Mit 1. September "Ninnl ei» ,,,ue« Adonnemen! au! die Nillllchcr Zeitung. ble ,, Präuumerat ions - Bedingungen 'beu unverändert und betragen: Allr die Versendung mittelst Post: ^jährig.....7 fl. 50 kr. ^""jährig.....3 .. 75 .. "»onatlich......1 ., 25 .. . Für Laibach: ^lbjährig.....5, st. 50 kr. .""«eljährig.....2 „ 75 „ ^" die Zustellung ins Hans Per Jahr 1 fl. ^esrnb?', ^k ^l«nu!»erntions'Vetriine wollen portofrei ^^^^ Jg. v. Kleinmanr öc M. Dnml'crg. Amtlicher Theil. ^llln^s!' ""b k. Apostolische Majestät haben mit '"lhe » >> überzeichnetem Diplome dem Ministerial« ^">,e "^ Sauitäts-Rfferenlen im Ministerium des ^r f ^'' 3'anz Schneider als Ritter des O'dens N'de ^"/'' Krone driller Classe in Gemäßhct der >nhe„ ''"Uten den Niltersland alwgnädigst zn ver- 3iichta,ntlicher Theil. ^ ^touarcheu-Begegnung in Kremsier. lreilH" blicke der ganzen Welt sind heute aus die bntz^ "^ Stadt in der Hanna gerichtet, woselbst die Und N»?^'^" Souveräne von Osstelreich'Ungaru "ahe„ ^land mit Allerhöchst>hren Gemahlinnen und pe^^^»lN'lien^Al,gehmigsN wellen, nm durch engen ^l>t>rtichischll, Ge> bietstheilen hegen und pflege», aber in das Verhältnis Nnsslands zu Deulschland und mehr noch zu Ocst,r-reich spielen massenhaft die größten pl,'l>tisch-n, nationalen und religiösen Fragn hinein: die historischen Z'ele des Ehrgeizes und eine spontan sich auferlegte Mission, die Macht des pinslavchischen Gedankens und das Vorhaut ensein eiuer starken Partei, welche zur Verwirklichung ditses Geoanl>us zum Kriege drängt, sind starke Versuchungen, speciell im Orient, mil einer activen Politik den Friedcusb» strebungen der Welt in den Weg zn treten. Solchen Tendenzen die Spitze ab< gebrochen, alle vorhandenen Gegensähe zum Schweigen qebracht, in die Bahnen des Rechtes und der loyalen Verständigung eingelenkt, aus die Aufwerfung von Fragen, welche früher oder fpäter ihre Lösung durch die Wusfen finden müssten, verzichtet zu haben, das war die Bedeutung vou Skierniewice und das wird die Bedeutung von Kremsicr sein." Ebmso macht die Berliner „National»Zeitung" die Monarchen-Begegnung in Kremsier zum Gegen« stände eiuer interessanten Besprechung an leitender Stelle, welcher wir Folgendes entnehml'n: „Während die beiden Kaiser in Kremsier zusammenkommen, wird auch der außerordentliche Gesandte in Mdiskiosk voraussichtlich seine entscheidenden Unterredungen haben. Diefe beiden Zusammenkünfte erläutern sich wechselweise, sie geben zusammen das Bild einer höchst merkwilrdigen Situa« tiou, für welche es schwer ist, ein Gegenstück zu fin< den. Noch ist kein Jahr seit der Zusammenkunft von Skierniewice vorbei; aber wie fehr haben sich die Verhältnisse seitdem verschoben! Es ist Rnssland gewesen, das in dieser Zeit das treibende Element war, und es ist schwer, sich von der Bedeutung und den Zielen seiner Politik ein klares Bild zu machen; man muss es der Zukunft überlassen, den Zusammenhang nach« zuweisen, in welchem die sich mannigfach kreuzenden nnd vielfach widerspruchsvollen Züge stehen. Die Thatsache, welche die Periode seit Skierniewice be< herrscht, ist der Rücktritt Gladstone's aus seiner Siel« lung vom Steuer der englischen Politik. Hat Russ-land dies Ergebnis gewollt, so konnte es nicht con-s, quenter arbeiten, als es gethan hat. Selten oder nie hat England einen Minister besessen, der eine so große, warme Sympathie für Russland fühlte, wie Gladstone, der zu so weitgehenden Concessionen geneigt war, wie gerade er. Nichtsdestoweniger ist, wie ausdrücklich von Petersburg, regelmäßig das geschehen, was ihn dis« creditieren, ihn vor England nnd in seinen eigenen Augen unmöglich machen musste. Nachdem Nussland die auswärtige Politik Glad» stone's uä awnrdnm geführt hatte, ist diesem nur übrig geblieben zu gehe». Die Concession, die, wie heute angekündigt wird, Nussland an Lord Salisbury macht, ehe Kaiser Alexander sich auf den Weg nach Kremsier begibt — das Aufgeben des Zulfikar.Pusfts — wäre genügend gewesen, um Gladstone auf seinem schwankenden Sitze zu e>halten und zu befestigen. Heute findet sich Russland in England einem Staatsmanne gegenüber, der die kühne Politik Lord BeaconssieldK sortzufetzen unternimmt. Liegt dem Einflufse, den Nuss< land hierauf genommen hat, ein tiefer Plan zugrunde, Jeuisseton. Gin Noman dreier Schwestern. ^eg«,,^ Nfllerdina.3 stattgehabten Brände in jene» ? ' > s< ,. Champs Elusees, wo einst das Palais ^lil, t "". geben dem Journal ..La Chronique" ""d un ^'?' ä" nzählen, wie dies Palais entstand ?>"H zuaN ?U- Die Geschichte ist interessant, aber !t nur "? '" abenteuerlich und romanhast, dass wir >>htt je ""ter allem Vorbehalt wiedergeben. Der Äe-^ der K '7^'s war kein Geringerer als der Schwa-3 >. En -'" Eugenie, der spanische Herzog von Wuz de« >" k""sle im Jahre 1855 das prachtvolle >r, ^"chen Herrn Lauriston filr vierzehn M>l- MeoisH", cb' die beiden darangrenzeuden Gärten des ^lNile Z,' .^enercilconsuls Leroux und des Herrn s^ die ,, '" wurden ebenfalls käustich erworben ' "d daz?!"den Mauern niedergerissen. So cnt-^>l Eck"'? Palais, das die Kaiserin ihrer ge< k Euaen^ l-^ Maria znm Geschenk machte. i?^n. nw st ihren schönen Schwager von ganzem sogar, dass er ihr als Bewerber ,n^ bmn., l'l^'chl unwillkommen gewesen sein würde, w' 4lN.V"e den Beinamen ..Alabaster-Herzog" ,". es t^.denn so reizend schön sein Gesicht auch U' die N.. " deiche Farbe des Todes. Aber ge. Mn, und "el'will land den Contrast der rothen 3. "lteraesi6??"zl" Glutaugen entzückend in dem N«beltt"'^ des schönen Herzogs, und er war der '""" »>ur i. .^2 weiblichen Herzens, welches semen """chant, aber nicht abschreckend fand. Der „Alabaster^Herzog" verkehrte mit Vorliebe in dem g'ästich Moutljo-Teba'schen Hause in Madrid, d?ss>>n drei schöne Töchter, Maria, Eugenia und Rosa bella den Ruf der drei schönsten Mädchen der Re< sideuz besaßen. Maria, die attest«-, war etwas briinet» ter wie die beiden anderen Schwestern, deren Aehu> lichkeit oft eine Veiwechslnng znr Folge hatte. Die Liebe der drei reizenden Mädchen zu einander war sprichwörtlich, nie sah ma» eines ohne das andere, und stets war ein ganzer Kreis junger und alter Ca-valiere um die drei spanischen Grazien gruppiert. Die schönste vox allen war unstreitig Rosabella, die jüngste; es existiert ein Bild aus jeuer Zrit von ihr, welches die Kaiserin in« Exil begleitet hat. Dieses schöne Mädchen, damals k^um !7 Jahre alt, hatte m,e h«'f> tigc L'idel-schcisl für tmt lluc ^IIMrn gefasst, da er aber allen drei Schwist.rn seine Huldigung darbrachte und es ihr nie gelingen wollt?, auch nnr durch eiu Wort odec einen Blick ein Zechen größerer Zuneigung zu entdecken, enlschloss sie sich, kilhn und lndeuschaft. lich wie sie war, diesem schrecklichen Zustande der Herzenkgual ein Ende zu bereiten und um j^den Pms Gewissheit zu erlangen, ob sie selbst oder eine ihrer Schwestern seine Liebe errungen habe. Ein Maskenball am Hofe drr Königin Isabella gab ihr die Idee ein, dort heimlich zu e«scheinen und die Maskenfreiheit zu einer Unterredung mit dem geliebten Alabaster'Herzog zu bmiltzen. Sie schützte heftiges Kopfweh vor, nm diü Erlaubnis zu erhalten, den Maskenball nicht besuchen zu müssen, und als die Gräfill mit Donna Eugenia und Maria zu Hose fuh»', lag die jüngste Schwester anfcheiueud krank auf ihrem Lagcr. Aber fchon eine Stunde später war sie ebenfalls auf dem Balle. Die urspriluglich bestimmte Maske aber (Venus) — denn Eugenia stellte eine Juno. Maria die Minerva und der Duc AlblUre den Pari« vor — hatte sie nicht angelegt, ein schwarzer Domino, dessen Kapuze überdies noch den Kopf deckte, umhüllte sie. Sie gesellte sich zu dem Alabaster-Herzog, der seinen goldenen Apf, mein edler Paris, du hast noch nicht entschieden, wel< cher von den drei Schwester« Göttinnen du den Preis zuertheilst?" fragte si? und hieng sich an seinen Arm. „Es fehlt die dritte." sagte er ausweichend. Ein süßer Schauer des Glückes durchzuckte sie, sie glaubte sich geliebt. Der Herzog ahnte nicht, wer unter der Maike stfcke, und führte sie zum Tanz. Sie, eng an ihn geschlmeqt, glitt in Entzücken dahin; aber sie wollte Gewissheit haben und fragte wilder: ,Und besitzt eine dieser drei Schwestern das Glück, von dem schönen Herzog geliebt zu werben?" „Sie irren sich nicht, schöne Unbekannte, ich liebe eine dcr reizenden Schwestern." Wieder begann eine Tour, dann zog sie ihn in eine Palmengrolte. und fast erstickt vor Beweaung, stöhnte sie: „Bei der schmerzensreichen Jungfrau, enden Sie eine Qual, die Ihr Zögern über da« Haus der Montijo verhängt, welche der Schwestern ,,t t>le Begünstiqt ?« Er hielt dies f"r e'"e« z" "^ getr. . l,?!,el, Miikenscheli aber das Z'ttern der Gestalt, dle 3ka teu H ? di. er in den seinigen zucken suhlte, aate!, ih'?, dass es doch Erust sei. dass dies vielleicht eiue der uiklen Schönen sei. aus welche seine eigen-arligl' E'scheinnug einen Eindruck gemacht habe. „Vkl Laivacher Zeitung Nr. 195 7574 28. August 1885. oder war es ein Ringen sich bekämpfender Einflüsse in Russland, das schließlich zu einem Ergebnisse filhtte, das niemand gewollt hatte? Das ist die entscheidende Frage. Wenn hierüber Klarheit verbreitet ist, wnd man auch das Verhältnis Russland« zu der Politik wür< digen kömmi, wie sie sich jetzt vorbereitet, al« deren Tläger Sir Drnmmond-Nolff in Constanlinopel erscheint. An der Stelle Gladstones, der dir Freund« schaft mit Russland holten und befestigen wollte, steht eine Partei in England in der Gewalt, welche die große Coalition gegen Russland betreibt. Es ist in allen Zeitungen der Well constatiert worden, dass England die russische Macht mit einem Ringe zur Vertheidigung wie zum Angriff entschlossener Staaten zu umgeben sucht. Wenn es in Russlands Plänen liegen sollte, große Katastrophen herbeizuführen, dann wäre es der Möglichkeit solcher Ereignisse seit Skier-nievice in raschem Schritte näher gerückt. Dann würde aber der Gegenstoß solcher Ereignisse gerade auf der Balkan-Halbinsel sich geltend machen, ob nun Sir Drummond-Wolffs Mission gelingt oder missglückt. Denn auch in dem letzten Falle müssten Compli-calionen erwachsen, die umso verwickelter werden könnten, je schwerer es wäre, die Verantwortlichkeit festzustellen. Einfacher liegen ja jedenfalls die Verhältnisse, wenn die Pforte ofsn, in die Bundesgenossenschaft zu Eng. land tritt, al» wenn sie nur etwa geschehen lässt, was sie nicht hindern kann, wenn gegen ihren Willen England das Schwarze Meer in seinen Aclionsplan zieht. Die Eventualitäten — mögen sie nun fern oder nahe liegen — welche ein Kriegsfall zwischen England und Russland auf der Baltan-Halbinsel hervorrufen löllnte, müssen die Staatsmänner und die Militärs in Oesterreich schr ernstlich beschäftigen. Die österreichischen Staatsmänner sind durch die wichtigsten Interessen des ihnen a,werlrauten Reiches darauf hingewiesen, sich über den nächsten Gang der Dinge ein möglichst klares Bild zu verschaffen. Man muss zu» gestehen, dass, wenn zur Zeit von Stierniewice unter der Herrschast Gladstones rs fust ausschließlich in der Hand Russlands lag, ob der Friede in Asien erhalten werden soll oder nicht, das Veihältnis heute wesent» lich verändert ist. Nichtsdestoweniger darf man auch heute noch Russland einen überwiegenden Einfluss darauf zuschreiben. Die Kaiser-Zusammenkunft in Kremster kann dazu bestimmt sein, und wir hoffen es, jeden Zweifel zu zerstreuen an dem Willen Nuselands, den Frieden zu pflegen und zu hüten; die wohlbekannten fried» lichen Gesinnungen des russischen Herrschers sprechen dafür. Die Ueberlassung des Zulfikarpasses an Afghanistan hört sich an wie ein Pfand der friedlichen Gesinnungen, die Russland vor aller Welt gibt, damit gleichsam den Schlüssel bietend für die Verhandlungen zu Kremsier. Wenn es gelingt, da« Vertrauen zur slufrechthaltung des Friedens wieder herzustellen, wie es die Zusammenkunft von Slierniewice hinterlassen hatte, so wülde dem Namen Kremster ein trefflicher Klang und der Zusammenkunft der beiden mächtigen Herrscher ein dankbares Gedenken innerhalb der friede-bedürftigen Welt gesichert sein." Die „Kölnische Zeitung" hingegen meint, die Kaiser-Zusammenkunft in Kremsier liefere zu politischen Erörterungen wenig Stoff, obwohl die erlauchten Herrfcherpaare von ihren Söhnen, die zur Thronfolge bestimmt find, begleitet feien. Man wisse eben, dass bereits bei der Drei-Kaiser-Begegnung in Slierniewice die europäische Politik in den großen Zielen und Zwecken unverrückbar festgestellt worden sei. Ueberdies schweben zwischen Russland und Oesterreich dermalen keinerlei politische Fragen, die der Lösung entgegengeführt werden könnten, fo dass die phantasiereichsten politischen Dilettanten kaum Stoff für ihre Eintagsgebilde finden dürften. Das aber mache gerade die Kremsierer Begegnung zu einem so erfreulichen politischen Ereignisse, dass ihr gar kein neues politisches Ereignis zum Anlass diene, dass sie nur die Betraf-tigung eines bestehenden allseilig befriedigenden polili» schen Zustandes bedeuten wolle. Inland. (Aus dem deutschen Parteileben.) Der Abgeordnete Strache besprach im deutschen National-verein für Rumburg die Pflichten der deutsch-nationalen Vertreter im nächsten Parlamente. Er entwickelte das Programm dieser Gruppe und kam zum Schlüsse, es gleiche eigentlich vollständig jenem der deutsch-liberalen Opposition, und setzte sodann fort: „Dennoch gibt es eine gewallige Differenz ohne Aussicht auf eine gedeihliche Lösung. Das ist, man sollte es kaum glaub«,, der Name der Partei. Das dentsche Volk bekennt sich in seiner entfchiedenen Mehrheit zum deutsch-nationalen Gedanken; es hat dem bei den letzten Wahlen in unzweideutiger Weise Ausdruck gegeben. Dennoch aber weigert sich die Mehrheit der deutschen Abgeordneten noch immer, dieser Strömung zu folgen und ihrer Vereinigung den einzig richtigen Namen „deutscher Club" zu geben. In der Nbgeord« neten-Conferenz vom 21. Juni wurde daher, trotzdem wir Deutsch-Nationalen energisch für die sofortige Entscheidung der Frage der Parlei'Organifation eintraten, zu dem beliebten Mittel der Vertagung gegriffen und ein Fünfuudzwanziger-Comile, dem auch ich anzugehören die Ehre habe, zur Vorberathung diefer Frage gewählt. Diefes Comilc wird erst wenige Tage vor Eröffnung des Neichsrathes zusammentreten und in seinen Berathungen vermuthlich zu keinem andern Ergebnis führen, als dass wir Deutsch-Nationalen dort ebenso überstimmt werden, wie in der allgemeinen Conferenz. Ich werde, meiner Mission eingedenk, entschieden für die Bildung eines „deutschen Clubs" ein-treten und in dieser Richtung kein Zugeständnis machen. (Stürmischer Beifall.) Handelt es sich hier doch nicht um einen bloßen Namen, sondern um ein wichtiges Princip, das auf keinen Fall preisgegeben werden darf. Diejenigen, welche von der Betonung deS nationalen Standpunktes sprechen und dennoch den entsprechenden Namen für die Abgeordneten-Vereinigung verweigern, zeigen, dafs es ihnen nicht Ernst ist um die deutsche Sache. Ob der Name „deutscher Club" staalsmännisch richtig ist oder nicht, das ficht uns nicht an. Aufs Diplomatisteren werden wir uns grundsätzlich nicht einlassen, und ich hoffe nicht, dass irqend ein nationaler Abgeordneter in diefer Richtung Schule machen werde. Das Diplomatisicren ist nicht unser Beruf — sondern bei aller Besonnenheit — die rücksichtslose Vertretung des Volkswillens, und dieser verlangt entschieden die Bildung eines „deutschen Clubs". Nicht diejenigen, welche dieser Forderung gerecht werden, stören die Einigkeit, sondern jene, die sich ihr entgegenstellen. Bei dieser Anschauung werde ich bo harren, und wenn auch darüber die sogenannte äußere Einigkeit einen Riss erhalten sollte. Ich lege auf die Einiist.it nnd die Ueb?reinstimmnng zwischen WählA und Gewählten mehr Wert als auf die ängsM Wahrung der äußren inhaltslosen Einigkeit eil" a.ros;>n Nbgeordnetengruppe, wo es so verschiede'« Strebungen und Strömungen gibt, dass sie unmöM in allen Dingen allezeit eines Sinnes sein könn^' Verweigert die Mehrheit der deutsch-liberalen Pa/" aus Rücksicht auf die Großgrundbesitzer, welche!'^ o.n nationalen Regungen ihres Volkes, entgegen vew Vorgehen ihrer slavischen Standesgenossen, entM? stellet,, statt sie zu benutzen, verweigert die M"jol>l" aus diesem und aus gewissen anderen Rücksichten o Bildung eines „deutschen Clubs", so wird sich "°" immer eine Anzahl von aufrichtig deutschen Abgeolv neten zu einer Vereinigung finden, die dann w^ „deutscher", sondern „deutsch-nationaler Club" geta"! werden dürfte. Bei dieser Sachlage ist es kaulnz« bezweifeln, dass zwar nicht ein großer deutscher <»>» sich bilden wird, wohl aber ein kleiner deutsch'»'."' naler. während die Vertreter des rechten und ll»l Flügels der Verfassungspartei sich in einem dcu>!« österreichischen oder deutsch-liberalen Club verein's. werden. Meine eigene politische Ueberzeugung, ""?M darf es aussprechen, auch der Wille meiner ^M verweist mich auf den deutsch-nationalen Club. (^, mischer Beifall.) Erwarten Sie von demselben '" parlamentarischen Großthaten! Klein an Z"^'., «,jt jene Berufs-Abgeordneten. welche sich ausschließlich^ dem Studium sachlicher Fragen befassen können. ^ alle finanziellen Mittel, ohne Vertretung in der gs"p Wiener Tagespresse wird er einen wahrhaft l^A«^ Stand haben, aber dennoch seine Pflicht zu erfllu wissen. Wenn man an unseren Patriotismus und u,^ sere Loyalität nicht glauben will, möge man das ^ sich ausmachen. Wir Deutschen haben es nicht nov wendig, unseren Patriotismus in Prag oder K^ . aichen zu lassen." Hierauf wurde über Antrag ,,. Advocate« Dr. Formanek nachstehende Resolution " stimmig angenommen: „Die am 22. August in «"" bürg Versammelten erklären ihre bedingungslose o^ stimmung zu den Ausführungen des Herrn M«« raths'Abgeordneten Eduard Strache und richte" ^« gleich an ihn die Aufforderung, im Reichsrathe i^ nur einem auf deutsch-nationalen Principien beluhel' deutschen Club beizutreten." (Nationale Excesse.) In KönigiH sind am 23. d. M. anlässlich eine» dort staltgeh"^, Festes des deutschen Turnvereins „Tafelrunde" beda"' liche Excesse vorgefallen, anlässlich welcher em»^ deutsche Fisttheilnehmer nicht unerheblich verletzt »v den sind. Die Berichte über diese Vorfälle weich"^ nach dem nationalen Standpunkte der Blätter so I h, von einander ab, dass erst von der eingeleiteten beN ^, lichen Untersuchung eine genaue Darlegung des ^ Verhaltes zu gewärtigen ist. > (Serbische Kirchencongress - W« l)l^ Nach den bisherig«',, aus Unqarn und Kroattt» .^, liegenden Berichten über die Wahlen für de» > ^ scheu Knchencongress ist die Majmiläl aus ds«> ^s. der National-Liberalen und Radicalen gewählt ^„ den. Die Führer der „Notabilitäten" sind lN^i'.^ durchgedrungen; nur einer von ihnen, Kusevi^ ^ ^ P'ikrac unterlegen. Es bleibt abzuwarten, wie sl^„, öffentliche Meinung unter den Serben bis zl" ^^ berufung des Congresses klären und welche Stt ^,. die zukünftige Majorität einnehmen wird. /20"^,^ persönlich zugespitzte, wahnwitzig agitatorische Ihrer Eavaliersehre, Herzog, beschwöre ich Sie, welche Montijo lieben Sie?" fragte das furchtbar aufgeregte Mädchen. „Da Sie meine Ehre ins Spiel ziehen, Senora," entgegnete der Gefragte plötzlich fehr ernst, „so sehen Sie selbst," und er zog sie in den Tanzsaal zurück. Dort schritt er auf die schöne Maria-Minerva zu, die eben vom Tanze ausruhte: „Paris ist von Minerva besiegt," sagte er und reichte ihr den Apfel. Maria zögerte, ihn anzunehmen. „Vielleicht, weil Venus in der Concurrenz fehlt?" fragte sie halb änMich. Er lächelte und küsste ihr die Hand: „Nein, es ist nicht Paris, der vor Minerva steht, es ist der Herzog, der Maria symbolisch seine Hand bietet, weil er sie schon lange herzlich liebt." Er halte die Maske an seiner Seite vergessen — als er sich erinnerte, war sie verschwunden. Maria kam glückstrunken nach Hause — so war es denn wahr. dieser verführerische Herzog liebte sie, begehrte sie zum Weibe. Eugeuia hatte, als sie es ihr im Wagen mittheilte, laut aufgejubelt und war dann merkwürdig still geworden, Maria aber eilte zu Rosa-bella: «Ach, sogleich soll sie es erfahren, unsere krank« Kleine sie wird von der freudigen Nachricht genesen, sie hat unseren lieben Herzog ja auch ,o sehr gern " Sie öffnete das Schlafzimmer - mit e.nem Schreckens. Arei fuhr sie zurück - nicht auf dem Lager fonderr auf dem Erdboden lag Rosabella hingestreckt - e,m geleerte Phiole in der krampfhaft geballten Ha»d -sie hatte sich vergiftet! In fünf Minuten war da« Palm» w Aufruhr — es gelang, sie ins Leben zurück' znruw,. aber ein hitziges Fieber durchtobte ihren Kü,prr. Ul» um MMag der Herzog erschien, UM örmlich um die Gräfin zu werben, empfiengen ihn die ganz verstörten Damen: „Es scheint," sagte die weinende Mutter, ..dass Bella dennoch die Absicht halle, den Maskenball zu besuchen, denn sie war in einen schwarzen Domino mit Kapuze gehüllt." Der Herzog errieth alles, aber er wahrte das Geheimnis; Rosabella genas, hatte aber die Erinnerung an alles Vergangene in ihrer Krankheit verloren. Sie nahm die Verlobung Mariens fröhlich auf. ohne sich zu erinnern, was sie ihr gekostet, ja selbst der Anblick des vordem Angebeteten brachte ihr nichts zurück — sie tanzte sogar mit ihm auf feiner Hochzeit, nur eine große Zärtlichkeit für den „blassen Schwager" blieb ihr. Später siedelte sie in Paris ganz in sein Haus über. Er trug sie, die ewig kränkelnd und schwach blieb, auf Händen, er liebte sie, wie ein guter Mann ein unglückliches Kind liebt. Mehrere Jahre giengen so dahin, Bella war der Abgott im Hause des Duc Alblltre. seine Kinder waren am liebsten bei ihr. In der lchten Zeit aber schien ein Erinnern über sie zu kommen, sie sann und sann, aber das Dunkel wollte nicht weichen — ein unglücklicher Zufall endlich brachte ihr Rückerinnerung und neue Schmerzen, und nicht nur ihr allein, auch ihrer Schwester Maria. Es waren im Louvre neue Bilder angekauft, darunter das Gemälde eines jüngeren Meisters: Paris vor den drei Göttinnen. Der Herzog, welcher seine beiden Damen fühlte, fah sich plötzlich mit ihnen diesem Bilde gegenüber. Wie ein Blitz durchzuckle es Rosabella, dann flüsterte sie mit irren Blicken: „Es ist nicht Paris der Vvl Minerva steht - es ist der Herzog, der Maria symbolisch skine Hand bietet, weil er sie sch^n lange herzlich liebt." Wie geistesabwesend la>'ll .^ > zu Hause an — sie starb bald darauf! Mar>a " zü > sich das Unglück ihrer geliebten Schwester so '^ ß, ^ Herzen, dass auch sie zu kränkeln begann -— "',« ^ starb in kurzer Frist. Der Herzog verließ Pa' ,^l Eugenie, in Verzweiflung übll den Verlml ^, Schwestern, ließ da« verödete Palais niederre'pe ^ schönen hundertjährigen Bäume abhauen, »>^ ,^Ksd^ und Straßen entstanden auf dem schönen FllN wo zwei liebende Frauenherzen gebrochen ware > t Manuela. M Roman von Max von Weißenthurn. (29. Fortsetzung.) W Verdecktes Spiel. . .^?^ „Am Neujahrstage foll die Hochzeit stallst" > Höre ich denn wirklich recht?« „, S^ > Und Lord Rosegg blickte mit unv.rhohl"^ ^d > staunen von der Zeitung, in der er las. emv > in das Antlitz seiner Tochter. .^ M' > ,Lass dich ansehen, Kind, damit ich "'" ^1- > zeuge, ob das wirklich mein kleines Mädche" ''^ ^ > ches noch vor kurzem mit ihrer Puppe il""^,,, 3l^. > nun ganz ernsthaft vom Heiraten redet! " ^ ^ jahrstag! Manuela, das kann dein Ernst '""lF. Von den Gründen, welche du mir nannte'- ^s^ , ich lein Wort. Monsieur de Saint Claire ^„.^"' l nicht den Muth gehabt, selbst mit m" 5" " s Er ist ein Feigling!" l -».^^chctZeituna Nr. 195 1575 28. August 1885. co a/c« " W"hlen beherrscht, auch auf dem Kirchen-ein?l s ""halten, dann diirfte demselben wohl nur ^I^kurze Lebensdauer beschiedeu sein. Ausland. tt!. ^kutsch land.) Zum deutsch.spanischen Con-'le treibt die ..Nalionul-Zeitnng": «Die Meldn«. Teu "eiche jeder Tag aus Madrid bringt, tonnen uns dlllli "^ '"'^ l^em ^^lle gleichgiltiger gegeu die m°^ ^ Kundgebungen der öffentlichen Meinung H^/" l"'t> nur die Ansicht bestärken, dass es sich für da, '.Hland empfiehlt, einfach bei dem gestern officiös "lNeiegten Nechtsslandpuntte zn beharren. Wenn die ^"le ke,neu Staat zu Uebelgriffen berechtigt, so g'bt lei» Ä ^^ "^" '" Spanien bedenken — die Schwäche N«ff ^' '" internationalen Fragen die Insulte als wel^ ^u benutzen. Es scheint, dass die Höflichkeiten, au« - " ^p^niern in neuerer Zeit von Deulfchland klwlesen wurden, dort missverstanden worden sind." h^s.Frankreich.) In Frankreich nehmen die be-seyenden Wahlen das politische Interesse fast aus-^nllch in Anspruch. Der Erlass. welcher die Wahlen siell" !' !^'^ "l" ^September im ..Journal Ossi' «^ "scheinen. Die beiden Hauptparteim »der Partei-»cap.s >' Monarchisten ^„^ Rspublikaner, erfreuen sich svon ^ ^urch '^" Uneinigkeit. Die Republikaner lluz« 3 '^^denfroh ilber die im Departement du Nord UoA?"chene Wahlfehde zwischen Imperialisten und c«len ^'"' "b" unter ihnen selbst bekämpfen die Radi-Nn>»' . Dpporlunisten und die «Revolutionäre" die ^!' viel heftiger. llg^/^lalien.) In Italien hat die unter der An-hzs?.. H^' und Vaterlandsvelrathes erfolgte Ver->»t n A ^^ Militär- und Marine.Schriststcllers Bit. «,H m""9usto Vechi. seines im Arsenale von Spezia bele», m'^^ '" der technischen Abtheilung verwen-dez W "decs Lionello Vechi und de« Eorrespondenlen l^j,/'""l0niteur de Nome" und anderer französische Ws^'^lcher Blätter. G.afen de Do.id.s, peinliche Ve n «" ""^' Anläse zur Verhastnng gab ein aus laden "l>l1 des trafen de Dorides in einem Tabak-Nleli! ^"'^ckgelassenes Paket von Schriften, welches >,i,d u . Briefe drs verhafteten Lionello Vechi, Pläne z^ "^chnungen neuer Marinerequisiten und Fahr« bts^'.^ll>>e eine angeblich bloß in zwei Exemplaren Äna?! ^l"k eines geheimen Berichtes in Marine-der li ^"^iteil enthielt. Aus dem bisherigen Laufe Ne^ /"suchnng geht hervor, das« Vittorio Augusto l>dez , " ^^^ mehreren Jahren vom Grafen de Do' ^iaiil, u Korrespondent französischer Blätter über seih„,, '«ngelegenheilen engagiert wurde und dem-'ln M "^knlllch eimn Bericht technischen Inhaltes ÄetiH^'"^^n einsendete. Das Materials zu diesen a»aes?n/ ^wte ihm sein im Arsenale von Sp-zia ^Ullntt " Bruder Liomllo. der. nachdem Vilturio ttn?'benz fiir den Grafen de Dorides gänzlich ^ll<»„ ""d denselben ilber alle im Marinewesen UH°?"el'en Neuerungen schriftlich informierte, der?.' wichtige neue Erfindungen und Gcheimlnsse Äesjh ^"'schen Marine sollen auf diese Weise in den sAs Grasen de Dorides gelangt sein. lischt ^."ssl and.) Nach einer Verfiigung des lus-dcr ,z»nin>sters soll vom 1. Jänner 1886 ab teiHjc/^vlbon ^^ ^^. preußischen und der öfter-titelt? ^lenze von 21 auf 45 Werst erweitert, iallz .-."erden mit dem Vorbehalt, dass erfoidnlichen. ^ l>n der Weiterung dieses Cordons bis zu 50 Werst ^ ^^^ genannten Strecke eintreten kann. ! (Türkei.) Nach einer der „Pol. Corr." auf dem Postwege zugehenden Meldung hat die Pforte eine Commission unter dem Vorsitze Fahri Vey's ein< gesetzt, welche über die zur endlichen Austragung der auf die ehemaligen Vatuf- und Domänengiiter in Serbien. Bulgarien und Montenegro beziiglichen Fragen zu treffenden Mahregeln beschließen und die erforderlichen Instructionen für die in diese Länder entsendeten Specialcommissäre ausarbeiten soll. Tassesneuisskeitell. Se. Majestät der Kaiser haben, wie die Linzer Zeitung" meldet, zur Belheilung der Armen von Ischl und Umgebung 500 st. zn spenden geruht. Se. Majestät der Kaiser haben, wie die „Grazer Morgenposl" meldet, zur Nelwviernng der katholischen Kirche zu Schladming der doitigen Kirchelivorstchung eine Unterstützul'g von 300 st, zu spenden geruht. Die AnilVr-Begegnung in Kremsier. Ki cms i er, 25), An«»st, Etwas vor I I. Uhr eischien der Kaiser mit dem Kronprinzen Rudolf, beide in den Uniformen ihrer russischen Regimenter, mit dem Bande des Andreas» OrdenS geschmückt, begrüßt von tausendstimmigen Zn. rufen der zahlreich versammelten Bevölkerung, auf dem Kremfierer Bahnhöfe, um die Fahrt nach Hullein zur Begrüßung der russischen Gäste anzutreten. Der Kaiser verweilte einige Minnten auf dem Perron und richtete an die anwesenden Civil- und Militär-Autoritälen von Kremsier huldvolle Ansprachen. Um 11 Uhr bestieg der Kaiser den Tram. gefolgt von den, Kronprinzen, dem Generaladjutanten Baron Popp und dem Flügeladju« tauten Grafen Nustitz. ohue weitere Suite. Als der kaiserliche Separatzng, geführt von einer geschmückten Locomotive, in Hnllein ankam, fehlten zu der programmgemäßen Ankunftszeit deö russischen Hofzugrs — 11 Uhr 30 Minuten — nuch etwa 12 Minuten. Der Kaiser und der Kronprinz traten nnter das von der Nordbahn« Verwaltnng slir die gestrige Aokuuft deß Kaiserpaares improvisierte Zelt, daselbst in lebhafter Conversation das Eintreffen der russische» Gäste abwarteud. Letzteres erfolgte punktlich auf die Minute. Als die filr die kaiserliche Familie bestimmten Waggons des russische» Hofznges heranfuhren, sah man die Kaiserin von Russian o und die Großfürstin Maria Pavlovna aus den Fenstern deö als Speise- und Spielsalon eingerichteten Waggons den salutierenden Kaiser Franz Josef und den Kronprinzen Erzherzog Rudolf mit freundlichstem Lächeln und Neigen des HaxpteS begrüßen. Im Hiuterglunde des Wagens waren die imposanten Gestalten des Zaren und der Großfürsten fichtbar Sobald der Zug hielt, stiegen der Kaiser und der Kronprinz Rudolf zu ihren Gästen ein. so dass die Ve» grüßuug sich den Blicken der Anwesenden entzog. Der Aufenthalt in Hullein betrug 9. die Fahrt nach Kremsier 2l Minuten, so dass die Ankunft daselbst Punkt 12 Uhr erfolgte. Wenige Minuten zuvor waren die Kaiserin Elisabeth und Erzherzog KarlLubwig — letzterer in der Uniform seines russischen Regiments mit dem Bande deö Andreas Ordens — auf den Perron herausgetreten, gefolgt von der Gräfin Goüh, Baron Nopcfa. Fräulein v. Majlalh und Grafen Pejaccvic, Inzwischen fuhr der russische Hofzug ein und wurde !von der Musikkapelle des in Trieft garnisouierenden ^N1. Infanterie-Regiments Kaiser Alexander mit der rus' fischen Nationalhymne empfangen. Als erste entstieg dem kaiserlichen Salouwaggon die Kaiserin von Russland, bei deren Anblick Kaiserin Elisabeth rasch vorschritt. Während der herzlichen Begrüßung der beiden Kaiserinnen, die einander zweimal umarmte« und küssten, hatte auch Kaiser Alexander, welcher die Obersten« Uniform seines österreichischen Infanterie-Regiments und da» Band des StefanS-Ordens trug. den Waggon ver« lassen. Während beide Kaiser die Front der aufgestellten Ehrencompagnie abschritten, verliehen die Großfürstin Maria Pavlovna. der Großfürst«Thronfolger NilolauS und die Großfürsten Georg und Wladimir den Waggon, worauf deren den Charakter großer Herzlichkeit und Wärme tragende Begrüßungen mit der Kaiserin Elisabeth und dem Erzherzog Karl Ludwig folgten. Die Kaiserin von Rnssland bot dem Erzherzog Karl Ludwig, nach» dem ihr dieser die Hand geküsst, die Wange zum Kusse, Die Großfürstin Maria Pavlovna küsste den Erzherzog Karl Ludwig auf die Stirne. Ebenso warm und herzlich war die Begrüßung der Kaiserin Elisabeth mit der Großfürstin und dem Großfürsten. Die Kaiserinnen stellten einander gegenseitig ihre Damen vor. Gräfin,, GoG wollte der Kaiserin von Nusslaud die Hand küssen, was diese verweigerte. Mit zrüßter Liebenswürdigkeit begrüßte die Kaiserin Elisabeth die Fürstin Kolschubei, welcher von Seite des Erzherzogs Karl Lud« wig gleichfalls mit großer Zuvorkommenheit begegnet wurde. Inzwischen waren beide Kaiser von der Inspec« tion der Ehrencompagnie zurückgekehrt, und der Zar schritt sofort mit militärischem Gruße auf die Kaiferiu Elisabeth zu und küsste ihre ihm dargebotene Hand. Der Kaiser stellte nun seinem Gaste den Grafen Vetter, dcn Bürgermeister von Kremsier. den Bezirkshauptmanu und den Platzrommaudanten General Zambaur vor. Während dessen bildeten sich verschiedene und wechselnde Gruppen, die eine lebhafte Conversation unterhielten. Die ganze Empfangsscene danerte 15 bis 20 Minuten, worauf die hohen Herrschaften den Perron verliehen und vier vierspännige Wagen ^ 1». Daumout bestiegen. In dem ersten befanden sich beide Kaiser, der Zar zur Rechten, in dem zweiten die beiden Kaiserinnen, in dem dritten Großfürstin Maria Pavlovna. ihr zur Rechten dcr Grohfürst'Thronfolger und im Fond desselben Wagens, der Großfürstin gegenüber. Kronprinz Rudolf und neben ihm Großfürst Wladimir. Sämmtliche Großfürsten tru«, gen die Uniform ihrer österreichischen Regimenter, mit Ansnahme des russische Uniform tragenden Großfürsten Georg; alle jedoch waren mit dem Bande des Stefans< Ordens geschmückt. In dem letzten Wagen suhren Erzherzog Karl Ludwig und neben ihm zur Rechten Groß« fürst Georg. Beim Anblicke der hohen Herrschasten brach die Menge in stürmische Hoch- und Slavll'Ruse aus. Die Fahrt zum Schlosse erfolgte durch das Militär« spalier biS über die zweite Marchbrück?, dann rechts ab durch den Schlosspark. Zahllose Wagen besürderten die Suite der russischen Majestäten und die ihnen entgegen« gereisten österreichischen Ehren-Cavaliere. Dem ersten Wagen mit deu beiden Kaisern waren der Statthalter Graf Schönborn, welcher die russischen Gäste durch sein Verwaltnngsgebiet begleitete, und der Bürgermeister von Kremsier vorgefahren. Nachdem die hohen Herrschaften im Schlosse angekommen waren, erwarteten der erste Obersthofmeister Prinz Hohenlohe und der Ober-Eere-monienmeister Graf Hunyady am Fuße der aus dem Parke emporführenden Treppe und geleiteten die Herrschaften in das Bilderzimmer, wo sämmtliche Würdenträger versammelt waren und vorgestellt wurden. Hierauf fand ein Dejeuner 5 1». oamoia statt, während für die Suiten und Würdenträger ein Dejeuner an der Mar- lch"M?n?^W du hast nicht das Recht, ihn so zu wit ll^» selbst von dir kann ich das nicht geduldig ^" sütNl ^r^ sie aber protestierte, im innersten Her-lobltl, s,^,'"» bass ihr Vater ihren abwesenden Ver-l ^ sds^ beurtheilte. Er war zu feige gewesen, selbst ^se Tb .'l' ""b deshalb hatte lr sie abgesandt. Eben sie ih^">ache empörte sie; doch trotzdem vertheidigte ^lt>"^! nimmt Partei für ihn gegen mich," fprach Hun,, >M mit Bitterkeit, „nimmt Partei für jenen lhrel, Nn, chcn sie erst seit Monaten kennt, gegen w 5ni>; ^' so geht e2 uns Allen gewöhnlich!" lUalonz weche ^'"e umfchlangen den Nacken des . N„! frische Lippen pressten sich m,f die seineu. '>"?" U.' '^ das großmüthig, solche Worte zu Wie in„ia "/'^ Manuela vorwurfsvoll. „Du weiht, ""b kam, k'^ b's) liebe, aber — ich liebe auch ihn n Der N? "Hl ander», als ihn lieben!" ^"Ulichleit " ^'lw seine Tochter mit wehmüthiger ^llen"^''' K'nd." sptach er bet.übt, „soll ich dir ^ Wne Mb du ihn liebst? Ein wenig haben es . >Me an. ?/s"' ««gen. ein wenig hat ts dir seine l?" dabei i^^"! ^ lehr viel aber ist deine Phan-u >s wnk ^'ele- Wenn du Alexander de Saint Z«t dkin^?' Chatter kenntest, du würdest ihn u. " schü»P., 5!""2 "erachten. Doch - du nimmst U ^l'e Müs,"^"zoskn so, wie er ist. und gibst dir '' dich,"We den Kern zu p^fen! Meine Tochter, "" «"tth,it. welch? du dir geschaffen, um ihr blindlings zu huldigen, wird sich nur zu bald als hohl und nichtig erweisen. Du beurtheilst ihn nach deinem eigenen edlen Naturell und begehst damit einen großen Fehler. Der Mann muss andere Eigenschaften besitzen, als eine schöne Stimme und dunkle Augen, um eine Frau glücklich machen zu können. Meine Jahre auf Erden sind gar bald gezählt. Bin ich aber nicht mehr. dann bleibst du einzig der Barmherzigkeit dieses Mannes anheimgegeben, dem du gelobt tzast, die Seine werden zu wollen, und dann stehe Gott dir bei!" „Papa, Alexander hat dir leine Ursache gegeben, schlecht von ihm zu denken. Sei nicht ungerecht in deinem Uliheil und verdamme ihn nicht so ohne Grund! Du hast nach Lyon geschrieben, um über Alexander Erknndignngen einzuziehen; rechtfertigt die Antwort, welche du elhalten, deine Meinung über ihn, fo sprich es aus! Ich will es wissen, was es auch sei!" „Die Antwort ließ mich vollkommen im Duukeln. Man weiß in Lyon weder Gntes noch Nachlheiliges von ihm zu sagen. Du vertheidigst drn Mann deiner Liebe, Manuela, und ich bin der letzte, der das nicht anet kennen sollte. Es gereicht dir zur Ehre, aber es ändert nichts an der Thatsache. Alexander de Saint Claire ist und bleibt in meinem Augen nichts als der Adenteurer, der nicht dich, sondern die Erbin von Nosegg zu heiraten verlangt. Du aber, so viele Fehler du auch besitzest, verdienst ein besseres Los als das, welches dir als Alexander de Saint Claiies Gattin zutheil werden wird. Aber, ach, ich e» kenne, es ist Völlig nuhws, dass ich su zu dir spreche; — du l'ist ganz und gar von ihm verhext. Sagst du dir denn nicht, dass wir im Grunde genommen gar nichts von diesem Manne wissen? Wer steht uns dafür, dass er nicht irgendwo in der weilen Welt schon eine ihm rechtmäßig angetraute Frau hat?" ..Papa!" Gleich einem Schmerzensschrei entfuhr dieser Ruf Manuelas Lippen; aber unwillküslich trat, wie mit Flammenschrift in demselben Moment ein Name vor ihre Augen hin — jener Marie de Lausacs. Lord Rosegg sah die Wirkung, die seine Worte auf das Mädchen üblen, und beredt fuhr er fort: „Du sagst, er liebt dich, wie du ihn liebst! Glaubst du wirtlich, thörichtes Kind, dass wenn irgend ein Sch'cksalsschlag dich deiner reichen Erbschaft oder Noseggs beraubte, er dir doch treu bleiben würde? Wärest du mittellos wie er, glaube mir, niemals würde es ihm in den Sinn gekommen sein, dich zu seinem Weibe zu begehren?" Sie war bleich geworden bis in die Lippen, aber dennoch war sie völlig gefafst, als sie entgegnete: „Ich weiß nur. wie ich handeln würde, wenn Unglück llber den Mann meiner Liebe herembmche. Armut, Elend, ja Schande ftllist will den m'ch nur noch inniger ihm verbünden. Weshalb soll e lch ,hm welliger Warmherzigteit zutraue» ale »me mir »elM / Sie blickte mit ihren «roße.. Kmderaugen fo rüh. rend fragend zu ihm auf, dass ks ihn mächllg ergr.ff Liebevoll zo,l " st.' an slch und lüM s,e auf die Stirn. (Fortsetzung solgt.) Laibacher Zeltnug Nt. 195 ______ 157« 28. August 1885. schallstafel im Gartensalon serviert wurde. Die anderen russischen Iunctionäre nahmen an der Eontiolorlafel theil, wo Negierungsrath Linger ein Hoch auf die russi» schen Majestäten ausbrachte, das einer der russischen Herren mit einem Hurrah auf die österreichischen Maje stillen beantwortete. Der Kaiser verlieh dem Grohfilrsten-Thronfolger ein Uhlaneuiegiment. Bei dem Hof-Diner, welches um disi nach Aden; Ankunft dort circa am 14. September, Sr. Majestät Kanonenboot „Nautilus" an, Mittwoch den 2. September 1885 via Trieft nach Singapore; Ankunft dort circa am 1. Oktober. Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Krainisches Volksschulwesen.) Dieser, tage hat der k. l. Landesschulrath sür Kram den Voranschlag über das aus dem krainischen Normal Schul fonde zu bestreitende Erfordernis der Activilättzbezllge des Lehrpersonales allgemeiner Volksschulen dem lrai. Nischen Landesausschusse zur entsprechenden weiteren Be-Handlung Übermacht. Dieses Erfordernis beträgt im aamen 248541 si., welcher Beitrag sich folgendermaßen vertheilt- 1) Gehalte 216622 st,, 2) Gehalts-Erg«,,-zunaszulagen 1650 st. 3.) Dienstalterszulagen 15228 fl.. 4) FunctionSzulagen 7000 fl. 5) ^«nctiouszulage Er^ gänzungen 175 fi.. 6) Quartiergelder 2108 fl. 7.) ftxe Remunerationen 5758 fi. Aus dem ob.gen Voranschläge ergibt sich die Anzahl der allgemeinen Volksschulen tn Kram mit Inbegriff der achtclassigen. theilwelse aus dem Normaischulfonde dotierten Ursulinnen-Miidchenschule in Laibnch mit 273 und bei Hinzurechnung der zweiclas-siaen Mädchenschulen in Stein, Krainburg. Oberlaibach. Gottschee, Reifnlz. RudolfSwert und Tschernembl mit 280, Hievon sind 1 achtclassig, 3 fünfclafsig. 22 vier' classig. 18 dreiclassig. 68 zweiclassig und 168 einclassig. Im Gehalt5bezuge von 700 si sind 11 städtische Lehrer Laibachs, im Gehaltsbezuge von 600 fl, 28 Oberlehrer außer Laibach und 7 Lehrer in Laibach, im Gehalts» bezuge von 500 st 134 Oberlehrer und Lehrer außer Laibach und 2 Lehrer in Laibach, im Gehaltsbezuge voil 450 si 135 Lehrer außer Üalbach. nn> im O-ch.nIs-bezuge von 400 fl 139 Lehrer außer Lcnbach und drei Lehrer in Lnbach. Die A»z,chl sämmtlicher syst.mi-sierter Lehrstellen allgemeiner Vollsschnlen in Krain l»e« trägt sonach 459. — (Die Handels- und Gewerbetammer) wirb heute um 6 Uhr abends im Magistratssaale eine öffentliche Sitzung mit folgender Tagesordnung abhalten : l.) Bericht, betreffend die Einreihuna der Leicheubestal° tungs>Unternehmungen unter die conlkssionierlen Gewerbe 2.) Bericht, betreffend die Berechtign»« der Kaffeesieder zum AuLschanke von gebrannten geistigen Getränken. 3.) Bericht über die Frage, ob die Berechtigung zum Handel mit Landesproduclcn auch die Berechtigung zum Speckhandel im Großen in sich schließi. 4.) Bericht über die Bildung von Genossenschaften im Bezkle Loitsch. 5) Bericht über die Frage, ob nach den Hierlands geltenden gewerblichen und Handelsusancen der durch Zusatz von Wasser verdünnte Spiritus, bis er sich zum Trinken eignet, als solcher zu sein aufhört uud der auf diese Weise aus ihm bereitete Brantwein nunmehr als neuer selbständiger Artikel aufzufassen ist, 6 ) Bericht, betreffend die Verlegung des auf den 10. August fallenden Marktes in Mosel auf den 20. Mai. 7.) Bericht um Bewilligung zur Abhaltung von drei Jahr- und Vieh-mälkten in Büchelsdocf. — (Abmarsch der k. t. Truppen) Iu den Uebungen in der Truppen-Division und zu den Schluss-Manövern in Kärnten rücken die l k. Truppen laut vmn k. l, Corpsrommando herabgelangten Marschbefehles in folgender Ordnung auö Lalbach und der Umgebung ab Der Divisionsstab, das 56. Infanterie,Vrigade-Cmnmaudo und die Infanterie > Regimenter Nr. 17 FZM Baron Kühn. Nr. 97 König Milan 1 von Serbien, das Feld-jägerbataillo» Nr 20 sowie ein Delachement der Sani-tätsabtheilung Nr. 8 am 29. d. M.; der zweite Dlvi' sionsftab mit der 5 Escadron des Uhlamn Regimentes Nr. 12 Franz II. König beider Sicilien und die ii. Escadron dieses Uhlanen. Regimentes am 3l. o. M. — (Dieb stahl) Dem Pferdeknechte des Han< delsmannee Herrn Kauschegg auf der Wienerstiahe würd« aus dem im Hofe befindlichen versperrten Stalle eine silberne Uhr mit gleicher Kette von unbekannten Thätern gestohlen. — (Erbbeben.) Aus Wartberg in Steiermarl wird mitgetheilt, dass dort am 26. d. M um 5 Uhr ein heftiges Erdbeben, fast fo stark wie jenes vom l.Mai. stattgefunden hat und viele Kamine geborsten sind. — Aus Kindberg wirb ebenfalls berichtet, dass um 5 Uhr ein drei Secunden dauerndes Erdbeben verspürt wurde. I. Verzeichnis der beim l. l. Laudespriifidium in Unibach cisstlaunien Sfteu den fiir dir durch HlMlschlnn uer»icklc,> Wrwolmrr des Gcrichtöbezirles Uaudstraß iu Unterlrai». (Schluss.) ,i. l>, Nebelttag . . IV l«> Durch Helr» I. Maleusche in Laibach eiuaesammell: Her, Joses Kuschln. Haudelsmcmu i» ^aibach, . 2 „ Aroä in ^mbach............. 2b „ Stube „ „ ............. - 20 N. N, ................. 20 Herr Ieruejov Karol in Lalbach........ — 20 „ Iata M „ „ ........ - 2l) Ehrwürdiger llrsuliuueu^Cnuvent in Laibach 1 — Herr Anzliu iu Laibach............ -^ 2U Frau Iosesiue Schustrrschitsch in ^.'nibach..... l — V. iu Uaibach................ bll Hen Entmischet in Uaibach.......... — 60 „ ^amejc „ „ .......... 20 Ä. iu Laibnch................ NO Herr Andrei Plrlnit m Uaibach......... — 20 Frau F, Plahola „ ,. ......... __ ^a „ Agues Knschmcnm iu Laibach ,,.,,,, 50 Psnrlmut St, Leouhard, Sammlung....... 4 Duplach. ....... 2 :w Goriie, " ....... is. ^_ St, Georgen. ," ....... 48 18'/, Heil. Kreuz. „ ....... 5, — Michelstrtlen. „ ....... 4 20 Selzach. „ ....... 2:l :^0 „ Mullas, ....... i(; __ Mavcil', "....... 4 - Neuossliz, " ....... 2 5.N .. W.usbliz. .'........ ,Z „ Äillcudurs. ..... ^ A. (5, A. iu «aibac»....."........' i Herr Geur^Auer. Hausbesitzer in Vaibach .... :z Frau Ios.a.!eruua,sra-, ss'axz Pnp.^, Advoeat in Laibnch.... l<^^. Zusaunu.,, . 420^.' Neueste Post. Original-Tele gramme der Laib. Zeitung' Zlnrow, 27. August. Der Kaiser, hier nngetloffe"' wurde von deu Erzherzog». Oeneialkn, dcm Sta''' Halter und den ilbrigen Bkhülden, der Gristlichlel'' ferner dem Komotaurr Hlltlenwerluereine und deü' Horzornzer Gefangsvereine empfange», stieg u>»ter Sla^ Rufrn zu Pferde l,nd begab sich sofort auf d" Manönerfeld. Rokycan, 27. August. Beim heutigen ManM» sprach der Kaiser wiederholt seine besondere Z"!l'^« heit mit der Detailcmsbilduna. der Tiupften aus. ^' Maiwoer endete um halb 1 Uhr, worauf der Ka' von der Station Holoubkau aus sich nach M liegab. ^ Pilsen, 27. August. Der Kaiser ist hier "°" l Uhr eingetroffen und wurde auf dem festlich » schmückten Bahnhofe vom Statthalter, dem Obelstla"" inarschaU. dem Bikgrimeister, der Geistlichkeit "" den Corporalioneu empfangen. Se. Majestät erwidtl auf die huldigeuden Ansprachen des VürgermeM und des Bezirks-Obmannes mit Worten huldvoll" Dankes und sprach ersterem gegenüber seine Fllll über den lebhaften Aufschwung Pilsen« in den lty" Jahre» aus; sodann begab sich der Kaiser unter" Iubelrufen der gesummten Bevölkerung in das H" Waldek. Zur Höflafel waren die obigen Wiirden'^ >;,1üd<'n. Prag, 27. August. H>ule nachts „m l Uhr ^ schieuen Gendaimen aus Königesaal im Präger H" ..Plallcis" und verhastelen den Nesl^maleur d»s v" !cls daselbst. Ig»az Piwald. als des Mordes H dächtig an sein'M 44jä'hrigetl Kindermädchen, lvel"z (wic gemeldet) vorgestelN erdrosselt in der Nähe P^s im Mudraner Gebtische gefunden wurde. Der »MV ln.ißliche Mörder wurde a/sehe", wie er im Walde Frauensperson, welche vier Monale i» seinem V^h grient, entsetzlich prügelte. Piwald ist verb/iratH ViNer von vier Kinder», war mehrere Jahre ^. beim «Rothen Igel" iu Wien und ist etwa seil!"" Jahren Restaurateur im Hotel „Platleis." .h Agram, 27. August. Sämmtliche Comilale «" Sladlmagistrate vo» Kroatien und Slavonien loero zum Empfange des Kaisers Deputationen nach M^« entsenden. Aus Bosnien wird eine Deputalio», . l stehend aus 130 Notabilitäten, welche der Ualide«^ ssreihnr u. Appel füh,t, ihre Huldigung darbr»'^ Madrid, 2«. August. In Spanien kamen stk>lc 4969 Erkrankungen und 1547 Todesfälle infolge "" Cholera vor. ^, Angekommene Fremde Am 26. August, „sl Hotel Stadt Wien. Prochasla. Ingenieur, s ssrau ^ b"Ad' uud llü^e,-. Reisende, Wieu. VodnauSly. ^ieiseude''' ^ weis, ^li! Hotel Elefant. Nr. Äartl. l, l. Geueral Stabsarzt. sam>"t H^,, Seeber. H.,udelöa^>u!! Araudcis uud Steiner. Priva!''.^ ^ ,, Mastrii uud .Vib'', l. s LaudcöschuI.IusPrctor. samiut Familie, Vrüuu, -^/f ^' iiehrrrin. ^eobeu. — Hcrzua. Privat. Graz — ssovacl'' siher. Karlstadt. — Lavreuiic. Privat, Adelsbera, . ..-„^ Gasthof Siidbahnhof. Kergcr. Nichler. und Wedel. ^'A „M, Doctor. Verliu. - Michel, Caroussclbesiher, sammt ^ ^ Fiirth - Makas. mährischer Laudcsbeaulter. ÄN<"'„,,d Sivirs, Iiissmieur, Labar. — Mihov^. Suider^ Äilalar. Privtte. Laas, — Iatlic'. Privatier, PodlN"^!», Gasthof Kaiser von Oesterreich. Plc.ger Louise, E'z"" W?< ii. — Globoiuil, Assent. Aaram. ^^^^ Verftorbcuc. 8L Deu 20. Ascites, Aa>'^ »,'l' miiller. Ps'üuduerin. 7« I, Veanstassc M, U, HerM^' Wassersucht. ^^-.-!«^ ^Neteorologische Beobachtungen in UaibaK> 7 u. Mg 736,?4 ' I l.2 ' j windstill Nebel 9 o<, 27. 2 . ')«', 734.7« 24,0 SW. mähia zieml heiter <" ^ Ab. 734M! ia.2 j windstill > leicht bew- ^,^i Morgens Nebel, tagsüber ziemlich beiler. "U"« g,,,it>l' abends leicht bewölkt; Wetterleuchte,, iu N. Das ^"U der Wärme 17.1", um 0,7" uutcr dem Normale ^^,^^ ______ Veraulworllicher Redacteur: I. Naglii^^--^ Schwarz 8»tin n»6i v6iI1<>ux (g"") ^^i' st. 1,<5 per Meter bis sl, 8.un (iu i<- ""^'^.^ «^ vers.-!lt,l>, iu eiuzelueu Nobeu »»d aauzeu ötii'le" ^,,„ .^' Hni,^ das Ieideiisabli^ Drpol vou G. Hennelicr», ^ ^,os' liesriaul) in Zürich. M'ustc, umgeysud, Vriesc """'^ ^»^' 1577 Course an der Wiener sörse vom 37. August 1ttN5. ^, de... oMeuen C°n«bl»tte «.< Geld War, ^>denn,!e '......»2 " »2»° '«<«<<,/ ^- -.....8!is,u 83 7« '^uer s>°7 ^'aotilosr «5>n ft, 127 - - ILN ->^0cl5.,./ i>^"^ 2l»U ,, I»» 25. I»» ?s0 I!i5 50 ^" ^!r^,!Il». >» ^^'"l ^», 1«?,! lo» — icu'l.l) '^l!,z""''"' «>" ^lWst.°,W. 11« 25 ,1«Ü0 "^.i'°s,'4"/,,n,!»fi, . 128'.., ,z» 2° ^N>..dentl..Ol.Iiaati«..c>. L"/^ Temeser V»nat , , , . io2 — io» — 5«/,, ungarische......io«'5U lO8-- Andere öffentl. Nnlehen. T i'»>>n »t^,-5!ose 5",!> '0U ft. , IlL'bo 11? -d!o, Äülcihe ix?«, steuelfrcl , IU»f>0 — — Änlll!^! d, ,'!cib!,,el»emb>: Wic» 1»^^ W3 5» Aullchen b SlaN^eineind'' Wic« (Silb« unb Gold) .... —' - — — Piäm,e!!l')inl.d.Sladtncni.W!c» 124 20 1245.« Psnndbiicfe Vodencr. >iN,iösterr,4 >/^,,,G>)It> 12450 l2jN« bto. in 5>c, „ „ 4 V, "/„ ls<0'— inft lil> dlo. in 50 ,. „ 4"/,, - u^'^- "^ !>" b«o. Pl«micn.Sch»ldversch.U",„ <»-! - 9850 O>:N.Hl)poll)cIcul>.nll 10>. 5, >/,"'<, >Ul — —'— c)e»l..!!>!,,. VnNl Uci>. f, "/„ . !03'2N IN3 75 dtn, ., 4 >/,"/,, ' >U1 ?l! wi U0 blo. „ 4 «/„ . . »« III »u 3l! u»ss. allg. Vodeucrebit-llctiengel >!> Pcst l» I. iu»l! verl.5'/,"/„ lli» Ä0 I0»cu Prloritäts » 0bliantioncn (fill >ou st) ^lisabcth-W^stbahn I. «mission 11s.-— 11«- — sserbi».>»d»«^,»!llil^>,h!! i» Gill>, 10« — ic.?'-Nr.inz«Ios , War« Staatsbahii 1. Lmisfioi, . . . I9S 50 1»? 6< Silbbaftn il !»°/„...... 152'7k!iN5-2! ,, 5 5""...... 128'll(»!l!i!,-- Unss'ssaliz. Bahn..... »9'8c, »» ?< Diverse Uose (per Sti!cl> «Hlcditlose is/0 ss...... >?» 50 I8U 2c : 4N si...... 4u — 4« s>« 4"/,, Doi!.,!!-DaU!pslch. >UU ft. . l>4 ^/> 1l4's>« Vaibnchei-Prämie» A»I.'!),n Mft. »1?^ 22 — Ok»« v»se 4<» ft...... <2 ?l< 4»-2b Palsfy ^'ose 4l» s,...... 4u— 41- Nol^N Kre»,, osl. ««.'s. v, U> ft, 14 70 l4'9l> Mudl>lf^'ole l« ft..... I8-7Ü l«25 Zalui^'ose ^0 ft..... s,4'— s,4 s,u Z>, >Äc>!ois-i,'ose »u ft. . . . 4»- . 49-53 Walds!ein-V»se l!U si..... 2? s,N 28,'.n Wi»bischj>ral)'^>'le i!,, ft. ... »8 ?5 Z8?l, VanlActie« (ft« Stiicl) il»>il^^eslcn. Baiil 2oa >l, , . ll»2s>9»?^ «»uluerci,!, Wiener, n»o fl, . . lui-iw 102 — Vd»cr,'A»ft.< Oest.^uaftS, l!. 2»8 70 28» — ^ ^dilba»^ Alla. Uu^. umi ft. . 28« 2s> 288 7b^ Depositcuv. Allj,. »00 ft. . . . 102 — i»2-5>l> «öscomple 1po!^'l>!N!.',,üst, ^00 fl, «°/°«. L9-— !l! - Väuberdaiil, iill., ^ü,»c>st.G,bo»/^H. »8 7b !»9-—l Oester. !Ing. Van!..... 8«8 — 870- Unionbanl 10« ft...... 79 75 80 — !Ue»fehr«baul Allz. ,40 fi. 14L 5« 14«—< Actien von Transport« Nuternehmnnsten. (per Slllck) Aldiccht-Vahn 2NU si, Silber . .^— — Alsölb-ssnim.'Aahn 20» ft. Silb. 1U6- l85> 50 Auls!« Tep, ^iseub, ill«» ft. 6Vt.---------------- Vöhiü, iliorddad» >5><> sl, . . . »84-— 1«5> — Westbahn 2!>» fl. , , . 275 — 278 - «uschliehial?« Eisb, 5.UU ,,,«M.-------—— „ slil, »,) 2l>0 ft, . —'— — — Douan < Dampfschiffahrt«»Ges. Oefterr. ^UN ft. CM. . . 44ü — 44« — T>illu-Eis,(Val,»Db,,Z.)va0ll,S, »79 — 18» — T>!lx<Äodc»bacherE.'B,2l>0fl,H,----------------- Elisabeth.Bah» ^UO fl, (5M. . . 289 — 2»»-50 ,. ^ilN-Nlidweil, 20N fl, , . , 21I'85> ü>1 ?b , Salü.,Tir>,'l,IU,E,!«?3üUUsl.S, 2U3 !<5> 208?ii Ferdi,laud»°N°lbb, 1NUN ft, fra!Nllcsol-EiI^U0ft,!ö. —— — -Äalz,«,^rl ^udwig« ^r.,l-Ki>,I.ichtr O..V.z!00fl.ö.!lI1. »3u — 234 --ssal!le!lb— ttaschall-Ooerb. ltiscnb. ^W ft.S, 149'— I4»0!i Uemi>cr>i»6»clNow,iss!) ^ise»' dahn.Ocsell. i!00 ö. w. . . »26 75 22>!-2Ii Aoud,üs».'U!ig,,Tricst5UUfl,CM. 56l> — b^? -Qesterr, ylcrbweftl,. »oo ft. Kilb, 18« ^c» ie, ^>0 fl. . 183 «o 184 — Gtaat«els«nbahu «ua fi. U.W. . 2«4 L5 294 00 " Vtlb W,« Silbbnlm 2<>0 ff. Silber . . . »3»--. 123 »5 2i!d-'^ordb,°!lj,:rb..«.^auft,EM, 1«1 20 1«» — Thriß-Aahn liao fl, ö, W. , . «s.1 — 252 — Tramway Ges.. Wr.l7o ft ö, W, >»2 zz 1»L 5U «vr,, ,»:» I0U f«, »05 — 10l.-75 T>.nlsliovl Gssellschas, l<»l» fi, . "'— «»ö — lln,i,»gali,. «kisenb. z» ft, Silber >7ü'7b 17« — Ung. Noibostbah» Ü00 ft, Silber l?»-— 17«'»5 UnqWestb (Naab-Gra,)2!'<>ll,S. >«« 2K 1»« 75 Industrie Actirn (per Stück) Eaydl unb Kindbera, Eisen« unb Stahl, 2nd, m Me» lou fi. , —-— ^_.„ Eisenbahnw.'Veibi. I.8U'.4«1> —_ ^..., „ 'Klontan-WeseNsch, östevr,>alvi»e »?.— «7 l»l» Pra»er Eisen-------- Trilail.l »able,»»,-« , 7l» s., , —— —-— Devisen. Deulsche Plii^e......«' lü «l l»0 Vondoil.........»24 »0 Igi 5ü Vari«......... 4» 40 4» 45 Petersburg......— ^ »>'»- «aluteu. Ducale»........ 58» b »I »U^raucs^Slüa,:..... 9 88, 9 8», Silbe»......... -'— —>'— Deullch« «elchsbanluoleu . , 6» l^ «» »0