i'!P«6tuaa pii—a ▼ fnvrrinl.) illier Mm «rschcini wiche» »Uch nt «•**!*« (tai. Mftttlhtmg »»d fcmoaUwig: Patern«« uitea Str. I, Telephon ti. — «ntdnSig«»ge» «ad» >» da Berwalwn« gege» Bmchnmrg dÄigsta Gebühren entgeyenflenomm» »««„fttpreise: F»r da» Inland vierteyühng Di» to-—, dalbsährig 9n SO*—, gan^Kng Shi ISO*—, ffik daS AhHonc entsprechende Erhöhung^ — Einzelne Nummern Din I »b. Nummer 37 Sonntag, den 6. Mai 1928. 53. Jahrgang Hin trauriges Marakterijlikum. Während man gegenwärtig in Kärnten daran-fit, für die dortigen Slowenen die kulturelle Au v« »»«ic mit slowenischem Volksrat .c. x. gesetzlich festzulegen, müssen die Deutschen in Slowenien nrch »mer Stückchen erleben, die allen Begriffen hohnsprechen. Während der Gebrauch der deutschen Sprache, ohne jede Berücksichtigung irgendeine« Na» twoalismuS, durch das bloße Gewicht ihrer Mittel» «ropäischen Stellung oLB Weltsprache, in allen oft-aropäischen Nationalstaaten als Geschäftssprache t»z unerläßlich ist, kommen hier in Slowenien uch immer Eingriffe in die persönliche und geschäftliche Freiheit der Staatsbürger vor, die un-glaublich und im Hinblick daraus, daß ein Drittel des slowenischen Volkes als nationale Minderheit im Ausland leben muß, auch unbegreiflich find. In Marburg versendet in diesen Tagen die Artige Lokalorganisation der jugoslawischen Ratio« »«listen an zahlreiche Geschäftsleute gedruckt^ Zsschriften, in denen der Gebrauch der deutschen Korrespondenz und die Verwendung der deutschen vprache auf Ankündigungen in GeschästSlokalen jc. teanständet wird, weil, wie die Zuschrift behaupte», hüt Artikel 3 der Verfassung nur die Staatssprache i> der Oeffentlichkeit zulässig ist. Diese Zuschrift batet in deutscher Uebersetzung: Lieftna Orjuna in Maribor Maribor, am ... . Der Firma..... in Maribor. E» wurde festgestellt, daß Sie in Ihrem Geschäft (Untn nehmen) nachfolgende deutsche Aufschristen hab«,:................ Jhr. So5njaKs Levenserinnerungen. Bon Friedrich Wahrmund. V. Zur oHecmctncn Uebeaafchung der deutschm und slowenischen »reise hielt im März 1863 der Abgeordnete herwann im steirischen Landtage eioe Red?, worin er »tt großem Eifer für die Erfüllung der slowenischen Iatarnngen eintrat und zum Schloß den Antrag stellte, »er Lardtag wolle beschließen, der StaatSregierung zu erpfehlen, daß fie dem Parlament einen Gesetzentwurf »«lege, womit die Einführung der slowenischen Sprach« t» die Schulen und Aemter deS von Slowene» be« «h»trn Gebietes der Steinmai t festgesetzt werden würde. Zum Dank für diese Rede «hielt Hermann an« slowenischen Kreisen zahlreiche Bertrauenlknndgebungen. vr. PoSrjat wurde mit Hermann, alS er 1867 in tan steirischen Landtag gewählt wmde, eng befteundet »d «bettete mit ihm später auch im Abgeordneten-laufe bis |U dessen Tode (1884) zusammen. Hermann litte sich nach Mttteilung BoSvjakS eine gründliche JtamtntS dir slowenischen Sprache erwoiben, so daß er sogar gelegentlich fehlerlos slowenische Brttfe schrieb. Im Herbst 1863 fand im kiliier Landgemeinden-Wahlkreis«, der zwei AVieordnete ,« wühlen hatte, aber-»1« eine Ersatzwahl statt, da der Abgeordnete Doktor Röttl, Advekat in EtllI, zurückgetreten war. Auch kittaal wurde von slowenischer Seite der Advokat Vr. «-»log, der nun feinen Sohiif» w Rann hatte, E» ist die Pflicht unserer Organisation, Sie daraus aufmerksam zu machen, daß gemäß Artikel 3 unserer Slaatüverfafsung die Staats spräche serbisch-kroatisch-slowenisch ist und daß in der Oeffentlichkeit der Gebrauch irgendeiner anderen Sprache nicht zulässig ist. ES liegt auch von geschäftlichen Gesichtspunkten aus in Ihrem eigenen Interesse, daß Sie nicht mit deutschen Aufschriften das Bolk provozieren, unter dem Sie leben. Ja den benachbarten Staaten leben viele von unseren Landsleuten, dennrch sind dort Auf. schristen in einer nichtstaatlichen Sprache verboten. Nach unserer nationalen und OrganisationS» Pflicht sordern wir Sie aus, diese Aufschriften möglichst bald zu entfernen und in Hinkunft bloß Aufschriften in der Staatssprache zu verwenden. In der Erwartung, daß Sie die Berechti» gung dieser unserer Ausforderung einsehen und uns weitere Schritte bei den gewerblichen und anderen Behörden ersparen werden, besonders, daß es uns möglich sein wird, Sie im Verzeichnis der hervorragend verläßlichen Mitbürger zu führen, verbleiben wir mit ausgezeichneter Hochachtung Mestna Orjuna Maribor. Sekretär: Borfitzender: Unterschrift unleserlich. Unterschrift unleserlich. Wir wollen nicht untersuchen, von woher sich eine private Organisation das Recht anmaßt, in solcher Weise in die Geschäftsgepflogenheiten ehrlicher Staatsbürger und Steuerzahler einzugreifen, und ob es nicht eminente Pflicht der Behörden oder der Staatsanwaltschaft wäre, gegen solche Eingriffe aus-zutreten, deren terroristische Tendenz ersichtlich ist. Auch wenn dieser Organisation irgendein Recht zustünde, In der aufgezeigten Richtung und außerhalb der zuständigen Behörden eine derartige Kontrolle unsere» öffentlichen Lebens auszuüben, könnte ihrer Aufforderung aus sehr natürlichen und sachlichge-schäftlichen Gründen keine Folge geleistet werden. als Wahlwnba aufgestellt; er erhielt ietoch nur 89 Stimmen, während da deutsche Bewerber, Batiks voistth.r Lichtenegga, mit 115 Stimmen gewühlt wmde. Im Herbst 1864 starb der Lbgeordoete Lichtenegger und für die Ersatzwahl wurde den Wühlern von der slowenischen Führung wieder Dr. Ra.lag empfohlen. Die slowenisch« vewegupghatte im Laufe eiruS Jahre» haart zugerommcn, daß bei der Ersatzwahl am 16. Jänner 1865 Dr. Razlag dir Stimmen sämtlicher 224 Wahlmänner erhielt. Im gleichen Jahr begann der Pfarrer Andreas Einspieln in Klageofurt ein zweimal röchentlich erscheinende« Platt »Sloven c" herauszugeben, da» nach zwei Jahren wieder einging. Im Mai 1L65 folgte die Gründung des litaari» sehen verein«» „SlovenSka mal u*, wofür die vorarbeiten von den Marburzer Slowenen schon zwei Jahre vorher geleistet worden Ware», indem ste die Satzungen entwarfen und samt einem von 4V Gründern gezeichneten GründungSbettraz nach Laibach sandten. Zur giü dendr» Versammlung am 11. Mai fuhr auch Dr. BoSvjak nach Laibach. In dtefa Versammlung traten die steirischen Slowenen, die als Jngollowenen bezeichnet wurden, zu der gewitzigteren Richtung der kraiviichen „AUIloweneu" in Gegensatz. Ende Juni 1865 wurde das Ministerium Schmer ling durch die slew nfreundllch? Regierung Be'credi er-fitzt. Ende Juli «ließ vekeredi einen Erlaß an alle Beftrden, worin a diesen an« Ha» legte, mtt den Angthlrlgcn aller Rationalitäten gerecht u»d m partetisch Denn die meisten Artikel mit ihren Verpackungen und Aufschriften i» unseren GeschäftSläden, gleich« viel ob s'owenisch oder deutsch, stammen, da bei uns solche Industrien nicht bestehen, auS dem deutschen Auiland, ebenso natürlich auch die Beschreibungen, Reklametafeln nsw. Solche Inschriften existieren ebensowohl in Laibach wie in Beograd, in Zagreb wie in Marburg. Einem Geschäftsmann bei den heutige» wirtschaftlich trostlosen Zeiten zuzumuten, daß er seine teuren Waren verderben und gewisser» maßen verfälschen soll, weil ihre deutschen Bezeich-nungen das Auge einiger weniger Chauvinisten, nicht des slowenischen Volkes, angeblich beleidigen, die als Käufer in allerletzter Linie in Betracht kommen, ist denn doch ausgeschlossen. In Marburg tritt noch das eine hinzu, daß ein großer Teil des kaufenden Publikums in der Stadt und aus der großen Umgebung deutscher Nationalität ist. Die Geschäftsleute sind schon überall, sogar auch in Laibach, von dem geschäftlich gänzlich unmöglichen Grundsatz abgekommen, daß sich daS Publikum nach dem Geschäft bzw. nach irgendwelchen freiwilligen oder erzwungenen chauvinistischen Erscheinungen im Geschäft zu richten habe. Heute hat jeder Geschäftsmann, der slowenische wie der deutsche, mit so großen Schwierigkeiten zu kämpfen (man denke an die vielfältigen Steuerlasten, an die Geldknappheit, an die Verarmung der Bevölkerung), daß er ganz automatisch zu jener Form des Verkanses und der Anempfehlung der Waren gelangen muß, die ihm die meisten Kunden zuzieht. Wir sind vollkommen überzeugt, daß jeder Geschäftsmann, Slowene wie Deutscher, aus seiuem Geschäft in jenem Augenblick alle Inschriften etc. ganz selber entsernen würde, wo er einsieht, daß fie seinem geschäftlichen Erfolg nicht nützen, sondern schaden. Es bedürfte dazu gewiß keiner äußeren Ein-Wirkung, am wenigsten von Seite der Orjuua. Es hat sich bisher wohl mehr als zur Genüge gezeigt, daß unser GeschästSleben keinerlei unnouvendige zn verfahren und im Am'.Sverkebr die Sprache der Be-vilknung zu gebrauchen. Vcsvjak bemerkt hiczu, daß dies» Wort« nur zum geringen Teil Erfüllung saaden. Am 24. September wurde in Marburg zu Ehren dk« kurz verstorbenen vischof« SlomS.k eine Erinnerung»« feier veranstaltet, an der die slowenische» Führer au? Steierma? k und chrain teilnahmen. TagSdarauf würd« das erste allslowenische Piozraurm zustandigebracht. An den Beratungen darüber hatte auch da deutsch« Ab» geordnete Hermann teilgenommen. Zu Beginn d«S JahnS 1866 bezeichnet BoSoj^k cl» hervorragendes Enizr.iS die Ernennung mehrerer slowenischer Advokaten und zwar Dr. Jarko Sern c für Drachrnbnrg, Dr. Pavlii für völkermarkt und des Dr. Torkii für lolmein. Am IS. Mär, halten di- slowenischen Führer in Marburg eine Batra«enSwüirnvv:rsawwlaog ab, die fich mtt den ersten vorberettnngen für die bevorstehenden LandtagSnenwohlen befaßten. Für den Marburga Landgemeindewohlkrci?, wo die Aucfichlen für di« Sfo« weren ungünstig waren, wurde nevst Dr. vosajat auch Dr. Domtnkri in Auestat genommen, da anfangs mtt da Begründung ablehnte, d:ß a »och nicht genügend slowenisch sprechen und daher nicht vor di« Wähla treten kSnne. Hermann, da auch eingeladen war, kam nicht, erteilte jedoch Dr. Vc»?j»k in einem Brief den Rat, daß stch die Slewknen offen dafür autspr-chen sollen, daß Uvtersteiermark einen besonderen Lrvdtag, ähnlich dem Trienta Landta?, erhalten solle, daß •ette 2 CiUier Zeitung Ru»uur 37 ZwangSeingriffe in feine eigenen natürlichen Gesetz« verträgt, ob fie nun von Seite der Behörden kommen oder gar von Seite geschäsISsr'mder privater Organisationen^ ES muß jeden Geschäftsmann auf da« äußerste erbittern, aus dessen unerträglich«« Steuer-lasten der Großteil der Mitglieder solcher Organisationen leben, wenn cS sich dann solche Leute an» einem falsch verstandenen nnd zumindest auf dem Gebiet des Geschäfts überwundenen Nationalismus heran» erlan en, terroristisch« Zuschriften aus sie loS zulassen, von den ungeheuerlichen Widersprüchen in der Sache selbst ganz zu schweigen. Die Hintermänner dieser Leute hemühen sich auS allen Kräften uud mit kostpieligem Tamtam im Ausland, unser Land dem Fremdenverkehr zn erschließen. Dabei dulden fie, daß durch solche stumpffinnige Terrorversuch« gegen die Sprache der herbeigeladenen Fremden und der in-ländischen Minderheit eine Unduldsamkeit und ein Haß bezeugt werden, die alle Außen arbeit zunichte nnd den Besuch unseres Lande» zn einem empfehlen«, «nwerten machen. Während dieselben Leute bzw. ihre Hintermänner in Marbnrg eine große Tageszeitung in deutscher Sprache herausgeben, in ihrer Druckerei alle deutschen Drucksorten, Inschriften n. s. w. ver fertigen lassen, dulden fie, daß ihre feurigsten An-Hänger, durch die Straßen flanierend, die Geschäfts-auSlagen bespitzeln, um hinterher mit Kanonen ans die harmlosen Spatzen deutscher rein geschäftlicher Warenbezeichnungen zu schießen. Daß dabei tiefe Jünglinge sich einbilden, ein patriotische» Werk zu tun, geht an» jenem Satz ihrer Zuschrift hervor, wo fie die Aufnahme in ihr „Verzeichnis* (!) verläßlicher Staatsbürger, also die staatsbürgerliche Loyalität, von der Entfernung solcher geschäftlichen Bezeichnnngen abhängig machen! An sich möchten wir dieser KrankheitSerfcheinung unseres öffentlichen Lebens keine übertriebene Bedeutung beimessen. Es wird sehr wenig Leute geben, die eine solche Sache ernst nehmen. Zum Heulen traurig ist die Sache erst, wenn man bedenkt, daß diese für ihr Volk erglühenden Menschen glauben, durch die unentwegte Nachahmung faschistischer Me> toben, durch die Ueberbietnng ihrer Eharakteristik, auf einem Boden, der ganz ander« ist al» der italienische, der MinderheitSfrage ihrer zahlreichen Brüder im Ausland zu nützen. Wie sehr mögen die Italiener befriedigt sein, wenn fie solche Schriftstücke zu Geficht bekommen! Nicht die Sache an fich, soweit fie hier im Lande sich auswirkt, ist so tief bevaueilich, denn in unseren Städten existieren ja ohnedies schon lange keine deutschen Firmenausschristen oder andere richtige Aufschristen mehr, man hätte glauben können, daß dieser chauvinistischesten aller Erscheinungen nnn endlich einmal genug wäre, sondern tief bedauerlich Untersteierwmk der Slatthalteret in Laibach unlnfUUt werde und daß beim (Btazcr Obergelicht «in flonxnifcha ©raat eingerichtet werd«. Bei der Versammlung würd« die Herausgab« eiuer Schrift »«schloffen, worin da« allslowenische Programm entwickelt und di« llowe-»ische Bevölkerung »der di« Tätigkeit der Abgeordneten Hermann nnd Razlag aufgeklärt werd« sollt«. Di« V«fafsuug dies«« Büchleins wind« Dr. vri jak über-trag». Schließlich beschloß mau, «in« Monftrk»:tttiou, die di« slowenischen Wünsch« und Forderungen enthalten sollte, an den «aiser zn richten. »ach dem 66-«r «liege nahmen die slowenischen Führer ihre Tätigkeit wieder ans. Im „Slosenee' sprachen fich Tinspi-ler und Dr. BeSajak sür ein ver-einigte« Slowenien an«, dem all« llowentich« Gebiete «gehören sollten. End« Slplember 1866 »erfaßte vcsnjlk dte Steift: „Slowenen, WZ« wollen wirf", die er in 1000 Stücken drucken liei an» an die slo» weoischeo Vertrauensmänner versandte. Städten b » 100.000 Einwohner die zehnfache, in Städten »it üder 100.009 E »wohnern die zwölffache volkrieg«»iete (1. Juli 1914). Für unhhjieuifche Wohnungen, »elche von den maßgebenden Behörden al» solch« erklär« werden, und zwar auf Aufforderung de» betreffenden Mieter», wird der Mietzin» solange derselbe bleiben »ie i» April 1928, bi« der Hausherr die Wohnung in eine» ordentlich«» Zustand versetzt. Diese Westi«»ung gilt für Städte »it »ehr al» 50 000 Einwohnern. Die vorkriegSkrnne oder der Peiper werd» al» Dinar geiechnet. Artikel 4. Mieter, die nach diese» Gesetz da« Recht ans den Schutz verlieren, aber bi» zur Zeit, wo diese« Gesetz in Geltung tritt, in Wohnungen gewohnt habe», die unter Punkt a) de« Artikel» 2 fallen, find »erpflichtet, bi» 1. Juni l. I. au»zufiedeln, wenn ihn« die Wohnung nicht gekündigt worden war, bevor diese« Gesetz in Geltung trat. Alle anderen, die ebenso da« Rkcht aus den Schutz nach diese» Ges'tz verlieren nnd denen die Wohnung gekündigt wurde, bevor da« Gesotz in Geltung trat, »erden bis 1. Jali l. Z. an«-ziehen »üssen. Artikel 5. Kein Mieter darf gleichzeitig in der gleichen Stadt z»ei Wohnungen haben. Ja wieweit aber die eine »»» diesen Wohnungen unter die vesti»»nngeu diese» Ge s tzi« fällt, wird »it ihr so vorgegangen »erden »i« mit einer leeren Wohnung. Artikel 6. Die Gemeindebehörden sind verpflichtet, ko»-«issionell festzustellen: a) auf Forderung de« Mieter« ob die Wohnung den allgemeinen baulichen und sonstige» wichtigen Vorschriften entspricht, b) auf Forderung de« Hanlherr», ob die Wohnung m den richtig e»t-sprechenden Zustand umgeändert wurde. Dieser Beschluß der Gemeindebehörden ist für die »richte verbindlich. Artikel 7. Ueber alle Streitfälle nach diese» Gesetz werde», ungeachtet ihre« Werte», all dringend innerhalb einer Frist von eine» Monat in erster Instanz die Einzel« richtn de« Gerichte« I. J-stanz bzw. die Bezirk»-gerichte verhandeln. I» allen Angelegenheiten nach diesen Gesetzen gelten »ie Borschriften de» zivilrecht» licheu verfahre»«. Der Termin für die Imreichnng de» Rekurse» beträgt 3 Tage. Für die Bezahlung der Tcxen für alle Streitfälle gellen die Besti»»n»ge» P R 174, 174, 176 de« Gesetze» über die Tox». Der Wert de» Prozesse« »ird i» Hinblick auf de» eiu«onallichen Mietzi»! bestimmt. Artikel 8. Die Bestimmungen der Artikel 2, 8 und 10 de« Woh»uvg«gesetzt« vom Ib. Mai 192» bleiben M 1. Mai 1929 in Geltung ") Artikel 9. Der Minister für soziale Politik »trd bet»«-mächligt, die erforderlichen Durchsührun^«bestimmn n^e» zu diese» Gesetz zn erlassen. Artikel 10. Sobald diese« Ges'tz in G:ltn»g tritt, hör» alle Bestimmungen der WohauagSgesetze, die »it de» Vorschrift» diese» Gesetze» i» Widerspruch stehe», >» gelte» auf. Artikel 11. Diese« G-fetz gilt oo» 1. Mai 192* bi» 1. Mai 1929. *) Diese Artikel beziehen sich aus di« schon sn«erz«tt von den Einschränkungen befreiten Geschäft»- und ftarazM' lokale, staatlichen und autonomen SebSude, (BeWudc (m fessioneller Institutionen, StiftungSgebäude, Häuser vom Invalide» oder Witwen nach kriegsgefallenen Mannern, Ne» bauten «. s. w. (Artikel 2); ferner auf die Beftimmmng» bezüglich der Astermieter (Artikel ») und die Bestimmungen bezüglich des kiindigungSrech» im Fall« eigenen .^ioarfe« der Wohnung für verheiratete Söhne und Töchter, de« M-reißen« aller Häuser mm Zweck von Neubauten, de« iNicht-bezahlen« der Mete durch zwei Monate, eine« unmoralische» Lebenswandel« de« Mieter» oder der Aslermieter untd der Beleidigungen de« Hausherrn oder semer IamtlienmitMieder von Seite der MietSparteien. Kummer S7 Cillier Zeitung Veite 3 Todesfall. J° Schloß Wildhau» bei Maria Rist da« durch verkauf i» bei B-fitz de« Herrn Mazerl au» Pöltfchach überaegan^eu iü, ist am 26. fp:ü der frühere Schloßb, sitzer Herr Otkar vadl i» »lter voa 69 Jahre» gestorb«». Die Leiche de» verstorbenen, der fich allge»ei»er Wertschätzung erstellte, wurde am Montaq »ach Wi.u überfüh.t. Tod««fall I« Salbenhosen i» Drauial ist Frau Kathanva Pache>»igg geb. Kr«ß»ig i« Aller vo» 75 Jahre» verfchiedeu. Da» zahlreiche Leiche»-b«gä»goi« ,» Sovntag legte vo» der Beliebtheit, deffe» fich Me Berstorbene in der ganze» Gegend er» feeate. beredt«» Z uzni» ab. T»de»fall. In Marburg ist der Advokat und Industrielle Herr Dr. Radosiav PipuS gestorben. Er hatte sich vornehmlich auf wirtschaftlichem Gebiet einen bekannten Namen erworben. In nationaler Beziehung zeichnete er sich al« Mitglied der alten Garde der slowenischen Vorkämpfer au». Selbftmoro «» 1. Mai erschoß fich im hiefige» Invalide» heim der Kriegsinvilid F.a»z Ienko au» Natlo in Oberkrain. 8c war infolge seiner Liebe»»würbigkeit u»b außergewöhnliche» Jotellig«»z bei feine» Kameraden sehr beliebt. Au« einem hinter-laffe»e» Brief geht die Tragik feine« durch de» «rieg gefiv ten Leben» erichütter»» hervor. Tödlicher Unglück»fall. D» Sonntag, de» S. Mai, fiibei tu Eclli die Jahre» ha»ptderfa»«luvg de» Obst und Garte»be»«reke« für Slowenien statt, zu welcher alle Freunde de» Obst- und Gartenbaue« gelade» find. Der rührig' und gänzlich u»politische verein zählt bereit» über s>edrlllau;c»d Mitglieder und 14V Filiale» und hat bithcc schoa vulAvt!tt»»e»!wtrtr« ans diesem schöne» Gebiete geleistet. Der verein Ist auch Herau»geber der beliebte» Mouat»schrist „Sadjar in ortuar". Fälligkeit von Gemeinbefteuern. Der Cckier Sradt»agtstrai teilt »tt, daß a» 1. April die zweite Rate der Ge»ei»desteuer», U»lage» nnd Toxm ans Fahrzenge u. f. w. fällig ge»«de» ist. Parteien, die mit den Zahlungen i» Rückstand find, werden a»fg,fordert, vie fällige» vettäge ba spätesten» 15. Mai l. I. bet der städtischen Kaff« ,u erlege». Ein erofte« Memento für die Regulierung der Sann stellten die Regengüsse der letzten Tag« dar. Am Dien»tag waren die Wiesen und Felder nordöstlich von der Stadt wieder überschwemmt. Roheiten. Wenn wir »»fire nächste Um-geb»»g der Stadt Eilli »urchwandern. so sehe» wir, wte viel Mühe u»d Eifer u»fer Stadtverschönernng»-verei» auswendet, n» die «»läge» auf da» sauberste herzurichten, da»it Fremde »ad Besucher de» schvisten Eindruck vo» »aser«r Stadt g««i»n«n. Wir »üffe» aber zu »»fere» Leidwesen sehe», wie «ine ungebildete »»d roh« J»ge»d immer dara» ist, die Aolage», vünke u»d vgl. zu zer stiren, ja, dieser Tage wurden sogar bei» Wetterhäut chen, der Metallbaro»eter zer. jchiagen uud der Tehr»o»eter zerstört. Da sollte wohl die Lehrerschaft die Schuljugeud aufmerksam »acht», daß derartige Roheiten unter lasse» werde» müssen. Da» Pablitu» aber »»ird gebeten, solche Stohlinge der Polizei zur Anzeige zu bringen, damit diese der sichere» Strafe zugeführt werde». Unt»rftützung»ansuch«n a» die «illier Stadtg«»ei»de müsse» «in«» Beschluß de» städtische» Ge»einderate» vom 5. April l. I zufolge jede« Jahr di» 15. S

»t»stuod«u i» Zimmer Rr. 14, I. Stock, prr Mich zu »elde». Muzubriogeu hadeu fie: 1. den Aerichi»5ejchluß über die Invalidität, 2. de» letzt'« Postadschnitt über de» E»psaug der J»vaüdevpe»sioi!, ^.dotMitglledabuchde» Kct,g»wvaltdenverbaabe» »an 1 ihre Photographie t» der Größe 10/6. sowie 10 Di» i» bare». Di« Legitt»atioaev »erde» I Jahre gelte». Eine »ichtige Entscheidung für di« Pensto nisten hat der Firianzminifier getroffen, welch« er dem Ministerrat »uterbreitete. Darnach muß hinfort jeder Ressortminister zugleich mit dem Pensionierungterlaß auch den Auftrag für die FlüfsigkeitSmachung erledigen, so daß die Pensionierten gleich am 1. de» nächsten Monats die Pension «r< halten. Bisher mußten sie oft bekanntlich auch mehrere Monate warten. Glckn»«nd«r Erfolg der Laibacher ..Glasbena Matica" in Wien. Der Laibacher .Jntro" bezeichnet da» Schlußkonzert der Laibach rt „GlaLbena Mai ca", da» »ach ei»er Tournee durch di« Tschechoslowakei am 30. April im Wie»er große» Mufikvereinlfaal stattfand, al» d«n Höh'punkt der slowenische» Sänzerreise i» AuSlaid. Der Stuim b « Beifall», der fich von Stück zn Stück steigen e, überstieg bei der letzten Darbietn»?, de» serbische», kroatische» »ad slowenisch?» Volksliedern, alle übrigen Be!fall»bezeugu»g«n während der ga»zen Tomree. Da» Publiku» au» de» letzten Reihen drang bi» z»r Bühve vor uud kiatichle so begeistert, daß der fcho» abtretende Thor nochmal» auftreten muhte. — Nlld hier bei uu» komme» fich gewiss« kleiee Seele» uud ihre Blätter schon fürchterlich edelfin»ig vor, daß fie da« Auftrete» einzelner deutscher Künstler oder «ünstlergruppe», vou beutscheu «»«ländischeu Geia»g«v«rei»rn u«cht zu rede», „ertragen" müssen. Schreibt doch die Eillier „ftooa Doba' noch in ihrer letzten Mittwoch»n»»er, daß n»( Bücher, Süiger, Tveaterschauspltler, ganze Gesa»g»chöre, Gelb sür ZrhMge«, vereine und Kreditivstitute vom — „Deutsche» Schnlverein Süd»ark' geschickt werdtv.... Vermählung, «m 1. Mai fand in der MarienNrche i» Petrovc: die Vermählung be» Herrn Dr. »ed. Jof«f Fischer »it Frl. Milena Slepark r. Tochter de» Herrn Oberlande»g«rtchtlral» Dr. H. Steparcic i» Eilli, statt. Die Marburger Städtische Sparkasse hat am 2. Mai einen nene» BerwaltnngSant'chuß bekommen, der fich solgendermaßen z»sa»»e»'etzk: Präsident Kaufmann Frmjo Bnrri, Vizepräsident Kaufmann Janko Tavöar; in die Direktion wurde» gewühlt der Großkaufman» Ferdo Pinter. Jng. Oikar Dracer, Msar. Dr. Anton JerovSek. Bürg«, meister Dr. Alai» Juvau, Schulletter Biklor Giiar, Recht»ao»>lt Dr. Zaro Ja». Gastwirt »ntoa S»erS!i and Recht»a»walt Dr. «ühleise». Obmann der Di« rektiou ist Mfgr. Dr. Anton Jerov«!k, Obmavustell-vertteter Viktor Gröar. Recht»kousvli»t ist Dr. Frarjo Lipold, sei» Stellvertreter Dr. Aloi» Java». DieEilli-» Zeitung" oerurteitt. Die« bezüglich berichtet bi« S'llter »Nova Doba": Der Schriftteiter der .EUier Zeituug" Herr Schauer würbe zu einer Geld- und ei»er Arreststrafe v«r»rteilt, weil er t» seinem Blatt de» Schulleiter i» Nefieltal bei Gottschee vorzewvlse» hat, daß er ein ..verbifflner Dewok.at* sei nnd al» solcher in die sloweuische »lasse der dortige» Schule solche Linder eingereiht habe, die zu Haus» blot Gooiischiertsch r«be». — Wir werde» auf diese A«gelege»h«it zurückkommen, sobald iu derselben Sache da» Urteil geze» die „Gott« scheer Zeituugau« »elcher der iukriminierte Artikel in die llier Z-itung" übernommen morde» war. gefällt fei» wird. Dara«» wird ban» ersichtlich fei», ob ber vorwurf — trotz der Berurteiln»g bet „Cillier Zntmig" — fachlich berechtigt war oder »icht. «»startet ist da» Nordpollustfchiff .Italta" mit General Mobile am 3. Mai von Stolp gegen Norden. Einer Meldung von Upfala zufolge fuhr die „Jtalia" noch am felben Tage bei völliger Windstille und schönem Wetter über Schweden. Ja den Weltraum wird al« erster Mensch der bet«»»tt deutsche Flieger R»b »it de» von de» Opelwake» konstruierte» WeUraumschff gefchosi?» werden. Die beka»»ten dentschen Op-lwerke haben bekaniUich gelungene versuche »it «tue» Automobil angestellt, de» Raketevexplofiooe» zu ewer «»geheuren Gcschwinoigkeit verhelfen. Die Folgernng an» dieser «,fi,dung stellt «be» das Weltrau»!ch^sf dar, da« durch Raketeokraft in den Weltrau» hwaotgeschleudert werden soll. HumanUt-Schuhe. Wir ewpfehlin die Durchsicht der »vf«r«» heutig«» Blatt« beiliegenden Prei»Uste. Sie enthüll die gebrä^chl chsten Sorten der bekannte» gnten „Humavik'-Schnhe. Freiwillige ?«nerwehr «»lje lelephon Rr. iw. Ten Wochendienst übernimmt am ft. Mai der II. Zng. Commandant: Pristoscheg ,toscf. Wirtschaft uni» Verkehr Aweiter Pfl»nz«nstand»bericht de« Hopf»nbauvereine» für Slowenien. (Zalec im Sa»»tale, am 28. April 1928) Bei» auSge« fpiocheosten «prilwetter m chev di» Sult»rarbeitin i» be» Hopfe»gärte» — namcutlich das Ausstellen ber Stangen, da» Dünge», Reinigen der Zeileu von Unkraut uud das Lcckcrn des Erdreich» — »icht die gewünschten Fortschritte. Ende April und Anfang Mai wurde» im ve> flofs:nen Jahr« die betet S 1 Meter lange» Rebea schon angeleitet. Heu r sproffm dieselbe» kaum au« ber Erde hervor. Der am 20. b. M. «ingetreteve Reis war den jungen Triebe» nicht vom Vorteil. Anhaltend schöne» und warmr« Weiler wäre dringend erwünscht. Bon Gel e de» H »>el# z-igt fich Jitrrefi« für Vorkäufe un» e» kam zu «ini^k» Ndschlüfsea. Die Lia«rb,stävte dürsten sich in Slowenien aus zirka 3000 Zoll-z«ntner beziff-rn — baru»tcr einige 100 Ze»«r-.r prima Golvinz. Die BereinSleiiung. Der Ack rbauministe? über den jugoslawischen .Hopsenbau. Aus der J-ihn» yaup!versa«»!o->g der Voiwodinaer Hepsenprodu z:»te», welche dieser Tage in Neusatz stattfand, äußerte fich der daran teilveh»«de Ackerbanminister Staakov'ü folze»der»aßea über de» jagoflawifche«: Hovfenbau: Da« Ack:rbaomi»>sterinm hat der Ent-w'ckang unseres Hopfenbou?» feit jeher besondere« Augenmerk gewidmet. Die Be«üha«gen, u»sere» Hopfevbau zu heben, sind keine zufällige Erfcheinuns. Wie man weiß, geht die Reatabiltiät u»f«re» So'»eos vo» Jahr zu Jahr zurück und wir müsse» trach'e», st« »it all«» Mitteln wieder zn heben. Im Hops-: > bau nehm«» wir ans dem Sontinrnte die aritt« SteLe ei». Züht »a» aber i» B.tracht, baß a»f bem Sa^a-straljoch bei u»» vnhältuitmäßig am »eisten Hopsen erzielt »ird, so darf »an fagen, daß wir eigrmlich a» erster Stell« ftch-n und den Wettbewerb »it der Tschrchoslo-oakei und Deutschlaab ruhig ausneh»-u dürfe». Der Hopfen ist ei»«r unserer wichtigsten Aus-suhrartikel. Mit der Förderung bi« Hopfe»bau<« hebes wir daher »»sere Ausfuhr u»b verbessern unsere Haudellbilanz. Da« kckerdau»ir.ist«rtu» ist b?-mühl, dir« zunächst durch Na«vahlzüchtuvg zn erreichen, die eine gegen die herrschenden Krankheit?» u«d Schädlinge widerstaudSfähig« Hopfeagattuvg schaffe» soll. I, der F.ag« der obligatorifche» Hopsensigniernog habe ich biSjer gewisse Schnur nnternommen; indessen find i» dieser AngelegevhcU Schwierigkeile«, «nistande», die i» den Reihe» »er Hopsenproduze»te» selbst bereitet werde». Da» »ck^e» dauministerwm war nah« daran, die vuord»i:-ig über die Signierung herautzugebe», als verichiedene »bordvuoge» i» Beograd vorspräche» und dagegen Einspruch erhoben. .Zwischenrufe: Das sind Hopse». Händler, nicht Hopfeoproduzentev, die dagegen Einspruch erheben!) Der Mintster fuhr fort: Auch auf d«n Hopfevhandel muß geachtet werde». Prodnklic» und Handtl müsse» Hond t» Hand gehe» und >« müsse» Mittel und Wege g«s»»de» »erbe», daß die J»teresfe» beider Zweige i» Einklang gebracht werden. Ich begrütze e», daß ber verband «wen Herr» ins >u»la»d e»tse»det, der die auilä»bische Marktlage »it Bezug aus »»fere Verhältnisse unter-suchen w«rd, u»d hoffe, daß diese Reise »ancherl-i Erfolge bringe» wir». Zar Klärung ber Signiernn.^-fra«k »ird da» Ickerbanministerw» i» Kürze «>ve Erqaete aller Jatereffeaten einberufe». Ma» »ach« Vorschläge, ich werde alle» berechtigten Wünschen gerne Gehör schenke». Kino Gaberje Am SamStag, den Mai wird im Mmo Gab»» je noch der ungemein lustige Usafilm „Die selige Exzellenz" (l'ikantnt Akaiidall) gespielt. In den Hauptrollen die beliebten Filmküustler Willi Fritsch, Olga Cehova und Hans Junkermann. Ad Sonntag, den 6. Mai aber ver neueste Harry Liebtke-Film Mein Freund Harry Abenteuer und Streiche eines Vagabunden in 7 Akten. In den Hauptrollen unser alter Freund „Horry Liedtk«-, Maria Paudler und Bruno «astner. In Vorbereitung die größte Filmneuheit Alraun-nach dem bekannte» Roman von Hans Heinz Ewer«. Vorstellungen am Sonntag um 4, 6 und '/,9. an Werktagen um l/tQ Uhr abend«. Welcher Reisende würde Jncqaart-Socken mit auf di« Tour nehmen. Antrige an die Verwaltung d. BI. 33ft&8 «tarnet 37 Der Krag un Die Krawatte Das Heim] kaufen alle nur bei X. puian, Celje Es mheint, ah obdis /ufdkigkeit der Artikel van Kragn, Kravatte und Hemd dodi eine innert liedeutung hätte. Diese nuMtnJten Attribute sind ntritt nur Retwert inr Sinne Jev litbgtnädükhm. sie haben ganz im Gegenteil* sine enunente Hedeutvng für die Wir-kung der Kleidung. Kein Mann nm üesduiuuS: wird verat$0umen, diesen Dingen eine gehörige Au fmerksamkeit zu xdtenken und <-*r alkun wird er Mte Wahl dort treffen, wo er die nrö&te Auswahl, fqdun&nnistfie Beratungund mäßige Preise findet. •cte 4 Das Gesetz über die direkten Steuern. Artikel m. RonftffiomUt, Humanitär?, Schul, Erziehung»-, wohl tätige nnd sozial» Einrichtungen, gonde und fromme Stiftungen darf b« Mnisterrat aus Vorschlag de» Finanz-Ministers bezüglich der Einkünfte au« Artikel so diese» Ge-se»e« vorübergehend, gänzlich oder teilweise von dieser Steuer und den Zuschlägen befreien. Artikel «ib. Die Sieuerpsticht beginnt mit t. Jänner de» nächsten Jahre», vor ivelchem die Bedingungen zur Tteuerpslicht erworben wurden; fie hört am 31. Dezember jene« Jahre» aus, in welchem die Voraussetzungen der Sttiierpsiicht aus-gehört haben. Davon find die Fälle ausgenommen, wo jemand au» dem Ausland auf da» Territorium des Königreiche» loinmt, wenn er bi» Dahin die steuerMchl nicht hatte, ferner wenn der Steuerpflichtige vom Territorium de» Königreich« weg-siedelt ist oder wenn er stirbt. In diesen Fällen entsteht bezw. erlischt die Steuerpflicht am ersten Tag de» folgenden Monat», in dem die Borau»setzungen zur Steuerpflicht ent standen oder erloschen find. Diese Verfügungen beziehen fich nicht aus die Falle nach Artikel 7t. Den Beginn der Steupslichi mu? der steuerpflichtige binnen »0 Tagen der Steuerbehörde anmelden, ausgenommen di» Fäll» d«< Jnkaffo» nach Artikel 7 t; fönst trägt er die Straffolgen au» Artikel 137 bezw. aus den Artikeln 138 und 141 diese» Äesetzt. Im Falle eine» Kapitalsverlustes hö« die Steuerpflicht nur dann auf, wenn der Steuerpflichtige den Nachweis der Uneinbringlichteit der Forderung erbringt. Artikel »s. Bei physischen Personen, welche ihren Wohnsitz aus dem Territorium d»« Königreiche» haben oder hier zumindest ein Jahr weilen, und bei juristischen Personen, welche hier ihren Sitz haben, sind alle Zinsen und Renten steuerpflichtig, ohne Rücksicht darauf, woher sie stammen (ausgenommen jene, welche nach Artikel 68 befreit find). Auf Zinsen und Renten, welch» diese Personen au» dem Ausland erhalten, wird nur dann diese Steuer nicht bezahlt, sobald der Steuerpflichtige nachweist, dah er aus diese Zinsen und Renten im Au»lande die direkte Steuer bezahlt. Physische und juristische Personen, welche ihre» Wohn sitz bezw. ihren Sitz im Au»land haben, zahlen die Steuer nach dieser Form auf alle Zinsen und Renten, die fie auf d«n Territorium unsere» Königreiche» beziehen. »i< Stenergrundlage. Artikel 67. Ausgenommen die Fälle der Steuerzahlung nach Artikel 7t bilde« die Steuergrundlage alle Einnahmen des vorigen Jahre» in der Form von Zinsen und Renten, in barein Geld oder in natura mit Geldwert und zwar: i.) bei Anleihen in der Form vo» Wertpapieren: die Zinsen, welche «»»bezahlt, gutgeschrieben oder kapita lifiert werden; 9.) bei Anleihen nach speziellen Verträgen: der Jahre» betrag der Zinsen und de» Werte» sämtlicher Einnahmen und Leistungen, aus welche der Gläubiger ein Recht hat; 5.) bet Spareinlagen: die Zinsen, welche dreimonatlich, haldjährlich oder jährlich bezahlt oder dem Einleger bewilligt werden; ».) bei Renten °. der Jahre»betrag der Rente oder der jährlich« Wert de» Einkommens in irgendeiner Farm, welche dem Genieher al» Rente nach einem Bertrag oder aus einer anderen Rechtsgrundlage gebührt; und 6.) bei allen BermSgeniobjekten und Rechten, welche der Steuer i« dieser Form unterliegen, der jährliche Ertrag bezw. der Wert de» Ertrage» nach dem Stande de« Ende» de« vorherigen Steneriahre». Wenn di» Steuerpflicht während de» Steueriahre« ent stlhl, wird alß Steuergrundlage da« Einkommen de« Steuerpflichtigen genommen, da« er di« Ende de» Jahre» er-langen könnt». Politische «»»tscha» ANSltMö. Mutier l. Mal in Hm 1. Mai kam tt in Warschau zw scheu Sozialisten und Kommunisten zu einem regelrechten Feuergtftcht, wobei 8 Menschen den Tod fanden und 216 verletzt wurden. Cillier Z e'i't a n g Ver Weg zur Freundschaft mit dem Deutschen Aeich kau» üöer kein o!eichen> feld deutscher Kultur führt«! In einem im Berliner „Tag' vom letzten Sonntag veröffentlichten Jnterwie» Mussolini« mit einem römischen Korrespondenten bestritt der italienische StaatSchef, daß die deutsch« Sprach« in Südtirol verfolgt werde, denn et gäbe dort deutsche Schulen und deutsche Blätter: die Deutschen täten Unrecht, gerade im Hinblick aus Siidtirol Gefühlspolitik und keine Realpolitik zu betreiben, immer nur von Tirol zu sprechen, während die Millionen Deutscher in au> deren Staaten unberücksichtigt bleiben. Zu diesem Juterwiew. das in der deutschen politischeu Welt starke Verstimmung erregt hat, nahm der ehemalige Siidtiroler Abgeordnete Dr. Neut-Nicolussi im „Tag" vom 2. Mai Stellung, indem er darlegte, daß von den 400 deutschen Volksschulen in Südtirol heute keine mehr bestehe; eS gäbe nur noch 35 Volk«« schulklafsen, die aber in zwei Monaten auch ver-schwinden werden. Die deutsche Presse sei bi« auf zwei christlichsoziale Wochenblätlcheu, in deren Schrift-leitung ein Polizeimajor ausgenommen werden mußte, vollkommen verschwunden. Die deutschgeschriebene, aber faschistische „Alpeuzeitung" sei ein Reptil übel-ster Sorte und diene der Irreführung der breiten deutschen Oeffentlichkeit. Auch der Außenminister Dr. Slrefemann wies aus einer Wählerversammlung in Köln den Borwurf Mussolini« zurück, Deutsch land treibe nicht Real-, sondern GesühlSpo'.itik, wenn eS den Blick immer auf die 200.000 Südtiroler richte, während r« der Millionen Volksgenossen in anderen Ländern nicht gedenke. Die Behandlung des Grenz und Auslandsdeutschtums werde im heutigen Deutschen Reich sozusagen wissenschaftlich, slistemaiisch betrieben und große Organisationen dienen diesem Zweck. Auch wenn wirklich Gegensätze zwischen Gefühls- uud Realpolitik auf diese Frage zuträfen, dann wäre auch an Italien die Frage zu richten, ob eS Realpolitik fei, wenn eS das 40-Millionenvolk der Italiener nicht ermöglichen sollte, jenen 200.000 Deutschen die Sicherheit ihrer Sprache und Kultur zu gewährleisten. Der Weg der Freundschaft zu dem Deutschen Reich kann nirgend« über ein Leichenfeld deutscher Kultur führen. Italien uud die Deutsche« in Ausostawieu. Da« Nensatzer „Deutsche Lolksblatt" nehm i» eine.- seiner letzten Folgen an leitender Stelle die Tatsach« in Betrachtung, daß die italienische Zeitnng „Giornale d' Jtalia' kürzlich die ironische Frage anfwatf, warn» sich die groß« Öffentlichkeit so eifrig «it der Lage der Deutschen in Sü»tnol beschäftige, während die Behandlung der weit zahlreicheren deutscheu Minderheit in Südslawien unberücksichtigt gelassen «erde, obwohl di« Entlastung in diese» Falle be-gründete? wäre al« die Klage über di« Minderheiten-Politik de« Königreiche« Italien. Da« genannt« Haupt-orga» der Dentfchen in Jugoslawien meint dazu n. a.: Sosehr »ir e« ablehnen müsse», von der römischeu Politik al« Schachfigur iu ihrem diplomatische» Spiel mißbraucht zu »erde», so können wir doch nicht verschweigen, daß der italienischen B«wei«sührn»g «in gewisser Kern innerer Berechtigung nicht abznspreche» ist. Die Laude«regternng in Slowenien hat beispielsweise gleich uach dem Umftnrze, lange b.vor roch Italien sich auf die planmäßig« Entnationalisierung feiner Mindetheiten verlegte, so vielerlei Gewaltakte au deu dortigen Deutsch«» »etflirt, daß «an fich uach-gerade de« Eindruck« nicht erwehre» kaun, J'alien habe bloß da« vorgehen der amtlichen Stelle» in Slowenien »achzeahml bzw. sei erst durch di« dort befolgte» Methode« zu et»er Aenderung feiner ur sprüuglich »och Halbweg« erträglichen Haltung gegen> über o«n ualioualeu Mmderheiteu aNgc>por,t worden. In unserem Blatte ist schon zu wiederholten Malen ras den fatalen Zusammenhang hingewiesen worden, al« dessen tragische Opfer die Slowene» im Küstev-lande da« traurige Lo« der Südtiroler Deutschen zu teile» habe», nnd w der slowenischen Presse J'alien« wie auch selbst vereinzelt Slowenien« ist btefe ver-hänguißvove Wechstlwirknsg esse» zugegeben worden. I» der Woiwodina liegen zwar die Verhältnisse zu» Teil etwa« anders al« in Kroatien- Slavonien, wo auch heute uoch die Lage der dentschen Minderheit aus kulturellem Gebiete so wenig befriedigend ist, daß fie »it der Behandlung der Südliroler Deutschen ob»eweiter« in die gleiche Lkie gestellt werden kann, aber auch da bnnühen fich verschiedene glorreiche Po-litiker nach de» Schlage vo» B»£» Makfimov't uud Dr. Momiilo Niniic al« »usteiwilltge Helfershelfer d«« Lord Rother»er« den nationalen «i»derheiteu auch noch den karge» Rest a» >p.-achlich« und kultureller Bewegungsfreiheit. den ihnen frühere Regie-rusgeu bewilligt bzw. roch gelassen baden, durch eine eden'o ikrup llofe wie verble»dete P?«p«ganda zu rauben. Die italienische Presse hat also vicht eirmal allzusehr uurecht, neun sie die Lige der nationale» Minderheiten in Sädslawien »ach ähnlichen Kriterien beurteilt, wie sie von der großen O.ff-vtlichkeX gegei» üb?r Italien aigewendet werte», und ist zu eine» solchen vergleiche n«so«ehr berechtig.', all Süd-slawun an die Erhaltung her Minderheitenschutz-Verträge gebunden wäre, Italien aber »icht. Aus StaöS traft La«i> Helfet |tt* Gründung der Rettung» abteuung! Der vergrößerte Verkehr und die in nächster Uwgebvug entstandene!, Gtoßiudustrien, sowie der Au«dau der Starkstromleituug »it ihre» Gesahreuwomenteu machte» die Errichtaug einer stek« bereite» Reilu»g«adteilnng rotv^hia. Die Fret-willige Feuerwehr vou Eeije, nelche stet« hilfsbereit ihre Kräfie dem volkswohle uud der Allqe»eiuheit widmet, nimmt die Organisierung dieser Köperschas» in die Hiüd uud wird ihren am 3. Juni 1S2S stati findenden Feuer wehrtag »it einen Volksfest und einer große» To»bola verbinden und da« ganz« Reiverträgni« zur Ausgestaltung eine« Ambulanz. zimmerS uid Aufchsffuug eiue« Rettuug«»ago.« widmen. Die Verwirklichung dieser Abficht wird auch wegen der häufige» Kcadkeaübersührnnge» all-siit« begrüßt, we«haib »ir hoffe» dürfen, daß m>» sere Frauen, wenn fie nächste Woche zu diesem Zwkcke bei der Bürgerschaft vorspreche» usd sa»»«ln werden, nicht umsoufi sich ab»ühen. Wir bitten alle, diese humanitäre edle Abficht durch Znmendung von Gewinnst«» für die Tombola und den GlückShaseu oder durch 'senden ,u fördern. Evangelische Gemeinde. Am Soautag, dem 6. Mai, findet bi« diesjährige Gemeiudever-so»»luuz im evaugelischeu G«»eindesaale statt, zu der alle volljährige» und stimmberechtigten Gemeinde, glieder et» geladen find. Konzart Ingaborg Montane. Am 16. Mai (Borabend von Ehristi Himmelfahrt) um halb 9 Uhr abends findet al« Sr^nt in dieser Saison im Kinosaale de« Hotels Skoberue ein Lieder- und Arienabend des Frl. Ingeborg Fontäne aus Graz statt. Die junge Künstlerin ver« sügt über eine heS ihrer Geburt erfahren hatte und zwar durch jene Leute, durch iese MrS. DaviS. Da« winer war »ur möglich, wenn MrS. DaviS entweder d'e Pflegerin, MrS. Parker, kannte oder — wen» sie selbst diese Pfle eri» war! Er machte fich mit dem Bedanken vertraut, daß Lady EastlebridgeS einstmalige Pflegerin und die Wirtin des „Äömgflöaxn* ein und dieselbe Person waren! Die Theorie war nicht so ohue weiteres von der Hand zu weifen ; denn damit wäre die einzige bis jetzt plausible Erklärung gefonde» gewesen, wie Lady Jsobel mit dieser MrS. DaviS überhaupt hatte in Verbindung kommen könne»! Doch war dies ja »ur eine Theorie. Praktisch kam Harold »icht weiter. Die Sorgen und die end-losen Aufregungen der letzten Zeit machten fich bei ihm bemerklich. Zum erstenmal in seinem Leben »ußte er, was schlaflose Nächte bedeuteten. Was es hieß, nichts effen zu können — was es hieß, ein sonderbares und ganz unerklärliches Zittern in seinen Hände» zu empfinden. Unter den Umstände» entschied Harold, daß er nicht in der körperlichen Verfassung sei, sein Crickettfpie'en wieder aufzunehmen. Außerdem dachte er nicht dara», stch mit Sport zu be-schäftigeu. 'olange die Frau, die er lieble, in solcher Gcsahr schwebte. So setzte er sich eines Abends kurz entschloffen hin und schrieb, so schwer eS ihm auch fiel, an das Komitee feines CrickettklubS einen kurzen Brief, des Inhalts er fei zu seinem große» Bedauern »icht in der Lage, in der soeben beginnenden Saison zu spielen. (Der Brief wirkte i» dem Erickettklub, als wäre eine Bombe eingeschlagen I) Die Ruhe, mit der er diese» Entschluß faßte und ausführte, bewies ihm mehr als irgendetwas anderes, wie gleich zültig ihm fein altes Leben geworde» war und wie feme ganze LebeaShoffnung sich auf Jsobel konientrierte! Crickettspielen war erledigt für ihn. Er dachte kanm mehr daran. Nur eine» Augen- blick lang stellte er stch lächelnd vor, «elchl» Auf» sehen sein Rücktritt im Klub erregen würde und wie ma» sich darüber die Köpfe zerbrechen würde, welche Gründe ihn dazu bewogen haben könnte». Im nächsten Auzenblick vergaß Harold Erickett-spiele» und Klub gänzlich. Einer der Privatdetektiv», die er engagiert hatte, ließ sich melde» »nd brachte ihm die Nachricht, Mr». P-rker sei vor zwanzig Jahre» gestorben. Damit brach Harold« mühsam zi-samwenkonstruierte Theorie zusammen »ad er war wieder um eine Hoffnung ärmer! „Sind Sie Ihrer Sache sicher ?* fragte er de» Detektiv. „Vollkommen. Sie starb im Hause einer »erheirateten Schwester, einer gewissen Mr«. Harold konnte fich kaum beherrschen. »Lebt diese Mr». Davi» noch? Und wo?' „Darüber konnte ich nich'S erfahren. Dagegen ist e» «ir gelungen, eine Photographie dieser Vti«. Davi» —* Harold rieß ihm da« Blatt au» der Ha»d. Ein einziger Blick genügte ihm, um ficher z» sein, daß die Frau, die diese Ppotographie darstellte, jene Mr«. Dav» war, die er in der Bar in der Tite-Sttaße gesehen hatte. Sie sah jünger an» auf dem Bild, natürlich, aber e» war entschiede» die gleiche Frau! Harold e»tließ den Man» und lehnte fich i» feinen Sessel zurück, tief aufat»e»d. Seite K * Cilfitt ZeUvag Na»» er 37 m rau un ang 1 fcin geistreicher iranxose hat behauptet: I)cn Adel einer Frau erkennt man an ihrem Gang. Rhythmus. Elastizität, sicherer Schritt, ist der Gang Je* Frais, die iiher dem Durchschnitt steht. PALM A-KAUTSCHUK ABSÄTZE machen Jen «Sdiritt sidicr und eUitisdi. 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