Nr. uo. Samstag, 14. März 1914. 133 Jahrgang. Mbacher Zeitung d,« zu v,fi Zf,!s,, »o »,. gröhlt per )jsils ^l! d: bri l>!««<-ü ^»l'bslw'lAnnrn psr Zfils « d. sich Vlitll'i.iülirans Nl. 1K i die Dl,»«KN»« VtiNnm'ftlns«' 3>. Seine k. uild l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 4. März d. I. den Sel-tionsrat im Handelsministerium Josef ( apet zum Rale des Vcrwaltungsgerichtshofes extra ftawm aller-ynädi^'i ,zu ernennen genlht. Stürgkh n,. ,). Seine k. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 6. März d. I. dem Ober-landcsgeiichtsrate des Oherlandesgerichtes in Graz Max Hierländer taxfrei den Titel und Charalter eines Hofrate'! ailergnädigst zu verleihen geruht. H och e n b u r g c r »>. >,. Nach oenl Amtsblatt« zur «Wien« Zeitung, vom ll. und 12. März IUI4 (Nr. 57 und 58) wurde die Weiterverbreitung folgender PrehErzeugnisse verboten: Nr. 61 'Arbl'itcr-Zeitunli» vom Z.März 1li14. Nr. b Der Dructerei'Ärbeiter» vom 6. März 1UI4. Nr. 9 «Vollstribime» vom 4. März 1914. Nr. 10 «Österlelchischrr Metallarbeiter» vom b. März 1914. Ar. 52 .Alldeutsches Tagblatt» vom b. März 1914. ^. 43« «Die Muskete» vom 19. Februar 1^14. Rr. li .^id^>ö«ukä, »tr5i Üclu. vom 6. März 1914. Är. b «liuu«: ijlovn» vom 7. März 1914. Nr. 10 »I'okrnllnvt! list?» vom 7. März 1914. Nr. 50 «Nordliohmisches Tagblatt, vom 6. März 19!4. Är. 1289 oI'l>llurM»ll»jn, Ku^» vom 4. Milrz 1914. Ur. 10 «()jc7.)2n», vom f<. März 1914. Flugschrift «Klo m)«l <,» «»vili-t» arnuumio, uieet» j» 6»I«j ««er?.)', » o8l!c/>. l_>clo/v». Iin«I»«>!» Ätr. l?i) .Ilnriitll» vom «. Mälz 1<.N4. 3lr. 10 .5Iodo<)2. vom «. März 1914. Nr, 7 «Aro»(li(» llv^i»». Nr. 10 .Neruö»» vom 7. Mälz 1914. Nr. 53 «Egerer Zeitung» vom 6. März 1914. Nr. 5,3 «FranzcnSbader Tagdlatt» vom 6. März 1lN4. Nr. 4 «Kov)' l^^onek^ von> !b. strbinar 1914, Den 11. März 1914 wurde m der Hof. und Staatsdruclerei das XXII. Stück des »ieichsa/sehblaltrs m deutscher Ausgabe ausgegeben und vcrjendet. Den 12. März 1914 wurde in der Hof. und Staats, druckerei das XIV. Stück drr slouemschen, das XV. Stück der rumänischen »mb das XVI. Stück der polnischen Ausgabe des MlichSgesehvlatk« des Jahrganges 1914 ausgegeben und versandet. MchtamMchsr GeU' Der russische Minister des Äußern über die Lage. Budapest, 12. März. Der „^z ^>i ucroisciulicht ein Interview seines nach Petersburg entsendeten Speziallorrespondenten Andreas Adorjüü mit dem Minister des Äußern Zasonov. Aus die Frage des Interviewers bezüglich der gegen-närtigen Situation, welche eine gewisse Spannung zwischen Rußland und OstcrrcichUngarn beinhalte, crNärte der Ministerpräsident: Weshalb nehmen Tic an, daß das Verhältnis zwischen Rußland und Osterreich gespannt ist? Ich bin ganz andcrcr Meinung. Unser Verlchr ist ein ausgezeichneter. Sowohl auf der einen wie auf der anderen Tclte herrscht absolute Korrektheit. Es ist nicht unser Fehler, »vcnn sich in der Presse Deutschlands und Österreich Ungarns eine gewisse Erregtheit bemerkbar macht. Ich weiß wohl, daß, als die Nachricht von meinem Rück' tritt aufgetaucht war, dies als ein Zeichen dafür angesehen wurde, daß die friedliche Politik eine Niederlage erlitten habe und nunmehr eine entschlossene kriegerische Tcndcnz zur Herrschaft gelange. Aber diese Auffassung ist durchaus unrichtig. Im vorigen Jahre hat es allerdings kritische Momente gegeben, in welchen unleugbar cine Spannung zwischen den beiden Mächten geherrscht hat, aber die>c Spannung ist nunmehr verschwunden. Äezüg liä: ccs Vulkans besteht, da weder Rußland noch Österreich Ungarn an irgend welche territoriale Expansionen denkt, die absolute Unmöglichkeit, daß irgend ein Konflikt aufbricht. M<> unlängst der neu ernannte Botfchas lcr Ostcrrcich-Ungarns, (^ras Szapciry, erklärte, daß die Politik der Monarchie das größte Einvernchmcn und die Freundschaft mit Rußland anstrebe, beeile ich mich zu antworten, daß er, wcnn er beabsichtige, in dieser Richtung zu arbeiten, einen ausgezeichnet vorbereiteten Äoden finden werdei dcnu unscrc Absichten sind vollkommen identisch mit den von ihm ausgedrückten. Auf eine weitere Bemerkung des Korrespondenten erwiderte Sasonou: Ich hoffe. Sie glauben doch nicht, daß »ran im 20. Jahrhundert die Politik großer Reiche nach (^sjuhlsmomenten leiten könnte. Für die Politik ist ausschließlich das Interesse maßgebend. Das Interesse der Welt fordert aber entschieden einc friedliche Politik. Aus die Frage des Korrespondenten bezüglich des internationalen vc>i m oci ^,m aunallcnd. Sie kam eine Zeitlang alle Tage, und die beiden Freunde bemerkten, daß Murphy den Tiefen seines Koffers einen alten schwarzen Anzug entnalm, und ilin wiederholt ausbürstete. Am Nachmittag des sechsten Tagcs erreichte die Angelegenheit endlich den Höhepunkt. Murphn sühitc Mrs. Doolan spazieren, während sich die Kameraden in dei Grube befanden. Plötzlich erschienen Collin und Finnigan am Ausgangc der Mine und schrien nach Murphy. Aber weder die Witwe noch Murphy waren zu sehen. Weit unten im Tal wars das Automobil dichte Staubwolken auf. Die beiden Kameraden rannten hinterdrein, bis ihnen vor Schreien und Laufen der Atem verging. Aber der Mann im Automobil schien taub zu sein, und so begaben sich denn Collin und Finnigan in die Hütte zurück. Dort fanden sie an der Tür die folgende Botschaft Murphys angesteckt: „Idioten! Ihr habt die Geleyenbeit Eures Bebens vorübergehen lassen. Mrs. Doolan wird bald Mrs. Murphy sein. Wenn Ihr einen Esel findet, der dumm aenua. ist. die Mine zu lausen, dann könnt Ihr meinen Anteil Euren berühmten Witwen und Waisen geben. Wir machen jetzt zunächst eine kleine Hochzeitsreise nach Europa. William Murphy." Fünf Tage später verspottete Murphy seine Kameraden: „Diese Dummköpfe ließen die Gelegenheit vorübergehen," sagte er zu seiner jungen Frau, „schönes Geld zu verdienen". ANein Mrs. Murphy lächelte errötend, ging um den Tisch herum und ließ sich auf dem Schoße ihres Mannes nieder. «Aber du liebst mich doch um meiner selbst willen?" flüsterte sie. „Natürlich," cnlgegnctc Murphl, einigermaßen trocken. „Ganz meinetwegen?" „Ganz deinetwegen," sagte Murphy. „Ich würbe dich lieben, auch wcnn du leinen Cenl kättest." „O, Williams!" rief die junge Gattin, «ich glaubte, du hättest es immer gewußt!" — „Was gewußt?" fragte Murphy mißtrauifch. „Daß ich überhaupt lein Geld hatte, die alte Mine zu laufen - daß sie mir nur einen passenden Vorwand bot. dich zu besuchen."------- Ehe sich der Geleimte von seinem Schreck erholen lonntc. erschien ein Telegraphenbote und händigte Mur-phy eine Depesche ein, die letzterer mit zitternden Fingern öffnete. Sie lautete wie folgt: „Gratulieren zur Hochzeit. Zwei Minuten nachdem du fortfuhrst, stießen wir auf relche Goldader. Liesen dir nach. du wolltest aber nicht hören. Verkauften heute an ein Syndikat für 150.000 Dollar und überwiesen, deinem Wunsche entsprechend, deinen Anteil an die Kasse für die Witwen und Waisen von Amerika. Michael Flnnlgan, John Terence Eollln." Laibacher Zeitung Nr. 60 372 14. Mä^ 1914 netz auszubauen. Nei uns sind noch große Territorien ohne Eisenbahnen. Ihre Armce ist verhältnismäßig stär-tcr als die unsere. Es ist also natürlich, daß wir unsererseits die Armer proportional erhöhen. Vergessen Sie "icht, daß bei uns die Zahl dcr Geburten 2^ Millionen jährlich beträgt. Wir können uns also den Luxus gestat-len, unseren Prä'scnzdicnststcmd zu erhöhen, ich sage „Luxus", abzwar wir unlci dem Drucke dcr Rüstungen der anderen Staaten gehandelt haben. Indes, fuhr der Ministerpräsident fort, ist dies kein Grund zur Aufregung. Man darf den Zeitungslärm nicht so tragisch nehmen. Die Zeitungen geben nicht immer die entsprechenden Absichten und Gedanken der Regierung wieder. Der Minister sagte zum Schluß: Wir wollen leinen Krieg. Wenn wir unsere Armeeständc erhohen, so geschieht dies, um einen sicheren Frieden zu erzwingen. Wir wollen mit Ostcrrcick-Ungarn, wir wollen mit Deutschland in Frieden leben, und ich kann nicht glauben, daß diese Staaten uns gegenüber feindliche Gesinnungen hegen. V'Mische Uebersicht. Laib ach, l.'i. März. Aus Paris wird gemeldet: Über den Seiner Majc stät dem Kaiser und König Fran,', Josef in der jüngsten Rede des Ministerpräsidenten Toumergue gewidmeten Passus schreibt dcr Deputierte Delocle im „Pariser Journal": Die Kammer hat die offizielle Anerkennung der hohen Verdienste, welche dcr verehrungswürdigc Doyen der Souveräne unermüdlich der Erhaltung des Friedens und dem europäischen Gleichgewichte während seiner langen Rcgierungszeit erwiesen hat. die beste Aufnahme bereitet. Dies ist ein bezeichnendes Merkmal öcr Entwicklung der französischen Politik. Die austrophobe Krise, in welche man Frankreich vor zwei Jahren hineingetrieben hat, sst glücklich überwunden. Die Rede Toumergues ist ein entscheidender Beweis dafür. Möge Toumerguc alls diesem Wege fortschreiten. Er hat dabei gewiß das Parlament und das Land für sich. Denn es gibt keine bessere Frie-densbürgschaft als eine loyale und dauerhafte Annähe-rung Frankreichs und Österreich-Ungarns. In dem am !2. d. M. stattgehabten Tcniorenlonvent betonte Ministerpräsident Graf Ttürglh neuerlich die Dringlichlei! der Erledigung des Rekrutcnkontingcntcs, des Kreditermächtigungsgesetzes sowie der bosnischen Vahnuorlagcn. Dazu kämen noch eine Reihe von Gegenständen, die dcr Regierung außerordentlich am Herzen lägen, die aber auch den Wünschen dcr Parteien entsprächen. Die Regierung, welche die ganzen 2V2 Jahre eifrigst bemüht gewesen sei, die Ttnatsnotwcnoigteiten im Einvernehmen mit dem Parlamente sicherzustellen, sei nach wie vor von dem gleichen Streben erfüllt und werde sich keinem gangbaren Weg verschließen, dcr zu diesem Ziele führen tonne. In der augenblicklichen Situation ergäben sich zwei Möglichkeiten: Entweder entschließt sich das Haus unter Hintansetzung der parteitaltischen Mo-mcnic, an die energische und kontinuierliche Behandlung der Gegenstände heranzutreten, oder es mühten die Staatscrfordernisse sehr gegen den Wunsch der Regierung, weil dcr Staat leben muß, auch neben und außerhalb des Hauses ihre Befriedigung finden. Eine Hinaus- jcdleppung der Situation sei für deu Staat nicht erträglich. Wie mau au« Belgrad meldet, übermittelte das Finanzministerium dcm Staatsrate den Gesetzentwurf über den allgemeinen Zolltarif zur Begutachtung. Dic im Entwürfe beantragten Änderungen und Ergänzungen beziehen sich hauptsächlich auf den Handelsverkehr mit Griechenland und Bulgarien. Für die Warenurtitel, welche im Handelsverkehr mit Österreich-Ungarn in Betracht kom, men, bleiben die autonomen Zollsähe nahezu unveran' dert. Die Gesetzvorlage wird noch im Laufe der gegen-wärligen Session in der Skup^tina eingebracht werden. Nach den jüngsten Wahlen verfügt dic bulgarische Negierung, wie das „Fremdenblatt" schreibt, über eine homogene Mehrheit in der Kammer nnd ist nicht darauf angcwiesen, sich um die Kooperation anderer Fraktionen -,u bemühen. Die Ruhe bei dcn Wahlen ist ein ncuci Beweis für den politischen Sinn des bulgarischen Volles und für die Ordnung in Bulgarien. Es ist nicht zu übersehen, daß die zur Zeit des Unglückes herrschenden Par-teicn ganz vernichtet sind. So ist ihre Politil zum zwei' tcnmalc vom Volk verurlcilt worden, Die letzten Wahlen leiten hoffentlich für Bulgarien cinc Epoche der Ruhe und des wirtschaftlichen Gedeihens ein. TMsnclligleitelt. (Die Schreibmaschine bei bericht.» Für einen noch ausgedehnteren Gebrauch der Schreibmaschine in dcr Justizverwaltung tritt Amtsgerichtsrat Volkmar in der „Deutschen Iuristenzcitung" ein, indem er anregt, sie während der mündlichen Verhandlung und der Beweisaufnahme vor dem Prozcßgerichte in Benützung zu nehmen. Erstens würde die Dauer jener Verhandlungen durch den Gebrauch der Maschine erheblich abgekürzt, also die Zeit der Richter, Anwälte, Zeugen lind Sachverständigen sehr viel weniger in Anspruch genommen als jetzt, wo die altmodische Art etwa zwei- bis dreimal so viel Zeit erfordert. Zweitens aber würden Unrichtigkeiten im Diktat seltener, weil das Maschinendittat schneller der festzuhaltenden ^iußcrung auf dem Fuße folgt. Ferner träte cinc erhebliche Prozeßbeschleunigung ein, da die Prozeßvertrctcr sofort am Schlüsse der Sitzung je einc Protolollaöschrift für sich und je eine zur Rück-äußerung für ihre Partei erhalten könnten. Auch würde bedeutende Geldersftarnis erzielt. Denn die Zeugen und Sachverständigen würden infolge der kürzeren Dauer der Termine entsprechend weniger Versäumnisgebühren erhalten. Die Beweisaufnahme vor dem Kollegium ferner würde wegen der Möglichkeit dcr schnellen Protokollic-rung an Schrecken verlieren und deshalb häufiger als bisher Platz greifen. »Mißhandelte Füße.» Füße und Zähne des Kulturmenschen sind leider so start verbildet, daß Zahnärzte lmd Hühneraugenopcratcure in Erstaunen geraten, wenn ihnen jemand mit .i2 guten Zähnen und einem hühner-augcnlosen Fuß begegnet. Im Märzheft des «Kosmos" schreibt Dr. H. Iansen mit Recht: „Wir genießen durchwegs zu weiche Speisen und tragen zu enges Schuhwerl. Unsere Füße zwängen wir in viel zu enge Stiefel ein. Tic Damenstiefel haben meistens auch noch zu hohc Haken. Unser Fuß ist von Natur kräftig und groß, so daß er eine breite Stützfläche bietet, wie sie unser Körper verlangt. Aber die Dichter haben so oft das schmale, zierliche Füßchen besungen, daß der natürliche, große Fuß in Mißkredit geraten ist und ein Privilegium der Elefanten wurde. Mit Entsetzen erfüllt uns ein Vergleich des klassischen Fußes, den die Meister dcr Griechen in ihren Kunstwerten plastisch darstellten, mit unseren eigenen. Der enge Schuh hat unsere vier kleinen Zehen starl zusammen gepreßt und gestattet nur der großen Zehe, sich richtig auszubreiten . . . Auch bei gutem Wetter sind viele Menschen nicht mehr imstande, weit zu gchen und große Fußmärsche zu machen. Langes Stehen können noch viel weniger Leute aushalten . . . Hätten wir von Jugend auf bequemes Schuhwert getragen, wir wären ein ganz Teil gesünder, und es kann nicht dringend genug empfohlen werden, weites Schuhwcrt für die Kinder zu laufen und es rechtzeitig zu erneuern, wcnn drr Fuß wieder ein Stück gewachsen ist." — Din schwieriges Problem.» Der Rechtsanwalt Willard I. Miner von Saratoga Springs im Staate Newyorl ist ein Opfer seines Berufes: cr soll sich, wie der „Ncwyorl Herald" erzählt, unter besonderer Berück^ sichtigung der crbrechtlichen Verhältnisse in folgende verzwickte Angelegenheiten „einarbeiten": Im Jahre IWl» lebte in der Stadt Day ein Witwer mit einem Sohne, in dcr Nachbarstadt eine Witwe mit einer Tochter. Am 2tcn Mai 1906 heiratete dcr Sohn des Witwers die Witwe, so daß die Tochter seiner Frau seine Stieftochter wurde, während gleichzeitig die Frau des Sohnes des Witwers die Schwiegertochter des Witwers wurde. Um die Sache noch mehr zu komplizieren, heiratete im Juli 1906 der Witwer die Stieftochter feines Sohnes. Das Mädchen wurde somit die Stiefmutter ihres Stiefvaters, während ihre Mutter, dic bereits Schwiegertochter dcs Vaters ihres Mannes war, zu ihrer Schwiegertochter wurdc. Nach dem amerikanischen Gesetze ist die „Schwiegermutter „mother-iwl'aw". Die Ex-Witwc ist somit dic angeheiratete Großmutter ihres eigenen Mannes: dieser Mann aber ist der Schwiegervater, also der angeheiratete Vater ^- father-in-law ^ seines eigenen Vaters und somit vor dcm Ge setze sein eigener Großvater. Der Rcchtsanwalt hat nun die angenehme Aufgabe, dic Erbvcrhältnisfe in dieser sonderbaren Familie zu klären und festzustellen, was der Sohn des Ex-Witwers, der nunmehr zugleich sein eigener Großvater und sein cigcncr Enkel ist, von sich als Großvater erben wird. - lTic rrftc Sonnenlraftanlagc.> Aus Kairo wird berichtet, daß das bei Meadi errichtete erste Werk dieser Art dcr öffentlichen Besichtigung zugänglich gemacht wurdc. Es handelt sich um einc Erfindung eines Ame^ rilaners: eine von der direkten Sonnenstrahlung betriebene Pl.'mftcncmlaqe mit cincr Leistungsfähigkeit von 2?.') Hektolitern in der Minute, die aus ciner Tiefe von ciwa zehn Metern gehoben wcrdcn, um cincn Teil des west lichen Nilufcrs, alls dcm die Anlage sich erhebt, zu be wässern. Sie nimmt den relativ großen Raum von zwölf Ar ein und setzt sich aus fünf acwaltigen Reflektoren zusammen, die die Sonnenstrahlen durch Spiegelung cincr Nicdcrdruckdampfmaschinc zuführen. Das Geheimnis der Erfindung ist ein Thermostat, durch den bewirkt wird, daß die Riesenspiegcl automatisch dem Stande der Sonne folgen. Die Herstellungskosten betragen zwar das Dop pclte einer gewöhnlichen Maschinenanlagc, aber die jährlichen Unterhaltungskosten sollen um ein Drittel geringer sein. - Die Erfindung würde, wenn sie sich bewährt, den ersten Schritt zur Lösung des für dic Zukunft dcr Mensch-heit wichtigen Problems bedeuten. Ist dcr Zeitpunkt der Kohlencrschöpfung lUlch noch fernliegend und durch die Erfindung dcr Gas- und Dieselmotoren auch noch weiter Die Kleekampleute. Roman von Arich Gbcnftcni. (52. Fortsetzung.) ^»«vdiück urlb,!?»., „Daß ich dich gern hab', Sanna, das weiht, und... früher hab' ich gemeint, es könnt' gar nicht anders sein, als daß auch du mich . . . aber dann am Ncujahrstag ... Du weißt's noch, gelt? Schier um den Verstand hast mich gebracht damals, und ich danke Gott, daß nicht mehr Unglück geschehen ist. Nachher sind harte Tage gekommen für mich . . . und heut' bin ich einer, der dir nichts mehr anbieten kann . . . schon gar nichts . . . nicht einmal einen Namen... aber ein gutes Wort möcht' ich von dir mitnehmen hinüber. Ohne das kann ich nicht fort." Sanna fängt plötzlich an zu weinen, sie kann nicht anders. „Muht denn fort?" schluchzt sie, und weder sie, noch er wissen, wie es kommt, daß cr sie plötzlich im Arm hält, ohne daß sie Miene macht, sich daraus zu befreien. Dann erzählt ihr Franz, was ihn vom Habererhof fortgetrieben hat. Und Sanna erklärt ihm, warum sie ihn damals von sich gewiesen hat. „So viel Angst hat er mir gemacht, der Stini, daß a, von mir. Wn- arbeiten jetzt einc halbe Stunde unterm Spcikboden." „Und jetzt?" „Jetzt werd' ich auf was anderes denken. Denn mein mußt werden , . . und bald! Arbeiten kann ich, es wird mir nicht fehlen." „Du," sagt Eanna nach einer Weile lachend, ,ich kenn' auch einen von da unten. Lenz heißt cr, ist rothaarig und heiraten will er mich . . . hab' immer gemeint, cr hätt' die Blumen hingetan." Franz beginnt zu zittern und sein Gesicht wirb un heimlich wild und finster. Ehe cr aber noch etwa« sagen kann, fahren ihm Sannas Finger glättend übers Gesicht. „Jetzt schau, Bub', so wild mag ich dich nimmer sehen ilnd Eifersucht ist gar was Dummes! Bald ich dich lieb hab', solltest auch wissen, daß wir zusammengehören für immer und daß du dich auf mich verlassen kannst!" Da wird er wieder ruhig. „Aber." sagt cr nur noch, „trau dem roten Lenz nicht, das ist am ein Gewalttätiger, Böser!" „Dir trau' ich und sonst keinem!" Lange sitzen sie so noch beisammen im sanft rieseln» den Regen und reden von Vergangenheit und Zukunft, bis endlich Sanna erschrocken ausfpringt: „Jesses, der Stini wird aber schon hart warten auf mich!" Nach einem kurzen Abschied und nachdem sie überein gekommen sind, daß auch Stini vorläufig nichts von ihrer Lieb wissen solle, macht sich Sanna auf den Heimweg. Jetzt weiß sie'ii wenigstens, wie das Glück ausschaut auf dieser Welt! Just am Sonntag Maria Heimsuchung ift's ihr erschienen und dem Franz schaut e« gleich wie ein Ei dem anderen. (Fortsehnn« f.lgt.) Laibacher Zeitung Nr. <>0 .^7-i 14. März I9l4 hinaut^ermtt, so ist cr doch absehbar. Allein die AuS-nützuna. der Sonncnencrgie garantiert die Dauer der »nenscklichcn Kultur. iNuffindung eine<< Menschensleletts aus der Diluvialzeit Afrikas.) Ein auffehcncrregcnder Fund ist auf Grund der Forschungen des geologischen Instiwts der Universität Berlin in, Norden Dcutsch-Osiafrikas gemacht worden, und zwar am Rande der Oldowayfchlucht. Dort fand man ein prachtvoll erhaltenes Skelett eines Menschen, bei dem nicht nur der Schädel mit seinem prächtig sonscrvicrien Gebiß aus dem festen Tuffstein des Bodens herausgearbeitet werden tonnte, sondern auch das vollständige Körpergerüst, Schultern, Vrustlorb, Becken und Extremitäten. Erstaunlicherweise zeigt dieses erste aus aanz Afrika bekanntgewordene fossile Mcnschenslclett recht wenig primitive Merkmale, obwohl es wegen seiner geologischen Lagerung und seiner Vergesellschaftung mit Tieren als überaus alt angesehen werden muß. Das Skelett durfte aus dem Diluvium stammen, sein Zujammenvor-lommen mit Tierresten, deren einstige Repräsentanten heute schon ausgestorben sind, läßt das klar erkennen. - (Zahnziehen mii Musil.) Die Operation des Zahnziehens hat alle Schrecken verloren dank dem erfinderischen Geiste eines Pariser Zahnheilkünstlers. Im Vorzimmer seines „Ateliers" hängt folgender Tarif: „Gewöhnliches Zahnziehen 2,50 Franken, schmerzloses Zahnziehen 4 Franken, Zahnziehen mit Musil 16 Fraw lcn." Das Musikstück darf sich der Patient selbst aussuchen! Muß es da nicht eine Lust sein, die Zange ansetzen zu lassen? Und wer wollte wohl noch zaghaft an eine Operation denken, wenn frohe Lieder sie begleiten? - (Tango for ever!) Die Sonne scheint wieder über Ncwyolk, der Schnee schmilzt, der Blizzard ist vorüber in'd die Berichte über die erlebten Abenteuer beginnen ih:c Runde. Schlimm erging es den Reisenden, die bcim Ausbruch des Schncesturmes im Zuge saßen, im Schnee ftccken blieben und Stunde um Stunde hungernd in der «falte ausharren nulßten, ehe Hilfe kam oder die Strecke wieder freigemacht werben konnte. Der Zug, der lim Montag abends von Newport nach Philadelphia auslief, geriet in ein Schneewehen und blieb 25 Stunden liegen. Abc: die Passagiere, unter denen sich der Vizepräsident Marshall befand, entdeckten bald ein Heilmittel gegen Trübsal mid Kälte. In den Pulman-Wagen entstand plätzlich ein reges Treiben, das Stunde um Stunde fortdauerte. Während draußen die Elemente wüteten und sich die Schneemann immer höher auftürmten, tanzten die Insassen des Zuges kurz entschlossen mit Feuereifer Tango. Eine Thcatertruppe, die auf der Reife nach Boston war, machte den Anfang, und so erlebte der Vize' Präsident der Vereinigten Staaten verwundert den Ausbruch eines echten akuten Tangofiebers mit, das erst nachließ, als die Fahrt endlich fortgesetzt werden konnte. - (Ein großer Esser.) Der vor kurzem verstorbene französische Zeitungsherausgeber und Journalist Charles Pievct war, was der Franzose „unc belle fourchctte" nennt: er schlug beim Essen eine vorzügliche Klinge und wm in dieser Hinsicht Pouycr-Quertier vergleichbar, dem Manne, der Bismarck so sehr gefiel, weil cr bei Tifche einfach nicht zu schlagen war und durch seine Eßlust teils Erstaunen, teils Grauen erregte. Als im Jahre 1900 in Paris die Weltausstellung eröffnet wurde, ernannte man Charles Prcoet zum Vorsitzenden einer Nahrungsmittel-jun>, die sich vierzehn Tage lang in wahrhaft panta-qruclis^er Weise durch die wunderbarsten AusstcNungs-qcgenstände dcr Nahrungsmittclabtcilung durchzucsscn hatte. Festmahlzcitcn folgten auf Festmahlzcitcn und die Aussteller hatten die berühmtesten Pariser Köche aufgeboten, uln mit ihren Gerichten bei dem Gericht Ehre einzulegen. Am zehnten Tage dieser grandiosen Fütterung waren — wie man im „Cri de Paris" liest — bereits sieben oder acht Mitglieder der Eßkommission schmählich abgefallen und zu Natron verurteilt worden; es saßen sonan nur noch fünf Iurymitglicder an der Tafel. Beim dreizehnten Essen mußten noch drei andere Magen als «rundlich verdorben ausscheiden und die „Gerichtsurteile" »rmrden jetzt nur noch von zwei „Messerhelden", einem Engländer und Eharlcs Prcvct, gefällt. Am letzten Tage aber limhlc auch dcr Engländer ins Bett gehen und Ka-missen!cc trinken; Charles Prevct abcr saß heiter und wohlgemut allein bei Tisch und erklärte sich bereit, wenn es sein müßte, in derselben Weise noch vierzehn Tage lang weiter zu „prüfen". 3M- und Provinzial-Nllchlichtcn. Berichte der Gesellschaft für Höhlen-forschnng in Kaibach. Josef Anton Naacl und scin Manuslript über die Höhlen in Krain aus dcm Jahre !74». Gesammelt von Pa«l zku«U»«r, eingrleitet von Ingenieur K«rl Pick. (Schluß.) In der Tietzfe sahe ich einige anmc Plätze, kleine Teiche, Fclßcn-Verge, Sand-Hügel, in den Wänden ver schicoenc Löcher. Die grosse Entfernung abcr verursachte, daß lch nichts deutlich unterscheiden kontc. Ich hielte mich also auf dcm Stein llgcnd, alda einige Zeit auf, und liejS durch die Andere, so bey mir waren. Steine, und «roste Höltzcr hinabwerffen; welche, wan sie den Vnml, erreichet hatten, mtt «rossen Krachen in Staub zermalmet wurden. Und ich fände aus der Zeit deö Falles, daß die Ticffc beyläufig von 180 Klaffter seyc, Nachdeme ich also alles ) im Ms-maßc von 5i5> ^ hinsichtlich der Realstcuern; K) im Ausmaße von 55 ^ hinsichtlich der allgemeinen Erwerbsteuer, die von den Steuerpflichtigen der vierten Klasse entrichtet wird; c) im Ausmaße von 75 yl, hinsichtlich aller übrigen Steuern. ^ (Veränderungen im Finanzdirnftc.» Steuerad-ministrator Finm^rat Heinrich Kittag wurde zum Vorstände des Konzcptsdepartcments I bei der t. I. Finanzdirektion in Laibach, Finanzrat Dr. Wilhelm Kre ft zum Vorstande der k. k. Steueradministratiou in Laibach ernannt. — Versetzt wurden: Finanzrat Dr. Johann Po neblet vom Gebührenbcmessungsamtc in Laibach zur hiesigen Steueradmlnistration, Finanzlommissär Johann D i tz vom Stcucrrcferatc Adelsberg zur Bezirls-hauptmaunschaft in Gottschcc, Steucroberverwaltcr Anton Krixman in Stein zum Steueramte in Gurkfeld, Steuervcrwalter Iofcf Icrman vom Gebührcnbemes-sungsamtc zur Steueradministration in Laibach, Steuer-osfizial Karl !> i >> t a vom Ttcucramte iu Loitsch zu jenem für Laibach Umgebung, Steucrassistent Stanislaus N loll it ar von Seiscnuerg zum Stcueramte in Loitsch, die Ctclicroffiziale Karl Vezcg von Zirknitz zum Steueramte in Idria und Rudolf P r i in e c von Idria zur Stcueradministration in Laibach, Steucrassistent Johann Ver derber uou Adelsbcrg z>im Stcucramle in Gottschcc, der provisorische Stcuerassistcnt Johann Mc^et vom Steucramte in Gottschcc zu jenem iu Adclsberg, Sleuerpraktikant Egon Gregory von Kronau zum Steucramte für Laibach Umgebung. - In den dauernden Ruhestand wurden versetzt die Steucrobcrucrwaltcr Karl T a v >'' a r in Gurlfeld, Franz Raunilar in Nad-mannsdorf und Adolf Ruda bei der Steueradministration in Laibach. Der Absolvent des geodätischen Kurses Franz Josef Osole wurde zum Eleven bei der Evidcnzhaltung des Grundsteucrkatastcrs in Krain cr^ nannt. - (Daö Uniformtragcn dcr Reserve (Bassisten.» Das Kriegsministerium hat vcrlautbart, daß Offizieren in dcr Reserve und im Verhältnis „außer Dienst", die sich der militärischen Ausbildung der Iungschützcn widmen, gc-stattet wird, bei den praktischen Übungen die Militär-uniform zu tragen. Offiziersaspiranten in dcr Reserve können sich bei diesen Anlässen ihrer eigenen Militäruniform bedienen. (Vom städtische« Miidchenlyzcum in Laibach., Seine EiMcnz dcr Minister für Kultus und Unterricht hat dcm städtischen Mädchenlyzcum in Laibach unter gleichzeitiger Anerkennung des Reziprozitättzverhältnisses im Sinne des § 15 des Gesetzes vom 9. September 1898 (R. G. Bl. Nr. 173) für die mit der Lehrbcfähigung für Mittelschulen ausgestatteten Lchrpcrsouen das Recht der Öffentlichkeit fowie das Recht, Reifeprüfungen abzuhalten und staatsgültige Reifezeugnisse auszustellen, für die Dalicr dcr Erfüllung der gesetzlichen Nedinglingen verliehen. »Fahrplanändcrunst der DampfschiffahrtsgeseU' schuft „Iftria-Triefte".) Von morgen an werden einige Fahrzeiten der einzelnen Linien geändert: Eillinie Triest-Pola mit täglicher Abfahrt (ausgenommen Freitag) um 7' t Uhr früh und um 3 Uhr nachmittags, mit Berührung von Pirnuu, Parenzo, Rovigno und Brioni. Der Dampfer der Postlinie Triest-Portorose geht täglich um 12 Uhr mittags von Trieft ab. Dcr Dampfer der Linie Triest-Grado verkehrt täglich ab Trieft um 2 Uhr nachmittags uud ab Grado um 6 Uhr abends, iPernnüaunssszun uon Mbazia »ach Adel^cra..) Morgen wird zu 5,0 ^ ermäßigten Fahrpreisen ein Ver gnügungszug von Abbazia nach A^lsbcrg zur Besichtigung der Grotte verkehren. Ahnlichc Züge werden auch am 29. d. M., ferner am Ostermontag und am 26. April in Verkehr gesetzt werden. — (Erhöhung der Fahrplana.eschwindia.teit auf der Untcrtraincr Nahn.) Laut Verlautbarung dcr l. l. Staatsbahndirektion in Trieft vom 9. d. M. wird mit dcr Eröffnung der Weißlrainer Bahn, bezw. ab 1. Mai d. I., die Marimalgeschwindigkeit der Züge auf der Strecke Laibach-Rudolfswert-Vubnjarci auf 45 Kilometer in der Stunde erhöht werden und es werden zwischen Laibach und Karlstadt direkte Zugsgarniturcn mit Korridorwagen und Gasbeleuchtung verkehren. II. (Ler Unterhaltungsabend) des Touristenvereine» «Die Naturfreunde" findet heute abends um 8 Uhr im Hotel „Ilirija" statt. (Die Haufttversammluna. dcr „Matica Tlovenota") wird morgen um 10 Uhr vormittags im städtischen Magl-stratssaale stattfinden. - (Plahmusil.) Programm für morgen ^12 Uhr vormittags (Sternallce): 1.) Fmik: „Ostcrreichisch-un-gariscke Soldatcnllängc", Marsch. 2.) Eupp^: „Nan-ditenstreichc", Ouvertüre 3.) Fall: „Brüderlein fein", Walzer. 4.) Meyerbeer: „Hugenotten", Opcrnphantasic. 5.) Milläcker: „Klopf an", Polla sran^aise. 6.) Plan qucttc: „Die Glocken von Eornevlllc", Oftcrettenfthan taste. (Der Wiener Bankverein ,md dessc» Beamte« schaft.) Wie man uns Nlitzuteilen ersucht, ist es zwischen der Beamtenschaft des Wiener Bankvereines uud dcr Lei tung des Institutes zu einem Konflikt gekommen. Die Leitung lchntc die Forderungen dcr Bcamlcnschaft nach Erhöhung der Gehälter rundweg ab. In einer am 12. d. abgehaltenen Versammlung der Beamten kam es zli er regten Kundgebungen. Der Präsident des Rcichsvereincs machte die Mitteilung, daß der Zcntralvorstand die Sache dcr Beamten des Wiener Bankvereines zu dcr dcr All gcmeinhcit zu machen beschlossen habe. Da in dcr heurigen Gcncralversammluug die Vertretung der Veamteninter-essen nicht mehr möglich ist, wurde beschlossen, wenigstens für die nächste Hauptversammlung den ganzen Wider-standsfonds von etwa '500.000 /< in NantuercinSaltien zu veranlagen, um für das nächste Jahr gerüstet zu sein. - »Ehrunn.) Der Rudolfswerter Sololverein hat den Advokaten Herrn Dr. S ch c g u l a zu scincm Ehren mitglieoe ernannt. Das kunstvoll angefertigte Ehrendiplom ist im Auslagefcnstcr dcs Kaufmannes Herrn Franz Kenda in Nudolfswert ausgestellt. N. (Gut abgelaufen.) Am 12. d. M. tummelten sich unter dem Ballon des einstöckigen, vom l. l. Eichmeister Strajnar bewohnten Hause in Rudolsswert mehrere Knaben. Dcr acht Jahre alte Sohn des Eichmeisters sah dcn Knaben vom Balkon zu. Plötzlich verlor er das Gleichgewicht und stürzte vom Ballon etwa fünf Meter ticf hinab. Er fiel auf den Rücken zwcicr Knaben so glücklich, daß weder cr noch die beiden Knaben nennenswerte Verletzungen davontrugen. ?^. * (ttranlenbewenuna..) Im Distriltslranlenhause in Aoelslicrg sind mit Ende Jänner 3l Kranke, und zwar 18 männliche und l.j weibliche Personen, in Behandlung verblieben. Im Februar wurden 84 Kranke, und zwar 33 männliche und 51 weibliche Personen, aufgenommen. Entlassen wurden im Februar 76 Personen, und zwar 35 männliche und 41 weibliche. Gestorben sind 3 männliche Personen. Mit Ende Februar verblieben daher noch 13 männliche und 23 weibliche Personen in Spitalsbchandlung, Von den 115 behandelten Personen waren 11 Einheimische und 104 Ortsfremde, Die durchschnittliche Vcrpflcgsdauer cincs Kranken belief sich auf 9 Tage, Von den Entlassenen und Verstorbenen standen 11 wegen Infektionskrankheiten und «8 Personen wcgcn anderer Krankheiten in Spitalsbchandlung. - >'. (Unfall.» Der bei der Firma Scagnetti beschäftigte Sägcarbeitcr Josef Ovija«'- geriet vorgestern während dcr Arbeit mit dcr rechten Hand zwischen die Zir-lularsägc und wurdc schwer verletzt. (Tclbftmllrd durch (^trinken.» Nie lins aus Lit tai berichtet wird. sprang uor einigen Tagen die 40jäh rigc geisteskranke Theresia Mascl aus ^umnil, Ge mcindc Billichbcrg, bci Bevke in selbstmörderischer Ab M)t i>. dcn Saucfluß und verschwand in dcn Wellen. Die Lcichc konnte bisher nicht aufgefunden werden. lZwci Kinder an Brandwunden neftorben.» Dienstag vormittags ging die Schuhmachersgattin ssran-zista Cedaj in Feistritz bei Ncumarktl zu der unweit ihrer Wohnung befindlichen Quelle waschen. Sie lieh ihre zwei Mädchen im Alter von drei und fünf Jahren allein zurück lind sperrte die Küche ab. Nach einer Weile horte die Nachbarin ein Geschrei dcr Kinder, dock lonnte sie ......iMlllllllllllllllliiiniiiiiililtlMlllllillllllliiiiiiiiiillftM..... llljli DRAHT - LAMPE ijijji; Laibachcr Zcitung '.^r. <>0____________________ -j?7_____________ l4. März 1914 Amtsblatt. It)-.1^ 2—2 Präs. 1502/12/1^/1 Konkursausschreibung. .^auzleibeainteustelle der X. oder XI. Nangstlasse beim k. f. Bezirksgerichte Bischoflack oder dei einein anderen Gerichte, Gesuche find bis I I. April 1'.)14 beim l. l. ^midesgerichtspräsidium in ^aibach cinzn briugru. K. k. ^audcsgcrichts Präsidium Laibach am N.März 1914. 818 3—3 -;. N II 572/3 ox 1914. Kundmachung zur Vcrgebuug des Tabatverlages in Sestrauskavas Nr. 9. Der mit einer Perlagstrafik verbnudenc Tabafverlag in Sestranskavns 3tr. 9 wird hiemit im Wege der öffent» lichen Konlnrrcnz zur Äefeftung ausgefchrieben. Nähere Daten iiber den bisherigen Ertrag des Geschäftes und die vom früheren Geschäftsinhaber be» strittenei, Ausladen können ans den bei der k. l. Finanz direktiou in Laibach oder der Finauzwach.Kvutrollbczirls^ leituug in Krainburg erliegenden Ertrags« und Lasten» ausweisen ersehen werden. Die Angabe der beanspruchten Bezüge hat in 'olgrnder Weise zu erfolgen: il) entweder durch Namhaftmachnng des Betrages der vom Trafitantcugewiun aus der Verlagstrafif an-geboteilen Oewinnrückzahlnng unter gleichzeitigem Verzicht auf eine Verlegerftrovisiou »der d) durch bloßen Verzicht anf die Verlegerprovision oder endlich c) durch Bezcichuuug des geforderten jährlichen Provisionsftaufchales. Das Vadium beträgt 470 X und ist in pupillar. sicheren, nicht vcrlosbareu Wertpapieren vor Überreichung des Offertes beim l. l. Steueramtc m Bischostack zn erlegen oder in, Wege der Postsparkasse mittels Erlag, schemes oder Steueremzal)luna.5scheines in Barem ein zuzahlen. Die Offerte siud auf der vorgeschriebenen amtlichen Drucksorte zu verfassen, ordnungsmäßig zu stempeln und zu fertigen und SW längstens 23. März IU14 vormittags 10 Uhr beim Leiter der gefertigten Ver» schleißbchörde in den amtlich aufgelegten Knverteu vei> schloffen und versiegelt zu überreichen. Alle weiteren Daten sind aus der au der Amts-tafel der k. k. Finanz^Direltion in Laibach und des Gc-meindeamtes in Trnw angeschlagenen Konkurskundmachung zu entnehmen. K. k. Finanz-Direktion Laibach, am 20. Februar 1914. Št. B II 572/3 «x 1914. Razglas zadevajoè oddajo tobaène zaloge v Sestranski-va8i štev. 9. Z založno tratiko spojcua tobaèna zaloga v Sestranski vasi st 9 se s tern razpisuje v oddajo potom javnega nateèaja. Nattinènej&e podfttke o dosodanjih donosih prodaje in o stroških, katero jo imel prejänji imcjitclj prodaje, jo razvideti iz izkazov o do-hodkil) in bremenib, ki so razpolozeni pri c. kr. tinanÈnera ravnateljstvu v Ljubljani ali pri pri-glednem okrajnom vodstvu iinanène straže v Kranju. Kaki prejemki se zahtevajo, ie tako-lo, na-povedati: a) je ali oznaèiti iznon povratnega dobieka, katen se ponudi iz trafikantskega dobièka pri zalozm trafiki, ter se jo obenem odpovedati založ-ni&k) odpravnini ali b) 8e jo zgolj odpovodati založnižki opravnini ali koncno c) je oznaÖiti zahtevano lotno opravriinsko popreÈnino (pavšal). Jamšèma znaša 470 K. Položiti so mora, preden se ponudba izroèi, pri c. kr. davènem uradu v škofjiloki v pupilarnovarnih neizžrebnih vred-nostnih papirjih ali pa se mora plaèstti v gotoverm denarju potom poätne hranilnice ali s položnieo ali pa z dafÈno plaèilnicn. Ponudbe je napraviti na predpisani uradni tiskovini, pravilno jih je kolkovati in podpisati tor jih je najpoznejo dne 23. marca 1914 dopoldue ob 10. uri v zaprtih in zapeèatenih uradnih zavitkih vroèiti vodji podpisane prodajne oblasti. Vsi drugi podatki se razvidijo iz nateèajnega razglasa, ki je nabit na uradni doski pri c kr. tinanènem r&vnateljstvu v Ljubljani in pri ob-èinskem uradu 7 Trati C. kr. finanèno ravnateljstvo Ljubljana, due U0. iebruarja 1914. lOÜO 3—1 Kundmachung der k. k. Finanzdirektion für Krain vom 4. März 1914, Z. A I 835 ex 1914, wegen Einbringung der Bekenntnisse behufs Veranlagung der Einkommensteuer und Besoldungssteuer sowie der Rentensteuer für das Jahr 1914. Zum Zwecke der Bemessung der Einkommensteuer und der Besoldungssteuer für das Jahr 1914 haben die Steuerpflichtigen in GemiHiheit dos Jj 202 dos Gesetzes vom 2.r>. Oktober 1896,11. G.B1. Nr. 220, ohne erst eine spezielle Aufforderung dor Steuerbehörde abzuwarten bis längstens 15. April 1914 ein Bekenntnis über iiir steuerpflichtiges Einkommen sowio auch über das ihrem eigenon Einkommen gemäß § Iö7 der l'ersonalsteuernovelle vom 23. Jänner 1914, R. G. Hl. Nr. 13. zuzurechnende Einkommen der Angehörigen ihrer Haushaltung unter Benützung eines amtlichen Formulars, welches seitens dor »Steuerbehörden und Steuerninter unentgeltlich vorabfolgt wird, bei der zuständigen .Steuerbehörde I. Instanz, sohän in der Stadt Laihach bei der k. k. Stciieradmiuistration in Laibach und auf dem Lande bei derjenigen Bezirkshauptmannschaft, in deren Sprengel der Steuerpflichtige seinen ordentlichen Wohnsitz hat, einzubringen. Personen, deren steuerpflichtiges Einkommen 2000 K nicht übersteigt, sind von der Abgabe eines Bekenntnisses in der Regel befreit und sind dazu nur verpflichtet, sobald eine besondere Aufforderung an sio ergeht ; jedoch sind auch diese Personen in jedem Falle berechtigt,, Bekenntnisse einzubringen. Dagegen sind diejenigeu Personen, deren gesamtes Einkommen, auf ein Jahr berechnet, den Betrag von 1(100 K nicht tibersteigt, von der Einkommensteuer überhaupt befreit. Das Einkommen, welches aus verschiedenen Quellen flietit, ist in dem Bekenntnisse nach den einzelnen Hauptquellen (aus Grund- und Gebiiude-besitz, aus selbständigen Unternehmungen und Beschäftigungen, aus Dienst,- und Lohnbezügen und Ruhegeniisson, aus Kapitalvermögen usw.) getrennt auszuweisen, und es genügt daher nicht, dasselbe in einer einzigen Summe auf der ersten Seite des Bekenntnisses einzubekennen. Die steuerpflichtigen Einnahmen sind gemiiLi S l-r)f> der Personalsteuernovelle mit dem Betrage, den sie im Jahre 1JHS tatsiiehlich erreicht haben, einzubekennen. Haben die Einnahmen noch nicht durch ein ganzes Jahr bestanden, so sind sie nach dein mutmaßlichen Jahresbetrage in Ansatz zu bringen. Die Bekenntnisse können schriftlich eingebracht oder, und zwar auch bei dem zuständigen Steueramte, mündlich zu Protokoll gegeben werden. Wegen des späteren Parteiandrangcs werden die Steuerpflichtigen in ihrem eigenen Interesse aufmerksam gemacht, ihre mündlichen Hekenntnisse bald abzugeben. /um /wecke der Bemessung der Rentensteuer für das Jahr 1914 haben die Steuerpflichtigen bezüglich aller der Rentensteuer unterliegenden Hozilge, mit Ausnahme jener, von denen der Abzug der Rentensteuer bei dem Schuldner stattfindet (§ 133 P. St. G.) und inseweit die rentennteuerpnichtigeH Be2üge entweder für sich allein oder in Verbindung mit dem anderweitigen Einkommen der Steiierpflirhtijren den Be- trag per 1600 K jährlich übersteigen, gem?W* S 138 P. St. G. bei jener Behörde, welche zur ! nähme der Bekenntnisse zur Einkommen: . ständig ist, ohne erst eine spezielle Aufforderung seitens der Steuerbehörde abzuwarten, gleichzeitig mit dem Bekenntnisse zur Einkommensteuer, d. i. bis längstens 15. April 1914 ein Rentenstouerbokenntuis zu überreichen oder mündlich zu Protokoll zu geben. In letzterem Falle kann die Aufnahme! des Bekenntnisses auch bei dem zuständigen Steueramte erfolgen. Die Bekenntnisse haben den Namen, Stand und Wohnort der Steuerpflichtigen, die nähere Bezeichnung der steuerpflichtigen Bezüge, insbesondere ob dieselben in Geld oder Naturalien, Sachnutzungen oder sonstigen Leistungen bestehen und. insofern es sich nicht um Eskomptzinsen handelt, auch die Bezeichnung der Schuldner zu enthalten. Bei Kapitalsforderungen ist der Kapitalsbetrag und der Zinsfuß, bei Annuitäten der Gesamtbetrag der Annuititt und der darin enthaltenen Kapitalsrtick-zahlung anzugeben; endlich sind in dem Bekenntnisse die vom Steuerpflichtigen auf Grund des L 130 des Gesetzes etwa in Anspruch genommenen Abzüge (insoweit dieselben überhaupt zulässig sind) anzugeben. Zum Zwecke der Ausfertigung der Bekenntnisse sind amtliche Formnlarien zu verwenden, welche bei den Steuerbehürdfti unentgeltlich erhältlich sind. Von der Überreichung m-> KeJiteijMr.ufjiM-.-kenntnisses sind nach § 139 des Gesetzes, sofern sie nicht von der Steuerbehörde insbesondere dazu aufgefordert werden, iene SteuorpflVlrfifoii befreit. welche 1.) im VOraiJs.grgaiiLji'in;iJ olt.'iicjjaliK1 lü-irU,:-. Rentensteuer entrichtet, 2.) inzwischen ihren Wohnsitz nicht verändert und 3.) keine Vermehrung der Bezüge erlangt haben. Die Steuerbeme.ssung findet in diesem Falle gerade so statt, als oh die genannten Personen die Fortdauer ihrer Bezüge in dem im letztver-gangenen Jahre bestandenen Ausmalte einbekannt hätten. Die rentensteuerpflichtigen Bezüge sind im Sinne des § 12« der Personalsteuernovelle für das Jahr 1914 mit dem Betrage, den sie im Jahre M»i:-; tatsächlich erreicht haben, einzubekennen. Haben die Bezüge noch nicht durch ein ganzes Jahr bestanden, so sind sie nach dem mutmaßlichen Jahresbetrage in Ansatz zu bringen. Diejenigen Personen, welche gemäü § 227 der Personalsteueniovello durch Zuzug in das Geltungsgebiet des Gesetzes oder durch Erlangung fester Dienstbezüge von steuerpflichtiger Höhe im Laufe des Jahres 1914 in die Kinkommensteuer-pflicht treten, beziehungsweise gemäii § 14 5 der Novelle durch Zuzug in das Geltungsgebiet dieses Gesetzes im Laufe des Jahres 1914 reutensteuer-pflichtig werden, haben binnen 14 Tagen nach Eintritt des die Steuerpflicht begründenden Iv< -nisocs die Anzeige an die zuständige Steuerbeli" ' unter Anschluß eines Bekenntnisses zu erstatten. Die Bekenntnisse sind von den eigenberech-tigten Steuerpflichtigen selbst einzubringen. Inwiefern anstatt des Steuerpflichtigen selbst andere Personen, wie Vormünder, Kuratoren, Bevollmächtigte usw., das Steuerbekenntnis abzugeben verpflichtet und berechtigt sind, wird iu den §§ 262 bis 266 der Novelle, bezw. des P. St. G. lind im Art, 2, V. V. VI., bestimmt, Zur Einbringung der hiemit angeordneten Bekenntnisse küuuen die Steuerpflichtigen durch Ordnungsstrafen verhalten werden, überdies machen sie sich gemäß § 243 des Personalsteuergesetzes durch Unterlassung der pflichtmäßigen Einbringung des Bekenntnisses einer nach § 244 der Novelle zu ahndenden Steuerverheimlichung schuldig und wird insbesondere darauf aufmerksam gemacht, dat't die Pflicht zur Überreichung des Bekenntnisses und die Folgen der unterlassenen Einbringung desselben von der Zustellung der nach § 204, beziehun: nach $ 140 des '"¦ seitens der Stern ¦¦ «ien zu bewerkste, ¦¦ _„«jj indivi- duellen Auftorderung an die Steuerpflichtigen nicht abhängig sind, und dali sich sohin gegen eine allfällige spätere Verfolgung wegen Steuerver-heimlichung niemand darauf beraten könne, dali ihm kein Formular für das Bekenntnis zugekommen sei. Laibacher Zeitung Nr. 60 378 14. März 1914 Die Bekenntnisse, die zur Einkommensteuer und Rentensteuer für das Steuerjahr 1914 und die folgenden Jahre abgegeben werden, sowie die Ergebnisse etwaiger im Zuge der betreffenden Verhandlungen vorgenommenen Bucheinsichten dürfen gemäß Art. II der Personalsteuernovelle weder zur Durchführung noch anhängiger Bemessungen, noch zur Einleitung von Nachtragsbemessungen oder Strafverhandlungen hinsichtlich irgendeiner öffentlichen Abgabe für die Zeit vor dem I. Jänner 1914 benutzt werden. Steuerhinterziehungen durch unrichtige Angaben oder Verschweigungen im Sinne des § 239 des Gesetzes vom 25. Oktober 1896, R. G. Bl. Nr. 220, unterliegen den in diesen Paragraphen festgesetzten Strafen. Anmerkung: In der Stadt Laibach sind amtliche Formularien für Bekenntnisse zur Einkommensteuer und Besoldungssteuer sowie zur Rentensteuer auch in den Tabaktrafiken um 4 h erhältlich. K. k. Finanzdirektion. LaibaCh, am 4. März 1914. Razglas c. kr. finanènega ravnateljstva za Kranjsko z dne 4. marca 1914, St. A l 835 de 1914, radi oddaje napovedi v svrho priredbe dohodnine in placarine ter rentnine za leto 1914. V svrho odmere dohodnine in platarine za leto 1914 podati imajo davèni zavezanei, ne da bi èakali kakega posebnega poziva od strani davène oblasti, v zmislu § 202. postave z dne 25. oktobra 1896, drž. zak. štev. 220. najkasneie do 15. aprila 1914 napoved o svojih davku podvrženih dohodkih in v zmislu § 157. novele o osebnih davkih z dne 23. januarja 1914, drž. zak. štev. 13, tudi o davkih onih svojcev, ki žive z davènimi zavezanci v skup-nem hišnem gospodarstvu. Poslužiti se je v to uradnih obrazcev, ki se dobe brezplaèno pri davènih oblastih in davènih uradib. Napovedi so oddati pri pristojni davèni oblasti prve instance, torej v Ljubljani pri c. kr. davÈni administraciji v Ljubljani. na deželi pa pri onem okrajnem glavarstvu. v cigar okraju davèni zavezanec redno prebiva. Osebe, katerih davku zavezani dohodki ne presegajo 2000 K, ho praviloma oprošÈene od-dajanja napovedi in so v to zavezane samo tedaj, kadar se posebno k temu pozovejo: vendar pa imajo tudi te osebe vselej pravico oddati napo-vedi. Nasprotno pa so osebe. katerih skupni, na leto proraèunjeni dohodki ne presezajo 1600 K, sploh dohodnine proste. Dohodke, ki prihajajo iz razliènih virov, je treba v napovedi izkazati posebej po posameznih glavnih virih (iz zemljiŠkega in hiänega posestva, iz samostalnih podjetij in opravil, iz službenih in mezdnih prejemkov ter pokojnin, iz glavniške iino-vine itd.) ter ue zadostuje iste z eno samo vsoto na prvi strani napovedi navesti. Davku zavezani dohodki se morajo v zmislu § 156. novele o osebnih davkih napovedati v znesku, ki so ga leta 1913. v resnici dosegli. Ako dohodki še ne obstoje celo leto, tedaj jih je vzeti v poštev po verjetnem letnem donosu. Napoved se sme ali vložiti pismeno ali pa dati nstno na zapisnik, in sicer tudi pri pristoj-nem davènem uradu. Ker utegne pozneje naval strank narasti, opozarjajo se davèni zavezanci v svojo lastno korist, da svoje ustne napovedi Èim prej podado. V svrho odmere rentnine za leto 1914 oddati imajo davèni zavezauci. ne da bi èakali kakega posebnega poziva od strani davène oblasti, glede vseh rentnini podvrženih prejemkov, razen onih, od katerih odbija rentnino dolžnik (§ 133. zak. o oseb. davk.), in ako presezajo rentnini pod-vrženi prejemki ali sami zase ali v zvezi z drugimi dohodki davènih zavezancev 1600 K na leto, v zmisln § 138. zak. o oseb. davk. pri oni davèni oblasti, katera je priatojna za sprejemanje napovedi za dohodnino istoèasno z napovedjo za do-hodnino, t. i. najkasneie do 15. aprila 1914 napoved za rentnino, in sicer imajo to napovod ali pismeno vložiti ali pa, in sicer tudi pri pri-stojnem davènem uradu, dati ustno na zapisnik. Napoved mora obsegati ime, stan in bivaliäce davènega zavezanca, potem natanènejše ozname-nilo davku zavezanih prejemkov, osobito ali so ti prejemki v denarju ali v prirodninah, stvarnih užitkih ali drugaènih dajatvah in, v kolikor ne gre za eskomptne obresti, tudi oznamenilo dolž-nikov. Pri glavniènih terjatvah treba navesti glav-niÈni znesek in obrestuo merilo, pri letninah vkupni znesek letnine in v njej zapopadenega glavniÈnega povraèila, napoBled je v napovedi navesti še mo-rebitne odbitke, ki jih zahteva davèni zavezenec, v kolikor so na podlagi § 130. postave sploh dopustni. Pri oddaji napovedi se je posluževati uradnih obrazcev, ki se dobe brezplaèno pri davènih oblastih in davènih uradih. Oddaje napovedi so v zmislu § 139. postave, v kolikor jih davèna oblast v to posebej ne po-zove, oprošèeni tisti davèni zavezanci, 1.) ki so že v minulem davÈnem letu plaèe-vali rentnino, 2.) ki med tem niso spremenili svojega do-movališèa in 3.) katerim se prejeraki niso pomnožili. Davèna odmera se v tern sluèaju opravlja prav tako, kakor da bi bile imenovane osebe na-povedale, da trajajo njihovi prejemki nadalje v ißti izmeri, ki je bila doloÈena v zadnjem pre-teklem letu. Rentnini podvrženi dohodki se morajo v zmislu § 128. novele o osebnih davkih za leto 1914 napovedati v znesku, ki so ga v letu 1913. v istini dosegli. Ako dohodki šo niso trajali eno celo leto, tedaj jih je vpoštevati po verjetnom letnem donosu. One osebe. ki stopijo v zmislu L 227. novele o osebnih davkih vsled tega, ker so se doselile v ozemlje, kjer velja ta zakon, ali ker so dosegle 8talne alužbene prejemke v davku zavezani višini, tekom leta 1914. v dohodninsko. oziroma v zmislu § 145. novele vsled tega, ker so se doselile v ozemlje tega zakona, tekom leta 1914. v rentninsko dolžnost, morajo to v 14. dneh po nastopu do-godka, ki je povzroèil njih davèno dolžnost, pri pristojni davöni oblasti naznauiti in temu nazna-nilu priložiti napoved. Samopravni davèni zavezanci imajo napovedi sami oddati in podpisati. V koliko imajo podati davèno napoved na-mesto davènih obvezancev samih druge osebe, kakor n. pr. jerobi, oskrbniki, pooblašèenci itd., doloèajo §§ 263. do 266. novele, ozir. zak. o oseb. davk. ter Èlen 2. izvrš. predp. VI. Davèni zavezanci se smejo s kaznimi zaradi nereda primorati, da podado s tem razglasom za-ukazane napovedi, vrhutega zakrivijo, ako dolžne napovedi ne oddado, v zmislu § 243. zak. o oseb. davkih zatajbo davka, ki se po § 244. novele kaznuje. Zlasti se pa tu opozarja, da dolžnost podati napoved in posledice zanemarjanja te dolžnosti niso odvisne od vroèbe posebnih pozivov, kakršne dostavljajo davène oblasti davènim zavezancem v zmislu § 204., oziroma § 140. postave, ter da se v sluèaju, ako bi se pozneje proti komu zaradi davène zatajbe kazenskim potom postopalo, nihèe ne more sklicevati na to, da obrazca za napoved ni dobil. Napovedi, ki bodo podane v svrho priredbe dohodnine in rentnine za davèno leto 1914 in za na8topna leta, kakor tudi uspehi morebitnih v teku dotiönih obravnav izvršenih pogledov v knjige, se po èlenu II novele o osebnih davkih ne smeio vporabiti niti pri izvršitvi še tekoèih odmer, niti vzeti kot povod naknadnih odmer ali kazenskih razprav glede katerekoli javne davièine za èas pred I. januarjem I9I4. Davène prikrajšbe, povzroèene z neresniÈnimi podatki ali s tajenjem v zmislu § 239. zakona z dne 25. oktobra 1896, dr/. zak. st. 220, zapadejo v navedenem paragrafu doloèenim kaznim. Opomba: V Ljubljani se dobivajo uradni obrazci za napovedi k dohodnini in plaÈarini ter rentnini tudi v tobaÖnih trafikah po 4 vin. C. kr. finanèno ravnateljstvo. Ljubljana, dne 4. marca 1914. 1059 3—1 Kundmachung der k. k. Finanzdirektion für Krain vom 4. März 1914, Z. A I 835 ex 1914, wegen Überreichung der Anzeigen fiber die im Jahre 1913 ausbezahlten Dienstbezüge zum Zwecke der Veranlagung der Einkommensteuer für das Jahr 1914. Jene Personen, Körperschaften, Anstalten, Gesellschaften, Vereine, Kassen usw. im Kronlande Krain, welche zur Auszahlung von Besoldungen und Ruhegenüssen in einem jährlich für eine Person 1600 K übersteigenden Betrage verpHichtet sind, werden im Grunde des § 201 der Personalsteuernovelle vom 23. Jänner 1914, R. G. Bl. Nr. 13, aufgefordert, die Anzeige über den Bezugsberechtigten (auch Privatbedienstete ohne Unterschied der Benennung als Privatbeamte, Gehilfen, Arbeiter, Diener, Dienstboten usw.), unter Angabe des Namens, des Wohnortes und der Beschäftigung derselben, dann über die Höhe und Gattung der im Jahre 1913 ausbezahlten Bezüge bei der Steuerbehörde I. Instanz, in deren Sprengel sich der Wohnort des Dienstgebers, beziehungsweise der Sitz der Unternehmung befindet, und zwar: in Laibach bei der Steuer-Administration und ara Lande bei der k. k. Bezirkshauptmannschaft bis 15. April 1914 zu überreichen. Über Ersuchen kaun gestattet, werden, die Anzeige bei jener Steuerbehörde einzubringen, in deren Sprengel der Bezugsberechtigte seinen Wohnsitz hat. Im Sinne des § 167 des Gesetzes vom 25. Oktober 1896, R. G. Bl. Nr. 220, sind auszuweisen: Gehalte, Personal-, Aktivitätszulugen, Qnartier-gelder, Remunerationen. Löhne usw. in Geld oder Naturalien, ohne Unterschied, ob der Bezog zur Pension anrechenbar ist oder nicht; Beiträge, welche Weltgeistlichen und Mitgliedern regulärer Kom-munitäten aus öffentlichen Fonden oder von Gemeinden zum Unterhalte zugewiesen sind; Tantiemen, Präsenztaxen, Kollegiengelder, Piüfungs-taxen, Stolagebühren, Akkord- und Stücklöhne, Provisionen u.dgl.; endlich Ruhe- und Versorgungsgenüsse aller Art. Bei feststehenden und veränderlichen Bezügen ist derjenige Betrag anzugeben, welchen dieselben im abgelaufenen Jahre, das ist in der Zeit vom 1. Jänner bis 31. Dezember 1913, erreicht haben. Haben feststehende oder veränderliche Bezüge nicht während des ganzen Vorjahres bestanden, so ist der Betrag des Jahresbezuges und der Tag anzugeben, von welchem an oder bis zu welchem die Bezüge zur Auszahlung gelangten. (§ 201 der Personalsteuernovelle.) Die Drucksorten zu den Anzeigen werden bei den genannten Steuerbehörden ]. Instanz sowie bei den Steuerämtern unentgeltlich verabfolgt. Die Anzeigen über ausbezahlte Dienstbezüge, die für das Steuerjahr 1914 und die folgenden Jahre abgegeben werden, dürfen gemäß Artikel II der Personalsteuernovelle weder zur Durchführung noch anhängiger Bemessungen, noch zur Einleitung von Nachtragsbemessungen oder Strarverbandlungen hinsichtlich irgend einer öffentlichen Abgabe für die Zeit vor dem 1. Jänner 1914 benutzt werden. Die Rechtsfolgen der Nichteinhaltung der obigen Frist sind im § 243, Z. 6, des Gesetzes, beziehungsweise im § 244 der Novelle festgestellt. Unrichtige Angaben oder Verschweigungen in den Anzeigen werden nach § 240, beziehungsweise nach § 241 des Gesetzes bestraft K. k. Finanz-Direktion Laibach, am 4. März 1914. Razglas c. kr. finanCnega ravnateljstva za Kranjsko z dne 4. marca 1914, št. A I 835 iz 1. 1914, radi vrotitve naznanil o leta 1913. izplaèanih službenih prejemkib za priredbo dohodnine za 1914. leto. Osebe, korporacije, zavodi, družbe in druatva, blagajnice itd. v kronovini Kranjski, ki so zavezane izplaèevati place in pokojninske užitke v znesku presegajoèem 1600 K na leto za eno osebo, se po § 201. novele o osebnih davkih z dne 23. januarja 1914, ät. 13 drž. zak., pozivljajo, da vloie naznanila o upravicenih prejemnikih (tudi zasebnih usluibencih ne glede na njih naalov, ali so zaaebni ^aibacher Zcitima Nr. 60 .j7s) 14. Mär; 191-4 nicht in dir versperrte Küche eindringen. Tic Mädchen halten in der Küche in Feuer angemacht, »vobci ihre Kleiber in Brand gerieten. Als die Mutter, die mittlerweile geholt worden war, nach Hause lam, sab sic die beiden Mädchen mit brennenden Kleidern auf dem Boden liegen. Das ältere Mädchen hatte lebensgefährliche Brandwunden erlitten und starb bald darauf. Das jüngere Mädchen aber wurde in hoffnungslosem Zustande ins Landessftital überführt, wo es vorgestern abends sei nen Verletzungen erlag. -- in Ober-Zado-brova, woselbst nur ein zehnjähriges Mädchen anwesend war, eine Zigeunerin, stahl unbemerkt eine silberne An-ler-Remontoiruhr mit Doppeldeckel, eingravierter Nlu-menverzierung und vergoldetem Rand, und verschwand aus der Ortschaft. Diese Zigeunerin wurde später in Gesellschaft einer achtköpfigcn Zigeunerbande gegen Hraftje gehen gesehen. — (Ein frecher Dieb.» Während die Besitzerin Theresia Noval in !>lofljica am 11. d. M, vormittags zu Haufe Kant im Bette schlief, schlich ein Dieb in ihr Wohnzimmer ein und entwendete ihr ein Vüchel mit 5)00 k', das sie im Bette verwahrt hatte. Der Täter, ein italienischer Arbeiter, soll am folgenden Tage in Groß-laschitz verhaftet und dem Gerichte eingeliefert worden fein. — «Ein empfehlenswerter Lehrling.) Der 15 Jahre alte Nalthasar Ko^mcrl aus Oberlaibach war in letzterer Zeit bei einem dortigen Fleischer als Lehrling bedienstet und verlieft vor vierzehn Tagen eigenmächtig seinen Dienst. Am vergangenen Montag kam er zum Gastwirte Franz Severlar in Nresowitz und entlockte ihm unter der Vorspiegelung, baß er für seinen Lehrmeister Kälber einlause und daß ihm das mitgehabte Geld bereits ausgegangen sei, 60 k", worauf er verschwand. Ko^merl ist derzeit unbekannten Aufenthaltes. - (Verstorbene in Laibach.) Maria Robida, gcwe sene Köchin, 78 Jahre; Katharina Iayodic, Private, «8 Jahre: Peter Pona<'inl, Bcsitzcrssohn, i:; Jahre: Franz Pötzl, Pflegekind. 5 Monate; Danica Janlovw, Pflegekind, 4 Monate; Johanna Zajc, Stadwrme, l!6 Jahre: Florentine Rudesch, Hausbesitzerin, 8l Jahre; Maria Z^an'-w, Handclsdienerstochtcr, l'.', Monate; Katharina «3rhovcc, Aufschersgattin, 72 Jahre; Andreas Bczlaj, Pfründncr, 81 Jahre; Florian (!ehun, Tagloh-ncr l>4 Jahre; Amalia Sedcj, Schuhmachcrslochter, drei Jahre; Viktoria Pctcrlin, Dicnstmaad, 1« Jahre; Fran-zisla Kulovica, Fabrilsarbciterin, 41 Jahre. Bei Ituhlvcrhaltunn der Kinder gibt man, ohne zu warten, ein Gläschen natürliches „Franz Iosef"-Vitter-wasscr. Dr. Droirhc, der von der französifchen Akademie ausgezeichnete Sftezialarzt für Verbauungeleiden in Brüssel, erklärt in einem Berichte, daß dicfcs salinischc Abführmittel sich mit großen, Nutzen für die tägliche Ncinwafchunss des Darmtanals anwenden läßt. Befriedigende Rcfultatc werden auch in der Kindcrprazis erzielt, wo Franz Josefs-Wasscr bei den meistens zähe verstopften Kleinen als Stuhlregulator zur Anwendung gebracht wird. Es ist in Apotheken, Drogerien und Mineralwasser-Handlungen erhältlich. 65K - (Die Millionenminc,) ein sensationelles spannen des Detettivdrama in drei Akten, welches heute im Kino „Ideal" zur Vorführung gelangt, ift wohl eines der interessantesten dieser Art. Es ist der dritte Teil des bekannten Detcltivbrnmas „Menschen und Masken" mit denselben Schauspielern. - Das zweite Bild ist das feinsinnige Lustspiel in zwei Akten „Komtesse Ursel", in welchem Hcnny Porten die Hauptrolle spielt. Um zehn Heller erhöhte Preise. ____________________ 1095 Theater. Kunst und Literatur. - lrandcstheater.» Dac- Opcrncnscmblc des kroatischen Landcstheatcrs brachte gestern Vcrdie. „Othello" zur Aufführung, womit die Reihe der Werke des italienischen Meisters zum Abfchlussc gelangte. „Othello" ist bekanntlich Verdis vorletzte Oper; barin hat er so ziemlich alles abgestreift, was an seine Jugcndopern erinnern könnte. „Othello" wandelt mit Erfolg die Bahnen der ncuitalienifchen Musik, ist von wuchtiger Komposition und von ingeniöser Ausarbeitung, wobei die Zweiteilung des Vokalen und des Orchestralen mit großer Schärfe hervortritt, obschon sich anderseits überall eine kunstvolle Verflechtung der beiden Teile bemerkbar macht. Die Oper wächst von Akt zu Alt und erreicht im grandiosen Finale vor der Verwandlung im dritten Akte, durch ein Massenaufgebot der Stimmen wie nicht minder durch die Kunst deren Führung wirkend, ihren Höhepunkt, worauf in der Verwandlung der Komponist wieder andere Mittel findet, um die aufregenden Vorgänge auf der Bühne eindrucksvoll zu illustrieren und die schwere Stinununa festzuhalten, sei es nun durch das innige Gebet Dcsdemonatz, sei es durch die wilden Eifcrsuchtsausbrüchc Othellos. Es liegt anlehnungslose Kunst in den Feinheiten des Or-chcsterb, in der Verwertung der einzelnen Instrumente, in der musilalischen Charakteristik, die stets zutrifft, ohne «mfdrmylick zu sein. - Die Titelrolle führte Herr I a - slrzcbski mit jener Verve durch, die einerseits M's-reichendes Stimmaterial und anderseits aufschäumendes Temperament zur Voraussetzung hat. Sein Othello war von Fleisch und Blut, in einer Art aufgefaßt, die oen Intentionen der Dichtung und der Musik sehr nahe kam. Frau Marquise von Strozzi verkörperte die Desdc liiona mit feinem Verständnis, schlicht und rührend in ihrem Schmerze, packcnb in den Szenen vor ihrem un seligen Ende. Der Iago des Herrn Vu ^ loui <> bildete in Gesang und Spiel wieder eine ausgezeichnete Leistung dieses Künstlers, der jedwede Rolle mit Intelligenz meistert und ihr eine subjektive Note auszudrücken versteht. Herr S t r m a c gab den Cassio sympathisch als Sänger und Darsteller. Die großen Ensemblenumincrn gestalteten sich lebensvoll; fic zeugten namentlich in den heiklen Stellen und deren gibt es nicht wenige - von fleißiger, zielbewußter Arbeit, aus der wohltuende Sicherheit resultierte. Am Dirigcntcnpultc saß Herr von F a l l e r, der in der Hcrausholung der glitzernden Partiturjuwe-Icn cin tüchtiges Stück Arbeit leistete und ihnen erhöhten Glanz und Glast verlieh. Hervorzuheben sind die prachtvollen Kostüme im allgemeinen und die der Frau Marquise von Strozzi im besonderen. Die szenische Ausstattung der Bühne freilich nahm sich neben ihnen mehr als blschciden aus. — Das Theater war ausverkauft, dae> Publikum spendete nach den Altschlüssen rauschenden Vci-fall lind ehrte die Hauptträfte durch mehrere Hervorrufe. Der Vorstellung wohnten Ihre Exzellenz Frau Baronin Schwarz sowie die Herren Hofrat Graf Ehorinsly und Ritter von Gu t m a n s t h a l - B e n v e n l> t i nebst zahlreichen sonstigen Honoratioren bei. —>»- (Ans der Kanzlei des Landcsthralcvs.) Morgen wird als letzte Nachmittagsvorstellung in der Saison das Vollsstück „Na^i bahll''i" von Stroupc/.nicty bei ermäßigten Preisen zum driltcnmale gegeben werden. Abends findet die Erstaufführung dee reizenden Schwankes „Als ich wiederkam" (i'ez lcto dni) statt. Das Lustspiel ist eine Art Fortsetzung des beliebten Schwankes «Zum wei-ßcn Roßl" und hat auch dieselben, dem hiesigen Bühnen-Publikum hinreichend bekannten Schriftsteller zu Autoren. Als Regisseur fungiert bei den Vorstellungen Herr Slr-b i n ^ e l. — (Konzert Bronislaw Huberman.j Bronislaw Hubcrman unternimmt nach dreijähriger Abwesenheit eine Tournee durch Österreich-Ungarn, in deren Verlaufe er auch in unfercr Stadt, und zwar am l8. April, ein zt'onzcrt in der Tonhalle geben wirb. — Für die Saison 1914/15 ist der Künstler für eine Tournee von 140 Kon-zciten nach Rußland und für die Konzcrtsaison 191.Vill für 12(1 Konzerte in England und Amerika verpflichtet. (Der Papst komponiert nicht.» Die Nachrichi des „Tirso", daß PiuS X. eine vierstimmige Motette lom-ponicrt und daß Lorenzo Pcrosi, der bckanntc Oratorien-lomponist, dieses Kirchcngcsangstück, das in eincr Kapelle des Vatikans zu Gehör gebracht werden soll, für eine ausgezeichnete Komposition erklärt habe, ist frei erfunden. Lorenzo Perosi erklärte, von der Motette des Papstes leine Ahnung zu haben. Der „Eorriere della Sera" weiß ferner zu berichten, daß sich der Papst gegenüber einem Geistlichen, der ihn in einer Audienz nach der Motette gefragt, ernstlich und energisch gegen die Unterstellung gewehrt habe, jemals etwas komponiert zu haben. Woran Maeterlinck arbeitet.» In einem Interview mit einem italienischen Journalisten machte die gegenwärtig in Rom weilende Gattin Maeterlincks, Georgette Lcblanc, einige interessante Mitteilungen über die neuen Arbeiten, mit denen Maeterlinck zurzeit beschäftigt ist. Gegenwärtig vollendet er den Band „Der unsichtbare Gast", der, wenn möglich, noch im Lause dieses Frühjahres in Paris erscheinen soll. Auch seine Betrachtungen „Der Tod" sollen in erweiterter und ausgearbeiteter Fas-skng in Kürze in Frankreich veröffentlicht werden. Für die Bühne beschäftigt sich Maeterlinck mit einem Fabelstoff tragifchcn Inhaltes. — („Slovan".» Inhalt der 2. Nummer: 1.) Otto ^upan^i''.- Der Wasserfall. 2.) Alois Grabnil' Ein istrianischcs Dorf. 3.) Z: Hanu^ Schwaiger. 4.) R. Mai st er: Zwei Messen. 5.) Ivan Canlar: Im Vorübergehen, k") A. Kraighcr: Eine Primiz in den Windischcn Büheln. 7.) Milan Pugclj: Am Ziele vorüber. 8 ) Otto 5 upan ^ i^': Buddha und die Schnek-kcn, 9.) A. Funtcl: Aus einer Winkclstabt. 10.) Pro-stoslav Krctanov: Ein geladener Unberufener. 11.) Dr. Fr. Kidri«': Die französisch-illyrische Loge der Freunbc des römischen Königs und Napoleons in Lai bach. 12.) Feuilleton (mit Beiträgen von Josef B c r c <>, Josef A, Glonar und Pastu^lin), Das Hcft enthält elf Illustrationen. Geschäftszeitnug. (Änderung des Zinsfußes im Effettcnbelel,nuna> und Effekten Eslomptegeschaft detz Poftsparlassenamic«>.> Aus Grund der §tz 6 und 8 der Kundmachungen vom M März 1910, betreffend die Einführung der EsfeNen-bclehnung und bes Effcttcneslomptes beim Postspar-kassenamt (Bestimmungen für den Geschäftsverkehr, Ab» schnitt tt, Punkt 8, unb Abschnitt 5, Punlt 6), wurde vom l.'j. b. M. an biö auf weiteres der Zinsfuß im Lom-barbgefchäft, und zwar für Belehnung von Staatsrenten, der Partial-Hhpothelaranweifungcn und der Pfandbriefe der Österreichisch ungarischen Bank mit 4V^ N unb für Darlehen auf andere Wertpapiere mit 5 N>, für die Es-komptierung von Effekten mit 4 ^ festgesetzt. «Gothaer Lebensversichrrunsstzbanl auf wegenfei» tiateit.» Nach vorläufiger Feststellung betrug 191.'). im 85. Geschäftsjahre der Bank, der Zugang an neuen Ver sicherungssummen 77 Millionen Mark. Nach Abzug aller Abgänge erhöhte sich der Gcsamtbesland an eigentlichen Lebensversicherungen aus 1170 Millionen Marl. Auch baS finanzielle Ergebnis des letzten Jahres wird recht befriedigend sein, zumal die Tterbcsallsmnmen um nahe zu 3 Millionen Mark niedriger waren ale im voraus gegangenen Jahre, - Nähere Auskünste durch die Vertretung für it rain: Michael K a st n e r m Laibaäi, Telegramme des k. k. Telcqiaphen-Korrespondenz'Burcau». Abgeordnetenhaus. Wien, !,'i, März. Bei Beginn der Sitzung jc>)!<,',! mc Böhmisch-Radikalen die Obstruktion fort, indem sie zum Protokolle Reden hielten unb Anträge stellten, Abg. S t a ncl gab die Erklärung ab: Ohne böhmischen Landtag lein Rcichsrat! Die von den böhmischen Agrariern zum Protokolle gestellten Anträge wurden abgelehnt, worauf die Sitzung behufs Eintragung in bie Rednerliste unter brochcn wurde. Während der Unterbrechung der Sitzung wurden neuerdings Verhandlungen zwischen den Führern der einzelnen Parteien gepflogen, um die Tagesordnung von der Obstruktion freizumachen. Nach Wiederaufnahme der Sitzung um 4 Uhr nachmittags erklärte Abg. Sta n e k: Um einen letzten Versuch zu ermöglichen, im Königreiche Böhmen und in diesem Reiche zu eincr Ordnung zu kommen, haben wir uns bereit erklärt, eine letzte Frist zu gewähren, und erklären, wenn während dieser Frist die Ordnung nicht geschaffen wirb, weitere Verhandlun gen in diefem Haufe, über welche Vorlage immer, nicht zuzulassen. Wir ziehen, um diese Frist zu ermöglichen, uw scrc Anmeldungen zur Geschäftsbehanblung zurück. (Leb haftcr Beifall bei den böhmischen Agrariern.) Hieraus wurde in die erste Lesung des Rclrutenlontingentgesetzes eingegangen, wobei Landesverteidigungsminister Frei' Herr von Georgi das Wort ergriff. Nach den Ausführungen des Ministers (die wir nachtragen wollen, Anm. d. Red.), wurde die Verhandlung aliaebrochen. Präsident Dr. Sylvester teilte mit, daß er in Angelegenheit bes Abg. ^viha an den Minister des Innern eine Zuschrift gerichtet habe, worin er mit Rücksicht auf die gegen den Abg. .^viha vorgebrachten Beschuldigungen, die Interessen höherer Ordnung berühren, dic unbedingte Klarstellung dieser Angelegenheit als notwendig bezeichnet unb den Minister um eine aufklärende Eröffnung der Regierung ersuchte. Auf dieses Schreiben erhielt der Präsident vom Minister des Innern ein Schreiben, worin dieser in Würdigung des gewichtigen Interesses, welches dieser Ange lcgenheit vom Standpunkte des Hauses zukommt, auf die Dislrctionspflicht der Polizei und der Oberbehörden ver weift, den ablehnenden Standpunkt ungeachtet des Inter esses der Öffentlichkeit motiviert, womit die Regierung jedoch keineswegs die Verpflichtung ausschließen wolle, gegebenenfalls auf Grund etwaiger Klagen über beste hcndc Einrichtungen des polizeilichen Insormationsdien stcs Erhebungen einzuleiten und allsälligc Mängel abzu stellen. Zu seinem lebhaften Bedauern sei der Minister nicht in der Lage, die gewünschten Mitteilungen zu ma chcn, wiewohl er sich gewiß nicht den gewichtigen, vom Präsidenten betonten Rücksichten verschließe, Nächste Sitzung Dienstag um 10 Uhr vormittags, Wien, I.'i. März. Auf Grund der während der Unter brcchung der Sitzung geführten Verhandlungen bestimmten die czcchischen sowie die dentschböhmischen Parteien je vier Delegierte zu direkten Verhandlungen über bie Bedingungen zur Lösung der Parlamentskrise, Abends traten die Delegierten zu einer Besprechung zusammen, die als vertraulich erklärt wurde. In der nachmittägigen Vollversammlung der Deutschböhmen war Präsident Dr. Sylvester erschienen, der mitteilte, daß die Regierung entschlossen sei, wenn nicht in den nächsten Tagen Garan tien für die Erledigung der Wchrvorlagr gegeben würden, die Regierungsvorlagen in außerparlamentarischem Weae zu erledigen. Demonstrationen au der Wiener Tierärztliche» Hochschule Wien, 13. März. Die Demonstrationen vor der tier ärztlichen Hochschule sind heute vormittags fortgesetzt worden. Die Hörer der Hochschule zoger, mehrere hundert Mann stark, gegen das Hochschulgcbäube und wurden in ber Nähe des Hochschulgebäudes von der Polizei zurückgedrängt. Hieraus eröffnete ein Teil ber Swdcnten ein Steinbombarbcment gegen die Hochschule und al» die Wache vordrang, gegen diese selbst. Die Polizei machte von den Säbeln Gebrauch, worauf die Umgebung der Hochschule rasch geräumt wurde. Es fanden beiderseits Verletzungen statt, mehrere Demonstranten wurden verhaftet. Wien, 13. März. Wegen ber ycmewclen Demonsva-lioncn an der tierärztlichen Hochschule wurde das Semester geschlossen. Die weiteren telegraphischen Nachrichten befinden fich auf Seite 383. Laibacher Zeitung Nr. 60______________________________376______________________________________14. März 1914 — iAus der Sitzung des Gemeinderatco der Stadt Krainbllrg vom 6. März.) Herr Bürgermeister Ferdinand Polak teilt mit, daß die Bezirkst) auptmannsckaft an die Gemeinde eine Anzeige übermittelt hatte, worin gegen die Teuerung in Krainburg sowie dagegen Beschwerde geführt wurde, dah die Krainburger Fleischhauer das Fleisch in unreines Papier einwickelten. Gegen die Teuerung könne die Gemeinde keine ersprießlichen Schritte unternehmen, wohl aber würden die Gemeinde-organc dahin wirken, daß das Fleisch in hygienisch tadelloses Papier eingewickelt werde. Über ein Ansuchen der Bewohner der Kanlervorftadt behufs Beseitigung der Grenzsteine auf der Reichsstraße Krainburg-Kanker-Eisen-tappel auf der Strecke vom Gasthause „Pri Vekseljnu" bis .zur eisernen Reichsstraßenbrücke über die Kanker sowie behufs Herstellung eines entsprechenden Gehweges für Passanten auf der genannten Straße erwiderte die k. k. Straßenbehördc, daß die Grenzsteine nicht entfernt werden tonnten, weil sie zum Schutze des Straßcnterrains sowie der anliegenden Besitzgründc dienten; für die Instandsetzung eines separaten Weges für Passanten sei mit Rücksicht auf die unzulänglichen verfügbaren Geldmittel in ansehender Zeit nicht zu denken. Welters sei von der l, k. Postdircktiun die Antwort hcrabgelangt, daß die von der Gemeinde gewünschte Erweiterung der Amtsstunden des Postamtes in Krainburg im Sinnc der bestehenden Vorschriften nicht erzwungen werden könne. -- Die städtischen Rechnungen sowie die Rechnungen der Feuerwehrund Rettungsgesellschaft für das Jahr 1913 werden genehmigend zur Kenntnis genommen. ^ Die Ausübung des städtischen Fischereirechtes in der Save wird dem Hausbesitzer Franz Krenner um den jährlichen Betrag von 65i k für die Dauer von zehn Jahren (1916 bis 1926) in Pacht gegeben; der Pachter ist auck verpflichtet, an, Savcufcr längs der Eisenbahnstrecke Krainburg-Sankt Iodoci einen Weg herzustellen, der beim Fischereibctriebe benützt werben kann. — Gegen das Gesuch des Kaufmannes und CafeticrH Zdravko Kranjc, sein Kaffeehaus-yewcrbc die ganze Nacht hindurch ausüben zu dürfen, wird mit Rücksicht auf die lokalen Verhältnisse Widerspruch erhoben. Gegen das Gesuch des Oitolar Jäger um Verleihung der Kaffeehauslonzesswn wird kein Widerspruch cchobcn. ^ Das Gesuch der Maria Serben betreffs der Beseitigung von Vertaufsstandbudcn vor ihrem Hause Ar. l5)l (früherer Besitzer Franz Zajc) wird dahin erledigt, daß durch die dortselbst zur Aufstellung gelangen^ den Verkaufsbuden nicht der Zugang zu ihrem Hause gehemmt werde. — Die Zuschrift der Handels- und Ge-werbetammcr betreffs Herausgabe einer Normalmarkt-ordnung für Jahrmärkte für Lebensrnittel soll dahin beantwortet werden, daß die Stadtgemeinde schon ihre be-nördlich genehmigte Marktordnung besitze und daher zu der in dieser Angelegenheit von der Handels- und Ge-werbclammcr einzuberufenden Enquete keine Vertreter nbordncn werde. -^ Der § 45 der Statuten der städtischen Sparkasse wird dahin ergänzt, daß diese verschiedene Depositen, Wertpapiere. Sparkasscbücncl usw., die bisher gewöhnlich beim Steueramte deponiert wurden, gegen eine entsprechende Entschädigung in Aufbewahrung nehmen tönnc. — Eine Zuschrift der Gemeinde Prcdasscl, wonach die Gemeindcstrahc, die von der eisernen Rcichsstraßcn-brückc über die Kanter am städtischen Friedhofc vorbei m die Stadt führt, für die Fuhrwerke aus der Gemeinde Predasscl frei erklärt werden und wonach die Stadt-Gemeinde die Sorge für die Sicherheit des Lebens aus der genannten Gemcindcstraße tragen sollte, falls diese allgemein zugänglich wäre, wird abschlägig bcschicden. — Angenommen wird folgender Dringlichkeitsantrag des Gemeinderatcs Vilto Rus: Die Stadtgcmeindc möge im jetzigen Volksfchulgcbäude die vorhandenen Bau-mängel im Sinne des diesbezüglichen technifchcn Berichtes beseitigen, für die erste Mädchenllassc ein anderes entsprechendes Lokal schon im Schuljahre 1914/15 aus^ findig machen und alle Schritte unternehmen, damit ehe-inoglichst ein neues Volksschulgebäude aufgeführt werde, worin die fünfklassigc Knabcw und die auf acht Klassen zu erweiternde Mädchenvollsschule mit all den erforderlichen Räumlichkeiten (Lehrzimmer, Turnhalle, Zeichensaal, Wohnung für die Leiter) untergebracht werden könnten; auch soll das neue Gebäude einen eigenen Schulgarten besitzen. An den Bezirksschulrat ist daö Ansuchen zu stellen, für das neue Gebäude die Pläne und Kosten-Voranschläge zu besorgen und die Erweiterung der jetzigen viertlassigen Knabenvollsschule auf eine fünfllassige und der jetzigen fünfklaffigen Mäochcnvolksschulc auf eine achrklassige Bürgerschule zu erwirken. —p. — (Sanitäts» Wochenbericht.) In der Zeit vom 1. bis 7. d. M. kamen in Laibach 23 Kinder zur Welt (29.90 pro Mille), darunter 1 Totgeburt; dagegen star-ben 19 Personen '.24,70 pro Mille). Von den Verstorbenen waren 12 einheimische Personen; die Sterblichkeit der Einheimischen betrug somit 15,60 pro Mille. Es jtarbcn an Tuberkulose 4 (unter ihnen 1 Ortsfremder), infolge Schlagflusses 1, an verschiedenen Krankheiten 14 Personen. Unter den Verstorbenen befanden sich 7 Ortsfremde (36,84 hx j^| stets plün^ond bewahrt. 1 I Niederlage bei dnn Herren Miohael Kastner, Peter Lassnik und A. Sarabon in Laibaoh. 139 7—2 Nur für jene Zigarettenrauchnr, die mit Rücksicht auf ihre Gesundheit gern» täglich 1 bin 2 Holler mehr ausgeben : „fflodiano Club Das Teuerste, ab«r Specialst6" auch das Beste. _________ Auf ärztliches Anraten sind sowohl die Hülsen (Antinikotin) als auch di« Blättchen unbedruckt, aber /auf jedem Kin-zelnen ist mit Wasserdruck ersichtlich dio jUJun*^ Schutzmarke und der Name des Fabrikanten ** 816120 - « «wr» ¦ IC If iftii^tSito Heiquelle ^H^^^™^* *. ^Bf-^ QfQ8nB,de»wlagfiW"#>rBlpoHmäcf)tia,ten namhaft mad)t. ß. f. üonbc«» aU .t)anbel§gericb;t üaibac^, ?Ibt. II., am 10. üWärj 1914. 1058 E 103/14/2 Oklic. Jožetu in Mariji Zorko, posestnikoma v Lom-nem St. 9 in 10, je vro&ti pri c. kr. okr. sodniji v Krškem tekoèi pravni stvari Jožeta Zdravje zoper nju zaradi 731 K 30 v sklep z dne 6. marca 1914, opravilna fctevilka E 103/14/2, s katerirn se je dovolila prisilna dražba zemljißc vloga štev. 243 in 730 kat. obÈine Velikitrn. Ker je bivališèe Jožeta in Marije Zoiko ne-znano, se jima postavlja za skrbnika v obrambo njunih pravic gospod Franc Lekše, posestnik v Ravni 10. Ta skrbnik bo zastopal Jožeta in Marijo Zorko v oznamenjeni pravni stvari na nju nevar-nost in stroške, dokler se ali ne oglasita pri sodniji ali ne imenujeta pooblašèenca. C. kr. okrajn« sodnija Krško, oddelek II.. dne 0. marca 1914. 1057 E 571/13/6 Dražbeni oklic. Dne 23. marca 1914 ob (J. uri dopoldne bo na licu mesta v Janeževem brdu št. 17 dražba zemlji&è vl. it. 22, 47 in 56 kat. obÈine Janeževobrdo brez pritikline. Zemljišda obstoje iz enonadstropne hiše st. 17 s hlevom, skednjem in svinjakom, nadalje f)8 zem-ljiških parcel (njiv, travnikov, viuogradov, vrtov in 1 gozda). Zemljišèa se bodo parceloma prodala. Nepremièninam, ki jih je prodati na dražbi, je doloèena vrednost 9080 K ; najmanjSi ponudek znaSa 6O.r)H K 33 h. Nadaljne podrobnosti o dražbenem postopanju, ki se bode vrSilo dne 23. marca na licu mesta, kakor tudi dražbeni pogoji in listine, ki se tièejo nepremiènin, so na vpogled pri spodaj oznamenjeni sodniji v izbi St. (>, med opravilnimi urami. C. kr. okrajna sodnija v Ilir. Bistrici, odd. III., dne 20. februarja 1914. 1039 K 4249/13/17 OkUc. a.) I) r a ž b a, Po podpisanem sodišèu se bodo dražbenim potom prodala sledeèa zemljišèa: 1.) dne 24. marca 1914 dopoldne ob 11. uri na licu mesta v Udju St. 18, parceloma hiša v Udju fit. 18 z gospodarskim po-slopjem, dvoriSöem, 24 zem. parcelami, obstojeèe z njiv, travnikov, pašnikov in gozdov, vl. it. 270, kat. obÈine Pijavagorica, cenjeno na 11.775 K 26vin.; najmanjsi ponudek 8520 K 30 vin.; 2.) dne 3. aprila 19 14 hiša št. 174 v Spod. Šiški z vrtom, vlož. štev. 403, kat obèine Spodnja Šiška, cenjena na 8556 K, najmanjsi ponudek 5705 K: 3.) dne 17. aprila 1914 hiša it. 4 z vrtom v Ljubljani, Elizabetna nlica, vlož. Stev. 42, kat. obèine Poljansko predmestje, cenjena us». 33.957 K, najmanjsi ponndek 16.979K;I vsakokrat ob 11. uri dopoldne pri podpisanem sodisÈu, v sobl St. 16. Dražbene pogoje in listine, ki se tièejo ne-premiènin, smejo tisti, ki žele kupiti, pregledati pri spredaj ozuamenjenem sodnem oddelku med opravilnimi urami. Pravice, katere bi ne pripušèale draibe, je oglasiti pri sodišèu najpozneje pri dražbenem ob-roku pred zaèetkom dražbe, sicer bi se ne mogle uveljavljati gled^ nepremiènine same. 0 nadaljnih dogodkih dražbenega postopanJH se obvestijo osebe, katere imajo sedaj na nepre-mièninah pravice ali bremena, ali jih zadob6 v teku dražbenega postopanja, samo z nabitkom pri so-diftèu tedaj, kadar niti ne stanujejo v okolišu spodaj imenovanega sodisèa, niti ne imenujejo temu Modišèu v sodnem okraju stanujoèega pooblašèenca za vroèbe. b.) Detje pod skrbstvo. 1.) Marijo Polajnar, rojeno Debevc, raestno ubogo iz Ljubljana, 2.) Franèiško Novak, posestnika bdi iz ViÈa st. 33. zaradi slaboumnosti, 3.) Antona Škerlj, èevljarja i/ Ljubljane, 4.) Matijo ištrukelj, delavca iz Skocjana, zaradi bedosti, ter se je postavil skrbnikom: ad 1.) Martin Burja, c. kr. pis. visji oficijal v Ljubljani v p., ad 2.) gospod Franc Sojer, posestnik iz Vièa St. 35, ad 3.) gospod Ivan Škerlj, mehanik v Ljubljani, ad 4.) gOBpod Anton Perjatelj, pis. oficijal v Ljubljani v p. C. kr. okrajno sodišèe v Ljubljani, odd. XI., dne 10. marca 1914. 1078 E 1655/13/16 Dražbeni oklic. Dne 20. aprila 1914 predpoldne ob 9. uri bo pri tem sodišèu, v izbi St. 33, dražba zemlji&èa vl. št. 153, k. o. Dobrava pri Zasipu, poslopja, zemlje in pritikline. Cenilna vrednost 30.225 K 60 h, 259 K 80 h, 4098 K 25 h, skupaj 34.583 K 65 h: najmanjii ponudek skupno 23.056 K. K nepremiènini spadajo pritikline v cenilni vrednosti 4098 K 28 h. Pod na/jmanjsim ponudkom se ne prodaje. C. kr. okrajno sodišèe v Radovljici, odd. II., dne 9. marca 1914. 1034 Firm. 240, Gen. 1, 91/28 Razglas. V regißtm za zadruge se je vpisala dne 7. raarca 1914 pri zadrugi „Splošno kreditno društvo v Ljubljani" registrovana zadruga '/¦ oraej. zavezo, nastopna prememba: Izbrisalo se je èlana naèelstva dr. Karol Schmidingerja; vpiBalo pa do prihodnjega obènega zbora Antona Kristan, ravnatelja konsuranih dru-štev v Ljubljani. C. kr. dež. kot trgovsko sodiSde v Ljubljaru, odd. III., dne 4. marca 1914. 1030 Firm. 234, dm. V, 285/7 Razglas. V registru za zadruge se je vpi»ala dne 7. marca 1914 pri zadrugi „Živinorejska zadruga v Kamniku" regiBtrovana zadruga z omejeno zavezo, nastopna prememba: Izbrisalo se je èlana naoelstva Jakoba iUz-boršek in Aleša LaniSek; vpisalo pa Alojaja Ogrinc, posestnika v Podgorju štev. 2 in pa Karola Benkoviè, posestnika v Kamniku, Novi txg St 12. C. kr. dež. kot trgovsko sodišèe v Ljubljani, odd. III., dne 4. marca 1914. 1033 Firm. 238, Gen. VI, 33/12 Razglas. V registru za zadruge »e je vpisala dne 7. marca 1914 pri zadrugi „Elektrièno-strojna zadruga v Sorter registrovana zadruga z omejeno zavezo, da je vstopil v naèelstvo Jane* Mikui, iupnik v Sorici. C. kr. dei. kot trgovako »odi&èe v Ljubljani, odd. III., dne 4. marca 1914. Laibachcr Zeitung Nr. ti0 .^80 14. März lUI^ MOET& (HANDON K-U-K- HOr-U-KAMMER-LIEFERANTEN GEGRÜNDET 1743 WHITE STAR FEINSTER FRdNZÖ6ISCr1ER < CHAMPAGNER Spiritus-Steuer! Durcli die kolossale Erhöhung der SpirituBsteuer, weichn bereits um 1. Feber in Kraft getretten ist, ist es dringend geboten, sämtliche Spirituosen selbst zu erzeugen. Jene Reticktanten, welche sich dieae Erzeugung nach praktischer Methode einrichten und hleduroh viel ersparen wollen, belieben, sich unter Chrifle „Grosse Ersparnisse 4351" an die Annoncen-Expedition M. Dukes iSJachf. A. 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Im ersten Kurse der hiesigen höheren Handelshochschule „Ncvoltella" kam es nachmittags Zwischen 1 und 5 Uhr zwischen italienischen Hörern einer seits und kroatischen und slovenischen Hörern anderseits infolge nationaler Reibungen zu einem Zusammenstoße, in dessen Verlaufe einige Revolvcrschüsse fielen. Die Polizei drang sofort in die Schule ein und schloß allc Anwesenden ab. Zwei italienische Studenten wllrdcn mit Schußwunden zur Ncttungögcscllschaft gebracht. Die Polizei leitete sofort Erhebungen über den unmittelbaren Anlaß und den Verlauf des Zusammenstoßes ein. Trieft, 13. März. über den Zusammenstoß der italienischen und slavischen Studenten an der Handclshoch-fchule „Revoltella" setzen die Polizeiorgane die Erhebungen bei den dort blockierten Studenten fort. Wie es sich jetzt ergibt, wurden im ganzen fünf Studenten im Handgemenge verwundet, und zwar trugen vier kroatische Studenten aus Dalmaticn namens Pctrovu-, Luli»', de Tommäsco und Ilis verschiedene Hiebwunden und ein italienischer Student aus Zara namens Sugolin eine Schußwunde am Oberarme davon. Die Handelshoch schule und die anstoßenden Straßen waren schon seit den frühen Nachmittagstundcn durch ein stärkeres Polizeiaufgebot bewacht worden, weil die kroatischen Studenten bei der Polizeibehörde um Schutz angesucht hatten, indem sie angaben, daß sie um ihre Sicherheit fürchteten. Rußland und Deutschland. Pclcrülmrn, 1A. März. Mit Bezug auf die jüngsten Auslassungen der deutschen Presse über die russisch deutschen Beziehungen gibt die offiziöse „Rossija" ihrer Verwunderung darüber Ausdruck, daß sich auch einige km,' servative deutsche Zeitungen der Behauptung .adikalcr dcutfchcr Blätter anschließen, daß die historische rulsisch-deutsche Freundschaft de facto bereits seit langem keine reille politische Oröhe fei, da sie ausschließlich zwiscken den russischen und den preußischen regierenden Häusern und nicht zwischen den Nachbarnationen existiere, ^n früheren Zeiten, als in internationalen Beziehungen die jetzt vorhandenen Faktoren noch nicht mitwirkten, alH eine Presse beinahe nicht existierte, und das allgemeine ll'liu-r?ll? Niveau noch äußerst niedrig war, tonnte »wu keiner anderen Politik, als der dynastischen die Rebe sein. Aber auch in jenen Zeiten gab es Fälle, wo beide Nachbar-reiche die gleichen politischen Ziele verfolgten und Hand ir: Hand gingen, um letzteres zu erreichen. Worin die aggressiven Absichten Rußlands Deutschland gegenüber bestehen, darauf zu antworten sind wir, sagt das Blatt, beim besten Willen außerstande. Auch in den deutschen Zeitungsartikeln sind keine bestimmten Hinweise in dieser Richtung zu finden. Aus der Rußland mißgünstigen Gesinnung deutscher Publizisten, sowie aus der Hetze der deutschen und der russischen Presse folge jedoch nicht, daß die russische und die deutsche Regierung die Absicht haben, auf die Legende von der russisch deutschen Freundschaft dab Kreuz zu stellen, Berlin, I.l. März. Die „Norddeutsche Allgememe Zeitung" bringt in ihrer heutigen Ausgabe folgendes: Die «Petersburger Börscnzcitung" bringt einen Artilcl i:, Sperrdruck, der sich über den hohen Stand der russischen Hcercscinrichtungcn verbreitet und deren offensive Kriegsbereitschaft neben der Erwähnung der friedlichen Tendenz der Politik des Zaren unterstreicht, Mi ,V,h!en lein Bedürfnis, an dem gewiß berechtigten Lobe des russischen Heeres Kritik zu üben, vermögen cber leinen Grund der Beunruhigung daraus abzuleiten, vielmehr ist die Zuversicht begründet, daß dergleichen aus dcn ?lm kriegerischer Überlegenheit gestimmte Erörterungen die guten Beziehungen der beiderseitigen Rcgicrungcn ebenso wenig stören lünuen, als es der unbegründete Alarmrus getan hat, der neulich in einer Petersburger Korrespondenz eines Berliner Blattes enthalten war. Überhaupt wäre es vcrlehrt, eine entscheidende Bedeutung für vie Gegenwart darin zu erblicken, wenn sich von Zeit zu Zeit mit Hilfe von Tinte und Druckerschwärze die alte Ersah-rung bestätigt, daß durch nationalistische Regungen die beste Ehrlichkeit der offiziellen Friedenspolitik zu kompromittieren versucht wird. Wir stimmen mit der „Nos-sija" ganz darin überein, daß die Regierungen der beiden benachbarten Kaiserreiche nicht die Absicht haben könnten, über die Legende der russisch-deutschen Freundschaft ein Kreuz zu macheu. Ans dem EpiruS. Paris. 13, März. Die „Ayence Havas" meldet au« Ianina: Die griechischen Truppen haben den Befehl er halten, die Räumung des Epirus wieder aufzunelimen. Hochwafser und Stürme. Tzatmar'Nemeti, 13. März. Die Samos i»l infolge Schnccschmclze und der Regenfällc stark angeschwollen. Die Bewohnerschaft der an dem Flusse liegenden Dörfer verläßt panikartig die Häuser und flüchtet, da sie den Eintritt einer gleichen Katastrophe befürchtet, wie im Vorjahre. Zwei Ortschaften stehen bereits unter Wasser An der Befestigung der Dämme wird ununterbrochen ye arbeitet. Madrid, 12. März. Amtlich wird cms Melilla ge meldet: Infolge eines heftigen Sturmes find im hiesia.cn Hafen zwei Schaluppen der .Kriegsmarine, zwei Fischer barken und 13 kleine Fischerboote gesunken. Man be fürchtet, daß der italienische Dampfer „Leonardo" voll ständig verloren ist. Die Nemannungen sämtlicher Fahr zeuge konnten gerettet werden. Der an den Kais angerichtete Schaden ist ungcmein groß. Der Sturm wütete vormittags noch fort. Die Verbindungen mit den mil, tälischen Vorwerken sind unterbrochen, Verantwortlicher Redakteur: Anton F u n t e k. <„Wiener Node."» Das soeben erschienene Heft der „Wiener Mode" legt ein beredtes Zeugnis ab von dem glänzenden Aufschwung, den dieses Blatt jetzt ye^ nommen hat. Der Modcteil trägt der Sailon Rechnung und bringt eine Fülle von Frühjahrskleioern, bei denen die große .Kunst gelungen ist, die modernsten Schnitte und Linien zu einer einfachen Eleganz zu verarbeiten, die man überall, ohne aufzufallen, tragen kann. Man abonniert die «Wiener Mode" in jeder Buchhandlung für 3 /^ 5>0 // für das ganze Quartal. Y' EMAIL-LACKE ^ ^ FUSSBODEN-LACKE ^ Jede Offerte - ein Auftrag Der Verkaufsartikel, wie er sein soll. Vertreter getuoht, die in Kolonialwaren-, Drogerie-, Seifen- und Parfümerie-geuchaften eingeführt sind oder sich einführen wolleu und einen C«l*|A0aAV suchen, der ihnen großen wirklichen wVlilCigwl Verdienst bringt, belieben 7.u schreiben an das Aeroform-Werk, Wien, XIII., Eduard Kleingasae 23. - MüBter gegen Einsendung yon 70 Hellern in Marken. 1088 Einladung zur IV. ordentlichen Generalversammluny der Ortsgruppe „Laibach" des Österreichischen Flottenvereines welche Donnerstag, den 26. März 1914 um '/,7 Uhr abends im Bibliothekssaale der k. k. Landesregierung stattfindet. Tagesordnung: 1.) Eröffnung der Generalversammlung. 2.) Kassabericht für das Jahr 1913. 3.) Bericht der Rechnungsrevisoren. 4.) Tätigkeitsbericht. 5.) Neu-, bezw. Ersatzwahlen. 6.) Allfälliges. Soeben beginnt ^u erscheinen: Peter Tlosegger Gesammelte Werße Vom Verfasjsr noubearbeitots und neueinssoteilts Ausgabe I. Nbteilung m 10 Bänden , . ^eder Band gebunden......Kronen ^ 5n Halbpergament.....kronen 4.30 UM» Die gewaltige ^eborwarbeit des volkstüm-lichsten deutjchcn Dichten wird hier end-gültig in einer nach Inhalt, ^Preib und Nus-stattung wahrhaft elajjijchen ^oim geboten 3!3N!ch^ PrVtl Verlag L. Otaackmann, Leipzig ------------------—------------------Hu bezieh»« durch:———-----> Ja. v. AK'inmayr öc Fed. Vambergs Buchhandlung in taibach. liongreßplatz Nr. 2. Ochm LebeMtlßlherllnzsbllnt ails Gezenstilizteit. Vcrsichewnglbcstand Änilm« Mäiz !!Npf>ots iu Laibaoh: Apotheke „Golden. Hirsoll", PHrfumerie „A. 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