^91.___ Donnerstag, 23. April 1903. 122. Jahrgang. ^"^ Hz '""h ^"?"°'>Atelö: Mil Pl>l>«rrsrlid>l!i.,: M^,jül»vi« 2albi>il,lln >ü li. Im ««»lor: «a»v ^^^^ "lr l»a,^u 4 il">''" 50 tl, !,>0i>s,v p<» ^N!r !^> l<; l!sl >>s!!^rii Wilds,ül'!„i,ns, T»l> <^,a!l,llä,fr Zeil»»,,» e>!ch<>ii,t lä^Üch, ,»il A!,Mc>l„,n' der oooil- »,lb 7n'>l'llan^. Tw Admloiftratlo» l^siod^l nil, »o:i^'.r»,)lav '^.'r, ^. dir Uledaltiuu ValmaliiM,^ >>.'».«. Lprechsti!,ldl>!l dci Nld»,!io!! um, « dl« K, U>» vorii!i!l!i,!ipl>> nichl zm'lickgrslrNl, 2lrntlicher Teil. ^cktie?V"^3pril 1903 wurde in der l. k. Huf. m,d Staats-^ai«> ^XV. Stück des Neicl^aeselMattes in delltscher ^ »»gegeben und versende!, bnistt^") April ^^^ wurde in der l. l. Hof- und Staats «nb Xxv F^^' ^luck der italienischen, das XXVII., XXVlII. ^hulij^, ^"ck der lroatifä)en nnb das XXXI, Eiült der !t»dei ^"' 'wsgalie des steichsnesetzblattei! ausssegrben und ver- ll»03 S^" Amtsblatt« znr «Wiener Zeitung» vom 2l. April ^itu<>,,.„ Haltung der Ezechen. llaueii^ '"^"'^ ^^'^ Presse" nimmt an. die Ver 3o„„/^"unelvei-saniililu!lg, die auf den nächstei, ^ g)? '^^ ^'ag einbenlfen ist, werde ein impera N^ ^udat ,-,iu- Obstruktion nicht erteilen. Es tzoch^ ^lui sonderbar zugehen, wenn die Jung ^'l ^^/^'^,^ ihnen vou deil Vertrauensnlännerii ^stess, ^ ^^' Hände freigelassen luerdeu, nicht nach ^tien s,'.',^^'"l Enuägungeil folgen sollten, von ^' W 1'^ ^^ Ostern haben bestimmen lassen, sllsch^ ^ ^U' Czecheu nicht einet- ganz nnd gar nihili ^ «l^,^^^^ n-geben wollen, werden sie lvenigsteuo cho^^"lg d^; ungarischen Oustrilktion^tainpfes '"iltli^ /' ^^^^' s" sich entsä^'ideu. Tas li'erde ver ^lchen^f! ^'^ern. daft nür im Parlamente einem "Klln i, ^.'^Winter entgegengehen, wie ihn die n d^ Atmosphäre gebracht haben, ^rli^'^^'t" gibt den Pechen .-,n bedenken, das; die ^ T?,?«I ^^ichteu und eine Verständiguilg mit Das „ssremdenblatt" fiihrt au.s, daß dds öster-reichische Parlament, das früher in erster Linie fiir die Politik nnentbohrlich war, jetzt fiir den wirtschaft lichen Haushalt unerläßlich geworden ist. Darin liege seine neugefnndeue ^ebeuslraft. Es ist jedenfalls gegen, Obstrnttionen weit gefeiter als vorher und ein Sturm auf dasselbe mit viel größeren Gefahren und Opfern verbunden. Deshalb habe das Parlament in diesem Augenblicke teinen <^rnnd zur Verzagtheit. Die „Teutsäx' ,'leitnng" erklärt, die Chechen könnten ihre Postulate erst dann verwirklicht sehen, wenn die nationale Verständigungsakticm ans Ziel gelangt ist. Mit „Obsliilktion5torheiten" werden sie bestimmt nichts erreichen. Die „Reichswehr" stellt fest. dao seichen, in dem dao Parlament wieder .',ufammentritt, könne ein ZeiclM! des Erfolges oder der Niederlage nur für das Parlament, nicht aber für die Regiernng werden. Wenn vom c,')echischen Vertrauenomännertage die i^ehde beschlossen werden sollte, so könne diese nur mit einer schweren ^iiederlage des ^echischen Voltev enden. Die „Wiener Morgen^eirnng" weist darauf hin. daß man mit Obstrnttion eine Universität nicht auf-ballen könne. Ev käme wieder der Paragraph ! l, der alles kann. <'llso nicht einmal die >iraft der Zerstörung wohne der Obstruction nme. Die „Arbeiterzeitung" hält e5 fiir sicher, das; deu Abgeordnetm m ihrer Mehrzahl die Lust am Ob struieren gründlich r,ei'gangen ist nud das; sie sich ,)ur Fortsetzung dieser selbstmörderischen Politik gelvis; nicht ans eigenem Antriebe entschließen würden. Man st-llte sich allerseits endlich einmal <',n der nationalen Auseinandersetzung bequemen, der dauernd doch nicht auszuweichen ist. Das „Neue Wiener Journal" rät den Czechen, mit ihren deutschen Landslenten einen ehrlichen Frie den zu schließen, hiedurch würde die Nniversitätsfrage allS ihrer politischen Hülle losgeschält und siele ihnen als goldene frucht in den Schoß. Die Nede Dr, von Pacaks scheine darauf hinzndeuten, daß der Spiegel des ungarischen Abgeordnetenhauses nicht ohne erziehlicheil Einflilß geblieben ist. Das „Illllstr. Wiener Extrablatt" sagt, man solle es sich in Prag dreimal überlegen, d<"m Nadikalismus auf seinen unbedachten Pfaden zu folgen, ^olge man ihm, so lade man eine immense Verantwortung auf die Schultern. Politische Uebersicht. Laibach. 22. April. „Hlas" führt aus, die deutfä)e Obstruktion habe die Solidarität der Tentschen befestigt, lvährend die c z e ch ische O b st r l> k t i o n die Solidarität der blechten zerschlagen habe. Deshalb könne kein ge luissenhafter Politiker neuerlich deu Czechon Obstrut tion anempfehlen, znmal mit derselben die czeä,ifche Universität nicht ,;u erlangen sei. Werde cüier einmal der Einfluß der Deutschen in Mähreil gebrochen sein, dann würden die Ezochen. sofort ihre, Universität er halten. — „NaKinec" hingegeu erklärt, die czechischeu Abgeordneten müßten auf der Errichtung der czechi fchen llniversität in Mähren bestehen. Die Bevölke rung würde darin eine politische Tat erblicken. Die Erfüllung dieser ^orderung M für die Negieniug leicht, da sie ke/iuen großen Kostenaufwand erhäsche. Man branä)e üur die, vollständig überflüssige Univer sität in Ezernowitz anf^nheben. Das ungarische Amtsblatt publiziert eine Verordnung des Landesverteidigungs-Ministers, wo uach die betreffeildon Behörden, angeuüesen, werden, Vorbereitungen zu treffen, damit die diesjährigen A f s euti e r u it g e u zwisäM deut 2. Juni und dem 2i1, Inli durchgeführt werden können. Die ..Deutsche ^eitnng" erblickt in dem Nestripte, mit dein Zar Nikolaus °ll. dem Botschafter am Wiener Hofe, Grafen .'»l apnist, den Alexander Newskli - Orden verlieh, einen erfreulichen Veweis dafür, daß die Uebereinstimmung zwischen der rllssi schen und österreichiscl^nngarischeu Valkanpolitil in ungetrübter Weise fortbesteht. Zar Nikolaus doku meuliere damit in bedeutsamster Weise, daß die Pali slavisten und die verschiedenen anderen Intriganten sich vergebliche Mühe gebeil, ihn von der bisher einge-haltenen Äaltanpolitil abzubringen. Baiser Wilhel m wird am ^. Mai in N o n« eintreffen. Am l5. Mai wird der Kaifer einem Gottes° dienste ill der 5tavelle der deutfcheil Botschaft bei wohnen lind dann alls der Botschaft das frühstück Feuilleton. Endlich. Hu""««« von Hern,a„n Aitter. i'^ >tcl!,^""^^' ^^""n 'nachte oin Gesicht, als sei «-x'kliic,,. ' ^ Ungezogenheiten der lieben Ingeild t, ^ >vn. ?^"^^" ^lchte zn seheil. Ein guter G^ "^ l,^ ^ 'hm gekoinmeii. Er zog ein Geldstück her-!.^"M6,"^ ^"^'l"d ,;u den .Mnderili ..Ich muß '^' nd.'. ""^ daß ich die übliche Düte vergessen ^ ^illu/ ^^ ll'"l'^ ^""^ l'nd seid gewiß in °N kll„s?-'!' ^^' ">uiu Konditor am Martte gelaufen. ^,^ U)r ^ich etivas Leckeres." !>tl>„ ^willing^. erhoben ein ssreudengeheul lmd ^°ssor,../. ^'ln Gcidstiicke davon, »uähreud der >. H>uoo. "' bocilückten Miene eines Mannes, der iii" au lÄ^"" '"""n ^>'cle beseitigt sieht, sich l!'-^dt..i n ^' wandte l,nd abernlals begann, ^"5,,.' ^"l-ten das Glück dieses ^nsammen > ui prclseu ^"Uen s. " ^illy '"'^sput. Taun schlenderte Willn znnick ^ ^illt ^ "''^ ""'dM'sener Miene. .. .^ill'l '"'^^ "'"" Neheil", fchiuollte Willl' Uly, ' M(>mt. icli müsse alle Wego laufen", sa^te '1!^^'ttli!^'^""^ ^"cli Msn.mul.eil sschen", lneiltte ' ^. rmer Vn-drossmhmt. die den Assesfor eni- „Es ist doch nicht nötig, daß wir beide durch die Hitze rennen", erklärten die Zwillinge entrüstet, „Dann warten wir lieber bis l>eute abend" Su nahmen eine tugendhaft-gleichgültige Miene an nn5 ließen sich hinter den, Paare im Grase nieder. Bald aber begann wieder ihr Getuschel und Gekick^l', das jeder Blick, den die Schwester oder der Assessor ihnen zuwarfen, zu einem nnerklärlichen Lachen mit znscun-mengesteckten Köpfen steigerte. In dem jungen Manne kochte der Aerger, aber er bezwang sich und nach einem von allgemeinen Redewendungen ausgefüllten Ge spräche mit feiner Nachbarin, fragte, er, freuüdlich ,',>> den ljwlllingen hingewendet: „Wollt ihr mir denn nicht einige Erdbeeren Pflücken?" Sie, waren beide fosort bereit, dergestalt ihre Dankbarkeit auszudrücken. Aber sie entfernten sich nicht weit, von dem Paare, das sie nicht aus den Altgen ließen. Bald kam Willy zurück mit der bedauernden Erklärung: „Ich finde keine Erdbeeren mehr!" „Ich habe etwas", schrie Lilly überlaut. Sie rannte herbei und hielt Willy die ausgestreckte Hand hiu, aus der eiu braunes Grasfröschchen sprang. „Pslli! So ein ekliges Tier", kreischte diese: sie sprang zurück imd stieß dabei unvermutet den vor ihr sitzen den Assessor derart an, daß dl^sen heller Strohhnt ab siel und wie eine Scheibe den Wiesenhang hinunter kollerte. „Der Hut, der Hut!" jauchzten die Zwillinge und tollteil hinter den, ^lüchtling her wie junge Dachs Hunde hinter einem rollenden Garnknäuel. „Die Ungezogenheit ist wirtlich,;u arg", ,agte EI friede, entrüstet aufsiehend. Aber der Assessor sprach mit fliegenden, stockenden Warten: „Endlich ein Augenblick dcs AUeiusemS. teure Elfriede! Seit Wocheu sehne ich mich danach, Ihnen endlich einmal sagen zu können, wie sehr ich Sie liebe, Sie zu fragen" — Mehr war nicht nötig. Ein glühendes Not stieg in das Gesicht ElfriedenS. Verscl^imt hob sie ihre Augen und sank dann an die Brnst des jungen Mannes, der einen Knß auf ihre frischen, Lipven drückte. Tn erschallten auch schon wieder die Stimmen o?r ^.willinge. „Lilly, Lilly", schrie Willy, „er hat sie eit,d> lich geküßt, ich habe es gesehen!" Eilig rannten die Taugenichtse mit dem Hute heraus zu dem Paare, das sie. eng nmschlungen, erwartete. Atemlos fragte Willy: „Habt ihr euch wirklich einmal geküßt?" LiUn sc^le vorwurfsvoll hinzu: „Warnm habt ihr es nicht getan, als wir dabei waren, all die Zeit haben wir schon darauf gewartet?" Man stieg abwärts der Villa zu, die Zwillinge. Voralls in tollem Jagen, bald Willy vor Lilly, bald Lilly vor Willy. „Papa, Papa", hörte das Liebespaar, das ihnen langsam nnd mit häufigen Knßnnterbre chungm folgte, sie bald unten im Garten rufen. „Papa, Frieda, der Herr Assessor! Sicher, wir haben es gesehen!"- . Vater Vierweg war m,ßer Nch vor Erstaunen, Glück und Zärtlichkeit. „Mein lieber Herr Assessor", sagte er, „liebe Frieda, ihr habt meinen reichsten Segen. Ihr habt beide gut gewählt, ihr nx'rdet glück lich sli'n. Natürliche Menfchen zeigen stets ein riä)tige5 Einpsiiiden, slihlen sich znemaiider hingezogen." Er beirachtete sie gerührt, sein gutes Antlitz strahlte, Wie in seliger Selbstvergessenheit murmelte er: „Natürliche Menschen sind gute Menschen, worden glückliche Menschen. Und jeder Mensch ist nichts als ein Produtt von Geburt und Erziehlma.." Laibacher Zeitung Nr. 91. 790 23. April 1903. nehmen. AbmdZ findet ein Galadiner im königlichen Schlosse und hierauf eine, Galavorstellung im ^oatro lll-j^mills» statt. Am 4. Mai wird eine Truppenrevue. abgehalten, welcher ein inilitärisches Diner fulgen wird. Am 5. Mm wird Kaiser Wilhelm das Kloster Monte, Cassino besuchen. Abends finden ein Empfang im Kapitol und eine Illumination dos Pantheons statt. Am, s>. Al'ai wird die Königin-Witwe m Ehren des K'aisers ein Dejeuner geben. An denlselbeil Tage erfolgt die Abreise des Baisers Wilhelm. Tie „Patrie" hatte mehrere Ai-tilel veröffentlicht, in weläM sie die Pariser Bevölkerung aufforderte, bei der Ankunft König Eduards in Paris durch Hochrufe auf die Buren und auf Fafchoda zu demonstrieren. D6rou!i'de richtete nun an den Direktor der „Patrie" ein Schreiben, worin er die Hal^ lung des Blattes tadelt und desavouiert. Er führt aus, die Pntriotenliga habe nichts von ihrem Pro gramm ausgegeben, aber sie habe die Gewissheit, daß dir den, Parisern empfohlene Kuudgebung gegenüber dein König Eduard dcu Interessen Frankreichs und der Rev in dilation der Elsaß-Lothringer ebenso wider spreche, wie im Jahre ittM die Demonstrationen gegen den König von Spanien, welche eine deutsche freundliche Politik Spaniens durch fünfzehn Jahre zur Folge hatte. Aus Madrid erhält die „Pol. Korr." von einer nichtfvanischen Persönlichkeit, welche in der jüngsten Zeit öfter Gelegenheit hatte, den König Al-fonso XIII. zu sehen, einen Bericht, der den über den Gesundheitsznstand des jungen Monarchen wie Verholt verbreiteten ungünstigen Gerüchten jede Grundlage abspricht. Die Mchauptung, das; er mit einem Leiden behaftet zu sein sck)eine, dessen Symptome den Aerzten zu Besorgnissen Anlaß bieten, sei eine böswillige Erfindung. Schon die Lebensweise und die Tätigkeit des Königs müssen diejenigen, welche ihn einigermaßen beobachten können, davon überzeugen, daß er sich eines vortrefflichen Befindens orfreut und die Notwendigkeit einer besonderen Schonung seiner Kräfte, auf welche die erwähnten Gerüchte hinweisen, nicht im entferntesten vorliegt. König Alfonso XIII. widmet sich den Aufgaben feines hohen Vernfes nut lebhaftem Eifer, empfängt täglich Mit-glieder des Kabinettes, deren Vorträge er entgegennimmt und mit denen er die Regienmgsangelegen lieiten in allen wichtigen Einzelheiten bespricht, ohne selbst im Falle lange dauernder, anstrengender Auseinandersetzungen die geringste Ermüdung zu verraten, und erteilt täglich in den Morgen- und Abendstunden eine große Alizahl von Audieuzen. Alle Personen, die mit dem Könige in Berührung kommen, bestätigen, daß auch sein Aeußeres und seiu ganzes Austreten von seiner vollständig befriedigenden Gesundheit Zeugnis ablegen. Ebenso bekundet sich seme jugendliche frische bei den Jagdausflügen nach dem Pardo, die er, fo oft es seine Zeit zuläßt, unternimmt und bei denen er einen Viererzng selbst lenkt. Tagesueuigkiten. —- (Prophezeiungen für das Jahr 1908.) Mme. de TH5bes, die in letzter Zeit vielgenannte Pariser SibyNe, hat, wie die „Münchener Allg. Ztg." meldet, unter b<>m Titel „I/uii 1903" eine Schrift herausgegeben, in drr si? verschiedene Prophezeiungen für das laufende Jahr ver^ kündet. Bekanntlich befaßt sich die eigenartige Sibylle mit Chiromantie und Astrologie. Sie will nun u. a. aus den Händen von Schauspielern, die sie untersuchte, die Tatsache herausgelesen haben, daß in der eisten Periode dieses Jahres (sie beginnt das Jahr mit dem 21. März) ein Theater in der Provinz durch eine Brandtatastrophe zerstört weiden würde, sowie daft ein Theater in Paris gleichfalls in Gefahr sein dürfte ,unb sie hat diese Prophezeiung denn auch bereits in ihrer Broschüre verzeichnet, was anläßlich des Theatcr-brandes in Lille von denen, toclche der Sibylle Glauben schenken, in der Presse besonders hervorgehoben wurde; dabei wurde bemerkt, daß ja schon manche andere Vorhersagungen der Mme. de Thöbes eingetroffen seien, u. a. auch Dumas Fils für sie eingetreten sei. Das Jahr 1903 ist, wir sie in der Schrift feststellen zu müssen glaubt, ein „schlechtes Jahr". Es wird vom Saturn beherrscht und der ist. wie die Astrologen sagen, ein böser Geselle. Außerdem ergibt die Quersumme von 1903 die Zahl 13, was denen, die an omi^ nöse Zahlen glauben, nicht recht gefallen wird. Zunächst scheint Frankreich von der Schlechtigkeit des Jahres heim^ gesucht zu werden. Die SibyNe sah nämlich in den Händen von Parlamentariern „beunruhigende Zeichen" und glaubt deshalb, „dramatische Trauerfälle" in den Kreisen hervorra^ gcnder französischer Politiker vorhersagen zu können. In Erwartung der derart angekündigten politischen Wirren wird man der Prophezeiung gewisser unglücklicher Begebnisse auf demGcbiete der Kunst, die Mme. deThvbes in Aussicht stellte, und die nach Ansicht ihrer Anhänger bereits mit der Tiara-Affäre begonnen haben, wahrscheinlich weniger Interesse zuwenden. Anderseits werden die Männer der Wissenschaft sehr erfreut darüber sein, daß die Sibyllc in den von ihr untersuchten Händen von Gelehrten „Zeichen von Entdeckung gen" gefunden hat. Nach den weiteren Prophezeiungen, die in der Schrift zu finden sind, bleibt für Frankreich der schlechte Trost, Leidensgefährten zu haben. Es soll nämlich ,,ein großer Staat des Nordens sein Glück Wanten sehen". Holland soll bedauerlicherweise Ueberschwemmungen zu fürchten haben. Die Periode vom 22. Juni bis Zum 22. September dürfte auch für Deutschland Unglück bringen. Ferner dürften in dieser Zeit „die russischen und englischen Diplomaten die ganze Welt beschäftigen". In der dritten Periode besteht ferner, so behauptet die Sybille, die Gefahr, daß der Souverän eines „befreundeten Grenzstaates Frankreichs" infolge eines Reiseunfalles sich sehr übel befinden könnte. In der vierten Periode fallen sowohl Frankreich wieAmerila „sich zu hüten" haben. Die schlimmste Prophezeiung, welck)« Mme. de TlMes in der Schrift verkünden zu müssen glaubt, ist dic. daß der Weltfricbe, wenn nicht 1903, so doch sicher 1904 gestört und Europa gewaltsam zu seinen Schlachtfeldern zurückgeführt werden wird. — (Uebung macht den Meister.) Vor Jahren wirkte am Theater in Bergamo in Oberitalien ein bescheidener junger Mann als Chorist mit. Da sein Einkommen aus dieser Stellung nicht hinreichte, seine alte Mutter mitzuer nähren, so arbeitete er nebenbei noch bei einem Schneidermeister als Schneidergeselle. Eines Tages kam der Sänger Nazari zum Schneider, um ein neues Kleidungsstück anzuprobieren. Hiebei unterhielt er sich mit dem Schneidergesellen. Er erfuhr, daß derselbe auf der Theaierbühne als Ch°^ mitsinge. „Hast du eine gute Stimme?" fragte NaM'' ., ,^ kann ich nicht behaupten", sagte der Schneibergefelle, ..^ bringe mit Mühe und Not das (1 heraus." Er sang m>l -sttengung das " „Es geht nicht!" entgegnete der Chorist. ..Singe ^, du glücklicher." Auch dieser Ton kam mit Anstrengung y""^ ..Nun das II.", befahl Nazari. ..Es geht nicht!" «S'"^. sage ich. oder ich —." Abermals machte der SsM' , Chorist einen Versuch und siehe da. das 1l kam 3«". ^ schein. „Siehst du. daß es geht", sagte freudig Nas"' , fügte bei: „Du hast ein großes Kapital in deiner ^ ,.^ und wenn du fleißig üben willst, wirst du der erste ^ Italiens werden." Nazari hatte sich nicht geirrt, Ml >^ achtete arme Chorist übte von nun an fleißig und e sich mit seiner herrlichen Tenorstimme Millionen. Es wa blrühmte Opernfänger Nubini. . ^ — (Eine Stichprobe.) General S'l ^, Wood war bekannt wegen feiner Genauigkeit, besonder ^ sichtlich der der Mannschaft verabreichten Kost, ^ls/^'^ mandant des Lagers zu Aldershot war, faße er eines ^ tags einen Soldaten ab, der mit einem dampften . ^ gefchirr aus der Küche trat. ließ sich einen Löffel "'^'.,^,z kostete von dem Inhalte des Geschirres, worauf ^'" ,^, ausrief: „Schändlich, das foll Suppe sein! Da» ^ ,^ anderes als schmutziges Nasser!" — „M. Sir", "! A bcr Soldat, „es ist auch nichts anderes, ich war eben " griffe, das Gefäß zu reinigen!" ^ - (Ein harter Kopf.) Im Zinnner ei'"sH^ zu Warschau feuerte der Direktor einer .wlnstgl^' ^ Stanislaus Koslowsli. in sclbstmördelisck)er "llM , m,em Revolver vier Schüsse auf sich ab. Das H^e'^^y, erbrach die verschlossene Tür und fand itoslowsti -^, .^ wenn auch bewußtlos. Der sofort herbeigeholte ^r? ' ,, fest. daß keiner der Schüsse das Schädeldach d"^"^ hatte. Auch hatten die Kugeln, die später in ^wa^ ^^ platteten, Zustande im Zimmer gefunden wurden, vely" mäßig geringfügige Wunden verursacht. Lolal- und Prouinzml-Nachrichtcll. Anffiihiüiig dc« Oratonnm« >3t. F«»z>^'' Ks ll In der hiesigen Domlirchc fand gestern "b^gi," '/1.8 Uhr unter persönlicher Leitung des I'. H"I»att. "l" dic Aufführung des Oratoriums „St. FranMus >' '^ dcrfelbrn wirkte» nebst dcm etwa 200 Sänger und ^'^f innen zahlenden Chore der „Glasbena Matica" u"d ^i etwa 70 Musiker verstärkten Musikkapelle des I"^"'^> mentes Nr. 27 die Damen Frau Hcnriette KurY.^^c und Oratoriensängerin aus Wien, und Fräulein H" ^.^ leczck, Konzertsängerin aus Wien. sowie ^ Ast»»' Elnst Ritler v. Cammarott a. Opernsänger aus ^, und Alois Stejslal /Mitglied der Wiener H"l"^ »c Das Oratorium ist. wie bereits in unserem ^ ^rl, tont wurde, ein von rein kirchlichem Geiste getragen ^ ^ das weniger in einem Konzertsaale als in einer.U ^i! Geltung kommen kann. Der Komponist hat in de"" ^, nahezu alle blendenden Effekte verzichtet; er ^ , sich"" religiöses Opus schaffen wollen, ein M?l. d"^ ^ einen verhältnismäßig wenig inhaltlichen Text >^ ^chi'^ schließen und. dcm Charakter des Oratoriums ew>^^,> die seelische Disposition der darin auftretenden 4» musitalisch illustrieren soll. Den sebenden ihr Recht! Wiener OriginaLRoman vou U. Hottner»Urefe. (10. Fortsetzung.) (5m seltsames Gefi'chl beschlich den Mann, der jetzt gleich vielen, Tausenden diese Zeilen las. Es war etwas in der Form dieser Ankündigung einer fo ern-sten Feier, was ihn fast empörte, sein feines Gefühl verletzte. So etwas Protzenhaftes, Aufdringliches. Als wollle die Erdin emer halben Million so recht deutlich ^ nllcn fassen: Echt her, wie ich das Andenken der Unglücklichen ehre! Ich kann nicht mehr tnn, nm der gnten Sitte, dein äußeren Schein zu genügen. Ich tisiille mnsterhaft alle Pflichten eines Erben." Angewidert warf er das Blatt hin. Er erinnerte sich jetzt Plötzlich ganz deutlich der Tame, welche noch in so vorgeschrittenen Jahren — Fräulein Muth mußte gegen Fünfzig sein — als einzige Anverwandte dnrch einen ganz unvorhergesehenen Fall in den Besitz eines großen Vermögens lain. Sie war die Schwester des alten Wettborn, der vor ungefähr zehn Jahren starb, nachdem ihm seine Frau, Rosas Mltter, im Tode vorausgegangen war. Vou irgendwelck)en anderen verwandten wußte, mail nichts. Tie Wettbonls waren ganz alleinstehende ^!eute. Damals hatte Herr Wettborn feine Schwester, die bis dahin eine large Stiftsdamenslelle inne gehabt, zu sich berufen, hatte itir die Leitung seines Hanswesens und Rosas Er-ziehnng iibergeben. Er mochte sich wohl schon krmil siihlen und unfähig, das tolle, vierzehnjährige Mäd chen, zu fuhren. Reinhold Ottmann entsann fich noch genau all der Kampfe und Scharmützel, welche, Nofa mit der Tante ansgefochten, ehe fie deren Gegenwart schw<>igond erduldete. Und doch war das bloße Tasein dn'sor sm-nn'nstrongen, nüchternen. Phantasielosen P^1on snv dl^' wildc U'md eine stete Qual. Als Noso uU^- und dnrüi d^'n 'T^d tn'5 ^> s^bslüntn^r wurde, hatte sie auch ihren eigenen Haushalt geführt, trotz all der sckMfen Zischeleien, welche, sie dafür von lieben Vetaunten dulden mußte. Die, Tante bekam zlvei separierte Räume angewiesen und hatte nur mehr der Oeffentlichleit gegenüber die Stelle der chapperonierenden Gesellfchafterin. Zu Haufe gingen die, beiden ihre eigenen Wege nnd suchten jede Vegeg-nung zu vermeiden. Ulrd nun war die gehaßte Tante noch die Erbin der fchönen, jnngen Nichte geworden! Wie feltsam das Leben spielt! Dr. Ottmann fuhr auf. Es klopfte wieder und der Kellner brachte eine Rechnung für ein Auch, da5 der Doktor fich gestern gekauft hatte. Ms er sein Porte-feuille zog, um demselben den kleinen Betrag zu entnahmen, flatterten ein Paar Fetzen zerlnullten Papieres ans dein Boden. Hastig bückte sich Reinhold danach. Das waren die Fragmente jene?' Briefes, die ihn, Frau Marie gestern abends noch heimUch zugesteckt halte. Sorgfältig legte er die Stücke vor sich auf den Tifch und snchte sie zusammenzufügen. Es war feines Papier, aber an den Rändern dort und da eingerissen, zerknittert und fleckig. Die Worte, welche darauf ftanden, waren mit fichtlich verstellter steiler Schrift geschrieben. Jetzt hakte er's getroffen! So paßte alle5 richtig aneinander. Er beugtx' sich tief über den Tifch und fah mit gespannter Aufmerksamkeit auf die häßlichen Fetzen. Nnn las er, fast mühelos: ..Ail Fräulein Martha Herrmann! Eine Freundin gibt Ihnen den guten Rat, auf Hernl Egon Hochberg ein wenig besser zn achten, al5 Sie dies bisher getan haben. Man läßt arme, junge Männer meist nicht nngestrast täglich mit schönen, reichen Mädchen verkehren. Und Fränlein Wettborn ist beidesi schön nnd sehr reich. Wird da nicht das nl,i,e Mädchon bestimmt ancl> das verratene Mäd- chen sein? Wissen Sie, wo Herr Egon n ^.^, morgen, am Nachmittag des 21. Mai '"/«^ ift Fragen Sie ihn doch danach! Oder, was^sFl machen Sie die Probe und überrafä)en^^^il'l' im Gasthause ,Zur Alm' denjenigen, ^er ^^ Sie zu lieben. Dann werden Sie siä) "^fl'"l"' Bild machen können, inwieferne der Herr Ihr Vertrauen, verdieil". >^siiick '^, Unterschrieben n>ar das elende Schnst, ^ ^ Es gab für Reinhold Ottmann keinen, aucl) ^ ,^'l geringsten Anhaltspnnlt, wer der VM"N" ^ N^' sei. Aber als er jetzt, angestrengt uachsM'Niw'.^^ ^ tiefer über das Papier bengle, da schieil c'-' ^fi' ströme es einen eigenen, süßlichen Gernä! " " s>.M Geruch, der ihn an irgendetwas erinnerte, ^ ^tft lige Vorstellung ill sl^nem Gehirn wachg"'U' sF Aber er vermochte es nicht, dieser Vorst"^ .^ Umrisse, eine Gestalt zu geben. Wenn " ^ ^ >' halteil wollte, dnnn war sie wieder weg, fortgeblasen. . , Schließlich stand er unruhig auf. , .^! H" Gleichviel, wer den Brief geschrieben l ^ ^^v nicht das bloße Vorhandenfein dieses,g"U".^iihr tigenden Schriftstückes eine wichtige ^"^", ,^" "^li el seine Gedanken und vagen Vernnm' > ^,. P' neuerlich auf einen Weg, den sie säl'" ^„n'"^.,, scheu, betreten hatten^ Gab es eineil ZM" ^it^ zwischen dem Morde und - er zögerte !" ' ^, tt>' denken, und Martlia Herrmann? Wnß"' ' z,M' doch Genaueres über jene Tat? Er stellte m die Tatsachen fest. „ 'ö<, Martlia ging nm fünf M,r vm, '« ,^ ct>' weg und langte, nach Aussage der ^""'^ s^' '.'!^, . nach sechs Uhr daheim an. Niemand li" ^ili'l , geseben und sie selbst lengnete es, ^"l"'" '. ^ t>'^ sort gewesen zu sein. Aber am Vottage, l'^ ^, , anmmmen Briej erbalten. Sie liebte ^m ^^ch^Zeitmlg Nr. 91._________________________________791___________________ 23. April 1903. l> bar . '^" Standpunkte aus betrachtet, übte gestern dt,,l uber^"'^ Oratorium sicherlich einen tiefen Eindruck. We-la,„ «es das ganze Milieu der Veranstaltung sehr zu-^liinmun ? ^'^ ^ ^^ eineKirche eben in einer anderen ülit, s^.s,^ °'^ in einen Konzertsaal oder in ein Theater, 'lnfanu , ?"" d'ellcicht die echte und rechte Stimmung zu ^»eii d-^ "'chl da ist. so loinmt sie sofort bei den ersten ^Uli / !°'k.Hattinann» ^t. Franzislus" zum Herzen bttze,,' . ^ unverfälscht aus einem tiefempfindenben '^splechüÜ "'^^ ^'"^" ^"^' "b^^ Aufbau ist cdel und würdig, und es blichen'm "'" wertvolle Schöpfung auf dem Gebiete der Die l,>u ^ ^" betrachten und hochzuhalten, iailz t>e ss^uummer des „Et. Franzislus" bilden jeden-bauten ^r ^^ 5 '" echen Teile mit der machtvoll auf-^Nde n< ^ ^^' Eiters die innig empfundene, herzgewin-Justus '" - .^' ^ranzislus^ ..Möge verherrlicht sein "»k Maie? ?^' ^^'"^ Knechte", der stimmungsvoll gedachte ^'le sm '^ auöklingende Chor der Jünger im dritten bleibe l? ^^ Echlußchor. der mit den Worten endet: ^'s'lalis/ ^ '"'"' ^^ "'^ ewig", in welchen Worten eine ^ Or, . "ftotl)eose des .Heiligen den würdigen Abschluß ^wnuins bildet. — ^ l» l,,,s. ^^^^^' des Wertes war eine so gediegene, daß ^tt Chor ^ ^^^^ ^ohl nicht beffer hätte erfolgen tonnen. ^>M> "Glasbena Matica" betätigtc. dant dem um- ^' Hub ^^^'^"l Studium seines Dirigenten, Herrn ^ stand ' ^''^ tünstlerische Eignung in hohem Mahr ^tkt abs?'^ ^'^ b°l)e seiner Leistungsfähigkeit; das O» ^nd sch«>° ^"^ °ic selbständigen Nummern fein abgetönt ^slcindn? ^ bei den übrigen dein vokalen Teile in ^Auf s " Weise an; die Solisten endlich zeigten sich ^'>au u *"" und ganz gewachsen. Die Palme gebührt 'le aM^e ' ^ ^' '"^^ ^ Partie der Historie — übrigens ^nngerid/'" ^latorium — mit einer überaus sympathisch ^ngi«^. '^' glockenreinen Stimme meisterte. Als zweiter ^l"s. r;' " 'br .Herr v. (5 a m m'a r o l t a als S. Fran-^'"ier'ten ^^zeichiieter, mit einer machtvollen, wohldiszi-"'kjst^"'"^ begabter Sänger. Der Vassist. Herr ^assc ^ . '' trug dant seinem vollen, einschmeichelnden , h iüi C5? )^ 3U'" Erfolge bei und wurde hiebci, namcnt. ^et ^.'Klette des zweiten Teiles, von Fräulein Ho- 1> 5"nsam unterstützt. -^d«n°' ^"ann selbst dirigierte sein Werk. »vetches '«>>< bear?'"" ^kllen sowie am Schlüsse mit lautem Vei-!^CoN» '"'^^' '"" Umsicht. Feuer und Kraft und < !^Ntc„ /' r' ^^"^ und Orchester in den Bann seiner in-''sch^^^ .^ Der Aufführung wohnten Seine Exzellenz ^Nn ^^ ^ttniann N'ustti.', daß sie stM leidenschaftlich , brn li^s " N"vcson. Sollte 0c' sie nicht dazn gl>- ait zz, "".^' d^'n Anhalt d^'s Vri^c'<' anf dessen In- ^h^,s„ ^'"" War sie hoiinlich dl"n Wrg nach den, ^ b^>>! ^Mnen'c' Aber liätton sie die Nachbarn. '^is^'/,^'s^n Ue vorbeimnii, nicht absolnt selben ?'^ l'rtiii ! .^".^ ^'"^"^ "lU' diesc ?lachbarn einstin^ ^arln '< ^'^' ?^'^" '^'^ ^"'^ Alx'ndstnniX'N in ihrl'n '^it donV^^"^^^ ^'wc'sen. nränl^in V.'artha se'l '"^^nn ^kmnnu'n. sei iiderhanpt nicht niehr "" ^11, .-^'"- -lbor woher tam dann der nasje Sanni ' ^ch" ""?"' ^l^idc? Neilihold ^ttinann dachte ^liy v ^' ^'it l>iner soild^rbarm ttc'N'iszlieit nahni "urh^t ' '!"' ^''"s. '.vl'artlia^ iiass^' >tl^id, il,!'l' !^f!te,i ^ ^incili inneren 'insainlnenhanao sichln ?" A'wos '^^' ^^ Mädchen heimlich Z^ngin dl'r >s^.,^. >"n? Aber Martha Herrmann hätte ^ien '.^'^' ^schlechtW(>!wNM in eilN'l, Abssrn:id Meh^ ^", "hin- um Hilfe zil rnfon. ohne ihr dei. ''M^' ^"än war sie diel M wann empfindcndi ^to j^ '"- d^ Mörder ihr eigener Geliebter. Sie '^Nlssrn , ^ ""^ "'ll'^ d°u del, fnrchtbaren Ver< ?'^c>ii ^.^""riner Volveise. welche qegen Hoä'ber., "^lloz^ "u>,cht U'älnite ,ie ihn srei nnd ^liiälich. 3^ abo ' ""Erbrach ioinon Gedanlen^ana. K^i,> ,j/ "U diese niiihsam znsminnenaettanbten ^lno,-s^"l'",pl nber/.e^end'c' Ä'l'uszte E^on >er . Cr ^,, konnte nicht ein anderer, am Ende -x^^i! ^"'te nicht Nieiter. Tas, das wollte er nicht .5 'bn 5n '""^ "ne Schniach fiir die Anne. ^iebe, ^ iiel ^ "bosten ^rellnd" A'nannt. Nno dann. j^lcinn/ '?"' last nne befreiend, eini das Haar! "ron ?.!,' ^"l'e Bart haar. N'elche^ inan .^wische,- den ' ? ^s B.?"^' ^''' Ermordeten qefnnden hatte. 'Die^ ''^vs^. ''''' "" Äewei^, neaen den fast ,nä,t an» ^ Uoiz^n, — ^,t> trotzdem," (Fortsehung folgt.) der Herr Landespräsident Varsn He in mit Frau Gemahlin, der hochwürdigstc Herr Fürstbischof Dr. I e g l i, 5 . der hochwürdigste Bischof Monsignore Dr. Nagl aus Trieft, sehr zahlreiche Geistliche aus Stadt und Land und sonstige andächtige Zuhörer aus allen Vcvöllerungsschichten bei. Das Oratorium wird heute abends um ^8 Uhr in der Dcmtirche wiederholt werben. Wie man uns mitteilt, sind die Karten zu dieser zweiten Aufführung bereits ganz ver griffen, Uebrigens findet morgen um ^/^8 Uhr abends in der U rsu l i n eri n n, e n l i r che unter persönlicher Leitung des Komponisten und mit den gleichen Sololräften eine dritte Aufführung statt. Kartendorvertauf von heute an bl>i Herrn Lozar. Rathausplatz, in der Trafik Keäarl, Schellenburggasse. und in der Katholischen Buchhandlung. Domplatz. — (Veränderungen im Justiz dien ste.) Seine Majestät der Kaiser hat ernannt: den Landesgerichtsrat Dr. Vladimir B e r a n in Graz und den mit dem Titel und Charakter eines Oberlandesgerichtsrates betlei-beten Landcsgerichtsrat Karl Ell in Cilli zu Oberlanbes-gerichtöräten bei dem Oberlandesgerichte in Graz, feiner den Lanbesgerichtsrat Ludwig Golia in Nudolfswert zum Oberlandesgcrichtsrate daselbst, den Landesgerichtsrat Dr. Franz Vou^el in Marburg zum Qberlandesgerichts-rate daselbst und den Landesgcrichtsrat Dr. itarl Wim -mer in Graz zum Oberlandesgerichtsrate beim Landesgerichte in Graz, weiters den Staaisanwalt Dr. August Nemani^ in Marburg zum Staatsawalte in der VI. Nangstlafsc für Klagenfurt. Seine Exzellenz der Herr Ministerpräsident als Leiter >es Justizministeriums hat verseht di> Gcrichtsadjunlten: Dr. Hyacinth Edlen von Schul-h e i m in Fürstenfrlb nach Villach. Dr. Franz M 0 h 0 rii^ in Oberburg nach Friedau. Otto Englhofer in Kirchback nach Stainz und Dr. Robert Arzt - N u i z in Radleisburg nach Fürstenfeld, den Gerichtsadjunlten Roman Terste-njat und Ludw. Pcrscha des GrazerObcrlandcsgerichls-sprengels je eine Gcrichtsadjunltcnstelle. uild zwar ersterem in St. Leonhard in Steirrmarl, lehterenl in Kirchbach, ber-liehen. Zu Gerichtsadjunlten wurden ernannt die Auskultanten Johann T 1 cnter für ben Grazer Oberlandesgerichts-sprenge!, Josef Zboläel für Oberburg. Dr. Arthur Wolff für Nudkersbulg. Dr. Anton Koban. Doktor Richard Schl 0 ssar und Dr. Wilfried Seem a n n für den Grazer Oberlandesgenchtssprengel. endlich Dr. Anton M u le j für St. Marein. — (Zur Affäre H i t i.) Die vom Kuratorium der chemischen Versuchsanstalt in Laibach allerdings etwas übereilt vollzogene Ernennung des Cl>emilers Hiti zum Assistenten hat viel Staub aufgewirbelt, jedenfalls mehr als nötig, da diese Angelegenheit vom „Slovensti Narod" nicht mit, Unrecht als eine kleinliche bezeichnet wird. Umso unbegreiflicher ist es uns. wenn dasselbe Vlatt dies zum Anlasse vel^ementci Ausfälle gegen die Regierung nimmt, und in offenbarer Nervosität sogar von einem I^x-I^x-Zustande spricht. Versehen sind allerdings bei dieser Besetzung unterlausen, und zwar mehrere, nicht nur die Außerachtlassung des Konwistermines: damit hat aber doch die Regierung nichts zu tun. Werden also Relriminationcn erhoben, so sollen sie auch an die richtige Stelle gerichtet werden. Die Regierung ist diese Stelle jedenfalls nicht. — Wenn überdies von dcr Anstalt behauptet wird, sie sei von keinem Nutzen und es sei schade um das Geld, welches das Land für dieselbe opfert, so spricht dagegen wohl deutlich die stets sich steigernde Inanspruchnahme des Institutes. Wir wollen uns übrigens in eine weitere Abwehr dieses Angriffes nicht einlassen; das wirb wohl das.Kuratorium der Anstalt selbst besorgen. '—(Militärisches.) Der Oberleutnant Rudolf Edler von Detela wurde vom Landcs-Gendarmericlom-mando in Klagenfurt zu jenem in Graz verseht. --- (Fr! st zur Einbringung der Gesuche um einheitliche Bemessung der allgemeinen Erwerb st euer für das Hauptunter-nrhmen und für die mit demselben zusammenhängenden Zwe igan stal tc n.) DaZ l. l. FinanMinisterium hat auf Grund des tz 12. Abs. 7 des Gesetzes vom 25. Oktober 18W. R. G. Al. Nr. 220. als den Zeitpunkt, bis zu welchem bei der Einreichung der Steuerpflichtigen in die Steunrllassen zur allgemeinen Erwerbfteuer für die vierte Vetanlagungsperiode 1904/15)05 Abfälle und Zuniächse berücksichtigt werden können, den 1. Juni 1WA festgesetzt. Mit Nuctsichl darauf werden jene Steuerpflichtigen, welche im Grunde der Bestimmung des tz 87. Abs. 2 deo Personalsteuergesetzes die gemeinschaftliche Besteuerung von Zweiganstalten mit der Hauptanstalt anstreben, aufmerksam gemacht, daß derlei Gesuche nach Artikel 85, Z. 6 der Vollzugsvorschrift zum ersten Hauptstücte des Personal steucrgesetzes mindestens sechs Monate vor Beginn der vttrefscnden Veranlagungspenc.be, daher für die Veranla-gungsperiode 1904/1905 spätestens bis 1. Juli 1008 bei der k. t. Finanzdirettion in Laibach, bezw. wenn die Gemeinsam zu besteuernden Anstalten in verschiedenen Ländern liegen, bei einer der in Betracht kommenden Finonz-Landes-behörde einzubringen sind. — (Erleichterungen in Bezug auf die Anbringung dlr Gesuche um zeitliche Steuer frei heil für Neu-. Zu- und Um b a u t e n a u s G r n n d d e 3 G e s e h e s v 0 m 25. M a > z 1««0 R G Nl Nk. 39.) Das l. l. Finanzministerium hat aus Anlaß einer Iirterpellalion des Abgeordneten Doltor Glabinsli und Genossen, betreffend die .Handhabung ^ Ge- ^druckt im "andesgesr für das H"z°Mm "m Nr. « t'l 2902) gewährten Erleichterungen bei Geltend machung der Baufreijahre aufmerksam zu machen. Es wirb dal>l der Wortlaut des fraglichen.Erlasses nachstehend zur allgemeinen Kenntnis gebracht: Mehrfache Klagen darüber, daß insbesondere die Landbevölkerung aus Unkenntnis dec materiellen und formellen Bestimmungen in Bezug auf dic Erlangung der zeitlichen Steuerfreiheit für Neu-, Zu und Umbauten nicht nur oft der Wohltat des Gesetzes nicht teilhaftig, sondern nachträglich zu der Steuer für mehrere Jahre und auch zu Strafbeträgen herangezogen wird. lassen es wünschenswert erscheinen, in Bezug auf die Anbringung der Gefuche um zeitlich Steuerfreiheit die tunlichsten Erleichterungen, eintreten zu lassen. In biefer Beziehung wurde zufolge des obzitierten Finanzministeiialerlasses vom 2. Juli 1902, Z. 18.603. nachstehendes verordnet: 1.) Das bezügliche Ansuchen kann nicht bloh schriftlich, sondern auch mündlich zu Protokoll gestellt iverden. 2.) Die Protokollaufnahme laim nicht bloß bei der Steuerbehörde I. Instanz, sondern auch bei Steuerämtern erfolgen, Im letzteren Falle hat das Steuer amt das Protokoll sofort derSteuerbehördc l. Instanz vorzu-legen. 3.) Die Gemeindevorständc sind in Bezug auf das An^ suchen um zeitliche Steuerfreiheit als Bevollmächtigte der Bauunternehmer zu behandeln. 4.) Wegen Abganges der ml 8 4, al. 1. der Verordnung vom 1. Dezember 1880. R. G. Bl. Nr. 140. bezeichneten NelM' hat die Zurüäweifung des Gesuches, beziehungsweise Verweigerung der protokollarischen Ausnahme nicht stattzufinden, sondern es hat die Steuerbehörde l. Instanz eine angemessene Frist zur nachträglichen Beibringung derselben zu gewähren. — (Laib acher Gemeinberatswahlen.) Vei der gestrigen Ergänzungswahl für den II. Wcchltörper wurden 240 Stimmzettel abgegeben. Hievon entfielen uuf Hcrrn Andreas Seneloviü 286 und auf Herrn Ivan Plan tan 229 Stimmen. — Der II. Wahltörper zählt 1810 Wähler. — (L a ndes - V e 1 su ch s we i n l e l l e r in La! bach.) Laut einer uns zugehenden Mitteilung findet die erste öffentliche Weinlost im neu errichteten, im Tauzt)erscht!i Hause unter dem Eafö Europa befindlichen Lcmdes^Ver suchs- und Weinlostlellei Montag, den 27. d. M., nachmit tags statt, und ^war von 3 bis 6 Uhr nachmittags nurfür Wirte. Weinhändler und andere W e i n v e r -laufe 1. von 6 bis 8 Uhr abends für das übrige Publikum. Die zweite öffentliche Weinlost folgt Dienstag, den 28. d. M.. von 5 bis 8 Uhr abends. Jeder Besucher muß beim Eingänge (Eingang an der Wienerstraße) um mindestens 1 I< Coupons einlösen, um mit diesen die gekosteten Weinsorten entgegen zu bezahlen. — Später werden öffentliche Kostproben bei besonderen Gele-genheiten und nach Bedarf abgehalten werden. — Da der Keller sehr geräumig ist — dessen Länge beträgt 81 Meter bei 6 und 9 Meter Breite — wurde eine Abteilung zur Aus-stcllung verschiedener Nelleiwirtschaftsgeräte wie Pressen, Traubenmühlcn, Abbeermaschinen. Rebbelgitter. Pumpen, Filter, Sterilisatoren ?c. verwendet. Der Bequemlichkeit und Ordnung sowie der später abzuhaltenden Lehrlurse toegcn wurden auch mehrere Tische und Stühle hineingestellt. Von den ausgestellten Weinen sollen der Rheinriesling, dec weiße Burgunder, der Sylvaner, der Wälschriesling, dir Eipa und die Zelen ?c.. von den blauen Sorten hingegen der blaue Burgunder und der Carmenet besonder ttrwähnung finden. Es gibt aber auch verschiedene sehr gute weiße und rote Unter- und Innerlrainer Tischweine. Zur Orientierung sei bemerkt, daß der Rheinriesling den Hauptsatz der berühmten Weingärten am Rhein, der blauer Burgunder und der Carmenct hingegen m der berühmtesten Weingegend Süd-und Westfranlreichs bilden. Nine Sähe von Rheinriesling hat in Kram nur die Graf Lauthierschc Herrschaft in Slap bei Nippach, von Earmenct oder Cabarnet aber Frau Iu-liune Schwintcrt, Rentmeisterswitwe in Wippach. Dies sind jedoch zu hervorragende Sorten, als daß sie bei uns in größerem Maßstabe kultiviert werden könnten. Außerdem reifen del Rheinricsling und der Cormenct ziemlich spät und können daher iur in südlichen Gegenden und besseren Lagen kultiviert werden. Schließlich sei noch erwähnt, daß alle jetzt im Keller vorrätigen Weine in Krai n gewachsen sind und daß sie direkt im Keller der betreffenden Produzenten, deren Namen an den Fässern ersichtlich sind, gelauft wurden. — (Pferdetlas isitation und Zählung der Fuhrwerke im Bezirke Nudolfswert.) Die Pferbellasifilation und Zählung der Fuhrwerke finden in den einzelnen Zählstaiionen wie folgt statt: 1.) ain 27. Mai um 8 Uhr vormittags in Neudegg für die Orts' gemeinde Neudegg, um 2 Uhr nachmittags in Grohlact für die Gemeinde Grohlact; 2.) am 28. Mai um 8 Uhr vormittags in Treffen fiir die Ortsgemeinde Treffen; 3.) am 29. Mai um 8 Uhr vormittags in Döbernig für die gleich „amige Ortsgemeinde, um 2 Uhr machmitlagö in Seisenbrrg für die Ortsgemcinden Ambrus, Haidowitz. Seifcnberg und Zagradec; 4.) am 80 Mai nm 8 Uhr vormittags in Hof für bi.' Ortsgemeindc Hof und Langenton, um 1 Uhr nachmit tags in Töplik fü/die Ortsgemeinde Töplitz. Pöllandl und Tschermoschnitz: 5.) am 2. Juni um 8 Uhr vormittags m Rudolsswert für die Ortsgemeinde Nubolsslvert und Pre.'-na: 6.) am 8. Juni um 8 Uhr vormittags >n Rudolfs wert für die Ortsgemeinbe Hönigstein; 7.) am 4. ^um um « Uhr vormittags in St. Peter für die Ortsgememde Sankt Peter und Weißlichen! 8.) am 5, I"n. um 8 Uhr vorm.,' taas in Wrußnitz fm' die Orlsgeme.nde Wrußn.tz und Nuß, vors und am 6. Juni um 7 Uhr vormittags in Kandia für ok> Orlsgemeinbe St. Michael^Stop'x'. -^«>— — (A u 6 Rcifni tz) geht uns die Mitteilung zu. daß die dortige Gemeinde einen neuen Gehsteig mit Eisentonftrut tion, über den Feistritzbach zu errichten nnd die Wasserleitung bis zum EisenbahN'Stalionsgebäude zu verlängern beabsichtigt. Ueber das Ansuchen um diesfalls erforderlich Ne^ willigungen werden die wmmissionellen Lokalverhnndlunytn am 5, und U. Mai stattfinden. ' —«< Laibacher Zeitung Nr. 91. 792 23. April 1903- — (Militärisches.) Ernannt werden: der Generalmajor Lioorius Fraut, Koininandant der 12. Infan-teriebrigade in.Vtlagenfurt, zum Kommandanten der 1. In-fanterie-Truppcudivision In Sarajevo; zum Präses der Kommission zur Beurteilung der Stabsoffiziersaspiranten: der Feldmarschall-Leutnant Ernst Edler von Vive not, Kommandant der 4. Infanterie-Tiuppendioision; zum Kommandanten der 12. Infantericbriqade in Klagenfurt: der Oberst Lothar Edler von Hort stein des GeneralsiabZ-korps, Generalstabschef des 12. Korps. Verliehen wurde das Ritterkreuz des Leopoldordens dem Felbmarschall-Ücutnant Anton Freiherrn Maloweh von Malowi tz und K o -for, Kommandanten der 6. Infanterie-Truppendiuifion in Graz, und dem Generalstabsarzte Dr. Josef Uriel, Chef des militär-ärztlichen Offizierskorps und Vorstände der 14. Abteilung des Reichs-Kiiegsministeriums. Ernannt wird zum Assistenzarzt-Stellvertreter anläßlich der Ableistung der zweiten Hälfte des Präsenzbienstes: der Einjährig-Freiwillige Mediziner, Doktor der gesamten Heilkunde, Karl Zucker des Infanterieregiments Nr. 7 beim Garnisons-sftitalc Nr. 7 in Graz. Transferiert weiden: der Oberleutnant Richard von Stecher vom JR. 7 zum KAR. 3; di? Lcutnante: Alexander U j h ü z y vom IN. 17 zum DAR. 18. Karl Po 5 vom IN. !)7 zum DAR. 37 und Pius Trevisan vom IN. 97 zum DAR. 30; der Oberleutnant Josef Lonecl vom JR. 0« zum JR. 17,- die Oberleutnante des Armeestandes: Ferdinand T h o m a n i t sch, Magazins-offizier beim IN. 97 und Karl Vrünbel. Magazinsoffizier beim FIB. Nr. 8. gegenseitig. — (Elektrotechnisches.) Wie uns mitgeteilt wird, beabsichtigt die Unternehmung Lulas Habat und Franz Sax in Duplica eine elektrische Stromleitung von dem in Duplica projektierten Elektricitätswerke zur Beleuchtung und zu Vetriebszwecken nach der Stadt Stein und der Kuranstalt in Münlendorf sowie eine zweite Stromleitung nach dem Baron Apfaltrerschen Schlöffe Kreuz herzustellen. Ueber das diesbezügliche Einschreiten der genannten Unternehmung wirb die lommissionclle Lolalverhandlung am 6. und 7. Mai stattfinden. —n. — (Die freiwillige Feuerwehr in Verd bei Oberlaibach) hat diese Woche von der Firma M. Samafsa in Laibach einige hundert Meter Roh-hcinfdruclschläuche angekauft, so daß heute die genannte Feuerwehr in der Lage ist, auf über 1000 ,n Weite Wasser zu geben. Am 3. Mai veranstaltet die genannte Feuerwehr in der Herrschaft Freudental eine große Uebung; die 45 Personen starke Mannschaft steht unter der Kommandantschaft des Herrn Karl Iclov 5 el und dessen Stellvertreters .Herrn Franz Prcl. — lMutwillige Exzedenten.) Am 19. d. M. abends kam der Postillon Johann Iane5i<"- aus Sittich mit dem Postwagen auf die Eisenbahnstation Sittich. Zur selben Zeit erschienen dort die etwas angetrunkenen Burschen Igna^ Medved aus Vir und Johann Fenic aus Studenec, fluchten und beschimpften den Postillon, bestiegen den Postwagen und warfen die Postpakete zu Boden. Erst als der Stationsleiter von Sittich hinzukam, ließen sie von ihrem Tun ab. Als dann Icmexu: mit der Post nach Sittich fuhr, liefen ihm die beiden nach und entrissen ihm das Posthorn. — Gegen die beiden Burschen, welche als bekannte Raufbolde bereits wie-drrholt abgestraft sind, wurde die Anzeige erstattet. ik. — (De r M arb u r ge r Unte r stü hu ng sve rei n für entlassene Sträflinge) hält am 27. d. M. nachmittags 3 Uhr im Sitzungssaals der Gemeinde-Sparkasse in Marburg seine 12. Jahreshauptversammlung mit dei üblichen Tagesordnung ab. Sollte die statutenmäßige Anzahl der Vcreinsmitglieder um 3 Uhr nachmittags nicht anwesend sein, so findet die Versammlung eine halbe Stunde später bei jeder Anzahl von Mitgliedern statt. — (Der Zirkus Richard) erfreut sich eines andauernd guten Besuches. Samstag um 8 Uhr abends findet eine Vorstellung mit neuen Artisten statt, während Sonntag zwei Schlußvorstellungen — die erste um 4 Uhr nachmittags, die zweite um 8 Uhr abends — veranstaltet werden. — (Schadenfeuer.) Am 16. d. M. vormittags lam beim Besitzer Ios. Omahen in Unajnarjc, Oriszemeinde Trebelcu, ein Feuer zum Ausbruche, welches sein HauZ vollständig einäscherte und einen Schaden von 690 X verursacht?. Das Feuer dürste dessen fünfjährige Tochter durch Spielen mit Zündhölzchen gelegt haben. Der Abbrändler war auf 300 X Versichert. ' —ik. — (Ein Mesferhcld.) Am 16. d. M. nachmitlags entstand zwischen mehreren Gästen im Gasthause des Anton Lesjal in Glogovica, Gemeinde Nodoclendorf, cin Wortwechsel, welcher alsbald in einen Raufcxzeß überging und damit endete, daß der Taglöhncr Alois Kastelic aus Mec-feld sein Taschenmesser zog und mit demselben dem Gastwirte Anton Lesjat an der linken Hand eine bis zum Knochen reichende Schnittwunde beibrachte sowie dem Besitzer Ignaz Marll aus Arti5a Vas ebenfalls mit dem Messer oie linke Wange vom Ohr bis zum Kinn durchschnitt. Der Messerheld wurde dem Bezirksgerichte in Weichselburg eingeliefert. -Ik, * (Von der «Elektrischen».) Gestern um »/.li Uhr abends scheuten auf den» Vodnikplcche vor einem elektrischen Motorwagen die in einen Heuwagen eingespannten nnd vom Knechte Anton Zupanm gelentten Pferde des Handelsagenten August Tomazic und sprangen auf das Geleise der elektrischen Straßenbahn. Der Wagenführer F. Iglic konnte den Motorwagen nicht auf der Stelle anhalten, und so stießen die Pferde mit dem Motorwagen znsammen. Das eine Pferd stürzte nnd be» schädigte sich an den Vorderfüßcn, das andere erlitt Ve5chndiauna.cn an, Kopfe Am Motorwage», wurden zwei Sch^lien zertrürmnvil '^ (Aus dem Garnisonsarreste cntsprun^ gen.) Gestern zwischen 7 und 8 Uhr abends ist aus den hiesigen Garnisonsarresten der Neservedragoner Andreas Peterca aus Sostro, Gemeinde Dodrunje, entsprungen. Er hob das Fenstergitter alls und entwich durch das Fenster. * (Ein Sonderzug mit Auswanderern.) Gestern nachts ging vom Sudbahnhofe aus ein Sonderzug niit 504 kroatischen und 15» Auswanderern alls Kram ali. * (Tot aufgefunden.) Die Private Gertrnd Novak, wohnhaft Studentcngasse Nr. 13, wurde gestern früh vor ihrer Wohnung am Gesichte liegend tot alls gefunden. Der herbeigerufene Arzt konstatierte, daft Gertrud Novak einer Herzlahmung erlegen war, * (Verloren) wnrde in der Millooicstraße ei» silbernes Armband. * (Gefunden) wurde in der Lastenstras;e ein Offizierssäbel. Theater, Aunft und Literatur. — (l^ l» <> t. s> i> i «.) Wie bereits gemeldet, hat die 81<>vl:n8kü 8ol«kl> ^lUi^l für das Jahr 1N02 drei Bücher herausgegeben. Das ?rstc derselben führt den Titel I'l'cintt'o^lii ^toi>i« (Ladenpreis I^ K) und wurde vom Direktor H. Schreiner (Marburg) und Prof. V. Ve5el (Görz) redigiert. Das pädagogische Jahrbuch enthält zunächst eine die pädagogische Literatur betreffende Uebersicht, welche folgende Auffähe umfaßt: Die deutsche Sprache als zlveite Landessprache (Dr. I. Aezja l), Griechisch (Dr. Ios. Tomin^el). Rechnen (L. Lavtar). Erdkunde (Fr. Qro5en), Freihandzeichnen (Josef Schmoranzer). In dem erstgenannten Artikel tritt Prof. Dr. Bezjal in überzeugender Weise für die analytisch-anschauliche Methode ein. welche er als einzig richtigen Weg für den deutschen Unterricht an slovenischen Volksschulen bezeichnet; in dein Artikel über die griechische Sprache bctont Prof, Dr. Tomin.^ct die Wichtigkeit der griechischen Sprache an Gymnasien, indem er zuerst die Stellung des griechischen Sprachunterrichtes im Gyinnasial-Organis. mus mit besonderer Berücksichtigung der allgemeinen Bedeutung des Griechischen, der Erklärungen über das Griechische und den griechischen Unterricht überhaupt, der historischen Bildung, des Humanismus und Realismus, der Bedeutung des Griechischen für modernen Bedarf und für den Unterricht der Realien sowie der Zulunft des Griechischen erörtert, um sodann auf die Methodik und Didaktik zu übergehen. Die Abhandlung zeugt von gediegenem Wissen i auch merkt man ihr den gewiegten Methodiker wohl an. — Prof. L. Lavtar bespricht in seinem Aufsatze die Geschichte der Entwickelung der Rcchenmcthode und behandelt in anschaulicher, mit zahlreichen, auch den Laien fesselnden Beispielen, dieEntwiclelung der Zahl. die Benennung undNezeichnung der Zahlen, endlich die Entwickelung der verschiedenen Nechnungsoperationen. Die Abhandlung, welche die Periode vor Peslalozzi, die Zeit Pestalozzis und Grubcrs sowie die jetzige Zeit umfassen soll. wird im nächsten Jahre fortgesetzt werden. — Prof. Fr. Oro 5cn liefert unter dem Titel „Erdkunde" eine Uebersicht der erdkundlichen Literatur bis zur Mitte des 18. Jahr-Hundertes, bespricht den erdkundlichen Unierricht in den früheren Zeiten, die neuere Erdkunde mit besonderer Rücksichtnahme auf den großen Reformator der Geograhpie, Karl Ritter, führt hierauf eine Uebersicht der erdkundlichen Literatur der slovcnischen Länder vor und beschließt seine Studie, die viel des Interessanten und Instruktiven bietet, mit einer Zusammenstellung der slovenischen erdkundlichen Literatur. — Der Aufsatz Josef Schmoranzers „Freihandzeichnen" bildet die Fortsetzung der im vorigen Jahrgange begonnenen Studie über die Methodik des Zeichenunterrichtes. Der Verfasser bespricht die Methoden von Poang, Cooke und Tadd sowie einige aus diesen Methoden hervorgegangene Lehrpläne für den Zeichenunterricht von deutschen Schulmännern, worauf zum Schlüsse noch die neueste Literatur angeführt wird. — Der zweite Teil des Jahrbuches enthält eine Abhandlung von Prof. Dr. I. Bezjat. betitelt „Die Kernische Theorie über das Subjelt und Prädikat", welche namentlich von Sprachlehrern nut großem Interesse gelesen werden wird. Ist ja doch die Metkode Kerns geeignet, eine ganze Umwälzung in der bisherigen Satzanalyse herbeizuführen. Prnf. Vezjal meistert seinen Stoss vollständig, Beweis dessen die klare, bündige Darstellung der Theorie, deren überzeugter Anhänger und Verfechter er ist. — Auf diese Abhandlung folgt eine nach amtlichen Daten zusammengestellte Statistik des slovenischen Vollsschulwesens in den Jahren 1870, 1880 und 1890 von M. I. Rerat, worin in tabellarischer Form die Entwickelung der slovenischen Voltsschulen in Steiermarl. Kärnten und Krain veranschaulicht wird, — Den Beschluß des Jahrbuches bilden Themen und Thesen der pädagogischen Referate bei Vereins- und amtlichen Lehrervcrsammlungen im Jahre 1902. zusammengestellt von Jakob D i m n il. ein Bericht über die Tätigkeit der Niovc^klv Kn1«!cn M,ti ^ Baude bei Smeljanci nordöstlich von Radovi^te ! ^ ^ Bande verlor 20 Mann. Sie erhielt später H'^'Ml"" nierle dieTruppen, welche sich solange hielten, bis "^„ o^ gen eintrafen, worauf die Bande vertrieben l^^'s^ie a>' Bande wurden zwei Führer und 20 Mann g^^"^jle en> geblich ss.0 Mann verwundet, welche zum a,".^",. ^ u"b kamen. Von den türkischen Truppen sind zwei O"^ elf Mann gefallen, sieben wurden verwundet. Die Kongregationen in Frankreich Lröneven (Departement Finistc're), ^- ^?^ b, Bewohner mehrerer Ortschaften des hiesigen ^^ SF schlössen, die für Freitag anberaumte AusweismV ^ »^ biltiner und anderer Klostergeisllichen .U> vnb'N < große Kundgebungen zu veranstalten. Marokko. ^, Madn d. 22. April. Eine Depesche des ., ,,n" aus Melilla meldet, daß Mulley Mohammed '" " Sultan vrollamiert wurde. R o m . 22. April. König Viktor Emanuel h"t ^,h,i» herigen Marineminister Morin zum Ministe» "^ >'s„l c< und den Kontreadmiral Bewllo zum Marine"" ' nannt. Neuigkeiten vom Buchermarkte , ,, g's"' Jahrbuch der bildenden Kunst 1903, g^ ' g-öO. Meyer George. Erste ärztliche Hilfe, geb^ /^ z»^ Grenzfragen des Nerven» und Seelenlebens von D l- ^ ^ ,, selb uud Dr. h. Kurella. XXI.. k :l-3N. -^ H^'< Vögel Mitteleuropas, Lief. 1, vollstcindia "' 1 ...n,llM ?, 5K --60. - Gesellschaft für Kindrrheilliinde 1802. K 10 08. ^.M ^, zur histor. Syntax der griechischen Sprache, h"a"^»"st, ^ M. v. Schanz, Hest 15, « 7-20. - ^^H siiccheK, lathol. Mann. X 1'20. - Eberhard O>. ^hl O^,' Macht der Erziehung im Nollsleben, k -96. '7 " Vo/t"" Übrr Kinderarbeit. K —-72. — Nassauer ^L°udtt^,,« fahrten. Ärztliches und Menschliches. K3-36. -- ^ebl'^ Dr. F. ss., Vis ans Ende der Welt! 6 3. -^ '' lib, Ioh.. Die Entstehung, der Welt mit 20 Äbbildunge"^ ^ Becker. Dr. August. Kriftalloptil, mit K" '" ^ gedruckten Figuren, k 9 60. ., ., gei^,, Evpler, Dr. Alfred. Das Hest 1. k --72. - Wilbcnbruch. fünf Mn. X 2-40. - Vauer Ludw'ss. ^ li.^ ,, und Übungsbuch für den Unterricht in der <«"g"p, ^,, M - Hauszel. Dr. Friedr.. Über ssremdlörpcr m ^ z,.' Lustwegen, lv 1-»0. - Mübius. Dr. P. I>, ^/ I»"^ lungen der Kastration,!( 2 40. — Ma reuse. " '^eN „ Bäder und Badeniescn. X «. — Die politM» bes" Fürsten Nismarcl, Wor..kritische GesamtaiMl" y.^. Horst Kohl, Bd. II.. 1862 bis 1865, 2. AB. ^, P>el Schieler, Dr. C.. Dr. Julius Nupp, X ?'2 ' ^ F"", Loti, Die Schreckeustage von Pcling. ll ^'^ ^ ^ h,> Hans. Clairs, ein masochist. Roman, li ^'^^<^>l '" Bernhard, Medizin, Aberglaube und Geschle^' , türlei, 2 Bde.. X 24. i»"'""'" Vorrätig in der Vuchhaudlung Jg. l> "'^ ^ Fed. Bamberg in Laibach, Kougrcßplah 2. ^^^^-'^'^ Lottoziehuug vom 22. April 19^3' Prag: 38 21 19 '^^1---^ Meteorologische Beobachtungen 'N ^^ Seehühe 806 2 ,n. Mittl. Luftdruck ^^-^ R W V' ZZ M..d b«.>">"" ßj' 2^>,i7 72? 4 l2-'4!SSW. schwach ^ be^^ , ^ 22- 9 . Ab. 727-» »^ NW. schwach ! , ^^ ^ 0 2Zi 7 Ü. I. ! 724 5 ^ 7b! '^W- sch>v«ct) °" ^ ^, .^ ?' Das Tagesnlitlel der gestrigen Lemper««" male: 10 8». Verantwortlicher «ebakteur: Anton 3 " " ^cherZeilung Nr. 91. 793 23. April 1903. Verstorbene. '»chlr/i«^' April. Laura Trogher, Nechlmugsunlerossiziers» ' '« Stunden, Karlstädterstraße 1^>, Lebensschwäche, ^deklns^l ^,?^''l. ssranz Vezlcm, Besitzerssohn, 40 I., ).ol!°, !> "^ ^, Amentia, ^l)8cen8U8 pulm. — Orrlrub ' ^"Wohiierili, 54 I., Studentengassr 13, Schlagflusj. y. Im Zivilspitale: TubertM ^^' Npril. Marianna Zupan, Arbeiterin, 43 I., ____ Volkswirtschaftliches. Kuti<,^».!b«ch, 22. April. Die Durchschnittspreise auf den ^UMMarlte stellten sich wie folgt: Marll'lWgz«!.' Marlt>>Wgz5, Preis " Preis ^l,,,,, «, !"b l( j I. K,k K t» i«,r„ ^- '! - - -------1? b0 Butter pr. k«. . . 220 —'-l^ls,.. ^ - - -------15 - Eier pr. Stück . . — 5 -!— hch,, » ----------14 80 Milch pr. Liter . . — 18 —!— W'sc»^. ' ' '------l5 - Rindfleisch l' pr. kß I 24 —!— yeidei, ^ " ' '--------------Kalbfleisch » 132------- b'ch «„'s ' ' '------^!"0 Schweinefleisch . I 40------ ?">>'ru7^' ' '-------l8- Sch^wsteijch ' -««--^bnvs.,' °"' - ---------14 50 Hiihndl pr. Sliis 1 20-------- ^'"W vr «.' ' - —' 6!- Tauben . » -40--l!rb,e„ " ' ^'l" - - 25------Heu pr. c, . . . . ?---------- ^!»if„ ' - "->ib------Stroh »».... 6----------- ^ndsilk', .' ^24------Holz,hart.,pr,Kb,n. 740------- 2 3b-- -weich. . 540--^ N'""lz » 1 80------Wein, rot., pr. Httl.-------------- ^ainische Kunstwebeanstalt t>er elttrtgassc 2'TI- Stock. — Ausstellung von Oeweben "ndnar.nen A"8talt. 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Schantregal.°Nbl«s.-0bl 105 7K dto. dtu. jl'^^> dto. bto. (1894). . . . 99 40 100 40 bto. bto. (1898). . . , 100'!!<»10«ü« Vörsebau^Nnlehen, derlosb. »«/(, 103 — ic>u 80 4°/» «ralne: Ullnbe»Mulehen , »9?ü —'- Grlb Ware Vsanbbrleft »ll. Vllllll. aNa.öst.i» b0I.vtll.4°/° 99 b0 ioa'50 N.rUsterr.L»»be«'Hyp.'Anft.4«/° l»0 ,0 101 10 vest.'»««, «nnl 4U'/»jHhr. verl- 4°/»......... 10IZ0102»» bto. bto. bvjühr. Verl. 4°/° 101 »o tN» »0 Tparlasst, 1. «st., 60I., Verl. 4"/» 1U1 «0 INI «0 Eis»nbahn«z!liurlläl»» Gbligallontn. Ferb!nanb««9torbbahn ltm. 1686 100 8z 101 8K Oefterr. Norbweftbahn . . . 11» 50 111 50 Etaatsbalin......^ 4«»-- 441 - EUdbahn l^ 8«/i,v«lz.IHnn,'Inll »»« ?b »iu 7b bto. k b°/<,...... i»b — i«b ?ü Una.'galiz. «ahn..... 111101121« «u/« Uilterlralntl «ah»,» . . 9» Ü0 100 bO zl«»ls» zos« (per Lttlck). lvtrzwllich« «ose. »°/, Vodentredlt-Lofe «m. 1880 275' «7« 4°/. Douau'Dampssch. 10» fl, . —>— —-— b°/« Donll>l.«egul,-Lose . . . »?l» — »»»'- «»verzinsttche Lose. Uubllp'Vasillca (Nonibau) b sl. 19'iu «u iu lrrebttlose 100 fl...... 434 — 48» — Ilary-Lose 40 fl. EM. . . . 170-. 174- Ofener Uose 40 fl..... 1?» ^, i^»_ Palffy Lose 40 fl. CM. . . . 1?b'—180 - Noten Kreuz, Oest. Ges., v, 10 fl. 55,0 ös- ., m>a. „ .. bfl. «?-- »3 - Äudulf «°sr 10 fl...... 71'— 75-- 3 alm°Lo!e 40 fl...... »3ll—«41 — 3.»,.e!w" Lchuldv. d. Uoblnlrebitanst,, »m. 1889 7» — 7» — Laibachtl «ose...... 70— ?!. - «eld War, Nltlen. tzsan»porl'Anl»l' n«hmnnz»n. «ujf rltäl«-Mtien 100 fl. . . . 50-— U5-- Ung.»gilllz. -«rdt.<«nst.f Hand. u.«. 1«N fl. — — —-— bto. dlo. per Ultimo . . «7l -«72-— Kredltbanl, Nllg, u»g., 200 fl. . 720 —721 — Depoflttllbanl, Nllg,, 200 sl. . 424-50 42Ü-50 Vslompte.Ges., Ndrtjst., 400 K 522 — 52» - Viro»u.«asfe!w., Wiener 200 l. 435—438 — Hypothelb., Oeft.. 200fl.»0°/<>E < ,9? - 202-— Geld > «are Länberbanl, Vest., »on st. . . 409 50 4io «» Orstrrr.'ungar. 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(1653) 3-1 .Wohnung iU|»lÜr. 4p,S|Vlf,r 1)is sUns Zimmern samt Tl «Uii^l1 llade«n>»ior, wird fttr ^it, Uakunft " Jahr«" gresuoht. ll«t>g. m der Administration dieser .^^^ (l«f,7) 3-1 Ein Einjähriger der Artillerie sncht el33L ix-ÄTosclx irLÖtolIertes mit separiertem Eingang, in der Nähe der neuen Kaserne (St. Christoph) zu mieten. Zuschriften mit Preisangabe an Albert Mare80h, Kinjährig-Freiwilliger, Graz, Maria-hllseratrasse Nr. 2. (1668) 2-1 (164(5) C. 55/3 Oklic. Zoper Janeza Prus iz KrmafJine Sl. 8, katerega bivališèe je neznano, se je podala pri c. kr. okrajni sodniji v Metliki po Jožetu Prus iz Krmaèine St. K tožba zaradi izdanja izbrisne izjave peto. 3(X) K s prip. Na pod-stavi tožbe doloèila se je razprava na dan 2. maja 1903, ob 9. uri dopoldne. V obrambo pravic toženega se po-stavlja za skrbnika gospod Ivan Pez-dirc ml. v Draäiöah. Ta skrbnik bo zastopal toženega v oznamenjeni pravni stvari na njegovo nevarnost in stroške, dokler se on ne oglasi pri sodniji ali ne imenuje poobla-äcenca. G. kr. okrajna sodnija v Metliki, odd. II, dne 1H. aprila 190.1}. (1500) Firm. 110 Zadr. I. 90/2. Razglas. V zadružnem registru pri tvrdki: Hraniluica in posojilnica v Zgor. Besnici registrovana zadruga z neomejeno zavezo se je izvršil vpi5?. Iz naöelstva je izstopil Janez Po-liöar, posestnik v Spod. Besnici št.25; v naèelstvo pa bil izvoljen Alojzij Pegam, poaestnik v Zgor. Besnici St. 6. C. kr. deželna sodnija v Ljubljani, odd. Ill, dne 7. aprila 1903. ^ltlff ffel m fS AI fA ^"^ sind die vorteilhaftesten Sp^fSCtf Gtt f J" * " ^aeii*' ¦^^**^ mit Marke ^^ ZUm Hausgebräuche!--------*----------*— Paul Seemann "^^!1 üWei88e) Seiffe = , 4 6 K^ -----Zu haben in Spezereihandlungen. Laibaoh. 04rar)ti«rt r.lne K«rrt««lfan —•^—-------*¦—^— (1306) 104 « r ö