erhalten?" „Oiewiß." „Ich habe 7;linen docl) geschrieben, daß tch Sie um die .'omld Ihrer Tochter bitte, und Sie haben es nickst einmal für nötig gehaltell, mir zu mtworten." Der Schotte schaut^ verwundert. ..Hatten Sie Nmkporto beigelegt?^" «Nba« tsss Celje, 9. MSrz. Wie die Sann zu Celje, so gehört zu unseren Fasching der Skball des Skillubs Celje. Viele, viele freuen sich alljährlich darauf uird kommen zu doin fro^n Fefte, bei dem sich Freunde aus nah mrd fern ein Stell dichein geben. So ivar.es auch h^^uer wieder a-!N Sonnabend, an dein die Räu>ne des Gast hoss „Zur grünen Wiese" in flutender Menge eine Fülle froher t^sichter zeigten. Eigenartig wie immer war die Ausschmük lung des Saales. Man konnte siH ins Wer-denfekser Land nach Gavmisch-Parten^rchen zu den Olympischen Winterspielen versetzt glauben. Zu dem Weiß der Winterlandschaft bildete die Abessinien-'^r in einem der Nebenräume, mit einem italicmschen Tan? als Bar-D^ke, den wirksamen Gegensatz. Die Schöpfer dieser reizvollen, jeden Bc sucher entKÜckendNl AMchmückung waren der b-i^abte Zeichner und Fratzemnaler R. Krape?i und Reinhold Blechinger, die beide in treuer Zusammenarbeit, unterstützt durch hewährte Mitarbeiter (Frau Renate Blechin ger, Frau Juhart, Frau Ämpes, Fräulein Mse von Degelmann, Lilli Mayer, Olga Med veZok, Herti Skoberne, Ada T^sser, .Herren Bandek d. I.. Filaö, Fornara, Grakner, Gradt d. I.. Kullich, Martini d. I., Paidasch, Sager, Skoberne und Urch), denl Fest dic^sen glänzenden Rahmen gaben. Daß es voll >var, ein Massenbesuch den Ruf des Festes wiedermn bestätigte, ist ein-gailgs schon angedeutet worden. Es klappte alles vorzüglich, dank der gründlichen organisatorischen Borarbeit, die Dr. Alfred Juhart geleistet hatte. Es war ein Fest echt alpenländischon Frohsinns und ungebundener Genintlichkeit. Ein buntes, frohes Gewirr zahlreicher schmucker Dirndlkleider und Sporthemden füllte den Saal und seine Ne-benräume. Mit bekanntem Schwung, imnler wieder die Tanzlustigen elektrisierend, spielte die ausgezeichnete Ronny-Ia.^z aus Ljublja-na Mn Tanz auf. Da gab cS echt sclillväbi'sck^i? Wirbeltänze. Polka und Galopp. Auch ein Contretanz durfte nicht fehlen: die Quadrille. Selbstverständlich waren an6) alli.' modernen Tänze vertreten — nnd über allem schwebte der gcnicus loci: die unbefangene Daseinlnst. Es war ein Ab:.'lid, an dein keine ängstli6ic Schickitung nach Beruf und Stellung stattfand. Der Mensch und was er an Persönlichem der s^esellscl^aft zilbrachte. ent-sckiied. Es lvar kein „großer" Mend. nein! Aber ein umso gemüllic'^'r Abent>, ein Abend k'ürs kleine Portemonnaie. Uild das klingt zeitgemäß. Um die mitterllächtige Stunde gab es l>^ der Saabmitte die Uranffnbrunq eines Marschliedes, das unser lieber Meister Eduard Interberger komponiert und dem Sli-klub zu seinem Balle gewidmet hatte. Einen tänzerischen .'Höhepunkt bot ein bayrisches Paar in prächtigell Kostiimen. Viel zum guten (^'tingen der Peranstal« tnng trug die Betriebsamteit d.'r Dauren und k'erren bei, d'e sich in den Dienst der guten Sache gestellt hatten und für daö leibli6)e Wohl der Vallbesucher sorgten. Beim „^xurigen wirkten Frau Fabian nlit Frau .'^>eller sowie die !5>'rreil Di'mev nnd Heller. Die Kaffeestube t>ctrcuten ^rau Li^schnigg, ^ran Krell sowie Herr .^Nell. In der Bar n>alteten die Damen Frau llnger-Ullmann, Fräulein Urch sotvie die Herren Werner nnd Gustnv Stiger ihres „Fnvsorgeamtes". Die Büfettleitimg lag in den .Hliinden d<'r Frauen Miglitsch nnd Paidasch. Bedarf es bei all' dein noch eines Hinweises, daß namentlich der überwiegenden Jugend t>ie Stunden allzu schnell verflossen, daß man erst sehr „frühe" an den loeiunveff dachte und sich beiin Abschiednehnien damit tröstete, daß dem heurigen Skiballe inl kmn-men'den Jahre ein weiterer folgt? Heliried P. S ch a r f e n a u. c. Todesfälle. In La^lo starb Frl. Flis im holie?l Alter von Jahren. Die Verstorbene war 15» ?^ahre Lchrei in für.'^land arbeiten an der P'^^kssäinle in Hr^istnik und al'? solä'' lissseit^^ l'^'tnnnt nnd geschäht. den Uinstur^'^tagen :rat Nn hcjtand. - In Wien starb im Alter von Jahren Herr Hans P a P P. Oberinipektoc der österreichifl^n BmldeSbochneu. BoL dem Unrsturz war der Verewigte, ein gebürtiger .Deutsch-Kvrntner, Sektionsvorstand in Laiiko. c. Jahresversammlung. Am 16. d. findet im Kleinen Saal des „Narodni dom" die iiiesjährige .Hauptversammlung der „Adria-ivacht" statt. Beginn 20 Uhr. c. Der Stadrat Celje hält an« Freitag, den 13. d. wieder eine ordentliche Sitzung -.'5. Tagesordnung: Berichte der Aemterführer. bloß Fahrzeuge bis zu 1-net Werner als künstlerisch vollendet „Der Abend war ein Erlebnis"^ schreibt die „Freiburger Zeitung". „Bis zur Ekstase steig.:rt sich des Dichters Traumbild im Munde des Sprechers, der, ich sage es offen, mich in seiner geral^zu wunderbaren Wiedergabe an leinen Geringeren als — Zira i n z erinnerte. Es ivar ein wunderbarer Abend in einer vollendeten sprachlichen und darstellerischen Leistung, die uns Julius Mrner hier bot. Arrdächtig, erschüttert, wie nach einem Got-tesdieM, sasten die Zuhörer noch mlnutsn-lang schweigend anl E^tde. Worte fielen wie Sterne Himmel, blühten wie Blumen. Beethovenmusik in der Sprache, im Wort So die Presse. — Die Vortragsfolge für den heutigen A!^nd ficht vor: Die Melchtal-Szene aus „WilZhelm Tell"; „Der Streik dc? Schmiede", eine dramatische Soloszene von .^^ope-Mauthner; „Aus Sturntes Not", eine Ballade von Wolf; dann folgen zwei Dick)« tungen aus der von Katharina Jvanovis her ausgegebenen „Südslawischen Anthologie", u. zlvar: „Daöa", eine Erzählung von Svelozar ^vrcvit! und „Die Tiersprache" von Buk Ktefanovis KaradÄ^. Der zweite Teil a?s Abends sieht „Scherz und Spaß" vor (Dialektgeschichten von Ludwig Thonta, Lustiges von Wilhelni Busch u. a. m.), hauptsächlich entnommen aus dem von Julius Werner bearbeiteten Sammelwerk „Flunder Humor" Karten iin Vorverkauf bei Josef Krell. Sporthandlung, nnd an der Abendkasse. Mä-ßige Eintrittspreise! c. Wohin heute 'abends? In Anbetracht tte-L „Bunten Abends" im .^iinosaal des HoielZ Skoberne (siehe oben!> fällt der für lieute. Donnerstag angekündigte lirchl'.ch-r^.'liglözes Bortrag im etiangelisclien Pfarrli-ame au^'. c. Zum Sprunglouf in Planica. Wie bekannt, verläßt der Mariborex ?ond?rzug ^ür Plani.a Celje um l).15 Uhr. Es sieht aber auch n»ch ein Autobns znr Verfügung, de? von Eelje erst um 5 Uhr morgeilS abfahr"n ivird. Anmeldungen hiezu haben bis längstens Freitag ab.'nds in der Drogerie „sa-nitas" zu erfolgen. (Di? .karten für den Son i'erzng s^ibt „Putnik" aus.) c. Verhaftet. Die Polizei hat eine Bedienerin in Eelje verhaftet, die kür^licki in einen! Gasthause der Pr'eSer>uzva ulica eilten! Pensionisten auc- der Tasche 700 Dinar gestohlen l?atte. Das <^ld ivar >schon fast zur Gänze verbraucht. c. Er muß weg. Jahre ist Stephani Ktern alt, Iahrlii'^d. ?i>oval^ inmmt da^:« Ge-w^'hr, geht_unid macht die Anzeige bei der Gendarmerie. Stephanie §tem und ihr Freund werden verhaftet. An DienStag tagte im Sitzungssaal des KveiSgerichteS Celje der Klem« Senat. August Bidemiek wurde zu 15 Monaten Kerker. Stephanie §tern zu einem Jahre.^'erker verurtei'lt. DraureguUemng AllfÄhrlich tritt die hochgehende Drau am Draufeld aus den Ufern und überschwemmt weite Striche fruchtbaren Bodens, wobei auch die Waldungen in Mitleidenschaft gezogen lverden. abgesehen voin Schad«lt, den die Ueberschwemmungen am Wildbestand anrich« ten. Um hier teilweise Abhilfe zu schaffen, werden nun an der Drau Regulierungsavbeiten vorgenommen, die bereits ziemlich ^veit gediehen sind. In Sv. Jan! wird der .lne Drauarm unterhalb Sv. Martin, der stets eine (Sefahr für die umliegenden Fluren be^ deutete, entsprechend abgeschnÄtt, um auf die^ se Weise den Ueberschwemmungen vorzubeu.-gen. Auch am rechten Flußu^er bei Sv. JanZ lverden an gefährdeten Stellen Schutzibauten durchgeführt. Fernen lverden Uferbauten bei Slovenjavas, Ptuj, Zabovci, Markovci. Borl und Dobrova nach Möglichkeit vorgenoui-men, um auch hier das HochVasser zu regel?' und Ueberfchwenlmungen hintanzuhalten. Die Regulierungsarbeiten bei Sv. Jant finanziert der Staat. Die Kosten werden auf etwa eine halbe Million Dinar veranschlagt. Für die übrigen Uferschutzbauten von Slovenjavas flußabwärts kommt das Banat auf. Die Arbeiten leitet der bekannte Fachmann Jng. C e l e st i n a, unterftützt von den Stromlnerftern Iureö und R u n 0 v c. Zeitweise lverden dort W bis 100 Arbeiter beschäftigt, wodurch fich der bedürftige,: Land bevAZerung eine nicht zu unterschätzende Ber dienstmöglichkeit bietet. Sobald sich die Wirtsch^st^^lage bessert, sollen auch an anderen Stell^il Uferschutzbaut^'n durchgeführt lverden. Nattonalldeavr la Mortdor Repertoire: Donnerstag, 1:^. März um 20 Uhr: »Ball im Savoy". Ab. B. Gastspiel Zlata Gjun« gjevac. Freitag, 13. März: GejchlOsie«. GamStag, 14. März um ZV Uhr: ,Kanichre des Ranzlipen Winzig". Tief ermäßigte Preise. Zum letzten Mal.' -Sonntag, 15. März um 15 Uhr: „Prwzeftin und ^rt". Ernläßigte Preise. — Un, 20 Uhr: „Aige«nerdaron". Wieviel Apfelbäume gibt «S auf der Erbe? Ein anlerikanischer Statistiker hat sich den Kopf gesetzt, herauszubekmnmey, wievi Obstbäume es auf unserem Planeten gi!! Angefangen l)at er mit den Apfelbäum« ' weil der Apfel die ain ineisten auf Erde vertretene Frucht ist. Obwohl sich nun von einer Reihe von Ländern erheben läßt, wieviele Obstbäume bzlv. lvieviel Apfelbäu-nie auf ihr Gebiet entfallen, gibt es noch eine Mjhe anderer Gebiete, wo solche Er-Ziffern zugruirde gelegt und aus diesen den Hebungen unmöglich sind. Aber man hat sich zu helfen gewußt. Man r>at die Markt-B^tand der Apfelbäume zu ernritteln gesucht. Dabei ist man auf die folgendei, Er-gebnisie gekommen: Auf der ganzen Erde gibt es rund 415 Mllionen Apfelbäume, von den«! 35 Prozent auf Amerika, 12,5 Prozent auf Frankreiä^, 0 Prozent auf Rußend, 8 Prozent auf Deutfchland, 5.;'» Pro zent auf Polen, 2.5 Prozent auf die Schweiz und der Rest auf die übrigen Länder der Erde entfällt. Wer dem tüchtigen Amerikaner nicht glauben sollte, kann einmal den Ber^ such machen, die ?lpfelbänme »mchzuzählen. Was ein Häckhe« »erden »ill . . Bor dem Winier Jugendgericht stand jetzt ein 15jähriger Junge, der in seinen jungen Iahren bereits einen beängstigenden Rekord aufstellte. Er hat nämlich nicht weniger als 50 Einbrucl'.sdiestä'hle durck)geführt. Mn net te^? Früchtcl>en, das es zn^eifeklos iin Berlau eine? Lebens noch lveit briniien kann. I!aribi>ttr Zeiwny" ^Smmner V Knabe gerät unter ein Auto Schweres Verkehrsmglück in KoZaki DonmrBao, den t2. M«»» m«n weiß Mtf emmal. daß neben aller Ar« beitsfülle noch immer an jedeili Tag tin. paar Stunden kleiben. di« wir geni«hen wollen wie ein köstliches Geschenk . . . Gestern gegen 18 Uhr ereigilete sich auf uer Reiu)sstrctße in Ko^ki ein schweres Au-tounAück. Im Augenblicke, als der Perso-lrenwagen des Autotaxiuiltcrnehmcrs öem-b a nächst dent Gasthausc Babiö einem Lastauto begegnete, versuchte der Sjährige Ei-senbahnerssohn Eduard Heriö die Straße zu überqueren. Der Knabe, der augenscheinlich das herammhende Auto nicht bemerkt hatte, wurde von diesem niedergesto-bon und uberfahren. Mit gebrochenen Glied maßen blieb der Knabe bewußtlos liegen. Der Lenker des Personenwagens hielt sofort in und schaffte den Knaben ins Kran^n- haus. Der Knabe, der heute das Bewußtsein noch nicht erlangt hat, trug hiebei lebensgefährliche !^rletzungen davon. Ani Unfallsort fand sich kurz daraus die Gendarmericpatrouille eitl, die sofort ihre ErlTebungen in der Schuldfrage einleitete. Gestern mittags kam es auch in der Melj-ska ceista zu einem schtveren Kvrambol. Dort wurde der Ittjährige Tischlerlehrling Franz P o v o d e, als er mit dem Fahrrad heimwärts fuhr, von einem Lastauto gestreift u. zur Seite geschleudert. Povode kam mit geringfügige,: Verletzungen davon. Das Rad wurde zertrümmert. Vor dem Straßenbau Rtaribör St Ilj Vizebürgermeister Sebot in Beogr«d. Bizedürgermeister ^ e b o t ist nach Beo-»rad adgei^ist, um an nmßgebenden Stel-len in verschiedenen Komnninal- und anderen i^ffentlichen Angelegenheiten zu intervenieren. Mittwoch sprack) der Bizebürger-moifter beim Bautenminister Dr. K o Z u l vor und intervenierte in der Fragx der Modernisierung der R e i ch S st r a ß e zwischen Maribor und der Staatsgrenze bei St. I l j. Der Minister erklärte, der Kredit von 5 Millivlnm Dinar sei schon längst bereitgestellt. Die Pläne seien ebenfalls schon genehmigt, weshaäb die Bauarbeiten sofort aufgenommen werden könnten. Bizebürgermeister intervenierte auch beim Berkehrsminister Dr. S P a h o und machte ihn auf die unavsehbaren Folgen aufmerksam, die sich für Maribor ergeben müßten, »Venn die Absicht, die S t a a t s-s» a h Ä w e r k st ä't t e n nach Kraljivo zu verlegen, durchgeführt »oerdön sollte. Der Mnister versprach d>ie Angelox^heit von Fachleuten nochmals überprüfen zu lassen. Schließlich intervenierte Bizebürgernxi-fter Zlebot auch beiin Finanzni'nister L e -t i c a m der Frage der Genehinigung der Mfnahme einer Zusahanleihe von einer Million Dinar für den Bau der M a g d a-lenen schule und beim Handelsminister Dr. B r b a n i e, dessen Aufmerksamkeit er darauf lenkte, daß sich die österreichischen Behiirdcn nicht an die Bestimmungen der vorjährigen Vereinbarungen über den Grenzverkehr halten und durch ihr willkürliches Borgehen der iugoslan>i. schen Grenzbevölkerung großen Schaden zufügen. Heimkehr bel Tage Jetzt wissen wir. ivelch ein Glück das bedeutet, bei Tage noch aus dem Beeuk na6i Hause zu kommen. So fing es an- Zinmal war da ein Tag, da verließ man die ?!rbeits-stättc und es war dunkel. Aber es war nicht ganz so dunkel wie son^t. In d'^r Vläu.' des Himmels lag noch irgendwie ein Schimmer von Helle, und ganz hinten anl Ende der Straße, wo der Himmel mit den ?>änsern zusammenstieß, war ein lichter S-treife.i^ Das war der entschwindende Tag. Und da hatten wir zum ersten Male noch das Nestche^i von, Tageslicht erwischt. Bl>n da ab ging' es aufwärts. ^^?den Tag ein Stückchen mehr. Man ging in lies.'n Dämmerung heim, und es war iiberauö merk würdig, wioder einmal nach dem noch bei Tage durch die Straßen zu gehen. Aii? eintttal ahnten wir. wie das sein n>ür?>o. wenn auf unserem Heimweg gar noch die Sonne schietle. Wenn man zu Hause rasch etwas es' len und dann noch spazieren gehen würd<'. Vielleicht ein bißchen heraus aus der Stt^dt. oder, wenn dazu die Zeit nicht melir reichte, wenigstens in den Stadtpark odec in die Anlagen. Den lej^üeil Sonnenschein am Abend haben wir noch nicht erlebt. Noch geh: die Sonne zn früh unter. Aber immer Heller ist es geworden. nnd man wandert nach ?>es Tages ?l'.beit heimwärts, noch ehe d:^- Laternen auf den Straßen aitgezündet werden. W.'r es irgeltd möglich machen kann, der.wählt schon jetzt den .^eimn^fl durch den Par? oder wenigstens über die Plätze der Ztad:. Das ist schon wie der erste Vorgeschmack vom Früh-Noch ist der Boden sahl nnd grau, aber sein herber Duft läßt erraten, das; schon in Kürze sich der erst<' lichtgrüne Schl^'ior über ihn breiten wird. Uild wenn n>ir großes Glück haben, sinden wir vielleicht schon ir-gendwo versteckt inl Bnschwerk ein paar einsame Schneeglvckck»en. So wandern wir über die Wage des Parks. Und nach langer ?trbcit in staubigen Büros oder Fabriksräumeu atmen wir diese kichle, herbe Bcrsrühlingslnst, die doch schon irgend ivie den Hauch des Frühlings in sich trägt. Und unser Auge schweift hinauf in de,, liel-len Himniel, der jetzt nwnchnlnl noch von dem letzten Schein der Sonne leuchte!, die bereits unter den Horizont glitt . . . Dieser Heimweg ist das S5,önste voin sührungen des Staatsanwalts Dr. H o j- ge. Er ist setzt erfüllt von tausend .^lasinnn. Nil und der Verteidiger Dr. K u t o v e c, gen. Man schmiedet Pläne für den Sommer Äofef Sterle gestorben Am 11. d. M. abends ist der städtische rwalter Herr Josef Sterle nach schwe-n Leiden im Alter von 59 Jahren entschlafen. Mit dem Berftarbenen versinkt einer der vorbildlichsten Beamten unserer Stadtverivaltung ins frühe Grab, ein charak tervoller Mann, der sich durch seine mit Milde gepaarte Charakterfestigkeit und saubere Gesinnung in allen Kreisen, mit denen er in Berührung kain, nur Gewogenheit zu verschaffen wußte. Die Beisetzung findet am S a n, s t a den.14. d. M. uni 1« Uhr von der Leichenhalle des Stadtfriedhofes in PobreZje aus statt. — Friede seiner Asche! Den schwergetroffenen .s-iinterbliebenen unser herzlichstes Beileid! Dr. B r a n d st e t t e r und Dr. K n u-d e r l zog sich der Senat lVorsitzender Kreisgerichtsvichter L e n a r t) zur Bera-tullg zurück. Nach längerer Beratung ersck)ien der Gerichtshof wieder im Verhandlungs-saal. Unter allgemeiner Spannung des Auditoriums verkündete der Vorsitzende das Urteil. Der angeklagte Johann Bas wuvde wegen Anstiftuttg zun: Morde zu 20 Jlchren, Johann Hoz jan >vegen A>uK-führung des Mordes zu 15 Jahren und Stefan S e ö k a r wögen desselben Deliktes zu 12 Jahren schweren Kerker verurteilt. Die lmtangeklagte Gattin des evmorde-teil Kepe, Kat'l^arina, deren Bl'rteidigung Rechtsanwalt Dr. Brand st etter übernommen hatte, wurde f r e i g e f p r o-chen und fofort auf freien Fnß gesetzt. Das Urteil im Mordprozeß Kepe Me wir bereits in unserer gestrigen Num iner berichteten, fand die bestialische Ermordung des Bahnwächters ^osef Kepe in der Umgebung von Dolnja Lendava gestern vor dem großen Strafsenat des Mariborer Kreisgerichtes ihr gerichtliches Nachspiel. Die Verbandlullg dauerte den ganzen Tag über an. da eine große AnMhl von Zeugen einvernonrmen werden mußte. Nack) den NuZ m. TodeAsaA. Im Allgemeinen Kranle^l-Hause in Maribor ist gestern der 43jährige Kaufmann Albert Ra unik aus Jurvvec bei Ptuj gestorben. Der Verstorbene wird Freitag, den 13. d. nnl 15 Uhr am Stadt-iriedhofe in PobreSije zn Grabe getragen. — Friede seiner Asc!^! m. Aus dem SanWt^ienst. Der dem Krankenhaus in Murska Sobota zugeteilte Arzt Dr. Emanuel Pertl hat auf seinen Posten verziichtet und ist ans dem Banats-dienst ausgetreten. m. Ewe priihiftorische Giedl«nß wurde zwischen CerSak und St. Aj an der Staatsgrenze entdeckt. Die Forschungen nahiil nn-ser hervorragender Archäologe Prof. B a S vor; er entdeckte unter der Erdoberfläche eine befestigte Siedlung aus der Zeit weit vor Chrifti. Die Siedlung wird von der Grenzlinie durchschnitten. Wie man hört, werden die Grabungen jugoslawischer- und österrej-chischerseits schon demnächst aufgenmnnlsn iverden. Für die Ocsterixiicher wird der «Hra-zer Archäologe Prof. Dr. S ch m i d die Gra bungen leiten. ni. In kurzer Zeit beginnt wieder die neue Runde der Staatlichen Klassenlotterie. Alle jene, denen eine glückliche Wendung ihres Lebensschicksals anl Herzen liegt, mögeil des halb unverzüglich an die Anschaffung ihrer .Klassenlose schreiten. Die bevollmächtigte Verkaufsstelle der Staatlichen Klassenlotterie in Mari'bor Bankgeschäft B e z ja k (Go-fposka nlica 25) verfügt noch über eine große Auswahl von Klassenlosen. m. Die Led-rfabrit Woschnagg in Soiitauj, die vor einigen Wochen den Betrieb eingestellt hatte, hat denselben jetzt nneder aufge-nomlnen, allerdings einsttiveilen nur in be-schränkteul Umfang. Meichzeitig wurde mit der Arbeitersckiaft ein neuer 5?ollcktivvertrag abgeschlossen, der n. a. bestimmt, daß im Falle neuer Bvtriebs'.'^inschränkung vor allem iene Arbeiter entlassen werden, die durch die Reduktionen materiell weinger betroffen werden. m. Etwas für unser« Kleinen. Der Bezirksausschuß des Roten Kreuzes in Maribor veranstaltet anl Sonntag, den 22. d. einen lustigen Kindernachmittag. Bei dieser Gelegenheit werden die Lehrerinnen Leonida Ravter und Milica StnPan Märchen erzählen, während' der Vizedirek-tor des Fremdenverkehrsver'bandes Alexander P f e i ffe r und der Lehrer Franz R a ni ^ n k die Kinder mit hnmoristischen Szenen. Zaubereien nnd dergleichen unterhalten werden. Die Eltern und Erzieher werden ans diese seltene Gelcgens)eit köstlicher .Kinderunterhaltung besonders aufmerk-sanl gemacht. Die Veranstaltung findet im Saale der Volksuniversität statt und beginnt UNI 15 Uhr. Eintritt für Kinder 2, für Erwachsene 4 Dinar. Der Reingewinn fließt den nienschenfrenndlichen Zielen des Rotkrenzes zu. m. Ein wissenschaftlicher Aerzteoortrag findet nlorgen, Freitag um 17 Uhr 'm All-genieinen Krankenhanse statt. ul JahrestaKUng der Antituberkulosenli- ga. Anl Freitag, den 30. d. um 18 Uhr findet in den Räumen des Arbeiter-Bersi-ck^rungsamtes sMarijina ulica 13) die dies jährige Hauptversammlung der Antituber-kulosenliga in Maribor niit der übliche» Tagesordnung statt. nl. Aus der Theaterkanzlei. Die satirische Koinlidie „Karriere des Kanzlisten Winzig", die lvegen ihres akt^lellen Sujets attge,nein Anklang fand, wird Samstag zum letzten Male in der Saison ausgeführt, wosnr tief ernläßigte Preise, von 15 Dinar abn>-irt.?, gelten. — Sonntag nachmittags wird G allas Märchenspiel „Prinzessin ui» Hirt" für unsere Kleinen wiederf)0lt. Ermäßigte Preis-'. — Abends wird die klassisch? Ope,vtt^' „Dt'r .^igeunerbaron" von Johann stranß. eines der zugkräftigsten Stücke eines jeden Dhenicr sp«vlpl«nes, zur Avfftihrmbg gebracht. Außer d«nl Schlnch?iel „Brlider ^raniazov'^ wird sich „Das ^s Armen" unbestril. ten zum kräftigsten Stiick der laufenden Thea tersaison gehalten. Das Wer? gelangt deu' nächst zur Aufführung. m. ZSo «chMider a>s D»i«>sch P-rten,' kirche« «erden uns heut«, Doimerstog, i:»i Saal der Botksuniversttät m8kov trg die Wettkämpfe der hellrigen Olympischen Mnterspiele zeige,». m. «»rttag iiber «brecht Airer. Dem Professor der Kum^tgefchichte aus Bertin, Herrn Werner, der sich auf einer Bortrag«-reise durch Jugoslawien ^sindet, auch ftr den Professor der Kunstgeschichte aus Berlin, Verband deutscher Hochschüler ist es gelungen einen Vortrag in unserer Stadt zu gewinnen. Prof. Werner wird am 20. d. über Mbrecht Dürer, einen der größten und hervorragendsten deutschen Kunstler, Maler, KuPfe^tttZ^r und Schriftstelk^ sowie über Kunst und Technik in einem von vielen Lichtbildern begleiteten Vortrage isplrechen. Nä^res wird noch bekanntgegeben. m. Sinberecher boihrt ein Lsch i« die Muuer. In wurde in der Nacht Mln Mvntag ein schier ungwMjch dreister Anbruch in das Uhr. Die Damen werden ersucht, b-'i Frau Maister niegen der Volkstrachten mirznjpre-chen. Z522 * Maks et O«»ck, die gr«tze Seusackonl! 2KM Apotveiennachtdlmft Donnerstag: Magdalenenapotheke (Mag. Savost) u. Stadtapotheke fMag. Minat'it) Freitag: St. Antoniusapothekc (Mag. Alba-neZe) u. Mariahilfapotheke (Mag. König). Vurg-Tonkino. Die Premiere des glanzvollen Prunkfilms ^Die lustige Witwe" von Franz Lehar. Jnl Mittelpunkt deö amüsanten und Melodien reichen flimmern)
  • i. der di<' ganze Welt begeilftert. — Gleichzeitig wieder die Fortsetzung der Ufa-Filmreportag? von den Winterspielen in l'^rmisch-Partenfir-chen. Union'TouViM. Ein iienes lnvsifaili^ches Lustspiel des besten Regisseurs Geza v. BoZ-)vary „ES stüstert die Liebe . . mit dem Fraijenliebling Gustav Fröt)lich. Die weibliche .^uptrolle verkörpert der ueuentdeckte Filmstar, die Budapistvrin Elina Bulla. Eiire reizende Handluidg uut vielen ^vunderschönen Naturaiifnahnien von '^ienedi-g nnd Umge^ buu-t? von Budapest. Sedmiet der Antituberkuwsen-Liga! Mriblnxr Zeftung" ?!uimner kl Zreitag, den 13. März 10Zc Die WelNvamimaMe Der Berkehr auf den Weltwarenmärkten .liar n der obgelaufenen Wsche freundNcher. da lX!rschi«dcne Momente Anregung boten unö zu einer Belebung der Unternehmungs» lust fichrlen. Ss wurde die fünffache Ueber» Zeichnung der amerttantschen Regierungsanleihe als Vertrauensvotum für Roojevelt luisgelegt. die führenden Effektenbörsen mel. t>etcn neimenswerte Kurssteigerungeil, die amerikanische Farmerbill wurde verabschiedet und der Handel, der in den letzten Wochen größere Zurückhaltung bekundede, trat wieder aus seiner Roserve heraus. — Ueber den Aerlouf der wichtigsten Warenmärkte wSre kurz fol.77. die ftir Oktoberliefer:mg von 5,.!i7 auf 5.^. Auch ägyptisch.' F^locke ten» diene fest; in Liverpool stieg der Preis für Mailicserung von 8.R auf Pence, in Alexandria von 14.74 ouf I4.W ^Nari). In Bombay erreichte hie Notiz für Oomra am ^rctaq 171 nach 1W Rupee?. c t r e i d e: Die Gsfaintla-^e hat sich niä^t geändert. Kan-at^ verkau't fortlaufend nach Europa, das Angebot Australiens hült sich in engen Grenzen, ein Abgabe:chruck Argentiniens ist nicht zu b-obal^en. Di« Zaatenstandsberichte aus denl Viidivosten der vcreiiligten Staaten, Frankreich und Ruß-lauten beunruhigeird, t>och kann giinfti' qes ^rühiahrsn>etter noch zu einer Besserung der Erntcau^sichten beitragen, Chicago gaben die Preise, die fich bis Donirerstati^tt l'ehaupten konnten, /, (100), in Wiimipeg (84'/«), in Buenos Aires 1V.VV (lö.VV) und in Liverpoo! 8/1'/» (6/0'/.). Z u ck es Handels und insbssondere der S^kulation weitere Preissteigerungen. Der Preis silr Mailiefe, rung stieg auf 2.ö6 Cent (geg nicht mehr erreicht wurde. In London war die Entwicklung ruhiger; der Preis für Mailicferuyg stieg im Laufe dc?r Wo^ke von 7'/. auf 7»/... Metalle: Für tdupfer macht' sich die saisongemäße Belebung der Nachfrage, die durch die allgemeine Rüftunqswelle Mter-ftützt wurde, w einenl Anziehen der Preise geltend. Dreimona'tSlieferung wurde in Lon. don Mhrend der Nachbövse am Freitag mit M"/-» gehandelt; dies ist der hi^chste Preis seit August 1W3. — Zinn konnte seinen Preisstand ebenfalls verbessern. Äassaware stieg im Laufe der Woche von 21<»j auf Ternrimvare voit 201 auf 204V». Die Weltproduktion betrug i,u Boriahre 1S9.lX>3 Tonnen lgegen l08.KS7 iln Zahre 1VS4), der Aeltkonsun! wird auf 141.V4 (gegen N7.6Sl) Damnen geschätzt^. — D«« Preise für Zink und Blei stiegen in LouÄou um je ein Viertel Pfund Sterling pro Tonne. —. Gilber gab in London nach und schloß Fre'tag 10'/»« nach IVK^ am Montag, der Preis m Newyork blieb mit t4>»' unverändert. Börfenbertchte L i u b l j a n a, II. D e v i s e n. Ner-litt I74«.i8—17«?..?k, Zürich 1424.22— 1431.20, London 2l5L7^l7.N, Newyork Äheck 427S.5>4-4I08.W, Paris 287.89— 280..-^?., Prag 180.61-181.72; österr. Schilling (Privatclearing) 9.40, en^. Pfund 250, Pe-seta 0.20, qricch'ischc Blms Z1.^, deutsche ^-learingschecks 14.05. ZagVeb, 11. d. T t a a t S w e r t e. tkriegSsck^aden 3ü4.üO—3Ü6, 4>/o Agrar 44— 4^, f»?!! Vcifluk M.2.'')—^lmatim-sch ' Agrar 5»0.50^si1, 7°/» Blcrir 70—70.50, 8?^ Blair 79.5O—81, 7»/v Hypotchekc»ranlei-hc 0—80, Agrarbank 230—241. NeorgoMMon des «rport strdemngsinßlMt» Nach Beograder Melduilgen legi« der Han velsminister der Skupschtina einen Zusatzantrag zum Finanzgesetz vor. der fich auf die .l^evrganisation des dem Handelsministerium unterstellten Exportfi^rdcrungsinistituts be-zieht. Darnach ist die Gründung von zwei ncnen o n t r o l l ä Nl t e r n vorgesehln», die die Ausfuhr von Obst nnd M'müse sowie von Holz mrd .Hoizprodukten zu beauffichtl-g^n l>abm werden, wie die? bereits hinsichtlich d4.4 16.7 .')S5 107.8 Oesterreich .k)7.8 60.1 40.7 43.0 Tschecho-slo^lZake-i M.8 11.5 21.4 20.1 Ungarn 6.7 b.l 0.5 12.3 Die Ausfuhr aus Jugoslawien «ach den genanl^ten vier Staaten beträgt zusammen 1H2.2 Millionen Dinar, d. i. itber 02.b?«i. Mit Ausnahme der Tsc^choiloivakei hat sich die Aiusfuhr nach allen oben genannten Staaten ziemlich stwvk erhi^ht. Was Deutschland anbelangt, ist dies seit ^lrlcgsenda die höchste Ausfuhrzlff<.'r, da TX'utschland a„ d'v !>!esank!lUlSsuhr mit .'i7.l>?» beteiligt ivnr. ^ DemMSnüber beblug die Einfuhr au'5: Jänn. Jänn. Jänn Jänn 1933 1934 193^ 1VZ' Deutschland 31.4 32.0 ."^.9 50 Oesterreich 31.1 31.2 3S.i 3. Tschehoflswakei I9L L4.7 2T.I b2 Ungarn 6.7 5.1 g.5 8 Diese Tabellen zeigen, daß Jugoslawien i> Handelsverkehr mit den genannten staate' abgesehen von der Tschechoslowakei, akt war. Die genannten Staaten hab-n an d Gesamteinfuhr Jugoslawiens mit 43?S te' genommen (an der Ansfuhr mit 63.5^). zw. beträgt der überfchuß im HandelSoerkel mit den genannten Ländern 25.2 Millionei. Dinar. X ««»gleich: Josef L a i n 8 e k. Schnei-dermeifter und Besitzer iir Murska Sobota, Anmeldungsfrist bis 8., Tagsatzung am 15. April um 10 Uhr bein, Bezirksgericht in Murska Sobota. X M»fter«eye i» Pt-M». Booi 13. bis W. April Wird Heuer in t>er aufstrebenden bulgarischen Stadt Plovdiv eine große Mu-i^rmesse abgehalten, über die König Borls s Protektorat übernommen hat. Fiu Aus-ller und Besucher sind bedeutende Erleich-nngen in AuS^t gestellt. X Die Ha»dels»ertragsverhandlungen it Spanien sind neuerdings vertagt wor-u, u. zw. bis Ende März. Um die Holzaus--hr dorthin nicht inS Stocken zu bringen, »Migte die sp^sche Regierung Jugoslawen bis zur Aufnoj^e.der neuen Berhand-ungen ein Son^kontingent von 3500 Kii-^ hikmeter Holz. JUngkümpfer in der Arena Staatsmeisterschasten im Bantam, Mttel- und Halbschwergewicht Konlmenden Sonntag treten abernrals di« ttraftsportier in den Bordergrund. DiZ'mal bringt der SM. Marathondie ZtaatS-meisterschaften in drei Gewichtsklassen, und zwar im Bantam-, Mttel- und Halbschwergewicht zum AuStrag. Angesichts der großen WettUmpferanzahl sind Ausseidungskämp-fe notwendig, die aus propagandistischen Rück sichten am Nachniittag in Ruite zur Erledigung gelangen tverden. Die übrigen Ent-scheidungskämpfe gehen Sonntay abends im Saal der „Zadru-na gospodarska banta" vor sich. Das Nennuitgsergebnis üöertrtss.^ bis^)er alle Envartungen. Außer den heimischen Akteuren des SSK. Marachon haben üi^ jetzt auch die besten Vertreter von Zagreb und Sn^tica ihre Meldungen abgegeben, und kommen aus Zagreb di« koinpletten Mannschaften der „Sparta" und »Croatia'', während aus Subotica der dortige Sportklub »Hakoah" die korporative Teilnahm? seiner Wettkämpfer angemeldet hat. Selbstverständ« lich wird auch „Uirija" sowie die bekannte Ringergarde aus Ofijek und l^prionica zugegen seilt. Außer der Staatsmeisterschaft, die di^Mlü zur Entscheidung kommen wird, sollen die Kämpfe auch ausschlaggebend für di» Aufstellung der jugoflawifcj^n Olymptamann schaft sein. Ferner wird auf Grund der Ergebnisse auch die Auswahl für di« Länder^ kämp^ in A^rschau, Prag und Athen aufgestellt werden, also Grund genug, daß dls Ak-teure ihre v»lle Kra>st ewsetzen wevden. Dem tvo-Meter Weltrekord entgegen Neuer jugoslawischer Sprungrekord: 81 Meter / Hagen steht 98 Meter In Planica gab es gestern wieder einen großen Tag. Die bereits versammelten Springer absolvierteli eine Reihe von Sprün gen, deren Weiten sich immer mehr dem 100-Meter-Weltrekord nähern. Den weitesten Sprung des Tages erzielte der Norweger H a g e n, der mit verblüffender Sicherheit W Meter stand. Gestern fiel auch der bisherige jugoslawische Sprungrekord und zwar schraubte der junge N o v S a k die Marke von 72 auf 81 Mter hinauf. In Planica sind auch die besten Schweizer Springer R a y m o n d, L a ss e u r, L e u b a, K u. ster und K c i n e s d o r f e r versammelt, die alle bis 80 Meter kamen. Heute traf in Planica auch der Nortveger Olaf Ulland ein, der im Vorjahre in Ponte di Legno w.«; Meter erreicht hatte. Auch die Tflhecho-slowaken sind bereits in Planica eing^rof-fen. Nmlmehr liegt bereits die NennungSltste der hetirigen internationalen Sprungwettbe-wevbe in Planica auf, die folgte Namen umfaßt: Oesterreich: Rudolf Rieger, Josef Bradl, Walter Dellekarth, Gustav Maier. Gch«elz: Maroell Raymond, Richard Buh ler. Jean Lasseur, Johann Klein erdorfer, Walter Auster. Ror»eßen: Gunnar Hagen. Henry Oed-gard, Olaf Ulland. Björn Karlfon. Bivger Ruud, Sigmund Ruud. Kmlrby, Raabe. I«gOsl«Wien: Albin Novitak, Franz Pri-bovöek. Rudolf Brana, Jaroslav Luke«, Oldrlon Bevauer. Die Schneeverhkltnisse find in Planica nach wie vor günstig. Bei 1 Grad unter ^^ull gilbt eS tagAitVer auf dem 65 Zentimeter h"' hen Schnee eine ausgezeichnete Fähre. llnmtwegt um Punkte Die Fußballuleisterschast erreicht mit deni Treffen der lokalen Rivalen „A^pld" und „Maribor" am koinmenden Sonntag chren lokalen Hi^hepnnkt. Angesichts der nach wte vor noch ungeklärten Situation wird der z^mpf ^e Frage deS zweiten Finalisteti end-gültig klären. Freilich n>ird hiosiür auch daS Ergebnis des zweiten Treffens der zonntägi-gen Meistcrschaftsrunde zwischen de,» .Ith letikern" und „^lezni^r", das in Celje vor sich geht, ausschlaggebend sein. In der Gruppe Sloivenieit-Süd troffen in Ljubl-ja »a ^Prinlorje" und „Celje" und in ummer 61 Die unflchtbare Hochantenne Neuer Rohstoff, bessere Wirkung / Mrosta-Stahldraht als vortrefflicher Lustleiter Aus idcr Not ist lmeder einmal l.'in<' Tugend k»sworden! Die Industrie hat auf de>n Umweg i^ber die versuchsweisc Ausschaltung nicht im Lande gewonnener Ä^talle ein-en neuen Rohstoff für die Herstellung von Antennenlitze gesunden, der gegeniiHe» allen bisher vertvendeten Stoffen keinerlei Nachterle sondenl sogar wesentliche Vorteile in sich birgt: Nirosta-Sta'hldraht! Da man Kupfer und Bronze, die bisher jllr Anteilnenlitze gebraucht wurden, nicht lkNöhr verweirden lvollte, galt es, ein anderes Material zu finden. Der Weg füHrte Mnächst zur Aluminium-Antennenlitze, da Alumi-niunl einen verjAtnismätzig großen Leitwert besitzt; Aui: Erhöhung der Festigkeit gab man ^r AlMniniumlitze eine dünne Stahlseele. Aian war auf dieses Material verfallen, weil man der Lertfähigkeit bei elektrischen Dingen gewohniheitsmä^ig besondere B^eutung'zuschrieb. Man hatte jedoch — das sollte sich jetzt herausstellen — in Bezug auf Sende- und Empfangsanlagen die der Leitfähigkeit lvesentli^) überschätzt. Aersuche zeigte,: nämlich schon sehr bald, daß auch Stahl ein gutes Luftleitevnlaterial ist, bei de,n n:an auf jedes a:idere uinhüllen-de Material besserer Leitfähigkeit verzichten kcnm. Nobell dem stählernen Sendetnimi des M)^sender Wien bewies die die bald im Handel erschienene Stahlrohr-Antenne. Es war nun naheliegend, auck) niit Stahl-Draht Versuche anzustellen. Da die Wetterbeständigkeit vor allen: Rost-slcherung verlangte, benutzte mall schon für d-ie ersten Versuche nichtrostenden Stahl-drccht, und nian hatte sofort Erfolg damit. Bergleiche zwischen Hartkupferlitze von 19 inal O.35 und Mrosta-Stahldraht von 0.5 Millimeter Durchmesser zeigten in beiden ??ällen für den Rundfunk praktisch ein voll-kmnmen gleiches Ergebnis. DaS heißt: Ein ^^achterl fir den Rundfunkhörer ist bei Emp-fa-ng über Nirosta-Staihldr^chtantenne keinesfalls gegeben. Für die Anbringung, die Halt barkeit und die Sichtbarkeit der Antenne aber sind durch das neue Material ivesent-liche Borteile entstanden! Me Mderstandsfährgkeit gegen Wit-temngseinflüsse (Oxidation) ist bei Nirosta-Stahldraht praktisch fast unbegrenzt. Bei einer ?fntennenanlage aus diesein Stoff tritt also beim Luftleiter selbst lein Verschlc-s; mehr ein. Der kleiner«^ Querschnitt gegen-i^ber Hartwpferlitze bringt eine gringere Gc. wichtsSelastung 'und Zugbeansprnchtni? durch Wind mit sich, so daß auch die Anforderungen, die an die Bvfestlgunqspunkte gestellt wel^n, weseMich geringer geivorden find. Bei Vergleichen mit .^rtkupferlitze zeigt sich, daß der Nirosta-Stahldraht nur etwa ein Zehntel des Querschnittes (0.196 gegen 1.820 Quadratmillimeter) und bei e:-irem Gewicht von nur 3«/o 1.45 gegen 18.000 Mogramm (Kilometer) eine nahezu vierfache ZerreiWhigkert <147 gegen W K'ilo« gramm (Millimeter) bestht. Es kommt aber noch ein iveiterer Vorzug Hinzu. Man schätzt nämlich im Stadtbild die bisherigen, allzu deutlich sichtbaren Antennen nicht sehr. Der Nirosta-Stahldraht bringt nun ein praktisch unsichtbare Hochantenne; er ist einmal sehr dünn und zum anderen durch seine stlbergraue Färbung kaum zu erkennen. Und außerdein ist der PrÄs sehr niedrig, sodaß die Antennenanlage noch lvc-sentlich verbilligt werden kann, denn die An-wendungslveise ist die gleiche wie bei Litze: der Härtegrad ist so gewählt, dasj inan leicht Schlaufen danlit legen und zur Befestigung an den Antenlleneiem Spiral?,! ivickeln kann. Man l)at also wieder einmial anstelle eines „Ersatz"-Stoffes einen neuen Werkstoff gefunden, der zugleich eine wesentliche Verbesserung für den Betrieb und eine wirtschaftliche Erleichterullg nach sich gezogen hat. Man wird jetzt also reumütig von der Zimmerantenne für das Spitzengerät zur guten Hochantenne für das niittlere Eiupfangsge-'-ät zurückkehren und dann feststellen, daß man auf billigere Weise bessere Ergebnisse erzielen kann. Denn gerade hier bcn,ahrhei-tet sich der allgomÄn im Rulvdfunk geltende Grundsatz: Eine gute Antenne ist der best.'? und billigste Verstärker! ist, daß er von den Berichterstattern bequem in der Hand getragen werden kann. Wie der leitende Ingenieur der NAC, Mr. O. B. Hanson, erklärt, können mit diesem ..Taschensender", dessen Leiitting 0.2 Watt k^'-trägt, Reichiveiten bis zu 4 Meilen erzielt norden, st^gen-wärtig iverden Versuche mit cinem noch kleineren Sender angestellt, »ec die Abmessungen eines Z-Zoll-WürfÄs hat und dessen Sendeantenne aus zwei 10-ZoN-'^täben besteht. Er venvendet eine Röhre, dliren 'Abmessungen denen einer Eichel gleich sind; die erzeugte Leistmig beträgt 0.2 Watt. Als Stromquelle dient eine kleine 90-BoIt-Batierie. Das Gewicht des Senders selbst k>e tli'igt weniger als 1 Wund (engl.). Der »elnfte Sender der Welt Auf Grund ztveijähriger, langwieriger Forschungsarbeit auf deni Gebiete der Mikrowellen ist es der „National Brixidcasting Conipany" gelungen, einen Ssirder für M-ßenübertragungen zu entwickeln, d«'r so klein Ein Kilo Bler bitte! .^ne Furcht! Der edle Gerstensaft wird nicht in Forn! eines von einer gefrorenen Stange abgeschnittenen Stückes dent durstigen Wanderer verkauft. ?llber d. anmaß!i-che Raumbedarf d. bis!^rigcn „Verpackung" verschwindet bzw. sinkt auf ein ganz geringes Maß. Die Bierflasc!^n liegen nicht nlchr schwer, Platz beanspruchend und zerbrechlich inl Rucksack oder im Picknickkoffer. W Prozent an Raumbedarf und 40 Prozent an Gewicht können durch die Verwendung von Büchsen aus Stahlblech gespart werden. Diese sind innen goldlackiert bzw. mit Wachs überzogen sodaß unbedingte gewähr dafür geboten wird, daß das Bier auch bci längeren Lagerungen inid Transporten seine Beschaffenheit uild seinen Geschmack völlig unverändert beibehält. Auch die feinste Zunge und die sorgfältigste ck)emische Untersuchung vernlögen keinerlei Beeinflußung durch die neuartigen Gefäße festzustellen. Im llebrigcn ist durch den Umstand, daß die Dosen na6) der Benutzung vernichtet und in Form von Schrott der Eisenwirtsck)aft wieder zugeführt werden, Sauberkeit und Hygiene niic auch größte Wirtschaftlichkeit .Kleine technlfche Rachrichtm au< Rah und Fern In Amerika hat nlnn seit einiger Zeit e l c k t r i f ch e K a l e n d e r, die sich selbsttätig alle 24 Stunden aus das neue Datum einstellen. Bei den besonders teuren elektrischen Kalendern braucht man sogar ein ganzes Bierteljahrhundert lang keinerlei Wartung. Bei.diesen Geräten wird sogar in den Schaltjahren der N. Feber mitberücksichtigt. Anfang dieses Jahres wurde in Sowjetrußland WM ersten Male eine Z>0.000-kW-Dampfturbine:» Betrieb genom-n^en, die vollkommen in russischen Werkstätten erbmlt wurde. Die deutschen Schiffslverften haben sich im letzten Jahrzehnt als hervorragende S^. zialisten für den Bau großer Tankschiffe erwiesen. Das beweisen die sich ständig steigernden Auslandsaufträge, wozu neuerdings wieder ein großer Banauftrag auf einen Motor-Tanker von 1s>.0v0 Tonnen für die Gerniania-Werft in Kiel gekommen ift. Wie kürzlich bekaimt wurde, wird in Eng-lalkd der Bau eines S ch w <» st e r s ch i s -s e s der „Queen Mary" geplant. Es sollen bereits englische Werften die Aufforderung zur Anfertigung der Baupläne erhalten haben. Völlig überraschend haben die Japaner kürzlich begonnen durch die Landenge von Kra (Siam) einen K a n a l zu bauen, um dadurch unter Umgehung der mächtigen See festung Singapore von Japan in den Indischen Ozean gelangen zu können. Mit Riesenbaggern n>rd Sondermaschinen auS Japan sowie init 80.000 siamesischen Arbeitern sind die Arbeiten großzügig begois-nvn worden. In Amerika wurde kürzlich ein neuartiges Luftbild-Aufnahmegerät herausgebracht, das mit zehn Objektiveil versel)en ist, die elektrisch betätigt werden. Diese 10 Objektive sind in 5^ Gruppen zusammengefaßt, wodurch sich die nlit diesenl neuen Gerät gemachten Lnftbildanfnahlnen, genan anein-a,ldergepaßt, ergänzen. Das neue Gerät ist gewährleistet. Die häßlichen und staubsan-genden Ansammlungen von leeren, oft nach Bierresten riechenden oder gar zerbrochenen Bierflaschen verschw>inden aus Speisekammern lind.'it^nchenwinkeln. Auch die verschiedenen Berschlnßarten sind praktisch, sicher lind h>igi<'itisch einwandsrei. So wird man leicht zunt Abendessen einige Büchsen Bier in der Aktenmappe mitnehmen können, ohne letztere znnt Platzen zu füllen. In, Kühlschrank sind die Bierdosen viel leichter unterzubringen, und durch die gute Leitfäi^g-ke.t des Metalls ist das Bier in ihnen schnel ler zu kühlen oder ans Wunsch anch leicht zu erwärmen. 1,5 Millionen Bierdosen kann ein« amerk-'attische Fabrik tiiglich herstellen' Gleiche Biermengen, oerschieden verpackt. 40?^ OewichtS-, S^/o Sl«»«erspar»is bei den Viiditsi«. für Lustbildaufnahmen ans großen Höhen bestimmt, und zwar soll bei eiirer Aufnah-mehlche von rltn^d 11.000 m gleichzeitig ew Ge^et von rund 1W0 qkm ausgenommen werden können. Die -riesige i^«e Luftlbitt»--kamera hat ein (^^icht von n«he^ll 3 Ze»t-nern. Im Jahre lÄ-j? ist iil Moskau eine große la??dwirtschaftliche Ausstellung geplant. Zur besseren Bewältigung des durch diese Ausstellung zu erwartenden Massenverkehrs haben die Russen beschlossen, eiire e l e k -trischeSeilbahnin Moskau KU erbauen, die den Bahnhof der sogenannten Oktoberbahn mit denl Ausstellungsgelände, das bei der Siedlung Ostankino läegt, vi^r-bindet. Mit dem Bau der Schnellbahti sotl im kommenden Frühjahr begoni^l». werden; die Fertigstellung soll bis zum Beginn des Jahres W37 dauern. Radio-Progrcnnm Freitag, jz. Marz. Ljj«Uja«a, IS, lZ.1v, 18.20 Schalipi<»tten. 19 Nachr. 19.30 Stunde der Nation. 20 Ai?? Zagreb: Sinfoniekonzert. ^ Beoarad, 13.1ü Konzert. 16.10 Volkslieder. l8 Tanzmusik. 19.1k Nachr. 19.30 Stundc der Nation Volkslieder. ?1.I0 Zagreb. — Wten, 7.R> Schallplatten. 11.30 Für den Erzieher. Mittagskonzert. 15.30 Jugendstunde. 13.0« Schall^laten. 17.30 js^izertstnude. 1K.35 Rersevortrag. 19.30 C^hovvorträ«^. Z0.0i> Sin foniekenzerd. — Berljn, 18 Zum Feierabend. 20.10 Großes Orchester. —. Bttomünster, Iii Schöne Stimmen (Schallplatten). :?0.10 Hörspiel. — Budapest, 18 Fnnksalonvrchelkter. 1^.30 Uechertragung aus der Oper. — Deutsch landsender, 16.50 Kochrezepte. 18.15 Musi^-lisches Kurzweil. 30.10 Wettbewerb der Tanzkapellen. — Droitwich, 18.15 Tanzmltjik. 21 Lustspiel. — Leipziß, 15.05 Frauenstund'. 18 Zttm Feierabend. .20.10 Tairzmusik. ^ Lon-don, 19 Salotttrio. 30 Tangoorchester Pn,i. — Mailand, 10 Unterhaltungskouzerr. Sinsoniekonzert. __ München, 16.40 ^rau-enstunde. 18 Unterhaltungskonzerl. 20 Tanzmusik. — Paris, 19.10 Schallplatten. 21 Hö'r^ szene. — Prag, 18.15 Deutscher Portrag. 1» Violinkonzert. 21 Funkorchester — Rom. I? Sinsoniekonzert. 20.35 Lustspiviecker. >Venn Zekuberts Nu-5>jlc erlilinLt. küklen wir uns in eine wkmck beelün^te ^audernacitt ver8et?t, vv «lie l^erücl?ism 60» «tirnen kernieclerträufeln. IIim die cleutüLlie k^ation äen cler kie6vr reiciisten rnter allen Völkern lmÄ solM-se (Ze8ane von clen I^ippen 6er 8Llien erlclinxt. werden 5;cliuberts >Vei-8en in allen tler^en ert,ebenckeo uncl de-sliiLlt^run6?üxe un8ere8 VerwÄ-tunL8reclite8« bearbeitet. Vie8er LsnÄ umkakt alle xexonwärtie ^eltenäen Vor-seliriften unä Le8tjmuneen filr äa« mini^trutivverfaliren unter keriiek8!el,t»-Lunx äer k?!rliiuterunx88el? ritten unä Anmerkungen von Krliek unV. I^ekder«. Vr. L. l^o«8. 0. öetiectc u. s. Lrsetlvwt im Vorlssse »^tkv nsion potsclam. Lr3edewunT»vVi«e: ins-j^e.'iamt 29 i^iekeruneen, monatlick vvvr-l^en I—^ I^iekeruneen au»«vxed«n. l^rei« i)w I^ieserunL Trull<1l»Teu» äe8 VVerl^ prsktisekvr ^uzllcsugllbunL tritt (!je »tlotie Lekule (!er ^usUl« mit neuen ^ukssden unä Avlva kervor. vis deute «ibt es noek kein l-ekrduvd. äs'; ul8 umksöencle tlsnclverlcsletire der ^u-5ilc von (Zrunä aut die mustlraliseke Ve-tsti«une auf allen (ivdisten lekrt. ttler liext «jie ^ukjxade 6e» neuen ttsnäbu^ clies. L»; letirt j^u5ik mseken un6 ver^teken. >vtll clie mu5!kaliscken I'iikitk-keiten ent>viekeln uncl 6lent öaker in xleielier >Ve:8e äem au8Uden^en Musiker unä (ivm Msiicliebksdor. l)Hr mutilcali-«clie /^enk>ck. xlelckvlel ob er als veruks Musiker nackzeksffenä oövr lekrenc! tä-ti« jtit. otz er Mzik ?ur eigenen Lrbsu-uax unc! k^reuöe treibt, tinäet in cler »tlo-lien Lekule 6er ^usik« »ein .jre5»mtes l^ü8t?eue. In 8trene iselilieker ^vei» ^unx i«t kier «ier vollstänäiee Uskrjk»Nte eines jeäen l'eilsebietes nie6erseieet, äa rüder kinaus aber «a 40, l'ür 6. Z5S9 pleitonkopt aus ilem Satire ^7!Z ru verkaufen. Steuer-amt. Ximmor 4. R3V 8t»>ov«tlo«r XvU«. «ut. klUik «sruelklo». XopAliSlca ul. N. Z516 h. VaricheiskiUkPfe«. i Mlogranun herge« richteter Karpfen wird etngesalzen, mit gehackter grltner Peterfitte bestreut, mit Zitro» ,»ensast betrl>pft, nach einer Stunde tn StiUke geschnitten und in 8 Desygramm Butter zu« Heö^t durch IL Minltten langsam diwsten gelassen. Die FtschMcke wevden n'un vor^ tlg herausgefaßt, nebeneinander in eine an-dere Kusserolle gelegt und ivavni gehalten. Ein kleine» HÄuptel Zwiebel, 2 Karotten, I Stückchen Sellerie werden geschalt uird fein gerissen in der vom Fischbünsten verbliebenen Butter gedi^nstet, dann nach l0 Minuten c.»sokeo. 3 EstlSffel dickes, ungesMeS ^radeiSmark ^erös^escliirr un6 Versebie-daruntergerlchrt und abevmals w Mimi'en dünsten gelassen. Nun gibt man ^ Liter vor bereitete Würselsuppe, etwas Zitronensaft, 1 Stückchen WkrselKUck^, l Prise gestoßenen Pfeffer und Musfawuß dazu. Die Soße witd nach aberinallge,n Äufiochen auf die tn d«r Kasserolle befindlichen Fischftücke passiert und zusantmen seitwärts 8 Minuten langsam koch^ gelassen. Man richtet den Msch auf heißer Schussel, mit der Soße übcrgosien und von gekochten, geschälten, halbierten, in But ter beräunlich angebratenen Aipfeltartoffeln langeben, an. A^ödl. Ämwer vernüoten. 18-1. Z5Z1 ÄA v«»»vtG5. «Ut «rli»tt«o» u«e rvwelwmer mit c>6er okne I(I«dR»rnitur vlr6 eo»«ekt. — Xnträjre unter »Lleeante^ »n öie Verv. 353? ?o?, Änsiläuser. (ZutsdesitxunKvn, l'amllienkSuier. ViUea. «»»»t-Iiäuser »Ilvr prei5l»U»a, »«Uos» verkauft xeaUttten. bltro 5^»rldvr. 8^en»ka u!l-o» Z6. L5Z7 5«e »ittt. Lsvollm^tiIto V«rlc»ui«»tvUe lter 8t»»tliet»en !(l»»senlottene 2Zbl iOM M IlM. lilWi ö vi--»-Lebm« övsltr in 5p. lloöe 2U ver-itauksv. ^lueufra««» d«i Ors-SiL Ü'rSula, 8p. NoLe 45. ?5Z6 mit moin'srell Xlsin-vobnunssen dar ?8V.M<) I)ln. v?oö. ZI»».v«»eIiitkt»li»u» teil-voise dar. tsilveiso icuts« Zp»rbuek. Ailelirore vs»ttzun-xen diMe. XSukor» lculsnts-ste8 I^t«exenkommeu. dttrc». lZospoeica ?8. M4I .luntce«, »nTttnÄieo» MK6^u8«elernte Sclwelckvrw. im Kocden. Servieren portoict. «ledt Stelle in privat cxler (jastkauL als Xollneriii. aueli iii xrökerer Küciio als Ilanö-mKclcI>en. Vsr>v. ?544 Xitute i^ariborer duvl» vln. 10M) «eesn i^o-nat»»b?sdiunx. (ietl. ^ntrSes unter »Voliesrantte« an 6ie Verv !K28 5et,r «onni«««. »«par.. veiv mvdl. A»»«. v»6edenütrk.. im Zentrum mit «i. olnie Ver-pNozunL ab 15. Ms? ?u ver-mieten, ^r. Verv. 5S4Z e, Kr»a»»d!V»en Ver»«e» .de«, «aä ßdnlieiien ^nlSsse» en ln 6ef Klnotranriel. »Okut-«lci Kino«. 1878 M^ekmerieftüUt «Ken 6ie linterieiekneten »Uen Vervl«»»sitvn, ?reun6on una kelc»natvn 6i« traurige ^»e!»ne^t. 6«k ikr innixsteeliektsr» l»««n»ssuter un6 trvudoiorxtvr (-stte» lso»vkun>s«-vvi»e Vater, Kru6er, L^H^axer un6 Onleel, tterr los^t SRsrts Hf«»WOlß»e »m ö^jttH>sovt>. 6«n 11. 1936 um 19 nael» icuneem »ekvervm l^ei6en in» 59. l^kenTjalire ^ttsr^bon vei»ekie6en i«t. Da» 6v» teuren Dakiazsoael>i«6en«n Kn6vt »m Lamitax» 6«n 14. um 16 von 6ar l^eiel»«nkalle 6a» »t»6ti«vk«i»^ ?ri«6I»ot«» m pokea-jv »u» »tatt. öäaribor, am 12. ^Lr? 1936. (»attli», un6 Xin6er ^««Ua vo» Nr»m» un6 ^»»UM Ltnietti, 5el»vfeatarn. >>» un6 ^Fa»t 5tvrl«» örü6vr. üknxen Verv»n6ton. 2545 Liebe wandert übers Meer Roman von Lritz Metzner (^»<»eder?ecktzivdnt»: X»tvR»t5 Vvrl»e tl. m. d. U., V«rUn.^lImek»^<»st. ,Mchiq! Da,rke Ihnen schon fi»r die Zu-rechtw^'isung! Doch, Spaß berscit«?! Ich hrfie, mit Mien noch ein ivemq plalidern zu tiw- „Wir miri" H»,»e Weile glücklichster Erregung schlu<^ in dem Mädchen auf. obei ebenso nnlrdt Dietlind wieder ernst. „Da» geht leider nicht. Drinnen im Privatzimmer sitzt Ihr ^ef, .i>err Hiller. Mich ^mvd man zwar dort drinnen nichr gern seilen, aber ich muß MMcht auf mein Mntt-che« nehmen." „AaH heis^, Mcksicht auf Ihr Mnttchen nchnren? Ich nehme «ich keine üus lneinen tzihef. .Hoben »vir armen Menschen denn tcin Recht auf eine gewisse Freiheit?" Nalf Namlvw lachte in sich hinein Äenn wüßtest!, dachte er wieder. Dietlind Dürrenberg aber wußte nur zu ßenQ«. daß sie ihre »Vahren Empfinduilgen siir diesen Men-sc^n tief in sich verbergen mußte. Nicht etwa, weil er nur ein Chauf-ssur mar — nein, eher um seinetwilllen muß-!<' sio sich zurückhalten, denn wenn sein Chef dahinterkommen Mrde. entlief; ^ sicher den khanffeur. Draußen quietichten die Bremsen Unes Wagens. .Frwiir^Herniann.^^ sagte Dieldliich wie ver heuert urrd wurde falk^iß. „Ein l^ast noch?" „Ja. i^>enn es nur ein M a st ivitre!" i^t Ihnen denn? Reden Sie doch, gnädiges ^sräulein! Ne ^nd pli^lick» g«inz li,Ms^lchtcrt?" Mff Namlow war aufgesprungen, denn «r hatte ja durch '?^ranz dir ^^usamnieni^nge erfahren. Dietlind sollte ja ivohl die Frau dieses Herrmann »verden, und Herrmann war ein Trinker und Spieler! „Mrum sind Sie denn so ängstlich? ^ie zittern ja!" „Ich muß gehen, .Herr Hiller! lNute Nacht!" Zitternd hielt Metlind ihre Hand hi«, Ralf Ramlotv heftig ergriff. „Sie gehen nicht, gnädiges Fräulein! Haben Sie denn in nleiner Gegemvart Anqst? Fürchten Sie diesen Mann? Ich denke, hier gilt der Wunsch meines Chefs?" Doch Dietttnd ha^te «stch s7'r-gan. „Der Weg war do6) gut, lieber Hiller. den »»ir »vählten. Niemals hätte ich sonst e'nen richtigen Einblick hier gewonnen. Mei,»e ar-me liebe Dietiind! M«in .Herz sagt nNr, daß du inich um meiner selbst »lallen liebst. Du sollst glücklich werden, so glücklich u,»d torg' los, wie es verdienst!" In Godanken versunken schritt Ralf Rani-low hinaus in den dunklen (^ar'ten. In den Kronen der Bäume rauschte es. Da ergriff ihn seltsame Eehnsulht, und mit allem Wtrr. »varr seiner Gefikhle floh er hinauK in Ite Tinsamteit des Waldes. Aus der Ferne klang der Ruf eines Aüuz-chens. „Der Totenvogel!" sagt da« Bol-kl, erinnerte sich Ralf Ramlow. aber ihn iwgsttgte er nicht. Er ivar aus den Tropen anderes gewl)hnt. Eine ganze Weil<' »var er gegangen. Der Aufruhr tn seinem Innern legte slch. l^nz ergab sich Ralf Ramlow dem märchenhaften Zauber des deutschen Waldes. Plötzlich schreckte er auf. Was war daS dort? Htand da nicht ein Mensch mitten in der Lick»timg? Leise, ganz leisk schlich er sich lieran. ^a HSvt« er sprechen. Lci.se erst, dann Mnier lau ter. Jetzt konnte er schon jedes Woxs verstehen. „Hilf mir, Vater im .Himmel! Ich kann diesen Herrmann nicht lieben! Ich kann ihn nicht Hörsten! Run erst recht Mchtl Warum soll es Sünde sein ivenn ich diesen einfachen Menschen liebe, diesen Chauffeur? Xoch nie fand ich soviel Wück und Ruhe zugleich in der Nä^ eines Menschen . . " Vom silbrigen Licht des MondeZ umflossen, stand Dietliild da. Sie hatte ^ie Hände gefaltete und schien zu beten. Wie ei», unirdisches Wesen wirkte das lichte, holde Geschi^pf in dieser Umgebung. Mit keiner Beivegung verriet sich Ralf. Erst als Dietlind sich zuni Gehen ans^Me, rief er leise ihren Namen. „Fräulein Dietlind! Bitte, erschrecken Gie nicht! Ich bin eS. Ralf R . . ." Plötzlich er-tappte er si6). . . Ralf Ramlow« Chauffeur", beendete er schnell den Satz „Um Gottes willen, Herr Hiller! Nenn nn» jemand hier sieht!" kam es ängstvoll zurück. Doch Ralf Ramlow war schon nebnl dem geliebten Mädchen. Mit unendlicher Innigkeit zog er daS ängstlich abwehre,«»<. M^ch^n an sich. „Still, Dietlind! Niemand hat uns etwas zu sagen! Wir sind reife, erwachsene Menschen. AHer — bald ivird es anders sei«. Dvch warum »seinen Sie? Du . . . warum weinst du, mein süßes Mädck)en? Nicht «einen. GS wird sa <,lles anders. Nur n:cht »seinen!" Das junge Mädchen aber war keines Wortes fähig, ^ht, da alle die furchtbaren Spa« nungen sich unter der Mgswnlt der Li«be lösten, schluchzte es nur leise in sich hinein. „Sellen Sie, ich bin doch bei .^nen. Und ich werde Sie zu s6)ützen wissen. Haben i^ie denn gar kein Vertrauen zu mir? Dietlind, glauben Sie nlir doch . . . (Glaube mir doch, süße, geliebte Dietlind!" Da tasteten zioei s)«i'. und Z>eren Herzen nur die uralten, elnig neuen Wkor!^ ihrer Liebe raus6)ten. Als Ralf Ramlo^v, der nunmehrige Chailf-feur, Dietlind bis zur Dür gebracht hatte, hörten sie aus dem Privatzimmer n>)ch inuner heiteres, ungebundenes Lachen l^ruuSschnl-len. „Auf Ihr ganz Spezielles, .Herr Herfnrth!" hörte Ralf die Äimme seines Sekretärs .Herbert .Hiller. Da lachte er auS vollem Halle. „Hövst du, Liebling, man feiert 'valnschein ltch schon Verlobung?" „Ich woMe, es wäre soweit!" gab Tietli >!) beklommen zurück. „Und du bist gar nicht neidisch, das; deine Schwester eine so gute Partie macht?" sors^s). te Ralf Ramlow. „Neidisch?" Dietlind läck)eltc. ..Wie wenig ^nnst du mich! Wie k<^nn ich neidisch sein wenn mein Muttche,, dann ivenigstenz, den furchtbaren kinanziellen Drncl lo arg fühlt?" ei»«-kre6»lvtenr „n»i t« äi« v vrant^ortliet,: 116« Vrucli 6er »I^sriliorsko tisicarns« iu I^aridor. — k'iir 6vli Llvrsusxvber u. 6eu VrueL 5t»nko ia