^ W. 3U0»lan nln 26. Nonemher lM) Die ,.i!.nbacher Zeltun.i" erschtiilt. mit Aiisll^mc d,r Sl'»n« nod Feiertage, t.^ilich. >,nd sollet samml den Beilage« im lio>»vloir ganzjäbrig ll st., halbjähri >i 5 fl. 5U lr., „lit >st r e uz b a « e i», l5o>!!l" toir ganzj, l2 fi.. hall,,'. tt lr. mehr zu eullichtl'ii. il'i i t der Po,t portosrci gauzj., «»ter .ss,s»zl'.,!ii> u»s qedllicktcr Mrefft i5 ft., l,a lb j. 7 ss. 50 lc. Inserti c,n s^, b üh r sür eineGallno«d:3palll>>-zeile oder l>en Rallx» derselbe», ist jiir l malige >Zill' schaltxng <» fr., snr 2l»ali^e K lr., f>«r3lnaligt lv lr. u. s. w. Zn diese» Otbühren ist «och der Iusertious-»^eulpel per 20 lr. für »ine jedesmalige llinschaltuog hinzu zu lech»,». Inserate bis l0 Zrileu lufie« l ft. iw lr. sill A H1..U. 1 st. 4U kl. snr ^ Mal und lw lr. lul l M.U (mil ^»l','g.liss des Iilsertil'NsstlMl'llö.) Amtlicher Theil. sVc, k. k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster EnlschlicLnng ll.l,». Schönbrnnn 1^. Novlm-l'crd. I. den Obrcndomberrn. Direktor und Kateche-ten dcr Volköschnlen i» Veglia. Mattbans V o l arich. zum wirklichen Domherrn am dortia/n Kathedralla-piitl allergnädigst zn ernennen geruht. Der Instizministlr hat die Staalsanwalts.Snb-Niluten Dr Franz Zanglacomi in Padna und ^olchard Leoni m Vero.u, zn Staatö<.nwaltcn. er-sleren bei dem 3a»desgerichlc in Vellnno. lederen del dem pandesgerichle in Nouigo nnt dem Nangc und Charakter von Landesglrichtöralhcn ernannt. Das ^istizministerinm hat den Staatsanwalls-S»bst>lu>,n bei dem Kreisgerichle i" «arl^bnrg. Josef Christian He »rich, znm Krelsg,richli!lalbc li»d Slaalsanwalte I>ei dcm Kreisgerichle zn ssloustadl ll'nailüt. Das Instizministninm bat den Kanzler des No< tarial^Archives in M'ine. Lnigi Giannati. zllin Vize - Verw.ibrer. und den Kanzler d»s Nolarials« Archives i>, Vassano. ssr^nz Mazeri, z,«m K««zlfl bl< den» Nl.'liiriats»^lll,chiuc i» Udiile lv»liü»t. Das Iussizmillistslinm l>U den Kl'adjntor des yiotariats'^rchives in Maolna, D>. ^lnlon Eollini. zoo» Kan,^lcr. und d,n Mxnizil'^l-Kon^re^alil)ns' Assessor Dr. pnigi Ne^ri zum Koadjnlor teö Nola. liatil-Archiues in Manl»., ernannt. Der Polizsimiiuster l)^t den Aktuar d,r TrieNe Gemalin' dei! französischen Monaichen ans einem D^inpfss. ptl inch! einmal ein Slaat^schiff ist. die Nilise ül'lr den Nanal macht, die 3"hll znr Elsen. ^'dn in einer Droschke, der Umstand, laß sie ei» fran-iösifchrr Konsnl und nicht dcr Gesandte nno ssrennd ^s a.nslrs Graf Pe>si>)m). »>nd wäre eö nnr a»^ ^'Umurrie llnd Zinsolge N>r die hohe Dame. empfang ""d be,,,sitel aül^l Di.ss.' ist ziemlich sonderbar. D>e "^!^».n!»!s„ Ocsnndheii^lmstandc. dic einen Mchsel ^s Küma'o eriordtlte». Virhi^etien die Malierin En. ^"le !>,cht. zw.'i l'lsoni'els ranlie Tage in Erinl'nrgb ^" bllibll! eon die Scheno^nlri^seilen in An^cn. '^'^" zu n'chmen und dann ersl n.'ch Hamillon Palace '^ ^" begeben nm ,'nem a!ä»zc>!den Balle beiz». !"°l)»rn. DaS 'llll't »icht scbr nach ^schwächler Ge> '^'"l's'l aus. Unt. min kommt dcr zwcile Akt: d.r "'">" icisl piZnüch bci Nacht nud Ncbel scincr Oat- tin nach. Hat er Neue bekommen? Hat das Miß» ».'erst and nist sich an^lkläri ? Will er persönlich Alles wieder a.nt machen? Wenn daS nicht cinc pikanle Familienq,schichte ist — so verstellen Octave Feuillel nnd Hacllänt'er ihr Handwerk »ichl. Al'er nicht bloi) die NomanschnslstlUer. anch die Polilikcr spitzen dic Obren, Sollte uiclleichl dicb Alleü eine Komödie sein. ll«u Napoleon die Möglichkeit zn geben, ohne Aufsehen, ohne cinc Einlaonna. abwarlcn zn müssen, n^ch London zn lommen? Daß Anslrcn' gnngen gemacht werben, den zerbrochenen Klug rer engllschen Allianz wieder lräslig nnd ballbar znsam-mcn zu killen, dciuon Habs» ».'clschicocne Ilsdcn dt^Gla. fl'n ^ililii, dr Pllsigü^ sa!!sall>Zsl!ü»lö aegrben. Sollle es nicht möglich sei». e>aß Napoleon cs snr zollmäßig bält. nnn selbst seine Htschäfie in ^ondo» zu nnichcn? Emc Eiülal'Nüq nach Wlnc»sor isl vielleicht in diesem Anglül'lickc nicht zu ueilaliq/n ol>er zu lllaügen a/. wlsen. balle ailch zn viel Umstände gcilllicht und zu uill Demol>strl'li0'^ ^lhabl. Aber wen» er sell'sl komml ohne viel Vorbereitnügen, obnc Ansprüche, im strengt,, Iükogniio. dnrchanö nicht, um Pol'lil zn Neil's», ans rcine» Pii^.nnrsachcn. s.inc ülan zn ül>cr» raschen, zn nbcrholl». wenn er ans dem raschen Anö-sing liach Hamilwn-Holise cinc Sln»dc bei dlr Kö« ni^in Villoria voripricht. mil P^Imerslon n»d Rnss^l. mit l!Nl.ien an»crln ibn> wichtigen Pnsoucn clnl^l U" i»i-<»>!<,5, ^,ir nicht als H,,,lptzwect — wei wild rol ihiu vic Tbnre zlischla^ln? Und wie. wenn die st.lse o,r ^aisciill ,bcn nnr Dlr e,ste Zn.^ war. nm diesen zwcii.il zn moiioiren. nm der Improvisalion dicscr polil'sch.n Glschäfi«rei,e dcn (5ba»aklcr eixer gemüibllchl» Eblszene zu a>be»? Wir woll«,, eö fnr henle dem G.schmack unsere, ^.'eser lll'erlass.l,. ob sie sich fnr dl, romantische o?ll für di, politische Inle'prcl^llou di.ser llniosen Gl» schichte enischlioen. U»smtn lrägl. geschossei, ill dein Momenle, als sie sich vor dem Molo uon O^>,a .„jz Schießlibnn^n l'eschäslige,' wollte. Vielleicht lwlln wir morgen, r.iö irgend ein Schiff «Napoleon« >ü Porll.ino nn^lom. nnn ist. welchrs raö Nenler'sche Vure.n, zn Mißoer» ständnissen velleillle. Dem „Morning Herald« wild mis Mt„ vom l3. d. M, gsschl'cben: «Ich bin i„ dcr ^li^e. Ibne» milzutheiltn. daß ?ie leple Dsplsche z.'oid Iobn Rns» scll'ö (.n, Sir I.nncö Hudson, l^clo. 27. ^ll,) we» »ige Tage nach ihlem V'saonlwerdsn durch die Zei» lnngsn z» einl-m Icl'bal'lln ?iolci!wechscl zivischsn l>,m bllsigtii nnd dem VerliNlr Hofe V.r.inwssnng gegc, ben Hal. Das Wun" ^.ibonl stcllle au daö Ve'li' ner die Anfrage, in milchen, sichle es jene Ilnss.ll'' sche Nolc belrachlc. d!c. >hrcm Verfasser zufolge, von den Sonveränen sowohl mi, uon ihrcn Volksln bi," sorl nie Ginndlagc deö St.iais. „„h Vö!lcrrechis0 für die siegenseiligsn Veziebnngln iämmll'chlr euro» pmschcn Siaaien belraclilel werde» „ni^e. Die Nück» linlwort deö prenß-sche» ^abin.ts<< ücß nichl lange auf sich warte», anch »rar ihr Iuhdll leicht zn llla-lht". ^r.iberr v, Schl'lniß becille sich zn e>klären, nnd zwar in der formellsten Art. r.iß Pienßcn dir in dcr Ichttn Note dwa,>d b>» dic a/sll)l!chc Anloriiäl ihr.r Vorg'ftPlcll ab;>!schült.ll,." Dic preußischen Plätter babcn ein neulich hierüber anfgetanchicS Gerücht mit der größten Enlschie, denhcit demclltllt. Die miilistcritllc «Preußische Zeitnng« reproduz'rt eilicu Anözng ans der Vrochüre: .Das Fsslungs-vicrcck in Obcritalicn. scine Vedentnug für Denisch. land. die Schweiz und das Machtgleichgewicht Europa's." Dic ,Pr. Zlg." macht darauf aufinerksam. daß in dieser Schrift der Nachweis der Vcdiutnng dcS uenltianischen Fsstungsvicrecks auch für die Verlbcidi-qnng von ganz Süddentschland von grober Vedeutlmg sci. u„d sngl dann seinem Anszng l)in;n i „(5s würde wüi'schlNswl'N) sei»'. ,i,s„„ »olddliüschc Offizilre. welche über rilse Velbältnisse ein kompetentes Urtheil baben. die militärischen Deduktionen der bcachlungsluerthe» Schrift in Erwägung nehmen woll!,»." Dies, Em< pfehlnn^ des Organs der preußischen Regieruna ist immerhin bcachlenswerlh. ^ esterrei ch. - . .^^'.?!'.^"'' ^l'" MaieNät die ssais^in »nd bei Mlrhochil.hrer am 2,. d. M. in Antwerp,., ersolglcn Anlllnfl im Vabnhofe von Ihrer l .^ol)tit drr Iran Herzogin uon Vrabant und^ Sr. k Hobeit dcm Grasen vo» Flandern empfangen wordcn. Se. Majlstat der König traf am folgenden Mor-ge» vor 8 Uhr in Antwerpen ein. Als Ibre Majestät die Kmseri» sich an Vord der k. Iachl »Vll-lori., und Albert« l,,^l.,n wurden Allerbochstdieillben vo.l Sr. Majestäi dcm 5ö»ig, der Zrml Herzc-gli, von Vrabmit u„o dem Grafen'von Flandern bcgleiM. Das Welter war wunt>,,schö>l und l.r Qaai mit einer unabsehbaren Menlchelimeii.ie In VeroierS w.,r Ibre Maj.stal die Kaiserin vom GroßmnrsclM des Königs. d,m Grafen van ltl Slraien Poiuhoz. begrüßt woroen. der Ihre M..j,llät ebcnfalls bis Anlweipen begleilele; bei r,r Ankunit des laiseil. Znges waren sämmllicbe ^iuil. und Mi« lüälblbörden der Slat>l im Vahnhofe'versammelt und rin Vat..i!Ion des dritten Infanlerie. Negiments anf. gestellt, dcssen Mnsjkkapsllc lie östreichische Volks« Hymne spillie. Se. Majestät der König hat.e gleich ,,«ch s,i,„r Aolnn!. Ihrer Ma^stal der Kaiserin seinen Besuch melde» l.'sien. ^ ^ ,, ^""' ?^" .^"l'N^ die Kais.rin sl..d am 23. Nov.mber l2 Uhr 42 Mmulen ylück.lch i» Pl,,. nionlh elügelloffen. ,,!,o werden AUsll'öchstible 5ie, e am 2^. glüh soils, H.-N. ^. ^ple Maj,släten der Kaiser Ferdinand und die K<,l,erl» Maria A»„a h^,f„ yoo f, ^,z Plitl.ia ^nm Van eincr katholisch,» ^rche ^, ^^ „z.^ Tol'la i» Ungarn zu bewllll'.,sn. deßgleiche., zu der ,.nn voUendels» Erwcilernng de, Friedrich Wilbelm. Spltalö in Tcpl,p ein G schenk von Ulll) f, l„ sn,«. den gernbl. ' '^ Zür die Abgebrannten d,s Doifes Skova !,,.!„., Ibre ka,s. Hoh. dem Momente .... ^ der ^ei.nng der '" " "°" .^„! "7H?,^' '^ ""«ch d., ».samm.« Ho«. -^ ^l'is Wien wird d,r «Zrankfurter Handels, ^l'll-ng gcschll.bcn: ,Das Tcl,gr.imm, welches tlll «OHO Gesundheilszustand des Freiherr,, v. Prokesch .1!« be-frietigend darstellt, hat es unterlassen zu bemlrken. daß die Aerzte darüber „och nicht einig siüd. ob der Htta»l, sich nicht tiuer schmerzhaften und in ihrem Ansgange nicht zweifellos'n Operation werde unter-werf,n müssen. Der Palast tes Internuntius i» Kon« Naulinopel wird läßlich von theilnehmenden Besuchern aller Nationen angefüllt, uno »nich der Sultan un« terläßl es kaum einen Tag. persönlich Erkundigungen über das Befinden des österreichischen Verirelers e»l' ziehen ^u lassen." «pesth, 22. November. In der .P.-O. Ztg." veröffentlichen Dr. Karl Peters, Professor der Mine« ralogie. und Dr. tt.nl Brübl. Professor der Zoologie und vergleichenden Analomie an der Pesther Universität, eine (5>k!äru»g. glcichlaulrud «uit jencr von den genannten Pioflssoreu i» einer am >4. Nooember d. I. abgehaltenen S'Pnng der philosophischen Falul. tät abgegebenen. In dem die Erklärung begleiienden Schreien vmpricht Dr. Brühl. seiner Zeit eine Schrift „Ueber die Splachenverh«!tnisse an der Pesther Uni« veisilät im Geiste der Wahrheit und der Wissenschaft" zu vsröffrn'Iiche» . um die j<ßt eingefühite Sachlage au rcr Pestber Uoiversilät zu beleuchten. Dr. Blühl schließt stiu Schreiben mit folgend.» Worten: «Da ich im September 0. I, mil entschiedcnsler Eprachc vor dem dainaligln NnterrichtöminiNer von Oesterreich. Sr. Er;. Herrn Grafen Leo Thun — ans Uebtlzelignng in das Recht und Einsicht in die Sachlage -- für rie Gleichbeiechlignng der ungari» sche» mit rcr denischen Sprache an der Pcslher Uni» versiiät plaidilt l'al>e. so hal'e ich anch jcyt das Nechl lind die Pfiiclü. die Ebre. die Aufgaben und die Lei» stuügen ter denlschc» W'ssenschafl au der hiesigen Uni-versuäl in il'l wahres L'cht zu dringen. Das werre ich all« alien Kräst das. ra durch die Eliminirnng rer rent« schen Sprache an der Peslher Universität in den Na. lttlwissluschaflcn für die genannten zwei Profejioren lein einsprechendes Wallen mehr möglich scheine, die» selben nur in einer anderweitigen Vtlwenrung im Lehramte ihre Ehre lind den Erfolg ihrer Wissenschaft« lichen Bestrebungen gewählt sehcn können. Pesth, 22. Novbr/ Der zum Obergespan des Abanjer Komiials ernannte Graf P.chy elllärle in einer yloßen Ve,sannulnng in Kaschau, die sich für rie Geseße von 184^ anesprach. das Festhallen an jenen ruhmreichen Gesehn sei sein Grundsatz; die InNruliil'nen der Hoflauzlei würden entscheiden. ol> er tie il'm zligsd.nile Würde al'Ieline oder annehme. Prass, 2l. Nov. Der Nechtolwier Viktor Graf Voc^'Walreck hat gegen das Urtheil des akademi' schln Senats, durch welchls r sl'sngln. ihm durch den Vieltor vor dem versammelten akademischen Senat zu ertheilenden Rüge uernrlhlilt wurde, die Berufung eingelegt. Venedig, 20. Noo. Ein k. l. Marine« Nist« zier soll eine bedeutende Verlilsserui'g der jo sell 2ii. Oll. l«^^ vermal, mit Hermme. geb. Punzeß zu Walrcck uno PyrniDlii) war dem oellwlglrn Valcr schon seil mehreren Jahren ein getreuer Gehilfe iu dcr Regie-luug. Fülsl Georg W>Ihelm war der ält.slleglerende nuler den Monarchen, ra er schon l^li? zur Regie» rung kam und scil ^80? jelbslsländlg regiclle. El war ein großer Gsnner des VanetllNmldeö. Mail lühml ihm nach, daß la beherrschen, ist von den sardinischen Geilie-Truppen eine Reihe Batterien ei» lichtet worden, welche nur das El,»treffen dcö schweren Belagerungsgeschüpcü vo^l Neapel clivarlen, nm ihr Fener eroffnen zil lönosn. Die hierzu erforder» lichen Arbeiten kostete» ungehenre Anstlcngllngen, da cer Boden f.ist durchgängig steiniger Natur ist. Zwei Batterien sind förmlich iu Stein gehauen und gegen ras F schiedcnen An^liff?weiken und an einer »euln Strafe zur Herbeischaffiing des Belagfriingsmalerials gea:-l'lilel. Am 2l. 0. M. Nachlü fano vor ren Außen» werken der Festung ein zweistündiges Gefecht Statt. raS durch einen v lime Freunde und Bekannte vorgelassen, von welcher Regel nur Sonntags eine Ausnahme gemocht wird. Garibaldi hat bekanntlich vor seiner Abreise von Neapel in dt» Ionrnalcn bekannt gegeben, daß er alls (5a-prera nur frankirle Briefe empfangen werde. Zu diesen, Entschlüsse veranlaßte ihn der Umsland, daß in Neapel täglich lü0 bis 200 Briefe, Zeitungen. Vorschläge und Anerbietnngen aller An ans allen mög« lichen wandern an ihn einliefen, wovon der größte Theil unfrankirt «rar. — Vilior Emanuel hat bezüglich des Schicksals dcr Garibalriancr folgendes Dekret erlassen: »Nach Vorirag Uostles Ministerratbes. auf Antrag des Co!!seil6'Piäsic>s»le!i, Unseres Staatöselreläi's für die auswälligen Angelegenbcilln lilld des ilriesss-lninisttls haben Wir verordnet lind verordnen: l. Die jept u»ter den Waff.n stehenden ilalienischen Fre Ptnsn'usHeseh soll n»f sie Offilicre. Unteroffiziere, Korporale und Soldaten, die durch Wunden, welche sie im Kiieg, erhalten, für bcn Mlliläidienst unbrauchbar geworren, angewandt werden. 3. Ihren Abschieb erhalte,! diejenigen Unleroifi« ziere, Korporale uuo Soldaten, welche heimzukehren wünsche»; es sollen ihnen bi, Miitll znr Reise anf der See uud auf den Eisenbahnen sseboten werden, sowle eine Gratifikation ihres vierteljährigen Soldes als Entschädigung. Der Abschied befreit DiczenigeN, welche g'seh'l'äßig noch Verpflichtungen gegen Staat u»d Aimee haben, nicht. 4. Die Freiwilligen. welche unter den Waffen bleiben wollen, müsseil sich anf zwei I.'hre. vom heutigen Tage an. verpflichtn und solle-n gleichmäßig wie die übrigel> Korps der Armee or^< nisirt werde,,, li. AIS Reisekosten soll lcn Ossizieren, Feuilleton. Madeira. Die Insel Madeira, auf welcher unsere allge-lieble Kaiselin den Wmrer zuzubringen gedenkt, hat einer llciuen Gruppe von Ellancen den Namen gegeben, welche zwischen den Azoren und CanarilN liegt und deßhalb auch die Gruopc der Madeira - Inseln oder der Norrcanarien genannt wird. Die größte dieser I»siln ist Madeira selbst. 8.'! deutsche Meilen von der Küste Marokko's uud !3N Meilen von l.'>ssli« bon enlfernt. Sie liegt zwischen 32° 37' 30" bis 32" K3< 4l>" N. Br. und nabe noter dem l. Grad östlicher Länge von ss «ci.„cc?!. pz,si> 1776 ll. p.) und später vermehrten rie Weltreisen bolster's (Uer. lin N78) und La Pelrnse'ö (Berlin l»W) w senllich di, Kenntnisse über diese I»stl. Die Neuzeit ist reich an auöfühillchen und genauen Arbeiten; von b.so». d.lll« Werthe sino rie durch Slaluten veröffentlich-ten lrigonomclrischcn Messnngen des englische:, Kmlf. manns Johnston, der lange auf Madeira lebte, die Arbeiten. Humboldt's. Rille's. U»gewitler's ,i. A. Die canarischcn Ins'l» waren wahrscheinlich schon den Allen bekannt. namemliH läßt dieß eine Stelle >m Plinius (llixi. llulur. l>., Vl. o»i>. 32) vermlithsn, abcr sie geneihrn allmalig in Vergessenbeil und wnr« den etst im ltt. Jahrhundert »vieder entdeckt. Die Enldeckungsgeschichte. >vie sie von portugiesischen Schrifllllllern erzädll wird (Historie aller Reisen, l. und lV. Vd.) klingt äußerst fabelhaft, lind schon Förster sagt. daß sie keinen historisch er>rcislich,n Gllino hat. Mag nun gleichwohl mit Recht an der Wahiheit dieser nbenlenetiiHcn Erzählungen gezweifelt werden, so geben wir sie doch bicr iu Kürze wieder, lvcil die Sage die Namen ihr,ker gelisseu und nach der marrokanischen' Küste gesH'leudllt wurde, wo es die Seeräuber auffing» und die Leute zu Sklaven machten. — Anna starb vor Knmmer drei Tage uacli der Enlf't" »och geblicbtne» Schaluppe wieder i'.ach England ,^l kommen, hallen alcr mit ihreil Mltbrüdcrn einfrlel Schicks.,!. I>l der Sklaverei fanden sie an Juan de M^ vales ans Sroilla, einem erfahrenen Schiffer, ti'tt" lhellnebmende» Leidensgefährttn. den di, Eszähl»"s ihrer Abenlnier mit Bewunderung erfüllte und der, als er l4lli lo.'gekanfl nnd nach seiner Rückkel'l "«'w Europa dem Infantcn Dom Heinrich, drillen Prlnz^ 00» Ponngal. vorgestellt wurde, dilsem dle wund" bare Begebenheit dcr gefangenen Engländer erz^h»'-Prinz Heinrich, ein Freund der S'l'ifffabrt »"0 l' mathematischen Wisssüsch.chen. sch'ckte. versichert ^ der Wahrheit des Erzählten, zw.i Schiffe ""'er 'i.c slbl des Hanpünannes Juan Gonzales au). "'" "'' Insel anfznsuchen. Dicser sege'le nach dcr Insel ^' sanlo. die schon srüber entdeckt war und von wer. bsnurltt man vor sich «n'mer cinen dicken Ncbcl. w" » l,er Abreise ei»c A»lw0lt des Königs. Märe diese NÜustig ausgsfallcu. so würde er geblieben sein- er lst fott, also ist eine abschlägige Antwort erfolg, ^"b in der Thal babe ich ihn am Donnerstag Abends. "lS ich „»ich im Gasthof >>..(5,'gland"« befand, ein wichli^fH Schreiben, das ihm General Türr brachie öffnen nnd lesen sehe». Dieß mußte die^ Antwort dcs ^oni^^ sein. Or schi.n sorgenvoll, ermüdet, getäuscht "ene. »heilte einige Hande> drücke an Zreunde ans. ohne weiter ein Wort zn sagen. Ill seinem Schlafzimincr aber bemerkte man ein,,, kleinen reisefeitig gemachtenKoffer, leichtes Ge pack. die ganze Garderobe des E.oderers der beiden Slcilic,'. Am folgenden Morgen, ehc die Anker des g<-.hrzrna.e>i. d.is «hu nach der Insel Caprera brin gen sollie. licht.t wilroeii. d.ga^ er sich auf d.is englische F>!ig^ss. um dem Aomiral ^lbeivoli! zn sagen, und ibm snr das Wohlwollln zu danken, welches dessen Grfchiv^der ihm u»o Italien bezeigt. Die Oss'zilre lies.ö Faluzeuges sagten uns,, daö das stcls ernstc Gl'sicht des Generals diesen Morgen ei. licn qanz eigene» Aiiödruck gehabt habe. M.n, fühlt,, daü ihn ein herber Schmerz betroffen, daö er ihn ab.r mil SeelengrDe ertragen habe. M.m uerlicrl sich in Muth i!ai),!»gi!l über die Ursache dicses 2chmer> zes. über den Gegenstand dieser abschlägigen Ant. lvorl. welche ihm der König gegeben. Dic einzige S.ige, die durch die Thaisachen bestätig! scheint, ill die: der,König wollte die Grade der G^rilialol'scheu Offiziere nicht unbedingl anerkennen." Mailand, 23. Noobr. (T'Iegr) Die heutige »Perscueran;a" meli-et ans Tmin vom 22. d. M.: Dieslll Abend rciss» dic Dlpntaiionen uach Neapel ü)rr Mouales für die gesuchte Insel erklärte; aber die Al"N!,sH»fl, durch das un.icstilme Meer u,>d die ^»sicherheil der F-'lirt zagh.,fl ge>u,chl. drang iu den ^ipilän. „mzuklhren; »»r dnrd) groüe Veher^hel! Überwand Gonzales alle Hindernisse, seple rie Z.ihll ^ll. entdeckte endlich am 2. Juli l4l(i rie Insrl und l"l,dele bei Machin's G^ab, Das ^and »vnrdc l.'iel-"l'f im Namen des Königs uon Portugal Johann l., ' '^lsip gslwmmen. Menschen fanden sich keine, und ^"chdtm sie lueilcr im ^ande oor^ernckt waren. rich» ^t» sie ein Krenz auf und nanntt» den Oll Sanl^ ^»^. Ein Oisizicr. rer ausgeschickt wurde, die ^age ^s ^»nldes z„ erfoische». beslaligte. daß es eine I,>, ^ sei. und Gl'nzal.'s schll'g an dcr Süoseilc cinen ?^oh»plaß auf. dem er von dem vielen Fenchel (pmt. ^>^!«>) l>ln N.nnen Fnüchal gab. Sie fuhren dann !?lllcr „n, die I»scl herum und fandcu an emem «lljen eine Menge Seewölfe. wei)wegen sie den Ort ^"'"erades ^.'oboS (Wo!fv'hö!l,) »annlcu. Mit Mi« '^l" «on den vorn>l)msttn Pll'dnlien und mit W.isscr "" der ^„fti ^sls.hen. kam Gonzales oh^ie Veilnst <, !.^ ci»zigcn Manneö im Augnst N20 wieder in '«>'bo» n„ D^ ft^,i^ nannte, nachdein ihiu ''''fübrlich Beritt erstatlet worsen war. di.se Insel h ^ "ielen vortrefflichen Holies wegen III)., do Ma, »^cl' was im Porlua'ssischeu scvill als Holz» oder ^"lr-).,sll bcd.ulel. al». dem Könige das VtllraueliSuolum des Parla-meuls und Senats zu übel reicht». Nach ihrem Empfang wild der König nach Palermo abgeheu. Wie dasselbe VIalt meldet, besteht Napoleon auf seiner Forderung, der Papst wolle der weltlichen Herrschaft entsag,,, und den Schul) seiner geistigen Herrschaft dem Könige von Italien anvertrauen; da der Papst diese Forderung eotschiedeu zurückweist. gl.,ubt mau. ein cnera.isches Anflreien SeitenS Frankreichs sei bevorstehend, um nach defiiuliver Veilegnua der römischen Frage das französische Vcsatzungsloips abberufen zu lönneu. — Die poetische Vlschreibuna. vo» dem Para, diese, welches Vektor Emannel für seine,, Freund zn Caprera geschaffen habe, ist uicht genau. Der wahre Stand der Dinge soll ein anderer sein: stall blühender Gärten und eleganter Landhäuser fand näm< lich dcr El-Diltator an seiner Thüre ein Edikt a». geheftet, welche« ihn mit Konfiskation seiner wenigen Mobilieu bedrohte, wcni, er nicht alsogleich die gebührenden Steuern bezahle! Parma, l6. Nooember. In der Nacht vom 14. zum 18. d. erstickten im Seminar von Vedouia lü Seminarislen sammt dem Piäi'elic». Frankreich. Paris, l9. November. Der Vesuch der englische,, üielwill'gen »inifldllib!; der Kaiser lvüujchl. daß der Plan „ich, wcillr vclfclgl werde. PariS, 20. Noobr. Durch kaiserliches Delltt vom 17. d. M. ist die Arlillerieschule von ^'yon auf» gehoben, die provisorische von V.'lenco definitiv bc> l^äligt und die von Allionne wieder hergestellt worden. So gibt es nnnmchr 7 Arlillerleschulen erster Kl.'sse: in Vels.nlles (für die G.irle), Vlncenxes. M,p Sl>aö b»rg, Grenoble. Tolilouse »,»» 3iln„es (für je zwei Linie,,. Ullilleric' Negill'lüiel) n„o li Schulrn zivellcr HN.'ss,' fnr je eil, ^inleN'ZiegimtKt: in Douai. l!a Fl-re. Vesa!<,'o». Anronne. Vlilence „nö Vourges. Der kaiserliche Prinz tlhall jeßt ebeof^tls seine ^il'w.'ch«'. Dieselbe wird aus deu <^ Jahre alten l<>»s»nl6 ? llou^l!« ser Grenadier' Regimenter gebil» del und von den züngsten Offneren der Armee beflh< li^t werden. S't erhalte» l'cn N>»men: l'upillc« tl»> l« ^Us!^(.' Grosibritauniell. Ans Gibraltar i>'l die Nachricht eiugekiuse,', daß eine brasillciui^che Korvette, mit vielen Kcideteu^ an Vord. ein, Utl'lM^Hfahrt gem^chl l>^lt,. aus deu, Wege von M.irseilte „>,ch ^,ss>il'on beim K^ip Spar» lei nn der Verbellüste z» Gr»nde gegangen s,i. daß 3Ü Pcrsonen erlrnnlen und 116 i-. sehr kläglichem Zustande durch die brilis^e Dampssre^lle «Argus" gerellct wnroen. Serbieu. Velgrad, >9. Nov. Hen'e f,n,d die s,i„ P.,scha. de» fremren Konsli!» und r,„ Wnlociitiägern Stait.Der Fürst erwiedslle. er w^rde ,u,ch i.,s doppelte,, Tran« llon seiner Dynastie regier,,,; eben so eie Treue ge-ge» die souvlränc Macht bew^bren. wie die uuverl l)« lichen Nechic des serbischen Vo klö veltheirigen. Montenegro. Die »Tricstcr Z'g." driogt folgende Nachlichlen anS dem ^ande der (izernagorzn: (!fattaro, ll. Nov: A,n «. wn,de i„ Eslünje die Vermälnng des Fürstcn Nikolall« l. „»n Milena Pclrovla Vntolicova. d,r Tochter dcs nn'mene^ini-schen Senators. Nojwoden nnd Chefs ker Garde, uollzo.ieu. Wegen der noch immcr dciusiiidei, tiefs,, ilaudc^lrauer wlnde alles Geräusch uermiedlu uno dl»)wcge» war die Hockzeit'.'fsiellichlljl ^,y,^ einfl'ch. aber dennoch streng uach heu Hochzeilögebräuchlll. Die Braiilsührcr warcn der ^jize-Präsident dcs Saales. Herr Krco Petrovic und Herr Nicola Kneknich. Vrnder dcr Fürstin.Wilwe Darinl.,. Der Fahnenträger (^ariaklar) war der Onkel deS Fürsten. Senaior M^rso Diagov Marlinovic. Pn'jo nal war der lais. rnss. Geüic. Ka^iiän Hr. Vulov. Start Lv.,t Drago Pode von Grahl'wap elwl.delte: ,/?il,f s,,,, Wohl, damit er di, Slaven befslien nud ucreinigen mö^e. wie Kaiser 5l.^'0li0» lll. die Ilal,,»er befrei! u-d vereinigt hat." Senator Ivo Nadouic brachte seinen Toast auf das Wohl Kaiser Napoleons lll.. »»,5 Vefreiers unterdrückter Natiollalitaten", und der Toast des neuvermällen Fürsten galt seimr Tan:e, t« Fülsti'l Dariuka Danilova. und der klemeu Olga. Der Senat hat oer Iürstiu und ihrer Tochter eine Reute votirl, welche sür letztere in einer 'Vanl jährlich erlegt werdcu soll. Wie es heißt, soll sich die Fürst», über Corfu uach Italien begeben und spä» ter in PariS ihren Aufenthalt wählen, wohl» sie die Kaiserin Eugenie eingeladen haben soll. Sie wir» von ihrem Vrudcr. 3 Damen uuo 2 mouleuegriili» scheu Gardeu begleitet. Eattaro, li». Nov. Wie vorauszusehen war. verließ rie Fürstin Dariula D.iuilova Monteuegro mit ihrer Tochter Ol^za. Nach der Vern,älm,g ees Fürsten Nilclaus machte sie die Abschiedsbesuche uuo verließ am Montag Celinje. Viel Volk versammelte sich. inn die Fürstin „och ein Mal zu sehen, u,,o Alles eilte „ach Cltinje. Die Reise joUle ül'er Nj,la nach Crumicka gcden und dort die Einschiffung stattfinden. D«r Fürst und seiu Vater begleitete» die Zürstin bis an o>e Grenze von Oelinje. AUe Neblige» abcr gaben dec Fürstin, iu deren Gssellschafl auch der französische Konsul aus Scutari, Herr Hecquald, sich befand. l)is uach Rjeka daS Geleite. Ncncstc Nachrichten nnd Telegramme. London, 23. Nov. Die Y.,cht ^Victoria und Albert" ist diesen Morgen iu Plymouth angelangt. I. M. die Kaiserin habe,, vo» der Fahrt nichl gelil« ten uud gedeulen. wcnu das Welter schön l'leibl. uoch diesen Abend die Reise forlznsehs». London, 2ll. Nov. Depesche der «Timei" .,us Neapel vom 22, November), König Franz l>, b,l^,u gestern einen 'vlnlsturz. liii, Damvfir ans Gai'ta Holle Aerzte. London, 24. Nov. Aus Cliiüa vom 1. Olw-l'er wild offiziell gemeldet.- Die Kavallerie der Tala-re„ wurde g,'schl.igei,. die H.cle der Miirle», stebeil oor Pslü!^, Die Cl'ines«, h<,l»„, di, Uulerhaudln,,-gen begonnen, aber nicht üls Villeuds. Paris, 2^. Nov.. Abend«. Der »Patrie" zu-folge sind noch andere ministerielle Modifikationen „ade bevorstehend. Man versichert, d.iß im ges^ebeno.-,, Köiplr Modifikationen derbeig,führt wüideu. dessen Wirkungskreis jenem der voriualigen Asscml'I'-en ,,abe-kommen rvürde. Genua, 22. Nov. M'ero^weki ill mil met), reven ro!»isch,n Ol'fiiieren aus Paris Pier eiug,tröffe» und ».ich N,apel <,l>g,,,ist. Genna, 23. November. A»,f z,v,< Dampfern wurden Sliäfiinge axs Savoyeu „nd Ni;z.i. welche an die fiMlzosische Neglerüng ausgeliefert werden, nach Toulon abgeführt. Wie der .Eorriere mercan-' lile" glaubt. w!,d die päpstliche Rsgierung .„,^ die Pferd, u„d W,'ffen der auf affen. Konstantinopel, 22. Novbr. Di« Natifika-tioiltu des Anleheua sind bereits abgegangen. (Hetreid - Durchschnitts - Preise >>l k., ibach am 2i, No^finber !8N,l. Marltpreise ^ag°l.'ns-Oi» Wiener Metze» ^, in iisterr. Währ. Wsl^I!......... — j _ « ^» ssorn ' ^r"c........ Z «° Ha,.l........ , -» " H«,'l'iruch<...... . ' " ?"b"........ - ' __ Z 1^/" lluluruy ... 3 52 Theater. i« ^>l/'^' ^"U"a- „Mathilde", Ech.'uspiel 1 '' "'^""il. (Frl. Se,born als G.st). Mor.^,,. D'.stag: „Die ^»ammerschmiedin "" G st""'""""' ^^' '" ^ "^"' ^'' ""so Drllck uud Verlag vou )guaz v. Kleinmayr st F. Vamberg iu ^aibach. - Vcraut.vortlichcr Ncdaklrur: F. Bamberg. Anhang zur Laibacher Ieitung. A«»»'ll»»»l»»»»'l>^ Mien, (Mitt.iqs l Illir 1 ^Wr, Zt^. Nl'l'I's.) Die Vn,1im!!lll»q dcr V^r,V b^liqlich der Valuta nicht hindert. — V,i »icht unl'cdcutcüdcn Umsätzen schlicjicu fremde HiVl^l»V!llU)l. 2^, '.'!>.".'. D^'ift» und Glld mn cinvi "/,'/, höher >ils geflll». St^at^p^piNl' l'lh,i,i»'tlü ihx« Stand, Sp>s!llatiol»)l(5sseltlN weldc» thcilwcist zu höhere» Preis,« ge» , s>nist, Geld s,hr ^i'ffi^. vcffelltlichc Zchulo. ^. dtü F-la»'.»e« (für Il)U st.) '.'lü^d '.'i^til,'»a!-'>'l,!l.h<ü .. 5, „ /?..»l» 77 W »D.lt.illlqiiiH .....5 „ «!l,5,0 !>«,?<» kett..' .....4,!., 5«,2.j .',^,.',0 »lit V.rlos»!,., >.'. I i,^:l» . . l'.'N.'iO l^i7,— „ „ 1«5^ . . '.X ä<) !!<7.i ., ,. l8<»<» , . 59,— W,— Clün-Nciitllisch. zu 42 I., .-n^l,'. N»,?H l7. - N, dir Hloilliuider (sür 100 st.) GlAildclitlaslilllzis-Ot'li'i.itiem'». yli.d.!-^.!ilN.!ch , . zu ä'/, «ij>'»0 <^:>— liü^ni, .... « .', . '»«.>a .» -. Tl»! 'i'.i!!,. .,'. u. Tl^N', „ 5 „ <» Si,'!',»!'!,'.'^!! ......'» ,. <».'»,»!') l!.'».^l> tt),!d Malt Ani'.re .ssrr»I.n,>.r . . ,u 5 °/» ^^.— ".^ -Vmcliauischea Aul. !«.'>» ., 5 « t>2 2.5 K2,.'>" Aktie» (pr. Etiicl). ^t^mill'anf......?.N — 75w, zu ^tt fl. ö. W, (ohüt Div,) «74.20 174,:«! '?l. l>. (z«ücl',»,-O.s. <. .'»()!> ii, 0, W. ä5,tt, - 5.5X — K. Fcrd -'.'lordb ;, !<><»<) sl. (>M. 1l):l8. 1'.140,— ^t^,ts-!> ^r......278VN 2?'.l — Kais. Mis.-Aahü ,u 2Nl) fl (5. M. l«4— l«4 5>N Süd-lloidd. H.rl,-V 200„ .. 1 «2 ä«1 l l3. - !l).l!!l', ,,! .'<)»> !l.t Fr. m. lOU ,^. l..^<>'/,) ^iiizahlllng Il^«. - 1dl».'»« Galiz, .st>,rl-i!udw,-V^'li ,- <^.ft!lschaft zil 20>> fl. l'. W. !.— O.st, Dl'ü'D^iN'ssch ^'cs. ^.^ Z>»«. - 4N<». - Ocssevlcich Llcyt» >» Trieft 3^ 1^)0,— l«0.— Wis«. Da',iN'fm,-?ltt,-^cs '^'H .'l40,-- INö.— Pfandbriefe ls'" l»n fl ) '.'^'ticmil.' Nj.ih,v ^,18.^7j.'»'/« «N).— Ilw.'.o l'^if aus l0„ dltt^ „ .') „ <'«,— M.^ü 'l'a:f . „5., !'!.— Ul,2.) Natimiall'. l <2ml,'!l>it>ich „5„ »!>..>'» l<)« — aus l'st, W. ( vcrlosbarc „ ,', „ 8w, ,<» ,1.^st. W.....!<,?..'>' l!7.7.^ I^'ü-D.nüPfs-c» ,, lUN sl.^M. l»4 2.i 1'4 7.) Ttadt^üi. O!c» i»4!» !l.^. W. . :;,', 7-', .'l^i,2.', Mlll,>az>) ^ . 40 „ (5Äi. . ki!ü> „ 40 „ ., . :^« -^ 3^ 2.» ^',!ssv________,»4<»fl, ^2»l. . :i.'>7^, :l'l,2.) Osld Wal» «llary „ 5l1 « ., . :^> ., ., . 22,— 22,5l) Waldst.!,! „ 2l) ., ., . >'S5l> 2»,-- lt.gleuicl) „ «N..... >4,— »4.2.) Wechsel. 3 M o » a t e (ü.ld Vricf A,NN ,1. s„bd. W. . l 17.40 l 17 50 ll7.»0 Haiülur^. sül 100 !i','a»f Vaulo . l0^l..>N l,^! ?>» Vl'üdl'». ,»> l<» Ps. Ttcrüüg . 1^7.— «^7 2', Pan.', ,!»'«'»»^laiilV, . . . ^4,N0 54 80 (5o»rS der Geldsortcn. G.l» Vaie K, Mslu^Dulat.» ss fl..^!l Ns». U ft. .'/l Nf'. ^Knü.» . . . <« „ '.»0 „ >» „ i'.'l „ '.'la^'!,'l' . 10 „ !>8 „ l!„— „ Muss, Implrial, . > l „ 2ä „ < l „ 27 ^ Li!l'.»-?lqio . ^«7 .. 2.', „ !l? ., 50 .. K. f. ^ottoziehunss. Trieft, 2^tt^. - «u H7 » «« »T'. der Iüge auf der siidlichcn Staats: Eisenlnilin vom il. Oktober 18 „ 42 „ Oraz ?llie»b« i „ „ 3iachm. 1 „ 1i) „ ^'aibluy Ailluuft „ 2 „ 7 „ „ „ 'l „ 40 „ d. Zü^- zn'ischcn Lai l'ach. Trie st mld Vollcdig. In der Richtung nach Tricst und Venedig, 5'aibach Abfahrt Nachts 2 Uhr 1?M. u. Nachm. 3 Uhr 5)0 M. Trieft Auluuft Friih 8 „ Kl „ ^ Abends 9 „ 48 „ H'eu^i^ „ Nachm. 2 „ 48 „ „ ssriih 4 „ 50 „ Iu der Richtung von Tricst und Beuedig, Vcucdig Abfahrt Nachts 11 Uhr — M. u. Vorm. 10 Uhr!!<; M. Trirst „ Frllh „ ^'aibach Anluuft Mittaq 12 „ NU „ „ Nacht« 12 „ »„ '- ,^üqe zwischen ^ail'ach lind Kani;sa. Abfahrt uoil ^'aibach Nachte 12 Uhr 1A Minuten. „ « Kam;sa Frith 5) „ — „ slllllinft iu Flauizsa Vorm. 10 „ 25 „ ,. Laibach Nachnl. .'! ,. 40 iv r c lll d c ll 2l ll zoiss e. Dcli 23. Noucmbcr 1.^«0. Hl'. Vmlk. s. k. Mojor !»> Psüsili». vl'i» N»'d» mauiuuoois. — Hr. Ds. S»wi,>sch. von Wicn. — Hr. Nillll, Ha„i>el«man». »on Gr.^..— Hr. i!»,lllcr. Veamtt. vc>„ Tli,st. Z. 2N8. (2) Kuttdmachullg. Dlr zwcitc Vortrag zlliu Vcstcil dürftiger Gym» tmsi Divcktionö« Kanzlei nnd an der Kassa. Z, 2ll9. Zum Ablli)ic>e. Echwcren Herzens von mcincr geliebten, mwer» qcßlichcn Vaterstadt nnd so vielen werthen Frcnnden uud Velanntcn scheidend, die ich achte lind ehre, sage ich l'iermit Allen, die mich kannten, cm Der Ulnstand. daß ich mich, namentlich bei meincn Frenndcn anf dcm ^'andc. nicht persönlich verabschieden kann. liep mich den Weg der Oeffcntlichkeit ein-schlage»«. Gilden, ich meinem Vcrnfc in die steicr-märkische Hauptstadt folge, glanbc ich die schmeichelhafte Hoffnnng miincl'men zil können, dast die Er< innernng an den Scheidenden im Kreise seiner Freunde nicht schon am hentigen Tage erlöschen werde. Laibach am 2K. Number 1800. l. l. Rcchnulici^rath. Z. 3!>8. n ft) Nr. 8^03. Kundmachung. Zur Hintanhaltn,^ von Unglnck^'ällen bei 3chn»>efall oder Glatteis findet der Magistrat sämmtliche H^rrn Hanübcsiher und Hauob^sor-gcr auf die genaueste Befolgung der hierotti' gen Anoldnnng vom 2?. Dezember l«5,'^i, Z. 5W2 , aufmerksam zn machen. Dieser zufolge sind Dicselbcn ve>pflichtet, ohne vorausgegangene ?lnsagc, den bei Tag längs ihrer Häuser gefallene» Schnee sogleich in ang.'inefsener Bleite von mindestens 5» Schul) in die Mitte der Gassen nicht allein w.'gschau-feln, sondern anch wegkehren zu laff.n. Mit dem, in der Nacht gefallenen Schnee hat di^'si bis längstens ? Uhr Morgens zu geschehen. Bei eincm cingetrettncn Froste oder Glatt-eise sind dicse Stacken allsogleich, uud so oft .ä Noth thut, mit Sand, Erde oder Asche zu bl'strem',,. Bei cineni fortdauernden Uinvet-tcr hat eicß während des Tages wiederholt zu geschehen. Der ans den Hofraumen in den einzelnen Häusern weggeräumte oder von den Dächern herabgefallen? odcr herabgeworfene Schnee ist, uon den Hausbesitzern wegführen zu lassen, und! darf auf den Gassen und Platzen nicht ausgelagert werden. Zur Verhütung von b^klagenswerthen Un-glückssalltn ist dic Entfernung des Schnees von den Dachern unbedingt nothwendig. Die Befolgung dieser Anordnungen wird! strenge überwacht, die Nichtbeachtung derselben nach der kaiserlichen Verordnung vom 20. April »854 geahndet, in allen Fällrn aber die nöthigen Arbeiten auf Kosten des Säumigen um jeden Preis bewerkstelliget werden. Stadtmagistrat 3aibach am ll. November Z. 2N8il. (2) Nr. l»2. Edikt. Von dem k. k. städt. deleg. Bezirksgerichte in Zilli, wird bekannt gemacht: Es sei am 27. Dezember !85U Maria Kastellil) zu Ver-pete, H. - Nr. 25»,' ohne einer lehtwilligen Anordnung ledig gestorben, und aus dcm Gesetze zu ihrem Nachlasse ihre Geschwister berufen. Da dem Gerichte der Aufenthalt der Geschwister, Josef, Andreas, Ursula, Helena und Anna Kastellitz unbekannt ist, so werden dieselben aufgefordert, sich binnen Eincm Jahre, von dem nitten gesetzten Tage an, bei diesem Gerichte zu melden und die Erbserklärung an zubringen, widrigenfalls die Verlassenschaft mit den slch meldenden Erben und dem für sie aufgestellten Kurator Herrn Johann Kastellih abgehandelt werden würde. Zilli a>n ltt. November lttlll». ^. 2l0ä. (2) Nr. 1572- Edikt. )>n N.ichhioqe zu d,m hilsämllicheli Cdikle vom 29. S.plember d. I , Z. 1572, wild ku„0 sssimichi. daß tie dlin Frai^ Stleitilr ^'o>i Ke,sch> dels gsl)ös>^c, i'N Ol-lü'dl'llche :>^l vollein'lnllde Rs^lilat l'li rcr zweiten Flilllell!l,gSl.,^slil)unq nicht l'eit^lisl wulte, d.,l)er zur 3. Feitt'ielimg »iin 2!>. 'Iloreml'er d. I- geschritleu welde» wirs. K. k. Bejilks>lmt Tressen, als Gelicht, am !8. Novcil'dtl l80'0. Z. 2064. (y Unterzeichneter macht bekannt, daß er keine Schulden bezahlt, die seine Frau macht. Andreas Kukol, Bahuaufsrher in Frcmzdorf. Wohnung M umllirthrll. Wegen unvorhergesehener baldiger Abreist ist im vormals Qblak'schen Hause Nr. 172 am neuen Marktplatze, die erst kürzlich ganz neu hergerichtete Wohnung, bestehend aus li geräumigen Zimmern sammt Vor- und Bedienten-Zimmer, Küche mit Sparherd, Speisekammer, Voden und Holzlege, vom 1. Dezember 1K<>0 bis Georgi Ittlil zu vermiethen, und Wird die nähere Auskunft darüber jederzeit eben daselbst vom Wohnungs-Inhaber ertheilt. Laibach am 21. November 1860. Im Hause Nr. 33t, am Nclleltllmrkt, ist vom 1. Dezember 1?M) biö Georgi 1tt6l eine Wohnung von II Zimmern, Sparküche, Speisekammer und Holzlege zu vergeben. Anzufragen daselbst. Z. 2093. (2) Im Orte Saloq, 1. (Wn-blchnstatioll voll Laibach, ist das Haus Nr. 2N nut 9tcalitätcll/ bcsondcls für cm Wirthshaus gc/ ciqllct, aus frcicr Halld zll vcr' kauftjt. Tic llähcrc Ausfunft l>l St. Petcrs - Vorstadt Nr. !»" bciln Hcrrll Michacl Iallett, Hallsbesitzcr, täglich zu erfahren- Den Eremplaren für Kram liegt der heutigen Zeitung eine „Literarische Auzeisse verschiedener pop , larer und wissenschaftlicher Nncher" bei, welche in Laib ach bei <