Amtsblatt zur Laibcher Zeitung. ^r. 365. Samstag den 18. November 18Z4. Z. 892. 2 (3) Nr. ,3743 Kundmachung wegen Herstellung der sogenannten Tunnel-Linie zum Baue der Staatseisenbahn vom Stations' platze Trieft durch das Lazarett) biö zum St, Nr, >5. In Folge hohen Ministerial-Erlasses vom 2. Oktober 1854, Zahl >^>«„ , wird die Herstellung der sogenannten Tunnel'Linie zum Baue der Etaatseisenbahnstreckc vom Bahnhofe zu Trieft bis Stations-Nr. 15 auf der k. k. südlichen Staatseisenbahn im Wege der öffentlichen Konkurrenz duich Uebeneichung schriftlicher Offerte an den Mindestfordernden überlassen. Denjenigen, welche diese Bauführung zu übernehmen beabsichtigen, wild Folgendes zur Richtschnur bekannt gegeben: 1. Es sind die Koste» fur diesen Bau mit folgenden Beträgen veranschlagt, und znai-: ») für die Erdbewegung . . 42 !N?si.53kr. ^) » den Viadukt durch das Lazaret!) . . . . 3l4»7l»17» ^) » die Abschlußmauern im Lazarcth .... 5.06» « 52 >, ") » die Stützmauern am Via- , dukte . . - . . ,0.94? » - » ^) » gemauerten Graben in den Einschnitten vor und hi»' ter dem Tunnel . . 5 625 » 56 » ^) » die Tunnelfas'ade und Ueber- wolbong des En.schnitts 24.276 » 45 » ß) » dcn Tu»»cldurchbruch sammt Auämaueiung 28? 6!l7 » 56 » ") » die nöl dliche Tuniiclfucade sammt Uebciwölbuog . des Einschmttes , . l0.796» 3» l) » don Durchlaß undDuich- ga>'g bei It ,3—,4 1l 614 »2l « «) » die stiegen in dcn (Zom- pagnen..... 424 » 35 „ daher zusammen mit . . 7 !3 473 fi. 38 kr 2. Die auf einen 15» kr. Stempel ausgefertigten Offerte müssen längstens bis 30, November >854 Mittags um l2 Uhr versiegelt und mit der Aufschi ist: »Anbot zur Herstellung der Tunnel» Linie vom Tiiester Bahnhöfe bis Et, Nr. ,5" versehen, bei der k. k. Zenttal-Dircction für Eisenbahnoauten in Wien, Wollzeil Nr. 867, eingebracht werden. 3 Jedes Offert muß den Vor - und Zunamen des Offcrenten, und die Angabe seines Wohnorte» enthalten. Der Nachlaß a>, den Einheitspreisen ist in Perzcntcn, und zwar sowohl mit Ziffern als Buchstaben anzugeben. Offerte, welche diesen Beengungen nicht entsprechen, oder andere Bedingungen enthalte» können nicht beachtet werden. 4. Dcr Offerent, welcher seine persönliche Zähigkeit zur Ausführung von derlei Bauten bei den Etaatseisenbahnen nicht bereits dargethan hat, muß diese Fähigkeit auf eine glaub würdige 'Art nachweise». Feiner hat derselbe ausdrücklich zu eiklären, daß er die auf den Gegenstand dieser Kundmachung Bezug nehmenden Pläne, Vorausmaße, Kostenüberschläge, Preistabellen, allgemeine» und besonderen Baubedingnisse und die Baubeschreibung eingesehen, selbe wohl verstanden habe, und sich genau darnach benehmen wolle, zu welchem Behufe er die erwähnten Dokumente noch vor der Ueberreichung des Offertes untcrschliebc» habe. Die gedachten Behelfe werden bei der k, k. Zen- > tral-Direktion für Eiscnbahnbauten zu Wien in den vormittägigen Amtöstunden von 8 bis 2 Uhr, dann bei der k. k. Elsenbahndauleitung in Tuest zur Einsicht für die Offerenten bereit gehalten. 5. Dem Offette ist auch der Erlagsschein über das liei dem k. k. Umversal-Kamcral-Zahlamte, 9>s Etaatseisenbahn-Hauptkafff, in WK'N, oder bei einer Landes-Hauptkasse außer Wien erlegte Vadium mit 5 Percent von der annäherungsweise ausgemittelten Bausumme bcizuschließcn. Das Vadium kann übrigens in Barem oder >n hierzu gesetzlich geeigneten östen eichischen 3taats-papicren nach dem Börscnwerthe des, dem Ellags-tage vorausgehenden Tages (mit Ausnahme der nur im Nennwerthe annehmbaren Obligationen der Verlosungs - Anlehen von den Jahren 1834 und l839) erlegt werden. Auch können zu diesem Behufe gehörig nach dem Paragraph? I374 des a. b. G. B. versicherte hypothekarische Versc, rei-bungcn, welche jedoch vorher in Beziehung auf ihre Annehmbarkeit von dem Rechtskonsulentcn dieser k. k. Zentral - Direktion , oder einer k. k. Finanz - Prokuratur geprüft und anstandslos befunden worden sein müssen, beigebracht werden. 6, Die Entscheidung über das Ergebniß der Ko! curienz-Verhandlung ^.h von dem hohe» Ministerium für Handel, Gewerbe und öffent liche Bauten nach Maßgabe der Annchmdaikeit der Offerte und der Verlrauungswürdigkeit deß Offerentcn erfolgen. Bis zu dieser Entscheidung bleibt jeder Offercnt, vom Tage des überreichten'Anbotes, an dasselbe gebunden und verpflichtet, im Falle sein Anbot angenommen wird, dcn Vertrag hiernach ab zuschließen. 7. Das Vadium des angenommenen Anbotes wird als Kaution zurückbehalte» weiden, wenn der Unternehmer nicht etwa lwas ihm gegen besonderes Einschreiten freisteht) die Kaution in anderer gesetzlich zulässige Art bestellen will. Die Vadien der nicht angenommenen Anbote werden sogleich dcn Offerenten zurückgestellt weiden. Von der k. k. Zentral-Direktion für ^isen bahnbauten. Wien am 3!. Oktober l«54. Z. 691. :> (3) ^i>7"?9^?5. Konkurs » Kundmachung. Im Bleiche der k. k. steierisch-illyrisch - kü-stel!län0,sche>! Finanz Lan5eson'lkt>on ist >m Amls-gediele drs Foisiamt.s ^ö'rz e,ne, in die XI. D,äte>iklasse gerechte, provisorische Fö,sterst>lle I. Klasse, mt d.m Jahr,schalte »on 600 Gulden, nebst dem Hulzdeputate von 12 nied. ö st err, Klafter Buchen scheuer, dcn. Natural - Qu a rt> er oder co,nl»,U einem IU!7, Qu,2lt,e>gelde, einem R isepauschale von jähM-chen 100 Gulden u«d .,nem Kanzl.ipauschale vou jährlichen 12 Gulden, d^nn l-cr Verpftich-luog zum Erlege l,nn- Kaution >m Besol, duogsbetragc, zu bes.tzen. B.werl,'er um diese Btelle cdcr eventuell um .ine gleiche II. Klasse m t dem Gehalte von 500 Gulden und den gl.ich<>„ Nebinbezügen., h,dn, chre e,ge.cha.,dig geschriebene, gehöi.g dokumen-tntrn W,,ucl e, unter Nach.«,, u»g des Alters, ^.ta des, ^r absolvirt.n Forst-Kollegen, der ^legten Staatsprüfung für Forstw>rthe od.r ^!">u»g uo» ders.lben, der pr.kt,schrn Aus-U'idung >m Fo.sifache und ihrer Kaulionöfahig. k", dm», u.,t.i A.,gabe, ob u.d ,n w.lchem ^l^e ,i, mit Foistb.awtc,, od.r Fo,std!.».rn im Küste., ,eiwandt oder verschwägert si,'., im ^ g' chle. vorges.tzt,r. Behö,de längstens bis ^'..^'^'"ber 1854 be, der t. k. Kameral-Ü.z.ks-V.rwaltung in Görz einzubringen. Auf Bewerber, welche außer der deutsch... auch der ,t>l>e„ische„ und c>»„ slaoischen Sprach' mächtig sind, wild vo,zuasw.,se Bedacht genommen w.rden. Von der k. f. steierisch, ^y,,sch „ küstenlänti. schen Finanz - iZa.^.s - Direktion. Graz am 30, Oktober ,854. ^ «W. « (3) ^ N^92)5. Konkurs-Kundmachung. , He, d^k. k. kü'stenländischc., Fo.stämt.rn Gor; und Montona sind ,drei Forstprakt'kanten- stcllen, von denen zwei mit dem Genusse eincs Taggeld»s von einem Gulden und eine mit fünf und vierzig Kreuzer verbunden sind, erledigt. Bewerber haben ihre eigenhändig gesbriebc« ncn Gesuche, unter Nachweisung des Alters, Standes, der körperlichen Tauglichkeit für den ausübenden Forstdienst, der Studien und Ausbildung im Forstwesen, der adg>legt>n Staats» prüfung für Forstwirthe, u»d uoter Angabc, ol> und i» welchem Made sie mit Beamte» der kü-steüläüdischen Furstämter verwandt od»r ver« schwägert sind, und zwar jene, welche im 3taats» dienste stehen, im Wege ihrer vorgesetzten Behörde, sonst aber im Wege ihrer politischen Obrigkeit, biö 25. Dezember 1854 bei der k. k. stein, »illyr. küstenlandischen Finanz» Landest»!» rektio» >n (Hraz einzubiings». Von d>r k k. steicr. ° iüyr, küst.nlälidischen Finü!i>, - La»d>s - Diriktion Giaz am 30. Ollober 1854 Z 697. «(^) NV. sW4l'. > Kundmachung Von der k. k. Ka'meral-Beznks Velwaltung Laibach wird hiemit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß zur Besetzung der in l'aibach am Kongreßplahe in Eiledigung gekommenen Tabak-Kleinveischlciß Tiaslk die Konkurrenz V>>hand-lunc, mittelst U^beircichung schüfllichcr Offerte slöffnet wild ^ "-^ '' Die geeiqn.ten Bewerber, welche sich über ihre lAloßjHhnqkeit und Mo>c>!ilät mit cin.m legalen Zeugnisse auszuweisen haben, werden eingeladen, ihre versiegelten, mit demBlempel von l5kr, versehen,« Offeite dem Voislanoe der k, k, Kamera! - Bezirks« Verwaltung am Schulplatze Nr, 207, längstens bis 2. Dezsml'tr l^54 um <2 Uhr Mittuys zu libei's!eben, z« welcher Zeit auch die ci.i^lanHlen Offerte kommiss,onel weiden eröffnet werden. Diesen Offerlen ist das oben erwähnte Gwß-jähligk.its- und Moralitäts - Zeugniß, da«n ein Vadium von 20 Gulden beizulegen. Da die gedachte Tabaktrafik nur jenem Bewerber ver-lichen' iverden kc,nn. welcher sich zur Einzahlung eines 'jährlichen angemessenen PauschalbeNages in monatliche» Rat.n voihinein an das Tadakgefäll vc>pflichtet, so hat jed,r Bewciber diese» Betrag im Offnle mit Buchstaben außzudiücken. Später einlangende Offerte werden nicht angenommen, und es wird unmittelbar nach Eiösfnung der Offeite die besagte Tabaklrafik demjenigen ver, liehe» weiden, welcher den für das hohe Aerar vottheilhaftesten Anbot gemacht hat, vorausge-sitzt, daß letzterer den Fiskalpreis übersteigt, oder doch wenigstens erreicht. Diese Trafik ist jedenfalls von dem Ecst'her am l7. Dezember 1^854 zu übernehmen, sollten zwei oder mehrere Offerte ei»en ganz gleichen Bestaubot enthalten, so wird demjenig.n der Vorzug gegeben werden, zu dessen Gunsten »ine von der Kommission sogleich vor« zunehmende Verlosung enlschcidet. Die für diese Tabakliafik c>forderliche Ver-schleißlizeuz wild dem Eisteher nach Ei lag der Stemp.lgebühr vo» 30 kr. ausgefertiget werde». Dieser Kleinv»rschlind!>ten Tabak-vellage zu Laibach zugewiesen, und hat sich die erforderlichen Velschleißgerathschaften aus Eigenem beizuschaffen. I» der gedachten Trafik wuide während d,r Zeit vom l. November 1853 bis letzten Oktober 1854 um 4775 si. 50 kr. Tabakmateriale verschließen, wobei sich ein Bruttogewinn von 417 st 35 kr ergab; es wird j.doch ausdrück. >>ch b.meikt, daß, da der Verschleiß ^/'a'"^ rungcn erleiden kann, das k, k- ^bakaefali fur die foüwährende gleichm^ia'E"ragshohe dutch- aus keine Haftung übelnimmt. ^ . . ).ls Fiska.pre.l bei dieser Weiten-Ve.h.^ lung wn" der Velr.g vvn zalxl.chcn E.n und 936 achtzig Gulden 38 Kreuzer angenommen. Auf Anbote unter dem Fiskalpreise, so wie auf abweichende Nebendedingungen kann durchaus keine Rücksicht genommen werden. Das Vadium des Erstehcrs wild als Kaution zur Deckung des Aerars bei Nichteinhaltung der cinmonatlichen Zahlungstermine zurückbehalten, dagegen erhalten die übrigen Offerenten gleich nach geschlossener Konkurrenz-Verhandlung die eingelegten Vadicn zurück. Die Verpflichtungen des Trafikanten sind in einer besondern Zusammenstellung zusammengefaßt, welche dem Ersteher mit der Verschleißlizenz zukommen wird. Demselben wird für den Fall der Anheimsagung dieser Trafik eine sechswöchentliche Aufkündigung zur Pflicht gemacht, für das hohe Aerar wird aber gegenüber dem Trafikanten sich eine vierwöchentliche Aufkündigungsfrist ausbedungen. Nur in den Fällen, wenn eine Zahlungsrate nicht an dem bestimmten Tage geleistet wird, oder wenn der Ersteher seinen Verpflichtungen als Trafikant nicht nachkommen sollte, wird lhm das Verschleißgeschäft sogleich abgenommen, und das erlegte Vadium und beziehungsweise die Kaution haftet für den dem Gefällenaiar uerur» sachten Schaden oder Nachtheil. Nachttäglichen Entschädigungsansprüchen wird unter keinem Vor-wande Statt gegeben werden. K. k, Kameralt Bezirks-Verwaltung. Laibach am l4 November 185l Formular des Offertes: Ich Endesgefertigter mache mich verbindlich, das Tabak-Kleinveischlcißgeschäft am Kongrcß-platze zu Laibach unter den in der Kundmachung vom 14. November 1854, Z, 1094 l, festgesetz ten Bedingungen zu übernehmen, und im Hause 8>,il) Konsk. Nr. — zu betreiben. Ich verpflichte mich zur Einzahlung eince jährlichen Bttragcs von — ft. — kr, (mit Buch stabcn zu schicibe») und zwar in monatlicher, Raten vorhinein. Das GroßjährigkeitS - und Moralitätszeugniß, dann das Vadium von20fI. liegt bei. Laibach am .... N, N. Charakter und Wohnort, Haus-Nr. Von Außen: Offert zur Erlangung der Tabak-Trafik am Kongreßplatze zu ^aibach, Z. 700. (!) Nr. 7003 Kundmachung. Neben der bereits bestehenden Pustdampfschiff Verbindung zwischen England und Brasilien, wonU'.r die Verlautbarung mittels Erlasses vom 6, Mär^ 185l, Zahl l24Hl'., (B>rordnu„gs dlatt Nr. 34, Ba»d l. vom Jahre I85l) er folgte, und bei welcher die Abfertigung am 9 j^den Monats uo» Southampton stattfindet, ist eine monatlich zweite Pack.tboollinie zwischen diesen Ländern eingerichtet worde». Die Schiffe dieser Linie gehen am 24. jeden Monat»s, und wen» dieser Tag auf einen Sonntag fällt, am daraus folgenden von Liverpool ab, und nehmen ihren Lauf über Lissabon, Madeira, Bahia und Pernambuco. Die mit diesen Schiff.n zu befördernden Briefe müsse» spät.stens einen Tag vor dem Al'gange der Schiffe von Liverpool >» London eintreffen. An Porto für dieselben sind die gleichen Ge dühren, wie bei der Linie über Southampton zu erheben. Duß wird zu Folge h»hen Handels «Mini- st^al-Erlasses (,)'" Nr. «75« Kundmachung. Vom 1. November 1854 an wird mit aller-höchster Genehmigung das Postillons - Trinkgeld in Ungarn, Siebenbürgen, der serbischen Woi-wodschaft m,t dem Temeser Nanate, >n Kroa-titn, Slavonien und der Militärgränze, dann in Galizien, im Krakauer Verwaltungögebicte und' der Bukowina auf 20 kr. für em Pferd und eine I einfache Post (mit einem Zuschlage von 5 kr. für die kuriermäßige Beförderung) bei Extraposten, und auf 12 kr. für ein Pferd und eine einfache Post bei den Aerarialfahrt.n, mit Ausnahme der Packfahrten, festgesetzt, für welch ltztere dasselbe für ein Pferd und eine einfache Post mit 8 kr. bestimmt wlrd. Dttß wird zu Folge hohen Handels-Ministerial - Erlasses cläu, 23, Oktober l. I., Zahl ^^1/3335, M' allgemeinen Kenntniß gebracht, K. k. Post-Direktion für das Küstenland und Krain. Trieft am 8, November 1854. Z. 702. u (1) Nr. 2358. Kundmachung. Mit der hohen k.k, Steuer - Direktions - Verordnung vom 2. d, M , Z. ?',92, wurde dem gefertigten k. k. Steueramte die Aufnahme zweier Diurnisten mit dem Taggelde von 45 kr. auf die Dauer von Zwei Monaten bewilliget. Hierauf Reflektirende aerden demnach aufgefordert, sich sogleich bei diesem Steueramte zu melden und über die erforderlichen Fähigkeiten auszuweisen. K. k. Steucranu Gottschec den 13. Novem-. ber 1854. Z, «98, -, (I) Nr. 492» Pferde-Aukaufs-Ankiindistung Zur Deckung des Armeededarfes an Pferden wird der Ankauf derselben in Krain durch eine ambulante Remontirungs-Kowmission an nachstehenden Tagen unH Orten stattfinden, und zwar : zu Sello bei Laidach am 27. November 1854, >, Krainburg ...» 28. » » » Radmaniisdorf . » 29, » » » Sittich bei St. Veit >, 2. Dezember » » Nassenfuß . . . ,) 4. » » » St, Bartholomä . » «. ^ ^ » Adelsberg ...» 9 » » Dieser Ankauf erstreckt sich auf nachbenannte Pferde Gattungen und wird von den permanenten Assent'Kommissionen zu Vraz und Klagenfurt »n unterbrochen, und zwar noch >4 Tage nach Kundmachung der Einstellung des ferneren Einkaufes bewirkt werden. Die Ankaufspreise sind folgende: FmeinKürassier-Rcmontmit I5Faust2ZolI220fI, » » Dragoner^ » » 15 » — 140 » und bei vorzüglicher Beschaffenheit 145 » » » leichtes Kavallerie-Remont oder Artillerie-Reitpferd . , . 130» » » schweres ArtillerieeZug-Stangen-pferd mit l', Faust 2 Zoll bei sonstiger Stätte und voller Dienst-lauglichkeit auch mit !5 Faust 1 Zoll .... von 1U0 bis 180 » » » Artillerie » Voraus - Pferd mit 15 Faust.......,5U,> » » Fuhrwesens-Zugpf.>rd mit l4 Faust 2 ZoU ........120« Das Minimal-Alter der Pferde ist das vollendete fünfte Jahr, nur bei leichten Remonten dürfen 20 Prozent mit 4^ Jahren angenommen werden, die das fünfte Jahr im nächsten Frühjahre komplett eneichen. Kavallerie-Remoitten können bis zum vollstreckten achten Iahie, Bespannungspferde bis zum vollsteckten n e uu ten Jahre, und ausnahms-weise bei voller Diensttauglichkeit selbst bis zum zwölften Jahre angenommen werden. Schwere Fuhrwcseno- und Artillerie-Stan-gen-Pferde mit dem Maximal-Alter von zwölf Jahren werden jedoch nur bei ganz besonderer Vorzüglichkeit mit dem höchsten Preise, nämlich mit l8U fi. bezahlt Bizane Farben sind bei leichten Fuhrwesens - Zugpferden und Kaualle« rie»Remonten kein Hinderniß der Annahme. Wer auf Einmal 25 oder darüber bis unter 50 schwere Zugpferde oder Artillerie - Reitpferde und Kavallerie-Remonten jeden Schlages tauglich auf den Assentplatz stellt, erhält sechs Prozent, wer 50 und darüber derlei Pferde auf Einmal stellt, fünfzehn Prozent des Re-montenpreises als Zuschuß Wer successive und zwar bis Ende Dezember l. I, 25 taugliche Pferde obiger Gat-I tung abstellt, erhält vierzig Gulden, für 50 derlei Pferde neunzig Gulden über den Re-montenpreis als Prämie. Leichte Fuhrwesens - Zugpferde sind von dem Bezüge der Prämien und Prozente ansge« schlössen. Diese Prozente und Prämien weiden übrigens nur für die bis Ende Dezember l, I, tauglich abgestellten Pferde bewilligt. Nach diesem Zeit» punkte wird bloß der Rcmontenpreis bezahlt. Ebenso ist eine cumulative Auszahlung von Prozenten und Prämien für eben und dieselben Pferde nicht gestattet. Gleich nach Uebernahme der Pferde wird der festgesetzte Preis gegen gestempelte Quittung aus' bezahlt, und den Verkäufern noch die Begünsii-gung zugestanden, daß die Pferde auch ohne Hufbeschlag, ohne Strickhalfter und Atricke angenommen werden, daher außer dem Stempelbetrage für die Quittung an Niemanden unter keinem Vorwande etwas zu bezahlen ist. Die Pfeidebesitzer werden daher eingeladen, , an obbezeichneten Orten und Tagen mit ihren Pferden zahlreich zu erscheinen. Vom k. k, 3. Infanterie - Armee - Koips Graz am 10. November 1854. Z. 6^3^ lZ) Limitations - Ankündigung. ZiU'Sichelstellung der Rauchfangkehrer Arbeiten in dem nunmehr ärarischcnBeschal-Etablissemcnt zu Sello, für die Militärjahre 1855, >856 und l857, und zwar vom I. November I854 bis Ende l!457 wird am 20, November l. I. Vor« mittags um 10 Uhr im Amtslokale des k, k. Feldkriegö « Kommissariates, am Alten Markte' Haus-Nr. 2l, die Minucndo-Lizitation Etatt finden, wozu die berechtigten Rauchfangkehrer-mcister vorgeladen werden. Von der k. k. Käsern-Verwaltung zu Sello am <3, November !854, Limitations- Ankündigung. Wegen Sicherstellung der Arbeiten zur zc>'l' weistn Reinigung der Senkgruben in dein nunmehr äraiischen Beschäl-Etablissement zu Sello, für die Militärjahrt l«55, <»5,o W>rtl)schafts,)edäuden, Wc>!d< und Zugehör, im Schätzunqswelthe von 18750st» und des im städtischen Glundbuche xul» Rekt. 'lir. 107 vorkommenden Tyrnauer Waldantheils/ im KchätzungSwerthe von tiiiO st , wegen schuldige« 4000 si. und lOOO si. ^. ^. ^ , am 30, Okt" . der, 30. November und am 20. Dezember d I» jedesmal Vormittags um 10 Uhr abgehaltc"/ wobei bemerkt wird. daß diese Realitäten be> der dritten Feilbietungstagsatzung allenfalls a»ch unter dem Schätzungswcrthe an den Meistbietende« hintangegeben werden. Der Lanotafel- und Glundbuchsextrakt, das 2chätzungsprotokoll und die Lizitationsbedina/ nisse erliegen Hiergerichts zu Jedermanns Cixsi^^' K. k. Bezirksgericht U. Sekt,o». Laibach a" 12. August »854. Nr. 4989, Bei der ersten Feilbietungstagsatzun.i, am 3U' Oktober l, I. ist in Betreff der MahlmM« kein Kauflustiger erschienen, und wird "«" auch die zweite Feilbietungstagsatzung ^ diesem k. k. Landcsgerichte vorgenommen werden. .. K. k. Landesgericht Laibach am 7. Nov. 18»^' 937 3. 688. -, (1) Nr. 4l04. L i z i t a t i o n s - K u n o m a ch u n g. Nachdem die mit Erlaß des hohen k, k, Handelsministeriums vom l?. Mai 1854, Z, ' ' /zuß, im adjustirt.n Kostenbeträge pr. 15344 fl, 2l tr. genehmigte Straß>numlegung an der «Valzburger Straße bei Eisentratten, im Distanzzcichen il/5-9, in einer Länge von 42N Klaftern, bei der am 24. September l. I. stattgefundenen Li-zitation nicht an Mann gebracht wurde, so hat die löbliche k, k. Landcsbaudirektion für Kärnten mit Dekret vom 14. Oktober l. I., H. 2335, hierüder eine zweite Versteigerung angeordnet. Die verschiedenen Arbeite», welche bei der Ausführung dieser Baute vorkommen, bestehen in Folgenden: l l4l° 0 -9" Körpermaß Aushebung im mittelfesten Boden, mit Verwendung des Materials zur Aufdämmung; 2, 5<>U°O -!" Körpermaß Erdaushebung im groben Geschiebe, rmt Anwendung von Pulver; 3, 83°-3'-1" Kubikmaß Erdaushebuug, un° tcrmischt mit Holzuferbeschlächt, theilweise im W ss.r; 4 l«8° 3 9" Felsensprengung im mittelfeste,, Glimmerschiefer; 5. 42"-5'-0" Kurrenlklaster Abtragung alter Holzbrückung; l». 375'-t -2" Andammung u„d Hinterfül-luna,; 7. !Iil"-^'-st" Körpermaß Straßenscholterung; 8. 1°-1'-4" „ trockene RostauSschla^ gung; 9. 88-3'-3" „ Stei„wurf, aus we- nigstens 4 Kudikschuh großen Steinen; Iy 4l° 4^-9' ordinäres Bruchsteinmauerwerk; 11. 33"-4'-2'^ Bruchstein Mörtclmauerwerk aus zuqericht>t>>, Steinen; , , 12, A»?"- 4' - 5" Flächenmaß 18" tief eingreifen- des Taludpstaster, mit zugerichteten Sleiüc»; 13, ,35° 2'-8" Flächenmaß Muldenpstasterung in Sand; 14. In der Beist,llung von 1^6'-2'-6" Ku t'ikklafter großen Steinen vom Ialgeübäch» l!i. «^ iviück neue Randsteine beistelle,! und ver^ 5tz">; III. 48 Stück alte Randsteine ausgrade» und an die neue Bah» zu verschon; 17. l95 4 - ,U" Kurrentklaft r ^^ölligcs Lärchenholz zum Roste abbinde», legen und beistellen; 18. 8l Slück gebundene Geländersäulen vom ^.'ärchenholz bearbeiten und versetz»«; 19 83 Stück o-eländereinlagcn von Lärchenholz, ^ zöllig dick einlegen. Wegen Hintangabe dieses Baues mit Inbegriff allz>rks^nte >n Spital am ^ Dezember 1854 n, den gewöhnlichen "wtsstuiiden vcn 9 bis 12 Uhr Vormittags , ^'"e mündliche Lii,tat^on, u„ter gleick'zcitiger Zulassung v»n schrifllichen Offerte», vorgenumm.'ii, wovon die Unt,r»chwungslustigcn u,,tcr B'kannt-^e »achstlhlnder Bestimmungen in Kenntniß ge^ >'bt werden. Jeder, der für sich oder als legaler V.vollmäch l'>l>'r eines Andern lizitiren will, hat das 5^ ^">t>!um von der oben angeführten Fisk.ilsumme '"Betrage von 767 si, l3 kr. L. M. hei der ^citations -Kommission vor Beginn d»r Veihand-l»»g zu dep.niren. DasVadium kann j>doch entw.der im Baren od.r in Staalspapiercn, von denen die Obligationen nach dem hörsenmäßigen Kurse, die Lose des k. k. Staats-Anlehens vom Jahre «834 lmd 1839 " aber »ur im N>nnw>rche ann,hmliar si„d erlebt werden. Denjenigen Banbewerbern, w.lche nicht als Ersteher verbleiben, wird das erlegte 5F V^d,«m gleich »ach beendeter Lizitations-V^rhandlung gegen einfacheBestätigung über den richt,gcnEmpfang rückgestellt. Der Ersteher aber ist gehalten, nach hohen Orts erfolgter Ratifikation des 3 zilations-aktes das 5L erlegte Vadium auf die 10^ Kuu-t'o„ d g Elst.hlingt'pieis.s zu ergänzen, und i'U' ^icherstellung der Haftung für die über- nommenen Arbeiten auf die Dauer eines Jahres, vom Tage der Kollaudirung an gerechnet, bei dem k. k. Steueramte Spital deponirt zu belassen. Die öiz'tations-Verhandlung beginnt am bezeichneten Tage um 9 Uhr Vormittags mündlich. Am Schlüsse der mündlichen V rhandlung aber wird erst zur Eröffnung der schriftlichen Offerte geschritten. Gegenüber des vorigen Absatzes wird bemerkt, daß auch schriftliche Offerte, jedoch nur dis zum Beginne der mündlichen Ausbietung, und keineswegs während der Verhandlung angenommen werden. Die schriftlichen, auf einem > 5 kr. Stempel aus-zufertigend.n, und nach dem unten folgendenFormu-lare zu verfiffendenOffeite müssen dcnAnbot für das Ol'jekt sowohl in Ziffern als mit Buchstaben ausge-rrückt enthalten. Die schriftlichen Offerte sind der Lizitaiions-Kommifsion versiegelt zu übergeben, und es muß denselben das 5F Vadium in Barem bciliegen, oder der Erlag desselben bei einer öffentlichen Kasse mittelst des Depositenscheines nachgewiesen sein; serner müssen die Offerte nicht allein die Bestätigung über die genaue Kenntniß der allgemeinen Bedingn,sse bezüglich der Ausführung öffentlicher Bauten, sondern auch üb,r die speziellen Verhältnisse u„d Bedingungen der ausgebl't,nen Bauten und der gegenwärtige» Kundmachung enthalten. Adresse des Offertes: Offert für die Uebernahme der Straßenbaute >n, der Salzburg.rstraße des k. k. Baubezirketz Spital in dem Distanzzeichen ll/6-9. An das I 0 bl iche kais. königl. Bezirksamt zu Sp > tal, Offert, Ich Endesgsfertigter, wohnhaft zu...... erkläre hieant, daß ich die Kundmachung des k. k, Bezirksbauamles in Spital vom 2«, Oktober »854. s. 799, über die R.konstriiktwn der Sal^-burger'?traße, im Dista>,z;eichen I!/tt> 9be, E>ftn tratten, dann die dießfalls bestehenden allgemei nen technisch -administrativen, so wie auch d>> speziellen Banbeoinginff»' mit den d.tr.ffeiiden Zeichnungen, Einheitspreisen und ocm summarischen Kostenanschläge eingesehen und wühl verstanden habe, und daß ich diesen Bau genau nach diesen Bedingungen, und zwar: (Hier ist der Bau genau nach dcr Lizitations > Kundmachung anzuführen, und der Anl'ot, um welchen ders.lde übernommen werden will, ginau in Buchstabe» und ,» Ziffern auszudrücken), in vollständig klag lose Ausführung zu bringen mich bereit und verbindlich c>kläre. Zu diesem Behufe habe ich das 5°/, Vadium vom Fistalpreise in . . . . si. . . k>. ange-sälossen, oder bei der f. k . Kasse .... deponirl, und lege als B.w.is das d eßfällige Z mfikat des benannten Amtes zur Eiüsicht bei. Name des Wohnorts am..... Name und Charakter des Offerenten. Auf Offerte, welche d,es.n Anforderungen "-at e.,t,prechen, wird keine Rücksicht genommen werden. > > » D,e betreffenden Versteigerungs-Bedingnisse, so w,e auch alle übrigen, auf die Umnähme d,es,r ^aut>n Bez-.g habenden B.hclfc, als: d>r summarische Kost>«Überschlag, d>ö Verzeichmß der ^"'hettspn'ise, die allgemeinen technisch - admini^ tratiuen ivaub.dingnisse, s« wie die speziellen Bau-l.'cd,.,g!,!ss<> könn.n mit den b.tr.ff.nden Plänen b" dem k. k. Bezirksbauamte Sp'lal in den ge-woh»l.che» Amtsstunde., eingeseh.n w.rdcn, daher >'uä) bezüglich aller Uebernahms- und Gegenver-biiNlichke.ten hier darauf lMgcnmsen, und nur Fegendes zur Erörterung beigefügt wird: l- Der Bau wird in Pausch und Bo^,n, >"t ^„begriff aUer Arbeiten und Material,en ausloten, und d!e A.chotc können daher auf eme b.st.mmte Summe, «m welche der Bau über> nommen werden w,U, od.r auf ei«en Nachlaß von d.r ganzen Bausumme, in Perzenten ausgedruckt, lauten 2.Ied.r Anbot, auch wenn er den obigen Aus« rufspre.s übersteigt, ist sir ,,„ Bestbi.ter gleich nach der Ofsernung desselben bei der A.r- steigerungs , Kommission in jedem Falle, ja selbst dann, wenn darüber ü.-ue F^l'ietungen statt» finden sollten, bindend; für den Straßenfond aber erst vom Tage der hohe» Orts erfolgten Ratifikation des Versteigerungs - Protokolles. 3. Die einlangenden Offerte werden mit fort» laufenden Nummern bezeichnet, und erst nach Abschluß der mündlichen Limitation in dieser Reihenfolge eröffnet. Bei gleichen mündlichen und schriftlichen Anboten hat der mündliche den Vorzug, bei gleichen schriftlichen aber derjenige, welcher früher der Versteigerungs» Kommission überreicht wurde. 4. Ueber die Auszahlung der Verdienstbe-träge an den Unternehmer wird bemerkt, daß ,hm diese in zehn Raten derart verabfolgt werden, daß der Unternehmer j.de Rate, mit Vorhalt der letzten, dann ausbezahlt erhält, wenn die Bauleitnng dle Bestätigung abgibt, daß d»r Unternehmer durch seine Leistungen einen der angesprochenen Ratenzahlung gleichen Bctrag de« reits in5 Verdienen gebracht hat, und daß die bis dorthin ausgeführten Arbeiten und bewirkten Lieferungen in allen Theilen dem, Kontrakte gemäß bewerkstelliget wurden. Dagegen kaun die letzte Rate erst nach hohen Orts erfolgter Genehmigung des K^llaudalionö-Protokolles über den vollendeten Bau flüssig gemacht werden, 5. Nach erfolgter Ratifikation d^s Verstei-gerungsaktes und abgeschlissenem Banv.rlrage, dann nach d.r lokaliter gepflogenen Bauüdergabe hat der Unternehmer die Ardeiten sogleich einzuleiten, und derart mit Energie zu betreiben, daß sämmtliche übernommenen Bauten, außer einer hoh.n Orts bewilligten Tlimins - Verlängerung, binnen einem Jahre, vom Tage der protokollarischen Ueb.rgabe des Bau,s, kollaudationsfahig hergestellt sind. Vlim k. k. B.zirksdauamte zu Spital am 2« Oktoder !85l. Z. »76 l. (3) Ns. 7429. Edikt. Von dem f. k. Bezirksgenchle Fcistnz wiid hie. mit f»nd gemacht: Es sli über VinschrcitVn d,s Hrn. Anto» Schni» düschitz Uo» Fcistciz, wider Io!>,»ü Kuderza vo>« Bazl) gehörigen, im Gruodbuche dri Hlllschaft ?ldcl?besg 5uli Usl> Nr, 529 vorkommende!!, ae^ richlllch auf 603 st, 40 kr. beweithetcn Nl„lität (Hofstatt), wegen schuldigen 100 ft. c. 5. c. qewil^ ligct, und es seim hiczu drei Tagsatznngen, auf den 24. Oktober, den 24 Nl'veml'rr und den 23. De-zcmr>er I I,, jedesmal iUormiitags von 9 bis !2 Ul)l in ter <Äenchtsf>n,zlri mit dem Anhange a„ge.. urrnrt wolde», daß die Realität bei d,n zwei ersten Feildietungcn nur wenigst,ns um den Echätzungs-wetth, bei der drillen Feildietung aber auch untcr ocmftlbcn l,intanZegeben weltn, wild. Die Lizitalionsbtdingnisse, der neueste Grund, buchserttatt und das SchatzungsprotukoU können laglich hieramts eingesehen werden Fcistiiz am l l. Eepten,ber 1854. Nachdem z» der ersten Feill'iclung kein Kauftu. siiger erschienen ist, so wird zu 0er auf den, 24. November l I. angeordneten zweiten Feil» bietunq geschritten, K. k. Bezirksgericht Feistnz am 24. Ottoder 1854. Z.^l794."(3) ^'- «!»««. Edikt. 3!on dem k. k. Bezirksgerichte Feiftriz wird hie. init t'elliiN't gemach!: Es sei über Einschreiten des Hin Anton Schni-dersttizl) uu» ^eistsitz, wider Ioliann Fattur, vulzc» Kolnig von H3,>zh, mit 35escheio vom Heutigen, in die cr.kulwe Friidictuna der, dem Lehlern gehöri» gen, im Grundbuche der Herrschaft Adelsberg »ut, Urb, Nr, 500 uoll'mmendcn, gerichtlich auf 2330 ss. 2i kr, bewcrthetcn Realität, wegen schuldigen > 38 fi. c. « c. gewilliget, und es seien hirzu die Taasaz, zungen auf den lN. Jänner, ans dm lN Februar und auf den 10, März 1833. jedesmal Vormittags von 9 I'is !2 Uhr in der Gerichlskanzlci mit drm Anhange an^cold,,et worden, daß die Realität, wenn scll'e bei den beiden ersten Feilbielungen nicht we> mgstens um den Schätzungswert!) an Mann ge-bracht werden könnle, bei der d,itten Feilbietung auch nntti d.m Schatzunasbetraae hiotangeacbe" werben wird Das Schätzungtzprotololl, der nmcste Grund. b»chs,llr«kt und die Lizitationsoedingn.sse können der !8i4. 938 Z. »838. (l) N^° ^0N j)kl8 ultra °^2O Ausverkauf und höchst vortheilhafte Gelegenheit für Jeden, der wirklich cchte Leinen -Waren zu staunend billigen Preisen kaufen will. In jetziger Zeit, wo das Vertrauen des Publikums theils durch Marktschreierei, theils durch Verschlechterung oer Waren gewaltsam erschüttert ist, muß es einem soliden Geschäftsmanne in sehr vorgerücktem Alter, wenn es übcrdieß seine Umstände erlauben, höchst erwünscht sein, sick gänzlich vom Geschäfte zurückzuziehen; gleiche Verhältnisse, bestimmen auch mich/ein bedeutendes Lager aller Gattungen Leinen Waren aus meiner Wiencr-Hauptniederlage während des hiesigen Marktes gänzlich aufzuräumen. Um aber den Verkauf aufs Schnellste zu betreiben, werden sämmtliche Waren mit 3N Perzcnt unter den bisherigen Verkaufspreisen verabfolgt. Das geehrte Publikum wird, wenn auch als Nichtkäufer. höflichst eingeladen, meine Leinen-Walen zu besichtigen, um die Ueberzeugung zu haben, daß trotz den enorm billigen Preisen sämmtliche Leinen'Waren dennoch von echtem Leinen-Handgespinnste und seltener Dauerhaftigkeit auch mit jenen durch Marktschreiern angepriesenen Walen nicht zu verwechseln sind, so wie auch mein seit vielen Jahren in Wien bestehendes Geschäft, für meine Solidität bürgt. Von nachfolgenden festgesetzten Preisen wird unter keiner Bedingung etwas nachgelassen, für echtes Leine» und uchtigeö Ellenmaß garantirt. Preis - Kur ant: I Dutzend weiße echt Leinen-Backtücher, welche früher gekostet l si,, jetzt von A fl. 48 kr. an und höher; I » große Tisch - Servietten, welche früher gekostet 3 st,, jetzt von 2 st- an und höher; l » Dessert-Servietten, welche früher gekostet I si. 4U kr., jetzt von l st, an und höher; I Stück Handtücher 3U Wiener-Ellen, welche früher gekostet die Wiener'Elle l2 kr., jetzt von 8 kr. an und höher; I » Damast-Tafeltuch ohne Naht. welches früher gekost.t I st- 30 kr., jetzt von 55 kr. an und höher; l „ Kaffehtuch farbig, welches früher gekostet l st an und höher; I Garnitur (1 Tafeltuch u. 6 passende Servietten) echtes Leinenhandgarn, welches früher gekostet 5 st, jetzt von 3 st. an und höher; I » (l Tafeltuch und »2 passende Servietten) welche früher gekostet N> ft,, jetzt von « st. an und höher; I Stück Weißgarn, 30 Wiener-Ellen, welches früher gekostet 8 st. 30 kr., jcht von « fl, 30 kr. an und Häher; l » fein Holländer Einwand, 42 Ellen, auf l2 Hemden, welches früher gekostet l5 st,, jetzr von l l st. an und höher; 1 » Creas Leder Leinwand, 38 Wiener Ellen, welches früher gekostet l2 st,, jetzt von 9 st an und höher; alle Gattungen Rumburgcr-, Holländer-, Irlands und Batti,1-^ebe„, 5«) und 54 Ellen, jetzt uon !8, 2<», 24, 28, 30 bis ,0« st. Empfehl.'nswerch sind fn-ner: 2/, Ellen breite Einwand auf Leintücher ohne Naht. alle Gat-tungen Kaffehtücher in Leinen, Lchafwolle und Seide, farbige Leinen- und französische Battisttücher, Leinen - und BaumlvoUqratl, alle Gattungen Tischz>uge in Zwillch uno Damast zu <», l2, l^ bis 24 Personen, so auch Tisch^euge nach der Elle, und Piquet ^ Barchent Unterröcke lc. :c. Abnehmer von Waren im «.trage von l,M> st erhalten als Rabatt: l Kassehtuch mit 6 passenden Servietten, » Garnitur (I Tafeltuch mit <5 passenden Servietten), ^ Dutzend cchte Leinen-Sacktücher, ^ Dutzend Handtücher. IV«. Besonders mache ick aufmerksam auf eine bedeutende Parthie Inlander Weben, 5N Wiener Ellen 2/, breit, welche sich durch ihrgIeichfä0>gesHano.;espinnst und Naturbleiche besonders auszeichnen, 2Z" Das Verkaufsgewölbe befindet siä> nur allem im L u ck in a n n'schen Hause, Elephcmtengasse Nr. ö^ an der Ecke. , M. Weyer ______________________ aus Wien. Z. !824. (3) Für den Kaffehhaus Betrieb im Coliseum wird ein für dieses Geschäft kündiger Werkführer gesucht. Die näheren Bedingungen beliebe man bei dem Eigenthümer zu erfragen. Z. >844. (!) , Haus-Verkauf. Das Haus Nr. Z0, vi^ä-vi^ der St. Florianskirche, welches reine Z Perzent Zins einträgt, »st um einen sehr billigen Preis zu haben; selbes hat auch cin Gärtchen und emen Brunnen dabei. Gefällige Auskunft hierüber ertheilt das Zettungs-Comptoir. Z. «818. (!) Das optische Warenlager des Jt. Weiss «$• So it it befindet sich, wie gewöhnlich, vis-a-vis dem Casino im Herrn vr. Rudolph'schen Hause. 3. 1828. Anzeige der erstell Laibacher Bmmholz-Verklemerungs - Allstalt. Der ergedenst Gefertigte zeigt hiemit den hochgeehrten Bewohnern ^^i^chs an, daß er von nun an auch das Brennholz in großen u»d kleinen Quari' titäten, nach Beliebn der geehrte» Abnehmer, ver> kauft. Es wird besonders darauf aufmerksam gemacht, daß er, um den Anforderungen des Publikums, besonders abrr den anneren Klafs/n entsprechen zu können, eine Brennholz Veltlnncrungs Anstalt nach dem Muster dcr seit lange in Wicn bestehenden dergleichen Anstalten/mit bedeutenden Auslagen errich-tet hat, so zwar, daß man ras Brennholz in gan> zen Scheitern, klafter- »i'd halbklufterweise, das zerkleinerte hingegen, welches in zwci Theile ge-schnitten und klein gespalten, bei den Zimmcröfcn und Sparherden am vottheilhaftcstcn zu verwenden ist, in Zwölftel., Achtel-, Nierlel.-, Hal' ben und ganzen Klaftern, zu möglichst billigen Preisen bei mir haben kann. In allen diesen Maßen wird das Brennholz siets aufgeschlichtet zur Einsicht der geehrten Abnehmer in Bereitschaft gehalten. Jeder Käufer kann sich die verschiede» aufge-fchlichteten Maße ansehen und uack Bedarf oder Vermögen eines oder das Andere wählen. Dcr Gefertigte hofft, daß die geehrten Bewohner Laibachs die Bemühungen dcss,!ben anerkennen und ihn mit einer reichlichen Abnahme beehren werden, um so mchr, da es Manchen, im Hause so-wohl , a» Platz a>s auch oft an Zeit gebricht, uM das Holz verl-leinem lassen zu können. Besonders war die ärmere Klasse mit ihren kleinen Ankaufen bis nun ausschließend nur an die Ncisigbünoel be» schrankt. Besonders wird noch auf das schöne Freuden» thaler Brennholz aufmerksam gemacht, welches in !/aibach nur beim Gefertigten zu baben ist. Darum, Glück aus! — bei jeder Eache muß Einer die Hand bieten, sonst bleiben wir imrnel beim Alten, Laibach 13. November 1854, Zimmermeister, Tirnau ' Vorstadt Nr. 18. 3. 1858. (I) äu886i-8l killiAen kreisen MU-H MMINMUMlM, Mit ^il!6,N Il«!lI<88<)1'Nl'lON I^L!, «ilet 8, «^< 1«»,,» 8, ^, »" III», l I»t »»<«, ^V»«!»«!«««« »,,«Ke>», H^!««»»<»Not« ,,««! «Nt,» »,," kölner weiden cl^elksl. unter k'»" diüi^reiseri vei1<Äult: . 3. !863 (!) A ll z e i g e. Verschiedene Gattungen moderne Damen-Mantel, ^n der Elephanten-Gasse «5. z^StV?»«