Nr. 102. Donnerstag, «.Mai 188«. 105. IahraMss. Macher M Mum. «»u>U>?!"«llo,svrel«: Mit Poftuerltnbun«,: ganzjährig fl. 15, halbjährig st. 7.5«. 3m Lomptoir: ^ Die „kaibacher Leitung" erschcint täglich mit «uenahm«: der Sonn» und Feiertage. M«. F ." ". halbjäbrl«, ü,50. fflir die ^uftellung in« Hau» aaüzjcihrin fi. l. — Inlertll>u«geb»r: ssür V Die «d«l«, < ^«i,«„ 25 k,, qrößere pl, ^cile « lr.! bcl öflcrc» Wicbclbolililsscn pl. Zeile 3 ff, V werden nicht angenommen und Manuscripte nicht ,,!rl!., mit welchem das Privilegium der österreichisch« biz ?^en Bank für die Zeit vom 1. Jänner 1888 ^..^ Dezember 1897 unter Abänderung e'nzelner zwei U?"^" ^^ Statuten verlängert wird, ferner des Kl ^"^lsk' welche die Prolongation der Schuld !'°nen N 2 an die Bank von ursprünglich 80 Mil-''>teos> 'lden zum Gegenstande haben. Die einen b^end oen Bestandtheil des ersten Gesehentwurfes "llaem ^' Abänderungen einzelner Bestimmungen des thel^ ""en Nantstatütes und des Statutes der Hypo-fol,„»ls ^tsabthcilung sind zum größeren Theile mehr ^er. mitunter sogar rein stilistischer Natur. lllNa?«" weseutlicher'Vedeutung stellt sich die Abäude-berm^ ?"ilels ^^ dar. dessen neue Fassung folgen-siir p"'/antet: Artikel 84. Der Generalrath hat ^t!l„n! '"^^ Verhältnis des MetallschahcS zu,n »st, t>>. ?^^aufe Sorge zn tragen, welches geeignet sles^, Zuständige Erfülluug der im Artikel 83 aus-ledeM?"' ^"Pslichtung zu sichern. Es muss jedoch ^ " der Gesa mmtbet rag der umlaufenden Banknoten mindestens zu zwei Fünfteln durch den Barvorrat!) in Silber oder Gold, gemünzt oder in Barren, der Rest des Notenumlaufes, zuzüglich der sofort zur Rückzahlung fälligen, gegen Vcrbriefuug oder in laufender Rechnung übernommenen fremden Gelder, bankmäßig bedeckt sein. Zur baulmäßigen Bedeckung dürfen dienen: ») statutenmäßig escomptiertc Wechsel und Effecten; l>) statutenmäßig beliehcuc Edelmetalle. Wertpapiere und Wechsel; c) statutenmäßig eingelöste, verfallene Effecten uud Coupons; (y Wechsel auf auswärtige Plä'oe. Wenn der Betrag der umlaufeudcn Banknoten den Varvorrath um mehr als zweihundert Millionen Gulden übersteigt, so hat die Bank von dem Ueberschusse eine Steuer von jährlich fünf vom Hundert an die beiden Staatsverwaltungen, und zwar in der Weise zu entrichten. dass davon 70 Proccnt der kaiserlich österreichischen und 30 Procent der königlich ungarischen Staatsverwaltung zugute kommen. Zum Zwecke der Feststellung der aus'dem Titel der "Notenemission zu eutrichtendcn Steuer hat die Verwaltung der Bank am 7., 15., 23. und letzten jeden Monats den Betrag des Barvorrathcs nnd der umlaufenden Noten der Bank festzustellen nud diese Feststellung für jeden der bezeichneten Termine am Schlüsse des Jahres den beidersci-tigen Finanzverwaltungen einzureichen. Auf Grund dieser Nachweisuugen wird die von der Bank zu zahlende Notensteucr in der Weise festgestellt, dafs von jedem für einen dieser Termine sich ergebenden steuerpflichtigen Ueberschusse des Notenumlaufes "/4, Proccut als Steuersoll berechnet werden. Die Summe dieser für die einzelnen Termine als Steuersoll berechneten Beträge ergibt die von der Bank zu leistende Steuer. Durch die neue Fassung des Artikels 84 wird ciuem dringend gestellten und eingehend motivierten Verlangen der Aankverwaltung Rechnung getragen; es soll hiemit dem creditsucheudcu Publicum die Beruhigung gegeben werden, dass in Heilen außerordentlichen Creditbedarfcs die Grenze für die Noten-Emission einer exceptionellen Erweiterung fähig ist. ohne dass das Emissions-Institut durch ein Gewinn-Interesse znr vorzeitigen Ucberschrcitnug dieser Grenze bestimmt wäre. Das nene Bedeckungssystem ist dem der deutschen Neichsbank nachgebildet, ist übrigens insofcrne strenger als das letztere, als das Minimum des Äarvorrathes für die deutsche Neichsbank mit ciucm Drittel, für die österreichisch-ungarische Bank mit zwei Fünfteln normiert erscheint. In der Neufassung vou Artikel 60 ist die Bestimmung eliminiert, wonach der Oeneralrath anzuord- nen hat, wie viele der auf einem zu escomptierenden Wechsel vorkommenden Unterschriften protokollierte Firmen sein müssen. Hicdurch wird die Bank von der Nothwendigkeit befreit, ganze Kategorien von Wechfeln. wenngleich dieselben auf rein geschäftlicher Grundlage ruhen und in den Vcrmögensverhältnissen der Verpflichteten eine zweifellose Vcrbürgung besitzen, aus dem formalen Grunde des Abganges der Unterschrift einer protokollierten Firma vom Bank-Escompte auszuschließen. Durch die Abänderungen des Artikels 65 foll die Bank in Hinknnft ermächtigt werden, außer den bisher als zur Verpfändung geciguet erklärten Kategorien von Wertpapieren auch noch andere zu lombardieren, welchen eine sichere Fuudicrung zuerkannt werden muss; hiezu gehören insbesondere Obligationen, welche von unter behördlicher Aufsicht stehenden, zur Ausschreibung von Umlagen berechtigten Corporationen oder für deren Zwecke auf Grund behördlicher Bewilligung von Credit« Instituten allsgegeben werden, ferner Wechsel mit einer Verfallszeit von höchstens sechs Monaten, wenn sie im übrigen den Bestimmungen des Artikels 60 gemäß zum Escompte geeignet wären. Durch einen neuen Zusatz zu Artikel 71 können Wertpapiere, welche nach den allgemeinen gesetzlichen Bestimmungen bei Behörden oder Gerichts-Dcpositenämtern zu erlegen wären, auf Ansuchen der Betheiligten und mit gerichtlicher Bewilligung bei der österreichisch-ungarischer Bank zur Aufbewahrung oder Verwaltung unter den vom Gerichte zu bestimmenden Cautelen und unter den von der Bank festgesetzten Bedingungen hinterlegt werden. Ein neuer gusatz zn Artikel 111 gestattet der Bank, insolange der Zwangscours der Staatsnoten nicht aufgehoben ist. ihren Besitz an Devisen bis zum Höchst-lietrage von 30 Millionen Gulden in den Bestand ihres Barvurrathes emzurechlirn. Hiedurch wird die theilweisc fruchtbringende Anlage des großen Metall-schatzcs der Bank. der heute ohne jede Verwertung in den Bankkellern liegt, für so lange ermöglicht, bis der Metallschatz nach Aufnahme der Barzahlungen seinem eigentlichen Zwecke zu dienen berufen sein wird. Der Gefetzentwnrf über die Verlängerung des Bankprivilegiums normiert ferner die Besteuerung der österreichisch-ungarischen Bank und weicht von dem gegenwärtig geltenden Besteuerungsmodus nur in der einen Richtung ab, dass in Hinkunft die von den Hypothekar-Creditgefchäften der Bank entfallende Steuer-quote uach dem Verhältnisse der am 31. Dezember des Steuerjahres in dem einen und dem anderen Theile der Monarchie ausständigen Hypothekar-Creditforderun- Feuilleton. Im Mai. > N" Mensch lann es sich nicht abgewöhnen, sich '^en l?"en und Gegenständen, die er noch nicht ge-"»'d ^.'Vorstellungen i" machen; wenn dann diese lviti> ^"sächliche Erscheinung sich nicht decken, dann Miiari. Enttäuschung geklagt. Wir bilden uns einen c Hell, ""k" Prophet als eine ideale männliche ftlich» j "ll ein. weil dies so zum Charakter dieser Per-V'sn passt, weil wir sie so in Illustrationen Mlln. " dleftr oder jener Hofofternsängcr dieser Vorder H, "Krochen hat. Kommt mm ein dicker Tenor l„ag ^. '"ansehnlich kleiner mit einer langen Nase. so "" Llibp, ^ s° bezaubernd singen, uns ist er doch ^"'. lein Tannhänser. . ^. «en f. Faben einen Lieblingsdichter; m semen ^luir "' ^r so viel des'Schönen nnd Edlen. t " unf,uM umhin können, auch ihn als schön und 'ensible!? Vftn. Neffen wir dann einen menschenscheuen, i ^'ellri^?-U" arroganten Menschen, einen Mann, ^erlel^ Wue Frau Mcht bchaudclt. ein Schmutziau 'ZNll^^ seicht auch nur ein passionierter Tabak- "ke ill >.'l "" s'nken, uns unbcwnsst, auch seine lü Wir "" Wertschätzuug. ,?' wieder!' ""s auf den Mai, obgleich er uns ^be,,7>lt entschieden zum besten gehabt hat; ""mal von Kindheit a,,f uns gewöhnt, den Mai als Wonnemonat zu betrachten, die ersten Lehrbücher in der Volksschule wie die größten Dichter sind voll des Lobes über den Mai - dadurch wird eme übertrieben günstige Vorstellung vom Werte dieses Monats erweckt und erhalten, und es schmerzt uns dann uur umso empfindlicher, wenn gleich der erste Mai, der fast als Volksfesttag betrachtet wird. grau und trüb unter feinem kalten Regen erwacht, wie es heuer der Fall gewesen. Fast scheint es. der Mai zehre auch nur mehr von seinem guten Rufe. wie mancher Dichter, dem früher einige Werke gelungen sind und um derentwillen man ihm das nachfolgende Schwächere in Gnaden passieren lässt. Es gibt Leute, die es am Ostermontage wie am ersten Mai zeitlich morgens hinaustreibt; man will die schöne Natur geuicßeu; dieser Wunsch ist ebenso erklärlich als verzeihlich, nur bleibt es schwer zu begreifen, warum deu Leuten, wenn der erste Mai. wie heuer, versagt, nicht ein nächster, wirklich mamchaftcr Morgen auch das Bedürfnis, die Natur zu genießen, nahelegt? Das ist die Macht der Gewohnheit. Wenns nur nicht gerade wie aus Eimern gießt, gehen doch viele am ersten Mai in Regenmänteln und nnt Regen, schirmen hinaus aus der Stadt uud freucu sich, wcun sie dann am Roscubach, im Schwcizcrhans oder auf der Schießstätte uutcr gastlichen, Dache mien recht warmen Kaffee bekommen. . ... - Heigen sich dann an, Himmel einige wolkenfreie, blane Fleckchen, weist das Barometer auch nur eine minimale steigende Tendenz, dann sind die Sanguiniker auch schon getröstet und macheu Ausflugspläue für den Sonntag. Im ganzen Jahre kommt der Städter mit dem Landmannc nicht so sehr in gegnerische Stellung, als im «holden» Mai; der Städter braucht Sonne, Blüten, warme Lüfte; er kann Maikirschen, Maibutter. Maiausflüge kaum erwarten; der prosaische Bauer wünscht sich einen kühlen Mai nnd ist schon zufrieden. wenn ihm die drei Eismänner und die Eisfrau nicht gar zu unfreundlich begegnen. Man sieht, der Bauer ist ein Egoist, aber er findet auch in der Stadt in der Mai-Anqelea/nheit eine Gruppe Gleichgesinnter, darunter besonders Cafe» tiers uud gastierende Künstler, lauter Personen, welche behaupten, der Sommer dauert ohnehin lange genug, es sei also ein sommerlicher Mai nichts weiter, als eine ihnen höchst unangenehme Geschäftssiöruna, die namentlich den Cafeticr am schwersten trifft. Der Künstler kann im kälteren Klima gastieren, aber der Cafetier darf im Sommer wegen Oästemanael seme Locale nicht sperren, auch kann er nicht mit semen Köchinnen, Marqueuren. Zeitungen und Billards auf Gastreisen aeben. ^.. . » Hätte der selige Baron Klesheim. der Sanger des «Mailüfterl., den heurigen erste" Mm erlebt, das Schwarzblattl aus dem Wienerwnld hatte das Kupfer! hängen lassen und klagend gezwitschert: «Es ,st halt „it mehr so. wies vorn acht.mdvlerzlgcr Jahr war; es Laibacher Zeitung Nr. 102 856 l>. Mai llM gen der Bank zu vertheilen sein wird. Diese Neuerung trägt eiuem von der ungarischen Regierung lebhaft vertretenen Verlangen Rechnung, für welches die überwiegend stärkere Entwickluug des Hypothekargeschäftcs der Bank in Ungarn sowie der Umstand geltend gemacht wurde, dass die österreichisch-ungarische Bank im Gegensatze zu anderen gemeinschaftlichen Unternehmungen ein ganz besonderes Privilegium von der königlich ungarischen Krone genieße. Ein eigener Artikel des Gesetzentwurfes bezweckt den Schuh des eigeutlicheu Noten-Emissiousrechtcs der Bank durch entsprechende Strafbestimmuugeu. Zu dem Gesetzentwurfe gehören schließlich als integrierende Bestandtheile zwei Ucbcreinkommen mit der königlich ungarischen Regierung und der Bank, deren eines die Ausdehnung des Vaukprivilegiums auf Aosnieu und die Herzegowina, das andere die Dotierung der unga-rischeu Bankplätze und die Frist für die eventuelle Einbringung des Ansuchens um die weitere Privilegiumsverlängerung znm Gegenstande hat; die Dotierung der ungarischen Bankplätze wird hiernach in ganz gleicher Weise normiert, wie dies bei Creierung der österreichisch-ungarischen Bank in Artikel I des Uebereinkommens vom 29. Juni 1878 geschehen ist. Die zwei Gesetzentwürfe iubetreff der Schuld des Staates von ursprünglich 80 Millionen Gulden haben einfach die Prolongierung des durch das Gesetz vom 27. Iuui 1878 und durch das Uebereinkomme» vom 28. Juni 1878 normierten Rechtverhältnisses für die Dauer des verlängerten Privilegiums zum Inhalte. Eine Neuerung bildet nur die im Interesse der rascheren Tilgung der sogenannten 80-Millionenschnld gelegene Bestimmuug, wonach nebst dem im Artikel 102 der Baukstatllten festgesetzten Oewiunantheile der beiden Regiernngen während der Dauer des verlängerten Privilegiums auch die im Artikel 84 der abgeänderten Bankstatuteu uormierte Notensteuer zur Tilguug der Schuld des Staates au die Aauk zu verwenden und von dieser Schnld abzuschreiben sein wird. II. Juckersteuer. Die wesentlichsteu Bestimmnugcn des Gesetzentwurfes sind folgende: Im H 1 wird die Verbrauchsabgabe für Rübeuzucker und allen Zucker von gleicher Art (Rohrzucker) mit 10 fl. uud für Zucker anderer Art (Krümelzucker) im festen Zustande mit 4 fl. nnd im flüssigen Zustande mit 1 fl. 50 kr. per 100 Kilogramm Netto festgesetzt. Der Steuersatz vou 10 fl. für deu eigeutlicheu Consumzucker beruht auf der Rücksicht, dass durch die Zuckersteucrrcform eine Aenderung des Zuckerpreises für den inländischen Consum, welcher dermalen die beim Exporte geleistete Steuerrückvergütung von 11 fl. 55 kr. per 100 Kilogramm als Steuer zu tragen hat, nicht eintreten soll. Hiernach ergibt sich auch die Höhe der im § 2 für Zucker vou miudesteus 99'/, pCt. Polarisation mit 1 fl. 55 kr. festgesetzten Exportbon ification; nämlich der Steuersatz vou 10 fl. und die Exportbonification von 1 fl. 55 kr. legen dem Zuckerconsum im Zollgebiete wieder die bis-» herige Steuerlast auf. Bei Festhaltuug der Exportbonification von 1 fl. 55 kr. für Zucker von mindestens 99'/, pCt. Polarisation ergeben sich die zwei Vonifi-cationssätze für Zncker unter 99'/« pCt. Polarisation, bis auf eine geringe Differenz, nach dem Verhältnisse der gegenwärtigen Sätze der Steuerrückvergütung von 11 ft. 55 kr., 9 fl. 40 kr. und 8 ft. 40 kr. gibt keine Gemüthlichkeit mehr, und der Mai is a schon pfutsch!. Aus dem Gesagteu geht eine ganze Reihe von großen Wahrheiten hervor, die ich meinen Lesern nicht vorenthalten will: Der Mai war niemals ein Mustermonat im Sinne der Dichter; er ist nicht schlechter — aber auch nicht besser geworden. Auf deu Ruf allein lst nicht immer zu halten; geht ein guter Ruf aber von Dichtern oder von Verliebten aus, dann ist er n"t verschärfter Vorsicht aufzunehmen. Die Maibntter ist wohl meistens theurer, darum aber nicht immer besser als m anderen Monaten. Das Mailüfterl ist ganz unschädlich im Gedichte; in der Wirklichkeit erzeugt es Schnupfen. Der Maitrank ist immer gut. d. h. weun Waldmeister und Wein echt sind. Am 1 Mai magst du deine Pelze, Muffe u. dcrgl. dem Kürschner znm Aufbewahren übergeben; was aber sonst an gute» Ueberziehern, Jacken und Plaids sollst du weder iu die Winter-garderobe legen, noch ohne dringende Noth dem Versatzamte anvertrauen. Der Mai ist Erbe und Rechtsnachfolger des April; gehst du darum auch bei Souumscheiu ins Freie weit hinaus, so mljsachtc deu Regenschirm nicht-er schützt dich, wo die Natur dich schutzlos lässt. Mai-kirschen gehören bei uns ins Marchcnreich, oder weun sie doch ill Erscheinung treten, stnd sie ungenießbar. Das Beste am Mai, leider unr deu Bevorzugte» erreichbar, ist der Mai-Eoupou. E. S. So lange der Zuckerexport iu anderen Staaten eine Ausfuhrprämie geuicßt, kann angesichts der Verhältnisse uuserer Zuckeriudustrie mit der Zuckerexport-prämie nicht gebrochen werden, welche — da bei der in Anssicht genummeueu Besteucrungsform Gewährung von Prämien in versteckter Form nicht angeht — uffeu ausgesftrocheu werdeu muss. Um jedoch eiue bedenkliche Reducierung des Staatseiukommeus ails der Zuckerbesteuerung infolge Zahlung zn großer Bonifications« summen beim Exporte zu verhüten, wird im H 3 cine Maximalsumme von 4 Millioncn Guldcu festgesetzt, über welche hiuaus die Boui-ficatiou für deu iu je eiuer Vetriebs-p e r i o d e zumExporte g elaugendeu Zuckcr nur gegcu die die Zuckerin dnstrie treffende Verpflichtung des Rückersatzes gezahlt werden soll. Diese Maximalsumme ist liach dem Durchschuitte der in den drei Betrielöperiode» 1882M, 1883/84 und 1884/85 zum Exporte gelaugten Zuckerlnenge», umgerechnet auf Rohzucker, ermittelt. Diese durchschnittliche Menge beträgt .'5 106^6 Mctcrceutuer Roh zuckcr, für welche nach dem Nonificatiousscche von 1 fl. 2si kr. eili Betrag von rnnd 4 Millionen Gulden entfällt. Unter der Prod nctbeste neruug muss jede Zuckererzeuguugsstät te iu Absicht aufZucker wie ein Zolla usschluss betrachtet und demgemäß derart überwacht werden, dass aus derselben keine Zuckererzeugnisse ohue amtliche Intervention weggebracht werden. Hieraus ergeben sich die im zweiten Abschnitte enthaltenen Bestimmuugeu inbetreff des Abschlusses der Zuckererzeugung s statten nach anßeu sowie ill Absicht auf deu Verkehr der Erzeugungsstätte nnd in Absicht auf die Buchführung. Vou dieseu Bestimmungen können erleichternde Ausnahmen für jene Unternehmungen gewährt werden, welche Zucker ans anderen Stoffen als aus Rübe erzeuge». Der § 40 lässt eine viermonatliche Vorgung der Verbranchssteuer zu Gunsten der Zuckerfabrikanten sowie die Gewähruug eines Sconto vml 1'/,, Procent im Falle der Nichtbenützung der Borgnng zu. Die nach H 42 zulässige unversteuerte Hinweg-bringuug von Eousumzucker nnd Roh-zncker, welcher über die Zullinie ausgeführt wird, fowie von jenem Rohzucker, welcher inner-halb der Zollinie aus einer Erzcugungsstätte unmittelbar oder im Wege eines öffentlichen Freilagers in eine Zuck ererzeug un gsstätte üoergeht,' ist von hoher wirtschaftlicher Bedeiitnng, da sie die Zncker -Industrie von der Verpflichtung enthebt, die dermalen schon vor der Erzeugung auch für den zum Exporte gelangenden Zncker zu entrichtenden sehr bedeutenden Steuer-summen zu erlegen oder sicherzustellen. Die im H 46 enthaltene Regelung der Steuer-ansprüche der beiden Reichshälften uud der Länder Bosnien und Herzegowina hinsichtlich des uuversteuert aus eiuem Ländergebiete in das andere übergehenden Zuckers beruht auf dem dermalen bei sä'llillltlichcll mit der Pro-ductiou iu uumittelbarem Zusam menhange stehenden Verbrauchssteuer« geltenden Principe, dass die Verbrauchssteuer vuu dem steuerbare» Oegeustaude demjeuigen Land erg ebiete zu zu fließe» hat, in welchem derselbe erzeugt wird. Der tz 59 bestimmt, dass die bei Beginn der Vetriebs-periode 1888/89 außer den uuter amtlicher Ueber-wachuug kommenden Zuckerfabriken vorhandenen Zucker-vorräthe erhoben uud nach Abzng von 500000 Metercentner Consnmzucker iu die Ermittlung des für die Betriebsperiodc 1887/88 noch zu erzielende» Reinertrages der Zuckerbesteuerung ebenso eingerechnet werden sollen, als ob sie über die Zollinie ans-geführt worden wären. Durch diese Bestimmuug soll der Eventualität vorgebeugt werdeu, dass der finanzielle Erfolg in der ersten Zeit der Productbesteneruug durch Anhäufung bedeu-teuder Zuckervurräthe mit Schluss der Bctriebsperiode 1887/88 ungüustig ausfalle, zugleich aber auch der Aeforguis begegnet werden, dass infolge einer unbeschränkten Besteuerung der mit 1. August 1888 vorhandenen Znckervorräthe eine Stockuug im Betriebe der Fabriken in der Betriebsperiode 1887/88 und infolge dessen eiue Schädigung der Landwirtschaft sowie eine namhafte Steigerung der Zucker-preise für den inländischen Consum eintreten könnte. * » Gesetz vom......, wodurch das Ministerium der im Reichsrathe vertretene» Königreiche u»d Länder zur Verlängerung des Zoll- und Haudelsbündnisses mit dein Ministerium der Läuder der ungarischen Krone ermächtigt wird. Giltig für die im Reichsrathc ver-tretencn Königreiche und Länder. Mit Zustimmung beider Häuser Meines Reichsrathes finde Ich anzumd-, neu wie folgt: ß 1. Im Grunde des H 2 des Gesetzes vom 21ste Dezember 1867, R. G. Vl. Nr. 146. betreffend dtt M' Ländern der österreichischen Monarchie gemeinsamen M-gesichelten uud die Art ihrer Behandlung, wlrd.oas Miuisteriilln der im Reichsrathe vertretenen Kömssreicyc lilid Läuder ermächtigt, das mit dem Ministeriums Länder der ungarischen Krone infolge jenes lZM" abgeschlossene Zoll- und Handelsbündnis vom 27- ^'" 1878, R. G. Bl. Nr. 62, mit deu im 5 2 auaeMM Abändernngen zn verlängern lind die gleichzeitige g schliche Kundmachung iu beiden Ländergebietcn z" "» eiubareu. ., „ 5 2. Das Zoll- uud Handclsbündms vom - ^ Länder Äosnie» u»d Herzegowina iu Absicht "^„i-erwähnten Steuerrestitutiouen, beziehungswelse ^ ficatiuucn, wird für jeden Steilerzweig, auf t>e ^ sich beziehen, nämlich für die Verzehrungsstcuer >,^s Biererzeugung — mit Ausnahlne des in geschlossenen Städten —, dann für die ^"^ ^ steuer voll der Brailtweiuerzellgllllg und für ", M-brauchsabgabc vou der Nübeuzuckererzeuguul; "W ^„ dert derart durchgeführt, dass jeder Thetl "^^eil währeud eiues bestimmtell Solarjahres V ^„e». Steuerrcstitlltiourn, beziehullgswcise Vomsu ^^^s ebeusoviele Proceute zll trageu hat. als selN ^^, an den von allen Theilen während desselben ^, jahres in dem betreffenden Stenerzwcigc "zw ^ sammten Arutto-Erträguifse Procente des lOl. < ^s trägt. Als Briltto-Erträgnis werden die "")" ^e betreffenden Solarjahrcs in dem fraglichen Ste ^ ^ch bar oder in Wechseln eingeflossenen Steucrsuwm'^,^ Abzug der für die Betriebsstörungen erfolgten ^ rückgaben angcnomlnen. Die definitive Abrea)" - ^i'. Ausgleichilng' hinsichtlich der Stencrrlickuerg' ^ beziehullgsweise Vonificatiolleil erfolgt Mr"" ^l-tens 12' Monate nach Ablauf des betreffe'lve'' ^s> jahres auf Gruud des geprüftcll Nechlumgsa^^^^ Jedoch werden monatlich provisorische Al>r^ ^l-und zwar uach jeneiu Verhältnisse vorgenon " ^^i-chcü der jeweilig nnmittelbar vorausgegangeur tiveu Iahresabrechuuug zugrnnde lag.' ^.^ folg"', Der zweite Absatz des Artikels XU erhal ' ^ neue Fassung: «Die beiderseitigen Mg.e^ pflichten sich. unmittelbar nach Abschluss oes ^ ^,,,, Handclsbündnisses eine Co,nmission ""z"'^elM Zwecke der Berathung jeuer vorbereitenden <"., ^ w^che liothwcndig sind, um beim Vorhanoei,,^ ^ glillstigeli finanziellen Lage die Herst''l ,n> 9 ^" ^^"^a 1 und :j des i; 13 des Gesetzes vom "Mlbrr 1879 in Geltung zu treten.» W l s ^ll erhält die Äezeichnllng XXNI und M^wten: «Dieses Zoll- lind Handelsbündnis ist 1897 ^'^ "°"' ^' ^äuuer 1888 bis 31. Dezember f,^, ^schlössen nnd wird, wenn keine Kündignng Ichrp.' ^!^ ^'^" Malice und so fort von zehn zu zehn la„ . als fortbestehend anerkannt. Die Kündigung find i ^ ^"'"l zu Ende des vorletzten Jahres statt-llbcr ^ ^'^ ^^" '" diesem Falle die Verhandlungen zu be ^ ""^agserneuernng auf gleichem Wege sofort G?l^' ^'^ dem Vollznge dieses Gesetzes ist Mein ^nuntministerium beauftragt. sj«l, ^kM Motiven berichte entnehmen wir nach-i,^^ Stellen: Im Zoll- und Handelsbündnissc sollen eilitr»? ^^ Regierungsvorlage einige Modifications amit ein seit langem anerkanntes, von bernfenen H M in zahllosen Petitionen und Gutachten urgiertes ^ ^llat nnserer Handelspolitik endlich erfüllt. Dass h? nicht früher geschah und dass auch jetzt ein über ^! ^ahre betragender Endtermin für die Ausführung ;^ Maßregel in Aussicht genommen wird, liegt be-Vusf? ^^"' dass es nothwendig ist, zuvor gewisse fahrt« ^" ä" treffen, um die Handels- und Schisse sf^ ^l^rcssen nicht nur zu schoneu, sonderll auch dcu-Ez s. ^ Nedingnngen neuer Entwicklung zu bieten, eiila!?!, ^^ na'lnentlich genügend große nnd wohl-N^ . ")tete Docksanlagen mit entsprechenden Lade- und de/^emrichtnngen. in welchen sich künftig der Handel Holl? - Seeplätze, nnbchindert voll den Fesseln des w,iitt""^' srei bewegen nnd mit beträchtlichen Er-lan ^ "" Spesen'und Zeitverlllst concentrieren so^'s^le technische Durchführung der unmittelbar er-bGnl^" Ducksanlagcn mit den unvermeidlichen 0 . 12 — 16 — eiufach oder doubliert, gebleicht oder gefärbt: bis Nr. l2.......12 - 10 ^ - zwischen Nr. 12 und 29 . . l4 12 — zwischen Nr. 29 uud 50 . . !s - 16 — fiir den Detailuertaus .... 35 — 30 — Wcberlitzeu........ -sammen «135 61? gebürenpflichtige Telegramme "^ gegeben. Die cingehobenen Tarifgebüreit der Staa tel'egraphen-Stationcu betrugen 3 531567 Gulden gege» 3 573 907 im Jahre 1884. .. — (Arme Nastclbinder.) So seid auch 'y> wandernde Gesellen, Helden der Mausefallen und MY Pfannen, dem eisernen Kanzler ciu Dorn im Auge. M es sich bewahrheitet, was ein Berliner Telegramm meioe, so müsset ihr alle bis zum l. Juli den Buben oce dcutscheu Reiches verlassen, um ihn nie wieder zu ' treten. Ist wirklich alle Romantik iu deutschen ^B^ so grüudlich geschwunden, dass mau vor diesen arm Zugvögeln die Thüre sperrt uud ihnen den Einlnjs >'^ gern will? Von den Küsten der Ostsee bis zum golden" Horn, vom Lande der Mynheers bis zum Ural ^> man sie überall, diese genügsamen Kinder der Slova ' und überall sind sie als Heilkünstlcr für zerspruM" Schüsseln und Teller, Töpfe uud Kruge hochwiM«"""' uud nur das deutsche Neich soll ihnen "crschll'sscu l'lelv^ Die Meldung muss überraschen, uud wenn die ^ .^ sung der Drahtbinder auch kein 0,i5u« d«M wird, ft regt sie doch uuwillkürlich ciu Gefühl des Bedauerns !'^ die armen Teufel, denen man es unmöglich machen w ' ein Stück Brot zu verdienen. Weiter bringen sie eS bei ihrem armseligen Gewerbe ohnehin nicht. ^ — (Die Cholera in Italien.) Mhreno Vrmdisi die Cholera, wenn auch langsam, im Ab"") begriffen ist, scheint sie iu Obcritalicn au Heftigkeit M nehmen. Wie aus der Südtirolcr Grenzstation Ala graphiert wird, sind seit den, 1, d. M. in P"b"" z> I in Vicenza vier Cholcrafälle, darunter zwei mit ^.^ ^s Ausgange, vorgekommen. Der letzte Sauitiitsberich , communalen statistischen Bureaus in Venedig ^"^^ in der Woche vom 18. bis 24. April nntcr "4 ^° fällen 19 illfolge von Olwl«»-» l^i^t,i<:» und H '^ von viarroa ontorito, ^ — (Ein Liebesdrama.) Aus Prag lvn'l> graphiert: Der Uutcrlehrer Josef Horn in ^^^,' erschoss seine Geliebte, deren Hand ihm von den ^ ^ des Mädchens verweigert wnrde, nnd entleibte st") selbst- ., ,ach - (Auf dem Bicycle von Par's ^ Berlin.) Am vergangenen Samstag kam in Fra ^, a. M. ein junger, erst fünfzehnjähriger Franzose an, ^ auf einem Bicycle die Tour von Paris "^^„«beil macht. Der junge Mann fährt innerhalb 24 «? ^ zwifchcn 9 und 10 Stunden auf feinem 3ah^"^ei! legt in dieser Zeit eine Strecke von 12 bis 13 ^ zurück. Mt — (Moderne Kinder.) Der kleine s« > ,/. seine Spielkameradin Sidonie: «Wie alt bist b" ' ^ «Sechs Jahre, Georg!» - «Sechs I"hr^.^ glaube ich nicht. Die Frauen machell sich «nuner I als sie sind.» Frauen — über Lrauen. ^ Die Schönheit ist eine Gefahr, ja sie ist noch mehr» ein UnMct fur die — tugendhaften Frauen. .„..llleUl' Madame dc Pu,' ^ Eine Frau ohne Schönheit kennt laum die H !<,"' «ebens. Madame de Monl« Eine Frau, die da behauptet, eS sei ihr glcH 5B hö^x. dass sie hübsch sei - ist eine Lüssnerm. . ^>ll' schmeichelt so W dem Ohre eines Weibes, als das ' mcln: «Ach, wie hilbsch, wie reizend sie ist!» . "^ belachtet den Tag für einen verlorenen; dem ncocl" 1 selbst ist er nur eiu für die Liebe verlorener. ^ Saln^, Local- und - (Verhandlungen des ^ichs" ^ Nach einer mehrwöchentlichen Unterbrechung ' ^^ ^ das Abgeordnetenhaus wieder z'lsa"'"cnactr"c'^ ^g'!' ziemlich dürftige Tagesordnnng — ^"^^ Mr Pe" matioiisausschnsses liber Wahlen und Vencyl«. ^^st>i, tionen - zu erledigen. Die Referate 'wer ^g^ hinsichtlich welcher keinerlei ernstliche ^" ,' ^n P"' .< wurden ohne Debatte genehmigt. Zu dem Z' ^ v'^ der Tagesordnung -' Petitionen — ."" ,,Hrt. ^ gesprochen, aber mit wenig Aufmcrksamkelt W '^ ^v eine Petition wegen Einführung des Ehe"'''' ^cht»"" auch Mg. Mun das Wort ergriff, fand ennu Die nächste Sitzung findet morgen statt ^aibachttZcitmlg Nr. W2 859 f». Mai 188«. . (Pcrsonalna chricht.) Per Landeshauptmann " ^ain, Herr Gustav Graf von Thurn und Pal I«»? "' '""^ "^ ^'"'^ ^ Gesetzes vom !>. März »85, betreffend die Karstaufforstung im Hcrzogthume "rmu, zum Präsidenten der Karstaufforstunqs Commission knianllt. s. " (Holzapfels Stiftung für Tauli-ul M m e,) Nach becudeter Verlassenschafts - Abhandlung »eist der Vcrmögcnsstand dieser Stiftung ein Capital «on 182K),) sl. in Staatsobligationen und 7130 fl. in Mlgm Guthaben auf. Rechnen wir hiczu die Wolf'sche Mung für Taiibstnmmc im Äetrage von 3'> 3l>3 sl., so "ragt das Gcsammlcapital 217 463 sl., welches Capital °"l Erbauung nnd Erhallllng eines Instituts für Tanb '"""nc hinreichen dürfte. :> . "^ (Gemeinderalh.) Hcnte abends um l; Uhr stllti' ^'^ öffentliche Sitzung mit folgender Tagesordnung su!Mcn Montag, als er vom Iahrmarltc in Laibach gegen Unnl'l, "achnnttags nach Hause fuhr, von einem schweren sich k " betroffen. Das Pferd des Gefährtes, welches Mr< ^lliancie ausgcliehen, wurde scheu, der Wagen ^^ um und Herr Aljaniic wurde hiebci schwer ver-H,,.^.l"cklicherweise war rasch Hilfe zur Hand, und der ^IHadlgte konnte nach St. Marein überführt werden. Dr s .^" Dechant von St. Marein, der hochw. Herr Do c"^' ""^ immer an einer schweren Krankheit im ""pfarrhanse in Laibach darniedcrliegt, welche sich übri-^/^ zu,» Besseren gewendet hat, wurde seitens des fürst N . ^" Ordinariates, da die sehr zahlreich bevölkerte Etr tt ^ Viarcin nunniehr keinen Priester hat, der h/Dauscurat Herr Pue vom Laibacher Schlossbergc """ zur Aushilfe dirigiert. llell ^ (Nr and in Veldes.) Ueber den bereits vor-be!^" gemeldeten Brand in Veldes wirb uns gcschric brM ^ ^^^ Dachfcuer am Icller'schcn Hause stel, ^ ^" großes Unglilck herbeizuführen, denn die neben-pichen Gebäude hatten bereits Feuer gefangen, Nur d ' energischen Einschreiten der Veldcscr ssenerwchr nnd ^ ..Wahrhaft außerordentlichen Leistung der neuen Sa-iu^'chen Feuerspritzen ist die Localisierung und rasche ,, "ltigung des Brandes zu verdauten. Die vorzüglichen ? kl Spritzen lieferten eine solche Menge Wasser, dass 2 Jener förmlich erstickt wnrde. Die erst kürzlich cze-Mundete frcilvillige Feuerwehr in Vcldes hat bei diesen, ^^e ihre erste Probe bestanden und sich durch ihr Nir^' umsichtiges Eingreifen auf das beste bewährt, gwti s'^ bem jungen Vereine zu diesem Erfolge nnr drilc/ ^"' ""^ können hiebei den Wunsch uicht untcr->veb/"' ^ "lochten doch alle neu entstehenden sseuer-^nsck"« ^^ b"' oon Veldcs, in erster Linie für die leid?- ""9 süchtiger Löschmaschinen und nicht, wie es üllker ^""P geschieht, vor allem auf die Beschaffuug der Nehin ^"srüstung '»it Hclinen nnd Uniformen Bedacht ^rt > ^leuc Jagd- und Scheibenpnlver-Echeil" ^"' vielseitigen Wünfchen aus den Krcifcn der l.??' und Iagdschützcn Rechnung zn tragen, hat das P^"chs-Kriegsnlinisteriunl "ls Verwaltungsbehörde des Ey^""wftols die Erzeugung neuer wirkungsfähigcrer ^eu ^" I"6d- und Scheibeupulver, welche dcu besten stellen ''"' ^s Auslandes sich würdig au die Seite '"erden ^^' Diese neuen Jagd- und Schcibenpulvcr borten ""^" ^"' besonderen Bezeichnung als «extrafeine öderes' '" verschlossenen, etilctticrlen Cartonhülscn yebra^büchsen verpackt, allmählich in den Verschleiß strafe ^"' ^^e Preise wnrdcn festgesetzt: für das ^hiM ""^' und Schcibenpulver in cylindrifchcn Car-bezich, ^°" U>0 und 25><» Gramm verpackt mit 21 kr., k'Nen, l?""se 52 kr.; in viereckigen Blechbüchsen von N ^ l)lllbcn nud einem Kilogranun verpackt mit 1 sl. ^h'., ^iehungswcise 2 fl. 15 kr. Für das extrafeine ^l) tzl/"^er in cylindrischcn Cartonhülsen von 100 und "l dier»?""" ""p"lkt mit 20 kr., beziehungsweise 48 kr.; ^lograw " ^lechbilchsen von einem halben und einem 5 h WM verpackt mit 1 fl. li kr., bcziehuugswcisc 2 sl. ^llbli^" uahereu Information des consumicrcndcn >cens.' ''"b die Gerschleißstcllcn angewiesen, in An-»orten a..? gedruckte Beschreibungen der neuen Pulveren j^f Mgeben. Bemerkt wird, dass den Verschleißen, dnher d""» ^" etikettierten Verpackung untersagt ist, Negebe,,,., ^"kauf dieses Pulvers nur in der voran- ^' ^wichtsmcngc stattfindet. ^hn f/^!"chtermäßigung auf der Süd- '' ^ers>,/^"^ntpapier und ss ra chl papier.) !!'"'«ßic,te^ !Z ^''l" Artikel von Graz werden folgende l ^bevn ?^^ätze gewährt, uud zwar nach Laibach <'><;. ^u Nück, iV.^lloch litt kr. per 100 Kg.; von Frohn- 7>lzsw?^ '^^ 7" kr. per 100 Kg. uud in. Car- »s.^i 18«5 ?'c Äcgüustigung gilt fiir die Zeit vom !?"l l887 ^ °"s Widerrufs längstens aber bis Eude i,?"^ ^actva^ ^ Papicrtransportc sind als Patent-, ^' ^erva!f"' ^"""'t zur Aufgabe zu briugeu, und vlictilng derselben derarl vorzunehinen, dass die Papiergattung seitens der Bahuorgaue constatiert werden kann. — (Aus Abbazia) schreibt man: Für die Svm-mersaison, die mit 15. Mai (für die Seebäder im Iuui) beginnt, werden in den Hotels der Südbahn Pensionen eingerichtet, und zwar zu verhältnismäßig bescheidenen Preisen. Abbazia hat als Sommeraufcnthalt auch seine Ncizc — schatteureiche Spaziergänge im Parke uud iu der Umgcbuug, erfrischende Scebrisen, ja selbst Wellenschlag in den herrlichen Strandbädern, und schon in den Nachmittagsstunden Schatten längs der ganzen Küste, weil die Sonne schon nm 4 Uhr nachmittags hinter dem 4500 Fuß hoheu Moute Maggiorc verschwindet. Schon jetzt melden sich Sommcrpartcicn, worunter auch solche, die im vorigen Jahre hier weilten. Auch im Sommer des vorigen Jahres war Abbazia gut besucht, Erzherzog Ludwig Salvator, die Konigin von Serbien, Donna Alfonsc di Braganza, Fürstin Sangnslo, Estcrhazy, Graf Zichy?c. erfreuten sich hier des warmen Scewasscrs, das für gewisse Leiden weit heilsamer ist, als die nordischen Meere. Dazu kommen jetzt die täglichen Ausflüge auf den ncn angelegten Touristenwegcn bis zur Höhe des Monte Maggiorc mit seiner bczanbernden Fernsicht, Wasser-Partien in Segelbooten und Dampfern nach den nahen Infeln, Jagd auf Delphine nnd Vögel, Fischerei-Excnr-sioncn, die den Anfenthalt hier wirklich zu einem sehr angenehmen machen. Beinahe täglich werden solche Allsflüge nach Buccari, Vcglia, Cherso. Lussin, ja bis Pola veranstaltet, die immer bei den Bcthciligtcu die angenehm sten Erinnerungen zurücklassen. — (Promeuadc - Conccr t.) Heute um 5 Uhr nachmittags findet in der Sternallec ein Promcnadeconcert mit folgendem Programm statt: 1.) «Äairak», Marsch von Ischpold; 2.) «Licbcszeichcn», Polka mazur von Ed. Strauß; 3.) Introduction zur Oper «La Traviata» von Verdi; 4.) «Liebesbrief», Polka franhaisc von Zichrcr; 5.) «Caprieio», Solo für Euphoucon von Kützer; (i.) Schatz-Walzer vo» Strauß — (Postsparkassen.) Nach dem Ausweise für April wurden in diesem Monate in Kram insgesammt 0,485 Millionen Gulden eingezahlt; davon entfallen 11 !)17 fl. auf den Spar- nnd 0,473 Millionen Gulden anf den Checkvcrlehr. Die Rückzahlungen betrugen 0,114 Millionen Gnlden, und zwar 13 53!) fl. im Spar- uud 0,100 Millionen Gulden im Checkverlchre. "- (Besitzwcchsel.) Das ehemals der Frau Mathilde Ecker gehörige Haus Nr. 5 iu der Wicscngasse, welches aus der Ecker'schcn Concursmassr vom Advocatcn Dr. Suppan erstanden wurde, ist nunmehr in den Besitz des gewesenen Ackcrbanschul-Directors und Gemeinderathes Herrn Povse übergegangen. — (Erdbeben.) Vorgestern nm tt'/. Uhr früh fand m Görz ein starkes Erdbeben statt, welches drei Sccnndcn währte. — («Der Conduct eur») Der soeben erschienene Maiband der Waldheim'schcn Ausgabe des officicllcn Cursbuchcs briugt die Fahrplänc der österreichische» und ungarischen Eisenbahnen, Post- „nd Dampfschiffcurse mit sämmtlichen, bis in die jüngste ^cit erfolgten Aenderungen, dann den mit Illustrationen reich ausgcstallcten Führer in den Hauptstädten uud sonstige fiir Reisende nnd Touristen fchr fchätzcnswcrte Mitthcilnngcn._______ A«nst und Aitevatur. - (Dic Glnpftieruna der Mitglieder des dstlrreichischrn Abqrordnetenha »ses 'n der Wahlperiode 18U5 bis 1891, nach Clubuer. bänden und mit Äunabc der S'tze derselben i in Parla ,n e n t e. Von W ss r e n t a «i und Ed. K, „ der. man». Wien 188«. Perl es) Dieses nach dem „enestm Stande der parlainmlnlischm Norliältnissc gearbeitetc Werlchcn enthält eine schön an^^estatlete nnd übersichtlich entworfene »arte Oesterreichs, dnrch welche die Vertlieiluna. der Parteien des Ab-aeordiietenhanses «eossraphisch voniesilhrt wird. Eine zweite Karle zeigt dir Tchordnnng ''" Adgeordnetenhause, ebenfalls nnter Er-sichtlichinachnng der Parteisteilnna der cinMen Deputierten, ^ic «arten einpfchlen sich für jedermann, der an den 'nneren poli-lischeil Vorgängen regen Antheil nimmt, und zw umsomehr, als nnser Abgeordnetenhans sich gegenwärtig der Suinmc von Nlcht N'enigcr alc- neun Fractioncn erfreut, zu denen man. wenn man will, als zehnte noch den «Club der Wilden» rechnen ionnle. Es ist daher nicht jedermanns Sache, sich ohne araph'ichen Ae-helf in diesem Parteigewirre zmechtzufindeu. Das Wer chen ,st anch sorgfältig gearbeitet nud enthält fast durchwegs richtige Angaben; wir haben nnr wenige gesunden, die «'',""' ^"clurli^ durft hätten. So ist Barou Schwegel mit Unrecht alv Wilder klassificiert worden. da er unseres Wissens dem deuilch-osterrrl-chischcn Club angehört, während andererseits ^"^"! >".^'Z stenbcrg. welcher dem Hoheuwarl Club zugetheilt wird. that« sächlich wild geblieben ist. ^ Neueste Post. Original-Telegramme der Laib. Zeitung. Wien, 5. Mai. ^cr Direrwr des Pustsparcassen-amtcs. SectiMöchrf Dr. Gom'« Coch. h"t um Enlhchmlg vm, seinem Posten angesucht.' welche m'trr Allerhöchster Am'ilcunilng seiner heniorragmden Lcistungen genehmigt worden ist. . Wlllicrn, 5. Mai. Die empfindliche Kalte halt m aanz Ostgalizirn an, nnd es schm'it noch linmer fort. Die Gegend von Tariwpul bictct den Anblick emer Winterlälldschaft. Auch aus dcn anamlzrnden rl'sstschel, GmN'l''»cmcnt^ meldet lnai». dasb dort ichl ga«^ a»>l die Schlitten benutzt werden können. Obstbäulne nnd Feldsrnchte haben ziemlich gelitten. Budapest, 5. Mai. In fortgesetzter Berathung des Landstlirmgcschcs beantragte Thaly Ablehnung des Entwurfes nnd Anwcifnng der Regierung zur Vorlage eines nenen, der Selbständigkeit Ungarns entsprechenden Entwurfes. Pulszky trat in warmer Rede für die Vorlaqc ein. Fiumr, 5. Mai. Die französische Fregatte «Iphi-geme» mit 10 Kanonen nnd 500 Mann ist, von Ve lu'dia. kommend, hicr ringelrofsen und würde einer siebentägigen Quarantäne unterworfen. Es herrscht kaltes Wetter bei heftiger Vora. Mostar, 5. Mai. Schon vorgestern schneite es in Sarajevo. Gestern war namentlich in den höher gelegenen Orten Bosniens drr Schneefall so dicht, dass anf der Straße von Sarajevo nach Mostar der Schnee virle Fuß hoch laq und dicke Eiszapfen an dm Bäumen nnd Felsen hiengen. Vrrlill, 5. Mni. Das Abgrordnetenhans nahm die Kirchciworlagc in erster Lesung an. Paris, 5. Mai. Die Ag'mce Hcwas meldet aus Athen: Auf Initiative Englands einigten sich die Vertreter der fünf Großmächte dahin, von Delyannis bündigere Versichrrimgen inbetrcfs drr Abrüstlmaösrlstrn zu verlangen; die öffentliche Mcinnng Griechenlands ist jedoch gegen alle Concessionen vor dem Abgänge der iutl'i'üatwnalrn Flotte. Athen, 5. Mai. Aus Larissa wird gemeldet, dass die Türke» Truppen gegen die griechische Grenze con-centrieren. — Das Gerücht, wonach drr italienische Ver-lvcler versöhnlichere Instrnctionen erhalten habrn soll, gewinnt an Bestand. — Auf dcr englischen Gesandtschaft spricht man von der bevorstehenden Abreise der a»öwärtiqen Vertreter, den Gesandten Nusslands ausgenommen, nnd von der bald zu erwartenden Ankunft des Nestes der internationalen Flotte. Chicago, 5. Mai. Die Strikcndcn griffen gestern nachmittags die Polizei mit Steinwnrfrn' nnd Gewehrschüssen an; ein Polizei-Beamter wurde gelobtet. ein anderer tödtlich vcrwundrt, mehrere Ruhestörer wurden niedergeschossen, mehrere andere verhaftet. Das Arsenal wird von drr Miliz bewacht, nm einem Angriff der Ruhestörer zn begegnen. Nach Milwankee sind Verstärkungen abgegangen. Meteorologische BcolmchtmllM in ^aibnch. 3 5 I IZ^ 3Z Ni_, NnNch» sZZ " 7 UM 74lH '?^ ^Awach j ^ hesser ^f^^^' ü. 2 , N. 739,84 l4.U O. miißig halb heiler 0/X1 U » Ab. ! 741,04 , «.2 O. mäßig , bewölkt j Morgens Reis, heiter; tagsüber etwas windig; abends dnntle Wollrnzüge. DaS Tagesmittel der Wärme 8,8«, um 2,0" untei dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: I. Nag lit. » Danksagung. > W Anlässlich des Ablebens unserer nun in Gott W W luheuden unvergesslichen Mutter, dcr ssrau ^ > Selena Xoialc > ^ erlauben wir uns, auf diefem Wege allen jenen. W die der Verblichenen lvnhrcnd ihrer Krankheit ihre D liebevolle Theilnahme anf irgend eine Weife be- DW W zeigten, insbesondere aber allen Verwandten uud ^l M Freunden von nah und fern für das überaus W zahlreiche Erscheinen beim Leichenbegängnisse, den D Spendern der prachtvollen Kränze und dem latho» W lischen Vereine hiemit unseren innigsten, tilsrmpsun' W > denen Danl auszudrücken. > Laibach bell 6, Mai 188«. M R 3>ie trauernde Jannlie. > !mw 1i^!>' «.lii ll iljfllüllL^tsllilll UM DM^iM »I»! Vieii. (48, 4»-1« Saikdjcr 3citung 9lr. 102 860 <;. Mai 1886. Course an der Wiener Börse vom 5. Mai 1886. N^ dem oMMn Courm»««. Geld War« Staats'Nnlehen. Notemtnte ....... 8L'3ü »5 bO Eill-ellente....... 8555 85 ?u »854«r 4«/« Etaattlose 250 st. 1«» —12'.' 50 l«S0.'r 2°/, ganze 500 „ »39 —'2'-» 50 I8«0»'r ö"/„ Fünftel lyo „ !><>'—"0 bo i»64cr Slaatslose . . iuo „ '?'- ^1 ^ l8S4er „ .20« i?u —i?aö0 I53 25 „ Ostbahn'Prioiiläten . . 100 25 loo 75 „ Staats-Obl. (Ung. Ostbahn) 1Ü7ZU —-— „ „ » vom I. 187« . 117 ^>N7 75 . Prämien'Nnl. i^ioa fl. ö. W. HN öb ili»-— ThtIß'Ntg..eose 4°/» l«0 fl. . . »24-40IL4-80 ^ruudentl. - Obligationen (silr wo fl, böhmisch«.......109 — — — »"/<> «alizische.......>05 25 l«5 75 L"/» mährische.......lyz-zz _.__ 5°/, nieberöffericichische . . . l0?.'>0l«8'— L°/n oberöfterrcichische . . . .105 2010« — 5 °/, fteirische.......102 L0 — — li«/, lroatlsche und slavonische . io5 zo 100 ?o 5°,, fiebenbüraisch«.....105 25105?.'» «eld Ware 5«/„ Temeser Vanat . . . .! 05 20105 ?o 5° u ungarische......105-25105-75 Andere Kssentl. Nnleheu. Donau-Neg.,Lose 5«/„ 100 fl. . 1!S 25 110-75 tto. Anleihe 187«, slcuerfrci . »05- 10«-- Nnlebcn d. Stadtgenicinde Wien i«4-?!>l05-25 Nnlehcn d, Stadlacmeinde Wien (Silber und Gold) .... —'— — — Priimien'Aiil, b, E l.'blsscm. Wien 1»» «01L3-80 Pfandbriefe </,"/„ Gold. 127 —128 — tto. in 5,0 „ „ <>/, "/s, 100 7U10I-- dto. »u 5.0 „ „ 4«/„ . v« 75 '»7-25, dlo. Präm>en»Echuldveischr.3"/n> 88-7.'» lou-. Oest.HYPolhelcndanl >uj. 5V,"/n!U,0-5<0 -- Oest.-ung, Banl verl. 5«/« . . !i0o-80lNi-2c> tlo. „ /,"/n 10U25100 7Ü Priolitäts'Obligationen (für 10N fl,) Llisalxlh - Weflbahn l, Emission 1,9., iw25 Feldinllnbs-Noltbahn in Silber! <>8-60 !»8 80 ssranz-Iosef-Bah».....«s, Zy 9« «I Oalizische «a»l-^udw,g-Vahn l El». 1U»1 300 fl. S. »>/,"/« - 101 20 101 5U Oesterr. Nord»vestbahn , . . 105 L0!iu5 U0 SiedeublNacr.......i«l-—!,ui 40 Geld Ware Staatsdahn 1. Emission . . ing-50200-50 Sübbahn i^ »"/».....1574015U-— „ i^ '>"/n.....I»0 —130 5>0 Ung.»galiz. Vahn.....101 50102 — Diverse Lose (per Stillt). Creditlose 100 f!...... i?«l-«0i77- Llary-Lose «1 s>...... 44 5« 50 <«/„ DonaixDampssch, 100 st, . N925II8 75 Laibacher Prämien- Windlschgsich^osc 20 sl. , . « 50 44 — VanlActien spci Stucl). Nnglo-Ocslclr. Äanl 200 sl. , lin 501'? — Nanlverein, Wien«, 100 sl. . io»»Oli0 10 Vdncr.-«»sl,,Oeft,200fl,S,«!«/„ 2 ,!»-—!ü.1!» s>n Erd».»Ans!, f. Hand, u. G, >. >/««-—^88-25. Credill'anl. Allg, Un«, 2,!«,'!. . !2u:> — 2!»."- 5« Depositenbank, Mg,2<>o fl, . !i», — i»2-/„E. oul>- W.5U"/n ?!»<,' 72-2N !Uerlehr«l'a»f, AU,,, >^o sl. . >>50 75 151 25 Ncticn von Tiaosport» < Unternehmuugcn. (per Slilct), Albrecht'Vahn 2,)0 sl, Silber . —'— —' — «llsi>ld°Ni»m,'Vahn 2»u fl. Silb. 192 50 lus — «ussig!pl. Eisenl'. 200sl, !iM.------------'-^ P?I)M, N0!d0.id>! 150 fl. . . —'------------ „ Weslbahn 200 sl, . . .-------—'— Anschlich».,der Lisb. 50« sl. LM.---------------- llit.U) 200 sl. . 191501!'3 50 Nonau - Dampsschiffahit« < Ges. Oes,clr,5,«0 sl. CM. , . . l41 — 4N — Drclii^is. (Val,'Db.^,)20U!l.S, >»5 5<> ,«5 75 Dux Bolcxdacher o sl. . 2,»-25 2!» 75 „ Slzb,'T>r.III, !H. !«?»20Usl.S. i!Ol» - 2UÜ-50 Feldmanbs.Noibl,. ivoo sl. H-Dl. ü«?« 2375 ßrc>n,«Ioscs.^ahn 200 fl, Silber 2U.752!? -Yü:illi,chc» ^alcser«!sl>.20«sl.S. 1!»« — 2<>0 — Gllli,.«ar<^'!lbw!g'!t>.20«s>. (i^lil. 1!»N'4o li«! »0 Glaz-Köslacher H,. tt,2UU fl. o,^l1.---------------- ilalil^ndcrss liiscndahn i0u sl. .---------' — jlaschau Odcil>. s,, Silber . 14» 75 14!> -Prag.Dnier , >50jl, Eilt«. —— — — Rudolf»iayn 2^0 ,!. Silber , 192—I!»2 50 Sicbcnvilrger ^iseob. 2ua sl. , 190 ?5>li!»i-SianX'eifnibayn ^»0 >l, ö. ÄU, . 52Ü2 25^2-50 -------------------------------------' OcldWntt SUbbahn 200 sl. Silber . . "°^!»!i^ SUd'Norbb.Verb,. i»,2u0 sl. CM it.2 5U»" Theiß.Vahn 200 ,l, ö. W. . - ü52 5« l^ Tramway'Ges.. Wr. >7°sl. «. W«"«-"«"^ «0r„ neu ioo sl,w9-l0iu»^ Transportgesellschaft 100 fl, . ^'71,«, ^ >lnss,«stali,. Eisenb, 2„° jl. Silb»i«n50 »>' Una, Norbostbabn 2«»u sl. Silber I7»^U"/, Nu>,,Wchd.sNaal>.Gl.,,).!0<>ll,S,>735»i" InbustrieActicn i (per Vlilck), Egybi und Kindbera, Eisen» u»b ,^ 6tab,l«»d, in Wl.-n l«u sl. . - - ", , !ii» sl. 4«°/» — »' 71,. ..Elbonilhl". Papiers, u. V.'<»- ««'" !'I,,» Mout.,».^csellsch., Derr. «' >" ^.^. WHsfciis,.«».. Oest. in W. >U« st- -^'" ",^ Trisailer «ohlenw'Vef. 70 sl, . — - " Devisen. > Deutsche Plähe......«!^>,'"" Paris .........i>v ^> ^, ^ Petersburg .......! ^ Valuten. .„, Oucalen........ !>^ ,,'„< 20U v" Auerspergplatz Nr. 7, I. Stook, sind diverse Einrichtungstiicke von 9 bis 11 Uhr vormittags und von 4 bis 5 Uhr nachmittags zu verkaufen. (IS-2H) 3-2 I Filiale der k. k. prlv. österr. Credit-Anstalt für Handel und Gewerbe in Triest. Gelder zur Verzinsung. In Banknoten 4 Tago Kündigung 21/« Procent 8 . „ 2«/4 „ 30 „ 3 Die Zinsfuss-Ermässigung tritt boi allen im Umlauf befindlichon, auf Banknoten lautenden Einlagabriofon vom 21., 25. Miirz, rosp. 16. April a. c, je nach den betreffenden Kündigungsfristen, in Kraft. In Napoleons d'or 30tägige Kündigung 21/, Pro cant 3monatliche „ 28/« „ 6 * n 3 » Die Zinsfuss-Ermässigung tritt bei allen im Umlauf befindlichon, auf Napoleons d'or lautenden Einlagsbriefon vom 16. April, 17. Juni, rosp. 17. September a. c. ab, je nach den botroffondon Kündigungsfristen, in Kraft. Giro-Abtheilung in Banknoten 2 Proc. Zinsen auf jeden Betrag (546) 18 in Napoleons d'or ohno Zinsen. Anweisungen auf Wien, Prag, Post, Brunn, Troppau, Lemborg, Fiume sowio ferner auf Agram, Arad, Graz, Hormannstadt, Innsbruck, Klagenfurt, Laibach, Salzburg spesenfrei. Käufe und Verkäufe von Devisen, Effecten sowie Coupons-Incasso •/« Proc. Provision. Vorschüsse auf Warrants, Conditionon je nach zu troffondom Uoborein-konimon, gegen Crediteröffnung in London oder Paris ¦ J/i Proc. Provision für ¦ 3 Monate, ¦ auf Effecten, 51/» Proc. Zinsen per Jahr bis I zum Botrage von fl. 1000, ¦ auf höhere Beträge gemäss ¦ specieller Vereinbarung. I Depots zur Aufbewahrung. ¦ y°rtpapioro,Gold-uinlSilbonniinzon, ¦ lromil° ßanknoton worden zur Aufbowah- I oSarong0n0ramen" BodinLunLon zu vor-I^Trleirtaml7 März 1886. (18U-8)~ ^~- ttazglas. Vsled prošnje gpsp. Antona Kup-ljena, c. kr. notarja v Crnomlji, se bo dne 5. maja prva in v dan 17. maja 18 86 druga eks. dražba Martinu Stefanièu ml.iz Rozalnic pripadajoèih, na 320 gld. ocenjenih posestnih in vžituih pravic na zemljišèe pod top. št. 390 grajšèine Soteske, vselej ob 11. un dopoludnö, pri podpisani sodniji pod navadnimi pogoji vršila. C. kr. okrajna sodnija v Metliki üoe 1. maja 1880. (1844—1) Nr. 2326. chMÜne Vom k. k. Landrsgcrichtl,' in Laibach wird bekannt gemacht: Es sei über Ansuchen des Adolf Wien in Wien die executive Feil-bictung der dem Franz Pröckl von Laibach gehurigen, mit gerichtlichem Pfandrechte belegten nnd anf 452 fl., 322 fl. nnd 649 fl. 20 kr. geschützten Fahrnisse, als: Warenvorräthe, Ge-wölbs - und Wohnnngscinrichtnng, bewilliget und hiezu zwei Fcilbietnngs-Tagsatzungen, die erste auf den 10. Mai, die zweite auf den 24. Mai 1886, jedesmal mit dem Beginne um 9 Uhr vormittags in Laibach, mit dem Beisätze angeordnet worden, dass die Pfandstücke bei der ersten Feilbietung nur um oder iiber den Schätzungswert, bei der zweiten Feilbietnng aber auch unter demselben gegen sogleiche Bezahluug und Wegschaffung hintan-gcgeben werden. Laibach am 27. März 1886. (1815^3) Nr.^972. Dritte exec. Feilbietung. Bei Erfolglosigkeit der beiden ersten Termine in der Executionssache des Mathias Malenöek gegen Franz Valtin in Winimer wird in Gemäßheit des Bescheides vom 10. Oktober 1885, Z.8087, am 7. Mai 1886 zur dritten executiven Realfeilbietnng geschritten werden. K. k. Bezirksgericht Mottling, am 8ten April 1886. (1679—3) " Št. 2602." Oklic izvršilne zemljišèine dražbe. Na prosnjo Janeza Dolenšeka iz Dolenje Laknice dovoljuje He izvršilna dražba Fran Lindièevih, soduo na 3167 gld. cenjenih zemljišè katastralne obtine Lakniške pod vložno St. 48 in 550 v Srednji Laknici. Za to doloèujejo se trije dražbeni dnevi: prvi na 2 6. maja, drugi na 7. julija in tretji na 11. avgusta 1886, vsakikrat od 0. do 12 ure dopoludiiö, pn tcm Kodišèi a pristavkom, da se oodc t« zemljišèe pri prvem in drugeni roku le za ali èez cenitveno vrednost, Pn trotjem roku pa tudi pod to vrednostjo oddalo. 0 kr. okrajno sodiSÈo v Mokronogu dne <>. aprila 1886 (1694-3) Št. 505. Oklic. C. kr. okrajno sodišèe v Velikih Lašièah naznanja: Na pro^njo Jere Erèulj iz Zagorice St. 23 se L odlokom z due 12. februarja 1885, št. 812, na 23. maja 1885 od-loèena, z odlokom z dne 2. inaja 1885, St. 2328, s pravico ponovljenja ustav-Ijcna tretja eks.dražba Nace Ertuljeve neprcmièiiine v Zagorici St. 23, vložna št. 1^0 kata.stralne obèine Zagorica, po-navljaje na dan 14. maja 1886 dopoludne od 10. do 12. ure s po-prejšnjim dostavkoui pri tem sodišèi odlo6i. C. kr. okrajno sodiaèe v Velikih Lašièuh dne 6. sveèana 1886. (1819—2) Št. 3220. Oklic druge izvršilne zemijišèine dražbe. C. kr. okrajno sodišèe v Metliki daje na znanje: Na proänjo Petra Vergota iz Dvo-rišèa dovoljuje se izvršilna dražba Martin Mikanovega iz Goviè, sodno na 250 gld ceujenega zemljišèa ekst. žto-vilka 121 davkarske obèine Drašèice. Za to doloèuje se drugi dražbeni dan na 14. maja 1886 ob 11. uri dopoludne pri tem sodiŠCi a pristavkom, da se bode to zemljišèe pri tem roku tudi pod to vrednostjo oddalo. Dražbeni pogoji, vsled katerib je posebno vsak pouudnik dolžan, pied ponudbo 10°/0 varšèine v rokc draž-beuega komisarja položiti, cenitveni zapisuik in zemljeknjižni izpisek Iež6 v registraturi na ogled. C. kr. okrajno sodišèe v Metliki dne 15. aprila 1886. (1821—2) St. 1891. Oklic izvršilne zemljišèine dražbe. C. kr. okrajno sodišce v Metliki daje na znanje: Na prosnjo gospe Antonije Hessove v Metliki dovoljuje se izvršilna dražba Marko Gustinovega iz Drašcic št. 24, sodno ua 685 gld. cenjenega zemljiäca. Za to doloöujejo ae trije dražbeni dnevi: prvi na 22. maja, drugi na 23. junija in tretji na 2 3. julija 188 6, vsakiktat ob 11. uri dopoludne pri tem sodiSèi v sobi St. I. s pri&tavkom, da se bode to zemljišèe pri jiivem in drugem roku le za ali èez cenitveno vrednost, pri tretjem roku pa tudi pod to vrednostjo oddalo. Dražbeni pogoji, vsled katerib je posebno vsak ponudnik dolžan, pred pouudbo 10% varšèine v roke draž-benega komisarja položiti, cenitveni zapisnik in zemljeknjižni 'i/pisek Iež6 v registraturi na ogled. C. kr. okrajno sodiSco v M^f.ljki dne 11. marra 18-0. (1817-1) Št. 2881. Oglas. Pri c. kr. okrajni sodniji v Metlik» se je èez tožbo A rid re ja ^[°[&{G'. Üragoäevec St. 6 proti nu/.iianiin i dièem in pravnim naslednikom J°' | Derosa zaradi priznanjn lastninske p1^ vice razprava v skrajäanem postop na dan 1 2. junija 188 6 . odloèila, in se je prepis tožbe vs neznanega bivaliftta zatoženili nst.. ^,n nevarnost in stroške kot oskr"".' -^ postavljenemu gospodu Kranu bt»J'- 1 c. kr. notarju v Metliki, vrofü- j Toženi naj se oinenjeni dan • . tu oglasijo ali pooblašèenca n»zn*kr^ ali svoja pisma o pravem 6asu os niku vroèijo. U0 C. kr. okrajna sodnija v Wl dne 6. aprila 1886. ____^- "(iiÜ=Ö~~....... St. 2882. Pri c. kr. okrajni sodniji v ^'^(r se je èez tožbo Andreja Derosa ^ j? goševec proti Matiji Slobod»»* Bojanje Vasi, oziroma njegovim • < nim pravnim naslednikom, z*1* ^m znanja lastninske pravice s pr'st skrajšana razprava na dan 12. junija 1886 ^ odlotila, in se je prepis toz»0 ^jj, neznanega bivališèa toženih n ^$ nevarnost in stroške kot skI.ajerju, postavljenemu gospodu Franu, d c. kr. notarju v Metliki, vr?~,n sa^' Toženi naj se oinenjeni daIijftVij<> tu oglasijo ali pooblaSèenca ° ^fr ali svoja pisma o pravem èasu niku vroèijo. wetlik> C. kr. okrajuo sodiäce v dne 6. aprila 1886. _-- vug Oklic izvršilne dra^ premiènega blag»^ C. kr. okrajno sodiäce v daje na znanje: %inijjiv xt Na prošnjo Matije Surabi0^ Vince-llrast dovoljuje s0 '' sodö.° dražba Janez Starašinifievct,*. ^ \t na 3630 gold, cenjenega zem_j .^„i Krasinca kur. fit. 129 ad gr Krupski. . dr»*bfl»' Za to doloèujeta se dva dneva: prvi na 23. junija m 6i drugi na 23. julija ,llC( vsakikrat od 11. do 12. ure d0/rist^ pri tem sodiäci v sobi fit. i »^i dr» kom, da se bode to zemlji^t v ^i gem roku le za ali öez conlJ„di P0* liost, pri tretjem roku P» vrednostjo oddulo. katerl Jd Dražbeni pogoj», vsle * prc' posebno vsak ponudnik do rjj. ponudbo lOprocvarstine.y t^ benega komisarja položjti,, k w zapisnik in zemljeknjizni \n v registraturi na ogled- j^t" C kr. okrajno sodiSft« dne 25. februarija I88fa-