^l. 218. Dmmttstllg, 22. Scptcmbcr 18»2. III. Jahrgang. Aillllcher Ieitmg. ^^^—^^ «euen ^5 ll., sslößc« pfl Zeill !! ll i hr< «ft<-s,» Warhol»»«!-,, p,r )j?!le 3 ll Dle «Laibach« gtitun«» erscheint »üzllch, mi» <« Uhr vonnittllg« — Unflanlierte Briefe werkn, nicht llngriillmm,'» und Mcmu!i-ri»>te nicht ^urüllgeftellt. Amtlicher Mil. "°"t des I-./^Ä"""" Diplome deni Oberstlieute-^ Cmman^n^^^?"^ K"'s" Franz Joseph btaweb l ^ ^? ber Armee -Schießschulc August gttuht. ^ ^" Adelstand allergnädigst zu verleihe« ^"h?chs/',"^ t- Apostolische Majestät haben mit ^hchand,/^ ch"etem Diplome dm Major des ^enwort, ^!!?""" Skala den Adelstand mit dem 'tzoler. allergnädigst zu verleihen geruht. ^chst^n^s ?p°^llsche Majestät haben mit vom 10. September d. I. dem Men tbm,. ^"al-Theologie an dem römisch-katho .°?Wn N^" Eentralseminar in Zara, Ehren-^eph-Ot^. Spanic das Ritterkreuz des Franz ^^^allergnädigst zu verleihen geruht Iichtautllicher^heil^^ ^ Die Finanzen Ungarns. ^^nzminis?.^^^ ^'^^ Monates wird der ungarische ? ^s ^ io? ^"chstage den Staatsvoranschlag ?^r. ^,^, 5 ^ ""terbrciten. Die großen Fort-°"^ " Una?/ " Consolidicrung der Staatsfiuanz.u '?'" sichtba^^"'"^ h"' ""den seit einigen Jahren 7^i lmwer?I v"^ während "an noch vor nicht ^ 'neb/ «? °" ^°rlage des nngarischen Budgets. ^Sorae ^ '"'" ber Rechnungsabschlüsse nicht ^?lah. niir^ c""°"6enchmen Ueberraschungen ent- 'bM-M^i, . b"'te die Rccllität dcr ungarischen w. b"r D N?"^7 Nlcht mehr angezweifelt ^ darauf ^"^^" querst als Berather Tisza's, ^ ^sinanl..., k- selbständiger Leiter dcr ungarischen ^ zerrüt .p ^ H^kulesarb it vollbracht, Ordnung ^ zu f> «? ^lnanMrtschaft dcr jenseitigen Reichs- >ri ch/»"' und die Popularität/deren sich der im Parlamente und in der ?°"f bereck i1""c^ ^ daher eine erklärliche nnd ^ngebal?^' W°s den Wert nnd die Bedeutung ^V^^f^anziellen Consolidierung wesentlich erhöht, ist die Thatsache, dass, wie in Oesterreich, so auch in Ungarn die Herstellung des Gleichgewichtes wohl nicht ohne Heranziehung' der Bevölkerung zu erheblichen Opfern, dass dieselbe aber in beiden Neichs-, Hälften ohne Beeinträchtigung der Rücksichtnahme auf, die ökonomische Entwicklung, also ohne einschneidende ^ Einschränkung der culturellen und wirtschaftlichen In-! vcftitionen erfolgte. Diesem Umstände vorwiegend ist, es zu danken, dass die Einnahmsqucllen des Staates dies« und jenseits der Leilha, dass sowohl die Steuern und Abgaben als auch die Staatsmonopole und Staatsbetriebe im großen und ganzen steigende Erträge ab-werfcn, ein untrüglicher Beweis von der Erstarkung der Grundlagen der Staats- und Volkswirtschaft. Als Ouvertüre zu dem ungarischen Budget wurden vor einigen Tagen in officiöser Form die Hauptergebnisse des ungarischen Staatsrechnunasabschlusses für das Jahr 1891 mitgetheilt, und es muss anerkannt werden, dass in den veröffentlichten Daten die Reellität der Nudgetierling des ungarischen Finanzministers einen neuerlichen, sehr bedeutenden Erfolg zu verzeichnen hat. ^ Nach dem Finanzgcsetze für das Jahr 189 l resultierte für dieses Jahr ein Ueberschuss von 39.260 Gulden; zuzüglich dcr bewilligten Nachtragscrcdite ergab der Voranschlag ein Deficit von rund 8 1 Millionen Gulden. Dem gegenüber resultiert aus den Schlussrechnungen ein Plus der Gesammteinnahmen über die Gcsammtausgabcn, also ein reeller Ueberschnss von W - 5 Millionen Gulden, so dass dcr Rechnungsabschluss gegl-ni'lbcr dem Finanzgesehe ein um 38 6 Millionen Gulden günstigeres Ergebnis ausweist. Es wird in den der nngarischen Negierung nabestehenden Organen mit berechtigtem Stolze hervorgehoben, dass dies der beste Rcchmmgsabschluss Ungarns seit dem Bestände des Dualismus ist. Man wird den Wert dieses zur Vergleichong herangezogenen Zeitraumes erh.'blich restringieren müssen, denn von 1867 bis uor ungefähr vier Jahren waren ^ eben die Rcchimngsabsch'üsse immer ungünstige. Jeden-, falls ist ein Ueberschuss von 30 Millionen in Ungarn, wo, wie gesagt, nicht uicl länger als vor einem Lustrum nicht nur die Deficitwirtschaft an der Tagesordnung war. sondern die Rechuungsabschlüffe regelmäßig in dcr drastischesten Weise den unberechtigten Optimismus der sinanzministericllen Voranschläge und der vom Parla« mcnte votierten Finanzgesche illustrierten, in der That ein Ereignis von großem Belange für Ungarn sowohl wie für die Monarchie, deren finanziell?, wirtschaftliche und politische Machtstellung ja zur Voraussetzung hat, dass die Finanzen beider Reichshälften auf einem festen und soliden Fundamente ruhen. Diese Voraussetzung ist nun glücklicherweise in Oesterreich sowohl wie in Ungarn als vorhanden zu constatieren, und dies befähigt die Gesetzgebungen beider Aruderstaaten, an die Reform und Ausgestaltung ihrer Wirtschafts- und Finanzpolitik zu schreiten. Was wir an dem Ueberschusse, welchen das Jahr 1891 in Ungarn ergeben hat, besonders hoch veran» schlagen, sind die Factoren, aus denen sich derselbe vorwiegend zusammensetzt. Sowie allzu sangninische Präli-minierungen zu verurtheilen sind und mit der Reellität der Budgctierung im Widersprüche stehen, so würde auch eine zu weitgehende Ängstlichkeit in den Ansätzen, welche hinter den voraussichtlichen Ergebnissen der einzelnen Einnahmsquellcn wissentlich zurückbleibt, mit!iem Gebote der Wahrhaftigkeit und Aufrichtigkeit der Aufstellungen nicht in Einklang zu bringen sein. Die über den ungarischen Rrchnungsabschluss veröffentlichten Daten zeigen aber. dass der erzielte Ueberschuss auf eine natürliche Zunahme der Stcuerkraft infolge wachsenden Wohlstandes, infolge der Entwicklung des Wirtschaftslebens, sowie auf eine Steigerung der Productivität der Staats-betriebe zurückzuführen ist. Dieser Umstand erscheint wohl als die verlässlichste Garantie für den dauernden Wert der finanziellen Ordnung in Ungarn, eine Garantie, ohne welche die Lösung der großen Probleme, die Durchführung der wichtigen Aufgaben unmöglich wäre, die in beiden Reichshälsten auf der Tagesordnung stehen, und für welche sich dieselben zum Theile engagiert haben. Allerdings erwachsen Ungarn sowohl als Oesterreich aus dem glücklich erzielten Erfolge erhöhte Pflichten. Die oberste derselben - besteht darin, das Errungene festzuhalten und zu sichern ' durch weise Sparsamkeit, durch Maßhalten in den Ausgaben, durch Vermeidung jeder Ueberstürzung selbst in productivcn Investitionen. Anderseits aber gilt es, jene Reformen in Oesterreich und in Ungarn zu verwirklichen, ohne welche eine dauernde Ordnung der Staats-finanzen nicht denkbar ist Wenn bei der Verhandlung über die Valutareform sich Stimmen erhoben haben, welche diese Action als verfrüht bezeichneten nnd ein Zuwarten mit derselben Feuilleton. Her . Polizei-Phantasien. ^"be P^. seltsame, völlig in den Kinderschuhen b die nH?^"ischen'^2'n ln Verbrecherkreisen, die ihm nach « könnten Urlffen am ^«sten einen Fingerzeig «t alleln '^ Ä d«6 ist ihm unbekannt, die fii^ ^seins ^ 5"^e über diesen besonderen Zweig Hren. ' "s wacht, vermag ihn auf die Spur zü «2^ wk'f^sV^lb zunächst in seinen Lieblings-ön z"Vod^v°' dem mächtigen Tsoy Bok Sing i " abgefas«?,« ^)°^ "n extra für solche Gelegen-« ^ Mgw mfebet folgenden Inhaltes: «O gnä-cl?tig.r^'U"d wohlmeinendster, allgerechter und N«^" arnn.n °k Slug Kwon, schaue in Gnade d?w' welche '.""geschickten, aber demüthigen Um-lin>! Zeiae >> ^? ohne deine Hilfe zu begiuncn hF "nd laN' , '^" die Spuren des elenden Flücht-^°. s'ch ren. ^ !?" ergreifen, damit unser guter ?i>sinde!. '^ ^""be vor seinen sonnigen 3^e ah^z,? V^" Spruche schüttet der «un. V°den/h°/^ ein Glas Wein auf Tew. ^N8. A" vor der Gottheit die unerlässlichen '^lhüter' -n l, .^lUcksstäbe ans und gibt dem '" llemes Geldgeschenk. In der Pforte des Tempels legt er sich einen anderen Namen bei — das ist seine ganze Verkleidung, das übrige besorgt Tsoy Bot Sing Kwon — und ist nun fertig zum Geschäft. Ueber die Ausführung der Verfolgung und Ergreifung des Verbrechers, die nun folgt, lässt sich wenig sagen, die Thatsachen werden von Seite des Detectivs, falls er Erfolg gehabt hat, stets dermaßen entstellt, dafs Wahrheit und Dichtung nicht mehr zu trennen sind. Ist der eingefangcne Missethäter zum Beispiel ein Mörder, so wird der Detectiv seinen Freunden und Collcgen mit triumphierender Miene erzählen, wie er zuerst, einer göttlichen Eingebung folgend, zum Fricdhof gewandert fei, um den Geist des Ermordeten zuHilfe m rufen Es war natürlich Mitternacht — ganz wie in den Schauergeschichten des Abendlandes — als der Geist in Gestalt eines großen Vogels über dem Grabe erschien, dem Detcctiv in traurigem Zwitschcrtone die Umstände der Ermordung mittheilte und ihn bat, sofort mit der Verfolgung i" beginnen. Und nun geht's los. Anch der Umtschar mmmt die Gcstalt eines Vogels an uud beide, der Geist uud der sterbliche Mensch, erheben sich in die Lüfte, um weit über Berge und Thäler hlnwegzufliegen — bis an einen großen See. Hier verwandeln sich die beiden Abenteurer in schöne blauschimmerude Fische, die natürlich nun auch sofort die Fischsprache verstehen und von einem Gerücht untcr den Wasserthicren vernehmen dass der Mörder sich in, Magen des Haifisches Sue Yen versteckt halte. Die Höhle dieses Un-ä bcncrs wird aufgesucht und Sue Ycn unter Vorzeigung dcs Haftbefehls zur Herausgabe des Verbrechers ""^Nachdem man einige Tage verhandelt, gebeten, gedroht hat, entschließt sich der Haifisch, den Morder, den er nur aus Mitleid aufgenommen hatte, wieder herauszugeben, er fchwimmt infolge dessen an den Strand und speit den Uebelthäter direct in die Arme des glückliche« Umtschar, der in richtiger Menschengestalt bereits am Strande wartet und sofort mit feiner Beute von bannen zieht. Zuweilen macht aber die Verhaftung auch größere Schwierigkeiten, befonders wenn — wie es häufig vorkommen foll — der Verbrecher sich von irgend einem bösen Geiste in einem soliden Felsen dcs Gebirges einschließen lässt. Nun bedarf es eines Erdbebens, um deu Verbrecher aus seinem Vcr-stecke herauszuholen. Natürlich wird der Polizist, der solche Fabeln über seine Thätigkeit ausstreut, bald ein Heros ersten Ranges, dem der gemeine Mann sich nur mit einer an Ehrfurcht grenzenden Scheu zu nahen wagt. Das große Vorbild aller chinesischen Detectivs i> anderem, dass Fürst Ferdinand sehr populär jei. l Stambulov vom Volte als Hüter der Nation m" werde, dass untergeordnete russische officielle ^p"'!. tanten von den Mordanschlägen gegen buM>^ Staatsmänner zweifellos Kenntnis hatten, oa'»^ Bulgaren bis vor wenigen Iahreu v"N,D»>^ für ihre russischen Befreier waren, dass '^see ^.^ aber durch die Mordthaten gegen Brlttv und ^"" und andere ähnliche Anschläge unterdrückt werde. (In Griechenland) bereitet sich cme Krise vor. Herr Trikupis, der «Netter d?ö 0^ mus», ist nahe daran, ebenso wie sein Vorgänger ^ lyanlüs an der finanziellen Klippe zn sch"A. M-sind nur noch zwei Blätter, welche zu W» ^m'^ Präsidenten halten, uud iu Athen, wo "'"" ' Wt Illusion hingegeben hatte, Trikupis werde "M ^ die finanzielle Ordnung herstellen, spricht man «>m^ davon, wann das Cabinet fallen und wer dann seilpräsident werden wird. «.^s«B' (In Rom) soll Ende October ein ^M^ sistorium abgehalten werden, dem am 8. December oa^ dinalscousisiorium und die Ernenuuug neuer ^ ^ch folgt. Von den 17 jetzigen Vacanzeu sollen ai'U^ 13 besetzt werden, 6 durch Italiener und ^ ^ «Fremde», unter ihnen je 2 Franzosen und ^ und je ein Amerikaner, Engländer und ^"gar. ^ (Ein Ausspruch Caprivi's.)Dcr ^ Kanzler Graf Caprivi, der vorgestern m ^//^ ^ (Schlesien) eingetroffen ist, wurde sehr sy"'p"."^ hel grüßt. Auf die Ansprache der Behörden ernilvw ^ Reichskanzler, Deutschland sei allein dadurch g"ß, nur Einer im Staate zu befehlen habe. .. .M (Niederlande.) Die Session der me^. dischen Generalstaaten wurde mit einer TlM' zß öffnet, in welcher unter anderem die AcMMMi! den auswärtigen Mächten als die freundM"" bezeichnet werden. Tagesneuigleitell. Se. Majestät der Kaiser haben dem u«t" ^ Protectorate Ihrer k. und k. Hoheit der durchlauf ^ Frau Erzherzogin Marie Thcrese stehenden SH"l ^ für Beamtenst'öchter zu»» Baue des VereinM'! .^ selben eine Spende von 1500 fl. aus den Me") Privatmitteln zuzuwenden geruht. --------------------------------------------- ^el — (Der deutsche Kaiser in Wle''^F Mittheilung des «Wiener Salonblatt, zufolge 1" ^-Wilhelm am 10. October aus Berlin in »"se, treffen, um als Gast des Kaiser-Königs Fra"^^ durch acht bis zehn Tage an den H^agbe" ^ steiermarl theilzunehmen. Außer den beiden -" ^iüj werde» auch die beiden Schwiegersöhne des "" ^^l^ Leopold von Baiern und Erzherzog Franz e,^ Obersthofmeister G. d. C. Prinz Constantin i" s^ lohe, Oberststallmeister GM. Prinz Rudolf "^ M der Chef des Gene'alstabes FZM. Freiherr^ ^ sowie die Suiten der Majestäten an den 3^ nehmen. nach dem Tode seiner Mutter auf die Welt gekommen sei. Man beerdigte die Todten damals in offenen Gräbern — und das war eine lobenswerte Sitte, denn obne ihr Vorhandensein wäre der illustre Detectiv wohl memals geboren worden. Dreißig Tage lang lag der Körper von Pans Mutter in einem solchen offenen Grabe. Am Abend des dreißigsten Tages hörte ein vorübergehender Wächter die Stimme eines neugeborenen Kindes, er gieng dem Geräusche nach und fand im Grabe das auf so außergewöhnliche Weise ins Leben getretene Baby, welches er mit sich nach Hause nahm. Hier entwickelte sich zwischen den Eheleuten ein kleiner Streit, der aber mit der Aufnahme des Findlings endete. «Es ist ein Geisterkind,' meinte die Frau, «und wird nicht bei uns bleiben. Außerdem wird es unsere eigenen Kinder verderben, indem es sie überredet, ihm zu folgen.» Der Mann behauptete, dass diese Geisteskinder stets die Erben großer Reichthümer seien — und dieses Argument entschied den Streit. Pan Ming Sching wurde in der Familie des Wächters erzogen, bis er sich eines Tages heimlich aus dem gastlichen Hause entfernte. Er wandte sich nach einer großen Stadt und ward hier — in welcher Stufenfolge, das berichten die chinesischen Autoreil nicht — ein Nichter und Detcctiv, dessen Ruhm sich bald zu verbreiten begann. Seine Gerechtigkeit und sein Scharfsinn auf dem Nichtersitze waren erstaunlich, gelang es ihm aber trotzdem nicht, die dunklen Fäden irgend eines geheimnisvollen Falles zu entwirren, dann schloss er die Verhandlung und verwandelte sich in einen Dctectiv, der am nächsten Morgen auf den Richtersih zurückkehrte, um dann alle Anwesenden durch seine Allwissenheit tödlich zu erschrecken. Nachdem er einmal die Spur eines Verbrechers betreten hatte, vermochte keine Gewalt der Erde ihn davon abzuhalten, deu Schuldigen einzuholen. Mit Leichtigkeit verwandelte er sich in einen Fisch und folgte dem Flüchtigen über die See. Unter seinen anderen Gestalten, die er anzunehmen liebte, befinden sich Löwen, Tiger, Pferde, Kühe, Ziegen, Raupen, Mücken und Frauen. Ein Verbrecher war einst zum Verluste seines Kopfes verurtheilt worden, weil er einen Mord begangen haben sollte. Pau Ming Sching, welcher das Urtheil fällte, hatte indes die Empfindung, als ob die Schuld des Mannes nicht klar genug nachgewiesen sei. Er befahl deshalb, mit der Hinrichtung noch einen Tag zu warten, und begab sich ins Freie. Hier verwandelte er sich in einen gelben Schmetterling und flog über die Felder, bis er eine große rothe Rose erspähte. In den Blütenblättern dieser Rose versteckte er sich. Es dauerte nicht lcmge, da kam ein niedliches Blumenmädchen des Weges, welches die Rose abschnitt, zu anderen Blumen in ein Körbchen legte und nach Hause trug. Hier angekommen, wand sie alle Blumen zu einem Strauße, um diesen am nächsten Morgen zu verkaufen, und dann begab sie sich zur Ruhe. In der Frühe erhob sich das Mädchen und trug ihren Strauß auf die Gasse hinaus. Bald kam eine alte Frau, welcher die Blumen gefielen, sie fragte nach dem Preise und kaufte schließlich den Strauß mit dem versteckten Schmetterling. Auf dem Heimwege begann sie leise mit sich selber zu reden: «Ich mag nicht mehr leben, denn ich fürchte mich vor meinem Mann,» murmelte sie, «seit dem Abend, als er mit blutigen Händen nach Hause kam, hat er mich wie eine Sclavin behandelt!' Der Schmctterlillg kroch leise aus der Rose und ^"'^ ^ schwere Schuld auf sich geladen haben und '.^ be fahren, was es ist!. «Ich auch!' fl"''^ Schmetterliug und kroch wieder zurück. Dann u ^i. sie in das Haus der Alten. Hier lag e" ^ Mann im Bette, der die Frau mit Sch'"^F empfieng. Als er noch fchalt, erschien "''^ ly" Mann, welcher sich über den Liegenden beug", etwas ins Ohr zu flüsteru. .. » iü^ Sofort verwandelte sich der Schmetterlwu, ^M Mücke und flog in das Ohr des Kranken. «^ M hat Schau Schop Sün zum Tode verttllyr ^^, der Ermordung Isru Lungs.» flüsterte ocr ^„. «nun kann der Verdacht nicht mehr auf """ghl,"' In diesem Augenblicke kratzte der Kranke seil» >ie Mücke flog zum Fenster hinaus. . S^ Eiue Stunde später erschien Pau ^^gii^e im Gerichtshofe. Er lieh die beiden sch^^^M holen und ihnen die Köpfe abschlagen, ^^„^e ^ aber, der zuerst verurtheilt worden war, lv ^^ und erhielt - fünfundzwanzig Stockhiebe a ' ^ sohlen, weil er dem Gerichte so mel M"^ P' hatte. So weise und gerecht war der gro^ ,, Sching. «H in "^ Häufig verwandelte der Richter ''^s>M kranken, abgemagerten Hund, der so erbar» ^ M ^ aussah, dass irgend ein Verbrecher lhn " Op> mit nach Hause und in die Gesellschaft ,r ,, gesellen brachte. ^ ^ Am nächsten Morgen gab es dann ^ ,^ eine jener reizenden Scenen, an welchen o ^ weisen und mildherzigen Pan Ming SY"" ß war. ^idachrr Zeitung Nr. 216. 1865 22 September 189^ lvir .!« ^"^^bens Verlag.) Aus Wien erhalten Vlitt^ Ocular, in welchem A. v. Ha rtleben die im Z^ 'nacht, dass die alte, seit neunzig Jahren belan?^ .^"""w Hartleben gestandene, Mmlichst Vla r "^° in den Besitz des bisherigen Associös Eugen dom ai s^c^°"a.e" s" ""^ dass er, Hartleben, sich leben w v! zurückziehe. Das alte Verlagshaus Hartleben , l. '" Budapest gegründet. Conrad Adolf Hart-Eiem,,,? "" ?°^" ^"2 die Buchhandlung des 1803 k^' ^"'^ " ^f>", und am 13. December Vuck^? " ^ie Bewilligung zur Errichtung einer dort !i ""U '" ^ll, welche ltt(>4 eröffnet wurde. Von ^ "ehme. z '^ ^" ^"bn, des blühenden Verlagsunter-ttsolar-i/^' "^^^ "üt den bestcu deutschen Firmen Wde^ ??"'""' konnte. Iu den siebziger Jahren und L>^s ^werpunkt des Geschäftes nach Wien verlegt, °Nein di-?? 6°b auch die Edition von Romanen auf. Verlas ^'^enheit und Rentabilität des nun betriebenen Hauses ^" 3achwerken aller Art hielt den Ruf des leben a,,H? ""telhin aufrecht. Jetzt scheidet Herr Hart-lich „^ .ü^ """'a, welche aber unverändert und hoffent- ^ Mr nächste Generationen bestehen bleibt. >vird ein ^F ^ lienische Räuber.) Aus Cagliari lneldet ss." süßlichster Brutalität der Banditen gc-haus d^is ^ ^°" ^'erzig Bewaffnelcn überfiel das gelbst s" v"'""'"ls Zcdda in Esclapano und hänsle gttissen "^"^'ch. Der Canonieus wurde aus dcm Bctte °M>,^.durch die Zimmer gcfchlcift. Als der ge-'dlirde ^ s"'^ '^'" ^''" Kostbarkeiten ausliefern lonnle, !l!>d ,„!. s.!^'ch gefoltert, an einem Arme ausgehängt hälterin . "^k" Eiscnslücken gebrannt. Die Hans-kes 9lel>^ nüsshandelt und erschossen; ein Bewohner ''''«Unerten?^ '""^ gleichfalls erschossen. Hieranf zcr-t>as ^,^ . "^ Banditen die Hausgeräthc und zündeten ist die n..^' ^ ber «Corricre della Sera» meldet, '"glich «^"^^ '" Sardinien aufs höchste gestiegen; geschehen entsetzliche Gewaltthaten. ^ Eedtp l ° Cholera in Krakau.) Aus Kralau, ^"lera ^a ' '"^ gemeldet: Seit dem Ausbruchc der sannnen t^ ^?"" ^ends sind in Krakau-Podgorze zu-selben aest, ^rsonen an Cholera erkrankt und fünf der-^ Geväck ^ '' ^'° ärztliche Revision der Reisenden und ^" verlatt '"^° ^^^°" ^er Podgorze mittels Eisen-T>cr Ctat^ ?.'' ^^ Astern um 2 Uhr mittags begonnen ^ Cbolo? c - ^ Vadeni ist hier eingetroffen, hat "^itr/t i« ^^ besichtigt, sich von den Assaniernngs-"^ Lem^ ^alau-Podgorzc überzeugt uud ist nachts ^"verg zurückgelehrt. ^ttibura^^^bolera in Russland.) Aus Mr 4^ ^ ^"- ^epteulbcr. wird gemeldet: Gestern lamen "«r. ^ "lranlungen und li Todesfälle an Cholera^ ^"unaen .^ ^"bli" lamcn am I«. d, M. N)() Er-^ Todessän ^"bessälle und in Kiev 53 Erkrankungen,' iülle in den ^"' ^'" "brigen ist die Zahl der Choleia-^ beso',>,," ^tablen leine große. Von den Gonucrncmcnts ^0 Erk" ,' " betroffen Saratov, wo am 17. d. M. !"°an, i« , L!." "nd 372 Todesfälle, und Tambov We vo^ d. ^t- 586 Erkranlungen und 256 Todes- ^st^e^""^"""^.) I" einem vereinzelten Hause ^ ^Ubliwld ^"ü '""^ Samstag abends ein vierfacher ^"tag b/"^ckt, ^ ^^ Aachen nach bereits ^rden ^''9kn wurde. Vater. Mutter und zwei Kinder^ !""Ue Vlä^ ""'"^lägen hingestreckt aufgefuuden. Das! 'tilh. ^ °^n athmete noch und starb erst vorgestern ^ /m" ^ jedoch keine Auskunft mehr geben, priest tvsk "^ bei Dreher in Trieft.) Aus "'^ge„ D °s ?""'" Vorgestrige» berichtet: In der ^^ reyer'schen Brauerei brach heule zum drilten- male innerhalb weniger Tage Feuer aus. Vor zwei Tagen wurde ein Arbeiter unter den. Verdachte der Brandlegung verhaftet, und auch heute ward constatiert, dass das Feuer in sträflicher Weise gelegt wurde. — (Die Cholera in Deutschland.) Der Potsdamer Regierungspräsident erklärt, dass das Wasser der Elbe. Havel und der Spree von Choleraleimcn durchfetzt sei. Er warnt, dasselbe in der Küche zum Baden und Waschen ungekocht zu gebrauchen. — (Eisenbahnunglück.) Ein Lastzug st,cß vorgestern nachmittags im Bahnhöfe von Alex in Frankreich mit einem nach Livron gehenden Perfonenzuge zu-sammen. Zwanzig Personen wurden getödtct, viele verletzt. , Local- und Provinzial-Nachrichten. ! — (Personalnachricht.) Seine Majestät der Kaiser hat Sr. Excellenz dem Herrn Feldmarschall-Lieutenant des Ruhestaudes Franz Wattek Edlen von Hermannshort als Ritter des Ordens der eisernen Krone dritter Classe in Gemäßheit der Ordensstatuten den Ritterstand zu verleihen geruht. ! — (Krainischer Landtag.) In der gestr.gen Plenarsitzung des krainischen Landtages wurden an die t. l. Regierung zwei Iuterpellationen gestellt, d,e erstere betreffend die Reactivierung des Krainburger Gymnasiums, die letztere betreffend das Verbot der Bezeichnung von Gassen. Straßen nnd Plätzen in Laibach mit nur slo-vcuischcn Aufschriftstafcln. Bei der Verhandlung des Voranschlages des Musealsondes für das Jahr 1693 gnff Abgeordneter Dr. Tavcar die Leitung des Museums, bei der Verhandlung des Voranschlages des Krankcnhaus-fondcs Abgeordneter Hri bar jene des Landesfpitales m heftiger Weise an. An der Debatte über den Krankenhaussono und die beantragte Einstellung eines Gehaltes für den Primarius Dr. Bock in den Voranschlag be-lheiligten sich die Abgeordneten Hribar, Dr. Tavcar, Dr. Schaffer und Referent Freiherr von Schwegel, worauf der Voranschlag genehmigt und auch die Besoldung des Primarius Dr. Bock, welcher bisher unentgeltlich fungierte, beschlossen wurde. Die nächste Sitzung findet morgen statt. 5 * (Ein schöner Waldpark.) Wohl kaum em Herrensitz dürfte sich ei^es so mannigfaltigen, von luftiger Höhe weit in die Tiefe ziehenden Waldparkes er-^ freuen, wie das alte, weitläufige Stammfchloss der Auers-' perge. das wir von unseren Rosenbacher Bergen und selbst ! von der Roscnbacherstrahe aus in d r Nachmittagsbeleuchtung ganz gut s.hen können. Scheinbar auf den Südwesthang des Achazibcra.es gestellt, ruht es in Wirklichkeit auf dem Gipfel eines vorgeschobenen Kalllogels, von der überwachsen n Stätte des einstige!, Schlosses durch eine Einsatlllliig geschieden. Hat man einige, aus dem Schclimelzathale du>ch erquickenden Waloschatten emporziehende Straßen-Serpentinen hinter sich, so gelangt man zur Stelle, wo über einen Graben hin ein schöner Parl-weg abzweigt und durch duftigen Nadelbestand zum ra-aendcn Schlosse Aucrsperg führt. Oben tritt man dann in die herrliche Lindenallee, die einzige ebene Promenade im engeren Burgfrieden, und ergötzt sich dann an den prächtigen Edclrosen um den aussichtsreiche», neuerbauten Pavillon vor angenehm plätschernden Springwmnen Anders gestalten sich die Dinge durch die lenseitlge Tba schluchz Schöner Buchenwald deckt den vom Schlossparke stell stch niedersenlenden Hang, und ein seltener Kiesweg leitet in Windungen in den von einem Bachlem durchrauschten Grund der kühlen Schlucht, auf lauschigen Stellen nnt Rnhcbänkcn versehen. Hat man unteu das Brücklem überseht so geht es über den gegenüberliegenden Ste,lhang 2 Geheimnis der Uosenpassage. °"an aus dem Leben von vrmanob Vandor. (1ll0. Fortsetzung.) !" einem ^Ä," Moment schob Esther von Löwe. welche t " ^tbl,..^ unter der der Terrasse vi^-vi« stehen-M'lnt lX^I. lass und von da aus die Scene ge-">>f die Np^lt l)atte, ihren Stuhl zurück und rauschte pickte 2""^"e zu. Die breite faltige, silbcr-^lben ki.H l SammctschleM fchlcifte über den . .Eie V"^'' '' - Margarethe Hellwiq . ..-,"" ihren?" nicht ^" E"oe Ej,/heller Blutstrom ent-^ Erde F?""de, und sich überschlagend stürzte sie ?^der m,?^'"' grauenhaft beleuchtete ein auf-kine St^. Scene, ""d in der Ferne grollte, ^llnme des Weltgerichtes, der Donner. ^ xvsi. Margarethe. Annemarie's Leben hieng einige Wochen an einem seidenen l^den. Die Verwachsene hatte in jener Nacht, a?s in den. Hellwig'schen Landhause das Märcheufest aefeiert wurde, von tödlicher Angst getrieben, den langen Wca von der Stadt hinaus zu Fliß zurückgelegt. Die unaewohnte Anstrengung, uerlumden mit der fürchter-cken Aufreauna. hatte den Blutsturz verursacht, und Vend der'nachstfolgenden Zeit fchien ihr Wiederauf-konnnen mehr als zwe'fe haft. Aunemar.e zedoch hatte ^k ibres Alters noch eine e, erne Natur, und nachdem die cigMliche Krankheit gebrochen, erholte sie sich '" ^ De?"Se^ator, der anfangs über ihr unheimliches hereinplatzen in das Fest uud über die Störung welche Ur watmsinniacs Geberdeu verursachte. empört war, ate V Kraukhrit eine rührende Fürsorge ür sewe chemaUqe A'ume au den Tag; es scheu ihm swnlich schwer zl! fallen, sie fremder Pflege zu über- ^^"inack ibrer Genesung siedelte Annemarie sofort wieder w die Stadtwohuung über. Auch der Senator 2r e den Wunsch eines baldiaeu Umzugs, und Au- auf wohlangelegten Serpentinen wieder auswärts, allein nicht mehr durch Laubholzbestände, sondern unier hochstämmigen Tannen, durch deren Gcäste häufig die massiven Eckthürme des Schlosses, dessen Fensterreihen und die benachbarten grünen Höhen winken. Bald weilt man bei den Cascaden des Büchleins, bald im Banne eines stillverborgenen Mühlenrades, und bevor man noch die darüber sich dehnenden Feldungen des Höhenrückens betritt, hält man dort Rast, wo ein hochbefestigtes Täfelchen die »Waldrnhe» ankündet. Der fchöne Parlweg streicht dann über Felder zur Gottscheer Straße, die dort ihren Höhepunkt übersetzt. Diese schönen Waldwege sind zumeist ein Werk des gegenwärtigen Schlossherrn, Grafen Leo von Aue'rsperg, und wer Gelegenheit hat, felbe kennen zu lernen, wird der lauschigen Wald-stellen so wenig vergessen, wie so mancher interessanten Stätten des weiten Schlosses selbst, dessen Wände wilder Wein in die prächtigsten Farben kleidet. ^ — (Vom Eislauf-Vereine.) In der diesjährigen , am 3. Juni stattgehabten ordentlichen Hauptversammlung des Laibacher Eislauf-Vereines wurde in mehrfacher Beziehung eine Aenderung der gegenwärtig in Kraft bestehenden Vereinsstatuten beschlossen. Zunächst wurde der Beschluss gefasst, eine Aenderung des tz 0 der Statuten in dem Sinne eintreten zu lassen, dass der Jahresbeitrag, der bisher für einzelne Perfonen 3 fl. und für Familien, bestehend aus dem Familienobcrhaupte und sämmtlichen unselbständigen, im gemeinsamen Haushalte lebenden Mitgliedern, per Person 2 fl. betrug, auf 3 st. 50 kr., beziehungsweise 2 fl. 50 kr., erhöht werde. Als Grund für diefe Erhöhung der Mitgliederbeiträge wird bezeichnet, dafs der Verein auf dem Eislaufplatze bei Tivoli einen neuen Anfchnallpavillon aufgeführt hat, welcher bedeutende Auslagen verursachte und noch verursachen wird, und dass demnach die Mitglieder, welchen nunmehr anch größere Annehmlichkeit geboten wird, zu einer höheren Beitragsleistung herangezogen werden müssen. Ferner wurde beschlossen, den tz 8 der Statuten in dem Sinne abzuändern, dass die Einzahlung der Jahresbeiträge binnen zehn Tagen nach Eröffnung des Eislaufplahes zu erfolgen hat; weiters wurde eine Vermehrung der Zahl der Ausschuss-Mitglieder von sieben auf zwölf aus dem Grunde be-fchlosfen. weil es sich gezeigt hat, dafs die bisherige Zahl von nur sieben Mitgliedern zur Bewältigung der sich zur Zeit der Eröffnung des Eislaufplahes ergebenden Arbeiten eine zu geringe war. Was endlich die übrigen beschlossenen Aenderungen der Statuten betrifft, so sind dieselben von geringerer Bedeutung und haben sich solche aus den in den letzten Jahren gegenständlich gemachten Erfahrungen ergeben. Die geänderten Vcreinsstaluten erhielten vor einigen Tagen die Genehmigung der f. f. Landesregierung. * (Deutsches Theater.) Die theaterlose, die schreckliche Zeit ist vorüber, mit freudiger Spanmmg sieht das Publicum der kommenden Saison entgegen, die ihm nebst einem prächtigen Kunsttempel Ueberraschungen der angenehmsten Art durch eine Fülle von Novitäten, ausgeführt durch ein voraussichtlich ausgewähltes Ensemble, bieten soll. Die Theaterdirection wird ihre Pflicht erfüllen, doch auch dem Publicum obliegt die ernste Verpflichtung, durch anhaltenden, fleißigen Besuch den Beweis zu liefern, dass Laibach eine kunstsinnige Theater-stadt ist, in der die dramatische Kunst neuer, schöner Blüte entgegengeht. Das äußerst günstige Ergebnis der Logen-veräußerung, die ungemein lebhafte Nachfrage nach Sitzen, das rege Interesse, das überhaupt den« künftigen Musenheim gezollt wird, berechtigt zu den besten Hoffnungen und läfst die Folgerung zu, dass die Theaterlust kräs-tiger als je erwacht ist und nicht so bald verlöschen dürste. Die feierliche Eröffnung der deutschen Bühne findet am 1. October statt, wobei vorderhand die Aufführung der «Geschwister» von Goethe und «Wallensleins Lager» von Schiller in Aussicht geuommen ist. Der Beginn der Vorstellungen ist, wie wir bereits berichtet, aus halb « Uhr abends festgesetzt, wodurch hoffentlich auch dem so lästigen und störenden Zuspätkommen eine heilsame Schranke gesetzt ist. Erforderlichenfalls würde sich das Vorgehen der philharmonischen Gesellschaft zur Nachahmung empfehlen und verspäteten Nachzüglern das Aufsuchen ihrer Plätze nur in den gwifchcnacten zu gestalten fein. Ein Abonnement auf Sitze führt die Direction bis auf weiteres nicht ein, wird hingegen Parterre-Eintrittskarten für zwölf Vorstellungen zu ermäßigten Preisen ausgrben. >1, — (Remontenanlauf.) Die selbständige Pst'rde-zuchtsection der k. k. La,.dwir^chasts-OesellsckM für Kram erwirkte, dass zufolge Erlasses des l. und k. ^'ch-^. gs-ministeriums vom ,5. September l. I. "uch »n K "m Pferde für das k. und k. Heer d.rect von d " ^ 'ckMn gekauft werden. Demzufolge w.r am .^^. I. ^'Xch^. 'am<^n.'"weF gemäß den B.'tim-n es Pserdewesens für das t. und k.Heer tnegs- d^sttaualiche Pferde im Minimalalter von mer Jahren bis zu sieben Iahien ankaufen wird. Die Züchter des Gcstütsschlages in Untcrkrain müfscn der gedachten Scc-! tion wohl zu Dank verpflichtet sein, da dichlbc nicht unr mit allen Mitteln cms die Hebung der Pferdezucht bedacht, sondern auch bestrebt ist, die Pferdezucht gewinnbringender zu gestalten. Laibacher Zeitung «l. 216 1866 22 September l8s^ — richtet mit einem Genusse von 30 fl. per Semester. Vorstand des Seminars ist Professor Dr. Krel, derzeit Decan der philosophischen Facultät. — (Gemeinde wähl in Zirkle.) Bei der Neuwahl des Gemeindcvorstandes in Zirkle im politischen Vezirke Gurtfeld wurden gewählt: Marincek Michael in Supetschendorf zum Gemeindevorsteher; Hibert Michael in Ratschjavas, Arh Johann in Groftpudlog, Tancig Johann in Munkendorf, Sloflanc Franz in Unterskopitz, Marincic Martin in Gorica, Vene Johann in Dernovo, Grozina Anton in Großmraschou, Pacet Franz in Groß-mraschou und Kuntaric Martin in Zirkle zu Gemeinderäthen. — (Eine morganatische Ehe,) Einer Depesche aus Darmstadt zufolge fand vorgestern abends dortselbst die standesamtliche Trauung des Prinzen Heinrich von Hessen mit der Hofopernsängerin Milena statt. Der Civilact wurde durch den Haus-minister vollzogen. Wie es heißt, wird das junge Paar nach Graz übersiedeln. Die Sängerin Milena oder mit dem richtigen Namen Emilie Hrzic ist die Tochter des Aanaltafelrathes Hrzic in Agram. — (Todesfälle.) Gestorben sind: der pensionierte k. und k. Rittmeister Herr H. Medic in der Landesirrenanstalt in Stndenz, der ehemalige Photograph Herr E. Pogorelc in der hiesigen Siechenanstalt zu St. Josef und vorgestern abends Fräulein Fanny Blas-nik, Mitbesitzerin der hiesigen Nlasnit'schen Vnch-druckerei. — (Bezeichnung für Krone und Heller.) Ueber geschehene Erkundigung des kaufmännischen Vereines in Aussig theilte die österreichisch-ungarische Bank in Wien mit, dass sie in ihrem Geschäftsverlehre die Bezeichnung «k» für Krone und «l>» für Heller eingeführt hat. — (Seltene Feier.) Am kommenden Sonntag begeht die Firma Samassa die Feier des ununterbrochenen 125jährigcn Betriebes der Laibacher Glockengießerei in der Familie Samassa, worüber wir Näheres zu berichten noch in der angenehmen Lage sein werden. — (Aufgeld für Zollzahlungen.) Der Finanzministcr hat i,n Einvernehmen mit dem ungarischen Finanzministerium das Ausgeld für Zollzahlungen, bei denen statt des Goldes Silbermünze« zur Verwendung kommen, für den Monat October mit 10 pCt. festgesetzt. — (Torfmull.) I„ Laibach ist eine Actien-gesellschaft im Entstehen begriffen, welche nach ihren Pro-specten in der Lage sein wird, Trieft, Laibach, Cilli, Marburg und Graz mit billigem Torfmull für Jahrzehnte zu versehen. — (Spende.) Dem Elisabeth - Kinderspitale in Laibach hat eine ungenannt sein »vollende Dame 20 fl. gespendet. Neueste Post. Original-Telegramme der „Laibachlr Zeitung". Wien, 2l. September. Laut officieller Mittheilung hat gestern in Krakau keine, in Podgürze eiue Erkrankung an Cholera stattgefunden, und ist eine schon früher als el krankt gezählte Person Namens Löffler gestorben. Heute erkrankten in Krakau zwei Personen an Cholera, und zwar die Tochter und ein Knecht der gestern verstorbenen Löffler. In Podgürze fand heute keine Erkrankung statt. Kirchdorf, 2 l. September. Beim Prinzen Schaum-bmg L,ppe dauert Unruhe und Benommenheit des Be- wusstseins noch fort, besonders nachts. Der Schlaf ist noch sehr ungenügend. Der Prinz hat etwas Nahrung zu sich genommen. Die Temperatur ist eine normale. Puls 80. Es besteht noch immer Lebensgefahr. Lembcra., 21. September. Die Nachricht, dass in der Gemeinde Wolowicc, Bezirkshauptmannschaft Gorlice, vier verdächtige Erkrankungen, worunter zwei mit letalem Ausgange, vorgekommen seien, wird amtlich bestätigt. Die erste Erkrankung trat bei einer aus Amerika über Hamburg zurückgekehrten Frau auf Der Bezirksarzt Dr. Krokiewicz wnrde nach Wolowiec entsendet. Krakau, 21. September. Ais jetzt sind 25 Fälle von Cholera vorgekommen, von denen sechs tödlich verliefen. Auf dem Bahnhofe findet eine strenge Revision der Passagiere statt. Passagiere dritter Classe werden ganz desinficiert, dagegen in der zweiten und ersten Classe bloß das Gepäck und die Effecten. Budapest, 21. September. Der Kaiser ist Frühmorgens in GödiM angelangt. Auch die Kaiserin ist heute um 6 Uhr früh dortselbst eingetroffen. Budapest, 21. September. Dem «Magyar Ujsäg» zufolge erließ der Handelsminister ein strenges Einfuhrverbot gegen alle Provenienzen ans Galizien und der Vukovina und verschärfte überhaupt das Einfuhrverbot entlang der ganzen ungarischen Grenze. Aunst und Aitercltur. — (Von «Schmidters Volks-Advocat und bürgerlicher Rechtsfreund') sind die Lieferungen 7 bis 10 erschienen. (V. Daberlovs Verlag in Wien.) Das Werk ist sehr empfehlenswert, indem es juridischen Rath in allen Fällen ertheilt. Man betrachte nur einige Ueberschriften aus den neuesten vier Lieferungen, und wird gewiss jeder etwas Vrauchbares darin finden, z. V. Formularien zu Gesuchen für Vcsihstörungstlagen, Ehestreitigleiten, Alimcntationsansprüche, Wechselllagen, Concursansagungen und vieles andere. Schmidters Volts»Ndvocat bietet somit dem Publicum die billigste und kürzeste Art, ein dircctes Gerichtsverfahren zu erreichen. Für Unbemittelte bietet er zugleich die Befreiung von Stcmpelgebüren und Erlangung eines Lx-ossoVertreters. Pas in bereits 50.000 Exemplaren verbreitete Werk erscheint in monatlich zwei Liefe» rungen il 25 kr,, und sind Probehefte durch jede Buchhandlung zn beziehen. Alle in dieser Rubril besprochenen Viicher und Zeitschriften lönnen durch die hiesige Buchhandlung Ig. v. Klein» mayr H Fed. Namberg bezogen werden. Angekommene Fremde. Am 19. September, Hotel Gesaut. (Yoldhamer, Kfm,; Kaus, Wodniansli, Orncs, Morgenstern i Weiß, Secretär, Wien. — Goldschmid, Kfm.; Maurich und Erdleu, Trieft. — Matajc, Kaufmanns-Gattin, Strasisch. — Pinter s, Frau, Stein. — Ochs, .Ufm., Prag. — Sirolla, Kfm., Agram. — Weber, Realitätenbesitzer, Salilog. — Pregrlj, t. und l. Haufttmann, Laibach. — Poduinsli, .Kaplan, Lichtenwald. Hotel Stadt Wie». Freiherr Schwarz von Meiller, l. und l. Feldmarschall-Lcutenant i. R.; Dr. Trabcrt, Assistent; Tem-pes, Vuctcnmayer und f^eiriuger, K'slte., Wien. — Nanzinger, Privatier; Komposch, Vcrgverwalters'Gattm, s. Mutter und Tochter, Gottschec. — Spchler; Loeser, Privat, s. Frau, Cilli. — Fantcl, Reis., Prag. — Woschitz, Handelsmann, Lmtschach. — Stern, Kfm., Budapest. — Rohlil). Kfm., Hamburg. — Pa-prian, Bahnbcamter, Wiener-Neustadt. — Luschan, Gerichts» Adjunct, Mottling. — Voch, Ober.Ingenienr, Brunn. — Schnapp, Ingenieur, Warasdin. — Tigl, Privatier, s. Sohn, Villach. — Graf Aichelburg, Privatier, Obertrain. — Baron ElselM, Privatier, Graz. Hotel Siidliahnhof. Strumpf, Obsthändler, Wiesen. — Smrclar s, Frau, Marburg. — Parisi s. Familie, Trieft. Gasthof ttaiser von Oesterreich. Pecnil, Gurtfeld. — Sajovic, Predasscl. — Aftwang, Iudcnburg. — Ialin, Laak. — Goli, Kfms.«Gattin, Idria. — Petz, Ingenieur, Villach. — Birl, Lehrer, Hotic. Hotel Bäurischer Hof. Stcpan, Techniker, Pudersam. WolkswirtsHaftliches. Laibach, 21. September. Auf dem heutigen Markte sind erschienen: 5> WaMn mit Getreide, 7 Nagen mit Heu und Stroh, 12 Wagen mit Holz. Durchschnittspreise. Mlt,r Ms>z.- Mlt,. Vinz,- st, ! lr, fl, lij fl. lr, st, tr. Weizen pr. Hektolit. 6 2:j "FM Bntter pr, Kilo . . - «li —!— Korn » 5 85 5 — Eier pr. Stück . . 3------- Gerste » 4!23 4 16 Milch pr. Liter. . 10------- Hafer » 2>58 2 78 Rindfleisch pr. Wo — K4 —j— Halbfrucht . ---------------Kalbfleisch » - 58------- Heiden » 6 4 tt 2? Schweinefleisch » - 64------- Hirse » 5 4 514 Schöpsenfleisch » - 35------- Kukuruz » 4 40 4 50 Hähndel pr. Stück 40------- Erdäpfel 100 Kilo 2 86-------Tauben » - 15 — Linsen pr. Meterctr. 10-------Heu pr. M.-Ctr. . 1 «16------- Erbsen » 10-------Stroh » . . 1 69------- Fisolen » 8— — Holz, hartes pr. — Rindsschmalz Kilo — »4------- Klafter 7 50------- Schweineschmalz » - 68-------— weiches, » 5 20------- Speck, frisch » - 56-------Mein,roth.,100Lit. . — 24 — — geräuchert » — 64-------— weißer, » — '«) — Meteorologische Beobachtungen in Laibach. " 7'L7W7^'4i 3 ' 10 4 "M. schwach ^"^Vcebcl ^ " 21 2 » N. 740 2 216 windstill heiter 0 00 9 . Ab. 740 7 15 4 NO, schwach heiter Morgens dichter Nebel, tagsüber heiter. — Das Lageö-mittel der Temperatur 15'8°, um 2 0° über dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: I. Naglil. Verstorbene. , ..« Den 2 1. Septcnlber. Josef Vidmar, KalMr,°°^ Schwarzdorf 42, Altersschwäche. — Maria Klemens, -»"' 9!l I., Resselstraßc 1«, Altersschwäche. — Danttl '^ Handlungs^lomnlis, 23 I., Kuhthal 11, Tuberculose. Den 1!> September. Ialob'Medja, Zimmern'^ 32 I., Emphysein. ^« Zurückgesetzte Seidenstoffe mit 25°« s3/^ und i»<>°/, Rabatt ans die Originalpreist' vers, '»rter-und ^ weise, porto- und zollfrei die Teidru-Falml ^-^"?.«.« (k. n. l. Hoflieferant), /.üi'i^l. Muster miMhenb. Vrui'"> 10 kr. Porto. (?) b-°^ VrofDr <)ie/?Me/^ Fleisch.Extract, Llcisch-Peptl»', der feinste und ausgiebigste, von den Aerzten bcuH General - Depot Schütte H Mahr, Wien, "'".,^ ,^ Vahnaasse Nr. 5». (2731 !>)^^ 75.000 lituldcu ist der Haupttreffer der ^"^"'.^, Lotterie. Mir machen nnsere geehrten Leser darauf aN''^ dass die Ziehung bereits am 15. October stattsinde^l'^/^ Ticfbetrubten Herzens geben wir allen ^l-wandten, Freunden und Bekannten die ^!^s,"„ Nachricht von dem Hinscheiden unserer mmastacUeM Schwester, respective Schwägerin und Tante, Flame" Fanny Blasnit Realitäten« und Vuchdruckereibesitzen» »uelche gestern um halb 8 Uhr abends ln WaH nach langem, schwerem Leiden, versehen »lit den Y Sterbcslicramcntt'n, selig im Herrn entschlaft!' '>»' Das Leichenbegängnis findet Fttilüss, " 23. September, um 5, Uhr nachmittags vom Tra»" hause am Naiu Nr. 12 ans statt. ^ ^ Die heil. Seelenmessen werden in mehreren «i^ gelesen werden. M, Die theilre Verblichene wird den, frommr" denle» »nd Gebete empfohlen. Laibach am 21. September 1892. Die tranernden Hinterbliebenen« Schincrzerfüllt geben wir allen VerM'H Freunden und Velannten die betrübende ^^^ von dem Verluste unserer innigstgeliebtcn ^,,^ Hros;-, Urgrosl- uild Schwiegermiltter und ^ der wohlgeborncn Frau Maria Klemons Private welche nach langem, schwerem Leiden, "^eh/"Ap-den heil. Sterbesacramentcn, Mittwoch, den ^,,^^. tember, ,»»11'/. Uhr vormittags im W. " jähre ini Herrn entschlafen ist. c^del"" Die irdische Hülle der theuren Dahingc>l« in so wohlthncndcr Weise zugekommen, >"^he-Kranzspenden sowie für das Ocleite zur lch^n ' ^ statte des Verblichenen, insbesondere seitens ^«^ k. u l. Officiers'Corps, fprechen wir den yelz» Dank ans. , ;ttfl. Die trauernden Gcschw'p' Laibach an, 22. September 1«>>2. ^^^ ^Wachll- Zeitung Nr. 216 1867 22. September 1892. Course an der Wiener Börse vom 2l. September 1892. N°«^o^enmlo«^«^ l, . «el»> War«' ^ Z'°°t».MehlN. l^Ner5«/ ""6>°!e' 25u st, i:^». ,4, zt'. >8«o .'" ' mn»e s.<»(> 1. l4„5.„ ,^,, . "«"luse . . ,00 st, ^5ü« ,86 k<. ^^'«<üeu^^' "e«ersn'i 115 7,. „. 9„ Aar,».. ' - l4<> ,«, »!^ «5... ,,5.'«,> 'L'bcw 'U " ^ .ber , „« ?'. 1„. 7, ^VX^- - - ,.^..^. "k"V^^^^^^^ „7-.... 11^<. «eld war, Grundtntl.'Pbllgallontn (für 1«0 fi, — 5"/„ Temeser Vnnat . . , , —'— —>— 5°/„ ,!l>q>irl!''...... 94 - »4 i»!' jlndele üssenll. Anlthen Donau. Ms,,.-Los>' 5>«/n 100 ft, , lü, ?l» IL3 2!> l'.p «»leibe !K78 . . w«' - 1N0'!^' Tlnllhen der Stadt Vbr, , , 109 — !10 - Nnlcl^n d, Ttabtgemetnoe Wirn 1<»5 — «>« Prä,:>, '.'inl, d, S^bigrni, Wien 18« l« ls,2- «jür!li!l>a,> «xlehl verlv«, 5« „ 99' .------- Psandbrieft (sttr lUO ft.), «o^ei'-r, al'g, «st. 4"/, V. , II? 50 1l« b< d!o, dl.-, <'/,"',. . I lX» L5 101 55 dto, dU', < „ , , , W 15 g« l.5 t>!?, Plüm, Schulll'«1lyr »"/» 111! -. N2 ü< O»'s< <'dpnthsfsnbnnf <0j, ^

NX»»«' PsillrKätS'Gbligallontn (!«r l:x> st ), Ffriin'.üd? :'>vrbd<,l)!! ?n, l^« ?« - - <«(>'— «'„, l^i .'««' ft, S. 4'/,«/, , —'— —— 3?ld Ware oeslrrr, «ordwesibayn . . . «17 l<< »>» '" Etaatsbahn....... 1»!>b" '8N''" Vübbahn k »«/„..... 14«^ l4!» - kl.«/,..... l«U0l^9l' Un«. «»s v Vahn..... ,«»»<;<'10» !>" «llary ^°Ir 4l> ft...... 54'- " 5« <"/,. DonauDampfsch, ««> st. - l^5^» «»ö0 WlllbstewLose 2» ft..... »«'- "'' N!wdIsch.Vr«h'l.'°s, 20 fi. . . t»«' ' -'" Vew.-Vch. d. »"/„ Prüm,-Schuld« verschr, der »obsilcreditanstalt »l»l> 22^ K»nk»Altl»n (per Etüll). «nglu öst.Vllnl iiwfl,»^/,,». , l«7i 154 L', Äanfverei», Wiener, 1«! fi, , 114 7!> 11" 7c> Bbrr. Vlnst, «st,, lttw ft, S. 4«"/« »?<>' - s?'' ^ «llbl.-Anft. f. Hand, U.O. 1»Nst, 3l» 2i 81» ^5 «reditbllnl. «N«, ung,, »lX'ft. 3b7 /!i »b« ?!> Depoflltnbllül, Ma„ iiU« st, . »"« — »07'— ««comptf'.Hel,, Nbrsft,, l.l>U fi. 8L5'— ««"'" Viro'Ullassenv,, WlenerAXifi. »»»— »ll» '--------------' fl. ». . . »24 9 > »2» I,„ Oesterr.'Ulig. Äanl «l^ «. . . 99! - «97,- Unionbaul üw/fi...... 2« ?5 L^»'?^ Verlehllbanl, «llg., 14« . . 1SL5'., 1N2'7K Heil,« von Zlllnzport» zjnl»rn»hmungen !!,, Mrobahu 15« ft. . . l»4 5" l«N- , We'lblil,!! 20« st. . . 239 - »41 - UüMichrad« lt»s, I>w fi. Donau < DumPüchlMyrt - Vcs., 0e«eir. 5>«N fl. EM, . . . «i-5 - »»<'- Dralles (V-Dl,,°)j.)20Nst, V. 199',z 2"0'!<5 T»>r-«°deilb,<Nfl. L. --- -- Ntrttnllndl^ordb,10«0fi,CM, «8<,5 2815 G^I ««r^o«.' Iassy»Eisen» llhnHtMch. i>00 fl. S. . . »48 5^ «44 50 2d d«.,'A,!8^'iic«50 - Orftel^^mdwestl, «fXi st.Vilb. »,2 ü> 213.^ bt° (Ut, L.) 200 fi. V. . «^. 50 «!i«'~ V,a.i D»l« iisenb. »5« fi. Silb. >»» iü »3 l-5 Staatteilenbllhn 20« ft. Eilbtl 294 - 294 5^ Südbahn 20« fi. Silber . . 99 50 l<«, 85 Vnb.3l°rdb.Neib,°V.2(X!fl.«M. l«8-> 189- Tramway.Ves,Mr.,170si,».«. »38 5«, 259 50 , »cue Nr., Priorttüt«. Uctttn lU» fi...... ^ ' "' " Un«.^all,.»i,n,b. »««fi.Lilb« 199 75 ^«c» ll^ Oeld Ware Una, Norbostbali» L»<> fl, Silber 197-- - <»? 40 Una,Wes,-Leil,a., erste, 80 fl, «"' ' »« — »Elbeimchl» Pavierf, u, V. , bl' . b3 - i-iestnqrr Vlauerei l<»0 st, . . 1«l 5", ,03 ö«, Muülan Gesell., üsten,'alpine «'> ^>i «« «'> Pranrr Vilcn-Ind, Ves, 200 fl, "il 5'..^ 4/5 zu Sulao Tarj, Eteinlohlen 80 fi, 570 - b8<" - «Hcklößelmühl». Papiers, 200 fl, »"«'' «? 5t>9 üU ssrancs'Stücll'..... 9Ü»^ »^,» Deutl«^ Nlichölxu.f»')!.',! , . 5875 b8 »8, öapi« Niübel...... 1«"^ 1 3<'^, Itlilie!:is>,'K,) j —— , —,— ¦icktige Neuheiten J^ Buchhandels: a«ttWa?reltee»°Wohte für das iai ele»n Volk> **• Auilago, 19 Biimlit a* freih ng'naUKi"ljiimlen * fL 12°-HeUe 5Xr you Busohmann, das m*nt in r ahn ' Betrlebaregle- ^'onalen if,nÜljerstellllI1g zum '»l«-'r-*. Wnbai,/ lJ*')Cr«'»komiiieii über den ^thoid Lnverkehr- "¦ 3. (!°f Hö!mUenba0h8 Sol»rlfton. Auf Scl»War-/u,:i! Landhaus am Rhein. * slii"di/'Ä'r-DorsSesdli(:hle»- Vo"-Uffe, öl '-'eferungen a 15 kr. ^en V,nst' dafl mengohliohe ^^tTvS!sm und zu ver" j eltteg' 5oe"r d6utaol»en Sohulver-Wü*kr°te fUr Oo*terreioll-Ungam, ?r<6Joh vOt°' 40 kr- (-iao3) 3-1 *°tt«kaieBT- Volk8k»lender, 40 kr. I]. i ._aa°r für Professoren und Lehrer, l^^S^ siir ^hrerinnen, II. 1 —. I art*nla«K 8tudontenkalender,f)O kr. ^Ich vorrltlhig In der 5^ÜÜh' Gongre,.platx. * ^ ÄaBl?nder 1893- 5jle«k48r dPöer ?^ 7« kr. B (|'o ?,?' hrosch!".lds;!1*sohen Sohulver- ^wi, 6ö k? de Blätter - Kalender, %'^'Ä9 Kalender des Stein-triages bereits vorräthig bei 'V:h- uua p'J'Giontini aP«erhandlungi Huchbindcrci, , n , ^Mbaoh. (4307) 3-1 jjs^jW AnerhBctas SkdiPilten"" ^e»,nmKigen Lie- ^d >• Heft i 'rpe,r ] Ost 18 kr-- ™ er- )er"ir»ur t a . 8l zum Versandt bereit J a. A»onnciiierits (4808) 2-1 ^arVl^^—bach. ^1!^ Št. 7180. >,^'?uInrnihupnikov: Mari-*\He Spflap-' Mnrijanc Sodmak Odi . Re s"irw (i:irlnei'ja v Bislrici l0^ d„edÄeinu doHiavili dra*beni Bi„G: kr. li.avgUH^ 1892, st. 6183. lri<* dnP Qajno ^isee v IJirski y-«epieirjbra 1892. Kundmachung. Da infolge Erlasses des k. k. Finanz-Ministeriums vom 8. August d. J. die aus der Conventions-Wähnmg stammenden Sllbermtinzen mit Ende Deoember a. J. ausser Cour« treten, so werden jene Parteien, welche derartige Silbennunzen bei der Krai-nischon Sparcasse oder dein Pfandamte versetzt haben, aufmerksam gemacht, aiese Pfandatücke bis 16. December d. J. auszulösen, widrigens bis Schluss des Jahres a>eJ-in-lösiing derartiger Silbermünzen durch die Anstalt erfolgen müsste. {iöVc) r, Die krainische Sparcasse und das mit selber vereinigte Pfandamt Laibach, 20. September 1892. Grosse 50 Kreuzer-Lotterie. Letzter Monat! »...¦II ¦!--------- (3748) 24-U XSail/IBtirtS^^fleB" 75.OOO Gulden Lose a 50 kr. empfiehlt J. C. Mayer, Laibach. (4241) 3-1 St. 7171. Razglas. Kor ni bilo k na 9. septeinbra 1892 doloèeni prvi eksekulivni dražbi, jOHipu WoÄiijanfiiCu iz Harij fttev 26 lastneya posestva vložna fit. 62 kata-islralne obtine Harije-Soze nobenega kujic-a, bode se na dan 14. oktobra 1892. 1. doloèena druga eksekutivna diažba vröila. C. kr. okrajno sodisèe v Ilir.ski Mislrid dne 9. septembra 1892. (3974)8-1 ...... lHt.5907. Oklie. C. kr. okrajno sodišèe v Loži na- zuanja, da se je na pro.šnjo Malije Ivanca iz Slermce prol.i l'avlu Kolu iz Hudolsovega v izterjanje lerjalve 44 «old. :-*3 kr. s pr. z dne 27. apnla , 1888, .sl.. 3550, dovolila i/vršilna dražba \u& 240 gold, cenjenega nepremaklji- vüga poscslva vložna St. 2 zemljiške knjige katastralne obsiine Jeršièe. Za to izvr.silev odrejena sta dva röka, in sicer prvi na dan 26. o k I o b r a in drugi na dan 3 0. novembra 18 9 2. 1., vsakikrat ob 10. uri dopoldue pri tem Kodi.sèi s prislavkom, da se bode to posestvo pri prvem röku le za ali nad cenilno vrednosljo, pri drugem pa u'digt und zur stml^ marischeu Verhaudll.ug d.cser Streitsache die Tagsatzuug a»f den 4 October 18!^^, ani 26. August 1892. (4022) 3—1 Nr. 7967. Ennncrunss. Von dem k. k. Landesgerichte Laibach wird den unbekannt wo befindlichen Anna Maria Gräfin Wurmbrand nnd deren uubekauuten Rechtsnachfolgern hiemit erinnert: Es haben wider dieselben bei diesem Gerichte Johann Tome von Poljane (durch Dr. Ritter von Schöppl) die Klage c.'lo Ersitzung des Eigcnthumsrechtes rücksichtlich der einen Bestandtheil des Gutes Mildcnheim Eiul. Z. 738 der kraiuischen Laudtafel bildeudcn Parccllen Nr. 2788/1 der Catastralgelneinde Dobrova eingebracht, und es sei hierüber die Tagsatzung zur summarischen Verhandlung auf den 12. December l. I., vormittags 9 Uhr, Hiergerichts angeordnet worden. Da der Aufenthaltsort der Geklagten diesem Gerichte unbekannt und dieselben vielleicht aus deu k. k. Erblaudeu abwesend silld, so hat man zu deren Vertretung und auf ihre Gefahr und Kostcu deu Herrn Dr. Albiu Suyer, Advokat iu La ibach, als Curator z«i noluln bestellt. Die Geklagten werden hievon zu dem Eude verstäudigt, damit sie allenfalls zur rechten Zeit selbst erscheinen oder sich einen andern Sachwalter bestellen und diesem Gerichte namhaft machen, überhaupt im ordnungsmäßigen Wege einschreiten und die zu ihrer Vertheidigung erforderlichen Schritte einleiten können, widrigens diese Rechtssache mit dem aufgestellten Curator nach den Bestimmungen der Gerichtsordnung verhandelt werden uud die Geklagten, welchen es übri-geus freisteht, ihre Rechtsbehelfe auch dem benannten Curator an die Hand zu geben, sich die aus einer Vcrabsäumuug entstehenden Folgen selbst beiznmessen haben werden. Laibach.am 30. August 1892. (4024) Nr. 1260. Curatorsbestellnnss. Vom k. k. Kreis- als Handelsgerichte Rudolfswert wird dem unbekannt wo in Amerika befindlichen Georg Simonic von Voldrez nnd Miko Karluuic von Zrlcznik bekannt gegeben, dass ihnen anf ihre Gefahr und Unkosten der hier-gcrichtliche Dr. Oegnla, Aowcat m Ru-dolfswcrt, als Curator ln< "-''",> l'tMtt und demselben w' dics.^ichtl.chl' 'mM. ' rechtliche ZahlllncM.lstmg vom ^'. A.W„t 892 8 1^. Zugestellt worden ,st. K.'k Kn'isgencht Rudolfswert am 4. September l892. ^^^_______^^ i42!i9)3^ Nr. 2797. CllnUolsbchcllilllli. Der U'egcu Wahnsinnes unter Curatel Milchten Karoliua Dl'reani in Scisruber^ N'nrde Josef Pöka von Po!asalva zulu Cnrawr bchcllt. K, k. Bczirköczcricht SeiscMra am i !7, Sepk'mbcv 18'.)2.