.M 280. Freiwl, am 5. Dezember l862 Die „?aibacher Zeitung" erscheint, mit Ausnahme der Vomir und Feiertage, täglich, und lostet sammt den Beilagen im Comptoir ganzjährig li fl., halb-Mrtg o si. 50 kr., mit üreuzband im Comptoir galtzj. 12 fl., halbf. 6 fl. Für die Zusiellmig in's Haus sind halbj. 50 lr. mehr zn entrichten. Mit drr Post portofrei ganzj., untn Krcnzbnub und ge-drnsttr Adresse 15 fl., halbj. 7 fl. 50 lr. Ällserlionsgekülir sür «ne Garmond - SpaltenzeNe ober den Raum derselben, ist siir Imaligc Einschaltung 6 lr., filr 2maligc8lr., fUr Amalige 10lr. n. s. w. Zu diesen Gebühren ist noch der Insertions - Stempel per 30 lr. für eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bis 10 Zeilen losten 1 fl. 90 lr. filr 3 Mal, 1 fl. 40 lr. für 2 Mal und 90 lr. für 1 Mal (mit Inbegriff dcS InsertionSslcmpelS). Amtlicher Theil. c>?e. k. l- Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 17, November d. I. den bischöfilchl'" Kanzlcr in Parenzo, Hieronvmns Franco, znm Chorherr», «„, ^ollrgiatkapitel in Montona al» lergnäoigst zll ernennen gerllbt. Der königl. ungarische Hofkanzlcr hat den Karl Angnsztin zuni Honorar. Holkonzepis - Adjunkten der lönigl. lingarischen Hofkanzlei ernannt. Dic f. k. Landeslommission für die Personal. Angelegenheiten der gemischten Bezirksämter in Krain hat den« disponiblen sicbenbürgischen k. k. Bezirkamts. Adjunkten Josef Edlen von Wcbenau eine provi« sorische Bszirksamtaktuarsstelle verliebeu. Die k. k. Landcskommission für die Personal» Angelegcnbritcn der gemischten Bezirlsälnter in Krain bat dem gewesenen ungarischen Bezirksnotär Thomas Varilli eine Bezirlamtökanzlistcustelle verliehen. Laibach am 29. November 1862. Nichtamtlicher Theil. Hnr Bank-Frage. Laibach, 4. Dezember. Eine sehr wichtige Arbeit hat der Nelchsrath noch zn vollbringen : die Löfnng der Baukl) Millionen die Halbbedeckung, nnd für jede Note übcr ^0l) Millionen die Vollbedcckuug vorge. schlagen werdcu. Die Orllndlagcu wäreu daruach mit der Regierungsvorlage identisch, nur die Abstu. fuugeu waren uerschiedeu' leyterc beziffern sich in der Regicrnng^'vorlagc mit UAl) und 4^0 Millionen, über welche lenlerc Summe hiualio erst die Vollbedeckung ciulreteu sollte. Da6 jrnc deö Iinanzauöschusses, lvclcher bekaunllich dic 2perzti!tigc Verzinsung des permanenlen Darlehens bewilligt, dagegen den Antheil des Staates am Gc» winnc der Bank gefordert hatte, so steht die Eingabe noch aufrecht, In seiner Zuschrift verlangt das Comit^ der außer«österreichischen Aktionäre: l. Die Verzinsung des betreffenden Anlchcus uou 80 Millionen mit 2 Pcrzrut, ohne fernere Betheiligung des Staates an dem Gewinne der Bank; 2. dic Vcrlängernng des Privilegiums anf vierzehn Jahre, und behauptet, oaß znriickschl-cclc, daß nl'cr cinc ^lqnioation der Van?, oder ein weiteres Hinausschieben dieser Angclegcnhlil uuter den jetzigen Verhältnissen weder dcn österrei« chischcn Finanzen noch dessen Machtstellung überhaupt förderlich sein kann. Dic außer-öslerrcichischen Bank-Aktionärc rcprä« slutircn das ausländische Kapital uud vertreten dcn Slaatslredit Oesterreichs im Anslande. Ihre Stimmen müssen gehört werden, sagt der „Botschafter." Der Staalskredit im Anslandc ist hochseusitiv für alle den Krcdil Oesterreichs bestimmenden Erscheinungen. Die Schädigung der Bank Allionäre, die Vcr» sepung derselben in die Zwangslage der Liquidation wurde eine liefe Rückwirkung mif den Staatskrcdit Oesterreichs im Allslande üben. oenn mau würde sich mit Recht besinnen, einem Staute Darleben zu geben, der durch legislalorischc Zwaugsaklc das fremde Ka< pilal zur Answandernug zivingt. Man vergesse endlich nicht, daß vielleicht ciu volles Driltbcil der Bankaktien in Süddeutschlaud »mo iusbesoudcrc in Baieru pla. cirt sind. Unsere politische Stellung legt uns Rücksichten gegeu unsere süddeulschcu Freunde auf. welche wir uicht um kleinlicher finanzieller Erplrimentc willen außer Acht lassen sollen. Trüben wir »icht das hcrz< lichc Eiuvl-rstälidniß, lockern wir nicht unsere Bezie. huugeu zu Süddcntschland durch das Heraufbeschwö. reu finanzieller Mlßhclligkeiten. Sitzung des Herrenhauses vom !!. Dezen, ber. Se. Durchlaucht der Fürst Karl Aucröperg er« öffnet die Sipnng um l l Uhr ^0 Min. Auf,der Ministerbank: Rcchberg, Mecscry, Plcncr und Dcgenfcld. Graf Altem s legt als ncueingelrctcucö Mitglied des h. Hauses das Gelöbuiß ab. Die iu voriger Sil)ung in zweiter ^cslln.z ge-faßlen Beschlüsse, den Entlvlirf eines Gesetzes zum Schutze des Brief- nnd, Schriftengehcimnisscs uud die 3iegisruugsvorlagc bezüglich der seit dem 20. Oktober ltzlil) veräußerten Bcl'landtheilc des Staatscigen. thumcs bencffcnd. werden in dritter Lesung angc-nommcn. Frcih. v. H cnnet verliest den Bericht der Fi. nanzkommission über dcn Gesetzentwurf in Betreff der Slaatoschnldcnkontrole. In der Generaldebatte wird ein Antrag dcö Grafen Lco Tbun vom Präsidenten als ein ablrl)« nendcr. für sich bestehender, die Sache nicht bcrnh< render, daher in einer mit der Geschäftsordnung uicht übereinstimmender Form eingebrachter zlirückgewicscu, worüber eine lebhafte Kontroverse zwischen ccm Prä« sidcnlen lind dcm Antragsteller entsteht, Sc. Erz. Finanzministcr v. Plcncr spricht übcr die Nothwendigkeit uud wie es in dein Allerhöchsten Willen Sr. Majestät liege, daß das Gesey über dic Staatsschuldenkoulrolc durch deu Reichsralh zu Stande komme. Graf Ezernin stellt dcn Antrag, das h. Haus niögc den Autrag des Grafen ^co Thuil als Amen< deinent ansehen und gelten lassen. Der Alltrag wird zwar unterstützt, bleibt abcr bei der Abstimmung iu grober Minorilät. Die Erklärung des Präsidenten, oaß er uur ausnabmswrise hrutc zll einem solchen Vorgänge seine Einwilligung gegeben habe, wird mit laulen uno wiederholten Bravos allsgcnommcn. Graf ^eo Tbun ergreift noch einmal daö Wort. lim gegen die Kompetenz des gegenwärtigen Reichs« Rathes zn sprechen. Es erwiedert der Berichterstatter. Dcr Präsident bringt das Gesetz zur zweiten Lesung. Der Antrag dcr Kommission: „daS hohe Haus wolle beschließen, es werde das Gcssp ndrr dic Controls der Slaatsschulo mit dcm Titel und alil-n Bestimmungen, wie es vom Hausc dcr Al'gcordnctt'u cutworf>u worden, aunelnucu"" wird mit großer Majorität angenommen, Kardinal Fürst S cl> warzcubcrg macht die Bemerkung. daß er die Spczialdcbattc vermisse, wor-auf dcr Präsident erklärt, daß dnrch die vollständige Alinalmic dcs Gesetzes in drr Fassuug des Abgeord-uelcnbauses die Spezialdcbatte sclbstvcrstäudlich entfalle« Schluß dcr S>tzuug 1 Ubr. Nächste Sitzling Freitag i l Uhr. Korrespondenz. 2vien, I. Dezcnibcr. - alteriren. Es wird mir bezüglich des Zu« staudekommens dieses Äotmnissionsanlrages nachträg« lich mitgclhcilt. daß dasselbe keineswegs von vorn bercin ein so unbestrittenes war. als man heute an« zunebmeu sich verle,lct fiudeu mag. Es lMcn sich iu der Kommissiou gegen so manche Bestimmung des Gesetzentwurfes mehrfache Bcdcnkcn er« hoben. Die kn l.Ioc-Annahme verdankte der Ge. setzentwnrf einzig nnd allein dcr Vcrmittlnng des Herrn F i n a n zm i n ist c r S, wclchcr bei jeder vor-gebrachten Einwendnng wiederholt bemerkte und bc< tonte, wic die Regierung gegen daö --allerdings gegen sie gerichtete — Gesetz nichts c iuzu wenden habe. Durch diese Vcrniittlnng allein ward die Annahme des dem Hausc nun vor« fegten Antrages in dcr Kommission ermöglicht. (5>l>c glcichc Genesis soll der Kommissimisantrag bezüglich des auf der morgigen Tagesordnung stehenden Gebübrengesetzes haben. Auch er soll auf die Un dloc-Annahme dcs Olfttzcntwnrfls dcs Abgeordneten, baufts lauten. Anch von ibm glaubt man. daß er in der morgigen Sitznug mit großer Majoriiät ange< uommen werden dürfte. Von dcm Budget für 1603 nimmt man an, daß es zwel Tage in Ansprnch nehmen, RZR8 von dcr Bankalte, daß sie in der crstcn Hälfte der uächstc» Woche erlediget werden dürfte. Fürst Mirko Pelrovich hat seine Nlisc nach St. Petersburg ausgegebc». Die älißerc u»d innere Politik habcu, was die allgemeine Theilnahme betrifft, einc mächtige Rivalin gefunden. Es ist dieß Frl. Artot. die gefeierte Colo« raliilsängerlil, welche im Treumanu. Theater im ^Barbier" mit so außerordentlichen Beifall debntirte, daß iroh der ans das Dreifache erhöhte» Preise leine Billets zu habe» sind. Mit ihr zn gleicher Zeit ga< stirt im Karl-Theater Frau Nina Bernolla, eine Psendonymc für Bärmann, die Tochter des Erbauers dieses Theaters, welche ihre Laufbahn in der laiserl. Oper als Page in den „Hngenoltcn" begann. Sic errang einen recht hübschen Elfolg, Im Theater an der Wir,, g,bl man henle zlün crstcil.Malc ein Volks« stück von Mosenthal und Hans Max, Pseudonym für Varon Päumaun, „Twartowsky. dcr polnische Faust" genannt. Qefierreich. Villach, 2^. Noveinber. Am 24. November kam ro im Raiblerlhalc »vieder cinnial zu einem jener bedauerlichen Konftillc zwischen Bauern und Obrig» leit, die in den Alpengegendcn leider nicht zu den Seltenheiten gehören. Die Gcmcilidc Thörl nämlich führt Nlit einem Insassen von Raibl Prozeß wegen eines Waldtheiles, welchen sie als ihr Eigenthum deansprncht. Sei es nun. daß die von Thörl, die im Bcsipe einer alten Urkunde sein sollen, kraft dieses Pergamentes sich berechtigt glaubten, l>er E>.Scheidung des Gcricht.s uorznglcifen. sei es. daß sie dnrch irgend ein jnristisches Genie in kurzen Hosen nnd Holzschnhen, deren es überall gibt und die bei solche» Gelegen-heilen nie ermangeln, ihr Licht leuchten zn lassen, verleitet nnd verführt wilden, sich einen Inzidcnzfall zu schaffen, kurz die Thöller zogen am besagten Tag mit großer Ostentation nach Raibl und schickten sich ol'ne WciterS an. den fraglichen Wald abzustecken, unbekümmert um den schwebenden Prozeß und ohne den wichtigen Umstand zn berücksichtigen, daß der Wald schon vorlängst. um die Ortschaft Raibl vor Lawine» zu schüycn, in Bann gelegt wnrde. Da^ gütliche Zurcdcil der Naibler. von ihrem Beginne» slbznslcl'sn, wnrde. wie das gewöhnlich zn geschehe», pflegt, mit Spott und Drobungen erwidert. So mußte denn das Bezirksamt Tarvis einschreiten, und da sich die Holzschlager nicht mit Gnlcm ergebe» wollten. kam es zwischen diesen nnd der dnrch Mi' liiä'r verstärkten Gendarmerie zn ciücm Scharl»ül)ll. das znm Glücke keine wci.'cren Folgen balle, als daß ei» Paar der störrigsten Kanipfhäbne niit l'llltigen Köpfen heimgeschickt wurden. Merkwürdig bleibt hiebe«, daß der Ursprung des Haders von der Pfändn,,^ liner Ziege her datirt. für welche ^" Kreuzer Löse geld gefordert wnrde. welchen Betrag die Thörler zu bezahlen sich we'gerteu, Nn» lostet das Rechlhaben-wolle» dereits Hunderle von Gnlde», Blut ivnrde vergossen n»d kräftige Arbeiter werden den Winter über. statt ihren Familien Brot zn schassen, im Ge< fangnisse sihcn müsse». — Das 'Alles wegen 20 Kreuzer 5 Di'litscbltNld. Berlin, l. Dczcmbcr. Der Redakteur der ^Vollszeilnng", Holdhcim, wurde beute in drei Pro» zessen freigesprochen. — Dic „Monlagszeitnng" ist lonfiözirt worocn. Ciingslalifcnen Nachrichten z»folgc ist der pren» ßische Gesandte am päpstlichen Hofe Freiherr 0, Eauil) i» bedenklicher Wcisc erkrankt, nnd zwar solle» die KrankbeitHsvmptomc auch auf einen affizirtcn Ge< lilüthsznsland schließen lassen — Die Nachricht, laß das diploinalisch, Korps in Berlin einen gemeilisamc» Schritt bei Herrn v Bis^ mark bl-abüchtige, lim Anfllär»»g über dir bekannte myslcriösc Notiz dcr «Sternzeilung" zu erlangen, wird von der Berliner «B. u. H. Z" durch die Mitthei-Inng ergänzt, daß eiucs der ältesten Mitglieder der ill Berlin accredilirten Diplomaten bereits bei dem Ministeroräüdenlen Herrn v. Bismarl. Schönhausen Verwahrung eingelegt hcU gegen die a»ßergrwöh»!ichc Weise. '» welcher Preußen Vermalmungen an die Vertreter befreundeter Mächte richtet. Die Stimmung in den ncmde» diploinatischc» Kreisen — sagt die «B. u. H Z." ferner — erscheint empfindlich gercizt. pa cs dicse noch nicht velwundc». daß der jcnigc Minister der au^värligsuAng^lcgsuhcitcn wäl'rend sciucr Thätigkeit am Bu»dc^t,igc sich lolkgialer R.icksichten. „ameiitlich der Vertretung Oesterreichs gegenüber, nil-schwer cntschllig. und dic damalige Weise auch i» seiner vlrätidcrlc» Stellung eben jcpt »licht verleugnete. ^rauklcicb. Pariö, 30 November. Der Kaiser hat die Absicht, eine Konferenz der drei Großmächte welche ras londoner Protokoll vom 3. Februar »5>30 unter-jchriebcn habe», behufs einer Regelung dcr gricchl. sche» 'Aligelegeiiheit zll veranlassen. Der Ort der Konferenz soli London sei». Bis geslcr» halle jedoch Lord Cowley »och leine I»slllirtlonl!i in dic>er Bezielning, uild man weiß daher noch nicht, ob England alls dcn Vorschlag cin» gehen wird. Behufs der Voroerhandlnng ist der Marquis v. Cadorc, der erste Gesandlschafts «Sekretär in London, in aller Eile dorthin abgegangen, denn Herr v. Flahanlt hat lcinc Automat uuo ist un» thätig; ein großer Uebclstand iil emer Zeit, wo die Thronkandidalllr eines englische» Prinzen das Tuilerien-labinct i» Alhcni halt. Man erwartet übrigens in cin, zwei Tagen eine entscheidende Erläruug des briti« schen Gonverncments. Was »nit Grund dafür ange-führt wird, daß England die Sache nicht auf'o Acußcrstc treiben werde, u»d daß au die Annahme einer Wahl des Prinzen Alfred nicht zn denken sei. isl dcr Umsind, daß König Leopold, dcr, wie man hier weiß, d>c Kandidatur des Prinzen für ein Un' glück hält, uicht abläßt, die Königin Viktora zn be-schwören, sie möge sich von den „jungen" Minister», die sie uingcbc» . nicht fortreißen lassen. Voll Pal-merston und Earl John Russell isl die Nede. Der griechische Gesandte, Hrrr Kalcrgls, hat oaS fran< zösischc Kabinct alifgefordert, es möge die provisorische Rcgicning von Athc» a!,crke»»e». Herr Drolly» er> klärte, cs sci für !>ht »icht lnöglich, aber Frankreich würde »ich! zögern, die l'llii« l^l'oim.»!^ anzllerkcnarn, lorun GrlecheiUano die nöthigen Garantien der Ord« nnng und ocs Friedeiis biete. — In (5ompu'gnc isl mau aufgebracht darüber, daß der Prinz vo» Wale»? auf scilicr Reise d»rch Frailkreich dcil Kaiser uild die Kaiserm nicht besucht hat. Der Prinz hielt ein so strenges Inlogniic». daß er i» Paris, »icht im Gc. sandl'schafloholel über»achlcte. soilder» im Hotel Mi« rabeau. Rue de la Paix, >^o ihu der tnglischc Gc^ sandte bcsnchte. — Die Broschüre des Prinzen Na polcon hat »icht den Elfolg gehabt, den ma» er, wartete Man hat den Preis bereits von 3 ans l Fr, herabglsei)t. Varis, Al). November, Die Rede. welche dcr Pri»z Napoleon nenlich im Staalsralh, als die Frage wegen Freigeblmg des Bäckcrgewerbcs diskutirt wurde, man lau» wobl fagen, vom.^nln gebrochen I,at. soll ihn mit dem Kaiser vollständig bromllirt haben. Dcu Sci»c. Pläfcklcn angrcifr». iveil die Mitglieder dc? Ä)lluuzipalrall)cs dlirch Dekret ernannt sind uno nichi dnrch die Wäylcr, das hc^ßt den Kaiser selbst tief vcr» Icncu, der sehr wobl weiß, daß, wenn der Pariscr Gcmeindcrath ans Wahlen hevvorgmgc, von den »i'gl> heuere» Prachtbanlc», dlirch die jcnt Paris Uügcfragi »no doch aus dcm Stadisäckcl vcrichönert wiro. nicht dic Rcoc sein könnte. Wird die Wahlfmge betreffs der Gl,'lueindeocrtrctulig aufgeworfen, so wird oic ganze ungcbcncr nmfasseuoc Administration von Paris in Fragc gestelli; eine solche Tlx-si'? alifwerfe», hieße Slurmaiigrlffe in dcr brvorstrhe»dc» legislative» Scs-sio» heraufbeschwören. Diese werde» denn anch nicht anobleiben, nnd bei den nächsten Ncnwahle» fnr den geseygebenden Körper wird dic Agitation für Ans-dlhn»»g des Wahlsystems auf dic Gemeinde.Neprä> scntanz, gcstüyt ans die Initiative, die dcr Prinz im Staatoraihc crgriffcn. vo» der Oopositionvparlci in'ö Werk geseyt werdcn. Dcr Kaiser wird dcm Prinzen diesc seine Bosheit uicht sobald verzeihen. Großbritannien. Dic Besitznahme der Insel Leinllos durch die Engländer scheint sich zn bestätigen, und wie ver sichert wird. haben sie es dabei nlcht bloß auf cinc einfache Kol'Ien'Nicderlage abgesehen. Donauflirstenthumer. Vukarest. Im Ganzen sind 39 Abgeordnete dem anßerordentlichrn (tzmberufnngsschrciben der Rc« gierling gefolgt l>nd hier cingclrosscn; ii2 hingegen sind zu Haus geblieben, und wollen vou Cnsa. Union li. dgl- nichts wissen. Bis zur Stnndc ko»»tc dalicr die Kainmcr lcinc Sihling halten Die peinliche Lage der Rcgier»»g können Sie sich leicht denken, Eine Kammer wird anßcrordentlich beruft», d. h. man braucht sic sebr dringend, es kommt jedoch nur dcr vicrle Thlil der Deputirten; nichtsdestoweniger wird sie dnrch einc fürstliche Botschaft eröffnet, kann jedoch den fünften Tag schon kcinc Sitzung halten! Unter solchcn Umständen sah sich die Regierung zum Nachgeben veranlaßt, und «erließ hcnte a» die Post» äintcr dcu Auftrag: sämmtlichcn Depntirlcn Post-Pferde auf Staatskosten zur Verfügung zu stellen." Das ist im Amtsblatt z» lesen. Dic Regierung ist wirklich so naiv zn glanbcn: dic nicht bewilligten Postpferdc haben dic «2 Abgeordneten von Bukarest ferngehalten, und werben — heute bewilligt — sie cbeu so schnell wicdcr nach Bukarest bringen. Dic Anschauung ist schr charakteristisch, "bcr cutwcdcr un> clllävlichc Täuschung oder zil'ccklosc Heuchelei. Inzwischen braucht nur dicftr Zustand noch wcitcrc ^ Tage a»z»halle». sc> gehen alich die anwcscnden 39 Abgeordneten anscinandcr. Gntcr Rath ist hier lhcucr; die Pariser Schöpfung hat schon — möge sich die Folg.- auch besser gestalten, was wir bezweifeln — ciiischicdcues Fiasko gemacht. Wer weih ob »icht Fürst (5nsa jl-yt. da er sich in eine Sackgasse verrannt, aus dcr cs gar kcinru AuSweg gibt, sciu den Bojaren gegebenes Wort einlösen wird? NußltNld. Warschau, 26. Nov. Die gestern vorgekommene Vergiftung eines Polizeibeamten, den mau ader« tuals nls cinen Spion bezeichnet, bildet heute das Tagesgespräch. Mehrere junge Leute hatten denselben in einc unserer vielen Konditoreien gelockt, dort Pünsch gefordert nnd das einc Glas stärlcr mit Rbum versepcn lassen. I» dieses Glas des stärkste» Punsches wurde, während die Anderen das Opf>r ibrcr Bosheit anderweitig beschäftigten, das Gift gemischt. Es that nicht soglcich seine Wirknng. Ob das Gift zn schwach oder die Natur zn stark gewesen, läßt sich jct)t noch nicht entscheiden; aber der Mann liegt schwer darnicder; ma» bosst jedoch, ilm am Leben zll erhal« ten (Nach dcr „Bresl, Ztg." vom 2. Dezember sind ;wei Personen vergiftet worden, von denen der Eine, Rakowsky. ein Pole. gerettet wurde; wäbrcnd dcr Andere. Gregoren), ei» rnssischer Freund des Ersteren, dcm Gift bereits erlag ) Tagcsbelicht. Laibach, >'». Dezember. Heute Abend ^ibt die plii!harmonische Gesellscha im Ncdolitensd^ll' ihr Fonds Konzclt. Das Programm ist äußerst iiltcl'sssant n»d dl, allch dic Aufführn»^» der einzelne» Piece» (Dameucbor, Männcrchor, qe« mischter Vbor, Sologesang und Violinkonzert) voraus» sichtlich scbr gut sein werben, so ist ei» recht zahl« reicher Besuch zn hoffs». Wir werden hörcu: l) cineil Chor alls der «Schöpfung" vo» Haydn, 2) zwcl Licder sür Sopran. 3) ^Zu», Walde", Mannerchor vo» Herbeck. 4) drei zweistimmige Lieder vo» Men« dclssoh» für Sopran »»d Alt (Damcnchor). ^l) Dclla« »tatio» (vo» Herr» Direktor Sallmayer gefälligst übernommen). ()) ,,Z!ge»»erIcbe»". gcmischtcr Cdor vo» Schnn'ann, 7) Fantasie für Violine von Avtot nnd tt) „Morgenlvandcrling". Männerchor vo» (5ssei'. Wicu, ^. Dezember. Se. Majestät der Kaiser hat dem Grafen Mit« trowö?,). in dessen Schlosse sich Sr. M.ijcstät während der Tlirascr Manövrr al'.fhielt. „als Zcichcn dcr huio. voUcn A»crksii»nng der gastlichen Bewirlhung" Aller» höchstscin Bildnis zum Geschenk gemacht. Das Bild ist eigens zn diesem Zwcckc im Alclicr des königlich baicrischen Hof^Pholographen H. Albert in München verfertigt worden; eö ist ein meisterhaft ausgeführtes photographirtes Brustbild in Lebensgröße. — Se. Majestät der Kaiser hat an alle bcfrenn-dcten Höfe die offizielle Anzeige von der Vermcilnng dcs Erzherzogs Karl Lndwig mit dcr Prinzcssin Maria Anl'linctata absenoen lassc». — Das Ereiginß, daß Se. Majestät bei Gcle-gcüheit ei»er Holitscher Hofjagd dic Grcuzc UngaruS überschritt, wuroc eiiler alten Landcssittc gemäß mit Kanoiicnschüsscn beglüßl, die auf lein Blocksbergs abgefeuert wllldeu. — Als Ibrc Majestät die Kaiserin jüngst die Drci vom Franenvereine gegründete,! Arbeitsschlllc« beslichtc, bemerkte sie in c>uer dersclbeil cii'. talib< stumincs Mädchen, und beschäftigte sich mit diesem in seiner Art wohlcntivickclten Kinde. Einigc Tage später erschien dcr Privatsekretär Ihrer Majestät in der Schule, und zeigte die Absicht der hohen Frau a». zur wcileren Ausbildung das Mäochen in cinem Taub« stnmmen 11nstitute auf ihre Kosten unterbringen zn lasscil. — Tic uächstc Sitzung dcs Abgcordnctenhculscs siudct am ll>. Dczcmber Statt. — Der frühere Bürgermeister i» Wicu Frcil's"-v. Scillcr, dcr in Begleitung dcö Landtsgrricht'Zl'Ulleo Engl cinc Reise nach Jerusalem u»ter»om>nc» h^ttc. schwebte iil dieser Stadt kürzlich in ^ebcnsgl-^hr. ^s brach nämlich znr Zeit der A»k»»ft der bclden .^',. senden cin Drnscnaufstand ans. unv »nr mit Noth entgingen diesclbc» den wilden Horden, — Zll Ehren des Kronprinzen lind dcr Krön-pri»zcssin"vou Preußen werden am allerhöchsten Hofe mchrerc Festlichkeiten stattfinden. Außer cincm Tl'cater I'lu-« im Hof'Opcrull'caler wird auch einc Fcstvor< stellllüa im'Hofbnrgtheatcr, cinc Marschallproduktion im .^ofstallgebäudc.^uni) wenn das Wetter cs go staltet, cinc großc Truppcn.Ncvnc veranstaltet wcr-den. Die liohen Gäste wcrdcn Appartcincntö in der kaiscrl Hofbnrg bezichcn. und die Schrnswürrigsciten der Residenz i» Augenschein nehmen. Im kaiserlichen Lllstschlossc Schönbrunu wird cin großeö Galla>"'„, in Siebeubürgen beinahe 40"^. in Oberostcrrcich bei« uabe 39"„. >!i tarnten ctiras über 38"„. in Nic-delöslerreich beinabc 38"„. >u Krain beinahe 37"„, iu Pöbinen etwas über 34"^, iu Mäbrcn beiuabc 33"/ , in der Bukowina !!'>"<,, in Ungarn clwaö über 28"/^, iu Kroatien und Slavonien 20"/^,, in Dalmatieu 23"/^' im Küstenland 19 V,"/«, in Tirol beinabe 14"/^ und ill i/ombardo > Vcnclicu uahezn l0"<,. In Bezug a»f dic itörpergröße stsbt Daliua« tieu obenan, denn 28"/^ der Rekruten messe» 00 ^oll uud darüber; dann folgt Kroatien, das Küsten« land, Käruteu u d Kraiu, wo dic Mcbrzabl 04 Zoll hat, darauf Tirol uud i?oiubar5o«Venclicn mit 63 Zoll. Die übrigen Kroiiländer weisen nur 62 Zoll auf. Die kleinsten Leute aber stellt mcrkwürd'gcrwcisc Ungarn, dcuu nur 4"^, erreichen 06 Zoll, während 19°„ nur 01. 13"^ nur 60 und 0"/<, 69 Zoll Mlsseu. — Das Archiv der königlichen Stadt Zuaim galt früber mit Recht als der reichhaltigste Urkunden' schal) in Mabren, Halte ja doch die Stadt in früheren Iabrblinderlen eine weit wicbtigere Rolle gespielt, als jct)t! Noch lu den Vierziger' Jahren verzeichnete Voce?, der übrigens keineswegs ein vollständiges Ver< zeichniß geben wollte, mehr als 600 Nummern von meist bistorisch wichtigen Urkliuden. Po» allem dem ist jcht ssit Ialneu fast nichts vorbanden, und ein Gescbichtsfoischcr. der die Qllllle» an Ort und Stelle lu Augenschein nehmen wollte, würde eine schmerzliche ^nttäuschung erfahren. War es Mangel an der ge< l'örigsn Aufsicht, oder »rar es Geringschätzung gegen den Ulslüideiisckaft, den man als unnühen Plunder wegwerfe» wollte — wir »vollen znr Ehre der da» maligen Stadt«Repräsentanz das Erstere hoffeu — genug, die Urkunden verschwanden nach und nach. und wie die dumpfe Sage geht, die wir übrigens uicht verbürgen wollen, sollen nicht g^n' wc-ni^e Stücks bei Käsl'lmüölsV!, eine»! schmutzig» ^chichole axlicim' asf^llcn sci,'. Mag nun aber alich die Ursache und die Art des Verschwindend dieser kostbaren Denkmäler dcr Pcrgangcnbeit welche immer gcivrscn scu Schlüsse crschciut das gricchischc Volk dargestellt vou einigen halbnackten Matrosen, welche ihrc tiefen rothen Mützen dem Heinz hinhalten, nut der Vitle, cr möchte dic Beute mit ihnen theilen, worauf Hcinz hie Stelle des Shalefveare'scheu Dramas paro^oirl: „ülvas Uülerhall betrifft, dcu sollt Ihr haben, daß Dürftigkeit Euch uicht zum Büscu zwiugt, uud weuu wir hörcu, daß ihr Euch bckchrt, so wollen wir nach Eucrcr Kraft uud Fähigkeit Beförderung Euch ertheilen." — Koloman Slmonffy. dcr im verflossenen Sommer eine Reise durch Siebenbürgen unleriiadm. um lDriginal'Meluoicn zn sammeln, beschreibt diese Reise im Feuilleton oes „Olßag" uud erzählt unter Anoerm. daß er eliieo Tages ei»c große Menge Feld-arbcitcr auf einem adeligen Gulc arbeiten gesehen habe, denen eine musizirende Zigeunerl'andc alls jedem Schritt folgte. Auf Befragen erhielt er die Aufklärung, daß dieß rinc sogenannte «Kalala" sei, mit welcher es folgende Vcwaüdlniü l'ade: Die Zigcnncr Mllsizircu dcu Vaurrn eines Toife^ an zehn bestimmten Feiertagen von Miliag bis Abcuos unentgeltlich, dafür arbeiten dauu dic Bauern ocu Zigeuner» riuen Tag lang. und da dic Zigeuner keine eigenen Fel^l besipcn. so vcrkaufc» sic oiesc Arbcitsvcrpftichtn»g dcr Vaucru an iigcnd einen Olltsbestßcr für bareo Geld. und während ocr Arbeit felbst mnsizircn sie alich lloch, damit den Renten daö Ding besser von dcr Hauo, gehe. Neueste Nachrichten und Telegramm. Verliu, 3, Dez. Dem Vernehmen »ach ist der bisherige preußische Gesandte in St. Petersburg, Graf-u, d, Golz. zl.m Votschdftcr iu Paris, dcr bisherige Gesandte iil Vrüssel, Graf Rcdcru, zum Gesandte» in St. Petersburg eruaunt. Kassel, 3. Dez. I„ der heutigen «Hessischen Morgcnzcituug" erklärt der Hallpüuann a, D. Dörr, die öisci'.tlichcn Aufforderungen dco Gcucrallicnteuants v. Haynau beantwortend, cr sei der Verfasser dcr vielbesprochenen Brochure „Staatsdicncr und Staats« Schwäche" und wolle dic Wahrheit des Geschriebenen beweise», Dassel, 3, Dez. Dic heutige ..Kasseler Ztg." veröffentlicht dic Antwort Dehn < Rothfclscrs vom l. Dezember auf dic durch den Feldjäger überbrachte Depesche r. Biömarcks. Au deren Schlüsse wird gc^ gen eine eoentnelic einseitige Einmischung Preußens t» dic inneren Angelegenheiten eines selbslsländige» Bundesstaalcs im Name» der lurbesslschen Regierung u»c> des Bandes, sowic i,u Interesse aller souucraincn Staaten Verwahrnng eingelegt. Turin, 2. Dez., Abends. Der „Dislussionc" zufolge l'Icibt die Kammer so lauge vcrtagl, bis das nclir Ministerium gebildet seiu wird. Das genannte Blatt bebauplct — im Gegensatze zur ..Qpinione", — daß zur Hcibciführnng einer ivahren Versobnnng, das neue Ministerium möglichst auö Männern gebildet werden werde, dic an den UNil, lo^Kiciio oic «iDplüll'nc" iyr Vefreindr» an^, spricht, daß noch Niemand von den Führern der Rechten, welche zum Sturze Ratlazzi's so viel bei< geirageu, zur Theilnahme am neuen Ministerium bc> rufen wurde. Mailand, 3. Dez, Tic heutige „Pcchvcr." schreibt: Die gestern ausgesprochenen Mnlhmahungen oezuglich der Bildung t>rs neuen Ministeriums erweisen sich a>s lüizcilig. Henlc zirkxlirt das Gcrnch!. daß Villamariiia oder San Mariino mit dcr Bil^ duug des Ministeriums beauftrag! sei. kondou, 3. Dezember. Die heutige «London Gazctta" veröffentlicht ^ord Rilssclls Tcpeschc vom 20. November au Dällcmark Russell urgirt abermals den Klagen Schleswigs abzuhelfen, bedauert, daß Englands von Frankreich uud Rußland unlcrslüpic Vorstellungen fruchtlos geblieben, und räth zur An« ualime des auf seiner (Russells) vorgeschlagenen Basis gegründeten Planes, zumal Rußland denselben cm-pfehle und Frankreich ihn berüclsichtigri^wcrth halte. Nachrichten ans Amerika znfolgr ist dic angebliche Niederlage Sigcls durch Jackson erlogen. Kopcuhassen, 2. Dezember, (Abcnds.) Die „Berlingsche Zeitung" erklärt, die dänische Rcgicruug baoc Rnssellö Depesche vom 2lX ?lovenlt'er nicht bc< antwoilet, New - Pork, 22. November. General Burnsidc hat Falmoulh »lud das nördliche Ufer des Rappa-hanilocl beseyt. Dic Konföderirtcn halten das sildlichc Ufer besettt und errichten Batterien, l,m dcu Ueber» gang der Unionisttn übcr den Fluß zu vcrhinderu. Das Korpö des Generals Silmner ist vor Frc-dcriksbnrg angekommen uud hat dic Munizipalität anfgeforcert sich zu crgebcu, was dic^c verweigerte. Kiue Schlacht zwischcu Sumucr und dcm Korps ^,'ougstrect welkes außerhalb dcr Stadt kampirt, ist bevorstehend. Die Konföocrirteu bewegen stch m dcr Richtung gegcn Harpers Ferry. Dic Straßen iu Virgiuen befinden steh in Folge des Rege»s im schlechten Znstaudc. Mau erwartet ciuc Schlacht bei HoNy« springs, Lokales. Morgen Abend wird zum Besten des Fräuleins Marie Sachs, des beliebtcsteu unter den weib« lichen Mitgliedern unserer Bühne, ein komisches Le» bensbild von Berg «Iaa/r und Znavc" gegeben werden. Nicht nur der Umstand, daß cs cinc Novität ist. sondern auch die Beliebtheit der Beuc-fizianlill wird die Theaterfreunde vcranlasscu zu erscheinen. und wir wünschen von Hcrzeu. was sich die Benefizianti» gewiß selbst wünscht: ein volleS Haus »md eine reiche Einnahme. Handels- und Vcschüftöbmchtt. (Grsterrcichischs NntionalblNlk.) Nach dcm Vauk> Answeisc vom '^ii, November belief sich dcr Silber» Vorralh auf 105. ll)0.!)27 ft. ^gegen W,l l l.l8i> ft. vom vorigen Monat), der Banknolcuumlauf auf 442.214,49!) ft. (gegen 4^0.4^,286 ft. »om v. M) Ferncr sind ansgewieseu: Wechsel auf auswärtige Pläyc 318.220 fi. (gegen 3!«.?.'>? vom vor. M.) ^aufschillingsratcn dcr Südbahn-Tesellschaft 22 Mill, ft. (gegen 28 Mill, vom u. M) Silber« Depot des Slaates 2.2<)li.!)9ii ft, (unverändert vom vor. M,), cskomplirtc Effekten 72,22 l.6ii8 ft (gcgeu 72,023.949 ft. vom vor. M.). fnndirtc Staatsschuld 30.914 9Ü4 ft. (gegen 37,282.254 ft, vom vor. M), Vorschüssc gegen statutenmäßig deponirtc Affekten 53.319.200 fi. (gegen 6lj.098,400 ft. vom vor, M). Staatsgüter« Schuld 87,053,779 ft (gegen 87.489.930 ft ^m v. M). Vorschüsse auf das April-Anlehen 77.800,000 ft, (gegcu 8.^100.000 fi. von, v. M.), Vorschüsse auf daö londoner Anlebcu 20.000.000 ft. (unverändcrt vonl v, M), Darllhcu der Hypothekar.Credits. Abtheilung ii«.:i00.224 ft. (gegeu ^8.389.110 ft. vom o M.), Grundenllastnngs, Obligationen 18.i!47.ü93 ft, (gegen 18,693,798 ft vom v. M). Staatsschul-dcll .Tilgungsfonds» Effekten 30.940 337 fi. (gegeu 30/)l)4,7i7 ft, vom v. M ). Pfandbricfc im Umlauf 36.809.44^ fi. (qegcu 36.741.796 fi. vom vor. M.). Saldi lanfcudcr Rechnungeu 3.377.89 l fi. (gegen 4.018 030 ft. vom v. M.) N3ien, 2, November. Bei der gestern statt« >i<-i).il'teii Vel'^'simg dcr Fürst Clary ^'osc wnrdel» fol« geilte- grö^lr Treffer gezogen: Nr. 2l.02tt geivinnt 2-^.000 ft. 100 ft gewinnen: 2.°i 8!).'> 41092 24,460. 37.64l). :j4.283, 34.426, 20 U.'i9 27 4U?' ,0,208, 37 142, 38 8U3, 13,737, 20 884 39 769' 28.263, 39059, !97. - Bei der gestern statlgr.' hablcu Verlosung der Fürst Windischgräp.^osc wurden folgende größcrc Treffer gezogen: Nr, l7.39i,> gewinnt 20.000 fi,. Nr. 60 0,2 gewinnt 2000 fi., Nr,'71.624 und 76 007 gewinnen je U>00 ft , Nr. 13,823 und 28,745 gewinnen je 600 ss . Nr. 2>4:j, 12.234, 13.9<0. 2,^,926, 46.972. 61.8,3. 62.600, 01.938. 87.365 gewinnen je 100 st — Bei dcr gestern stattgehabten 309. nnd 370, Verlosung der ältere» Staatsschuld ivnrden dic beiden Serien 499 uud 323 gezogen. Vctrlidc-Durchschnitts-Prelse in Laib ach am 3. Dezember 1862. Marltpreise Magazinsprcise Ein Metzen in üsierr. Währ. ..^^ __^. .,IIII lr7........,"fl7"s"r^' Weizen..... — — 3 8 Korn..... _ '^. 3 16 Gerste ..... — ! — 34 Hafer..... ^ ! ^ 2 ! 2!i Halbfrucht .... — ! —. 3 96 Heiden..... — ,^_ 2 ^,88 Hirse..... — ^. , 3 14 Kukuruh .... — __ 3 08 Meteorologische Beobachtungen in Laib ach. T«« ^^,» w ^^.»»i °" " j 'IN°7 Wind « l.. .r „ „ « bim,^,^ «^ «...«d» 2. Tczcmbcr 6 Uhr Mrg. Z27 . 3s) .j^ i. oa O^. 0. schwach leicht bedeckt 2 „ Nchm. 32?.?? > 2.00 „ 80. ziemlich bctto «. (N 10 „ Abd. 328.32 ^. 1 . ^,) „ 5,,. schwach Hc'lw, strruhcll Druck m'5 Verlag von Ignaz v. Kleinmayr st Fedor Vamberg. — Verantwortlicher Redakteur: Ignaz v. Kleinmayr. Anhang zur Laibacher Aeitung. AnrllMllNsll^l Wien, 3, Df< ^cstcl», ^l'c»^ Gold u»d Sill'cr, In P,n'llte sich ,w,n dcr anfänglich.,- '.'lufi'chwlln.z „icht b.h>nivlc», indi.ß l>,ir> t>c>ch sill!.,!,' Sl'ltnl, wir jtt(i»)cr L.'st zn l<>0 si, Va„f? und .Nlidit - Alti.n . Konv>rtirts in ^!^rl'cich!ft1'cr Wihriinq und Stnier - Vlnl^ihc innnnhin in'ch h^hcr a>iuch sildlich^ Ela.UHl'.ihn - Asti,» »n> ein paar Giilbc» l'illi^r. Otli' rlichüch slün'i,i ^. dl« Klaille, (sür 10« ft.) In üstrrr, W^hüliiq . zu 5i"/, 65 65 65.75 5'/, A»!cl,. v. 1»K1 mit R'lckz,------- —. - drllu ohn.- Al'scknitt ^^!>2 . l>^,,^() l»4,— N^til'Nal''.'lnlehrn »lit ^.iinitv^riipons . „5'/. 83-. 83 20 N.iM'ü.U - HnllhlN »nil A^ril-Coupl'üs . . „ 5 „ 82 90 83 - Vlclaüqu.s . . . . „ 5 „ 71.70 71 kl dl'ü? mitwiai-Ccup. „5„ 71.70 71 «0 d'tto....... 4j„ .nu!«ti-. 1? 75 Ift — t». >cr Hlonländer (sür 100 st ) G!undtn4. - 84 5>(» Völünrn .....5„ 8'>— 8650 Hlcierointk.....5 „ d6. — i?7. Mührc» u. Schllsltl, .5.. 87 50 56 50 l!n>,.nn......5., 7^25 7275 Tcm. Äan . Kr.', u Slav. 5 » ^»,50 71,— (Äaliziln.....5 „ ?1.-~ 71 50 Sicbcnt'. u. Vuli'«. . . 5 „ 6'.).25 «!^,75 Vcncti.nlischc« Ä»l. 1859 ü „ i»5 — !)5.50 Aktien (pr. Slillk), Ni,tio»alb.,nf......807,- 80'^,- Krcdit-'.'lin^It <« 200 fl, ü. W. 22.^»o 224- 0i. 5 Coccm, i(51.s, ^. 5»X) sl. ü W. 6, zu200fl. CM. 153,- 15>l,50 S!!d,-nurbd.Vlll,.^.200„ „ 125 25 125 50 Tül> Ltaats-. !l?md. r,n. n. (jtutr. il^l. «is. 200 fl K. W 500 ,fr ,1! 1«s>sl ,«<»«/^ <3!NI«!,I,!N., 284— 2N5 — 0>»lo Wars Oa!l<.,sta>I-L»dw,-Ä.il,n z. 200fl. (Mi. >». 180 sl. (90',) (5i,ij, 2.'3,50 22^,- O.!l. Dl-n.-DaüN'lsch-O.s. »-. ^ 414,— 416 — 'Dcslnlsich. ^'loyd in Tri?.— 239,— 'R'!s».l D>i»!^,!,!,-Äft.-Gss. ^V Ö85.— 390,— ^!s,)er K.lllndruck.n .... 398.— 402,— Bödm. W.l'it'.U)!! <>, 200 fl, . 171,25 17150 Tlicißl'ahü-Altic» 200 fl (i M. m. 140 fl. (70'/.) Tinzalilling. 14?.— —.-Pfandbriefe (iür 100 st.) Nal!rnali>6jäh,u. ^1857z 5'/« 10-l.-- 104,5« l'aül auf I0„ dttto 5 „ 100 — 100 25 C, M. ^ vcrlo^l'are 5 .. 8>.» 25 89 50 Natirnalb-anfö. W vcrloab.5 „ 85 20 d5 40 ^!os? (per Sliilk.) Kred.-Anstalt für Handc! n Gcw, zu 100 fl. >>,!. W. . . . 132. i0 133 l(1 Don.'Dampls,'^. j«100fl, «.livl 94 50 95- Ttadtgti». Oft« „40.. C. M. 36,50 37,- (5,,,lhazy „40„ „ W.50 99- Galm ,40sl.^sl W 38- c>8 50 l»cld Ware 'l-alffy zu 40 fl. CM. . 37,— 37 50 ^l.nu „ 49 ., ^ . 3^> 34 - St. o'lnois „40., „ . 3655 3725 Wittdischgräy .. 20 .. „ . 20.50 21. -Wa!t>,1l!„ „ 20 „ „ . 21.25 21.75 .»ic^cuich .. 10 . .. . 15 75 16." Wechsel. 3 M o » a l e. Geld Briefe Augsburg sür 100 fl. südd. W. 102 25 102,40 Fran'sint a. M. dctto 102 30 102.50 Hambutl, sur 100 Mark Vauso 90 80 i)1.- i, ^»doil ,in 10 Ps, Sterling . 120 70 120 80 Pari« fiir 100 ,fr>>nls . . . 47,90 46 — Cours der Geldforte». <Ä.lt> Ware K. Mi»,z, Dukaten 5 fl, d0 fr. 5 fl 8l >'tlv KilNs» . . . . i,l ^ 7(» ^ i,^ ^ 7:j ., Narl'Ie>,'!^o'>.'r . . 9 „ 66 ., i» „ 68 „ N»ss. Im/eriü!« . 9 „ 95 , 9 ,. 9? ^ Vrrein^thallr . . 1 .. 81 „ 1 ^ 81^ „ Sill'er-Ägio . . 120 ., — „ 120 „ 50 ^ Effekten- und Wechselkurse l an der k. k. öffentlichen Vörse in Wien D,„ 4. Dczenwtr 1802. Wffekten. Wechsel. b"/. Mttaslique« 71 10 ^ Silber..... 119 25 ü'>. Vlat .'<1«!. 82.55 ,! ll!nd,n .... 119,80 ««>,f^ti,n ... 80« ! K.l.Dulate» . . 5 ?, Ntl>< dtssg. — Die« Hsiltll: Koiih^llsfr, Thifr^l^t. — Slti»lirllber. HlNietlöMiiinl. lil,d — ^nl). O.schäflg füln,r. vcm Wie». — Die Hnr,,,: Pllsc'gli.i. Omrr^ lüsp klor, — Iivauc ch. und — Martilwlich. oo» Tulst, — Hr. Schrill. St>ilic»ssch,f, uo» Sliv: drln gestillte» l. k. Vszirkl)ll Ansucht«» dcs Matdi^s Sakral' schtk uo» Sakra!, als Vormllnr» d<>s mi»fj, Il'lol' S>ikr.>ischsk von HitleiU!. glsse» P.ler Udonz vc» Rosl-lx'!,^. siclo, fi. 240 s-. «. (,'.. i„ die Ns^sslllliir«»^ ver mil '^rs^cio vmn 28. Dszeml'sr l8lil, Z. 746l, l'sn'illiqls» iliii' mit '^'schcld vl'm 1l). M>i> l. I.. Z. 27i<8 sl^ilt'l« drille» sr/slilwl» ^sill'lttl!!!,i t>er sseq« liesischs» Nsalilat N Nr. !)2li .-n! Haasberg, qewi!» li,i>l, l!l,d es wird ^>l deren Vl)rüadnle die Tcisssli^-zull^ auf rei, 20. D,ma. alS Glricht. del, 2. N^'cml'er 18l>2. Z. 2393. Dull» d 5 Immobilien luit« Kommissivns« Vnreau peö I. A. Schuller in ^' aibach wllle» off.rirl ,^»r Micide: ti» Geröll" auf l'llsl'lem ^!'it)t l'lsr »im (i00 fi,. ,in ^weilet! nul ^^l'!'»»»^ um 400 fi.-zwri Gas:l'a»s,r ^„'rili-l, 3ii>i> 3 Himiüllii ?c, »il» 1 l>0 st , <>,„ llsiinrsö N'it Küche um li0 fi ; ^lim ssauf, .- siu PiachlschloZ. zclni Miüliili! v'l'n t>er Slicdal',,. iiui 2 Ml'll'lsii. im Ortra^s v>?„ 5000 fi.. um «0000 fl. - ciu ,,ulitss mit Kunsi. mlll»s ,"„ 160000 st ; ei„ Ha»« mit 20Z,mme!-". Ma-qnzi,! Uno großem G.ntsi, . im E ll.i.,l vc'u «200 fi. „m l).'»«« fi,. ei,, llli,,^ H.iMlixiwcli iliilGrlllidsli'lcklli l>i„ mir l000 fi.; sin ^nil^iil mil 80 Il'<1.' i,„d Mül'll »m l>000st. li. »p öölll Gutss. Holli'^. Hallstl. Vi mierliell. Mül)!sn. F,,l't!!st".lwildcm Eommis, dcr stH mit guteu Zcligniss u allSiVlise" k.,m,. aufgs. uommc». Der anfdcm ^m,re i„ „inr gemischte» Waarei" h.nld!il,'g »rar. erhält ren Verzug. Krainbillss. am 23. November 1862. Johann Hchliber. Z. -^js-ltt. (l) Die Mst Auersperg'sthe Drüncrei zu Ainödt in Untertrat«, ist vom 1. Jänner lttli3 ab, auf die Daucl vou sechs Jahren sammtvorhaudcuem Invcntarc zu vcrp^chtcn. Die Veltragübcdinglusse licgcu bei dcr H^us. Verwaltung im Fürst,nhofe zu öalbach, und bei dem qefeltigten Amte zur Einsicht l'crcit Schriftliche, unlvr den gesetzliche» Bestimmungen ausgefertigte Offerte sind di5 20. De-zembl-r l. I. frankirt beim gefertigten ?lmte einzureichen. Fürst Aucrsperg'scheö Iforst- nnd Nentamt zu Ainödt am V«. Vdovember « 8tt». Post Seiftnberg in Krain. Z. 2373. (3) 3»! mid Weihnllchtö - Geschenken cinpfiehlt der Gefertigte eincm r. 'I. Publikum sein großes Lager von Hucker- u. TwMltuMM, sowie auch eine große Auswahl Dsnbons u. Bäckereien mit dein Versprechen einer rcelen Bedienung. 15a1tlm8ai- Xanret^. im Dr. Qvjlazh'schen Hause am Kongrefipla^ 2 2397. M 3 2396. (1) 40 NeulmM, » Pfund feinst zerlassener nn garisch er Hch weinfette; zu yalis» ii, der Niederlage der k. k. priv. Ebenfurthcr Dampf-mühle am Hauptplatzc Nr. -j 11. El'lnt'.'sell'st sinl: Hirsebrei«, Gerste, Fisolen, Linsen :c., so wie a»ch eigens besleltte vcr^sigliche 'Nrolampfl'Iil zli l'sk^mmel!. Z. 2.'j9^. (l) Wohllllllg zu vcl miethen, 2 — 3 Zimmer, Küche :c. sind mit oder ohne Einrichtung sogleich zu vermiethen. Näheres beim Hauöeigeitthümer, Kapuziner-Vorstadt Nr. «9, l. Stock. 3. 1387. (U) Die NIEDERLAGE der k. k. ersten MM landesöesugteu Klattauer Waschwaren-Fabrik /. A. DutlelMtig ^e/iNi/ei Hi'c/l bei ALBERT THINKER, in JLailmeli, Haupt ftilatz Xr. $3f>9 „zum \*li*fll. A n z e i ff e. Der crgebc.nst Gefertigte gibt sich die Ehre, einem hochverehrten Publikum bekannt zu geben, daß du'lch die Winter-Saison mehrere Soir6cn nach dcm Sonntagödatum ln dcr Restauration am Bahnhofe im großen Speise-Salon durch Streichinstrumente des lobl. k. k Infanterie-Regiments Prinz v. Hohenlohc Nr. >7 abgehalten werden. Die erste Boiröe findet am Sonntag 7. Dezember l. ^5, Statt. Indem der ergebenst Unterzeichnete sich bereits die volle Zufriedenheit des hochge-ehrten Publikums durch d,e bereits abgehaltenen Soireen verschaffte, so waget derselbe die Bitte um gütigen zahlreichen Zuspruch. Für prompte Bedienung, a.ute Getränke und gut zubereitete Speijen wird von Seite des crgcbenst Gefertigten auf das Bcsie gesorgt werden. «Vo^ef liau^eli^ Vlestaurateur.