2 — 7S. e5»cl»«m> «üeNsnutod 3vl»rtw»»dmg ll«l«fvn Iitt»rvrd«n dtk. ZVTV^. v Sovtutruok«»«» (Ist. intz>n«?d. ^k. Z0Z4) ^»rld«. ^uiÄö«v» lU. 4 >^»nu»kslpt« «sfä»" -ivkt k»tvfnt«rt. — iAtokpokw »tzr. 2« LoDiHt«y, <5sn 2S. Sspismder l^ÄS u «»»k«« ta ^H«rido». u>. 4 lV«s«»ltunlz. g««lg»pr«i»» moa«t>. A OK», TU»t«»sn 24 vin. monstl ZI tüi <« HS Vtn. i^«u»lnumm« > bv Z i)>n Mribom ünm» Ätaliens GegenmaHnahmen Für den Fall der Ergreifung von wirtschaftlichen Sanktionen Italien will bei Nichimitgliedern des Völkerbundes, vor allem in Deutschland, Japan md Brasilien einkaufen Votttik in Stichworten '!)er Prozcst, der unter gespannter Ans-ttiorksamkeit der ganzen Welt in ver-l>and<'lt wird, läuft. entg.'r-bllnd qec^cn ^'^lalien. Senon ein Verql^ich zu» stllndc'sil'ln-ncht werden soll. Italien utld Ab^s-sinien 'int' und daft nsle>) andl?i'e !cl)r stark davon abliänfpen wird, wie diese beidt.'n sich u^'-^lten 'Verden. Ta 'It. was A bessinie n cinhelaniit, .^itinM't fest>'Ust?slen. dak am 22. 'vepteniiier d^'v leftte 'Miellen fiel. Krioq in dje»?n trvp'--'chen l^s'aend 'n iit nun einmal nicht nur eine Lache d<'v Politik und der Strategie, svl?dern nllch d.'r terfuude. Wenn alles .^..'gangen mi'ire, wie sich das aMcin'''l'ch Mlilil vcn-stellte, dann wäre ant 2!i. September ix'r'nntl'ch der V irschboses^l an die iZ'ilie« ni'ch'n Truppen ergangen. Dan sie noch tm» mer in ibren Zelt' und Psirs"'''entii l^n der abessinisch'.'n s^n'n?e stellen, obwo-s?! nnn schon einige reqe^se Tage vergangen sind, dlir' allerdina? wokil nvnig^r dem '.!^iilser-l'und in l^^enf als den im Mittelm-vr auf-nturichi^rten britischen ?eestreit?rttrten e^nl-werden. Inunerl-ui. in ^s^'eba irant n^an d-l'!n T^vieden nicht Vvr einil^'n Tag^n >vur-de 'chint gemeldet das', aiser >?aile ^olass'e die asla^''neine M l> b i s in a ch u n g Z '> der nnter^^'ichnet liab-'.'. und jetzt t?:n.nt die Na''^ni>'s't sei' 'l??'ttwc>ch drölmten ^'e ^unw-'en ?'vomn'es'i''sn>il' diir-l' daä i?and. d'<' Das Voss anweisen^ 'ich in Perteidigungs>b^.^re,t-sckm^t feken. « Italien bleibt die ^ub'N''. an aintl!ch'.'n Verlantbarunaen ans erg'^bt. ist nach wie vor vieldeiit^a^ ^ann ll« schon den ^'ieilen die ?^erettschaf! s'et<'n?l<" 'en. die Verliindli'n'ien sert'?''e'^en ^'ies leicht diifb einen anderen ?li''°wea <^lK de'i de'° Wa^sen-^ina^?? »u sinden. wsivd" e'n ^^lick'sies'en Italiens bedeuten liU'N as'er lin4^ annebmen^ Nom glaube durch 'eine ?"i-r'^diak''it l^enf zum ^''chgeb^n ^n aen sicher is^ nur enie?- imN ^?'t 'Vinnen^ weil man damit ve^s'ni'f. da!'? ^'e ?^a? T^t-isZens nich schle5''ev. sondern lil^ch-'"iens s'l's'er werden kann. ?lls letzter Trnmvs. NM an' d'e ?^elt z,s nachen. soll ^i'' fli'-'lich sch"n nnoeflind'''^'^ '"l'robpinnblli, siernng vvn M?)?ia;»uen Faschisten in dilsen Taaen offenbar erfolgen. « "ar,' sei Mn'si's'i?! ^nrch die l^''berreichi»ng e'nc5 Persönlichen Schreibens untern-^limen l'ien wird als eine ^'.'ste der Perso^nl'-^ifeit gedenket, die m'nd<'stens den ?lweck baben ll'nnle. Italien ein.' Vrlicke zu banen. die c? betreten son'?, obne an Prestige ^^n vies esn<"bl'>izen. ?llvr alle Nal-l-richten aus ^^ondvn lassen er- sennen _ nnd dus gilt auch z^aa d?r nmtli- chen «'b"'' dl? !.'es !?no- li'chen Minist^rats —. do^? di'- ??!^stiafeit der ^>al'!>na der briti'6ien lin^ierun"^ '"ch ni'b! verinindert bat T'as? ni>in na si mix' vor sju' Aenlierste aeri^lf^'t se-n will eine fleine wenia beeblichte^c' 's"l5it. nach der- die auf den Londoner Arb-ntSänitern ein Die Agenee Haoas bertchttt aus Rom, daß die Frage der mögliihen Ergreifung von Ganktianen in dortigen politischen und sonstigen maßgeblichen Kreisen vom Gesil^s. punkte der realen Gegebenheiten behandelt werde. Man sei in Rom davon Überzeugt» daß eS zu solchen Sanktionen nicht kommen werde, da durch dieselben die anderen Gtaa. ten mehr geschädigt werden würden wie Italien selbst. Man möge in London beden-len, das^ Italien allein im Jahre 1934 aus England Waren im Werte von insgesamt 702 Millionen Lire importiert habe. Italien hnbe sekt die ersorderlichen Mahnahmen siir die Belieserung aus anderen Ländern getroffen. l?m die Getreidepreissprkulatione» im Innern zu verhindern, wurden besondere staatliö^ Getreidespeicher mit ausge« P a r i S, 38. September. kaustem Getreide ausgesüllt, welches dann z« erheblich billigeren Preisen abgesetzt werden könnte. EoSten jedoch die Sanktionen ergeis« sen werden, dann würde fich Italien aus diese Weise Helsen, daß es seinen Bedarf in erstr Linie bei jenen Staaten decken wiirde, die nicht Mitglieder des Völkerbundes find, in erster Linie bei Japan, Deutschland und Brasilien. Mit Brasilien sei bereits ein gro» szer Pertrag aus ^frierfleischlieserung ab» geschlossen worden. Sollten jedoch andere Mitgliedstaaten im Sinne eines etwaigen Sanktionsbeschlusses versuchen, die Trans-Porte ans diesen Ländern zu behindern, dann mllßte eben die italienische Flotte eingrej, sen um dem ungehinderten Transport zu erzwingen. PNIUP5 2^1 via 1995 LI »» Di» 12Ü . alUU»« 7 SS s Bor dem Wahltag im Memelgebiet Weiteres Umsichgreifen der Bezuernunruhen. Meuterndes Miltär. — Die Bauern wehren sich mit Gewehren gegen d e Staatsgewalt. >1 o w n o. M. S'eptl'mber. Ultt sich ein Bild itber die litauischen Nn-terdriifkuugSmetlioden im Memel-Gel'iet um chen zu li^nnen, wo die Staatsniaschine gegen die rubige deutsche Bevölkerung !osgl'. lassen wird, genügt es. einen Blick nach tem ''ein litauischen l^trostlitauen zu machen, wo die vou den I'kc'mmunisten unterfuseltcn Balieril nach wie vor il^re Alnvebr gegen die Regierung betreiben. In dem Stre'kge-biet der Baueru südlich von Kowno n>erdt'n zahlreiche Bräude verzeichnet. Auf die Pcr 'kiaftliugeu. die die ^>ieaiernng durch ljcrb''i geeilt^ Polizeikräfte aus Kmviw dnrchsnliren lies;, ailtworteten ^ie Bauern mit vegelrech ^en Mnltereien Bei den .^ulammensdi^stcu wurde wiederholt von der Schustwa^fe '»rauch gemacht, wobei G zahlreiche Tote und Verleibte gab. Die Baueru sind U'm .W75, London 1i).l!iiZ'», Newyork .ii^7.^7ü, Mailand Prag 12.70li, Wien s,.s;5>, Berlin Begehrens handelspolitische Schwierigkeiten uiit den Lieserantenstaatcn einstellen. X Außenhandel der Bereinigten Ttaaien. Int Attgu.st d. I. erreichte der Crport der USÄ 172.!!? Millionen Dollar geacuüber l7l.98 Millionen derselben Borialnoz^'i!. Der Wareniinport betrug l7<^.<>4 lim Bor-ial)r ll9.5l) Millioneu Dollar, so dli'? Mehr t>es Cv^portes gegenüber dein luinimal ist. In den ersten acht Monaten des heurigen Lahres beträgt d.i? Mehr des >5r-portes g-eigenüber ?>!illionen ^.'llar derselben Borjahrszeit. Der ^^inckgan,^ d'r ^Ausfuhr gegenüber dein Borialire ist <''ilr.ii das Sinken der Bauniwollansfubr b.'dingl. U'eiters durch den 'liückgang deo Crp'.^ri.'s ail Petrolenin- Maschinen und Automoliilen. X Der größte Exportartikel IugoslawietiS inl Monat August l. I. waren Schweine, wo Volt iin Werte von Millionen Dinar exportiert wurde. An zn>eiter Stelle steht dein Werte nach Obst, utid zwar frisches Obst für ?l.s> Milliouen Dinar. X Keine ^ollerhöhnng für Eier u. Schlacht geslüqel in Oesterreich. Wie die „^ugo-Presse korrespondenz" aus Wien erfährt, haben !>ie mastgebenden Stellen zu den, Verlangen der österreichischen Geflügelzüchter nach .Koller-höhung für Eier und Geflügel, mit Rücksicht auf die Crhaltuug der heimischen .Kanfkrc^ft eiue ablehnende Stellung eingenommen. Außerdem würden sich durch Gewährung dieses Kataftroph^ker Die Weingärten und Kulturen bei Ormo). arg in Mitleidenschast gezogen. Nach lnehrstündiger Schwüle entlud sich Donnerstag nachmittags über Orm?/ nn> Uingebung ein heftiges Nngeivitter. das in einen katastrophalen 5>agel'ch!aq an^'^ir-tete. In kürzester Zeit waren i'ie Felder nnL einer Hagelschichte bedeckt ?>.'r gröp.te Schaden nnirde in den Wein» gürten angerichtet die trot^ der Nachtfröste im Mai einen guten Weinertraa verivrachi'n. In wenigen Mitinten wnrdei, die .v^o^sunn gen zunichte. Die traubenschweren Nes'?n lagen größtenteils an? Boden. In Miile^^eu schaft gezogen wurden nicht nur die 5zei 'id von Orlno?., sondern an6) So. Toin-»/, Be^ lika Nedelja. die Weinberge von ^ernv>le'n. So. Bolienk und Si'edi>-<^e. Der ?cliaden läs^t sich einst'oeilen noch nich^ übersehen^ n't sedoclr riesig. Mit ^er Lese darf nun nicht inc!>r zugewartet loerden. obwohl die ^rau^ ben noch nicht völlig reii sind. Die werden nun v.'rsuchen zn retten, was es nerden Schützengräv-'n anfk«', worfen und Draht'^ierbaue gezog^'n. . « In r a n k r e i ch. wo man cnn Paar Tage lang optimistisch geworden »r>ar, sieht ntan wieder sch'vur^^. Man M'iß ,ticht mehr recht, nach ivelch-'r 'liichtung die Vermittlertätigkeit Lavals eingesetzt werden könnte, und der Weisheit letzter Schlus; scheint darin zu bestehen, die Dinge aus die lange Bltnk zu schieben. So nebenbei hat man in l^nf auf den Nntmg des frauzösischeit >^>andelsministers B o n n e t hin sich über die Znieckmäftigkei^, eine neue W e l t w i r t s ch f t s k o v-fe re n z einzubermeu. unterbasten. Biet Gegenliebe hat Bennet i'icht gefunden. Die klarste Antnwrt gab ihm der Schweizer Minister S k n ck i, der sich als '^.'lnhiinger zwei« ^itiger Handelsabkommen zm Belebung der wirtschaftlichen Schwierigkeiten in der Welt lx^kannte. » Inzwischen bel>errscht aber der drohende K'onflikt UNI den Fall Italien-Abessinien auch die Wirtschaft. An den Effektenbinien bleibt die Stimmung schwach zurückhaltend. Dafür hat sich die Spekulation ans die Nohstoffniärkte golvorfen und treibt dort die Preise iveit über das Mast. t,as durch die italienischen ^'ufkäufe gere^l^ibfertigt wäre, hiuauf. Der Gesan'tinder der wi.htigsten Nohstofse ist im Verlauf der letzten 'nerzehn Tage von N7.7 auf 122.4 gestiegen. t' ?s ist ein erfreuliches Zeichen für die Ol^ektivität. die in England Platz greift, das, man Vie (Z^wtcklnng der Dinge un? die Wahl im Memelgebiet mit Anf-merl'samreit und ernster Sorge vor d?n litauisclien Methoden verfolgt. (5s nnrd iin-nier offensichtlick^r. dast el^e gere'htc At.« wisflnitg der Wahlhandlung nicht zn erioar-ten ist. So ist eine litauisch!' Berork>nilltg ergangen, die di'.' Wahlvorsteher amn^ist. die Wahlfiegel, mtt denen fle die Stimmzehtel nach Abll'^luk der Wahl zn vel'>cs!!l><0-cbenschaften Tür uitd Tor .leöfniet. 7>n der englischen Pl'esse lieoegn^t ,nin denn auch iinuvr mehr Zweifeln an der ordnun'cge-ntästen Durchführnng d"r Wai'I, ii'.t' D^iUn Mail" beispiele'weise will erfahren l?aoen, die Litauer nn'irden den nengei^nld'c't.'ii !^'ind-tag sosort nach seiner ^'rosfnnngs'itzllng wie der be'chlns',NN fällig macb-en dal'lnrfsv ii'' die litauiscl'en Abgeordneten zu der kchen krüher geübte?, Sabotage durii, ,^ernb?''^'en vernnlassrdn''ten heraHi'Udrücfen hofft, würde ein sollier Auszug der litauischen Landia'Zubgeordi^eten c^enngen. nn? die Beschlns?n"^äb!gke'' l'.'Zbe'-'ufi'thren. Das englische Blatt sri.st n?it 'kiecht, wie lange Litanen diesc Politi? der ?>eranSfordernng nnd Ilnter^rü k-'n-' fortsel'en könne. Tonntag, ?S. SeptemVer ?SS5. „Mariborer Zelwng'' Nummer 221. Mussolini kann nicht mehr zurück! c^hne in Abelsinien siegreich gewesen zu sei«. — Ein Interview MnffoliniS. Paris, 27. Septemb«.'?. (Ävala). Der heutige „Petit P a r i-s l e n" veröffentlicht eine Uirterredung seines Mitarbeiters mit Mu s s o l i n i, der u. a. erklärt er habe alle seine Maßnahmen reiflich erwogen uni» dabei mit allen Eventualitäten gerechnet. Für ihn sei lediglich die Realität maßge!^nd; die beste Politik sei daS offene Auslegen von Wünschen und Forderungen. Es genüge, die Borbereitungen des abessinischen Z^aisers'zu betrachten, um dann zu sehen wer d. Angriff herbeiwünsche. M ?>ausent» italienische Bürger haben für sich die Ehre gefordert nach Osdafrika geschickt zu werden. Wer kann sie in die .^'«imat zurückschicken und ihnen die Früchte ihres 5?elden-mutes und der Aufopferung vorenthalten? saqte t^er Duce. Itewschlenmg der Sebälttr-und Venflonsiarzungm? Beograd, 2K. September. Das sinanzwirtschaftliche Mmisterkom-itee hielt heut« eine Sitzung ab, in der auch die Frage einer eventuellen Rovifion der dieser Tage verfügten Kürzung der Bezüge der Staats, Banats- und Gemein>d«bediensteten und -Pensionisten angeschnitten wurde. -IlSch der Sitzung erklärten die Minister, die Regierung werde die Angelegenheit nochmals Prüfen und die Möglichkeit einer Retuschie-nmg der Ki'irzunlgsverordnttng in Erwägung zichen. die <^chärter- und Pensionskür.^ungen schon mit l. Oktober in Kraft treten, wird «s nicht möbcr den Ruheständlern s'usge» werden. Die großen jugoNawlfchen Heeresmanöver Der Höhepunkt der Operationen wird morgen erreicht sein / Der Kampf um den Uebergang über die Save bei Bröko B r e k o, 27. September. vo'en und Litauen Polen fallt es nicht ein, ein litauisches fm<^melgebiet gegen Deutschland zu vertei» digen. W a r s 6? a u. 27. September. Tic polnische Presse stellt einmütig fest, dak sich Polen in dcn deutsch-litauischen 'Ztreit um das M«melg«biet nicht einmischen nierdc. !^'itau>Ln, hei^t es, habe sich vor fahren nur auf Teutschland verlassen, um Polen Wilna zu entreistei,. Außerdeui wolle sa Litauen keine gereaelten Beziehungen zu Polen unterhalten, i^enn >die Aspirationen auf Wilna seien noch immer lebendig. Unter solchen Umständen dürfe niemand in Kvw« no daran denken, dast Polen im Falle eines deutschen Angriffes auf Memc'l etwa litaui» iche ^^'^nteressen verteidigen könnte. Polen habe viel wich'igere Dinge zu wn als seine Aus-enpolitik den Wünschen litauischer Po-litifcr anzupassen, die bei sedcr (Gelegenheit demonstrativ zeigen, daf^ sie unverbesserliche 5^asscr alles Polnischen sind. Die Titzungen des PöltorbundplenumS aus-geschoben. e n s, 27. September. Tas Präsidium Äölkerbundversamm« luna beschlojz heute, die Sitzungen des Ple^ nnms aufzuschieben. Baron Aloisi fJta-Nen) erhob dagegen Protest, indem er er-tlärte, es bestünde gar keine Bestimmun.1, dic eine Aufschiebung zulassen würd? wenn die Tagesordnung erschöpft sei. Durch dieses Porgehen werde ein Druck auf den Bölker-lnii^drat ausgeübt. Der Hochverratsprozeß gepen Hosrat Stein-häusl. I. A. P. Man schreib? uns-. Deil der Ttaats-anmalt einen ..grofzen Unbekannten" aussindig uiachen konnte. Es handelt sich u»n einen Vuchdrncker namens Pcisoner, d'.'r bereits in den vergangenen Monaten dem Untersuchungsrichter gegem'ibergestxindeu ist, damals aber foine bestimmten Angat'?n inachen konnte. Aus dieilem Manne nlöck)te nnnmebr d<'r Staatsanwalt einen 'irauchbo-r^n ..Rivoldi ??r. ?" sNintelen-Prozesz) machen. (Avala.) Heute um 1ö Uhr begannen die großen .Heeresmanöver, wie sie im .Hinöl'.ck auf den Umfang in Jugoslawien noch nicht stattgefunden haben. Leiter der Operationen ist Geneml Radi^a K r s t i v, Chef des Stabes ist Geileral Vladimir A n t i 6, sein Gehilfe General L u k n i ü. An den Manövern wirkt eine kriegsmäßig formierte Division als Nordarmee und eine zweite große Formatton als Südarmee niit. Die Nordarmee erhielt idie Aufgabe, die Save bei BrLko zu über-schreiten, w^rend die Südarmee sich dein zahlenmäßig überlegenen Gegner hlebei mit allen verfügbaren .Säften entgegenzuwerfen hat. Auf beiden Seiten sind Schiedsrichter bestimmt, denen die Aufsicht iiber di« strikte Durchführung der Instruktionen obliegt. Dic Schiedsrichter haben alle Details der Eveil-tualinoinente in einem Krigee zu bestimmen, d. h. festzustellen ob eine Formation Vollkom-men geschlagen wurde, wieviel Mann gefangengenommen, und ln Verlust geraten sind. Die Oberleitung beider Armeen liegt in den Händen des Generals Krstiö, während die Schiedsrichter dafür Sorge tragen werden, daß die erteilten Befehle durchgeführt werden. Aus diesem Grund« hat weder die Nord-arinee noch die Südarmee die volle Initiative, denn es werden nur technische Aufgaben durchgeführt. Das Ziel der Manöver ist die Prüfung der Truppen auf die Durchführung technischer Aufgaben, es handelt sich ferner um die Prüfung des Materials, die Prüfung der Funktionierung des Befehls und die Gewinnung eines Gesamtbildes der gestellten Aufgaben. Heute empftng General r st i e die Vertreter der Presse und gab geineinsam mit General A ntie eine Darstellung der Ma-növervperationen. Auf den ersten Bliß erregt die herrliche Verfassung und Bereitschaft der Soldaten Be »vunderung. Bei den Manövern sind auf l«! den Seiten Soldaten aus allen Teilen des Staates beteiligt, da die Regimenter und Abteilungen koinbiniert sind nild hauptsächlich .^adermannschaften mitwirken, doch wurden auch einige Reservisten zur Vervollständigung der Einheiten herangezogen. Die einberufenen Reservisten haben IVVprozentig dem Rufe Folge - geleistet, wobei sich den einzelnen .Toinmandos viel früher ineldeten, als programinäßtg ihr Erscheinen auf den bestimm ten Plätzen erfolgen sollte. Alle diese Soldaten swd vom gleichen Geiste erfüllt, vom Geiste einer Armee mit höchster militärischer Tradition, dem Geist der von höchster Selbstüberwindung erfüllten Armee. Aeser Geist meht auch aus allen vorzeitlich erledigten Bor bereitungen. Die Nordarmee setzt sich auS einer triegs mäßig formierten Division zusammen. Ae besteht aus drei Regimentern, jedes Regi inent aus vier Bataillonen, von denen jedes dic übrigen Mteilungen besitzt, wie sie die normale Formation fordert. ES wirken ferner init: Flakartillerie, j^avallerie, Radfahrer, Pioniere, BallontruPPenabteUungen, ein Fluggeschwader, Bä^mit unglaublicher SeWst-verleugnung und gegenseiti^gein Wetteifer in der nngehört kurzen Zeit von drei Tagen hergestellt. Sehr lebendig geht es ,n der Pontonier-kaserne iii Bröko zu, wo in einem kleinen .Häuschen der die Manöver leitende Stab un tergebracht ist. In den daneben befindlichen Kaserne werden alle an den Manövern beteiligten Offiziere vom Oberstleutnant bis zuni Unterleutnant auf spartanische Weise in gemeinsalnen Räuinen liächtigeii. Den Ma-liövern wohnen auch die Vertreter des obersten Landesverteidiguiigsrates, die Generale Milovanovi 6 Uiid B e l i ferner der Chef des Großen Generalstabes General M a r i 6, der stellvertretende Kriegsminister General P e t r o v i <^, sowie mehrere Heeresinspektoren bei. Die Generale sind im .Hotel „Posavina^' und im Hotel „Jugo-slavila" abgestiegen. Die ausländischen mili-tärisch<'n Vertreter werden nicht in Brkko wohnen, sondern am Sonntag eintreffen, wenn die Manöver den Höhepunkt erreicht ha ben werden, wobei sie in Bijelina einquartiert werden. Nur der französische Attache u. die beiden Stagisten Lamotte und Roulaut werden an alleit operativen Handluiigen teil-nehlnen. i»t cloet» lier IseRte uncl A tw»rs»mste. vrAetitjeeie Äatrslkeiiunx unä i5t ein« 2er6e kiir je«je U Vollnuvx! öi!! ix unc! Ä LrkÄtliek t»«i ^er: Wlli UllHiiillU N »«O. i»7k U Die Lagd ln der Schorfhelde Die deuisch-polnisch-uiikarische Annäherung / Auch General Fritsch den Beratungen zugezogen Wie bereits berichtet, gab der preußische Minisrerpräsident <^eneral Gö ri ng zu Ehreii hoher polnischer Gäste und des ungarischen Ministerpräsidenten G ö ui bös eine ^agd in der Schorfheide. Diese Jagd wird ul itlforinierten reisen als ein politisches Ereignis ersten Ranges bezeichnet, und zlvar umso inehr, als an der Jagd auch Herr von Ribbentrop im Auftrage Hitlers ferner der polnisck^e Botschafter J^-sef L i p s k i und der Chef des deutschen Generalstabes General von Fritsch teil-geiiomlnen haben. Es handelt sich liiebei um den Gedankenaustausch unter den einflußreichsten Persönlichkeiten Deutschlands, Poleiis und llngarns, wobei loahrscheinlich die Identität der politisckM Interessen der drei genannten Staaten festgestellt werden dürfte. Für die Lage in Osreuropa wird eine weitere Festiguiig di's deutsch-polnisch-un-garischen Blocks von größter Wichtigkeit sein, da er zu eiiiem Anziehuugspuilkt sür aiidere Staaten wird. Alle Aiizeichen deuten jetzt daraufhin, daß die deutsch-polnische Bünd-liispolitik lio
  • det werden. Man nennt bereits die Nainen Thomson (England) Saint Quentin (Frankreich) uiid Lo pez Olivar (Spanieii). Nm erst rM Donau- V-N? I. A P. Die „Basler Nachrichten" l'er-öfie'ntli^n folgendes „Privattelegramm" ihres Wiener Korrespondenten Dr. Franz ^lein: „In Wien erwartet man noch einen For^chritt der Bemühungen Uin den Donau Pakt. Die ReichStagsrode .Hitlers gilt in Wien als eine neue Bekräktigung der Not-wen^gkeit des DonaupatteS. Unter den Staaten, welche einen dcutlä^en Aiigriss l^-kürchten, hat der Reichskanzler auch Oesterreich aufgezählt' aber in der darauffolgen-»»en Beteuerung, das; die Armec niemandes Frei^heit bedrohe, ist wiederum, uiid sick>er Niit Vorbedacht, nur von Völkern, nicht aber von Staaten die Rede. Diese Erklärung ist al^o kein Beitrag für di? Sicherheit Oester-'»eichs, wenii man sich erinnert, daß Oester-reich nach der nationalsozialistisch.'il Tck-trin ein Volksteil, aber kein Staat (Anmerkung der Redaktioii: Abgesehen davon, daß der Oosterr^ich^r Dr. ^ran^ Aein hier die Angst und Unsicherheit der österreichischen Regierung bestätigt, verais^t «r immer wieder. t«ß das gegeiiwärtige Regime in Wien nicht auck) Oesterreich ist. Das österreichische Volk denkt nvsentlich anders als seine Diktatoren.) Italienische Pressekontrolle. I. A. P. Aus Wivn wird bericht?t: Der Chefredakteur der Agenzia S'e^ani 'u Wien Dr. Negrelli l)at von ^r italienischen Regierung den Auftrag erhalten, alle englischen Presse^rrespoiidenten in Wic^ zu sll't'r.i»i« l^n. Zn diese,n Z^cke hat er vier Konfidenten in Dienst genommen. Sonntilg, t>en 29. Seplemhtt lss... „Maribo«r Zei^nq" NumM? 221. Die Rache der britischen Ädmiralität Glle Demsustratilm, die ihr Ziel nicht vocfehtt hat / Ein smfattoneller Artikel im Pariser „Jvur"' (Avakl.) Der „A ö u r" veröffentlicht einen Artikel George Maßneti.z'üÄr die La-M im Mittelm«r. Maßney schreibt: „Die ^«onstration. der engkschsn' Flotte' hat ihr Ziel erreicht. Sie konnte ihr Ziel gar nicht verfehlen. Ueberall wurde Austausch der Eouxtoisie-Erklärungen, wonach England wie Italien ilur Vorsichtsmaßnahmen getroffen hätton, nllt Bcfriediglmg kommentiert. Doch «Mies sind nur wortlose Nuanceii. Die große Flotteneskadre vor Alexandria ist eine Roalltat. Mussolini s)at in den lehtcn 15 Jahren Sinn für die Realität bewiesen. ES scheint, daß er damit auch jetzt rechnet 'und «inen ehrenvollen Allsweg sucht. Doch die eng-« tische Regierung bietet chnr diesen Ausweg nicht an. Im Gegenteil! Es scheint vielmehr auf Gnmd der Ereignisse, als ob Eden und Drummond und die alr^rell .englis6;cll Sprc ÜM Mussolmi' strafeil wollen. Es ist dies nichts neues und hindert inl gegeibeneil Fal- .' P a r i s, S7. September. le auch nicht die Freundschaft. Mussolini wur de gestraft, weil er England in Angst versetzte. Im August hatte England große Angst. Die Unterordnung Englands inl Mttelmeer war im August eine l^rartigc, daß ein Angriff Italiens von Port Said bis Gibraltar alles geklärt hätte. Ewige Loildoner Blätter sa^n Malta bereitZ zerstört und den Weg in >^n Stillen Ozean mit Minen versperrt. Aegypteil lMte sich ilicht lange halten können. Mussolini lMt diesen Angriff nicht durchgeführt, weil er ihn offensichtliä) nicht wollte. Doch die Mänmr der britischeil Ad' miralität, lauter Techniker, ermaßen die Gefahr und haben nun die verständliche Absicht, sich an Italien zu rächen. -Infolge der möglich« Erniedrigung, die ihre .Kräfte Ende August hätte erleben- können, antworten sle.jetzt mit der. faktischeil Erniedrigung des Gegllers." Schwere Grubenexploslon Folgenschweres Unglück im Kohlenbergwerk Rtanj /12 Tote (darunter mehrere Slowenen) und 23 Berichte Im Kohlenbergwerk Rtan/, Eigentum der Briidsr M ü n ch aus Beograd, ereignete sich in der vergangenen Monat eine solgensÄ)we-' re MethangaZexplojion. Um N.3V frühinor-gens roch einer von den in der Schicht -mitwirkenden Arbeitern iil einein Stollen Grubengas. Auf seinen Alarnt Hill versuchteii sich die geflKhrt^ten Arbeiter panikartig ln Sicherheit zu bringen, jedoch zu spät, da inWischen durch die Explosion ein Teil deS Stollens bereits zusainmenbrack). Gleich iiach der Explosiottl wurde mit der Bergung der Eingeschlossenen begoinlen. Bald darauf brachte man die ersten Toten und Verletzten ans Tageslicht: 11 Tote und 23 Verletzte. Die B o r j e v a c, 27. .September. Verletzten wurden ins KrankenlMus nack) Bo lljevac gebracht, lvo liach eiller voii ihneii seineii Verletzuiigen erlag, so das; sich die Zahl der Toten auf 12 erhöhte. Bald nach deiii Uuglück traf die behördlich' Konimissiön eilk, Ulli die Ursache der Explosion festzustel-leii. Unter deii Toten befindeii sich: der Re-vicrinspektor Jakob Oblak, die Bergarbeiter Matthäus 7^aboi^, Peter^kllkec, Matthias Ko-önn, Johann Groselj, Iohaml Zidarie, Ai,-dreas Gundelj, Anton BraSiv, Jvvan Jova-iiovie, Radomir' Krstic ilnd Milorad Stallk')-vie. Jl»l Krankenhaus starb der Bergarbeiter Fraiiz PtaZnikar. Uebervortellung des Sewer- beirewenden Drei Unsttten — der Ruin des Handwerkers / „Kaufmännische Genies" / Wirkliche Dnrchsllhrung des Gewerbegesetzes .Nebeil dem Bauer- und Arbeiterstand gell^ das .^aiidwerc zu wichtigsten Faktoren der Volkswirtschaft, Gerade unsere Stadt mit ihrer.Umc^cbung ist verhältnisinä-ßig reich an diesen kleiiieli iliid mittleren i^ewerblicheil Betrieben. Daß die ^rise si6) liier nicht so ausgewirkt hat, wie-in anderen Gebieten, ist nicht zuletzt das Verdienst dieser gewerblichen Betriebe. Sie habeil die Ac-legschaft nicht iIN Verhältiiis zur Krise abgebaut wie eS der Großbetrieb tut, zalitten und zahlen lMte noch vevhäUllisiiiäßig bcj-sere Löhne als jene. tut gut, auch über diese Betriebe ein-nial ein Wort zu verlieren. Venli man nach den Ursachen der Krise sucht, so findet man sie oft ganz naheliegend und nian braucht nicht sich in hoch philosophische Erörterungen einzulassen, die ja docil wer den noch bar bezahlt^ n>oil da eben ^er Großbetrieb init zu reden hat. Aber Rt'pa-raturen sollten kreditiert n^erden. Die 'i^and »verker inüssen die Ware iion der Industrie iilesst gegen sofortige Bezahlung kaufen, iin äußersten Falle ivird ihiien kurzfristig kreditiert. Die Arbeiter inüssen wöchentlich eiit-lohiit iverdcii und >nit den Steuern uiid Taxen wird aiich nicht allzulange gewartel. Mali ivendet eiii, daß dies eben di^ .'7rise sei, deiil ist jedo6) nicht sn, denii dio ineisteii »kuiidcn blitzen das Geld, venv.iideil es jedvch wo anders. Es ist dies ein Zeichen der allgemeiiien Deiiioralrsierung, dem jedoch leicht abge-holifen werden köiiiit«. Die Fachorganisationen könnten dagegen auftreten, sie brau5)-ten nur iliren Mitgliedern verbiet? solckie Kredite zu geivShren mid jeden Zuwider-l)andeliiden »rit den vorgesehenen Strafen zu belegen. Deil Vorteil in der heutigeii Zeit habeii die kapitalSkräftigen, es fiihrt jedoch zu eiiier laiigsainen Vernichtung des kleinen Meisters zum Vorteil dcr Großbetriebe, iixls jedoch nicht im Sinne einer gesunden Volkswirtschast gelegen seil! k.iiin. Eine weitere Unsitte ist es, die Ware zu übernelMeil und jetzt den Lieferanten hän gen zu lassen. Man weiß, daß er daz Geld dringeud benötigt, zeigt ihin dasselbe uiid beginnt über eventuelle Na', die U'er teiiie lveiteren Reserven verlügen. di^ Löhiie drücken, Arbeiter eirtlassen und früher oder später den Betrieb ilberhailpt auflasseil inüssen, oder aber sie iverden zii Betrügertl. Nächdenl sie init diesen Methoden schon rechnen inüssen, uiiissen die Re^-ratuven so anSgesührt iverden, daß ihnen die Rechiiung zwar zusainnierigoht, jedoch die Qualität der Arbeit darunter ^idet. Man wirst ihnen heute lnit Unrecht diel« Haiidlullgsiveise vor, vergißt jedoch, das; sie dazu gezwuugen werden. Aus diesen Uii'sitten l)at sick) noch eiii^' dritte ergeben. Der .>tuilde betonilnt die Sache geliefert^ und sucht nuil einen plausiblen Vorlvand, sich die Rechnung irgendwie kiirzen zu können. Tlie Reparatur ii>ird begutachtet wobei al.-die l'<'rufl?nsteii „F n chl e u l e" >>nns-ineistt'r. itlöchiniien, Magazineure uiid tLhainseure fungieren. Es wird kraiupfl>aft nach einein ^ehlcr gesucht, selbstredend anch gesilndcil, ilniirer nnter Berusuiig auf die vorerllvähilteu Fachleute, und dies genügt, utti eine Ro5)nung iiaä^ Gutdüiikeii zli kürzen. Betriebe nmi. die diese „Fachleute" kaufen, schireideu bei der Uebernahine be-deuteiid besser ab, es ist ihnen dohex auch '»iögli)andwerkei', der jal>rclang sein lÄeiverbe auWbt, wird überhaupt iiichts geglaubt. er gilt als Stülnpser uiid unreeller Arbeiter. Äe Ware inüßte bei der Ucber-nahnie bezahlt iverden und später auftretende Mäiigel voii wirklichen Fachleuteii vor einem Schiedsgericht ^koiistatiert iiievdeii. Ist der Lieferant wirklich schuld, kaun er dazu verl)alten werden, von seineni Lahn die ensprecheiidc Entschädiguiig zu ^leii, die Ärche selbst richtigznstellen, oder «ber, ivenn inan kein Vertrauen liiehr zu ihin hat. in einer anderen Werkstätte ans seine i^losteii die Arbeit ausfül)ren zu laj-^n. Sache der Fachorganisationeii iväre diese '-^lrt der Rabatspekuiation zu unterbinden". Man weiß ganz gut, das; ein .'!>aiidwerker, da er die Kunden ni6it verlie^'en will oder die !iu>ften der l^richtsverlhandluiig kclieut, sich einen Abzug gefallen läßt, von dessen Uirrechr er überzeugt ist. Kein Arzt, der eineii Patienten behandelt und ihni i'iö^^r jeiile Lcbenc>wcise ^>orschristen inacht. ivird bei einent >)iiictsals d'er ^^rankheit veraii.'i^or! lich gemacht, ivenil der Patieilt die Vorschriften nicht hält. Nicl)t klar ist ihnen jedoch, das; ein Meister, trotzdenl er Verhal. wngSinaßregeln gegeben bat. dieselbe,' doch nicht eingehalteir wnrden, inr nun auftretende Schäden verantwortlich ist. Uni zu i'varen, wird bei eiiiev .Mparatnr iiur daL Notlvendigste aiigeordnet, ^lerlaiigt u'iir!) jodoch, das; es ivie lien geliefert werdci? so5. .'(')l<'r ivurden nur einige tvpische ,'vükle l>erausgegriffen. die dieii? lhaiidwerksinäßi-gen Vetricb<' stark belasten und denen se^r leicht abgeholfen ux'rden lönneii. T^azu braucht nian keine Auölailtisanleihen nn!^ großangelegte ^-anierungspläiie, gehört nur eiir ivenig Energie dazu. die bestehenden Gesetze anzuivendeli, die Organisationell auszn'tianen, das Pnbl'-kunt zu schulen. Vor allem soslt<' darauf gi'-festen iverdeir, das', solchen P o l k s > ch ä d l l n g e n eil? fiir allenial da»."^ ^^ank^wcrk gelegt wird. Publitiini sollte w einer Art des '^^^elruges iiichl 'rgcndein kausiliäilittsches geiiiales >>.indcln ses>eii. Katastrooftale Finanzlage Oesterreichs Ans Wien wird geineldcl: Uln die <5rh5-hniiq des Beslandc'ö de.> ''^ilndeÄieerei' von anf -lil.Wl» Mann durchführen ^i!i können, l>eschtos; der Ministerrat, d<'rs ??^'elir crford^'rnis uon ^VNll. Zchilling ^urc!) Trossetnilg anderer ".'lnsgaben herein.^ubriu geil. Ta'^ ^chutzkorps soll ^wn 70iX> aus ItDi» Maiin abgebaut werden. Tann wird die Wirts^l^art^^zulage bei Polizei uiid (^ielidar merie alif nnid die .^"lälfte gesenkt uu^ di.' Atlionell „Stadtl'aiidiiedlnng'^ und „Kind?r Hilfe" eiiigestellt. Ans dein (>/<'biele der ioz'a-leu ^-ürsorge sollen Ersparungen vorgenon'..' inen nierden beiin .>nankenbau?!sond, bei:'r .^tredit zur Betäinpsung der Gesciilechtotrant-l)eiten und t>eini Raim'rsrital. ferner will Nian die Aiisgaben inl Personalmeseii bei der Post^ iNid Telegrapl)en^x'nraltunli jen-t^li. Im Finanzniini-steriunl arbeitet inali .gegenwärtil^ einen Entwrf all^^, um die l)altsvorrüclung der Beaniten 'zu verschieben. Zudeni will niail die >'>ulagcn für verheiratete Beaiutv' aäiizlic!) streict>en. b. Die alte Schuld. ??olielle von Felir Rieinkasten. Mit eineui Nachwort von Paul Weigliii. Verlag Reclani, Leipzig. Preis 1 Mark. Iii seiiieni neuesten V^rk zeigt sick Rieintasten als nleisterhafter Gestalter ein?r spannendeil WAologischen Äotvcll.c. Nmmner SN. Zonntag, den M. September tS8b. Der Krieg in Afr«a ««b die Solgemngen In Wien I. P. A. I?i Wien wird mi- mer unrichigcr. D«Ä goht «uS Zeiwngsmel-dungcn l>ervor, !>ie dcr Wiencr Hofjourna-list Tr. Zvranz Älcin in den „Bnslcr Nachrichten" lag für ?ng veröffentlicht. Dic^se Meldungen zeigen nl'er anch ans, d«ß sich die Wiener Regicrluu^ unter den c?e^cnivSr-tlgen Verhliltnisi'ell nicht mehr auf den Schntz Mnssolinis verlassen kann nnd will. Teot>il'b verlangt sie heute gewisse Birrg-schaften von Englai^ und klannnert sich on-fftr an Frankreich. Dr. Klein als Pertreter der Mcinnng des Wiener Ballhausplatzes schreibt n. a.: ^.Flir Oesterreich ergibt sich die Nl^>tn".'n-digkeit, sich stärker al^ biöl?er nach 'Osteuropa zn orientiereit^ ivas für die ^liegiernng Schltschnigs^ kein Frontwechsel iväre, weil sie sich in eineiil geunssen l^gensa^z zunl Zka-biuett Dossfttsi nie einseitig an Italien angelehnt hat. Porläuftg hofft man sehnli hst, daß es gelingeil iverdc, die ganze ZtreM-frvnt für dt'n miltelenropaischen Bereich auf recht zu erhalten." ?inn weis; einerseits Mussolini, was er von der Wiener .'Regierung zn halten hiU, andel'ei'eilj^ wird die Pendelpolitik der .»ster "-lchiscksen Staatsmänner deutlich zuili 'Ans-druck gebracht. Lanek»en aber illnstrieri duie Auffassung wieder einmal niehr di^' ^^i^'gen-lähe .^ivischen Bundeskanzler ?knrt von Tchnichnigfl und seinein Vizekanzler Tlar^ beinberg. Endlich al'er sei darauf hiklcseivi'.'-sen, das^ smvol^l Schnschnigg als auch Star< Hemberg gegenwärtig verisn.isen. mit den Na-t^nalsozialisten und damit mit Teutschland rine eni^prechen^ Beieinbarung zu tvefsen. „Maribor oder „Rapid? Por dem ersten Fußballderby / Fieberhafte Vorbereitungen i» beiden Lagern Geoffe peiihiftsri^ Fmtbe aus Ttanislau. W a r s ch a n. S7. Toptember. Bei lko« maeow in der ??nh<' von Stanislau unirde be! A,iHgrabunflen ein Friedhof aus der neolith-ischeu Epoche (4000 Jahre v. Chr) an^k^lLt. Der ^rie^hof hat eine Länge von mehreren Kilometern und nmsaf^t etwa 50 VkaHhi^I. ?Zie auf^gesundenen (^gensräi^de ki«^n großen wissenschaftlichen Äk'rt und Einige von ihnen sck>eineu zu bezeugen, das; die ^'eicheuvrrbrenuung schon in jemr Epoche l?ebränMich zvar. ?lnch ^raginenti' von Gtien-. Bronze- und selbst lYMschnluckstür-ßkn ffvfttnden. D»t MeichhenMächter von Iasiy gesteht 21 Mo«Pe. V u k a r e st, 37. Septeniber. Wie beriäi" hatten die Pvlizeibehiirden von /^assa vor einiiqen Taqen sechs bestialische Morde mif<1«deckt, die ein Arbeiter namens Tea^inc gemeinsam mit seinei- l^eliebten verübt liat-te. Die weiteren Nachforschungen haben erstem, ^s; Tcaciue noch etwa Männer' erschlagen u?ld in seiner Wohnnug begraben ha-t. Man hat in allen seinen Wl>hnnng<^n. die bisher ermittelt nn'rden konnten, nberass eingescharrte Leiclien gefunden. Bisher wurden 21 TloHeso.pser feistgestellt. Der Täter stefiiMd seine sÄr6^erlichsn Mordtaten mit zynischem Meichmnt lmd Angabe aller Einzelheiten. Wefeniirunb im Londoner Hafen. London, S7. September. In den fentm^flen am Thenvseufer brarh gestern nachts ein uugeiheurer Brand aus, der bic^-h^ Sachlschoden von über eine Millii^>n Phttch anrichtete. EG nach achtstnndigi'r Ai-blNt von M HnierwehiOe'Uk'n, die mit .'»fi ^öschiÄgcn 0 WußeMtinen und ^Feuerlöschbooten anK-rkilkten. g^ang es. den Brand zn lokalisbe-rm. Drojchem flannnte das ,>„er honte alßkiM ßMder auf, woHei grofte Magazins-basenanlagen gelegenen Gebäu-de mufften spät abends geräumt wer-da fKr sie HMste Gefahr best^I^^ Die VMmpfung des ??eneil Brandes frmnte erst spät in AngM genommen tverde«, da W Lontwner Mamrfchaf^en durch dk» MchtWhen AMaktwWM vUlig er-ßchöpst waren und er^t durch neue ?^er-wchvtnchpen aus der weites U-mgelnmg HmipPadt erseht «erden muhten. Der ri<^ kv^fte Dansonde vo« Rengierigen an, so dast t»ie PvUyei einen bchMWW. MM . Der Bolbsgarten, der schon so oft der Schauplatz !iedl.'nteni»er ^uschaltschlaclilon war, erlebt luorgeu, Sonntag di^e erste Mei-sterschaftspremiere der nenen Zaison. Als Gegner treten gleich die beiden .^'>auptaft<'ttrt': der ganzen >lonknrvenz, „N a P i d" und „M aribo r" ans. Also Gruud genug das? die lsesanlte Tportgemeiude initgerifsen ivird. ^n beiden Lagern konltte man es in den lebten Tagen nicht verivehlen, mit nx'lcheui Eifer die letzten Borbereitnugen getroffen nnlvden. Alle in Frage komiuende Lpieler nnirden eineiil scharfen Training unterzogen, so das? nnninehr der letzte s6?wache Puutt n>ettgemncht erscheint. Die .Kondition dnr'te aüf beiden Seiten nichts zu wünschen librig lassen, so daß diesmal wohl die momentan^! Form der einzelnen Wettkämpfer für den Ausgliug des Kampfes ausschlagebend sein wird. „Rapid" wird seine kampferprobte Mannschaft diesmal komplett zur Stelle haben, dagegen muh „Maribor" auch diesmal eine Umstellung vornehmen, aber immerhin verspricht man sich von beiden Mannschaften ein ebenbürtiges Kräfteverhältnis. Als Spielleiter dieses ereignisvollen Wettkampfes, der UNI 10 Uhr eröffnet wird wurde Schiedsrichter Tchueller herangezogen, der von unsere« Schiedsrichtern gewiß die gri^fzte Autorität besitzt. Das Vorspiel, das NM 14 Uhr beginnt, sieht die beiderseitigen ^Neservemannschaften als Gegner. n^time MSN irük nücntern ein (Zlss 5644 MHH« ..NlMjljMMmiiM kvVklilljxt vom für Zo^izlpolitilc nnrl Vollc.'izxk'zun^keit: dir. 8 15.4fi5 vom 35. 19Z5 Abschluß der s. »alkaniabe Morgen, Sonntag u>erden in Istanbn! die l',. Balkan-Spiele abge-schlossen. Al'^ Haupt^onknrrellten treten (^iriechv'nland uud Jugoslawien auf. die ani? den bisherigen Äümpfen 8^ bzw. Pnulke auf sich vereinigen konnten. In» Borjahre siegte l'^irie-chenland mit 10! Punkt^'n vor Iugoslaivien, das insgesautt l.'x'» PnuNe erringen konnte. Ingoslawien mns; lK'danerli^'erweise ans das Mitwirken einiger ansge'eichm'tcr Wert kmnpser verzichten. Bon d<'n Mariborer Repräsentanten iverden o f f e r über 100 nnd Kangler über 10.000 Meter an den Star't gehen. : SK. Rapid. Offiziell nnrd von der Leitung der v^'Uschallfektion untgeteilt: Die Spie ler Robert, Schn>arz, Friiz, Löschnigg Zor-zinl, Pirelli, Werbnigg. Wersel, Mari'inko ?^ranz, .'(^erb und Willy hab<'n uin halb l-j Uhr Alsi, Belle, Flack, ^uekar, Naker, Binzenz, Ernstl, .Heller, Edi, Bäumel nnd Kri-schantz dagegen uui 1 !.!.'> Uhr spielbereit am „Maribor'^--SportPlat.z ini Bolksgarlen zn sein. Den Ordnerdienst versehcn die .?>erren .^wschi!) Amon, Peteln, Baumgartner nnd Kaspar. : Mx Barr wird Filmschauspieler. Nach seiner l!:l.zten Niederlage gegen Io<' Louis erklärt ?i(ar B a e r. das? er das Boren ausgeben nnd sich völlig dein ^ilin widmen wevde. Baer und Louis erhielten im letzten Match die Kleinigkeit von je ?0 Millionen Dinar. i. Personalnachricht. Instizminister Dr. M i k> k u l i n ist in Zagrob zu nieljrtäqigem Aufents)alt eingetroffen. i. Ein Denkmal fiir den kroatischen Dichtrr Antun Mihauooie. Der kroatische Gesangverein „Ial>lan" feiert seinen Is^jährigen Bestand ulit der Enthüllung eines Grabdenk-iimles für den Dichter Antun M i h a n o-v i v, der vor l00 ^^ahren die Berse der „Lijepa na.^ donwvina" verfasjt hatte. Das Grab l>esindet sich in .Klanjec. i. Die nene Save-Stratzenl^riicke i,i Zagreb wird mit einen? .Kostenaufwand von 7.037.000 Dinar errichtet werden. i. Jugoslawische Hummer stir Budapest. Am A!. d. M. wnrde ans Split die erste Partie jngoslawischer Ndria-Hummer nach Bndavest versendet. Es handelt siä) um einen Erportversuch, der bei konvenierenden Lieferungen und Preisen ständigen Eharakter erhalten soll. i. Reue l>^logolica Fund« im Bezirksgericht zu ttrk. Dem groszeu Verständnis, welches der Leiter des Bezirksgerichtes in skTk, Dr. Dinko R o k i für die Gkagolica-Dokumente 'im Archiv des genannten Gerichtes, zeigte, ist es zu Verdauken, das? nun Staatsarchivar SM L. aszowI. k .i aus Za^vch iMe Dotnun'nte ans den fahren 1700 bis 1700 retten konnte. Alls Grnnd dieser Dokinnente läßt es sich nachn>eisci,, ds; das kroatische Element ans der ^'^nfel .ffik schon seit jeh5r die Nonmnisierungstendenz Venetiens zu dnrchlrenzen v-'rstand. i. Aor Aufregung gestorben. Der Paprita-händler Iv ano vi 6 in BaraZdin hatte es ain L7. d. M. mit dem Steueramt zu tun, N'elches ihnl die Steuer vorgeschrielben ljatte. Den Mann erregt^, dies so sehr, daf^ er, zn dause angelangt, einen .Herzschlag erlitt und tot zusannnenbrach. i. Schneefall ans der Romanija. Wie aus Saraievo gemeldet nnrd, fiel in der vergan-genen Nacht anf der Romanija reichlich Schnee, l^^leichzeiiig konnte anch eine beträchtliche Teniperatnrfenlung beobachtet Norden. i. Galzsardellen flir Italien. Die ?Visch-hänNer der oberen Adria haben M öftere Mengen an Salzsardellen für Italien geliefert, wo sie von der .^Heeresverwaltung benötigt werd<'n. Ueberhaupt ist in der letzten Zeit ein intensiver (Güterverkehr mit Italien zn beobachten. Bezeichnend ist. das; die italienischen ^aiifleute größtes Interesse für jugoslaiuische Ausfuhrartikel zeigen nnd hie-bei auf die schwersten Bedingungen hinsichtlich der Zas,lnng und der Preise eingehen. i. Eine grohe Moderevue veranstaltet der Verband der kroatischen Gewerbetreibenden demn-ächst in Zagreb. Die Borbereitungen hie zu sind in allen einschlägigen Gewerbebranchen im vollen Gange. i. Dubic will noch dtei Menschen ins Jen-seits befitrdern. Alle Nachforschungen nach dem Mörder des Zagreber l^astivirtes Mli-nari<', ?tranz Dnbi(^. blieben bis seht erfolglos. Dubi«« hat, wie bereits berichtet, den (^>enaniiten in der Nähe des Bahnhofes von Samobor niit einer Art nied.'rgeschlagen nnd dann seine Leiche in einem .^'>enschuppen angezündet. Dnbil' lies? in der Nähe des Haukes, da? er bewohnte, einen 5^ettel liegen, anf dem er-di-.' Erinordnng noch dreier Men-'chen ankilndigte. Der Mord'all Mlinari«^ wird iünner mt)steriöser, da n«an sogar annimmt das', Dubit^ dVn Mc'rd an? Rache ver übt hcil. Dnbil' soll ans USA ? Millionen Dinar iintgebracht haben, die er bei Mlinn' r'c vor dein Zugriff der Behörden beschützt'.'. Es wurde dergesamte Apparat in Szene ge-setU, niil Dnbil' zn vers>aften, da nur dann die Kllirnng des ^vall's erfolgen wird. W kßj»? P 7 WympfitW In 6ef keutieen ^nmmer der »^sribor. ?eltune« le«en Hvkr siir erden sonnte, da keine Schriftstücke bei ilnn vorgerunden wurden. lu. In den Starkstromdrähten hängen geblieben. In Dolnsi Logatec versuchte der Be sit^r ^ranz eine Holftschneit^maschin« an das Leitungsnetz anznfchliefzen, l^iebei kam er aber den Drähten z-n nahe und »»urde vom Strom erfaßt. K. blieb iu den Drähten häng<'u, ivobei ihm die Hand, deren Finger sich iu die Drähte verkrautpft hatten, zu brennen anfing. Der Arbiter Fwnß Brence lief herbei und gelangte zu dem acht Meter über de,» Boden hängenden Manne. Er zog fo lange an seinen ^^inen, bis der Bauer herunterstürzte nnd in den Bach fiel. Der Arbeiter sprang deni verunglückten Landn'irt nach und zog ihn anS Trockene. Mit ^^'»ilfe eines Na.chbarn gelang es ihm nach längerer Zeit, K. wieder zum Lebcu zu ertvecken. Atin» ArappelfUbe mehr in i^lno Unter den obereil Zehntausend des chinesischen Bolkes war der seltsanie und nns Europäern vMg unverständliche Brauch, den weibIiÄ)en Kindern bald nach der Geburt durch Eiuschiencn und Wickeln der Füße den tvlnschen chinesischen Krüppelfuß zu schaffe^ wohl schon zieml. abgekommen. Er erlaubW den ungliicklichen Geschimpfen nur eiu mllhfa-mes Trippeln auf kurze Entfernung, wurde im Reich der Mitte,lber seit Jahrtausenden als c'ne besoudere Zierde des schöneren. Geschlechtes angesehen. Jetzt hat nun der Bürgermeister von Peking eine scharfe Verfügung erlassen, die diese V.'rschöneriing oder wie wir es sehen, Ber unltaltnng der ^üß weiblicher Babys in nnstaltnng der Fns; n'e'blirl>er BabvS in Ehina in Zukunft streng verbietet. Dieses Gesetz wird in Peking und in anderen Großstädte'! durchaus begrüßt und wahrscheinlich auch von denl wi'itanS ar^ßten Teil der Bevölkerung befolgt werden Anders steht es a-""^ mit den <1 .nepischen Innengbieten und befinde,s 'Iiis der Dorfbevölkerung dort, die auch heute noch vielfach von einer starren ^>luhun^?''^ke't an die alten überlieferten Sitnn nn'' '^^räuche b^''t<'!'. '.it Glauben doch .lniae, daii ltralte Brauch der ?^ußver-kleineruni der grauen anf "inem göttlichen '^»ebot bernl).. Wahrscheinlich wird hier die Durchführung der neuen Verfügung nicht so leicht sein c.ber mmi rechnet in Peking damit daß, sobald den unfolgsamen Eltern eine Gelditrak^ auferlegt wird d!e in diesem Punkte sehr empfindlichen Dorfbewohner sich wohl oder übel nach und nach fügen werden. b. Sonnenland. Ein Mädchenblatt. Geleitet von Maria Domanig. Tvrolia-Berlag, Innsbruck. Ers6ieint am 1. und 15. seden Monats. .?>nlbfährig Sch. 0.—. Ein reickchal-tiger, vielseitiger und belehrender Inhalt. ZMe BiiWer. „Martborer Zeitung" Nummer 221. IMMh, M. S<1,te«cher WZ'i. samstaii. den 2S. September 1S3S Äebestragödie Doppelselbstnwrd eines Liebespaares aus '.»^iaribor in der Umgt bunli von Ptuj / Der Widerstand der Eltern als Älkotiv Bei Dornciva iil der Nähe von Ptuj wur» den am Felde die Leichen zweier junger Leute vorgefunden, eines Jünglings und eines Mädchens Neben ihnen lag eine Flas6)e mit Lysolresten, daneben aber eine zweite Flasche, in der sich eine ziemliche Menge Branntwein befand. Es unterliegt keinem Zweifel, daß es sich um ein Liebespaar handelt das gemeinsam in den Tod gegangen ist. Tagsvorher wurden die beiden in Dornava gesehen^ wo sie sich erkundigte, ob es dort ein t^astünns Jeitdl'm blieben sie vcrichwulii>en. Wie man ersnhrl, handelt es sich l>eiln Miidcken NM ein gewisse L!?dinef, die in der Tcrtilfabrik Doctor in drug in Maribor be« schäftigt war. All? oinenl vorgefundenen ist ersichtlicli, d^is; der Iilnqlillg FraZ li>^'is;t ilnd ebenfalls nuS Maribor oder d?ssell Uniaebilng stamint. mail^zilin 'DDppc'Iselbstinord bei Do> Nilvü nachträglich erfälirt, bandelt es sich 'atsächllch nin zwei iun^e aus Mari-bor bzw. alls der Uint^ebnng. Das Mäd6ien, die L2jährige, bei der ^irlna Doctor in drug bes6)äftigt gewesem' ^anny L e d i-n e k, wohnte bei den Eltern in Bresternica. Ihr Geliebter, Karl F r a s, stant» ebenfalls im Alter von 32 Jahren und war als Weber kt der Textilsabrik Hutter in drug beschäftigt; er wohnte desgleichen bei den Eltern in der Mejna ulica. Beide reisten am 25. d. von Maribor ab und blieben seitdem verschwunden. 5^ BaraÄin gab das Liebespaar an die Mariborer Polizei einen Brief auf, worin sein Veschlnk mit^et?ilt wird g?lneinsam in den Tl?d zn gehen. AlZ Grnno l^abl^'n die jungen Leute den Widerstand der Eltern gegen ihre Verbindung an. Eine Karte ähnlichen Illhaltes erhielt allch Fras' Vater. Die schwergetrosscnen (Altern der beiden Liebenden fuhren heute nach Dornava, um die Vorbereitungen für die lleberfiihrnni der Leichen nach Maribor zu treffen. Di^ Zarge werden ii'. ciuem ae"'<''"'qmen t^rab beigesettt lverden^ pvtien von Küctiengeräter» Der erste Obftmarkt 25. liis 28. Oktober in Maribor Wie schon erwlil)nt, habeli die Obstbauern Nordslolticliiens die Initiative siir die bessere 2^erivertllng il)rer Erz<'ngnisse rrgriffen und d.'n Veschluft gefafil in Maribor den ersten ^voszen Ol'slmarkl abzuhalten. ES handelt sich liier nin keinl' eigentliche Obstansstellung, wie si^' lin Tranbanat schon öfters veranstaltet lnvrden sind, sonderll lini einen richtigen Obst niarkt, l'ei dein allerdings die Ware in ge-schinatlvoller Aufinachnng zur Schau gestellt n>crdct, ioll, ivie dies auch bei den ?!!^.>eiliallsstellnngen nnd -inärkteu der lehien Jahre in verschied<'neii ('»legenden des Drau-lianats c>er ^atl war, wobei die Aussteller weit besser Erfolge erzielten. T^r Obilinarkt wird voni :?ü. bis Oktober in der '^ieranda nnd den angrenzenden 5)iäninen der Unionlnanerei abgehalten werden, ^i'ir eineil so späten Zeitplinst ent-schlos^ nian sich aiis denl (^riiiide. uni den Interessenten nur vollkoinmeli ausgereifte lmd desbalb liochwertige Frücht^' vorzniiih-ren. Cchon längeri' ,^eit halten llnfere s'liiierli in verschiedenen (^egend^il ^«'ordslo- lvenieitS Lturse für das richtige Lesen, Sortieren und Packen des Obstes ab, die bereits sehr schöne Erfolge gezeitigt haben. Denn nur durch die fachniännifche V<'handlllitg des Ol'stes kanli dasselbe leicht »lnd mit Nutzen abgesetzt werden. Wie U'ir erfahren, tragen sich die Obst bauern ans unserer Unigebuiig init den? Gedanken, den Obstl?andel selbst in die .v>:l' cher derzeit in (^in.^tanj-Navlle sein.'i^eiln ans geschlagen hat ill vollster Frische im ^Neise seiner Fainilie seill 70. Wiegenfest. Vailrat Tteinbrellller tvar init der Van-täligkeit t>er Ttadtgeiileinde Maribor sei: dein ^ahre bis nach deill Uinstlirze au^ t>as engste, verblliiden. Entwiirfe und Aus-fnl)rnnslen ivaren seine selbstäildige Arbeit, die er alif l^rnnd seiner reichen Fachkellil:' Nisse ill ailfopfernilgsvoller .Hingabe stetS klaglos erledigte nlld die nlanch stattliche .Hau sergrnppe ersteben lies;, so in den Jahren die Mädchenschnl.' ain Zrinjskega trg und die Erweiterung der .Wllig Ale^all' derkaierne ill Melse, I8s»i)-W die Vosvoda Mi?iii^-.^la'erlle iil der Tr'^.akika cesta init t^^.'bändeii. dell .^tilldergarten in der Valvazorjeva nlica ilnd das einstweilig? .^reisaerichtsg?bäiide bzlv. die spätere Hans-baltllnqsschnie ill der '^iazlogova illica. arbeitete er bei der Errichtnng der Schlacht- l)oses lnit 1W? die liochinalige Erweiterung der ... '^rinjstega irg, l!X>', die Ztois nx'rkeillschiebllilg bei der Knabenschnle Z i,l der '1?n^ka eesta die 22 Baulichkei- leil iinlfasselid-' 'Vojvoda Pntnik-^aserne in der ?tritarieva lilica. soivie das Pulveriila' gazin Bohova nild liNL-l? — während der ^sriegSzeil - die Mädch?ll-Volks- liild Viir-' gerichllie 2 in der Eankarjeva nlica. Sich ilnnierdar seiner großeil Berantwor« tnng belvusjt INN Paurat Steinbreniler jederzeit auf die ^l^alirillig der Interessen der Ztadtgelneiud^' lx'dacht, n>as letztere auch lvie derholt lobend ailerkalliitc. Auch von seilen !^er Pevölkernilg genos^ VaiGat Steinbreil-ner seiner stn'niieil l^^eivissenhaftigkeit und Unparteilichkeit lvegeli Achtung und volles Vertrauen. Lange Iabre war der ^»ibilar Lehrer an der liiosigen gelr>erblich<'n Fortbildungsschule sowie auch gerichtlich beeideter Sachuerständ'. ger. Der Iubilant gründete den seinerzeitigen hiesigen Bautechnikerverein und das in demselben bestandene beliebte Votalquartelt; lvci ters schuf er den Llaninchenzuchtverein, de? sich unter feiner Leitung zu einer ansehnlichen Vereiniguug entwickelte. Sein übrige freie Zeit widmete er, wie noch heute, der freien Natur, der er ntc!^ nur ein großer Freund soildern auch ein sehr i'ertrauter Kenner ist. Im Jahre 1924 trat Baurat Steinbrenner in den verdienten Rur)estand und übersiedelte ^m Frühsahr 19.^ nach GuStanj. Wir vermissen ihn hier in Maribor alS lieben guten ^sellschafter und Berater sowie Frennd der Natur und des Liedes und wün-fchell, das; unser Jubilar sein (Geburtstags-fest noch viele Jahre iil (Gesundheit und Frische inl .kreise seiner Lieben begehen möge: da lvalte der Bauineister des Weltalls! Südsteiermar» Eln Nußbaum iin .Herbste -Erinnerltdes Weh' Der eig'nell ^Undheit Frend Vorüberzieh'n ich seh'. D'.'r Traube Lesezeit Ol)! ivär' es hent' wie eii Vorbei! -^ r Melisch?ll Meute W'ld bist Dn — liiid loeinst. F. W e l s. pr.tti snna Ä'a.'is!i!e^gebNld'.' ^nterPretatioilSliabe nlld Eill sühlnngsverlnöqen ill alle lyrischel, und dra-iilatischell Allsdrucksiilöilichkeiteil. Als ans-vrii-'^tc' küllstlerische Periönli nlls nech die !^ioll^ertpiallistill Frall Pros. Neda K i il a, Absolveiltin di'Z Prsiicr Koliservato-rillNls. lllit selbställdig'.'n üslavierllllnlinern norstelseil. »»rrrii'ri» icsuken wir >veil sie llik dMil nl vi» polnischer Minister in Maribor. Mit seilienl Kraftwage,l traf gesteril der polllische Arbeitslnlnister Stanislaus S z l)-d e l s k i in Maribor ein. Der hohe Gast, der ill nllserer Stadt llnr speiste, setzte bald dnrans seine Neise gegeil Dllbrovnik sorl. lll. Bereicherung d^s Mariborrr Archivs. Nach laiigwiengen Verliandlungen sind liull-lnebr verschiedene Urkunden über Preknlurje ill deil Besitz des Banatsarchivs in Maribor ilbergegangen. Es l)andelt sich uni Urkliild.'N, die zunächst in den Archivs von Solnbath?l-ll) und Szala Egerszeg aufbewahrt und danll nach Novi Sad liild Sombor gebracht lvor-den slnd. Die Urkundensalnmlnng ist sehr reich und wiegt KilogramlN. Mit der Bcreicherulig unseres Archivs ist wieder die Frage der Archivräunie anfgeloorfell lvor-den, die noch immer ihrer Lösung harrt. m. Hsihi» Besuch im englis^n Klub. Wie bereits berichtet, besuchte nnserc '?ta'^» der Sekretär des englischeii Anße»llniliist>.. Mr. Kennth John st o ll e. D<'r l)oli<' Gast, der b^i seiner Ankulift voil den Vorstandsmitgliedern des Eilglischeii .^il»l,s 'i'lof. Dr. K o t II i t Nild Rechtsanl^mlt Dr. R a -Po t ec begrüßt wurde, besichtigte die Mariborer Sehenslvürdigkeitell. Anl Abend fand im .Hotel ,,Orel" ein iiitinier Begrüßllngs-abend statt, bei oelil Mr. Johnjtoiie seiitcr Freude über die iugoslalvisch'englische Annäherung Ausdruck verlieh. m. Todessall. J,n allgeineinen ^tranlen-Haus ist inl Alter voll ^^al)reil tie Private Frau Marie W a ll n e r gestorbell. -N. i. p.! IN. Tie kleinen .Hl'rmonitaspieler des Ju-gend'^letlrcuzes >i>erden unter Le'li'.ni ihres Lehrers .Herr,l Vilko n st e r i niorgeil, Sonntag, Nlii -'<> Ulir iin ^^jnbliaiia.^r ^lüind-funk koiizeiit i ier:'n. Die kl'inen I^t ii nü ler, de-Neil volle tli Minilt.'il ziir '-^'esügnng steh":?, werdeil ein reichlililliol?, 1>rl^virainn' zn Cie-hbr bringell. Es ivird iiiin jeder (>>elegeilheit habeil, sich nl>cr die OnaliNit d^'' ,^n überzcligell. Anschli^'';end d.iraii fl-l..it eiil Auftritt dest Zeptets der Brüder / i v k o, die Nlehrere Mäililerrhöre soivie Sologesang? mit .Klavierbegleitiing vortragen lvi'r^c'n. Die Ilebertragnllg erfolgt alis dem Saal der „(^lasbena Matica". IN. Einberufung der heurigen Maturanten zum Kaderdienst. Lailt '^liichrist d?s tärfre?skominai?doc' hab.'n jeil^' Mntilr.'".!t.''n, die Heuer die Mitlelschnle l)cib.'n nnd deren (besuch, der aNiven Präiel'^dienst-'^!t noch iin saniei'den 7uis)r? i'-'ch'.ul''>niinen "'schlägia be'l's" w-'rden ist. nnve'".j:il'ch 'Iil städtischen Militäraint vor'uiprecheil^ >er .^taderdienst nachträ>^^lich i' -)en ist. 7^» k.iulin.'n nur d-.' !nrie>lten k'er nnd lillt. lil. Aus^iau des iii : -üi Sobota. Noili 'i^eocirader n u'. -r'd<' eiil Dek'et nnl'r.^eiili'i.t^ nionl'ich a.ü 'n!-gt'illilasillni in Mi-r'f'i "le l!i,ste Atlasse erössiie! iniid ?^'!e v?rs!s?'7r: 'vird. wird der Unterri.s't m d",'. nenei- stsi-'se sckion lil den ni>sl''ten ani^/'n'nun^'n werd'.'ll^ Nl. Keine Rismerstrafic, sonde'.n Nelie'.....ste cincs alten l5iskclk,'rs lvliiden l'^^'i den '5rd-grabnngell beini Bau der orshodor"!? .v che am Jugoslowanski trg zn Ta-.i5 ne'"rd".t. Der .^seller dürfte liiii die M'tie des 1!'^ lulilderts errichtet, abl'r li^^l> ivied'!- n'ilge« lassen n'orden sein. Nl. Das Brandl-Trio im W'ener .''U 'd-sunk. Ullser weitlnn l' !-'s ? io (Violille Failnn B r a n d l Eello '>'ee>tnee Reichert lind .^ilavier Maada n ' wird aln Sollntag, deil 2!^. d. nill i>''. !<> ils"-lnl ^.i^iiener ')iiindfniik Ticliaikoinsln '!)l Moll-Trio znni Vortrage bringen. Da^^ '^'^randl-Trio ivird d<'Nlil^chst eille 7^ngosl'ilvieilkl^nr-llec linterneliuleli nlld bei dieser ('-'elegenbe'^ alich in Maribor koilzertit'^eli. ill. Tchmlibisch- deutscher ^iulturl^nnd. D^e nächste Zilialninenknn't d.r Franen''^'''^n-det Montags, den »in ll^'r Unl oosl^ähli:ies Erichein.'n lvil>d >.'''e??n. Nl. Eine Autebussalirt durch die schen Vns'eln verailst.il!el ^enntai. d.n s!. Ostob.'r da'^ städti'che Aii'i'biisnnt.'r!' '':n'!'. Bei dies-'-'r (^''leg.'nbeit loird ancki stellniig in Ptni ein '^einch ahgestlNIe' w.'c-den. Der Fahrpreis sie'll sich ansTini'-. Aniileldniig il üild an V''rk..^s''.'>'-s'nr' ain .Hailn^>)latt. T '! 2'.' ^u rich^eil. IN. Wieder ein Einbruch. Ans der Bau baracke d<'r Firllia Kisf lii a ii n ln'i ein.'ln Neubail ill der Canlarieva nlica entwendete ein noch ulilbekaiinter Tiiter verschiedenes Werkzeug ini Werte von lOOo Diilar. Voln Täter, der augenscheinlich nlit eiiier An die Tür ans den Angel>i geivor'en liut, felilt jede Splir. IN. Erklärung. Der Verein der jugoslawi-'clien .Hochschnler in Maril'or erklär! zn: .'liücksicht allf dcn iin „Slovenec" Nr. 22i v^.'iii 2l>. d. erschi^'neilell Artikel ullter der Ueber schrist „Unterschriften für die Aiilnestie" so! gendes: Weil der Inhalt des Artikels allge-lnein dahin ausgelegt wurde, daß unser V^'v-ein in Maribor eille Aktion „radikal^nlarri-stischer Leute" sür die ?anlinlilllg von Un-terschriftell für die Ainnestiernilg aller Pol! tischen Sträflinge unsere Staates einaeleilel hätte, stellen wir kesl, daß die? nicht der Wahrheit entspricht^ Weaeil dieser Verleniil j dung werden n>ir uns die gebührende „Mariborer Zeiwng" Rümmer AI. Elmntag, d«n 2V. September LVSd. nugtuung suchen. Diese Erklärung haben wir l!>en Tageszeitungen „Glas naroda", ..Iutro", „Mariborcr Zeituug", „Mariborski ^^^eöernik )utra" und .lslovenec" zugesanvt. Ztnnfo Petcri n, cand. iur. d^. Obmann und Boris Za kraj«ck, canid. iur., dz. Schriftführer. m. Im hol»en Alter von 8l Jahren ist n Tratten bei t^Iainach in Kärnten dic Büch-snmeisterSwitwe und Mutter unseres angesehenen Nechtsamvaltes .'Herrn Dr. .Md-olf Ncrvnik, Frau Anna R a v n i k. gestorben. Die Verblichene, eine edelgesinnte Frau, wurd..' in .«»tärnten begraben. Fr-ede il)rcr Aschcl Der schwcrgetroffeneu ^m'lic unser innigstes Beileid! m. Apothekennachtdienft. In i)er kommenden Wochie Apo-tlx.'kcn .Wnig und Maver vom M. zum 3V. d., Minarik und Sirak von 30. d. zum 1. Oktober, AlballeZe und Bidmar vom I. zum 2. Oktober, Eavost und .Wnig voni 2. zum li. Oktober, Minarik und AIbane5c vom 3. zum j. Oktober, Sirak unt» Mover vmn 4. zunr Ü. Oktober, Bidmar und Savost von: 5. zum 6. Oktober. m Für !»ie Mittellosen «n Htudenci stiftete der Arbeiter-Radfahrerklub in Studenci nnläßlich eines .Nubstages 5l1 Dinar. — .'herzlichsten Dank! m. Das Gasthaus Vi«l am RotovSti trg eröffnet heute, Samstag, ein neueS Pro« iiramm; modernst ausgestattetes Gastzlmm<'r. * Institut de dansc Peönit. Die neuen Kurse beginnen mit 15. Oktober. Einschreibungen täglick? am .^ralja Petra trg 4 — 'l^r'^fessor Z e u n i k. i)A57 m uitjerem gestrigen Parte (Anderlej sei hiemit nachgetragen. die Seelenmesse nichl, wie irrtümlich geschrieben, Montag, den September, sondern Dienstag, den 1. Okt^ober un7 Uhr früh in der Mag-dalcnatirche stattfindet. * Sanatorium in Maribor, GoSpos?a ul. 49, Tel. 23-5S. Modernst eingerichtet für Operationen, Diathermie, Höhsnsonne, Tonisator, „5^ala"-Lampe, Darmbadapparatur. Freie Aerztewahl. Leiter Chirurg Dr. Oer-n i e. X Maribor«r Gchweinemarit vom 27. d. '^ugeftjhrt wurden !77 s6iweinc, wovon !M verkaust wurden. Cs notierten: bis ti Wochen alte Iungschw!?ine 4n bis 7 bis « Wochen biö bis 4 Monate 120 Die nme Semelndeverwaltung Attbürgermeister Dr. Alois Juvan wieder StadtprSstdent, der ehemalige Abgeordnete Franjo ZebotStadtvizeprästvent / Der Stadtrat aufgelöst Geftem wurde ein Dekret unterzeichnet, wo mit der bisherige Stadtrat von Maribor aufgelöst wird. Zum Nachfolger des bisherigen Stadtpräsibenten Dr. Franjo Lipoid wurde dessen Borgänger und friiherer Banatsrat, Rechtsanwalt Dr. Alois Juvan ernannt. Der Nachfolger des Stabtvizepräjrdente,l, des Banatsrates Direktor Rudolf G o to u h ist der Journalist Franjo 2 e b o t, der seinerzeitige Sknpschtinaabgeordnete und meinderat. » Der auf seinen früheren Posten wieder ein-gesetzte Stadtpmsident Dr. Alois I u v a nl wurde avl 13. Juni 1886 geboren. Dem Ge-, meinderat von Maribor gehörte er seit dem Jahre 1924 an. Bei den Gemeindewahlen iin .^rbst 1927 wurde er gegen Jahresende als Nachfolger Dr. Josef LeskovarS zum Bürgermeister gewählt. Er war seit de,n Jcchre 1930 Obmann des BezirkSstrakenausschusseZ uwt» Banatsrat seit dessen Ernennung im Jahre 1930. Am 1. Dezember 1931 wurde Dr. Juvan durch^en damaligen Bizebürger-meister Dr. Franjo Lipold als erster Bürger von Maribor abgeli^st. Der neue Stadtvizepräsident Franio ^ e -b o t wurde am 10. August 1881 in Selnica o. M. geboren. Dem Gemeinderat von Maribor gehörte er seit dem Umsturz bis zum, Jahre 1931 an, allerdings mit einer dreijährigen Pause. Abgeordneter war Z^ebot seit dem Jahre 1023 bis zur Auflösung der Skupschtina nach dem denkwürdigen <>. Jänner 1929. Er mar ferner als Nachfolger von Dr. Beble einige Jahre Obmann der Bezirks Vertretung bzw. des späteren BezirkSstraften-ausschusses und wurde auf diesen» Posten später vom Stadtpräsidenten Dr. Lipoid abgelöst. Der neue Stadtrat ist folgendermajzon zu-sam:^^engesetzt: Lalnbert Aljaueic, Prwatbe-omter; Anton '.^ncdiöie. Schneidermeister« Oskar Drader, Industrieller; Viktor Gröar, Gchulverwalter; Anton Golei, Kaufmann; Franjo GnilSek, .^laufmann; Franz Hrastelj. Druckereidirettor; Josef Hutter, Gros^indu-strieller; Fran^ Hoh^ec. Fleischhauer und Besitzer: Ant«, Feiertag, Bäckermeister; Jilg JoZe Jelenec. Bauunternehmer; !!^n Je-mec, Gärtner; Jgl«^ Jan, Uhrmacher; Mar tin Äoves, .Hausbesorger; Dr. Jarrto Ko-vaöec, Sparkafsendirektor; Anton Aotnik, Fi-nanAwan cdrom und rvstkrei. vkim» Qu» »t«. »tsunena dlMg« p»e>» ,^Klunsserleietiterunzsen k kl. Illses'°* 5in »G»?IvVe, Si big I^t0, Ö bis 7 Monate 20s» bis 250, 8 bis iO Monate 300 bis 350, einsährige 45l) bis .^«.^0 Dinar Pro Stück; das Kilo Leliendge-'i/ichf 4.5s> bis 5.50 und Schlachtgewicht 7.50 öis 0.5<1 Dinar. m. Wetterbericht vom 28. Septeinber K Uhr: Feuchtigkeitsmesser 0, Barometers^nd 7p?, Temperatur II, Windrichteng OW, '^'ewölkunli teilwe^'e, Niederschlag 0. ^ Kunko, Radvanje. Frische Poganzen ;irima Pekreer, Gartenkonzert. 10918 * Gasthaus Welle, Koiaki. Sonntag großes Weinlesefest. 10214 * Im Gchloßgafthaus Hausampacher Sonn Weinlesefest mit Bratwurstschmaus. 10215 * Das Pelzhaus Zeleznit, .verclen bei von >V2ren mit vollem >Vert in ^ectinunx genommen. — N. lleer-Zsv sin. Q08!)o8lca ulles 16. N65l * Frame? Weinmost (Muskateller) im Ausschänke Gasthaus „lFramska kapljica", Mlinska ulica 15. 10031 » Restauration „Drei Tesche", I. AiLek, Spanferkel, .^^uswürste, Aufschnitt, gute «eine. 10W2 * Handels, und Privatangeftellte! Besuchet die Tanzschule eurer Standesorganisa-rivn, des Gehilfenauss6)usses bei der j^^uf-leutevcreinigung in Maribor! Die Tanz-iGungen beginnen aul Dienstag den I. O?- «n Z0 Wc im ttßmen EM «L!a- Vtuj im Leichen der Wirtschaft Feierliche Eröffnung der Wirtschafts- und GeWerbeausstellung durch Banus Dr. Nattaeen Die große Wirtschafts- und GeWerbeausstellung des Bezirkes Ptuj wurde heute um 10 Uhr vormittags in feierlicher Weise er-lzffnet. Der neue Banus Dr. Nntlaöen liesi es siäi nicht nehnmi, dle Eröffnung derselben persi)nlich vorzunehmen. Der Banus wurde bei seinem Eintreffen in Ptuj van den Spitzen der Behiirden begrüs'^t. Namens des Ausstellungskomitees richtete >zcin»ten»li kei k'inn» rodnl dom" und tverden dortselbst jeden Dienstag und Freitag stattfinden. 81 * Die Tanzschule des 1. Arbciter-Radfah-rervereines in Maribor beginnt Heuer am 39. September, d. i. Sonntag nachmittags um 15 Uhr. '^r Unterricht findet wie alliähr-lick) jeden Donnerstag von 20—23 und jedLN Sonntag von 15—18 und von :?0—23 Uhr in der „Gambrinushalle" statt. Elnschreibun gen werden dortselbst vor jeder Tanzübung eytgez^n genomwen. P t u j, 28. Keptember. verband. Der BanuS hielt sodann eine Ansprache an die erschienenen ^stgästo, in welker er die Bedeutung der Veranstaltung für die Hebung unserer Wirtschaft, vor allem aber des Ä^aufeldes, hervorhob, worauf ex die Ausstellung für eröffnet erklärte. Die Gäste traten sodann einen Rundgang durch die Ausstellungsräume au und waren voll des Lobes über das Gesehene. Anwesend waren u. a. auch Bczirkshauptmann Dr. T o m-ö i e, Stadtkommandant Major M a n o loviö und Propst Greif. Kosajlic in Oesterreich Verwegener Einbruch des slüchUge« NöMbers in So. Peter bei Graz — G^uckgegenstL«» de im L^rte von ZV.VVg Z^iuar gestohlen. — Pajmon arbeitet auf eigene Fauft. Während man davon überzeugt war, daß die immer noch flüchtigen Bubrecher K o -öainc und P a j m a n sich in der nächsten Umgebung der Stadt aufhalten, wird heute ein großer Einbruch KoLajnc' aus Graz berichtet. Auf Grund der Lichtbilder, konnte man mit Sicherheit seine Täterschaft feststellen. Es scheint nun, daß die beiden Räuber seit einigen Tage ihre Verbindung verloren haben, wobei es Koöajnc vorzog, sich nach Oesterreich zu wenden. Bergangenen Donnerstag tauchte KoZajnc in St. Peter bei Graz auf, wo er gegen Abend in die Billa des Industriellen Eustac-chio Erben einbrach uiü> Schmuckgegenstänide inl Werte von über 30.000 Dinar erbeutete. « Um die genannte Zeit hatten sich die Mit-Alicher der FaMie Kuj^aeKio m einem K» iieitu.etmIu«« vrkln«I«n nick» 7000lNWeN7l t« «iwiua m» 7»-. /»II,. «u« In«». «»» >«< »» »«eu»«»» >«1», »«r«. U«v«», »I»», «»< 7»U^««« ßiMt« «ut II- vl« Kt«ear >»» l»«l , «r »« »«^«««. »^o«ei. ^77«» b. Wie schreibe ich Novellen und Rouiane. Bon Trutz Freiherr von FrieKli^ar!. Aic. Schw. 10.—. Dies Buch ist ein in blendendem Stil und mit umsassendenl Wissen geschriebenes Lehrbuch für werdende und er-fahrene Schriftsteller, da alle schrittstellen-slchen Ersahrungen von Aristcteles, Horaz, Boileau, LeHIng und Schopenhauer heraus bis in die heutige Zeit berücksichtigt. Trutz vo-n Friesland befreit den schriftstellert-schen Beruf von seiner mythilschen Umkleidung u. stellt den Schriftsteller als geistg«n Arveiter hin, der seine Werke nlcht druckreif aus der vielgenannten „Intuition" schöpft, jondcrn um Form und Gestaltung ringen mutz. Jeder. der sich mit Iitevarisc!^n Arbeiten l'!?>chäf tigen will, sollte das Buch in seinem B^sisj haben, denn es ist ein lc's)^faßliches Lehrbuch und ein wert'volles Hilfsmittel. b. Le Trodueteur. Französisch-deutsches Sprachlehr- und Unterhaltungsblalt. Wer sich sein bißchen Französilsch retten will, der greise nach dieser vorzüglich ausgestatteten Zeitschrift. Probehefte kostenlos durch den Bitvlav in La EHa»^ de ^nds, Schw^. SonMag, <»en 2S. September ISSb. Schnmimlo» . . (5 e l j e, Ende September. Wie lange noch wird der schTankenloss Bahnübergang in Msdlog bei Celie, der schon so diclo und teilweise crsckiütternde Un-glücksfälle verschuldet hat, ohne Schranke bl.cibcn? Wie lange noch? Bis lviederuni nllt einem einzigen Schlage ein Dutzend' Menschenopfer gefordert werden. Es ist als gänzlich überaltet anzusehen, wenn l)cutc bei dc'in Echnellbetneb auf den Landstraßen die Eisenbahnziigo nur mit dem Pfeifsignal warnen, daß bei dem Motorenge-rausch oft erst im letzten Augenblick gi.'hört wird) nvnn es schon zu spät ift. Sehr oft ist auch ÄaS Geläiid«' noch unübersichtlich, und abends fehlt die Bcleuchtung. In ?Mdlog bei Celje tommen noch die helNltückischcn Herbstnebel hmzu, die das Land in nächtlich weiße Decke hüllen, auS denen es oft nur schwer einen Ausweg gibt. Wie man sich auch drehen n>ag, nlan hat stets eine Mauer vor sich. Eine dicke, iveiße Mauer. Wie ans Stein. >^n'Wirklichkeit nur aus milch»ve:s;em Dunst und Nroden, der aus ixn?!iedcruUgen des Sannfluffes steigt und aus'der Erde dampft wie das versteckte Böse, Der Nebel stellt sich auf, stellt sich vor, stellt sich hin wie ein nlä-gisches Ding, wie ein böses Spultier. Dieser Herbstnebel, wie Watte so dick, der'die Luilge kihÄt und inl .Halse kräht, war es auch, der das schreckliche Äutiibusunglück an den? schran kenlosen Bahnübergang in Medlog ant 0. D.'-zeniber l!)31 verschulde» half' ' Wir fragen also: Ist cs nicht möglich, in ^'lusnutzung noch imiuer.'brach liegender Arbeitskräfte jeden nngeschühtcn'Bahnübergang beim Herannahen des Zuges dulch eine Schranke mit Handbetrieb zu schliefen. SNNub Se»je Fortsetzung des Jatzresbeeichtes. Der Tennissektion verschafften vor allein die Damen Ilse und Liselotte W e st c n unter deil Bereinen Sloweniens einen ehren vollen Platz. Bide stackien wiederholt heroor u. eroberten zuletzt:die beiden dritten Plätze ze' der Aieisterschaften von Celje und des Sanntale-^^ Frl. Ilse »md Liselotte Westen nahttlen auch an den Tennis-Touvniercn in Maribor und RogaLka Slatina teil, wo der Skiklub auch durch Gustav Hönilinlnnn nnd die beiden Junioren Goßleth.und ?^abian gut vertreten ivar. Man merkte die Arb.'it des braven Wiener Trainers .»arl Diir-schmied. Hoffentlich kmnint er ini nächsten Sommer wieder! Zum Schlüsse dankte der Versammlungsleiter Dr. Iuhart für sein.rast loses.u. nimmermüdes Wirken in, Nahmen d. Tennisabteilung. Dank gcbi;hrt auch den Herren Ing. Willi Rakusch und Gustav Stl-ger, die ihre prachtvollen Tennisplätze zur ^^rfügung stellten. Die Neuwahl des Ausschusses hatte mi: einer Wahlbeteiligung von 8!) Stiinmen folgendes Ergebnis: Obinann Dr. Alfred Iu« hart (27 Stimmen); Stcllvertrtter Edo Pal-dasch Schriftführer Gustav Stiqer (Ä?); Stellvertreter Nando Pods^orschel Kassenwart Kullich (20): Technischci Referent Erwin GraLner (39); Leiter der Teunisab» teilung Josef Krell (39); Leiter für Leichtathletik Gustvv Höniflmann; Klubräte: Doktor Bruno Sadnik, Franz Zangger, 5>er-lnaml Pibernik und Werner Äiger; Rech-nungsprüfer Ernft und Alexander Heller. Unter Beifall überimhm nun der neue Obmann Dr. Alfred Juhart den Borsitz und 'r öffnete in- einer kurzen Ansprache das sechste Arbeitsjahr. Der Antrag, die Tennis-Abte:-lunl, den, „Athlctik"-^Sportklnb anzu^iliedern sowie Bereinsfarbe (blau'gelb) - und Wap« Pen in die .Statuten aufzunchnien, wurde einstimmig angenommen. Unter Punkt „Allfälliges" der Tagesordnung meldete sich neben Pvrissich, Paidasch und Werner Stiger Schriftführer Gustav Äi !ier zn Wort und geißelte Zank. Hader und Miesmacherei die im abgelaufenen Aub-jähr in das Klubleben hineingetras^en wur-den. Das gesellschaftliche Leben müsse ebenso ge'Pflegt und reingehalten werden wie das sportliche. Nach zweieinhalbstnndiger Dauer wurde die Versammlung beeil^det. -HP.- c. Der Streik dauert fort. Der Streik in d>er hiesigen Zinkhütte dauert fort. DaS Unternehmm hat sich im Verilauf der letz- ten Berhandlung mit der Arbeiterschaft bereit erklärt, alle streikenden Arbeiter, inso« ferne sie sogleich wieder nut der Arbeit begin nen, wieder ln Dienst zu nehmen und ihnen die doppelte Weihnachtszuwge ill zwei Raten auszuzahlen, wobei die Vrste Rate scholl mit der kommenden Auszahlung fällig wird. Die Bertrauensleute der Arlieiter-schast haben sich damit einverstanden erklärt und den Vertrag uirterzeichnet. Die Arbeiter jedoch lehnten dies ab und bleiben »veiter !nt Ausstand. Sie verhalten sich völlig ruhig und verlassen die ?^bris nicht. c. Das Lokalereignis, von deni wir letzthin ausführlich sprachen, das Meisterschaftsspiel der ersten Nasse zwischell deil beiden alten Rivalell „Athletik" nnd SK Eelje, wel ches anl morgigen, Sonntag auf dem Sportplatz beint „Felsenkeller stattfinjd<'t, beginnt nicht, wie gemeldet, uni Uhr, sondern eine Stnnde früher, also nni llhr (l)alli l Uhr). Wir niächen darauf besonders .lus-morksani. Das iin^rgige Meisterschaftsspiel verspricht zu einein lokalen' Ereignis t!as sc zlpisch<'ll dem hiesigen Sportklub „Iugosla^ Visa" und dent^ Sportklub i^oötanj statt. — Bei dein Meisterschnstswettspiel nl Nachniit-tag tritt der Spieler des S^t Eelje Franz Z u p a n c zn seinen« Wettspiel an. Wii grutnlieren ihnr! - c. Gewerbe.Fortbildungsschule. Die Schüler und Schülerinnen der ztlieiten und dritten .Nasse der. Gew^be-Forthilduirgsschnlo halben die Pflicht, sich aui Sonntag, deni d., unl 'ki Uhr früh iin Hof der Stadtvolks-schule einznsinden. Der Unterricht beginnt <^nl Dienstag, deni I. Oktober. c. Apothekendienst. Den Nachtdienst wäli-rend d<'r konunenden-Woche bis einschliesslich Freitag, den 4. Oktober, sonne den ganztägigen Feiertagsdienst ain lseutigcu Sonntag versieht die Mariahilsapokheke (Mag. Pharm. Posavec) auf dönl Glavni trg.' t. Kranzablüsung. Die Angest^'llten d^s Hotels „Post" spendeten an St.^lle eine^ ütran zes auf das Grab des Hoteliers Herrn Franz RebeUfchegg für die'Stai»tarnl Biolinkmizert. 19.30 Stunde der Nation. 20 Serbische Volksmusik._ Wien 8.4Ü Schallplatten. 9.45) Gottesdienst. N.45 Sinfoniekonzert. 1?.^;) Unterhaltungs-lanzert. 12.45 Tschaikmvsky. 17.45 Fürs lustige Land. 19.50 Erna Sack fingt^ 20^ Candida von BernlMrd Shaw. 23.15 Bunter Abend. - Berl 'i n 20 Opernorchester Be- romünster. 22.15 Ultterhaltungskonzert. _ B rati s l a v'a 19.05 Tanzmusik. — B r esla n 20 Ein lustiger Tanzabend. — Buda p e st 20.40 Wiener eister._ D e u t s ch l a n d s e n d e r 19 Eii» klingender jjtilschsilnl. 20 Klingendes Hcrbstma-uöver. " H a »i bnrg 20 Komisck)e Oper. — Leipzig 19 Musik am Abend. 20 Kon jert. — L o n d o n (Reg.) 21.20 Sinsonie-koilLert. — M ailand 20.40 Lustspiel. — M ünche n 20 Die deutsche komische Oper. — P r a g 20 Konzert der tschechischen Phil-harnioniker, Dirigent P. Falich. — Rom 20.40 Sinfoniekonzert. Dirigent Pavletti. — Stuttgart 19.15) Heiltercr.Hörbericht. — T o u l o u s e 20 .Heitere Szenen. — 20.30 Aus Filmen. 21.50 Funkfantasie. — W a r f ch a u 20 Sinsoniekonzcrt. 21 Heiteres. Montag, .W. September. j n bl ja n a 12 'schallplatten. Schallplatten. Stunde der Nation. 2>> Tanzinnsif ans Operellen. 2! Oestcrrcichische Musik. — Beograd 11 Schtillplatten. 12 Funkorch-^^ster. 17 Volksweisen. 1i>.30 Stnnde der Nation. 20 Qnartett. 20..'i<> Oper. — W i e n 7.-0 Schalsplatten. i2.2t1 Schallplat ten. 1s^.0s> ^tonzertakaden>ie. 2<» Vnnte Stnn' de. 21 Joses Marr. — Berli n 20.10 Un-terlialtungskonzert. — B e ro nl ü n st e r 20..'i0 Alte Lieder. 21.10 Egmont. — V r e s-l a n ?s^.i0 Eine lninte Schiissel von Früch ten nn^ Frl"!cht6)en. — B r ü n n 21 Ein inelodischer Spazierciang. —Denis ch-la n d se u d r 21 Unser .^>örspiel. — Droi twi ch 20 Vlinte Slnnde. — L i v z i g 20 Eine Moralilät in ^lapiteln. M a l l n n k' 2i>. !<> Lustspiel. — M ü n-ch <' n 1^Allerlei. - ^>v o in 2l>.10 O>.'!.'-rette. . 5 t r a s; l> n r g ^^nl'iiiche Mnsik. 20.15 Orgelinnsil. - Stuttga rt 20.1li Svas'» inii Mniik. - T o n l o n s e Ä1.45 Fnntsantasie. -- W a r s ch a u 2' Eellolonz.'rt. 22 'Sin'onielnzcrt. . Dienstag. 1. Qttober. Lindls a n a 12 S.3l> stnnde der Nation. 2i> Bnnter Al»end. - W i e n 7.2^1 Schallplatten. 12 >!o>lzert. Zchallplat ten. 20 Unterl)altnn'iSk^'n^ert. — V erli n 21 ^tonzert. — res l a n 21 ^nl'el nnd Tanz. ^ B n d a v e st 19.30 Opernslbertn'-gnng.__D ro it w i ch 20 Rnssischeo Kabarett. L i pzi l9 Vnnte Bolksnin-sil. - L o »1 d o n tRe.i.) 2<> Proinenadekon-.;ert. M a i ! a nd 20.1!'^ Operettenpot-v^'nrri. — M n n ch e n 21 Lnsti;ies. P r a 2t>.l0 Lnstii^-.' S.^enen. 22.15 Schall' platten. — N o ni 2N..;'> Bnnter Abend. 22 fiamnl.'rinnsik. S t r a s', b n r q 20.30 Die 7v'lzz nnd die sinfonische Mnsit. — Stuttgart 24 ^lonzert. — 7 o n l o n-s e 21. l5 Die Liederinnl^le. 22.1.', Spanische Licdev. - W a r s ch a n 21.1.'' Mnsik v^'n Vach. 22.15 Leichte Mnsik. 16 " u n ll <7 " il.^ti?ier neueste .Nolonialtrieg unmittelbar vor der Tür steht, erregt ein Vor gang ans den« englischen ^Kolonialkrieg geg.'n die Bnren ans das lebhasteste das Interesse 'Sildasrikas. In .<>i'a?stadt ineldete sich l'ei den Vrherdeu der südafrikanischen Union c:n Mann der sich .^.vonnnandant l^iideon Ccheeper? nannte nnd angeblich von den Cngländer.: ^'.^ibrend des Burenkrieges er-schzsselt wu'^dl?. Mi« freundlichem Lächeln in seine-! verwitterten Zügen erzahlte der Wackere, >sts^' seine Hinrichtung anch stattgefunden habe. Er sei aber aus eine sehr natürliche We?se von den Toten wieder auferstanden n?id trage nnn an seinem Lebensabend eilt Bedürfnis danach, unter seinenl — Varum drsOnon so starke I^amperi. — 5^ie sLnck s^s.rksi' als 6ie disksriksn» k'rau. — Viisso ksden sis äaull ciczQk mskr — Ks siuä l/uviksram vopps1 Spiral- 12INPSQ. vis NÜ^2SQ Äsn Zirom dssoriÄsrs aus. — 7siss<>ks. echten Nanu'n l>lstattet^ zu mevde.n. So seln'ain > l>.z,iol!lngeu de^. gr.cijen .'i^ottinnindanteu auch klingen, so iiat>en sie manche Wli'i'.'chl.'inlichteit für sich. Denn mi: galiz rechten Dingen sclieint^ e>5 l'ei der Crcku tion wirtl!rl> nicht zilgr'.angen zu sein. Der ^l.'niansant s^iide.iu Scheeper-.' geliorte zn seilen Bnren. die hv.ilrr der Front von Engländern oerba'lct n'urden w.'il sie au geblirl) S^iona.ie iin Dienst'.' ihrer .'^.>ciina! belrieben l^c>tlen Engländer lic^sitzeii anch noch die l^ui^'^v.-gerichtsakten der Ver handlnng. in der inau Scheepe/s iibevsührie und dliran'li'n .^.nni "edc vernrleilte. D'.' .^>inrich'.ung soll luich der Darsteiluni^ deo V^'i.'<>eran'geslaudenen nnn f^ilgender nius'.en r'er siri« engen sein: >^'r n>nrde al'^ >Spi')n nr '.'llneilnug Soldaten ^n dein ".-lat^ i'en'h:!, n>0 die Erschiesiung stall finden sollte. Di<' ^'eiiung der Trnvve al>er liatte^ cu' il/N' l^esr^iindetcr engliscl^'r Sergeant'. ?ie'er ocrteilte an seine .'i'.'leilung Vlal'piv^on'.'!!, NIN den Vureii zu veltcn, nnd ihin danu na!'^enl er sich znnächsr toi gesrelst liat.e, d-r ,".lncht .-»u ernioglichen. Al-t di^ Salve cr-öu'e. lvill Zch.'epero sofort zu sanuneugesnn! in,^. d'!ien lenntc. I.u iil'vige'.i u.'a..n au^li noch and^r.' Soldaten d^r Exetn'.ii.ll'^trupp.' in die schein ottion cinge've's'l. ^-lir die se'!'i^uu>'. V<'lianvlnngen dcc> jlZ sp'il Wirderansg tanch'.en sprach die Tatsa-che, da'', .''r tin.' t'Ussallende ^lehnlichleit nli! Schlepers vesli)! nnd das; aixl, seine Schrist in't der ai'gcl'iich erschossenen Spi'^nS übe.c!nsti.l?!nl. Ve. Nachgrabnngen an der '^>ei'etznngc'slälle n'i.lde anch 'esigesiellt das^ da>^ Gral», in dein sicl> der Leichnaui d.'c» >toininan!>a!i'.en 5ch'.'eoerv l'e'inden soll, leer N'.^ r l^iegt'n die l^dnlu'il <>.'r Erzälilung nuindü' si ein anderer Ueberledender, d>?7 an der "inrielUung teilgenoinnl.'n hatte. Er l'!.'s<1?N'or, dai'. der Vnrensvion von einein Herzschns', geiolet worden sei. Anch ein '.'ir;' lial'i' diese,! Sachoevhall l''.'schein.igt. Tie Leer..' de^ (V-rabe-^ n>!ll er darauf -^nrnclzn snliren >as'> ni.l'i '.ies genug gegraben worden sei. !>! oersiändü-.I), das', die >!av-stadter l>'»er!cht':'deliörde in dieier verwicle' ten Lage teine leidUe Enlscheidnng liaben^ vine Hochzeit in: Iat^rc 1485. Ein selir jnnges lilw sehr dül'sl'e--' ''.'»iid' chen wnrde von iizrer Zivve !'ez!v!lng.'n, vi' nen zwar reichen, aber schon eiwa? bLiahr-lrn nild n>enig anselinlich^n '!v^ann -n nel?« nK'n. N'nn standen l'ei?'.' in der ^tirche, nnd der Priester sollte' sie zllsanun.'i^getx'n. -?ll'o kragte der l'^zeisilich.' da.> Mäd^lien. ed '»e c>ie.-st^n zunl '^.It'anne nelnnen n'olle? Das Mädchell dachte lange nael?. s^l'lies'ilich ,l-klang in der kleinen >!ir:tie ein sebr lautes, eutschiedenes „Nein!''. Der Vräntiganl prall te zurück, daini weinte er. (''><'rade wollte die kleine .Hochzeitsgesellset'.Ul sim traurig nnd enttälMt ans der .^tirche begoden, alo si'!? das junge Mädchen vlötüich liesann. Sie >nxlndtc sich wieder >!, dein Priester und sag le dann seufzend: „Wenn es nnn eininal so sein soll — so gebt ihn ^chon her, de,, greuli>.chcn Enttäuschung auf Hahu HüMii entzaubert n«d abgeschminkt... Sw ZWftbetef «is d» SOdsie von Bemd Ztuland Ja ja, ich weiß: Di« süssen und schmalzigen, auch noch nickit entkitschten Hawaii' „Son^" tragen die Schuld de wilnd^bar schön. Sagen wir: könnten ein Paradies auf Ert>en sein. Aber doch sind sie zunächst ein«, ganz große Enttäuschung. PirMOS mit G-peroxyd. Das Sctfilss nähert sich Honolulu, der Haupt stadt des Archipels. Ein opalsarbeues Meer Ein« Luft und ein Himniel, wie sie nur die Ei^fve haben kann. Eine ^lug,^eugsiassel der Amerikaner schnurrt durch den Aether und auf einer Strecke von vielleicht 15 Kilometern auf und ab. Ein paar Segcsboote krei ftn in der Bucht. Vollgestopft mit widerlich bemalten und zigarrenra-urlieuden ''lmerika-nerinnen, die ^ttellame für ihr „Parndics" .ifchlagen. Mit Koffergrammophou, nackten I^imn und flatternden Wasserstoffsuperoryd-Haaren. Und viel andere „Crzentriiät", wie dieses grauenhafte Wort heißt. Zwe» bis drei Stilnden liegen ivir in der Duch-t. Die Zugänge zum Paradies sind gesperrt. Bon Zollbeamten, Hafenävzten und allen möglichen uniformierten. Bon Motoren geräusch überdonncrt. Alles Schema USA: ^nn Hanxlii ist nicht etwa eine amerikanische Kolonie, sondern amerikanisches Gebiet anf fremden Boden, und die dortigen Viugeibor.'-nen taten Amerika den Gefallen, bis auf v. .?>. der BevlUkernng ausznfter^n. Schließlich ist der Zugang freigegeben. -einer Biertelstunde legt sich das Schiff an den Pier. Tin paar hohe Schlote streben russig und allzu nüchtern gegen ^linimel. Sachliche getünchte Bauten. Rechts und links. — Metskasernenfassaden. Sieht wirN^ nicht aus nach Paradies. Daß aber hinter diesen Wänden «in sol-clies beginnt, versucht eine Musikkapelle, die auf der Hochetage dcS Piergek^deS spielt, klarzumachen. Auch drei dicke Sänger im Tropendreß und nicht weniger schlanke Sängerinnen schmachten so etn>as wie paradie-slsck)e .f'vninen, und unten, bei der Gangway, steht ein Dutzend der eingeborenen .Hula-Girls in ^veißen Röckrhen, in GraSkleidchen nnd pnhigen Blusen. Jeder, der nber die Gang wav und an Land geht, wird von den Mädels mit einem Blumenkranz begliickt. Ic-gendein Berkehrsverein mag die.Kränze bezahlen. Und diese Kränze, die deinen .sials ziere?!, sotten dich daran erinnern, daß du -nun inl Paradies bist. Wo liegt Alt-Hawaii': So rund isX^.AX) Einwohner hat Hon.-»-luln. Aber ein Krac!' berrscht, als habe der Ort das Zehnsache. Straßenbahnen, bunt u. mit ossenen Seitenlvänden. Auto hinter Auto. Eine endlose Kelte. Antos, Autos . . . In .c^onoluln laufen AutoS, Und waS für Wagen! Tas ganze eine nn^derne ameri-fanlsrs>e Stadt. Mit Lärm luld viel Wbi-skli. Stranlmen Polizisten nnd aufdringlichen Reklanien. Mit Pfiffen nnd Antoliclst-signalen. ??ur keine 5'>vcschiinser. Man iiat ja Plah genug! Die ändert' Seitc des Amcrikanisnnis: Erschreckend viele C-rN'crbslose. Die Wlrtscliafts krise hat auch das Paradies nicht verschont. Wohin mit all' den? Anancis? In (5nropa kann man ihn sirl; nicht mehr leisten. Amerika hat ihn leid, hat „ansgeananast". Zn Duldenden stellen die Arbeitslosen an den (5k-ken. Mäittier aller möglichen >»?assen. Japaner, Polnuesier, .^renznngen davon, Anieri-knner 5'>awaiis Cingebovene. Wo beginnt denn das Paradies? ^ch suche nnd suche. Siicbe weiter. Etwa beiu, Friseur? Wo ni'ch eine amerikanisierte Japanerin rasiert? Auch dix eleganten Dämchen ain Ctencr ihres Tportka-brioletts, die znm Strand von Waikiki fahren, erinnern nicht an ein Paradies, viel weniger der Autodreß dieser Dämcs?en: Kur-ze, weite .an>aii-Tänze? Hon olu'l«, im September. Wo Alt-.Hawaii, von dem so mancher Z^llm geschwärmt? Schon dicht bei Honolulu kann man es sehen, 15 Minuten mit der Trambahn. „Sie Aber: Hawaiian Billeage ist iveiter nichts als mir. Aber und jeht koinmt ein ,roßes Aber: Wawaiian Billeage ist weiter nicht als Geschäft. Hinter hohen Bambu^rolirmanern und unter Palmen werden zwar alte Tänze vorgeführt, wird echte Hawaii-Musik gespielt und werden Original^.vawc^ii-Hütten gezeigt — aber das zu sehen, kostet Tintritt, ei??en Dollar Eintritt. Ple Mädels, die alles vorführen, sind nnr für die Zelt ..echte" .^ulagirls, da sie die ^^in-kasslerten Dollars abtanzen, absingen nnd ab gnitarren. Dann ziehen sie sich um (fein nach der letzten, von „drüben"^ importierten Mode), pndern sich, schmillken sich und malen sich ein hellrotes Herzchen auf den Mund, iin? dann mit ihrem ?lnto loszufahren, weÜ da irgendwo um soundsoviel Uhr der Ftve o'clock Tea beginnt . . . Phantasiepreise im Stidseeschlotz. Schließlich hat ein bedeutsamer strategischer Punkt, wie ihn dlc .Hawaii-Inseln als einziges Inselreich auf der weiten Wasserfläche zwischen Ostasien nnd Nordamerika darstellt, gewiß nicht den Anstrich eines Paradieses. Schwerbestiickte Forts, s^lugzeugstasseln, Krenzergeschwader nnd Trockendocks und waS sonst so zu einenl amerikanischen Stützpunkt gehört, verdeutlichen mir, daß Oahu zum '^^eispiel sauf dem Honolulu liegt) eine ausgesprochene Festung ift. Das alles ist ge-iviß recht nüchtern und erilst. Abgesehen von den weißllniformierten amerikanischen Mat''o sen, die sich frenen, ninl Biirger eines „nassen" Staates zu sein. » Andererseils: Wir ivollen eingestehen, daß es wunderlmr Schiines ans diesen Inicln im weiten Stillen Ozean zu sehen gibt. Der Strand von Waikiti zuul Beispiel! Diese Phantastische Brandung! Das tief, latte Blan-Biolett des Wassers! Ich liege stundenlang aui Ztrand, lan!ivellen >'rpleite7. Am Strand, von tiol^en Pa'inen nnistan' den und bes:l)attet und vom Meer cing.:- Ein offener gerader Kerl war Claus wie sie, kein Windhund. Aber viel Worte machte er uie. Als der erste Iuuge ankam, lächelte er unn. Das hatte er ja gewußt! Mit den Kindern aber kamen die Sorgen, frisch« kräftige .Kerle waren sie uiid Itets bei nnr zu gntem Npj.>etit. Da hatte Gesine wieder ans I)em .Hans Arbeit angenommen, iink die Mänler stopfen zu töuuni. Wenn noch alles schlief, ging sie l^ere^is ins Haus der großen Reederei, dessen viele .Kontore vor Geschästsbeginn sauber sein nnißten. Sie war sa nicht die einzige Frau, die solche Arbeit tat! Kau« sie dann Heim, dann war es ,^elt für Elans, ans Werk zu gehen. Und ivar er versorgt, dann kam die Schulzeit für die Inder, das war innner ihr Stolz gewesen: daß ihre .Kinder sauber uud ordentlich anssalien. Sollten aber auch wissen, daß die Eltern sich redlich Plagten dafür, Achtung hegeii vor des Baters Arbeit, der Mutter Miih. Und kein Hoclnnnt sollte sein in ihrem Denken und Trachten. Läcl)elnd erinnert sie s'ich daran, wie nach acht Iahren wieder Zuwachs kam und es waren gleich zwei. Lächelt, des gutmiitigen Spottes gedenkend, mit dem Freunde nnd Verwandtsclmst das Ereignis begrüßten. „Er zählt die .Häupter seiner Lieben, und sfeh, statt sünse sind es sieben!", hatte der Ärnder damals geschrieben. Ach, mein Gott, sie war mit den fi'lnfen fertig geworden, sie würde es mit den sieben auch schassen. Aber bittere Tage kamen, angsterMte Nächte, denn die ,^lvilllnge hatten manchen harten Stranß uin ihr Leben ansznsechten. Es war, als sollte an ihnen alles nachgeholt werden, was an Sorge und Krankheit bei den anderen erspart geblieben war. Aber auch da hatte sie den Mut nicht eine Minute sinken lassen lknd hattv ges'iegt. Wie sroh machte e§, teilzuhaben an den der Aader! Da standM pe, ow Vv»«wg, SV. Septemver 1«v. schämnt, liegt das Royal-Hawaiian-tzoteU Bier Millionen Dollars hcrt dieses Südseeschloß gekostet, Dollar muß man sich dort eine U^rnachtung kosten lassen. Eine weitere Beschredbur^ erübrigt si.1i angssii5)ts diejer Zahlen. Aus meiner eigenen Tasche hat's dort nur zu einem Glas Whisky gelangt. Wenn man Honolulu ganz den Mck-n kehrt und weit hinein ins Land fährt, vann bieten sich dem Auge Bilder, die uner»)vrt schön sind. Weite Ananasfelder. Zuckerrohr-Plantagen. Palmenhaine. Ja. eS gibt Ansichten, die für das Auge schier schmerzhaft schön sind. Wa? aber nichts daran ändert daß Ha-ivaii ^"lr mich trotzdem «ine gro'-^e lSmttäu-schniig blieb Gibt es auch bei uns ni'cht Bilder, die in einer l>estimmten Sriminuug schinerMst sein könnnt für das Auge? » Es ist aus allen Reifen so? dort ist man am estehen enttäuscht, von dem man das nl«iste gehört hat — dort findet man am schönsten und interessantesten, wo man eigentlich gar nichts envartete. WM und vumor Unangebracht. Zlvei Einbrecher betätigen sich zur Nachtzeit m einem feinen Stadtgesö^st. Wie «s der Beruf erfordert, gehen sie mäuSchensttt zu Werke. Plötzlich schlägt der eine eine dröh nende Lache auf. „Was lachft" denn so blöd?" — Worauf der ander« auf eine Z^fel neben der versperrten EiiMngStür weift, aus der zu lesen ist: „Beehren Sie unS bakd wieder!" W'lder Westen. Neulich kam eS in einem Nest irgendwo in Arizona zu Zusammenro-t-tungen und Unrichen. Aber die Rus)e wurd? »iberralschend schnell wiederhergestellt. „Wie haben Sie daS bloß sertiggebvacht?" fragte ein Regierungsboamter den lokalen Polizei-gowaltigen des OrteS. — „Durch gutes Zureden. l^u, ohne Gvivalt. Ich bin Vor die aufgeregte Menge hingetreten und habe fie daran erinnert, daß mein Bruder das em-zige Zargnmgazin am Orte hat und daß ich für ihn und sein Geschäft alles tun »vürde Der Grund. Ein Ehepaar geht mit seinen beiden erwachsenen Töchtern spazieren und wird beständig von einenl Herrn verwlgt. „Glaubst du", fragt di«? Gattin, „daß «r eS auf die Aeltere abgesehen hat?" ..Nein, das glanbe ich nicht." — „Dann vielleicht auf die Jüngere?" — „Auch das glaube ich nicht." — „Nnn. weshalb steigt er uns denn nach?" — „Das kann ich dii' sagen: ich bin lhnl tlX) Dinar schuldig!" jedes wohlgerüstet, wi« einst sie selbst. Um die war ihr nicht bang. Wenn sie nur gradestanden und ihrer nicht vergessen mirden, der Eltern, die es für sie geschafft. Gesines Gesicht wird wieder kantiger u. schärfer. Zwei der Jungens fraß der Krieg, den dritten gab er nur zögernd dem Leben znri'lck. Und auch den Bruder, der ihr wie ein eigenes !isind gewesen, sah sie nicht wieder. Damals war Elans ganz still geworden. Sie hatte Angst um ihn. aber zu aller Sorge, die in ihr war, hatte sie auch noch Kr^t für ihn. Das erste Mal war eS Weihnachten lsil4, als die Nachricht „Gefallen" traf Ihr Aeltester blieb ein Ialhr darauf. Der ziveite znnäclist als vermißt gemeldet, im Frühsahr MI8, als sie sich rüsteten, den dritten im Feldlazarett noch einmal zu sehen . . . Jahre vergingen ehe diese Wnnden vernarbten. Und brachen doch immer wieder nlif! Da n'aren Bilder, da waren Bücher, Briefe lagen wohlverwahrt: wie sollten sie ihre Iungens semals vergessen können! O, es ging oft toll her nach 1M8, stärker als die Not der Jahre gviffen die Tage an, wenn die Toten zu Gaste kamen . . . Wie ruhig, fast heiter war es, wenn sie wieder versanken. Daran erkannte sie ihre JungenS. Hatteii la frül^er auch keine großen Redensarten gemacht wie alle Mensc^n dieses nordischen Schlages. DaS Leben? Noch immer ebbt und flutet der große Stroui, die Straße in die Welt. Enkelkinder erfüllen die Stnbe mit fröhli-cl)em Treiben. Wieder verliert sich die Schärfe in Gesines (^^sicht. Heiterkeit zeigt es jetzt und ein stilles, inniges Lächeln. Sie hofft wieder init, sie, die fast Sechzigjährige lebt, träumt, denkt wieder mit den Jungen. Denn immer und zuerst war sie Mutter. Sie sieht eine iieuv. Jugend aus ihrem Bliit nnd lä-chsit . . , SMk MuNer ia«velt Bon Maria V l « i t. Am F^nst«r saß sie, das Wollknäuel war auS ihren .Händen längst In die Zlube gerollt. Ter Kopf ein weilig vorgebeugt, —-so schaute sie ans die Ztraße. War da etwas los? Wie alle Tage: Hasten und Lärmen, Alieinaitdervoriwergeheli. Nein, das war es nictit, was d.n Blick der Krau fesselte. Sie schallte zwar aus die Straße, aber dieser Blick folgt« ihren Gedanken. Und die ival'en iv<'it, M'it enteiU, den Weg zuriick, der Gesine hierhergesührt: in diese Stadt, in diese Stnbe. an dieses Feniter. Nahezu W Jahre alt N'ar sie. Aber altes Eisen, nein, der kannte G<'siue Diercts schiecht, der sie für eiiie alte Frail gehalteii hütete. Freilich: das dunkle Blond des .Haares war Stixchnr um Strähne voit graueln Schimnier durchzogeil lvorden. Das Gesicht kantig ulid voller Furcheil, der Rücleil leicht gekrümmt, der (^ng bedächtig, aber das .s^erz sung lind ivach imren noch alle Sinne! Freilich gab es jetzt hin und iv'eder Tage, da die (>^danten ztlriickzogen in vergangene Zeit. Das hatte Gesine sonst nicl)t ge-VlMnt, dieses stundenlange Dasitze» und Siu-n<«ren. Bei a»e,n Frohsinn der jungen Iah re war si« gewiß immer nacl)dentlich ge-»vesen. Doch damals, früher, da zog es die Gedanken dem Leben entgegen, daS war die Wt Hoffnungen, Mnsche und Plüne. Heut»? «efine, «ejtcht ist nicht mehr das der Sechzigsährigen, die sich aus dem Fenster gebeugt: wer ihr jetzt in die Augetl Oj»w ßS«^, ipS. Ai«dV das E'rinnerling vollbringen kailn: die Ae-dk^ilken machten sie jiing. Ja, damals! Die Mntter eines Bauern Tochter, in die große Stadt verschlagen, die alles in ihrer Nähe gierig verschlang, stand vor ihren Allgen. Gesine sollte den Weg inS Leben anf eigeneil Füßen beginllen. Der Raum n^r zii eiig geworden. Baters Ber-diellst reichte nicht alis und stl)lies;lirh iva-ren la ailch noch die (^^chlvister zu versorgen. Sie, Gesiile, ivar dil» älteste. So begailn ste ihren Weg »ud giilg „in Dienst". Da gänbchen sehen inollte! Wi? gilt stan dell ihr, deni leichtfns'.igen, nlniltereil Kind, das .Kleid, die Hanl>e! Dienen lnar keine Last, der freie Mensch blieb sie, zeigten ailch di^, .Hände bald Schluielen. Sie kaiiiit keine Bitterkeit, kein Hadern init delii schick. Mit festenl Schritt gilig ^ie ilnen Weg. Sie sei ein Gli'ulslnensch, sagten die ^^enie. Wie oberflächlich »var das genrteil: voii deilen, die da meinten, sie lebe gedalikenlos in den Tag hinein. Sie gab jedem das Seine. Mit z>r>anzig Iahren hatte sie Elalls kenneil gelernt. Auch leiice Eltern ivaren noch Baliern geivesen, ailch ihll hatte dix große Stadt an ftch gerissen. Ans der Werft schafste er lvie tausend andere, die deill Strom Arbeit und Verdienst verdallklen. Dem Strom, der selber altSsah loie ein Arbeitsnlann: der anf seinein breiten Rücken die Lasten trng ans ftrnen, srein den Ländern, der dem Fleis^ der .Heimat den Weg öffnete in die n>eitx Welt. Es hatte nicht vieler Worte bedurft zwischen lhiien. „Min Deern" . . . hatte ElauS ein«s Abends anfaligen ivollen ulld war schon stecken geblieben. Und hatten doch beide gewußt, wie es um sie stand. Freudig gillg Gesine ans ihrenl Dienst, das eigene ^ktöine Hauswesen m«tlg. anH^uMtvn. Sannwy. M. «?psemb?r lstM. Welnmost- und Weinpreise Der Standpunkt des Weinhandels — Wie die Steuerpolitik die Entwicklung uuseres Weinbaues zu fördern imstande wäre In lehtercr Zeit wurden wi^'derholt Ansichten nber die Preisbildung des houriqen Weinmostt's in den Zeitungen lant, so dasz sich auch die Vertreter des W e i n h a n -d e ls veranlaßt sehen dazu Stellnnq zu nehmen. Vielfach ist die irrige Meinung verbeite:, der Weinhandel habe ein besonderes Interesse an billigen Preisen. Ties trifft fiir den soliden Weinhandel, dessen Aufgabe e? lst, Vermittler zwischen Prodilzenten und Zscnsumenten zu sein, keineswegs zu. Fs wir., jedermann einleuchten, daß ein gewisser prozentueller Zuschlag fiir di<' si^eschäfts. sposen. Pflege und Behandlung des Weines. Erhaltung des Faßparkcs und fiir einen be-sche^enen Verdienst bei Preisen, wie wir sie !nl Jahre INN hatten, wo unter 5.50 Dinir per Liter kaum ein Wein im Gebirge erhältlich ,var und wo feine Weine in Lsutomer nnt 1? Dinar per Liter und darüber bezahlt wurden, sich wesentlich gi'lnstiger ans« wirkt als bei billigen Preisen, wie z. B. 'm Jahre 19.??. wo die Preise von l.— bis S.— Dinar für Merkantilmoste und non » bis -t Dinar flir Sortenweine wa,en. Bei den bürgen Preisen betrafen die unverineidlichen Geschäftsspesen schon soviel, da» die in sol-chcn Iahren naturgemäk lierrscheuden nrl>^e-meinen Verkaufspreise die Einkalfnlieru',g eines t^ewinnes fast niimolilich niachen. Na-turgeinäsz können liohe Preise aber nur dann angelegt werden wenn diese unter Verürt-sichtlgung der 5i'aufkraft der .^ton>nlnenten, der Avsahnlvglichkeit und der alsgeineinen Marktverhiiltnisse gerechtfertigt erscheinen. All' diese BoraussehunA'n genau abznscha;. zen, lst gewiss nicht leicht. Wir erinnern in diesem Zusammenhang an einen Ausspruch, !>er feinlrzeit von einem Prodnzentenvertre. ter gemacht wllrde, als auf einen .?>?rbst mit reichem Weinertrag ein eb^'nfnlls reichv's Weinjahr folgte und zieutlich viel alte Vorräte in die neue .^taintiague nbernonnn.'ki lverden muiiten. Damals ättiiert.'.' sich der be. treffende Produzent in dem Sinne, t)as^ es ein ?^ehler gc)vesen sei, in? vergangenen derbst so holx' Preise bezahlt zu haben, denn dadurch habe der Absa^, gelitten nnd nnn drucken die alten Vorräte auf die Preise der neuen s^echsung. Cs sind auch ^lälle vorkmn. incn wo Kleinproduzenten, die ihren Wein weder an Weinhändler noch an Gastwirte verkaufen konnteit. denselben per Achse in die entferntesten Täler führten und dort, n>enn sie früher keine Abnehmer fanden, literweise uttl den Preis von 2 Dinar verkauf ten und dadurch die normal.' Verkanssinlig» lichkeit in den betreffenden l^iegeitden durch lcingere ,^cit gänzlich unmöglich machten, weil die Wirte an Weinsteuer allein 2.'^ Dinar per Liter zu entrichten haben , Große Spai'nnngen zwischen den Prei'eii im .Herbst und im späteren Verlauf de? > res sind seit tM0 nicht vlirgekonimen. Selb'! ^ die hochwertiaen 1W?er Weine erzielen er't ^ spater nnd zwar ini Zeitpunkt. N'o die Vor räte von diesem vorzi'nilichen Ialirgang ziem sich zusammengeschmol^e,» waren, entsprechend höliere Preise. Der Umstand aber d.ii'. ini Laufe der letzten I^abre keine geivaltigei? Prelskpannnngen iwikchen dem .^rlistkaiif i und den späteren ^sänken vorgekommen sin!^. ergibt den besten Beweis dafiir, das^ die .?>erbftprelse den allgeineinen Marktverbält^ nifsen ziemlich ansiepafft waren. (Gewisse Preisdifferenzen zwischen d<'n Weinmostkäii-sen zur Lese,eit und den späteren Weinkän-len muftten sich bei normaler (!i^ntwicsluni^ der Absatwerbältnisse ergeben nnd werde", immer vorkonimen. Fürs erste werden von den Produzent^'':! direkt von der Presse gewöhnlich die geringsten Weinmoste abgestoszen. weiter? ist zur Zeit der Lese das Ansgebot an, stärksten nnd endlich darf nicht ilbersehen werden, das; beim Weinmostkauf das Nisiko in mehrfacher Richtung ein großes ist, nx'il die eventuell ungünstigen MttovungSverhältnijse mit w Kauf zn nekjmen sind die Qualität d's zu erwartenden Produktes auf (^rund der Trau l.enlx'schaffenheit oder der konstatierten s^ra dation des Weinnz^ist s nicht so genau lieur-teilt werden kann, als bei der Verkostung der seltigen Weines; weilers sind das Nisiko beinl Weintransport, da-Z^ bedeutende j^wlo dürch die Veri^äriliig unt> beim ersten Abzusi die (^es'ahr trot, aller nii^glichen Vorsicht iln' Cdelweininost infolge nnreelle» Vorgehens auch -chinarnitmuiost beigemengt zn erhalten, was häniig erst ini fertigen Wein recht in (Erscheinung tritt und ihn dann zum Vec-kauf ungeeignet macht, sowie verschiedene andere Moinente zn berücksichtigen, die es ge-reshtfertigt erscheinen lassen da»; die Preise des Weinnwstes gegenüber den späteren Wein Preisen einen gewissen Nnterscsiied anknx'isen. Der V''!rwurf, der in einigen Zei'nngsnot:-dem Weit,bandet gemacht wurde, als ob er die Preise drücken würd^'. ist schon ail? dun (^?rnnde hinfällig, weil infolge der ob- gehen. Der Gastwirt hat auch beim Bezug niedrer Fässer Wein >weils nur das Faß zu versteuern, n>elches er ans die Pippe niinmt. Die ungleiche Behandlung liegt aber darin, dast der Weinhändler den Wein nur mit der sog. „5provodnica" auskellern darf, also von ihin nien,and einen Wein beziehen kann, ohne das; davon die F'nanzbehörde Kenntnis erhält während der Prodnzent den Wein ohne weitere Ainneldung auskessert, es da> her denl Ermessen jedes einzelnen Abnch^ners anheimgestellt ist, ob er den ges<'t^lichen Borschriften Aolge leistet oder nicht. Aus die Aus Wirkungen dieser ungleichen Bestimmung, die der Weinhandel als ungere6)t uird ihn sehr benachteiligend empfindet und daher bekäinpil. soll nicht weiter eingegangen werden; es sei nnr auch in diesem Pnnkt dann^ der Ben>eis -'rbracht. wie in den Zeituna?' artikeln gerade das Gegenteil von dem be-Ptet n>ird, was der Tatsache entspricht. Dies voransschiekend sollen nun die Mo- erwähnten "liisiken, der niitunter geniachten > mente die, nne eingangs erwähnt, für di:^ (5rkahrnng nach der Lese günstig.'re (^inkan^s I Pre^Zstcllnng der heurigen Mostpreis' nmßi^e bedingnngen gefnnden zu l^ak'en und vor a!- b nd sind, einer knrzen Betrachtung unter-lenl weil infolge der schwier'aei« Absatun'r- zogen werden Wa>? die lisanfkraft des wein-hältnisse der Weinniostkans für den Weinhan > koisninnerenden Pnl'liknins anbelangt. dcl!.'f del keine so grosse Nolle niehr spielt als irü-'^ die'e ucht hoch eingeschäl.zt werden, sonst wä-ljer. Die Gesaintinenge, die der gan^e W'in^re es nicht niö^lich, das; int let^^en .<'>alhmhr Handel ^lon'eisiens deruialen ;n'.- Leiezeit n den Bezirkshanptmann'chasten von ^^)?ari-bor Ptni nnd Ll'ntoin'r eintai^en dürfte. so arosie Menaen '?^anater Weine ohne tnn de-? Weinhändlers in den hiesigen Ge-^''nden, darnnter in berül^m^en Weingebic- wird ein Onantnni von ls>.sM liis ! ten. absieiet^t wor^^'n wär.'n blos; ans dem Hektoliter ansnui6ieii; in d?e'< li Bezirks' l^'/rnnde. weil die Weine eben billiger wa-lianntusannscha^ten beträgt die ln't Weiin'e- > ren. Le''der ze'gt es sich von Jahr zn Jahr l>en l^.'pslanzte ^-läche nngefäl^r ^>'k-!niehr. das; n>.'gen der Geldknappheit aus die tar: bei einem Dnrchschnittsertri'g von ^ ^Inalität der Weine immer weniger Nück-.^ektoliter Pro .?>ektar — bener ist der vo'.- > sicht aenomnien wird nnd die Preisfraae in aussichüichi' (^r.'rag mindestens ^0 .svktolit'r! den Vorderarnnd gestellt wird. Die Abkat^-— ergibt dies eine Dnr5)'chnittssech'nng von! inöi'lichkeit iiir die W'ine ans dem nördli-.^"^ektoliter. Wenn schlies'.lich N'e'fer l chen Teil 5!on>eniens beschränkt sich au? berni^sichtigt nnrd. das; fast in allen gr!^s;erei ^ lchlies'.lich onks Dranbanat. wäbrend die Lie-Genieinden die Produzenten .^sellereiaeno'-! fernnge!, iwch Zagreb nnd in die südlich ge-sen^cha^ten bildeten, die preisr.'gnlierend n>ir! legenen 5tädtl' sich zunieist an? bessere ^or-ken sollen, so gebt ans allem deutlich hervo''.! tenweine b<'schränken nnd iin Mengenver- das; der Weinhandel gar nicht in der Lage N'äre, ans die Preisbildung einen ansschlag ''»"s'endei! (5inslns; zn nehmen Da in deni Artikel „Weinlese nnd Wein s'ältnis tanm in Betracht komnien. Das gro-s;«' Absatzgebiet Mittel- nnd Obersteiern;ark und slärnt.'n ist iast gänzlich verloren sie-s>angen. nn'il der Zoll weit mehr ansniacht nreise'^ in der Nnnimer "1^ der ..Mariborer ^ al^' was der Wein in i?esterre:ch selbst ko-''teitnng" die ?ach' so dargestellt ist. als ob i slet Der Druck, d"n die Weine ans den iiid-die 5tenerpolitik denl Weinbairdel helfend' ! c!>'n Gegenden ^uigollawiens ans die biesi-nnter dle Arnie areiken wsirde wäbrend ge-' l'en Weine ausüben nnrd von Jahr zn Iabv rade das G.'genteil davon der ^l-all ist, sehen ^ infolge ?l^enanlagen von Weingärten in G.'« wir nns veranlas;t, anch darans kurz eiuzu- jienden, wo bisher kein oder wenig Wein- Suez, der AusganaspunN de« Suez Kanal» zum Noten Meer „Marsborkr Zeitung" Pu«Wer 2Sl. bou lvar, stürksr. Die Produktionsverhä'tt-n^ssc sind dort leichtere, die Erträgnisse viel größer und regelmäßiger, daher die Preise auch wesentlich niedriger. Da leider, wie frn her erwähnt, heutzutage die Preisfrage beim Weinkonsum das Wichtigste ist die Qualität erst in Meiter Linie Berücklsichtigunc; findet, ist es klar, daß die hiesige Weinproduktion immer mehr zu kämpfen hat. Nach Berichten, die in jüngster Zeit aus Serbien eingelangt sind, ist anzunehme"., daß sich dortige Weinmoste init Ä) bis 0 Zncker 'ranko hier auf bis Dinar stellen werden. Aus denl Banat n>ird berichtet, daß man dort si>r Maische von Weiß-trauben mit einem Preis, von 1 Dinar per Liter rechnet. In Dalmatien sollen angeblich Abschlüss'? zum Preis von lüO Dinar P^.r ^^ekto l>ei » Zucker getätigt lvorden sein. ist klar das; der (>andel die Preise in den ^onkurrenzgebieten bei Beurteilung dei Preise, die für das heimische P'.odukt angelegt werden kiznnen. ins Kalkül zieht, nne 7s siewis; auch für die gesamte hiesige Produkt-tion vorteilhafter sein uinß, das; sich in Iahren ri'icher Lese wie Heuer die 'Preise der Marktlage in den übrigen Teilen des lZtar-tes anpassen, damit die Zufuhr von Weinen aus den südlichen Gegenden tunlichst eingeschränkt wird nnd der Konsum der heimisch-^n We.n^.dem bei nicht zu großer Preisspan-nnug Dank seiner Güte der Vorzilg gebühr, l^efljrdcrt wird. Von einer UeberprodnNion d.'s Artikels Wein kaini in ^nlioslawien der zeit nicht gesprochen werden, daher niüszte bei beeigneter 5tcu?rpolitik auch 'ür den Produzenten die Möal'6)keit geboten seiu. den Wein zn angemessenen, Preis jederzeit absetzen zi» künnen. Tas iin Dnrchichnitt vr'^ dnzierte OuaiUnin von l.i>.iopf und ^^ahr ^^'iter^ ^''^n anderen N'eiiiprodiizierei'den Län-deru z. B. .'Italien beläuit sich der .'Monsun? vro .«»iopf nnd ,'^ahr über Xül Liter ni,d :n ^-ran-kreich über l Ut Liter. lie'e Ziffern l'e 'eru den benen Beweis fi>r di' >i,'ich'.igte't i vo'ritel'ender Behanptnng. ist nin nötia. !das; eineni aröneren .^ireis der B.'völternng lein mäszio''r Weinkoninni dadurch erinög-ll'cht wird, das; der em.".,' ''ein Cinkomnien anaepas;ten bNli^^'n Pr<'i.^ verabreich' n>!rd. Uin iiies aber zn el'.nös.l.ch^n, muß in erster Linie die Weinsteuerpel'lil e'n? grnndlegende '.'lend.rnng er'ah'..'i'. T" B^'.nat- nl?d G^meinde-We^il'iener beträgt derzeit durch'chnittlich Tin P.'r LUer^ Weisn obc'r alle den W.'ina.is'ch.'ii:' lc.'s'e'' i'en Stenern b'rnsksichtia» w.'rd^'n. tonnen die gelt^mien ^^'fentlichen Al-c^iben. die an' 1 Liter Wei»i entfallen, sicher ni i Dinar anacnonnnen werdni. Be'-jl^'icht NN1N dagegen die Preise, die der '«ir-dlizeiit dnrchschnittlich bekomnit. so > ri'itn 'ich eine j B<'last'ing von n>eit ülvr '^ie an? die Daner nnbaltbiir ist. Andere in denen ^er We'nbau keine so a'o';.' ^>i"lle spielt wie hier nnd wo nnnd'''^e '.s d'prelt so bolie Prei'e o'lten beträ'''«^ dl7 Weni-steuer weniger <^ls die >>älfte, ^ie ln^r 'iri^ as>'o5<'n nnrd. l^iners^its .'>'r>ib''et''lna de- '^'ei'^'ten« r ant eine traak'are B'^is. andcrseii-' e.ne Ltenereinlv'bnng, won^ich jeder zun, Verkauf geleinl'fende Liter We'n anch tatiäciUicl, der B'^'t^nernns' unterzogen wird, inus; von allen ^.^k.^re??. ^cnen die ^^r'ia'lnng ^ ''eimisch^n Weinbaues ani ^^'^er'^'n 'i'.it,in?t ^ssen, Nachdruck ana'stre'bt N'^r' » '^r'cnn ebigl' '^irlegnng b^'t'n ' 'llten. !>it' g'n'is' n'ich'igo ,'vrage der Weinprei?' ebiektiv l.d e r^i e n st- :I!t) Verschärfte fk^vortsonknrren, D?utfch-lands. Di' t'che.1'0'Iowakische ,'^n.dn'!ri.' führt de,? (^rvortüberschils; Deutschlands im An-en^t. der bisherige Importvlus abg''löst hat. an^' das nene dentiche (.^-rvortsörderungs versahren znrück, das eine Nednktion vieler '^.irei'e nni lns ermöglicht. Wt^' englisch? nnd fran',ösiiche Blätter berichten, soll in den Erportsördernngs^onds der mit ??!> Millionen von d<'r Indnitrie nnd niit Millionen von der insentlichen .^and gespeist nn'.rde, nnnnichr auch der deutsche Gros;' s'andel bestimmte, ibm ausdrücklich vorge-schriebene Beträge zahlen. v>iedurch besteht die Möglichkeit, das; sich der verschärfte Wett bewerb Deutschlands durch läugere Zeit l)aarscharf kundliel»en wird, sofern nicht der Erportförd^'rungsfvnd zum Teil für die interne Arbe^tsl'eschai^nng herm^ae^""'» mer-..den ^olUe. »Maaborer Zektung" Nummer 21ö. 10 ÄmmtsK de» W. September IWb. Un5»e tteikbscter ?»pN««, «II« I>«ia«»»« k»«Zio»k»Iv« Q««II« Im vr»ud»iK»ß« Nicht der Neslamo wegen — denn die laison gcht mit dem 30. d. schon zu Ende — sondern um mich einiger frischer Eindrür?c zu entledigen und unsere^ beimischen ^ache «in kleines, aber wohlverdientes Lov AU spenden, have ich mrch enschlossen, ein'ge Zeiten niederzuschreiben. Insbesondere zur Ausklärung allen jenen, die oft im Zweifel sind, wohin sie sich begeben sollen, um ihrci, rbcu-watischen oder ischiatischen Schmer.M. Ibren gichtischen und neuralgischen Leiden, ihren FrauenkranÜheitserscheinungen, ihren chroni schen Drü^senkatarrhon und dercslelch?^ Einhalt zu tun. Denn den Em<>>fchsungen verschiedener. sowohl fachmännisch .?in.i>and-fre«r Leute wie nuch solcher, die einer c'hjes« tiven kritischen Betrachtung kaunl standhc^I-ten kSnn'ten, sind gar zu viele täc-slich in cl-len möglichen Zeitschriften zu les^n. Bad? Massage? Diatl^ernne? Nun aijso! G?7i<'n wir einnral in ein Bad! Mebr als ein Bierteliahr?)un>^rt s.lion :st i>crflossen seit der Zeit, da ich zunl erslennn^l eines der Prinlitivsten und inesseicht ani we-nigistcn bekannten heimischen ^'^eif^bädcr, l'!: a-t c 5 ? e T o P I i c e in der NäKc '?l?n Vre.-Zire, bci'ucht hatte. Meine I^rau litt st.ir?' au Muskel- und st!l!lcnksrbcumatisinns, und tiuf li>nlnd der (Empfehlung eines syrcundez führ t'e ich sie in dieses Vad. Kaum zu finden ivar öioser stille Winkel dort unten an der Ta'eit von d?i.- Vahn^ station Dobova. Bon beiden i5nost.itionen muß nran über die Aave, voil Vrtv.ic..' ilbc'r eine schiene neue Brücke, iion Dol'ov!^^ aiN c^iner Fähre. Die Anstalten des Bad.'s er-Ä'ckt nian erst, als man fast sch")n nlittcn unter ihnen steht, so unlzännt sind sie von Äald und (^l'si^'ch. Wirklich ein stiller Äinkel, iveit weg vom Tagesgercius:^, denn i^ie P-erkchrsader — die ciros^e und >Ä)öne ^)<>analstras^e Novomesto—samobor—Zagreb — läuft fast eine Viertelstunde abst!:!') von 6en Vadeanlat^n. DaS Bad selb't ücgt m l^er (5bene, hat ein subalvines ^^Iliina der Mingeqen^en. wegen der Flns^näbe und der ziemlichen Entfernung der .?»auptstras;'» eine Nische Luft, rhue Staub, ozonreich. Ich kann nnch noch lebhaft an n,einen da- maligen ersten Besuck) in HateSke Toplice erinnern. Damals befand sich dort mcn: Freund und Mitarbeiter im öffentlichen Leben. der vor ein paar Jahren verstorbene Schlosftrmeiister Rebek ans Celje. eine >n gang Untevsteier lehr bekannte Besinnlichkeit. Tödlich erkrankt an Rheumatismus — er lag lange Zeit krank darnieder, fast .'hne sich rühren zu können! — ließ er sich auf Anraten des Arztes nach Öateske Toplice transportieren. Auch dort lag er im B?ttc und mußte ins Bad und aus dcn< Bade wieder ins Bett, täglich getragen werden. Nach ei-ligen Wochen der Badekur in t^ateSke Toplice besserte sich sein Zustaild derartig, das», er ohne fremde .'»^ilse wieder geh.'n tonnt< und sein Gesundheiiszustand dann durch 'ast S0 Jahre hindurch nichts zu wünschen iibr'g ließ. Es geschah natürlich kein „Wunder", sondern das iheiße Wasser, das dort aus d6r Erde quillt, hat das Seine getan, so im Falle Rebek, wie auch schon in vielen Minderen mir bekannten, und in gewiß noch zahlreicheren mir unbekannten Fällen. Auch uiei« ne Frau fühlte sich nach der damall^.^en Kur lange Jahre Hinduich uwhler, was h^e früheren starken rhennmtisck'i'n 5chnl..'rzcu b<'--trifft. Als ich wr einigen Wochen nach langer Zeit ivicder dem Bade einen Bestich iranker, sondern um das übersiüssicie Geld zu verbrauchen, ailflucht, wird :n teSke Toplice nicht auf seine Rechnunsf tem-men. Dieses Bad dient der Menschsieit wiri« lick) nur als (^>e,sundheitsqnelle und :st davon entfernt, ein Bergnügnnxisresernülr für Somnienrischler und deraleichen zu sein. Radio, hie und da ^ionzert.'. Spielplätze?, ruf stfche Ke^^elibahn, schöne ^pazieraäniie. l^^en-nenbSder — und das heilsame heiße Wasser, das ift so zielniich alles, ^loas das B-iZ <)a-teSke Toplice an Vergnügungen bieteil kann, I es bietet aber etwas, was alle Vergnügungen der nlondänen .^^'»eilailstalten weit übertnsft: die Gesundheit. Die hohe Telnperatur — seit der Entdeckung der neuen »Quelle uor zwei Jahren sogar bis zu 54.5 Grad Eelftus! _ lvirkt erfrischend auf das Nervenkostüm und den Blutkreislauf, fördert die Funktionen der .Hautdrüsen und den Sdosfniechsel. Wissenschaftlich nachgQviesen ist das Wasser in (lateZke Toplice hoch radioaktiv (6.48 Ma-che'sche Einheiten!) und sicher die heißeste radioaktive Quelle inl ganzen Draubrinat. Die Nadioemanation des WasserS dringt durch die beim Baden erweiterten .>)au^drü-sen in den Wrper des Krankeil, ''rfrisrl>t die Funktion des ganze:! Organismus, fördert die Nekorption und das Ausscheideu der im Organismus angeianimelten giftreich?n uild unnötigen Stoffe und Exadate. Das Wasser enchält nachgewiesen Natriuin, Kalliln», Eal-ciunr. Magnesium. Chlor, Slllphat. .^)ydrvkar bonat, Siliciuni exudatum. ?llumen oryda-tunl, und ift inl Sinne der internationalen 6)i'mischen .Klassisikation ck^arakterdsi-^rt durch dir' Bindung: Kalzium, Bicarbonat. >?>euer — die Saison dauert ied::s ^^al>r vonl l. Mai bis.'!(). Tepteinber — besuchten das Bad über 9tX> .^uraäste, nleist Jugosla» wen. Nur ra. von ihnen »Wren aus deren Staaten, die das .'^>eilen ihrer Leiden schon in P'iitian nidd loeiß Gvtt wo alleS in der Welt g^'sncht haben, lanien Heuer viele nach denl lieimischen Md ^at<'^ke Teplice und fanden dort eine wesentliche Erleichte, rnng ihres Zustandes. Die Radiothernie ('ateZlk^' Toplice ls^ (5i« oentilnl des Grafen A t t e ni s ans Slov. Bistrica und eilt wesentlicher Teil >sein.'r Besitzungen bei Bre/.ice, die alle — auch das Bad — unter der fachniännischen adnlinistra-tiven Leitung des.'(^errn Ing. M i k l a n stehen und trotz aller nnrtschaftlichen ^-^'^iwie-rigkeiten der G-eaenlvart vorbildlick) be>wi.t-sÄ?aftet werden. Möge der Besiher. der als einisicht'woller und uneigennütziger Manu bekannt ist, allch weiterhin seine volle An^merl samkeit der Vewontoinninunli des Bades (^ate?!ke Toplice widmen, zuni '-ü-^ohle der .hunderte und Tanlende von Kranken, dic dort ihr .'>ril silchen und auch finden'. V. ' . ... 1""". Merkwürdig ist die Tatsache, daß die Gey-ser zwar seit Jahrhunderten springen, aber doch in ihrem Wassermengen und Hitzegraden wechseln. Deswegen kommt der Mens6, der Natur zu Hilfe. Der berühmte große Geyser im südwestlichen Island nordl>stlich von Skalholt war srüher ^ Meter hoch gesprungen. Von der Jahrhundert)oondc ab ließen seine Fontänen nach, bis er l!)1C» völlig versiegte. Die Geologen haben das Probleni untersucht und es au6i gelöst. Die Mündung hatte sich im Laufe der Jahrzehnte so ausgeiveitet daß die abgekühlten Wassermengen die Temperatur so herabdrück-len, daß das Aufkochen unmöglich wurde. Teilweise waren die Temperaturen um 20 Grad zurückgegangen. Die Geologen reparierten deshalb die Mündungen, indem sie sie verkleinerten. Der Erfolg gab ihneil recht, delm nuumehr sprangen die Getifer, die gleich dem großen Geyser allmählich et-,vas alte»sschv,ach geworden waren wieder tn der alten Höhe. Man tat aber nock) ein Uebriges: '.')^n gab den Gehsern eine gehörige Dosis grüner Seife in den Schlund. Sie löst sich auf und legt sich wie ein Pfropfen über den Ä'o6,-kessel, wedurch der Druck des Dainpfes erhöht wird. Auf diese Weise ist es nwflUch, jeden Sonntag nachmittags nul 2 llhr ge-wisserniassen zu Werbezwecken fi'lr den Fremdenverkehr den großen Gevser auf Koulmando springen zu lassen. Vielleicht wendet man dieses nunmehr erprobte Verfahren auch bei dent einzigen Geyser an, der in Deutschland springt, nämlich auf der Rheininsel Namedt, unterhalb von Andei^ nach. Anekdoten n. Schnurren Die Musiksott-r. Die japanische lleberlieferung berichtet von einenl seltsamen Falle, ill deui die Musik zu Folterzwecken ausgenutzt wurde. Das Geschlecht der .«oei-shi v>ar nach langen verzweifelten !,iämpfcn denl Untergänge na-l)e. Einer seiner letzten Sprossen, Kage Kigo, flüchtete sich >vie ein gehetztes Wild verfolgt, in entlegene Gebirgshöhlen. Nur seine Geliebte Akoya kannte sein jeweils wechselndes Bersteck. Eine Tages nun wurde Akoya verhaftet, man hoffte, ihr das Geheimnis entreißen zu können. Mer der Richter, der das Mädchen eigentlich foltern sollte war nienschensreundlich und griff zu einen? audereu Mittel. Er gab ihr verschiedene Musikinstrnmente, auf denen sie spielen nlns'.te. Und während des Spieles verhörte er sie -- in der Hofsnnnc,, seine Fragen würden das Mädchen in, Spiel unsick,er werden lassen und ihm so verrateu, ob sie tatsächlich Mitwisserin war . . . Akoya aber, die Geliebte des (Yeuannten bestand geradezu heldeninütig diese Probe auf Leben und Tod. !ii'ein Mißton, nicht das geringste Schwanken in? Takt der Musik verriet ihre Aufregung. Und die doppelsinnigen Antworten, die sie ^vährend des Spiels dem Richter gab, n>aren so klug gewählt daß das Gebeinlnis gewahrt blieb, ohne daß dabei die Wahrheit verletzt wurde. Der !)iichter iedocl>. ein lluger Menschenkenner, i'erstand in« .^^erzen des Mädchens zu lesen, erklärte, daß sie von denl Versteck ihres Geliebten bestinnnt nichts wisse nn-^ entließ sie aus der .Haft. Eine Melodie bannt den Hungertod. Wie eilt Mäd1« Becken niündenden Schlot. J^hr Wasser st Grundwasser, dessen Wärine auf vulkanischem Ursprung beruht. Die Ausbrüche 'rfolgen durch Dampfbildung in den tiefe-en, erhitzten Teilen der Wasiersäule. wäh-end in den Zwischenzeiten die Wled.'rer-»ärmung des beim Ausbruch abgeki'chlten ^issers vor si6i geht. Die Tätigkeit der Springguellen beruht Iso auf einem periodischen Anskochen. Frü-er hat man die Geyser als erhabene Na-irwunder angestannt, was sie sa auch wirklich sind. Aber die heutige Zeit läßt es nicht 'eim Bewundern ^wenden sondern überragt. wie man diese heißen Zpringqnellen 'irtschaitlich verwenden kann. Daß man in en Abwässern schöne warme Bäder und 'jis billige Art Wisckie waschen kann, ist ?/bstverständlich. Aber im Zeitalter der fentralheizungen ergibt sich ganz von selbst iie Frage, ob man nicht die heißeil Dam^Pfe r'gendwie einsangen kann, um sie nutzbrin-'end zn lzerwertell. Die isländische Regierung hat zu diesem Zweck eine gcolo'''.iscsie löxpedition entjandt die dic warmen Quel^ lcn aus sollte. Die Studienergcbnisse sind außerordentlicti interessant. Tlieoretisch läßt sich natürlich das heiße Quellwasser ohne weiteres für Warmwasieranlagen verlvenden. In der 'Pralls ist es aber nicht uiöglich, n,eil diese vulkanischen Gelvässer eine Reilie wasserhaltiger .^K'ieselsäurell absetzen, wie sich aus deil Sinterkegeln all den Ausschußöfsnungen er- gibt. Die Röhren lvürden also binnen kürzester '^eit durch .'»tesselstein verstopst werden. Da es ferner llllUlöglich ist, das Onell-wasser vorher zu reinigeil, haben die Fachleute nunlnehr vorgeschlagen gewöhnl'ckies Wasser ,nit .Hilfe eines RöhreilsysteinS durch die heisren Qnelleil hindnrchzllleiteil und danll dieses aus billigste Weise erhitzte ?Nls-jer für .Heizungen in Wohnungen lllid Treibhäuserll zil nerwerten. Man kalln es allch dur em weiteres Röhrensvsteln durch dic Aecker leitci?. nin dadurch dell Wuchs voll !>tartosfclil und l^etreide zn beschlcuni-gen. In Irland notgelandet MW Der frühere anierikanische Heerandlungen erhalten. So zum Beispiel der leichte ele« gante Nachmitta^shut aus dünnen Seiden-filz mit niedrigem Kopf und hochgestelltem Rand, der jetzt etwas eckig gear^itet ist. Besonders graziös wirkt diese Hutform durch den kleinen, lose herabfallenden Cchle» er, der manchmal nur das halbe Gesicht bedeckt. Auch die sportlichen Filzhüte mit hochgestelltem Kopf und setzt unregelmäßig geschnit tener Krempe sind uns nicht ganz unbekannt Äe erinnern jedenfalls ein wenig an die Form des vorjährigen Iägerhutes. Ein schlichtes Ripsband und Steppnahtverzie-rungen geben diesem Hut ein kleidsames, sportliches Gepräge. Dle Sensation des kommenden Herbstes n. Winters ist zweifellos die große dekorative weiche Kappe. Diese ^ilzbarets im „Renais-sance"-Stil die als einzigen Aufputz in der Mitte des Kopfes eine Eamtsckileife erhalten, dürften die Hutmode der kommenden Monate beherrschen. Da sie weich und biegsam sind und sich gut nach der Kopfform kleidsam zurecht rücken und -drücken lassen, werden sie sicher für jedes Frauengesicht gut passen. wohl-„vehütet"! Dann finden wir wieder groß aufgeschlagene Hüte, die ein sehr junges und sehr hüb sches Gesickit erfordern. Im Gegensatz zu den aufgeschl^geneil Hüten des Sommers, sind diese Herbstmodelle größer und dekorativer. Interessant für die Hutmode im.Herbst u. Winter 1935 ist das fröhliche Nebeneinan" der der verschiedensten Forinen. Neben dem Sporthut mit hohem Kopf zeigt sich der kleine Straßenhut aus Filz mit ganz niedrigem Kopf, mit ziemlich breitem abfallen^ dem Rand und s^ilichter Bandgarnierung. Eine Form, die, obwohl sie auk den ersten Blick etwas grotesk wirkt, dennoch sehr kleidsam sein kann. Und endlich noch die Samtkappe die au6i in diesem Herbst wieder Triumphe feiert. Ihre weiche Form, ihre malerische Wirkung sind :mmer wieder der Grund für ihrc^ große Beliebtheit. Neben ihr stehen Samthüte, vielfach nur in kleinen Aenderung^n von dem T-dP der weichen Kappe abwei-6Fnd. Will man die .Hutmode des Herbstes 1S35 mit ein paar Worten kennzeichnen, so läßt sich feststellen, daß eine ?!^rbindung von '«blichter Einfachheit der Formen mit kleidsamer fast malerischer Wirkung angestrebt '^t. E v e l i n e. TÄnn allerdings. .Äellner: „Min Herr, in den Tischtuch hier ist mit der Zigarette «in Loch gebrannt. Das müssen Sie mir bezahlen." — Gast: „Das ist doch >llcht von mir!" — Kellner: „Sehen Sie, so ist es. Der Herr, der vor Ihnen hier saß, behauptete, er sei es auch nicht getvesen". Die Sklnzelmannchtn der Sausfrau Kleiner Aufmarsch neuzeitlicher Haushaltshelfer Das rolleitde Vaschsatz. Bon allen Arbeitstagen der HauSsrau bringt dtt Waschtag die meisten Schrecken und die schwersten Lasten mit sich. Schon allein der Gedanke an das Hin- und ^r-schleppen der schweren Wannen, des Waschkorbes usw., kann einem daS Gruseln bringen. Da nun die moderne Technik schon seii Jahren emsig an der Arbeit ist, um auch der Hausfrau ihre Arbeit nach Möglichkeit zu erleichtern, so hat man jetzt auch diesem Uebelstand abgeholfen. Da ist für die leichtere Bewegung schwerer gefüllter Wannen Wäschekörbe usw. ein lenkbarer Roller geschaffen worden. Er besteht aus verzinkten, rostfreien Teilen und kaml unter ovalen, runden oder eckigen Gelassen verschiedener Größe befestigt werden. Ohne irgendwelche Mül>e wird dann die Wanne oder der Korb auf diesem Untergestell überall dahin gerollt, wo man sie gerade braucht. Sin Teetisch mit eingebauter Värmeptatte. Für die Erhöhung der abendlichen Gemütlichkeit ist der Teewagen ein guter Kamerad. Man kennt sogar schon Ausführungen, die mit einem kleinen Bücherschrank oder mit einer Leselampe zusammengebaut find. Neuerdings gibt es Teewagen die eine elektrisch beheizte Wärmeplatte besitzen, die, mit einer Glasplatte überdeckt, bei Nicht bedarf unter die Tischplatte zurückgeschoben werden kann. Ein wertvoller .Helfer, der der Hausfrau die Sorge um die Warmhaltung des Tees abnimmt. Die neue Pellkartoffelgabel. Pellkartoffeln beim Schälen in der Hand zu halten ist nicht nur unhygienisch, sondern auch schmerzhaft, iveil die richtige Pell kartoffel heiß sein muß. Speist man jedoch die Pellkartoffel mit einer gewöhnlichen Gabel auf, so zerfällt sie leicht in zwei Hälften. Dies verhütet die verzinkte Gabel, bei der in der Mitte ein längerer und rundherum drei kürzere Zinken angeordnet sind. Mit Für die Kleinen j^eilügt ein kleiner waschbarer Stoffrest von Leinen. Kunstseide o<^r Baumwolle, ein« farvt^ und gemustert, um sie für jede Ge-legen^it praktisch, einfach und hübsch zu klerden. Leichte Stickereiverzierullg oder Smoknäherei, aufgesetzte Kälbelchen und Schleifengarnitur, sparsam angebracht, lassen den sonst ganz einfacZ^n Anzug jestlicher c,;jcheine!r. dem längeren Zinken rollt man sich die Kar :offel heran, bis man sie richtig aufspießen kann. Die ringförmige Anordnung der übri» gen Zinken verhütet ein vorzeitiges Platzen der Kartoffel. Ovales Sieb und Millen von Ganeieren Um beinl Eingießen von Tunken in dis Saucieren ein Begießen der Steimvände bei ^^enutzung runder Siebe zu verhüten hat man jetzt besondere Tunkcnsicbe hergestellt, die'dieselbe ovale Form wie der Tunkenbehälter besitzen. Mit zwei Haken und d^'m Griff liegt das Sieb auf dein Tunkenbehälter fest. Nach dem Einfüllen gießt man aus dem Sieb die Rückstände in die Pfan« nc und stellt dabei das Sieb mit den beidei: Haken auf den Pfannenbaden. Der gebogene Griff li-egt auf dem Pfannenrand und verhütet ein Abrutschen des Siebe?. Kein Anbrennen mehr in der Bratpfamk! Eine neue Bratpfanne stellt sich vor. Bei dieser aus Stahlblech gepreßten Stielpfanne ist der Rand ringsherum tief nach un-ten gezogen, sodaß zwischen Pfannenboden und Flamme ein ringförmiges Luftpolster entsteht. Dadurch gibt es kein Anbrennen der Speisen mehr, auch kann die Flamme nicht in das heiße Fett hereinschlagen. Ter kußartlge Ring sorgt dafür, daß die Pfanne immer gerade steht der Hohlgriff dafür, daß man sich nicht die Finger verbrennt. Die stehende Zahnbiirste. Die teils recht unpraktischen Zahnbürste',-ständer sollen dadurch überflüssig gemacht werden, daß am Giiff der ^^ahnbürsti' ein kleiner Sockel angebracht wird, anf dem man die Bürste ausrecht hinstellen kann. Für diese Bürsten gibt es einen besonderen Verschluß, bei dem der Sockelfuß gleichzeit'g als Verschlußteilt dient. Eine Bürste mit Gummischlaufen. Beim Bearbeiten von Teppichen und weben mit .Haarbürsten wird außer dem Ätaub auch nmnche Gewekvfaser angerieben. 4S199. Das reizende Sniokfaltenkleld-chen mit Passonden Pumphöschv'n eigi^e: sich auch für feinen Wollstoff. En.: etwa Stoffs 8N cm breit. Bunte Beyer.-Schnitie für 1, 2 und Z Jahre. K>V 38i>18. Der Ärmellose Spielanzuq u't mit abst<»c!)endem .Häkelzäckch:^ verziert hat Schrittschluß. Aufgesetzte Ta,chsn. Ecf.: etwa 1 m Stöfs, 70 cm breit. Bunte V cm br. B. Bst,er-Schnittt: f. 2. u. 7^. Schnitte fÄr 1, 2 und Z Jahre. HsX 3S619. Die vorn übercinandertnopscn^ de Pafse des Älqidchens ist mit abstechuidem Mlbelchen berandet Erf.: etwa em Slosi, MK1S. Hängerchen aus lustig gepunktetem Waschstoff mit gereihlozn und spitzem .Kragen. Erf.: etiva 1.;0 cm Sloss. As) cm br. B. Bctier-Schnitte 'ür l u. 2 5KSS41» !jcs»4» ZSS,L «Z7Z A»1000/tt 39b25. AermelloseS Hängerchsn mit bestickter oder gemusterter Leibchenpt^sse Am Saum z>vei Säumchen. Erf.: <-'Nva W cm Stoff, 80 cm breit. Bunte Beyer-Schnitte für l, 2 und 3 Jahre. 8K 272. Praktische Windelhose urit Trügern und verstärkter Flanelleinlage. Erf.: etwa 80 cm Stöfs. 80 cm breit. Bunter Beycr-Schnttt sür l Jahr erhältlich. 8K 3SS05. SSuglingshenrdchen mit Spitzen «bschluß und leichter Punttstickerei. Erf.: 3ö cm Stoff, 8 0cm breit. B Beyev-Schn. erh. SK MM. Säuglmgshemdchen. nrit ang2. .sl^ittenen Aermelchen mit Spitzenab'chluß am .Hals. Erf.: etwa 35 cm Stoff, 80 :nl t»r. Bunter Beyer-Schnitt erhältlich. 8K ä842v. Baby-Jäckchen aus Waschstoff. ^.^fse und Aennelblendeil gamuistert. Erf.: 50 cm einfarbiger und cm geniusterter Stoff, je 80 cm breit. B. B.m breit. Bunte Beyer-Schnitte für 1 und Z ^ Krh. K>V 39SV2. Trägerhemdchen mit Achsel, schluß, Langettenberandung ulld leichter StickereiverAierung. Erforderlich: et'Ma 40 om Sbo>s>f, 80 cm breit. Bunte Beyer, Schnitte 1, 2 und 3 Icchrc erMtliA. KK 4SLV5. Eittelanzug mit Riiglanform mit leichter Buntstickereiverzicrung nach dem Beyer-Abplnttnruister Nr. NI00t)/ll Erforderlich: etwa 1.30 m Stoff, 80 cm bre,t. Bunte Beyer-'Schnitte sür 1, 2 u. 3 I. erh. 4KZ97. .Cleidchen mit Reihfält hen unter der vorn geknöpften Passe^ dcr die Aermelchen angeschnitlen sind. We:s;es .Ärä-gelchen. Erf.: etwa 1 m Stoff, 110 c.m breit. Bunte Beyer-Schnitte für 2 und ^ Ja-Hre. „ZW»riVorer Rummer AS1. EonTttag, den 29. September 195c>. größereil SchollunH voll Stoffen, Llw' fern und dgl. ist eine n<'lle Handbürste bestimmt die nur auf dem äuheren Rand mit Maaren besetzt ist. Der Mittelraum besteh! aus zahlreichen meichen Gummischlaufen, dl<' die feinsten Staubteile anziehen und vom Gewebe abnehmen. Man hat mich dem gleichen Prinzip auch Besen angefertigt, die den Bsrzug besitzen, beim Fegen den Staub nicht mehr aufHuwirbeln. Die Erzeugnisse sind handwerklich hergestellt und von hoher QualiM. Wird ein Kinderwagen von der Strohe in die Wohnung gefahren, hinterlAht er bei feuchtem Wetter unangenehme Radspuren auf dem Lciufer oder Teppich. Diesen llebel-stand will eine Schutzvorrichtung spurlos" beseitigen die aus kleinen Lenkrollen besteht, die unter die Räder geklappt werden. Der RadspurschujK ist fiir alle Radgri^f^en und -stärken, auch für 'Scheibenräder, antvend-bar. Fi'rr die moderne .^lausfrau ist es voll größter Wichtigkeit, das; sie »Iber alle Reuerungen altf dem Gebiete der modernen Haus Wirtschaft auf dem Laufenden bleibt. Aus der Fülle der neuen Erfindungen wird sich gewiß auch fiir sie das eine oder andere <^rät finden, das ihr ein wertvoller .^-»elser w«^ wnn. bei vchlantbetts-Nrei»! Ein englischer Arzt, Dr. John H. Anderson, hat sich kürzlich Wer die Gefahren, die n?it den bei Fra«n, aber auch bei Männern beliebten Schlankheitskuren verbunden sind geäußert. Die von ihm behandelten Patienten waren, bevor fie fich der Kur, von der sie eme Abnahme ihres ^ibeSumsanges erhofften, unterzogen, alte vollkommen gesund. Erst die angewandten AbmagerungS-mittel erzeugten die KrankheitSersl^wung. Beispielsweise hat er einmal einen Ge-schästsman behandelt der, abgesehen von sei Ner beträchtlichen Beleibtheit, sich in bester lSvperlicher Verfassung befattd. 5!^ der M-magerungs?»»r, die der V^nn dmchimachte, tzerlor er im Verlauf von 183 Tagen 1b8 Vfulrd. ?bber nachdem er die Behandlung einHesteltt hatte, stieg das Gewicht wieder an und hellte wiegt er noch IL Pfund mehr «ls.vorher. Das ist >iach der Behauptung des Tanz vor!U>lmdert schaut er «sie an und sagl treuherzig: heiratend llin Gottes willen, wi« komnlen sie darauf?" Da muf; ''iriaile aus volleiu Hai^ss laii)en.' Der Abend verläuft in bester Stiiilinung. ^il einer Äinzpause führt Ariaile i'>ren Ptirtner zu ihrem Stiefvater, der zioar s''hr nett, aber doch au6, ziemlich zurlickhalten?> zu Tom ist. „Papa", sagt ^.'lrialie nlunter. „ich habe Mister Halifax' von deiller Automatenlainm-Ulllfl erzählt. Er interessiert ssch Iebl)aft da» fiir. Willst du ihul deine schbne Zammlung nicht einmal zeigen?" '^^ouiot nickt Tonl frcliildlich zu. „Ah . . . das ist eine Ausnahinc! Sie m« teressieren sich auch für Automaten? Tat. sä Vilich? Das frent mich. Weml es Ihnen nugenehlll ist, bitte ich Sie, mtr gl'-'ich z» fellpn." „Mit Vcvgni'igen, Mister ''^milot!" » Zie treten ails dein Rittersaal auf den lin-«ic^vi'dnüch lange,! ssorridor. ^.Mamus und mciil Reich", erklärt Ariane. ...'!>ler siitd unsere stcmenclteii. 'Z^ie Herrlichkeiten liaben ihre Räilin^" auf dt'r linderen Teitl' iln rechteli?^lügel." „Der Rittersaal befindet sich nllo in der Mitte und trennt elvn rek> Psund und mußte ins Krankenhaus gebracht werden. Ihr Puls zeigte eine starke Beschleunigung,, der Atem gillii kurz und der allgemeine Mrperzustand zeigte alle ?tnzeichen einer gefährlichen Schwtt-alle Anzeichen einer gefährlichen Schwächung. Nur mit Mühe gelang eS die Patientin überhaupt ain Leben zu erhalten. Alle Frauen, die der „schlanken Linie" zn liebe mit dem Gedanken einer gewaltsaulen Abmagerungskur spielen sollten dies unter keinen UmsMnden ohne ärztliche Neberwa-chung tun. Die Schäden, die durch Einnehmen irgendwelcher GewaltprSparate verursacht werden, find oft so schwer und nachhaltig, daß man lieber die ein wenig M rundliche Figur in Kauf nehmen sollte, zumal stch ja die meisten Frauen bei dieser leichten Mlie durchaus gesund und wohl Mlen. Die Derschledendeit der Seifen Wir .^lturinenschen erblicken in der Seffe eines der wichtWen Bsdarfsmittel. denn ivolhl keines wird so viel und so vielseitig angetvandt wie die Seife. Als Toilet-ten!si^ dient sie zur ^lieinigung des Wr-pers, als Kernieife zur Reinigung der Wäsche, als Schmierseife zur Reinigung in: Haushalt, dazu konimen noch die besoi,deren Medizinijschell und kosnletisc^n Seiftll üslr. Wenig l^kaunt ist aber, wie die Verschiedenheit der eiitzelnen Seifen zuiswnde ki-iumt Nach Plinius haben st!^n die alten Deutschen eine feste und eine flüssige „Ätibe" hergestellt, indein sie Holzas6)e lnit Fett verkochten. Je nach Art der A'scl)e wllrdc die Salbe steif oder il>eich. Noch vor »'inigen Jahrschnwn fertigte man sich nllf den, Lan- .Letzt find wir in dem Seitengebäude", lnacht Ariam aufmerksam. ,^«r sind die Schätze untergebracht", erläutert der Bankier, „die mein Vor^irger, der seltsan^ Schwede Torsten, sammelte." Er bleibt an einer Tür stehen. „Dieise Tür führt in den Autoinaten^aal. Durch die llächste Tür. .. dort, gelangt man >'lir WaffensamiUillMg. Älnn schließt sich die Jnkulla^lisanlmlullg an und zum Schluß eine riesige Pnppenlammlung, die zwar iehr interessant ist, aber für mich nichlS l?edeu-tet." Boulot schließt die Mr ouf, und zu dritt betreteil sie deil großen Saal. Eine seltsam muffige, bedrückend wirkende Atmosphäre herrscht hier. Tom blickt uln sich. Es ist tatsächlich wie ill eineul Panoptikum. An den Wänden stehe,l ^figuren, «ine neben der anderen. Der Bankier ,nacht dell i^ü.hrer. „Bcginnell wir nlit denl kämpfenden Ja-llitscharell. Schalieil Sie sich ihn genau nn. Es ist eine gnilz n>undervolle Arbeit und stninlnt alls dein fünfzel>nten Jahrhundert." Tom betrachtet die Figur aufmerksam. Eili lebensgroßer Krieger in türkis-cher Tracht, mit wilden, leihenden Ailgen nnd geschwungeneln Schwert steht vor ihm. „Schalt, daß sich der Ianitfc'^r nicht inehr bewegt", lneint Miane. Bonlot lächelt. „Er bonx'lit sich iv!!.'c4!r. Morris hat ilfl^ In Gnng gebracht. Morris ist nämlich lnein Mechaniker. Mister Halicar. den ich eigen? fiir nieine Snmm'.llng enj^i-aln^ l'nbe. Ein ^^!enle. n>lr fast stum^n. Der kk'ine Kerl sieht aus wie ein de die Haushaltsjeife aus die gleiche We.ie all. Die nlvdernen Seifensieder verwenden freilich nicht mehr die AsÄ)e, sondern sogleich dos iil dieser entiialteile wirtsam? Aetz^li oder Aetznatroll. Knli gibt weiche, Ratron feste Seifen. Man wnn deshalb auch flüssige oder Schmierseife — die aus' gezei:^t^ reinigt und zugleich desillfiziert — in eine feste Seife umwandeln, in^m nlan sie in Wasser löft und dann Salz zu-setzt. Es enisteht hiebei ein flockiger Nieder-schlag, den man abtrennt und zusainmen-Preßt. FÄgt man vorher etivas Parfüu, da. zu, so hat man auf billigste Weise "in^' vor-Mgliche, wenn auch nicht gerade elegant geformte Toilettenseise. In den Fabriken )vird dergleichen Seife ill verschiedenen Presi'N geformt. Soll die Seife durchsichtig leiit, danll lvird sie erst nochmals in Sp'i'itus aufgelöst lmd der Spiritus abdestiliiert. Eiil Prächtiges, von donl bekailnten .'kiallsarzt Professor Hebra herriihrendes s^aarrein:-gungsinittel ist der „Kaliseifeldspiritus". eine Airflösullg von SckMierseise in Spiritus, die auch gegen Hautkrankheiten cii's'erst wir« klNlgsvoll ist. Wein aus Holunderbeeren Wer Zeit und Gelegenheit hat, .Holunder« beeren zu sammeln oder prlZiSlvert zu kaufen, versäume die Gelegen^!t nichts ES lüht sich daraus ein gailz hervorragender und beköilliinlickier Weinling keltern, welcher besonders als GWHwein bei Erkältungen und Krankheiten sehr gute Dienste leistet. Solche Glülhiveine bereitet man, indem man de» Weinling erhitzt und sofort beim Aussetzen einige Nelken, etwas Stangeilzimt und e»ne Scherbe Zitrone beifügt. Selbstredelld auch etivas Zucker, je nach ic^rsönlichein Geschmack Beim ^mmelli der Beeren ist größte Vorsicht aln Platze. Nur der Bauin oder hoch-strauchige Holunder „Sambucus »liger", mit schilvarze, herabhäilgenden Doldell uird rötlich gefärbten Stielen darf verivendet werden. Zwergholunder, Attichbeere „Sambu-cus obulu". das ist der niedrige, strauchartige, kleine Z)vergholunder und der scharlach« rote Holullder „Sambucus racemola". init dicht !bel)aarten Bliitenrispei:, sind tetnes-faNs zur Weinbereitung zu verwenden. Die Kerne diaser Beereil enthalten Oebe, ivelche gesundheitsschädlich sind. Zur Weinbereitung venvende mail nur ganz reife Beeren, ltn-reife Beeren, Stiele, Stengel uird Blätter mi'lssen entfernt iverden. Die reifen Beevell Zlverg. Aber avelch ein Meister ist er in seinem s^ch! Er plagt fich damit ab, den Mechanismus der Figuren wieder instand zu setzen. Don Janitschar hat er bereits in Ord. nung. Einen Augenblick! Sie sollen chn !c-gleich kämpfen sehen. Aber treten Sie zurück! Er holt weit aus!" Der Bankier stellt sich hinter die Aigur irnd hantiert an ihr. „Achtung! Es geht los!" Ariane und Tom erschrecken, als sich mit einem Male die Figur reckt den Kops bewegt. Die Augen rollen wild unld plötzlich hebt ^ Ianitsi^r d«n krummen Säbel und beginnt zu fv^n. Voll Staunen und Bewunderung '»hen fie zu. Es macht den Eindruck, aßs ob ein 7«Mr-licher Menfch kämpfe. Sie kargen nicht >mit chrem Lob» al< die Figur nach wenig Minuten den Säbel wieder finlen läßt und dann steif mch starr dasteht. „Ein StaatSstück, Mifter Boulot! Unheimlich, wie der Kerl fi-cht! Ich möchte nicht in seinen Säbel rennen!- Boulot lacht. „Das würde ich Ihnen auch nicht empfeihlen!" Dann betrachten sie die weiteren Figuren. Da ist .zlUTlächist ein Trompeter in Lands« tnechtimtfo?m, der ihre Aufmerksamkeit fesselt. „Mein ältestes Stitck!" erMrt der Bankier. „Stammt aus dem Jahre 1Lb0. Hat aber biS jetzt allen Mkhen, es wieder in Gang zn setzen, getrotzt. Dieser Tromvetsr 't'sl s.'in 7^nstrnnlent zum Munde führen und ein Stiick Ipielen. Mch der Ähwnit muß es werden geivaschen zerquetscht, mit lvch^'noem Wasser übergosseil und gekocht. Nach 'XUl Abkühlell wird durch ei» Tuch oder abgepreßt, dann Hefe und Zuckeriöinl'^i ^l>-gegeben ulld unter Mrverschluß gegoren. ftie cke Mitte h. Heiß geiOtte« Hühner. Lerschieo^'ne.-Wurzellverl, wie Ztviebel, gelbe Uüben, Petersilie, Paftinak, Sellerie lind Pore.? wird sein.n-udlig geschnitten, nrit «^in^m Lori)?!'v-blatt, einigen Pfeffer- und NeugenZürzklir-nern. Essig und Nasser gediinitet. Wenn .es halb weich ist, gibt man die iranschierten. ro-hen .Hühner hinein und läßt sie luch^:,, bis sie M'ich sind, aber nichl z^'ril-illen Mein jerviert die Hühner saint ! und Saft ill einer tiefen, rul'.iicll ^.ylisstl Die ill der Mitte ansgehäu't?.'? Hi'lhneritü le schlnalzt nlan noch nlit in .'^utt'r g^'röst^-sl? Seilllll<'lbröseln und Petersilie a'.» h. Rindszunge auf türkisch, Art. Eilie frische Zunge wird eine Stlilldc Inn^i >n Salzwasser gekocht. abgc^>'^i'.'ll l ul-t Speckstreifen reick? gespickt. Dann legt inan sie in Butter (U'uilstbutter) nlli) 'i.r.lel.eiundzwan!Vifltaltsend Dollar gekauft. E? ift ein« prachtvolle Arbeit! Betrachten Sie einmal den geschnitzten Kvpf, der ist ein Kunftwerk für sich. Nrfprünalich war alles beweglich, die Augen, die Obreil logar: llter d!,' ^ignr »"d fo'nin^ dara-u-s wieder zurück. SDnnwsi, fvn 1HS5. DJ „Marlborer Geltung" Tkummer ??1. Die Briefmarke eine ZufallSerfinbung Mr. Rowland Hill bezahlt für ein Btädchen einen Schilling Don Dr. Bartholomaus Drlftvner Di« Geburt der Briefmarke ist, wie so inanche te5) als -profz einer alten ??orkshire-Familie geboren wurde. Cr war Mathematiker und ans besonderer Neigung meä^nischer Erfinder nnd Bastler, bis e-r ^ als 30-Jähriger fi'»r Politik interessierte, in das Unterhaus gewählt wurde ui?d MM beson>ders philantropischen Reformideen nnd Versuchen nachging. Man er^^'lihlt folgende hübsche Anekdote. Ms Rmvland Hill eines Taqes in den Vi>rortstraken seiner Stadt spazieren gin^i bemerkte er vor einem kleinen .Gänschen einen Brieftrüger, der laut nach dem ?mv-fänger eines Briefes, den er in der ?>and hatte, rief. Darauf kani atls einem >^^attse ein frisches funges Mcidchen, nahnl den Bries priifte die Aufschrift aufmerksam und ivandte ihn hin und ^r. Dann fragte sie nack> den, Preis ehe sie ihn öffnete (das Porto ivnrde bis dahin iinnier von den» L^mpfänger gezahlt) und gab ihn dann dem Briefträiii".-Nlit er-sichtlich schnrerzlichein Be.dauern zurück. „Ein Shilling Porto ist viel zu teuer für uns", sagte sie dabei, „obnwhl der Nrief von meinem lieben Bruder ist. Nehmen Sie ihn nur znri'lck." Der menschenfreundliche Rowlaikd 5'^isl, der dies init angesehen hatte, trat nun hinzu nnd bezahlte den Shillin>^ um dann lachend den Pricf denl jungen Mädchen anszuhändisien. s^leich darauf aber war er erstaunt über die Meichgiltigkeit, Nkit der das Mädchen nnn den Nnlschlaq öffnete. „Lieber (''err", liestand sie ihm schlies;--lich errötend, „drinnen in den, Brief steht nämlich garnicht?. Wir sind so arm, mein Bruder nnd ich das; ivir nns ein Mittel, nns brieflich zu verständigen, au'^qcdacht haben, ohne dafür auch nnr einen P'enniq ans zugeben. Durch kleine Zeichen auszen auf dem Umschlac^ teilen wir uns gegenseitig alles nlit, was wir wissen wollen, ohne daß wir die für unseren schinalen l^^'ldbcntel viel zu hohen Portokosten zu zahlen habcu." Ueber diesen naiven kleinm Betrug nius;-le nun der menschenfreundlich? 5iisl laiu^e nachdenken nnd da begriff er das', das slanz>' bisherige Posts^steiu unmös'sich war, das^ e? geradezn zn solchen i?isten heraiiaf^rderte und deslialb von (^rnnd anf geändert wer den nn'ltzte. Iln Jahre 18'^7 verfaf^te 5>ill also einen Beri'cht über „Die postalischen Resormnot-wendiqkeiten, ihre Bedentnnsi und Mögliche leiten." (5r erhob darin ohne Umschweife die ?sordernng nach einein einheitlichen Brief Porto, da'? künstighin nich; mehr als 1 Pen-ny betragen nkid von dein ?sbs>'n.der bezahl! werden solle. (5in (Einheitspreis für das ssan ze (Gebiet des Bereinigten Königreiches. (5s gab natürlich, besonders unter den Postbeamten viele Leute, die ilber sold anch der Finanzminister hatte schwere Bedenken. Aber das dainalige Miinsterinni und Nnter-hans waren eben refornisrendig nnd wagten etn'ns. Nowland ^'^ill nutrde Ansang zunr (heneralpostineister ernannt, nnd loenige Wochen daraus erblickte die erste englische Pennti-Marke niit d<'in Bild der sungen Königin Viktoria das Licht der Welt. No-ck) waren jedoch all^.'rhand Widerstände, tn'sonders der Bürokraten, zn überwinden und der sriedliche ^^iowland 5)isl zog es so--eutnny des Obstes als Nahrnngs-mittel beruht aus soiileni (^halt an Nähr-salzen und Vitaminen. Au^rdenl ist iu d«!n meisten Früchten Zucker in leicht ver'iauli-cher t'^orm enchalten. Die Fruchlsällr«?,, bedingen den angenehut erfris6)enden sch-nmck. Ob^t wird nicht nur roh oder in Form von K^ompott genvsscn, sondern nian verwendet es auch zur ^Herstellung von Mar n,ela>den und Obstioeinen. Die alkoholfreien Weine durften als gilte Mhrungs- und Erfrischungsmittel angesprochen nxzrden. Aw Aufbewahrung von Obst kann nur ein Raum d^en^n. dessen Lüflnng keine Schwie-rigkeitmi bereitet. Anch ein gewisser Feuch-ti^Leitsgrad ist nobwendig, doch darf dle s?euchti. vor allem frostisreie Bodenkanimern, die man dunkel hält. Nur gutes, flefkenloi.' Obst sollte man lagern. minderivertisteZ dti gegen rechtzeitig verbraurkvn. No.psel un> Birnen, die man rch genieszen will, reibe man vorher nlit einem sank>eren Leinentn-l' lrb. Gedörrtes Obst hat infolge seines Was-serverlnstes einen verhältnismäßig hoh?!l Nähnvert. Bei nchtiger ^^ubereilnng ist es sehr bekömmlich. Ol'st. das man trc>ckn(n will, mnk man ^'i trocke^ieni Butter alines,-men. Bor allem bewahre man es lnsiig nn^, damit sich kein Srhiminel bilden kann, ^i? Viesen ?^-älleir wirkt getrockn-^tes '^b^t lerii-dezn als .^>eilnttttel. Wir orinnern in di<' Wirknng getrockneter Pflaumen gegen Ber ^vV?llNlg innid an den Erfolg aetrorkneti'v 5>eidelbeeren im ^-alle von Diirch^all. Die bereits erwähnten s^rnchisäuren be-stiinnlen nicht nlir den Wos>lg>e!chnmcl des Obstes, sondern entfalten c^leickzeitig eine unschätzbare, verdauungsani'eg.?nd<' ^ast. Vor allem nchuien sie teil an der ^jerle^nng der Ein>eiststo^'fe. Ans diessem l^'/rnnd ist e? ompfehlensivert. regelnläs'.ig nach Tisch e»-was Obst zu essen. Der Zuckergehalt de? Obst ist gesund! Obstes steht in engste^, Zu^amüienhang init der Einwirkllng von Ionneiin^.irnn x'ul nxirmen Iahren ist das Obst r'lmä,^ig besonders zuclerreich. (^^chindheit schädlich :lt unreifes Obst, (^ine Ausnlihnle vau-'ü um-chen unreife Stachelbeeren, sofern sie geschmort werden, ,'innl Einmach?,l oder Ans lieben nehme man grundsätzlich t?in Hr-Iz-reifes Obst, auch dürfen die F-rüchtc ni ht vonl Bauin geschüttelt ivorden sein. Bei ?L<'intranben schn?erken diejenige.. Beeren besser, die locker sitzen. Dicht sitzende Train b.'n stelzeit daher im allgemeinen niedriger iul Preis. Mit '^,'echt erfreuen 'ich Obst^aite größter Belieblf.'.'il. Uilbegrenzt ist ihre Ber.iien-dungsinöilichkett zu Llniouadeir '.«nd Suppen. Besonders werlvoll sind Obstsä'te 'ür .'llinder nnd .islranfe. (5? gibt kanm cin besseres (^^etränk al5 naturreinen Obstsait. Die 5terili'ierltng des Obstsasies wird durch den (behalt an ^Fruchtsäfte erlcich!ert. B.'i.n Sterilisieren brauchen mlr die Schimniel-llnd >>efevisze abgetötet 'n nierden. die bereits l>ei einer Teinveratnr von 8s) l^rad al>'tertx'n. In der ,'^lasi-s'e soll zwischen dein >tork nnd dem ^rncht^saft ein Ramn von Abeffinifche Krauen opfern fllr die Verteidigung des Daterlande< F ! D ^ 2 bis .'i Zentrmeter freibleil»en. Tic werden vor dem (Gebrauch in kochelri>em Wasser gebrüht. Damit die K«>rki! nicht a-ts der Flasche getrieben werden, bindet n^.n sie mit einem festen Faden auf der Alas^ie fest. Die so verschlossenen ,'Flaschen wcr^.en bis zum Kork in ein Wasserbad gestellt, dann ?s) Minuten lang aus 8<> (^rad Celsins erhitzt. Nach dem Abkühlen können die .Flaschen versiegelt werden. Zur Saftbereit.ul-ss dienende Früchte können uyd sollen vollreis sein. Peinliche Sauberkeit bei der Bere'tung der Fruchtsäfte ist unerläf;lich. Die Flalchvti sind vorher gewissenhaft zu s^iwefeln r mit Salvzilanfguft zn reinigen. Ol'stisnvvcn uvr'^en von fast allen O^'st-sorten bereitet. Ausgezeichnete Obstsuppen gelben en. Aprikplen, Pflaumen, Johannisbeeren, .^linrbeeren und .<>agebutten. Je nach der Friickit und deni persönlichen l^schmack sind unterschiedlic!,e Zuckerniengen erforderlich. Obstsnpvei, find allgemein lieliebt, iveil sie nich: nnr nahr-nnd billig sind, sondern obendrein an-genehin erfriscs)end schmeckcii. Man reicht sie geri, zu Mehl- o>er l^ries;klö^;eil oder bringt sie auch für sich allein aiif Vn Tisch. Obstsuppen können warin i^der kalt serviert nvrden. Lanj?? schlafen ist gesund! In der wärmeren Jahreszeit Pfle^.^t d<»r Mensch früher auszustehen als son.st viel früher, und er kosdet ebenso das souing.' Tageslicht bis auf die Neig? aus und Icgi^ lict) auch erst spät zu Bett. soll nun -jn in Abrede gestellt werden, daß der Mnlch 'o ctioas wie einen Winterschlaf brailcht^ u.i!i danttn schläft er anch im Wiitter viel inl'erge,l-spaziergang, ein zeitiger, eiülms gairz ^'lrr^ liches ist, und daß liiaii al>end.5 nach getancr Art'eit am liebsten gar uicht zu Bett gel^cn Nlöchte, denn so ein Sommerabend ist bekannt genng, als daß man seine '^tjonnc Nl'ch zu schildern brauchte. So vernachlässig: nmil also inl Sonlmer seine Gesundheit da durch, daß man M wenig schläft. S.chlasen ist durchaus nicht gleichbedeutend mit F^.n-« lenzen; der Körper braucht dea festen Schlads, um seine Kräfte aufzusrisjicn^ un^d ist der Mensch noch juug. dann dieitt der Schlaf auch zum ..Aufbau", zum ungenörte,, Auf und Ausn>achsen. Dazu gchöri ,^kit oi>er. mit anderen Worten, eben ei,' c^enü-dt'r weckt, dainit sie mir die Schul', nicht lxisän-men. Sehr selten wachen ^ind/r von telb'i auf. ein Zeichen d^af'ür. daß sie noa^ nimt aus-l^cschlafen haben. Jede Multe? weiß, wir gmu'am es ist» ein Kiird dem Schlummer zu entreißen. (5s erscheint dsber unb^gr.''!-lich, daß vmi der Schule der ärztlichen z'^er-'derung des Ausischlasens der ^iiider. aurli der größeren, nicht entsprockven nnrd. ".'ttcr auch Erwachsene mögen sich nicht verleiten lassen, ^veniger zu schlafen, als sie eben uii be^dingt brvnckien und als erforderlich isl: sieben bis aM Stiknden im Son'mei! a1U bis nenn Stunden im Winter. In Addis AHeda saiiden groß« Frauenveria liiinlungen statt, in denen l'ejchtoss'^u nmrde, das; die abessinischen Frauen sich durch Spenden von Geld und auüeren U)ab),l an der Landesverteidigung beteiligsn sollei^. ^'^^ier sieht inan Abessinieriimen, die ilnv l^lld-spenden auf den Tisch des V'irsattttnlun^shailj.s legen. (Weltbild-M) d. Arnika gehört zu den Heilkräutern, welche die große Apotl>cke der Natnr 'ür uns bereithält. Bekannt und l»clie^t st die alkoholische Arnikatinkttir als Einre >nnl-tel bei EntMndnngen nnd Tchwellunt.en. li^ i rhennratischen und gichtischen Berhäriungen. zur Anfsnugung von Blutergüssen nach renknnlM. Ue'belriechende, schlecht li''iZende und mit Eiter' bedeckte Wnnden zeigei, natti dni ?lnsn'aschen mit Ärnikan>assei- bess<'re v>eilllngsfortschritte. Bei iv'an'elent^lindin'« gen sind Pinselnngen mit verdünnter Arnikatinktur ^cher (Gurgeln mit Arnikat"e ein anstie^eichnetes .?»eilmittel^ Innerlich wird Arnikatee b<'i Erschöpfinigszuständen ge^on? inen. Docl) wird es sich empfehlen, Arnika innerlich nnr au' (^^rnnd einer ärzlich^'n Anordnung zu nehmen. Donerui^g: Für dei» itlnerlick^en Gebrauch: 1 Teelössel aoll Blüten mit ! TaTsse l)<'is?enl Wasser ül>erci!«;s^?n. sünf Minuten ziehen lassei?. 1 bis L Trop'en Arnikatinktur pro Glas Wasser- Ichlu.kiveise ^ ^rii^ken. Für Nm!lchläge: l Eßlöffel v'>ll aus Liter Wasser. Gurgeltnasser: W b's Tropfen Arnikatinfur Prc Gla^, Wasser. b. St. Z^ranziszi-GIijcklein. Moiiatsschrist für Terziaren und Franziskus-Frennde. ^ Iahreslx-mg .W Dinar. Verlag „Tvrolia", Inw?druck. ^Nariborer Zeitung" Rummer 2N. FUnf Indianer und ein Hund Meine Düchfe tnokt in Neu Mektko Bon Hermann «ruft W-i^. Verdammte Töle! ^ ^ Ich war damals noch weniger ein feiner Mann als heute. Zur Entichuldlgung kann rch nur anführen, daß Neu-Mexiko nicht das richtige Kl-ma hat um Salonheldci: zu ziichten. anderseits dieser harnilose Ausdruck einem überaus häßlichen indianischen Torfköter galt, der .'S sich m den Ävpf gesetzt, mich die drei Tage lns zur Haltestelle der Eisenbahn wider meinen Willen zu begleiten. Ich unterstrich meinen Fluch idur5l das Schleudern einer Granat-l'rucht, traf natürlich daneben und giftete nlich nicht wenig, daß ich obendrein' n^'ch nutzlos die Süßigkeit draufzahlte. In?olg^' meines Äenchmens inußte der Kötcr aber doch eingesehen haben, daß ich gelegentlich gespendete Knochen und Fleischreste nicht klZ Freundschaftsgvste aufgefaßt wissen w.'llte. und so blieb cr inrmer mehr zurück, bis er endlich als brauner ^^lcck mit der Stepp«, ver schmolz. — ^ JF) ritt unbekümmert und lustig in das Land hinein und war am ?lbond ein gut ^Ttiick über die Tagesaufgabe hinauSgekozn« 'mn. Roß und Reiter waren nicht mehr als notwendig müde--ich hätte mit le^nem König getauscht, als ich später im Schlafsack lag und den Pftifenrauch in die Sterne blies. Wie lange ich so geträumt: weiß ick) nicht; möglich, daß ich auch etwas geschlafen. ?lus einnml war ick) tZbcr vollständig wach und sah, wie dcr Pony den Kops hoch trug uild witterte. Dabei trat er aufgeregt hin llnd her. Im Augenblick lag ich neben dem '^ack. die Winchesterbttchse schußbereit, unö^ suchte irgend etwas zu entdecken. Dabei zer- .................. brach ich mir den Schädel, was den .?>cngst und schob mich hinter ein Tornoc so oerrückt mackien konn'e. Wölfe gab es hier uicht echne Scs'liden an V^üNld un? trges zu bemerken. Bis fast gege» Miit'er-nacht hielt ich durch, muf^e dann aber halten. Müdigkeit uild Hunger quälten Mensch und Ner. Ich normred. Feuer zu nracheu. Pfwckte den Pont? ganz kurz an und kroch bis dicht an den Rand einer leichten BiT^denerhe-bmN. Hier konnte ich benl hellen Moiü,-jchetn weit über die Steppe sehen und u>ar selbst inl Schatten des dichten Grases unsichtbar. Neben mir lag der Köter und einige Meter ab^värts tat sich au>5i bald der Gaul weder, ^r fühlte den lan!,en Ritt cbi-nfs.lls ln den Knochen. SMafen konnte ich troi> aller Müdigkeit nicht. Es lag etwas in der "^ft — lver im Felde geniesen o!^cr Jäger ist. weiß, ivas ich meine. Aber Stund? nin stunde verging--die innere Svannung blieb — ich begann schon init M'r lelscr zu wetten, wann das Ereiqnis eintraten würde da wurde der .Yund unruhia. Ich leg^e iihn: die Haich an^ den Sch''d''l und griff -um Mnchcster. ?Y?e bein, lllu, dreht skcki mein Kopf imch allen Seiten:, in dem verfluchten Zwielicht zwisckien Mondschern und Dänimerung war die- Sich^ nielir ols schlecht. ' Der Hund fuhr lieruin. als die Bande schon so an die Meter heran luar. Pier d:eier (^cntlemen kanlen vorsichtig qeduclt im Gänsema^ch angepirscht.Der Fiinft.' hielt wohl die Gäule. I-b nalnn de» erst.'n auf? ^orn und zog ab. Ini Knall fnl>r er boch und sackte nach der Seite zusammen. Die ^briaen tierschwanden int Steppena'.-.>X In wilden Svriingen settte ich etira NO Mctt^ nicht; andere Raubtiere kamen auch saun? Nor — höchstens--M^eibsinige — —V? Doch wcr sollte hier Herumstrolchen? Ich Ziatte den ganzen Tag keine Spur gesehen ' und am Abend ließ die Ansjchau nirgenldwo Lebewesen verniuten. (Gerade wollte ich Mick) ein wenig genauer umsehen, als dicht bei mir ein hartes Betten losbrach, giftig, lvar-nend und herausfordernd. Ich fuhr nicht schlecht zu!sammen. erkannte dann aber schnell daß lsich dort neben denl Dlstelsiestrüpp ni<'in anschnliegender Freund von morgen angefunden und nun immer energischer seinen ttriegcruf erschallen ließ. Als ich rhn halblaut anrief, schwieg er, blieb jedoch knnrrend mit gesträubten 5>iaren stehen und windele in der gleichen Richtung wie vorh?r der Pont?. Ich riß den Revolver l)eraus und sagte .^n>ei 'Schüsse in'die unsichere Keienk» Allcs blieb ruhig. Ob ich nach einer Weile wen-buschende l^eistalten sah oder mir das nnr einbildete, konn^<' ich i^ainals und kann i-h auch heute noch niSt unterscheiden. Nach diesem Zwi''«'->.'nsasf zo?? icki cs vor, meinen Nilhepla^^ etwas zu verl.'gen' und den Rest der Nacht nicbt mehr zii 'chlafen Freundliches Betun mit dem wachsamen Köt:r half mir über die Langeweile. In der Frühe sah ich mir die Sache an. Also do'li Menschen ^ — den Spuren nach Ind'a^ ner, so an ^ie fünf oder seckis Stück, batt'"» mich l>?!uch?l? wollen! .?>armlc>s anscheinend nicht, sonst wären sie osfen gekvinmen u^id hä'ten nicht versucht, mich einzukreisen. Das Bellen und S5)ießen hatte wohl ihre gnie Akisicht zerstört. „.^riegspsad" und ähnliche schöne Dinge gab es damals schon lange nicht mehr Doch sagte man den Mitgliedern einiger halbwilder Stämme nach, daß sie die von einer iv-ohlweisen Regierung gestifteten Rationen durch gelegentlichen Äraßen- und anderen Raub zu verbessern nicht abgeneigt wären. Vorsichtshalber hielt ich an diesem Tage die Augen noch offener als gewl>hnlich und bco-bachkte beson^rs den Hund, ohne Verdäch- . ........ und naut zu nehmen. Nitn lnek: es abwarten. Den Ponti. der bei deni l'ochii'niacht bakte, schuhte ick> nnt der genu!^; dt'n ionnte niemand holen. Dor >>und — ja. wo war derV Den hatte ich b?i de,n eiligen Stcl-luna-'wechsel gan^ vergessen! Aber zu j<'.n-ac'm Ilebcrlegen kam ich gar nicht mehr. Illeben den? Pferde tanckten lanalain. vov'ich'ig ^rei Köpfe auf, schauten an's5>einend nach l>er c-^elle. n^o ick nach meinem S'"lus^ lie^^^n nius?te. und veM'vanden dann wieder. Aber nrals vergina eine Weile derkn >^>ochspan-'^uug ich noch heute empfinde, als einer tev Strolch.' sick, balb erliob nnd de-n Fesseln des (^auls hcrmnarb?'tcte^ Das -schien 'nit SckMierigikeiten verkniipf'. denn der Ponv tanzte wie belessen und keilte nach allen Sei-^^n aus. So konnte ich nleinen Mann geruhsam vor das Re>fir helen^ Wieder d?r Schus;, dann ae^lte ein Eckreekensrnf. I'irm-te ein nnldes l^elieul: iri^ndw!' in: (^^ra^e "Nlßt-.' ein .^amds »liben. Nocki Iik^r'" i.ch wi, 5Mnd klaaend aufiaulen. sab zirei Schatten wix. Sckemen versTs'windcn und aber,nals war Rulle. Auch niein Merd stand nun still vnd sing bald zu gralen an. Ich wartete eine .Zeitlang gespinnt und begann dann iin ^i'l'ei''e um die '..ichtliche S'ene berun? .;n strei?^???. ,^nn'''5?st sti'.'ß ich auf feinen ..ersten" Mann. D'r ain', nie mehr anf einsähe Reiter aus! 'Z)er l^>danke ulrückdrän,^en.' ? endlich neben dem „Zweiten" stand Auch er hatte seinen WaaeiMlt mit d^m Leben bc, .^ahlt. (?s ^var noch ein ganz iunaer Mensch, l^l^ck^tens 18 Jahre alt. An? Finaer der lin-^on .Hand trug er einen ivertvolten Rino, der nicht in seinem Dorf gefertigt 'var. Da schwand auch bei ihm das B<'daue gehabt und wa-ren natürlich versckmmnden D^e Richtung ihres Abzuges konnte inich k>eruhig::n und so kehrte ich um. Ter .?^und l'at mich noch erkannt, als ich n?ich unl die Wunde bemühte. ?lber nach einer halben Stunde >var es aus! Ich l)iibe den Kopf uieggedreht und wohl aufb rin pWrmal sl-s'l"cken nmssen. l^e-nau iveii^ ich cs nicht mehr. — „ ^Am Nachmittag staunte mein Freund, der S'ationSverll'alter. nicht ''chle5>t, als ich mit einer Hundeleiche quer über de»? Sattel an-ge'ritteu kau, und unl cineu Spaten bat. Der l>artc Mnkee knurrt.' etwaö vou „Zitöler" Uiid „sentimentalem german". Nachdein ich ihln aber die Geschichte erzählt hatt«'. 'chivieg er ziemlich lange und meinte endlich: „Was hierzulande so alles vorkonimt — — und war doch nur ein Hund . h. Gestreckte Eierspeise. Auf je eiir Ei i Eßlössel .^lnorr-Hafetlflocken. I Esjlöis.l Wasser und das nötige Salz, l^u' ^ivquirlen und einige Zeit steljen lais.^i:, dunlit '»ie Haserlflocken aufguellen:' mit SchnlUlauch gehacktem Schinken oder geriebenent Käse bestreuen und dann.' wie jed.' ier^^ise in Butter stocken lassen. b. Petition Peters in Leipzig. Soceen ist der .«»tatalog für <'rschi<'ne>i. Der Lka- talog enthält sänttliche bel Peters crlchieue-nen Musil^verke sowie eineil SpezinUatalog für Orchester und Chorwerke. Ausge^vählte Neuheiten aus deul Jahre IM» sinÄ ;>^parat angeführt. Interessenten erhalten lveltero In formattonen durch den Verlag C F. Peters, Leipzig. b. Dig Leli>vei^eri» 5cke Zentrale kür ttslläelLtöräeruvx in I^U8anne Iiat IcÄr^Iied unter l^itvirkuns cker ma8SLedenvolclle cla^iu ke^tlmmt j^t. in ckia 1^eL!m!l< clor !^^li>vei?erulir ein^u^veiliLN. b. Wissen und Fortschritt. Das große Thema des September-Hestes dcr durch Vielseitigkeit des Inhaltes wie dur6) vorzügliche Ausstattung auffallenden Zeitschrift ist die Berichterstattung zur diesjährigen großen Funkausstellung. Interessant ist dcr Aufsatz „Die .Hängebrücke über die Cave zwis6ien Beograd und Zemun". Der Inhalt lehteu Folge ist außerordentlich reichhaltig und allen Gebieten der Technik cilt-noinmen. Verlag Brönner, Frankfurt Blücherstraße Ä». Einzelnummer I Mk. b. Iugoslavija. Auch die vorliegende Num-nier ist äußerst geschmackvoll ausgestattet und legt Zeugnis ab von- dem hohell Stand dieser allgemein beliebten touristischen Zeitschrift. Die Wirksamkeit der durchaus mehr-sprachi'i gehaltenen Beiträge ist durch Pracht volle Bilder unterstrickjen. Die ungen>i^hn-lich reichhaltige Folge schließt mit einigen Kurzberichten und dem Reisediellst. Verlag in Split. Im Iüchtigen Zeit sagt sein — eine der tiefsten Dentunge,i des nletapht?sischen Ortes der Fran. Gertrud von le Forts neuestes Bucli ist ein Aufruf »znr Besinnung. »Sllltt (>voil!). tür s'ucliontvll unc! Ominelicl(.clii.n kx Oin 160 iiavle LroVe ^usvalil in clecke» l?el Stepplleckenor/vosun«. »toln« lll. 5. Is>lS7 «„ »tBr« ltTKr ?ür Uvrdit u. Viate?» 1'rauv, 8Iovey»ka ul 6 empk «liit «Ivo l)»meii unll l'Ieri'ev xv»tiielctv Pullovers, besten, öl>»»«n u. »nckeres slge»«r in K« lcsnllterstlc >»H.^ussüdn»vx. Die 1'r«QU»5tricIcw»ren «r-r elteo »uel» kei «ler ^ari-dorer «illva Lrkolx. ??»»«»k lieMei de! Krsn^sdlvseo. Vere'^ei eken und Sknllede» /^nlSsser ckvr ^ntttuderlluIasvakU» 1» i^srNiorl Lpvvliev oder ntmmt sucli (ZIe »IVisrldore' venu Sie ticn dokolxen »z ikm «lor nSckslo drlnxen kann in «lieser ?vit t>Äl>svr5ck»lt «ler X»tro>l>»Io cevllltle rl!««cli»cn. VIetet »locli ik»n l-ledtdUck. 6cn lier »^ie vor «Ikni Veräerden de- vakrt. 8o>Uen vickt »ucd Siv »lcii «lslUr >atvro»- »leron, V»» in liiroa Sternen »vsekrioken «teilt? 5o!Ncn niclit avcli Sie (jsn XVun5cI> Kaden. XIartieji ijdcr ikrv Ziukuntt ?u criiaUen. Ikro Liorxe» Inz ru vvräea nn«i äa» dc-i 5lcl, 7u Uast 7U lisden? ^enn Lia iiir cNiil^Iv di-^licr ucicl, uickt reiunöen iiaden. vcnn ^io s^Iüukeii. «js!is Sie clo desscro» l-o» verUicnon .«Iii jenes. lZas Ninen bisker de5ctileie. ci.inn ?.cl,nelileo 8!« don ciUISeNt:!!^ I'l)» es an 8ei>t1LVKIi8 /^srpoi-oarsenrs ms?irv7 vi-n i.. k'r«l»U ^o»ol» K«> 7 m (lZrivfiiorto nacli Oester-rvicl' Dinar 3.St» VVomSeNck iUeoi, Sie vloar 7 — lu I^arken I0r Speien dei. Selirol-den 8lo .»b«r voel» Iieato. «lern» moriion ><ünntv unser k»t tilr 8Ie vlvUvIcbt «doo 7u »piit komwvil. «:«V8VLI» ! soeUtut ^ Vis» l. kr«»» Il«I 7 » ^ «l«r In ptul Versnüsuns5vsrl( ^edructer llickel OchchchGtz»GGGOtzOchchch»chchchchchchchch»O ?««nk«kte veleuektung. — Konieetokeke»««. »teue Sekilager. . okav§Ke vaiiovme »i/»kiook »vt vüek«! un«t w t»ut»«6»r ti«etmuns »u VeIn.___10133 vstvUizun? AU Inäustrieunter-nekmen (l-ebensmittelbran-cke) mit cz. Öln lvY.lM !8t möLlIcli ^Ite8 Ilntemölimen mit erctkem. alten Kunäoil-kreis, ^nträee iintei' (Zut eineeki^Iirt« sn cZie Verv. ^ __l0!84___I (Zuteekenäe?; (isstliaus Jui I^ecknunx ncl. in I'^clit ^ucdt xesclläststüciitik^c'^ t'räuioin mit Kc)N^L5d,iliii. ^u'>clirl!ten unter .in äie Vervv. Il>108 blicke für intelligentos. Iieiki-«05 /^säckon im suteii Iisu.''e k'Iat?. NN1 knclien ?u lernen, k'erkolit 5lf>^eni5cli cjeutscl^. ^nfrzxien ltn V. prestrsr. ;;re^a. ls»1I9 Verlisuie itir ^sri^orer 8par-Ic285enbüclier Z?5.l1i>v ')ia un6 2 .szlil-e miotiroie W-ilinunL komkortable. sonnise Vttia mit 2 parkettierten >Vc)tm iit-xen. ös6 Versn^a. lerra^^-^e. !>tLuerermskixiunL. ^nirsikin unter »1'omSieev örevarecl^c Äli 6ie Verxv._lMZI ?spszci«forvj»s0ii lcankurrenzlo« unä 8oli terrie!:t. Xrekovs nl. !8. 10t>8k ^»«lketien Sprscdunterrlcdt. <>outse>Ien Sprscdunterrledt. (t10.11. _-«Ml) frsn^üskekor u. itslivnkeker I^oterrlekt virc! nacli leicl^t faliliclier IVIetkoäo von k^ran-7!ö.'»in erteilt. ^Kkeröev^ ulicu 221. ___10112 Koii5«rv»tori8tlii erteilt Kla» . visrunterrickt. Vloderne , tkcxle. MlZl?e5 Nnnc>rar. — IIa»IiKu««r. «ktrs«roiek. von 100.000. f»ioI»enI»Su»er. Vil-len von 15.000; Vd»t-Wsi». dsudesItillNKsii von Ä).0i.>t) Öj nar aukvärts. Norrseiialisde-»ItiuaUeo. Lasttiäuser, l(u»8t' mül^len. ttotel«. käckereien. verkauft I^eslitStenbiiro. Ms-ridor. 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November lvkb /»««St. «Mt Irgovski 6oin ------------------------------------------------------------------------(tar »GtzlUGtt sasep«»t ^ > Ltrene separ.. 80nnjLe8 ?lm-mvr 8amt Verpflekunk. Koro-.^Leva 4. lür 4. t0075, ?votrlmmerHvoIinun» mit Lisr tcn un<1 ^^ubotlör verinjetv um ?l)s> Hin. k^äckst 8t:ition l^ace. KovLsn I«na^. IM« ^uk Ämmor und xute Ver-psiexulix >vei-äeii Z Norren aufgenommen. 1V0 vin >vü-ckentlieli. Vrbanova ul. b-I. liiiltZ. IlXM Villvn^oknun», Z Zümmer. »d I. k^vvember 2u ver«ebvn. — >^cjf. Verw. l008Z lii Slstrica scllüne >Voknunlr Killik ^u vermieten, ^nfra«.: Kralja Petra trk 3-l. lilvvO frsu llimmt solides ^L«ledva ulif Kost uiill VVodnunL. !(o-rosceva 44-^. potocnik. k^ett m6bl. Limmer, rein, /u vermieten, /^aistrov» »!. I8-I. feciUs. l00SI Iii äer äes tiauptbakn-kolvZ vlrVoti» NIM» unä Xo»t lenommen. — Verv. IVUö Sepsi'. ?linmvr. 1—Z ketten. itb^ueeben LcxInA 25. 1'iir 3. W!Z6 ^vknuni, 2 Ammor. 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