Amtsblatt zur LMchcr Zeitung. ^l'. 139. Mittwoch den 7. Juni 1854. Z. 288. u. K. k ausschließende Privileftieu. Das Handelsministerium hat am 28. April 1854, Zahl 98M7U9, dem KonstantinN. Kottula, Seifenfabrikanten aus Belgrad, derzeit in Wien, Stadt Nr. 4, zwei ausschließende Privilegien, und zwar: das eine auf die Erfindung, aus Unschlitt neutrale Seife von verschiedenen Gattungen schnell und billig zu erzeugen, das zweite dagegen auf die Erfindung, neutrale Seife von verschiedenen Gattungen , aus Unschlitt und Harz oder Pech schnell und billig darzustellen, nach den Bestimmungen des a. h. Primlcgicngesehes vom 15. August 1852, auf die Dauer Eines Jahres verliehen. Die Privilegiumsbcschrcibungen, deren Geheimhaltung angesucht wurde, befinden sich im k. k. Privilegien-Archive in Aufbewahrung. Das Handelsministerium hat unterm 29. April »854, Z. 9128^58, das dem Ludwig Mertens verliehene ausschließende Privilegium ddo. ltt. April 185U, auf eine Verbesserung in der Erzeugung aller Gattungen Männer - und Frauen- Filz- und ScidcnfilzlMe, Filzschuhe, Sohlen, Teppiche :c., auf das fünfte Jahr verlängert. Das Handelsministerium hat unterm 3. Mai 1854, Z. 102I3M7, dem Karl Fabri-ciuö, Gold- und Iuwelenarbeiter in Wien (Leopoldstadt Nr. 514), ein ausschließendes Privilegium auf die Entdeckung einer neuen mechanischen Triebluft-Heizungsmcthode zur Beheizung von Lokalitäten jeder Art, der Eisenbahnwaggons und Dampfschisse, mit Heizapparaten von beliebiger Gestalt und mit Ersparniß an Brennmateriale, nach den Bestimmungen des a. H. Privilegiengesetzes vom 15. August 1852, auf die Dauer von vier Jahren verliehen. Die Privilegiumsbeschreibung, deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im k. k. Privilegien-Archive in Aufbewahrung. Das Handelsministerium hat am 19. April 1854, Z. 445^279, sich bestimmt gefunden, die nachstehenden zwei, ursprünglich dem Leopold Stephan und Louisv. Orth, Guttaperchawarenfabrikanten in Wien, ertheilten und sofort in das Alleineigenthum des Leopold Stephan übergegangenen Privilegien, nämlich ») das Privilegium vom 16. Februar 18N auf die Erfindung eines Verfahrens, aus Guttapercha Schuhe, Stiefel und andere Fußbekleidungen in einem Stücke, sowie auch Sohlen und Oberleder in Häuten zu erzeugen, dann Ii) das Privilegium vom 8. November 1647 auf eine Erfindung und Verbesserung in der Fabrikation der Guttapercha . und in der Konstruktion mehrerer dazu dienender Werkzeuge und Vorrichtungen,, in Folge der über Einsprache gepflogenen genauen Untersuchung lediglich in Beziehung auf einzelne Privi-legiumsbestandthcile und zwar: das unter :») erwähnte Privilegium, welchem die unterm 24. Dezember 184tt überreichte Privilegiumsbeschreibung zu Grunde liegt, bloß in Betreff der in dieser letztern beschriebenen besondern Konstruk- ! tion der Maschinen und Vorrichtungen, welche zum Pressen und Formen dienen, und das unter k) bezeichnete Privilegium, welchem die unterm 22. Oktober »847 eingelegte Privilegiumsbe-schreibung zu Grunde liegt, bloß in Betreff der in dieser letzter« beschriebenen Maschinen aufrecht zu erhalten, in Betreff aller übrigen in jenen Beschreibungen noch vorkommenden Ge, gcnstände aber beide Privilegien aufzuheben. ' Das Handelsministerium hat unterm 24. April 1854, Z. 9125j«i55, die Anzeige, daß ^ Anton Gmeiner, Visirhändler in Wien, das ihm auf eine Verbesserung in der Erzeugung der Degen- und Säbelgoldkuppeln und Portd'epee unterm 9. März 1853 verliehene ausschließende Privilegium auf Grundlage der von dem k. k. Notar Dr. Heinrich Mayr legalisirten Ces-sionsurkunde ddo. 27. Februar 1854, an Nathan Breiner Handelsmann in Wien, übertragen habe, zur Kenntniß genommen, die vorschriftsmäßige Einregistrirung dieser Uebertra-gung veranlaßt und dieses Privilegium auf das zweite Jahr verlängert. Das Handelsministerium hat unterm 29. April 1854, Z. 89U1M9, die Anzeige, daß Dr. Ernst Leyrer, als Kurator der Verlassenschaft des am 15. Oktober 1852 verstorbenen C. 3. Hoffmann, Dr. der Chemie, mit Legitimation des k. k. Bezirksgerichtes der Stadt Wien, II. Sektion, als Abhandlungsbchörde ddo. »2. Jänner l. I., Z. «U9, das dem C. L. Hoffmann unterm 29. Jänner 1853 verliehene Privilegium auf die Erfindung eines Apparates zum Schnelltrocknen der Zigarren und des geschnittenen Tabakes, in Gemäßheit des von dem k. k. Notar Dr. August Bach lcgalisirtcn Kauf- und Verkaufvertrages vom 2«. Jänner l. I. an Gustav Brandmayer, k. k. Hauptmann in Wien, vollständig übertragen habe, zur Wissenschaft genommen, die vorschriftsmäßige Registrirung dieser Uebertra-gung veranlaßt und dieses Privilegium auf die Dauer des zweiten Jahres verlängert. Z. 3!8. (») » Nr. 88»7. Konkurs , Kundmachung. Im Bereiche der k. k. Finanz-Landes-Dl< rektion für Steiermark, Kärnten und Krain ist die Diensteöstelle eines Oberamts-Offizials mit dem Iahresgehalte von Neunhundert Gulden und der Verbindlichkeit zum Erläge einer Kaution im Gehaltsbetrage, zu besetzen. Die Bewerber um diese Dienstesstelle, oder wenn durch deren Besetzung eine Oberamts-Offl« z,alen' Stelle mit dem Iahresgehalte von 8W fl. erledigt werden sollte, auch um dlese Letztere, ha» ben ihre gehörig dokurnentirlen Gesuche unter Nachwcisung deb Alters, Standes. Religionsbekenntnisses, dls moralischen Verhaltens, der zurückgelegten Studien, der bisherigen Dienst lelstung, der Sprachkenntifse, der erworbenen praktischen Kenntnisse ,m Zoll-, Kassa- ui,d Rechnungswesen, insbesondere der m,t gut.m Erfolge abgelegten Prüfung aus dem neuen ZoU»erfal)-ren und der Wnenkunde oder der Befreiung von derselben, endlich der Kautionssahigkeit und uxter Unqade üb und in welchem Or^de sie mit Ae amten der gedachten Hma,«;. Landes-Direktion oder der ihr uitterstchenden Behörden und Aem. tcr verwandt od.r verschwägert sind, im Wege 'hrer vorgesetzten B» holde bis letzten Iun, »854, be, der Finanz, Landes. Direktion in Gr^h einzubringen. Von der k, k. stncrisch-illyrischen Finanz^an-des-Direktion. Gratz am 29. Ma, »854 Z. 314. » (3) Nr. 1775 Lizitations-Kundmachung. Nachdem bei der am 20. März zu Greifenburg vorgenommenen Lizitutions-Verhandlung über jene 3chuh- und Er^anzungsbauten an den fünf Wildbächen in Oderkärnten, deren Ausführung laut herabgelangten Dekretes der hohen k. k. statthalmei vom 25. November »853,Z. 1 l »U3, von Sr. k. k. apost. Majestät allergnädigst genehmiget wurden, nicht sämmtliche Objekte über-nommen wurden, so werden folgende Objekte, nämlich: »tens. Die Ergänzung der Steinkasten zu Stein« feld und deren Unterfangung, veranschlagt auf 23212 st. 35 kr., und 2tens. die gleichen Arbeiten an den Steintasten zu Greifenburg, veranschlagt auf 130U2 st. 14 kr. C. M., neuerlich versteigert wetdcn. Wegen Hilltangabe dieser Bauten wird dem« nach bei der k. k. Bczirkshauptmannschaft zu Spital am 12. Juni 1854 in den gewöhnlichen Amtsstunden von 9 bis 12 Uhr Vormittags und von 3 bis U Uhr Nachmittags eine mündliche Lizitations-Verhandlung unter gleichzeitiger Zulassung von schriftlichen Offerten vorgenommen, wovon die Baubewerber unter Bekanntgabe nachstehender Bestimmungen in Kenntniß gesetzt werden. Jeder, der für sich oder als Legal'Bevollmach-tigter eines Andern lizitiren will, hat das 5A Vadium von der oben bezeichneten, auf jenen Bau, auf den er ein Anbot richten will, lautenden Fiskalsumme bel der Licitations-Kommission vor Beginn der Verhandlung zu deponiren. Das Uadlum ist entweder ln Barem oder in Staatspapiercn, von denen die Obligationen nach dem börsenmäßigen Kourse, die Lose des k. k. Staats - Anlehenö von den Jahren »834 und 1839 aber nur im Nennwerlhe angenommen wer« den, zu erlegen. Denjenigen Bewerbern, welche nicht als Er-steher verbleiben, wird das erlegte 5F Vadium gleich nach beendeter Lizltations»Verhandlung gegen einfache Bestätigung über den richtigen Erhalt zurückgestellt; der Crsteher ist aber gehalten, nach erfolgter Ratifizirung das 5)6 erlegte Vadium auf die IU)6 Kaution zu ergänzen, welche ihm, w»nn sich bei der Kollaudirung der Bauten keine Anstände ergeben, unter Einem mit dcm letzten Verdicnstbetrage ausgefolgt und der Unternehmer jeder weltern Haftung enthoben wird. Die Llzitations'Verhandlung beginnt um 9 Uhr mit der mündlichen Ausbieiung der Bauobjekte, und wird derart vorgenommen, daß die mündliche Verhandlung über ein Objekt ganz abgeschlossen wlrd, btvor das 2te Objekt zur Ausbietung kommt. Gegenüber des vorigen Absatzes wird hier ausdrücklich bemerkt, daß auch schriftliche Offerte, jedoch nur vor Beginn der mündlichen Verhandlung, angenommen werden. Die schriftlichen, auf einen »5 kr. Stempel auszufertigenden, und nach dem unten folgenden Formulare zu verf'sslnden Offerte können auf die Uebernahme e,neö 0er oblgen Bauobjekte, oder auf beide gerichtet sein, nur müssen die Axbote für jedes Objekt emjeln in Ziffern und mit Buchstaben auS->;»druckc werden, und es darf der Anbot nlchr auf eine Grl.amlr.t>umme für delde Objekte lauten. Dll Offerte sind der Lizitalions-Kommission ver-sl'gelt zu übergeben, und es muß denselben entweder das 5M Vadlum in Barem bcillegen. oder oer Erlag desselben be« einer öffentlichen Kassa mittelst des Depositenscheines nachgewiesen seln; serner müssen die Offerte nicht allein dle Bestattung über die genaue Henntmß der allgemeinen Bedlngnisse, bezüglich der Ausführung öff.nillcher Bauten, sondern auch über die ipezi.Uen Verhalt-nisse und Bedingungen drr ausgebot.nen Daut.n und der gegenwärtigen Kundmachung enthalten. Auf Offerte, welche diesen Anforderungen nlcht entsprechen, wild k.ine Rücksicht genommen. Offert. Ich Enoesgcfemgter, wohnhaft zu.....: erkläre hicmit, daß ich die Kundmachung über die Herstellung der Schutzdautm an den Wilobächen in Olierkärnt.n lu Stelnseld und l»re,fendurg, dann die dleßfalls bestehenden allgemeinen technisch - administrativen , so wie o>e speziellen Oauvedm^xsse mit den betreffenden Zeichnungen, Einheitspreis»n und summarischen Kostenanschlägen rin^seyen und wohl verstanden habe, und daß »ch genau nach diesen Bedingungen nachstehendes Bauobjekt, und zwar............... (hier >st der B^u, welcher übernommen werden will, genau nach der Lizltatlonb'Kundmachung 4S2 nebst dem Anbote, in Ziffern und Buchstaben ausgedrückt, anzuführen) in vollständig klaglose Ausführung zu bringen mich bereit und verbindlich erkläre. Zu diesem Behufe habe ich das 5°/^ Vadium pr.....fl. . . kr. beider k.k.Kassa..... dcponirt, und lege als Beweis dessen sul) .' das dießfallige Zertificat de2 benannten Amtes bei. Name des Wohnortes .... am..... Name und Charakter des Offerenten. Adresse des Offertes: Offert. Für die Uebernahme der Schutz» bauten an den Wilddächen in Stein- feld und Greifenburg. A n die löbliche k. k. Bezirkshauptmannschaft zu Spital. Die betreffenden Wersteigerungs»Bedingnisse, so wie alle übrigen auf die Uebernahme dieser Bauten Bezug habenden Behelfe, als: der summarische Kostenüberschlag, das Verzeichniß der Einheitspreise, die allgemeinen technisch-administrativen Bedingmfse, so wie die speziellen Baubedingnisse mit den betreffenden Planen können bei dem k. k. Bezirks - Bauamte Spital in den gewöhnlichen Amtsstundcn vom 7. Juni 1854 angefangen eingesehen werden, daher auch in Betreff aller Uebernahms - und Gegen - Verbind, lichkeiten hier darauf hingewiesen, und nur Folgendes zur Erörterung beigefügt wird: 1. Die Bauten werden in Pausch und Bogcn mit Inbegriff aller Arbeiten und Lieferungen vergeben und die Anbote haben daher auf die Summe, um welche ein oder der andere Bau übernommen werdcn will, zu lauten. 2. Jeder Bcstbor, auch wenn er den obigen Ausrufspreis übersteigt, ist für den Bestbitter gleich von der Dfferirung desselben bei der Vrr-steigerungs ' Kommission in jedem Falle, selbst dann, wenn darübcr neue Feilbietungen Statt finden sollten, bindend; für den Straßenfond beginnt die Verbindlichkeit aber erst vom Tage der hohen Orts erfolgten Ratifikation des Ver-steigerungs - Protokolles. 3. Die einlangenden Offerte werden mit fort» laufenden Nummern bezeichnet, und erst nach Abschluß der mündlichen Lizitation der Reihen» folge nach eröffnet. Bei gleichen mündlichen und schriftlichen An« boten hat der mündliche den Vorzug, bei gleichen schriftlichen aber derjenige, welcher früher der Versteia/rungs'Kommission überreicht wurde. 4. Ueber die Auszahlung der Verdienstbc-beträge an den Unternehmer wird bemerkt, daß ihm diese für jeden einzelnen Bau in zehn Raten derart verabfolgt werden, daß der Unternehmer jede Rate mit Vorbehalt der letzten dann ausbezahlt erhalt, wenn die Bauleitung die Bestätigung abgibt, daß der Unternehmer durch seme Leistungen einen der angesprochenen Ratenzahlung gleichen Betrag bereits ins Verdienen gebracht hat, und daß die bis dorthin ausge-führten Arbeiten und bewirkten Lieferungen in allen Theilen dem Kontrakte gemäß bewerkstelliget wurden. Dagegen kann die letzte Rate erst nach der hohen Orts erfolgten Genehmigung des <5ollau-daticnS-Protokolles über den vollendeten Bau flüssig gemacht werden. 5. Nach erfolgter Ratifikation des Verstei-gerungöaktes und abgeschlossenem Bauvertrage hat der Unternehmer die Arbeiten sogleich einzuleiten und deratt mit Energie zn betreiben, daß die übernommenen Bauten, ausgenommen den Fall einer hohen Orts erwirkten Termins - Verlängerung, binnen 6 Monaten, vom Tage der protokollarischen Uebergabe des Baues, kollau-dationsfähiq hergestellt sind. K. k. Landes - Baudirektion für Kärnten. Klagenfurt am 17. Mai 1854. 3. 3l2. a (3) Nr. 1762. Lizitations - Kundmachung. Laut Verordnung der loblichen k. k. Baudi-rektion vom !9. Mai l. I., 3. 5235, ist die Herstellung des UfcrschutzdaucS unter dem Dorfe Gimpel im D.-X. 1/4—5 der Save, im Ge« sammtbetrage von 2574 fl. 1 kr. genehmiget. Die Ausführung besteht in nachfolgenden Lei« stungen: 12°-2<-10" Körpermaß Erdab« grabung im Betrage von . 20 st. 35 kr. 178°-1'-4" Kubikmaß Hinter« füllung mit zu gewinnendem Materiale, berechnet mit . 7N3 » 59 » 40°-2'-10" Körpermaß Stein« wurf mit......811 » 8 » 269"-1<- 4" Flächenmaß Bruch-stcinpsiaster aus 12 Zoll starken Tteinen, veranschlagt mit 1211 » 3tt » dann Beistellung und Einbettung von 25 /2 Prismen Schotter zu 42'/2 Kubik.Fuß.....2« » 59 » Die öffentliche Lizitation über dieses Objekt wird Mittwoch den 21. Juni 1854, Vormittags von 9 bis 12 Uhr, bei der k. k. Bezirkshaupt-mannschaftö-Expositur Ratschach abgehalten, wozu Unternehmungslustige mit dem Bemerken eingeladen werden, daß jeder Lizitant vor der Lizitation das Vadium mit 128 si. 42 kr, entweder im baren Gelde, oder mittelst vorschriftmä'ßig geprüfter Hypothekar-Verschreibung, oder in Staatspapicren nach dem börsenmaßigen Kurse zu erlegen hat, welches ihm, wenn er nicht Ersteher bleibt, nach beendeter lizitation sogleich zurückgestellt wird. Es wird vorausgesetzt, daß jedem Bewerber zur Zeit der Verhandlung nicht allein die allge« meinen Bedingnisse bezüglich der Ausführung öffentlicher Bauten, sondern auch die speziellen Verhalt« nisse und Bedingungen des auszuführenden Objektes bekannt sind; daher die hierauf bezüglichen Akten bis zur öizitation bei dem gefertigten Amte während den gewöhnlichen Amtsstunden zu Jedermanns Einsicht aufliegen. Offerte, mit dem erwähnten Vadium belegt, welche den Namen und Wohnort des Offerentcn, wie auch die Erklärung enthalten müssen, daß dem» selben alle auf diesen Bau bezuyhabendcn Bcding-nissc bekannt sind, und von Außen mit der Auf< schrlst: >>Offert für den Uferschutzbau nächst dem Dorfe Gimpel im l)..^. .l/i—5 der Save« zu versehen sind, werden bis zum Beginn der mündlichen öizitation, d. i. bis 9 Uhr Vormittags, von der k. k. Bezirkshauptmannschafts-Expositur Ralschach angenommen. Mit Beginn der mündlichen Ausbietung wild kein schriftliches Anbot mehr angenommen, und es erhalt bei gleichen mündlichen und schriftlichen Anboten das mündliche, bei gleichen schriftlichen aber der früher eingelangte den Vorzug, daher die einlaufenden Offerte mit Post-Nummern bezeichnet werden. Von der k. k. Bau«Erpositur. Ratschach am 26. Mai 1854. 3. 906. (7) Nr. 5,04. Edikt. Vom k. r. Bezirksgerichte Laas wird hiermit bekannt gemacht: Man hade in der Erekutionssache der Gertraud Iakopin von St. Veit, durch den Bevollmächtigten Herrn Martin Schvajgar von Altcnmarkt, gegen Mathias Pekavc von Rudosov, die exekutive Feilbie. tung der, dem Letzteren gehörigen, im vormaligen Grundduche der Herrschaft Nadlischeg »uli Mb. Nr. 33 l/324, Rekt. Nr. 495 vorkommenden, im Protokolle vom 2. Mai 1854, Nr. 4240, auf 845 fl, be. werthttcn Realität, wegen schuldiger 145 fi. 39 kr. c. 5. c. bewilliget, und es werden zu deren Vor. nähme die Tagsatzungen auf den 24. Juli, auf den 24. August und auf den 25. September 1854. jedes-mal Vormittags von 9 bis 12 Uhr im Wohnorte des Exekuten mit dem Beisatze angeordnet, daß diese Realität nur bei der dritten Tagsatzung nöthigen-falls auch unter dem Schätzungswerte veräußert werden würde. Das Schätzungsprotokoll, der Grundbuchsextract und die Lizitationsbedingnisse erliegen hiergcrichts zur beliebigen Einsichtnahme. Laas am 26. Mai ,854. Der k. k. Bezirksrichter: K 0 s ch i e r. 3 907. (l) Nr. l623. Edikt. Von dem k. k. Bezirksgerichte Gurkfeld wird hiemit bekannt gemacht -. Es sei in der Exekutionssache des minderjährigen Johann Kapler von Ardru, durch seinen Kurator Josef Wisiak, gegen Johann Schribevvon Birken-berg, die exekutive FeÜbietung der. dem Letztern gehörigen Realitäten, als: der unbehausten, auf 153 fi. 40 kr. bewerthelm Halbhube in Bresje, 26 Herrschaft Thurnamhart Reklf. Nr. "^ und der in Birkenderg gelegenen, auf 588 fi. 40 kr. E. M. bewirtheten Bergholdschaft, a^ Herrschaft Thurnamhart Berg-Nr. i6o, i,clc>. schuldigen 86 fl. c. 5. c., bewilliget, und die Vornahme derselben auf den 28. Juni, den 28. Juli und den 28. August I, I., jedesmal Vormittags 9 Uhr in der Go ricktskanzlei mit dem Beisätze angeordnet worden, daß diese Realitäten erst bei der dritten Fcilbietung auch unter dem Schätzuugswcrthe werden hintange. geben werden. Der Grundbuchsextrakt, das Schätzungsprotokoll und die Lizitationsbedingnisse können hiergerichts ein» gesehen werden. Gurkfelv am 18. April 1854. Der k. k. Bczirksrichter: Schuller. Z. 909. "si) Nr. 4523. Edikt. Von dem gefertigten Bezirksgerichte, als Av-handlungsinstanz wird bekannt gemacht: Daß der zum Verlasse des Gregor SaUer gehörige, im Grundbuche Sonnegq 5uli Urb Nr. 36, Rcklf. Nr. 33 und Parz. Nr. ^"/,.1 vorkommende Waldalttheil ^uvajlll v«lli genannt, am 5. Juli l. I,, Früh 9 Uhr in der Amtskanzlei des gefertigten Bezirksgerichtes an den Meistbietenden veräußert wird und daß die Lizilationsbedlugm'sse täglich Hieramts eingesehen werden können. K k. Bezirksgericht Umgebung Laibachs am 5. Mai l854. 3. 810. (I) Nr. 6652. Edikt. Von dem gefertigten k. k. Bezirksgerichte wird im Nachtrage zum dicßamllichen Edikte vom 9. März I. I., Z. 2447, bekamit gemacht, daß die in der Exrtutionssache des Iusef Vidiz von Klein, altendors, wider Josef Skuviz von Panze, p^to. 48 fi c. 8. c. Behufs exekutivem Verkauf der, dem Letztern gehöligen, im Grundbuche der Pfarrgü'lt St. Kanzian 5uk Urb. Nr. 28, Nektf. Nr. 6l6 vorkommenden, auf 16 l 7 fi. 50 kr. geschatztcn Hub. reälitat und der auf 5 fi. 50 kr. bewerlheten Fahr. liisse auf den 30. d. M. angeordnete erste Tagsaz-zung als abgehalten angesehen wird, und daß nunmehr zur zweiten und letzten Feilbietung, welche auf den 1, Juli und auf den 3l. Juli l. I. Früh 9 Uhr in loko Panze ausgeschrieben wurde, gescheit» ten werden wird. K. f. Bezirksgericht Umgebung Laidachs am 28. Mai 1854. Z. 870. (3) Nr. 1775. Edikt. Von dem k. k. Bezirksgerichte zu Tschernembl wird dem unbikannt wo abwesenden Johann Spitz-nagl aus Scl)öpf«nlag, hiemit erinnert: Es habe das Handlmigshaus Schott) c?l Frank aus Schwäbisch-Gmünd, durch Herrn Oi-. Rusina, wider ihn die Klage wegen Zahlung einer Waren-fordeiung pr. !6 fi. 40 kr. exekutive angebracht, worüber zur summarischen Verhandlung die Tag-satzung auf den 24. August l. I., Früh um 9 Uhr vor diesem Gerichte angeordnet wurde. Da dem Gerichte der Aufenthaltsort des Beklagten unbekannt ist, so wurde ihm Herr Johann Virant in Tscherncmbl als Kurator auigestelll und es wird im bedeutet, das er entweder selbst zur Verhandlung zu erscheinen oder einen andern Ve» treter namhaft zu machen, oder dem Kurator die erforderlichen Behelfe an die Hand zu geben habe, widriges mit diesem verhandelt und was Rechtens ist, erkannt werden würde. Tschernembl am 4. Mai 1854. 3. 874. (3) ' Nr. 1779. Edikt. Vom k. k. Bezirksgerichte zu Tschernembl wird dem unbekannt wo abwesenden Georg Bischal, aus Vornschloß Nr. 7, hiemit erinnert: Eß habe Peter Bischal ^inln-, von Vornschloß, durch Herrn vi Rosina, wider ihn die Klage auf Zahlung der ihm von Margaret!) Bischal zedirten Erbschaftsforderung pr. 25 fi. angebracht, worüber zur summarischen Verhandlung die Tagsatzung auf den 24. August l. I., Früh um 9 Uhr vor diesem Gerichte angeordnet wurde. Da diesem Gerichte der Aufenthaltsort des Beklagten unbekannt ist, so wurde ihm Herr Johann Virant in Tschernembl als Kurator aufgestellt, und es wird dem Beklagten hiemit bedeutet, daß er zur Verhandlung entweder selbst zu erscheinen oder einen andern Vertreter namhaft zu machen, oder dem vestclltm Kurator seine Behelfe an die Hand zu geben habe, widrigms mit diesem verhandelt unh was Rechtens i^l, erkannt wücde. Tschernembl am 4. Mal I85H. 463 Z. 894. (!) Nl. 2145. Edikt. Vom k. k. Bezirksgerichte Krainburg wird den unbekannt wo desindlichen Maria Starabalschnig, Franziska Dolcher, Maria Dolcher, Valentin Strecke!, Johann Drinouz, Andreas Seschun, Maria Haupt' mann und Maria Urezhek und ihren gleichfalls unbekannten Erden, hiemit erinnert: Es habe gegen sie dic Agatha Aumann von Krainburg die Klage auf Verjährt- und Erlöschen-Erklärung ihrer, auf dem im Grundbuche der l. f. Stadt Krainburg im Baumgarten zu Kraindurg sub Cun5c. Nr. l8 alt, 25 neu, liegenden Hause sammt Garten, und auf dem aus der 38. Hauptabtheilung des Pirkach-Erdreiches dazugehörigen '/, Pir. kachanlheile intabulirten nachstehenden Satzposten, als: «) Des zwischen Anton Dolcher und Maria Starabatschnig unterm »9. Mai ,763, mit 17. März »784 errichtete Heiralskonlrakt, zur Sicherstel-lung des Heiratgutes der Maria Staradatschnig pr. »50 st. L. W., dann des Rechtes der Fran-ziska Dolcher, zum Bezüge des lebenslänglichen Unterhaltes. d) Der Kauf-Kontrakt ddo. 26., intgd. 28, März »801, zu Gunsten der Maria Dolcher, be-züglich des ihr zustehenden lebenslänglichen 2üoh-nungsrechteö im Hause. c) Der Kauf,Kkontrakt zwischen Valentin Strekel und Johann Drinouz ddo. »3. September »803, iiltali. »6. Hornung »804 zu Gunsten des Valentin Strekel, bezüglich eines Kausschillmgsrestcö pr. »00 fi. L. W. 6) Der Kauf. Kontrakt zwischen Johann Dri< nouz und Jakob Aumann ddo. »2., iiNllb. 2». Jänner »8»5 zu Gunsten des Johann Drmouz, bezüglich des bedungenen KaufschiUinges pr. 280 fi. L. W. e) Der Kauf-Vertrag ddo. 4. Oktober »8l6, intab. 25. April »817, bezüglich des vom Jakob Aumann dem Andreaö Seschun wegverkaulten. dem Hause Conzc. Nr. 25 in Baumgarten des. der 35. Hauptabtheilung des PirkachErdreiches zugemessenen V« Pirkackanlheiles für den Kauf. preis pr. 51 fi. 20 kr. E. M. l) Der von den Eheleuten Jakob und Maria Aumann ausgestellte, an die Maria Hauplmann lautende Schuldschein ddo. 25. Juni 1815, inwb, 29. August ,817 pr. «3 fi. C. M>, nebst 5 "/o Interessen, und 8) der von Jakob Aumann ausgestellte, an die Maria Urezheg von Klanz lautende Schuld, schein ddo. 9. Mai »817, inlal,, 26. Juni l8l6 pr. 30 si., nebst 5«/« Interessen eingebracht. wor° über die Tagsatzung auf den 30. August l. I., Früh 9 Uhr vor diesem Gerichte mit dem Anhange des §. 29 a. G. O. angeordnet ist. Da der Alifenthalt der Geklagten diesem Gerichte unbekannt ist, so hat man ihnen auf ihre Gefahr und Kosten den Herrn Johann Okorn zu Krainburg zum t^r^oi- aä acuim beigegeben, mit welchem diese Rechtssache verhandelt worden wird. Hievon werden die Geklagten mit dem Anhange verständiget, daß sie zur obigen Tagsatzung entweder persönlich zu erscheinen, oder diesem Gerichte einen Sachwalter namhaft zu machen, oder dem bestellten ^urawr ihre Behelfe an die Hand zu geben haben, widrigens sie sich die widrigen Folgen selbst zuzuschreiben haben werden. K. k. Aezirks-Gericht Krainburg am 30. April <85i. Z7897. .») N^» 739. Edikt. Vom k. k. Bezirksgerichte Radmannsdorf wlrd hiemit bekannt gemacht: Es sei der Maria Pretner von Radmannsdorf, gegen Heorg Notar von Laufen, wegen behaupteten 96 fi. sammt Anhang, die exekutive Feilbietung der, dem Schuldner gehörigen, mit exekutivem Pfand, recht belegten, auf 460 fi. 30 kr. exekutive geschätzten, im Grundbuche der vormaligen Herrschaft Stein 5,lk Rektf. Nr. 236 vorkommenden Haldhube zu Laufen, bewilliget worden. Diesemnach werden zur Vor. nahme dieser Feilbietung drei Feilbietungsterminr, und zwar der erste auf den 24. Juni, der zwelle auf den 24. Juli und der dritte auf den 24. August d. I., jedesmal Vormittag um »1 Uhr in der dieß-gerichtlichen Amtskanzlei mit dem Anhange bestimmt, daß diese Realität nur beim dritten Feilbictungs-lermine unter dem Schätzungswerthe hintangegeben werden würde. Hievon werden Kauflustige mit dem Beisätze verständiget, daß die Lizitalionsbedingnissc, die Schätzung und der Grundbuchsstand in den gewöhn, lichen Amtsstunden bei diesem Gerichte eingesehen Werden können. Radmannsdorf am 22. April ,854._______ 3. 898. (1) Nr. 2239. Edikt. Vom k. k. Bezirksgerichte Radmannsdorf wird bekannt gemacht: Es sei dem Hrn. Josef Mateusche von Laibach, gegen Matthäus Pogazhar von Sgosch, wegen zwei Wechselforderungen pr. 350 fi. und 400 fi. c. 5. c., die exekutive Feilbietung der dem ErekutlN gehörigen, «us dem Pachtverträge vom 9. Oktober »849 her. rührenden, auf der im Grundbuche der vormaligen Herrschast Stein zuli Urb. Nr. 104 vorkommenden, dem Anton Potozhnik gehörigen Hübe zu Vigaun intabulirten, mit exekutivem Pfandrecht belegten, auf 450 ft. exekutive geschätzten Sagmühl-Pachtrechle bewilliget worden, und zur Vornahme dieser Fcil' dietung seien zwei Feilbietungslermine, und zwar der erste aus den 27. Juni und der zweite auf den l l. Juli d. I, jedesmal Vormittag um l i Uhr in der dießgerichtlichen Amtskanzlei mit dem Anhange bestimmt worden, daß diese Pachtrechte nur beim zweiten Termine unter dem Schätzungsweithe hint-angegeben weiden würden. Dessen werden Kauflustige mit dem Anhange verständiget, daß die gerichtliche Schätzung und die Lizitationsbedingnisse in den Amtsstunden bei diesem Gerichte eingesehen werden können. Rabmannsdorf den 20. Mai 1854. Z. 893. (I) Nr? 1370. Edikt. Von dem k. k. Bezirksgerichte Krainburg wird hiemit bekannt gemacht: Es sei über Ansuchen der Herren Franz und Augustin Malli von Neumarktl, wegen schuldigen 81 fi, 52 kr. c. z. c., in die öffentliche Versteige-rung der, dem Georg Globozhnik gehörigen, im Grundbuche des Gutes Bischoflack suli Urb. Nr. 4?2/z vorkommenden, auf 481 fi. 45 kr. E. M. geschätzten Kaischenrealität zu Poschenik H. ° Nr. 39 bewilliget, und es seien zur Vornahme derselben die Tagfahrten auf den 3l. Mai, 28. Juni und 26. Juli l. I., jedesmal um 10 Uhr Vormittags im Amtssitze des Gerichtes mit dem Bedeuten bestimmt worden, daß diese Realität bei der 3. Feilbietung auch unter dem Schätzungswerthe hintangegeben werdcn wird; wozu die Kauflustigen mit dem Bemerken eingeladen werden, daß die Schätzung der Realität, die Feilbletungsbedingnisse und der Grund' buchscxtrakt täglich hier eingesehen werden können. Krainburg am 15. März 1854. Nr. 2970. Bei der ». Feilbietung hat sich kein Kauflustiger gemeldet. K. k. Bezirksgericht Krainburg am 3». Mai »854. Z. 899. (1) Nr. 45 »4. Edikt. Vom k. k. Bezirksgerichte Laas wird hiermit bekannt gemacht: Man habe in der Exekutionssache des Johann Ienta von Ravnik, Zessionärs des Johann Zim permann von Indiana, gegen Georg Sakraischek von Storovo, die exekutive Feilbietuna. der, dem Letztern gehörigen, im vormaligen Grundbuche der Herrschaft ^adlischeg 5lil) Urb. Nr. I52jl48, Rektif. Nr. 425 vorkommenden, im Protokolle vom 20. Mai ,853, Nr. 3956, auf 640 st. bcwertheten Realität, wegen aus dem Vergleiche vom 15 Ma> 1852, Nr 8«l2 und aus der Zession vom 20. Mai »853. schuldigen 60 fi. »9 kr, c, z. .-. bewilliget, und zu dcrcn Vornahme die Tagsatzungen aus den 3. Juli, auf den 3. August und auf den 4. Septem ber »854. jedesmal Vormittags von 9 bis »2 Uhr im Wohnorte des Erekuten mit dem Beisätze ange ordn t, daß die fragliche Realität nur bei der drit ten Tagsatzung nöthigen falls auch unter dem Schä'z zungswerlhe veräußert werden wü'rdc. Das SchätzungSprutokoli, der Grundbuchsex trakt und die Lizitationsbedingnisse erliegen hlerge. richls zur beliebigen Einsichtnahme. Laas am 9. Mai 1854. Der k. k. B.zirksrichler: K o s ch i e r. g. 900. (l) ' Nr. 4693. Edikt. Von dem k. k. Bezirksgerichte Laas wird hie, mit bekannt gemacht: Es werden in der Exttutionssache des Blas Knes von Slap, nun ü, Laibach wohnhast, gegen Matthäus Palzdizh von Viartouz, pcto. 200 fl. c. z. c., die zur Vornahme der mit Beschlio vom 2l. Novedmer v. I,, Zahl »0069, bewilligten Real, Feildittung, mit Bescheid vom »8. Februar d. I, Zahl »765, auf den 29. Mai und 29 Juni d. I. angeordneten zwei Tagsatzungcn auf den 25. Sep temdcr und auf den 25. Oftober l. I., mit Bei behaltung des Ortes und der Stunde und mit dem Anhange des Btwill'gungsbescheides übertragen. Laas am 15. Mai »854. Der k. k. Blzirlsrichter: __________ 3. 90». (l) Nr. 4760. Edikt. Vom k. k. Bezirksgerichte LaaS wird hiemil bekannt gegeben: Man habe in der Erekutionssache der Anna Be-zhaj von Topol, wider Andreas Usenik von Stll» denz, die exekutive Feilbiclung der, dem Erekuten gehörigen, im Protokolle vom »9. April d. I., Zahl 374», auf 105 fl. bewlsthclen und im vor? ! maligen Grundbuch« der Herrschaft Ortenek sub Urb. Nr. 173 c vorkommenden Kaischenrealitat, wegen vom Letztern aus dem Entschäoigungßertenntnisse gen Hiergerichts zur Einsichtnahme. Laas am 17. Mai »854. Der k. k Bezirksrichter: Koschier. 3. 903. (l) Nr. 488». Edikt. Von dem k. k. Bezirksgerichte Laas wird hier. mit bekannt gemacht: Man habe in der Exekutionssache des Jakob Pavlitsch von Deutschdorf, gegen Johann Lenar.-tschitsch von dort, die exekutive Feilbietung der, dem Erekuten gehörigen, im vormaligen Grundduche der Pfarrhofsgült Reifnih su!) Urb. Nr. 57, Rekt. Nr. 46 vorkommenden, im Protokolle vom »5. April »854, Nr. 3988, auf 820 fi. bewettheten Realität, wegen aus dem Urtheile vom 2. Dezember »853, Nr. »0567, schuldiger 400 fi. l:. 5. c. bewilliget, und zu deren Vornahme die Tagsatzungen auf den »0. Juli, auf den »0. August und auf den »l. September l. I,, jedesmal Vormittags von 9 — 12 Uhr im Wohnorte des Exekutcn mit dem Beisatze angeordnet, daß diese Realität nur bei der dritten Tagsatzung nölhigenfalls auch unter dem Schätzungs» werthe veräußert werden würde. Das Schätzungsprotokoll, der Grundbuchsextract und die Lizitationsbedingnisse erliegen Hiergerichts zur beliebigen Einsichtnahme. Laas, am 19. Mai »854. Der k. k. BezirkSrichter: K o s ch i e r. 3. 90s. (l) Nr. 504?. Edikt. Von dem k. k. Bezirksgerichte Laas wird hier. mit bekannt gemacht: Man habe zur Vornahme, der in der ExekU' tionssache des Mathias Grebenc von Großlaschiß, wider Josef Iuvantschitsch von Z.'hrib, mit dem Bescheide vom 7. April v. I, Z. 2683, bewilligten und sodann sistirten exekutiven Feilbietung, d,r dem letzteren gehörigen und im vormaligen Grundbuche der Herrschaft Nadlischek zul, Urb. Nr. 352/35», Nekt. Nr. 505 vorkommenden, auf 680 fi, bewirtheten Realität, wegen aus dem Vergleiche vom »7. Dezember 1850, Z. 3774, noch schuldigen 55 fl. c. 8. c., die dritte Tagsatzung neuerlich auf den l7. Juli l. I. Vormittags von 9 bis 12 Uhr im Orte Zahrib mit dem Anhange des Vewilligungsbeschei. des angeordnet. LaaS am 24. Mai 1854, Der k. k. Bezirkörichttr: Koschier. 3. 905. (,) Nr. 5103. Edikt. Vom k. r. Bezirksgerichte LaaS wird hiermit bekannt gemacht- Man babe in der Erekutionssache des Herrn Martin Schvajgar von Altenmarkt, Zessionars des Matthäus Bavc von Pudob, wider Thomas Ko-derca von Kozarsche, die exekutive Feildietung dcr, dem Letzter« gehörigen, im vormaligen Gruodduche der Herrschaft Sckmeberg 5ut> Urb. Nr. 228, Rett. Nr 2»0 vorkommenden, im Protokolle vom 25. April d. I., Z. 3985 auf 684 fi. reweltdetel, Rea. lität, weqen von ibm dem Herrn ExeklttionSführer, als Zessionär d>S Malthaus Bavl, aus dem Ver. gleiche vom 27. August 1852. Z. 68»8. und ^us der Zession vom 27 April »853 schuldiger !33fi. 53kr. c.8. c. bewilliget, und es werden zu deren Vornahme die Tagsatzungen auf den »3. Juli, auf den 14. August und auf den 14 September l. I,, jedesmal Vormittags von 9 bis »2 Uhr im Wohnorte des Exetutei, mit dem Beisatze angeordnet, daß die iragliche Realität nur bei der dritten Tagsatzul'g nöthigenfalls auch unter dem Schähungswerthe vc» äußert werden würde. Der neueste Grundbuchsauözug. das SchatzungS. Protokoll und die Lizitalionsvedingnisse erliegen hier. gerichts zu Jedermanns Ei"s:cht. Laas am 26. Mai 1854. Der k. k Bezirksrichter: Koschier. 464 Z. 854. (3) Nr. 26 l 6. Edikt. Von dem k. k. Bezirksgerichte Reifniz wird blkannt gemacht: Es sei mit Bescheide 8. Mai 1851, 3. 2616, in die exekutive Feilbietung der, dem Matthäus Ada-mitsch gehörigen, im vormals Herrschaft Neifnizer Grundbuche suli Urb. Fol. 907 erscheinenden Rea. lität zu Brückt Nr. 3l und einiger Fährnisse, wegen dem Jakob Pakisch von Brückl schuldiger 350 fl. c. «. c. gcwilliget, und zur Vornahme die erste Tagfahrt anf den l2. Juni, die zweite auf den 10. Juli und die dritte auf den 14. August «854, jedesmal Früh l0 Uhr im Orte Brückl mit dem Bemerken angeordnet worden, daß die Realität und Fährnisse erst bei der dritten Tagfahrt auch unter dem Schätzungswerthe pr. 1423 st. 45 kr, werden hintcnigegeden werden. Der Grut,dduch6erlrakt, das Schä'tzlmgspro-tocoll und die Vedingmfse können hicramls eingesehen werden. Rtifniz am 8. Mai l8Z4. Z. 859. (3) Nr. 330 l. Edikt. Von dem k. k. Bezirksgerichte Großlaschitsch wild dem Andreas Schniderschitsch, als gesetzlicher Erbe des den 10. April l853 verstorbenen Mathias Schniderschitsch aus Zesta aufgefordert, binnen Ei-nem Jahre, von dem untenangcfttztcn Tage an gcrcch Net, sich bei biesem Bezirksgerichte zu melden, und unter Ausweisung seines gesetzlichen Erbrechtes sci»e Elbserklärung anzubringen, widrigens die Verlas-scnschaft mit Jenen, die sich bereits erbscrklart haben, verhandelt und ihnen emgcanlwoltet, der nicht an getretene Theil drr Vcrlaffenschaft aber vom Staatr als erblos eingezogen würde, und dem sich allfäl-lig später meldenden Erben seine Erbsansplüche nur so lange vorbehalten bleiben, als sie durch Verjäh-rung nicht erloschen wären. Großlafchilsch den l7. Mai 1854. 3. ^60^ (3) ' Nr. 3303. Edikt. Von dem k. e. Bezirksgerichte Großlaschilsch wild hiemit bekannt gemacht: Es sei in der Exekutionss.iche des Stefan De« bellak von Nukouze, gegen Anton Schniderschitsch von Mallavaß, wegen aus dem gerichtlichen Vergleiche vom 19. Mai v. I., 3. 2803, schuldiger 100 st. c. 8. c., die exekutive Feilbietung der, dem Letztem gehörigen , dem Grundbuche von Zobelsberg 5ub Rektf. Nr. 44 inliegenden, auf 1277 fi. 40 kr. gerichtlich geschätzten Halbhuve in Mallavaß bewil^ liget, und zu deren Vornahme die erste Tagsatzung auf den 7. Juli, die zweite auf den 7. August und die dritte auf den 7. September d. I., jedesmal Früh 10 Uhr vor diesem k. k. Bezirksgerichte mit dem Beisätze anberaumt worden, daß die Realität nur bei der dritten Tagsatzung auch unter dem Schätzungswerthc hintangegebe» werden würde. Das SchätzungprotokoU, die Lizitationsbeding-niffe und der Grunoduchsextrakt können täglich hier» amts eingesehen werden. Großlaschllsch den 15. Mai 1854. Z. 85Ü. (3) Nr. 3226. Erinnerung. Von dem k. k. Bezirksgerichte Großlaschitsch wild hiemit bekannt gegeben, daß die Verständigung von der Löschung des, auf der, dem Grundbuch? von Ortencgg 5ub Urb. Nr. 91 inliegenden Viertlhube des Stefan Klaus in Podpollanc, für Sebastian Friedrich superinlabulirten Schuldscheines vom 19, Ium 1835 pr. 72 fi., und des auf derselben Realität für Johann Klaus intabulirtcn Uebergabsver-träges vom 19. Aplil 1837 pr. 100 fi., wegen unbekannten Aufenthaltes dieser Tabulargläubigcr, so wie dcrcn allfälliger Rechtsnachfolger, zu Handen des für oicfelbcn bestellten <^usal,ol-5 acl acluln ^o-stf Sakrrischek in Pousello, geschehen sei. Glohlaschitlch den 10. Mai i854. Z. 856. (3) Nr. 2426. Edikt, Vom kais. königl. Bezirksgerichte Reifniz wird bekannt genwcht, daß die bereits unterm 2 2. Februar 1854, Nr. Erh. 1109 bewilligte, jedoch sistirte exeklitive Feilbictung der, dem Andreas Gornik gehörigen, im vormals Hc:rscha>t Ncifnizer Grundbuche «ut> Urb. Fol. l i06 elschcinenden Rea^ litat in Gora Nr. 25, wegen dem Anton Louschin von Oberdorf schuldigen 64 si, c. 8. c., reassumilt, und zu deren Vornahme die erste Tagfahrt auf den 10. Juni., die zweite auf den 8. Juli und die dritte auf den 7. August 1854, jedesmal um 10 Uhr Früh im Orte Gora angeordnet wurde. Neifmz am l. Mai 1854. 3- 888. (2) Nr. 2094. Edikt. Vom k. k. Bezirksgerichte Idria wird hicmit bekannt gemacht: Es habe Johann Ottrin, aus Novavaß HZ. l, gegen Johann Iessenko, Gertraud Ianzhizh und Vmzenz Demscher, tüctsichllich gegen ihre unbekannten Rechtsnachfolger, die Klage auf Gestaltung der grundbüchlichen Löschung folgender, auf der Realität Urb. Fol. Il5, Retlf. 3- 65 in Novavaß intabu-lirlen Posten, als: des Schuldscheines ddo. 17. Jan-ner 1774, et imabullttl) 9. September 1783 pr. 300 Dukaten ung., oder in E. M. pr. 340 fi.; des Schuldbriefes ddo. ll.Mai 1778, et intab. 9. Scp« tember 1733 pr. 50 Dukaten ung., oder in (Z. M-pr. 56 fi. 40 kr.; des Uebergabsvertrages ddo. l4. Jänner 1794, et int^Ii. 22. Mai 1802; des Alter, Pachtsvertrages ddo. 12. Jänner, et in^li. 15. Jänner 1811 für die Kaulion pr. 400 fi, u. des After, pachlSvertrageö tido. Imä Kri.-schai aus Novavaß zu ihren, (lurator ausgestellt, mit welchem diese Rechtssache bei der auf den 28. August 1854, Vormittags 9 Uhr angeordneten Tag. satzmig vrrhandelt wird. Dessen werden die Geklagten zu dem Ende erinnert, damit sie entweder zur Tagsatzung selbst erscheinen, oder dem ausgestellten Curator ihre Bc-helle an oie Hand geben, überhaupt im gerichtsord-nungsmäßigen Wcge einzuschreiten wissen, widrigens sie sich die Folgcn selbst zuzuschreiben hätten. F. k. Bezirksgericht Ioria am 15. Mai 1854. 3. 9. » (23^ K/k. Mche Staats - ElscnW. fahrordnnn^ der Züge auf der südl. k. t. Staats - Eisenbahn zwischen Mürzzuschlag und Kaibach, vom 15. Mai v. I., bis auf weitere Bestimmung. ! Abfahrt der Züge in der Richtung von _________—---------------->,-------------—------------------, ^ Mürzzuschlag nach Laibach. Laibach nach Mürzzuschlag. ^ Abfahrt von! ^«^..^ Personen Abfahrtvon Personen «u«s^,,a ! der station ^"nz«a