^U293. Mlluwch am ^3. Decrmljer 1863. Dl« »k«ii«ch« Zeitnng" erschnnt, «nil «u«nnhme >n S«»n- und Feiertage, t««lich, »»» l«st'> !»mmt d» Vtiwgm im «mnpl»»r gnnzi«!»rig n si., lsalb-Mrlg l fi. »o lr,, mi« Hreuzbund im Lompl«« gMlZj. 12 fi., halbj. « ft FUr die Znstcllung «'« Hau« sind halbj. l>« lr. mrhr zu entnchlcn. Mil der Post portofrei ganz!., mile» Krnizbanb »iid ge» drucklel «dlchc 15 si., halbj. ? si, 50 lr. »NftNionegtbuyr »ill »me Gar!n»«tz-s>p«»»t»zl fUl 2m»l,ge»lr,, fi!i 3m»ligr I«li, u, s. w. Zu biesni VcbUhren ist noch del Insn-tion« - Slnnp»! P« 30 li, für nne jebelmalige Linschllltunz hinzu zu rechnen. Inlnlllc bi« I« Zeilen losten l fi. »0 tr. f«l 3 z»»l, 1 fi. 40 lr. ftr L Mol und W lr, fUl 1 Vial (mit Inbegriff de, Ins»li»n«stempel«). ^aibacher Zeitung. PrinnmcllltillN5 - Ankündigung. Mit >. Jänner beginnt ein neues Abonnement auf die „Vaibachcr Zeitu,,.," nebst „Plätter ans Kraiu". Der Präuumerations-Preis beträgt vom >. Jänner bis Ende Juni «5«4. Im Comploir offen...... 5> fl, 5><» lr. Im Vomploir unter stouverl ... <> ^ — « Für ^'aibach in's Hans zngcstell! . li .. — « Mit Post »»ter Kreuzband , . . , 7 „ 5»<> „ Vom >. Jänner bis Vnde December l^tt« ^>» (^omvtoir offc»......11 fl. - l>, 7un ssomptoir unter Convcrl . . . 12 „ — » Für ^aibach in'ck Haus zugestellt . 1:ö „ — » Mit Post »ulcr Kreuzband . . . . 15.,—« Der PränumerationsPreis für die „Vlätter ans Kraiu" allein beträgt « fi. jährlich. Wir ersuche« um gefällige, rechtzeitige Erneuerung des Abonnements, »veil sonst die Husendung vollständiger tfxe,«plare nicht zugesichert werde» ?«nn. Ign. v. Alrinmayr k F. Dllmbcrg. Amtlicher Theil. Amte wird in dculschcm und zugleich slowenischem Teerte ausgegebc» und versendet: Grscy' und Verordnnngs'Vlatt f>"n' das Herzoge tl'Nüi Krai» XV»». Ttück. Iahraang ,^tt:l. ^»halts.Url'rrsicht! 20. Klmdmachullss ecr l. l, Striicr. Dircklic>,i ssir Knii» von! 5». Tcccml'cr 1«. be!llffe»d ds„ '!!ol>ici rcr Äc!»sss»!!,i der Er. wcrblieuci und d>'r Oiülommcüllcucr >. ,«!^ss>' si» oic Ml,n>n!c Ncwrml'lr »»d Dccsinl'cr l^»!l, Vc>>» l, l, Rcdastil'ns > Vurcau drs Olsctz. »„t, Vovl'rdnuiu^ » ^lattcö ssir >Nain, NichtMlichn Theil. Laibach, 22. December. Mit Spniimmg elilmlieten wir die Nachrichten "ber eie H.illung und di, Atschlüsst der Äl'^corl'i'e >e»vcrs<,mmli,l,g, ivllchr geKcr» !u Flliülflir! a^ie« daücii >vl,ree, S>c li,ge„ »»,i uor, »»!> zwar i» Nare». pläclsc» t>s» m aUc» dell!> scheu G.nl,» wilderliallsü iliio die Wisfung t>,>s.ll'l» wird eine große »»v wcitlm^eüdc fti» Hril dc„ Ta^e» des Vurpiiilaineiüs, sn>i! di, „O, D, P«. hat leine so »nichlilie Vers!i»!N!l»»,i i» Deiüschlnuo Nattgkfüüdc», >nw oer Al'qeordiieleüla^ uiilMcheidel sich »on dem VorlilNlamcitt darin, daß, wäl»c»d letzteres aus Mä'»»el» oh»e M>i„dat l»cst»i„d, die Nestriqe Vsrs>imm>»»!i a»s Mmüiei» z»sai!i»ie»sscssß! war. welche jeder i» jeincoi ssreise n»H ,icseplicl>el Wal)! Iiervoniegaüge» mit mit dem Vmraiici! sciüer Wähler lielleioll ist. Welche Wi>ki»!>i werde» die beule a/faLtt» Ne> soliüiunc,, auf die M^jorüäl des dciiljche,! V>,,>des "l'siibe»? Uclche Wisl!,„,i auf die I'eioe» delilschc» ^oßmächte? Die Ko„fti! gew,st dazu l'^rtt^cn, dic zlaiilfullcr Vcls.üumlllüll lu iyicii! Vl'lhal'cu zu dlstäikru nuo idrcu Mu,y zu l'clcl'c». Der uainischc Momilch >st »ach lDesterrcich uud Preuße» der mächtigste Fülsl in Deuischwuo. er ,;cl>iclcl ül'cl ci„ ausehulichci! und erprobtes Heer. Uno waS noch mehr s>igl» will. er befinde! sich, wie er i» srincm Häorilic» sell'st liervolhel'l. im (z,»> klaube mit oer inimcnseu ?.Vlijor>!äl sciucö Volles, Der Äöuia.. das M'luislcliuiu. die Al'gcorducleukam' mer, d,e Äcuö!kn„ng in V^ncru, sind in Bezug auf die ^osttcnuuua. Lchlcöwig«Holsteins uo,l Däuemart uud die Aucifcuunng ecr Äugustenbur^er Dxuaslie uou Eiucm Geiste beseelt. Dao Schre>l'eu des Kö> »i^il a» seincii Staalsministtl ist uo» »nucllcnubarel 1,'olüifchcr Vcdenluua,. ah zu tcu ocidcu dculjchen. sondern auch zu den drei üou^cu Großmachitu. uuo wu sin» überzeugt, daß der Alicf oe« Köuigs nicht nur i,i Wie» uno Berlin, sl',wcr» »üch in P>,ri>j ,i»0 i'o»ru>l >Hs,!sc,ht sich Lachscn - Herr u. Vcusl l'cfiudct sich gcgcuwäMg i» Muuchln und die allen Trias »Pläne werden wieder aufgenommen. T>>c Ü'üUelslaalc» fühlru slch, sie sehen sich von der öffeitt. üchcu Siröumng nelragen; sie erachlcn cö an dcr Zc,t, SlcUuiig iu Dcmschlauo zn uchmcn uud für deu gegcnwäxigcn Fall die Führung der Nalio» an sich zn Men. In Berlin jchwaull man zwischen B>Smarck, der aui ^'ndoucr Piololollc festhält, uud Schlciuii), dem flüheren Minister, dcr die schlcöwig'holslein'schc Frage im S„me dcr öffciulichcn Meinung >n Dculschland gelöst liadeu will. Ob Oesterreich allein, wenn nämlich Preuße» abfallcn sollte, ganz Deutschland gcgcuübcl das ^ou» doucr Prolololl anfrccht ciualicn w,,d? W,r glauben es »ichl; es scheinen »uö Anzrichcn vorzulicgcu, daß eine audcvc Ä!»ichauuug Plah zu grc,fcu beginnt. Die schlcswig'holslcinsche Frage stchl erst im Bcgiu» ihrcr Eulwickiuug; sie wiio »och nminiigfachc uno »bciraschendc Phascn dulchmachc», Gcbc Oolt, daß die Würde. El»e uno Machis,c'>iu»g Ocslcriciche »ichl zu ichweici» Schade» dabei lommcu! Das Versammlungsrecht. Wien, 20, December. Der Ausschuß zur Entwcrfuug ciucS Vereius» acsehee hat jeiue Arbeiten vollendet und die betref» fcudeu OcschcSuorlagl», bcstehrnb auö >e ciuen» Ge> set) ül>cr das Vereins» und das Versammluugsrccht, nebst dem Bericht in der gestrige» Sipung des Ab» gcorducleühauscs vorgelegt. Wii lhcüc» nachfolgen!» deu Entwurf ciucs Gcschcs. wirksam für die l'äudcr des cngcru Ncichsralhcs. belreffcnd das Persamm» lungsrcchl, »ill: «j. l. Vollsucrsammlnngcu dürscu »ach Maß< gabc diese« Ocscpcs gchallcn werde», § ^, Wn eine Volksvelsaminluug z>» waö immec fur cincui ^,,occk ueranstallcn will, »n>h t>lcß wenigstens ^> Tage uor der bcabsichliglcn Abhaltung unler Augal'e des Zweckes, de« Ortes »"d dcr Zcil der Versammlung dcr polilischcn Pcziilsbchörde >ch>ifl> lich anzeigen. Dieselbe A»orb»»u». wen» Je» ma»0 eiue allgenici» zugäuglichs Vmammlnug obnc Vcschräülung auf geladcnc Gäste z» Besplcchuugc» oder Veibandlungcn übcr öffcutliche Augelegeuheileu veranslallcn will, AnSgcnommcu bieuou si>w Per» ianiniluugc» der Wähler zn Wahlbesprechnuqeu zur Zsit ecr au>?,,cschl,sbcucu Wahlcn. Die Vcliördc I,al über die Axzeige sofon ciuc Bcschciuiguug zn cilbcilen, H .'!. Vclsamiuluugcn, welche »uter freiem Him» mcl slallfinden follcn, bedürfen der uoransgcbcude» Ocülbnilguug der polilifchc» Bezirlsbebörde und müs» scn nlbsldem 24 Slnnden uor ihrer Abhaüuug dcr Sickelhcilsbchöldc des Orlcs «»gczcigt wcrdeu LaS Ausnchcn um die Oenehlmgung und tissc Anzliac lieg! Denicnigeu ol>, welche die Versammlung vcrau» stallen, uno i» beiden ist dcr Zweck, der Ort und die Zeit der Versammlung anzugeben. Dasselbe gilt oo» öffkullichc» Aufzügeü in Slädlcn uud anderen Ort» schallen, uud ül bei solche» der beabsichtigte Weg des Anfanges anzugcbc», W>rd die Ocnclülüguug »er» weigerl, so hat dieß schriftlich mil Angabe der Gründe zu geschehen. Gegen die Verweigerung der Ornch» migung stchl die Berufung an die höhere Behörde offen. §. 4. Hochzeilszüge. uollsgebräuchliche Ftstc oder Auszüge, i!cichcl!begä'»g»issc, Prozessionc», WaUfahrle» und sonstige Versammlungen oder Auszüge zur bloße» Ausübung ciucs gcschlich gcstalleie» iruüus bedürfe», weun sie in dcr hergebrachten All stattfinden, lcinei Anzeige oder Genehmigung. § 5, A» einer d,r im K, 2 und 3 bezeichnete» Vcrsammlungsli darf Nicmauo bewaffnet lheiluehmeu, K. cse Auflösung verpflichte! alle Anwesende», slch sogleich zu entfernen »no lau» nöttiigenfalls durch die bewaff„e!c Machl zur Aiisführuug gebracht werden. Gleiches gilt bezüglich dcr öffcullichen Amzüge. §, 7. Vcrlehuugen dieses Gesetzes sind, wen» sie sich nicht alS Verbreche» darstelle», nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen a!S Vergehen oder Ueber» ircluugen lurch die Gerichlc zu ahnde», K. 8. Die Abhallung einer Versammlung oder tines öffentlichen Auszuges gegen die Verweigerung dcr behördlichen Geuebmigung (§ 3), sowie die N>ch!> befolgnug cincs Auflösungsbcfehle« (^ l!) ist au jeün» Schiildlragendcii als Vergehen mit Arrest bis zn drei und bei besonders erschwerenden Umständen b!« zu sechs Monalen zu bestrafe», H. !», Die N'chlbcachluug der Vorschmlen »bei die Anzcige von Versammlniilien oder öffenlliche» Anfzügcu oder über die Ginholnng von deren Gene!', »uguug ? U>0 fl, oder Arrest b!« zu l4 Tagcn zn bcllia^n, Wenn e>ie Versammlung oder der öffentliche Anfzng wirtlich z» Slande ge< lommen, so ist nebst Jenen, die sie ueranstallct. a»ch Derjenige, welcher dl» Platz dazu eingerzumt be,!, und jeder Theiluehmer, der wuble, daß die Anzeige »ulerbliebc» ist, einer Nebestr^lung fchulois!,. mid tan» die zu verhängende Oeldstrafc l'>s .'! si ober dcc Arrest bis zu jich« Nochen erhöht wlWt». ij. ^0. ssbeuso ist ciucr Ueberticlnng schuldig, wcr an einer Vollöverimuullun,, bc,u,iffncl lbeilnlmml, und ist mil Geld bis '»») fl, oder Arrest bis zu achl Tagc» z» bcll^afe». §, 1l. Vei dringender Gn'ahr für die öffenüichs Oldnnng UN!, Sicherheit, in Fälle» eines Krieges oder von Unruhe» im .V>l»e>» tan» las Abhatte» jeder allgemei» zugäxgllchen Viisa,n,nll!,>g »,id jede» öffeittlichen Ausz»g»s zeilweil^ u,,0 öillich n»»,rsag! werden, «j. 12, Mit dem Voll^c bicse« Ocsehes fin» der StaalsmioiNcr und die Minister der IuNi; nn!> Polizci beaniliaa.!. z««4 Das Kriesssjahr l»«3 in Amerika. Drei Ialire schon wülbet der Bürgerkrieg in den Vereoiigle» Slaate» , nnd noch isl sein Ende ixchl nabc, Tic dre,lägigc Schech! bei ('ballanooga kau» als das leßlt Hauptcrcigniß des Kliegsjahrcs IK»^! belrachiel i^eroen. denn die Ueberschreituug des 3ta» pidan diüch sic Ostarniee des Bundes am 2«,. Noo, hat zu nichl-3 gefülüt. General Mcadc fand die l!ee'> sche Armee i» einer z» vollen drei Vierleln mil rich« ten, Uii'.'.ild I'edeclie» Gegend, lie keinerlei Möglich» keil zn groidnelrn lalilschen Vcwegungcn bot. auf Anhöhen hinler e,»em anfgedämnüen Fluh (Mile Run) fest rcrsch.ll>;!. saud l>ci lräfliger 'Befühlung dc« Fein> des hera,!s. daß ci» Angriff unmöglich sci. und kehrte am 2 December dahin zurück, woher er ge> kommen ira. Wer. ol'ne sich um die vielfach verwirrenden Delail« zn künimcrn, welche im Verlaiif des Jahres die Anslncrksamkcii in Anspruch genommen l'.'ben, einen raichen Uebcrblick ailf las Gesammlcrgcbniß des Kriegsjabies werfe» will. dem is: leicht gedient. Zwei Hanplercignissc im Often lind drei in» Westen find allei. was er in Vetrachtnng zn zielien hat Jene bride» sli'd sic Schlachlen bei Cbaucellorsuillc (2, bis 4, Mai) nnd l>ci Getlysbnrg (I. die:>, Juli) jene cine Niederlage res Blindcsbeeres. dicse ciuc ?l'iederlagc dcr feindlichen Hanplarmce, Vc,lc l'abcn sii, vollständig gegeneinander aufgehoben, so daß die wililärische ^,'age im Osten heule genau dit nämliche ist. >vie vor zwölf Monatcu. Wic damals am lln> tcr» ^'anf de« R>'ppn!'m!!>ock bei Falmoulh »no Fcc» bericksbnrg. so liegen sich heule beide Armeen am ober» Rapidan bei Cnlpcpper »no Orange Eourl House beobachtend und einander on Schach haltend gegenüber. Auch ihre relative Slärle wird heuie dieselbe sci» wic ramali. ,,'l'schon oie absolute »umc» rische Starte sich um cüua 20W0 auf jeoci Seilc ueiriogcn l'abeu inng. Vor zwü'Il Monaicn mochlen die Zal'Icn «0000 und 6O.(XX1 scm; jeyt 0«)ttl>'n V»rtlicil, t>^,i oao Biindcsdccr Pal. s!el?l >cßt wic oaoials del Vortheil der fcmdlichen SleUuuqe» gcgcuik'cr uuv gleicht oic deidcrftitige Stärke aus. At ll'mit im Often das Resultat des ganze» Äriegsjalncs gleich Null. so schlicht im WcNcu die Rechnung mit einem sehr großen Kredit für dcu Vund ab. Die rrei epochemachcndc» Ereignisse dort waren die Eroberung von Vickslnirg am 4, Juli (zu welcher die von Port Hudson rc» Pendant liilvei), die Schlacht am Ghiclamauga (10, und 20. September) und die Schlacht l'ci Chattanooga «M, bis 25. Nov.) Die Frucht dieser Ereignisse i,l die Acfrcimig des Mississippi, an welche sich zugleich dic Eroberung des Staaleö Arkansas schloh »»» die Eroberung von ganz Ten» „essec l'is an die Grenzen von Georgia und Nord» caroliua hinad. Die Eroberung von Vicksvurg war die Zertrümmerung des linken Flügels der großen vom atlantischen Meer l'is zum Mississippi sich cr> Nrrctcnrc» Schlachtlinie des Südens; durch die Schlachten am (sbiel^maüga (die zwar eine Nieder» la^c des Vundes war, aber doch Chatauooga i» seliieu Vlül« bracht,) und be, Chattanooga waid da« linke Zeiürum lünicr ric i)lont zurückgeworfen u»d. wenn nicht völlig zertrümmert, doch schwer erschüttert, So i!l durch die Tdalen der Wcslarmce uulcr Glar.t sür den Vuno endlich diejenige inüitarischc Slclluug gewoinun woiren. uon welcher au>) im nächste» ^llihjal're, wcun nicht schon im Wi,üer, ei» lefler entscheidender ^elozug »nleliiommcn werden kann. Die unmiticll'nrcn H>n,ptol'j^lc deeselbc» wür» den Atlanta und A^usta in Georgia sein. Gleich» zeitig mit dcu Operationen Grants gegen diese wür> den die seit der Eroberung uon Cummiug'ö Point völlig cülgeschlafcnen Uiiicrnel'milngen gegen Char» leOion lind Saunnnab zu l'circiben sein. Geling! dicscr Zcldziig. so ist die Rebellion in militärischer Vezicl'ung auf die ^ee'schc Armee reduzirt. und ihr Ende lann dnrH ein Scilenslücl z» dem Tage von VNago« l,cll>t!gefül.'rt weide». Dieß das Programm iür das uächfte Jahr. wie es sich aus dem Ncch» nungsabschluß res jcyigen ergibt. In etwas wird ma» bei der Ausführung desselben auch auf die im Sure» lierrschcude ^cbeuHiuillelnoll'. auf d,c anch in de» Zeitungeil immer deutlicher zu Tage tretende Unzufricreuheit und Pcrzweiflung am endliche» Erfolg, und auf dic Iili zu Ende gehenden Neuolulwüe» im» mcr bcrvortltleildcii MisheUigfeiten und Zerwürfnisse llüter den ^ühicru rechntn. Doch hat man im ^aufc der Ereignisse gelernt, daß die Wirksamkeit solcher Mcmenlc nicht allzu hoch aiiznschlagen ist. Ueber die zilueislchtlichc Ueberzeugung ltS freien Nordeu«, dah schlieLlich die unbedingte Nlldtrhcrstellung der Ne. vublit gelingen werde und müsse, »nd über die Ic> Üiglell seiner Eiitschliehungen braucht hier kein Wort sstsag« zu werden. denn über diese» Punkt spricht der Ausfall c« Staatswahlcn im Ollo^cr und Noucm> der d. I deui:iH genug. Laß die Organe der eng» lischc» Arisiokralle uud hie und da anch deutsche 3ie« jltgaltil der Fcciheit ,»'< eius^läfernder Veharrüchleit ihre einiönigc Weise wiederholen: ^Ter Süden l>n,i nicht uuterjocht werde»; es ist nnmö.iliä', ein Pol! von !>> Millionen z» unterwcric»". das wird auf dci Gang der Ercignissc keinen Einsioö babc», Es wer» den nicht viele Jahre l'inqehen, bis tieselben <'c„lc sick becifern werden, zu beweise», dab die Sklaucre untcrgc!'«'» mußte, und daß dic Erricl'tung einer ^Nation" anf dem Hun?>!mcl,! der Sllaucrci im !!> ^>U'r!'iindcrl eine Nnmoguchkeit war, Oesterreich. HVie«. Die ^G. .C," schreibt ^ Se. Majeslä König Mal oo,< Vaiern bat in einem socbe» veröl'» fcnllichtc» Haiidschreibc» an den Mimsttr de? Aeuöclii Frciberrn u. S^renk, feierlich lllläit. Daß cr die Erl'ansprücke lw!g'Hc'!,lei!,>^o»» eeiburg'Augusle»b»l>s>chc» i!!n>c für rechllich bcqrün« dct erachte u»i' bcicit sei, rnü allen Nräfie,! !»r die Durchführung r»r I'icdurch bcdin.pcn Politik einzu» stehe». -- Dieser »iibeeiügle Ansspiuch Hr, Majcila! gibt der Vorausscpuiig Nauui. eaß der 5lön,g über die s>1>wis!!>>e ü,!d bcsaiinllich im Allgemeinen noch keineswegs als gelöü betrachten Frage von der A»> gnslenbnrg'lchcn Erdiolge zu ci,ier klaren nnd be» sliinmten A!isli!a!!nng bercü^ gclaiigt und auch ber,it und darauf gefaßt fei. dieselbe u,cht bloß vor dem Vünoc, der düsc ,>rage noch zu prüfcü I',u. sonder,! auch vor Eiuopa zu uerirclen, Eben weil die boch» berzige Manifeslallon des Königs M>n nur di.sc Auf« fassung zuläs!t, kommt derselben eine ganz besondere i'coeulung zi>, Venedig. Alle Nachrichten aus Italien slim« men vullsländig daun übcrein, daß die piemonlesische ülegicrung im Mouaie Mälz l, I, eme» Slrcich gegen Vcnetie» beschlossen habe, Piemonlefische Teserlcure. welche hier cinttcffen. uud d,e Zahl derselbe» ist na» me»l!ich in lehlerer Zeit nicht gering, sage» überem» sliinmcud aue. daß der ganze» piemonlesischcn Armee der Monat März künflige» Jahres als der Zeitpunkt des Angriffes auf Venedig bezeichnet wurde. Ausland. Leipzig, Il>, December, Die Ausnabme und der Empfang der k, k. Glekuüonslluppen iu unserer Stad! >sl eine überans befliedigendc gewesen, so groß die Schwieiiglcile» rer ^'age e>»er< u»l, de« sprach, lichen VerslänDnisses nuderseii« waren. Namciulich die gestern Nachmittags cingelroffenc» »„siarischeu Valailloxe erfreule» stch bei ihrem Aufmärsche auf dem Aüguslllsplaße culschiedener Gunst bei dem mas« senhaft utlsammellcn Publikum, Ebenso wurden rie Jäger (18, Bataillou). die heule vor dem k. l Oeue« ralkonsnlate eiiic schöoe Morgenmusik anfführlen, mit besonderer Sumpaibie begrüßt. Hinsichtlich der bans» lichen Verpflegung der militärischen Fremdlinge wer» den uns viele rührende Zuge von Gaslireundschaf! mitgetheilt. Leipzig bat sich — su viel stel»t wohl fest — abermals »goldene Meinnng eingelauit- bei de» k, k. Truppen. Die Einliuariierung dauert noch beute Nacht for!, morgen früh rücken die leptr» Mann» schaste» wieoer ab, Paris. Die Oppositionsma'n»cr versammelten sich vor mehreren Tage» bei Marie, uno es wurde zunächst bezüglich der inneren Frage ei» Programm ausgearbeitet, i» Betreff dessen unter aUen Nuancen die giöüle Ueberelüstimmnng licirschle. Man beschloß also, zu den auf die innere Lage bezüglichen Absäße» der Adresse fü»f Ameudements einzul>rma.c». nämlich: 1. Wahrung »er individuellen Frcidcit (Sicherheils. geseh). 2. Wahlfreibcit. ^!, Gemeindefreiheit. 4, Preß» 'eeihcil, 5>, Elweitrlung der Vcfngiüssc des gcseßge» bende» Körpers. Orgen das Sicherheilsgeseß wird Marie sprechen, für die Wahlfrciheit Thiers, welcher zugleich die Zrage rer offiziellen Äaneldatnren und die zu ihren Gunsten vo» der Regierung beliebte» Umtriebe behandeln wird. Inlcs Simon und Gu«> roult süio mit den Reden über Gemeinoefreiheil be» anflragt. ll»o I, Simo» w>ro auch das Amendtmen! litiüglich der Prehfreiheit uerthcipigen, Für die Er» Weiterung »er Vefugüisse de« geseßgel,cnd»n Körper« wird Emile Ollivier eintreten. Unlcrstüyt solle» die einzelnen Nconcr dnrch Jules Faore, Picard und Olais'Vizoi» werde». Bezüglich der auswärtige» Fragen war die ,!l'bcrc!nstlN!M!lna. der Opposlüoiismänner eine minder vollständige, doch soll es iu keiner Frage z» ei„cr Spallung i» oer Partei gekommen sei», wie von ver» chieocnc» Scilcu behauptet worden. Was die all» lemeine Frage uo» Kritg oder Friede» lietraf. so prache» sich Alle. mit Ausnahme uou Zweien, für cine niedliche Politik a»?. Diese Zwei waren ric Herren G»>'roult (»Opinion Nationale") »no Haui» ^.Hi'cle'). welche eine Ausuahilie ;» Gunstcn Po> 'ns verlangte» Thiers und O, Olliuier hclampften ie. doch wuidc ciu allgemeines Programm wegen Polens nicht uerabreoet, nil» ma» kam übercin. daß eder Redner bezüglich dieser Frage „olle Kreiheil be. halle» solle. Gulicl,1, allein vorgebe» müßle. Die römische 5m,,c konnle Zwiefpalt stiften, aber ma» glanbl. daß Be>. rüer es Kolb»Vcrnard »nd anderen Milgüercr» der Mcdrhcil überlasse» iverde, sei» Programm zn '.'er» tl'eidige». Die amerikanische Frage stieß auf seine Schwicrigkeü. nnd Vernier wiri' in dieser Frage als Hauptredner desigmrt. Dic mclikanische Frage, i» der alle Welt ei»,g isl. wurde Tbicr« überlasse» welcher die Zurückziebung des Elpcoilion^lorpe! for> dcrn wird. Nach alledem wüd die Adrcßd.-batte >»' geseDgebenden Körper sich sebr lebhaft gestalten, ob» gleich bei dem SiiM'uenvcrhällmß in dieser Versa»»»« lung die Opposilio» s,'.nn, eiwas anderes als morO' lischc Vortbcilc errinaüi sai!». stew'Nvrk, I I, December, E,»e Proklama« tion Lincolns ll'üNaint. daß die Konfödlrirtcn Ten» nessee üüler Uüistäüde!! verlassen habe», wonach sie wahrscheinlich nicht wiederkommen könn,». Es sei dieß von großer nationaler Wichtigkeit, Western wuvde der Kongreß eröffnet. Das republikanische Mitglie? (l.olfar wnNc ;u,n Präsidenten «ewäblt Die Bot» schaft !l'incol»'s pioflamin die Emanzipation. Die ProNamation gibt die Mittel .znr Herslellnuq der Union an ll„0 verkiindet eine Anniest,c fü'.' die Ge> fangenen. »clche der Union i-e» Eid der Treue lei» steu. Der Finanzniinistel schlug eine Wiedeierl'öhun., für Epililuose» per Gallone um l!<>. für Bläüel' lab.ik per Pfund nm 2«», ünd für Petroleum um l(> Zent. vor. Tagesbericht. Laibach, 2^, December, Sc. laiscrlichc Hoheit dcr Hen Erzherzog 6 > n s> ist heule, Nacht von Wien hier nngelommen.' — Ec. taiscrlichc Hoheit der Herr Erzherzog Ferdinand Max isl heute Nacht von Graz lm,, mend »ach Miramllrc hier durchgereist. -^ Die erste Quailct!soii«t wird. wie wir höre», Soiüilag den '!. Jänner stattfinden. — Unter dc» Casinomitglieder» herrsch! »ilic lcbhnsle Wablagilaüo»; man beabsichtigt liberale Manner in die Direktion zu bringen. — Von Jänner an übernimmt Dr. Heinmi' Weil die Nedaklio» der »Earinlbia" in Klassenfi»!, — - Le, k, Hoheit der durchlauchtigste Herr Erz« herzog Karl i! » d ,u i ^ <» Of„^ l).U't» dein .sperrn Biirgermeistcr Ritter v. Franck aus Anlaß i-cs ^,i',sl< lichen Ereignisses in Höchstdessei, Familie den Actraa von 5) fi, zur Verlhcilung unter Arme der Hlad/ Graz eingehändigt (veränderlilMli im Cirrus der kaibachel Dlöcrsl.) Die Pfarre Fn/.inc wurde dem dortige» Suvstiluten Herrn Wenzel Pel'arc. uerlichen. -^ Herr Andrea« Kosjek. Pfarrer i» Prnnndorf (^ln ll^n«), über sein Ansnchen in den Nnlieslano versefl. daher die dorüge Pfarre am I»i d, M. ausgeschlie» ben wiirde, — Das Glaoai sche Venefieium in Cc»»' menda bei St, Pelcr wurde am '.». d, M, ancgc" chriebcn, Geistliche, die aus dieser Pfarre, ans dtt Rosalie /->i>,>v,^>. oder aus den ehcnmligen Untcl' lhnishnben des Dominlnms Commenda gebürlig sind. haben vor anderen Bewerber» den Vorzug, Die Oc< 'uchc si„o a„ den hochwohlgcborncn nnd ehrwürdiges! Herrn Grafen Anton Kolnlinsly, k. f. Kämmerer, Carrinal und tioinlbur der Iohanniler. O, R, CoM' nenda zu St, Peter in Kmin. z» richte». — l.^s' iorbcn ist Hcri Josef S > erbenec am 7. d, M, l" Mcnmarlt bci Pölland. — (I)»m'c».) -^ Aus der Provinz. Neustadtl, 21. Delcmbll. ^. k. Uüser soziales Lebe» hat seit kurzem ei»<" erfreuliche» A»fschwl1»g genomme». Der Casim" Verei» ist u»ler seiner gegenwellligen Diiellion ei»cl gründliche» und wohlthuende» Reform »„terz«,'^ vorden. An die Stelle der bisher auischliehlish dl"' chende» Tombola sind jcbc>, Donnerstag .KaiM' ränzche»" >»'« i!ebcn gerufen worden, die sich ""' Ncchl de« allgemeine!, Beifalls uiü) eines sehr zav>' eichen Zusoruches erfreue». Die lüchlige Kapelle °^ "er garnisouircuren Jägcrbalaillon« lrägl rüdn><<" das ihrige bei. um diese Kränzchen zu dc» ssc'»'^ cichsten Abende» nnscrcr Winlersaiso» zu »»'"^ ^ )iur Eiüige. deren Ideal jene glückliche Zeit < ' ocr ei» zierliches Zöpfchen Mode war. 'sel!"' " eniqen frische» »no flöhlichen Treibe» »»>>">"'' ind ma» mcrll es ihren bittersüße» Miene« "l>. v"^ sie nnter die Leidtragende,! der hiugesuntenc» To» bola»Alleinherrschafl zählc». Wir rechte» mll >h»^ licht — wir bewundern sie im (Vegeuth"! als redci ^'»ge» eiucs ül'evwulldeue» Systems. , »us — Anüguiläteüwerll). , ^,, Uns.re Mlt D."»c»we .>ra»c '> )alte» mil dem Zn^c'ste ftste» Schrill. S" ,' > «. die vereint. wie reizende Blumen eines ousl' >«'" RR65 farbenreiche» Kranzes, mit erfrischender Anmuth das Ganze beleben nnd so diese» Kränzchen symbolisch lind lhalsääilich w.ihren Sin» und Namen gebe», — Wir wünschen der ncnc» Direktion zn ihrem erfolgreichen Bemühen herrlich Glück, sie ist ganz >» rechtem Fahr» wasser; denn nur in der so eingeschlagenc» Richtung ist es bei den diesigen Veihällnisscn möglich, daß rcr Casi»o»Vcrei» scincr Aufgabe — Hebung u»d För« dcrung des geselligen Redens nnd Vergnügens — im vollsten Maße »achkommt. — Die Comit<.'bcrath»ng in der Inbelfcicrangclegen» beit ist sehr befriedigend ausgefallen. Man einigte sich übel die Punkte der Petition, so wie in dem Wunsche, daß die beschlossene Deputation im Laufe des künftigen Monates Jänner bestimmt abgehen solle. Dcv dicßfälligc Bericht wird in der nächsten Ansschußsitzung. lie vmn O'^miw noch vor Schluß dieses Jahres beantragt ist. zi,m Portrage kommen, lmd wie wir mm zuversichtlich hoffen, auch zum Be» schlnssc erhoben werden. Einen Pnnkt hätten wir gerne in die vom Comit« beantragte Petition mitanf» genommen wissen wollen, den nm Wiedererlangung des Namens Rndolfswerlh — ein Pnnkt, der nnse» rer Ansicht nach mit Rücksicht auf die Gründlings« fcier »no den erhabenen Stifter in der Petition ehren« halber keineswegs fehlen dürste. Nun die Insccmsehung dci Deputation lbatsäch» lich in Aussicht steht, so sind wir. n»i mehrseitigem Wunsche Ausdruck zu gel»-», bemüßigt, den Kosten» runkt nochmals einer Besprechung zu unterziehen. Die Kostenfragc ist unverkennbar sehr heikligcr Natur, Wir sind einerseits vo» der Opferwilligkeit. vom Wollen und können derjenigen Herren, vie sich als Dcplilaüonsmitgücdcr so »»eigennützig erklärte», zur Genüge überzeugt, wir halten ober anderseits auch dafür, daß es geradezu Ehrensache für die Stadt» bcwohner ist, nicht vo» Einzelnen Opfer zn verlan» gen in einer Angelegenheit, die das Wohl der gan> zen Stadt betrifft und wofür sohi» naturgemäß der Gemcindcsäekcl in Anspruch genommen werde» kann lüib soll. Um daher allseitig gerecht zn werden, wird es. wie wir meinen, nicht leicht einen ander» Ausweg gebe», als in der „ääistcn Sitzung dic Bestreitung der nöthigen TepittationSkostc» ans Gemcindemitteln zu voliren, ei» Poln»!. da>3 ohnehin in den wieder» Hollen Bitte» nüd Wü»scheu unserer thatkräftige» Bürger bereits und gewiß schr talluoll aiigesircbt wnrde. Wlr einsprechen dein Dränge unseres Herzens, wcn» wir aufrichtig erkläre», daß >vir mit einer ae» wissc,, i,!»l>!i Vcfr!e»l>>»!>g n„f sc» freiiHiüe» Foil» gang blicken, den dic Inbellingelegenheit jetzt mit sichern und raschen Schrillen macht; möge sie ihr vorgestecktes Ziel bald erreichen! — Nenejlc Nachrichten und Telegramme. Frankfurt a. M. 21. December. Bei dem henle eröffnete,i Abgeoldnetentag siud gege» 900 Thcinehmer ans alle» Theilen Denlschlands anwe« send, Sigmund Müller ans Frankfurt wurde zum Präsioenlc». Lcrchcnfeld u»o Benningsen zn Vizeprä'. sioenten ernannt. Die Versanimlnug beschloß ein> stimmig „nler stürmischcm Beifall der Gallcric »ach. stehende Erklärung: Die wirksame Sicherung der Rechte Deutschlands i» Schleswig «Holstein beruht auf der Lostrcnnnng der Herzogthümcr von Däne« mark, da der Tod Friedrichs Vll, ilnc Verbindung mit Dänemark gelöst. Der Londoner Vertrag, welcher ohne Zustimmung der Volksvertretung und der be> rcchtigtcn Agnalcu zn Sta»dc gekommen und vom deutsche» Vuudc »icht anerkannt wurde, begründet kein Thronfolgcrecht khristians l.V. i» Schleswig. Holstein, Kraft des unzweifelhafte» Rechte« ist Her» zog Friedrich vo» Angnstenburg zur Erbfolge i» den Herzogthümer» berufen. Die Gcltendniachung der Thronfolge Herzog Friedrichs ist zugleich die Geltend» n'achnng der Rechte Deutschlands a» Schleswig« Holstein. Hieraus entspringt die Verpflichtung des beut» schcn Volke«, für seine verletzte Ehre und das gc» fährdltc Rech! seiner unterdrückte» Stammesge»ossc» >»'t> ,h>es rechtmäßigen Fürsten jedes nöthige Opfer zu brings,,. Die versammelten Mitglieder übernehmen d!c Verpflichtung, mit allen gesetzlich zulässigen M,l» tcln in ihrem Wirkungskreise dahin z» strebe», daß das Recht Herzog Friedrichs «»erkannt nnd diese An» trlcüMiüg durch den Aund erwirkt werde, sl'lvie daß diesem Rechte ohne Rücksicht a»f slcmden Einspruch Oeltnng verschafft, die Trennung der Herzogthümcr u°» Dänemark vollzogen, ihre Sclbstständiglcit und "»zertrennlichc Verbindung sofort hergestellt werde. Die Versammelte,' verpflichten sich ferner, die Regie, rungcn .„ „ntcrstüftc», welche für das volle Recht der Hcrzogthümcr ehrlich »nd thatkräftig eintrete», »ud ic»c Regierungen, welche das Recht »nd die Ehre Deutschland« i» dieser Sache preisgebe», mit allen verfassungsmäßige» Mitteln z» bekämpfen. Es wurde ein Ausschuß vo» W Mitgliedern alö Mit» tclpnnkl der gesetzliche» Thätigkeit der deutschen Nation zur Durchführung der Rechte der Herzog« tliümcr und ihres rechtmäßigen Herzogs Friedrich bestellt. Frankfurt, 21. December. In Bundestags» kreise» wird heute mit Bestimmtheit behauptet, daß König Mar vo» Vaiern am Bunde die Initiative zur Anerkennung deS Herzogs von Augustenburg er» greifen werde. Es werden verschiedene Anträge vor» bereitet: Lie Besetzung Schleswigs wird beantragt werden. Eiue rasche Folge von Vundestagssihnngen wird erwartet. Frankfurt. 21. December. Der Abgeordneten« tag wurdc um 10'/, Uhl Vormittag« durch Sigmund Müller aus Frankfurt eröffnet. Die genaue Zahl der anwesende» Abgeordneten ist 484. Dic Tribune» und Logen sind dichtgefüllt. In der Bundeslagsloge bc» findet sich an der Seite Mohls Prinz Wilhelm von Baden. Professor Edel aus Nürzburg begündet den Aneschußantrag in längerer Rede, indem er nachzu> weisen versucht, daß des Herzogs Recht Deutschlands Recht sei, daß der Londoner Vertrag unwirksam, von vornherein mit Nichtigkeit behaftet sei. daß der Bun» dcstag ihn nicht annehme» könne, dürfe und werde; wenn aber doch. so würde die Unterzeichnung dc« Londoner Protokolls die Grabschrift des Bundestage« werden. (Stürmischer Beifall.) Der Antrag wurde ohne Discussion unter nicht rüden wollendem Veifallc dei Tribunen angenommen, Löwe aus Calde erstattet Bericht über den An« trag Karl Barths und Genossen auf Niedcrsetzung eines kentralausschusscs, welche nur die Konsequenz dc« ersten Beschlusses sei. Moriz v. Mohl spricht da« gegen: Der legitime Herzog sei Ccutralausschuß genug; es möchten die Antragsteller ihre Ueberzeugung der Einigkeit zum Opfer bringen. Schulße-Delitsch. Karl Barlh aus Augsburg sprechen dafür, Graf Hcguenberg»D»r dagegen, mit Bezug auf ciuc Erklärung einer Anzahl großoeutschcr Gesinnungsgenossen, darunter Mühlfeld, Brinz, von Hesse aus Darmstadt :c.. welche von Lcrchenfclo ocr« lesen wird uud dahin geht. daß die Unterzeichner im Falle ocr Annahme, des Antrages gezwungen wäre», auf die fernere Mitwirkung uud Berathung zu ver> zichtcu. Ludwig Scegcl spricht dafür. Vlinz dagegen. Mcy, welcher anfühlt. baß die Bildung des Aus» schusses Wunsch des Herzogs Friedrich sei. dann Hänßer ,md Becher spreche» dafür. Wiggers aus Ncüpöbliin beschwört die Versammlung Name»« seiner Landslcntc dl-n Antrag anzunehmen. Die Abstimmung ergibt nahezu einstimmige Annahme und wird von donnerndem Bcifallc der Tribunen begrüßt. Hieranf erfolgte eine einstimmige Pause, Räch der Wieder, eröffnung die Ernennung tec 30 Mitglieder bcö Cen-trallomi^'s über Vorschlag dcS Ausschusses. Der Antrag Kolbs und Gcnossci,. das Paria, ment betreffend, wird zur Discussion gestellt, Ludwig Seegcr beantragt sofortige Abstimmung ohne Discus« sion. Wird angenommen. Berichterstatter Kold be« melkt nur. daß alle anwesenden Ocsterrcicher sich be« reit erklärt habcn, den Antrag zu unterstütze», was mit großem Beifall begrüßt wird. Unter Außerordentlichem. lcmgc andauerndcm Jubel wird der Antrag nahezu ciustimmig angcnom» men. Die Versammlung schließt unter dreimaligem bc« geisterten Hoch auf Deutschland. Frankfnrt, 21. December. (Abends.) Der Ab» gcordnetcntag hat schließlich ohnc Diskussion und nahezu einstimmig folgenden Antrag angenommen: «Dic Versammlung im besonderen Hinblick auf die Schlcswig'Holstei» Angelegenheit — hält es für ihre Pflicht, für das wohlbegnmdele. unter den vorliegen» den Umständen nicht länger abweiibare Recht der deutschen Nation auf eine allgemeine Volksvertretung und Parlament — und für die Nothwendigkeit der baldigsten Herstellung eines solchen sich feierlich auS« zuspreche»." In den Centralausschuß wurde mit Koopla-tionsrecht ernannt: Ludwig Sccgel. Fetz« au« Württemberg. Hausier, Bluntschli aus Baden. Sig« mund Müller, Georg Vanentrapp aus Frankfurt, Lang und Nassau, Meß aus Darmstadt. Nclicttha» ausKurhcsse«. Flies aus Weimar. Streit aus Ko> bürg, Hcnnebcrg aus Gotha, Beuuigson Miquel auS Hannover. Vicweg aus Braunschweig, Pfeiffer au« Bremen, Godefroy aus Hamburg. Wtggers aus Hol« stein. Habcikor», Mammei, aus Sachsen. Karl Varlh. Kolb. Volk. Krämer. Täusch! aus Baiern. Rechbauer, Flcckh, Groß aus Oesterreich. Unruh, Löwe, Schnitze« Deutsch. Franz Duncher. Hovcrbcck. Twlste". Panli und Sybc! ans Preußeu. Dresden. 21. December. Das heutige „Vres-dencr Journal" meldet dic gester» erfolgte Abreis des sächsischen Civilcommissärö für Holslciu u«d fugt bei, Dänenilll! habc dic Raumnng holftcins angeliindigt. Verlin, 21. December. Hcrrcnhaussitzung. Auf dcr Tagesordnung steht der ("ras Zlrnim'schc Adreßcntwurf. DaS Äinendcmcnl Tclltampf, Gliinci-, (5ampha»sen und Genosscn, welches den Rücktritt vom Londoner Vcriragc fordert, wurde nicht hinreichend untcrstützt und die Adrcsse nach lebhafter Debatte ohnc Namensaufruf fast einstimmig angenommen. PariS, 21. December. Die im widersprechend« steu Sinne gemeldete dänisch «schwedische Allianz ist von Napoleon >». hintertrieben worden, welcher gegen dieselbe seinen ganzen Einfluß i» Stockholm aufbot. General Fleury war beauftragt, mit- glößter Vci'chlcuuigung sich nach Kopenhagen zu verfügen. Berlin und Wien hat er nicht zu besuchen. Die Nachricht, daß der Kaiser einen Agenten Friedrichs vo» Augustenburg empfangen habe, ist unbegründet. Der Kaiser ist entschlossen, im Februar den Kon» greß zu Fünfen zu eröffnen. (Es wären das Frank» reich. Italien. Schweden, Dänemark. Griechenland,) sPresse) «Paris, '.^.December. Abends, Der vom „Va« lcrland" veröffentlichte Brief des Prinzen Napoleon wird offiziell dcmcntirt. Der Kaiser bat die Adreß-Deputation des Senates empfangen. Die Rede de« Kaisers war schr friedlich; der Kaiser sagte: Ein Krieg in Europa wäre ei» Bürgerkrieg. Kopenhagen, 21, December Die Botschaft des Königs sagt iintcr Axberm: Ml können die Erekution nicht als bundcslcchtlich betrachten; um aber so lange wie möglich cincm Zusammenstoße zu entgehen, habcn wir es für richtig befunden, lüiscrc Truppen dicßseits lcr Eider zurückzuziehen, Hopenhassen, 21. December, Die «Verlina/iche Ztg." bringt eine Bekanntmachung wegen Verlegung der Zollgrenze vom 22. r. M. angefangen a» die Eidcr, «Dagbladct' will wissen, der Varineministcr habc seine Demission eingereicht. Der Rcichsralh wurde heule geschlossen. General Fleury hat das Großkreuz und dessen Adjutant das Ritterkreuz des Danebrog'OrdcnS erhalten und sind gestern abgereist. Etatsrath Trier ist gestern gestorben. Kalenderscha«. Auch dic Kalender-Literatur ist von dem regelt» Lebe» nicht unberührt geblieben, das seit zwei Jahre,! in Oesterreich erstanden ist. Nebe» jene» Kalendern, die sich mit dem für Jedermann beim Jahreswechsel Nothwendigem und WissenSwürdigem beichäiligen, er» flehe» fort mW fort Spezmlsalender. welche den bc» sonrercn Interessen einzei'icr Gruppen von Lesern Rechnung tragen. Die Buchhandlung Tendier 0<' ttonip, leistet auf diesem Felde sehr Vereiensllichts. Außer dem allen, bekannten, uielgelesenen und stets aufs Neue bewährt gefundenen .Volkslalender von Ioh, Ncp. Vogl". der sich durch schöne« weißes Schreib» papier im Kalcndarium zugleich al« Echreibkalendel eignet, sind für Mediziner: «Dr. Naders österr. Me» dizinallalender". für Pharmazeuten: ,Pharmazeut!» schcs Taschenlalendel v. F, Klingcr-, Redakteur der Zeitschrift des östtrr. Apothekeroerein«. dann für die Geschäftswelt und Kapitalisten der vo» den, Redakteur oeo Vollewitth. E. Henop herausgegebene: „Oesterr. Handels« und Börsenlalcnder" erschienen. Die Inlcr. essen der öslerr, Hau«, uud Landwirthe vertritt der: „Taschenlaltuocr für österr. Lanowirlhe vou (5, W. Lobe". HtlauSgcber der illyr. »landw, Dorfzcitung. Ei» hübsche« Notizbuch für Damen und Herren bildet dcr: „Notizkalender für die elegante Well- E« er» übrigt nur noch des vom Pfarrer Fischer in Wien herausgegebenen ,Evangelischen VollSlalender«" zu erwähnen, der der protestantische» Literatur Ocster« rcichS zu hoher Eh« gtlcicht, Markt- nnd Geschäftsbericht. Krainbnrg, 21. December. Auf dem beutigc» Marlte sind erschienen: !i<) Wagen mit Getreide. M» Stück Schweine, welche zu 1!'. tn« 1'» ft. der Zentner vellauft wulden. «nb !'<<» Wagen Speck, der Zentner zu 23 bis 24 ss. (Wochcnmar kt« Preisc) Weizen pl. Mehcu fl. 5.40; Kor» fi, .^.40; Gerste fl. —.— ; Hafer fl. 2,'.<»; Halbflucht ft. —.—; Heide» ss. 2,»!«); Hirse fl. 2,W; «ukuluh fl. l>.^>. Erdäpfel fi, ! ^ linsen fi —— ; Erbse» fl. -.—; Fisolen ft. 4 20; Rinds, schmalz pr. Pfund kr. 5><». Schweineschmalz lr. 44; Speck, frisch kr. 27. octto geräuchert kr, 4?.; Butter Eier pr. Stück lr. 2.;; Milch pr, Maß kr, K, Rindfleisch pr, Pfund kr, 17. Kalbfleisch lr, Lchinmeflcisch kr. 20. Schöpsenfleisch kr. I5>-, Hät,„> bcl pr, Stück kr. 30, Tauben lr. 1',; Heu pr fi. 1,<;<», Htroh ft. 1,-; Holz hartes, pr, Klafter ft. 5,,1<>. bello weiches, ft, !'. I/»; W,in. weider, pr. Eimer ft, 7. Vcrantwottlichcr Redakteur: Iguaz v. Kleinmayr. Drucl ui.l> Perlag von Ig«aj v. Kleinmayr « Fedor Vamberg in Laibach. Anhang zur Vaibachee Zeitung. Unslsnllssllill 'lUien 2>, Dezembel lWr, 3»n Attl. M,t!ag« !'/. Uhr) DI< Vürsc «erlief in guter Stimm»,!,,, »nb r,,l,!,,li Hsslt»».,; w,.,e,l der btfmidll« ansängüch drückend», O'l». ^»VT^«V^^»«/». slemme jedoch konnten d,e Papiere seinm bt!>,e,kt»«»erthm Vorsprmig qcwinnen. National «„lch.n und Mtt.illi.ine«-Oblissotlonen schloffen um einen sl,,»,» Vrilchtlic!! besser be,ahlt! Gr»nb,!!t!,»,g«-Obli,,«t!one,! besonder« mit der V,rl°smiMaus,l »uaren uiel gefragt, Nank -, Eredit« und Nl'ldbahn - «cti,n bcl,a>N'ttts» die «°rgel!ii.,e Notirunq, ttlilabet h.-Westbahn > «ctirn schloffen 3 ,!, pr. Stück höher, Wechsel auf fremde Pla»e Nellte» stch b,i bclanqrrichtn Ilmsüye,, ,»» .»ichrerc Zch„t>l billisser, eben s° Gold »»» Gilber im V,rhälünssc wohlftilei DeMntliche «chule. 4. »e, »!«n!e, lfür IN« ft,> »<»' W«r> In österr, Währung . zu 5"/, »VA» 'i«,5>0 5'/. «»Ich. v, 1861 mit Rück, '/.9«i,— !»! 2', detto ohne Abschnitt I8W'/, —, - —.— National-Anlehen mit Iänner-Evupon« . „5'/. UO,— bu,1U National-Anlehen n,il «lpril-Eoupon« . . . 5 . ?<<.K0 ?!> !»(> Mctallique« . . . . „ b „ 72 80 72 !»<> b mit lviai-lloup, „ 4j„ 72.!«) ?!^ Oblig»t!°n«n. Nleber.Oefterreich . . ,u 5°/. 87.5« 8«.- «e»> Ware Ob.-Oeft. und Salzb. zu 5'/. 85», «5.^5 Böhmen .....5„ »0,- 9l,— Gteiermark.....5 „ 87,- !^, Kärnt,, .«train u Küss, 5 , l<>! — 88 - Mähr«« ». Schl.si.1! , 5 ., 88 5,,» x!» - Um,ar»......b . 74 75» 75,5.0 Tem. !»an,,!tro, u, Sla». 5. ?2,75> 7.!.^, walizien ... . 5 ^ 7I.5>0 7j Ei,benb. u, Vulo», . . 5^ 70 5>(» ?2,'>l» ., m, b, ÄV W, '!!„'! - »55, , 6. Ferd .«ordb.z.KXX» sl. GVi. 1730.-1^ -Staat««is.-Ges. zu 2(X) fl. EW. oder 500 Fr..... 1X>5>>> ^ü .«tais. «tlis.'Vahn zu 200 sl. > Süd.-nordd.«erb.'V.200, . 127 50 N775 Eüd. Staats-, lomb-venu. «,ntr. it«l. «is, 200 ft ö '»' 54X> ,,r mit «inzablum, 251 — 2,'<2 - <«e>d Ware> Wa!,,„ssasl'«»dw,'Val,n z, 200fl, «M, ,„i! lj,n,>,h>!„,,,, , . >l8, - !l!>!5>0 OeÜ, Dc'!!,-Da„w!sch -tt!,s, « ^ .12« — 4,'<0 - Ocsserrrich, tloyd i« Tri',1 3 ^ ^,>,_ ^-z ^ Wien>rDa„»'IM'3Ist.-Gcs,'^,,^ 'llf.— 42'».- Ptfler Ketteubrücte , . . . 392,-,'!! "« 5»/. 10.5.....:^ UM u>rlo«bare 5 ., !»,»25, !,!>5><» Nali°«all'''U'^'°''"'°"5 « »<5.<..» 8.1,- !l!i,,arifch? Allden-Lredit.-Anslatt !u 5/, p«it.......88.75 81». Uose lpcr O Nare Salm ,»40N, lU2> ss<,iry „40.....I!^5. Ü2 75» Sl, weiwi.' „ 40.....33 50 l!l Windischqn't) „20.....!!'5,,> li,», Waldsss,,, „20., .. . 20- 20/," ,!l,glevich ., l, - l5>^» Wechsel. 3 Wonat,, «.Id Vriss Augsburg für 1 st, südd. W, 100 .'5. I«»0l><» ssiaulfmt a. M. oettu ! '! <5, I00„^> Hambul., sür 100 Uarl Vansrüz^ 7<» London iür 10 Ps, Slnlinq 117>5> I,« >l> Pari« für 100 ssr,,«l« . , . 4'! 5><) 4»! t«our« der Keldsort«». Geld m,« ., 2 5. . Effekten nnd Wechsel-ckurle. an der k. k. öffentlichen Vörse in Wien De» 2s, December 1863. Gfieften. HUcchscl. 5". «Netallique« 72 80 b'/. N>,t «An,, 79 90 6>lb»r.....N82> «an,.>,l..n , . 784.- z^,„..... ,IyN ,!taf!,c,! , , . 182.80 I8K>r Lost .. !'2 2."> »f.Dukaten ,. 568 5 r e ««de n A n z e«,; e Ten 21. December 1W3, Hr. V.NOÜ Nezlar. k f. General > Major. — Hr. u. Sattles, k. l. Ritimeilisl, vo» sslaqexflirt, — Hr, Gi»s!>t7, l. l, ssioaüzwachcommissär, uo» Ooüs^e,. — Hr. Fischer. Hanrelöma«!,. uc>,> ill'Ü!». — Hr. Vaicmi, GaNgrber. uo» Prim». — Hr. S»rpa»» tschüsch, Plioal. vo» Trieft. — Hr. Iunler. IugciNeur» Assliient. vl'ü Fiüme, Z. 2.'»<>2. (,) Nr. ".'»<> si. i» Erledigung gekommen. Die Gesuche sind mit dem Geburts - und Taufscheine, mit den Zeugnissen über die bis« hcrigen Studien, mit dem Nachweis der Dürftigkeit und mit Silt,nzeugnissen belegt biniu» 4 Wochen bei dem Amte der Sparcassa einzureiche» Laibach am 22. December l<><«3. Psandämtliche «izitatiou. Donnerstag den 3l. Dezember werden zu den gewöhnlichen Amtsstunden in dem hierortigen Pfandamte die im Monate Oktober 1802 versetzten, und seither weder ausgelösten noch umgeschriebenen Pfänder an den Meist-bietenden verkauft. Laibach den 22. Dezember 186». HUS Areis nur 4O kr. SWY Z. 2591. der seines ssediegenen Iohalts. wie seiucr neue» Vilder w,q»„ l>ccichle„öwcrchc Volks-Kalender: wülldelöMllnn bi„rer!> »er Monarchie zit baden; in Laibach bei UUU Dritter Jahrgang M«» Z, 2588, (1) l-sllünwn kuot^n» Ol^r ^'^l!!»»!t<>!> i«t'OV<»!'- << ttzlki'l'-ktil'l» "!Ul>!!. I^ixwro »inä iui- V^i!O»Nil>il'lli' ^>>r x>l ^üi^fllillni, niilin,«! ^ctxt<^ ^lcli ^nil/. v..rx!i^!i(!!> iii,- l>N»tt'»Kl<'li>; »' Xiilx'N' Vü^külllt N'inl !!!lt ^,i)««t(,n V^'i^nil^C! (ltlxilt !x!> von Glllllllteric- und Kinderspiel - Wmen ^ für Nebst prachtvollen Phl»tossraphie»'Albu>ns und 3lahmen, Damentaschen, (sigarren-, Vries und Geldtaschen, Meerschaum-<5issarre»röhren, »cuestc» ^»erreu-Halsbinden, Ätecessaires ^ (shalnllen, Vronl-e« Waaren, «hinasilber-itöffel und Nestecse lr. bictc ich dem verehrten P» blilit!» als besonders schöne Festgabe die eben anftetummenen, färbig lackirtc», freistchendt« ^ Blechlandfchaften mit lebender Wasserkraft nn, die eine sehr hitbsche und dabei erfrischende.Himmerzicrdc gewahre». Außer dicsc»! dil! ich !!! der ^age, durch cine nie dagewesene große Auswahl von ____ Kinderspiel Waaren, ;ii»i Preise von 3 kr. bis 2s» fl. pr. Stück, jcdcr Anforderung bestens zu cnlsprcchc», und mache zu s^ »eigtcm Ansprüche incinc ergebenste Einladung DOGv«^li>..,ik,.,>i^<>n.GWW Z. 25>75 (^) Fest- und Weihnachts Oeschcnken (eine neue 8euünll8) v<»! ii« Kl. l»k «« t«.. Gewmste slll Hllllö- llllt» Kinder-Comliolll l,>i..! »,!> ^ ,V».!,s,, < 'l'«'"<>, 1 <>»i-!eslm, 1 ^»inte,-»« un<1 l '«'.""!'"'"' kleig < 2. »«» kl., ^ U., :» 8. uuä < U. pl. L»ltuu, WWW, >.. 5< i. k.^nmTMOD