V »Wji prsls l)sn 73. »r»«I»«Ii»i W0oi»»«ttl«» »«»d»«»»». (k« ßte. ZV70) «0'«»to Vsi^iltimg ui»«t öuot»6n»ok«t«t (I«WIv« kiwnisd»« Z0S4) KH/^klvoX ^u5Siö«v« ^ 4, t« WUVOVickv. vostttj«»» «illv« O 7«t. »GGL i^»o- I«»«ki»ossw d««»9«» »I, 27» lilMvoek. cl«n IS. Oktoder 1«?2Z ---». «« ^»ssttbW,« M. « :ung> >»»>IV»Pf«t»«: moimU. 23 Olk». «»WIlsO Z4 VI»», ^mvt» p»si V vin, flle 6«, 0de<»i»u»trch»w »i<» »I«b» am mr nmuW Monroe Doktrin in Kraft! Sensationelles Kommuniquee der amerikanischen Delegation in Genf Deutschlands Exodus OO 'Glicht war die lU'bcrrcischunci, die die deiltsc'ic Ncichsregierunc^ der W"lt durch ihreil (?rodilz der (^^enst'r ?lbrü-slttnl^sk^'iift'rc'ti^^ ltnd liU'Z dein Vi'lkerlnlnd f'^'reitet bat. (5s ivar für den scharfen Ve>.i-liachtcr d^^'r l^X'iifer Tebalten fthon länti^re Zei! hlndnrch klar, dak dieses seit Monatc'n l'^'tril'l'i.'ne Aneinanvervorüberrcden der T?'-leaatioiien schliesslich nur enden kann nne das berühmte .^>ornbcrt^er Cchies^en. Der ^^'ern, UNI dl.'n 'ich die AbrüstunMerhand-luni^l'n nicht aedreht üabe» — darin laq zinn Teil die Schuld sowol)l kx'i 5xndersl'n al'i' aiick bei der zi^gernd-schwankend^'n tiinq Zir 5imonv - lag auf d'^ni (^)e-kitte d^'r d^ffektiv.'inrechnnnli und d<'r Prak-li'clien Turchfi'ilirnnss der ani ll. I'ezenidzr D'.'iit'Ailand ^n'iel'illiflten ttn)raliics)en '1!i!stunq'?s'se'chl'erechtia>lnli. f^ender^ons ?ra slit b.'steht nun darin, die ?idfrilniniernn!i Deutschland'^ durch die drei Mä'r s'indert >n s'af'en, da man wesil aunehin<'n ttinsile, da»'> !^>its'.'r ein Alnunleu der ^is^na-tariu'^chie d<''? Pier^rvaktes tian der Pa'i? des 11. Te.^einber als unertr,niliche Bela-sNlnq as'les)in'n unl' die .?tonsequenzen ^ziehen werde. ?ies' Mlii!lchke!t statte nmn in s^^.'nf 50'>it, unr über die Forni der dv'utsch-en Cr-N'Zdiriknq batte sich nieumnd vorher eine ?v-'rstessuna '.'nmchl. T'e'^lialli kam land'^! Zchrit! uiel üb.'rralchender al«? der! s<'iner?eili'.ie '^lu'-'tritl ^apanc-. da eine Neibe iian uueranicksichen Voraänaen die ?nl-scheiduua d'r ?i-»t'iter '^?<'!iiernnq 'ick>tbar in d' r'"!''^.'n l'e^', ?^!i'nn die freunde des l'.^enfer Binide? seilte einen neuen Passi"t'i'!sten verbuchen inüslen, sl> ist es ebens^.^ nn'i^sia. die ^c'bnldi-^"'i '>u suchen, ulaq vielleicht diesenisie 5^?i6'!nna nn^er den .^lritikern des Vi'lkerbnu-des ilud Abrüstnuqski'nferenz die qriis^te ?^ere'btislnua baben. die die E ch n l d so ^^ieuilich a l e i ck ui ä s? i q verteilt^ Iis t'^'^ei'f bat es. wie 'I^aladier nnd .(Eitler in ihren lettten Reden bestätigen, keinen deutsch frau>i^sischen ^fiinilist qeqeben, der.^inn Cro-dus ?eutschlauds «^efübrt bat, bier ereil^nete sich der ,^,usamnleuprall der liberalistischen Welt mit einem Vi^^lke, welches die liberale nnd den?rlfratische )1ieliierunsisfarui van sich qeU'orseu bat. Tie?iertreter der drei Mächte ".ransreich. (5nalaud nud UZ'A babeu all-^udeutlicii diirchblickeu lassen, das^ diesein Deutschland, deni Deutschland Adolf .<^^itlers, die natürlichen Verausset.ninqen für die aui 11. De'eiul'er 19.?-.' zuerkaunte Nüstuns^st^leich! 5eit sebleu. Die Tatsache, das? die genannten drei Mächte eineu Unterschied r.iachten vvi-! s^ben der ini De',ember des Varjabres an j der Macht befindlichen l^albdiktatorischen Ne-siiernnq P a P e u und deui beutiqen Neqi-N'e ini Neiche, diese Tatsache war für die weitere .'(vistiiuli der deutscheu )1iessierunfl n>as',lieblich qewesen. überraschend und bestürzeud i:u ersten ?l>laeublick der deutsche Schritt iu den .<'iaupt« städleu der Westmi'ichte ciewirkt bat, s» schnell trat an die 'stelle der Crreaunq schon die rn-kiiae Beitrleiluna einer vall-^aaenen Entscheidung, au der nicht nur Deutschland selbst, sondern auch andere s^aktoren mitqennrst babeu. Der s>n '-dus n'ar eine t^^este, die über Di'lttschsand? ans"'n''i''litische Willensbilduns; sei'fe 1!' '^'v ansfnunueu liest. ?lber die l^^'ede s,> ^is' an die ^.'id>(s>e Frankreich«?, zeigte. e u f, 17. Oktober. Dle amerikanische T'elegation hat über Auftrag und Instruktion von sciten des Präsidenten Roosevelt heute das nächste-^nde sensationelle ttomniuniquee erlassen: „Wir sind in Genf ausschließlich deshalb znsammeni^etrofse».. um iiber die Ab-riistnngssragen .zu verlinndeln. Wir bleiben in Gens so lange, als es nur irgend- wie möglich ist, diese Verhandlungen fortzusetzen. Die Vereinigten Staaten sind aber keineswegs in Angelegenheiten und Fragen interessiert, die Europa als solches betrcssen. Tie Vereinigten Staaten sind politiscki an keine einzige europäische Nation gebunden. Europa soll seine politischen Angelegenheiten regeln wie es will, die Vereinigten Staaten werden hiebei in keinerlei Weise mitwirken." Aulas; zu schn'ereu ''^^e'orqiii's'.'n. Drei rni^i« sche ^rkuuduiu^o'liec^er sind über die äus^^Vt? Mongolei gegen "'^eijol ab^'ieilegen, un? (5r-tuudunsien aii^ustelleu. Dabei ivürden die russischeu 7vlng'>cu;ie von den j,ii'aniü.v'n ?llimelnl>atlerien beschossen und gevvnna-'n sich znrüclzuzie!)eu. DaMöSers Appell on öeutfche Nation die Ter französische Ministerpräsident törvert rine Äerstiindianng mit Tentichlaiid / Pur vcr iieutiqen .Wamnierreve Dnladiers Kurze NkZchriHttn i u b l j a n a. 17. 'ber. ^lu 5iuue der Vesiiiuiuungl',, i)> 5- '^'»e--set^es über die Organisation l>cr ^'ail?»ieiiie'il den uillsseu die ueueu ('''.eui^'indercrlreuln ' n spätesten..-; 1l> Tage nach der W.i'i ' .^lonstituieriin^l zniaunnentrelen Ageu>den überiieinnen. lie^^'r Ter^üu er^ lischt ailt M. ^er ?» '!en die von der alten v>er!retnue. eiiib.t"' .1 wird, erfolgt ,zuerst die der Mitglieder nud dann die Uebernnli ne > r schäst'^a^eudeu P a r i s, 17. Ottober. Ministerpräsident Daladier wird in der heutisien ^i^ung der Tepntierteu-kammer die Antwort ^Frankreichs an snt-ler erteilen. Das „E 61 0 de Paris" s6)rcibt, daf; Daladier nicht dirctt den, N^!chsiatt.',-ler, sondern ^cm deutschen Volke direkt die Antwort erteilen wolle. Ll^ladier werde in seiner Rede ertlären, das; er kein Wort von dem zuriickncljmen könne, was er in seiner viel zitierten Rede auf d?m radikatsozialistiscken Parteitag in Vikliy iiber Deutschland gesagt habe. Dalad'er werde insbesond.'re daraus liinweisen, dasz er die Methoden, deren si6) Hitler bedien?, nicht siir geeignet halte, eine Entspannung innerhalb der europäischen Atmospliäre herbeizusiihren. Von neutraler Zeite — d«s „Echo de Paris" ist das Lrqan der Niistungsindn-strie nnd «prachroi)r der Viruppe Schneider Sc lLrcuzot - w'rd demgegeniiver er-llärt, dah Taladier mannhast siir eine sruuzösZsch-deutsclzL Verständigung plädieren werde. Die sranzijsische Regierung werde leine (Gelegenheit versätmien, alles zn tun, was einer Annäherung mit Deutschland nur irgendwie förderlich sein könue. Generalstreik in Oesterreich? i e u, 17. Oktober. Der so^'üaldeiuolre^isch 'l-'arteik'ingresz liat für den I>all, das'^ die Pi'rtei :n deui „Total--staat" ^er d'li>!'>iichs^i^^iii'.'„ ans^n'ln'n !oll, beschlossen, den (^Generalstreik zu vrokla-Mieren. (5in lo^zialdemokratischer ^'andtag'^i^b^eord neter wurdi? nech ^chllis; de>> .^longr-'-ses in den, Monient verhallet, als er den ^^iuf leder niit der Negiernng" au'b''achte. Exkaiser WUHelm iiber Dcutsöilands Anstritt ans dem Völkerbund. A m st erd a m, 17. Oktober. Der ehemalige deutsche .Kaiser gen»äl)rle deiu Vertreter eiues holläudischl'n '^^^lattes eln Interview, it> deui er sich auch über deu '.'Instritt Dent>chland<^ aus deul Völkerbund nnsd den Anszug aus deu Verhaudlnugen der Abri'u'tuniiskonser<'nz äin'iel't. Ter (>'r-laiser erklärte: „^ch inuiidere lnich nur, diis; Deutieliland diesen Zchritt nicht schon frälier getan l)at. Deul'^?land>i^ (!;-t)re halie diesen schritt gefordert." ^'tuf die ivvage. ob der ^^'taiier Plaue, nach Deutschland ^uriici^u-kehreu, erklärte der ilrkai'er, der !)ie'.chs-kanzler Hitler hal'e viel wichtigere Diiige ^u HIN als an eine '^'.'iederausrichttlNi^ der deul'ichen M.niarchie ^zu denken. Russisch japanischer «Seen»-zwischenfaN in Ichol Drei russische 5^lieger werden aus ihren Er-lundungsslug iiber japanischer Interessensphäre beschossen. Peki II g, l7. Oltol>er. ^^^u politischen ^kreisen gibt der neueste russisch-japanische (.^renzzunschenjatl iu Iel>ol a s li i u g t 0 u, II. ^"sio^!er. Wie in unterrichteten >ire:'n n""sin''^, wir>d '^!räsi'>ent ^1i 0 0 s e v e l l ni Verlause dieses Moiiate-"' ein T'^ir«'! i'n! ^^eichneu, auf t'>'>rund dessen die Verein ''?', Staaten die Zoivielnnion de inr^' au'^ " uen. ' den niedils nivendi inii ?'la!ien a" » ''?l II t a r a, 17. ^'er. Ter runn'iniiche '.>ln'',eninin!>t-.'r !"!'> e' naeliuiittags bier den ruulän'uli-''v- >'> > '7 ^-reundichast- nud schied-g^riil'l'.-N'r.r n terzei.l'neu uiu> be«^ibl sl dann na>'!> bnl, Ivo er niit dem der! einlr"'senl'> u n-aarischen Miiislervrä>iden!.'n t'' nnb i.d Uli! dein nugarischeu ''tuszeniuii'.i'l^',' rr !'tanvii tenserieren unrd. ü r ! cl?. 1 7. Oktob e'v en' 1 > ^'ondeu It !.^U, ^^l'en ^nert .'''!> ^7.1>i, Prag 1 W! eil .')7^.'n , r i u b l j a n a, 17. Ter«'».' n: Berliu Ni.'iN.o: . .^üricb 111 L?ondon ' 1' r? Scheck :;!N'.'.71. Paris Prag 17 1'.' ."rics' > .'M^i.lg, osterr. Schilling i^^^rinal l''rina^ das; tnan in Berlin ja auch nicht daran dach-i te, alle Brüekeu ,zu den audereu Natioueu! lierostratisch ab^^nreis;on. Dentsckiland l)at sich ans der Atmosphäre von (^^enf ^zurückgezogen, weil es das Epiel, iu de>u es die Diskri-nuuieruug als wesentliches (5leiueut des .'»kon-ventionsentwilrfes batte uuterzeichneu uiüsseu nicht mehr mitmachen wollte. (5i,s grostcr Teil der französi'chen natioualeu Presse hat mit rollen« Necht erklärt, das^ noch uicht alle Brücken abgebrochen seien, uian werde !o!iar zuni Bau von Notbrückeu schreiteu mi'lssen, auf i'eneu uian sich dach irgendwie finden werde. (5s ist jetU nnrklich gleichgiltig, ob die komiln'niieu Verbandlinuien iuner-halb des ^liabuieus de>^ Viererpakte>Z oder sonftlwie vor sich «lelien iverden, feststelieud ist nur, daf^ die Vasis des ?>touve.itlonsentivur-fes verschobeu ist un^ dalier eingerenkt wer-deu unls; anf die Basis vom 11. D'V,l'ml'er wenn tuan überl)atipt Wert darauf legt, Sic ''Ibrüstung niit Deutschland abzusck)l!es;en. ,vür Bennrnhigung ist kein l^rund vor-hauden. Der Blit.^, der die t^^enfer Depr^-i-sion jiereinigt hat, hat das all'eitige 5rrel'en ua.b Verständilinng nicht zerstört. Die ^'e^-siierung Hitler dürfte auch ans innerpaliti-scheu Erwägungen diesen scharfen Tren^-uilNiisstrich gezogen habeu, doch läs',t das Verbalteu der Regieruntseu der audereu 'ächte die -chlus'.foliierunlt das', man uicht abgeneigt ist, neue nd ^'^iahiuen für die kommenden Verl' lnugeu zu su.lieu. fünfzehn 7u^hre siud uerstri ^unlreil' eben '.'Ils ''icht will. Daladier und Hitler babeu diec^ deutlich ausgciprocheu. > .'M^i.lg, osterr. Schilling i^^^rinal l''rina^ I --- ! einem ^^ierbrnunen ert'U 'k n. Iu ''liu1Iaiu> t'.^ieuil'el.indi ereigneu^ ein tra>iischer llnalücksfall. In deii: I.!! scheu '5tadtpark ging eine iunge (5u'laii'^e' rin, ihr drei Monate alte>-' Töchterch.'n !' dem Arm, spiizieren. In der Mitte d.s Parl.^i erhebt sich ans einer grüueu '^'^a'en" fläche ein kleiner '^)!erbruinien. T.i'-strectle die Hände nach den '!?:t^isse>''ri!i!'n aus, nnd die Mlltlet- trat mil ibni !> '-!>! a:i den niedrigen Brunnen heran. Tn'.ch einen nugtncfielig>.'n 'jutalt stoli^''^'rte üe iu diesem '.'IIlgenl'lil'k. Däs .^tind glitt ihr aiic^ dem '.'lrur nnd fiel in deu Brunnen, in dein das ser etim einen !»alben '.vieler l)0ch !taud. Der llufall umr zunaclssl von den übrigen Besiicl)erll deo -^tadlpark.) nicht 'lemerk' U'orden, erst al^ di,^' Äntter laut uin Hil'-r>e', eilten einige Spaziergänger lu'rbei. Di« .<'ilie tanl jedoch bereits ;n spat. Das ^tiu' irar nnglücklichern'ei'e ini! dem '^lencht nai unten iu dao Vaiser gefallen nnd ertrun-keil. Die fassung.^toi'e ^v>ntte,- erlitt eim'n ^'i'ereenznsannnenbru.ch und inns;le nr'itlich^ >)i1fe itl AnMnch uel)meli. »Marrdsrer Nummer 27?. Mittwoch, den 13. Oktover liiitt. Golgatha Albanien Dt- Totenlnfel Mdo / „Sür Kvnlg unb Vaterland" / Das Totenwunber von Dawno Drei erMiNci-ndc Tragödien ragen ii^-c Marksteine auc' der Erinnernn,^ an den kaum verstangciien Weltkrieg «:mp^?r: V c r-d u n, P i a v r uich A l b a 7l i «? n. Ver-dnn hat seine '5iinticr j^efuni>eii, auch ^ic .^^Uastrophe nn der Picrve, aber der fillcht-bar.' uiar'.l? der serkiischeii Annee durch !lie wesilcisen albanischen ''^'^evgc, mit Kind und .^"^ausqerät, uiil dien ^-rauen nnd ^'ranken fand seinen Aii'-^rnck nur in den Aa.ielie-^^ern t>er Uelnit^^edliebenen und in >^er iUnnnien Trauer, die den znr ^^ri'ßc >«mt" __ und qefniiden hat. k^orfu, die sonnifle Insel, die '.kaiscrw Elrsobeth erfreut hat, zuletz: in: Vefitze des deuts6)cn .vtaifers war, nahm t>ie Neste der serbischen Armee auf. Und hier liezpnn der Aweite und furchtbarste Teil der ülbani-säien Tragödie. Man wollte .^orfu rcin halten nnd s6)ick-le die Leute zum ^terb^n ans die getien-überliegende Insel Vid^. Nackt nnj?» liloh, eri'chApft und ausgedörrt, kainen üc dort an. Der Tod holte sie, wie sin -chnttter rei« fe Frucht schneidet. Nacht fiir ^'?acht wurden sie bejiraben, :'<> 'Viann pr^i Nacht, hundert Mann pro Nacht, dreihundert '^kann Pro Nacht, bis kein Platz mehr war. bis sich keine Totenjirälier mehr fanden, bis sie alle die Nerven verloren hatten und die .^ahl der Toten gros; wurdc'. ^^n Masseiisiräs'er wnrden sie gelegr, die die Aufschrist trugen: „Für König und ^^iaterland", weil inan die Zahl nick)t mehr zählte. Man liatte e5 längst aufgegeben, die deichen zn id'ntifigieren. Serbiictje Truppen und Flüchtlinge passieren die ,T^zier-Briicke" itber den „Tchwarzen Drim". (.^initie ?i>ocht'n norher n'aren «»och ^Nianu, (itl'unde und skarko Menschen. iesliietettct nn die V'^eiiuak. die sie n'egncr, der rerbiint'elc'» östx'rreichisch-dentschen nnd bulgaiisben 'Ariin'e unter dein ^toiilnmndo M a ck e s e n s, ulns;Ien sie, schritt für >?6nitk deit eiqeiieu Boden nerV!..!iend. endlicl» lueicht'n. Wie sie es tnten. daÄ .'^wang den l^n'isen ^eldmaNti'f^il '.^.>>'al^eii'<'N zum l^'ic'sliindln'ii. dcis', s^>viel nationale militärische Tugendeu, loie bei delt Zerbeu, welil nirgends sonst zu finden waren. Als diese Arniee iin Oktekie,' cudUch das Meer erl'lickle, l'estand sie inir wehr au>.> Mlnin. Alx'r N'ie sos? diese ArnilV aus! l.<^iu >.>eer bon Schatten, lii-^ auf das Skelett al'gema-gert. schleppte sich mit Mül)e der rett.'nden Küste zii, die in der ^-erne loiulie wie ein ^i^aral^ies. Durch die schneebedeckten Berge, rechts lind lints in den ^-ckiluchten lagen die 'tieste der Arniee, die nicht inehr iveiter-sonnlen nnd erniarteten dort einen namen--Ii^'en To>d. Als die warnie Wintersonne an der albanüchen i^^iiste enr>lik1» das große ".^i^asser ausleuchten lies',, ging ^as ^'rsteznal ein leichtes !!^'ächeln der >>yffnung durch die geanalte Zchar. ^.'»ier alier, knapn ivr der Nettung bc« yann das grosse ^terlx'n. Noch ehe die sran zl>sisch'n. italieni'clvn und en«^!i''chen ^pi» tal-?jchifse oor Anker lagen, uni die itieste dc's all'anischen Tra«iö!^ie aittzniiel)nn'n, feierte der Tod !)i'gien. Die ^''Mlil dcr ^^eichen, die knapp vor der '>iettnng l'egrab?n lonr-dcn, ist nlil'ekannk. Eie n>ar gros;. So gros;, oas', nian »Ich nicht n?ehr die Mnhe nehmen konnte, sie mit l)hren''eden nnd Totenialnen zu ('^^rab zu lningen. An Ort ilnd ^tclle, n^o sie, oon ^^ilchöpsung, Nuhr und T»i' Phils gestorlx'n, hingeinnlen nxnen. lonrden sie l'eoraben. aui die Haut abgcttie.gert. _ Der Infanterist Al. Stajiö des 1l). serbischen sanlericregimelUes, der ein Äormalfleimcht van 77 ?g hatte, wiegt nach dem Rückzüge - 25 tft! 5>ie 'schiffe trugen leichte Fracht. Tie Menschen n'aren so abaren als '.hr eigenes ^s^örpergewicht. (>iu authentisches Vild zeigt den !^nfanteristen StasiL, der wr dem Nüetzng 77 kg n>og. Ter 7uif»nil'i ist lte! a'rika serbische Soldaten 'n 2? ^-ried' liei seiner Aulunjt ^ lg. ^ rHt^u. ist ebetyo un- Berge zerbijcher Leichkn nach der AnVunst aus ttorsu. Aber noch immer starben sie non i^^ido und ^azaretio weg, wie die iiberreise Frucht Wn den Bönnien fällt. Ta wui-den die breiten weissen Vai-sen in Tienst gestellt. N^^cht fl'ir Nacht, an einem kleinen 5teg. wnrden die Restc d?r ierbis<-licr den» das ^chlnchzen einer Natio« lag. die eine zweite Cchlacht ain Anvielfeld i>erloron hatte. Als der deutsche l^iaiier die '^cachricht von dieser Tragödie ersnhr, sagte er: „Eine solche Nation darf nicht untergehen!" Aus einem der vielen Grä-lvr ber auf .^orsu steht eine kleine Marmortaiel. l5nn Vater hat sie seinem hier begrabenen 5ohne geseltt. Tie Tafel enthielt keinen Nawen. Nicht nne üblich, steht hier. nvr die Tafel znm Andenken nnd in tiefer Trauer 'einen, Verstorbenen gewidmet Hai ^^n einfachen nnd schlichten Lettern stehen nnr weniae Worte daranf: wäetv' das grosse Serbien!" Son'l nichts. Namenlos ist ^er Vei storbene wie der Spender g< blieben, namenlos fnr immer der 'Sel?er, der diese Worte geschrieben l)at. Mitten iin Weltkrieg?, als noch alle Aussichten sür die Mittelmächte günstig standen, schrie der deutsche !1^'cichs-tagsabgeordnete .s'>aase in den dicht gefüllten Saal hinein: „Ilnd ich erkläre Ihnen, nie-inals wird dieics Volk untergehen!" Äein amtlicher nnd kein privater Bericht ineldet, wieviel Serben ans der Toteninsel Vido, ans der Sonneninsel ^orfn und im blanen joni^chen l^rab ruhen, '^ehntansende M'kittrr und l5hefrauen warteten nngewif; auf Naän'icht von ihren Männern, die längst schon das albani'sche k^^olgatba ui ?nde gegangen waren. Der Tod ward mnde nach der reichen ?'rnte nnd mns^te rub.'n ^lein Bericht spricht davon. n>ie'viel oon den .ssäinvsern. nachdem sie schon die Nettnng eor Aug?n hatten, in Malta^ in Vizerta tlnd in den übrigen afrikanischen Mfen gelandet sind, starben. Die s^oseMchaft .,Se Sonnenir ^ran?o!se" l'erichtet. das', in Nord genau und zu bezweifeln, wie alle übrigen ^^iffern. Heißt cs ja auch, datz auf Korfu nicht mehr als 11.OW serbische Soldaten gestorben sind. Die weiße Karte s6)afjt die toten Soldaten auf das Meer hinaus, um sie dort zv oersenken. Es dauerte nicht lange und da gs'chah dann das Wunder. gviunde, t'räfti« ge, sonngebräunte und frische serbische Soldaten waren fertig, nach Saloniki abzureiten und das verlorene Vaterland wieder zn erkäuipfen. Aber da ivar ihr ssreuMeg noch nicht beeikdet. Im November 1917, als sie niit frischem Mnt Hinansgingen, wurden zwei französische Transportdanlpfer im Ber laufe weniger Taae torpediert. An Bord waren serbische Soldaten. Die Leute känwf-ten N'ie wahnsinnig um ibr Leben. Vor ihren Augen verlan'ken die Doinpfer. es dauerte lange, bis.^>llfe kam nnd nian sie ans den Wellen s'i'chte. Einige Tage ^nlie genügten, um sie wieder herzustellen, ffaum verliefen ne aber zum zweiten Mal>e Malta, als das Schiif n<'ner^ich torpediert n>nrde. Das Schiff ging nnter. Diesmal aing.ni nur Soldaten dabei verloren aber der Nest säst noch iahrelang in den Krankenhäik'ern von Sidi Abdala und in anderen afrikanischen Städten bernm: am ganzen Wr'.vr zitternd, ohne Vernunft, ohne t^^eist. ohne Verständnis ?nr die Nnw^elt, ohne l^iedächt-nis. ohne Nerven. Die ''^eit nerging. Ans den i^Pfern der Totenim'el Vido nnick)s der neue s^edanke an ein neues grosses und starkes?^?eich. Im blauen t^rabe ruhten Leute aus Moribor und Gscvgjelisa, aus Subotica und aus Sarajevo, aus ,^aczvr!en und der 5!u.nadiia. Das neue Reich sollte alle diese l^>ebiete umfassen. So eilt'stand Jugoslawien Nach Iahren besuchte S. M. König Al<'xander wieder die Stätten des s^rau?n5. nik" der Bucht von Kotor zu. Sie trug einen s6)weigsamen König an Bord, der noch einmal die ganze .^>ölle miterlebte» die auch ihn, an der Sp>t„^ d?s .Heeres durch die Schnee-lawinen der u'ibanischen Berge getvieben hatte. Da ereignete sich das Totemvunder von Valona. Achtzehn Jahre lang lagen die Neichen in ihren Gräbern ruhig. Achtzehn Jahre lang störte nichts und niemand chren Schlaf, den sie sich durch die Qualen ihrer letzten Tage für die Ewigkeit verdient hatten. Aber plötzlich ivurden sie unruhig, plötzlich löste sich die Erde von den morschen Knochen, es ging wie ein Stöhnen durck) ihre Reihen uild mit einem Nuck lagen sie srei. Vierzig Totengerippe, eines neben dem andern ausgestreckt nnd ansgeglättet, ausgerichtet, wie ein-' Arinee, lagen sie am Strande von Va« lona. alle die Köpfe gegen das Meer g« richtet, wo eben, weit drangen eine leichte Rauch wölke den Weg bezeichnete, den die „Du-bronnik" nnt dem ehemaligen Kronprinz« Regenten an Bord fuhr. Die Toten des kleinen, gequälten Serbien beugten sich vor ihrem Führer, der sich als !ktönig des grofzen, freien Jugoslawien vor ihnen gebeugt hatte. Es ivar eine Eb-renkonlpagnie der 5;eivesenen, tot, aber noch am Posten, wie sie die Hölle von ?llbanien durchschritten hatten, krank und nrüd. aber treu und fest. —l>— Kriegsvorbereitungen im Fernen Osten Militär- und Munitionstransporte rolle« der mandschurischen Grenze zu. — Der So-wjetgeneral Blücher verfügt über lll Divisionen. Peki n g, lki. Oktober. Privatmeldungen zufolge werden die militärischen Vorbereitungen SowjetrußlandS an der nlandschlirischen l^renze fieberhaft betrieben. Dic Züge tressen in der Mandschurei iuit grossen Verspätungen ein, da die Bahnstrecke mit Militär- nnd Munitionstransporten sozusagen verstopft ist. Vladivo« ftok gleicht einem Militärlager. An den Befestigungen wird Tag und Nacht gearbeitet. Vladivostok siguriert in den russischen Plänen als groke Luftkriegsbasis. l5s ist bereits dafür vorgesorgt, das; der .Hafen in dein Monient, wo es zu inilitäriscki-en Nernncklun-gen init Japan koinmen sollte, init Minen abgesperrt wird. Die russischen Minenleger sind daulpfklar. Die Bolschewiken haben nach Vladivostok eine große Anzahl von Bombenwerfern gebracht. In der letzten Zeit wurde den japanischen.?»andelsdainpfern daS Anlegen in Bladivostock verboten, um auf diese Weise die japanische Spionage einzu» dämmen. In Vladivostok, Habarovsk, Bla-goveäsensk und auf der Insel Sachalin sind die Bombardier- und Iagdilugzeuge überall startbereit. Der rusiifche Oberbefehlshaber General Blücher verfügt jetzt ü^r w ausgerüstete Divisionen. Gräberreihe aus «orfu. Unhörbar leise zog die stolze „Dubr^><,nis", Meilen von .^torfu eiitfernt, zwischen ^u lura und Dirari über die bewegungslosen Willen. Ein Kranz aus 5.'>eimakblulnen, an dein zwei kleine, schwere Anker befestiiit ivareii, ivurde über Bord gelassen. Er saiit auf die Wasserobersläche un^^ tiefer, tiefer, lns zuin ^^^ruiid auf dein die Blüte einer g^ guälteii und diirch die .^^>0!! oes t^raueiiS getriebenen Ne> tion ruht. Tief nnteii legt ^ sich still hin. um den ennge Schlaf einer .'I)eldengeiiera tiou ilicht zu störeii Niir ei Paar kleine Blätter srliwan, men dann noch traiirig an den leisen Wellen. Eiiie T« tensalve krachte durch d Stille. Die Flagge sank ai .'(lalbmast. Aieit drans;en. im ofsen'.^ IVceove, daluj>jte t»le „Dubrov- Ramek gegen Gtardemberg Der ehemalige Bundeskanzler gegen die Plii ne des jungen Fürsten. ^ Die Chriftlichfozi alen wollen ihre Partei nicht liquidiere«. S u l z b u r g. lv. Oktober. Der frühere Bundeskanzler und Präsident des Nationalrais, Dr. R a m e k, hat sich auf der Delegiertentagung der Ehristlichso-zialen Partei überaus scharf init den Programmatischen Forderungen des Fürsten Starhemberg auseinandergesetzt. Die Christ-lichsozialen »würden auch iveiterhin die Füh- tt fpgent Ale»-ander im l^iespräch mit teineu Sotdate»» Das Bild ist nach der «et.»blierung auf tlorj» aujgcnommeu. den m. Okvber „Mariborer ^^itung'' ?^uin»icr rerstcllunq innerhalb der Baterländischeir Fron: zu behaupten wissen. Der österreichi-sÄie Heiinatschutz habe sich gar nicht geopfert, da der .Heimatdlock nur eine „politische Abirrung gewesen sei. Starhemberg, der ein vollslündiges Verschlvinden der Parteien fordert und geradezu eine Diktatur des Heimat-schuhcs z« proklamieren suche, habe sein Treuebekenntnis .zu Dollfuß nur bedingt aus gesprochen. Die Errichtung einer Diktatur licl^e jedoch nicht inl christlichsozialen Pro-arnnun. Jede faschistische Belvessung sei entweder sozialistisch, daher international, oder sie sei national und kenne nur die Nation. Da der Faschismus auf Totalität eingestellt ist, so wäre di?r nächste Schritt, wenn inan deill faschislischeii Kurs in Oesterreich (Eingang vcrits>afsen wiirde, dasz auch Oe-stern'ich binnenTtuilden den FaschisinuZ des NntionalsozialiÄnus und nicht den des Herrn Etarlicinberg bekäme. M'nn sich Oesterreich vor dem Bolschewismus und vor dem NatioiialstZzialismus schützen will, dann -- erklärte Dr. Ramek — miisse das Bollwerk der Christlichsozialen Partei' als der Machtfaktor des kacholischen Volkes in Oe-stk'rreich aufrecht erhalten werden. Männer aller DSlIer, vereinigt euch! In Budapest ist eine „Liga zur Ber-teidisinusi der Mäiinerrechte" gegründet worden, iiie sich an alle (^^eschlechtSgenDssen Nl't einem flaiiimendeil Manifest wendet. Die gek>,cch!eten Männer wollen und miijsen nieder zn iljrenl Recht kommen. Wodurch isi^ es gefähvdet? Erstens dadurch, das; die Fran iinnu'r siin'ker in alle Männerbernfe einqed'.ilngon ist. Zi? musi aus ihnen ver-dränsjt nn<^ n'Ietier dem ^Arbeitskreis innerhalb der ^'ninilie zngefi'lhrt werden. D^irt l^arren ihrer genug ?lufgaben. Wohin sollie die slnl.nr de^'^ Männertunls g^elangeu, n enn es iveiler seinen Ztolz demiitigen. beint Uränier einlaufen, .^iolilen au>^ dein ?tesler holen, ^^tilider tri^ieleu legen, vielleicht sogar Uafiee loelien und — o selileclliilislel- aller ^chreckeil — .^>o>enknvpfe annäl^en inns;? Un'd alles nnr deshalb, weil die ',vvan vielleicht ins --i^nro geht oder sich lonst lttit Dingen beschäftigt, die nur der ül^islvde des Mannes ziemen? Dann ater, welch unerhörte Ungleichheit in der Behandlung der (^Geschlechter, das^ der geschiedene Mann, sofern er ichuldis^ ninr, der ehenialigen Lebensgefährtin ?lli-n?enle zahlen mns^. wohingegen »ie im gleichen ,'valle ron dieser Pflicht »rei bleibt. De'?l?alb lantet die zweite These der „Liga zur '-l^erteii^ignug der Männerre.chte": „Die als schuldiger Teil geschiedene (>wttin ist verpflichtet, dem Mann Alimente zu zal'lcn, wenn er erwerbloS ift". Wenn sie sich wieder, wie es These 1 verlangt, ganz 'hren häuslichen Pflichten widmet und die Ausübun.1 auszerhänslicher, dem Mann zu reservierender Berufe nnterlästt, wirt> sie ja auch spie-leud leicht «dazu in der Lage sein! Das ist i^och klar? Also: Männer aller Pi^lker, vereinigt euch! ?^!er hatte??ci» v I Dsk' ^inclrucl« isi c!sk' — unc! wirc! von clem ^U55vksn Ikrer gepslegis msekski 5ympst^i5e^, nui' ein k-einsf macki ciski verii-suisn Vsfl>arlmv, hallen beschlossen, gegen'eitig hre Lebensgeschichte iin Filnl darznslellen. ^V'^n .^'arlow hat bereits niit den 'Anfnahn^en zu il>ren, Filni, desseil Produktion sii? selbst leitet, begonnen. Sie wird selbst ihre »wilegiu Eonstance Bennett darstellen, vährend sie für ?.ilis'. Beinietts (Batten, den in Hollt,-wood sehr liekannten Marquis de la Falai-' se, eineni l'niibniten anlerikanischen Schauspieler verpflichtet hat. Die beiden Filnie werden in .^^oll»in>ord nlit grosser Spannul'g als neueste Sensation ernmrtet. vvfzicktsn. ^u»' kst ctie sngsnes,me ^oppel^ii'Icung: ^5 verleikt rsinen ^tem un6 cjesin^i^isi't xugleiek uncl ^Aline. ist sntisepti5eti. In Mariendors werden Rekorde „gefahren'^. Man soll ni6>t mehr sagen, das; die l?; eine Ungliirkszalil nnd der Freitag ein Un-gliickstag ist. Am Freitag, dem i.'i Oktober nmrde in Mariendorf ein Nekord — nicht etwa ein Nennrekord, sont>ern ein Mtt-rekord anfgestellt, den man nwhl so leicht nicbt l'll>erbie!en lann> Der krah'e Ans^en-seiter (5rich L. nnter dem jungen Fahivr Werner siegte iiberraschend in allerletzter Sekunde nnd lnachte seiinen Wettern — znn, l^Unck fiir die Anszahlkass^ luir dreien an der Zahl — t>ie Onote Die drei l^^lniklichen ballen lnebr ans Lanne al.'^ ans UebcrMgnnjZ den uiedrigjtei^ Ciusatz ris- seither die Lage so verändert, das; sich Frankreich, England und die Bereinigten Staaten geweigert hätten, in eine Berstär-kuug der deutschen ^)iiistuugeu einzuwilligen, die auf einer Uelx'rgangsperiode unter gleich zeitiger Durcl>führung einer .'^t'ontrolle de sttinden. Dentschlands Antwort auf diese Stel lungnahme bedente das Plötzliche nnd Näg-lirl>e Ende der Locarno-Pakte und des von Sir Austen Chainberlain und Briaud anf^ gebauten curopäisc!',en Svstein niit Einschluß des kilrzlich abgeschlossenen Bierinächtever-träges. St'n Standpunkt zurinkziehen. Dt'ntschland könne den Völkerbund nur mit zweijähriger l^li'indi- ttert und t»as Geld bereits verloren gegeben, als sie überraschend in den Besitz eines kleinen Bernlösfens gelangten. Dieser l'i. war überhaupt ein l^Unckstag siir i^ie Ma-riendorfer Wetter, denn ausser der Sensation, die Erich L. hervorrief und die ganz Berlin nrit (^iesprä-lisstoff versorgte, gal> es noch eine ^)teihe N'eiterer Neberraii'l'nngen, nn^ der Totosegcn- strömte in nie gekannter Fülle. lenl l'estrebt sein müsse, il)re Politik auf derselben Linie zu halten w!<' England, die P.'r einigten Staaten nnd anch ,^^talieu. )i>ie nberrascheud lind befremdend der Entschlns; der Nelctisregierung anch sei, so liege knr Frankreich doch keiu l^truild vor, seine trad:-tioni'lle Politik zu ändern. Bezüglich der '»iede 5.^itlers erklärt nmn in offiziellen .streifen, das; seine feierlichen Friedensversiche-rniigen in osseneui Widerspruch stünden mit dem lllinlotivierten lind sclxnfen Borgehen der.'lieichsregierung. 7>nl übrigen N'ird das Angebot einer direkten deiltsch-französisch'n Auseinandersetzung und Berständigung von einenl Teil der französischen Blätter als ein Bersnch der d<'ntschen Politik hingestellt, Frankreich und England zn entzn'eien, ein Bersuch, der als aussichtslos bezeichnet wird. e n s, ls». Oktober. .^X'ttte nachnlittags trat die (^eneralkoni-inission der Abrüstnngstonken'nz zu einer «Plenarsitzung zusamnien, die den vom Präsidenten enders o n verfaßten Tert der Antwort an Deutschland genebnngte. Dabei zeigte sich ein neuer Nis; in der Aln'i'i^ stllngskvnfere?»z. (^^eneral T an tzo s, der Bertreter Ungarns, niachte den Barbebalt, das', Ungarn an seinem Standpunkt lvtref send die Aln'üstnngsfrage kestlialte. D o n' galewski («Sowjetunion)^ R a d z > n- s k i (Polen) nnd n s n i B e ») t7nrlei) enthielten sich der Stimme. S^". . tlien >ie Erklärung al>, dah sie gegen die Entsendung des Telegrannn'.' an Deutschland nielils einzuwenden l)ättei>, d^xli hätten sie erwartet, !)as; es nielit inl '.^«ainen der «^k'neraltoinis-sion abgelx', nx'il diese das ''.'lbrüslnngspro« granlni von den» iin Antworttelegranriu an ^utschland die bliebe sei, noch gar nicht genügend kenne. e n d e r s o u vrotestierte gegen diese Ausfasstlng, indenl er darauf iünlvies, das: das von Sir ^olin Simon an: Sainstag inl Büro abgegebene Erposee iiber das Abrn-stuttgsprogramm allen Delegiert^il zngesiellt worden sei. .i)enderson sülirie dann »oeiler aus, das; der Austritt Deutsland zn^eisellos nicht geeignet sei, die Arbeilen der !^tenseren^ zu erleichtern. Er wollo alier als Präsident der K'vnserenz seiner .Ueberzengnng dahin Ausdruck verleil)eu, das; die Arbeiten der.^ton ferenz fortgeführt und zu eineni glücklichen Ende geführt iverden müssen. Die Generalkoin'inission besä>los', sodann, ihre Arbeiten aus den Oktolier zu ocria gell, u>n deu Delegierten <^>el.genlieit ,11 ge-^'n, Nlit ihren ^liegiernngen iil 7vül>lniig treteil. Auf das angeliindigie Erposee de> britischen Aus;eumluisters Sir ^>lin ^inn>u über den Stand der Abrüstllngsarl'eiten war de verzichtet. B u d a p e sl, ! dein nn.m risel)en Standplinlte widerspreche, niona.» die Nichtvernnrllichung der «'^Ueieliberechii-gulig die grös'.re l^ieiahr snr den Frieden l-ie-' deute. Tie Blätter lvtonen tedoch, das;, weiui llilgarn sich ebelifalls zn einein salrinu Schritt entschlies'.en sollte, oieser teinesloegs als eine einseitige i^entiche Orientierlina ans zufassen nuire, sondern nnr ats Ansdrnel öes Festhaltens an den ^^»rnndsät^eil der delisverträge, die die ben'asineten Mäei>le >ur Abrnstullg rx'rpslichteii. iA'vala.» Die kouseroatine „ M 0 r i, i n g P 0 st: schreibt, es sei nie!)l noiniendig, nu gen der Abrüstlingstonserenz eine einzige Träne zn uergies;en, da ilian nnier den ge^-genlvärtigen llniiiändeii nnd angeiiclns Aussassung in geioissen Staateil all einen Ersl'lg ohilehln nicht dat'e r chnen könn'n. An England liege es iei.n, siil» vor jegli.I>er' Eventnalität zn schütten, inan dürfe al'er nicht vergessen, das; tei» einziger engllie!>'r Soldat jenlals inei;r ans eliropuinl> IlXlii-nentalen Boden sein Bin! vergies;en niern'. Britisches Blut sei zll tostl'ar, al-i- das, es ir die Aus<'iuanderse!nlngen zu'ischeii den ll il^ tinentalen Mächten l>ergos;en loerden s^'ll'.e. Der „ D a l l l> E r p r e s;" sllireibt, d. r Loearno-Bertrag eristiere ni>.illnng ,"vran!rei'!i.' verilietitet ivordeii. ? 0 l i 0, !lns'» De,lisä)lands sei, ol>gl i(i> n>le'.> wartet, verständlill, nnd lnlde einen neuen Benx'is für die lln!äl)igleit des B^'Ikerlun des. D^'ntschlandS Alotriti ans dein Bät^ bilnd ist in ^"^apan init (.'^ienugltiling aniae neiinnen n»orden, da dieser Schritt die iai'a Nische Tl)ese, das; der Böllerlnind ein erfolg sei, nnterstreicht. Die d^iili'Ii-. 7ve'^.' rnng na<1i (^Ueirl>l'erecl>tigling sei in ,'^uN'an stet'.' mit Sninpatliie begrü>N lnorden. Ä'an niinint an, das; sich 7uipan ans der nuchslen Seeabrnstluigskonsere!,,; die >>allnng Den'i.n lands zti eigeil inarhen nnrd. Es sind al'ei^ auch nninillelbare 'liüclN'irlnngen der En! nncklilng in Europa an! die japanis'l,^ Ar niee- nnd Marinepelitil ^n ernil..>'en. Da.' .^labinett nnrd morg!.n, Dienstag, zli eine' Besprecinliig der neuen Lage V'>li"'.^»entretei!. Offizielle Stellen denien an, 'oie !'^ieg' riing nlinniehr den Forderungen des ^^irieg nnd MarinenlinisterinniS, di^' lnslier zn den schärfsten (^^egellsätien ilnn'rlialb des !^^al'i netts geführt l)al'e». ^llsninnien n'nrde, wei' naet> Ansicht Japans der '',nsainn>enl'rli'l^ der l^enker Monieren- ein allgeineines rüsten ht^rvorrnseil inül'e .Marchorer Mtung- Nummer 27Y. Mvimoch. 18. VNoSer lyZ3. Flugzeuge ohne Führer Das ftrngeientte Flugzeug ist du. schvll seildcm das Flugzeug wirklich brauchban' ,'formen angcnonimen hat, de-ichüftiqt nmn sich mit dem Problem, die Fül, runq der Maschine v^nn Menschcu ullabhän-szig zu ttiachen. '^Z^esonders brennend ist dies^ /'vrage i^ewvrdcn, seit inan in den lchteu Iakireil ininier qröfzere Flugstrecken zuriick-legei! bennilit ivlir. ('»Droste ''^^unstop-Fliic^e, lieionders die über Weltmeer, erfordern die Mitnntinie riesenhafter Brenl^stosfiiieu-A'n, so dns', nnr wenist (Gewicht si'ir dnS ''^e-dicininsjspersonal i'ibrigbleibt. Dn aber eni 'i>ilol nicht nnbecirenite ^^cit nin ^tenertiii'ip-vel sinen fnnn, liat man verzweifelt Ntich ci-lu'in Ansiveg qesncht. d'iiil' erste (stnppe auf dieseni B.iesje ist der lienil'sen. der eiserne Pilol, der -Bernde in der letUei. '^eit Proben je'ne'^ ^ion» nen'? nb^eli'cit liat. Ter Nobt wnrde zunächst w Anlerika ^'crwendet, »nd piwulär qenmr-den ist er besonders dnrch den Flnci de'5 ame-riknuisciien Weltiliegers P o st, der ilin auf seineni )^^ekordfluti linl (5rde nerniendete. ?lslerdniq? bat sich der Robot auf diesem ^Incie noch nirbt al'Z nnbedinqt znberlässig ern-liesen, denn er hat seinen .^kalnernden von ^^lessch niid Blut niancknnal ini Etich i^e-tnnen. (5r ist aber seitdeni schon wieder oer-t'essert niorden »nd man tvill ilin jetU allgc-niein einfi'lhren. T'iese (5ntwitssnnl^ ist aber zllnl Teil scholl inieder überliolt, denn soeben tommt die '.'t'acliridn, das', der italienische Masor Mario di' r II a r d i das ferngelenkte Flugzeug ^'lfiinl^ii lmt. ".'.lian liat in den lenten ^^ab-re" zn viel pimntastische (^^eschichien von den '!^^'nnderii der Kernten!nnsi «'^ebört, al11 jener'? chre Probe glänzend beilanden. Tie Maschinen, die niit den« neuen l^)erät versel>n? sind, können enlioeder von eincin in der ^^nii besindlieiien Fliltizeu«^ oder von der <5rde aus gesteuert nn'rden ()rneriuient ist a'i den oerschie denen -vlnqzenistiu'eii dnrilisle'ükirt n'orden. ?tali und !^'andunl^ sind biolier noch von den Pil'Nen durelilieiiilirl un'rden, '!>!^ernardi liolsi aber, seine d'rfiiidnini ni absel)lmrer ,>eit so U'eit zu neroollloininuen, das; all6i diese schn'ierilisten Uebnin^en dev Fliedens werden antoniatisch lU'Ieitei nierdei? können. sollte die Ferulenluini der Flnsizenge sich lol'in'r t>eni,'ibren, so ständen nnr ain Pestilni einer nösli? ^insin'esen'^. Man liofsl besonder-^ für die Mililärlnsn'asnt bei den, t^'-eschwaderflieqen siros^i'rer ^'i^'ybände, aus der neuen (5rfin-dlinsi jiros'.e '.i^orteile zn zielien. Tabei ist aber auch der Ruthen für die 'iivillustfal)rt nicht zn verkennen, denn die allsiemeine (5in-siis^rnnsi der Fernlenknnsl di'ir'te da^' vnde der (Gefahr bei Nebelsltigeu bedeuten. .<>ier bat uian znmr s6)on seil lan-sieni das snnkenteseqrabhische PeilNersahrcn ansienmndt, da^^ deu« Piloten qanz genau den Wesl anzeisit^ den er bei der L.'andung zn nebnien bat und das si6i deni Fcrnlenk-snsteni in lienniseu» 5inne schon näl)ert, aber dnrä) das antonnitische Steneruerfahren dürfti'n anch bier die letzten Mängel nnd Gefabren beseitiat nwrden. lSine j^atze als „Beamter". engliscl>en Innennnnister'nni ist eine .^atze nnt einem wöchentlichen Gehalt von einem Schilling fest angestellt. Die Allsc^abe der bernbint<'n „Minnie", de? ^'ieblings iil-!er i^'ondoiker '^j^eaniten, bestellt darin, die aufdringlichen Mäns<' 'M ^^unennlinisterium zu nertilsien. nnn die englische Valuta iank, sab der ^iZierwaltei- des t^^ebäude? ein, dast ein Schilling nicht einnial für die .ffahe reichte, nnd beantrugte bei der umsWl'^'n-den stelle iür den nierbeinigell „Veanlten" l^ehall^zuluiie. Dein ?sntra,i iourde sogar stnttgesieben — wao in« allgeiueinen auch in ^^'Ngland nietu >'^ranch zn sein Pflegt _ und Minnie erbielt eine '^ullige vc'n sO Prozent. so das', sie uiu ihren ^^eben'>n>iterlialt »licht besorgt zi' sein brancht^ lvcnn sie mal keine Maus findet. Gin Mann ist zu verkaufen... Kanonenboot auf Wildentenjagd / Zisteunermusik beim Begräbnis / Eine Studenten messe ohne Studenten / Der fchwei- gende Gandhi —Tie Bl?ogrlldcr studentenmensa wird bald ihre Pforten schliefen müssen. Wie au'L eineni Berichte hervorgeht, hat die Mensa, die iiu Vorfc^hre noch weit über -XX) Voinchcr zählte, in diesem Jahre nicht mehr als Besncher. Tie .^iri-'e hat eine scharse Trcnnungslinie unter den Studenteii l^ezo-gen. Die reicheil Vursch<'n gehen ili6>r in die Mensa. Sie speisen eiltineder zu '^>au'l' oder abvr -sie ^ehen in ein ^est«urant. Tie ailnen Studenten nneder haben soviel Stipendien aus vril'aten Stiktniuien belonimen. das^ sie nicht in die Menia liehen müssen, od.'r aber sie l^aben keine Stipendien und sind io iirin, das; ihneli anch die Tinar, die u'onat-lich für Mittaq- niid?lbendessen zu lezi^hleii sind, niangeln. Unter den 2.'^ Veillchern be« findc?u sich nur 9 Studenten, alle- '"'brial' sind Tienstpersoiial ilnd einige "^chulkin-der. '^^^iildenteiljagd niit Schrapnells — das ist die neueste Beograder Sensation, ^eit ei-lliger -jeit schon ivnrdl? ein sehr ra!fs> kah» rendes Motorboot aui der Donan ^i.nhtet, nielche^^ eine reiielrechte ^anline »an Bord führte und nnter den Milidenten in den Pant^oiwer Süuivfeu ?^erbceruillieii anrick»-ti'te. Tri'? ?^i^ot kanl noch einer iolch<'u iuilner volll'l'ladcii iiiit ')?ildenteii zurück, '^^ie übrisieii Iätier niareii über diesl' un^e-'ei,Iich>' und un'sp!.'rtsinäiiiiisch'.' Art der uilt Necht ungehalten, doch kon it«'n iie da- ^-.^oot liicht fa'.ijieii, da leine Schnelligkeit noii teiliein andereii ?^oote errei bt irer-deii konii^e. '^nletu wurd.' die ?Inzeitie bei der Polizei aeinncht, die alle Peoqrader '?ln-leaenlätu' visitierte. Pei dieser lv<'lt'!i.'>lb''it inachte Ulan eii'e !ib''rri'sche,,de (^ntd>.'c!unil. 'Villi, 'aiid da? ,''^lis den ')ia>nen „Pro-hib^tioii" trnq. besaiid üch uiie rc- aelrechte !>^anone, niit eiiier Nol'rläii,ie viN Meter nnd eiuc"!' ^al-ber vo,i -'».'i Milti-ineter, dessen Schns'.v'eite ."'sX'» '?.1 Metc'r betrug. Ti^^ Pro jeltile waren n?it '^^leistüo'^'^'n «'»efüllt ilnd batten da.^ ^>lns>sii'u von zieinli.Ii ;?rasten ('Granaten. Tnrch die starke '?lbschus;dl'tona-tioii u'ilrde das geiaiiite Wild ansiiesTl-encht uii^ die Zchrapikellinlitter richteten dann unter deni anfiliel'^eildcn l^^etier eine ver« beerende Wirkliiili an. T'e ^I^- lizei '^.ält die Nauien de,- ..Artilleristeii". die nie.nals ni!t eiiiein t^^'eivebr lieinaffnet ans die a'"' ^len, noch gelieim. O 'Z^or einigen I^aqen wurde der Zttiahriiii' >ti!tssi>^'l- xiolo '^^etsk'ä von einem Freunde in der Iruiikeubeit dnrch eiiien stich ins .^.'^erz getötet. Der iiiuiitere 7^ilNl?e .^'urde von seiner ganzen Foniilie betrauert und al» die ^^'eiche ven der 5taat>Zanw.iltjchast zur '>^ecrdi>inn,i srei^iegeben nwrdl?n n^ar. kam e>5 ziniichell dein Vrnder de5 (srniorde-teil nnd eiilem Freunde zu eiiier Ä»»-?2inall-deisehnng. S'.lvko hatte b^! ^.'e!izeit"n erklärt, er iverde sich nur dann ln'straben lassen, 'ivenn vor ieinenl Sarae eine wie lieim ''.)^e<^räbni'.' eiiies rei5ien Mannes, gellen werde. Der Freun-^. >elb't Musikailt. versprach, dielsen ^?'i'nii''ch de'' '^^erstorbl.ilen zit erfülleti^ ^^lls nun das Pe^iräbni^^ voll der Dotenlkainnler de-^- .Spital? -uin Friedhof sick> leivegte, saiideii si^ .'»<) -^igenner mit ihren Instriimelltei, die ans dem langen Wege zur letzten Ruhestätte deo Vrinordeten ununterbro6>en svielteii. Da sich der ^'l;ichc,t zng durch die '^>auptstras',e beiveate, verursachte er das gröf^ti' Ailfsel^en. K ^^n Banja .^ovilsaia befindet sich der vielleicht knrioieste .^anz von ^^nz ^ngo-slaivien. ist Milovai, Pantovic. der sn-goslawische l^andhi, wie er von leiiten Be^ kannten genannt wird. ?or einem ^^ahr hat Pantovic in zahlreichen Blättern ein Inserat solgenden Wortlantes einschalten lassen: „Ich verkaufe lnich an die ineistbietendc Frali. Tie luus; nieder lilnii noch schön iein Ulld ihre Vergangenheit intem'siert mich auch nicht. Sie lnns; niir l^eld hab<'n. Ich liiete ihr dafür einen junlien nlid qeiunden, energischeil nnd zielbemns^>ten Mann Um ineine l^nert^ie zn be-weiseit, »verde ich non heute ab bis zur HoH^eit schiveiqen. Bl)n al- len Angeboten koinmt nur das Hi^chstange-blit in Betracht". Scheinbar sind die Angetote aber noch zu wenig hoch, denn Panto-viivei-gen aufzugeben. Inzwischeil hat er seine Inserate auch wiederholt. Vor einigen 5agen mußte er das Spital in Äoriljatza aufsuchen nild hier passierte es ihnl, daft er ieine ganze Energie ben>eisen lonnte. Als er nämlich schlief, stieg ein Einbrecher durch oaS Fenster ulld wollte ihm die ^leidnng mlli daö (^jrld rauben. In dieseiit Augenblick erwachte aber Pantcwit^, sprang aus dem )^ett, ergriff den Einbrecher niid klopfte so laltge illit der Faust auf eine Tischplatte, bl.3 der dleiisthabellde Arzt herbeikain. Der Einbrs-cli-er konnte im letzten Auqeilblick nock? flüch-teil, aber Pantovie behielt seine >ileider. Auch jekt sprach er kein Wort, sondern gab die ganze Anqelegellheit schriftlich zn Proto koll. (5in Mann mu^ 'eine Energie auch beweisen ^öiiiieli . . . Radio Mittwoch, 18. Oktober. Liubljank. l!.'.1i) Mr Schallplatten. — 18 >lain>nerlnusik. ^ ll) Neliaio,i der Urvi)Iker. __Vokalkonzert Vetetto. ... ^la- rinetten'konzert. .. Orchestertoiizert. — 22 Jazz. — Beograd, .Konzert. — ^tlaivierkonzert. . 19 Nadioorchester. Uebertraglln^ ails ^'silblsaita^ — ^iiiieiinerntilsik. .. Wien, 11.!^) Mit-tag'^konzert. — 17.07, Stunde österreichi'cher ^oinpoilisten. — Breslau, 17.:^.', ^.^eiteres Fniikqnartett. -_>s> Vnn'chkonz?rt. — Priinn, l7..'i.-i Stiideiitenfniik. __ Strasburg, Konzert. _ 5lonzert. . Lon» don-Rea., .uabarett. __Tallz- musif. — Miikzlocker, Aus niodernen 5^;eretten. _ 20 Viintes ANerlei. Tou-lcnse. 21.1.'? ?)peretten- nnd Opernarien. — ?1.-1/> Wiener Orchester. ... Leipzig, 18 (^ie-genwartslieder. — 23 .litonzert auf alten ulid neueil Instrilmenten. — Bukarest, 1^^.20 St)inphoilic-Musit. „ 20.4'? s^esangsvor-trag. Berlin, 20.0.'» Volksliedersingen. 20..^.'» Die .'i^avel, ein ^^eitnatabend. Stockholu», 20 Snmphouiekonzert. — Slom, 21 Das Miildchen ans dem goldetten Westeii, Overnansfübrung. — Lanstenberg. W.10 Buntes Allerlei^ Prag, 10.27» Settlers Klub stnqt. 22.0.'» St)lnphouie>7oilzert.__ Norditalien, 17.15» (vesang. ^ Mttnchen, !»?oilzertstunde. — 20 Dieirste am Kiin-den. Bunter Abend in Neklalnedeutsch. — Budapest, 17.17, Saloilinitsikkapelle. 22 t^esangskonzert. „ Marschau, 1ti..')7» l^e- sailgs- nnd Violincellokonzert. ___20 l^itar- renkonzert. Daventry, 21.15 B. V. E.-Snlnvhoniekonzert. —. 22.45 Tanzninsil. — Deutschlandsender, 17.25 Nomantisckie und virtuose Violinlnusik. ^ 21.10 Konzert. ' Viele sind berufen — wenige auserwahlt ist ein Aort ewiger Wahrheit. Es gilt inS-besoirdere sür die Anschaffung neuer Nadio« Nöhreil. Da Radio-Röhren durch mehr-säbrjqeii (^)cbrau6i il)re Mission verlieren nn-d iilfol^edessen der Radio Einpfänger unselektiv ivird llilid seine qetreiie Reproduktion verliert, ist allgeniein bekannt. Die hetltigen il>irtscl>aftli6ien Verhältnisse gestattet, nach dem Opfer der Anschafsnng eines Radio-'.'«pparates nicht uoä) anch die neiierliche Auslatie noit inehroren Tausenden Dinar fitr einen neuen Apparat, lnenn der alte unselektiv wird und schlecht reprodnziert. Daher werden Sie Ihren Apparat dnrch die Anschaffnng neiler Radio-Röhretl ver-simgen. Röhren gibt es viel an, Markt ttt?d Sie koNen sich nnr für die besten entscheiden. BesoitderS geeignet zu Verjüngungen von Radio-Apparaten siitd Triotron-Röhren. loel e auf t^rund vieljähriger nnd tiefgreifender Laboratoriumsarbeit in tnodernsten Fabriksinsiallationen erzeugt werden. Bei der Konstruktion der einzelnen Tnven ivur-de besonders darailf geachtet, das; die neue Triotron-Röhre nicht nur Ihre alte Röhre in deren erstmaligen l^n-^lität ersetzt, londrrn diese qualitativ weit iib.'i r'fst. F n? Ib,er beschreibt das C-rftaunen der Aerzte, als der Tenor auf den'. Operationstisch plötzlich mit ftrahlettder Stimlne eine Arie in den Saal schmetterte, das Glanzstück seiner letzten Rolle. Die Operation wurde also mit Musikbegleititng durcl>gefi'lhrt und erfolgreich beendet. Als man dem Kranken nach seinent Erwa6)en diesen Zwischenfall lnitteilte, schüttelte er ungläubig den .slltpf, denn er konnte sich nicht daran erinnern. Eine Crklürung für diesen Gesang itn Aetherrausch, der nicht zuin Bewus^tsein des Sängers gelangte, ist vielleicht darin zu suchen, dast der Tenor sich tagelang vor seinenl Auftreten niit dieser zielnlich schwierigen '^'lrie bes5iäftigtv itnd sie intlnex wieder l^eprodt hat, da er vor der Borstellung etwas Lainpenfieber hatte. Der Bürgermeister als legaler Brondftistet. In einetn Borort der englischen Stadt Dudle») befand sict) eine klare Wochenend-wlonie, deren .ssi'n'chaft nicht im mindeskn geschädigt hatte. Der ^rund für seine Beseitigung ist nur darin zu erblicken, daß er Kenda«^ K^nn-nwndc! nicht gehorchen wollte und im Kampfe mit die'sem Manne unterlag. Kenda bekll'idetc damals die Stelle eines Tirektorstcllvertrcters der Filiale in Zagreb, war iomit dem Leiter d<'r Zentrale unter-georidnct. Ta er jle^och den AuMius^ auf seiner Seite hatte, war er dennoch der 'Diktator der Gonoffcnsckiaft. Den Auzschus^ batte ^ienda sozusagen in der Westentasche, da ihm in den beiden ilbrigen Mitgliedern des .Kleeblattes niemand gemaclilsen war. die Generalversammlung diente diesem Manne nur als Instrument, da das saubere Kleeblatt eine Unmenge Pollmachtei? seZteii'^ der Mitglieder in ihrer.^''and zit vereinigen wufite. 8 ,«6 8'« »elion Anfangs Mai bewarb ^icb Kcnda in Ma^ ribor um einen revräsentol'leren Au'''cknlst Ter aus unan'ebniicken ?euten c'Ns der Ilniaebung der Draul^a>k .'-"nienio'ettte Ausschnf^ machte ibm bei >"1' DnrchMbruna der gros^zngigen Pläne ".''''''."ier'asi''ten. da die eingeheilten In^ü'rm-'!<'?'n''n nicht gün'ii!? lauteten. Auf die ^^raae^ n^rum er vrin allem Anfang an ''ein-' zureclitgestuiUen l'i'.ben wulle. meinte der Mann: .^l!ne '.ilch'' ?r.'tt:'l ki?nnte ich die „^dinoit" i'kil)rsinuvt n'cht in-? ^'eb^en rufen!" ??acsi deiner Ansicht ba» >?e „Trottel'erie" ihre Pfl^ck't aetan und nun wllte sich eine ..Kredit'erie" fiir die vom ll^leeblatt ver^olsiten s^evieben. Hiebei stiesten die leidenden Männer mif Schimeris^felten. denn ii'?>e'. Mitglied wrllte einwandfreie Nechnnn,i?'n ''ehen, was sedocki Kmda nicht in den ss. v'istte. Neine nunq tonnte der Mann nirbt leaen. di.' ge--geheimnisvosse Quelle für die s^er!)be'''bif'-fung wollte er aber nicht preis.ielis'n. Der alte Ausschuß blieb. Ich ging der Sache nach und studierte einsehend die Statuten der Genossenschaft sowie die 5atningen der einzigen Abteilung der Unternehmung, der Krcditsektion. den Sak'mgen war die ^inannerunti der in drei Monaten fälligen Darlehen einfach unmmilich. '^^allnregs niölilich wäre es erst diun. wenn ails sedes Mitglied des vor-nronatiaen Stcindes zebn neue Mitglieder der Genossenschaft beitreten würden, waö schon im elfteu Monat einen Mitgliederst.ind von elf Milliarden bedingen mühte, alio die fünfeinhalbfacbe Bevolkernngs.^ahl der Erde Man muh gestehen, das-! die SalN'ngen der ^reditabtcilung so versührerisch lauteten und der Rellamefeldzug derart großzügig in Szene gesetzt wurde, daß nur derjenige Laie auf d^n Schwindel kam, der sich die Mühe und die Zeit nalim. die Tälu'jl.'it der Genossenschaft zu studieren und die W^'hrichein-lichkeit der Darlehen5gcwährung .^n berech« nen. Im Mai liefen tagtäglich Gelder in der .^"^öhe von etlm 2.'i.lXX) Dinar ein, später nocl) größere Beträge. Absolventen ron >?>och.'^nllcn. >^)au?l'esiher, Industrielle werbetreibende. Bauern und Arbeiter — sie alle interessierten sick) lel'lmft ssir die Ge-wälirnna der ,In'enlo'ei? die die Genossenscl)asl hoch und heilig versprach. Sehr viele zahlten glatt uud pünktlich ihre Beiträge ein und konnten es kaum crwarten, das; ihnen das erstrebte zinsenlose Darlehen endlich einmal flüssig gemacht würde. Mir taten die nichtsahnenden Leute leid, die in ihrer Vertrauensseligkeit vielleicht die letzten Mittel hergaben, nur um die Kredite zu erhalten, um die sie sich so sehr bemübten. Ich fühlte Mitleid mit den naiven Mens<^n und wußte, daß die Katastrophe umso größer iverden müßte, je mehr Mitglieder der Genossenschaft beitraten. Mit Bangen warteten die Mitglieder, wann sie endlich an die ^lieihe kommen würden, um die vorgestreckte Summe in Enipfang zu nehmen. Ich ging an die Arb 'it und aab mir Miihe, einen Ausweg zu finden, wie die schreckliche Lawine ausgehakte,! werden oder wenigstens eine andere Richtung einschlagen könnte. Es half alles niMs. die Ans>'chußniit.?lieder ließen si6> nicht aufklären. Niemand konnte das drohende Unheil verstehen und niemand glaubte mir, ffenda und seine Adjutanten sagten nnr: „Es geht nnd es wird noch besser ges?m!" und der Ausschuß qlaubte ihm und nicht niir. Es kam zn scharfen Auftritten. Kenda erklärte mir, hinter der Angelegenheit stecke etwa- dahinter, was ich noch mcht wisse. Aus deu ersten einfließenden Geldern forcierte ztenda >'»u Neklamezwecken und ?ttni Ginipelfang einige Darlehen, die wtsächlich gewährt und di^' auch in der Presse verlaut-bart wnrdcn, jo^ock) nicht in Maribor Die Fl^lge davon war, daß die Mitgliederbei-tröge verstärkt einflößen. Die Ereignisse überstürzten sich. Meine nächst«' Entdeckung waren die Dienstverträge, die da? Kleeblatt mit dem Genossenschaftsausschuß abschloß. Der Nre Geh'llt, 3lV0 Dinar monatlich, mar nicht übertrieben. Ungeh''!>rl' An?"'.'i'' sedo-'^' die Provisionen an, die nicbt etwa v'^m Nein- i gewinn, sondern von der Mhe de? ^in-i fließenden Beträge berechnet »mivden. An-^ den Geschäfl^.'bücbern g herror. d,ß '.l^on im Monat Adril Kenda, iiristovii? und Xun-kovi^ als Dins'r erhielten und im Mai üielir als De? Auö'tinß u^r sich dessen i'ick»i be^'inl'» er d<'m Kleeblatt be'^is'iate und unierschrieb rubig alles, was man ihm norietzte. Ich versuchte aus-zuklären; wiedl.'r ,kämpfe mit Kenda, aber ich unterlag. Die Folge meines AufllärungsfeldzuzeS bestand darin, daß auch die Ausschußmitglieder Tantiemen bezogen, die den Bezügen der Verwaltnngsräte großer Konzerne ge-NAlltig näherrückten. Kenda war in seinem Fahrwasser. Er erklärte mit größter Zuver- m. Ernennungen im Rilwerdienste. Der Untersuchungc^richs^'r dcs ^!rei'.gerlcht<'s in Maritior.^>'rr Dr. Leo B er lic wurde zuttl dichter dcs Bezirksgerichte'^ in ^tonjice und der bisher dem Mariborer Kreisgcr cht zugeteilte Gerichtsadiunkt Herr Emil P n-r e b <> I zum Richter des Bezirksgerichtes in Orinc^ ernannt. Tic beiden Genannten erfreuten sich in hiesigen Gesellschaftskreisen allseitiger Wertschätzung, sodaß man ihrem Zcixiden mit Bedauern entgegensieht m. Trauungen. In den letzten Tagen wur^ den getraut: Alfred Kos, Fachlehrer, mit Frl. Christine Gaj^ek; Jakob Poto5nik mit Frl. Therese Merönik; Johann ^ernee mit ksbvo, (jszu noek «ins ^uts uncj s»n6 im I«visel. v/ss for «in» (Zllidlampe Zi« viSklvn soüvn. Wenn Tis licktig sps-IHN ««!tsn» sc» ksussn Tis vins «irt->«k»?Uieds?^, sal, ich ihn nur einige Male, früher aber in den ganze ^.ebn Iahren kaum eiN" oder zweimal. Ich .'"nnte nicht abnen, daß er den berüchti-^ten i'^aupt-mann von Köpenick noch weit überflügelt. (Fvri^schunsi folgt). Auf der Straße vom Tode eeeiN Auf der Landstraße unri-eit der 5?altestelle in Hajdina wurde gestern nachmittags ein älterer Mann tot anfgefntioen. Von einigen Leuten wurde iin Toten der Mariborer Fleischhauer S kroba r erkannt Die genaue Identität des Toten konnte bislang noch nicht festgestellt werden. Der Mann dürfte einem Herzschlage erlegen sein, da keine äußere Verletzung oder Zeichen einer Gewalttätigkeit konstatiert werden konnten. In der Brieftasche des Toten wurde ein Geldbetrag von Dinar vorgefunden. Die Leiche wurde in die Totenkammer des Ortsfriedhofes in Hajdina überführt. m. Todesfall. Aefterti abends starb im Alter von tts» Jahren die hiesige bekannte Gastwirtin nnd Hausbesitzerin Frau Juliane W r e s n i g. Die Verblichene, die sich allseitiger Wertsäiätzung erfreute, wird Mittwoch nachmittags uin l6 Uhr in Po-breSje zur letzten Ruhe gebettet werden. Frie de ihrer Asche! Der schwergetroffenen Fami' lie unser innigstes Beileid! m. Neuerliche Gemeindewahlen in Limbus. Wegen eines Zwischenfalles, der sl5) rergan-genen Sonntag anläßlich der Gemeindewah-len im Vabllokal in Linibn^ ereignete, finden dortselbst am kommenden Sonntag neuerliche Gemeindewahlen statt. ul. Besuch im Palais des Arbeiter-AreiS' verlicherungSamteS. Sainstag traf der erste Sekretär der kiirntnerischen Arbeiterkammer als Re>iier!nls,?ronlm''sör der Landeskranken lasse uuö KAratar der Landes-HypotKeken- anstalt Herr Karl E. N e w o l e in Beg.'ei-ittng des Chefarztes aus Magen'urt in Ma-ribox ein. ivo die beiden Funktionäre das neue Palais des Arbeiter-Kreis?ern5,erungs amtes in der Sodna ulica einer eingehenden Besichtigung unterzogen. Der Verwalter der Erpositur Maribor des Arbeiter-Kreisversi-chrrungsamtes.Herr Franz S t e n o v e c. stellte sich den Gästen als Führer zur Ber-sügunfl und begleitete sie durch die Räume der Physikalheilanstalt, des Reinigungsbades und der Ambulatorien sowie durch die Amtsräunie. Die beideu fremden Funktio» näre waren voll des Loties über die inoder-nen und zweckniäßigon Einrichtungen- besonderen (^fallen fanden sie an der Physi-kalheilanstalt sowie an den Einrichtungen des Reinigungsbades, das bekanntlich der Gesamtbevölkerung zur Verfügimg steht. m. Appell an unsere Geschäfts, und Privat leute! Wie alljährlich, begann unsen' agile Antituberkulosenliga dieser Tage ulit dem Einsammeln der Mitgliedsbeiträge für das Geschäftsjahr Mit Rücksicht auf die inelen menschenfreundlichen Ziele, die dieser eminent wichtige humanitäre Verein verfolgt, dürsten wir nicht selilgehen in der An-nahnie, daß unsere mildtätige Bevölkernng auch iu diesem Jahre zun, lveiteren Ausbau des gröszzügigen Programines der Antituberkulosenliga recht gerne ihr Scherflein beitragen wird. Der Jahresbeitrag betragt kaum 1s> Dinar, doch werden Ueberzahlungen in Anbetracht des grossen Aufgakvnkreises des Vereines dankend entgegengenommen. Mit-ln'irger, öffnet Euer .?>erz und folgt dem Rn ke der Aermften der Arinen, die l^eute denn ie auf die Hils< itner edelmütigen Mi! menschen angewiesen sind! Frl. Marie Rupnik; Ivan Tr^avee mit Frl. Sophie .^i^rois und Felix Schwarz mit Frl. Anna Kajkler. m. Uammermusttabend an der Bollsunt. versitSt. Das berühmte Pariser Trio (Tria de Paris), das sich gegenwärtig auf «iner großen und iiberaus erfolgreichen Tournee durch Mitteleuropa befindet, konzertiert am S a m iZ t a g, den 2l. d. auch in Maribor. Das Konzert, das im großen Ä'afinosaal stattfinden wird, umsaßt folgendes Programm: A. Roussel: Trio in Es; A. .Honeg-ger: Sonate für Eello und Klavier; A. Rons-sel: Sonate sür Violine und Klavier; B. l Martinu: Duo für Violine und Cello. Das j Trio setit sich aus C h o l e Nlavier), B r u n, schw ; q sVioline, unk Huveli n ^Eello) zusammen. Kartenvorverkauf bei Bri^lnik und Höfer. IttliUilll As. HilllZI! tti. Die Richteramispriisunq legte dieser Tage I>cim Appellati.'nsgerichtshos in Ljub. ljaua der Auskultant des .K'reiSgerichtes ,n Maribor.Herr Ljubo Stesanoviö ab Wir gratulieren! m. Hochschulnachricht. An der geographt« schen Abteilung der philosophischen Fakultät der Universität in Ljubljana haben die.Herren Stanlo S i j a n e e und Mauritius Z g o n i r aus Maribor die Diplomprüfung abgelegt. Wir gratulieren! Bei Darmträgheit. Lebe5. und Gallenleidsn, /Fettsucht mrd Gicht, Magen- mld Darmkatarrh, Geschwülsten der Dickdarmwond. Erkrankungen des EnddarmeS beseitigt das natürliche Iosef",Vitterivasser Stauungen in den Un^r-leibSorffanen rasch und schmerzfrei. Lanstsäliriae ErankenhallSerfahrnngen lehren, daß de? kranch des ?^ranz-?^osef-WclsserS die Darmoer« ^mpsifsdunaen promve abführt. Das „Franz.Jose<".Bttterwasser lft in Apotheken Drogerien und Spezereihandlun» gen erhältlich. m. Die Gchachkämpse um die Meifterschast von Maribor beginnen am S o n n t a g, den S2. d. um 9 Uhr iin Cafe „Iadran". An« Meldungen werden noch bis Sonntag entgegengenommen. Für die erste Gruppe meldeten sich bisher l4 Spieler, darunter Direktor Poljanec aus Ljutomer, Emil .Kramer, Prof. Stupan, Konit, Strniea, Bien, Luke«, Osw« nek u. a. m. Für die zweite Gruppe haben bis uun K Spieler ilire Meldungen abgegeben. Die Toilnehnier nlögen nach Möglichkeit ihre Bretter und Figuren mitbringen. In jeder Woche werden zwei Runden bezw. zwei an einem Tage gespielt. nl. Cercle sranon) zweiter im Halbschwergewicht / Am 1. Dezember Start in Stambul Nuinmer 27I. auf aufmerksam gemacht, daf; die Bücherei dc-s Vereines durch (^ieschenke der französischen Negierunfl und des .s'^errn Senators Dr. Miroslav Ploj um 1L8 Bande aus der neuesten französischen !.iteratur vereichcrt wurde. (5s werden das>er alle, dii sich für französische Bücher interessieren, neuerdinqs eiusseladen, dem Vereine als Mitx^lieder bei-.zutreten. Äuch in d^'n französischen Tprach-kurien siir ^tinder und (Erwachsene werden noch Anmcldllnl^eu angenommen. m. ?lutobusausflug n die Slovenske gorice niid n:?ch Pretmnrje findet Sonntasi. d> il d. srait. Die ^^eitnnq des Ausslulies l?nt der Archivar.'^err Professor Bas iiber-nonnnen. 'Anmeldi'nsien niögen uuner'^üglich an dac' üieiscbliro „Putnik" gerichtet lver-den. IN. Verstorbene. Vonqe Woche sind in Aiarilior gestorben: Aloisie Oernec, 84 re aU; <5lirl>tine Polanc, Du^an >>lNlve'.-s, s'. MvlMte; ^>^>an Pcrko, s's> I.' Äl-I'ert Ll'!-! inslg, !">'> Valentin l'^^ornp, 48 ^^ahle; Josef 'M'dri,", 73 I.; Miirie ^l.'oto(1« nir, !1 (^'lisubeih t'-wle, ^ Au'vN't Vialnoine, 7.^^ Ts?erese (^lobe?, I.i Franz .i>^'rzog. i!l) (5-va ^i'äibach, !'Z I. und t^wbriele !^'t lasnk-e?, 4^ Ialire alt. m. Auf den Sondcrzuq nach Bcsi^rad anlas',lich des dort ain 2^5). d. staltsinden^en (''»l^stwirletonaresses wird nochuuil'; ansinerk sanl q^inacht. Die (>'>!.sainllosten stellen üch i^nk 2'.V> Dinar pro Pc'r'on. Nähere ^Informationen erteilt die ^^'i-irikorer s^astwirte' sienesseuÄ^aft sowie der C-Zenossei'ichafts^'er-lzcni.> in Liulil>ana. m. Nt'.t ?>»'>» A'ttobtts nach Der ?lntoli!'/^an'^flnsi dei' Maritorer ^reniden-!ierfesiroverbaii^e.? findet nnnnu'f'r "nd.il?l-tiq ^onntaq und Monti^g statt. Die 'Al^'fasu't cisoln! ^onnlasi ^riih vrnt <'ot!'l „Dre!", die Niiclflihrt Monta«^ at>end) ron ?le ^'!ilirt1!'eien belaufen sich 'a^nt '.'^renz-iisxrtritt'?qet'jiliren auf Dinar. (5iu Pas', ist nicht notwendig, /^'ür Vervflesinng lino Unterknnst ist in ^-I'Lien oor^iesorl^t, deren .^tosten 10 Schilling nicht ilbersleigen loelden. ni. B'ctterlicrlcht vom l7. Oktober 'I^ei>.6?tisil.'i"'5u:'.'öer —li. Baroinet.'r'tand 7!l Denireratur i'>..'>. Windrichtunq N?, Be-wö'^iiNi^ teilweise, Niederschlns? " l5ak<^' ,,?lstoria" konvertiert wieder tmilich da^^ anersannt best<' 5alonorch<'st''r 's. i!l'i<''e!'. ^ ^ ncinq _ S'elikc» knn?^rna. Musikal- osrol' 'ches Dno. Laurk und ^ab^reti-Pro-gromm. DicnS^<»q: 17.! s u c n ss a l N Don-nerst'^'^' il<.! Mu? M»! v. (^'lansttlisches. Der nächste' Vortrag sili.n' „^.'ntlwr'.' Pedentnng fiir die s'^i.'oen-N'ovl" loird Donn<'r'>!ag, den d. M. um s'al'^ s!> Nsn- ini 'll^-etsaale staltfinden. Jedermann nnlltonün.'lf. n. Training. In Maribor nnirde unser l'etannte :V>linsP>idagoge -'^'^err Prof. Vinlo 5^ v' d l I' a u c r uiit der i^'ehrerin ',^'rl. Vida i n t e r I e ch n c r, einer Tochter des Osierlu't<'rinärrates 5>errn .^linterlechner in ^>^larilwr getränt. Dem nenoermahlten Paar unk.'re lierzlichsten s^lnekwnnsche! p. Die schwere Bluttat in Polens ik löste überall Ä'itleid und Bedauern mit den beiden ersizossenen Brüd^'rn aus. Zamstag wurde unter ^^eitung 'des Untersnchnngorich ter^' Dr. o r n o von <>on (^'richts-iirzten Dr. V r e k o und Dr. M r g o l e dic ^l'dultion der Leichen oorgenoiumen. Die ^!n^el traf beide Brüder in die Bauchholile. ?vrnn'i ^'ajli war sofort tot, mälirend Anton >'rst noch .zniei stunden der schweri-'n Ver--letuing erlegen ist. Der Boüi^ers'osin Petek veranlniortet sich ninnuelir nnl Notnwhr, tia er ?lngst ss<'lial't mUte. das< >die beiden ^.'ojli seinen ?^ater überfallen n'ürt'en. u. ?irsenikvcrgiftunn. In benni^tlosem Zu stan!) wlirde die 1l> sälirige ^'len'chlerin l^<'r-trud Viseiliaf ans D'l'olei ins hiesiae iitran-fenliaus sil'erfülnt. (5s wurde eine schwere Veraistnng diirch 'Arsenik s^'stgestellt. V. Tintino gelangt sv.'iite, ?^>ittwoch, und morgen. Dl'n'!er>''taa, der ?^ar Pollen berg'^ilin ,.Der ?:"l'ider" '^nr V'^rsiih rung. Außerdeni die neue Ufa-Wochspiel^'n erhiült den Meistertitel für das kommende ^ahr. Die '^Verlosungen: 1. Gruppe: ?.elezni?ar (Maribor) — lLinbliana): Bel^?<^eer ?elieuii''^ir — Zaareber Wl"^; ?arajevoer —Osiseker 2. Gruppe: stikindaer ..B-'i^ferefer Lvmbore? '/AK—Nooüadcr ^^SK; Vinko-vcier ?.eliezn'l^ar söhne k^^einer). Gruppe: ^n-s^d-'revoev Besgra- der ?^elsezuil"ar; ^ki-'^er ?.eliezni<''ar—ZaieiZa-rer Z^oplieer 7,Z^i'-.-P,-ikl'v.>v /eljez-nl^ar. :Schnee am Bachern. In den abereu 5ich ten unseres Bachern ist bereits der erste Schnee g'fallen. (Einige begc'isterte Zkisünger lies^en es sich nicht nebinen, mit den rasch bervorgebolten Bretteln die ersten ?^-urchen in das erste schimmernde Weiß zu ziehen. : Yine Ski-Sprunflschanze nn'^d nnnmehr am Slseine gelmnt weiden. Als Terrain ivnrde der Abschnitt ain Nibniak gewählt. : Die Bastan-Radmeisterfchaften gelangen ini nächsten '^ahre anf der Strecke Sofia— Ni!i—Beograd Austrag. . Vin mißqliickter Rekordversuch Ladou-meflues. Ladoninegue unternahm vergangenen Sonntag neuerlich den Versuch, Becca-lis Weltrekord über die Meler-Strecke zn verbessern. Das Unternehnien war aber nicht von (5rfolg begleitet, da der s^-ranzose nur die Zeit von erreichte, wogegen Becealis Bestleistung beträgt. : ?driililein Schiedsrichter debiitiert. In Brasilieii fand inan ein Mittel, nm derbes S>Piel anf den Fußballplätzen zn bekänipfen. Man fand es bei einein wiäitigen Sviel zwi-jch<'n (sain'pos nnd Nio Nnirersitv. Mit der ^'eilnng die'es Sp'eles wurde mit ganz au-s'.eroi'^entliche'.n (^-rsolg eine Dame b'trant, eine iilnge Zliids'ntin. namenv s5ol"na. Noch nic vorlxr wuvdc in Braslliell ein Fußball- LeiÄMewicht: . Mihulja sSparta), 2. Uzelae (Hajduk, Sarajevo), .'i. Bakeviö (Cro-atia). Halbmittelgewicht: i. Prpiii (Sparta), 2. Fischer (.' B«rg-Ton?ino. Bis einschließlich Mittwoch der grosse sensatiouelle Filmschlager „Tar-zan". Douiierstag beginnt die glänzeiide Operette „Sehnsucht 2tt2", ein lustiger Filn, mit Magda Schneider, Thimig, Frit,, Schulz, Paul .^enlp und Wolf Albach Reti in den Hanptrollen. — In Vorbereitung der grobe Setisatioilsschlager, ein Meisterwerk deS größten deutscheii Regisseurs Frit) Lang „Das Testament des Dr. Mabuse". Nnion-Tonkino. Ab heute, Dienstag, die Wcltscnsation, der bis heute beste (Vesangs-film „Ein Lied geht um die Welt" n,it den, berül'mten Rtlndfnnktenor Josef Schmidt. Die .^^andlung spielt in Nom nnd Venedig und ist ganz anf Schinidts l)"rrlichen Tenor aufgebaut. Bon Prachtvollen Naturaufiiah-ulen und Sehenswürdigkeiteii Venedigs ist der Filiu voll. Dieser einzigartige Filn, ivar über sechs Wochen das Prograinni des größ-teii Wiener As'ollo-stiuos und erzielte einen Rckord-Besu^ Mittwoch, den 1^. Oktober 193.'^. Aus e. Troumlg. In Teharse wurde .s-,cr'.- Josef B e r d n i k, BeanUer -uZojsi-wi. schen (^^esnndt ch.ift in Prag, init Fvunl'.in Dora T e r g l a v, Techter des Besii'.ers .V»errn Terglav in Butov2lal, getraut, '^^'ir gratulieren! c. Die Stadt ohne Wasser. Nachdein es bei deu vergangenen drei Ueberschiueinnlüng.n Unmengen von Wasser i» (5elie gegeben liat-te, blieb dic Stadt Montag vorniittags plöt^^» lich ohne Leituugswasser. Da^'.n vcrlaiitbart der Stadtinagistrat: Iii der Nacht voit SoiiN tag auf Moittag Plattte das .s-iaiiptrohr der Wasserleitung in Fu^iiie und ist dadurch die Wasserzufnhr vollständig unterbn.nden. Im Reservoir befindet sich liur noch wenig Wasser, mit welchem äußerst sparsanl ulngegan« gen iverden inuß und soll dieses nur zu (^e« nußzwecken gebraucht werden, während der (Nebrauch des Wassers zum Wascheu, Baden nnd anderen ähnlichen Zwecken strenge untersagt ist, bis das .Hauptrohr repariert wird. Dienstag wird das .Hauptrohr voraussichtlich wieder hergestellt sein. Wenn daS Wasser aus dem Reservoir erschöpft sein »vird, wird die Stadtgemeinde die Wasserzufuhr aus dein Brunnen beiin Stadttheater mit dein Sprengauto besorgen. Wasser aus zweifell)aften Brnnnk'n, besonders aber ans Britnnen, die bei den lebten Ue-berschwemmuiigen nbersäiweinmt waren, soll auf keinen Fall ztl (Nenußzlneäen verwen det werden. — Das Wasser ging schoii Montag in den Mittagsstunden ans und trat das Sprengauto schon nachnlittags in Aktion, indein es in jeder (^asse hielt und inan dort Wasser nehmen konnte. c. Der neue Gemeinderat der Umgebung^, gemeinde. Bei den Wahlen aiu Sonntag erhielt die Liste der Jugoslawischen National-'.-artei mit dem bisherigen Bürgerineister .V^errn Vinko Knk ov ec als Träger dic Mehrheit mit 77V Stimmen und 31 Mandaten, die Liste deS früheren Bürgermeisters 5>errn Mihelöiö.^13 Stiminei: uitd 3 Mandate, die Liste des Arbeiters Plaiikar 25,0 Stimmen uud 2 Mandate. Der neue (Neineinderat setzt sich nun wie folgt zusam-nien: Bürgermeister Kukovec Binko, Bize-bürgermeister .hrastnik Valentin, (^enieinde-räte der Ingoslawischen Rationalpartei: Dr. Laznik, Wltawskn, Samec, i^ohar, Ing. Krulc, Bosiö, Munda, Lebiö, Ie^ernik, i?^e-tina, .«iuperger, 7.agar, Beleus^ek, Frastag, .jäbrige Portier Mar .Cramer init einen! Messer einen gefäbrlichen Stich ins (^jcsi6>t. (5r umrde ins Allgeineine Kranken-haits gebracht. e. »^hrra-ddiebstähle. I,i Levec ivurdi^' aus dem Flur eines (^a^sthauses dein Schll^s-ser Iutihar aus Levt': ein neiies Dawi'nfah? rad entwendet. Dein Mechanikerlebrtiug Franz Glin-^ek wurde vor dein Vostgeb'iiide ein „Stti?ia"-Rad, (5>'iden^nnni!!'<'r Z__ gestohlen. r. Benzinbrand. Freitag abends n>urde luf dein Bahnhofe eiiie grössere Menge Ben zin durch Vei''!eheli aiif dein Vodeii ver* ichnttet. (5iiiigc Zeit nachher sing das Benzin zu breuiieu an. Mau berief sofort die ?vreiw. Feuerwehr, die auch bald einlanate, doch hatte mon den Brand ich-n geli^M. r. Diebstahl. Der 5''!i!!?.neis<^e''in in der '^'llelsandrova uliea ?(r. 3 wurde au? ihrer Wobnung ein rotes Seidenkleid siestoblen. Des Diebstahls verdächtig ist eiiie Franeiis« Persoii, die in mehreren .(^änsern dies-'r l'ws-ie iiach unbekannteii Per'oiieil gefragt batte. c. Gefunden wnrde iii der .svasil'? ^'tia cesta eine schwarze lederne (Geldtasche Uiit einein lieiniren Der ''il^^iüst« träger rrliiilt sie auf der Vor>!el)uug der Htadtplliizei ^ Mittwoch, tien 18. Ottover ^Mnnbttrer Zeitunc^^ Nummer i?79. Wirtschaftliche Rundschau Ausländisches Änterefse Günstige Folgen der Levantemeffe für Jugoslawien Anläßlich der le^tt?n Lcvantl'meise in B a r i, die M Zeptemtcr abgehalten morden >var, brachten verschiedene, vor allem ltalicndiche ^-irmen «irostes Interesse für die Placierung iusiciilamischer '^l^rLN auf. Das Explirtföri)erungslnstitut des lbandelsmin'-steriums erhielt einc Reihe non Anfragen naä) nachfolgenden Artikeln: Interessenten Mollen sich direkt an dieses Jnsntut wenden und hiebei ^ie »or jeder einzelnen Anfrage angeführte Nummer angeben. Erzeugnisse der Forstwirtschast: Potenza: Fichtenholz. —. 2 Pisticci (Ma teraj: ^-einholz für die Möbelerzeugung. — li. Rari: Möbelholz. ^ 4. Braganza (Vi-7cnza): (Wichen- und Fichtenholz für die Erzeugung von landwirtschaftlichen Maschinen. ^ 5. Bari: Bauholz. —. li. Bari: -perr-holz, Elchen-- und gedämpftes Buck>cnholz, iierschiedenc andere Holzarten, gebogene Stühle. — 7. Neapel: Feinholz für künst- lerisckie Möbel, Furniere, Sperrholz. _ 8. Tel'-Aviv: Bauholz, Bretter für die Erzeu-gllng von Obstkisten. ^ V. Bisccglie, 1s>. Bari, 11. Ieru^salem: Vertretung für Bauholz. Getreide und Gemüse. Ii.'. Bari: Getreiiie. — llt Bari: Weis^-bohncn und Mais. — 14. Bari: Mais, .^^-la-scr, Gerste. ^ 15., IL. Nocera Jnerorc (Za-lerno): Getreide. — 17., l8. Martignano (Lecce): Gerste, Mais, .'^fer. — l9. Bari: Mais, Bohnen, .^"^afer. — 20. ^^loreuz: Vertretung für Getreide, Angebote in Vrbsen und .>tleic. — 2t. Bari: Mehlvcrtrctnng. — ?? Bari: Futtergetreide. — 23 Jaffa: Getreide. Bieh, Fleisch, Getreide. 24. Bari: Ninder, geschlachtete Mlber, geschlachtetes Geflügel, lebende Schlveine. ^ 25». Bari: geschlachtetes Geflügel. W. bis :^1. Bari: Rinder Firmen). —. .'^2. Bari: Fleischkonserven, Lebendgeflügel. — ^^3. ^ant Agata di Puglia: Pferde. — Bari: Bich, Fleisch. Verschiede« Artikel. 41. Bergamo: Bauimvollabsällc. — 42. ^lvirtale: Leder, Schuhe. — 43. Neapel: Beischläge, Tchmiedewaren. ^ 44 Barl: Glas, Kristall für eine Mi^belfabrik. 45 Tel-Ariv: .Heu, Stroh. — 4« Tel-Aviv: Bankverbindungen in Palästina und Geschäfts^ Verbindungen zwischen jugoslamii'chen und palästinischen Kaufleuten. Eier. 35. bis 37. Bari: Eier in Kommission. — 38. Bari: Eier auf Rechnung. Heilkriiuter. 39. .Kopenhagen: verschiedene ^Heilkräuter. 10. Padua: Heilkräuter für pharmazeutische Zwecke. X Bei Spedittursendungen in Gammelwagen ist naä) einer Berfügung der Zollab-teilung des Finanzministeriuins dem Fracht-bries ein genaues Verzeichnis aller KoliS bcizuschlieszen, da es der Zollbehörde als Unterlage bei der Zollmanipulation dient. U.M Unannehmlichkeiten vorzulieugen, werden Jmportenre wie Exporteure darauf aufmerksam gemacht, diese Spezifikationen unbe dingt beizuschließen. X Der Preisindex im September. Die ?!a tionalbank veröffentlicht einige Daten über die Preisbewegung in, Großhandel im abgelaufenen Moimt September. Ter Gesamtindex ist gegenüber dem vorangegangelren Monat unvercindert geblieben und beträgt nach wie vor W.7, wobei die Durchschnittspreise des Jahres 192l; mit lM angenommen werden. In? »vorjährigen Zeptomber be-tluli der Inder l?1.8. Was die Preislage der einzelnen Artikel betrifft, so ging inl September dersellie bei Pslanz«nerz?ugnissen von 49.3 auf t.'^ und bei Industrieartikeln von <>'^.7 auf Punkte zurück, wogegen' der Indei- für Vi^'h und Biehprodukte von auf 5x'^.2 und für Erzeugnisse des ^Bergbaues von 74.!) auf 7ö.2 stieg. Im Export erhöhte sich der Index von 55.8 auf wogegen er im Import von 7.?.4 aus 73.2 Punkte nachlieh. X Hopfenmartt. Zanntal ^var auch in den letzten Tag?« auf dem Hopfen-inlirkt die Tendenz »lusgesprochen fest. Die Preise bewegten sich im allgemeinen zlvischm Ki'i und 7l) Dinar pro Kilo. Bisher sind etwa vier Fünftel des diesjährigen Ertrages abgesetzt, sodaß sich noch etwa ^(XX) Zentner zu 50 kg in den .^nden der Wareneigner tiefinden. In erster Linie richtet sich die Nach-ftage nach guter Ware, während mindere Qualität fast gar nicht gesucht wird. Auf den a u s l ä n d i s ch e n Märkten ist gegenwärtig ein ziemlicher Stillstand zu ver^'ichnen, da in einigen Ltaaten aus verschiedenen Gründen keine rechte S^auflust sich entwickeln kann. Im ^anntal hingegen, wo diesmal vor,züglicher Hopfen vorhanden ist, ist das Interesse groß. Es ist damit zu rechnen, daß in kurzer Zeit der ganze Vorrat abgesetzt sein wird. X D«r Wein markt in Krain. N^rch Meldungen aus Ljuliljonli ist in .Ärain das Interesse für lieimische Weine etwas abgeflaut, da bereits der billigere Dalmatiner Most anzurollen de ginnt. Größere Nachfrage herrscht nach dem „Evieek", der zum Großteil bereits abgesetzt erscheint, wes-halb die Preise in dieser Minsorte anzuziehen beginnen und sich zwischen 5 und l> Dinar Pro Liter bewegen. Weifte Tischweine sind Par-tie^veise noch zu 4 bis 5 und bessere Sorten zu 5 bis 7 Dinar pro Liter erhältlich, doch ist mit dem nieiteren Anziehen der Preise zu rechnen. Für neuen Portugieser werden im allgemeinen 4.-^» bis 5 Dinar bezahlt. X Bieheinjuhr nach Palästina. Da in Palästina gegenwärtig größere Partien Vieh Placiert werden können, werden Interessenten darauf aufmerksam gemacht, daß !^lm Import gewiss? Vorschriften zu erfüllen sind. U. a. find die Tiere im Einfuhrhafen einer 14tägigen Quarantäne zu unterziehen. Der 'Zendung sind besondere Zertifikate beizu-schließen, die nach beendeter Quarantäne vom englischen Konsulat in Palästina beglaubigt sein müssen. X 5^in« Zuckereinsuhr in Oesterreich. Da die Zuckerrübe lieuer in Oesterreich i^berauZ gut gediehen ist, ist damit zu rechnen, daß dieses i^^and diesinal keinen Zucker einzuführen sich gezwungen sehen wir>. Die Fabriken sind voll beschäftigt und werden die inländische Produktion vollauf decken können. X Ängleichungstendenzen zwischen Er-zeukung und Verbrauch in USA. Die Anie-ric^'ln ^ederntion of Labor stellte fest, das; die Wirtschaft unt. schwindender Ziiversicht und >Unsicherl)eit stark zu leiden habe. Seit Juli ist die industrielle Produktion um etira zurückgegangen, die Aktienkurse um 18°/,» u. auch die Bondsknri'e haben Nückgänge aufzuweisen. Die .ie Einfuhr von schweren Arbeitspferden imch Deuk^chiland überhaupt verboten. X Einfuhr von Skontingentwaren nach Rumänien. Das rumänische Finanzministerium hat angeordnet, daß die Einfuhr aller der Kontingentierung unterworfenen Waren, welche nach den Zollurkunden vor Ablauf der Giltigkeitsdauer der Einfuhrl^-willigung t>om Ursprungsort abgesendet wurden, unter der Bedingung gestattet sr, daß die Waren spätestens binnen M Tagen nach Ablauf der Einfuhrbewilligung einlangen. Das Handelsininisterium hat Ver« füguitgen über Zuteilung »on Kontingenten für das letzte Quartal erlafsen. Die Zkontin-gente, auch die bisijer eingeräumten, bleiben vorderhand drei Monate hindurch von der Genehmigung ab gerechnet in Kraft. Ab 1. Oktober wird die Zuteilung der Kontingent te im Sinne der neuen .^.xnÄ»elÄ>erträqe regelt. X Iiapanisthes Bierdumping. Japan hat cs verstanden, Were von bemcrkenswerrer Güte zu brauen. Die Ausfuhr erstreckt sich heute nach Britisch-Indien, auf die Ii^seln t»cs Stillen Ozeans, mtf die Wstengebiete Südamerikas und auch auf Niederländisch. Indien. Deutschland führte 1931 noch 74 Mill. Liter Bier aus, Japan nur 0.i? MU. lV2 konnte Deutschland nur Z.5 Mill. Liter abfetzen, während Japan über das Dop^vlte ll.l Mill.) ausführte. Im ersten .halbjahr 1933 führte Deutschland nur noch 0.N Milk. Liter aus. Japan dagegen rund 2 Mill. M. Aber wenn man einc Krau noch gar nicht in der .Hand hatte! Wenn sie einem nicht cm mal über eine Fingerspitzc Recht gestattete, ja einen überhaupt nicht zu Wort kommeil läßt? Und wenn man ihr gegenüber unglücklicherweise in der peinlichen Lage ist, schweigen zu müssen, weil man sich selbst ins Unrecht gesetzt hat von Anbeginn an! Trotzdem war er entschlossen, heute noch den Versuch zu machen, endlich eine klare Aussprache mit Ilse über deren Stellung im .Hause und ihr beiderseitiges Verhältnis her-beizuführen. Nach dem Abendessen, nach dem man slch gewöhnlich bald trennte, weil der alte Lobenwein meist noch arbeitete, Dorian, der Privatdozent war, sich zu seinen Sprachstudien zurückzog und Tante Sabine, da Ilse sie mit dem früher erhofften Plauderstündchen im Stich ließ, gleichfalls ihr Zimmer aufsuchte, wollte er den Versuch machen. Darum trat er, als Ilse, die gewöhnlich ^ils erste aufbrach, den andereit Gutenacht gesagt, auf sie zu. „Darf ich dich um fünf Minuten Gehör bitten? Ich möchte eine Sache, die keinen Aufschub duldet, mit dir besprechen." Zu seiner Ueberraschuilg tnachle sie diesmal keinelt Versuch, ihu lnit einer Ausrede abzuspeisen, sondern antwortete ruhig: „Gewiß, wir wollen in das Rauchzimmer gehen. Ich beabsichtigte ohnehin, dort noch eine Zi garette zu rauchen." Er unterdrückte die erstaunte Frage, seit wann sie rauche, und folgte ihr schweigend in das behaglich mit orientalischer Pracht ausgestattete Zimmer, das ungefähr in der Mitte des ersten Stockwerks lag und gleichsam die Scheidewand zum rechten Seitenflügel des .Hauses, in dem sich die Wohngemächer des jungen Paares befanden, bildete. Denn anläßlich der Heirat seines jüngeren Sohnes hatte der alte Lobenwein diesen Seitenflügel, der bisher unbewohnt gewesen, dem jungen Paar als Wohnung angewiesen, während er selbst nach wie vor den linken Flügel bewohnte und die dazwischenliegenden Räume des Mittelbaues als „neutrales" Gebiet für alle Familienmitglieder erklärt wurden. Sie bestanden aus dem großen gemeinsamen Estzimmer, das an KlauS Lobenweins Wok?nzimmer stieß, einem großen und einem kleinen Empfangsraum und dem Rauchzimmer. Dorians und Tante Sabines Zimmer lagen im Oberstock, die großen Empfangsräume, die a'ber seit Frau Lobenweins Tod nicht niebr beuützt worden waren, im Erdgeschoß 10. K a P i t e l. Erich Lobenwein hatte sich nach dem Betreten des Rauchzimmers eine Zigarette angezündet und dann in einem Klubsessel Ilse gegenüber Platz genommen. Er war sonst ein gewandter Redner, dem die Worte leicht vom Mund flössen und der immer klar und bestimmt das zum Ausdruck zu bringen wußte, was er sagen wollte. Heute versagte diese Gabe Er stockte öfter, widersprach sich und rang sichtlich mit dem Ausdruck, wobei ihm schon das dritte Mal die Zigarette ausgegangen tnar, so daß er sie endlich ärgerlich in die Aschenschale warf. Verwirrte ihn Ilses unverwandt auf ihn gerichteter Blick? Oder ihre kurzen, zuweilen etwas spöttisch angehauchten Zwischenfragen? Er wußte es selbst nicht. Nur daß einc von .)?inute zu Minute steigende Nervosität sich seiner bemächtigte, fühlte er deutlich. „Du hast mich also hoffentlich verstanden?" schloß er nun enfatmend. ..Ich habe nichts dagegen, wenn du ^ir Verr^'l:r in un. serem bisherigen Gesellschaflkrcise suchst und tn bes^idenem Maße Gesellscljnst pflecist. Al'er ich wünsche nicht, daß du darin übertreibst. Keinesfalls möchte .ch, daß d« eine Modepuppe aus dir machst, die ihr? Zeit auS schließlich Vergnügungen ividinet und sich beständig mit freinden !?euten umgibt!" „Ich weiß, du hast Damit gerechnet, «n tnir eine HauSmamsell zu bekommen!" „Nein, gewiß nicht! Ein solcher Gedanke lag mir vollkommen fern." .. ?>ann kanti es dir sii gleichgültil^ ''ein, was ich tue. IedenjMs umß ich das ReK haben, aus mir zu machen, was .ch will, un?> mir mein Leben nach Beliebe« ^inzur«!^ ten!" „Entschuldige ^ wenn NNM oerhemrtet ist, hat man dieses Recht eben nicht mchr.^ „Bah, du bist doch auch verheiratet, un!> ich schreibe dir nicht vor, wie du dir dein Leben einrichten sollst. Iedenf<,lls habe ich keine Lust, mich als 5>lusunke einzuspinnen, sondern will mein Leben genießen. Dazu habe ich doch geheiratet?" „Dazu?" „Gewiß! Wozu sonst?" Ilie sagte eS gleichgültig un» blie^ d?>off-nung, daß du Riickficht auf meine Wünsche nehmen würdest. Denn die Frau, die liebt..- Dasselbe klare. k>elle Lachen, das schon Tante Sabine frösteln gemacht, unterbrach seine Rede. »Ach s 0 hast du das damals aufgefaßt? Als . . . als sei ich verliebt in dich? Wie komisch! Da innß ick, mich allerdings recht al^ bern ausgedrückt hal-en, und du hast n'ich sicher für ein rechtes o^nschen gehalten!" Sie lachte noch immer wie über eine«' Witz. Vtirnriutzcittd detraKelc u jie. Zeitimg" Nummer ?? » Mittwoch, den 1^. OktkiVer X Restelunst der Buttereinsuhr in der Tschechoslowotei. t'er ''.'llisfchils^'iknnl'. de>5 '^^iesisnudikai.^ vom Montag wlir tieiMossen, für bis ^nde 1!>3i; keino !^tontlniicnte feil^ulelien, doch sollen änitlichc hnndel'^politisch^ni Verpflichtunlien, die nns eine l^'^e'cinitcinkllhr von 18 Waq-jion.? bis d'nde lcinten, eingehnltcn nx'rden. X Neue Einftthrerschivermsse in Pelc^icu. Tie belqiicke '»iegieviiNl^ beflis'.t sich :n'.t neuen ic^nliniienuernngen. Zo ist ettt die <^^n-sil.jr v.'n l'l^etreide nnd l^^etrei^eei'^^enlsnissl.'n lillcr ?!N l'iner lu'sondeven l^'insnhrbeivissi aiini nnt^'ru'orfeii. ^-^'vner ist die ^innlbr^ ken''ui^".i!ierun,i von Tvikotitoffen, non >>er« rcn- nn!^ ?lini.'nkoufeUl0n. von !'lra.''!itlen, ^tveiien u'w. «levtlint. Tie nuna diirste in uiirze ^>eröffentlicht werden. l'^nlin.-s'lisit ^ie ?>ieiiierunst eine .'oll-erliötinn'^ '..on etirn 12^/" citif Nadioiivvnr^Ne. Pcrnchm nusgedriilkt. llUid ^ic in ?chwieristktilc'!??" l'!.i einen? '^"'etrleb ein '^9e.Wl vor-gen!. in'.nen n>Ulde." ,/'vi weichenl'^" ,/^^ei der ^t^iat^^^innisiltsämst." „Tu warst qestcr,, nicht in der schule", niend.'t sie!) der !^'el)r<'r an einen Tunisien, „hal dich die Unj^nin't d<'r Witteriini^ dlirnn ,^es)ind<'rt'^" — ,/.'cein, I^err Lehr^'r, der Re-siekr." MohrentSpfe. „Mutti, wenn ich ein Zauberer wäre, würde ich alles 'n Möhrentiipfe nerwanöcln." — „Aber Ltind, so viel könn-teil du doch ciar nicht essen!" — „D?ch! Ich nnude mich erst in einen Clefanien verimn-deln." k^ür 6en k^sntsl «W !»W! Il bei NvänciQ '^irtfckastsattc»» »vcu-b pür» prakditctH« t.even s!ttduncl.nunrm»s fürSMun«!. ^ /Auskunft dvim vuekkSnctlsr ocisr dsl ttsrc^si', frsidurg i.ö. .UUU»«»«» ^Zsinsr Anzeiger /^nsk-Aszen imit <^niVk0?t) Linc! 2 vinsr in Lnes-dsi?ulss^en, cj.r niiler die Venn. iUI^.lc'.inrislcr! v'.'^cs'^ ^eii 1^. I<» Ulir imrin. .^ur ^^tnindiilk.i „«^)iimin^ei l" INI AchtlNIst! '?)ci!t d. HIN ÄliU'lschlil'Ii^'iu'n! Äu 5,sF^ZcallF/«» WVVVvVV 5chouv'r Llupsermetlilttronz '^n ln'rl.ni'en. ^.^^ellinjSt'.i iii. icchl.^. uUcr Tcppilh .^u vvrl^iin'en. !?ieintvisiiti<' .'i>asen !^u oerl^^iu- sen, BeliNscke. (."iii-'?iki und '.^>ilier !)ie^r. cesla 7<>. Lcclciirnhmen unli »wsperl-^I^esiül zu verlaujen. Uor^'-^tn esui jO'». elnsle Äusteri '^u oillisi-sl^ü "l'l'.'lseli sreiwillit^ versk'i-^ ""rt. Zpe.'üien. '.?IIl'k'!iudr^'ua ^ cestn .'..V l.'^U) (!^i!!til^e^'itch.r'. !.i^uu '^'.ettnus .- ^'outt'iirD. Seli> und proiin't dlirch Po-^Ionni ',avl?d t. d.. Zci-^rel>. ul. ,'^iir Ank- 'i'0rk ersuchen Dinar in ?^ries-nmrlen^ l^ns-lisl» lcisons, '.'.'cis', ('ditl) L^r-^ ^irelova ul. !?>/-. ^Imvcnisch erlernen 5ie lchnell.! leichl uiic» siciier nur nnch der^ IN 0 rnslen I11 elliss? n ',itt ''I nlinc Veilil'ellernen. Prrl'elel->"ni sireitii?. '.'insr.M'il eriiclen v!'n l7 Uhr TniteiN'nchlwa 'Ii :.'7/1. Mlttelli'ir. Tnncrliaste l^Uiikflamprn? TaZ Asleiiiverlauf'^recht ncin lninlieii ist libsieiclKisst morgen! i^ie l'nrsen niinmelir Ihren ^^c-> dlirr ,in Gliis)lsimp!'n deinen, e-? Ilnn'ii beliebt. D0iic'rl),!n' n.! sl.ile s^iliis)birnen l'elemnil'n Tic^ kie! der Firma Jos. Wippliiiqer.j Ilil'ieeva ti. 290> ü^eiisc nlteö l^^old. Till'ersrc'iien, wl'clie ,^üsnle ^n .?>lickistvrei'''n. ^.'l^ Etuiiit'i. l^wldarbeiter. sio^I ri>^sa 79?f>! Pe.roleiinw cn laiiit Detenee, ^ dafmia '.'. l^trabslrin. reiner i.'eüier Äor-iiuir. m. lioch. sli'.nt kompl. (^^ral'gitter billi^sit l:ti.;ugel?en. Anirn^e im Geschält l^'u.'voölli ul. S0. t2 UV Zephirose« preiswert yi ver^ t^niseu. Äeljsla c. :;8/'.'. «oniplettc Ski mit '-^j^iinbus--stöelen billiM zu »vrlan'eu. An .anfragen im Zpezerei.ieichiüt. Älelscindrova 71. ILS.'^I ^-eittstes Sauerlr^ut, auch n, ^töpsen sScirma) ist wieder täg lich M liciben im ^^ebeiisinittel-att^linlt mitlnlii. wir!) zu mei nem 4jäl>r. »ind nistienou»men. ,'jol)le Tin. Änqeüote mit ^'i6)!t'ild an ^^ugiir Äuno, ^^u-Iwtica. 123^8 V0»PQ»I«» 4 S/eFFvZ»kfe»iFeHe Alleinstehende »^rau. die kochen kann und alle .Hausarbeiten verrichtet, wünscht tnsisi'llier un terzuloinmen. Zuschriften unter „Zanesljivn" an kir als je Haus, neu tiebaul, mit melire ren Wolinungen. lnich für cine^ Bäckerei geeisinet. Ädr. Verw. ! I?6M _ i Tonnijier Baugrund nnter der Pyramide zu verlanfen. Teils Buch der „Mestn^i brainlnica"/ teils bar. Direktor ^^ladek, Ürc-lvva ü, 2- Stock. 1L7V8 2^11 veF^UKtvF«» Möbl. Zimmer mit I^orpfleq. zu vergeben. Adr. Aerw. Gasthaus, an qnter «-te'le, zn verpachten. Ädr. Verw. 1:.'5^.'> schönes miibl. Zimmer im l!?tndtzentrnm ist jo''ort zu vergeben. Ädr. Verw LtZohuung, Zimmer. Kabinett,^ i^iüche soult Ztt>icliör, Parl-- und '^^nl)nliofnöl)e. ab 1. Tez-.'inber zu verinieten. ^iin-j samr ^An-l)anci IVO) Dill, ^tntläqe unter „I(XX)'' an die Periu. 1284?! .^t'Ieinest, möbl. Zimmer, rein, sofort zu verinieten. 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Uo6 all 6ss vertan!«« iod Lrem« ?'olun«!en mit aull^ellenäen, «tärlrenlien un^ rusammenLietieo^en Ke«tan6teil«n. 8i« «Iringt »otort in «lie ?oren ein, löst l^itesser suk, so 6ass sie adkallen, «iekt erweiterte ?oren Zusammen ua6 macl^t 6i« «lunltelste. raulieste kiaut veis« un6 rart. 8is verleil,t ia 3 1'ajken unliesekreibliclie neue l^autseliönl^eit un6 I^riscli«, vie sie auk lieioe andere Vi^eise erlangt ^er6en liann. 2 schölle ionujeilij^e L'ol)uuttgen zt. verinilen. Anzusroiien kxi Ferdinand Grelnere. ^Dlarilor, (^K'sposla nl. 2. 12773 Tchönes, sonui^^es Zimmer, eveliit. mit PerpflelpiNi^. zll verinieten. jloro^öeva 128'!^ ^.Ziermiete möbl., sep. Zimmer, sonnig, Ml),ll)ttsnälie. ."^anezi--eeva I, Toin^ii'eo dreoored. _ I25i^ _ Elegante Dreizimmerwohnunn init Badezimmer, cy^s, Dienst-botenziinmer etc. ist an eine keine Familie zu verinieten. Ailtr/rqe erbeten unter „jiiom-! fort" än die Perm. 128.jll« Eonni,;e Zwelziulmerluoltnullg im neuen -'i^anse ab I.V ?'onem ber an bessere Partei, bio drei Personen, zu nermieten. '.'ln-sraiieil: Zrinjslesia tr,i 7. Pai--terre. .Hubsckieö, separ. Zimmer amt !!verpflenuilui>k laust Zterl, ..Äeran"^ ^^^ari-! l'or, oon der Tiirma ^'ri^'dinlinu Eterk, ^o^rel'. 5,.'?^ Tel. 2s^,!i5i. 12^10 Unsere !iel)e, Fute Butter, k'rsu luiÄns UirssnZg VsAtWlrtln unci «au»dOAN»«i'IiV kat uns am ^ontsx. cien 16. Oletoizer 1933 um 18 Ukr nsc!^ einem arkeitsreic^ien I^elzen uncj nselil langer se^^verei' I^rsn^I^eit ^ür immer verlsssen. l)ie unverzeülicke l-^eimxexsnxene vvlrct cien 18. Oletoker um ?6 in der I^spelle c^es stäcltisct^en I^rieclliokeL in k'otzre^je teierlisckst einxesexnet unc! socjsnn in cjer I^Ämilienxrukt t)eixeLet2^ ^erclen. Die Iii. Leelenmdsse ^ircl Donnerstax, clen 19. ^Ictoiier um 7 I^t^r ^rüt> in c!er Lt. ^a^clslens ^sarrlcirct^e gelesen ^erc!en. ^srikor, cjen 17. Oletolier 1933. Die tiektrauern clen Kincler: kod»?t, Ilonr»«!, ssrmu un6 AI?0N5. 42Stt8 Lbctre«t»k»«ur uoä lit» «i»« tteitalzU«»» tlito N — ItrurK it«, »l^1«r,t»or»I»« tinliiru»« w — kit» 6«» ü«e»»>A«d«» «iei» Veuvk U«r>m««»ttllvt>i ^ S«»»k« L«t6« W»tmk«k» t« ltteridch»