Wbwwmttm= Preise Für 2 o i 6 a db : »«mzjährrg . . * fl. 40 tc Halbjährig . . 4 „ 30 „ Vierteljährig . 2 „ 10 MoualliL ... — „ 70 „ Mit der P ° ft: Ga«)jährig . . ... 12 fl. Halbjährig.............. 8 „ «iertrljährig.......... 3 „ Laibacher «edacrt»«: Bahnfcofgaffi Nr. Id. Mir Zustellung in« Hau» viertelt. 25 kr., monatl. 9 kr. Einzelne Nummer» ti kr. Tagblatt. Anonyme Miltheilung,n werden nicht berücksichtigt; äDioiiu|lnpte nichi »unidflefenbet. Crvedittonü-* Inserat««-Bureau: Longreßplatz Nr. 2 (Buchhandlung tien Jg. v. Klein-mayr '& Fed. Bamberg.) JniertiouSprris«: Für die einspaltige Peti^e ä 4 tr , bei wiederbvlterj fdialtung i 3 kr. Anzeigen biS 5 geilen Bei grötzeren Inseraten und öfterer SinsLaltxng entspre-Länder Rabatt. Süt complicrerten Satz besondere Vergütung. Nr. 51. :amstag, 3. März 1877. Morgen: Kasimir. Montag: üuscbiuS. 10. Jahrgang. Die „Fremdlinge" in Krain. einer der beliebtesten Trumpfe, der von unseren Gegnern unserer Partei gegenüber ausgespirlt zu werden pflegt, Ist der Vorwurf, daß sich dieselbe nur auf Fremdlingen, aus ßingeroenbeitm (pvivan-drani tujci) rekrutiere, und wenn eö erst wieder an dir Gemeinderathswahlen geht, dann werden wir auch wieder das Lied von der „fremden Ferse" in allen Tonarten »orgepfiffen bekommen. Wir halten es daher nicht für übei flüssig, diese „3 t emdlinge," aus denen unsere Partei bestehen soll, auch einmal etwa« des näheren zu bet,achten. Vor allem kommt h er zu erwähnen der Großgrundbesitz. Just der gesammte ktalnische Großgrundbesitz getöit unserer Partei an, und zwar der einheimische, eingetornc, seit Jahrhunderten in Ärain ansässige! In den Reihen desselben finden wir Männer, an deren ruhmvollen Thaten, die der Geschichte angehören, sich jeder Defterrcicher mit Stolz erinnert; Männer, die sich um ihre Heimat firain sowie um ihr Gesammlvater-land Oesterreich mehr Vertienftc erworben haben, als alle nationalen Schreiet und Hetzer, die sonst weiter nichts sind, irSgesammt sich jimolS zu er werben imstande sind. Diese itlustre Geselllchast, die von den rationalen BegliicfuugMhecrien, wie sie neuerer Zeit auftauchen. nichts u»ssm will, bei der keine Spur einer Simpatie weder zu dem großen woskowitischen Sklavenreiche noch zu der nationalem Hexenküche auf der Balkan-Halbinsel zu finden ist, dieser für die Sleuerkrast Rraine mehr weniger maß- gebende Theil der Einwohner, besten Wo! mit dem unseres Heimatlandes identisch ist, sollte sich als „Fremdlinge" fein mäuschenstill halten und mit Ruhe und Gelassenheit die verrückten Ideen eines überhitzten nationalen Gehirne» über sich ergehen lassen? — Sie sollten nicht mitzureden haben, wenn es sich um das Wol des Landes handelt, über da« die sogenannten Rat'onalen zu jeder Zeit noch rücksichtslos hinweggegangen find, sobald nur ihre eigenen egoistischen Pläne, üb:r deren Folgen sie sich selbst noch niemals klar waren, erfüllt worden? — Dem krainischen Großgrundbesitz wird die Standarte der Verfassung stet» jene« Slmbol fein und bleiben, in dem er allein, und unsere Partei In ihm, siegen wirb über die nationalen Machinationen aller Zeiten zum Wole und zum Gedeihen unsere« Landes. Dieser richtige Bestandtheil unserer Partei würde allein schon genügen, den blöden Sinn, der in dem Borwurfe von den „Fremdlingen" liege, emhüllt zu haben. Sie mögen nur ruhig sein, unsere Gegner, und In dem »crfoffungttrcucn Großgrundbesitz sich stet« die Lehre vor Augen halten, daß mau auch in Krain geboten und von allen jenen Gefühlen beseelt sein kann, die den Menschen an das Heimatsland binden, ohne deshalb auch den nationalen Absurditäten einer im wahren Sinne des Worte« emgcwanbctiett Fraction huldigen zu müssen. Ein anderer nicht minder angesehener Theil unserer Partei sind die Vertreter de« Handels und der Industrie. Die großartigsten Industriellen Etablissements in Krain, bei denen lausende von gebornen Rrainern und ihre Familien Brob, Arbeit und Erwerb finden, ferner die angesehensten kaufmännischen Firmen, in deren Händen allein sich ein großer Theil des krainischen Handel« befindet, sie alle gehören unserer Partei an, find einverstanden mit den Ideen, Gesinnungen und Bestrebungen derselben. Und diese Repräsentanten der krainischen Industrie, de« krainischen Handel« sollten verstummen vor dem Geschrei nationaler Gatilinarltt? Sie sollten von ihren Rechten, ihren Pflichten, von ihrem gewichtigen Worte nicht Gebrauch machen dürfen überall dort, wo über das Schicksal der heimatlichen Stätte gesprochen und verfügt wird? — Sie sollten sich terrorisieren lassen von Leuten, denen da« wahrt Wol ober Wehe de« Lande« gleichgiltig ist, deren Aktien nur um so höher steigen, je größer die Verwirrung im Lande, je heftiger da« nationale Gezänke? Rechnen wir nun noch da« angesehene Bürger-thum der Städte und Märkte, die Mehrzahl ein« geborntr Staatsbeamten im ganzen Lande hinzu, die in ihrem Pflichtgefühl und Patriotismus nicht umhin können, unserer Partei anzugehören, bann suchen wir in der That vergebens nach Ausdrücken, um die an Blödsinn streifende Mähr von den „Fremdlingen" richtig und in gehörender Weise zu charakterisieren. Es gibt keine Stadt, kein Dorf In Krain, wo unsere Partei nicht auf Mitglieder und Gesinnungsgenossen zählen könnte; daher wird sie avch sottbestehen, selbst dann uotb, wenn der ganze nationale Schwindel längst schon ein übet* rounbener Standpunkt sein wird; die Thaten unserer Partei werden nachhaltiger wirken und bauet» Jeuilleton. Ein „Osfiziers-Reiten" in Laibach 1797. Mitgetheilt von P. v. RadicS. Nicht bl öS in dem Zeitalter ber Turniere selbst, fonbern viel später noch sah das „weiße Laibach" innerhalb seiner Mauern den Glanz und die Herrlichkeit prachtvoller Ritterspiele. So erzählt un« die Chronik unserer Stadt u. a., daß bei der Huldigung des Erzherzogs Ferdinand im Iahte 1597 der Eomthur de« Deutschen Orden«, Herr Marquard v. E tf, vor dem Bischof-M‘ ein „Rennspiel" „präsentierte", und 1652 gab *■ auf dem „Neuen Markte" (dem heutigen AuetS-prrgplatze) ein herrliches Earrouffel von 35 Rittern, Gruppen (Europa, Asien, Afrika und Amerika) aufzvgen. 3“ Beginn de« XVIII. Jahrhundert« hatte sich ferner hier im Anschlüsse an die Akademie ber Ope-rosen eine „Gesellschaft der ritterlichen Exercilien" gebtlbef, über welche ich vor Jahren in brn „Blättern «u« Ärain" ausführlich geschrieben habe. Eine ganz besondere Augenweide bet sich aber den Bewohnern von Laibach in einem Feste, welche« in jenen Tagen ftattfand, da Krains Hauptstadt das Hauptquartier der kais. tönigl. Armee bildete, welche den daS oberitalische Gebiet räumenden Franzosen nachrückte. Am 8. Mai 1797 hatten infolge des Leobner Präliminarfrieden« bie Truppen Bonaparte's Laibach verlosten, und tagsdarauf schon wehete von unseren Thürmen die kaiserliche Fahne. Und schon rückten auch die kaiserlichen Regimenter Lobkowitz, Wartensleben, Reisky unb Thurn bei un« ein. Felbzeugmeistet Baton Terzi führte ben Oberbefehl ; ein zahlreicher Generalstab umgab ben Heerführer ; in ben ersten Wochen nach bet Wiederkehr der Oesterreicher gab es hier burch eine Truppen-beroegung von 104 Bataillonen Infanterie, 77 Compagnien Grenadiere und 94 Eskadronen Kavallerie, aus welcher einfachen Zifferangabe man wol unschwer aus ben Grad frohen, frischen, regen Lebens ber Stadt schließen mag. Schon am 6. Juli 1797 gab ber Genetalstab eine „prächtige Wafsersahrt," und zehn Tage später, am 16. desselben Monats, arrangierte eine Anzahl Offiziere das angedeutete große unb seltene Fest. Die ausführliche Nachricht und Beschreibung dieses Festes, an welchem die Bevölkerung von Laibach in Massen theilnehmen konnte, verbauten mir unserm Vodnik. Er schildert ee in der von ihm redigierten (slovenischen) Zeitschrift: „LublanSke No-vice" vom Iahte 1797, in der Nummer vom löten Juli. Wir erfahren ans dieser Quelle darüber folgendes : Sonntag (am 16. Juli) hielten sechszehn Ober« Offiziere in der Kaserne zu St. Peter eine Reitübung. Dieselbe bestand darin, daß zuerst jeder ber Reitenden für sich allein im raschen Reiten ein bestimmte« Ziel mehreremale nacheinander in verschiedener Welse treffen mußte. E« waren nämlich der Reihe nach au« Papier verfertigte Köpfe in ber Rennbahn aufgestellt. Den ersten biefer Köpfe mußte ber Reiter im Vorbeiritt mit einer Lanze aufspießen; ben zweiten nur durchbohren; einen dritten mit einer Pistole herabschießen, zwei weitere mit einem Kteuzhieb ab« hauen, dann noch einen mit einem Schwert zu Boden schlagen, und zuletzt mußte er noch mit seinem Pferde da« Hindernis einer Barriere (eine lange Stange) nehmen. hasterer Natur sein, als alle nationalen Unternehmungen der letzten Jahre her, von der „Banka Slovenija," den land- und forstwirthschaftlichen Schulen bis zum großen nationalen Theater herab, da jedes Unternehmen, dem kein höheres, ethisches Prinzip zugrunde liegt, den Keim des Todes schon von Haus in sich trägt und der völlige Untergang nur eine Frage der Zeit ist. Wäre man imstande, da- segen-volle Wirken dieser wichtigen Partei in Ärain aufhören zu machen, dann würde auch der Aulturzustand Krains mit einem Schlage auf das Niveau der Länder der Balkan Halbinsel herab-gedrückt worden sein; allerdings kann man nicht wissen, ob nicht gerade dies das Streben, ja das einzige Ziel unserer Gegner sei, da dann so mancher, der unter den jetzigen Verhältnissen nur ein armseliger Tropf ist und bleibt, wieder einigermaßen eine Rolle spielen könnte. Der serbische Friedensschluß. Die Würfel sind gefallen, der Friede zwischen Serbien und der Türkei ist perfekt geworden. Fürst Milan erschien am 28. v. M., begleitet von einer Abgeordneten-Deputation, in der Skupschtina und hielt in Anwesenheit des ge-sammten Ministeriums die Thronrede, deren Inhalt wir skizzieren, wie folgt: Der Eingang der Thronrede bespricht den durch die Barbarei der Türken ausgebrochenen Aufstand in der Herzegowina und Bosnien und d diese Völker dringend Hilfe von Serbien verlangten. Alle Mächte Europa'« bemühten sich, Reformen für diese geknechteten Völker von der Pforte zu verlangen, doch bewilligte sie die Türkei nicht. Serbien war gezwungen, zu rüsten und seine Truppen an die Grenze zu schicke». Während dieser Zeit kamen fortwährend an der Grenze Verletzungen durch Türken vor, und wurde Oberst Oreäkovik nach Widdin gesandt, um diese Streitigkeiten zu schlichten. Die Mission hatte kein Resultat und Serbien sah sich genöthigt, um seine Ehre zu retten und den aufständischen Brüdern zu helfen, der Pforte den Krieg zu erklären. Mit Montenegro wurde ein Schutz- und Trntzbündni« abgeschlossen, welches auch heule noch besteht. Fürst Milan schilderte die militärische Lage Serbien« während des Krieges und erwähnte, daß Serbien im August vorigen Jahres um den Frieden ersuchte. Die Pforte verlangte solche Ga> rantien, daß sowol Serbien als die Garantiemächte . dieselben für unannehmbar erklärten. Die Türkei verlangte ihrerseits mehrmals einen Waffenstillstand, damit sie ihre Armee komplettieren könne, aber Serbien bewilligte nur einen solchen von vierzehn Tagen, weicher oft verletzt wurde. Erft nach der Wieder« Lage von Djuniö wurde durch die Vermittlung Rußlands jener Waffenstillstand geschlossen, welcher bis heute besteht. Der Fürst konstatierte hierauf die Erfolglosigkeit der Stambuler Konferenz und die neuen Friedensverhandlungen, und daß die Pforte über Wien um Frieden ansuchle, schließlich besprach er die Entsendung der FriedenSdclegierten nach Stam-bul und die Schlußvereinbarungen. Rußland habe den Separatfrieden Serbiens ge-nehmigt. Serbien sei nicht in der Lage, noch ferner Krieg zu führen, und mögen die Abgeordneten mit Rücksicht auf das Wol des Landes ihr Votum abgeben. Schließlich bemerkte der Fürst, daß den Jn-urgenten straffreie Rückkehr in die Heimat und volle Amnestie zugesichert werde. Der Waffenstillstand gehe soeben zu Ende, die Pforte bewilligte keine Verlängerung, und man möge sofort über den Friedensschluß oder Fortführung des Krieges entscheiden. (Der Fürst zog sich hierauf zurück.) Nach Schluß der Thronrede ergriff Minister-Präsident Ristic das Wort und gab ein Expose über die Verhandlungen und die Friedensstipula-tioncn, wurde aber von drei Abgeordneten mit der Frage unterbrochen, ob Serbien im Einverständnisse mit Rußland handle. Ristic erwähnte, daß der Krieg mit Einwilligung der Skupschtina geführt, der Friede mit Bewilligung Rußlands geschloffen werde. Die Friedensbedingnisse bestehen in folgenden Punkten: 1. Das Territorium auf Grundlage des status quo ante bellum; 2. die Frage wegen Gleichberechtigung der Israeliten und Armenier wurde von der Pforte als innere Angelegenheit Serbiens fallen gelassen; 3. die Flaggenfrage von Serbien zugestanden; 4. betreffs der Installierung eines kaiserlichen Agenten in Belgrad sei die Frage offen gelassen, weil die Functionen desselben von der Pforte nicht genau bestimmt seien; 5. gegen die Anwesenheit eines türkischen Konsul« habe man nichts einzuwenden; 6. binnen 12 Tagen werden die türkischen Truppen da« serbische Gebiet räumen. Die Skupschtina stimmte über jeden ein zelnen Punkt ab, und der Abstimmung folgte die Kundgebung des Friedensabschlusses. Fürst Milan betrat abermals den Sitzungssaal, beglückwünschte die Skupschtina zu ihrem Votum und erklärte, daß dieselbe ihre Aufgabe beendet habe, die Session daher geschloffen sei. Der Minister verlas sodann den fürstlichen Uka«, welcher die sofortige Schließung der großen National-Skupfchtina anordnet, nachdem dieselbe ihre auf Artikel V, § 89, des Ustav basierende Mission beendet habe. Drei der Reiter führten, wie Vodnik schreibt, dies alles vollkommen aus, die übrigen aber fehlten die Ziele mehr oder weniger. Zum Schluffe tanzten fämmtliche 16 Reiter mit ihren Pferden nach der türkischen Musik (wahr-scheinlich Quadrille). Unser Augenzeuge sagt, daß die« schön anzuschauen war und daß dabei den Leuten, die so etwas noch nie gesehen hallen, die Augen übergingen. Und das Publikum, das sich an diesem militärisch-sportlichen Schauspiele ergötzte, zählte über 1000 Köpfe! Von „Honoratioren," die diesem „Versuche" beiwohnten, nennt Vodnik den FZM. Baron T e r z i, „alle anderen Generale" und die hohen Herrschaften, welche damals in Laibach ihren Wohnsitz hatten. Nach dem „Offiziers-Reiten" — wie wir heute sagen würden — war Souper der Offiziere und nach diesem Souper ritt man unter Fackelbegleitung zum Ball, welcher den Festtag schloß. Wie vorher, so fand auch nachher — soweit unsere Quellen reichen — in Laibach kein derartige« Fest statt. Offiziere, die unferm heimatlichen Regimente Nr. 17 in den Bierzigerjahren und später noch angehörten, zur Zeit also" die Lager von Pettau mit machten» erinnern sich — nebenbei bemerkt — noch mit vielem Vergnügen an die von dem Grafen Török (heute Oberst in der ungarischen Garde, damals Rittmeister) arrangierten „Fahr-Quadrillen," welcher nun weltbekannte, exzellente Sportsmann später auch zu verschiedenen «nläffen in Wien, Preßburg u. s. w. magnifique Carroussels in Szene setzte, an denen sich außer den Mitgliedern der höchsten Aristokratie Oesterreich-Ungarns auch Prinzen des kaiserlichen Hause» betheiligten! Das militärisch belebte Bild von Laibach im Juli 1797 währte nicht lange. Schon nach sieben Monaten verließ FZM. Baron Terzi unsere Stadt, ein milder, gerechter und liebenswürdiger Herr — wie Vodnik schreibt. — den man mit Freude hier hatte weilen gesehen. Auch das Hauptquartier mit dem Generalstab verzog sich nach und nach au» der Hauptstadt KrainS und die Generalstabs-Offijiere erhielten nun die Aufgabe, das «Venetianifche" zu vermessen und zu „mappieren." Vor dem Scheiden au« Laibach begruben sie aus ihrer Mitte hier noch den Hauptmann Pucher, der mit feinem Pferde in der Zois'schen Allee ge stürzt und augenblicklich todtgeblieben war! Der serbisch türkische Friede ist Thatsache, daS Wort ist Fleisch geworden, die Slurmszencn in der Skupschtina verliefen effektlos, die Minorität mußte äch der Majorität fügen, höhere Mächte beugten den Nationalstoiz und zerstörten die Luftschlösser der an slavischem Größenwahne leidenden Fraction, die türkischen Truppen werden die in Serbien besetzt gehaltenen Plätze räumen und Serbien wird die Fahne des Frieden« uufpflanztn, mag dem „Slot). Narob“ ob dieser durch Gottes Fügung eingetretenen Wendung auch das Herz bluten. Der Friedensschluß zwischen der Pforte und Serbien beden'et noch nicht die Klärung oder Lösung der orientalischen Frage, wir stehen nun der Krise erst recht naht. Mit Serbien ist die Sache im Prinzipe abgethan. Serbien vermeinte mit seinem Kanonendonner, vertrauend auf die Hilfe feiner stammverwandten Brüder im Norden und Süden Europa'«, die Grundfesten de» türkischen Reiches zu erschüttern, zu zerstören, und auf den Ruinen de-gestürzten Reiche« das geträumie große s ü d.sl a-vische Reich aufzubauen, jedoch in zwölfter Stunde muß Serbien der Hohen Pforte Dank wissen, daß es ihm feine weitere Existenz gönnt und einen neuen Belehnungsserman in Gnaden ausfertigt. Die Tragödie in Serbien ist zu Ende, Serbien hat seine Jnsurreciion theutr, mit Blut und Gut bezahlt, die Träumer erwachten bittet getäuscht; Serbien und seine Freunde ereilte das unerbittliche Verhängnis, Serbien mußte seine Simpathien f-r Rußland schwer büßen, der TschernajeffSchwindel brachte dieses Land nahezu an den Rand de- Verderbens; die zu früh auSgesteckte Freiheitsfahne mußte, nach kurzer Jubelfeier wieder eingezogen werden. Serbien ließ sich von Rußland in den Krieg führen, Serbien vergaß, daß Rußland es war, welches seinerzeit Polen erbarmungslos mordete. Serbien ging ungerüstet in den Krieg, wollte unter dem Schutze de« nordischen Kolosses Großmacht spielen, wollte sich an btt Spitze des geträumten südslavischen Reiches stellen; es darf Gott danken, daß es mit blauem Auge sich aus der blutigen Affaire gezogen und feine Existenz nicht verwirkt hat. Serbien dürfte die weife Lehre geschöpft haben, sich nicht ein zweiteSmal von Rußland in den Krieg Hetzen zu loffen. Serbien mußt« sein Verbrechen durch schwere moralische und materielle Verluste büßen. Möge das Schicksal Serbien« auch unseren heißblütigen Nationalen zur heilsamen Mah« nung dienen. Politische Rundschau. Laibach, 3. März. Inland. Die „Wiener Abendpost' äußert sich über den serbisch-türkischen Friedens-chluß in folgendem: „Telegramme melden nun den Abschluß des Friedens zwischen der Pforte und Serbien und gleichzeitig auch die Verlängerung de« Waffenstillstandes zur Fortführung der Friedensverhandlungen mit Montenegro. Die grohe Skupschtina, welcher die Friedensbedingungen zur Annahme vorgelegt wurden, ist, nachdem sie ihr Votum im zustimmenden Sinne abgegeben, sofort wieder aufgelöst worden. Die Wichtigkeit de« Er-eigniffes, welches übrigens feit geraumer Zeit als eine feststehende Thatsache betrachtet und erörtert worden ist, bedarf keines EommentarS. Der Friedensschluß mit Serbien, dem voraussichtlich jettet mit Montenegro folgen wird, bahnt die Wiederherstellung der äußeren Ruhe auf der ganzen Balkan-Halbinsel an. Inwieweit er auch für die politische Situation im allgemeinen, wie sie sich seit dem Scheitern der Konferenz und der durch die Verwerfung der Konferenzbeschlüffe provocierten diplomatischen Action Rußlands herausgebildet hat, von maßgebender Bedeutung sein wird, ist abzuwarten.' Der „Peftet Lloyd" schreibt: „Man weiß in diplomatischen Kreisen, daß Rußland auf die Beantwortung der, Gortschakoff'schen Note Fortsetzung in der «Mage. Beilage zum „Latbacher Tagblatt" Nr. 51 vom 8. MSrz 1877. dränge, sich jedoch mit feinet Urgenz nur an btt» englische Kabinett gewendet habe, welche« die ändern Mächte verständigte. Hierau« scheint sich ein Ideen« au-tausch entwickelt zu haben, der zu der englischen Anregung führte, daß Rußland der Pforte eine Frist für die Durchführung der Reformen lassen möge. Rußland bleibt jedoch dabei, daß mit oder ohne DurchführungSfrist Garantien für die Durchführung geschaffen werden müssen. Damit ist wieder die Garantiefrage in den Vordergrund gestellt und die türkisch-serbische Friedensfrage von der Reformangelegenheit vollständig getrennt." Das genannte Blatt meldet, man glaubt in politischen «reisen an den bevorstehenden Einmarsch der R u s s e n in R u m ä n i e n trotz aller Dementi». Der konfessionelle Ausschuß de« Abgeordnetenhauses hat in seiner gestrigen Sitzung die Berathungen über den seinerzeit vom Abg. Dr. Sturm vorgelegten Ehegesetz-Entwurf beim § 21 wieder ausgenommen. Der öfterreichischeReichStagsoll wegen der Osterfeiertage am 24. d. M. vertagt werden. AuSlaud. Da« preußische Abgeordneten. Haus nahm das Gesetz, die Eisenbahnlinie Berlin-Dresden betreffend, in dritter Lesung mit 186 gegen 165 Stimmen an. Die Befürchtung, e» könnte dasselbe schließlich ab gelehnt werden, hat sich also als unbegründet erwiesen. Dagegen erlitt die preußische Regierung im Bundesrathe eine Niederlage, indem sich die Mehrheit desselben für Leipzig als Sitz des obersten Reichsgerichte« entschied. Der „Tinte«" wird au« Berlin berichtet, Rußland habe den Mächten zu wissen gelhnn, es würde gern vom Kriege abstehen, wenn dir Türkei nur einige christliche Gouverneure ernennen und einen bona fide Versuch mit einer administrativen Reform machen würde. Alle diese Meldungen be ruhen rein auf willkürlichen Combinationen; That sachr ist, daß die russische Diplomatie in der letzten Zeit gar nicht« von sich hat hören lassen. Die englische Admiralität ordnete die st* fertige Eoncenirierung der englischen flOMttclmeer Flotte in Malta an. Nur da« Schiff „Research" wird im Hafen Pyräu« verbleiben. Dir Entfer nung der Flotte au« den türkisch-griechischen Gr wässern wird als Folge eines Einvernehmen« der Mächte betrachtet. In gut informierten Kreisen Rom« wird versichert, daß Deutschland Oesterreich «muntere, unverweilt in Gemeinschaft mit Rußland in die Action rinzutreten, während da» österreichische Kabinett neuerding- schwankt, obwol dir Militärpartei alle» aufbietet, da» Mißtrauen Ungarn» gegen Ruß i«»d zu bekämpfen, und sie in den höheren Regionen tagtäglich größern Einfluß gewinnt. Da» Wiener Kabinett ist abgeneigt, sämmtlichr Forderungen Montenegro'« zu unterstützen. Da« rumänische .Amtsblatt" veröffentlicht ble provisorischen Handel» - Conventionen, welche bi» zum 12. Mai mit Frankreich, England, J'alien, Schweiz und Holland abgeschlossen wurden. Au» Berlin erfährt die „Köln. Ztg.": ^ „An mthrtten Orten soll von russischer *«Ue vertraulich bemerkt werden, die gegenwärtige »«» enthaltener und, wie man glaubt, von einem bekannten Voial= und Provinzial-Angelegenheiten. Zur Regelung der Weide- und Waidoerhüttmsse in Oberkrain. tim 25. v. M. tagte in Laibach über Anregung de» Aentralausjchusse» der LandwirthschastS-Gesell-chast in Krain eine Enquete zur Regelung der tre.tigen Weide- und Waldverhältnisse in Oberkrain. Die Ausgabe dieser Enquete bestand darin, zunächst die Ursachen der namentlich in den obgelaufenen etzten zwei Jahren zwischen der krainischen Jndu-striegesrltschast und den weide- und waldbezugsberrchtigtrn Gemeinden Oberkrain» au» ihren gegenseitigen Weide- und Waldverhältnissen entsprungenen zahlreichen Klagen und Beschwerden zu erforschen und dieselben womöglich im Gütlichen, im Wege der Vereinbarung und de» Vergleiche» zu beseitiget. Dr. Johann Bleiwri», Sekretär der Landwirthschaft» Gesellschaft in Krain, hielt, wir dir „Laib. Ztg. berichtet, folgrnde Ansprache: „Ich bin ein Arzt, welcher gerne ungesunde Zustitndr heilen möchte; um die» zu können, scheint e» mir jedoch vor allem nöthig, die Quellen kennen zu lernen, au» welchen erste« entspringen, und ich hoffe daher, daß in der heutigen Enqutzte die Ursachen der ungesunden Wald- und Weideverhältnisse in Oberkrain gefunden werden. Ich werde den heutigen Tag segnen, wenn er un» in dieser Richtung Erfolge bringt; zu diesem Zwecke will ich mm zunächst die schriftlichen Beschwerden der Gemeinden vorlesen Dieselben lauten: 1.) Durch die schonungslose Hegelegung un serer besten Weideplätze wird der Viehzuchtbetrieb von Tag zu Tag mehr gefährdet und wir (Singe, forsteten sind gezwungen, den einzigen landwirth schädlichen Erwerb, die Viehzucht und ble Alpen wirthschaft, zu verlassen. 2.) Durch die Forstorgane der Jndustriegesell-schast wurden unwahre Angaben über die Zahl deS betretenen BieheS bei Gericht gemacht, wodurch da» Strafausmaß ein ungerechte» wurde, wogegen auf die Aussagen der Beschuldigten feine Rücksicht genommen wird. 3.) Der nothwendige Brenn-, Bau- und Nutzholzbedarf wird un» Berechtigten an» den eingeforsteten Waldungen entweder nicht ausgewiesen, oder e» geschieht die Ausweisung unter allen möglichen Ehicanen, dadurch entbehren wir des notwendigen Brennholzes, und unsere Baulichkeiten sind schon so weit herabgekommen, daß es bei den Dächern förmlich hineinregnet. 4.) Durch diese» rücksichtslose Vorgehen und die Hintansetzung unserer EinforstungSrechte sind wir gezwungen, unsere Streuwälder zu hacken, und werden später weder die nothwendige Einstreu noch da» erforderliche Holz haben. 5.) Bis zum Jahre 1868 waren unsere kaia-strierten eigenen bestockten Gründe unsere Schonungswälder, da wir au» dem herrschaftlichen Walde de» Bedarf bezogen haben, während wir jetzt dafür schon an 70- bis 80,000 fl. Strafe zahlen mußten und zu vielen tausend Tagen Arrest oerurtheilt wurden. 6.) Hat man un» stets von allen Seiten ver sichert, daß nach dem Erkenntnisse vom Jahre 1868 unsere Weide reguliert uud so in dem NtitziingS-werth bleiben werde, wie diese früher, d. H. bis zum Jahre 1868 war. Statt dessen grenzt man jedoch jedes Jahr mehr uud mehr Weide ab — un» aber steckt man in den Kerker und verkauft uns das Vieh. Während in Tirol, in der Schweiz und in Steiermark die Alpenwirthschasten gehoben und geschützt werden, sollen wir dieselben der Industrie« gesellschast überlassen. 7.) Die Jndustriegesellschast möge die bäuerlichen Interessen auch berücksichtigen, und die Scho-mmgsflächett sollen wo möglich weiter von den Alpen verlegt werden, da da» Weiderich in der Nähe der «lpenstände am schwierigsten abzuhalten ist, die Grenze der Schonungsflächen zu überschreiten. 8.) Uebrigen» find hier die SchonungSflächen ! an) nnnti hig, da trotz tausendjähriger Weide-Au»-ibung hier der Wald auch ohne jeder Kultur selbst ich anfliegt — wir man dirs jedes Jahr auf dem Schnee beobachten kann, wo drr Same so dicht, fast chwarz aufliegt — und wo die bestehenden großen Flächen Schwarzwälder, dir sich da befinden, auch ohne jede Schonungsfläche und Aufforstung, trotz aller Weide und fleißigen Hackens zur Verkohlung, ausgewachsen sind. 9.) Wo e» sich um Sachverständigen- Angab en oder Befunde handelt, werden stete nur jene al» richtig anerkannt, die drr gesellschaftliche Sachver-tändige abgibt. 10.) Wir hatten einige schwache Wetdeparzeüen, um selbe zu verbessern, mit Gestrüpp bewachsen lassen — die» wird un» im Wege der Subsidiarität in den Befund rinbrzogrn, recht hoch angeschätzt und von unftrtm Holzbedarf zugunsten de» Belasteten in Abzug gebracht. Ja, ganz kahle katastrierte bäuerliche Weideparzellen werden als absoluter Waldboden angesprochen und trotzdem, daß sie jetzt kahl sind, eigenmächtig al« zukünftig mit Holz bestock, ungeschält und un» von unserem Holzbedarf in Abzug gebracht — obgleich die Weiden gar nicht dem Forst -gesetze unterliegen, — um dieselben willkürlich unter da« Waldland zu subsumieren und unter den § 2 de» Forstgesetze« zu stellen. 11.) Zu allen diesen Verteidigungen und Beschwerden müssen wir oft einen Advokaten aufnehmen, was uns sehr weh thut, weil wir diesen nur schwer zahlen können — überdies kann sich die kölnische Industrie-Gesellschaft, welche reich ist, leicht drei Advokaten nehmen, und wir werden sachsällig. Noch viele« andere« wäre zu erwähnen, da« geeignet ist, un« bei so brwandlrn Umständen unserer allmä-lizen Verarmung aus wirtschaftlichem Gebiete ent-gegenzufahren." (Der Inhalt dieser elf Beschwerdepuukte trägt augenscheinlich nationale Färbung. Dir berech-tigten und unberechtigten Anwälte der weide- und holzberechtigten Gemeinden dürften im eigenen persönlichen Interesse sich bestimmt gefunden haben, den denselben zu wiederholten malen von der trat« nischen Industrie gesellschaft angebotenen Vergleich als unannehmbar zu bezeichnen. Diese Anwälte stellen die krainische Jndustriegesellschast in den Augen der Weide« und Holzberechtigten alt eine deutsche Genossenschaft hin und verhindern, in» dem fie diese Angelegenheit auf bat politische Gebiet ziehen, die Abwicklung und Beendigung der streitigen Weide- und Waldangelegenheiten, während doch die erwähnte Genossenschaft, wie allgemein bekannt, internationalen Interessen huldigt und die Politik au« ihrer GeschästSgrstion gänzlich ausgeschlossen ist.) Nach Vortrag der elf Beschwerdepunkte ergreift Herr Karl Luckmann, Direktor der krainische n Jndustriegesellschaft, das Wort zu folgenden Erörterungen: Waö zunächst die Erforschung der Ursachen anbelangt, weshalb feit dem Bestehen der Jndustriegesellschaft so viele Strafen und Beschwerden Vorkommen, so müsse er auf die früheren Rechtöverhält-nisse Hinweisen, welche diese Folgen theilwrise verursachten. In Obertrain besteht seit Menschengedenken eine auSgebreitete Eisenindustrie, die Gewerkschaften in der Wochein haben nach der Geschichte Ärain« von Dimitz schon seit Römerzeiten bestanden, alle diese Gewerkschaften sind auf den Betrieb mit Holzkohlen angewiesen und suchten sich den Holzbezug in den bedeutenden Waldungen der Herrschaft Beides so viel alS möglich zu sichern. AuS den dieSfälligen Verträgen urfd der verschiedenen Auslegung derselben find vor langer Zeit schon «Streitigkeiten bezüglich de« WaldeigenthumS entstanden, welche nach theilweifer Ablösung der Ur bartalgaben in den Fünfzigerjahren eine solche AuS dehnung erreichten, daß die politische Sequestration der meisten Waldungen in Oberkrain eingeführt wurde, um letztere vor gänzlicher Devastierung zu schützen. Früher hatte eben niemand ein Interesse daran, kahle Flächen aufzusorsten, da deren Eigen thurn von verschiedenen Parteien angesprochen wurde und unter solchen Umständen jedermann, unbekümmert um die Zukunft, nur bestrebt war, so viel als mög tich dem Waldbestande für sich zu entnehmen. Unter der Sequestration und nach Ankauf der Herrschaft Veldes durch Herrn V. Ruard wurden diese Zustände theilroeife gebessert, unb daß auch schon damals viele Strafen wegen Forst- und Weidefrevel vorkamen, beweist der Umstand, daß die Sequestrationskasse noch heute circa 25,000 Gulden Waldschädenersätze einzubringen hat und desgleichen auch Herr V. Ruard als früherer Besitzer der Herrschaft Veldes viele Waldschädenersätze ausständig be< sitzt. Die Eigentumsverhältnisse wurden erst durch die Jndustriegesellschaft vollständig geklärt, welche sämmtliche in Streit befindliche Werke und die Herrschaft Veldes käuflich übernommen, Vergleiche mit dem k. k. Montanärar und mehreren anderen Parteien abgeschlossen hat; gleichzeitig erflossen die Erkenntnisse der Grundlasten-AblösungSbehörden und das Eigenthum, welches früher von manchen Seiten bestritten wurde, ist nun ein allgemein anerkannte-. Es ist wol natürlich, daß das Eigenthunt vom Besitzer, welcher auf die Zukunft Bedacht nimmt, sorgfältiger verwaltet wird, als bie« unter den früheren Verhältnisse» der Fall war. Die vor gegangene übermäßige AuSnützung der Wälder nö thigte die Gesellschaft, den Bezug der eigenen Werke an Holz bedeutend zu reduzieren, wie dies die öffeut lichen Rechenschaftsberichte der Gesellschaft nach weisen; anderseits wurde eS als Hauptaufgabe deS gesellschaftlichen ForstainteS betrachtet, die vielen kahlen Flächen aufzuforsten und deren Betveidung hintanzuhalten, damit der Waldboden seiner Be ftimmung zurückgegeben werde. Diese Maßregeln und die Errichtung bet Schonungsflächen, welche allerbingS eine gute Weide ge-ien mögen, bilden nun den Hauptgrund aller Be-chwerden, unb ba sich ein Theil bet Bevölkerung >en im Interesse einer georbneten unb rationellen BolkSwirthschaft gebotenen Anorbnungen leider nicht ügen will, so resultieren als bedauerliche, jedoch naturgemäße Folgen biefer Renitenz bie vielen Strafen. Die Gesellschaft ist jeboch nicht imstande, von Errichtung brr Schonungsflächen abzulassen; Reditfr will birs hier nicht mit den Interessen der Gefell-’chaft selbst begründen, welche et natürlich zu wahren lerufeit ist, sondern will vor der verehrten Berfamm-’ung nur die Gründe deS öffentlichen, allgemeinen Interesses dafür anführen. Die Waldungen find, wie bereits erörteit, unter drn früheren Verhältnissen zum Theile de-vastiert worden, unb wenn deren unbeschränkte Bewegung fortdauert, fo ist Gefahr vorhanden, daß nach Vermoderung der Wurzelstöcke, der Humu« vom Wind und Wasser entfernt wird unb der nackte Fel» zum Vorschein kommt, welcher sodann keinen Holz- und keinen Wride-Ertrag mehr bitten kann, wie die» in Oberkrain leider schon vielfach zu bemerken ist, namentlich bei jenen Gründen» welche ich in Gemeindeverwaltung befinden und fchonung». o» abgeweidet werden, fo z. B. dir Gründe um den Veldefrr See rc. Die Herren, welche Oberkrain weniger kennen, mögen nur bei der Fahrt auf der RudolfSbahn von Lee» bi» Aßling auf der rechten Seite drr Bahn dir Gegend anfehen unb fit werden den ausgesprochenen Karst finden. Redner bestreitet ferner, daß dir Bevölkerung Oberkrain» größtenteils von der Viehzucht und den Weideplätzen abhängt, und behauptet, daß, fo erwünscht Ihnen auch dieser Erwerb sein mögt, erstere doch unmöglich von der Landwirtschaft und Viehzucht allein leben könnte, wenn sie nicht bei der Eisen« Industrie Verdienst finden würde. Die vereinigten Oberkrainer Werke der Gesellschaft vertheilen bei gegenwärtigem, infolge der schlechten Conjunctur sehr reduziertem Betriebe an Arbeit«- und FuhrlShnen 600,000 st, bei gutem Betriebe aber über eine Million Gulden jährlich; die Bevölkerung habe daher durch die Gesellschaft Gelegenheit, in der Zeit, olfl sie die landwirthschasttichen Arbeiten nicht in Anspruch nehmen, entweder durch Holz- und Ber kohlung«arbciten, oder Lurch Fuhren baren Verbienst zu erwerben, unb diesem Umstande muß Redner e« ausschließlich zuschreiben, daß die Oberkrainer Be völterung verhältnismäßig wolhabrnd, theilroeife sogar vermögend ist. Direktor Luckmann weist ferner darauf hin, baß notorisch ba« große Kapital, welche« bie trat nische Sparkasse verwaltet, nahezu ausschließlich von Oberkrain stammt, währenb Unterkram mit ben viel besseren Grttnben unb glücklichen Bodenverhältnissen diese« Geld entlehnen muß unb mit Roth kämpft. Die Erklärung für biefen Unterschieb kann nur bie Industrie Obetkrains bitten, welche baher aus öffent lichen Rücksichten, wenn irgend möglich, erhalten werden muß; bit Basis basür ist nun eine gute Farstwirthfchaft, welche bestehen bleiben soll, fo unangenehm solche auch einem Theile ber Bevölkerung sein mag, denn sonst würbe ba» schöne Oberkrain nur zu balb verwüstet unb bie Leute zur AuSwan derung gezwungen sein. Der Walbboden muß vorzugsweise dem Holz ertrage gewidmet bleiben und bie Weibe darf nur eine Rtbtimutzung bilden; eS fällt jedoch der Gefell fchaft nicht ein, Alpengründe anfzuforsttn odtr bie Schonungsflächen übermäßig auszudehnen, die Gesell fchaft beschränkt sich auf das unbebiugt Röthige, unb bie vielen Verhanblungen, Gutachten ber Sach verständigen, bie darüber erfloffenen Erkenntnisse und bereit EntscheibungSgrünbe, welche ben anwesen ben Herren zum Theile bekannt sinb unb hier vor gelegt werben, geben ben fprechenbsten Beweis basür, nachbem burch biefelben nachgewiesen erscheint, daß bit Atifforstuitgtn noch nicht bas vom Forstgesetze im § 10 vorgtschritbtnt Minimum von ein Sechstel btr Walbfläche erreicht haben. Außer ben bargelegten Grttnben de« speziellen Interesse« der Gesellschaft und dem allgemeinen össent-ichen Interesse von Oberkrain sinb e« also gesetzliche Grünbe, welche es ber Gesellschaft ganz unmöglich machen, ben Wünschen elneS TheileS ber Bevölkerung nachzukommen, unb bet Direktor hofft, baß letztere ur Einsicht gelangen unb sich ben Bemühungen der Gesellschaft nicht feindlich gegtnüberftellen wird. WaS nun bie Ausweisung des Holzbebarses litt Eingeforsteten anbelangt, fo ist es wol möglich, baß solche vor bent Bestanbe btr Jubustriegesellschaft, b. h. in ber Zeit, als bas Eigenthum streitig unb die Forstaussicht zum Theile sogar den Gemeinden anvertraut war oder durch die k. k. Sequestration ausgeübt wurde, reichlicher war als jetzt unb die Berechtigten ihtiiwtist verwöhnt wurden, allein Redner versichert, daß in dieser Beziehung ganz objektiv vorgegangen und allen berechtigten Ansprüchen Rechnung getragen wird, bet Vorwurf irgenb einer C hicane müsse auf baS entschiebenste zurückgewiesen werben, unb bie Ausweise über bie jährlich an die Einge-orsteten abgegebenen Holzquantitäten mögen dies teftätigen; übrigens stehe jedermann der Beschwerdeweg an die Direktion, eventuell au bit politische Behörde offen. Um ditse Verhältnisse zu ändern und die Durchführung der Entlastung zu beschleunigen, habe die Gesellschaft daS Möglichste gethan; wo e» irgend möglich war, wurden gütliche Vergleiche geschlossen, welche die Gesellschaft bei allen Berechtigten in erster Linie anstrebte, unb wenn solche bisher nur >ei einigen Gemeinden durchgeführt wurden, so liegt bie Schulb an ben übermäßigen Ansprüchen der anderen Betheiligien, welche über ihre Rechte übel berathen zu sein scheinen; tlberbieS werden von letzteren üder jede Erhebung Rekurse überreicht, solche bleiben beim hohen Ministerium längere Zeik liegen, unb selbst nach «klangen bet Erkenntnisse werden RachtraMnsprüche gestellt, welche neue Verzögerungen bereiten; in neuester Zeit wurden überdies sehr beklagenswerte Aufschübe in ben Grundablösung--geschästen dadurch hervorgerusen, daß der Herr Be-)irt«hauptmann von Radmann-doif abberufen und die Leitung ber Bezirkshauplmannfchaft dem Herrn Leiter ber Lokalkommiffioit übertragen würbe, wodurch letzterer nicht mehr imftanbe ist, sich ben Ablösung»-geschästen zu wibmeu. Die Gesellschaft — schließt Redner — würde e» dankbar anerkennen, wenn bit vrrehrliche Zentral-au-schuß bet krainischen LanbwirthschastSgesellschast bie Vorstellungen ber Jnbusttiegesrllschaft um Beschleunigung der Ablösung bei btr hohtn Regierung unterstützen wollte. WaS bit übtigtn Beschwerdepunkte anbelangt, so ersucht er den Herrn Forstmeister Seltner, darauf zu antworten und dieselben zu widerlegen. — (Zum Artikel „Die Ueberbttrbung der Schüler an Mittelschulen") Bom Verfasser dieses BttikelS erhalten wir folgende Zuschrift: »Die Nummer des „Laib. Tagbl." vom 1. d. M bringt ein Schreiben des Herrn Pros. Heinrich, des eine Entgegnung aus vorbenannten Artikel sein soll. Ist es schon an und für sich ein wahrlich sonderbare- Schauspiel, wenn ft* Prof. Heinrich zum Anwalt und Bertheidiger der Religionslehre und des slovenischen Sprachsaches an »nsern Mittelschulen auswirst, so muß noch bemerkt werden, daß der genannte Artikel sich nur über die Noth wendig-teil dieser beiden Gegenstände ausgesprochen und hervorgehoben Hai, daß, wenn man überhaupt einmal an eine ernstliche Lösung der Frage der Ueberbtttbung gehen sollte, wol jeber Unbefangene sein Augenmerk zuerst biefen beide» (Segenstiuben zuwenben wirb; über bas Wie? des Unter-richten« aber kein Wort enthielt." — (Aus dem nationalen Lager.) Die sl»' oenischen Blätter, in erster Reihe Ehren-„Naroo", haben die Assaire vom Schulleiter in Reisniz unb bet bertigen Lehrerin zu eintr Lause c6l6bte gestempelt, insbesondere ging »Slov. Narob" nahezu mit „eynischer Frechheit" ins Feuer. gewährt Ben nationalen Organen besonderen Hochgenuß, Personen, welche der neuen Schule angehören, in den Koth zu ziehen und dem öffentlichen Gespülte preiszugeben. Wenn doch die nationalen Blätter vor eigener Thüre kehren möchten ! Auch wir wären in der Lage, unseren Lesern und Parteigenossen interessante Geschichten zu erzählen von gesalbten Herren, die sich vor nicht gar langer Zeit in sehr delikaten Liebesangelegenheiten vor den Schranken des ®e» riLtshoses oerthtidigen mußten; von einem Rendezvous, das zwischen einem tonsurierien Haupte und einet Nonne stattsand; von einem bereits durch längere Zeit andauernden intimen Verhältnisse eines Jnsulträgers zu einer Lehrerin. Obgleich diese Beschichten auf erweisbaren Thatsachen -beruhen, so unterließen wir es doch aus Anstandsrücksichten, diese im flovenischen Vager ausgesilhiten Szenen auf die große »locke zu hängen. „Quoilb. c von 1864 t von 1860, ganze e von 1860, Fünft. Prämiensch. v. 1864 . Qrondent.-ObL Siebenbürg. Ungar» ▲otien, Bnglo.Benl glo-oanr . . . Kceditaustalt . . . Depofiteabaak. . LScompte-Austalt Kranco-Bauk . . feanbetflbont . . . «ationolBan! . . OefL Baukaesells. . . tlnton»Batit......... BerkehrSbauk. . . . Mföld-Bahu . . Karl Ludwigbabu »aif. «Us.-Babu ftaif. Fr. 3ofcfSb Staatsbahn . . . Südbahu........... Geld | Ware 69 70 62*90 67 66! 67-75 106*76 106*85 108 76 109-118 60 119 — 181*60 182 — 71*40 74 76 71-80 76-26 71-76 72 -149*90 160 — 646 - 666 - 828— 830' 60 25 60 7b 79.— 80 — 211*76 218' — 132*26 182 60 118— 118*60 288--I22S-60 78 60 78 75 Pfandbriefe. Geld Ware üllg. oft. »Ob..«rebit. bto. in SS 3 Ration, i. W Ung. 8ob.»6rebitanft. 106-60 lf6 — 89*25 8» 60 96 60 96 75 87*60 88 - Prioritäts-Obl. i>canj 3ofef«»®a6n . £)c|l. Rorbweftbahn . feicbcnbilrger . . . . StaatSbahn 89— 89 — 59 76 89 25 89*16 60 — 164 — Eüdbahn 4 6 Perj. bto. Bo»« 93 — 98*25 Lose. Äccbit • üofe . . . . « 162*75 168 26 Rudolfs * Lose .... 13-60 14 — Weohs. (3Mon.) Augsburg 100 Mark fcttmif. 100 Mark. . Hamburg „ , Loudou 10 Pfd.Sterl. Pari» 100 vraucS . . 60*10 128 56 4910 60 30 128 65 49 15 Münzen. Kais. Münz-Ducateu 20^FrancSmtü Deutsche ReichSbank. Htlber . . . 593 988»/, 60-70 118*25 5-93% 9-89*A 60*80 113 50 Telegrafischer Kursbericht am 3 März. Papier-Rente 62 85. — Silber-Rente 67-95. - Selb-Rente 74 15 — 1860er StaatS-Anlehen 109.40. — Bankaktien 828. — Kreditactien 148-10. — London 123 40 — Silber 113-40. - *. k. Münzdukaten 591. - LO.-Kr.n-« Stücke 9-86'/,. - 100 Reichsmark 60 60. Angekommene Fremde am 3. März. Hotel Statt Wie», ffiotja, 9ßonique. — Fischer, Büchler, Komarek, Beer und Bachhauser, Wien. — Berfchina, Slavina. — «rand, «oston. — Blovette, Paris. — Hutter und Jonke, Bottfchee. Hotel Elefant. Opermann und Schmiedt, Agram — Abcin, Bayer und Jvanovic Maria, Graz. — Seetic und Kubier j Tochter, Sithi. — Mllller, Kaufmanns-gattin, Prag. — £tips, Apotheker, FUnfkirchen. — Präs-nikar, Stein. — Mainquet, Salzburg. — Friedmann, Wien. Mohren v. Wurzbach, Landspreis._____________________________ Gedenktafel über dir am 7. März 1877 statlfindkndrn Licitationen. 3. Feilb., Stigel'sche «tat., Zavestmk, iittol. -2. Feilb., (SemeinCmalität in ®abtrt|cht, BÄ. Senosetsch. — 2. Feilb., (Bemeiiiterealität in St. Michael, BÄ. Seno» fetsct). — 2. Feilb., Bemeinderealität in Famle, BG. Seno-setsch. — 2. Feilb., Bajc'fche «eal., Podkraj, BG- Wippach. — 2. Feilb., Jez'sche Real., Podbreg, B«. Wippach. — 2. Feilb., Äclii’|*c Real, «rdd.-Hrschst. Schneeberg. SB®. Saas. — Reaff. 3. Feilb., Miheltii'sche Real., Cettaft, B®. JWBitling. iSISssS tV.'i'.V, Aiederlagc der $)fttent~$4~ 'ttntevfe leider bei Klarinpr zu Prospekte reifen. gratis. (683) 5 Ein Klavier, gut erhallen, 7oktavig, und eine WT Violine, Italienerin, 100 Jahre alt, sind wegen Abreise zu verlausen. Näheres in Mllllers Annoncen-Bureau. (97) 3—3 Inttrltibs-|rud)leiiietti)t finden in der durchaus unschädlich wirkenden Brueli-ealbe von Gottllel» Slurzeneggrer in He-rliiau (Schweiz) eilt überraschendes Heilmittel sowol^ gegen Unter leibebrilelie als Iflutterworfiille. Zeugnisse und Dankschreiben sind der Gebrauchsanweisung beigefügt. Zu beziehen in Töpfen zu ö. W. jl. 3'iO sowol durch ®. Sturzenegger selbst, als durch die Landschafts apotheke des Herrn E. Birschiy in Laibarb. (574) 12-9 *eiet ®rt kann aus voller liebet» OilUllHIl zeugung die Anwendung des tflu= sendsach bewährten, in Dr. Airy’s Naturhcil-methode beschriebenen Heilverfahrens empfohlen werden. Dieses jetzt in 68. Auflage erschienene, 500 Seiten starke Buch kostet nur 60 kr. und ist durch jede Buchhandlung oder direkt von Richters BrrlagSanftalt in Leip;ia zu beziehen. (545) 12 MIM ■— Boftluui8~(6röffmmg. Die Gefertigte beehrt sich ihren geehrten Gästen sowie dem P. T. Publikum die höfliche Anzeige zu machen, daß sie die bisher innegehabten Gasthauslokalitäten „zur Bereinigung" am 3. März verlassen und am selben Tage um 5 Uhr nachmittags das ehemals sehr beliebt gewesene Gasthaus „iur gnlfanm Schuiille" eröffnen wird Indem sie für den bisherigen Zuspruch und das geschenkte Vertrauen besten Dank fagt, bittet sie, ihr dasselbe mich in dem neuen Lokale ange-teihen zu lassen. Es wird mein eifriges Bestreben sein, sowol durch exquisite Klicke und ausgezeichnete Getränke, als auch durch reelle und aufmerksame Bedienung die Zufriedenheit meiner sehr geehrten Gäste zu erwirken und zu erhalten. Um zahlreichen Zuipruch bittet hochachtungsvoll Maria Zierer, ►> 98) 2—2 Restanrateurin. A 1 Verstorbene. Den 2. M » r z. Theresia Bril, Einnehmerswitwe, 66 Jahre. Polanastraße Nr. 25, allg. Wassersucht. — Andrea« Osrrdkar, Bettler, 85 Jahre, Zivilspital, Altersschwäche. — Franziska Kraschowitz, Hausmeistersgattin, 22 I., Tirnauvorstavt Nr. 1, Tuber-fulose. Theater. Heute. Zum erflenmole: Der große Wurs. Lustspiel iu vier ’ilufjügeii von Julius Rosen. üWarnnngü Mehrere hundert schön gewachsene Roßkastanien, iolh- und weitzbliltig; diverse Gattungen -Saat, £icfcn~£unficlrü6cn-und Grasfamen sind verläßlich und billig zu haben bei Peter Mmiit. m ,3101c! tu 6eit einiger Zeit werden von wiener bclanntiugetcn, exot meiner Erfindung vor Tdulchung zu bi(j fich da« General l<648> ,3-,° ■XX7-il3=Lel3m.s Schncebergs Kräuterallop aus heilsamen Alpenkräutern MF” für Lunge und Brust. ^ I nach äi jtlicher Vorschrift erzeugt, ist das heilsamste Mittel bei Erkrankung der Athmungs I I Organe, wie Kehlkopf- und Brvnchialkatarrhen, mögen sie acut oder chronisch sein, ferner! I bei Äeudihuflett, Heiserkeit und Halsleiden. 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