Nl. 299. Freitag, 31. Dccembel 1897. Jahrgang 116. Mbacher Zeitung. V»«lU»»»ratlon»pir<«: Mj»ria fl^b ou. Für die gustellüi!« w« Ha»« gaiujahri« ft, l. — I»strtion««bur: ssul lltint Inserate bl« zu 4 Zrlleli 8» lr„ grühere per Zrile « ti,: del öfteren Wicdelholunge» per Me » lr. Die «L«lb. Zelt.» erscheint täglich, mit Nulnahm, der 3,nn° unb sssi^tage Die «v«l»«ft?»tt«> befinde» ft<< «ongressplah Nr.«, die «tbaetto» Vahnhofgass, Nr, lk. Sprechstunden der Redaction von « bi» ll Uhr vormittag« Unfranlierte Vliese werben nicht ««genommen, Manuscript, nicht zurüsaefttllt. Pränumerations - Einladung. Mit 1. Iiinner beqinnt ein neues Abonnement auf die Laibacher Heitung. Die «Laibacher Zeitung», die in ihren 1.1?. Jahrgang tritt, hat in den verflossenen Monaten eme bedeutende Erweiterung des redactiouellm Theiles "fahren. Es ist das Bestreben der .Laibacher Zeitung», bei der Auswahl des Stoffes, bei Veröffentlichung der Draht« und Postnachrichten nur auf das thatsächlich Interessante Bedacht zu nehmen und den verschiedenen Geschmacksrichtungen ihrer Leser, deren Sympathien sie zu erhalten eifrig bestrebt ist, gerecht zu werden. Die telephonische Verbindung mit Wien ermöglicht bie Vermittelung der neuesten, wichtigsten Ereignisse. In der Rubril «Locales» findet jeder Leser lurzgefasste Nachrichten von localem Interesse. Diese Abtheilung bildet, da sie die kleinen und großen Geschehnisse aus der engeren Heimat in genauen Aufzeichnungen bringt, das engste Bindeglied zwischen der Schriftleitung und den Lesern. — Dem Volkswirtschaftlichen wird die größte Aufmerksamkeit zu« gewendet, und keine Zeitung legt ihren Lesern die Berichte über Verhandlungen in den Vertretungslörpern, iiber Sitzungen des Gemeinderalhes, Landtages, der Handelskammer u. dgl. m. schneller und übersichtlicher vor, als die «Laibacher Zeitung». Im localen Theile finden ferner die Leser ein umfassendes Bild aller Vorgänge, die sich in der Stadt und ihrer Umgebung täglich abspielen und die für die Bevölkerung von Interesse sind. Eingehende Berichte werden insbesondere in den kommenden Jahren inbetreff der mit der Stadtregulierung zusammenhängenden Arbeiten veröffentlicht werden. Theater, Musik und alle Vorkommnisse auf dem Gebiete der Kunst werden wie bisher die gebürende Würdigung finden, ebenso wird dem Vereinsleben eingehende Beachtung geschenkt werden. Die fesselnden Original-Feuilletons der 'Laibacher Zeitung» erfreuen sich bekanntlich allgemeiner Beliebtheit; im Roman«Feuilleton erscheint eine fortlaufende Erzählung, die besonders als Lecture für die Familie ausgewählt wird. Mit 1. Jänner beginnt ein größerer, ungemein fesselnder Roman aus der Feder rmes beliebten Schriftstellers. Die Pränumerations-Nedingungen ble»ben unverändert und betragen: mit Post Versendung: siil zaibach: ganzjährig . . 15 fl. — lr. ganzjährig . . »1 fl. — lr. halbjährig . . 7 » »0 » halbjährig . . 5 » 50 » vierteljährig . » » 75 » vierteljährig . » » 75 » monatlich. . . l » «5 » monatlich. . . — » »» » Für die Zustellung ins Haus für hiesige Abonnenten per Jahr 1 Gulden. Jg. v. Kleinnmnr K Fed. ßamberg. Amtlicher Theil. Se. k. und l. Apostolifche Majestät haben mit Allerhöchstem Handschreiben vom 20. December d. I. dem zum Obersthofmeister Seiner k. und k. Hoheit des durchlauchtigsten Herrn Erzherzogs Otto ernannten Generalmajor Karl Freiherrn Dlauhowesky von Langendorf die Würde eines Geheimen Rathes taxfrei allergnädigst zu verleihen geruht. Se. l. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 25. December d. I. den Oberlandesgerichtsrath Dr. Ludwig Ripka in Prag zum Hofrathe des Obersten Gerichtshofes aller« gnädigst zu ernennen geruht. __________ Ruber m. p. Se. l. und k. Apostolifche Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 26. December d. I. den Sectionsräthen im Handelsministerium Doctor Mansuet Kosel und Max vonZerboni-Sposetti taxfrei den Titel und Charakter eines Minifterialrathes allergnädigst zu verleihen geruht. ________ Koerber m. p. Der Reichs-Finanzminister hat den Nechnungs-rath im Rechnung«°Departement deö Reichs-Finanz-Ministeriums Johann Pälfy zum Oberrechnungsrathe in diesem Rechnungs»Departement ernannt. Der Reichs - Finanzminister hat den Kanzlei-Official erster Classe im Reichs-Finanzminifterium Ianaz Vunda zum Hilssämter.Udjuncten in diesem Ministerium ernannt. Den 29. December 1897 wurde in der l. l. Hof. und Staats, druckerei das cXVII.. 5XVIII. und (-XIX. Stück des Reichs, gesehblattes in deutscher Ausgabe ausgegeben und versendet Das 6XVII. Stück enthält unter Nr. 299 die Concessions - Urlunde vom 15. December 1837 für die Localbahn Bozen«Kaltern (Ueberetscherbahn); ytr. NX) die Verordnung des Finanzministeriums vom 22. T)e» cember 1897 wegen Verabfolgung von Fabrilssalz zur Vereitung von Kältemischungen fiir eine gewerbsmäßige Erzeugung von Ulesrorenem und Eislaffee i Nr. MI die Kundmachung des Finanzministeriums vom linsten December 1897, betreffend das Steuermulliplum bei Ermittelung des Wertes von der Grundsteuer unter« liegenden unbeweglichen Sachen zum Zwecke der Ge< bürenbrmefsung; Nr. W2 die Kundmachung des Handelsministeriums vom Lasten December 189V, betreffend die Aichung und Stempelung der Wasseroerbrauchs'Mrsser; Nr. W3 die Verordnung des Justizministeriums vom 26. De> cember 1897, betreffend das Uebereinlommen zwischen der l. l. österreichischen und der kaiserlich deutschen Regierung über die Vesreiung von der Sicherheits» leistung für Processlosten. Das s^XVIII. Stück enthält unter Nr. 304 die kaiserliche Verordnung vom 28. December !897, be» treffend die Forteihebung der Steuern und Abgaben, dann die Bestreitung des Ttaatsauswandes in der ^,ei! vom 1. Jänner bis Enoc Juni 1898. Das sIXIX. Stück enthält unter Nr. 305 die lnijerliche Verordnung vom 2tt. December 18U7, betreffend die Abänderung einiger gesetzlicher Ve-stimmungen über werichtsgebüren; Nr, 3l)6 die Verordnung der Ministerien der Finanzen und der Justiz vom 28. December 1897 zur Durchführung der kaiserlichen Verordnung vom 26. December 1897 sN G, Bl. Nr. 305). betreffend die Abänderung einiger gesetzlicher Bestimmungen über Gerichtsgebüren, Nichtamtlicher Theil. DaS Budgetprovisorium. Die kaiserliche Verordnung vom 28. December 1897. betreffend die Forterhebung der Steuern und Abgaben, dann die Bestreitung des Staatsaufwande» in der Zeit vom 1. Jänner bis Ende Juni 1898, lautet: Auf Grund des tz 14 des Staatsgrundgesetzes vom 21. December 1667, R. G. Vl. Nr. 141, finde Ich anzuordnen, wie folgt: § 1. Die Regierung wird ermächtigt, die directen Steuern und indirecten Abgaben nach den bestehenden Normen in der Zeit vom 1. Jänner bis Ende Juni 1898 fortzuerheben. § 2. Die in der Zeit vom 1. Jänner bis Ende Juni 1898 sich ergebenden Auslagen sind nach Erfordernis sür Rechnung der durch das Finanzgesetz für das Jahr 1898 festzustellenden Credite zu bestreiten. Insbesondere wird die Regierung ermächtigt, die für das erste Semester 1898 entfallenden Raten der mit den kaiserlichen Entschließungen vom 15. März und vom 28. Juni 1895 bewilligten Subsistenz-Zulagen in der bisberiaen Weile »„ «^ln^»» Feuilleton. Zum neuen Jahre. «Wohl dem, der die Gegenwart benutzt. Die Stunden eilen unwieder» dringlich von u»S und erwarten als Zeugen unserer Handlungen unS dort, wo Rechenschaft zu geben unser aller Los sein wird.» «^ <>. (PharuS a. M. d. L.) Ein Jahreswechsel! Wenn man eS strenge nimmt, so hat ja der Cyniker, der da sagt, der Neujahrstag unterscheide sich durch nichts von jedem anderen Tage «« Jahres, vollkommen recht. Es gibt im Universum «men Ruck. wenn wir die bisherige Jahreszahl gegen eme andere vertauschen, die einen Himmelskörper steyen ebenso still, die anderen gehen ebenso unverrückt ihre ^ahn in der Sylvesternacht, wie in jeder anderen Nacht des vorigen Jahres, ein jeder von den Tagen vollendet em Jahr, schließt einen Kreis, seit man dasselbe Datum zuletzt schrieb — aber was wäre das Menschenleben, wenn es in ihm nicht Tage gäbe, die zum Nachdenken, zum Rück« und Vorwärtsjchauen, zur inneren Einlehr "Nlüden. ja dringend nöthigten? Nur das vernunftlose Zeschvpf, das Thier trollt in ewigem Gleichmaße seinen «leg durch Sommer und Winter, von einem Jahr Mm anderen hinüber, bloß körperliche Bedürfnisse empfindend und bloß sie befriedigend. Eine« Menschen ao«r. des Ebenbilde» Volte», wäre solch ein Dasein nicht würdig. Glelchwle man den elnen schlechten Kaufmann nennen würde, der am Schlüsse des Geschäftsjahres nicht seine Vilanz zöge, nicht das Soll und Haben mit» einander vergliche, so macht sich auch der Mensch eines Unterlassungsvergehens schuldig, wenn er nicht zuweilen Abrechnung mit sich selber hält. Und hiezu bieten dann solche Marksteine, wie der Neujahrstag einer ist, geeignete Veranlassung. Gewinn oder Verlust der letzten Vilanz? heißt es h,er wie dort. Sind wir weiser, besser, glücklicher geworden, als wir es am 1. Jänner 1897 gewesen? Wir haben vielfach gefehlt, selbst wo der beste Wille vorhanden war — haben wir Lehren daraus gezogen, um in Zukunft gleiche Irrthümer zu vermeiden? Wir haben Enttäuschungen erlitten - sind wir ihnen immer auf den Grund gegangen, um zu finden, ob nicht wir selbst sie verschuldet? Unser Vrr-trauen in andere ist hie und da wankend geworden — haben wir uns geprüft, ob andere nicht gleiche Er« fahrungen an uns zu machen berechtigt wären? Gleichwie der Geschäftsmann das sogenannte Lehrgeld bezahlen muss, gleichwie er nur durch allerlei Schaden klug wird. so muss auch der Mensch als solcher sich durch viele Fährnisse hindurchringen, durch Dorn« gestrüpp sich den Weg bahnen zum ebenen, glatten Lebenipfad. «Eben und glutt,, das kann natürlich auch nur gelten im Vergleiche mit noch Rauherem, denn so ganz ohne Straucheln, so ganz ohne Fähr^ nisse gebt e« ja bi» an» Ende unserer Tage nimmer ab — sonst »üre e« ja lein Menschenleben. Sind wir so mit offenem Blicke unseren Weg uns d.e Schule des Lebens so recht zunutze gemacht so mus en unsere Missgriffe w22'hVn" ""' ^ »'s' wir^^ish^i?^ unstrAKn^^ verlas iger Maßstab für unseren w?ren ^ ?ft unser Urthett über unsere Mitmenschen. Ist daVmilde ,?l^^"b°°""en «ic Strauchelnde nicht so "char und schnell, wle lmr es vielleicht früher gethan wissen w'' lnchter zu entschuldigen, zu ' verzeihm. was un« !/H/W w.rd, stellen wir größere Ansprüche än schehen ollen, das Begraben der ^lluNnn-« >. ,?^ Laibacher Zeitung/Nr. 299 2716 31. December 1897. § 3. Die nachstehend aufgeführten, mit Ende December 1897 erlöschenden Credite können noch bis Ende Juni 1898 verwendet werden; doch find diese Credite so zu behandeln/ als wenn dieselben im Vor« anschlage des Jahres 1897 im Sinne des Artikels V, Alinea 3 des Finanzgefehes für das Jahr 1897. be. willigt worden wären. (Es folgt nun die Aufzählung einer langen Reihe von Crediten.) § 4. Mit dem Vollzuge dieser Verordnung, welche mit 1. Jänner 1896 in Wirksamkeit tritt, wild Mein Finanzminifter betraut. Wien am 28. December 1897. Franz Joseph rn. p. Gautsch m. p. Wittel m. p. valour m. p. Ruber m. p. Welsersheimb m. p. Vöhm m. p. Koerber m. p. Vylandt°Rheydt m. p. Loebl m. p. Der publicierten kaiserlichen Verordnung, mit welcher die neuen Gerichtsgebüren vom 1. Jänner 1898 ab eingeführt werden, sind im nichtamtlichen Theile der gestrigen «Wiener Zeitung» erläuternde Bemerkungen beigefügt, welche die dringenden Rücksichten darlegen, die zur Erlassung der Verordnung und deren fachlicher Einfchränkung auf den wichtigsten Inhalt der einstigen Regierungsvorlage über die neuen Gebüren geführt haben. Als nothwendige Begleitmaßregel zu der am 1. Jänner 1898 in Wirkfamkeit tretenden neuen Civil-processordnung hatte die Regierung sowohl in der vorletzten, wie in der jüngsten Reichsrathssession eine Vorlage wegen Abänderung der Gerichtsstempel eingebracht. Durch eine gründliche Reform der Gebüren des streitigen Gerichtsverfahrens, einschließlich des Executions« und Concursverfahrens, und durch Ab» wälzung eines Theiles der bisher von den Parteien im civilgerichtlichen Verfahren allein prästierten Ge« bürenleiftung auf jene Personen, welche im Strafprocesse als Privalankläger auftreten, beziehungsweise schon nach den Processvorschriften zum Ersähe der Kosten des Strafverfahrens verpflichtet sind. sollte die deträchtliche Schmülerung des bisherigen Ertrages der Gerichtsgebüren, welche im Gefolge des mündlichen Procejsoerfahrens zu gewärtigen ist, hinangehalten und die finanzielle Last auf eine gerechte Weise vertheilt werden. Zugleich sollte durch die Zusammenfassung aller einschlägigen gebürenrechtlichen Bestimmungen in ein einheitliches Gesetz der erste Schritt in der Reform unferes Stempel« und Gebürenwesens überhaupt gemacht werden. Da nun diese Regierungsvorlagen zur oer« faffungsmäßigen Erledigung nicht gelangt sind. die Civil« processordnung aber doch mit Neujahr in Wirksamkeit tritt, so musste in anderer Weise inbetreff der Stempelgebüren Vorforge getroffen werden. Ohne solche Vorsorge wären bedenkliche Folgen eingetreten. In finanzieller Hinsicht würde der bisherige Ertrag der Gerichtsgebüren eine Schmälerung um ungefähr zwei Millionen Gulden erleiden und somit das Opfer, welches die Iustizreform dem Staatsschätze durch eine Stei« gerung des Ausgabenetats der Justizverwaltung auf« erlegt, die in ihrer endgiltigen Ziffer fünf Millionen Gulden betragen wird. eine Erhöhung bis auf minde« stens sieben Millionen erfahren. Anderseits hätte die Anwendung der alten Gebürenvorschriften auf den neuen Process auf Schritt und Tritt mit — oft fast unüber» steiglichen — praktischen Schwierigkeiten zu kämpfen, die auf den gänzlich veränderten Formen des Verfahrens beruhen. Auf dem einzigen Gebiete, wo der mündliche Process schon bisher bestand und auch die Gebüren« bestimmungen demselben angepajst waren, in Bagatell« fachen, würde dieser befriedigende Rechtszustand mit dem Beginne der Geltung des neuen Processes aufhören, denn mit der Aufhebung des Gesetzes über das Baga» lellverfahren erlischt auch die Geltung der darauf be» züglichen Specialbeftimmungen des Stempelgesetzes. nicht schmerzlich entbehren, nicht sein ganzes Sein auf einen Punkt concentrieren, fo dass wir uns beraubt und öde fühlen, wenn sich unfer Wunsch nicht erfüllt — darin liegt unendlich viel für unser Glück. Und schließlich das Beste und Höchste: das Herz. die Hände und den Mund rein gehalten. Wenn alle Menschen es nur einmal probeweise empfinden dürften, was es heißt: vorwurfsfrei dazustehen und frei seinen Blick vor Gott und Menschen aufschlagen zu können — wie viele wohl gegen irgend welche Schätze der Welt diesen Seelenzustand verlausen möchten? Wohl nicht viele! Besser ein Unrecht dulden, als ein Unrecht thun! Ich stand neulich in einem Trauerhause, dem Todten sagte man mit Recht nach. dass er ein Mensch gewesen, wie ich ihn oben beschrieben, ein Mensch, der glücklich war. weil er sich zur Philosophie des Menschenfreundes hindurchgerungen halte, der selbst alles gab und von anderen nichts er« wartete. Es gab niemanden, der ihm einen Vorwurf machen konnte — aber zahlreiche Menschen hätten Ursache gehabt, zu kommen und seine Verzeihung für zugesügtes Unrecht zu erbitten. Da prägte sich mir so recht der hohe Wert eines tadellosen Lebens ein. Jahr um Jahr sollten wir versuchen, so auf den zurück» gelegten Zeitabschnitt zurückblicken zu können, wie solch ein Mann auf sein Leben zu schauen berechtigt ist. Die Regierung musste es daher als eine dringende Nothwendigkeit erkennen, sowohl zum Schutze der gefährdeten finanziellen Interessen als auch zur an-standslosen Handhabung der neuen Civilprocessgesehe durch eine kaiserliche Verordnung auf Grund des tz 14 des Staatsgrundgesetzes bis zu dem Zeilpunlte Abyilfe zu schaffen, wo der Reichsrath nach seinem Wleder-zusammentritte in der Lage sein wird. eine definitive Regelung der Gerichtsgebüren zu beschließen. Aber diese provisorischen Anordnungen beschränken sich nur auf das dringend Nothwendige. Obenan steht die Ersehung des 36 lr.-Stempels für gerichtliche Eingaben, Pro« tololle und Abschriften durch die Gebür von 50 lr — 1 Krone, wodurch wenigstens für die Uebergangspeciode, da die nach dem alten Verfahren abzuwickelnden Pro« cesse theilweise noch fortlause,', ein allzu starker Rück» gang der Stempeleinnahmen verhütet werden dürfte. Alle anderen Bestimmungen der Verordnung enthalten entweder Erleichterungen, welche die Wirtmlg des ge. dachten neuen Stempelsatzes in gewissen rüctsichtswur« digen Fällen paralysieren sollen, oder sind der Ermög« lichung einer klaglosen Geschäftsführung gewidmet. Neuerungen von principieller Tragweite, wie die Einführung von Strafprocessgebülen. von Veriheilungs-gebüren im Executions» und Concursoerfahren u. s. w., mussten bei Erlassung der vorliegenden Verordnung naturgemäß zurückgestellt werden, aber auch von den zahlreichen Detailbestimmungen, welche die von der Re« gierung seinerzeit vorgelegten Gesetzentwmfe über die Gerichtsgebüren enthielten, musste abgesehen werden, soferne deren dringende Nothwendigkeit aus den an« geführten Gesichtspunkten nicht gerechtfertigt werden könnte. Politische ülederftcht. Laib ach, W. December. Die Anordnung eines sechsmonatlichen Vudget-provisoriums wird im «Fremdenblatt» in folgender Weise motiviert: «Ein sechsmonatlicher Zeitraum wurde deshalb in Anspruch genommen, weil, wenngleich die Absicht besteht, bald «ach Schlujs der Landtagssessionen den Reichsralh zur Wiederaufnahme seiner verfassungsmäßigen Thätigkeit einzuberufen, doch erfahrungsgemäß vor Ablauf einer mehrmonatllchen Frist der Staatsvoranschlag auf parlamentarischem Wege nicht fertiggestellt zu werden pflegt. Uebrigens muss für diese kaiserliche Verordnung sofort nach Wiederzusammentritt des Reichsrathes die Indemnität in Anspruch genommen werden. Dieses Budgetprooisorium, welches für die erwähnte Zeit die Ausgabe von In vest it ions» rente ausschließt, enthält auch keinerlei Ermächtigung zur Veräußerung von unbeweglichem Staatseigenthume.» Die «Politik» bringt einen Artikel — den ersten einer längeren Serie — «Zur Aufhebung der Sprachenverordnung' aus der Feder eines Reichsrathsabgeordneten. In dem Artikel wird ausgeführt, dass in Bezug auf das sprachliche Verfahren bei den Gerichten und Aemtern Mod.sicationen der Sprachen« Verordnung eintreten könnten. Wir stehen nicht an, heißt es in dem Artikel, subjectiv unserer Ansicht dahin Ausdruck zu geben, dass die Beamten beider Landes« sprachen kundig sein sollen, dass jedoch bezüglich eines gewissen Procentsatzes der Beamten ohne Gefährdung einer raschen und verlässlichen Amtsführung von der Kenntnis der beiden Landessprachen abgesehen werden könnte. Der Verfasser des Artikels glaubt, oajs ungefähr bei 10 pCt. der Beamten die Kenntnis beider Landessprachen nachgesehen werden könnte. Der Artikel schließt mit der Hoffnung, dass eine Verständigung möglich sei zum Wohle Böhmens, Oesterreichs und der Oesammt» monarchic. Das ist die Jahresbilanz, nach der ein jeder sich die eigene ziehen mag; es wird dem aufrichtigen Menschen nicht schwer werden, zu einem Resultate zu kommen, zu ersehen, ob er «mit Gewinn oder mit Ver« lust gearbeitet» hat, wie es in der Geschäftssprache heißt. Und danach möge sich sein Verhalten im neuen Jahre richten. — Wohl viele in unserem Leserlreise haben erleichterten Herzens das alte Jahr scheiden sehen, sie wahren ihm lein liebendes Andenken, denn es hat ihnen schweres Leid gebracht, das keine Zeit heilen zu können scheint. In so mancher Familie mag am Tische ein leerer Platz zu sehen sein. der am vorigen Neujahrstage noch besetzt war. Da heißt es in Geduld und Ergebenheit das Haupt neigen vor dem, was ein unerforsch« licher Rathschluss über uns verhängt. Die Todten leben unter uns, wenn wir in ihrem Geiste weiterleben, wenn wir fortsehen, was sie begonnen. Allen den so Tiefgebeugten widmen wir warme Sympathie und hoffen von der Zeit Heilung der tiefgeschlagenen Wunden. So möge denn das neue Jahr Friede und Trost. Glück und Segen bringen, damit wir an seinem Schlüsse inßjeder Beziehung befriedigt auf dasfelbe zurückblicken können! Das sei mein Wunsch fürs neue Jahr! In der gestrigen geheimen Sitzung des unga-rischenAbgeorone ten Hauses erklärte Minister« Präsident Baron Banffy, in den die Landesinteressen berührenden Fragen sei eine Erklärung in öffentlicher Sitzung am Platze, was er auch thun wolle. D«e Forderung der geschlossenen Sitzung sei in diesem Falle ungerechtfertigt. Es wurde hierauf einstimmig beschlossen, die Sitzung öffentlich zu erklären. Sodann erklärte Ministerpräsident Baron Banffy, indem er auf d»e Aeußerung Visonihays betreffs eines engeren Zusammen« wirlens mit Oesterreich reagierte, sein Ausdruck hatte nicht den Sinn, als müsste gegenüber den gegenwärtigen Zuständen ein engeres Verhältnis gestaltet werden. Die Gesammtaction der Regierung ist, ein gutes Zoll* und Handelsbündnis mit Oesterreich zustandezubringen, nicht noch ein neues, noch engeres Verhältnis zu schaffen, sondern diese den gegenwärtigen Verhältnissen entsprechenden Zustände in günstiger Weise auch für die Zukunft zu sichern. Der Ministerpräsident zweifelt nicht, dass Apponyi heute auf demselben Standpunkte steht, wie damals, als sich Redner dessen staatsrechtliche Ausführungen zu eigen machte. Auch der Minister« Präsident hält den damaligen Standpunkt aufrecht. Eine neue Erörterung sei unnöthig. Der Ministerpräsident thut alle«, was die Pflicht der Regierung ist, was dew Gchtzartilel XII vom Jahre 1867 entspricht und was er als den Interessen des Landes für gut erachtet. Ob das Gesetzwerden der Vorlage ermöglicht werde oder nicht, das werde nichts daran ändern, dass die Regierung auch fernerhin sich diese Principien vol Augen halten werde, im Bewusstsem ihrer Vel-antwortung, die Interessen des Landes zu vertreten und zu sichern. (Stürmische Eljen.Rufe rechts, großer Lärm links.) Nachdem noch Abg. Polonyi in persönlicher Sache gesprochen, wurde die Verhandlung aul heute vertagt. Nach einer aus Rom zugehenden Meldung wird gegenüber den Gerüchten über Meinungsverschieden^ heilen zwischen dem Ministerpräsidenten Marchese d« Rudini und dem Staatsjchatzminister Luzzatti, dle den Rücktritt des letzteren zur Folge haben lönnten, in Regierungslreisen betont, dass die von Luzzatti in seinem Finanz-Expose' entwickelten Grundsätze die Vast» der parlamentarischen Action des Cabinets bilden UN" die Alliierung Rudinis mit Zanardelli gerade lne Durchsetzung dieses Programms in der Kammer M Ziele habe. Angesichts dieser allen politischen Kreisen bekannten Thatjache müsse die Grundlosigkeit der erwähnten Gerüchte jedermann von vornherein klar sew Nach einer der .P. C.» aus Paris zugehende« Meldung haben sich die ersten Nachrichten, die dol« über die jüngsten Ruhestörungen in Tripolis ew' liefen, als übertrieben erwiesen. Es habe sich, t^ nunmehr constatiert wird, bloß um locale Vorgang ohne größere Bedeutung gehandelt. — Gegenüber del Version, dass der Rücktritt des bisherigen französisch"' Botschafters beim Quirinal, Herrn Billot, ""' politischen Fragen zusammenhange, wird in unter richteten Kleisen betont, dass die Regierung mit del Enthebung des genannten Diplomaten ausschließt einem von demselben aus Gesundheitsrücksichten gelte« gemachten Wunsche Rechnung getragen habe. v.^ Billot war schon seit einiger Zeit sehr leidend und lN" folge dessen zum möglichst baldigen Austritte aus del" Staatsdienste entschlossen. Das «Fremdenblatt» nimmt eine Belgrader Depesche des «Temps», wonach König Mila" seinen Belgrader Aufenthalt plötzlich unterbrach, a"' geblich um beim Grafen Zichy zu jagen, in Wayrhel' um durch den Abschluss eines Arrangements aM. bedeutende perjünliche Vortheile Serbien definitiv U" vollständig in das Kielwasser Ungarns zu brings zum Anlasse, um die Stellung Oesterreich-Ungarn/ gegenüber Serbien zu beleuchten, und sagt, derlei "U streuungen seien auf die Störung der friedensvo" Beziehungen zwischen Oesterreich-Ungarn und RuM berechnet. Oesterreich'Ungarn verlangt von denBalla stauten nichts als Ruhe und Respect, wünscht fltt >' nichts als eine friedliche, von fremder Einmischt? freie, felbständige Entwickelung. Weder Parteitag noch Familienvorgänge in den Baltanceutren löN" einen Factor der politischen Berechnungen Oeftercel^ Ungarns bilden, welches als Nachbar an dem sr/e lichen Gedeihen und an der Entwickelung ^"^cHe gewiss interessiert ist, in seiner Abwehr gegen servH" Uebergriffe nie bis zur Feindschaft, in !«"«"" fprüchen auf Vertrauen nie bis zur Bevormunvu " denkt. In Serbien existiert nicht eine Pa"". "A einmal eine namhafte Perfönlichkeit, welche >'H ^, ihre «ctionen oder Pläne auf die Unterstützung o" auch nur auf die Rathfchläge der österre'chlA ungarischen Regierung berufen könnte. Wenn dle» > Jahren der Fall ist, muss es auch «msomeyr gegenwärtigen Momente gelten, wo die Haltung ^ '^t reich-Ungarns, auf Grund einer loyalen Aussprache Rujsland, auch einer entsprechenden Attitude selten» .^ letzteren gegenübersteht. Diese Uebereinstimmung Angelegenheiten der europäischen Orientpolitll hat " nur die öffentliche Meinung beider Großstaalen i _ ., , ^. .«, ^^ 27l7 31. December I«97. Lmbocher Zeitung Nr. 299 _________ ______________________ ________________—----------------------------------------------------------------------------------------- sich. sondern wurde von ganz Europa als kostbares be, Unterpfand des Friedens begrüßt. Die GrohpolMker hie der Kleinstaaten werden sich abgewöhnen milssen, ,hre Sl Pläm und Intriguen den Großmächten. spec,ell Oesterreich-Ungarn und Russland gegenüber, m Be- i i wegung zu setzen. ^. ^ .. zum Vorsitzenden der neuen Eomnnsston für d,e A Flottenvläne ernannt worden sei. ist unzutnffend. ir Die Nachricht entstand dadurch, dass Kamphövener j, Pascha im Auftrage des Sultans mit dem Vertreter „ der Krupp'schen Germania-Werfte bezugllch der Sch'ffs- w preise Rücksprache pflog. ______ b< -___ —"- ft Tagesneuigleiten. - — (Regierungsjubiläum Sr.Majeftät des Kaiser«.) W>eaui Mäh'isch'Oftrau berichtet wild, machte der dortige Vürgermc.ster Dr. IohannU in del lthttn Sitzung der Sladlve,lntung die Millheilung. das« ^ Herr Albert F.e.herr von Rothschild b.chlossen ° habe. anläselich des sünszigjährigen Reglerungelubiläum« '« Sr. Majestät d?« Kaisers zu« Zwlck< der Erl.chlung ' m.d Erhaltung eine« Waisenhauses in Mährisch-O^rau den Vetrag von 150.000 st. zu widmen. D.e M.l-.Heilung wurde unter lautr» V^alle i>" «lenntni« Kommen und dem Spender de« Danl der Gemeinde- « Vertretung ausgesprochen. . «, ^ l — (Herzog Karl Theodor in Va.er .) der im Incognito tines Grafen von Ganz «,l Famille die Winlermonllte in Bisl.° (Älgelien) verbring», übt auch do,t die augenä^lliche Proxi« au«. Dir Herzog hält seine O.binalionsftundtn wle in der H?i«al ab. ^ Aus ganz Algerien und aus Tunis wenden sich die «ugen- ' lcanlen an ihn. ^. .. — (Der neue Director de« Stadt-theater« in Hamburg.) Der Contract Mischen der Hamburger Stadllhealer.Gesellschaft und dem Theater. Dwctor Pierson wulde unter dem Vorbehalte unterzeichnet, dass da« Ausscheid?« de« Theaterdirectol« Pierson au« d?m V rbande dcr Hofthealer die G-neh»i-auna de« Kaisers erhalte. — («bfturz vom Pilatu«) «u» Luzern wird gemeldet: Vein» Abstiege vom P»latu« stürzte am Sonntag in der Nähe de« Ehriefiloch ein junger Luzernec Namens Ho»ftetter ab. Er blieb auf der Stelle tobl. — (Traurige Statistik) «in Pariser Glatt ver offen'llcht gelegtnllich der Ermordung eines Vanl. «lolleclor« durch tin italienische« Ehepaar eine Statist» Über die «Flüchte,, welche fcanzösische Vetbcecher au« ihren Unthaten gewonnen haben. Diese gusammenst°llling ift für den Eriminallsten und «ür den Psychologen gleicher-maß,« interessant. Di. N.b^Mth'lung des Vanlcollcclor« Weib hatte den Mtkde.n über 10.000 fl. eingetragen. Sie vergruben das G^ld und behielten nur 300 fl. Diest «aben sie aber in so dummer Weise au«, das« fie ftcd selbst verdächtig machten und nun "erden fie «ür lyre »raufige That ihr Haupt unter die Guillotine legen »üssen. Fast bei allen Pariser Mordthaten der letzten Jahre haben die Modder nicht den gewünschten Lohn eingeheimst. Eyraud, der mit Gabriele Vowpard den Er/cutor «ouff^ erdross.lte, fand bei ihm nur 70 fl Ei loftete ihm über 600 si. nach Canada und «lgentinlen z« entkommen, wo er nachher eiugefangen, hel«zebracht "nb guillotiniert wurde. Die schöne Oabclel? fitzt »ür Lebenszeit im guchlhause. Der Italiener Pranzlnl begleng vier Morde, die ihm ein Paar Ohrring', eine b.'llanten-bchhte Uhr und eine loftdace V o>che. aber lelnB'rgeld und dann die Guillotine einbrachten, «uch der Spamer Pcado ermordete ein W>lb und fand süc mehr a « ^000 fl. IuwellN, doch lein Vargeld. D^r «efih verrieth ihn. er hatte im ganzen 200 fl. bar daraus eingenommer und verlor ebensalls den Kopf. Die Mürber Lagency lwrand und Kiesgen, welche die Varonesse von ValUt s-drosselten, fanden bei ihr gegen 90 st. Sie hatten «ock nicht die Halste davon ausgegeben, als fie ihr verdiente« Schicksal erreicht,. Diese Leute halten noch große Summe, N'lunden, andere waren wenlger «glücklich». So sandei George«, Voly. F^nl. Ehotlin, Coche bei ihren Opler, »ur etwa jo 50 lr., Ollivler eine Talml-Uhr und 8 lr, Kttnig .Anfall« nur v lr., Vouillon, Vernarb, Virvan Klugen Menschen lobt. u« sie zu berauben, und sande , den Erschlagenen leinen Heller. «Uejamml av?r er-Iten fie dann durch die Guillotine d.n richtigen b Indensolb. ta — (Italienische Ausstellung inTurin « 398. Internationale Abtheilung für b» lektricitäl.) Laut officieller Mittheilung wurde für ^ ' internationale Abtheilung sür Elellricltät dieser Au«. ^ llung au« dem Ertrage der öffentlichen Subscription, -U lche vom Oeneralco«i»e' der Ausstellung Turin an- " ordnet wurde, sowie mit den Vellrägen der H,ndel«. « «mer und Municipalität von Turin eine Prämie unter ei m Namen Galileo Ferraris im Betrage von 15.000 « re sestgesetz», welche demjenigen zuetlannt wirb, der in ^ r internationalen Abtheilung jür Eltltricilät bei der d, lgem^incn italienischen «usstellung in Turin 1898 eine w findung, eine Maschine, einen Apparat ober auch elne " nzahl zusammengehöriger Maschinen und Apparate vor- H zen wird, aus welchen sich in der Anwendung der ^ leltricität für die Industrie ein wichtiger Fortschritt er« « b». E« werben nur diejenigen Erfindungen in Berück- « hligung gezogen, welche durch Gegenstände vertreten find, " e in der Ausstellung vorliegen und mit welchen prat- d ,'che Experimente ausgesührt werden lönnen. Alle italle« i ilchen sowohl, als auch ausländischen Aussteller haben « nrecht aus diese Prämie, deren Iuerlennu'g durch die o ,terna«ionale Jury der Ausstellung sür Glellricilät er« d lgt. Die internationale Iuiy wild durch das Executiv- ^ »mi i im Einverständnisse mit der Handelskammer ge- l> ghlt sowie aus Vorschlag der leitenden Commission ^ er internationalen Abtheilung für Elektricität verooll- ^ ändigl. ^ —^------ — ^ Local- und Prouinzial-Nachrichten. c — (Einführung von Straflarten und < 5trasregiftern.) Einer Verordnung de« Justiz» ^ llnifterium« zufolge werden vom 1. Jänner ab sür < lmmtliche rechtslrüftige Verurlhcilungen wegm Verbrechen, Zergehen und Uebertretungen Strajlartm eing^suh't; die° elben haben einerseil« an Stelle der bisherigen Aus« unftstabellen zu treten, anderseits die Strafregister zu ilden. Sie haben serner die statistischen Zähllarten zu er» ehen. Die Straflarlen sind anlässlich der Haupt« »«Handlung bei den Gerichtshöfen von der Staatsanwalt-chast, bei den Vezirlsgerichlen von dem Ginzelrichter an-,usertigen. Slrafreglfteramt ift in der Regel die Staals-lnwaltschajt, in deren Spcengel der Verurtheilte heimnts-^uständig ist. Nur im Falle unbelannter oder ausländischer h'imalszuftändigleit ist jene Staatsanwaltschaft Straf» cegifteramt, in deren Sprengel die Verurtheilung erfolgte, das Ttrasregifter dient dem Iivlcke, den staatlichen Ve-ürden umgehend Ausschluss über die Vorstrafen einer Person zu geben. — (Die Abgangszeugnisse der höheren Handel «schul««) in den im Reichsrathe vertretenen Königreichen und Ländern bedürfen nicht mehr der Gegenzeichnung eines Inspectors oder Regierung« . Commissars, da solche leine Schlussp-üsungszcugniss? find, sondern in denselben nebst de« Studienersolge bescheinigt wlrb, dass der betreffende Schüler sämmtliche Jahrgänge der hvheren Handelsschule ordnungsmäßig besucht und absolviert hat. — 0. — (gum neuen Jahre.) In wenigen Stunden wird ein neue« Jahr beginnen und wohl jeder in unserer Mitte denlt an den lommenben neuen Iit« abschnitt. Was wird das neue Jahr bringe«? Welche Wünsche wird es ttjüllen. wilche Hoff.ungen begraben? Die K»!l geht jedoch ihren ruhigen, unaufhaltsamen Ganz, welter, nur der I-'ger aus de« Z fferblatt unsere« L?ben« hat wlebtr einmal seine Runde beendet. Für den einzelnen hat das wohl seine Vebcutung, ab und stellt es unbarmherzig in srlne Vlbliolhcl, die di ' Menschen Fliedhof nennen. So ein Llbtnsbüchl» ahn.) Mit I. Jänner 1698 treten die neuen Personen-rise der Südbahn in Wirlsa»leit. Die wichtigsten Vlo-ente der Tarifresor« find folgende: 1.) Nefentliche Ver-lligung der Grundtaxen, b. i. der Transportgebüren pro erson und Kilometer. Diese Herabsehung der Grundlaxen ,« Perfonenverlehre hat für fast »lle R lalionen eine ^etbilligung der Fahrpreise zur Folg?. Die wenigen ver« nzelten Fälle, in welchen durch Verschiebung der Ionen» nlheilung eine geringfügige Echöhung des Fahrpreises ntritt, find belanglos. Wa« speciell die Fahrpreise im lerlehre zwischen Wien einerseil« und den Kärntner und lroler Stationen der Slldbahn anderseil« betrifft, so find eselben einer Regulierung in der Weise unterzog»« orb?n, das« die einfachen Fahrpreise zu« größten Theile maß gt, die Rückfahrlarten- (Tour- und Rktou^larteN') lreise dagegen mähig erhöht wurden. 2.) Aushebung be« liisegepäck-Fs-igtwichte« ; dageaen find d'e Veförderung«» lübüren für Reisegepäck (auch Fahrräder) und für Hunde «cht unwesentlich billig-r geworden. Von diesen beiden ieuerungen ift nur die sogenannte Wien r Localftreck«', . i. der Verlehr ber Stationen der Strick n Wien—Mürz. uscklag, Möbling—Lar/nburg und Wiener-Neustadt — kah?lsdolf. ausgenommen, sür welcheVerlehlf die bilbeligen, hnedies billigeren Fah p«ise so wie die Gewährung e« Reisegepäck'Freigtwichlc« weiterhin bcftfhen bleiben, l.) Aenderung der Venühuna«.Vtft!mm»lna/n fiir Rück-ahllart?« in Strecken über 130 Kilometer Eitfernun«. die Giltigleit dieser Karten wurde von 60 Tagen aus l0 Tage reduciert, dagegen bleiben die Bestimmungen, oonach Rückfahrkarten für den F^rnverlehe zwischen vtatlonen der Strecken Unter-Dlluburg-Fanzensiefte und kufftliN'Nvio einerleil« und den übrigen Slldbahnftoliousn lnderseits, wenn fie in der Irit vom 1. Mai bi« Ende Ltptember gelöst wetben, bis Ende October desselben Zahrr« Giltigleit haben, auch fernerhin aufrecht. Fahrt-Hntelbrechungsn mit Rlickfahrlarten find vom 1. Jänner ib nur j; einmal bei der H n« und Rück ahrt — im Zinne der bezüglichen Bestimmungen — gestaltet. — ( Prüsung « - Resultale.) Vei ben am 27. und 28. d. M. an der hiesigen Hu beschlag-Lchranflall abgehaltenen P-üfungen haben von sieben Schmieden, welche die Schule nicht besucht haben, drei die Note ge« nügend, vier aber die Note ungenügend erhalten. Drei die Schule besuchende Schmiede haben hingegen gut entsprochen, darunter zwei auch al« Fleischbeschauer. —o. — (Militärische«.) Ernannt wirb zum nicht-activen Lieutenant der Cadrt-Offlciersfttlloeltrfter Egydiu« Gellltich dk« Lanowchs-Insanttrier-gimlnts Trieft N . b. Ernannt warden ferner nachbenannle F? quenlanten der Lllndtvehr.Officierslllpirantenlchulen und Einjährig - Freiwillige (nichtactioe Unlerofficiere) zu Eadit-0ff>cier«ftell. Vertretern: Ferdinand Vittesnel des Landwehr^Infanterie-Regiments »lagenfurt N^. 4 beim LandOehr-Insanltlie-Regiment Wien Nr. 1. Georg Kleinhaus des Landwehr-Insanlerleregiment« Graz Nr. 3 in dem genannten Re-aimcnle; zu Tadelten: «lson« Neubauer de« Landwehr. Infanterieregiment« Graz Nr. 3 i» Regiments, Eduart Fischer de« Landwehr-Insanleriereglmenl« Graz Nr. 3 beim Landwehr-Infanterieregiment Wien Nr. 1. Viclo, Pantle, Doctor der Rechte, des Landwehr - Insanlerie. Regiments Trieft Nc. 5 im Regiments, »lfred Hosman, de« Lanbwthr - Infanterieregiment» Olmüh Nr. 13 vein Landwehr-Infanterieregiment Gcaz Ns. 3, Josef Hübe de« Lanbwehr.Infanterielegi»enl« Klagenlurt Nc. 4 bei» 2ande«schützenifgi«tnt Trient N?. M, Chune Weiß de< Landwehr ° Insanlerieregiment« Rze«zow Nr. 1? bei» Landwehr. InsanterieregiMiNt Giaz Nr. 3, Karl Udle des Lanbwchr-Infanterieregiment« Pilsen Nr. 7 beln Üandlvthr-Infanlerieregiment Graz Nr. 3, Eduard Anle und Victor Schromm dc« Landwehr-Insanlerieregiment Wieu Nr. 1, beide bei» Landwehr - Infanterieregimen Gcaz Nc. 3, Leopold Wurztnger de« Lanb». 1? und Olto Flöhlich, Doctor der Rechte, be ÜanbMhr - Insanterierlgiment« Wien Nr. 1. beide veil Üanowchr-Insanterieregiment Klagenfurl Nr. 4. Richac ' Rkß d» Landwehr-Inlanlerier-gilaent« Wien Nr. > bim Llindw.hr-Infanterl^tgiment Graz Nr. 3, Aloi ! Rieben Edler von Rlebenseld d?« Landwehr-Iafanteri regiments Graz N^. 3 im R?gi«?nt, lkatl Gcünwa! « des Landwchr-Infanterieregiments Wien Nr, l bei l Landwchr - Insllnteriereglment Klagenfuit N. 4. Ios . Weltlich des Landwehr. Infanleliersg!«ent« W,en Nr. < beim Lanowthr-Infanlelielfgiment Trieft N'. 5, M, i Hupseld de« Landwehr - Infanleriereg. Wlf« Nr. 1 bei e Landwehr«Insantclieregiment Klagenfurl Ns. 4, N'ft - Üaulkncich d.s Landwchr.Insanlerieregimenl» Trieft Nr. !. bei« Landesjchüh?« «Regiment Trient Nl. 3, Jo l ü uftuscel dls LanbVehr.Inlanletier-gl«en:« Trieft Nr. n im Rgi«ent, Rudolf Khler d.« Landwehr°Infanlcr > r!gimrnts Gll,z N<. 3 beim Landn, h -Iniantlrieleglm, ! Wien Nr. 1; Edua.d Rntter des Laxdwthr - Insanler ,- regiment» Ocaz N'. 3, im genannten Rigmcnt. u >« W'lh'l« Ga.zarolli de« Landwthr. Insanleliereg,«., Trieft Nr. b brlm Landwehr-Insanlsriel,,i»enl «lag Laibacb« Neituna Nr. 299. 27 l 8 31. December 1897. lurt Nr. 4. Ferner »«den ernannt: zu nichtactiven Tadet'Ossiciers'Stellvtrtretern: die nichlaclivtn Cabelten: Ludwig Schuster (dauernd actlviert l« Regiment) und Johann Stutz, beide des Landwehr«Infanterieregiment« Vraz Nr. 3; Rudolf Vallger, Theodor Rintersbacher und David Ocherbauer, alle drei des Landwehr-Infanterie« regiment» Klagenfurt Nr. 4; Johann Novak de« Land« »tht-Infanterieregi»ent» Trieft Nr. b. — (Mannlchaft«loft.) Laut de« am 29. d. Vl. erschienenen Verordnungsblattes für da» l. u. l. Heer wurde die Vergütung, welche für die der Mannschaft vo« Officiers'Stellvertreler abwärt» am Durchzuge vo« Quartiettläger zu verabreichende Millagsloft zu leisen ist. für da« Jahr 1898 für die Stadt Laibach auf 24 kr. und für alle übrigen Orte in Kraln aus 19'/, lr. fest« gefetzt. — l). * (Staub.) Vei der gegenwärtigen trockenen Witterung leidet die Bevölkerung unge»eln infolge de» natürlich und künstlich erzeugten Staubes. Die Ablagerung der Kehrichlgefgßi in den Kehrrichlwagen, das Kthren der Straßen und Pläh! wird leider fo oberflächlich und pri» mltlv beforgt, daf« sich föl»liche Staubwollen entwickeln, die zweifellos in höchst gesundheilsgesährlicher Weife die Luft verunreinigen. Vs lann gegen das Vesprihen der Straßen allerdings die Vlldung von Glatteis ins Tr.ffen geführt »erden, doch wird ein leichtes Vefeuchten des Staubes leine üblen Folgen nach sich ziehen. Da« Rei» nigen der Straßen follle überhaupt in den frühlften Morgenstunden, nicht aber zu geilen de« größten Ver-lehrs beforgl werden, «uch das Ausleeren der Kehricht« g sähe ließe ftch regeln, und die Partelen lönnlen verhalten werden, Ufche u. dgl. vorher zu befeuchten; vor alle« «üsslen aber praktischere Kehrichlwagen angeschasst werden. In neuester Zeit nim«l wieder da» «uillopsen von Teppichen während der Tagesstunden überHand. Eine liinfchürfung der darauf bezugnehmenden Unordnung wäre daher recht sehr geboten. — (Von einer wüthenden Katze gebissen.) Vorgestern abends wurde der hiesige Vanl» beamle F. in seiner Wohnung aus der Polana von einer wüthenden Katze in da« Vein gtbissen. Derselbe b.findel fich i« Spitale in ärztlcher Nehandlung; die Katze ist gelobtet worden. — (Jänner-Avancement bei den l. l. Vtaalsbahnen.) Das Iänner-Nvancement bei den Slaatsbahnen zeichnet fich dadurch aus, das« eine Reihe hüherer Funktionäre den Dlensttitel der nächst höheren Dlenstclasse erhielten. Die hieran fich anschließenden Vr« förderungen bewegen fich diesmal in engeren Grenzen, nachdem am 1. Jänner 1897 ein umfangreiche« Avancement stattgefunden. Insgesammt wmden 34b Äe< amte befördert, und zwar: 1 in die fechste, 34 in die siebente. 67 in die acht,, 12b in die neunte und 118 in die zehnte Nangsclasse. Ueberdie« find 124 von der achten Dienftclasse aufwärt» in die höheren Gehaltsstufen vorgerückt. Absolvierte Techniker fanden besondere Verückfichtlgung. — (Aus der Theaterlanzlei.) Die heutige Kindervorftellung, zu der groß und klein fich um Karten drängt, verspricht bei volle» Hause statt» zufinden. Sonntag, den 2. Jänner 1698, geht eine luftige Pofsennovitäl «Die fesche Pepi » von Krenn und Lindau in Scene und find in derselben alle komische», Kräfte in dankbaren Rollen beschäftigt. Fräulein Porth und Herr Tre bisch sorgen durch eine Anzahl von Couplet« und Quodlibet« ausgiebig für die Lachluft. Montag, den 3. Jänner, wird der «Pumpmajor» wiederholt. Mittwoch, den 5. Jänner, wird in sorgfältiger Vor« bereltung «Madame San««Gene» gegeben. Der luftige Schwank «Die Logenbrüder», der in Virlin gleich «Hans Huckebein» große Heiterkeit erweckte, wird bereits ein« studiert und demnächst zur Aufführung g langen. *(»u« be» Polizeirapporte.) Vo» 28. auf den 2V. d. M. wurden drei Verhaftungen vorgeno««en, und zwar zwei wegen Vacleren» und eine wegen Excesse«. — Vo« 29. auf den 30. d. M. wurden neun Ver« Haftungen vorgenommen, und zwar drei wegen Vacieren«, zwei wegen Ezclsse«, zwei wegen Trunkenheit und zwei wegen Dllbftahl». — In der Tirnauerlirche wurden vorgestern zwei Leuchter l« Werte von 2 ft. von eine« unbllannten Thäler entwendet. —r. in der Vstnkirche. Sa««tag, den 1. Jänner 1898 (Ne-schneldung de« Herrn — Neujahrstag) Pontifical»«! um 10 Uhr: Inftrumental-messe von «. Fettster; Graduale von g. Sluherslv; vssertorlum von I. Havdn. Nach dl« N»te zu« sechzig» jühriaen Priefteriubiläu« Seiner Heiligkeit de» Papftei Leo XIII. 'I's> i)enm lauclumu» von Dr. Fr. Witt. Sonntag, den 2,Jänner (Octave dee heiligen Stefan) Hochamt u«10Uhr: Messe von Felix. Uhl; Graduale und offerlorlum von «nlon goerfter. In der Stadlpfarrllrche Vl. Jakob am 1. Jänner 1898 Hochamt um 9 Uhr: Inftrn«tnt»lm«ssl von K »empler; «r«du«l» von A«lon Foerfter; Osfertoriu« von G. V. Stehle; I'« Denn» von A. Foerftlr. Am 2. Jänner Hochamt um 9 Uhr. Messe von O. I. Zangl; Graduate und Offerlorlum von Anton Foerfier. Neueste Nachrichten. Seine Majestät der Kaiser hat, wie die gestrige «Wiener Zeitung» verlautbart. mit Allerhöchstem Handschreiben vom 29. December 1897 dieSchließung der 13. Session des Reichsrathes verfügt. Die Ptäfidien der beiden Häuser des Reichsrathes wurden von der erfolgten Schließung durch eine Zuschrift des Ministerpräsidenten vom 29. December verständigt. Es ist damit bereits die zweite Session der gegenwärtigen Legislaturperiode, für welche die Abgeordneten im dies« jährigen Frühling gewählt wurden, geschlossen worden, während ehedem die Schließung einer Session unseres Reichsrathes fast durchgehend« erst bei Ablauf der sechs» jährigen Mandatsdauer erfolgte. Die erste Session der laufenden Legislaturperiode, die zwölfte des Reichsrathes seit dessen Bestand, war am 27. März d. I. eröffnet worden und wurde am 2. Juni gefchlossen. Nach der sommerlichen Pause wurde die dreizehnte Session am 23. September d. I. eröffnet. Die Ver» tagung «bis auf weiteres» wurde am 28. November verfügt und am heutigen Tage ist nnn auch die drei» zehnte Session für geschlossen erklärt worden. Der Schluss der Session hat die Wirkung, dass bei Er» öffnung einer neuen Session auch eine Neuernennung des Präsidiums des Herrenhauses durch den Kaiser und die Neuwahl des Präsidiums des Abgeordnetenhauses durch dieses Haus erfolgt. Die bisherigen Präsidien verbleiben in ihrem Amte bis zu Beginn der nächsten Session. Auch erlischt durch den Sessions« schluss das Immunitätsrecht der Abgeordneten. Sämmtliche Vorlagen und Anträge, welche in der geschlossenen Session eingebracht, aber nicht erledigt wurden, sind als beseitigt zu betrachten, also auch die zahlreichen Dringlichkeitsanträge der letzten Session, welche sich übrigens zumeist auf die heute nicht m hr im Amte befindliche Regierung bezogen hatten. An die Abgeordneten gieng bereits am 29. d M. die vom Präsidenten R. v. Abrahamowicz gezeichnete Per» ständigung von der Schließung der Session ab. Die gestrige «Wiener Zeitung» verlautbart ferner im amtlichen Theile: Se. t. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 12. December d. I. den Fürstbischof von Laibach Geheimen Rath Dr. Jakob Viifsia zum Fürst'Erzbischof von Gö5z allergnüdigst zu ernennen geruht. La tour m. p. Landtage. Wien. 3t). December. Das Haus nahm nach längerer Debatte da« Budgetprovisorium, sodann den Antrag des Landesausjchusses wegen Bewilligung von 500.000 fl. behufs Hiifsaction. nach sehr kurzer Debatte an, wobei der Statthalter bemerkte, dass er überzeugt war, das Haus werde Hand in Hand mit der Regierung gehen, welche ihrerseits bereits die Mittel bewilligt,, die, wenn sie auch die Schäden nicht gutmachen können, doch dem ärgsten Nothstand abhelfen. Redner habe durch die Bezirlshauptmänner alle Vor» bereitungen treffen lassen, dass die heute bewilligten Hilfsmittel ehestens in die Hände der Geschädigten gelangen. (Beifall) — Die Tagesordnung ist somit erschöpft. Der Landmarschall theilt mit, dass die nächste Sitzung für den 7. Jänner 1898 in Aussicht ge-nommen fei. Lemberg. 30. December. Der Landtag nahm das dreimonatliche Budgetprovisorium an. Abg. Bar-winsli brachte Anträge wegen Errichtung eines rulhe. nischen Gymnasiums in Tarnopol sowie wegen suc-cessioer Einführung des obligatorischen Unterrichtes in beiden Landessprachen an den Mittelschulen Galiziens ein. Abg. Weigel brachte einen Antrag betreffs Aenderung der Landes- und Landtagswahlordnung durch Einführung einer fünften allgemeinen Wahlcurie. Ver-mehrung der Zahl der städtischen Abgeordneten um 10 und die Einführung des directen Wahlrechtes in allen Wahllölpern, die Wahl von Abgeordneten der Landes-Universität und des Lemberger Polytechnikums, ferner wegen Errichtung eines WMgerichlshofes zur Prüfung der Giltigleit der Landtagswahlen ein. Nächste Schung am 10. Jänner. Troppau. 30. December. Der Landtag berieth in seiner heutigen Sitzung das Vudgelprooisorium. --Nächste Sitzung 10. Jänner. Ergänzungswahl. (Original Tll,grammf,» Prag, W.December. In der heule vorgenommenen Ergänzungkwahl eines Landtagsabgeordneteu aus dem Landgemeindenbezirle Teftlih-Dul'Vilin wurde Reichsrathsabgeordneter Wolf mit 216 Stimmen gewühlt. Prag, 30. December. Bei der heutigen Laud-tagSergänzungswahl im Städtebezirke Warnsdorf be< theiligten sich von 1983 Wählern 1488. Gewählt wurde der Candidat der deutschen Fortschrulbpartel Buchdrnckereibesiher Eduard Strache mit 949 Stimmen. Der Christlich.Sociale Röscher erhielt 354. der Social« demolrat Anton Richter 129 Stimmen, die übrigen Stimmen waren zersplittert. Schwaz. 30. December. Bei der Neichsralt)«' ergänzungswahl in den Landgemeinden SchwaMu -stein Kihbüchel wurde Dr. Johann Tollinger (clerical) mit 111 gegen 70 Stimmen gewählt. Parenzo. 30. December. Bei der heutigen Landtagsergänzungswahl im Großgrundbesitze wurde der italienisch.nal'ionale Candidat Dr. Ghersa zum Abgeordneten gewählt. Die Lage im Grien«. H (vllgwal'TrltgralNme,) Eonstantinopel. 30. December. Die Pforte stellte an die Botschafter das Verlangen. 4500 Sol' daten der Besatzung von Kreta, welche ihre DienstM beendet haben, durch ueue ersetzen zu können. Das Verlangen wurde als gegenwärtig nicht zeitgemäß ad», gelehnt. ^ Wien, 31. December. (Orig.-Tel.) Die «Wiener Zeitung, publiciert ein kaiserliches Handschreiben an den Ministerpräsidenten Freiherrn von Gautsch, wonach die Quote zur Beittagsleistung zu den gemein« samen Angelegenheiten beider Reichshälften im Smne des Gesetzes vom 21. December 1867 für die Dauer de« Jahres 1898 unverändert bleibt, publl' ciert ferner die Sanktionierung der Delegations' beschlüsse sowie die kaiserliche Verordnung, wonach die Wirksamkeit der Bestimmungen deS bisherigen Zoll u„d Handelsbündnisses mit den Ländern der ungarisch"' Krone, die Verwendung der Zolleinnahmen und das Verhältnis zur österreichisch ° ungarischen Bank in Ge-mähheit des Paragraphts 14 des Staatögruno-gesehes vom 12. December 1867 provisorijch bls zum 31. December 1898 aufrechterhalten blelbt. Die Verordnung bestimmt auch, dass, sobald währenv der Dauer des Jahres 1898 Vereinbarungen zwischen den im Reichsrathe vertretenen Königreichen unt> Ländern und den Ländern der ungarischen Krone über das Zoll< und Handelsblindnis sowie betreN» der österreichisch - ungarischen Bank in Wirlsamlen treten, wie auch im Falle, wenn hinsichtlich dieser Angelegenheiten in den Ländern der ungarischen Krone der gegenwärtige Zustand oder die Reciprocität nichl unverändert aufrechterhalten wird, die getroffenen «^ ordnungen vorbehaltlich anderweitiger Regelung lyre Geltung verlieren. Krakau, 30. December. (Orig.-Tel,) Mr Väcker-ftrile ist beendet. Verlin, 30. December. (Orig.-Tel.) Der «Mich«' anzeiger» velüssentlicht die Glnennung des Staats Ministers von Vütticher zum Oberpräsidenten der v^ vinz Sachsen und des Regierungspräsidenten Orait" Stollberg-Wernigtrode in Merseburg zum OberPlü' sidenten der Provinz Hannover. . Verlin, 30. December. (Orig.-Tel.) Die «Norddeutsche Allgemeine Zeitung, schreibt: Die Meldungen über eine Demonstration englischer Kriegsschiffe ^ Chemulpo bestätigen sich nicht. Ein demonstrativer Vorstoß Englands in den loieanifcheu Dingen wird auai fernerhin in London nicht für opportun erachte werden. . i Paris, 30. December. (Orig.Tel.) > PanamaproM^ Sämmtliche Angeklagte wurden freigefprochen. ^ Publicum fpendete Beifall. Betreffs des Angeklagten Naquet fällte der Gerichtshof das Urtheil dahin, ein" einmonatlichen Aufschub zu gewähren und sodann "v ihn in clinlum»l)i»ln abzuurtheilen. . ,- London, 30. December. (Orig.-Tel.) Ein heM Südweststurm verursachte in London und seinen "" städten erheblichen Schaden. Der Postdampserver A von Oftende wurde heute nachts und der nach 2^1 und Boulogne fur Mer heute morgens eingestellt., Algier, 30. December. (Orig.-Tel.) Erzvll^ ' Dusserre ist heute morgens aestorben. ^^^«^ Lottoziehnng uo« 29. December. ____Brunn: 46 65 84 40 1^^ Meteorologische Beobachtungen in ^aibach- E«ehöhe W6 2 m. ______ ^ ^ W 2 «... ^U!,.. A ^ 8U^i. 742 2 ^M"' N mM ' bewoltt ""' 9 » Nl». 74O-« 15 S. mähig bewölll^^s .'!!.>/U/M«. 737 7 j il,, NO. schwach > Nebel > ^ Ta« Lagesmlttel der «eslrlgen Temperatur -2'b ' 0 l" über dem Normale. _^^-^^" «erc»nttv»rtlich,r «edacteur: Juli»» OyW-Ionusch""^ «er gläserne Pantoffel. l5935) Der heutigen «Laibacher Zeitung» liegt für die l>. I. Stadt, abonnenten ein Prospect von Friedrich Gerstiickers ausgewählten Werken der I. und II. Serie bei. — Die zwei ersten Lieferungen sowie der I. Vanb in Original-Einband gebunden sind in gefertigter Buchhandlung uorräthig, woselbst auch Abonnements aus Vtrftclllers Werke entgegengenommen werden. Jg. v. Kleinmayr ü Fed. Kambergs ^-—^iSWSSS' als Heilquelle seit Hunderten von Jahren bewährt in allen Krankheiten der Athmungs- und Verdauungs-organe, bei Gicht, Magen- und Blasenkatarrh. 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Das Leichenbegängnis der theuren Verblichenen findet Samstag, den 1. Jänner 180«, um 3 Uhr nachmittags vom Traucrhause nach dem Ortsfncd» Hofe zu Nillichgraz statt. Um stilles Vcilcid wird a.clictcn. Villichgraz, den 30. December 1897. Johann N. «ant, Kaufmann, Vater. — Leopol' dine «ant, Mutter — Johann Nant, l u. k. Olierlicutenllnt; Josef Rant, l. n. l. Lieutenant, Vrüder. — Eosie »»ant, Schwester. Hailoh! Hailoh! Die saure Gurkenzeit ist vorbei und mit. Ansang des Neujahrs, im Zeichen des zunehmenden Viertels, triLt sogar auch unter den bemoosten Häuptern Terpsichorens beiderlei Geschlechtes ein reges Leben ein, gehören doch die meisten schon zum Generalstabe des Prinzen Carneval, der mit seiner ganzen Macht die sentimentalen irdischen Geister aus ihren Schlummer rüttelt, um sich ein harmonisches Stelldichein in der Bargstallgasse Nr. 2, rechts, ebenerdig zu geben. — Kinder im Alter von 50 bis 80 Jahren er" halten gratis Unterricht im graziösen und beliebten Salon" tanze! 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Oe. «Wenn ich hier in die Oesfentlichleit trete, so ist es deshalb, weil ich es zuerst als Pflicht ansehe, dem Herrn Wilhelm, Apolheler in Neunlirchcn, meinen innigsten Danl auszusprechen fiir die Dienste, die mir desscu Wilhelms Thee in meinem schmerz« lichen rheumatischen Leiden leistete, und sodann, um auch andere, die diesem gräßlichen Uebel anheimfallen, auf diesen trefflichen Thee aufmerlsnm zu machen. Ich bin nicht imstande, dic marternden Schmerzen, die ich durch volle drei Jahre bei jedei Wiitcruugsändcrung in meinen Gliedern litt, zu schildern, und von denen mich weder Heilmittel, noch der Gebrauch der Schwefel bädcr in Baden bei Wien befreien konnten. Schlaflos wälzte ick mich Nächte durch im Bette herum, mein Appetit fchmälertc sick zusehends, mein Ausschcu trübte sich und meine gnnze Körper lrast nahm ab. Nach vier Wochen langem Gebrauche des Wilhelme Thees wurde ich vou meiucn Schmerzen nicht nur ganz befrei, und bin es noch jeht, nachdem ich schon seit srchs Wochen leine,' Thee mehr trinke, auch mein wrperlichcr Zustand hat sich gebessert Ich bin fest überzeugt, dass jeder, der m ähnlichen Leiden sein-Zuflucht zu diesem Thee nehmen, auch deu Erfinder dessen, Herr, Franz Wilhelm, so wie ich segnen wird. In vorzüglicher Hochachtung Gräfin Vutfchin.Strcitfcld Oberstlieutenants-Gattin. (5758> 2 Stahl -H-Hufstollen «»#«?*« üchapf! • aus bestem steierischen Material erzeug!, Kronentiitt unmöglich, das einzige Praktische für glatte Fahibahnen. Preislisten gratis und franco zu haben bei Kaszab & Bremer, Budapest, VI., Eötvösgasse 42, Fabrik für Huf bescblagsartikel und Schraubware, und in allen besseren Eisenhaud-lungen. (4754) 15—11 Wilhelms Thee von Franz Wilhelm, Apotheker in Neunlirchen sNieb.-Oeft. ist durch alle Apotheken zum Preise von ö. W. ft. l'— per Palet zu beziehen. 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II Auswärtige Aufträge werden prompt ausgeführt. I Lmb°ch-r Zeitung Nr. 299. 2720 31. December 1«W7 Euurie un der Wieuer Börje vsm 30. December l^97. «»«d«. ^cieu«. «««rm««. zt««WA»lch»n. "'^ """ »»/»«WHMllche «eure in «ott^ vlr»7«l«iMwe»ber . . . 10» —10»'«0 in?l«t«l »erz, F,bru«>«uq^" »Ul »5 lN2i5 .. «Ud« »«, 3ä»l!tl,.gn: lal i»o lt,» lb „ „ ,. «MIOctote, lN» »» ")» »^ l<^4er 4»/ «ta»t»lose »50 fl. 1«» — 1S1 - lS«s« »»/, „ aonzc «X» fi, 14» ?l> »4» ?l< l««0el 5'/, „ Yünfttl 100 fl. »b9 - »60 — l«s4« Vt»«tN«l« . . »00 l. 188 — '89 - l»tr.....»0 5. 188-- »89 - »", Do» «Wdbr. » ,«o st. . . »« 80 i»i eo »°/, O«si. »oldrent«. steunfre« l>» 40 «I «> »»/» dt». Rent« in KronenwHhr., »euerfreifur,ou»r»nn,«on,. 10» 90 »««»0 d^o ktn »"" N^<»„ . »019» »0« 10 »'/,<»/« »steri. 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M0 — zni« t»<> ««c»»»te««e1., «d«5fl., «00 st. 7«n - 770 Gir».u. «äffen»., wlen«,»oust. >,»?— »s>9 — H«»th«lb.,Oest^»00st.»5°/,t. 8» 87 Klnderblml, O«., »ou ss. 21». — >l«b 50 Otst««.»unl,llr. Ä«n?. «<<<' fl, , »>,»-— !»»?-. Unirnbanl «on 5 . , , ü9l>- i>»> — V«rlt>:r«b»nl. «ll«.. 14,' N, ,?» b0 »?«'L0 AM«» »ltn tzraulport» D«t»rn«h«»»K«« «uM'Tepl. «Nsenb. »Lu ll. . , »840 lS4« V«b»,. slorbbahn »50 st. , »57— ^58 — Nuschrledr«!»« Eis. 500 fl. «Vi. Ibb» »575 dt». dt». (Ut. U) »00 i!. . 5?(i5!7ü?1 — Donau» Dampfschlstahrt«»G0 dt», dt». sUt. U) »00 ss. W «b9 »d ^5» 75 Pra«'Dul«Eisenb. »ii0fl. <8, . 95- 9S!>u Vtaatleisenbahn »00 «. 6. . l,2ü 7-, 88«»5 Eüdbahn »00 st. V. . . . ?»21» ?? »n ««dnordd. «erd..». 2" ' «l,i,.<«orF2e>. .... yo st......... 540' °«' ^r. itsch« «eichlbanlnoten . - ""° ^«7, ?ta«»«i<«« «anln^,, . . . «».^ "^