«M,»»» prsk VW 1« 7,. Lnvdoinl «iüekvntttok SotirMtVtWkg (7«t«wi» »ntVssurd«» ^r. 2170^. V«nß,»Iwng u. Luek6ruek«k»i (7«t. intmurl». 2024) »luröti«« «l. 4^ ßH«nu«krtpt« «»«eä«»» Küökpokto ktr. 2HV vonnErstag, 6«n 2S. SepjKmbsf 193^ «««r»t»i»- It. «I, ^«ktdss. >^usÄö»>,» ui 4 (Vsi?«,»lius,ähting, die London einer irgendwie zu umreißenden Machtstellung Italiens in Abessinien gegenüber den Interessen seine? Iniperinliis zuteil werden läßt, abhängen, ob Englaiid nach der formellen Anerkennung Völkerbnnd'?antorität in der Sache selbst Italien noch einen Schritt entgegenzukommen bereit sein wird. Natürlich ist es möglich, daß die letzt von Ciiglrind bi'grüßte völkerbnndsfreundliche .l^altiing Müssoliiiis aucki nur ein taktisches Mittel darstellt. iiNi ,^eit zu gewinnen, Regen in Al'essiiiien liat zwar iins^iehört. Aber es loird noch einf kleine Weile dauern, bis das Land für große inotorisierte Trup-Peneinbeiten 'lassierbar wird. Vielleicht koinuit es dem Duce iiiir darauf an, daß man ihm nicht schon in den Arm fällt, ehe Ltalien läßt nicht loSer Wie das Kommuniquee des römischen Min istenate« auSM legen ist / Italien wird «nr mehr die Beschlüsse des Völker bnndrateS abwarten R o m, 2k. SeptemVe I nicht nur seine eigene Position, sondern lii.ch bie Sache des Ariedens l>ertl.'id^gl. 'aun die I Sowjetunion sich nur positiv zn der Stellungnahme Englairds verhalteii. Heute die Note De» Aksttige Ministerrat «nd sein Srgeb niA haben in alle« polltischen «reisen die Uederz-ugung verstSrkt, daß Italien seft ent schlössen ist, sewen weg im «snsltkt mit Abessinien bi» zum Ende zu gehen, d. h., es gebe kein Hinabgleiten unter die bisher be. kannten und angemeldeten minimalen Forderungen Mussolini». Wie serner verlautet, antwortet England aus Frankreichs. Paris, ?'). September. Wie hier verlantei, wird der ensilische will die italienische Regierung jetzt nur noch! Votschnfler noch iin Laufe des h.'ntici<'n Tci-die Beschlüsse Genser Rates abwarten, ges die Atwort der englischen Regieriiii!^ um dann sieine Stellungnahme zn präztsie- auf die bekannte Antrage 7'^rankrciclis üler-ren. Die italienische Regierung wird etwa»« reichen. In jener Not.-/hat die sran^'^öii!-l)e ge Beschlüsse de» Rates, die sich aus die An» Negieruni^ die Klarstellung der eii.^liifli^'u Wendung des Art. 15 des Bölkerbundpaktes l^arantien bezüglich der Äufrechterlialtui.g beziehen sollten, mit dem sosortigen AuS« tritt aus dem Völkerbund beantworten. Engwnd blockiert die Gomaiiküfte? Die Zange, die der italicniichen (Expansionspolitik ein Ende setzen soll / Was voraus entstehen kann In demselben Moment, in dein England seine Flotte zu Demonstraliouszwecken nn Mittelmeer l)ält, hat das britische Marine--ministerium Einheiten seiner Indienslotte nach Maritius entsendet, jenem östlich von Madagaskar gelegenen, 1863 Quadratkilometer grosjen Eiland, das zusanlmen mit dem britischen Rodriguez und dem französi-fchen Reunion die Inselgruppe der Maska-rcneu bildet. Sofern bei Ausbruch eines italienisch-nbes-sinischen jitrieges die Durchfahrt durch den Suezkanal Italien verwehrt werdeii sollte, bliebe der italienischen Regierung für ihre Truppeu und Materialtransporte nur die Umschlsfnng Afrikas übrig. Diese j^ahrt würde zwei bis drei Wochen in Anspruch nehmen und wenn die Sperre des Suezkanals Italien inmitten der kriegerischen Opera- London, 25. Septeniber. des Friedens in Mittelenropa für dcn '^.^ll europäischer Verwicklungen gefordert. Darüber, wie ^ie englische Regleniiig ?>'c' iran-zi>sischl' Note beantwortet hat, ist lwrt'e'.'?iand nichts Näheres in Ersahruiig zu öriniien. Massenentlaflunsen von Jtalieirern in Aegypten. ^ a i r 0. 25 Septeinber. Die ägtMisch? Heeresverivaltung s:at ih« rem gesamten Personal italienischer Herkunft gekündigt. Radek iibcr die Haltung Ruhlands im englisch-italienischen Konflikt. Paris, .25. September. In einem Leitartikel des „O e u n r e" setzt Karl Radek den Standpunkt der Sowjetunion zum ita-lienisch-abessinischen Konflikt auseiiiander. Nach seinen Ansführnngen kann die So«», letnnion dieisen lL-efahren nicht gleichgnlig gegenüberste^, weil chre Ausiwirkungen er überhaupt zum Angrisf ansetzen konnte, nnd er rechnet darauf, daß dix Dinge anders aussehen iverd«t>, wenn seine Soldaten auf abessinischem Boden stehen und die ersten Erfolge crruugeu ha!^n. Am 22. Oktober jährt sich ivreder der Tag des „Marsches auf Rom". Die Schwarzhemden Mussolinis vrennen darans, ihn auch als den des „Marsches auf Adna" feiern zu können. Auf der anderen Seite sind gewisse Anzeichen dafür vorhanden, daß in Italien selbst Nachi>enkeli und der Wille zum Frieden nicht erstorben sind. Die komlnunistische Pariser Zeitung „Hnmanite", die man ja allerdings als Quelle etwas mit^Borsicht genießen mus;, ivill wissen, es bestehe «in schar fer Gegensatz in der Aiiffassung von der einzuschlagenden Politik zwischen dem italie-nischen Kronprinzen und Mussolini. Der Kronprinz soll erklärt haben, ivenn er Köllig wäre, würde er über den stopf deS Diktators hinweg das Boll befragen und eine Australien siir Sanktionen gegen ^tali.'n. Canberra, Septeniber. Die Politik der Negieriiiiq lu'züsilich italo-abessiiiischeli Ltonfliktes — sie dcät sich init der Politik der Enipirc-Resiierünli — ist vom S^'nat mit 2l» gegeri 3 Stilninen siu!--gehi?lj?l?n worden. Ein sov.alistischcr Antrasi .. . tt . k " . . , wonach der Miiiisterpräsident beanüra^U umw» ircsfkn 1° wurde m dcn Mch-^>v°rde» sÄl. sich Tmillion I!a. chuw. -m Baluum m ^r Langc d°s ge- „ „^dcrschcn. durch d!° in . wurdejirl-g °.rw!-I-l. w°.d-n kön.n., nm° den ,veldzug selbstverständlich in ungunstig. . ster Weise beeinflussen. Nunmehr soll aber^ auch dieser Weg durch das Erscheinen eng-^ Staatsrat in Ankara ltschcr Schlachlschifse vor Nouriiius in ?rr°.j K >, u st n n , ! n o p o Sü TcPi^'wbkr ge «cs kllt werdcn^ Durch dio !ui Hasen von Der Pr-isidknt der lürkisch.u 'ie^n,!'I! Por. L°u>s vostlerlen brmschen N°t,en-m.^m«l A°>°Iürk^ sowi,- sämtliche MW-!..,'un» ^ britischen!der Owrr.lmuandierendo der !iirkiij>eu ^>ir. Hasen Mahs a.^ dem nördlich von Muuri. sich in Anbelwcht ?^er lm Mit.e,n,e°r n»ch ^ ! . » , w° »nter »inznziel,u.ic> l.w,..r M-l tm. cm ü blm,i«^'un. It»tt!,efnuden l.ot^ Italienische Ezpunsionspolitil zü^schliesien^! ^ ."^n diesen. Fall, aber wSre ein Znsannn.nstos!^ Ä .lol- der beiden Welludächt.- unverm.idli^. Ml., d e n'lM-iernwne in »en (bewässern befindet, gemeinsaine '^.'lar^nenm-nover veraiistalten wird. B^etzung einer strategisch wichtigen ^nscl durch England. P a r i s. 25. Sepleniber. Ter V.- ricliterstatter dec' „Onivre" erfährt^ >^1^; land, ohne die sraiizösi.sche )>ieciierun!^ ,v.! l^^r ständigen, die Frankreich gchi'r-'nk''.' tlcine Insel Chci-el-Said nördlich von Aden besetzt k>i^rbe. Ob'.vohl e>? si6? iini wüstes ^.'!','n-eiiand handelt, lieiittt die vorer'n.'isnite Insel grossen srrategisc!)en Wert, w^'il v.'n dort aus die Äüste von I!alienis-l'!-v^'>lc''rll^^ unter Artillerieseiler genoniiiien M'v^^ ii taini Senator Borah propl>ezcit Krieg. N ewn 0 r k, 25. 5epleiiib!.'r. -ciiator V 0 rnh (Idaho) hielt eine Rede Iii der er es als wahrscheiiilich bezeichnete, ^as; d^'in-nnchsr in Eiirova ein neuer.^irieg aii-^brech'ii lr»lrd. Borah gab der lleberzengunsi Aus-j drncs, daß die !ttrle.>?gefahr v^.'rringert N'er-den würde, wenn iii Europa !onstitiitioiiesl<' ^ll-e^ierungtii am Nnder wäreii. Ziiin Zchlnße seiiier Rede erhob Borah seiiie alte Forderung, das; die Pereinigteii -taalen sich von dcn europäischen Dingl.'» nach Äi'ali6)kc't fernhalten. eine Ers'chiitterung der Lage der Welt iind' insbesondere Europas zur Folge hätten^ Die Koiisequenz wär-e der Ausbruch ?ines iuipe--rialistischen Krieges. Diese ^krschl'utörunqm ivürden einerseits durch die Reaktion der! farbigen BAker gegen eilien 'Angr'^f au' I ??bessinien h«worgerufen, anderecieits il^ü:'-! de der Konflikt zwischen Englans nnd Ita-! lien, der sich aus der abessinis.-l)t.'n Fra^'^el ergelx'. Deutischland niid Japan die >>ände! s' geben. Die Sowjetunion kjabe nicht diil italienischen Minister-rat sogar Meinungsverschiedenheiten anfge-tauckit seien. Man wird also immerhin an-nehmen diirfen, daß Mussolinis kriegerische .Haltiing im Lande selbst nicht ganz unangefochten bleibt. Niir eine Gefte, aber zur Beleuchtung der Gesamtbenrteilung der Lage nicht ganz im-wesentlich ist es. daß Frank P. Kelloga. der Pate des nach ihm benannten Pariser Paktes zur Ausschaltung des Krieges als Mittel der internationalen Politik, seinen Rich-terposten beim .Haager Gericlitshof soeben niedergelegt liat. Verzweifelt er an der Idee des BertragSfriedens? Brr??nberWte Z ü r i ch. 25. Septeiiil'er. Devisen: Beo-grad 7, Pai is 20.2!^, LoiiSon 15.1475. New« t)ork 307..^», Mailaiid 25.10. Prag 12.71. Men 57..'i0, '^^erlin I2.'?.70 Lsubljana, 25. Septeniber. — Devisen: Perlin l75li.l)f^ 17s!s>.N5, Zürich 1121.22— London 215.2.?—217.2'.^, Newiiork Sck^ck 4.?4Z.g4—'Iiz80.S5, Paris 288.99— Prag 1.'^1.s^5>—182.10. Trieft -^"'(^..«^1 g.M; österr. Schillina sPrivatelearing) 8.57—6.67. ..MarMorer Zettung" Nummer 216. DormerStag, ?den Ausbruch des Krieges mit Italien am 27. Septembtt, da an diesem Tage, dein 27. September seit zelin Ial? ren um die Mittagszeit der Regen aufgehört hat. Zunehmend ist auch der Hak gegen die Europäer.zu beobachten. So sollen Häupt lingc in verantwortlicher Stellung erklärt haben^ dasi sie bei Ausbruck? des Krieges alle Weissen erschlagen würden. Angeblich wird übercill Schlangengift gesammelt, mit dem man die Bäche und Brunnen, die man verlassen must vergiften will, damit die nachrückenden Italiener kein Trinkwasser vorfinden . . . Mafchlnengewehre gegm polnische Arbeiter. Weitere Verschärfung des tschechifch^polni-schen Konfliktes. Sa rscha u 21. September. Tor tschechisch-polnisch-: Kon'l:?' iM'gcn Tschechiisch-Schlesien n?m!>i: 'niwer ernstere ??ormen an. Die tschechischen Behörden haben eine (^Gedenkfeier, die Vo'l<.'n ^ür ihre beiden abgestürzten Flieger Znnrko nnd W'-gura veranstalten nwllten. mit der Begründung untersagt, daß sie z,! „staatsfeindlichen Demonstrationeil" mistbrau'!): iverden köiln-le. Die geringste Regung '^r polnischen ?)?in derheit wird alÄ Verrat am tichc'choilo'vaki-schen Stuatl? »'.'trachtet. Die Angst der ische-chifchen BehAr^ön !iersti?g sich so weit, da^ sie die Stelle, vo dk' l>ei!>en ^^li.'ger abstürzten, lnit mehreren taus'nd Gendarmen absperren liefen. Es wurden Tankabteilungen Und Maschinengewehre in Stellung gebracht. Als etwa tausend Polen a.is Karwin herankamen, wurden Mcischineng wehre gegen lie in Stellung gebracht. D?-^ polnifchc' Presse tobt gegen Prag un^ n -^'iner '-^'crsammlung in Polnisch-Teschen wurde sogar verlanc't, daf^ sich der VölkerblNtd mit den unerrrägl:-chen ^Verhältnissen in Ts6)'?chisch-Schlcsi<'n befassen miige. Die letzte Berhandlungsphase. Entweder EiniMnq im letzten Augenblick oder Krieg / Weder Italien noch England können von ihren Standpunkten abrücken / Die Aktualität der Sanktionen. Alle Anzeichen deuten daraufhin, daß sich der italo-abessinischc .«Konflikt in seiner letzten Verhandlungsphase befindet. Kommt eine Einigung je^t nicht mehr zustande, dann wer den aller Wahrscheinlichkeit nach die Geschüt-zu sprechen beginnen. Der Fünseraus« schuß war heute mit der Ausarbeitung des Berichtes beschäftigt, der schon morgen den Beratungsgegenstan^ des Rates abgeben wird. Der Bcilkerbundrat hat jetzt nur mehr drei Wege offen. Er könnte die Aufgabe des Z^ünferausschusses erneuern, indem er eine neue Verhandlunggbafis findet. Die Aussichten hiefür sind gleich Null. Baron Molsi hat dem Präsidenten des ?^ünferausschusses gegenüber den ablehnenden Standpunkt Italiens nur zu wiederholen vernrocht gleich« zeitig aber mußte er auch bekennen, daß keine neuen Instruktionen aus No-m eingetroffen seien. Italien will offensichtlich an Zeit gewinnen. Ein .^weiter Weg innre die Einberufung einer Konferenz der Signatarmäch te des Vertrages von lW6. Eine Schwierigkeit besteht nun üvarin, ^aj^die .Konferenz unbedingt im Rahmen des Völkerbundes zusammentreten müßte, da die Engländer mit der ganzen Halsstarrigkeit der Angelsachsen Genf 24. September. auf der Prozedur mit dem Genfer Pakt bestehen. Die Engländer sind für den sofortigen Ab sckiluß der Verhandlungen. Sie argumentieren dahin, daß Mussolini die Fortsetzung der Verhanidlungcn ilicht nur nicht wünsche sondern das er sich davon auch nichts mehr verspreche. Die Fortsetzung der Verhandlungen ist nach englischer ?lnsicht nur Zeitgewinn ^zugunsten Italiens, welches in Mwe. senheit von Saltionen seine Militärtrans-porte nach Ostafrika fortsetzen mi^te. Der Völkerbund muß jetzt itach Entgegennahme des Berichtes des Fünferausschusses seinen eigenen Beri6)t ausarbeiten gemein^ sam init den im Art. W des Genfer Paktes vorgese1)enen Empfehlungen. Diese Empfehlungen müfsen von den beiden im Streit be-fandlichen Parteien angenommen oder abgelehnt werden. Es kann kein Zweifel mehr darüber möglich sein, daß ?lbessinien diese Empfehlungen des Rates annel?men wi^d. Sollte Italien jedoch ablehnen, was mehr als gewiß ist und gleichzeitig aus t>em Völkerbund austreten, so würde sich die Lage keineswegs verändert haben. Römischer Mlnlfterrat. Ein vielsagendes Kommuniquee / Italien rechnet mit der Proklamierung von Sanktionen. Sinfllhmng militärischer Titel in Sowjetmßlanv. Moskau, I. September. Das Zentralerekutivkomitee und der Rat der Volkskommissare der Sowjetunion veröf fentlich einen Beschlus? über die Einführung persönlicher militärischer Titel und über die dienstliche Laufbahn des Kommandobestandes der Roten A'ntee. ^-ür sämtliche .Kommandanten, politische Arbeiter und die übrigen Einheiten des Kom mandobestandes wird der Dienst in der Roten Armee Lebensberuf, toobei die besondere Qualifikation jedes Kmninandanten und« Vorgesetzten, sein Dienstalter und seine Autorität als Vorgesetzter ulngrenzt nnrd. Für die Landarmee uud die Luftwaffe werden fol gendc Titel festgesetzt: Leutnant, Oberleutnant, Kvpitän, Major, Oberst, Bngadekom Mandant, Divisionskommandant, .EorpSkom Mandant nnd Armeekoinmaitdant 2. und l. Ranges. Für die Marine: Leutirant, Oberleutnant, Kavitänleutnant, Kapitän 2. u. 1. Ranges, Flagginann 2. und 1. Ranges. Ausserdem wurde der Titel Marschall der Sowjetunion eingeführt, der vom Zentral-erekuttvkomiteo der Sowjetuniou Mitgliedern des .^sominandobeftan'des persönlich für au-ßergewöhttlichc Verdienste verliehen werden kann. Ein besonderer Beschluß des Rates der Volkskommissäre siebt die Uinbenennung deS Stabes der Roten Armee in Generalstab der Roten Armee vor. Furchtbare Bostskatastrophe: 12 Tote. R i g a. 25. September. Auf denl Düna-Minal ereignete sich eine furchtbare Boots-katastrophe, l«?i der 12 Personen mns Leben Lamen. Ein Motorboot, auf -dem sich Ange^ hörige eines lettischen Frontkämpfern'rbaw des befandet', fuhr gegen einen Brilckeitpfei-ler und sank in ^venigen Minuteit. Sämtliche Insassen gingen mit dem Motorboot unter tmd evtttwleu. Heute fand unter dem Borsitz Mussolin'is ein Ministerrat statt, nach dein dieses Komlnuniquee herausgegeben wurde: „In der heutigen Sitzttng des Ministerrates berichtete Ministeripräsident M u ss o l i n i über die politische Lage, wie sie sich seit Samstag entwickelt hat. Bei dieser Gelegen-lzeit machte er die Feststellung, daß Italien in keine Gegenvorsäiläge unterbreitet hat. Italien habe in Genf nur dargelegt, warum die Borschläge des Fiinferausschuf-fes für Italien unannehmbar sinis. Was sich seit Samstag ereignet hat, ist nur mehr ein Beweis dafür, daß der Standpunkt der italienischen Regierung nicht anders sein R o m, 24. September. konnte, als er faktisch war. Mussolini beschäf tigte sich sodann mit den Möglichkeiten weiterein Entwicklung der Lage auf Grund eilnger Artikel des Genfer Paktes und berichtete über die einzelnen Standpunkte, die Italien in der verschieldenartigen Umständen einnehmen wird." Wie aus diesem Konrmuniquee ersichtlich ist, hat sich die italienische Regierung bereits mit der Möglichkeit der Anwendung von Sanktionen für den Fall des Ansbru^ ches eines Krieges beschäftigt. Italien ist heute bereits entschlossen, im gegebenen Falle aus dem Välkerbunid auszutreten. verzi^lich die Geschäfte der allgenisinen Vcr waltung. soweit dieselben in ihren übertra-genen Wirilmgskreis fallen. lu. AuA dem Schuldienst. Die Banats-schulin-spektoren Franz DernovSet uud Andreas Zkulj wurden ihrer Posten enthoben und übernehmen wi^r ihre Agen« l^n als BezirkSschuIinfpektoren. Zum Ba-mrtSschulin^pektor wurde der Leiter der MnderheitSschule in LjMtana <';'.>hann Ztrukelj ernannt. lu. Die Handelsakademie >n Ljubljana zählt im laufenden Schuljahr 211 Schüler. An der T e ch n i s ch e n M i t t e l s ch u l e wird die höhere Abteilung von 2^, die Meisterschule von 1.14, die .Ä^nabengewerbe« schule von 3A, die Mädchengewerbeschule von 142 ultd die Musikinstrumenteilschule von 15, insgesamt somit von 584 Schülern nnd Schüleriilnen besucht. lu. Aus KoLeuje wird gemeldet, daß die inl vergangenen Winter durch einen Brand vernichtete Textilfabrik in Bälde aufgebaut und mit Neujahr den Betrieb wieder aufnehmen wird. Das neue Gebäude ist im Roh bau nahezu fertiggestellt. Beim Bau sind gegen 130 Personen beschäftigt, größtenteils Arbeiter der abgebrannten Fabrik, die auf diese Weise auch in der Zwischenzeit Beschäftigung finden. lu. Am Abiturieutenkurs der Handelskam mer in Ljubljana werden die Borträge mit I. Oktober wieder aufgenommen. Die Ein« schreibungen werden bis 30. d. täglich von 8 bis 12 Uhr in der Direktionskanzlei der Handelsakademie vorgenommen. lu. Ordnung mutz sei«! In Anwesenheit etner eigens hiezu bestellten Kommission wurde in Ljubljana das Meerwasser aus den Aquarien der jetzt definitiv geschlossenen Adriaausstellung vernichtet, d. h. in die Kanäle geleitet, da sich der Rücktransport nach Sukak, wie die Borschrift lautete, nicht lohnte. Nur ungern hatte vor Wochen die Monopolverwaltung die Bewilligung erteilt, 40.000 Liter Seewasser der Adria zu entnehmen und diesebb^ nach Ljubljana zu transportieren, da unbefugte Personen einige Ktlo Meersalz daraus gewinnen könn« ten. Es nieldeten sich zwar zahlreiche In« teressenten, die das Seewasser für ihre Aqua rien uln teures Geld gerne kaufen möchten, auch ersuchteit einige um Ueberlassung des Meerwassers zu Heilzivecken, doch mußten die Bemühungen fruchtlos bleiben, da daS Wasser unbedingt vernichtet tverden inußte, worüber ein umfangreick)es Protokoll anfge-nomlnen wurde. Dief Diäten für die Vtominis sionsmitglieder sollen inehrere hundert Dinar betragen. i. Der Flugverkehr Zagreb Zemun bis 31. Oktober aufrecht. Da der Staat die erforderliche Stlbvention bewilligt hat, wird der Luftverkehr auf der Strecke Zagreb— Zemun bis .'^1. Oktober aufrecht erhalten bleiben. i. Sängerdebut eines Kellners. Der Kellner des „Gradski podrum" in Zagreb Milan U'^ <' l a r, ist als begabter Tenorist entdeckt .nordcii nnd nahni durch acht Monate hlN-durch Slnnden lvi einem Zagreber Professor. Uzclac begibt sich nutt zwecks Vervoll-komnniung seiner Gesang'^studien liack) Italien. Vor sl'lncr Abreise gab Uzelac einen Opernarien- und Romanzenabend iin Musik-kolteginm. Ain Flügel bcljleitctc ihn Prof. Dr. Viktor öa f r a n e k. i. Eine seine Tochter. In Dolnji Buko-vac bei Zagreb hat die Besiiu'rstochter Lju-ba S v e d r e c, die init ihrein Vater in ei-nenl Erbschaftsstreit sich besaiid, den Stall des Vaters angezüttdet. Vorher versuchte sie den Vater mit einer Ai't zu erschlagen, waS die herbeigeeilten Nachbarii noch verhindern konnten. i. Unterschleise in Kotoriba. Der Geineinde kassier von Kotoriba Johann G j n r i n, wurde wegen verschiedener Unterschleife, die nlehrere zehntausend Dinar ausntachen, verhaftet und dem Gerichte ciilgeliefert. t. Der Mörder Dubi Dinar begangen zu haben. Der verhaftete Sekretär Nikolaus Golek-ic ist bereits geständig. lu. Uebernahme der inkorporierten Ge. biete. Nach einer Verfügung» der Banatsoer-ivaltung gelten die Voranschlage und Fi-nanzbeistitniiinngen der mit der Stadtgemein de Ljubljana unlängst vereinigten ganzen Umgebnngsgenleinden Vii^, KiAa und Moste sowie der Teile der Genieiuden I^^/lea, Po-ljc und Dobrniije bis zuin Ende des Vor-anschlagsjahves. d. h. bis 31. März IMi. Die Voranschläge für das nächste Finanzjahr richten sich bereits nach der neuen Sachlage. Die Gemeinderäte amtieren unverändert bis zn den Neuwahlen und haben in--Mischen die Liquidierimg der Genl^'indeg?-schäfte vorzunehmen. ?^leichen w?.-den die bislierigen (^meindedn Kaninchen inl .'«lomitat Fünlkirchen verboten. Außerdem irmrde eine Äaninch^n-Razzia veranlst^ltet. Fortschritte. „Und wie geht's Ihrem Enkelkindckieti, Frau Mayer?" — „O, danke, das kann schon Mama sagen!" „Wirklich? . . . Und lvie geht's dem Herrn Schwiegersohn?" — „Danke. Der kann jetzt sogar liebe Sckwie-germama sggeu!" I-<'nnerStag, den „Maribc'r?r ^eitiinq" Nummer Wi5ssnseko^Ii«k onsriconnl^,^ —--^ 7 lclinisck ee^prokf «^umo gegc»i Neuer Rekord: tS Frauen aekei-ratet und Zvmal verlobt! . Der liiößte Heiratsschwindler und Mitstifljiiaer des Kontinents. konnte dcn seivohnten i.'ek-nsivondel m.il, ein? qerauine Zeit iixitcrfk^s,r.>n. Mbl-rall ver fügte er frei ülxir die semer Ara'i, und ivenil diese erschöpft war, versch'vaibd er lautkos uii^ tauchte unt^r einem anderen Namen in einer anderen ?taot m^e'dcr auf. So könnt«' er cs auf achtiinddreis;ig Vcrlobun ^ ssen brinc^en; denn nur, ivenn eine s^rau i es besonders eiliq hatte, lies; er sich herbei, ^ dctt Wefl zum Stande?<^mt an^ntr?'en. DaS ^ geschah a5)t';chl? Mal. 5ck?lies;lich i'UZr cr der meistqesuchte Mann; denn sh'n zum Vers,ans^niS. Er kehrte nämlich nach '?tt'^7rcst zurück, wo er sich d<'r T^ocr ang^fichrt. das^ er nir«ienos kirch-, lich stelrant worden sei. Seine ?si?n sei^'n also nnssi'lltiss, urrd er könne niclit t!>eqe!l Viel-^ ehe l>ernrteilt werden. Es ist 'ndessen Nl6)t kehr n>alirscbl'inlich. dast die -»tichter s'ch si'i-' ner RechtSauffassung anschlichen werden. Aus B u k a r e st wird gemeldet: Der junste Rumäne .sionstnntin M a n c a l;at eineil Rekord als .^Heiratsschwindler aufgestellt. In wenisten Iahreu ist eZ ihin c»elvu-gen. achtzehn Kranen zu heirat.:n und sich mit dreißig jungen Maischen zu verlobis !>a' rvn reiche Witw?u nnd j ing" Damcn der bestvn lVxsells.ch.ift, daneben als ^llri')en. Voll seir.'n (s-ltern erbte er das stattliche PernlS-gen von <'ln<'r Million Dinar. ..Es «gelang ihm, k>?i den rnmäni^lchi'n l^^richten seine vor^eitil^e .^.'vfs.n'ün.i d irch- zus >'?n. ?tNn si'lsrte er i'ias L?lieu eines schlrerrcichen ^^'.^b.'iuann.'s, ü^r das l^!.'ld mii Vellen anclstrente. In killen .^"^uvt- stiidten der mar er ^'ekailnt. ror allen» aber sisch-'n '.l?iviera, wo cr ss 'ts nlit den ics'^itsjen ^r-iiun ^escbeii wur» de. In allen Sviesksilen <- S^l^i^^inaast. Vei solchen, ^eben7n'ail^el '.errann.'n d^e Milsinnen inie Schnee an der Sonne, und bald sah sich '''^anea vor d.'in Nichts. Zu or« heilen hatl? <'r nicht lel^'rnt^ und da «r bei Franen iiiiiner lV/ss-tf >i,'s,avt statte, niachie er seiner LeidensckiiV' <'n (^eschiitt. Ni^ht NN'.- 'le Kranen slr-ieil d-^n an!'l^e!nelld ntil-!i>'ne"l'ck"tp'reii ^in^asinq ^u. 'on>ern anch d!>? '^^ör'eil ösliieten sich millZq. lind s'^Zanea Uj nedme man trük nücktern ein vlss d644 I?e^,IIj.7> vttm l^!ii,!«lefum iür .^oxa'politil» un6 Vollcs^osunllkeit: k^r. 5 15.485 vom 25 ^a! 1935 e. Warum, so icki-^ibt uns .H. P. Scharbe, nau, sind viele i^iallilen'^' in (lelse noch nicht darauf gekoinillen, das; Lebensmittel leichter verknnflich sind, wenn sie. lwliiellisch einwand sr.'i uinhüllt saltber 'Nild apvetitlich angeboteil werden'i' nükt die schi^nstl: D^'kora tion eines Lelieilsinittel-Skliliu^eilsters, lvenn die ^^ertäliserin die l^.'nnnilntte! ll^leisä», Ä^'lrsrv'ar^n, .^iäse llsw.) iilit den ^ingeril an fastt, bevor sie sie (nicht ilnlner einwandsreil einparkt? '.)^i>ftrl?ln wird ferner bei Tran?l.wr-t<'n von nicht auf..'ine Verpackung geachtet die ver!)ind.'rt, daq dieses hochlvich-tige Nahrnilgsmittel mit dem stallbigen, schnlnlügeii Slras;eubodeil eine l)yglenisch un liebsaine '^'.'laiinlichaft Nlacht'-k e. Der Spielplan des «tadttheaters iil Celje liegt nnn auf. Ob er auch eingehalten wird, ist. wie es die Erfahrltllg lehrt, allerdings eilte grosze?vlag.'. Wie dem auch sei: auch n>enii eiil ^^iel nicht ganz errlingen wird lvenn illan es nur erstrebt uili^ ernsthaft es gewollt, so hat inan nicdt uinsonst gelebü Und iii der Tat, iil der ne,len Spielzeit, die schon im toillinenden Monat anbricht, wird sehr viel erstrebt und gewollt ^wölf Seballipielabende der Veruisgäste aus LZublialta nnd Srei )lbeudc der heilulscl>en Liebhab>.'rbi"lsiile. Unter den ?Ultoreil finden lvir neben l'inzengl'ilber l„Das vierte bot") nnd Peter Nosegger („Fri'hliche Ost-ern"). Sophokles s„.EKnig Oedipns"1 llnd des Ungarn '^ils'^^-ekete „Trafik". Von den Slon'enen siild ^tranie („Direktor eo»i,^ lind Nu.^ie. Auch der Ita-lieller l'')eldolli sehlt nicht. ?^i"lr die drei Opernabellde sind Pucciuis „Madallle Blit-terfll?", Massenct's „Manon" und t>ie Operette „Der heilige Anton" von Bene^ vorr^e-sehen. Die vier .^tonzertabende lverden das Zila-Quartett das ^«^agreber Quartett und oas Orchester der l)iesigen „(^lasbena inatica" bc streiten. c. Zum Ausstand in der Zinkhlttte. Ter Ausstand in der hiesigen Zinkhütte hat bereits sehr ernste formen angellMnmen. Die Spannung ist groß. Ain Mittlvoch ist die Arbeiterschaft voll der Fabriksdirektion alif-gefordert ivolden, bilinen 34 Stunden die Arbeit wieder auszunehmen, lvidrigenfallS die Arl»eiterscliaft sich als entlassen betrachten könne. Die Arbeiter bekiilnMerten sich nicht daruttl. .siiernuf erklärte die Direktion alle Arbeiter filr entlassen nnd gebot ihnen, bis znln Sonnabend ihre Arbeitsbi'lchel ulld Abrechituugt'n zu beheben. Die Arbeiter rühr ten sich lvieder nichi. Niill ivnrde ihlien von der Dii'ektlon Bescheid, dah sie ihre ArbeitS-biicheln bei den zuständigen ö^emeindeilmtern beläineil und entlassen seien. Die Arbeiter aber verlassen das ?^abrikstiebände nicht. Die Bevölkerling sttmpathislert lnit den Arbeitern, die nicht iiachsteben wollen. Doch auch das Unternehmen gibt nicht nach. Die Ver-waltuug der (sinknrna d. d. behnuptel, daf; kein Industriennternehinen lveit und breit so gute Löblie bezahle wie die .»^inkhiitte In Celje. Auf l^rund des Lohnverzeichnisses kommen die Arbeiter der Zinkhütte durchschnittlich auf eitlen Monatsgehalt von ilsi7.84 Dinar deiS sind 42.7l) Dinar für die Schicht. Die Arbeiterschaft hingegen siellt sich auf deu Staildpunkt, da^ ein Tageslohn von 27 bis !^7 Dinar siir ein Schwerindu-striennterilehlnen. wie es die Zinkhiltte darstellt zu lvenig tst. Obelldrein Mbe das Iln-ternehmen dtls l^jeiverbegesey und das setz znm Schutze der Arbeiter nicht aner. sannt. Die Arbeite" dürfen allch an Sonli-nnd ^^-eiertagen nicht rttl)eu. Arbeiter, die lienn Lekickt sökÄM: schon 10 nlld M Jahre >>» Unternehmen steh ell, halben noch keinen einzigen Tag frei ge. habt, es sei denn, daß Krankheit sie ans Bett fesselte. So dailert der Streik noch imlner an. t. vins greift ins andere. Das Ltohleil-berglverk i,l Peleiije liefert^' bisher der Zink Hütte in Eelje nionntlich lnigefähr 2.')0 Waggon Kohle. Wegen des Avbeilerausstandes in der Zinkhütte »vurden diese Liefernngen eiil-gestellt. Dies I?atte zur Folge, das^ die Arbeitszeit iln Kohlenbergwerk in T^elenje auf drei Tage in der Wocb-e eingeschränkt wurde. c Pom Gkiklub Cclje. Die Gyulilastik-stlindeil des Skiklubs (5elje habeu bereits be-goilllen. Sie sinden leden Doilllerstag iln Klublokal „Zur cirüncn Wiese" statt. Vegiun lllli 20 Uhr. Alle Mitglieder ulld ^reullde des .^llubs sind herzlich zur Teilnabntt' ein-oeladen. 5p«t p. Prater in Ptuj. Währelid der Ausstel-j lniigstage lvird gegenüber der „Mladika" eili Verglll'lgungvpark eröffeiit iverden. Das Unterliehltien der (Gebrüder Michel hat be-reils das Aeroplankarnssell, den vielgenannten Tobogan sowie eine Schieschilde znr Auf Istelliliig gebracht. Der ..Prater" wird bereit? D o Ii n e r s t a q, den 2tt. d. eröffliet. ! p Die Ausgrabungen in Hajdina silld von eilieui außergewöhnlichen (Erfolg begleitet. Wie uns lnitgeteilt wird, konnten ganz<' Rö-nierballlverke freigelegt nvrdm. Anch hat lnan scholl eine Anzahl von alten Münzen ge fllltden p. Ein Führer siir Ptnj und Umgebung tmirde vom hiesigen Stadtvers6?önerungs-verein herausgegeben. Da? Büchel, das reich illustriert ist, ist in sloweniscl>er. ser'bokroa-tischer lind dentscher Sprache erschienen. p. Eine Weinkoftprobe lvird aliläsjlich defilldet sich anch eine Kaffeestnbe. p. Im Tonkino lvird Mittlvoch lllld Don-!ilerotag der Dorvtliea Wieck-Tollfilin „Fran !lein F." vorgeführt. Wieder um Vunkit. Soilntag, den 2il. d. bungt die ^»''.ball-ttieisterschaft das T rejseli „R a p : d" . M a-r i b o r" Ei? unterliegt teiiienl ''iv^'isi.'l. daß anch diesnial das ..Derbll" eine besoii dere Zugkraft ans liilser Spor^vnbliuini aus übell lvild, zumal lnuil in b.'iden Laiiern luit Vestlnlnltheit alls einen Sieg r.'ciiiiv't. ^^ll der ziveiieu .<>Uasse gel)t desgleichen nilv ein Spiel ili Szelie ulid zioar loird „Ptlij" iil Murska Sobeta gegen die doltige .M n-r a" aliftreten. „?.elezllit''ar" ivird d'i' ^i'eien Sollntag dafür auSnützeil. nnl liiit eiiier toinbinierten Malilischast ili Pin? gegen .D r a v a" ein Probes'nel zn aoielnil'rei' „Z^elezniöar" kcimpjt nicht mel>r u:n den Iupendpotal. Ä^'geil velstchikdeiier Unisl ulinigteiteii die fast jedes Spiel iliil de>l Ingeildpotal des SS.^i. Maribor begleiien. etlijchlosi sich die Leitnllg der ^vußballseltion des S!«!. '/>ele'i-iiii!ar voll einer lueitereli Miiivirkiiilg ab-zi^sehell. Die Eisei-bahiier hatten l^elaiiiitlich illl Vorjalire di? .'»lolikurrellz gelvoiliiell un) erzieltell auch Heller eineil ^^orsprllllg, so-das', ihr Alistritt die gailze .ffonklirrenz er-schütterll dürfte, dies niliio lnehr, als anch lllllilliehr llnr zloei Akten'-e ^nrnekbleib-.'ii. Reichssportfiihrcr Tschainnier - Osten kommt nach Iugosluwien. Wie aus Berlin gelneldet il>ird, begil't sich der ^l^nchssport-fnhrer von Tschalililter-Osleil iln Laufe dieser Woche mittels ?^Illgze.'.g ilach Iiigeilawi-ell, lllld zlvar liach Diibroviiil. lvo er sein Urlanbszeit l'erbringen wird. Nachher fährt er liach Athen und Veograd, Ivo cr zlvecks Ortninisiernng der OIvlliviade verhandeln lvird. . Menzel schlügt Nnn. ^n den Ten» lllslneisterschastell di's Südllx'stpazitils siegte Menzel gegen Pan Ntill t»:2, und komnlt nun gegell Blidge. Dieser tain kanlpf loS eilie .Riillde weiter, da Aliisoll erkrallkt -st. : Italien — ^^rantrcich prallt- reichs Leichtathleteli erlitten Solllltag in Turin eine lrvitere Niederlage, allerdings lvar der or W-eltkrieg, der die Möglichkeilen der Luftwaffe und ihrer Bekämpfung kaum tchnen ließ — noch undenkbar schien, ist heute die Wirklichkeit, vor die sich Sie Menschen IN allen Ländern gestellt sehen: ^ie Nodmeildigkeit wirksanien Schutzes vor Än-l^rifsen aus der Luft. Uebcr dieses T-Hema ist von Fachleuten schon viel geschrieben worden, und die Meinungen, die sich der darüber meist ivenig oder nur nians^elhaft informierte Laie gebildet hat, liaufen meist auf die Behauptung hinaus, daß die Znppe nie so heif; gegessen wie gekl>cht wird, ein? Meinung, die nur teilweise stimmen lu.^.g, t>enn in Wirklichkeit können Luftangriffe auf geschlossene Siedlungen sehr oft ganz verheerend werden. Die Annahm«, dag der Lttft-schtttz nur eine kostspielige Ang-Iezen-heit und daher nicht unbedingt notiveil-dig sei, ist durchlmegs irrig. Was demnach in weit vorgeschrittenen Staaten als zweck-nms^ig erkannt wurde, soll auch in unserem Lande nicht unberücksichtigt bleiben und so ist es begreiflich, das; sich «uch in Jugoslawien die zuständigen Stellen sch^n mit den Problemen de«^ Luitschukes in eingehendster ivir des Weise auseinandergesetzt haben. Wie erfahren, ist in sämtlichen S-tädten Landes je ein unter einheitlicher Führung stehendes Luftschutzkomitee gebildet worden, welches die örtlichen Maßnahmen zu treffen und durchzuflihren hat. Ein solches.Komitee ist selbstverständlich auch in M a r i b o r gebildet worden. In Bälde wird demna5) den Bürgern unserer Stadt nahegelegt werden, was sie zu ihrem Schutze vor etlva'gen Luftangriffen zu tun haben. Die erste Ausgabe des gebildeten Luftschutzkomitees ist aus leicht erklärlichen Gründen die Aufklärung der Bevölkerung und in zweiter Linie die praktische Anweisung zum Lilst-schutz an sich. Das Luftschutzkomitee wird auch die geeigneten Maßnahmen (Bau von Luftschutzkellern. Propaganda Übungen, Ein-Wrungsvorträge usw.) zur Durchführung bringen. Es liegt im Interesse der Bevöl» kerung selbst, wenn sie dem Aufgabenkreis dieses K'omitees näher tritt und lebendigen Anteil nimmt an den Maßnahmen, die das Leben und die Sicherheit der Menschen '.m Falle irgendeiner Konflagration behüten si>llen. Schotterhaufen als Verkehrs Hindernisse. Auf der Ztraste zwischen LimbuS und Ma-ribor scheint es iiem Stras^eneinräumer oder d'l'n sonst damit betrauten Personen ei-gau^z besondere Freude gema6)t zu haben, dil. 'Scholterhaufen so unglückselig anzulegen, das', durch dieselben die Straße buchstäblich vcrraininelt wurde. Die Nät>er der Fuhr-weit^', besonders der snaftwagen haben die Schotterhaufen schon derart „angeknabbert", das; der halbe Schotter untten auf der Stra-''c zu lieqen kommt. Tas; die Nadfahrer die-s.'i: Haufen in? großen Bogen ausweichen niiiiien, ist selbstverständlich. Der gan,ze Verkehr wird dadurch sehr erschwert. Wie wäre eei. wenn nmn sich dazu bequemen würde diese monatelang dort liegenden Schotter-baus.'.i aus irgendeine Art zu entfernen: ent Nieder durch Ab' iin feuchten Herbstwetter wenigstens die e!?:^' l'>!.'währ bietet, das; der Schotter nicht von ?edem Wagen in den Straßengraben vl.rsrri<.it ivird. E'? erhebt sich bier die Frage, ob denn der B^'zirksstraßenaussäiuß dazu da ist den Verkehr zu behindern. ?lbhisfe tut dringend not, und ;war se früher desto besser. Wir haben 'äion vor Monaten (!!!) auf diese skandalösen Zustände hingewiesen und die dafür verantwortlichen Faktoren darauf ankmerksam gemacht, und trotzdem ist bis lieute noch nichts geschehen! Unter diesen Ilmständen stellt man sich wirkl'ch die Frage, ob es nicht besser gewesen wäre, daß der Straf;enausschuß von der Auffuhr des Schot ters au^ die Straße überhaupt Abstand genommen hätte . . . Zaun des Eisenwarendepots Nakusch huschen. Das l^baren der beiden Unbekannten schien ^y?i>horko verdächtig, weshalb er hie-von die Polizei in .Kenntnis setzt?. Bald darauf traf eine Poli.zeipatrouille auf Fat>rrä-dern ein, die sofort den beidei: Männern, die in die Tom!-ikeva uliea geflüchtet waren. nachstellte. Trotz eifrigen Suchens konn ten die beiden, die offensichtlich !n das oben erivähnte Depot einzubrechen versuchten, spurlos entkonlmen. Es ^estehs die Vermutung, daß es sich um die slüchtigen Räuber VoKajnc und Pajman handelt, weshalb man mit doppeltem l^ifer daran ist, der beiden hal>l)aft zu werden. Karambol. Der mit seinem l^spann aus der Nuök.'» cesta in voller Fahrt aus der lmken Straßenseite kammende FleischergehUfe 'kudolf O r t h a b e r stieß, am Kralja Petra trg angelangt, mit der um die Ecke biogenden, vorschriftsnmßlg auf der rechten Seite mtt ihreni Nad fahrenden Weberin Helene N e-d e l j f o zusamn?en. Die Frau ivurde zu Boden geschleudert und geriet unter das Pferd, wobei sie schwere innere nnc> äußere Verletzungen erlitt. Besorgniserregend ist die Verletzung am RÄckgrat. Sie iNiißte ins ?i^ankcnZiaus überführt werden. Sinbrecherjagb. Heute frühmorgens bemsrkte der ^en-bahner Ätefan Mo-Horko. ails er sich in die vibere Aleksandrova cesta in den Dienst be-Mch, Pl>tN verdä^tige Gejmlt^lt itber der: ni. Auszeichuwigell. Ausgezeichnet wurden der Sektionschef des Fvrstminister'mns i. R. 5^err Boskoo p.r i v n i k Nlit dem St. Sava-Orden dritter .Nasse und der Großindustrielle und Mgeordnete Herr ^oief Ben k o aus Murska Svbota mit den- ?rden der Iugoslaivischen Krone vierter Klasje.__W'r gratulieren! ni. Aus dem politischen Verwaltungsdienst. Der Bezirkshauvtmann von Maribor-linkes Drauufer .'^err Dr. Ivan Senekov iö ist nachträglich in den Ruhestand verset.^t worden. Seine Agenden hat einstweilen sein Stellvertreter .^^err M vd ri j an über-n.)u.men. Der neue Bezirkshauptmann ^rr Peter Popov ie wird in der kominenden Woche seineii Posten antreten. Der Bezirks« Hauptniann von Maribor-rechtes Ufer Herr Milan M a k a r, der nach Rogatica in Bos nien versetzt worden war, hat desgleichen die einsttveilige Leitung der Bezirkshauptmannschaft seinem bisherigen Stellvertreter Herrn Eiletz übergeben, da der neue Be-zir?sbauptmann .Herr Dr. Ianko ^ i 8 ka erst in einigen Tagen seinen neuen Posten ns'ernimnrt. m. Aus dem Eisenbahndicnste. Der ^vn- trollor des hiesigen >HauPtbal)nhofes ^err Franz R o b i d a w-urde nach Lfublfana versetzt. m. Aus dem Zolldienfte. Zuin Mariborer Hauptzollamt wilrdeu versetzt die Zollbeamten Ivan e d a n i e an? Zagreb und Angsel Kovaöevie aus Mi^tko^viL. Dem Hauptzolkrmt in Su^k wurden zngeteilt die Zollbeamten Vitko B r o l i h aus Djako-vica und BoÄidar Milivojeo iS a:lS Gornja Raidgona. Nach Gornia Radgona kommt der Zollbeamte Slavomir I u r k o-v i k und nach Kvtoriba DragotZn ^ v a « c o v. * Berlobuug. Fräulein Bioletta Äoringg, Maribor und Herr Franko Löwv aus Novi Lad empfehlen sich als Verlobte. 9974 zn. Zollrevisor Rader,^ Sestorde»,. Nach längerem Lei^ ist gestern im Alter t»on 68 Jahren der hier im Ruhestand« lcb-'nde Zollrevisor Herr L^udom'l Nabergoj gestorben. Der Verstorbene. Sohn des bekannten Slowenenfuhrers NabergTj in Trieft erfreute sich ob seines rechtschaffenen Wesens und aufrechten Charakters der zrötzten Wert schätzung. Friede seiner ?l>sche! Der ^ch.ver-getroisenen Familie unser innigst^^s Beileid! IN. SchSnherrs „Siudertragödie" ivird am 7. Oktober das hiesige Dilettantenstudio ain Mariborer Theater zur Aufführung bringen. Die Regie wird Franz 2 i Z e k Bühren. m. Das Aönig-Alexander.Wahrzeichen am Ba«!^rn, eine vier Meter hohe Ste'.l'pyrmni-de, die von der Narodna odbrana errichtet nwrden ist, wird anl 6. Oktober feierlich ent« hüllt weriden. Am Sockel der Pyramide, die sich in de» Mhe der «MariborSka koSa" befindet, ist auf einer Kupfertafel die Inschrift Behütet Jugoslawien", weiland König Alexanders letzte Worte, angebmcht. * Institut de danse Peönik. Die neuen Kurse beginnen mit 15. Oktober. Einschreibungen täglich am Kralja Petra trg 4 — Professor S e u n i k. 9957 m. Gehsteize werden repariert. In der Aleksan-drova cesta werden nunmehr auch an der Püdseite die Gehsteige einen Asphalt-Überzug erhalten. .Hoffentlich wird von den Arbeiten, die jetzt im Abschnitt zwischen der Sodna und Eankarjeva ulioa durchgeführt werden, auch der Teil von der Sc^diia bis zur Fran?iSkansta ulica «inbezogen werden. Auch in der Dvoj^kova ulica, wo der Personenverkehr besonders groß ist, wird gegen« Mrtig der Gehsteig auf Meter evw-'itert. Anschließend daran wird das Trotto:? .n der Koipali^ka ulica erweitert werden. m. Das Verzeichnis der Gebäude, und der Rentensteuerpflichtigen für das Jahr 19ZS liegt in der Steuerverwaltung sür Maribor-Stadt, Zimmer Nr. 15, vom .W. d. bis 7. Oktober zur Einsicht auf. Ueber die festgestellten Steuergrundlaqen und die Steuerbe-messung werden die Steuerpflichtigen durch Zahlungsaufträge informiert werden worauf ihi,en der Beschwerdeweg offensteht. m. Der Berein der pensionierten Ofsiziere und Mlitärdeamten macht die Mitglieder darauf aufmerksam, daß in der ersten Hälfte Oktober seder NuhOändler und tiuhe-ftändlerin. die ihre Pension von der Finai'z-direttion in Ljublfana beziehen, die Anmeldung für den Empfang der Personal- und Familienzulagen vorzunehmen hat Anniel-dungen, die vor dem 1. oder nach d^m lö. Oktober eingesandt n>erdcn, sind ungültig. Die neuen Bestinimungeii über die Herabsetzung der Bezüge, die sedoch die Altpensionisten nicht betressen. iverden diese? Tage im Amtsblatt verlautbart. Da der Ari. 29, ?lbsatz I der Bestimmungen über die Teuerungszulagen aus dem ^ahre in dem die Ausfulluiig der Anmeldungsformulare festgesetzt ist. eine Aenderung erfahren hat, mögen die Betroffenen re>cht,(!:lig in die diesbezüglich" Nummer des Amtsblartes Einsicht nehmen. Für Jn-validen ist die Be- stimmung des Paragraphen 76 wichtig, w» nach jene Personen, die bis zum 31. März 1935 ohne eigenes Verschulden :n welcher > Art immer höhere Pensionsbechg? erhalten haben, als diese ihnen gebilhren, von »eder Rückerstattung dieser Mahrg^ühren entbim den werden. oem vrm m. Der lohnendste HerbstanSslug ist wohl ein Besuch der alten historischen Draustadt Ptuj, zumal dort kommenden Samstag, den 28. d. die interessante Geiverbe« und Wirtschaftsschau eröffnet wird. Mit dieser Veranstaltung wird auch eine Jagd- und eine Forstausstellung verbunden sein. Der Besucher kann die Gelegenheit ivahrnehmen und einen Ausflug nach der romantischen Kollos unternehlnen die gerade jetzt im farbenprächtigsten Herbstschmuck schwelgt. Die Bevölkerung ist offenherzig, arbeitsam uiid gastfreundlich. Den Teilnehmern am Ausflug des Vereines der Slowenischen Büheln, die diese Agenden vor zwei Jahren besucht haben, ist das Verweilen im reichen Wein-lande sicherlich noch in bester Erinnerung. In den Weingärten herrscht jetzt reges Treiben, die Vorbereitungen für die Lese sind bereits im vollen Gange. Die Pressen werden hergerichtet und das Gebinde auf seine .Haltbarkeit untersucht. Die schönste Zeit für den Weinbauern ist angebrochen. Deshalb versäume niemand bis 6. Oktober nach Ptuj zu kommen, um die AusstellunM zu besuchen und einen AuSflug in die reizende Umgebung zu unternehmen. m Das Amtsblatt fiir das Drauabnat veröffentlicht in seiner Nummer 75 v. g. das Reglement über die Einfuhr und den Transit von lebenden Nutz- und Zierpflanzen, das Reglement über den Verkehr mit Pflanzenschutzmitteln sowie Bestimmungen über das Färben von Veesamen in der Nummer 76 dagegen die Verordnung über die Organisation des Post- und Telegraphen Ministeriums. m. AbomiementSikimeldung bis zum l. Ottober. Die Theaterleitung macht no6)mals alle Freunde unserer Thalia darauf aufmerksam, daß die Abonnementsanmeldung am l. Oktober abgeschlossen wird. Anßer einem Gastspiel der Ljublsanaer Oper unifaßt das heurige Theaterabonnement >7 Dra--men- und 7 Operettenaufführungen sonne t^in Konzert. Die Preise sind derart tief gehalten daß sich ailch Minderbemittelte einen Ätzplatz leisten können. Die Saison wicd am 1. Oktober mit Dostojewskis „Brüdsr Ä^aramasow" eröffnet. Das Abonnement kann auch in Ratenabzahlungen beglichen werden und zwar ist die erste Rate erst am I. Oktober fällig. m Gerechte Gtrase sür einen Taugenichtz. Vor dem Kreisgericht in Celje stand der V?-sitzerssohn Franz Glonariö aus Pod-?etrtek, der in der Nacht zum l?. August in «edlarjevo die 49jährige Besitzerin Maria P r e m e l ?. vergewaltigt sie dann zur .^rausgabe von 2l) Dinar gezwungen und schließlich, als sie aus dem Hause flüchtete, schwer mißhandelt und ihr einen Messerstich versetzt hatte. Der Taugenichts wurde zu lieben Jahren schweren Kerkers, zum Schadenersatz und zu Dinar Schmerzensgeld vnurteilt. in. Vetterbericht vom September k? Uhr: Feuchtigkeitsmesser Barometerstand 7Z^7. Temperatur 18, Windrichtung MO, Bewölkung ganz Niederschlag ^^eitorlisv i»t kout« mvia Zsutvi' Lette, uvier jfeli«1>t«i' VAt«?, Let»Hviex«rv»ter, (^roüvster un. 8v>t divujakr ertrug «r zxvtlulrl»«» ei» Im ^^ter vov 68 .sskrvn «ntscklief er nun sankt im l-lerrn. Da« l-eictienkexiivxoi» tiaciet Ooooer»t«x, kiev 26. Leptemker um keld 16 ^kr »m »tsrltiscken l^rie^tiose m k'okrvije statt. Die KI. Lvsleamess« k'reitax, rjev 27. Lep^emker um 7 in ervc'rrag.'nd? Tar'telliir, alle in Doppelrollen. entsessÄn Lach'alven. Können Sie sich Paul Kemp auf sltollschuhen vorstellen? — In Vorbereituilg miede.- em Ulagroßfilm: „Barearole" mit Gustav Frök) lich in der Hauptrolle. m. Reuer Raubüberfall von KoSajne und Pasman. In Zafoßt bei Slovensta Bistrica tauchten im Hanse des Besitzers Johann Hladnik zwei Männer auf, die von dessen Gattin mit vorgehaltenem Revolver Geld forderten. Erst nachdem sie alles durch stöbert und einige Wertsachen gefunden hatten, suchten die Kerle das Weite. Auf Grund der Personalbeschreibung ist mit Sicherheit darauf zu schliefen, daß die Räuber mit Pajman und o S a j n c identisch sind. m. Großer EinbruchSbiebftahl. In Polsga bei Äpa?e wurde dieser Tage in das Wochen «ndhaus des MeingartenbesttzerS Hsinrich Frömihl aus Mureck eingebroch':»'.. Die 'ZÄter leerten das .Häuschen aus und lieszen nur die Möbel stehen. Sie nahmen alles niit, was ihnen in die Hände geriet, Wäselie, Neider, Ef^besteck, Glas- und PorMaNiZeichirr, Bilder, Bettzeug usw. Der Schaden b?le Spur. m. Wer find die Betrüger? In letzter Zeit betreiben in der Gemeinde KoSaki zwei Man ner dadurch^ einen regelrechten Zchwrnde! daf; sie sich als Steuerexekutorcn ausgeben und nlit verschiedenen Drohungen den Leuten ein Anzahlung auf die säsligen Steuern ei,tj?cken. Bislang wurden der Behörde zwei ^älle gemeldet. m. Blinde Eifersucht. In Bukovse nächst Sv. Marjeta an der Pesnica wurde der 18-jährige Besitzerslohn Slavko Kamee auf dem Heimwege vom Stelldichein mit seiner Gellebten von zwei Burschen überfallen und arg zugerichtet. Kamee, der das Opfer eines Cifersuchtsaktes geworden ist, wurde in das hiesige Krankenliaus iiberfiihrt. m Der Pferl^handel weist in letzter Zeit el.''.cn namhaften Aufkliwung auf. Fast jede Wf'ckic werden gegen Pferde nach Oester-rcicl' abtransportiert. Vinn rollen die Kastanien. Man geht die Straße entlang. Da stehen üie alten herrlichen Kastanienbäume, deren Laub sich bereits zu färbe,: beginnt. Und IM Herbslwlnd rasckieln die trockenen Blätter, die bereits zu Bo'en fielen. Man schrei tet dahm durch den sonnigen Septembertag. Plötzlich saust unmittelbar vor uns etwas zu Boden. Nne klein« blitzblanke braune Ku-qel roM auf den Roden und verkrümmelt sich m den ersten Blättern, die hier m, Wind einen Tanz auf dem Pflaster aufführen. „Ach, eine Kastanie", ruft ein Kind, und schon springt es herzu und hebt die schöne blanke Frucht auf. Gibt es etwas Hübscheres zum spielen uul diese Zeit? Etwas Schöneres als diese eben aus der Schal? gesprungenen Kastanien? Unwillkürlich lächeln wir. Sind wir nicht auch einmal hinter jeder zu Peden fallenden Kastanie horgcsprungen, haben wir sie nicht ebenfalls wie ein kost-'lares Gut niit lieimgebracht, um noch viele Wochen hindurch sie zu allen möglichen Spielen zu verweiiden. Wieder ist es smneit. Wieder fallen die Kastanien reif zu Boden. Und wieder sind sie das Entzücken der Kinderwelt. Schon in den letzten Wochen hat man beobachten können, wie die .likinder der Natur etn we- nig vorzugreifen suchten. Ei- konnten es nlcht abwarten, da^» sich di« Fruchthüllen der Kastanien öffnen würden. Es ging garnlcht anders, als daß keit« übermütige Jungen Stöcke, Bälle oder AehnlicheS in den Baum hinaufwarfen, um damit die Früchte herun. i^rzuschlagen. Manchmal glückte es. Manch, mal konnte man dann mühsam die grüne Frucht aufschneiden. Aber eS gab eine tlet-ne Enttäuschung; denn damals wären nur halb unreife Früchte darin enthalten. Man muß eben warten können. Jetzt schüttelt der Baum die schönen reifen Früchte von selbst herab. In der alten Dorfstraße oder auf dem Platz stehen die wahren Giganten der Kastanienbäume. Uralte Riesen, die schon vie-le Geschlechter und viele Schicksale an sich vorüberziehen sahen. Nun färbt wieder de? Herbst ihr Laub golden, und sie stehen im strahlenden Septembertag in einem leuchten ^n Feftgewand, ehe sie sterben. Auch hier jagd die Dorfjugend den blanken Früchten nach. Auch hier werden fix zu kostbaren Ket ten aneinandergereiht ot^r kunstvoll zerlegt und zu kleinen reizenden Körbchen auSge-hölt. Und doch ist die Freude nicht lang. Die blanken braunen Früchte verlieren allmählich ihr herrliches Aussehen. Währeird der Bum, von dem sie fielen- Blatt um Blatt verliert, während es in seiner Krone herbstlich klar ivird, schwindet auch der matte Glanz der Früchte, sie werden stumpf und runzelig. Es ist eben eine kurze Zeit der Schönheit und des Glanzes. Man muß sie nutzen. Man muß sie ebenso nutzen, wie diese letzten goldenen Herbstt-^ge. die noch einmal alle Wärme und alle 'Schönheit des scheidenen Sommers in sich tragen. L. Unbegründete Befchwerde. „Denken Sie sich nur, Herr Doktor, die Köchin hat mich jetzt eine dumme Gans genannt!" — „Da dürfen Sie sich nichts daraus machen, Fräulein! Gänse sind immer dumm!" Kellt nur mit Der Bachern ruft! Im leuchtenden Blau dieser Sonnentage, die den Herbst weit in den Sommer zurückreichen lassen, zieht die Insel ihre letzten Ge-treueii an sich. Dcr Badebetricb hat aufgehört, das Restaurant ist geschlossen. Bänke, Tische, Pritschen sind vernxlhrt. Auch die Waage, an der man so gern noch einmal sein „Trikotge-wicht" kontrollieren möchte, ist entfernt. Alles andere aber hält die Insel für die Al-lertrenesten bereit: Sonne in verschwenderi" scher Glut, heißgebrannte Steinfließen, daS mittlere Bassin ist gefüllt, die Duschen funktionieren, sogar einige Liegebretter jiehen noch zur Verfügung. Und der Wald ist da, der herrliche — init dem Duft seiner tausend Znklamen, mit dem geheiinnisvollen NausäM seiner alten Bäuine. Dunkel und ernst ragen die Föhren, mit gelben und braunen Tönen leiten Buche und ?lhorn die Farbensymphonie des.Herbstes ein. Aus Blättergewir tropfen die blutroten Büscheln die Beeren der Eberesche. Silberüberglitzert, durchzittert von einer Vielfalt metallischer Reflexe, strölnt die Drau vorbei. Es lockt, hinüberzuschwimmeii, um am jenseitigen Ufer in das schweigende Dämmern des Limbu8-Waldes einzudringen. Dankbarer als in all den verflofseneii Wochen, genießt man den warmen Glanz dieser Tage. Man sonnt sich, liegt und horcht auf den schrillen Sang der Grille, der die tiefe Stille wie eine scharfe Feile durchschneidet. Würden die Zeitungen es nicht immer wieder besingen: man könnte den Einzug des Herbstes nicht für wahr halten! Schwer trennt man sich von der Insel — doch am Heimweg erhebt sich «ine mächtige Stimme: der Bachern ruft! Wenn die Sonne tiefer und tiefer sinkt, der Bergrücken des Poßruckzuges in finsterem, graublauen Schatten untertaucht, weben gold braunviolett schimmernde Schleier um den Bachern. Ein Wogen ist es, ein lichtdurch-glühtes, das über den Wäldern schtvebt, bis im äußersten Westen, Berg und Himmel in golddurchtränktem Leuchten sich vereinen. Immer zwingender wird die Sehnsucht zur .Hö^, n>Zhrend man an den abgeernteten Fel dern vorbeiwaildert. Die fröhlick?en rosa und weißen Bierecke der Haidenfelder, sind gebräunt tmd dem Schnitt der Sense entgegengereift. Die Sonnenblumen, die noch vor Ta-geii ihre glänzendgelben Häupter dem Licht ^zuwaiidten, fielen der Sichel zum Opfer. — Durch die Kukuruzfelder geht ein düsteres Nliilnen: die dürren Blätter knistern und rascheln im Abcndwind, der von den Berg-Hängen herabstreicht. Nun wird es Zeit, dem Ruf des Bachern zl> folgen — durch daS sestliche Vrangen sei-tier Wälder jene Höhen zu erreichen, über die im Scheiden die sinkende Sonne ihr letztes Strahlen ausgießt. Mar. v. Westen. Erschütternde Botschaft auS der Tief« eines Schachts. In England hat kürzlich ein Bergwerks-»lnglück stattgefuitden. Die Bergleute sind durch schlagende Wetter auf einer Schachtsohle, die Fuß unter der Oberfläche liegt, veischi^ttet worden. Als man jetzt an die Bergung der Toten heranging fand inan bei tinem ein ?tück Kohle liegen, auf dem er mit Kreide als Abschiedsgruß für seine Frau geschrieben hatte: „Farewell, Fanny. Old Pet" (Leb wohl, Fanny Dein alter Peters. Und dazu vier.Kreuze. Der unglückliche Bergmann muß diese Worte in vollkomme, ner Dunkelheit geschrieben haben, denn im Augenblick der ^tastrophe gingen sämtliche Lampen aus. Bergarbeiter streiken in den USA» Washington 25. Scptembsr. Nach dkm Scheitern der Verhandlnngen zwischen den Grubenbesitzern lund den Vertretern der Gewerkschaften über einen neuen Tarif für die Bergarbeiter sind rund eine halbe Mil-l'on Bergarbeiter der Union in den Streik getreten. Höfisches aus Washington. Die Amerikaner sind nach ihrer Aussassitng das fveieste Volk der Erde. Trotzdem gibt es in Washington eine Art von „Byzantinismus" den wir armen Europäer nur inlt freundlicher Ironie zur Kenntnis nehmeit können. Da heiß es z. B. in einer amerikanischen Zeitung: „Frau Roosevelt, die Frau des Präsidenten, wird für ihre Herbstreisen zwei neue Toiletten und ^Nachmittagskleid haben. Für den Herbst hat sie vorübergeheild die blauen Farben, die sie sonst in der Regel bevorzu^lt! verlassen und wird ein sanftes Braun un) ein Weinrot tragen. Weinrat wird ihr Nachmittagskleid nliö Jc^cquart-Zatin sein. Es wird bis an di^' ^?7kchel reichen und lose dreiviertellan>-,e Aermel haben. Es zeigt strengt! Linien und wird an der linken Zcite durch Nnc ituien' förinige Draperie unterbrochen, die am 5aum entlangläuft und sich an dcr Nuttici!!' bis übet.' die linke Schulter fortsetzt. Dorr nt sl^ nlit einem Schmuch'tück befestigt. Frau Roosevelt wählte dieses Modell bei einem ihrer eiligen Besuche in deni Äteli'c vo:t Milgreems Modeatelier. Newyl>rk, l?. Ve"tStraße." D'eier Bericht klinl^t ja fast europäii'ck,! England baut neue Riesensender. Die British Broadcasting (5orpora:ion hni Auftrag zur Errichtung iion zwei sendern erteilt, um die Enivsang-^bedin^iun' gen britischer Rundfunkdarbietungen in eui' fernten Teilen der Welt und m England selbst zu verbessern. Einer davon mivc> besonderen für KurMellensendungen dien^'N !''nd dV' derzeitige Wellstation ^aventin er-! ganzen. Der andere soll vor allein für d.is ikördlicho England benutzt werden. Geräuschlose Untergrundliahnen. Die Londoner Untergrundbalnieii s.'lleii üi Zukunft die geräuschlosesten Verkebrsniit-tcl der englischen Hauptstadt sein. Bcamie des Londoner Verkehrsamtes haben erklärt, es seien in der letzten Zeit erfolgreiche Versuche unternommen worden, nni das Prolinen der Untergrundbahnen erheblich iu dämpfen. Vorführungen, die zunächst auf -nvi Linien erfolgten liaben gezeigt^ das; selbst bei höchster Geschwindigle't das Nutteln und Dröhnen fast verschwunden ist und daß nur die Unterhaltung zwückien den F.ibr gästen die St'lle unterbricht. ?chon heu-e könner diese Linien als die geräuschlosesten der Welt gelten, aber die BeHorden wollen ihre BemiZhungen nock^i fortsetzen, um auch die letzten Geräusche nocki beseitigen. Polen verlangt das Mandat iiber — Palästina. W a r scha u, 25. Septemb-'r. In Polen wird die Forderung nach 5so-lonien immer nachdrücklicher erhoben. Es werden sogar säion Territorien genaiint, auf die Polen Rechte zu besitzen gwubt. Z.? n.ird erklärt, daß Polen M't seinen drei ?^?illio-nen polnrsck»er Bevölkerung das legitime Rocht auf ein Ak^ndat in Mlästina k ^N«Govvr Zeii«»A* N««m» SkS. G Donnerstag, den 26. September !S3b. Die WelNvarmmärNe Die gesMm^te potttißche Lage ftchrde in k>er abgelaufenen Woche ^u Ewdecknujcn auf verschiet^len Warenmärkten, zu denen fich Wufe der internationalen L^pekulitizn gelsellten. Gewinstrealisationen hatten im weiteren Verlaufe eine gewisse Neroosttüt zur i^olge, so d-aß die Preisschivankungen oft <'kn ganz beträchtliches Ausmatz erreicht?». Uber die wichtigsten Artikel würe kurz folgendes zu berichten: Baumwolle: Mch einer lang an« haltenden Periot»e sehr schwacher Märkte trat bei Wochenbeginn ein voMommener Tendenzum^chwunfl ein, der durch umfangreich? Käufe des .Hicmdels, der Industrie und der Berussspekulation auSgelbst wurde. Freitag schritt le^teve M teiliweisen GWtt-stvllimg ihiier Pofitwnen und verursachte dadurch einen Pr^SvüÄWag. ldv.-h 'chlof^ die Mcirfte trotzdem we^itttch höher als bei Wochenbogiim. Dte Schlußkuljft am z^^reitng fgegen vergangenen Mon^) lauteten s^ir Iä,rnerlieferung bei ame^nischer Bnumwosse für Averpool ü.88 (S.KK), in Newyork 1Y.K5 (W.SS), Vakel Liv-rpovl 7.94 (7.M, Snifel Alexandria 14.06 W c> l l e: Die derzeit stattfindende wnste diesjährige Wollnuktion wies in ihrem bisherigen Porlauf einen recht befri^igendeu Besuch aus. Die Auswahl wkd aks gut und die Nachfrage a>ls rege bezeichnet. Fiii die meisten Sorten konnten Preisbesserung«!n «rzielt werden. Getreide: Auf den Weizenlnärtten machte der PreiSsteigeruWsprozeß im Lause der Woche iveitere ^Fortschritte, wobei Liderpool mit einer MurSVessenmq von iiber tt Penc<. pro Cental an der Spitze marschiert. Winnipeg ivurde DonnerStag gleich bei Beginn des Marktes das ^llr einen Taa erlaubte SchwanknngsmaK»m»m erreicht. Zehr fest ve«Magt war .luch der Weizemmnkt in Buenos Aires. In Chicago überschritt der Preis nach längerer Zeit wieder die Dollargrenqe. Zucker: Rewyor? verkehrte in auScie-spvochen fester Tendenz, doch wurden auch von den kontinentalen Märkten, besond^'r? London, nennenswerte Preisbesierungsn gemeldet. Der Stand der MHe wird als ungünstig be^zeichnet. O a f f e e: Die Anstrengungen Brou-lienS. seine ?^inanz«n in Ordnung zu bringen, ließen wieder et^S Bertmuen ans-tmnmen. Deckungen und Käufe von Kon:-TniGonSfirmen und EuwpaS fli^hrtcn zu PreiSbessenlnyen auf dem Z^affeemarkte. a u t s ch u k: Die Märkte verkehrten bei leicht anzichenden Kilnfen in oor'viei.end ruhtger Haltung. Man will vor Einl^el>l';i neuer VerbiMichkeiten den Verlauf dl'r PK den S4. d. M. einberufenen Sit^un.' des Internationalen M>utschu?komitee^^ abwarten. Metalle: Der amerifanische Inlands preis für Aupfer wurde auf 9 Cents er^iöl't, hlkt somit wi«^ d«S Riv^ erreicht, das vor Aufhebung des amerifanischen ^upscr-codes iU Gülttg?elt war. Lont^.>n koniite trotz steigenden Vorräten, die der^^e-t inen Rel^rdstand von 8V.908 Tonnen 'gecien SS.Yt? Tomlen bei Jahresbeginn) erreicht haben, feinen Preisstand behaupten, d.i die Nachfrage anlötend gut ist. Die Weltv-r-rkte an RasfinvdeVuPfer va'en im Auqnst um fast M.iXX» Donnen abgenommen. — Der Zinnfonsum wird als befriedigend l'e-urteilt, die Preise zogen leicht an. Req^'c Bedarf herrM für Blei, daS w London M.ff2 Psimd fgogen 10.5,N vor Jahresfrist) notiert. — Zink loy ruhig; die Bestrebungen, das Mrtell zu r«rktwieren. hasten an. — Sillber verkehrte bei stwbilen Preilen^ in liKloser Haltung. G. P. Der Außenhandel im August. Nach Mitt<'ilungen der Generalzollldirek-tion stieg IM vergangenen Monat August die jugoslawische ?l u S f u h r weiterhin an und betrug ZW.4 Millionen Dinar gegenüber Millionen vor einenl, 3tt7.3 Millionen vor zwei und Millionen vor drei Iahren. Gegenilber dem vorjährigen August ernlätzigte sich der Export um 15..? Prozent gegenüber dem gleichen Monat vor zwei Iahreu erhl^hte sich dagegen derselbe um U).1?e und gegenüber jenem vor drei Jahren nm Die E i n fuhr ging x^egenüber dem Pormoiiat eti.ias zurück und belief ssch auf 27f',.g Millionen Dinar gegeniiber 387.8 Millionen im Borjahr, somit uin .^.8N weniger Demnach war die lugoslawische Handelsbilanz IM Angust um Millionen Dinar aktiv, »vogegen der Aktivsaldo vor einem Jahr 78.8 Millionen ausmachte. In den ersten acht Monaten, des laufenden Jahres belief sich die Ausfuhr Jugoslawiens auf 2W1.2 und die Einfuhr auf Millionen Dinar; in dieser Zeitspan ne war demnach unser Austenhandel um 87.8 Millionen Dinar aktiv. Vor einem Jahr lauteten die ,^iffern 2S49.tt bezw. ?.^V2.K, —5,^. vor zwei Iahren 1971.8 bzw. 181tt.5, nnd vor drei Iahren 1760.8 bzw. 1892.8, -ttS Millionen Dinar. X Mariborer Viehmarkt vom S4. d. Auf getrieben wuriden 18 Stien', 122 Ochsen 418 .Whe, 12 .Mlber und Iki Pferde, zusammen stück, wovon 547 l^erkaust wurden. Es notierten: Mastochsen ?.7k^—.Halb-n,astochsen 2.25»—S.k^, Zuchtochsen S— Ss)_lZ.8<>. Kälber —4 Dinar pro Kilo ?ebcndc^ewicht. X Seine Privatarbett i« de« ftaatt^n ^stitutionen. Der tzandclsunnister hat eine Berfl'iqnnq qetrossen^ wonach den Meistern der staatlichen und SelbstverwaltungSinstitn tW»« l»d -wvvWOv» tzWtzg vezsbsösn wird, Privatarbeiten und -austrüge zu übernehmen. Dieses Verbot gilt sür Aufträge, die während oder nach beclÄ»eter Arbeit ü^r nommen werden. X Der iußsflaWtsche ArbeitSm«rit im Juli. Nach Feststelluugen des Zagreber ZeirtrailamteS für Arbeiterversicherung belief sich die Zahl der bei diesem Amt sowie feinen Organen versicherten Personen lm Juli auf 5)7K.5,7.';, um 8557 mehr als im vorangegangenen .Monat Juni, um 20.K53 oder 2.7 mehr als ver einem und um 55.IW oder 10.5?s mehr als vor zwei Iahren. X KonkurSabsthafssng: Firma Mäher A. m. b. H. in Ljubljana, da keine Deckung sür die üdosten des Verfahrens vorhanden ist; David Weiß Kaufmann in Roqa^evci, infolge gilinzlicher Verteilung der Masse. X Ausgleich: Franz S t r a h, ^ufinann 'II c^ornja Nadgona, Anmeldunqsfrist bis 4.. Tagsatzunc, am !». Oktober um 10 Uhr beim dortigen Gericht, angebotene Quote tt0 Prozent. X «euer Tarif mit Oesterreich. Mit MI- tigkeit per 1. Oktober tritt der neue internationale Tarif für den Transport »>en Rei^senden und Gepäck zstvischen den jugoslawischen Ttaatseisen'balhnen nnd der österreichischen Bundesbahn in .Eraft. Mit dem-s'.'lben 7aae tritt der gleichnamige Tarif-vom .'^1. Mai 19S1 mit allen Erqnnzimgen und Abänderungen auf^er Zkraft. X Vchafhandel «v Taibakernte in der Türkei. Trotz der gro^n Dürre wird die Gesamternte von Tabak in der Türkei etwa .V».00v Donnen betragen und ^omit etwas größer sein ails im Vorjahre. allerdi:^gS aber steht dieses Quantuni in keiriem Verhältnis der vergrößerten Tabakanbansläche. Iin Hinterland van Smvrna »vird die Qualität eine vorBgliche sein. Die erh5chte Balsis sÄr die PreiSlbest'innnung. die im Vorjahre ausgestellt wurde, w'-rci auch 'etzt beib^lten werden. Die best^'n Tabal'ortctt kaust an erster Stelle Anierika u. zw. die Amerieain Tobaeoo Co. mit 2500 Tonnen und Garn Tobacco Co. mit .'i000 To-nnen. Die Austro-Türk sowie die .ichech^vjlow.rki-sche Ta^kreqie ^vcvd^n ii' 15)0t» Tonnen itbeUtzchjMl. X Swmckiw« zahlt Scheiben mit Halt. Die rumänische Kommission für den Äußen-Handel hat d^ Beschlutz gefaßt, der Türkei die teilweise Auszahlung seiner Schulden, die.gegen 25 Mllilmen ^i betragen, m Form von Lieferung geschnittenen Baumaterials anzubieten. X Rumänien versorgt Italien mit H»» und Konserven. Die rumänischen Konserven fabriken ,^lora und Stefanescu haben große Aufträge aus Jwlien erhalten. Es liandelt sich um monatli-che Lieserungen von ^.000 Stück Obst- und Gemüsekonserven. Ferner hat Italien mit einer Firma in Arad einen Abschluß über 1000 Waggon Heu getätigt, doch ist für dieses Geschäft no
  • nach den Vereinigten Änaten gesandt, ivährend nur 100 Pfund auf den Londoner Markt kamen^ Außerdem gin^n für englische Rechnung ails Frankreich 1.5 Millionen Pfund nach Amerika ad, aus den Niederlanden für 220 Tanlsen^ Psi^nd l^vlid. Seit 0 Sevtem-ber sind insgesamt für ^7..^» Millionen Pfund Gold ?mch Amerika abgesandt wor^ den. X Entfremdnnp in der rnmänifchen Pe. trole«mind»>strke. Neber die große Entfremdung in der rumänischen Petroleumin^u-strie .Mgt die rumänische offizielle Statistik. Demnach find nnr 25.5!^ rumänischen Kapitals in der rumänischen Petroleumindustrie Placiert, während sich die restlichen 7.?.5??: in Händen fremden Kapital'^ befin den. An der Spitze des fremden ^'apitalS steht das englisch-niederländische, nvlches nrindestens 27 her rumänisschen Petro-leuminduftrle kontrolliert. Der franzi^sisib-belgische Einfluß umfaßt 20^. der amerikanische 0^ und der italienische 1?Z der gesamten Petrolenmindustrie. Donnerstag, LS. September. Ljubljana. IS GchallPlatten. 18 Funkorchester. 19 Berichte. I^.'W Swnide der Nation. 20 Mtarrenkon^rt. 20.45 Opernmusik. ^ Beograd, II Schallplatten 1Z Mili-tärnmsik. 10 Funkorchester. 10.15» Nachrichten. 10.I0 Stunde der Nation. 20 Mten-und Orchesterkonzert. 20 Volkslieder. 21 30 Leichte — Wien, 7.20 Schallplatten. 12 Schallplatten. 15.20 .^iroatische Märchen. 10.40 Pochvögel und Unfälle. 1V.2Y Lentt Streichinstrumente. 21 Herbiststimmung. 22 Das ist mein Wien. — Berlin, .20.10 Mu'si-kalischsr Stafettenlauf. — Veromünfter, 19 Neue Wege zur Gesundiheit. 20 Italienische Musik. S1 Mdlioorchester. — VraMava, 21.55 Klavierkon^. — ^Vreslan, 20.20 Muisikalischer Stvfettenlauf. — Budapest, 19.20 Galalvol^stellung der Oper. — Droit« wich, 20 Straßensänger. 22.30 Orchester. — Leipzig, 21 Steinschlag. Ein Bergsteig-Hör-^el. London'ßieg., Sl) Bromenadekonzert. — Mähr. Ostrm». 19.80 Fantastische, ^mische Oper. — Matwich. 20.45 Capelle der Finanzwal^ spielt. — Mtinchen, 19 Die Musik .spielt und wir singen._Paris, 2^1 4?) Sinfoniekonzert. — Prag. 19.M Zithevvor-träge. 1N.4i) BlaSmuifik. 21.15 G^ngsver-ein. — Rom. 20.40 Faulst' Verdammung. — Ttraßbnrg. 20.W GesangS^oli. — Stuttgart, 20.10 vuveMren. 2S.40 Unterhaltungs-konzert. __ To«lo«se, W.45 Duetisten. 20 Operiwrss>e!ster. 20.1t^ .Heitere Mnsik. -Wnsscha». 18.45, Filmnmftik. 30 Leichte Mu« sbk. A .HöchM. b. Ideale «Vrperform und Ernährung. Von Dr. Carl C. >^uptmann. Verlag Otto Gmelin, München. Preis 2.70 Mk. Das Buch will dem Leser in mi>glichst ieichi verständlicher Weise «inen kurzen Ueberblick ü'ber d^ Zusammenhänge zwi>6>en (5rn.sh-rung und Körpersorm vermitteln, als Grundlage zu einer selbständigen Beurteilung der mannigfachen moderne« Anschauungen und Bestrebungen auf dem (Gebiete des Ernährungswesens. Dr. Hauptinann beantwortet häufig s'4' aufdrängende Fragen und gibt praktische Winke, wie mau ans die Entwicklung seiner eigenen s^örperjorln gestaltend einzuwirken vermag. b. VesmtdheitSpflege fitr Leib und Seele. Von Dr. Liebermeister. „Der ''Arz: als Erzieher". Hest 44. Verlag Otto l^nielin. M'ün:!^n. Preis 1 Mk. Dieses Bn'si^ein iviN kein Lehrbuch gesundh^itsgemäßer Lebensweise sein', es soll nur zu vertie^l-i,, Densen und zu fruchtbringendem, aufbauenden, ^^«^n deln anreaen. Der Ttnsf is^ für Leser oilcr Berufskreise ohne medizinische Vorbildung b^timmt. b. Die Vrundsiedanken der Erbkunde nnd Nasienhygiene in Z^raqe un^ . V« n Dr. .Hans ^auß. Hest 71 der Schriftenreihe „Der Arzs als Erzieher". Erschienen bei Otto Gmelin. München. Preis Mk. 15is^. Die vorliegende Arbeit will den Le'cr an^ eine leicht verständliche Art mit den Grundgedanken der Erbforschung und Rassenhygiene vertraut machen, damit er si<^ dadurch anspornen lasse, durch das Ztudinm anderer Werke tiefer in dieses neue Wiitens^ gebiet einzudriugen. Der Stoff »st in Flnqe und Ant»vort zerlegt und will rickn ..dni-c!)-gelesen", sondern ..durchciearbeitet" werd<'i,. Nur so hat der Ansänger auf diesem <^^e» biete davon den Nutzen, dein, ^'r «'r'^ ü^t. b. Mode «nd Heim. Eine praktische .^eit« schrift für jl^ Hansfrau. Ausser einer großen Anzahl von praktischen Modellen ^^nm Selbstschneidern finden wir anck! eine ''lns-wahl von Nachmittags- nnd ?sl>»'nd?s'id'rn. Ein Schnittmustervogen ist k>.''ec'egt. Der lterarische Teil ist unterhaltend und zugleich belehrend, die Rubrik über Hau?imrtschast. Mndererziehunfl, !ldrankheit?p'!,^qe n s. w. bringt in jeder Folge ni.'l 7t?i',se>isivertts. Verlaa Vobacb öi Co.. Leipzig C 1. b. Revija Einem«. Ein reick!.!'?^''ltsae'- Inhalt, ^öns Bilder, Rätselankgabi'n nnd .Humor, dazu der allgen,ein beliebt-' Briefkasten. Verlag in Zaareb. Prolaz Tni^kenac 1. Ein^elnnmntt?r 8 Din. b. Das Veinland. Die letzte Nnnlmer. die gleichzeitig als Festschrift des in Wien stattfindenden Weinbaukonaresses ers.-l'ienen ist, besiandelt die Fortschritte, die auf den 5^^e-bieten des Weinbanes imd der ^^tilert'chnik im lekten Jahrhundert vor sich gegangen sind. Diese Numiner wird jedem la.irr und jedem Mellerwirt überau? 'nteressanie und wichtige Anregungen bi^^ten. Grai's^ ProbemMmern durch den Vevlaq „D^s Weinland". Wie,, I. 'd-..., 7 s) b. dirilmetodfkl vjesnik. Eine ?lll? valil von Aufsätzen über alte.''tirchennnisi?, auster dem noch Verein?nachri?b'!'n nnd ^i nzsrs-kritiken. Eine Mnnkkieilage ist ^u^ s'er letzten Folge beiqefjiat Verlaa !n s?aanl>. Gimdttli^eva ul. ?t. Iin Ial^resb'^'.ug 12^ Dirmr. b. Arankreich-Deutschland 19i8-10:.4. Bon F^nand de Brinon Äu>? 'en Fran-.Mchen übertrafen von Albert ^'^ersi'.'r. Essener Verlagsanstalt, Essen. In l^an^lci-nen Mk. Von den Stimmen, die ii.s) in Frankl'eich für eine dentsch.s-anzl^si'.'^e Berständignng erheben, ist die Fernand de Brinons. d^ es)emaligen frauzösif^wn FrontossizierS, nicht zu überliören^ ist um so wi^iger und weit i'iber .^'e ^^ren^en Frankreichs hi,mus von Bed-'nli.ilg. als ihier ein hundertprozentiger Franzoie ^^'ine ira et studio, ruhig und mas'.vag. mit aro. s^ TaVtgeMl nnd seltener Gründl!chf'-'it, Sachkenntnis und Unvorein^enoinmensieit den Leidensweg der deirtsch'sranz'^sssff'en Ziehungen in Iahren 1918 .10?^1 aufzeigt. getragen von dem festen Glanben an die Möglichkeit und Notwendigkeit e'ner endgültigen, männlichen imd chrlichen '^lus-söhnung Mschen Deirtschland und Fransreich. b. Deutschlands Kampf gegen die idriegS-schuldliige. Von Alsn'd von Weqerer Son-derabdrurk aus den „Berliner Moiiatshef-tm»". AWM« im Omcher-iBerlag Donnerstag, den 2S. September 1SM. Der Weiberfeind. Zu Arthur Schopenhauers 75. Todestag am 21. September 1935 „Mt den Mädchen hat es die Natur auf das, was man im dramaturgischen Sinne einen Knalleffekt nennt, abgesehen, indem sie dieselbeil auf wenige Jahre nrit überreichlicher S6?önheit, Reiz und ausstattete auf Kosten ihrer ganzen übrig.'n Lebenszeit . . ^r Philosoph und Weiberfeind, der große MenWnverüchter und Einsame Arthur Schopenhauer hat noch verschiedenes Unlie-benswürdigerc „Ueber die Weiber" gesagt, wo bei er mit dem iliul eigi^nen, bissigen Ironie allerdings hauptsächlich gegen den . . umnebelten Intellekr des Mannes" Herzog, der „das niedrig gewachsene, schmalschultrige, breithüftige und kurzbeinige Geschlecht" als „das schöne" anerkenne, während in Wahrheit im Trieb des Mannes zum Weibe die ganze Schönheit der Weiber liege und nirgend an« derswo. Wir wollen es genug sein lassen. Man hat Arthur Schopenhauer nicht umsonst den „boshaften alten Kater" genannt, ihn, der mit der Schärse eines Geistes erbarmungslos wider den Geist der Zeit focht. Seine Abhandlungen ,.Ueber Schriftstellerei und Stil" ist eine geharnischte Streitschrift „gegen die gewissenlose Tintenkleckserei . . . und die immer höher steigende Sindflut unnützer und schlechter Bücher." Die ätzende Satiere dieses ManneS, der „gedacht hat, ehe er ans Cck)reibon ging", verschmäht es nicht, mit kerndeutschen Worten wie „ni^^derträchtiger, feiger Schuft" und „publizistische Schurkerei", „.("»indsfott" u. „Lum-Pazibät" gegen die unbequeme, goschäftsbeflisse ne, „schurkische Anonymität" in Literatur und Presse anzuwüten. Diese Worte wirken inmitten der Schärfe seiner Formulierung erlösend wie Donnerschläge im reinigenden Gewitter eines heiligen Zornes. Und doch haben die. die ihn der Bosheit, der Verbissenheit, der Eingängerei und Feinde seligkeit allem Schönen gegenüber ziehen, bitter Unrecht. Natürliä) muhte es Entrüstungsstürme der gebildeten, gelehrten, schwiilftigen Vielschreiber seiner Zeit erwecken, wenn er ihnen die Maske vom Gesicht rif;, indem er erklärte: „Und doch ist nichts leichter, als so zu schrei ben, dasi kein Mensch es versteht, wie hingegen nichts schwerer, als bedeutende Gedanken so auszudrücken, daß jeder sie verstehen muß. Und natürlich war das Leben Schopenhauers, sein verzweifelter Kampf, durch das Dik-kicht der Interesselosigkeit durchzudringen, war die Bcrgeblichkeit dieses Bemühens nicht dazu angetan, einen hemmungslos vernebelten Menschenfreund auS ihm zu machen. Da, Wie Das Zeichnen jofort nach Adgade des Schusses richtig zu erkennen, ist eins i)c".-.'i?aupterforderniss<.' maidgerechten Jagens. Un sere neuzeitlichen Büchsen und Patronv'n haben zwar bei guten Schüssen häufig s6)la!i artig tödliche Wirkung, so daß ein „Zeich, nen" überhaupt nicht zu sehen ist. Oft weicht aber das Geschos; aus der gewollten Bahn durch einen ^el)ler am Fernrohr durch Ziel fehler, durch kleine, iibersehene .Hindernisse ab, so daß selbst ein tödlich getroffenes Stück noch die nächste Deckung erreicht. Neben dein Schweiß- und Älinitchaarbe-fund am Anschuß und auf der kranken Fähr to gibt uns deshalb das erkannte Zeichnen wichtige Winke für daß Wann und Wie der Nachsuche. Wie zei6)net der Bock? Bevor wir dieser Frage nähertreten, se'en der richtigen Schußabgabe ein Paar Sätze gewidmet die jungen Wägern und Anfängern zur Lehre dienen niögen. Man schießt nur bei guteni Licht auf d>'n breit bis IM Meter entfernt stehenden Bock, der hochaufgeworfen hat. weil dann seine Decke nicht verspannt lst und glatten Ein und Ausschuß zu zeigen vermag, wai' stärkeres Schweißen zur Folge hat Das Anstreichen oder Auflegen der Waffe empfiehlt sich iinmer, wenn auck? freihändiges Schießen so gc'übt werden soll da?! es in der Praris sichere Schüsse gewährleistet. Der Lauf der Waffe darf nicht hart auf .Holz oder Stein aufliegen, weil dann .Hoch-und oft Fehlschüsse die Folge sind. Das Fern Bon Maria Gleit. zu sti«ß man ihn mit der Waffe der Nichtachtung zu heftig in den Schatten, in die Vergessenheit, zurück. Bon offizieller Seite aus gefiel man sich darin, den Mann, der im Alter von dreißig Jahren bereits sein wissenschaftliches Hauptwerk „Die Welt als Wille u. Borstellung" geschrieben hatte, bewußt zu über sehen. Hegel — und nach <Ähopenhauer — „jene unverschämtesten aller Sterblichen, die .Hegelianer", wurden gesördert, bewundert, überlaufen. Erst im Alter, ein Jahrzehnt vor seinem Tode, erlebt Schopenhauer die zweifelhafte Genugtuung, daß seine Büc^r von einem Bürgertum, das in sich selbst unsicher geworden ist, „verschlungen" werden. Geboren ist dieser Mann, für dessen schneidenden Verstand nran zu seiner Zeit ein zu kleines und feiges Gehirn liesaß, am 22. Fe« ber des Jahres 178K. Es ist daS Jahr, in deni Kant seine „Kritik der praktischen Vernunft" beendete. Fast mutet es wie eine Vorbedeutung an. Wenn Kant '^ber trotz des Angebotes von ertragreicheren Professuren außerhalb der Vaterstandt niemals in seinem Leben Königsberg verlassen hat, so erweiterte und ergänzte Schopenhauer .Kant auch hier. Schopenhauer ist von Jugend an viel gereist. Bon der Geburtsstadt Danzig ging er bald nach Hamburg, von Hamburg nach Le Havre, wo ein Geschäftsfreund des Paters zwei Jahre lang die Erziehung des .Knaben übernahm. Der Vater selbst war Großkaufmann, die Mut ter jedoch. Johanna Schopenhauer, Romanschriftstellerin mit gutem Namen. Kampf mit dem Vater, der aus dem ^ohne sinen angesehenen Kaufmann ntachen wollte, endete wie der mit einer Reife. Diesmal gings durch ganz Europa: Holland, England, Belgien. Frankreich, die Schweiz, Oesterreich lagen auf dem Wege, der sich zeitlich über zwei Jahre erstreckte. 17jährig kam Scho^'enhauer v. diesen Europa-Erlebnis zurück. Ein Vierteljahr später starb der Vater. Studien und Reisen konnten fortgesetzt werden. Berlin, Jena, Wei mar, Dresden, Italien, hießen nunmehr die Stationen. Johanna Schopenl^uer hatte den geistigen Mittelpunkt Deutschlands, das goe-thesche Weimar, als Wohnsitz erwählt. Mit 24 Jahren steht Arthur Schopenhauer vor Goet^», der dem jungen, vielversprechenden Doktor die „Farbenlehre" nahezubringen suchte. Bon 1820 bis 1831 war Schopenhauer Privatdozent an der Universität Berlin, von bis IkV»l in Frankfurt a. M. Bon !85f) ab war er der meistgelesene Philosoph der Zeit. 18tts) starb er. am 21. Sep tember, der große Einsame, der Meuschenver-ächter, der Weiberfeind ... Und nun die Ueberraschung! Schopenhauer, der das „kurzbeinige und engstirnige Geschlecht der Weiber" verachtete, hatte in Berlin eine Geliebte, ^as war 182l). Kurz vor seinem Tode, also 4t) Jahre später, vermachte er ihr ein „Legat von Tbalern Preuss. Eourt." . Die Aufregung, als der Wiener Philologc Dr. Robert Gruber in einem Büchlein „Schopenhauers Geliebte in Berlin" die Resultate seiner Nachforschungen veröffentlichte, war allenthalben groß. Der Weiberfeind und seine Freundin, — ein Geheimnis, das über hundert Jahre nach seinem Entstehen trotz aller Schnüffeleien nicht offenbar geworden ist. — welch herrlicl)es Thema! Nicht einmal seinen Freunden gegenüber hat Schopenhauer die geliebte Freundin erwähnt. Er, der so gut wußte, wie wenig die Menschen „zwischen Person und Sache" zu unterscheid^ vermögen, hat wohlweislich geschwiegen. Wer war die Glückliche aber, die der sonst so .britische und Angrissslustige, der erbarmungslose Spötter mit seiner Zuneigung ehrte. ?lch. sie war nichts als ein kleines Chormädel der Berliner Oper. Caroline Richter--Medon. — das Bild jedoch, das uns überliefert ist, und sie im Alter von 47 Jahren darstellt, zeigt, daß der große Rechthaberische diesmal llnrecht hatte. Die Fünfundvierzigjäh rige ist von einer so schwermütigen und dabei bestimmten, einer so sanften und dabei „couragierten" Schönheit, von einer fo famtemn Glätte und melancholischen Pracht, daß es ein fach undenkbar ist: die .Hälfte dieses Lebens fei schon bald vorbei. Nicht „n>elnge Jahre mit überreichlicher Schönheit, I'IZ-eiz und Fülle" liegen hinter dieser Frau mit dem sei-^diggescheitelten Haar und den groß geschnittenen Augen voller Träume, sondern mindestens schon drei Jahrzehnte. Doch daß sie, die ihm nicht immer „treu" geblieben sein soll — wie sollte sie, das lebensprühende, von tausend Lichtern der Verlockung umtanzte Geschöpf das auch einem Menschen, desftn Bedeutung sie wahrscheinlich ebenso wenig erkannte wie ihre „größeren und berühinteren" Zeitgenossen einem immer wunderlicher und einsilbiger werdenden Philosophen! - - daß sie. Caroline Richter-M?don, bis in ihr hohes Alter von seiner Fürsorge und Freundschaft umgeben und betreut ward, ist wohl die schönste Rechtfertigung, die einem .Weiberfeind" wie Schopenhauer werden konnte. zeichnet der Bock? Von Wilhelm Hochgreve. rohr sei wie ein Augapfel gehütet und vor Erschütterungen bewahrt. Auf dem Trans' Port sei es elastisch" verpackt. Man schütze die Gläser vor Regen, Oel, Fett und auch vor grellen Sonnenstrahlen. Bor jeder Jagd .'^eit ntuß das Zielfernrohr neu eingeschossen werden. Die ^'rnrohrfußlager müssen vor Schinut; bewahrt werden. Eine eingeklemmte Fichtennadel kann schon die Ursache ein?s schlechten Schusses sein. Wie geht man ins Ziel? Am besten einige Finaer breit von der Blattmitte in den Körper hinein und ruhig durchkrnmmen. Der bei vielen Jägern beliebteste Schuß ist der Herz-ichuß. Er wirst aber nicht iminer so schlagartig tödlich, daß der Bock auf dem Anschuß bleibt Kurze, rasende Fluchten, bei denen der Bock wohl auch einen Baum anflieht, folgen jählings dem Schuß bis der Bock ver^ endet zniammenbricht. ?luf dem Anschuß bleibt das Stück stets, wenn die großen .Hauptadern dicht vor dem Herzen durchschlagen sind. Meistens flüchtet gut getroffenes Schalenwild (mit Ausnohine der Sauen) in der Richtung, nach der es das Haupt hatte. Häufig aber lafsen sich selbst krankgeschossene Stücke von andern Stücken in ihrer Nähe mitreißen so der Bock durch die Ricke, bei der er stand, der Hirsch durch sein Rudel oder durch Beihirsche. Der Grenzschütze kann sich also nicht unbedingt auf jene übrigens sehr alte Reael verlassen. Nicht tödlich getrofse-neS Wild flüchtet gewöhnlich in der Rich- tung, wo ihm dic größte Sicherheit geboten zu sein scheint. Der i?ungenschuk wird gek^'nnzeichne^ durch ein kurzes Aufbäumen, das oft von Pendelbewegungen der Borderläufe in der Lnft begleitet ist. Je tief^'r die .Kugel traf, Uin so höher ist die erste Flucht ain höchsten bei einem tiefen Schuß oder gar Streifsckiuß ain Brustkern. Wird der )^ock init dem .Haupt tief beiin gleichzeitigen Ausschlagen mit den Hinterlänfen, so liegt er nicht weit vom Anschluß. Der Bock wird aber auch nicht selten das Haupt nach dem Schuß senken, ivenn ein Vorderlauf zerschmetl?ert ist. Ist bergende Deckung in der Nahe, inuß der Anschus; erweisen, wie die.Kugel in diesem Falle traf. KnockMsplitterfund soll sofortige Nachsuche mit dem guten .Hund zur Folge haben d?r den kranken Bock zur Stande hetzt. Vorder-laufkrankes Wild zieht oft sehr weit voin Anschuß n'eg! Bei .Hinterlauf- und .Keulen-schüssen, die einem vorsichtigen und guten Schützen nur auf flüchtiges Wild vorkom-inen düriten. ruckt der Bock init der Hinterhand zusammen, oder er schlägt wohl auch nach hinten aus, „stürzt" auch wohl und schont im Weiterziehen den kranken Lauf. Laufkrankes Wild hat im Wundbett das Haupt immer hoch weshalb in an init schuß-^rtiger Waffe und sehr vorsichtig nachhän gen muß. Beim Schnß in die Wirbelsäule, der aber nur ein Zufallstreffer sein kann, liegt der Bock wie erschlagen. Ist aber nur eine „Feder" der Wirbelsäule getroffen oder gestreift dann handelt es sich um einen Krellschuß, auf den der Bock durch blitzartiges Zusammenbrechen zeichnet. Bald aber beginnt er dann mit den Läufen zu schlagen und das .Haupthochzuwerfen, worauf nur ein rascher zweiter Schuß den nur Betäubten zur S-trek-ke bringen kann. Sobald ein im Knall zusammengebrochenes Stück noch das .Haupt hebt muß es den Fangschuß haben. Leberschüsse bringen Wild, wenn ihm nach dem Schuß Zeit zum Krankwerden gelassen ist, stets zur Strecke. Traf das Geschoß diesen Teil des Körpers, so schlägt der Bock nach hinten aus und wird meist mit tiefem Haupt Uiid kruininem Rücken träge flüchtig, tut sich bald nieder und verendet il>enn er nicht vor hei den erlösenden Fangschuß erhält. Auch bei Nierenschüssen wird der Bock auf dem Anschuß lneist krumm, wo er nicht selten so lange stehenbleibt, daß er daß zweite Geschoß erhalten kann. Bon all deii schlechten Schüssen ist der Weidwundschuß der häufigste, doch muß Wild init solchen Schüssen bei sachgemäßer Nachsuche immer zur Strecke kommen. Den Weidwundschuß zeichnet der Bock, indein er laag-sain mit krunimen? Rücken iveiterzieht häufig auch stehenbleibt und ^^urückäugt, um sich dann niederzutun. Tiefe und vordere Veid-Wundschüsse „werfen" den Bock auch hoch, aber auch in diesein Falle ist dsi.5 iveitere Ber halten so niie oben geschildert. Der Weidwundschuß ist meist mit AesungS und Ge-scheideteil>.'n v^rniischt. Schüsse dieser ?lrt las scn besonders in warmen .Hochsominernäch-ten das Wildbret schnell verhiken und anbrüchig werden. Ain späten Abend sind solche NnglückStlx'fser deshalb besonder^ satak. .Kops und Halsschüsse wirken, weim !1e richtig sliztei:, schlagartig tötend töniien aber auch übelste Folgeii haben. Denn leicht trifft das Geschoß das Geäse oder eine Gehorn-stange. und leicht ist der Halsschuß ein zu Bereiterungen führender Streifschuß. Auf den .«^opf schießt der Waidinann deshalb über Haupt nicht, und der Hals sollte höckisteiis bei Fangschüssen als Ziel dienen! .. Nicht selten kominen reine Wildbretschüsse vor, die im Hochsoinmer (.Hitze Fliegen u. a.) langsames elendes Eingehen zur Folge haben können, die aber auch (ebenso wie Laufschüssej bei kilhlein Wetter, und ivenn der Bock mit dem Lecker di<' Wunde erreichen kann, ousbeilen können. Lungeilschüsse selbst durch kleinkalibrige Spitzgeschosse (unwaidmännisch!) werdeu beim Rehbock auch unter günstigen Ninstän-den kauin ausheilen. B.'iin Rotwild dagegen haben selbst zu inenig abgeseilte Vollmontel-oeschosse schon oft solche Wirkniigen erzielt, wenn kein Knochen gefaßt ist. R^'hwild ist weit zarter weshalb Schußverheilung.'n be: ihm (mit Ausnahme von Lauf. un.d Streii-schnssen) sehr selten sind. Selbstoerständlich können auch manchinal abweichendc Beobachtungen gemacht werden, die dann du'ch Geschoßart, Ladung ui^d auch die Juhre'^'^eit (Brunft, Regen, Winter oder Soinmerhaar) begingt sind. Im ."»Körper abgesprenat? Ge-schoßspliter liaben 5"'t eine andere Wir'^iing als sie dasselb" Geschoß bei gleichein ^chnß kanal in nich^ zersplitterlem Zustand v'itigt. In solchem Fall kann auch das Zeichnen anders sein, oder der Boct liegt aui der stelle, ohne daß er überbanpt noch zeichiien konnte. ZuiN Schliiß sei noch darau' hingewiesen, das', das Wild nicht selteii auch aus leichte Streifschüsse, die kaum Schnitthaar li'Wilsten und selbst ans glatte Feblschiisse zeicbn?!. Oft ist es nur der vvn Ge^choßslug ausgehende Luftzug soivie das zischende oder psei-sende Geräusch des Geschosses, das ein ^eich nen (Niedsr- oder .Hoch aucl> Seitmärts-schnellen) veranlas^l. oft sind es auch BauiN-oder Steinsplitter, auch Sand und Äraiit-sprilzer. Iii solchen Fällen wird das „zeich-neilde" Stück gewöbiilich kurz ab'vrinaen und verhoffen und dem -chüt^en die Möglichkeit bieten, einen zweiteii Schiiß anzubringen falls das Wiederladen oder Repetieren sdie'es soll blitzschnell noch dein Schuß erfolgen, dainit Repetier- nnd 5chußge--ränsch tunlichst nnr eine Störuna bew'rk.'il) nicht die Flucht veraiilaßt bat. Es kommt eben mal so und mal so, und das ist ia der .Hauptreiz am Waidwerk, daß nichts an ihin Sckmblone ist. b. Moderna Administracija. Gute Auf sätze über die lnoderne Organisation und Ad. minlstration von Großbetrieben. Kurzberichte. Verlag in Beograd, Buka KaradLiöa l. Im Jahresbezug Dinar 20.—. ,,Märtbor«r Zeitung" Nummer 218. Donnerstag, 25. September tWK. d. Ceilophan, »in Tro«meifell-Stsatz. Dr Nasielle, ein Äockholiner Arzt, beseitigte i^hörstövun^, die auf Fehlen des Trom« «lelfells KurückzufÄhren Ovaren, durch ein Nnistliches, tvelches er aus besmlixrs prcipu nortem Cellophan Herstesse. d. Bienenstich. An der Stelle, an der eme Biene einen Menschen sticht, tritt meist ein« 5chweNun>g auf, die sehr umsangreich uird sehr sa>mer^chaft ,Verden kann und gewöhnlich von Fieber begleitet ist. Die Schwellung rst teils auf Bakterien, teils auf Äas Äiencn-gift zuruckzuführen. Die Gefährlichke.r hängt nati'irlirh iwil der S!ieders)»lt geschah, der Stich in der Mnüd' höhle oder im Roc^n erfotgt. wird durch i?ie S«!^llun^ die Atmuidg behiirdert und der Mnsch erstickt. Vielleicht Mte ein s-Z'i^nt vorgenommener AehlSopsischnitt gerett?t. — Wird jemand von einer Biene gl^wä)en, sc>ll vom Arzt sc» bald als möglich der Stachel entfernt nxrden. Uml'chläge mit. kalter cjiiq--faurer Tonerde wer>den meist ein Weiler« greifen der Schwellung verhindern, ^'eluer besteht die Ml>glichk>eit einer Blut-'erizistn'ig. Das Gift der Biene wird seit längerer Zeit zur Heilung des Rheumatismus verio?ndet. Bienengift wird zu diesem Zw.'ck in kleinsten Mengen in den Körper eingespvil.tt. Ammer un6 Kiicke ab^u^eben. ^elj.'ika c I?. «65 Vermioto ab I. 0lctober üep. möbl., reinö8 Awmvr. >^Ie» icssnärovatt. I^tir lZ. >^(»8 llnterrielii »XkeiFtec Veneliieiienes I kleiner, au^xlebitrer Hlltt««»-tlsek -^amt tSellci,ei- /VlLdl!,pej iie unci Kompott ü l)in. 8.— lür 2 k'or8<,nen xu ver^etivu! Ver>v.__9^9 ^ouv kiU8 prini.'l «e-.'»paltenem kZuelienbalzx I.iter W pgra. f'kllZbiiiclei-'i VojaSnizks ul. 7._»966 ^dlStlv von VeisH. lliuLeiZsn sowie alle ^»ten i^28cliinen kauN iin6 vei» lisult ?u Uvu sukvL preisen Ze6e ^ionxie .lustln Qu stinLIö, />lAribc)r. '^ättcndsclio V2 ul. 14. 8710 «>»G r»«!»« 2sl,lt uns Otll. fiir lodonsISii? lieliv >Voim«ii in äer 'iiitiv /^sribor»? .Iskre ^olmuns teratk. ^nträse unter »lZiin-Stt« 20« SN die Verv. 9970 verltail«! Versenkbare ^»Iimsseklne ?u verkanten, ^nir. fi-änkoptillo» Vi» 5._ Lekte l(rz»invrviir»to >vle<1er tüTilcb triscd bei änderte, (Zosposka 20. 9752 Selireidtiscb preisvvert ver kauten. 0b zele7>nici 8. ?ar-^erro links. !!»SS4 >Vesvn ^brelsv Vor/ilniner-vanlt, tlartkol?, mit .^piZLel. 250 vtn.. öllctZerIlsstön. llart-bol? 480, 1'isctie. kompl. Apei-se?imnier 2200. altcleutsebe ?Immerkrev. 9972 Ivel k^jtsser. isst neu. A0 und 5 l^iter. sovle öuttorms-sebine ^u verkauken. ^nkrUx. kückerel Ledolcli. 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Blechbaracteu, außerdem eine !lkirä)e, ztvei t^asthauser und verjchlodene öffentliche Buu len." Alle sind sprachlos. Iist der dicke Notar übergeschnappt? Toms Miene verrät ä-hnliche ^!^edanken. „.^>m . . .eine ganze Staidt! Na. da wollen wir uns doch setzen, Herr Notar! Man kann Dollars erben, alte Anziige, die nicht passen, man kann Schnl-den «neben . . . ade^ eine Stadt? S^en Sie, Herr Notar, die ist wochl a»f Pappe au'fgeklo^ lind de-stellt aus lauter Bilderbogen?" Der Notar setzt sich schnaufend. „Nein, nein, M'.ster Halifax, eine echte Stadt . . . eine richtiggehende Stadt nlit einem l^nndbesitz von dreitausend Hektar." „Wie heis^t denn diese Ttaidt?^^ „RockettÄhill!" „Und n>o liegt sie?" „In den Rocky-Moulai-ns. fi'infhundert Mellen von Salt-Lake-Tity, achtzig Vteilien von Newportland, daS an der Eisenbahnstrecke Ch^cag»—San Francisco k^eleqen ist." „Der nächste Wog! Und wie-^iel Einwohner liat ineine Stadt?" ..Tie Stadt ist unbewohnt." Das wirkt sei^atiosrell. „Wie konlmt das?" „Rockettshill >var einst eine bedeutende Goldgräberstadt mit viertausend Zeelen. Als sich die Minen erschöpften, sind die Leu te weggezogen. Mr GT«>hvn!f>el hat aber die fixe gehabt, daß?«ch reiche (^^>oildadern da sew mieten und hat den Auswanderern li)r Clgentum mu ein paar Dollar abgekauft. So hat er die ganze Stadt fÄr »veni-ger als zweitausend Dollar in seinen Besitz gebracht." „Aha . . . ailiso eine Stadt, die nichts wert ist!" ^Sagen Hie das nicht, Mister Hai'^saxl Es solle wirklich noch erledige Vold«dern vorhanden sein. Nur Kapital muß in die Sache gesteckt iverdsn, man muß suchen! Man muß F-ackileute mit der elektris^n Wünschelrute heranziehen. Jawohl, das muß man!" „Wie ilft dos Ltmd mn Woidt?" „Steinig, unfruchtbar! Gs gedeiht nicht diel." „Msv . . . eine ganze Stadt imm ich erben. Aber sie hat den Nachteil, daß fi? wahr schewlich nichts wert ist. Mnder". wendet sich Halifax an die neugiet^g hsrcheZtzden „was dvntt iihir denn, soll ich doS Vr-be antreten?" Me geben sdidvmchh ih«r Aufti-nymsing Ausdruck. Tom wendet sich wieder an den Notar. „Sagen Sie, Burke, was würde ich ^nn mit der Erbschaft dieser Gwdt für Ber-pflichtmlgen nbernchmen?" .,Gar Vewe! Nicht die geringst«,?! Nur die sehr Tnüßigen NotariatSloisteni" „Wieviel l^toagen die denn^ ,.Hundertfünfz!ig Dollar." Ganz demWg bringt es der Dicke heraus, ails sollte er sagen: „Na, du mir mm schon den Gefallen! Ah machis sa >o dil-lig!" „Hundertftdikfyig Dollar habe ich nicht « meinem Bof^. Da muß ich leider auf die Evb^ft veyAlchte«, Mi'fter Buv'e!" „A^, MenschenSkind, «melhmen! Ber-rÄcktheit, so was auSschl^enk" Tom dvvht stch um und eivtiÄt m der Tür den Direkt der Zeitung, Broack. der ailes stillischweigenid nüt angehört hat. Der No^ atmet auf. „Dom!" sagt Brvack vätevUch zu Haliifax, „Sie nehme» natürlich an! Die hu!ndert^j»nf. Kig Dollar zahlt die Zewrng. Air bringen Md auif der ersten Seite. Eine Sensation das! Aulpage nMen wir er-hiZhen!" „Aber, Mister Br«mk.. .ich..." »Ast was. Sie müsse» sich schon »«l Dr die ^tung apf^l Was schadet denn das? Wird ew hiwicher Ztopf! Mit fetten Schiag-zeUen! Muß nur so WÄlen!" Er tritt M dem Notar. ,F«bergeben Sie Misttt HaWax die Papiere, Mster Burke. Sie schatten de» Betvag sofort bar auSgezahlt.^^ Hali^x gibt den Wid^tand axlf. Die Ge-schichte paßt rhm zwar nicht, aber dem Direkt«, der iuuner so nett zu ihm ist und ihm noch nie «i,»en Bors^ ve«oeigert hat, vlmn er eben auch nichts abschlage». Er evhUt aGo alle Ev^chaftSmiterwgen «iSgehündigt. Und man muß «S dem Disken lassen: Er hat für alles gchoiyt. jeder Siem-peil stimmt. Der No^ar erhöDt sein HomWar u»d Verabschiedet stch sch^nFÄnd. Gott sei Dan« .. Dom Habi^ war nkmilich der tehte E>be. die anideven hatten alle abgelehnt . . . Vreack reicht« Halü^x die Ho^. „Ich g»» tulieve Ihnen W Ihrer Eeb^hast!" „Die nicht« w«^ iftt" „ZM uns sehr viel! Kommen Sie, Tont. Sie nrüsien jetzt pihotograiphiert tverdcn! Ter Sportdreß, den Sie tragen, paßt ausgezeichnet. Also los!" Zivei Stunden später prangt Toni Bild groß auf der Titelseite des „Sportbe' obachtcr", und die SchlagZieilen vertüiiden. „Der Mmm. der eine Stadt er^!" Im nachfolgenden Arti-kel lvar natü/rlich nicht gesagt, daß eS fich uni «>ne verlassene Noldgräberstadt handelte. Tom Halifax fühlt sich nicht so rech: wo!)l. als er das i!Mo verläßt und nnt der T-rnn? heimfährt. Zu .^use überfällt ihn seine Wirtin, eine Deutschamerikanerin. und ruft, die yänk'c zuisammen^chlagend: „Rein, so was! Eine ganze Stadt l>aben Sie geerbt! Sie müsien aber reich (geworden sein!" „Aich, Mistreß Meyer . . . reden wir Ii?» lber nicht davon! Es ist ent.setz>lich. Auf der Tram haben sie mich schon alle alsgegloiU und. . ." „G^ne Menge Leute haben nach Ihnen ge. fragt, Mister Halifax." „Was wollen die ^nn vo», niir?" „Gin Hmksermatler war da. Tr l)ättc eine wunderschöne Villa fidr S-ie, und einer von der Börse wollte Sie zum Aftienzeichneü ein taovn. „N^s ?ommt, rauSschmeißen!" polterte 7am los. „Meine ganze Stadt ist ja nicht einen Dollar wert!" Tom hvKe seinen besten Anzug aus deni Schmnt. Es war ew wundervoller Smoling, der ihm wie angegossen saß und feine schlanlc Gestalt vorteilhaft kleidete. Ms er fich vor dem Spiegel noch einlnl>l priil^ betrachet«, kam seine Wirtin t>er<''N^ .,?sew isehen Sie wieder auS, Mister Tmu!" „Aber umsehen. Mamachen! Den fei er» ti«^ Aufputz mag ich nicht gern. Der l-e. Sportdreß ist n^r lieber." vod tllr die ksdiirti«»» Udo — Dni«Ir 6«r tiilr»»«« ta Niotdo». LiWUXWsi»«? »«6^