(Poitnma plannn t gctotini.) illier Zeitung «»scheint w«ch«»tlich zweimal: lonneritag und ««»»tag früh. vchriftieilmig und »erwalinnq^ Pre^einora ulica Str. k. Telephon »I. — N n t ü ri d i g » n g e n werden in der «nwaltuna gegen Berechmrng billigste, ^dichrm entg«gengmommen. «e,ug »preise: gor da» Inland «ierteliührig Din »V-. halbjährig TinSl»-—. gan»jährig Tin 120 —. I«, das Ausland entsprechende Srhöhung. - »m»eln« Nummer« Dm »'SS. Nummer S Donnerstag, den 31. Jänner 1929. 54. Jahrgang AranKreichs Wirlschafts-aufschwung. Die französisch« Politik hat dos Bestreben, in du ganzen Welt den Glauben zu erwecken, daß Frankreich schwer an den Folgen de» Kriege« trage und besonder» wirtschaftlich heule noch sehr statt darunter leide, daß der Krieg in seiner verntchtendsten Form hauptsächlich ans französischem Boden durch» gefochten sei. Im Gegensatz dazu weist man dann mit Bor liebe auf den angeblich so großen Wirlschafts auffchwung in Deutschland hin, nicht ohne zu betonen, daß e« doch unmoralisch und vernunftwidrig sei, wenn da» besiegte Land, da» ja außerdem noch die Schuld am Weltkriege trage, im Ueberfluß lebe. Diese französische Propaganda hat im Ausland recht bedenkliche Verwirrung hervorgerufen. Es ist bethalb durchaus begrüßenswert, wenn einmal von deutscher Seite Aufklärung über die wirklichen Ver-hältniffe geschaffen wird. Freiherr vou LerSuer verbsfeullicht in der „Deutschen Allgemeinen Zeitung" einen sehr aufschlußreichen Aufsatz in welchem er «achweist, daß Frankreich der eigentliche Gewinner des Weltkrieges ist, und zwar nicht nur politisch durch Eroberung der unbestrittenen miliiärisch und büudniSmäßig gesicherten Bormachtstellung in Europa, sondern auch in einem ganz erstaunlichen wirtschaft lichen Aufschwung. Nicht die neutralen Staaten find, wie man während de» Krieges annahm, die Hauptgewinner. Sie leiden mehr oder minder stark unter den Kriegifolgen. England hat mit schweren WirtschastSsorgen zu kämpfen, wofür ja der Kohlen-streik da» ausfälligste Symptom gewesen ist. Für Frankreich hat sich der Wert der Aussuhr seit dem letzten BorkriegSjahr mehr als verdoppelt. Bor dem Kriege war England» Roheisenerzeugung fast viermal so groß wie die französische Produktion. Heute ist Frankreich da« größte eisenproduzierende Land der Erde geworden. Heute hat Frankeich auch in der Stahlerzeugung England überboten uud rechnet für das lausende Jahr mit noch crößeren Rekordziffern infolge des deutschen Ruhrlovstikt«». Starke Ber «ehrung der Produktion ist in der franzö^schen chemischen Industrie, in der Kunstseiden, und Textil-Industrie festzustellen. Auch die Kohlenproduktion ist gestiegen, KokSerzeugung und We ßblecherzeugung haben sich verdoppelt, die elektrischen Anlage» verdreifach'. Trotzdem Frankreich seit Kriegsende über eine Million ausländischer Arbeiter aufgeaouimen hat, besteht in Frankreich keine ArbeitSlosevftage. Wirtschaftlich hat Frankreich die Kampfmittel der Inflationszeit rücksichtslos angewendet. Trotz des wirtschaftlichen Aufschwunges ist keine entsprechende Erhöhung der Steuerlasten notwendig gewesen. Diese Steuerpolitik ist ihm ermöglicht worden durch Abwälzung der Kriegsschädenlasten aus Deutschland. Der Spartrieb hat eine kräftige Belebung erfahren, so daß Finanz und Wirtschaft vo» Auslande sich unabhängig gemacht haben. Seit einem Jahr ist Frankreich auch wieder als internationaler Geldgeber aufgetre'en, wobei e« sich allerdings noch häufig schweizerischer, holländischer und en.lischer Banken bÄ»ient. um wegen der KontributionSpolitik seinen Wohlstand nicht vorzeitig zu verraten. Diese Anleihe-Politik wird bewußt in den Dienst außenpolitischer Ziele gestellt. Da« französische Außenamt spricht ein gewichtige« Wort bei der Vergebung der Ausländsanleihen mit. Der Erwerb der Reichlümer Elsaß Lothringen«, der Wiederaufbau der zerstörten Gebiete nach modernsten Grundsätzen tragen zu diesem Märchenhaften WirtschastSausfchwung bei. Frankreich versucht irrtz^em noch ungeheure Kontributionslasten aus Deutschland herauSzupressen da« unter dem Druck seiner Verpflichtungen zusammenzubrechen droht. politische Aundschau. Inland. Ein ^enstonsgefttz für die AttperKoniflea der lyemaligeu Südöahr An« Beograd »trd gemeldet: Am 29. Jtnuer hat der König das Ges'tz über die Uebersührung der Krovtr Pension der per fioniertea Bediensteten der «h'»»ligeu Südbahu in die Diuarp:»sion unser-schriebe», wobei 1 Kione für 1 D!n gerechnet wird. Die Auszahlung nach diese« Gefttz erfolgt am 1. de» dem Inkrafttreten de« G»!«tze» folgenden Monoi«. Da! Gesetz wirkt bi« 1. August 1923 zurück. Die neu errechneten Per fioneu oüi ien aber »ich! mehr betrage« all die P-nsioseo der Beamte» der 5. Beamte»klaffe nach dem Gsttz über die U •*» * führung zur Dinarzahlnvg vom 14. März 1922. Nas neue eivheitltche Strafgesetz sanktioniert. Der König Hot am 27. J&anet da» ueue. für den ganze? S'aat einheitlich geltende Strafgesetz sanktioniert. Hiezu teilt da« Justizministerium n. a. folgende« mit: Diese« groß« gesetzgeberische Werk wird der Beginn einer neuen Epoche in nnserer Kliminalifiik sei», nicht nur, weil dadurch die strafrechtlichen Borfchriften i» ganzen Königreich au«, geglichen »erde», sondern vor alle« deshalb, weil mit diesem Gesetzbuch die modernste» Gruodsötze, ans denen die neuesten Eatwü fe der Slrafgefitze beruhen, in unsere Kiiminalistik eingeführt »erder. Da« neue Sttafgef'tz ist streng, aber gerech» ; e« ««saßt deu Schrtz aller Rech<»güter, besonder! deu Schrtz jener, die alle» g-meinsa» und heilig find, wie de« H rrfcher», de« König«hause«, de« Stoateß uud sei» er Einrichiuog, ferner deu Schvtz der Staat«-behörd?. So sind im neuen Gesetz Verfügungen bezüglich der B-kä»psu»g de» Ko«muuiSmu« und de« »naichismu», sowie Maßvah»«» gegen die Schändung de« Etante« usw. enthalte», die i» deu bi«herigi» Gefttz-u fehlle». Während die alteu Gesetz« vo» Stan»Punkt au»giuz«v, daß di« Slrase da« einzige Mittel i« Kampfe gege» die Kclminalilit sei. n«h» da« neue G'letzwnk auch auderi entsprechende Mittel znm Schrtz der Gesellschaft a». El find die« vei schiedest Sicherunglmaßuabmeu, bei Minder jährigen solche der Erziehung. Ein«! der bezeichnendste» Merkmal« de« ueueu Strafgesetze« ist der Grundsatz der J'dividualifieruvg, daß oä«» lich nicht wie bisher bloß die strafbare Hiudlanq angei'hen, sonder» die besondere Avfmerksimke't such der P riö ilichkeit de« Ti er» zugewendet wird. Boa diesem Standpaikt au«geheud, erlaubt et da« Gesetz einer seit«, dan der Richter iu besonder« leichte« Fälleo deu Täter vou jeder Strafe sreisp ehe», and«seit« i» besonder« schiere» Fälle» auch di« vorgeschrieb«»e Reihe and das Maß der Straf« abändern kann. Da» neu« Strasztlitz tritt nicht sofort in G-ltung. sondern erst gemeinsam mit au> bereu strafrechtlichen Gefttz'» uud Berordnauae», mit deueu e« eiu einheitliche« Gau^e bildet. Da« Inkrafttreten wird mit einem besonderen Gesetz durchgesührt werde». Einschränkung der Kompetenz drs Wmist?rrat,s. Der König hat einen Ufa« unterschrieben, welche neue Avorduunge» bezüglich der Kompetenz de» Minsterrote« «»thält. Darnach wird der Mvister-rat kein« 'pezielle verwaltungSkempete-z m«hr besitz?», sonder» blcß »och ei» Kollegium zur Beratung all-gemeirpolitischer Fragen sei». Ja jedem F-ll, ia dem bither da« A»höceu de« M'visterrate» votweudlg war. wird die Meinung d<« Mmiste-p Ssidenteu gehört werden, tro aber ei» Beschloß de« Minister- rate» erfordnlch war, trfst di« E.,tschti)u»g dm dieser den Empfang eine« Besuche» b«»illlzt. Aufklüruug«n urd amtlich« Mitteilungen du sev nur di« Sektiontchef« erteilen. All« dringeude» Akte» sind in 24 Stunden zn erledige», di« audere» i» 3 Tagiv. Der Minister führt ei» besovdere« Kontrollbuch, ia »elch«« «toge-i»>«?ben »ird, wieviel Akten ein B:a»ter bekam n:>d w eviel er erledigt«. >ll« röckständige» Akten «Sfieu im Ministerium bi» 15. Februar erledigt sei». Der Mn ister mzcht tie Borstiher dafür verantwortlich, baß iu ihreu Ableilunge» räch diese» Vorschriften vorgegangen werde. Bi« 5. eine» jede» Mona!« m'ss?» die Sektion»chef« uud Vorsteher de» M nister bericht«», wie i» ihrem Rissort gearbeitet ward«. Aeform der N»ierrichtsver»altung. I» Ua'errichtSmivisteriu» arbeitet man d«ran, die gesamte U'tenich^verwaltavg z» reorganisiert». Die UiterrichtSvtr»allu»ge» solle» vo» den politischen vollständig getrennt werdev. E« werde» bl> sond«?e Uottrrlcht»dir«ktlour>», und »war 13 a« der Zahl, errlch'et wird«». I« Ministerium solle» die Adteilunge», di« bi«h:r eine Provivzb'zkichauug trage», z. B. Abteilung für Slovenie», Abteilung für Dal-matte« usw., avfgehobe» werde». Auflösung der Partei der Neutsche». B-kaoutlich haben verschiedene slowenische und kroat sch- Blätter schon bald »ich dem f>. IInner die angeblich a»t!ich« Nrchiichl gebracht, daß bi« Partei der Deutstz»?» und der „Kulturbund" aufge-löst worden seit». Wir habeu damals dies« Nach-richt »it einem Frasezeiche» versehen, »eil e« nrS wenig glaubhaft erschie», bat gerade die deutsch«» O-gauisatiooe» de» Reigeu der AnflSlungeu eiöffa«« sollten. I» Hinblick aus die eigtutlicheu Ziel« der heutigeu Regierung ka» besonder« der vei meldeten Auflösung di» „Kulturbundes«, der «ia urpolitifch«r verband ist, keinerlei B'rläßlichkeit zu. Di« letztere ist »uu auch durch einen E-loß de« Jeueuministeriu»« au die Obergelpäue b«stü:tgt worden, i» welchem die Auslösuug von Keltmorganisatioue» ausdrücklich außerhalb de« Bereiche« de« bezüglichen Artikel« de» Gtaat«schutzgesetze« gestellt wurde. Deß seitlich dir politische Put«! der Deutschen, »achdt» bereii« all« politische» Parteien der SiaattznaUoa ausgelöst find, richt alle!» »it ihrer blthr>i^r, Foimalio» weiter besteht» werde, ko nie man schon cin«r seiverzeitigea Sckläruvg de« Fiihrtr« der Prrtei Dr. Stephan Kraft t»tuih»e», iu welcher festgestellt wmd«, dast di« Partrilrttu»g in dirfer Hi»sicht fellstvnflävdlich »it k«io«r p w liierten Aa»oahm«std«u nicht aufgelöst, außer wenn sachliche uih glaubwürdige Angaben bestehen, daß sich diese vereine mit psliti-schen Geschäfte, btfafie». Der Ges,tzz«b«r ha^te nicht die Absicht, bi« läliakiu wl-.isch^^U-d-:. kultureller, h»»auitär«r u,d r>olkSbil>llen'ch:r vereine zu b«> hiodern, solange sie in d«r Richtung de» volkisort-schalte« arbeiten. Ausland Aiir die skowenifche ZStnderh«it in Körnten. Der Laibacher „Slovenec" berichtet au» Wie»: G l«g«ntlich der »avahmedt« Staatsbudget» im Nr-tioualrat sprach der Führer der Großden»sch«n Abg. Dr. Wo'awa über di« Tä'igk -it de« völk«rbundeb. welcher auf der Märzs«sston auf Iailiatv' de» deutfcheu Avßruminiüer» da» Mi»d«rhtitenproble» behaudel» wird. Sbtufo wi« Deutschland der polnische» und d ä u i s ch«u Minder-Heit in Prr »ßr» in alle» Beziehungen an dir Hand gegangen ist, merde auch Orsterreich im Kär»t»«r Laudtaa der slowenische» Minderheit große Zuge-ständniss» b «will ig«r. JlBssliif des italienisch juaoslawis^es AreuidschastspaKtes. Der italienisch-jugoslawische Pakt, welcher am 27. Jäaaer 1923 uutersertigt n»d im J!i»»«r 1928 auf ein Jahr verlängert wurde, ist am 27. Jänner 1929 abgelaufen. D.*r Totester schreibt biezu u. a., daß der italienische Gesandt« in Beograd Galli dief«r Tag« wiederholt mit den maßgebenden Faktoren der jugoslawische» Außenpolitik verhandelt hab«. Diese Berhandluugeu hätte« da» Z'el vrrsolgt, eutsprecheud« G mdlageu fü • dt« Erneuerung de« Fre»»dschas>«o«rtragt» zu finden, wob« auch darau »«dacht wvrde, einen neuen Pakt mit einer v'.el konkreteren Grundlage abzuschließen, as» sie der bi« herig« hatte. Da die Verhandlung« a keinen E folg hatten, sei der Pakt am Gonntag um Mitternacht abgelaufen. Immerhin schließt e» da» Tciester Blatt nicht an«, daß durch ein b«sond«re» Abkommen zvisch-n der eömische» uud der Beo.rader Regierung die Möglichkeit der Bnlängming de« Freuudschos «-Pakte» vorgesehen worden sei. Diese» Abkommen könnte scho, iu kürzester Zeit veiöffratlichi werde". N«tnfertiguvg des jugoslawischen Handelsvertrages m t Krankte ch. Am SS. I inner wurde in Pa»i» vom franzö sifchen Handeltminister Suvroa. vom jagollawischea Haud«l«minister Dr. M }u aa'< und vom Gesavdlen SpUij'ov'6 der H »ndel«oertra., zwi'ch » Frankreich und Jagoslawieu unterschrieb n. ver Beriraa enthält arßer dem allgemeine» T'il auch deu Tn.sieil. Frankreich gestand di« Musib güistiguog zu, vsn jugoslawischer Seite bewillig!« man die Sivsabr französischer Weine i« unsere» Staat uach dem Grurd satz ^Appelatlou de V origtut' (U:fp uagfikatio»»?>oku«eute wurden am gleichen T«g i» Washington au»ge-lanscht. ?r. Zvilfa» üöer die Minderheiteufrag*. Der Bo fitzend« be» Minderh«it«nkozgrrsfe» Dr. Jofip Wilfa» hi«lt am vergangene« Krriiag i» Gerf vor geladenen Gjfte«, »vier den»» fich auch zahlreiche Mitglieder de« Löi!erbu»d«sekretariate« befanden, eine» Bortcag über die grundsktz'tche» Frag«» de» Minderhrstschutze«. 5: erklärte, daß ein« Rvifio» de« Minder heiifchutze» unbedingt notwendig sei, da diest I age außerordentliche G.sahrr» i» sich berge. Die «tage» der Mmb«rh«ite» würden vou de« Miad«rheitßvö.ker« stet« al» eine S sährdung der E'cherhett de« « aate» aufgefaßt. Di« Lcyiliiät der Mchrheit gegenüber de» Mi»deihetteu fei «tu« fta««bürgtrlich« Pst chl. Der Staat Mine zwar gegev feine Minderheit«» da« Mittel der Gewalt avwezdeu, aber die» werd« allgemei, al» «iu »er-wersttche» vorgehe» empfuude«. Da» P i«z«p der F-eiheite« ist iu vielen Länder« gefährdet und i» Frage gestellt. Dt» Ziel der Mi»derh«i«enkougr,sse fei der Schutz der Mindrrhnt«« im Rchmt» der e!«-zelnea Staaten. Da» Minderheitenklageverfahre» beim Völkerbund kS«»e »»r al« letzte« Mittel aufgefaßt werde». Em« B ssnu-g in der Lag« der Miader. heite» werde »ur durch «in« Aenderung der Mentalität der Mthrheit«volk-r erzielt werben Ninnen. Ama»-KIah wieder an der Aegiernng. N chrichten au» Bimboy zufolge hat So:ig A«a».U?ah dir Regierung vo» Afghanistan wi«der äberaomm?» und d«» Ucsuepator Habib-Ullah auf» »«fordert, de» Kampf i»n«rhalb von drei Tag«« ein-zustellen uud di« Hiuptstadt R »bnl zu übergeben. Die Trnppe« de» tetzterr« ziehen fich mit großen Berlnsten zurück. Di« as^au'!ch-n S^ämm« fwd der Herrschaft bei ehemaligen Räabt-h maane» rasch genug überdrüssig geword«» und fn-.ir bi« üb«r«iltiu Resorme« Amar-Ullah« nfreue» fich nunmehr eiu«r mil»er«u Beurteilung, »eil Habib-Ullah, selbst ein Analphabet, alle Schulen in Kabul gelperit hat. W « e» scheint, wird da« Sp el in As„t,auistan zwischen Eigland und Raßland »n Uigunste« de» ersteren au»fall«n, da Söiig Amau 11 Iah von Moskau mit W ffe» und Geld unterstütz: wird uud der Schützling England«, Habib-Ullah, v,rläufig der verspiller ist. _ Aus Stadt und Land. A«h«jabrg'denKen an die blutigen Teeigntff, in Marburg. Am 27. Jäiuer de» hemige» Jahre» waren zeh» J'hre o?> flösse» f« it jraem Trauertag« im Jahre 1919, d«r die B«woh»«r der Stadt Marburg »»d di« ganze deutfch« Miader» heit i« Slowene«» iu bittere» Leid stürzte. Wir »olle» heute die S.oz«lhtit«a jene» «uglückielige« Ereignisse» nicht »iider vorsührrv, sie find i»zwisch«n ja allseitig erklärt und oft g«»ug besprochen worden. E« geziemt fich aber, daß »*r all« mit tiefer Wehmut bet Opfer gedenke», »eiche i» jener chaotisch«» Z it, al» «t»« garze Welt zusammenbrach, aus d«r atte«, vielgeliebten Heimaterde ihr Lebe« loss'n mnßien. Immerwährende« herzliche« Gedecke» fei ihnen gr-widmei I Tod sfalt. »m 29 Jä»ner ist t» ^ llier Allg. Srankenhou» di« BerwaUrr«wii»e Frau Marie RSpschl gib. Zottl im Alirr vo» 44 I ihren au de» Folge» einer Operot'o» geßorbev. Da« so rasche Hinschride« ber allgemein beliebte» Freu, welche der »»gesehene» Familie Z»ttl ia Hoche»^g enl stammte, erweckt i» alle» Kreise» trauernd« Teilnahm«. Todesfall. Ja Latbach ist am vergang«n«n Sim«tag Herr J,g. Wilhelm Putick, O'seiin'pektor der Agrardirektio« R., gestorben. Der verschieden«, welcher al» einer der besten 8i forschet und Keu»er der karsthöhleu weltbekannt »ar, erfreute fich »ege« seine» freundliche« Wese»» be'ondei« bei der La«d-bevilkeruug seiner Tä>igkeit»gebiel« der herzlichste» Ey,pa«hie». ll vergängliche vndienst« erwarb fich Jag. Patick, welcher seit dem J^hr« 1886 In Slo> wenie« wirkte, auch cm di« Hebung der slowenisch«» Forstwirtschaft. Di« Relultai« seiner ich»ierige« uvd g'sahivvlle» Höhlenforschungen v«öff«»tlichte er in d«u Mitteilungen de« Wiener geogrcph.fche« verein». Kirpnlich fiel der verstorbene durch feine hohe Ge» st alt ans, »eiche 2 m 5» cm maß. Slowenien, dem er feine ganze reiche L-bi««kr»s' widmet», wird diese» deutsche» Südmähr«r eiu dankbare« Änderten be wahre». Todeefall A» 26 Jänner ist i» Weite», stei» der »eii uad breit b,kannte und beliebte O-er« l'brer i. R Herr Johann Rapaik i» Alter »so 66 J'h en aeporbe«. An Si-lle >iae» Kranz » für den verstorbenen Kaufmann Herr» Hu-a voldin au« S'. Lorev»e» am Bacher» 'p ndaen die Firma Martin» & Strauß. M »rburg, Di» 500 H.-rr Fr,«drich K.'fi r, St. Loe«rj«u Dm 200 ued Herr F.lx Hinlchko, St. Lorevzev, Dia 100 für die Ort»-armen i» S'. Lorenzen. Den edle» Spender» herz» lich » Dank I Hauptve»iam«luna d>r Frro Feuer-weh? Celje. Am 26. Jämer 1929 sind im v«ein«Iokale der F ei willige» F «erwehr (5 lj- 0« 58. Jihr^happ dersammlaag statt. Der Schrift-führe.- Herr Em.riß B rua erstatme eiuen aa«führ-lichei Be 'chl dem wir felgne^ei e»t»ehmg au? lsklest.njen eiu ruhiger'« al» di« v^gauge«« Jahr«. R chtSdkvowe riger warde doch an der ver-b'sserung der Schlaxsectigkeit gearb«ne'. An R»-auschi.ssm.en find im b sondert» bi« 500 Met« neuen Schläuche arzusüh r, wa» ei» dringenbe» vedürfai« war, wett unser alte» Schlouchmateriai nicht mehr ae»:eicht und ziemlich def'ke >st. Der Beert» zählte zn Beginn de« Iah e» 1928 3 Ehr«-Mitglieder, 38 ausübest»« «liglieder, 12 Schrtz-wä,»li, 4 neueina're hre A piranten. zusammen 57 Mauv, d»,ch To) abgegangen 1 Schrtz«»«, v°rl l:!be» 5»> Mio» und uuqesähr 400 onierseiltz?»dr Mi'glie^er. Im Jihre 1923 wurde die Wehr 14-mal alarmier», ver) «war cm 10.1 »u einem Kam^ntawr ia der B lla „Reg!»a" Lava Nc. II, am 27. I. zu einem a»ge,ag«e» Goßseucr in Rade- bei Zi-dauimost. cm 30. I 8 ,mi> s «er in der Hreinzasie Rc. 14, a« 7. II. Kaminfeve: im Hause »Ho el ktvo«-, ÜM 21. 11 kam ^s uer im G«bäud« der aaupttiafit Pri^-rvova ulic», am 2l. III. z«r »schana eine» i» Brand geratenen Lei, ölbehälter» der Raffinerie t" i» d r Benjamin Jvat örva nl c,. am 4 IV. z»r Bergung eine« E trunkeaen. am 12. zi zwei <» vraid gerate»«« Obje'te« in Tremaije. om 10. VI. z, einem Brand« in Kasaz«, am 20. VII »ar Bergung eine« Ertrunkene«, am 4. X. zu «iner R ruch»»!w cklurg im „Narobet dom', am 29. X zur Lischa»g vo» i» Brand ge-legte» Mehlsäcke» fc'i der Firma Gaberc im „tonenden Hups« in Atclii. Die verschiebe»«« Alarme fielen zumeist i» di« Z-it z»ische» « Uhr abend« uad 4 Uhr s üh und waren h ebei im fgani 92 Mav« anigcrückr. Die angelegte KlinaelUitaag bewährt sich ou«^rz«tch»it uad soll «! u«s«r Bestreb«« sei», di«se roch »»«zubaue», um m«hr Ka»erate» anrufe« zu köaue«, »a« hent« ohne lanten Trvm-pttevalae m nicht erreicht »erde» kann, »«gen Manch«!« an Alarmglock:«. Dies« Er»«it,ro»g der Alarm«-laxe erweist fich vm!o düngender, je näher »'r drr G.üaduag lijw. Aagliedervog eince Rettnagfabtcilaag kommen. Theaterw ch » mardeu 22 »al b!zo»«». 4 »eu tiugrfttllt« A pirant'n trh!«U«o »it 15 Uebu»ar» ihr« eiste AaSbildnug, deren P üsuug bevorsteht. Dt« pr>.k sche und theoretisch« A»«bild«vg uud Schulang erhiil e» die Mitglieder durch divers« Zugeübunze«. Rapporte und sacht ch« vorträg«, wtlche eine Gefa»t« i:.y. von 42 oufaKifco. Durch dir Abbaltuna de« FemrwehrtageS und der daran an zeschlofienen Tcm> bo!a »ar «! möglich, den ve elntfäckel zu stärke«. Zar Pst-'ge der Kameratschaft wurden »wei Fimillei--av'»de abgehalten. Die Bereitschasi»sirtistik weist 6 400 Besuche a j«, wa« e'nt tägliche Besetzuu» dnrch 14 Mav« ergibt. Beim Brgräbui« unseres hochver-deuten O'imaure» d r Schutz«anuschaft Herr« Laka« Patan beteiligte fich der v:re»u koepora io, während da« Shrengeletie für zwei verstorbene ehemalige Wi'» glieder durch D pNationea gestellt wurde. Au drei Leichenbegängnissen vo» Mitgliedern kee N chbar« swerweh «« war di« Wehr durch Abordnungen v:r-treten. Uafer« ganz« Fmerwehrarbeit war eingestellt cus Eihaltuag «eich ff»«r Wert«, di« vo» Fe«er bedroht werd«». Rasch S Au»cLckev, »ielbewr ß e« E v-schr«iter, mit «ir e» Wort, »ur Gchlagsertrakest kav« hier vi» N tz i, sei». E« soll i» di« O ff »t'ichktit getragen weroe». daß «user gauze« Bestreben dara«f k nauflifbt, ti.» i» vollkvmme em Maß z» erreiche«. Wir dürfe» »icht selbstlos setr, wen» e» g 1», d«n Wrrt unserer Tätigkeit in t«: breiten O fi:otlichkei» zur Geltung zu briugev. Wir find un» v»l«r«r ver-aatwvctuug b«»rß' uad wolle» »os«r Ftuer»ehr»e'eo aukbaueu, wie e« di« öitlichea Verhältnisse bevölige» ftitMBCt V ui» so »rit wir es ott»Öjen uad uifcrt Sraft HIezn ausreicht. Diesem offenen Wort so1 die Bitte folgen an die Behörde», Aewt«, Industrie und fozst'ge u Itern?hmnogev, anstre Best ebungtn rech! zu wür» dizen, ihnen d:n Weg zu ebnen und duch tafäftige U-lerstütznugeu ntft« •chiff«lfct«M?f tt ,n heben. Bei urs gibt es kein Halte», Mn R-sten, uistt Ao»»ando ist immer bedach! aof zeiige»!ße Bir-biflitnngtr. Ja rächst» Z t wird an die S ündnng der schon so ofi nwlhntin R:ttan.«ib>e>iuo^ ge-schkittm werden und «in neues menschenfreandlicht» ZL'rk wird Zengvis ablegen vo, unserer Tä igkeit, deren Gamaruera'beit unsere brav:» Aameradea aas reiner Nächstenliebe volführen werixo. unsere« allen «.it> acht getreu: E ucr für alle, alle fär ihm ! —. Nachdem noch d r S iffter, S lätemeister und « q-t. ßteoneister bzrichtet hatten. erfolgte dieN n»ahl,»eiche folge,d « E gebnis «1 S'i»»eneivhll gkeit brachte. Ob»?ni: Ehrenhanp!»ann I ller z Johann. Harv mann: «a». Als hier Faiz, Haup nannstellver-tret«: Lnn Baum-ister KUtschn'gg >lois, Zigs» führer: «am. Betna ttnuich und ftin P iko chegg Josef. ZajffttHrnft llverttetn : «am Bjnbtf iwuit und Sa«. Schlosser Sottsrie,. Rotsüh'er: die »a-»eraden S.<.d"chn Jehann. Tertschek Fr tz. O^ehot c «artin und M.i.k August. I > deu Ansschnß »urde» voch gewählt die Kameraden: Sradt Gotlsred, Find-eisen H:iurich, llaebevtz Flanz jrn uad Rojc Joief. als Eriotz»änntt b1 Sameradtv : B rnbef 8 m nd j b Scheu Ladwiq. R ch>vng»p üf-r sind di« ka> meradeo: Arell Josef und Swett Wlli. Z m Ob nnnv kee Echitzmum schift wrrrde gewävte Kam Saget Hans und zu dessen Stellvntteter Skobene Frtz Der Bau«rnball de» Pettauer Män n,r«efavgver«ine«, der a« 1. Fedrnat t. I im Bereinthan e ia Pettaa statifiadet, büiftc au« bisherigen ähnlichen F ischin^soeranstaltunge« »ett übeuk ff-n. Wie schon b richtet, fi"d für diesen «bend all« möglichen vrgnügnrgen inAatstcht genommen, »lle Borarbtitt». einfchl eß ich Diko iernngen, gthen der Bollen dang entgegen. Da» neue Fceudeurad, auch T uf^lsrad genannt, ein origineller Fa chingsscherz zum Totlache», ist bereits ausgestellt und funktioniert ta^eQoS. Für die th«enf$8jhet.'«fc^auenz nnd das ? eisschießen wurden zahlreiche «erivolle Gewinnst« bestimm', die Im G lchäs e des Herrn Tsgvio zur -B sich'ignng ausgestellt find. E oe eigne Tänzer-zruppe ist daran, bald nach Beginn des Baaeroball» » hnti läidliche Ti"z», fo den gemütlichen Et irer-Sehtet und Band! Taoz vorzuführen. Di: Hivp -musti besorgt die Schonherr»A^ptlle, die N'den» räumlichteiteo werden besondere SHjfit hab o, des. glricheu die Bn. W e «an hö *, wtrd dieser BantrO' ball auch von auswärtigen Vi^nerv und F «vnd.'n des PeNaurr Männergesan.v.reines gut b-sucht f.H. U»so«ehr ist zu hoffen, daß die H imischn» alle «scheine n. D kori»rte Poliz lwachieui«. M t der Zoldtnen Medaille sät bürgerlich! Verdienste wurde» ia Warbnrg aaszezeichatt: Poliz?tin'pt'-or tu die Rev!«riuspt? ocen Rabnic, So« t, fto<-mina und 3 je ferner die O ier»achlen»e 2il j i Dojec, C'goj, ftt-t'f, Gnaden uud Partc Die iilberoe Medaille für Zvlv d «ist: «hellen sie Oberwachlente Pn to, E n c t, M Ijiv c Mero c, Prjir, S:of. OTaMd, ÄeftjSi, TOuti Obnsnel, Gr. öaer, S of und Ä c. — I > S ll> wurden om 29. Zäaoer vo, Herrn R,g'er«ugsrat Dr. Hubad »zchfolgende M tglieder der hi^^eo S chnh-v«»cche dekoriert: ml der goldene» Medaille für bürge liche B-rdienste ti! Poliz'ii ilp kioren Franz Jebret'c und P ter F'ar c i, sowie d!« Poli e ajt»ten Mathias und JoanMibo», mit der silbernen Medaille die Wacklest Michael Dinlj>«, Franz Vpz». Mathias M,i c. Union Budak mb Jastas U>odc. — In P-ttan wurden aulgezeichnet: mit der goldenen Medaille Renierin'peüor Dvoiil und mit der silbernen M e d a i l l t die Wachleute Bivko, Stwlc und Galum. Ordentliche S tzung de« Etllter Ge-msinderates. >m Donnerstag, dem 31. l. M., fiidet mit be« Beginn n« ß Uhr abends eine or-dentliche G hang des nenernannttn 9. liier S:«rivbe» rateft statt. gu« 17. Kinde, »int« Mäbchtv, das a« U' Jäaner die Frau des Gch»we< und Fleischhauers Herr» Di«ai iu C lli gebar, hat E. M. der AS»ig die Pzteuschaft üb«r»o»me». Das gleiche geschah, wie erioo«lich, avch bei« 16. Sind des bek»anten Sh paares, das vor zwei Jahre» zur Welt geko««eu war. Bo» ben 17 Srndern der ausgtjtich»tt«n Mutter D öaan leben e s, nnb zwar s chi Knaben nnd fünf Mädchen. Cillier Zeitung Der große Schneesall, der ven Donnerstag abends bi» Gonntag früh nnanterbrvchen anhielt, hat nicht nur das ganze Land »it einer «eterdicken Schneedecke eingehüllt und btu Häusern dick« Sch,«-tappen anfgefetzt, sondern auch den Z,gsverkehr zeit-wtiie eingestellt. De» Nast?e»gu »g» unseres überaus tüch'.iaea S sevbahvpersonals gelang »s allerdings, dm Verkehr ia S^wenie» immer wieder stoU zu machen 1 freilich war ei nicht zn ve «eilen, baß. wir z. B auf der Särntner St. ecke bei Fial, hie Züge infolge abgerutschter Schn««affen «ehrere Stunde» lang stecken blieben. >« Sounteg verkehrte» all« Züge wieder normal u«d nach Aufhören de> großen Schueejsll? ist die Scfihr einer Bertehrs. flockßng weu'gl-os bei ans wohl völlig beseitigt. Ncht so gut stob andere Lind« dm, »0 der Sch»eesall «titer avdaunte. I« Biluitv waren »» Montag alle S'r>ck:n vollkomnun stillgelegt. D?r diele, allznviele Schnee, ben ans der izeung« F»schl«g beschert hi», ist nicht nur für bi« Wlnte«Sportler ein htrzersc«ue»der »nbl'ck und ti» prachtvolles Betäki. gn»^«»i»tel, sondern er schaff- in den gioßen S ä»en euch ganzen »c«een von Arbeitslosen B:-schäftignng. Die StabtnSt«, denen die großen Schneehä^ft» der Strnß«» in ihre llinzleie» hlarin-leuchien, sollen vo» dem weißen Segen, der in be» S ädten fo bald sch«ntz'g wtrd, alle»dings nicht be« sonder» entzückt fei». Dafür aber gi»t e» kein schöaerrs B'ld als die weich v *fch»l««e»de. strahlend reine, im Ssnuenschein sattelnde freie Landschaft ditfer Tage. Grohe Schaeefälle btherrfchten dieser Tage auch andere eurrpZisch: Siaaten in uuzeahnte« Nul «ghe. So liegt der Schnee i» U igaru infolge der Sch,eestür»e stellenweise drei Meter hoch. Dx Verkehr Budapest.Wien wurde a« Moitaz nur «it dtn Schnellzüge» aufrechterhaltev; auf dieser «treck -blieben sieben Zitge stocken. Der F achtevv^kehr »»ar vollko««e» e!»zeftlil:. Auch auf der Stricke vadapest A»grrb blieben fünf Aiige ans offene« St-lä,dt steh» Für ihre Befreiavg mußte Militär htraugezoztu werden. J»BSH»«a fuhren alle Züge «it großen Ber'pZ angen. Auf deu Bahvhöf«» in Prag, wo «» 30 Standen nuunterbrochen schneite, «wen Soldaten «It de« Wegschaufeln de» Schnee» beschäftigt. Ja der Slo«ak«i «rte 4t« der Schnee in «iniatv G geaden ein« T'«f« von 4 Meter». Ein H,u« unter Schnee. Ja einer Bor. stadt von B-ograd »ar a« Sonntag «orgeu» vo» eine« an etnen Hang angtbanlen Hans keine Spar mehr zu sehen. Städtische Arbeiter and Nachbarn eilten herb:t, n» di« 14 Bewohner, welch« in de« Häaschen lebte», aus ben Schneeheufen anizugrabeo. Nich achtstündiger Arbeit »nr vo» Hau» roch i»«er nlchts zu sehen nnd es »urde spät a« Abend, als «an das Dach erreicht«. Die 14 M:nfch«n »aren »och all« n» Leben, aber fit lagen ganz beno»»en aus de« Boden ei»e» Z ««er» Hera». S>e hatten 30 Eiusden unter de« SHnee zu»eb:echt. Der Schneestul« wütete in B»grad drei Tage lang «it ««erhärtet S'ärtf. Mitbürger, sorgt in bkfer harten Winterszeit für die ar»tu hungernden Si-^rüzel I N chts ist leichter als bti Spazieraä»gen oder Sportausflügeu eine Handvoll von Brosa»en oder fo,pige» Vogel-fallet, das nichts kostet und überall voih mden ist, in den Tlichtn zu trage, uud aaszustreueo. Mau «uß nur daran denke» oder fich die M,h»nng zn Herzen gehen liss-v. Danken »?r nnferen Ueben glühli»gssä»ger» ihren sbßen Gesang dadnrch, daß wir fie t» der Zeit ihrer bitteren Not e?bar»nngs voll am Ltben erhalten l 3ueber gegen Grippe. Der Professor der Univetstläl Oxford Thomso» ttat ans eine» voitrag »it derfenfationellen Behavp u»g he-vor, daß der Zack:r «tu ausgezeichnetes Schutz«itl«l gegen Sr^pfte ist. Wer noch jeder Mahlzeit einen Wüifel Zck t oder ein Bonbon zu sich uimm', wird von der Srankheit verschont bUiben. >uch Personen, welch« die Ja-flaenza schon ia den g allen hatte, find schnell ge-iulld geworden, »enn fie eine größere Meog« vo» Zack-r genossen. B:sondeis in änlichen Sretsen ist die Behauptung Tho»so->s «it großer Sufmrrtfamkeit aufii«»om«iu worden. Sa billigeres n»d b « :e»«r«> Heil«ittel gegen Grippe ließe fich kau« denken als Zocker uvd e» kann schon sein, daß »as dran ist, denn die Sripp!trallk«n und diejenigen, die davor bewabtt bleiben wollen, genießen jz große Mengen von T-e oder S ühwein. A« S«de ist es »irkiich der iu diesen Settänken enthaltene Zack-r, »elcher hilf.! Dt« .Skova Evropa" befchlajznahmt. Die 2 h'Nttge Folge der »«kannten Zigrebet N vve »Nova guropa* wurde »» 26. Jänner wegen des L-itartitels »Der neue Stmd" beschl»gaah»t Der Seite 3 Artikel war noterfchrieben von den Mitgliedern d«s Arbeitskreise» der .DI )da Europa" J»»n M i ro»I4, Dr. Laza Popov ^.Dr. J»o Politeo, Dr. J,ov-l» nnd Dr. Milan Ch du. Frau Maria Rad?« gibt ein Zm* bfott heran» A« Samstag ist iu Zagreb bi-1 Na««er des vo» Maria Radiö herausgegebenen Tagblatts „Slobodni Blas" erschiener. Das Bla« ist nach 3 halt nnd For« vo« eingestellte» .Rarodnl Bai" verschieben. Die deutschen Blätter «Berliner Tag' 6latt* und .L j»fi cht Zeitung", die vor karze» » Zngoslawien verdo «a wurden, fi»d süc unsere» Staat wieder zugelassen »ordeu. Die Tlimm der Politiker, die vochvoe kurzem all'äglich In die Z «wogen kamen, find f« gnt wie ganz ans der P.,fie verschwanden. Rar hin und wieder liest «an, daß der eine oder andern in da» Verzeichnis irgendeiner Advokatenkannner ein-getragen ward« oder seinen friedlichen De,st ais Prof ssor nnd dtrgleichen »ieder angetreten hat. Gelbst vo» ben ganz großen Henen, die seich« ganz« Seite» der politisch«» B ätter versorgen konnte», hör. »an nur voch selten etwas, nnd dann ga»z Hai «lost». So »,ll kt Laibacher »Slovener- er-s >hcen haben, daß fich der Führer der rd«»aliße»: selbständigen D«mokr«ten H rr Svetozar Pribic«vi< entschlossen hat, seine M««oiren über die politische G-schchie der Kroaten von 1003 bi» 1918 nnd weiter zu schreiben. Besonders eingehend »«de er fich »it d«n kcoatischen Landtag beschäftigen. Ans diese« G.-nnd sei « auch iu Zig'eb geblieben. Der 70. Geburtstag de« ehemalige»! deutschen Kaiser« W lhelm ll »atde e« vergangenen Sonntag in Schloß Doorn i» Holland, wo d« Exkaiser seit 10 Jahi«n in der B«rda»»a»g leb.', feierlich begangen. Dem gestürzte» Monarchen kamen ans diese« nnzäzlige ® ückwünsche zn. darunter vo? seine« v-r»andteo de» ftänig von Eagland und vo« keusche« Reichlpräfidenten Hndenbvrg. Die Teifenftadt. A» der Weßkilie vo» Eagland. «0 das Me« durch die Sezetten oe» Atlantischen Ozeans täglich n« «ehrere Meter steigt and fällt, ist in den letzten Jahrzehnten durch de» W llen eines einzigen Mannes eine Stadt geschaffen worden, wie fie anderswo nur durch ja^rhuuderte-lange gefchichtlieche Eatw ckluug zustande ko»»t. Si, beherbergt h:Mt zufa»»eu »it ihrer Ungebllllg über 10.000 M.nschtn nnd »enn das auch neben be» benachbarten Welihäsei, wie L vnpool, »it ihre» Millionen Ein»ohn«rn verschwindend gering ist. so werden seine E n»ohner doch in »ehr al» einer Hin« sich! von dt» Sroßstädten beneidet. Das Slädtche» kennt keine Paläste odn Prachtbauten, ab« avch keine düsteren Wohnstälten, die de» minder be»it« tilien S.'oßstadt«enfchen oft znr Behausung diene». Durch»egs freundlich«, vo» Ä.ün u»g«b»e. Villen-anije Häuser, die stch in geradlinigen S.rch u en.b Safi n aneinanderreihen, lassen «kenne», daß hier Smndjttz' moderner Ltbeusktnst und Hyjiene weit« g-hend berücksichtigt wurden. D es« wustergülngi? B rhältntsie zogen von jeher eine große Anzahl B:» sucher in das Städtchen, nicht nur aus Europa, sondern anch ans Amerika nnd anderen Weltteilen, die heute schon einen aavz beträchtlichen „Fre«>en-verkehr" ausmachen. U« ihn zu bewältige», «ufct« ein eigener Hotel- ucd Fährerdievst eingerichtet «erde», de» dte lieoer «würdigsten Bewohnerinnen des Sitdt-chevs anzehd.en. Boa ih„n ersä^r: der fre»£e Finanzmaov. daß dem englischen Setfenkönig Lord Leoerhnlme von allen seinen Sritat«j(e» die S un-dung von Pnt L anlight (!o heißt die Seisenstadtj a» «eisten an Herz.n gelegen ist, »ohl deshalb, »eil er dadurch für die giizie Angabe, die et fich in seine» tatenteichea Leben gestellt d >t, die denkbar glücklichste Löinvg gefunden d'.t. Ihm »ar darr« !U tun, seinen Bea«tea und Arbeitern Ex stenzbe-dingnngen zu fchasf:», die ihr,« Leben auch anßer-ha b des Berafr» Jr^hzlt nnd Fc«»de verleihen sollten. I, welch hohe» Maß: ih» da» gelangen ist. zeigen dt» Frenden a» besten die vorbildlichen Einrich -tnngen »i« Schulen, B!bl!o'h«ken, Theater, Spor!» anlagen usw. und vor alle» der Sri st der ka»e-cadschaft, der fie alle beherrscht. Sei» Besucher und auch nicht der kaltblütigste Finanzier kann fich te« Banne diese» großartigen Wetkl» entziehen, in de» »enschlich«. g«lchaf:lich« und berrft che Ivterefien se glücklich verewigt worden. Der fremde Jngenienr und Z7chnck«r staunt über die E urichtnuge^, bie « hier auf allt» Gebieten zu sehen betonn; und ebenso der sta if»ano, der es fich wahrscheinlich nie t äi»ee litß, welch komplizierter und wohlAeordneter Appa'»« hier unterhalten wirb, nm fein?» Würschen und Be-lürsnifien jederzeit proopl nachzukommen. Auch bis »it» 4 füllt: Aett u u q Bin»»er > «iblich«i, Vesvcher sonnen ans ihr» Nechvmig. denn abgesehen von dem intertfsavtin W-tdegavg von Lrx. »on Sunlighl S ife uvd unzähligen avderen Artikeln, stadev fie hier die ideale LSfuag fflc ba> alte Problew des Waschest uvd PvtzerS, das jeder guten H,u>. frao lo f»bt an Hetz»« liegt Di» Elnwohoerschafi »sn Pzrt Savltgh» fett genj oon der •elfnprodu&icu ■ob otn damit z'.isammeuhSvgevdeu Industrien, wi» st» in W«ltkonz«rv von Leve^ Bro'.her» L nit»d v?r-einigt find. N cht nur dt» Stadt, sovder» avch der Hasen fi. k in stöndigen Wachsn m begr.sf n und gerade das ko»neude Jahr soll di» Bolleudun» einer großartig»« Haferanlig« seh?», ti: »« avch O,»cn-danpsern hi« z« 10.000 Tonnen «nö l ch«v w td, unnittelbar bei der FabrikSaolag» zu lö'chm uvd za verladen. Die «ch ff?, dt, ,un Teil Sgentom de« Rouzern» sind, brtvge« Rohna'erial, hanp sachlich >fizvzevf»ti» ar» $'ass nit ruhiqen Ve> nffeu nit vollfonneurr GaraaUe verkauf-« ka «. Aber nicht alle Lävd-r erhalte» it e Guvlight Seif», ihr Lvx rnd di» andere« L ver B odnkt» ar« Pv>t «uvligtt sondern in vielen hat dt Konzern eigen» Gesellschaften und Hundert» von Fibrilra errichirt, die — über die jarje W It zerstreut —ten nestgev und d»k seiner lebneichen rnd nützlichen Reklane ständig wachsenden vtdais avch in «vseren La«de decke». Die Sktmrifterfdjaft sät d«» Iah» 1929 wurde an Sountag auf einer 22 5 kn langen Stticki an Bacher» aLtxetrageu. Dt» T'tel des S'aatlneister« er,arg sich da» Mitglied be» SS Zlirlja von« J,n!o in bet Zeit dos 2:00:26. I« der II. bt»w. III. ftrt'gotie fiegte» ba> Mil. alied dt» s?s Mrrtbor W lhtln Bezjak i» der A'it vou 2:06:50 bezw. da« Mitglied de« SPV Maribor Paul D o l i» S »k ia der Zeit von 2:00: 2b. De» Titel d«r Etaa>«»«Ift»rtv für bos Jahr 1929 trug baS Mitglied des Skiklub« Ljabljaua Frl. Ltda B''v«^ davon. Ktisumstizmus, SSSTSTrÄ' ItliciiNiuitil Pamla lCrhflltüeli in allen Apotheken. Erzeuger Apotheke Arko, Zagreb, Uiea 12. 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Die tieftrauemden Hinterbliebenen. ^ . v'J. Maria Putick giht in ihrem »owie im Namen ihrer Kinder, Schwiegertochter und EnkeUohne« von namenlosem Schmerze gebeugt allen Freunden und Bekannten die Nachrirht, dass ihr innigstgeliebter, teuerster und gütigster Gatte, beziehungsweise Vater, Schwiegervater und Groswater, Herr Ing. Wilhelm Putick Agrar-Oberlnspektor I. R., Inhaber hoher Auszeichnungen am Samstag, den 26. >?«inner 1929 frflh nach lAngorsm nchweren Leiden ruhig im Herrn entschlafen ist. Das BegrSbnis hat am Vontag. den 28 .Tlnner 1989 um 2 Uhr nachmittags Tom Trauerhause in Ljubljana, Gosposka ulica 15 auf den Friedhos bei 8t. Krii stattgefunden. Ehre seinem Andenkea ! Ljubljana—Celje, am 26. Janner 1929. Die tieftrauernden Hinterbliebenen. Statt jeder besonderen Anzeige. >tyV;>. i-»vi Vom tiefsten Schmerze gebongt, geben die Unterzeichneten die traurige Nachricht Ton dem Hinscheiden ihrer innigstgeliebten, unTergesalichen Schwester, Mutter, Schwügerin und Tante, der Frau Marie Rüpschl geb. Zottl Verwalterewitwe welche am Dienstag, den 29. Jlnner um '/,5 Uhr nachmittags nach kurzem schweren Leiden, reraehen mit uen hl. Sterbesakramenten im 44. Lebensjahre in ein besseres Jenseits abberufen würd». Die irdische tlsille der teuren Verblichenen wird am Donnerstag, den 31. JAoner um 4 Uhr nachmittags auf dem Ortsfriedhofe in Vo|oik im Familiengrabe beigesetzt. Die heilige Seelenmesse wird Freitag, den 1. Februar um ',,7 Uhr früh in der Pfarrkirche in Vojnik gelesen werden. Vo j n i k, den 29. JZnner 1929. Robert Rüpschl Wilhelm und Adolf Zottl 8fü4cr Statt jeder besonderen Anzeige .'H. ;» ' •' . fß J " ' >, -. . feigtntslwer, teraafgtber uno Lchr.ftKiirr • ßronn üdjaufr in Eelje. - Trud und Bniaa- ?