«»u Ml«, n>«m Mn 1 so W KilOsldM SeIvMI«twNG^ VG»v»idm> 7»I«pko» tMMWd« «,< v»et>ck»»k«t,t l I^do,. .tiisStS,« »H»» 4» ^4. R--V ZZ M ZZ kir. ZöS vonn«r»t»g 6«n 24. 0ktod»r IS 2» ^«HwH >. 1U»am»«m«n<»-Km»>km» I« KZ»eR»«»?! .)«setö«v» vi. 4 (V«v»Ibi«g>. k«»i^»p?«t«U: /^dkowi», moa«v. ZZ 0i«tz. ruitsl!»»» ?< VIn. 6un:i» k'oit monstt, RI Vti^ kl^ ^ «nonOtl. IS Vi» Lnttlauwm«» D di« I vi» Mriborrr iieltMik Kabinett Tardieu? Die unekwartete DemWon des KadlneN< Brland — Beginn der Befragungen im Slyft» — «omblnationen — SngNfche und deutsche Kommentare Sr.Mateftat Kynlg...Mad Dee neue Herrscher w «sghaUist««. Afghanistan hat abwechslungshalber einen nmien König, den vierten innerhalb ^'on etwa lv Monaten. Nach Amtmull-ah, der um die Jahreswende auf den Thron verzichten muhte, kam sein Bruder A?«yc^tiilsah, >'n der WasiertribgerSsohn, HaViVulla), gefolgt ist, um nun einem Gegner zu weichen, der ihn voy'Anbeginn hartnackig bekämpft, endlich belegt hat. NadirKhan. seinerzeit Amanullahs Botschafter in Paris, fpätsr Oberbefehlshaber der Truppen, die den afhffanifr^n Thron von dem frechen Usurpator befreien sollten und in der Tat befreit haben, ift von der Dfirqa (Nationalverfamm !ung) „gegen seinen Willen" zum Herrichcr aller Afghanen ausgerufen worden und ist mit Triumph in die assibanilche Hauptst^idt eingezogen, die am 8. Oktober von den Tru^n Nadir KhanS unter Führung seines Bruders Schmvali beseht wurde. Hlemit hat eine blutige Epoche in der Geschichte Afghanistans einen wenigstens ^or läufigen Abschluß gefunden. Habibullah, der an der Spi^ des AufstandeS gegen Aman Ullah das Land in Anarchie gesMrzt hat, ist nach der Gegend geflohen, woher er gekommen ist, nach .^kugistan, dem unheimlichen Bergland im Norden Afghanistans, das von halbwilden Hirtenstämmen bewohnt ist. D.?rt wird er seine Zeit abwarten, um einen neuen Vorstoß gegen Kabul zu unternehn«:n. Er wird sich kaum als besiegt geben, solange er am Leben bleibt u. zu kämpfen imstande ist. Es ist in diesem Augenblick noch schwer, zu übersehen, ob er Aussichten hat. wieder in den Besitz deZ Thrones von Afganistan zu gelangen. Nach dem jetzigen Stand l^r Dinge muß dies jedoch angezlveifelt werden.. Wie es auch sein mag, heute beherrscht Nadir Khan vollkommen d^e Lage. 5?eute verfügt er über die absolute Macht in Asghn nrstan. Wie wird er diese Macht auSniitzen? Darüber weiß man so gut wie nichts. Es wird nur angenommen, daß Nadir Khan als ehemaliger enger Mitarbeiter Amanullahs das Werk des Reformkönigs fonsetzen wird, wenn auch zweifellos mit kleinerem Nachdruck. Andererseits aber ist er jetzt zum Verräter Amanullahs geworden, da er entgegen seinen feierlir^n Versprechungen den Thron Amanullahs besetzt hat. ES tst daher wahrscheinlich, daß er doch von den Zielen Amanullahs abrücken und eine Neuorientierung — sowohl innerpvlitisch wie auch vor allen Dingen außenpolitisch — vornehmen wird. Nadir Khan hat vor einem halben Jahr, laut Meldung des .'.Exchange , Telegraph", vom 28. s^bruar, Mlf einer großen ^mon-stration, die in der nordindischen Stadt La-höre zugunsten Amanullahs veranstaltet nmrde, erklärt, er werde nicht ruhen, bis Amanullah erneut den afghanischen Thron besteigen wird. Später wurde auS englischen Quellen gemeldet, daß Nadir Khan sich die größte MÄhe gibt, die afghanische Geistlichkeit und einzelne afghanische Stämme zugunsten Amanullahs umzustimmen. Ander»'?« seits aber verlautet eS^ daß Nadir Khan die Frage der Neubesetzung des afghanis.t^.'n HofeS offen lasse. ^und die Entscheidung in die ^ände der Nationalversammlung legen wolle. Diese letzte Version hat sich nunnn?hr bewahrheitet. Anscheinend wollte Nadir RO. P a r i s, 23. Oktober. Der Ptiisident der Republik hat die ge-ftern von Ariftib« Vrimil» überreichte Demission des Gesamtkatinett« >e»ehmi^ «ad das Ministerium Briand mit der provisorischen StiwNß der «egieruagsgefchäste bi« zur Er-nenmiag des neuen Aabinetts betraut. Die heutigen Morgenblötter kSnnen ihrer Verwunderung tiber den jiihen Gwrz de» Kabinetts nicht geaiigend Ausdruck verle». hea, wobei im allgemeinen betont wird, daß d>e LLsmig der Krise zeitlich zwar rasch er» folgen dürste, wohl a^r würde fie mit an« deren Schwierigkeiten verbunden sein. Die Majorität, die gestern das Kabinett in der Kammer zum Sturz gebracht hat, sei nicht in der Verfassung, die Regierung zu Übernehmen. ES ^ndt^ sich da um eine zufällige Mehrheit. Mit den Kommunisten stimmten sür das Mißtrauensvotum auch die Radikal« sozialisten und die republikanischen Goziati« Ilen. die ihr Mißtrauensvotum ouS grund. sätzlichen Motiven heraus adyegeben h^b n. In der nächsten Umgebung deS Ministss??ä. fidenten verlautet, daß er nicht mehr gewillt sei, wieder ein Ministerium zu bilden, er sei aber indefle» geneigt, das Außenportesev'.lle Sit iwentchmen. Di» «MichM^Anwärtör auf den Posten des Ministerpräsidesten fmd augenbli^ der Innenminister Tardien, der Minister L o u.ch e u r und der ehemalige GeneralkommissSr in Marokko, Steeg. Präsident Donmergue begann heute vormit» tags mit der Befragung des Kammer- und Senatspräsidenten, der Vorsitzenden der parlamentarischen Ausschüsse und der einzelnen Fraktionen. LM. London, 23. Oktober. Die Londoner Presse kommentiert nach allen Richtungen ^n ^n plötzlichen Rücktritt des in der Kammer gestiirzten Kabinetts Briand. Die englische Presse betont hiebei, daß das Scheiden Briands nicht nur für die Politik Frankreichs, sondern ganz Suropa schicksalhaft werden könnte. Man milsse die ungeheuren Verdienste Briands um den euro päisi^n Frieden restlos anerkennen. Sein Sturz im Augenblilke, wo eS um die Stabi» lisierung Europas geht, würde die ganze Friedenspolitik in Gefahr bringen. Die Or« gane der Üssentlichen Meinung geben sich der Hoffuukg M, daß eine neue Negierung in Frankreich die Haager Beschlüsse nicht in Gefahr bringe. LM. Berlin, S3. Oktober. Die reichSdeutsche und vor allem die Berliner Presse besi^ftigt sich umsangreich mit der dramatischen Kammersitznng und dem darauf folgenden Rücktritt des Kabinetts Briand. Aus den deutschen Kommentaren geht hervor, daß niemand mit ^nem so jähen Sturz dieses Ministeriums gerechnet hat. Während ein Teil der Presse die Riickkehr Briands ans StaatSruder in Aussicht stellt, spricht der andere die Bermutmg auS, dah Tardieu ihm solgen könnte. Der „B o r w ä r t S" wirst die Frage auf, welche Motive denn eigentlich die sran» zöfifchen Sozialisten bei ihrer Stimmenabgabe in der gestrigen Sitzung geleitet haben mtlssen. Das Blatt spricht dieBefürchtung aus, die Außenpolitik Frankreichs könne eine Aen derung ersahren. Es bestiinde die große Ge-sahr, daß eine neue Regierung die Haaqer VefMiisse engherzig auszulegen beginnen könnte. „Die „DeutscheTageSzeitung" glaubt !^tonen zu müssen, Frankreich könnte sich durch einen gewissen Regierungswechsel in einen vollkommen unverläßlickien und un-berechenbaren BertragSparwer verwandeln. Äaleskl in Bukarest Vr»ß«rltß«r Empfang de» p»l«Uch«« A«b«nminlfler» — At» schl«K eiues pvwlsch-ruWvuisch«« Schiedsgerichtsverwage» LM>Bular-st, SS. Oktolir. V^gen mittags trifft in Bukarest der gentschaftsrat zu Ehren ZaleSkiS ein Fest» polnische AiißeiLminister ZaleSki ein. bankett, Freitag wird er Gast deS Außen- Zu seinem Empfange wird sich am Bahnhos mwisterS Mironeseu nud deS Parlaments- der Ministerpräsident Maniu mit allen sich in Präsidenten sein. Wie verlautet, sollen bei Bukarest ^sindlichen Kabinettsmitgliedern u. dieser lSelegenheit wichtige Verträge politi- dem C^s des Generalftabes einsinken. Mit. scher und wirtschastli«!^r Natur, vor allem tags wird ZaleSki Mast des Ministerpräsiden, a^r ein Schiedsgerichtsoertrag zum Ab« ten sein, woraus wichtige Konserenzen statt- schluß kommen. sinden werden. Morgen abends gibt der Re« / kackSrTtiicti emptoklen rum Zckut^ gegen Lr- KAtung sovie Legen vie eckten k'aNfiavia-fastiUen in obiger Originalpackung 5in« York 5V.575, Pari? 222.77, Prag 167.56, Triost 296.20. Nadoslawow Khan nicht das Risiko der Zürückberufung Amanullahs auf sich nehmen, der durch seinen schivachen Widerstand gegen Habibullah und durch seine Flucht ?,ach Europa sich schwer geschädigt hat. ES ist nicht ausgeflossen, daß Net^r Khan ursprünglich, zu Beginn seines Kampfes gegen den Throneroberer. treu zu Amanullah hielt und erst in der letzten ZÄt von dem flüchtigen Zkönig abgerückt ist. Jedenfalls hat sich Nadir Khan als ein geschickter Stratege und kluger Diplomat gezeigt. Der Kamiplf gegen Habibullah war sct>r schn>ev, und oft sah es sc^u so aus, als sei die Sache Nadir Khans verloren. Er mus^te sogar noch vor kurzem seinen .Hauptittw« Punkt, die ostafghanische Ha^iptstadt Djell^ia-bai» räumen und nach Zwndabar fliegen, wo gerttde in dieser Zeit ein A'.lfstand cioiv'n Habibu'^ah im Gange n>ar. Er bat iick' aber !kWWWMl GregoröiSeva ul. 6 (l. Stock). Ordinationsstunden: Dienstag von )^l8 bis ^19 Uhr und SamStag von >§3 bis 9 Uhr svorm.). schnell von der Niederlage erholt und von drei Zeiten her den Marsch auf Kabul begonnen, um ihn siegreich zu Ende zu führzn. Was seine diplomatischen ^higkeiten betrifft, so hat er sie nicht mlr als Notwaffe in Frankreich, sondern später in Afghanistan selbst ge.^igt. erstens durch seine Taktik in der Thronfrage, zweitens a!^r durch seine neueste sensationelle ^iililungnahme mit 'en Engländern, eine Fiihlungnahme, die ihm Dtmifflon Brlands Mtzßra»e»sook«m her Llsmmer mtt N Sttm«e« Mwderheik sSr Hie AegßEr««g — Das lrMt sofort z»rüek Das AMmtt Briand erlitt heute nach-mittag» in der erste« Siz«»g der eröffneten Herbftsefiion der ltammer eine starke Niederlage. Zur Beratnng stand d«,s ArbeitSpro. gramm der Session. Ministerpräsident Bri» and erklärte, er könne der Beratung über die Interpellationen, die im Zusammenhange mit der R h e i n l a n d r S u m u n g und bem Voun g»P l a n eingebracht wurden, nicht zuftiuunen, und zwar solange, bis die diesbezüglichen Verhandlungen zum Ab-schluh gebracht sind. Nun erhoben sich im Namen zahlreicher Partelen die Deptitierten und forderten die Beratung der fraglichen Interpellationen. P a r i S, 22. Oktober. Nach zwelstündiWr lebhafter Debatte stellte fchlietzlich^ ber Gotialistenführer Lton Blum eiuen Antraß, wsuach die Interpellationen tommenden Dienstag zur Beratung gelange« sollten. Dieser Antrag wurde trotz energisch. Widerstandes BriandS, der sogar die Vertrauensfrage stellte, von der Sammer mit 288 gegen 27? Stimmen angenommen. Die Rej^erung blieb also «it 11 Stimmen in der Minderheit, worauf die Minister ihre Bänke verließen. Die Sitzung wurde u«>ch der Abstimmung gleich ge-schlosien. Alle Minister begaben sich sofort ins ElysHe, wo Brwnd dem Präfidenten der Republik die Demisiion des l^samtkabinettS überreichte. Die „brennende Falks' Dr. Ae»«er» lttsakonslle Aede i« — Di« Sozi- ald««»kralle «tm«k de« K««ps«« -- PSHler »iindig» »«« Bürgerkri«, i« Sft»rr«ich a« den die Länder für Landesgesetze die Genehmigung der Bundesregierung einzuholen ha-ben. Die Verfassung hat jedoch die große Aufgabe, den Einzelnen gegen die Willkür der Behörden, ja «och mehr, gegen die Willkür der Gesetzgebung zu schützen. W i e n, 22. Ottober. In der erste« Lefung des von der Negierung eingebrachten «ersasfungsentwurfeS sprach als erster der Führer des rechten Flügels der Sozialdemokraten, Dr. Renner, welcher u. a. sagte: ^Wir alle spüren das unterirdische Grollen in unserer Wirtschast. Alle Symptome einer unmUtelbaren ^fahr sind gegel^n. Man könnte glauben, daß in einem solchen Augenblick keine verantwortliche Neuerung etwas anderes täte, als zu sagen: Laßt alles andere und macht alles, um unsere Wirtschaft vor Schaden z« beschützen. Anstatt dessen erhielten wir einen Ärsas-sungSentwurf, dessen wesentlicher Inhalt da. rin besteht, daß 43 Prozent der Bevölkerung außer^lb deS Gesetzes aufgestellt «erden. Wir lehnen die S^rantwortung dafür, daß die Bevölkerung in diesem Zeitpunkt mit diesem Gegenstand erregt wird, ab. Das ist eure Schuld! Bersassuugskämpse pflegen sich niemals leidenschaftslos zu vollziehen. Dieser Entwurf gleicht einer brennenden Fackel, die unter die Bevölkerung geworfen wurde. Gegen unseren Willen wird uns hier ein Kampf aufgezwungen, den wir annehmen. Der l^rfassungSentwurf amcht jeden Fortschritt unm^lich. Das österreichische Bolk ging aus dem Kriege gleich einem verlorenen Vgentum hervor, welches niemand gehörte und welches von niemand regiert und verwaltet wurde. Es gab keine Autorität, die irgendwie berufen worden wäre, für dieses Land zu sprechen. Die von der Konstituante ausgearbeitete Verfassung ist unter keinem Druck entstanden. Der jetzige VersassungS-entwurf enthält unglauUiche Angriffe auf die Kompetenz der Länder. In Hinkunft «er Wien, 22. Oktober. Der Bizebürgermeister von Wiener-Neu-stadt, P ü h l e r, erklärte i« einer Sitzung des Borstandes des RepMikanisthen Schutzbundes u. a. folgendes: „Wen uns das Ultimatum schon gestellt wurde, fo ist darauf nur eine Antwort möglich: die sofortige Mobilisierung. Die VlobilisationSpläne find nicht dazu da, sie in die öffentli^ Diskussion zu ziehen. Man hat bei uns darüber s<^n genug gesprochen. Wir sind kein politischer Klub, wir «»ollen den Kampf. Unser Streben wird nicht mehr nach Frieden und Enthaltung von jeglicher Aktion fein. Wir haben die Hand ^m.Änvernehmen oft genug dar. geboten. Aber diesmal ist es genug! Die Ber fassung, wie sie uns von der Negierung präsentiert wird, bedeutet den Bürgerkrieg. Wenn die Regierung den Kampf mit uns um jeden Preis haben will, fo möge sie ihn haben. Wir sind zum Antreten bereit!" Diese Erklärung hat in Rechtskreisen un-geheure Entrüstung hervorgerusen. Man erblickt darin die Ankündigung der Sozialde-molraten, daß sie fich mit den Waffen in der Hand gegen die Annahme des Verfassungsentwurfes der Regierung auflehnen werde«. Die Heimwehrkreise mai^n die Sozialdemokraten ansmerksam, sich die Ergreifug dieses letzten Mittels gut überlegen zu wolle«, da sie diesmal nicht nur auf den Widerstand der ^>Mari?orer Nummer SSS^ zweifelt zum Sieg verholfen hat, die jedoch recht interessante Folgerungen nach fich zie^n ka?m, da ja die frühere afghanische Politik unter Amamlllah einen anglofeind-lichen Charakter getragen hat. waZ jetzt an-scheinend nicht mehr der sein wird. Alles hängt jedoch jetzt für Nadir Zdhan davon ob, ob eS ihm gelingen wird, Habibul-lahs habhaft zu werden. Denn solange sein Aegner in Freiheit lebt, ist keine dauerhafte Befriedigung in Afghanistan möglich. Nadir Khan hat entsprechend der afghanischen Tradition einen königlichen Nanieii annehmen nrüssen, der auf . . . ullah endet. Hofsentlich sind die afghanischenStämme, die sich zum neuen König beglückwünschen kön-nen, noch imstande, die Namen ihrer Könige auseinanderzuhalten. Und in Euroipa ist eS allmählich schwer geworden. Sollte Nadir Khan in der nächsten Zeit gestürzt werden, dann wird eS unbedingt nötig sein, irgnld-welche, den Euroipäern mehr zugängliche, viell^cht zahlenmäßige Bezeichnungen der af ghanischen Könige einzuführen — eine Anregung, die mit größtem Nutzen m einem anderen asiatischen Land, in China, in Bezug auf die dortigen Generäle ange.oandt werden könnte. —0— Slug mU Verfonen i Gelungen« erste Fahrt des „D«» X". ^ Geschwindigkeit 17l» Stundenkilometer. Zriedrichshafen, 22. Oktober. Wie bereits berichtet, ist das Niesenflug' zeug „Do X" gestern mittags zu einem glänzend gelungenen Flug von ^0 Minuten Dauer aufgestiegen. An Bord ^sanden sich 15!) Passagiere und 10 Mlnn Besatzung. Man sah diesem Flug mit besonderem Interesse entgegen, da bisher noch nie eine solche Anzahl von Menschen von einem Luftschiss Nlit-geführt wurde. Äe eingeladenen Gäste, in erster Linie Journalisten der heimischen und Auslandspresse sowie behördliche Vertreter, wurden frühmorgens mit Motorbooten nach der Flugzeugwerft in Altenrhein gebracht, von wo aus der Start erfolgte. Zuerst wurden alle FahrtteilnHhmer gewogen und dann bogab man sich, umgeben von Filmleuten, in das Flugschiff. 59 Sekunden nach dem Start verließ „Do X" die Wasserfläche und erreichte nach einigen Minuten 2W Meter Höhe. Das gute Wetter begünstigte den interessanten Versuch. Schließlich wurde eine Maximalhöhe von 4V0 Metern erreicht. In gleichmäßig ruhigem Flug kehrte das Flug-Ischisf, das mit einer Stundengeschwindigkeit von 170 Stundenkilometern flog, zum Startplatz zurück, wo cs um 12.6 glatt auf dem Wasser niederging. Sin neuer Tronsozeanflug Harbour-Grace (Neusundland), 22. Oktober. Ohne vorherige Ankündigung ist der Flieger D i t e m a n zu einem transatlantischen Flug gestartet. Crst nach seinem Abflug erhielt man ein Schreiben, daß daS Ziel seines Fluges London sei. Das 8piel 6er ?rillies8i« ^areo8ia Roma« von Gerald Eumberlaud. A7 (Vlachdruck verboten.) „Im Gegenteil, Herr Gros. Ich hatte gar kein Verlangen, Ihr reizendes Landhaus zu verlassen und mich Ihrer angenehmen Gesellschaft zu berauben — ausgenommen den Fall, daß mit mir zusammen Fräulein StanSmore nach London zurückkehrt." „Das läßt sich leider nicht ma<^n, H?rr Mtchell. Sie ist nicht hier. D':e junge Dame, von der Sie sprec^n, befindet sich einige hundert Meilen von hier entfernt." ,Lln London?" „Das ist mein kleines Geheimnis. — Darf ich rauchen." „Sklbstverständlich." „Und Sie selbst? Diese Havanna hier kann ich nur empfehlen." Frank nahm die Zigarre. „Danke bestenZ." „Bitte sehr, freut mich, Ihnen dienen zu ^nnen", erwiderte Gros, während sie ihre Zigarren anzündeten ilnd die ersten Züge taten. „Wirklich — mir scheint, wir l'eide kommen ausgezeichnet miteinander aus. Mr verstehen einander, nicht wahr?" Er lachte leise vor sich hin. „Also nun »eiter. Morgen früh werden Sie in meinem Auto nach Le Havre gebracht iverden. Von dort benutzen Sie den Dampfer nach Sou-thampten und begeben sich dann weiter nach London. Von Le Havre nach London werden Sie unbegleitet und unbewacht reisen. Ich freue mich, daß ich es mit einem Mann von Ehre zu tun habe." „Außerordentlich schmeichelhaft, Herr Gros." „Das Vergnügen ist auf meiner Seite. Einen Gentleman erkenne ich auf den ersten Blick. Natürlich müssen Sie mir Ihr Wort geben, daß Sie meine Instruktionen genau befolgen." „Muß ich das? Mrklich? Nun wie lauten Ihre Instruktionen?" „Sie sind ebenso einfach n>ie meiner Ansicht nach vernünftig. Erstens dürfen Sie gegen niemand sich mit einer Silbe über das äußern, was Sie seit Ihrem Weggang aus London gesehen, gehört oder erfahren haben." Frank lachte. „Denn dann säßen Sie allesamt in der Patsche, nicht wahr?" „Im Gegenteil! Sie säßen darin, Herr Mitchell. Sie dürfen nicht vergessen, daß Fräulein Stansmore noch ganz in meiner Gewalt lst. Diese Tat'sache ermöglicht mir, Sie freizulassen und nach London zurückkehren zu lassen. Ich habe Sie trotzdem ganz in der wie Sie bei einiger Uever- lc»gilnq zugestel^n werden." „Sie meinen, mir drohen zu wollen, Herr Gros?" „ZkeineswegS. Aber Tatsache ist Tatsache, und es immer klug, ihnen Regung zu tragen." „Gewiß, aber worin bestehen die Tat-sa^n?" Markham Gros sann einige Augenblicke nach. „Sie haben heute Abend fest geschlafen?" fragte er. .Ja." „Und Sie wurden geweckt?" „Ja." „Ich dachte es nvir. Sie hörten, daß nebenan etwas ^ Besonders vor sich ging." „Ich kann auch das bejahen." „So — Sie hörten also alles. Gut. Haben Sie sich überlegt, Herr Mitchell, daß eben dasselbe, was heute Abend jener Frau geschehen ist, bei ant^rer Gelegenheit auch eimr ant^ren Frau widersahren kann?" Gnen Mment verlor Frank seine Beherrschung. Mit geballten Händen und vor Schreck geweiteten Augen fuhr er im Bctt empor. Er war im Begriff, dem Manne zwischen die Augen zu schlagen — das mußte ein Vergnügen sein. Rechtzeitig noch ritz er sich zurück. Nicht mit der Faust, mit dem Verlstande allmn konnte er diesen Mann schlagen." „Sie — Sie —" er preßte die Lippen zusammen. Er ließ sich wieder auf die Zdissen zurücksinken und versuchte, sich zur Nuhe zu zwingen. Donner'?liq. den !?ft"5er Wiener Polizei, der Sendarnttri« und des Militärs» so«der« der gesamte« organisierte« Heimwehre« stoße« würden, die nicht» unterlassen werden, «» dos traurige Kapi-tel des Auftromarxi«»ms zu beschliefsen. W i e n, 22. Oktober. Der bewnnte Wie«er Effezialist aus dem o^te »es Berfaffmigstechtes, Professor Dr. R e ^ s e », verDffe«eiter Linie als Badeanstalt in Verwendung stand. Der T a-gesverbrauchan ldohle beträgt an 5en Badetagen über lOVV Kilogramm! AuS diesem Erunde ist eS Wohl erllärlich, daß man sich nach einer Remedur umsehen mußte. Mit einer entsprechenden Uinadaptierung des Betriebe? ließe sich eine ziemliche E r-s p a r n i s an Heizmaterial erzielen. Nach einer Berechnung der Firma Zemanekin Ljubljatia Mrden sich die Adaptierungsko« stcn auf 7<).iXX) bis 75 lM Dinar belaufen, k'^l>rend sich nach Angaben derselben Firma der Kohlenverbranch auf 180 Kilogramm senkeu würde. Wenn altung direkt vom Stadtmagistrat und gleichzeitig erfolgt. Au diesem Zwecke muß aber eine neue Äitung ltsch«» plötzlich Aus Wiesbaden wird berichtet: Me deutschen und englisc^n Poli^eibe-hlkrden befestigten sich mit der Aufklärung einer mysteriösen Aff^e, die sich auf den Tod von vier Mitgliedem des Redaktionsstabes der englischen Besa^ungszeitung im Rheintand „Post" bezieht. Die Zeitung der Be-fatzungStruppen stand ursprünglich unter der Leitung des Hauptmanns Rolstlm und der Leutnants Baker und Nevil. Alle diese drei Personett starben unter merkwürdigen Um-l^n^n eines pllktzlichen Todes. Die Todesfälle waren jedoch so, daß man auch nach Einleitung einer Untersuchung, und wenn man. die einzelnen Fälle in Beziehung zu einander setzte, immer^n von tragischen Zufällen sprechen konnte. Der Na>chfl>lger in der redaktionellen Leitung der Zeitung nach diesen drei Todesfällen war Captain Roland Lewis. Er hatte bereits seit dem Jahre 1921 im administrativen Bureau der Zeitung gearbeitet. Vor kurzem übernahm er die Ch^-redaktion. Als Köln geräumt wurde, übersiedelte er mit dem Redakdionsstab nach Wiesbaden. ?lm Vorabend der Abreise von Wiesbaden nach Englaich ist Lewis ebenfall? unter mysteriösen Umständen gestorben. Die rheinischen Be^rden ha^n die Ex-humierung aller vier Leichname angeordnet. Man erhofft von dem Ergebnis der Untersuchung verschiedene Aufklärungen zu echal-ten. Es besteht jedoch auch Möglichkeit, daß im Falle des Todes von Roland Lewis eine LiebeStragSdie eine Rolle spielt. Damit ist jedoch die '^esursache der anderen drei Personen noch nicht ausgeklärt. Die Sandgranate im Kochzeitssaal g!«rchib«r« Zt»ch« »icht ei»«ela»e»ar als ein Gchusterlehrling, der sich mit falschen Dokumenten sein medizinisches Doktorat beigelegt hatte. Er wurde zu sechs Jahren Freiheitsberaubung verurteilt. Drama der Eifersucht? Da« veh«t««i« d« Veich« im Äoffer Ein Verbrechen, daS eine auffallende Aehn lichkeit aufweist mit dem Morde des Edelsteinhändlers Trupheme durch den reichen Lobemann Mestorino, hält seit mehr alS einem Monat die Pariser Polizei ivie die gesamte Oeffentlichkeit in Atem. Die Tatsachen find kurz folgende: Am Montag, 8. Sevtzm^r, wurde gcgen 9 Uhr abends in der GepäckabfrrtiMng des Pariser NordbahnhoseS ein ziemlich schwerer Koffer nach Lille aufgegeben; «.r kam dort auch glücklich an, blieb jedoch, da sich der Reisende nicht meldete, bis zunl 13. liegen. Als ihn die Beamten zur Reiervehalle sc^f-fen wollten, tropfte daran? schivärzliches Blut: nach der gewaltsamen Oeffnung fand man darin die verschnürte Leicks eines Man nes von etwa 33 Jahren, den die uirversehrt in der Brieftasche vorhandenen Papiere al^ den Buchhalter Rigaud aus Paris bezeich neten. Die sofort einsetzenden Nachforschungen ergaben, daß Rigaud als einsamer Junggeselle in der Rue Cnnise-Landrin wohnte; «ber mich deSweitSren. daß vor einigen Monaten hier die M u t t e r des Unglücklichen auf geheimnisvolle Weise er-n^ordet worden n>ar; und noch weiter, daß diese Frau die Vertraute des bekannten Politiker« Almerayda gewesen, dessen gewaltsamer Tod ebenfalls nie aufgeklärt werden konnte . . . Man kennt die schlveren Vorwürfe, die von gewisser Seite her der „Allgemeinen Sicher^it" gemacht werden: daß sie nämlich in der Hauptfach init Lockspitzeln arbeite, die meistens aus anarchistischen unid kommunistischen K^reis.:n stammen und zu den schlimmsten Verbrech^'n fähig seien. Dic(e Kreise behailpten nn.n Almereyda wurde von einem dieser Lockspitzel aus politischen Gründen getötet; die einzige Person, die um daS Geheimnis wußte, RigaudS Mutter nämlich, erlitt daS gleiche Schicksal; und :mn ist ihm auch der —tz, Paris, 22. Oktober. Sohn zum Opfer. gefallen. Höhnisch sügt.'n sie hinzu: Es sei unnütz, zu erwarten, daß der Mord irgendwie auf^klärt werde; die Polizei streue dem breiten Publikum noch ein ivenig Sand in die Auczen, und mittlerweile ereigne sich schon'eine'andere Sen«fa-tion, die die erste vergessen mache. In der Tat: die Aufregung dauerte ein paar Ta.'^e, dann kam die Geschichte des „leb^digbegra-benen" Marquis von Champaubert, um die. wie versichert n>ird, die Polizei und der „Matin" Tage zuvor gewußt haben. Aber die Erregung der Massen lvar doch zu tief, die großen Morgenblätter wurden mit Anschriften Überschüttet, und innerhalb weniger Tage meldeten sich 33 Chmlsseure, die alle behaupteten, den „blutigen Koffer" am 9. September zum Nordbahnhof gebracht zu haben; ferner 30 Pariser Geschü'ftsleuts, deren Bücher der Ermordete filhrte t>der revidierte! Zugleich hörte man von einem geheimnisvollen D o p p e l l e b e n, daS Rigaud geführt: für seine Umgebung ein ernster, nüchterner, arbeitssreudiger Mann, der sich nie die geringste Unregelui.'ißi-ikeit zu Schulden kommen ließ, der hart und streng mit sich selbst wie mit anderen lr>ar; für das Milieu von Montmartre aber, und ein berüchtigtes Viertel nahe dem Platz der Republik. !^r gefeierte Lebemann, der interessante „Gigolo", immer in Frack und schneeweißer Weste, der an jedem Fin>^er sechs Frauen hängen l)atte . . . War es ein Drama deS Geldes? Rigmtd besaß ein Monatseinkommm von rund 10.000 Franken; am Morgen des Tages, an dem die Leiche am Nordbahnhof aufgegeben wurde, befand er sich in dem Lai^n eines Pelz« Händlers namens Dunner, wo er ^inen Scheck über einen ziemlich hohen Bi.'trag in Empfang nahm; dieser Scheck »ourde nie eingelöst, und darin will man die Aebnlich-keit mit der Affäre Mestorino sel)en. der den Makler Trulpheme in seinem Bijouteriege-schäft ermordete. Aber die Posizet machte noch eine andere Entdeckung: ^ei Tage vorher speiste Rigaud in Montmorency einem Pariser Vororte, bei dev Ehepaar A l m a z o f f, unid brachte die ganze Nacht nrit ihm zu. Almazoff ist ein Parser Groß, fchneidcr, dessen Geschäft sich in der Rue St. Gilles befindet. Intime freunde wissen zu erzählen, Rigaud habe zu ^a^ Almazoff nähere Beziehungen unterhalten; diele Tatsache wurde dilrch einen alufgcfundt.'nen Briefwechsel ^tä^igt. Der Schneider leug. nete zuerst, seinen Freund überhaupt in den letzten Wochen gesehen zu haben; im Kröuz- oooi. kslnigsnci — ^l^fiseksnci Lpafsam verhör mußte er schließlich doch zugeben, das; er nicht nur mit ihm in Montmorencli zusammengewesen, sondern ihn auch ncnh' Paris Kurlickbegleitet und erst am NordbahN' Hof verlassen habe. Ein weiteres, schweres Verdachtsmoment: Almazoff hatte seiner Frau versprochen, im Lauise des Nachmittag? nach Montmorency zurückzukehren; er kam jedoch erst abends um 9 Uhr. ^nd^t eS sich um ein Dvama der E i f e r s u ch t? — Die unheimliche Gelschicklichkeit und ^!t« blütigkeit in der Ausführung des Mordes und im Verwischen der Spuren spricht gegen diese Annahme. Es heißt, der Innenminis^r Tardieu, dem die Allgemeine Sicherheit un-.terstellt ist, habe dringend gebeten, alle verfügbaren Krüfte ewzufetzen, damit Geheimnis fo bald wie möglich gebüftet werde.> Aber die von der „Ak^on franyÄfe" geführte Presse höhnt: es sei alles nur Man^« ver und Diufchung; die Polizei kenne den oder die Mörder ganz genau, und wie in einer ganzen Reihe früherer Mlle werde sie sich Wen, ihn.vor der breiten Oe^fsntltch^ AU fassen . . . Nadio Donnerstag, 24. Oktober. LjMjana, 12.30 Uhr: Reproduzierte Mu-skk. — 13: Zeitangabe, reproduzierte Musik und Börsenberichte. — 13.30: Tagesnachrich! ten. 17: Nachmittagskonzert. — 21? Abendkonzert. — 22: Nachrichten und Zeit-anga>be. — 22.15: Tanzmusik. Beograd, 12.40: Schallplattenmusik. 19.S0: Fran-züisisch. — 21.45: Soireeko-nzert. — 15.30: Märchen für die Kleinen. — 16: Nach mittagSlonzert. — 22: Abendkonzert. — Breslau, 19.05: Unterhaltungs- und Tanz^ musik. — 20.30: T. Sauvages Bufi^o-Oper „Der Toreador". ^ 22.30: Tanzmusik. — Brttnn, 17.30: Deutsche Sendung. 19.0V: Symphoniekonzert. — Daventry, 17: Nachmittagskonzert. — 20.4^: Militärkonzert. — 23.30: Tanzmusik. — Stuttgatt. 20: Soli-stenkonzert. — 21.15: R. Forster-LarrinagaS SchickifalS-Groteske „Der Floh im Panzerhaus". — 2L.4Ü: Poipuläres Konzert. --Frankfurt, 20 und 21: Stuttgarter Ueberrrn-gung. — 22.45 Solistenkonzert. ^ Berlin, 16.30: Unterhaltungsmusik. — 20: Heitere ungarische Volksmusik. — 21: Alte Meister. — 22.30: Tanzmusik. — Langenberg, 17.30: Vesperkonzert. — 20: Abendnnisik. —.21: Nietzsche und die Mirsik. — Anschließend: Konzertübertragung. — Prag, 19.05: Blasmusik. — 22.15: Schallplattenmusik. ^ Mailand, 16.30: Kinderlieder. — 17: Nachmit-tagskonzert. — 20.30: Opernübertraguna. München, 16.30: NachmittagSkonzert. — 17.30: Kleine Kvmmernrusik. --- 19.30: Ueber tragung aus dem Nationaltheater. — Budapest, 19.30: Operettenteile. — 21: Klavier-Bratsche-Sonaten. 22: Zigeuner-muffk. -- Warschau, 17.45: Solistenkonzert. — 20.30: Leichte Misik. ^ 22: Tanzm.lsik. Bei fahler, graugelblicher Hautsärbung Mattigkeit der Augen, üblein Befinden, verminderter Arbeitskraft, trauriger GemütS-stlmmung, sck>weren Träumen^ Magenschmer M, Koplfdruck und Krankbeitswahn ist es ratsam, einige Tage hindurch früh nüchtern ein GlvS natiirliche? „Franz-^sef"-Bitter-lvasser Au trinken. In der ärztlichen Praris wird das „Franz.Isses-Wasser daruni t>or-zugSweise angewendet, nx!il es die Ursackcn vieler Kvank'heitserscheinnngen rasch besei« tigt. Das Franz-^oses-Bittenvasser ist in Apotheken, Drogerien und Gpe^-^rel^iandlun'' gen erbältlich. .Mar^vorer Nummek 555. To'nn?r's7.ia. ^'en Si. O?il>?«r WZi>. ^»Icale OHZ^s«FIc M a r i b o r, lZ3. Oktober. Dor dem großen Nugmeeting auf der Nennbaftn in Xezno Di» teukschen Meisierpllole« Raab, Kahenstei« «nd Ä«»pf i» Waribor -- Ei» Programm der Zodesverachtung ««d Suhersten Waghalstgkeil Vorgestern traf als erster Teilnelimer einer nlchsdeutschcn Äinstfliesiorc^ruppe der Ches-wqenieur und Eigentümer'der Naab'jfatzen« ftsin-Flugzcuqwerke. in Cassel, Herr Anton R a a b, in Begleitung des,Zagreber Vertreters seines Unternebmens, Herrn K a r-l o v S k i, auf einem fleinen ?>c'j'^c'ldeckcr ei« gener Fabrikation, „Schwalbe" genannt, ln Maribor ein. Herr Naab wird gemeinsam mit den Piloten I?iq. K a tz e u st e i n und Jng. 5? n o p f auf insgesamt vier Flusszeu-gen amSonnta g, den 27. d. M. auf de? Rennbahn in Tezno im Rabmen eines vom liil^iaen ?sero-5ilub veranstalteten grossen ne?>mungcn Raabs begeistert. Der Apparat, mit dem er flog, ist ein Doppeldecker neuester ffonstrnktion, ,^Schwalbe"'genannti ausgearbeitet ^us Stahl und .Holz mit einem Sich.;r-beitskoeffizient von 17. Getrieben wird das Flugzeug von einem Eicmens-Motor von 120'PS. ' ' Das Meeting Vrogramm Das Programm, dessen Beginn sür Sonn» tag, den 27. d .M. um 13 Uhr 30 angeseht ist, umfaßt die nachstehenden Nummern: 1. BegrilkungSschlcisen aller teilnehmen- „Slvwalvt" Im Kunftflug wie es Mlribor noch nicht gesehen hat. Jng. Raab gehört zu den waghalsigsten .^^unstklie« gern Deutschlands. Man kann'die Mag^al-sisskeit dieses Piloten daran ermessen, das^ er es zustande gebracht l>at. unter demVogen des Vrandenburgertors in Verlin durchzufliegen und „Unter den Linden" zu landon. Wahrend des Krieges betätigte sich Herr Razb als einer der mutigsten Kampfflieger auf der Westfront. Die nach dem Kriege von-ihm und Jng. Katzenftein begründeten W»'rke befassen sich mit der Herstellung von Sport-imd Kleinluftzengen, deren ausserordentliche Qualität derart anerkannt ist. dns; die Naab-., ein Sohn des hie-! slyen bekannten Lau^sgerichtsrates .Herrn i Dev und übrigens ein ganz hervorragender ^ Jurist, m ,i t A.u S'z e ichn u ng abge-. legt. Es ist dies beim Ljublsanaer Oberlan-descjericht seit dem Umstürze erst der vierte Fall, daß ein Rechtspraktikant die Richter-amtsprüfung urit AuSzeicljnung -bestanden ^.hat. Unsere herzlichsten Glückwünsche! nl. Diplomprüfung. An der philosophischen Fakultlit in Liübljana lessie am d. Herr ^ird A r k vi eksemaliaer d>e? lii?si- gen Staa^sgvmnasiumS, die Äplomprüfüng aus det Gruppe für germanische Philologie ab. - m. Silb«n? Hochzeit. Der Lokomotivfslhrsr Herr Iosef'^.a n d feierte gestern, den 22. d. M. mit seiner Gattin Frau Mina im engsten Familienkreise das Fest der silbernen Hochzeit. In. Trauungen. In der letzten Zeit wurden in Maribor getraut:-Io)ann Sketa mit Frl. 5^uliane KopLiL; Friedrich Neubtrier mit Frl. Marie ßorn: Josef Iraner n'it Frl. Therese Kolmar; Franz Krebs mit Frl. Marie Ojstvr^e?; Alois' Polak mit Frl. Iu-sti Korokiec: Rudolf Marini mit Frl. Marie LolpSina: Franz l^ristl mit Frl. AgneS PotoLnik; Stefan Ma8 mit Frl. Marie öevar: Alois .HariL mit Frl. Veronika D»?-mi8: Iolhann Ditinger mit Frl. Franziska Pokerknik: Johann Lamut mit Frl.' Pauline Luxnik. Nk, Eine beqriikenswerte Einrichtung sind iedenfalls die diversen Kurse, die die weltberühmte Firma...S ine r" den Beziehern ikirer N^kimas''siinen zeitweise kostenlos veraiisi^altet.^ nder''r Dank gebührt der Fack^le-brerin Frl. Anaela u-Panc aus Liuf>lissna. d-ie keine scheute, um den Teilne^imerinnen viel zu ^ivc>iil8ciiml:c1cen6en l.ekertrgnvrZvssA. te. velcliez einen «elir aneenedmen (Ze> k;c:iimack kezit^t. de«el5tert 8in6. Lrkältlicd !n sllen ^yotdeken unä vroxerien. IZZ60-6 m. Der Aeroklub lädt die Gastwirte und Gewerbetreibenden, die die Absicht haben, am Sonntag - anläßlich' des Flugmeetings in Tozno ihre Stände aufzustellen, ein, ilire Angebote möglichst bald an den Kassier deZ „Aeroklubs" (Lsuibljanska kreditnn bauka) zu richten. Es wird darauf, aufmerksam gemacht, daß ohne VewiM^ung des Aeroklub? nieutand das -Recht hat, am Flugplahe ir-geudetwas feilzubieten.. Ut. Schlaganfall. Gestern früh erlitt an? .Hauptplak die ZKjähriae Iusta OniL auZ Slov. Bistrica einvn Schlnaanfall. Sie wurde von'der RettungSabteilung ins Spital überführt, wo sie bal.6 darauf verschied. m. Die ArbeitSbSrse in Maribor ^-nötigt dringend: 1 Lederer, I Spvngler. l Schuhe macher sWerkführer), 1 .Serviererin für Beo grad, 1 Kellnerin für Vragersko,-1 Stickerin, 1 Dienstmädchen für Bukovor. 1 Dienstmäd-Zagreb und 1. weibliche,Kanzlei« kraft. ^ ... m. Berbakiei wurd'en im Laufe des gestrig gen Tages wieder zwei Personen, und zwar Lothar M. wegen Diebstahlsverdachtes und' Katl>arina L. wegen Flucht auZ dem Krankenhaus. ' ^ ' rsiiN m. Die PolizLichronik des gestrigen Tages hat insgesamt 2l) Anzeigen aufzirweilsen,. davon 8 wegen Nichteinl>altens der Verkehr?-Vorschriften, sowie se eine wegen Diebstahl?, gefährlicher Drohung und Trunkenheit. m. Wetterbericht vom 23. Oktober, 8 U?ir: Luftdr'"^ 7^^ Va- rome?ers^''">'' 7?^«^ 5. ?r^ind- '-i'^tung ^"wölknng teilweise. Niederschlag ' m. Nachstel^nde qekundene Gegenstände können von den Verlustträgern am hiesigen Polizeikommissariat abaehylt werden: schivar zer Damenhut. 1 Wolfshund. 1 goldener «/ckK5i»s7e geeiznet für Zckmiecie unci vrekerei möglichst mit Kraft- und (^^eleiseauschluß, im beiläufigen Ausmaß von 200 m', eventuell vergrößerungssähig. in Maribor, Eelje oder Ptuj bevorzugt, lu miÄsn gk5uckt. Aeußerste Osserte uiit Cituationspmuen unter: „W. K. 9400" befördert Jugosl. Rudolf Mosse d. d. Zagreb, Zrinjski trg 20. 14LV!) Die I^eslker von I.c)5en 6er 8t»lt>icken Klsssenlottefse AG I vSkiZen ukmerlc8»m ?em^cdt, upt> < » Iroilellwr ^Iolr»«oä«r k. ?avlovl6, vblilöev ^ I V«»»o 33, im I.»use der ?letnmxi äer V. ^(lasze vom 7. ?H l diovemver dt?« S. l)e?emiier 1929 lm lies pqälc) V I jeäen Isx die veslcdte über clie x^e/oizenen xrvüelen » »I Iresfer (von 4l)cX) vinsr »r,) vermitteln virct, vi l)le kericdte verclen jeäen n«ck tten tSx^IIcden DI» . ?«ltunxznsc!irlcdten snscd tisld l4 l^dl) verbreitet verclen. ^ > öeslellen 8le c!Ie I^ose del ctleser I^^uptkollektur, vo 8le »»seit uncI pünktlict: deljlent vercleri. IZ990 »oft« . im ?'extll'3a?sr» VetrinZska 15. ^rl3ube mir, den ^eekrten Damen erx^ebenst sn?u?eiß^en, cjgü ick neben meinem neueinxerlciiteten mit keutixem IgZe einen modernen, mit allem Komkort einZerickteten erükknet kade. lnciem icii lllr alle in äieseg k^ack ein8ci^Iaß^enc1en /Arbeiten sovie unä deste ^usküdrunß^ ?u8!cl?ere, empsetile icli micli den xeeiirten Damen erß^edenst keräo Krek!, vamell- u. Herrenkriseur. ^lellssackrova 44 Lnhünger in Herzform. 1 Schlüssel, 1 goldene? Anhänger, l Goldrlng, 1 Manlwr-zeug. 1 braune Brieftasche mii 130 Din., 1 Handtüschchen mit S Din. M Dinar, 1 ge« flochten« Handtoische, 1 alte grün« Pelerine, 1 grauer Herrenhut, 70 Dinar, 1 silberne Armbanduhr, 1 schwarzer H«rrensc!^rm, 1 br»mne Aktentasche mit versc^edenen Gegen-st'Znden, 1 Schirm mit Stock, 1 kleine Hand-tilsche. 1 grauer Damenrock, 1 Militärdoku-nlent auf den Namen KoroSec Karol, 200 T^nar, 1 Herrenstock, 1 alter 4.räbriger Wa-g.'n, 1 Schulzeugnis auf den Namen Petkz-v'6 Binko. 10 Mnar und 2 DamenHüte. Aus 6eNe c. Fünf Diebstähle am Nrsulamarkt. Auf dem, am Montag abgehaltenen Ursulamar5t sielen fünf Frauen Taschendieben zum Opfer. Und zwar wurde um h«lb 12 Uhr vormittags der Besitzerin Antonia 2 olnir aus Lo-pata auf der König Peterftra^e eine schwarze Brieftasche mit über 300 Dinar, um 13 Uhr der Marktfahrerin Antonia G o r e-n j a kaus Celje bei ihrem Berkaufsstand auf der König-Peter-Strabe eine braune Geldta-sche mit ungefähr 3000 Dinar, uin halb 14 Uhr der Besis^rin Josefine Iezernik aus OstroZn? auf der jfönig Peterstraße eine schwarze Brieftasche mit 2W Dinar, um 14 Uhr der Besitzerin Justine S k a za aus Brbje am BHnhof eine Brieftasche mit Dinar und um halb 15 Uhr der Besitzerin Theresia Koro 8 eeaus Ponikv-a am Bahnhof 900 Dinar entwendet. Den Dieben fiel also eine Beute von mehr als 1500 Dinar zu. c. V00 Dinar verloren. Ter Arbeiter Josef Terian aus Celje verlor am 19. d M. von 1V bis 20 Uhr am Wege von LiSce in die Stadt'eine Meldtasche mit 900 Dinar Bt' rgeld. Aus ^»ovtl k. Konzertabend. Vergangenen Sonntag veranstaltete Frau Lydia Mansvjet, ein Mit glied des gewesenen russischen Hoftheaters, in Qakovec einen Konzertabend, an welchem Opernaricn von Puccini, Verdi, Mascagni, Smetana u. a. zu Gehör gebracht wurden. Die herrliche Stimme und die elegante Erscheinung der Sängerin ernteten verdienten ?Seifall. Theater««»Kunst Nationaltheattr ln MaNbor ZleperlOtre: Mittwoch, den 23. Oktober: Geschloflen. Donnerstag, den 24. Oktober um 20 Uhr: „AergerniS im St. Florianstal". Ab. C. Kupone. Freitag, 25. Oktober: Geschlossen. GamStag, 26. Oktober um 20 Uhr: „Aerger-nis im St. FlorianStal". Ar!^itervorstel-lung. Sonntag, 27. Oktober um 20 Uhr: „Moral der Frau Dulska". » -i- Vegin« der Operettenvorstellungen. Zu Beginn der nächsten Woche geht die erste Operette der laufenden Theatersaison in Ma-ribor in Szene. ES ist^dies die überaus zugkräftige Operette „R a st e l b i n d e r" von Franz Lehar. die bisher iiberall einen durchsingenden Erfolg aufzuweisen hatte. Die Dheaterleitung war bemüht, WS Stück in der besten Beisetzung auf die Bühne zu bringen, weshalb zu erwarten ist, daß der „Rastelbin« der" auch in Maribor sym.pathisch aufgenommen werden wird. Klno UnwN'Kino. Bis Freitag läuft das glänzende Lustspiel „Der mutige Seefahrer" nach der gleichnamigen Operette mit Gustav Fröhlich, Betty Astor und Nikolai Zk o l i n in den Hauptrollen. Samstag Wirt) der erschütternde Großsilin „AuS dem Tagebuch einer Verlorenen" nach dem viel gelesenen gleichnamigen Roman von Margarethe B ö h m e zur Aufführung gelan« gen. In Borbereitung der schönste Film der Saison: „«lt..Heidelberg". Vnrg.Aino. Heute Mittwoch zum letztenm.nl der hochinteressante Film .,Cl»amvagncr". Ein Film dsutsch-englischer Produktion m. Betty Bakfour, Jack Trevor und Vtvian Gibson als Hauptdarsteller. —- Donnerstag setzt der langersehnte SensationSschla-der MManolesc«, der König tör Hochstapler" ein, mit Ivan M o S j u h i n änd Brigitta Helm sowie Dita P a r l o in den Hauptrollen. Dieses Filmwerk bedeutet für Marilbor ein bSMderes Ereign?Z, da ein so gleichwertiger Film, was Spiel, Handlung und Ausstattung betrifft, schon lange nicht gezeigt wurde. J-van MoSsuhin und Brigitta Helm in einer ihrer !^stcn Rollen. — In Vorbereitung: „Anna ltare nina" nach L. T o l st o i S berühmtem Werk mit Greta Garbvund John T i l b e r t. Spott Deutschlanvs erster vportprofeffor ist der schweizerische Mediziner Dr. Knoll (Arosa), dem an t«r Hamburger Universität die erste deutsche ordentliche Professur für Leibesübungen übertragen wur^. FF Softwlel de« „m Attilas Grab Ausgrabungen zu unternehmen. Der Hügel ist mit einem steinernen Bau gekrönt, der 12 Metcr hoch ist und es ist nicht ausgeschlossen, daß der Bau wertvolle Gegenstände aus der bewegten Zeit der Völ« kerwanderung enthält. Attila soll, der Ue-berlieferung zufolge, in drei Särgen begraben sein. Werden jetzt die Historiler auf die sterblichen Ueberreste des Helden der Völkerwanderungstage swßen? t. Hautjucken und Magenkrebs. Zwischen Hautjucken und Magenkrebs scheint ein Zusammenhang zu bestehen, der in der Literatur zwar mehrfach erwähnt, aber praktisch bisher zu wenig beobachtet worden ist. Nach neuerlichen Feststellungen von Prof. H. Küttner und Prof. Jadasohn sind nameitt-lich Krebse der Verdauungswege, unter ih^ nen wieder solche des MundeZ, des Magens und der Leber, oft mit qualvollem Juckm verbunden. Wichtig ist, daß dieses Jucken oft allein und lange vor anderen Beschwerden auftritt, so daß man in ihm ein warnendes Frühsymptoln sehen kann. Man hat dann bisher an ein nervöses oder an ein harmloses AlterSjucken geldacht. Nach den ^ststellungen der beiden genannten Forscher wird man. im krebssähigen Alter bek allgemeinem Hautjucken, für das eine sonstige Ursache nicht aufzufinden ist, in Zukunft auch an beginnende Krebsgeschwülste zu denken und seine Nachforschungen darauf zu richten haben. 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Vrosedüre mit öe8tAtl^unx von über 25W ^ekeUter vi-ucklelÄenäer xe^en doppeltes Rückporto l lek verveise «U5clrücklict, «nt meine neuesten Patente; m!n6e!veltl8. 2. ^ vaiHk5agung. Anläßlich des .Hinscheidens meines innigst-geliebten Sohnes spreche ich allen teilnehmenden Freunden und Bekannten, welche ih-nt das le^te Geleite gaben, sowie für die schönen Vlumenspen-den des Grazer und M-ariborer Hochschüler-» Verbandes mtd dem Herrn Professor B o g o-v i L für seine schöne Grabrede nteinen innigsten Dank aus. ct,eirell»lltour uari llir älo l^ellslltlov vsrantvortlicl,: vda K/^8peK. — vrnek aar .^«ridnrslls tisltsrpaa in jViarI»,or. - fiir lien tlervuskLder uos äen vruelt v«r»at. vortllcii: Vlre^tor Staoktt — Vvi