,x Nr. 21. Pranumcration«prtis: Im Eomfttmr ganzj. si. ll, hlllbj. fl ,^> 50, ssNl dic Zustcllun« inS HauS halbj. i^n tr. Mil dcr Post ganzj, ft, 15, halbj. s>, ?'ü». Dolmerstag, 26. Jänner. Inscl«ion«ge1>Ü7- Für lleine Inserate bl» zu < Zeilen »b lr, . qröhere p« Znlc N ll,; bei »ftern, Wiederholungen per Zeile » ll. 1882. Amtlicher Theil. 2 Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit «Uerhöchst unterzeichnetem Diplome dem k. und k. Unsul m Cairo, Dr. Wilhelm Seewald. als Mler des Ordens der eisernen Krone dritter Klasse in "e,!N"ßheit der Ordensstatuten den Rilterstand aller-"""'gst zu verleihen geruht. ini^ 24. Jänner 1882 wurden in der l. l. Hof. und Staat«, llud ^" ^'^' ^ italienische, böhmische, polnische, rulhcnische, Konische, lroatischc und romanische Ausgabe des I^IV. ""ts des NcichsgcjchblatteS ausgegeben und versendet. (»Wr. Ztg." Nr. lii vom 24. Jänner 1U62.) Erkenntnis. der , ?"^ ^' ^ ^nudcs. als Pressgcricht in Wicn hat aus Antrag !l1>li<. ^^laatsanwaltschasl crtannt. dass dcr Inhalt dcr Drucl» nlin ," ^ ^"^" aus Amclila. eine Erzählung jiir ^andlcute, uilcH < ^" '^""' "ln" Äczcichüilng des Verlags und Druck» und « ^'"' UNlizcn Inhnltc nach und insbesondere auf Seite 5 ,.^, " °°2 ^er^rhen nach tz 3U^i St. G. begründe, und hat Dr..^ "? ^. P. O. das Verbot dcr Weilervcrbrcilung dieser ^a,chnst ausnesftruckcn.___________________________"^ NichtaMcher Theil. ap.f ^' ^Mtät der Kaiser haben, wie die „Kla-meldet, der Schulgemeinde Lud< " ' "^"rf zur Bestreitung der Schuldautosten 200 ft. a" spenden geruht. u ^ ' ' der Kaiser haben, wie der leM der V''« """et, '"it Zustimmung Ihrer Ma-siebente ^.'f'^'" ^ genchmlgen geruht, dass der Elneu c>,, ^, .^. der Landeshauptstadt Budapest zu l ^5. / , "lchüt derKaljerln „Ellsabcthstadl" ^^6^^") benannt werde. Zur Abänderung des Reichs-Volksschulgesetzes. In der Sitzung des H e r re nhaus es am 24sten ^ Ai. legte Sc. Excellenz der Herr UnternchtsmlNl-^er Freiherr von Eonrad-Eyoesfeld auf Grund Allerhöchster Ermächtigung eine Reglerungsvorlage, durch welche mehrere Bestimmungen des Relchs'Voltsjchul« sesehes abgeändert werden sollen, zur verfassungs» ^ahlgen Behandlung vor. Dle Vorlage, welche vom Hause sofort in erste Lesung genommen und der Umerrichlscummission zur Borberathung zugewiesen wurde, bezweckt nicht einzelne Fragen, welche oel on praktischen Durchführung des Volsschulgejetzcs aufgetaucht sind, wie dle Dauer der Schulpflicht, allein zu lösen, sondern sie umfasst das ganze Vollsschul-wefen und legt überall dort die bessernde Hand an, wo die blsherlgn. Erfuhrungen eine Abänderung ale nothwendig gezeigt habe». An der Spitze des Ent-Wurfes steht der Grundsatz, dass dle Volksschule dle Aufgabe habe, die Kinder religiös.sittlich zu erziehen, deren Geisteslhätigkelt zu entwickeln, sie mit den für ihr künftiges Leben erforderlichen Kenntnissen und Fertigkeiten auszilstaiten und die Grundlage z»r Heran» bilduna, für das Gemeinwesen tüchtiger Menschen zu geben. Die Volksschule wird zu diesem Zwecke in die allgemeine Volksschule und in die Bürgerschule ge» theilt, die als öffentliche Anstalten erklärt werden, sobald für deren Erhaltung der Staat, das Land, der Bezirk oder Orlsgemeindcn ganz oder theilweise sorgen, und die der Jugend ohne Unterschied des Glaubens, bekenntnisses zugänglich sind. Der Entwurf hält das Princip der achtjährigen Schulpflicht aufrecht, regelt aber in gesetzlicher Weise das Zugeständnis gewisser Erleichterungen inbclreff der Unlerrichtsdauer durch die Schnlbehörden, bestimmt die religiösen Uebungen, reformiert zum Theile den Unterricht in den Lehrer« Bildunasanstalten und normiert fchließlich die Grundlagen für die Rechtsverhältnisse dcr Lehrer und Lehrerinnen. Zur Lage. In ihrem Abendblalte vom 23. d. M. constatierte die „Wiener Allgemeine Zeitung", dass der Pariser enorme Eourssturz auch die dortige Regierung treffe „die man bekanntlich in Frankreich,jü'r alles veralltworllich macht, für Negen und Sonnenschein." — Nicht bloß in Frankreich. Geschieht auch in an^ deren Ländern. Das Nähere hierüber zu erfragen in der Redaction dcr „Wiener Allgemeinen Zeitung" — in der Nudlik — Inland. Es dürste wenige Better gebcn, die mil solcher Gcschicklichtrit logische Pi^zelbäume zu schlagen lx-r. stehen, wie die „3tene sleie Presse." Vmn.l'su»g uns trotz aller Verlockungen vor solchen Ausschreitungen bewahrt hat. Die Zeit ist ernst, und mancher bange Augenblick wird die Besoilnenhtit trüben, das Mlsstrauen wird so manches Opfer heischen, aber es ist fast unmöglich, dass jetzt die Zustände wiederkehren, welche mit einer hässlichen Realistik als Krach bezeichnet werden." Nun srtzl sich aber das gesinnungstüchtige Blatt mit einigen kühnen Sätzen über die naturnolhwendlgen Consequcnzen dlefer von ihm felbst proclamierten Wahrheit hinweg, verkündet urbi st ordi, dass „Oesterreich dennoch Von der Krise mehr berührt wird als andere Staaten", und gelangt am Schlüsse feines Artikels, trotzdem es wenige Zeilen zuvor nochmals betont, duss „die Bestürzung, welche jetzt den österreichischen Geldmarkt mit fast elementarer Macht ergriffen hat, nicht gerechtfertigt sei durch unsere wlrlschaslliche Situation", zu der Folgerung, dass das Ministerium und die Reichsrathsmajorität dafür verantwortlich seien, wenn ein „Zusammenbruch" drohe und «alles flüchte, um nicht von de» Trümmern getroffen zu werden." Im volkswirtschaftlichen Theile aber gibt dasselbe Blatt der Hoffnung Ausdruck, „dass nunmehr das Schlimmste überstanden ist", und conftatiert ferner, dass m den Confcrenzen, welche in den letzten zwei Tagen bei der Eredltanstalt stattgefunden haben, elnmülhig hervorgehoben wurde, „dass keine Ursache zu einer ei listen Krise vorhanden sei und eine Hilfsaction nicht nur überflüssig, sondern geradezu schädlich wäre." Ueber» dies bringt das Blatt aus Berlin folgenden Be» richt: „Die Börse war hrute aus das tiefste deprimiert. Die erste Hälfte war fast ganz gejchäflelos. Alle Papiere wichen, auch die besten inländischen Anlagewerte." Wir hoffen, dass diese Proben genügen werden, um die Art und Wri.se zu kennzeichnen, wie in oen Spalten der »Neuen freien Presse" politische Volkswirtschaft und volkswirtschaftliche Puluil geln-ben wird. Im übrigen müssen wlr es den Lesern des genannten Blattes überlassen, sich in den Wide>jp,üchen zulechtzusinden, die ihnen dasselbe auch heule wieder vorseht. Nicht minder genial wie die „Neue freie Presse" in der Auffassung und „Fiuctisicierung" der Knse zeigt sich dle „Wiener A l l g eme,ne Zeitu n g". Im Leitartikel wettert sie gegen die Fmanzoerwuliullg, welcher sie die Schuld an dem Eourssturze der Staats-Papiere in die Schuhe schiebt, im oollswirlschafUlchen Thnle aber bezeichnet sie den „Mangel an coulanlem Report", die «Länge der Liquldallons'Termlne' und das „DlsPulientcN'Unwrsen" als die hauptsächlichsten Ursachen dessen, dass die Krisis in Wien solche Dimensionen angekommen hat. Sie schreibt.- „Es war frcvtlhasl, die Wiener Börse, deren schwache Fundie-rung und deren eigenthümliches, nicht näher zu qu^l,-ficierendes Coulisfengefchäft bekannt 'st, einem Experimente zu überantworten, damit einige Arbitrageurs, leichteres Spiel haben und einige Pedanten Recht behalten. Diese Rechthaberei, durch ein der Tiivotage anheimgegebenrs Journal marktschreierisch unle> stützt, hat sich den Fluch des anständigen Theiles der Boi^e-besucher verdient, welche unter noch nie dagewesenen Feuilleton. Die Feuer-Vefi. «ine Geschichte aus den steierischen »ergeu. Von Harriet'Vrünewald. (0. Forts-Hun«.) A' stiller Bach' is tiafer oft. Als dcr, der gar so rauscht! In Wilderburg waren die angekündigten Gäste, ,.an. e dass es nur einer umsichtigen und geschickten Führung bedürfe, um ihr Vorgänge zu ersparen, wie selbe die letzten Tage gezeigt haben. .. . Hine Frucht der Eindämmung der Panik ist schon ge-teift m den zahlreichen Kaufaufträgen, welche den Banken von Wien und von auswärts zugegangen sind und dcren Cffectuierung nicht verfehlen wird. zur Con-soliditrung des Marktes beizutragen. Die Erfahrungen, die gemacht wurden, sind lehrreich genug, um auch unserer Hochfinanz dargelhan zu haben, dass sie doch schließlich nur in ihrem wohlverstandenen Intelesse handelt, wenn sie Gemeinsinn genug besitzt, in der Aufrechthaltung der Bedeutung und des Ansehens des gesammten Marktes ihren eigenen Vortheil zu erkennen." In einem Artikel über die innere Lage appelliert das „Präger Abendblatt" nochmals an das Abgeordnetenhaus, dasselbe möge mtt Hmtansetzung aller politischen und nationalen Gegensätze der Wünsche der Bevölkerung eingedenk bleiben und den wirtschaft« lichen Fragen die gebürende Aufmerksamkeit zuwenden. „Man halte einmal Umfrage in den Kleisen der Be» völterung ohne Unterschied der Nationalität — so heißt es dort — wie sie über die bisherigen Vorgänge im Reichsrathe denkt, und man wird sofort darüber ,m Klaren sein, dass sie alles andere eher als die Fortsetzung des bisherigen Parteigezänkes wünscht. Uno was zpeclell die deutsche Bevölkerung betrifft, so uermag wohl die große Mehrzahl derselben sich die Leidenschaftlichkeit durchaus nicht zu erklären, mit welker im Ubgeordnetenhause die Regierung bekämpft Hertha lebhaftes Gefallen an seinen Worten und Irmer Person finde. Das junge Mädchen hatte vorhin elnen kleinen Strauß von Waldblumen gepflückt, den lie an ihrer Brust befestigte. Hartwigs Blick haftete z.tzt auf den zarten Blüten: „Darf ,ch als Beweis Ihrer Huld und Gewogenheit mir diese Blumen er-limen!" Er beugte sich tief zu Herthas Gesicht nieder: „Mit dem Strauße aus Ihrer Hand bm ich Ihr treuer Ritter für Zeit und Ewigkeit!" Hartwig sprach! die Worte mit lebhaftem Eifer — Scherz und Muth. wllle leuchteten aus seinem Blick, der Herthas Auge suchte. Sie hob den Kopf und sah ihn mit ihren schwärmerischen Augen, aus denen Liebe und Glück» leligleit strahlte, scheu und zaghaft an. Er wieder» holte seine Bitte diesmal stürmischer, dabei fasste er nach einer ihrer Hände und bog das Knie vor dem Mädchen. Langsam löste es ocn Strauß von der Brust.---------da ließen sich Stimmen und Tritte hinter den beiden vernehmen. Herthas Vater und der General wurden auf der Walowiese sichtbar. Der Oberst, der sich zu einer Waldpflanze niederbeugte, gewahrte das Paar noch nicht, der General hingegen hatte es sogleich erblickt, — auch den knienden Neffen. — Eine finstere Falte wurde auf seiner Stirne sichtbar. — Hartwig war rasch ausgesprungen, auch Hertha hatte sich von ihrem Sitze erhoben und stano nut Mhenden Wangen vor dem Vater und seinem Jugendfreunde. (Fortsehuna fol«t.) wird. Sie sieht eben. dass dem deutschen Wesen und der deutschen Stammesart keine Gefahr droht; sie überzeugt sich täglich mehr davon, dass die Regierung die Verfassung auf das gewissenhafteste respectiert; sie sympathisiert mit den Bestrebungen, welche die Anbahnung des nationalen Friedens zum Zwecke haben, und sie hegt den sehnlichen Wunsch, dass endlich den materiellen Fragen ihr Recht werde. In all diesen Punkten begegnen sich aber ihre Wahrnehmungen und Bestrebungen mit den Tendenzen der Negierung, welche nichts sehnlicher wünscht, als dass die nationalen und politischen Wirren aufhören und an deren Stelle ein allseitiges productives Schaffen im Interesse des Ge-sammtstaates trete." Reichsrath. 52. Sitzung des Herrenhauses. Wien. 24. Jänner. Se. Excellenz der Herr Präsident Graf Trautt-mans dor ff eröffnet um 11 Uhr 20 Minuten die Sitzung. Auf der Ministerbank befinden sich: Se. Excellenz der Herr Ministerpräsident und Leiter des Ministeriums des Innern Graf Taaffe; Ihre Excellenzen die Herren Minister: Dr. Freiherr von Conrad -Eybesfeld und Dr. Ritter v. Duuajewsli. Nach Mittheilung der Urlaubsgesuche gelangt der Einlauf zur Verlesung. Der Herr Ministerpräsident zeigt in einer Zu-schrift an, dass Franz Graf Thun-Hohen st ein als Nachfolger seines verstorbenen Vaters Grafen Friedrich Thun - Hohenstein als erbliches Mitglied in das Herrenhaus berufen worden ist. Freiherr v. Vurg legt mit Rücksicht auf seine Kränklichkeit sein Mandat als Mitglied der Finanzcommission nieder. Nach Mittheilung der Gesetzentwürfe, welche in letzter Zeit die Allerhöchste Sanction erhalten haben, gelangt folgende Zuschrift des Herrn Unterrichtsmini-sters zur Verlesung: „Auf Grund Allerhöchster Ermächtigung beehre ich mich, Vem löblichen Präsidium den angeschlossenen Gesetzentwurf behufs Abänderung einiger Bestimmungen des Reichs-Voltsschul. gesetzeS vom 14. Mai 1869 (R. G. Bl. Nr. 152) als Regierungsvorlage sammt einem Motiven-berichte mit dem Ersucheu zu übermitteln, denselben der verfassungsmäßigen Behandlung zuzuführen." Zu dieser Zuschrift nimmt Franz Graf Fal, kenhayn das Wort und stellt den Antrag, den Gesetzentwurf sofort zur ersten Lesung auf die Tagesordnung zu stellen. Dieser Antrag wird angenommen. Im Einlaufe befinden sich ferner der Bericht der Direction der dalmatinischen Staatsbahnen über die Verwaltung dieser Bahnen im Jahre 1880; dann mehrere Zuschriften, in welchen dem Herrenhause der Dank für seine Beschlüsse inbetreff der Schulpflicht ausgedrückt wird, ferner eine von Baron Helfert über-reichte Petition der böhmischen Professoren an der Prager Universität um Annahme der Beschlüsse des Abgeordnetenhauses in Angelegenheit der genannten Universität. Es gelaugt hierauf nach dem Antrage des Grafen Falkenhayn die Regierungsvorlage, durch welche einige Bestimmungen des Volksschutgesetzes abgeändert werden, zur ersten Lesung. (Der umfangreiche Gesetz« entwurf wiid sammt dem Motivenberichle der Drucklegung zngefiihrt und daher erst fpäter zur Verthei-lung gelangen.) Inbetreff der formellen Behandlung der Regierungsvorlage beantragt Dr. Anton Ritter o. Schmer -ling die Zuweifung derselben an die Unterrichtscommission. (Dieser Antrag wird angenommen.) Es folgen hierauf zweite Lesungen. Freiherr v. Neumann referiert im Namen der Staatsvertrags-Commission über die mit Frankreich abgeschlosseneprovisorischeHan« delsconvention und empfiehlt, derselben die verfassungsmäßige Zustimmung zu ertheilen. Nach einigen Bemerkungen, welche Edler von Pleuer über die Handelsbeziehungen zu Frankreich an die Vorlage knüpfte, wurde der Antrag der Commission angenommen. Freiherr v. Winter st ein referierte hierauf namens der Finanzcommission über die Regierungsvorlage, betreffend die Gebürenfreiheit eines Aulehen s der Stadt Trieft zum Zwecke der Errichtung uon Lagerhäusern. Dieselbe wurde auf Antrag der Commission ohne Aenderung in zweiter und dritter Lesung genehmigt. Den letzten Gegenstand der Tagesordnung bildete die zweite Lesung der Regierungsvorlage, betreffend den Ankauf eines Baugrundes für den Neubau zur Unterbringung der böhmischen Lehre« rinneN'Bildungsanstalt, dann der Kunstakademie und der Kunstgewerbeschule in Prag. Auf Antrag desfelben Referenten wird diese Vorlage in zweiter und dritter Lesung ohne Debatte zum Beschlusse erhoben. Damit war die Tagesordnung erschöpft, und dtt Herr Präsident erklärte, dass er den Tag und d»e Gegenstände der nächsten Sitzung im schriftlichen Wege mittheilen werde. __________ 185. Sitzung des Abgeordnetenhauses. Wien, 24. Jänner. Der Herr Präsident Dr. Smolka eröffnet M 11 Uhr 1b Min. die Sitzung. Auf der Ministerbanl: Se. Excellenz der Herr Ministerpräsident und Leiter des Ministeriums des Innern Graf Taaffe, Ihre Excellenzen die Hellt« Minister: Dr. Freiherr von Ziem ialkowsll,< Graf Fallenhayn, Dr. Prajät, GM. G") Welsersheimb und Dr. Ritter v. Dunajewl'^ Se. Excellenz der Herr Ministerpräsident Oral Taaffe übersendet einen Gesetzentwurf, betreffend die Fortsetzung der Regulierung der Donau in Nieder österreich. Dem Abg. Dr. Waibel wird ein dreiwöchem' licher, dem Abg. Ritter v. Tyszkowski ein sech^ wöchentlicher Urlaub ertheilt. Die Abgeordneten Meißlerund Genossen richte an Ihre Excellenzen den Herrn Minister des Innelü und den Herrn Leiter des Justizministeriums eine I^ ' terpellation, betreffend eine angeblich von der Bezirk hlluptmannschaft Leitmeritz anlässlich einer strafgerichl' lichen Untersuchung wegen social-demokratischer Umtriebe begangene Verletzung des Gesetzes zum Schutze des Hausrechtes. Abg. Dr. Roser interpelliert den Obmann des Legalisierungsausschusses bezüglich der Arbeiten dieses Ausschusses. Abg. Fürst Croy als Obmann des Legally rungsausschusses beantwortet diese Frage dahin, d^s die Arbeiten des Ausschusses bereits zu einem ersprieß^ lichen Abschlüsse gediehen seien und dass derselbe binnen kürzester Frist im Hause eine diesbezügli^ Vorlage einbringen werde. Abg. Dr. Promber interpelliert den Obmallll des Iustizausschusses über das Schicksal der von der niederösterreichischen Advocatenkammer bezüglich d" Reform der Advocatenoronung und des »mmLiu» e1^' 8u« eingebrachten, diesem Ausschüsse zugewiesen^ Petition. , Abg. Ritter von Hawella als Obmann d" Iustizausschusses beantwortet diese Anfrage dahin, dal,^ der Auischnss mit der Sammlung des nöthigen sta^ stischen Materiales beschäftigt sei. Die bezüglich" Berichte der verschiedenen Behörden seien erst ^ kurzem beim Justizministerium einqelanqt, under liM, bevor ihm dieselben von Sr. Excellenz dem Herl" Minister mitgetheilt werden, nichts im Ausschusse veranlassen. Das Haus schreitet hierauf zur Tagesordnung, und zwar zur ersten Lesung der Vorlage der Staat»" schulden - Controlcommission des Reichs rathes, betreffend den elften Jahresbericht. (M" dem Budgetausschusse zugewiesen.) Es folgt die erste Lesung der Regierungsvorlage' betreffend die Repartition der Trupp encontiN" gente nach den letzten Volkszählungsergebnissen u"^ die Relrutenaushebung im Jahre 1882. (Wird del" Wehrausschusse zugewiesen.) Hierauf folgt die erste Lesung der Regierung Vorlage, betreffend die Zustimmung zu den Beschloss des krainischen Landtages bezüglich der zur theilwei e^ Deckung des Erfordernisses des lrainischen G r un^ entlastungsfondes für die Jahre 1882 und 1^ emzuhelienden Zuschläge zu den directen Steue^' (Mrd dem Äuogetausschusse zugewiesen.) . Es folgt der Bericht des Budgetausschusses Üv" die in den Jahren 1880 und 1881 auf Grund dt" Gesetzes vom 11. Juni 1880 anlässlich der LoNv" tierung von Eisenbahn-Prioritätsobligationen ertheil^ Gebürenerleichterungen. .. Abg. Ritter v. Gniewosz erstattet den Geris'' Derselbe wird genehmigt. , Hierauf folgt der Bericht des IustizausschuN betreffend den Gesetzentwurf über strafrechtliche A, stimmungen gegen Vereitlung von Zwangsvol streckungen. .^, Abg. Dr. Ritter von Madeyski erstaltet ^ Bericht. Abg. Dr. Jaques erklärt sich gegen die»", läge. Er ist der Ansicht, dass hier eine Frage v" liege, auf deren Entscheidung Partei-Unterschiede le»" Einfluss üben sollten, in der vielmehr ein ZusaM^ wirken der verschiedenen Parteien im Interesse ^, gemeinsamen Wohles und der Volkswirtschaft l»"^ finden könnte und follte. Der Redner erkennt ^ Nothwendigkeit von gesetzlichen Maßregeln zum SHH der Rechte der Gläubiger gegen Defraudation "^ Devalvation bei Zwangsuollstreckuugen an. Allew^ hält die vorgeschlagenen nicht für die richtige"' ^ citiert andere und ältere Gesetzesbestimmungen °^ Unterstützung dieser Ansicht und führt versch'e° Fälle von Schuldverhältnissen, zum Beispiele A" f, bare Crida, an. auf welche die vorgeschlagenen ^' bestimmungen nicht passen oder aber in ihrer sln^ dung zu großen, gar nicht beabsichtigten Härten l"^, würden. Man könnte auf Grund derselben zuw Latvachcr Zeitung Mr. 21 ^89 26. Jänner 188!i. sp^l? eine den Kindern bona Kä« gegebene Aussteuer f ^ '? '^" ^"ern gemachtes Geschenk anfechten und m^ ^erhaupt einem aufrechten Schuldner in seiner «ermögensgebarung zu enge Schranken, lade ihm Ver-antwortungcn zu einer Zeit auf. wo sie nicht bestehen, noch erkannt werden können. Der Redner führt ferner aus, dass man durch die Anwendung der Strafbestim. mungen des vorliegenden Gesehentwurfes zu Eon-lequenzen käme, die sich mit geltenden Gesehen und «echtsanschauungen nicht vereinigen ließen, und dass oadurch nur der staatlichen Autorität selber Abbruch geschahe. Der Redner stellt schließlich den Antrag, die Vorlage an den Ausschuss zurückzuverweisen. Abg. Dr. Grün wald bespricht die Entstehungs-Lejchlchte der Vorlage, erinnert an die Petitionen und Veschlüsse von Handelskammern, welche um Schutz der Maubigerrechte baten, an die Resolutionen dieses und °e« anderen Hauses, an die Klagen, dass sogar unter oen Augen der Behörden Gläubiger in ihren Nnsprü-^en auf die noch vorhandene Habe des Schuldners "llurzl werden können. Es war — wie er ausführt I" durchaus nothwendig, diesen Uebelständen abzuhel. >es an den Ausschuss, da derselbe in der vorliegenden Fassung vom Herrenhause sicherlich nicht angenommen würde. Regierungsvertreter Ministerialrath Dr. Krall veantwortet zuvörderst die Einwürfe des Abg. Dr. ^aque«. Dieser habe es al« ungenügend bezeichnet, °ajs nach dem Entwürfe die Strafbarkeit bloß dann emtrele, wenn Vermögensstücke in der Absicht, die Zwangsvollstreckung zu vereiteln, beiseite geschafft wer« "en, und habe das Bedenken geäußert, dass dadurch "Ne Collision mit § 486 St. G. entstehen würde. 7""' '^ ledoch uicht so; denn § 486 sehe einen Con-««A °?" doch den 8ww8 oriä^o voraus, was hier a A ber Fa« sei. Ueberdics erklärte die Vorlage ^b"ickllch, dass die Handlung nur dann strafbar bi<^5 ' "/"" ^ Absicht auf Schädigung des Gläu-^ ^'- I^"es habe fe?ner gerügt, 0°s un Gesetze nicht gesagt sei. ob die Execution gan durck« ^ ""^ """" worden sein müsse. Es se. V"?: "K. ."°^'6' die Worte „ganz oder the l-S G ^'^''- Das bezügliche Alinea des 8 183 leauna^ d.e Regierung nach reiflicher Ueber-UgUNg außer Kraft zu rtzcn beabsichtigt" denn aus d" Anweudun« dieses Paragrapheu seien viele bisher tt«^ "^«, ^Wle Zweifel und Schwierigleiten ent-Nanden 3tedner widerlegt sodann die übrigen von den Abgeordneten Dr. Iaques und Dr. Weeber erhobenen de ^". und empsiehlt das Eingehen in die Special, bessern'ließen ^ ^°°^ klewe Mängel leicht ver- Gesp«?.^' ^c°"^^' sinbet die Bestimmungen des ^e etz,„twurfes zu streng und warnt vor den Con-Wü» ^"'."/^ derselbe nach sich ziehen könnte. Er ber ? '6 derselbe noch einmal eingehend durch. d?n ^" werde, und beantragt dessen Verweisung an °en Strafgesetz-Ausschuss. ^."bg. Dr. Iaques repliciert auf die Kritik, rlcye der Negierungsvertretcr seinen Ausführungen U" "'gedeihen lassen, und bekämpft seinerseits dessen "usfuhrungen im einzelnen. " ' ' tbpi>. . ^"''^^rstatter Dr. N. v. Madeyski ver-schu?« . " Gesetzentwurf in der Fassung des Aus-erlä i ""üM gegen die erhobenen Einwendungen, a " « " dessen wirtliche Tragweite gegenüber den Fol-Dr 3?' "^^^ b'k Abgeordneten Dr. Iaques und ' "ieeber aus demselben gezogen hatten, und sucht nachzuweisen, dass derselbe eben so richtig und zweckmäßig in seiner Fassung als nothwendig zur Abhilfe allgemein anerkannter Uebelstände sei. E« wird hierauf zur Abstimmung geschritten und nach Ablehnung der Anträge der Abgeordneten Dr. Iaques und Kowalski das Eingehen in die Special-debatte über den vorliegenden Gesetzentwurf beschlossen. Es folgt hierauf die Vornahme von Ergänzungswahlen in Ausschüsse. Das Resultat der Wahlen wird in der nächsten Sitzung bekannt gegeben werden. Der Präsident schließt hierauf die Sitzung und beraumt die nächste für Freitag, den 27. d. M., vormittags 11 Uhr an. Vom Ausland. Die preußische Regierung schreitet in der Ausführung ihres Planes, die wichtigsten Prival-liahnen in den Besitz oder Betrieb des Staate« zu bringen, entschlossen vorwärts. Sie hat dem Abgeord. netenhause des Landtages eine Vorlage gemacht, welche bestimmt ist, eine Reihe wichtiger Bahnlinien in Staatsbesitz zu bringen und dasür eine Ausgabe von 473 Millionen Marl präliminierl. Als die Aufgabe der nächsten Action der Eisenbahopolitil der Regie-rung muss, wie es am Schlüsse der Begründung heißt, die Erwerbung derjenigen Privatbahnen angesehen werden, bei welchen dle Unzuträgllchleiten der gelrennten und divergierenden Interessen, welche der einheitlichen Ordnung in dem gemeinsamen Vertehrs-gebiete entgegentreten, am schärfsten hervorgetreten sind und deren Einverleibung die weilestgehende und wirk« samste Entwicklung der bethciliglen wirtschaftlichen Interessen und die Einschränkung eines irrationellen Concurrenzbetriebes zu verbürgen geeignet erscheinen. In Paris gilt der Rücktritt des Ministeriums Gambetta schon für nahezu gewiss und die Wahrscheinlichkeit für gering, dass der Ministerpräsident heute in der Kammer durch die Macht seines Wortes den Sieg über den Nevisions-AuLschuss erringe. Selbst Gambetta nahestehende Blätter sprechen sich bereils in diesem Sinne aus. Es heißt, an Gambettas Stelle werde Freycinet mit Ferry, Lion Say und Wilson in das Cabinet treten, das so auf die Mehrheit hoffe. Ein Telegramm aus Paris vom 24. d. M. sagt aber: In parlamentarischen Kreisen glaubt man, dass Kam« mer und Senat die beschränkte Revision annehmen werden, dass Gambetta sür den Augenblick aus das Listen-scrutinium verzichten und sich vorbehalten werde, oie Frage vor den Congress zu bringen. — Wie bekannt, hat der Cultusminister Paul Bert ein Strafgesetz ausgearbeitet, welches den organischen Artikeln zum Eoncordate eine wirksamere Sanction geben soll. Der „Siocle" erfährt, dass dieser Entwurf aus 34 Artikeln besteht und den Titel führt: „Gesetzentwurf, betreffend die Ausübung des katholischen Aetrnnlnlssrs." Dem ..Telögraphe" wird aukTunis telegraphiert: Ein besonderer Abgesandter des Präsidenten der Republik ist hier eingetroffm. Er ist be> Herrn Roustan abgestiegen, und dieser hat ihn in den Bardo gefühlt, wo er mit Tajeb eine lange Unterredung gehabt hat. Es gilt sür möglich, dass Tajeb noch diese Woche mit dem Abgesandten der französischen Regierung nach Paris abreist. In der belgischen Repräsentanten» Kammer ergriff am 20. d. M. bei der Verhandlung über den französischen Handeltvertrag der Minister der auswärtigen Angelegenheiten, Fröre Orban, das Wort und sehte der Kammer auseinander, dass unter den gegebenen Verhältnissen die Regierung das Mögliche gethan und von Frankreich doch das Zugeständnis »der meistbegünstigten Nation" erlangt habe. Möge die belgische Industrie sich jetzt selber helfen und ihrer eigenen Krast mehr vertrauen als der Negierungthilfe und deren Schutzmaßregcln. Der Berichterstatter Sa» datier sprach sich in entschieden freihändlerischem Sinne aus. Die Schlussabstimmung soll heute erfolgen; der Senat ist auf den 25. d. M. einberufen. Ggypten und die Türkei. Der .Pol. Corr." schreibt ihr Correspondent aus Konstanlinopel unterm 17. Jänner: Egypten und Tunis, das sind jetzt die beiden Punkte, welche den Sultan am meisten beschäftigen. Die Frage, die man sich im Palaste stellt, ist die. wie weit die Einigung zwischen Frankreich und England reiche. Man schmeichelt sich mit der Hoffnung, dass England der Initiative Frankreichs nur mit Widerwillen gefolgt fei und sich nie zu einer Politik der Abenteuer in Egyplen werde derlei, ten lassen. Der einzige Beschluss, d»n man daher gefasst hat. besteht darin, durch ein Circular die Rechte des Sultans zu betonen und sich hierauf ruhig zu verhalten, „b'aii-o lo moit.": das ist für den Augenblick die Drvise der türkischen Politik in Egypten geworden. Die Pforte ist überhaupt der Ansicht, dass nicht nur keine vollständige Einigung zwischen Frankreich und England bestehe, sondern das« in dieser Affaire auch das europäische Concert sehr locker geworden sei, welch letzteres überhaupt nur durch die Veranlassung der Ausführung des Berliner Vertrages zustande gekommen sei. Diese Annahme der Vforte erstreckt sich auch auf andere Gebiete der Politik Wenn das europäische Einvernehmen schon vor Dulcigno schmucker geworden und in der griechischen Frage zu einer Herabstimmung der Forderungen des Berliner Vertrages geführt hat, werde eil j»-ht Euc;< land nur noch schwieriger fallen, eine Colleclionote in der armenischen Frage zustande zu bringen. Ob-jchon man nun an eine ehrliche und wahrhafte Verständigung zwischen Flankieich und England in Bezug auf Egyplen nicht glaubt, herrscht doch eine unheimliche Stimmung im Paläste. Man sieht sich Elementen gegenüber, die man nicht zu beherrschen imstande ist, und denen man nicht traut. Man argwöhnt, dass die Araber, welche sich jetzt der Tinten bedienen wollen, um sich gegen die Franzosen zu wehren, daran danken, sich hinterdrein von den Türken loszusagen. Man traut auch der nationalen Parlei in Egypten nicht und weiß, dass man in Tripolis, in Tunis und in Al» gerien mit dem Feuer spielt. Man weiß sich arg. wöhnisch beobachtet und sichtlich da und dort halb und halb verrathen, und so macht sich. wenn man an Egypten denkt, eine wahre Gespensterfurcht bermrlber. Der erste Eindruck der anglo-französische» Note War im Gegensatze zu drr heutigen slepl'schersn Auffassung der eines blinden Schreckens. Ein Minister-rath wurde sofort im Moiz.Klost abgehalten, um jeden Buchstaben des Documents zu ptüsen, und all» gemein sah man in der auf Frankreichs Initiative hin erfolgten Note die Antwort des französischen Cubi-netes auf den seitens der Pforte mit der Mission Ali Nizames gemachten Schachzug. Mit Spannung und Angst erwartete man neue Daten. Man athmete e,st auf und gewann die oberwähnle Anschauung der Dinge, als in der Sprache der englischen Presse sich eine merklich tiefere Stimmung gegen die der französischen Blätter zeigte und das Bestreben zutage trat, die Bedeutung der Note zu mindern. Nun erst gewann man den Muth zu der bekannten Antwort, an der man es aber, wie gesagt, bewenden lassen will, um sich auf aufmerksamste Beobachtung einzuschiänlen. Hagesneuigkeiten. — (Herstellungen in den l. l. Hoftheatern.) Die «Wiener Ieitung" vom 24. d. M. veröffentlicht im Detail die im l. l. Hufburgtheater sowie im t l. Hofoperntheater vorgenommenen Herstellungen zur Sichklheit des Publicum«. Se. Majestät der Kaiser gernhten am 24. d. M. nachmittags 2 Uhr in Begleitung Sr, Durchlaucht des Ersten Oli-rsthofmeistrrs Prinzeil zu Hohenlohe'Schil-lingsflirst, Sr. Excellenz des Herrn O-neralintendanten Varvü Hofmmm und der Herren Hofrath Ritter von Weftermayer. RegicrungSrath Dr. Wlasjcick und Vurg. hauptmann Negierungsralh Kirschner das l. l. Hosburg« theater in allen seinen Räumlichkeiten eingehend zu besichtigen und faft drei Viertelstunden daselbst zu verweilen. — (Ein Wolf im Wiener Prater.) In vielen Kreisen hat man den Wolf. der kürzlich in einem Garten in Erdberg erschien und dann durch de„ Donau-lanal in den Prater flüchtete, für eine „fette Eule" gehalten. Nunmehr bestätigen die im Prater angestellten Jäger die Anwesenheit des RaubthiereS in den friedlichen Praterauen. Samstag und Sonntag wurde dessen Fährte abgespürt und Sonntag der Wolf auch leibhajlig gesehen. Eine demselben nachgesendete Kugel fehlte ihrIiel. — (Merkwürdige Lebensrettung.) Am 17. b. Vl. abends, so berichtet die „Politik", stürzte der Bergmann Sallal beim Einhängen des Grubenholzes auf der Sullover Doppelschachtanlage aus eigener Unvorsichtigkeit vom Tage in den 234 Meter tiefen Förderschacht. Die unverzüglichen Nachforschungen zur Aujftndung deß vermeintlich ganz zerschlagenen i!,ich-nams des Unglücklichen ergaoen, dass die Leiche sich unten im Schachte nicht vorfinde; es kam vielmehr ein ganz in Schweiß gebadeter Arbeiter durch den Fahr-schacht heraus und meldete: dass der heraogestüizie Sallal lebe — und ganz unversehrt zutage gesüidert werden könne. Derselbe siel nämlich be«m Stuize auf d»S im Förderschachte hängende Vandseil. umklammerte dasselbe sofort, glitt darauf bis zur Tiefe von 80 Meter, wo er durch festeres Anhalten mit Hilnd-n und Füh-n auf dem Bandseile hängen blieb und sofort mit stalker Stimme rief. Zwei Ii>0 Meter tiefer definftlich- Än» schläger. Silhanll und Skala, stiegen zu dem Punkte, wo Sallal hieng. und brachten denselben mit eigener Lebensgefahr auf die nächste FahrungSbiihne. von wo er mit seinen Kameraden zur allgemeinen Freude de» ganzen Personales gesund z"ta°e gefordert wurde, " "_ lRauchbare Würste.) Den Iollbeamten. welche behufs Nachuersteuerung in verschiedenen Lund-orten der Unterelbe ,m Hannoveranischen revidierten, fiel an zahlreichen Stellen die große Anzahl von Vlut, Würste» auf. welche die sogenannte Rauchkammer bei dem Landmanne zierten. Vei einer näheren Vesichtigung ergab sich denn. dass der Inhalt nicht Schweinefleisch, sondern geschnittener Tabak war. welchen die Landleute vor dem Zollcmschlusse der Unterelbe eingekauft und in getrocknete Ninderoärrue gestopft hatten, um ih>, auf diese Weise den Augen der Zollbehörden zu entziehen. — (Orkan) Hammerfest in Norwegen wurde am 20. d. M. von einem schrecklichen Orkan heimgesucht. Dreizehn am Ufer gelegene große Packhäuser wurden Lalbachtt Zeltung Nr. 21 190 26. Iäullcr 1882. mit allen Waren zerstört und von den Wogen weg« geschwemmt, Der grvhte Theil des Zollquais ist ver» schwunoen. 3>er angerichtete Schaden ist enorm. Locales. — (Feuer.) Gestern abend» halb 10 Uhr mel« dete der Feuerwächter vom Schlossberge mit zwei Ka« nonenschüssen ein Feuer auf der Polanastraße. Ls stand dlis ausgedehnte Gebäude der Maria Slaftar oulgo lkerznar in der Polanastraße Nr. 48, gegenüber dem Thierspitale. in hellen Flammen, so dass man den Feuer, schein in allen Stadttheilen sehen konnte. Tausende von Menschen zogen zum Brandplatze, und die städtische Sicherheitvwache, welche von einer Abtheilung der t. k. Gendarmerie und der Feuerbereitschaft des k. l. 17. In« janterieregiments unterstützt wurde, hatte Mühe, den Raum vor dem brennenden Hause frei zu halten. Die freiwillige Feuerwehr erschien sehr rasch mit drei Lösch» trains unter dem Commando des Haufttmanns Herrn Doberlet auf dem Vrandplatze, und um halb 11 Uhr war der Vrand gedämpjt. Dle Wohnparteie» des Hauses hatten ihre Möbel zumeist im Hofe des landwirtschaftl. Versuchshofes geborgen. Der Herr Landespräsident Winller, Landeshauptmann Graj Thurn, Bürgermeister Laschan und Magistrats rath Perona erschienen auf dem Nranoplahe und verweilten bis zur Löschung des Bran» dee. Es verbrannte der Dachstuhl des Hauses und die unter Dach befindlichen Futtervorräthe, sowle die Holz« legen; die Wohnräume haben nicht viel gelitten. Die Entstehungsursache des Brandes konnte gestern nicht zu« verlässlich festgestellt werden. Das Gebäude war bei der innerösterreichischen wechselseitigen Assecuranzgesell« schaft versichert. x — (Ordensverleihung.) Se. Majestät der Sultan hat dem österreichisch-ungarischen Generalconsul in Kairo, Herrn Baron Gustav Kosjek. den Groß« cordon des Medschidje»Ordens verliehen. — (Todesfall.) Die Gemahlin unseres hochgeschätzten Herrn Bürgermeisters. Frau Marie Lasch au. geb. Edle o. P r iebel in g, hat einen schweren Verlust erlitten; es starb nämlich am 23. d. M. in Graz ihre innigst geliebte Mutter Frau Elise Edle v, Prie bel ing, Hameralcommissäis'Witwe, im Alter von 76 Jahren. — (Kriegsversicherung.) Eine Anzahl der österreichischen Versicherungsinstitute gewährt den bei denselben abgeschlossenen Versicherungen die Aus« dehnung auch auf den Kriegsfall. Es dürfte sich für die Versicherten daher empfehlen, gerade jetzt ihre Polizen nachzusehen, um sich eventuell das Recht zu erwerben, dass die Versicherungen unbedingt aufrecht bleiben. Insbesondere aber weisen wir auf die Bestimmungen des allgemeinen Beamtenvereines hin, wo> »u,ch jedem Versicherten das Recht zusteht, zu begehren, d >js die Versicherung auch für den Krieg Giltigleit be< halte gegen Entrichtung der Kriegsprämie. Diese beträgt 6"/o des versicherten Kapitals oder 60"/» des Jahres-betrage« der versicherten Rente und ist m Jahresraten zu 1"/o,.beziehungsweise 10°/, zu entrichten mit der Ver» psiichtung. im Falle früher eintretender Mobilisierung den Rest auf die volle Kriegsprämie sofort zur ergän» zen. Es ist daher gerathen, Nachschau zu halten, ob die Kriegsprämien entrichtet worden sind, und wäre mit der Nezahlung derselben nicht zu säumen. — (Zur Faschingschronil.) Die Laibacher Fiaker veranstalten am 9. Februar in den Localitäten der <5italnlca»Restauration ein Tanzlränzchen. »x- — (Vom „Slooensli Pravnil") ist Nummer 1 des zweiten Jahrganges erschienen. Auch diese Nummer des von Herrn Dr. A. Mojch 6 her. n,»gegebenen und redigierten Fachzeitschrift zeichnet fich dnrch reichen Inhalt aus. — (Ein Wolf) lam am Montag, den 23. d. M. nachmittags um 2 Uhr in den Vereich des dem Herrn Tomel gehörigen Schlosses Kroiseneck bei Laibach und zerriss daselbst einen Wachthund. Die Knechte, welche des Wolfes ansichtig geworden, verfolgten ihn. Derselbe entfloh und lieh auf der nächstgelegenen Waldhühe den dereits zur Hälfte verzehrten Hundecadaver zurück, -x- — (Landschaftliches Theater) Ein zahlreiches und sehr aufmerksames Publicum lauschte gestern der herrlichen Dichtung „Romeo und Julia" von Shakespeare, welche, seit Iahreu hier nicht mehr auf. geführt, das doppelte Interesse der Theaterbesucher wach« rief. Herr Bruno Felix, dessen gestriger Benefiz, abend die Veranlassung dieser classischen Aufführung gewesen, indem er sich dieses Shalespeare'sche Drama zu demselben gewählt, gab den „Romeo"; er er. freute sich eines sehr wohlwollenden Empfanges bei seinem Erscheinen auf der Bühne sowohl als auch wieder-holt des lebhaften Beifalles im Laufe des Abends. Herr Felix verdiente auch in der That diese Aufmunterung für seine vorzügliche Leistung und für sein ernstes «treben. die classische Figur des „Romeo" mit edlem Anstünde und jener süßen Schwärmerei auszustatten, welche dieselbe dem Geiste der Dichtung nach verlangt. Insbesondere gut gelang ihm die „Balkonscene"; vortrefflich die „Kampfscene" und die ..Schlussscene im Grustgewtilbe". welch' letztere Herr Felix in Ton und Minul sehr ergreifend darstellte. Sein« Partnerin. Arl, Solmar. war eine sehr gute „Julia", vor allem jn dei, späteren Acten, wo die Leidenschaft in den Vorder« gründ tritt und das kräftige Organ des Fräuleins voll» tönend durch die Räume scholl. Auch ihre schöne Lei» stung fand die gleiche Anerkennung als jene des Vene» fizianten. Sehr lebhaft gestaltete "Herr v, Balüjthy den „Mercutio" und sehr charakteristisch Herr Au spitz den „Mönch Lorenzo", beide Herren ernteten ebenfalls den wohlverdienten Beifall, sowie Frau Wallhof denselben für ihre gelungene Wiedergabe von „Julias Amme". Auch die übrigen Kräfte: Herr Wallhuf (Prinz) — unter dessen verdienstlicher Regie „Romeo und Julia" in Scene gieng, — Herr Unger (Lapulet), Frl. v. Falkenberg (Gräfin Eapulet) und üinori (Thybalt). führten ihre kleinen Rollen gut durch. Die Gesammtbarstellung war eine sehr zufriedenstellende und gerundete. -i- Neueste Post. Original-Tel^egramme der „Laib. Zeitung." Wien, 25. Jänner. Die „Wiener Abendpost" ver. öffentlicht den Wortlaut der Volksschulgesetz-Nooelle und bemerkt, es seien die meisten Bestimmungen derselben nur eine Codification von bereits im Verordnungswege erlassene», schon länger in Kraft stehenden Normen, die übrigen Bestimmungen trügen vielseitigen, auch liberalerseits kundgegebenen Wünschen der Bevöl« terung Rechnung. Der Budgetausschuss genehmigte die Grundsteuer in dem von der Regierung bezifferten Betrage von 35 Millionen. Der Wehrausschuss genehmigte das Rekruten« contingent. Minister Welsersheimb erklärte, es seien nur die zwei oberdalmatinischen Landwehrbataillone in erhöhtem Friedensstande zur Ueberwachung des Landes einberufen, andere nicht. Berlin, 25. Jänner. Bei der Budgetdebatte im Reichstage hob Minister Puttlamrr die Voraussicht-liche Bewilligung des Voranschlags nnd den Sieg der Politik des Kanzlers in der Hamburger Frage hervor. Der Erlass des Kaisers sei vorzugsweise geeignet, jedem neuen Conflicte vorzubeugen. In den Europa drohenden Krisen würde sich voraussichtlich das monarchische Kaiser« und Königthum als ein Hort des , Rechtes nnd der Freiheit bewähren, l Paris, 25). Jänner. Infolge der unter eifriger Mitwirkung Rothschilds und anderer Creditinstitute getroffenen Maßnahmen wurde die Liquidation für den 31. Jänner in Paris und Lyon sicherqestrllt. Petersburg, 25. Jänner. Wegen der Zahlung der Kriegsentschädigung wurde ein Einvernehmen mit der Türkei erzielt. __________ Wien. 25. Jänner. Die „Wiener Zeitung" ent-hält die Allerhöchsten Handschreiben, womit die Delegationen auf den 28. d. M. nach Wien einberufen werden. Wien, 25. Jänner. Wie die „Pol. Corr." vernimmt, begibt sich Se. Excellenz der Herr Sections-chef im Ministerium des Aeußern Graf Wolkenstein nach Bnlin, um in Angelegenheit der Regelung der Donau'Frage und iribetreff einiger anderer Fragen handelspolitischer Nawr mit den maßgebenden Kreisen daselbst Fühlung zu nehmen. Wien, 25. Jänner. (Officiell.) Gefechtsberichte sind weder vom Generalcommando in Sarajevo noch vom FML. Baron Iovanoviö eingelangt. Praq, 25. Jänner. Der gestrige Ball beim Oberstlandmarschall Fürsten Karl Auersperg verlief in glänzender Weise. Vor 1(1 Uhr erschien Krön» Prinz Erzherzog Rndolf. Höchstwelcher ehrerbietigst begrüßt wurde. Der Statthalter, das Statthalterei-Gremium, der Landesausschuss, der Polizeidirector, der Bürgermeister, alle Spitzen der Staats- und Lan« desbehörden und die Bürgerofficiere waren bei dem Feste erschienen. Budapest, 25. Jänner. Das Abgeordnetenhaus hat das Budget pro 1882 bei namentlicher Abstimmung mit 234 gegen 161 Stimmen zur Grundlage der Specialberathung angenommen. Paris, 24. Jänner. Die General'Inspectoren für historische Denkmäler Böswillwald und Neepich-Robert wurden zu Commissären der internationalen Kunstausstellung in Wien ernannt. Paris, 25. Jänner. Aus Port Vendres wird gemeldet, dass in der Patronen- und Dynamitfabrit in Fanlilles eine Explosion stattfand, welcher sechzehn Menschen zum Opfer fielen. Die Feuersbrunst wurde begrenzt und alle Maßregeln wurden ergriffen, um weitere Explosionen zu verhüten. Limerick, 24. Jänner. Aus einem hiesigen Magazine wurden vorgestern abends 700 Pfund Dyna« mit gestohlen. Der Diebstahl verursachte große Aufregung. Kandel und Volkswirtschaftliches. Von der Wiener Vörse. Es wurde am 24. d. M. das Falliment einer größeren Bcmquicrsfirma als nahe bevorstehend gemeldet, Die Thatsache erregte Vefremdcn, hatte aber leinen directcn Einfluss auf den Gang der Börse, obwohl die Richtig» keit der Meldung von leiner Seile angefochten wurde. Man war nämlich vollständig darüber informiert oder glaubte doch informiert zu sein. dass die Engagements jener Firma den Wiener Effectenmarlt nlcht betreffen, dass diese Engagement« vielmehr vorzugsweise in Paris und Berlin gelaufen seien. V« Vörse hat augenblicklich nur für das Nächstliegende Beachtung, und sie ließ sich an der Thatsache vollständig genügen, dass der heutige Zahltag nur wenige, zudem mit einer emzigen »u»' nähme sehr unbedeutende Insolvenzen brachte. — Größer M allerdings die am nächsten Freitag zur Austragung gelange«' den Impegni, weil es sich da um die enormen Differenzen haN' deln wlrd, welche seit Samstag, entstanden. Ist hienach der Freitag als ein Tag ernster, schwerer Prüsung zu betrachten, so glaubte die Börse gleichwohl bereits einiges Vertrauen fassen zu dürfen; sie schöpfte dasselbe aus dem Umstände, dass es den meisten in die Katastrophe verwickelten Personen heute bereits möglich geworden ist, ihre Position zu übersehen, auf welchem Umstände man das Raisonncmcnt aufbaute, dass berjemgt» welcher seine Lage als unhaltbar erkannte, lieber früher «I» später seine Insolvenz erklärt und sich nicht durch die heutige Differcnzenzahlung seine Masse noch verschlechtert haben welde. — Hierauf gestuft, glaubte man annehmen zu können, da!« der schwele Freitag glimpflich verlausen werde, salls nicht b>» dahin durch die Pariser Ereignisse neuerlich eine Baisse herbe»' geführt würde. — Dass aber die Wiederkehr dieser letzteren verhindert werden dürfte, darauf zu hoffen gestatteten die vol» liegenden Berichte — der Gedankengang, dessen Skizze die v»? stehenden Zeilen enthalten, erhielt durch das Verhallen des dec Börse ferner stehenden Kapitalistenkreises eine Bekräftigung Die Wechselstuben waren vorgestern von Käufern bedräng, weil weiteste Kreise aus der Situation Nutzen zu ziehen b? strebt sind. Auf den Coursgang war dies von großem EiN' flusse, weil neben dem materiellen Wirken der immerhin licde^ tenden Käufe auch eine nicht gering anzuschlagende Hebung t»" Vertrauens entstand. ___________ Laibach, 25. Jänner. Nuf dem heutigen Markte stnb erschienen: 10 Wagen mit Getreide, 6 Wagen mit heu U"» Stroh und 18 Wagen mit holz. Durchschnitts-Preise. Mtl.- Mg,,.« Mlt.» ^l^ ss.llr. st.,ll,! fi.I tr. ^I.' Weizen pr hektolit, "2W 10 ?o! Butter pr. Kilo . — ,80 - ^ Korn , 6 18 6 65 Eier pr. Stück . . - 2; — - Gerste . 4 67 5,18>Milch pr. Wer . — 8 - ^ Hafer . 3 41 3 75 Rindfleisch pr. Kilo -56-^ Halbfrucht . ^ - 7 30 Kalbfleisch „ -52—" Heiden „ 4^87 6^—Schweinefleisch „ — 48 - ^ Hirse , 5 01 5 37 Schöpsenfleisch „ -80 — ^ Kukuruz . S— S43hähndel pr, ^>>,ck .45 Erdäpfel 100 Kilo 8 66-------^ Tauben „ — 18 - ^ Linsen pr. Hektoli». 8----------Heu 100 Kilo . . 2 86 ^ Erbsen , 8------Stroh , . . 136 -^ Fisolen „ 8 50------Holz, hart., pr. vier Nindsschmalz Kilo - 98------! Q'Mctcr ------ ?^7 Schweineschmalz „ —32------ -weiches, , -- 4ö<1 Speck, frisch „ -68-------Min, roth., I^eii.-------li0 ^. — geräuchert, —76-------—Weiher . ------1«^ 'Angekommene Fremde. «m 24. Jänner. Hotel Stadt Wien. Wolobii. Pfarrer, Iirklach. — Vriinb^ Pressbura, — Iessenlo. t. l. Urtill..Oberlieut., Budapest,"' Ullas, Guldmann, Eckstein, Hawranla. Schwarz uud waro^' Kaufleute. Wien. Hotel Elephant. Sanzin und Saul, Kaufl., Trlest. — LoreiH Studierender, mit Schwester, Klagenfurt. - Fiedler, Kaufnu» Grohölk (Obersteiermarl). — Dr. Nudolf Valenta, Arzt, sammt Gemahlin, Marburg. Kaiser von Oesterreich. Schuller, Kropp. Mohren. Pintar. — Jakob und Maria Iorwasch. Verstorbene. Den 2.'!. Iänne r. Agnes Iuvan, Arbeitcrsgattin, 413' Wicncrstraße Nr. 19, Tubcrculose. — N. N . unbekannter ManN, dem Arociterstande angehörend, 20 bis 30 Jahre alt, wul^ aus dem Laibachflussc in „Ratova jclsa" (bei Uippej als »ng^ schwemmte deiche herausgezogen. Im «llvilspitale: Den 1». Jänner. Johann Muzga, Taglöhner. 43 ^ Pyämie. — Ferdinand Kristof, Taalühner, 43 I., rechtseiti«" pleuritischcs Exsudat. Den 20. Iäuner, Mathias l^erne, Inwohner, 51 3' Ilvclrup« univ«r«»lig. — Valentin TolstoverHuit, Taglöhnet, 32 I.. Bauchwassersucht. Den U4. Jänner. Marianna Perjatel, Inwohners 70 I,. rechtseitige Rippenfellentzündung. — Samuel Diepol^ Lehrer, 2!i I,, Hiorbu» lili^bUi abrnuicu«. Theater. Heute (gerader Tag): Ein Fallissement. Schauspl^ in 4 Acte« von Vjörusterne Bjürson. Meteorologische Beobachtungen in Laibach> ! u D tt i u n 7 U. Mg. 754 50 "^2 4 OTschwach bewölkt"' ^, 25. 2 „ N. 7K432 — 14 N. schwach bewölkt <>v" 9 ., Ab. 754 8« — 3 0 N. schwach bewölkt Tagsüber trübe, bei Sonnenuntergang etwas gelA/ dann wieder bewölkt. Das Tagesmittel der Temperatur -^ um 0 5' unter dem Normal«. Nerantwortlicher Redacteur: Ottomar Va«b«lß' Eingesendet. Gekündigte Engagements von van sen werden von uns coulant übt nommen. Zuschriften >n i t Vl u s g a b e der ^?s l^NNsHssNI^ " Was ist un bedH „H^l ^VNlVjlUlg. zu lausen? AcsP?> in der letzten Samstag ersch,e„cnen Nummer des I"^ 6> „Der Kapitalist", Redaction Wien, I., Kohlmarlt ^. tjusrndung auf Verlangen. Anfragen werden sofort" « »ortet (»V) ""